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EAN 4713157722973    SKU ERB600AWT

Artikelbeschreibung

Seit dem 13.10.2017 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modellserie: RevoBron
Leistung: 600 Watt
Kühlung: 120mm Luefter
Spezifikation: ATX 2.4
Effizienz (bei 230V): 88%
80 Plus Zertifikat: 80+ Bronze
+3,3V: 22 Ampere
+5V: 18 Ampere
+5Vsb: 2.5 Ampere
+12V: 30 Ampere
+12V1: 30 Ampere
-12V: 0.3 Ampere
Anschlüsse: 1x ATX 20/24pol, 1x ATX12V 4+4pol, 4x PCI Express 6+2pol, 1x 3.5 Zoll, 4x 5.25 Zoll, 8x SATA
Kabelmanagement: Modular
Besonderheiten: active PFC, ErP Lot 6, Lüftersteuerung, Zero Fan-Mode

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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9 Bewertungen

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5 5
     am 17.05.2019
Verifizierter Kauf
Gekauft wurde dieses Netzteil für meinen neuen PC Anfang Januar. Bis jetzt ein Top Produkt, welches gut aussieht und auch nicht zu laut ist. Das Netzteil betreibt einen Ryzen 5 2600, eine RX 590 Fatboy und 2 Monitore. 600W sind dafür locker ausreichend. Mitgeliefert werden sämtliche benötigte Kabel und ein Controller. Den Controller habe ich allerdings nicht verbaut und kann demnach leider keine Auskunft darüber geben. Wer allerdings auf ein sehr leises Ambiente steht macht hier keinen Fehler auch diesen zu verbauen.
Das Preis/Leistungsverhältnis ist hier kaum zu schlagen!
    
  
5 5
     am 12.02.2019
Verifizierter Kauf
Läuft zuverlässig wie auch leise, durch den modularen Kabelanschluss ist ein sehr schönes Kabelmanagement möglich, zudem sehen die Kabel in einem glanz Schwarz sehr clean aus, wunderbar für Prei/Leistung-PCs die trz. noch schick aussehen sollen.
    
  
4 5
     am 13.11.2018
Verifizierter Kauf
Sehr gutes netzteil mit Lüftersteuerung echt unschlagbar
    
  
4 5
     am 01.02.2018
Hallöchen,
hiermit bewerte ich das RevoBron 600 Watt ATX Netzteil von Enermax, welches ich dank der Testers-Keepers Aktion von Mindfactory erhalten habe. Danke dafür an dieser Stelle. Leider muss ich gestehen, dass der Test nicht ganz so umfangreich ist wie ich es mir gewünscht hätte, da leider eine komplette Woche aus Krankheitsgründen wegfiel. Ich hoffe trotzdem, dass dieser Testbericht bei einer eventuellen Kaufentscheidung helfen kann. Und nun, viel Spaß beim Lesen.

Testsystem
Kurze Worte zum Testsystem. Bei diesem handelt es sich um ein neues Modell Marke Eigenbau mit einer auf 4.1 GHZ übertakteten AMD Ryzen 7 1800x CPU, einem ASUS Crosshair VI Hero MB, 16GB DDR4 (3200mhz) Ram, vier 3,5 Zoll SATA Festplatten sowie einer MSI Geforce GTX 670. Zuhause ist der PC in einen Cooler Master HAF XB Evo Gehäuse. Die CPU wird passiv von einem Alpenföhn Olymp gekühlt.

Design und Verarbeitung
In Luftpolsterfolie verpackt kam das Netzteil zusammen mit, für meine Verhältnisse, einer Menge Zubehör in einer schlichten, dunkel gehaltenen Verpackung an. Auf dieser ist das Netzteil, sowie einige Eckdaten abgebildet. Das Netzteil selbst machte einen soliden ersten Eindruck. Das Gehäuse ist soweit sauber verarbeitet und hat eine Pulverbeschichtung. Scharfe Kanten konnte ich am Netzteil nicht ausfindig machen. Das Netzteil ist sauber verarbeitet worden und macht einen wertigen Eindruck. Das Innenleben des Netzteils ist von außen nicht zu erreichen, solange man das Netzteil nicht aufschraubt, versteht sich. Die Anschlüsse auf der Vorderseite sind von Haus aus mit Plastikkappen verschlossen. Sprich, keine Chance für Fremdkörper wie Schmutz oder Staub, sich in den Steckern zu sammeln. Ansonsten befinden sich im Lieferumfang die zusätzlichen Stromkabel für SATA, Molex sowie PCI Express, ein kleiner Beutel für nicht benötigte Kabel, ein Satz Klett-Kabelbinder, vier Schrauben für die Montage auf die ich später noch zu Sprechen komme, ein Benutzerhandbuch und eine Externe Lüftersteuerung mit dem einprägsamen Namen "Coolergenie". Auf diese komme ich ebenfalls noch einmal zurück.


Anschlüsse und Verkabelung
Bei dem RevoBron handelt es sich um ein so genanntes teilmodulares Netzteil. Das bedeutet, das die wichtigsten Kabel [Mainboard 24pin sowie der 4+4 CPU (in diesem Fall ein fester 8er)] fest verbaut sind, aber optionale Anschlüsse wie SATA, Molex sowie die zusätzliche PCI-E Stromversorgung sich beliebig kombiniert anschließen und nutzen lassen, da sie nicht fest verbaut sind. Beispielsweise, wenn der User nur eine Festplatte und eine Grafikkarte ohne Extra Stromanschluss nutzt, kann man sich die zusätzlichen Kabel bis auf ein SATA Stromkabel sparen und hat so mehr Platz im Gehäuse, welcher einen besseren Airflow, und somit bessere Kühlung ermöglichen kann. Zur Verfügung stehen zwei Kabel mit jeweils vier SATA Stromanschlüssen, ein Kabel mit jeweils vier Molex Stromanschlüssen sowie zwei Kabel für die zusätzliche PCIE Stromversorgung mit jeweils zwei 6+2Pin. Zusätzlich befindet sich ein Anschluss für die externe Lüftersteuerung am Netzteil. Die Anschlüsse am Netzteil sind alle beschriftet.
Bei den mitgelieferten Kabeln handelt es sich um schwarze, kunststoffisolierte Flachbandkabel. Diese können beim Kabelmanagement Segen und Fluch zugleich sein, je nachdem wie die Kabel verlaufen. Beispielsweise lassen sich Kurven schwierig legen, wenn man nicht die Möglichkeit hat das Kabel zu drehen ohne das Kabel zu knicken. Ob das zum Problem wird hängt jedoch vom verwendeten Gehäuse ab, und die Tatsache, dass diese Form vor allem bei engen Stellen sehr praktisch sein kann gleichen das Ganze aus.
Mitgelieferte Kabel zusammengefasst:
- 2 x 6+2Pin PCI Express Stromversorgung (2x 6+2Pin pro Kabel)
- 2 x SATA Stromversorgung (4x SATA pro Kabel)
- 1 x 4x 4Pin Molex Stromversorgung
- 1 x FDD Connector



Lüfter, Lautstärke und Kühlung
Kommen wir zu dem Punkt, der mich am wenigsten überrascht hat. Das Netzteil hat aufgrund der Bauform meines Gehäuses einen eigenen, separaten Kühlkreislauf. Bei einer durchschnittlichen Umgebungstemperatur von 10 Grad erreichte das Netzteil selbst nach 24 Stunden Dauerlast keinen spürbaren Temperaturunterschied. Die intelligente Lüftersteuerung namens Speedguard ist ein netter Bonus für alle Normalverbraucher, in meinem Fall dürfte sie sich wohl langweilen. Der verbaute 120mm Twister-Lager-Lüfter war dabei nicht hörbar. Und selbst wenn er hörbar gewesen wäre, hätten ihn die auf Anschlag laufenden Gehäuselüfter um Längen übertönt.
Wenn wir schon beim Thema Kühlung sind, im Lieferumfang ist auch eine externe Lüftersteuerung enthalten. Im Großen und Ganzen handelt es sich um eine kleine Box mit drei PWM Anschlüssen für Gehäuselüfter. Diese lassen sich über drei Profile, die sich per Knopf an der Vorderseite der Box befinden, steuern. Mit Strom wird die Steuerung über einen extra am Netzteil befindlichen Stromanschluss versorgt. An sich eine nette Dreingabe, jedoch sehe ich den Sinn hinter dieser Steuerung nicht ganz. Um diese nutzen zu können muss man entweder jedes Mal das Gehäuse öffnen, dieses offenstehen lassen oder die Lüfterkabel aus dem Gehäuse leiten. Darüber hinaus haben mittlerweile die meisten modernen Mainboard ab unterer Mittelklasse und aufwärts eine brauchbare Software-Lüftersteuerung. Diese bieten dann auch noch mehr Möglichkeiten, diese auf seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Einzig praktische Funktion für mich wäre der Fan-Delay, welcher aktiv ist, wenn der PC eigentlich schon aus ist und die warme Luft abtransportiert. Wirklich sinnvoll scheint mir die Lüftersteuerung nur für User, die nicht genug PWM-Anschlüsse auf dem Mainboard haben oder ein älteres Modell ohne Softwarelösung nutzen wollen.


Schutzschaltungen und Wirkungsgrad
Das RevoBron besitzt eine 80+ Bronze Zertifizierung, welche einen Wirkungsgrad ab 85% garantiert. Wirkungsgrad bedeutet, dass die aus der Steckdose gezogene Leistung zu mindestens 85-88 Prozent vom Netzteil genutzt wird. Der ideale Wirkungsgrad wird bei einer Auslastung von ca. 50% erzielt. Für mich persönlich ist die Effizienz eines Netzteils sehr wichtig. Ich kann auf jeden unnötigen Stromverbrauch sowie auf eine zusätzliche Hitzequelle gerne verzichten.

Das RevoBron ist mit einer ganzen Palette Schutzmechanismen ausgestattet. Nennenswert sind folgende Mechanismen:
Überstromschutz, kurz OCP, Kurzschlussschutz, kurz SCP, Überhitzungsschutz, kurz OTP, Unter- und Überspannungsschutz, kurz OVP/UVP kurz OTP sowie Überlastschutz (OLP). CE Zertifizierung sowie ein TÜF Siegel sind natürlich Pflicht

Haltbarkeit und Spannungsstabilität
Bei einem Netzteil, welches laut Hersteller auf Dauerbetrieb ausgelegt ist, erwarte ich, dass das Netzteil entsprechend haltbar ist. Darauf kann ich jedoch aus offensichtlichen Gründen hier nicht genauer eingehen. Der PC läuft mit dem RevoBron inzwischen ca. eineinhalb Wochen ohne Pause. In diesem Zeitraum habe ich mit AIDA64 durchgehend den Spannungseingang mitgeschnitten. Dieser blieb im ganzen Testverlauf im Normbereich. Dies dürfte auch den zwei 12Volt Schiene gutgeschrieben werden, welche auch für die 3.3Volt sowie die 5Volt Spannung verantwortlich sind. Soweit erstmal ein gutes Zeichen. Das Netzteil hat eine Garantie von 3 Jahren. Gefreut hätte ich mich über 5 Jahre, da Enermax auch Netzteile mit 5 Jahren im Angebot hat. Aber irgendwo muss man ja Abstriche machen, um das Netzteil für einen guten Preis anbieten zu können.

Preis-/Leistungsverhältnis + Fazit
Aktuell (Stand 02. 2018) ist das Netzteil für ca. 69 Euro zu haben. Damit ist es das bisher günstigste Netzteil in meinem PC. Das heißt aber nicht, dass es auch das billigste ist. Ganz im Gegenteil, das Enermax RevoBron ist ein solides Netzteil mit nettem Zubehör. Für diesen Preis bekommt man wirklich was. Im Vergleich zu seinem Vorgänger in meinem Rechner, dem be quiet! Pure Power 500W, ein Klassenunterschied zumindest, wenn man bedenkt, dass dieses ca. 25 Euro teurer war. Perfekt war es aber definitiv nicht. Die Lüftersteuerung ist zumindest meiner Meinung nach eher unnötig und die mitgelieferten Schrauben wollten so gar nicht ins Netzteil. Die von be quiet! gingen lustigerweise butterweich. Aber da außer mir anscheinend niemand entsprechende Probleme hatte, wird das wohl was Einmaliges sein. Aber mal ehrlich, was ist schon perfekt. Von mir gibt es auf jeden Fall einen Daumen nach oben und 4 von 5 Punkten. Das Preis-/Leistungsverhältnis bekommt von mir 5 von 5 Punkten.
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5 5
     am 31.01.2018
Das Netzteil ist jetzt einige Zeit bei mir in Betrieb und ich möchte nun meine Eindrücke an Euch weitergeben. Dabei werde ich erst einzelne Punkte ansprechen, worauf mein Fazit und zu guter Letzt, meine Empfehlung folgt.

LIEFERUMFANG
Von notwendigen Steckern, Schrauben und natürlich dem Netzteil selbst, kriegt man ein Adapter für Floppy Laufwerke, die meisten werden wahrscheinlich gar nichts mit dem Begriff "Floppy Laufwerk" anfangen können, aber gut, wer hat der hat. Zudem gibt es einige Kabelbinder mit Klettverschluss, Optik liegt immer im Auge des Betrachters, persönlich gefallen sie mir aber sehr gut. Zu guter Letzt ist natürlich das Highlight des Enermax RevoBron dabei, das "CoolerGenie". Zudem bekommt man 2 mögliche Befestigungsmöglichkeiten, das wäre zum einen Klettverschlüsse und zum anderen Magnetstreifen, diese sind auch bereits mit einem Kleber versehen und man braucht nur, nachdem man sich für eines von beidem oder einer Kombination daraus entschieden hat, die Folie abziehen und sie auf das CoolerGenie drücken. Extra für das CoolerGenie gibt ein Verlängerungskabel, welches für den CPU Lüfter gedacht ist, sowie ein Verbindungskabel zum Mainboard und eines zum Netzteil. Vom obligatorischen Klopapier mal abgesehen, war es das dann auch mit dem Lieferumfang.

OPTIK
Wie bereits weiter oben erwähnt, liegt sowas immer im Auge des Betrachters, daher verlasst euch nicht zwangsläufig auf meine Angaben, da es meine ganz persönliche Meinung ist und schaut euch Bilder an. Der erste Eindruck ist ja immer der wichtigste und da geht der Punkt eindeutig an Enermax. Meine bisherigen Netzteile waren irgendwie immer gleich, ein glatter Kasten, matt Schwarz, irgendwo ein Aufdruck vom Hersteller und das wars. Viel Variationen bieten solche Netzteile nun auch nicht, aber Enermax versucht wenigstens etwas um es aufzubessern. Gut, man hat immer noch einen Kasten, ein Aufdruck vom Hersteller und schwarz ist es auch noch, aber mit einer Graphit Lackierung - ich glaube hier besteht Erklärungsbedarf. Was Graphit genau ist soll uns gerade nicht weiter interessieren und es ist auch nicht gesagt, dass es wirklich Graphit ist. Wichtig ist nur, dass man Graphit in Lack mischen kann um eine Struktur zu bekommen, natürlich gibt es da auch andere Mittel, aber ich kenn es nun unter der Bezeichnung "Graphit Lackierung". Entscheidend ist, man hat eine leicht raue Oberfläche und im Zeitalter des "wir lackieren alles oder mindestens Teile davon in Klavierlack" ist dies für mich eine sehr willkommene Abwechslung. Blöd, dass mein Gehäuse eine Abdeckung rund um das Netzteil hat und man im eingebauten Zustand davon nichts mehr sehen kann, aber immerhin ich weiß, mein Netzteil sieht verdammt cool aus. Außerdem gefällt mir, dass sich der An/Aus Schalter neben dem Netzstecker befindet. Mein Netzteil wird am Boden angebracht und bei meinem alten Netzteil musste ich genau unter den Netzstecker fassen um den Schalter zu erfühlen, jetzt befindet er sich gut sichtbar links daneben.

HALTBARKEIT
Zu der Haltbarkeit kann ich noch nicht viel sagen, alle Komponenten wirken sehr hochwertig und sind gut verarbeitet, nach 2 Wochen Dauereinsatz gibt es keinerlei Müdigkeitserscheinungen. Sollte sich das Netzteil je verabschieden werde ich aber den Post hier aktualisieren.

VERWENDUNG/EINBAU
Ich brauche wohl nicht viel dazu sagen, wie man ein Netzteil einbaut und verwendet, dies sollte klar sein und selbst wenn nicht, schaut ein X-beliebiges Video dazu an und es ist dabei völlig egal was für ein Netzteil es ist. Zu 95% ist der Einbau derselbe und verwenden wird es nachher der PC, ihr drückt nur auf einen Knopf. Interessant wird es natürlich bei dem CoolerGenie, welches ich bei weiteren Erwähnungen einfach nur CG nennen werde. Mein Rechner besteht aus einem CPU Lüfter und 3 Gehäuselüfter, natürlich besteht mein Rechner aus mehr, aber mehr Komponenten sind gerade nicht von Belang, für das CG also Perfekt. Es hat genau 6 Anschlüsse, einer davon ist für das Netzteil, einer für das Mainboard, einer für den CPU Lüfter und 3 für Gehäuselüfter. Man stöpselt also erst einmal den CPU Lüfter aus, wo dieser vorher steckte kommt das Kabel fürs Mainboard, der CPU Lüfter wird in das CG oder alternativ, mit der Verlängerung in das CG gesteckt. Dann nur noch ein Kabel ins Netzteil und in das CG, sowie bis zu 3 Lüfter anschließen und fertig - Denkste. Die Idee mit dem CG ist absolut genial, die Umsetzung eher nicht. Erörtern wir kurz die Funktion des CG, es dient dazu die Lüfter einstellen zu können und den Rechner nach dem Ausschalten noch weiter zu kühlen. Um zwischen den 3 Modi umschalten zu können hat das CG einen Knopf, diesen kann man jederzeit drücken und die Lüfter drosseln ihre Geschwindigkeit je nach Modi, blöd nur wenn die Kabel von den Lüftern das "Genie" an einer unvorteilhaften Stelle fixieren, wie bei mir auf dem Foto zu sehen ist. Entweder lasse ich jetzt also das CG weg, entferne dauerhaft mein Seitenteil oder werde halt nie den Modi wechseln. Ich habe mich für letzteres entschieden. Und hier kommt für mich eine ganz große Schwäche zu Tage: Enermax bietet einem die Möglichkeit jederzeit die Geschwindigkeit von den Lüftern ändern zu können und entwickeln ein Gerät, welches entweder im Gehäuse liegen muss, folglich muss man entweder das Seitenteil abmachen, wenn man die Geschwindigkeit ändern möchte, oder aber man befestig ein Gerät außen an sein Gehäuse aus dem 6 Kabel aus 3 verschiedenen Seiten rausschauen. Das Gerät ist so groß wie eine Zigarettenschachtel, mit 6 Kabel besteht das CG optisch aus nichts Anderem mehr als Kabel. Man hätte hier einfach eine kleine Fernbedienung anbieten können, eine kleine Anzeige für die Modi mit dem Knopf, welches mit einem Kabel außen ans Gehäuse angebracht werden kann. Mit nur einem Kabel das auch nur aus einer Seite rauskommt, kann man arbeiten. Nicht, dass ich überhaupt die Möglichkeit hätte das CableGenie außen anzubringen, aber auch dann hätte ich darauf verzichtet. Man hätte auch eine Funkfernbedienung nehmen können, bei Steckdosen klappt es auch super und die Batterien in den Fernbedienungen halten ewig und 3 Tage. Und auch wenn es mir verwehrt bleibt diese Funktion nutzen zu können, habe ich mich dazu entschieden es mit zu verbauen, denn das CG bietet eine weitere Funktion: Delay Kühlung. Einfach gesagt drehen die Lüfter ca. eine Minute weiter wenn der Rechner aus ist und kühlt damit die Komponenten, was dessen Lebensdauer durchaus verlängern kann. Wenn ihr, wie ich, das CG im Gehäuse lasst, unabhängig davon ob ihr eine Wahl hattet oder nicht, braucht ihr euch um nichts sorgen. Der Standard Modi ist "OFF" und mit OFF sind nicht die Lüfter, sondern das CG gemeint. Eure Lüfter drehen so als wenn das CG gar nicht angeschlossen wäre, aber die Delay Funktion bleibt trotzdem aktiv. Außerdem bietet auch das Netzteil an sich noch eine coole Funktion, wenn ihr den Rechner einschaltet, dreht sich der Lüfter kurz in die andere Richtung um sich von möglichem Staub zu befreien. Der Lüfter selbst ist kaum zu hören, im eingebauten Zustand höre ich absolut nichts und die Kühlleistung ist vollkommen ausreichend. Nach 6 Stunden Livestreamen ist das Netzteil außen immer noch Kühl und jeder, der beim Spielen streamt, sollte wissen wie sehr man damit seinen Rechner auslastet.

SICHERHEIT
Das RevoBron besitzt mehrere Schutzmechanismen, oder um es mechanisch auszudrücken "Sollbruchstellen", um Schäden am Rechner bei Überstrom, Überspannung, Unterspannung DC, Überlastung, Überhitzung, Kurzschlüssen und Stromstößen zu verhindern, womit es das mit Abstand sicherste Netzteil ist, was ich bisher hatte. Außerdem verfügt es über ein "Multi-Rail-Design", um eine sichere und stabile Stromversorgung zu gewährleisten.

FAZIT
Von der Bauform des CoolerGenies mal abgesehen, ist das Netzteil äußerst durchdacht und optisch echt gelungen. Auch wenn viele von dem CoolerGenie Modi nichts haben werden, hat es allein durch die Delay Funktion eine Daseins Berechtigung und schont damit ungemein die Komponenten. Die Lüfter setzen nicht einfach aus und überlassen die Komponenten ihrer Hitze, sondern kühlen diese noch bis zu einer Minute, während die Komponenten keine weitere Hitze erzeugen. Euch würde es auch nerven, wenn ihr beim Sport gekühlt werdet und sobald ihr fertig seid, die Kühlung plötzlich stoppt. Das Kabelmanagment gefiel mir auch sehr gut, sowie die kleine aber feine Tatsache, dass der An/Aus Schalter neben dem Netzstecker ist und nicht drüber/drunter. Einziges Manko ist eben das CoolerGenie bzw. dass dieses keine Fernbedienung hat, welches eine einfache Anbringung von außen ermöglicht oder alternativ eine Funkfernbedienung.

EMPFEHLUNG
Von mir kriegt das Netzteil eine ganz klare Kaufempfehlung, Preis/Leistung stimmen hier zwar nicht, da es meiner Meinung nach mehr Leistung als Preis ist, aber gutes muss eben doch nicht immer teuer sein und auch wenn es trotzdem noch eine Menge Geld ist, ihr seid gegen alle erdenklichen Situationen abgesichert. Die günstigen Netzteile schalten, wenn überhaupt, nur aus, wenn zu viel Strom von außen kommt. Das Enermax macht dieses auch dann, wenn innen was nicht stimmt und mit dem CoolerGenie schont ihr ungemein die CPU und natürlich auch alle anderen Komponenten.

Ich hab keinen Stern wegen dem CoolerGenie abgezogen, da es aus meiner Sicht nur ein Gimmick ist und die Qualität des Netzteils in keinster Sicht mindert und die Delay Funktion das ganze wieder wett macht.

Zum Schluss noch eine letzte Sache, alles was ihr bis hier gelesen habt ist meine ganz persönliche Meinung, ich bin weder Informatiker noch ein Experte, wenn es um Rechner geht. Ich kann einen Rechner zusammenstellen und zusammenbauen, aber dann hört es auch auf, auch Übertakte ich keine Rechner. Aber gerade weil ich nur ein normaler Verbraucher bin, der sich nur ein klein wenig mit Rechner auskennt, hoffe ich, dass euch meine Meinung/Erfahrung interessiert und vor allem hilft.
    
  
5 5
     am 26.01.2018
Mindfactory hat mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion das RevBron 600 Modular zur Verfügung gestellt. Ich möchte hierzu sagen, dass das in keinster Weise meine Beurteilung beeinflusst und ich sowohl positive als auch negative Eigenschaften aufliste.

Testsystem
Folgendes Testsystem wurde benutzt:
- Prozessor: AMD Ryzen 5 1600x
- Mainboard: ASUS PRIME B350-PLUS
- Arbeitsspeicher: 2x 8GB Kingston HyperX Fury (2400MHz - CL15-15-15)
- Grafikkarte: ASUS ROG Strix GTX 1070
- Festplattzen: 1TB Western Digial Blue, 2x Samsung 850 EVO 500GB
Das System wurde leicht übertaktet, um das Potential vom Netzteil besser beurteilen zu können. Hierbei wurde der Takt der CPU um 120MHz angehoben, der Core Takt der Grafikkarte um 100Mhz und der Speichertakt der Grafikkarte um 200Mhz. Zum Einsatz kamen Prime95 und 3DMark.

Design und Verarbeitung
Das Design ist relativ schlicht und einfach gehalten. Das Netzteil ist komplett schwarz mit weißen Aufdrucken vom Hersteller. Sollte daher nicht weiter auffallen in gängigen Gehäusen. Alle Anschlüsse wurden mit einer Schutzkappe aus Gummi versehen, welche man sehr leicht abnehmen und auch wieder anbringen kann. Ein Eindringen von Staub in die Anschlüsse ist daher nicht möglich. Der ATX Standard wurde mit 140x150x86mm eingehalten. Das Gehäuse vom Netzteil fühlt sich definitiv hochwertig an und hat keine scharfen Kanten. Die Lüftersteuerung macht einen etwas schlechteren Eindruck, da sie komplett aus Plastik ist und kaum Gewicht hat. Wurde aber wie das Netzteil ohne scharfe Kante verarbeitet.
Im Lieferumfang befindet sich folgendes:
- Das RevoBron Netzteil mit 600W
- Ein Netzkabel mit Kaltgerätestecker
- 4 Schrauben für die Befestigung
- Die Coolergenie Lüftersteuerung
- Handbücher für Netzteil und Lüftersteuerung
- 4 Klett-Kabelbinder
- 2 Magnetklebestreifen
- Tasche für Kabel
- Anschlusskabel (siehe unten)

Anschlüsse und Kabel
Das RevoBron bietet wie alle aktuellen Netzteile eine ausgewogene Menge an Anschlussmöglichkeiten. Da das Netzteil Semi-Modular aufgebaut ist, sind der Hauptstrang und die CPU Versorgung fest verbaut. Alle weiteren Kabel können aber je nach Bedarf separat eingesteckt werden.

Fest verbaut:
- 24 Pin ATX Kabel mit einer Länge von 57cm
- 4+4 Pin CPU - teilbar mit einer Länge von 57cm
Modular:
- 2x 6+2 Pin GPU mit einer Länge von 50cm
- 2x SATA mit je 4 Anschlüssen wovon der Erste nach circa 45cm verbaut
ist und jeder Weitere nach circa 15cm
- 1x 4 Pin Molex mit 4 Anschlüssen mit denselben Abständen wie beim SATA
Kabel
- 1x Anschlusskabel für Coolergenie
- 1x FDD Molex Adapter
Man halt also mehr als genug Anschlussmöglichkeiten für Festplatten, Laufwerke und Grafikkarten. Wer mehr benötigt, kann hier sicherlich mit Adaptern nachhelfen.

Lüfter, Lautstärke und Kühlung
Um den 120mm Lüfter mit doppelten Kugellager zu hören, müsste man im Leerlauf schon direkt den Kopf an das Netzteil halten. Durch die Lüftersteuerung (Coolergenie) kann im Whisper oder Silence Modus der Lüfter komplett abgeschaltet werden und springt dann erst bei einer Last von 40% bzw. 50% an. Im Modus Off ist der Lüfter im Dauerbetrieb. Die LED der Bedienung ist leider sehr hell und störend, diese sollte man also nicht im Sichtfeld anbringen. Auch im ausgeschalteten Zustand bleibt die LED an. Man kann an der Lüftersteuerung drei zusätzliche Lüfter anschließen, jedoch nicht separat regeln. Das heißt, alle Lüfter im Gehäuse laufen mit denselben Einstellungen. Die Temperatur im inneren des Netzteils kann ich leider nicht beurteilen, jedoch fühlt es sich von außen her relativ kühl an.
Ein Staubfilter ist leider nicht angebracht, jedoch setzt Enermax hier auf die Technologie "Dust Free Rotation", welche unmittelbar nach Systemstart den Staub aus dem Netzteil bläst. Ob diese Technologie einwandfrei funktioniert, kann ich leider nach wenigen Tagen Betrieb noch nicht sagen. Ein weiteres Feature ist "Fan Delay", welches nach dem Ausschalten des Systems das Netzteil für eine weitere Minute mit frischer Luft versorgt um höchstwahrscheinlich Überhitzung zu verhindern und die Lebensdauer zu erhöhen. Ob das Ganze wirklich funktioniert, kann ich nach so kurzer Zeit leider auch nicht beurteilen.

Spannungsstabilität, Schutzschaltungen und Wirkungsgrad
Mit einer 80+ Bronze Zertifizierung geht das RevoBron an den Start. Das ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, wird aber definitiv eingehalten und kann sich mit circa 87% Wirkungsgrad sehen lassen. Man sollte hierbei natürlich darauf achten, dass ein Netzteil bei circa 50% Last den optimalen Wirkungsgrad erreicht. Verbraucht das System also 300W, so sollte man zur 600W Version des Netzteils greifen. Im Netzteil wurden folgende Schutzschaltungen verbaut:
- OCP: Überstromschutz
| UVP: Unterspannungsschutz
- OVP: Überspannungsschutz
- SCP: Kurzschlussschutz
- OPP: Überlastungsschutz
- SIP: "Surge/Inrush Protection" - Also ein Schutz vor zu hohen Eingangsspannungen und zu hohen Einsatzströmen

Was man in der Liste leider vergeblich sucht, ist ein Überhitzungsschutz. Wenn der Lüfter also mal ausfällt oder ein Kühlkörper sich löst, bekommt das Netzteil das leider nicht mit. Eine Überhitzung schließe ich aber auch trotz fehlendem Lüfter aus, da wir ja zum Glück ein relativ mildes Klima haben.
Im Test zur Spannungsstabilität unter Volllast mit leichtem OC habe ich folgende Werte gemessen:
- Der Sollwert von 12V wurde mit 12,189V eingehalten
- Der Sollwert von 5V wurde mit 5,053V eingehalten
- Der Sollwert von 3,3V wurde mit 3,341V eingehalten
Alle Werte liegen also absolut im grünen Bereich und haben gut Luft nach oben für Leute die gerne etwas OC betreiben. Für extremes OC sollte man hier aber definitiv zu einer höheren Preisklasse übergehen.

Haltbarkeit
Da das Netzteil noch nicht lange in Betrieb ist, habe ich dazu leider keine persönliche Erfahrung bisher. Enermax verspricht allerdings eine mittlere Betriebsdauer von circa 160000 Stunden. Die Kondensatoren aus Japan mit einer maximalen Temperatur von 105 Grad Celsius dürften sehr langlebig sein mit viel Luft nach oben. Im Großen und Ganzen verspricht Enermax daher ein langlebiges Netzteil mit soliden Komponenten.

Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit
Ich würde das Netzteil im guten Mittelfeld einstufen. Für den Preis von circa 70€ für das 600W Modell hätte ich mir aber eine etwas höhere Zertifizierung gewünscht. Man bekommt für sein Geld aber definitiv ein gutes und vor allem leises Netzteil mit Lüftersteuerung und allen gängigen Schutzschaltungen. Das Netzteil hatte ich nun etwas länger als eine Woche im Einsatz und kann mich nicht groß beschweren. Der Computer läuft circa 14 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, davon circa 30% unter Last. In so ziemlich allen Situationen blieb das Netzteil sehr ruhig und stabil. Von mir daher eine klare Kaufempfehlung, auch wenn die Zertifizierung etwas höher ausfallen könnte. Für den normalen Gamer und das leichte OC aber vollkommen ausreichend.
    
  
     am 22.01.2018
Einleitung
Ich möchte mich erstmals an dieser Stelle bei Mindfactory für die Gelegenheit der Teilnahme an der Testers-Keepers-Aktion dieses Produktes bedanken.
Ich habe gerade in diesem Monat einen neuen Rechner zusammengebaut und wollte mein altes Netzteil weiterbenutzen. Zufällig wurde ich auf diese interessante Aktion aufmerksam, die mir es erlaubt, in meinem neuen System das Netzteil zu testen. Hier der Aufbau des Rechners:
- CPU: Intel i5 8600k
- MB: MSI Z370 Gaming Pro Carbon
- Lüfter: Alpenfön Brocken 2
- RAM: 2 x 8Gb Corsair DDR4 Vengeance LPX 3000 MHz
- SSD: Samsung EVO 500GB
- HDD: WD Blue 2TB
- DVD Brenner: Marke X vom alten Medion Rechner
- Gehäuse: Fractal Design Define R5 mit 2 Lüfter
Während des gesamten Test wird als Referenz mein altes Netzteil be quiet! Pure Power L8 600W genommen.

Design und Verarbeitung
Das Netzteil zeigt mit seiner Pulverbeschichtung und Schwarz-Weiß Kontrast, zwischen Gehäuse und Beschriftung, ein elegantes Design. Das Gehäuse ist fein verarbeitet und die Kanten sind gut geschlossen, was bei einem meiner alten Netzteile nicht der Fall ist. Die Maße sind mit der ATX Standard konform (BxHxT: 141x87x150mm) und die Schraubenlöcher passten perfekt in meinem Tower.

Anschlüsse und Kabel
Netzteil
Das Netzteil ist halb-modular, somit sind die Hauptkabel für Mainboard und CPU (24 Pin und 4+4 Pin) im Gehäuse fest. Die anderen Kabel werden mitgeliefert und der Anwender kann entscheiden, welche er gerade anschließen und verwenden möchte.
Dies sorgt für einen sehr sauberen, aufgeräumten und eleganten Innenraum im PC. Mit meinem alten be quiet! Netzteil hatte ich viele ungenutzte Kabel, die nicht gut aussahen und vor allem Platz und Belüftungswege gestört haben, obwohl mein Fractal Define R5 bereits ein sehr gutes Kabelmanagementsystem anbietet.
Das Netzteil verfügt über folgende Kabel:
- 1 x 24 Pin Kabel für Mainboard. Länge ca. 600mm (Nicht modular)
- 1 x (4+4) Pin Kabel für die CPU. Länge ca. 730mm (Nicht modular)
- 2 x SATA Kabel mit jeweils 4 Stecker für HDD, SDD, DVD und in meinem Fall auch für die Gehäuse-Lüftersteuerung. Länge ca. 950mm
- 2 x (6+2) Pin Kabel für PCIe mit jeweils 2 Stecker. Länge ca. 700mm (520mm bis zum ersten Stecker und dann 180mm bis zum Zweiten).
- 1 x 4 Pin Molex Kabel mit 4 Stecker. Länge ca. 950mm
- 1 x 4 Pin Molex auf FDD Adapter. Länge ca. 100mm

Die Kabel sind lang genug, um sie selbst bei meinem relativ großen Tower hinter dem Mainboard (durch das Kabelmanagementsystem) verlegen zu können. Somit gibt es jetzt in meinem System kein Kabel, welches direkt vom Netzteil über das Mainboard "fliegt". Die flache Konstruktion des Kabels passte perfekt für meinen Rechner, da sie relativ steif sind und somit in der Form bleiben, wie man sie umknickt (z.B. an den Ecken). Die flachen Kabel haben bei mir einen zusätzlichen Vorteil gezeigt: Mein Gehäuse, wie viele andere, hat an der Rückseite des Mainboards 2 SSD-Träger. Diese lassen ca. 5mm Abstand bis zum Gehäuse. Ich habe durch diese Lücke auch ein Kabel für die CPU verlegen können. Das Kabel hält gut und ist perfekt stabil.
Die Anschlüsse machen einen sehr guten Eindruck und sehen robust raus. Sie lassen sich problemlos rein- und rausstecken. Ich war besonders durch den 4+4 Pin Anschluss der CPU überzeugt. Dieser lässt sich nicht nur auseinandertrennen, was die meisten Netzteile auch können, sondern auch wieder zusammenstecken. Das finde ich als sehr nützlich, da ich die bereits getrennten CPU Stecker meines alten be quiet! Netzteils nicht so einfach in das Mainboard zusammenschließen konnte.

CoolerGenie
Die Enermax Lüftersteuerung CoolerGenie wird mit folgenden Kabeln geliefert:
- Netzteilanschlusskabel für die Stromversorgung der Steuerung. Länge ca. 600mm.
- Kabel zum Anschließen der Steuerung mit dem CPU Lüfteranschluss im Mainboard. Länge ca. 500mm.
- Kabelverlängerung für das CPU Lüfterkabel. Länge ca. 500mm.
Alle diese Kabel sind mit Stoffbezug versehen und gut verarbeitet. Lediglich das Stromkabel war an seinen beiden Enden ohne Bezug. Dort konnte man auf jedes einzelne, kleine Kabel greifen, was leider einen nicht so feinen Eindruck macht und ein unsicheres Gefühl entstehen lässt. Die Kabel waren für meinen Geschmack auch zu kurz. Hier hätte ich was Längeres erwartet, damit man die Steuerung nicht unbedingt so nah am Netzteil und Mainboard haben soll. Es wäre z.B. ideal gewesen, die Steuerung in einem 5,25" externen Schacht einzubauen und somit diese von außen ebenfalls bedienen zu können. Die Anschlüsse wirken robust und rasten problemlos an den entsprechenden Enden ein.

Lüfter, Lautstärke und Kühlung
Netzteil
Nach dem recht einfachen Einbau des Netzteils war es Zeit, die ersten Praxiserfahrungen mit dem Gerät zu machen. Nach dem ersten Einschalten des PCs war ich leider von einem seltsamen Geräusch am Netzteillüfter überrascht. Dies dauerte ca. 5 Sekunden und dann war es wieder leise. Das Geräusch war, nach mehreren Runter- und Hochfahren des Systems, nie wieder zu hören. Ich vermute hier, dass es sich um irgendeinen Produktionsstaub im Lüfter handelte. Ich habe das Netzteil nochmals anmontiert und überall gesucht, aber nichts gefunden. Nach diesem ersten Schreck wurde der Eindruck wieder besser. Das Netzteil war sehr leise und ist immer kühl geblieben. Einen Dauertest von 24 Stunden Betrieb mit Dateienaustausch mit einem Medienserver + Medienabspielen hat das Netzteil problemlos überlebt. Genauso gut hat es sich beim Spielen gezeigt. Ich habe Call of Duty WWII und Assassins Creeds Origin jeweils 5 Stunden lang auf meinem System mit maximalen Einstellungen gespielt. Das Netzteil war in keinem Moment zu hören. Im Vergleich mit meinem alten be quiet! Netzteil konnte ich mit dem Enermax zum ersten Mal nur meine GPU beim Spielen hören.
Beim Anschalten sorgt die Self-Cleaning DFR Technologie von Enermax dafür, dass sich der Lüfter für 10 Sekunden erstmal rückwärts dreht, um den Staub aus dem Netzteil nach außen zu pusten. Ob diese Eigenschaft bei PCs, die fast immer eingeschaltet sind, was bringt, kann ich nicht bestätigen. Es wird aber sicherlich nicht schaden.
CoolerGenie
Die Idee hinter dem CoolerGenie ist es, die Enermax Lüftersteuerung zwischen dem Mainboard und den CPU-Lüfter zu schließen. Die Steuerung bietet 3 x 4 Pin Lüfteranschlüsse (PWM Mode). Voraussetzung ist es, dass die CPU Lüfterregelung in PWM Mode im Mainboard Bios eingestellt wird. Dadurch "liest" die CoolerGenie den aktuellen Sollwert, der aus der Mainboard kommt, und kann in Kombination mit dem von Anwender eingestellten Modus, die Gehäuselüfter einstellen. Die CoolerGenie Steuerung sorgt zusätzlich dafür, dass nach dem Abschalten des Systems sich die Lüfter immer noch ca. 60 Sekunden drehen, um alle Komponente fertig abzukühlen. In meinem Test habe ich den CPU Lüfter und zwei Gehäuselüfter mit der Enermax Steuerung bedient. Meine Beobachtung: Das Ding tut, was es soll. Allerdings kann man davon keine High-End Lüftersteuerung erwarten. Was ich als kritisch in dieser Steuerung fand ist, dass sie sich nur intern einbauen lässt (Magnetstreifen sind vorhanden). Somit muss der Anwender immer im Innenraum zugreifen, um sie zu bedienen. Hier wäre eine Lösung, bei der die Steuerung in einem externen 5,25" Schacht montieren lässt, viel eleganter gewesen. Da mein Gehäuse bereits über eigene Lüftersteuerung verfügt und ich für die CPU-Lüfter durch das Mainboard exakt steuern möchte, habe ich auf dem Teil nach dem Test verzichtet. Damit verpasse ich natürlich auch die schöne 60 Sekunden Lüfter Delay nach dem Abschalten. Aber meiner Erfahrung nach sind die elektronischen Elemente mit einem Material gebaut, das nach ca. 10 Sekunden nach dem Abschalten schon abkühlt. Das Delay wäre interessant, um ggf. ein zum Überhitzen tendierenden Netzteil schnell wieder abzukühlen. Das Enermax Produkt benötigt in diesem Punkt keine extra Hilfe. Für ein Gehäuse ohne eigene Lüftersteuerung bleibt das CoolerGenie immer noch eine sehr interessante Lösung.

Spannungsstabilität, Schutzschaltungen und Wirkungsgrad
Der Hersteller garantiert mit seiner 80+ Bronze Auszeichnung zusätzlich eine Effizienz von 84-91% für Auslastungen von 10-100%. Im laufenden Betrieb hat das Netzteil selbst bei stressigen Situationen, wie Spiele, keine Probleme gezeigt. Es ist selbstverständlich, dass es bessere Wirkungsgradklassen gibt, wo man aber viel mehr Geld ausgeben soll. Im Fall eines regelmäßigen Gamers mit einem "normalen" Systemaufbau würde ich die 80+ Bronze als ausreichend betrachten.
Die unterschiedlichen Spannungsschienen habe ich mit einem einfachen "Power Supply Tester" geprüft. Alle Werte waren im grünen Toleranzbereich.
Das Netzteil verfügt über die aktuellen Schutzmaßnahmen, wie Überstromschutz OCP, Überhitzungsschutz OTP, Überlastschutz OPP, Kurzschlussschutz SCP und Unter- und Überspannungsschutz (OVP und UVP).

Haltbarkeit
Zur Haltbarkeit lässt sich nach so einer kurzen Zeit noch keine richtige Aussage treffen. Ich hoffe aber, dass das Netzteil den aktuellen guten Gesamteindruck mit der Zeit halten kann und dass es mit, ggf. weiteren, zukünftigen Aufrüstungen des Systems weiter überzeugen kann. Die 3 Jahre Herstellergarantie sind erstmal einen guten Hinweis über das Vertrauen des Herstellers an seinem eigenen Produkt.

Preis-/Leistungsverhältnis
Mit seinem aktuellen Preis von ca. 70¤ gehört das Enermax RevoBron zu den interessantesten Modellen seiner Kategorie. Neben einem bekannten und erfahrenen Hersteller, bekommt man mit dem Netzteil ein Produkt, das über seiner Grenze geht und einige interessante Extras anbietet. Für High-End Gamer bzw. für Systemübertaktung empfiehlt sich eine höhere 80+ Klasse zu nehmen. Dafür bietet der Hersteller auch eine Produktpalette, die man im Auge halten sollte.
Meine persönliche Empfehlung: Für Systeme mit einem max. TDP von ca. 400W lohnt es sich auf jedem Fall, das Enermax RevoBron als ernsten Kandidaten zu nehmen. Wie oben beschrieben, mein Test lief mit einem recht aktuellen System und somit wurde die Kompatibilität mit der neuen Coffee-Lake Generation geprüft. Eine Suche im aktuellen Markt hat mir keinen besseren Konkurrenten im Preis-/Leistungsverhältnis gezeigt.
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     am 22.01.2018
Zu Beginn: Getestet wird hier das "Enermax RevoBron 600W" Netzteil, das mir von Mindfactory und Enermax freundlicherweise im Rahmen des "Tester's Keepers" Programms zum Testen und für die weitere Verwendung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Dies wird jedoch nicht meine persönliche Meinung und meine Vergleichsdaten in Bezug auf das Netzteil verfälschen, sodass ich hiermit ein Review zur Verfügung stelle, das meine Meinung von dem Netzteil voll vertritt.
Weiterhin habe ich leider keine Testmöglichkeit wie sie Profis oder Firmen verwenden, sondern bin nur ein Hobby-PC-Techniker, der Spaß daran hat, Produkte auf Herz und Nieren zu testen und Anderen mit seinen Reviews eventuell auch zu helfen.
Nun aber zum Test, der wie folgt aufgebaut ist:

1. Unboxing
2. Erster Eindruck
3. Einbau und Tests
4. Schlusswort

1. Unboxing
Geliefert wurde das Netzteil in einem normalen Karton, in dem neben dem Netzteil auch, wie bei Mindfactory üblich, einige Gutscheine und Aktionskarten von diversen Firmen enthalten sind. Diese werden allerdings außen vorgelassen, weil das Augenmerk ja das Netzteil selbst ist. Die Box, in der das Netzteil zusammen mit dem Zubehör verpackt war, ist insgesamt ziemlich schlicht gehalten. An der Oberseite ist ein Abbild des Netzteils zu sehen, dass lediglich die Namen der Firma, der Netzteilserie, die Wattzahl und das Zertifikat, das mit 80+ Bronze spezifiziert ist. Die Vorderseite zeigt weitere Highlights des Gerätes, während auf der linken Kartonseite die beigelegten Kabel aufgezählt werden. Rechts sind die Spezifikationen der Netzteile aus der RevoBron-Serie genannt, während an der Unterseite die Features des Netzteils näher erklärt werden.
Beim Öffnen der Box sieht man zuerst die Anleitung zum Netzteil und eine weiße Schachtel, in der das sogenannte Enermax CoolerGenie enthalten ist, eine Art Mini-Lüftersteuerung von Enermax, auf die im Test ebenfalls ein wenig eingegangen wird. Bei dieser sind neben dem CoolerGenie an sich auch vier Vecro-Klebestreifen, als auch zwei Magnetstreifen zur Befestigung enthalten. Als Kabel werden hierzu ein Stromkabel, ein PWM-Signal-Kabel und eine Verlängerung für das PWM-Kabel des Lüfters beigelegt.
Als weiteres Zubehör bekommt man von Enermax noch vier Klettverschluss-Kabelbinder, mit dem Enermax-Logo und Slogan bedruckt, zwei mit der Länge 8cm und zwei mit einer Länge von 16cm, und eine kleine Aufbewahrungstasche, auf der ebenfalls das Enermax-Logo aufgedruckt ist.
Nun aber zum Herzstück des Pakets und auch dem Testobjekt: Das Netzteil an sich ist komplett in schwarz gehalten, sowohl das Gehäuse als auch der verbaute Lüfter. An der rechten und linken Seite ist jeweils das Logo der Netzteilserie "RevoBron Enermax" abgebildet. Die Rückseite ist, wie bei fast allen Netzteilen, mit einem Lüftungsgitter, dem Anschluss für das Stromkabel und dem An-/Ausschalter bestückt. An der Vorderseite des Netzteils, das im Übrigen teilmodular ist, kann man die einzelnen Kabel anschließen, wobei sowohl das 24-pin Mainboard-, und das 8-pin CPU-Kabel nicht abgenommen werden können. Meiner Meinung nach ist dies aber auch völlig legitim, da man bei einem PC diese beiden Kabel sowieso immer benötigt. An der Oberseite des Netzteils kann man dann noch einmal die Modellspezifikationen und einige zusätzliche Infos nachlesen.
Beim Netzteil werden außerdem noch einige Kabel beigelegt: Das Netzteilkabel, zwei PCI-E-Kabel, zwei S-ATA-Stromkabel mit jeweils 4 Anschlussports, ein 4-PIN-Molex-Kabel mit 4 Anschlüssen und ein FDD-Adapter-Kabel.

2. Erster Eindruck
Mein persönlicher erster Eindruck vom Netzteil fällt durchweg positiv aus. Es fühlt sich sehr hochwertig und gut verarbeitet an, es klappert nichts, die Kabel scheinen ebenfalls stabil zu sein und sitzen sicher am Netzteil. Auch vom Lieferumfang war ich durchaus beeindruckt, da alle benötigten Kabel und darüber hinaus auch noch eine komplette Mini-Lüfterregelung geliefert wurden, was meine Erwartungen doch stark übertraf.

3. Einbau und Tests
Der Einbau in mein Gehäuse mit dem Format ATX gestaltete sich ziemlich einfach. Das Netzteil wurde einfach eingesetzt, die benötigten Kabel angeschlossen und verlegt. Aufgrund, der meiner Meinung nach, optimal gewählten Länge der einzelnen Kabel war auch das überhaupt kein Problem.
Nun aber zum Test an sich:
Getestet wurde mit Hilfe der Programme Prime95 und Furmark, um das System unter Volllast zu setzen. Weiterhin wird auch auf die Werte im Windows-Betrieb und beim Spielen eines Online-Games im Browser gemessen.
Mein Testsystem:
Intel Core I7 870 OC @3,8GHz
Gigabyte GA-P55-UD3
6GB DDR3-1333 OC @1536MHz
Nvidia GeForce GTX 1060 6GB OC (darf sich 116% TDP nehmen, übertaktet bis zum Anschlag)
1TB Seagate Desktop HDD

Vergleichsnetzteil: Seasonic M12II-Evo Modular 80+ Bronze 520W

Anmerkung: Bei mir sind aufgrund besserer OC-Stabilität sämtliche C-States des Prozessors deaktiviert, weshalb bei geringer Last der PC verhältnismäßig viel Strom verbraucht.

3.1 Stromaufnahme
Die hier genannten Werte wurden mit Hilfe eines Wattzählers an der Steckdose abgelesen. Da ich die Leistungsaufnahme der Komponenten an sich nicht messen kann, kann ich leider auch keinen genauen Wirkungsgrad nennen.
Windows-Betrieb: Direkt nach dem Hochfahren des PC's wurde hier die benötigte Leistung nach dem Start von Windows abgelesen. Dabei verwendet das Enermax-Netzteil etwa 115 Watt, das Seasonic-Netzteil dagegen benötigt nur etwa 110 Watt, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Dieser doch sehr minimale Unterschied entsteht aber denke ich dadurch, dass das RevoBron doch geringer ausgelastet ist und deswegen wahrscheinlich auch die Effizienz geringfügig schlechter ausfällt. Dies kann aber auch als Messungenauigkeit betitelt werden.
Beim Spielen des Browser-Games nahm das Seasonic-Netzteil etwa 150 Watt an Leistung in Anspruch, während sich das getestete Enermax-Netzteil hier mit lediglich 125 Watt begnügte. Hier ist also bei der Auslastung bereits ein Punkt erreicht, an dem das RevoBron seinen Konkurrenten doch schon relativ deutlich überholt.
Interessant werden erst die Werte unter Volllast des PC's: Hier wurden vom Seasonic bis zu ganze 400 Watt beansprucht, um die Taktraten und die Leistung aufrecht zu erhalten, während das Enermax-Netzteil hier mit maximal 340 Watt ganze 60 Watt weniger verbraucht und damit etwa 15% an Energie eingespart. Diese große Differenz hat mich doch etwas überrascht.

3.2 Lautstärke
Die Lautstärke wurde gemessen, indem ich mein Gehäuse etwas erhöht und den Sensor des Messgeräts direkt unter den Lüfter des Netzteils platziert habe.
Im Idle und unter leichter Last war hier bei beiden Netzteilen kaum ein Unterschied zu erkennen, jedoch fuhr das Seasonic-Netzteil bei Volllast die Lautstärke bis auf 45 dB hoch, während das Enermax RevoBron lediglich 35 dB erreichte. Damit ist das RevoBron etwa doppelt so laut wie sein Konkurrent, insgesamt ist subjektiv am Arbeitsplatz kein Unterschied bei der Lautstärke des gesamten Systems wahrzunehmen.

3.3 Wärmeentwicklung
Da mir auch hier leider die Instrumente für genaue Messungen fehlen, kann ich dazu lediglich sagen, dass ich bei beiden Netzteilen subjektiv keine große Wärmeentwicklung hinten am Netzteil wahrnehmen konnte. Da aber die Lautstärke der Netzteile unterschiedlich ist, leite ich daraus ab, dass das RevoBron eine etwas geringere Wärmeentwicklung im Innenraum aufweist.

3.4 Langzeitlast
Auch nach einer mehrstündigen Ausführung der Programme Prime95 und FurMark, und damit einer Volllast des Systems, konnte ich bei keinem der oben behandelten Punkte wirkliche Veränderungen wahrnehmen, da sich weder Lautstärke, noch Hitze, noch Leistungsaufnahme merkbare Veränderungen vorhanden waren.

3.5 Haltbarkeit
Da ich dazu leider im Moment keine Messergebnisse nennen kann, arbeite ich hier mit Prognosen. Aufgrund der geringen Hitzeentwicklung rechne ich schon mit einer langen Haltbarkeit des Netzteiles, näheres kann und werde ich jedoch in frühestens drei Monaten ergänzen.

4. Kurztest "CoolerGenie"
Da es sowieso schon beigelegt war, dachte ich mir, auch zu der Mini-Lüftersteuerung "CoolerGenie" einen kleinen Test vorzunehmen. Der Aufbau besteht aus zwei Anschlüssen oben, die für das PWM-Signal des Mainboards und den CPU-Kühler zuständig sind, einen Stromanschluss unten und drei Steckplätzen für 4 pin Lüfterkabel, die gesteuert werden können. Insgesamt können also 4 Lüfter angesteckt werden, was auch exakt der Anzahl meiner verbauten Lüfter entspricht. An der Front sind vier LED-Leuchten mit den Beschriftungen "Whisper", "Silence" und "Off" angebracht, die die Art der Lüftersteuerung angeben. Dabei werden bei "Whisper" bei 40% und bei "Silence" bei 55% Auslastung erst die Gehäuselüfter aktiviert, bei "Off" hängt dies vom PWM-Signal des Mainboards ab. Nach dem Ablesen der CPU- und GPU-Temperatur, durch den MSI Afterburner in den oben bereits verwendeten Testszenarien, ergaben sich beim Idle- und Browserbetrieb nur minimale Unterschiede in der Temperatur des PCs. Bei Volllast allerdings wurde die CPU-Temperatur bei Verwendung des CoolerGenie um 12 Grad im Vergleich zu meiner vorherigen Lüfterkonstellation, die mit Adaptern arbeiten musste, gesenkt, was mir theoretisch sogar noch einmal mehr Raum für besseres OC geben würde. Alles in allem leistet dieses kleine, aber feine Gadget eine sehr gute Arbeit und begeistert mich einfach.

5. Fazit
Insgesamt kann ich zu diesem Netzteil einfach nur sagen: Top Gerät! Der Lieferumfang ist groß, man hat alles dabei was man braucht und auch noch kleine Zusätze, wie zum Beispiel das CoolerGenie oder die Klett-Kabelbinder, sind mit dabei. Das Netzteil sieht zwar schlicht, aber trotzdem schön aus, ist leicht zu verbauen und auch von den Leistungsdaten kann ich mich nicht beschweren, da meiner Meinung nach alle angegebenen Spezifikationen übertroffen wurden! Auch das Gadget CoolerGenie macht einen besseren Job als ich beim Auspacken erwartet hätte und begeistert mich noch zusätzlich. Auch die Preis-Leistung des Netzteils ist insgesamt sehr gut, wenn es dabei allerdings auch keinen überragenden Wert erzielt, sondern für das Gebotene einen extrem fairen Preis anbietet.
Alles in allem, super Gerät, von mir 5/5 Sterne, da ich keinen wirklichen Kritikpunkt finden konnte!
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     am 17.01.2018
Das RevoBron 600 Watt PC-Netzteil von Enermax ist der Nachfolger der Langläufer-Serie Triathlor. Es wurde mir im Rahmen eines Produkttests zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Bewertung, da ich es bei einer positiven wie auch negativen Bewertung behalten darf. Mein System besteht aus einem Intel Core i7 6700K (nicht übertaktet) 2x 8GB DDR4 Arbeitsspeicher und einer AMD Radeon R9 390 von Powercolor. Dies alles ist verbaut in einem Fractal Design Define R4 PCGH-Edition. Trotz der sehr leistungshungrigen AMD Grafikkarte ist das Netzteil in meinem Test ohne künstlich nachzuhelfen, nicht an seine Grenzen gekommen.
Das RevoBron Netzteil ersetzt bei mir ein Sharkoon WPM 700 v2 80+.

Design und Verarbeitung
Das Netzteil war geschützt in Luftpolsterfolie verpackt, sodass keine Beschädigungen festzustellen waren. Das gesamte Netzteil macht einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Das Gehäuse ist sauber und gleichmäßig verarbeitet. Es gibt keine überstehenden oder scharfen Kanten, an welchen man sich verletzten kann. Es gibt auch keine Möglichkeit spannungsführende Bauteile zu berühren. Die Pulverbeschichtung gibt dem Netzteil einen hochwertigen Eindruck und ist sauber aufgetragen. Sehr gut gefiel mir, dass die Anschlüsse durch Kappen verschlossen sind und somit keine Chance zur Verschmutzung besteht. Diese habe ich dann, auch auf den nicht verwendeten Anschlüssen, nach dem Einbau belassen. Beim Einbau ist mir positiv aufgefallen, dass das RevoBron mit 14 cm angenehm kompakt ist gegenüber meinem alten Sharkoon mit 16,5 cm. Fast nicht erwähnenswert ist, dass das RevoBron natürlich dem ATX-Standard entspricht. Dem Netzteil liegt noch eine Tasche für die nicht verwendeten Kabel bei. Was ich super finde, da diese dann nicht einfach in eine Kiste zu anderen Kabeln gelegt werden. Außerdem sind im Lieferumfang noch vier Schrauben zur Montage und vier Klett-Kabelbinder enthalten (2x ca. 15,5 cm und 2x ca. 8 cm), jeweils zwei rote und schwarze.
Die Lüftersteuerung Coolergenie mach einen nicht ganz hochwertigen ersten Eindruck, da diese sehr leicht ist und aus Plastik. Die Verarbeitung ist allerding, wie schon beim Netzteil selber, sehr sauber keine überstehenden Kanten oder scharfe Ecken.


Im Punkt Anschlüsse und Verkabelung werfe ich zuerst einen Blick auf das Netzteil und anschließend auf das Coolergenie.
Netzteil
Das RevoBron ist ein modulares Netzteil, was bedeutet, dass die Kabel noch nicht angeschlossen sind. Der große Vorteil daran ist, dass man nur die Kabel verwenden und vor allem verlegen muss, welche auch wirklich gebraucht werden. Da ich persönlich auch ohne ein Fenster im PC gerne ein aufgeräumtes Innenleben meines PCs habe, möchte ich auch nichts Anderes mehr, als ein modulares Netzteil. Lediglich die Kabel zum Mainboard und zur CPU sind fest mit dem Netzteil verbunden, was aber nicht stört, da diese ja auf jeden Fall verwendet werden müssen.
Insgesamt sind 6 Anschlüsse am Netzteil vorhanden. Zwei 8 Pin Anschlüsse für z.B. Grafikkarten. Drei 6 Pin Anschlüsse für z.B. Festplatten. Ein Anschluss ist für die Stromversorgung der eigenen Lüftersteuerung Coolergenie vorhanden. Die Anschlüsse sind alle beschriftet was bei der Verkabelung hilft.
Die beiliegenden Kabel sind alle nicht gesleevte (extra ummantelte) Flachbandkabel. Und davon bin ich absolut begeistert. Mein altes Netzteil hatte zwar gesleevte Kabel, welche aber nicht flach waren und wenn ich mich für ein Feature entscheiden muss, würde ich mich immer wieder für flache Kabel entscheiden. Es gibt nichts Angenehmeres als flache Kabel auf der Gehäuserückseite zu verlegen. Durch die flache Bauweise war es kein Problem das Gehäuse zu verschließen. Die Kabel sind in einem schlichten schwarz gehalten.
Folgende Kabel liegen dem Netzteil bei:
- 1 x 24 Pin Mainboard Anschlusskabel mit einer Länge von ca. 60 cm (fest angeschlossen).
- 1 x 4+4 Pin CPU Anschlusskabel mit einer Länge von ca. 70 cm (fest angeschlossen) der 4+4 Pin Anschluss kann getrennt werden.
- 2 x 6+2 Pin PCI Express Anschlusskabel (pro Kabel zweimal 6+2 Pin) mit einer Länge von ca. 50 cm bis zum ersten 6+2 Pin Stecker und nochmal ca. 14 cm zum zweiten 6+2 Pin Stecker. Auch hier war ich wieder begeistert, denn im Vergleich zu vorher war es mir so möglich mit nur einem Kabel meine Grafikkarte mit Strom zu versorgen, da diese mit 8 Pin und 6 Pin angeschlossen werden muss.
- 2 x Kabel für SATA Anschlüsse + 1 x Kabel für 4 Pin Molex
Beide sind gleich aufgebaut. Sie bieten jeweils 4 Anschlüsse, der erste nach ca. 45 cm und jeder Folgende im Abstand von ca. 14 cm.
- 1 x FDD (Adapter) ca. 10 cm lang.

Coolergenie
Die Lüftersteuerung Coolergenie bietet neben notwendigen Anschlüssen für Strom, die Mainboardlüftersteuerung und den CPU-Lüfteranschluss, noch die Möglichkeit drei externe Lüfter anzuschließen. Die Lüfteranschlüsse sind alle 4 Pin (PWM) Anschlüsse, was beim CPU-Lüfter kein Problem sein sollte, da dieser schon seit längerem lt. Vorgabe von Intel und AMD solch einen Anschluss haben muss. Die Gehäuselüfter lassen sich auch mit einem 3 Pin Anschluss steuern, allerdings laufen diese dann immer auf voller Leistung, wenn die vorgegebene Belastungsgrenze erreicht ist.
Dem Coolergenie liegen alle notwendigen Kabel bei. Diese sind gesleevt und von der Dicke alle wie normale Lüfterkabel. Zusätzlich liegt noch ein Verlängerungskabel, ca. 50 cm für das Lüfterkabel der CPU mit dabei, welches ich auch genutzt habe, da das Kabel des CPU Lüfters doch sehr kurz ist. Das Stromkabel ist ca. 60 cm lang und das Kabel zum Mainboard ca. 50 cm.


Lüfter, Lautstärke und Kühlung
Nun kommen wir, wie ich finde, zu einem der wichtigsten Punkte - der Lautstärke des Lüfters. Im RevoBron 600W ist ein 120 mm Lüfter verbaut, welcher nach meinem Test auch locker dafür ausreicht das Netzteil zu kühlen. Der Lüfter wird durch die SpeedGuard Lüftersteuerung je nach Auslastung des Netzteils gesteuert. Selbst nach einer mehrstündigen Runde ARK war das Netzteil kühl und während der ganzen Zeit nicht zu hören. Ich habe zwischendurch extra die Seitenwand entfernt, aber auch ohne diese war, wenn man nicht direkt an das Netzteil herangeht, nichts zu hören. Der Lärm wird eher von den übrigen Lüftern erzeugt. Das war bei meinem alten Netzteil anders. Auch unter Volllast war das Netzteil angenehm leise (ohne Seitenwand). Es war lediglich bei voller Leistung ein leiser Windzug zu hören, was meiner Meinung nach, aber bei jedem noch so guten Lüfter nicht vermeidbar ist. Der Lüfter an sich war absolut nicht zu hören. Die 12 cm Twister-Lager machen ihren Job hervorragend. Das RevoBron ist zusätzlich noch mit einer sogenannte Dust Free Rotation-Technologie ausgestattet, was bedeutet, dass der Lüfter direkt nach dem Start für 10 Sekunden die Luft aus dem Netzteil pustet um den Staub heraus zu befördern. Wie wirksam dies ist kann ich nach wenigen Tagen natürlich nicht sagen, hier bleibt es wohl dabei Enermax zu vertrauen.

Coolergenie
Zum Thema Kühlung hat sich Enermax noch etwas Besonderes ausgedacht und dem RevoBron noch eine eigene Lüftersteuerung mit dabei gepackt. Diese wird an das Mainboard angeschlossen und regelt, je nach Auslastung der CPU, bis zu drei Gehäuselüfter. Der CPU-Lüfter selber wird dabei nicht beeinflusst. Es gibt die Möglichkeit zwischen zwei Profilen zu wählen oder das Coolergenie auszuschalten. Dies wird geregelt durch einen Schalter am Coolergenie. Die zwei Profile unterscheiden darin, ab welcher Auslastung die Gehäuselüfter anfangen zu drehen. Im Whisper Modus ab 40% und im Silence Modus ab 50%. Welches Profil gerade eingestellt ist, signalisiert eine blaue LED welche sehr hell ist. Mich störte das nicht, da ich ein Gehäuse ohne Fenster habe und das Gerät auf der Rückseite angebracht ist. Doch wer ein Fenster im Gehäuse hat, sollte diese unbedingt beachten. Die LED leuchtet auch bei ausgeschaltetem PC permanent. Hier hätte ich mir gewünscht, dass das Coolergenie nicht dauerhaft mit Strom versorgt wird. Im Test ist mir aufgefallen, dass die Lüfter im Silent Modus erst bei 58% anstatt 50% Auslastung laut Mainboard angesteuert wurden.
Neben der Lüftersteuerung hat das Coolergenie noch eine Fan-Delay-Funktion, was bedeutet, dass sich die Gehäuselüfter noch 60 Sekunden nach dem Ausschalten des PCs weiterdrehen und somit die warme Luft aus dem Gehäuse befördern.
Die Montage selber war kein Problem, es liegt in der Verpackung eine Schritt für Schritt Anleitung bei, welche meines Erachtens auch für Laien ausreichend ist. Wer nicht lesen möchte, hat die Möglichkeit sich ein Installationsvideo von Enermax anzusehen. Zur Montage am/im Gehäuse liegen Magnetstreifen oder Klettstreifen bei, welche zum Verkleben vorbereitet sind. Enermax hat hier wirklich an alles gedacht.
Für mich persönlich hat die Lüftersteuerung einen nicht so großen Mehrwert. Ich habe nach meinem Test lediglich einen Lüfter weiter angeschlossen gelassen um die Fan-Delay-Funktion nutzen zu können. Ob die 60 Sekunden Nachlauf wirklich die Lebenszeit des Systems verlängern, kann ich nicht beantworten, aber schaden kann es ja auch nicht. Alle anderen Lüfter habe ich weiterhin am Mainboard angeschlossen, mit welchem ich selber Leistungskurven festlegen kann und nicht an vorgegebene Leistungskurven gebunden bin.

Schutzschaltungen, Wirkungsgrad und Spannungsstabilität
Das RevoBron verfügt über eine 80+ Bronze Zertifizierung, was einen Wirkungsgrad von ca. 85% - 88% garantiert. Wirkungsgrad bedeutet, dass die aus der Steckdose gezogene Leistung zu mindestens 85-88 Prozent vom Netzteil genutzt wird. Der Beste Wirkungsgrad ergibt sich hierbei bei einer Auslastung von 50%. Wie wichtig dies für den Einzelnen ist, muss jeder selber entscheiden. Mein altes Netzteil hatte lediglich eine 80+ Zertifizierung, aber ich finde für ein paar Stunden Gaming in der Woche lohnt es sich nicht das Geld für eine höhere Zertifizierung auszugeben.
Das RevoBron verfügt über zwei 12 Volt Schienen, welche so in der Lage sind auch bei hoher Auslastung des Netzteils das System mit Strom zu versorgen und somit für eine hohe Spannungsstabilität sorgen. Diese Spannungsschienen generieren auch die 3,3 Volt und 5 Volt Spannung. Wie schon beschrieben hatte ich zu keiner Zeit, auch im Hochleistungstest keine Probleme mit dem RevoBron.
Enermax hat das RevoBron nicht nur mit allen notwendigen und vorgeschriebenen Schutzmechanismen ausgestattet, sondern auch darüber hinaus. Es bietet folgende Schutzmechanismen Überstromschutz (OCP), Unter-/Überspannungsschutz (OVP/UVP), Kurzschlussschutz (SCP), Überhitzungsschutz (OTP) und Überlastschutz (OLP). Ein TÜV Siegel, sowie CE Kennzeichnung sind vorhanden.

Haltbarkeit
Ich hoffe, dass sich mein guter Gesamteindruck bestätigt und ich auch von der Haltbarkeit des RevoBron überzeugt werde. Aber sollte mal etwas mit dem Netzteil sein, beträgt die Garantiezeit für die RevoBron Serie von Enermax 3 Jahre, was nicht selbstverständlich ist.

Preis-/Leistungsverhältnis
Aktuell ist das RevoBron 600W für ca. 68,- ¤ zu bekommen, was meiner Meinung nach, ein sehr guter Preis ist. Man bekommt dafür ein Netzteil von einem sehr erfahrenen Hersteller, welches sich hochwertig anfühlt und nach meinem Test darüber hinaus auch hochwertig verarbeitet ist. Und es liegt ja auch noch eine extra Lüftersteuerung mit dabei. Natürlich findet man immer ein Netzteil, welches noch günstiger zu haben ist, aber häufig fehlt es dann an Anschlüssen oder an der Qualität. Ich habe den Preis bewusst nur mit anderen Netzteilen der 80+ Bronze Klasse verglichen, da sich die Hersteller ein solches Merkmal natürlich gerne gut bezahlen lassen. Mir ist dabei aufgefallen, dass selbst teurere Netzteile im Gesamtpaket nicht so durchdacht sind wie das RevoBron. Bei dem einem sind die Kabel nicht flach (Silverstone Strider Plus Series Modular), oder es fehlen Sicherheitsfeatures wie Überhitzungsschutz (Cougar LX600 Modular). Wer also ein leises Netzteil sucht, welches ohne Stress einzubauen ist und alles mitbringt was ein gutes Netzteil braucht, der sollte das RevoBron auf jeden Fall in den Kreis der Favoriten mit aufnehmen.
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