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Endorfy Navis F240 All-in-One

Artikelnummer 9081354

EAN 5903018665887    SKU EY3B001

Endorfy Navis F240 All-in-One

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über 600 verkauft
Beobachter: 22

Artikelbeschreibung

Seit dem 23.12.2022 im Sortiment

Endorfy Navis F240 ist ein effizientes All-in-One CPU-Kühlsystem, das in Zusammenarbeit mit Synergy Cooling entwickelt wurde.

Sein Herzstück ist eine leise Pumpe im CPU Block mit Keramiklager und PWM Drehzahlregelung. Endorfy hat sie mit einem 240-mm-Radiator und zwei vorinstallierten Fluctus 120 PWM-Lüfter vereint.

Dieser kompakte AIO-Kühler passt in die meisten Standardgehäuse und der CPU Block ist mit allen gängigen AMD- und Intel-Sockeln kompatibel.
Um es einfacher auszudrücken - wenn Sie bewährte Lösungen mögen die höchste Kühleffizienz bieten, werden Sie mit der Navis F240 viel Freude haben.

Die leise Seite der Macht

Navis F240 wurde in Zusammenarbeit mit Synergy Cooling entwickelt - eine Combo die nie enttäuscht.
Der Luftstrom durch den Radiator wird von zwei 120-mm-Lüftern aus der preisgekrönten Fluctus-Serie erzeugt. Die Lüfterblätter wurden so geformt, dass sie den dicht gerippten Radiator bestmöglich durchlüften. Endorfy nennt sie liebevoll Huginn und
Muninn, denn sie gleiten mit der Geschwindigkeit von Odins Raben und halten Ihren Computer kühl.
Zudem haben die Lüfterblätter gezackte Kanten, wodurch die Laufgeräusche weniger hörbar und weniger störend sind.

Willkommen auf der leisen Seite der Macht.

Einer der Besten seiner Klasse

Endorfy will nicht um den heißen Brei herumreden - die Kühlleistung der Navis F240 gehört zu den Besten in seiner Klasse. Sie können stundenlang spielen, chatten und arbeiten und Ihr Computer reagiert auf Ihre Befehle ohne Stottern oder unerwartete Verlangsamungen.

Dies ist dem speziell entwickelten asymmetrischen Wasserblock zu verdanken der die Wärme vom Prozessor absorbiert. Endorfy hat ihn mit einer keramischen Lagerpumpe kombiniert die durch ein PWM Signal gesteuert wird. Das bedeutet, dass die Pumpe ihre Drehzahl (zwischen 1600 und 2600 RPM)
zusammen mit der Geschwindigkeit der Lüfter anpasst.

Die Kühlflüssigkeit im Navis F240 wird durch einen Radiator mit zwei Lüftern geleitet, der speziell
für Endorfys größten Stolz - die Fluctus-Lüfter - entwickelt wurde. Ihre Freunde werden nicht an einer
solchen Kombination vorbeigehen, ohne von Neid geplagt zu werden.

Willkommen im Ordnungsdschungel!

Sie können die Navis F240 in jeder beliebigen Position in Ihr Gehäuse einbauen - je nachdem, wie es
Ihnen am besten gefällt.
Dieser mächtige kleine Kühler passt in die meisten PC-Gehäuse, sogar in kleine Form faktor-Gehäuse.

Die Installation ist, dank eines einfachen Montagesystems und langer und flexibler
Schläuche, ein Kinderspiel. Die Schläuche sind im Inneren gegen Knicken verstärkt und mit einer Länge von 39 cm lang genug um den Radiator überall im Gehäuse zu verbauen.

Nicht gruselige Nudelpaste

Mit der Navis F240 AiO erhalten Sie eine Tube der effizienten und leicht aufzutragenden Pactum PT-3
Wärmeleitpaste, mit der Sie auch für mehrere Anwendungen versorgt sein werden.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: Navis F240
Typ: All-in-One
Sockel: 1150, 1151, 1155, 1156, 1200, 1700, 2011, 2011-3, 2066, AM4, AM5
Anschlüsse: Fan 4 Pin

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 20.03.2023
Produkttester
WÄRMELEITPASTE NICHT VERGESSEN!

TLDR/Fazit:
Endorfy bietet hier eine technisch gute AIO-Wasserkühlung, deren PWM-Pumpe und -Lüfter bis ca. 70% Last schön leise arbeiten und für die meisten aktuellen Mittelklasse-CPUs zur Kühlung ausreicht und das zu einem attraktiven Preis von ca. 85¤. Allerdings muss vor allem bei der Bedienungsanleitung nachgebessert werden.

Kurze Info zu Endorfy:
Nach meinem aktuellen Verständnis ist Endorfy eine neue Marke des polnischen Online-Händlers cooling.pl, zu dem auch Marken wie SilentiumPC und SPC Gear gehören. Endorfy soll nun als neue Marke deren Produkte auf den globalen Markt bringen.

Zubehör und Verpackung:
+ Sehr simple Verpackung, aber sicher verpackt.
+ Mitgelieferte Wärmeleitpaste reicht für mindestens drei Applikationen.
(+) Wegen einer Frage habe ich den Support (auf Englisch) kontaktiert. Ich habe eine schnelle Antwort bekommen mit hilfreichen Tipps, die nichts direkt mit dem Produkt zu tun hatten, aber zur Lösung meines Problems geführt haben.
- Das Auftragen der Wärmeleitpaste wird nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt oder überhaupt angedeutet! Die Abbildungen mit der CPU zeigen sogar, dass dort keine Wärmeleitpaste aufgetragen ist, während der Kühler montiert wird. Unerfahrene PC-Bauer können dies besonders leicht vergessen und wundern sich anschließend über die schlechten Temperaturen.
- Wie bei allen getesteten Endorfy Produkten gibt es keine ausführliche Bedienungsanleitung. Die Darstellungen helfen nur bedingt und die Beschriftungen darin sind zu klein, um sie einfach lesen zu können. Eine klare, sichtbare Unterscheidung zwischen den Schrauben für die unterschiedlichen Sockel findet nicht statt, das muss man einfach selbst ausprobieren.

[Nach etwas Recherche findet man auf der Website der Marke SilentiumPC die baugleiche AIO (SilentiumPC Navis F240/SPC330) mit besserer Anleitung und sogar Tutorial-Videos zur Montage. Da Endorfy anscheinend die gleichen Produkte unter anderem Logo vertreibt, frage ich mich, warum man für die Anleitung nicht auch nur das Logo geändert hat und die bessere Anleitung mitliefert. So wirkt es nur nach einer schlecht kopierten Hausaufgabe, die nach der Hälfte abgebrochen und dann einfach abgegeben wurde.]

Verarbeitung und Qualität:
+ Generell gute Verarbeitung ohne scharfen Kanten oder optische Mängel.
+ PWM-Lüfter und -Pumpe
+ Es wird kein Y-Splitter benötigt, die Lüfter sind bereits verbunden
- Leider war die Kontaktplatte aus Kupfer schon zerkratzt, fast als hätte jemand den Kühler ohne CPU montiert und auf dessen Halterung gepresst.
- Die Kabelorientierung passt nicht mit der Bedienungsanleitung zusammen. Würde man der Bedienungsanleitung genau folgen, müsste man female auf female Stecker stecken. Der richtige Stecker befindet sich bei mir am anderen Ende der AIO

Kühlleistung und Lautstärke:
+ Im Idle Betrieb sind die Lüfter sehr leise, ab 1000 rpm gut hörbar und ab 1700 rpm laut.
+ Die Pumpe ist erstaunlich leise, bis 70% PWM praktisch nicht hörbar. Auch bei 100% nicht unangenehm laut, aber mit einem hohen Sirren. in meinem Test konnte ich nur einen kleinen Unterschied in der Kühlleistung zwischen 70% und 100% feststellen.
+/- Wenn man die Lüfterkurve anpasst, kann man die CPU-Lüfter die meiste Zeit leise halten.
+/- Meinen AMD Ryzen 7 7700X mit Standardeinstellungen kann der Kühler gerade so unter Kontrolle halten. So sieht man im Idle-Betrieb und einfachem Gaming 40-60 °C, ohne dass die Lüfter laut werden (nach Lüfterkurven-Tuning). Unter Volllast (Handbreak) drehen die Lüfter auf 100% und die CPU pendelt sich zwischen 93 und 95 Grad Celsius ein. Dabei zieht die CPU ca. 145 W und ist damit am Leistungslimit und zu 94% am Temperaturlimit.
- Die Lüfter schaffen es nur schwer, Luft durch den Radiator und Staubfilter zu pusten. Eventuell könnte man Druck-optimierte Lüfter testen und schauen, ob das Airflow und Kühlleistung verbessert.

[Nach der Aktivierung von PBO, undervolting und reduzieren der Leistung auf max. 100 W bleiben die Lüfter schön leise und die CPU wird max. 70°C warm, ohne viel Rechenleistung zu verlieren (~3-5%). Kann ich sehr empfehlen, ist aber mit gewissen Risiken verbunden und möglicherweise wird das nicht von jedem Motherboard unterstützt.]
    
  
5 5
     am 18.03.2023
Produkttester
Mir wurde diese AiO freundlicherweise im Rahmen der Testers and Keepers-Aktion zur Verfügung gestellt. Deshalb geht erstmal ein dickes Dankeschön für diese Aktion an Mindfactory raus!

Die Wasserkühlung kam, wie immer, super gepolstert verpackt und schnell an. Beim Auspacken merkt man schon, dass sie etwas massiver und wertiger als einige andere gebaut ist. Scharfe Kanten oder Verarbeitungsfehler habe ich keine gefunden. Auch ist beim Radiator sowie der Pumpe alles top gewesen. Ich habe in Bezug auf AiOs eine recht schmerzhafte Vergangenheit, in der mir immer wieder mal RGB-Beleuchtungen, Pumpen oder Lüfter nach wenigen Wochen Betrieb ausgefallen sind oder ein Radiator durch oxidierte Innenteile verstopft wurde. Die F240 hat nun mittlerweile ca. 3 Wochen auf dem Buckel und hat damit in etwa die Zeit überstanden, wo ich bei anderen Marken schonmal Ausfälle hatte.

Während dieser Zeit habe ich diverse aktuelle Games gespielt, 4k Videos mit Adobe Premiere bearbeitet sowie exportiert und einige Benchmarks laufen lassen.

Testsystem:
- CPU i5 12600k
- Graka: RTX 3070 8GB
- Wasserkühlng: Endorfy Navis F240
- Mainboard: ASUS TUF Z690
- RAM: 32GB DDR4 3600Mhz
- Netzteil: Endorfy Supremo FM5 Gold 750W
- Gehäuse: Endorfy Signum 300 ARGB

Die Temperaturen waren unter Volllast immer etwa bei 75°C CPU und 56°C GPU und halten somit recht gut mit dem vorher installieren BeQuiet Dark Rock mit. Neben dem schnellen Wärmetransport durch die Wakü, kommen noch das großflächige Mesh vom Gehäuse sowie die 4 vorinstallierten Lüfter der Temperatur zu gute. Genauso wie beim Gehäuse und beim Netzteil, waren auch bei der F240 die Lüfter überraschend leise. Ich bin normalerweise eher billige und ratternde Lüfter bei AiOs gewohnt. Habt ihr euch schonmal gefragt, ob man den Radiator lieber vorne(intake) oder oben(exhaust) im Gehäuse installieren sollte? Ich habs ausprobiert und das Ergebnis ist: Es ist egal! Ich hatte bei beiden Varianten die gleichen Durchschnittstemperaturen. Ansonsten ist noch anzumerken, dass man die Pumpe kaum hört. Man hört sie nur, wenn man nahe mit dem Ohr rangeht, was man im Alltag ja eigentlich nie macht.
    
  
4 5
     am 17.03.2023
Produkttester
Vorab: Die Wasserkühlung wurde mir als Teil des Endorfy-Testpakets im Rahmen der Testers & Keepers-Aktion von Mindfactory bereitgestellt - vielen Dank dafür! Es lohnt sich immer, einen Blick in die Rubrik "Aktionen" zu werfen.

Verpackung/Inhalt:
Die Endorfy Navis F240 Wasserkühlung kommt - wie alle der 3 Produkte des Testpakets - in einer recht neutralen braunen Verpackung. Auf der Verpackung sind technische Daten, Lieferumfang und Produkteigenschaften abgebildet, man sieht also alles Wichtige schon bevor man das Produkt auspackt. Die Wasserkühlung an sich ist durch eine Art Eierkarton-Material vor Stößen geschützt und zusätzlich in Plastik verpackt.

Design:
Die Endorfy Navis F240 hat ein wirklich schlichtes Design. Schwarzer Radiator, schwarze Schläuche, zwei schwarze Fluctus 120 PWM Lüfter und ein schwarzer, würfelförmiger Pumpenkopf, auf dem das Endorfy Logo abgebildet ist. Besonders hervorzuheben sind die bei Endorfy die gezackten Rotorblätter der Fluctus 120 PWM Lüfter, die man natürlich nur im ausgeschalteten Zustand erkennen kann.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung der Endorfy Navis F240 ist im groben und ganzen okay. Es gibt keine scharfen Kanten oder sonstige produktionsbedingte Rückstände. Weniger schön finde ich die Gummipuffer an den Lüfterecken. Im festgeschraubten Zustand wölben sich die Ecken der Gummipuffer nach oben, da diese nicht wirklich fest oder qualitativ hochwertig sind. Die Schläuche sind leider doch starrer als manch andere, darauf komme ich aber im Punkt "Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten" zu sprechen.

Montage:
Die Montage hat sich in meinem Falle als eine Herausforderung dargestellt. Mit meinen Komponenten (Endorfy Signum 300 ARGB Gehäuse aus dem Produkttest, Asrock B550 Steel Legend, Corsair Vengeance RGB RT RAM) hat mich die Montage viel Lebenszeit gekostet, da nichts gepasst hat, wie es sollte. Die Wasserkühlung sollte eigentlich oben eingebaut werden, da an den anderen Stellen bereits Lüfter vormontiert waren. Als ich die Wasserkühlung eingebaut hatte, konnte ich den RAM nicht mehr aufs Mainboard stecken, da Radiator/Lüfter der Wasserkühlung über die RAM-Slots geragt sind. Daraufhin habe ich die Wasserkühlung mit Schläuchen nach unten in die Front gebaut, was jedoch wegen der Kürze und Starre der Schläuche nicht möglich war, da diese genau am PCI-E Slot vorbeigehen und den Einbau einer Grafikkarte erschweren bzw, verhindern. Die einzige Möglichkeit bei meiner Gehäuse-/Komponentenkombination war der Einbau in der Front mit Schläuchen nach oben.

Achtung: Nach der Montage der Abstandshalter am Mainboard bzw. an der Backplate, war meine Backplate noch leicht lose (ca. 1mm Spiel in jede Richtung). Nach einiger Recherche habe ich erfahren, dass das in manchen Fällen einfach so ist und erst durch die abschließende Montage des Pumpenkopfes richtig fest wird. Nach der Pumpenkopf-Montage gab es kein Spiel mehr und die Wasserkühlung saß fest auf dem Prozessor, das war also nicht weiter tragisch.

Leistung:
Die Endorfy Navis F240 hat genug Leistung, um einen Ryzen 5800X - der ja bekanntlich auch ein kleiner Hitzkopf ist trotz seinen 105W TDP - bei moderatem Betriebsgeräusch in einem guten Temperaturbereich zu bewegen. Nach der Installation habe ich im Bios gleich das "Silent"-Lüfterprofil ausgewählt, da das "Normal"-Lüfterprofil für meinen Geschmack doch etwas zu laut war.

Testszenario: Gehäuse mit geringem Airflow, ca. 20° Raumtemperatur, Desktopbetrieb, diverse geöffneten Programme, Browser Tabs, Installationen:
- "Normal"-Lüfterprofil: 23° im Idle, 50° unter Last
- "Silent"-Lüfterprofil: 28° im Idle, 61° unter Last

Die Temperaturen im "Normal"-Lüfterprofil sind wirklich spitze, allerdings sind die Lüfter bei dieser Umdrehungszahl bereits im Idle deutlich hörbar. Im "Silent"-Lüfterprofil sind die Lüfter im Idle kaum noch zu hören, unter Last werden sie dann doch etwas lauter. Hervorzuheben ist hier allerdings, dass es sich lediglich um ein lautes Rauschen bzw. einen lauten Luftzug handelt, nicht um unangenehme Betriebsgeräusche. Die Pumpe hört man meines Erachtens auch nur, wenn man mit dem Ohr nah an das Gehäuse geht. Im Gaming-Betrieb lag die CPU-Temperatur im "Silent"-Lüfterprofil meistens zwischen 50° und 65°, was ich ebenfalls sehr gut finde.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Die Endorfy Navis F240 ist aktuell für ca. 74€ im Angebot zu haben, was bezogen auf die Kühlleistung kein schlechter Preis ist. Nimmt man auch noch die Lautstärke hinzu, würde ich das Preis-/Leistungsverhältnis wieder ein klein wenig schlechter einordnen. Wenn man bedenkt, dass es vor einiger Zeit für diesen Preis auch eine Arctic Liquid Freezer II 240 zu kaufen gab, ist die Endorfy Navis F240 in diesem Punkt ein klarer Verlierer.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
Zur Haltbarkeit kann ich in diesem Test leider keine weiteren Angaben machen. Die Wasserkühlung lief bei mir ca. eine Woche ohne jegliche Probleme. Hier wird es definitiv interessant, wie die Ausfallquote nach ca. 2 Jahren aussieht.

Im Vergleich zur Arctic Liquid Freezer II 240, die ich selber verbaut hatte, kann die Endorfy Navis F240 nicht ganz mithalten. Die Kühlleistung ist definitiv ähnlich, auch im Design sind beide sehr ähnlich - wobei der Pumpenkopf der Arctic Wasserkühlung nicht jeden Geschmack trifft. Die allgemeine Verarbeitungsqualität, die Länge und Beschaffenheit der Schläuche, und die geringe Lautstärke der Arctic Wasserkühlung übertrifft in meinen Augen jedoch das Gegenstück von Endorfy. Dennoch bekommt man mit der Endorfy Navis F240 für aktuell ca. 74€ eine schicke Wasserkühlung, die es mit den meisten Prozessoren und Szenarien aufnehmen kann.

Für ein Budget-System kann ich die Wasserkühlung definitiv empfehlen.
    
  
5 5
     am 14.03.2023
Produkttester
Ich konnte im Rahmen eines Produkttests die Endorfy Navis F240 Wasserkühlung testen. Es handelt sich hierbei um eine All in One Wasserkühlung(AIO). Wichtig waren mir dabei: Optik, Temperaturen, Verarbeitung, Montage und das Preisleistungsverhältnis. Die AIO wird gut gepolstert in einem braunen Karton geliefert. Optisch geht Endorfy mit der AIO eher den schlichteren weg, sie ist schlicht in schwarz gehalten und verzichtet auf RGB Lüfter. Bei der Verarbeitung kann man nicht meckern, alles sitzt fest, man findet keine scharfen Kanten und die AIO fühlt sich generell sehr wertig an. Im Lieferumfang sind Zubehör für Intel und AMD Plattformen sowie Wärmeleitpaste enthalten. Man kann also direkt mit der Montage starten. Diese gestaltet sich trotz der sehr knappen Anleitung recht einfach. Auf Erklärungen und Beschreibungen der einzelnen Schritte verzichtet Endorfy in der Anleitung leider komplett. Nun zum wichtigsten Punkt, den Temperaturen. Mein System besteht aus folgenden Komponenten: Aorus B450M Mainboard mit Ryzen 7 3800X, 32GB 3200MHZ DDR4 RAM und einer RTX 3060. Getestet habe ich die Temperaturen, bei 24 Grad Raumtemperatur, in einem Cinebench R23 Test, mit der Thermal Grizzly Hydronaut Wärmeleitpaste. Ohne die NAVIS F240 kam ich nach 10 Minuten mit dem Stock Wraith Stealth AMD Kühler auf 86,7 Grad. Mit der AIO sind es mehr als 20 Grad weniger. Nach 10 Minuten R23 Test kam ich auf nur 65,8 Grad. Die zwei 120mmLüfter sind dabei dann natürlich gut hörbar. Im normalen Desktop und Office Betrieb schnurrt die AIO leise wie ein Kätzchen vor sich hin. Weder die Pumpe noch die Lüfter sind störend laut.
In einem kleinen Gehäuse in Kombination mit einem größeren Mainboard, wird die Montage der AIO im Deckel relativ knapp, da der Radiator recht groß ist. Das erklärt aber die gute Kühlleistung.
Das Einzige, was mich persönlich zwar nicht stört, aber definitiv ein negativ Punkt ist: Wenn die Lüfter voll aufdrehen, ist ein klackern bzw. leichtes rattern zu hören. Im ersten Moment dachte ich etwas ist nicht richtig fest oder ein Kabel kommt gegen die Lüfter, aber dies ist nicht der Fall. Das tritt aber wirklich nur bei sehr hoher Auslastung vom System auf. Da ich aber eh immer ein Headset auf habe, stellt das für mich kein Problem da.
Kurz und Knapp, der Schritt auf den Wasserkühlungsmarkt ist Endorfy mit der Navis F240 definitiv gelungen. Man erhält für vergleichsweise wenig Geld eine sehr solide All in One Wasserkühlung, die in meinen Augen hervorragende Ergebnisse erzielt. Klare Kaufempfehlung.

Der Versand erfolgte, wie gewohnt, super schnell.
    
  
4 5
     am 13.03.2023
Produkttester
Ich habe diese Wasserkühlung als Teil eines Tests kostenlos zugesendet bekommen. Dies verändert jedoch nicht meine Meinung zu diesem Produkt.

Ich habe in meinen einen PC schon eine Alphacool I Eisbaer LT 360 installiert gehabt und diese für diesen Test mit der Endorfy Navis F240 ersetzt. Auch wollte ich diese auf meinem Server Prozessor i7-4770 testen jedoch ging das nicht dem dem eigentlich unterstützten FCLGA1150 Sockel. Aus diesem Grund konnte ich nur den 5800X3D mit einem AM4 Sockel testen.
+ Die Endorfy Navis F240 war in der Lage einen AMD Ryzen 7 5800x3d ausreichend zu kühlen und dieser erreichte Durchnittstemperatur von etwa 70°C bei der Verwendung von Cinebench. Dies würde ich als einen sehr guter Wert ansehen, der zeigt, dass die Wasserkühlung in der Lage ist, auch hitzköpfige Prozessoren auch unter Last effektiv zu kühlen.
+ Ein weiterer positiver Aspekt der Endorfy Navis F240 ist die ausreichende Länge der Kabel und der Schläuche. Diese machen es leicht, die Wasserkühlung in nahezu jedem Gehäuse zu installieren.
+ Genügend Wärmeleitpaste für mehrere Installation ist enthalten
- Die Installation ist jedoch nicht ganz einfach, da die mitgelieferte Anleitung sehr dürftig ist. Es fehlen elementare Erklärungen zu den mitgelieferten Schrauben, welche man für welchen Sockel benutzen soll und welche nicht. Einige Schrauben passen möglicherweise sogar zu keinem der unterstützten Sockel. Dies macht die Installation etwas umständlich und führt zu eventuell zu Fehlern, welche ein Mainboard oder die CPU beschädigen können.
- Für den FCLGA1150 Sockel von Intel fehlen Muttern, bzw. eine schon festgeschweißte Mutter auf der Gegenplatte, entweder muss hier die Kompatibilität aus der Beschreibung gelöscht werden oder nachgebessert werden.
-Ein weiterer Nachteil der Endorfy Navis F240 ist die Starre der Schläuche. Diese sind nicht so flexibel wie bei anderen Wasserkühlungen und können daher zu Schwierigkeiten bei der Installation führen.
-Die mitgelieferten Schrauben für das Gehäuse etwas zu kurz.
Im Vergleich zur Alphacool I Eisbaer LT 360 ist die Endorfy Navis F240 performance-technisch etwas unterlegen und erzielt bei Cinebench einen Score von 400-450 Punkten weniger. Dies ist meiner Meinung nach ein Guter Wert, denn die Alphacool hat einen 360er Radiator. Die Lautstärke ist untereinander fast identisch und ich sehe mich nicht in der Lage hier einen Gewinner zu Kühren.
Zusammenfassend ist die Endorfy Navis F240 eine gute Wahl für Leute, die eine leise und effektive Kühlung suchen und ihren Standard Boxedkühler ersetzen wollen. Eine existierende Wasserkühlung würde ich jedoch eher nicht gegen die Endorfy Navis F240 tauschen. Das System bietet eine ausreichende Kühlleistung und die Länge der Kabel ist ausreichend, um eine einfache Installation zu ermöglichen. Was man auf jeden Fall bedenken sollte ist, dass die Anleitung sehr dürftig ist und wichtige Informationen fehlen, was zu einer höheren Fehlerrate bei der Installation führen kann, wenn man das zum ersten Mal macht. Auch muss man sich noch einmal genau informieren wenn man einen älteren Sockel hat, ob dieser auch wirklich unterstützt wird. Über die Starren Schläuche kann man jedoch getrost hinwegsehen. Insgesamt ist die Endorfy Navis F240 also eine gute Wahl für diejenigen, die auf der Suche nach einer leisen und effizienten Wasserkühlung sind.
    
  
5 5
     am 04.03.2023
Produkttester
Moin moin aus Nord Deutschland,
ich habe die Endorfy Navis F240 Wasserkühlung im Rahmen der Mindfactorys
Testers Keepers Programm erhalte. Hierfür bedanke ich mich herzlich, einer von
dem ausgewählten Tester sein zu dürfen.
Vorweg bis jetzt hatte ich immer nur Luftkühler für meine CPU verwendet.
Deswegen gibt es auch eine kleine Temperatur vergleich mit Luft und
Wasserkühlung.
Testsystem:
AMD Ryzen 7 5700X (nicht übertaktet)
MSI MPG B550 Gaming Plus AMD B550 So.AM4
32GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
1TB Samsung 980 Pro M.2 PCIe 4. 3D-NAND TLC
6GB Gigabyte GeForce RTX 2060 Windforce OC Aktiv PCIe 3.0 x16
Gehäuse Sharkoon s25w
Verwendete Wärmeleitpaste: Arctic MX-4
Getestet bei einer Raumtemperatur von 16,5°C
- Dark Rock4 Pro
" Idle: 30°C (Lüfter 30%)
" Volllast (Stresstest mit boost ~ 4,2Ghz 4 Stunden): 54°C (Lüfter 60%)
- Endorfy Navis F240 Oben (Abluft)
Idle:
" CPU-Temperatur 28~30°C (Lüfter Radiator 30%)
" CPU Sockel Temperatur 25~29°C
Volllast (Stresstest mit boost bis 4,2Ghz 4 Stunden):
" CPU-Temperatur 50°C (Lüfter Radiator 65%)
" CPU Sockel Temperatur 32-36°C
- Endorfy Navis F240 Front (Frischluft)
" Idle:
" CPU-Temperatur 25~26°C (Lüfter Radiator 30%)
" CPU Sockel Temperatur 21°C
Volllast (Stresstest mit boost bis 4,2Ghz 4 Stunden):
" CPU-Temperatur 47°C (Lüfter Radiator 54%)
" CPU Sockel Temperatur 30-34°C
Daraus ergibt sich für mich folgendes Fazit:
Wasserkühlung ist für die Kühlung der CPU besser geeignet.
In meinen Test konnte ich keine extremen Temperaturen erreichen, so dass die
Lüfter immer unter 65% blieben.
Daraus ergibt sich auch, dass ich für Overclocking gute Reserven habe, falls ich
wirklich irgendwann mal übertakten möchte.
Bei einem Aktuellen Preis von aufgerundet 85 Euro bekommt man eine Gute AIOWasserkühlung ohne RGB was mich Persönlich nicht stört und wen doch mal RGB
möchte, kann man die Lüfter austauschen, auf dem 240 Radiator.
Bei mir bleibt diese Jetzt und der Dark Rock 4 Pro wird als Reserve weggelegt.
    
  
2 5
     am 10.03.2024
Verifizierter Kauf
Lüfter defekt nach nur wenigen Monaten, Kühlleistung durchschnitt.
Lüfter/Lager klackern am Lüfter ist leider so laut, dass ein Betrieb nichtmehr weiter möglich ist.
Pumpen geräusche sehr gut (gering), Lüfter geräusche unter durschnitt also eher schlecht (relativ laut für den Luftdurchsatz).
    
  
5 5
     am 14.07.2023
Verifizierter Kauf
Funktioniert gut. Mit ein bischen Undervolting reicht es auch für meinen 13700k.
    
  
4 5
     am 20.03.2023
Produkttester
WÄRMELEITPASTE NICHT VERGESSEN!

TLDR/Fazit:
Endorfy bietet hier eine technisch gute AIO-Wasserkühlung, deren PWM-Pumpe und -Lüfter bis ca. 70% Last schön leise arbeiten und für die meisten aktuellen Mittelklasse-CPUs zur Kühlung ausreicht und das zu einem attraktiven Preis von ca. 85¤. Allerdings muss vor allem bei der Bedienungsanleitung nachgebessert werden.

Kurze Info zu Endorfy:
Nach meinem aktuellen Verständnis ist Endorfy eine neue Marke des polnischen Online-Händlers cooling.pl, zu dem auch Marken wie SilentiumPC und SPC Gear gehören. Endorfy soll nun als neue Marke deren Produkte auf den globalen Markt bringen.

Zubehör und Verpackung:
+ Sehr simple Verpackung, aber sicher verpackt.
+ Mitgelieferte Wärmeleitpaste reicht für mindestens drei Applikationen.
(+) Wegen einer Frage habe ich den Support (auf Englisch) kontaktiert. Ich habe eine schnelle Antwort bekommen mit hilfreichen Tipps, die nichts direkt mit dem Produkt zu tun hatten, aber zur Lösung meines Problems geführt haben.
- Das Auftragen der Wärmeleitpaste wird nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt oder überhaupt angedeutet! Die Abbildungen mit der CPU zeigen sogar, dass dort keine Wärmeleitpaste aufgetragen ist, während der Kühler montiert wird. Unerfahrene PC-Bauer können dies besonders leicht vergessen und wundern sich anschließend über die schlechten Temperaturen.
- Wie bei allen getesteten Endorfy Produkten gibt es keine ausführliche Bedienungsanleitung. Die Darstellungen helfen nur bedingt und die Beschriftungen darin sind zu klein, um sie einfach lesen zu können. Eine klare, sichtbare Unterscheidung zwischen den Schrauben für die unterschiedlichen Sockel findet nicht statt, das muss man einfach selbst ausprobieren.

[Nach etwas Recherche findet man auf der Website der Marke SilentiumPC die baugleiche AIO (SilentiumPC Navis F240/SPC330) mit besserer Anleitung und sogar Tutorial-Videos zur Montage. Da Endorfy anscheinend die gleichen Produkte unter anderem Logo vertreibt, frage ich mich, warum man für die Anleitung nicht auch nur das Logo geändert hat und die bessere Anleitung mitliefert. So wirkt es nur nach einer schlecht kopierten Hausaufgabe, die nach der Hälfte abgebrochen und dann einfach abgegeben wurde.]

Verarbeitung und Qualität:
+ Generell gute Verarbeitung ohne scharfen Kanten oder optische Mängel.
+ PWM-Lüfter und -Pumpe
+ Es wird kein Y-Splitter benötigt, die Lüfter sind bereits verbunden
- Leider war die Kontaktplatte aus Kupfer schon zerkratzt, fast als hätte jemand den Kühler ohne CPU montiert und auf dessen Halterung gepresst.
- Die Kabelorientierung passt nicht mit der Bedienungsanleitung zusammen. Würde man der Bedienungsanleitung genau folgen, müsste man female auf female Stecker stecken. Der richtige Stecker befindet sich bei mir am anderen Ende der AIO

Kühlleistung und Lautstärke:
+ Im Idle Betrieb sind die Lüfter sehr leise, ab 1000 rpm gut hörbar und ab 1700 rpm laut.
+ Die Pumpe ist erstaunlich leise, bis 70% PWM praktisch nicht hörbar. Auch bei 100% nicht unangenehm laut, aber mit einem hohen Sirren. in meinem Test konnte ich nur einen kleinen Unterschied in der Kühlleistung zwischen 70% und 100% feststellen.
+/- Wenn man die Lüfterkurve anpasst, kann man die CPU-Lüfter die meiste Zeit leise halten.
+/- Meinen AMD Ryzen 7 7700X mit Standardeinstellungen kann der Kühler gerade so unter Kontrolle halten. So sieht man im Idle-Betrieb und einfachem Gaming 40-60 °C, ohne dass die Lüfter laut werden (nach Lüfterkurven-Tuning). Unter Volllast (Handbreak) drehen die Lüfter auf 100% und die CPU pendelt sich zwischen 93 und 95 Grad Celsius ein. Dabei zieht die CPU ca. 145 W und ist damit am Leistungslimit und zu 94% am Temperaturlimit.
- Die Lüfter schaffen es nur schwer, Luft durch den Radiator und Staubfilter zu pusten. Eventuell könnte man Druck-optimierte Lüfter testen und schauen, ob das Airflow und Kühlleistung verbessert.

[Nach der Aktivierung von PBO, undervolting und reduzieren der Leistung auf max. 100 W bleiben die Lüfter schön leise und die CPU wird max. 70°C warm, ohne viel Rechenleistung zu verlieren (~3-5%). Kann ich sehr empfehlen, ist aber mit gewissen Risiken verbunden und möglicherweise wird das nicht von jedem Motherboard unterstützt.]
    
  
5 5
     am 18.03.2023
Produkttester
Mir wurde diese AiO freundlicherweise im Rahmen der Testers and Keepers-Aktion zur Verfügung gestellt. Deshalb geht erstmal ein dickes Dankeschön für diese Aktion an Mindfactory raus!

Die Wasserkühlung kam, wie immer, super gepolstert verpackt und schnell an. Beim Auspacken merkt man schon, dass sie etwas massiver und wertiger als einige andere gebaut ist. Scharfe Kanten oder Verarbeitungsfehler habe ich keine gefunden. Auch ist beim Radiator sowie der Pumpe alles top gewesen. Ich habe in Bezug auf AiOs eine recht schmerzhafte Vergangenheit, in der mir immer wieder mal RGB-Beleuchtungen, Pumpen oder Lüfter nach wenigen Wochen Betrieb ausgefallen sind oder ein Radiator durch oxidierte Innenteile verstopft wurde. Die F240 hat nun mittlerweile ca. 3 Wochen auf dem Buckel und hat damit in etwa die Zeit überstanden, wo ich bei anderen Marken schonmal Ausfälle hatte.

Während dieser Zeit habe ich diverse aktuelle Games gespielt, 4k Videos mit Adobe Premiere bearbeitet sowie exportiert und einige Benchmarks laufen lassen.

Testsystem:
- CPU i5 12600k
- Graka: RTX 3070 8GB
- Wasserkühlng: Endorfy Navis F240
- Mainboard: ASUS TUF Z690
- RAM: 32GB DDR4 3600Mhz
- Netzteil: Endorfy Supremo FM5 Gold 750W
- Gehäuse: Endorfy Signum 300 ARGB

Die Temperaturen waren unter Volllast immer etwa bei 75°C CPU und 56°C GPU und halten somit recht gut mit dem vorher installieren BeQuiet Dark Rock mit. Neben dem schnellen Wärmetransport durch die Wakü, kommen noch das großflächige Mesh vom Gehäuse sowie die 4 vorinstallierten Lüfter der Temperatur zu gute. Genauso wie beim Gehäuse und beim Netzteil, waren auch bei der F240 die Lüfter überraschend leise. Ich bin normalerweise eher billige und ratternde Lüfter bei AiOs gewohnt. Habt ihr euch schonmal gefragt, ob man den Radiator lieber vorne(intake) oder oben(exhaust) im Gehäuse installieren sollte? Ich habs ausprobiert und das Ergebnis ist: Es ist egal! Ich hatte bei beiden Varianten die gleichen Durchschnittstemperaturen. Ansonsten ist noch anzumerken, dass man die Pumpe kaum hört. Man hört sie nur, wenn man nahe mit dem Ohr rangeht, was man im Alltag ja eigentlich nie macht.
    
  
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     am 17.03.2023
Produkttester
Vorab: Die Wasserkühlung wurde mir als Teil des Endorfy-Testpakets im Rahmen der Testers & Keepers-Aktion von Mindfactory bereitgestellt - vielen Dank dafür! Es lohnt sich immer, einen Blick in die Rubrik "Aktionen" zu werfen.

Verpackung/Inhalt:
Die Endorfy Navis F240 Wasserkühlung kommt - wie alle der 3 Produkte des Testpakets - in einer recht neutralen braunen Verpackung. Auf der Verpackung sind technische Daten, Lieferumfang und Produkteigenschaften abgebildet, man sieht also alles Wichtige schon bevor man das Produkt auspackt. Die Wasserkühlung an sich ist durch eine Art Eierkarton-Material vor Stößen geschützt und zusätzlich in Plastik verpackt.

Design:
Die Endorfy Navis F240 hat ein wirklich schlichtes Design. Schwarzer Radiator, schwarze Schläuche, zwei schwarze Fluctus 120 PWM Lüfter und ein schwarzer, würfelförmiger Pumpenkopf, auf dem das Endorfy Logo abgebildet ist. Besonders hervorzuheben sind die bei Endorfy die gezackten Rotorblätter der Fluctus 120 PWM Lüfter, die man natürlich nur im ausgeschalteten Zustand erkennen kann.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung der Endorfy Navis F240 ist im groben und ganzen okay. Es gibt keine scharfen Kanten oder sonstige produktionsbedingte Rückstände. Weniger schön finde ich die Gummipuffer an den Lüfterecken. Im festgeschraubten Zustand wölben sich die Ecken der Gummipuffer nach oben, da diese nicht wirklich fest oder qualitativ hochwertig sind. Die Schläuche sind leider doch starrer als manch andere, darauf komme ich aber im Punkt "Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten" zu sprechen.

Montage:
Die Montage hat sich in meinem Falle als eine Herausforderung dargestellt. Mit meinen Komponenten (Endorfy Signum 300 ARGB Gehäuse aus dem Produkttest, Asrock B550 Steel Legend, Corsair Vengeance RGB RT RAM) hat mich die Montage viel Lebenszeit gekostet, da nichts gepasst hat, wie es sollte. Die Wasserkühlung sollte eigentlich oben eingebaut werden, da an den anderen Stellen bereits Lüfter vormontiert waren. Als ich die Wasserkühlung eingebaut hatte, konnte ich den RAM nicht mehr aufs Mainboard stecken, da Radiator/Lüfter der Wasserkühlung über die RAM-Slots geragt sind. Daraufhin habe ich die Wasserkühlung mit Schläuchen nach unten in die Front gebaut, was jedoch wegen der Kürze und Starre der Schläuche nicht möglich war, da diese genau am PCI-E Slot vorbeigehen und den Einbau einer Grafikkarte erschweren bzw, verhindern. Die einzige Möglichkeit bei meiner Gehäuse-/Komponentenkombination war der Einbau in der Front mit Schläuchen nach oben.

Achtung: Nach der Montage der Abstandshalter am Mainboard bzw. an der Backplate, war meine Backplate noch leicht lose (ca. 1mm Spiel in jede Richtung). Nach einiger Recherche habe ich erfahren, dass das in manchen Fällen einfach so ist und erst durch die abschließende Montage des Pumpenkopfes richtig fest wird. Nach der Pumpenkopf-Montage gab es kein Spiel mehr und die Wasserkühlung saß fest auf dem Prozessor, das war also nicht weiter tragisch.

Leistung:
Die Endorfy Navis F240 hat genug Leistung, um einen Ryzen 5800X - der ja bekanntlich auch ein kleiner Hitzkopf ist trotz seinen 105W TDP - bei moderatem Betriebsgeräusch in einem guten Temperaturbereich zu bewegen. Nach der Installation habe ich im Bios gleich das "Silent"-Lüfterprofil ausgewählt, da das "Normal"-Lüfterprofil für meinen Geschmack doch etwas zu laut war.

Testszenario: Gehäuse mit geringem Airflow, ca. 20° Raumtemperatur, Desktopbetrieb, diverse geöffneten Programme, Browser Tabs, Installationen:
- "Normal"-Lüfterprofil: 23° im Idle, 50° unter Last
- "Silent"-Lüfterprofil: 28° im Idle, 61° unter Last

Die Temperaturen im "Normal"-Lüfterprofil sind wirklich spitze, allerdings sind die Lüfter bei dieser Umdrehungszahl bereits im Idle deutlich hörbar. Im "Silent"-Lüfterprofil sind die Lüfter im Idle kaum noch zu hören, unter Last werden sie dann doch etwas lauter. Hervorzuheben ist hier allerdings, dass es sich lediglich um ein lautes Rauschen bzw. einen lauten Luftzug handelt, nicht um unangenehme Betriebsgeräusche. Die Pumpe hört man meines Erachtens auch nur, wenn man mit dem Ohr nah an das Gehäuse geht. Im Gaming-Betrieb lag die CPU-Temperatur im "Silent"-Lüfterprofil meistens zwischen 50° und 65°, was ich ebenfalls sehr gut finde.

Preis-/Leistungsverhältnis:
Die Endorfy Navis F240 ist aktuell für ca. 74€ im Angebot zu haben, was bezogen auf die Kühlleistung kein schlechter Preis ist. Nimmt man auch noch die Lautstärke hinzu, würde ich das Preis-/Leistungsverhältnis wieder ein klein wenig schlechter einordnen. Wenn man bedenkt, dass es vor einiger Zeit für diesen Preis auch eine Arctic Liquid Freezer II 240 zu kaufen gab, ist die Endorfy Navis F240 in diesem Punkt ein klarer Verlierer.

Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
Zur Haltbarkeit kann ich in diesem Test leider keine weiteren Angaben machen. Die Wasserkühlung lief bei mir ca. eine Woche ohne jegliche Probleme. Hier wird es definitiv interessant, wie die Ausfallquote nach ca. 2 Jahren aussieht.

Im Vergleich zur Arctic Liquid Freezer II 240, die ich selber verbaut hatte, kann die Endorfy Navis F240 nicht ganz mithalten. Die Kühlleistung ist definitiv ähnlich, auch im Design sind beide sehr ähnlich - wobei der Pumpenkopf der Arctic Wasserkühlung nicht jeden Geschmack trifft. Die allgemeine Verarbeitungsqualität, die Länge und Beschaffenheit der Schläuche, und die geringe Lautstärke der Arctic Wasserkühlung übertrifft in meinen Augen jedoch das Gegenstück von Endorfy. Dennoch bekommt man mit der Endorfy Navis F240 für aktuell ca. 74€ eine schicke Wasserkühlung, die es mit den meisten Prozessoren und Szenarien aufnehmen kann.

Für ein Budget-System kann ich die Wasserkühlung definitiv empfehlen.
    
  
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     am 14.03.2023
Produkttester
Ich konnte im Rahmen eines Produkttests die Endorfy Navis F240 Wasserkühlung testen. Es handelt sich hierbei um eine All in One Wasserkühlung(AIO). Wichtig waren mir dabei: Optik, Temperaturen, Verarbeitung, Montage und das Preisleistungsverhältnis. Die AIO wird gut gepolstert in einem braunen Karton geliefert. Optisch geht Endorfy mit der AIO eher den schlichteren weg, sie ist schlicht in schwarz gehalten und verzichtet auf RGB Lüfter. Bei der Verarbeitung kann man nicht meckern, alles sitzt fest, man findet keine scharfen Kanten und die AIO fühlt sich generell sehr wertig an. Im Lieferumfang sind Zubehör für Intel und AMD Plattformen sowie Wärmeleitpaste enthalten. Man kann also direkt mit der Montage starten. Diese gestaltet sich trotz der sehr knappen Anleitung recht einfach. Auf Erklärungen und Beschreibungen der einzelnen Schritte verzichtet Endorfy in der Anleitung leider komplett. Nun zum wichtigsten Punkt, den Temperaturen. Mein System besteht aus folgenden Komponenten: Aorus B450M Mainboard mit Ryzen 7 3800X, 32GB 3200MHZ DDR4 RAM und einer RTX 3060. Getestet habe ich die Temperaturen, bei 24 Grad Raumtemperatur, in einem Cinebench R23 Test, mit der Thermal Grizzly Hydronaut Wärmeleitpaste. Ohne die NAVIS F240 kam ich nach 10 Minuten mit dem Stock Wraith Stealth AMD Kühler auf 86,7 Grad. Mit der AIO sind es mehr als 20 Grad weniger. Nach 10 Minuten R23 Test kam ich auf nur 65,8 Grad. Die zwei 120mmLüfter sind dabei dann natürlich gut hörbar. Im normalen Desktop und Office Betrieb schnurrt die AIO leise wie ein Kätzchen vor sich hin. Weder die Pumpe noch die Lüfter sind störend laut.
In einem kleinen Gehäuse in Kombination mit einem größeren Mainboard, wird die Montage der AIO im Deckel relativ knapp, da der Radiator recht groß ist. Das erklärt aber die gute Kühlleistung.
Das Einzige, was mich persönlich zwar nicht stört, aber definitiv ein negativ Punkt ist: Wenn die Lüfter voll aufdrehen, ist ein klackern bzw. leichtes rattern zu hören. Im ersten Moment dachte ich etwas ist nicht richtig fest oder ein Kabel kommt gegen die Lüfter, aber dies ist nicht der Fall. Das tritt aber wirklich nur bei sehr hoher Auslastung vom System auf. Da ich aber eh immer ein Headset auf habe, stellt das für mich kein Problem da.
Kurz und Knapp, der Schritt auf den Wasserkühlungsmarkt ist Endorfy mit der Navis F240 definitiv gelungen. Man erhält für vergleichsweise wenig Geld eine sehr solide All in One Wasserkühlung, die in meinen Augen hervorragende Ergebnisse erzielt. Klare Kaufempfehlung.

Der Versand erfolgte, wie gewohnt, super schnell.
    
  
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     am 13.03.2023
Produkttester
Ich habe diese Wasserkühlung als Teil eines Tests kostenlos zugesendet bekommen. Dies verändert jedoch nicht meine Meinung zu diesem Produkt.

Ich habe in meinen einen PC schon eine Alphacool I Eisbaer LT 360 installiert gehabt und diese für diesen Test mit der Endorfy Navis F240 ersetzt. Auch wollte ich diese auf meinem Server Prozessor i7-4770 testen jedoch ging das nicht dem dem eigentlich unterstützten FCLGA1150 Sockel. Aus diesem Grund konnte ich nur den 5800X3D mit einem AM4 Sockel testen.
+ Die Endorfy Navis F240 war in der Lage einen AMD Ryzen 7 5800x3d ausreichend zu kühlen und dieser erreichte Durchnittstemperatur von etwa 70°C bei der Verwendung von Cinebench. Dies würde ich als einen sehr guter Wert ansehen, der zeigt, dass die Wasserkühlung in der Lage ist, auch hitzköpfige Prozessoren auch unter Last effektiv zu kühlen.
+ Ein weiterer positiver Aspekt der Endorfy Navis F240 ist die ausreichende Länge der Kabel und der Schläuche. Diese machen es leicht, die Wasserkühlung in nahezu jedem Gehäuse zu installieren.
+ Genügend Wärmeleitpaste für mehrere Installation ist enthalten
- Die Installation ist jedoch nicht ganz einfach, da die mitgelieferte Anleitung sehr dürftig ist. Es fehlen elementare Erklärungen zu den mitgelieferten Schrauben, welche man für welchen Sockel benutzen soll und welche nicht. Einige Schrauben passen möglicherweise sogar zu keinem der unterstützten Sockel. Dies macht die Installation etwas umständlich und führt zu eventuell zu Fehlern, welche ein Mainboard oder die CPU beschädigen können.
- Für den FCLGA1150 Sockel von Intel fehlen Muttern, bzw. eine schon festgeschweißte Mutter auf der Gegenplatte, entweder muss hier die Kompatibilität aus der Beschreibung gelöscht werden oder nachgebessert werden.
-Ein weiterer Nachteil der Endorfy Navis F240 ist die Starre der Schläuche. Diese sind nicht so flexibel wie bei anderen Wasserkühlungen und können daher zu Schwierigkeiten bei der Installation führen.
-Die mitgelieferten Schrauben für das Gehäuse etwas zu kurz.
Im Vergleich zur Alphacool I Eisbaer LT 360 ist die Endorfy Navis F240 performance-technisch etwas unterlegen und erzielt bei Cinebench einen Score von 400-450 Punkten weniger. Dies ist meiner Meinung nach ein Guter Wert, denn die Alphacool hat einen 360er Radiator. Die Lautstärke ist untereinander fast identisch und ich sehe mich nicht in der Lage hier einen Gewinner zu Kühren.
Zusammenfassend ist die Endorfy Navis F240 eine gute Wahl für Leute, die eine leise und effektive Kühlung suchen und ihren Standard Boxedkühler ersetzen wollen. Eine existierende Wasserkühlung würde ich jedoch eher nicht gegen die Endorfy Navis F240 tauschen. Das System bietet eine ausreichende Kühlleistung und die Länge der Kabel ist ausreichend, um eine einfache Installation zu ermöglichen. Was man auf jeden Fall bedenken sollte ist, dass die Anleitung sehr dürftig ist und wichtige Informationen fehlen, was zu einer höheren Fehlerrate bei der Installation führen kann, wenn man das zum ersten Mal macht. Auch muss man sich noch einmal genau informieren wenn man einen älteren Sockel hat, ob dieser auch wirklich unterstützt wird. Über die Starren Schläuche kann man jedoch getrost hinwegsehen. Insgesamt ist die Endorfy Navis F240 also eine gute Wahl für diejenigen, die auf der Suche nach einer leisen und effizienten Wasserkühlung sind.
    
  
5 5
     am 07.03.2023
Einleitung:
Der Endorfy Navis F240 ist ein All-in-One (AIO) CPU-Kühler, der für eine effiziente und leise Kühlung entwickelt wurde. Er verfügt über eine Pumpe mit Keramiklager und PWM-Geschwindigkeitssteuerung, einen 240-mm-Radiator und zwei vorinstallierte Fluctus 120 PWM-Lüfter. Der Navis F240 ist mit den meisten gängigen AMD- und Intel-Sockeln kompatibel und passt in die meisten Standard-PC-Gehäuse. Für diesen Test, den ich dank der Testers Keepers Aktion von Mindfactory durchführen konnte, habe ich den Kühler auf einem AMD Ryzen 9 7950X getestet, der ja dafür bekannt ist, echt heiß werden zu können.

Design und Verarbeitungsqualität:
Der Endorfy Navis F240 hat ein schlichtes und modernes Design mit schwarzen Aluminiumkühlrippen und Lüftern, einem ebenfalls schwarzen Pumpenblock und schwarzen geflochtenen Schläuchen. Die Verarbeitungsqualität des Kühlers ist solide, mit robusten Materialien, die sich hochwertig und stabil anfühlen. Die Schläuche sind flexibel und leicht zu handhaben, und die Anschlüsse sind dicht, während die mitgelieferten Fluctus 120 PWM-Lüfter mit ihrer schwarzen Oberfläche und den Gummipuffern zur Reduzierung von Vibrationen ebenfalls ein angenehmes Gefühl von Qualität vermitteln. Das Gesamtdesign des Kühlers ist ästhetisch ansprechend und sollte in jedem System eine tolle Optik bieten.

Installation und Kompatibilität:
Die Installation des Navis F240 war problemlos. Der Kühler wird mit einer universellen Montagehalterung geliefert, die für die meisten modernen AMD- und Intel-Sockel geeignet ist, und die Anweisungen sind klar und einfach zu verstehen. Dank seiner kompakten Größe lässt sich der Kühler leicht in die meisten Standard-PC-Gehäuse einbauen, und die flexiblen Schläuche sorgen für ausreichend Spielraum.

Leistung:
Der Endorfy Navis F240 bietet eine hervorragende Kühlleistung, sogar bei meinem berüchtigt heißen AMD Ryzen 9 7950X. Während meiner Tests hielt der Navis F240 die CPU-Temperatur bei 30°C im Leerlauf und 70°C unter hoher Last, was angesichts der hohen Wärmeleistung des Ryzen 9 7950X beeindruckend ist. Die Pumpe, der Kühler und die Lüfter liefern zusammen eine hochwertige Kühlleistung, selbst bei anspruchsvollen Workloads.

Geräuschpegel:
Eines der wichtigsten Verkaufsargumente für den Endorfy Navis F240 ist sein geringer Geräuschpegel. Die beiden vorinstallierten Fluctus 120 PWM-Lüfter sind sehr leise, selbst bei voller Drehzahl. Während meiner Tests habe ich im Leerlauf eine Lautstärke von 20 dB und unter hoher Last von 30 dB gemessen. Im Vergleich zu meinem alten AIO-Kühler konnte ich eine deutliche Geräuschreduzierung erkennen, was den Navis F240 zu einer ausgezeichneten Wahl für Leute macht, die eine effiziente und gleichzeitig leise Kühlung wünschen.

Preis/Leistung:
Der Endorfy Navis F240 ist preislich bei ~85¤ gut angesiedelt und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er bietet eine erstklassige Kühlleistung, leisen Betrieb und ein schnittiges Design - und das zu einem vernünftigen Preis.

Vorteile:
- Effiziente Kühlleistung, selbst bei bekanntermaßen heißen CPUs
- leise
- Schlichtes und modernes Design
- Leicht zu verbauen
- Kompatibel mit den meisten AMD- und Intel-Sockeln
- Attraktiver Preis

Nachteile (vielleicht?):
- Kein RGB (falls man darauf steht)
- Die Schläuche könnten für manche Einbauten länger sein

Fazit:
Insgesamt ist der Endorfy Navis F240 eine ausgezeichnete Wahl für Leute, die einen leistungsstarken und leisen AIO-Kühler suchen, der nicht allzu teuer ist. Er bietet eine hervorragende Kühlleistung, einen leisen Betrieb und ein schlichtes Design, das in jedem System gut aussieht. Der Kühler verfügt zwar nicht über RGB und die Schläuche könnten für manche Einbauten länger sein, aber das könnten auch Vorteile sein, abhängig von den jeweiligen Bedürfnissen. Schlussendlich beweist Endorfy hiermit, dass sie auch nach ihrem Rebranding von SilentiumPC hochwertige Hardware zu einem attraktiven Preis liefern können.
    
  
5 5
     am 04.03.2023
Produkttester
Moin moin aus Nord Deutschland,
ich habe die Endorfy Navis F240 Wasserkühlung im Rahmen der Mindfactorys
Testers Keepers Programm erhalte. Hierfür bedanke ich mich herzlich, einer von
dem ausgewählten Tester sein zu dürfen.
Vorweg bis jetzt hatte ich immer nur Luftkühler für meine CPU verwendet.
Deswegen gibt es auch eine kleine Temperatur vergleich mit Luft und
Wasserkühlung.
Testsystem:
AMD Ryzen 7 5700X (nicht übertaktet)
MSI MPG B550 Gaming Plus AMD B550 So.AM4
32GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
1TB Samsung 980 Pro M.2 PCIe 4. 3D-NAND TLC
6GB Gigabyte GeForce RTX 2060 Windforce OC Aktiv PCIe 3.0 x16
Gehäuse Sharkoon s25w
Verwendete Wärmeleitpaste: Arctic MX-4
Getestet bei einer Raumtemperatur von 16,5°C
- Dark Rock4 Pro
" Idle: 30°C (Lüfter 30%)
" Volllast (Stresstest mit boost ~ 4,2Ghz 4 Stunden): 54°C (Lüfter 60%)
- Endorfy Navis F240 Oben (Abluft)
Idle:
" CPU-Temperatur 28~30°C (Lüfter Radiator 30%)
" CPU Sockel Temperatur 25~29°C
Volllast (Stresstest mit boost bis 4,2Ghz 4 Stunden):
" CPU-Temperatur 50°C (Lüfter Radiator 65%)
" CPU Sockel Temperatur 32-36°C
- Endorfy Navis F240 Front (Frischluft)
" Idle:
" CPU-Temperatur 25~26°C (Lüfter Radiator 30%)
" CPU Sockel Temperatur 21°C
Volllast (Stresstest mit boost bis 4,2Ghz 4 Stunden):
" CPU-Temperatur 47°C (Lüfter Radiator 54%)
" CPU Sockel Temperatur 30-34°C
Daraus ergibt sich für mich folgendes Fazit:
Wasserkühlung ist für die Kühlung der CPU besser geeignet.
In meinen Test konnte ich keine extremen Temperaturen erreichen, so dass die
Lüfter immer unter 65% blieben.
Daraus ergibt sich auch, dass ich für Overclocking gute Reserven habe, falls ich
wirklich irgendwann mal übertakten möchte.
Bei einem Aktuellen Preis von aufgerundet 85 Euro bekommt man eine Gute AIOWasserkühlung ohne RGB was mich Persönlich nicht stört und wen doch mal RGB
möchte, kann man die Lüfter austauschen, auf dem 240 Radiator.
Bei mir bleibt diese Jetzt und der Dark Rock 4 Pro wird als Reserve weggelegt.
    
  
4 5
     am 20.02.2023
Verifizierter Kauf
Der AiO Wasserkühler von Endorfy tut was es soll! Preis/Leistungs-technisch ein gutes Produkt! Allerdings gibt es vor mir einen Abzug, weil da kein Y-Kabel im Lieferumfang enthalten war! Bestellt das Kabel mit ansonsten könnt ihr nicht beide Lüfter zum Laufen bringen&
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