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Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 1.000 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgende Artikel testen

3x 550 Watt Xilence Performance X Series

€ 59,10*

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3x 650 Watt Xilence Performance X Series

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2x 850 Watt Xilence Performance X Series

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Mit der Performance X Modellreihe baut Xilence sein erfolgreiches Netzteilportfolio weiter aus. Nach den ErP2014 konformen Einstiegsmodellen und der erfolgreichen Performance A+ Serie folgt nun der Sprung in die 80+ GOLD Klasse.

Die Netzteile punkten mit aktueller DC/DC Technologie, welche stets eine stabile Ausgangsspannung garantiert. Außerdem werden Schaltverluste durch Resonanzwandler vermieden. Somit wird Energie eingespart und die Effizienz gesteigert. Die dynamischen und flüssigkeitsgelagerten Lüfter sind laufruhig und sehr leise.

Zudem überzeugen sie durch eine extrem lange Haltbarkeit und ihre hervorragende Kühlleistung. All diese Spezifikationen machen die Preis-/Leistungsstarke Performance X-Serie ideal für den Gebrauch aktueller Gaming PC-Systeme.

  • 80PLUS Gold und EcoPSU zertifiziert
  • Flüsterleise Kühlung mit 120mm-Lüfter (550W/ 650W)/ 135m-Lüfter (750W/850W)
  • Ausgezeichnetes Airflow-Design für verbesserte Wärmeabfuhr
  • Umfassende Sicherheitsausstattung mit OVP, UVP, OCP, OTP, SCP, OLP
  • Niedriger Stand-by-Stromverbrauch
  • Aktiv-PFC

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Carsten

    Zum Artikel: 550 Watt Xilence Performance X Non-Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 08.09.2017


    "Test XILENCE 550 Watt Performance X Series Non-Modular 80 + Gold
    Ich teste hier ein Netzteil, dass mir von Mindfactory kostenlos zur Verfügung gestellt wurde und ich hoffe, dass ich allen, die damit liebäugeln, sich diese Netzteil anzuschaffen, aus meinem Bericht einen Nutzen ziehen können.

    Das Netzteil wurde in meinen PC mit Z97 Mainboard MSI Gaming 3, mit i5 4690 K, be quiet!! Dark Rock 3 Prozessorkühler, Gainward GTX 1060 6 GB Phoenix GS, 16 GB Ram, 2 SSDs und einer HDD eingebaut. Das Ganze befindet sich in einem be quiet!! Pure Base 600 mit Glasseitenfenster. Außerdem noch das Corsair Lighting Node Pro RGB für die Innenbeleuchtung.

    Ausgebaut wurde ein Netzteil von be quiet!! Pure Power L8 mit 530 Watt.

    Design:

    Direkt nach dem Auspacken des Netzteils ist mir sehr positiv aufgefallen, dass alle Kabel an den Enden schwarz sind, beim be quiet!! sind die Kabel mehrfarbig, was gerade bei meinem Gehäuse mit Sichtfenster immer gut zu sehen war, selbst durch die schwarzen Sleeves waren die farbigen Kabel zu sehen. Also Daumen hoch für die schwarzen Kabel/schwarzen Sleeves; dadurch wirkt das System einfach schlichter und edler ohne, dass man sich irgendwelche Kabelverlängerungen von Kabelmod anschaffen muss.

    Das Gleiche gilt für die roten Stecker, die zur Grafikkarte gehen und die schwarzen Anschlüsse für das Mainboard und den Prozessor.

    Da das Netzteil bei dem Pure Base 600 mit der Lüfteröffnung nach unten montiert ist, ist die Seite mit dem eingeprägten Schriftzug XILENCE auf der Glasfront sichtbar und sonst keine störenden Beschriftungen. Beim be quiet!! war die komplette Tabelle mit den Ausgangsströmen und Warnhinweisen sichtbar, was sehr unschön aussieht.
    Ein kleines Manko gibt es allerdings: Es hätte mir besser gefallen, wenn die Stromanschlüsse für die Grafikkarte auf 2 Kabel à 6+2 Pin#s aufgeteilt worden wäre. Da ich bei meiner Grafikarte nur einen 6 Pin Anschluss benötige, hängt ein Anschluss unschön im Gehäuse rum.

    Verarbeitung:

    Es sind keine größeren Mängel zu sehen, die Abschlüsse an den Sleeves (der Schrumpfschlauch), hätten besser abgeschnitten werden müssen, es sind an fast allen Anschlüssen an den Schrumpfschläuchen kleine Fusseln zu sehen, also keine geraden Abschnittkanten, dieses wurde beim Netzteil von be quiet!! besser gefertigt.

    Lautstärke und Ausstattung:

    Das Netzteil ist im Betrieb nicht hörbar, natürlich komme ich bei Weitem nicht an eine Auslastung des Netzteils ran, weil selbst bei übertaktetem Prozessor und übertakteter Grafikkarte komme ich laut Stromverbrauchsgerät von Arendo nicht über einen Verbrauch von 200 Watt.

    Laut Tabelle des Herstellers soll die Lautstärke ab einer Auslastung von mehr als 50 % ansteigen, bis hin zu einer max. db(A) von ca. 23 db(A) bei 100% Auslastung. Dazu muss ich allerdings sagen, wenn ich eine Auslastung von 80% erreiche, sollten alle anderen Komponenten im Computer, z.B. CPU-Kühler und Grafikkartenkühler so laut sein, dass man das Netzteil nicht mehr wahrnimmt.
    Allerdings hört man beim Ausschalten des Computers ein relativ lautes Klicken im Netzteil, dieses fand ich beim ersten Ausschalten des Computers relativ beunruhigend, aber mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt. In den ersten 1,5 Wochen wurde der PC bestimmt schon 40 mal an- und ausgeschaltet.
    Eine Anleitung, bzw. ein Infoblatt, was alles für Schutzschaltungen im Netzteil vorhanden sind, wäre auch gut gewesen, dann hätte ich nicht den Umweg über die Internetseite des Herstellers wählen müssen.

    Das Netzteil ist ein DC zu DC Netzteil, es sind alle Schutzschaltungen vorhanden. OVP (Überspannungsschutz), UVP (Unterspannungsschutz), SCP (Kurzschlussschutz), OLP (Überlastungsschutz), OTP (Übertemperaturschutz) und OLP (Überlastungsschutz). Es sind alle Schutzschaltungen, die in modernen Netzteilen vorhanden seien sollten, enthalten.

    Anschlüsse: (da Non-Modular, fest an Netzteil verbaut)
    - ein 20+4 Pin Anschluss für das Mainboard (Anschluss schwarz)
    - ein 4+4 Pin Anschluss für den Prozessor (Anschluss schwarz)
    - ein Kabel mit zwei PCIe 6+2 Pin Anschlüssen (Anschlüsse rot)
    - ein Kabel mit zwei SATA und einem HDD und einem FDD Anschluss
    - und 2 Anschlussstränge mit je 2 SATA und einem HDD Anschluss
    Die Kabellängen haben sehr gut zu meinem Gehäuse gepasst, aber ich könnte mir vorstellen, wenn das Gehäuse noch größer ist, könnte man die Kabel teilweise nicht in versteckter Weise durch das Gehäuse ziehen.

    Messwerte:

    Dazu muss ich sagen, der Vergleich findet hier nur mit meinem alten Netzteil von be quiet!! statt, dieses ist nur ein 80-Plus-Bronce und das XILENCE ein 80-Gold-Plus Netzteil.

    Hochfahren des Computers: be quiet!: max. 150 Watt / XILENCE: max. 98 Watt
    Cinebench R15: be quiet!: 115 Watt / XILENCE: 105 Watt
    Cinebench CPU: be quiet!: 165 Watt / XILENCE 100 Watt
    Bioshock Infinit Benchmark auf Ultra: be quiet!: 210 Watt: XILENCE: 175 Watt
    Standby: be quiet!: 2,1 Watt / XILENCE: 2,1 Watt

    Also hat sich der Stromverbrauch meines Systems um Einiges reduziert, das neue Netzteil arbeitet mit Abstand effizienter als das Alte.
    Diese 550 Watt sollten für jeden ausreichen, der ein System auf Intel Sockel 1150 oder 1151 (i5 oder i7) und einer GTX bis 1080 betreiben will.

    Montage:

    Die Montage ging sehr gut, die 4 Schrauben, mit denen das Netzteil befestigt wird, sind an der richtigen Stelle und lassen sich bestens anziehen. Die Kabel ließen sich sehr gut durch das Gehäuse ziehen. Alle Kabel haben eine ausreichende Länge, es sind genügend Anschlüsse vorhanden, auch noch, wenn Festplatten nachgerüstet werden.

    Haltbarkeit:

    Mein Rechner läuft jetzt 1,5 Wochen mit dem neuen Netzteil, mein Rechner wird morgens angeschaltet, den ganzen Tag als Office PC genutzt (geht oft zwischendurch in den Standby) und abends wird er zum Zocken verwendet.

    Preis-/ Leistung:

    Den Preis von 65,97¤ für dieses Netzteil finde ich extrem gut. Es ist für mich eine absolute Kaufempfehlung für alle, die sich ein relativ günstiges Netzteil für ihr Gamingsystem kaufen und nicht fast 90,-¤ ausgeben wollen, um ein 80-Plus-Gold Netzteil zu bekommen.

    Fazit:

    Leider war das erste mir zugesandte Netzteil defekt. Es wurde dann sehr schnell getauscht, wie ich es von allen Lieferungen, die ich von Mindfactory bekommen habe, gewohnt bin. Ich hoffe, dass dies nur ein bedauerlicher Einzelfall war, denn das Netzteil ist sehr leise, außerdem gefallen mir die schwarzen Kabel, und das schlichte Design. Alle Kabel haben für mein Pure Base 600 die ausreichende Länge. Außerdem steht der Aufrüstung auf eine GTX 1080 nichts entgegen, die Leistung sollte locker ausreichen.

    Wie immer sehr positiv ist der nette Kontakt mit den Mitarbeitern von Mindfactory zu werten, die sich sehr kompetent um mich gekümmert haben, als ich das erste defekte Netzteil hatte. Die Verpackung war bestens, selbst wenn die Post es unsanft behandelt hätte, wäre es immer noch heile bei mir angekommen.

    5 Sterne für den Service von Mindfactory
    5 Sterne für die schnelle Lieferung
    5 Sterne für das Netzteil, ich werde es weiter verwenden und hoffe, dass es sehr lange lebt und gute Dienste verrichten wird.
    Eigentliche einen halben Stern Abzug für die Schrumpfschläuche am Ende der Seelves und das lautere Ausschaltgeräusch."

  • Testbericht von H.K.

    Zum Artikel: 550 Watt Xilence Performance X Non-Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 28.08.2017


    "Die neue XILENCE PERFORMANCE X Reihe  Preisleistungsverhältnis TOP oder FLOP?

    Da ist sie die neue Performance X Reihe von Xilence. Ich habe das Netzteil im Rahmen einer Ausschreibung zum Testen erhalten, was sich jedoch nicht auf meine Beurteilung auswirken wird. Bekommen habe ich das Netzteil in der Leistungsklasse von 550W, was bei jedem Single-GPU Computer ausreichen sollte. Mein System ist mit einem Intel Core I7 6700K und einer Nvidia Geforce GTX 970 versehen. In der kompletten Testzeit habe ich das Netzteil im PC eingebaut nicht an die Leistungsgrenze bekommen, sondern nur künstlich.

    Das Netzteil war bei seiner Ankunft sehr gut verpackt und vor Beschädigungen geschützt. Das erste was ich beim Auspacken dachte war: Oh die Kabel sind ja gesleevt, die könnte man ja glatt auch ohne Mehraufwand in einem PC mit Sichtfenster nutzen. Da sind wir auch beim Vorteil Nummer eins, durch die Ummantelung der Kabel entsteht ein großer Mehrwert, welcher das komplette Netzteil wertig anfühlen lässt. Der markante rote Lüfter der alle Netzteile von Xilence schmückt, passt mit seinem Design ebenso in einen Gaming PC. Im Lieferumfang sind neben dem Netzteil auch Schrauben enthalten zu Befestigung, sowie Sicherheitshinweise und ein Hinweis zur Garantieverlängerung. Wenn man sein Produkt innerhalb von 60 Tagen nach Kauf registriert so bekommt man 12 Monate längere Garantie, was auf jeden Fall genutzt werden sollte.

    Die Verarbeitung an sich lies für keine auffallenden Mängel erkennen, es gibt keine scharfen Kanten und keinerlei Möglichkeiten spannungführende Bauteile zu berühren.

    In Sachen Sicherheit steht das Netzteil in keinem nach, es besitzt mit einem Überstromschutz (OCP), Unter-/Überspannungsschutz (OVP/UVP), Kurzschlussschutz (SCP), Überhitzschutz (OTP) und Überlastschutz nicht nur die absolut notwendigen sondern auch alle anderen Momentan verfügbaren Schutzeinrichtungen. Ein TÜV Siegel, sowie CE Kennzeichnung sind vorhanden.

    An Anschlüssen ist ein 24 Pin-ATX-Kabel 8-Pin-EPS-Kabel, zwei 8 (6+2)-Pin-Anschlüsse (für Grafikkarten) an einzelnen Strengen, des Weiteren sind an drei anderen Strengen jeweils zwei SATA- und ein 4-Pin-Anschluss. Insgesamt haben wir also sechs SATA-Anschlüsse und drei 4-Pin-Anschlüsse. Was eine ordentliche Ausstattung ist. Schade hingegen ist, dass das Netzteil Non-Modular ist, was das saubere Verlegen in einem Computer schwieriger macht, weil nicht genutzte Kabel irgendwo im PC untergebracht werden müssen. Wie eingangs erwähnt sind alle Kabel mit schwarzen Netzsleeve ummantelt, was wirklich ein enorm wertiges Gefühl verleiht. Die Einzellitzen selber sind allesamt ebenfalls schwarz.

    Kommen wir nun zu einem der spannendsten Punkte bei einem Netzteiltest, welcher der offensichtlichste und direkteste für den Anwender ist, dem Lüfter. Bei dem Lüfter war ich zunächst sehr skeptisch, weil ich Netzteile mit großem Lüfter normalerweise vorziehe und das Xilence Perfomance X nur einen 120 mm Lüfter besitzt. Meine Erwartungen an einen Lüfter sind, dass ich wenn ich ihn nicht sehe nichts auf seine Existenz schließen lässt, außer absolute Stille. Also habe ich direkt nach dem ersten Einschalten auf den Lüfter geachtet und ich konnte ihn nur sehen! Er war nicht hörbar erst bei offenem Gehäuse ca. 15 cm vor dem Netzteil. Das war eine Überraschung. Nach Recherche beim Hersteller soll dies an einem "Fluid Dynamic Bearing", also auf Deutsch durch ein"strömungsdynamisches Lager" gelingen. Im Thema Laufruhe kann ich schon jetzt sagen, dass das das System funktioniert. Im Punkt Langlebigkeit kann ich noch keine Prognose abgeben, daher muss man wohl erst dem Hersteller vertrauen. Beim Start fängt der Lüfter an mit 310 Umdrehungen pro Minute (laut Hersteller), angezeigt wurden mir 350 Umdrehungen pro Minute. Erst bei 50% Belastung steigt die Drehzahl des Lüfters an. Wenn man das Netzteil mit 60% beansprucht, steigt die Drehzahl merkbar an und der Lüfter jetzt leise zu hören. Bei 80% Belastung macht der Lüfter nun einen massiven Sprung und ist deutlich hörbar. Seine Drehzahl beträgt nun 1350 Umdrehungen pro Minute und der Lüfter ist deutlich hörbar (ist aber noch in Ordnung). Bei Volllast erreicht der Lüfter seine maximale Drehzahl von 1500 Umdrehungen pro Minute. Zusammenfassend kann man zu dem Lüfter des Performance X 550 Watt sagen, dass er einen guten Eindruck hinterlässt, weil er bei niedrigeren bis mittleren Lasten fast nicht hörbar ist, aber für die Leute, welche ein wirklich leises Gesamtauftreten wollen, werden hier unter hoher Last nicht glücklich.

    Ausgestattet ist das Performance X mit 80 Plus Gold Siegel. Der beste Wirkungsgrad wird bei 50% Belastung erreicht und beträgt ca. 92%.
    Weitere Wirkungsgerade sind bei:
    10% Belastung à ca. 85%
    20% Belastung à ca. 90%
    50% Belastung à ca. 92%
    100% Belastungà ca. 89%
    Auch bei dem Wirkungsgrad muss sich das Perfomance X nicht verstecken, auch wenn Hersteller wie be quiet! bei ihren Spitzenmodellen Wirkungsgrade von mindestens 91,6% und maximal 94% erreichen (Dark Power Pro 11).

    Über den kompletten Lastverlauf, konnte das Xilence Perfomance X 550 Watt erstaunliches für seine Preisklasse nachweisen. Die 12 Volt Spannungen fallen über den Lastverlauf nur um maximal 1,3% ab, was ein Spitzenergebnis ist und nachweist, dass bei dem Netzteil eine gute Elektronik verbaut ist. Bei den anderen Nebenspannungen kam es lediglich zu Schwankungen von 0,3% bis 0,4%, auch das ist ein Ergebnis was sich mit Spitzenklasse messen kann.

    Beim Preis-Leistungs-Verhältnis muss ich Eingangs erwähnen das die Muttergesellschaft von Xilence seit vier Jahren Listan ist, jene Firma die auch den Markenführer be quiet! unter seinen Fittichen hat. In wie fern hier die Entwicklungen miteinander kommunizieren, kann ich allerdings nicht bewerten. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es keinen Austausch gibt. Weil diese Firmen Managementtechnisch so nah beisammen sind kann man sich schon recht sicher sein keinen billig Schrott zukaufen. In dem Fall, dass mich jemand bittet in nächster Zeit einen Low Budget PC zu konfigurieren, würde ich auf das Xilence Perfomance X 550 Watt zurückgreifen, weil es für mich Preis mäßig in der unteren Mittelklasse angesiedelt ist, aber sich oberhalb der gehobenen Mittelklasse ansiedelt mit seiner Leistung. Heißt man bekommt für das gleiche Geld, mehr als bei den großen Marken. Ich sehe nach meinem Test Xilence für sowas wie einen Insider, da zahlt man nicht für den Namen, wie bei so vielen anderen Herstellern. Das einzige was wirklich schade ist, dass die Netzteile erst ab höheren Leistungen Non-Modular werden. Wer allerdings darauf oder auf andere Gadgets verzichten kann sondern nur ein funktionales solides Netzteil mit modernster Technik sucht, kann hier wenig bis gar nichts verkehrt machen. Auch eine Möglichkeit um den Geräuschen des Lüfters komplett zu entgehen ist, das Netzteil einfach mit einer höheren Kapazität zukaufen. Alles in allem ist das Xilence Perfomance 550 Watt ein Netzteil ein gelungenes Produkt."

  • Testbericht von Alexander

    Zum Artikel: 650 Watt Xilence Performance X Non-Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 30.08.2017


    "Vielen Dank für das zugesendete Testexemplar. Hier nun meine Bewertung.

    Verpackung
    Geliefert wurde das Netzteil in einwandfreiem Zustand. Das Paket wurde mit ausreichend viel Polstermaterial befüllt und war somit stoßsicher. Die Verpackung wies keine Schäden auf.
    Die Verpackung des Netzteils ist schlicht gehalten und lässt sich einfach öffnen. Auch hier wurde Füllmaterial genutzt. Auf der Vorderseite stehen die Zertifizierungen und die wichtigsten Produkteigenschaften.

    Das Netzteil, optischer Eindruck
    Das Netzteil macht einen soliden Eindruck und überzeugt durch ein gutes Gewicht, welches durch die großen Kondensatoren und Kühlkörper auf, was meines Wissens nach i. d. R. gut ist, sowie durch seine schlicht aber edel gehaltene Optik. Das Netzteil ist nicht modular, wie es bei vielen Konkurrenzprodukten inzwischen der Fall ist. Die Kabel sind ummantelt, ich vermute mit Nylon, was einen hochwertigen Eindruck macht und gleichzeitig zum Schutz dieser dient. Ein kleiner anzumerkender Punkt, die Kabel sind zwar ummantelt, dies beeinträchtigt jedoch nicht ihre Biegsamkeit. Nur die Steckkomponente für die Grafikkarte hätte gerne auch geknickt sein dürfen, oder ein Adapterstück beigelegt könnte vom Hersteller beigelegt werden.
    Etwas unschön ist die mangelnde Beschreibung der Kabel, eine Anleitung für diese fehlt, womit ein Laie wohl oder übel das Internet oder einen Bekannten bzw. Freund zurate ziehen müsste.

    Der Einbau
    Der Einbau ging relativ schnell und unkompliziert (< 30 Minuten), alles funktioniert einwandfrei. Es versorgt eine GTX 1070 MSI Gaming X und ein MiniATX mit einem Intel i5-4790k, sowie eine SSD Samsung Evo850, eine Toshiba HDD Festplatte und drei Lüfter vom Gehäuse. Die Grafikkarte bezieht dabei noch eine separate Versorgung über den PCIe-Connector. Hier wäre eine eindeutige Beschriftung auf den Kabeln für Laien wünschenswert gewesen, wenn auch nicht zwingend notwendig. Folgende Peripheriegeräte werden ebenfalls mit Strom versorgt:

    - Beleuchtete Tastatur (Logitech G610)
    - Beleuchtete Maus (Logitech G402)
    - Headset (Razer Kraken 7.1 v2)
    Besser gefallen hätte mir, wenn das Netzteil modular aufgebaut wäre. Somit ließe sich der Einbau und auch das Kabelmanagement im Gehäuse verbessern. Schade, dass der Hersteller erst ab höheren Wattzahlen darauf geachtet hat.

    Zweck des Netzteils
    Ganz klar, der Nutzen eines Netzteils ist primär die Versorgung der Komponenten mit Strom. Da mein Rechner (im besten Fall) 24/7 und steht im selben Zimmer, in dem geschlafen wird. Daher liegt ein persönliches Augenmerk speziell auf der Lautstärke des Netzteils. Näheres dazu später.

    Technische Details
    Das Netzteil ist für Intel ATX Mainboards geeignet und besitzt daher den typischen 20 + 4 Motherboard Connector und den 4 + 4 CPU Connector. Neben dem Motherboard Connector mit einer Länge von 600 mm und dem 4 + 4 CPU Connector mit einer Länge von ebenfalls 600 mm verfügt das Netzteil über ein SATA/SATA/HDD/FDD-Connector (Länge: 950 mm) und zwei SATA/SATA/HDD-Connector mit einer Länge von jeweils 800 mm. Letztlich ist auch ein PCIe Connector mit einer Länge von 500 mm vorhanden, welches einfach gesplittet ist in jeweils einen üblichen 6 + 2 PIN. Ein verlegen der Kabel hinter dem Mainboard ist problemlos mit diesen Längen möglich gewesen. Das Netzteil besitzt ein 80 Plus Zertifikat und ist somit von der nordamerikanischen Initiative, zur Förderung von Netzteilen mit gutem Wirkungsgrad (mind. 80%), unter die Lupe genommen worden. Die Bezeichnung „80 PLUS Gold“ ist eine gute Auszeichnung und wäre nur noch durch eine 80 PLUS Platinum oder 80 PLUS Titanium zu steigern, welche eine, wenn auch für den privaten Gebrauch nur geringe, Verbesserung des Wirkungsgrades zertifizieren würde.
    Ebenfalls zeichnet die exoPSU die Effizienz des XILENCVE PERFORMANCE X aus.
    Das Netzteil verfügt über eine DC-DC Technologie, welche den Abwärtswandler beschreibt. Diese Technologie dient der Umwandlung von höheren in kleinere Spannung. Außerdem muss nicht wie in einem klassischen Netzteil eine Kompensation stattfinden, um die +5V Spannung und die +12V Spannung beim stärker beanspruchten Ausgang auszugleichen, bei dem es im der Regel zu einem leichten Abfallen der Spannung kommen kann. Generell sind Probleme mit (unterschiedlicher) Spannung bei Netzteilen mit DC-DC-Technologie kein Problem mehr. Noch einmal kurz zusammengefasst, der Vorteil der DC-DC-Technologie liegt darin, dass man sich keine Gedanken mehr über die Belastung des Netzteils mehr machen muss und gleichzeitig eine höhere Effizient und Spannungsstabilität geboten bekommt.

    Lautstärke

    Im Vergleich zu meinem vorherigen Netzteil von COOLER MASTER, ist das XSILENCE nochmal ein kleines bisschen weniger zu hören, was schon eine Leistung ist. Wie bereits erwähnt, läuft der PC 24/7 und das Kriterium „Lautstärke“ hat einen großen persönlichen Wert. Hier punktet das Netzteil auf voller Linie, was das Netzteil jedoch nicht besitzt, ist ein „Semi Fanless Betrieb“, wodurch der Lüfter sich unter sehr niedriger Last gar nicht erst drehen und somit Geräusche erzeugen würde. Das ist hier jedoch auch nicht zwingend notwendig, da es sowieso schon kaum bis gar nicht zu hören ist.
    Unter voller Last wird das Netzteil ein wenig lauter, jedoch auch die restlichen Komponenten, also die GraKa und der Prozessor(lüfter). Dadurch lässt sich durch das menschliche Hörorgan keine eindeutige, vom Netzteil erzeugte, starke Erhöhung der Lautstärke bemerken. Vielleicht interessant für den ein oder anderen, das Netzteil gibt eine kontinuierliche Lautstärke ab, lediglich der Lüfter ist leicht hörbar.

    Haltbarkeit

    Zur Haltbarkeit habe ich nicht viel zu sagen, hierzu muss ein Langzeittest gemacht werden. Den Versand und den Einbau hat das Netzteil aber schon mal problemlos „ausgehalten“ 😉 und generell macht das Netzteil einen stabilen Eindruck, was Schäden durch Außeneinwirkung betrifft. Dem Paket wurde ein Zettel des Herstellers beigelegt, zur Registrierung des Netzteils. Bei Abschluss dieser Registrierung wird vom Hersteller ein weiteres Jahr Garantie gewährt.
    Einen „Hard-reset“, also das abziehen des Stromkabels im laufenden Betrieb, hat es mehrfach ohne Beeinträchtigungen überstanden.

    Vergleich zum vorherigen Netzteil

    Das XSILENCE PERFORMANCE X ist ein wenig Leiser und macht einen generell hochwertigeren Eindruck. Es verfügt über eine gute Effizienz, welche zertifiziert ist und bietet mit 650 Watt noch Luft nach oben für Erweiterungen an Hardware. Zu Konkurrenzprodukten, welche eine Garantie von nicht selten 5 Jahren bieten, kann die Zugabe von einem Jahr Garantieanspruch nicht überzeugen, auch wenn dies ein spezielles Gaming-Netzteil ist, welches in aller Wahrscheinlichkeit höheren Belastungen standhalten muss, als „normale“ Netzteile.

    Fatzit

    Das Netzteil tut was es soll und versorgt alle Komponenten mit Strom. Es ist der modernen Zeit gerecht und besitzt wie schon erwähnt diverse Zertifizierungen. Für den Preis von ca. 70 € kann man von einem fairen P/L-Verhältnis sprechen.

    Positiv
    + LLC und DC-DC Technologie / Schutzschaltung(en)
    + Zertifizierungen
    + sehr leise


    Negativ
    - nicht modular"

  • Testbericht von TimmyTurner

    Zum Artikel: 650 Watt Xilence Performance X Non-Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 28.08.2017


    "Ich in meinem Fall durfte als Auserwählter durch eine Aktion von Mindfactory das Produkt
    Xilence XP650, die 650 stehen by the way für 650W, ausgiebig testen und es dann bewerten. Ich hatte nun mehr als 1 Woche Zeit und konnte mir ein gutes Bild von dem Netzteil machen.

    Viel Spaß beim Lesen!

    Design und Verarbeitung
    Das Xilence XP650 kam in einer nicht zu übertriebenen, aber trotzdem in einer Verpackung die sehr schön anzusehen ist und hat nun bei mir einen Platz neben all den anderen schönen Verpackungen erhalten. Das Netzteil ist in einem eher matten schwarz mit roten Akzenten gehalten und macht sich selbst bei meinem Setup - einen mit blauen Akzenten, echt schön anzusehen.

    Die Lüfter und die Kappen der PCIe-Anschlüsse sind in einem satten rot gefärbt und auf dem Lüfter sieht man noch das Xilence typische +-Symbol der Marke. 120mm sind es nicht, da hat Xilence bedingt und auf den Konsum ankommenden, sehr leisen 135mm-Lüfter zugegriffen, aber dazu später mehr.

    Die Kabel sind in einem Kunststoff ummantelt und dick, aber die Flexibilität der Kabel geht
    dadurch nicht verloren. Selbst in einem mATX-Tower, wie in meinem Fall, lässt sich trotz der gesleevten Kabel sehr vieles durch Cable-Management verstecken und man bekommt keine Angst, dass irgendwelche Kabel durch einen Bruch, einen sogenannten Kabelbruch kaputtgehen.

    Der Lack des Netzteils macht einen sehr guten Eindruck, wobei dieser Eindruck auch bei
    genauerem Betrachten nicht verloren geht. Die Kanten sind schön abgerundet und scharfe
    Kanten sind nicht zu fühlen oder zu sehen.

    Technik
    Im Strandby-Modus wird weniger als 0,25W benötigt. Das Netzteil wird bei 230V und 6.3A
    betrieben, wobei die Watt-Leistung, wie schon am Namen erkennbar, bei 650W liegt.
    Genaueres zur Technik kann ich leider nicht sagen. Als Ottonormalverbraucher jedoch, kann ich sagen, das Xilence da mein vollstes Vertrauen besitzt. Bei einem Netzteil dieser Klasse war ich echt schon überrascht über diese Ziffern.

    Lautstärke & Ausstattung
    Zum Testsystem:
    i5 6600k
    GTX 1060
    16GB DDR4-2400
    120GB SSD II 1TB HDD

    Im Normalbetrieb, wobei Normal für mich Musik hören und Surfen bedeutet, war ich von der Lautstärke überrascht, weil es sehr wenig, so gut wie kaum wahrnehmbar ist. Im Gaming-Modus jedoch ist der Lüfter wahrnehmbarer als alle anderen 7 Lüfter im Case (4 am Tower direkt,1 CPU-Lüfter und 2 GPU-Lüfter), aber es hält sich alles in Grenzen und das Netzteil zeigt seine Stärken in anderen Bereichen.

    Es gibt einen 24-pin ATX-Stecker in einer Länge von 600mm, einen CPU-Anschluss in einem 4+4-Format in einer Länge von 600mm, wie bei dem ATX-Stecker. Ein PCIe-Anschluss-Kabel und zwei PCIe-Anschlüsse, wobei beide Anschlüsse am selben Kabel in einer Länge von 500mm daherkommen und beide PCIe-Anschlüsse besitzen einen 6+2Pin-Stecker. Das heißt insgesamt hat man hier einen 16pin-PCIe-Stecker, womit man für die kommenden Jahre genügend Spaß haben kann.

    Was nicht fehlen darf sind natürlich die SATA und die HDD, sowie die FDD-Anschlüsse, wobei es hier auch 3 Kabel gibt, die so aufgebaut sind:

    1.SATA 500mm-SATA 150mm-SATA 150mm-HDD 150mm-FDD Anschluss
    insgesamt 950mm
    2.
    & SATA 500mm-SATA 150mm-SATA 150mm-HDD
    3.
    insgesamt 800mm.

    Die Kabellängen sind völlig ausreichen. Für einen High-Tower oder einen sehr großen Midi-Tower nicht zu kurz, aber auch für einen Mini-Tower oder einen Cube gut zu handeln, um einen schönen Anblick und einen guten Airflow zu haben.

    Zudem gehören zur Ausstattung auch noch viele Schutzschaltungen, die wie folgt lauten:
    OVP , UVP , OCP , OTP , SCP und OPP.

    Zu den Definitionen der Schutzschaltungen kann man sich im Netz schlau machen.

    Messwerte
    Für Übertakter ist das Netzteil definitiv nicht geeignet, wobei es, wie bei mir, in einem
    bestimmten Rahmen klappt, jedoch sollte man die Höchstgrenze nicht überschreiten. Xilence setzt bei dem Netzteil auf eine ecoPSU-Effizienz von 91 Prozent bei einem 230V 80+ Gold Zertifikat. Bei leistungsintensiveren-Spielen wie zum Beispiel GTA V oder Mass Effect, besteht eine stabile Spannung, sodass man sich keine Sorgen um Kurzschlüsse und Abstürze machen muss, was bestimmt eine Sorge des ein oder anderen Gamers sein dürfte.

    Montage
    Nun, was gibt es großartiges zur Montage zu sagen, außer dass es leichter ist, als in der Kindheit Lego mit Hilfe vom Papa zu bauen.

    Für das Montieren braucht man folgende Schritte:
    1.Alten Netzteil ausbauen.
    2.Neues Netzteil in die Position
    3.Hinten die Schrauben rein & gucken, dass alles fest ist.
    4.Kabel an die richtigen Stecker rein

    Wer noch will kann, wie ich, Cable-Management durchführen um im Tower für eine bessere
    Airflow zu sorgen. Nicht vergessen den Schalter am Netzteil auf von O auf I umzustellen! :-)

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Nun die Ziffern und die Verarbeitung sprechen für sich. Bevor ich den Preis gecheckt habe, wurde das Netzteil von mir auf 120¤ geschätzt und selbst bei der Annahme des Produktes fand ich es für den Preis absolut fair was man erhielt. Beim Checken des Preises kam dann die Verwunderung, da das Netzteil für ca. 75¤ über den Tisch geht. Solch ein P/L-Verhältnis hatte ich zuletzt bei einem Midi-Tower aus 2012, was nur für noch mehr Erstaunen bei mir, dem Konsumenten gesorgt hat. Das P/L-Verhältnis gehört somit zu der Topklasse in Sachen Netzteile und ist eine absolute Weiterempfehlung.

    Haltbarkeit & Vergleich
    Zum ersten Punkt Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da ich das Produkt seit ca. 1 Woche habe. Ich kann aber sagen, dass es einen sehr wertigen und haltbaren, sowie qualitativ hochwertigen Eindruck macht, sodass ich mir erstmal in nächster Zeit keine Gedanken über ein neues Netzteil machen muss. Leiser als der Vorgänger Corsair CX430 ist es allemal und es macht auch durch die Verarbeitung, den Lack und der Kabel einen hochwertigeren Eindruck.

    Fazit
    Xilence hat mich mit dem XP650 echt überrascht. Der Hersteller der meistens für gute Low-
    Budget Produkte bekannt war, hat ein sehr gutes Mid-Budget Netzteil auf die Beine gestellt, was auch bestimmt mit dem ein oder anderen High-Budget Netzteil konkurrieren kann. Die einzigen Schwachstellen für mich sind, auch wenn man das von einem 75¤ Netzteil nicht erwarten kann, ein Cable Management-Modul. Des Weiteren kommen noch die lauten Lüfter dazu, die man beim sehr intensiven Spielen doch deutlich hört, aber diese beiden Kritikpunkte werden schließlich mit dem 80+ Gold -Zertifikat, der guten Verarbeitung, dem edlen Design sowie den schönen glatten Kanten weggemacht.

    Hinzu kommt noch die extra Garantie-Verlängerung von 12 Monaten die Xilence für jedes im Internet registrierte Netzteil mit dem dazugehörigen Code verschenkt, was natürlich nicht selbstverständlich ist und vor allem, wie schon erwähnt und oft gesagt, in dem Preissegment keine Selbstverständlichkeit ist. Ob Xilence jedoch damit den Erfolg erreicht im Verkaufssinne ist schließlich nicht Ihnen überlassen, sondern dem Endkonsumenten. Die erforderlichen Bedingungen wurden jedoch mit Bravur erfüllt. Ich super zufrieden mit dem Netzteil und es kriegt eine absolute Weiterempfehlung, sowie ein Dankeschön an das Haus Mindfactory und Xilence für diese Chance."

  • Testbericht von Philipp

    Zum Artikel: 650 Watt Xilence Performance X Non-Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 22.08.2017


    "Produkttest Xilence Performance X 650 Watt
    Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory und Xilence bedanken die im Zuge der TestersKeepers-Aktion das Netzteil Xilence Performance X 650 Watt für den Test zur Verfügung
    gestellt haben. Zu dem Zeitpunkt des Tests kostet das Netzteil bei Mindfactory ca. 72 ¤.
    1. Design:
    Das Gehäuse von dem Netzteil Xilence Performance X 650 Watt ist aus Stahl in der Farbe
    schwarz. Der Lüfter ist rot und wird von einem Gitter geschützt. Dabei findet sich in der
    Mitte des Gitters das Logo von Xilence. Zudem sind alle Kabel komplett in schwarz
    gehalten, nur die PCI-Express Stecker sind rot. Das lässt einen wertigen Gesamteindruck
    zu.
    2. Verarbeitung:
    An der Verarbeitung des Netzteils habe ich nichts auszusetzen. Für den Preis bin ich sogar
    ein wenig überrascht! Es gibt keine scharfen Kanten, alles ist wertig verarbeitet. Die Kabel
    sind alle einheitlich schwarz, was den wertigen Eindruck noch verstärkt.
    3. Verpackung und Lieferumfang:
    In dem Karton war das Netzteil sehr gut verpackt, es konnte sich nicht bewegen. Auf der
    Vorderseite sind die einzelnen erreichten Zertifizierungen beschrieben und auf der
    Rückseite befindet sich eine Legende zu den Kabeln mit abgegebenen Längen und den
    jeweiligen Steckertypen. Zudem werden Angaben zu den Spannungen gemacht.
    Weiterhin befinden sich im Karton das Netzkabel für 230V, 4 Schrauben zur Befestigung
    des Netzteils, eine Karte für die Garantieverlängerung von 24 auf 36 Monate, Warnungen
    und Sicherheitshinweise und natürlich das Xilence Performance X 650 Watt Netzteil.
    4. Technik:
    Das Netzteil kann nur bei 230 Volt betrieben werden und spart dadurch zusätzliche
    Bauteile, dass es auch bei 115 Volt funktionieren würde. Zudem werden durch nur die eine
    12 Volt Schiene durch DC-DC-Wandler die 3,3 und 5 Volt Nebenspannungen generiert. Dies
    ist normalerweise nur in preislich sowie leistungstechnisch höheren Netzteilen eingebaut.
    5. Lautstärke & Ausstattung:
    Zum System, wo ich das Netzteil eingebaut habe: (NT vorher: be quiet! B5 650W)
    i5 3570K @ 4,2 GHz | 16 GB DDR3 1600 MHz | SSDs: 128 GB, 512 GB | HDDs: 1TB, 2TB,
    4TB | 7970 GHz Edition
    Das einzige, was ich variiert habe, ist die Power Control der Grafikkarte, von -20 über 0 bis
    +20%. Der höchste Verbrauch lag bei +20% an, das gesamte System verbrauchte dabei 320
    Watt. Getestet wurde dies in Sniper Elite 3, um eine realistische Auslastung darzustellen.
    Da ich das System bis maximal 320 Watt auslasten kann, wenn ich alles ausreize,
    übertönen die anderen Bauteile das Netzteil. Bei Youtube (100 Watt Verbrauch) und im
    Leerlauf (75 Watt Verbrauch) hört man nichts vom Netzteil, so wie es sein soll. Das hatmich allerdings auch überrascht, dass das Netzteil so leise agiert. Ich höre sehr gut und
    genau hin und möchte, dass mein Rechner möglichst leise ist im Desktop-, Office- und
    Surfbetrieb.
    Zur Gewährleistung des sicheren Betriebs und zum Schutz der verbauten Hardware sind
    neben einer potenten Kühlung alle verfügbaren Schutzschaltkreise im Xilence
    Performance X 650 Watt integriert: OVP (Überspannungsschutz), UVP
    (Unterspannungsschutz), OCP (Überstromschutz), OTP (Übertemperaturschutz), SCP
    (Kurzschlussschutz) und OPP (Überlastungsschutz).
    6. Messwerte:
    Das Zertifikat, was dieses Netzteil erreicht, ist das 80 PLUS Gold Zertifikat, das besagt, dass
    bei 20/50/100% Last der Mindestwirkungsgrad erreicht wird von 90/92/89%. Da das
    Netzteil meist in dem Bereich unter 60% betrieben wird, passt es genau zu meinem
    System. 75/100/320 Watt entsprechen ca. 11/15/49% von 650 Watt.
    Die Spannungsstabilität selbst kann ich nicht genau messen, allerdings bleibt meine CPU
    trotz Übertaktung stabil und auch beim Spielen trat kein Fehler auf, was für stabile
    Spannungen steht. Wenn man natürlich extrem übertaktet, sollte man nicht unbedingt
    dieses Netzteil wählen. Aber für einen Rechner, der schon etwas älter ist und nicht am
    äußersten Limit getrieben wird, reicht das Netzteil locker aus, wie in meinem Fall.
    7. Montage:
    Der Einbau des Netzteils ist denkbar einfach. Der Ausbau des vorherigen Netzteils war
    durch viel mehr Kabel ziemlich umständlich. Das Netzteil wird in die vorgesehene
    Halterung im Gehäuse eingesetzt und mit den vier mitgelieferten Schrauben am Gehäuse
    fixiert. Alle am Netzteil vorhandenen Kabel wurden an die jeweiligen Stromverbraucher
    angeschlossen. Dann nur noch den Strom anschließen, den Schalter umlegen und das
    System läuft.
    8. Preis-/ Leistungsverhältnis:
    Da mein altes Netzteil Probleme mit dessen Lüfter machte, hatte ich mich in der
    Vergangenheit schon nach einem neuen Netzteil Ausschau gehalten und hatte eine
    Preisvorstellung von 100¤. Das wäre allerdings als modulare Variante gewesen. Dann gehe
    ich von 85¤ aus und dafür, dass es nur 72¤ kostet, ist dieses Netzteil gut. Meine
    Bedürfnisse erfüllt es voll und da ich alle Kabel verwendet habe, kommt es der Ordnung
    eines modularen Netzteils gleich! Man hat wie vorher schon erwähnt, nur eine 12 VoltSchiene, aber für die Mittelklasse sollte dies ausreichend sein, wenn man nicht an Grenzen
    gehen möchte oder mehrere Grafikkarten verbauen möchte. Zudem gibt es noch die
    Garantieverlängerung, die ich sogar noch vor dem Einbau in Anspruch genommen habe.
    Diese liegt nun bei 3 Jahren, was für ein Mittelklasse Modell in Ordnung ist, zumal mehr
    Garantie automatisch in höherem Anschaffungspreis mündet.9. Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich:
    Zur Haltbarkeit kann man nach so kurzer Zeit natürlich noch nichts sagen.
    Aber einen Vergleich eines etwas in die Jahre gekommenen High-End Netzteils kann ich
    beisteuern. Vorher war in meinem Rechner ein be quiet! B5 650 Watt verbaut. Soweit ich
    mich erinnern kann, war dieses Netzteil aus dem Jahr 2007. Dieses hatte vier 12V Schienen
    und viel mehr Kabel für Sata und auch mehr Molex-Stecker, zudem waren direkt
    Anschlüsse für Lüfter (3-Pin oder Molex, wahlweise), die auf 5V liefen. Das Netzteil war
    ebenso wie das hier getestete nicht modular aufgebaut. Der Lüfter des alten Netzteils hat
    wohl einen Lagerschaden, jedenfalls war er deutlich wahrnehmbar und das lauteste am
    System. Das Xilence Netzteil hingegen habe ich bis jetzt noch gar nicht hören können,
    zumal mein Rechner sich maximal 320 Watt aus der Steckdose nimmt. Dafür, dass das be
    quiet! Damals ein High End Netzteil war, vermisse ich an dieser Stelle nur mehrere 12 Volt
    Schienen. Im Alltag macht dies aber keinen Unterschied, das Netzteil werkelt jetzt schon
    in meinem Rechner und er fühlt sich genauso an wie vorher und hat sogar weniger Kabel
    innen. Knapp geworden ist es bei mir nur mit den Sata-Steckern, da ich insgesamt 6
    Verbraucher habe (2 SSDs, 3 HDDs, 1 DVD-Laufwerk), was genau aufging. Zudem habe ich
    mir nach einer Anleitung aus dem Internet wieder meine Gehäuselüfter auf 5V/7V laufen,
    sodass diese fast unhörbar sind. Direkt am Xilence wären 12V Ausgang gewesen und
    dementsprechend laut (es ist ja auch ein normaler Molex-Stecker, also soweit alles in
    Ordnung).
    10. Fazit:
    Wer nicht immer nur auf die Premium-Marken schaut, sondern auch über den Tellerrand
    und der Geldbeutel vielleicht nicht so viel hergibt immer nur das Beste vom Besten zu
    kaufen, der sollte sich die Marke Xilence ansehen. Be quiet gehört zu demselben
    Mutterkonzern Listan wie Xilence, somit deckt Xilence vermutlich den Markt unterhalb
    von be quiet! Ab. Das bedeutet aber keineswegs, dass man hier ein minderwertiges
    Produkt erhält. Für höhere Auslastungen mag das Netzteil vielleicht nicht mehr das leiseste
    sein, nur läuft dann meist die Hardware am Anschlag und übertönt das Netzteil deutlich in
    dem Preissegment wo wir uns befinden (Mittelklasse Gaming-PCs z.B.). Im Alltagsbetrieb
    und beim Spielen ist es nicht hörbar, zumindest bei 320 Watt. Da ich sehr gut höre und
    was Lautstärke angeht, sehr empfindlich bin, finde ich, dass das Netzteil sogar in einem
    System wie meinem als leises Bauteil verbaut werden kann. Deshalb wird Netzteil in
    meinem Rechner verbaut bleiben, da meine Erwartungen voll erfüllt werden."

  • Testbericht von Holmix

    Zum Artikel: 750 Watt Xilence Performance X Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 31.08.2017


    "Da ich mir vor Kurzem einen neuen Computer mit guten Komponenten zusammengebaut habe, um auch neue Highend-Spiele bei höchsten Grafikeinstellungen ruckelfrei spielen zu können, stellte sich mir die Qual der Wahl auf der Suche nach einem passenden Netzteil. Bei teuren Komponenten, wie einem i5-7600k Prozessor, einer gtx 1060  6gb Grafikkarte und 16gb DDR4 Arbeitsspeicher, war mir natürlich besonders wichtig, dass das Gerät jederzeit und ohne Probleme (wie z.B. übermäßige Hitzeentwicklung) genug Strom für die entsprechenden Teile liefern kann, gleichzeitig aber auch meinen preislichen Rahmen nicht völlig sprengt. Von 35€-Billigprodukten (mit denen ich schon meine negativen Erfahrungen machen musste) bis hin zu völlig überteuerten Modemarken-Netzteilen bis zu mehreren hundert Euro hat der freie Markt ja alles zu bieten. Schließlich bekam ich die Gelegenheit das neue 750 Watt Xilence Performance X Netzteil in meinem Computer zu verbauen und zu testen.
    Geliefert bekam ich den Stromversorger in einem kompakten, ansprechend gestalteten Karton. Weder das Netzteil noch die Kabel waren umständlich verpackt, sodass kein unnötiger Müll anfiel, was schonend für die Umwelt und die eigenen Nerven ist.
    Das Netzteil fügt sich mit seiner schwarzen Umrahmung und seinem roten Kühler gut in meinen sonst ebenfalls schwarzroten Computer ein, da aber das Netzteil durch das Fenster in meinem Gehäuse sowieso nicht besonders gut sichtbar ist (wie wahrscheinlich bei den meisten Gehäusen), wären andere Kühlerfarben auch nicht störend gewesen. Auf jeden Fall lässt sich sagen, dass sich das Design gerade im Gaming-Sektor gegenüber der teuren Konkurrenz keinesfalls verstecken muss.
    Der Einbau erwies sich als denkbar einfach. Ich konnte den 8,7 cm x 15 cm x 16 cm großen Kasten einfach in die für das Netzteil vorgesehene Stelle im ATX-Gehäuse schieben und mit den standartmäßigen vier Schrauben, die mitgeliefert wurden, fixieren. Der Stromanschluss ist dabei wie gewohnt problemlos erreichbar.
    Geliefert wurde das Gerät mit acht separaten Kabeln (die ich bei weitem nicht alle benötige und damit viel Luft für Upgrades in der Zukunft bleibt), die alle dick isoliert und umschichtet sind, sodass sich das Kabelende auch bei einigem Zug nicht lösen kann und auch nicht der nackte Kupferdraht im inneren des Kabels zum Vorschein tritt, wie man es von alten oder billigen Geräten kennt.
    Abgesehen von der Stromversorgung für das Mainboard, welche sowieso in jedem Fall benötigt wird, können alle anderen Kabel seperat in das Netzteil eingesteckt werden. So können unbenötigte Kabel weggelassen werden, was einem Kabelsalat im Inneren des Computers entgegenwirkt.
    Auch sonst erschien mir die Verarbeitung des Netzteils ordentlich  natürlich habe ich es nicht aufgeschraubt und siziert  mir fielen aber bei oberflächlicher Betrachtung keine ungewöhnlichen Patzer, außergewöhnlich große Spalte oder schlecht verlötete Bauteile auf, auch hat nichts im Inneren lose geklungen oder sich bei den Erschütterungen während des Einbaus gelöst.
    Zusätzlich wirbt das Netzteil mit einigen Schutzmechanismen: ein Kurzschlussschutz, Schutz vor Stromspitzen, Überhitzungsschutz, Überlastschutz und ein Überspannungsschutz. Selbst überprüft habe ich diese Angaben zwar nicht, da ich kein Fachmann bin, aber dennoch ist es gut zu wissen, dass die restlichen Bauteile im Inneren meines Computers bei allen möglichen verschiedenen technischen Defekten sicher sind.
    Außerdem habe ich mir während des normalen Betriebes die Spannung per Software auslesen lassen, die das Netzteil dem Mainboard zur Verfügung stellt. Mit 5,040 V, 3,360 V und 12,288 V liefert das Netzteil sehr gute Werte, die sich zudem, auch nach mehreren Minuten, nicht verändert haben. Schwankungsfreie Spannungen sind beste Vorausetzungen für die Funktionalität der restlichen Bauteile innerhalb des Computers.
    Nun zum wahrscheinlich entscheidensten Kriterium beim Kauf eines Netzteils, der Geräusch- bzw. Wärmeentwicklung:
    Im Leerlauf oder beim normalen Surfen im Internet oder auf YouTube bzw. beim Filme schauen ist das Netzteil sehr leise und der dunkelrote Lüfter rauscht gemütlich vor sich hin, sodass mein Computer trotz der Kombination aus zwei Gehäusekühlern, einem Prozessorkühler und eben dem Netzteilkühler kaum hörbar ist. Der geringe Geräuschpegel ist kein bisschen störend und spätestens wenn man sich ein Headset aufsetzt oder Musik nebenher laufen lässt, hört man sowieso nichts mehr. Selbst bei einer Auslastung von 50 %, was das normale surfen im Internet schon bei Weitem übersteigt, hat das Netzteil eine Lautstärke von 18 db. Das liegt knapp unter 20 db, was mit dem Ticken einer Armbanduhr verglichen werden kann.
    Aber zu meiner Überraschung macht sich auch nach einigen Stunden Assassins Creed Syndicate oder Rise of the Tomb Raider bei höchsten Grafikeinstellungen, das Netzteil kaum bemerkbar und tut ruhig seinen Dienst. Das kann es auch, denn wenn man es mit der Hand anfasst, ist es kaum wärmer als Zimmertemperatur (zumindest von außen). Wenn man das schwarzen Kästchen dann richtig an seine Grenzen bringt, also bei einer Auslastung von 100 % , misst man eine Lautstärke von 28 db, was immernoch unter den 30 db liegt, welche man mit Geflüster vergleicht.
    Ein einziges Manko, das mir auffiel, ist, dass ich gelesen habe, dass sich bei anderen Netzteilen bei minimalgebrauch der Lüfter überhaupt nicht dreht, was natürlich am leisesten ist. Beim getesteten Netzteil hingegen dreht sich der Lüfter ab dem Systemstart und auch sonst steht er nie ganz still. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass man auf diese Weise sicherer vor Überhitzungen ist.
    Die Stromversorgung wird vom Xilence Performance X gut reguliert, denn im Verbrauch konnte ich einen großen Unterschied feststellen zwischen rasanten Wettrennen in anspruchsvollen 3D-Spielen und dem enstpannten Schreiben eines Worddokumentes, bei dem gerade mal 0,22 A, also 50 W und somit nur ein Bruchteil beansprucht werden, was bedeutet, dass der Eigenverbrauch quasi kaum merklich sein dürfte.
    Bei einem Benchmarktest haben sich alle meine Bauteile mindestens wie erwartet Verhalten  eine mangelnde Stromversorgung kann hier also nicht vorliegen.
    Wer also ein solides Netzteil haben möchte, das den Anforderungen von modernem, aufwendigem Gaming gewachsen sein soll, dabei aber nicht das Gefühl haben möchte, dass unter dem Schreibtisch ein Helikopter startet, dem kann ich das leise Xilence Performance X Netzteil mit 750 Watt empfehlen. Das einfach Kabel-Management, welches Platz im Computer spart, der leise Kühler, der auch nach einigen Stunden Gaming ruhig bleibt und der sparende Stromverbrauch bei geringer Auslastung haben mich überzeugt. Auch wenn der Preis natürlich über dem von billig-Konkurrenzprodukten liegt, so wird der Aufpreis durch die vielen qualitativen Vorteile gerechtfertigt, die es mit einem "Nobelnetzteil" vergleichbar machen und den Preis in ein sehr akzeptables Licht rücken."

  • Testbericht von Lasse

    Zum Artikel: 750 Watt Xilence Performance X Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 27.08.2017


    "Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich mich ausgiebig mit dem Netzteil Xilence Performance X 750W befassen dürfen. Beruflich bin ich auf die Zuverlässigkeit und Leistung meiner Hardware angewiesen und lege darüber hinaus auch großen Wert auf geringe Lautstärke und Ästhetik.

    Lieferumfang
    Das Netzteil mit der vollständigen Modellbezeichnung XP750MR9 kam zügig bei mir an, wie von Mindfactory gewohnt. Das Netzteil war stabil verpackt (Karton, Luftpolsterfolie, Füllmaterial) worden und hat die Lieferung daher völlig unbeschadet überstanden. Ein Blick auf den Karton (in Schwarz/Weiß gehalten, mit skizzenhafter Abbildung des Netzteils) hat mir bereits über die wichtigsten Daten Auskunft gegeben: Die Ausgangsleistung wird mit 750 Watt angegeben, es ist 80 PLUS Gold zertifiziert und mit LLC DC/DC Technik ausgestattet. Der Rückseite habe ich tabellarisch die weiteren technischen Details und Angaben zu den Kabellängen entnehmen können. Ein Hauptstromkabel und die Montageschrauben sind natürlich im Lieferumfang enthalten gewesen, ebenso war ein Sicherheitshinweis beiliegend und die Auskunft darüber, die zweijährige Garantie um ein weiteres Jahr verlängern zu können, falls ich mich bei Xilence registriere. Eine gesonderte Bedienungsanleitung mit allen technischen Daten in handlicher Form hat es nicht gegeben. Diese wäre aber wünschenswert gewesen, da ich nicht prinzipiell alle Verpackungen meiner Geräte aufbewahren möchte.

    Design und Verarbeitung
    Schon auf den ersten Blick macht das Netzteil eine gute Figur: Es wirkt hochwertig verarbeitet und weist weder Spalten noch scharfe Kanten auf, es ist stabil verschraubt ohne dass irgendetwas zu klappern oder zu wackeln beginnt. Das Metallgehäuse ist schwarz pulverbeschichtet und ihm ist seitlich der Xilence-Schriftzug eingeprägt. Der Lüfter durchmisst 135 mm und ist, wie es für Xilence typisch ist, in Rot gehalten. Abgedeckt ist der Lüfter mit einem aufgeschraubten Gitter, hierbei sind die Schrauben versenkt, wodurch keine Unebenheiten auf der Oberfläche entstanden sind. Insgesamt wirkt das Netzteil elegant und dezent zugleich, vor allem wegen der von jeglichen Aufklebern befreiten Oberseite. Auch der Blick auf die Details lohnt sich, denn hier kommen besonders schön die allesamt schwarz und blickdicht gesleevten Kabel daher. Die Stecker an den PCIe-Kabeln sind rot abgesetzt, die übrigen Stecker sind schwarz. Die großzügig bemessenen Kabellängen bieten auch in großen Gehäusen genug Spielraum bei Einbau.

    Ausstattung
    Am Netzteil sind der 20+4 ATX- und 4+4 EPS 12V (CPU)-Strang fest verlötet, dazu kommen modular noch zwei PCIe- (50 cm) und vier SATA-Kabel (50 cm + 15 cm + 15 cm, einmalig zusätzlich + 15 cm). Hierdurch bietet sich die Möglichkeit, insgesamt acht SATA-Geräte, vier 4-Pin(IDE)-Geräte und ein FDD-Gerät zu betreiben. Weiterhin können bis zu vier PCIe 6+2-Pin-Geräte betrieben werden. Die modulare Bauweise vermeidet Kabelsalat im Gehäuse und ist daher günstig für den Luftstrom sowie für die Ästhetik. Die Sicherheitsausstattung habe ich nicht getestet. Der Hersteller gibt sie mit Über- und Unterspannungsschutz, Überstrom-, Übertemperatur-, Überlastungs- und Kurzschlussschutz an, also mit der voller Basissicherheit.

    Einbau
    Mit 9 cm x 15 cm x 16 cm (Höhe, Breite, Tiefe) ist das Netzteil etwas länger als mein altes (Corsair CX550M) gewesen. Es hat sich problemlos mittels der vier mitgelieferten Schrauben montieren lassen und durch die farbliche Markierung der Kabelstecker ist das Anschließen noch einfacher gelungen. Das Typenschild mit allen wichtigen technischen Informationen des Netzteils ist an der Seite angebracht, sodass es nach dem Einbau vollkommen verdeck gewesen ist. Insgesamt waren also nur freie Oberflächen sichtbar gewesen, was meinem ästhetischen Anspruch entsprochen hat. Vibrationen am Gehäuse habe ich bei Inbetriebnahme nicht feststellen können.

    Messwerte
    Die Ausgangsspannungen am ATX-Stecker sind stabil innerhalb der Toleranzen von 5% (ATX-Standard) gelaufen: Am 12V-Ausgang habe ich 12.16 V gemessen, am 5V-Ausgang 5.02 V, am 3.3V-Ausgang 3.32 V, am -12V-Ausgang 11,98 V. Die 80 PLUS Gold Zertifizierung versichert, dass das Netzteil einen Wirkungsgrad von mindestens 90 % bei einer Auslastung von 50% hat.

    Lautstärke
    Testsystem AMD Ryzen 7 1700X / 32 GB DDR4 RAM / 256 GB SSD / 2 TB HDD / AMD FirePro W7000
    Unbelastet ist der Lüfter nach einem kurzen Klicken bei Inbetriebnahme völlig lautlos gelaufen und auch bei Belastung ist das Netzteil trotz aktiver Kühlung flüsterleise gewesen. Der Xilence hat hier seinem Namen alle Ehre erwiesen. Der Hersteller gibt eine Lautstärkeentwicklung von maximal 17 dB bei einer Auslastung bis 40% an, bei voller Auslastung steige der Pegel dann auf 27 dB. Die effektive Lautstärke im Normalbetrieb zu objektivieren, gelingt zumindest ohne aufwändige Messverfahren nicht. Ich betreibe professionelles Grafikdesign und kann dazu nur sagen, dass ich subjektiv selbst bei mehrstündigem Rendering keine Geräusche vom Netzteil wahrgenommen habe, die über die Geräusche der Grafikkarte, die des CPU-Kühlers oder die der Gehäuselüftung hinausgegangen sind.

    Nachteile
    Für mich nicht nachvollziehbar ist gewesen, dass die Beschriftungen für die modularen Stecker sowie der Aufkleber mit dem goldenen Xilence-Schriftzug nach Einbau ins Gehäuse verkehrt herum zeigen. Das habe ich unschön gefunden und meinem Empfinden nach hat es nicht, wenn auch nur diskret, mit dem schnittigen Design übereingestimmt. Weiterhin habe ich eine kompakte Bedienungsanleitung mit allen technischen Daten vermisst, diese gab es nicht. Die Angaben sind zwar alle außen auf dem Karton zu finden gewesen, was ich aber unpraktisch finde, falls man nicht alle Kartons lagern möchte. Das Xilence-Logo in der Mitte des aufgeschraubten Kühlergitters ist, wenn auch wirklich nur minimal, schief angebracht, wie auf den Fotos zu erkennen ist. Mir persönlich war dieser winzige Makel aber nicht sonderlich wichtig gewesen, da der Lüfter sowieso nach unten hin zeigend eingebaut werden muss.

    Preis-Leistungs-Empfinden und Haltbarkeit
    Ein 750W-Netzteil kann man auch günstiger erwerben, man wird dann aber auch Abstriche bei der Qualität hinnehmen müssen. Daher habe ich das Preis-Leistungsverhältnis für die hier gebotene hochwertige Verarbeitung des getesteten Netzteils als sehr gut empfunden und bewerte den Preis als vollkommen angemessen. Die Haltbarkeit kann ich natürlich nur abschätzen, aber entsprechend der von mir bereits gelobten hochwertigen Verarbeitung erwarte ich auch hier keine Enttäuschungen.

    Fazit
    Für mich zählen Zuverlässigkeit, eine geringe Lautstärke und nicht zuletzt die Ästhetik meiner Hardware. Diese Kriterien werden vom Xilence Performance X 750 W in vollem Umfang erfüllt, sodass ich das Netzteil gern weiter betreibe und mit gutem Gewissen auch nur empfehlen kann. Seine Leistung erlaubt auch den effizienten Gebrauch von mehreren Grafikkarten. Positiv hervornehmen möchte ich zuletzt noch die mögliche Garantiverlängerung um ein Jahr durch Registrierung bei Xilence."

  • Testbericht von lennard

    Zum Artikel: 850 Watt Xilence Performance X Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 28.08.2017


    "Zunächst möchte ich mich bei Mindfactory und Xilence dafür bedanken, mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion ein neues Netzteil Xilence X Performance 850 zur Verfügung gestellt zu haben.

    Dies wird meine Bewertung jedoch in keinster Weise beeinflussen, sondern ich werde mich umso mehr um größtmögliche Objektivität bemühen.

    Das Netzteil wurde innerhalb von 2 Werktagen an die hinterlegte Adresse geliefert. Die Verpackung von Mindfactory war sehr gut.
    Bilder des Unboxings könnt Ihr im Forum finden.

    Verpackung

    Das Design der Verpackung ist sehr ansprechend gestaltet und harmoniert mit dem Design des Netzteils. Die Verpackung ziert ein im Skizzenstil dargestelltes Abbild der im Inneren verborgenen Hardware. Auf der Vorderseite lassen sich alle wichtigen, technischen Daten, wie die Watt-Zahl von 850W, das Gold-Zertifikat, als auch die Effizienz ablesen. Auf der Rückseite befindet sich eine Tabelle mit detaillierteren, technischen Angaben sowie eine Auflistung der vorhandenen, modularen Steckverbindungskabel und deren Länge.


    Lieferumfang

    Der Inhalt der Verpackung besteht aus dem Netzteil, den dazugehörigen Kabelsträngen (2x 2 8(6+2) Pin PCIe und 4x IDE), dem Netzteilkabel für die Steckdose, einer Karte für die Garantieverlängerung um 12 Monate, sowie einem Zettel mit Warnhinweisen. Ich hätte mir noch eine separate Beschreibung des Netzteils mit einer dazugehörigen Anleitung gewünscht, allerdings sind alle notwendigen Daten auf dem Verpackungskarton zu finden.


    Design

    Das Design des Netzteils ist in Schwarz-Rot gehalten. Das Gehäuse ist komplett schwarz, mit goldener Beschriftung. Der Lüfter, sowie die PCIe Stromausgänge und die dazugehörigen Kabelenden sind in rot gehalten, was die Montage erleichtert, da es offensichtlich ist, welches Kabel in welchen Steckplatz gehört. Die Mitte des Lüfters ziert das Firmenlogo des Herstellers Xilence. Ich halte das Design für sehr gelungen, auch wenn ein Rot-Schwarzes Netzteil sicherlich nicht jeden Geschmack trifft, oder optisch in jedes System passt.


    Verarbeitung

    Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Die Kabelstränge sind allesamt in Kunststoffgewebe eingefasst, das Metall des Gehäuses sehr sauber gearbeitet, gut abgekantet und lackiert. Der Lüfter scheint etwas dünn zu sein, sieht jedoch ebenfalls wertig aus. Sogar Kleinteile, wie etwa der Netzschalter machen einen gut gearbeiteten Eindruck.


    Technik

    Die semi- modulare Bauweise des Netzteils, ermöglicht eine flexible Konfiguration an die jeweiligen Bedürfnisse. Es sind neben der obligatorischen und fest angeschlossenen Stromversorgung für das Mainboard sechs modulare Anschlussmöglichkeiten für die beiliegenden Kabelbäume gegeben. Die beiden roten PCIe Ausgänge besitzen jeweils zwei 6+2 Pin Anschlüsse, wodurch der Betrieb mehrerer Grafikkarten gegeben ist. Außerdem besitzt das Gerät vier IDE Ausgänge für die Stromversorgung von bis zu acht SATA, einer FDD, sowie vier HDD Komponenten.


    Lautstärke & Ausstattung

    Testsystem: 
    I7 2600k @ 4Ghz / 16 Gb RAM / 250gb SSD / 1TB HDD / GTX 1070 

    Das oben angegebene System wurde bis jetzt von einem 550 Watt Netzteil von Thermaltake versorgt. Da das Xilence Performance X 850 sowohl eine höhere Watt- als auch höhere Preisklasse darstellt, werde ich es nicht mit meinem alten Netzteil vergleichen, da dies keine Aussagekraft hat.

    Das Xilence Performance X 850 macht beim Normalbetrieb, also in meinem Fall, CAD Anwendung, Bildbearbeitung und Gaming keine hörbare Geräuschemmission. Bei der Verwendung der Benchmarksoftware FireStrike, ist das Netzteil hörbar, wird allerdings von meiner Grafikkarte bei weitem übertönt. Die Geräuschentwicklung entspricht den angegebenen Werten des Herstellers. Bei 20% Auslastung werden 17 dD, bei 50% 18 dD und bei 100% 29 dB gemessen. Diese Werte decken sich mit meiner Wahrnehmung. Somit ist das Xilence Performance X 850 für ein Silent System nur bei mittlerer Auslastung interessant.

    Das Netzeil der Marke Xilence verfügt über folgende Schutzschaltungen:
    OCP (Over Current Protection) Schutz vor Stromspitzen, OVP (Over Voltage Protection) Überspannungsschutz, OPP (Over Power Protection) Überlastungsschutz, OTP (Over Temperature Protection) Überhitzungsschutz, UVP (Under Voltage Protection) Unterspannungsschutz, SCP (Short Circuit Protection) Schutz vor Kurzschlüssen.


    Messwerte

    Das Xilence Performance X 850 besitzt das 80 Plus Zertifikat in Gold und kann eine Effizienz von 91% aufweisen. Diese Effizienz wird allerdings bei jeder Auslastung erreicht, sondern lediglich ab einer Auslastung von mindestens 50%. Die verbaute Active PFC, Aktive Oberschwingungsfilter, sorgt für eine sehr gut regulierte und gleichbleibende Spannung.


    Montage

    Das Verbauen des Xilence Performance X 850 Netzteils gestaltet sich als sehr einfach. Im Vergleich zu dem Ausbau meines nicht modularen, alten Netzteils war es kinderleicht. Das Netzteilgehäuse wird mit den mit gelieferten Schrauben im Gehäuse befestigt. Danach wird der 20 Pin Stecker mit dem Mainboard verbunden. Da ich nur einen PCIe und einen SATA Kabelbaum benötige, habe ich nun keinen Kabelsalat mehr in meinem Gehäuse. Die beiden Kabel sind schnell in die rot oder schwarz gekennzeichneten Steckplätze angeschlossen und mit meiner SSD, HDD und Grafikkarte verbunden. Die verbleibenden Kabel können bei Bedarf einfach hinzugefügt werden.

    Preis-/ Leistungsverhältnis

    Zum Zeitpunkt des Tests bin ich von einem Preis von etwa 150 Euro für das Xilence Performance X 850 ausgegangen. Als ich den Listenpreis von 110 Euro auf mindfactory.de entdeckt habe war ich zunächst baff, da das Gerät einen deutlich höheren Preis suggeriert. Die Verarbeitung ist solide, es ist modular konzipiert, hat ein ansprechendes Design und alle benötigten Schutzschaltungen. Außerdem lässt sich die Garantie von 2 Jahren, bei einer Registrierung auf 3 Jahre erhöhen. Dies ist sicher nicht vergleichbar mit einer Garantie von 5 oder sogar 10 Jahren bei anderen Herstellern, jedoch bei dem ausgerufenem Preis mehr als fair.


    Haltbarkeit & Vergleich

    Die Haltbarkeit lässt sich aktuell nur aus der Wertigkeit und der Erscheinung des Netzteils ableiten.
    Es ist von einer guten Haltbarkeit auszugehen, wobei ich dieses Netzteil nicht für den 24 Stunden Betrieb nutzen würde. Es ist sicher möglich, das Gerät für Multi-GPU Mining o.Ä. zu nutzen, jedoch kann ich leider keine Angaben zur Hitzeentwicklung bei einer Nutzung von vier Grafikkarten machen. Für ein Silent System gibt es sicherlich auch leisere Lösungen, daher bin ich der Ansicht, dass sich dieses Netzteil vor allem an Nutzer richtet, welche ihrer Hardware nicht alles abverlangen.


    Fazit

    Das Xilence Performance X 850 hat mich überzeugt. Es eignet sich als gute Basis für den preisbewussten Nutzer, welcher nicht auf Sicherheit oder Effizienz verzichten möchte, eine Erweiterbarkeit seines Systems, wie etwa den Einbau einer zweiten Grafikkarte, gewährleisten möchte. Es ist im Normalbetrieb nicht hörbar und eignet sich mit Abstrichen als Stromversorgung für ein Silent System, wenn die angepeilte Auslastung bei etwa 500 Watt bleibt. Ich behalte das Netzteil auf jeden Fall in meinem System, da es meine Ansprüche in vollem Maße erfüllt."

  • Testbericht von Hochofen

    Zum Artikel: 850 Watt Xilence Performance X Modular 80+ Gold

    veröffentlicht am: 22.08.2017


    "Moin moin,

    herzlichen DANK an Xilence und Mindfactory, dass ich am Tester- and - Keepers-Programm teilnehmen durfte. Ich habe das Xilence Performance X mit 850 Watt schnell und gut verpackt von Mindfactory erhalten und teile hier mit euch meine Erfahrungen zu dem Netzteil.


    Design
    Das Xilence Performance X 850W kommt in einem kleineren Karton als gedacht für ein 850 Watt Netzteil. Ist aber alles drin. Sehr gut gefallen haben mir die Angaben zu den Kabellängen auf der Unterseite der Verpackung aber dazu später mehr. Das Gehäuse ist schwarz, der Lüfter typisch Xilence-Rot. Sieht gut aus, passt perfekt in mein jetziges Schwarz-Rot-Weiss-Farbschema. Rot sind auch die modularen PCI-E Anschlüsse (sowie die Stecker der dazugehörigen PCI-E Kabel für die Grafikkarten) gehalten. So kann es nicht zur Verwechslung mit den schwarzen SATA-Kabeln kommen. Ist besser als bei meinem jetzigen Netzteil gelöst, wo alles schwarz gefärbt ist mit weißen kleinen Beschriftungen. Das NT ist mit 150x86x140mm B x H x T kompakt gehalten und wiegt ca 1,6 kg.


    Verarbeitung
    Das Netzteil ist sauber und hochwertig lackiert. Die Kabel sind alle mit schwarzem Kunstsoff gesleevt, an den Kabelenden noch mit Schrumpfschläuchen versehen. Macht einen hochwertigen Eindruck. Sind etwas starr dadurch, gerade an einer Grafikkarte mit zwei 8-Pin-Anschlüssen etwas fummelig anzuschließen. Lieber vorher zurechtbiegen, und nicht erst wenn einer schon drin steckt, dann gehts leichter.


    Technik & Effizienz
    Das Netzteil ist nach dem 80PLUS-Gold-Standard gebaut, was einen Wirkungsgrad von bis zu 92% ermöglicht. Dabei muss mind. 50% Last anliegen, was mein System mit einem i7-6700K und einer GeForce GTX 980ti Xtreme erfüllt. Schaltungstechnisch betreibt Xilence hier mit der LLC DC-DC Technologie einen bewusst höheren Aufwand und hat damit einen effizienteren Schaltungsaufbau, weniger Bauteile, kürzere, verlustreduzierte Schaltungsvorgänge und eine geringere Wärmeentwicklung und höhere Effizienz zur Folge. Im Standby verbraucht es laut Xilence weniger als 0,25 Watt, und hat u.a. dadurch die EU-Richtlinie 617/2013 (besser bekannt als ErP2014) übererfüllt, die max. 0,5 Watt zulässt.


    Lautstärke & Ausstattung
    Der 135mm-Lüfter ist mit einem langlebigem Fluid-Dynamic-Lager ausgerüstet. Die Anlaufrotation von nur 450 Umdrehungen für den Lüfter ist sehr angenehm und nicht hörbar beim Start. Im normalen Desktopbetrieb ist das Netzteil nicht heraushörbar.
    Das Netzteil ist allerdings aus dem Gehäuse bei Volllast heraus hörbar, obwohl ich noch 8 weitere Lüfter in meinem Antec S10 verbaut habe (alles PWM Silent Wings 3).
    Mit nur einer GeForce GTX 980ti und aktuellen Shootern in Full HD mit hohen bis sehr hohen Grafikdetails ist das Netzteil nicht heraushörbar und fühlt sich in dem Wattbereich um ca. 650Watt Systemverbrauch sehr wohl.


    Die mitgelieferten Kabelstränge im Detail sind :
    ATX 20+4 Pin 60 cm FIX
    CPU 4+4 Pin 60 cm FIX
    PCI-E 6+2 Pin (+) 6+2Pin 50+10 cm MODULAR (2x)
    SATA+Molex+Molex+Floppy 50+15+15+15 cm MODULAR
    SATA+SATA+SATA 50+15+15 cm MODULAR (2x)
    SATA+Molex+Molex 50+15+15 cm MODULAR


    Im Lieferumfang ist noch das Netzkabel und 4 schwarze Schrauben zur Befestigung vorhanden.
    Xilence hat alle verfügbaren Schutzschaltkreise in das Performance X 850W integriert:
    OVP (Überspannungsschutz), UVP (Unterspannungsschutz), OCP (Überstromschutz), OTP (Übertemperaturschutz), SCP (Kurzschlussschutz) und OPP (Überlastungsschutz).
    Finde ich gut, sollte auch nicht weniger sein bei einer Performance Serie.

    Spannungsstabilität
    Da ich kein Pro-Tester bin und keine Messinstrumente besitze, habe ich einfach mal das Netzteil einem 6 Stunden Vollast-Test mit verschieden einschlägigen BURN-In Progs unterzogen und folgendem Testsystem ausgesetzt (zweite 980ti non-Xtreme vom Kumpel für den Test ausgeliehen):

    I7-6700k @ 4,5 GHz
    2 x GTX 980ti YES!!!
    MB Gigabyte Z170
    16 GB Ram
    500 GB SSD
    2 TB HDD

    Das Netzteil hat klaglos ohne eine zusätzlich wahrnehmbare Geräuschkulisse (Fiepen etc.) seinen Dienst verrichtet. Die klar zu erwartende Wärmeentwicklung (im normalem Rahmen) wurde geräuschvoll aber effektiv vom Lüfter abtransportiert und es gab keine Abstürze während des Testdurchlaufs. Sehr gut! (abgesehen von der Lautstärke). Genau deswegen brauche ich ein 850 Watt Netzteil, da mein jetziges mit 760 Watt die beiden 980Tis nicht packt (auch die zukünftigen 1080Tis nicht). Gut und beruhigend zu wissen: Bei dieser 850 Watt Version ist die 12-Volt-Leitung für bis zu 70.8 Ampere ausgelegt (Singlerail).


    Montage
    Die Kabel (ATX, CPU und PCI-E) sind leider für mein Antec S10 zu kurz, um sie sauber zu verlegen. Ich muss den direkten Weg zu den Mainboard-/Grafikkarten-Anschlüssen gehen und habe die Kabel damit in meinem Luftkanal stehen.

    Das ATX-Kabel ist gerade den einen Zentimeter zu kurz, den mein jetziges Netzteil bietet und damit gerade so sauber verlegt werden kann. Mein jetziges Netzteil hat auch ein zu kurzes CPU-Kabel für das große Antec S10-Gehäuse, aber die anderen lassen sich eben an der Rückseite entlangführen.


    Ich muss hier also noch 2 Kabelverlängerungen mit einplanen. Da ich eine Gigabyte GeForce GTX 980ti Xtreme besitze, und die zwei 8-Pin + einen 6-PIN Stromanschluss hat, müssen beide PCI-E Kabel für die eine Karte herhalten. Bei einer SLI-Konfiguration mit der gleichen Grafikkarte müsste ich noch 2 Adapterkabel an Molex mit einplanen. Wird aber für ein zukünftiges 1080ti System nicht mehr relevant sein ;). Für ein 850 Watt Netzteil finde ich gerade die PCI-E Kabel zu kurz (mein jetziges mit 760 Watt hat 10 cm längere Kabel und auch drei davon). Da sollte Xilence gerade für eine Performance Serie bei der Länge nachbessern. Die SATA Kabel sind dafür lang genug für das Antec S10.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    Bei Mindfactory kostet das Netzteil ca. 110 Euro (Stand 23.08.17). Finde ich persönlich etwas zu hoch.


    Ja, es hat vieles an Board, was ein Boliden-Klasse Netzteil ausmacht, rechne ich aber noch die bei mir notwendigen Verlängerungskabel für ATX und PCI-E Stecker hinzu (CPU rechne ich nicht mit, da ist mein Gehäuse echt ein Riese, und jedes Netzteil bekommt da Längenprobleme) so komme ich auf einen Preis, der dann über vergleichbaren Netzteilen anderer Hersteller liegt. Auch die auf 3 Jahre erweiterbare Garantie (nach Registrierung) ist im Vergleich zu Mitbewerbern mit 5 bis 10 Jahren nicht auf Augenhöhe.


    Haltbarkeit & Vergleich zu anderen Netzteilen
    Zur Haltbarkeit des aktuellen Netzteils kann ich nicht viel sagen, außer dass es gute Technik mitbekommen hat und der Lüfter mit dem Fluid-Dynamic-Lager auf Langlebigkeit ausgelegt ist.
    Ich kann jedoch aus eigener Erfahrung ein ca. 8 Jahre altes Netzteil von Xilence mit 400 Watt aufführen, was heute noch sauber und leise seinen Dienst mit einem C2D E8500 und einer AMD 6770 verrichtet. Damals hat Xilence schon den roten Lüfter gehabt. Im Vergleich zu anderen Netzteilen, sind die kürzeren Kabel und die kürzere Garantie nachteilig zu Bewerten. Auch die Lüfterlautstärke bei Last ist bei einigen Mitbewerbern in dem Preissegment besser gelöst.


    Fazit
    Das Xilence Performance X mit 850 Watt bietet gute Leistung und eine gute Verarbeitung. Auch sämtliche verfügbaren Schutzschaltungen an Bord zu haben finde ich gut. Die Kabellängen sind für große Gehäuse recht kurz, und bei Volllast im Multi-GPU-Betrieb wird es laut. Für Gamer die nur mit Kopfhörer spielen und die gebotene Leistung ausschöpfen kann ich es empfehlen. Allen anderen leider nicht.


    Ich habe das Netzteil wieder aus meinem System ausgebaut, da ich mit meinem 760W und dem Single-GPU-Betrieb ganz gut fahre. Die 850 Watt des Xilence Performance X sind in dieser Konstellation für mein System ein Overkill. Auch sind die Kabel wieder an ihren (versteckten) Führungen."

    Teilnahmebedingungen:
  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 07.08.2017 bis einschließlich 13.08.2017 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 1.000 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produkt bereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/ die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Produkttesterbewerbung kann kein Schriftverkehr geführt werden.
  • Die Seite www.mindfactory.de beinhaltet Links zu Webseiten, die vom Veranstalter nicht kontrolliert werden. Diese Links dienen lediglich der vereinfachten Nutzung. Der Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Inhalt, Datenschutz, gute Sitten und Sicherheit der verlinkten Seiten.
  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
  • Um an der Testers Keepers Aktion teilnehmen zu können, müssen die Bewerber die Volljährigkeit erreicht haben.
  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory 08/2017

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