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EAN 4719072621964    SKU V375-040R

Artikelbeschreibung

Seit dem 21.02.2019 im Sortiment

TURING-SHADER
Turing-Shader ermöglichen beeindruckende Leistungssteigerungen für aktuelle Spiele durch die gleichzeitige Ausführung von Gleitkomma- und Ganzzahloperationen, adaptive Shading-Technik und einer neuen Speicherarchitektur mit doppelt so großem Cache im Vergleich zu Vorgänger-Grafikkarten.

STARKE PERFORMANCE
Sei bereit für aktuelle Spiele mit der GeForce GTX 1660 Ti, die auf einem Level mit der GeForce GTX 1070 steht.

GEFORCE EXPERIENCE
Fange dein Spielerlebnis mit Videos und Screenshots ein und teile es mit der Welt, auch in einem Livestream. Halte deine GeForce-Treiber auf dem neusten Stand und optimiere deine Spiele-Einstellungen. GeForce Experience™ ist eine essentielle Software für die Verwendung deiner GeForce-Grafikkarte.

PLAY HARD STAY SILENT
Die beliebten MSI-GAMING-Grafikkarten mit Doppellüftern sind zurück! Diese Prachtstücke kombinieren ein Design aus Schwarz und Gunmetal-Grey mit einer schicken Backplate aus gebürstetem Metall und brillianten RGB-LEDs. Haltet euch fest, denn die neue MSI GAMING Grafikkarte wird euch umwerfen!

TWIN FROZR 7 KÜHLSYSTEM
Die siebte Iteration des berühmten MSI TWIN FROZR Kühlsystems bietet die fortschrittlichste Technik für ultimative Kühlleistung. Mit den neuen TORX 3.0 Lüftern werden neue aerodynamische Höhen erreicht. Stabiler und leiser Betrieb werden bei niedrigen Temperaturen gesichert.

BRILLIANZ AUF DER SPUR
Unter all diesem Material befinden sich mehrschichtige Leiterbahnen, die das Printed Circuit Board ausmachen. Diese Bahnen verbinden alle wichtigen Komponenten miteinander und ermöglichen diesen die blitzschnelle Kommunikation untereinander.

DIE BESTE ERFAHRUNG
Hole das Beste aus deiner MSI Grafikkarte heraus. Die verfügbare Software bietet unzählige Anpassungsmöglichkeiten, um die gewünschte Leistung in Spielen zu sichern.

- 1875 MHz / 12 Gbps
- 6GB GDDR6
- DisplayPort x 3 / HDMI x 1
- TORX Fan 3.0
- Meister der Aerodynamik: Der Kühlkörper ist für eine effiziente Wärmeabfuhr optimiert
- Zero Frozr: Die Lüfter werden unter geringer Belastung gestoppt und Lüftergeräusche effektiv eliminiert
- Passe Farben und LED-Effekte mithilfe von exklusiver MSI Software an. Synchronisiere deinen Style mit anderen kompatiblen Komponenten
- Optimales und flüssiges Gaming mit nur einem Klick! Das Dragon Center kombiniert viele Einstellungen für eine Vielzahl an MSI-Produkten


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 336,76*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 30 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Technische Daten

Allgemein:
GPU Modell: GeForce GTX 1660 Ti
Edition: Gaming X 6G
Codename: TU116
Schnittstelle: PCIe 3.0 x16
GPU Anzahl: Single GPU
GPU Takt: 1500MHz
Boost Takt: 1875MHz
Shader Model: 6.3
Anzahl der Streamprozessoren: 1536 Einheiten
Fertigungsprozess: 12nm
Speicher:
Grösse des Grafikspeichers: 6GB
Grafikspeichertyp: GDDR6
Grafikspeicher Taktfrequenz: 1500MHz (6000MHz GDDR6)
Grafikspeicher Anbindung: 192Bit
Video:
Anschlüsse der Grafikkarte: 1xHDMI 2.0, 3xDisplayPort
Verschiedenes:
Direct X Version: 12.1
OpenGL Version: 4.6
Kühlung der Grafikkarte: Aktiv
Stromversorgung: 1x 8pin
Max. Stromverbrauch: 130W
Grafikkarten Bauform: Dual Slot
Verpackung: Retail
Besonderheiten: NVIDIA Ansel, NVIDIA GPU Boost, NVIDIA G-Sync, RGB-Beleuchtung, Vulkan API, Zero Fan Mode

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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5 5
     am 18.05.2019
Die Grafikkarte ist super zum zocken. ihr Aussehn ist sehr schön und die leds von dem case sind wirklich sehr schön. Sie ist sehr zu empfehlen da sie fast alle Titel mit mehr als 60 fps lifert und super Ausschaut.dafür 5 sterne
    
  
4 5
     am 16.05.2019
MSI Geforce GTX 1660 Ti Gaming

Ich hatte die Möglichkeit zum Test einer 1660 Ti und mein Fazit nach einer Woche Nutzung:

Lieferung:
Zügig geliefert und gut verpackt. Am zweiten April die Info bekommen, dass die Karte in der Post ist und zwei Tage später war sie da. Außenkarton wurde von DHL massiv beschädigt und ich habe mir schon Sorgen gemacht- innen aber gut gepolstert und daher alles heil geblieben

Kartenstrip&
Habe die letzten 6 Jahre nur mit gebrauchten Karten gearbeitet und zuletzt mit NAS, Servern und Laptops gewerkelt sowie gezockt. Insofern war es eine richtige Freude mal wieder eine neue GraKa auszupacken. Es ist noch dazu meine erste Karte welche durch die Werbung nach großen Sichtfenstern im Gehäuse schreit. Der Lieferumfang ist überschaubar. Gute Polsterung in der Verpackung und ein Umschlag mit der Bedienungsanleitung im Comic Stil +Treiber DVD. Eigentlich hätte ich zum Unboxing gleich die beigelegten BIERDECKEL!! nutzen können, aber keine Getränke beim Schrauben usw&

Das Video dazu gibt es unter:
https://www.youtube.com/watch?v=go1vf srGHs


Das Design:
Es handelt sich hier um eine Doppelslotkarte. Die Karte ist erfreulich kurz. (247 x 127 x 46 mm ) Ihr neues zu Hause ist ein MATX Gehäuse und ich hatte schon etwas Sorgen. Zum Einbau komme ich später. Die Karte passt gerade eben und es bleibt nicht viel Luft zum Netzteil. Leider kommen dadurch die RGB´s nicht mehr voll zur Geltung. Diese kann man mit der MSI Software recht umfangreich steuern, was z.B. zu einem Farbwechsel oder Blinken führt. MSI nennt das dann Mystik Light. Letzlich sind es lichtdurchlässige Kunststoffstreifen im Bereich der Lüfter wie man es von inzwischen sogar RAM Riegeln oder den meisten Gehäuselüftern kennt. Ohne Strom ist die Karte dezent in grau,schwarz und Anthrazit gehalten. (MSI Edge Stil) Die vernickelten Headpipes wirken da als Kontrast. Die Draufsicht dominieren natürlich die beiden Lüfter, welche MSI stolz betont und zumindest in meinem Setup auch einen richtig guten Job machen (Siehe Fotos).
Die Rückseite liefert eine durchgängige Backplate aus gebürstetem Aluminium und trägt den schwarz gehaltenen MSI Drachen als Logo. Mit knapp 900 Gramm ist die Karte irgendwo im Mittelfeld unterwegs.

Der Einbau:
Unkompliziert und dank der geringen Länge gut möglich. Die Anschlüsse liegen günstig und wie zu erwarten keine scharfen Grate oder Kanten.
Testers Keepers: MSI GEFORCE GTX 1660ti & 1660-system.jpg

Setup:
Ich habe mir diesen Rechner für gelegentliches Gaming, aber hauptsächlich Foto und Videobearbeitung zusammen geschraubt. Ziel ist das Flüssige Arbeiten mit Gimp, und Davinci Resolve. Die Bilder sind praktisch immer RAW´s (wobei hier fast nur die CPU gefordert wird und daher kein größerer Test gefahren wurde) und das Videomaterial 4K 60 FPS. (kleines Beispiel gibt es im Youtube Unboxing Intro)
Das ganze System sollte günstig und trotzdem flott sein so, dass ich mir lieber einen 6 Kern Ryzen, als einen 4 Kern Gamer von Intel geholt habe.
An Spielen sollte alles in FHD möglich sein. Aktuell auf der Liste sind the Witcher 3, Ring of Elysium und 7 Day´s to Die. Die konkreten FPS´s liefere ich beim Punkt Leistung.

Zalman ZM-T4 Mini Tower ohne Netzteil schwarz
ASRock B450M Pro4 AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 mATX
Arctic Freezer 33 Tower Kühler
32GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
1000GB Crucial P1 NVMe M.2 2280 PCIe 3.0 x4 32Gb/s 3D-NAND QLC (CT1000P1SSD8)
450 Watt Seasonic Focus Modular 80+ Gold
AMD Ryzen 5 2600 6x 3.40GHz So.AM4 BOX

Leistung:
Habe die Karte mit den Spielen Ring of Elysium, The Witcher 3 und 7Days to die getestet. Für Anwendungen liefen die Tests mit Davince Resolve 15. Das Gute vorne weg: es ist natürlich alles flüssig mit fast vollen Details spielbar | Bildbearbeitung kein Problem und Videorendern klappt auch gut. Die Grenzen gleich hinter her: An 4 K braucht man nicht wirklich denken und auch in FHD kann man nicht automatisch alle Regler auf Max. setzen. Einzig Witcher 3 kann man aus Spaß mit gelegentlichen Einbrüchen und reduzierten Details mal in 4K probieren. Rendern geht natürlich immer noch nicht in Echtzeit J
Das heißt in Zahlen:
Davinci: Für das 5 Minuten Unboxing Video in FHD brauchte es etwas über 3 Minuten (3.20). Das Arbeiten mit Vorschaubildern läuft auch bei 4K einwandfrei und das gleiche Video in 4K brauchte:
fast 9 Minuten. Jeweils mit aktivierter Grafikkartenunterstützung. Hier hat sich einiges zu den alten Versionen von Davinci verändert.

Gimp: keine wirkliche Auslagerung auf Graka und deswegen nicht gewertet

Ring of Elysium:
4K max: ca. 26 FPS bis auf 18 FPS bei vielen Spielern und Explosionen
FHD max: nicht unter 55 zu bekommen | auch mit Explosionen und vielen Spielern

The Witcher 3:
4K Hoch (Nachbearbeitung alles max.): im Kapitel "Vorbereitung auf die Schlacht" durchschnittlich 40 FPS- bei vielen Lichtquellen bis auf 23 runter.
4K Mittel (Nachbearbeitung alles max.): im Kapitel "Vorbereitung auf die Schlacht" durchschnittlich 49 FPS- bei vielen Lichtquellen bis auf 31 runter.
In FHD (Nachbearbeitung alles max.) durch die Bank 60 FPS min. (eingestellte Obergrenze)
Ich war überrascht, dass es beim Witcher 3 nicht nur ein Daumenkino in 4K gab, sondern an einigen Stellen durchaus in 4K Spaß gemacht hat. Gerade bei Städten brach die FPS Rate dann aber doch immer wieder völlig ein.

7 Days to die:
FHD Ultra (alles max): Min 40 FPS | (Ausnahme Nacht und viele Lichtquellen- Einbruch auf bis zu 30)
FHD Normal (Einstellungen von max auf wo möglich high): nicht unter 55 FPS - (Ausnahme Nacht und viele Lichtquellen- Einbruch auf bis zu 42)

Alle Tests sind nur bedingt repräsentativ, da an wenigen Spielständen durchgeführt, aber geben schon einmal einen guten Eindruck. Die jeweils negativen Ausrutscher habe ich in bewusst in Anspruchsvollen Umgebungen produziert. Für größere Testreihen fehlte mir die Zeit.

Lautstärke:
Ich war sehr gespannt auf die Zero Fan Funktion und nach der vollmundigen Werbung für die Kühler erst recht.
" Twin Frozr 7 Kühlsystem TORX Fan 3.0 Dispersionslüfterblätte Stark gebogene Lüfterblatter beschleunigen den Luftstrom -Meister der Aerodynamik: Der Kühlkörper ist für eine effiziente Wärmeabfuhr optimiert. Zero Frozr: Die Lüfter werden unter geringer Belastung gestoppt und Lüftergeräusche effektiv eliminiert" (Auszug MSI)
Leider habe ich kein passendes Messgerät, da aber bereits der Gehäuselüfter, mein CPU Kühler und das Netzteil bei geringer Last die Lüfter ausschalten, musste ich tatsächlich an den ersten Tagen öfter auf die Gehäuse LED´s schauen um zu kontrollieren ob der Rechner noch läuft. Meine Monitore gehen recht schnell in Standby und ich bin angenehm überrascht.
Selbst wenn dann alle Lüfter nacheinander hoch fahren ist maximal ein leises Rauschen zu vernehmen. Ich werde den Rechner im Wohnzimmer belassen und hier sind schon einige Rechner aus Lärmgründen raus geflogen J. Bei einem nicht gedämmten Gehäuse ist das aus meiner Sicht beachtlich.

Specs der Karte:
Für alle die die reinen Werte wollen hier die Herstellerangaben- etwas eingekürzt, da sie wirklich überall eingesehen werden können.
GPU Modell: GeForce GTX 1660 Ti
Codename: TU116
Schnittstelle: PCIe 3.0 x16
GPU Takt: 1500MHz
Boost Takt: 1875MHz
Shader Model: 6.3 Anzahl der Streamprozessoren: 1536 Einheiten
Fertigungsprozess: 12nm
Grafikspeicher: 6GB GDDR6
Grafikspeicher Taktfrequenz: 1500MHz (6000MHz GDDR6)
Grafikspeicher Anbindung: 192Bit
Anschlüsse: 1xHDMI 2.0, 3xDisplayPort
Stromversorgung: 1x 8pin
Max. Stromverbrauch: 130W
Besonderheiten: NVIDIA Ansel, NVIDIA GPU Boost, NVIDIA G-Sync, RGB-Beleuchtung, Vulkan API, Zero Fan Mode

Fazit:
Die Karte macht was sie soll. Zocken in FHD und in den meisten Spielen mit vollen Details bei FPS die völlig ausreichen. Kaliber wie Fortnite und Co laufen absolut flüssig. Ich war überrascht, dass es beim Witcher 3 nicht nur ein Daumenkino in 4K gab, sondern an einigen Stellen durchaus in 4K Spaß gemacht hat (Auch wenn mich FPS Freunde nun lynchen mögen )
Die Videobearbeitung läuft flüssig. Wer auf schicke Effekte und Design steht ist bei der Gaming Variante richtig. Der Preis geht aber schon dicht in Richtung 2060 bzw. bei der Vega 56 gibt es die für manch Anwendung spannenden 2 GB mehr RAM. Wie viel das OC bringt habe ich noch nicht getestet aber hier holt man möglicherweise noch ein paar FPS raus.
    
  
4 5
     am 16.05.2019
Einleitung
Hallo an alle interessierten Leser. Dank der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory, bekam ich die Möglichkeit eine der hier bereits vorgestellten MSI GTX 1660 Ti Gaming X zu testen. Aktuell befindet sich eine MSI GTX 770 2GB in meinem System, die mittlerweile schon 6 Jahre alt ist. Zwischen der GTX 770 und der neuen GTX 1660 Ti stehen mittlerweile zwei Generationen (900er und 1000er, die GTX 1660 (Ti) ist zur aktuellen 2000er Generation zuzuordnen).
MSI, sowie auch viele andere Hersteller von Partnerkarten, bieten für die meisten ihrer Grafikkarten mehrere Modelle an und werben so für Overclocking oder besonders leisen Partnermodellen. Die MSI GTX 1660 Ti Gaming X zählt zu den Premiumkarten dieses Chips, was sich auch im aktuellen Preis von ca. 300 ¤ widerspiegelt. Dafür wird mit gewohnt hoher Qualität von MSI geworben, die sich besonders durch ihr Lüfterdesign bemerkbar mach.

Mein Testsystem
OS: Windows 7 64bit
Intel Core i5 2500K @ 4,0 Ghz
RAM: 2x 8Gb DDR3 @ 1866 MHz
Mainboard: ASUS P8P67 DELUXE
Alte Grafikkarte: MSI 770 Twin Frozr 2GB OC
Testmodell: MSI 1660 Ti Gaming X 6GB

Verpackung & Grafikkarte
Das Unboxing Video findet sich unter folgendem Link:
https://youtu.be/pjc-cAPP7C0
Schon beim Auspacken der Grafikkarte fällt das gehobene Premium von MSI auf. Das Zubehör ist in einem edlen, schwarzen Umschlag enthalten, anstatt lieblos in die Verpackung geworfen zu werden. Lucky der MSI Drache ist natürlich auch wieder dabei und erklärt in einem witzigen Comic, wie die Grafikkarte einzubauen und -richten ist. Treiber-CD, Sicherheitshinweise, Produktregistrierung und Pappdeckel für echte Gamer sind natürlich ebenfalls beigefügt | schön MSI. Darunter kommt auch schon die Grafikkarte, gut in antistatischer Folie verpackt.
Die 1660 Ti macht schon beim ersten Augenkontakt einen hochwertigen Eindruck. Das Plastik ist gut und präzise verarbeitet, Schutzkappen sind auf den Videoausgängen und dem PCI-E Stecker angebracht. Rundum ein sehr gelungener Eindruck, leider hat mir der DVI Anschluss gefehlt. Da mein Monitor nur mit DVI und VGA umgehen kann, führte das dazu, dass ich mit einem Adapter von HDMI auf DVI arbeiten musste. Danach ließen sich leider die 120 Hz nicht mehr einstellen. Von der RGB-Beleuchtung ist erstmal wenig zu sehen, da könnte man fast enttäuscht sein nachdem man die Verpackung in der Hand hatte, doch das ändert sich natürlich sobald die Grafikkarte eingebaut wird und in allen Farben erstrahlt. Ein schönes MSI Logo darf dabei nicht fehlen. Wo die GTX 770 noch 2x 8-Pin Stromstecker braucht, benötigt die GTX 1660 Ti nur noch einen. Ein gutes Anzeichen für eine deutlich gestiegene Effizienz.
Der Einbau gestaltete sich recht einfach. Durch die bereits dicke Grafikkarte mussten keine weiteren Slotblenden abgenommen werden. Reingesteck und festgeschraubt | und schon kann es los gehen.

Benchmark
Die beiden Grafikkarten GTX 770 und GTX 1660 Ti liegen beide im mittleren Bereich der Preis- und Leistungsklasse. Die GTX 770 hat zu ihrer Zeit ca. 280 ¤ gekostet, die GTX 1660 Ti liegt aktuell bei 300¤ und ist somit gut vergleichbar. Das Benchmark bringt hervor, welchen Zuwachs an Leistung und Energieeffizienz man durch die letzten 6 Jahre für das gleiche Geld bekommt.
Aufgrund meiner 120 Hz Problematik ist mein Test mit Skyrim unwirksam geworden. Folgend werden FPS von Tomb Raider und Darksiders 2 gezeigt.
Bei Darksiders 2 wurde ein Spielstand beim "Tree of Life" geladen und eine ca. 2 min Sequenz aufgezeichnet. Für Tomb Raider wurde das Intro herangezogen. Nach dem gerenderten Teil des Intros folgt eine Ingame Szene, als Lara ins Wasser fällt. Die Sequenz ist ca. 1 min lang und recht anspruchsvoll für die Grafikkarte. Untenstehend sind die FPS im Vergleich zu sehen.

GTX 770 2GB GTX 1660 Ti 6GB
Darksiders 2 min 45; avg 65; max 80 min 63; avg 94; max 123
Tomb Raider min 28; avg 55; max 80 min 73; avg 133; max 185

In Darksiders 2 fällt bereits ein deutlicher Zuwachs von 50 % auf, der VRAM ist dabei bei beiden Karten mit 1,2 GB kaum ausgelastet, die 1660 Ti kann hier ihren großen Videospeicher noch gar nicht richtig ausnutzen. Bei Tomb Raider sieht das nochmal ganz anders aus. Hier legt die 1660 Ti um über 100% im Vergleich zur 770 zu.
Noch deutlicher wird der Fortschritt, wenn man die Leistungsaufnahme dazu betrachtet. Hier sorgt die neue Architektur und die deutlich kleinere Prozessstruktur für eine wesentlich geringere Leistungsaufnahme im Idle, bei YouTube und beim Spielen. Die folgende Tabelle zeigt den Vergleich beider Grafikkarten, einmal als Gesamtsystem mit einem ELV Leistungsmessgerät und einmal nur die Grafikkartenleistung aus GPU-Z ausgelesen.

GTX 770 GTX 1660 Ti
Gesamt (ELV) Einzeln (GPU-Z) Gesamt (ELV) Einzeln (GPU-Z)
Idle 92 W 25 W 67 W 10 W
YouTube (1080p60) 150 W 65 W 74 W 11 W
Spiele (avg) 280 W 160 W 235 W 115 W

Sehr verwundert hat mich tatsächlich der Verbrauch beim wiedergeben eines YouTube Videos, laut Messgerät fällt der Gesamtverbrauch auf die Hälfte ab. So spart man auf lange Sicht sogar Geld. Aufgrund der sehr geringen Leistungsaufnahme und des üppigen Kühlers, werkelt die 1660 Ti fast unbemerkt im System. Da mein CPU-Kühler nicht gerade leise ist, ist sie nicht herauszuhören. Nettes Feature: Im Idle-Betrieb schalten sich die Lüfter ganz ab.
Abschließend folgen noch synthetische Tests mit 3DMark. Hier wurde ebenfalls ein Vergleich aufgestellt und ist im folgenden Link zu betrachten. Der Test mit 3DMark ist gut, um eine einfache und schnelle Übersicht über die Unterschiede zwischen verschiedenen Grafikkartengenerationen und -chips zu bekommen. Dennoch halte ich reale Tests mit Spielen als aussagekräftiger und bringen den meisten der Leser hier mehr.
Im 3DMark-Vergleich legt die Grafikleistung um satte 131 % zu, das ist beachtlich. Somit katapultiert sich der PC im Punktesystem nach oben, sodass er besser als 89 % der Resultate ist.


Zusammenfassung:
Nach dem heutigen Test bin ich doch sehr zufrieden mit der GTX 1660 Ti. Anfänglich war ich skeptisch, ob sie eine echte Daseinsberechtigung hat, wo doch die RTX 2060 mit Raytracing kaum teurer ist. Das liegt aber auch daran, dass die 1660 Ti noch etwas jünger auf dem Markt ist, es kann also von einem leichten Preisnachlass ausgegangen werden. Nichtsdestotrotz hat es zu einer beachtlichen Leistungssteigerung geführt und für Upgrader oder Gamer, die eine Übergangslösung benötigen, sicher eine empfehlenswerte Alternative. Aus meiner Sicht würde ich bei einem aktuellen Neukauf jedoch entweder zu einem nochmals günstigeren AMD Pendant oder gleich einer richtig guten NVIDIA, wie die 2070, greifen, da in einigen PC Hardware Magazinen bereits auf das Problem eingegangen wird, dass der 6GB große VRAM schon bald nicht mehr reicht. 8GB halte auch ich als Übergang oder Neuanschaffung für sinnvoll, sofern der Geldbeutel mitmacht.
Nochmals ein großes Dankeschön an Mindfactory für diese Aktion. Außerdem empfehle ich jedem, der ernsthaft am Kauf einer Grafikkarte interessiert ist, verlässliche und ausführliche Testberichte verschiedener Hardware Magazine anzuschauen.
    
  
5 5
     am 09.05.2019
Testbericht MSI GTX 1660 Ti Gaming X 6G

Im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory durfte ich die MSI GeForce GTX 1660 Ti Gaming X testen. Diese wird meine 1060, mit deren Leistung ich soweit eigentlich auch zufrieden war, ablösen. Den Vergleich der beiden Karten halte ich deswegen für so interessant, weil ich die 1660 Ti am ehesten für einen würdigen Nachfolger der 1060 halte. Beide Karten haben einen ähnlichen Neupreis zum Release und beide zielen auf Full-HD-Gaming ab, denn viel mehr möchte man den 6 GB Ram nicht zutrauen. Auch bei der maximalen Leistungsaufnahme sind sie auf einem Level, wenn man mal die 10Watt extra außer Acht lässt, die MSI der 1660 Ti Gaming X spendiert hat.

Mein System:
CPU: Intel i5 8600k @4,7Ghz
Mainboard: MSI Z370 Tomahawk
RAM: 2x8 GB Crucial Ballistix 3200
Netzteil: be quiet! Straight Power 10 400W
CPU-Kühler: Alpenföhn Brocken 3
Gehäuse: Fractal Define S
Gehäuselüfter: 2x Fractal Design Dynamic GP14 140mm 1x be quiet! Pure Wings 2, 140mm
bisherige GPU: ASUS Expedition GeForce GTX 1060 OC
Monitor: Lenovo Y25-f Full-HD, 144Hz, FreeSync
Das System ist so gut ich das als Laie leisten konnte luftstromoptimiert, um einen leisen Betrieb zu gewährleisten. Wenn die HDD in den Standby geht ist der Rechner so quasi geräuschlos, auch dank dem Zero-Fan-Mode meiner 1060. Bei Games war meine 1060 oft doch deutlich zu hören | ich bin gespannt, ob die 1660Ti von MSI das besser kann!
Testen werde ich die FPS in verschiedenen Spielen, erfasst durch das Tool FRAPS, die Temperatur wird von HWinfo übernommen. Neben den Spielen werden auch einige synthetischen Benchmarks durchgeführt. Abschließend wird noch die Lautstärke von mir subjektiv bewertet.

Verpackung
Die Verpackung der 1660Ti ist verhältnismäßig schlicht gestaltet. Vorne ist die Karte mit dem Kühlerdesign abgebildet, auf der Rückseite wird dieses nochmals gesondert erwähnt, was auf eine angenehm leise Karte hoffen lässt! Außerdem ist auf der Rückseite unter der Überschrift "Blazing Performance" die RGB-Beleuchtung der Karte abgebildet (wtf?).
Mittlerweile haben diese Umverpackungen mehr einen Transportschutz zum Zweck, als dass sie noch groß über die technischen Details informieren und so ist es auch hier. Die Produktspezifikationen geben nur wenige Details der Karte preis | neben der verbauten GPU und den Speicherspezifikationen und den eigentlich nur die Spezifikation der Anschlüsse. Die Taktgeschwindigkeit der Karte oder des Speichers sucht man vergeblich.
Immerhin sind noch die Mindestanforderungen an das System angegeben. Diese Unterschreite ich mit meinem 400 Watt Netzteil (angegeben sind 450Watt), das sollte bei meiner restlichen Hardware jedoch kein Problem darstellen. Asus wollte bei meiner 1060 sogar ein 500 Watt Netzteil.

Inhalt
Öffnet man die Umverpackung, blickt man auf zwei Löcher, welche einem das entnehmen eines eingeschobenen Kartons erleichtern. In diesem befindet sich neben der großzügig in Schaumstoff eingebetteten Grafikkarte noch eine Danksagungskarte mit Produktregistrierungslink, sowie ein Couvert. In dem Couvert sind ein Quick-Guide, eine CD mit Treibern und Zusatzprogrammen, ein Comic und zwei Getränkeuntersteller aus Pappe enthalten. Den genauen Inhalt der Treiber-CD kann ich leider nicht nennen, da keiner meiner Rechner noch über ein optisches Laufwerk verfügt - damn it, dabei ist das laut Quickguide eine Systemvoraussetzung 9. Treiber und Zusatzsoftware werden also über das Internet bezogen.
Der Quickguide beschreibt die Hard- und Softwareinstallation. Auch er rät zum Onlinebezug der Treiber. Der Comic ist im Prinzip dasselbe in niedlicher Form. Allerdings vermisse ich die darin versprochenen Sticker!

Haptik und Optik der Karte
Als ich die Karte das erste Mal in der Hand hatte war ich überrascht vom Gewicht. Sie ist im Vergleich zu meiner 1060 (ca. 550g) deutlich schwerer (850g =+55%) , was auf die sehr gute Verarbeitung zurückzuführen ist. Spätestens hier bemerkt man, dass es sich um ein Premium-Modell handelt. MSI hat acht verschieden Modelle der 1660 Ti im Angebot und diese hier bildet die Speerspitze.
Auf der Vorderseite befindet sich der schlicht und dunkel gestaltete Kühler, welcher um die Lüfter und an der Seite, die Richtung Gehäuse schaut, über RGB-Beleuchtung verfügt. Diese lässt sich mittels der Software MSI Dragon-Center steuern und auch ausschalten.
Auf der Rückseite sitzt eine Backplate aus gebürstetem Aluminium, welche mit dem MSI-Logo versehen ist. Die Backplate fügt sich gut ins Gesamtbild der Karte ein und ist ausschlaggebend für die sehr robuste Haptik der Karte.
In Sachen Design kann die Grafikkarte also schonmal vollends überzeugen. Ich bin zwar kein RGB-Jünger, aber die Art wie die Leuchten hier eingesetzt werden empfinde ich als angenehm.

Einbau und Inbetriebnahme
Zum Wechseln der Grafikkarte habe ich zunächst über das Tool DDU den alten Grafiktreiber deinstalliert und anschließend die alte Karte ausgebaut.
Der Einbau war etwas komplizierter als gedacht, da durch meinen großen CPU-Kühler oben und die vergleichsweise dicke 1660 Ti unten die Sicht auf den PCIe Slot beschränkt war. Außerdem hatte ich ebenfalls ein wenig Probleme die Grafikkarte festzuschrauben, da sie doch weiter hinausragte als gedacht. Dennoch gab es keine Überraschungen.
Allerdings hatte ich Probleme den Treiber zu installieren. Sowohl der offizielle Treiber 430.39, als auch die Beta 430.53 erkannten die Karte nicht als kompatibel an. Abhilfe brachte schließlich Nvidias Software Geforce Experience, welche den Treiber ohne Probleme aufspielte. Leider konnte ich dennoch nicht den Beta-Treiber installieren, in welchem ein Fehler behoben wurde, der zu erhöhter CPU-Last und somit zu Lags führt.

Office-Betrieb
Im Office-Betrieb ist die Karte dank abgeschalteter Lüfter wie zu erwarten nicht wahrnehmbar. Laut HWinfo liegt der Stromverbrauch hier bei maximal 30 Watt. Officebetrieb bedeutet Youtube schauen, ein bisschen Excel Whatsapp Web etc | im Wechsel versteht sich. Im Durchschnitt lande ich hier bei 14 Watt. Das kann sich sehen lassen!
Benchmark-Ergebnisse
Auch wenn die Leistungsunterschiede bei Benchmarks nicht 1:1 auf Games übertragen werden können, halte ich sie doch für sehr sinnvoll. In Benchmarks sind die Szenarien die gleichen. In einem Game wird man immer gewisse Abweichungen haben, auch wenn diese sicherlich nicht das ganze Ergebnis zu Nichte machen.

Da sich Tabellen hier leider schwer darstellen lassen, fasse ich das Ergebnis mal zusammen:
Die 1660 Ti schnitt zwischen 31 und 55% besser ab, als meine alte 1060. Für genaueres bitte in den entsprechenden Thread im Mindfactory Forum schauen.

Bei den Benchmarks boosted sich die MSI 1660 Ti Gaming X bei Stock-Settings auf bis zu 1995 Mhz und bleibt dabei mit 66° C trotzdem angenehm kühl! Das sind über 6% mehr Takt, als der Hersteller verspricht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die 1660 Ti in den Benchmarks mit einem Plus von mindestens 40% deutlich besser abschneidet. Dabei bleibt sie konstant kühler, was tatsächlich dem Kühlerdesign geschuldet sein dürfte, denn das ist bei meiner Asus 1060 nicht so ausgeklügelt gewesen, wie bei der MSI 1660 Ti. Allerdings muss man auch festhalten, dass hier die Leistungsaufnahme (laut HWinfo) je nach Benchmark um fast 20% gestiegen ist.
Gaming
Ich zocke nur eher gelegentlich und dann auch weniger anspruchsvolle Titel. PUBG hatte ich zwar getestet, allerdings fielen die Ergebnisse so unterschiedlich aus, je nachdem wo man war, dass es kaum vergleichbar ist, weswegen ich das Spiel aus dem Vergleich genommen habe.
Die FPS sind jeweils auf 144 gedeckelt, da mein Monitor nicht mehr wiedergeben kann und es bei Gsync Compatible sonst zu Problemen kommen kann. Bei LoL und Rocket League würden die FPS ansonsten vermutlich in Richtung 300 Bilder explodieren und das sowohl bei der 1060, als auch der 1660 Ti. Die Differenz zu den 144 Bildern ergibt sich einfach durch Szenen, in denen mal viel los ist.
Bei den Angaben handelt es sich um die durchschnittlichen FPS.
Game Settings 1060 1660 Ti
Rocket League 1080 max 131 143
Project Cars 1080 Custom 120 161
Asassins Cree Unity 1080 High 84 97
League of Legends 1080 max 130 139

Ich denke das ist noch lesbar, ansonsten ebenfalls in das Forum schauen!

Fazit
Die MSI 1660 Ti Gaming X ist eine Premiumkarte im Midrange Segment. Das halte ich persönlich für eine schwierige Position, da man für ein paar Euro mehr die ersten Karten der 2060 erhält, welche von der Leistung dann doch nochmal eine Schippe drauf packt. Auf lange Sicht könnte das gute Kühlerdesign natürlich aber das Leben dieser Karte hier verlängern, hierzu habe ich jedoch keine Erfahrungen.
Neben der 2060 gibt es auch noch Restbestände der 1070, welche über 2GB RAM mehr verfügt und so WQHD-Ambitionen hat bzw etwas zukunftssicherer erscheint. Leistungs- und preistechnisch nehmen sich die 1660Ti und die 1070 aktuell zumindest wenig.
Auf AMD-Seite steht der 1660Ti vor allem die Vega 56 entgegen. Diese ist leistungsstärker, allerdings auch lauter und stromhungriger. Wer vor hat WQHD zu spielen wird hier aber auf jeden Fall besser bedient sein. Ansonsten ist das eine individuelle Entscheidung. Die RX 580/590 ist von der Leistung ähnlich wie die 1060 und damit je nach Spiel auch mal 30% langsamer und damit zu weit abgeschlagen um sie als ernsthafte Konkurrenz zu werten, kostet allerdings auch 100¤ weniger (je die günstigsten Modelle), was sie doch wieder interessant macht.
Alles in Allem konnte mich die MSI 1660 Ti Gaming X überzeugen. Leistungstechnisch bringt sie mehr mit, als ich für meine Games benötige, dabei bleibt sie auch noch dauerhaft angenehm kühl und leise. Der Twin Frozr 7 hat mir deutlich aufgezeigt, was ein durchdachte Kühldesign leisten kann. Bedenken habe ich lediglich beim Preis, aufgrund der oben geschilderten Marktlage.
Danke Mindfactory und MSI für die Möglichkeit, diese Karte testen zu dürfen.
    
  
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     am 06.05.2019
Verifizierter Kauf
Die Lüfter sind top, leise und effizient (idle modus lässt sich ausschalten), wenn man eine 1660ti mit 2 Lüftern möchte, ist sie top und passt auch in relativ knappe Gehäuse.

Die Geister scheiden sich ja bei der Preis-Leistung, für mich war allerdings die Lautstärke entscheidend, da ich viel mit dem PC arbeite und deshalb war diese Karte ideal. Denn für Full HD Gaming reicht sie locker aus, bei League und weniger anspruchsvollen Spielen sogar für UHD auf Max Settings. Sollte sie mal wieder im Mindstar sein, klare Kaufempfehlung.
    
  
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     am 06.05.2019
Einleitung
Ich teste hier die "NVidia GTX 1660 Ti Gaming X 6G" von MSI auf Basis des neu entwickelten TU116-400 Chip der sich durch seine hohe Effizienz auszeichnen soll. Mir wurde dieses Modell durch die Tester Keepers Aktion von Mindfactory freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Die GTX 1660 Ti Gaming X 6G ist das High-End Model aus dem Hause MSI und schließt die Turing Reihe ohne die bekannte RTX Funktion nach oben hin ab. Die technischen Spezifikationen sind der Produktseite zu entnehmen.
Die Karte ersetzt meine Gigabyte GTX 970 Gaming G1 in meinem zwar schon etwas in die Jahre gekommenen, aber für meine Bedürfnisse ausreichendem System.

Testsystem:
Prozessor: Intel i7 4700k @4.0 Ghz
Mainboard: ASRock Z87 Extreme6
Arbeitsspeicher: 2x 8Gb G.Skill 1333Mhz
Festplatten: 2x Samsung SSD 850 Evo 500Gb
Netzteil: Bequiet Pure 500W
Gehäuselüfter: 3x Silent Wings 2 140mm
CPU Kühler: Corsair H80i (2x Noctua Redux)
Gehäuse: Bequiet SilentBase 601

In meinem Test werde ich einen Vergleich zwischen meiner GTX 970 und der neuen GTX 1660 Ti in den für mich relevanten Szenarien durchführen. Dazu zählt der Strom-/Leistungsbedarf und der Vergleich in den von mir meist gezockten Spielen. Danach werde ich noch einen kleinen Benchmark Vergleich ziehen.
Außerdem ist ein rein subjektiver Lautstärkevergleich bei geschlossenem Gehäuse und originaler Lüfterkurve angedacht. Da dies einer der Störfaktoren in meinem jetzigen Setup ist. (Die GTX 970 Gaming G1 besitzt keinen Zero-Fan Mode und eine Mindestdrehzahl von 1600rpm entspricht und sich auch bei gedämmten Gehäuse bemerkbar macht)
Wie man später an der Spiele Auswahl sieht bin ich kein Vollzeitzocker mit Triple-A Ambitionen, sondern eher der Durchschnittszocker mit der Vorliebe für kompetitive First Person Shooter und ab und zu mal ein paar Rollenspielen. Damit falle ich offensichtlich in die Zielgruppe dieser Grafikkarte.

Verpackung und Inhalt

Bei der Verpackung und dessen Inhalt hat sich Mindfactory dieses Mal was Neues einfallen lassen und fordert ein Unboxingvideo, welches in dieser Stelle auf Youtube zu finden ist.
https://www.youtube.com/watch?v=oCVZGFUVIBs

Leider habe ich keine vernünftige Tonaufnahme hinbekommen, weshalb ich die Eindrücke in Textform in das Video eingefügt habe.
Das Packet kam heute, einem Tag nach Versandbenachrichtigung bei mir an. Der Umkarton beherbergt neben ordentlich Luftpolstermaterial und der Grafikkartenverpackung noch einiges an Werbeflyern. Ein Großes Lob geht an dieser Stelle an Mindfactory dafür, dass noch Versandkosten berechnet werden und an DHL. Ich denke immer bei Shops, bei denen es keine Versandkosten gibt, dass diese oft Dumpingpreise an das jeweilige bessere oder schlechte Versandunternehmen zahlen. Muss nicht stimmen, so habe ich aber ein gutes Gefühl bei der Sache
Nun zum Herzstück der Grafikkarte, diese kommt in einer grün schwarz gehaltenen Kartonage mit Hochglanzaufdruck. Die Gesamte Verpackung wirkt sehr hochwertig und bildet die Grafikkarte und deren Features ab. Im Inneren befindet sich der eigentliche Karton, der mit einer Schaumstoffschicht geschützt wird. Darunter findet man einen edlen schwarzen MSI Umschlag mit Quickstart Guide, Garantiebestimmungen und ein paar Goodies. Die Zeiten von Zubehör sind wohl endgültig vorbei, denn Adapter oder SLI Brücken sucht man vergebens. Unter dem Umschlag liegt nun in antistatischer Folie und von Schaumstoff umschlossen die Grafikkarte.

Haptik und Design

Die MSI GTX 1660 Ti Gaming X ist die Premium Karte von MSI und das sieht und spürt man auch. Die Grafikkarte ich zunächst schlicht gehalten und der Kühler im 2,1 Soltdesign mit seinen 2, 87mm Axiallüfter sind in schwarz bzw. sehr dunklem grau gehalten. Mir gefällt das Design sehr gut, weniger Bling Bling ist meisten einfach besser, Stichwort Understatement. Auf der Rückseite schützt eine Aluminium Backplate das PCB und stabilisiert die Karte gleichzeitig. Die RGB Beleuchtung kann per Software beliebig konfiguriert werden. Von Deaktivierten bis hin zu Bewegungseffekten und wandernden Farbverläufen ist alles möglich und leicht einstellbar. Bei mir dank geschlossenem Gehäuse leider nicht zu sehen.
IMG 4501.jpg
IMG 4506.jpg
Einbau und Handhabung

Wie schon erwähnt besitzt die GTX 1660 Ti eine Backplate und man muss sich nicht fürchten mit seinen Fingern die Platine zu beschädigen. Das macht den Einbau sehr einfach. In einem aufgeräumten Gehäuse ist der Einbau in wenigen Minuten, wenn nicht Sekunden geschafft. Die Stromversorgung ist per 8-Pin Stecker auch leicht zu erreichen.
Das einzige Manko bei mir war, dass ich durch die breite der Karte Schwierigkeiten hatte die untere Rändelschraube für die Gehäusebefestigung mit den Fingern zu erreichen.
Inbetriebnahme

Zuerst sollte man erwähnen das dieses Model der GTX 1660 Ti Reihe keine DVI Schnittstelle bietet, was ich ein wenig fragwürdig finde, da die Zielgruppe eigentlich bei den Full HD Anwendern angesiedelt ist und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass hier die DVI Schnittstelle immer noch gern in Benutzung ist. Da auch ich meinen Zweitmonitor noch per DVI anschließe musste ich mir Kurzerhand einen Adapter von Displayport auf DVI bestellen. Also Hauptbildschirm an den einzigen HDMI Anschluss gehängt und Zweitbildschirm an einen der drei Displayports und System angeworfen. Die neusten Treiber bei NVidia runtergeladen und alles hat auf Anhieb funktioniert. (Trotz meines doch schon in die Jahre gekommenen Setups, Daumen nach oben!)
Ach so noch sehr wichtig zu erwähnen; kein Spulenfiepen sowohl ohne als auch mit Last.
(Nächster Daumen nach oben!)

Eindrücke im Betrieb und Testdurläufe im Vergleich zur GTX 970

Im Betrieb ist die Karte dank Zero-Fan Mode unhörbar und bleibt in meinem Gehäuse bei niedrigster Lüftersteuerungsstufe zwischen 40°C und 50°C. Bei Desktop Anwendungen und bei Verwendung des Internetbrowsers bleibt dies auch so. Hier war meine GTX 970 zwar um knappe 10°C Kühler, aber hier liefen die 3 Lüfter ständig mit 1600rpm.
Energiebedarf und Temperaturen bei verschiedenen Szenarien

Um den Energiebedarf der Karte aufzuzeichnen habe ich einen Leistungsmesser zwischen Netzteil und Steckdose geschaltet und nehme den Gesamt Energiebedarf meines Systems auf. Das heißt hier der Energiebedarf der Karte und ein Teil des Gesamtbedarfs. Einen Unterschied kann man dennoch recht deutlich verzeichnen.
Energiebedarf des Gesamtsystems

Man kann schon recht deutlich sehen, dass sich der geringere Energiebedarf der Karte zeigt. Gerade beim Benchmark sind es knapp 100W als Spitzenleistung, die die GTX 1660 Ti weniger braucht. Das nenne ich eine gute Ausbeute.

Szenario GTX 970 Gaming G1 GTX 1660 Ti Gaming X
IDLE 50 bis 60 Watt 34 bis 52 Watt
Gaming 220 bis 290 Watt 118 bis 220 Watt
Benchmark 180 bis 300 Watt 118 bis 216 Watt
Office/Surfen (Youtube) 60 bis 90 Watt 45 bis 61 Watt

Temperaturen

Bei den Temperaturen habe ich unter Last meine Gehäuselüfter auf Stufe 3 laufen lassen. So bin ich es gewohnt und bekommen die Temperatur durch den in der Front installierten Radiator schnell wieder aus dem Gehäuse raus. Unter längerer Volllast beim Gaming ohne FPS Cap. geht die Karte nicht über 65°C. Dies scheint ohne Übertaktungen die "magische Grenze zu sein". Bei Fallout 4 hingegen schalten sich nicht mal die Lüfter ein.
Szenario GTX 970 Gaming G1 GTX 1660 Ti Gaming X
IDLE 42 bis 48 °C 42 bis 50 °C
Gaming 54 bis 65 °C 50 bis 65 °C
Benchmark 60 bis 65 °C 50 bis 63 °C
Office/Surfen (Youtube) 42 bis 48 °C 46 bis 51 °C
Grafikleistung in Spielen

Vorweg möchte ich sagen, dass ich mich dafür entschieden habe die Karte vorerst nicht manuell zu übertakten. Was ich Test vorweg gelesen habe bestätigt sich auch bei mir, denn bei mir taktet der GPU Boost Takt deutlich höher als die angegebenen 1875Mhz, hier werden Taktraten jenseits der 1900Mhz erreicht!
Anwendung GTX 970 Gaming G1 (FPS) GTX 1660 Ti Gaming X (FPS)
CS:GO * 214 bis 279 220 bis 279
Tropico 5 * 60 60
Call of Duty MW Remastered * 40 bis 58 61 bis 89
Fallout 4 * 47 bis 51 59 bis 62
Borderlands 2 * 59 bis 88 61 bis 127
DayZ * 42 bis 62 59 bis 62
World of Warcraft * 68 bis 94 70 bis 98
*bei 1920*1080 und besten verfügbaren Einstellungen
Zusammenfassung

Nach den Tests lässt sich sagen, dass die neue getestete Grafikkarte bei etwas älteren Spielen einen kleinen Vorsprung zur GTX 970 hat, ihre Stärken aber erst bei neueren Titeln voll ausspielen kann. In meinem System merke ich auch, dass der langsamere DDR3 Ram und die ältere CPU zum Flaschenhals werden. Hier sind also die nächsten Baustellen.
Im Firestrike Benchmark erzielt die MSI Karte ein um rund 30% besseres Gesamtergebnis und bei der Grafikleistung ein 35% besseres Ergebnis. Der Leistungsbedarf ist jedoch um ca. 30% gegenüber der GTX 970 gesunken. Dies unterstreicht die gute Leistungsausbeute des TU116 Chips und ist für mich überraschend hoch.
Die Temperaturen sind bei beiden Grafikkarten in etwa gleich. Hier gewinnt die MSI GTX 1660 Ti Gaming X aber deutlich in Sachen Geräuschkulisse. Diese war nie aus dem auf Silent getrimmten Setup herauszuhören!
Fazit

Abschließend möchte ich sagen, dass die MSI 1660 Ti Gaming X eine sehr gelungene Karte ist. Mir gefällt das schlichte, aber dennoch "professionelle" Design. Die Leistungssteigerung zu der älteren GTX 970 ist da, wenn auch manchmal etwas weniger deutlich als gedacht. Aber das zeigt nur wie gut sich ältere NVidia Karten schlagen. Wer auf der Suche nach einer neuen Grafikkarte für den Full HD Bereich ist, sei es wegen einem Defekt oder sonst was sollte die GTX 1660 Ti in Betracht ziehen. Ich denke, dass in den kommenden Wochen die Preise noch fallen werden und sich die Karte von der Preiskonkurrenz absetzten kann.
Mögliche Rivalen sind ganz klar die Vega 56 von AMD und aus eigenem Hause, die günstigen Custommodelle der RTX 2060. Doch wer auf eine gute Leistungsausbeute setzt und auf RTX Features verzichten kann sollte bei einem guten Angebot zuschlagen, denn hier lassen sich mit Glück zwischen 30¤ und knapp 70¤ sparen. Die oft so bemängelten 6Gb Ram sind mir nicht störend aufgefallen, das kommt wahrscheinlich erst bei neueren Triple-A Titeln zum Tragen. Wenn die MSI GTX 1660 Ti Gaming X 6G ähnlich lange durchhält wie meine GTX 970, über die auch das Siegel "nur 3,5 GB Speicher" hängt, ist es eine schöne kleine Grafikkarte, die auch in kleineren Gehäusen Platz findet, aber auch in großen Gehäusen einen guten Eindruck macht!


Dementsprechend gibt es von mir eine eingeschränkte Kaufempfehlung.
Tipp: Man muss ein gutes Angebot abwarten, um denn mit etwas Glück, günstig an die Premium Modelle zu kommen. Diese lohnen sich meiner Meinung nach wegen der besseren Kühllösung und dem Übertaktungspotential hinten raus.
    
  
     am 03.05.2019
Heute war nun der Tag an dem meine 4 ½ Jahre alte treue "Gainward GEFORCE GTX 970 Phantom Aktiv 4GB" von einer brandneuen "MSI GEFORCE GTX 1660 Ti Gaming X 6GB" ersetzt habe, beide von Mindfactory versteht sich. Da aber das Beste bekanntlich das Auspacken ist, will ich euch mit diesem Video daran teilhaben lassen:

Hier zum Video: link folgt

Gleich vorweg sei ein großer Vorteil von MSI erwähnt: MSI ist abwärts sehr Kompatibilitätsfreundlich. Sollte man I7 4770K besitzen welcher noch auf dem Sockel 1150 läuft, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Grafikkarte durch Treiberinkompatibilität nicht mehr Funktioniert, relativ groß. Hat man jetzt jedoch ein MSI Board und eine MSI Grafikkarte, so funktionieren beide auf Anhieb zusammen, weil das hier noch unterstützt wird. Das ist mir auch nur deshalb bekannt, weil ein Freund von mir das Thema bei sich mit einer GTX 1060 und einem Board von je anderen und unterschiedlichen Herstellern hatte. Somit ein Plus für Aufrüster.

Die erste Umstellung womit Aufrüster rechnen müssen: neue Kabel. Die alte Karte hatte drei Mal Mini-Display-Port und einen DVI Ausgang, während die Neue drei normalgroße Display-Port und einen normalen HDMI 2.0 Anschluss hat. Dies beim Kauf unbedingt bedenken damit man nicht mit der tollen neunen Karte daheim hockt und kein Anschluss mehr passt. Ich für meinen Teil konnte leider meinen Monitor nicht mit 120Hz nutzen, da ich bis jetzt noch keinen Adapter gefunden habe der DP auf DVI mit zwei Videosignalen unterstützt.

Zum Zubehör ist zusagen, dass dieses von Umfang her Standard, jedoch von der Qualität deutlich über dem Durschnitt ist, wenn nicht sogar Premium. Es ist alles sauber in einem schönen Karton verpackt und gut durch eine Schaumstoffeinlage gesichert. Das Zubehör, zu dem die Treiber CD, ein kleines Dankeschreiben, ein kleiner Comic zum Einbau, der klassische Quickstartguide und ein paar Bierdeckel gehören, ist einem wertigen schwarzen Umschlag verpackt. Man merkt hier schon das man in dieser Leistungsklasse Premium bestellt hat.

Die Grafikkarte an sich ist solide verarbeitet - meine erste Grafikkarte mit Backplate. Ob diese was bringt, abgesehen die Steifheit der Platine deutlich zu steigern, hängt davon ab ob Wärmeleitpads installiert wurden. Da ich die neue Grafikkarte nun jedoch nicht auseinanderschraube, gehe ich einmal davon aus, dass diese nicht nur zur Zierde ist.

Die Oberseite wird von der klassischen MSI Formgebung geziert - zwei Lüfter im futuristisch eckigen Gehäuse bedecken einen großen und soliden Kühler.

An der Seite ist das MSI Logo gut zu sehen welches von tollen RGB LEDs beleuchtet wird. Für mich kein Kaufargument, aber da die mittlerweile fast überall dabei sind und fast schon zum Standard gehören, "nice to have".

Allgemein macht die Grafikkarte einen soliden Eindruck. Sie ist sehr wertig und wirkt nicht nur so - in dieser Leistungsklasse definitiv vom Premiumsegment. 
Nun zum Einbau. Wie zu erwarten lief alles nach Plan. Die neue 1660TI braucht im Gegensatz zur alten 970 weniger Leistung, was sich in einem 8-Pin Powerstecker statt der bisherigen zwei 6-Pin Stecker wiederspiegelt. Mehr Leistung zu geringerem Stromverbrauch ist natürlich immer gern gesehen. Langsam befürchte ich das sich mein 800W Netzteil langweilt^^

Da jeder die Eckdaten in der Produktbeschreibung nachlesen kann (Link), beschränke ich mich hier auf das Wesentliche und gehe nicht bis in jede Taktrate ins kleinste Detail.

Temperaturtechnisch blieb alles beim Alten. Ich habe mit AIDA64 gemessen und stellte fest, dass im Ruhezustand auch Temperaturen von 36C° erreicht werden. Unter Last wird es mit bis zu 78C° etwas wärmer. Da ich keinen Benchmark habe laufen Lassen, sondern Praxiszahlen nehme sind diese vermutlich nicht für jeden Nachvollziehbar. Die Temperaturen wurden während des Spielens gemessen, das Gehäuse hätte jedoch eventuell zu wenige Lüfter. Wenn ich hier etwas optimieren würde wären bestimmt noch bessere Temperaturen drin.

Bei der Installation ist negativ aufgefallen, dass etwa die Hälfte der zu installieren Programme irgendwelcher Mist ist: Google Chrome, Northern Security, etc. Hier nicht vergessen die Hacken raus zu nehmen, damit man den PC nicht vollmüllt. Aus alter IT Tradition habe ich natürlich erst einmal nur die Treiber installiert.

Nun zum Performance Test. Ausgeführt wurde dieser mit meiner restlichen Hardware, einem i7 6700K im Standardtackt, 32GB Curcial DDR4-3000 Ram, eine Samsung 860 EVO 500GB und einem FullHD 120Hz 3D Monitor, wobei ich leider mangels passender Kabel, wie zuvor bereits erwähnt, nur unter 60Hz Testen konnte. Die FPS Zahlen sind Virtuelle. Ausgegeben wurden leider nur Maximal 60Hz.

Um Praxisbezogen zu bleiben habe ich auf herkömmliche Benchmarks verzichtet. Stattdessen habe ich meine Spielebibliothek herangezogen. Getestet wurde mit ANNO 1800, Apex Legends, Battlefield V und Fallout 76.
Alles in höchsten Einstellungen und DirectX 12, jedoch, wenn möglich, ohne Motionblur und Vsynk.
Alle Ergebnisse sind in Durchschnittswerten angegeben und mit Vorsicht zu genießen. Da ich im normalen Spiel getestet habe, können hier auch gut bessere und schlechtere Ergebnisse zustande kommen.

Was etwas überraschend kam, war die geringe Leistung bei ANNO 1800 von beiden Karten - 33 FPS mit der GTX 970 und 49 FPS mit der neuen GTX 1660ti. Im Nachhinein macht es jedoch Sinn, nachdem ich andere Testseiten konsolidiert habe. Die hohe Detailgenauigkeit und die vielen kleinen wuselnden Bewohner machen selbst den Flaggschiffen unter den Grafikkarten zu schaffen. Abgesehen davon lief alles wie erwartet.

Apex Legendes lief wie erwartet einwandfrei. 54 FPS mit der Alten und nun flüssige 89 FPS mit der neuen Karte.

Bei meinem aktuellen Dauerbrenner Battlefield V, welches vorher durchschnittlich um die 53 FPS hatte, hat die 1660ti nun schöne 96 FPS geliefert.

Gerade in den Shootern ist die FPS-Steigerung deutlich spürbar, auch wenn bei mir nur 60 FPS permanent liefen. So erlaubt es doch ein besseres Reagieren auf das Spielgeschehen und rettet einem das ein oder andere mal das virtuelle Leben.

Fallout 76 hatte bei mir den höchsten Sprung. Von 56 FPS mit der 970 ging es auf 118 FPS mit der 1660ti.

Fazit:

Die "MSI GEFORCE GTX 1660 Ti Gaming X 6GB" ist wirklich eine Grafikkarte die unter den 1660ti Grafikkarten ihres gleichen sucht. Die Verarbeitung ist in der Leistungsklasse Premium. Wer von der 9XX Serie aufrüsten will, dem kann ich die Karte nur wärmstens ans Herz legen. Wer von der 1060 oder höher kommt muss mehr investieren um deutliche Sprünge zu merken. Aber Achtung: Größe und Anschlüsse beachten! Auch wenn die Grafikkarte super ist. Wer etwas mehr Geld zu Hand hat, dem Empfehle ich die 30¤-50¤ mehr zu investieren und direkt zu RTX2060 zu greifen, da das native Raytracing-Feature hier natürlich fehlt bzw. auch ohne dieses für wenig Mehrkosten einiges an Leistung bietet.
Hätte ich mir diese Grafikkarte gekauft? Vermutlich nicht. Ich hätte noch z.B. einen Monat gespart und dann eine RTX2060 gekauft um den Leistungsboost mitzunehmen.
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     am 21.04.2019
Verifizierter Kauf
Perfekte Konkurrenz für die gtx 1070. Günstiger und Leistungsstärker als die gtx 1070
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     am 17.04.2019
Verifizierter Kauf
Gute aktuelle Grafikkarte mit leiser Kühlung. Ich habe sie mit einem Ryzen 5 2600 kombiniert. Beim FurMark-Stresstest lief die Karte eine knappe Stunde unter Vollast und es war nur ein leises Rauschen aus dem offenen Gehäuse zu hören. Beim normalen Spielen ist die Karte nahezu unhörbar. Wenn man länger keine neue Grafikkarte gekauft hat, muss man nur bedenken, dass die Karte nur HDMI- und Displayportausgänge hat. Eine Kombination mit älterem Monitor klappt nur mit DVI-D-Adapter. Der Karte liegen keinerlei Adapter bei.
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     am 17.04.2019
Verifizierter Kauf
Die Verarbeitung ist tadellos. Design top. Lüfter sind leise und kühlen die Karte sehr gut. Für 1080p eine beeindruckende Karte.
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