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Endorfy Aquarius 8000 Flex Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Endorfy Aquarius 8000 Flex Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Artikelbeschreibung

Seit dem 01.04.2026 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Aquarius 8000 Flex
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 3.5 Zoll (intern), 3x 2.5 Zoll (intern)
Erweiterbare Lüfter: 9x 140mm, 10x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, EATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer/Mikrofon, 1x USB 3.2 Typ C, 2x USB 3.2
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 179mm, Grafikkarte vertikal montierbar, Grafikkarten bis max. 450mm, Kabelmanagement, kompatibel zu Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, RGB-Header, Sichtfenster aus Glas, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 29.06.2026
Produkttester
Als erstes muss ich erwähnen, dass ich das Endorfy Aquarius 8000 Flex im Rahmen des "Testers Keepers" Programm erhalten habe. Auf meine Bewertung hat dies allerdings keinen Einfluss.

Angekommen ist ein großer, brauner Karton mit einfachem monochromen Bildaufdruck von dem, was innen zu erwarten ist. Die Kartonage selber ist stabil und dick. Die ein oder andere bereits eingedellte Ecke zeigt auch, dass es nötig ist so gut zu verpacken, selbst bei gutem Transportdienstleister.
Innen werden die empfindlichen Glasteile noch mit extra Schaumstoff gesichert. Leider ist es Schaumstoff, andere schaffen das auch umweltschonender mit Kartonage. Richtig gut ist aber, dass die Tragegriffe im Karton nach innen ausgespart sind und man die wirklich zum Tragen nutzen kann! Mag ein sehr kleines Detail sein, aber man wird es sehr zu schätzen wissen, wenn man das Paket vom Paketshop zum Auto tragen muss.
Wenn man es geschafft hat, das enorme Gehäuse aus dem Karton zu bekommen erwartet einen überraschend wenig. Gehäuse ja, aber das war es im Grunde auch schon. Keine Kiste mit Zubehör, keine hübsch bunte Anleitung, keine separat verpackten Einzelteile. Das wenige Zubehör ist stattdessen in einem Plastikbeutel innen per Kabelbinder befestigt und wirft für mich die Frage auf: Wäre eine 20ct Plastikdose mit Fächern wirklich jetzt der Mehraufwand gewesen? Drinnen sind ein paar Schrauben fürs Mainboard und Kabelbinder für das Kabelmanagement. Einige der Schraubentypen wird man nicht sofort brauchen, sondern vielleicht mal irgendwann.
Sieht man sich das Gehäuse genauer an, merkt man: Das Teil soll nur auf dem Tisch stehen! Die USB-Anschlüsse und Knöpfe sind nämlich im Gehäusefuß untergebracht. Die sind so weit solide: 1x USB C mit 10 GBs und 2x USB A. Laut Mindfactory sollten das USB 3.2 sein, laut Handbuch 3.1, aber die Farbe der Inlays ist schwarz und es wären demnach USB 2.0. Ich schätze mal das Handbuch liegt hierbei richtig. Neben dem Powerknopf gibt es noch einen Resetknopf. Dieser darf alternativ an den integrierten ARGB Hub/Controller angeschlossen werden um die Beleuchtung zu steuern, dann hat man allerdings keinen Resetknopf mehr. Das ist definitiv keine Entscheidung die ich mitgetragen hätte.
Es ist wirklich schön und wirkt sauber und gut verarbeitet. Die gebogene vordere Scheibe die sehr passgenau in die Seitenscheibe übergeht, sorgt wirklich für einen Wow- Effekt. Da die Knöpfe und Buchsen aber seitlich angebracht sind, ist die zu bevorzugende Richtung hier rechts und längs vom Nutzer.
Deckel, und Glaspanels lassen sich einfach abziehen. Also einfach heißt hier nicht leichtgängig, aber man muss keine heimliche Schraubensicherung befürchten. Das der Deckel abgenommen werden muss, um die Seitenscheibe zu öffnen und die Frontscheibe zu entfernen ist etwas ungewöhnlich. Ebenso die integrierten ARGB und Fan-Hubs, die sind gewiss auch nicht Standard heutzutage. Eigentlich schade, sind die Teile doch sehr praktisch und man bekommt ja auch eine ganze Ladung Lüfter in das Gehäuse rein. Insgesamt 10 Lüfter würde man da rein bekommen, wenn man denn will.
Ich persönlich finde die Flex Variante hierbei auch besser, denn die hat keine Lüfter mit dabei. Ich bin recht pingelig was Lüfter angeht und verbaue da lieber selber gute, als mittelmäßige Lüfter im Nachhinein austauschen zu müssen.
Einen echten Filter für die Lüfter gibt es nur unten, schade, da man doch oben so gut seine 360er oder 420! AIO reinsaugen lassen kann für frische Lüft.

Sollte man noch normale 3,5" oder 2,5" HDDs nutzen, kann man diese in einen separaten Käfig hinter dem Netzteil unterbringen. Sicherlich auch nicht mehr normal heutzutage.
Das Netzteil wird übrigens sehr bequem mit einer Blende von hinten eingesetzt. Das darf dann auch gerne etwas länger ausfallen, Platz ist da genügend. Man muss sich nur die Frage beantworten, ob man lieber frische Luft von unten ansaugen möchte oder Luft auf dem Gehäuse raus saugen möchte.
Das Gehäuse ist geeignet für Mainboards bis E-ATX und für rückseitige Anschlüsse. Sollte man an dieser Stelle mit dem Gedanken spielen, ein Mainboard von hinten zu verkabeln sollte man wissen, dass es spätestens beim internen USB Probleme auftreten können. Der Stecker fürs interne USB ist halt klobig und wird senkrecht auf Mobo gesteckt. Das Kabel geht ebenfalls senkrecht weg. Hinten ist aber nicht sehr viel Platz zwischen Rückwand und Mainboardrückseite. Da muss man ein wenig quetschen. Quetschen ist etwas, was weder Kabel noch Buchsen gerne haben. Lieber einen 90° Adapter kaufen für 5¤, das lässt Kabel und Buchse länger leben!
Leider habe ich kein E-ATX Board zur Hand, aber je nachdem wie die Anschlüsse auf einem E-ATX Board seitlich zu den Lüftern gehen, könnte es auch hier Platzprobleme geben. Ich muss da insbesondere an SATA Stecker denken, die gerne mal seitlich am Mainboard eingesteckt werden. Sicherlich weniger ein Problem mit gewinkelten Steckern, aber die muss man erstmal haben.

Apropos Kabelmanagement, das läuft bei dem Gehäuse wirklich unter "Budget". Es sind keine Gummiabdeckungen vorhanden und nur wenig Punkte geschaffen worden um Kabelbinder und (mitgelieferte!) Klettkabelbinder zu befestigen. Die Punkte sind allesamt rußen rum an den Durchführungen angebracht. Das lässt es hinterher immer unordentlich wirken, weil man das letztendlich sehen kann, egal wie gut man das macht.
Über die Länge seiner Grafikkarte muss man sich ebenfalls kaum Gedanken machen, das Endorfy lässt wirklich lange Bretter zu.
Die Grafikkarten lassen sich laut Webseite auch hochkant verbauen. Riserkabel und Befestigungsmaterial muss dafür separat besorgt werden. Wie man das genau geht, muss man aber anscheinend ausknobeln, in der Anleitung gibt es dazu keinen Hinweis.
Staubfilter ist unten vorhanden, zum ausziehen, sehr schön!. Oben und seitlich sollen das anscheinend kleinere Löcher im Gehäuse regeln&.naja, das wird leider nicht gut funktionieren wie ich aus der Erfahrung weiß.
Fazit: Rundum ein gelungenes Gehäuse für den PC Bau, wenn man etwas auf den Euro achten möchte und sein Geld lieber direkt in die zu verbauende Hardware steckt. So oder so muss man dran denken, hier noch ein paar Lüfter zu kaufen. Die Preis Leistung stimmt in den meisten Punkten und man bekommt ein wirklich schönes Gehäuse für das Geld! Das mit den Staubfiltern und dem Kabelmanagement könnte schöner gelöst sein, aber hey für aktuell 90¤ immer noch gut!
    
  
5 5
     am 29.06.2026
Produkttester
Das Gehäuse ENDORFY Aquarius 8000 Flex habe ich im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion zur Verfügung gestellt bekommen. Auf mein Testurteil hat dies jedoch keinen Einfluss.

Lieferumfang & Design:
Das Gehäuse wird in einer recht großen Verpackung geliefert, die aber letztlich durch die sehr gute Polsterung an allen Seiten zu erklären ist. Der Lieferumfang fällt überschaubar aus, bietet jedoch alles, was für die Montage benötigt wird. Neben Kabelbindern, verschiedenen Schraubentypen und Abstandshülsen, einem Reinigungstuch und einer Kurzbeschreibung, sind bereits vorinstallierte RGB- und Lüftercontrollerboards beigefügt, was die spätere Installation und den Anschluss der Lüfter deutlich erleichtert.
Mit seinem Design kann das Gehäuse voll überzeugen. Insbesondere das gebogene Glaspanel ist ein echter Hingucker und eröffnet in Verbindung mit dem gläsernen Seitenpanel die Möglichkeit seine Hardware zu präsentieren. Durch das üppige Platzangebot entsteht zudem die Möglichkeit umfangreichere bzw. extravagantere PC Builds zu erstellen.

Ausstattung und Aufbau:
Das ENDORFY Aquarius 8000 Flex bietet auf Grund seiner Abmessungen die Möglichkeit alle gängigen Mainboardgrößen inklusive E-ATX zu verbauen. Auch hinsichtlich High Performance Grafikkarten bleiben keine Wünsche offen. Bei einer maximalen GPU-Länge von 450 mm steht genug Platz für sehr große Karten zur Verfügung. Für CPU Lüfter bietet eine maximale Bauhöhe von 179 mm ebenso genug Raum für Hochleistungsluftkühler.

Das Gehäuse wird gänzlich ohne vorinstallierte Lüfter geliefert, und richtet sich daher eher an Anwender, die ihre Kühlung individuell planen möchten. Installierbar sind an der Rückseite ein 120 mm oder 140 mm Lüfter, an der Unterseite drei 120 mm oder 140 mm Lüfter, ebenso an der Oberseite, sowie entweder drei 120 mm oder zwei 140 mm an der Seite. Bedingt durch die Glasfront befinden sich die Frontlüfter an der Seite. Alternativ lassen sich Radiatoren an der Rückseite (120 mm oder 140 mm), an der Oberseite (120/240/280/360/420 mm) und an der Seite (120/240/280/360 mm) installieren. An der Unterseite ist hingegen keine Radiatormontage vorgesehen.

Beim Thema Staubschutz fällt auf, dass lediglich an der Unterseite ein einigermaßen feiner Staubfilter installiert ist, der durch seitliches Herausschieben entfernt werden kann. Beim Reinschieben rastet er in der Endposition sauber ein.
Zwar sind auch das Ober- und das Seitenpanel mit fein perforierten Flächen ausgestattet, verzichten jedoch auf einen zusätzlichen Staubfilter, stattdessen handelt es sich lediglich um eng gesetzte Bohrungen mit geringem Durchmesser. Für gröbere Staubpartikel dürfte dies sicherlich ausreichend sein, wie effektiv jedoch feiner Staub zurückgehalten wird, wird sich erst im Langzeiteinsatz zeigen. Da sich das Gehäuse mit seinem Design aber ohnehin nicht an Nutzer richtet, die ihr System unter dem Tisch platzieren und dann erstmal für Jahre auf Wartung und Pflege verzichten, dürfte dieser Faktor für die Zielgruppe vernachlässigbar sein.
Der Staubfilter an der Unterseite ist jedenfalls feiner, als an Seiten- und Oberpanel.
Positiv fällt die werkzeuglose Demontage der Seiten- und des Oberpanels auf. Hier kommen jeweils Doppel-Dornhalterungen zum Einsatz (zwei Dorne nahe beieinander), wodurch eine sichere, aber eben auch einfach zu lösende Verbindung zustande kommt. Leichtes Spiel bleibt jedoch vorhanden.
Zu beachten ist auch, dass die beiden Seitenteile erst entfernt werden können, wenn das Oberteil entfernt wurde. Dies hängt auf der einen Seite damit zusammen, dass man nur von oben (nach Entfernung des Oberteils) eine Greifmöglichkeit zum Lösen der Seitenteile hat, auf der anderen Seite damit, dass einer der vorher beschriebenen Dorne im Falle des Glaspanels noch einmal durch eine Halterung durchgedrückt werden muss, die mit dem Glaspanel verbunden ist.

Unter dem Oberteil befindet sich noch die Lüfterhalterung, die leider nicht entfernt werden kann. Allerdings kann man durch die drei lüfterbedingt großen Öffnungen auch von der Oberseite in das Gehäuse reingreifen und entsprechende Arbeiten vornehmen.
Die Front ist mit Schrauben befestigt. Deren Entfernung verursacht also etwas mehr Aufwand.
Die Verarbeitung ist tadellos.

Die äußeren Anschlüsse, inklusive Einschaltknopf, befinden sich an der Seite unterhalb vom Glaspanel. Tendenziell eignet sich das Gehäuse also eher zur Platzierung auf, als unter dem Tisch, was natürlich gerade auch in Anbetracht des generellen Designs nicht verwunderlich ist. Der Einschaltknopf ist mit dem Endorfy Logo bedruckt.
Als Anschlüsse gibt es einen USB-C, zwei USB-A und eine 3,5 mm Audiobuchse. Abgerundet wird das Panel durch einen RGB-Mode/Reset Knopf und den vorher erwähnten Einschaltknopf.

Installation:
Das Netzteil kann sowohl von der Seite, als auch von hinten eingeschoben und dort mit dem vorinstallierten Befestigungskranz verschraubt werden.
An der Seite, hinter der Mainboard Aufnahme, lassen sich zwei SSD installieren, unter der Front ist zudem noch Festplattenkäfig installiert, der zwei HDD plus eine SSD aufnehmen kann. Der Käfig selbst lässt sich entfernen, die entsprechenden Schrauben befinden sich an der Unterseite, und werden durch das Entfernen des Staubschutzes sichtbar. Merkwürdig ist, dass nur eine der zwei HDD befestigt werden kann. Die zweite HDD wird einfach oben auf den Festplattenkäfig gelegt. Sofern das Gehäuse nicht bewegt wird, stellt das natürlich keine Einschränkung da, man sollte dies allerdings bedenken, wenn man den Computer transportieren möchte.

An der Unterseite befindet sich eine großflächige Polsterung, wodurch ein sicherer Stand des Gehäuses auf verschiedenen Oberflächen gewährleistet ist und ein eventuelles Abrutschen verhindert wird.

Fazit:
Beim Endorfy Aquarius 8000 Flex handelt es sich um ein solides und durchdachtes Gehäuse. Positiv fallen neben Design, Aufbau und Verarbeitung die 10 installierbaren Lüfter, die Möglichkeit der vertikalen Installation der Grafikkarte, die Unterstützung von Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen und die Glasfront mit gebogenen Kanten auf.
Negativ das leichte Spiel des Toppanels und des Einschaltknopfes, sowie die fehlende Möglichkeit eine der HDDs fest zu installieren. Auch der nur bedingt vorhandene Staubschutz ist zu bemängeln, hier wären feine Mesh-Einsätze zumindest an der Seite wünschenswert gewesen.
Alles in allem handelt es sich aber um sehr gutes Gehäuse, welches nur durch wenige, je nach Nutzerbedürfnis vernachlässigbare, Schwächen auffällt.
    
  
5 5
     am 27.06.2026
Produkttester
Endorfy Aquarius 8000 Flex Test I Testers Keeper

Design

Das Aquarius 8000 Flex hat mich direkt angesprochen. Das Design ist modern, aber nicht übertrieben. Viele Gehäuse setzen mittlerweile auf möglichst auffällige Formen und jede Menge RGB, hier wirkt alles deutlich stimmiger. Die große Glasfläche sorgt dafür, dass die verbaute Hardware gut sichtbar ist, ohne dass das Gehäuse dabei zu verspielt wirkt. Kritik an der Glasfront, es sind 2 einzelne Scheiben und nicht eine große, daher stört in der Optik die Schnittstelle wo beide Scheiben zusammen kommen.

Mir gefällt vor allem, dass es sowohl in ein Gaming-Setup als auch auf einen etwas schlichteren Schreibtisch passt. Das Design wirkt durchdacht und dürfte auch in ein paar Jahren noch zeitgemäß aussehen. Gerade die Kombination aus klaren Linien und dem offenen Innenraum sorgt für einen hochwertigen Gesamteindruck. Auch Freunde, die meinen neuen Rechner gesehen haben, haben das Gehäuse direkt positiv erwähnt. Es schafft den Spagat zwischen modernem Gaming-Look und einer gewissen Schlichtheit, die man nicht bei jedem Gehäuse findet.

Verarbeitung

Die Verarbeitung macht insgesamt einen guten Eindruck. Beim Zusammenbau ist mir nichts Negatives aufgefallen. Die Seitenteile sitzen ordentlich, die Materialien wirken stabil und es gibt keine scharfen Kanten oder Stellen, die billig wirken.

Natürlich gibt es Gehäuse, die noch hochwertiger verarbeitet sind, diese kosten dann aber meist auch deutlich mehr. Für den Preis bekommt man hier meiner Meinung nach eine wirklich solide Qualität.

Besonders positiv fand ich, dass sich die Seitenteile leicht entfernen und wieder anbringen lassen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber gerade beim Zusammenbau oder späteren Aufrüstungen einen Unterschied. Insgesamt vermittelt das Gehäuse einen robusten Eindruck und wirkt so, als würde es problemlos mehrere Hardware-Generationen überstehen.

Montage

Der Zusammenbau verlief überraschend entspannt. Durch den großzügigen Innenraum hatte ich zu keiner Zeit Probleme mit dem Einbau der Komponenten. Auch größere Hardware findet problemlos Platz.

Positiv aufgefallen ist mir außerdem das Kabelmanagement. Hinter dem Mainboard steht ausreichend Platz zur Verfügung, wodurch sich die Kabel relativ einfach sauber verlegen lassen. Das sorgt nicht nur für einen aufgeräumten Look, sondern verbessert auch den Luftstrom im Gehäuse.

Ein echter Pluspunkt ist der bereits integrierte ARGB- und PWM-Hub. Dadurch konnten Lüfter und Beleuchtung direkt angeschlossen werden, ohne dass ich zusätzliches Zubehör kaufen musste. Das spart nicht nur Geld, sondern sorgt auch für einen deutlich aufgeräumteren Innenraum.

Etwas schade finde ich allerdings, dass Endorfy keine GPU-Stütze mitliefert. Gerade moderne High-End-Grafikkarten werden immer größer und schwerer, weshalb eine entsprechende Halterung mittlerweile ein sinnvolles Extra wäre. Natürlich lässt sich eine GPU-Stütze problemlos nachrüsten, aber bei einem Gehäuse dieser Klasse hätte sie das Gesamtpaket noch einmal abgerundet.

Ebenfalls fehlt die Möglichkeit zur vertikalen GPU-Montage. Wer seine Grafikkarte vertikal verbauen möchte, muss das passende Zubehör separat kaufen. Gerade weil viele Gamer ihre Hardware gerne präsentieren, wäre diese Funktion eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Leistung

Beim Thema Airflow gibt es wenig zu beanstanden. Das Gehäuse bietet viele Möglichkeiten zur Lüftermontage und sorgt für einen guten Luftstrom. Selbst unter Last bleiben die Temperaturen meiner Komponenten auf einem angenehmen Niveau.

Gerade bei leistungsstärkerer Hardware ist das ein wichtiger Punkt. Hier merkt man, dass das Gehäuse nicht nur gut aussehen soll, sondern auch funktional durchdacht wurde.

Während der bisherigen Nutzung hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Wärme im Gehäuse staut. Die Luftzirkulation funktioniert zuverlässig und sorgt dafür, dass Prozessor und Grafikkarte ausreichend gekühlt werden. Das macht sich nicht nur bei den Temperaturen bemerkbar, sondern auch bei der Lautstärke des gesamten Systems.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Für mich gehört das Preis-Leistungs-Verhältnis zu den größten Stärken des Aquarius 8000 Flex. Man bekommt viel Platz, eine gute Verarbeitung, starken Airflow und praktische Extras wie den integrierten ARGB- und PWM-Hub, ohne direkt in deutlich höhere Preisregionen wechseln zu müssen.

Im direkten Vergleich mit anderen Gehäusen in dieser Preisklasse wirkt das Gesamtpaket sehr ausgewogen. Endorfy hat sich hier auf die Dinge konzentriert, die im Alltag wirklich wichtig sind, anstatt mit unnötigen Features den Preis künstlich in die Höhe zu treiben.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Nach knapp zwei Wochen Nutzung kann ich natürlich noch keine Aussage zur Langzeithaltbarkeit treffen. Der bisherige Eindruck ist allerdings ziemlich gut. Das Gehäuse wirkt stabil und macht nicht den Eindruck, als würde es nach kurzer Zeit Verschleißerscheinungen zeigen.

Verglichen mit ähnlichen Modellen von Corsair, be quiet! oder Fractal Design muss sich das Aquarius 8000 Flex meiner Meinung nach nicht verstecken. Einige Konkurrenten bieten zwar zusätzliche Features, kosten dafür aber oft deutlich mehr. Genau deshalb halte ich das Aquarius 8000 Flex für eine interessante Alternative, wenn man ein modernes Gehäuse mit guter Ausstattung sucht, ohne viel Geld auszugeben.

Fazit

Mein neues Endorfy Aquarius 8000 Flex von Mindfactory ist nun knapp zwei Wochen im Einsatz und ich bin sehr zufrieden mit dem Gehäuse. Der Aufbau war unkompliziert, das Gehäuse bietet viel Platz und der Airflow funktioniert genau so, wie ich er wie er funktionieren soll. Besonders positiv sind mir der integrierte ARGB- und PWM-Hub sowie das durchdachte Innenraumkonzept aufgefallen.

Die fehlende GPU-Stütze und die nicht vorhandene Möglichkeit zur vertikalen Grafikkartenmontage ab Werk sind für mich die einzigen echten praktischen Kritikpunkte, optisch stört die Schnittstelle der beiden Scheiben etwas. GPU Stütze und die vertikale Halterung lassen sich zwar nachrüsten, hätte aber direkt im Lieferumfang dabei sein können.

Abgesehen davon macht das Gehäuse bisher einen hervorragenden Eindruck und bietet ein starkes Gesamtpaket zu einem fairen Preis.
    
  
5 5
     am 26.06.2026
Produkttester
ENDORFY Aquarius 8000 Flex Test

Im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion von Heise Mindfactory hatte ich die Möglichkeit, das ENDORFY Aquarius 8000 Flex genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei handelt es sich um ein modernes Showcase-Gehäuse, das vor allem durch sein außergewöhnliches Design mit gebogener Glasfront und großem Sichtfenster auffällt. Das Gehäuse richtet sich an Anwender, die ihre Hardware nicht nur leistungsstark verbauen, sondern auch optisch ansprechend präsentieren möchten. Nach dem Auspacken, dem Zusammenbau und einer ausführlichen Betrachtung möchte ich meine Eindrücke zu Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und Preis-Leistungs-Verhältnis schildern.

Bereits beim Auspacken hinterlässt das Aquarius 8000 Flex einen hochwertigen Eindruck. Die Verpackung schützt das Gehäuse zuverlässig vor Transportschäden, und alle Einzelteile waren sicher verstaut. Das Zubehör ist übersichtlich organisiert und beinhaltet die notwendigen Schrauben und Montagematerialien für den Zusammenbau eines modernen Gaming- oder Workstation-PCs.

Design

Das Design ist für mich eines der größten Highlights des Gehäuses. Besonders die gebogene Glasfront in Kombination mit dem Seitenteil aus gehärtetem Glas sorgt für einen sehr modernen und hochwertigen Look. Dadurch erhält man einen nahezu ungehinderten Blick auf die verbauten Komponenten. Das Gehäuse erinnert optisch an deutlich teurere Showcase-Gehäuse und eignet sich hervorragend für RGB-Beleuchtung oder aufwendig gestaltete PC-Builds.

Auch die Platzierung der Anschlüsse gefällt mir gut. Das I/O-Panel befindet sich seitlich und ist dadurch leicht erreichbar. Neben USB-A-Anschlüssen steht auch ein moderner USB-C-Anschluss zur Verfügung. Insgesamt wirkt das Gehäuse elegant, ohne überladen zu sein. Die Kombination aus Glas und Metall sorgt für eine gelungene Mischung aus Stabilität und hochwertiger Optik.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität fällt insgesamt sehr positiv aus. Die Metallteile wirken stabil und ausreichend dick, sodass das Gehäuse einen robusten Eindruck hinterlässt. Die Glasflächen sind sauber verarbeitet und weisen keine scharfen Kanten auf. Auch die Lackierung macht einen hochwertigen Eindruck und zeigte bei meinem Test keine sichtbaren Mängel.

Die Seitenteile lassen sich problemlos entfernen und wieder montieren. Alle Übergänge sind sauber verarbeitet und die einzelnen Bauteile sitzen passgenau. Für ein Gehäuse dieser Preisklasse liefert ENDORFY hier eine überzeugende Qualität ab.

Montage

Bei der Montage punktet das Aquarius 8000 Flex mit seinem großzügigen Innenraum. Es unterstützt zahlreiche Mainboard-Formate, darunter ATX, Micro-ATX und sogar E-ATX. Dadurch eignet es sich sowohl für klassische Gaming-Systeme als auch für leistungsstarke High-End-Konfigurationen.

Besonders positiv ist das große Platzangebot für Grafikkarten. Mit einer maximalen Grafikkartenlänge von bis zu 450 mm lassen sich selbst aktuelle High-End-Modelle problemlos verbauen. Auch beim Kabelmanagement bietet das Gehäuse ausreichend Platz hinter dem Mainboard-Tray, sodass ein sauberer Aufbau problemlos möglich ist.

Die Montage der Komponenten verlief insgesamt unkompliziert. Sämtliche Schraubpunkte sind gut erreichbar und die Kabelführung ist durchdacht. Wer bereits Erfahrung beim Zusammenbau eines PCs hat, wird hier keinerlei Probleme haben. Aber auch Einsteiger dürften dank des großzügigen Innenraums gut zurechtkommen.

Kühlung und Leistung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kühlleistung. Das Aquarius 8000 Flex bietet Platz für bis zu zehn Lüfter und unterstützt Radiatoren bis zu einer Größe von 420 mm. Damit eignet sich das Gehäuse sowohl für leistungsstarke Luftkühlungen als auch für umfangreiche Wasserkühlungssysteme.

Durch die großzügigen Belüftungsöffnungen im oberen und unteren Bereich kann die Luft effektiv durch das Gehäuse strömen. Dies sorgt für eine gute Kühlleistung auch bei leistungsstarker Hardware. Besonders Nutzer aktueller Gaming-Grafikkarten oder moderner Mehrkern-Prozessoren profitieren von den umfangreichen Kühlungsmöglichkeiten.

Da es sich bei der Flex-Version um die Variante ohne vorinstallierte Lüfter handelt, kann jeder Anwender selbst entscheiden, welche Lüfter und Beleuchtung zum Einsatz kommen sollen. Das erhöht die Flexibilität und ermöglicht individuelle Konfigurationen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich als gelungen. Für rund 100 Euro erhält man ein modernes Showcase-Gehäuse mit hochwertiger Glasoptik, großzügigem Innenraum, hoher Hardware-Kompatibilität und umfangreichen Kühlmöglichkeiten. Gerade im Vergleich zu deutlich teureren Konkurrenzprodukten bietet das Aquarius 8000 Flex viele Funktionen, die sonst oft erst in höheren Preisregionen zu finden sind.

Natürlich muss man berücksichtigen, dass keine Lüfter im Lieferumfang enthalten sind. Wer ohnehin eigene Lüfter oder eine individuelle RGB-Lösung verwenden möchte, wird dies jedoch eher als Vorteil betrachten.

Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten

Im Vergleich zu anderen Showcase-Gehäusen dieser Preisklasse überzeugt das Aquarius 8000 Flex durch seine moderne Optik und die hohe Flexibilität bei der Hardwareauswahl. Die stabile Konstruktion und die hochwertigen Materialien lassen auf eine lange Lebensdauer schließen. Besonders die Kombination aus Metallrahmen und gehärtetem Glas vermittelt einen langlebigen Eindruck.

Während viele Konkurrenzmodelle entweder weniger Platz für große Komponenten bieten oder deutlich teurer sind, gelingt ENDORFY hier ein guter Kompromiss aus Design, Funktionalität und Preis.

Fazit

Mein ENDORFY Aquarius 8000 Flex Test zeigt, dass dieses Gehäuse vor allem durch sein modernes Design, die hochwertige Verarbeitung und die ausgezeichnete Hardware-Kompatibilität überzeugt. Die großzügigen Platzverhältnisse, die Unterstützung großer Radiatoren und Grafikkarten sowie die ansprechende Glasoptik machen das Gehäuse zu einer attraktiven Wahl für Gaming- und High-End-PCs. Wer ein modernes Showcase-Gehäuse mit viel Platz und guter Kühlleistung sucht, erhält mit dem Aquarius 8000 Flex ein überzeugendes Gesamtpaket zu einem mehr als fairen Preis.
    
  
5 5
     am 29.06.2026
Produkttester
Als erstes muss ich erwähnen, dass ich das Endorfy Aquarius 8000 Flex im Rahmen des "Testers Keepers" Programm erhalten habe. Auf meine Bewertung hat dies allerdings keinen Einfluss.

Angekommen ist ein großer, brauner Karton mit einfachem monochromen Bildaufdruck von dem, was innen zu erwarten ist. Die Kartonage selber ist stabil und dick. Die ein oder andere bereits eingedellte Ecke zeigt auch, dass es nötig ist so gut zu verpacken, selbst bei gutem Transportdienstleister.
Innen werden die empfindlichen Glasteile noch mit extra Schaumstoff gesichert. Leider ist es Schaumstoff, andere schaffen das auch umweltschonender mit Kartonage. Richtig gut ist aber, dass die Tragegriffe im Karton nach innen ausgespart sind und man die wirklich zum Tragen nutzen kann! Mag ein sehr kleines Detail sein, aber man wird es sehr zu schätzen wissen, wenn man das Paket vom Paketshop zum Auto tragen muss.
Wenn man es geschafft hat, das enorme Gehäuse aus dem Karton zu bekommen erwartet einen überraschend wenig. Gehäuse ja, aber das war es im Grunde auch schon. Keine Kiste mit Zubehör, keine hübsch bunte Anleitung, keine separat verpackten Einzelteile. Das wenige Zubehör ist stattdessen in einem Plastikbeutel innen per Kabelbinder befestigt und wirft für mich die Frage auf: Wäre eine 20ct Plastikdose mit Fächern wirklich jetzt der Mehraufwand gewesen? Drinnen sind ein paar Schrauben fürs Mainboard und Kabelbinder für das Kabelmanagement. Einige der Schraubentypen wird man nicht sofort brauchen, sondern vielleicht mal irgendwann.
Sieht man sich das Gehäuse genauer an, merkt man: Das Teil soll nur auf dem Tisch stehen! Die USB-Anschlüsse und Knöpfe sind nämlich im Gehäusefuß untergebracht. Die sind so weit solide: 1x USB C mit 10 GBs und 2x USB A. Laut Mindfactory sollten das USB 3.2 sein, laut Handbuch 3.1, aber die Farbe der Inlays ist schwarz und es wären demnach USB 2.0. Ich schätze mal das Handbuch liegt hierbei richtig. Neben dem Powerknopf gibt es noch einen Resetknopf. Dieser darf alternativ an den integrierten ARGB Hub/Controller angeschlossen werden um die Beleuchtung zu steuern, dann hat man allerdings keinen Resetknopf mehr. Das ist definitiv keine Entscheidung die ich mitgetragen hätte.
Es ist wirklich schön und wirkt sauber und gut verarbeitet. Die gebogene vordere Scheibe die sehr passgenau in die Seitenscheibe übergeht, sorgt wirklich für einen Wow- Effekt. Da die Knöpfe und Buchsen aber seitlich angebracht sind, ist die zu bevorzugende Richtung hier rechts und längs vom Nutzer.
Deckel, und Glaspanels lassen sich einfach abziehen. Also einfach heißt hier nicht leichtgängig, aber man muss keine heimliche Schraubensicherung befürchten. Das der Deckel abgenommen werden muss, um die Seitenscheibe zu öffnen und die Frontscheibe zu entfernen ist etwas ungewöhnlich. Ebenso die integrierten ARGB und Fan-Hubs, die sind gewiss auch nicht Standard heutzutage. Eigentlich schade, sind die Teile doch sehr praktisch und man bekommt ja auch eine ganze Ladung Lüfter in das Gehäuse rein. Insgesamt 10 Lüfter würde man da rein bekommen, wenn man denn will.
Ich persönlich finde die Flex Variante hierbei auch besser, denn die hat keine Lüfter mit dabei. Ich bin recht pingelig was Lüfter angeht und verbaue da lieber selber gute, als mittelmäßige Lüfter im Nachhinein austauschen zu müssen.
Einen echten Filter für die Lüfter gibt es nur unten, schade, da man doch oben so gut seine 360er oder 420! AIO reinsaugen lassen kann für frische Lüft.

Sollte man noch normale 3,5" oder 2,5" HDDs nutzen, kann man diese in einen separaten Käfig hinter dem Netzteil unterbringen. Sicherlich auch nicht mehr normal heutzutage.
Das Netzteil wird übrigens sehr bequem mit einer Blende von hinten eingesetzt. Das darf dann auch gerne etwas länger ausfallen, Platz ist da genügend. Man muss sich nur die Frage beantworten, ob man lieber frische Luft von unten ansaugen möchte oder Luft auf dem Gehäuse raus saugen möchte.
Das Gehäuse ist geeignet für Mainboards bis E-ATX und für rückseitige Anschlüsse. Sollte man an dieser Stelle mit dem Gedanken spielen, ein Mainboard von hinten zu verkabeln sollte man wissen, dass es spätestens beim internen USB Probleme auftreten können. Der Stecker fürs interne USB ist halt klobig und wird senkrecht auf Mobo gesteckt. Das Kabel geht ebenfalls senkrecht weg. Hinten ist aber nicht sehr viel Platz zwischen Rückwand und Mainboardrückseite. Da muss man ein wenig quetschen. Quetschen ist etwas, was weder Kabel noch Buchsen gerne haben. Lieber einen 90° Adapter kaufen für 5¤, das lässt Kabel und Buchse länger leben!
Leider habe ich kein E-ATX Board zur Hand, aber je nachdem wie die Anschlüsse auf einem E-ATX Board seitlich zu den Lüftern gehen, könnte es auch hier Platzprobleme geben. Ich muss da insbesondere an SATA Stecker denken, die gerne mal seitlich am Mainboard eingesteckt werden. Sicherlich weniger ein Problem mit gewinkelten Steckern, aber die muss man erstmal haben.

Apropos Kabelmanagement, das läuft bei dem Gehäuse wirklich unter "Budget". Es sind keine Gummiabdeckungen vorhanden und nur wenig Punkte geschaffen worden um Kabelbinder und (mitgelieferte!) Klettkabelbinder zu befestigen. Die Punkte sind allesamt rußen rum an den Durchführungen angebracht. Das lässt es hinterher immer unordentlich wirken, weil man das letztendlich sehen kann, egal wie gut man das macht.
Über die Länge seiner Grafikkarte muss man sich ebenfalls kaum Gedanken machen, das Endorfy lässt wirklich lange Bretter zu.
Die Grafikkarten lassen sich laut Webseite auch hochkant verbauen. Riserkabel und Befestigungsmaterial muss dafür separat besorgt werden. Wie man das genau geht, muss man aber anscheinend ausknobeln, in der Anleitung gibt es dazu keinen Hinweis.
Staubfilter ist unten vorhanden, zum ausziehen, sehr schön!. Oben und seitlich sollen das anscheinend kleinere Löcher im Gehäuse regeln&.naja, das wird leider nicht gut funktionieren wie ich aus der Erfahrung weiß.
Fazit: Rundum ein gelungenes Gehäuse für den PC Bau, wenn man etwas auf den Euro achten möchte und sein Geld lieber direkt in die zu verbauende Hardware steckt. So oder so muss man dran denken, hier noch ein paar Lüfter zu kaufen. Die Preis Leistung stimmt in den meisten Punkten und man bekommt ein wirklich schönes Gehäuse für das Geld! Das mit den Staubfiltern und dem Kabelmanagement könnte schöner gelöst sein, aber hey für aktuell 90¤ immer noch gut!
    
  
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     am 29.06.2026
Produkttester
Das Gehäuse ENDORFY Aquarius 8000 Flex habe ich im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion zur Verfügung gestellt bekommen. Auf mein Testurteil hat dies jedoch keinen Einfluss.

Lieferumfang & Design:
Das Gehäuse wird in einer recht großen Verpackung geliefert, die aber letztlich durch die sehr gute Polsterung an allen Seiten zu erklären ist. Der Lieferumfang fällt überschaubar aus, bietet jedoch alles, was für die Montage benötigt wird. Neben Kabelbindern, verschiedenen Schraubentypen und Abstandshülsen, einem Reinigungstuch und einer Kurzbeschreibung, sind bereits vorinstallierte RGB- und Lüftercontrollerboards beigefügt, was die spätere Installation und den Anschluss der Lüfter deutlich erleichtert.
Mit seinem Design kann das Gehäuse voll überzeugen. Insbesondere das gebogene Glaspanel ist ein echter Hingucker und eröffnet in Verbindung mit dem gläsernen Seitenpanel die Möglichkeit seine Hardware zu präsentieren. Durch das üppige Platzangebot entsteht zudem die Möglichkeit umfangreichere bzw. extravagantere PC Builds zu erstellen.

Ausstattung und Aufbau:
Das ENDORFY Aquarius 8000 Flex bietet auf Grund seiner Abmessungen die Möglichkeit alle gängigen Mainboardgrößen inklusive E-ATX zu verbauen. Auch hinsichtlich High Performance Grafikkarten bleiben keine Wünsche offen. Bei einer maximalen GPU-Länge von 450 mm steht genug Platz für sehr große Karten zur Verfügung. Für CPU Lüfter bietet eine maximale Bauhöhe von 179 mm ebenso genug Raum für Hochleistungsluftkühler.

Das Gehäuse wird gänzlich ohne vorinstallierte Lüfter geliefert, und richtet sich daher eher an Anwender, die ihre Kühlung individuell planen möchten. Installierbar sind an der Rückseite ein 120 mm oder 140 mm Lüfter, an der Unterseite drei 120 mm oder 140 mm Lüfter, ebenso an der Oberseite, sowie entweder drei 120 mm oder zwei 140 mm an der Seite. Bedingt durch die Glasfront befinden sich die Frontlüfter an der Seite. Alternativ lassen sich Radiatoren an der Rückseite (120 mm oder 140 mm), an der Oberseite (120/240/280/360/420 mm) und an der Seite (120/240/280/360 mm) installieren. An der Unterseite ist hingegen keine Radiatormontage vorgesehen.

Beim Thema Staubschutz fällt auf, dass lediglich an der Unterseite ein einigermaßen feiner Staubfilter installiert ist, der durch seitliches Herausschieben entfernt werden kann. Beim Reinschieben rastet er in der Endposition sauber ein.
Zwar sind auch das Ober- und das Seitenpanel mit fein perforierten Flächen ausgestattet, verzichten jedoch auf einen zusätzlichen Staubfilter, stattdessen handelt es sich lediglich um eng gesetzte Bohrungen mit geringem Durchmesser. Für gröbere Staubpartikel dürfte dies sicherlich ausreichend sein, wie effektiv jedoch feiner Staub zurückgehalten wird, wird sich erst im Langzeiteinsatz zeigen. Da sich das Gehäuse mit seinem Design aber ohnehin nicht an Nutzer richtet, die ihr System unter dem Tisch platzieren und dann erstmal für Jahre auf Wartung und Pflege verzichten, dürfte dieser Faktor für die Zielgruppe vernachlässigbar sein.
Der Staubfilter an der Unterseite ist jedenfalls feiner, als an Seiten- und Oberpanel.
Positiv fällt die werkzeuglose Demontage der Seiten- und des Oberpanels auf. Hier kommen jeweils Doppel-Dornhalterungen zum Einsatz (zwei Dorne nahe beieinander), wodurch eine sichere, aber eben auch einfach zu lösende Verbindung zustande kommt. Leichtes Spiel bleibt jedoch vorhanden.
Zu beachten ist auch, dass die beiden Seitenteile erst entfernt werden können, wenn das Oberteil entfernt wurde. Dies hängt auf der einen Seite damit zusammen, dass man nur von oben (nach Entfernung des Oberteils) eine Greifmöglichkeit zum Lösen der Seitenteile hat, auf der anderen Seite damit, dass einer der vorher beschriebenen Dorne im Falle des Glaspanels noch einmal durch eine Halterung durchgedrückt werden muss, die mit dem Glaspanel verbunden ist.

Unter dem Oberteil befindet sich noch die Lüfterhalterung, die leider nicht entfernt werden kann. Allerdings kann man durch die drei lüfterbedingt großen Öffnungen auch von der Oberseite in das Gehäuse reingreifen und entsprechende Arbeiten vornehmen.
Die Front ist mit Schrauben befestigt. Deren Entfernung verursacht also etwas mehr Aufwand.
Die Verarbeitung ist tadellos.

Die äußeren Anschlüsse, inklusive Einschaltknopf, befinden sich an der Seite unterhalb vom Glaspanel. Tendenziell eignet sich das Gehäuse also eher zur Platzierung auf, als unter dem Tisch, was natürlich gerade auch in Anbetracht des generellen Designs nicht verwunderlich ist. Der Einschaltknopf ist mit dem Endorfy Logo bedruckt.
Als Anschlüsse gibt es einen USB-C, zwei USB-A und eine 3,5 mm Audiobuchse. Abgerundet wird das Panel durch einen RGB-Mode/Reset Knopf und den vorher erwähnten Einschaltknopf.

Installation:
Das Netzteil kann sowohl von der Seite, als auch von hinten eingeschoben und dort mit dem vorinstallierten Befestigungskranz verschraubt werden.
An der Seite, hinter der Mainboard Aufnahme, lassen sich zwei SSD installieren, unter der Front ist zudem noch Festplattenkäfig installiert, der zwei HDD plus eine SSD aufnehmen kann. Der Käfig selbst lässt sich entfernen, die entsprechenden Schrauben befinden sich an der Unterseite, und werden durch das Entfernen des Staubschutzes sichtbar. Merkwürdig ist, dass nur eine der zwei HDD befestigt werden kann. Die zweite HDD wird einfach oben auf den Festplattenkäfig gelegt. Sofern das Gehäuse nicht bewegt wird, stellt das natürlich keine Einschränkung da, man sollte dies allerdings bedenken, wenn man den Computer transportieren möchte.

An der Unterseite befindet sich eine großflächige Polsterung, wodurch ein sicherer Stand des Gehäuses auf verschiedenen Oberflächen gewährleistet ist und ein eventuelles Abrutschen verhindert wird.

Fazit:
Beim Endorfy Aquarius 8000 Flex handelt es sich um ein solides und durchdachtes Gehäuse. Positiv fallen neben Design, Aufbau und Verarbeitung die 10 installierbaren Lüfter, die Möglichkeit der vertikalen Installation der Grafikkarte, die Unterstützung von Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen und die Glasfront mit gebogenen Kanten auf.
Negativ das leichte Spiel des Toppanels und des Einschaltknopfes, sowie die fehlende Möglichkeit eine der HDDs fest zu installieren. Auch der nur bedingt vorhandene Staubschutz ist zu bemängeln, hier wären feine Mesh-Einsätze zumindest an der Seite wünschenswert gewesen.
Alles in allem handelt es sich aber um sehr gutes Gehäuse, welches nur durch wenige, je nach Nutzerbedürfnis vernachlässigbare, Schwächen auffällt.
    
  
5 5
     am 27.06.2026
Produkttester
Endorfy Aquarius 8000 Flex Test I Testers Keeper

Design

Das Aquarius 8000 Flex hat mich direkt angesprochen. Das Design ist modern, aber nicht übertrieben. Viele Gehäuse setzen mittlerweile auf möglichst auffällige Formen und jede Menge RGB, hier wirkt alles deutlich stimmiger. Die große Glasfläche sorgt dafür, dass die verbaute Hardware gut sichtbar ist, ohne dass das Gehäuse dabei zu verspielt wirkt. Kritik an der Glasfront, es sind 2 einzelne Scheiben und nicht eine große, daher stört in der Optik die Schnittstelle wo beide Scheiben zusammen kommen.

Mir gefällt vor allem, dass es sowohl in ein Gaming-Setup als auch auf einen etwas schlichteren Schreibtisch passt. Das Design wirkt durchdacht und dürfte auch in ein paar Jahren noch zeitgemäß aussehen. Gerade die Kombination aus klaren Linien und dem offenen Innenraum sorgt für einen hochwertigen Gesamteindruck. Auch Freunde, die meinen neuen Rechner gesehen haben, haben das Gehäuse direkt positiv erwähnt. Es schafft den Spagat zwischen modernem Gaming-Look und einer gewissen Schlichtheit, die man nicht bei jedem Gehäuse findet.

Verarbeitung

Die Verarbeitung macht insgesamt einen guten Eindruck. Beim Zusammenbau ist mir nichts Negatives aufgefallen. Die Seitenteile sitzen ordentlich, die Materialien wirken stabil und es gibt keine scharfen Kanten oder Stellen, die billig wirken.

Natürlich gibt es Gehäuse, die noch hochwertiger verarbeitet sind, diese kosten dann aber meist auch deutlich mehr. Für den Preis bekommt man hier meiner Meinung nach eine wirklich solide Qualität.

Besonders positiv fand ich, dass sich die Seitenteile leicht entfernen und wieder anbringen lassen. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber gerade beim Zusammenbau oder späteren Aufrüstungen einen Unterschied. Insgesamt vermittelt das Gehäuse einen robusten Eindruck und wirkt so, als würde es problemlos mehrere Hardware-Generationen überstehen.

Montage

Der Zusammenbau verlief überraschend entspannt. Durch den großzügigen Innenraum hatte ich zu keiner Zeit Probleme mit dem Einbau der Komponenten. Auch größere Hardware findet problemlos Platz.

Positiv aufgefallen ist mir außerdem das Kabelmanagement. Hinter dem Mainboard steht ausreichend Platz zur Verfügung, wodurch sich die Kabel relativ einfach sauber verlegen lassen. Das sorgt nicht nur für einen aufgeräumten Look, sondern verbessert auch den Luftstrom im Gehäuse.

Ein echter Pluspunkt ist der bereits integrierte ARGB- und PWM-Hub. Dadurch konnten Lüfter und Beleuchtung direkt angeschlossen werden, ohne dass ich zusätzliches Zubehör kaufen musste. Das spart nicht nur Geld, sondern sorgt auch für einen deutlich aufgeräumteren Innenraum.

Etwas schade finde ich allerdings, dass Endorfy keine GPU-Stütze mitliefert. Gerade moderne High-End-Grafikkarten werden immer größer und schwerer, weshalb eine entsprechende Halterung mittlerweile ein sinnvolles Extra wäre. Natürlich lässt sich eine GPU-Stütze problemlos nachrüsten, aber bei einem Gehäuse dieser Klasse hätte sie das Gesamtpaket noch einmal abgerundet.

Ebenfalls fehlt die Möglichkeit zur vertikalen GPU-Montage. Wer seine Grafikkarte vertikal verbauen möchte, muss das passende Zubehör separat kaufen. Gerade weil viele Gamer ihre Hardware gerne präsentieren, wäre diese Funktion eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Leistung

Beim Thema Airflow gibt es wenig zu beanstanden. Das Gehäuse bietet viele Möglichkeiten zur Lüftermontage und sorgt für einen guten Luftstrom. Selbst unter Last bleiben die Temperaturen meiner Komponenten auf einem angenehmen Niveau.

Gerade bei leistungsstärkerer Hardware ist das ein wichtiger Punkt. Hier merkt man, dass das Gehäuse nicht nur gut aussehen soll, sondern auch funktional durchdacht wurde.

Während der bisherigen Nutzung hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Wärme im Gehäuse staut. Die Luftzirkulation funktioniert zuverlässig und sorgt dafür, dass Prozessor und Grafikkarte ausreichend gekühlt werden. Das macht sich nicht nur bei den Temperaturen bemerkbar, sondern auch bei der Lautstärke des gesamten Systems.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Für mich gehört das Preis-Leistungs-Verhältnis zu den größten Stärken des Aquarius 8000 Flex. Man bekommt viel Platz, eine gute Verarbeitung, starken Airflow und praktische Extras wie den integrierten ARGB- und PWM-Hub, ohne direkt in deutlich höhere Preisregionen wechseln zu müssen.

Im direkten Vergleich mit anderen Gehäusen in dieser Preisklasse wirkt das Gesamtpaket sehr ausgewogen. Endorfy hat sich hier auf die Dinge konzentriert, die im Alltag wirklich wichtig sind, anstatt mit unnötigen Features den Preis künstlich in die Höhe zu treiben.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

Nach knapp zwei Wochen Nutzung kann ich natürlich noch keine Aussage zur Langzeithaltbarkeit treffen. Der bisherige Eindruck ist allerdings ziemlich gut. Das Gehäuse wirkt stabil und macht nicht den Eindruck, als würde es nach kurzer Zeit Verschleißerscheinungen zeigen.

Verglichen mit ähnlichen Modellen von Corsair, be quiet! oder Fractal Design muss sich das Aquarius 8000 Flex meiner Meinung nach nicht verstecken. Einige Konkurrenten bieten zwar zusätzliche Features, kosten dafür aber oft deutlich mehr. Genau deshalb halte ich das Aquarius 8000 Flex für eine interessante Alternative, wenn man ein modernes Gehäuse mit guter Ausstattung sucht, ohne viel Geld auszugeben.

Fazit

Mein neues Endorfy Aquarius 8000 Flex von Mindfactory ist nun knapp zwei Wochen im Einsatz und ich bin sehr zufrieden mit dem Gehäuse. Der Aufbau war unkompliziert, das Gehäuse bietet viel Platz und der Airflow funktioniert genau so, wie ich er wie er funktionieren soll. Besonders positiv sind mir der integrierte ARGB- und PWM-Hub sowie das durchdachte Innenraumkonzept aufgefallen.

Die fehlende GPU-Stütze und die nicht vorhandene Möglichkeit zur vertikalen Grafikkartenmontage ab Werk sind für mich die einzigen echten praktischen Kritikpunkte, optisch stört die Schnittstelle der beiden Scheiben etwas. GPU Stütze und die vertikale Halterung lassen sich zwar nachrüsten, hätte aber direkt im Lieferumfang dabei sein können.

Abgesehen davon macht das Gehäuse bisher einen hervorragenden Eindruck und bietet ein starkes Gesamtpaket zu einem fairen Preis.
    
  
5 5
     am 26.06.2026
Produkttester
ENDORFY Aquarius 8000 Flex Test

Im Rahmen der Testers-Keepers-Aktion von Heise Mindfactory hatte ich die Möglichkeit, das ENDORFY Aquarius 8000 Flex genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei handelt es sich um ein modernes Showcase-Gehäuse, das vor allem durch sein außergewöhnliches Design mit gebogener Glasfront und großem Sichtfenster auffällt. Das Gehäuse richtet sich an Anwender, die ihre Hardware nicht nur leistungsstark verbauen, sondern auch optisch ansprechend präsentieren möchten. Nach dem Auspacken, dem Zusammenbau und einer ausführlichen Betrachtung möchte ich meine Eindrücke zu Design, Verarbeitung, Montage, Leistung und Preis-Leistungs-Verhältnis schildern.

Bereits beim Auspacken hinterlässt das Aquarius 8000 Flex einen hochwertigen Eindruck. Die Verpackung schützt das Gehäuse zuverlässig vor Transportschäden, und alle Einzelteile waren sicher verstaut. Das Zubehör ist übersichtlich organisiert und beinhaltet die notwendigen Schrauben und Montagematerialien für den Zusammenbau eines modernen Gaming- oder Workstation-PCs.

Design

Das Design ist für mich eines der größten Highlights des Gehäuses. Besonders die gebogene Glasfront in Kombination mit dem Seitenteil aus gehärtetem Glas sorgt für einen sehr modernen und hochwertigen Look. Dadurch erhält man einen nahezu ungehinderten Blick auf die verbauten Komponenten. Das Gehäuse erinnert optisch an deutlich teurere Showcase-Gehäuse und eignet sich hervorragend für RGB-Beleuchtung oder aufwendig gestaltete PC-Builds.

Auch die Platzierung der Anschlüsse gefällt mir gut. Das I/O-Panel befindet sich seitlich und ist dadurch leicht erreichbar. Neben USB-A-Anschlüssen steht auch ein moderner USB-C-Anschluss zur Verfügung. Insgesamt wirkt das Gehäuse elegant, ohne überladen zu sein. Die Kombination aus Glas und Metall sorgt für eine gelungene Mischung aus Stabilität und hochwertiger Optik.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität fällt insgesamt sehr positiv aus. Die Metallteile wirken stabil und ausreichend dick, sodass das Gehäuse einen robusten Eindruck hinterlässt. Die Glasflächen sind sauber verarbeitet und weisen keine scharfen Kanten auf. Auch die Lackierung macht einen hochwertigen Eindruck und zeigte bei meinem Test keine sichtbaren Mängel.

Die Seitenteile lassen sich problemlos entfernen und wieder montieren. Alle Übergänge sind sauber verarbeitet und die einzelnen Bauteile sitzen passgenau. Für ein Gehäuse dieser Preisklasse liefert ENDORFY hier eine überzeugende Qualität ab.

Montage

Bei der Montage punktet das Aquarius 8000 Flex mit seinem großzügigen Innenraum. Es unterstützt zahlreiche Mainboard-Formate, darunter ATX, Micro-ATX und sogar E-ATX. Dadurch eignet es sich sowohl für klassische Gaming-Systeme als auch für leistungsstarke High-End-Konfigurationen.

Besonders positiv ist das große Platzangebot für Grafikkarten. Mit einer maximalen Grafikkartenlänge von bis zu 450 mm lassen sich selbst aktuelle High-End-Modelle problemlos verbauen. Auch beim Kabelmanagement bietet das Gehäuse ausreichend Platz hinter dem Mainboard-Tray, sodass ein sauberer Aufbau problemlos möglich ist.

Die Montage der Komponenten verlief insgesamt unkompliziert. Sämtliche Schraubpunkte sind gut erreichbar und die Kabelführung ist durchdacht. Wer bereits Erfahrung beim Zusammenbau eines PCs hat, wird hier keinerlei Probleme haben. Aber auch Einsteiger dürften dank des großzügigen Innenraums gut zurechtkommen.

Kühlung und Leistung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kühlleistung. Das Aquarius 8000 Flex bietet Platz für bis zu zehn Lüfter und unterstützt Radiatoren bis zu einer Größe von 420 mm. Damit eignet sich das Gehäuse sowohl für leistungsstarke Luftkühlungen als auch für umfangreiche Wasserkühlungssysteme.

Durch die großzügigen Belüftungsöffnungen im oberen und unteren Bereich kann die Luft effektiv durch das Gehäuse strömen. Dies sorgt für eine gute Kühlleistung auch bei leistungsstarker Hardware. Besonders Nutzer aktueller Gaming-Grafikkarten oder moderner Mehrkern-Prozessoren profitieren von den umfangreichen Kühlungsmöglichkeiten.

Da es sich bei der Flex-Version um die Variante ohne vorinstallierte Lüfter handelt, kann jeder Anwender selbst entscheiden, welche Lüfter und Beleuchtung zum Einsatz kommen sollen. Das erhöht die Flexibilität und ermöglicht individuelle Konfigurationen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich als gelungen. Für rund 100 Euro erhält man ein modernes Showcase-Gehäuse mit hochwertiger Glasoptik, großzügigem Innenraum, hoher Hardware-Kompatibilität und umfangreichen Kühlmöglichkeiten. Gerade im Vergleich zu deutlich teureren Konkurrenzprodukten bietet das Aquarius 8000 Flex viele Funktionen, die sonst oft erst in höheren Preisregionen zu finden sind.

Natürlich muss man berücksichtigen, dass keine Lüfter im Lieferumfang enthalten sind. Wer ohnehin eigene Lüfter oder eine individuelle RGB-Lösung verwenden möchte, wird dies jedoch eher als Vorteil betrachten.

Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten

Im Vergleich zu anderen Showcase-Gehäusen dieser Preisklasse überzeugt das Aquarius 8000 Flex durch seine moderne Optik und die hohe Flexibilität bei der Hardwareauswahl. Die stabile Konstruktion und die hochwertigen Materialien lassen auf eine lange Lebensdauer schließen. Besonders die Kombination aus Metallrahmen und gehärtetem Glas vermittelt einen langlebigen Eindruck.

Während viele Konkurrenzmodelle entweder weniger Platz für große Komponenten bieten oder deutlich teurer sind, gelingt ENDORFY hier ein guter Kompromiss aus Design, Funktionalität und Preis.

Fazit

Mein ENDORFY Aquarius 8000 Flex Test zeigt, dass dieses Gehäuse vor allem durch sein modernes Design, die hochwertige Verarbeitung und die ausgezeichnete Hardware-Kompatibilität überzeugt. Die großzügigen Platzverhältnisse, die Unterstützung großer Radiatoren und Grafikkarten sowie die ansprechende Glasoptik machen das Gehäuse zu einer attraktiven Wahl für Gaming- und High-End-PCs. Wer ein modernes Showcase-Gehäuse mit viel Platz und guter Kühlleistung sucht, erhält mit dem Aquarius 8000 Flex ein überzeugendes Gesamtpaket zu einem mehr als fairen Preis.
    
  

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