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Artikelbeschreibung

Seit dem 07.11.2017 im Sortiment

Nicht nur ansehnlich, sondern auch absolut nützlich - der Gaming ST100 RGB Headset Stand von CORSAIR. Dieser praktische Präsentationsständer für Ihr Headset kommt in bewährter CORSAIR Qualität daher. Eine haltbare Konstruktion aus Aluminium, mit gummierter Unterseite, macht den ST100 RGB besonders robust und zeitgleich standfest.

Wenn Sie den Virtual-Surround-Sound an Ihrem analogen 3,55 mm Headset aktivieren, sorgt der integrierte 3,5 mm Analog-Anschluss für brillanten Stereoklang oder aber präzisen 7.1 Surround Sound für das gewünschte Multikanal-Audioerlebnis. Praktisch sind die zwei USB 3.1-Ports der 1.Generation vom Typ A. Nicht nur, dass Sie sich zukünftig so an einer verbesserten Ladeleistung erfreuen können, geht die Datenübertragung für Ihr Headset, Telefon oder auch andere Geräte rasant von statten.

Besonders hervorstechend ist dabei die harmonische RGB-Beleuchtung. Diese ist in ganzen neun Zonen völlig individuell einstellbar. Auch können Sie sich gerne an der Vielzahl an Voreinstellungen und Muster bedienen. Mit der CORSAIR Utility Engine (CUE) Software können Sie ganz bequem auch Ihre eigenen Designs entwerfen. Das Beste dabei ist, wenn Sie im Besitz mehrerer CORSAIR Produkte mit RGB Funktion sind, können all Ihre Produkte über die CORSAIR Utility Engine gesteuert werden. Ob Sie Ihre Geräteflotte fortan einheitlich präsentieren möchten oder es lieber bunt mögen, liegt ganz bei Ihnen.

Der Gaming ST100 RGB Headset Stand von CORSAIR ist somit nicht nur eine praktische Ablage, wenn Ihre Ohren einmal Pause brauchen, sondern eine wirkliche Bereicherung für Ihre Geräteflotte.


Corsair ST100 RGB Premium. Handy-Gerätetyp: Kopfhörer, Vorgesehene Verwendung: Innenraum, Produktfarbe: Schwarz

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Corsair iCUE - Jetzt entdecken!

Weitere Infos

Technische Daten

Design:
Vorgesehene Verwendung: Innenraum
Produktfarbe: Schwarz
Handy-Gerätetyp: Kopfhörer
Gerätemontagetyp: Lean-on
Multimedia:
Eingebaute Lautsprecher: Nein

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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3 5
     am 02.03.2018
Das ST100 RGB wurde mir von Mindfactory und Corsair zum Testen zur Verfügung gestellt, meine Erfahrungen sind wie folgt:
Kopfhörerständer | Corsair ST100 RGB
1. Optik & Verarbeitung (4/5)
Der ST100 kommt edel in schwarzem Aluminium daher. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sehr gut und lässt nichts zu wünschen übrig. Einziger zunächst sichtbarer Akzent ist das eingelassene Corsair-Logo im Standbein, welches sich gut in die Optik einfügt.
Die ordentlich gummierte Unterseite wirkt wertig und soll für einen guten Stand auf dem Tisch sorgen.
Leider kann die Unterseite genau dies nicht erreichen, da das Gummi nicht ganz eben ist und der Ständer so deutlich nach vorne und hinten wippen kann. Glücklicherweise macht sich dies, sobald er positioniert ist nicht weiter bemerkbar, stört aber Auflegen von Kopfhörern deutlich, da er dabei wippt.
Insgesamt hätte der Halter für meinen Geschmack noch etwas höher sein können. Gerade bei kabelgebundenen Headsets sind die Übergangspunkte vom Kabel zur Ohrmuschel eine beliebte Schwachstelle, die aufgrund der geringen Höhe hier teilweise in den Tisch gedrückt werden. Um dies zu umgehen reicht es teilweise die Bügel einzufahren, was aber auch wieder bewegliche Teile abnutzt, teilweise muss man aber auch die Kopfhörer schräg aufhängen. Das tut der sonst tollen Optik dann naturgemäß nicht allzu gut.
Schade finde ich persönlich die Nutzung eines USB 3.1 Micro B-Steckers. Diese Weiterentwicklung des Micro-USB-Standards war vor einigen Jahren mal kurzzeitig vermehrt in Verwendung, konnte sich jedoch nie durchsetzen. Da kaum jemand ein solches Kabel zu Hause haben sollte, wird ein Kabeltausch unnötig kompliziert | ein USB C-Kabel wäre eine willkommene moderne Alternative gewesen, die in Zukunft fast jeder besitzen sollte.
Zum Glück ist das enthaltene Kabel aber sehr hochwertig, weswegen auch in fernerer Zukunft fürs Erste keine Probleme mit dem Kabel auftreten sollten.

2. Beleuchtung (5/5)
Für manch einen wird die inbegriffene Multizonen-RGB-Beleuchtung wohl ein Kaufgrund sein. Für mich wäre es das nicht unbedingt | umso interessanter ist es, sich diese Funktion einmal genauer anzuschauen.
Beleuchten lassen sich beim ST100 sowohl das eingelassene Corsair-Logo, als auch die Lichtleiste rund um den Standfuß. In beiden sind mehrere LEDs verbaut, welche einen flüssigen Farbübergang ermöglichen. Einstellbar ist das alles über die Corsair Utility Engine (CUE) | hierzu später mehr.
Die Beleuchtung ist tatsächlich nett anzusehen, die Farbübergänge trotz der relativ schmalen Leiste am Fuß noch erstaunlich gut sichtbar.
Wer seine Augen auch mal ausruhen möchte, wird sich freuen, dass man die Funktion auch abschalten kann. Der Rest dürfte sich über die Integration mit seiner anderen Corsair-RGB-Hardware freuen, es lassen sich Maus, Tastatur, Headset und Mauspad mittels der CUE steuern.

3. Features & Usability (4/5)
Mit weiteren Features hat Corsair beim ST100 nicht gegeizt, es scheint, als wolle man auf keinen Fall ein rein schönes Produkt auf den Markt bringen zu wollen.
Zusätzlich zur Beleuchtung ist im ST100 neben zwei USB 3.1 Gen. 1, mit 5 GBit/s, auch noch eine Soundkarte enthalten, welche virtuellen 7.1-Surround-Sound-Output ermöglicht.
Hierzu ist eine 4-Pol-Klinke neben dem zweiten USB-Port eingelassen.
Für mich ist das ziemlich schade | ich persönlich hatte mich auf eine dedizierte 7.1-Lösung gefreut, egal mit welchem Headset. Durch den fehlenden Mikrofoneingang muss man so aber entweder auf einen Adapter zurückgreifen oder | oh Wunder | ein Headset von Corsair verwenden, welches von Haus aus mit einer 4-Pol-Klinke kommt.
4-Pol-Klinken sind im Handy- und Konsolen-Bereich weiter verbreitet, aber an einem PC-Produkt meiner Meinung nach definitiv fehl am Platz und eine deutliche Einschränkung des Produkts, wenn man eben auch ein Mikrofon verwenden möchte.

Zusätzlich wirbt Corsair noch damit, dass einer der USB-Ports senkrecht positioniert ist, um beispielsweise größere geratenen Wireless-Empfänger für zum Beispiel drahtlose Corsair-Headsets problemlos unterkriegen zu können. Diese Lösung finde ich persönlich tatsächlich ganz schön, da auch andere große USB-Geräte genügend Platz finden und dabei immer in Reichweite sind.
(Bei einem Drahtlos-Headset entfällt dann aber natürlich die Soundkarte des Ständers&)
Die Geschwindigkeit der USB-Ports habe ich so gut es ging getestet, mein schnellstes Gerät unterstützt leider nur USB 3.0, anstatt USB 3.1. Da es jedoch seine volle Leistung abrufen konnte, liegt es nahe, dass hier eine native USB 3.1 Gen. 1-Verbindung vorliegt.

4. Software (2/5)
Zur Corsair Utility Engine. In dieser Software finden sich erweiterte Funktionen des ST100, wie zum Beispiel der virtuelle 7.1-Sound, Equalizer und Anpassungen der Beleuchtung.
Wenn die Software tut was sie soll, ist sie sehr solide. Die Bedienung ist schnell erlernt, die Beleuchtung lässt sich in voreingestellten Mustern einsetzen, aber auch komplett manuell in selbst angelegten Profilen | ähnlich bei den Equalizern.
Leider gibt es hier keine Möglichkeit Einstellungen auf dem ST100 zu speichern. Wäre dies möglich, wäre ein anderes Problem nicht so schlimm. Die Software verweigert nach 20-80 Minuten nämlich einfach mal gerne den Dienst.
Bei diesen Ausfällen wird der ST100 nicht mehr erkannt und verhält sich, als wäre keine CUE installiert. Damit sind wieder die Standardeinstellungen aktiv. Ob dabei auch 7.1-Sound aktiviert ist oder nicht, ist nirgendwo ersichtlich, auch über den Zustand der Equalizer lässt sich nur mutmaßen.
Anschließend hilft es nur die Software neu zu starten, ab da wird das Gerät dann wieder für eine Weile erkannt und erfolgreich angesteuert.
Funktioniert die Software, ist sie wirklich angenehm zu benutzen | leider werde ich den ST100 aufgrund der Abstürze nicht USB-Festplatten und auch nicht als Soundkarte benutzen (können).
Leider hatte ich mit der Software während meiner Tests noch ein weiteres Problem. Am Anfang wollte nämlich erst mal gar kein Ton kommen.
Nach einigem Rumprobieren konnte ich es dann dazu bewegen Ton auszugeben, indem ich die Standardeinstellungen des Wiedergabegerätes "Corsair ST100 Headset Output" unter Windows änderte, hier musste "Anwendungen haben alleinige Kontrolle über das Gerät" abgeschaltet werden.
Meine Vermutung ist, dass hier CUE anscheinend für die Equalizer und Surround-Modi die exklusive Nutzung des ST100 gebucht hatte, was anschließend zu einem Fehler führte. Auch ohne exklusiven Modus liefen die Equalizer und anderen Anpassungen von CUE noch immer. Diese Anpassungen sollten aber eigentlich nicht nötig sein, um eine USB-Soundkarte nutzen zu können.

5. Surround-Sound & Klangqualität (4/5)
Zum Surround-Sound nur in aller Kürze so viel: Er liefert das, was ein virtueller Surround-Sound standardmäßig zu bieten hat. Ich habe die Qualität mit der Software Razer Surround Pro verglichen und keine großen qualitativen Unterschiede feststellen können, beide liefern ein solides Ergebnis.
Angemerkt sei an dieser Stelle, dass Razer Surround Pro eine bezahlte Software ist.
Eine Funktion dürfte sich Corsair meiner Meinung nach aber noch bei Razers Software abschauen: Bei dieser lässt sich die genaue Klangverteilung im "Raum" exakt einstellen, wodurch eventuell Unzulänglichkeiten von angeschlossenen Kopfhörern etwas ausgleichen lassen.
Alles in allem liefert Corsair ein gutes Ergebnis und muss sich auch vor dedizierten Lösungen, wie einem Astro Mixamp nicht unbedingt verstecken, liegt hier in der Detail-Auflösung aber etwas hinten.
Die reine Klangqualität im Stereobetrieb war leider nicht allzu überragend. Man merkt, dass der Fokus auf der 7.1-Emulation liegt, denn im Musikbetrieb liegt das ST100 klanglich bei Auflösung und Dynamik noch hinter einer Beyerdynamic USB-Soundkarte, welche mal rund 30 Euro gekostet hatte.
Wer das ST100 aber nicht mit Hifi-Ansprüchen angeht, wird wahrscheinlich keinen großen Unterschied merken und auch mit dieser Soundkarte glücklich sein.

6. Preis-/Leistungsverhältnis (2/5) & Fazit (3,5/5)
Im Fazit zeigt sich das Corsair ST100 RGB als Produkt mit Stärken und Schwächen. Die Verarbeitung ist top, nur die Unterseite hätte gerade sein sollen, um einen sicheren Stand zu ermöglichen. Das solide Aluminium wirkt sehr haltbar | auch mutwillig habe ich bisher keinen sichtbaren Kratzer zustande bekommen | und dürfte somit einige Jahre lang halten, bevor Alterserscheinungen auftreten.
Die Soundqualität ist in Ordnung, jedoch ist die Soundkarte durch den einzelnen Klinkenanschluss nur eingeschränkt mit verschiedenen Headsets nutzbar.
Der 7.1-Sound ist eine gute Lösung für Gelegenheitsspieler, die ihr altes Headset ein bisschen räumlicher gestalten möchten, jedoch verhindern die "Abstürze" von CUE und dem ST100 eine dauerhafte Nutzung, ein Problem von dem ich in Foren leider allzu häufig lesen musste.
Ähnlich verhält es sich mit der Beleuchtung. Sie ist sehr schön umgesetzt und geneigte Nutzer werden daran viel Freude haben, jedoch sind alle Anpassungen nach einem Hänger der Software wieder erst mal weg, bis CUE neu gestartet ist.
Die Preis-/Leistung hängt stark davon ab, wie wichtig einem das Öko-System von Corsair ist. Wer schon eine Tastatur, Maus und Headset von Corsair besitzt, findet mit dem ST100 RGB einen runden Abschluss, der sich elegant ins Gesamtbild einfügt und zusammen mit dem Rest leuchten kann.
Wer einen reinen Kopfhörerhalter braucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse, aber das dürfte jedem klar sein.
Persönlich würde ich mir für ein solches Produkt im fehlerfreien Zustand einen Preis von 30 bis 40 Euro vorstellen, die aktuellen circa 65 Euro halte ich für überzogen.
Damit gibt es in der Preis-/Leistung zwei von fünf Punkten und insgesamt für das Corsair ST100 RGB eine Wertung von 3,5 von 5 Punkten.
    
  
3 5
     am 20.02.2018
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Team von Mindfactory bedanken, das mir das ST100 im Zuge der Testers Keepers Aktion kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Lieferumfang
Im Karton des ST100 RGB ist neben einem Garantie-Heftchen, Hinweise zur der Entsorgung elektronischer Geräte, ein Quick Start Guide sowie ein Kabel von USB 3.1 A (für den PC) auf USB 3.1 Micro B (für den Ständer) zu finden.

Optik und Usability
Der ST100 Headset Ständer kommt in einem schlichten, funktionalen aber dennoch stilvollen Design daher. Das verbaute Material ist matt schwarz lackiertes Aluminium, es fühlt sich gut an und sollte durch die raue Oberfläche nicht so anfällig für Fingerabdrücke sein. Des Weiteren verarbeitet wurde dunkelgraues Plastik für die LED Beleuchtung am Fuß, welche sich somit, sofern sie ausgeschaltet ist, nicht merklich von der Basis des Ständers abhebt und weißes Plastik für das Corsair Logo am oberen Ende des Ständers. Die Unterseite des ST100 ist bis auf das Typenschild komplett mit Gummi überzogen, was für einen sicheren Stand auf dem Schreibtisch sorgt. Mein Exemplar kippelte ein wenig, das sollte aber kein Problem sein. Oben am Ständer befindet sich eine leichte Vertiefung, um zu verhindern, dass das aufgelegte Headset oder der Kopfhörer herunterfallen.

Beleuchtung
Die voll RGB fähige LED Beleuchtung teilt sich in 8 Zonen am Standfuß sowie das Corsair Logo an der Stange auf. Beim ersten Einstecken leuchtet der Ständer in allen Regenbogen-Farben fröhlich vor sich hin. Näheres zu den Einstellungsmöglichkeiten der Beleuchtung in der Software später.

Funktionen / Features
Neben der offensichtlichen Funktion, nämlich einen Platz zum Aufhängen eines Headsets zu bieten, kann der ST100 aber noch mehr. Es wurde ein voll USB 3.1 fähiger USB Hub verbaut mit einem Anschluss auf der Oberseite des Fußes sowie einem zweiten Anschluss an der rechten Seite. Direkt daneben befindet sich auch eine 3,5 mm Klinken Buchse für den Anschluss eines Headsets. Wer einen Kopfhörer und ein separates Mikrofon anschließen möchte oder ein Headset ohne vierpoligen Headset Stecker besitzt, kommt um den Einsatz eines Adapters nicht herum. Schließt man ein Headset an den Ständer an, so kann man die verbaute Soundkarte benutzen. Diese bietet, falls man die "CUE" Software installiert, auch eine hardwareseitige 7.1 Surround Sound Emulation. Die Leistung der Soundkarte ist recht ordentlich und sollte deutlich über den Fähigkeiten von Onboard Lösungen auf Low Budget Mainboards liegen. Insofern man also keine separate interne oder externe Soundkarte besitzt, ist das also durchaus interessant, allein schon wegen der Surround Sound Emulation.

Feedback
Um ehrlich zu sein, hatte ich mir bis jetzt noch nie Gedanken gemacht, ob und wofür ich einen Headset Ständer brauchen könnte. Wenn ich meine Kopfhörer nicht verwendet habe, lagen diese einfach auf dem Schreibtisch oder dem PC herum. Schon nach kurzer Zeit finde ich es aber durchaus praktisch, der Arbeitsplatz wirkt aufgeräumter und im Endeffekt nimmt der Ständer sogar weniger Platz weg, als das Headset, wenn es an derselben Stelle liegen würde. Auch die Möglichkeit, das Headset direkt am ST100 anzuschließen, ist für mich interessant, da ich im Moment keine Möglichkeit habe, meine interne Soundkarte in meinem PC zu verbauen und die Onboard Soundkarte von meinem Board nicht sehr gut ist. Wirklich praktisch finde ich den USB 3.1 Hub, da viele vor allem ältere PC Gehäuse keine USB 3.0 Frontanschlüsse bieten oder aber der Anschluss am Mainboard ein ziemliches Gefriemel ist. Allerdings hätte ich mir einen dritten USB Port gewünscht, um Maus und Tastatur anschließen zu können und noch einen weiteren Anschluss für etwaige USB-Sticks oder ein Ladekabel für das Handy zur Verfügung zu haben. Auch ist die Position des oberen Anschlusses, der wohl für den USB Sender eines Wireless Headsets gedacht ist, für den dauerhaften Anschluss einer Maus oder Tastatur eher unpraktisch.
Ich bin kein großer Fan von leuchtenden Peripherie Geräten, mal abgesehen von der Tastatur, bei der es einen Sinn hat. Auf lange Sicht werde ich die LED Beleuchtung wohl ausgeschaltet oder schwach leuchtend einfarbig lassen, aber das ist wohl eine Geschmackssache.

Software
Direkt nach dem Anschluss an den PC wurde der Headset Ständer problemlos von Windows 10 erkannt. Sowohl die integrierte Soundkarte sowie der schnelle USB 3.1 Hub meldeten sich einsatzbereit. Ein kurzer Test mit einer externen Festplatte sowie mit einem Sprachchat Programm ergaben, im Prinzip ist der Headset Ständer auch ohne die Software funktionsfähig. Möchte man allerdings den vollen Funktionsumfang benutzen wie die Steuerung der LED Beleuchtung und die 7.1 Surround Sound Emulation, wird die auf der Corsair Website verfügbare und rund 200 MB große CORSAIR Utility Engine oder kurz "CUE" benötigt. Download als auch Installation funktionierten reibungslos. Nach der Installation wir ein Neustart der PCs benötigt.
Beim ersten Start bombardiert einen die Software mit allen Produkten, die die LED Beleuchtung von Corsair im Programm hat, das lässt sich allerdings mit einem Haken in den Optionen (nur die verbundenen Geräte anzeigen) abschalten. Wechselt man zwischen Stereo und Surround Sound, erfolgt eine akustische Rückmeldung ("Surround ON", "Surround OFF"), auch beim Wechsel zwischen den einzelnen Equalizer Presets macht sich die Software bemerkbar ("One", "Two", "Three", ...) beides lässt sich aber auch deaktivieren.
Die Einstellungsmöglichkeiten für die LED Beleuchtung sind sehr umfangreich. Zunächst einmal bietet "CUE" 8 verschiedene Beleuchtungs-Presets an (Spiralregenbogen, Regenbogenwelle, Visier, Farbwechsel, Farbimpulse, Farbwelle, Statische Farbe, Beleuchtungsverknüpfung). Hier lassen sich verwendeten Farben, die Geschwindigkeit und Verlauf der Animation sowie einige andere Optionen einstellen. Die Verwendung ist sehr intuitiv und man bekommt direkt eine visuelle Rückmeldung in der Software sowie am Gerät selbst. Es lassen sich auch mehrere Effekte gleichzeitig erstellen und nach Belieben an und abschalten, auch eine Überlagerung mehrerer Effekte ist möglich. Wem das noch nicht ausreicht, kann durch einen Klick auf den kleinen "Erweitert" Knopf oben in der Software die kompletten Funktionen freischalten. Nun hat man Zugriff auf 5 Neue Muster (Statisch, Gradient, Kräuseln, Voll, Welle), bei denen sich die Farbe oder Farbverlauf, Dauer der Animation, Häufigkeit der Animation, und Geschwindigkeit der Animation frei einstellen lässt.
Des Weiteren lassen sich alle 9 LEDs, die 8 im Fuß und das Logo einzeln oder als Gruppe (durch gedrückt halten der STRG Taste) ansprechen. Die daraus entstehenden Kombinations- und Einstellungsmöglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Die Software bietet die Möglichkeit, Profile mit unterschiedlichen Beleuchtungen anzulegen und diese mit dem Start von Anwendung und Spielen zu verknüpfen. Wer möchte, kann also seine eigene Beleuchtung erstellen und diese je nach gestartetem Programm automatisch zu aktivieren.
Der Equalizer hat von Haus aus 6 Profile (Pure Direkt, Bass Boost, Movie Theater, FPS Competition, Clear Chat) bietet aber auch die Möglichkeit, Eigene zu erstellen. Man kann dann die Lautstärke von 10 verschiedenen Frequenzbereichen um bis zu +12 dB verstärken oder um bis zu -12 dB abschwächen. Auch hier besteht die Option, diese direkt mit den entsprechenden Anwendungen zu starten.

Preis-/Leistungsverhältnis
Corsair ruft für den ST100 einen stattlichen Preis ab, der aber, wenn man wirklich den vollen Funktionsumfang (USB 3.1 und Soundkarte) nutzt, gerechtfertigt sein kann. Ist man nur auf der Suche für einen Platz, an dem man sein Headset verstauen kann, sollte man sich vielleicht nach einer preiswerteren Lösung umschauen. Ist man aber der Besitzer eines teuren Kopfhörers und möchte diesen richtig in Szene setzen, ist man hier gut bedient. Auch wenn man schon andere Corsair Produkte mit LED Beleuchtung hat, die sich mit der "CUE" Software steuern lassen, ist es vielleicht ein schöne Ergänzung. Auch wenn ich es nicht mag, wenn der ganze Schreibtisch wie eine Christbaum Beleuchtung strahlt.

Fazit
Eine interessante, wenn auch teure Erweiterung der Peripherie, falls man die kompletten Funktionen gebrauchen kann.

Pro
+solide Verarbeitung
+optisch ansprechend
+7.1 Soundkarte
+USB 3.1 Hub
+gute Software

Con
-etwas teuer
-"nur" 2 USB Ports
    
  

Video

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