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Artikelnummer 74112

EAN 4260052187937    SKU BGW37

be quiet! Pure Base 500DX Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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Beobachter: 1254

Artikelbeschreibung

Seit dem 21.04.2020 im Sortiment

AUSSERORDENTLICH HOHER AIRFLOW UND MAXIMALE PERFORMANCE

Airflow und Performance-optimierte Bauteile

Für alle, die besonders viel Wert auf maximale Performance und wassergekühlte Systeme legen, ist das extrem luftdurchlässige Top-Cover die richtige Wahl.
Die Staubschutzfilter am Frontpanel und am Boden sind zum Reinigen leicht zu entfernen.

DREI VORINSTALLIERTE PURE WINGS 2

Flüsterleiser Betrieb
Drei vorinstallierte Pure Wings 2 Lüfter mit luftstromoptimierten Lüfterblättern versprechen einen perfekten Luftstrom und solide Kühlleistung. Trotz des kompakten Designs stellen die drei 140mm Lüfter einen geräuscharmen Betrieb sicher. Bis zu zwei weitere 140mm Lüfter können optional installiert werden.

BEEINDRUCKENDE BELEUCHTUNG

ARGB-Licht an der Front und im Gehäuse
ARGB LEDs bieten mehrere Farben und Modi, um die Optik des Gehäuses sowohl von innen als auch von außen individuell abzustimmen. Die Beleuchtung kann optional mit dem Motherboard oder der ARGB-Steuerung synchronisiert werden.

INTELLIGENTES I/O-PANEL

Hochmoderne Technologie für dein System
Das Front I/O-Panel verfügt über einen modernen USB 3.1 Gen. 2 Type C Anschluss für den Einsatz modernster Hardware. Es gibt außerdem einen Schalter, um die LEDs im Innen- und Außenbereich einzustellen.

AUSGEKLÜGELTES DESIGN

Reichlich Platz für High-End Komponenten
Das Pure Base 500DX Black bietet einen großzügigen Innenraum um High-End Grafikkarten und Kühler von bis zu 190mm Höhe zu installieren. Lüfter oder Radiatoren bis zu 360mm können leicht an der Vorderseite installiert werden. Die Oberseite bietet Platz für Lüfter und Radiatoren mit einer Größe von bis zu 240mm.

AUFFÄLLIGE FEATURES

Sowie eine durchdachte Kabelführung
Das Pure Base 500DX bietet zahlreiche Möglichkeiten, um bis zu fünf SSDs zu installieren. Zwei SSDs können sichtbar im Innenraum installiert werden. Dank der durchdachten Kabelführung können ungewünschte Kabel leicht versteckt werden.

FUNKTIONALES PSU-COVER

Hält den Innenraum übersichtlich
Das PSU-Cover versteckt nicht nur das Netzteil und Kabel, sondern beinhaltet auch einen Doppel-HDD-Käfig. Durch die entkoppelte Installation werden Vibrationen reduziert und ein geräuscharmer Betrieb unterstützt. Um einen 360mm-Radiator an der Front installieren zu können, kann der Doppel-HDD-Käfig versetzt werden. Das Netzteil kann benutzerfreundlich von der Rückseite des Gehäuses installiert werden.

TEMPERGLAS

Die perfekte Sicht in den PC
Das elegante, verglaste Seitenfenster bietet einen perfekten Einblick auf die Komponenten in Ihrem PC. Das Seitenfenster ist mit getöntem Temperglas ausgestattet und verfügt über geschwärzte Seitenrahmen.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Pure Base 500DX
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 1x 2.5/3.5 Zoll (intern), 1x 3.5 Zoll (intern), 4x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 3x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 4x 120mm, 4x 140mm
Formfaktor: ATX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 1x USB 3.0, 1x USB 3.1 Typ C
Fenster: Ja
Dämmung: Ja
Besonderheiten: austauschbares Top-Panel, Kabelmanagement, Staubfilter

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 26.06.2020
Produkttester
Vorwort
Hier noch meine Bewertung zum be quiet! Pure Base 500DX Gehäuses. Auch an dieser Stelle vielen Dank an mindfactory! Ohne etwas vorwegzunehmen&so leicht hätte ich das Case eh nicht mehr hergegeben

Folgende Hardware wurde verbaut:
" Mainborad:ASRock B450M Pro4 (mATX Format)
" CPU: Ryzen 7 3700X
" Kühler: be quiet! Dark Rock 4
" GPU: Sapphire Radeon RX 5700XT Nitro+
" Festplatten: 1x HDD 2,5 und 2x SSD 2,5
" RAM: 16GB G.SKill Aegis 16GB Kit DDR4-3200 (2x8GB)
" Netzteil: 650W (Sharkoon, ziemlich altes Ding, Kabel wo man nur hinschaut, auf dem einen steht ganz kryptisch: "FOR FLOPPY")
" Lüfter:
3x 140mm be quiet! Pure Wings 2 (1x Rear, 2xTop) (liegen dem Gehäuse bei)
1x 140mm be quiet! SilentWings 3 Highspeed (Front unten)
1x 140mm be quiet! Silent Wings 3 (Front oben)

Zuvor steckte das System im
" Gehäuse: Sharkoon BW9000 Glas (Midi Format)
" und statt der 3x Pure Wings war 1x 120mm be quiet! Silent Wings 3 (Rear) verbaut

Hier sei gesagt, dass ich bewusst auf ein Setup mit allen verbauten Lüfter Slots eingehe. Zum einen gibt es schon zahlreiche Eindrücke bezüglich dem mitgelieferten Setup und zum anderen würde es mehr auf Fragen eingehen wie:
"Beim Zocken ist die Seitenwand meines Rechners kurz vor Spiegelei. Lohnt sich ein Gehäusewechsel?" Oder die knappe und simple Frage "WAS?!" (Denn du hörst nichts, da dein Rechner sich gerade kühlt und du überlegst ob ein anderes Gehäuse dem Krach Abhilfe schaffen könnte.)

Folglich richtet sich diese Bewertung mehr an "Wechsler". Da wird für die übrigen beiden Slots der ein oder andere Lüfter ja sicherlich zur Hand sein Ebenso werde ich immer wieder Vergleiche zu meinem alten Sharkoon Gehäuse ziehen und weniger eine separate Kategorie "Vergleich" eröffnen. Stattdessen mündet das Ganze dann im Punkt Leistung mit konkretem Vergleich.
Freunde der harten Fakten statt langer Reden scrollen am besten gleich dorthin, für die Vorher/Nachher-Übersicht der Temperaturwerte, Lüfterdrehzahlen sowie eine subjektive Einschätzung der Geräuschkulisse.

Verpackung
Eigentlich sonst nicht weiter erwähnenswert. Denn an sich kam das Gehäuse ordentlich verpackt an. Nur ein kleines Manko muss ich schon aussprechen.
Das Gehäuse steht mit der Front nach oben im Karton, sodass einer der Kartoneingriffe zum Tragen an der Seite direkt zum Staubfilter des Gehäusebodens anliegt und man leicht dabei das Netz eindrückt. In meinem Fall war es nicht kaputt, aber doch sichtbar, dass an dieser Stelle Spannung fehlt. Da ist auch kein Vorwurf an den Paketfahrer zu machen - ohne reinzuschauen wo die Finger eigentlich hingehen, könnte man auch Schaumstoff oder ähnliches vermuten.
Wer also das Gehäuse bestellt, kann ja mal lieb nachfragen ob man den entsprechenden Eingriff abkleben könnte.

Design & Verarbeitung
Da der Rechner bei mir auf dem Schreibtisch steht um der unvermeidbar höheren Menge an Bodenstaub zu entgehen, ist dieser auch entsprechend präsent im Raum.

Und so ganz typisch be quiet!, kommt das Gehäuse schwarz und schlicht, aber - oder eben deshalb | auch elegant daher. Von der Seite ist es nahezu quadratisch (7mm Unterschied ohne Standfüße) und wirkt dadurch harmonisch im Raum. Das Seitenfenster lässt ins Innenleben blicken und wird durch einen schwarzen Rahmen verziert, der gut einen fingerbreit ist.
Aber ganz untypisch be quiet!, die auffällige Front samt der eingebauten RGB Beleuchtung, die sich weiter durch den Innenraum erstreckt. Selbst ein RGB Muffel wie ich, ist dadurch doch ein bisschen auf den Geschmack gekommen. Noch zuvor die Builds Marke Rummelbumms belächelt, erwische ich mich nun selbst dabei wie ich versuche die ARGB mittels der Mainboard Software an die der Grafikkarte anzugleichen. Und ja, wer sich die Mühe macht seinen Rechner sauber einzubauen, sich dem Kabel-Tetris in der Seitenwand widmet&ja warum soll er oder sie sein oder ihr Werk nicht auch ausleuchten? ("Los, staunet ihr unwissenden User!")

Die Front besteht neben dem Plastikrahmen zum größten Teil aus einem luftdurchlässigen Mesh/Gitter, das nur durch die beiden RGB Streifen getrennt wird. Hier wurde auch designtechnisch mehr mit Schrägen und Wölbungen gearbeitet und wirkt so optisch eher sportlich, als elegant. Persönlich finde ich das aber in Ordnung, denn auch mein Setup ist eher sportlich und weniger der elegante Cruiser.

Oberhalb der Front findet man 1x USB-C, 1x USB 3.0, je 1x Kopfhörer/Mic sowie der Ein/Aus-Schalter und der Knopf zur integrierten RGB Steuerung. Hier hätten es aber ruhig ein oder 2 USB Anschlüsse mehr sein können. Möchte man von einem Stick auf einen andern etwas kopieren ist für den zweiten schon der Griff zu den hinteren Anschlüssen des Mainboards nötig.

Der Innenraum wirkt wertbedacht: Das Metall ist entsprechend behandelt und gleichmäßig matt-schwarz. Sehr schön anzuschauen. (Ganz im Gegensatz zu meinem alten Gehäuse, das bei der Materialinnenseite eher den Eindruck machte, als hätte man vergessen, dass es auch ein Sichtfenster hat.) Die Anordnung innen zielt auf eine aufgeräumte Schlichtheit ab, welche wieder elegant wirkt.

Auch die einzelnen Komponenten von be quiet! sind optisch aufeinander abgestimmt. Lüfter sowie Kühler haben in etwa den gleichen matten Schwarzton und fügen sich optisch wunderbar ein.
Alle Gehäuseelemente sind entsprechend angeordnet um der wichtigsten Prämisse des 500DX nachzukommen: Airflow. Irgendwelche unnötig abstehenden Kanten oder "Grafikkarten-Stützen" gibt es nicht. Was nicht muss, das macht dem Airflow Platz. Und wo eine Kante ist, da wird dann eben gleich daneben der Platz für die verschraubbaren 2,5 Zoll Festplatten gesetzt. Zwei weitere lassen sich auf der Seite hinter dem Mainboard verbauen und verstecken, ohne großartig dem Kabelmanagement in die Quere zu kommen. Hier hat die abnehmbare Abdeckung des Gehäuses auf der Innenseite eine Schallisolierung anhaften. Doch seien wir ehrlich, das Gehäuse ist zur Front hin förmlich offen. Da kann die Seite auch komplett in Watte gepackt sein. Dachte ich zumindest zuerst. Mehr dazu beim Punkt Leistung.

Alles in allem macht das Gehäuse einen hochwertigen Eindruck. Kanten schließen gleichmäßig ab und auch alle entnehmbaren Teile und deren Verschraubungen im Gehäuse wirken aus einem Guss. Auch das abnehmbare Mesh auf der Oberseite wirkt auf Kante gelegt. Schönes Gimmick: Bis auf die 4 zur Befestigung des Sichtfensters und ein paar wenig anderer Schrauben, sind alle anderen am Gehäuse oder an den Teilen verhakt. Sprich sie lassen sich lösen, verbleiben jedoch an der Öse und fliegen so nicht durch die Gegend.

Persönlich gefallen hätte mir noch, wenn das Sichtfenster aufklappbar wäre statt nur abmontierbar. Aber in der Preisklasse ist das eher selten anzutreffen, darum auch kein Grund zum Meckern.

Jedoch komme ich nicht umhin etwas zu nörgeln. Denn so gut das Gehäuse auch sonst verarbeitet ist, so wurde beim Sichtfenster doch etwas gepfuscht | und dabei hat sich das Gehäuse auch noch selbst verraten. Denn bei eingeschalteten RGB wird durch einen dünnen Lichtstreifen auf dem Boden unterhalb des Gehäuses entlang der Kante des Sichtfensters deutlich, dass das Glas nicht mit dem Gehäuse sauber abschließt (siehe Fotos). Zwar könnte man fast meinen, das war designtechnisch so gewollt und dem einen oder anderen mag das sogar gefallen, jedoch muss ich sagen, dass das für mich leider in die Kategorie "unsauber" fällt und auch schade finde. Denn ansonsten ist das Fenster schön eingelassen, also schließt auf gleicher Höher mit den Gehäusekanten ab und wird nicht in einer Art "draufgelegt" befestigt. Aber jedoch mal die Kirche im Dorf lassend, bis jetzt habe ich noch nichts erwähnt das meine Freude über das 500DX schmälern konnte&

Montage
...bis ich die Frontklappe entfernen wollte. Heilige Mutter aller Nerds, wer kam denn auf die Idee? Vorab, auch die Front meines alten Gehäuses war auf die gleiche Art befestigt und vermutlich ebenso gedacht auf die Art aufzumachen, im Nachhinein betrachtet. Nur dass dort all diese "Plastiknippel"/-Bolzen, die das Frontpanel am Gehäuse hielten relativ gut bis relativ fummelig aber machbar erreichbar waren. Also einfach die Bolzen innen zusammen- und dann rausgedrückt, zack, wars gelöst. Leider sind nur im 500DX nicht alle Bolzen erreichbar und so bleibt wohl oder übel nur eine Methode (auch so vom Handbuch vorgegeben): Abreißen. Und ja, ich schreibe wie ich es meine. Wer hier sagt "ich löse jetzt mal das Frontpanel", der/die redet sich da doch etwas schön. Unterhalb der Front ist ein Eingriff und dann&gib ihm! Mit einem ordentlichen Ruck zu sich ist es dann ab. Für Zaghafte ist das nix. Ebenso stelle ich in Frage wie oft das gut gehen kann. Wer also wie ich, recht pfleglich mit seinem Rechner umgeht und nicht scheut diesen jeden Monat samt dem Filter hinter dem Panel zu entstauben (weil steht bei mir nah am Fenster), darf sich im wahrsten Sinne des Wortes auf eine Zerreißprobe gefasst machen. Mir geht es zumindest so und das fühlt sich selbst mit Illustration des Vorgangs im Handbuch noch immer falsch an. Glücklicherweise ist kein Kabel mit dem Panel verbunden, da der Kontakt zu den RGB Streifen mittels Pins geschieht die an entsprechender Stelle am Gehäuse das Gegenstück finden.
Aber so rabiat es mit dem Frontpanel zugeht, so unkompliziert ist der Rest des Einbaus. Ich empfehle nur jedem, der ein Board einbaut dessen CPU-Kühler genauso ausladend ist wie meiner und eben auch schon montiert ist, vielleicht das eine oder andere Kabel anzuschließen bevor das Board festgeschraubt wird. Denn zwischen Kühler und den Top Lüftern ist nur wenig Raum für wurstige Finger. Ebenso ist ein langer Schraubenzieher nötig, da man sonst schwerlich an die eine oder andere Schraube des Mainboards kommt. Wer jedoch ein von Grund auf frisches System einbaut sollte der gängigen Praxis nach keine Probleme haben.
Erwähnen möchte ich noch den Eingang für die Kabel ins Gehäuseinnere. An sich ist die Idee einer langen verblendeten Öffnungsleiste, statt der üblichen Löcher mit Gummierung, gar nicht verkehrt. Das macht das Kabelmanagement flexibler, da in jeder Höhe eine Eingangsmöglichkeit besteht (mit 3 Aussparungen lässt auch das PSU Cover die Möglichkeit Kabel von unten entlangzulegen sowie rund um die Platte der Mainboard Halterung). Nur sollten ebenso die Kabel flexibel sein. Nehmen wir zum Beispiel den dicken 24-Piner. Eingelassen auf Höhe des Anschlusses, muss dieser auf engstem Raum 3 mal in sehr kurzen Abschnitten geknickt werden. Das kann dann bei alten Netzteilen wie meinem (der 24er ist halt eine dicke Wurst) etwas hakelig werden.
Für den HDD-Käfig habe ich an sich keine Verwendung. Trotzdem habe ich diesen drin gelassen, da ich so gut es geht eine Verwirbelung des Luftstroms vermeiden wollte. Denn ohne den Käfig sind die ca. ersten 10cm (von der Front aus) des PSU-Covers ausgespart, somit kann dort die kühle Luft leichter absacken. Der Käfig dient dabei als eine Art Verschluss von unten.

Leistung
Kommen wir nun zum Kernpunkt dieser Bewertung. Denn seien wir mal ehrlich, wer sich für das Pure Base 500DX entscheidet, hat doch im Wesentlichen nicht die Optik im Fokus. Auch wenn es sich äußerlich nicht zu verstecken braucht, so liegt die eigentliche Intention doch ganz klar vor:
Schnell raus mit der warmen Luft und immer schön kühle nachschieben. Dies ist auch der wichtigste Punkt, denn gut gekühlt hat man einfach in Regel länger was von seiner Hardware. Direkt darauf folgend in der Wichtigkeit: Der Geräuschpegel. Es ist wunderbar Grafik in voller Pracht genießen zu können oder Animationen flott zu rendern. Wenn ich mir dabei aber vorkomme wie in einem nordkoreanischen Raketensilo, können mich auch die schönsten optischen Eindrücke nicht davon ablenken. Hier ist also ein zumindest humaner Wert gewünscht. Kurzum, "gesunde" Temperaturen bei der geringstmöglichen Geräuschkulisse.
Natürlich muss der Anspruch an die Nutzungsart angepasst sein, sodass ich hier nicht erwarte Metro Exodus in 2K auf Ultra zu daddeln, bei 'ner gemütlichen GPU Temperatur von 60 oder 65°C. Wer einen Überblick im Grafikkarten Markt hat weiß auch sicherlich, dass eine Radeon 5700XT einen schier anfleht hitzetechnisch gebändigt zu werden. Das Spiel Metro Exodus wird hier auch weiter als Referenz Benchmark für Volllast genommen. (Auch mal nett sich das Zocken mit "muss vergleichen, muss bewerten!" schön reden zu können, hehe)

Für einen besseren Vergleich noch kurz auf das Setup meines alten Gehäuses (folgend nur noch Sharkoon genannt) eingehend:
Dieses lief eine Zeit lang mit 5 Lüftern in der ähnlichen Konstellation wie das 500DX jetzt, nur eben statt der 3x 140mm Pure Wings, waren es dort ein 120mm Silent Wings (Rear) und 2x 140mm Standardlüfter von Sharkoon (Top). Doch schnell flogen die 2 Top-Lüfter aus dem alten Gehäuse, als ich überraschenderweise feststellen musste, dass diese kaum bis gar keinen Einfluss auf die Temperaturen im inneren hatten außer sie liefen unter Volllast. Die dadurch aber stark gestiegene Geräuschkulisse hat den Mehrwert der im Schnitt rausgeholten 3 bis 4°C gleich wieder zunichtegemacht. Denn die beiden Standardlüfter hatten ihre Tage langsam hinter sich. Da half auch das Reinigen und frisches Lüfterfett nicht mehr. Doch ich hatte noch die eine oder andere Theorie als Ursache überlegt, auf die ich aber weiter unten eingehe. Hier zuerst die Werte (alles "circa im Schnitt" Angaben).

Die Werte zum Sharkoon:
Officebetrieb || Metro Exodus, 2K, Ultra Settings
CPU t: 45°C || 75°C
GPU t: 50°C || 80°C
M/B t: 40°C || 55°C
CPU Fan: 750rpm || 1150rpm
Rear Fan: 1000rpm || 1400rpm
Front Fan x2: 850rpm || 1100rpm

Wer bis hierhin aufgepasst hat und die Werte für Volllast anschaut wird sich fragen "Hat der Typ nicht was von gesunden Werten gefaselt?!" Und ein Mainboard mit 55°C ist meiner Meinung nach auch 'ne harte Nummer. Doch daran war nichts zu ändern. Auch Lüfter unter Volllast konnten den Wert nur bedingt senken - und das mit welchem Krach... Mit der Hand auf dem Glas war der Hauptschuldige nicht schwer auszumachen: In Höhe der Grafikkarte hätte ich mir auch problemlos das Mittagessen von gestern aufwärmen können. Doch weiter im Text, äh den Werten.

Die neuen Werte im neuen Case Pure Base 500DX:
Officebetrieb || Metro Exodus, 2K, Ultra Settings
CPU t: 40°C || 65°C
GPU t: 41°C || 75°C
M/B t: 34°C || 45°C
CPU Fan: 550rpm || 960rpm
Rear Fan + 2x Top Fan: 350rpm || 540rpm
Front Fan oben: 450rpm || 780rpm
Front Fan unten: 650rpm || 1100rpm

Auch wenn die Zahlen hier doch recht eindeutig ausfallen, möchte ich noch gerne etwas dazu sagen. Vielleicht auch gerade für diejenigen interessant, die genau wie ich, eine halbe Wissenschaft aus dem Thema Airflow gemacht haben oder noch machen. Übrigens hätte das Glück am Testers Keepers Programm teilnehmen zu dürfen nicht passender sein können. Ich war zu dem Zeitpunkt schon konkret auf der Suche nach einem guten Deal für ein gutes Gehäuse. Denn lange sah ich das nicht gut gehen mit den Temperaturen.

Nun, woher oder warum diese Verbesserung?
Ein leichtes wäre jetzt zu sagen: "Ja Digga, ist doch klar. Hier 3 Lüfter. Da 5 Lüfter." Aber wie schon erwähnt, auch 5 Lüfter brachten keine Abhilfe. Und mit der durchwegs niedrigeren Drehzahl im 500DX wird das durchgesetzte Luftvolumen pro Minute auch nicht viel größer sein.

Im Sharkoon wurde ein unbeweglicher SSD Käfig fest verbaut, der schon mal 2/3 des unteren Front Lüfters bedeckt und gerade einmal 2cm Abstand hat. Da fragt man sich doch wieder: Wer macht denn sowas? Während wenige cm weiter die Grafikkarte nach Frischluft schreit, bläst der Lüfter überall hin nur nicht geradezu Richtung Bedarf. Ging ja auch nicht. Zumindest nicht effektiv.
Ganz im Gegensatz zum 500DX, das eine gerade Bahn ohne Hindernisse ermöglicht und beide Front Lüfter so direkt die Frischluft zur Hardware drücken und auch in der Höhe so befestigt werden können, dass keine Luft direkt unter das PSU Cover weht.
Des Weiteren verhindert das Cover im unteren Bereich das Entstehen einer "Senke" zwischen Netzteil und Käfig, das dem Sharkoon gänzlich fehlt.

Das führt mich zum Vergleich der Maße beider Gehäuse. Das Sharkoon ist etwa eine Handfläche höher, aber dafür auch schmaler, sodass der CPU Kühler schon fast die Scheibe küsste. Gleich gefolgt von der darunterliegenden Grafikkarte, die vielleicht noch 1,5 Finger von der Scheibe entfernt war. Saugte diese nun Frischluft an, um selbige dann durch die Kühlrippen zu jagen so war diese vermutlich nicht einmal frisch. Denn die zum Fenster hin austretende Luft klatschte direkt an die Scheibe und wird sich so in alle Richtungen verteilt haben, einschließlich nach unten unter die Grafikkarte, also da wo die Grafikkarte ihre "Frischluft" bezog.
Im 500DX hingegen hat die Grafikkarte zur Scheibe fast das Doppelte an Platz. So ist mehr Raum, um die ausgestoßene Luft zu erfassen, ob nun durch nachkommende Frischluft oder durch die absaugenden Lüfter, die es leichter haben die nicht ganz so hart gegen die Scheibe gepresste Luft mitzunehmen.

Neben der also größeren und so auch besseren Breite des 500DX, hat dieses auch einen 140er statt 120er Rear Lüfter (optional auch 120er möglich) der mehr Durchsatz in der selben Zeit erlaubt. Dann ist da noch und das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte: Die fast gesamte Front ist luftdurchlässig und die beiden 140er Front Lüfter sind auf dieser frei verteilbar. Im Sharkoon hingegen gab es keine Option. Es ging nur ganz unten (inkl. zu 2/3 verdeckt zu sein) und einer darüber. Zusätzlich war die Front nur mit 2 schmalen Mesh geschützten Schlitzen links und rechts versehen. Beim fühlen des Luftstroms mit der Hand, merkte man auch hauptsächlich am Rand der Lüfter ein Windchen wehen.

Sehr positiv fällt die verbaute Dämpfung zur Minderung der Vibrationen im Betrieb auf. Die Standfüße haben Gummierungen, ebenso liegt aber auch das Netzteil auf Gumminoppen. Selbst unter Volllast mit der Hand drauf erahne ich mehr eine Vibration als diese zu spüren. Auch hier zeigte sich das Sharkoon ganz anders: Maus samt Hand lagen bzw. liegen zur Rechten 10-15cm vom Gehäuse entfernt und wenn die alte Kiste hochdrehte und man gerade nur entspannt surfte oder ähnliches, konnte man leichte Vibrationen selbst ohne direkten Kontakt spüren.
Und hier ergab dann auch die "Dämmmatte" für mich Sinn. Denn warum sollte man auf der den Menschen zumeist abgewandten Seite eine Dämmung anbringen, dafür aber beim Sichtfenster schludern? Ganz zu schweigen von der eigentlichen Herkunft jeglichen Geräuschs: Der Front. Meine Theorie: Weil es keine Dämmung ist. Es ist nur ein Puffer. Ein Puffer, der freihängende Kabel sanft beim Schließen andrückt und diese so daran hindert im Betrieb eventuell zu schwingen oder gar gegen die Innenwände ständig "anzutippen". Und selbst wenn es nicht dazu gedacht war, so erfüllt es diesen Zweck bestimmt auch

Nun also noch ein paar Worte zum Geräuschpegel. Kurz gesagt, es nervt mich. Es nervt mich so sehr, dass ich schon tendiere mich bei be quiet! zu beschweren. Die oben genannten Komponenten habe ich auch erst seit wenigen Monaten. Nur das alte Gehäuse blieb vom alten Setup. Und so habe ich daran rumgebastelt was nur geht, Lüfter für Lüfter gereinigt, gefettet, schlussendlich dann doch ausgetauscht, nur um dann mit dem 500DX das System so leise hinzubekommen, dass ich zum ersten Mal höre, dass mein Netzteil aus dem Jahre achtzehnhundertzwieback klackert. Verdammt, es klackert und ich habe das zuvor nie gehört! ;) Wenn die RGB Beleuchtung nicht wäre, wüsste ich zumeist nicht einmal ob der Rechner überhaupt läuft. Erst recht nicht tagsüber. Alltagsgeräusche übertönen ihn nun. Außer eben nachts, wenn es ruhiger auf den Straßen wird, sich Fuchs und Hase eine Gute Nacht wünschen, dann, ja genau dann höre ich es: klacka&klacka&klacka...klacka...klacka...moah, dieses verdammte Netzteil! Jetzt darf ich mir ein neues kaufen. Höchstwahrscheinlich auch noch eins von be quiet! Tz, well played, be quiet!, well played& ;)

Preis-/Leistungsverhältnis
Machen wir uns nichts vor. Mit dem 500DX werden 3 Pure Wings 2 mitgeliefert, welche zusammen schon 30€ ausmachen würden, wenn einzeln gekauft. Bleiben 70€ für das reine Gehäuse. Im Vergleich habe ich damals für das Sharkoon Gehäuse 50€ hingelegt | inkl. 2x 08/15 Lüfter die nach einem Jahr Altersschwächen zeigten. Das war vor etwa 2 Jahren. Die 20€ mehr sind absolut gerechtfertigt. Laufruhig, vibrationsarm, bei den Installationsmöglichkeiten und Verschraubungen wurde mitgedacht, modular wo es eben möglich ist. Dazu 3 Jahre Garantie. Das hier beim Preis zu hoch gegriffen wurde, kann ich ruhigen Gewissens verneinen. Der Mehrwert ist allemal enthalten.

Würde ich das Case weiterempfehlen und wenn ja, wem?
Ja, das würde ich. Gerade für Leute mit einem schmaleren Geldbeutel, welche aber nicht auf ein bestimmtes Niveau verzichten wollen, sind hier gut beraten. Aber auch Leistungs-Enthusiasten oder die, die es werden wollen und aus ihrem System "das bisschen mehr" rauskitzeln wollen eignet es sich aufgrund der hohen möglichen Kühlleistung sowie der vielen Optionen Kühlungen aller Art zu verbauen.

Silence-Enthusiasten sind hier eher rauszunehmen. Denn auch wenn ich den derzeit erreichten Geräuschpegel ziemlich feier, so ist da natürlich Luft nach oben. Im Office-Betrieb ist man "der Stille" schon ziemlich nahe. Scheucht man aber ein entsprechendes Setup erstmal hoch, ist das Betriebsgeräusch eben auch entsprechend präsent. Doch mit qualitativ hochwertigen Lüftern und einer gut gewählten Lüfterkurven Kombination kann man einiges erreichen und es auf ein Niveau bringen, dass mehr als absolut okay ist | gerade dann, wenn man eben seinen Rechner mit Ultra Settings und hohen Auflösungen tritt.

Für Leute mit hohen Ansprüchen bzgl. in Greifnähe liegender Anschlussmöglichkeiten, sollten hier ebenso nach einer Alternative schauen.

Auch eine kleine Vorwarnung sei mitgegeben: Diese Art eines Gehäuses wird deutlich schneller innen einstauben, als es gewöhnliche Cases tun. Zwar spielt natürlich immer die Umgebung eine Rolle, wo der PC gerade steht, jedoch wer zuvor ein eher klassisches Gehäuse verwendet hat (geschlossene bzw. nahezu geschlossene Front und einem geschlossenen Top) wird hier schnell den Unterschied sehen. Entsprechend ist ein höher "Wartungsaufwand" mit dem 500DX zu erwarten.

Doch vor allen Dingen, würde ich dieses Case niemandem empfehlen, der ein mittelalterliches und klackerndes Netzteil hat ;)
1 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 24.06.2020
Produkttester
Da ich mit meinem alten Gehäuse nach kurzer Zeit sehr unzufrieden war, habe ich mich bereits längere Zeit über verschiedenste Gehäuse und deren Hersteller informiert. Schließlich gab mir Mindfactory die Chance das neue "Pure Base 500DX" von be quiet! im Rahmen einer Produkttesteraktion zu testen.
Wichtig sind für mich eine eher schlichte Optik welche durch ein Fenster und die entsprechende Beleuchtung ergänzt werden sowie eine gute Verarbeitung und eine möglichst geringe Lautstärke des Systems. Diese Aspekte werden weitgehend vom 500DX erfüllt.
Alle Beurteilungen beziehen sich immer auf meine eigenen Erfahrungen mit Gehäusen aus ähnlichen Preislagen.

Design:
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ich persönlich bevorzuge schlichte symmetrische Formen und ein dezentes aber hochwertig wirkendes Design. Dem wird das 500DX leider nicht ganz gerecht. Der Staubfilter auf der Oberseite hat für mich etwas zu viele Kanten. Aber dennoch ist die Prägung des be quiet! Schriftzugs gut gelungen und wirkt durch Rundungen auch sehr hochwertig.
Die Lüftungsgitter an der Front wirkten auf dem Produktbildern von be quiet! wie eine Art "Fliegengitter". Sie haben sich dann aber als sehr fein gelochte Bleche herausgestellt, welche in der Realität auch deutlich besser aussehen. Ansonsten ist die Front von den Seiten zur Mitte hin nach außen gewölbt, was mir persönlich nicht so gut gefällt und auch aus meiner Sicht keinen Zweck erfüllt. Der Vorteil dieser Wölbung ist die dadurch schräg angeordnete Bedienebene. Welche optisch getrennt ist aber dennoch unauffällig wirkt. Die farbige Beleuchtung der Front-LEDs sieht in Kombination mit dem vollständig schwarzen Gehäuse sehr gut aus und ist auch nicht zu kräftig.
Der Blick durch die Seitenscheibe lässt leider den Blick auf ein paar optisch nicht so schöne Aspekte zu. Zum Beispiel sieht man hier die geprägten Blechlaschen auf dem Mainboard-Träger, welche zur Kabelbefestigung auf der Rückseite gedacht sind. Allgemein sind leider recht viele Prägungen und Öffnungen im Mainboard-Träger zu sehen. Dies ist aber in dieser Preisklasse auch nicht unüblich. Die schwarze Beschichtung am Rand der Glasscheibe verdeckt sehr gut die optisch unschönen Dichtflächen zwischen Gehäuse und Glas.
Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr edel und fügt sich gut auf meinem schwarzbraunen Schreibtisch eines schwedischen Möbelhauses ein.

Verarbeitung:
Da ich selbst Konstrukteur bin, ist mein Anspruch an die Verarbeitung und Haltbarkeit sehr hoch. aber die Passgenauigkeit der Teile untereinander und die Verarbeitung der Teile hat mich begeistert. Alle Teile sind sehr genau gefertigt und somit auch sehr genau zusammengefügt. Spaltmaße zwischen den Bauteilen sind minimal und gleichmäßig. Selbst bei unüberlegten Handgriffen, im Rahmen der Montage, geht man keine Gefahr ein, sich an einem Grad oder einer Unebenheit zu verletzen.
Alle Teile, Blechteile und Kunststoffteile, sind recht stabil und gut verarbeitet. Man bekommt bei keinem Teil einen anderen Eindruck. Insgesamt sind viele gute "kleine" Lösungen in das Gehäuse eingeflossen. Als Beispiel hierfür, das Staubgitter an der Oberseite. Dieses ist abnehmbar und wird durch acht Magnete gehalten. Vier Neodym-Magnete an den Ecken und jeweils einen Flächenmagnet an den Kanten. Die mit Schrägen eingeprägte Vertiefung für das Staubgitter zentriert dieses selbstständig auf dem Gehäuse.
Auch die Gewinde in den Blechteilen sind alle in Takt und genau positioniert. Die meisten Schrauben sind vor dem herausfallen gesichert. Somit entfällt auch das Suchen nach heruntergefallenen Schrauben.
Bei allem Positivem gibt es leider auch einen Punkt, von dem ich etwas enttäusch war. Bei der Demontage der Frontblende habe ich mich nach der Anleitung gerichtet und die Blende von unten nach oben abziehen wollen. Dies gestaltete sich ziemlich kraftaufwendig. Schließlich möchte man ja auch nicht versehentlich etwas kaputt machen. Ich versicherte mich erneut bei der Anleitung und zog schließlich noch stärker an der Blende, bis sie sich plötzlich löste und gut einen Meter hinter mir auf dem Boden landete. Die Kunststoffclips sitzen unglaublich straff in den Aufnahmen. Hier befürchte ich, dass es früher oder später zu Schäden kommen wird. Aufgrund der schwierigen Demontage habe ich auch etwas Angst um die Kontakte der LED-Streifen, welche sich hinter der Blende befinden.
Die drei vorinstallierten 140mm "Pure Wings 2" Lüfter von be quiet! sind sehr leise. Auch bei voller Drehzahl (1000 U/min) sind diese kaum hörbar. Der Luftstrom selbst ist lauter als es die Lüfter sind. Da der hintere Lüfter und die oberen Lüfter links im Gehäuse verbaut sind hat sich beim Leistungstest gezeigt, dass sich in meinem System die Wärme hinter dem Kühlkörper auf dem Mainboard staut. Dies ist aber ehr ein Problem des Mainboards, da ich dieses Problem auch bei anderen Gehäusen bemerkt habe.

Montage:
Montiert wurden von mir folgende Komponenten.
CPU: AMD Ryzen 7 2700X mit Dark Rock 4 von be quiet!
Mainboard: MSI B450 Gaming Plus MAX
GraKa: MSI GeForce RTX 2060 SUPER GAMING X DDR6
RAM: 2x 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000
SSD-SATA: 1000GB SanDisk Plus 2.5"
SSD-M.2: 500GB Kingston SA2000M8/500G M.2

Die Deinstallation und Installation des Seitenfensters ist durch die großen Rändelschrauben gut auch ohne Werkzeug machbar. Die Position des Seitenfensters wird durch Gummihülsen an den Befestigungspunkten zentriert, was ein Verrutschen wehrend des Anschraubens sowie ein Zerkratzen des Glases verhindert. Der gedämmte Seitendeckel auf der rechten Seite lässt sich ebenso gut de-/montieren. Die Abstandshalter auf dem Mainbordträger sind bereits vorinstalliert. Eine Montage des Boards erfolgt entsprechend zügig, da auch hier die hohe Fertigungsgenauigkeit der Teile spürbar ist. Es klemmt oder verkantet nichts. Die Installation der Komponenten auf dem Mainboard erfolgte ohne nennenswerte Besonderheiten. Das herausnehmen der SSD-Trägerbleche ist über eine einzige Schraube einfach und erleichtert die Montage der Kabel enorm. Lediglich das Einsetzen des SSD-Trägerblechs neben dem Mainboard erfordert etwas Kraft, da hier die Kabelbündel zu Mainboard und GraKa mit ihrem größeren Biegeradius etwas eingeklemmt werden müssen. Zum Glück muss man sich keine Gedanken um scharfkantige Blechteile machen. Die Installation meiner SATA-SSD geht leicht von der Hand und die Kabel werden von der be quiet! - Blende aus dem Sichtfeld verbannt.
Der Einbau des Netzteils ist über den Installationsrahmen ebenso unkompliziert. Beim Einsetzen des NT fiel mir noch positiv auf, das unterhalb des Netzteils bereits vibrationshemmende Gummipuffer im Gehäuse aufgeklebt sind.
Der HDD-Schacht ist entnehmbar und besitzt eine Vibrationsdämpfende Aufnahme für die Festplatten. Die Installation kann in zwei Positionen erfolgen, um genügend Platz für die Installation von Lüftern und Radiatoren im Frontbereich zu gewährleisten. Da ich keine HDDs in meinem System verbaut habe, dient der HDD-Schacht bei mir lediglich zum Schließen des Tunnels.
Da ich kein 3-Pin-RGB Anschluss auf meinem Mainboard habe und ich eine statische rote Beleuchtung bevorzuge, habe ich mich entschieden, die integrierte Steuerung der LEDs zu nutzen. Bei dieser kann über den Knopf an der Front eine der 28 Einstellungen gewählt werden. Ein Überblick, über die möglichen Einstellungen, befindet sich in der sehr übersichtlichen Bedienungsanleitung, welche überwiegend mit aussagekräftigen Zeichnungen auskommt. Die Ausleuchtung der LED-Streifen in der Front ist sehr gut und gleichmäßig, dass heißt, es sind keine dunkleren Stellen erkennbar.
Die gesamte Installation war bei mir in nur knapp 20min erledigt.

Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein rundum solides, gut verarbeitetes Gehäuse mit vielen netten Annehmlichkeiten ist. Alle Bauteile sind durchdacht und erfüllen einen Zweck, auch wenn dieser nicht sofort erkennbar ist. Es gibt sicher einige kleine Verbesserungsmöglichkeiten, aber die gibt es ja immer. Wem Design und Ausstattung gefällt, erhält hier für knapp 100€ ein sehr gutes Gehäuse mit viel Potential. Mich hat das Gehäuse vor allem aufgrund der guten Verarbeitung überzeugt.
    
  
5 5
     am 24.06.2020
Produkttester
Im Rahmen des "Testers Keepers" Programm von Mindfactory kam ich kürzlich in den Genuss, das neue Gehäuse Pure Base 500DX von beQuiet zu testen. Erst einen Tag bevor ich vom Tester-Programm gelesen habe, erfuhr ich vom neuen Case und war vom Design ziemlich begeistert, da es meiner Meinung nach noch deutlich eleganter wirkte als mein bis dahin präferiertes Pure Base 600.
Alles weitere lest ihr im ausführlichen Testbericht:



Verpackung & Versand, Lieferumfang

Das Produkt kam, wie bei Mindfactory üblich, gut und sicher verpackt innerhalb von zwei Werktagen bei mir an. Verschickt wurde es im Originalkarton, der keinerlei Transportschäden auswies und mit genug Styropor gepolstert war.
Direkt bei der Annahme des Pakets wird ein interessanter Faktor des Pure Base 500DX deutlich: Das Gehäuse ist im Vergleich zu anderen Metallgehäusen relativ leicht. Laut Produktdatenblatt wiegt es "nur" 7.8kg und ist damit nur halb so schwer, wie mein bisher verwendetes CM Storm Trooper.
Dem Paket liegen neben dem Gehäuse schwarze Kabelbinder und diverse Schrauben zur Fixierung von Mainboard und Lüftern bei. Das Zubehör ist deutlich ausreichend.



Verarbeitung & Design

Wie einleitend bereits erwähnt, finde ich das Design des 500DX großartig. Das Gehäuse besticht durch eine sehr gute Verarbeitung, alle Elemente wirken durchdacht und stimmig. Fast alle Schrauben sind mit einem Kreuzschlitzschraubendreher zu öffnen, lediglich die Schrauben an der Glasscheibe haben einen Schlitz-Verschluss. Auch bei starkem Festziehen der Schrauben sind keinerlei Kratzer im Lack des Gehäuses festzustellen. Beim Anziehen der Scheibenschrauben empfehle ich jedoch, ein Mikrofasertuch um den Schraubendreher zu legen, um den Lack der Schrauben nicht zu beschädigen.
Das Frontpanel ist minimalistisch gestaltet. Neben einem An/Aus-Schalter findet sich hier ein Button zur LED-Steuerung (später mehr), je ein Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon, sowie zwei USB-Anschlüsse (1x USB-A, 1x USB-C). Der USB-C Anschluss benötigt zwingend einen USB 3.1-Header auf dem Mainboard, sonst kann dieser nicht verwendet werden. In meinem Testsystem benutze ich den Anschluss aktuell nicht. Ein weiterer Front-USB-Anschluss hätte dem Gehäuse sicher nicht geschadet, da USB-C bisher wohl nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen wird. Auch der "fehlende" Reset-Knopf könnte könnte von manchen vermisst werden, einen solchen brauche ich jedoch nicht.
Der untere Teil des Gehäuses (Netzteil, HDD-Cage) ist vom oberen Teil durch eine Zwischenwand abgetrennt, wodurch man auch im unteren Bereich des Fensters keinerlei Kabel zu sehen bekommt. Dass das Fenster trotzdem bis ganz unten durchgezogen wurde, finde ich hübsch, könnte jedoch von manchen auch als störend empfunden werden.
Die Schrauben zur Öffnung der Gehäuseseite sind in das Sidepanel integriert, sodass man dieses jederzeit öffnen kann, ohne sich Sorgen um den Aufbewahrungsort für die Schrauben zu machen. Alle Schrauben sind seitlich außerdem gerippt, um das Aufdrehen auch ohne Werkzeug zu ermöglichen.
Einziges Manko an der Verarbeitung: Die Front des Gehäuses. Sollte man hier einmal den Staub entfernen wollen, kommt man nicht drum herum, mit roher Gewalt vorzugehen. Die Frontseite ist sehr stark im Gehäuse verankert, und man bekommt Angst, das Gehäuse als ganzes zu zerreißen. Wenn man fertig ist, steckt man die Front einfach wieder drauf, sie rastet ein, und das Gehäuse schließt wieder wunderbar ab.



Montage

Zur Montage gibt es eigentlich gar nicht so viel zu sagen: Alles klappt wunderbar! Die Mainboard-Schrauben sitzen problemlos, Das Backpanel schließt mit dem Gehäuse ab, das Netzteil passt perfekt und kann mit den mitgelieferten Schrauben installiert werden.
Achtung beim Thema Netzteil: Mit installiertem HDD-Cage ist im unteren Bereich des Gehäuses nicht viel mehr Platz als absolut nötig. Ein nicht-modulares Netzteil würde ich auf keinen Fall empfehlen. Außerdem hat es sich in meinem Fall als günstig erwiesen, alle Kabel mit leicht eingeschobenem Netzteil zu installieren, und dieses erst danach an seine designierte Stelle zu verbauen, da im unteren Bereich einfach wirklich wenig Platz ist. Natürlich ist das bei einem Gehäuse in dieser Größe auch nicht anders zu erwarten.
Wenn man sich dann erst mal traut, die Kabel nach Lust und Laune zu verbiegen, funktioniert das Kabelmanagement jedoch tadellos, sodass im Fenster fast keine Kabel mehr sichtbar sind. Es gibt überall, wo man sie brauchen könnte, Öffnungen.
Alle Kabel für das Frontpanel sind bei Anlieferung zu einem Strang verbunden, der sich einfach managen und an die richtigen Stellen im Gehäuse verlegen lässt. Da man für ordentliches Kabelmanagement natürlich viel von hinten arbeiten muss, empfiehlt es sich hier, einen Helfer zu haben, damit man die Kabel nicht immer blind durch irgendwelche Öffnungen stecken muss.



Leistung

Das Case erfüllt alle meine Erwartungen zu einhundert Prozent. Mit einem so gut funktionierenden Kabelmanagement hatte bei der Gehäusegröße nicht gerechnet, das Case bietet locker Platz für große Prozessorenlüfter und Grafikkarten und die Verarbeitung überzeugt mich absolut.
Dass für den Preis bereits drei (1x vorne, 1x oben, 1x hinten) Lüfter vorinstalliert sind, ist ein sehr nettes Gimmick, "leider" handelt es sich jedoch nur um die Pure Wings Lüfter von beQuiet.
Die Lüfter operieren im Regelbetrieb effizient und leise, sind aber bei höherer Spannung deutlich hörbar. Alle Gehäuseteile sind schön entkoppelt, nichts wackelt oder rattert, aber der Rotor ist in meinem Fall durchaus im hörbaren Bereich. Dazu muss man vielleicht sagen, dass ich den Rechner auf meinem Tisch installiert habe, etwa 30cm neben meinem Ohr. Das Geräusch ist meiner Meinung nach absolut nicht störend und auch eine manuelle Reglung der Lüfter verhindert, dass diese groß störend sind. In meinem Fall übertönt der CPU-Lüfter diese sowieso deutlich. Apropos Lüftersteuerung: Die Pure Wings sind jeweils über einen 3-Pin-Anschluss (Spannung) gesteuert, nicht über 4 Pins (PWM).
Bei der Beleuchtung bin ich geteilter Meinung. Ursprünglich wollte ich meinen Rechner komplett ohne LED-Beleuchtung aufbauen, schnell wurde mir jedoch klar, dass es unfassbar schwer ist, unter dieser Voraussetzung gute Bauteile zu finden. Insofern stört es mich jetzt überhaupt nicht, dass das Gehäuse verbaute LEDs hat. Gehäuse-LEDs sind auf der Vorderseite (2 Streifen) und an der Oberseite (Fensterseite) zu finden, und unterstützen einfarbige Beleuchtung, einen einfarbig durchlaufenden Lichtpunkt und einen durchlaufenden Regenbogen. Eine Ansteuerung der einzelnen LEDs ist nicht möglich.
In meinem Fall sind die Gehäuse-LEDs über das Mainboard mit MSI Mystic Light verbunden, welches wiederum über Razer Chroma Studio gesteuert wird. Manchmal muss man die Synchronisierung nach einem Neustart neu anstoßen, da ist allerdings die dämliche MSI-Software schuld. Die Beleuchtung ist durchaus ansehnlich, jedoch keinesfalls aufdringlich.


Preis/Leistung

Wie oben bereits erwähnt: Für den Preis ist das Gehäuse absolut empfehlenswert!
Mit 3 vorverbauten Lüftern, zeitlosem Design und einwandfreier Verarbeitung zeit beQuiet hier wieder einmal, was sie können. Für High-End Gaming PCs wird dieses Gehäuse vermutlich nicht ausreichen, in meinem Fall ist es jedoch hervorragend und für mich die perfekte Wahl.
Ich würde dieses Gehäuse uneingeschränkt weiterempfehlen.


Ich freue mich sehr über die Auswahl als Tester und darüber, diese Review für euch schreiben zu dürfen.
Schaut euch gerne noch die Bilder an und greift schnell zu, denn wenn ich das richtig sehe, ist das Case erstmal überall ausverkauft :D

Beste Grüße!
    
  
5 5
     am 23.06.2020
Produkttester
Im Rahmen der von Mindfactory und be quiet! durchgeführten "Testers Keepers" kam ich ebenfalls in den Genuss dieses, meines Erachtens, fantastische Gehäuse zu testen. Daher bedanke ich mich schon jetzt für diese Gelegenheit.
Dies ist mein eigener Erfahrungsbericht und wurde weder durch Mindfactory oder be quiet! beeinflusst. :)

Geliefert wurde das Gehäuse in einem ausreichend gut, mit Styropor geschützten Karton.

Dann kommen wir gleich einmal zum Design. Bevor ich dieses Gehäuse bekam ging ich erst einmal mit nicht zu hohen Erwartungen heran. Ich hatte bereits Erfahrungen mit Corsair-Gehäusen höherer Preiskategorie und Gehäusen für 30€, worauf ich am Ende gerne noch einmal drauf zurück komme :)
Nachdem das Pure Base 500 hauptsächlich für die Silent Fraktion gedacht war, wurde nun das Pure Base 500DX für den Bereich der "Kühl"-Enthusiasten ;) auf den Markt gebracht. Ich habe mich hierbei für das Schwarze Case entschieden, da es einfach zeitlos und unscheinbar ist. Sehr schön finde ich, dass die Seitenscheibe aus Echtglas ist, was ich leider noch nicht kannte und für mich neu war, da ich immer nur auf Plexiglas gestoßen bin. Diese ist mit 4 Rändelschrauben befestigt, welche sich meiner Meinung nach sehr gut in das Design einfügen. Die aRGB Beleuchtung ist hier das Tüpfelchen auf dem "i", welche sowohl im inneren, als auch Außen zu finden ist.

Die Verarbeitung empfinde ich als sehr Hochwertig und auf höchstem Niveau. Ich habe nicht explizit danach ausschau gehalten, aber mir sind bei der Montage keinerlei scharfe Kanten aufgefallen.
Die Front besteht aus der Frontblende mit Metallgitter, dahinter ein Staubfilter und anschließend ein Bereits verbauter 140mm Lüfter, welche ohne jegliche Makel verbaut sind und sich auch der Kunststoff sehr gut anfasst.
An der Unterseite gibt es zusätzlich einen Staubfilter, welcher sich von der Vorderseite aus unter dem Gehäuse hervor ziehen lässt um ihn reinigen zu können. Anzumerken ist, dass unter den Standfüßen rutschfeste Pads angebracht sind, welche das Gehäuse auch ein wenig vom Tisch entkoppeln und so Vibrationen nicht so stark weitergeleitet werden. Auf der Oberseite gibt es nur einen Luftauslass mit Staubschutz, welcher magnetisch und ausreichend fest auf der Oberseite und das recht passgenau, angebracht ist.
Überrascht war ich, als ich beim Auspacken bemerkte, dass die Seitenscheibe aus Echtglas ist, was ich bisher von ehemaligen Gehäusen nicht gewohnt war. Damit sich kein wackeln und klappern der Seitenscheibe entwickelt, ist die Scheibe mit Gummipuffern auf ihrer Position fixiert und mit Rändelschrauben befestigt.

Als es dann zur Montage der Komponenten ging war mir an sich schon klar, dass ich wenig Probleme haben werde, da das Gehäuse sehr viel Platz bietet. Trotz der vormontierten Lüfter kam ich problemlos an alle Mainboard-Schrauben.
Alle Facetten der Montage konnte ich leider nicht testen, da sich mein System auf MB (mit CPU und Kühler), Grafikkarte und Netzteil beschränkt, da nur eine M.2-SSD verbaut ist. Jedoch bietet das System zusätzlichen Platz für bis zu 6 weitere SSD's bzw. 2 HDD's und 4 SSD's. Also mehr als genug Platz für Eure Daten.
Erfreut war ich über die Montage der Grafikkarte. Hierbei wird die Verschraubung der Grafikkarte nach außen verlegt, was so für ein cleanes inneres sorgt und somit alles viel stimmiger macht. Zudem wird die angekantete Ecke der Grafikkartenblende von einer Blende verdeckt, welche durch einfache Rändelschrauben nach belieben gelöst und verschoben werden kann.
Negativ fiel mir der Einschub für das Netzteil auf der Rückseite auf. Ich besitze ein modulares Corsair AX750. Ich habe versucht es seitlich in die dafür vorgesehene Position zu bringen, was aber leider Konstruktionsbedingt nicht möglich ist. Daher musste die an der Hinterseite angebrachte Blende für die Verschraubung des NT gelöst werden und dann dort das NT hineingeschoben werden. Jedoch war dies bei mir mit ein wenig Kraft verbunden, da da NT + Lüfter an der Unterseite etwas größer war und so der Lüfter mit Gitter zur Montage leicht hineingedrückt werden musste, um das NT in das Gehäuse zu bekommen. Ich hätte es also als besser empfunden die Öffnung etwas Größer zu machen. Da die Blende für die Verschraubungen die sowieso kaschiert.

Was bietet mir also insgesamt dieses Gehäuse? In sich ist es ein sehr stimmiges Konzept, welches Performance und Style bietet. Performance im Sinne einer sehr guten Belüftung des Gehäuses und bietet somit genug Wärmeab- und -zufuhr-Leistung (insgesamt können 6 140mm Lüfter montiert werden oder ein 360mm Radiator in der Front bzw. glaube auch an der Oberseite). Um noch einmal auf die adressierbaren LED (aRGB) zurückzukommen. Möchte ich hier noch einmal alle Modi und Farben auflisten welche ohne jegliche Mainboard RGB-Steuerung möglich sind.

aRGB-Farben: Weiß, Rot, Grün, Blau, Orange, Lila, Regenbogen
aRGB-Modi (innen und außen gleich): Statisch, Atmen, Flow (1-fach), Flow (3-fach), Atmen (alle Farben nacheinander), Flow (Zufall)

Die Preis/Leistung empfinde ich für diesen Preis unschlagbar um nicht gar zu sagen Perfekt. Das Design und die Platzierung von Öffnungen ist gut durchdacht, zudem gibt es auch Befestigungspunkte für das Kabelmanagement. Man bekommt ausreichend Raum für Leistungsstarke Komponenten und zudem bereits 3 140mm Lüfter (Wert ca. 30€) vormontiert. Und das beste ... ein RGB System was keinesfalls billig wirkt. Von meiner Seite 100%ig eine Empfehlung Wert für jeden, der ein ordentliches Gehäuse möchte aber keine Unmengen ausgeben möchte.

Ich hätte jedoch zwei Anregungen, die wie ich finde Verbesserungswürdig sind. Anstatt des USB 3.1 Anschlusses hätte ich mir lieber einen zweiten USB3.0 Anschluss gewünscht, das ich leider kein einziges Gerät mit USB3.1 Anschluss besitze.
Zudem müsste die Demontage der Front vielleicht verbessert werden, da man wirklich Angst hat die Front zu beschädigen, wenn man sie mit etwas mehr Kraft lösen muss. aber ansonsten alles im grünen Bereich.

Noch einmal zu meinem 30€ Gehäuse (ein Antec NX100) ... ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so vergreife ... aber ich hatte mit meinen System mit Ryzen 3200g (ist nur Platzhalter und gekühlt mit be quiet! Pure Rock), XFX RX580 8GB und Corsair AX750 Netzteil nur Platzprobleme. Der CPU Kühler kratzte an der Scheibe, die Stromkabel der Grafikkarte wölbten die Scheibe, da zu wenig Platz und um das Netzteil einzubauen musste ich den HDD-Käfig verbiegen um ein Modulares Netzteil einbauen zu können, da dieser nicht zu verschieben ging. Aber so lernt man dazu ;)

Ich hoffe ich konnte Euch mit meinen Erfahrungen weiterhelfen.
    
  
5 5
     am 21.06.2020
Produkttester
Vorwort
Das be quiet! Pure Base 500DX wurde mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion kostenlos von Mindfactory zu Verfügung gestellt - vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle. Im Gegenzug bin ich zum Verfassen einer Bewertung verpflichtet. Davon abgesehen bestehen jedoch keine weiteren Auflagen, insbesondere hinsichtlich eines vordefinierten Testergebnisses oder ähnlichem.

Sämtliche technischen Details zum Gehäuse können auf der Produktseite bei be quiet! eingesehen werden und sind nicht vollständiger Bestandteil dieses Reviews. An dieser Stelle möchte ich auf die im weiteren Verlauf von mir verbaute Hardware eingehen, da diese maßgeblichen Einfluss auf Lautstärke und Hitzeentwicklung hat:

- Mainboard: ASUS ROG Strix B450-I Gaming
- Prozessor: AMD Ryzen 5 3600X
- Kühler: Arctic Liquid Freezer II 120
- Arbeitsspeicher: 2x 8GB Crucial Ballistix Tactical Tracer RGB, DDR4-3200
- Grafikkarte: PowerColor Radeon RX 5700 XT Red Devil
- Festplatte: Samsung SSD 960 EVO 500GB, M.2

Bei dem Mainboard handelt es sich um ein Mini-ITX Board, da ich bisher ein Gehäuse in diesem Formfaktor genutzt habe. Somit sieht die Hardware ein wenig verloren in dem Gehäuse aus, ich bitte dies zu entschuldigen.

Erster Eindruck / Lieferumfang
Das Gehäuse kam nach kürzester Zeit im unversehrten Originalkarton bei mir an. Noch vor dem Herausheben aus dem Karton sticht einem die massive Front mit ihrem Mesh Gitter und den beiden mittigen LED-Streifen entgegen. Das wirkt definitiv massiver, als es die Produktbilder im Internet haben vermuten lassen. Einmal aus der Verpackung entfernt, zeigt sich das Gehäuse in seiner ganzen Schönheit: Über die gesamte linke Seite erstreckt sich das Tempered Glass Fenster und ist dabei mit vier Rändelschrauben gesichert. Es ist nur schwach getönt und erlaubt so einen guten Blick in das innere des Gehäuses. Die Gehäusewand auf der rechten Seite ist vollflächig mit Dämmmaterial beklebt, was effektiv vor Vibrationen schützen sollte. Auf der Ober- und Unterseite sind vor sämtlichen Lüftungsöffnungen leicht entfernbare Staubfilter montiert, die einen stabilen Eindruck hinterlassen und den positiven Ersteindruck abrunden.

Ebenfalls auf der Oberseite befindet sich leicht nach vorne abgeschrägt das I/O-Panel. Es beinhaltet neben dem obligatorischen Power-Schalter und HD-Audio Anschlüssen jeweils einen klassischen USB 3.0 Port als auch einen Ableger des neueren USB-C Formats, welchen ich aufgrund mangelnder Unterstützung durch mein Mainboard leider nicht testen kann. Abgerundet wird das Angebot durch einen RGB-LED Schalter, welcher der Reihe nach durch diverse Effekte für die integrierte RGB Beleuchtung (Doppelsteifen in der Front und eine dezente LED-Leiste an der Oberseite) schaltet. Hält man diesen für drei Sekunden gedrückt, wird die Steuerung durch das Mainboard übernommen, sofern es einen 3-Pin 5V ARGB Anschluss bietet und der interne Anschluss korrekt verbunden wurde. Ein ARGB Hub zum Anschluss weitere LED-Produkte ist leider nicht integriert.

Bereits im Gehäuse montiert sind drei Lüfter vom Typ Pure Wings 2 mit 140mm Durchmesser. Diese sind mit einer Maximalgeschwindigkeit von 900 RPM angegeben und werden jeweils über einen 3-Pin Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Eine Steuerung ist also nur über die Spannung, nicht aber über ein PWM Signal möglich. Im Einzelhandel sind beide Versionen praktisch gleich teuer, daher ist es schade, dass be quiet! auf die Verwendung der PWM Variante verzichtet hat, welche im Allgemeinen eine deutlich niedrigere Minimaldrehzahl erlaubt.

Neben dem Gehäuse liegt eine farbige und gut bebilderte Anleitung bei, die auch ungeübten Bastlern die wesentlichen Informationen ohne viel Text über Piktogramme näherbringt. So wird auch auf diverse technische Details wie die möglichen Radiatorpositionen und Lüfterpositionen eingegangen. Im mit Hilfe von zwei Rändelschrauben entfernbaren Festplattenkäfig befindet sich eine kleine Box aus Pappe, welche die zur Montage notwendigen Schrauben und einige Kabelbinder beinhaltet. Ansonsten ist das Zubehör eher zweckdienlich als spektakulär.

Montage und Verarbeitung
Das Gehäuse macht einen rundum hochwertigen Eindruck. Die Spaltmaße passen, alle von mir berührten Kanten waren entgratet, die Materialstärke wirkt angemessen und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sich etwas verbiegen könnte. Ganz im Gegenteil, ich hatte bereits gelesen, dass sich die Front schwer entfernen lassen soll. Tatsächlich ist es aber so schwer, dass man das Gefühl hat, man würde das Gehäuse gleich kaputt machen | was aber natürlich nicht der Fall ist. Einmal demontiert fällt der Blick auf die Kontakte, welche den in der Front eingelassen LED-Streifen mit Strom versorgen. Eine durchaus elegante Lösung, welche zu gefallen weiß.

Davon abgesehen bin ich bei der Montage meiner Hardware auf wenig Überraschungen gestoßen. Dadurch bedingt, dass ich von einem Mini-ITX Gehäuse komme, sind die Platzverhältnisse natürlich so oder so großzügig. Lediglich an der Oberseite ist zwischen Mainboard und Gehäuse relativ wenig Platz vorhanden, am besten steckt man das Kabel für die CPU-Stromversorgung vorab ein und legt es dann durch die Kabeldurchführung | ein modulares Netzteil vorausgesetzt. Die Montage eines Radiators im Deckel (maximal 240mm möglich) will gut mit den anderen Komponenten, insbesondere den RAM Riegeln, abgestimmt sein, ansonsten kann es schnell zu Inkompatibilitäten kommen. Aber auch den vorinstallierten Gehäuselüfter im Deckel hatte ich temporär ausgebaut, um mehr Platz für die Montage des Mainboards und Anschluss der Kabel an der Oberseite zu haben. Der durch die von mir an der Rückseite montierte AiO Wasserkühlung freigewordene Gehäuselüfter ist an die Frontseite gewandert, um mehr Luft in das Gehäuse zu befördern.

Geräuschentwicklung und Kühlleistung
An dieser Stelle habe ich mir einen kleinen, wenn auch nicht ganz fairen Test überlegt. Wie bereits erwähnt, besitze ich aktuell nur ein Mini-ITX Mainboard. Vor und nach dem Umzug des Systems habe ich die Temperaturen in drei unterschiedlichen Szenarien genommen:

1. Idle Temperaturen 10 Minuten nach dem Einschalten
2. Nur CPU-Last durch Cinebench20 für 10 Minuten in Dauerschleife
3. Simulierte Spielelast mit dem Superposition 4K Benchmark für ebenfalls 10 Minuten

Da ich beim Umzug den CPU-Kühler nicht demontiert habe, sind hier also keine Unterschiede beim Verteilen der Wärmeleitpaste zu befürchten und man hat ein unverfälschtes Ergebnis. Den Ergebnissen sei vorweggenommen, dass der Ryzen 5 3600X generell ein Hitzkopf ist, der so oder so keine Fabeltemperaturen erreicht. Hier nun die versprochenen Werte:

Da ich in dieser Bewertung keine Tabelle einfügen kann, sei auf den Post im Mindfactory Forum verwiesen:
https://forum.mindfactory.de/t109587-testers-keepers-quiet-pure-base-500-dx-post1186372.html#post1186372

Es zeigt sich ein durchaus interessantes Ergebnis: Bei den CPU Tests gibt es quasi keinen Unterschied. Dies wird daran liegen, dass die 120er AIO einfach nicht mehr leisten kann und die Hitze bei den 3000er Ryzen auch schwer abzuführen ist. Bei der Grafikkarte (zur Erinnerung eine RX 5700 XT) sind aber deutlichere Unterschiede zu sehen. Zum einen sind die jeweiligen Temperaturen um 2 | 3 °C niedriger, zum anderen ist die Lüftergeschwindigkeit nach der Aufheizphase mit 1100 RPM um ganze 400 Umdrehungen pro Minute niedriger im Pure Base 500DX | und das macht sich akustisch deutlich bemerkbar. Somit bringt die gut durchlüftete Front und das insgesamt größere Volumen hier einen deutlichen Vorteil. Insgesamt ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis.

Preis / Leistungsverhältnis
Aktuell hat das be quiet! Pure Base 500DX einen Straßenpreis von knapp 100 ¤. Dafür bekommt man drei mitgelieferte 140mm Pure Wings 2 Lüfter, die integrierte adressierbare RGB Beleuchtung in der Front und an der Oberseite, eine gut belüftete Mesh-Front und einen USB Typ-C Anschluss am I/O-Panel. Der Aufpreis zur regulären Version beträgt knapp 30¤, dieses hat die genannten Features alle nicht, auch sind dort nur zwei Gehäuselüfter vorinstalliert. Somit geht der Aufpreis in meinen Augen durchaus in Ordnung. Vergleichbare Konkurrenz in Form des NZXT H510(i) liegt preislich fast gleichauf, auch wenn das be quiet! bei den Features leicht vorne ist. Hier kann jeder selber entscheiden, was am Ende den Ausschlag gibt.

Fazit
Das be quiet! Pure Base 500DX hat mich vollkommen überzeugt. Es hat eine ideale Größe, um flexibel beim Einbau der Komponenten zu sein, aber dennoch kein riesiges Ungetüm auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Alle gängigen modernen Features sind vorhanden, wodurch der Zusammenbau leicht von der Hand geht und anschließend auch funktional und optisch zu gefallen weiß. Die wichtigsten Punkte nochmal kurz zusammengefasst:

Positiv:
+ Stabiles Gehäuse, gute Spaltmaße, keinerlei Lackfehler und relativ unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken
+ Kompatibilität zu nahezu sämtlicher Hardware (GPU bis 369mm, CPU-Kühler bis 190mm und Netzteil bis 225mm) ohne marktrelevante Einschränkungen
+ Staubfilter an allen lufteinlassenden Öffnungen
+ Sehr guter Airflow dank Mesh-Front
+ Drei 140mm Lüfter im Lieferumfang enthalten
+ Viele Haltepunkte und ausreichend Platz für Cable Management
+ Moderne Features (integrierte ARGB Beleuchtung und USB Typ-C am Frontpanel)

Negativ:
- Front lässt sich nur sehr schwer entfernen
- Mitgelieferte Lüfter verfügen nur über 3-Pin Anschluss (keine PWM-Regelung)
- ARGB-Hub oder zumindest Y-Adapter wünschenswert

Da die negativen Punkte als Kritik auf hohem Niveau angesehen werden können und nicht weiter schwer ins Gewicht fallen, gebe ich dem Gehäuse 9 / 10 Punkten!
    
  
5 5
     am 19.06.2020
Produkttester
Durch die TestersKeepers Aktion von Mindfactory durfte ich das be quiet! 500 DX testen. Vielen Dank dafür!

Design und Beleuchtung:
Modern mit vergleichsweise unauffälliger Beleuchtung
Das Design des Be quiet! Pure Base 500DX ist klar auf Airflow ausgelegt, um diesen deutlich zu verbessern besteht das neue Frontpanel größtenteils aus einem Gitter, was lediglich durch die ARGB Beleuchtung unterbrochen wird. Das gibt dem Gehäuse einen äußerst schlichten Look.
Wer es lieber etwas auffälliger mag, kann mit Hilfe der ARGB Beleuchtung für Abwechselung sorgen. Diese lässt sich unteranderem per Knopfdruck im Front I/O-Panel steuern. Dabei stehen verschiedene Farben sowie Modi zur Wahl. Über einen RGB-Header lassen sich die Farben auch mit dem Mainboard synchronisieren.
Die Beleuchtung in der Front ist parallel zu einem RGB-Streifen im Gehäuse geschaltet. Dieser ist direkt hinter dem Temperglas-Seitenfenster angebracht und setzt somit unauffällig, aber deutlich, die verbaute Hardware ins Spotlight.
Der Innenraum des Gehäuses ist ebenfalls schlicht gehalten. Er bietet die Möglichkeit zwei 2,5 Zoll SSDs zu präsentieren, die von einem silbernen "be quiet!" Schriftzug getrennt werden. Im unteren Beriech befindest sich eine Abdeckung für das Netzteil, welche auch zum Kabel verstecken genutzt werden kann.

Versand:
Das in Originalverpackung gelieferte Gehäuse wurde im Karton mit zwei großen Styroporteilen gehalten, welche jegliches wackeln verhindert haben. Zusätzlich schütz eine Folie um das Gehäuse und eine weitere auf dem Temperglas-Panel vor Kratzern.

Verarbeitung:
An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Alle Teile passen eng zusammen. Alle Kanten schließen sauber ab. Das Gehäuse sieht nicht nur hochwertig aus, sondern ist es auch, ohne dabei zu schwer zu werden. Die Bleche sind robust und verbiegen sich kaum, und auch das Plastik wertig und lässt sich nicht einfach zerkratzen. Des Weiteren besitzen die vier Schrauben des Seitenfensters jeweils eine Gummi-Unterlegscheibe, die ein Zerkratzen des Glases verhindern.

Montage:
Für den Einbau sollte man zunächst beide Seitenabdeckungen entfernen: Die sechs Schrauben, die hierfür entfernt werden, lassen sich alle problemlos per Hand lösen. Im Gehäuse sind bereits drei pure wings 2 140mm Lüfter verbaut, diese habe ich für meinen Vergleich (siehe unten) auch an ihren Stellen gelassen. Allerdings ist es leichter, wenn man den Lüfter oben und an der Hinterseite kurz ausbaut. Dann kann ohne Probleme das Mainboard eingesetzt und mit den enthaltenen Schrauben befestigt werden. Das Gehäuse bietet ausreichend Platz für sehr große CPU-Kühler, laut be quiet! bis zu einer Höhe von 190mm, somit auch genug Platz für meinen Dark Rock PRO 4. Auch Grafikkarten bis zu einer Länge von 369mm finden laut be quiet! genug Platz. Um das Mainboard und die Grafikkarte zu verkabeln, lässt sich das SSD-Panel rechts neben dem Mainboard nach hinten entfernen und macht somit das Anbringen von SSDs am Panel und die Kabelführung deutlich einfacher. Das Wiedereinsetzen des SSD-Panels kann bei dicken Kabeln etwas schwieriger sein, sollte jedoch kein Problem darstellen.
Es gibt ein zweites SSD-Panel auf der Rückseite des Mainboards, welches sich ebenfalls entfernen lässt, dies war für meine Montage allerdings nicht notwendig. Der HDD-Cage befindet sich vorne im Gehäuse und bietet die Möglichkeit zwei 3,5Zoll HDDs oder eine weitere SSD (anstatt einer der HDDs) zu installieren. Um genug Platz für Radiatoren zu bieten lässt sich dieser in eine zweite Stellung, weiter hinten bringen, oder falls nötig ganz entfernen.
Das Kabelmanagement gestaltet sich einfach. Durch passende Aussparungen in der Netzteilabdeckung und dem Kabelkanal des SSD-Panels können Kabel an die Hardware angeschlossen werden und mit sehr kurzen Wegen hinter den Abdeckungen verschwinden. Außerdem wurden die Lüfterkabel, I/O-Kabel und RGB-Kabel schon von be quiet! gekabelmanaget, was es sehr einfach macht die anderen Kabel ebenfalls zu dieser Kabelführung hinzuzufügen. Zu lange Kabel können gut unter den Netzteilabdeckung versteckt werden. Zusätzlich sind ein paar schwarze Kabelbinder zugelegt worden, um die restlichen Kabel zu verlegen.
Zusammenfassend: Die Montage gestaltet sich wie erwartet einfach und es gibt genügend Platz, auch für große Hardware.

Features und Zubehör:
Das I/O-Panel beherbergt einen USB 3.1 Type C Port, einen USB 3.0 Type A Port, 3,5mm Klinke Lautsprecher und Mikrofon, An/Ausknopf und den RGB-Knopf. Ich persönlich hätte mich noch über einen weiteren USB Type A Port gefreut, aber das ist Geschmackssache.
Die RGB-Beleuchtung lässt sich, wie oben erwähnt, mit Hilfe einen 3-Pin RGB-Headers synchronisieren benötigt aber Strom über einen SATA-Power Anschluss. Wer keinen RGB-Header hat oder auf ihn verzichtet, kann zwischen den vielen Beleuchtungsmodi wählen; laut Anleitung gibt es 28 verschiedene Einstellungen und natürlich auch die Möglichkeit, die Beleuchtung auszustellen.
Die 3 enthaltenen 140mm pure wings 2 sind leise und sorgen in ihrer angebrachten Konfiguration für einen Unterdruck mit Schornsteineffekt, wer lieber Überdruck oder mehr Lüfter haben will kann diese ohne Problem neu anordnen oder andere hinzufügen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten Lüfter und/oder Radiatoren zusätzlich anzubringen; dazu kann man am besten einen Blick in das onlineverfügbare Handbuch auf Seite 10 werfen, auf der alle möglichen Konfigurationen gezeigt werden. Luftfilter sind in der Front, am Boden und am Deckel des Gehäuses eingesetzt, diese lassen sich einfach entfernen und Reinigen und sorgen für ein staubfreies Innere.

Vergleich mit PureBase 500:
Bevor ich dieses Gehäuse getestet habe hatte ich den Vorgänger, das pure base 500. Deswegen möchte ich hier kurz auf ein paar Unterschiede eingehen:
Am offensichtlichsten ist das neue Frontpanel, dieses bietet einen deutlich größeren Meschanteil und verbessert somit deutlich den Airflow durch das Gehäuse und sieht, meiner Meinung nach, auch besser und moderner aus. Das alte Panel enthält zwar etwas Dämmmaterial, der Unterscheid ist aber kaum hörbar, da die Lüfter in der Regel mit einer geringeren Drehzahl arbeiten können. Der neue große Frontfilter ersetzt 3 kleinere, was für die Reinigung ein Vorteil ist, da dieser deutlich besser zu erreichen ist.
Außerdem kommt das pure base 500dx mit drei vorinstallieren Lüftern statt zwei, ein klarer Pluspunkt, welcher den Fokus auf Airflow unterstreicht.
Im Front I/O-Panel gibt es nun einen USB Type C Port statt einem Type A, dieser Wechsel ist für mich weder ein Vor- noch Nachteil.
Die RBG-Beleuchtung ist auch neu im Vergleich zum Vorgänger, meiner Meinung nach auch ein Pluspunkt, da man Sie auch dunkel oder gar nicht betreiben kann.
Bei dem Vorgänger gab es noch ein weiteres Topcover, welches für einen etwas leiseren Betrieb sorgen sollte, aber dafür Airflow vernachlässigt hat. Das es nun nicht mehr enthalten ist, ist absolut kein Problem, da ein Unterschied kaum hörbar ist und hier der Fokus klar auf dem Airflow liegt.
Um beide Gehäuse im Betrieb zu vergleichen habe ich meine Hardware in beiden Gehäusen mit einer Lüftergeschwindigkeit von 50% (und "standard" Lüfterposition) drehen und für 30min HeavyLoad laufen lassen. Dabei zeigt sich ein Vorteil des pure base 500dx bei dem die Temperaturen circa 2 Grad kälter waren, an den VRM MOS sogar 3-4 Grad.
Aufgrund der oben genannten Punkte würde ich mich klar für das pure base 500 dx entscheiden. Das modernere Design und der Verbesserte Airflow bieten für mich einen klaren Vorteil im Vergleich mit dem Vorgänger.

Fazit:
Es bietet genügen Platz für fast alle Gaming Hardware und überzeugt mit seinen vielen Lüfterkonfigurationen. Die Verarbeitung ist sehr gut und setzt, wo möglich und nötig, dämpfende Materialien ein. Deswegen würde ich jedem, der auf der Suche nach einem durchdachten, modernen Gehäuse ist, das be quiet! pure base 500dx empfehlen.
    
  
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     am 18.06.2020
Produkttester
Im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion durfte ich das Pure Base 500DX von be quiet! testen. Danke an Mindfactory und be quiet! dafür!

Auspacken

Das Gehäuse kommt in einem stabilen Pappkarton, Lieferung war trotz Feiertag sehr flott und kam sogar einen Tag vor dem prognostiziertem Datum bei mir an.

Als Hinweis für Käufer des Gehäuses, es ist mit der Front nach oben im Karton platziert, also nicht zu tief mit dem Messer den Karton öffnen, ansonsten ärgert man sich.

Äußeres

Das Pure Base 500DX besitzt ein an der linken Seite des Gehäuses angebrachtes Glasfenster, welches mit 4 Schrauben am Gehäuse befestigt ist. Hinter der Frontabdeckung | welche sich nur unter Kraftaufwand und dem Gedanken "hoffentlich mach ich nix kaputt" entfernten lässt | verbirgt sich ein Staubfilter im Wabendesign.

Genauso findet man nach dem Auspacken oben am Gehäuse ein Staubfilter welcher mittels 4 Magneten abnehmbar ist bzw. am Gehäuse befestigt ist. Weiter gibt es im Boden einen weiteren Staubfilter welcher mittels Schienen befestigt wird und nach vorne herausgezogen werden kann.

An Anschlüssen befinden sich in der oberen Front USB 3.1, USB 3.0, der Powerknopf, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss sowie der Knopf für die Frontbeleuchtung.

Innere Werte

Mitgeliefert werden 3 Stück Pure Wings 2 140 mm Lüfter, welche standardmäßig jeweils in der Front, im Deckel sowie hinten im Gehäuse verbaut sind. Hier kann dann nach belieben verändert werden, es können auch jeweils Lüfter mit 120 mm (zusätzlich) verbaut werden, Die Lüfter sind mit Schrauben befestigt.

Nach Entfernen der Rechten Abdeckung, befestigt mit 2 Rändelschrauben an der Rückseite, findet man eine Dämmplatte welche in die Abdeckung eingelassen ist. Im Gehäuse kommen dann die Kabelstränge der Frontseite zum Vorschein, ein kleiner Pappkarton mit Kabelbindern und diversen Schrauben für die Montage der Komponenten befindet sich im unteren HD-Festplatteneinschub.

Es sind genug Ösen für (Klett)Kabelbinder vorhanden für eine saubere (im Schnitt 20 mm Platz)Kabelführung, der ausbaubare HD-Festplattenkäfig sowie alle anderen ausbaubaren Teile des Gehäuses (2,5 Zoll Aufnahme, hintere Mainboardabdeckung für SSDs, Netzteilabdeckung im Boden etc.) machen einen sehr hochwertigen Eindruck, keine scharfen Kanten oder Gräten finden sich, nichts verbiegt sich auf Druck, hier hat be quiet! offensichtlich viel Wert darauf gelegt, dass man lange Freude daran hat und es auch etliche Umbauten schadlos übersteht.

Genug Platz für Kühlung

Die Front bietet laut Handbuch Platz für bis zu 2 x 140 mm oder 3 x 120 mm Lüfter, 120, 140, 240, 280 oder 360er AIO Wasserkühlungen, der Deckel lässt bis zu 2 mal 140 bzw. 120 mm Lüfter zu bzw. 120er oder 240er AIO. An der Rückseite könnt ihr jeweils einen 120 oder 140 mm Lüfter bzw. im selben Format eine AIO platzieren.

Als Testsystem für den Einbau und subjektiven Meinung zur Lautstärke bzw. Kühlung und Temperaturen dient ein:

Ryzen 5 3600
MSI B450 Tomahawk MAX
2 x 16 GB Crucial Ballistix bei 3466 MHz
Zotac Geforce GTX 1070 Ti
be quiet! Straight Power 11 Modular 550 Watt
Samsung Evo 840 250 GB
WD Blue SATA SSD 1 TB
WD Black SN750 NVMe SSD 1 TB

Einbau

Positiv anzumerken ist, dass be quiet! die Reihenfolge bei der Aufzählung der enthaltenen Schrauben auch in der Verpackung beibehält, sprich in der Kurzanleitung die Reihenfolge: Schrauben für Motherboard bzw. PSU(Netzteil)
SSD Schrauben
HDD Schrauben
sich auch in den kleinen Plastiksäckchen der Schrauben in der selben Reihenfolge fortsetzt.

Angefangen hab ich mit dem Einbau der 2 vorhandenen 2.5" SSDs. Durch die Möglichkeit des Entfernens der SSD Aufnahme hat man genug Platz außerhalb des Gehäuses zum Anstecken und Einbauen in der SSD Aufnahme und anschließendem Einbau in das Gehäuse mittels einer Rändelschraube in Richtung der rechten Seitenwand.

Da ich in meinem System keine HDDs mehr verwende, hab ich den zugehörigen Festplattenkäfig (Platz für 2 HDDs sowie einer SSD) ausgebaut und somit mehr Platz für Kabelgedöns.

Macht euch VOR dem Einbau des Netzteils Gedanken, welche Kabel ihr für eure Komponenten braucht, schließt diese dann am Netzteil an und baut erst DANACH das Netzteil ins Gehäuse ein, ansonsten braucht ihr sehr lange Finger oder scheitert grundsätzlich an der Verkabelung am Netzteil, da unter der Netzteilabdeckung wenig Platz zum hantieren ist.

Beleuchtung in der Front

Kleiner aber wichtiger Tipp: da es aus der aktuellen Kurzanleitung nicht ersichtlich ist.

Um die Frontbeleuchtung auch leuchten zu lassen, ist es notwendig den S-ATA Anschluss vom bereits vorhandenen Kabelstrang im rechten Seitenteil an einen S-ATA Stromanschluss am Netzteil anzuschließen, ihr könnt zb eines der Kabel für eure Festplatten verwenden damit nicht unnötig noch ein Kabel zusätzlich rumliegt.

Ob die Beleuchtung trotzdem funktioniert ohne S-ATA Anschluss wenn ihr den 3-Pin-ARGB-Stecker an einem kompatiblen Mainboard anschließt, konnte ich mangels passendem Mainboard leider nicht testen. Immerhin könnt ihr dann mit dem 3-Pin-ARGB-Stecker die Gehäusebeleuchtung mit der Komponentenbeleuchtung und mithilfe diverser Tools bzw. Programme so zb. Asus Aura Sync, MSI Mystic Light oder Asrock RGB LED synchronisieren.

Beim weiteren Einbau bin ich auf ein kleines aber feines Detail gestoßen: Im Hinteren oberen Bereich des Gehäuses findet sich eine kleine Plastiknase wo bereits die Kabel der 2 hinteren Gehäuselüfter ein heimeliges Zuhause gefunden haben, hier kann man zb noch weitere Lüfterkabel gut verstecken um a) den Luftstrom aus dem Gehäuse zu optimieren b) das optische Aussehen nicht durch Kabel im Blickfeld zu stören.
Nach dem Einbau des Mainboards hatte ich Zweifel, den 8-Pin Stromanschluss am Mainboard befestigen zu können, da doch arg wenig Platz zwischen Deckel, oberem Gehäuselüfter, hinterem Gehäuselüfter und CPU Kühler vorhanden zu sein schien.
Nachdem ich die beiden Gehäuselüfter halb ausgebaut hatte, ging es aber doch ganz locker.
Ich denke dies ist jetzt nicht unbedingt dem Pure Base 500DX geschuldet, sondern einfach der kompakten Bauform eines ATX Gehäuses.

Positiv sind die vielen Kabeldurchführungen zur Rückseite anzumerken, welche es einfach machen, die nötigen Kabel am Mainboard anzuschließen und gleichzeitig optisch verschwinden zu lassen.

Nach Zusammenbau und anschließen am Strom kann ich sagen, dass sich das "kleine" be quiet! Im Vergleich zu einem 11 Jahre altem Chieftech Big Tower Gehäuse nicht verstecken braucht was Kühlung anbelangt, die Temperaturen im Leerlauf als auch unter Last sind im annehmbaren Bereich von ca. 33°C im Leerlauf und maximal 78°C im Alltagsgebrauch, das Big Tower Gehäuse ist hier im Leerlauf minimal schlechter mit 35°C und maximal 79°C. Zu diesen Daten muss man allerdings bedenken, dass im vorhandenen Big Tower noch 2 zusätzliche 92 mm Lüfter im Festplattenkäfig verbaut waren.

Von der Lautstärke kommt gefühlt recht wenig bei den Ohren an, wohl auch da das Gehäuse bei mir rechts unten am Boden steht. Im Leerlauf ist es fast nicht zu hören, unter Last stellt sich die Grafikkarte als kleiner Radaubruder heraus.

Anzumerken wäre noch, wenn jemand von einem älteren größeren Gehäuse kommt, das be quiet! Pure Base 500DX bringt es auf gerade mal 7,8 Kilogramm! Als Vergleich habe ich ein rund 16,5 Kilogramm schweres Gehäuse, welches besonders beim Einbau von Komponenten gewichtstechnisch Nachteile mit sich bringt. Hier hantiert man mit dem Pure Base 500 DX regelrecht leichtfüßig, der Einbau gestaltet sich hier wesentlich einfacher und bequemer.

Fazit

Wer ein modernes, leichtes, kompaktes Gehäuse sucht, welches zwar RGB Beleuchtung bietet aber nicht in einem Kinderkarussell ausartet macht hier nichts falsch. Gute vorinstallierte Pure Wings 2 Lüfter, durchdachte Kabelführung, hochwertige Verarbeitung, aktueller USB 3.1 Anschluss und ausreichend Staubfilter runden das Paket ab. Ich würde mir wünschen das be quiet! in zukünftigen Versionen des Kurzhandbuchs anmerkt, dass zum Leuchten der Front der S-ATA-Stecker mit Kabel am Netzteil angeschlossen werden muss. Auch die Lösung beim Abnehmen der Front würde ich mir etwas "sanfter" wünschen.
    
  
5 5
     am 15.06.2020
Produkttester
Im Rahmen des "Testers Keepers" Programm konnte ich das be quiet! Pure Base 500DX Gehäuse testen.
Danke dafür an be quiet! und Mindfactory.


Im Lieferumfang ist enthalten:

-Das Gehäuse
-Eine bebilderte Anleitung
-Diverses Montagematerial

Das Pure Base 500DX ist vom äußeren Erscheinungsbild sehr futuristisch gestaltet. Dieser Eindruck entsteht durch die gesamte Mesh Bauweise und die absolut coole RGB Beleuchtung.
Die Beleuchtung umfasst 2 Led Streifen an der Front und 1 Streifen unter dem Deckel für die innere Beleuchtung. Die gesamte Beleuchtung ist sogar adressable.
Das soll heißen, mit einem entsprechen Anschluss kann man die Led`s mit Software wie "RGB Fusion" , "Asus Aura" etc. steuern.
Dafür braucht man aber zwingend einen 3Pin Rgb Anschluss auf dem Board. Er ist nicht mit 4Pin kompatibel.
Wer keinen 3Pin hat der kann über einen Knopf oben am Gehäuse verschiedene vorkonfigurierte Beleuchtungsmodi ablaufen lassen, die auch schon mächtig gut aussehen.



Im Inneren befinden sich drei 140mm Pure Wings 2 Lüfter. Diese sind schon so platziert das der optimale "Air Flow" erreicht wird.
Der Lüfter an der Front saugt kalte Luft an, der unter dem Deckel und der hintere befördern warme Luft aus dem Gehäuse hinaus.
Die Lüfter können allerdings nicht über PWM gesteuert werden weil sie nur einen 3Pin Lüfter Anschluss haben. Ich hab sie direkt ans Board angeschlossen und die laufen Superleise.
Des weiteren verfügt das DX 500 über drei Staubschutzfilter. Ein Filter unter dem Gehäuse, den man gut von vorne herausziehen kann, ein Filter direkt auf dem Gehäuse der Magnetisch befestigt ist und ein weiterer Filter direkt hinter der Gehäuse front.
Um an den zu gelangen, muss man die Frontpartie mit schon etwas mehr Kraft abziehen (ist auch im Handbuch beschrieben), dabei muss man nicht bangen aus Versehen irgendwelche Kabel abzureißen, denn die RGB in der Front sind nur über Kontakte mit dem Gehäuse verbunden.
Das ist sehr gut gelöst, da man die Front zwecks Reinigung ja öfter mal abnehmen muss.
Die linke Seite des 500DX ist mit einer ganz leicht getönten Glasplatte verschlossen, hinter der die verbaute Hardware noch mal ein kleines bisschen besser aussieht.
Die rechte Seite, an der die Kabel verlegt werden, ist mit einem gedämmten Seitenteil verschlossen.
Super ist auch die Netzteilabdeckung, unter der sich auch ein herausnehmbarer Festplattenkäfig für 3,5" Laufwerke befindet.
Die Abdeckung ist Gold wert, wenn man , so wie ich "KEIN" Modulares Netzteil hat. Sämtliche unnötigen Kabel kann man da klasse verstauen.



Oben an der Front befinden sich die Anschlüsse:

- 1mal USB C 3.1 (wenn das Board keinen Anschluss hat gibt es Adapterlösungen von 3.0 auf C 3.1)
-1mal USB 3.0(mir persönlich ist einer zu wenig)
- Lautsprecher und Mikrofon

Ein DVD oder Bluray Laufwerk kann nicht verbaut werden. Wenn man eins braucht, muss man zur USB Lösung greifen.


Folgende Hardware wurde eingebaut:

-CPU: Ryzen5 3600X,
-Lüfter: Aorus ATC 700
-Mainboard: Gigabyte X370 Gaming 5
-Grafikkarte: Palit RTX 2080 Super Jetstream
-Netzteil: be quiet! System Power 8 600Watt
- Vier 2,5"SSD Festplatten und eine 3,5"HDD .


Das Mainboard lässt sich passgenau auf die für ATX voreingestellten Abstandshalter aufsetzen und festschrauben. Sehr gut.
Das habe ich bei manchen Herstellern auch schon anders erlebt.
Absolut genial sind auf jeden Fall die vorkonfigurierten Kabelführungen für die Gehäuse Anschlüsse , sowie die Aussparungen für Netzteil und Sata Kabel.
Man findet immer einen Weg um die Kabel sauber zu verlegen.
Den Stecker für die adressable RGB kann ich leider nicht nutzen, da mein Board nur über 4Pin Anschlüsse verfügt. Ebenso wenig das USB-C Kabel. Da wird wohl ein Board Update nötig.
Wobei es für USB-C auch Adapter zu kaufen gibt. Der Sata Stecker vom Gehäuse muss mit dem Netzteil verbunden werden, damit die Beleuchtung Strom bekommt, auch wenn man einen 3Pin RGB Stecker auf dem Board hat.
Power Switch und Power LED vom Gehäuse werden nach Mainboard Anleitung angeschlossen. Wenn man alles richtig gemacht hat, leuchtet der Power Switch in Weiß.
Bequem lassen sich auch ältere 3,5" HDDs in dem entkoppelten herausziehbaren Käfig verstauen.
Allerdings kann man den, laut Hersteller nicht nutzen, wenn man einen 360mm oder 280mm Radiator hat. Der kann aufgrund der Größe nur vorne verbaut werden und dafür muss der Käfig weichen.
Radiatoren bis 240mm bekommt man laut Hersteller im Deckel unter.
Im vorderen Bereich ist Platz für zwei SSD Festplatten, bei denen man nach dem Einbau, die Kabel mit einem "be quiet!" Logo versehenen Klips verstecken kann. Sehr gut gelöst von be quiet!
Mit dem Einbau der Grafikkarte war die Montage abgeschlossen. Alles ging ohne Probleme und keine störenden Kabel waren zu sehen, die den Gesamteindruck zerstören würden.
Mit der Beleuchtung sah das Endergebnis hervorragend aus.



Das Gehäuse ist super leise. Die Pure Wings sind fast unhörbar und im Idle erreicht der Ryzen 5 3600X gute 41Grad Celsius.
Das sind 5 Grad weniger als in meinem alten Gehäuse. Hier kommt der Airflow gut zur Geltung .
Unter Last steigt die CPU auf max.69Grad was ebenfalls ein guter Wert ist. Immerhin handelt es sich hier um den 3600X mit 95Watt TDP. Das sind auch ca.5 Grad weniger als vorher.
Die RTX zeigt sich vom Airflow unbeeindruckt und hat mit max.75 Grad bei 100% Last denselben Wert wie vorher.
Mit der Last kommen natürlich auch die Geräusche, CPU und VGA Lüfter drehen lauter, davor kann auch ein be quiet! Gehäuse nicht schützen.
Wenn man da auf Wasserkühlung setzen würde wäre wieder Ruhe.


Fazit:

Das be quiet! Pure Base 500DX ist ein Gutes und sehr schickes Gehäuse.
Die RGB Beleuchtung ist gelungen, auch das Mesh Design sieht gut aus und zeigt vor allem Wirkung.


Verbesserungspunkte aus meiner Sicht sind:

-Die Frontpartie müsste leichter abzubauen sein
- Mindestens einen USB 3 Anschluss mehr an der Front.

Dennoch bekommt das be quiet! Pure Base 500DX eine absolute Empfehlung von mir, da eine coole Beleuchtung und drei Pure Wings 2 zusätzlich zum schicken Gehäuse im Paket für unter 100€ zu haben sind.
Aus meiner Sicht, ein gutes Preis Leistungsverhältnis.


Ich finde es gut, dass be quiet! mit diesem Gehäuse auch einen zweiten Weg geht.
Nicht nur edel und schlicht, sondern auch mal in die andere Richtung mit Beleuchtung und Mut zum Design.
So kann man mehrere Zielgruppen ansprechen. Ich hoffe nur das weitere Modelle folgen.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 15.06.2020
Produkttester
Ich hatte die Gelegenheit, dieses Gehäuse im Rahmen der Testers Keepers-Aktion von Mindfactory zu testen.
Meiner Rezension muss ich vorausschicken, dass mein letztes Gehäuse ein BitFenix Nova war, da der PC ursprünglich ein reiner Budget-PC sein sollte. Leider hat das nicht so recht geklappt und nach 1,5 Jahren sind nur noch der CPU-Kühler und die HDDs dieselben. Ihr wisst ja, wie das mit dem Aufrüsten ist& Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass HDDs in meiner Rezension für 3,5 Zoll | Laufwerke stehen und SSDs für 2,5 Zoll. Technisch nicht ganz richtig, aber es sind bei beiden die gängigsten Varianten.

Design & Vergleich zum PB500
Das be quiet! Pure Base 500DX (im Folgenden PB500DX genannt) ist, was den Aufbau des Innenlebens betrifft, mit dem Pure Base 500 (im Folgenden PB500 genannt) identisch. Was die beiden Varianten unterscheidet, ist die Optik. Das PB500 ist ein sehr dezentes Gehäuse mit kleinen, seitlichen Lufteinlässen und ohne Beleuchtung. Das PB500DX hingegen ist das erste Gehäuse von be quiet!, welches dem RGB-Trend folgt und vorinstallierte LEDs sowohl an der Front als auch über der Temperglas-Scheibe an der Seite besitzt. Des Weiteren gibt sich das PB500DX keineswegs genant mit seiner großen Mesh-Front, welche ein klares Statement in Richtung Performance setzt. Diese sorgt für genügend Frischluft, um die Komponenten im Inneren zu kühlen. Die Frontblende lässt sich komplett abnehmen, die LEDs werden über einen Kontakt mit Strom versorgt und somit muss man keine Stecker lösen. Negativ aufgefallen ist mir der Befestigungsmechanismus, die Frontblende muss mit ziemlich viel Kraft abgezogen werden und ist mittels Kunststoffklemmen mit dem Gehäuse verbunden. Wenn man das Gehäuse länger behalten möchte, sollte man also die Blende nicht zu oft abnehmen, sehe aber auch keinen Grund warum man das tun sollte.
Etwas störend finde ich den kleinen Spalt, der zwischen Gehäuse und Temperglasscheibe bleibt. Durch die LEDs scheint hier etwas Licht durch. Das lässt sich relativ einfach lösen, sollte aber trotzdem erwähnt werden. Was mir aufgrund der Montage zusätzlicher Lüfter an der Oberseite aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die LEDs über dem Seitenfenster von diesen "blockiert" werden und somit nur der vordere Teil beleuchtet wird. Da die Lüfter an der Oberseite aber aus meiner Sicht sowieso nicht essenziell für den Luftstrom sind, habe ich diese wieder entfernt und betreibe den PC mit den drei Pure Wings | Lüftern, wobei zwei davon vorne Luft einsaugen und einer hinten Luft hinausbläst.
Das Innere ist unterteilt in zwei Kammern. Die untere beherbergt das Netzteil mit Kabeln und bis zu zwei HDDs, welche in einem entnehmbaren Käfig entkoppelt montiert werden. Das Blech, welches die beiden Kammern voneinander trennt, ist fest vernietet und somit nicht demontierbar. Dies beeinflusst die Montagefreundlichkeit aber in keinster Weise, dazu aber im Punkt Montage mehr.
Mir persönlich gefällt das Design des PB500DX sehr gut, da es trotz der eindeutigen Performance-Orientierung trotzdem noch relativ dezent bleibt und keine "Kirmesbeleuchtung" hat.

Verarbeitung
Zur Verarbeitung gibt es nicht viel zu sagen, diese ist wie erwartet sehr gut. Keine scharfen Kanten, die bei der Montage gefährlich geworden sind. Generell habe ich bei der Installation meiner Komponenten ein paar tolle, kleine Details entdeckt, welche davon zeugen, dass sich hier Gedanken gemacht wurden. Ein Beispiel sind die Thumbscrews, welche nach dem lösen am Teil verbleiben.

Montage
Hier glänzt das PB500DX, denn die Installation gestaltet sich durchweg einfach. Nach dem Auspacken habe ich mich schon gewundert, denn in dem Accessoire-Karton habe ich keine Abstandshalter für das Motherboard gefunden. Diese sind natürlich dabei und bereits montiert! Die Installation meiner HDDs und SSD war schnell erledigt, im Gehäuse finden zwei HDDs und bis zu 4 SSDs Platz, welche aufgrund der entnehmbaren Teile einfach montiert werden können. Die HDDs werden hierbei durch Gummihülsen vom Gehäuse entkoppelt. Das Netzteil wird von hinten in das Gehäuse geschoben und mit einer drehbaren Adapterplatte am Gehäuse befestigt. Das I/O-Shield sitzt bei mir ziemlich streng, das war bei meinem vorigen Gehäuse nicht der Fall. Die einzelnen Blenden für PCI-Express-Slots lassen sich per Thumbscrew lösen und nicht herausbrechen, so kann man diese bei einem Wechsel später ohne Probleme wieder befestigen. Das PB500DX kommt laut Hersteller ohne Probleme mit CPU-Kühlern bis zu 190mm Höhe zurecht. Mit meinem Alpenföhn Ben Nevis Advanced hatte ich keine Probleme (159mm Eigenhöhe). Der restliche Abstand zur Temperglas-Scheibe beträgt ca. 40mm, das kommt also hin.
Hier ist die Montagefreundlichkeit aber noch nicht zu Ende, denn die Verkabelung gestaltet sich aufgrund des durchdachten Innenlebens einfacher als bei manch anderen Gehäusen. In der Vergangenheit hatte ich ein Lian Li - Gehäuse in der ähnlichen Preisklasse, hier war es wesentlich mühsamer, die Kabel unsichtbar und sinnvoll zu verlegen. Im PB500DX sind auf der Rückseite bereits Klettkabelbinder vorinstalliert und es werden ein paar kleine Kabelbinder mitgeliefert. Die durch die Scheibe Sichtbaren SSD-Slots sind so konzipiert, dass keine Kabel sichtbar sind und durch ein geknicktes Blech lassen sich SATA-Kabel sowie die Stromversorgung des Motherboards mit minimalem Aufwand gut verkabeln. Auf der Halteplatte des Motherboards sind einige Befestigungsmöglichkeiten für Kabelbinder vorhanden. Durch die Unterteilung des Gehäuses lassen sich überflüssige Kabel einfach verstauen, ohne den Luftstrom zu behindern oder die Optik zu stören.

Leistung
Das PB500DX besitzt hinter der großen Mesh-Front Platz für 3x120mm oder 2x140mm-Lüfter, auf der Oberseite für 2x120mm oder 2x140mm-Lüfter und hinten Platz für 1x120mm oder 1x140mm-Lüfter. Dort finden auch Radiatoren mit entsprechenden Abmaßen Platz, es sind also genügend Möglichkeiten für eine ausreichende Kühlung vorhanden. Klasse finde ich die Tatsache, dass mit dem Gehäuse bereits drei fest installierte 140mm Pure Wings 2 | Lüfter mitgeliefert werden. Diese sind kaum hörbar, lediglich der erzeugte Luftstrom ist zu vernehmen. Ein kleines Manko ist, dass die Lüfter nicht entkoppelt sind, was bei dem Preis des PB500DX allerdings zu verkraften ist und sich | falls nötig | relativ einfach und kostengünstig durch die Verwendung von Anti-Vibrations-Komponenten beheben lässt. Die Lufteinlässe unten (für das Netzteil), vorne und oben sind mit abnehmbaren Staubfiltern versehen. Lobenswert zu erwähnen ist, dass das Blech-Seitenteil von Werk an mit einer Dämmmatte versehen ist, womit einem der Markenname nochmal ins Gedächtnis gerufen wird.
Nun möchte ich noch einen kleinen Temperaturvergleich anstellen, da das bei der Performance-Orientierung des PB500DX ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist. Mein letztes Gehäuse ware ein BitFenix Nova mit 2x120mm vorne und 1x120mm hinten. Gemessen habe ich mit HWiNFO und die maximalen Temperaturen wurden bei einer ausführlichen Session GTA Online aufgezeichnet.
Die relevante Hardware ist die folgende:
CPU: AMD Ryzen 5 2600 mit Alpenföhn Ben Nevis Advanced 130mm
Motherboard: MSI X470 Gaming Plus Max
GPU: Gainward GeForce GTX670 Phantom
Die Zimmertemperatur lag beide Male bei ungefähr 21°C | 22°C. Bei den Idle-Temperaturen waren keine großen Unterschiede feststellbar, hier hatte die CPU ca. 34°C, der Motherboard-Chipsatz 33°C und die GPU 34°C. Unter Last waren jedoch vor allem bei der CPU deutliche Unterschiede festzustellen, das PB500DX lag bei 51°C CPU-Temperatur, wobei im Nova satte 60°C erreicht wurden. Beim Motherboard waren die Temperaturen 47°C (PB500DX) respektive 52°C (Nova) und bei der GPU 81°C (PB500DX) bzw. 84°C (Nova). Die Unterschiede sind auch dadurch zu erklären, dass der Luftstrom beim PB500DX ungehindert durch das Gehäuse strömen kann während beim Nova zum einen die HDDs und zum anderen die überflüssigen Kabel behindert haben.

Preis-/Leistungverhältnis
Als Referenz nehme ich zum einen den dezenteren Bruder des PB500DX, das schon vorher genannte PB500 und zum anderen das Lian Li Lancool II, um auch einen direkten und vergleichbaren Wettbewerber zu haben.
Im Vergleich zum PB500 ist das DX 25 Euro teurer, man bekommt dafür aber einen Pure Wings 2 | Lüfter sowie ARGB-Beleuchtung und eine Mesh-Front. Diese Extras rechtfertigen meiner Meinung nach den Aufpreis, vor allem die Kombination der Mesh-Front mit den zwei Beleuchtungsstreifen macht schon einiges her und ist auch der Grund, warum das Gehäuse jetzt auf meinem Tisch steht anstatt darunter!
Im Vergleich zum Lancool II sind beim PB500DX größere und vermutlich leisere Lüfter vorinstalliert. Die RGB-Beleuchtung im Gehäuseinneren gibt es nur beim PB500DX und auch die gedämmte Rückwand ist beim Lancool II aufgrund der beidseitigen Temperglasscheiben nicht vorhanden. Diese sind schwenkbar, was meiner Einschätzung nach eine elegantere Lösung als das Verschrauben darstellt. Das Lancool II hat beim Preis die Nase vorne, denn es kostet 89 Euro. Beim Lancool II lässt sich eine HDD mehr unterbringen. Allerdings ist die Modularität bzw. die Möglichkeit, Teile zur Montage von Komponenten zu entnehmen nicht gegeben. Hier ist es letztendlich Geschmackssache, welches Gehäuse einem eher zusagt, da ich das Lancool II nicht vor mir stehen habe kann ich hier auch nichts zur Verarbeitung etc. sagen, das PB500DX legt hier aber gut vor und ist die 99 Euro auf jeden Fall wert.
Zusammenfassend kann man zum Preis-/Leistungsverhältnis sagen, dass das PB500DX mit 99 Euro genau richtig liegt und für den Preis eine sehr gute Leistung bietet.

Haltbarkeit
Zur Haltbarkeit kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen, da das Gehäuse erst seit zwei Tagen in Betrieb ist. Da mir beim Zusammenbau außer des Befestigungsmechanismus der Frontblende keine Teile aufgefallen sind, die wackelig oder instabil gewirkt haben, gehe ich von einem langlebigen Gehäuse aus.

Pro / Contra / Kaufempfehlung?!
+ Staubfilter vorinstalliert
+ Thumbscrews können nicht verloren gehen
+ ARGB-Beleuchtung mit verschiedenen Modi
+ Speicherbefestigungen sind entnehmbar für einfache Montage
+ 3 be quiet! Lüfter vorinstalliert
+ ausreichend Möglichkeiten, Radiatoren zu installieren
o regt durch die ansprechende Präsentation der Hardware zum Kauf neuer Komponenten an
- Nur ein USB 3.0-Anschluss am I/O-Panel (+ USB Type C)
- Befestigungsmechanismus der Frontblende
- Lichtspalt an der Unterseite der Seitenscheibe
- Bei installiertem Radiator/Lüfter an der Oberseite wird das Gehäuse nicht mehr gleichmäßig ausgeleuchtet

Wer sich überlegt, das be quiet! Pure Base 500DX zu kaufen und noch Zweifel hat, dem kann ich nur dazu raten diesen Schritt zu gehen. Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet, schaut gut aus und bietet für den Preis ein abgerundetes Gesamtpaket.
    
  
5 5
     am 13.06.2020
Produkttester
Ich durfte das be quiet! Pure Base 500DX im Rahmen der "Testers Keepers"-Aktion von Mindfactory testen.

Testsystem:
AMD Ryzen 5 3600
MSI B450 Gaming Pro Carbon AC
Zotac GTX 1050 Ti OC
16GB Corsair Vengeance RGB PRO 3200
be quiet! Dark Rock Slim CPU Kühler
be quiet! Pure Power 11 600W
Crucial P1 500GB SSD
Toshiba 1 TB HDD


Versand und Verpackung:
Der Versand durch Mindfactory lief zügig und ohne Probleme ab, und dies, obwohl zwischen Versand und Empfang durch mich ein Feiertag lag. Geliefert wurde das Gehäuse in der Originalverpackung, auf welcher nur Adresse und Lieferschein aufgebracht wurden. Dies war jedoch kein Problem, da durch genügend Styropor das Gehäuse im Inneren geschützt wurde. Innerhalb des Kartons und Styropor war das Gehäuse dann zusätzlich in einer Folie verpackt.


Aufbau / Montage:
Der Aufbau im Allgemeinen verlief eigentlich recht simpel und unkompliziert.
Da ich bei meinem PC nur eine M2 SSD und eine HDD verbaut habe, musste ich nur die HDD-Festplatte im dafür vorgesehenen Käfig montieren.
Bei der Installation des Mainboard musste ich die beiden vorinstallierten Lüfter kurz entfernen, um an die Schraube oben links zu gelangen. Dies war jedoch kein Problem, da die Lüftermontage hier sehr angenehm und einfach ist. Lediglich der hintere Lüfter passt haargenau ins Gehäuse. Ein paar Millimeter nach hinten, und es würde mit dem Mainboard Probleme geben. Größere bzw. höhere Mainboards könnten hier Probleme bekommen. Es bietet sich jedoch dafür auch die Möglichkeit, einen 120 mm Lüfter zu verbauen.

Auch die Befestigung der Grafikkarte stellte keinerlei Probleme dar, die Grafikkarte hat durch die Befestigungsschraube einen sicheren Halt. In meinem Fall besitze ich eine relativ kleine Grafikkarte, doch auch größere Karten finden in dem Gehäuse ohne Probleme Platz.

Die Frontblende ist etwas schwer zu lösen, wenn man an den Staubfilter bzw. an die vorderen Lüfter gelangen möchte. Mit etwas Geschick und Kraft schafft man jedoch auch dies.

Das Kabelmanagement war ebenfalls angenehmen. Dadurch, dass be quiet! die Gehäusekabel schon gut verlegt hat, musste ich nur die Stromanschlüsse vom Mainboard und der Festplatte verlegen. Die drei Einlässe unterhalb des Motherboards ermöglichen, dass die Gehäusekabel gut an das Mainboard angeschlossen werden können, ohne dass sie sonderlich auffallen. Alle Anschlüsse am Gehäuse funktionieren so, wie es sein sollte.


Verarbeitung:
Das Gehäuse wirkt im ersten Moment gut verarbeitet, was sich auch auf den zweiten Blick bestätigt. Das Seitenfenster aus Glas wirkt robust, ebenso wie die Rückwand des Gehäuses. Das Glas hätte jedoch ein paar Millimeter größer sein können, sodass es komplett mit dem Gehäuse am unteren Rand abschließt. Die Füße sind ebenfalls stabil und sorgen für einen festen Stand. Auch die Verarbeitung der SSD Halter sieht durch das be quiet! Logo nicht nur gut aus, sondern wirkt vom Material sehr hochwertig. Auffällig ist auch, dass Dinge wie Netzteilblende oder die Abdeckung des Netzteils robust sind, jedoch nicht zu schwer. Im Gesamten ist das Gehäuse meines Erachtens leichter als es aussieht.

Design:
Aus meiner Sicht ist das Design ein klarer Pluspunkt für das Gehäuse. Besonders die RGB-Beleuchtung auf der Front und im Inneren (Oben links bei seitlicher Ansicht, sieht man beim Einbau der Komponenten nicht wirklich auf den ersten Blick) sehen schon sehr schick aus. Besonders die beiden langen RGB-Leisten auf der Front lassen das Gehäuse hochwertig aussehen. Durch die direkte Steuerung per Mainboard Software kann das Gehäuse mit seinen adressierbaren LEDs mit dem Rest des PCs synchronisiert werden.

Ein weiterer Hingucker ist klar das be quiet! Logo auf dem SSD Halter. Der metallische Schriftzug gibt dem Gehäuse ebenfalls einen optisch positiven Effekt.

Ich finde, dass das Gehäuse in seiner Größe perfekt ist. Hierbei ist sicherlich der Geschmack des einzelnen mit einzubeziehen, jedoch ist es nicht zu klein und nicht zu groß, sodass es in meinem Setup noch auf dem Tisch Platz findet.

Leistung:
Als Erstes ist mir beim Start aufgefallen, dass die Lüfter durch das offene Frontgitter etwas mehr hörbar sind, als bei anderen Gehäusen. Dies hält sich aus meiner Sicht jedoch absolut im Rahmen und ist noch in Ordnung. Durch dieses Frontgitter entsteht jedoch ein guter Airflow im Gehäuse, der eigentlich alle Komponenten im Normalbetrieb und unter Last kühl hält (im Idle bei mir etwas über 30 °C).

Die eingebauten Staubfilter erfüllen ebenfalls ihren Zweck und sind an den wichtigsten Stellen vorhanden. Mitgeliefert werden außerdem noch drei vorinstallierte be quiet! Pure Wings 2 mit 900 RPM. Diese reichen für den Anfang auf jeden Fall aus. Bei Bedarf könnten dann auf der Front nochmal 2x Lüfter, oben nochmal 1x Lüfter installiert werden.

Der Platz reicht im Gehäuse auf jeden Fall für mehrere Festplatten und SSDs, wie oben beschrieben eine große Grafikkarte und alle möglichen ATX-Mainboards. Allerdings könnte sich durch die erhöhte Menge an Kabeln das Kabelmanagement etwas schwieriger gestalten, da der Platz hinter dem Mainboard in meinem Fall ausreicht, jedoch jetzt nicht vergleichsweise groß ist. Da ich aktuell keine AiO-Wasserkühlung besitze, konnte ich den Einbau von Radiatoren nicht testen. Allerdings sieht es oben im Gehäuse schon jetzt sehr eng aus, sodass beim Einbau von einem Radiator oben geschaut werden muss, ob alles mit dem Mainboard passt. An der Front finden aber auf jeden Fall Radiatoren bzw. ein großer Radiator Platz, wobei hier, je nach Größe, der vorinstalliert HDD-Käfig verschoben oder entfernt werden muss.

Preis-/Leistungsverhältnis & Vergleich:
Aktuell ist das Gehäuse im Internet für 97,90 € zu finden. Ich denke, dass der Preis für das Gehäuse auf jeden Fall in Ordnung ist. Wer das Gehäuse im Sale oder während einer Aktion ergattern kann, um so besser. Für das Geld wird einem ein schickes, schlichtes Gehäuse mit adressierbarer RGB-Beleuchtung geliefert.
Im Vergleich zum normalen Pure Base 500 ist dies ein Preisunterschied von ca. 25 €. Hierfür bekommt man neben der RGB-Beleuchtung auch noch einen zusätzlichen Pure Wings 2 Lüfter, sodass der höhere Preis im Vergleich zum normalen Pure Base 500 aus meiner Sicht gerechtfertigt ist.

Fazit:
Ich persönlich bin mit dem Gehäuse mehr als zufrieden. Es ist in Kombination mit anderen RGB-Komponenten ein echter Hingucker und vermittelt dabei auch noch einen hochwertigen Eindruck. Die Montage ist selbst für Anfänger und Einsteiger einfach und lösbar. Jeder, der das optische Erscheinungsbild seines PCs aufwerten will, macht mit diesem Gehäuse auf keinen Fall etwas falsch. Danke auch nochmal an Mindfactory für den unkomplizierten Ablauf der Aktion.
    
  
5 5
     am 26.05.2021
Verifizierter Kauf
Perfektes Gehäuse, selbst wenn er teurer wäre. Keine Temperaturprobleme durch den guten Airflow, super Kabelmanagement (sehr viel vorinstalliert), die eingebauten Lüfter sind auch sehr hochwertig und leise sowie die Beleuchtung und das Design alles Top. Bin echt begeistert von dem Gehäuse, kann ich bedingungslos weiterempfehlen
    
  
5 5
     am 26.05.2021
Verifizierter Kauf
Das be quiet! Pure Base 500DX ist ein Gehäuse, welches nicht nur optisch voll und ganz zu überzeugen weiß. Das Design des Front Panels gefällt mir ausgesprochen gut und insbesondere dessen RGB-Beleuchtung wurde sehr schön umgesetzt und lässt sich sowohl über einen Knopf am Gehäuse einzeln für sich steuern als auch an die RGB-Beleuchtung der weiteren Komponenten anpassen. Selbst dem An- und Aus-Knopf hat man eine eigene kleine schicke RGB-Beleuchtung verpasst. Das Seitenfenster aus Temperglas rundet das Gesamtbild ab, wobei das Innere des Gehäuses durch die Netzteilabdeckung einen aufgeräumten Eindruck macht. Apropos aufgeräumt, das Kabelmanagement funktioniert ebenfalls sehr gut aufgrund der angebrachten Halterungen für Kabelbinder. Allgemein lassen sich die meisten Teile ohne Schraubenzieher entfernen und wieder anbringen, was mir gut gefällt.

Nicht zuletzt durch das Mesh-Front-Panel bietet das Pure Base 500DX einen guten Airflow und hält die Komponenten des PCs kühl, wobei ich selbst einen AMD Ryzen 7 5800X zusammen mit einem be quiet! Dark Rock Slim ohne nervige Geräuschkulisse betreiben kann. Platz für Festplatten ist ebenfalls mehr als ausreichend vorhanden, wobei besonders die SSD-Halterung rechts im inneren des Gehäuses schick aussieht. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Pure Base 500DX.
    
  
5 5
     am 11.05.2021
Verifizierter Kauf
Gefällt mir sehr gut.
    
  
4 5
     am 11.05.2021
Verifizierter Kauf
Gut verpackt, schnell geliefert, leider leichte Probleme bei ATX-Motherboard Montage, nicht alle Befestigungsmuttern verbaut, aber insgesamt hält das Gehäuse was es verspricht.
    
  
5 5
     am 09.05.2021
Verifizierter Kauf
Das Mesh-Design dieses Gehäuses macht ordentlich was her. Die eingebauten LEDs geben dem System noch das gewisse Etwas. Steuerbar per Software (MSI Mystic Light, ASUS Aura Sync, Gigabyte RGB Fusion etc.) oder auch mit der vorne-oben liegenden Taste. Es sind viele Modi verfügbar. Die Ausstattung des Gehäuses ist sehr gut, man schneidet sich nirgends und es gibt massig Platz. Nur aufpassen, wer wie ich einen Radiator mit Push-Pull-Konfiguration in der Front des Gehäuses betreibt: Lange Grafikkarten könnten es schwierig haben. Meine Aorus 6700XT Elite mit knapp 30cm passt rein.
Gegenüber dem normalen Pure Base 500 gibt es nur den Unterschied mit der Mesh-Front, die zwar Lüftergeräusche leichter nach Außen abgibt, aber dafür die Temperaturen nach unten drückt. Ein 5800X mit aktiviertem PBO erreicht unter Volllast nie mehr als 65°C mit einer 280mm-AIO in der Front mit den Lüftern auf extrem silent und die Grafikkarte nie mehr als 68°C - ebenfalls silent.
be quiet! schickt mehr als genug Zubehör mit, damit jeder PC-Bau auf Anhieb klappt. Übrigens: das Gehäuse gibt es auch in weiß. Sieht auch schick aus!
Von mir bekommt das Pure Base 500DX eine Schulnote 1. 100 von 100 Punkte. Ich habe nichts auszusetzen. Es lebe be quiet!
    
  
5 5
     am 09.05.2021
Verifizierter Kauf
Ein sehr gutes und schlichtes Gehäuse, mit meiner Meinung nach einer sehr geilen indirekten Beleuchtung im Gehäuse.
Bis auf die doch sehr klopigen Größe (ich weiß Maße sieht man, aber in echt doch nochmal größer als vorgestellt) ,kann ich das Gehäuse sehr weiter empfehlen.
    
  
5 5
     am 07.05.2021
Verifizierter Kauf
Tolles Gehäuse, Super verarbeitet, tolles Kabelmanagement und es ist einfach super leise. Wie 3 vorinstallierten Lüfte reichen vollkommen aus. Bin Super zufrieden, und die Beleuchtung rundet alles ab. ich kann es echt nur empfehlen.
    
  
4 5
     am 21.04.2021
Verifizierter Kauf
Schicker Tower, sehr gut verarbeitet, Hardware lässt sich gut verbauen, gutes Kabel Managment, nur die verbauten Lüfter find ich nicht so dolle aber für den Preis verschmerzbar.
    
  
5 5
     am 19.04.2021
Verifizierter Kauf
Seit 3 Monaten im Einsatz. Sieht richtig gut aus und der Air-Flow ist hervorragend. Wer seinen PC sauber halten möchte, der profitiert von den Staubfiltern. Große Grafikkarten passen locker rein. Kabelmanagement ist auch sehr gut. Wer sich seinen ersten Gaming-PC zusammenbaut, trifft meiner Meinung nach mit diesem Case die beste Entscheidung.
    
  
5 5
     am 15.04.2021
Verifizierter Kauf
Für mich das beste Gehäuse, was ich bisher hatte. Total viel Platz, ein super Airflowsystem und tolle dezente ARGB Beleuchtung.
Sowohl Radiator 360 als auch eine große GPU passt perfekt rein und die Verarbeitung ist ein Traum.

Ein tolles, stabiles und hochwertiges Glas als Sichtfenster und tolle Meshfront. Bitte mehr davon
    
  
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