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Artikelbeschreibung

Seit dem 16.05.2017 im Sortiment

Was dem Maler sein Pinsel, ist dem Gamer seine Maus. Und mit der Glaive RGB Aluminium USB Maus von CORSAIR wird die Maus zu Ihrem Werkzeug, welches Sie mit spielerischer Leichtigkeit an die Spitze der Ranglisten katapultieren wird. Hier kollidiert unübertroffene Performance mit unvergleichlichen Komfort.

Jeder Gamer hat seine eigene Stilistik. Natürlich ist es unmöglich für jeden Spieler eine individuelle Maus herzustellen. Aber CORSAIR hat einen individuellen Weg gefunden Ihrem persönlichen Stil gerecht zu werden. So können Sie sich zwischen drei unterschiedlichen Daumengriffen für Ihre passgenaue Maus entscheiden, um zukünftig Top-Ergebnisse abzuliefern.

Top-Ergebnisse können Sie auch abliefern, da die höchst genaue Highspeed-Tracking-Engine geradezu jede Bewegung erkennt. Ein optischer Gaming-Sensor mit 16.000 dpi, macht auch exakte Einstellungen in Auflösungsschritten von 1 dpi möglich.

Die Glaive RGB Aluminium USB Maus von CORSAIR ist nicht nur schön anzufassen, sondern auch schön anzusehen. Sie haben die Möglichkeit lebendige RGB-Beleuchtungseffekte mit der dynamischen drei Zonen RGB Hintergrundbeleuchtung zu kreieren. Diese können Sie bequem über die CORSAIR Utility Engine - Software steuern. Die CUE ermöglicht es Ihnen außerdem gleichzeitig Ihre anderen CORSAIR RGB Geräte zu steuern.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: Glaive RGB Aluminium
Typ: kabelgebunden
Anzahl Tasten: 6 Tasten
Anschluss: USB
Sensor: IR/LED rot
Auflösung: 16000 dpi
Scrollrad: 2 Wege Scrollrad
Farbe: schwarz/grau
Bauform: Rechtshänder-Design
Besonderheiten: 1000Hz Polling-Rate, Geometrie anpassbar, Makros, Onboard Speicher, RGB-Multicolor Hintergrundbeleuchtung, Textilkabel

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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3 5
     am 23.02.2018
Seit knapp 2 Wochen, habe ich die Maus zusammen mit dem MM800 Mauspad von Corsair.
Als ich sie endlich aus der Verpackung geholt habe (habe bestimmt 5 Minuten gebraucht um zu verstehen wie ich sie da raus bekomme) sah sie schon sehr schön aus.
Sie besteht zwar zu einem großen Teil nur aus Kunststoff, fühlt sich aber trotzdem sehr hochwertig an und sieht auch so aus.
Alles in allem macht die Maus einen sehr stabilen, hochwertigen Eindruck.

Beim ersten Testen fiel sofort auf, dass der Standard Daumengriff sehr unbequem ist.
Mit den beiden anderen liegt die Maus jedoch super in der Hand und fühlt sich gleich noch besser an.
Auch lassen sich die Griffe, dank Magneten sehr schnell und ohne Werkzeug wechseln.
Ich hätte mir vielleicht auch noch wechselbar Gewichte gewünscht um die Maus bei Bedarf auch schwerer oder leichter zu machen, wie man das mittlerweile bei eigentlich jeder Maus findet.
Auch war ich zunächst etwas skeptisch bei dem optischen Sensor.
Auch das findet man heutzutage nur noch selten in hochwertigen Gaming-Mäusen.
Habe die Maus dann auf einem normalen Stoff-Mauspad und auf dem oben genannten MM800 getestet.
Auf beiden Pads war ich von der hohen Präzision und der fehlerfreien Funktion der Maus überrascht.
Allerdings nur solange, wie die Maus auf dem Pad verblieben ist.
Wenn man die Maus nur kurz anhebt um sie anders zu positionieren, springt der Cursor einmal quer über den Bildschirm ( ich benutze meistens so 8000 DPI).
Das sollte auf keinen Fall passieren und stört enorm, ganz besonders beim Spielen.
Wenn man gerade den Gegner im Visier hat, aber nur noch schnell die Maus umsetzen muss, damit es bequemer ist, und den Gegner dadurch aus den Augen verliert, ist das einfach nur sehr frustrierend und nervig.
Ich hatte bisher immer nur Laser-Mäuse und jetzt weiß ich auch warum.
Bei denen hatte ich solche Problem bisher noch nie.
Sehr zufrieden bin ich mit der einstellbaren DPI.
Dank der Taste auf dem Rücken der Maus, kann man auch bequem mitten im Spiel die DPI ändern, was eigentlich auch bei allen Mäusen Standard sein sollte, es aber leider immer noch nicht ist.
Die 5 Lampen, die die jeweilige DPI Einstellung symbolisieren sind auch sehr praktisch und helfen, auch im Eifer des Gefechts, schnell die richtige Einstellung zu finden.

Aber bei einer Maus mit so viel Beleuchtungsmöglichkeiten, gibt man sich natürlich nicht mit einer standardmäßigen Beleuchtung zufrieden.
Also schnell die Corsair Utility Engine heruntergeladen und angefangen die Maus einzustellen.
Anders als bei dem Mauspad, hat Corsair hier wirklich gute Arbeit geleistet.
Das Logo, die Front und 2 seitliche Zonen an der Maus sind beleuchtet und können alle möglichen Farben darstellen.
Wenn man diese Beleuchtung mit der vom Mauspad kombiniert, sieht das schon ziemlich cool aus.
Damit komme ich aber auch schon zu einem kleinen Problem:
Ich konnte keine Möglichkeit finden um Mauspad und Maus synchron zu beleuchten.
Egal wie ich das ganze eingestellt habe, die Farben waren nie synchron auf beiden Geräten und das obwohl beide über die selbe Software gesteuert werden und aus dem gleichen Hause stammen.

Aber die Software ist zum Glück nicht nur für die Beleuchtung zu gebrauchen, sondern auch für die Tastenkonfiguration der Maus.
Sie bietet die Möglichkeit mehrere DPI Profile anzulegen, bei denen man jeweils alle 5 einstellbaren Stufen, komplett frei konfigurieren kann.
Man legt also fest, wenn eine Lampe auf der Maus leuchtet, hätte ich gerne 3000 DPI, wenn 2 leuchten 3500, wenn 3 leuchten 3655 und so weiter.
So kann man sich für jedes Spiel seine eigenen DPI-Werte festlegen und diese mit einem kurzen Klick in der Utility Engine, bzw. mit einem Klick des Knopfes auf der Oberseite der Maus, ganz bequem wechseln.
Auch kann man über die Utility Engine eine Vielzahl an Makros für die Sondertasten einstellen.
Eine Tastaturereignis, Mausklick, Mausradbewegung und sogar Mausbewegungsaufnahme ermöglichen unendlich viele verschiedene Makros, für so ziemlich jeden Bereich.
Es gibt nichts was man damit nicht aufnehmen und automatisiert wiedergeben lassen kann.
Da ist es eigentlich schade, dass die Maus nur drei Sondertasten bietet, von denen eine für die DPI Einstellung benötigt wird.
Es ist bisher das erste Programm, welches Mausbewegungen für Makros aufzeichnen und tatsächlich 100% präzise wiedergeben kann.
Ich bin leider zu unkreativ, aber damit könnte man sicherlich bestimmte Abläufe in Spielen automatisieren.
Das wäre wirklich eine super Sache, sich einfach zurückzulehnen und dem Computer dabei zuzusehen, wie er diese langweilige immer wiederkehrende Arbeit macht, die einem einen Haufen Spielwährung einbringt.
Auch muss man Corsair lassen, dass das Programm sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet ist.
Man findet sofort das richtige Gerät und die weitere Konfiguration ist auch ein Kinderspiel.
Egal ob man jetzt die Beleuchtung oder die Tastenfunktionen einstellen will, man findet sofort den richtigen Bereich und die Auswahl ist vollständig selbsterklärend.
Ich konnte nicht feststellen, dass das Programm in irgendeiner Form meinen Computer verlangsamen würde.
Selbst wenn ich sehr komplexe Makros, mit gleichzeitiger Tastatur, Mausrad, Maustasten und Mausbewegungs-Eingabe habe wiedergeben lassen, liefen alle Programme einwandfrei.

Also um das ganze kurz zusammenzufassen:
Die Maus macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck.
Wenn man den Standard Daumengriff austauscht liegt die Maus sehr angenehm in der Hand.
Die Daumentasten sind mit allen Griffen sehr angenehm zu erreichen.
Die Beleuchtung ist sehr aufwändig gemacht und wirkt, insbesondere in Kombination mit dem MM800 Mauspad von Corsair sehr ansprechend.
Leider kann man die Beleuchtung bei beiden nicht synchron einstellen, das würde noch einmal deutlich besser aussehen.
Es handelt sich zwar um eine optische Maus also mit optischem Sensor, dieser ist aber auch bei Dauerbelastung und auf verschiedenen Mauspads immer sehr präzise und zuverlässig.
Zumindest bis zu dem Punkt, wo man die Maus anhebt.
Dann kommt es zu enorm unschönen Sprüngen des Cursors, was so bei Laser Mäusen nicht vorkommt.
Wenn man also seine Maus nie vom Mauspad hebt um sie neu zu positionieren ist diese Maus eine sehr präzise und zuverlässige Variante, ansonsten kann ich empfehlen auf eine Laser Maus zurückzugreifen, da diese solche Probleme nicht vorweisen.
Die Corsair Utility Engine bietet sehr vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten für Makros jeder Art.
Der Kreativität sind dabei KEINERLEI Grenzen gesetzt.
Leider bietet die Glaive nicht genug Sondertasten um das Potenzial komplett auszuschöpfen.
Bei dem Preis von knapp 70 ¤ sollte man auch ein paar Gewichte dazu bekommen.
    
  
5 5
     am 23.02.2018
Verifizierter Kauf
Solide Maus. Sehr Präsize mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und Farbspielereien.
Durch die austauschbaren Seitenteile, kann man sie gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
    
  
4 5
     am 22.02.2018
CORSAIR Glaive RGB Aluminium

Vielen Dank vorab an Mindfactory.de für das Ermöglichen der Teilnahme an der CORSAIR Peripherie Testers Keepers Aktion. Dies beeinflusst jedoch weder meinen sehr kritischen Blick noch mein - im schlimmsten Falle - knallhartes Fazit.

Unpacking und erster Eindruck

Die CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus kommt in einer recht schlichten schwarz-gelben Verpackung daher, welche aufklappbar ist, so dass man selbst im verpackten Zustand einen Blick auf die enthaltene Maus werfen kann, so wie man es auch schon von anderen Herstellern kennt. Die einzelnen Features sind angenehm übersichtlich rundum auf der Verpackung multilingual dargestellt.
Im Lieferumfang enthalten sind zusätzlich zur kabelgebundenen Maus ein kleines schwarzes Täschchen und zwei auswechselbare Daumengriffe (drei insgesamt mit dem bereits an der Maus befindlichen). Zudem liegen zwei kleine Heftchen bei, der Garantiepass und das Handbuch.
Bereits beim Auspacken realisiert man, dass CORSAIR in dieser sehr einfachen Kartonage eine qualitativ hochwertige Gaming Maus versteckt hat. Das Kabel mit angenehm glatter Textilummantelung wird von einem Klettbinder zusammengehalten, was ich bei dem ebenfalls im Bundle zu testenden Mauspad vergeblich suchte. Die Lichtleiste der linken Seite ist sorgsam mit Folie abgeklebt. Und bereits beim ersten Halten in der Hand weiß man: Hier wurde kein billiges Plastik verarbeitet, sondern ein Kunststoff mit angenehm seidigem Touch. Die Maus liegt sportlich-elegant und unerwartet schwer in der Hand, was für mich ein deutlicher Pluspunkt ist.
Leider macht das mitgelieferte schwarze Täschchen, welches für die Aufbewahrung der nicht genutzten Daumengriffe gedacht ist, den durchweg positiven ersten Gesamteindruck zunichte, denn hier wäre ganz klar ein Stoffbeutelchen angebracht gewesen. Nimmt man dieses in die Hand und knautscht es, könnte man meinen, man hätte einen Mix aus Papier- und Plastiktüte in der Hand.
Einen unangenehmen Geruch konnte ich nicht feststellen; wie jede technische Neuware besitzt die CORSAIR Glaive RGB Gaming Maus etwas Eigengeruch, der aber absolut normal und unaufdringlich ist.
Die zur Steuerung der CORSAIR Glaive RGB Aluminium benötigte Software, die CORSAIR Utility Engine  kurz CUE genannt  liegt nicht in Form einer CD oder DVD bei, sondern muss direkt bei dem Hersteller CORSAIR bezogen werden. Das Fehlen der Software im Lieferumfang kann man aus ökologischer Sicht gut finden, wenn man das viele Plastik in der Verpackung einfach ignoriert, ich persönlich jedoch empfinde dies als einen Mangel an Service, wenn man den Preis der Maus berücksichtigt, selbst wenn das eigenständige Besorgen der CUE keinen großen Akt darstellt.

Optik, Haptik und Usability

Die nur für Rechtshänder geeignete Maus ist optisch ein Hybride aus der dezenten Eleganz einer beispielsweise ROCCAT Maus und dem sportlich-dynamischen Look, den man von den vielen speziell für Gamer konzipierten Geräten her kennt. Das durchgehend satte Schwarz wird im vorderen Bereich von einem Aluminium-Rahmen unterbrochen, welches den separat via CUE beleuchtbaren Kühlergrill der Maus einfasst. Ein schickes Detail, mehr aber auch nicht.

CORSAIR kommt mit seinem Design sehr dem Anwender entgegen, der in hitzigen Schusswechseln oder per se weder die Zeit noch die Lust hat, Tasten suchen zu müssen, sondern diese sofort erfühlen und betätigen können möchte. Das ebenfalls indirekt beleuchtete Mausrad wurde mit einer deutlich profilierten Gummierung versehen, um optimalen Grip zu gewährleisten, und liegt recht erhaben und dominant zwischen den beiden Standardtasten für Links- und Rechtsklicks. Direkt unterhalb schließt die DPI Umschalttaste an, welche ebenfalls deutlich erhaben ist. Zu deren Linken befindet sich eine 5stufige optische DPI Anzeige, die leider nur in stoischem Blau leuchtet, auch wenn ein Hilfetext in der Software mir kurzzeitig Hoffnung machte, diese wäre änderbar. Eine über die CUE steuerbare Lichtleiste oberhalb der beiden ebenfalls konzeptreu gestalteten, signifikant hervorstehenden Zusatztasten für den Daumen rundet in Kombination mit dem CORSAIR Logo auf dem Mausrücken das fast perfekt durchdachte Beleuchtungstrio ab.

Unglücklicherweise verblasst das an für sich schöne Beleuchtungskonzept in Kombination mit dem im Bundle getesteten CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad, welches so intensiv und farbegwaltig leuchtet  sodenn gewünscht und eingestellt - , dass die Maus schon fast wie ein schüchternes Mauerblümchen wirkt. Nun gut, Beleuchtung ist bekanntlich Geschmackssache; ich finde es jedenfalls schade. Ich würde mir hier eine bessere, dominantere Lichtleiste wünschen, gerne auf Kosten des beleuchteten Kühlergrills, welcher meines Erachtens total untergeht.

Da CORSAIR zu meinem Bedauern die Maus nicht mit einem Gewichtsmanagement konzipiert hat, wo doch gerade Gamer gerne volle Kontrolle haben, auch über das Gewicht ihrer Maus, bin ich doch positiv überrascht, dass diese genug Gewicht auf das Mauspad bringt, um mir das Zocken und Arbeiten in gewohnt hohen DPI Bereichen zu ermöglichen, denn ich bin bewegungsfaul :-)

Mit nur 1,58 Metern Körpergröße ist natürlich auch meine Hand recht klein; so verwundert es nicht, dass die Maus für meine zierliche Hand etwas zu groß ist. Aber diesen Umstand bin ich schon von meiner bis dato genutzten ROCCAT Kone gewohnt. Meines Erachtens hat die CORSAIR Glaive ein Gardemaß und eignet sich für die meisten Hände. Recht große oder kleine Hände werden hier nur glücklich, wenn diese den Umgang mit non-fitting Mäusen gewohnt sind. Und wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass die Form der Glaive ruhig ein wenig mehr Kurven gebrauchen könnte, um wirklich komfortabel in der Hand zu liegen.

Das rechte Seitenteil der Maus ist für einen besseren Grip genoppt, das linke Seitenteil nicht. Und hier kommt der Clou: CORSAIR verwöhnt den Anwender mit der Qual der Wahl aus 3 verschiedenen Daumengriffen, welche absolut idiotensicher und ruckzuck ausgewechselt werden können, weil diese via Magnet mit dem Mauskörper verbunden werden. Wer nun denkt, das sei aber sicher eine wackelige Sache, der liegt komplett falsch. Hier muss man CORSAIR für ein echt tolles Konzept loben. Die Daumengriffe sitzen bombig fest. Ich frage mich gerade nur, ob ich weiterhin mein Handy neben der Maus liegen lassen sollte & :-)
Werksseitig kommt die Glaive mit einem glatten Daumengriff, den ich fix und in extremer Vorfreude durch die genoppte Daumenschale ersetzte. Dann war ich ein paar Tage lang recht unglücklich mit der Maus, weil sie sich wie Blei über das Mauspad führen ließ, obwohl die Daumenschale sogar ein fünftes Gleitpad zu den bereits vier vorhandenen hinzufügte. Testweise ersetzte ich dann die Daumenschale durch den genoppten Daumengriff, und siehe da: Das Zusammenspiel von Grip, Mausgewicht und Gleitfähigkeit stimmte endlich für mich. Hier ist der persönliche Geschmack gefragt.

Last but not least ist zu erwähnen, dass das ebenfalls in einem satten Schwarz gehaltene textilummantelte Kabel der CORSAIR Glaive RGB den elegant-sportlichen Look der Maus perfekt ergänzt und dank seiner unerwartet geschmeidigen Oberfläche auch nirgends hängen bleibt, weder am Fuß meiner Schreibtischlampe noch am Rand des getesten CORSAIR Mauspads, was insbesondere in Shootern ganz schnell den Pixeltod bedeuten kann.

Taster, Tasten und Beleuchtung

Die CORSAIR Glaive RGB Gaming Maus hat insgesamt 6 Tasten im Repertoire, was mittlerweile absoluter Standard ist; weder erschlägt es den Anwender mit unsinnig vielen Tasten, noch wird ihm die Möglichkeit vorenthalten, die Maustasten seinen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend zu belegen, um somit diverse Funktionen schnell(er) zugänglich zu machen. Zu den im vorderen Ende des Mauskörpers integrierten Tasten für Links- und Rechtsklick sowie dem sich dazwischen befindlichen recht erhabenen one-click Mausrad mit deutlichem Gummiprofil gesellen sich drei zusätzliche, aus dem Mauskörper hervorstehende Tasten; zum Einen die DPI Umschalttaste, welche direkt unterhalb des Mausrads liegt, zum Anderen die zwei Zusatztasten, welche an der linken Seite oberhalb des Daumengriffs zu finden sind.

Ausgestattet sind die Tasten mit langlebigen, hoch performanten Omron-Schaltern, welche 50 Mio Klicks ohne Leistungseinbußen schaffen sollen.

Die Maus besteht aus drei separat steuerbaren Leuchtzonen, welche über die CORSAIR Utility Engine verwaltet und eingestellt werden können. Sowohl der Kühlergrill unterhalb der Tasten für Links- und Rechtsklick, als auch die seitliche Lichtleiste oberhalb der Daumenzusatztasten sowie das CORSAIR Logo auf dem Mausrücken können separat oder miteinander verknüpft mit statischen oder dynamischen RGB Beleuchtungseffekten versehen werden.
Die dezente Beleuchtung oberhalb des rechten Griffs ist an die linke Lichtleiste gekoppelt; die sehr zurückhaltende Beleuchtung des relativ frei gestellten Mausrads erfolgt indirekt über die Beleuchtung des Kühlergrills.

Bei vielen Mischfarben, insbesondere bei hoher Helligkeit, hat die Glaive Probleme mit der korrekten Darstellung bzw. gibt die ausgewählte RGB Farbe gar nicht wieder.
Farbübergänge wirken sehr holprig und hart, was lediglich durch das Reduzieren der Geschwindigkeit auf Langsam halbwegs gemildert wird. Mehr hierzu unter Software.

Druckpunkt und Feedback

Für mich persönlich ist der Druckpunkt der Tasten für Links- und Rechtsklick perfekt. Die Finger können komfortabel aufliegen, ohne ungewollt auszulösen, und es braucht nicht viel Kraft, um zu klicken. Die Maus reagiert schnell und zuverlässig (wobei ich kurz anmerken möchte, dass die Glaive nicht die leiseste, aber auch nicht die lauteste Maus ist).

Das Mausrad, welches ziemlich hoch zwischen den Haupttasten steht, bietet zusätzlich zum Scrollen, welches sowohl haptisch als auch akustisch ziemlich rattert, nur eine Down-Click- Option, welche aufgrund des viel zu hohen Druckpunktes zumindest mir arge Probleme macht. Nicht nur, dass ich den Zeigefinger erst einmal anheben muss, um auf das Mausrad zu gelangen, das Auslösen des Klicks erfordert soviel Kraft, dass vielerlei ungewollt passieren kann. Die DPI Taste wird aus Versehen gedrückt, die gesamte Maus wird bewegt, was fatal sein kann in einem Shooter beispielsweise, oder aber der Mittelfinger löst zusätzlich die rechte Maustaste aus. Alles mehrfach erlebt und sehr unzufriedenstellend. Abgesehen vom Scrollen ist das Mausrad für mich als Taste absolut unbrauchbar.

Die DPI Umschalttaste hat einen guten Druckpunkt, reagiert zuverlässig und schaltet artig oneway durch die vordefinierten DPI Stufen. Ob gewollt oder nicht :-)

Für die seitlichen Zusatztasten oberhalb des Daumengriffs gilt ähnliches wie für das Mausrad hinsichtlich des Druckpunktes, wenn es auch nicht so schlimm ist, dass ich sie deswegen als unbrauchbar empfinde. Allein ihre Position gibt es her, dass sie aufgrund des physikalischen Zusammenspiels von Druck und Gegendruck trotzdem nutzbar sind. Obschon ich hier die Erhabenheit der Tasten sehr begrüße, kostet es einfach zuviel Kraft, den Klick auszulösen. Gerade in Spielen wie Shootern zieht das Kontrollieren der gesamten Hand bei diesem Vorgang zuviel Konzentration ab und kostet oft wertvolle Momente, damit man nicht aus Versehen die Maus bewegt oder ungewollt eine andere Taste drückt. Aber das sind nur meine persönlichen Eindrücke; das mag jeder anders empfinden, zumal jede Hand anders ist in Größe, Form und auch Kraft.

Funktionen / Features

CORSAIR will mit der Glaive RGB Gaming Maus in erster Linie die Gamer beglücken, daher wurde ein hochpräziser optischer 16.000 dpi Sensor verbaut, der im akribischsten Falle in Schritten von nur 1 dpi auflöst; diese maximale Auflösung entspricht dem derzeitigen Gamer Standard. Auflösungsschritte von nur 1 dpi sind mir allerdings neu, und mir erschließt sich der Sinn dieses Features nicht wirklich. Auch erschließt sich mir die DPI Steuerung via CUE nicht vollends. Mehr hierzu unter Software.

Das Mauskonzept ermöglicht es, selber zu entscheiden, wie einem der kleine Nager am besten in der Hand liegt, und verwöhnt hierfür den Anwender mit 3 verschiedenen Daumengriffen. Zwei davon sind sind baugleich und unterscheiden sich dadurch, dass einer glatt ist und der andere genoppt. Der dritte Daumengriff ist vielmehr eine Daumenschale mit Noppierung, welche höchsten Ablagekomfort und perfekten Grip verspricht. Diese Daumenschale ist mit einem zusätzlichen Gleitpad versehen. Jedoch empfand ich persönlich diese Daumenschale als Bremsklotz und tauschte sie dann desillusioniert nach ein paar Tagen aus, was CORSAIR dank der speziellen Magnetverbindung zu einem Kinderspiel gemacht hat.

In der CORSAIR Glaive RGB Maus wurden hoch performante und langlebige Omron-Schalter verbaut, welche 50 Millionen Klicks ohne Leistungseinbußen verarbeiten können (sollen). Ehrlich gesagt, kann ich mit so einer Angabe nichts anfangen, denn wer zählt schon, wieviele Klicks er macht? Im ersten Moment klingt das viel, aber wenn man wirklich ein engagierter Gamer ist, wie lange hält dann so eine Maus durch? Ich bin gespannt.

Für lange Zockersessions wurde die Glaive konzipiert, daher deren spezielle Konturierung, welche eine komfortable Ablage der Hand ermöglicht. Hier muss man sagen, dass die Maus meines Erachtens deutlich mehr Konturierung bräuchte, um diesen Komfort zu gewährleisten; da verweise ich gerne auf meine bis dato genutzte ROCCAT Kone. Hier bleibt die Maus deutlich hinter CORSAIRs Versprechen zurück. Und das sage ich, obschon ich nur zierliche Hände habe mit weniger Auflagefläche. Größere bis große Hände werden hier noch weniger Langzeitkomfort finden. Das verwendete Material allerdings fühlt sich wirklich sehr angenehm an, auch auf Dauer.

Mittels der CORSAIR Utility Engine, kurz CUE, wird die Maus mit Treibern versorgt und zentral verwaltet. Hier finden sich Einstellungsmöglichkeiten für beispielsweise die drei separat beleuchtbaren Zonen der Glaive. Sowohl der Kühlergrillals auch die Lichtleiste oberhalb der Daumen-Zusatztasten sowie das CORSAIR Logo auf dem Mausrücken erstrahlen auf Wunsch unabhängig voneinander oder in freier Kombination in allen möglichen Farben des RGB Spektrums, ob statisch oder dynamisch, fast alles ist möglich. Besitzt man mehrere CORSAIR Produkte, lassen sich via CUE sogar Verknüpfungen der Beleuchtungseffekte erstellen. Leider schafft die Glaive es nicht, alle auswählbaren RGB Farben adäquat darzustellen.

Diese anlegbaren Beleuchtungsprofile lassen sich auf einem integrierten Speicherchip in der Glaive selber hinterlegen, so dass diese ihre Einstellungen dorthin mitnimmt, wo sie verwendet wird, wenn man es denn wünscht. Auf eben diesen Onboard-Chip lassen sich sämtliche Einstellungen der Maus abspeichern; Beleuchtungsprofile, DPI Einstellungen und sämtliche Makros, welche via CUE erstellt werden. Zu den Einstellungsmöglichkeiten mehr unter Software.

Kommen wir zu einem etwas befremdlichen Punkt:
CORSAIR bewirbt die Glaive RGB Gaming Maus (siehe Foto von der Mausverpackung) mit 6 (!) programmierbaren Tasten. Wenn man nachzählt, kommt man auf 6 Tasten bei dieser Maus; das ist korrekt. ABER, und das ist ein verdammt großes Aber, egal wie knietief ich mich in die CUE reinarbeite, ob Standard- oder erweiterter Modus, die linke Maustaste ist und bleibt für sämtliche Einstellungsmöglichkeiten gesperrt. Mag sein, ich bin blind und oder blöd, was ich nicht glaube, aber auch nicht gänzlich ausschließen möchte. Jedoch stellt es sich für mich so dar, dass die Glaive lediglich 5 (!) programmierbare Tasten besitzt, nicht  wie klar deklariert  eben derer 6. Wenn jemand dies hier liest und mir die Magie der 6. programmierbaren Taste näher bringen kann und mag, bitte kontaktieren :-)
Der Vollständigkeit halber möchte ich klar konstatieren, dass ich eigentlich froh bin, dass die linke Maustaste gesperrt ist, denn ich halte eine freie Programmierung der linken Maustaste nicht nur für unsinnig, sondern im schlimmsten Falle sogar für gefährlich im Sinne der Brauchbarkeit der Maus.

Software

Die CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus wird gesteuert über die CUE, der CORSAIR Utility Engine. Diese verwaltet und steuert zentral verschiedene CORSAIR Produkte, so wie man es auch beispielsweise von LOGITECH und ROCCAT kennt. Zudem ist sie unter anderem in der Lage, mehrere Geräte mit einem verknüpften Beleuchtungsprofil anzusteuern.
Diese Software ist leider nicht im Lieferumfang der Maus enthalten und muss eigenständig von der CORSAIR Homepage heruntergeladen werden. Das Programm, welches Gott sei Dank auf Deutsch installiert werden kann, will vom Anwender erobert werden, der sich nicht abschrecken lassen darf von der Flut angezeigter Produkte, von denen man einen Großteil meist gar nicht besitzt. Wer sich in die Allgemeinen Einstellungen verirrt, kann dieses Problem aus der Welt schaffen.
Übrig bleibt eine recht aufgeräumte Oberfläche mit klarem Layout, übersichtlicher Menüführung und einer grafischen Darstellung der Maus.
Hier finden sich insgesamt 5 Menüpunkte, um diverse Einstellungen der Glaive Gaming Maus zu bearbeiten bzw. Profile anzulegen, welche sämtlich auf dem Onboardchip der Maus abspeicherbar sind, so dass man diese mit den gewünschten Spezifikationen auch mit anderen Systemen oder ohne langatmige Neueinstellungen nach einem Neuaufsetzen des eigenen Systems verwenden kann.
Unter Aktionen lassen sich von den vorhanden 6 Tasten lediglich 5 mit diversen Makros belegen, beispielsweise der Wiedergabe eines Mediums, einem Timer, dem Start einer Anwendung etc. Selbst mit der Hilfefunktion der CUE ist man hier von den Möglichkeiten schier überfordert und muss sich durch Herumexperimentieren in die Materie einarbeiten. Aber egal ob ich den Standardmodus der CUE verwende oder den erweiterten, die linke Maustaste lässt sich nicht entsperren und neu belegen, obschon CORSAIR das auf der Verpackung klar deklariert. Ehrlich gesagt finde ich es aber gut und richtig, dass diese Taste tabu ist.
Unter Beleuchtungseffekte kann man mehrere Beleuchtungsprofile anlegen, umbenennen, löschen, anschalten, abschalten, zusammenschalten, etc. & da ich zeitgleich das CORSAIR Gaming MM800 RGB Polaris Mauspad teste, kann ich sogar eine Beleuchtungsverknüpfung erstellen, entweder im Mauspadsteuerungsmenü oder im Maussteuerungsmenü, so dass zeitgleich beide Geräte vom selben Beleuchtungseffekt erfasst werden. Hierbei sind die drei Beleuchtungszonen der Glaive Maus wahlweise separat oder kombinierbar mit Beleuchtungseffekten belegbar. Hier kann man sich so richtig austoben; ob einfarbig, zweifarbig oder mehrfarbig, ob statisch oder dynamisch; unter Einbeziehung von Geschwindigkeit, Deckkraft und Helligkeit kann man hier via Direkteingabe in die RGB Felder oder aber per Mausklick in das RGB Farbfeld seinen ganz individuellen Beleuchtungseffekt erstellen. Allerdings stellt die Glaive Maus nicht jede gewählte Farbe korrekt dar, was ein dicker Minuspunkt ist.
Unter DPI werden auf Wunsch diverse Profile für die Nutzung des DPI Schalters angelegt. Hier muss ich allerdings gestehen, dass ich nicht wirklich für mich erschließen konnte, wofür jeder Einstellungspunkt steht. Was ist eine DPI Schicht? Wofür steht HW? Wofür gibt es einen X DPI und einen Y DPI Wert? Die Maus bietet 5 DPI Stufen, aber im Menü sehe ich 6 Balken. Warum sind 5 der 6 Balken mit Schaltern versehen? Und was für mich das dickste Fragezeichen hinterlässt, ist ein Hilfetext, in welchem es heißt, ich könne bis zu 5 (wozu dann der 6. Balken?) verschiedene DPI Werte aktivieren und diese verschiedenen Farben für die visuelle Anzeige auf der Maus zuordnen. Kann die DPI Anzeige der Maus etwa DOCH anders als nur Blau? Hier fühle ich mich als Anwender komplett überfordert und von der CUE im Stich gelassen. Es kann nicht angehen, dass ich Onkel Google kontaktieren muss, um die Steuerung meiner Maus zu verstehen. Das wäre die Aufgabe von CORSAIR bzw. der CUE. Hier sollte dringend nachgebessert werden. Zumal dieser HW-DPI-Modus bei mir alle Nase lang Probleme verursacht.
Unter Optionen findet man kurz, knapp und übersichtlich Einstellungsmöglichkeiten für Eckenglättung, Zeigergenauigkeit sowie Tastenreaktion. Hierzu muss man nicht viel sagen, außer dass ich nicht nachvollziehen kann, dass man die Abfragerate der Glaive und die Helligkeit der Beleuchtung (*einmal irritiert zwinkern* an oder aus) sowie den Zugang zu den auf dem Onboardchip der Maus gespeicherten Profilen nicht ebenfalls in diesem Menü findet, sondern dafür den Weg in die sogenannten Globalen Einstellungen finden muss.
Abschließend lässt sich die Maus unter Oberflächenkalibrierung an die jeweils genutzte Unterlage anpassen, ob Mauspad, blanker Schreibtisch oder gar Glasplatte; hier verspricht die CUE viel, ob sie es halten kann, werden nur die Erfahrungswerte experimentierfreudiger Nutzer zeigen.

Langzeittest

Nach einem Testzeitraum von etwa 14 Tagen kann man meines Erachtens keine Aussagen bzgl. eines Langzeittests treffen. Hierfür wären mindestens 3 Monate vonnöten. Und da ich das Produktversprechen von mindestens 50 Mio Klicks pro Omron-Schalter nicht wirklich in Nutzungsdauer umsetzen kann, weiß ich auch nicht genau, was ich erwarten kann. Die Maus liegt sehr gut in der Hand und überzeugt mit hervorragenden Gleiteigenschaften. Daran wird sich wohl kaum etwas ändern. Die beleuchteten Segmente erstrahlen fast zuverlässig in den zugewiesenen Farbprofilen. Druckpunkt sowie Feedback der Tasten haben bis dato im Guten wie im Schlechten durch Konstanz überzeugt, aber alles andere wäre nach 14 Tagen das Todesurteil eines solchen Produktes :-)
Schon jetzt lässt sich allerdings absehen, dass es oft zu ungewollten Umschaltungen via DPI Taste kommen wird, da diese besser plan zum Mauskörper verbaut worden wäre und bei der Glaive leider oft en passant erwischt wird, wenn man das doch recht widerspenstige Mausrad klicken will, dessen Geräuschkulisse beim nativen Drehen mir ein wenig Angst macht, dass das Mausrad als erstes in den Mäusehimmel eingehen wird.
Bereits dreimal erhielt ich eine Fehlermeldung seitens der CUE, dass es Probleme mit dem HW-DPI-Profil gäbe, was auch immer mir das sagen soll, und es wurde das auf dem Mauschip gespeicherte DPI Profil gespeichert und in der CUE als HW-DPI-Profil Nummer x angelegt.

Preis- / Leistungsverhältnis

Mit einem Kaufpreis von derzeit etwa 70,- ¤ liegt die CORSAIR Glaive RGB Aluminium Gaming Maus im oberen Bereich des mittleren Preissegments. Abgesehen von dem wirklich innovativen und überzeugenden Daumengriffwechselkonzept, den meines Erachtens unsinnigen 1dpi Auflösungsschritten und dem Onboard-Speicherchip, welcher den PC-Wechsel oder das Neuaufsetzen des Systems deutlich komfortabler machen kann, hat die Glaive Gaming Maus nichts zu bieten, was andere Gaming Mäuse nicht auch haben. Aber was sie bietet und somit das Preis- / Leistungsverhältnis trotz einiger Baustellen so gerade eben noch in den grünen Bereich rettet, ist ihre qualitativ hochwertige Verarbeitung, Zubehör inklusive. Und ob die Langlebigkeit diesen Eindruck bestätigen wird, wird man erst sehen.

Fazit

Wäre der Mauskörper ein wenig kurviger, fände ich die Glaive genauso komfortabel wie meine bis dato genutzte ROCCAT Kone. Hier sehe ich Nachbesserungspotential. Das Beleuchtungskonzept der separat ansteuerbaren Zonen ist kein Novum und wie ich finde nicht wirklich zu Ende gedacht. Der beleuchtete Kühlergrill geht komplett unter, und das Logo sieht man bei Nutzung natürlich nicht. Da ich aber auch während der Verwendung einer Maus Freude an der Beleuchtung haben möchte, müsste die seitliche Lichtleiste oberhalb des Daumens das rausreißen, tut sie aber nicht; dafür ist sie zu dezent.
Zumal ich enttäuscht bin über die teilweise inkorrekt dargestellten Farben und den recht harten und holprigen Übergängen bei diversen Farbwechselmodi.

Während ich persönlich es wirklich toll und sehr hilfreich finde, dass die Daumentasten so exponiert angebracht sind, so negativ fällt mir auf, dass dies bei der DPI Taste von großem Nachteil ist. Diese wäre besser plan zum Mauskörper konzipiert worden. Abgesehen von dem NoGo des billigen Aufbewahrungstäschchens macht mir das one-click Mausrad ein wenig Bauchgrummeln; der Druckpunkt ist hier viel zu hoch und nicht selten werden ungewollt Rechtsklicks ausgelöst oder die Maus rutscht weg.
Wenn man mit gedrücktem Mausrad arbeiten/zocken muss, fällt einem der Finger ab. Zudem erwarte ich bei einer explizit für Gamer entwickelten Maus, dass das Mausrad triple-click tauglich ist, denn grad hier will der Anwender intuitiv und leicht bedienbare Eingabemöglichkeiten via Maus, und da steht das Mausrad klar im Fokus. Ich persönlich mag das Rattern des Mausrads der Glaive nicht, weder das fühlbare, noch das zu hörende.

Dass ein individuelles Gewichtsmanagement nicht vorgesehen ist, wird so manchen Zocker abschrecken, denn gerade bei dem Gewicht einer Zockermaus sind die Wünsche und auch Bedürfnisse so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Wenn ich nun hinzu addiere, dass sich mir die versprochene 6. programmierbare Taste nicht erschließen lassen will und es immer wieder zu Problemen mit dem verwendeten DPI Profil kommt, kann ich letzten Endes nur feststellen: Ich würde mir die CORSAIR Glaive RGB Gaming Maus nicht kaufen, zumindest noch nicht, weil sie auf mich keinen runden, zu Ende gedachten Eindruck macht.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten, soweit möglich

Einiges wurde ja schon unter Langzeittest angesprochen. Inwiefern die Glaive durch Haltbarkeit wird punkten können, ist noch nicht absehbar. Abgesehen vom Mausrad scheint sie hochwertig verarbeitet zu sein, auch im Hinblick auf Langlebigkeit. Doch ob sie hält, was der bisherige Eindruck verspricht, wird man erst sehen.
Ich vermisse bei der Maus den Komfort meiner ROCCAT Kone, die mit ihren Kurven mehr überzeugt, auch wenn ich bei ihr die Daumentasten nicht wirklich nutzen konnte, da diese extrem plan angebracht sind und ich somit Probleme habe, diese sowohl im Eifer des Gefechts zu finden als auch gefühlt zu unterscheiden. Das hat die Glaive für mich besser gelöst.
Weil sie diesem Konzept der erhabenen Tasten aber konsequent folgt, bleibt sie in puncto DPI Umschalttaste, welche nur in eine Richtung durchschaltet, und one-click Mausrad mit zu hohem Druckpunkt deutlich hinter der ROCCAT Kone zurück. Ich hoffe  analog zur Langlebigkeit meiner Kone -, dass die CORSAIR Glaive genauso lange und zuverlässig ihren Dienst verrichten wird, denn die ROCCAT Kone ist aus demselben Preissegment.
In Sachen Zuverlässigkeit bei Beleuchtung und DPI Profil hat für mich ganz klar meine ROCCAT die Nase vorn. Aber wenn die Glaive und die CUE kontinuierlich verbessert werden, könnte ich vielleicht doch noch mein Herz verlieren :-)
    
  
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     am 19.02.2018
*** Lieferumfang ***
Im Lieferumfang sind zwei zusätzliche Daumengriffe dabei, sowie eine passende Tasche zur Aufbewahrung dieser. Sonst ist natürlich noch die Maus, das Benutzerhandbuch, die Garantiebestimmungen und ein kleiner Hinweis zum Umweltschutz enthalten. Das Ganze kommt in einer sehr schönen schwarz gelben Verpackung, die schon alleine was hermacht.

*** Optik, Haptik und Usability ***
Optisch sieht die Maus wirklich super aus. Das griffige aber glatte Plastik wirkt sehr hochwertig. Das Aussehen wird durch das vorne verbaute Metall nochmal abgerundet. Rechts an der Seite wurde die Maus für mehr Grip an den Fingern mit einer Art Stopper Überzug versehen. Dies funktioniert, soweit man nicht sehr schwitzige Hände hat, sehr gut. Wie im Abschnitt vorher schon beschrieben, liegen der Maus noch zwei zusätzliche Daumengriffe bei. Der Standarddaumengriff ist für meinen Geschmack viel zu rutschig. Die beigelegten haben ebenfalls, wie an der rechten Seite der Maus, eine Art Stopper Überzug und dadurch deutlich mehr Grip. An der unteren Seite der Maus befinden sich vier Plättchen (bzw. mit dem einen Daumengriff fünf Plättchen), die das Gleiten der Maus verbessern sollen.

Ich habe die Maus auf Holz und zwei verschiedenen Mauspads ausprobiert und muss sagen, dass die Gleiteigenschaften wirklich super sind. Generell würde ich sagen, dass die Maus eher für etwas größere Hände gemacht ist. Ich habe nicht wirklich kleine Hände, aber musste mich erst einmal an die Maus gewöhnen, da sie beim ersten Anfassen schon etwas klobig wirkt. Dieser Eindruckt liegt bei mir wahrscheinlich daran, dass ich bisher eine Logitech G502 Proteus Spectrum benutzt habe und die im Allgemeinen schmaler wirkt.

*** Taster, Tasten und Beleuchtung ***
Es gibt insgesamt sechs Tasten. Die Standardtasten (linke, rechte und mittlere Maustaste), einen DPI-Schalter und zwei Daumentasten. Keine Taste klappert oder wackelt, dafür erstmal ein großes Lob. Für mich ist die Anzahl der Tasten ausreichend, deshalb kann ich mich nicht beschweren. Es ist gut, dass es einen DPI-Schalter gibt, dennoch wäre es, wenn man schnell zwischen verschiedenen Auflösungen hin und her schalten möchte, schön gewesen, aus dem Schalter zwei Schalter zu machen. Es ist mit dem DPI-Schalter nur möglich hoch zu schalten, das heißt, man kommt erst wieder auf Stufe 1, wenn man bis 5 hoch geschaltet hat. Möchte man zum Beispiel in einem Spiel schnell von Stufe 3 zu Stufe 2 schalten, ist das eher nicht so schön gelöst.

Die Beleuchtung der Maus ist super. Ich habe noch nie eine so durchdachte und gute Umsetzung gesehen. Die Beleuchtung der Maus ist quasi in drei Bereiche eingeteilt. Das Logo, zwei Lichtkanten bzw. Linien (links und rechts) und vorne unter der linken und rechten Maustaste. Es sieht einfach super stylisch aus und die Software erlaubt es einem, alle drei Bereiche einzeln zu steuern, aber dazu mehr im Abschnitt Software. Ein weiterer Bereich der Beleuchtung, der mir nicht so gut gefällt, ist die DPI-Anzeige. Die fünf Balken zeigen an, welche DPI-Stufe aktuell eingestellt ist. Was mir nicht so gut gefällt, ist, dass man die Farbe der Balken nicht einstellen kann, diese ist immer blau. Leider habe ich auch keine Einstellung gefunden, das Licht dauerhaft an- oder dauerhaft auszustellen. Manchmal blieb es einfach an und manchmal leuchtete es nur beim Umschalten einmal kurz auf.

*** Druckpunkt und Feedback ***
Der Druckpunkt und das Feedback sind bei allen Tasten gut. Ich hätte mir noch gewünscht, dass es eine Möglichkeit gibt, das Mausrad frei zu stellen, sodass es möglich ist, ohne Widerstand zu scrollen. Das ist natürlich ein extra Feature, das eher ungewöhnlich ist, welches ich von meiner G502 kenne, aber mir in manchen Situationen manchmal schon fehlt.

*** Funktionen / Features ***
Ein Feature ist, dass man alle Tasten (bis auf die linke Maustaste) individuell belegen kann. Mehr dazu werde ich im Abschnitt Software berichten. Die Beleuchtung ist mit Sicherheit ein Feature, das man hier nochmal erwähnen sollte, da es wirklich gut durchdacht ist und viele Möglichkeiten bietet, die Maus schön aussehen zu lassen.

Wie im Lieferumfang schon beschrieben, gibt es drei verschiedene Daumengriffe. Hier ist meiner Meinung nach also an alles gedacht, denn, auch wenn sich drei erstmal wenig anhört, kann sich, denke ich, jeder mit zumindest einem der drei anfreunden.

*** Software ***
Die Software wirkte auf den ersten Blick für meinen Geschmack etwas überladen. Nachdem man in den Globalen Einstellungen einen Hacken bei Nur die verbundenen Geräte anzeigen gesetzt hat, sah alles aufgeräumter aus. Wie schon in vorherigen Abschnitten beschrieben, lässt sich relativ viel über die Software einstellen, auf die verschiedenen Einstellungen werde ich nur eingehen.

Unter Aktionen kann man jede Taste einzeln mit Markos belegen, das schließt die linke Maustaste aus, diese ist fest eingestellt. Man kann Markos aufnehmen und diese auf Tastendruck starten lassen, eine Anwendung starten, Wiedergabeeinstellungen festlegen, einen Buchstaben zuordnen, einen Timer einstellen, die Taste deaktivieren und eine Profilumschaltung einstellen.

Unter Beleuchtungseffekte kann man die drei Beleuchtungsbereiche der Maus einzeln steuern. Es gibt die Möglichkeit, eine statische Farbe, einen Regenbogeneffekt, einen Farbwechsel, einen Farbpuls oder eine Beleuchtungsverknüpfung mit anderen Geräten einzustellen.

Unter DPI lassen sich der Maus maximal fünf DPI-Werte zuweisen. Man kann Werte deaktivieren, sodass es zum Beispiel nur zwei Werte gibt. Positiv hervorzuheben ist, dass es möglich ist, die X- und Y-DPI separat einzustellen.

Es gibt außerdem noch eine Scharfschützen DPI, wie man diese einschaltet oder ob diese sich im Spiel selbst aktiviert, konnte ich nicht herausfinden. Unter Optionen lässt sich eine Eckenglättung aktivieren. Es ist außerdem möglich, die Hubhöhe, die Zeigergeschwindigkeit und eine Optimierung der Tastenreaktion einzustellen.

Unter Oberflächenkalibrierung lässt sich die Maus auf die Oberfläche einstellen. Ich habe nach der Kalibrierung keinen Unterschied gemerkt, daher kann ich nicht sagen, ob das auf eventuell unebenen Oberflächen oder Ähnlichen einen Mehrwert bringt.

*** Langzeittest ***
Ich konnte die Maus über mehrere Stunden bei Spielen testen sowie bei Officearbeiten über. Gespielt habe ich einen Egoshooter und ein Kartenspiel. Bei allen getesteten Einsatzbereichen fühlte sich die Maus, auch nach mehreren Stunden, angenehm und in keiner Weise störend an.

*** Preis-/Leistungsverhältnis ***
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei diesem Produkt auf jeden Fall sehr gut. Man bekommt hier für knapp (aktuell) 100¤ eine gut verarbeitete Maus mit vielen Einstellmöglichkeiten sowie guten Gleiteigenschaften. Ich will nicht sagen, dass es die perfekte Gamingmaus ist, für meine Ansprüche aber definitiv ausreichend.

*** Haltbarkeit & Vergleich ***
Über die Haltbarkeit kann ich leider nicht so viel sagen, da ich diese Maus erst knapp eine Woche in Benutzung habe. Dennoch wirken die Materialien sehr stabil und ich gehe daher davon aus, dass die Maus lange halten wird. Einen Vergleich kann ich zu meiner alten Logitech G502 ziehen, wie ich es in manchen Abschnitten schon getan habe. Die G502 ist ebenfalls eine Gamingmaus mit RGB Beleuchtung und liegt, mit circa 20¤ weniger, im fast selben Preisrahmen. Qualitativ wirkt die Glaive RGB haltbarer und stabiler. Anders als bei der G502 klappert hier gar nichts. Außerdem wirken die Daumentasten und das Mausrad viel hochwertiger. Die negativen Punkte der Glaive sind, dass sich das Mausrad nicht freistellen lässt, das Gewicht der Maus nicht verändert werden kann und es generell weniger Tasten gibt. Dafür gibt es bei der G502 aber auch keine unterteilten Beleuchtungsbereiche.

*** Fazit ***
Wenn einem die Anzahl der Tasten reichen und man das Gewicht der Maus nicht ändern möchte, dann bekommt man mit der Corsair Glaive RGB eine sehr gut verarbeitete Gaming Maus mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und hochwertig wirkenden Materialien.
    
  
3 5
     am 21.01.2018
Verifizierter Kauf
Nach 3 Monaten defekt. Google: "Corsair Glaive Doubleclick Bug"
    
  
5 5
     am 11.09.2017
Verifizierter Kauf
omg die warscheinlich besste maus die ich je hatte also diese maus hatt halles was das gamer herz begert
    
  

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