https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1299237_0__72648.jpg

Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

Artikelnummer 72648

EAN 4713157723888    SKU ELC-AQF240-SQA

Nicht mehr lieferbar.

Alternativen anzeigen »

Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1299237_0__72648.jpg
über 650 verkauft
Beobachter: 1

Artikelbeschreibung

Seit dem 07.03.2019 im Sortiment

Für diesen Artikel ist noch keine Produktbeschreibung vorhanden.


 

Artikelbewertungen

(38%)
(38%)
(57%)
(57%)
(5%)
(5%)
2 Sterne
(0%)
(0%)
1 Stern
(0%)
(0%)

21 Bewertungen

4.3 von 5,0  anzeigen

Du hast Erfahrungen mit diesem Artikel?

Bewerte diesen Artikel

Reklamationsquote:

Reklamationsquote: 0,82%

 
 
4 5
     am 12.04.2019
Produkttester
Wasserkühlungen sorgen dafür, dass die CPU mithilfe der Kühlflüssigkeit gekühlt wird. In der Regel denkt man, dass durch die Wasserkühlung die CPU niedrigere Temperaturen erreichen kann, als durch eine Luftkühlung. Natürlich kommt es mit einigen Nachteilen mit sich, eine Wasserkühlung ist gerade nicht immer günstig und kein Segen für alle.

Die "Enermax Aquafusion 240" ist eine AIO-Wasserkühlung mit einem RGB-Kühlkopf und einem 240mm-Radiator, worauf zwei mitgelieferte 120mm-RGB-Lüfter montiert werden können. Dazu kommt es mit vielen Adaptern wie z.B. einem Y-Kabel. Viele Anleitungen wurden mitgeliefert und sogar ein Video auf YouTube zur Installation der Wasserkühlung wird bereitgestellt. Diese sind überraschend gut durch Bilder und einfache Sprache erklärt und ich selber bekam selten Schwierigkeiten beim Installieren.

Eine große Stärke der Aquafusion 240 ist das Design. Selten sieht man AIO-Wasserkühlungen mit einem originellen, prägnanten Design. Erstens haben die zwei dazu gelegten Lüfter nicht die gewöhnliche Form eines runden Kreises, sondern die Kontur eines platten Vierecks mit abgerundeten Ecken. Dieser kommt dann besonders in den Vordergrund, wenn die RGBs der Lüfter angeschaltet sind. So leuchten sie nicht zu hell, leider aber etwas schwach. Auch ist der Kühlkopf mit RGBs ausgestattet, mit einem Enermax-Logo zur Fensterseite. Mit der mitgelieferten RGB-Steuerung kann man auch leicht das Muster der RGBs verändern, auch ohne ASUS Aura, msi Mystic Light oder derartiges im Sortiment. Viele Möglichkeiten bietet die Steuerung leider nicht. Alle durchlaufen das RGB-Farbschema, d.h. man bekommt in allen Modi ein Regenbogenfarbschema zu sehen. Beispiele für die Steuerungsmöglichkeiten sind Muster von fallenden Regentropfen oder von einer drehenden Disc.

Wie vorhin erwähnt lobe ich hier die Montage und die einfache Installation. Mithilfe der Anleitung mit vielen visuellen Beschreibungen und dem YouTube-Video war die Montage einfacher als gedacht. Erstmals bekam ich Probleme, welche Schrauben verwendet werden müssen für welche Löcher, aber das löste sich in wenigen Sekunden durch einen weiteren Blick auf das YouTube-Video, da es gut im Video gezeigt wurde.

Die Verarbeitung der "Enermax AquaFusion 240" ist hervorragend. Radiator und Kühlkopf fühlen sich hochwertig an, Lüfter trotz des eher schrumpeligen Plastiks ebenfalls. Alles kommt ohne Kratzer und Schäden an und das ist jedenfalls erwähnenswert.

Jetzt kommen wir zu einer großen Schwäche von Wasserkühlungen: die Lautstärke. Das liegt daran, dass die Pumpe der AIO-Wasserkühlung konstant aktiv ist. Eine Pumpe verursacht viel Lärm und sorgt für ordentlich Störgeräusche. Enermax macht hier keine Ausnahme. Auch bei diesem Produkt kann man nicht von einer ruhigen Umgebung reden, sofern keine Kopfhörer aufgesetzt sind. Die Lüfter allerdings sind relativ leise und viel ruhiger als meine alten "Bitfenix Spectre 140mm Blue LED". Meine jetzigen "be Quiet! Silent Wings 3"-Lüfter sind keine Gegner für die mitgelieferten Enermax-Lüfter, dafür sind die Silent Wings 3 viel zu leise. Die Enermax-Lüfter sind im Idle erstaunlich leise, die Pumpe macht dafür viel Lärm. Bei Last und Vollleistung sind sie aber sehr störend und laut, sowohl Lüfter als auch Pumpe. Dass man sich diese Wasserkühlung wegen einer ruhigen Arbeitsatmosphäre, halte ich für eine riesige Lüge. Für eine leise Umgebung präferiere ich eine gewöhnliche Luftkühlung.

Und vielleicht waren meine Erwartungen vor dem Testen zu hoch. Aber vergleichsweise zu meiner alten Konfiguration spürte ich keine Verbesserungen bei der Kühlung. Eher bemerkte ich, dass die CPU im Idle Temperaturen von 40-50 Grad Celsius erreicht hat. Zumindest zeigt die Wasserkühlung bei Volllast seine große Stärke und lässt den Prozessor höchstens bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius laufen | genau der gleiche Wert wie im Idle. Das klinge zwar merkwürdig, aber so ist die Realität. Die Wasserkühlung sorgt dennoch für ordentlich Kühlleistung, die die 70 Grad Celsius fast nie erreichen, kommt aber mit einer unruhigen Lautstärke daher. Auch stellte ich fest, dass bei aufwendigen Rendersequenzen wie z.B. bei Explosionen in Spielen die Temperatur kurzzeitig hoch ansteigt, diese dann aber auf die gewohnte Temperaturwerte bei Volllast fallen.

Vibrationen habe ich direkt nicht wahrgenommen. Ich nahm an, dass wegen der unruhigen Lautstärke es auch zu hörbaren Vibrationen kommen würde. Aber das stimmt nicht. Vibrationen nahm ich seit 1 Stunde Testen nicht an und da bin ich auch sehr zufrieden. Produkte habe ich schon viele getestet, und alle waren nicht geräuschlos wegen vorhandenen Vibrationen. Dieses Produkt hier hat mich überzeugt. Vibrationen konnte ich zumindest auf langer Zeit gar nicht wahrnehmen. Keine Vibrationen schön und gut | trotzdem arbeitet die Pumpe laut und die Lüfter werden bei Last auch deutlich hörbar. Nicht vorhandene Vibrationen retten leider nicht unbedingt die Lautstärke, es bleibt trotzdem unruhig. Schade, aber wahr.

Auch beim Luftdurchsatz habe ich nichts zu bemängeln. Die zwar unruhigen, aber leistungsfähigen Enermax-Lüfter, transportieren die Luft sehr gut und mit meinen 2 anderen "be Quiet! Silent Wings 3"-Lüfter ergänzt konnte die Luft innerhalb des PCs gut durchströmen. Weder wurde Luft angestaut noch wurde Luft im meinen PC-Gehäuse knapp.

Auch die Haltbarkeit ist top. Das Produkt hält seit 2 Wochen viel aus und, auf die Verarbeitung zurückgeführt, ist sehr robust und stabil. Verglichen mit anderen teuren Wasserkühlungen ist diese AIO-Wasserkühlung eine günstige Alternative, wer nicht viel parat hat, aber trotzdem eine Kühlung, was das Geld wert ist, kaufen will. Auch schlägt diese Wasserkühlung meinen alten 2-Lüfter-Kühler, da der alte Kühlerbrocken zum Installieren sehr schwer war, aber leiser war, das übrigens bei einer Luftkühlung nicht überraschend ist.

Das Preis-/Leistungsverhältnis | muss ich sagen | ist bei dieser AIO-Wasserkühlung in Ordnung. Für 95 Euro oder weniger erhält man einen Radiator mit meiner Länge von 240mm, der schön aus qualitativ hochwertigem Metall besteht, zwei RGB-Lüfter mit einer Größe von 120mm, die am Radiator montiert werden, einen Kühlkopf aus Glas und Metall, worauf ein Logo der Firma "Enermax" in den verschiedenen RGB-Farben abgebildet ist, und viele Kabel und Adapter | unter anderem auch Y-Kabel für mehrere Lüfter, RGB-Steuerung in Form einer Fernbedienung, falls eine Steuerung über das Mainboard nicht verfügbar ist, und ein Kabel zur Verbindung von Lüfter und RGB-Steuerung. Beim Preis-/Leistungsverhältnis muss ich sagen, dass dieser hier sehr gut ist. Natürlich sind auch Kabelbinder und eine Spritze gefüllt mit Wärmeleitpaste in der Packung enthalten. Gibt man für dieses Produkt Geld aus, erhält man für den Betrag eine gut verarbeitete Wasserkühlung mit viel Zubehör, das die Installation der Kühlung vereinfacht. Ob es dann für Sie etwas ist, müssen Sie schauen, auf was sie eher Wert legen. Legen Sie Wert auf Design und auf niedrige Temperaturen bei Volllast, so könnte die AIO-Wasserkühlung sie ansprechen.

Die "Enermax AquaFusion 240" leistet eine hervorragende Arbeit in Sachen Luftdurchsatz, Vermeiden von Vibrationen, umfangreiche RGB-Steuerung und Kühlleistung. Die Schwächen der AIO dennoch liegt vor allem bei der Lautstärke und bei zu hohen Temperaturen im Idle. Die Wasserkühlung ist für Leute ansprechend, in dessen Gehäuse ein bisschen Beleuchtung und Kühlleistung fehlt, sofern Lautstärke kein großes Problem darstellt.
    
  
4 5
     am 10.04.2019
Produkttester
Natürlich bedanke ich mich nochmals zuallererst bei Mindfactory für die tolle Aktion, und dass ich die Enermax AquaFusion 240 (ELC-AQF240-SQA) testen durfte.

Mein System:
Mainboard: MSI X370 M7 ACK
CPU: AMD Ryzen 5 1600
Kühler: Cooler Master MasterLiquid Lite 240
Grafikkarte: 8GB Asus Radeon RX 580 ROG Strix T8G
RAM: 16GB G.Skill Value DDR4-2400
Netzteil: Seasonic SS-650KM3
Gehäuse: be quiet! Pure Base 600
SATA SSD: 120GB Samsung SSD 840 Pro als Arbeitsplatte für aktuelle Projekte
M.2 SSD: 250GB Samsung 960 Evo als Systemplatte
HDD1: 2TB Seagate BarraCuda ST1000DM003 als Datengrab 1
HDD2: 2TB Samsung HD204UI als Datengrab 2
Betriebssystem: Win10 Pro x64

Lieferumfang:
" Radiator
" 2x 120mm Lüfter
" Fernbedienung
" Diverse Kabel für die LED-Beleuchtung
" Backplate
" Isolierplättchen/Unterlegrahmen
" Adapter für AMD-Sockel (Montagezubehör für Intel ist bereits montiert)
" Y-Adapter für den Lüfteranschluss ans Mainboard
" Wärmeleitpaste
" Adapter für die Fernbedienung zum Direktanschluss an das Netzteil (SATA)
" Diverse Schrauben und Abstandshalter

Einbau:
Da ich schon eine AiO-Wasserkühlung im Betrieb gehabt habe, dachte ich, dass das eigentlich ähnlich sein würde. Leider fand ich die Montage, zumindest im Vergleich zum MasterLiquid Lite 240, doch recht aufwendig.
Vor allem finde die Reihenfolge der Montage nicht sinnvoll aufgebaut, weshalb ich von dieser etwas Abgewichen bin.

Original:
Step 1: Montage der Lüfter und des Radiators am Gehäuse
Step 2: Umrüsten der Pumpeneinheit von Intel auf AMD
Step 3: Präparieren und einsetzen der Backplate
Step 4: Fixieren der Backplate
Step 5: Wärmeleitpaste auftragen
Step 6: Schutzfolie vom Kühlblock abziehen
Step 7: Kühlblock/Pumpeneinheit montieren
Step 8: Kabel der Pumpe anschließen
Step 9: Kabel der Lüfter anschließen

Meine Variante:
Step 2: Umrüsten der Pumpeneinheit von Intel auf AMD
Step 3: Präparieren und einsetzen der Backplate
Step 4: Fixieren der Backplate
Step 1: Montage der Lüfter und des Radiators am Gehäuse
Step 5: Wärmeleitpaste auftragen
Step 6: Schutzfolie vom Kühlblock abziehen
Step 7: Kühlblock/Pumpeneinheit montieren
Step 8: Kabel der Pumpe anschließen
Step 9: Kabel der Lüfter anschließen

Das Problem ist hier schlichtweg, dass ja die Pumpe und der Radiator miteinander verbunden sind. Wenn ich nun zuallererst den Radiator am Gehäuse verschraube, hängt die Pumpe an den Schläuchen im Gehäuse herum. Wenn man dann Step 2 ausführen soll, hat man wenig Platz und es ist umständlich. Ebenso schlägt und eckt die Pumpeneinheit dauernd irgendwo an, wenn man die Backplate montieren will, da man hierzu am besten das Gehäuse drehen muss.

Nun zur eigentlichen Montage:
Da bereits das Intel System vormontiert war, mussten diese zwei Halterungen, mit denen für den AMD-Sockel getauscht werden. Hier haben mich die Schrauben doch sehr enttäuscht. Die Kreuzschlitzschrauben waren billig gefertigt und keiner meiner Bits hat wirklich gepasst. Da die Schrauben recht fest in der Pumpeneinheit saßen, musste ich doch recht viel Kraft aufwenden, um diese überhaupt heraus zu bekommen. Am "Besten" hat es dann mit PH1 funktioniert. Aber durch den schlechten Sitz des Schraubendrehers in der Schraube bin ich dann doch öfters abgerutscht, was auch die Schraube in Mittleidenschaft gezogen hat, denn sie wurde allmählich rund.

In Step 3 musste die original Backplate des Mainboards entfernt werden, da man die Mitgelieferte benutzen muss. Ich finde das irgendwie schade, da meine originale Backplate komplett isoliert ist. Die mitgelieferte Backplate muss vor dem Benutzen (nur bei AMD) zuerst noch mit einem schwarzen Isolierplättchen/ Unterlegrahmen beklebt werden. Dieser liegt nicht vollständig auf der Backplate auf, sondern nur auf vier Kontaktstellen. Aber gut, das hat an sich einwandfrei funktioniert.

Bei Step 1, der Montage des Radiators und der Lüfter hatte ich mir meinem Gehäuse so meine Probleme, wofür die Wasserkühlung natürlich nichts kann. Ich wollte den Radiator vorne einbauen, um Luft in das Gehäuse zu saugen. Beim be quiet! Pure Base 600 werden aber vorne auch die Festplatten eingeschoben. Das Problem ist dann, dass der Radiator auf die Außenseite muss, die Lüfter aber nach innen. Für diese Einbauart sind die Schrauben der Wasserkühlung vermutlich nicht vorgesehen, aber es funktioniert! Die kurzen Schrauben zu Befestigung des Radiators habe ich also nicht gebraucht bzw. nicht nutzen können. Deshalb habe ich die langen Schrauben zuerst durch den Lüfter, dann durch das Langloch im Gehäuse geführt und auf der anderen Seite in den Radiator geschraubt. Die langen Schrauben halten also Lüfter und Radiator. Das war zwar ein wenig Fummelei das hin zu bekommen, aber es ging dann doch.

Die Steps 5 bis 9 waren eigentlich problemlos, so wie ich mir das gewünscht habe.
Bei Step 7 habe ich mich nur nicht getraut, den Kühlblock so stark zu drehen, dass die Anschlüsse Richtung Gehäusevorderseite zeigen. Es ist doch etwas schwer abzuschätzen, wie viel Kraft man hier aufwenden darf. Mit dem Drehen hätte alles vermutlich etwas besser ausgesehen, da der obere Schlauch nun etwas über die LED-Fläche der Pumpe läuft. Außerdem ist das Enermax-Logo nun leider falsch herum, aber so ist es eben ein Hingucker für sich.

Bei meiner vorherigen Wasserkühlung (Cooler Master MasterLiquid Lite 240) musste die originale Backplate nicht entfernt werden. Hier musste ich zwar ebenfalls den Montagerahmen an der Pumpeneinheit tauschen, jedoch war sonst keine weitere Modifikation nötig. Die Pumpe wurde dort einfach in die auf dem Mainboard vorhandene Halterung eingehängt und festgezogen. Auch die Schläuche waren gefühlt ein klein wenig länger, was das Verlegen ein wenig einfacher machte. Kann aber auch daran liegen, dass die Pumpeneinheit der Enermax etwas größer ist.

Qualität und Haptik:
Hier kann ich nur sagen wow, ich bin sehr zufrieden. Der Kühlblock ist poliert und tadellos, hier sind keine Kratzer oder sonstige Unebenheiten zu sehen. Der Radiator ist super gefertigt. Es gibt keine verbogenen Lamellen und die Abstände sind gleichmäßig, das sieht sehr schick aus. Auch die Schlauchanschlüsse sehen wertig aus. Die abgewinkelten Anschlüsse an der Pumpe lassen sich leicht drehen und somit den Bedürfnissen anpassen.
Hier schneidet meine alte Wasserkühlung deutlich schlechter ab. Dort war das Ergebnis einfach nicht so ordentlich.

Lautstärke:
Die Enermax AquaFusion 240 ist nicht lautlos, aber das sind andere Wasserkühlungen auch nicht. Viele die zum ersten Mal eine Wasserkühlung verbauen sind deshalb etwas enttäuscht. Das Lauteste ist die Pumpe, da ich diese immer maximal laufen lasse (ca. 3180 RPM kann. Dennoch ist die Lautstärke im Idle bzw. im Office-Betrieb gering und nicht wirklich störend. Im Vergleich zu den Gehäuselüftern (Lüftersteuerung des Gehäuses Stufe 2) ist kaum ein Unterschied zu hören. Tatsächlich werden die Lüfter bei der automatischen Lüftersteuerung (Default vom MSI Board) nie wirklich laut.

Reduziere ich die Pumpendrehzahl auf ca. 2000RPM wird die Pumpe sehr leise, leider steigt aber auch dementsprechend die Temperatur an, was wiederum die Lüfter schneller drehen lässt. Dadurch wurden diese etwas lauter und es hat sich (bei Prime95) letztendlich etwas über der Lautstärke mit voller Pumpendrehzahl eingependelt.

Ich habe hier nicht all zu viel rumprobiert, da ich die Geräuschentwicklung okay fand. So habe ich vergessen Prime95 abzuschalten und habe es nach 2h auch nur deshalb gemerkt, da ich beim zocken <30 FPS hatte und verzweifelt auf der Suche nach der Ursache war. Hat man Musik laufen, oder schreibt auf der Tastatur ist vom System quasi nichts zu hören.
Verglichen mit der MasterLiquid ist die Aquafusion etwas lauter, wenn auch nicht viel.

Temperaturen:
Ich habe die Temperaturen bei vier verschiedenen Tätigkeiten gemessen. Hierfür habe ich das System jeweils ca. 1 Stunde in diesem Zustand gelassen und Min/Max/Avg notiert. Die Drehzahlregelung der Lüfter habe ich voll und ganz der Regelung von MSI mit Default-Werten überlassen. Die Pumpe lieft bei Maximaldrehzahl.

Prime95:
Motherboard: Min:36°C; Avg: 37,8°C; Max: 40°C
CPU: Min:53,5°C; Avg: 63,5°C; Max: 65,9°C
System: Min:44°C; Avg:63,4°C; Max:66°C

Gaming Paladins (Alle Einstellungen Max, Full HD):
Motherboard: Min:35°C; Avg: 36,8°C; Max: 39°C
CPU: Min:33,8°C; Avg: 43,6°C; Max: 49,9°C
System: Min:38°C; Avg:50,1°C; Max:58°C

Gaming Starcraft2 (Alle Einstellungen Max, Full HD):
Motherboard: Min:34°C; Avg: 36,7°C; Max: 39°C
CPU: Min:30°C; Avg: 43,4°C; Max: 52,9°C
System: Min:33°C; Avg:48,1°C; Max:55°C

Für einen kurzen Test mit Prime 95 habe ich die Pumpe auf 2000RPM gelassen. Die Temperaturen waren dann etwa 3-4°C höher, aber zusätzlich auch die Geräuschentwicklung durch die Lüfter.

Fazit:
Ich weiß nicht ganz, was ich von der Enermax AquaFusion 240 (ELC-AQF240-SQA) halten soll. Die die Kühlleistung ist nicht schlecht, aber dennoch ist Lautstärke etwas höher als bei anderen Systemen. Dies liegt an der Pumpe, denn die Lüfter empfand ich als sehr leise. Die LED-Beleuchtung gefällt mir gut, auch wenn die Fernbedienung nach einem sehr billigen Plastikteil aussieht und sich auch so anfühlt.
Letztendlich denke ich, dass es auf den Wunsch der LED-Beleuchtung ankommt. Den LED-Ring auf der Pumpe finde ich zwar schön, das Enermax-Logo aber etwas zu aufdringlich.
Meinung nach ist man mit einer leiseren Pumpeneinheit (evtl. ohne LEDs und dazu zwei zusätzlich gekauften RGB-Lüftern) etwas besser bedient. Will man selbst nichts basteln oder zusätzlich kaufen und steht auf viel RGB kann man das die Wasserkühlung trotzdem bedenkenlos kaufen.
    
  
4 5
     am 09.04.2019
Produkttester
Als erstes muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden war mit dem Versand, da das Produkt sehr schnell und innerhalb eines Tages bei mir ankam.
Der erste Eindruck des Produkts, bzw. Der Verpackung hat mich sehr beeindruckt, da die Packung unversehrt war, sowie viele Informationen bereitgestellt hat und mit vielen Bildern vermittelt ist.

Weiterführend zum Design, war ich positiv überrascht, da man von vielen anderen Firmen ein anderes Produkt erhält, als das Bild verspricht, jedoch war dies hier nicht der Fall.
Mein erster Blick fiel auf die Ordnung in der Verpackung und natürlich auf den Radiator, sowie die Lüfter und der Pumpe, da diese hochwertig verarbeitet wurden und ein nicht normales Design haben wie manch andere Marken. Auch das Aluminium bei dem Radiator macht sich mit der Farbe gut zu den Lüftern.
Ebenfalls fällt einem ins Auge bei der Einrichtung der Wasserkühlung, die RGB Beleuchtung und die RGB-Farben Einstellungsvielfalt. Jedoch werde ich dazu später noch mehr eingehen.
Die viele Aluminium und Acrylglas Verarbeitung lässt es gut aussehen, gut anfühlen und meiner Meinung auch lässt es sich ins Gehirn einprägen.

Der Einbau, bzw. Die Montage erfolgte sehr einfach, da man nur ein paar Schrauben befestigen musste und es dann schon so gut wie am Mainboard dran war. Natürlich konnte man auch die benötigten Teile (Schrauben etc.) schnell finden, da die Plastik-Verpackungen alle schön geordnet nach Kabel und oder Schrauben geordnet waren.
Beeindruckend ist auch, dass man die Wasserkühlung in jedes Mainboard montieren kann, da ich vorher Sorgen hatte, dass das möglicherweise nicht möglich sein könnte.
Auch die Verkabelung der jeweiligen 4-Pins, 3-Pins wurde vereinfacht durch ein Y-Kabel, was weniger Anstecker im Mainboard verbrauchte.
Außerdem war ich erleichtert, als ich gesehen habe, dass es einen RGB-Controller gibt, der ebenfalls weniger Anstecker im Mainboard verbrauchte. Bei mir war ein RGB-Controller essenziell wichtig, da mein Mainboard keine RGB-Pins verbaut hat.
Obendrein ist auch in der Verpackung eine Anleitung vorhanden, die vielen Anfänger alles leicht mit Bildern erklären lässt. Unter anderem ist auch eine Videoanleitung auf YouTube von Enermax selbst vorhanden.
Nach der Montage war ich fasziniert von den RGB-Farben und den verschiedenen Einstellungen der Beleuchtung.

Vom weiteren technischen habe ich die Wasserkühlung nach Vibrationen getestet. Als aller erstes direkt nach dem Einbau. Dort habe ich festgestellt, dass ich außer den leichten Vibrationen der Lüfterdrehungen kaum bis gar keine gespürt habe. Selbst bei den Schläuchen, wo das Wasser durchläuft habe ich keine Vibrationen gespürt, was mich sehr beeindruckt hat.
Als nächstes habe ich nach dem direkten Einbau den Kühl-Kopf, bzw. die Pumpe nach Vibrationen untersucht und ebenfalls leichte bis keine Vibrationen bemerkt. Nachfolgend habe ich erneut nach ca. 5 Tagen die Vibration überprüft und keine wirklichen Bemerkungen, außer bei der Pumpe und den Schläuchen festgestellt. Diese Vibrationen haben sich ein wenig verstärkt, jedoch kaum spürbar mehr, sodass alles noch im grünen Bereich liegt.

Nach den Vibrationstests ging es mir um den Luftdurchsatz oder eher gesagt um den Luftstrom im Gehäuse. Da die Lüfter logischer Weise nur an den Radiator gehören, vertraute ich auf meinen anderen Lüfter, der auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuse festgeschraubt war.
Da der Radiator bei mir auf der rechten Seite festgeschraubt ist ging der Luftstrom von außen rechts nach innen und in Richtung links zu meinem 120mm Lüfter, der den Luftstrom wieder nach außen ließ. Und meiner Beobachtung nach, lief hier ebenfalls alles glatt, obwohl der Radiator weniger Luft von außen durchlässt als ohne einen. Dieser Test lässt sich auch an der Mainboard Temperatur wiedersehen, die bei dem 1 Stunden Test, bei immer noch durchschnittlich 20-25 Grad Celsius lag, was natürlich ein sehr guter Wert ist und den guten Luftstrom bestätigt.

Nun zu der Lautstärke der Lüfter und der Pumpe.
Als erstes muss ich betonen, dass die Lüfter wirklich überraschend leise sind und sich auch bei hohen Drehzahlen nicht wirklich hörbar erkennen lassen. Im Vergleich zu meinen be quiet! Silent Wing 2 Lüftern, die im Durchschnitt etwa 12-25 dB laut sind, verhalten sich die beiden RGB-Lüfter von Enermax nicht gerade anders und sind sehr leise. Wer aber die Lüfter noch leiser haben möchte, muss einfach wie ich im BIOS, die jeweiligen Drehzahlen nach Temperatur einstellen. Damit bewirkt man, dass die Lüfter bei durchschnittlich 30-40 Grad Celsius sich kaum drehen oder fast schon ausgehen und damit unter 10 dB. gehen.
Bei der Pumpe, bzw. Dem Kühl-Kopf muss ich etwas an der Lautstärke bemängeln.
Nämlich gibt diese einen sehr leisen aber bei hörbaren Piep-Ton von sich wenn man anfängt ein Spiel zu spielen, was aber absehbar ist, da dieser nicht sehr laut ist.

Nun zum wichtigsten Teil. Die Kühlungseffektivität.
Im Idle ist die CPU bei etwa 31 Grad Celsius, was schonmal ein guter Anfangswert ist, da im Vergleich meine alte Luftkühlung von be quiet! Etwa 35 Grad Celsius im Idle aufweist. Hierbei liegt die Differenz bei ca. 4 Grad Celsius.
Weiter zu dem gucken ein4es YouTube Videos. Da hat sich die CPU bei der Wasserkühlung nur um etwa 5 Grad erwärmt, und wieder bei einem Vergleich meiner alten Luftkühlung, lag die Temperatur dort bei ca. 40 Grad Celsius. Da beträgt die Differenz nur ca. 4 Grad Celsius.
Weiterführend zu dem Spieletest, lag die Temperatur bei der Enermax Wasserkühlung bei ungefähr 47 Grad Celsius, was ein sehr erfolgreicher und lobenswerter Wert ist und auch deutlich besser ist als meine alte Luftkühlung, die bei Spieletests ungefähr 52 Grad bis 55 Grad Celsius heiß war.

Wenn man die Enermax Wasserkühlung von den gegebenen Werten zum Vergleich zu anderen Wasser- und Luftkühlungen nimmt, dann erkennt man, dass diese Wasserkühlung für ihren niedrigen Preis, der unter 100 Euro liegt, ziemlich hochwertig für dieses Preissegment ist. Das Preis-/Leistungsverhältnis dieser Kühlung ist überdurchschnittlich gut, da es eine gut kühlende und leise All-in-One-Wasserkühlung ist und nur unter 100 Euro kostet. Von der Leistung würde es auch in das 150 Euro Preissegment passen.


Alles in allem kann man sagen, dass die Wasserkühlung sich für ihren Preis sehr lohnt und eine sehr gute Kühlleistung hat, jedoch auch ein paar Lautstärkemängel an der Pumpe hat, und man fast nur positive Werte aus ihr ziehen kann.
    
  
4 5
     am 08.04.2019
Produkttester
Im Voraus möchte ich mich beim Mindfactory bedanken, dass sie mich für diese Aktion "Testers Keepers" ausgewählt haben, um dieses Produkt zu bewerten. Der Versand war wie gewohnt schnell (es kam direkt ein Tag nach Erhalt der Email an) und unkompliziert. Die AiO ist im folgendem Setup verbaut:

Corsair Crystal 280x RGB
AMD Ryzen 3 1200
MSI B350M Gaming Pro
G.Skill Ripjaw V 2x4 GB DDR4-2400
Palit GTX 1050ti Dual OC
Corsair VS550
(unbekannte 1 TB HDD)

Erster Eindruck:
Verpackung scheint Stabil und groß. Die Kiste selbst war durch das Mindfactory Team noch einmal in ein etwas größeren Karton mit Luftpolster verpackt. (An dieser Stelle ein Lob)
Das erste Mal Öffnen: Alle Teile waren in Folie verpackt und in eine Formpappe ohne Spielraum gesteckt. Die Einzelteile wirken sehr wertig, was bei dem Preis ein echter Pluspunkt ist. Das Paket ist enthält alles was im Lieferumfang aufgelistet ist.

Lautstärke:
Die Lüfter sind definitiv hörbar, jedoch meiner Meinung nach nicht störend. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass es Leute gibt, die es eben als dieses empfinden könnten.
Des Weiteren habe ich Nebengeräusche die ich nicht zuordnen kann. Es klingt irgendwie "knisternd".
Wenn ich allerdings am zocken bin, sei es mit Kopfhörer oder mit Lautsprecher, kann ich diese Geräusche komplett ausblenden.

Luftdurchsatz:
In meinem Case habe ich zwei vorinstallierte Corsair LL120 Lüfter als Intake und die AiO pustet die Luft nach oben wieder aus, daher ist der Airflow definitiv gegeben und scheint auch gut zu sein, denn meine CPU wird im Idle auf fast Zimmertemperatur runter gekühlt (25°C).
Da ich allerdings keine Messgeräte habe, hier einmal die von Enermax angegebenen Werte:
Air Flow 40.45 | 173.59 m³/h
Air Flow 39 ~ 79.8 CFM

Vibrationen:
Die Pumpe selbst, ist komplett ruhig. Da sie keine Vibrationen verursacht, kann das nur gut für das Board sein. Die Lüfter sind durch die Schaumstoffecken vom Radiator entkoppelt.

Kühlung:
Die folgenden Informationen stehen im Vergleich zum Standard Kühler von AMD, dem Wraith Kühler, der bei der Boxed Variante mancher Ryzen CPUs dabei ist. Des Weiteren sind Stress Tests mithilfe des Programm Prime95 und zur Überwachung HWMonitor genutzt worden.
Im Stock Zustand (3,1 GHz) kam die CPU im Idle auf 35°C, unter Last durch Prime95 landet die CPU auf 65°C. Auf 3,8 GHz geht die CPU auf 40°C und unter Last auf 72°C.
Mit AiO auf 3,1 GHz landet die CPU im Idle auf 25°C (Fast Zimmertemperatur) und unter Last auf 50°C. Mit 3,8 GHz kommt die CPU auf 30°C und unter Last auf 55°C
Zusammenfassend bin ich von der Kühlleistung dieser Wasserkühlung wirklich mehr als begeistert, und bin gespannt, ob ich mit dieser sogar ein Takt von 4,1 GHz oder sogar noch mehr erreichen könnte. Da meine CPU mit 3,1 GHz verkauft wird, finde ich 4,1GHz schon eine extreme Steigerung.

Design:
Mir persönlich gefällt das Design sehr, denn alleine die allgemeine Form der ganzen AiO finde ich ansprechend, da sie neu ist und sich durch die SquA RGB Lüfter | der sich grob in der Form auch in der Pumpe wiederspiegelt | sich von den anderen AiOs unterscheidet. Die Schläuche sehen ebenfalls sehr gut aus und ein großer Pluspunkt, Die "Anschlüsse" der Schläuche am Pumpenblock sind drehbar, was den Einbau in das Gehäuse und die Führung um einiges angenehmer macht.

Verarbeitung:
Alles in einem habe ich an der Verarbeitung der AiO keine Mängel festzustellen. Das Plastik wirkt nicht billig, der Pumpenblock hat schon etwas Gewicht, was für diese spricht und der Radiator, der aus Aluminium besteht, scheint alles in Ordnung zu sein. Bei der Montage ist mir aufgefallen, dass die mitgelieferten Lüfter an den Ecken zusätzlich mit Schaumstoff versehen ist, was die Übertragung der Vibration der Lüfter auf den Radiator vermindert.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass die Qualität der AiO höher ist, als der Preis vermuten lässt.

Montage:
Vorweg sei gesagt, dies ist meine erste Wasserkühlung die ich verbauen durfte. (Dementsprechend habe ich auch keine Erfahrungen mit Custom Wasserkühlungen). Für mich als Neuling bzw. Anfänger, war die Montage überraschend einfach, auch wenn ich jetzt ca.~ 1 ½ Stunden zum Einbau gebraucht habe, was aber daran verschuldet ist, dass ich alle Teile vorher sorgfältig sortiert und die Anleitung durchgelesen habe. Diese war vollkommen verständlich und in mehreren Sprachen ausgeführt. Am Anfang der Anleitung war eine Übersicht mit allen Teilen, die mit Buchstaben gekennzeichnet waren, was bei der Montage sehr geholfen hat.
Bei der Montage ist mir allerdings eine negative Sache aufgefallen, als ich die RGB Beleuchtung an mein Board anschließen wollte. Auf der Verpackung ist ausdrücklich vermerkt, dass die AiO auch mit MSI Boards kompatibel sein soll. Ich habe mir die Anleitung der AiO und das Handbuch des Boards nebeneinandergelegt und habe festgestellt, dass die Bezeichnungen der Kabel und des RGB-Headers am Board unterschiedlich sind, was bei mir eher zur Verwirrung gesorgt hat und auch zur Skepsis. Da ich mir deshalb nicht ganz sicher war, habe ich daraufhin die RGB Beleuchtung NICHT an mein Board angeschlossen, sondern mit der mit gelieferter Steuerung nur an das Netzteil angeschlossen. Diese hängt jetzt hinten an meinem PC heraus, damit ich die Beleuchtung noch bedienen kann.
Des Weiteren ist zu beachten, dass die Pumpe einen 3-Pin Anschluss hat! Demnach ist sie bei mir im Bios nicht regelbar (Läuft kontant bei ~ 3200 RPM).

Preis-/Leistungsverhältnis:
Meiner Meinung nach ist diese AiO ein echter Preis-/Leistungshammer!
Die Wasserkühlung in der 240er Ausführung kostet hier bei Mindfactory um die 90¤ und ich finde, so gut wie die AiO aussieht und was sie kann, ist das eine absolute Empfehlung meinerseits.
Ich bin von der AiO | und das nicht nur weil es meine erste ist | definitiv begeistert und würde mir die auch jederzeit noch mal holen.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
Was über die Haltbarkeit in den 14 Tagen Testzeit zu schreiben wäre an dieser Stelle sinnlos.
Deshalb werde ich mit dieser Bewertung noch etwas warten und nach geraumer Zeit diese hier noch ergänzen. Der Vergleich zu anderen Produkten habe ich in meiner Bewertung bereits mit aufgenommen.
Aber hier einmal die Daten von Enermax:
Pump MTBF 50,000h
Fan MTBF 100,000h

Sterne:
Ich werde dieser AiO "nur" vier Sterne vergeben. Das große Ganze dieser Wasserkühlung ist wirklich begeisternd und für diese Preisklasse beinahe konkurrenzlos. Der Stern Abzug begründet sich durch zwei Punkte: Die Inkompatibilität zu meinem Board trotz Vermerk auf der Verpackung, dass diese gegeben sei und dieses oben bereits genannte "Knistern" was zu hören ist. Die AiO könnte allerdings auch ein "Montagsgerät" sein. Der Rest der Wasserkühlung, das Design, die Verarbeitung, das Preis-/Leistungsverhältnis und auch die beeindruckende Kühlung, sprechen aber definitiv für diese AiO.

Ich hoffe ich konnte bei Ihrer Entscheidung helfen, sich für oder eventuell gegen diese Wasserkühlung zu entscheiden.
    
  
4 5
     am 04.04.2019
Produkttester
Zunächst einmal möchte ich mich bei Mindfactory und Enermax bedanken, dass ich im Rahmen des "Testers - Keepers" die Möglichkeit hatte, diese AIO WaKü für meine CPU zu testen (und hoffentlich auch zu behalten). Meine Bewertung ist aber neutral und wäre identisch ausgefallen, hätte ich die AIO selbst gekauft - vielleicht nur nicht ganz so ausführlich ;)

Zu mir und meinem PC:

Ich war früher einmal recht erfahren, was Rechnerbau und das Zusammenspiel einzelner Komponenten betrifft, bin aber ca. 2010 etwas aus dem Thema rausgekommen. Meinen letzten PC hatte ich 2012 als Komplett-PC gekauft.

Jetzt hatte mich aber wieder das DIY-Fieber gepackt. Also hab ich mir nach wiederaufgenommener Recherche am Black Friday folgendes gekauft und zusammengebaut (auch unter Betrachtung meines bescheidenen Budgets nach einem Hausbau):

Gehäuse: Sharkoon T5 RGB
RAM: GSkill Ripjaws V K2 16GB Dual-channel
SSD: 500GB Samsung 970 EVO M.2 (mit Icybox Kühler für längere Haltbarkeit)
Mainboard: Asus Prime B450 Plus
CPU: AMD Ryzen 5 2600 mit Boxed Kühler WRAITH
Netzteil: Corsair TX750M 750W
Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 1070 Windforce 2 OC Rev 2.0

Ich war natürlich überglücklich, die meisten Spiele jetzt endlich (zumindest in FullHD Auflösung) in Ultra oder Hoch zocken zu können. Leider merkte ich schnell, dass vor allem die CPU oft am Limit war. Alles war ja noch "stock, also nichts übertaktet. Also hab ich mal versucht, mich mehr damit zu beschäftigen und schnell stellte sich raus, dass die CPU mit dem Übertakten nicht so glücklich ist, die Temperaturen gingen bei Stresstests mit verschiedenen Tools (CPU-Z,) schnell auf an die 90° und dann wurde es mir zu bunt und ich brach ab. Ich vermutete einfach mal, dass der Boxed Kühler einfach nicht mit der erhöhten Temperaturentwicklung bei Übertaktung klar kommt und akzeptierte diesen Zustand vorläufig, behielt aber immer eine WaKü im Hinterkopf.

Nun habe ich also die Chance, dies konkret zu überprüfen. Meine Erwartungen an die WaKü wollte ich nicht zu hoch schrauben, denke aber, dass ein paar MhZ mehr schon drin sein sollten bzw. etwas niedrigere Temperaturen bei gleichen MhZ. Ich bin wirklich kein Experte, was Voltages bei overclocking etc. betrifft, wollte mich jetzt aber im Rahmen dieses Tests einfach etwas damit beschäftigen.

** Testerläuterung: **

Ich habe mit meinem aktuellen Setup (siehe oben) einige Werte genommen, um später vergleichen zu können, wenn die WaKü eingebaut ist.

** Unboxing / Eindruck / Lieferumfang **

Die Wasserkühlung kommt relativ unaufgeregt verpackt, aber sogleich beim Öffnen hat man das Gefühl einer wertigen Verarbeitung, sämtliche Schrauben sind hochwertig und der Radiator sauber verarbeitet. Insgesamt ist die Wasserkühlung doch recht schwer, was sicher daran liegt, dass sie ja bereits komplett montiert und befüllt ist.

Lieferumfang:

* Radiator
* 2x120mm Lüfter mit RGB Steuerung
* Pumpe mit CPU Kühler
* Allerhand Kabel für verschiedene RGB Anschlüsse inklusive eigener manueller Steuerung
* Anleitung
* CPU Backplate für Intel und AMD
* CPU Verbindung für Intel (bereits montiert)
* CPU Verbindung für AMD (muss umgebaut werden)
* Schrauben
* Wärmeleitpaste

** Montage / Installation **

Mir wurde erst nach dem Auspacken wirklich bewusst, dass mein Gehäuse zwar eigentlich eine gute Unterstützung für Wasserkühlungen bietet, allerdings eher auf 140mm Lüfter, sprich auf 280mm Radiatoren oder 360mm (mit 3x120mm Lüftern) ausgelegt ist. Zum Glück ist das Gehäuse relativ flexibel gestaltet mit Langlöchern zum Festschrauben, und der Radiator und die Lüfter können in alle möglichen Richtungen befestigt werden, so dass ich trotzdem eine Möglichkeit finden konnte, den Radiator einzubauen. Das unterscheidet nach etwas Recherche definitiv von anderen AIO wie zb. der Alphacool Eisbaer. Ich habe mich dazu entschieden, sie oben im Gehäuse unter einem Staubfilter des Gehäuses einzubauen. Es stellte sich natürlich die bekannte Frage "Einsaugen oder rausblasen (Ich habe hier bewusst das mögliche zweideutige Wortspiel umgangen) ;) Ich habe mich für Ausblasen entschieden, obwohl man hier die warme Luft aus dem Gehäuse durch den Radiator bläst, aber da warme Luft eh nach oben steigt, hielt ich dies für logisch. Sie passt leider in meinem Gehäuse wirklich nur ganz knapp (siehe Fotos) und ob das eine Dauerlösung ist, weiß ich noch nicht, weil der Radiator relativ nah am Speicher sitzt. Hier habe ich wirklich viel Zeit vergeudet, den perfekten Einbauplatz und die perfekte Einbauweise herauszufinden.

Die Montage selbst ging mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut von der Hand, vor allem, da Pumpe und Radiator (entgegen der Bebilderung in der Anleitung) ja bereits verbunden sind. Die Anleitung ist zwar recht genau, was den Aufbau für die verschiedenen CPUs betrifft, aber recht spärlich mit weiteren Informationen. Ich musste relativ viel im Gehäuse umbauen, da man ja zum Einen die CPU Backplate tauschen muss und dazu wollte ich das Mainboard lieber flach aufliegen haben. Sprich Mainboard komplett ausbauen, CPU erstmal von alter Wärmeleitpaste befreien, vorsichtig neue Wärmeleitpaste auftragen (dazu wirklich informieren, korrektes Auftragen macht einen großen Unterschied). Dann alles wieder zurück bauen. Kabelmanagement erneuern / überprüfen und los gehts& Die neue Backplate der CPU wird einfach aufgelegt und die Schrauben durchgesteckt und erst mit der Pumpenkühlerkombination wirklich befestigt. Hier muss man beim Einbau des Mainboards ein bisschen aufpassen, dass die Schrauben nicht wieder rausfallen.

Beim ersten Start ist man natürlich gezwungen ins Bios zu gehen und erstmal einige Einstellungen vorzunehmen, damit nicht wegen fehlendem CPU Fan gemeckert wird. Auch habe ich erstmal ein paar QFan Einstellungen gemacht.

mit meinem Mainboard lässt sich zum Glück auch die Pumpe steuern, so dass diese im Normalbetrieb nicht ständig mit Vollgas dreht.

* Temperatur (CPU, Gehäuse, Außenluft)

Hier kommen wir jetzt zur Kerndisziplin einer Wasserkühlung. Denn was bringt das schönste RGB, wenn sie nicht kühlt. Hier kann ich aber nicht nur beruhigen, sondern begeistern. Ich selbst bin begeistert in die Luft gesprungen. Sowohl CPU Temperatur als auch Gehäusetemperatur sind deutlich runter gegangen. Dies mag natürlich auch daran liegen, dass die beiden Radiatorlüfter warme Luft mit nach draußen blasen. Mein Airflow scheint also deutlich besser geworden zu sein. Ich konnte meine CPU sage und schreibe 300 Mhz mehr übertakten als mit dem Boxed Kühler, bei 3900Mhz hatte ich immer abgebrochen bei knapp über 90°C. Mit der Wasserkühlung komme ich bei 4200Mhz unter längerer Volllast auf gerade mal 64°C. Hier wäre also sogar noch deutlich Spielraum, aber meine CPU lief schon bei 4200Mhz nicht mehr 100% stabil& Aber der Leistungsschub zu vorher ist immens.

* Geräuschentwicklung

Ja, mit der Wasserkühlung ist mein Rechner lauter geworden. Ich denke, die beiden Lüfter plus Pumpe sind relativ gesehen lauter als der kleine CPU Lüfter. Obwohl ich sie als chassis fans angeschlossen hab und per QFan Control regeln lasse (bei meinem Asus gibt es sogar eine Optimierungsfunktion, die ich ausprobiert habe) - Hier gibt es sicher noch viel zu optimieren und ausprobieren.

* Vibrationen (subjektiv)

Von den Vibrationen her konnte ich kaum einen Unterschied bemerken, da sowohl die Lüfter als auch der Radiator scheinbar so befestigt sind, dass keinerlei Schwingungen (zumindest in meinem Gehäuse davon ausgehen).

** PRO / CONTRA **

Pro:
* Nahezu endlose Einbauvarianten (Lüfter beidseitig, Lüfter einseitig auf beiden Seiten, Drehrichtung Radiator).
* Pumpe wirklich schick.
* Viele RGB Varianten (Gigabyte, MSI, Asrock etc.)
* Verarbeitung und Haptik sehr wertig
* Kühlleistung immens
* Lüfter und Pumpe regelbar

* Contra *

* Inklusive Lüfter recht hoch für den Einbau ins Gehäuse.
* Schläuche etc. vormontiert, was den Einbau etwas erschwert, hier wären vielleicht Kupplungen ganz gut, was aber am langen Ende vielleicht mehr Sollbruchstellen und Fehlerquellen bedeutet.
* gestiegene Lautstärke (wobei mir Vergleichswerte mit anderen AIO fehlen) und ob der besseren Kühlleistung muss man wohl gesteigerte Lautstärke in Kauf nehmen.
* Fehlende Unterstützung für Asus AuraSync (lt. Hersteller gibt es wohl Softwareprobleme)
* Leider Sync Unterstützung nur für A-RGB Header (3 pins, adressierbar). Wobei der Hersteller ja nichts dafür kann, dass mein Mainboard das nicht unterstützt.

** FAZIT **
Ich finde die Wasserkühlung optisch wirklich ansprechend. Ich war lange kein RGB-Fan, und habe jetzt meist auch keinen Effekt, sondern höchstens mal eine Farbe statisch an. Hier spielt die Aquafusion mit ihrer dezenten Färbung super mit.

Von der reinen Kühlleistung vollkommen überrascht und überzeugt. Das Preis / Leistungsverhältnis ist hier meiner Meinung nach ebenfalls der Knaller. Ich habe einen so deutlichen Unterschied in der Kühlleistung tatsächlich nicht erwartet. Da dies meine erste Wasserkühlung ist, kann ich natürlich nur mit der Leistung eines normalen Kühlers und hier auch aktuell noch nur mit der des Boxed Kühlers vergleichen. Diesem Vergleich hielt die Wasserkühlung absolut stand. Mehr noch, sie hat mich vollkommen überrascht.

Ich bin zwar immer noch etwas voreingenommen, was "Wasser im Rechner betrifft, da die Angst mitschwingt, das etwas auslaufen könnte und meine anderen Komponenten beschädigt. Aber damit muss ich wohl erstmal leben, weil mich die Kühlleistung vollkommen überzeugt.

Enttäuscht war ich ein bisschen, dass ausgerechnet AuraSync scheinbar laut Hersteller nicht voll unterstützt wird und auch ein A-RGB (addressable RGB) Header vorausgesetzt wird. Da ich ein Asus Mainboard mit einem normalen RGB Header habe, kann ich das RGB leider gar nicht auf Sync mit meinem Mainboard anschließen. Hier sollte jeder Interessierte ganz genau prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wenn sync RGB wichtig ist. Auf meiner Packung und auf der englischen Produktseite war AuraSync zwar noch beworben, wird laut Hersteller aber rausgenommen. Man sollte es zwar anschließen können, wenn man einen A-RGB Header hat, sollte sich aber wohl nicht darauf verlassen, dass alles funktioniert.

** Kaufempfehlung ja / nein **

Hätte ich vorher gewusst, wie viel Aufwand es bedeutet, eine Wasserkühlung einzubauen, hätte ich mich vielleicht nicht darauf eingelassen. Hätte ich aber auch gewusst, mit welchem Temperaturunterschied ich rechnen darf, hätte ich es schon viel früher gemacht. Für mein Gehäuse und mein Mainboard hätte ich wohl eher eine 280mm gekauft, die auch AuraSync unterstützt und vor allem normale RGB Header und nicht nur A-RGB, ich kann aber jedem, bei dem die Voraussetzungen für Sync erfüllt sind, oder der keines braucht, diese AIO uneingeschränkt empfehlen...
    
  
4 5
     am 10.03.2020
Verifizierter Kauf
Lieferung TOP, Produkt TOP, Preis/Leistung i.O.! Kaufempfehlung!
    
  
4 5
     am 01.12.2019
Verifizierter Kauf
Die Verarbeitungsqualität der Kühlung war sehr gut. Die Montage ging schnell und leicht.
Die Lautstärke der Lüfter ist in Ordnung. Ein Highlight ist natürlich die RGB Beleutung die in Verbindung mit dem Enermax SF30 Gehäuse ordentlich was her macht.
    
  
4 5
     am 12.09.2019
Da ich für meinen Mann am Gewinnspiel teilgenommen habe und er das Produkt getestet hat, stammt die Bewertung auch von ihm :)

Zunächst vielen Dank für das tolle Gewinnspiel und die Zusendung der AiO Wasserkühlung.

Als die AiO Wakü ankam, habe ich diese natürlich direkt ausgepackt und verbaut. Die Pumpe kam in einer recht soliden Verpackung mit aufgedruckten technischen Details, beim Öffnen war es etwas unspektakulär, etwas Folie und brauner Karton. Beim Abziehen der Folie sprangen aber sofort die SquA Lüfter, durch Ihre "würfelähnliche" Form, ins Auge. Die Pumpeneinheit ist zu Anfang einfach tiefschwarz und man erkennt Ihr wahres Aussehen tatsächlich erst mit Starten des Rechners. Bei der Montage gefiel mir nicht ganz der Anbau der Backplate. Diese wird nur mit Kunstoffröhrchen gehalten die leider nicht eng genug sind, um die Schraubstifte an Ort und Stelle zuhalten. Bei der Reihenfolge, welche in der Montageanleitung steht, würde ich persönlich etwas anders vorgehen. Es wird gesagt, dass der Radiator (welcher aus Alu ist - aber sehr wertig aussieht und sich auch so anfühlt) zu Beginn montiert werden soll und erst im Anschluss die Pumpeneinheit. Bei meinem Mainboard und Gehäuse erwies sich dies als blöd. Grund dafür war, dass ich nach Montage des Radiators, die Pumpeneinheit nicht ans Mainboard anschließen konnte, da der Radiator inkl. bereits verbauter Lüfter, zu dick aufgebaut war um an den Anschluss für die Pumpeneinheit zu kommen. Also musste alles noch einmal raus und andersherum wieder rein. Für die Monate der Pumpeneinheit brauchte ich eine zweite Person, da wie oben bereits erwähnt, die Montagestifte leider zu wackelig waren um die Pumpe gleichmäßig aufzusetzen. Aber nach ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl, saß endlich alles perfekt :) Die Schläuche der AiO Wakü lassen sich einfach und gut legen und sind nicht übermäßig steif. Die zwei mitgelieferten SquA Lüfter unterscheiden sich von den einzeln zu erwerbenden Lüftern in nur einer Sache. Die Lüfter besitzen ein Y-Stück um die Beleuchtung in ein bereits bestehendes SquA Beleuchtungssystem zu integrieren, ohne eine extra Remote anschließen zu müssen. Die Remote benötigt man jedoch nur, wenn das eigene Mainboard keine adressierbare RGB Beleuchtung unterstützt. Als ich alles verlegt und angeschlossen hatte, folgte der erste Start.

Alles leuchtete bunt in wechselnden Regenbogenfarben und dann sah man auch erst die wahre Optik der Wasserpumpe. Ein super 3D Design mit rotierender RGB Beleuchtung. Der Enermax Schriftzug leuchtet in anderen Farben als der äußere Ring der Pumpe, das hebt natürlich noch mal voneinander ab. Sie ist wirklich schön anzusehen, besonders mit meinen bereits 3 verbauten SquA RGB Lüftern. Die einzige Schwachstelle, die ich dabei sehe ist, dass per Remote nur die Lüfter steuerbar sind und leider nicht die Pumpeneinheit. Ich weiß aber auch nicht, ob es bei adressierbarer RGB Beleuchtung anders ist. Die Remote hat 10 voreingestellte Effekte, welche am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig einzustellen sind. Nach kurzer Zeit weiß man, dank kleiner LED in Rot, Blau, Grün und Gelb (welche bei mir eher nach orange aussieht :), in welchem Menü man sich auf der Remote befindet. Man kann sogar ein Dauerleuchten in einer speziellen Farbe speichern, welches ein wenig Geduld und Glück erfordert, zumindest was das Timing angeht. Die gespeicherte Farbe verfällt aber leider nach Neustart des Systems.

Was kann man noch zu dieser schönen AiO Wasserkühlung sagen? Ich finde das diese AiO Wakü in Sachen Preis- Leistung schwer zu schlagen ist. Die komplette Kühlung macht einen super Eindruck und sieht wirklich echt schön aus. Meine CPU läuft im normal Betrieb, also unter Office und etwas im Web stöbern, bei rund 33°. Im Stress und Bench Test ging sie nie über 77°. Aber auch die 77° wurde innerhalb kürzester Zeit wieder runtergekühlt. Die Enermax AquaFusion 240 ist für zahlreiche Sockel passend. Ob Intel oder AMD, ganz egal.

Ich hoffe, meine Bewertung kann potenziellen Kaufinteressenten der AiO Wasserkühlung weiterhelfen.

Ich bin sehr dankbar, einer der glücklichen Tester zu sein und bin mir jetzt schon sicher, dass die AquaFusion in meinem System verbleiben darf :)
    
  
4 5
     am 11.09.2019
Bevor ich mit meiner Produktbewertung loslege möchte ich mich an erster stelle für das Testprodukt bedanken.
Diese Produktbewertung wurde ca. 2 Wochen nacherhalt der Ware geschrieben und war Tagtäglich mindestens 1-2 Stunden im Einsatz.
Die Bewertung soll folgende punkte enthalten.
-Design
-Verarbeitung
-Montage
-Lautstärke/Vibrationen
-Kühlung
-Kühleigenschaften
-Leistung
-Preis-/Leistungsverhältnis
-Haltbarkeit & Vergleich mit anderen Produkten
Design
Kühlerblock sieht sehr einfach gebaut aus, aber dennoch robust.
Die Pumpe sieht sehr edel aus und hochwertig verarbeitet.
Die zwei Lüfter hingegen haben sehr viele Kabel und sind sehr "Klobig".
Aber im groben ganzen sieht diese sehr schön aus, wenn sie läuft vor allem die Pumpe ist sehr schön anzusehen im Betrieb.
Verarbeitung
Wie oben schon erwähnt ist die Pumpe sehr schön. Der Kühlerblock meines Erachtens, sehr robust und für ihren zweck geschaffen. Die Lüfter erfüllen auch sehr gut ihren Zweck dazu später mehr.
Montage
Beigelegt ist eine Beschreibung auf Englisch für amd und intel Prozessoren die Beschriftung der einzelnen Verpackungen "schrauben etc." ist nicht vorhanden. Somit beginnt der IKEA Aufbau/Zusammenbau vom Bild ablesen und hoffen das es passt. Die back Plate ist schlicht und einfachgehalten daher hatte ich an meiner back Plate leider Metall Grat und musste diese erst einmal entgraten aus Angst mein Mainboard zu zerstören.
Schritt 1 | Lüfter auf kühlerblock aufschrauben.
Schritt 2 | Kühlerblock in Gehäuse festschrauben
Schritt 3 | back Plate auf Mainboard aussetzen
Schritt 4 | Wärmeleitpaste auf CPU auftragen
Schritt 5 | pumpe Folie abziehen
Schritt 6 | zusätzlich einen dritten armwachsen lassen und pumpe und schrauben gleichzeitig ausrichten und versuchen diese zu montieren- ich habe dies leider alleine machen müssen bei 30 grad Zimmertemperatur und Angstschweiß auf der Stirn.
Hier nun zum Problem, dass definitive Verbesserung würdig ist es.
Man besitzt nur Kunststoff stopfen die, die schrauben in Position halten da die Pumpe aber so viel Eigenspannung aufweist ist diese sehr schwer zu montieren, da die schrauben konstant verrutschten.
Also hier mein Appel an den Hersteller die Montage findet im bestenfalls nur einmal statt aber diese bleibt in Erinnerung zumindest bei mir.
Anstatt Kunststoff stopfen zur Sicherung benutzen einfach als Muttern ersetzen um die Schrauben in Position zu halten dieses würde alles sehr, sehr viel einfacher machen.
Schritt 7 | Anschließen der Anschlüsse diese sind von Mainboard zu Mainboard ja unterschiedlich.
Ich besitze das Z170-A die ganzen RGB Anschlüsse konnte ich bei mir leider nicht anschließen, aber da ich nun viel mehr Platz in meinem Gehäuse konnte ich nun einen Zusätzlichen Lüfter installieren.
Schritt 8 | Probelauf.
Lautstärke und Vibration
Nun ich muss sagen die Lüfter höre ich im Idle Betrieb nicht, aber bei maximaler Leistung sind es wahre Monster nicht was die Lautstärke angeht, sondern der Luftstrom ist so immens, dass man diese definitiv hört das stört mich aber nicht im Geringsten den die Aufgabe der Lüfter ist kühlen.
Vibrationen habe ich nur beim Start des PCs, wenn die Pumpe anläuft.
Kühleigenschaften
Der direkte Vergleich zum Dark Rock pro 4 Intel 6600k auf 4.4Mhz auf 70-80grad untervolllast
Mit der Wasserkühlung von Enermax ist diese Runtergegangen auf 40-50grad also ~ 30 Grad KÜHLER
Jetzt läuft die CPU auf 4.8Mhz und ist untervolllast bei 70grad.
Also Kühl Eigenschaften Top.
Preis-Leistung Verhältnis
Für nicht einmal die Hälfte mehr an Euros Bekommt man eine anständige Wasserkühlung die ich mir Kaufen wollte aber dank Mindfactory und Enermax wurde diese im gewinnspiel verlost.
Schlussfazit
Im groben und ganzem bin ich mit dem Produkt sehr zufrieden da ich 1. Mehr Leistung aus meinem System holen kann und 2. Nicht mehr als Heizung in einer Dachgeschoss Wohnung fungiert, sondern eher als Kühlschrank im idle betrieb hatte diese den CPU auf 15 Grad runtergekühlt mit 30grad Zimmertemperatur.
Allerdings gibt es die Fingerkuppe vom Daumen Abzug da die Montage Äußerst schwierig war.
Aber im Großen und Ganzen möchte und kann ich diese Wasserkühlung Jedem empfehlen der darüber nach denkt eine zu kaufen.
Von mir einen Daumen nach oben!
0 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 09.09.2019
Test All in One Wasserkühlung
ENERMAX AQUAFUSION RGB 240

1.0 Einleitung

Im Rahmen eines Gewinnspiels auf Facebook veranstaltet durch den Versandhändler Mindfactory gewann ich die AIO Wasserkühlung Enermax Aquafusion RGB 240. Teilnahmebedingung bei diesen Gewinnspiel war im Falle eines Gewinns die Erstellung einer ausführlichen Bewertung des Produktes innerhalb 14 Tagen. Diese Bedingung möchte ich nun mit dieser Bewertung erfüllen.

1.1 Zum Produkt

Bei dem gewonnenen Produkt handelt es sich um eine geschlossene Wasserkühlung für Leistungsstarke Computersystem. Dabei wird eine Flüssigkeit durch ein in sich geschlossenes System gepumpt.

1.1.1 Grobes Funktionsprinzip

Die Auflagefläche der Pumpe zur CPU hin besteht aus Kupfer und soll so einen guten Wärmeübergang zwischen CPU und der Flüssigkeit, ermöglichen. Aufgetragene Wärmeleitpasste, die mitgeliefert wird, soll diesen Prozess unterstützen. Durch den Kupferboden der Pumpeneinheit wird die Flüssigkeit gepumpt. Diese nimmt die Wärme des Kupfers auf und transportiert diese durch die Schläuche in den Radiator, der seinerseits aus Aluminium besteht. Die Lüfter, die am Radiator befestigt sind, drücken nun Umgebungsluft durch diesen und kühlen so das Wasser herunter und der Kreislauf beginnt von vorne.

1.2 Mein Testsystem

Aufgrund der Mangelhaften Verfügbarkeit meines Wunschprozessors (Ryzen 3900X) kommt noch mein aktuelles Produktivsystem zum Einsatz.

Mein derzeitiges System besteht aus
" Gehäuse: Enermax Saberay ADV
" Mainboard: MSI H97 PC Mate
" CPU: Intel Xeon E3 1231v3
" RAM: Kingston HyperX Fury (2*8 GB 1600 MHz, CL 10)
" GPU: MSI Geforce GTX 1070 Gaming 8G Z
" SSD: Samsung EVO 850 250 GB, Samung EVO 860 1 TB
" CPU Kühlung: EKL Alpenföhn Brocken 2 (mit zwei WingBoost 2 Lüftern Ø 140)
" Gehäuselüfter:
" Netzteil: Corsair RM750i

2.0 Verpackung & Verpackungsdesign

Enermax verpackt die Wasserkühlung in einen Karton der von seiner Größe einen Schuhkarton gleicht. Die Grundfarbe ist ein ehr mattes schwarz. Auf der Oberseite und auf der Frontansicht ist jeweils das eigentliche Produkt abgebildet, jeweils begleitet von rotem Enermax Firmenlogo, der Bezeichnung der Serie zum dem das Produkt gehört (hier AuqaFusion) und der Information das es sich um eine All-In-One Wasserkühlung für die CPU handelt. Da der letztgenannte Schriftzug und einige Zierelemente mit Farbverlauf ausgeführt sind wird im Zusammenspiel mit der Produktabbildung schnell klar es wird bunt. Außer auf den Logos der unterstützenden Mainboards wird aber nirgendwo das Wort RGB erwähnt. Auf der linken Seite gibt eine Technische Zeichnung Informationen darüber wieviel Platz im Gehäuse benötigt wird. Auf der rechten Verpackungsseite ist noch mal der Produktname und Vertriebsinformationen aufgedruckt. Die Heckseite beschreibt in mehreren Sprachen nochmal den Verwendungszweck des Produktes. Die Bodenseite zählt eine Reihe von Eigenschaften auf, hier leider nur in Englisch. Auf der rechten Seite sind in tabellarischer Form die technischen Eigenschaften aufgeführt.

3.0 Unboxing / Lieferumfang

Der Karton ist nur an einer Seite mit einem runden Klebepad gesichert. Ist dieser durchschnitten kann die Lasche am Boden aus dem Karton gezogen werden um diesen dann durch Hochklappen der Frontansicht zu öffnen.
Noch über einer Schaumstoffabdeckung fällt einen die Benutzerhandbauch in die Hände.

Ist die weiße Abdeckung entnommen wird der Blick auf den eigentlichen Inhalt freigegeben. In einer passgenauen Einlage, deren Material an das eines Eierkarton aus dem Supermarkt erinnert, werden die zwei Lüfter, der Radiator mit dem über zwei Schläuche verbundenen Pumpeneinheit und Zubehör zur Installation sicher aufbewahrt. Weiteren Schutz bietet jeweils eine durchsichtige Plastiktüte um jedes Teil.
In einem ZIP Beutel sind die kombinierte AMD / Intel Backplate, ein Y-Kabel für die Lüfter, zwei Haltebügel, ein SATA Stromkabel für die Pumpeneinheit und ein weiteren ZIP Beutel mit den Montageteile für die üblichen Mainstream Sockel wie AM4 und Intel 115x und eine Spritze Wärmeleitpaste und ein weiterer ZIP Beutel der das Montagematerial für den HEDT Sockel für Intel wie beispielsweise den LGA 2011 enthält. Dieser ist auch extra mit LGA2011 beschriftet. Unschön: Wer meint diesen ZIP Beutel zur Seite legen zu können, weil er Beispielsweise die AIO auf einen Intel LGA 1050 Sockel installieren möchte kommt später noch ins Grübeln. In dem Beutel sind nämlich sehr wohl Teile enthalten die auch für andere Sockel benötigt werden. Dabei handelt es sich um die sogenannten Washer (mit dem Buchstaben K in der Anleitung gekennzeichnet). Die werden bei der Installation auf jeden Sockel benötigt, befinden sich jedoch in dem mit dem Schriftzug LGA2011 gekennzeichneten Beutel. Wer diesen am Anfang zur Seite legt und später nicht an diesen Denk (warum auch?) beginnt erstmal panisch die Suche.
In einem zweiten ZIP Beuten sind einige weitere Kabel untergebracht. Auch der "Stand Alone" RGB Controller findet sich hier wieder. Sehr schön: Alle männlichen Stecker sind zum Schutz vor Beschädigungen mit einer Abdeckung versehen. Hier können sich die zahlreichen kleinen Pins nicht verbiegen oder gar beim Transport abbrechen.

4.0 Verarbeitung
4.1 Handbuch

Das Handbuch ist im Format 10,5 x 14,1 und komplett in Schwarz/Weiß bzw. Graustufen gedruckt. Auf 41 Seiten werden die Garantiebestimmungen, Teilelisten in Englisch und die Einbau- und Bedienungshinweise in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch, behandelt.
Auf den Seiten mit der Anleitung zum Einbau der AIO Wasserkühlung ist jeweils im oberen Bereich eine Illustration abgebildet. Trotz der relativen kleinen Größe lässt sich alles wichtige erkennen. Direkt darunter ist dann nochmal eine schriftliche Beschreibung des Arbeitsschritts in mehreren Sprachen. In Anbedacht das die Anleitung nicht die ganze Zeit in der Hand gehalten werden kann | schließlich will man ja was einbauen - sondern vielleicht einige Zentimeter vor einem auf den Tisch liegt ist die Schriftgröße recht klein ausgefallen.
Etwas unvollständig ist die Anleitung bei der Verwendung des mitgelieferten RGB Controllers. Laut Anleitung auf Seite 33 soll das RGB Sync Kabel (S) direkt mit dem Controller verbunden werden. Da der Controller jedoch nur einen einzelnen RGB Anschluss besitzt, würden die Lüfter dem entsprechend Dunkel bleiben. Hier ist es ratsam den RGB Sync Kabel mit einen der Lüfter zu verbinden, den ersten Lüfter mit dem zweiten Lüfter und dann erst den zweiten Lüfter in den RGB Controller zu stecken. Also kurz gesagt muss eine Reihenschalter RGB Pumpe, Lüfter 1, Lüfter 2 und RGB Controller hergestellt werden. Alternativ kann man auch das beiliegende RGB-Y Kabel anwenden. Aber auch dieses wird in der Anleitung nicht erwähnt.

4.2 Hauptbestandteile
4.2.1 Pumpeneinheit

Die fast quadratisch gehaltene und aus Kunststoff bestehende Pumpeneinheit ist knappe 55mm hoch. Den Kontakt zum Heatspreader der CPU stellt eine Kupferplatte her.
Die Schläuche sind an der rechten Seite befestigt, wenn man das Enermax Logo richtig herum lesen möchte und das Mainboard handelsüblich eingebaut wird.
Im oberen Bereich der Pumpeneinheit umläuft ein milchig transparenter Streifen das Gehäuse. Der Pumpendeckel ist mit transparentem Material hergestellt. Durch beide Elemente wird sich später die eingebaute RGB Beleuchtung bemerkbar machen.
Das 3-PIN Lüfterkabel ist fest an der Pumpe angebracht und mit einen Sleeve versehen. Das Kabel für die RGB Beleuchtung muss dagegen eingesteckt werden. Die Schnittstelle befindet sich links neben dem Ausgang des Lüfterkabels.
Im Auslieferungszustand sind an der Pumpe die Halteklammer für die zahlreichen unterstützten Intel Sockel angeschraubt.

4.2.2 Schläuche

Beide Schläuche sind jeweils ca. 40 Zentimeter lang. Ich habe sie als ziemlich Steif empfunden. Die ca. 1 Zentimeter breiten Schläuche sind mit einem Textilmantel umgeben. Sieht schick aus.

4.2.3 Radiator

Der Radiator kommt mit ca. 27 mm ziemlich flach daher. Der Radiator steht in der Länge jeweils etwas über den installierten Lüfter über. Der Radiator ist selbst ist aus Aluminium gefertigt und schwarz lackiert. Die Lamellen sahen regelmäßig verteilt und nicht verborgen aus.

4.2.4 Lüfter

Die zwei ARGB Lüfter sind von Enermax und gehören der SquA an. Die Lüftergehäuse sind ehr quadratisch ausgeführt. Laut Typenschild auf der Rückseite lassen sich die Lüfter per PWM zwischen 500 und 2000 Umdrehungen pro Minute regeln. Der Lüftermotor benötigt dabei 0,38 A bei 12V was in etwa 4,6 Watt entspricht. Die Umfangreiche Beleuchtung nutzt auf der 5V Schiene rund 0,7A was etwa 3,5 Watt entspricht. Zusammengerechnet sind das für einen einzelnen Lüfter schon 8 Watt, für beide mitgelieferten schon 16 Watt bei Volllast.
Neun Lüfterblätter saugen die Luft an und drücken sie auf der Rückseite raus. . Von der Rückseite wird auch die Lüfternabe gehalten. Diese wird wiederum von Rotorartigen Streben am Lüftergehäuse gehalten. Dabei sind diese Streben gegenläufig zu den richtigen Rotorblätter angeordnet.

Die RGB Beleuchtung wird auf der Vorderseite durch einen grauen Kunststoffring verdeckt. Auf der Rückseite schimmert die Beleuchtung durch kleine Bohrungen durch, was ebenfalls einen schönen Effekt darstellen kann. Da jede LED einzeln angesteuert werden kann hängt es nur von der Leistungsfähigkeit des RGB Controller ab, welche Effekte genutzt werden kann.
An den Ecken des Lüfterrahmen sind zur Entkopplung jeweils Gummipads angebracht. Das Lüftergehäuse hat seitlich eine Art Riffelung. Auf zwei Seiten ist das Logo von Enermax eingegossen.

Beide Lüfter sind jeweils mit einen 4 PIN PWM Kabel und einem Kabel für die RGB Beleuchtung ausgestattet. Das Kabel für die RGB Beleuchtung besteht dabei aus einer Buchse und einem Stecker. So kann das Signal der RGB Steuerung durch den Lüfter zu einen weiteren durchgeschliffen werden, was bei diesem Set auch Verwendung findet wird.

4.3 Montagezubehör
4.3.1 Backplate und Haltebügel

Die kombinierte AMD und Intel Backplate sowie die Haltebügel für die Pumpeneinheit sind aus Metall gefertigt und schwarz lackiert. Die Seite für die Installation auf Intelplattformen ist deutlich scharfkantiger ausgeführt, teilweise ist sogar ein kleiner Grat mit dem Fingernagel ertastbar. Eine Verletzungsgefahr besteht jedoch meiner Meinung nach nicht. Alles in einem macht die Backplate einen stabilen Eindruck und besitzt eine ausreichende Materialstärke.

4.3.2 Schrauben

Die Schrauben, die für die Montage der Pumpeneinheit am CPU Sockel benötigt werden, sind Blank (glänzend) gehalten. Die Schrauben für die Montage des Radiators und der Lüfter sind dunkler, aber nicht schwarz.

4.3.3 Wärmeleitpaste

Hier kommt es zu widersprüchlichen Angaben zwischen der Produktverpackung und dem Datenblatt welches man sich auf der Homepage von Enermax herunterladen kann.
Während auf der Homepage von Dow Corning TC-5121 mit 2g Inhalt ist auf der Produktverpackung nur von einem Gramm die Rede. Auf der Spritze selber ist weder Typenbezeichnung noch Füllmenge angeben. Nur Enermax High Thermal Conductivity Grease steht auf der Spritze drauf. Sollte die ca. 2 bis 2.5cm Füllhöhe der Spritze annähernd gefüllt sein, dürfte dies jedoch für einige wenige Installationen ausreichend sein.
Für diejenigen die sich zuletzt den Bericht zu Wärmeleitpasten auf IgorsLAB angesehen haben sei hier erwähnt das die Wärmeleitpaste nach Internetrecherchen laut Herstellerangeben eine Wärmeleitfähigkeit von 2,5 W/mK besitzt.

4.3.4 Kabel

Alle Kabel bis auf die zwei Y-Kabel (PWM und RGB) und das an der Pumpe fest angebrachte 3-PIN Lüfterkabel sind als Flachbandkabel ausgeführt. Die Isolation der einzelnen Litzen ist schwarz und zwar komplett vom/bis zur Buchse bzw. Stecker. Auch die Buchsen bzw. Stecker sind aus schwarzem Kunststoff hergestellt. Das ergibt ein cleanes Bild im verbauten Zustand. Das Lüfterkabel von der Pumpe und beide Y Kabel sind gesleevt. Beim Y-PWM Kabel fehlt bei einem der Stecker ein PIN. So wird nur die Drehzahlrückmeldung eines Lüfters verwendet und so eine fehlerhafte Anzeige der Drehzahl im UEFI verhindert.

5 Montage

Ich habe mich für die Installation im Deckel des Gehäuses entschieden. Zuerst musste der alte Lüfter also dem neuen Lüfter weichen und deinstalliert werden. Danach habe ich zuerst die Lüfter an den Radiator verschraubt und anschließend diesen am Gehäuse. Bei meinem Gehäuse konnte ich alle vier Anschlusskabel (2x PWM, 2x RGB) zum Mainboardtray ausrichten und direkt dem Kabelmanagement zuführen. Von diesen Kabeln sieht man so nichts mehr. Der Anschluss der RGB erfolgt auf der Rückseite und kommen auch nicht mehr nach vorne. Die Stromversorgung läuft über das gesleevte PWM Y-Kabel. Das Y-Kabel war auch lang genug um es ebenfalls dem Kabelmanagement zuzuführen und den Anschluss der Lüfter auf der Rückseite durchzuführen.

Die RGB Beleuchtung habe ich in meinen Fall direkt an den RGB Controller meines Gehäuses angeschlossen, und nicht an den mitgelieferten RGB Controller. So kann ich die RGB Beleuchtung über einige Gehäusetasten steuern und muss dazu nicht das Gehäuse öffnen. Zudem ist so die RGB Kirmes der AIO und dem Gehäuse synchronisiert.
Dabei bin ich komplett ohne Y-Kabel ausgekommen, obwohl ein solcher auch dem Lieferumfang der Wasserkühlung beiliegt. Die SquA Lüfter bieten die Möglichkeit das RGB Signal durch zuschleifen. Das RGB Kabel der Pumpeneinheit konnte ich an den ersten Lüfter anschließen. Von diesen ging dann wiederum ein RGB Kabel zum zweiten Lüfter und von dort aus in den RGB Controller.

Deutlich Anspruchsvoller empfand ich die Installation der Pumpeneinheit. Dabei ist zwar die Installation nach Handbuch logisch und einfach, manchmal vermisst man aber eine dritte und vierte Hand, wenn man die Installation alleine durchführt.
Als erstes werden die "Positionsschrauben" durch die Intel Back Plate gesteckt. Abgeflachte Schraubenköpfe halten die Schrauben dabei radial in Position und verhindern später ein mitdrehen beim Verschrauben.

Damit diese Schauben aber nun nicht axial aus der Back Plate fallen sollen diese mit festsitzenden Scheiben gesichert werden. Ja&. Wenn man denn diese findet. In zahlreichen Beutel fand ich diese schwarz ausgeführten dünnen Scheiben nämlich nicht. Kurz vorm Verzweifeln schaute ich dann noch in einen Beutel nach, den ich am Anfang der Installation zur Seite gelegt habe. Warum habe ich den Beuten zur Seite gelegt? Na da stand LGA2011 drauf. Der Sockel LGA2011 ist der Sockel für Intels High End Desktop CPUs. Meine alte Mittelklasse CPU paart sich aber nun mal mit dem Sockel 1050 und so bin ich davon ausgegangen diesen Beutel nicht zu benötigen. Naja. Falsch gedacht. Gefunden. Mund abwischen. Weitergehts!

Nun wird das ganze Konstrukt von hinten durch die entsprechenden Mainboardbohrungen gesteckt. Vier Kunststoffhülsen, als Abstandhalter benannt, werden nun über die herausragenden Schrauben gestülpt.
Nun wird die Wärmeleitpaste aufgetragen. Ja ich weiß. Über die richtige Methode Wärmeleitpaste wird viel herumdiskutiert. Ich bin ein Freund von einem Klecks auf der Mitte und diesen dann mit Hilfe eines Spachtels gleichmäßig über die Fläche zu verteilen. Bis jetzt! Die mitgelieferte Paste reist beim verstreichen immer wieder auf. Ich fand sie etwas zu Flüssig. Also habe ich das so gut verteilt wie es ging und anschließend nochmal einen kleinen Klecks auf die Mitte gegeben. Die Spritze war dann auch fast leer. Glaube nicht das ich sie nochmal verwenden kann.

Nun die Folie von der Kupferfläche entfernt und nochmals mittels Isopropylalkohl aus der Apotheke von evtl. Kleberesten der Folie befreit. Der Alkohol kam vorher auch schon beim Befreien von alten Rückständen von Wärmeleitpaste auf der CPU zum Einsatz. Nach einer kurzen Wartezeit startete ich den Versuch das Pumpengehäuse über die Schrauben auf die Abstandshalter zu setzen. Hier und im nächsten Schritt ist eine oder zwei Helfende Hände von Vorteil. Die Abstandhalter halten die Schrauben nicht festgenug und drücken die gesamte Back Plate wieder heraus, wenn man an die Schrauben stößt. Ebenfalls herausgedrückt wird die gesamte Konstruktion beim versuch die Kühlung endgültig zu verschrauben. Dabei werden Schrauben mit einer Feder verwendet. Dabei muss etwas Kraft aufgewendet werden, damit der Federweg überwunden wird und das eigentliche Gewinde packt.
Eventuell hätte hier ein Klebestreifen auf der Rückseite geholfen, der die gesamte Back Plate in Position hält. Die Idee kam mir aber auch erst später.

Nun noch das 3-PIN Lüfterkabel am Mainboard angeschlossen (geht auch an einen 4-PIN Lüfteranschluss). Für Blinki Blinki ähhh & RGB Beleuchtung muss noch ein Kabel mit der Pumpeneinheit und auf welchen Wegen auch immer mit einem RGB Header auf dem Mainboard oder einen RGB Controller verbunden werden. Zu beachten ist dabei das ein 3-PIN ARGB Anschluss mit 5 Voll verwendet wird.
Nun ist die Installation abgeschlossen.

6. Betrieb
6.1. Pumpeneinheit
6.1.1 Kühlung

Die Pumpe selber wurden mit der 3-PIN Buchse auf den CPU1 4-PIN Anschluss auf dem Mainboard verbunden.
Die Pumpe läuft laut dem UEFI und HWInfo mit einer Drehzahl von etwa 3150 Umdrehungen pro Minute.
Die Pumpe ließ sich nicht über das UEFI regeln, sondern lief unbeirrt mit der maximalen Drehzahl weiter. Ob es generell so ist, dass sich eine AIO Pumpe nicht regeln lässt, oder ob es an dieser Pumpe liegt oder mein Mainboard Lüfter nur über PWM Steuern kann und nicht über Spannung ließ sich in der Kürze der Zeit nicht abschließend klären.
Interessiert mich aber auch nicht, denn siehe nächster Abschnitt.

6.1.2 Lautstärke

Trotz voller Drehzahl der Pumpe ist bei geschlossenem Gehäuse und bei normalen Umgebungsgeräuschen (Verkehr durch offenes Fenster, nebenherlaufender Fernseher etc.) ist die Pumpe nicht zu hören.
Auch wenn es ruhiger ist fällt es mir schwer etwas herauszuhören. Man hört sie aber. Aber nicht unangenehm. Ich habe an der Pumpe was Lautstärke betrifft nix auszusetzen.

6.1.3 RGB Beleuchtung

So unauffällig die Lautstärke ist, desto auffälliger ist die RGB Beleuchtung. Ein Farbiger Ring, der Enermax Schriftzug und ein durch mehrere Linien in unterschiedlichen Dicken erzeugter 3D Rahmen Effekt bringen Farbe ins Gehäuse. Sieht schon nach was aus. Die Beleuchtung ist aber nicht in der Lage das komplette Gehäuse hell zu erstrahlen. Wer es denn noch ruhiger mag stellt RGB Beleuchtung fest auf eine Farbe ein oder schaltet sie ab. Ich habe sie Fest auf die Farbe Rot eingestellt.

6.2 Lüfter
6.2.1 Kühlung

Wie erwähnt lassen sich die Lüfter in einen Bereich von 500 bis 2000 Umdrehungen über ein PWM Signal vom Mainboard steuern.

6.2.2 Lautstärke

Bei meiner Örtlichkeit, Gegebenheiten und meinen Hörvermögen (bin ja schon Ü40) höre ich die Lüfter erst zwischen der 1000 und 1300RPM Marke irgendwo bei 1200 RPM aus dem Gehäuse heraus. Aber dann wird es ziemlich schnell recht laut. Ob die 1000 RPM (letzte mögliche Stufe bevor es Laut wird) ausreichen um den Xeon im Zaun zu halten werden wir später noch sehen. Ich bin da aber Optimistisch.

6.2.3 RGB Beleuchtung

Da auch die Lüfter über einzeln ansteuerbare RGBs verfügt hängt es vom RGB Controller bzw. der RGB Software vom Mainboard ab, welche Effekte genutzt werden können.
Von den Löschern auf der Rückseite, die ebenfalls für einen tollen Effekt sorgen sollen, sieht man jedoch nix, weil der Radiator die Löscher größtenteils verdeckt.
Hier gilt im Übrigen dasselbe wie bei der Pumpeneinheit. Die RGB Beleuchtung ist nicht in der Lage das gesamte Gehäuse auszuleuchten.

6.3 Kühlleistung

Neben der Enermax AquaFusion RGB 240 wurde zu Vergleichszwecken der bisher eingesetzte Luftkühler getestet. Der Brocken 2 wurde mit einem weiteren WingBoost 2 Lüfter ausgestattet.

Das verwendete Gehäuse, ein Enermax Saberay ADV, ist nur mit den standardmäßig mitgelieferten Lüftern ausgestattet. Das sind in der Front drei 120mm Lüfter und im Heck ein 140mm. Der Hintere wird dabei übers Mainboard gesteuert und für den Test auf ca. 800 Umdrehungen eingestellt. Das Dreierpack vorne wird über die Lüftersteuerung des Gehäuses geregelt, so dass hier keine Angaben zur Drehzahl vorliegen. Es wurde jedoch immer dieselbe Einstellung verwendet. Als Frontabdeckung wurde die Version mit dem Meshgitter gewählt.
Aufgrund der bereits oben erwähnten Einschränkung des MSI UEFIs war es mir nicht möglich alle Lüfter mit derselben Drehzahl zu testen. Der ausgediente Luftkühler wurde jeweils mit ca. 500, 800 und 1100 Umdrehungen in der Minute getestet. Die zwei Lüfter am Radiator dagegen mit ca. 540,1000 und 1300.

Nach dem Windowsstart und den Start von HWInfo wurde der Rechner erstmal 5 Minuten in Ruhe gelassen. Nach Ablauf der Zeitspanne wurde die CPU Package Temperatur in HWInfo abgelesen und als IDLE Temperatur angenommen. Gleichzeitig wurde die zu diesem Zeitpunkt herrschende Zimmertemperatur festgehalten. Nacheinander wurden nun Prime95 v29.8 Build 6 Small FFT (10 Minuten), CineBench R15 und R20 jeweils Single- und Multithreadtest und 3D Mark Firestrike Physicstest ausgeführt. Zwischen den einzelnen Tests wurde solange abgewartet bis die CPU die vorher ermittelte IDLE Temperatur erreicht hat.
Um eine einfache Vergleichbarkeit herzustellen wurden alle Werte auf eine Zimmertemperatur von 22°C umgerechnet. Lag bei Testbeginn die Zimmertemperatur beispielweise bei 20.5 Grad wurde auf jeder ermittelten Temperatur 1,5 Kelvin hinzuaddiert um wieder auf 22°C Zimmertemperatur zu kommen.
Mir ist durchaus Bewusst das es bei den Messungen eine Reihe von Ungenauigkeiten kommt. Aber eine Tendenz sollte sich trotzdem erkennen lassen.

6.3.1 Kleine Drehzahl (Luft 500 / AIO 540 RPM)

Hier hat die AIO die Nase klar vorn. Besonders in Multithreadbenchmarks ist der Temperaturunterschied zwischen beiden Akrobaten groß.
So schafft es der Luftkühler die CPU in Prime auf 72°C herunter zu kühlen. Die AIO ist hier um ganze 5 Kelvin besser und erreicht 67,5°C. Das setzt sich auch in Cinebench fort. In R15 Multi gewinnt die AIO mit 54,5 zu 50,5°C, in R20 Multi sind es ebenfalls 5 Kelvin Unterschied zugunsten der AIO. Bei den Singlethreadbenchmark schrumpft der Vorsprung auf nur noch 1 bis 2° Kelvin.

Bei 3D Mark sind es hingegen 52,5 zu 49,5°C für die AIO.
Cinebench R15 Singe Luft:AIO in °C: 46,5 : 45,5
Cinebench R15 Multi Luft:AIO in °C : 53 : 50,5
Cinebench R20 Single Luft:AIO in °C: 47,5 : 45,5
Cinebench R20 Multi Luft:AIO in °C: 59,5 : 54,5
Prime Luft:AIO: 72,5 : 67,5
3D Mark Luft:AIO in °C: 52,5 : 49,5

6.3.2 Mittlere Drehzahl (Luft 800 / AIO 1000)

Obwohl der Abstand geringer wird liegt die AIO noch immer in allen Disziplinen vorn.
Cinebench R15 Singe Luft:AIO in °C: 41,5 : 39,6
Cinebench R15 Multi Luft:AIO in °C : 48,5 : 46,6
Cinebench R20 Single Luft:AIO in °C: 41,5: 40,6
Cinebench R20 Multi Luft:AIO in °C: 51,5 : 48,6
Prime Luft:AIO: 64,5 : 60,6
3D Mark Luft:AIO in °C: 46,5 : 44,6

6.3.3 Hohe Drehzahl (Luft 1100 / AIO 1300)

Bei beiden Systemen lohnt sich, zumindest bei den im Test erreichten Temperaturbereichen, keine weitere Erhöhung der Drehzahl mehr. Beide erreichen das Niveau des vorherigen Tests Bei der AIO ist teilweise sogar wieder schlechtere Werte zu beobachten, wobei diese auch innerhalb der bereits erwähnten Ungenauigkeiten zu suchen sein können. Nur noch in Prime sind es fast 4 Kelvin Unterschied zugunsten der AIO.
Cinebench R15 Singe Luft:AIO in °C: 40,8 : 39,9
Cinebench R15 Multi Luft:AIO in °C : 49,8 : 46,9
Cinebench R20 Single Luft:AIO in °C: 41,8: 40,9
Cinebench R20 Multi Luft:AIO in °C: 51,8 : 48,9
Prime Luft:AIO: 63,8 : 59,9
3D Mark Luft:AIO in °C: 45,8 : 43,9
    
  
4 5
     am 04.09.2019
Die Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühlung ist eine AIO-Wasserkühlung. Ausgestattet mit einem RGB-Kühlkopf aus und einem 240mm Radiator mit zwei 120mm RGB-Lüftern kommt das System hochwertig verpackt an. Im Lieferumfang sind weiterhin viele Adapter, eine RGB-Steuereinheit, falls das Mainboard keine eigene RGB-Steuerung hat, sowie einige Kabel und eine Tube Wärmeleitpaste enthalten.
Ebenfalls ist eine recht spärliche Anleitung enthalten, die mir allerdings nicht immer half und ich auf das Youtube-Video zurückgreifen musste. Dies ist allerdings dafür sehr gut und verständlich Schritt für Schritt aufgebaut.

Das Design der Wasserkühlung ist wirklich schön und ein Blickfänger im PC. Der Kühlkopf ist mit dem Enermax Logo versehen umgeben von den RGB-Elementen. Mithilfe der RGB-Steuerung kann man verschiedene vorgegebene Modi einstellen. Die zwei Schläuche machen einen guten, hochwertigen Eindruck. Der Radiator fühlt sich massiv an, ist schön verarbeitet und keine Kratzer sind sichtbar.
Die Lüfter haben ein Plastikgehäuse mit eingebautem RGB-Kreis. Positiv hervorzuheben ist hier, dass die Lüfter trotz Plastikgehäuse keinen billigen Eindruck machen, sondern sich durchaus stabil anfühlen.

Unterm Strich macht die Wasserkühlung beim auspacken schon einen guten Eindruck und erweckt nicht den Verdacht, dass hier beim Einbau schon etwas zu Bruch gehen könnte.
Der Kühlkopf kommt vormontiert für ein Intel-System. Deshalb musste ich erstmal auf die AMD-Schrauben umrüsten. Dies gestaltete sich als relativ einfach.
Die Backplate am Mainboard lies sich mit etwas Geschick problemlos montieren. Leider war die Anleitung hier auch nicht sehr hilfreich, denn ich wusste Anfangs nicht, wozu die kleine Isolierfolie gedacht ist. Störend empfand ich, dass die Schläuche nicht abgekoppelt werden konnten, denn sobald man den Radiator fixierte, hing der Kühlkopf unfixiert am Radiator. Hier musste man doch sehr darauf achten, den Kühlkopf nicht am Gehäuse zu beschädigen. Zudem gestaltete sich durch die Schläuche die Montage des Kühlkopfes etwas knifflig.
Die Wasserkühlung ist lauter als eine reine Luftkühlung, was auch der dauerhaft laufenden Pumpe und den Lüftern geschuldet ist. Die Lüfter sind im Idle nicht störend, bei Last werden sie aber deutlicher hörbar.
Vibrationen der Pumpe habe ich nicht wahrgenommen, die Lautstärke wurde hauptsächlich von den Lüftern bestimmt.
Leider war meine CPU-Luftkühlung mit dem "be Quiet! Shadow Rock Slim" deutlich leiser bei hohem Arbeitsaufwand als auch im Idle. Hier hat die Luftkühlung die Nase vorn.
Im Idle hält sich die CPU-Temperatur stabil bei 52°C und ist nur marginal zu hören und stört nicht.

Beim spielen von Counter-Strike: Global Offensive auf maximalen Settings wurde die Kühlung hörbarer, jedoch störte dies nur ohne Headset und hielt die Temperatur bei stabilen 52°C.
Auch habe ich die Kühlleistung in GTA V Online getestet. Hier habe ich die Lüfter trotz meines Headsets wahrgenommen, allerdings störte mich das nicht. Die Temperatur schwankte etwas, stieg zwischendurch auf 57°C hoch, hat sich dann allerdings recht schnell bei 54°C eingependelt.
Nach über einer Stunde spielen wurde die Temperatur souverän gehalten. Mit einer Luftkühlung hatte ich mehr Schwankungen in der Temperatur, also Punkt für die Wasserkühlung.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist durchaus in Ordnung. Für 85¤ erhält man eine Wasserkühlung, die sowohl optisch als auch mit der Leistung überzeugen kann. Die hochwertige Verarbeitung, welche in dem Preissegment häufig zu bemängeln ist, ist ebenfalls ein positiver Punkt. Weiterhin ist im Lieferumfang alles enthalten, um die Kühlung zu montieren und in Betrieb zu nehmen.
Ebenfalls positiv ist, dass man eine lange Haltbarkeit erwarten kann. Die Kühlung läuft tadellos und die Komponenten machen einen hochwertigen Eindruck.

Fazit:
Die Eneremax Aqua RGB 240 ist eine solide AIO-Wasserkühlung für einen durchaus erschwinglichen Preis. Das Design und die Qualität überzeugen, optisch ist sie ein absoluter Blickfang, was sie für Gehäuse mit Fenster attraktiv macht. Die Kühlleistung, die RGB-Funktion, die nicht spürbare Vibration sowie die hochwertige Verarbeitung und der Preis sprechen für die Wasserkühlung.
Negativ zu bewerten sind die etwas lauteren Lüfter, die spärliche Bauanleitung und die fest verbauten Schläuche, die den Einbau knifflig gestalten. Das Youtube-Video zum Einbau ist zu empfehlen, da dieses der beiliegenden Anleitung deutlich überlegen ist.

Für ein nicht ganz so üppiges Budget ist diese Wasserkühlung durchaus eine gute Alternative zu einer reinen Luftkühlung, falls man bereit ist, Abstriche bei der Lautstärke zu machen und das nötige Geschick hat, um diese zu verbauen.
    
  
4 5
     am 02.06.2019
Verifizierter Kauf
Die Leistung der AIO ist wirklich gut, leider machen die Lüfter, wenn sie langsam drehen, klacker Geräusche im Hängenden Betrieb.
    
  
4 5
     am 12.04.2019
Produkttester
Wasserkühlungen sorgen dafür, dass die CPU mithilfe der Kühlflüssigkeit gekühlt wird. In der Regel denkt man, dass durch die Wasserkühlung die CPU niedrigere Temperaturen erreichen kann, als durch eine Luftkühlung. Natürlich kommt es mit einigen Nachteilen mit sich, eine Wasserkühlung ist gerade nicht immer günstig und kein Segen für alle.

Die "Enermax Aquafusion 240" ist eine AIO-Wasserkühlung mit einem RGB-Kühlkopf und einem 240mm-Radiator, worauf zwei mitgelieferte 120mm-RGB-Lüfter montiert werden können. Dazu kommt es mit vielen Adaptern wie z.B. einem Y-Kabel. Viele Anleitungen wurden mitgeliefert und sogar ein Video auf YouTube zur Installation der Wasserkühlung wird bereitgestellt. Diese sind überraschend gut durch Bilder und einfache Sprache erklärt und ich selber bekam selten Schwierigkeiten beim Installieren.

Eine große Stärke der Aquafusion 240 ist das Design. Selten sieht man AIO-Wasserkühlungen mit einem originellen, prägnanten Design. Erstens haben die zwei dazu gelegten Lüfter nicht die gewöhnliche Form eines runden Kreises, sondern die Kontur eines platten Vierecks mit abgerundeten Ecken. Dieser kommt dann besonders in den Vordergrund, wenn die RGBs der Lüfter angeschaltet sind. So leuchten sie nicht zu hell, leider aber etwas schwach. Auch ist der Kühlkopf mit RGBs ausgestattet, mit einem Enermax-Logo zur Fensterseite. Mit der mitgelieferten RGB-Steuerung kann man auch leicht das Muster der RGBs verändern, auch ohne ASUS Aura, msi Mystic Light oder derartiges im Sortiment. Viele Möglichkeiten bietet die Steuerung leider nicht. Alle durchlaufen das RGB-Farbschema, d.h. man bekommt in allen Modi ein Regenbogenfarbschema zu sehen. Beispiele für die Steuerungsmöglichkeiten sind Muster von fallenden Regentropfen oder von einer drehenden Disc.

Wie vorhin erwähnt lobe ich hier die Montage und die einfache Installation. Mithilfe der Anleitung mit vielen visuellen Beschreibungen und dem YouTube-Video war die Montage einfacher als gedacht. Erstmals bekam ich Probleme, welche Schrauben verwendet werden müssen für welche Löcher, aber das löste sich in wenigen Sekunden durch einen weiteren Blick auf das YouTube-Video, da es gut im Video gezeigt wurde.

Die Verarbeitung der "Enermax AquaFusion 240" ist hervorragend. Radiator und Kühlkopf fühlen sich hochwertig an, Lüfter trotz des eher schrumpeligen Plastiks ebenfalls. Alles kommt ohne Kratzer und Schäden an und das ist jedenfalls erwähnenswert.

Jetzt kommen wir zu einer großen Schwäche von Wasserkühlungen: die Lautstärke. Das liegt daran, dass die Pumpe der AIO-Wasserkühlung konstant aktiv ist. Eine Pumpe verursacht viel Lärm und sorgt für ordentlich Störgeräusche. Enermax macht hier keine Ausnahme. Auch bei diesem Produkt kann man nicht von einer ruhigen Umgebung reden, sofern keine Kopfhörer aufgesetzt sind. Die Lüfter allerdings sind relativ leise und viel ruhiger als meine alten "Bitfenix Spectre 140mm Blue LED". Meine jetzigen "be Quiet! Silent Wings 3"-Lüfter sind keine Gegner für die mitgelieferten Enermax-Lüfter, dafür sind die Silent Wings 3 viel zu leise. Die Enermax-Lüfter sind im Idle erstaunlich leise, die Pumpe macht dafür viel Lärm. Bei Last und Vollleistung sind sie aber sehr störend und laut, sowohl Lüfter als auch Pumpe. Dass man sich diese Wasserkühlung wegen einer ruhigen Arbeitsatmosphäre, halte ich für eine riesige Lüge. Für eine leise Umgebung präferiere ich eine gewöhnliche Luftkühlung.

Und vielleicht waren meine Erwartungen vor dem Testen zu hoch. Aber vergleichsweise zu meiner alten Konfiguration spürte ich keine Verbesserungen bei der Kühlung. Eher bemerkte ich, dass die CPU im Idle Temperaturen von 40-50 Grad Celsius erreicht hat. Zumindest zeigt die Wasserkühlung bei Volllast seine große Stärke und lässt den Prozessor höchstens bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius laufen | genau der gleiche Wert wie im Idle. Das klinge zwar merkwürdig, aber so ist die Realität. Die Wasserkühlung sorgt dennoch für ordentlich Kühlleistung, die die 70 Grad Celsius fast nie erreichen, kommt aber mit einer unruhigen Lautstärke daher. Auch stellte ich fest, dass bei aufwendigen Rendersequenzen wie z.B. bei Explosionen in Spielen die Temperatur kurzzeitig hoch ansteigt, diese dann aber auf die gewohnte Temperaturwerte bei Volllast fallen.

Vibrationen habe ich direkt nicht wahrgenommen. Ich nahm an, dass wegen der unruhigen Lautstärke es auch zu hörbaren Vibrationen kommen würde. Aber das stimmt nicht. Vibrationen nahm ich seit 1 Stunde Testen nicht an und da bin ich auch sehr zufrieden. Produkte habe ich schon viele getestet, und alle waren nicht geräuschlos wegen vorhandenen Vibrationen. Dieses Produkt hier hat mich überzeugt. Vibrationen konnte ich zumindest auf langer Zeit gar nicht wahrnehmen. Keine Vibrationen schön und gut | trotzdem arbeitet die Pumpe laut und die Lüfter werden bei Last auch deutlich hörbar. Nicht vorhandene Vibrationen retten leider nicht unbedingt die Lautstärke, es bleibt trotzdem unruhig. Schade, aber wahr.

Auch beim Luftdurchsatz habe ich nichts zu bemängeln. Die zwar unruhigen, aber leistungsfähigen Enermax-Lüfter, transportieren die Luft sehr gut und mit meinen 2 anderen "be Quiet! Silent Wings 3"-Lüfter ergänzt konnte die Luft innerhalb des PCs gut durchströmen. Weder wurde Luft angestaut noch wurde Luft im meinen PC-Gehäuse knapp.

Auch die Haltbarkeit ist top. Das Produkt hält seit 2 Wochen viel aus und, auf die Verarbeitung zurückgeführt, ist sehr robust und stabil. Verglichen mit anderen teuren Wasserkühlungen ist diese AIO-Wasserkühlung eine günstige Alternative, wer nicht viel parat hat, aber trotzdem eine Kühlung, was das Geld wert ist, kaufen will. Auch schlägt diese Wasserkühlung meinen alten 2-Lüfter-Kühler, da der alte Kühlerbrocken zum Installieren sehr schwer war, aber leiser war, das übrigens bei einer Luftkühlung nicht überraschend ist.

Das Preis-/Leistungsverhältnis | muss ich sagen | ist bei dieser AIO-Wasserkühlung in Ordnung. Für 95 Euro oder weniger erhält man einen Radiator mit meiner Länge von 240mm, der schön aus qualitativ hochwertigem Metall besteht, zwei RGB-Lüfter mit einer Größe von 120mm, die am Radiator montiert werden, einen Kühlkopf aus Glas und Metall, worauf ein Logo der Firma "Enermax" in den verschiedenen RGB-Farben abgebildet ist, und viele Kabel und Adapter | unter anderem auch Y-Kabel für mehrere Lüfter, RGB-Steuerung in Form einer Fernbedienung, falls eine Steuerung über das Mainboard nicht verfügbar ist, und ein Kabel zur Verbindung von Lüfter und RGB-Steuerung. Beim Preis-/Leistungsverhältnis muss ich sagen, dass dieser hier sehr gut ist. Natürlich sind auch Kabelbinder und eine Spritze gefüllt mit Wärmeleitpaste in der Packung enthalten. Gibt man für dieses Produkt Geld aus, erhält man für den Betrag eine gut verarbeitete Wasserkühlung mit viel Zubehör, das die Installation der Kühlung vereinfacht. Ob es dann für Sie etwas ist, müssen Sie schauen, auf was sie eher Wert legen. Legen Sie Wert auf Design und auf niedrige Temperaturen bei Volllast, so könnte die AIO-Wasserkühlung sie ansprechen.

Die "Enermax AquaFusion 240" leistet eine hervorragende Arbeit in Sachen Luftdurchsatz, Vermeiden von Vibrationen, umfangreiche RGB-Steuerung und Kühlleistung. Die Schwächen der AIO dennoch liegt vor allem bei der Lautstärke und bei zu hohen Temperaturen im Idle. Die Wasserkühlung ist für Leute ansprechend, in dessen Gehäuse ein bisschen Beleuchtung und Kühlleistung fehlt, sofern Lautstärke kein großes Problem darstellt.
    
  
4 5
     am 10.04.2019
Produkttester
Natürlich bedanke ich mich nochmals zuallererst bei Mindfactory für die tolle Aktion, und dass ich die Enermax AquaFusion 240 (ELC-AQF240-SQA) testen durfte.

Mein System:
Mainboard: MSI X370 M7 ACK
CPU: AMD Ryzen 5 1600
Kühler: Cooler Master MasterLiquid Lite 240
Grafikkarte: 8GB Asus Radeon RX 580 ROG Strix T8G
RAM: 16GB G.Skill Value DDR4-2400
Netzteil: Seasonic SS-650KM3
Gehäuse: be quiet! Pure Base 600
SATA SSD: 120GB Samsung SSD 840 Pro als Arbeitsplatte für aktuelle Projekte
M.2 SSD: 250GB Samsung 960 Evo als Systemplatte
HDD1: 2TB Seagate BarraCuda ST1000DM003 als Datengrab 1
HDD2: 2TB Samsung HD204UI als Datengrab 2
Betriebssystem: Win10 Pro x64

Lieferumfang:
" Radiator
" 2x 120mm Lüfter
" Fernbedienung
" Diverse Kabel für die LED-Beleuchtung
" Backplate
" Isolierplättchen/Unterlegrahmen
" Adapter für AMD-Sockel (Montagezubehör für Intel ist bereits montiert)
" Y-Adapter für den Lüfteranschluss ans Mainboard
" Wärmeleitpaste
" Adapter für die Fernbedienung zum Direktanschluss an das Netzteil (SATA)
" Diverse Schrauben und Abstandshalter

Einbau:
Da ich schon eine AiO-Wasserkühlung im Betrieb gehabt habe, dachte ich, dass das eigentlich ähnlich sein würde. Leider fand ich die Montage, zumindest im Vergleich zum MasterLiquid Lite 240, doch recht aufwendig.
Vor allem finde die Reihenfolge der Montage nicht sinnvoll aufgebaut, weshalb ich von dieser etwas Abgewichen bin.

Original:
Step 1: Montage der Lüfter und des Radiators am Gehäuse
Step 2: Umrüsten der Pumpeneinheit von Intel auf AMD
Step 3: Präparieren und einsetzen der Backplate
Step 4: Fixieren der Backplate
Step 5: Wärmeleitpaste auftragen
Step 6: Schutzfolie vom Kühlblock abziehen
Step 7: Kühlblock/Pumpeneinheit montieren
Step 8: Kabel der Pumpe anschließen
Step 9: Kabel der Lüfter anschließen

Meine Variante:
Step 2: Umrüsten der Pumpeneinheit von Intel auf AMD
Step 3: Präparieren und einsetzen der Backplate
Step 4: Fixieren der Backplate
Step 1: Montage der Lüfter und des Radiators am Gehäuse
Step 5: Wärmeleitpaste auftragen
Step 6: Schutzfolie vom Kühlblock abziehen
Step 7: Kühlblock/Pumpeneinheit montieren
Step 8: Kabel der Pumpe anschließen
Step 9: Kabel der Lüfter anschließen

Das Problem ist hier schlichtweg, dass ja die Pumpe und der Radiator miteinander verbunden sind. Wenn ich nun zuallererst den Radiator am Gehäuse verschraube, hängt die Pumpe an den Schläuchen im Gehäuse herum. Wenn man dann Step 2 ausführen soll, hat man wenig Platz und es ist umständlich. Ebenso schlägt und eckt die Pumpeneinheit dauernd irgendwo an, wenn man die Backplate montieren will, da man hierzu am besten das Gehäuse drehen muss.

Nun zur eigentlichen Montage:
Da bereits das Intel System vormontiert war, mussten diese zwei Halterungen, mit denen für den AMD-Sockel getauscht werden. Hier haben mich die Schrauben doch sehr enttäuscht. Die Kreuzschlitzschrauben waren billig gefertigt und keiner meiner Bits hat wirklich gepasst. Da die Schrauben recht fest in der Pumpeneinheit saßen, musste ich doch recht viel Kraft aufwenden, um diese überhaupt heraus zu bekommen. Am "Besten" hat es dann mit PH1 funktioniert. Aber durch den schlechten Sitz des Schraubendrehers in der Schraube bin ich dann doch öfters abgerutscht, was auch die Schraube in Mittleidenschaft gezogen hat, denn sie wurde allmählich rund.

In Step 3 musste die original Backplate des Mainboards entfernt werden, da man die Mitgelieferte benutzen muss. Ich finde das irgendwie schade, da meine originale Backplate komplett isoliert ist. Die mitgelieferte Backplate muss vor dem Benutzen (nur bei AMD) zuerst noch mit einem schwarzen Isolierplättchen/ Unterlegrahmen beklebt werden. Dieser liegt nicht vollständig auf der Backplate auf, sondern nur auf vier Kontaktstellen. Aber gut, das hat an sich einwandfrei funktioniert.

Bei Step 1, der Montage des Radiators und der Lüfter hatte ich mir meinem Gehäuse so meine Probleme, wofür die Wasserkühlung natürlich nichts kann. Ich wollte den Radiator vorne einbauen, um Luft in das Gehäuse zu saugen. Beim be quiet! Pure Base 600 werden aber vorne auch die Festplatten eingeschoben. Das Problem ist dann, dass der Radiator auf die Außenseite muss, die Lüfter aber nach innen. Für diese Einbauart sind die Schrauben der Wasserkühlung vermutlich nicht vorgesehen, aber es funktioniert! Die kurzen Schrauben zu Befestigung des Radiators habe ich also nicht gebraucht bzw. nicht nutzen können. Deshalb habe ich die langen Schrauben zuerst durch den Lüfter, dann durch das Langloch im Gehäuse geführt und auf der anderen Seite in den Radiator geschraubt. Die langen Schrauben halten also Lüfter und Radiator. Das war zwar ein wenig Fummelei das hin zu bekommen, aber es ging dann doch.

Die Steps 5 bis 9 waren eigentlich problemlos, so wie ich mir das gewünscht habe.
Bei Step 7 habe ich mich nur nicht getraut, den Kühlblock so stark zu drehen, dass die Anschlüsse Richtung Gehäusevorderseite zeigen. Es ist doch etwas schwer abzuschätzen, wie viel Kraft man hier aufwenden darf. Mit dem Drehen hätte alles vermutlich etwas besser ausgesehen, da der obere Schlauch nun etwas über die LED-Fläche der Pumpe läuft. Außerdem ist das Enermax-Logo nun leider falsch herum, aber so ist es eben ein Hingucker für sich.

Bei meiner vorherigen Wasserkühlung (Cooler Master MasterLiquid Lite 240) musste die originale Backplate nicht entfernt werden. Hier musste ich zwar ebenfalls den Montagerahmen an der Pumpeneinheit tauschen, jedoch war sonst keine weitere Modifikation nötig. Die Pumpe wurde dort einfach in die auf dem Mainboard vorhandene Halterung eingehängt und festgezogen. Auch die Schläuche waren gefühlt ein klein wenig länger, was das Verlegen ein wenig einfacher machte. Kann aber auch daran liegen, dass die Pumpeneinheit der Enermax etwas größer ist.

Qualität und Haptik:
Hier kann ich nur sagen wow, ich bin sehr zufrieden. Der Kühlblock ist poliert und tadellos, hier sind keine Kratzer oder sonstige Unebenheiten zu sehen. Der Radiator ist super gefertigt. Es gibt keine verbogenen Lamellen und die Abstände sind gleichmäßig, das sieht sehr schick aus. Auch die Schlauchanschlüsse sehen wertig aus. Die abgewinkelten Anschlüsse an der Pumpe lassen sich leicht drehen und somit den Bedürfnissen anpassen.
Hier schneidet meine alte Wasserkühlung deutlich schlechter ab. Dort war das Ergebnis einfach nicht so ordentlich.

Lautstärke:
Die Enermax AquaFusion 240 ist nicht lautlos, aber das sind andere Wasserkühlungen auch nicht. Viele die zum ersten Mal eine Wasserkühlung verbauen sind deshalb etwas enttäuscht. Das Lauteste ist die Pumpe, da ich diese immer maximal laufen lasse (ca. 3180 RPM kann. Dennoch ist die Lautstärke im Idle bzw. im Office-Betrieb gering und nicht wirklich störend. Im Vergleich zu den Gehäuselüftern (Lüftersteuerung des Gehäuses Stufe 2) ist kaum ein Unterschied zu hören. Tatsächlich werden die Lüfter bei der automatischen Lüftersteuerung (Default vom MSI Board) nie wirklich laut.

Reduziere ich die Pumpendrehzahl auf ca. 2000RPM wird die Pumpe sehr leise, leider steigt aber auch dementsprechend die Temperatur an, was wiederum die Lüfter schneller drehen lässt. Dadurch wurden diese etwas lauter und es hat sich (bei Prime95) letztendlich etwas über der Lautstärke mit voller Pumpendrehzahl eingependelt.

Ich habe hier nicht all zu viel rumprobiert, da ich die Geräuschentwicklung okay fand. So habe ich vergessen Prime95 abzuschalten und habe es nach 2h auch nur deshalb gemerkt, da ich beim zocken <30 FPS hatte und verzweifelt auf der Suche nach der Ursache war. Hat man Musik laufen, oder schreibt auf der Tastatur ist vom System quasi nichts zu hören.
Verglichen mit der MasterLiquid ist die Aquafusion etwas lauter, wenn auch nicht viel.

Temperaturen:
Ich habe die Temperaturen bei vier verschiedenen Tätigkeiten gemessen. Hierfür habe ich das System jeweils ca. 1 Stunde in diesem Zustand gelassen und Min/Max/Avg notiert. Die Drehzahlregelung der Lüfter habe ich voll und ganz der Regelung von MSI mit Default-Werten überlassen. Die Pumpe lieft bei Maximaldrehzahl.

Prime95:
Motherboard: Min:36°C; Avg: 37,8°C; Max: 40°C
CPU: Min:53,5°C; Avg: 63,5°C; Max: 65,9°C
System: Min:44°C; Avg:63,4°C; Max:66°C

Gaming Paladins (Alle Einstellungen Max, Full HD):
Motherboard: Min:35°C; Avg: 36,8°C; Max: 39°C
CPU: Min:33,8°C; Avg: 43,6°C; Max: 49,9°C
System: Min:38°C; Avg:50,1°C; Max:58°C

Gaming Starcraft2 (Alle Einstellungen Max, Full HD):
Motherboard: Min:34°C; Avg: 36,7°C; Max: 39°C
CPU: Min:30°C; Avg: 43,4°C; Max: 52,9°C
System: Min:33°C; Avg:48,1°C; Max:55°C

Für einen kurzen Test mit Prime 95 habe ich die Pumpe auf 2000RPM gelassen. Die Temperaturen waren dann etwa 3-4°C höher, aber zusätzlich auch die Geräuschentwicklung durch die Lüfter.

Fazit:
Ich weiß nicht ganz, was ich von der Enermax AquaFusion 240 (ELC-AQF240-SQA) halten soll. Die die Kühlleistung ist nicht schlecht, aber dennoch ist Lautstärke etwas höher als bei anderen Systemen. Dies liegt an der Pumpe, denn die Lüfter empfand ich als sehr leise. Die LED-Beleuchtung gefällt mir gut, auch wenn die Fernbedienung nach einem sehr billigen Plastikteil aussieht und sich auch so anfühlt.
Letztendlich denke ich, dass es auf den Wunsch der LED-Beleuchtung ankommt. Den LED-Ring auf der Pumpe finde ich zwar schön, das Enermax-Logo aber etwas zu aufdringlich.
Meinung nach ist man mit einer leiseren Pumpeneinheit (evtl. ohne LEDs und dazu zwei zusätzlich gekauften RGB-Lüftern) etwas besser bedient. Will man selbst nichts basteln oder zusätzlich kaufen und steht auf viel RGB kann man das die Wasserkühlung trotzdem bedenkenlos kaufen.
    
  
4 5
     am 09.04.2019
Produkttester
Als erstes muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden war mit dem Versand, da das Produkt sehr schnell und innerhalb eines Tages bei mir ankam.
Der erste Eindruck des Produkts, bzw. Der Verpackung hat mich sehr beeindruckt, da die Packung unversehrt war, sowie viele Informationen bereitgestellt hat und mit vielen Bildern vermittelt ist.

Weiterführend zum Design, war ich positiv überrascht, da man von vielen anderen Firmen ein anderes Produkt erhält, als das Bild verspricht, jedoch war dies hier nicht der Fall.
Mein erster Blick fiel auf die Ordnung in der Verpackung und natürlich auf den Radiator, sowie die Lüfter und der Pumpe, da diese hochwertig verarbeitet wurden und ein nicht normales Design haben wie manch andere Marken. Auch das Aluminium bei dem Radiator macht sich mit der Farbe gut zu den Lüftern.
Ebenfalls fällt einem ins Auge bei der Einrichtung der Wasserkühlung, die RGB Beleuchtung und die RGB-Farben Einstellungsvielfalt. Jedoch werde ich dazu später noch mehr eingehen.
Die viele Aluminium und Acrylglas Verarbeitung lässt es gut aussehen, gut anfühlen und meiner Meinung auch lässt es sich ins Gehirn einprägen.

Der Einbau, bzw. Die Montage erfolgte sehr einfach, da man nur ein paar Schrauben befestigen musste und es dann schon so gut wie am Mainboard dran war. Natürlich konnte man auch die benötigten Teile (Schrauben etc.) schnell finden, da die Plastik-Verpackungen alle schön geordnet nach Kabel und oder Schrauben geordnet waren.
Beeindruckend ist auch, dass man die Wasserkühlung in jedes Mainboard montieren kann, da ich vorher Sorgen hatte, dass das möglicherweise nicht möglich sein könnte.
Auch die Verkabelung der jeweiligen 4-Pins, 3-Pins wurde vereinfacht durch ein Y-Kabel, was weniger Anstecker im Mainboard verbrauchte.
Außerdem war ich erleichtert, als ich gesehen habe, dass es einen RGB-Controller gibt, der ebenfalls weniger Anstecker im Mainboard verbrauchte. Bei mir war ein RGB-Controller essenziell wichtig, da mein Mainboard keine RGB-Pins verbaut hat.
Obendrein ist auch in der Verpackung eine Anleitung vorhanden, die vielen Anfänger alles leicht mit Bildern erklären lässt. Unter anderem ist auch eine Videoanleitung auf YouTube von Enermax selbst vorhanden.
Nach der Montage war ich fasziniert von den RGB-Farben und den verschiedenen Einstellungen der Beleuchtung.

Vom weiteren technischen habe ich die Wasserkühlung nach Vibrationen getestet. Als aller erstes direkt nach dem Einbau. Dort habe ich festgestellt, dass ich außer den leichten Vibrationen der Lüfterdrehungen kaum bis gar keine gespürt habe. Selbst bei den Schläuchen, wo das Wasser durchläuft habe ich keine Vibrationen gespürt, was mich sehr beeindruckt hat.
Als nächstes habe ich nach dem direkten Einbau den Kühl-Kopf, bzw. die Pumpe nach Vibrationen untersucht und ebenfalls leichte bis keine Vibrationen bemerkt. Nachfolgend habe ich erneut nach ca. 5 Tagen die Vibration überprüft und keine wirklichen Bemerkungen, außer bei der Pumpe und den Schläuchen festgestellt. Diese Vibrationen haben sich ein wenig verstärkt, jedoch kaum spürbar mehr, sodass alles noch im grünen Bereich liegt.

Nach den Vibrationstests ging es mir um den Luftdurchsatz oder eher gesagt um den Luftstrom im Gehäuse. Da die Lüfter logischer Weise nur an den Radiator gehören, vertraute ich auf meinen anderen Lüfter, der auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuse festgeschraubt war.
Da der Radiator bei mir auf der rechten Seite festgeschraubt ist ging der Luftstrom von außen rechts nach innen und in Richtung links zu meinem 120mm Lüfter, der den Luftstrom wieder nach außen ließ. Und meiner Beobachtung nach, lief hier ebenfalls alles glatt, obwohl der Radiator weniger Luft von außen durchlässt als ohne einen. Dieser Test lässt sich auch an der Mainboard Temperatur wiedersehen, die bei dem 1 Stunden Test, bei immer noch durchschnittlich 20-25 Grad Celsius lag, was natürlich ein sehr guter Wert ist und den guten Luftstrom bestätigt.

Nun zu der Lautstärke der Lüfter und der Pumpe.
Als erstes muss ich betonen, dass die Lüfter wirklich überraschend leise sind und sich auch bei hohen Drehzahlen nicht wirklich hörbar erkennen lassen. Im Vergleich zu meinen be quiet! Silent Wing 2 Lüftern, die im Durchschnitt etwa 12-25 dB laut sind, verhalten sich die beiden RGB-Lüfter von Enermax nicht gerade anders und sind sehr leise. Wer aber die Lüfter noch leiser haben möchte, muss einfach wie ich im BIOS, die jeweiligen Drehzahlen nach Temperatur einstellen. Damit bewirkt man, dass die Lüfter bei durchschnittlich 30-40 Grad Celsius sich kaum drehen oder fast schon ausgehen und damit unter 10 dB. gehen.
Bei der Pumpe, bzw. Dem Kühl-Kopf muss ich etwas an der Lautstärke bemängeln.
Nämlich gibt diese einen sehr leisen aber bei hörbaren Piep-Ton von sich wenn man anfängt ein Spiel zu spielen, was aber absehbar ist, da dieser nicht sehr laut ist.

Nun zum wichtigsten Teil. Die Kühlungseffektivität.
Im Idle ist die CPU bei etwa 31 Grad Celsius, was schonmal ein guter Anfangswert ist, da im Vergleich meine alte Luftkühlung von be quiet! Etwa 35 Grad Celsius im Idle aufweist. Hierbei liegt die Differenz bei ca. 4 Grad Celsius.
Weiter zu dem gucken ein4es YouTube Videos. Da hat sich die CPU bei der Wasserkühlung nur um etwa 5 Grad erwärmt, und wieder bei einem Vergleich meiner alten Luftkühlung, lag die Temperatur dort bei ca. 40 Grad Celsius. Da beträgt die Differenz nur ca. 4 Grad Celsius.
Weiterführend zu dem Spieletest, lag die Temperatur bei der Enermax Wasserkühlung bei ungefähr 47 Grad Celsius, was ein sehr erfolgreicher und lobenswerter Wert ist und auch deutlich besser ist als meine alte Luftkühlung, die bei Spieletests ungefähr 52 Grad bis 55 Grad Celsius heiß war.

Wenn man die Enermax Wasserkühlung von den gegebenen Werten zum Vergleich zu anderen Wasser- und Luftkühlungen nimmt, dann erkennt man, dass diese Wasserkühlung für ihren niedrigen Preis, der unter 100 Euro liegt, ziemlich hochwertig für dieses Preissegment ist. Das Preis-/Leistungsverhältnis dieser Kühlung ist überdurchschnittlich gut, da es eine gut kühlende und leise All-in-One-Wasserkühlung ist und nur unter 100 Euro kostet. Von der Leistung würde es auch in das 150 Euro Preissegment passen.


Alles in allem kann man sagen, dass die Wasserkühlung sich für ihren Preis sehr lohnt und eine sehr gute Kühlleistung hat, jedoch auch ein paar Lautstärkemängel an der Pumpe hat, und man fast nur positive Werte aus ihr ziehen kann.
    
  
Zeige 1 bis 10 (von insgesamt 12 Bewertungen)

Video

Kunden kauften auch: