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MSI MAG Mortar WiFI Intel B660 So. 1700 Dual Channel DDR mATX Retail

Artikelnummer 72405

EAN 4719072907907    SKU 7D42-004R

MSI MAG Mortar WiFI Intel B660 So. 1700 Dual Channel DDR mATX Retail

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Hersteller des Jahres 2022 Mainboards MSI
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über 410 verkauft
Beobachter: 266

Artikelbeschreibung

Seit dem 04.01.2022 im Sortiment

Hochleistungs-MSI-Mainboards sind vollgepackt mit fortschrittlichen Funktionen und der neuesten Technologie, um jede Herausforderung zu meistern, egal ob Sie Gamer oder PC-Enthusiast sind. Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 bietet eine blitzschnelle Gaming Erfahrung und stellt sicher, dass das System für die Zukunft gewappnet ist. Das Mainboard verfügt über vier DDR4 DIMM Slots für bis zu 128 GB Arbeitsspeicher mit einer Taktrate von bis zu 4800 MHz (OC). Ausgestattet mit 2,5 Gigabit LAN und Wi-Fi 6, verfügt das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 über optimale Wege der Vernetzung.

****ACHTUNG:****
Die Verwendung des Mainboards ist nur in Verbindung mit dem Intel® Core™ Chipsatz der 12. Generation (Alder Lake) möglich. Bitte prüfen Sie die Kompatibilität auf der Herstellerseite. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.

Bitte beachten Sie, dass dieses Mainboard nur mit DDR4 Arbeitsspeicher (RAM) kompatibel ist.


***Informationen zum Santander Ratenkredit**:

Barauszahlung entspricht jeweils dem Nettodarlehensbetrag. Der effektive Jahreszins von 7,90% entspricht einem festen Sollzins von 7,63% p.a. Letzte Rate kann abweichen. Bonität vorausgesetzt. Ein Angebot der Santander Consumer Bank AG, Santander Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

Hersteller des Jahres 2022 Mainboards MSI

Hersteller des Jahres 2022 Mainboards MSI

Technische Daten

Allgemein:
Mainboard Modell: MAG Mortar WiFI
Mainboard Sockel: So. 1700
Mainboard Chipsatz: Intel B660
Mainboard Formfaktor: mATX
Onboard Grafik: iGPU
Grafikausgänge: 1x HDMI, 1x Displayport
MultiGPU Fähigkeit: AMD 2-Way CrossFire
Arbeitsspeicher Slots: 4x
Arbeitsspeicher Typ: DDR4
Arbeitsspeicher Bauform: DIMM
Arbeitsspeicherarchitektur: Dual Channel
Max. Kapazität der Einzelmodule: 32 GB
Unterstützte Speichermodule: DDR4-3200
Anzahl PCIe x16 Slots: 1x PCIe 3.0 x16 (x4), 1x PCIe 4.0 x16
Anzahl PCIe x1 Slots: 1x
Anzahl M.2 Anschlüsse: 2x M.2 bis 2280
Anzahl SATA 6GB/s Anschlüsse: 6x
Soundcodec: Realtek ALC1200 Audio Codec
Audiotyp: 7.1 Sound
Audioanschlüsse: 5x 3,5mm Klinke, 1x Toslink (optisch)
Netzwerkadapter: 1x 2500 MBit
Wireless Lan: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax
Bluetooth: Bluetooth V5.2
Anzahl USB2.0 Anschlüsse: 4x
Anzahl USB3.2 Gen 2 Anschlüsse (USB 3.1): 3x
Anzahl USB3.2 Gen 2x2 Anschlüsse: 1x
BIOS Typ: UEFI
integrierte CPU: nicht vorhanden
Verpackung: Retail

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 23.02.2022
Produkttester
Vorab sei gesagt das ich das Mainboard im Rahmen der Testers Keepers Aktion testen, bewerten und behalten darf, an dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an Mindfactory für diese Möglichkeit.

Verpackung:
Das Mainboard wird in einem schwarzen Karton geliefert, welcher optisch an dem Logo der MAG Serie angelehnt ist.
Innen erwartet uns das Mainboard, welches in einer antistatischen Folie verpackt ist, bei meinem Exemplar muss ich sagen, dass der Innenraum des Kartons, ziemlich von Eindrückungen und Schrammen des Mainboards versehen ist, was darauf deutet, dass es zum einen etwas zu locker in dem Karton sitzt und zum anderen das die Versandunternehmen, nicht gerade pfleglich mit der Sendung umgehen.
Auf der Rückseite des Kartons sind noch einmal alle wesentlichen Eigenschaften des Mainboards dargestellt.
Ansonsten befinden sich noch zwei kleine Schraubendreher (1x Kreuz, 1x Schlitz), zwei Sata (6 Gb) Kabel (1x gerade, 1x 90 Grad Winkel), Heatsink Aufkleber in Camouflage Optik, 2 WiFi Antennen, die Bedienungsanleitung, sowie die Treiber DVD und ein paar MSI Flyer in dem Karton.

Design und Verarbeitung:
Das Design des MSI B660M Mortar Wifi DDR4, ist wirklich sehr schön, die in Silber gehaltenen Kühlkörper bilden einen super Kontrast zu der schwarzen Platine und geben dem Mainboard einen sehr modernen Look, welcher sich in jedem Gehäuse gut integrieren lässt.
Vor allem die gebürstete Oberfläche in Verbindung mit beleuchteten Gehäuselüftern sieht klasse aus.
Was mir auch als sehr positiv aufgefallen ist, das zusätzlich noch einige Heatsink-, sowie Batterie Sticker mitgeliefert werden, welche die Möglichkeit geben, das Board noch einmal individualisieren zu können.
Die Verarbeitung ist wie von MSI gewohnt sehr hochwertig, ich konnte keine scharfen Kannten oder Verarbeitungsfehler entdecken, lediglich auf dem großen Kühlkörper hatte ich an einer Stelle einen kleinen Kratzer, der aber im verbauten Zustand nicht weiter auffällt. Evtl. würde hier eine Schutzfolie ab Werk Abhilfe leisten.
Zudem fallen die Kühlkörper sehr massiv aus, sodass die für ein Mittelklasseboard sehr hochwertigen Spannungswandler im 12+1+1 Phasendesign mehr als ausreichend gekühlt werden.
Selbst die beiden M.2 Slots haben jeweils einen Kühlkörper, was mir bei einem Mittelklasse Board bisher noch nicht begegnet ist.
Wer sich vorab ein Bild von dem Board machen möchte, kann sich gerne das Unboxing Video von mir, unter folgendem Link anschauen:
https://youtu.be/1V0ENnJHhN4


Ausstattung:
Die Ausstattung des Mainboards fällt grundsolide aus. Es bietet alles was man benötigt. Was etwas schade ist, das MSI hier auf die Unterstützung von PCIe-5.0 verzichtet.
Lediglich der PCIe-4.0 -x16-Steckplatz, sowie die obere M.2-M-Key-Schnittstelle mit einer PCIe 4.0x4 Anbindung, werden von dem LGA1700 Prozessor betreut.
Der zweite M.2-M-Key-Schnittstelle ist auch mit PCIe 4.0x4 angebunden, wird jedoch über den B660 Chipsatz betreut.
Der Rest ist via PCIe 3.0 über den B660 Chipsatz angebunden.
Bei den Anschlüssen der Spannungsversorgung für die CPU war ich überrascht das MSI hier auf 2x 8 Pin setzt, wenn man bedenkt das das Übertakten der CPU bei den B660 Board nicht möglich ist.
Zu meinem Glück funktioniert das Ganze, auch wenn man nur einen 8 Pin anschließt, da mein Netzteil (Be quiet Straight Power 11 550W) auch nicht mehr hergibt, möchte man beide Anschließen müsste man mindestens schon auf ein Be quiet Straight Power 11 750W setzen.

Montage und Inbetriebnahme:

Das Mainboard wir in folgendem System verbaut und getestet:
-i5 12400f
-16 Gb Kingston Fury Beast 3200
-Be quiet Dark Rock Slim
-MSI RX 6600XT Gaming X
-Be quiet Straight Power 11 550W
-WD Black SN 750 500 Gb
-Fractal Design Meshify C mit 4 Arctic P12 ARGB Lüfter

Die Montage ging gewohnt leicht von der Hand und ist auch von einem Laien gut durchführbar, die Montageanleitung ist gut zu verstehen und vermittelt auf den ersten Seiten die nötigsten Handgriffe.
Bei der Verteilung der Lüfteranschlüsse bin ich jedoch nicht zufrieden.
Der CPU-Fan und CPU-Pump befinden sich oben rechts in der Ecke, was auch völlig in Ordnung ist, die beiden Anschlüsse für den System-Fan befinden sich zum einen, zwischen dem oberen M.2 Slot und dem großen Kühlkörper, zum anderen unten Links am Mainboard, was mir bei der Installation im mein Fractal Design Meshify C Probleme bereitet hat und ich dies nur durch eine, zum Glück noch vorhandene Verlängerung, bewerkstelligen konnte.
Mir hätte es am besten gefallen wenn auch an der rechten Seite im Bereich des ATX Steckers ein System-Fan Anschluss platziert werden würde, somit hätte man etwas mehr Spielraum beim Verlegen der Kabel.
Alle weiteren Anschlüsse sind aus meiner Sicht gut zugänglich und durchdacht.

Das Click Bios ist, wie ich es von bisherigen MSI Boards gewohnt bin, mit der Maus gut zu bedienen, Übertakten oder das Anpassen der CPU-Spannung (VCore) der CPU ist bei dem B660 Board leider nicht möglich, dafür kann aber der Arbeitsspeicher übertaktet werden, welches sich durch das aktivieren der XMP Profile als sehr einfach darstellt.
Als Arbeitsspeicher nutze ich den Kingston Fury Beast 3200 CL16, dieser wurde problemlos erkannt und das Laden des XMP Profils funktionierte auch tadellos.
Wer mehr möchte kann im Advance Modus auch manuell den Arbeitsspeicher übertakten.
Das Mainboard braucht zum Booten ca. 10 Sekunden und ist somit recht zügig unterwegs.
Ich habe auch direkt ein paar Stresstests durchgeführt, zum einen natürlich, um zu sehen was die neuen Intel CPUs so auf den Kasten haben und zum anderen hat mich die Temperatur Entwicklung im VRM Bereich interessiert.
Die CPU-Temperatur ging zb. beim Cinebench R23 Test nicht über 57°C, was jetzt natürlich erstmal wenig über das Mainboard sagt, die Temperaturen im VRM-Bereich wurden dabei auch nicht höher als 50°C, was absolut im grünen Bereich ist und die Funktion der massiven Kühler bestätigt.
Auch beim Spielen von COD Warzone in Full HD und hohen bis maximalen Setting und durchschnittlichen 140 FPS, blieb alles schön kühl, es gab keine Aussetzer oder ähnliches, also alles im grünen Bereich.
Beim Spielen via LAN-Kabel oder via WiFi konnte ich keinen Unterschied feststellen, es kommt dabei natürlich auch drauf an wie gut der WiFi Ausbau bei jedem persönlich ist, jedoch lässt es erstmal auf eine stabile und schnelle Verbindung schließen.

Preis/- Leistung:
Der Preis des Mainboards pendelt zwischen ca. 180 Euro und 200 Euro und ist somit im Gegensatz zu den Z690 Boards noch erschwinglich. Da die Intel Mainboards immer ein wenig teurer als die AMD Plattform ist und die verbauten Komponenten für ein Mittelklasse Mainboard wirklich hochwertig sind, würde ich das Preis/ -Leistungsverhältnis als fair einstufen.

Fazit:
Mit dem MSI MAG B660M Mortar WiFi DDR4 Mainboard, bin ich sehr zufrieden. Es bietet eine mehr als ausreichende Spannungsversorgung und die Kühlkörper sind auch sehr massiv und erfüllen definitiv ihren Zweck.
Das Design ist großartig und hinterlässt einen edlen und modernen Eindruck, wer es etwas verspielter möchte, kann mit den mitgelieferten Stickern, das Board individualisieren.
Wer auf das Übertakten der CPU verzichten kann und trotzdem viel Wert auf eine ausreichend Spannungsversorgung setzt, ist mit diesem Board sehr gut beraten.
Das Übertakten der Arbeitsspeicher geht gut von der Hand und an Anschlüssen ist eigentlich alles dabei was das Herz begehrt.
Auf PCIe 5.0 und DDR5 muss jedoch verzichtet werden, was aus meiner Sicht aktuell auch nicht benötigt wird und den Preis wahrscheinlich unnötig in die Höhe Treiben würde.
Von meiner Seite auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.

Pro:
-gute Spannungsversorgung
-massive Kühlkörper
-WiFi 6/ Bluetooth 5.0
-Preis/- Leistung

Contra:
-Anzahl der System-Fan Anschlüsse bzw. deren Positionierung
-kein Übertakten oder Undervolten der CPU möglich
    
  
5 5
     am 20.02.2022
Produkttester
Bevor ich zur eigentlichen Bewertung komme, möchte ich mich ganz herzlich bei dem Team von Mindfactory bedanken, die es mir ermöglicht haben, das MAG B660M Mortar WiFi DDR4 im Zuge der Aktion "Testers Keepers" auf Herz und Nieren zu testen, bewerten und anschließend zu behalten. Ich habe mich wirklich riesig über diese Möglichkeit gefreut.

Verpackung/Lieferumfang:

Das Mainboard wird in einem klassischen Karton geliefert, wie man es auch von anderen Mainboards und Herstellern kennt. Die Front ist dabei in einem schlichten Design gehalten, die mit einem dezenten Metall-Hintergrund auf die Optik des Mainboards anspielt. Auf der Rückseite findet man unter anderem die prägnanten Eigenschaften wie beispielsweise Extended Heatsink, 2.5 G LAN und viele weitere, mit denen das Mainboard beworben wird.
Neben dem eigentlichen Highlight befinden sich folgende Dinge an Zubehör im Karton:
-2x SATA 6Gb/s Kabel
-Support DVD
-Benutzerhandbuch
-Quick installation Guide
-WiFi Antennen
-M.2 Clips
-Schraubendreher
-Aufkleber für Heatsinks
-Diverse Werbefleyer
Hervorheben möchte ich dabei das für MSI übliche, sehr ausführliche und gut beschriebene Benutzerhandbuch, das sowohl in mehreren Sprachen, als auch mit sehr vielen Bildern daherkommt. Der Einbau stellt damit selbst für absolute Neulinge kein Problem dar, da jeder Schritt genau aufgelistet und erklärt ist.
Als kleines Accessoire befinden sich zwei aus schwarzem Metall gemachte Schraubendreher im Karton, die im anschließenden Anbau direkt zum Einsatz gekommen sind.

Design und Verarbeitung:

Das erste was mir aufgefallen ist, ist das trotz Micro-ATX Formates hohe Gewicht des Mainboards. Zuletzt hatte ich ein B550 Tomahawk in der Hand, welches trotz der größeren Maße deutlich leichter war. Auf mich macht das höhere Gewicht einen positiven Eindruck, was jedoch Geschmackssache ist.
Ausgepackt fallen sofort die großen, silbernen, aus Aluminium gefertigten Heatsinks ins Auge, die das hohe Gewicht erklären. Zu finden sind diese unter anderem an beiden(!) M2 Slots.
Gepaart mit dem Matt-Schwarzen Untergrund ist das Mainboard ein echter Hingucker, der sowohl mit weißen, als auch mit schwarzen Komponenten gut aussieht.
Alternativ ist es möglich, die im Lieferumfang enthaltenen Aufkleber im Camouflage-Design auf die Heatsinks anzubringen. Ich persönlich finde das silberne Design jedoch sehr gut und brauche keine Aufkleber.
Im Großen und Ganzen wirkt das Motherboard super verarbeitet. Es gibt weder Schrammen noch nervige abgeschürfte Kanten auf den Kühlblöcken. Auch der Rest des Mainboards weist keinerlei Mängel auf.
Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der durch Metall verstärkte PCIe 4.0 Anschluss, der besonders bei großen, schweren Grafikkarten von Vorteil ist.
Was ich wirklich klasse finde, ist dass die IO Blende bereits angebracht ist und man sich somit den Schritt spart, diese selbst anbringen zu müssen. Beim letzten Mal habe ich mich dabei am scharfen Metall geschnitten, worauf ich gerne verzichten kann.

Montage und Inbetriebnahme:

Die Montage war durch die beiliegende Anleitung super easy. Der beiliegende Quick-Installation-Guide fasst die nötigen Schritte kurz und knapp zusammen. Lediglich für das richtige Montieren der Stecker musste ich einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen.
Durch das geräumige Gehäuse, in dem selbst ATX-Formate Platz finden, sieht das Micro-ATX Mainboard schon beinahe etwas mickrig aus.
Die Inbetriebnahme stellte sich ebenfalls als sehr einfach dar. Auf der zum Einsatz kommenden M2 SSD war bereits Windows 10 installiert. Die Treiber habe ich mittels CD installiert, anschließend aktualisiert und ein BIOS Update vorgenommen.
Das BIOS ist MSI-typisch sehr übersichtlich gestaltet und bietet Maus-Unterstützung. Das Einstellen von RAM via XMP und Lüftern war somit gar kein Problem.

Eingesetzte Komponenten & Verwendungszweck:

Neben dem Mainboard kommen in meinem System folgende Komponenten zum Einsatz:
Prozessor: Intel Core i7 12700KF
Kühlung: MAG Core Liquid 360R
RAM: Crucial Ballistix 3600 Mhz CL16
Grafikkarte: MSI GeForce RTX 3070 Gaming Z Trio
Festplatte: WD Black SN850 1 TB
Netzteil: MSI a750GF 80+ Gold (750 Watt)
Gehäuse: Fractal Design Meshify 2

Zum Verwendungszweck muss ich gestehen, dass ich vorhatte, das System als Office PC zu nutzen. Da mich die Leistungsdaten der neuen Alder Lake Prozessoren jedoch bereits in vielen Videos beeindruckt haben, entschloss ich mich kurzerhand dazu, es als meinen Gaming-Rechner zu verwenden.

Im Vordergrund stehen dabei vor allem aktuelle Spiele wie Cyberpunk 2077, Battlefield 2042 oder auch COD Vanguard.
Gespielt wird auf einem 1440p Monitor mit 144hz.

Leistung:

Die Leistung sagt natürlich weniger über das Mainboard aus, als über die restlichen Komponenten wie CPU, RAM oder Grafikkarte. Was ich jedoch betonen muss, ist die überaus performante Leistung der Alder Lake Prozessoren.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Performance in verschiedenen Spielen zu testen. Hier einen kleinen Vorgeschmack auf die Leistung bei maximalen Details in 1440p, angegeben in durchschnittlichen FPS:
Battlefield 2042: 99 FPS
COD Vanguard: 108 FPS
Cyberpunk 2077: 61 FPS
Pluspunkt: Auch nach mehreren Stunden bleibt die Temperatur in Verbindung mit der AiO Wasserkühlung unter 50°C. Das kann sich wirklich sehen lassen.
Nachdem ich viele Stunden damit verbracht habe über die Gaming Leistung zu staunen, habe ich mich daran gewagt den RAM zu übertakten. Zum Einsatz kommen, wie eingangs erwähnt, Crucial Ballistix mit 3600mhz und CL16. Das Übertakten auf 3933 Mhz stellte dabei überhaupt kein Problem dar. Ein wirklicher Performance-Boost war dadurch jedoch nicht zu spüren.
Während der gesamten Testzeit gab es nicht einen Ausfall, Blue-Screen oder nicht gewollte Abschaltung des PCs. Auch das Booten des Systems klappt jedes Mal wunderbar - und in einem beeindruckenden Tempo.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Für das MAG B660M Mortar WiFi DDR4 werden zwischen 180 und 210 Euro verlangt.
Ich muss ganz klar sagen, dass dies ein super Preis für dieses Mainboard ist.
Neben einer wirklich schönen Optik, die durch die Aluminium-Kühlkörper zu beeindrucken weiß, bekommt man zwei M2 Slots, die ebenfalls über Kühlkörper verfügen. Des Weiteren erhält man einen mit Metall befestigten PCIe 4.0 Anschluss, der selbst schwere Grafikkarten locker halten kann. Was mich jedoch auch zum Nachteil des Mainboards kommen lässt. Im Vergleich zu den Modellen aus der Z690 Reihe, ist leider kein PCIe 5.0 Anschluss vorhanden.
Das Mainboard läuft, wie der Name schon verrät, mit DDR4. Meiner Meinung nach ist DDR5 derzeit auch nicht nötig. Die Preise sind aktuell viel zu hoch für einen viel zu geringen Perfomance-Unterschied (insbesondere beim Gaming).

Fazit:

Abschließend kann ich mit gutem Gewissen eine klare Kaufempfehlung für dieses Mainboard aussprechen. Wer ein zuverlässiges und hochwertiges Mainboard sucht, für einen akzeptablen Preis, dass sowohl die neuen Intel Prozessoren unterstützt, über DDR4 verfügt und zusätzlich noch WLAN-Funktion hat, gibt es meiner Meinung nach keine bessere Alternative. Wie auch viele andere vertrete ich die Meinung, dass MSI der beste Mainboard-Hersteller ist, was sich durch das MAG B660M Mortar WiFi DDR4 mal wieder bestätigt hat.
Zum Schluss noch eine Zusammenfassung der Pro- und Kontras.

PRO:
Stabilisierter PCIe 4.0 Anschluss
Leistungsfähige Spannungsversorgung
Hervorragende Kühlung des Mainboards
Zwei M.2 Slots mit Kühler
2.5 Gbit Lan
WiFi 6 und Bluetooth 5.2
RAM OC-Funktion sehr gut

Kontra:
Kein CPU Overclocking
Kein PCIe 5.0 Anschluss
    
  
5 5
     am 19.02.2022
Produkttester
MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4

Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich das MSI MAG B660M MORTAR WIFI von Mindfactory zum Testen erhalten. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich hierbei um die DDR4-Veriante handelt.

Verpackung und Zubehör:
Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI (DDR4) ist gut verpackt und kommt mit einer passenden Auswahl an Zubehör. Neben Schrauben für die M2-Slots, sowie zwei SATA-Kabel sind im Lieferumfang auch ein Schraubenzieher-Set sowie Sticker enthalten. Das beiliegende Benutzerhandbuch ist verständlich gestaltet.

Hinweis:
In meinem Fall verwende ich nicht den Intel-Boxed Kühler, sondern einen Be Quiet Pure Rock 2. Der Kühler kam ohne passendes Montage-Kit für den neuen LGA1700-Sockel. Dieses konnte ich kostenlos bei Be Quiet anfordern wobei die Lieferzeit angenehme 2 Tage betrug. Vermutlich sind bald bei jedem Kühler ein passendes Montage-Set enthalten, zur Sicherheit würde ich dies jedoch vor dem Kauf überprüfen.

Inbetriebnahme:
Das Testsystem:
Das Mainboard wird in ein bestehendes System gebaut, hier war zuvor ein MSI PRO Z690-A DDR4 im Einsatz. Die Bewertung findet teilweise auch im Vergleich zu dem genannten Z690-Board statt.

Mainboard: MSI MAG B660M MORTAR WIFI (DDR4)
CPU: Intel Core i5-12400f
CPU-Kühler: Be Quiet Pure Rock 2
RAM: G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 32GB (2x16GB), DDR4-3600
Gehäuse: Lian Li O11 Air Mini, schwarz
Netzteil: be quiet! Pure Power 11 FM 550W
GPU: Nvidia GeForce 3060 TI Founders Edition
Speicher: 1TB Samsung 970 Evo Plus M.2

Optisch sieht das Mainboard aus dem Hause MSI sehr ansprechend aus. Die hellen Akzente lassen das Mainboard bereits beim Betrachten sehr hochwertig wirken.
Auch die Verarbeitung und Haptik macht einen äußerst hochwertigen Eindruck. Alle Teile sitzen stabil und sind gut verarbeitet. Besonders die feste I/O-Platte wirkt sehr hochwertig und macht das Mainboard nochmal deutlich stabiler.
Die Montage ging gut von der Hand und dank des beiliegenden Handbuchs konnten alle Fragen beantwortet werden. Das Micro-ATX Format lässt sich aufgrund des größeren Spielraums etwas leichter verbauen als größere Formfaktoren. Außerdem eignet sich das Mainboard dadurch auch für kleinere Gehäuse.

Das Einsetzten der Ram Riegel ging ohne Probleme, zur Sicherheit habe ich die richtige Anordnung im Benutzerhandbuch nachgeschaut. Die Installation der CPU ging kinderleicht und auch das Anbringen des CPU-Kühlers war schnell erledigt. Der Stecker für den CPU-Fan liegt erfreulicherweise sehr nahe.
Das Gehäuse des Testsystems kommt mit drei vorinstallierten Gehäuselüftern. Leider besitzt das MSI MAG B660M MORTAR WIFI (DDR4) lediglich zwei Systemlüfter-Anschlüsse. Je nach System ist die Anzahl nicht ausreichend. Dies war mir vorab bewusst, weswegen ich einen FAN-Hub der Marke Artic bestellt habe. Zum Vergleich: Das Z690-Mainboard unterstützt 6 Systemlüfter. In Sachen RGB verfügt das MSI MAG B660M MORTAR WIFI (DDR4) über einen 4-Pin RGB Anschluss sowie zwei 3-Pin ARGB Anschlüsse. Dank eines 4-Pin Pumpen-Anschluss könnte die CPU auch mit einer Wasserkühlung gekühlt werden.

Nachdem das Mainboard im Gehäuse verschraubt war, ging die Verkabelung ohne Probleme von der Hand. Bei Unklarheiten half das Benutzerhandbuch sehr zuverlässig. Das Einbauen der M2-SSD war ebenfalls kinderleicht und der dazugehörige Kühlkörper wirkt zudem sehr hochwertig. Das Einstecken der Grafikkarte bereitete keinerlei Probleme. Da es sich bei meiner Grafikkarte um eine Founders Edition handelt und dieses Modell eher kompakt ausfällt, ist der Platz zwischen CPU-Kühler und Grafikkarte ausreichend. Besitzt man jedoch ein größeres Modell bzw. keine Founders Edition, könnte es hier beim obersten PCIe-Slot eng werden. Hier ist mein Tipp, vorab zu prüfen, ob die Grafikkarte in den obersten Slot passt. Alternativ kann auf den unteren PCIe-Slot ausgewichen werden.

Sehr angenehm ist, dass das Mainboard über WIFI und Bluetooth verfügt. Dadurch kann ich mir in Zukunft gleich zwei USB-Dongle sparen, denn das Z690-Board verfügte weder über WIFI noch Bluetooth.
Das Mainboard wird über einen 24-Pin ATX Anschluss mit Strom versorgt. Für die CPU gibt es gleich 2x 8-Pin EPS12V Anschlüsse, hier reicht es aber meistens, wenn nur 1x 8-Pin Anschluss belegt wird. Wer eine CPU mit einem besonders hohen Stromverbrauch benutzt, wäre hier aber auch versorgt.
Im Anschluss startete das Mainboard ohne Probleme und auch die Installation von Windows 10 verlief reibungslos. Zur Sicherheit habe ich nochmal alle benötigten Treiber geladen und installiert.
Das BIOS-Menü ist verständlich gestaltet und die Konfiguration (z.B. der Lüfter) ist sehr angenehm und einfach. In Bezug auf die Zukunft ist es gut zu wissen, dass das Mainboard Windows 11 kompatibel ist. Ein späteres Upgrade ist hier also kein Problem.

Erfahrungen während des Betriebs:
Das System bootet schnell und zuverlässig. Zudem lassen die Anschlüsse auf der Rückseite keine Wünsche offen. Das System reagiert schnell und prompt. Ziehe ich den Vergleich zum Z690-Mainboard, kann ich keine Leistungseinbußen wahrnehmen. In Verbindung mit dem i5-12400f hat man eine schöne Budget-Lösung, die sowohl im Office als auch im Gaming-Betrieb komplett überzeugt.
Das integrierte WIFI funktioniert tadellos und es kam zu keinerlei Aussetzer oder langsamen Verbindungen. Bei Downloads setzte ich zwar trotzdem immer noch auf ein LAN-Kabel, allerdings ist das Board dank der 2.5GB Ethernet-Buchse bestens ausgestattet.

Fazit:
Das Preis- / Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach gut. Im Vergleich zu anderen B660-Mainboards liegt der Preis etwas höher, allerdings erhält man im Umkehrschluss auch ein deutlich besser verarbeitetes Mainboard, welches zudem noch ein paar zusätzliche Features aufweist (z.B. WIFI). Ich würde dieses Mainboard bedenkenlos weiterempfehlen. Insgesamt macht das Mainboard einen sehr guten Eindruck. Der Sound über die integrierten Audiostecker funktioniert problemlos und klingt klar und deutlich.

Ist man auf der Suche nach einem soliden und gleichzeitig optisch schönen Mainboard, welches auf DDR4 setzt und über WIFI und Bluetooth verfügt, trifft man hier die richtige Wahl. In meinem Test konnte ich keine negativen Punkte feststellen. Ausschlaggeben für einen Kauf sind letztendlich die Anforderungen des Nutzers. Folgende Punkte sollten deshalb vor dem Kauf bedacht werden:

- Plant der User zu übertakten, ist dieses Mainboard die falsche Wahl. Es wird keine Übertaktung der CPU unterstützt.
- Kann der Nutzer auf WIFI / Bluetooth verzichten, gibt es günstigere Alternativen
- Das MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 bietet im Vergleich zu einem Z690-Board weniger Anschlüsse. Hier sollte geprüft werden, ob die Anschlüsse des MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 den Anforderungen entsprechen
Finden sich in den genannten Punkten keine Widersprüche, wird man den Kauf des MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4 nicht bereuen.
    
  
5 5
     am 19.02.2022
Produkttester
Mir wurde das Produkt kostenlos im Rahmen der Aktion "Testers Keepers" überlassen, meine Präsentation und Bewertung des Produktes ist davon unbeeinflusst. Vielen Dank an Mindfactory, dass mir das Produkt zum Test zur Verfügung gestellt wurde!

Der Versand des Mainboards MSI MAG B660M MORTAR WIFI erfolgte schnell per DHL, der Artikel kam in einwandfreiem Zustand bei mir an, die Verpackung ist sicher (Mehrkammerfolienbeutel als Dämmmaterial in einem Um-Karton) und nicht übertrieben.

Bereits bei der Entnahme der eigentlichen Packung aus dem Versandkarton bin ich ob des Gewichts ein wenig erstaunt: Dieses Mainboard ist zwar nur mATX, wiegt aber mehr als so manches ATX-Mainboard das mir bisher in die Finger gekommen ist. Schon beim Öffnen des Kartons kann man erahnen, woran das wohl liegen könnte: Auf dem MSI MAG B660M MORTAR WIFI befinden sich 5 metallische Kühlkörper, damit das Board auch bei hoher Last seine volle Leistung ausspielen kann, und zwar passiv gekühlt und ohne einen dieser äußerst kleinen aber dafür umso nervigeren schnelldrehenden Miniatur-Lüfter. Eines der vielen gut durchdachten Details dieses Mainboards. Mir gefällt die Kombination aus schwarzem PCB und silberfarbenen metallischen Elementen sehr gut. Mit dem silbrigen metallischen Glanz asoziiert man direkt eine gewisse Unverwüstbarkleit des Boards.

Auch das mitgelieferte Zubehör ist Großteils durchdacht und zweckdienlich. Unter anderem werden zwei kleine Schraubendreher (Schlitz und Kreutz) mitgeliefert, damit einer erfolgreichen Montage im Gehäuse nichts entgegensteht. Auch für die Arretierung von M.2-SSDs werden zwei praktische EZ M.2 Clips mitgeliefert, 2 SATA-Kabel fehlen ebenso wenig wie 2 WLAN-Antennen. Die beiliegenden MAG-Sticker finde ich ganz witzig, was ich von der beiliegenden Treiber-CD aber nicht mehr sagen kann. Diese wirkt auf mich antiquiert, ein USB-Stick wäre stattdessen zeitgemäß und dem Rest des Produktes auch angemessen gewesen. Wahrscheinlich wird nicht jeder noch einen CD/DVD/Blue-Ray-Brenner per SATA anschließen, um solch einen Silberling einlesen zu können&

Die massiven Kühlkörper rund um die Spannungswandler (12+1+1 [12 Duet Rail CPU Power System, 1 Phase GT Power, 1 Phase AUX Power]) zeigen ganz klar, dass diese Platine kompromisslos auf Leistung ausgerichtet ist, die ZWEI Anschlüsse zur Spannungsversorgung der CPU (8+8 Pin) unterstreichen diesen Anspruch nochmals.
Wenn MSI etwas mit diesem Board angeht, dann aber auch richtig: Das Board bietet Unterstützung für bis zu 4 DDR4-Speicher-Riegel und RAM-overclocking. Bereits in der umfangreichen Kompatibilität-Liste wird bis zu 5066 MHz DDR4 (mit 2x KF451C20RBK2/16 laut MSI-Website 2022/14/02) aufgeführt, in den SPECS zum Board ist jedoch "nur" noch von bis zu 4800 MHz die Rede. Aber auch wenn diese Liste gegenwärtig (14.02.2022) 1559 verschiedene Module aufführt, so muss man schon eine Portion Glück haben, gerade ein Sonder-Angebot für garantiert kompatiblen Speicher zu finden, den man darüber hinaus auch bezahlen mag. Vielleicht findet sich ja jemand bei Mindfactory, der von der Mainboard-Seite im Shop direkt zu den in der Kompatibilitätsliste aufgeführten Speichermodulen einen Link setzen kann?

Apropos overclocking: Hier habe ich einen kleinen Wermutstropfen gefunden: Bedauerlicherweise hat MSI die Möglichkeit des BCLK-non-K-overclocking für den Anwender nicht freigeschaltet und auch keine BCLK-Steuerung zugelassen. (Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass dieser Option auch bei den anderen Herstellern mit einem kommenden UEFI-Update oder seitens Intel durch ein MicroCode-Update ein Riegel für das non-K-overclocking vorgeschoben wird.)
Die weitere Ausstattung des Mainboards ist absolut hochwertig und aus meiner Sicht nahezu perfekt abgestimmt. Für die rasend schnelle Anbindung von SSDs stehen hier zwei M.2 Gen4 x4 64Gbps Slots zur Verfügung, der eine wird direkt über die CPU angebunden, der zweite über den B660 Chipsatz und unterstütz Intel® Optane™ Technology. Darüber hinaus stehen noch sechs SATA 6Gb/s Anschlüsse zur Verfügung. Auch der auf dem Board integrierte 8-Kanal (7.1) HD Sound basierend auf dem ALC1200 lässt kaum Wünsche offen. Für eine zeitgemäße Anbindung ans heimische Netzwerk steht zum einen ein klassischer 2.5Gbps LAN-Anschluss (Realtek® 8125BG) zur Verfügung, wie auch über das Intel® Wi-Fi 6 Modul. Als stimmige Ergänzung steht noch Bleutooth 5.2 zur Kommunikation mit anderen Devices oder Peripherie zur Verfügung.

Falls einem nach mehr Grafikleistung gelüstet, als eine aktuelle Intel APU für den Sockel 1700 liefert, so stehen dem mit den zwei PCIe x16 Slots (1x PCIe 4.0 x16 [verstärkt], 1x PCIe 3.0 x16, Supports AMD® CrossFire™ Technology) keine ernsthaften Hindernisse im Wege, weitere Peripherie kann dann immer noch über den zusätzliche PCIe 3.0 x1 Slot angebunden werden, obwohl mir allmählich die Ideen ausgehen, was man noch anschließen möchte.
Anschlüsse selbst bietet das Mainboard ja schließlich auch in "Hülle und Fülle": satte 15 USB-Anschlüsse konnte ich zählen. Diese teilen sich wie folgt auf: 1x USB 3.2 Gen 2x2 20Gbps (Type-C), 4x USB 3.2 Gen 2 10Gbps (3 Type-A + 1 Type-C), 2x USB 3.2 Gen 1 5Gbps (Type-A), 8x USB 2.0.

Früher war für mich unvorstellbar, ein kleineres Mainboard-Format als den ATX-Standard in Betracht zu ziehen, da dann die Erweiterungsmöglichkeiten zu schnell limitierend wirken. Aber bei einem Mainboard mit dieser guten Ausstattung sehe ich absolut keinen Bedarf mehr, für zusätzliche Steckplätze, die höchstwahrscheinlich immer ungenutzt und leer bleiben werden, mehr Geld auszugeben. Die Zeiten, in denen man für brauchbaren Klang zwingend einen Slot opfern musste (erinnert sich außer mir noch jemand an den SoundBlaster16 und die stundenlangen Versuche, mittels HIGHMEM und geänderter Lade-Reihenfolge noch ein paar KB mehr freien Speicher im MS-DOS-Boot-Prozess heraus zu kitzeln?) sind glücklicherweise vorbei. Eine fast endlose Reihe von Geräten kann heutzutage mittels Bluetooth oder USB angeschlossen werden, andere finden glücklicherweise im Netzwerk einen Anschluss und stehen dann möglicherweise sogar mehreren Systemen zur Verfügung. Mit dieser Platine ist man da wirklich wunschlos glücklich!

Dem aufmerksamen Leser ist sicher aufgefallen, dass dieses Board KEIN PCIe 5.0 bietet und auch NUR DDR4-Speicher unterstützt. Beides kann als Einschränkung gesehen werden, ich sehe es aber als Stärke und konsequenten Schritt hin zu einem Design mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis. Persönlich möchte ich mir DDR5-RAM in bevorzugter Menge aktuell nicht leisten. Lieber investiere ich in 32GB DDR4, als mir nur einen 8GB-DDR5-Riegel zu kaufen und auf eine Erweiterungsmöglichkeit in der Zukunft zu hoffen und mir bis dahin den Zugang zu den Vorteilen von Dual-Channel zu verwehren. Ganz ähnlich verhält es sich für mich mit den SSDs: Selbst der Start des Betriebssystems wird nicht mehr spürbar beschleunigt, wenn von einer (bereits sehr schnellen) SSD mit PCIe 4.0 auf eine mit (noch schnellerem) PCIe 5.0 aufgerüstet wird. Die Enthusiasten, die sich diese Sprünge leisten können, werden vermutlich auch keinen B660 Chipsatz in Erwägung ziehen. Und mal ganz ehrlich: Bis Grafikkarten auf den Markt kommen und auch noch bezahlbar sind, bei denen die Anbindung per PCIe 4.0x16 sich als bottleneck erweist, könnte auch der Sockel 1700 schon wieder allmählich aus der Mode gekommen sein. Hoffentlich täusche ich mich mit meiner Einschätzung, und wir alle erleben in den nächsten Wochen einen rapiden Preisverfall und zusätzlich die Ankündigung neuer Produkte mit ungeahntem Leistungsschub. (Träumen wird man ja noch dürfen, oder? Auch wenn die jüngste Vorstellung der Radeon 6500 in eine gänzlich andere Richtung weist.)

Ich bin von dem Design und dem Funktionsumfang des Boards begeistert und gespannt, wie die Performance des MSI MAG B660M MORTAR WIFI im direkten Vergleich zu den in der Regel nochmals teureren Z690-Boards ausfällt. Bedingt durch DDR5 können diese in einzelnen Benchmarks besser dastehen. Diese Ergebnisse werde ich aber stets vor dem Hintergrund von Preis/Leistung sehen, und hier ist dieses Mainboard für mich gegenwärtig ganz weit vorne mit dabei.
Zum Abschluss non ein kleines Rechenexempel: Die Kombination des MSI MAG B660M MORTAR WIFI mit einem Intel i5-12400F (ca. 390€) ist aktuell günstiger als beispielsweise ein ASUS PRIME B550M-A (WI-FI) mit einem AMD Ryzen5-5600X (ca. 410€) und schlägt diesen in einer Reihe von Benchmarks. Damit ist es Intel mit den 12th-Gen Core-Prozessoren und den zugehörigen Chipsätzen gelungen, wieder zu AMD aufzuholen und sogar vorbeizuziehen.

Fazit: Mein neues MSI MAG B660M MORTAR WIFI von Mindfactory punktet im MSI MAG B660M MORTAR WIFI Test durch eine sehr stabile Spannungsversorgung und zuverlässige Kühlung. Die Schnittstellen für PCIe Gen4 x 16 und 2x M2 sind direkt an die CPU oder über den B660 und damit mit maximal möglicher Geschwindigkeit angebunden. In Verbindung mit 2.5 Gb/s LAN, WIFI 6, ALC 1200 Sound und den vielen USB-Anschlüssen bleiben keine Wünsche offen. Das Board stellt eine super Basis (guter Preis, viele Features) für den Sockel 1700 in Verbindung mit DDR4 und Speicher-OC dar.

Chapeu! Intel!
Chapeu! MSI!
Chapeu! Mindfactory!
Salut, Simon!
    
  
5 5
     am 11.02.2022
Produkttester
Alter, damit hätte ich nicht gerechnet!

Erstmal vielen Dank an Mindfactory und MSI für das Testers-Keepers Gewinnspiel. Ich habe mich sehr über den Gewinn gefreut. Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt hatte, musste ich feststellen, dass ich keine passende CPU zum Testen zur Verfügung hatte. Ich entschied mich, eine verhältnismäßig günstige Intel i5 12400f CPU und 16 GB RAM zu kaufen und den Rechner im Büro für den Testaufbau zu nutzen.

Zubehör

Das MSI MAG B660m Mortar Wifi DDR4 kommt mit dem nötigsten Zubehör. Neben der Schnellanleitung sowie der dem Benutzerhandbuch liegen der Packung kleine Montageschrauben oder -Bolzen für den Einbau der M.2 SSD Festplatten bei. Zwei hochwertige SATA-Kabel und Aufkleber für das individuelle Gestalten des Mainboards beim Case Modding.

Vorbereitungen und Montage

Die Montage gestaltete sich problemlos. Alle Komponenten sind gut zugänglich und ließen sich problemlos anschließen. Einzig die vier SATA-Slots am rechten Rand des Mainboards, in der Anleitung als A, B, 5 und 6 bezeichnet, waren anhand der Beschriftung auf dem Mainboard nicht zuzuordnen. Auch für die Belegung der Anschlüsse für HDD-LED, Power-LED, Reset-Switch und Power-Switch musste ich zur Anleitung greifen. Das war bei anderen Mainboards schon besser gelöst.
Beim Einsetzen des RAM-Riegels war ich wegen der nur einseitig vorhandenen Sicherungsclips auch etwas skeptisch. Der RAM ließ sich hier schräg einsetzen, ohne dass man ein haptisches Feedback bekam, welches einen passenden Sitz bestätigte. Hier wäre ich eher beim Clipsystem auf beiden Seiten. Das Mainboard ist genügsam und gibt sich bei der Stromversorgung auch mit dem Vierpolstecker meines alten Netzteils zufrieden. Dickes Plus! Weil das Mainboard über eine eigene WLAN-Netzwerkkarte verfügt, ging meine PCI-Karte in den Ruhestand. Sehr schön, mehr Platz im alten Gehäuse!
Wenn man sein Mainboard bei MSI Registrieren möchte, benötigt man neben der Seriennummer noch einen dreistelligen Code, welcher sich auf demselben Aufkleber wie die Seriennummer auf der Rückseite des Mainboards befindet. Klug ist, wer sich diesen vor der Montage notiert.
Nach der Montage startete das System mit einer kurzen Meldung, dass der RAM nicht im optimierten Slot eingesetzt wurde. Dies habe ich nach dem nächsten Neustart korrigiert.
Leider wurden einige Komponenten, zum Beispiel die OnBoard-WiFi-Netzwerkkarte nicht automatisch mit Treiber versorgt. Für eine erste Installation benötigte ich also die beiliegende Treiber-DVD, um die fehlenden Treiber zu ergänzen. Anschließend war es möglich, die entsprechenden Treiberupdates und BIOS-Dateien herunterzuladen.
Das BIOS ist ein entsprechend modernes BIOS mit Mausunterstützung und Flash-Tool. Ich konnte die entsprechende Update Datei einfach auf eine der SSD-Festplatten speichern und benötigte kein zusätzliches Speichermedium. Im BIOS war es erforderlich, den RAM auf die Taktfrequenz 3200 MHz einzustellen, was mit dem Automatic-Performance-Modus kein Problem war.
Das System wurde nicht neu aufgesetzt, sondern so belassen, wie es zuvor auf meinem Office-PC installiert war. Nach den Einstellungen im BIOS startete das System problemlos. Und war für den Praxistest bereit. Das Testsetup besteht aus folgenden Komponenten:

MSI MAG B660M MORTAR WIFI DDR4
Intel i5 12400f 2,5 GHz mit Boxed Kühler
16GB GSkill DDR4 RAM CL16-18-18-38 3200 MHz
MSI Geforce GTX 660 Ti
LG BN 650Y 1920x1080 (60Hz)
EIZO S220 1680x1050 (60Hz)
Patriot SSD 120 GB (zwei Stück)
550W Netzteil
WIN 10 Professional

Testablauf

An meinen Office-PC stelle ich keine besonders hohen Ansprüche. Wichtig sind hier die Bootgeschwindigkeit, Systemstabilität, Speicherkapazität und Lüfterlautstärke, in dieser Reihenfolge. Insbesondere der letzte Punkt hat sich durch die Leistungssteigerung extrem verbessert. Nach dem Einschalten musste ich mehrfach kontrollieren, ob das System wirklich gestartet wurde.

Bootvorgang

Nachdem die neuen Komponenten, welche sich auf dem Mainboard befinden, durch das System erkannt und installiert waren, benötigte das System für die Zeit vom Booten bis zum Login-Bildschirm circa 10 Sekunden. Dank der verbauten SSD-Platten war dies auch vorher schon etwa die Zeitspanne, welche das System benötigte. Hier war bestenfalls eine geringe Verbesserung festzustellen. Nach dem Login jedoch zeigte sich der Performance-Boost deutlich. Während Windows 10 bisher einige Sekunden benötigte, um alle Hintergrundprogramme zu laden und vollständig bereit zu sein, war das Betriebssystem jetzt annähernd sofort voll nutzbar. Dabei blieb der Basistakt der CPU bei 2,5 GHz tiefenentspannt und der Lüfter entsprechend leise.

Regelbetrieb

Office-Programme, sowie Datei-Explorer, Browser und andere Software bringen das System nun nicht mehr aus der Ruhe. Alle Fenster öffnen sich schnell und flüssig, paralleles Arbeiten in verschiedenen Programmen, Streaming und Surfen stellen kein Problem dar. Im Vergleich zu dem alten 6-Kern System von AMD, welches auch bereits mit 16 Gigabyte RAM betrieben wurde, ergaben sich nun keine Leistungseinbußen mehr. Google Chrome oder Thunderbird, welche sich gerne mal als leistungshungrig im Task-Manager darstellen, bringen sich und andere Programme nicht mehr in Verlegenheit. Das Mainboard ist offensichtlich gut auf das Betriebssystem abgestimmt und die Last wird gleichmäßig auf alle sechs physischen und sechs virtuellen Kerne verteilt. Dadurch bleibt das System weiterhin schön leise.

Alle diese Eigenschaften, mit Ausnahme der Geräuschentwicklung, hatte mein Office-System auch vorher schon weitestgehend erfüllt. Daher wollte ich zum Vergleich dann doch auch das Gaming heranziehen.

Gaming-Betrieb

Ja, ich bin "alt" und zocke noch CS:GO. Aber hier lässt sich die Leistungsverbesserung wirklich deutlich ablesen. Ließ sich das Spiel bei gleichen oder zumindest ähnlichen Voraussetzungen, 16 Gigabyte RAM, Grafikkarte und CPU nur im Vollbildmodus mit einigermaßen erträglichen 40-60 FPS spielen, klotzte das Spiel nun direkt mit 300+ FPS. Selbst nach dem Hochschrauben aller Grafikeinstellungen auf das Maximum blieben diese bestehen. Nach der Änderung auf Vollbildfenster gab es dann deutliche Einschränkungen | 120-140 FPS bei 1920x1080 Pixel. Na, da will ich mich mal nicht beschweren. Jetzt ist es möglich, aus dem Spielfenster in ein anderes Fenster z.B. einen Browser mit YouTube zu wechseln, ohne dass das Spielfenster minimiert wird. Auch wirken sich andere geöffnete Programme nicht mehr auf den Spielfluss aus.

Fazit:

Das MSI MAG B660m Mortar WiFi DDR4 ist ein recht kompakt daherkommendes Mainboard, welches sich auch in kleineren Gehäusen gut verbauen lässt. Die OnBoard-Komponenten lassen zusätzliche Karten überflüssig werden und im Speziellen im Office-Betrieb kann mit der OnBoard-Grafik sicher gut und ausreichend gearbeitet werden. Die bei der Montage genannten Widrigkeiten beim Clipsystem der RAM-Riegel und der Beschriftung der Steckplätze auf dem Mainboard sind nur ein kleines, zu verschmerzendes Manko. Das Board kann leistungsstarke aktuelle Prozessoren aufnehmen und ließe sich somit auch zu einem Gaming-Monster ausstatten. Jedoch wäre dann je nach Dimension der Grafikkarte gegebenenfalls immer ein Ausbau dieser notwendig, wenn man an die direkt unter dem PCI-e-Slot liegenden M.2 SSD-Slots heran möchte. Dafür ist es, wie gesagt, schön kompakt. Ich bin mit meinem Mix aus Office-System mit Gaming-Option sehr zufrieden und kann dem Mainboard definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen.
Nochmals Danke an Mindfactory!
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5 5
     am 28.09.2022
Verifizierter Kauf
Ich habe nach einem guten Board für mein i7-12700 gesucht.

Wichtig waren mir viele USB-Steckplätze, PCIe 4.0 M2, WiFi 6, gute interne Anschlüsse und gewollt DDR4.
Pluspunkte sind auch das integrierte IO-shield und die ARGB header.

Dieses Board erfüllt das alles und bin sehr zufrieden damit. Auch unterschiedliche Review geguckt und dieses board hat immer gut abgeschnitten. VRMs haben einen Heatspreader, PL1 und PL2 Anpassungen über das Bios, etc

MSI hätte PCIe 5.0 für die Graka verbauen können, aber ehrlich gesagt wird der 3.0 Standard aktuell noch nicht mal komplett ausgenutzt, also egal.

Die silberne Optik sieht man bei mir kaum, da es eh hinter der Grafikkarte oder meinem BQ Dark Rock Pro 4 ist.
Kann das MB guten Gewissens weiter empfehlen.
    
  
5 5
     am 28.09.2022
Verifizierter Kauf
- das Mainboard kann Wifi6 und Bluetooth 5.2
- es besitzt Kühlkörper für SSDs
- besitzt viele Schnittstellen
- hat eine gute Spannungsversorgung
- ausgezeichnete VRM und VRMs Kühlung, bei der selbst nach längerem anspruchsvollem Betrieb die CPU nicht zu warm wird
- zwei kleine Schraubendreher (jeweils Kreuz- und Schlitzschraubendreher) sind zum problemlosen Einbauen mitgeliefert

Alles in allem kann man sagen, dass man meiner Meinung nach für das Geld ein ausgezeichnetes Mainboard bekommt, das einen nicht enttäuschen wird.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 17.08.2022
Verifizierter Kauf
Tolles Board für ein mATX Build. Betreibe das Board zusammen mit einem 12700 non K und 2x16gb G.Skill Ripjaws 3200cl16 und es läuft einwandfrei. Anschlüsse genug vorhanden.

Bin bis jetzt sehr zufrieden. MSI macht seit ein paar Jahren im Bereich Mainboards echt vieles richtig.
    
  
5 5
     am 25.07.2022
Verifizierter Kauf
So wünscht man sich das, eingebaut und alle Komponenten werden im BIOS erkannt und der PC bootete ohne Probleme.
Auch das Update vom BIOS lief reibungslos durch.
    
  
5 5
     am 10.06.2022
Verifizierter Kauf
Super Mainboard mit exzellentem Funktionsumfang. Ich nutze das Board in Kombination mit einem i7 12700 und 32 GB G.SKILL Ripjaws V RAM. Als Kühler verwende ich einen be.Quiet Dark Rock Pro 4. Die Installation von CPU, RAM und CPU Kühler gestaltet sich unproblematisch, wobei der RAM vor dem Kühler installiert werden sollte. Außerdem ist aktuell ein m.2 Slot mit einer SSD belegt. Dank on-Board WiFI und gutem Audio Chipsatz kann ich mir die alten Erweiterungskarten in diesem Build sparen.

Die Positionierung der Header für System FAN 2 sowie Front-Panel USB 3 Type A und Type C sind leider etwas ungünstig, das scheint jedoch bei nahezu allen aktuellen ein Problem zu sein.

Ansonsten kann ich das Mainboard zum aktuellen Zeitpunkt weiterempfehlen.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 15.05.2022
Verifizierter Kauf
Ich habe ein B660-Board mit integriertem WIFI und Bluetooth gesucht und mich aufgrund von Empfehlungen in einschlägigen Hardware-Foren für dieses hier entschieden. Die neuen B660-Boards an sich sind zwar nicht ganz günstig, das P/L-Verhältnis ist hier mMn. dennoch stimmig.

Positiv hervorzuheben:
+ die Verarbeitung macht allgemein einen sehr hochwertigen Eindruck, ausreichende Kühlung vorgesehen & gute Ausstattung/Zubehör
+ gutes & überdachtes Angebot an Anschlüssen und eine sinnvolle (!) Anordnung
+ gute Kompatibilität, bei mir liefen alle Komponenten direkt ohne weiteres Zutun einwandfrei
+ die Optik ist gefällig und lässt quasi alle Optionen offen: Man könnte ein paar RGB-Komponenten verbauen oder es eher schlicht halten; ich denke das Board würde mit seinem relativ unaufdringlichen Design zu beidem passen
+ Langzeiterfahrungen kann ich an dieser Stelle natürlich noch nicht liefern, aber bisher habe ich beim Benchmarken noch keine Abstürze oder Freezes zu vermelden | das Board tut also seinen Teil :)

Einen wirklich negativen Punkt gibt es allerdings und dafür ziehe ich auch einen Stern ab:
- der sog. "Washer-Mod" für den LGA1700-Sockel ist meiner Erfahrung nach definitiv empfehlenswert. Ich konnte mit 0,8mm Spacern unter dem ILM nochmal ca. -7 °C am CPU rausholen. An einem neuen (und vergleichsweise hochpreisigen) Produkt sollten solche Basteleien eigentlich nicht nötig sein. Die Schuld trifft hier allerdings nicht alleine den Board-Hersteller, sondern auch die Vorgaben zum Anpressdruck auf dem LGA1700-Sockel und das IHS-Design der Prozessoren
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 09.05.2022
Verifizierter Kauf
Zunächst lässt sich sagen, dass ich mit der Auswahl dieses Mainboards äußerst zufrieden bin.

Auf der Suche nach einem Mainboard mit 1700 Sockel für die 12te Intel-Generation war es mir neben den technischen Spezifikationen auch wichtig, dass sich das Mainboard optisch gut in das Gesamtbild des neuen
Computers einfügt. Da das Ziel ein cleaner weiß/silbener Build in in einem weißen Gehäuse gewesen ist, stellte das MSI B660M MORTAR WIFI DDR 4 letztendlich die perfekte Wahl für mein Vorhaben dar.

Das Zusammenspiel aus der Optik/Verarbeitung und der Funktionalität, die sich gerade in der Preisklasse mehr als sehen lassen kann, stimmt bei diesem Mainboard einfach überein.

Kombiniert habe ich das Mainboard mit dem intel i5 12600K (12te gen).



Postiv (+) gefällt mir dabei vor allem:

(+) Passend für die 12te Intel-Generation
(+) MATX-Formfaktor
(+) Ausreichende Anzahl an Anschlüssen auf dem MB und gut getroffene Wahl der Anschlüsse auf der Back i/o (z.B auch der optische Ausgang ist für meinen Fall sehr nützlich)
(+) Hervorragende Verarbeitung für diese Preisklasse (insbes. die Kühlkörper)
(+) Schlichte und sehr ansprechende Optik
(+) Zwei M.2 SSD Slots
(+)Vier DDR4 DIMM Slots für bis zu 128 GB RAM mit einer Taktrate von bis zu 4800 MHz

(+) Wifi 6 und Bluetooth 5.2 bei Bedarf auch mit an Bord



Negativ:

(-) Mainboard besitzt selbst kein RGB (sehr subjektive Geschmacksfrage!)
In meinem Fall hätte dem fertigen Build ein kleiner Farbtupfer zumindest auf dem MSI Logo sicher gut gestanden.
Aber dies ist wie gesagt sehr subjektiv und tat meiner Auswahl letztendlich keinen Abbruch.

(-)Kein Bios-Flash Button vorhanden

(-) Kein Overclocking möglich (kam in meinem Fall aber sowieso nicht in Frage)



Insgesamt stellt das Mainboard im Gesamtpaket eine sehr gute Wahl dar, wenn man auf der Suche nach einem MATX Board mit 1700 Sockel ist. Man bekommt für den Preis eine sehr gute Verarbeitung und tolle features geboten. In diesem Sinne würde ich das Mainboard definitiv weiterempfehlen.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Auswahl.
    
  
5 5
     am 07.05.2022
Verifizierter Kauf
Das MSI Mag Mortar B660 Mainboard in der DDR4 Version ist ein modernes und dank keinem RGB sehr wertig wirkendes Board.
Sowohl das integrierte WI-FI als auch das Bluetooth Modul laufen schnell und ohne Probleme.
Die bereits vorinstallierte I/O Blende ist gut produziert und passt gut zu einem eher hellen Gehäuse.
Das Board kommt mit massiven VRM Kühlern daher, welche in diesem Formfaktor wirklich erstaunlich sind.

Negativ ist mir nur der extrem eng bemessene ATX-Anschluss aufgefallen, an welchem ich beinah eine Stunde verbracht habe um das Kabel wieder heraus zu bekommen.
Ob dies bei allen Boards so ist oder nur in Verbindung mit meinem Netzteil, ist mir leider nicht bekannt.


Es ist das erste Mainboard mit dem ich einen PC selber gebaut habe und würde es auch jedem weiterempfehlen, der sich eine Intel CPU der 12. Generation zu nutze machen will.
    
  
5 5
     am 22.04.2022
Verifizierter Kauf
Wie mehrere Vergleichstests zeigen, dass wohl beste B660(M) Board. Kann ich so nur bestätigen und hübsch aussehen tut es auch.
Wer aber keinen USB-C Anschluss auf der Rückseite benötigt, hat hier auch gute günstigere Alternativen. Z.B. von MSI selber das B660M-Pro.
    
  
5 5
     am 10.04.2022
Verifizierter Kauf
Das Board kam schnell und ohne Beschädigungen an und hat perfekt gepasst und das Farbschema ist Atemberaubend dem hinzu ist die Performance ausgesprochen gut .
    
  
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