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700 Watt Deepcool GamerStorm PF700X Non-Modular 80+ Bronze

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700 Watt Deepcool GamerStorm PF700X Non-Modular 80+ Bronze

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Beobachter: 5

Artikelbeschreibung

Seit dem 04.12.2025 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modellserie: GamerStorm PF700X
Leistung: 700 Watt
Kühlung: aktiv
Spezifikation: ATX 2.52
Effizienz (bei 230V): >88%
80 Plus Zertifikat: 80+ Bronze
+3,3V: 18 Ampere
+5V: 18 Ampere
+5Vsb: 3 Ampere
+12V: 58.3 Ampere
-12V: 0.3 Ampere
Anschlüsse: 1x ATX 20/24pol, 2x ATX 12V 4/8pol, 4x PCI Express 6+2pol, 6x SATA, 2x IDE
Kabelmanagement: Non-Modular

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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4 5
     am 26.04.2026
Produkttester
Ich habe das DeepCool GamjerStorm PF700X mit 700W Leistung im Rahmen der "Review+Win"-Aktion von Mindfactory auf Instagram kostenlos erhalten und testen können.

Um direkt über den Elefanten im Raum zu sprechen: Das Netzteil ist mit unter 50¤ eines der eher günstigen Sorte, gerade bei Netzteilen mit etwa 700W Leistung. Nichtsdestotrotz bin ich zu der Auffassung gelangt, dass das PF700X eine ganze Menge bietet | einige Produkteigenschaften sind allerdings gegebenenfalls mit Vorsicht zu genießen.

Am Design gibt es gemessen am Preis wenig auszusetzen, es erwartet einen ein schlichtes, zeitlos gestaltetes Gehäuse mit mattem schwarzem Finish. Mir persönlich gefällt das, aber ich denke auch, dass das Design bei einem Netzteil eher nebensächlich ist, weil es bei den meisten Leuten ohnehin unter einer Netzteilabdeckung oder in einem Case ohne Fenster verschwindet.

Die Verarbeitung erachte ich da schon als wichtiger und die ist bei diesem Netzteil äußerlich sehr ordentlich, vielleicht nicht auf dem Niveau eines bequiet! Straight Power, aber ich war beim Auspacken positiv überrascht, wie gut sich das Netzteil anfühlt | es mutet auf jeden Fall nicht billig an. Nun kann man viel über Äußerlichkeiten reden, aber was bei einem Netzteil wirklich zählt, ist das Innenleben. Das PF700X verfügt zwar über alle gängigen Schutzschaltungen, allerdings nicht über vollständig japanische Kondensatoren, was in starken Belastungssituationen zu Problemen und insgesamt zu einer vorzeitigen Alterung führen könnte, sofern man die 700W auch nutzen möchte. Der verbaute Lüfter ist nicht überragend leise, mir allerdings auch noch nicht negativ aufgefallen und die Lüfterkurve lässt ihn bis etwa 40% Last angenehm langsam und damit recht leise drehen | danach steigt die Drehgeschwindigkeit mit steigender Last bis hin zur Maximaldrehzahl.

Bevor ich zur Montage komme, möchte ich einmal kurz erklären, in was für ein System ich das Netzteil verbaut habe: Es handelt sich um einen älteren Multimedia-Fertig-PC von Medion mit einem i5 der Generation Skylake und einer AMD RX 460. Kein unglaublich anspruchsvolles System, aber das PF700X sorgt dafür, dass ich in Zukunft eine stärkere Grafikkarte mit mehr Leistungsaufnahme einbauen kann (z.B. eine AMD RX 6600). Wie für ein solches Fertigsystem üblich verfügt es lediglich über ein sehr kompaktes Gehäuse, die Anordnung der Bauteile ist derart gestaltet, dass das Netzteil, das oben hinten montiert ist, Luft aus dem Gehäuse ansaugt und als einziges Bauteil aktiv nach hinten aus dem Gehäuse befördert. Also: Keine High-End-Grafikkarte, aber dennoch eine fordernde Situation für ein 700W-Netzteil mit vielen und überdies fest montierten Kabeln.

Die Montage ging dann erstaunlich einfach von statten: Nachdem das alte Netzteil ausgebaut war, musste ich das PF700X lediglich vorsichtig in die richtige Position schieben und es passte perfekt | keine Überlänge oder ähnliches. Die verwendeten Kabel möchte ich positiv hervorheben. Sie sind angenehm biegsam und sorgen auch in kleinen Gehäusen dafür, dass man trotz des fest verbauten Kabelbaums alles verstaut bekommt.

Die Leistung des Netzteils kann ich derzeit nur in der bereits beschriebenen Konfiguration beurteilen. Allerdings bin ich mir sicher, dass das Netzteil auch mit einer aktuellen Mittelklassegrafikkarte problemlos fertigwerden würde. Oberklassekarten würde ich ihm allerdings nicht anvertrauen wollen. Die 700W sind nämlich mit einer erheblichen Einschränkung zu betrachten: Das PF700X verfügt lediglich über eine 80Plus-Bronze-Zertifizierung und eben nicht zu 100 Prozent japanische Kondensatoren. Eine gute Haltbarkeit hängt also wahrscheinlich davon ab, dass das Netzteil nicht in der Nähe seiner Leistungsgrenze betrieben wird.

Das Preis/Leistungsverhältnis sehe ich beim PF700X dennoch erfüllt: Man kann problemlos ein Mittelklassesystem betreiben und das zu einem Preis von etwa 50¤. Gleichzeitig bekommt man für etwa 40¤ mehr z.B. von AsRock ein 650W-Netzteil mit vollständig japanischen Kondensatoren und 10 Jahren Garantie statt 3 Jahren. Klar, das ist prozentual gesehen deutlich teurer, aber wenn man nach 3-5 Jahren ein neues Netzteil kaufen muss, ist das PF700X auf Zeit gerechnet nicht unbedingt günstiger.

Ist das PF700X also eine Empfehlung oder rate ich von diesem Netzteil eher ab? Insgesamt kommt es vermutlich auf den persönlichen Einsatzzweck, die beabsichtigte Auslastung und die thermischen Bedingungen, unter denen das Netzteil operieren muss, an, ob sich das Deepcool-Netzteil für einen lohnt. Für mich persönlich ist es in diesem älteren Multimedia-PC vollkommen ausreichend, aber in meinem Haupt-PC mit Oberklassekomponenten würde ich es definitiv nicht verbauen.
    
  
5 5
     am 23.04.2026
Produkttester
Das Deepcool GamerStorm PF700X 700W Netzteil bekam ich im Rahmen einer Review & Win Aktion von Mindfactory als Testprodukt zugesendet und bewerte es daher entsprechend dieser Aktion.
Das Produkt macht für den Preis einen wirklich soliden Eindruck. Angefangen bei der Verpackung, die durch ihr schlichtes Design und ihre gute Verarbeitung auffällt, über das schlichte, aber dennoch zum Brand der Marke DeepCool sehr passende Farbschema, bis zur Verarbeitung des Netzteils, um das es hier eigentlich geht.
Beruflich habe ich als ITler viel mit Hardware zu tun, wodurch mir auch schon einige sehr billige Netzteile untergekommen sind, bei denen ich die Nase rümpfen musste. Ein bisschen Bange war mir bei dem Deepcool GamerStorm PF700X daher schon - diese Angst war allerdings vollkommen unbegründet. Man merkt einfach, dass sich die Produktdesigner Gedanken über ihr günstiges Produkt gemacht haben. Viele billige Netzteile fühlen sich für mich sehr "wabbelig" und einfach nicht stabil an. Beim diesem Netzteil ist das allerdings nicht der Fall. Die Haptik ist mir als erstes positiv aufgefallen, ich finde man muss auch bei Hardwarekomponenten das Gefühl haben, dass man sie gern anfasst (wenn auch vielleicht nur einmal zum Einbau). Das Deepcool GamerStorm PF700X fühlt sich sehr gut verarbeitet an, es weist keine scharfen und gratigen Kanten auf, die mir häufig bei günstigen Netzteilen auffallen. Als besonderen Pluspunkt sehe ich im Design auch den türkisfarbenen Kippschalter zum Einschalten des Netzteils, welcher sich einmal positiv in diesem Preissegment abhebt.
Da es sich hierbei nicht um ein modulares Netzteil handelt ist für mich auch besonders die Verarbeitung der Kabel und Stecker wichtig. Ich mache deshalb meistens einen kleinen Zugtest an den einzelnen Adern um zu prüfen ob die Kontakte in den Steckern auch fest genug sitzen. Bei diesem Netzteil ist alles Stabil verarbeitet und sitzt wie es soll. Auch der Einbau in meinem älteren Testsystem (AMD Ryzen 5 2600 AM4) ging problemlos vonstatten, gerade auch weil die verbauten Kabel nicht allzu steif sind und sich deshalb gut und einfach im Gehäuse verlegen lassen. Bei einem nichtmodularen Netzteil ist dies gerade wichtig, da man nicht benötigte Stecker ja nicht einfach weglassen kann, sondern sie möglichst geschickt im System verstecken muss. Auch die Gewinde für die mitgelieferten Gehäuseschrauben sind gut verarbeitet und nehmen die schrauben ohne Verkanten oder Schwergängigkeit auf. Der Kaltgerätestecker sitzt ebenfalls fest und stabil in der Buchse.
Auch im Betrieb kann das Netzteil sehr überzeugen! Keine Gerüche nach dem ersten Einschalten und ein leiser Betrieb des Lüfters sorgen im Idle-Betrieb auch bei leiseren Systemen für eine gute Arbeitsatmosphäre. Im reinen Office-Betrieb tut das Netzteil was es soll, als ein für Gamer beworbenes Produkt muss es aber andere Qualitäten aufzeigen. Daher habe ich das Testsystem einmal zusätzlich mit einer Radeon RX590 bestückt und einen Benchmark (3DMark Time Spy) laufen lassen, um mal ein bisschen Leistung zu fordern (ein Test mit CPUz wurde natürlich auch durchgeführt). Auch hier lieferte das Netzteil mit Bravour ab. Kein Spülenfiepen, kein elektrisches Knistern, absolut solide. Der Grafiktest lief insgesamt eine Stunde im Dauerlauf und brachte konstante 55 FPS bei 1920x1080 | das Netzteil hielt was es versprach.
Als Fazit kann ich nur sagen: wer ein Kostengünstiges Netzteil im Mittelklasse Segment sucht und sich nicht auf Billigheimer verlassen will, kann ruhigen Gewissens zugreifen. Für mich gab es nichts zu meckern. Mein Testsystem hat jedenfalls einen neuen Dauer-Energieversorger gefunden!
    
  
4 5
     am 26.04.2026
Produkttester
Ich habe das DeepCool GamjerStorm PF700X mit 700W Leistung im Rahmen der "Review+Win"-Aktion von Mindfactory auf Instagram kostenlos erhalten und testen können.

Um direkt über den Elefanten im Raum zu sprechen: Das Netzteil ist mit unter 50¤ eines der eher günstigen Sorte, gerade bei Netzteilen mit etwa 700W Leistung. Nichtsdestotrotz bin ich zu der Auffassung gelangt, dass das PF700X eine ganze Menge bietet | einige Produkteigenschaften sind allerdings gegebenenfalls mit Vorsicht zu genießen.

Am Design gibt es gemessen am Preis wenig auszusetzen, es erwartet einen ein schlichtes, zeitlos gestaltetes Gehäuse mit mattem schwarzem Finish. Mir persönlich gefällt das, aber ich denke auch, dass das Design bei einem Netzteil eher nebensächlich ist, weil es bei den meisten Leuten ohnehin unter einer Netzteilabdeckung oder in einem Case ohne Fenster verschwindet.

Die Verarbeitung erachte ich da schon als wichtiger und die ist bei diesem Netzteil äußerlich sehr ordentlich, vielleicht nicht auf dem Niveau eines bequiet! Straight Power, aber ich war beim Auspacken positiv überrascht, wie gut sich das Netzteil anfühlt | es mutet auf jeden Fall nicht billig an. Nun kann man viel über Äußerlichkeiten reden, aber was bei einem Netzteil wirklich zählt, ist das Innenleben. Das PF700X verfügt zwar über alle gängigen Schutzschaltungen, allerdings nicht über vollständig japanische Kondensatoren, was in starken Belastungssituationen zu Problemen und insgesamt zu einer vorzeitigen Alterung führen könnte, sofern man die 700W auch nutzen möchte. Der verbaute Lüfter ist nicht überragend leise, mir allerdings auch noch nicht negativ aufgefallen und die Lüfterkurve lässt ihn bis etwa 40% Last angenehm langsam und damit recht leise drehen | danach steigt die Drehgeschwindigkeit mit steigender Last bis hin zur Maximaldrehzahl.

Bevor ich zur Montage komme, möchte ich einmal kurz erklären, in was für ein System ich das Netzteil verbaut habe: Es handelt sich um einen älteren Multimedia-Fertig-PC von Medion mit einem i5 der Generation Skylake und einer AMD RX 460. Kein unglaublich anspruchsvolles System, aber das PF700X sorgt dafür, dass ich in Zukunft eine stärkere Grafikkarte mit mehr Leistungsaufnahme einbauen kann (z.B. eine AMD RX 6600). Wie für ein solches Fertigsystem üblich verfügt es lediglich über ein sehr kompaktes Gehäuse, die Anordnung der Bauteile ist derart gestaltet, dass das Netzteil, das oben hinten montiert ist, Luft aus dem Gehäuse ansaugt und als einziges Bauteil aktiv nach hinten aus dem Gehäuse befördert. Also: Keine High-End-Grafikkarte, aber dennoch eine fordernde Situation für ein 700W-Netzteil mit vielen und überdies fest montierten Kabeln.

Die Montage ging dann erstaunlich einfach von statten: Nachdem das alte Netzteil ausgebaut war, musste ich das PF700X lediglich vorsichtig in die richtige Position schieben und es passte perfekt | keine Überlänge oder ähnliches. Die verwendeten Kabel möchte ich positiv hervorheben. Sie sind angenehm biegsam und sorgen auch in kleinen Gehäusen dafür, dass man trotz des fest verbauten Kabelbaums alles verstaut bekommt.

Die Leistung des Netzteils kann ich derzeit nur in der bereits beschriebenen Konfiguration beurteilen. Allerdings bin ich mir sicher, dass das Netzteil auch mit einer aktuellen Mittelklassegrafikkarte problemlos fertigwerden würde. Oberklassekarten würde ich ihm allerdings nicht anvertrauen wollen. Die 700W sind nämlich mit einer erheblichen Einschränkung zu betrachten: Das PF700X verfügt lediglich über eine 80Plus-Bronze-Zertifizierung und eben nicht zu 100 Prozent japanische Kondensatoren. Eine gute Haltbarkeit hängt also wahrscheinlich davon ab, dass das Netzteil nicht in der Nähe seiner Leistungsgrenze betrieben wird.

Das Preis/Leistungsverhältnis sehe ich beim PF700X dennoch erfüllt: Man kann problemlos ein Mittelklassesystem betreiben und das zu einem Preis von etwa 50¤. Gleichzeitig bekommt man für etwa 40¤ mehr z.B. von AsRock ein 650W-Netzteil mit vollständig japanischen Kondensatoren und 10 Jahren Garantie statt 3 Jahren. Klar, das ist prozentual gesehen deutlich teurer, aber wenn man nach 3-5 Jahren ein neues Netzteil kaufen muss, ist das PF700X auf Zeit gerechnet nicht unbedingt günstiger.

Ist das PF700X also eine Empfehlung oder rate ich von diesem Netzteil eher ab? Insgesamt kommt es vermutlich auf den persönlichen Einsatzzweck, die beabsichtigte Auslastung und die thermischen Bedingungen, unter denen das Netzteil operieren muss, an, ob sich das Deepcool-Netzteil für einen lohnt. Für mich persönlich ist es in diesem älteren Multimedia-PC vollkommen ausreichend, aber in meinem Haupt-PC mit Oberklassekomponenten würde ich es definitiv nicht verbauen.
    
  
5 5
     am 23.04.2026
Produkttester
Das Deepcool GamerStorm PF700X 700W Netzteil bekam ich im Rahmen einer Review & Win Aktion von Mindfactory als Testprodukt zugesendet und bewerte es daher entsprechend dieser Aktion.
Das Produkt macht für den Preis einen wirklich soliden Eindruck. Angefangen bei der Verpackung, die durch ihr schlichtes Design und ihre gute Verarbeitung auffällt, über das schlichte, aber dennoch zum Brand der Marke DeepCool sehr passende Farbschema, bis zur Verarbeitung des Netzteils, um das es hier eigentlich geht.
Beruflich habe ich als ITler viel mit Hardware zu tun, wodurch mir auch schon einige sehr billige Netzteile untergekommen sind, bei denen ich die Nase rümpfen musste. Ein bisschen Bange war mir bei dem Deepcool GamerStorm PF700X daher schon - diese Angst war allerdings vollkommen unbegründet. Man merkt einfach, dass sich die Produktdesigner Gedanken über ihr günstiges Produkt gemacht haben. Viele billige Netzteile fühlen sich für mich sehr "wabbelig" und einfach nicht stabil an. Beim diesem Netzteil ist das allerdings nicht der Fall. Die Haptik ist mir als erstes positiv aufgefallen, ich finde man muss auch bei Hardwarekomponenten das Gefühl haben, dass man sie gern anfasst (wenn auch vielleicht nur einmal zum Einbau). Das Deepcool GamerStorm PF700X fühlt sich sehr gut verarbeitet an, es weist keine scharfen und gratigen Kanten auf, die mir häufig bei günstigen Netzteilen auffallen. Als besonderen Pluspunkt sehe ich im Design auch den türkisfarbenen Kippschalter zum Einschalten des Netzteils, welcher sich einmal positiv in diesem Preissegment abhebt.
Da es sich hierbei nicht um ein modulares Netzteil handelt ist für mich auch besonders die Verarbeitung der Kabel und Stecker wichtig. Ich mache deshalb meistens einen kleinen Zugtest an den einzelnen Adern um zu prüfen ob die Kontakte in den Steckern auch fest genug sitzen. Bei diesem Netzteil ist alles Stabil verarbeitet und sitzt wie es soll. Auch der Einbau in meinem älteren Testsystem (AMD Ryzen 5 2600 AM4) ging problemlos vonstatten, gerade auch weil die verbauten Kabel nicht allzu steif sind und sich deshalb gut und einfach im Gehäuse verlegen lassen. Bei einem nichtmodularen Netzteil ist dies gerade wichtig, da man nicht benötigte Stecker ja nicht einfach weglassen kann, sondern sie möglichst geschickt im System verstecken muss. Auch die Gewinde für die mitgelieferten Gehäuseschrauben sind gut verarbeitet und nehmen die schrauben ohne Verkanten oder Schwergängigkeit auf. Der Kaltgerätestecker sitzt ebenfalls fest und stabil in der Buchse.
Auch im Betrieb kann das Netzteil sehr überzeugen! Keine Gerüche nach dem ersten Einschalten und ein leiser Betrieb des Lüfters sorgen im Idle-Betrieb auch bei leiseren Systemen für eine gute Arbeitsatmosphäre. Im reinen Office-Betrieb tut das Netzteil was es soll, als ein für Gamer beworbenes Produkt muss es aber andere Qualitäten aufzeigen. Daher habe ich das Testsystem einmal zusätzlich mit einer Radeon RX590 bestückt und einen Benchmark (3DMark Time Spy) laufen lassen, um mal ein bisschen Leistung zu fordern (ein Test mit CPUz wurde natürlich auch durchgeführt). Auch hier lieferte das Netzteil mit Bravour ab. Kein Spülenfiepen, kein elektrisches Knistern, absolut solide. Der Grafiktest lief insgesamt eine Stunde im Dauerlauf und brachte konstante 55 FPS bei 1920x1080 | das Netzteil hielt was es versprach.
Als Fazit kann ich nur sagen: wer ein Kostengünstiges Netzteil im Mittelklasse Segment sucht und sich nicht auf Billigheimer verlassen will, kann ruhigen Gewissens zugreifen. Für mich gab es nichts zu meckern. Mein Testsystem hat jedenfalls einen neuen Dauer-Energieversorger gefunden!
    
  

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