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Artikelbeschreibung

Seit dem 31.08.2018 im Sortiment

Ganz gleich ob Sie High-End-Gaming- und Multimediasysteme, extrem leise luftgekühlte Systeme, übertaktete und besonders leise wassergekühlte PCs oder schnell zu modifizierende Konfigurationen wünschen, das be quiet! Silent Base 601 Window bietet die idealen Voraussetzungen.

Dank der verbesserten geräuschreduzierenden Lufteinlässe und den zwei vorinstallierten Pure Wings 2 140mm Lüfter wird eine exzellente Luftströmung bei maximaler Geräuschlosigkeit geboten. Extra dicke Dämmmatten von 10 mm sind an der Vorder- und Rückseite sowie an den Seiten angebracht.

Mit der 3-Stufen-Lüftersteuerung können problemlos bis zu 3 Lüfter gesteuert werden. Dank des PSU-Cover und des ausgeklügelten HDD-Slot-Cover bietet das Silent Base 601 Window einen aufgeräumten Innenraum und somit eine verbesserte Luftzirkulation.

Die Installation des Netzteils erfolgt in wenigen Schritten von der Rückseite des Gehäuses aus. Herausnehmbare Halterungen ermöglichen darüber hinaus die einfache Installation von Radiatoren bis zu einer Größe von 360 mm. Im großzügig gemessenen Innenraum finden sogar E-ATX-Mainboards, große Kühler und Grafikkarten ihren Platz.

Über das Seitenteil mit tempered glass erhalten Sie immer den besten Blick auf Ihre Hardware und können diese gekonnt in Szene setzen.


**Informationen zur Finanzierung:

Barzahlungspreis entspricht dem Nettodarlehensbetrag; Gesamtbetrag von € 118,53*. Effektiver Jahreszins von 7,90% bei einer Laufzeit von 9 Monaten entspricht einem gebundenen Sollzins von 8,56% p.a.. Bonität vorausgesetzt. Partner ist die Santander Consumer Bank AG. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß §6a Abs. 3 PAngV dar.

Technische Daten

Allgemein:
Modellname: Silent Base 601 mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz/orange
Einschübe: 3x 3.5 Zoll (intern), 6x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 1x 120mm, 1x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 120mm, 6x 140mm
Formfaktor: ATX, EATX, mATX, mITX
Erweiterungsslots: 9x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 1x USB 2.0, 2x USB 3.0
Fenster: Ja
Dämmung: Ja
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 185mm, Grafikkarten bis max. 287mm, Kabelmanagement, Lueftersteuerung, Staubfilter, Tempered Glass Sichtfenster, variable Lüfteranzahl
Länge: 532 mm
Breite: 240 mm
Höhe: 514 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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4 Bewertungen

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5 5
     am 01.12.2018
Verifizierter Kauf
sehr geiles case! kann ich nur weiter empfehlen!
    
  
4 5
     am 05.11.2018
Verifizierter Kauf
Sehr robuster Tower. Zur installation solltet ihr ein sehr langes CPU Kabel, oder Verlängerung an eurem Netzteil haben, da der Netzteilslot unten im Gehäuse ist und hinten herum durch Öffnungen angebracht werden muss. Ansonsten gibt es anscheinend keinen Slot für ein DVD Laufwerk. Naja einfach die Seite abnehmen (sehr einfach) und dann DvD einlegen.
    
  
5 5
     am 04.11.2018
Verifizierter Kauf
ganz simpel zu bedienen und den Bedürfnissen anzupassen - genial
    
  
5 5
     am 23.10.2018
Im Rahmen von Testers Keepers hatte ich die Möglichkeit das neue Silent Base 601 Window in Orange zu testen.
Vorab einen herzlichen Dank an Mindfactory und be quiet! für diese Möglichkeit. Die Bewertung des Gehäuses wurde durch das kostenlose Bereitstellen nicht beeinflusst.

Produktbewertung im Detail:

1. Design
Der erste Eindruck, wenn man das neue be quiet! Midi-Tower Silent Base 601 Window Gehäuse aus der Verpackung nimmt, läßt erahnen, dass es sich mit ein bisschen über 11kg um kein Leichtgewicht handelt. Es ist gut geschützt in Styropor und einem Kunststoffsack eingebettet. Leider hat das Glasteil keine eigene Schutzfolie, weshalb hier sofort Fingerabdrücke zu sehen sein werden. Auch sollte man dieses dann beim Zusammenbau irgendwo lagern, wo es keine Kratzer abbekommen kann. Die Robustheit des Glases habe ich nicht getestet.
Das Stahlgehäuse (Gehäuseabmessungen inklusive Standfüße (L x B x H = 532 x 240 x 514 mm)) ist in einem schlichten und trotzdem hochwertig wirkenden matten Schwarz ohne irgendwelchen Schnickschnack gehalten.
Dazu gibt es je nach Gehäuse und Farbgeschmack Akzente in Schwarz, Silber oder Orange, welche nach Erstbetrachtung sogar auswechselbar wären.
Da mir das Orange am besten gefallen hat wird dies auch gleich mit einem passenden CPU-Kühler verheiratet (Thermalright ARO-M14 Orange). Das linke Seitenteil hat nicht wie bei vielen günstigeren Gehäusen ein Kunstofffenster, sondern kann hier mit Temperglas auftrumpfen, was designtechnisch schon wirklich gelungen ist und haptisch ein anderes Gefühl gibt.
Die Front ist total clean, was für User mit Ambitionen ein 5,25" Blue-ray-Laufwerk zu nutzen sicherlich schon einen kleinen Makel darstellt. Ansonsten ist die Front wirklich sehr ansprechend.
Auf dem Deckpanel finden sich dann alle nötigen Taster und Anschlüsse, welche für den täglichen Gebrauch somit sehr gut zu erreichen sind. Kein Bücken mehr um einen USB Stick an der Front reinzufummeln oder gar mal einen USB-Stick beim Vorbeigehen abzuknicken. Das war unter anderem ein wichtiges Kriterium für ein mögliches neues Gehäuse.
An der Rückseite fällt noch auf, dass zwischen dem Seitenteil mit Glas und dem Gehäuse ein 8,5mm Spalt zu sehen ist. Das wirkt ein wenig unruhig da die Gegenseite bündig abschließt. Ich bin gespannt was die anderen Tester hier schreiben, ob das normal ist.

2. Verarbeitung
In dem Gehäuse sind weder scharfe Metallkanten, noch abstehende Reste von Kunststoff zu finden. Wer mal preiswertere Gehäuse genutzt hat, weiß, dass es nach dem Zusammenbau schon einmal dazu kommen kann, dass die Hände danach aussehen, als ob man einen Kampf mit seinem Stubentiger hinter sich hat.
Auch die Spaltmaße des Gehäuses lassen keine Kritik zu. Es ist sauber verarbeitet und hinterläßt einen wirklich sehr guten hochwertigen Ersteindruck.
Was das Ganze ein wenig trübt sind die vormontierten Abstandshalter für das Motherboard. Wenn eine der mitgelieferten Schrauben sich beim Eindrehen ein wenig verkantet, dreht man beim Zurücksetzen gleich den Abstandshalter mit raus, was zu einem fiesen biegen des Mainboards führen kann. Hier sollte jeder nochmal vorab überprüfen, ob die Abstandshalter wirklich fest sind (bei mir waren 3 zu lose!). Ein Gegenhalten an der Rückwand mit einer Spitzzange war deshalb nötig. Evtl. wäre es sogar ratsam diese nur mit in die Verpackung zu legen, so muss der Kunde zwangsweise selbst prüfen, dass diese korrekt und festsitzen.
Zudem glänzen einige Nieten vom Gehäuse leicht silbern, was bedeutet, dass hier der Lack ab ist. Ist aber nicht störend, da diese alle verdeckt sind.

3. Montage
Mainboards mit den Standards E-ATX , ATX, M-ATX und Mini-ITX können darin untergebracht werden. Die Montage des Mainboards an sich gestaltet sich bis auf das oben erwähnte Thema problemlos, da der Innenraum recht groß ist.
Das Gehäuse bietet sieben waagrechte & zwei senkrechte (für Grafikkarten, wenn man diese zur Schau stellen möchte) PCI-E Steckplätze. Ich bevorzuge die klassische Anordnung. Da keine Metallspangen herausgebrochen werden müssen, sondern Rändelschrauben als Fixierung dienen, gestaltet sich das ganze unproblematisch und schnell.
Die im Lieferumfang mitgelieferten Laufwerkkäfige betragen 2x 3,5" und 1x 3,5" oder wenn nur 2,5" verbaut werden dann insgesamt 3x 2,5". Hier ist eine Montage an den 3x 3,5 Käfigen möglich, dann jedoch ohne Gummipuffer. Somit sollten hier nur SSDs im 2,5 Format verbaut werden, denn normale 2,5 HDDs haben wieder die Möglichkeit Geräusche einzukoppeln. Für weitere Kapazitäten müssen weitere Käfige separat erstanden werden. Auch findet sich an der Rückinnenseite die Möglichkeit zwei weitere 2,5"-Laufwerke zu verbauen (auch nicht entkoppelt). Egal ob man sich für den Käfig oder die Gehäuserückinnenseite entscheidet, die Montage gestaltet sich auch hier problemlos. Die nötigen Schrauben liegen dem Gehäuse bei.
Falls zwei 3,5 HDDs im Doppelkäfig auf der Rückseite unten verbaut werden sollen ist zu bedenken, dass der Kabelsalat sich bei der Verankerung der Rückwand ein wenig staut. Somit sollte dieser gut unter den HDDs verräumt werden.
Apropos HDDs. Wer an seinem Mainbord unten gewinkelte SATA Anschlüsse sein Eigen nennt, hat wenig Platz die Stecker dort unterzubringen. Evtl. muss dies dann schon vor der eigentlichen MoBo Montage geschehen.
Auch für das Verlegen der Leitungen vom Netzteil gibt es ausreichend Platz und Durchführungen, so dass man auch mit kürzeren Leitungen keine Probleme haben sollte. Mit dem Xilence Performance X 650W gab es hier keine bösen Überraschungen. Nur die 600mm der CPU-Stromversorgung war knapp, ging aber dann doch. Hier hätte man die Möglichkeit direkt von oben und nicht durch die Durchführungen die Leitung zu verlegen. Da muss man aber dann schon recht schmale Finger haben um die Leitung um 180° zu biegen und den Stecker noch aufzudrücken. Eventuell wäre es hier ratsam diese vor Montage des Mainboards aufzustecken und das Netzteil erst einmal unfixiert im PSU-Cover zu lassen. Die restlichen Stecker waren kein Problem (oder man hat ein modulares Netzteil).
Für die Ordnungs- und Optikfanatiker hat be quiet! Auch noch Klettbänder mit in den Karton gelegt welche helfen auch die kleinste Möglichkeit an losen Leitungen zu bändigen.

4. Kompatibilität/ Ausstattung
Auf dem Deckpanel gibt es USB 2.0 (1x) und USB 3.0 (2x) Anschlüsse sowie Audiobuchsen (Mikrofon & Headset/Lautsprecher), die HDD Status-LED die 3-stufige Lüftersteuerung, den Reset-Knopf und mittig den Power-Button.
Leider hat be quiet! hier keinen Anschluss für USB 3.1 Gen 2 Type C spendiert , was die Zukunftssicherheit und das Gesamtbild ein wenig trübt. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, da auch andere neue Gehäuse in den höheren Klassen (z.B. Dark Base Pro 900 Rev. 2 oder Dark Base 700 ~140 EUR) nun einen solchen Anschluss haben. Ob das nun aus Kostengründen oder Marketinggründen für die gehobeneren Modelle so ist, kann ich nicht beantworten. Ansonsten sieht man hinten noch die Lüftungsschlitze um die warme Abluft abzutransportieren welche so geformt sind, dass sie den Schall brechen sollen. Dies funktioniert im Betrieb sehr gut.
Außerdem kommen durch die das Glasseitenteil auch Freunde der Lichtoptik auf Ihre Kosten. Ich für meinen Teil halte das in Grenzen, aufgrund der Technikbegeisterung wollte ich aber ein Gehäuse, mit Blick auf die Hardware. Warum immer alles verstecken? Auch PC-Hardware hat Ihre Daseinsberechtigung!
Wenn man sich die Rückwand näher betrachtet findet man dort einen der zwei verbauten Pure Wings 2 Lüfter. Unten ist der freie Slot für das Netzteil zu sehen und mittig die Abdeckungen für die PCI-E Erweiterungsplätze.
Ein nettes Feature, wenn man auf die Optik steht bietet die Möglichkeit, dass die Grafikkarte mit dem nötigen Zubehör (Riser-Card-Cable liegt dem Gehäuse nicht bei!) auch senkrecht in dem Gehäuse untergebracht werden kann. So kann man seine Grafikkarte gekonnt in Szene setzen.
Was für Freunde hoher Towerkühler sicherlich nicht zu verachten ist, ist die Möglichkeit hier CPU-Kühler bis zu 185 mm Höhe unterzubringen. Das ist wirklich Extraklasse, denn bei vielen Gehäusen ist schon bei niedrigeren Höhen Schluss. Der oben erwähnte und von mir eingesetzte Kühler hat auf jeden Fall noch viel Spiel, so dass auch noch andere Kaliber wie der True Spirit 140 eingesetzt werden können.
Genauso besteht die Möglichkeit wirklich große Grafikkarten 287/449mm (mit/ohne HDD-Käfig) unterzubringen.
Dämmmatten mit einer Dicke von ca. 10mm an der Front und dem Deckel, sowie an der Seite sollen für eine angenehme Geräuschkulisse sorgen. Des Weiteren sind auch die Standfüße mit Gummipads bestückt, die das Gehäuse gegen den Boden hin entkoppeln.
Optional können an der Front zwei zusätzliche 140/120 Lüfter verbaut werden und im Innenraum der Netzteilabdeckung noch ein weiterer 140/120mm Lüfter in waagrechter Position.
Am Deckel bestünde noch die Möglichkeit drei 140/120 mm Lüfter zu verbauen. Die Frage die sich hier stellt, ob das Gehäuse mit der maximalen Bestückung dann noch "Silent" ist.
Da ich nicht so viele Lüfter verbaue, kann ich das aber nicht testen. Laut be quiet! wären auch Wasserkühlungen zum Verbau möglich. Hier müsste ich aber auf die Herstellerseite verweisen.
Der Innenraum des Gehäuses ist sehr aufgeräumt. Dort befinden sich insgesamt zwei vorinstallierte Pure Wings 2 Lüfter. Einer an der Front und einer hinten (140mm; 1.000RPM; vorne: BQPUW2-14025-LS-10 12V 0,3A [LS=Low Speed?] & hinten: BQPUW2-14025-LR 12V 0,3A [LR=???]).
Auf der Mindfactory Homepage steht Installierte Lüfter: 1x 120mm, 1x 140mm was für die Sichtfenster-Variante falsch ist. Den Unterschied der beiden Lüfter konnte ich nicht ausmachen, da aktuell die Homepage von be quiet! zur Hälfte nicht funktioniert.
Wer nicht unbedingt Laufwerke darin mit einem mitgelieferten Käfig verbauen will, findet an der Rückseite des Motherboards, wie schon zuvor erwähnt, die Möglichkeit zwei 2,5"-Laufwerke zu verbauen.
Auf Höhe des Netzteils, welches unter einer schönen PSU Abdeckung verschwindet, finden dort ebenfalls wie schon oben erwähnt, zwei weitere 2,5"- oder 3,5"-Laufwerke ihren Platz, welche mit dem Laufwerkskäfig verschraubt werden müssen und über Gummipuffer entkoppelt werden.
Wenn dann noch zusätzlich eine M.2 SSD auf dem Motherboard Platz findet, werden die meisten vermutlich den Innenraum aufgeräumt lassen und den einzelnen Zusatzkäfig in der Schublade verstauen.
Da genügend Durchführungen vorhanden sind, gibt es bis auf die fummelige CPU-Stromversorgung keine Probleme die Leitungen zu verlegen. Und wer sich es spart ein modulares Netzteil zu kaufen, hat auf jeden Fall Platz die nicht genutzten Leitungen ordentlich zu verstauen, ohne dass es unordentlich aussieht.
Die Staubfilter können sehr schnell entfernt und entweder per Staubsauger oder per Leitungswasser gereinigt werden. Schon wirklich beachtlich was diese innerhalb einer Woche so alles herausfiltern, vor allem der Frontfilter.

5. Kühleigenschaften
Es gibt zwar Luftein- und Luftausläße an dem Gehäuse an der Front, Rückseite und auch am Deckel, welche aber immer das Hauptaugenmerk auf die Geräuschkulisse und nicht auf maximalen Luftdurchfluss haben.
Die verbauten Pure Wings 2 Lüfter sorgen für ein angenehmes Klima im Gehäuse. Die Lüfter sind auch auf der untersten Stufe noch sehr leicht hörbar, wenn man sehr nah dran geht, was ich persönlich aber als nicht störend empfinde. Es wäre aber schön, wenn sich hier be quiet! entschließt stattdessen in Zukunft evtl. auch die nahezu lautlosen Silent Wings zu verbauen. Im Idle bei einer Raumtemperatur von ca. 24°hat meine GPU (GPU-Z) grob 34°C, sowie auch die CPU (MSI Command Center) bei der minimalen Lüfterstufe 1.

6. Preis-/Leistungsverhältnis
Angesichts des aktuellen Straßenpreises von ca. 110 EUR erhält man ein wirklich gutes Gehäuse bei dem man nicht viel falsch machen kann. Wenn es sich preislich auf das Niveau des Vorgängers einpendeln würde, ist es mehr als ein klarer Kauftipp.
Auf der Habenseite steht eine wirklich sehr gute Verarbeitung, eine wirklich gelungene Optik welche zum Vorgänger wesentlich verbessert wurde. Die ersten Kommentare von Freunden und Bekannten waren Wow, echt schick!. Dann ging das Ausfragen der Technik los :-)
Eine leise Geräuschkulisse und die Möglichkeit sehr große Tower-Kühler zu verbauen runden das Gesamtpaket ab. Wer schon einmal das Vergnügen mit so einem Monster hatte, weiß, dass es schwierig ist ein passendes Gehäuse zu finden, was Funktionalität und Optik unter einen Hut bringt.

7. Haltbarkeit
Das ist nach der kurzen Zeit noch nicht zu bewerten. Augenscheinlich sieht es sehr gut aus, aber um hier final etwas zu schreiben, müsste das Gehäuse mal ein Jahr im Betrieb sein. Nur wer öfter mal das Mainboard, Kühler etc. ausbauen muss, wird vermutlich nicht darum herumkommen die Mainboardaufnahmen vorab nochmal anzuziehen.

8. Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, dass das neue Silent Bas 601 Window ein durchdachtes und gutes Gehäuse ist, welches mir sehr gut gefällt. Das Hauptaugenmerk Silent wurde hier vollkommen erfüllt und die ersten Erwartungen sogar übertroffen. Selbst bei Benchmarks à la 3DMark werden die verbauten Komponenten bei Belastung auf eine Geräuschkulisse gedämpft, die wirklich herausragend ist und das obwohl die eine Seite mit Glas bestückt ist. Sehr lobenswert, be quiet!
Hier und da gibt es ein paar kleine Makel, aber ein perfektes Gehäuse, was Ansichtssache ist, habe ich bis dato noch nicht gefunden. Nichts desto trotz kann ich das Gehäuse empfehlen, nur der Preis müsste sich noch ein wenig auf das Niveau des Vorgängers annähern. Ich wollte mir zwar den Vorgänger zulegen, aber nun behalte ich das :-)

Somit gebe ich dem Silent Base 601 Window 4,5 von 5 Sternen. Der halbe Stern Abzug kommt durch das Fehlen des USB-C Ports an der Front und die losen Mainboardabstandshalter zustande.


Auf der Habenseite stehen:
- sehr wertiges und aufgeräumtes Gehäuse inkl. wirklich schöner und ansprechender Optik
- sehr leises Gehäuse inklusive zweier leisen Pure Wings 2 Lüfter (wer es noch leiser mag muss hier evtl. zu den Silent Wings greifen)
- im Grunde ist alles schalltechnisch entkoppelt was Lärm produziert, sogar die PSU-Halterung und die Lüfter. Hier hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht.
- dicke Dämmmatten
- Unterstützung von Tower-Kühler mit einer Höhe bis zu 185mm
- sehr durchdachtes und aufgeräumtes Innenraumkonzept, welches viele Freiheiten zur persönlichen Gestaltung und Erweiterung lässt ohne überladen zu wirken
- Anschlüsse sind oben liegend auf dem Deckpanel
- Sehr einfach abnehmbare Front und Seitenteile
- Einfach zu reinigende Staubfilter
- Herstellergarantie von 3 Jahren


Auf der Optimierungsseite stehen:
- kein USB 3.1 Gen 2 Type C (hier sollte dann beim Mainboard darauf geachtet werden, dass dieses zumindest am rückseitigen Anschlußpanel einen solchen vorweisen kann)
- keine Möglichkeit ein Blue-ray Laufwerk einzubauen (wäre bei der Größe des Gehäuses zumindest verdeckt intern als Backup um 90° gedreht auch möglich, um die Optik zu erhalten). Sieht bestimmt auch klasse aus, wenn einen ein 5,25 Laufwerk durch die Seitenscheibe ansieht.
- zusätzliche Laufwerkkäfige müssen separat erstanden werden, können vermutlich 80% der User verschmerzen, da diese nicht unbedingt gebraucht werden
- 2,5"- und 3,5"- Laufwerke müssen in den Käfigen verschraubt werden (keine schraublosen Klemmverbindungen) und bei den 2,5 HDDs ist keine Entkopplung mit Gummipuffer gegeben
- die kl. Makel wie etwa die Mainboardbefestigungen
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