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Artikelnummer 48431   

EAN 4710918405489    SKU CMX550v2/R

550 Watt Cougar CMX Modular 80+ Bronze

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Artikelbeschreibung

Seit dem 23.02.2013 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modellserie: CMX
Leistung: 550 Watt
Kühlung: 140mm Luefter
Spezifikation: ATX 2.3
Effizienz (bei 230V): 84%
80 Plus Zertifikat: 80+ Bronze
+3,3V: 24 Ampere
+5V: 15 Ampere
+5Vsb: 3 Ampere
+12V: 42 Ampere
+12V1: 28 Ampere
+12V2: 20 Ampere
+12V3: nicht vorhanden
+12V4: nicht vorhanden
+12V5: nicht vorhanden
+12V6: nicht vorhanden
+12V7: nicht vorhanden
+12V8: nicht vorhanden
-12V: 0.3 Ampere
Anschlüsse: 1x ATX 20/24pol, 1x ATX12V 4+4pol, 1x ATX12V 8pol, 1x PCI Express 6+2pol, 2x PCI Express 6pol, 1x 3.5 Zoll, 5x 5.25 Zoll, 6x SATA
Kabelmanagement: Modular
Besonderheiten: active PFC, EuP / ErP ready

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 02.03.2013
Lieferumfang
Neben dem Netzteil bekommt der Käufer des Cougar CMX 550 ein kleines Handbuch das Netzkabel, die Modularkabel sowie Schrauben und ein Cougar Emblem zum Aufkleben. Die Kabel selbst sind mit wiederverwendbaren Klett-Kabelbindern zusammen gehalten.

Anschlüsse und Kabelkonfiguration:
Das Cougar CMX 550 ist teilmodular und verfügt über einen fest angebrachten ATX, EPS 12V  und PCIe Pin Kabelstrang mit schwarz gesleevten Kabeln. Der EPS 12V Anschluss ist doppelt als 8Pin und 2x4Pin an einem Strang vorhanden.
Mit SATA Anschlüssen ist das Cougar Netzteil mit 6 Stück moderat ausgestattet. Bei den 4 Pin Molex Hier kommt man auf  5 Anschlüsse, was im Zeitalter von SATA Geräten aber auch ausreichen sollte. Ein Kabel ist als Mix Kabel mit 2 SATA und 2 Molex Anschlüssen ausgestattet. Ein Floppy Stecker wird am Cougar über einen beiliegenden 15 cm langen Molex auf Floppy Adapter angeboten.

Effizienz
Effizienzmessungen in unterschiedlichen Lastsituationen
Kommen wir zu den Effizienzwerden des Cougar CMX 550. Wie schon andere Netzteile die wir zuletzt getestet haben, scheint auch das neue CMX auf auf höhere Effizienz bei niedrigeren Lasten optimiert zu sein. Obwohl das CMX 550 nur ein 80 Plus Bronze Netzteil ist, liegt die Effizienz gerade bei 20% deutlich über diesem Level.
Wie üblich haben wir die Last bei 100%, 50% und 20% gemessen, was hier 550, 275 und 110 Watt entspricht. Wir messen die Effizienz des Netzteils grundsätzlich mit den in Deutschland üblichen 230V und nicht wie beim 80Plus Report mit 115V. Die Effizienz bei 230 V liegt zumeist 1-2% über der bei 115V.
Zu den üblichen Messungen bei 20%,50% und 100% messen wir weitere Belastungen unterhalb der 20%, um einen Eindruck vom Abfall der Leistung in diesem Bereich zu bekommen. Dies ist vor allem bei leistungsstarken Netzteilen interessant.

Obwohl bei 10% also etwa 50 Watt nicht so überzeugt, steigt die Effizienz beim Cougar CMX 550 sehr schnell mit wachsender Last an. Das Netzteil erreicht dann bereits bei 20% einen Level von 86,6%. Bei 50% Last liegt die Effizient mit 87,9% knapp unter Silber Level und fällt dann ab auf 84,7% bei 100% Last.
Bei unserer gewichteten Durchschnittswertung, bei der wir 3x20%, 2x50% und 1x100% einbeziehen erreicht das Netzteil somit einen gerundeten Wert von 87%, was man für ein 80+ Bronze Netzteil als sehr solide ansehen kann.
Neben den 20/50/100% Messungen führen wir zudem nun immer zur besseren Vergleichbarkeit aller Netzteile Messungen bei konstanten Lasten durch, die bei 80, 350 und 550 Watt liegen.

Die Effizienzwerte bei einer typischen PC Belastung beträgt bei 80 Watt Ausgangsleistung 84,8%, was ein recht guter Wert ist. Bei 350 Watt 86,1% und bei 550 Watt 85,7%. Besonders die Effizienz Werte bei geringer Last wissen also beim Cougar CMX 550 zu gefallen. Nur ganz unten bei sehr kleinen Werten um 10% könnte das Netzteil für ein 550 Watt Gerät noch einen Tick mehr liefern.
Die Standbyspannung des Netzteils bei 0,2A auf der 5V Standby Leitung also 1 Watt Verbrauch, liegt bei guten 1,78 Watt und liegt damit im oberen Bereich aller bisher von uns gemessenen Netzteile.

Spannungsstabilität
Spannungsverhalten unter verschiedenen Lasten
Kommen wir zum Spannungsverhalten des Cougar CMX 550. Die Diagramme zeigen jeweils in der Mitte (gestrichelte Linie) die geforderte Spannung, die gepunkteten Linien  kennzeichnen die Ober- und Untergrenze mit der maximal erlaubte Toleranz nach ATX Spezifikation.

Die 12 Volt Leitung  zeigt sich zunächst sehr Stabil und nur gering über dem Soll von 12V. Bei 50% kommt sie dem Idelpunkt recht Nahe, fällt dann aber bei hoher Last noch einmal stärker ab. Insgesamt bleibt sie aber voll im Tolleranzbereich.

Die 5 Volt Leitung startet ebenfalls etwas höher und fällt über die Last nur wenig ab, zeigt also ein recht gutes Bild

Etwas kritischer muss man die 3,3 Volt Leitung sehen, die auch schon bei den letzen getesteten HEC/Cougar Netzteilen bei hoher Last deutlich abfällt. Hierbei sollte man aber immer beachten das derart hohe Belastungen wie wir sie in unserem Test fahren auf der 3,3 Volt Leitung in der Praxis eigentlich nie auftritt. Lasten von mehr als 50% dürften die absolute Ausnahme sein.

Ripple & Noise Messung
Restwelligkeit und Rauschen des Netzteils
Ein optimales PC Netzteil würde genau konstant 12V an den 12V Ausgängen liefern. Bei PC Netzteilen, die bekanntlich Gleichstrom aus Wechselstrom generieren, ist diese Situation aber nicht gegeben. Die Gleichspannungen enthalten hier überlagerte minimale Schwankungen. In ein Diagramm aufgetragen ist die Ausgangsspannung somit keine gerade (optimale Situation) sondern eine Welle (Ripple) mit zusätzlichen Ausschlägen/Störungen (Noise). Diese Wellen und Störungen kann man mit einem Oszilloskop sichtbar machen. In den ATX Spezifikationen ist dazu genau festgelegt, wie die Restwelligkeit zu messen ist und welche Toleranzen zu erfüllen sind. So darf die Restwelligkeit auf der 12V Leitung maximal 120 mV und auf der 3,3 und 5 V Leitung maximal 50 mV betragen.
Das Cougar CMX 550 zeigt sich beim Ripple und Noise Test ähnlich wie bei den Spannungen. Die 12 Leitung steht mit 66 mV recht gut da. Die 5V Leitung zeigt sich mit  40 mV auch unterhalb der Tolleranzgrenze. Die 3,3 V Leitungen macht dagegen bei 3,3 Volt keinen so guten Eindruck und liegt mit 75 mV über den erlaubten 50 mV. Wie bei den Spannungen auch, sollte man dies aber nicht zu kritisch sehen, denn bei 50% Last erreicht man nur noch einen Wert von 30 mV. Eine höhere Belastung dürfte in der Praxis selten vorkommen.
Überlast
Wie viel Last kann maximal gezogen werden.
Gute Netzteile bieten meist nicht nur die maximale Leistung die aufgedruckt ist, sondern zudem eine gewisse Reserve, die abgerufen werden kann, bevor das Netzteil abschaltet. Diese Überlast ist vor allem auf der 12 Volt Leitung interessant, da hier bei modernen PCs die meisten Leistungsreserven gebraucht werden. Vor allem der Einsatz großer Grafikkarten kann hier einiges an Leistung abverlangen. Wichtig ist dabei ist auch, dass die Spannung nicht zu weit absinkt.
Die Überlast kann man auf verschiedene Arten testen. So kann man jede Leitung einzeln Testen und ihre maximal erreichbare Last ermitteln, daraus lässt sich aber logischerweise nicht die gesamt mögliche Last zusammenrechnen. Somit ist diese Messung wenig praxistauglich. Wir haben uns daher entschieden zunächst die 3,3 und 5 Volt Leitung auf einen sehr hohen Level auszulasten (100 Watt = 50/50) der schon in der Praxis selten eintritt und dann zu messen wie weit die 12 Volt Leitungen zusammen maximal ausgelastet werden können. So können wir recht gut prüfen wie weit die 12V unter realen Bedingungen belastet werden könnte, ohne das die auch wichtigen 3,3 V und 5 V Spannungen zusammenbrechen.
Beim Cougar CMX 550 hatten wir einiges erwartet, denn Cougar Netzteile bieten in der Regel recht hohe Reserven. Und so war es dann auch, dass Netzteil schaltete erst bei ca. 800 Watt ab. Eine kurzfristige Überlastung kann das Netzteil somit auch in größeren höhen verkrafen. Auf dauer ist ein Betrieb damit aber nicht zu empfehlen.
Schutzmechanismen
Soweit möglich testen wir auch die Sicherheitsschaltungen des Netzteils. Sowohl der Überlast als auch der Kurzschlussschutz unter Vollast arbeiteten beim Cougar CMX ohne Probleme. Nach Überlast / Kurzschluss lies sich das Netzteil auch problemlos wieder starten. Das Netzteil ist zudem ausgestattet mit:
UVP (Unterspannungsschutz)
OCP (Überstromschutz)
OPP (Überlastschutz)
 SCP (Kurzschlusssicherung)

Lautstärke


Das Cougar CMX 550 ist ein sehr leises Netzteil und verwendet einen 140mm Lüfter mit hydro-dynamic bearing. Der Lüfter hat eine etwas merkwürdige Form der Lüfterblätter, die extrem dünn und schlank ausfallen, weiß aber damit zu überzeugen.
 Vom Netzteil ist unter geringer Last nur ein minimales Luftzugeräusch und ein leises tieferes Grummeln des Lüfters zu hören. Dazu muss man aber schon das Ohr dicht an das Netzteil halten. Als Lautlos lässt sich das Cougar zwar nicht einstufen, aber im PC sollte es eigentlich nicht zu hören sein. Unter Last dreht das Netzteil hoch und lässt mehr Luftzuggeräusche entstehen. Kühlt damit aber auch das Netzteil logischerweise in der Temperatur weiter runter. Störend wird die Lautstärke des Cougar CMX 550 eigentlich nie.

Fazit
Das Cougar CMX 550 zeigte in unserem Test eigentlich nur eine einzige kleine Schwäche und diese liegt bei einer sehr hoch belasteten 3,3 Volt Leitung. Hier gehen Ripple und Noise Werte hoch und zudem die Spannung runter. Für die Praxis ist das jedoch nicht wirklich von Bedeutung, da Werte über 10 Ampere auf der 3,3 Volt Leitung dort eigentlich kaum anzutreffen sind.
In allen anderen Bereichen kann das Cougar CMX 550 recht gute Resultate abliefern. Die Effizienz ist gerade im relevanten Bereich bei 20% bi 50% für ein 80 Plus Bronze Netzteil recht gut. Das die Effizienz gegen 100% etwas stärker fällt als bei manch anderem Netzteil verzeiht man dem Cougar da gerne.
Ebenfalls positiv ist die Lautstärke des Netzteils zu beurteilen. Es arbeitet angenehm leise, aber nicht unhörbar. Jedoch sind die wahrnehmbaren Geräusche tief und keinesfalls unangenehm. Fiepen oder andere elektronische Geräusche konnten wir beim Cougar überhaupt nicht war nehmen.
Die Verarbeitungsqualität beim Gehäuse hat zur alten CM Serie noch einmal deutlich zugenommen und erinnert jetzt schon eher an die älteren Cougar S Netzteile. Bei den Anschlüssen ist eine gute Kabellänge und die schönen farbigen Sleeves hervorzuheben.

Mit etwa 90 Euro ist das Cougar CMX Netzteil nicht gerade günstig, denn für nur 10 Euro mehr bekommt man zum Beispiel derzeit schon die 550 Watt Version des etwas älteren aber hervorragenden Cougar S 550 mit 80 Plus Silber. Unter den modularen 500 - 600 Watt Netzteilen mit guter Effizienz liegt das Cougar CMX 550 preislich im Mittelfeld. Dabei muss man aber bedenken, dass das Netzteil relativ neu ist und zudem eben noch die alten Cougar Versionen im Handel sind.
Im Vergleich zum CM 550 hat Cougar beim CMX noch einmal zugelegt, insbesondere bei der Lautstärke. Insgesamt ist das Cougar CMX 550 ein solides Netzteil mit leisem Lüfter, langen Leitungen und einem auffälligen Gehäuse, bei dessen Kauf man sicher nichts falsch macht.


Enthaltene Kabel
1 x Stromadapter 4 PIN an 8 PIN
Kühlsystem
140-mm-Lüfter
Kennzeichnung
TUV

3 Jahre Garantie
    
  

Video

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