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Endorfy Fishtank 6000 Flex Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Endorfy Fishtank 6000 Flex Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Artikelbeschreibung

Seit dem 08.05.2026 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Fishtank 6000 Flex
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 1x 2.5 Zoll (intern), 1x 2.5/3.5 Zoll (intern), 1x 3.5 Zoll (intern)
Erweiterbare Lüfter: 7x 140mm, 9x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, MINI ITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer/Mikrofon, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Typ C
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 182mm, Grafikkarte vertikal montierbar, Grafikkarten bis max. 445mm, Kabelmanagement, kompatibel zu Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, RGB-Header, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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5 5
     am 27.06.2026
Produkttester
--------Vorwort--------
Herzlichen Dank an die heise Mindfactory GmbH für die Möglichkeit, dass ich das Gehäuse als glückliche Gewinnerin testen darf. Das unentgeltlich bereitgestellte und von mir hier bewertete Produkt werde ich neutral und sachlich beurteilen. Eine Einflussnahme durch den Hersteller oder durch die heise Mindfactory GmbH fand insbesondere nicht statt.

--------Design--------
Das Fishtank 6000 Flex als neuestes Gehäuse von Mindfactory setzt auf großflächige Glasscheiben an der Front sowie an der Seite, um einen ausgedehnten Blick in die verbaute PC-Hardware zu ermöglichen. Ähnlich wie ein Aquarium ist die Designsprache für mich minimalistisch, denn im Top Cover befinden sich keine Anschlüsse oder Schalter. Diese hat ENDORFY in den unten liegenden Sockel des Gehäuses verbaut und mit einem farbigen Ein-/Aus-Schalter mit dem Logo des Herstellers versehen. Das Gehäuse ist in schwarzer Farbe gehalten. An der Rückseite werden die PCIe-Slots bzw. die notwendigen Schrauben von einer Klappe verdeckt, was die ansprechende Optik unterstreicht.

--------Verarbeitung und Lieferumfang--------
Das Gehäuse ist einwandfrei verarbeitet, alle Teile sind entgratet und ohne scharfe Kanten. Die Füße, auf denen das Gehäuse steht, sind gummiert, so dass beim Verschieben des Gehäuses keine Kratzer auf dem Fußboden zu erwarten sind. Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr stabil und verwindungssteif.
Im Lieferumfang des Fishtank 6000 Flex befinden sich neben einem ausführlich bebilderten Handbuch verschiedene Schrauben, Kabelbinder, Klettleisten sowie ein Mikrofasertuch, um die empfindlichen Glasscheiben z.B. von Staub und Fingerabdrücken zu befreien. Zusätzliche Features sind insgesamt drei Staubschutzfilter, die unten im Sockel sowie im Top-Cover und in den seitlich am Gehäuse ausgesparten Lüfteröffnungen vorhanden sind. Das Netzteil befindet sich gänzlich in einem am Boden befindlichen Lüftertunnel, der perforiert ist und zusätzlich Gummilippen besitzt, um die zahlreichen Kabel nach oben z.B. zur Grafikkarte zu führen.
Möglicherweise deutet der Name "Flex" daraufhin, dass es der Anwenderin bzw. dem Anwender obliegt, separate Gehäuselüfter zu erwerben, denn diese befinden sich nicht im Lieferumfang. Die Wahl des Fishtank 6000 in der Variante "Flex" ist also dann sinnvoll, wenn man ohnehin schon leistungsfähige bzw. leise Lüfter oder solche in der selbstgewählten Optik besitzt. Wünscht man hingegen voreingebaute Lüfter von ENDORFY, wäre die Variante "Corona" zu bevorzugen.


--------Montage und Leistung--------
Die Glasscheibe an der Seite lässt sich ohne Werkzeug vom Gehäuse seitlich abheben und entfernen; hierfür muss lediglich eine Rändelschraube gelöst werden. Gut gefällt mir außerdem, dass sich die Staubfilter werkzeugfrei entfernen lassen, um sie regelmäßig zu reinigen: Die Schublade im Sockel des Gehäuses lässt sich einfach herausziehen. Im Top-Cover hingegen haftet eine Staubschutzmatte magnetisch, welche sich problemlos abheben und wieder auflegen lässt. Einzig der Staubfilter in der Seitenwand vor den Lüfteröffnungen bedarf des Abhebens der Seitenwand, was keinen großen Aufwand darstellt.
Bei geöffnetem, auf der Seite liegendem Gehäuse lässt sich das Mainboard in den Formfaktoren Mini-ATX über Mikro-ATX bis zum ATX-Format im Gehäuse befestigen. Kabelverbindungen werden hinter dem Mainboard liegend in einem großzügig bemessenen Freiraum verlegt und mit Klettverschlüssen und Kabelbindern befestigt. Hinter der Rückseite des Mainboards befindet sich außerdem ein PWM-Splitter als Lüfter-Hub, an dem bis zu fünf PWM-gesteuerte Lüfter angeschlossen werden können.
Das Fishtank 6000 Flex besitzt Platz für drei Lüfter in der Seite, die Luft in das Gehäuse bringen sollten, denn aufgrund des Glasfensters in der Front lässt sich dort kein Lüfter anbringen. Aus diesem Grund sollte das Gehäuse auch nicht an der Wand stehen. Die Größe kann 120 mm oder 140 mm betragen. Unten im Gehäuse ließe sich zusätzlich ein Lüfter montieren, doch dann müsste man auch auf den Luftkanal verzichten, der in Richtung des Netzteils zeigt. An der oberen Seite lassen sich ebenfalls bis zu drei Lüfter befestigen.

--------Fazit--------
Das Fishtank 6000 Flex von Endorfy ist ein gelungenes Gehäuse, das sich besonders im Wohnzimmer in Szene setzen lässt. Unter dem Tisch findet es zwar Platz, lässt sich aber aufgrund der im unteren Sockel angeordneten Anschlüsse und Schalter nicht vernünftig bedienen. Endorfy liefert insgesamt ein überzeugendes Produkt ab, ohne auf Features wie magnetisch haftende Staubfilter oder einen vorhandenen PWM-Splitter als Lüfter-Hub zu verzichten. Es ist alles dabei, was ich von einem Gehäuse erwarten würde. Zum Testzeitpunkt ist das Gehäuse für rund EUR 90,- käuflich zu erwerben und somit preislich ansprechend eingeordnet. Mit zwei Glasfenstern bietet es einen guten Einblick in die verbaute Hardware und gleichzeitig genügend Flexibilität für den Einbau von Lüftern, die bei diesem Modell nicht im Lieferumfang enthalten sind.
    
  
5 5
     am 27.06.2026
Produkttester
ENDORFY Fishtank 6000 Flex - Testers Keepers

Als Produkttester durfte ich das ENDORFY Fishtank 6000 Flex ausprobieren und meinen aktuellen Rechner darin aufbauen. Da ich meinen PC ohnehin demnächst aufrüsten möchte, habe ich zunächst mein bestehendes System aus einem Ryzen 7 1700, eine GeForce GTX 1060 mit 6 GB sowie einer klassischen Luftkühlung eingebaut.

Das Design war ehrlich gesagt der Hauptgrund, weshalb mich das Gehäuse interessiert hat. Die beiden großen Glasscheiben machen optisch wirklich etwas her und geben den Blick auf die Hardware frei. Obwohl mein aktuelles System inzwischen einige Jahre auf dem Buckel hat, wirkt es im Fishtank hochwertiger als zuvor. Ich hatte vorher ein geschlossenes Gehäuse ohne Seitenfenster (BitFenix Shinobi) und war überrascht, wie viel allein das neue Gehäuse ausmacht. Der Aquarium-Look gefällt mir persönlich sehr gut. Wer später auf RGB-Komponenten umsteigen möchte, bekommt hier eine gute Grundlage. Gleichzeitig sieht das Gehäuse aber auch mit schlichter Hardware keineswegs leer oder langweilig aus. Natürlich haben die großen Glasscheiben den Nachteil, dass Staub und Fingerabdrücke schneller auffallen. Das lässt sich bei dieser Bauart allerdings kaum vermeiden.

Die Verarbeitung hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sämtliche Bleche fühlen sich stabil an und nichts wirkt billig oder klapprig. Auch die Glasscheiben sitzen sauber in ihrer Halterung und ließen sich problemlos montieren. Während des Zusammenbaus ist mir außerdem positiv aufgefallen, dass ich nirgendwo scharfe Kanten entdeckt habe. Wer häufiger Rechner zusammenbaut, weiß, dass das leider nicht selbstverständlich ist.

Der Einbau meines Systems verlief völlig problemlos. Die GTX 1060 wirkt im Innenraum fast schon klein, wodurch später auch längere Grafikkarten problemlos Platz finden. Besonders gefallen hat mir das Kabelmanagement. Hinter dem Mainboard steht genügend Platz zur Verfügung und die vorhandenen Durchführungsgummis erleichtern das Verlegen der Kabel deutlich. Ich habe mir zwar keine stundenlange Mühe mit jedem einzelnen Kabel gegeben, trotzdem sah das Ergebnis deutlich ordentlicher aus als in meinem alten Gehäuse. Nice to have: Es liegen noch ein paar Kabelbinder und ein Mikrofasertuch für die Scheiben bei. Nicht notwendig aber schaden kann es nicht.

Für die Kühlung ist viel Platz vorgehalten. Ob jetzt Lüftkühlung wie bei mir oder 2 Radiatoren für die Wasserkühlung, jeder bekommt hier seinen Favoriten eingebaut. Die Flex-Version wird ohne Lüfter ausgeliefert. Das sollte man vor dem Kauf wissen. Wer komplett neu baut, sollte diesen zusätzlichen Posten mit bedenken.

Gamingtest: Die Temperaturen lagen im Vergleich zum alten Gehäuse deutlich unter meinen gewohnten Temperaturen (getestet mit Bildbearbeitung, Gaming und Buchhaltung). Das liegt wahrscheinlich am besseren Airflow und der Möglichkeit, die Lüfter besser zu verteilen. Vielleicht aber auch einfach nur am größeren Innenraum. Meiner Meinung nach stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich kommen bei der Flex-Version noch die Kosten für Lüfter hinzu, sofern man keine vorhandenen weiterverwenden kann. Dafür bezahlt man aber auch keine Lüfter, die später vielleicht ohnehin ersetzt würden. Vergleicht man Ausstattung, Verarbeitung und Platzangebot mit anderen Showcase-Gehäusen, halte ich den Preis aber für angemessen.

Über die Haltbarkeit kann ich nach einem Produkttest natürlich noch keine endgültige Aussage treffen. Dennoch macht das Gehäuse einen robusten Eindruck. Nichts verbiegt sich beim Anfassen, die Seitenteile schließen sauber und auch nach mehrfachem Öffnen sitzen alle Teile fest.

Ich habe in den letzten Jahren unter anderem Gehäuse von be quiet! und Corsair für Freunde verbaut. Das ENDORFY muss sich meiner Meinung nach nicht verstecken. Gerade beim Platzangebot und der einfachen Montage spielt es auf einem ähnlichen Niveau. Natürlich gibt es noch hochwertigere Modelle von Lian Li oder Hyte, diese kosten allerdings auch deutlich mehr. Für seinen Preis bietet das Fishtank 6000 Flex meiner Ansicht nach ein stimmiges Gesamtpaket und richtet sich vor allem an Nutzer, die ein modernes Showcase-Gehäuse suchen, ohne direkt 200 Euro oder mehr auszugeben.

Fazit
Nach meinem Test bin ich insgesamt sehr zufrieden. Das Gehäuse überzeugt mit einer guten Verarbeitung, viel Platz und einer durchdachten Innenaufteilung. Mein aktuelles System mit Ryzen 7 1700, GTX 1060 und Luftkühlung ließ sich problemlos einbauen und läuft darin ohne Auffälligkeiten.
Das einzige Manko was ich hierbei sehe ist, dass man darauf achten muss ein Gehäuse zu bekommen, dass komplett auf eingebaute Lüfter verzichtet. Daher muss dringend eingeplant werden eigene Lüfter zu besorgen. Was aber bei Leuten die dieses Gehäuse kaufen sicherlich eh der Fall sein wird.

Für mein geplantes Hardware-Upgrade werde ich das Fishtank 6000 Flex definitiv weiterverwenden und über die richtigen Lüfter ein komplett lautloses System bauen können.
    
  
5 5
     am 22.06.2026
Produkttester
Produktbewertung: ENDORFY Fishtank 6000 Flex

Okay, fangen wir mal an. Der ENDORFY Fishtank 6000 Flex Tower ist in meinen Augen echt ein gelungener Blickfang und das mein ich auch so. Ich hab ja in den letzten Jahren schon so einige Gehäuse zusammengebaut. Aber bei dem hier? War ich direkt baff. Der fühlt sich einfach mega hochwertig an, das liegt halt vor allem an der ganzen Ausstattung die der so mitbringt. Da wurde echt nicht gespart, das merkt man sofort.

Design
Die Front und die linke Seite ( von vorn gesehen ) sind beide aus Glas. Und das sieht halt richtig sauber aus. Das Zusammenspiel von der Front und der Seite ist einfach klasse, dadurch hast du den ganzen Innenbereich immer im Blick und Jeh nach Ausstattung haste dann ein richtig schönes Bild vor dir. Für mich macht genau das nen Fishtank Gehäuse aus. Man baut sich seinen PC ja nicht nur zusammen das er läuft sondern auch das er was hermacht, oder nicht? Und das gelingt dem Fishtank in meinen Augen echt gut. Wer auf Optik steht kommt hier voll auf seine kosten, ganz klar.

Verarbeitung
Bei der Verarbeitung gibt es von meiner seite kaum was zu meckern. Das Glas sitzt sauber. Nix wackelt, nix klappert wenn man das Gehäuse mal bewegt. Der untere Innenbereich hat ne Trennung zum Netzteil, was ist Persönlich Optisch echt gut finde, weil dadurch der ganze Kabelsalat unten verschwindet und oben alles schön aufgeräumt bleibt. Diese Trennung ist gelocht und hat drei Aussparungen mit einer Gummidichtung um die Kabel sauber durchzulegen. Das einzige Manko meiner seits, die aussparung direkt am Netzteil. Wenn das Netzteil erstmal drin ist haste da kein wirklichen Platz mehr und musst bisschen tricksen. Aber gut. Ist meckern auf hohem Niveau und im fertigen Aufbau fällt das eh kaum noch auf.

Montage
So, und jetzt kommt das Detail was mich bei der Montage echt umgehauen hat. Auf der Rechten Seite ( von vorn gesehen ) sitzt so ein kleines Steuermodule. Da kannste die Radiatoren per Strom und ARGB Stecker anschließen, das geht dann gesammelt ans Mainboard und somit steuerst du alles zentral. Für mich selbst war dies komplett neu und ich war davon schwerst begeistert, ganz ehrlich. Kein nerviges rumfummeln mehr mit zig einzelnen Steckern am Board. Nach vorne hin ist dann noch ne Blende mit Absenkung verbaut. Da kannste entweder eine HDD / SSD verbauen sofern du sowas überhaupt noch hast, oder du verstaust da halt deine ganzen Überschüssigen Kabel. Ich hab mir dort sogar noch einen Extra Radiator reingebaut. Hat wunderbar geklappt. Zeigt einfach wie flexibel das Teil am Ende ist.

Leistung
Und hier kann das Gehäuse echt mal zeigen was es so drauf hat. Du kannst vorne rechts, oben und hinten überall Radiatoren bis 140mm reinpacken, das ist schon ne Hausnummer. Und durch die offene Glasfront haste dann nen mega Blick drauf. Sieht einfach klasse aus, vor allem wenn die Radiatoren ARGB gesteuert sind und die AIO auch noch voll ARGB läuft. Bei mir ist es am Ende so: 5 Radiatoren saugen Luft rein und die 3 an meiner AIO ( oben im Gehäuse verbaut ) ziehen die warme Luft wieder raus. Den Radiator unter der Blende hab ich extra genommen, weil der dann nochmal extra Frischluft direkt auf die Grafikkarte pustet. Und das merkt man auch, glaub mir. Der ganze Airflow ist für mich echt das große Plus an dem ganzen Gehäuse.

Preis-/Leistungsverhältnis
Zum Preis Leistungs Verhältnis kann ich sagen, das es für das was man bekommt echt fair ist. Überleg halt mal was da alles schon dabei ist. Das Steuermodule, die ganze aufteilung innen drin. Da geht der Preis für mich sowas von in Ordnung. Ich würd sogar sagen man bekommt da richtig was für sein Geld.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Ich nutze das Gehäuse jetzt schon ne ganze weile und bis jetzt? Nix zu meckern. Das Glas bleibt sauber, das Steuermodule macht weiter zuverlässig seinen dienst und gelockert hat sich auch nichts. Im vergleich zu den normalen geschlossenen Tower Gehäusen die ich vorher so hatte spielt der Fishtank optisch echt in ner ganz anderen Liga. Und auch gegen andere Fishtank Gehäuse muss er sich meiner Meinung nach echt nicht verstecken. Man hat einfach mehr vom PC, weil man alles schön sieht und trotzdem ist der Airflow oben drauf noch top.

Fazit
Unterm Strich, bin ich vom ENDORFY Fishtank 6000 Flex echt schwerst begeistert. Klar, die aussparung am Netzteil hätte ruhig bisschen größer sein können, aber das ist für mich wirklich das einzige echte Manko an dem Teil. Wer ein Gehäuse sucht das richtig was hermacht und einem beim Einbau viele Möglichkeiten lässt, der macht hier in meinen Augen absolut nix verkehrt.
    
  
4 5
     am 22.06.2026
Produkttester
Ich habe das Endorfy Fishtank 6000 Flex im Rahmen der Aktion "Testers Keepers" kostenlos erhalten und möchte euch hier meine Erfahrungen zu diesem Showcase-Gehäuse mitteilen.

Verpackung, Ersteindruck und Design

Das Gehäuse kommt gut verpackt in Styropor und mit Schaumstoff vor den Scheiben zu euch nach Hause. Hier folgt Endorfy dem allgemeinen Standard.
Nach dem Auspacken fallen vor allem natürlich die beiden soliden Scheiben an der Front und der Seite auf. Die vordere Scheibe ist fest mit dem Gehäuse verbunden. Die Seitenscheibe hält sich mit Magneten am Gehäuse fest und wird zusätzlich durch eine Rändelschraube fixiert, so dass die Scheibe nicht unbeabsichtigt herausfällt.
Hier zeigt sich auch schon eines der Highlights des Gehäuses, denn durch die großen Glasscheiben sind die später verbauten Komponenten sehr gut zu sehen und können mit entsprechender Beleuchtung in Szene gesetzt werden.
Die Metallstruktur ist stabil und das benutzte Blech hat eine ausreichende Dicke, so dass nichts wackelt oder sich billig anfühlt. Das Hochheben ist problemlos möglich, da sich nichts verbiegt und man keine Angst hat, das Gehäuse fällt gleich auseinander. Einzig die Abdeckung der Schrauben der hinteren Slotbleche hätte etwas dicker sein können. Es kann schnell passieren, dass man bei der Installation z.B. der Grafikkarte die Klappe abreißt. Allerdings ist diese auch wieder schnell installiert.
Das Gehäuse kann bis zu E-ATX-Mainboards aufnehmen und ist durch passende Ausschnitte auch Back-Connect-fähig. Grafikkarten bis zu einer Länge von 445mm finden im Gehäuse problemlos Platz.
Lüfter können oben, seitlich und hinten bis zu 140mm groß sein. Falls Lüfter über dem Netzteil installiert werden sollen, dann sollten diese 120mm sein. Hier ist wichtig zu erwähnen, dass das Fishtank 6000 Flex KEINE Lüfter verbaut hat. Entweder hat man noch Lüfter oder muss sich weitere Lüfter dazu kaufen. Dies kann durchaus Sinn machen, wenn man eine andere Optik bevorzugt, als das Endorfy Fishtank 6000 Corona (dem Modell mit integrierten Lüftern) anbietet.
Endorfy hat an allen entscheidenden Stellen Staubfilter verbaut, so dass man länger etwas von seinem Rechner hat und nicht ständig den Staub rauspusten muss.
Am Gehäuse sind die USB-Anschlüsse (2x USB-A; 1x USB-C), der Kopfhöreranschluss, sowie die Starttaste seitlich zugänglich. Zusätzlich befindet sich an der Seite die Taste zur Steuerung der LED-Beleuchtung aller A-RGB-Lüfter, die am integrierten Lüfterhub angeschlossen sind. Für mich ist die seitliche Positionierung ideal, da der Rechner auf dem Schreibtisch steht und ich damit direkten Zugriff auf die Anschlüsse habe.

Einbau der Komponenten, Funktionen des Gehäuses und Airflow

Das Gehäuse bietet genügend Platz für alle Komponenten und macht den Einbau sehr einfach und man muss sich nicht quälen, um Kabel auf das Mainboard zu stecken. Trotzdem schafft es Endorfy mit dem Fishtank 6000 die Abmaße relativ kompakt zu halten - gegenüber meinem alten µATX-Gehäuse (Asus Prime AP201) ist es nur in der Höhe gewachsen - Länge und Breite bleiben gleich.. Der Platz für das Netzteil ist ordentlich bemessen und die notwendigen Kabel lassen sich gut im unteren Teil des Gehäuses verstauen.

Besonders hat mir beim Zusammenbau gefallen:
1. Die Rückseite bietet genügend Platz für Kabelmanagement, das durch die enthaltenden Klettbänder und Ösen an diversen Stellen zusätzlich unterstützt wird. Es gibt eine Installationsplatte für zwei 2,5" SSD und auf der Unterseite im vorderen Teil des Gehäuses genügend Platz für eine 3,5"-Festplatte.
2. Der Einbau der seitlichen Lüfter gestaltet sich sehr einfach, da die komplette Halterung entnommen werden kann und die Lüfter außerhalb des Gehäuses angebracht werden können. Der integrierte Lüfterhub erleichtert den Anschluss der Lüfter an PWM-Stecker und A-RGB-Stecker. So ist alles an einer Stelle und man muss die Lüfter nicht über diverse Daisychain-Kabel zusammenklemmen.
3. Der vordere Teil des Gehäuses enthält einen Einsatz, um die Luft der Seitenlüfter besser zur Grafikkarte zu leiten. So ergibt sich im Gehäuse (bei mir 3x Reverse 120mm-Lüfter an der Seite, eine 240mm Wasserkühlung oben und einem 120mm-Lüfter an der Hinterseite) ein sehr guter Airflow. Ich kann den Rechner in den meisten Fällen entspannt im Silent-Modus laufen lassen und trotzdem bleiben CPU und GPU gut gekühlt.
4. Die Kabel zum Mainboard können durch diverse Aussparungen geführt werden. Die Öffnungen am Boden enthalten sogar eine Gummiabdeckung, so dass das ganze Gehäuse trotz diverser Kabel sehr aufgeräumt wirkt.

Beim Zusammenbau sind mir jedoch auch folgende Kernkritikpunkte aufgefallen:
1. Die Kabeldurchführungen neben dem Mainboard sind ohne Gummiabdeckungen, so dass die Öffnungen deutlich zu sehen sind. Dies wirkt etwas unruhig.
2. Die Stecker für das Seitenpanel sind leider diese fummeligen Einzelstecker. Da hätte gerne ein Komplettstecker genutzt werden können.
3. Das Gehäuse hat keinen integrierten oder beigelegten GPU-Halter. Gerade weil bis zu 445mm lange Grafikkarten eingebaut werden könnten, wäre eine entsprechende Entlastungslösung sinnvoll.

Insgesamt macht das Gehäuse jedoch einen sehr guten Eindruck und man bekommt ein anständiges Preis-Leistungs-Verhältnis mit vielen sinnvollen Details. Sofern man sich der oben angesprochenen Kritikpunkte bewusst ist und man noch Lüfter aus seinem alten Rechner hat, steht einem PC-Umbau nichts im Wege. Wichtig ist nochmal zu erwähnen, dass für einen PC-Neubau Lüfter auf die Einkaufsliste müssen oder auf das Endorfy Fishtank 6000 Corona zurückgegriffen wird.
    
  
4 5
     am 14.06.2026
Produkttester
Der ENDORFY Fishtank 6000 Flex im Test | Testers Keepers

Ich durfte das ENDORFY Fishtank 6000 Flex im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory auf Herz und Nieren testen. Als leidenschaftlicher Zocker, der seinen PC gerne auf dem Tisch stehen hat und auf die inneren Werte schaut, kam dieses Showcase-Gehäuse wie gerufen. Ich versuche das Ganze hier mal so locker und ehrlich wie möglich runterzuschreiben, wie mir das Teil gefällt.

Design
Fangen wir direkt mit dem fettesten Pluspunkt an: Das Design. Wer auf diese moderne Aquarium-Optik steht ("Fishtank"), kommt hier voll auf seine Kosten. Das Gehäuse hat zwei riesige Scheiben aus gehärtetem Glas (Tempered Glass) | einmal an der Seite und einmal komplett vorne. Dadurch hat man einen absolut genialen Panorama-Blick auf seine Hardware. Wenn man da ordentlich RGB-Beleuchtung drin hat, sieht das Setup auf dem Schreibtisch einfach nur mega aus. Keine störende Strebe in der Ecke blockiert die Sicht, alles wirkt wie aus einem Guss. Das I/O-Panel sitzt übrigens unten an der Seite, was perfekt ist, wenn der PC auf dem Tisch steht. Man kommt super easy an den USB-C-Anschluss und die USB-A-Ports ran. Insgesamt ist das Design extrem clean und modern, genau mein Ding für ein fettes Gaming-Build.

Verarbeitung
Bei der Verarbeitung war ich anfangs etwas skeptisch, weil Endorfy ja oft eher preiswertere Sachen macht. Aber ich muss sagen, ich wurde echt positiv überrascht. Das Gehäuse ist ein echtes Monster, ziemlich groß und bringt auch ordentlich Gewicht auf die Waage. Das Metall fühlt sich absolut wertig an, da biegt sich nichts durch, selbst wenn man fester drückt. Die Spaltmaße passen alle, die Kanten sind sauber entgratet und die Glasscheiben sitzen bombenfest in ihren Halterungen. Auch die Gewinde für die Schrauben sind sauber geschnitten. Man merkt einfach, dass hier nicht an der Stabilität gespart wurde. Alles wirkt robust und langlebig, absolut stabil gebaut das Teil.

Montage
Kommen wir zum Einbau meiner Hardware, und holy moly, in dem Gehäuse hat man einfach massig Platz. Es ist wirklich sehr groß für einen Midi-Tower. Ich konnte mein ATX-Mainboard super entspannt einsetzen. Richtig cool ist auch, dass das Gehäuse Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen unterstützt (wie MSI Project Zero oder Asus BTF). Ich habe zwar noch ein normales Mainboard, aber für die Zukunft ist das echt ein cooles Feature. Platz für die Grafikkarte gibt es ohne Ende | meine lange Drei-Lüfter-Karte hat reingepasst, als wäre es nichts, da sind locker noch etliche Zentimeter Platz bis zur Front. Das Kabelmanagement war ein Traum, weil hinter dem Mainboard-Tray extrem viel Raum ist, um den ganzen Kabelsalat zu verstecken. Man klatscht einfach die Rückwand drauf und sieht nichts mehr davon. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Anleitung könnte manchmal ein bisschen detaillierter sein, aber wer schon mal einen PC zusammengebaut hat, checkt das auch so ohne Probleme.

Leistung & Kühlung
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, den man unbedingt wissen muss, bevor man das Teil kauft: Beim ENDORFY Fishtank 6000 Flex fehlen komplett die Lüfter! Es ist ab Werk kein einziger Gehäuselüfter vorinstalliert. Das ist bei der "Flex"-Variante eben so gedacht, damit man sich seine eigenen Lüfter aussuchen kann, aber man muss es eben auf dem Schirm haben. Wer sofort loslegen will und keine Lüfter rumliegen hat, schaut erst mal in die Röhre. Ich hatte zum Glück noch ein paar 120mm-ARGB-Lüfter von meinem alten Build hier. Nachdem ich insgesamt sechs Lüfter eingebaut hatte, war der Airflow aber absolut top. Das Gehäuse bietet enorm viele Möglichkeiten für Kühlung: Man kann oben einen fetten 360-mm-Radiator für eine Wasserkühlung einbauen und an der Seite passt auch noch einer hin. Die Temperaturen von meiner CPU und GPU blieben beim Zocken absolut im grünen Bereich, da staut sich keine Hitze, obwohl vorne Glas ist. Die Luft wird halt von der Seite und von unten angesaugt und hinten/oben rausgeblasen. Leistungstechnisch also top, vorausgesetzt, man sorgt selbst für die Belüftung.

Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ein bisschen ein zweischneidiges Schwert, aber insgesamt voll okay. Das Gehäuse an sich kostet nicht die Welt und bietet für den Preis eine geniale Optik und eine super Verarbeitung, die sich vor teureren Marken nicht verstecken muss. Allerdings darf man nicht vergessen, dass man durch die fehlenden Lüfter noch mal Geld in die Hand nehmen muss, um sich Lüfter dazuzukaufen. Wenn man das dazurechnet, relativiert sich der günstige Preis etwas. Für Leute, die ohnehin eigene High-End-Lüfter verbauen wollen, ist das hier die perfekte Basis. Wer ein Komplettpaket sucht, sollte vielleicht eher zur Corona-Version greifen. Für mich persönlich passt das P/L-Verhältnis aber, da die Materialqualität stimmt.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Im Vergleich zu den klassischen Aquarium-Gehäusen wie dem berühmten Lian Li O11 Dynamic schlägt sich das ENDORFY Fishtank 6000 Flex echt verdammt gut. Klar, Lian Li ist noch mal eine andere Hausnummer, was das Prestige angeht, aber rein funktional steht das Endorfy dem kaum in etwas nach. Es ist super geräumig und wirkt absolut langlebig. Ich bin mir sicher, dass dieses Gehäuse problemlos einige Hardware-Generationen überstehen wird. Staubfilter sind an den wichtigen Stellen auch am Start, was die Haltbarkeit der Komponenten im Inneren verbessert, weil nicht alles sofort einstaubt.

Fazit
Mein neues ENDORFY Fishtank 6000 Flex von Mindfactory überzeugt im ENDORFY Fishtank 6000 Flex Test durch sein absolut geniales Panorama-Design mit den zwei großen Glasscheiben und der extrem stabilen Verarbeitung. Es bietet gigantisch viel Platz für große Komponenten und zukünftige Mainboard-Trends, auch wenn man bedenken muss, dass man eigene Lüfter mitbringen muss. Für mich eine klare Empfehlung für jeden Showcase-Fan!
    
  
5 5
     am 27.06.2026
Produkttester
--------Vorwort--------
Herzlichen Dank an die heise Mindfactory GmbH für die Möglichkeit, dass ich das Gehäuse als glückliche Gewinnerin testen darf. Das unentgeltlich bereitgestellte und von mir hier bewertete Produkt werde ich neutral und sachlich beurteilen. Eine Einflussnahme durch den Hersteller oder durch die heise Mindfactory GmbH fand insbesondere nicht statt.

--------Design--------
Das Fishtank 6000 Flex als neuestes Gehäuse von Mindfactory setzt auf großflächige Glasscheiben an der Front sowie an der Seite, um einen ausgedehnten Blick in die verbaute PC-Hardware zu ermöglichen. Ähnlich wie ein Aquarium ist die Designsprache für mich minimalistisch, denn im Top Cover befinden sich keine Anschlüsse oder Schalter. Diese hat ENDORFY in den unten liegenden Sockel des Gehäuses verbaut und mit einem farbigen Ein-/Aus-Schalter mit dem Logo des Herstellers versehen. Das Gehäuse ist in schwarzer Farbe gehalten. An der Rückseite werden die PCIe-Slots bzw. die notwendigen Schrauben von einer Klappe verdeckt, was die ansprechende Optik unterstreicht.

--------Verarbeitung und Lieferumfang--------
Das Gehäuse ist einwandfrei verarbeitet, alle Teile sind entgratet und ohne scharfe Kanten. Die Füße, auf denen das Gehäuse steht, sind gummiert, so dass beim Verschieben des Gehäuses keine Kratzer auf dem Fußboden zu erwarten sind. Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr stabil und verwindungssteif.
Im Lieferumfang des Fishtank 6000 Flex befinden sich neben einem ausführlich bebilderten Handbuch verschiedene Schrauben, Kabelbinder, Klettleisten sowie ein Mikrofasertuch, um die empfindlichen Glasscheiben z.B. von Staub und Fingerabdrücken zu befreien. Zusätzliche Features sind insgesamt drei Staubschutzfilter, die unten im Sockel sowie im Top-Cover und in den seitlich am Gehäuse ausgesparten Lüfteröffnungen vorhanden sind. Das Netzteil befindet sich gänzlich in einem am Boden befindlichen Lüftertunnel, der perforiert ist und zusätzlich Gummilippen besitzt, um die zahlreichen Kabel nach oben z.B. zur Grafikkarte zu führen.
Möglicherweise deutet der Name "Flex" daraufhin, dass es der Anwenderin bzw. dem Anwender obliegt, separate Gehäuselüfter zu erwerben, denn diese befinden sich nicht im Lieferumfang. Die Wahl des Fishtank 6000 in der Variante "Flex" ist also dann sinnvoll, wenn man ohnehin schon leistungsfähige bzw. leise Lüfter oder solche in der selbstgewählten Optik besitzt. Wünscht man hingegen voreingebaute Lüfter von ENDORFY, wäre die Variante "Corona" zu bevorzugen.


--------Montage und Leistung--------
Die Glasscheibe an der Seite lässt sich ohne Werkzeug vom Gehäuse seitlich abheben und entfernen; hierfür muss lediglich eine Rändelschraube gelöst werden. Gut gefällt mir außerdem, dass sich die Staubfilter werkzeugfrei entfernen lassen, um sie regelmäßig zu reinigen: Die Schublade im Sockel des Gehäuses lässt sich einfach herausziehen. Im Top-Cover hingegen haftet eine Staubschutzmatte magnetisch, welche sich problemlos abheben und wieder auflegen lässt. Einzig der Staubfilter in der Seitenwand vor den Lüfteröffnungen bedarf des Abhebens der Seitenwand, was keinen großen Aufwand darstellt.
Bei geöffnetem, auf der Seite liegendem Gehäuse lässt sich das Mainboard in den Formfaktoren Mini-ATX über Mikro-ATX bis zum ATX-Format im Gehäuse befestigen. Kabelverbindungen werden hinter dem Mainboard liegend in einem großzügig bemessenen Freiraum verlegt und mit Klettverschlüssen und Kabelbindern befestigt. Hinter der Rückseite des Mainboards befindet sich außerdem ein PWM-Splitter als Lüfter-Hub, an dem bis zu fünf PWM-gesteuerte Lüfter angeschlossen werden können.
Das Fishtank 6000 Flex besitzt Platz für drei Lüfter in der Seite, die Luft in das Gehäuse bringen sollten, denn aufgrund des Glasfensters in der Front lässt sich dort kein Lüfter anbringen. Aus diesem Grund sollte das Gehäuse auch nicht an der Wand stehen. Die Größe kann 120 mm oder 140 mm betragen. Unten im Gehäuse ließe sich zusätzlich ein Lüfter montieren, doch dann müsste man auch auf den Luftkanal verzichten, der in Richtung des Netzteils zeigt. An der oberen Seite lassen sich ebenfalls bis zu drei Lüfter befestigen.

--------Fazit--------
Das Fishtank 6000 Flex von Endorfy ist ein gelungenes Gehäuse, das sich besonders im Wohnzimmer in Szene setzen lässt. Unter dem Tisch findet es zwar Platz, lässt sich aber aufgrund der im unteren Sockel angeordneten Anschlüsse und Schalter nicht vernünftig bedienen. Endorfy liefert insgesamt ein überzeugendes Produkt ab, ohne auf Features wie magnetisch haftende Staubfilter oder einen vorhandenen PWM-Splitter als Lüfter-Hub zu verzichten. Es ist alles dabei, was ich von einem Gehäuse erwarten würde. Zum Testzeitpunkt ist das Gehäuse für rund EUR 90,- käuflich zu erwerben und somit preislich ansprechend eingeordnet. Mit zwei Glasfenstern bietet es einen guten Einblick in die verbaute Hardware und gleichzeitig genügend Flexibilität für den Einbau von Lüftern, die bei diesem Modell nicht im Lieferumfang enthalten sind.
    
  
5 5
     am 27.06.2026
Produkttester
ENDORFY Fishtank 6000 Flex - Testers Keepers

Als Produkttester durfte ich das ENDORFY Fishtank 6000 Flex ausprobieren und meinen aktuellen Rechner darin aufbauen. Da ich meinen PC ohnehin demnächst aufrüsten möchte, habe ich zunächst mein bestehendes System aus einem Ryzen 7 1700, eine GeForce GTX 1060 mit 6 GB sowie einer klassischen Luftkühlung eingebaut.

Das Design war ehrlich gesagt der Hauptgrund, weshalb mich das Gehäuse interessiert hat. Die beiden großen Glasscheiben machen optisch wirklich etwas her und geben den Blick auf die Hardware frei. Obwohl mein aktuelles System inzwischen einige Jahre auf dem Buckel hat, wirkt es im Fishtank hochwertiger als zuvor. Ich hatte vorher ein geschlossenes Gehäuse ohne Seitenfenster (BitFenix Shinobi) und war überrascht, wie viel allein das neue Gehäuse ausmacht. Der Aquarium-Look gefällt mir persönlich sehr gut. Wer später auf RGB-Komponenten umsteigen möchte, bekommt hier eine gute Grundlage. Gleichzeitig sieht das Gehäuse aber auch mit schlichter Hardware keineswegs leer oder langweilig aus. Natürlich haben die großen Glasscheiben den Nachteil, dass Staub und Fingerabdrücke schneller auffallen. Das lässt sich bei dieser Bauart allerdings kaum vermeiden.

Die Verarbeitung hat bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sämtliche Bleche fühlen sich stabil an und nichts wirkt billig oder klapprig. Auch die Glasscheiben sitzen sauber in ihrer Halterung und ließen sich problemlos montieren. Während des Zusammenbaus ist mir außerdem positiv aufgefallen, dass ich nirgendwo scharfe Kanten entdeckt habe. Wer häufiger Rechner zusammenbaut, weiß, dass das leider nicht selbstverständlich ist.

Der Einbau meines Systems verlief völlig problemlos. Die GTX 1060 wirkt im Innenraum fast schon klein, wodurch später auch längere Grafikkarten problemlos Platz finden. Besonders gefallen hat mir das Kabelmanagement. Hinter dem Mainboard steht genügend Platz zur Verfügung und die vorhandenen Durchführungsgummis erleichtern das Verlegen der Kabel deutlich. Ich habe mir zwar keine stundenlange Mühe mit jedem einzelnen Kabel gegeben, trotzdem sah das Ergebnis deutlich ordentlicher aus als in meinem alten Gehäuse. Nice to have: Es liegen noch ein paar Kabelbinder und ein Mikrofasertuch für die Scheiben bei. Nicht notwendig aber schaden kann es nicht.

Für die Kühlung ist viel Platz vorgehalten. Ob jetzt Lüftkühlung wie bei mir oder 2 Radiatoren für die Wasserkühlung, jeder bekommt hier seinen Favoriten eingebaut. Die Flex-Version wird ohne Lüfter ausgeliefert. Das sollte man vor dem Kauf wissen. Wer komplett neu baut, sollte diesen zusätzlichen Posten mit bedenken.

Gamingtest: Die Temperaturen lagen im Vergleich zum alten Gehäuse deutlich unter meinen gewohnten Temperaturen (getestet mit Bildbearbeitung, Gaming und Buchhaltung). Das liegt wahrscheinlich am besseren Airflow und der Möglichkeit, die Lüfter besser zu verteilen. Vielleicht aber auch einfach nur am größeren Innenraum. Meiner Meinung nach stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich kommen bei der Flex-Version noch die Kosten für Lüfter hinzu, sofern man keine vorhandenen weiterverwenden kann. Dafür bezahlt man aber auch keine Lüfter, die später vielleicht ohnehin ersetzt würden. Vergleicht man Ausstattung, Verarbeitung und Platzangebot mit anderen Showcase-Gehäusen, halte ich den Preis aber für angemessen.

Über die Haltbarkeit kann ich nach einem Produkttest natürlich noch keine endgültige Aussage treffen. Dennoch macht das Gehäuse einen robusten Eindruck. Nichts verbiegt sich beim Anfassen, die Seitenteile schließen sauber und auch nach mehrfachem Öffnen sitzen alle Teile fest.

Ich habe in den letzten Jahren unter anderem Gehäuse von be quiet! und Corsair für Freunde verbaut. Das ENDORFY muss sich meiner Meinung nach nicht verstecken. Gerade beim Platzangebot und der einfachen Montage spielt es auf einem ähnlichen Niveau. Natürlich gibt es noch hochwertigere Modelle von Lian Li oder Hyte, diese kosten allerdings auch deutlich mehr. Für seinen Preis bietet das Fishtank 6000 Flex meiner Ansicht nach ein stimmiges Gesamtpaket und richtet sich vor allem an Nutzer, die ein modernes Showcase-Gehäuse suchen, ohne direkt 200 Euro oder mehr auszugeben.

Fazit
Nach meinem Test bin ich insgesamt sehr zufrieden. Das Gehäuse überzeugt mit einer guten Verarbeitung, viel Platz und einer durchdachten Innenaufteilung. Mein aktuelles System mit Ryzen 7 1700, GTX 1060 und Luftkühlung ließ sich problemlos einbauen und läuft darin ohne Auffälligkeiten.
Das einzige Manko was ich hierbei sehe ist, dass man darauf achten muss ein Gehäuse zu bekommen, dass komplett auf eingebaute Lüfter verzichtet. Daher muss dringend eingeplant werden eigene Lüfter zu besorgen. Was aber bei Leuten die dieses Gehäuse kaufen sicherlich eh der Fall sein wird.

Für mein geplantes Hardware-Upgrade werde ich das Fishtank 6000 Flex definitiv weiterverwenden und über die richtigen Lüfter ein komplett lautloses System bauen können.
    
  
5 5
     am 22.06.2026
Produkttester
Produktbewertung: ENDORFY Fishtank 6000 Flex

Okay, fangen wir mal an. Der ENDORFY Fishtank 6000 Flex Tower ist in meinen Augen echt ein gelungener Blickfang und das mein ich auch so. Ich hab ja in den letzten Jahren schon so einige Gehäuse zusammengebaut. Aber bei dem hier? War ich direkt baff. Der fühlt sich einfach mega hochwertig an, das liegt halt vor allem an der ganzen Ausstattung die der so mitbringt. Da wurde echt nicht gespart, das merkt man sofort.

Design
Die Front und die linke Seite ( von vorn gesehen ) sind beide aus Glas. Und das sieht halt richtig sauber aus. Das Zusammenspiel von der Front und der Seite ist einfach klasse, dadurch hast du den ganzen Innenbereich immer im Blick und Jeh nach Ausstattung haste dann ein richtig schönes Bild vor dir. Für mich macht genau das nen Fishtank Gehäuse aus. Man baut sich seinen PC ja nicht nur zusammen das er läuft sondern auch das er was hermacht, oder nicht? Und das gelingt dem Fishtank in meinen Augen echt gut. Wer auf Optik steht kommt hier voll auf seine kosten, ganz klar.

Verarbeitung
Bei der Verarbeitung gibt es von meiner seite kaum was zu meckern. Das Glas sitzt sauber. Nix wackelt, nix klappert wenn man das Gehäuse mal bewegt. Der untere Innenbereich hat ne Trennung zum Netzteil, was ist Persönlich Optisch echt gut finde, weil dadurch der ganze Kabelsalat unten verschwindet und oben alles schön aufgeräumt bleibt. Diese Trennung ist gelocht und hat drei Aussparungen mit einer Gummidichtung um die Kabel sauber durchzulegen. Das einzige Manko meiner seits, die aussparung direkt am Netzteil. Wenn das Netzteil erstmal drin ist haste da kein wirklichen Platz mehr und musst bisschen tricksen. Aber gut. Ist meckern auf hohem Niveau und im fertigen Aufbau fällt das eh kaum noch auf.

Montage
So, und jetzt kommt das Detail was mich bei der Montage echt umgehauen hat. Auf der Rechten Seite ( von vorn gesehen ) sitzt so ein kleines Steuermodule. Da kannste die Radiatoren per Strom und ARGB Stecker anschließen, das geht dann gesammelt ans Mainboard und somit steuerst du alles zentral. Für mich selbst war dies komplett neu und ich war davon schwerst begeistert, ganz ehrlich. Kein nerviges rumfummeln mehr mit zig einzelnen Steckern am Board. Nach vorne hin ist dann noch ne Blende mit Absenkung verbaut. Da kannste entweder eine HDD / SSD verbauen sofern du sowas überhaupt noch hast, oder du verstaust da halt deine ganzen Überschüssigen Kabel. Ich hab mir dort sogar noch einen Extra Radiator reingebaut. Hat wunderbar geklappt. Zeigt einfach wie flexibel das Teil am Ende ist.

Leistung
Und hier kann das Gehäuse echt mal zeigen was es so drauf hat. Du kannst vorne rechts, oben und hinten überall Radiatoren bis 140mm reinpacken, das ist schon ne Hausnummer. Und durch die offene Glasfront haste dann nen mega Blick drauf. Sieht einfach klasse aus, vor allem wenn die Radiatoren ARGB gesteuert sind und die AIO auch noch voll ARGB läuft. Bei mir ist es am Ende so: 5 Radiatoren saugen Luft rein und die 3 an meiner AIO ( oben im Gehäuse verbaut ) ziehen die warme Luft wieder raus. Den Radiator unter der Blende hab ich extra genommen, weil der dann nochmal extra Frischluft direkt auf die Grafikkarte pustet. Und das merkt man auch, glaub mir. Der ganze Airflow ist für mich echt das große Plus an dem ganzen Gehäuse.

Preis-/Leistungsverhältnis
Zum Preis Leistungs Verhältnis kann ich sagen, das es für das was man bekommt echt fair ist. Überleg halt mal was da alles schon dabei ist. Das Steuermodule, die ganze aufteilung innen drin. Da geht der Preis für mich sowas von in Ordnung. Ich würd sogar sagen man bekommt da richtig was für sein Geld.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Ich nutze das Gehäuse jetzt schon ne ganze weile und bis jetzt? Nix zu meckern. Das Glas bleibt sauber, das Steuermodule macht weiter zuverlässig seinen dienst und gelockert hat sich auch nichts. Im vergleich zu den normalen geschlossenen Tower Gehäusen die ich vorher so hatte spielt der Fishtank optisch echt in ner ganz anderen Liga. Und auch gegen andere Fishtank Gehäuse muss er sich meiner Meinung nach echt nicht verstecken. Man hat einfach mehr vom PC, weil man alles schön sieht und trotzdem ist der Airflow oben drauf noch top.

Fazit
Unterm Strich, bin ich vom ENDORFY Fishtank 6000 Flex echt schwerst begeistert. Klar, die aussparung am Netzteil hätte ruhig bisschen größer sein können, aber das ist für mich wirklich das einzige echte Manko an dem Teil. Wer ein Gehäuse sucht das richtig was hermacht und einem beim Einbau viele Möglichkeiten lässt, der macht hier in meinen Augen absolut nix verkehrt.
    
  
4 5
     am 22.06.2026
Produkttester
Ich habe das Endorfy Fishtank 6000 Flex im Rahmen der Aktion "Testers Keepers" kostenlos erhalten und möchte euch hier meine Erfahrungen zu diesem Showcase-Gehäuse mitteilen.

Verpackung, Ersteindruck und Design

Das Gehäuse kommt gut verpackt in Styropor und mit Schaumstoff vor den Scheiben zu euch nach Hause. Hier folgt Endorfy dem allgemeinen Standard.
Nach dem Auspacken fallen vor allem natürlich die beiden soliden Scheiben an der Front und der Seite auf. Die vordere Scheibe ist fest mit dem Gehäuse verbunden. Die Seitenscheibe hält sich mit Magneten am Gehäuse fest und wird zusätzlich durch eine Rändelschraube fixiert, so dass die Scheibe nicht unbeabsichtigt herausfällt.
Hier zeigt sich auch schon eines der Highlights des Gehäuses, denn durch die großen Glasscheiben sind die später verbauten Komponenten sehr gut zu sehen und können mit entsprechender Beleuchtung in Szene gesetzt werden.
Die Metallstruktur ist stabil und das benutzte Blech hat eine ausreichende Dicke, so dass nichts wackelt oder sich billig anfühlt. Das Hochheben ist problemlos möglich, da sich nichts verbiegt und man keine Angst hat, das Gehäuse fällt gleich auseinander. Einzig die Abdeckung der Schrauben der hinteren Slotbleche hätte etwas dicker sein können. Es kann schnell passieren, dass man bei der Installation z.B. der Grafikkarte die Klappe abreißt. Allerdings ist diese auch wieder schnell installiert.
Das Gehäuse kann bis zu E-ATX-Mainboards aufnehmen und ist durch passende Ausschnitte auch Back-Connect-fähig. Grafikkarten bis zu einer Länge von 445mm finden im Gehäuse problemlos Platz.
Lüfter können oben, seitlich und hinten bis zu 140mm groß sein. Falls Lüfter über dem Netzteil installiert werden sollen, dann sollten diese 120mm sein. Hier ist wichtig zu erwähnen, dass das Fishtank 6000 Flex KEINE Lüfter verbaut hat. Entweder hat man noch Lüfter oder muss sich weitere Lüfter dazu kaufen. Dies kann durchaus Sinn machen, wenn man eine andere Optik bevorzugt, als das Endorfy Fishtank 6000 Corona (dem Modell mit integrierten Lüftern) anbietet.
Endorfy hat an allen entscheidenden Stellen Staubfilter verbaut, so dass man länger etwas von seinem Rechner hat und nicht ständig den Staub rauspusten muss.
Am Gehäuse sind die USB-Anschlüsse (2x USB-A; 1x USB-C), der Kopfhöreranschluss, sowie die Starttaste seitlich zugänglich. Zusätzlich befindet sich an der Seite die Taste zur Steuerung der LED-Beleuchtung aller A-RGB-Lüfter, die am integrierten Lüfterhub angeschlossen sind. Für mich ist die seitliche Positionierung ideal, da der Rechner auf dem Schreibtisch steht und ich damit direkten Zugriff auf die Anschlüsse habe.

Einbau der Komponenten, Funktionen des Gehäuses und Airflow

Das Gehäuse bietet genügend Platz für alle Komponenten und macht den Einbau sehr einfach und man muss sich nicht quälen, um Kabel auf das Mainboard zu stecken. Trotzdem schafft es Endorfy mit dem Fishtank 6000 die Abmaße relativ kompakt zu halten - gegenüber meinem alten µATX-Gehäuse (Asus Prime AP201) ist es nur in der Höhe gewachsen - Länge und Breite bleiben gleich.. Der Platz für das Netzteil ist ordentlich bemessen und die notwendigen Kabel lassen sich gut im unteren Teil des Gehäuses verstauen.

Besonders hat mir beim Zusammenbau gefallen:
1. Die Rückseite bietet genügend Platz für Kabelmanagement, das durch die enthaltenden Klettbänder und Ösen an diversen Stellen zusätzlich unterstützt wird. Es gibt eine Installationsplatte für zwei 2,5" SSD und auf der Unterseite im vorderen Teil des Gehäuses genügend Platz für eine 3,5"-Festplatte.
2. Der Einbau der seitlichen Lüfter gestaltet sich sehr einfach, da die komplette Halterung entnommen werden kann und die Lüfter außerhalb des Gehäuses angebracht werden können. Der integrierte Lüfterhub erleichtert den Anschluss der Lüfter an PWM-Stecker und A-RGB-Stecker. So ist alles an einer Stelle und man muss die Lüfter nicht über diverse Daisychain-Kabel zusammenklemmen.
3. Der vordere Teil des Gehäuses enthält einen Einsatz, um die Luft der Seitenlüfter besser zur Grafikkarte zu leiten. So ergibt sich im Gehäuse (bei mir 3x Reverse 120mm-Lüfter an der Seite, eine 240mm Wasserkühlung oben und einem 120mm-Lüfter an der Hinterseite) ein sehr guter Airflow. Ich kann den Rechner in den meisten Fällen entspannt im Silent-Modus laufen lassen und trotzdem bleiben CPU und GPU gut gekühlt.
4. Die Kabel zum Mainboard können durch diverse Aussparungen geführt werden. Die Öffnungen am Boden enthalten sogar eine Gummiabdeckung, so dass das ganze Gehäuse trotz diverser Kabel sehr aufgeräumt wirkt.

Beim Zusammenbau sind mir jedoch auch folgende Kernkritikpunkte aufgefallen:
1. Die Kabeldurchführungen neben dem Mainboard sind ohne Gummiabdeckungen, so dass die Öffnungen deutlich zu sehen sind. Dies wirkt etwas unruhig.
2. Die Stecker für das Seitenpanel sind leider diese fummeligen Einzelstecker. Da hätte gerne ein Komplettstecker genutzt werden können.
3. Das Gehäuse hat keinen integrierten oder beigelegten GPU-Halter. Gerade weil bis zu 445mm lange Grafikkarten eingebaut werden könnten, wäre eine entsprechende Entlastungslösung sinnvoll.

Insgesamt macht das Gehäuse jedoch einen sehr guten Eindruck und man bekommt ein anständiges Preis-Leistungs-Verhältnis mit vielen sinnvollen Details. Sofern man sich der oben angesprochenen Kritikpunkte bewusst ist und man noch Lüfter aus seinem alten Rechner hat, steht einem PC-Umbau nichts im Wege. Wichtig ist nochmal zu erwähnen, dass für einen PC-Neubau Lüfter auf die Einkaufsliste müssen oder auf das Endorfy Fishtank 6000 Corona zurückgegriffen wird.
    
  
4 5
     am 14.06.2026
Produkttester
Der ENDORFY Fishtank 6000 Flex im Test | Testers Keepers

Ich durfte das ENDORFY Fishtank 6000 Flex im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory auf Herz und Nieren testen. Als leidenschaftlicher Zocker, der seinen PC gerne auf dem Tisch stehen hat und auf die inneren Werte schaut, kam dieses Showcase-Gehäuse wie gerufen. Ich versuche das Ganze hier mal so locker und ehrlich wie möglich runterzuschreiben, wie mir das Teil gefällt.

Design
Fangen wir direkt mit dem fettesten Pluspunkt an: Das Design. Wer auf diese moderne Aquarium-Optik steht ("Fishtank"), kommt hier voll auf seine Kosten. Das Gehäuse hat zwei riesige Scheiben aus gehärtetem Glas (Tempered Glass) | einmal an der Seite und einmal komplett vorne. Dadurch hat man einen absolut genialen Panorama-Blick auf seine Hardware. Wenn man da ordentlich RGB-Beleuchtung drin hat, sieht das Setup auf dem Schreibtisch einfach nur mega aus. Keine störende Strebe in der Ecke blockiert die Sicht, alles wirkt wie aus einem Guss. Das I/O-Panel sitzt übrigens unten an der Seite, was perfekt ist, wenn der PC auf dem Tisch steht. Man kommt super easy an den USB-C-Anschluss und die USB-A-Ports ran. Insgesamt ist das Design extrem clean und modern, genau mein Ding für ein fettes Gaming-Build.

Verarbeitung
Bei der Verarbeitung war ich anfangs etwas skeptisch, weil Endorfy ja oft eher preiswertere Sachen macht. Aber ich muss sagen, ich wurde echt positiv überrascht. Das Gehäuse ist ein echtes Monster, ziemlich groß und bringt auch ordentlich Gewicht auf die Waage. Das Metall fühlt sich absolut wertig an, da biegt sich nichts durch, selbst wenn man fester drückt. Die Spaltmaße passen alle, die Kanten sind sauber entgratet und die Glasscheiben sitzen bombenfest in ihren Halterungen. Auch die Gewinde für die Schrauben sind sauber geschnitten. Man merkt einfach, dass hier nicht an der Stabilität gespart wurde. Alles wirkt robust und langlebig, absolut stabil gebaut das Teil.

Montage
Kommen wir zum Einbau meiner Hardware, und holy moly, in dem Gehäuse hat man einfach massig Platz. Es ist wirklich sehr groß für einen Midi-Tower. Ich konnte mein ATX-Mainboard super entspannt einsetzen. Richtig cool ist auch, dass das Gehäuse Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen unterstützt (wie MSI Project Zero oder Asus BTF). Ich habe zwar noch ein normales Mainboard, aber für die Zukunft ist das echt ein cooles Feature. Platz für die Grafikkarte gibt es ohne Ende | meine lange Drei-Lüfter-Karte hat reingepasst, als wäre es nichts, da sind locker noch etliche Zentimeter Platz bis zur Front. Das Kabelmanagement war ein Traum, weil hinter dem Mainboard-Tray extrem viel Raum ist, um den ganzen Kabelsalat zu verstecken. Man klatscht einfach die Rückwand drauf und sieht nichts mehr davon. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Anleitung könnte manchmal ein bisschen detaillierter sein, aber wer schon mal einen PC zusammengebaut hat, checkt das auch so ohne Probleme.

Leistung & Kühlung
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, den man unbedingt wissen muss, bevor man das Teil kauft: Beim ENDORFY Fishtank 6000 Flex fehlen komplett die Lüfter! Es ist ab Werk kein einziger Gehäuselüfter vorinstalliert. Das ist bei der "Flex"-Variante eben so gedacht, damit man sich seine eigenen Lüfter aussuchen kann, aber man muss es eben auf dem Schirm haben. Wer sofort loslegen will und keine Lüfter rumliegen hat, schaut erst mal in die Röhre. Ich hatte zum Glück noch ein paar 120mm-ARGB-Lüfter von meinem alten Build hier. Nachdem ich insgesamt sechs Lüfter eingebaut hatte, war der Airflow aber absolut top. Das Gehäuse bietet enorm viele Möglichkeiten für Kühlung: Man kann oben einen fetten 360-mm-Radiator für eine Wasserkühlung einbauen und an der Seite passt auch noch einer hin. Die Temperaturen von meiner CPU und GPU blieben beim Zocken absolut im grünen Bereich, da staut sich keine Hitze, obwohl vorne Glas ist. Die Luft wird halt von der Seite und von unten angesaugt und hinten/oben rausgeblasen. Leistungstechnisch also top, vorausgesetzt, man sorgt selbst für die Belüftung.

Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ein bisschen ein zweischneidiges Schwert, aber insgesamt voll okay. Das Gehäuse an sich kostet nicht die Welt und bietet für den Preis eine geniale Optik und eine super Verarbeitung, die sich vor teureren Marken nicht verstecken muss. Allerdings darf man nicht vergessen, dass man durch die fehlenden Lüfter noch mal Geld in die Hand nehmen muss, um sich Lüfter dazuzukaufen. Wenn man das dazurechnet, relativiert sich der günstige Preis etwas. Für Leute, die ohnehin eigene High-End-Lüfter verbauen wollen, ist das hier die perfekte Basis. Wer ein Komplettpaket sucht, sollte vielleicht eher zur Corona-Version greifen. Für mich persönlich passt das P/L-Verhältnis aber, da die Materialqualität stimmt.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
Im Vergleich zu den klassischen Aquarium-Gehäusen wie dem berühmten Lian Li O11 Dynamic schlägt sich das ENDORFY Fishtank 6000 Flex echt verdammt gut. Klar, Lian Li ist noch mal eine andere Hausnummer, was das Prestige angeht, aber rein funktional steht das Endorfy dem kaum in etwas nach. Es ist super geräumig und wirkt absolut langlebig. Ich bin mir sicher, dass dieses Gehäuse problemlos einige Hardware-Generationen überstehen wird. Staubfilter sind an den wichtigen Stellen auch am Start, was die Haltbarkeit der Komponenten im Inneren verbessert, weil nicht alles sofort einstaubt.

Fazit
Mein neues ENDORFY Fishtank 6000 Flex von Mindfactory überzeugt im ENDORFY Fishtank 6000 Flex Test durch sein absolut geniales Panorama-Design mit den zwei großen Glasscheiben und der extrem stabilen Verarbeitung. Es bietet gigantisch viel Platz für große Komponenten und zukünftige Mainboard-Trends, auch wenn man bedenken muss, dass man eigene Lüfter mitbringen muss. Für mich eine klare Empfehlung für jeden Showcase-Fan!
    
  

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