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EAN 0843591068505    SKU CC-9011080-WW

Artikelbeschreibung

Seit dem 10.11.2015 im Sortiment

Das nüchterne Äußere des Carbide Quiet 600Q strahlt eine souveräne Eleganz aus. Intelligent platzierte Kabelbinder und -kanäle sowie abnehmbare Abdeckungen hinter denen sich Netzgeräte und Laufwerksschächte verstecken lassen, unterstreichen das strukturierte Erscheinungsbild des Case. Das aufgeräumte Innere des inversen ATX-Gehäuses erlaubt einen direkten Luftstrom und schafft ideale Voraussetzung für eine effiziente Kühlung. Durch den natürlichen Luftstrom werden Lüftergeräusche auf ein Minimum reduziert. Zahlreiche Einbaupositionen erleichtern ein Umrüsten auf Prozessor- und GPU-Kühler mit Flüssigkühlmittel. Zusätzliche Laufwerke lassen sich schnell und einfach werkzeuglos hinzufügen. Seiten-, Ober- und Vorderteile des Gehäuses sind vollständig gedämpft. Mit dem integrierten dreistufigen Lüfterregler steuern Sie die drei verbauten AF140L-Lüfter und wählen den idealen Geräuschpegel und die gewünschte Kühlleistung. An der Unter- und Vorderseite des Towers befindet sich eine vollständige Staubfilterung.


Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Carbide Quiet 600Q gedaemmt
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 3.5 Zoll (intern), 2x 5.25 Zoll (extern), 3x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 3x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 2x 140mm
Formfaktor: ATX, EATX, mATX, MINI ITX
Erweiterungsslots: 8x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 2x USB 2.0, 2x USB 3.0
Fenster: Nein
Dämmung: Ja
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 200mm, Fronttuer, Grafikkarten bis max. 370mm, integrierte Luftsteuerung, Kabelmanagement, Staubfilter
Länge: 454 mm
Breite: 260 mm
Höhe: 535 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 29.04.2016
Produkttester
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich recht herzlich bei der Mindfactory AG und Corsair bedanken, dass sie mir die Gelegenheit und Chance geben das Gehäuse Carbide Quiet 600Q zu testen und meine Review abgeben zu dürfen.
Ich habe meine Bewertung an den vorgegebenen Kriterien, die mir die Mindfactory AG gegeben hat, angelehnt.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung weist auf das Gehäuse hin, welches durch eine Explosionszeichnung dargestellt wird. Zudem ist an der Seite detailliert der Verpackungsinhalt gelistet, mit einer groben Beschreibung des Gehäuses. Im Gehäuse befinden sich zwei kleine Kartons und die Bedienungsanleitung. In dem ersten Karton befindet sich, ein zusätzlich mitgelieferter Lüfter von Corsair (140mm) mit einer "coolen" Botschaft von George Makris (Product Manager, Corsair): "Thanks for buying my case. The 600Q is super quiet and cool with just two fans installed. But here's an extra one in case you want a little more cooling". In dem zweiten Karton befinden sich die Schrauben und Kabelbinder fürs Carbide Quiet 600Q.

Vorgehensweise

Zunächst werde ich auf das Design und im Anschluss auf die Verarbeitung eingehen. Danach auf die Bedienung und Handhabung, bevor ich aber die Leistung und der damit verbundenen Lautstärke zu sprechen komme. Anschließend sage ich meine Meinung zum Preis-/Leistungsverhältnis und gebe ein Fazit mit Bewertung ab.

Design

Das Gehäuse wurde vom Design und der Optik her sehr schlicht gehalten. Das Einzige was auffällt, sind die Lüftungsschlitze, welche leider nur aus Plastik sind. Im Vergleich zu anderen Gehäusen, aus derselben Kategorie, ist es deutlich größer und breiter, was durchaus seinen Sinn ergibt, dazu jedoch später. Carbide Quiet 600Q weist eine matte Edelstahloptik auf. Vorne über den Positionen für die Laufwerke, geht es abgerundet auf die oben angebrachten Frontanschlüsse über. Bei den Frontanschlüssen, von vorne beginnend, gibt es den Powerknopf, die Dreistufen-Lüftersteuerung, 3,5mm Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse, zweimal USB 3.0, zweimal USB 2.0 und zuletzt noch den Resetknopf. Die Laufwerke sind durch eine gedämmte Laufwerkklappe abgedeckt, die sich je nach Benutzung schließt.

Verarbeitung

Im Hinblick auf die Verarbeitung gibt es auf der äußeren Seite keine Auffälligkeiten, welche sich durch Spaltmaßunterschiede oder Versetzungen im Material oder zwischen zwei Bauteilen zeigen könnten. Die Staubfilter sind mit Vorsicht zu behandeln, da diese nicht sehr stabil konstruiert wurden. Einige Abstandshalter für das Motherboard sind nicht genau positioniert und mussten von mir nachgebessert werden. Dies ist nur mir durch das Aufsetzen mehrerer verschiedener Motherboards aufgefallen. Die Zungen, die z.B. die Frontabdeckung halten, sind gut positioniert und passen in die Löcher des Gehäuses.

Bedienung und Handhabung

Ab hier werde ich zur Erleichterung des Verständnisses nur noch von "Gehäuse" sprechen, wobei immer das Carbide Quiet 600Q gemeint ist.

Bei der Bedienung bin ich lediglich auf die Montage und Demontage von Computerkomponenten des Gehäuses und die Abdeckungen eingegangen. Die Seitentüren lassen sich sehr leicht mit Hilfe der Fingerschrauben lösen und wieder befestigen. Auch die "Halterung für Netzteil" lässt sich sehr leicht abschrauben und anschrauben ebenso wie die Seitentüren. Lediglich die Frontabdeckung ist etwas schwerer abzumachen. Laut Anleitung: "Drücken Sie vom Gehäuseinneren aus die Zungen vorsichtig herunter, mit denen die Front- bzw. Oberabdeckung am Gehäuse befestigt ist, und ziehen Sie die Abdeckung heraus". Dies ist leider nicht so einfach, denn wenn ich eine Zunge ein drücke und dann die nächste, drückt sich die erste wieder ins Gehäuse zurück. Mein Tipp für euch: drückt die Frontabdeckung leicht vom Gehäuse weg, so dass die Zungen sich nicht mehr zurück ins Gehäuse einrasten können.

Bei der Oberabdeckung muss man zusätzlich zwei Schrauben lösen und die eine Zunge genau suchen. Jedoch ist das Entfernen der Oberabdeckung nur dann notwendig, wenn man die Frontanschlüsse tauschen möchte. Die Staubfilter lassen sich sehr leicht entfernen und laut Hersteller mit Druckluft reinigen. Jedoch kann man sie auch mit der Hand und fließendem Wasser säubern.

Die Installation der 5,25''-Laufwerke finde ich besonders gut. Die Blende geht durch eine extra Verlängerung der Zungen sehr leicht ab und das Laufwerk schiebt man solange rein bis dieses in der Halterung einrastet. Bei einer Demontage des Laufwerks kann man einfach die Seitenabdeckung hinter dem Motherboard öffnen, den Halter eindrücken und das Laufwerk herausschieben. Das vorherige Abziehen der Stecker funktioniert durch die gute Halterung optimal. Falls noch Bedarf an Festplattenplatz herrscht, können hier, durch den Verzicht von Laufwerk/en und durch Kauf einer oder mehrerer extra Halterung/en für das SSD-Laufwerk, weitere eingesetzt werden.

Genauso gut sind die 3,5'' HDD-Laufwerkschächte, die man einfach an den beiden Nasen leicht zusammendrückt und herauszieht. Das HDD-Laufwerk wird dann einfach in die seitlich angebrachten Stifte eingesteckt und dann wieder ins Gehäuse eingeschoben. Bei Bedarf kann man auch ein SSD-Laufwerk aufschrauben statt eines HDD-Laufwerkes. Auch hier funktioniert das Abziehen von Steckern sehr gut.
Nicht so gut gelungen finde ich die SSD-Laufwerkschächte. Laut Anleitung soll die Halterung demontiert werden, das SSD-Laufwerk eingeschoben und dann die Halterung am Gehäuse wieder montiert werden. Aber zum Montieren der Halterung muss diese in der Mitte eingedrückt werden damit sie fest am Gehäuse anheftet. Mein Tipp hierbei wäre, die Halterung montiert zu lassen und dann einfach das SSD-Laufwerk in die Halterung zu schieben. Wem das SSD-Laufwerk zu locker in der Halterung liegt, kann dieses auch in der Halterung verschrauben, aber bei meiner Methode lassen sich nur die beiden äußeren Halterungen verschrauben. Durch das Festschrauben lassen sich die Stecker einfacher ein- und ausstecken, ohne das einem das SSD-Laufwerk verrutscht.

Das Netzteil lässt sich sehr einfach montieren und demontieren. Dies ist durch die "Halterung für Netzteil" geschuldet: man montiert die Halterung vorher auf das Netzteil und schiebt es anschließend in das Gehäuse ein.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses sieht man die Festplatten und das Netzteil nicht, da diese durch eine Blende verdeckt werden. Diese kann man auch durch das Lösen von drei Zungen demontieren, was jedoch leider nicht in der Anleitung beschrieben wird.

Beim Einsetzen des Motherboards konnten nicht alle Schrauben verschraubt werden, da diese mit dem Lochbild des Motherboards nicht übereinstimmten, was jedoch nicht schwer zu beheben war. Auf der Anschlussseite des Motherboards ist ein 140mm Lüfter und auf der gegenüberliegenden Seite auch ein 140mm Lüfter verbaut. Den mitgelieferten 140mm Lüfter habe ich an der Frontseite, über dem anderen Lüfter, verbaut. Tipp: schraubt vorher die Schraube in das Lüftergehäuse, um die Montage etwas zu erleichtern, da ihr dann ein vorgeschnittenes Gewinde habt.

Leistung und Lautstärke

Bevor ich auf die Leistung und die damit Verbundene Lautstärke komme, werde ich auf einige Parameter eingehen.
Ich habe drei Testreihen durchgeführt, um zu schauen welche Auswirkungen die Computerkomponenten bei drei verschiedenen Auslastungen auf das Gehäuse haben.

- Erste Testreihe:
Intel i5 6600
EKL Alpenföhn Brocken ECO
Gigabyte GA-Z170-HD3P
Asus GeForce GTX 970 STRIX OC Edition
Corsair Vengeance LPX DDR4 16GB
Be quiet! Straight Power 10-CM

- Zweite Testreihe:
Intel Pentium G3260
ASRock H81-DG4
MSI GeForce GT 730
Xilence Performance A
Corsair Vengeance DDR3 16GB

- Dritte Testreihe:
Intel i7 4790k
MSI Z97-G45 GAIMING
Be quiet Shadow Rock 2
Crucial DDR3 16 GB
Be quiet! PURE POWER L8
Gigabyte GeForce GTX 970 G1 Gaiming

Testprogramme: 3DMark, HeavyLoad, Autdesk Simulation Mechanical und als Messinstroment P-L-A-3-150-0-P-5 von Omega (um die Temperatur und den Luftstrom zu messen)
Testdauer: 6-9 Stunden, jeweils 2-3 Stunden bei der jeweiligen Stufe der Lüftersteuerung (je nach Verlaufdiagramm und Schutzfunktion der Computerkomponenten)
Auslastungsart: gering (1-20% Auslastung), mittel (40-60% Auslastung) und stark (80-100% Auslastung)

Meine Erkenntnisse beziehen sich nicht auf jede einzelne Testreihe und Auslastungsart, sondern auf das Gesamtergebnis.

Die mitgelieferten Lüfter haben mich nicht überzeugen können. Sie waren schon bei der zweiten Stufe der Lüftersteuerung hörbar, inkl. Rattern und Luftstromverwirbelungen. Hinzu kamen die schlechten Kühlwirkungen bei verschiedenen Auslastungsarten.

Bedenkliche Probleme gab es bei dem Netzteil und den Festplatten. Dort kam es zu erhöhten Temperaturen, da diese nicht ausreichend belüftet wurden. Ein weiteres Problem entsteht, wenn neue Gaming-Grafikkarten eingebaut werden da diese ihre warme Luft nach oben in Richtung, des Netzteilgebläse abgeben. Dort entsteht eine sehr große Ansammlung von Wärme, die auf das Motherboard wirken und sich, je nach Bauart negativ auf den Computer auswirken kann. Meiner Meinung nach sollte die Lüftersteuerung auch eine Automatik-Stufe beinhalten, da sich bei einer erhöhten Auslastung die Computerkomponenten deutlich erwärmen und es die kleinste Stufe nicht schafft diese Wärme abzutransportieren. Dazu wäre es von Vorteil, wenn die Lüftungsschlitze nicht aus Plastik wären, sondern aus Metall, um die vorbeiströmende Luft vorzukühlen.

Positiv fällt mir auf, dass die Grafikkarten nun auch von unten belüftet werden können und das Gehäuse genug Platz für eine Wasserkühlung aufweist. Jedoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass sich bei einer erhöhten Leistungssteigerung und deren Anhaltung der Luftstrom der Wasserkühlung zusätzlich noch erwärmt.

Die Geräuschdämmung funktioniert aufgrund der nicht effizienten Anordnung nicht. Man kann auch beim Weglassen der Dämmung akustisch keinen Geräuschunterschied wahrnehmen, außer bei der dritten Stufe der Lüftersteuerung und auch dieser ist sehr marginal. Was sich jedoch durch die Dämmung minimiert, sind die akustischen Geräuschentwicklungen der Laufwerke.

Preis-/Leistungsverhältnis

Den Preis von Mindfactory AG halte ich für angemessen, da man schon ein ordentlich durchdachtes Gehäuse bekommt und die Montage komplett ohne (außer beim Netzteil und Motherboard) Werkzeuge durchführen kann.

Fazit:

Im Großen und Ganzen ist das Gehäuse Carbide Quiet 600Q von Corsair gut durchdacht, hat jedoch noch einige Mängel, die noch verbessert werden sollten. Für jemanden, der seinen Computer ab und zu nutzt, um z.B. seine E-Mails zu checken, Dokumente zu bearbeiten, im Internet surft, Bilder und Videos anschaut oder für nur ein bis zwei Stunden ein Spiel spielt reicht das Gehäuse allemal. Aber für richtige Gamer oder Leute die ihren Computer regelmäßig an seine Leistungsgrenze bringen (z.B. durch Simulationen) und für jene, die sich daran stören, dauerhafte Lüftergeräusche zu hören, ist dieses Gehäuse leider nicht empfehlenswert. Ich persönlich nutze das Gehäuse mit den Komponenten der ersten Testreihe.

Zur Punktevergabe (0= sehr schlecht, 1= schlecht, 2= mäßig, 3= befriedigend, 4= gut, 5= sehr gut)

Design 4 Punkte
Verarbeitung 3 Punkte
Bedienung 4 Punkte
Leistung und Lautstärke 3 Punkte
Preis-/Leistungsverhältnis 4 Punkte
Durchschnitt 3,6 Punkte --> 4 Punkte

Gruß
Patrick ;)
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 24.04.2016
Produkttester
Hallo,

hiermit möchte ich nun gerne mein Review zum Corsair Carbide 600Q abgeben, welches ich über die letzte Woche auf Herz und Nieren getestet habe. Zuallererst möchte ich mich jedoch bei Mindfactory und natürlich Corsair für die Ermöglichung dieses Tests bedanken!


Verpackung, Zubehör & Verarbeitung:

Das 600Q kommt in einer Corsair-typischen Verpackung, auf der das Gehäuse als Explosionszeichung detailliert dargestellt wird. Desweiteren sind Informationen über die Abmessungen, verwendete Materialien etc. abgedruckt. Besondere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise das invertierte Layout oder die Schalldämmung werden ebenfalls aufgeführt.

Als Zubehör wird zwischen dem standardmäßigen Montagematerial (Schrauben, Kabelbinder etc.) ein weiterer 140mm Lüfter (insgesamt 3 Stück) und eine detaillierte Bedienungsanleitung mitgeliefert.
Schon beim ersten Auspacken fällt die wertige Verarbeitung des Gehäuses auf. Alle Teile passen haargenau und unterschiedliche Spaltmaße sind nicht zu erkennen. Front- sowie Deckel sind mit Zierplatten aus Stahl verkleidet, welche in einem dunklen, leicht matten Anthrazit beschichtet sind um die Wertigkeit spürbar anzuheben, dabei aber Fingerabdrücken und Kratzer gegenüber unempfindlicher zu sein.
Beim oberen Teil der Frontplatte handelt es sich um eine nach links schwenkbare Klappe, welche den Zugang zu den zwei 5,25" Schächten bietet. Platz für Laufwerke etc. bietet das Gehäuse also schon einmal. Um die Front abzunehmen und den Filter zu reinigen oder Lüfter zu montieren, müssen 6 Clips per Hand gelöst werden. Hier kommen wir zu meinem ersten Kritikpunkt, denn dafür müssen beide Seitenteile des Gehäuses abgenommen werden, wodurch eine schnelle Reinigung beispielsweise nicht ohne weiteres Möglich ist.
Ist das Frontteil entfernt, können hier zwei 140er oder zwei 120er Lüfter und die entsprechenden Radiatoren verbaut werden.
Auf der Deckelplatte befindet sich das I/O-Panel, welches neben dem Einschalt- und Resetbutton, Indikator-LEDs, sowie Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen noch zwei USB 2.0 und zwei USB 3.0 Anschlüsse besitzt. Desweiteren befindet sich auch hier die Lüftersteuerung in Form eines kleinen 3-Wege-Schalters.
Unten am Gehäuse befindet sich ein langer magnetischer Staubfilter, welcher mit etwas Übung auch von Vorne gelöst und wieder montiert werden kann, ohne das Gehäuse verschieben zu müssen. Hinter dem Filter haben zwei 140er oder drei 120er Lüfter und die entsprechenden Radiatoren Platz.
Rückseitig gibt es keine besonderen Merkmale außer den umgedrehten Aufbau, bedingt durch das invertierte Layout. Hier kann ein 120er oder 140er Lüfter und ebenfalls der entsprechende Radiator verbaut werden.

Öffnet man nun das Gehäuse, fällt der Unterschied zu normalen Towern doch schon deutlicher auf, denn durch die oben genannte invertierte Bauform wird das Mainboard auf dem Kopf stehend verbaut, sodass die CPU im Gehäuse nun unter der Grafikkarte sitzt. Dies bedeutet, dass auch das Netzteil ganz "Oldschool" wieder oben im Tower montiert wird. Dieses wird durch eine Blende aus Plastik verdeckt, welche ebenfalls genug Platz bietet um den Kabelsalat gekonnt zu verstecken. Der Mainboard-Tray bietet genug Platz für mITX bis hin zu E-ATX-Boards. Desweiteren können CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 200mm und Grafikkarten bis zu einer Länge von 370mm verbaut werden.
Hinter dem Mainboard-Segment können mithilfe von Rahmen insgesamt drei 2,5" Laufwerke werkzeuglos verbaut werden. Desweiteren befinden sich dort zwei Schlitten für 3,5" Laufwerke, die mithilfe von Gummistreifen entkoppelt montiert werden können.
Wie schon oben erwähnt, wird das Netzteil mithilfe einer Einbau-Blende unter dem Deckel verbaut. Da der Deckel jedoch komplett geschlossen ist, muss das Netzteil mit der Lüfteröffnung nach Innen, also in Richung der Komponenten verbaut werden. Ob sich dies auf die Leistung auswirkt, wird später noch genauer untersucht.
Um der Silent-Tauglichkeit gerecht zu werden, sind hinter der Frontplatte, unter dem Deckel sowie an beiden Seitenteilen großflächige Dämmmatten angebracht um entstehende Vibrationen und Geräusche abzudämpfen.
Allen in allem gefällt neben der äußeren auch die innere Qualität durchwegs...nur die Seitenteile könnten eine etwas stärkere Materialdicke vertragen.


Montage & Leistung:

Nachdem meine Komponenten aus meinem alltäglichen Gehäuse ausgebaut wurden, wanderten diese direkt in das Corsair. Durch die Größe des Gehäuses und den durchdachten Features wie beispielsweise den werkzeuglosen 2,5"-Schächten konnte ich keinerlei Schwierigkeiten beim Einbau ausfindig machen.
Um die Kühlfähigkeit des Gehäuses zu untersuchen und diese auch möglichst vielseitig darzustellen, wurden zwei Tests durchgeführt. Dabei wurden an erster Stelle die drei standardmäßig verbauten Corsair-Lüfter verbaut (vorne 2x und hinten 1x) und mit der Lüftersteuerung verbunden. Diese wird per Sata-Kabel mit Strom gespeist und besitzt drei 3-Pin-Buchsen, an die aber sicherlich auch ein paar mehr Lüfter angeschlossen werden können (eine Garantie darauf gibt es von mir aber nicht und getestet wurde dies auch nicht).
Im zweiten Teil wurden dann meine Referenzlüfter (4x Noctua NF-A14 PWM) verbaut (2x vorne, 1x hinten und 1. hinten unten).

Mein System:
Intel i7 6700K
Palit GTX 980 Super Jetstream
Asus Maximus VIII Gene
Hyper-X DDR4-2400 16GB
Crucial MX200 250GB, Crucial MX 200 500GB
Corsair RM550x

Testprozedur: 30 min. Prime95 27.9 1344FFT + FurMark

Leider konnten mich die standardmäßig verbauten Lüfter von Corsair nicht ganz überzeugen. Selbst auf niedrigster Stufe (vermutlich 5V...Corsair liefert leider keine Informationen über die Abstufung der Steuerung) waren die Lüfter hörbar und wiesen ebenfalls ein leichtes Rattern auf. Die Kühlleistung war jedoch trotz leistungsstarkem System ausreichend.
Die zweite Stufe der Lüftersteuerung lieferte für mich den besten Kompromiss aus noch erträglicher Lautstärke und guter Leistung. Mit den vollen 12V wurden die Lüfter jedoch unerträglich.
Bedingt durch die invertierte Bauweise und der daraus resultierenden Position war ich auf die Temperatur des Netzteils gespannt, denn dieses muss sich mithilfe der erwärmten Innentemperatur kühlen. Mithilfe eines Thermometers wurde die ausströmende Luft gemessen und wie erwartet wurde auch ein "erheblicher" Unterschied zu der heutigen standardmäßigen Bauweise von Towern (Netzteil unten mit Öffnung nach Unten) festgestellt. Die ausströmende Luft wurde im Phanteks Enthoo Evolv mit 26,5°C gemessen, während sie im Corsair bei 3x Corsair-Lüftern 42,5°C betragen hat. Nachdem meine Referenzlüfter verbaut wurden, stieg die Temperatur sogar auf 49°C an. Ob sich diese Temperaturen jedoch auf die Lebensdauer eines Netzteils negativ auswirken, lässt sich nicht so einfach sagen, denn einen richtigen Anhaltspunkt über die tatsächliche Temperatur der Bauteile im Inneren des Netzteils gibt so ein Test nicht...Fakt ist jedoch, dass das Netzteil im Corsair deutlich wärmer wird und der Lüfter bei temperaturgesteuerten Netzteilen möglicherweise schneller und damit lauter arbeiten muss.
Eine tatsächliche Silent-Tauglichkeit konnte das Gehäuse aber erst nach der Montage meiner Referenzlüfter aufweisen. Mithilfe dieser wurde das System im Idle absolut unhörbar und selbst unter Last sehr leise, während die Temperaturen auf dem selben Level gehalten werden konnten.


Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Corsair mit dem 600Q ein überzeugendes Produkt auf den Markt gebracht hat, welches nicht nur durch eine sehr gute Verarbeitung, sondern auch durch eine hohe Leistungsfähigkeit und einem sehr guten Raumangebot punktet.
Einzig die verbauten Lüfter, der schwer zu erreichende Staubfilter in der Front und die etwas dünnen Seitenteile konnten mich nicht ganz überzeugen.

Punktevergabe (0 Punkte = schlecht, 5 Punkte = hervorragend)

Verarbeitung & Aufbau: 4 Punkte
Leistung: 4 Punkte
Preis-Leistung: 3 Punkte

Ich hoffe, dass ich mit diesem Review einige Fragen beantworten konnte und dadurch so manche Kaufentscheidung in die korrekte Richtung lenken konnte.

Gruß
Dominik
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 19.11.2017
Verifizierter Kauf
Das Carbide 600Q hat mein Bitfenix Shinobi Window abgelöst, welches nun wirklich in die Jahre gekommen ist und in mehreren Belangen nicht mehr meinen Ansprüchen genügte.

Ich war tatsächlich recht lange auf ein Gehäuse, das eben diesen Ansprüchen gerecht wird, welche wären:

- gedämmt
- ohne Fenster
- schlicht/edel
- wertige Verarbeitung
- durchdachtes Kühlsystem
- gutes Kabelmanagement
- kompletter Verzicht auf (sichtbares) Mesh, trotzdem mit der Möglichkeit auf Deckenlüfter
- min. Lüftergröße 140mm
- Netzteilabdeckung
- integrierte Lüftersteuerung

Also wirklich nicht so einfach hier was passendes zu finden.
Beim Dark Base 900 fehlt die NT-Abdeckung, das Dark Base 700 gibt's nur mit Fenster und beim Define R5 ist man unter Einsatz eines Deckenlüfters gezwungen die Dämmplatten wegzunehmen und somit Schmutz und Lärm Tür und Tor zu öffnen (vom Bruch mit der Ästhetik mal abgesehen). Auf ein überfälliges R6 wollte ich allerdings jetzt auch nicht mehr warten.

Einzig das Silverstone Kublai KL07 hat fast alles geboten, was mein Herz begehrt hat. Leider wirkt es viel zu sehr wie ein Plastikklotz und nicht sonderlich edel.
Letztendlich habe ich dann diesen Big-Tower entdeckt.
Auf dieses invertierte Design war ich nicht wirklich vorbereitet. Angeblich soll es ja die Kühlleistung verbessern, was thermodynamisch mal wirklich keinen Sinn macht, aber gut, laut Tests (z.B. GamerNexus) schneidet die Kühlung aber doch recht gut ab.

Also bestellt, angekommen, ausgepackt und erstmal ein Wow von mir gegeben. Nicht wegen der Größe, sondern wegen der Verarbeitung und der Liebe zum Detail. Es ergibt wirklich viel Sinn in diesem Case, was man beim Einbauen einfach merkt und die Verarbeitung ist meinem alten Shinobi um Meilen voraus! Also eine gute Grundlage für die nächsten Jahre, dessen bin ich mir sehr sicher.

Für meine Pro-Liste für dieses Gehäuse braucht ihr euch eigentlich bloß meine obige Anforderungsliste ansehen, die wird nämlich voll erfüllt!

Zwei Mankos musste ich allerdings trotzdem feststellen. Zum einen hätte die Dämmung ruhig etwas massiver ausfallen dürfen. Platz wäre dafür auf jeden Fall vorhanden und hätte der Effektivität gut getan.
Und hier kommen wir zum Hauptknackpunkt. Die Lautstärke. Oder anders: die vorinstallierten Lüfter.
Die Kühlleistung würde ich als annehmbar bezeichnen, die Lautstärke ist allerdings wirklich unschön. Selbst auf niedrigster Drehzahl einfach zu laut. Auf mehrfache Weise.
Man hört zwar auch den Luftstrom sehr deutlich, aber wesentlich nerviger ist so eine leichte wellenartige Geräuschkulisse, die darüber hinaus noch von einem sehr hochtönigen Schleifen begleitet werden.
Wirklich sehr unruhige Lüfter, die ich beizeiten voraussichtlich gegen BeQuiet SW3 oder Noctua Redux P14s austauschen werde.
Schade, weil das den Gesamtpreis natürlich wieder in die Höhe treibt.


Abschließend gefällt mir der Tower als Gesamtkonzept zu gut, als dass ich es wieder zurückgeben würde.
Ich hoffe ich kann mit dieser Rezension dem ein oder anderen Suchenden ein wenig auf seiner Suche weiterhelfen.


PS: ich hatte noch nie ein so aufgeräumtes Case ;-)
    
  
4 5
     am 27.01.2017
Verifizierter Kauf
Das Gehäuse ist schwer und für Pragmatiker wie gemacht. Allerdings ist es auch nicht langweilig, wie man auf den ersten Blick vielleicht denkt; es ist edel in seiner Schlichtheit. Hier muss man weniger auf den Platz innerhalb des Kastens achten, sondern mehr auf die äußeren Maße. Mein Schreibtisch, der ein eingebautes Computerfach hat, bietet zum Beispiel nicht genug Platz. Auch Leute, die ihren PC auf dem Tisch stehen haben, könnten Probleme haben, da die USB-Steckplätze auf dem Dach angebracht sind und dann sehr hoch gelegen wären. Dickes Plus gibt es aber für die Frontklappe und die Staubfilter. Auch die mitgelieferten Kühler machen ihren Job gut, sind aber selbst auf unterster Stufe hörbar. Wer komplette Stille will, muss wohl ober übel noch in ein Set aus extra leisen Lüftern investieren. Da fragt man sich dann auch, ob die Dämmung wirklich so gut funktioniert, wie sie es sollte. Da gibt es den Punkt abzug. Alles in allem ist das Gehäuse aber gut und ich würde es wieder kaufen.
    
  
4 5
     am 20.12.2016
Verifizierter Kauf
Sehr schickes und hochwertig verarbeitetes Gehäuse. Ein bisschen ungewohnt das Netzteil oben einzubauen aber alles in allem muss ich echt sagen, dass das Gehäuse super ist. Leider gibts nur 4 von 5 Sternen, da das Gehäuse auf der "Einbauseite" unter den Schwingungen leicht hörbar ist. Der Druckpunkt liegt aber in der Mitte des Seitenteils. Ansonsten ist das Gehäuse super leise und bestens für allerhand Installationen geeignet!
    
  
4 5
     am 25.09.2016
Verifizierter Kauf
Als erstes Lieferung von Mindfactory wieder mal super schnell, danke dafür.
Das Gehäuse ist wirklich sehr groß, hatte es nicht sooo riesig erwartet.
Allerdings bietet es wirklich mega viel Platz für sämtliche Bauteile. Meine GTX 1080 passt locker rein und auch mein Be Quiet Dark Rock 3 passt ganz ohne Probleme (hier hatte ich Probleme mit meinem altem Gehäuse). Die Verarbeitung ist wirklich Klasse und alles hat seinen Platz.
Auch brauchte ich keine Kabel zu verlängern wie von anderen hier erwähnt (Be Quiet Straight Power Netzteil). Einziger Kritikpunkt für mich sind die verbauten Lüfter. Diese sind auf Last doch schon sehr laut. Da hätte ich was anderes erhofft für den Preis.
Insgesamt aber klare Kaufempfehlung.
    
  
4 5
     am 23.06.2016
Verifizierter Kauf
Bewertung:

Anlieferung: 5
Verpackung: 5
Verarbeitung: 5
Fazit: 4 (Positiv/Negativ)

Anlieferung: 5

Das Gehäuse ist nach 3 Tagen bei mir Zuhause aufgeschlagen via. Paket verfolgung war der Grund für 1 Tag mehr als üblich für Mindfactory war wohl der Lieferant in meiner Umgebung, 3 Tage sind trotzdem noch Vollkommen im Rahmen dies ist der Grund für 5 Punkte.

Verpackung:

Sehr Gut und kommpackt Verpackt kein Raum für Bewegungen beim rausholen musste ich sogar meinen Fuß einsetzen so komprimiert war die Verpackung. DasGehäuse war nochmal extra in einer Art überdimensionalen Stofftasche verpackt um kratzer zu vermeiden. Also sehr gute Verpackung.


Verarbeitung:

Das Corsair Carbide hat eine schöne optik aus Matal rundherum und ist so schön stabil. Der Innenraum ist gut verarbeitet die Kunststoffteile haben keinerlei makanten Mängel keine unordentlichen Kanten oder ähnlichen.


Fazit:
Das Carbide ist im Leerlauf angenehm leise also kaum zu hören, selbst auf volllast sind die Fans angenehm und nicht übertrieben Laut mit Kopfhörer nicht zu bemerken.

Für mich ein gutes Gehäuse es ist zwar Gefühlt ein High-tower aber ich persönlich habe genug Platz in meinem Büro um diese Schlachtschiff von Mid-Tower unter zu bringen, er hat aber sein Gewicht von 10 KG.

Der Bereich für das Kabelmanagement ist für meinem Geschmack etwas zu klein ausgefallen es sind ca. 7 cm um neben Kabeln auch noch die SSD's unter zu bringen. Dann ist da nicht mehr viel Platz um die Stücke der Kabel zu verlegen die zu viel sind ohne gleich den Innenraum voll zu müllen mit Kabeln. Ich musste einige Kabel über einen DVD schacht nachhinten verlegen damt etwas an kabellänge verschwindet.

Dafür hat man viel Platz im Innenraum um große/lange Grafikkarten einzubauen, genauso Große CPU-Lüfter wenn man nicht mit Wasserkühlung arbeitet.

Im Umfang des Gehäuses war eine Anleitung die detailiert alles beschrieben hat was man Wissen muss.

Ich weis nicht ob es Standart ist aber als ich den 3 Lüfter einbauen wollte bemerkte ich das man, dass Gewinde für die Schrauben erst noch mit den schrauben einschneiden musste, mit Hand nicht gerade ein leichtes ohne gleich eine Ecke ab zu brechen mit dem Akkuschrauber ging es dann gleich einfacher.

Positiv;
- Platz im Innenraum (GrKa, Main, CPU)
- Umfang der Anleitung schön Detailiert
- Lautstärke im Leerlauf wie unter Last
- Stabieler Stand
- Robust Bauart
- Klcik Bauart kaum etwas zu verschraubem.

Megativ:
- Kabelmanagement
- Gehäuselüfter
- Gewicht
-Höhe (wenn man es klein will)
    
  
4 5
     am 29.04.2016
Produkttester
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich recht herzlich bei der Mindfactory AG und Corsair bedanken, dass sie mir die Gelegenheit und Chance geben das Gehäuse Carbide Quiet 600Q zu testen und meine Review abgeben zu dürfen.
Ich habe meine Bewertung an den vorgegebenen Kriterien, die mir die Mindfactory AG gegeben hat, angelehnt.

Verpackung und Inhalt

Die Verpackung weist auf das Gehäuse hin, welches durch eine Explosionszeichnung dargestellt wird. Zudem ist an der Seite detailliert der Verpackungsinhalt gelistet, mit einer groben Beschreibung des Gehäuses. Im Gehäuse befinden sich zwei kleine Kartons und die Bedienungsanleitung. In dem ersten Karton befindet sich, ein zusätzlich mitgelieferter Lüfter von Corsair (140mm) mit einer "coolen" Botschaft von George Makris (Product Manager, Corsair): "Thanks for buying my case. The 600Q is super quiet and cool with just two fans installed. But here's an extra one in case you want a little more cooling". In dem zweiten Karton befinden sich die Schrauben und Kabelbinder fürs Carbide Quiet 600Q.

Vorgehensweise

Zunächst werde ich auf das Design und im Anschluss auf die Verarbeitung eingehen. Danach auf die Bedienung und Handhabung, bevor ich aber die Leistung und der damit verbundenen Lautstärke zu sprechen komme. Anschließend sage ich meine Meinung zum Preis-/Leistungsverhältnis und gebe ein Fazit mit Bewertung ab.

Design

Das Gehäuse wurde vom Design und der Optik her sehr schlicht gehalten. Das Einzige was auffällt, sind die Lüftungsschlitze, welche leider nur aus Plastik sind. Im Vergleich zu anderen Gehäusen, aus derselben Kategorie, ist es deutlich größer und breiter, was durchaus seinen Sinn ergibt, dazu jedoch später. Carbide Quiet 600Q weist eine matte Edelstahloptik auf. Vorne über den Positionen für die Laufwerke, geht es abgerundet auf die oben angebrachten Frontanschlüsse über. Bei den Frontanschlüssen, von vorne beginnend, gibt es den Powerknopf, die Dreistufen-Lüftersteuerung, 3,5mm Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse, zweimal USB 3.0, zweimal USB 2.0 und zuletzt noch den Resetknopf. Die Laufwerke sind durch eine gedämmte Laufwerkklappe abgedeckt, die sich je nach Benutzung schließt.

Verarbeitung

Im Hinblick auf die Verarbeitung gibt es auf der äußeren Seite keine Auffälligkeiten, welche sich durch Spaltmaßunterschiede oder Versetzungen im Material oder zwischen zwei Bauteilen zeigen könnten. Die Staubfilter sind mit Vorsicht zu behandeln, da diese nicht sehr stabil konstruiert wurden. Einige Abstandshalter für das Motherboard sind nicht genau positioniert und mussten von mir nachgebessert werden. Dies ist nur mir durch das Aufsetzen mehrerer verschiedener Motherboards aufgefallen. Die Zungen, die z.B. die Frontabdeckung halten, sind gut positioniert und passen in die Löcher des Gehäuses.

Bedienung und Handhabung

Ab hier werde ich zur Erleichterung des Verständnisses nur noch von "Gehäuse" sprechen, wobei immer das Carbide Quiet 600Q gemeint ist.

Bei der Bedienung bin ich lediglich auf die Montage und Demontage von Computerkomponenten des Gehäuses und die Abdeckungen eingegangen. Die Seitentüren lassen sich sehr leicht mit Hilfe der Fingerschrauben lösen und wieder befestigen. Auch die "Halterung für Netzteil" lässt sich sehr leicht abschrauben und anschrauben ebenso wie die Seitentüren. Lediglich die Frontabdeckung ist etwas schwerer abzumachen. Laut Anleitung: "Drücken Sie vom Gehäuseinneren aus die Zungen vorsichtig herunter, mit denen die Front- bzw. Oberabdeckung am Gehäuse befestigt ist, und ziehen Sie die Abdeckung heraus". Dies ist leider nicht so einfach, denn wenn ich eine Zunge ein drücke und dann die nächste, drückt sich die erste wieder ins Gehäuse zurück. Mein Tipp für euch: drückt die Frontabdeckung leicht vom Gehäuse weg, so dass die Zungen sich nicht mehr zurück ins Gehäuse einrasten können.

Bei der Oberabdeckung muss man zusätzlich zwei Schrauben lösen und die eine Zunge genau suchen. Jedoch ist das Entfernen der Oberabdeckung nur dann notwendig, wenn man die Frontanschlüsse tauschen möchte. Die Staubfilter lassen sich sehr leicht entfernen und laut Hersteller mit Druckluft reinigen. Jedoch kann man sie auch mit der Hand und fließendem Wasser säubern.

Die Installation der 5,25''-Laufwerke finde ich besonders gut. Die Blende geht durch eine extra Verlängerung der Zungen sehr leicht ab und das Laufwerk schiebt man solange rein bis dieses in der Halterung einrastet. Bei einer Demontage des Laufwerks kann man einfach die Seitenabdeckung hinter dem Motherboard öffnen, den Halter eindrücken und das Laufwerk herausschieben. Das vorherige Abziehen der Stecker funktioniert durch die gute Halterung optimal. Falls noch Bedarf an Festplattenplatz herrscht, können hier, durch den Verzicht von Laufwerk/en und durch Kauf einer oder mehrerer extra Halterung/en für das SSD-Laufwerk, weitere eingesetzt werden.

Genauso gut sind die 3,5'' HDD-Laufwerkschächte, die man einfach an den beiden Nasen leicht zusammendrückt und herauszieht. Das HDD-Laufwerk wird dann einfach in die seitlich angebrachten Stifte eingesteckt und dann wieder ins Gehäuse eingeschoben. Bei Bedarf kann man auch ein SSD-Laufwerk aufschrauben statt eines HDD-Laufwerkes. Auch hier funktioniert das Abziehen von Steckern sehr gut.
Nicht so gut gelungen finde ich die SSD-Laufwerkschächte. Laut Anleitung soll die Halterung demontiert werden, das SSD-Laufwerk eingeschoben und dann die Halterung am Gehäuse wieder montiert werden. Aber zum Montieren der Halterung muss diese in der Mitte eingedrückt werden damit sie fest am Gehäuse anheftet. Mein Tipp hierbei wäre, die Halterung montiert zu lassen und dann einfach das SSD-Laufwerk in die Halterung zu schieben. Wem das SSD-Laufwerk zu locker in der Halterung liegt, kann dieses auch in der Halterung verschrauben, aber bei meiner Methode lassen sich nur die beiden äußeren Halterungen verschrauben. Durch das Festschrauben lassen sich die Stecker einfacher ein- und ausstecken, ohne das einem das SSD-Laufwerk verrutscht.

Das Netzteil lässt sich sehr einfach montieren und demontieren. Dies ist durch die "Halterung für Netzteil" geschuldet: man montiert die Halterung vorher auf das Netzteil und schiebt es anschließend in das Gehäuse ein.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses sieht man die Festplatten und das Netzteil nicht, da diese durch eine Blende verdeckt werden. Diese kann man auch durch das Lösen von drei Zungen demontieren, was jedoch leider nicht in der Anleitung beschrieben wird.

Beim Einsetzen des Motherboards konnten nicht alle Schrauben verschraubt werden, da diese mit dem Lochbild des Motherboards nicht übereinstimmten, was jedoch nicht schwer zu beheben war. Auf der Anschlussseite des Motherboards ist ein 140mm Lüfter und auf der gegenüberliegenden Seite auch ein 140mm Lüfter verbaut. Den mitgelieferten 140mm Lüfter habe ich an der Frontseite, über dem anderen Lüfter, verbaut. Tipp: schraubt vorher die Schraube in das Lüftergehäuse, um die Montage etwas zu erleichtern, da ihr dann ein vorgeschnittenes Gewinde habt.

Leistung und Lautstärke

Bevor ich auf die Leistung und die damit Verbundene Lautstärke komme, werde ich auf einige Parameter eingehen.
Ich habe drei Testreihen durchgeführt, um zu schauen welche Auswirkungen die Computerkomponenten bei drei verschiedenen Auslastungen auf das Gehäuse haben.

- Erste Testreihe:
Intel i5 6600
EKL Alpenföhn Brocken ECO
Gigabyte GA-Z170-HD3P
Asus GeForce GTX 970 STRIX OC Edition
Corsair Vengeance LPX DDR4 16GB
Be quiet! Straight Power 10-CM

- Zweite Testreihe:
Intel Pentium G3260
ASRock H81-DG4
MSI GeForce GT 730
Xilence Performance A
Corsair Vengeance DDR3 16GB

- Dritte Testreihe:
Intel i7 4790k
MSI Z97-G45 GAIMING
Be quiet Shadow Rock 2
Crucial DDR3 16 GB
Be quiet! PURE POWER L8
Gigabyte GeForce GTX 970 G1 Gaiming

Testprogramme: 3DMark, HeavyLoad, Autdesk Simulation Mechanical und als Messinstroment P-L-A-3-150-0-P-5 von Omega (um die Temperatur und den Luftstrom zu messen)
Testdauer: 6-9 Stunden, jeweils 2-3 Stunden bei der jeweiligen Stufe der Lüftersteuerung (je nach Verlaufdiagramm und Schutzfunktion der Computerkomponenten)
Auslastungsart: gering (1-20% Auslastung), mittel (40-60% Auslastung) und stark (80-100% Auslastung)

Meine Erkenntnisse beziehen sich nicht auf jede einzelne Testreihe und Auslastungsart, sondern auf das Gesamtergebnis.

Die mitgelieferten Lüfter haben mich nicht überzeugen können. Sie waren schon bei der zweiten Stufe der Lüftersteuerung hörbar, inkl. Rattern und Luftstromverwirbelungen. Hinzu kamen die schlechten Kühlwirkungen bei verschiedenen Auslastungsarten.

Bedenkliche Probleme gab es bei dem Netzteil und den Festplatten. Dort kam es zu erhöhten Temperaturen, da diese nicht ausreichend belüftet wurden. Ein weiteres Problem entsteht, wenn neue Gaming-Grafikkarten eingebaut werden da diese ihre warme Luft nach oben in Richtung, des Netzteilgebläse abgeben. Dort entsteht eine sehr große Ansammlung von Wärme, die auf das Motherboard wirken und sich, je nach Bauart negativ auf den Computer auswirken kann. Meiner Meinung nach sollte die Lüftersteuerung auch eine Automatik-Stufe beinhalten, da sich bei einer erhöhten Auslastung die Computerkomponenten deutlich erwärmen und es die kleinste Stufe nicht schafft diese Wärme abzutransportieren. Dazu wäre es von Vorteil, wenn die Lüftungsschlitze nicht aus Plastik wären, sondern aus Metall, um die vorbeiströmende Luft vorzukühlen.

Positiv fällt mir auf, dass die Grafikkarten nun auch von unten belüftet werden können und das Gehäuse genug Platz für eine Wasserkühlung aufweist. Jedoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass sich bei einer erhöhten Leistungssteigerung und deren Anhaltung der Luftstrom der Wasserkühlung zusätzlich noch erwärmt.

Die Geräuschdämmung funktioniert aufgrund der nicht effizienten Anordnung nicht. Man kann auch beim Weglassen der Dämmung akustisch keinen Geräuschunterschied wahrnehmen, außer bei der dritten Stufe der Lüftersteuerung und auch dieser ist sehr marginal. Was sich jedoch durch die Dämmung minimiert, sind die akustischen Geräuschentwicklungen der Laufwerke.

Preis-/Leistungsverhältnis

Den Preis von Mindfactory AG halte ich für angemessen, da man schon ein ordentlich durchdachtes Gehäuse bekommt und die Montage komplett ohne (außer beim Netzteil und Motherboard) Werkzeuge durchführen kann.

Fazit:

Im Großen und Ganzen ist das Gehäuse Carbide Quiet 600Q von Corsair gut durchdacht, hat jedoch noch einige Mängel, die noch verbessert werden sollten. Für jemanden, der seinen Computer ab und zu nutzt, um z.B. seine E-Mails zu checken, Dokumente zu bearbeiten, im Internet surft, Bilder und Videos anschaut oder für nur ein bis zwei Stunden ein Spiel spielt reicht das Gehäuse allemal. Aber für richtige Gamer oder Leute die ihren Computer regelmäßig an seine Leistungsgrenze bringen (z.B. durch Simulationen) und für jene, die sich daran stören, dauerhafte Lüftergeräusche zu hören, ist dieses Gehäuse leider nicht empfehlenswert. Ich persönlich nutze das Gehäuse mit den Komponenten der ersten Testreihe.

Zur Punktevergabe (0= sehr schlecht, 1= schlecht, 2= mäßig, 3= befriedigend, 4= gut, 5= sehr gut)

Design 4 Punkte
Verarbeitung 3 Punkte
Bedienung 4 Punkte
Leistung und Lautstärke 3 Punkte
Preis-/Leistungsverhältnis 4 Punkte
Durchschnitt 3,6 Punkte --> 4 Punkte

Gruß
Patrick ;)
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4 5
     am 24.04.2016
Produkttester
Hallo,

hiermit möchte ich nun gerne mein Review zum Corsair Carbide 600Q abgeben, welches ich über die letzte Woche auf Herz und Nieren getestet habe. Zuallererst möchte ich mich jedoch bei Mindfactory und natürlich Corsair für die Ermöglichung dieses Tests bedanken!


Verpackung, Zubehör & Verarbeitung:

Das 600Q kommt in einer Corsair-typischen Verpackung, auf der das Gehäuse als Explosionszeichung detailliert dargestellt wird. Desweiteren sind Informationen über die Abmessungen, verwendete Materialien etc. abgedruckt. Besondere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise das invertierte Layout oder die Schalldämmung werden ebenfalls aufgeführt.

Als Zubehör wird zwischen dem standardmäßigen Montagematerial (Schrauben, Kabelbinder etc.) ein weiterer 140mm Lüfter (insgesamt 3 Stück) und eine detaillierte Bedienungsanleitung mitgeliefert.
Schon beim ersten Auspacken fällt die wertige Verarbeitung des Gehäuses auf. Alle Teile passen haargenau und unterschiedliche Spaltmaße sind nicht zu erkennen. Front- sowie Deckel sind mit Zierplatten aus Stahl verkleidet, welche in einem dunklen, leicht matten Anthrazit beschichtet sind um die Wertigkeit spürbar anzuheben, dabei aber Fingerabdrücken und Kratzer gegenüber unempfindlicher zu sein.
Beim oberen Teil der Frontplatte handelt es sich um eine nach links schwenkbare Klappe, welche den Zugang zu den zwei 5,25" Schächten bietet. Platz für Laufwerke etc. bietet das Gehäuse also schon einmal. Um die Front abzunehmen und den Filter zu reinigen oder Lüfter zu montieren, müssen 6 Clips per Hand gelöst werden. Hier kommen wir zu meinem ersten Kritikpunkt, denn dafür müssen beide Seitenteile des Gehäuses abgenommen werden, wodurch eine schnelle Reinigung beispielsweise nicht ohne weiteres Möglich ist.
Ist das Frontteil entfernt, können hier zwei 140er oder zwei 120er Lüfter und die entsprechenden Radiatoren verbaut werden.
Auf der Deckelplatte befindet sich das I/O-Panel, welches neben dem Einschalt- und Resetbutton, Indikator-LEDs, sowie Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen noch zwei USB 2.0 und zwei USB 3.0 Anschlüsse besitzt. Desweiteren befindet sich auch hier die Lüftersteuerung in Form eines kleinen 3-Wege-Schalters.
Unten am Gehäuse befindet sich ein langer magnetischer Staubfilter, welcher mit etwas Übung auch von Vorne gelöst und wieder montiert werden kann, ohne das Gehäuse verschieben zu müssen. Hinter dem Filter haben zwei 140er oder drei 120er Lüfter und die entsprechenden Radiatoren Platz.
Rückseitig gibt es keine besonderen Merkmale außer den umgedrehten Aufbau, bedingt durch das invertierte Layout. Hier kann ein 120er oder 140er Lüfter und ebenfalls der entsprechende Radiator verbaut werden.

Öffnet man nun das Gehäuse, fällt der Unterschied zu normalen Towern doch schon deutlicher auf, denn durch die oben genannte invertierte Bauform wird das Mainboard auf dem Kopf stehend verbaut, sodass die CPU im Gehäuse nun unter der Grafikkarte sitzt. Dies bedeutet, dass auch das Netzteil ganz "Oldschool" wieder oben im Tower montiert wird. Dieses wird durch eine Blende aus Plastik verdeckt, welche ebenfalls genug Platz bietet um den Kabelsalat gekonnt zu verstecken. Der Mainboard-Tray bietet genug Platz für mITX bis hin zu E-ATX-Boards. Desweiteren können CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 200mm und Grafikkarten bis zu einer Länge von 370mm verbaut werden.
Hinter dem Mainboard-Segment können mithilfe von Rahmen insgesamt drei 2,5" Laufwerke werkzeuglos verbaut werden. Desweiteren befinden sich dort zwei Schlitten für 3,5" Laufwerke, die mithilfe von Gummistreifen entkoppelt montiert werden können.
Wie schon oben erwähnt, wird das Netzteil mithilfe einer Einbau-Blende unter dem Deckel verbaut. Da der Deckel jedoch komplett geschlossen ist, muss das Netzteil mit der Lüfteröffnung nach Innen, also in Richung der Komponenten verbaut werden. Ob sich dies auf die Leistung auswirkt, wird später noch genauer untersucht.
Um der Silent-Tauglichkeit gerecht zu werden, sind hinter der Frontplatte, unter dem Deckel sowie an beiden Seitenteilen großflächige Dämmmatten angebracht um entstehende Vibrationen und Geräusche abzudämpfen.
Allen in allem gefällt neben der äußeren auch die innere Qualität durchwegs...nur die Seitenteile könnten eine etwas stärkere Materialdicke vertragen.


Montage & Leistung:

Nachdem meine Komponenten aus meinem alltäglichen Gehäuse ausgebaut wurden, wanderten diese direkt in das Corsair. Durch die Größe des Gehäuses und den durchdachten Features wie beispielsweise den werkzeuglosen 2,5"-Schächten konnte ich keinerlei Schwierigkeiten beim Einbau ausfindig machen.
Um die Kühlfähigkeit des Gehäuses zu untersuchen und diese auch möglichst vielseitig darzustellen, wurden zwei Tests durchgeführt. Dabei wurden an erster Stelle die drei standardmäßig verbauten Corsair-Lüfter verbaut (vorne 2x und hinten 1x) und mit der Lüftersteuerung verbunden. Diese wird per Sata-Kabel mit Strom gespeist und besitzt drei 3-Pin-Buchsen, an die aber sicherlich auch ein paar mehr Lüfter angeschlossen werden können (eine Garantie darauf gibt es von mir aber nicht und getestet wurde dies auch nicht).
Im zweiten Teil wurden dann meine Referenzlüfter (4x Noctua NF-A14 PWM) verbaut (2x vorne, 1x hinten und 1. hinten unten).

Mein System:
Intel i7 6700K
Palit GTX 980 Super Jetstream
Asus Maximus VIII Gene
Hyper-X DDR4-2400 16GB
Crucial MX200 250GB, Crucial MX 200 500GB
Corsair RM550x

Testprozedur: 30 min. Prime95 27.9 1344FFT + FurMark

Leider konnten mich die standardmäßig verbauten Lüfter von Corsair nicht ganz überzeugen. Selbst auf niedrigster Stufe (vermutlich 5V...Corsair liefert leider keine Informationen über die Abstufung der Steuerung) waren die Lüfter hörbar und wiesen ebenfalls ein leichtes Rattern auf. Die Kühlleistung war jedoch trotz leistungsstarkem System ausreichend.
Die zweite Stufe der Lüftersteuerung lieferte für mich den besten Kompromiss aus noch erträglicher Lautstärke und guter Leistung. Mit den vollen 12V wurden die Lüfter jedoch unerträglich.
Bedingt durch die invertierte Bauweise und der daraus resultierenden Position war ich auf die Temperatur des Netzteils gespannt, denn dieses muss sich mithilfe der erwärmten Innentemperatur kühlen. Mithilfe eines Thermometers wurde die ausströmende Luft gemessen und wie erwartet wurde auch ein "erheblicher" Unterschied zu der heutigen standardmäßigen Bauweise von Towern (Netzteil unten mit Öffnung nach Unten) festgestellt. Die ausströmende Luft wurde im Phanteks Enthoo Evolv mit 26,5°C gemessen, während sie im Corsair bei 3x Corsair-Lüftern 42,5°C betragen hat. Nachdem meine Referenzlüfter verbaut wurden, stieg die Temperatur sogar auf 49°C an. Ob sich diese Temperaturen jedoch auf die Lebensdauer eines Netzteils negativ auswirken, lässt sich nicht so einfach sagen, denn einen richtigen Anhaltspunkt über die tatsächliche Temperatur der Bauteile im Inneren des Netzteils gibt so ein Test nicht...Fakt ist jedoch, dass das Netzteil im Corsair deutlich wärmer wird und der Lüfter bei temperaturgesteuerten Netzteilen möglicherweise schneller und damit lauter arbeiten muss.
Eine tatsächliche Silent-Tauglichkeit konnte das Gehäuse aber erst nach der Montage meiner Referenzlüfter aufweisen. Mithilfe dieser wurde das System im Idle absolut unhörbar und selbst unter Last sehr leise, während die Temperaturen auf dem selben Level gehalten werden konnten.


Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Corsair mit dem 600Q ein überzeugendes Produkt auf den Markt gebracht hat, welches nicht nur durch eine sehr gute Verarbeitung, sondern auch durch eine hohe Leistungsfähigkeit und einem sehr guten Raumangebot punktet.
Einzig die verbauten Lüfter, der schwer zu erreichende Staubfilter in der Front und die etwas dünnen Seitenteile konnten mich nicht ganz überzeugen.

Punktevergabe (0 Punkte = schlecht, 5 Punkte = hervorragend)

Verarbeitung & Aufbau: 4 Punkte
Leistung: 4 Punkte
Preis-Leistung: 3 Punkte

Ich hoffe, dass ich mit diesem Review einige Fragen beantworten konnte und dadurch so manche Kaufentscheidung in die korrekte Richtung lenken konnte.

Gruß
Dominik
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  

Das sagt die Presse

Gold

03.04.2016

"Gold"

"Aufgrund der vielen Pluspunkte verdient sich das Corsair Carbide 600Q einen Score von 9.0 Punkten und bekommt unseren beliebten Gold- und Design-Award!"

hardwareinside.de - 03.04.2016

Design

03.04.2016

"Design"

"Aufgrund der vielen Pluspunkte verdient sich das Corsair Carbide 600Q einen Score von 9.0 Punkten und bekommt unseren beliebten Gold- und Design-Award!"

hardwareinside.de - 03.04.2016

Video

MINIMALISTISCHER STIL. MINIMALE GERÄUSCHE.

Elegantes externes Design trifft auf präzise Akustiktechnik in einer einzigartigen Verbindung von Schönheit, Leistung und Stille.

Das 600Q sorgt für einen flüsterleisten PC, auch bei Hochbetrieb. In die Vorderseite, Oberseite und Seitenteile aus Stahl wurden schalldämpfende Materialien integriert. Dank der dreistufigen Lüftersteuerung können Sie Ihren optimalen Geräusch- und Kühlbereich wählen.

Elegant und funktional

Das großartige Äußere des 600Q verbirgt ein ebenso fantastisches Innenlayout. Sichern Sie Ihre Kabel dank intelligent platzierter Kabelbinder und Kabeldurchführungen. Verbergen Sie das Netzgerät und die Laufwerksschächte hinter abnehmbaren Abdeckungen, die optimal positioniert sind, um den direkten Luftstrom zu erhöhen und die Lüfternutzung zu senken.

Schlichtheit = Spaß

Das Hinzufügen von Laufwerken, Verlegen von Kabeln und Zusammenstellen Ihres individuellen Systems ist denkbar einfach. Verbringen Sie weniger Zeit mit dem Aufbau Ihres PCs und nutzen Sie ihn schneller.

Kühl bedeutet leise

Das inverse ATX-Gehäuse 600Q leitet kühle Luft direkt zu den Komponenten, indem eine Behinderung durch zusätzliche, ungenutzte Laufwerksschächte vermieden wird. Der natürliche Luftstrom reduziert die Lüftergeräusche auf ein Minimum.

Sie benötigen eine leistungsstarke Kühlung für die modernsten und leistungsfähigsten PC-Komponenten? Das 600Q bietet zahlreiche Lüfter-Einbaupositionen und erleichtert das Umrüsten auf Prozessorkühler und GPU-Kühler mit Flüssigkühlmittel.

Inverses ATX-Layout

Mit diesem neuen Layout wird der Luftstrom einfach zu den wärmsten Komponenten Ihres Systems geleitet – zu GPU und CPU – und nicht an Laufwerkshalterungen verschwendet.

Durchgehende Schalldämpfung

Dank hochdichter schalldämpfender Materialien an beiden Seitenteilen, der Vorderseite und der Oberseite bleibt Ihr System leise und kühl. Es ist so leise, dass Sie sich fragen werden, ob Ihr PC überhaupt läuft.

Edelstahl-Außenseite

Verabschieden Sie sich von Kunststoffgehäusen – das 600Q verfügt über Außenseiten aus Stahl für Langlebigkeit und eine tolle Optik.

Drei integrierte AF140L-Lüfter

Ein optimaler Luftstrom muss nicht laut sein! Die AF140L-Lüfter leiten den Luftstrom zu den wärmsten Komponenten – ohne störende Lüftergeräusche. Dank der dreistufigen Lüftersteuerung können Sie die Geschwindigkeit der Lüfter selbst bestimmen.

Netzgerät und 5,25-Zoll-Laufwerkschacht

Räumen Sie das Innenleben Ihres Gehäuses auf, indem Sie alle Kabel und weniger ansehnliche Komponenten hinter einem kompakten, eleganten Netzgerät und einem 5,25-Zoll-Laufwerkschacht verbergen. Oder entfernen Sie sie für die Montage – die Wahl liegt bei Ihnen.

Bereit für Wasserkühlung

Platzieren Sie einen Kühler bis 280 mm an der Vorderseite und einen Kühler bis 360 mm an der Unterseite. In Kombination mit der Befestigung für einen 140-mm-Lüfter an der Rückseite erreichen Sie ein sowohl gekühltes als auch ansprechendes System.

Einfach zu reinigen

Dank der leicht zugänglichen Staubfilter an der Vorder- und Unterseite brauchen Sie nie länger als eine Minute, um Ihr System von Staub zu befreien.

Einfach zu installieren

Dank der werkzeugfreien Laufwerksinstallation, des Zugriffs über das Seitenteil sowie zahlreichen Kabelführungsoptionen und Kabelbindern verbringen Sie weniger Zeit mit dem Aufbau Ihres PCs und können ihn schneller nutzen.

Corsair - High-Performance und starkes Design

Höchste Qualität vereint sich mit innovativem Design. Seit 1994 entwickelt Corsair Hardware und Peripheriegeräte im Bereich Gaming und gehört zu einem der führenden Hersteller. Ob Speicherriegel, Lüfter, Präzisions-Mäuse, kabellose Headsets oder hochperformantes Netzteil, statten Sie Ihren Computer mit Corsair-Produkten aus und genießen Sie die Vorteile von High-Performance im stylischen Design. Sowohl für Enthusiasten als auch für E-Sportler bietet Corsair die optimalen Komponenten.

Corsair Logo
Corsair Gaming

High-End-Performance

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