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MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E Intel S1851 7E34-020R

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MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E Intel S1851 7E34-020R

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Gesetzliches Gewährleistungsrecht
über 5 verkauft
Beobachter: 7

Artikelbeschreibung

Seit dem 26.05.2026 im Sortiment

MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E. Prozessorhersteller: Intel, Prozessorsockel: LGA 1851 (Socket V1), Kompatible Prozessoren: Intel Core Ultra (Series 2). Unterstützte Arbeitsspeicher: DDR5-SDRAM, RAM-Speicher maximal: 256 GB, Arbeitsspeicher Typ: DIMM. Unterstützte Speicherlaufwerk-Schnittstellen: M.2, SATA III, Unterstützte Speicherlaufwerke: HDD & SSD, RAID Level: 0, 1, 5, 10. Ethernet Schnittstellen Typ: 5 Gigabit Ethernet, LAN-Controller: Killer E5000, Top WLAN-Standard: Wi-Fi 6E (802.11ax). Komponente für: PC, Motherboardformfaktor: ATX, Motherboard Chipsatz Familie: Intel

Technische Daten

Technische Details:
Gesetzliche Gewährleistung: 3 Jahr(e)
Prozessor:
Kompatible Prozessoren: Intel Core Ultra (Series 2)
Prozessorhersteller: Intel
Prozessorsockel: LGA 1851 (Socket V1)
Unterstützte Prozessorsteckplätze: LGA 1851
Speicher:
RAM-Speicher maximal: 256 GB
Unterstützte Arbeitsspeichergeschwindigkeit: 6400,9200 MHz
Unterstützte Arbeitsspeicher: DDR5-SDRAM
Arbeitsspeicher Typ: DIMM
Speicherkanäle: Zweikanalig
Anzahl der Speichersteckplätze: 4
Unterstützte Speichertaktrate (max.): 9200 MHz
ECC-Kompatibilität: Nicht-ECC
Gewicht und Abmessungen:
Breite: 243,8 mm
Tiefe: 304,8 mm
Netzwerk:
WLAN: Ja
Ethernet/LAN: Ja
Bluetooth: Ja
Bluetooth-Version: 5.3
Ethernet Schnittstellen Typ: 5 Gigabit Ethernet
WLAN-Standards: 802.11a, 802.11b, 802.11g, Wi-Fi 4 (802.11n), Wi-Fi 5 (802.11ac), Wi-Fi 6 (802.11ax), Wi-Fi 6E (802.11ax)
LAN-Controller: Killer E5000
Top WLAN-Standard: Wi-Fi 6E (802.11ax)
Interne E/A-Anschlüsse:
Anzahl USB 2.0 Schnittstellen: 4
SATA Anschlüsse: 0
ATX Stromstecker (24-pol.): Ja
SATA III Anschlüsse: 4
SATA II Anschlüsse: 0
EPS Stromstecker (8-pin): Ja
USB 3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1) Anschlüsse: 4
USB 3.2 Gen 2 (3.1 Gen 2) Anschlüsse: 1
Gesamtanzahl der SATA-Anschlüsse: 4
Anzahl der EPS-Stromanschlüsse (4--polig): 1
E/A-Anschlüsse auf der Rückseite:
HDMI-Version: 2.1
Anzahl DVI-D-Anschlüsse: 0
Anzahl HDMI-Anschlüsse: 1
Anzahl Ethernet-LAN-Anschlüsse (RJ-45): 1
Anzahl USB 2.0 Anschlüsse: 4
Anzahl VGA (D-Sub) Anschlüsse: 0
Anzahl DisplayPort Anschlüsse: 1
Menge der Thunderbolt-Anschlüsse: 1
USB 3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1) Anzahl der Anschlüsse vom Typ A: 2
USB 3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1) Anzahl der Anschlüsse vom Typ C: 0
USB 3.2 Gen 2 (3.1 Gen 2) Anzahl der Anschlüsse vom Typ A: 1
USB 3.2 Gen 2 (3.1 Gen 2) Anzahl der Anschlüsse vom Typ C: 1
DisplayPorts-Version: 1.4
Speicher-Controller:
RAID Level: 0, 1, 5, 10
Anzahl der unterstützten Speicherlaufwerke: 8
Unterstützte Speicherlaufwerke: HDD & SSD
RAID-Unterstützung: Ja
Unterstützte Speicherlaufwerk-Schnittstellen: M.2, SATA III
Maximale unterstützte Anzahl der HDD: 8
Erweiterungssteckplätze:
Anzahl der M.2 (M)-Steckplätze: 4
PCI Express x16-Steckplätze (Gen 4.x): 2
PCI Express x1-Steckplätze (Gen 4.x): 1
PCI Express x4-Steckplätze (Gen 4.x): 2
PCI Express x16-Steckplätze (Gen 5.x): 1
BIOS:
BIOS-Typ: UEFI AMI
BIOS-Speichergröße: 256 Mbit
ACPI-Version: 6.5
Systemverwaltung BIOS (SMBIOS) Version: 3.7
Grafik:
Eingebaute Grafikadapter: Nein
Merkmale:
Audio Kanäle: 7.1 Kanäle
Motherboard Chipsatz: Intel Z890
Motherboardformfaktor: ATX
Produktfarbe: Schwarz
Unterstützt Windows-Betriebssysteme: Windows 11
Motherboard Chipsatz Familie: Intel
Komponente für: PC
Audio-Chip: Realtek ALC897

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 14.07.2026
Produkttester
Ich habe mich sehr gefreut dieses schöne Mainboard testen zu dürfen, mein Vorredner ist sehr genau auf die Details eingegangen die ich so bestätigen kann, dennoch möchte ich gerne meine Bewertung etwas einfacher gestalten. Da ich oft versuche, aus vielen Stichpunkten heraus die für mich wichtigen herauszufiltern und in meine Kaufentscheidung einzubinden.

Als ich das Mainboard in den Händen hielt kam es mir schon recht schwer vor, also schwerer als mein anderes Z790 Board. Vorhandene Slots sind super abgeschirmt und einfach zu öffnen. Auch sind ausreichend Slots vorhanden. 4 x DDR5-DIMMs mit Memory Boost Dual Channel (max. 256 GB / übertaktet auf 9200+ MT/s) bieten also auch für volle RAM Reihen genug Leistung. Ich betreibe ohnehin den RAM ausschließlich im Dual Betrieb. Ist überwiegend einfach Leistungsstärker für meine recht einfachen Ansprüche.

Die Verarbeitung ist gnadenlos hochwertig. Es ist definitiv kein low-budget Mainboard, sollte aber für die Intel Fangemeinschaft und die Preisbewussten hier genauer in Betracht gezogen werden. An diesem Board hat man auch sicher in 5 Jahren noch seinen Spaß. Für mich wichtig das ich auch in Zukunft vom Board her nicht zu früh beim upgrade ausgebremst werde. Ein Highlight für mich das ich hier bis zu 9200+ MT/s im Overclocking erreichen kann. ATX ist ebenfalls die Größe die ich bevorzuge. Habe ich genug Platz für mein RGB Spielzeug.

Auch die satten 17 USB Anschlüsse mit hoher Bandbreite 10 Gbit/s, sind wirklich top und auch, bei mir zumindest, nötig. Das mit Wi-Fi 6E-Lösung (extrem niedrige Latenz, hohe Bandbreite) und Bluetooth 5.3-Technologie bringt auch eine stabile Verbindung mit meinem Weiss - Roten System. Namen darf ich nicht nennen.

Die Montage ist üblich. Ich kann hier keine besonderen Nachteile oder Vorteile gegenüber z.b. meines Z790 erkennen. Ich habe beide ungefähr, ohne schönen Kabelmanagement, in 2 Stunden mit viel Ruhe und einer schönen Tasse Tee zusammengebaut. Mein Gehäuse ist aber auch entsprechend groß gestaltet so das ich hier niemals Platzprobleme bekomme.

Leistung, ich habe 2 x 1 TB M2 SSD 9100 Pro verbaut, als CPU habe ich einen Ultra 7 270K verbaut, mit RAM 32 GB RAM im Dualchannel 6400 MT/s und meiner guten alten GPU 3080 ti. Ich empfehle hier ein starkes Netzteil um auch für die Zukunft gut gerüstet zu bleiben.

Das BIOS ist sehr übersichtlich und lässt sich auch für den Laien einfach einrichten. Finde ich immer sehr wichtig. Angenommen wurde alles auf anhieb. Spiele wie auch Anwendungen laufen absolut flüssig und ohne Einschränkungen. Dieses Mainboard ist mit den Komponenten wie ich sie verbaut habe absolut kompatibel und macht echt spaß.

Ich finde den Preis mehr als gut im oberen mittleren Preissegment. Würde ich so bedingungslos empfehlen. Falls jemand auf etwas mehr RGB steht muss sich da noch weiter umsehen.

Über die Haltbarkeit kann ich leider in dieser doch sehr kurzen Zeit nicht viel sagen, aufgrund der Wertigkeit und meiner Erfahrung mit MSI schließe ich hier aber schon darauf, dass man auch aufgrund der Ausstattung und Möglichkeiten die dieses Board beinhaltet, sehr lange seinen Spaß dran haben wird. Ich kann soviel aber schon vorweg sagen, die Kühlung aller Komponenten ist hier absolut gegeben. Habe ich mit Spielen wie Cyberpunk, BF6, CoD und auch Diablo 4 im großen Hack and Slay getestet. Auch in der Bildbearbeitung konnte ich hier keine Schwachstellen erkennen. Dieses ist dank des FROZR GUARD | mit einer Hochwertigen Kühlfunktion wie 7 W/mK MOSFET-Wärmeleitpads, zusätzliche Drossel-Wärmeleitpads und einem erweitertem Kühlkörper; inklusive Chipsatz-Kühlkörper, doppelseitigem EZ M.2 Shield Frozr II sowie einem Combo-Lüfter-Anschluss möglich, das System einen coolen Kopf bewahren zu lassen.

Ich werde es noch weiter und tiefgehender in den kommenden Wochen testen. Auch möchte ich einen anderen Prozessor verbauen und eine neuere GPU.

Kurz: Kauf lohnt, top Verarbeitung, Preis ist jedoch kein low-budget aber wer billig kauft, kauft zweimal, Platz für alles wesentliche ist vorhanden, leider ohne schönem Bling Bling. Ich liebe schöne RGB Beleuchtungen an meinem PC, mit ein paar zusätzlichen Käufe leuchtet aber auch dieses Mainboard und erfreut das innere Kind.

Wichtig ist auch, das ist nach Erfahrung in meinem Dunstkreis, nicht allen wirklich klar. Irgendwann ist das upgraden am Limit. Für einen Neubau kann ich dieses Mainboard also wirklich wärmstens empfehlen wer nicht immer im High End Bereich sucht. Preis Leistung ist wie gesagt hier gegeben. Hier kann ich noch viele Jahre, immer wieder, die einzelnen Komponenten austauschen und immer im Zeitlichen Geschehen mitwirken.
    
  
4 5
     am 09.07.2026
Produkttester
MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E | Praxisbericht
Hinweis: Das Board wurde mir im Rahmen eines Mindfactory-Produkttests kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Bewertung ist davon unabhängig.

Ich wollte einen neuen Rechner auf Basis von Intels zweiter Core-Ultra-Generation aufbauen, und da traf es sich gut, dass ich im Rahmen eines Mindfactory-Produkttests das MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E in die Finger bekommen habe. Die Frage bei so einem Board in der Preisklasse ist ja immer: Was braucht man wirklich, und wo zahlt man nur für Features, die man nie anfasst?
Kurz zusammengefasst: DDR5, PCIe 5.0, mehrere M.2-Slots, WiFi 6E, und | das hat mich überrascht | echtes 5-Gigabit-LAN über einen Intel Killer E5000B Controller, nicht nur 2,5G wie bei vielen Konkurrenten in dieser Liga. Ob man das braucht, ist eine andere Frage, dazu unten mehr.
Das Z890-Chipset ist die Basis, auf der Intel die gesamte zweite Core-Ultra-Generation aufbaut, vom Einsteiger- bis zum Flaggschiff-Board. MSI positioniert das GAMING PLUS WIFI6E in der Mitte: eine Stufe über den reinen Einsteigerboards, ohne den Aufpreis für Thunderbolt 4 oder WiFi 7.

Design
Nichts Aufregendes, muss man auch nicht sein. Schwarz, breite Alu-Kühlkörper, ein bisschen Silber als Auflockerung. Auf integriertes RGB hat MSI verzichtet, dafür gibt's ARGB-Header, falls man sich seine eigene Beleuchtung zusammenbasteln will. Die M.2-Slots liegen unter den Kühlkörpern gut erreichbar, SATA- und USB-Header sitzen dort, wo man sie beim Verkabeln auch braucht. Was mir weniger gefällt: Die WLAN-Antennen sind eher schlicht gehalten und wirken, verglichen mit den teureren Boards derselben Serie, etwas nach Sparversion | funktioniert, sieht aber nicht nach Highlight aus.
Design: 3,5/5

Verarbeitung
Verarbeitung ist eigentlich das, was man erst nach Monaten wirklich beurteilen kann | trotzdem ein paar Eindrücke vom Auspacken und Einbau. Das Board fühlt sich schwerer und steifer an, als ich erwartet hatte, was am 6-Lagen-PCB liegen dürfte. Die Spannungsversorgung ist mit 14+1+1+1 Phasen und 55A-DrMOS-Komponenten großzügig dimensioniert | für aktuelle Core-Ultra-CPUs braucht's das eigentlich nicht zwingend, schadet aber auch nicht.
Die PCIe-Slots haben eine Metallverstärkung | bei mir kommt allerdings eine GTX 1660 Super zum Einsatz, eine eher kompakte, leichte Karte, an der sich das kaum bemerkbar macht. Wer eine der aktuellen Boliden-GPUs mit drei oder vier Slots einbaut, wird von der Verstärkung sicher mehr profitieren als ich. Die Kühlkörper sitzen trotzdem fest, keine Spur von Spiel. Ob die Lötstellen auf Dauer halten, kann ich nach der kurzen Testzeit nicht seriös beurteilen. Ein kleiner Kritikpunkt: Der Audio-Codec ist ein solider, aber eben auch ziemlich gewöhnlicher Realtek-Chip | wer viel mit Kopfhörern oder externem Audio-Interface arbeitet, merkt schnell, dass hier nicht das Premium-Modell verbaut wurde.
Verarbeitung: 4/5

Ausstattung
Die Eckdaten: vier DDR5-Slots mit Support bis 9200+ MT/s (OC), ein PCIe-5.0-x16-Slot für die Grafikkarte, zwei weitere PCIe-4.0-Slots und ein PCIe-4.0-x1-Slot für Zusatzkarten wie eine 10G-Netzwerkkarte oder eine Capture-Karte. Storage-seitig gibt's vier M.2-Plätze (einer Gen5 x4, drei Gen4 x4) und vier SATA-Ports. Auf der Rückseite zähle ich 17 USB-Ports, dazu einen USB-10G-Type-C-Anschluss, einen Flash-BIOS-Button, sogar noch einen PS/2-Port für alte Tastaturen, und 7.1-Kanal-Audio.
Ein praktischer Haken bei der Slot-Aufteilung, der bei mir mit der eher kompakten GTX 1660 Super noch nicht ins Gewicht fällt, mit der geplanten RTX 5070 aber relevant werden dürfte: Sobald eine der aktuellen, mehrere Slots breiten Grafikkarten im PCIe-5.0-Slot steckt, verdeckt sie oft einen oder beide der PCIe-4.0-x16-Slots darunter. Auf dem Papier hat man dann mehr Erweiterungsslots, als man mit einer aktuellen High-End-GPU tatsächlich nutzen kann.
Zum 5G-LAN nochmal konkret, weil ich mir das noch mal in den offiziellen Spezifikationen angeschaut habe, bevor ich's hier reinschreibe: Laut MSI steckt tatsächlich ein Intel Killer E5000B Controller mit 5 Gigabit dahinter, kein Tippfehler und kein aufgebohrtes 2,5G. Selbst nachmessen kann ich das mit meinem Setup ohnehin nicht | dafür bräuchte ich auf der Gegenseite auch einen 5G-fähigen Switch oder eine entsprechende Netzwerkkarte, die ich schlicht nicht habe. Für mich persönlich bringt das gerade nicht viel | ich hab zuhause noch 1G-Anschluss und überlege, auf 2,5G umzusteigen, mehr braucht's bei mir aktuell nicht. Wer aber ein NAS mit entsprechend schnellem Uplink hat oder mehrere Rechner im gleichen Netzsegment mit hohem Durchsatz verbinden will, hat hier Luft nach oben, die andere Boards in der Preisklasse nicht bieten.

Einbau
Der Zusammenbau ging überraschend fix. EZ PCIe Clip II und EZ M.2 Shield Frozr II haben ihren Zweck erfüllt: Das Einsetzen der Grafikkarte und der SSDs ging spürbar unkomplizierter als bei älteren Boards, die ich kenne, weil man ohne Schraubenzieher an den Klemmmechanismen hantieren kann. Auch die WLAN-Antennen ließen sich ohne Werkzeug anschrauben.
Das BIOS ist übersichtlich aufgebaut, mein XMP-Profil war mit ein paar Klicks aktiv. Richtig praktisch fand ich die Flash-BIOS-Funktion ganz ohne installierte CPU | falls ich das Board mal für einen neueren Prozessor vorbereiten muss, ohne extra eine alte CPU rumliegen zu haben.
Zwei Dinge fehlen mir persönlich: ein Power-Button direkt aufs Board und eine zweistellige Debug-Anzeige. Beides wäre beim Testen außerhalb des Gehäuses praktisch gewesen.
Einbau: 4/5

Leistung
Im Alltag läuft das Board bei mir bislang ohne Aussetzer. Spiele starten schnell, DDR5 sorgt für spürbar mehr Bandbreite als bei meinem alten System. Ehrlich gesagt nutze ich das PCIe-5.0-Potenzial aktuell aber gar nicht aus | meine GTX 1660 Super läuft im PCIe-3.0-Modus und ist auf einem Board dieser Klasse eigentlich fast schon unterfordert. Geplant ist als nächster Schritt eine RTX 5070, und genau dafür ist die PCIe-5.0-Anbindung dann kein Nice-to-have mehr, sondern macht tatsächlich Sinn. Aktuell läuft das Board also als Vorgriff auf diese Aufrüstung, nicht weil die jetzige Grafikkarte die Bandbreite bräuchte. Unter Last | ich hab das Board eine Weile mit einem Rendering-Job und parallelem Gaming gequält | blieb die Spannungsversorgung ruhig, keine spürbaren Drosselungen.
Wer richtig übertakten will, ist bei den teureren Boards der Serie besser aufgehoben, mit mehr Feintuning-Optionen im BIOS. Für meinen Alltag | Gaming, Streaming, ein bisschen Rendering | reicht das hier.
Leistung: 4,5/5

Preis-Leistung
Gegenüber den teureren Modellen verzichtet man auf Komfortfunktionen wie Thunderbolt 4 oder eine Debug-Anzeige, bekommt dafür PCIe 5.0, DDR5, WiFi 6E, echtes 5G-LAN und mehrere M.2-Slots. Ganz billig ist das Board trotz des "Plus" im Namen aber auch nicht | wer wirklich nur ein Basissystem ohne PCIe 5.0 oder 5G-LAN braucht, findet günstigere Z890-Boards, die für den reinen Grundbedarf ähnlich gut funktionieren.
Preis-Leistung: 4/5

Haltbarkeit
Über echte Langzeit-Zuverlässigkeit kann ich nach der kurzen Testphase natürlich noch nichts Verbindliches sagen | dafür müsste das Board Monate oder Jahre laufen. Was ich sagen kann: Spannungswandler, PCB und Kühlkörper machen einen Eindruck, der auf Dauer halten sollte.
Haltbarkeit: 4/5

Im Vergleich zur Konkurrenz
In der Z890-Klasse sitzt das Gaming Plus WIFI6E im Mittelfeld. Teurere Boards bieten mehr PCIe-Slots, umfangreichere Overclocking-Optionen oder eine Debug-Anzeige. Günstigere Alternativen sparen dafür meist bei WiFi 6E, den Kühlkörpern oder eben genau dem 5G-LAN. Dieses Board trifft einen brauchbaren Mittelweg, auch wenn es an ein paar Stellen | Audio, Antennen-Optik, effektiv nutzbare PCIe-Slots | eben doch Kompromisse gibt.

Für wen lohnt sich das Board?
Wer von einem älteren Sockel umsteigt und ohnehin auf DDR5 und PCIe 5.0 setzen will, bekommt hier eine solide Basis, ohne für Dinge zu zahlen, die man im Alltag kaum anfasst. Gamer profitieren von der stabilen Spannungsversorgung und den schnellen Storage-Optionen, wer viel im Homeoffice arbeitet oder nebenbei Content produziert, von der großzügigen USB-Ausstattung.
Wer zuhause schon mit 10G- oder Multi-Gig-Infrastruktur arbeitet | NAS mit entsprechendem Uplink, mehrere Rechner im selben Segment | zieht aus dem 5G-LAN echten Nutzen. Bei mir mit 1G-Anschluss (2,5G-Aufrüstung ist in Planung) ist das aktuell eher Kapazität auf Vorrat: schön, dass sie da ist, aber kein Grund, deswegen zuzugreifen. Wer zusätzlich Thunderbolt 4, WiFi 7 oder besseres Onboard-Audio will, sollte sich die teureren Geschwistermodelle der GAMING-Reihe ansehen.

Fazit
Für mich ist das MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E ein solides Board für alle, die zukunftssicher bauen wollen, ohne für Luxusfeatures draufzuzahlen. DDR5, PCIe 5.0, mehrere M.2-Slots, WiFi 6E und als echtes Extra 5G-LAN ergeben eine gute Basis für Gaming-PCs, Arbeitsrechner und leichte Content-Produktion. Die Schwächen liegen im Detail: Standard-Audio, eher schlichte Antennen, und die effektiv nutzbaren PCIe-Slots hängen stark davon ab, wie groß die eigene Grafikkarte ist. Wer damit leben kann und keine Debug-Anzeige oder Extrem-Overclocking braucht, bekommt hier ein rundes Gesamtpaket | kein Überflieger, aber auch nichts, worüber man sich ärgert.

Kategorie Bewertung
Design 3,5/5
Verarbeitung 4/5
Einbau 4/5
Leistung 4,5/5
Preis-Leistung 4/5
Haltbarkeit 4/5
Gesamt 4/5
    
  
5 5
     am 14.07.2026
Produkttester
Ich habe mich sehr gefreut dieses schöne Mainboard testen zu dürfen, mein Vorredner ist sehr genau auf die Details eingegangen die ich so bestätigen kann, dennoch möchte ich gerne meine Bewertung etwas einfacher gestalten. Da ich oft versuche, aus vielen Stichpunkten heraus die für mich wichtigen herauszufiltern und in meine Kaufentscheidung einzubinden.

Als ich das Mainboard in den Händen hielt kam es mir schon recht schwer vor, also schwerer als mein anderes Z790 Board. Vorhandene Slots sind super abgeschirmt und einfach zu öffnen. Auch sind ausreichend Slots vorhanden. 4 x DDR5-DIMMs mit Memory Boost Dual Channel (max. 256 GB / übertaktet auf 9200+ MT/s) bieten also auch für volle RAM Reihen genug Leistung. Ich betreibe ohnehin den RAM ausschließlich im Dual Betrieb. Ist überwiegend einfach Leistungsstärker für meine recht einfachen Ansprüche.

Die Verarbeitung ist gnadenlos hochwertig. Es ist definitiv kein low-budget Mainboard, sollte aber für die Intel Fangemeinschaft und die Preisbewussten hier genauer in Betracht gezogen werden. An diesem Board hat man auch sicher in 5 Jahren noch seinen Spaß. Für mich wichtig das ich auch in Zukunft vom Board her nicht zu früh beim upgrade ausgebremst werde. Ein Highlight für mich das ich hier bis zu 9200+ MT/s im Overclocking erreichen kann. ATX ist ebenfalls die Größe die ich bevorzuge. Habe ich genug Platz für mein RGB Spielzeug.

Auch die satten 17 USB Anschlüsse mit hoher Bandbreite 10 Gbit/s, sind wirklich top und auch, bei mir zumindest, nötig. Das mit Wi-Fi 6E-Lösung (extrem niedrige Latenz, hohe Bandbreite) und Bluetooth 5.3-Technologie bringt auch eine stabile Verbindung mit meinem Weiss - Roten System. Namen darf ich nicht nennen.

Die Montage ist üblich. Ich kann hier keine besonderen Nachteile oder Vorteile gegenüber z.b. meines Z790 erkennen. Ich habe beide ungefähr, ohne schönen Kabelmanagement, in 2 Stunden mit viel Ruhe und einer schönen Tasse Tee zusammengebaut. Mein Gehäuse ist aber auch entsprechend groß gestaltet so das ich hier niemals Platzprobleme bekomme.

Leistung, ich habe 2 x 1 TB M2 SSD 9100 Pro verbaut, als CPU habe ich einen Ultra 7 270K verbaut, mit RAM 32 GB RAM im Dualchannel 6400 MT/s und meiner guten alten GPU 3080 ti. Ich empfehle hier ein starkes Netzteil um auch für die Zukunft gut gerüstet zu bleiben.

Das BIOS ist sehr übersichtlich und lässt sich auch für den Laien einfach einrichten. Finde ich immer sehr wichtig. Angenommen wurde alles auf anhieb. Spiele wie auch Anwendungen laufen absolut flüssig und ohne Einschränkungen. Dieses Mainboard ist mit den Komponenten wie ich sie verbaut habe absolut kompatibel und macht echt spaß.

Ich finde den Preis mehr als gut im oberen mittleren Preissegment. Würde ich so bedingungslos empfehlen. Falls jemand auf etwas mehr RGB steht muss sich da noch weiter umsehen.

Über die Haltbarkeit kann ich leider in dieser doch sehr kurzen Zeit nicht viel sagen, aufgrund der Wertigkeit und meiner Erfahrung mit MSI schließe ich hier aber schon darauf, dass man auch aufgrund der Ausstattung und Möglichkeiten die dieses Board beinhaltet, sehr lange seinen Spaß dran haben wird. Ich kann soviel aber schon vorweg sagen, die Kühlung aller Komponenten ist hier absolut gegeben. Habe ich mit Spielen wie Cyberpunk, BF6, CoD und auch Diablo 4 im großen Hack and Slay getestet. Auch in der Bildbearbeitung konnte ich hier keine Schwachstellen erkennen. Dieses ist dank des FROZR GUARD | mit einer Hochwertigen Kühlfunktion wie 7 W/mK MOSFET-Wärmeleitpads, zusätzliche Drossel-Wärmeleitpads und einem erweitertem Kühlkörper; inklusive Chipsatz-Kühlkörper, doppelseitigem EZ M.2 Shield Frozr II sowie einem Combo-Lüfter-Anschluss möglich, das System einen coolen Kopf bewahren zu lassen.

Ich werde es noch weiter und tiefgehender in den kommenden Wochen testen. Auch möchte ich einen anderen Prozessor verbauen und eine neuere GPU.

Kurz: Kauf lohnt, top Verarbeitung, Preis ist jedoch kein low-budget aber wer billig kauft, kauft zweimal, Platz für alles wesentliche ist vorhanden, leider ohne schönem Bling Bling. Ich liebe schöne RGB Beleuchtungen an meinem PC, mit ein paar zusätzlichen Käufe leuchtet aber auch dieses Mainboard und erfreut das innere Kind.

Wichtig ist auch, das ist nach Erfahrung in meinem Dunstkreis, nicht allen wirklich klar. Irgendwann ist das upgraden am Limit. Für einen Neubau kann ich dieses Mainboard also wirklich wärmstens empfehlen wer nicht immer im High End Bereich sucht. Preis Leistung ist wie gesagt hier gegeben. Hier kann ich noch viele Jahre, immer wieder, die einzelnen Komponenten austauschen und immer im Zeitlichen Geschehen mitwirken.
    
  
4 5
     am 09.07.2026
Produkttester
MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E | Praxisbericht
Hinweis: Das Board wurde mir im Rahmen eines Mindfactory-Produkttests kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Bewertung ist davon unabhängig.

Ich wollte einen neuen Rechner auf Basis von Intels zweiter Core-Ultra-Generation aufbauen, und da traf es sich gut, dass ich im Rahmen eines Mindfactory-Produkttests das MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E in die Finger bekommen habe. Die Frage bei so einem Board in der Preisklasse ist ja immer: Was braucht man wirklich, und wo zahlt man nur für Features, die man nie anfasst?
Kurz zusammengefasst: DDR5, PCIe 5.0, mehrere M.2-Slots, WiFi 6E, und | das hat mich überrascht | echtes 5-Gigabit-LAN über einen Intel Killer E5000B Controller, nicht nur 2,5G wie bei vielen Konkurrenten in dieser Liga. Ob man das braucht, ist eine andere Frage, dazu unten mehr.
Das Z890-Chipset ist die Basis, auf der Intel die gesamte zweite Core-Ultra-Generation aufbaut, vom Einsteiger- bis zum Flaggschiff-Board. MSI positioniert das GAMING PLUS WIFI6E in der Mitte: eine Stufe über den reinen Einsteigerboards, ohne den Aufpreis für Thunderbolt 4 oder WiFi 7.

Design
Nichts Aufregendes, muss man auch nicht sein. Schwarz, breite Alu-Kühlkörper, ein bisschen Silber als Auflockerung. Auf integriertes RGB hat MSI verzichtet, dafür gibt's ARGB-Header, falls man sich seine eigene Beleuchtung zusammenbasteln will. Die M.2-Slots liegen unter den Kühlkörpern gut erreichbar, SATA- und USB-Header sitzen dort, wo man sie beim Verkabeln auch braucht. Was mir weniger gefällt: Die WLAN-Antennen sind eher schlicht gehalten und wirken, verglichen mit den teureren Boards derselben Serie, etwas nach Sparversion | funktioniert, sieht aber nicht nach Highlight aus.
Design: 3,5/5

Verarbeitung
Verarbeitung ist eigentlich das, was man erst nach Monaten wirklich beurteilen kann | trotzdem ein paar Eindrücke vom Auspacken und Einbau. Das Board fühlt sich schwerer und steifer an, als ich erwartet hatte, was am 6-Lagen-PCB liegen dürfte. Die Spannungsversorgung ist mit 14+1+1+1 Phasen und 55A-DrMOS-Komponenten großzügig dimensioniert | für aktuelle Core-Ultra-CPUs braucht's das eigentlich nicht zwingend, schadet aber auch nicht.
Die PCIe-Slots haben eine Metallverstärkung | bei mir kommt allerdings eine GTX 1660 Super zum Einsatz, eine eher kompakte, leichte Karte, an der sich das kaum bemerkbar macht. Wer eine der aktuellen Boliden-GPUs mit drei oder vier Slots einbaut, wird von der Verstärkung sicher mehr profitieren als ich. Die Kühlkörper sitzen trotzdem fest, keine Spur von Spiel. Ob die Lötstellen auf Dauer halten, kann ich nach der kurzen Testzeit nicht seriös beurteilen. Ein kleiner Kritikpunkt: Der Audio-Codec ist ein solider, aber eben auch ziemlich gewöhnlicher Realtek-Chip | wer viel mit Kopfhörern oder externem Audio-Interface arbeitet, merkt schnell, dass hier nicht das Premium-Modell verbaut wurde.
Verarbeitung: 4/5

Ausstattung
Die Eckdaten: vier DDR5-Slots mit Support bis 9200+ MT/s (OC), ein PCIe-5.0-x16-Slot für die Grafikkarte, zwei weitere PCIe-4.0-Slots und ein PCIe-4.0-x1-Slot für Zusatzkarten wie eine 10G-Netzwerkkarte oder eine Capture-Karte. Storage-seitig gibt's vier M.2-Plätze (einer Gen5 x4, drei Gen4 x4) und vier SATA-Ports. Auf der Rückseite zähle ich 17 USB-Ports, dazu einen USB-10G-Type-C-Anschluss, einen Flash-BIOS-Button, sogar noch einen PS/2-Port für alte Tastaturen, und 7.1-Kanal-Audio.
Ein praktischer Haken bei der Slot-Aufteilung, der bei mir mit der eher kompakten GTX 1660 Super noch nicht ins Gewicht fällt, mit der geplanten RTX 5070 aber relevant werden dürfte: Sobald eine der aktuellen, mehrere Slots breiten Grafikkarten im PCIe-5.0-Slot steckt, verdeckt sie oft einen oder beide der PCIe-4.0-x16-Slots darunter. Auf dem Papier hat man dann mehr Erweiterungsslots, als man mit einer aktuellen High-End-GPU tatsächlich nutzen kann.
Zum 5G-LAN nochmal konkret, weil ich mir das noch mal in den offiziellen Spezifikationen angeschaut habe, bevor ich's hier reinschreibe: Laut MSI steckt tatsächlich ein Intel Killer E5000B Controller mit 5 Gigabit dahinter, kein Tippfehler und kein aufgebohrtes 2,5G. Selbst nachmessen kann ich das mit meinem Setup ohnehin nicht | dafür bräuchte ich auf der Gegenseite auch einen 5G-fähigen Switch oder eine entsprechende Netzwerkkarte, die ich schlicht nicht habe. Für mich persönlich bringt das gerade nicht viel | ich hab zuhause noch 1G-Anschluss und überlege, auf 2,5G umzusteigen, mehr braucht's bei mir aktuell nicht. Wer aber ein NAS mit entsprechend schnellem Uplink hat oder mehrere Rechner im gleichen Netzsegment mit hohem Durchsatz verbinden will, hat hier Luft nach oben, die andere Boards in der Preisklasse nicht bieten.

Einbau
Der Zusammenbau ging überraschend fix. EZ PCIe Clip II und EZ M.2 Shield Frozr II haben ihren Zweck erfüllt: Das Einsetzen der Grafikkarte und der SSDs ging spürbar unkomplizierter als bei älteren Boards, die ich kenne, weil man ohne Schraubenzieher an den Klemmmechanismen hantieren kann. Auch die WLAN-Antennen ließen sich ohne Werkzeug anschrauben.
Das BIOS ist übersichtlich aufgebaut, mein XMP-Profil war mit ein paar Klicks aktiv. Richtig praktisch fand ich die Flash-BIOS-Funktion ganz ohne installierte CPU | falls ich das Board mal für einen neueren Prozessor vorbereiten muss, ohne extra eine alte CPU rumliegen zu haben.
Zwei Dinge fehlen mir persönlich: ein Power-Button direkt aufs Board und eine zweistellige Debug-Anzeige. Beides wäre beim Testen außerhalb des Gehäuses praktisch gewesen.
Einbau: 4/5

Leistung
Im Alltag läuft das Board bei mir bislang ohne Aussetzer. Spiele starten schnell, DDR5 sorgt für spürbar mehr Bandbreite als bei meinem alten System. Ehrlich gesagt nutze ich das PCIe-5.0-Potenzial aktuell aber gar nicht aus | meine GTX 1660 Super läuft im PCIe-3.0-Modus und ist auf einem Board dieser Klasse eigentlich fast schon unterfordert. Geplant ist als nächster Schritt eine RTX 5070, und genau dafür ist die PCIe-5.0-Anbindung dann kein Nice-to-have mehr, sondern macht tatsächlich Sinn. Aktuell läuft das Board also als Vorgriff auf diese Aufrüstung, nicht weil die jetzige Grafikkarte die Bandbreite bräuchte. Unter Last | ich hab das Board eine Weile mit einem Rendering-Job und parallelem Gaming gequält | blieb die Spannungsversorgung ruhig, keine spürbaren Drosselungen.
Wer richtig übertakten will, ist bei den teureren Boards der Serie besser aufgehoben, mit mehr Feintuning-Optionen im BIOS. Für meinen Alltag | Gaming, Streaming, ein bisschen Rendering | reicht das hier.
Leistung: 4,5/5

Preis-Leistung
Gegenüber den teureren Modellen verzichtet man auf Komfortfunktionen wie Thunderbolt 4 oder eine Debug-Anzeige, bekommt dafür PCIe 5.0, DDR5, WiFi 6E, echtes 5G-LAN und mehrere M.2-Slots. Ganz billig ist das Board trotz des "Plus" im Namen aber auch nicht | wer wirklich nur ein Basissystem ohne PCIe 5.0 oder 5G-LAN braucht, findet günstigere Z890-Boards, die für den reinen Grundbedarf ähnlich gut funktionieren.
Preis-Leistung: 4/5

Haltbarkeit
Über echte Langzeit-Zuverlässigkeit kann ich nach der kurzen Testphase natürlich noch nichts Verbindliches sagen | dafür müsste das Board Monate oder Jahre laufen. Was ich sagen kann: Spannungswandler, PCB und Kühlkörper machen einen Eindruck, der auf Dauer halten sollte.
Haltbarkeit: 4/5

Im Vergleich zur Konkurrenz
In der Z890-Klasse sitzt das Gaming Plus WIFI6E im Mittelfeld. Teurere Boards bieten mehr PCIe-Slots, umfangreichere Overclocking-Optionen oder eine Debug-Anzeige. Günstigere Alternativen sparen dafür meist bei WiFi 6E, den Kühlkörpern oder eben genau dem 5G-LAN. Dieses Board trifft einen brauchbaren Mittelweg, auch wenn es an ein paar Stellen | Audio, Antennen-Optik, effektiv nutzbare PCIe-Slots | eben doch Kompromisse gibt.

Für wen lohnt sich das Board?
Wer von einem älteren Sockel umsteigt und ohnehin auf DDR5 und PCIe 5.0 setzen will, bekommt hier eine solide Basis, ohne für Dinge zu zahlen, die man im Alltag kaum anfasst. Gamer profitieren von der stabilen Spannungsversorgung und den schnellen Storage-Optionen, wer viel im Homeoffice arbeitet oder nebenbei Content produziert, von der großzügigen USB-Ausstattung.
Wer zuhause schon mit 10G- oder Multi-Gig-Infrastruktur arbeitet | NAS mit entsprechendem Uplink, mehrere Rechner im selben Segment | zieht aus dem 5G-LAN echten Nutzen. Bei mir mit 1G-Anschluss (2,5G-Aufrüstung ist in Planung) ist das aktuell eher Kapazität auf Vorrat: schön, dass sie da ist, aber kein Grund, deswegen zuzugreifen. Wer zusätzlich Thunderbolt 4, WiFi 7 oder besseres Onboard-Audio will, sollte sich die teureren Geschwistermodelle der GAMING-Reihe ansehen.

Fazit
Für mich ist das MSI Z890 GAMING PLUS WIFI6E ein solides Board für alle, die zukunftssicher bauen wollen, ohne für Luxusfeatures draufzuzahlen. DDR5, PCIe 5.0, mehrere M.2-Slots, WiFi 6E und als echtes Extra 5G-LAN ergeben eine gute Basis für Gaming-PCs, Arbeitsrechner und leichte Content-Produktion. Die Schwächen liegen im Detail: Standard-Audio, eher schlichte Antennen, und die effektiv nutzbaren PCIe-Slots hängen stark davon ab, wie groß die eigene Grafikkarte ist. Wer damit leben kann und keine Debug-Anzeige oder Extrem-Overclocking braucht, bekommt hier ein rundes Gesamtpaket | kein Überflieger, aber auch nichts, worüber man sich ärgert.

Kategorie Bewertung
Design 3,5/5
Verarbeitung 4/5
Einbau 4/5
Leistung 4,5/5
Preis-Leistung 4/5
Haltbarkeit 4/5
Gesamt 4/5
    
  

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