Nanoxia Coolforce
   

Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlung Set - Externe Wasserkühlungen - Hardware, Notebooks

20 Jahre Erfahrung
Mindfactory ist Ihr Hardwareversender des Jahres 2013

Direkteinstieg

Bitte wählen Sie Ihre Zielseite:

Ultimatives Gaming - MSI Gaming-Notebooks mit GTX High-End-Grafik und ultrastarker Leistung.
Geschenkgutscheine bei Mindfactory.de

Mit dem Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlungsset erhält die CPU die optimale Kühlung, die sie benötigt. Der 120-mm Radiator sowie ein 120-mm Lüfter sorgen für einen stabilen Luftstrom innerhalb des Systems bei einem niedrigen Geräuschpegel. Das verarbeite Kupfer leitet die Wärme ideal ab und sorgt für eine schnelle sowie effiziente Wärmeübertragung.

Die komplett abgeschlossene sowie bereits befüllte Wasserkühlung ist kompatibel für Sockel von AMD sowie Intel und lässt sich kinderleicht ohne Werkzeug an den dafür vorgesehenen Radiator- sowie Lüfterhalterungen am Gehäuse befestigen.


18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Modell: Hydro Series H45
Typ: Wasserkühlung Set
Sockel: 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011, 2011-3, AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+
5 Sterne: Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlung Set

(50%)

4 Sterne: Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlung Set

(23%)

3 Sterne: Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlung Set

(12%)

2 Sterne: Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlung Set

(15%)

1 Stern

1 Sterne: Corsair Hydro Series H45 Wasserkühlung Set

(0%)

Durchschnittliche Bewertung:

Durchschnittlicher Bewertung: 4,1 von 5

Für diesen Artikel liegen 26 Bewertungen vor.

Sie haben Erfahrungen mit diesem Artikel? Dann können Sie uns hier Ihre Meinung schreiben.

Reklamationsquote

:
RMA-Quote: 1%
Nach dem Kauf bewerten und mit etwas Glück einen von sechs 50€ Gutscheinen gewinnen!
Zeige 1 bis 10 (von insgesamt 26 Bewertungen)
Filter:
1 | 2 | 3 |
Nächste Seite
geschrieben am 25.06.2017 von Dennis
5 5

geschrieben am 25.06.2017 von Dennis  (Verifizierter Kauf)

sehr gute wasserkühlung hält meine cpu seit ein paar monaten jetzt immer schön kühl auch bei den jetzigen warmen bis heißen temperaturen

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 13.05.2017 von Michael
5 5

geschrieben am 13.05.2017 von Michael  (Verifizierter Kauf)

Einbau war einfach gab keine Probleme auch bei cpu übertaktung nicht

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 16.04.2017 von Danijel
5 5

geschrieben am 16.04.2017 von Danijel  (Verifizierter Kauf)

Mehr als zufrieden ....

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 27.03.2017 von Emin
2 5

geschrieben am 27.03.2017 von Emin  (Verifizierter Kauf)

Habe die H45 am Anfang verbaut gehabt. Bei mir hat es ab und zu komisch gesurt und geklackert also hab ich mir gedacht das der Lüfter ein problem hat. Da dieser eh zu laut war habe ich diesen gegen einen besseren und leiseren getauscht.

Nun aber ist das Klakern wieder zu hören und das auch noch lauter und es stört ziemlich. Da ich den Lüfter getauscht habe, gehe ich davon aus das die Pumpe das Geräusch verursacht.

Um das zu bestätigen habe ich den Boxt Lüfter verbaut und nun hört man nichts mehr.(auser das der Boxt Lüfter laut ist).

Deswegen bin ich auch nicht sehr zufrieden mit dem Produkt und werde es gegen eine andere Wakü tauschen.

In dieser Preisklasse wäre man mit einem Luftkühlung besser bedient.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 24.03.2017 von BMO
4 5

Zunächst bedanke ich mich bei der Mindfactory AG und bei Corsair Deutschland dafür, dass ich Teil des Testers-Keepers Programm sein darf.

Das verwendete Testsystem:
Intel Core i7 4770k (@4,40 Ghz bei 1,22V Vcore)
Asus Z87 Deluxe Mainboard
16 GB Corsair Vengenace DDR3 2133 Mhz RAM
Asus GTX 1060 6GB Strix OC (@2000 Mhz)
SanDisk SSDPlus 960 GB
Corsair VS650 Netzteil
3 x Corsair ML120 PWM Lüfter
Bitfenix Shinobi

Verpackung und Zubehör
Die H45 kommt in einer Verpackung aus stabilem, braunem Karton. Im Inneren befindet sich zunächst Schaumstoff und weiteres Kartonagenmaterial, das den Zweck hat die H45 vor Transportschäden zu schützen. Die Montageteile sind alle übersichtlich und ordentlich in einzelne Beutel verpackt und Beschriftet.

Design
Die Verkleidungen des Kühlblocks und des Radiators bestehen hauptsächlich aus hochwertigem Kunststoff in weitgehend gedecktem Schwarz. Auf dem Radiator und dem Kühlblock ist jeweils das Corsair-Logo im silbernen Aluminiumlook aufgebracht. Auf die Verarbeitung von echtem Metall zwecks schicker Optik wurde allerdings verzichtet, die Designsprache mutet alles in allem trotzdem sehr wertig an, genau wie man das normalerweise von Corsair gewohnt ist. Besondere optische Features, wie zum Beispiel austauschbare Verkleidungselemente oder RGB-LEDs und derlei Extravaganzen sucht man allerdings vergeblich. Solche hat Corsair anderen, hochwertigeren Wasserkühlungssystemen mit ungleich höherem Preis vorenthalten. Designtechnisch hat Corsair die H45 quasi auf das Wesentliche reduziert. Einerseits gibt es bestimmt potentielle Käufer die sich an der schlichten Ästhetik dieses Produkts stören würden, andererseits hat die Abwesenheit von RGB-LEDs und dergleichen bekanntermaßen keinerlei Einfluss auf die Performance eines Produktes. Mir persönlich zumindest ist Letzteres bei weitem wichtiger.
Allerdings sollte gesagt werden, dass Corsair in der Entwicklung dieses Produkts aus unerfindlichen Gründen darauf verzichtete, die Kühlmittelpumpe in den CPU-Block zu integrieren. Diese befindet sich nun seitlich am Radiator, wo normalerweise nur die Anschlüsse der Kühlmittelleitungen zu finden wären. Dadurch ist der Radiator in seiner Gesamtheit leider ein wenig breiter als ein normaler 120 mm Radiator. Dies hatte auch zur Folge, dass für die H45 in unserem Wohnzimmer- bzw. Media-PC, der in einem Silverstone SG05 Mini-ITX Gehäuse untergebracht ist, nicht ausreichend Platz war, als ich sie zu Testzwecken einbauen wollte. In einem Gehäuse von normaler Größe (wie meinem Sharkoon S25-S) stellt dies allerdings kein Problem dar.

Verarbeitung
Wie bereits gesagt besteht die Verkleidung der H45 zum größten Teil aus sehr stabilem Kunststoff und hinterlässt bezüglich der Verarbeitung daher einen für diese Preiskategorie exzellenten Eindruck. Die Kühlmittelleitungen sind flexibel genug, um einfaches Einbauen zu gewährleisten und gleichzeitig stabil genug um allen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Der Radiator besteht zur Gänze aus Metall und macht einen soliden Eindruck. Die integrierte Pumpe ist relativ leise und rattert nicht. Die Kabel des Lüfters und der Pumpe sind schwarz ummantelt. Die Befestigungsteile, mit denen der Kühlblock auf der CPU befestigt wird, sind solide und ermöglichen eine stabile Befestigung. Bezüglich der Verarbeitungsqualität ist mir nichts Negatives Aufgefallen.

Montage
Der Kühlblock wird über ein Bracket mit vier durch das Mainboard bis zur Backplate reichenden Schrauben auf der CPU befestigt. Der Radiator kann nach Belieben entweder mit einem beigelegten Zwischenstück oder einem zusätzlichen Lüfter mit dem Gehäuse verschraubt werden. Der Montageprozess ist somit denkbar einfach und der Sitz des Kühlblocks ausreichend fest.

Lautstärke
Bei der Pumpe der H45 handelt es sich um eine DC-Pumpe, die per 3-Pin Stecker an das Mainboard angeschlossen werden kann und bei maximal 4200 RPM ausreichend Kühlmittel fördert. Bei maximaler Drehzahl ist sie zwar hörbar, jedoch weit davon entfernt laut zu sein. Der auf dem Radiator verbaute Lüfter dreht mit maximal 2400 RPM und ist über seinen 4-Pin-PWM Stecker per Software steuerbar. Unter Volllast ist die H45 durchaus hörbar, jedoch nicht störend laut. Wer die H45 in einem geschlossenen Gehäuse verbaut, wird sich an ihrem Betriebsgeräusch kaum stören, allerdings wird der mitgelieferte Lüfter einem Silent-Enthusiasten zu laut sein. Positiv zu vermerken ist, dass die Pumpe im Gegensatz zu vielen All-in-One Wasserkühlern derselben Preisklasse bei hohen Drehzahlen keine lästigen, hochfrequenten Geräusche von sich gibt, oder gar zu rattern anfängt.

Kühlleistung
Bezüglich ihrer Kühlleistung bin ich (immer in Hinblick auf ihren Preis) von der Corsair H45 überzeugt. Der Abwärme meines auf 4,4 Ghz (Vcore 1,22V) übertakteten Core i7 4770k hielt die H45 sehr gut stand. Die Maximaltemperatur der CPU lag nach einer Stunde Aida64 Stresstest bei gerade einmal 78° C. Den Stresstest bei 4,6 Ghz und Vcore 1,26V musste ich allerdings abbrechen, da die CPU an der 90° C Marke kratzte und für meinen Geschmack damit deutlich zu heiß lief. Unterm Strich hat man mit der H45 eine sehr potente Kühllösung zu Hand, die wenigstens moderates Overclocking vertragen kann, wenn ich auch nicht empfehlen würde damit eine 6- oder gar 8-Kern CPU kühlen zu wollen. Dafür werden deutlich teurere Komplettkühler oder ein Custom Cooling Loop benötigt.

Preis-Leistungsverhältnis
Was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft kann die H45 punkten, da sie einen übertakteten 4770k unter Volllast im vertretbaren Temperaturbereich halten kann. Ein preislich vergleichbarer Luftkühler wie zum Beispiel der Scythe Ninja 4 schafft das nur, wenn ein zweiter Lüfter angebaut wird und aggresive PWM-Kurven konfiguriert werden.

Fazit
Wer eine Wasserkühlung in seinem System möchte, aber nicht bereit ist den Preis einer Corsair H80i oder eines vergleichbaren Produktes zu bezahlen, der ist mit der H45 gut bedient. Für etwa 50¤ bekommt man einen Kühler von solider Qualität, dessen Lüfter und Pumpe zwar leiser sein könnten, der es dafür aber einwandfrei schafft einen übertakteten Core i7 zu kühlen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 19.03.2017 von Sebastian
3 5

Als erstes möchte ich mich bei der Mindfactory AG und Corsair Deutschland bedanken für die Möglichkeit, die Corsair H45 Kompaktwasserkühlung zu testen.
Meine Testsysteme:

Intel Core i5 6600K @4.4GHz
MSI GTX 1070 Gaming 8G
MSI Z170A Gaming Pro
16GB DDR4 2133MHz
Corsair Carbide Series Air 540

Intel Core i3 6100 @3.7GHz
Sapphire Radeon R7 370 Vapor X
ASRock H110M-DGS
8GB DDR4 2133MhZ
Corsair Carbide Series 100R

Zuerst möchte ich kurz auf das Design sowie die Verpackung eingehen.
Geliefert wird die H45 in einem sehr schlichten braunen Karton mit Schwarzer Beschriftung und einer Zeichnung. In diesem Karton befindet sich dann die Wasserkühlung selbst sowie das Montagematerial für die Sockel der 115x-; 2011-3 und AMD-Sockel sowie die jeweils zugehörige Backplate. Jedes einzelne Teil ist so verpackt, dass es nicht verrutschen kann und somit keine Beschädigungen an dem Kühler auftreten können.

Der Radiator mit Kühlblock sieht im Verhältnis zu mit bisher bekannten Produkten etwas anders aus, was durch die Position der Pumpe direkt am Radiator (und nicht wie gewohnt am Kühlblock) zustande kommt, allerdings ist das sehr schlichte Design trotzdem sehr ansehnlich. Die Seitenflächen des Radiators bestehen aus gebürstetem schwarzen Metall und einem weißen Corsair-Logo.

Alles in allem wirkt die Wasserkühlung trotz des geringen Preises sehr wertig und man findet keine schlecht verarbeiteten Stellen. Die Befestigung der Schläuche am Radiator bzw. am Kühlblock ist im Gegensatz zu höherpreisigen Modellen nicht mit Verschraubungen, sondern nur mit einem einfachen Stecksystem aus Gummi gelöst, welches aber während meines Testes  entgegen anfänglicher Befürchtungen - 100%ig dicht war.

Die Montage des Kühlers ist problemlos alleine möglich, was mich aufgrund früherer Erfahrungen mit Kompaktwasserkühlungen überrascht hat. Die Intel-Backplate hält mit den Klebepads ohne Probleme am Mainboard, sodass auch bei Montage mit stehendem Gehäuse keine zweite Person dagegen drücken muss.

Beim ersten Start des PCs mit der neuen Kühlung war ich kurz durch die extreme Geräuschkulisse geschockt, da der Lüfter beim Start immer für etwa 5 Sekunden auf voller Leistung läuft. Danach normalisiert sich dies zwar, aber im Verhältnis zu meiner normalerweise verbauten BeQuiet Silent Loop 240 ist der Geräuschpegel immer noch relativ hoch. Wenn man aber bedenkt, dass die Silent Loop fast das dreifache kostet, ist die Lautstärke durchaus akzeptabel, aber definitiv der größte Kritikpunkt. Das unangenehmste Geräusch der kompletten Kühlung gibt definitiv die Pumpe von sich (ein leichtes, dauerndes Jaulen), welches auch über meine Gehäuselüfter hinüber zu hören ist.

Wirklich überrascht war ich dann von der Kühlleistung der H45. Bei Höchstdrehzahl der Pumpe und ca. 1500 rpm Lüfterdrehzahl konnte die Kühlung meinen übertakteten i5 6600k locker auf 55-60 Grad halten, was nur etwa 10 Grad mehr als bei meiner Silent Loop sind. Für den i3 6100 bietet die Kühlung sogar bei abgeschaltetem Lüfter mehr als genug Leistung (Kaum über 50°) und ist bis auf das Pumpengeräusch dabei fast lautlos.

Im Gegensatz zu vielen anderen AiO-Wasserkühlungen konnte ich bei diesem Modell keinerlei Vibrationen durch die Pumpe / den Lüfter feststellen. Somit entsteht bei dieser Kühlung zumindest dadurch keine weitere Geräuschbelästigung.
Im Allgemeinen ist diese Kühlung für ihren sehr geringen Preis von gerade einmal 45¤ eine wirklich gute Lösung, wenn man sehr gute Kühlleistung für möglichst wenig Geld möchte. Wer ein gedämmtes Case nutzt, sollte auch keine Probleme mit der Lautstärke von Lüfter oder Pumpe haben, wer wie ich ein ungedämmtes Gehäuse nutzt muss sich mit etwas unangenehmen Pumpengeräuschen und einem hörbaren Lüfter zufrieden geben.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.

geschrieben am 18.03.2017 von Mathias
4 5

geschrieben am 18.03.2017 von Mathias  (Verifizierter Kauf)

Ich bin zufrieden es tut was es soll. Der einbau war ein wenig knifflig aber wenn man den bogen einmal raus hat , dann ist es ganz einfach zu montieren.
Aufjedenfall weiter zu empfehlen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 17.03.2017 von Andre
4 5

Vorwort:
Zum Testen gab es die Wasserkühlung Hydro H45 aus dem Hause Corsair, die inklusive Zubehör und komplett vormontiert ankam. Laut Corsair ist auch für den Einbau nichts weiter nötig als ein Schraubendreher.
Getestet wurde das Ganze an einem Standardcomputer mit einem AMD Phenom II X4 945 @3,5GHz (Original Takt 3,01GHz), der leicht übertaktet wurde, 8GB Arbeitsspeicher und einer Gainward GeForce GTX 750Ti Golden Sample. Mein besonderes Augenmerk beim Test fiel auf die Einfachheit der Montage, Geräuschentwicklung, Vibration und Kühlung. Im Folgende kommt meine detaillierte Bewertung, solltet ihr keine Lust haben die lange Fassung zu lesen, findet ihr am Ende des Beitrages auch noch mal eine kurze und knappe Bewertung.

Fangen wir Schritt für Schritt mit der Bewertung an.

Design:

Das Design ist relativ schlicht und einfach, ohne groß Aufsehen zu erregen (Siehe Fotos). Die Wasserkühlung sowie alle weiteren Komponenten, ausgenommen Lüfterblätter,sind in schwarz gehalten. Was mir persönlich etwas gefehlt hat, ist die Beleuchtung des Corsair Logos, dies wäre ein kleines Ein-Euro-Gimmick, welches auch in dieser Preisklasse von unter 50¤ nicht zu viel verlangt ist. Die Wasserkühlung ist etwas größer, als es die Bilder online suggeriert haben, dadurch ist sie sehr wahrscheinlich ungeeignet für Micro ATX Gehäuse. Es könnte aber auch an meiner Unwissenheit liegen, da dies mein erstes Kühl-System dieser Art ist. Alles in allem macht es einen etwas bulligen, aber sehr soliden Eindruck.

Montage:

Die Montage wird vom Hersteller als relativ simple beworben, was sie tatsächlich auch wäre, hätte man einen 3. oder 4. Arm! Zudem war die Bedienungsanleitung mit ihren vier unübersichtlichen 2D/3D Bildchen keine besonders große Hilfe (Tipp: bei Youtube gibt es oft detaillierte Anleitungen zur Montage). Ich musste bei der 45-minütigen Montage nämlich feststellen, dass man es zwar alleine hinbekommt, man sich die Montagezeit aber um ca. 15 Minuten verkürzen kann, wenn man eine helfende Hand hat. Das Problem bestand darin, die Wasserkühlung letzendlich ins System zu integrieren. Der Schlauch ist leider zu unflexibel und zu hart um den Wärmetauscher außen hinzustellen, während man die Heat-plate (: ist das Bauteil, welches in direktem Kontakt mit der CPU steht und die Wärme von dort in den Kühlkreislauf überträgt) mit der mitgelieferten Halterung festschraubt. Es kann auch durchaus hilfreich sein, wenn man jemanden hat der den Wärmetauscher hält, während man die Schrauben befestigt. Deswegen fragt jemanden, ob er euch dabei behilflich sein kann! Der Rest ist kinderleicht: den 3-Pol und 4-Pol Stecker auf das Board stecken und fertig. Mehr ist nicht zu tun, da bereits schon vorab vom Hersteller die Wärmeleitpaste auf der Heatplate aufgetragen und die Kühlflüssigkeit in den Kühlkreislauf eingefüllt wurde.

Verarbeitung:

Zu der Verarbeitung kann man und braucht man nicht viel sagen: sie wirkt solide. Die Schläuche haben einen angemessenen Querschnitt, allein die Unflexibilität und die Starre können in der Montage sperrig wirken. Der Wärmetauscher besteht aus Aluminum und die Heat-plate aus Kupfer, welches Metalle mit hervorragende Wärmeleiteigenschaften sind. Einzig und allein der Lüfter wirkt, mit seinem grau, in all diesem schicken und schlichten Schwarz etwas billig und fehl am Platz.

Lautstärke und Vibration:

Die Lautstärke des Lüfters ist unter Last relativ erträglich. Es gibt zwar deutlich leisere Lüfter, aber auch hier ist dies wieder auf die Preisklasse von unter 50¤ zurück zu führen. Soweit ich online gelesen habe, lässt sich der Lüfter wohl auch tauschen. Selbst versucht habe ich es aber nicht und ich würde auch davon abraten, weil vermutlich die Garantie dann erlischt. Die Pumpe habe ich hingegen nach einer Woche noch garnicht gehört, auch arbeiten tut diese absolut flüsterleise. Bisher sind auch keine unangenehme Geräusche oder Vibrationen aufgetreten.

Kühlleistung:

Die Kühlleistung ist für den Standardnutzer mit keinem oder nur gering übertaktem Prozessor gut geeignet. Ich konnte in meinem Fall die normale Leerlauf-Temperatur von 49° auf 33° Celsius und unter Last von 69° auf max. 51° Celsius senken, dazu muss man sagen das ich zuvor den Standardkühler von AMD verwendet habe. Selbst nach dem Übertakten stieg die Temperatur auch nach 4-5 Stunden spielen nie über 51° Celsius. Damit würde ich der Kühlleistung solide 8/10 Punkte geben. Es gibt zwar bestimmt deutlich bessere Towerlüfter oder andere Wasserkühlungen, ich bezweifle aber, dass es in diesem Preissegment etwas besseres gibt.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Müsste ich dem Preis-/Leistungverhältnis eine Note geben, wäre es eine gute 1-. Es gibt lediglich einen Abzug für den nicht besonders hochwertigen Lüfter und die unter Last mäßighohe Gerräuschentwicklung. Man bekommt hier für unter 50¤ ein absolut solides Produkt, welches die meisten seiner Versprechen, besonders die Kühlung, einhält.

Fazit:

Wer eine günstige und gute der Wasserkühlung sucht und dabei Abstriche beim Design machen kann, der ist hier genau richtig. Für die Montage braucht man nur einen Schraubendreher und eine helfende Hand. Die Verarbeitung ist selbst für diesen Preis unglaublich gut und wirkt alles in allem sehr solide, immerhin gibt einem Corsair darauf auch 5 Jahre Garantie! Die Lautstärkeentwicklung ist auch hier für den Preis völlig angemessen und überschreitet beim Lüfter keine Laustärke die als störend empfunden wird. Von der Pumpe hingegen hört man überhaupt gar nichts. Die Kühlleistung ist auch hier, wie alles andere für den Preis, bereits sehr gut und liegt völlig in dem Rahmen.
Das Preis/- Leistungsverhätlnis ist überdurchschnittlich man bekommt eine gute, solide und einfach zu pflegende Wasserkühlung für unter 50¤. Mit der Vorarbeit vom Hersteller durch die bereits aufgetragene Wärmeleitpaste und aufgefüllte Wasserkühlung ist bis auf die Montage nicht viel selbst zu machen. Alles in allem würde ich der Corsair Hydro H45 9/10 Punkte geben und sie jedem Standard Computernutzer, der überlegt sich eine Wasserkühlung zu kaufen, nur empfehlen!
Screenshots und weiteres findet ihr im Anhang!
Solltet ihr noch Fragen zum Produkt haben, schreibt es doch einfach in die Kommentare.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 15.03.2017 von Oliver
3 5

Ersteinmal vorne weg: ich habe das H45 Wasserkühlungsset in der Testerkeepers Aktion zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat jedoch auf meinen Testbericht keine Auswirkung und spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

Testsystem:
CPU: Intel I5 6600K (auf 4,2 GHz übertaktet)
Mainboard: ASRock Extreme 4 Z170
RAM: Corsair Vengeance LPX DDR4-3000
SSD: HyperX Fury 120GB
Festplatte: Samsung 1TB
Gehäuse: be quiet! Silent base 600


Verpackung:
Das Corsair H45 Wasserkühlungsset kommt in einem sehr schlichten braunen Karton. Auf ihm findet sich die Abbildung der Wasserkühlers und die wichtigsten technischen Daten. Man merkt schon hier, dass es sich beim H45 um die Einsteiger Variante handelt. Mich stört diese einfache Verpackung nicht, da nach Einbau des System der Karton nicht mehr genutzt wird. Im Inneren des Kartons ist der Kühler gut verpackt, so das nichts beschädigt werden kann.

Verpackungsinhalt:
Im Karton findet man alle nötigen Schrauben und Befestigungsplatten um den Kühler auf allen gängigen Intel und AMD Sockeln zu montieren. Ausnahme hierbei bildet der AM4 Sockel. Mein Testexemplar hatte noch keine kompatiblen Halterungen. Dies kann sich jedoch zu einem Späteren Zeitpunkt ändern. Bitte beachtet hierzu die Kompatibilitätsangaben.
Zusätzlich befindet sich ein kurzer, bebilderter Installationsguide im Lieferumfang.
Was positiv auffällt: Die Wärmeleitpaste ist bereits auf dem Kühlerblock aufgetragen und wird durch eine Plastikabdeckung geschützt.

Erster Eindruck und Aufbau:
Alles in allem macht die Wasserkühlung, trotz des geringen Preises einen durchaus wertigen Eindruck. Mein Radiator besitzt nur eine leicht verformte Lamelle, was der Kühlleistung aber keinen Abbruch tut. Die Schläuche sind stabil und neigen nicht zum Abknicken. Eine Öffnung zum Nachfüllen oder Tausch der Kühlflüssigkeit ist nicht vorhanden (was mich auch in dieser Preisklasse überrascht hätte).
Der Lüfter ist bereits so auf dem Radiator montiert, dass er die Luft durch den Radiator (nach Außen) bläst. Die Pumpe der Wasserkühlung ist im unteren Teil des Radiators untergebracht. Dadurch ist der CPU-Block klein und kompakt. Zusätzlich soll durch diese Anordnung die Schwingungen minimiert werden, da der Radiator mit Hilfe von Gummidämpfern am Gehäuse verschraubt werden kann (Diese sind jedoch nicht im Lieferumfang enthalten).


Montage:
Die Montage wird in dem beiliegenden Installationsguide durch Aussagekräftige Bilder gut beschrieben. Der Radiator wird mit Hilfe von 4 mitgelieferten Schrauben am Platz eines 120mm Lüfters montiert. Bei meinem be quiet! Silent base 600, habe ich die Radiator hinten, anstelle des 120er Lüfters im Heck montiert. Der Radiator fand an dieser Stelle ohne weiteres Platz. Aufgrund der ähnlichen Platzverhältnisse im Heck der meisten Miditower, sollte also die H45 Problemlos in die meisten Gehäuse passen.
Die Intel Backblade lässt sich gut mit Hilfe der angebrachten Klebepads auf der Rückseite des Mainboards fixieren. Somit bleibt diese für die nächsten Arbeitsschritte gut in Position. Dies ermöglicht (wie bei mir geschehen) den Einbau des Kühlers auch ohne das Mainboard komplett auszubauen. Das Anbringen des Kühlblocks auf der CPU ist wohl der schwierigste Teil des Einbaus. Je nach Einbaufall des Radiators, behindern die rund 35 cm Langen Schläuche den Einbau doch etwas.
Ein großer Plustpunkt beim Einbau, ist jedoch meiner Meinung nach, zum einen die bereits angebrachte Wärmeleitpaste. Weiter sind auch die sehr griffigen Befestigungsschrauben zu bemerken. Somit können, bei der Montage des Kühlblocks, die Schrauben erst einmal ohne Werkzeug fest gezogen werden. Somit geht die Montage erstaunlich leichtvon der Hand.
Jetzt nur noch die Pumpe, welche einen 3 Pinanschluss besitzt und den Lüfter mit dem 4 Pin PWM Anschluss mit dem Mainboard Verbunden und schon ist die Kühlung einsatzbereit.

Kühlleistung:
Hier hat mich die H45 am meisten überrascht. Für mich war eigentlich vor dem Test klar, dass ich mit dem nur 120mm großen und 30mm dicken Radiator nicht die gleichen Temperaturen wie mit meinem Noctua D15 Luftkühler erzielen werde. Doch hier habe ich mich stark getäuscht. Im Härtetest mit Prime 95 erreichte die H45 Wasserkühlung eine Beharrungstemperatur von 53°C bei einer Lüfterdrehzahl von knapp unter 1500 Umdrehungen pro Minute.
Zum Vergleich: der NH-D15 kommt auf knapp 50°C bei einer Drehzahl der beiden Lüfter von 700 Umdrehungen pro Minute.
Im Leerlauf bleibt die CPU mit unter 30°C nur knapp über Lufttemperatur, was für eine gute Wärmeübertragung von CPU auf die Kühlflüssigkeit spricht.
Im Spielbetrieb (z.B. bei For Honor oder Battlefield 1) bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 40-48°C, je nach Lüftereinstellung.

Lautstärke:
Hier liegt die klare Schwäche der H45 Wasserkühlung. Dies liegt aber weniger am Lüfter, denn der ist bei moderaten Drehzahlen zwar lauter als Beispielsweise ein Modell von Noctua oder be quiet! aber dennoch nicht störend.
Hauptgrund ist die Pumpe. Diese muss laut Spezifikation durchgehend mit 12V (sprich voller Drehzahl) betrieben werden. Eine Regelung der Pumpe wird seitens Corsair nicht empfohlen, da sich dies negativ auf die Lebensdauer auswirken soll. Die Pumpe ist bei voller Drehzahl, was meinem Motherboard zufolge immerhin rund 4400 Umdrehungen pro Minute sind, deutlich aus dem Inneren meines Silentbase zu hören. Im Volllastbereich mit aufgesetzten Kopfhörern ist das zwar nicht weiter störend, jedoch im Desktopbetrieb (beispielsweise Musik hören oder der Verfassen eines Briefes) sehr deutlich wahrnehmbar. Eine etwas langsamer drehende Pumpe wäre hier wohl besser gewesen. Ein probeweises absenken der Drehzahl um ca. 800 RPM liesen das Pumpengeräusch fast verschwinden. Die Kühlleistung nahm hierbei nur sehr wenig ab (unterschied von ca. 2-3 Grad). Dennoch kann ich das Absenken der Pumpendrehzahl nicht empfehlen, da ich die Auswirkungen auf die Lebensdauer der Pumpe nicht kenne und somit zu den Offiziellen Spezifikationen rate.

Fazit:
Corsair hat meiner Meinung nach mit dem H45 Wasserkühlungsset eine gute All in one Lösung im niedrig Preissegment auf den Markt gebracht, welches vor allem durch ein gutes Preisleistungsverhältnis glänzt.
Vor allem hinsichtlich der Kühlleistung wurde ich sehr überrascht. Die Kühlung hielt meine CPU bei annehmbarer Lüfterdrehzahl genauso kühl wie mein Noctua D15 (welcher ungefähr das Doppelte kostet). Man bekommt also sehr viel Kühlleistung für wenig Geld. Auch die Montage gestaltet sich, gerade durch die bereits aufgebrachte Wärmeleitpaste als besonders schnell und einfach durchführbar. Dies gilt auch für das nachträgliche verbauen der Kühlung (sofern das Gehäuse einen entsprechenden Ausschnitt hat).
Einziger Wermutstropfen der H45 ist die doch recht laute Pumpe. Eine etwas langsamer Drehende Pumpe wäre hier wohl sinnvoll gewesen.
Über die Langlebigkeit der Kühlung kann ich natürlich zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen.

Wer sollte sich das H45 Wasserkühlungsset kaufen:
Nicht empfehlen kann ich die Kühlung für alle die, welche wert auf einen leisen PC legen. Die sollten dann eher doch etwas mehr für eine andere Wasserkühlung ausgeben oder auf einen guten Luftkühler setzen.
Meiner Meinung nach ist die H45 hauptsächlich für Leute geeignet, welche trotz einem kleinem Budget eine Leistungsstarke Kühlung benötigen und die ein etwas Lauterer Geräuschpegel nicht stört. Eine weitere Daseinsberechtigung hat das Set in kleinen PC-Konfigurationen. Durch anbringen des Radiators am Heck des Gehäuses (wo er bei den meisten Gehäusen Platz finden sollte) wird die warme Luft direkt ins freie geleitet und nicht im Gehäuse verteilt. Dies kann vor allem in stark verbauten Gehäusen die allgemeine Temperatur im Gehäuseinneren senken.

Den testbericht mit zusätzlichen Bildern ist auch im Forum (https://forum.mindfactory.de/t98649-testers-keepers-corsair.html) zu finden.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

geschrieben am 28.02.2017 von Roel
2 5

geschrieben am 28.02.2017 von Roel  (Verifizierter Kauf)

Quad core AMD cpu remains nice and cool.
Pump makes noise, cant lower the pump speed at all so its always noisy.
Radiator is too big to fit properly in some midi towers, only when using the spacer.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?

Zeige 1 bis 10 (von insgesamt 26 Bewertungen)
1 | 2 | 3 |
Nächste Seite

Kunden kauften ebenfalls

Anzeigen

Besuchen Sie auch unsere Partner:

Mindfactory.de is based on XT-Commerce
Mindfactory City
Hardware Finanzierung.de
Bitte bestellen Sie online - auch als Selbstabholer/in - ansonsten gelten im Mindfactory-Markt in Wilhelmshaven andere, höhere Preise.

Unser Ladengeschäft in Wilhelmshaven hat für Sie ab 10 Uhr geöffnet.

Alle Markennamen, Warenzeichen sowie sämtliche Produktbilder sind Eigentum ihrer rechtmäßigen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung.
VPE-Angaben beziehen sich auf eine "Verpackungseinheit" OVP-Angaben beziehen sich auf "Originalverpackt"
* Alle hier genannten Preise verstehen sich inkl. 19% USt und zzgl. der Versandkosten in Höhe von € 7,99* sowie der Kosten für das gewählte Zahlungsmittel, 0,95% vom Warenwert bei giropay, 0,9% vom Warenwert bei Sofortüberweisung, 1,9% vom Warenwert bei PayPal, € 5,00* bei Nachnahme, € 0,00* Finanzierung (außer bei Fracht- und Express-Versand; bei Zahlung per Nachnahme entstehen weitere, an DHL zu zahlende Gebühren in Höhe von € 2,- inkl. 19% USt). Alle hier genannten Kosten verstehen sich inkl. 19% USt.
Bestellen Sie versandkostenfrei. Genauere Infos finden Sie hier.

© 2017 by Mindfactory AG