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500 Watt Enermax MaxPro Non-Modular 80+

Artikelnummer 8622604

EAN 4713157721747    SKU EMP500AGT

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500 Watt Enermax MaxPro Non-Modular 80+

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Artikelbeschreibung

Seit dem 26.03.2015 im Sortiment

Die Enermax MAXPRO-Serie ist die neue Langläufer-Generation von Enermax. Speziell für den europäischen Markt entwickelt, besticht MAXPRO durch einen geräuscharmen und sparsamen Betrieb. Mit 87% Spitzeneffizienz (80 PLUS® 230V EU zertifiziert) und einem Standby-Verbrauch von unter 0,5 Watt erfüllen die Netzteile die neuesten Ökodesign-Verordnungen der Europäischen Union. Der 120-mm-Lüfter mit dem bewährten Twister-Lager sorgt für einen leise und effiziente Kühlung. Während die integrierte Lüfternachlaufsteuerung HeatGuard überschüssige Wärme nach dem Herunterfahren des Systems abführt, schützt das mehrfache Sicherungssystem SafeGuard das Netzteil und System vor Schäden durch Überstrom, Überspannung, Kurzschluss etc. Die MaxPro-Netzteile sind echte Langläufer und auf den 24-Stunden-Dauerbetrieb bei einer Umgebungstemperatur von 40°C ausgelegt.


Technische Daten

Allgemein:
Modellserie: MaxPro
Leistung: 500 Watt
Kühlung: 120mm Luefter
Spezifikation: ATX 2.3
Effizienz (bei 230V): 84%
80 Plus Zertifikat: 80+
+3,3V: 18 Ampere
+5V: 18 Ampere
+5Vsb: 2.5 Ampere
+12V: 38 Ampere
-12V: 0.3 Ampere
Anschlüsse: 1x ATX 24pol, 2x PCI Express 6+2pol, 5x SATA, 1x 3.5 Zoll, 4x 5.25 Zoll, 1x ATX12V 4+4pol
Kabelmanagement: Non-Modular
Besonderheiten: active PFC

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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Reklamationsquote: 2,91%

 
 
5 5
     am 20.07.2015
Produkttester
Als glücklicher Gewinner der Testers Keepers Aktion durch Mindfactory und Enermax hatte ich die Ehre, das 500 Watt Enermax MaxPro Non-Modular 80+ ausgiebig zu testen und sogar behalten zu dürfen.
Meinen Bericht habe ich zur Übersicht in verschiedene Kriterien eingeteilt.

Design:
Das Netzteil kommt in einem sehr schlichten, braunen Karton, der nur mit dem nötigsten in schwarz bedruckt wurde. Wer jetzt gerne die leeren Verpackungen seines PCs ausstellen möchte, wird hiermit nichts Besonderes vorzuzeigen haben. Für mich ist die Umweltverträglichkeit auf jeden Fall ein Pluspunkt.
Das Netzteil selbst ist schwarz pulverbeschichtet und besitzt zwei gegenüberliegende weiße "Enermax"-Schriftzüge, die man bei normaler Einbauweise im inneren des Gehäuses von der Seite sehen kann. Die Rückseite besitzt zur Abfuhr der warmen Luft ein Wabengitter neben dem Kaltgeräteanschluss und dem Ein-/Ausschalter. An der Vorderseite geht der komplette Strang von ummantelten Kabeln heraus, da das Netzteil nicht modular ist. An der Oberseite befindet sich der Aufkleber mit den Spezifikationen des Gerätes. Die Unterseite beherbergt den 120mm Lüfter, der durch ein schlichtes rundes Gitter geschützt ist.

Lieferumfang:
Dem Netzteil selbst lagen neben dem Kaltgerätekabel noch vier Schrauben zur Montage und ein 11-sprachiges Kurzhandbuch mit Anleitung, Warnhinweisen und den technischen Daten bei.

Verarbeitung:
Als Vergleich liegt mir derzeit ein bequiet Netzteil vor und das Enermax steht diesem in so gut wie nichts nach. Alles fühlt sich sehr wertig an und es sind keine scharfen Kanten vorhanden. Auch die Ummantelung der Kabel ist in diesem Preissegment seltener anzutreffen. Die vier Schrauben zur Montage finden nach kurzem Druck ihr Gewinde.

Bedienung:
Ist hier nicht ganz das richtige Wort, denn ein Netzteil muss man nicht groß bedienen. Deshalb werde ich hier näher auf die Ausstattung, sprich die Kabel und Anschlüsse eingehen. Der Hauptstecker für das Mainboard ist ein nicht teilbarer 24-Pin Anschluss. Dazu kommen der - mittlerweile obligatorische - 8-Pin (4+4) ATX12V Stecker, 5x SATA, 2x PCI-e 8-Pin (6+2) die an einem Strang hängen, 4x 4-Pin Molex und 1x FDD. Für ein 500 Watt Netzteil ist diese Ausstattung völlig in Ordnung, da ein multi-GPU System ohnehin ein stärkeres Netzteil verwenden sollte. Die Kabel sind alle ausreichend lang für gängige ATX-Gehäuse.

Leistung:
500 Watt sind für ein normales Gaming System mit einer Mittelklasse Grafikkarte in der Regel mehr als ausreichend, für alles Weitere sollten die übrigen Komponenten sorgfältig und stromsparend gewählt werden. Ein High End System wird definitiv ein stärkeres Netzteil benötigen.

Lautstärke:
Nach Inbetriebnahme war kein Fiepen irgendeiner Art festzustellen, das ist ein deutlicher Pluspunkt für die meisten Endnutzer. Auch der Lüfter ist extrem leise und kann auf jeden Fall in Punkto Lautlosigkeit mit meinem bequiet Netzteil mithalten.

Sonstiges:
Enermax hat das Netzteil für den 24 Stunden Betrieb freigegeben und es ist gegen Kurzschlüsse, Überlast, Überspannung, Stromstößen und Überstrom geschützt. Der Lüfter läuft nach Abschalten des Rechners noch ca. eine Minute weiter um die Komponenten schneller runterzukühlen. Ebenfalls sind der maximale Wirkungsgrad von bis zu 87% und 3 Jahre volle Herstellergarantie zu erwähnen.
Preis-/Leistungsverhältnis:
In der Preisklasse um 50,- ¤ ist das 500W Enermax MaxPro Non-Modular 80+ durchaus zu empfehlen, vor allem für Leute, die zwar günstig aber nicht billig kaufen wollen.

Fazit:
Das flüsterleise Enermax MaxPro Non-Modular 80+ 500 Watt Netzteil glänzt durch seine gute Verarbeitung, die gute Ausstattung, die gute Leistung und seinem sehr fairen Preis.
    
  
5 5
     am 16.07.2015
Produkttester
Im Rahmen der Testers Keepers Aktion hatte ich die Möglichkeit, das Enermax MaxPro in der 500 Watt Variante ausgiebig zu testen und habe es anhand folgender Kriterien bewertet:

Design
Verarbeitung
Bedienung
Leistung
Lautstärke
Sonstiges
Preis-/Leistungsverhältnis

Design:

Das Enermax MaxPro kommt in einer sehr schlichten Kartonverpackung, die einfarbig schwarz bedruckt ist. Ein Aufkleber gibt Aufschluss darüber, wie viel Leistung das Netzteil erbringen soll. Das Gerät selbst ist Schwarz lackiert und ist mit einem weißen MaxPro Schriftzug an zwei seiten bedruckt. Auf der Oberseite sind die Spezifikationen auf einem Aufkleber aufgedruckt. Positiv zu vermerken ist die Ummantelung sämtlicher Kabel, was in dieser Preisklasse durchaus nicht selbstverständlich ist.

Verarbeitung:

Das Netzteil macht einen sehr stabilen und keineswegs billigen Eindruck. Es sind keinerlei scharfe Kanten vorhanden und auch muss man keine Angst haben, zu grob mit den Kabeln umzugehen. Die Ummantelung ist zwar etwas dünn und nicht ganz blickdicht, erfüllt aber durchaus ihren Zweck.

Bedienung:

Das Netzteil verfügt über einen 24 Pin (nicht teilbar, Achtung daher bei älteren Mainboards), einen 8 (4+4) Pin Cpu, zwei 8 (6+2) Pin PCI-e, 5 Sata (3 und 2 aufgeteilt auf zwei Kabel), vier 4 Pin Molex und einen FDD Anschluss. Diese Konfiguration erscheint mir für ein 500 Watt Netzteil als vollkommen ausreichend. Für mehrere Grafikkarten in einem System ist das Netzteil mit den 2 PCI-e Anschlüssen nur bedingt geeignet, jedoch sollte man dafür in den meisten Fällen sowieso auf ein Netzteil mit höherer Leistung zurückgreifen. Weiterhin ist anzumerken, dass die Kabel lang genug für alle typischen ATX Gehäuse sind. Montiert wird das Netzteil mit 4 beigelegten Schrauben, die anfangs zwar etwas schwer reinzuschrauben waren, was aber kein größeres Problem darstellte.

Leistung:

Die 500 Watt, insbesondere die 456 Watt auf der 12V Schiene, die das Netzteil bietet sind mehr als genug, um auch aktuelle Gaming PCs zu betreiben, solange man bei einer Grafikkarte bleibt. Bei Multi-GPU Systemen muss man allerdings bei stromsparenderen Komponenten bleiben, und,wie vorhin schon angemerkt, darauf achten, dass man nur 2 PCI-e Anschlüsse zur Verfügung hat.

Lautstärke:

Sowohl das Netzteil selbst, als auch dessen 120mm Lüfter, sind im Idle Betrieb vollkommen lautlos. Erst unter Volllast ist ein leises Geräusch, und auch nur bei genauem Hinhören, wahrzunehmen. Somit sollte dieses Netzteil in so ziemlich jedem Computer die leiseste Komponente darstellen.

Sonstiges:

Ein weiteres positives Merkmal des MaxPro 500 Watt ist dessen Auslegung auf einen 24-Stunden Dauerbetrieb. Zudem verfügt es laut Hersteller über ein Sicherungssystem dass es vor Kurzschluss, Überspannung, Überstrom, Überlast und Stromstößen schützen soll. Zusätzlich hat Enermax das MaxPro mit 3 Jahren Garantie versehen. Auch läuft der Lüfter des Netzteils nach Abschalten noch bis zu einer Minute lang weiter. Dies hilft gerade bei Gehäusen, bei denen sich das Netzteil oben befindet, restliche Abwärme abzuführen.

Preis-/Leistungsverhältnis:

Mit einer Leistung von 500 Watt, einer Spitzeneffizienz von 87%, einer guten Verarbeitung und einem Preis von eben über 50¤ liegt das MaxPro in einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Das Netzteil macht insgesamt einen sehr positiven Eindruck und es machten sich keine größeren Mängel bemerkbar. Von daher kann ich es bei diesem Preis voll empfehlen.
    
  
4 5
     am 11.07.2015
Produkttester
In diesem Review will ich im Rahmen der Aktion Testers Keepers mit Enermax "die neuste Langläufer Generation" von Enermax unter die Lupe nehmen.
Hierfür teste ich das Enermax MAXPRO mit 500W (EMP500AGT) und der 80Plus Zertifizierung.
Das TestSystem besteht aus einem Intel Core i72600K, einem Gigabyte Z68XPUD3, 2x 4GB Corsair Vengeance DDR31600, sowie einer 1GB Gigabyte GTX 560 TI OC, 2TB Western Digital Green HDD und einer 256 GB Crucial m4
SSD. 2x 140mm LED Lüfter von Fractal Design zusammen in einem Fractal Design Define S.

Unboxing
Das Netzteil kommt ganz dezent in einer Pappverpackung, darin befindet sich das Netzteil eingewickelt in Luftpolsterfolie, 4 Netzteilschrauben in silber und das PowerKabel zum Anschluss des Netzteils an die Steckdose.
Eine Bedienungs | und Einbauanleitung ist ebenfalls Teil des Lieferumfangs und soll schnell und unkompliziert auf die wesentlichen Aspekte wie Kabel & Anschlüsse, Kompatibilität und auf die Sicherheitsfunktionen hinweisen. Die Spezifikationen und Abmessungen befinden sich nicht nur auf der Außenseite der Verpackung, sondern auch innerhalb der Einbauanleitung, die wohlgemerkt in verschiedenen Sprachen Auskunft darüber erteilt.

Optik/Design
Optisch kommt das Netzteil in einem mattschwarz lackierten Gehäuse mit weißer Aufschrift MAXPRO auf einer der Außenseite daher. Dort befindet sich ebenfalls eine EnermaxAufprägung. Das Netzteil wirkt wertig und gut verarbeitet. Die gesleevten Anschlusskabel zeugen ebenfalls optisch von Qualität. Insgesamt erinnert mich das
Enermax MaxPro optisch an eine Produktserie des EnermaxKonkurrenten aus Deutschland, ebenfalls ein PremiumMarkenhersteller in diesem Segment.
Zusammenfassend also optisch keine neue Linie. Der MaxPro besticht hier durch seine optische Schlichtheit und orientiert sich hier an der Konkurrenz. Seine wahren Werte liegen auch nicht in der Optik. Der MAXPro soll auch durch seinen ausdauernden und effizienten Betrieb bestechen.

Verarbeitung/Qualität
Die Verarbeitung sieht als Gesamtes ganz ordentlich und wertig aus. Das Gehäuse wirkt solide. Die Gehäuseschrauben sind fest angezogen und der Lüfter bewegt sich geschmeidig beim "Anstupsen". Die gesleevten Anschlusskabel unterstreichen die wertige Verarbeitung und sind in dieser Preisklasse hin und wieder
zu finden. Der Sleeve ist leider ein wenig dünnhäutig, dies gibt es von dem deutschen Konkurrenzunternehmen in diesem Segment durchaus dickhäutiger und stabiler.
Allerdings je nach Gehäuse kann sich der "dünnhäutige" Sleeve als vorteilhafter herausstellen und zwar dann, wenn man das Anschlusskabel etwas verwinkelter verlegen muss. Die Anschlusskabel lassen sich leicht anschließen und
rasten z.B beim PCIeAnschluss sofort ein. Die Stecker sehen sauber verarbeitet aus. Das Netzteil hat keine scharfen Kanten, ungleichmäßige Spalte etc. sind ebenfalls nicht zu sehen. Das Gehäuse ist auch nicht verzogen. Das Netzkabel könnte meines Erachtens etwas fester in der Netzteilbuchse sitzen, obwohl dies nur nebensächlich wäre.
Die Verwendung von japanischen ElektrolytKondensatoren entspricht auch einer hochwertigen Verarbeitungslinie,die durch Auswahl hochwertiger Komponenten maximale Stabilität und erhöhte Lebensdauer anstrebt.

Bedienung
Das Netzteil einfach in das Gehäuse einsetzen und mit den vier mitgelieferten Schrauben am Gehäuse befestigen.
Die Anschlusskabel mit den Komponenten verbinden und das Powerkabel in die Buchse einführen und schon kann durch den Kippschalter in Position I einem Rechnerstart nichts im Wege stehen.
Insgesamt ein Langläufer, einmal angesteckt, läuft und läuft und läuft(24/7).

Leistung
Das Netzteil bietet ordentlich Leistung und durch die Intel HaswellZertifizierung auch genügend, um aktuelle Hochleistungsrechner zu befeuern. Eine gewisse Reserve ist dabei stets vorhanden und lasttechnisch bezüglich der Effizienzkurve auch zu empfehlen. Gerne auch im MultiGPU Verbund, also dem Einsatz von zwei Grafikkarten durch die ausreichende Anzahl an PCIExpressStecker(Zertifizierung für SLI/CrossfireXVerbünde).
Mit einer Spitzeneffizienz von bis zu 87% sorgt dieser Langläufer dafür, dass sich das Portemonnaie keine Sorgen um die Energiekosten machen muss. Bei gleichzeitiger 24/7Zertifizierung durch Enermax ein echter Dauerrenner.
Die zahlreichen Schutzschaltungen geben dem Benutzer die Sicherheit, dass das System vor Schäden durch Überstrom, Überspannung und Kurzschluss gesichert ist.
Der 12cmgroße Netzteillüfter mit dem TwisterLager sorgt für eine leise und effiziente Kühlung, so soll eine Balance zwischen Kühlleistung und Geräuschentwicklung auf hohem Niveau sichergestellt sein.
Die Standby Power von 2,5A bietet ausreichend Power für den Anschluss vieler USBGeräte, um z.B ein Laden von Smartphones bei ausgeschaltetem System zu ermöglichen.
Das Netzteil wurde für den SingleRailBetrieb ausgelegt, also dem Betrieb mit nur einer 12V Schiene, die nicht aufgeteilt ist. Nachteil hierbei ist, dass die Spannung bei hoher Belastung einbrechen kann.

Lautstärke
Das Netzteil ist durch seinen TwisterLagerLüfter erstaunlich leise. Dies ist im IdleBetrieb praktisch nicht zu hören, außer bei genauem "Hinhören".
Unter Last entwickelt sich aber auch die Lautstärke des Netzteils, dass als kein
absolutes "SilenceMonster" zu bezeichnen ist, aber auch kein Presslufthammer unter den Netzteilen ist.
Die Lautstärke empfinde ich als völlig in Ordnung, auch für empfindliche Gehöre. Lt. technischem Datenblatt liegt diese zwischen 15 db(A) und 21,2 db(A) bei diesem Modell. Dies hätte ich gerne mittels Lautstärkemessgerät verifiziert,
leider habe ich keines organisieren können.

Preis/Leistungsverhältnis
Das Preis/Leistungsverhältnis ist bei diesem Modell besonders gut, da hier hochwertige Komponenten in einem Netzteil, einem für diese Ausstattung gutem Preis gegenüber steht.
Das Netzteil positioniert sich eher im Mittelklassebereich und ist eher in Systeme zu verbauen, die einen hohen Wert auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit setzen, bei gleichzeitiger Stabilität ohne Ausfallzeiten.
Die 24StundenDauerbetriebZertifizierung lässt auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit vertrauen.
Die 3jährige Herstellergarantie und der direkte Kundenservice sind ebenfalls positiv hervorzuheben und bieten so für den Fall der Fälle 3Jahre "Investitionsschutz".

Fazit
Zusammenfassend kann hier das Enermax MaxPro 500W, als stabiles, effizientes und kostengünstiges Modell aus dem Hause Enermax gesehen werden.
Es steht für geräuscharmen, sparsamen Betrieb und besticht mit seiner Einfachheit für ausdauernden und langlebigen Betrieb.
Kleinere Kritikpunkte schmälern nicht das positive Qualitätsbild, das Enermax hier in Form des MAXPRO 550W abgeliefert hat.
Insgesamt wird ein positives Gesamturteil für das Enermax MAXPRO 550W attestiert und ist für die preisbewusste Käuferschicht interessant, die hohen Wert auf Effizienz, Langlebigkeit, stabilen und sicheren Betrieb setzt.
    
  
3 5
     am 09.07.2015
Produkttester
Ich bin auf der Suche nach Ersatz für mein 7 Jahre altes Enermax Infiniti 650W. Vor ca. 2 Jahren hat der Lüfter begonnen hörbar zu werden. Zwar ist er nicht besonders laut geworden, aber im Vergleich zum vorherigen nahezu unhörbaren betrieb, ist es ein Unterschied. Jetzt gibt es aber auch Probleme mit der Stromversorgung weshalb die Grafikkarte häufiger abgestürzt ist. Ich dachte mir, dass nach 7 Jahren die Technik soweit fortgeschritten ist, dass für ein Netzteil nicht wieder 100+ ¤ notwendig sein sollten, um ähnliche Leistung wie die des Infiniti zu erhalten. Nach kurzer Recherche fand ich das Enermax MAXPRO 500W. 500W, 15,2 db, 24/7 Betrieb bei 40°C Umgebungstemperatur, 3 Jahre Garantie, Ummantelte Kabel, und und und... hört sich ja schon mal gut an! Außerdem hatte ich vorher zufällig das Thermaltake Hamburg 530W für die Übergangszeit von einem Kollegen überlassen bekommen.

Verpackt ist alles in einem schlichten braunen Karton mit einfarbigem Aufdruck. Auch im Karton selbst ist alles sehr Übersichtlich! Netzteil, vier Schrauben, Stromkabel und eine Bedienungsanleitung. Da es sich um kein modulares Netzteil handelt, wäre für die überzähligen Kabel eine Öse und Kabelbinder nett gewesen, beides gehört aber auch mehr in den Leistungsumfang von Gehäusen. Nachdem man das Netzteil ausgepackt hat, geht es ans Anfassen! Sehr positiv, alle Kabel sind Ummantelt, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Dadurch sind sie Geschützt und für einen Dauerbetrieb durchaus besser geeignet. Aus dem Netzteil gehen 6 Kabelstränge. Einer mit 24-pin ATX, einer 4+4-pin CPU, einer mit zwei PCI-Express 6+2-pin, einer mit vier Molex und einem FDD sowie einer mit drei und einer mit zwei SATA Anschlüssen. Die Kabellängen sind mit jeweils 50-60 cm im normalen Bereich. Alle Verbindungen sind gut Steck- und die Kabel gut Biegbar. Mit dem Verlegen der Kabel im Gehäuse und dem Aufstecken auf das Mainboard hat man keine Probleme; das gibt es auch anders | Das Thermaltake Hamburg 530W war vor allem beim 4+4-pin für die CPU eine kleine Herausforderung. Das Netzteil besteht aus Stahlblech und ist dezent Mattschwarz lackiert, mit einem weißen MAXPRO Schriftzug auf den Gehäuseseiten. Ich muss sagen das gefällt mir sehr gut! Auf der Oberseite befindet sich noch ein Aufkleber mit den Spezifikationen des Netzteils.

Kommen wir nun dazu wofür ich das Netzteil benutze und was ich von ihm erwarte. Der Rechner, wenn er läuft, dann läuft er auch gute 15 Stunden am Tag und wird hauptsächlich für Office und CAD verwendet. Als Grafikkarte kommt eine MSI N460GTX Hawk zum Einsatz. Sie ist zwar schon etwas älter, aber verfügt immer noch über ausreichende Leistung und über eine exzellente und leise Kühlung. Verbaut ist alles in einem Aluminium mikro-ATX Gehäuse von Cooltek, welches auf dem Schreibtisch steht und mit zwei 120 mm Lüftern am Boden mit Frischluft versorgt wird. Zur Wärmeabfuhr ist ein 120 mm Lüfter an der Rückseite verbaut. Mit den Grafikkartenlüftern und dem Netzteillüfter sollte so auch für ausreichend Abluft gesorgt sein.

Auch wenn die Leistung und Verarbeitung zu stimmen scheint, die Lautstärke des Netzteils ist meines Erachtens nach leider nicht so außergewöhnlich leise wie angepriesen, eher im Gegenteil. Das Netzteil übertönt ALLE anderen Komponenten im Gehäuse. Vor allem wenn ich den Lüfter anhalte fällt auf wie angenehm Leise der Rechner laufen könnte. Im Vergleich zum Infiniti ist es definitiv lauter! Im Vergleich zum Thermaltake Hamburg 530W leiser, dafür ist das Geräusch im Idle aggressiver. Im Idle klingt es, als ob das Lager vom Lüfter einen Schaden hätte. Es ist ein doch sehr störendes Geräusch, das an einen kleinen Fremdkörper erinnert, welches sich im Lüfter befindet und leicht dran kratzt. Ähnlich dem Infiniti nach 5 Jahren, aber lauter. Unter Last bzw. bei entsprechender Netzteiltemperatur ändert sich das und das Geräusch wird angenehmer bzw. monoton, wenn dann auch deutlich lauter. Im Vergleich zum gleichteuren Thermaltake Hamburg 530W zieht es damit zu mindestens im Idle den Kürzeren.

Ich habe die Netzteile Enermaxx MAXPRO 500W und Thermaltake Hamburg 530W bekommen. Das Infiniti 650W hatte ich damals gekauft. Würde ich das Enermax MAXPRO 500W kaufen? Da scheiden sich bei mir die Geister, da ich durchaus auch ein Exemplar mit defektem Lüfter haben könnte. Unter der Annahme, dass dem nicht so ist und man hat ein auf dem Schreibtisch stehendes Mikro ATX Gehäuse, würde ich definitiv wieder mehr Geld in die Hand nehmen und mich für ein teureres Netzteil mit mindestens einem 135 mm Lüfter entscheiden! Für meine Anwendungszwecke ist das von mir getestete Muster nämlich zu laut! Wenn man ein normales Midi Gehäuse benutzt, das unterm Schreibtisch irgendwo in der Ecke steht, dann würde ich eine Kaufempfehlung aussprechen und aufgrund des gleichen Preises, den Ummantelten Kabeln sowie des Insgesamt besseren Gesamtbildes hinsichtlich der Verarbeitung, das Enermax MAXPRO 500W dem Thermaltake Hamburg 530W vorziehen.
    
  
5 5
     am 06.07.2015
Produkttester
Review Enermax Maxpro 80 Plus 500W (Test-Aktion)

Outboxing

Das Netzteil ist in einem schlichten Pappkarton verpackt und mit Polsterfolie umwickelt. Meiner Meinung nach absolut ausreichend verpackt. Neben dem Netzteil liegen noch folgende Teile bei:

" Bedienungs- und Einbauanleitung
" Netzkabel
" Schrauben zur Befestigung im Gehäuse

Die Anleitung ist eine Kurzanleitung in mehreren Sprachen. Neben den Leistungsdaten sind noch die vorhandenen Anschlussmöglichkeiten aufgelistet. Mehr ist bei einem Netzteil auch nicht von Nöten.

Ausstattung

Die vorhandenen Anschlüsse sind für die Leistungs- und Preisklasse absolut ausreichend. Dazu gehören zwei Stränge für SATA mit insgesamt fünf Steckern, ein Strang mit vier Molexanschlüssen und einem Floppyanschluss (wer es noch braucht).
Es sind zwei 8-polige GPU-Anschlüsse vorhanden, die bei einer potenten Grafikarte Pflicht sind. Allerdings sind damit SLI/Crossfire nicht möglich, was aber bei 500 W auch keinen Sinn macht. Hier bietet die 700 W-Version die doppelte Anzahl Anschlüsse und macht für diesen Einsatzzweck mehr Sinn.

Die elektronische Schutzausstattung ist auch komplett:

"Das mehrfache Sicherungssystem schützt das Netzteil und die angeschlossenen Komponenten vor Schäden im Fall von Kurzschluss (SCP), Überspannung (OVP), Überstrom (OCP), Überlast (OPP) sowie unvorhergesehenen Stromstößen (SIP)." (Quelle: Homepage Enermax)

Evtl. wäre ein Pendant mit Kabelmanagement eine sinnvolle Ergänzung? Hier wird man bei der Konkurrenz auch in dieser Preisklasse fündig.

Design

Für mich persönlich ein nicht allzu wichtiger Punkt bei einem Netzteil. Das Netzteil ist komplett in schwarz gehalten. Die Kabel sind mit einem netzähnlichen Material gesleevt (durchsichtig). Für Moddingfreaks besteht da sicherlich Nachholbedarf, für ein geschlossenes Gehäuse sind sie hübsch genug. Die Rückseite mit Netzschalter und dem Anschluss für das Netzkabel ist als großzügiges Lochgitter zur Belüftung ausgelegt. Das Schutzgitter für den Lüfter ist mit vier Schrauben leicht abnehmbar, falls man den Lüfter irgendwann einmal reinigen möchte. Schlicht aber nicht hässlich würde ich es zusammenfassend bezeichnen.

Verarbeitung

Das Gehäuse macht einen ordentlichen und sauber verarbeiteten Eindruck. Es ist stabil und es sind keine scharfen Kanten oder Ähnliches vorhanden. Überstände oder Spalte sind nicht zu entdecken. Die Ummantelung der Kabelstränge ist dünn, aber stabil und erfüllt ihren Zweck. Auch die Stecker sehen sauber verarbeitet aus.

Leistung

Mit 456 Watt auf der 12V-Schiene ist das Netzteil auch für mittlere und gehobene Gamer-PCs geeignet. Selbst eine AMD-FX-CPU mit einer leistungsstarken Grafikkarte sollte stabil versorgt werden. Die gängigen Systeme (I5, GTX 970, R9-Serie) dürften gar kein Problem darstellen. Hier sind noch Reserven vorhanden. Für SLI- oder Crossfire sollte man eine leistungsstärkere Version auswählen (siehe Ausstattung). Das Netzteil ist von Enermax für den 24/7 Betrieb eingestuft.

Einbau/Passgenauigkeit

Der Einbau des Netzteils geht problemlos und die Verschraubungen auf der Rückseite sind passend. Im Vergleich zu meinem beQuiet E9 ist der Molex-Kabelstrang etwas kürzer. Mein Gehäuse ist ein Lancool K65. Ich habe außer CPU, Mainboard und GPU noch vier Laufwerke und eine USB3 PCI-Karte zu versorgen. Das klappte problemlos und die Kabel ließen sich ordentlich verlegen. Auch die Stecker gaben von der Passung her keinen Anlass zur Klage. Bei Big-Towern könnte es je nach Anzahl der Verbraucher etwas schwieriger mit dem verkabeln werden.

Lautstärke

Hier wurde es interessant, da das Enermax gegen mein beQuiet E9 antreten musste.
Die E9-Serie zählt ja zu den absoluten Leisetretern. Hier gibt es dann auch die ersten Unterschiede. Während das beQuiet im Idle überhaupt nicht aus dem Rechner zu hören ist, war das Enermax in den ersten Tagen ganz leicht wahrnehmbar. Nicht störend, aber im Idle das einzig hörbare Geräusch. Unter Last wurde es allerdings auch nicht viel Lauter. Ich vermute, dass der Lüfter sich etwas einlaufen musste. Das leicht schleifende Anfangsgeräusch verschwand nach zwei Tagen. Jetzt geht das Enermax im Grundrauschen unter. Bei geschlossenem Gehäuse kann ich im Idle kaum keinen Unterschied zum E9 wahrnehmen. Im Gamingbetrieb ist die Lautstärke für mich persönlich zu vernachlässigen. Da laufen ohnehin alle Lüfter höher und sind wahrnehmbar. Das Netzteil läuft nach dem Ausschalten unter Umständen nach, um die Restwärme abzuleiten.

Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit können in dem Testzeitraum natürlich keine Angaben gemacht werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Ich denke Enermax hat hier eine gute und wertige Netzteil-Serie im Mittelklassebereich aufgelegt. Hervorzuheben ist die dreijährige Garantie. Die bekommt man für den Preis (ca. 55 Euro) nicht immer. Noch besser geht es allerdings auch, bei Coolermaster gibt es sogar 5 Jahre Garantie in dieser Klasse.
Absolute Silentfreaks sollten zu beQuiet greifen. Wer ein sehr leises NT sein Eigen nennen möchte, darf aber beruhigt zugreifen.

Mögliche Konkurrenten wären das Corsair CX500M oder das Coolermaster G550M, die beide in dieser Preisklasse auch ein Kabelmanagement zu bieten haben.
    
  
4 5
     am 11.07.2015
Produkttester
In diesem Review will ich im Rahmen der Aktion Testers Keepers mit Enermax "die neuste Langläufer Generation" von Enermax unter die Lupe nehmen.
Hierfür teste ich das Enermax MAXPRO mit 500W (EMP500AGT) und der 80Plus Zertifizierung.
Das TestSystem besteht aus einem Intel Core i72600K, einem Gigabyte Z68XPUD3, 2x 4GB Corsair Vengeance DDR31600, sowie einer 1GB Gigabyte GTX 560 TI OC, 2TB Western Digital Green HDD und einer 256 GB Crucial m4
SSD. 2x 140mm LED Lüfter von Fractal Design zusammen in einem Fractal Design Define S.

Unboxing
Das Netzteil kommt ganz dezent in einer Pappverpackung, darin befindet sich das Netzteil eingewickelt in Luftpolsterfolie, 4 Netzteilschrauben in silber und das PowerKabel zum Anschluss des Netzteils an die Steckdose.
Eine Bedienungs | und Einbauanleitung ist ebenfalls Teil des Lieferumfangs und soll schnell und unkompliziert auf die wesentlichen Aspekte wie Kabel & Anschlüsse, Kompatibilität und auf die Sicherheitsfunktionen hinweisen. Die Spezifikationen und Abmessungen befinden sich nicht nur auf der Außenseite der Verpackung, sondern auch innerhalb der Einbauanleitung, die wohlgemerkt in verschiedenen Sprachen Auskunft darüber erteilt.

Optik/Design
Optisch kommt das Netzteil in einem mattschwarz lackierten Gehäuse mit weißer Aufschrift MAXPRO auf einer der Außenseite daher. Dort befindet sich ebenfalls eine EnermaxAufprägung. Das Netzteil wirkt wertig und gut verarbeitet. Die gesleevten Anschlusskabel zeugen ebenfalls optisch von Qualität. Insgesamt erinnert mich das
Enermax MaxPro optisch an eine Produktserie des EnermaxKonkurrenten aus Deutschland, ebenfalls ein PremiumMarkenhersteller in diesem Segment.
Zusammenfassend also optisch keine neue Linie. Der MaxPro besticht hier durch seine optische Schlichtheit und orientiert sich hier an der Konkurrenz. Seine wahren Werte liegen auch nicht in der Optik. Der MAXPro soll auch durch seinen ausdauernden und effizienten Betrieb bestechen.

Verarbeitung/Qualität
Die Verarbeitung sieht als Gesamtes ganz ordentlich und wertig aus. Das Gehäuse wirkt solide. Die Gehäuseschrauben sind fest angezogen und der Lüfter bewegt sich geschmeidig beim "Anstupsen". Die gesleevten Anschlusskabel unterstreichen die wertige Verarbeitung und sind in dieser Preisklasse hin und wieder
zu finden. Der Sleeve ist leider ein wenig dünnhäutig, dies gibt es von dem deutschen Konkurrenzunternehmen in diesem Segment durchaus dickhäutiger und stabiler.
Allerdings je nach Gehäuse kann sich der "dünnhäutige" Sleeve als vorteilhafter herausstellen und zwar dann, wenn man das Anschlusskabel etwas verwinkelter verlegen muss. Die Anschlusskabel lassen sich leicht anschließen und
rasten z.B beim PCIeAnschluss sofort ein. Die Stecker sehen sauber verarbeitet aus. Das Netzteil hat keine scharfen Kanten, ungleichmäßige Spalte etc. sind ebenfalls nicht zu sehen. Das Gehäuse ist auch nicht verzogen. Das Netzkabel könnte meines Erachtens etwas fester in der Netzteilbuchse sitzen, obwohl dies nur nebensächlich wäre.
Die Verwendung von japanischen ElektrolytKondensatoren entspricht auch einer hochwertigen Verarbeitungslinie,die durch Auswahl hochwertiger Komponenten maximale Stabilität und erhöhte Lebensdauer anstrebt.

Bedienung
Das Netzteil einfach in das Gehäuse einsetzen und mit den vier mitgelieferten Schrauben am Gehäuse befestigen.
Die Anschlusskabel mit den Komponenten verbinden und das Powerkabel in die Buchse einführen und schon kann durch den Kippschalter in Position I einem Rechnerstart nichts im Wege stehen.
Insgesamt ein Langläufer, einmal angesteckt, läuft und läuft und läuft(24/7).

Leistung
Das Netzteil bietet ordentlich Leistung und durch die Intel HaswellZertifizierung auch genügend, um aktuelle Hochleistungsrechner zu befeuern. Eine gewisse Reserve ist dabei stets vorhanden und lasttechnisch bezüglich der Effizienzkurve auch zu empfehlen. Gerne auch im MultiGPU Verbund, also dem Einsatz von zwei Grafikkarten durch die ausreichende Anzahl an PCIExpressStecker(Zertifizierung für SLI/CrossfireXVerbünde).
Mit einer Spitzeneffizienz von bis zu 87% sorgt dieser Langläufer dafür, dass sich das Portemonnaie keine Sorgen um die Energiekosten machen muss. Bei gleichzeitiger 24/7Zertifizierung durch Enermax ein echter Dauerrenner.
Die zahlreichen Schutzschaltungen geben dem Benutzer die Sicherheit, dass das System vor Schäden durch Überstrom, Überspannung und Kurzschluss gesichert ist.
Der 12cmgroße Netzteillüfter mit dem TwisterLager sorgt für eine leise und effiziente Kühlung, so soll eine Balance zwischen Kühlleistung und Geräuschentwicklung auf hohem Niveau sichergestellt sein.
Die Standby Power von 2,5A bietet ausreichend Power für den Anschluss vieler USBGeräte, um z.B ein Laden von Smartphones bei ausgeschaltetem System zu ermöglichen.
Das Netzteil wurde für den SingleRailBetrieb ausgelegt, also dem Betrieb mit nur einer 12V Schiene, die nicht aufgeteilt ist. Nachteil hierbei ist, dass die Spannung bei hoher Belastung einbrechen kann.

Lautstärke
Das Netzteil ist durch seinen TwisterLagerLüfter erstaunlich leise. Dies ist im IdleBetrieb praktisch nicht zu hören, außer bei genauem "Hinhören".
Unter Last entwickelt sich aber auch die Lautstärke des Netzteils, dass als kein
absolutes "SilenceMonster" zu bezeichnen ist, aber auch kein Presslufthammer unter den Netzteilen ist.
Die Lautstärke empfinde ich als völlig in Ordnung, auch für empfindliche Gehöre. Lt. technischem Datenblatt liegt diese zwischen 15 db(A) und 21,2 db(A) bei diesem Modell. Dies hätte ich gerne mittels Lautstärkemessgerät verifiziert,
leider habe ich keines organisieren können.

Preis/Leistungsverhältnis
Das Preis/Leistungsverhältnis ist bei diesem Modell besonders gut, da hier hochwertige Komponenten in einem Netzteil, einem für diese Ausstattung gutem Preis gegenüber steht.
Das Netzteil positioniert sich eher im Mittelklassebereich und ist eher in Systeme zu verbauen, die einen hohen Wert auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit setzen, bei gleichzeitiger Stabilität ohne Ausfallzeiten.
Die 24StundenDauerbetriebZertifizierung lässt auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit vertrauen.
Die 3jährige Herstellergarantie und der direkte Kundenservice sind ebenfalls positiv hervorzuheben und bieten so für den Fall der Fälle 3Jahre "Investitionsschutz".

Fazit
Zusammenfassend kann hier das Enermax MaxPro 500W, als stabiles, effizientes und kostengünstiges Modell aus dem Hause Enermax gesehen werden.
Es steht für geräuscharmen, sparsamen Betrieb und besticht mit seiner Einfachheit für ausdauernden und langlebigen Betrieb.
Kleinere Kritikpunkte schmälern nicht das positive Qualitätsbild, das Enermax hier in Form des MAXPRO 550W abgeliefert hat.
Insgesamt wird ein positives Gesamturteil für das Enermax MAXPRO 550W attestiert und ist für die preisbewusste Käuferschicht interessant, die hohen Wert auf Effizienz, Langlebigkeit, stabilen und sicheren Betrieb setzt.
    
  
3 5
     am 09.07.2015
Produkttester
Ich bin auf der Suche nach Ersatz für mein 7 Jahre altes Enermax Infiniti 650W. Vor ca. 2 Jahren hat der Lüfter begonnen hörbar zu werden. Zwar ist er nicht besonders laut geworden, aber im Vergleich zum vorherigen nahezu unhörbaren betrieb, ist es ein Unterschied. Jetzt gibt es aber auch Probleme mit der Stromversorgung weshalb die Grafikkarte häufiger abgestürzt ist. Ich dachte mir, dass nach 7 Jahren die Technik soweit fortgeschritten ist, dass für ein Netzteil nicht wieder 100+ ¤ notwendig sein sollten, um ähnliche Leistung wie die des Infiniti zu erhalten. Nach kurzer Recherche fand ich das Enermax MAXPRO 500W. 500W, 15,2 db, 24/7 Betrieb bei 40°C Umgebungstemperatur, 3 Jahre Garantie, Ummantelte Kabel, und und und... hört sich ja schon mal gut an! Außerdem hatte ich vorher zufällig das Thermaltake Hamburg 530W für die Übergangszeit von einem Kollegen überlassen bekommen.

Verpackt ist alles in einem schlichten braunen Karton mit einfarbigem Aufdruck. Auch im Karton selbst ist alles sehr Übersichtlich! Netzteil, vier Schrauben, Stromkabel und eine Bedienungsanleitung. Da es sich um kein modulares Netzteil handelt, wäre für die überzähligen Kabel eine Öse und Kabelbinder nett gewesen, beides gehört aber auch mehr in den Leistungsumfang von Gehäusen. Nachdem man das Netzteil ausgepackt hat, geht es ans Anfassen! Sehr positiv, alle Kabel sind Ummantelt, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Dadurch sind sie Geschützt und für einen Dauerbetrieb durchaus besser geeignet. Aus dem Netzteil gehen 6 Kabelstränge. Einer mit 24-pin ATX, einer 4+4-pin CPU, einer mit zwei PCI-Express 6+2-pin, einer mit vier Molex und einem FDD sowie einer mit drei und einer mit zwei SATA Anschlüssen. Die Kabellängen sind mit jeweils 50-60 cm im normalen Bereich. Alle Verbindungen sind gut Steck- und die Kabel gut Biegbar. Mit dem Verlegen der Kabel im Gehäuse und dem Aufstecken auf das Mainboard hat man keine Probleme; das gibt es auch anders | Das Thermaltake Hamburg 530W war vor allem beim 4+4-pin für die CPU eine kleine Herausforderung. Das Netzteil besteht aus Stahlblech und ist dezent Mattschwarz lackiert, mit einem weißen MAXPRO Schriftzug auf den Gehäuseseiten. Ich muss sagen das gefällt mir sehr gut! Auf der Oberseite befindet sich noch ein Aufkleber mit den Spezifikationen des Netzteils.

Kommen wir nun dazu wofür ich das Netzteil benutze und was ich von ihm erwarte. Der Rechner, wenn er läuft, dann läuft er auch gute 15 Stunden am Tag und wird hauptsächlich für Office und CAD verwendet. Als Grafikkarte kommt eine MSI N460GTX Hawk zum Einsatz. Sie ist zwar schon etwas älter, aber verfügt immer noch über ausreichende Leistung und über eine exzellente und leise Kühlung. Verbaut ist alles in einem Aluminium mikro-ATX Gehäuse von Cooltek, welches auf dem Schreibtisch steht und mit zwei 120 mm Lüftern am Boden mit Frischluft versorgt wird. Zur Wärmeabfuhr ist ein 120 mm Lüfter an der Rückseite verbaut. Mit den Grafikkartenlüftern und dem Netzteillüfter sollte so auch für ausreichend Abluft gesorgt sein.

Auch wenn die Leistung und Verarbeitung zu stimmen scheint, die Lautstärke des Netzteils ist meines Erachtens nach leider nicht so außergewöhnlich leise wie angepriesen, eher im Gegenteil. Das Netzteil übertönt ALLE anderen Komponenten im Gehäuse. Vor allem wenn ich den Lüfter anhalte fällt auf wie angenehm Leise der Rechner laufen könnte. Im Vergleich zum Infiniti ist es definitiv lauter! Im Vergleich zum Thermaltake Hamburg 530W leiser, dafür ist das Geräusch im Idle aggressiver. Im Idle klingt es, als ob das Lager vom Lüfter einen Schaden hätte. Es ist ein doch sehr störendes Geräusch, das an einen kleinen Fremdkörper erinnert, welches sich im Lüfter befindet und leicht dran kratzt. Ähnlich dem Infiniti nach 5 Jahren, aber lauter. Unter Last bzw. bei entsprechender Netzteiltemperatur ändert sich das und das Geräusch wird angenehmer bzw. monoton, wenn dann auch deutlich lauter. Im Vergleich zum gleichteuren Thermaltake Hamburg 530W zieht es damit zu mindestens im Idle den Kürzeren.

Ich habe die Netzteile Enermaxx MAXPRO 500W und Thermaltake Hamburg 530W bekommen. Das Infiniti 650W hatte ich damals gekauft. Würde ich das Enermax MAXPRO 500W kaufen? Da scheiden sich bei mir die Geister, da ich durchaus auch ein Exemplar mit defektem Lüfter haben könnte. Unter der Annahme, dass dem nicht so ist und man hat ein auf dem Schreibtisch stehendes Mikro ATX Gehäuse, würde ich definitiv wieder mehr Geld in die Hand nehmen und mich für ein teureres Netzteil mit mindestens einem 135 mm Lüfter entscheiden! Für meine Anwendungszwecke ist das von mir getestete Muster nämlich zu laut! Wenn man ein normales Midi Gehäuse benutzt, das unterm Schreibtisch irgendwo in der Ecke steht, dann würde ich eine Kaufempfehlung aussprechen und aufgrund des gleichen Preises, den Ummantelten Kabeln sowie des Insgesamt besseren Gesamtbildes hinsichtlich der Verarbeitung, das Enermax MAXPRO 500W dem Thermaltake Hamburg 530W vorziehen.
    
  
5 5
     am 08.07.2015
Letzte Woche Mittwoch war es in der Post:
Das MaxPro 500 von Enermax, das mir MindFactory im Rahmen der Testers Keepers-Aktion zukommen ließ. Hierfür vielen Dank.

Enermax ist ein Markenhersteller, der für durchdachte und stabile Netzteile bekannt ist. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen.

Verpackung

Das Netzteil wird in einem schlichten braunen Karton geliefert, der mit Hersteller-Logo, Leistung, EAN, Seriennummer, das 80 Plus-Logo, sowie den Spezifikationen der Netzteile der Maxpro-Serie bedruckt ist. Der Karton ist in eine dünne PE-Folie eingeschweißt.

Unboxing (neudeutsch für Auspacken)

Beim Öffnen des Kartons kommen das eigentliche Netzteil, ein 11-sprachiger Faltflyer mit Spezifikationen, Warnhinweisen und Bedienungsanleitung, 4 Schrauben für den Gehäuse-Einbau sowie ein Netzkabel zum Vorschein.

Das Netzteil selbst ist schwarz pulverbeschichtet mit weißem MAXPRO-Aufdruck. Auf der Oberseite sind noch einmal die Spezifikationen aufgedruckt, die Unterseite beherbergt einen 12cm-Lüfter. Auf der Rückseite finden sich Kaltgeräte-Buchse, Netzschalter und ein Lüftungsgitter, an der Vorderseite sind die verschiedenen Kabelstränge herausgeführt | -selbstverständlich in einer Zug- und Scheuerentlastung gelagert. Die Kabelstränge selbst sind mit einem Schutz ummantelt, der den früher (oder z.B. beim Thermaltake Munich) erforderlichen Einsatz von Kabelbindern unnötig macht.

Die Abmessungen des Netzteils betragen 140mm in der Tiefe, 150 mm in der Breite und 86mm in der Höhe. Alles in allem handelt es sich damit um ein recht kompaktes Netzteil.

Das Netzteil stellt folgende Kabelstränge bereit:
24Pin Mainboard-Anschluß
4+4/8Pin +12V CPU-Anschluß
6+2 Pin x 2 PCI-Express-Anschlüsse für Grafikkarten oder andere stromhungrige Erweiterungskarten
5 SATA-Anschlüsse an 2 Strängen
4 4Pin Molex-Anschlüsse mit 1 3.5"-Floppy-Anschluß

Die Kabellängen reichen für den Einsatz in Midi-Tower-Gehäusen locker aus, einen Big-Tower hatte ich nicht zum Testen.

Auffällig war für mich, daß das Netzteil keinen -5V-Anschluß bot, und daß der 24 Pin-Stecker nicht teilbar war. Damit konnte ich einen Test an einer JAMMA-MAK leider nicht durchführen. Ebenfalls auffällig ist, daß das Netzteil keinen Eingangsspannungsbereich von 100 -240 VAC, sondern nur 200 -240 VAC unterstützt. Dementsprechend ist es auch nur in Europa einsetzbar. Auf diese Punkte weist die Bedienungsanleitung ausdrücklich hin.

Schutzschaltungen (nicht getestet)

Das Netzteil liefert diverse Schutzschaltungen mit:
Überspannungsschutz
Überstromschutz
Überlastschutz
Kurzschlußschutz
Schutz gegen Stromspitzen
Leider kein Schutz gegen Überhitzung.

Leider fehlt mir das notwendige Test-Equipment, um die Qualität und Stabilität der verschiedenen Spannungen auch unter Last zu messen. Auch habe ich keine Tests durchgeführt, bei denen ich das Netzteil aufschrauben mußte. Allerdings: die 12V stellt das Netzteil auf nur einem Rail bereit. Dies mag man gutheißen oder auch nicht. Für ein Netzteil dieser Preisklasse empfinde ich es allerdings akzeptabel.

Getestet habe ich Funktion, Handling, Stabilität und Kompatibilität an guten Durchschnittssystemen. Ebenfalls betrachtete ich die Verwendung an einer JAMMA-MAK zum Betrieb von Arcade-Platinen (zugegebenerweise ein nicht alltäglicher Test).

Um es vorweg zu nehmen: für meine MAK von Smallcab.net ist das Enermax MAXPRO leider nicht zu gebrauchen. Es scheitert am 24PIN-Stecker (die MAK benötigt 20Pin). Ebenfalls sollte ein MAK-geeignetes Netzteil -5V liefern. Diese Spannung stellt das Enermax MAXPRO jedoch nicht bereit.

Die beiden anderen Test-Systeme waren:

Ein Midi-Tower (CoolTek K2 ) mit Gigabyte Z87M-D3H-Mainboard, Core i5-4670, 8 GB RAM, Asus GTX 960 Strix, SSD und 2 internen Festplatten, Adaptec U320 PCI-E Controller sowie einem Tandberg LTO-4-Bandlaufwerk

Ein Cooler Master Alu-Desktop Gehäuse mit Asrock Z68-Pro3M, Core i5-2300, NVidia Quadro FX 3800 und interner 2 GB-Platte. Dieses System verweigerte mit einem Corsair-Netzteil seinen Dienst und war zum Zeitpunkt der Anschaffung nur mit einem OCZ MOD-XSTREAM-PRO zur Arbeit zu bewegen.

Stabilität, Kompatibilität, Funktion

In beiden Systemen verrichtete das Enermax MAXPRO völlig problemlos seinen Dienst. Dies tat es über mehrere Tage, im Dauerbetrieb bei Temperaturen bis zu 40 Grad C. Systemabschaltungen gab es keine, wobei das Netzteil in keinem der Systeme bis zur Leistungsgrenze auszulasten war.
Im Cooler Master Desktop-Gehäuse, welches sehr beengt ist und über keine hinreichende Luftführung verfügt, entwickelte sich bei der Hitze ein sehr hoher Geräuschpegel, da bei diesen Außentemperaturen die Lüfter unter Vollast liefen. Im Cooltek-Tower hingegen liefert das Netzteil keine nennenswerte Geräuschentwicklung, auch kein lästiges Spulenfiepen. Ein Laufen der verschiedenen Lüfter (und damit zwangsläufig Geräuschentwicklung) ist bei höchstsommerlichen Temperaturen im Dachgeschoss schlichtweg nicht zu vermeiden und sicherlich nicht alleine dem Netzteil anzulasten.

Handling

Im Handling war das Netzteil vollkommen unproblematisch. Die Haptik des Netzteils ist sehr gut, ich hatte nicht den Eindruck, ein Netzteil der doch sehr günstigen Preisklasse in den Händen zu halten. Die Kabel waren ummantelt und lang genug, alle Komponenten im Gehäuse mit Strom zu versorgen. Für den Einsatz von 2.5-Zoll-Platten (oder SSDs) sollte darauf geachtet werden, die Platten mit genügend Bodenabstand in einen Einbaurahmen einzubauen, um den Stromstecker, der zwar der Standard-Bauform entspricht, trotzdem aber recht kurz ist, ohne Abknicken des Stromkabels (und damit einer Sollbruch- oder Scheuerstelle) auf das Laufwerk stecken zu können. Abgesehen davon habe ich an dem Netzteil nichts auszusetzen.


Fazit

Das Enermax MAXPRO wird einen Dauerplatz in meinem Cooler Master-Desktop erhalten. Preis/Leistung sind schwer zu schlagen, und es hat in einem eher kritischen System vollkommen problemlos seine Arbeit verrichtet.

+ sehr gute Haptik / wertige Verarbeitung
+ 80plus-Zertifizierung
+ exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
+ 3 Jahre Garantie
+ Zertifiziert für 24x7 bei 40° Umgebungstemperatur
+ Kondensatoren für 105° zertifiziert (laut Datenblatt)

(- leider nicht für MAKs geeignet, dieser Punkt ist sicherlich für die meisten Leser vollkommen irrelevant)
    
  
5 5
     am 06.07.2015
Produkttester
Review Enermax Maxpro 80 Plus 500W (Test-Aktion)

Outboxing

Das Netzteil ist in einem schlichten Pappkarton verpackt und mit Polsterfolie umwickelt. Meiner Meinung nach absolut ausreichend verpackt. Neben dem Netzteil liegen noch folgende Teile bei:

" Bedienungs- und Einbauanleitung
" Netzkabel
" Schrauben zur Befestigung im Gehäuse

Die Anleitung ist eine Kurzanleitung in mehreren Sprachen. Neben den Leistungsdaten sind noch die vorhandenen Anschlussmöglichkeiten aufgelistet. Mehr ist bei einem Netzteil auch nicht von Nöten.

Ausstattung

Die vorhandenen Anschlüsse sind für die Leistungs- und Preisklasse absolut ausreichend. Dazu gehören zwei Stränge für SATA mit insgesamt fünf Steckern, ein Strang mit vier Molexanschlüssen und einem Floppyanschluss (wer es noch braucht).
Es sind zwei 8-polige GPU-Anschlüsse vorhanden, die bei einer potenten Grafikarte Pflicht sind. Allerdings sind damit SLI/Crossfire nicht möglich, was aber bei 500 W auch keinen Sinn macht. Hier bietet die 700 W-Version die doppelte Anzahl Anschlüsse und macht für diesen Einsatzzweck mehr Sinn.

Die elektronische Schutzausstattung ist auch komplett:

"Das mehrfache Sicherungssystem schützt das Netzteil und die angeschlossenen Komponenten vor Schäden im Fall von Kurzschluss (SCP), Überspannung (OVP), Überstrom (OCP), Überlast (OPP) sowie unvorhergesehenen Stromstößen (SIP)." (Quelle: Homepage Enermax)

Evtl. wäre ein Pendant mit Kabelmanagement eine sinnvolle Ergänzung? Hier wird man bei der Konkurrenz auch in dieser Preisklasse fündig.

Design

Für mich persönlich ein nicht allzu wichtiger Punkt bei einem Netzteil. Das Netzteil ist komplett in schwarz gehalten. Die Kabel sind mit einem netzähnlichen Material gesleevt (durchsichtig). Für Moddingfreaks besteht da sicherlich Nachholbedarf, für ein geschlossenes Gehäuse sind sie hübsch genug. Die Rückseite mit Netzschalter und dem Anschluss für das Netzkabel ist als großzügiges Lochgitter zur Belüftung ausgelegt. Das Schutzgitter für den Lüfter ist mit vier Schrauben leicht abnehmbar, falls man den Lüfter irgendwann einmal reinigen möchte. Schlicht aber nicht hässlich würde ich es zusammenfassend bezeichnen.

Verarbeitung

Das Gehäuse macht einen ordentlichen und sauber verarbeiteten Eindruck. Es ist stabil und es sind keine scharfen Kanten oder Ähnliches vorhanden. Überstände oder Spalte sind nicht zu entdecken. Die Ummantelung der Kabelstränge ist dünn, aber stabil und erfüllt ihren Zweck. Auch die Stecker sehen sauber verarbeitet aus.

Leistung

Mit 456 Watt auf der 12V-Schiene ist das Netzteil auch für mittlere und gehobene Gamer-PCs geeignet. Selbst eine AMD-FX-CPU mit einer leistungsstarken Grafikkarte sollte stabil versorgt werden. Die gängigen Systeme (I5, GTX 970, R9-Serie) dürften gar kein Problem darstellen. Hier sind noch Reserven vorhanden. Für SLI- oder Crossfire sollte man eine leistungsstärkere Version auswählen (siehe Ausstattung). Das Netzteil ist von Enermax für den 24/7 Betrieb eingestuft.

Einbau/Passgenauigkeit

Der Einbau des Netzteils geht problemlos und die Verschraubungen auf der Rückseite sind passend. Im Vergleich zu meinem beQuiet E9 ist der Molex-Kabelstrang etwas kürzer. Mein Gehäuse ist ein Lancool K65. Ich habe außer CPU, Mainboard und GPU noch vier Laufwerke und eine USB3 PCI-Karte zu versorgen. Das klappte problemlos und die Kabel ließen sich ordentlich verlegen. Auch die Stecker gaben von der Passung her keinen Anlass zur Klage. Bei Big-Towern könnte es je nach Anzahl der Verbraucher etwas schwieriger mit dem verkabeln werden.

Lautstärke

Hier wurde es interessant, da das Enermax gegen mein beQuiet E9 antreten musste.
Die E9-Serie zählt ja zu den absoluten Leisetretern. Hier gibt es dann auch die ersten Unterschiede. Während das beQuiet im Idle überhaupt nicht aus dem Rechner zu hören ist, war das Enermax in den ersten Tagen ganz leicht wahrnehmbar. Nicht störend, aber im Idle das einzig hörbare Geräusch. Unter Last wurde es allerdings auch nicht viel Lauter. Ich vermute, dass der Lüfter sich etwas einlaufen musste. Das leicht schleifende Anfangsgeräusch verschwand nach zwei Tagen. Jetzt geht das Enermax im Grundrauschen unter. Bei geschlossenem Gehäuse kann ich im Idle kaum keinen Unterschied zum E9 wahrnehmen. Im Gamingbetrieb ist die Lautstärke für mich persönlich zu vernachlässigen. Da laufen ohnehin alle Lüfter höher und sind wahrnehmbar. Das Netzteil läuft nach dem Ausschalten unter Umständen nach, um die Restwärme abzuleiten.

Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit können in dem Testzeitraum natürlich keine Angaben gemacht werden.

Preis-/Leistungsverhältnis

Ich denke Enermax hat hier eine gute und wertige Netzteil-Serie im Mittelklassebereich aufgelegt. Hervorzuheben ist die dreijährige Garantie. Die bekommt man für den Preis (ca. 55 Euro) nicht immer. Noch besser geht es allerdings auch, bei Coolermaster gibt es sogar 5 Jahre Garantie in dieser Klasse.
Absolute Silentfreaks sollten zu beQuiet greifen. Wer ein sehr leises NT sein Eigen nennen möchte, darf aber beruhigt zugreifen.

Mögliche Konkurrenten wären das Corsair CX500M oder das Coolermaster G550M, die beide in dieser Preisklasse auch ein Kabelmanagement zu bieten haben.
    
  

Video

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