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Artikelnummer 8992024

EAN 5060301696451    SKU RL-KRX73-R1

NZXT Kraken X73 RGB 360mm All-In-One Wasserkühlung (RL-KRX73-R1)

NZXT https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1384557_0__8992024.jpg
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Artikelbeschreibung

Seit dem 17.11.2020 im Sortiment

NZXT RL-KRX73-R1. Zweck: Prozessor, Geräuschpegel Lüfter (mind.): 22 dB, Geräuschpegel Lüfter (max.): 33 dB. Stromverbrauch Lüfter: 2,2 W, Ventilatoren Spannung: 12 V, Ventilatoren Strom: 0,18 A. Typ: Intern, Wasserblockmaterial: Kupfer/Kunststoff, Heizkörpermaterial: Aluminium. Lüfterdurchmesser: 12 cm, Abmessungen Gebläse (B x T x H): 120 x 26 x 120 mm, Heizungs-Breite: 39,4 cm

***Informationen zum Santander Ratenkredit**:

Barauszahlung entspricht jeweils dem Nettodarlehensbetrag. Der effektive Jahreszins von 7,90% entspricht einem festen Sollzins von 7,63% p.a. Letzte Rate kann abweichen. Bonität vorausgesetzt. Ein Angebot der Santander Consumer Bank AG, Santander Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

NZXT Themenwelt

Weitere Infos

Technische Daten

Gewicht und Abmessungen:
Lüfterdurchmesser: 12 cm
Heizungs-Breite: 39,4 cm
Heizungs-Tiefe: 2,7 cm
Heizungs-Höhe: 12,1 cm
Schlauch-/Rohrlänge: 40 cm
Abmessungen Gebläse (B x T x H): 120 x 26 x 120 mm
Kühler Höhe: 5,5 cm
Leistung:
Ventilatoren Spannung: 12 V
Ventilatoren Strom: 0,18 A
Stromverbrauch Lüfter: 2,2 W
Design:
Typ: Intern
Produktfarbe: Schwarz
Rohrmaterial: Gummi
Wasserblockmaterial: Kupfer/Kunststoff
Heizkörpermaterial: Aluminium
Beleuchtungs-LED: Ja
Leistungen:
Lagertyp: Fluid Dynamic Bearing (FDB)
Anzahl Lüfter: 3 Lüfter
Kompatible Prozessoren: AMD Ryzen 3, AMD Ryzen 5, AMD Ryzen 7, 3rd Generation AMD Ryzen 9, AMD Ryzen Threadripper, Intel® Celeron®, Intel® Core™ i3, Intel Core i5, Intel Core i7, Intel Core i9, Intel® Pentium®
Zweck: Prozessor
Maximaler Luftstrom: 52,44 cfm
Unterstützte Prozessorsteckplätze: LGA 1150 (Socket H3), LGA 1151 (Socket H4), LGA 1155 (Socket H2), LGA 1156 (Socket H), LGA 1200 (Socket H5), LGA 1366 (Socket B), LGA 2011 (Socket R), LGA 2011-v3 (Socket R), LGA 2066, Socket AM4, Socket TR4, Socket sTRX4
Anzahl unterstützter Lüfter: 5
Minimum Luftdruck: 0,15 mmH2O
Maximum Luftdruck: 1,35 mmH2O
Motorschnelligkeit der Pumpe (max): 3100 RPM
Motorschnelligkeit der Pumpe (min): 800 RPM
Ventilatoren Geschwindigkeit (max): 1800 RPM
Ventilatoren Geschwindigkeit (min): 500 RPM
Heizung: Ja
Ventilator-Anschluss: 4-polig
Mindestluftstrom: 17,48 cfm
Unterstützung der Pulsweitenmodulation: Ja
Geräuschpegel Lüfter (mind.): 22 dB
Geräuschpegel Lüfter (max.): 33 dB
Mittlere Zeit bis zum Ausfall (MTTF) des Lüfters: 60000 h
Eingebauter Ventilator: Ja
Anzahl der unterstützten LED-Streifen: 4

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 05.01.2021
Produkttester
Vorwort:

Zuallererst möchte ich Mindfactory und NZXT für die Möglichkeit die NZXT Kraken X73 zu testen danken. Ich habe diese All in One Wasserkühlung im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion gewonnen und konnte diese nun knappe 2 Wochen testen.
Die Wasserkühlung wurde mit folgendem Setup getestet:
Case: bequiet! Silent Base 801
Mainboard: MSI Z170A
GPU: MSI GeForce GTX 1070
CPU: Intel Core i7 6700K
RAM: 2x 8GB G.Skill DDR4
Fan: 3x Pure Wings 2 140mm
Referenz: Noctua U14S


Verpackung und Design:

Die Wasserkühlung kommt in einem schlichten lila-weißen Karton. Vorne ist ein Bild der Wasserkühlung sowie der Name abgebildet. An den Seiten und auf der Rückseite findet man noch einige Informationen über Systemanforderungen, technische Eigenschaften und Vergleiche zu vorherigen Pumpen. In diesem Karton befindet sich nochmal ein Karton, indem die Wasserkühlung sowie das Zubehör untergebracht sind. Beiliegend ist noch eine kleine Karte mit einem QR Code, den man scannen muss um an die Bedienungsanleitung zu kommen.
Das Design der Wasserkühlung ist schön schlicht in matt schwarz gehalten, sieht aber dennoch sehr hochwertig aus. Auf dem Pumpenkopf sitzt ein Infinity Mirror mit nach hinten immer schwächer werdenden leuchtenden RGB Ringen. In der Mitte des Kopfes ist der NZXT Schriftzug, der durch den Infinity Mirror aussieht als würde er schweben. Der Pumpenkopf ist um 360° drehbar und kann somit, egal wie die Wasserkühlung eingebaut wird, in die passende Position gebracht werden. Die Schläuche, die von der Pumpe zu dem Radiator gehen, sind mit geflochtenem Nylon ummantelt. Dies ist für mich ein weiterer Pluspunkt für das hochwertige Design, da z.B bei meiner alten Wasserkühlung der Schlauch sich nach einiger Zeit verfärbt hat und das hier durch die Ummantelung vorgebeugt wird.
Die mitgelieferten Lüfter, die auf dem Radiator verschraubt werden sind die NZXT AER RGB 2 Lüfter.
Es gibt natürlich auch noch ein Programm, womit sich die Beleuchtung und Leistung der Wasserkühlung steuern lassen: NZXT CAM. Dort gibt es auch viele andere interessante Informationen wie z.B die Belastungsanzeige der CPU, GPU oder des RAMS. Man kann dort auch, sofern man möchte, übertakten.


Verarbeitung :

Die Verarbeitung der Wasserkühlung lässt soweit keine Mängel erkennen. Es ist alles einwandfrei lackiert ohne irgendwelche Kratzer oder Abplatzer. Der Radiator selbst besteht aus Aluminium, die drei Lüfter die darauf montiert werden sind aus Plastik, welches aber dennoch recht hochwertig aussieht. Die Schläuche der Pumpe sind mit geflochtenem Nylon ummantelt. Das einzige was es zu kritisieren gibt, was scheinbar auch nicht nur an meinem Modell liegt da es bei anderen Testern auch aufgetreten ist, sind die Lamellen des Radiators. Denn dort waren bereits beim auspacken 3 verbogen. Diese könnte man zwar mit einer Zange umbiegen, was aber trotzdem ärgerlich wär für Leute die dann wirklich so viel Geld ausgeben.


Montage:

Es wird keine herkömmliche Bedienungsanleitung mitgeliefert, sondern eine Karte mit einem QR Code, welchen man scannen muss um auf die NZXT Seite zu kommen. Dort konnte man dann sein Modell auswählen und man hat eine ganz normale Bedienungsanleitung bekommen.
Der Einbau der Wasserkühlung ging erstaunlich einfach, im Gegensatz zu meinem Lüfter den ich zuvor verbaut hatte, wo ich alleine schon ein wenig kämpfen musste. Die Intel 1200/115X/1366/2011/2066 Halterung, die ich für mein Mainboard brauchte, ist bereits vormontiert gewesen. Es liegt natürlich auch eine AMD Halterung bei. Der Austausch von Intel gegen AMD ist auch in der Anleitung gut erklärt.
Zuerst habe ich die drei Lüfter auf dem Radiator montiert. Die jeweils 4 Schrauben plus Unterlegscheiben pro Lüfter ließen sich ohne Probleme festschrauben. Die einzelnen Lüfter mussten dann mit jeweils einem Kabel miteinander verbunden werden. Das ganze wurde dann oben am Gehäuse festgeschraubt. Die Größe des Radiators passte perfekt in das bequiet! Silent base 801 Gehäuse.
Als nächstes musste die beiliegende Backplate auf der Rückseite des Motherboards angebracht werden und mit 4 Abstandshaltern, die gleichzeitig als Schrauben für den Kühlkopf dienen befestigen. Auf diese Schrauben konnte man dann auch direkt den Pumpenkopf setzen, der im Anschluss nur noch mit 4 Muttern befestigt werden musste.
In der Bedienungsanleitung stand alles haargenau erklärt wie und ich welche Richtung die Platte angebracht werden muss oder welche Schrauben benutzt werden müssen, sodass es selbst für einen Anfänger recht einfach sein sollte die Wasserkühlung zu installieren.
Was ich ebenfalls sehr positiv fand, war die bereits von Werk aus aufgetragene Wärmeleitpaste, die durch eine Plastikabdeckung gut geschützt war, sodass man direkt loslegen kann.


Leistung:

Als Referenz habe ich den Noctua U14S genommen, da dieser vorher bei mir verbaut war. Im Gegensatz zum Noctua ist bei der NZXT Wasserkühlung meine Temperatur im Ruhezustand bei ca. 22-25°. Beim Noctua lag diese bei 30-33°.
Selbst bei einem Stresstest, welchen ich 10 Minuten laufen lassen habe, lag der Messwert der CPU grade mal bei 50°.
Wie man sehen kann kühlt die Wasserkühlung ein wenig besser.
Man kann in der CAM Software auch die Leistung der Pumpe anpassen. Wenn die Pumpe auf "leise" steht läuft die Pumpe auf 1875-1890 RPM, auf "Leistung" auf 2105-2130 RPM.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Lautstärke der Wasserkühlung. Ich hatte zuerst etwas Angst dass die Wasserkühlung mir persönlich zu laut ist (ich bin sehr pingelig was die Lautstärke angeht), aber selbst wenn man die Pumpe auf "Leistung" stellt hört man so gut wie gar nichts.


CAM Software:

Zum Einstellen der Beleuchtung des Infinity Mirrors sowie die der Lüfter ist es notwendig die CAM Software von NZXT runter zuladen. Ich finde das Design sehr übersichtlich und zeitgemäß. Neben einigen Funktionen wie PC Monitoring, Systemspezifikationen oder Übertaktung kann man unter dem Punkt "Beleuchtung" die RGB Beleuchtung anpassen. Hier kann man sich unter den vorinstallierten Profilen eins aussuchen oder selber welche erstellen. Bei der X73 RGB lässt sich einmal das NZXT Logo, die Farbe der Ringe im Infinity Mirror sowie die Farbe der Lüfter unabhängig voneinander einstellen. Man kann sich jede beliebe Farbe der Farbpalette aussuchen. Zudem gibt es noch 24 verschiedene Effekte wie z.b die Veränderung der Farbe entsprechend der CPU/GPU Temperatur, Regenbogeneffekte , Atmung und vieles mehr. Hier gibt es extrem viele Möglichkeiten die Wasserkühlung perfekt nach seinen Wünschen anzupassen.


Preis/Leistungsverhältnis:

Zu dem Preis/Leistungsverhältnis kann ich natürlich noch nicht so viel sagen, da ich das ganze erst zwei Wochen getestet habe und nicht weiß wie langlebig das ganze ist. Mit einem Preis von 219,99€(Stand 04.01.2021 NZXT Homepage) liegt die Wasserkühlung deutlich in der Oberklasse. Bis jetzt finde ich den Preis aber gerechtfertigt, da mich die Qualität und die bisherige Leistung sehr überzeugt haben und man so viele Personalisierungsmöglichkeiten hat um die Wasserkühlung perfekt an einen anzupassen.


Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit wie möglich:

Ebenso zur Haltbarkeit kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so viel sagen, ich werde diesen Beitrag in Zukunft noch einmal ergänzen. Im Vergleich zu meiner alten Wasserkühlung (LEPA AquaChanger 120) kann ich aber sagen, dass diese um einiges hochwertiger und besser verarbeitet ist und allein optisch auch sehr viel mehr hermacht.

Fazit:
Da ich eh schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mir nach dem Reinfall mit meiner alten Wasserkühlung, eine etwas höherpreisige zuzulegen, kam diese Gelegenheit perfekt. Ich muss sagen, der Preis hat mich immer etwas abgeschreckt, grade weil man auch für das mittlere Preissegment gute Wasserkühlungen bekommen kann, aber nach diesem Test kann ich sagen dass mich diese Wasserkühlung sehr überzeugt hat und ich sie jedem, trotz des etwas höheren Preises auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Grade für Leute die sehr auf das Aussehen des PC's achten und auch gerne alles auf ihre Bedürfnisse abstimmen möchten.
Alles in allem ist die NZXT X73 RGB eine zwar etwas teurere aber auch durchaus hochwertige Wasserkühlung mit sehr guter Leistung. Jemandem, der nicht auf jeden Cent achten muss und einen Hingucker in seinem PC haben möchte, würde ich diese auf jeden Fall empfehlen.
    
  
5 5
     am 03.01.2021
Produkttester
Zu Beginn
Herzlichen Dank an Mindfactory und NZXT mich als Produkttester der Wasserkühlung "KRAKEN X73 RGB" ausgewählt zu haben. Ich konnte es kaum erwarten, die AIO Wasserkühlung im Einsatz zu sehen. Dies war meine aller erste Wasserkühlung für den Gaming-PC. Zu sehr waren die Schlagzeilen in meinem Kopf: "Wasserkühlung undicht und ausgelaufen - PC steht unter Wasser". Nach langen Jahren am Ringen mit mir selbst wollte ich den Versuch wagen, auch weil ich das Übertakten der CPU noch weiter betreiben wollte und ich immer wieder von einer Kühlung mit Wasser gelesen hatte. Dabei führte quasi kein Weg um eine Wasserkühlung herum. Somit war der Produkttest die optimale Gelegenheit das Ganze zu testen.

Ausgepackt und das Design begutachtet
Kaum war das Päckchen in meinen Händen, betrachtete ich die sehr schlicht und dennoch schön gestaltete Verpackung von der NZXT KRAKEN X73 RGB. Beim Auspacken sind mir als erstes die 120mm RGB-Lüfter in die Hände gefallen. Ein sehr schönes Design, das sehr hochwertig und edel aussieht. Für mich als "Neuling" in der RGB-Welt gefallen mir die RGB-Ringe auf der Frontseite der Lüfter. Die Leitungen zur RGB-Verbindung der einzelnen Lüfter sind sehr kurz gehalten, was super ist um nicht noch mehr Kabel im Rechner unterbringen zu müssen. Die Schläuche für den Kühlflüssigkeitskreislauf zwischen Radiator und Kühlkörper sind schlicht in Schwarz gehalten, um nicht weiter aufzufallen.
Kommen wir zum Herzstück der AIO, dem "Kopf" oder auch Kühlkörper der CPU. Mir gefällt. dass NZXT auf ein sehr schlichtes Design setzt und es durch den Glaseinsatz, in dem später das Logo und einige Ringe als RGB-Beleuchtung dienen, sehr hochwertig aussieht. Dass man hierbei den Kopf des Kühlkörpers nach links und rechts beliebig weit drehen kann, um die optimale Ausrichtung zu haben, ist für mich ein klarer Pluspunkt. Ich habe mir vorab einige Wasserkühlungen angeschaut und bei vielen ist das Ganze fest verbaut.
Um den 360mm Radiator kurz zu erwähnen: Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Gut finde ich den extra Schutz aus Kartonage, welcher die Lamellen vor Beschädigung schützen soll. Sonst ist das Design schlicht in schwarz wie die Schläuche selbst. Somit perfekt um nicht groß aufzufallen. Alle nötigen Kabel, Schrauben und Halterungen für die CPU-Varianten sind vorhanden.


Die Liebe steckt im Detail (Verarbeitung)
Ich bin eine Person, die sehr perfektionistisch veranlagt ist und so betrachte ich auch die Dinge, die ich kaufe oder in diesem Fall erhalten habe. Ich habe mir die ganzen Bauteile genau angeschaut und konnte nichts erkennen, was auf einen Verarbeitungsfehler o.ä. hinweist. Hier steckt sehr genaue Arbeit dahinter, dem Kunden eine Top Qualität zu liefern.
Die Lüfter haben genaue Übergänge vom Gehäuse zu den RGB-Ringen. Die "Flügel" der Lüfterräder haben keine Kanten und verlaufen schön sauber. Die Kabel haben eine optimale Länge und die Steckverbindungen passen ohne Problem auf die Buchsen.
Die Schläuche sind super verarbeitet und können in vielen Richtungen bewegt werden, um einen individuellen Einbau des Kühlkörpers zu gewährleisten. Die Anschlüsse am Kühlkörper und Radiator sind aus Plastik, aber dennoch sehr hochwertig wie der Radiator selbst. Die Lamellen, in dem die Flüssigkeit läuft passen alle zueinander und haben keine Macken oder sind verbogen. Zu guter Letzt noch der Pumpenkopf. Die Kupferplatte auf der Unterseite ist mit einer kleinen Plastikabdeckung versehen, um die von Haus aus angebrachte Wärmeleitpaste und die komplette Unterseite vor Kratzern oder sonstigen Beschädigungen zu schützen. Auf dem Pumpenkopf ist eine Schutzfolie angebracht, um Kratzern vorzubeugen.


Auf gehts zum Einbau (Montage)
Der Einbau lief erstaunlich einfach. Bisher kannte ich nur Luftkühlungen und diese sind nicht immer einfach einzubauen, da diese direkt auf der CPU sitzen, meist groß und klobig sind und den Weg zu anderen Bauteilen versperren. Die Bedienungsanleitung ist hinter einem Kärtchen mit einem QR-Code hinterlegt, um das ganze auf dem Handy oder Tablet anzuschauen. Das finde ich persönlich gut. Die Anleitung ist mit wenig Text übersichtlich strukturiert und mit einfachen Bildern erklärt. Was ich noch überlegen musste, war die Platzierung des Radiators. Im Deckel oder doch in der Front, im Push oder im Pull Betrieb (also sitzen die Lüfter vor dem Radiator oder sitzen diese dahinter).
Ich habe mich für den Fronteinbau mit einem Push Betrieb entschieden. Einmal überprüft, ob die Leitungen lang genug sind, um die CPU zu erreichen. Die Stromanschlüsse sowie die RGB-Anschlüsse habe ich vorab an die Lüfter angesteckt, um mir die Arbeit später zu erleichtern. Ich habe den Radiator auf die Innenseite des Gehäuses und die Lüfter auf die Außenseite des Gehäuses gelegt und mit den langen Schrauben festgeschraubt.
Kleiner Tipp: Legt das Gehäuse auf die Seite. Somit liegen der Radiator und die Lüfter auf dem Gehäusekonstrukt.
Für mein Intel Mainboard mit einem LGA 1151 Sockel nahm ich die benötigten Teile zur Hand. Ich habe die Befestigungsplatte auf der Rückseite des Mainboards angebracht und an der Front die Abstandshalter angeschraubt. (Kurze Info: die Platte hat ein wenig Spiel und lässt sich bewegen, solange der Pumpenkopf nicht angeschraubt und angezogen ist).
Wie schon oben erwähnt hat der Kühlkopf schon eine Wärmeleitpaste drauf, somit muss man nur die Plastikkappe abnehmen und einfach auf die CPU auflegen. Einmal mit den vier Befestigungsschrauben handfest angezogen, den CPU-Kopf noch auf die gewünschte Position gedreht, die zwei Kabel am CPU-Kopf eingesteckt und mit den nötigen Steckern und Buchsen von Mainboard und Netzteil verbunden und schon war der Einbau fertig.


Starten wir das System (Leistungstest)
Vorab muss man sagen, dass meine CPU schon eine etwas ältere ist und die Temperaturen vermutlich nicht so starke Unterschiede hervorbringen werden, da die CPU anfangs (ca. 1 Jahr) mit einem unterdimensionierten Kühler gekühlt worden sind.
Das System startete ohne Probleme. Im BIOS habe ich die Lüfterkurven für den Anfang angepasst und geschaut, ob die AIO läuft. Was man gleich erwähnen kann ist die Lautstärke des Systems. Es ist wunderbar leise. Man hört die Lüfter nicht und die Pumpe gibt auch keine Lautstärke von sich. Am besten lädt man sich direkt die NZXTCam Software herunter, um die Pumpe in verschiedenen Standardkurven laufen zu lassen oder um eine benutzerdefinierte nach seinen Wünschen zu verwenden. Nach ein paar Einstellungen der Pumpe wurden auch die ersten Tests gemacht. Ich habe eine Intel i7 | 8700K als CPU und davor den Luftkühler von be quiet! Dark Rock Pro 4 verwendet. Über den Standard Turbo bin ich nie auf die Werte in den Angaben von Intel gekommen (4,7Ghz). Somit hab ich das OC selbst auf 4,6Ghz gestellt. Mein Anhaltspunkt war bei den Benchmark Tests auf Temperaturspitzen unter 90 Grad in den einzelnen Kernen zu kommen. Cinebench R15 hat eine Score von 1222 ergeben.
Mit der X73 habe ich anfangs nur sehr ähnliche Temperaturen erhalten (1-3 Grad Unterschied in den maximalen Spitzen), jedoch sind die Scores sowie die durchschnittlichen Temperaturen besser ausgefallen. Bspw.: Auf 4,6Ghz kommen 1411 (knapp 200 mehr) Scores und ich konnte auf 4,7Ghz hoch takten und mit gleichen Temperaturspitzen mit 1444 Scores punkten. Im Mindfactory Forum habe ich noch Bilder der Tests eingefügt. Ich denke da lässt sich noch mehr machen, worauf ich aber im Fazit noch einmal eingehe.

Lohnt sich der Kauf?
Wenn man den Preis betrachtet ist es in erster Linie eine Menge Geld. Das Design spricht für sich und ist im Vergleich zu einer Luftkühlung sehr viel schöner. Wenn ich mir jetzt den Mehrpreis von ca. 100¤ zu einer Dark Rock Pro 4 Lüftkühlung gegenüberstelle, ist es für Leute, die einen Computer betreiben, den man nicht übertaktet sicher fragwürdig und man sollte sich überlegen, was man mit seinem System machen möchte. Der kaum hörbare Betrieb ist dafür ein weiterer Pluspunkt in Sachen Wasserkühlung.

Was allgemein dafür spricht nochmal kurz gefasst:

1. Ja bei Overclocking um die beste Performance zu erhalten
2. Selbsteinbau: Einfacher kann man keinen CPU Kühler einbauen
3. Super leiser und konstanter Betrieb
4. Edle Optik sowie Zusatz von RGB im System


Fazit
Ich hätte mir zu Beginn etwas mehr erwartet was die Temperaturen angeht. Ich vermute aber es liegt wirklich an den oben genannten Angaben, da ein Freund von mir genau die gleiche CPU und Mainboard hat und auf bessere Temperaturen mit einer Wasserkühlung mit kleinerem Radiator kommt. Somit werde ich noch einige Spielchen mit meiner CPU treiben (u.a. Köpfen, um die Flüssigmetallpaste zu erneuern). Dadurch werden die Temperaturen sicher nochmal besser werden. Das ganze werde ich dann noch im Forum ergänzen.
Wer sich die Frage stellt, ob Luft- oder Wasserkühlung sollte sich überlegen, ob man sein System übertakten möchte und wo der PC letztlich steht, denn die Wasserkühlung ist um einiges leiser.

Ob man jetzt RGB haben möchte oder nicht sollte auf den Preis schauen. Der Aufpreis liegt bei 34¤ zwischen einer X73 und einer X73 RGB (Stand 02.01.2021 Mindfactory).

Ich kann die Kühlung für Leute empfehlen, die ein leises System haben wollen, bereit sind zu übertakten und optisch sein Setup mit RGB ausstatten wollen.

Wer nicht übertakten möchte, kann z.B. auf die kostengünstigeren X53 oder X63 zurückgreifen. Diese gibt es jeweils mit oder ohne RGB.

Vielen Dank noch einmal an Mindfactory und NZXT für die Chance auf die Produktbewertung. Trotz einiger Punkte die nicht 100% gefallen ist für mich das Produkt eine 5/5 gerechtfertigt.
    
  
5 5
     am 02.01.2021
Produkttester
Vorwort:
Im Rahmen der Tester´s Keepers Aktion wurde mir die NTXZ Kraken X73 RGB zugesandt. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies keinerlei Einfluss auf die von mir gegebene Bewertung und den Test hat. Ich danke Mindfactory für die Auswahl, und Bereitstellung der AiO. Die Abwicklung lief Mindfactory üblich schnell und komfortabel, auch der Kontakt zum Marketing Team war äußerst freundlich.
Beginnen wir also mit einer kurzen Übersicht, was im Paket drin ist und wie der erste Eindruck war.
Design:

Die Verpackung ist NZXT typisch in Lila und weiß gehaltenem Karton. Alle wichtigen Informationen zu Pumpe, Radiator und der mitgelieferten Aer 120 Lüfter. Alles ist sauber in braunem Karton eingepackt. Lüfter und CPU-Block sind noch zusätzlich in Folie eingepackt. Alle Schrauben und Kabel sind ebenfalls in Einzeltüten verpackt. Der Radiator steckt zusätzlich in einer Hülle aus weißem Karton. Leider hat der weiße Karton nicht verhindern können, dass einige der Finne am Radiator verbogen waren (ca. 10-12) welche sich aber mit einer kleinen Nagelfeile vorsichtig zurückbiegen lassen. Dennoch ist es schade, wenn man ein Produkt zu diesem Preis (208,81¤ Stand 02.01.2021) erwirbt. NZXT sollte darüber nachdenken, den Radiator möglicherweise besser zu verpacken (Schaumstoff vielleicht oder etwas anderes). Da dies ebenfalls bei anderen Testern Kraken Serie passiert ist, gehe ich bei mir nicht von einem Montagsmodell aus, sondern eher auf ein Problem mit der Verpackung und / oder wie verpackt wird in der Fabrik.

Eine Anleitung in Papierform sucht man vergebens, da lediglich eine Karte mit einem QR Code der Packung beiliegt, mit dem man sich die Anleitung als PDF herunterladen kann. Das traf mich etwas überraschend, da ich keinen QR Code Scanner auf meinem Smartphone installiert hatte, und dieser bisher auch nie benötigt wurde. Dennoch gut, da es Papier spart.

Verarbeitung:
In Sachen Verarbeitung kann man nicht meckern. Der Kühlblock besteht im Kern aus Kupfer und das Gehäuse aus Kunststoff. Gut durchdacht ist der Deckel des CPU-Blocks. Denn dieser lässt sich in der drehen, damit der Infinity Loop und das NZXT Logo immer in der richtigen Ausrichtung zu sehen sind, egal wie der Block verbaut ist.
Wo wir gerade vom Radiator sprechen: dieser kommt in schlichtem schwarz nach Hause und das Material selbst ist Aluminium. Allerdings hätte ich mir in dem Preissegment schon fast einen Kupfer Radiator gewünscht.
Der Schlauch ist mit 400mm mehr als ausreichend, um die Kraken in allen möglichen Positionen und Orte im Gehäuse zu verbauen. Es gibt zwar ein paar AiO´s die auch 450mm bieten, was aber in Midi Gehäusen oft dazu führt, dass der zusätzliche Schlauch auf Grafikkarte, oder anderen Komponenten aufliegt. Lediglich in einem Big Tower sollte darüber nachgedacht werden, eine AiO mit mehr als 400mm zu nutzen, was aber auch da durchaus reichen kann je nach Orientierung und Ausrichtung.
Gut gefällt mir die Nylon Ummantelung der Schläuche, was die Kraken noch hochwertiger wirken lässt.

Mit im Paket liegen der X73 RGB gleich 3 120mm Aer RGB Lüfter bei. Diese sind ebenfalls in schlichtem schwarz, allerdings haben diese eine leicht Samt Artige Textur. Die Ecken auf der Rückseite der Lüfter sind aus Gummi, damit keine Vibrationen übertragen werden. Allerdings befindet sich diese Gummierung nicht auf der Vorderseite, da die Lüfter auch aufgrund der Beleuchtung nicht für den Pull-Betrieb ausgelegt sind.

Montage:
Die Montage der Kraken geht recht simpel von der Hand. Die Lüfter mit dem Radiator und den passenden Schraubensatz im Gehäuse verschrauben. Allerdings kann es trotz Slim Design des Radiators im Deckel schon einmal eng werden, je nach verwendetem RAM und dessen Heatspreader sowie verwendetem Gehäuse. Beim CPU-Block ist werkseitig die Halterung für Intel Systeme verbaut. Diese lässt sich aber mit einer Drehung einfach lösen, und dann die Halterung für AMD Systeme aufschrauben. Gut ist auch die Flexibilität des verwendeten Schlauchs, der sich zwar gut biegen aber nicht knicken lässt.
Einzig das Kabel, um den CPU-Block mit dem Mainboard zu verbinden (USB 2 Header auf Mikro USB) war bei mir im Gehäuse etwas knapp, vor allem wenn man es hinten herum sauber verlegen möchte und nicht quer über das Mainboard und an der Grafikkarte vorbei. Hier hätten ein paar Zentimeter mehr von dem Kabel sicherlich gut getan.
In Sachen Kabeln gibt es eine kleine Besonderheit. Denn es werden nicht nur die Lüfter per "Daisy Chain" miteinander durch sehr kurze Kabel verbunden, sondern es ist auch möglich noch weitere NZXT RGB Streifen in diesen Kreislauf mit einzubauen. Sehr löblich, da die meisten Lüfter sonst nicht nur das Kabel für das PWM Signal fest verbaut haben, sondern eben auch das Kabel für den 5v RGB Kanal. Das führt dann schnell dazu, dass man mehr Kabel im hinteren Bereich des Gehäuses verstecken muss als nötig wäre. Das hat NZXT hier also sehr gut gelöst.
Jeder der Lüfter hat am Rahmen einen IN und einen OUT Port, um die Beleuchtung korrekt zu verkabeln. Einfach am OUT Port das Kabel mit der passenden Beschriftung einstecken und fertig. Dabei ist das Ganze so narrensicher, da die Stecker nur auf das passende Gegenstück passen.
Dank des beiliegenden Splitters kann man die Lüfter nur über einen Lüfter-Header am Mainboard betreiben, was auch wieder Gefummel mit den Kabeln erspart und die anderen Header am Board für zusätzliche Gehäuselüfter frei lässt. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Lüfter PWM-tauglich sind aber der beiliegende Splitter dieses Signal nicht ans Board mit durchgibt.

Leistung:
Die Leistung wurde mit folgender Hardware getestet:
AMD Ryzen 3700x OC @4,6GhZ
MSI MAG B550 Tomahawk
Corsair LPX DDR4 @3200 32GB
Die Kraken X73 RGB schafft es selbst bei nicht zu hörendem Lüfter und Pumpe den Ryzen auf angenehmer Temperatur zu halten. Einzig die Arctic Liquid Freezer kann da mithalten. Man merkt deutlich den Vorteil der neuen Asetek Pumpen-Generation. Womit aber auch deutlich ist, wieviel Luft nach oben da noch drin ist gerade im Bezug auf stärkere Prozessoren. Wer sich also fragt, ob die Kraken X73 ausreichend ist für High-End Systeme: definitiv ja!
CAM Software:
Ein weiterer Baustein der Kraken X73 RGB ist die Software CAM. Diese ist zwingend nötig, wenn man Farbe der RGB Beleuchtung anpassen, aber auch die Leistung überwachen möchte. So lässt sich zum Beispiel die Farbe und die Effekte der Lüfter, sowie des Infinity Mirrors auf der Pumpe anpassen. Auch die Leistung der Pumpe lässt sich darüber steuern. Entweder nutzt man fest gelegte Profile, oder definiert einfach ein eigenes Profil. Generell ist die CAM Software sehr übersichtlich und intuitiv gestaltet. Auch der Verbrauch in Sachen Ram und CPU-Leistung sind erfreulich niedrig.

Preis/Leistung & Fazit:
NZXT hat mit der Kraken X73 RGB ein absolutes Premium Produkt auf dem Markt, dass sich im Bereich Optik und Leistung absolut nicht verstecken muss, im Gegenteil, der Infinity Mirror sieht absolut fantastisch aus und auch die Farben der Lüfter sind ausgewogen und kräftig, gepaart mit sehr guter Leistung. Allerdings hat dieses Premium Paket auch einen stolzen Preis, der einen zweifeln lässt, ob man sich diese AiO wirklich zulegt. Denn eine Artic Freezer II 360 hat die annähernd gleiche Leistung und kostet gerade einmal die Hälfte der Kraken X73. Und ob die 100¤ mehr für RGB Beleuchtung und den Infinity Mirror gerechtfertigt sind, muss wohl jeder für sich entscheiden.
Auch ist es schade, dass die Kraken X73 mit verbogenen Finnen am Radiator ankam sowie das selbiger aus Aluminium ist, aber letzteres könnte man schon fast als Jammern auf hohem Niveau auslegen. Wünschen würde ich mir zudem, dass es diese AiO auch als weiße Edition gäbe, da das Optisch nochmal einen kleinen Sprung nach vorne macht.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal Mindfactory, dass man mich als Tester ausgewählt hat.
    
  
4 5
     am 06.06.2021
Verifizierter Kauf
Verarbeitungsqualität: An sich ist die AIO gut verarbeitet. Bei meinem Radiator war 1ne Kühlrippe leicht eingedrückt. Ich sah aber von einer Rücksendung bzw. Umtausch ab, da ich meinen PC endlich zusammenbauen wollte. Da man die Kühlrippe im verbauten Zustand ohnehin nicht sieht.

Was mich persönlich etwas enttäuscht hat, dass es sich bei der Kraken Z73 RGB Variante nicht um das tolle LCD-Display mit den Features wie "CPU-Temperatur in Grad Celsius anzeigen" handelt. Davon ging ich nämlich aus. Die Farben und Lichtanimationen lassen sich natürlich über die NZXT Software verstellen. Die CPU-Temperatur kann man lediglich über die Farben des "NZXT" Schriftzugs anzeigen lassen. Man kann auswählen, aber welcher Temperatur das "NZXT" Logo in welcher Farbe leuchten soll. Das finde ich persönlich leider nicht so optimal.

Zur Kühlleistung habe ich keinen Vergleich, da dies mein erster selbst zusammengebauter PC ist. Verbaut habe ich einen Intel i7-11700K auf einem ASUS Maximus Hero Z590. Die CPU-Temperatur bleibt bei normaler Office Nutzung bei ca. 30 - 35 Grad Celsius. Eine Grafikkarte habe ich leider noch keine verbaut, aufgrund der aktuellen Preissituation. Aktuell läuft bei mir also alles über die Interne Intel Prozessor CPU. Beim Spielen von Minecraft pendelt sich die CPU-Temperatur bei ca. 40 - 45 Grad Celsius ein.

Weiteres Manko: Es liegt keine Montage Anleitung bei. Nur ein kleiner Beipackzettel mit einem QR-Code drauf, um an eine Digitale Version zu kommen. Aus Umwelttechnischer Sicht ist das aber vertretbar.

Das mitgelieferte USB-Kabel, mit dem die Pumpeneinheit an einen USB 2.0 Header am Mainboard angesteckt wird, ist für meinen Geschmack etwas kurz. Da ich das Kabel nicht nach unten quer über das Mainboard verlegen wollte (Thema Kabelmanagement). Ich habe es nach oben gelegt, auf die Rückseite des Gehäuses, wo ich es mit einer USB 2.0 Header Verlängerung verlängert habe.

An sich kann man diese AIO also gut weiterempfehlen.
    
  
5 5
     am 05.01.2021
Produkttester
Vorwort:

Zuallererst möchte ich Mindfactory und NZXT für die Möglichkeit die NZXT Kraken X73 zu testen danken. Ich habe diese All in One Wasserkühlung im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion gewonnen und konnte diese nun knappe 2 Wochen testen.
Die Wasserkühlung wurde mit folgendem Setup getestet:
Case: bequiet! Silent Base 801
Mainboard: MSI Z170A
GPU: MSI GeForce GTX 1070
CPU: Intel Core i7 6700K
RAM: 2x 8GB G.Skill DDR4
Fan: 3x Pure Wings 2 140mm
Referenz: Noctua U14S


Verpackung und Design:

Die Wasserkühlung kommt in einem schlichten lila-weißen Karton. Vorne ist ein Bild der Wasserkühlung sowie der Name abgebildet. An den Seiten und auf der Rückseite findet man noch einige Informationen über Systemanforderungen, technische Eigenschaften und Vergleiche zu vorherigen Pumpen. In diesem Karton befindet sich nochmal ein Karton, indem die Wasserkühlung sowie das Zubehör untergebracht sind. Beiliegend ist noch eine kleine Karte mit einem QR Code, den man scannen muss um an die Bedienungsanleitung zu kommen.
Das Design der Wasserkühlung ist schön schlicht in matt schwarz gehalten, sieht aber dennoch sehr hochwertig aus. Auf dem Pumpenkopf sitzt ein Infinity Mirror mit nach hinten immer schwächer werdenden leuchtenden RGB Ringen. In der Mitte des Kopfes ist der NZXT Schriftzug, der durch den Infinity Mirror aussieht als würde er schweben. Der Pumpenkopf ist um 360° drehbar und kann somit, egal wie die Wasserkühlung eingebaut wird, in die passende Position gebracht werden. Die Schläuche, die von der Pumpe zu dem Radiator gehen, sind mit geflochtenem Nylon ummantelt. Dies ist für mich ein weiterer Pluspunkt für das hochwertige Design, da z.B bei meiner alten Wasserkühlung der Schlauch sich nach einiger Zeit verfärbt hat und das hier durch die Ummantelung vorgebeugt wird.
Die mitgelieferten Lüfter, die auf dem Radiator verschraubt werden sind die NZXT AER RGB 2 Lüfter.
Es gibt natürlich auch noch ein Programm, womit sich die Beleuchtung und Leistung der Wasserkühlung steuern lassen: NZXT CAM. Dort gibt es auch viele andere interessante Informationen wie z.B die Belastungsanzeige der CPU, GPU oder des RAMS. Man kann dort auch, sofern man möchte, übertakten.


Verarbeitung :

Die Verarbeitung der Wasserkühlung lässt soweit keine Mängel erkennen. Es ist alles einwandfrei lackiert ohne irgendwelche Kratzer oder Abplatzer. Der Radiator selbst besteht aus Aluminium, die drei Lüfter die darauf montiert werden sind aus Plastik, welches aber dennoch recht hochwertig aussieht. Die Schläuche der Pumpe sind mit geflochtenem Nylon ummantelt. Das einzige was es zu kritisieren gibt, was scheinbar auch nicht nur an meinem Modell liegt da es bei anderen Testern auch aufgetreten ist, sind die Lamellen des Radiators. Denn dort waren bereits beim auspacken 3 verbogen. Diese könnte man zwar mit einer Zange umbiegen, was aber trotzdem ärgerlich wär für Leute die dann wirklich so viel Geld ausgeben.


Montage:

Es wird keine herkömmliche Bedienungsanleitung mitgeliefert, sondern eine Karte mit einem QR Code, welchen man scannen muss um auf die NZXT Seite zu kommen. Dort konnte man dann sein Modell auswählen und man hat eine ganz normale Bedienungsanleitung bekommen.
Der Einbau der Wasserkühlung ging erstaunlich einfach, im Gegensatz zu meinem Lüfter den ich zuvor verbaut hatte, wo ich alleine schon ein wenig kämpfen musste. Die Intel 1200/115X/1366/2011/2066 Halterung, die ich für mein Mainboard brauchte, ist bereits vormontiert gewesen. Es liegt natürlich auch eine AMD Halterung bei. Der Austausch von Intel gegen AMD ist auch in der Anleitung gut erklärt.
Zuerst habe ich die drei Lüfter auf dem Radiator montiert. Die jeweils 4 Schrauben plus Unterlegscheiben pro Lüfter ließen sich ohne Probleme festschrauben. Die einzelnen Lüfter mussten dann mit jeweils einem Kabel miteinander verbunden werden. Das ganze wurde dann oben am Gehäuse festgeschraubt. Die Größe des Radiators passte perfekt in das bequiet! Silent base 801 Gehäuse.
Als nächstes musste die beiliegende Backplate auf der Rückseite des Motherboards angebracht werden und mit 4 Abstandshaltern, die gleichzeitig als Schrauben für den Kühlkopf dienen befestigen. Auf diese Schrauben konnte man dann auch direkt den Pumpenkopf setzen, der im Anschluss nur noch mit 4 Muttern befestigt werden musste.
In der Bedienungsanleitung stand alles haargenau erklärt wie und ich welche Richtung die Platte angebracht werden muss oder welche Schrauben benutzt werden müssen, sodass es selbst für einen Anfänger recht einfach sein sollte die Wasserkühlung zu installieren.
Was ich ebenfalls sehr positiv fand, war die bereits von Werk aus aufgetragene Wärmeleitpaste, die durch eine Plastikabdeckung gut geschützt war, sodass man direkt loslegen kann.


Leistung:

Als Referenz habe ich den Noctua U14S genommen, da dieser vorher bei mir verbaut war. Im Gegensatz zum Noctua ist bei der NZXT Wasserkühlung meine Temperatur im Ruhezustand bei ca. 22-25°. Beim Noctua lag diese bei 30-33°.
Selbst bei einem Stresstest, welchen ich 10 Minuten laufen lassen habe, lag der Messwert der CPU grade mal bei 50°.
Wie man sehen kann kühlt die Wasserkühlung ein wenig besser.
Man kann in der CAM Software auch die Leistung der Pumpe anpassen. Wenn die Pumpe auf "leise" steht läuft die Pumpe auf 1875-1890 RPM, auf "Leistung" auf 2105-2130 RPM.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Lautstärke der Wasserkühlung. Ich hatte zuerst etwas Angst dass die Wasserkühlung mir persönlich zu laut ist (ich bin sehr pingelig was die Lautstärke angeht), aber selbst wenn man die Pumpe auf "Leistung" stellt hört man so gut wie gar nichts.


CAM Software:

Zum Einstellen der Beleuchtung des Infinity Mirrors sowie die der Lüfter ist es notwendig die CAM Software von NZXT runter zuladen. Ich finde das Design sehr übersichtlich und zeitgemäß. Neben einigen Funktionen wie PC Monitoring, Systemspezifikationen oder Übertaktung kann man unter dem Punkt "Beleuchtung" die RGB Beleuchtung anpassen. Hier kann man sich unter den vorinstallierten Profilen eins aussuchen oder selber welche erstellen. Bei der X73 RGB lässt sich einmal das NZXT Logo, die Farbe der Ringe im Infinity Mirror sowie die Farbe der Lüfter unabhängig voneinander einstellen. Man kann sich jede beliebe Farbe der Farbpalette aussuchen. Zudem gibt es noch 24 verschiedene Effekte wie z.b die Veränderung der Farbe entsprechend der CPU/GPU Temperatur, Regenbogeneffekte , Atmung und vieles mehr. Hier gibt es extrem viele Möglichkeiten die Wasserkühlung perfekt nach seinen Wünschen anzupassen.


Preis/Leistungsverhältnis:

Zu dem Preis/Leistungsverhältnis kann ich natürlich noch nicht so viel sagen, da ich das ganze erst zwei Wochen getestet habe und nicht weiß wie langlebig das ganze ist. Mit einem Preis von 219,99€(Stand 04.01.2021 NZXT Homepage) liegt die Wasserkühlung deutlich in der Oberklasse. Bis jetzt finde ich den Preis aber gerechtfertigt, da mich die Qualität und die bisherige Leistung sehr überzeugt haben und man so viele Personalisierungsmöglichkeiten hat um die Wasserkühlung perfekt an einen anzupassen.


Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit wie möglich:

Ebenso zur Haltbarkeit kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so viel sagen, ich werde diesen Beitrag in Zukunft noch einmal ergänzen. Im Vergleich zu meiner alten Wasserkühlung (LEPA AquaChanger 120) kann ich aber sagen, dass diese um einiges hochwertiger und besser verarbeitet ist und allein optisch auch sehr viel mehr hermacht.

Fazit:
Da ich eh schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mir nach dem Reinfall mit meiner alten Wasserkühlung, eine etwas höherpreisige zuzulegen, kam diese Gelegenheit perfekt. Ich muss sagen, der Preis hat mich immer etwas abgeschreckt, grade weil man auch für das mittlere Preissegment gute Wasserkühlungen bekommen kann, aber nach diesem Test kann ich sagen dass mich diese Wasserkühlung sehr überzeugt hat und ich sie jedem, trotz des etwas höheren Preises auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Grade für Leute die sehr auf das Aussehen des PC's achten und auch gerne alles auf ihre Bedürfnisse abstimmen möchten.
Alles in allem ist die NZXT X73 RGB eine zwar etwas teurere aber auch durchaus hochwertige Wasserkühlung mit sehr guter Leistung. Jemandem, der nicht auf jeden Cent achten muss und einen Hingucker in seinem PC haben möchte, würde ich diese auf jeden Fall empfehlen.
    
  
5 5
     am 03.01.2021
Produkttester
Zu Beginn
Herzlichen Dank an Mindfactory und NZXT mich als Produkttester der Wasserkühlung "KRAKEN X73 RGB" ausgewählt zu haben. Ich konnte es kaum erwarten, die AIO Wasserkühlung im Einsatz zu sehen. Dies war meine aller erste Wasserkühlung für den Gaming-PC. Zu sehr waren die Schlagzeilen in meinem Kopf: "Wasserkühlung undicht und ausgelaufen - PC steht unter Wasser". Nach langen Jahren am Ringen mit mir selbst wollte ich den Versuch wagen, auch weil ich das Übertakten der CPU noch weiter betreiben wollte und ich immer wieder von einer Kühlung mit Wasser gelesen hatte. Dabei führte quasi kein Weg um eine Wasserkühlung herum. Somit war der Produkttest die optimale Gelegenheit das Ganze zu testen.

Ausgepackt und das Design begutachtet
Kaum war das Päckchen in meinen Händen, betrachtete ich die sehr schlicht und dennoch schön gestaltete Verpackung von der NZXT KRAKEN X73 RGB. Beim Auspacken sind mir als erstes die 120mm RGB-Lüfter in die Hände gefallen. Ein sehr schönes Design, das sehr hochwertig und edel aussieht. Für mich als "Neuling" in der RGB-Welt gefallen mir die RGB-Ringe auf der Frontseite der Lüfter. Die Leitungen zur RGB-Verbindung der einzelnen Lüfter sind sehr kurz gehalten, was super ist um nicht noch mehr Kabel im Rechner unterbringen zu müssen. Die Schläuche für den Kühlflüssigkeitskreislauf zwischen Radiator und Kühlkörper sind schlicht in Schwarz gehalten, um nicht weiter aufzufallen.
Kommen wir zum Herzstück der AIO, dem "Kopf" oder auch Kühlkörper der CPU. Mir gefällt. dass NZXT auf ein sehr schlichtes Design setzt und es durch den Glaseinsatz, in dem später das Logo und einige Ringe als RGB-Beleuchtung dienen, sehr hochwertig aussieht. Dass man hierbei den Kopf des Kühlkörpers nach links und rechts beliebig weit drehen kann, um die optimale Ausrichtung zu haben, ist für mich ein klarer Pluspunkt. Ich habe mir vorab einige Wasserkühlungen angeschaut und bei vielen ist das Ganze fest verbaut.
Um den 360mm Radiator kurz zu erwähnen: Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Gut finde ich den extra Schutz aus Kartonage, welcher die Lamellen vor Beschädigung schützen soll. Sonst ist das Design schlicht in schwarz wie die Schläuche selbst. Somit perfekt um nicht groß aufzufallen. Alle nötigen Kabel, Schrauben und Halterungen für die CPU-Varianten sind vorhanden.


Die Liebe steckt im Detail (Verarbeitung)
Ich bin eine Person, die sehr perfektionistisch veranlagt ist und so betrachte ich auch die Dinge, die ich kaufe oder in diesem Fall erhalten habe. Ich habe mir die ganzen Bauteile genau angeschaut und konnte nichts erkennen, was auf einen Verarbeitungsfehler o.ä. hinweist. Hier steckt sehr genaue Arbeit dahinter, dem Kunden eine Top Qualität zu liefern.
Die Lüfter haben genaue Übergänge vom Gehäuse zu den RGB-Ringen. Die "Flügel" der Lüfterräder haben keine Kanten und verlaufen schön sauber. Die Kabel haben eine optimale Länge und die Steckverbindungen passen ohne Problem auf die Buchsen.
Die Schläuche sind super verarbeitet und können in vielen Richtungen bewegt werden, um einen individuellen Einbau des Kühlkörpers zu gewährleisten. Die Anschlüsse am Kühlkörper und Radiator sind aus Plastik, aber dennoch sehr hochwertig wie der Radiator selbst. Die Lamellen, in dem die Flüssigkeit läuft passen alle zueinander und haben keine Macken oder sind verbogen. Zu guter Letzt noch der Pumpenkopf. Die Kupferplatte auf der Unterseite ist mit einer kleinen Plastikabdeckung versehen, um die von Haus aus angebrachte Wärmeleitpaste und die komplette Unterseite vor Kratzern oder sonstigen Beschädigungen zu schützen. Auf dem Pumpenkopf ist eine Schutzfolie angebracht, um Kratzern vorzubeugen.


Auf gehts zum Einbau (Montage)
Der Einbau lief erstaunlich einfach. Bisher kannte ich nur Luftkühlungen und diese sind nicht immer einfach einzubauen, da diese direkt auf der CPU sitzen, meist groß und klobig sind und den Weg zu anderen Bauteilen versperren. Die Bedienungsanleitung ist hinter einem Kärtchen mit einem QR-Code hinterlegt, um das ganze auf dem Handy oder Tablet anzuschauen. Das finde ich persönlich gut. Die Anleitung ist mit wenig Text übersichtlich strukturiert und mit einfachen Bildern erklärt. Was ich noch überlegen musste, war die Platzierung des Radiators. Im Deckel oder doch in der Front, im Push oder im Pull Betrieb (also sitzen die Lüfter vor dem Radiator oder sitzen diese dahinter).
Ich habe mich für den Fronteinbau mit einem Push Betrieb entschieden. Einmal überprüft, ob die Leitungen lang genug sind, um die CPU zu erreichen. Die Stromanschlüsse sowie die RGB-Anschlüsse habe ich vorab an die Lüfter angesteckt, um mir die Arbeit später zu erleichtern. Ich habe den Radiator auf die Innenseite des Gehäuses und die Lüfter auf die Außenseite des Gehäuses gelegt und mit den langen Schrauben festgeschraubt.
Kleiner Tipp: Legt das Gehäuse auf die Seite. Somit liegen der Radiator und die Lüfter auf dem Gehäusekonstrukt.
Für mein Intel Mainboard mit einem LGA 1151 Sockel nahm ich die benötigten Teile zur Hand. Ich habe die Befestigungsplatte auf der Rückseite des Mainboards angebracht und an der Front die Abstandshalter angeschraubt. (Kurze Info: die Platte hat ein wenig Spiel und lässt sich bewegen, solange der Pumpenkopf nicht angeschraubt und angezogen ist).
Wie schon oben erwähnt hat der Kühlkopf schon eine Wärmeleitpaste drauf, somit muss man nur die Plastikkappe abnehmen und einfach auf die CPU auflegen. Einmal mit den vier Befestigungsschrauben handfest angezogen, den CPU-Kopf noch auf die gewünschte Position gedreht, die zwei Kabel am CPU-Kopf eingesteckt und mit den nötigen Steckern und Buchsen von Mainboard und Netzteil verbunden und schon war der Einbau fertig.


Starten wir das System (Leistungstest)
Vorab muss man sagen, dass meine CPU schon eine etwas ältere ist und die Temperaturen vermutlich nicht so starke Unterschiede hervorbringen werden, da die CPU anfangs (ca. 1 Jahr) mit einem unterdimensionierten Kühler gekühlt worden sind.
Das System startete ohne Probleme. Im BIOS habe ich die Lüfterkurven für den Anfang angepasst und geschaut, ob die AIO läuft. Was man gleich erwähnen kann ist die Lautstärke des Systems. Es ist wunderbar leise. Man hört die Lüfter nicht und die Pumpe gibt auch keine Lautstärke von sich. Am besten lädt man sich direkt die NZXTCam Software herunter, um die Pumpe in verschiedenen Standardkurven laufen zu lassen oder um eine benutzerdefinierte nach seinen Wünschen zu verwenden. Nach ein paar Einstellungen der Pumpe wurden auch die ersten Tests gemacht. Ich habe eine Intel i7 | 8700K als CPU und davor den Luftkühler von be quiet! Dark Rock Pro 4 verwendet. Über den Standard Turbo bin ich nie auf die Werte in den Angaben von Intel gekommen (4,7Ghz). Somit hab ich das OC selbst auf 4,6Ghz gestellt. Mein Anhaltspunkt war bei den Benchmark Tests auf Temperaturspitzen unter 90 Grad in den einzelnen Kernen zu kommen. Cinebench R15 hat eine Score von 1222 ergeben.
Mit der X73 habe ich anfangs nur sehr ähnliche Temperaturen erhalten (1-3 Grad Unterschied in den maximalen Spitzen), jedoch sind die Scores sowie die durchschnittlichen Temperaturen besser ausgefallen. Bspw.: Auf 4,6Ghz kommen 1411 (knapp 200 mehr) Scores und ich konnte auf 4,7Ghz hoch takten und mit gleichen Temperaturspitzen mit 1444 Scores punkten. Im Mindfactory Forum habe ich noch Bilder der Tests eingefügt. Ich denke da lässt sich noch mehr machen, worauf ich aber im Fazit noch einmal eingehe.

Lohnt sich der Kauf?
Wenn man den Preis betrachtet ist es in erster Linie eine Menge Geld. Das Design spricht für sich und ist im Vergleich zu einer Luftkühlung sehr viel schöner. Wenn ich mir jetzt den Mehrpreis von ca. 100¤ zu einer Dark Rock Pro 4 Lüftkühlung gegenüberstelle, ist es für Leute, die einen Computer betreiben, den man nicht übertaktet sicher fragwürdig und man sollte sich überlegen, was man mit seinem System machen möchte. Der kaum hörbare Betrieb ist dafür ein weiterer Pluspunkt in Sachen Wasserkühlung.

Was allgemein dafür spricht nochmal kurz gefasst:

1. Ja bei Overclocking um die beste Performance zu erhalten
2. Selbsteinbau: Einfacher kann man keinen CPU Kühler einbauen
3. Super leiser und konstanter Betrieb
4. Edle Optik sowie Zusatz von RGB im System


Fazit
Ich hätte mir zu Beginn etwas mehr erwartet was die Temperaturen angeht. Ich vermute aber es liegt wirklich an den oben genannten Angaben, da ein Freund von mir genau die gleiche CPU und Mainboard hat und auf bessere Temperaturen mit einer Wasserkühlung mit kleinerem Radiator kommt. Somit werde ich noch einige Spielchen mit meiner CPU treiben (u.a. Köpfen, um die Flüssigmetallpaste zu erneuern). Dadurch werden die Temperaturen sicher nochmal besser werden. Das ganze werde ich dann noch im Forum ergänzen.
Wer sich die Frage stellt, ob Luft- oder Wasserkühlung sollte sich überlegen, ob man sein System übertakten möchte und wo der PC letztlich steht, denn die Wasserkühlung ist um einiges leiser.

Ob man jetzt RGB haben möchte oder nicht sollte auf den Preis schauen. Der Aufpreis liegt bei 34¤ zwischen einer X73 und einer X73 RGB (Stand 02.01.2021 Mindfactory).

Ich kann die Kühlung für Leute empfehlen, die ein leises System haben wollen, bereit sind zu übertakten und optisch sein Setup mit RGB ausstatten wollen.

Wer nicht übertakten möchte, kann z.B. auf die kostengünstigeren X53 oder X63 zurückgreifen. Diese gibt es jeweils mit oder ohne RGB.

Vielen Dank noch einmal an Mindfactory und NZXT für die Chance auf die Produktbewertung. Trotz einiger Punkte die nicht 100% gefallen ist für mich das Produkt eine 5/5 gerechtfertigt.
    
  
5 5
     am 02.01.2021
Produkttester
Vorwort:
Im Rahmen der Tester´s Keepers Aktion wurde mir die NTXZ Kraken X73 RGB zugesandt. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies keinerlei Einfluss auf die von mir gegebene Bewertung und den Test hat. Ich danke Mindfactory für die Auswahl, und Bereitstellung der AiO. Die Abwicklung lief Mindfactory üblich schnell und komfortabel, auch der Kontakt zum Marketing Team war äußerst freundlich.
Beginnen wir also mit einer kurzen Übersicht, was im Paket drin ist und wie der erste Eindruck war.
Design:

Die Verpackung ist NZXT typisch in Lila und weiß gehaltenem Karton. Alle wichtigen Informationen zu Pumpe, Radiator und der mitgelieferten Aer 120 Lüfter. Alles ist sauber in braunem Karton eingepackt. Lüfter und CPU-Block sind noch zusätzlich in Folie eingepackt. Alle Schrauben und Kabel sind ebenfalls in Einzeltüten verpackt. Der Radiator steckt zusätzlich in einer Hülle aus weißem Karton. Leider hat der weiße Karton nicht verhindern können, dass einige der Finne am Radiator verbogen waren (ca. 10-12) welche sich aber mit einer kleinen Nagelfeile vorsichtig zurückbiegen lassen. Dennoch ist es schade, wenn man ein Produkt zu diesem Preis (208,81¤ Stand 02.01.2021) erwirbt. NZXT sollte darüber nachdenken, den Radiator möglicherweise besser zu verpacken (Schaumstoff vielleicht oder etwas anderes). Da dies ebenfalls bei anderen Testern Kraken Serie passiert ist, gehe ich bei mir nicht von einem Montagsmodell aus, sondern eher auf ein Problem mit der Verpackung und / oder wie verpackt wird in der Fabrik.

Eine Anleitung in Papierform sucht man vergebens, da lediglich eine Karte mit einem QR Code der Packung beiliegt, mit dem man sich die Anleitung als PDF herunterladen kann. Das traf mich etwas überraschend, da ich keinen QR Code Scanner auf meinem Smartphone installiert hatte, und dieser bisher auch nie benötigt wurde. Dennoch gut, da es Papier spart.

Verarbeitung:
In Sachen Verarbeitung kann man nicht meckern. Der Kühlblock besteht im Kern aus Kupfer und das Gehäuse aus Kunststoff. Gut durchdacht ist der Deckel des CPU-Blocks. Denn dieser lässt sich in der drehen, damit der Infinity Loop und das NZXT Logo immer in der richtigen Ausrichtung zu sehen sind, egal wie der Block verbaut ist.
Wo wir gerade vom Radiator sprechen: dieser kommt in schlichtem schwarz nach Hause und das Material selbst ist Aluminium. Allerdings hätte ich mir in dem Preissegment schon fast einen Kupfer Radiator gewünscht.
Der Schlauch ist mit 400mm mehr als ausreichend, um die Kraken in allen möglichen Positionen und Orte im Gehäuse zu verbauen. Es gibt zwar ein paar AiO´s die auch 450mm bieten, was aber in Midi Gehäusen oft dazu führt, dass der zusätzliche Schlauch auf Grafikkarte, oder anderen Komponenten aufliegt. Lediglich in einem Big Tower sollte darüber nachgedacht werden, eine AiO mit mehr als 400mm zu nutzen, was aber auch da durchaus reichen kann je nach Orientierung und Ausrichtung.
Gut gefällt mir die Nylon Ummantelung der Schläuche, was die Kraken noch hochwertiger wirken lässt.

Mit im Paket liegen der X73 RGB gleich 3 120mm Aer RGB Lüfter bei. Diese sind ebenfalls in schlichtem schwarz, allerdings haben diese eine leicht Samt Artige Textur. Die Ecken auf der Rückseite der Lüfter sind aus Gummi, damit keine Vibrationen übertragen werden. Allerdings befindet sich diese Gummierung nicht auf der Vorderseite, da die Lüfter auch aufgrund der Beleuchtung nicht für den Pull-Betrieb ausgelegt sind.

Montage:
Die Montage der Kraken geht recht simpel von der Hand. Die Lüfter mit dem Radiator und den passenden Schraubensatz im Gehäuse verschrauben. Allerdings kann es trotz Slim Design des Radiators im Deckel schon einmal eng werden, je nach verwendetem RAM und dessen Heatspreader sowie verwendetem Gehäuse. Beim CPU-Block ist werkseitig die Halterung für Intel Systeme verbaut. Diese lässt sich aber mit einer Drehung einfach lösen, und dann die Halterung für AMD Systeme aufschrauben. Gut ist auch die Flexibilität des verwendeten Schlauchs, der sich zwar gut biegen aber nicht knicken lässt.
Einzig das Kabel, um den CPU-Block mit dem Mainboard zu verbinden (USB 2 Header auf Mikro USB) war bei mir im Gehäuse etwas knapp, vor allem wenn man es hinten herum sauber verlegen möchte und nicht quer über das Mainboard und an der Grafikkarte vorbei. Hier hätten ein paar Zentimeter mehr von dem Kabel sicherlich gut getan.
In Sachen Kabeln gibt es eine kleine Besonderheit. Denn es werden nicht nur die Lüfter per "Daisy Chain" miteinander durch sehr kurze Kabel verbunden, sondern es ist auch möglich noch weitere NZXT RGB Streifen in diesen Kreislauf mit einzubauen. Sehr löblich, da die meisten Lüfter sonst nicht nur das Kabel für das PWM Signal fest verbaut haben, sondern eben auch das Kabel für den 5v RGB Kanal. Das führt dann schnell dazu, dass man mehr Kabel im hinteren Bereich des Gehäuses verstecken muss als nötig wäre. Das hat NZXT hier also sehr gut gelöst.
Jeder der Lüfter hat am Rahmen einen IN und einen OUT Port, um die Beleuchtung korrekt zu verkabeln. Einfach am OUT Port das Kabel mit der passenden Beschriftung einstecken und fertig. Dabei ist das Ganze so narrensicher, da die Stecker nur auf das passende Gegenstück passen.
Dank des beiliegenden Splitters kann man die Lüfter nur über einen Lüfter-Header am Mainboard betreiben, was auch wieder Gefummel mit den Kabeln erspart und die anderen Header am Board für zusätzliche Gehäuselüfter frei lässt. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Lüfter PWM-tauglich sind aber der beiliegende Splitter dieses Signal nicht ans Board mit durchgibt.

Leistung:
Die Leistung wurde mit folgender Hardware getestet:
AMD Ryzen 3700x OC @4,6GhZ
MSI MAG B550 Tomahawk
Corsair LPX DDR4 @3200 32GB
Die Kraken X73 RGB schafft es selbst bei nicht zu hörendem Lüfter und Pumpe den Ryzen auf angenehmer Temperatur zu halten. Einzig die Arctic Liquid Freezer kann da mithalten. Man merkt deutlich den Vorteil der neuen Asetek Pumpen-Generation. Womit aber auch deutlich ist, wieviel Luft nach oben da noch drin ist gerade im Bezug auf stärkere Prozessoren. Wer sich also fragt, ob die Kraken X73 ausreichend ist für High-End Systeme: definitiv ja!
CAM Software:
Ein weiterer Baustein der Kraken X73 RGB ist die Software CAM. Diese ist zwingend nötig, wenn man Farbe der RGB Beleuchtung anpassen, aber auch die Leistung überwachen möchte. So lässt sich zum Beispiel die Farbe und die Effekte der Lüfter, sowie des Infinity Mirrors auf der Pumpe anpassen. Auch die Leistung der Pumpe lässt sich darüber steuern. Entweder nutzt man fest gelegte Profile, oder definiert einfach ein eigenes Profil. Generell ist die CAM Software sehr übersichtlich und intuitiv gestaltet. Auch der Verbrauch in Sachen Ram und CPU-Leistung sind erfreulich niedrig.

Preis/Leistung & Fazit:
NZXT hat mit der Kraken X73 RGB ein absolutes Premium Produkt auf dem Markt, dass sich im Bereich Optik und Leistung absolut nicht verstecken muss, im Gegenteil, der Infinity Mirror sieht absolut fantastisch aus und auch die Farben der Lüfter sind ausgewogen und kräftig, gepaart mit sehr guter Leistung. Allerdings hat dieses Premium Paket auch einen stolzen Preis, der einen zweifeln lässt, ob man sich diese AiO wirklich zulegt. Denn eine Artic Freezer II 360 hat die annähernd gleiche Leistung und kostet gerade einmal die Hälfte der Kraken X73. Und ob die 100¤ mehr für RGB Beleuchtung und den Infinity Mirror gerechtfertigt sind, muss wohl jeder für sich entscheiden.
Auch ist es schade, dass die Kraken X73 mit verbogenen Finnen am Radiator ankam sowie das selbiger aus Aluminium ist, aber letzteres könnte man schon fast als Jammern auf hohem Niveau auslegen. Wünschen würde ich mir zudem, dass es diese AiO auch als weiße Edition gäbe, da das Optisch nochmal einen kleinen Sprung nach vorne macht.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal Mindfactory, dass man mich als Tester ausgewählt hat.
    
  

Video

NZXT: ungewöhnliche Designs für individuelle PCs

NZXT ist ein US-amerikanischer PC-Hardware-Hersteller für PC-Gehäuse, PC-Komponenten und weiteres Zubehör. Fokusgruppe ist dabei die Gaming-Community. 2004 war das Gründungsjahr des Unternehmens, dessen erstes Produkt, ein Modding-Tower, wegen der Frontaufsätze an die Protagonisten von Transformers erinnerte. Das war für die Firma der Startschuss für den zunehmenden Erfolg am Markt, den NZXT heute hat. Nach wie vor sind PC-Gehäuse das Steckenpferd des Herstellers, der sein Sortiment über die Jahre hinweg allerdings um Mainboards, Netzteile, Wasserkühlungen, LEDs und weiteres Zubehör erweitert hat.

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NZXT - Extravaganz am und im Tower

Die neueren Gehäuse tendieren zu einem minimalistischen Look. Dank der verglasten Sidepanels einiger Gehäuse-Modelle können Gamer sich allerdings beim Zusammenstellen des PC-Innenlebens so richtig auslassen und mit LED-Leuchtstreifen oder beleuchteten Lüftern ein Lichtfeuerwerk beim Zocken entfachen. Generell ist NZXT die ideale Marke, wenn es um ungewöhnliches Design geht. Langweilige Gehäuse gibt es bei NZXT nicht, dafür eine Vielzahl an extravaganten Towern für Gamer und sogar für Liebhaber des Overclockings. Die Funktionalität kommt bei all dem Design nicht zu kurz. NZXT lässt Gamer-Herzen höherschlagen.

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