Aktion beendet!

Sie sind technikbegeistert, interessieren sich für aktuelle Produkte und sagen gerne Ihre Meinung?

Dann bewerben Sie sich ab sofort bis zum 17.03.2019 für die Bewertung einer von 14x ENERMAX RGB CPU Wasserkühlungen. Hierbei haben Sie insgesamt acht Mal die Chance auf die 120 mm und sechs Mal die Chance auf die 240 mm Version. Erzählen Sie kurz, warum Sie sich als Produkttester eignen und das Produkt testen möchten. Zeitnah werden wir aus allen Bewerbern 14 Tester auswählen und kontaktieren. Sollten Sie unter den Auserwählten sein, wird Ihnen das Produkt zugesendet und sollte von Ihnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Erhalt des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 1000 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen:

8x ELC-AQF120-SQA und 6x ELC-AQF240-SQA

Wenn die Produktentwickler von ENERMAX Ihre Köpfe zusammenstecken, um eine CPU Wasserkühlung zu entwickeln, dann kann da nur etwas Großartiges bei herauskommen. Die ELC-AQF240-SQA, und die ELC-AQF120-SQA sorgen nicht nur dafür, dass Ihr PC stets optimal gekühlt ist, sondern auch für ein Lichtspektakel sondergleichen, dank adressierbarer RGBs. Die ENERMAX SquA RGB-Lüfter erzeugen durch die Vortex Rahmenkonstruktion einen starken zentrierten Luftdruck, um die Wärme schnell aus dem Kühler abzuführen. Mit dem patentierten Shunt-Channel-Technology (SCT)-Design kann die "Boundary Layer" der Kühlplatte eliminiert werden, um das Momentum des Kühlmittelflusses zu erhöhen und die Wärmeübertragungsleistung zu beschleunigen.

KOMPATIBEL MIT FOLGENDEN SOCKELN:

Intel: LGA 2066/2011-3/2011/1366/1156/1155/1151/1150
AMD: AM4/AM3+/AM3/AM2+/AM2/FM2+/FM2/FM1

Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

Art.Nr.: 72647

€ 66,77*

*inkl. 19% USt zzgl. Versandkosten

Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

Art.Nr.: 72648

€ 75,98*

*inkl. 19% USt zzgl. Versandkosten

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Daniel

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 16.04.2019


    "Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA Wasserkühlung

    Ich habe die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA Wasserkühlung über die Aktion "testers keepers" kostenlos erhalten. Der kostenfreie Erhalt der Aquafusion ELC-AQF120-SQA Wasserkühlung beeinflusst nicht meine Bewertung.
    In den letzten Jahrzenten habe ich mehrere Pc Systeme aufgebaut, Fehler behoben oder Hardwaretests durchgeführt, dennoch bin ich weder ein Hardwareprofi oder Pc Experte.
    Bisher habe ich in keinem System das ich aufgebaut habe, eine Wasserkühlung verbaut.

    Ich lege bei diesem Test sehr viel Wert auf ein leises System, mein Focus liegt daher bei der Lautstärke des Kühlers, sowie der Pumpe.

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    Folgende Komponenten sind verbaut:

    Gehäuse: Sharkoon TG5 RGB
    Mainboard: Asus ROG Strix B450-F Gaming AMD B450
    Prozessor: AMD Ryzen 5 1600
    CPU Kühler: Ryzen Wraith Stealth (Top Blower)
    Grafikkarte: Geforce GTX 980 TI Gaming 6G
    Arbeitsspeicher: 16GB G.Skill Trident Z RGB DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
    Netzteil: be quiet! Pure Power, 80 Plus Bronze, modular - 500 Watt
    Gehäuselüfter: 4 x 120mm RGB Lüfter steuerbar, für diesen Test aber nicht in Betrieb

    **************************************

    Für den Test der Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA Wasserkühlung wurde folgende Software verwendet.

    CPUID HWMonitor
    CPUID CPU-Z

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    Inhalt:

    Radiatorblock
    Enermax RGB Lüfter 120mm
    Gehäuseschrauben
    Montageset für Intel und AMD Sockel
    Wärmeleitpaste
    RGB-Kontroller und Anschlusskabel
    Einbauanleitung

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    Montage:

    Die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA kommt gut und ordentlich verpackt mit sämtlichen Montagezubehör, Anleitung auch eine Wärmeleitpaste liegt bereits bei, dies ist bei vielen CPU Kühlern nicht immer der Fall. Die Anleitung ist verständlich aufgebaut in mehreren Sprachen und bebildert. Zur Montage der Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA benutzte ich die Anleitung schritt für schritt da ich noch keine Wasserkühlung montiert hatte. Bei der Montage der AMD Halterung des Kühlkörpers der CPU hatte ich allerdings massive Probleme. Die Schrauben an dem vormontiertet INTEL Adapter ließen sich derart schwergängig lösen, das ich Angst hatte den kreuzschlitz Schraubenkopf rundzudrehen. Hier sollte man hochwertige Schraubendreher verwenden um den Kopf nicht zu beschädigen. Es liegen hierfür keine ersatzschrauben bei, deshalb ist hier wirklich Vorsicht geboten!
    Bei der Montage der AMD Halter hatte ich das nächste Problem. Die Gewinde waren extrem schief, wodurch sich die Schrauben nicht mehr bündig eindrehen ließen. Das gibt natürlich Abstriche bei der Bewertung. Die Schläuche sind sehr flexibel und der Radiator sowie der Kühlkörper konnten in meinem Gehäuse problemlos an mehreren Stellen positioniert werden. Die RGB Beleuchtung versuchte ich anfangs an meinem Mainboard anzuschließen und über Aurasync zu steuern, leider funktionierte dies nicht. Der Lüfter leuchtet nur an einer Stelle des LED Kreises grün.
    Danach testete ich den Lüfter an dem mitgelieferten RGB Kontroller, doch auch hier hatte ich das Problem, das nur ein Teil des Kreises grün leuchtete. Ich vermute das die LED defekt ist. Der Lüfter selbst Arbeitet problemlos und lässt sich auch Drehzahlsteuern über die Mainboard Software.

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    Lautstärke und Kühlleistung im Vergleich

    Enermax gibt die Aquafusion ELC-AQF120-SQA Wasserkühlung mit einem Maximalen Geräuschpegel von 32,6 dB (A) an. Da ich keine alternative Testmöglichkeit einer anderen Wasserkühlung habe, vergleiche ich hier mit einem Ryzen Wraith Stealth (Top Blower).
    Die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA läuft im idle Betrieb mit einer Temperatur von 28 °C bei 404 u/min. Die Wasserkühlung ist dabei absolut geräuschlos. Unter Last nach Zehn Minuten im CPU Stresstest erreicht die CPU eine Temperatur von 45 °C bei einer Lüfterdrehzahl von 635 u/min, dabei ist das System immer noch unhörbar.
    Zum Vergleich nun mein Ryzen Wraith Stealth (Top Blower). Dieser erreicht eine idle Temperatur von 28 °C bei einer Drehzahl von 562 u/min. Im CPU Stresstest nach Zehn Minuten steht eine Temperatur von 56 °C bei 1207 u/min an. Man kann den Lüfter hören, die Lautstärke hält sich aber in Grenzen.
    Der Wraith Lüfter erreicht bei höherer RPM natürlich eine bessere Kühlleistung mit Abstrichen bei der Lautstärke, ich bevorzuge aber ein leises System.
    Bei diesem Vergleich geht der Sieg an die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA, sie punktet hier klar bei Laustärke und Kühlleistung.

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    Luftdurchsatz

    Die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA Wasserkühlung hat einen Maximalen Luftdurchsatz von 40.45 - 173.59 m³/h, die Lüfter drehen hierbei 500-2000 u/min.

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    Vibrationen

    Vibrationen durch die Pumpe bei der Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA kann ich nicht wahrnehmen. Die Pumpe ist auch bei offenem Gehäuse nur durch ein leises surren zu hören.

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    Design

    Die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA macht optisch einen sehr schicken Eindruck und fügt sich gut in mein System ein. Der Kühlkörper ist hier das absolute Highlight, leuchtet in allen RGB Farben im Uhrzeigersinn. Durch die RGB Beleuchtung, die Schläuche und die zusätzlichen Kabel hat man einiges was man verstauen muss, damit es später auch ordentlich aussieht und die Kabel nicht kreuz und quer über das Mainboard liegen. Leider kann ich den Enermax Lüfter in punkto Design nicht bewerten da er nur an einer kleinen Stelle grün leuchtet und wohl defekt ist (s. Montage).

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    Verarbeitung

    Die Verarbeitung lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig, vor allem die Schrauben am CPU Kühler sind eine absolute Zumutung. Hier muss man besonders mit billigerem Werkzeug aufpassen, die Schraubenköpfe nicht rund zu drehen, da die Gewinde sehr schwergängig sind. Der defekte LED Lüfter fällt hier leider auch noch negativ ins Gewicht, dies sollte aber wohl leider nur ein Einzelfall sein, da hatte ich wohl Pech. Hingegen sind die Schläuche sehr flexibel wodurch man den Radiator eigentlich überall in meinem Gehäuse positionieren konnte.

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    Preis-/Leistungsverhältnis

    Die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA hat einen Preis von 67,64 ¤ was mir nicht sonderlich teuer erscheint im Vergleich zu anderen Wasserkühlungen, die Preislich etwas teurer gehandelt werden.

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    Pro und Contra

    Pro

    + Flexible Schläuche
    + Verständliche und bebilderte Anleitung in vielen Sprachen
    + Sehr gute Kühlleistung im Vergleich zu einem Standard Lüfter
    + Sehr leise unter Last
    + RGB Kontroller

    Contra

    - Verarbeitung am Kühlkörper im Bereich der Schrauben mangelhaft
    - Defekte RGB Beleuchtung am Radiatorlüfter

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    Fazit

    Der Einbau der Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA dauerte ca 1 Stunde, diese sollte man sich auch Zeit nehmen um alle Kabel sauber zu verlegen, auch in Bezug auf die schwergängigen Schrauben am CPU Kühler. Im Prinzip ist der Einbau von jedem leihen machbar. Im schlimmsten Fall müsste man die Schrauben ausbohren und die Gewinde nachschneiden. Für mich wäre auch ein Boxed Lüfter völlig ausreichen gerade wenn man wie ich nicht übertacktet. Wer natürlich sein System übertackten will hat auch mit der Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA temperaturtechnisch noch Luft nach oben. Leider enttäuschte mich die holprige Montage, sowie die defekte LED am Lüfter. Mit der defekten LED Beleuchtung hatte ich wohl Pech. Hätte ich die Enermax Aquafusion ELC-AQF120-SQA für diesen Test nicht gratis erhalten, würde ich sie zurücksenden. Ich vergebe aber dennoch aufgrund der guten Kühlleistung drei Sterne."

  • Testbericht von Nikita

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 13.04.2019


    "Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bei Mindfactory und Enermax für die Möglichkeit bedanken, die AIO 120mm Wasserkühlung zu testen.
    Der Versand ist superschnell erfolgt und bereits nach wenigen Tagen ist das Produkt bei mir eingetroffen.
    Ich werde hier nun meine Erfahrungen teilen :
    (Alle Bilder wurden über www.Bildhost.com - Der Bilder Hoster eingefügt, da ich diese leider nicht direkt im Forum einfügen konnte aufgrund von Fehlermeldungen. Einfach auf den jeweiligen Link klicken, der wird Sie dann zum Bild weiterleiten)
    Testzeitraum : Zwei Wochen

    System mit dem getestet wurde :

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    MSI Mortar Titanium B450M

    Ryzen 5 2600

    Nvidia GTX-1070

    16 GB G.SKill Aegis DDR4-2400 RAM

    240 GB Kingston SSD

    500 Watt be quiet! System Power 9 Non-Modular 80+ Bronze

    Sharkoon TG5 RGB
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    Verpackung und Lieferumfang:

    Die Verpackung der Wasserkühlung ist eine sehr schicke schwarze box, auf welcher die Wasserkühlung in voller Farbpracht zu sehen ist.

    Der Lieferumfang besteht aus :

    1* Wasserkühlung ( Radiator bereits mit Pumpe verbunden)
    1* 120mm Lüfter
    1* Wärmeleitpaste
    1* Platte zur Montage des Kühlers am Mainboard ( AMD und INTEL)

    Außerdem :
    -Schrauben zur Installation
    -RGB Controller sowie einige RGB Kabel
    -Benutzerhandbuch in mehreren Sprachen

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    Montage:

    Zur Installation der Wasserkühlung gibt es auf Youtube ein offizielle Video von Enermax, sowie eine Anleitung in Benutzerhandbuch, wobei sich die Vorgehensweisen vom Video und Benutzerhandbuch unterscheidet.
    Den Einbau empfand ich als ziemlich einfach und unkompliziert, womit auch ein Anfänger sehr gut klar kommen würde.
    Als erstes wird in der Anleitung erwähnt, dass man den Radiator am Gehäuse montieren sollte, wobei ich diese Reihenfolge für unvorteilhaft halte, da dies den weiteren Installationsvorgang erschwert.
    Somit habe ich zuerst den Lüfter am Radiator montiert, danach die Platte zur Montage am Mainboard angebracht und den Kühler selbst installiert.
    Erst darauf habe ich das Mainboard sowie Radiator am Gehäuse verschraubt und alle Kabel angeschlossen.

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    Verarbeitung:

    Die Verarbeitung des gesamten Produktes ist hochwertig und sehr sauber. Alle Einzelteile sitzen fest und dicht an den vorgesehenen Stellen.
    Es sind keine scharfen Ecken oder Kanten vorhanden.
    Die Farben und Lackierungen sind sehr gut und lassen sich nicht leicht abkratzen.

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    Design:

    Das Design ist Enermax ausgezeichnet gelungen. Alle Komponenten sind in einem schicken matt-schwarzen Ton gehalten und wirken sehr edel.
    Die RGB Beleuchtung, welche entweder mit einem 12VRGB Anschluss über das Mainboard, oder bei fehlendem Anschluss, über den mitgelieferten RGB-Controller gesteuert werden kann, beleuchtet den Kühler als auch den Lüfter.
    Allerdings bietet die Steuerung über das Mainboard viel mehr Einstellungsmöglichkeiten( Synchronisieren mit anderen Komponenten des Rechners, 16.7 Millionen Farben, etc.) , als die Steuerung über den RGB-Controller, weshalb ich dazu nur raten kann, die RGB Anschlüsse direkt am Mainboard anzuschließen, falls diese Möglichkeit denn gegeben ist.
    Allgemein kann gesagt werden, dass die Kühlung in einem Gehäuse mit großem Sichtfenster einen sehr schönen Anblick bietet und dem ganzen System das gewisse "Extra" gibt.

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    Vibration:

    Dies ist ein Kriterium über welches ich positiv verwundert , aber auch gleichzeitig erfreut war.
    Das gesamte Kühlungssystem erzeugt bei meiner Zusammenstellung so gut wie keine Vibrationen.
    Auch nach längerer Nutzung blieben jegliche Anzeichen von Vibrationen aus.
    An dieser Stelle muss ich ein wirkliches Lob an Enermax aussprechen, da dies bei diversen anderen Herstellern lange keine Selbstverständlichkeit ist.

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    Lautstärke:

    Zur Lautstärke muss ich sagen, dass ich auch hier wieder sehr positiv überrascht wurde.
    Da ich wie bereits beschrieben, absolut keine Vibrationen feststellen konnte, wirkt sich das natürlich dementsprechend positiv auf den Lärmpegel aus.
    Dieser ist bei der Wasserkühlung sehr angenehm und ertragbar.
    Die Pumpe als auch der Lüfter arbeiten unter Leerlauf, als auch unter Volllast sehr leise.
    Somit kann der Rechner problemlos ohne bemerkbarer Lautstärke benutzt werden.

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    Luftdurchsatz und Kühlung:

    Insgesamt kommen bei mir 3 Frontlüfter, welche frische Luft einsaugen, sowie ein Rückseitenlüfter und der Lüfter der Wasserkühlung, welchen ich an der Decke meines Gehäuses Montiert habe, welche die warme Luft wieder aus dem Gehäuse befördern.
    Somit ist eine Optimale Luftzufuhr definitiv gewährleistet. Die Wasserkühlung tut das was sie soll, und das ziemlich gut!
    Die CPU Temperatur ist bei mir im Leerlauf bei durchschnittlich 28 Grad.
    Bei Leichten Aufgaben wie Surfen oder Googlen, kommt meine CPU auf durchschnittlich 44 Grad.
    Unter Volllast konnte ich einen Durchschnittswert von 65 Grad feststellen.
    Zum Vergleich sind hier die Daten der AMD-Ryzen Box-Kühler, welchen ich davor verwendet habe :

    Im Leerlauf : 41 Grad ( 13 Grad Unterschied)
    Leichte Aufgaben : 56 Grad ( 12 Grad Unterscheid)
    Volllast ( Gaming, Rendering) : 81 Grad ( 16 Grad Unterschied)
    ->Somit ergibt sich ein Mittelwert von 13,7 Grad.

    Die AIO Wasserkühlung von Enermax sorgt bei mir also für durschnittlich 13,7 Grad kältere Temperaturen.
    Dadurch steht mir nun endlich die Möglichkeit zu Verfügung , meine CPU zu Übertakten.
    Dies habe ich mich bei den Temperaturen mit dem Boxed-Kühler nicht getraut zu machen.

    Somit kann ich zum Luftdurchsatz, als auch zur Kühlung sagen, dass diese äußerst gut sind, und sich auch perfekt für Personen eignen würden, welche Ihre CPU übertakten wollen,
    dies sich aber ,so wie ich, aufgrund ihrer Temperaturen nicht trauen.

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    Haltbarkeit:

    Zur Haltbarkeit der Wasserkühlung kann ich leider nicht viel sagen, da ich diese erst seit rund zwei Wochen benutze.
    Jedoch kann ich aufgrund der Qualität und Verarbeitung mit ziemlicher Sicherheit damit rechnen, dass die Kühlung ohne Probleme mehrere Jahre eine gute Kühlleistung bieten kann.

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    Preis / Leistungsverhältnis:

    Der Preis der AIO Wasserkühlung von Enermax, liegt zum Zeitpunkt der Bewertung bei 67,77€.
    Dies ist im Vergleich zu Wasserkühlungen von anderen Herstellern ein ziemlicher guter Preis, wenn man bedenkt, dass man bei manchen teureren Modellen, eine schlechtere Kühlleistung und Verarbeitung vorfinden kann.
    Somit ist dies eine gute Variante für Verbraucher, welche nicht viel Geld ausgeben wollen, aber dennoch nicht auf eine Wasserkühlung mit guter Kühlleistung verzichten möchten.

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    Fazit:

    Abschließend lässt sich sagen, dass die AIO Wasserkühlung eine hervorragende Kühlungsoption ist, welche sowohl leistungstechnisch, als auch Optisch einen ausgezeichneten Eindruck hinterlässt.
    Wenn man dabei bedenkt, dass sie nur für nur knapp 68€ zu kaufen ist, gibt es nur wenige Konkurrenten in der Preisklasse, welche ein ähnlich gutes Preis/Leistungsverhältnis bieten."

  • Testbericht von Marius

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 12.04.2019


    "Enermax ELC-AQF120-SQA Review

    Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Mindfactory für die Bereitstellung der AIO für dieses Review!

    Die kompakte Enermax ELC-AQF120-SQA kommt in einem ansprechend gestalteten Karton, welcher sehr ansprechend wirkt und direkt Lust auf mehr macht. Auf der Vorderseite der Verpackung findet sich ein Bild der AIO wieder sowie die ersten Produktinformationen und auf der Rückseite findet man die wichtigsten Key Features wie z.B. die verbaute Keramik gelagerte Pumpe welche eine besonders lange Haltbarkeit und Laufruhe aufweist oder die 400mm langen, flexiblen Polyamide Schläuche, um vollste Kompatibilität zu gewährleisten selbst wenn man ein Big Tower Gehäuse besitzt. Ebenso sind in einer übersichtlichen Tabelle alle technischen Produktinformationen aufgelistet. Wenn man einen Blick in das Innere der Verpackung wirft, wird man auch schon von einer ordentlich verpackten AIO begrüßt. Hier besteht kein Zweifel, dass Enermax drauf achtet das das Produkt auch unbeschädigt beim Kunden ankommt.

    Sofort wenn man die AIO in den Händen hat, fällt einem die hochwertige Verarbeitung dieser auf. Der Kühlblock fühlt sich hochwertig an und die Schläuche sitzen fest in ihren Fittings. Alle Kanten sind sauber verarbeitet und man bekommt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, man hätte kein Qualitätsprodukt in den Händen. Die stabile Stoffummantellung der beiden Schläuche machen haptisch einen sehr soliden Eindruck. Die Schläuche selber sind zwar stabil aber dennoch flexibel und lassen sich angenehm den Gegebenheiten des Gehäuses anpassen. Selbst kleine Biegeradien halten die beiden Schläuche ohne zu knicken aus. Alle Lamellen beim Radiator sind sauber lackiert und verbogene Lamellen sucht man vergebens. Dies ist selbst bei teuren Radiatoren nicht immer der Fall. Enermax scheint hier eine ausgezeichnete Qualitätskontrolle zu betreiben. Der mitgelieferte 120mm RGB Lüfter macht ebenso einen soliden Eindruck und fügt sich haptisch wunderbar ins Gesamtbild ein. Das besondere Merkmal des Lüfters fällt einem direkt ins Auge. Nämlich der ovale RGB Ring welcher den gesamten Rahmen bedeckt. Die Kabel an Pumpe und Lüfter sind in schwarze Textilfasern gesleevt und verpassen der ohnehin schon edlen Wasserkühlung den letzten Schliff.

    Die AIO wurde ansprechend und modern gestaltet. Schwarz matter Kunststoff gepaart mit matt lackiertem schwarzen Metall ergeben ein stimmiges Bild. Die transparente Front mit dem beleuchteten Enermax Logo und dem RGB Ring verpassen dem zeitlosen Design einen futuristischen Touch. Hier freut sich jeder mit einem Seitenfenster. Die RGB Ansteuerung erfolgt entweder über das Mainboard oder durch eine externe Fernbedienung, welche per Molex Anschluss direkt ans Netzteil angeschlossen wird. Hier muss man sich keine Sorgen machen wenn man kein aktuelles Mainboard besitzt. Die Bedienung der Fernbedienung verläuft problemlos und ist in der Bedienungsanleitung nochmal erklärt.

    Neben der AIO legt Enermax selbstverständlich noch das passende Montagezubehör für alle gängigen Sockel bei, sowie eine Tube ihrer eigenen Wärmeleitpaste. Schrauben sind auch ausreichend vorhanden und wenn eine verloren gehen sollte, liegen notfalls noch ein paar zusätliche Schrauben bei.

    Montiert wurde die AIO von mir während das Mainboard mit CPU und GPU noch im Gehäuse verbaut war. Hier gab es keine Probleme da das Montagesystem kundenfreundlich in der Handhabung ist. Selbst unerfahrene PC Bastler sollten hierbei nicht scheitern. Ich habe ca 30 Minuten gebraucht für die Montage des Kühlblocks und Radiator (inklusive Demontage des alten Kühlers) und lediglich einen passenden Schraubendreher welcher leider nicht bei liegt.

    Ich ziehe zum Vergleich den Alpenföhn Brocken 3 heran, welchen ich vor der AIO verbaut hatte. Das benutzte Test System besteht aus einem AMD Ryzen 5 2600 mit 3,4GHZ (3,9ghz Boost) und einer Gainward GTX1080 GLH mit Standard Settings (2050mhz Boost). Ich gehe hier auch auf die Besonderheiten eines mATX Gehäuses ein, da hier kompakte 120mm AIOs definitiv eine Verbesserung erwirken können. Die Pumpe lief mit 12v und der mitgelieferte Lüfter bei 900RPM. Die Lüfter der Gainward GTX 1080 GLH laufen mit 1000 Umdrehungen die Minute.

    Alpenföhn BROCKEN 3:

    Nach einer Stunde Anthem hat sich die CPU auf 50 grad Celsius erwärmt und die GPU auf bis zu 67 grad Celsius bei fast 1000RPM Lüftergeschwindigkeit der Karte. Hier macht sich ganz klar das Problem eines Luftkühlers in einem mATX Gehäuse bemerkbar, nämlich Wärmestau. Denn der sperrige Kühlkörper des Alpenföhn Brocken 3 behindert den Air Flow erheblich und die angestaute warme Luft erwärmt die CPU noch einmal mehr.

    Enermax Aqua RGB 120:

    Mit der verbauten AIO bekommt man ein deutlich positiveres Bild. Nämlich 46 Grad Celsius bei der CPU Temperatur und 55 Grad Celsius bei der GPU. Wobei ich hier die Lüfterdrehzahl beibehalten habe. Da hier nun kein sperriger Kühlkörper den Airflow behindert, sondern die Warme Luft ohne Hindernisse entweichen kann, verbessert sich somit die gesamte Situation in Bezug auf die Wärmeentwicklung. Hier entsteht nun ungenutzter Spielraum zum übertakten oder zum weiteren optimieren der Lüfterdrehzahl um das System noch weiter zum schweigen zu bringen.

    Die Pumpe arbeitet selbst bei 12v angenehm leise und Vibration konnte ich nicht warnehmen. Lediglich der mitgelieferte 120mm Lüfter wäre eine mögliche Geräusch Quelle, denn ab ungefähr 1000 Umdrehungen pro Minute kann ich ein deutliches Rauschen feststellen, da hierbei allerdings der Fokus eher auf Luftdurchsatz liegt anstatt auf Silent Betrieb, ist dies ein Kompromiss den man eingehen muss. Denn selbst bei 900RPM drückt der Lüfter noch ausreichend Luft durch die Lamellen des Radiators. Da ich persönlich lieber ein lautloses System habe, wurde der Lüfter von mir auf circa 900 Umdrehungen pro Minute gedrosselt. In desem Bereich arbeitet der Lüfter für mich persönlich angenehm leise bei akzeptabler Leistung. Die Zahlen sprechen für sich.

    Für einen aktuellen Handelspreis von 67,77 Euro erhält man hier im Mindfactory Shop die Enermax Aqua RGB 120 und kann damit vor allem bei mATX Systemen noch einmal deutlich mehr Reserven rauskitzeln, da hier oftmals Wärmestau ein Problem ist. Die Schläuche ermöglichen auch kleine Biegeradien und sind somit auch hervorragend für engere Gehäuse geeignet. Bei entsprechender Optimierung der Lüfterdrehzahl wird die AIO auch angenehm leise und Silent tauglich.

    Ich kann hier bedenkenlos eine Empfehlung aussprechen.

    Abschließend hat sich der Einbau der AIO gelohnt, da ich sowohl CPU Temperatur sowie GPU Temperatur deutlich senken konnte. Durch ihren schlichten aber dennoch zeitlosen futuristischen Look besticht die All in One Wasserkühlung nicht nur durch ihre hervorragende Kühlleistung und wird gleichzeitig auch noch zu einem wirklichen Blickfang."

  • Testbericht von Sven

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 12.04.2019


    "Produkttest Enermax Aquafusion All in one ELC-AQF120-SQA
    Inhalt
    " Einleitung
    " Einbau
    " Design und Verarbeitung
    " Lautstärke und Vibration
    " Temperatur
    " Fazit

    Da ich schon seit langer Zeit darüber nachgedacht habe mein Setup durch den Einbau einer Wasserkühlung aufzuwerten bin ich sehr froh am Testprogramm teilnehmen zu können und diese AIO von Mindfactory gestellt zu bekommen.
    Die Enermax Aquafusion in der 120mm Radiator Version habe ich in mein bestehendes System mit einem Intel i5 9600k auf einem ASRock Z390 Extreme 4 verbaut. Das Gehäuse ist ein Cooler Master | Master Box Pro 5.
    Nach dem Auspacken konnte ich mithilfe der Anleitung sehr schnell die für einen LGA 1151 Sockel benötigten Teile aussortieren und mit der Installation beginnen.

    Einbau: Der Einbau auf einem LGA 1151 lief problemlos, sowohl Back-Plate als auch Kühlkörper passten sehr genau auf die vorgesehen Punkte im Motherboard.
    Die Schrauben der Pumpe habe ich entgegen der Anleitung nur mit der Hand festgezogen um das Risiko von Sockelschäden durch zu hohen Druck zu vermeiden.
    Aufgrund der seitlichen Befestigung der Schläuche musste ich leider, um keine Probleme mit dem Arbeitsspeicher zu bekommen, den Kühlkörper um 90 Grad drehen. Ob das ein Sonderfall dieses Motherboards ist kann ich nicht sagen.
    Die Installation des Radiators war leider im Cooler Master Case, ohne Option für einen Einbau in der Oberseite, ein wenig umständlich. Da ich den Lüfter außen und den Radiator im Gehäuse verbaut habe, musste ich mit einer Schraube beide Teile gleichzeitig befestigen.
    Der Lüfter pustet in dieser Konfiguration die warme Abluft in das Innere des Computers.
    Mit nur zwei Kabeln war auch das Anschließen der Pumpe sehr schnell erledigt. Das 3 Pin Stromkabel konnte am CPU-Fan Header und das A-RGB Kabel am mitgelieferten Verlängerungskabel angeschlossen werden, die zwei Kabel des Lüfters wurden angeschlossen wie jeder andere Lüfter auch.

    Zu dem Unterschied zwischen "adressable" RGB und 4 Pin RGB hätte ich mir einen deutlichen Warnhinweis in der Anleitung gewünscht. Beim gedankenlosen Verkabeln meiner Lüfter (sowohl A-RGB als auch RGB) habe ich leider den Fehler begangen den Enermax Lüfter mit einem nicht A-RGB Kabel zu verbinden. 12 Volt anstelle von 5 Volt haben die Beleuchtung des Lüfters leider schlagartig zerstört.
    Insgesamt habe ich für den Einbau etwas mehr als 45min gebraucht und bin auf keine größeren Schwierigkeiten gestoßen.

    Design und Verarbeitung: Angefangen mit der Pumpe, ein schlichtes äußeres aus schwarzem Plastik, mit schöner Beleuchtung und stabiler Befestigung bieten wenig Ansatz für Kritik. Einzig die, wahrscheinlich aus Acryl bestehende, Deckplatte hat leider sehr scharfe, teils fasernde Kanten. Mit einem Tuch lassen sich die Fasern aber abwischen.
    Die RGB Beleuchtung in Zusammenarbeit mit der ASRock RGB Software stellt die meisten Farben ähnlich wie meine anderen Komponenten dar. Bei hellen Farben unterscheidet sich die Beleuchtung jedoch von der des Boards. Besonders im gelben Bereich, wo sie einen eher grünen Ton behält.
    Nicht so gut gefallen mir die Kabel der Pumpe, diese sind mein größtes Problem mit der Enermax AIO. Der Strom wird über ein gesleevtes Kabel verbunden, welches wunderbar zu den Schläuchen und den meisten anderen Kabeln in meinem System passt. Warum das RGB Kabel solch eine Ummantelung nicht erhalten hat, wenn es an der nahezu selben Stelle sitzt und genauso sichtbar ist, kann ich mir nicht erklären. Auch das Loch in der Pumpe in dem das RGB Kabel eingesteckt wird stört in der Oberfläche. Beide Kabel von Anfang an zu installieren und im selben Sleeve zu verstecken hätte mit Sicht auf Kabelmanagement mehr hergemacht.
    Der Radiator macht einen soliden Grundeindruck. Da nicht nur die Finnen, sondern auch der Rahmen aus Metall sind ist er robust und fühlt sich beim Einbau hochwertig an.
    Unpassend finde ich hingegen den großen weißen Barcodesticker auf der Oberseite/ Unterseite je nach Installation. Dieser stört leider in der Gesamtästhetik, mit einiger Geduld lässt er sich allerdings rückstandslos entfernen.
    Zu bemängeln ist das mein Exemplar leider bereits mit einer kleinen Delle in den Finnen des Radiators geliefert wurde, welche mit den Fingern deutlich fühlbar ist, aber hoffentlich keinen großen Einfluss auf den Luftdurchfluss hat.
    Der mitgelieferte Lüfter läuft ruhig und ist dank 4 Pin Anschluss sehr einfach steuerbar. Zur Beleuchtung kann ich aus gegebenem Grund keine Angaben machen.

    Lautstärke und Vibration: (Anmerkung: Die Lautstärke wurde mithilfe der App "Schallmessung" gemessen, für diesen Test habe ich alle anderen Gehäuselüfter abgeschaltet)
    Die AIO Pumpe war eine große Erleichterung für mich. Da die originalen Lüfter meines Gehäuses leider sehr laut waren, habe ich angefangen diese nach und nach durch höherqualitative zu ersetzen, mit der AIO ist nun auch der CPU Lüfter verschwunden. Die Enermax Pumpe ist unter Windows, sehr leise. Bei geöffnetem Gehäuse in einem Abstand von ca. 10cm liegt sie bei ungefähr 31dB. Mit geschlossenem Gehäuse auf Sitzhöhe (1m Abstand) bei ungefähr 27dB, was auch bei konzentriertem Arbeiten nicht störend ist, mit Kopfhörern oder Audioausgabe ist das Geräusch komplett unhörbar.
    Die Dämpfungspads des Lüfters scheinen sehr gut zu funktionieren. Die Bewegungen des Kühlkörpers bzw. der Pumpe werden allerdings auf das Gehäuse übertragen. Hierbei entsteht zwar keine sichtbare Bewegung, bei Handauflage spürt man es aber definitiv.

    Temperatur: Der mit Sicherheit wichtigste Testpunkt, die Temperatur. Der verwendete Intel i5 9600K liegt bei Stock Clockspeed (3,7 GHz, 4,3 GHz Boost auf allen Kernen), nach mehreren Stunden einfacher Nutzung zwischen 30°C und 32°C. Bei 10min Stresstest (Prime95) mit bereits warmem Wasser steigt die Temperatur auf 73° C | 76° C der Clockspeed von 4,3 GHz kann problemlos gehalten werden. Im Cinebench R15 steigt die Temperatur auf 47°C | 49°C und erreicht einen Score von 1035 Punkten. (Temperaturen ausgelesen mit HW Monitor)
    Beim Gaming (Overwatch, The Witcher 3, Assassins Creed Odyssey) bleiben die Temperaturen auch bei mehreren Stunden dauerhafter Beanspruchung meist unter 50°. Im Vergleich zu meinem vorherigen Luftkühler, einem BeQuiet Pure Rock Slim Tower welcher gerade einmal eine TDP von 120 Watt hat, ist die Temperatur durchschnittlich um 25°C niedriger. Mit diesen Temperaturen gibt es auf jeden Fall noch Raum für Übertaktung was ich mit meinem alten Luftkühler leider nicht tun konnte.
    Obwohl die warme Abluft in das Gehäuse gepustet wird liegt die Motherboard Temperatur zwischen 33°C- 36°C.

    Fazit: Die Enermax Aquafusion AIO ELC-AQF120-SQA ist sowohl optisch als auch funktionstechnisch eine sehr gute All in one Lösung für Computernutzer die wert auf hohe Kühlleistung und schlichtes aber schönes Aussehen legen. Einen Stern ziehe ich leider für die leichte Beschädigung des Radiators ab. Mit ein wenig Erfahrung beim Rumschrauben an Computern ist sowohl der Einbau als auch die Verkabelung kein Problem. Obwohl ich hierbei noch einmal den Punkt der Unterschiede zwischen A-RGB und RGB erwähnen muss. Dieser sollte deutlich in der Anleitung hervorgehoben sein um anderen Nutzern meinen Fehler zu ersparen. Alles in allem bin ich mit der Leistung der Kühlung sehr zufrieden."

  • Testbericht von Anabel

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 12.04.2019


    "Erstmal vielen Dank an Mindfactory, dass ich an der Aktion "Testers Keepers" teilnehmen konnte und das Produkt gratis zur Verfügung gestellt bekommen habe. Dies nimmt natürlich keinerlei Einfluss auf diese Bewertung.
    Die Wasserkühlung wird in einer schicken, schwarzen Verpackung geliefert. Aufgedruckt befindet sich ein Abbild der Aqua Fusion mit netten Glanzeffekten. Auf der Rückseite wurden alle Features und Technischen Daten aufgedruckt. Alle Einzelteile sind noch einmal extra in Folie eingepackt. Im Lieferumfang enthalten sind:
    " der Kühler
    " ein 120mm Lüfter
    " Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
    " diverse Schrauben
    " Adapterplatten für die gängigen CPU-Sockel
    " eine Tube Wärmeleitpaste
    " RGB Controller
    " verschiedene RBG Sync- und Adapter-Kabel


    Mein Testsystem besteht aus:
    Mainboard: MSI B360 GAMING PLUS
    CPU: Intel i3-8350K
    Kühler (bisherig): Zahlman CNPS 9900 Max
    RAM: HyperX 16GB 2666
    Netzteil: XFX 650W
    Festplatte: Geil GZ25S3L-480G
    Gehäuse: Enermax Ostrog ADV
    Grafikkarte: Asus GTX960 Strix OC

    Aussehen & Design: 5 Sterne
    Auf den ersten Blick wirkt die Wasserkühlung sehr elegant und modern. Der komplette Kühlkörper ist aus leichtem Aluminium gefertigt. Bei der Farbe hat sich der Hersteller für matt-schwarz entschieden. Auf beiden Seiten des Wärmetauschers befindet sich das ENERMAX Logo. Die Schläuche und der Anschluss der Pumpe wurden mit Nylon (ebenfalls schwarz) überzogen. Auch Kabel, Stecker, Schrauben wurden in schwarzen Materialien gefertigt und runden damit das Design ab.
    Zur RGB Beleuchtung: diese ist sehr sauber verarbeitet! Es sind keine einzelnen LED-Punkte zu erkennen, anders als es bei mach billigen Geräten der Fall ist. Die Beleuchtung ist hell genug um im PC einen schönen RGB-Effekt zu erzeugen. Unter einem dunkel getönten Plexiglas, das als "Deckel" der Pumpe dient, erkennt man eine kleine RGB-LED "Treppe". In der Mitte davon leuchtet ein Enermax-Schriftzug. Ich bin sehr begeistert von der ganzen Aufmachung.

    Verarbeitung: 5 Sterne
    Die Verarbeitung ist sauber und glatt. Es gibt keine scharfen Ecken oder Katen an denen man sich verletzten könnte. Alle Schrauben fügen sich nahtlos in die dafür vorgesehenen Gewinde. Die Lackierung ist sauber und alle verwendeten Materialien sehen wirklich hochwertig aus. Top gelungen! Auch beim Zubehör gibt es nichts zu bemängeln. Alle mitgelieferten Schauben drehen sich nicht leicht ab (bei billigen Schrauben hatte ich das leider schon) und halten festgenug für die jeweiligen Anordnungen.

    Einbau und Anschluss: 4 Sterne
    Die Anleitung ist leider etwas spärlich und nur teilweise hilfreich. Etwas bessere Erklärungen wären durchaus wünschenswert. Als erstes muss der Lüfter auf dem Wärmetauscher moniert werden. Dazu sind spezielle Schrauben notwendig, welche im Lieferumfang enthalten sind. Nun muss die Wasserkühlung an Ort und Stelle gebracht werden. Hier wird es schon etwas schwieriger, denn man sollte sich vorher im Klaren sein, wie / wo die Kabel / Schläuche verlegt werden sollen. Die Schläuche sind etwas "störriger" und lassen sich nicht beliebig biegen. Also vorher überlegen und prüfen, ob alles passt und die Biegeradien eingehalten werden können. Hat man die perfekte Position gefunden, schraubt man den Kühler im Gehäuse fest. Ist dies geschafft kommt die Pumpe dran. Erstmal muss das richtige Befestigungsmaterial gewählt werden. Je nach Sockel werden andere Schrauben, Abstandhalter und Metallplatten benötigt. Beim Einbau hätte ich mir eine weitere Hand gewünscht. Von hinten wird ans Mainboard (Intel 1151) eine Metallplatte gehalten (Richtung ist zu beachten INTEL/AMD) und die dazu passenden Schrauben eingeführt. Von vorne werden nun Abstandsbolzen auf die Schrauben geschoben. Auch hier ist die Richtung zu beachten, denn sonst werden die Schrauben nicht festgeklemmt. Nun wird die Pumpe auf den CPU gesetzt (Wärmeleitpaste nicht vergessen) und von federnden Schauben festgezogen. Zum Schluss müssen nur noch alle Kabel richtig gesteckt werden und schon ist es geschafft. Die Länge der Kabel hat bei mir gut gereicht, allerdings habe ich das Y-Kabel für den RGB-Rainbow-Anschluss als Verlängerung verwendet um alles sauber zu verlegen. Übrigens ist ein Fehler auf der Webseite des Herstellers und auch bei Mindfactory, die Pumpe besitzt nur einen 3-Pin Anschluss und keinen 4-Pin! Und auch bei der maximalen Drehzahl für die Pumpe scheinen Differenzen zwischen der Webseite des Herstellers (3.100 U/min) und Mindfactory (2.000 U/min) zu geben.
    Noch ein Tipp: AiO-Wasserkühlungssysteme sind meinst dafür ausgelegt, dass die Pumpe immer bei 100% läuft. Wenn die Pumpe an einen Standardmäßigen PWM 4-Pin angesteckt wird, läuft diese dann auch auf 100%. Im BIOS kann auch der DC-Modus aktiviert werden, damit Regelt das Mainboard die Spannung. Dies sollte man auf jeden Fall vermeiden! Außerdem sollte der Lüfter direkt bei "CPU FAN" gesteckt werden, damit das Motherboard den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und CPU Temperatur verseht. Für die Wasserpumpe gibt es häufig einen extra Anschluss (bei mir PUMP FAN) der mehr Strom liefern kann (dies ist hier nicht notwendig da die Pumpe nur 0,5A unter voll Last zieht).

    Modularität & Kompatibilität: 5 Sterne
    Für die meisten gängigen CPU Sockel wird eine Adaptierung mitgeliefert. Auch in Sachen Zubehör hat Enermax nicht gespart. Für Gigabyte, MSI und ASRock Mainboards wurden sogar die jeweiligen Kabel mitgeliefert, um die RGB Beleuchtung an diesen Systemen direkt zu betreiben. Ich habe ein MSI-Mainboard; somit synchronisiert sich die Wasserkühlungsbeleuchtung mit dem Programm Mystic Light des Herstellers. Wer noch kein modernes Mainboard mit RGB-Management besitzt kann auch den mitgelieferten, kabelgebundenen RGB-Controller (RGB Control Box) verwenden. Dieser besitzt 10 Effekte und verschiedene weitere Funktionen.

    Lautstärke & Leistung: 5 Sterne
    Ich verwende einen i3-8350K mit einem TDP von 91W und bin durchaus zufrieden mit der Kühlleistung. Ob man beim Übertakten damit auch noch klarkommt, kann ich so nicht sagen. Für normales Arbeiten und Gaming reicht mir das völlig aus. Mit meinem alten Kühler erreichte ich Temperaturen im Idel von 45-55 °C; der neue kommt hier auf 40 °C. In Spielen (gemessen nach 30 Minuten) war der alte ca. bei 75 °C. Hier kommt die Wasserkühlung auf 65 °C. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass sich die Temperatur der CPU ca. 5-10 °C verbessert hat. Aber auch im Gehäuse habe ich nun bessere Umgebungstemperaturen, da der große CPU Kühler entfernt wurde und der Wärmetauscher an der Gehäusewand die warme Luft direkt nach Außen drückt.
    Zur Lautstärke: die einzige Komponente, die Geräusche erzeugt, ist der Lüfter! Da dieser aber ohne Last auf niedriger Drehzahl (ca. 500 U/min) läuft, ist er sehr leise. Auch die Pumpe hört man kaum bis gar nicht. Unter Last dreht der Lüfter auf maximal 2.000 U/min (bei mir meist 1.700 U/min) und erzeugt damit laut Datenblatt 32,6 dB. Diese sind mir (bei all den anderen Lüftern und Geräuschen im PC) aber nicht weiter aufgefallen. Somit kann man nicht von Lärmbelästigung sprechen!


    Fazit: 4,8 Sterne
    Mit der Enermax Aqua RGB Wasserkühlung bekommt man ein Komplettsystem das rundum stimmig ist. In Sachen Kompatibilität zu den gängigen Herstellern muss man Enermax wirklich loben, denn es gibt keinerlei Probleme die Wasserkühlung an neue oder vorhandene Systeme anzubinden. Wer eine Wasserkühlung für gängige Prozessoren der normalen Leistungsklasse sucht ist hier genau an der richtigen Stelle. Wer den etwas komplexeren Einbau (bezogen auf herkömmliche Kühler) nicht scheut, kann die CPU-Temperatur durchaus um 10 °C senken. Das Preis- / Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall. Eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite."

  • Testbericht von Eric

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 11.04.2019


    "Vorwort: Im Zuge der Aktion Testers Keepers von Mindfactory mit Enermax habe ich diese AIO Wasserkühlung kostenlos zur Verfügung bekommen (Ein großes Dankeschön hierfür an Mindfactory!). Als erstes werde ich auf Design und Inhalt eingehen, dann auf die Montage der Wasserkühlung und abschließen werde ich mit Leistung und Kühlung.

    Testsystem:
    1. AMD Ryzen 7 1700 (@3,6 Ghz bei 1,275V) , Sockel AM4
    2. 16GB DDR 4 RAM (3200 Mhz CL16)
    3. MSI X370 Gaming Pro Carbon AC
    4. Coolermaster MasterBox 5 RGB Lite
    5. Palit GTX 1070 TI (undervoltet)
    6. 3 vorinstallierte Frontlüfter (900 RPM)
    7. 700 Watt Netzteil Sharkoon

    Alter CPU Kühler: be quite! PURE ROCK SLIM


    Design:
    Die Enermax Wasserkühlung kommt in einer hochwertigen, schwarzen Schachtel, auf der auch nochmal alle Features des Produkts abgebildet sind. Enthalten sind der Radiatorblock, Enermax RGB Lüfter 120mm, Gehäuseschrauben, ein Montageset je für Intel und AMD Sockel, Wärmeleitpaste, RGB-Kontroller, Anschlusskabel und eine Einbauanleitung mit verschiedenen Sprachen.

    Der Radiator besteht aus Aluminium und die Kontaktfläche der Pumpe ist aus Kupfer. Die Kabel der Pumpe sind schwarz gesleevt und ist dadurch perfekt für Leute die Wert auf schönes Design auch im Gehäuse legen und unterstützt dabei auch die Haltbarkeit der Kabel. Auch die Pumpe und der Lüfter wirken hochwertig und mir sind keine Verarbeitungsmängel aufgefallen.
    Die Wasserkühlung unterstützt die RGB Header von Asrock, MSI und Gigabyte. Getestet habe ich mal kurz mit der MSI Mystic Light Software und das Einstellen hat auf Anhieb funktioniert. Da aber der RGB Header meines Mainboards mit den vorinstallierten Lüftern belegt ist, nutze ich die Voreinstellung die die Kühlung mitliefert und man per Tastendruck zwischen 10 verschiedenen Voreinstellungen auswählen kann, jedoch muss man bei dieser Nutzung das Gehäuse öffnen falls man die Einstellung ändern will, da es sich nicht kabellos steuern lässt. Die Pumpe und der Lüfter könnten theoretisch auch einzeln mit einem RGB Controller angesprochen werden. Ich selbst bin ein großer RGB Fan und die Wasserkühlung gefällt mir auch sehr gut, wer jedoch oft seine Farben und Voreinstellungen ändern möchte, sollte den RGB Header seines Mainbaords nutzen oder einen Controller.

    Montage:
    Die Montage war eigentlich einfach und ging schnell. Den Lüfter habe ich an der hinteren Seite installiert, nachdem ich meinen alten Gehäuselüfter heruntergenommen habe, und die Schläuche laufen über der CPU lang, anders ließ sich die Kühlung leider nicht installieren, was vermutlich an der Bauart meines Gehäuses liegt. Die Anleitung erklärt detailliert die einzelnen Schritte und ist auch gleichzeitig für die 240er Version ausgelegt, jedoch ist das A6 Format viel zu klein, vor allem da manche Schrauben in eine bestimmte Richtung gedreht werden müssen und es aus den ganz kleinen Bildern teilweise schwer ersichtlich ist. Dadurch das man das Kit mit einer kleinen Gummiauflage auf den Gewindesockel montiert, fällt das Kit nicht nach Hinten raus, wenn man die Pumpe auf das Mainboard montieren will (auch wenn das Mainboard senkrecht im Gehäuse ist). Das macht das Einbauen sehr angenehm und man muss nicht mit der Hand das Kit hinten festhalten während man schraubt, was ich schon bei billigeren Wasserkühlungen hatte.

    Außerdem war der Intel Adapter an der Pumpe vorinstalliert und die Schrauben waren so schwer montiert, dass ich eine Schraube leicht überdreht habe. Beim Festschrauben des AMD Adapters ist mir auch aufgefallen, dass die Schrauben nicht optimal an der Pumpe sitzen. Für AMD Nutzer für mich auch ein unnötiger Mehraufwand, besser wäre ohne festinstalliertes Kit. Insgesamt war der Einbau für mich ein Zeitaufwand von gerade mal 20 Minuten.

    Kühlung:
    Zum Vergleich habe ich hier meine alte Luftkühlung genommen (CPU im BIOS übertaktet @3,6 GHZ bei 1,275V). Ich teste dabei mit Cinebench R20, Prime 95 und einem Leistungsintensiven Spiel, in diesem Fall Monster Hunter World. Fürs Monitoring benutze ich hwMonitor. Im Idle habe ich bei meiner alten Luftkühlung um die 55 °, je länger der PC läuft kann das auch mal über 60 ° liegen, beim Cinebench R20 komme ich am Ende auf maximal 75 °. Prime95 habe ich zum Test 10 Minuten laufen lassen und komme hier auch auf 80 °. Im Spiel Monster Hunter World bin ich bei 70 °, hier wird auch die CPU nicht ganz ausgelastet. Nachdem ich die Enermax Wasserkühlung montiert habe komme ich im Idle nicht mehr über 40 °. Meine CPU hat bei Vollast ca 110 W, deswegen liefert die mit bis zu 350W zertifizierte Kühlung in den Test auch sehr gute Werte. Der Cinebench R20 liefert 53 °. Prime 95 habe ich jetzt mal 15 Minuten laufen lassen und komme dabei gerade mal auf 60 °, nach einer einstündigen Monster Hunter Session war die Enermax hierbei auch nicht über 50°.

    Die Wasserkühlung ist im Vergleich zu meiner alten Be quite! Luftkühlung eindeutig der Sieger, wobei ich bei größeren CPU´s wie meiner (Ryzen 7 bzw Intel I7 / I9) eher zu dem größeren Modell mit 240er Radiator tendieren würde.

    Außerdem war der Luftdurchsatz in meinem Gehäuse deutlich besser, da der riesige CPU Block weggefallen ist. Die Gehäusetemperatur senkte sich deswegen auch um ganze 10 Grad.
    Vibrationen hatte ich durch die Wasserkühlung keine. Ich habe auch während des Prime95 Test mein Gehäuse geöffnet und selbst da kontte ich an Pumpe und Lüfter keine Vibrationen feststellen.

    Die Pumpe habe ich in meinem ganzen Test gar nicht gehört, großer Pluspunkt hier, obwohl sie immer bei 2000 u/min läuft. Der Lüfter dreht im Idle bei ca. 500 u/min, bei Vollast bis zu 1200 u/min. Egal bei welcher Auslastung, die Wasserkühlung ist so gut wie gar nicht zu hören.

    Fazit:
    Für 70¤ ist die Enermax Wasserkühlung ein sehr gutes Produkt (im Vergleich für meine Luftkühlung habe ich damals 30¤ bezahlt), was die CPU sehr kühl hält, RGB hat und sich auch sehr einfach und schnell montieren lässt. Einen Stern gebe ich Abzug wegen dem Kabelsalat bei der RGB-Steuerung, der viel zu kleinen Anleitung und de vorinstallierten Intel Kit. Selbst würde ich mir die Wasserkühlung von Enermax auch holen, da sie perfekt in mein aktuelles System passt und auch ein sehr gutes Gesamtpaket liefert. Wer noch bessere Kühlung erreichen möchte sollte aber eher zur 240er Version greifen."

  • Testbericht von Albert

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 09.04.2019


    "Produkttest-Enermax- ELC-AQF120-SQA


    Die ELC-AQF120-SQA (Enermax 120mm AIO Wasserkühlung) wurde mir für einen ausgiebigen Test zur Verfügung gestellt. Im Folgenden werde ich auf positive, aber auch negative Aspekte des Tests eingehen und versuchen, Ihnen einen Überblick über den Einsatzbereich dieser Wasserkühlung mit ihren Stärken und Schwächen zu geben.
    Getestet habe ich die "Enermax 120" (im Folgenden "F120" genannt) in einem, für ihre Größe angemessenen PC-Setup, bestehend aus:

    -CPU: Ryzen 5 2400G (3,6/3,9GHz)
    -Mainboard: Asus-Strix B350-F Gaming
    -Arbeitsspeicher: 2x4GB Patriot Viper 3000Mhz (im Dual-Channel)
    -Gehäuse: Kolink Stronghold white (Tempered Glass)
    -Festplatte: SSD Vaseky V880 500GB
    -Netzteil: BeQuiet Pure Power 9 530W
    - ELC-AQF120-SQA (Enermax 120mm AIO Wasserkühlung)
    - Belüftung: 2xBeQuiet Silent Wings 2

    Als Testprogramme kommen prime95 im Blend-Test sowie HW-info und eine App namens Schallmessung zum Einsatz. Außerdem Cinebench 20 und cpu-z.
    Ich wurde von Mindfactory als Tester dieser Kühlung ausgewählt. Dies hat keinen Einfluss auf meinen Test und gute sowie schlechte Ergebnisse werden im Folgenden den Fakten nach protokolliert.



    Verpackung und erster Eindruck:

    Die F120 kam gut verpackt und unbeschädigt bei mir an. Wenn man das Unboxing von Neuerwerbungen mag, wird man hier definitiv nicht enttäuscht. Die F120 ist sicher verpackt und auf platzsparende Weise in den Karton verlegt. Wer nicht vor hat die Kühlung gleich einzubauen, sollte also lieber mit dem Auspacken warten, da der Platz in der Box auf den letzten Zentimeter verplant ist und ein "wieder einpacken" etwas fummelig ist.
    Beim Auspacken fällt sofort die Verarbeitungsqualität auf, die Schläuche sind gleichmäßig gesleeved, der schwarze Lack nimmt keine Fingerabdrücke an, Schrumpfschläuche und Kabel sind gerade angebracht. Hinzu kommen ein wertiges Gewicht und die spiegelnde Oberfläche der Wasserpumpe. Einzig die dünnen Kleberwülste am Ende der Schläuche, wo die Pumpenschläuche in den Radiator münden sind mir bis dahin negativ aufgefallen.
    Alles in allem wirken Qualität der Materialien und deren Verarbeitung ausgesprochen hochwertig und übersteigen meine Erwartungen in einem Preissegment von unter 68¤. Hinzu kommt, dass die F120 ausgepackt besser aussieht als die Bilder vermuten lassen.



    Lieferumfang und Einbauanleitung:

    Im Lieferumfang wird eine Fülle an Teilen geboten und die braucht es auch, denn die F120 ist mit den Sockeln Intel LGA 2066/2011-3/2011/1366/1156/1155/1151 und 1150, sowie
    AMD AM4/AM3+/AM3/AM2+/AM2/FM2+/FM2 und FM1 kompatibel.
    Des Weiteren gibt es einen RGB-Controller zur Steuerung der RGBs am Pumpenkopf, sowie dem RGB beleuchteten Lüfter. Der Lüfter allein ist schon eine Klasse für sich, denn es handelt sich um den neuen SquA-RGB Lüfter von Enermax. Der Lüfter hat eine RGB Umrandung in außergewöhnlicher, fast eckiger Form. Neupreis allein des Lüfters im 3er-Pack liegt bei über 73¤.

    Dazu natürlich noch die GBR-Verbindungskabel, sowie einen Adapter für Gigabyte-Mainboards.
    Ein Erster Blick in die Einbauanleitung, ließ mich feststellen, dass selbst eine Person, die bisher keinerlei Erfahrung mit dem Einbau von Kühlsystemen hat, dies mit Leichtigkeit bewerkstelligen sollte. Aus diesem Anlass bat ich eine Freundin, und fragte sie, ob sie sich zutraue diese F120 einzubauen. Dazu später mehr.
    Die Anleitung beschreibt einerseits Schritt für Schritt den Einbau, ohne irgendetwas auszulassen, andererseits gibt es eine genaue Bezeichnung eines jeden Teils per Buchstabencode. Man zieht schnell die Parallelen zu einem schwedischen Möbelhersteller, der hier allerdings nicht genannt werden möchte.
    Weiterhin positiv zu bemerken ist, dass die gesamte Anleitung in 13 Sprachen kommt und sowohl deutsch als auch englisch grammatikalisch tipptopp sind.
    Neutral fiel mir allerdings auf, dass die Wärmeleitpaste separat geliefert wird und NICHT bereits vorinstalliert auf der Kühlplatte angebracht ist.



    Einbau und Installation der Komponenten:

    Wie zu erwarten, war der reine Einbau und die Ausrichtung der Komponenten ein Kinderspiel und jeder der schon einmal etwas festgeschraubt hat, sollte mit dieser Aufgabe problemlos fertig werden.
    Dennoch gilt immer: In der Ruhe liegt die Kraft. Schnelligkeit ist hier nicht gefragt, denn die Schrauben an den bereits vorinstallierten Plattformhalterungen für Intel oder AMD Sockel sind vergleichsmäßig klein und sitzen leider deutlich zu fest. Beim Abschrauben kann es passieren, dass der Schraubendreher überspringt und sofort dafür sorgt, dass der schwarze Lack der Schrauben abplatzt. (Bild)
    Wenn jedoch diese Hürde überwunden ist, ist der Rest simpel. Halteplatte in den passenden Löchern wie angegeben durchs Mainboard führen, und Pumpe auf die CPU setzten. Natürlich vorher die Wärmeleitpaste nicht vergessen. Die Wärmeleitpaste lässt sich gut und gleichmäßig mit einer Karte verteilen.

    Wenn alles sitzt, geht es daran die Komponenten anzuschließen und da steht man als Laie, wie ich von dem Gesicht besagter Freundin ablesen konnte, vor einem größeren Problem. In der Anleitung wird von einigem Vorwissen bezüglich der Anschlüsse ausgegangen, welche vielleicht nicht jedem sofort einleuchtet. Letztendlich besteht die Lösung des Problems aus einem Y-Kabel, mit welchem sowohl Pumpen-RGB, als auch Lüfter RGB zu einem kleinen mitgelieferten Controller (siehe Bild) verjüngt werden. Dieser wird dann an den Stromanschluss vom Netzteil angebracht und so kann man über diesen Controller die Lüfter RGB in Farbe und Helligkeit steuern.
    Eine schöne Idee, jedoch kann der Controller nicht als Fernbedienung dienen, da er fest zwischen den Kabeln verbaut ist und muss somit im Gehäuse verbleiben.



    Funktionstest und Testaufbau:

    Alles ist nun verbaut und ordnungsgemäß angeschlossen, das eigens für die Wasserkühlung und diesen Test gebaute Computersystem, kann zum ersten Mal in Betrieb genommen werden.

    Für die erste Testreihe wurde die CPU in ihrem Base-Clock (Basistakt ab Werk) gelassen. Das entspricht beim Ryzen 5 2400G: 3,6GHz
    Im ersten Testdurchlauf testen wir Prime95 30Minuten lang im Dauerstress auf allen 8 Threads. Das Gehäuse beim ersten Test bleibt dabei geöffnet.
    Temperaturen und Lüftertempo werden mit HW-info ausgelesen. Für die Lautstärkemessung nutze ich die App Schallmessung, dabei wird bei allen Tests in einem Abstand von 5cm oberhalb des Lüfters gemessen.

    Dabei kam es zu folgenden Ergebnissen:
    -CPU: 3,6GHz
    -Zeit: 30Min
    -min. Temp: 36°C
    -max. Temp: 65,4°C
    -durchschn. Temp: 60,8°C
    - Lüftergeschwindigkeit: 1200RPM
    Lautstärke in Dezibel bei Voll-Last:
    -min.: 29,6db
    -max.: 42,2db
    -durchschn.: 34,8db

    Es folgen die Werte aus einem geschlossenen Gehäuse:
    - CPU: 3,6GHz
    - Zeit: 30Min
    - min. Temp: 36°C
    - max. Temp: 66,6°C
    - durchschn. Temp: 63,8°C
    - Lüftergeschwindigkeit: 1278RPM

    Nachdem diese Tests in sich in einen zufriedenstellenden Temperaturbereich befanden, habe ich mich dazu entschlossen, den Prozessor leicht zu übertakten. Es darf nicht vergessen werden, dass der Ryzen 5 2400G eine integrierte Grafikeinheit besitzt (Vega 11), weshalb die Temperaturen höher als bei einem reinen 4-Kerner ausfallen dürften. Im Folgenden arbeiten wir mit 3,9GHz und einer Spannung von 1,475V.
    Nach erfolgreicher Übertaktung ergeben sich folgende Werte (Bild):

    -CPU: 3,9GHz
    -Zeit: 30Min
    -min. Temp: 41°C
    -max. Temp: 77,1°C
    -durchschn. Temp: 73,2°C
    -Lüftergeschwindigkeit: 1366RPM
    -Lautstärke im Schnitt: 35db

    Im Ruhemodus/Desktopbetrieb bei einer Testzeit von 170min (2h 50min) erreicht die CPU eine durchschnittliche Temperatur von 30,4°C auf 3,9GHz. Die Lüfter drehen sich im Schnitt mit 780RPM.

    Beim CPU-Test Cinebench Release 20 erreichten wir mit der CPU auf 3,9GHz 1742 Punkte, mit einer durchschnittlichen Temperatur von 63°C und einer Lüftergeschwindigkeit von 1265RPM.



    Design und Montagemöglichkeiten:

    Die F120 besticht mit einem neuartigen und futuristischen Design, die Spiegelglasplatte auf dem Kühlkörper der Pumpe erweckt einen hochwertigen Eindruck. Die nach innen sich verjüngenden und farbig abgesetzten Ringe erzeugen das Gefühl von Räumlichkeit und geben dem System das gewisse Etwas. Der Enermax Schriftzug leuchtet genau wie alle anderen RGB in verschiedenen Farb-Modi. Die Pumpe erinnert etwas an die Kraken X-Serie von NZXT und auch das Enermax-Logo, hat dasselbe Problem-chen, wie die von NZXT. Nämlich ist der Kühlkörper nur in einer Richtung zu montieren. Eine andere Montage, würde dafür sorgen, dass das Logo auf dem Kopf steht und das ist unter ästhetischen Ansprüchen ein NO-GO! Aber jeder wie Er oder Sie mag.

    Als Montageposition kommen in einem ausreichend großen Midi Gehäuse mehrere in Frage. Da der kleine 120mm Radiator überall Platz finden sollte, sollte es kein Problem darstellen ihn nach Belieben zu montieren. Wie man dies macht, ist in der Anleitung nachzulesen.
    Wir haben uns für die Rückseite des Gehäuses entschieden, da die warme Luft so herausgepustet wird und außerdem die verhältnismäßig langen Schläuche das F120 so nicht die Sicht auf die Komponenten verdecken. Ebenso ist aber auch die Montage an der Front oder sogar der Gehäusedecke möglich.

    In Zusammenspiel mit der Mainboard-Software von ASUS Aura Sync, habe ich mich für ein buntes Farbspiel des RGBs entschieden um die Fülle der Möglichkeiten darzustellen. Dazu kann am einfachsten der kleine mitgelieferte Controller genutzt werden. Ebenso können damit Effektgeschwindigkeit, Helligkeit, die Lichteffekte selbst und ein AUTO-run eingestellt werden.
    Das Design gefällt mir persönlich sehr gut und verbaut sieht es um einiges teurer aus, als es letztendlich ist. Dennoch sind mir einige kleine Unschönheiten aufgefallen, welche ich wie versprochen, hier im Test ebenfalls anspreche.

    Wie bereits erwähnt, stören mich die Kleberaustritte an den Verbindungen zwischen Schlauch und Radiator, wenn es einen Schrumpfschlauch gibt, der dort ohnehin schon drüber ist, sollte dieser auch sämtliche Kleberreste verdecken.
    Weiterhin, wenn die RGB Beleuchtung der F120 eingeschaltet ist und man gerade auf dem Kühlkörper schaut, sieht man an der Oberkante Unebenheiten in der Verarbeitung, weshalb es nicht zu einer klaren Kante kommt, sondern das Licht vereinzelt und unregelmäßig durchgelassen wird. (Bild mit Markierung) Außerdem befindet sich inmitten des schwarzen Streifens eine kleine freie Stelle, an welcher die Farbe offensichtlich nicht deckt oder keine hingekommen ist, dort schein das Licht ebenfalls durch (Bild mit Markierung). Im richtigen Winkel betrachtet machen diese Dinge einen unsauberen Eindruck und ich kann mir gut vorstellen, dass der RGB und Ästhetik-Enthusiast da seine Einwände hat.
    Dazu sei gesagt, dass auch mir die kleine Unebenheit auffällt und wenn ich diese einmal erspäht habe, kann ich sie nicht vergessen.
    Zu guter Letzt gibt die Pumpe bei hoher Belastung ein leises Rattern von sich, welches auch bei Temperaturabfall anhält und erst nach einiger Zeit verstummt. Erwähnt sei noch, dass bei hoher Belastung durch z.B. Spiele ohnehin ein höherer Geräuschpegel anfällt und somit das leise Rattern nicht weiter ins Gewicht fällt.



    Pro/Contra-Liste für Lesefaule:

    Pro:
    - Schöne Schlauch-Sleeves
    - Hochwertiger Eindruck, sieht teurer aus als sie ist
    - Spiegelglas-Kühlkörper
    - sehr umfangreiches Zubehör + Gigabyte Adapter
    - Anleitung ist sehr gut und in gutem Deutsch
    - hochwertiger SquA RGB-Lüfter inklusive
    - sieht in echt besser aus, als auf den Bildern
    - kompatibel mit AURA Sync, GGB-Fusion, MSI Mystic Light etc.
    - keine verbogenen Kühlrippen
    - Kühlleistung ist gut (siehe: Funktionstest und Testaufbau)
    - Lautstärke ebenfalls gut (siehe: Funktionstest und Testaufbau)

    Con:
    - Kleber am Schrumpfschlauch zu sehen
    - Schrauben am Kühlkörper für die Haltevorrichtung zu fest + Lackabplatzer
    - RGB-Controller muss im Gehäuse verbleiben, da kabelgebunden
    - in Anleitung ist die Verkabelung uneindeutig erklärt
    - auf hohen Touren rattert die Pumpe etwas
    - kleine Verarbeitungsfehler am Kühlkörper, die das Licht brechen

    Neutral:
    - Wärmeleitpaste muss manuell aufgetragen werden, wird allerdings mitgeliefert



    Fazit:

    Zusammengefasst ist diese All-In-One Wasserkühlung von Enermax ein echter Hingucker und mit kaum einer Kühlung in ihrer Preisklasse zu vergleichen. Einbußen die die F120 in punkto Verarbeitungsfehler-chen der rein visuellen Art einstecken muss, macht sie mit ihrer Performance wieder wett.
    Die Verarbeitung der Materialeien ist hier und da minimal zu beanstanden, aber auch nur bei genauerer Betrachtung zu erkennen. Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick ist die f120 ein echtes Schmuckstück und reiht sich meiner Meinung nach nur knapp hinter der Deepcool Captain oder der Kraken X-Serie ein. Ein deutliches Plus gibt es im Hinblick auf die RGB- Beleuchtung, denn durch die neuen SquaRGB-Lüfter in Zusammenspiel mit dem Enermax Aurabelt um dem Pumpenkopf, ist ein sehr vielseitiges und innovatives Farbspiel möglich.
    Im Punkto Kühlleistung kann die Enermax F120 sich auch sehen lassen und besonders für Systeme mit mittleren bis erhöhten Ansprüchen in Sachen Gaming oder Rendering. Der getestete 4-Kerner hat trotz der integrierten Grafikeinheit einen verhältnismäßig kühlen Kopf behalten und ich kann mir gut vorstellen, dass man mit einer CPU der 5er-Serie und 6 Kernen, ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielen kann (Ryzen 5 1600/2600).
    Wer allerdings zu Prozessoren wie dem Ryzen 7 2700/X greift, sollte sich überlegen, ob er vielleicht lieber in die größere Schwester der Enermax ELC-AQF120-SQA, nämlich in die Enermax ELC-AQF240-SQA investiert. Diese hat einen 240mm großen Radiator mit entsprechend 2x120mm Lüftern.

    Für wen ist diese Wasserkühlung als empfehlenswert? Für jemanden der sich einen leistungsstarken PC mit anspruchsvoller Performance und einem auffälligen Design zusammenstellen möchte. Hinzu kommt der absolut akzeptable Kostenpunkt, welcher sich gut in einem Budget-PC mit Augenmerk auf das Design machen kann. Für Übermäßige Leistungen aus dem professionellen Gaming und Rendering Bereich ist diese Wasserkühlung allerdings nicht geeignet, hier sollte man zu größeren Radiatoren mit entsprechender Kühlleistung greifen.

    Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen hiermit die Entscheidung erleichtern oder doch immerhin einen Überblick über die Performance der neuen Enermax ELC-AQF120-SQA -Wasserkühlung geben.
    In der Hoffnung, dass auch Sie alle einen kühlen Kopf bewahren,

    Herzliche Grüße


    Albert Riemann

    PS: Diese Rezension wird auch im Forum mit den entsprechenden Bildern veröffentlicht."

  • Testbericht von Christopher

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 120 CPU Wasserkühler 120mm

    veröffentlicht am: 01.04.2019


    "Hallo,
    ich hatte das Glück die Enermax Aqua Fusion 120 AiO bei der Aktion "Testers Keepers" zu gewinnen. Die Lieferung erfolgte sehr schnell und kam gut verpackt, geschützt und heil bei mir an. Daher hier schonmal ein Lob an Mindfactory.
    Testprodukt war die neue Enermax Aqua Fusion 120. Eine Wasserkühlung von Enermax mit 120mm-großen Radiator, die auch noch einen größeren Bruder in 240er-Variante hat. Enermax ist mir vor allem aufgrund ihrer hochwertigen Kühlprodukte und Netzteile bekannt, wovon ich mich hier erneut überzeugen lassen möchte. Die Wasserkühlung ist für alle Mainstream Desktop-Sockel ausgelegt, bis auf TR4 (Threadripper) und verspricht eine einzigartige Optik. Im ersten Teil dieses Reviews werden die technischen Details, sowie die äußeren Features bewertet. Im Anschluss wird sich mit den Haupteigenschaften der Kühlung beschäftigt. Diese wird hierzu in meinem Testsystem ausführlich getestet. Zum Schluss wird daraus dann ein Fazit zum Kühler gezogen werden.

    1. Design, Verarbeitung, Montage

    Die Enermax AiO-Wasserkühlung kommt in einer hochwertigen, schwarzen Verpackung, auf der alle ausschlaggebenden Features auf den Außenseiten angezeigt sind. Beim Herausnehmen der Pumpe mit Radiator spürte ich sofort die Mächtigkeit und Qualität dieses Produkts. Der Radiator besteht aus Aluminium und die Kontaktfläche der Pumpe ist aus Kupfer. Diese setzt auf eine patentierte "Shunt-Channel-Technology", bei der die zwischen Cold Plate und IHS (Integrated Heat Spreader) liegende Grenzschicht eliminiert wird, wodurch eine bessere Wärmeleitfähigkeit gewährleistet werden soll. Außerdem ist der Schlauch schwarz gesleeved, was nicht nur hochwertig aussieht, sondern auch für Stabilität und Langlebigkeit sorgt. Die Kühlung gefällt mir optisch sehr gut. Sie hat einen edlen, matt-schwarzen Look und besitzt außerdem eine sehr schöne RGB-Beleuchtung. Beleuchtet ist zum einen einen der neue, 120mm-große SquA RGB-Lüfter, welcher nicht nur gut aussieht, sondern sich aufgrund seiner starken Air Pressure auch exzellent für Radiatoren eignet. Zum anderen die Pumpe, welche den von Enermax einzigartigen Aurabelt besitzt, der auch schon bei den Enermax Liqtech II Wasserkühlungen zum Einsatz kam, wodurch besondere Beleuchtungseffekte innerhalb der Pumpe erschaffen werden können. Diese können entweder, wie in meinem Fall, über den Addressable RGB-Header (A-RGB) auf dem Mainboard (ASUS Aura) gesteuert werden oder über die RGB Control Box, über die man 10 voreingestellte, verschiedene Effekte anzeigen kann und die Helligkeit anpassen kann. Meiner Meinung nach eine der schönsten 120/140er-Kompakt-Wasserkühlungen in diesem Preissegment. Zusätzlich im Lieferumfang waren Befestigungsmaterial, Kabel, darunter ein RGB-Adapter für GIGABYTE-Boards, Wärmeleitpaste und eine ausführliche Benutzeranleitung. Die Anleitung ist hierbei die gleiche wie für die 240er-Version.

    Der Einbau erfolgte in einem NZXT Noctis 450 auf einem ASUS ROG STRIX Z370-F (LGA 1151) mit einem i5-8600K. Ich habe hierbei einmal die mitgelieferte Wärmeleitpaste verwendet und dann ein zweites Mal meine persönliche Arctic MX-4. Der Temperaturunterschied war nicht wirklich erkennbar, weshalb in den Tests nicht extra hierzwischen unterschieden wurde. Die Montage war für Enermax-Produkte typisch, wodurch alles, auch durch die für Anfänger freundliche Anleitung, gut machbar war und es zu keinerlei großen Problemen kam. Die Verkabelung war sehr simpel, wobei ich die RGB Control Box ein wenig unpraktisch finde. Sie wirkt wie eine Fernbedienung, jedoch muss sie im Gehäuse angeschlossen sein, wodurch man zur Konfiguration der Beleuchtung, das Gehäuse geöffnet haben muss. Die Einrichtung über den RGB-Header am Mainboard und somit die Konfiguration per Software ist hier also definitiv eher zu empfehlen. Der Radiator und den Lüfter habe ich am Heck montiert, was ich bei Single-Fan Wasserkühlungen generell empfehlen würde. Die Pumpe sind über ein hochwertiges, schwarz-ummanteltes 4-Pin-PWM-Kabel angeschlossen, wodurch die RPM geregelt werden kann.

    2. Test: Lautstärke, Temperaturen/Kühlleistung, Vibration

    Testsystem, bestehend aus:
    1. Intel i5 8600K (@ 4,8 GHz bei 1,35V) (LGA 1151)
    2. ASUS ROG STRIX Z370-F Mainboard
    3. G.Skill Trident Z RGB 2x8GB Kit @3200 MHz CL 16
    4. ASUS ROG Strix GTX 1070 Ti Advanced (Small OC)
    5. Bequiet! Straight Power 11 550W
    6. 1x Samsung 960 Evo NVMe SSD, 1x 2TB Toshiba HDD
    7. Windows 10 Pro
    8. Corsair H150i Pro RGB (Hauptkühlung)
    9. Gehäuse: NZXT Noctis 450 mit insg. 6 Lüftern (800-1000 RPM)
    10. Enermax Aqua Fusion 120 (Testkühlung)
    Es ist also ein übertaktetes Gaming System, das die Wasserkühlung ausreichend fordern sollte.
    Das System ist im Idle sehr ruhig und der Lüfter läuft mit ca. 500 RPM. Bei Vollast und steigender Temperatur dreht er bis auf 1500 RPM auf. Die Kühlung ist im Idle und im Gamingbetrieb sehr leise. Wenn die CPU dann jedoch voll ausgelastet wird, kann man den Lüfter ab 1000 RPM schon gut hören, wobei die Geräusche nicht nervig laut sind. Auch die Pumpe ist bei circa 2000 RPM nicht wirklich wahrnehmbar. Selbst bei höher Lüfterdrehzahl konnte ich während meiner gesamten Testphase keine Vibrationen feststellen. Der Lüfter lief stets stabil und machte auch nach längerem Betrieb keine Probleme.

    Ich habe die Kühlung hier für den i5-8600K getestet im OC auf 4,8 GHz bei 1.35V, da ich denke, dass der Kühler für den Prozessor im Stock ein wenig unterfordert wäre. Im Idle lagen die Temperaturen bei 37-41 °C. Für den Stresstest benutzte ich den neuen Cinebench R20 und Prime95, ausgelesen wurde alles mit HWMonitor. Der Prozessor kommt bei Cinebench R20 auf 69 °C und bei Prime95 nach 30 Minuten auf eine Maximaltemperatur von 78°C. Im älteren Cinebench R15 wird er sogar circa 3°C wärmer. Im Gaming bleibt er eher im Bereich von 62-65°C. Im Vergleich zu meiner Corsair H150i Pro RGB zwar ca. 6-7 °C wärmer, jedoch ein solides Ergebnis. Des Weiteren verglich ich die Kühlung zum einen mit dem MA620P von Cooler Master: einem High-End Dual-Tower Luftkühler und zum anderen mit dem Enermax ETS-T50: einem Mid-Range Single-Fan-Tower Luftkühler. Im Vergleich zum Cooler Master ist der Unterschied insgesamt nicht so groß. Lediglich 2-3°C trennen die beiden, wobei die Temperaturunterschiede unter Volllast und im Idle nochmal stärker ausfallen (ca. 4-5°C). Im Vergleich zum Enermax ETS-T50 variiert das Ergebnis um einiges mehr. Die AiO schneidet hier oft 6-7°C besser ab und ist zudem noch leiser. Das Ergebnis ist bei einer Luftkühlung natürlich auch immer abhängig vom Airflow im Gehäuse. In meinem Fall waren, außer der AiO, drei 120mm-Lüfter in der Front installiert und zwei 140mm-Lüfter oben. Außerdem war der Prozessor übertaktet. Im Stock würden die Temperaturen daher natürlich noch einmal besser ausfallen. Bei stärkerem OC ab 5GHz mit höherer Spannung, kommt die Kühlung stark an seine Grenzen (fast 100°C), weshalb man dann im Dauerbetrieb zu einer stärkeren Kühllösung greifen sollte.

    3. Fazit

    Insgesamt ist die Enermax Aqua Fusion 120 eine schicke und starke Wasserkühlung. Sie eignet sich aufgrund ihrer schwarzen Optik und anpassbaren RGB-Beleuchtung bei so gut wie jedem Build. Auch die Kompatibilität ist gewährleistet, da es nur ein 120er Radiator und Lüfter gibt, den es zu installieren gilt, für den in jedem Gehäuse Platz sein sollte. Die hochwertigen, 400mm-langen Schläuche passen perfekt in jedes Mainstream-System. Für einen Preis von rund 70 € erhält man hier eine Kompakt-Wasserkühlung, die alle derzeitigen Prozessoren gut kühlen kann und auch zum Übertakten geeignet ist. Preis-leistungstechnisch ist die Enermax Aqua Fusion 120, sowie auch die 240er-Variante, definitiv einen Blick wert, da man hier für überschaubares Geld eine top Verarbeitung, gute Kühlleistung und eine einzigartige Optik erhält, die ich sonst nur von High-End Modellen gewohnt bin.


    Pro:
    - Unterstützung aller gängigen Desktop-Plattformen
    - Schwarzes Design mit patentierter Cold Plate Technologie
    - Hochwertiger PWM-Lüfter, optimal für Radiatoren
    - Vielseitige, schöne RGB-Beleuchtung
    - Einfache Installation, gut für Anfänger geeignet
    - Gesleevete Schläuche
    - Hohe Kühlungseffizienz bei Hexacore-Prozessoren wie meinem 8600K
    Contra:
    - kabelgebundene RGB Control Box"

  • Testbericht von Kah-Ming

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

    veröffentlicht am: 12.04.2019


    "Wasserkühlungen sorgen dafür, dass die CPU mithilfe der Kühlflüssigkeit gekühlt wird. In der Regel denkt man, dass durch die Wasserkühlung die CPU niedrigere Temperaturen erreichen kann, als durch eine Luftkühlung. Natürlich kommt es mit einigen Nachteilen mit sich, eine Wasserkühlung ist gerade nicht immer günstig und kein Segen für alle.

    Die "Enermax Aquafusion 240" ist eine AIO-Wasserkühlung mit einem RGB-Kühlkopf und einem 240mm-Radiator, worauf zwei mitgelieferte 120mm-RGB-Lüfter montiert werden können. Dazu kommt es mit vielen Adaptern wie z.B. einem Y-Kabel. Viele Anleitungen wurden mitgeliefert und sogar ein Video auf YouTube zur Installation der Wasserkühlung wird bereitgestellt. Diese sind überraschend gut durch Bilder und einfache Sprache erklärt und ich selber bekam selten Schwierigkeiten beim Installieren.

    Eine große Stärke der Aquafusion 240 ist das Design. Selten sieht man AIO-Wasserkühlungen mit einem originellen, prägnanten Design. Erstens haben die zwei dazu gelegten Lüfter nicht die gewöhnliche Form eines runden Kreises, sondern die Kontur eines platten Vierecks mit abgerundeten Ecken. Dieser kommt dann besonders in den Vordergrund, wenn die RGBs der Lüfter angeschaltet sind. So leuchten sie nicht zu hell, leider aber etwas schwach. Auch ist der Kühlkopf mit RGBs ausgestattet, mit einem Enermax-Logo zur Fensterseite. Mit der mitgelieferten RGB-Steuerung kann man auch leicht das Muster der RGBs verändern, auch ohne ASUS Aura, msi Mystic Light oder derartiges im Sortiment. Viele Möglichkeiten bietet die Steuerung leider nicht. Alle durchlaufen das RGB-Farbschema, d.h. man bekommt in allen Modi ein Regenbogenfarbschema zu sehen. Beispiele für die Steuerungsmöglichkeiten sind Muster von fallenden Regentropfen oder von einer drehenden Disc.

    Wie vorhin erwähnt lobe ich hier die Montage und die einfache Installation. Mithilfe der Anleitung mit vielen visuellen Beschreibungen und dem YouTube-Video war die Montage einfacher als gedacht. Erstmals bekam ich Probleme, welche Schrauben verwendet werden müssen für welche Löcher, aber das löste sich in wenigen Sekunden durch einen weiteren Blick auf das YouTube-Video, da es gut im Video gezeigt wurde.

    Die Verarbeitung der "Enermax AquaFusion 240" ist hervorragend. Radiator und Kühlkopf fühlen sich hochwertig an, Lüfter trotz des eher schrumpeligen Plastiks ebenfalls. Alles kommt ohne Kratzer und Schäden an und das ist jedenfalls erwähnenswert.

    Jetzt kommen wir zu einer großen Schwäche von Wasserkühlungen: die Lautstärke. Das liegt daran, dass die Pumpe der AIO-Wasserkühlung konstant aktiv ist. Eine Pumpe verursacht viel Lärm und sorgt für ordentlich Störgeräusche. Enermax macht hier keine Ausnahme. Auch bei diesem Produkt kann man nicht von einer ruhigen Umgebung reden, sofern keine Kopfhörer aufgesetzt sind. Die Lüfter allerdings sind relativ leise und viel ruhiger als meine alten "Bitfenix Spectre 140mm Blue LED". Meine jetzigen "be Quiet! Silent Wings 3"-Lüfter sind keine Gegner für die mitgelieferten Enermax-Lüfter, dafür sind die Silent Wings 3 viel zu leise. Die Enermax-Lüfter sind im Idle erstaunlich leise, die Pumpe macht dafür viel Lärm. Bei Last und Vollleistung sind sie aber sehr störend und laut, sowohl Lüfter als auch Pumpe. Dass man sich diese Wasserkühlung wegen einer ruhigen Arbeitsatmosphäre, halte ich für eine riesige Lüge. Für eine leise Umgebung präferiere ich eine gewöhnliche Luftkühlung.

    Und vielleicht waren meine Erwartungen vor dem Testen zu hoch. Aber vergleichsweise zu meiner alten Konfiguration spürte ich keine Verbesserungen bei der Kühlung. Eher bemerkte ich, dass die CPU im Idle Temperaturen von 40-50 Grad Celsius erreicht hat. Zumindest zeigt die Wasserkühlung bei Volllast seine große Stärke und lässt den Prozessor höchstens bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius laufen | genau der gleiche Wert wie im Idle. Das klinge zwar merkwürdig, aber so ist die Realität. Die Wasserkühlung sorgt dennoch für ordentlich Kühlleistung, die die 70 Grad Celsius fast nie erreichen, kommt aber mit einer unruhigen Lautstärke daher. Auch stellte ich fest, dass bei aufwendigen Rendersequenzen wie z.B. bei Explosionen in Spielen die Temperatur kurzzeitig hoch ansteigt, diese dann aber auf die gewohnte Temperaturwerte bei Volllast fallen.

    Vibrationen habe ich direkt nicht wahrgenommen. Ich nahm an, dass wegen der unruhigen Lautstärke es auch zu hörbaren Vibrationen kommen würde. Aber das stimmt nicht. Vibrationen nahm ich seit 1 Stunde Testen nicht an und da bin ich auch sehr zufrieden. Produkte habe ich schon viele getestet, und alle waren nicht geräuschlos wegen vorhandenen Vibrationen. Dieses Produkt hier hat mich überzeugt. Vibrationen konnte ich zumindest auf langer Zeit gar nicht wahrnehmen. Keine Vibrationen schön und gut | trotzdem arbeitet die Pumpe laut und die Lüfter werden bei Last auch deutlich hörbar. Nicht vorhandene Vibrationen retten leider nicht unbedingt die Lautstärke, es bleibt trotzdem unruhig. Schade, aber wahr.

    Auch beim Luftdurchsatz habe ich nichts zu bemängeln. Die zwar unruhigen, aber leistungsfähigen Enermax-Lüfter, transportieren die Luft sehr gut und mit meinen 2 anderen "be Quiet! Silent Wings 3"-Lüfter ergänzt konnte die Luft innerhalb des PCs gut durchströmen. Weder wurde Luft angestaut noch wurde Luft im meinen PC-Gehäuse knapp.

    Auch die Haltbarkeit ist top. Das Produkt hält seit 2 Wochen viel aus und, auf die Verarbeitung zurückgeführt, ist sehr robust und stabil. Verglichen mit anderen teuren Wasserkühlungen ist diese AIO-Wasserkühlung eine günstige Alternative, wer nicht viel parat hat, aber trotzdem eine Kühlung, was das Geld wert ist, kaufen will. Auch schlägt diese Wasserkühlung meinen alten 2-Lüfter-Kühler, da der alte Kühlerbrocken zum Installieren sehr schwer war, aber leiser war, das übrigens bei einer Luftkühlung nicht überraschend ist.

    Das Preis-/Leistungsverhältnis | muss ich sagen | ist bei dieser AIO-Wasserkühlung in Ordnung. Für 95 Euro oder weniger erhält man einen Radiator mit meiner Länge von 240mm, der schön aus qualitativ hochwertigem Metall besteht, zwei RGB-Lüfter mit einer Größe von 120mm, die am Radiator montiert werden, einen Kühlkopf aus Glas und Metall, worauf ein Logo der Firma "Enermax" in den verschiedenen RGB-Farben abgebildet ist, und viele Kabel und Adapter | unter anderem auch Y-Kabel für mehrere Lüfter, RGB-Steuerung in Form einer Fernbedienung, falls eine Steuerung über das Mainboard nicht verfügbar ist, und ein Kabel zur Verbindung von Lüfter und RGB-Steuerung. Beim Preis-/Leistungsverhältnis muss ich sagen, dass dieser hier sehr gut ist. Natürlich sind auch Kabelbinder und eine Spritze gefüllt mit Wärmeleitpaste in der Packung enthalten. Gibt man für dieses Produkt Geld aus, erhält man für den Betrag eine gut verarbeitete Wasserkühlung mit viel Zubehör, das die Installation der Kühlung vereinfacht. Ob es dann für Sie etwas ist, müssen Sie schauen, auf was sie eher Wert legen. Legen Sie Wert auf Design und auf niedrige Temperaturen bei Volllast, so könnte die AIO-Wasserkühlung sie ansprechen.

    Die "Enermax AquaFusion 240" leistet eine hervorragende Arbeit in Sachen Luftdurchsatz, Vermeiden von Vibrationen, umfangreiche RGB-Steuerung und Kühlleistung. Die Schwächen der AIO dennoch liegt vor allem bei der Lautstärke und bei zu hohen Temperaturen im Idle. Die Wasserkühlung ist für Leute ansprechend, in dessen Gehäuse ein bisschen Beleuchtung und Kühlleistung fehlt, sofern Lautstärke kein großes Problem darstellt."

  • Testbericht von Locras

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

    veröffentlicht am: 10.04.2019


    "Natürlich bedanke ich mich nochmals zuallererst bei Mindfactory für die tolle Aktion, und dass ich die Enermax AquaFusion 240 (ELC-AQF240-SQA) testen durfte.

    Mein System:
    Mainboard: MSI X370 M7 ACK
    CPU: AMD Ryzen 5 1600
    Kühler: Cooler Master MasterLiquid Lite 240
    Grafikkarte: 8GB Asus Radeon RX 580 ROG Strix T8G
    RAM: 16GB G.Skill Value DDR4-2400
    Netzteil: Seasonic SS-650KM3
    Gehäuse: be quiet! Pure Base 600
    SATA SSD: 120GB Samsung SSD 840 Pro als Arbeitsplatte für aktuelle Projekte
    M.2 SSD: 250GB Samsung 960 Evo als Systemplatte
    HDD1: 2TB Seagate BarraCuda ST1000DM003 als Datengrab 1
    HDD2: 2TB Samsung HD204UI als Datengrab 2
    Betriebssystem: Win10 Pro x64

    Lieferumfang:
    " Radiator
    " 2x 120mm Lüfter
    " Fernbedienung
    " Diverse Kabel für die LED-Beleuchtung
    " Backplate
    " Isolierplättchen/Unterlegrahmen
    " Adapter für AMD-Sockel (Montagezubehör für Intel ist bereits montiert)
    " Y-Adapter für den Lüfteranschluss ans Mainboard
    " Wärmeleitpaste
    " Adapter für die Fernbedienung zum Direktanschluss an das Netzteil (SATA)
    " Diverse Schrauben und Abstandshalter

    Einbau:
    Da ich schon eine AiO-Wasserkühlung im Betrieb gehabt habe, dachte ich, dass das eigentlich ähnlich sein würde. Leider fand ich die Montage, zumindest im Vergleich zum MasterLiquid Lite 240, doch recht aufwendig.
    Vor allem finde die Reihenfolge der Montage nicht sinnvoll aufgebaut, weshalb ich von dieser etwas Abgewichen bin.

    Original:
    Step 1: Montage der Lüfter und des Radiators am Gehäuse
    Step 2: Umrüsten der Pumpeneinheit von Intel auf AMD
    Step 3: Präparieren und einsetzen der Backplate
    Step 4: Fixieren der Backplate
    Step 5: Wärmeleitpaste auftragen
    Step 6: Schutzfolie vom Kühlblock abziehen
    Step 7: Kühlblock/Pumpeneinheit montieren
    Step 8: Kabel der Pumpe anschließen
    Step 9: Kabel der Lüfter anschließen

    Meine Variante:
    Step 2: Umrüsten der Pumpeneinheit von Intel auf AMD
    Step 3: Präparieren und einsetzen der Backplate
    Step 4: Fixieren der Backplate
    Step 1: Montage der Lüfter und des Radiators am Gehäuse
    Step 5: Wärmeleitpaste auftragen
    Step 6: Schutzfolie vom Kühlblock abziehen
    Step 7: Kühlblock/Pumpeneinheit montieren
    Step 8: Kabel der Pumpe anschließen
    Step 9: Kabel der Lüfter anschließen

    Das Problem ist hier schlichtweg, dass ja die Pumpe und der Radiator miteinander verbunden sind. Wenn ich nun zuallererst den Radiator am Gehäuse verschraube, hängt die Pumpe an den Schläuchen im Gehäuse herum. Wenn man dann Step 2 ausführen soll, hat man wenig Platz und es ist umständlich. Ebenso schlägt und eckt die Pumpeneinheit dauernd irgendwo an, wenn man die Backplate montieren will, da man hierzu am besten das Gehäuse drehen muss.

    Nun zur eigentlichen Montage:
    Da bereits das Intel System vormontiert war, mussten diese zwei Halterungen, mit denen für den AMD-Sockel getauscht werden. Hier haben mich die Schrauben doch sehr enttäuscht. Die Kreuzschlitzschrauben waren billig gefertigt und keiner meiner Bits hat wirklich gepasst. Da die Schrauben recht fest in der Pumpeneinheit saßen, musste ich doch recht viel Kraft aufwenden, um diese überhaupt heraus zu bekommen. Am "Besten" hat es dann mit PH1 funktioniert. Aber durch den schlechten Sitz des Schraubendrehers in der Schraube bin ich dann doch öfters abgerutscht, was auch die Schraube in Mittleidenschaft gezogen hat, denn sie wurde allmählich rund.

    In Step 3 musste die original Backplate des Mainboards entfernt werden, da man die Mitgelieferte benutzen muss. Ich finde das irgendwie schade, da meine originale Backplate komplett isoliert ist. Die mitgelieferte Backplate muss vor dem Benutzen (nur bei AMD) zuerst noch mit einem schwarzen Isolierplättchen/ Unterlegrahmen beklebt werden. Dieser liegt nicht vollständig auf der Backplate auf, sondern nur auf vier Kontaktstellen. Aber gut, das hat an sich einwandfrei funktioniert.

    Bei Step 1, der Montage des Radiators und der Lüfter hatte ich mir meinem Gehäuse so meine Probleme, wofür die Wasserkühlung natürlich nichts kann. Ich wollte den Radiator vorne einbauen, um Luft in das Gehäuse zu saugen. Beim be quiet! Pure Base 600 werden aber vorne auch die Festplatten eingeschoben. Das Problem ist dann, dass der Radiator auf die Außenseite muss, die Lüfter aber nach innen. Für diese Einbauart sind die Schrauben der Wasserkühlung vermutlich nicht vorgesehen, aber es funktioniert! Die kurzen Schrauben zu Befestigung des Radiators habe ich also nicht gebraucht bzw. nicht nutzen können. Deshalb habe ich die langen Schrauben zuerst durch den Lüfter, dann durch das Langloch im Gehäuse geführt und auf der anderen Seite in den Radiator geschraubt. Die langen Schrauben halten also Lüfter und Radiator. Das war zwar ein wenig Fummelei das hin zu bekommen, aber es ging dann doch.

    Die Steps 5 bis 9 waren eigentlich problemlos, so wie ich mir das gewünscht habe.
    Bei Step 7 habe ich mich nur nicht getraut, den Kühlblock so stark zu drehen, dass die Anschlüsse Richtung Gehäusevorderseite zeigen. Es ist doch etwas schwer abzuschätzen, wie viel Kraft man hier aufwenden darf. Mit dem Drehen hätte alles vermutlich etwas besser ausgesehen, da der obere Schlauch nun etwas über die LED-Fläche der Pumpe läuft. Außerdem ist das Enermax-Logo nun leider falsch herum, aber so ist es eben ein Hingucker für sich.

    Bei meiner vorherigen Wasserkühlung (Cooler Master MasterLiquid Lite 240) musste die originale Backplate nicht entfernt werden. Hier musste ich zwar ebenfalls den Montagerahmen an der Pumpeneinheit tauschen, jedoch war sonst keine weitere Modifikation nötig. Die Pumpe wurde dort einfach in die auf dem Mainboard vorhandene Halterung eingehängt und festgezogen. Auch die Schläuche waren gefühlt ein klein wenig länger, was das Verlegen ein wenig einfacher machte. Kann aber auch daran liegen, dass die Pumpeneinheit der Enermax etwas größer ist.

    Qualität und Haptik:
    Hier kann ich nur sagen wow, ich bin sehr zufrieden. Der Kühlblock ist poliert und tadellos, hier sind keine Kratzer oder sonstige Unebenheiten zu sehen. Der Radiator ist super gefertigt. Es gibt keine verbogenen Lamellen und die Abstände sind gleichmäßig, das sieht sehr schick aus. Auch die Schlauchanschlüsse sehen wertig aus. Die abgewinkelten Anschlüsse an der Pumpe lassen sich leicht drehen und somit den Bedürfnissen anpassen.
    Hier schneidet meine alte Wasserkühlung deutlich schlechter ab. Dort war das Ergebnis einfach nicht so ordentlich.

    Lautstärke:
    Die Enermax AquaFusion 240 ist nicht lautlos, aber das sind andere Wasserkühlungen auch nicht. Viele die zum ersten Mal eine Wasserkühlung verbauen sind deshalb etwas enttäuscht. Das Lauteste ist die Pumpe, da ich diese immer maximal laufen lasse (ca. 3180 RPM kann. Dennoch ist die Lautstärke im Idle bzw. im Office-Betrieb gering und nicht wirklich störend. Im Vergleich zu den Gehäuselüftern (Lüftersteuerung des Gehäuses Stufe 2) ist kaum ein Unterschied zu hören. Tatsächlich werden die Lüfter bei der automatischen Lüftersteuerung (Default vom MSI Board) nie wirklich laut.

    Reduziere ich die Pumpendrehzahl auf ca. 2000RPM wird die Pumpe sehr leise, leider steigt aber auch dementsprechend die Temperatur an, was wiederum die Lüfter schneller drehen lässt. Dadurch wurden diese etwas lauter und es hat sich (bei Prime95) letztendlich etwas über der Lautstärke mit voller Pumpendrehzahl eingependelt.

    Ich habe hier nicht all zu viel rumprobiert, da ich die Geräuschentwicklung okay fand. So habe ich vergessen Prime95 abzuschalten und habe es nach 2h auch nur deshalb gemerkt, da ich beim zocken <30 FPS hatte und verzweifelt auf der Suche nach der Ursache war. Hat man Musik laufen, oder schreibt auf der Tastatur ist vom System quasi nichts zu hören.
    Verglichen mit der MasterLiquid ist die Aquafusion etwas lauter, wenn auch nicht viel.

    Temperaturen:
    Ich habe die Temperaturen bei vier verschiedenen Tätigkeiten gemessen. Hierfür habe ich das System jeweils ca. 1 Stunde in diesem Zustand gelassen und Min/Max/Avg notiert. Die Drehzahlregelung der Lüfter habe ich voll und ganz der Regelung von MSI mit Default-Werten überlassen. Die Pumpe lieft bei Maximaldrehzahl.

    Prime95:
    Motherboard: Min:36°C; Avg: 37,8°C; Max: 40°C
    CPU: Min:53,5°C; Avg: 63,5°C; Max: 65,9°C
    System: Min:44°C; Avg:63,4°C; Max:66°C

    Gaming Paladins (Alle Einstellungen Max, Full HD):
    Motherboard: Min:35°C; Avg: 36,8°C; Max: 39°C
    CPU: Min:33,8°C; Avg: 43,6°C; Max: 49,9°C
    System: Min:38°C; Avg:50,1°C; Max:58°C

    Gaming Starcraft2 (Alle Einstellungen Max, Full HD):
    Motherboard: Min:34°C; Avg: 36,7°C; Max: 39°C
    CPU: Min:30°C; Avg: 43,4°C; Max: 52,9°C
    System: Min:33°C; Avg:48,1°C; Max:55°C

    Für einen kurzen Test mit Prime 95 habe ich die Pumpe auf 2000RPM gelassen. Die Temperaturen waren dann etwa 3-4°C höher, aber zusätzlich auch die Geräuschentwicklung durch die Lüfter.

    Fazit:
    Ich weiß nicht ganz, was ich von der Enermax AquaFusion 240 (ELC-AQF240-SQA) halten soll. Die die Kühlleistung ist nicht schlecht, aber dennoch ist Lautstärke etwas höher als bei anderen Systemen. Dies liegt an der Pumpe, denn die Lüfter empfand ich als sehr leise. Die LED-Beleuchtung gefällt mir gut, auch wenn die Fernbedienung nach einem sehr billigen Plastikteil aussieht und sich auch so anfühlt.
    Letztendlich denke ich, dass es auf den Wunsch der LED-Beleuchtung ankommt. Den LED-Ring auf der Pumpe finde ich zwar schön, das Enermax-Logo aber etwas zu aufdringlich.
    Meinung nach ist man mit einer leiseren Pumpeneinheit (evtl. ohne LEDs und dazu zwei zusätzlich gekauften RGB-Lüftern) etwas besser bedient. Will man selbst nichts basteln oder zusätzlich kaufen und steht auf viel RGB kann man das die Wasserkühlung trotzdem bedenkenlos kaufen."

  • Testbericht von Jan Frikel

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

    veröffentlicht am: 09.04.2019


    "Als erstes muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden war mit dem Versand, da das Produkt sehr schnell und innerhalb eines Tages bei mir ankam.
    Der erste Eindruck des Produkts, bzw. Der Verpackung hat mich sehr beeindruckt, da die Packung unversehrt war, sowie viele Informationen bereitgestellt hat und mit vielen Bildern vermittelt ist.

    Weiterführend zum Design, war ich positiv überrascht, da man von vielen anderen Firmen ein anderes Produkt erhält, als das Bild verspricht, jedoch war dies hier nicht der Fall.
    Mein erster Blick fiel auf die Ordnung in der Verpackung und natürlich auf den Radiator, sowie die Lüfter und der Pumpe, da diese hochwertig verarbeitet wurden und ein nicht normales Design haben wie manch andere Marken. Auch das Aluminium bei dem Radiator macht sich mit der Farbe gut zu den Lüftern.
    Ebenfalls fällt einem ins Auge bei der Einrichtung der Wasserkühlung, die RGB Beleuchtung und die RGB-Farben Einstellungsvielfalt. Jedoch werde ich dazu später noch mehr eingehen.
    Die viele Aluminium und Acrylglas Verarbeitung lässt es gut aussehen, gut anfühlen und meiner Meinung auch lässt es sich ins Gehirn einprägen.

    Der Einbau, bzw. Die Montage erfolgte sehr einfach, da man nur ein paar Schrauben befestigen musste und es dann schon so gut wie am Mainboard dran war. Natürlich konnte man auch die benötigten Teile (Schrauben etc.) schnell finden, da die Plastik-Verpackungen alle schön geordnet nach Kabel und oder Schrauben geordnet waren.
    Beeindruckend ist auch, dass man die Wasserkühlung in jedes Mainboard montieren kann, da ich vorher Sorgen hatte, dass das möglicherweise nicht möglich sein könnte.
    Auch die Verkabelung der jeweiligen 4-Pins, 3-Pins wurde vereinfacht durch ein Y-Kabel, was weniger Anstecker im Mainboard verbrauchte.
    Außerdem war ich erleichtert, als ich gesehen habe, dass es einen RGB-Controller gibt, der ebenfalls weniger Anstecker im Mainboard verbrauchte. Bei mir war ein RGB-Controller essenziell wichtig, da mein Mainboard keine RGB-Pins verbaut hat.
    Obendrein ist auch in der Verpackung eine Anleitung vorhanden, die vielen Anfänger alles leicht mit Bildern erklären lässt. Unter anderem ist auch eine Videoanleitung auf YouTube von Enermax selbst vorhanden.
    Nach der Montage war ich fasziniert von den RGB-Farben und den verschiedenen Einstellungen der Beleuchtung.

    Vom weiteren technischen habe ich die Wasserkühlung nach Vibrationen getestet. Als aller erstes direkt nach dem Einbau. Dort habe ich festgestellt, dass ich außer den leichten Vibrationen der Lüfterdrehungen kaum bis gar keine gespürt habe. Selbst bei den Schläuchen, wo das Wasser durchläuft habe ich keine Vibrationen gespürt, was mich sehr beeindruckt hat.
    Als nächstes habe ich nach dem direkten Einbau den Kühl-Kopf, bzw. die Pumpe nach Vibrationen untersucht und ebenfalls leichte bis keine Vibrationen bemerkt. Nachfolgend habe ich erneut nach ca. 5 Tagen die Vibration überprüft und keine wirklichen Bemerkungen, außer bei der Pumpe und den Schläuchen festgestellt. Diese Vibrationen haben sich ein wenig verstärkt, jedoch kaum spürbar mehr, sodass alles noch im grünen Bereich liegt.

    Nach den Vibrationstests ging es mir um den Luftdurchsatz oder eher gesagt um den Luftstrom im Gehäuse. Da die Lüfter logischer Weise nur an den Radiator gehören, vertraute ich auf meinen anderen Lüfter, der auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuse festgeschraubt war.
    Da der Radiator bei mir auf der rechten Seite festgeschraubt ist ging der Luftstrom von außen rechts nach innen und in Richtung links zu meinem 120mm Lüfter, der den Luftstrom wieder nach außen ließ. Und meiner Beobachtung nach, lief hier ebenfalls alles glatt, obwohl der Radiator weniger Luft von außen durchlässt als ohne einen. Dieser Test lässt sich auch an der Mainboard Temperatur wiedersehen, die bei dem 1 Stunden Test, bei immer noch durchschnittlich 20-25 Grad Celsius lag, was natürlich ein sehr guter Wert ist und den guten Luftstrom bestätigt.

    Nun zu der Lautstärke der Lüfter und der Pumpe.
    Als erstes muss ich betonen, dass die Lüfter wirklich überraschend leise sind und sich auch bei hohen Drehzahlen nicht wirklich hörbar erkennen lassen. Im Vergleich zu meinen be quiet! Silent Wing 2 Lüftern, die im Durchschnitt etwa 12-25 dB laut sind, verhalten sich die beiden RGB-Lüfter von Enermax nicht gerade anders und sind sehr leise. Wer aber die Lüfter noch leiser haben möchte, muss einfach wie ich im BIOS, die jeweiligen Drehzahlen nach Temperatur einstellen. Damit bewirkt man, dass die Lüfter bei durchschnittlich 30-40 Grad Celsius sich kaum drehen oder fast schon ausgehen und damit unter 10 dB. gehen.
    Bei der Pumpe, bzw. Dem Kühl-Kopf muss ich etwas an der Lautstärke bemängeln.
    Nämlich gibt diese einen sehr leisen aber bei hörbaren Piep-Ton von sich wenn man anfängt ein Spiel zu spielen, was aber absehbar ist, da dieser nicht sehr laut ist.

    Nun zum wichtigsten Teil. Die Kühlungseffektivität.
    Im Idle ist die CPU bei etwa 31 Grad Celsius, was schonmal ein guter Anfangswert ist, da im Vergleich meine alte Luftkühlung von be quiet! Etwa 35 Grad Celsius im Idle aufweist. Hierbei liegt die Differenz bei ca. 4 Grad Celsius.
    Weiter zu dem gucken ein4es YouTube Videos. Da hat sich die CPU bei der Wasserkühlung nur um etwa 5 Grad erwärmt, und wieder bei einem Vergleich meiner alten Luftkühlung, lag die Temperatur dort bei ca. 40 Grad Celsius. Da beträgt die Differenz nur ca. 4 Grad Celsius.
    Weiterführend zu dem Spieletest, lag die Temperatur bei der Enermax Wasserkühlung bei ungefähr 47 Grad Celsius, was ein sehr erfolgreicher und lobenswerter Wert ist und auch deutlich besser ist als meine alte Luftkühlung, die bei Spieletests ungefähr 52 Grad bis 55 Grad Celsius heiß war.

    Wenn man die Enermax Wasserkühlung von den gegebenen Werten zum Vergleich zu anderen Wasser- und Luftkühlungen nimmt, dann erkennt man, dass diese Wasserkühlung für ihren niedrigen Preis, der unter 100 Euro liegt, ziemlich hochwertig für dieses Preissegment ist. Das Preis-/Leistungsverhältnis dieser Kühlung ist überdurchschnittlich gut, da es eine gut kühlende und leise All-in-One-Wasserkühlung ist und nur unter 100 Euro kostet. Von der Leistung würde es auch in das 150 Euro Preissegment passen.


    Alles in allem kann man sagen, dass die Wasserkühlung sich für ihren Preis sehr lohnt und eine sehr gute Kühlleistung hat, jedoch auch ein paar Lautstärkemängel an der Pumpe hat, und man fast nur positive Werte aus ihr ziehen kann."

  • Testbericht von Eric

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

    veröffentlicht am: 08.04.2019


    "Im Voraus möchte ich mich beim Mindfactory bedanken, dass sie mich für diese Aktion "Testers Keepers" ausgewählt haben, um dieses Produkt zu bewerten. Der Versand war wie gewohnt schnell (es kam direkt ein Tag nach Erhalt der Email an) und unkompliziert. Die AiO ist im folgendem Setup verbaut:

    Corsair Crystal 280x RGB
    AMD Ryzen 3 1200
    MSI B350M Gaming Pro
    G.Skill Ripjaw V 2x4 GB DDR4-2400
    Palit GTX 1050ti Dual OC
    Corsair VS550
    (unbekannte 1 TB HDD)

    Erster Eindruck:
    Verpackung scheint Stabil und groß. Die Kiste selbst war durch das Mindfactory Team noch einmal in ein etwas größeren Karton mit Luftpolster verpackt. (An dieser Stelle ein Lob)
    Das erste Mal Öffnen: Alle Teile waren in Folie verpackt und in eine Formpappe ohne Spielraum gesteckt. Die Einzelteile wirken sehr wertig, was bei dem Preis ein echter Pluspunkt ist. Das Paket ist enthält alles was im Lieferumfang aufgelistet ist.

    Lautstärke:
    Die Lüfter sind definitiv hörbar, jedoch meiner Meinung nach nicht störend. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass es Leute gibt, die es eben als dieses empfinden könnten.
    Des Weiteren habe ich Nebengeräusche die ich nicht zuordnen kann. Es klingt irgendwie "knisternd".
    Wenn ich allerdings am zocken bin, sei es mit Kopfhörer oder mit Lautsprecher, kann ich diese Geräusche komplett ausblenden.

    Luftdurchsatz:
    In meinem Case habe ich zwei vorinstallierte Corsair LL120 Lüfter als Intake und die AiO pustet die Luft nach oben wieder aus, daher ist der Airflow definitiv gegeben und scheint auch gut zu sein, denn meine CPU wird im Idle auf fast Zimmertemperatur runter gekühlt (25°C).
    Da ich allerdings keine Messgeräte habe, hier einmal die von Enermax angegebenen Werte:
    Air Flow 40.45 | 173.59 m³/h
    Air Flow 39 ~ 79.8 CFM

    Vibrationen:
    Die Pumpe selbst, ist komplett ruhig. Da sie keine Vibrationen verursacht, kann das nur gut für das Board sein. Die Lüfter sind durch die Schaumstoffecken vom Radiator entkoppelt.

    Kühlung:
    Die folgenden Informationen stehen im Vergleich zum Standard Kühler von AMD, dem Wraith Kühler, der bei der Boxed Variante mancher Ryzen CPUs dabei ist. Des Weiteren sind Stress Tests mithilfe des Programm Prime95 und zur Überwachung HWMonitor genutzt worden.
    Im Stock Zustand (3,1 GHz) kam die CPU im Idle auf 35°C, unter Last durch Prime95 landet die CPU auf 65°C. Auf 3,8 GHz geht die CPU auf 40°C und unter Last auf 72°C.
    Mit AiO auf 3,1 GHz landet die CPU im Idle auf 25°C (Fast Zimmertemperatur) und unter Last auf 50°C. Mit 3,8 GHz kommt die CPU auf 30°C und unter Last auf 55°C
    Zusammenfassend bin ich von der Kühlleistung dieser Wasserkühlung wirklich mehr als begeistert, und bin gespannt, ob ich mit dieser sogar ein Takt von 4,1 GHz oder sogar noch mehr erreichen könnte. Da meine CPU mit 3,1 GHz verkauft wird, finde ich 4,1GHz schon eine extreme Steigerung.

    Design:
    Mir persönlich gefällt das Design sehr, denn alleine die allgemeine Form der ganzen AiO finde ich ansprechend, da sie neu ist und sich durch die SquA RGB Lüfter | der sich grob in der Form auch in der Pumpe wiederspiegelt | sich von den anderen AiOs unterscheidet. Die Schläuche sehen ebenfalls sehr gut aus und ein großer Pluspunkt, Die "Anschlüsse" der Schläuche am Pumpenblock sind drehbar, was den Einbau in das Gehäuse und die Führung um einiges angenehmer macht.

    Verarbeitung:
    Alles in einem habe ich an der Verarbeitung der AiO keine Mängel festzustellen. Das Plastik wirkt nicht billig, der Pumpenblock hat schon etwas Gewicht, was für diese spricht und der Radiator, der aus Aluminium besteht, scheint alles in Ordnung zu sein. Bei der Montage ist mir aufgefallen, dass die mitgelieferten Lüfter an den Ecken zusätzlich mit Schaumstoff versehen ist, was die Übertragung der Vibration der Lüfter auf den Radiator vermindert.
    Zusammenfassend würde ich sagen, dass die Qualität der AiO höher ist, als der Preis vermuten lässt.

    Montage:
    Vorweg sei gesagt, dies ist meine erste Wasserkühlung die ich verbauen durfte. (Dementsprechend habe ich auch keine Erfahrungen mit Custom Wasserkühlungen). Für mich als Neuling bzw. Anfänger, war die Montage überraschend einfach, auch wenn ich jetzt ca.~ 1 ½ Stunden zum Einbau gebraucht habe, was aber daran verschuldet ist, dass ich alle Teile vorher sorgfältig sortiert und die Anleitung durchgelesen habe. Diese war vollkommen verständlich und in mehreren Sprachen ausgeführt. Am Anfang der Anleitung war eine Übersicht mit allen Teilen, die mit Buchstaben gekennzeichnet waren, was bei der Montage sehr geholfen hat.
    Bei der Montage ist mir allerdings eine negative Sache aufgefallen, als ich die RGB Beleuchtung an mein Board anschließen wollte. Auf der Verpackung ist ausdrücklich vermerkt, dass die AiO auch mit MSI Boards kompatibel sein soll. Ich habe mir die Anleitung der AiO und das Handbuch des Boards nebeneinandergelegt und habe festgestellt, dass die Bezeichnungen der Kabel und des RGB-Headers am Board unterschiedlich sind, was bei mir eher zur Verwirrung gesorgt hat und auch zur Skepsis. Da ich mir deshalb nicht ganz sicher war, habe ich daraufhin die RGB Beleuchtung NICHT an mein Board angeschlossen, sondern mit der mit gelieferter Steuerung nur an das Netzteil angeschlossen. Diese hängt jetzt hinten an meinem PC heraus, damit ich die Beleuchtung noch bedienen kann.
    Des Weiteren ist zu beachten, dass die Pumpe einen 3-Pin Anschluss hat! Demnach ist sie bei mir im Bios nicht regelbar (Läuft kontant bei ~ 3200 RPM).

    Preis-/Leistungsverhältnis:
    Meiner Meinung nach ist diese AiO ein echter Preis-/Leistungshammer!
    Die Wasserkühlung in der 240er Ausführung kostet hier bei Mindfactory um die 90¤ und ich finde, so gut wie die AiO aussieht und was sie kann, ist das eine absolute Empfehlung meinerseits.
    Ich bin von der AiO | und das nicht nur weil es meine erste ist | definitiv begeistert und würde mir die auch jederzeit noch mal holen.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:
    Was über die Haltbarkeit in den 14 Tagen Testzeit zu schreiben wäre an dieser Stelle sinnlos.
    Deshalb werde ich mit dieser Bewertung noch etwas warten und nach geraumer Zeit diese hier noch ergänzen. Der Vergleich zu anderen Produkten habe ich in meiner Bewertung bereits mit aufgenommen.
    Aber hier einmal die Daten von Enermax:
    Pump MTBF 50,000h
    Fan MTBF 100,000h

    Sterne:
    Ich werde dieser AiO "nur" vier Sterne vergeben. Das große Ganze dieser Wasserkühlung ist wirklich begeisternd und für diese Preisklasse beinahe konkurrenzlos. Der Stern Abzug begründet sich durch zwei Punkte: Die Inkompatibilität zu meinem Board trotz Vermerk auf der Verpackung, dass diese gegeben sei und dieses oben bereits genannte "Knistern" was zu hören ist. Die AiO könnte allerdings auch ein "Montagsgerät" sein. Der Rest der Wasserkühlung, das Design, die Verarbeitung, das Preis-/Leistungsverhältnis und auch die beeindruckende Kühlung, sprechen aber definitiv für diese AiO.

    Ich hoffe ich konnte bei Ihrer Entscheidung helfen, sich für oder eventuell gegen diese Wasserkühlung zu entscheiden."

  • Testbericht von Alex

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

    veröffentlicht am: 04.04.2019


    "Zunächst einmal möchte ich mich bei Mindfactory und Enermax bedanken, dass ich im Rahmen des "Testers - Keepers" die Möglichkeit hatte, diese AIO WaKü für meine CPU zu testen (und hoffentlich auch zu behalten). Meine Bewertung ist aber neutral und wäre identisch ausgefallen, hätte ich die AIO selbst gekauft - vielleicht nur nicht ganz so ausführlich ;)

    Zu mir und meinem PC:

    Ich war früher einmal recht erfahren, was Rechnerbau und das Zusammenspiel einzelner Komponenten betrifft, bin aber ca. 2010 etwas aus dem Thema rausgekommen. Meinen letzten PC hatte ich 2012 als Komplett-PC gekauft.

    Jetzt hatte mich aber wieder das DIY-Fieber gepackt. Also hab ich mir nach wiederaufgenommener Recherche am Black Friday folgendes gekauft und zusammengebaut (auch unter Betrachtung meines bescheidenen Budgets nach einem Hausbau):

    Gehäuse: Sharkoon T5 RGB
    RAM: GSkill Ripjaws V K2 16GB Dual-channel
    SSD: 500GB Samsung 970 EVO M.2 (mit Icybox Kühler für längere Haltbarkeit)
    Mainboard: Asus Prime B450 Plus
    CPU: AMD Ryzen 5 2600 mit Boxed Kühler WRAITH
    Netzteil: Corsair TX750M 750W
    Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 1070 Windforce 2 OC Rev 2.0

    Ich war natürlich überglücklich, die meisten Spiele jetzt endlich (zumindest in FullHD Auflösung) in Ultra oder Hoch zocken zu können. Leider merkte ich schnell, dass vor allem die CPU oft am Limit war. Alles war ja noch "stock, also nichts übertaktet. Also hab ich mal versucht, mich mehr damit zu beschäftigen und schnell stellte sich raus, dass die CPU mit dem Übertakten nicht so glücklich ist, die Temperaturen gingen bei Stresstests mit verschiedenen Tools (CPU-Z,) schnell auf an die 90° und dann wurde es mir zu bunt und ich brach ab. Ich vermutete einfach mal, dass der Boxed Kühler einfach nicht mit der erhöhten Temperaturentwicklung bei Übertaktung klar kommt und akzeptierte diesen Zustand vorläufig, behielt aber immer eine WaKü im Hinterkopf.

    Nun habe ich also die Chance, dies konkret zu überprüfen. Meine Erwartungen an die WaKü wollte ich nicht zu hoch schrauben, denke aber, dass ein paar MhZ mehr schon drin sein sollten bzw. etwas niedrigere Temperaturen bei gleichen MhZ. Ich bin wirklich kein Experte, was Voltages bei overclocking etc. betrifft, wollte mich jetzt aber im Rahmen dieses Tests einfach etwas damit beschäftigen.

    ** Testerläuterung: **

    Ich habe mit meinem aktuellen Setup (siehe oben) einige Werte genommen, um später vergleichen zu können, wenn die WaKü eingebaut ist.

    ** Unboxing / Eindruck / Lieferumfang **

    Die Wasserkühlung kommt relativ unaufgeregt verpackt, aber sogleich beim Öffnen hat man das Gefühl einer wertigen Verarbeitung, sämtliche Schrauben sind hochwertig und der Radiator sauber verarbeitet. Insgesamt ist die Wasserkühlung doch recht schwer, was sicher daran liegt, dass sie ja bereits komplett montiert und befüllt ist.

    Lieferumfang:

    * Radiator
    * 2x120mm Lüfter mit RGB Steuerung
    * Pumpe mit CPU Kühler
    * Allerhand Kabel für verschiedene RGB Anschlüsse inklusive eigener manueller Steuerung
    * Anleitung
    * CPU Backplate für Intel und AMD
    * CPU Verbindung für Intel (bereits montiert)
    * CPU Verbindung für AMD (muss umgebaut werden)
    * Schrauben
    * Wärmeleitpaste

    ** Montage / Installation **

    Mir wurde erst nach dem Auspacken wirklich bewusst, dass mein Gehäuse zwar eigentlich eine gute Unterstützung für Wasserkühlungen bietet, allerdings eher auf 140mm Lüfter, sprich auf 280mm Radiatoren oder 360mm (mit 3x120mm Lüftern) ausgelegt ist. Zum Glück ist das Gehäuse relativ flexibel gestaltet mit Langlöchern zum Festschrauben, und der Radiator und die Lüfter können in alle möglichen Richtungen befestigt werden, so dass ich trotzdem eine Möglichkeit finden konnte, den Radiator einzubauen. Das unterscheidet nach etwas Recherche definitiv von anderen AIO wie zb. der Alphacool Eisbaer. Ich habe mich dazu entschieden, sie oben im Gehäuse unter einem Staubfilter des Gehäuses einzubauen. Es stellte sich natürlich die bekannte Frage "Einsaugen oder rausblasen (Ich habe hier bewusst das mögliche zweideutige Wortspiel umgangen) ;) Ich habe mich für Ausblasen entschieden, obwohl man hier die warme Luft aus dem Gehäuse durch den Radiator bläst, aber da warme Luft eh nach oben steigt, hielt ich dies für logisch. Sie passt leider in meinem Gehäuse wirklich nur ganz knapp (siehe Fotos) und ob das eine Dauerlösung ist, weiß ich noch nicht, weil der Radiator relativ nah am Speicher sitzt. Hier habe ich wirklich viel Zeit vergeudet, den perfekten Einbauplatz und die perfekte Einbauweise herauszufinden.

    Die Montage selbst ging mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut von der Hand, vor allem, da Pumpe und Radiator (entgegen der Bebilderung in der Anleitung) ja bereits verbunden sind. Die Anleitung ist zwar recht genau, was den Aufbau für die verschiedenen CPUs betrifft, aber recht spärlich mit weiteren Informationen. Ich musste relativ viel im Gehäuse umbauen, da man ja zum Einen die CPU Backplate tauschen muss und dazu wollte ich das Mainboard lieber flach aufliegen haben. Sprich Mainboard komplett ausbauen, CPU erstmal von alter Wärmeleitpaste befreien, vorsichtig neue Wärmeleitpaste auftragen (dazu wirklich informieren, korrektes Auftragen macht einen großen Unterschied). Dann alles wieder zurück bauen. Kabelmanagement erneuern / überprüfen und los gehts& Die neue Backplate der CPU wird einfach aufgelegt und die Schrauben durchgesteckt und erst mit der Pumpenkühlerkombination wirklich befestigt. Hier muss man beim Einbau des Mainboards ein bisschen aufpassen, dass die Schrauben nicht wieder rausfallen.

    Beim ersten Start ist man natürlich gezwungen ins Bios zu gehen und erstmal einige Einstellungen vorzunehmen, damit nicht wegen fehlendem CPU Fan gemeckert wird. Auch habe ich erstmal ein paar QFan Einstellungen gemacht.

    mit meinem Mainboard lässt sich zum Glück auch die Pumpe steuern, so dass diese im Normalbetrieb nicht ständig mit Vollgas dreht.

    * Temperatur (CPU, Gehäuse, Außenluft)

    Hier kommen wir jetzt zur Kerndisziplin einer Wasserkühlung. Denn was bringt das schönste RGB, wenn sie nicht kühlt. Hier kann ich aber nicht nur beruhigen, sondern begeistern. Ich selbst bin begeistert in die Luft gesprungen. Sowohl CPU Temperatur als auch Gehäusetemperatur sind deutlich runter gegangen. Dies mag natürlich auch daran liegen, dass die beiden Radiatorlüfter warme Luft mit nach draußen blasen. Mein Airflow scheint also deutlich besser geworden zu sein. Ich konnte meine CPU sage und schreibe 300 Mhz mehr übertakten als mit dem Boxed Kühler, bei 3900Mhz hatte ich immer abgebrochen bei knapp über 90°C. Mit der Wasserkühlung komme ich bei 4200Mhz unter längerer Volllast auf gerade mal 64°C. Hier wäre also sogar noch deutlich Spielraum, aber meine CPU lief schon bei 4200Mhz nicht mehr 100% stabil& Aber der Leistungsschub zu vorher ist immens.

    * Geräuschentwicklung

    Ja, mit der Wasserkühlung ist mein Rechner lauter geworden. Ich denke, die beiden Lüfter plus Pumpe sind relativ gesehen lauter als der kleine CPU Lüfter. Obwohl ich sie als chassis fans angeschlossen hab und per QFan Control regeln lasse (bei meinem Asus gibt es sogar eine Optimierungsfunktion, die ich ausprobiert habe) - Hier gibt es sicher noch viel zu optimieren und ausprobieren.

    * Vibrationen (subjektiv)

    Von den Vibrationen her konnte ich kaum einen Unterschied bemerken, da sowohl die Lüfter als auch der Radiator scheinbar so befestigt sind, dass keinerlei Schwingungen (zumindest in meinem Gehäuse davon ausgehen).

    ** PRO / CONTRA **

    Pro:
    * Nahezu endlose Einbauvarianten (Lüfter beidseitig, Lüfter einseitig auf beiden Seiten, Drehrichtung Radiator).
    * Pumpe wirklich schick.
    * Viele RGB Varianten (Gigabyte, MSI, Asrock etc.)
    * Verarbeitung und Haptik sehr wertig
    * Kühlleistung immens
    * Lüfter und Pumpe regelbar

    * Contra *

    * Inklusive Lüfter recht hoch für den Einbau ins Gehäuse.
    * Schläuche etc. vormontiert, was den Einbau etwas erschwert, hier wären vielleicht Kupplungen ganz gut, was aber am langen Ende vielleicht mehr Sollbruchstellen und Fehlerquellen bedeutet.
    * gestiegene Lautstärke (wobei mir Vergleichswerte mit anderen AIO fehlen) und ob der besseren Kühlleistung muss man wohl gesteigerte Lautstärke in Kauf nehmen.
    * Fehlende Unterstützung für Asus AuraSync (lt. Hersteller gibt es wohl Softwareprobleme)
    * Leider Sync Unterstützung nur für A-RGB Header (3 pins, adressierbar). Wobei der Hersteller ja nichts dafür kann, dass mein Mainboard das nicht unterstützt.

    ** FAZIT **
    Ich finde die Wasserkühlung optisch wirklich ansprechend. Ich war lange kein RGB-Fan, und habe jetzt meist auch keinen Effekt, sondern höchstens mal eine Farbe statisch an. Hier spielt die Aquafusion mit ihrer dezenten Färbung super mit.

    Von der reinen Kühlleistung vollkommen überrascht und überzeugt. Das Preis / Leistungsverhältnis ist hier meiner Meinung nach ebenfalls der Knaller. Ich habe einen so deutlichen Unterschied in der Kühlleistung tatsächlich nicht erwartet. Da dies meine erste Wasserkühlung ist, kann ich natürlich nur mit der Leistung eines normalen Kühlers und hier auch aktuell noch nur mit der des Boxed Kühlers vergleichen. Diesem Vergleich hielt die Wasserkühlung absolut stand. Mehr noch, sie hat mich vollkommen überrascht.

    Ich bin zwar immer noch etwas voreingenommen, was "Wasser im Rechner betrifft, da die Angst mitschwingt, das etwas auslaufen könnte und meine anderen Komponenten beschädigt. Aber damit muss ich wohl erstmal leben, weil mich die Kühlleistung vollkommen überzeugt.

    Enttäuscht war ich ein bisschen, dass ausgerechnet AuraSync scheinbar laut Hersteller nicht voll unterstützt wird und auch ein A-RGB (addressable RGB) Header vorausgesetzt wird. Da ich ein Asus Mainboard mit einem normalen RGB Header habe, kann ich das RGB leider gar nicht auf Sync mit meinem Mainboard anschließen. Hier sollte jeder Interessierte ganz genau prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, wenn sync RGB wichtig ist. Auf meiner Packung und auf der englischen Produktseite war AuraSync zwar noch beworben, wird laut Hersteller aber rausgenommen. Man sollte es zwar anschließen können, wenn man einen A-RGB Header hat, sollte sich aber wohl nicht darauf verlassen, dass alles funktioniert.

    ** Kaufempfehlung ja / nein **

    Hätte ich vorher gewusst, wie viel Aufwand es bedeutet, eine Wasserkühlung einzubauen, hätte ich mich vielleicht nicht darauf eingelassen. Hätte ich aber auch gewusst, mit welchem Temperaturunterschied ich rechnen darf, hätte ich es schon viel früher gemacht. Für mein Gehäuse und mein Mainboard hätte ich wohl eher eine 280mm gekauft, die auch AuraSync unterstützt und vor allem normale RGB Header und nicht nur A-RGB, ich kann aber jedem, bei dem die Voraussetzungen für Sync erfüllt sind, oder der keines braucht, diese AIO uneingeschränkt empfehlen..."

  • Testbericht von Mario

    Zum Artikel: Enermax Aqua RGB 240 CPU Wasserkühler 240mm

    veröffentlicht am: 01.04.2019


    "Vorab:
    Die AIO hätte eigentlich 4,5 Sterne verdient aber Aufrunden resultiert in den vergebenen fünf Sternen. Vier Sterne werden der AIO nicht ganz gerecht.

    Ich habe diese AIO für meinen Ryzen 2700 als neue und leisere Kühlung und als Ersatz für den Stock-Kühler verwendet. Für die ganzen Nutzungszeitraum habe ich die Wasserkühlung als Top-Mount mit Push Konfiguration in mein Enthoo Evolv ATX Case verbaut. Die beiden Lüfter am Radiator werden direkt von zwei Einlasslüftern mit Umgebungsluft versorgt. Der Ryzen 2700 wurde hierfür ohne Overclocking getestet.

    Montage:

    Die Montage der AIO ist, wie man es von AIOs in diesem Formfaktor gewohnt ist, sehr simpel und hat in meinem etwas größerem Case ohne Probleme funktioniert. Alle nötigen Montagebauteile für die gängigen Intel- und AMD-Sockel sind dabei und mit Hilfe der ordentlichen Anleitung ist der Einbau auch für Laien meiner Meinung nach kein Problem. Lediglich die Schläuche von der Pumpe zum Radiator sind etwas steif, was die Einbaumöglichkeiten etwas einschränkt. Es ist außerdem eine kleine Tube mit guter Thermalpaste dabei, die ziemlich genau für eine Applikation reicht. Die Verkabelung der einzelnen Komponenten ist auch einfach und hat bei mir keine Probleme dargestellt.
    Am Pumpengehäuse werden nur zwei Kabel angeschlossen, was einen cleanen Look erzeugt.

    Design:
    Die AIO ist im Allgemeinen sehr schön und macht sich in Kombination mit anderer, dezenter Beleuchtung sehr gut in meinen Case. Besonders schön ist dabei die Pumpe gelungen. Diese sieht wirklich sehr hochwertig aus und erzeugt mit den nach hinten versetzten Leuchtringen einen coolen 3D-Effekt in der Glasfront des Blocks. Für meinen Geschmack ist das Enermax-Logo allerdings etwas zu prominent in der Mitte der Pumpe beleuchtet.
    Die Beleuchtungsoptionen der Pumpe sind entweder übers Motherboard oder über den mitgelieferten RBG-Switch steuerbar. Letzterer ist vor allem dann sehr praktisch, wenn man, wie in meinen Fall keine A-RGB Pins mit 5V auf dem Mainboard (Asus MB) hat.
    Mit dem RGB-Switch lassen sich zehn vorprogrammierte Themes abrufen, welche sich alle in Helligkeit und Geschwindigkeit stufenweise regulieren lassen.
    Leider sind viele der vorprogrammierten Leuchteffekte der Pumpe für meine Geschmack zu hektisch und unruhig, selbst wenn man die Geschwindigkeit der Effekte manuell auf das Minimum stellt. Eine statisch, dauerhaft leuchtende Farbe ist auch nicht möglich.
    Die RBG-Effekte der 120mm Lüfter habe ich vorm Einbau auf einem anderen Mainboard/System getestet. Der außenumlaufende Leuchtring ist ein anderer Ansatz der Beleuchtung im Vergleich zu den meisten anderen im Handel erhältlichen RGB-Lüftern. Der Leuchtring beleuchtet dabei weniger den Lüfter selbst sondern mehr den Innenraum des Case, was ich persönlich sehr schön finde.
    Zielgruppe sind also wohl Menschen, die es gern richtig bunt in ihrem jeweiligen Case haben wollen.
    In Summe ist die AIO wirklich schön anzuschauen und auch wenn mir persönlich die Leuchteffekte nicht zusagen. In einem Case mit Sichtfenster macht Sie sich auf alle Fälle sehr gut.



    Verarbeitung:

    Verarbeitungstechnisch ist diese AIO absolut solide und weißt fast keine Schwachstellen auf. Trotz des im Vergleich zu anderen AIOs günstigen Preises wurde hier nicht an der Verarbeitung gespart. Auch die Fittings und Verbindungspunkte zwischen Schläuchen und Radiator bzw. Pumpe wirken sehr sauber verarbeitet und ordentlich.
    Die mitgelieferten 120mm Lüfter sind auch gut verarbeitet, verbiegen sich aber ein wenig an den Montagepunkten in den vier Ecken, wenn man die zugehörigen Schrauben fest an den Radiator anziehen möchte. Das stört zwar die Funktion nicht aber dennoch muss man etwas acht beim Festziehen der Schauben geben. Hier macht sich der günstige Preis des Sets vermutlich ein wenig bemerkbar.
    Der Alu-Radiator mit seinen Montagepunkten ist ebenfalls einwandfrei verarbeitet.



    Vibrationen und Laustärke:

    Die Lüfter haben erfreulicherweise an allen vier Ecken kleine Dämpfungspads angebracht, was alle Vibrationen der Lüfter auch bei höheren Drehzahlen absorbiert und somit nicht an den Radiator weitergibt.
    Die Lüfter selbst sind im Vergleich mit anderen AIOs und deren inkludierten Lüftern schon etwas lauter. Auch bei geringen Drehzahlen (ca. 500RPM) sind die Lüfter bei meinem Setup und im geschlossenen Case schon hörbar. Dies ist beispielsweise mit den, auf gleicher Drehzahl laufenden, Gehäuselüftern nicht der Fall.
    Bei höhen Drehzahlen werden die Lüfter dann laut und sind auch gut hörbar im gesamten Raum. Allerdings ist eine so hohe Drehzahl bei mir im Betrieb nie nötig gewesen um den CPU auf guten Temperaturwerten zu halten.
    Mit den Standardeinstellungen ist die Wasserpumpe ebenfalls im Betrieb hörbar. Das Geräusch von Lufteinschlüssen im Kühlsystem ist bei mir nicht vorhanden. Etwas Vibration geht von der Pumpe aus, diese ist aber nicht weiter störend, wenn alle anderen Komponenten fest verschraubt und montiert sind.

    Im Allgemeinen ist diese Wasserkühlung als etwas lauter einzuordnen, besonders im direkten Vergleich mit den (meist teureren) Modellen der anderen Hersteller.
    Ich habe außerdem hin und wieder ein periodisch sich wiederholendes Surren vernommen, dass ich leider keiner Komponente zuordnen konnte. Dieses Geräusch war vor Einbau der AIO allerdings noch nicht vorhanden.

    Kühlung:

    Ich habe bei folgenden Temperaturtests alle PWM-Kurven der Lüfter und der Wasserpumpe auf ein sehr niedriges Niveau eingestellt und laufen lediglich mit ca. 20 | 30 % der max. Drehzahl.
    Bei einer Raumtemperatur von ca. 19 °C hat mein 2700 im Idle einen Temperaturbereich von 25 | 30 °C. Bei geringen und moderaten Workloads (z.B. Word, Chrome und Musikwiedergabe) bleibt die CPU mit 31 | 34 °C deutlich kühler als mit dem AMD Stock-Kühler bei vergleichbaren Einstellungen für Laustärke und Drehzahl.
    Beim Arbeiten mit DaVinci Resolve 15 und dem deutlich prozessorlastigen Cinema DNG RAW-Codec waren die CPU Temperaturen stets knapp unter 50°C, unabhängig davon ob in der Timeline hin und her geschoben bzw. gesprungen wurde oder ob beim rendern von fertigen Clips.
    Auch im Cinebench R20 Benchmark Test blieb die CPU bei kühlen 46°C im Maximum. Um die Temperatur im gesamten Kühlkreislauf deutlich zu erhöhen und dann die Kühlleistung zu messen habe ich noch den Prime 95 Stresstest durchgeführt.
    Nach einer halben Stunde im Prime 95 wurde die CPU auch nur geringfügig wärmer als im Cinebench nämlich 49°C.
    Der mitgelieferte Stock Kühler des Prozessors ist im Vergleich dazu teilweise um bis zu 20°C wärmer unter solcher Last als diese Wasserkühlung.
    Die AIO ist mit den gemessenen Temperaturen für den Stock Ryzen 2700 mehr als ausreichend und sollte auch mit stärkerem overclocking problemlos zurechtkommen.
    Sehr schade finde ich, dass die Pumpe nicht via USB am Mainboard angebunden ist und dadurch die Steuerung der Einstellungen nur durch das BIOS möglich ist. Da haben die Wasserkühlungen der anderen Hersteller wie z.B. Corsair mit ihren respektiven Softwarelösungen mehr und schnellere Möglichkeiten geschaffen um Werte zu ändern und anzupassen. Deswegen gibt es auch keine wählbaren Voreinstellungen für beispielsweise einen möglichst leisen Betrieb der Wasserkühlung (Silence Mode o.ä.).


    Fazit:

    Wer auf der Suche nach einer günstigen AIO für seinen Prozessor ist und mit etwas höherer Laustärke kein Problem hat, der kann hier problemlos zugreifen. Besonders in Anbetracht der hochwertigen Optik der Pumpe und der sauberen Verarbeitung ist die AIO in diesem Preissegment ihr Geld wert.
    Für Silence-Enthusiasten mit hohen Ansprüchen ist diese AIO wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.
    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach die größte Stärke der Wasserkühlung, da sie wirklich gute Kühlleistung mit akzeptabler Geräuschkulisse und einem günstigen Preis verbindet."


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  • Alle vom 11.03.2019 bis zum 17.03.2019 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Nach Zustellung des Testproduktes hat der/die Tester/in 14 Tage Zeit, die in den Teilnahmebedingungen aufgeführten Kriterien zu erfüllen.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 1.000 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit selbstgemachten Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die in der Produkttester-Anleitung bereitgestellte E-Mail-Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produktbereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Produkttesterbewerbung kann kein Schriftverkehr geführt werden.
  • Die Seite www.mindfactory.de beinhaltet Links zu Webseiten, die vom Veranstalter nicht kontrolliert werden. Diese Links dienen lediglich der vereinfachten Nutzung. Der Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Inhalt, Datenschutz, gute Sitten und Sicherheit der verlinkten Seiten.
  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
  • Um an der Testers Keepers Aktion teilnehmen zu können, müssen die Bewerber die Volljährigkeit erreicht haben.
  • Der Testbericht ist in deutscher Sprache zu verfassen und abzugeben. Ist ein Unboxing-Video Bestandteil der Bedingungen, muss die Audiospur in deutscher Sprache aufgenommen werden.
  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory AG 03/2019

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