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NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black All-in-One

Artikelnummer 76996

EAN 5056547204161    SKU RL-KR28E-B2

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NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black All-in-One

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über 30 verkauft
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Artikelbeschreibung

Seit dem 20.09.2024 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modell: Kraken Elite V2 280 RGB black
Typ: All-in-One
Sockel: 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 1700, 1851, AM4, AM5

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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4 5
     am 30.12.2024
Produkttester
Vorwort
Die vorliegende Bewertung wurde durch die "Testers Keepers"-Aktion von Mindfactory ermöglicht. Weder NZXT noch Mindfactory hatten Einfluss auf die Bewertung.

Lieferumfang und erster Eindruck
Das Produkt wurde von Mindfactory wie gewohnt schnell und sicher verschickt. Der Lieferumfang umfasst die AIO Wasserkühlung mit Pumpeneinheit und Radiator, ein F280 RGB Core ein Breakout Cable Set, ein Montagekit für AMD (AM4/AM5), ein Montagekit für Intel (1700/1851), eine Tüte mit diversen Schrauben sowie eine Anleitung zur Montage.

Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Kompaktwasserkühlung ist sauber lackiert und weist ansonsten keine Beschädigungen oder sonstige Mängel auf. Die Ummantelung des Pumpenschlauchs und des Breakout-Kabels ist hervorragend und fügt sich stimmig in den hochwertigen Gesamteindruck der NZXT Kraken Elite V2 280 ein.

Design
Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black ist eine Neuauflage der bisherigen Elite-Serie von NZXT und weist hier einige Neuerungen gegenüber seinen Vorgänger auf. Zum einen wurde die Kraken Elite V2 mit einem 69 mm IPS-Display ausgestattet. Mit einer Auflösung von 640 x 640, einer Bildwiederholrate von 60 Hz sowie einer Leuchtdichte von 690 cd/m² ist es für mich das Highlight der Kompaktwasserkühlung. Insgesamt hat der Pumpenkopf sogar einen Durchmesser von 9,3 cm. Zweitens wurde die Kabelführung nochmals verbessert. So muss kein Kabel mehr separat am Pumpenkopf angeschlossen werden, da NZXT dieses nun versteckt im Schlauch zum Radiator führt. An diesem befindet sich am Ende in der Mitte ein Anschluss für das Breakoutkabel. Mit dessen Hilfe werden alle notwendigen Anschlüsse wie ein USB 2.0 Header für den Controller, ein 3-Pin Lüfteranschluss für die Pumpe, ein SATA Stromanschluss sowie ein 8-Pin Anschluss, um weitere Single-Frame Lüfter in Daisy-Chain mit dem F280 RGB Core zu verbinden, gebündelt zur Verfügung gestellt. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass ohne großen Aufwand eine aufgeräumte Optik realisiert werden kann und gleichzeitig das Kabelmanagement vereinfacht wird.

Erwähnenswert sind auch die neuen F280 RGB Core Lüfter. Hierbei handelt es sich um eine Single-Frame Einheit, die aus zwei fest montierten F140 RGB Lüftern besteht, die nur noch über ein einziges Kabel (8-pin) angesteuert werden müssen. Generell sind die F280 RGB Core Single-Frame Lüfter für mich eher eine Enttäuschung. Die RGB-Beleuchtung und die Lautstärke finde ich im Vergleich zu Corsair oder Arctic schlechter. Das Hauptproblem sehe ich aber im Single-Frame Design. Denn wenn ein Lüfter defekt ist, muss auch der noch intakte Lüfter entsorgt werden, das ist nicht wirklich nachhaltig. Außerdem hat der Single-Frame einen 8-poligen Stecker. Man kann also nur einzelne Single-Frames per Daisy-Chain miteinander verbinden. Will man diesen 4-Pin Lüfter per Daisy-Chain anschliessen, benötigt man ein Splitterkabel. Leider liegt dem Kraken Elite V2 kein solches Kabel bei, das hat wohl das Budget überstiegen.

Einbau
Die vorliegende Kompaktwasserkühlung habe ich zusammen mit nachfolgender Hardware getestet:

- AMD Ryzen 7 5800x3d

- RTX 4070 Super

- Gigabyte B550 Elite v2

- Corsair Vengeance 2 x 16 GB

- NZXT H6 Flow

Die Montage der NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black gestaltete sich sehr einfach. Die F280 RGB Core Single-Frame Einheit konnte einfach auf den Radiator montiert werden. Die weitere Montage der Pumpeneinheit unterscheidet sich nicht von der Installation anderer Kompaktwasserkühlungen und war somit mit Hilfe des AMD Montagekits leicht zu meistern. Insbesondere hat NZXT hier schon etwas Vorarbeit geleistet und die Kontaktfläche der Pumpeneinheit vorab mit Wärmeleitpaste versehen.

Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB ist im zusammengebauten Zustand recht groß und findet nicht in jedem Gehäuse ausreichend Platz. Aus diesem Grund sollten bei der Wahl des PC-Gehäuses folgende Maße beachtet werden. Die Kraken Elite V2 misst inklusive Lüfter ca. 32 cm (Länge), 14 cm (Tiefe) und 5,3 cm (Höhe). Die F280 RGB Core Lüfter alleine haben die Maße 280 x 140 x 26 mm. Ich hatte damit keine Probleme und konnte die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black in mein NZXT H6 Flow einbauen. Zum Schluss muss die kompakte Wasserkühlung nur noch richtig verkabelt werden und schon ist sie einsatzbereit.

Kühlleistung und Lautstärke
Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB bietet eine sehr gute Kühlleistung. Beim Gaming wird der Ryzen 7 5800x3d (Stock) nicht wärmer als ca. 60°C. Die Wassertemperatur war ebenfalls sehr gut und lag eigentlich immer unter 40°C. Die Pumpe und die Lüfter habe ich mit der NZXT Cam Software auf maximal 75% Leistung begrenzt, da mir die Pumpe bei 100% viel zu laut war. Die Leistung der F280 RGB Core Lüfter ist generell gut. Durch die PWM Steuerung lassen sich die Lüfter auch recht leise betreiben und erreichen dennoch einen guten Luftdurchsatz.

Alles in allem bietet die Kraken Elite V2 meiner Meinung nach eine sehr gute Kühlleistung. Gleichzeitig lässt sich mit der Kompaktwasserkühlung auch ein leiser Betrieb realisieren, indem man in der NZXT CAM Software sein individuelles Leistungsprofil erstellt.

Software
Mit der CAM-Software können, wie bereits erwähnt, Pumpe und Lüfter der NZXT Kompaktwasserkühlung individuell geregelt werden. Die Software ist einfach aufgebaut und kann daher vom Benutzer ohne große Vorkenntnisse intuitiv bedient werden. Die CAM-Software ist besonders wichtig, da mit ihrer Hilfe das Display eingestellt werden kann. So bietet sie die Möglichkeit, das Display je nach Ausrichtung der Schläuche der Wakü zu drehen. Wenn man es ganz schlicht haben möchte, kann man sich nur die Temperatur der CPU/GPU und deren Taktfrequenz anzeigen lassen. Mit der CAM-Software kann man aber auch Bilder, GIFs oder ganze Videos von Youtube etc. anzeigen lassen. Für mich ist das Display und dessen Individualisierungsmöglichkeit durch die NZXT CAM- Software das Highlight der Kraken Elite V2. Dies wurde von NZXT sehr gut umgesetzt.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei der NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black um eine sehr gute Kompaktwasserkühlung handelt, die neben einer hervorragenden Kühlleistung auch eine angenehme Lautstärke aufweist. Weitere Pluspunkte sind das schöne IPS-Display, das gute Kabelmanagement, 6 Jahre Garantie und die hochwertige Verarbeitung. Negativ zu erwähnen sind die F280 RGB Core Single-Frame Lüfter und das fehlende Splitterkabel bzw. Hub. Letzteres gehört meiner Meinung nach bei einem Preis von ca. 260¤ (12/24) dazu.

Pro
- hochwertige Verarbeitung

- gute Kühlleistung

- moderate Lautstärke

- tolles IPS-Display

- schöne Optik

- solide Software

Kontra
- mäßige F280 RGB Core Single-Frame Lüfter

- kein Splitterkabel oder Hub inkludiert

- relativ hoher Preis
    
  
4 5
     am 28.12.2024
Produkttester
Im Rahmen der Teters-Keepers-Aktion von Mindfactory zusammen mit NZXT durfte ich die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black All-in-One-Wasserkühlung testen.

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Lieferung und Verpackung

Lieferung erfolgte sehr schnell. Die Aio war dabei in einen zusätzlichen Umkarton samt einiger Luftpolster verpackt.
Die Verpackung der Wasserkühlung selbst ist mit einer zusätzlichen Folie eingeschweißt. Sie ist also gut für Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen geschützt.
Nach dem Abziehen der Folie und dem Aufklappen der Schachtel liegt ganz oben auf eine gedruckte Kurzanleitung. Diese besteht aus einem beidseitig bedrucktem großformatigen Blatt Papier und entspricht ca. dem, was man auch in der PDF-Version auf der Produktseite bei NZXT online findet. Dadurch, dass alles auf zwei Seiten erklärt wird, braucht man allerdings erstmal etwas, um sich darauf zurechtzufinden.

Die Kühleinheit aus Pumpe, Schläuchen und Radiator ist in geformten Zellstoff eingebettet und durch zusätzliche Kunststoffsäcke geschützt.. Die Lüfter sind separat verpackt, ebenso wie das zentrale Anschlusskabel.
Das Befestigungsmaterial kommt in drei Tüten, die mit Intel, AMD und Sonstigem markiert sind. Somit ist schnell klar, welche Tüte man für sein Mainboard braucht. In diesen befinden sich wiederum kleinere Beutel, die die unterschiedlichen Schrauben voneinander getrennt halten. Bei mir war leider eine davon aufgerissen, wodurch sich 12 Schrauben und Beilegschaieben im Materialbeutel verteilt haben. Durch die mehrlagige Verpackung blieb aber zum Glück alles drin und hat sich nicht in die Schachtel an sich ergossen.

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Mechanischer Aufbau und Verarbeitung

Der Pumpenkopf ist ziemlich massiv und hat eine Höhe von 6,2cm. Die Größe ist aber auch durch den 2,7Zoll-LCD-Bildschirm bedingt, wodurch die Pumpe auch einen entsprechenden Durchmesser aufweisen muss.
Die Coldplate ist aus poliertem massiven Kupfer und unvernickelt. Eine gewisse Rauheit im Vergleich zu einer Nickelbeschicktung ist dadurch gegeben, aber dennoch relativ glatt und gute Wärmeleitpaste sollte das problemlos ausgleichen können.

Montiert sind die Schläuche mit beweglichen 90Grad-Fittings an der Pumpe und lassen sich gut seitlich drehen.
Im schwarzen Sleeve sind neben den Schläuchen auch die Verbindungskabel unsichtbar untergebracht, an der Pumpe selbst muss daher kein Kabel angeschlossen werden.
Die nutzbare Schlauchlänge beträgt ca. 38cm.

Die Verbindung der Schläuche zum Radiator ist dicker ausgeführt und gekapselt, da sich zwischen den Schläuchen der proprietäre Anschluss des zentralen Kabelstrangs befindet. Dieser Bereich ist genauso hoch wie die mitgelieferten Lüfter.
Hierdurch muss man bei der Deckelmontage oder der Montage in der Front mit Anschlüssen unten evtl. zusätzlichen Platz einplanen, da die Schläuche nun auch erst später gebogen werden können. Für die Deckelmontage sind zwar entsprechende Aussparungen vorhanden, so dass der Radiator an den IO-Ports des Motherboards vorbeipasst, aber bei den immer größer werdenden Kühlkörpern in dem Bereich könnte es zu Problemen kommen.
Der Radiator selbst ist durchgehend schwarz lackiert und besteht aus Aluminium. Hoffentlich hat NZXT dabei ordentliches Kühlmittel verwendet. Die Kombination aus Kupfer-Kühler und Aluminium-Radiator hat ja schon einige Aio-Serien vorzeitig an ihr Lebensende gebracht.

Generell macht alles einen wertigen Eindruck und wirkt solide verarbeitet ohne abplatzenden Lack oder ähnliches.

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Lüfter & RGB

Die Lüfter kommen in der aktuellen Version nicht mehr als 2x140mm, sondern in der V2 als ein einziger Block. Zur Verbindung der Lüfter wird ein proprietärer NZXT-Anschluss verwendet.
Das macht die Montage zwar einfacher, aber da man die Lüfter ohnehin schon vor dem Einbau in das Gehäuse montiert, sehe ich dieses Vorgehen eher kritisch.
Sieht schön aus und man spart einiges an Kabelsalat. Aber man sitzt dann eben auch im NZXT-Ökosystem fest und kann einen ausgefallenen Lüfter nicht mal eben tauschen.
Positiv dabei ist aber, dass das Modul mit den zwei Lüftern als Ersatzteil nicht wesentlich teurer ist als zwei einzelne 140mm-Lüfter von NZXT.

Die Lüfter an sich haben dabei eine per ARGB beleuchtete Nabe. Der Rahmen wird nur passiv mitbeleuchtet und lässt an dünnen Kunststofffenster Licht hindurch. Meiner Meinung etwas verschenktes Potential. Man hätte mit dem Platz im Gehäuse zwischen den Lüftern durchaus schöne Effekte realisieren können.

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Installation

Das wichtigste zuerst: Ich rate davon ab, den Radiator im Deckel mit den Schläuchen hinten zu montieren. Kann funktionieren, muss aber nicht.

Da ich die Aio auf Am4 montiere, muss zunächst am Pumpenkopf das Intel-Montagekit entfernt werden. Das geht werkzeuglos und es müssen nur zwei Halterungen seitlich herausgezogen werden. Anschließend werden die Halterungen für AMD einfach stattdessen hineingesteckt. Hierbei wird auch gleich festgelegt, wie die Schläuche orientiert sein sollen, da AM4/AM5 ein rechteckiges Layout für die Bohrungen zur Kühlermontage haben im Gegensatz zum Quadrat von Intel. Im Handbuch ist bei Intel dabei Sockel 1851 noch nicht erwähnt, ist laut Website aber dennoch kompatibel.
Für die Montage bei Intel liegt dabei eine Backplate bei, bei AMD wird die Standard-Backplate verwendet. Blöd ist nur, wenn der vorherige Kühler eine andere verwendet hat oder die Backplate aus anderen Gründen nicht mehr vorhanden ist. Dann muss eine zusätzlich besorgt werden. Nicht teuer, aber könnte für einen kurzen Frustmoment sorgen.

Um den Radiator einzubauen, verschraubt man zuerst mit 4 langen Schrauben das Lüftermodul auf dem Radiator und verschraubt den Radiator anschließend mit 8 kleineren Schrauben und Unterlegscheiben am Gehäuse (in meinem Fall am Deckel). Leider wird im Handbuch die Montage eines 360mm-Radiators gezeigt, darum stimmt die dort abgebildete Anzahl an Schrauben (12) nicht mit diesem Modell (8) überein. Für erfahrene PC-Bauer kein Problem, bei Anfänger könnte das aber für Verwirrung sorgen.
Dabei sollte man darauf achten, dass das Lüfterkabel bereits jetzt in die Richtung zeigt, die später hinten sein wird, damit es nicht gut sichtbar nach vorne Richtung Sichtglas baumelt.

Anschließend habe ich das ganze verkabelt, bevor ich die Pumpe montiert habe. Der Anschluss an die Aio ist dabei denkbar einfach: Es gibt einen propiretären 18-Pin-Anschluss am Radiator und ein einziges zentrales Kabel dazu, dass sich am anderen Ende in entsprechende Konnektoren aufspaltet. Genauer braucht man: USB2.0-Header, 3/4-Pin-Lüfterheader, Sata-Stromanschluss. Der vierte Konnektor verbindet die Lüfter mit dem Radiator.
Einen Nachteil dieses Systems sehe ich dabei, wenn der Radiator am Deckel mit den Schläuchen hinten oder vorne mit den Schläuchen oben montiert wird. Durch die vielen Adern direkt am Radiator ist das Kabel sehr starr und schlecht zu verstecken. Bzw., und hier kommen wir wieder zu meinem ersten Punkt: Es ist nicht möglich, das Kabel direkt vom Radiator hinter den Mainboard-Tray zu führen, wenn der Radiator im Deckel mit Schläuche hinten montiert ist. Man muss sie dann quer über das Mainboard verlegen.
Optimalerweise also im Deckel mit den Schläuchen vorne, dann kann man gut durch die Aussparungen für den 24-Pin nach hinten. Oder vorne, da hängt es dann stark vom Gehäuse ab.
Die Anschlüsse dürften dabei gerne deutlich länger sein. Das Lüfterheader- und USB-Kabel sind schon recht knapp. SATA wäre auch schön, wenn es länger wäre, die übrigen SATA-Kabel versteckt man ja gerne mal unten in der Netzteilkammer. Dann müsste man nicht einen Strang der Aio entgegen führen.

Die Montage der Pumpe war schließlich wieder recht problemlos:
Auf die AMD-Backplate werden 4 Schrauben gesetzt, die auf beiden Seiten unterschiedliche Gewinde haben. Ich habe dabei zunächst eines der Retention-Brackets von AMD gelöst, dann dort die Schrauben eingesetzt, und dann die andere Seite. Damit die Backplate nicht vom Mainboard abfällt.
Leider haben die Montageschrauben dabei Spiel zur Mainboardoberfläche, wodurch die Backplate zwar nicht ganz herunterfällt, aber sie sich so weit wegbewegen kann, dass man sie doch wieder festhalten oder etwas unterlegen muss.
Anschließend wird der Pumpenkopf mit der voraufgetragenen Wärmeleitpaste aufgesetzt und mit vier weiteren Rädelschrauben festgemacht. Die Anleitung zeigt ein Kreuzmuster, in welcher Reihenfolge man es machen sollte. Dabei rutscht die Backplate aber weiterhin nach unten, bis die ersten Schrauben fest sitzen, weshalb man sie weiter festhalten muss.

Bei der Demontage sind mir die gesteckten Halterungen übrigens aus dem Pumpenkopf gefallen, sie halten also nur in montiertem Zustand wirklich fest. Darauf sollte man gefasst sein.

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Software

Alles wird über NZXT CAM gesteuert.
An Sensoren können u.a. CPU, CPU-Hotspot, GPU, GPU-Hotspot, Wassertemperatur (hat nicht jede Aio), Lüfter- und Pumpengeschwindigkeiten ausgelesen werden.
Anhand der Software kann auch die Darstellung auf dem LCD-Bildschirm in 30-Grad-Schritten rotiert und die Beleuchtung der Lüfter gesteuert werden.

Die Sensorwerte können hier auch direkt auf den LCD-SChirm übertragen werden. Bis zu drei Werte gleichzeitig werden dargestellt und man kann automatisch alle paar Sekunden die Darstellung wechseln. Ich wechsle alle 5 Sekunden von CPU-Werten zu GPU und zurück.
Noch besser ist aber die Option, auf dem Screen Gifs oder auch ganze Videos abzuspielen. Das Einbinden eines Youtube-Videos ist dabei sehr einfach direkt über den Videolink möglich.

Generell macht die Software einen sehr aufgeräumten und gepflegten Eindruck und lief zumindest bei mir stabil ohne Abstürze.

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Kühlleistung und Lautstärke

Zu kühlen war ein 5700X3D mit aktiviertem PBO. Das Undervolting per Curve Optimizer wurde deaktiviert, wir wollen ja die maximale Abwärme zum Testen der Kühlung erreichen.

Im Idle war das System dabei quasi unhörbar. Sowohl Pumpe als auch Lüfter waren weit heruntergeregelt und die CPU im Bereich von 30 Grad.

Unter Last mit Cinebench für 30 Minuten wurde die CPU ca. 60 Grad warm. Ein ziemlich guter Wert, der auch noch jede Menge Raum für Übertakten ließe. Leider ist dies beim 5700X3D nicht möglich.
Die Lüfter- und Pumpenkurve war dabei voreingestellt. Die Lüfter drehten hoch, blieben aber immer noch auf einem sehr leisen Niveau. Von der Pumpe war nichts zu hören.
Da noch genug Raum für höhere Temperaturen wäre, könnte man auch eine deutlich flachere Kurve nutzen und damit die Lautstärke weiter senken.

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Fazit

Die Kraken Elite von NZXT sieht sehr gut aus, kühlt auf hohem Niveau und geht hinsichtlich des Anschlusskonzepts einen eigenen, interessanten Weg.
Kleinere Abzüge gibt es für die Länge der Anschlusskabel und die rein proprietäre Lösung der Beleuchtungs- und Lüftersteuerung. Aber wer sich diese Aio kauft, tut dies vermutlich vor allem wegen des Displays und zu dessen Steuerung ist ohnehin die CAM-Software notwendig. Ist von daher verschmerzbar.
Schön wäre noch ein ARGB- und Lüfterheader als Ausgang, um auch Nicht-NZXT-Produkte direkt anschließen und per CAM mitsteuern zu können.
Preislich bewegt sich die Komplettwasserkühlung aber auf sehr hohem Niveau, während es vergleichbare/bessere Kühlleistung von z.B. Arctic für ein Drittel des Preises gibt.
Wer sich die Kraken Elite kauft, tut dies vermutlich primär wegen der Optik, und hier weiß sie auf jeden Fall zu überzeugen.

Über die langfristige Haltbarkeit kann ich natürlich noch nichts sagen, aber 6 Jahre Garantie sprechen auf jeden Fall für ordentliches Vertrauen von NZXT in sein Produkt.

Insgesamt also ein sehr gutes Produkt für Käufer, die den hohen Preis gerechtfertigt finden und in ihrem Build nicht das letzte an Preis-Leistung herausholen müssen/wollen.
    
  
5 5
     am 26.12.2024
Produkttester
Ich hatte die großartige Gelegenheit, die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB Black All-in-One Wasserkühlung ausführlich zu testen, nachdem ich sie von Mindfactory zum Ausprobieren erhalten habe. Als Hardware-Enthusiast war ich besonders gespannt, wie sich dieses Premium-Produkt in einem anspruchsvollen Setup schlagen würde. Für den Test wurde die Kraken Elite V2 in folgendem System verbaut:

Gehäuse: NZXT H700i

Mainboard: ASUS Z370H ROG Strix Gaming

CPU: Intel i7-8700k

GPU: Nvidia RTX 2080 Ti

RAM: G.Skill DDR4 4x8GB 3200MHz


Design

Der Kraken Elite V2 beeindruckt sofort mit seinem modernen und eleganten Design. Die schwarze Farbgebung verleiht ihm eine zeitlose Ästhetik, die sich nahtlos in verschiedene PC-Builds einfügt. Besonders hervorzuheben ist das 2,36 Zoll große LCD-Display auf dem Pumpenkopf, das mit einer Auflösung von 640x640 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 60 Hz brillante Bilder und Animationen darstellt. Dieses Display kann personalisiert werden, indem man eigene Bilder, GIFs oder Systeminformationen anzeigt, was dem System eine individuelle Note verleiht.

Die RGB-Beleuchtung der Lüfter und des Pumpenkopfes bietet vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Über die NZXT CAM-Software lassen sich Farben und Effekte steuern, sodass man das Beleuchtungsschema perfekt auf den Rest des Systems abstimmen kann. Die RGB-Effekte sind gleichmäßig, intensiv und für meinen Geschmack genau richtig. Die Kombination aus hochwertigem Display und anpassbarer Beleuchtung macht den Kraken Elite V2 zu einem echten Blickfang in meinem Setup.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielseitigkeit im Design: Der Pumpenkopf kann rotiert werden, sodass das Display in jeder Einbauposition korrekt ausgerichtet werden kann. Besonders bei Systemen mit Sichtfenstern oder RGB-beleuchteten Gehäusen ist dies ein großes Plus, da so das Gesamtbild harmonisch bleibt.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Kraken Elite V2 ist erstklassig. Der Radiator besteht aus Aluminium und weist eine robuste Konstruktion auf, die auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Die Schläuche sind mit einer Nylonummantelung versehen, die nicht nur für zusätzliche Stabilität sorgt, sondern auch optisch ansprechend ist. Die 400 mm langen Schläuche bieten ausreichend Flexibilität für verschiedene Montagemöglichkeiten im Gehäuse, selbst bei größeren Builds wie meinem NZXT H700i.

Die F140 RGB Core-Lüfter, die zum Lieferumfang gehören, sind ebenfalls von hoher Qualität. Sie verfügen über Fluid-Dynamic-Lager, die nicht nur leise sind, sondern auch für eine lange Lebensdauer ausgelegt wurden. Während meiner Tests war die RGB-Beleuchtung dieser Lüfter ein Highlight | sie ist gleichmäßig und intensiv, ohne dabei übermäßig zu blenden.

Ein kleines Detail, das mir besonders gefallen hat, ist die Präzision der Anschlussstellen. Die 90-Grad-Anschlüsse an den Schläuchen sind durchdacht und erleichtern das Verlegen der Schläuche. Solche Feinheiten zeigen, dass NZXT Wert auf Details legt.

Montage

Die Installation des Kraken Elite V2 gestaltete sich überraschend unkompliziert. Die mitgelieferten Montagekits sind für eine Vielzahl von Intel- und AMD-Sockeln geeignet, darunter LGA 1700 und AM5, was die Kompatibilität mit aktuellen und zukünftigen Plattformen sicherstellt. Die Anleitung ist klar und verständlich, was den gesamten Prozess angenehm macht. Die vormontierte Wärmeleitpaste auf dem Kupferkühlblock erleichtert den Einbau zusätzlich und spart Zeit.

Besonders positiv fiel mir die Flexibilität bei der Ausrichtung des Pumpenkopfes auf. Dieser kann in 30-Grad-Schritten rotiert werden, sodass das Display stets optimal ausgerichtet ist, unabhängig von der Positionierung im Gehäuse. Zudem erleichtern die 90-Grad-Anschlüsse an den Schläuchen das Verlegen und verhindern ein Abknicken.

In meinem NZXT H700i Gehäuse war die Montage reibungslos, da der Radiator mit den mitgelieferten Schrauben sicher befestigt werden konnte. Auch die Verbindung der Lüfter und des Pumpenkopfs mit dem Mainboard war gut dokumentiert und funktionierte einwandfrei.

Leistung

In puncto Kühlleistung hat mich der Kraken Elite V2 vollends überzeugt. Selbst unter hoher CPU-Auslastung, beispielsweise beim Rendern von Videos oder intensiven Gaming-Sessions, blieben die Temperaturen meines Systems stets im grünen Bereich. Mit meinem Intel i7-8700k hielt die Kraken Elite die Temperaturen selbst unter Volllast bei etwa 65°C, was für eine Wasserkühlung dieser Größenordnung exzellent ist.

Die Lüfter arbeiten dabei bemerkenswert leise. Selbst bei höheren Drehzahlen bleibt das Betriebsgeräusch auf einem angenehmen Niveau. Für Nutzer, die besonderen Wert auf ein leises System legen, ist dies ein großes Plus. Über die NZXT CAM-Software konnte ich die Lüfterkurven individuell anpassen und somit ein Gleichgewicht zwischen Kühlleistung und Lautstärke finden.

Ein weiteres Highlight ist die Pumpenleistung. Die Pumpe arbeitet selbst bei hohen Anforderungen effizient und bleibt dabei angenehm leise. Die Kombination aus leistungsstarkem Pumpendesign und den effizienten Lüftern sorgt für eine hervorragende Wärmeabfuhr.

Preis-/Leistungsverhältnis

Der NZXT Kraken Elite V2 280 RGB Black bewegt sich im höheren Preissegment für All-in-One-Wasserkühler. Angesichts der gebotenen Features und der herausragenden Leistung halte ich den Preis jedoch für gerechtfertigt. Die hochwertige Verarbeitung, das beeindruckende Display und die exzellente Kühlleistung rechtfertigen die Investition für Enthusiasten und Nutzer, die Wert auf Qualität und Individualisierung legen.

Für den Preis erhält man nicht nur eine leistungsstarke Kühllösung, sondern auch ein optisches Highlight für das System. Wenn man bedenkt, dass vergleichbare Modelle oft nicht die gleiche Vielseitigkeit oder Personalisierung bieten, wird der Mehrwert des Kraken Elite V2 deutlich.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Obwohl ich den Kraken Elite V2 noch nicht über einen längeren Zeitraum nutzen konnte, vermittelt die Verarbeitung einen Eindruck von Langlebigkeit. Die verwendeten Materialien und die solide Konstruktion lassen darauf schließen, dass dieser Kühler für einen dauerhaften Einsatz konzipiert ist. Zudem bietet NZXT eine Garantie von sechs Jahren, was zusätzliches Vertrauen in die Haltbarkeit des Produkts schafft.

Im Vergleich zu ähnlichen Produkten sticht der Kraken Elite V2 durch sein großes LCD-Display und die umfangreichen Personalisierungsmöglichkeiten hervor. Während andere Hersteller ebenfalls leistungsstarke Kühler anbieten, kombiniert NZXT hier Performance mit einzigartigen Design-Features, die in dieser Form selten zu finden sind. Für Nutzer, die neben Kühlleistung auch Wert auf Individualisierung und Ästhetik legen, stellt der Kraken Elite V2 eine herausragende Wahl dar.

Fazit

Zusammenfassend bin ich mit dem NZXT Kraken Elite V2 280 RGB Black All-in-One CPU-Kühler äußerst zufrieden. Er vereint exzellente Kühlleistung mit beeindruckendem Design und hoher Verarbeitungsqualität. Die einfache Montage und die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten machen ihn zu einer lohnenden Investition für jeden PC-Enthusiasten. Wer ein leistungsstarkes und optisch ansprechendes Kühlsystem sucht, das auch auf lange Sicht überzeugt, wird hier fündig.
    
  
5 5
     am 25.12.2024
Produkttester
Ich hatte die Möglichkeit, sie selbst einzubauen und zu testen, und ich muss sagen, ich bin nicht nur beeindruckt, ich bin sprachlos!
------ Die NZXT Kraken Elite 280 V2 RGB ist ein Traum für jeden PC Enthusiasten ohne Ausnahme! ------

Schon beim Auspacken merkt man, dass man hier etwas Besonderes in der Hand hat. Die Verpackung ist schick und alles ist ordentlich verstaut. Im Karton findet man alles, was man braucht: den Radiator, die Pumpe (mit diesem mega Display!), die Lüfter, mehrere Kabel und natürlich die Anleitung samt Zubehör wie z.b. das Intel-Mounting-Kit, oder auch dem AMD-Mounting Kit.
Die Anleitung ist schlicht gehalten, was die Montage deutlich einfacher macht, falls man bis dato damit noch keine Erfahrung machen konnte und diese benötigt!

Design & Verarbeitung:

1) Ästhetik:
Die Kraken Elite V2 hat ein absolut minimalistisches Design, welches allerdings keineswegs Negativ aufgenommen werden sollte, da es sehr hochwertig verarbeitet wurde und der Stil ist einfach stimmig. Das absolute Highlight ist natürlich die Pumpe mit dem 2,36 Zoll (5,99 cm) großen LCD-Display welches mit 640 x 640 Pixeln auflöst, und welches zahlreiche Features anbietet, auf die ich ein wenig später genauer eingehen werde.

2) Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Kühlers macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Lamellen des Kühlers sind in Hochglanz-schwarz lackiert und machen ebenfalls einen sehr wertigen Eindruck. Das LCD Display macht einen qualitativ soliden Eindruck, die Schläuche sind super isoliert & flexibel und machen einen sehr robusten Eindruck.

3) Montage:
Die Wasserkühlung zu verbauen war wirklich nicht einfach wegen der Dimensionen. Ich habe 2 verschiedene Mid-Tower dafür parat gehabt, und musste erst einmal feststellen, dass die WaKü in keinem der beiden Gehäuse Platz finden wird, trotz alledem, dass ich sämtliche Gehäuse von Nieten & unnötigen Festplatten-Slots entkernt hatte.
Ich habe mir daraufhin ein anderes Gehäuse der Marke NZXT bestellt da ich sonst keinerlei Chance gesehen hätte, dieses "Monster" an AIO-Wakü unterzubekommen, ohne dass der Airflow beeinträchtigt wird.
Mit dem richtigen Gehäuse und ausreichendem Platz war die Montage kinderleicht (klar, ein wenig Fummelei hat man immer), daher gibt es hier erst einmal nichts einzuwenden. Wichtig war, dass der Radiator den höchsten Punkt im Gehäuse einnimmt, um die im System vorhandene Luft nicht in der Pumpe zirkulieren zu lassen. Den Aspekt des Gehäuses sollte man unbedingt vor dem Kauf berücksichtigen. Besonders die Kabelverlegung kann in kleineren Gehäusen etwas knifflig sein. Da muss man schon etwas tüfteln, um alles ordentlich zu verstauen und den Luftstrom nicht zu behindern. Ich empfehle an der Stelle, die Kabel schon vor dem Einbau der Pumpe so gut wie möglich zu verlegen, oder von Anfang an ein Big-Tower Gehäuse zu verwenden.

4) Technisch:
Leise & Effizient: selbst unter Volllast sind die Lüfter kaum hörbar und dank der Größe der beiden Lüfter sehr leistungsstark.
Langlebig: Kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewerten, allerdings macht diese einen sehr langlebigen Eindruck aufgrund der hochwertig aussehenden Komponenten & Erfahrungstechnisch habe ich noch keinerlei negative Erfahrungen mit dieser Marke machen können - dazu gibt es ein Update, falls sich dies in Zukunft ändern sollte.
Kompatibilität: Passt definitiv nicht in alle Mid-Tower Gehäuse, für ausreichend Platz sollte vorher gesorgt sein.
Software: Dank dem NZXT CAM Programm erhält man/n eindrucksvoll detaillierte Informationen zu Status & Temperatur und Individualisierungsmöglichkeiten des ICP-Panels da man GIF's oder auch Videos auf dem 640x640 Pixel großen Display welches mit 60 Hertz auflöst, abspielen kann. Alleine die Möglichkeiten der Individualisierung des Mini-Panels stellen für mich ein absolutes Highlight dieser Wasserpumpe dar.

Leistung:
Ich habe als allererstes einen Cinebench Belastungstest durchgeführt, welches mit absoluter Bravour bestanden wurde.
Ich habe daraufhin einen zweiten Test über 3D Mark laufen lassen, um mir eine zweite "Meinung/Bewertung" einzuholen, und auch dort wurde ich definitiv nicht enttäuscht! Ich konnte dank der Kühlleistung der Wasserkühlung mit meinem Prozessor auf der Skala des Benchmarks dank der niedrigen Temperaturen punkten, und musste mich zu keinem Zeitpunkt verstecken!
Der Prozessor kam im Peak für einen kurzen Zeitpunkt auf maximal 62 Grad auf allen Kernen, welche schnell heruntergekühlt worden sind, und im Durchschnitt lag ich bei 42 Grad bei beiden Tests, absolut Top!
Die leistungsstarke Pumpe und die großen Lüfter sorgten für einen sehr effizienten Wärmeabtransport.
Die Lüfter sind im normalen Betrieb angenehm leise, fast unhörbar. Unter Volllast drehen sie natürlich etwas auf, aber das ist bei jeder Wasserkühlung so.
Die Lautstärke bleibt aber im Rahmen und ist keineswegs störend. Die Pumpe selbst arbeitet flüsterleise und ist kaum wahrnehmbar.
Positiv ist hier, das dieses Modell eine Regulierung der Pumpe ermöglicht über die Software des Herstellers.
Ich habe es tatsächlich noch nicht geschafft innerhalb der 2 Wochen, diese Wasserkühlung an ihr Limit zu bekommen, ganz egal was ich Anwender technisch versucht habe. Also auch hier sei gesagt: Für den Preis, den der Hersteller für dieses Produkt aufruft, bekommt man einiges geboten und ist unabdingbar im mittleren bis höheren Preissegment an Gaming Computern!

Zusammenfassung:
Was mir besonders gut gefallen hat:

Die herausragende Kühlleistung | selbst bei Volllast bleibt der Prozessor verhältnismäßig kühl.
Die hochwertige Verarbeitung | alles wirkt solide und durchdacht.
Das beeindruckende Display | ein echter Hingucker mit vielen Anpassungsmöglichkeiten mit dem man Stunden verbringen kann da es einfach "schick" ist.
Die intuitive NZXT CAM Software | einfache Bedienung und viele Funktionen.
Die relativ einfache Installation | auch für Einsteiger gut machbar, wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt hat.

Verbesserungspotenzial:
-Der Preis ist natürlich eine Hausnummer | aber Qualität hat nun mal ihren Preis.
-Die Wiedergabe von Videos/GIFs per NZXT Software ist nicht ganz einfach gestaltet.

Mein Fazit:

Die NZXT Kraken Elite 280 RGB V2 ist eine absolute High-End-Wasserkühlung, die in allen Bereichen ausnahmlos überzeugt.
Sie bietet eine erstklassige Kühlleistung, ein atemberaubendes Design und eine umfangreiche Software. Der hohe Preis ist sicherlich ein Faktor, den man berücksichtigen muss. Aber wer bereit ist, das Geld auszugeben, bekommt eine Wasserkühlung, die nicht nur ihren Zweck erfüllt, sondern auch optisch ein echtes Highlight im Gaming-Rig darstellt, welches seinesgleichen sucht.
Ich kann sie jedem empfehlen, der das Beste vom Besten sucht und Wert auf Performance, Ästhetik und Individualisierungsmöglichkeiten legt.
~Sie ist nicht nur irgendeine Wasserkühlung, sie ist eine Investition und Statement für alle Casual & Hardcore Gamer!
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5 5
     am 21.12.2024
Produkttester
NZXT Kraken Elite 280 RGB | Ein Produkttest mit Fokus auf Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und mehr

Als Produkttester für Mindfactory erhielt ich die Gelegenheit, die NZXT Kraken Elite 280 RGB ausgiebig zu testen. Dieses Produkt ist ein Premium-AiO-Wasserkühler (All-in-One), der nicht nur hohe Kühlleistung bietet, sondern auch durch sein Design und seine Features wie das anpassbare LCD-Display und die RGB-Beleuchtung besticht. In dieser Bewertung gehe ich detailliert auf die geforderten Kriterien ein: Design, Verarbeitung, Montage, Leistung, Preis-/Leistungsverhältnis sowie Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten.

Design:

Das Design der NZXT Kraken Elite 280 RGB ist zweifellos ein Highlight. NZXT setzt auf ein minimalistisches, modernes Erscheinungsbild, das sowohl in Gaming-Systeme als auch in schlichte Arbeits-PCs passt.
" Pumpeneinheit mit LCD-Display: Die Pumpeneinheit ist das Herzstück des Designs. Das 2,36-Zoll-LCD-Display ist scharf und farbintensiv, wodurch es Systeminformationen wie CPU-Temperatur oder benutzerdefinierte Bilder/GIFs klar und ansprechend darstellen kann.
" RGB-Beleuchtung: Die beiden 140-mm-Lüfter verfügen über adressierbare RGB-Beleuchtung, die über die NZXT CAM-Software umfassend angepasst werden kann. Von statischen Farben bis hin zu dynamischen Effekten ist alles möglich.
" Allgemeine Ästhetik: Der schwarze Radiator und die ummantelten Schläuche wirken hochwertig und robust. Sie passen optisch zu nahezu jedem PC-Build, unabhängig von der Farbgestaltung.

Das Produkt ist für Nutzer konzipiert, die sowohl Funktionalität als auch ein optisches Highlight in ihrem System suchen. Besonders die Kombination aus RGB-Lichtern und dem LCD-Display macht die Kraken Elite einzigartig.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Kraken Elite 280 RGB ist makellos. NZXT hat hier große Sorgfalt walten lassen, um ein langlebiges und hochwertiges Produkt zu liefern.
" Radiator: Der Radiator besteht aus Aluminium und bietet eine solide, strapazierfähige Konstruktion. Die Lamellen sind präzise verarbeitet und optimiert, um eine effiziente Wärmeableitung zu gewährleisten.
" Pumpeneinheit: Die Pumpe besteht aus einer Mischung aus Metall und Kunststoff und wirkt äußerst robust. Das LCD-Display ist nahtlos integriert, und die Haptik der gesamten Einheit vermittelt einen Premium-Eindruck.
" Schläuche: Die Schläuche sind mit einer Nylonummantelung versehen, die nicht nur ästhetisch ist, sondern auch vor Abrieb schützt. Allerdings könnten die Schläuche für manche Builds etwas flexibler sein.

Die Liebe zum Detail in der Verarbeitung hebt die Kraken Elite von vielen anderen AiO-Kühlern ab.

Montage:

Die Montage der Kraken Elite 280 RGB ist dank der gut durchdachten Anleitung und des mitgelieferten Montagematerials unkompliziert.
" Kompatibilität: NZXT liefert Halterungen für Intel- und AMD-Sockel, einschließlich der neuesten AM5- und LGA1700-Plattformen. Dadurch ist die Kompatibilität mit aktuellen und älteren CPUs gewährleistet.
" Wärmeleitpaste: Die vorinstallierte Wärmeleitpaste auf der Pumpe spart Zeit und ist ideal für Anwender, die keine eigene Paste verwenden möchten.
" Radiatorgröße: Mit einer Länge von 280 mm passt der Radiator in die meisten Mid- und Full-Tower-Gehäuse. Vor der Montage sollte jedoch überprüft werden, ob das eigene Gehäuse genügend Platz bietet.
" Kabelmanagement: Die Kraken Elite erfordert eine Vielzahl von Kabeln (RGB, Strom, USB). Zwar sind die Kabel gut verarbeitet, dennoch ist ein gewisses Maß an Kabelmanagement erforderlich, um ein sauberes Setup zu gewährleisten.

Die Montageanleitung von NZXT ist leicht verständlich und führt den Nutzer Schritt für Schritt durch den Prozess. Für erfahrene Nutzer ist die Installation innerhalb von 30 Minuten erledigt.

Leistung:

Die Leistung ist einer der wichtigsten Aspekte eines Wasserkühlers, und die Kraken Elite 280 RGB enttäuscht hier nicht.
" Kühlung: In meinem Testsystem (Intel Core i9-13900K) hielt die Kraken Elite die Temperaturen im Leerlauf bei etwa 30 °C und unter Volllast bei etwa 65|70 °C. Dies sind hervorragende Werte, insbesondere für eine CPU mit hoher thermischer Leistungsaufnahme.
" Lautstärke: Die beiden F Series RGB 140-mm-Lüfter arbeiten leise und effizient. Im Leerlauf sind sie kaum hörbar, und selbst unter Volllast bleibt das Geräuschniveau angenehm niedrig.
" Pumpe: Die Pumpe arbeitet leise und zuverlässig, wobei keine störenden Vibrationen auftreten.

Im Vergleich zu Luftkühlern und anderen AiO-Kühlern in dieser Preisklasse bietet die Kraken Elite eine überlegene Kühlleistung, die besonders für Overclocking und anspruchsvolle Anwendungen geeignet ist.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Mit einem Preis im oberen Segment gehört die Kraken Elite 280 RGB nicht zu den günstigsten AiO-Kühlern. Dennoch ist das Preis-/Leistungsverhältnis angesichts der gebotenen Features und der Leistung gerechtfertigt.
" Premium-Features: Das LCD-Display, die anpassbare RGB-Beleuchtung und die leistungsstarke Kühlung rechtfertigen den höheren Preis.
" Vergleich: Im Vergleich zu ähnlichen Produkten wie der Corsair iCUE H150i Elite oder der ASUS ROG Strix LC II bietet die Kraken Elite ein ästhetisch ansprechenderes und funktionaleres Gesamtpaket.

Für Nutzer, die bereit sind, in ein hochwertiges Produkt zu investieren, bietet die Kraken Elite ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis.

Haltbarkeit und Vergleich:

Haltbarkeit ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Wasserkühlers. Die Kraken Elite 280 RGB überzeugt durch hochwertige Materialien und eine robuste Konstruktion.
" Schläuche und Radiator: Die Schläuche sind langlebig und durch ihre Ummantelung vor Beschädigungen geschützt. Der Radiator ist gut verarbeitet und widerstandsfähig gegen Korrosion.
" Pumpe: NZXT gewährt eine großzügige Garantiezeit, was auf die Langlebigkeit der Pumpe hinweist.

Im Vergleich zu ähnlich teuren AiO-Kühlern sticht die Kraken Elite durch ihr LCD-Display und die hochwertige RGB-Beleuchtung hervor. Während Konkurrenten wie Corsair oder ASUS ebenfalls leistungsstarke Kühler anbieten, bleibt die Kraken Elite in Sachen Design und Anpassungsfähigkeit führend.

Fazit:

Die NZXT Kraken Elite 280 RGB ist ein Premiumprodukt, das in jeder Hinsicht überzeugt. Von der beeindruckenden Kühlleistung über die hochwertige Verarbeitung bis hin zum einzigartigen Design mit LCD-Display und RGB-Beleuchtung | dieser Kühler erfüllt höchste Ansprüche.

Zusammenfassung der Kriterien:
" Design: Modern, elegant und ein echter Hingucker dank LCD-Display und RGB.
" Verarbeitung: Robuste und langlebige Materialien, makellose Verarbeitung.
" Montage: Einfach und benutzerfreundlich, auch für Anfänger geeignet.
" Leistung: Hervorragende Kühlung und leiser Betrieb.
" Preis-/Leistungsverhältnis: Hochpreisig, aber den Kosten angemessen.
" Haltbarkeit: Langlebig und gut verarbeitet, mit großzügiger Garantie.

Die NZXT Kraken Elite 280 RGB ist besonders für Enthusiasten geeignet, die bereit sind, in ein hochwertiges und personalisierbares Produkt zu investieren. Dieses Produkt hat in meinem Test alle Erwartungen übertroffen und ist eine klare Empfehlung.
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5 5
     am 06.06.2025
Verifizierter Kauf
Preis-Leistungsverhältnis ist einfach mal TOP!
Die Verarbeitungsqualität ist, wie nicht anders bei NZXT zu erwarten, premium und nicht mehr zu toppen. Die Montage war einfach und verständlich.
Die Leistung der AiO ist klasse. Mit der hauseigenen CAM Software lässt sich diese perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Sie ist leise im Normalbetrieb.
Ich kann diese AiO jeden nur wärmstens ans Herz legen. 100%ige Weiterempfehlung
    
  
4 5
     am 30.12.2024
Produkttester
Vorwort
Die vorliegende Bewertung wurde durch die "Testers Keepers"-Aktion von Mindfactory ermöglicht. Weder NZXT noch Mindfactory hatten Einfluss auf die Bewertung.

Lieferumfang und erster Eindruck
Das Produkt wurde von Mindfactory wie gewohnt schnell und sicher verschickt. Der Lieferumfang umfasst die AIO Wasserkühlung mit Pumpeneinheit und Radiator, ein F280 RGB Core ein Breakout Cable Set, ein Montagekit für AMD (AM4/AM5), ein Montagekit für Intel (1700/1851), eine Tüte mit diversen Schrauben sowie eine Anleitung zur Montage.

Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Kompaktwasserkühlung ist sauber lackiert und weist ansonsten keine Beschädigungen oder sonstige Mängel auf. Die Ummantelung des Pumpenschlauchs und des Breakout-Kabels ist hervorragend und fügt sich stimmig in den hochwertigen Gesamteindruck der NZXT Kraken Elite V2 280 ein.

Design
Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black ist eine Neuauflage der bisherigen Elite-Serie von NZXT und weist hier einige Neuerungen gegenüber seinen Vorgänger auf. Zum einen wurde die Kraken Elite V2 mit einem 69 mm IPS-Display ausgestattet. Mit einer Auflösung von 640 x 640, einer Bildwiederholrate von 60 Hz sowie einer Leuchtdichte von 690 cd/m² ist es für mich das Highlight der Kompaktwasserkühlung. Insgesamt hat der Pumpenkopf sogar einen Durchmesser von 9,3 cm. Zweitens wurde die Kabelführung nochmals verbessert. So muss kein Kabel mehr separat am Pumpenkopf angeschlossen werden, da NZXT dieses nun versteckt im Schlauch zum Radiator führt. An diesem befindet sich am Ende in der Mitte ein Anschluss für das Breakoutkabel. Mit dessen Hilfe werden alle notwendigen Anschlüsse wie ein USB 2.0 Header für den Controller, ein 3-Pin Lüfteranschluss für die Pumpe, ein SATA Stromanschluss sowie ein 8-Pin Anschluss, um weitere Single-Frame Lüfter in Daisy-Chain mit dem F280 RGB Core zu verbinden, gebündelt zur Verfügung gestellt. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass ohne großen Aufwand eine aufgeräumte Optik realisiert werden kann und gleichzeitig das Kabelmanagement vereinfacht wird.

Erwähnenswert sind auch die neuen F280 RGB Core Lüfter. Hierbei handelt es sich um eine Single-Frame Einheit, die aus zwei fest montierten F140 RGB Lüftern besteht, die nur noch über ein einziges Kabel (8-pin) angesteuert werden müssen. Generell sind die F280 RGB Core Single-Frame Lüfter für mich eher eine Enttäuschung. Die RGB-Beleuchtung und die Lautstärke finde ich im Vergleich zu Corsair oder Arctic schlechter. Das Hauptproblem sehe ich aber im Single-Frame Design. Denn wenn ein Lüfter defekt ist, muss auch der noch intakte Lüfter entsorgt werden, das ist nicht wirklich nachhaltig. Außerdem hat der Single-Frame einen 8-poligen Stecker. Man kann also nur einzelne Single-Frames per Daisy-Chain miteinander verbinden. Will man diesen 4-Pin Lüfter per Daisy-Chain anschliessen, benötigt man ein Splitterkabel. Leider liegt dem Kraken Elite V2 kein solches Kabel bei, das hat wohl das Budget überstiegen.

Einbau
Die vorliegende Kompaktwasserkühlung habe ich zusammen mit nachfolgender Hardware getestet:

- AMD Ryzen 7 5800x3d

- RTX 4070 Super

- Gigabyte B550 Elite v2

- Corsair Vengeance 2 x 16 GB

- NZXT H6 Flow

Die Montage der NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black gestaltete sich sehr einfach. Die F280 RGB Core Single-Frame Einheit konnte einfach auf den Radiator montiert werden. Die weitere Montage der Pumpeneinheit unterscheidet sich nicht von der Installation anderer Kompaktwasserkühlungen und war somit mit Hilfe des AMD Montagekits leicht zu meistern. Insbesondere hat NZXT hier schon etwas Vorarbeit geleistet und die Kontaktfläche der Pumpeneinheit vorab mit Wärmeleitpaste versehen.

Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB ist im zusammengebauten Zustand recht groß und findet nicht in jedem Gehäuse ausreichend Platz. Aus diesem Grund sollten bei der Wahl des PC-Gehäuses folgende Maße beachtet werden. Die Kraken Elite V2 misst inklusive Lüfter ca. 32 cm (Länge), 14 cm (Tiefe) und 5,3 cm (Höhe). Die F280 RGB Core Lüfter alleine haben die Maße 280 x 140 x 26 mm. Ich hatte damit keine Probleme und konnte die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black in mein NZXT H6 Flow einbauen. Zum Schluss muss die kompakte Wasserkühlung nur noch richtig verkabelt werden und schon ist sie einsatzbereit.

Kühlleistung und Lautstärke
Die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB bietet eine sehr gute Kühlleistung. Beim Gaming wird der Ryzen 7 5800x3d (Stock) nicht wärmer als ca. 60°C. Die Wassertemperatur war ebenfalls sehr gut und lag eigentlich immer unter 40°C. Die Pumpe und die Lüfter habe ich mit der NZXT Cam Software auf maximal 75% Leistung begrenzt, da mir die Pumpe bei 100% viel zu laut war. Die Leistung der F280 RGB Core Lüfter ist generell gut. Durch die PWM Steuerung lassen sich die Lüfter auch recht leise betreiben und erreichen dennoch einen guten Luftdurchsatz.

Alles in allem bietet die Kraken Elite V2 meiner Meinung nach eine sehr gute Kühlleistung. Gleichzeitig lässt sich mit der Kompaktwasserkühlung auch ein leiser Betrieb realisieren, indem man in der NZXT CAM Software sein individuelles Leistungsprofil erstellt.

Software
Mit der CAM-Software können, wie bereits erwähnt, Pumpe und Lüfter der NZXT Kompaktwasserkühlung individuell geregelt werden. Die Software ist einfach aufgebaut und kann daher vom Benutzer ohne große Vorkenntnisse intuitiv bedient werden. Die CAM-Software ist besonders wichtig, da mit ihrer Hilfe das Display eingestellt werden kann. So bietet sie die Möglichkeit, das Display je nach Ausrichtung der Schläuche der Wakü zu drehen. Wenn man es ganz schlicht haben möchte, kann man sich nur die Temperatur der CPU/GPU und deren Taktfrequenz anzeigen lassen. Mit der CAM-Software kann man aber auch Bilder, GIFs oder ganze Videos von Youtube etc. anzeigen lassen. Für mich ist das Display und dessen Individualisierungsmöglichkeit durch die NZXT CAM- Software das Highlight der Kraken Elite V2. Dies wurde von NZXT sehr gut umgesetzt.

Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei der NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black um eine sehr gute Kompaktwasserkühlung handelt, die neben einer hervorragenden Kühlleistung auch eine angenehme Lautstärke aufweist. Weitere Pluspunkte sind das schöne IPS-Display, das gute Kabelmanagement, 6 Jahre Garantie und die hochwertige Verarbeitung. Negativ zu erwähnen sind die F280 RGB Core Single-Frame Lüfter und das fehlende Splitterkabel bzw. Hub. Letzteres gehört meiner Meinung nach bei einem Preis von ca. 260¤ (12/24) dazu.

Pro
- hochwertige Verarbeitung

- gute Kühlleistung

- moderate Lautstärke

- tolles IPS-Display

- schöne Optik

- solide Software

Kontra
- mäßige F280 RGB Core Single-Frame Lüfter

- kein Splitterkabel oder Hub inkludiert

- relativ hoher Preis
    
  
4 5
     am 28.12.2024
Produkttester
Im Rahmen der Teters-Keepers-Aktion von Mindfactory zusammen mit NZXT durfte ich die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB black All-in-One-Wasserkühlung testen.

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Lieferung und Verpackung

Lieferung erfolgte sehr schnell. Die Aio war dabei in einen zusätzlichen Umkarton samt einiger Luftpolster verpackt.
Die Verpackung der Wasserkühlung selbst ist mit einer zusätzlichen Folie eingeschweißt. Sie ist also gut für Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen geschützt.
Nach dem Abziehen der Folie und dem Aufklappen der Schachtel liegt ganz oben auf eine gedruckte Kurzanleitung. Diese besteht aus einem beidseitig bedrucktem großformatigen Blatt Papier und entspricht ca. dem, was man auch in der PDF-Version auf der Produktseite bei NZXT online findet. Dadurch, dass alles auf zwei Seiten erklärt wird, braucht man allerdings erstmal etwas, um sich darauf zurechtzufinden.

Die Kühleinheit aus Pumpe, Schläuchen und Radiator ist in geformten Zellstoff eingebettet und durch zusätzliche Kunststoffsäcke geschützt.. Die Lüfter sind separat verpackt, ebenso wie das zentrale Anschlusskabel.
Das Befestigungsmaterial kommt in drei Tüten, die mit Intel, AMD und Sonstigem markiert sind. Somit ist schnell klar, welche Tüte man für sein Mainboard braucht. In diesen befinden sich wiederum kleinere Beutel, die die unterschiedlichen Schrauben voneinander getrennt halten. Bei mir war leider eine davon aufgerissen, wodurch sich 12 Schrauben und Beilegschaieben im Materialbeutel verteilt haben. Durch die mehrlagige Verpackung blieb aber zum Glück alles drin und hat sich nicht in die Schachtel an sich ergossen.

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Mechanischer Aufbau und Verarbeitung

Der Pumpenkopf ist ziemlich massiv und hat eine Höhe von 6,2cm. Die Größe ist aber auch durch den 2,7Zoll-LCD-Bildschirm bedingt, wodurch die Pumpe auch einen entsprechenden Durchmesser aufweisen muss.
Die Coldplate ist aus poliertem massiven Kupfer und unvernickelt. Eine gewisse Rauheit im Vergleich zu einer Nickelbeschicktung ist dadurch gegeben, aber dennoch relativ glatt und gute Wärmeleitpaste sollte das problemlos ausgleichen können.

Montiert sind die Schläuche mit beweglichen 90Grad-Fittings an der Pumpe und lassen sich gut seitlich drehen.
Im schwarzen Sleeve sind neben den Schläuchen auch die Verbindungskabel unsichtbar untergebracht, an der Pumpe selbst muss daher kein Kabel angeschlossen werden.
Die nutzbare Schlauchlänge beträgt ca. 38cm.

Die Verbindung der Schläuche zum Radiator ist dicker ausgeführt und gekapselt, da sich zwischen den Schläuchen der proprietäre Anschluss des zentralen Kabelstrangs befindet. Dieser Bereich ist genauso hoch wie die mitgelieferten Lüfter.
Hierdurch muss man bei der Deckelmontage oder der Montage in der Front mit Anschlüssen unten evtl. zusätzlichen Platz einplanen, da die Schläuche nun auch erst später gebogen werden können. Für die Deckelmontage sind zwar entsprechende Aussparungen vorhanden, so dass der Radiator an den IO-Ports des Motherboards vorbeipasst, aber bei den immer größer werdenden Kühlkörpern in dem Bereich könnte es zu Problemen kommen.
Der Radiator selbst ist durchgehend schwarz lackiert und besteht aus Aluminium. Hoffentlich hat NZXT dabei ordentliches Kühlmittel verwendet. Die Kombination aus Kupfer-Kühler und Aluminium-Radiator hat ja schon einige Aio-Serien vorzeitig an ihr Lebensende gebracht.

Generell macht alles einen wertigen Eindruck und wirkt solide verarbeitet ohne abplatzenden Lack oder ähnliches.

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Lüfter & RGB

Die Lüfter kommen in der aktuellen Version nicht mehr als 2x140mm, sondern in der V2 als ein einziger Block. Zur Verbindung der Lüfter wird ein proprietärer NZXT-Anschluss verwendet.
Das macht die Montage zwar einfacher, aber da man die Lüfter ohnehin schon vor dem Einbau in das Gehäuse montiert, sehe ich dieses Vorgehen eher kritisch.
Sieht schön aus und man spart einiges an Kabelsalat. Aber man sitzt dann eben auch im NZXT-Ökosystem fest und kann einen ausgefallenen Lüfter nicht mal eben tauschen.
Positiv dabei ist aber, dass das Modul mit den zwei Lüftern als Ersatzteil nicht wesentlich teurer ist als zwei einzelne 140mm-Lüfter von NZXT.

Die Lüfter an sich haben dabei eine per ARGB beleuchtete Nabe. Der Rahmen wird nur passiv mitbeleuchtet und lässt an dünnen Kunststofffenster Licht hindurch. Meiner Meinung etwas verschenktes Potential. Man hätte mit dem Platz im Gehäuse zwischen den Lüftern durchaus schöne Effekte realisieren können.

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Installation

Das wichtigste zuerst: Ich rate davon ab, den Radiator im Deckel mit den Schläuchen hinten zu montieren. Kann funktionieren, muss aber nicht.

Da ich die Aio auf Am4 montiere, muss zunächst am Pumpenkopf das Intel-Montagekit entfernt werden. Das geht werkzeuglos und es müssen nur zwei Halterungen seitlich herausgezogen werden. Anschließend werden die Halterungen für AMD einfach stattdessen hineingesteckt. Hierbei wird auch gleich festgelegt, wie die Schläuche orientiert sein sollen, da AM4/AM5 ein rechteckiges Layout für die Bohrungen zur Kühlermontage haben im Gegensatz zum Quadrat von Intel. Im Handbuch ist bei Intel dabei Sockel 1851 noch nicht erwähnt, ist laut Website aber dennoch kompatibel.
Für die Montage bei Intel liegt dabei eine Backplate bei, bei AMD wird die Standard-Backplate verwendet. Blöd ist nur, wenn der vorherige Kühler eine andere verwendet hat oder die Backplate aus anderen Gründen nicht mehr vorhanden ist. Dann muss eine zusätzlich besorgt werden. Nicht teuer, aber könnte für einen kurzen Frustmoment sorgen.

Um den Radiator einzubauen, verschraubt man zuerst mit 4 langen Schrauben das Lüftermodul auf dem Radiator und verschraubt den Radiator anschließend mit 8 kleineren Schrauben und Unterlegscheiben am Gehäuse (in meinem Fall am Deckel). Leider wird im Handbuch die Montage eines 360mm-Radiators gezeigt, darum stimmt die dort abgebildete Anzahl an Schrauben (12) nicht mit diesem Modell (8) überein. Für erfahrene PC-Bauer kein Problem, bei Anfänger könnte das aber für Verwirrung sorgen.
Dabei sollte man darauf achten, dass das Lüfterkabel bereits jetzt in die Richtung zeigt, die später hinten sein wird, damit es nicht gut sichtbar nach vorne Richtung Sichtglas baumelt.

Anschließend habe ich das ganze verkabelt, bevor ich die Pumpe montiert habe. Der Anschluss an die Aio ist dabei denkbar einfach: Es gibt einen propiretären 18-Pin-Anschluss am Radiator und ein einziges zentrales Kabel dazu, dass sich am anderen Ende in entsprechende Konnektoren aufspaltet. Genauer braucht man: USB2.0-Header, 3/4-Pin-Lüfterheader, Sata-Stromanschluss. Der vierte Konnektor verbindet die Lüfter mit dem Radiator.
Einen Nachteil dieses Systems sehe ich dabei, wenn der Radiator am Deckel mit den Schläuchen hinten oder vorne mit den Schläuchen oben montiert wird. Durch die vielen Adern direkt am Radiator ist das Kabel sehr starr und schlecht zu verstecken. Bzw., und hier kommen wir wieder zu meinem ersten Punkt: Es ist nicht möglich, das Kabel direkt vom Radiator hinter den Mainboard-Tray zu führen, wenn der Radiator im Deckel mit Schläuche hinten montiert ist. Man muss sie dann quer über das Mainboard verlegen.
Optimalerweise also im Deckel mit den Schläuchen vorne, dann kann man gut durch die Aussparungen für den 24-Pin nach hinten. Oder vorne, da hängt es dann stark vom Gehäuse ab.
Die Anschlüsse dürften dabei gerne deutlich länger sein. Das Lüfterheader- und USB-Kabel sind schon recht knapp. SATA wäre auch schön, wenn es länger wäre, die übrigen SATA-Kabel versteckt man ja gerne mal unten in der Netzteilkammer. Dann müsste man nicht einen Strang der Aio entgegen führen.

Die Montage der Pumpe war schließlich wieder recht problemlos:
Auf die AMD-Backplate werden 4 Schrauben gesetzt, die auf beiden Seiten unterschiedliche Gewinde haben. Ich habe dabei zunächst eines der Retention-Brackets von AMD gelöst, dann dort die Schrauben eingesetzt, und dann die andere Seite. Damit die Backplate nicht vom Mainboard abfällt.
Leider haben die Montageschrauben dabei Spiel zur Mainboardoberfläche, wodurch die Backplate zwar nicht ganz herunterfällt, aber sie sich so weit wegbewegen kann, dass man sie doch wieder festhalten oder etwas unterlegen muss.
Anschließend wird der Pumpenkopf mit der voraufgetragenen Wärmeleitpaste aufgesetzt und mit vier weiteren Rädelschrauben festgemacht. Die Anleitung zeigt ein Kreuzmuster, in welcher Reihenfolge man es machen sollte. Dabei rutscht die Backplate aber weiterhin nach unten, bis die ersten Schrauben fest sitzen, weshalb man sie weiter festhalten muss.

Bei der Demontage sind mir die gesteckten Halterungen übrigens aus dem Pumpenkopf gefallen, sie halten also nur in montiertem Zustand wirklich fest. Darauf sollte man gefasst sein.

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Software

Alles wird über NZXT CAM gesteuert.
An Sensoren können u.a. CPU, CPU-Hotspot, GPU, GPU-Hotspot, Wassertemperatur (hat nicht jede Aio), Lüfter- und Pumpengeschwindigkeiten ausgelesen werden.
Anhand der Software kann auch die Darstellung auf dem LCD-Bildschirm in 30-Grad-Schritten rotiert und die Beleuchtung der Lüfter gesteuert werden.

Die Sensorwerte können hier auch direkt auf den LCD-SChirm übertragen werden. Bis zu drei Werte gleichzeitig werden dargestellt und man kann automatisch alle paar Sekunden die Darstellung wechseln. Ich wechsle alle 5 Sekunden von CPU-Werten zu GPU und zurück.
Noch besser ist aber die Option, auf dem Screen Gifs oder auch ganze Videos abzuspielen. Das Einbinden eines Youtube-Videos ist dabei sehr einfach direkt über den Videolink möglich.

Generell macht die Software einen sehr aufgeräumten und gepflegten Eindruck und lief zumindest bei mir stabil ohne Abstürze.

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Kühlleistung und Lautstärke

Zu kühlen war ein 5700X3D mit aktiviertem PBO. Das Undervolting per Curve Optimizer wurde deaktiviert, wir wollen ja die maximale Abwärme zum Testen der Kühlung erreichen.

Im Idle war das System dabei quasi unhörbar. Sowohl Pumpe als auch Lüfter waren weit heruntergeregelt und die CPU im Bereich von 30 Grad.

Unter Last mit Cinebench für 30 Minuten wurde die CPU ca. 60 Grad warm. Ein ziemlich guter Wert, der auch noch jede Menge Raum für Übertakten ließe. Leider ist dies beim 5700X3D nicht möglich.
Die Lüfter- und Pumpenkurve war dabei voreingestellt. Die Lüfter drehten hoch, blieben aber immer noch auf einem sehr leisen Niveau. Von der Pumpe war nichts zu hören.
Da noch genug Raum für höhere Temperaturen wäre, könnte man auch eine deutlich flachere Kurve nutzen und damit die Lautstärke weiter senken.

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Fazit

Die Kraken Elite von NZXT sieht sehr gut aus, kühlt auf hohem Niveau und geht hinsichtlich des Anschlusskonzepts einen eigenen, interessanten Weg.
Kleinere Abzüge gibt es für die Länge der Anschlusskabel und die rein proprietäre Lösung der Beleuchtungs- und Lüftersteuerung. Aber wer sich diese Aio kauft, tut dies vermutlich vor allem wegen des Displays und zu dessen Steuerung ist ohnehin die CAM-Software notwendig. Ist von daher verschmerzbar.
Schön wäre noch ein ARGB- und Lüfterheader als Ausgang, um auch Nicht-NZXT-Produkte direkt anschließen und per CAM mitsteuern zu können.
Preislich bewegt sich die Komplettwasserkühlung aber auf sehr hohem Niveau, während es vergleichbare/bessere Kühlleistung von z.B. Arctic für ein Drittel des Preises gibt.
Wer sich die Kraken Elite kauft, tut dies vermutlich primär wegen der Optik, und hier weiß sie auf jeden Fall zu überzeugen.

Über die langfristige Haltbarkeit kann ich natürlich noch nichts sagen, aber 6 Jahre Garantie sprechen auf jeden Fall für ordentliches Vertrauen von NZXT in sein Produkt.

Insgesamt also ein sehr gutes Produkt für Käufer, die den hohen Preis gerechtfertigt finden und in ihrem Build nicht das letzte an Preis-Leistung herausholen müssen/wollen.
    
  
5 5
     am 26.12.2024
Produkttester
Ich hatte die großartige Gelegenheit, die NZXT Kraken Elite V2 280 RGB Black All-in-One Wasserkühlung ausführlich zu testen, nachdem ich sie von Mindfactory zum Ausprobieren erhalten habe. Als Hardware-Enthusiast war ich besonders gespannt, wie sich dieses Premium-Produkt in einem anspruchsvollen Setup schlagen würde. Für den Test wurde die Kraken Elite V2 in folgendem System verbaut:

Gehäuse: NZXT H700i

Mainboard: ASUS Z370H ROG Strix Gaming

CPU: Intel i7-8700k

GPU: Nvidia RTX 2080 Ti

RAM: G.Skill DDR4 4x8GB 3200MHz


Design

Der Kraken Elite V2 beeindruckt sofort mit seinem modernen und eleganten Design. Die schwarze Farbgebung verleiht ihm eine zeitlose Ästhetik, die sich nahtlos in verschiedene PC-Builds einfügt. Besonders hervorzuheben ist das 2,36 Zoll große LCD-Display auf dem Pumpenkopf, das mit einer Auflösung von 640x640 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 60 Hz brillante Bilder und Animationen darstellt. Dieses Display kann personalisiert werden, indem man eigene Bilder, GIFs oder Systeminformationen anzeigt, was dem System eine individuelle Note verleiht.

Die RGB-Beleuchtung der Lüfter und des Pumpenkopfes bietet vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Über die NZXT CAM-Software lassen sich Farben und Effekte steuern, sodass man das Beleuchtungsschema perfekt auf den Rest des Systems abstimmen kann. Die RGB-Effekte sind gleichmäßig, intensiv und für meinen Geschmack genau richtig. Die Kombination aus hochwertigem Display und anpassbarer Beleuchtung macht den Kraken Elite V2 zu einem echten Blickfang in meinem Setup.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielseitigkeit im Design: Der Pumpenkopf kann rotiert werden, sodass das Display in jeder Einbauposition korrekt ausgerichtet werden kann. Besonders bei Systemen mit Sichtfenstern oder RGB-beleuchteten Gehäusen ist dies ein großes Plus, da so das Gesamtbild harmonisch bleibt.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Kraken Elite V2 ist erstklassig. Der Radiator besteht aus Aluminium und weist eine robuste Konstruktion auf, die auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Die Schläuche sind mit einer Nylonummantelung versehen, die nicht nur für zusätzliche Stabilität sorgt, sondern auch optisch ansprechend ist. Die 400 mm langen Schläuche bieten ausreichend Flexibilität für verschiedene Montagemöglichkeiten im Gehäuse, selbst bei größeren Builds wie meinem NZXT H700i.

Die F140 RGB Core-Lüfter, die zum Lieferumfang gehören, sind ebenfalls von hoher Qualität. Sie verfügen über Fluid-Dynamic-Lager, die nicht nur leise sind, sondern auch für eine lange Lebensdauer ausgelegt wurden. Während meiner Tests war die RGB-Beleuchtung dieser Lüfter ein Highlight | sie ist gleichmäßig und intensiv, ohne dabei übermäßig zu blenden.

Ein kleines Detail, das mir besonders gefallen hat, ist die Präzision der Anschlussstellen. Die 90-Grad-Anschlüsse an den Schläuchen sind durchdacht und erleichtern das Verlegen der Schläuche. Solche Feinheiten zeigen, dass NZXT Wert auf Details legt.

Montage

Die Installation des Kraken Elite V2 gestaltete sich überraschend unkompliziert. Die mitgelieferten Montagekits sind für eine Vielzahl von Intel- und AMD-Sockeln geeignet, darunter LGA 1700 und AM5, was die Kompatibilität mit aktuellen und zukünftigen Plattformen sicherstellt. Die Anleitung ist klar und verständlich, was den gesamten Prozess angenehm macht. Die vormontierte Wärmeleitpaste auf dem Kupferkühlblock erleichtert den Einbau zusätzlich und spart Zeit.

Besonders positiv fiel mir die Flexibilität bei der Ausrichtung des Pumpenkopfes auf. Dieser kann in 30-Grad-Schritten rotiert werden, sodass das Display stets optimal ausgerichtet ist, unabhängig von der Positionierung im Gehäuse. Zudem erleichtern die 90-Grad-Anschlüsse an den Schläuchen das Verlegen und verhindern ein Abknicken.

In meinem NZXT H700i Gehäuse war die Montage reibungslos, da der Radiator mit den mitgelieferten Schrauben sicher befestigt werden konnte. Auch die Verbindung der Lüfter und des Pumpenkopfs mit dem Mainboard war gut dokumentiert und funktionierte einwandfrei.

Leistung

In puncto Kühlleistung hat mich der Kraken Elite V2 vollends überzeugt. Selbst unter hoher CPU-Auslastung, beispielsweise beim Rendern von Videos oder intensiven Gaming-Sessions, blieben die Temperaturen meines Systems stets im grünen Bereich. Mit meinem Intel i7-8700k hielt die Kraken Elite die Temperaturen selbst unter Volllast bei etwa 65°C, was für eine Wasserkühlung dieser Größenordnung exzellent ist.

Die Lüfter arbeiten dabei bemerkenswert leise. Selbst bei höheren Drehzahlen bleibt das Betriebsgeräusch auf einem angenehmen Niveau. Für Nutzer, die besonderen Wert auf ein leises System legen, ist dies ein großes Plus. Über die NZXT CAM-Software konnte ich die Lüfterkurven individuell anpassen und somit ein Gleichgewicht zwischen Kühlleistung und Lautstärke finden.

Ein weiteres Highlight ist die Pumpenleistung. Die Pumpe arbeitet selbst bei hohen Anforderungen effizient und bleibt dabei angenehm leise. Die Kombination aus leistungsstarkem Pumpendesign und den effizienten Lüftern sorgt für eine hervorragende Wärmeabfuhr.

Preis-/Leistungsverhältnis

Der NZXT Kraken Elite V2 280 RGB Black bewegt sich im höheren Preissegment für All-in-One-Wasserkühler. Angesichts der gebotenen Features und der herausragenden Leistung halte ich den Preis jedoch für gerechtfertigt. Die hochwertige Verarbeitung, das beeindruckende Display und die exzellente Kühlleistung rechtfertigen die Investition für Enthusiasten und Nutzer, die Wert auf Qualität und Individualisierung legen.

Für den Preis erhält man nicht nur eine leistungsstarke Kühllösung, sondern auch ein optisches Highlight für das System. Wenn man bedenkt, dass vergleichbare Modelle oft nicht die gleiche Vielseitigkeit oder Personalisierung bieten, wird der Mehrwert des Kraken Elite V2 deutlich.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Obwohl ich den Kraken Elite V2 noch nicht über einen längeren Zeitraum nutzen konnte, vermittelt die Verarbeitung einen Eindruck von Langlebigkeit. Die verwendeten Materialien und die solide Konstruktion lassen darauf schließen, dass dieser Kühler für einen dauerhaften Einsatz konzipiert ist. Zudem bietet NZXT eine Garantie von sechs Jahren, was zusätzliches Vertrauen in die Haltbarkeit des Produkts schafft.

Im Vergleich zu ähnlichen Produkten sticht der Kraken Elite V2 durch sein großes LCD-Display und die umfangreichen Personalisierungsmöglichkeiten hervor. Während andere Hersteller ebenfalls leistungsstarke Kühler anbieten, kombiniert NZXT hier Performance mit einzigartigen Design-Features, die in dieser Form selten zu finden sind. Für Nutzer, die neben Kühlleistung auch Wert auf Individualisierung und Ästhetik legen, stellt der Kraken Elite V2 eine herausragende Wahl dar.

Fazit

Zusammenfassend bin ich mit dem NZXT Kraken Elite V2 280 RGB Black All-in-One CPU-Kühler äußerst zufrieden. Er vereint exzellente Kühlleistung mit beeindruckendem Design und hoher Verarbeitungsqualität. Die einfache Montage und die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten machen ihn zu einer lohnenden Investition für jeden PC-Enthusiasten. Wer ein leistungsstarkes und optisch ansprechendes Kühlsystem sucht, das auch auf lange Sicht überzeugt, wird hier fündig.
    
  
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     am 25.12.2024
Produkttester
Ich hatte die Möglichkeit, sie selbst einzubauen und zu testen, und ich muss sagen, ich bin nicht nur beeindruckt, ich bin sprachlos!
------ Die NZXT Kraken Elite 280 V2 RGB ist ein Traum für jeden PC Enthusiasten ohne Ausnahme! ------

Schon beim Auspacken merkt man, dass man hier etwas Besonderes in der Hand hat. Die Verpackung ist schick und alles ist ordentlich verstaut. Im Karton findet man alles, was man braucht: den Radiator, die Pumpe (mit diesem mega Display!), die Lüfter, mehrere Kabel und natürlich die Anleitung samt Zubehör wie z.b. das Intel-Mounting-Kit, oder auch dem AMD-Mounting Kit.
Die Anleitung ist schlicht gehalten, was die Montage deutlich einfacher macht, falls man bis dato damit noch keine Erfahrung machen konnte und diese benötigt!

Design & Verarbeitung:

1) Ästhetik:
Die Kraken Elite V2 hat ein absolut minimalistisches Design, welches allerdings keineswegs Negativ aufgenommen werden sollte, da es sehr hochwertig verarbeitet wurde und der Stil ist einfach stimmig. Das absolute Highlight ist natürlich die Pumpe mit dem 2,36 Zoll (5,99 cm) großen LCD-Display welches mit 640 x 640 Pixeln auflöst, und welches zahlreiche Features anbietet, auf die ich ein wenig später genauer eingehen werde.

2) Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Kühlers macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Lamellen des Kühlers sind in Hochglanz-schwarz lackiert und machen ebenfalls einen sehr wertigen Eindruck. Das LCD Display macht einen qualitativ soliden Eindruck, die Schläuche sind super isoliert & flexibel und machen einen sehr robusten Eindruck.

3) Montage:
Die Wasserkühlung zu verbauen war wirklich nicht einfach wegen der Dimensionen. Ich habe 2 verschiedene Mid-Tower dafür parat gehabt, und musste erst einmal feststellen, dass die WaKü in keinem der beiden Gehäuse Platz finden wird, trotz alledem, dass ich sämtliche Gehäuse von Nieten & unnötigen Festplatten-Slots entkernt hatte.
Ich habe mir daraufhin ein anderes Gehäuse der Marke NZXT bestellt da ich sonst keinerlei Chance gesehen hätte, dieses "Monster" an AIO-Wakü unterzubekommen, ohne dass der Airflow beeinträchtigt wird.
Mit dem richtigen Gehäuse und ausreichendem Platz war die Montage kinderleicht (klar, ein wenig Fummelei hat man immer), daher gibt es hier erst einmal nichts einzuwenden. Wichtig war, dass der Radiator den höchsten Punkt im Gehäuse einnimmt, um die im System vorhandene Luft nicht in der Pumpe zirkulieren zu lassen. Den Aspekt des Gehäuses sollte man unbedingt vor dem Kauf berücksichtigen. Besonders die Kabelverlegung kann in kleineren Gehäusen etwas knifflig sein. Da muss man schon etwas tüfteln, um alles ordentlich zu verstauen und den Luftstrom nicht zu behindern. Ich empfehle an der Stelle, die Kabel schon vor dem Einbau der Pumpe so gut wie möglich zu verlegen, oder von Anfang an ein Big-Tower Gehäuse zu verwenden.

4) Technisch:
Leise & Effizient: selbst unter Volllast sind die Lüfter kaum hörbar und dank der Größe der beiden Lüfter sehr leistungsstark.
Langlebig: Kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewerten, allerdings macht diese einen sehr langlebigen Eindruck aufgrund der hochwertig aussehenden Komponenten & Erfahrungstechnisch habe ich noch keinerlei negative Erfahrungen mit dieser Marke machen können - dazu gibt es ein Update, falls sich dies in Zukunft ändern sollte.
Kompatibilität: Passt definitiv nicht in alle Mid-Tower Gehäuse, für ausreichend Platz sollte vorher gesorgt sein.
Software: Dank dem NZXT CAM Programm erhält man/n eindrucksvoll detaillierte Informationen zu Status & Temperatur und Individualisierungsmöglichkeiten des ICP-Panels da man GIF's oder auch Videos auf dem 640x640 Pixel großen Display welches mit 60 Hertz auflöst, abspielen kann. Alleine die Möglichkeiten der Individualisierung des Mini-Panels stellen für mich ein absolutes Highlight dieser Wasserpumpe dar.

Leistung:
Ich habe als allererstes einen Cinebench Belastungstest durchgeführt, welches mit absoluter Bravour bestanden wurde.
Ich habe daraufhin einen zweiten Test über 3D Mark laufen lassen, um mir eine zweite "Meinung/Bewertung" einzuholen, und auch dort wurde ich definitiv nicht enttäuscht! Ich konnte dank der Kühlleistung der Wasserkühlung mit meinem Prozessor auf der Skala des Benchmarks dank der niedrigen Temperaturen punkten, und musste mich zu keinem Zeitpunkt verstecken!
Der Prozessor kam im Peak für einen kurzen Zeitpunkt auf maximal 62 Grad auf allen Kernen, welche schnell heruntergekühlt worden sind, und im Durchschnitt lag ich bei 42 Grad bei beiden Tests, absolut Top!
Die leistungsstarke Pumpe und die großen Lüfter sorgten für einen sehr effizienten Wärmeabtransport.
Die Lüfter sind im normalen Betrieb angenehm leise, fast unhörbar. Unter Volllast drehen sie natürlich etwas auf, aber das ist bei jeder Wasserkühlung so.
Die Lautstärke bleibt aber im Rahmen und ist keineswegs störend. Die Pumpe selbst arbeitet flüsterleise und ist kaum wahrnehmbar.
Positiv ist hier, das dieses Modell eine Regulierung der Pumpe ermöglicht über die Software des Herstellers.
Ich habe es tatsächlich noch nicht geschafft innerhalb der 2 Wochen, diese Wasserkühlung an ihr Limit zu bekommen, ganz egal was ich Anwender technisch versucht habe. Also auch hier sei gesagt: Für den Preis, den der Hersteller für dieses Produkt aufruft, bekommt man einiges geboten und ist unabdingbar im mittleren bis höheren Preissegment an Gaming Computern!

Zusammenfassung:
Was mir besonders gut gefallen hat:

Die herausragende Kühlleistung | selbst bei Volllast bleibt der Prozessor verhältnismäßig kühl.
Die hochwertige Verarbeitung | alles wirkt solide und durchdacht.
Das beeindruckende Display | ein echter Hingucker mit vielen Anpassungsmöglichkeiten mit dem man Stunden verbringen kann da es einfach "schick" ist.
Die intuitive NZXT CAM Software | einfache Bedienung und viele Funktionen.
Die relativ einfache Installation | auch für Einsteiger gut machbar, wenn man sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt hat.

Verbesserungspotenzial:
-Der Preis ist natürlich eine Hausnummer | aber Qualität hat nun mal ihren Preis.
-Die Wiedergabe von Videos/GIFs per NZXT Software ist nicht ganz einfach gestaltet.

Mein Fazit:

Die NZXT Kraken Elite 280 RGB V2 ist eine absolute High-End-Wasserkühlung, die in allen Bereichen ausnahmlos überzeugt.
Sie bietet eine erstklassige Kühlleistung, ein atemberaubendes Design und eine umfangreiche Software. Der hohe Preis ist sicherlich ein Faktor, den man berücksichtigen muss. Aber wer bereit ist, das Geld auszugeben, bekommt eine Wasserkühlung, die nicht nur ihren Zweck erfüllt, sondern auch optisch ein echtes Highlight im Gaming-Rig darstellt, welches seinesgleichen sucht.
Ich kann sie jedem empfehlen, der das Beste vom Besten sucht und Wert auf Performance, Ästhetik und Individualisierungsmöglichkeiten legt.
~Sie ist nicht nur irgendeine Wasserkühlung, sie ist eine Investition und Statement für alle Casual & Hardcore Gamer!
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5 5
     am 21.12.2024
Produkttester
NZXT Kraken Elite 280 RGB | Ein Produkttest mit Fokus auf Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und mehr

Als Produkttester für Mindfactory erhielt ich die Gelegenheit, die NZXT Kraken Elite 280 RGB ausgiebig zu testen. Dieses Produkt ist ein Premium-AiO-Wasserkühler (All-in-One), der nicht nur hohe Kühlleistung bietet, sondern auch durch sein Design und seine Features wie das anpassbare LCD-Display und die RGB-Beleuchtung besticht. In dieser Bewertung gehe ich detailliert auf die geforderten Kriterien ein: Design, Verarbeitung, Montage, Leistung, Preis-/Leistungsverhältnis sowie Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten.

Design:

Das Design der NZXT Kraken Elite 280 RGB ist zweifellos ein Highlight. NZXT setzt auf ein minimalistisches, modernes Erscheinungsbild, das sowohl in Gaming-Systeme als auch in schlichte Arbeits-PCs passt.
" Pumpeneinheit mit LCD-Display: Die Pumpeneinheit ist das Herzstück des Designs. Das 2,36-Zoll-LCD-Display ist scharf und farbintensiv, wodurch es Systeminformationen wie CPU-Temperatur oder benutzerdefinierte Bilder/GIFs klar und ansprechend darstellen kann.
" RGB-Beleuchtung: Die beiden 140-mm-Lüfter verfügen über adressierbare RGB-Beleuchtung, die über die NZXT CAM-Software umfassend angepasst werden kann. Von statischen Farben bis hin zu dynamischen Effekten ist alles möglich.
" Allgemeine Ästhetik: Der schwarze Radiator und die ummantelten Schläuche wirken hochwertig und robust. Sie passen optisch zu nahezu jedem PC-Build, unabhängig von der Farbgestaltung.

Das Produkt ist für Nutzer konzipiert, die sowohl Funktionalität als auch ein optisches Highlight in ihrem System suchen. Besonders die Kombination aus RGB-Lichtern und dem LCD-Display macht die Kraken Elite einzigartig.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Kraken Elite 280 RGB ist makellos. NZXT hat hier große Sorgfalt walten lassen, um ein langlebiges und hochwertiges Produkt zu liefern.
" Radiator: Der Radiator besteht aus Aluminium und bietet eine solide, strapazierfähige Konstruktion. Die Lamellen sind präzise verarbeitet und optimiert, um eine effiziente Wärmeableitung zu gewährleisten.
" Pumpeneinheit: Die Pumpe besteht aus einer Mischung aus Metall und Kunststoff und wirkt äußerst robust. Das LCD-Display ist nahtlos integriert, und die Haptik der gesamten Einheit vermittelt einen Premium-Eindruck.
" Schläuche: Die Schläuche sind mit einer Nylonummantelung versehen, die nicht nur ästhetisch ist, sondern auch vor Abrieb schützt. Allerdings könnten die Schläuche für manche Builds etwas flexibler sein.

Die Liebe zum Detail in der Verarbeitung hebt die Kraken Elite von vielen anderen AiO-Kühlern ab.

Montage:

Die Montage der Kraken Elite 280 RGB ist dank der gut durchdachten Anleitung und des mitgelieferten Montagematerials unkompliziert.
" Kompatibilität: NZXT liefert Halterungen für Intel- und AMD-Sockel, einschließlich der neuesten AM5- und LGA1700-Plattformen. Dadurch ist die Kompatibilität mit aktuellen und älteren CPUs gewährleistet.
" Wärmeleitpaste: Die vorinstallierte Wärmeleitpaste auf der Pumpe spart Zeit und ist ideal für Anwender, die keine eigene Paste verwenden möchten.
" Radiatorgröße: Mit einer Länge von 280 mm passt der Radiator in die meisten Mid- und Full-Tower-Gehäuse. Vor der Montage sollte jedoch überprüft werden, ob das eigene Gehäuse genügend Platz bietet.
" Kabelmanagement: Die Kraken Elite erfordert eine Vielzahl von Kabeln (RGB, Strom, USB). Zwar sind die Kabel gut verarbeitet, dennoch ist ein gewisses Maß an Kabelmanagement erforderlich, um ein sauberes Setup zu gewährleisten.

Die Montageanleitung von NZXT ist leicht verständlich und führt den Nutzer Schritt für Schritt durch den Prozess. Für erfahrene Nutzer ist die Installation innerhalb von 30 Minuten erledigt.

Leistung:

Die Leistung ist einer der wichtigsten Aspekte eines Wasserkühlers, und die Kraken Elite 280 RGB enttäuscht hier nicht.
" Kühlung: In meinem Testsystem (Intel Core i9-13900K) hielt die Kraken Elite die Temperaturen im Leerlauf bei etwa 30 °C und unter Volllast bei etwa 65|70 °C. Dies sind hervorragende Werte, insbesondere für eine CPU mit hoher thermischer Leistungsaufnahme.
" Lautstärke: Die beiden F Series RGB 140-mm-Lüfter arbeiten leise und effizient. Im Leerlauf sind sie kaum hörbar, und selbst unter Volllast bleibt das Geräuschniveau angenehm niedrig.
" Pumpe: Die Pumpe arbeitet leise und zuverlässig, wobei keine störenden Vibrationen auftreten.

Im Vergleich zu Luftkühlern und anderen AiO-Kühlern in dieser Preisklasse bietet die Kraken Elite eine überlegene Kühlleistung, die besonders für Overclocking und anspruchsvolle Anwendungen geeignet ist.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Mit einem Preis im oberen Segment gehört die Kraken Elite 280 RGB nicht zu den günstigsten AiO-Kühlern. Dennoch ist das Preis-/Leistungsverhältnis angesichts der gebotenen Features und der Leistung gerechtfertigt.
" Premium-Features: Das LCD-Display, die anpassbare RGB-Beleuchtung und die leistungsstarke Kühlung rechtfertigen den höheren Preis.
" Vergleich: Im Vergleich zu ähnlichen Produkten wie der Corsair iCUE H150i Elite oder der ASUS ROG Strix LC II bietet die Kraken Elite ein ästhetisch ansprechenderes und funktionaleres Gesamtpaket.

Für Nutzer, die bereit sind, in ein hochwertiges Produkt zu investieren, bietet die Kraken Elite ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis.

Haltbarkeit und Vergleich:

Haltbarkeit ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Wasserkühlers. Die Kraken Elite 280 RGB überzeugt durch hochwertige Materialien und eine robuste Konstruktion.
" Schläuche und Radiator: Die Schläuche sind langlebig und durch ihre Ummantelung vor Beschädigungen geschützt. Der Radiator ist gut verarbeitet und widerstandsfähig gegen Korrosion.
" Pumpe: NZXT gewährt eine großzügige Garantiezeit, was auf die Langlebigkeit der Pumpe hinweist.

Im Vergleich zu ähnlich teuren AiO-Kühlern sticht die Kraken Elite durch ihr LCD-Display und die hochwertige RGB-Beleuchtung hervor. Während Konkurrenten wie Corsair oder ASUS ebenfalls leistungsstarke Kühler anbieten, bleibt die Kraken Elite in Sachen Design und Anpassungsfähigkeit führend.

Fazit:

Die NZXT Kraken Elite 280 RGB ist ein Premiumprodukt, das in jeder Hinsicht überzeugt. Von der beeindruckenden Kühlleistung über die hochwertige Verarbeitung bis hin zum einzigartigen Design mit LCD-Display und RGB-Beleuchtung | dieser Kühler erfüllt höchste Ansprüche.

Zusammenfassung der Kriterien:
" Design: Modern, elegant und ein echter Hingucker dank LCD-Display und RGB.
" Verarbeitung: Robuste und langlebige Materialien, makellose Verarbeitung.
" Montage: Einfach und benutzerfreundlich, auch für Anfänger geeignet.
" Leistung: Hervorragende Kühlung und leiser Betrieb.
" Preis-/Leistungsverhältnis: Hochpreisig, aber den Kosten angemessen.
" Haltbarkeit: Langlebig und gut verarbeitet, mit großzügiger Garantie.

Die NZXT Kraken Elite 280 RGB ist besonders für Enthusiasten geeignet, die bereit sind, in ein hochwertiges und personalisierbares Produkt zu investieren. Dieses Produkt hat in meinem Test alle Erwartungen übertroffen und ist eine klare Empfehlung.
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NZXT: ungewöhnliche Designs für individuelle PCs

NZXT ist ein US-amerikanischer PC-Hardware-Hersteller für PC-Gehäuse, PC-Komponenten und weiteres Zubehör. Fokusgruppe ist dabei die Gaming-Community. 2004 war das Gründungsjahr des Unternehmens, dessen erstes Produkt, ein Modding-Tower, wegen der Frontaufsätze an die Protagonisten von Transformers erinnerte. Das war für die Firma der Startschuss für den zunehmenden Erfolg am Markt, den NZXT heute hat. Nach wie vor sind PC-Gehäuse das Steckenpferd des Herstellers, der sein Sortiment über die Jahre hinweg allerdings um Mainboards, Netzteile, Wasserkühlungen, LEDs und weiteres Zubehör erweitert hat.

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NZXT - Extravaganz am und im Tower

Die neueren Gehäuse tendieren zu einem minimalistischen Look. Dank der verglasten Sidepanels einiger Gehäuse-Modelle können Gamer sich allerdings beim Zusammenstellen des PC-Innenlebens so richtig auslassen und mit LED-Leuchtstreifen oder beleuchteten Lüftern ein Lichtfeuerwerk beim Zocken entfachen. Generell ist NZXT die ideale Marke, wenn es um ungewöhnliches Design geht. Langweilige Gehäuse gibt es bei NZXT nicht, dafür eine Vielzahl an extravaganten Towern für Gamer und sogar für Liebhaber des Overclockings. Die Funktionalität kommt bei all dem Design nicht zu kurz. NZXT lässt Gamer-Herzen höherschlagen.

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