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2023

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Hoto - Bewertung der 24GB PNY GeForce RTX 4090 XLR8 Gaming Verto Epic-X Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Die Qualität der Karte ist sehr gut und die Karte kommt in einem gut gepolsterten Karton, der lediglich etwas größer als die Grafikkarte selbst ist. Die Karte erfüllt meine Erwartungen an die 4090.

Die Lüfter sind bis ca. 50% Geschwindigkeit kaum zu hören und bis 70% nicht störend. Im normalen Betrieb erreichen die Lüfter aber kaum mehr als 50%, 70% und darüber wohl nur in einem Gehäuse mit schlechter Luftzirkulation oder wenn man die Lüfter manuell höher dreht, was normal nicht nötig sein sollte. Die 4090 eignet sich aber generell gut für Undervolting wodurch man nicht nur den Verbrauch auf unter 350 Watt bekommen kann, sondern dabei auch kaum Leistung verliert, mit leichtem OC sogar gar keine und die Lüfter dadurch noch langsamer drehen lassen kann, unter 30% gehen jedoch nicht, da sind sie aber quasi nicht zu hören. Spulenfiepen konnte ich auch keines hören, allerdings steht der PC auch unter dem Tisch und nicht direkt neben mir.

Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der beiliegende Adapter sehr weit raussteht und es daher ein breites PC Gehäuse benötigt, welches ich extra dafür gekauft hatte. Ihr solltet rund 5cm Platz zwischen Karte und dem Gehäuse Seitenteil haben. Das ist aber eher NVidias Schuld mit dem Design des Stromsteckers und dessen Platzierung an dem Dritthersteller nichts verändern dürfen. Für etwas zu schmale Gehäuse gibt es extra 90° Winkel zu kaufen, aber aufpassen ob diese auch richtig in der Buchse sitzen oder es kann zu Schäden am Anschluss kommen durch Überhitzung wegen schlechtem Kontakt.

Mark - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 901 Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Hallo zusammen!
Mit dem Dark Base Pro 901 ist Listan echt ein großer Fortschritt gelungen. Ich bin/war Besitzer des Dark Base Pro 900 und auch des Dark Base Pro 900 Rev. 2 und hab bei Freunden ganz oft das Dark Base 700 verbaut. Keines der Gehäuse kommt nur annähernd an das neue 901 hin.
Also Besitzer einen Asus ROG Hero Z690 mit seinen hohen Kühlrippen, der Ryuo III RGB 360, einer Strix 4090 OC und deinem Dark Power Pro 12 1200W musste man sich beim 900 Rev. 2 echt quälen.
Der 12VHPWR Adapter von Bequiet passte gerade so wenn man den Deckel zugemacht hat. Den Kühler konnte gerade so oben montieren aber ohne den dritten Lüfter& Dieser hat nicht wegen den hohen Kühlrippen gepasst& und dann war das noch der Hitzestau unterm Deckel.
Umbau heute gestartet. Dar Ausbau der Komponenten aus dem Rev. 2 hat ca. 2-2,5h in Anspruch genommen und hat mich wie üblich etwas Nerven gekostet& Alles wieder in die alte Schachtel eingepackt und dann mit dem 901 begonnen.
Bereits nach wenigen Handgriffen hatte ich das Gefühl, dass hier echt mitgedacht worden ist und man sich auch Gedanken gemacht, wie man den Hardwareeinbau möglichst einfach gestaltet. Mit wenigen Handgriffen ist die Mesh Platte in der Front und die Dämmungen aus dem Deckel entfernt. Der Einbau des 360er Radiators samt Lüfter geht Problems oben und an der Seite. In meinem Fall habe ich die obere Position beibehalten. Das Kabelmanagement ist deutlich verbessert, so dass man auch dicke Mainboard, 12VHPWR oder 8 Pin PCIE Stromkabel Kabel sehr gut verlegen kann.
Besonders muss ich den einfachen Netzteileinbau im Gegensatz zum Vorgänger hervorheben. Zwischen Mainboard und Radiator ist genügend Platz nach oben.
Der Einbau der ausgebauten Komponenten samt Neuverkabelung war in nicht einmal 2h erledigt. Einfach ein Traum!!!
Meine Pros:
- Erstklassige Verarbeitung
- Hohe Flexibilität
- RGB SYNC geht auf Anhieb (Konnte es nur mit ASUS testen)
- Lüfter Sync über Board funktioniert auch 1A
- Einfacher Einbau selbst großer Komponenten
- Gehäusetiefe ideal für 4090 Karten mit 12VHPWR Stecker. Es erlaubt einen wesentlich größeren Biegeradius als beim Vorgänger
- Sehr Anwender freundlich gestaltet
- - Blende kann mit 2 Schauben entfernt werden, um eine einfache Verkabelung des Mainboards zu ermöglichen und dann relativ einfach wieder im Nachgang zur Verkleidung installiert werden.
- Grafikartenhalterungen gut bedienbar
Meine Contras:
- Der Plastikanteil ist gefühlt etwas höher als beim Vorgänger
- Der Kabelauslass zum Mainboard ist für starre Mainboard Stromanschlusskabel etwas nah am Mainboard

Mein Fazit:

Ganz klar 5 Sterne und Kaufempfehlung für jeden der Flexibilität liebt, den Platz hat und sich nicht auf Airflow oder Silent Betrieb festlegen möchte bzw. die Option haben möchte es nachträglich zu ändern!

Denis - Bewertung der 24GB Gigabyte GeForce RTX 4090 Gaming OC Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Vorweg:
Der Anschaffungspreis ist riesig, da muss man nicht diskutieren, aber die Leistung ist derzeit enorm stark!
Laut einiger subjektiven Meinungen, soll diese Grafikkarte im Betrieb sehr laut sein.
Ich stimme nicht zu und empfinde das Arbeiten damit als angenehme und leise.

Einbau:
Wenn man sich zum ersten mal eine Karte dieser Baugröße angeschafft hat, muss man schon mal schlucken und panisch auf sein Gehäuse schauen und hoffen.
Deswegen empfehle ich, dass ein sehr großes Gehäuse schon vorher im Besitz ist, wenn man sich diese Karte anschaffen möchte. (Die Karte ist Unterarm lang und ebenso dick!)

Der Einbau war unerwartet einfach, obwohl ich zum ersten mal eine "Stütze" für eine Grafikkarte mit einbauen musste, was auf dem Mainboard verschraubt wird.
Sehr schön, das zwei Halterungen für zwei verschiedene Mainboard Typen dabei waren, also universell gehalten.

WICHTIG:
Der mitgelieferte Stromadapter 4x 8Pin ATX auf 12VHPWR ist nicht zu gebrauchen!
Ich empfehle deshalb vorweg ein passendes ATX Netzteil mit mindestens 650W und eben diesen 12VHPWR Anschluss!

Wenn nach dem Einbau die GraKa nicht startet, die LEDs aus bleiben oder die Lüfter sich nicht "normal" bis gar nicht drehen, dann liegt es an eben diesen mitgelieferten Adapter, bzw am Stromanschluss!
Abhilfe schafft eben das Benutzen von einem ATX Netzteil mit 12VHPWR Anschluss!
Aber ein Bios Update kann dabei auch nicht schaden für das Mainboard, worauf der Kundenservice öfters drauf hinweist.
Da der Stromanschluss "auf" der Karte sitzt MUSS man die korrekte Verbindung des Stecker überprüfen wenn man das Gehäuse schließt!
Wenn die 4 kleinen Pins an dem Stecker nicht richtig mit der Karte Kontakt haben kann es zu Schäden kommen oder die Karte startet nicht. (Das umknicken der Kabel am Stecker deswegen vermeiden.)

Verarbeitungsqualität:
Sehr massiv und stabil gebaut, somit auch schwer!
Der Rechner sollte deswegen nach dem Einbau nicht so oft von A nach B getragen werden weil Stöße und Erschütterungen dieses Gewicht leicht in Bewegung versetzen kann.

Verbesserungsvorschläge:
Für die Firma Mindfactory habe ich nur einen Verbesserungsvorschlag.
Bitte den Hinweis zu dem 12VHPWR und dem mitgelieferten Adapter in die Beschreibung packen um unnötige Kundendienstanfragen zu vermeiden. :)

Erwartungsansprüche erfüllt:
Im Ganzen - JA, mehr als das sogar!

Weiterempfehlungsrate:
8 Sterne
(Ausgehend von 10 Sternen max.)

Zwei Sterne weniger wegen zwei Punkten:
Erstens - Der mitgelieferte Strom Adapter und den Stress der damit verbunden war um den Fehler zu finden und zu lösen!
Zweitens - Der Preis!

Unterm Strich bin ich mit dem Einkauf sehr zufrieden und sehe mein Geld als gut investiert!
Mindfactory ist nach meinen Recherchen einer der günstigsten Hardware Lieferanten und unterstütze euch weiterhin.

Vielen dank fürs Lesen
D. I.

Michael - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 901 Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich bin mit dem Gehäuse sehr gut zufrieden.
Die Verarbeitung und das optische Erscheinungsbild wirken sehr hochwertig.
Das Gehäuse ist vor allem für diejenigen Geeignet die einfach viel Platz für ihre Hardware haben wollen.
Der Einbau der Hardware und das Kabelmanagement gingen gut von der Hand.
Was ich persönlich ein wenig bemängeln würde sind die Staubfilter, an der Front und unter dem Deckel hier muss man schon ein wenig handanlegen und zu erst andere Teile vom Gehäuse entfernen um an die Filter zukommen.

Positiv:

+ Schlichtes aber edles Design
+ einfacher Einbau der Hardware
+ Massig Platz auch für die größten Grafikkarten oder CPU Luftkühler
+ Das Mega umfangreiche Zubehör Für Silent oder Airflow Fans
+ Und viel weiteres Zubehör wie der Grafikkartenhalter der auch mal eben die hässlichen Kabel der Stromversorgung
von der GPU verschwinden lässt.
+ 3 Lüfter vom Typ Silent Wing 4 -140mm vorinstalliert
+ Manuelle Lüftersteuerung wenn gewünscht
+ 5 1/4 Zoll Laufwerksschacht für Blu-ray / DVD oder einem Display, man habe ich das vermisst !

Neutral:

Das Handbuch, das hätte informativer / erklärender sein können, andere Hersteller zeigen sehr schön wie gute Anleitungen aussehen können.

Negativ:

Da habe ich nichts gefunden

Fazit:

Für 250 ¤ inkl. Versand habe ich das Gefühl einen fairen Deal gemacht zu haben und darauf kommt es ja am Ende glaube ich an.
Wenn man zu dem überlegt das viele andere Hersteller mittlerweile gar keine Lüfter oder minderwertige Lüfter vorinstallieren so habe ich beim 901 Pro das Gefühl nichts verkehr gemacht zu haben.
Ich empfehle dieses Gehäuse jedem der Platz braucht, eine einfache, saubere oder optionale Hardware Installation sucht und wo einem auch beim Kabelmanagement die eine oder andere Sünde verziehen wird.
Ob einem das dann am Ende 250 ¤ Wert ist muss natürlich jeder selber entscheiden.

Timon - Bewertung des NZXT H7 Flow RGB Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Verarbeitungsqualität:
Ich bin begeistert von der Verarbeitungsqualität des NZXT H7 Flow RGB PC-Gehäuses. Die verwendeten Materialien fühlen sich hochwertig an, und die Lackierung sieht wirklich schick aus. Sowohl von außen als auch von innen wirkt das Gehäuse gut durchdacht und solide. Die Türen und Klappen schließen präzise, und insgesamt macht das Gehäuse einen professionellen Eindruck.

Verbesserungsvorschlag:
Ein Verbesserungsvorschlag, den ich gerne anbringen würde, ist das Beifügen eines 3 Pin auf 4 Pin RGB Adapters in der Lieferung. Das wäre besonders praktisch für Nutzer wie mich, die ein Mainboard wie das Asus Rog Strix B650E-F haben. Mit diesem Adapter könnte man die RGB-Lüfter direkt an den RGB HEADER des Mainboards anschließen und die Beleuchtung problemlos synchronisieren.

Erwartungsansprüche erfüllt:
Das NZXT H7 Flow RGB Gehäuse hat meine Erwartungen definitiv erfüllt. Es bietet ausreichend Platz für meine Komponenten, wie zum Beispiel meine leistungsstarke Grafikkarte 24GB XFX Radeon RX 7900 XTX Speedster MERC 310 Black Edition MIT dem Haltungsstabilisator, oder die Arctic Liquid Freezer II 360 All-in-One (oben montiert). Die Grafikkarte passt perfekt in das Gehäuse, und dank des Haltungsstabilisators sitzt sie sicher und fest, ohne zu wackeln. Der Airflow ist natürlich auch bombe.

Weiterempfehlungsrate:
Ich kann das NZXT H7 Flow RGB Gehäuse auf jeden Fall weiterempfehlen. Es sieht nicht nur gut aus, sondern erfüllt auch seine Funktionen einwandfrei. Besonders für Gamer und Enthusiasten, die eine tolle RGB-Beleuchtung mögen und ein gut durchdachtes Gehäuse suchen, ist das NZXT H7 Flow eine klasse Wahl. Mit dem oben erwähnten Verbesserungsvorschlag wäre es sogar noch besser, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Gehäuse und würde es ohne zu zögern erneut kaufen.

Vorteile:

1. Hochwertige Verarbeitungsqualität: Das Gehäuse ist solide gebaut und verwendet hochwertige Materialien, was eine lange Haltbarkeit verspricht.
2. Ansprechende RGB-Beleuchtung: Die vorinstallierten RGB-Lüfter sorgen für eine beeindruckende Beleuchtung, die über die NZXT-Software individuell angepasst werden kann.
3. Ausreichend Platz für Komponenten: Das Gehäuse bietet großzügigen Platz für eine Vielzahl von Komponenten, einschließlich leistungsstarker Grafikkarten wie der 24GB XFX Radeon RX 7900 XTX Speedster MERC 310 Black Edition mit dem Haltungsstabilisator.
4. Gut durchdachtes Design: Die Gehäusestruktur ermöglicht eine saubere Kabelführung und erleichtert den Einbau der Komponenten.
5. Gute Zugänglichkeit der USB-Anschlüsse: Die Positionierung der USB-Anschlüsse ist praktisch und leicht zugänglich.
6. Sehr gutes Kabelmanagement

Nachteile "Jammern auf hohem Niveau":
1. 3 Pin RGB-Anschluss: Das Gehäuse kommt nur mit einem 3 Pin RGB-Anschluss, was für manche Nutzer mit Mainboards, die 4 Pin RGB-Header haben, eine Herausforderung darstellen kann. Ein mitgelieferter Adapter wäre genial. Den habe ich mir jetzt für 6€ nachbestellt.

Zusammenfassend bietet das NZXT H7 Flow RGB PC-Gehäuse viele Vorteile, wie eine erstklassige Verarbeitungsqualität, ansprechende RGB-Beleuchtung und ausreichend Platz für leistungsstarke XXL-Komponenten wie z.B. der 7900XTX und zeitgleich 360iger Wasserkühlungen. Der Einbau war dabei total einfach und das Kabelmanagement war auch super.
Weiterlesen »Juni

Tobias - Bewertung des 850 Watt MSI A850G Modular 80+ Gold:

Das MSI MPG A850G PCIE5 Netzteil ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die nach einer zuverlässigen Stromversorgung für ihren Gaming-PC suchen. Mit einer Leistung von 850 Watt bietet es genügend Power, um selbst anspruchsvollste Komponenten problemlos zu betreiben.

Ein herausragendes Merkmal dieses Netzteils ist seine Effizienz. Es erfüllt die 80 PLUS Gold-Zertifizierung, was bedeutet, dass es einen hohen Wirkungsgrad aufweist und weniger Energie in Form von Wärme verloren geht. Dadurch wird nicht nur der Stromverbrauch reduziert, sondern auch die Betriebskosten gesenkt.

Die modulare Kabelverwaltung des MPG A850G PCIE5 ist ein weiterer Pluspunkt. Mit dieser Funktion können Sie nur die Kabel anschließen, die Sie tatsächlich benötigen, und dadurch den Innenraum Ihres PCs aufgeräumt halten. Dies erleichtert auch den Einbau und die Wartung des Netzteils erheblich.

Die Kühlung des Netzteils erfolgt durch einen leisen 135-mm-Lüfter. Dieser sorgt für eine effektive Wärmeableitung, während er gleichzeitig einen leisen Betrieb gewährleistet. Selbst unter hoher Belastung bleibt das Netzteil kühl und stabil, was zu einer längeren Lebensdauer der Komponenten beiträgt. Gleichzeitig besitzt das Netzteil eine optionale Lüfterabschaltung, dass es bei geringer Belastung (<50%) komplett passiv betrieben werden kann. Diese Abschaltung kann ich bestätigen und ist ein großer Vorteil ggü. meinem alten Seasonic Netzteil.

Im Netzteil verbaut sind außerdem qualitativ hochwertige japanische Kondensatoren. Das Netzteil wird als "potential A-Tier" Netzteil in verschiedenen Listen im Internet geführt, sollte also zu den besten Netzteilen auf dem Markt zählen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das MSI MPG A850G PCIE5 ein leistungsstarkes und zuverlässiges Netzteil ist, das den Anforderungen von Gaming-Enthusiasten gerecht wird. Mit seiner hohen Effizienz, modularen Kabelverwaltung, guter Kühlung und soliden Bauqualität bietet es ein rundum beeindruckendes Leistungspaket zu einem sehr guten Preis.

Marcel - Bewertung der 16GB PNY GeForce RTX 4080 Verto Triple Fan Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Meine erste RTX 4000 Grafikkarte. Ich hatte bisher so gut wie immer 80er Karten in meinen Systemen und bin mit diesen über einen längeren Zeitraum immer am besten gefahren. Und auch bei dieser ist es nicht anders. Die 4080 von PNY hat massiv Dampf unter der Haube und Spielen macht damit richtig viel Spaß.

Ich bin auf 1440p mit 141FPS Limit unterwegs und so gut wie jedes Spiel, welches ich der Karten hinwerfe stellt sie mit meistens dreistelligen FPS dar und läuft dabei ins FPS Limit. Dies immer auf maximalen Details und teils sogar mit Raytracing aktiv und ohne die Verwendung von DLSS.

Dabei läuft die Karte meistens nicht mal in ihr Power Limit und gibt sich mit rund 200-250 Watt Verbrauch oder weniger zufrieden. Ist sie dann doch mal zu 95%+ ausgelastet, verbraucht sie rund 300 Watt. Solider Stromverbrauch mit einer zufriedenstellenden Performance, bei der ich sogar noch Reserven nach oben habe.

Die Optik der Karte kann man als schlicht bezeichnen. Der Kühler ist einfach nur schwarz und kantig und kommt ohne großartige Design-Elemente aus. Kein RGB, nur das PNY Logo an der Seite leuchtet weiß. Aber alles fühlt sich dabei trotzdem wertig an.

Was man beachten sollte ist die Größe. Ich habe die Karte in einem Fractal Design Meshify 2 Gehäuse sitzen und bekomme die Seitenwand trotz des Stromanschlusses problemlos zu. Hier sollte man vorher einen Blick auf die Herstellerseite von PNY werfen und zu der Breite der Karte nochmals ca. 4cm dazurechnen. Dabei kann man sich dann an der maximal zulässigen Höhe des CPU-Kühlers des Gehäuses orientieren, um zu sehen, ob dieser Klotz von GPU reinpasst.

Eine bisher sehr zuverlässige Grafikkarte, welche hoffentlich für längere Zeit in meinem System bleiben und mir Freude bereiten wird.

Jan - Bewertung des 850 Watt MSI A850G Modular 80+ Gold:

Ich habe mir das MSI MPG A850G PCIE5 als Ersatz für mein altes 650-Watt Netzteil gekauft, weil ich für meinen neuen PC ein klein wenig Luft nach oben haben wollte.

Der Einbau war wie erwartet einfach und im Betrieb ist es in meinem geschlossenen Gehäuse nicht zu hören bzw. mischt sich ohne herauszustechen unter das normale Surren der übrigen Lüfter.

Design des Netzteils selbst war für mich kein Kaufgrund, da es wie bereits beschreiben, in einem geschlossenen Gehäuse verbaut wurde. Aber durch das schwarze Design mit den silbernen Applikationen in Kombination mit einem ungewöhnlichen Design des Lüftergitters würde es auch in einem offenen Aufbau ein gutes Bild abgeben.

Die Ausstattung des MSI MPG A850G PCIE5 ist gut, es hat jede Menge Anschlüsse und als Bonus den neuen 12VHPWR-Anschluss für die aktuellen Nvidia-Grafikkarten. Ein entsprechendes Kabel liegt ebenfalls bei.

Die beiligenden Kabel reichen aus, um die meisten Wünsche zu erfüllen, die Länge ist bei mir ausreichend gewesen. Lediglich bei sehr großen Gehäusen könnte es ein wenig knapp werden. Das Einstecken sowohl am Netzteil selbst als auch an den Mainboard- Laufwerk- und Grafikkartenanschlüssen war problemlos möglich und die Stecker sitzen fest in den Buchsen. Auch das Lösen der Stecker hat keine Probleme bereitet. Das schwarze Design hilft, eine einheitliche Farbgebung im Gehäuseinneren zu schaffen. Für meinen Geschmack waren die Kabel manchenteils jedoch ein wenig zu steif, so dass es ein klein wenig Arbeit gekostet hat, sie entsprechend zu platzieren. Und es ist schade, dass es keine gewebeummantelten oder wenigstens geordnete Kabel sind, was bei dem Preis durchaus eine Option gewesen wäre. Zuletzt gibt es als kleinen (wenn auch nicht für den Betrieb notwendigen) Bonus noch eine kleine Tasche, in der man nicht verwendete Kabel verstauen und aufbewahren kann.

Nach nun gut einem Monat Betrieb kann ich sagen, dass ich vollauf zufrieden mit dem Kauf bin. Ich kann das Netzteil weiterempfehlen, man bekommt (besonders wenn man es im Deal erwischen sollte) gute Leistung zu einem ordentlichen Preis und ein Netzteil, das durch den 12VHPWR-Anschluss auch für die Zukunft gut gerüstet ist.

Michael - Bewertung der AMD Ryzen 9 5950X 16x 3.40GHz So.AM4 WOF:

Der 5950X läuft bei mir stabil auf einem MSI B450 Tomahawk Max (im BIOS ) "festgenagelt" auf 4400 MHz und undervoltet auf 1.125 Volt. Bei weniger Spannung (1.100 oder 1.000 Volt) lief er nicht stabil. (Ohne diese Einstellungen läuft er ab Werk auf über 1.4 Volt!)

Er wird von einem Dark Rock 4 (non pro) gekühlt. Im Idle ist die Temperatur zwischen 30 und 33 Grad. Unter Volllast mit Cinebench CR23 erreiche ich maximale Temperaturen von 71 bis 75 Grad, was fantastisch gut ist. Mein alter 2700X ging auch schon auf 68 Grad. Gehäuse ist übrigens ein Corsair 500D (Big Tower).

In Cinebench CR23 erreiche ich nach dem 30 Minuten Lauf eine Punktzahl von 29568 Punkten. Zum Vergleich: Mein alter 2700X hat hier ungefähr 10000 Punkte erreicht.

Core Temp 1.17.1 zeigt mir im Idle einen Verbrauch von 27 bis 30 Watt an. Unter Volllast bis zu 175 Watt, wobei das schon wenig ist. Vor dem undervolten zeigte mir Core Temp in Cinebench CR23 215 Watt an und die Temperatur stieg auf 85 bis 90 Grad.

Ich verwende die CPU zum Programmieren/Kompilieren, zum Musik machen und Filme rendern. Ganz selten, vielleicht 3 mal im Jahr, zocke ich auch noch mal ein Game.

Ich kann die CPU allen Enthusiasten, die ein echtes Arbeitspferd suchen, sehr empfehlen. Für ein AM4 Mainboard ist die CPU die "Endstufe". Mehr geht nicht.

Ich bin sehr glücklich, das ich die CPU endlich habe. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich in den nächsten 5 bis 6 Jahren keinen Bedarf für noch mehr Leistung habe.

Danke an Mindfactory für den extrem schnellen Versand und den sehr guten Preis!

Wolfgang - Bewertung des Gigabyte B450 Aorus Elite V2 So.AM4 ATX Retail:

Das Mainboard nutze ich seit etwa drei Wochen zusammen mit dem Prozessor AMD Ryzen 5 4600G (mit eingebauter Radeon Graphics). Auf dem System läuft derzeit LMDE 5 (basiert auf Debian 11 Bullseye).
Auf dem Mainboard war bereits im Auslieferungszustand das BIOS F64 vom 8.11.2022 installiert, ein Update war nicht notwendig.
Wichtig war jedoch (zumindest in meinem Fall) eine Deaktivierung des fTPM-Funktion im BIOS (zu finden unter Peripherals). Ansonsten startet das System immer erst nach Quittierung einer Warnung, die wahrscheinlich damit in Verbindung zu bringen ist, dass kein Windows 11 auf dem PC installiert ist. An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern, möchte auch, um mich nicht potenziell komplett "auszusperren", diese Funktion auch probeweise nicht erneut im BIOS aktivieren.
Als Hauptspeicher habe ich 16GB G.Skill RipJaws DDR4-3600 DIMM CL18 Dual Kit verbaut, als Netzteil kommt 550 Watt be quiet! Straight Power 11 Modular 80+ Platinum zum Einsatz.

Das System läuft stabil und zuverlässig. Da ich die Taktfrequenz sowohl für CPU als auch Speicher im BIOS etwas reduziert habe (auf 3200MHz), mag der PC seinem Daseinszweck etwas gemächlicher nachkommen; dies ist mir jedoch aufgrund daraus resultierender niedrigerer CPU-Temperatur und damit verbesserter Langlebigkeit allemal wert.

Die Beleuchtung auf dem Mainbord ist eine hübsche, aber aus meiner Sichr heraus nicht wirklich wichtige Spielerei. Immerhin ist diese ein nicht ganz reizloser Blickfang durch die gläserne Seitenwand des PC-Gehäuses.

Als Grafikausgänge hat das Mainboard einen HDMI sowie einen DVI-Ausgang. Diese beiden Buchsen sind etwas zu dicht zueinander angeordnet. Je nach Breite der anzusteckenden Stecker kann es etwas fummelig werden, beide Ausgänge gleichzeitig zu benutzen (das tue ich). Aus meiner Sicht wären zwei HDMI- (bzw. Displayport-)Ausgänge bzw. je einer der ebengenannten solchen günstiger. Dann bestünde mehr Platz.

Die vorgesehenen Audio-Möglichkeiten habe ich bislang nicht getestet. Zu meiner Stereoanlage habe ich aktuell eine Bluetooth-Verbindung eingerichtet.

Das Board ist für das verwendete Gehäuse (be quiet! Pure Base 600 mit Sichtfenster Midi Tower) etwas zu schmal. Deshalb konnte ich es gerade an der Seite mit den meisten Steckverbindern (Netzteil, USB, S ATA, etc.) nicht so wie eigentlich vorgesehen im Gehäuse befestigen. Das tut jedoch der Funktion des Mainboards keinen Abbruch, allerdings ist beim Trennen und Wiederherstellen der Sreckverbindungen erhöhte Vorsicht geboten, um Beschädigungen am Mainboard ducrh unzulässige mechanische Beanspruchung zu vermeiden.
Dieses Problem kann aber auch durch das Gehäuse verursacht sein. Ein Vergleich mit anderen Mainboards ist mir aktuell nicht möglich.

Kaufempfehlung: Für den, der mit den o.g. Abstrichen leben kann: Ja.

Veit - Bewertung des be quiet! Pure Base 600 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Top Preis/Leistung-Verhältnis und schnelle Lieferung. (Nach Auftragsbestätigung, innerhalb von 24h per DHL)

Positives:
- Haptische Schrauben für das Glaspannel und S-ATA Slots zur schnellen (De)Montage.
- 2 Front slots für DvD/Blue Ray Laufwerke, was heutzutage bei Gehäusen bei weitem keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
- 4mm dickes Glas hält einiges aus, und zerbricht auch nicht gleich beim schief angucken.
- 2 einfach zu reinigende Staubfilter für die Front sowie den Intake der PSU sorgen für angemessenen Staubschutz.
- Die Topabdeckung kann wahlweise geöffnet oder gänzlich entfernt werden, um weitere Radiatoren / Lüfter zu verbauen, wobei dies nur als Exhaust sinnvoll ist. Es gibt oben keine Staubfilter.
- Wahlweise lassen sich die 2 vorverbauten Lüfter per Schalter auf dem Front I/O Panel bedienen, oder direkt über verbaute Motherboards steuern. Dies Trifft auch auf eventuelle Kühler-Expansion in der Zukunft zu. Bis zu drei 3-Pin Lüfter kann die Gehäuse-eigene Steuerung (und damit der Frontschalter) abdecken. Der Schalter legt jedoch lediglich die anliegende Spannung fest, und steuert nicht konkrete RPM Targets an. Wahlweise sind 6V, 9V, oder 12V output verfügbar.

Negatives:
- Das seitliche Glaspanel wird lediglich über die 4 Schrauben am Gehäuse gehalten, und hat keine Last-tragende Führungsschiene unter sich. Achtung bei der Demontage, um nichtgeplantes Runterfallen zu verhindern.
- Das Front-Panel ist ein solides Stück Plastik. Air-Intake wird lediglich über die Lüftungsschlitze seitlich der Front ermöglicht. Für mich zum Glück irrelevant, aber Nutzer mit Bedarf für stärken Front-Intake, sollten lieber ein anderes Case wählen.
- Es gibt keinen Schalter zur Unterbrechung der Front-Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer. Dies muss also Entweder Software-Seitig gelöst werden, oder wiederholtes Ein- und Ausstecken wird wohl oder übel die Anschlüsse abnutzen.
- Im Lieferumfang sind nach erster Begutachtung keine Ersatzschrauben enthalten.

Alles in allem ein Solides Case für diesen Preis, und trotz der kleinen Unschönheiten, ist nichts dabei was sich nicht durch Umsicht oder Vorausplanung vor dem Kauf vermeiden lässt. Verdiente 5 Sterne in dieser Preisklasse.
Weiterlesen »Mai

Markus - Bewertung des Endorfy Ventum 200 Air Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Leichtes Gehäuse mit guten Lüftern die recht laut sein können aber gut pusten.
Die Außenwand Metallstärke ist dünn und verformt sich leicht, ironischerweise hilft das auf der Rückseite beim Kabelmanagement um die Klappe zu schließen :-P.

Beim Einbau eines Modularen (Kabel können einzeln angesteckt werden) Netzteils muss beachtet werden, dass vor dem Einbau alle Kabel verbunden sind die man braucht.
Das Nachträgliche hinzufügen von Kabeln ist für schlecht bis gar nicht möglich ohne erneuter Ausbau.
Tipp:
Reinlegen ins Gehäuse schief drehen, Kabel anstecken und schon Kabel durch die Schlitze legen dann Netzteil an die Gehäusewand anschrauben.

Die Abnehmbaren Antiestaub abdeckungen sind ausgezeichnet und das Gehäuse ist wunderbar auf die Kühler abgestimmt.
Verbesserungsvorschlag währe ein Front USB-C Anschluss und einen Ticken höher damit man innen auf der Oberseite noch einen Kühler anbringen kann.

Was mir wirklich nicht gefallen hat:
Im Gehäuse ist eine kleine Lüftersteuerung mit eingebaut auf der Gehäuserückseite.
Die Lüfter laufen darüber aber keine Steuerung über das Bios ist damit möglich.
Sie orientieren sich zwar an der CPU Lüfterdrehzahl aber da die Gehäuselüfter deutlich lauter sind als die CPU Lüfter störend wenn nicht einstellbar.
Ich habe die abgesteckt und einzeln an das Motherboard befestigt, jetzt sind Sie steuerbar.


Alles in allem Gutes Gehäuse für das Geld.

Recon - Bewertung der 24GB XFX Radeon RX 7900 XTX Speedster MERC 310 Black Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Normalerweise schreibe ich keine Bewertungen, daher wird das hier mein Debut.

Vorab erstmal zu den Komponenten meines Systems, in dem die Grafikkarte genutzt wird

Gehäuse: Fractal Design North TG
Mainboard: Gigabyte B760 GAMING X DDR4
RAM: 32GB (2x 16GB) Kingston FURY Beast DDR4-3600 DIMM CL18
CPU: Intel Core i5 13600KF 3.50GHz
CPU Kühler: be quiet! Dark Rock Pro 4
Netzteil: 850 Watt be quiet! Straight Power 11 Modular 80+ Platinum
Festplatte: 2TB Samsung 990 PRO M.2 PCIe 4.0
Lüfter: 3x 120mm be quiet! Silent Wings 4 | 2x 140mm Fractal Design Silent Series

Ich habe mich vorab "schlau gemacht", welche der vielen Modelle für mich in Frage kommen könnten. Bislang hatte ich genau ein System in Benutzung, mit einer Radeon HD7970. Dieses hat mich die letzten 10 Jahre begleitet und daher musste endlich etwas Neues her. Da ich wieder auf ein Highend System bis 2000€ setzen wollte (immerhin hat mein erstes mehr als 10 Jahre gute Dienste geleistet), habe ich zuerst auf die RTX4090 ins Auge gefasst. Der Knackpunkt, warum diese nicht in Frage kam: Der Preis... Somit habe ich mich wieder für eine Karte aus dem Hause AMD entschieden.

Ich habe unzählbare Kommentare zu Spulenfiepen verschiedener 7900XTX Modelle gelesen. Bei der XFX waren diese tatsächlich überschaubar, daher habe ich meine Hoffnung in dieses Modell gesetzt... Ich wurde nicht enttäuscht, die Qualität ist überragend. Kein Spulenfiepen, saubere Verarbeitung, schöne Optik (zur Leistung komme ich gleich).

Im Lieferumfang ist eine Grafikkartenhalterung enthalten, welche leider NICHT ins Fractal Design North Gehäuse passt (zumindest nicht mit Frontlüftern). Diese kann entweder am Ende abgeschliffen werden (habe ich auch so gehandhabt, passt!), dann passt sie bequem ins Gehäuse und blockiert die Frontlüfter nicht. Alternativ gibt es separate (magnetische) Halterungen für einen kleinen Preis, die das Problem lösen.

Zur Leistung kann ich sagen, dass ich diese (ohne Benchmark oder Voll-Last-Tests) mit aktuellen Titeln, selbst in 4k, einfach nicht komplett ausreizen kann. Das von mir erreichte Maximum lag bei einer Temperatur von 48°C mit einer Auslastung von ca. 50%. Ob das am Airflow (glückliche Bauweise) liegt oder ausschließlich an den Lüftern der Grafikkarte, kann ich nicht beurteilen, aber ich bin mehr als zufrieden! Bislang gespielt/getestet habe ich unter anderem Elden Ring, Assassins Creed Valhalla, Hogwarts Legacy, Ready Or Not, Squad, Escape From Tarkov, CoD Warzone, Battlefield 2042 (und noch einige andere...). Maximale Einstellungen und 4k/2160p Auflösung sind absolut gar kein Problem und mit den verbauten Komponenten ist das System zudem super leise!

Mittelfristig werde ich noch auf DDR5 RAM mit passendem Mainboard setzen. Insgesamt wurden meine Erwartungen absolut übertroffen und das Preis-/Leistungsverhältnis ist mit diesem Modell einfach unschlagbar!

Firat - Bewertung des 32GB Corsair Vengeance RGB RT Gunmetal DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit:

Mit einer Kombination aus stilvollem Design, beeindruckender Leistung und RGB-Beleuchtung bietet dieser Arbeitsspeicher eine Vielzahl von Vorteilen.

Einer der auffälligsten Aspekte dieses Kits ist zweifellos das ansprechende Design. Die Gunmetal-Farbe verleiht den Modulen ein schlankes und modernes Aussehen, das in jedem Gehäuse gut zur Geltung kommt. Die integrierte RGB-Beleuchtung fügt eine zusätzliche visuelle Dimension hinzu und kann mit der Corsair iCUE-Software individuell angepasst werden. Es gibt eine Vielzahl von Effekten und Farboptionen, um das gewünschte Erscheinungsbild zu erzielen und eine beeindruckende Beleuchtungsshow zu kreieren.

In Bezug auf die Leistung bietet das Kit eine großzügige Kapazität von 32GB, was ausreichend Spielraum für anspruchsvolle Anwendungen, Videobearbeitung oder Gaming ermöglicht. Mit einer Geschwindigkeit von DDR4-3600 und einem CL16-Timings-Profil ist der Arbeitsspeicher in der Lage, Daten schnell zu verarbeiten und eine reibungslose Systemleistung zu gewährleisten. Die hohe Geschwindigkeit ist besonders vorteilhaft für Nutzer, die auf hohe Arbeitslasten angewiesen sind und rechenintensive Aufgaben ausführen.

Die Installation des Vengeance RGB RT Gunmetal DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit ist einfach und unkompliziert. Die Module passen problemlos in die meisten Motherboard-Steckplätze und werden durch robuste Heatspreader geschützt, die nicht nur für eine verbesserte Wärmeableitung sorgen, sondern auch das Gesamterscheinungsbild des Arbeitsspeichers aufwerten. Corsair ist für seine hochwertige Verarbeitungsqualität bekannt, und dies spiegelt sich auch in diesem Kit wider.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Preis des Kits im Vergleich zu anderen Arbeitsspeicheroptionen auf dem Markt etwas höher sein kann. Dies kann für einige Benutzer möglicherweise ein Nachteil sein, insbesondere wenn sie ein begrenztes Budget haben. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass der Vengeance RGB RT Gunmetal DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit mit seinen erstklassigen Leistungsmerkmalen und seinem attraktiven Design einen Mehrwert bietet, der den Preis rechtfertigen kann.

Insgesamt bin ich von der Leistung und dem Design des 32GB Corsair Vengeance RGB RT Gunmetal DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit beeindruckt. Mit seinem stilvollen Äußeren, der individuell anpassbaren RGB-Beleuchtung und der hohen Geschwindigkeit bietet er ein beeindruckendes Gesamtpaket

Emre - Bewertung des Gigabyte B550 AORUS Elite V2 AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Meine Meinung nach 6 MONATEN !
Zunächst muss ich sagen, dass Mindfactory alle meine Bestellungen sehr sicher verpackt und in kurzer Zeit verschickt. Danke noch einmal :)
Zuesrt muss ich sagen, dass das Mainboard einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Die Verpackung und das Mainboard selbst waren sehr hochwertig. Selbstverständlich wurde das Mainboard in einer antistatischen Tasche geliefert. Nach dem Kauf habe ich als erstes das BIOS aktualisiert. (Vor dem Update wurde mein Ryzen 5 5600 vom Mainboard erkannt/gesehen)
Mein Testsystem: Ryzen 5 5600, Rx 6800 und G.Skill 3200Mhz 8gb x2 CL 16 RAM
---- Kühlung des Motherboards----
Das Mainboard verfügt über 12+2 parallel geschaltete Phasen (50 A). Alle diese Phasen werden mit zwei großen Metallkühlkörpern gekühlt. Diese Metallblöcke haben keinen Lüfter, also Pasif-Kühler. Zwischen den Kühlkörpern und den Phasen befindet sich außerdem ein Wärmeleitpad mit 5 W/mK, um die Wärme von den Phasen/Mosfets zum Metall zu leiten. Wenn ich auch die Temperaturen auf HWinfo überprüfe, sehe ich, dass die Temperaturen auf dem gesamten Motherboard stabil und kühl bleiben. Ich kann es dir nicht genau sagen, da meine Raumtemperatur nicht immer gleich ist.
Das Mainboard verfügt außerdem über einen passiven M.2-SSD-Kühler, was ich in dieser Preisklasse großartig finde. Mein SN 750 arbeitet immer zwischen 46 und 48 Grad. Der zweite M.2-Port verfügt über keinen passiven Kühler, aber in dieser Preisklasse finde ich es völlig ok.
----Overclock----
Ich verwende einen Ryzen 5 5600 non x. Da ich aber gerne übertakte, habe ich meiner CPU eine ordentliche Portion Storm verpasst. Nach vielen Versuchen konnte ich meine CPU stabil auf 4,7 GHz übertakten. Mit den Einstellungen dieses Motherboards habe ich es sehr einfach gemacht. Trotz Overlock bleiben alle Spannungen und Temperaturen sehr stabil. Natürlich ist jede CPU anders, daher kann jede etwas anderes bekommen, aber mit dem Übertakten bin ich mit diesen Motherboards im Allgemeinen recht zufrieden.
Ich hatte bisher keine Probleme mit der Leistung meiner M.2-SSD. Ich habe die volle Leistung meiner PCI-e 3.0 SSD. Sie können jedoch bis zu PCI-E 4.0 SSDs anschließen.
----Beleuchtung/RGB---
Erstens verfügt das Board selbst über eine RGB-Beleuchtung. Dies beginnt oben links am Metallkühlkörper und verläuft bis zur unteren linken Ecke der Kanten. Sieht ziemlich gut aus, ist stark und man kann mit RGB Fusion steuern oder abschalten.
Darüber hinaus verfügt das Board über 2 RGB-Anschlüsse, an denen Sie LEDs, Lüfter usw. anschließen können. Dies kann auch mit RGB Fusion gesteuert werden. Selten leuchtet nach dem Öffnen meines Computers alles orange auf, aber wenn ich RGB Fusion kurz öffne, wird alles wieder entsprechend meinen Einstellungen angepasst. Aber wie gesagt, das passiert selten.

----Anschlüße---
Das Mainboard verfügt über HDMI und DisplayPort, was ich toll finde, dass man die beiden Anschlüsse hat. Es verfügt auch über zahlreiche USB-Anschlüsse. Die Lan-Verbindung ist 2,5G, einfach großartig. Nur sehr selten bricht mein Internet ab und ich muss das LAN-Kabel aus- und wieder einstecken. Das ist mir in den letzten 6 Monaten 5-6 Mal passiert. Es gibt auch viele Audioanschlüsse.
Ein großer Nachteil ist meiner Meinung nach, dass es auf der Rückseite keinen Typ-C-Anschluss gibt. Es gibt nur einen Anschluss für das Gehäuse.
----Audio/Sound----
Ich verwende eine Logitech Z333. Ich hatte früher ein schlechtes Motherboard und der Sound war in Ordnung. Aber bei diesem Board ist der Sound einfach Bombe! Das Board verfügt über einen Realtek ALC 1200 Audiochip. Alle Realtek 1200-Chips sind von hoher Qualität. Also vom Sound bin ich sehr glücklich. Es ist wie Tag und Nacht.
////Zusammenfassung/////
Wie oben beschrieben bin ich mit dem Mainboard sehr zufrieden. Es macht seinen Job ganz gut und kann in dieser Preisklasse (~130¤) auch das wohl beste Preis-Leistungs-Board sein. Ich möchte dieses Board gerne weiterempfehlen.
Liebe Grüße

Maximilian - Bewertung des MSI Tomahawk WIFI Intel Z790 So. 1700 Dual Channel DDR ATX Retail:

MSI Tomahawk Wifi - Sehr gutes Mittelklasse Mainboard mit leichten Schwächen

Ersteinmal, warum habe ich mir das Mainboard gekauft?
Nachdem mein alter Computer nun doch schon etwas in die Jahre gekommen ist (i7 4790k), wollte ich auf eine modernere, effizientere Plattform aufrüsten. Da in meinem alten Computer ein MSI Z97 Gaming 7 jahrelang zuverlässig werkelte, entschloss ich mich, wieder auf MSI zu setzen. Zwar baue ich regelmäßig Computer für Freunde & Bekannte auch mit anderen Mainboards (meist Asus) zusammen, allerdings sind diese meist doch etwas teurer (mit kaum relevanten Vorteilen) oder es werden Funktionen ausgelassen, welche mir persönlich dann doch zu wichtig sind. Auch wollte ich direkt auf DDR5 & PCIe 5 aufrüsten, da der Aufpreis zu DDR4 Platformen mitlerweile kaum noch vorhanden ist und ich meine Computer auch für viele Jahre verwende und daher keine veraltete Technik verbauen möchte.
Grundsätzlich macht das Mainboard erst einmal einen sehr wertigen Eindruck. Es ist schwer & stabil gebaut und sieht mit seinem etwas schlichteren Design (gerade ohne das ganze unnötige RGB Gedöns) recht ansprechend aus. Es ist in seienr Verpackung ausreichend geschützt verpackt und kommt auch mit einigen Extras daher (Aufkleber für Kabelmanagement usw.).

Positiv:
- Tolles Click-Bios (MSI Typisch - Das von Asus ist zwar noch einen ticken schöner, allerdings m. M. n. den Aufpreis nicht wert)
- Ordentliche Stromverteilung (Phasenverteilung fast schon 'Overkill' - Auch ein i7 oder i9 können hier bedenkenlos verbaut und sogar übertaktet werden)
- 2,5Ghz Ethernet (Wurde auch langsam mal Zeit)
- Ausreichend SATA und M.2 Anschlüsse
- Vorverbautes IO-Shield
- Keine RGB-Hintergrund Beleuchtung!
- Kein Chipsatz-Lüfter!

Neutral:
- Realtek ALC4080 (Soll bei einigen probleme machen bzw. schlechten Sound produzieren, kann ich aber nicht nachvollziehen)
- Intel Ethernet Controller I226-V (Soll bei einigen Probleme machen, funktioniert bei mir unetr aktuellem Windows 11 allerdings problemlos)

Negativ:
- Im BIOS kann aus irgendeinem Grund die aktuelle Drehzahl meines PWM-CPU-Lüfters nicht ausgelesen werden
- Die ersten beiden M.2 Anschlüsse oberhalb der Grafikkarte (Werden durch Grafikkarte warm und können bei eingebauter Grafikkarte nicht direkt erreicht werden)
- Nur 1x der 4x M.2 Anschlüsse unetrstützt SATA M.2 SSD's (Sollte man vor Einbau im handbuch nachlesen)
- Keine 8-Segment Debug-Anzeige (Sollte heutzutage Standard sein und sind Cent-Artikel)
- Farbe der Schrauben des M.2 Shield verkratzt extrem leicht (Verkratzt schon beim ersten Einbau einer M.2 SSD - Bei der Preisklasse unverständlich)
- Preis (Maßlos übertrieben - Eigentlich würde ich für ein Midbudget-Mainboard maximal 120€ ansetzen. Seid ein paar Jahren aber einfach unrealistisch)

Grundsätzlich kann ich jedem das Mainboard empfehlen, der über die kleineren Schwächen hinwegsehen kann. MSI hat hier wieder, wie gewohnt, eine solide Leistung abgeliefert.

Nico - Bewertung des 32GB (2x 16GB) G.Skill Flare EXPO X5 schwarz DDR5-6000 DIMM CL32-38-38-96 Dual Kit:

Der G.Skill Flare EXPO X5 RAM mit einer Geschwindigkeit von 6000MHz, einem Timing von CL32-38-38-96 und einer Speichergröße von 32GB bietet beeindruckende Leistung und ist ideal für anspruchsvolle Aufgaben wie Gaming und Content-Erstellung. Hier ist eine Bewertung, die Ihnen dabei helfen kann, seine Vor- und Nachteile besser zu verstehen.

Leistung: 
Die beeindruckende Geschwindigkeit von 6000MHz macht den G.Skill Flare EXPO X5 RAM zu einem der schnelleren RAM-Module auf dem Markt. Dies ermöglicht eine reibungslose Ausführung von Multitasking-Aufgaben und eine verbesserte Systemreaktion. Wenn Sie Spiele spielen oder ressourcenintensive Anwendungen ausführen, wird dieser RAM-Speicher Ihre Erwartungen übertreffen.

Timing: 
Mit einem Timing von CL32-38-38-96 bietet der G.Skill Flare EXPO X5 RAM eine solide Leistung. Die CAS-Latenz von 32 sorgt für eine schnelle Reaktionszeit, während die weiteren Timing-Werte dazu beitragen, die Gesamtleistung zu optimieren. Obwohl es möglicherweise etwas Raum für Optimierung gibt, ist dies immer noch ein leistungsstarkes Timing-Set für den alltäglichen Gebrauch.

Kompatibilität: 
Dieser RAM ist für Mainboards mit DDR5-Unterstützung entwickelt worden und sollte mit den meisten aktuellen AM5 und Intel LGA1700 Systemen kompatibel sein. Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass Ihr Motherboard die erforderlichen Frequenzen und Timing-Werte unterstützt, um die volle Leistung des G.Skill Flare EXPO X5 RAMs nutzen zu können.

Qualität und Design: 
G.Skill steht für Qualität und Zuverlässigkeit, und der Flare EXPO X5 RAM macht da keine Ausnahme. Die RAM-Riegel sind gut verarbeitet und robust gebaut, um eine langfristige Stabilität zu gewährleisten. Das Design ist einfach und ansprechend, mit einem kühlenden Kühlkörper, der für eine effiziente Wärmeableitung sorgt.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 
Angesichts der beeindruckenden Leistung und Geschwindigkeit des G.Skill Flare EXPO X5 RAMs bietet er ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Obwohl der Preis möglicherweise etwas höher ist als bei anderen RAM-Modulen mit niedrigeren Frequenzen, ist die gesteigerte Leistung und die verbesserte Systemreaktion den Aufpreis wert.

Fazit:
Der G.Skill Flare EXPO X5 RAM mit einer Geschwindigkeit von 6000MHz und einem Timing von CL32-38-38-96 ist eine hervorragende Wahl für Enthusiasten, Gamer und Content-Ersteller, die nach erstklassiger Leistung suchen. Mit seiner beeindruckenden Geschwindigkeit, soliden Timing-Werten und hochwertigen Konstruktion bietet dieser RAM-Speicher ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Ihr System die erforderlichen Spezifikationen unterstützt, wird der G.Skill Flare EXPO X5 RAM sicherlich Ihre Erwartungen erfüllen und Ihre Gaming- oder Arbeitsleistung auf ein neues Niveau heben.
Weiterlesen »April

J-C - Bewertung des Lian Li A4-H2O A4 Mini-ITX Gehäuse, PCIE4.0 Riserkabel - silber, ohne Sichtfenster, ohne Netzteil:

Das Material ist sehr wertig. Der Einbau aller Komponenten verlief problemlos. Dies war mein erster ITX Bau.
Wie bei allen Mini-ITX PCs muss man seine Komponenten gut auswählen. Ein SFX-L Netzteil in Kombination mit einer 240er AIO von bequiet war durch die Lage der Pumpe (an den Leitungen) problematisch. Eine große GraKa hätte so keinen Platz mehr gefunden.

Die Temperaturen beim spielen sind auch in Ordnung, Speicher werden nicht zu heiss. Die Graka und das Netzteil versorgen sich selbst von aussen mit Luft sodass die AIO die Luft im Gehäuse bewegt und nach oben hin abgibt.

Insgesamt hat die Qualität des Materials, die kompakte Größe auf dem Schreibtisch als tolles design Element überzeugt. Auch die mitgelieferte Anleitung war hilfreich.

René - Bewertung des Gigabyte Z790 Aero G So.1700 Dual Channel DDR5 ATX Retail:

Nachdem ich mein neues Setup nun einige Monate im Einsatz habe möchte ich meine Bewertung abgeben.
Die Verarbeitung des Mainboards ist Top. Simple ohne Schnickschnack. Es macht in meinem Lian Li O11 Evo eine super Figur.
Der Einbau erfolgte Problemlos. Anfangs blieb das MB im Bootvorgang mit einem VGA Error hängen und der Bildschirm blieb schwarz. Nach einem CMOS Reset erfolgte der Bootvorgang Problemlos. Alle Komponenten wurden anstandslos erkannt.

Für die Tatsache das nur eine SSD über die CPU angebunden werden kann, ziehe ich einen Stern ab. Denn der erste SSD Slot teilt sich die Leistung mit der GPU und dies ist in meinem Fall ein absolutes No-Go. Somit ist dieser Steckplatz nicht nutzbar.

Die Lieferung erfolgte schnell und auch der telefonische Support war spitze!

Mettmax - Bewertung der Intel Core i7 13700K 16 (8+8) 3.40GHz So.1700 WOF:

Der Prozessor hat eine brachiale Leistung, die für die nächsten Jahre mehr als reichen sollte. Aber die Leistung hat Ihren Preis, nämlich über die Stromrechnung. Wenn man den Prozessor nicht über die BIOS-Einstellungen zügelt, dann zieht er beim rendern auf Dauer 253 Watt!! Selbst mit einer 360er AIO-Wasserkühlung ist das nicht zu kühlen....der Prozessor kommt so schnell an seine 90 bis 100 Grad Celsius.
Ich habe die PL1 und PL2 auf 125 Watt gedrosselt, was meiner Meinung nach mehr als ausreichend ist, wenn man beim CinebenchR23 keine 30000+ Punkte braucht. So kommt der Rechenknecht auf gut 75 Grad in Spielen und ca 85 Grad beim rendern.
Betrieben wird der Prozessor auf einem ASUS ROG STRIX F-Gaming und befeuert, gepaart mit DDR5 6000er Speicher, auch unter der Wattdrosselung eine RTX 4080 mühelos und mit ausreichenden Reserven.

Jan-Torben - Bewertung der 16GB AMD Radeon RX 6950 XT AMD Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 1xHDMI 2.1 / 1xUSB-C / 2xDisplayPort 1.4a (Retail):

Zur Karte,
Klasse verarbeitet, alles aus Metall und fühlt sich wirklich wertig an.

Die Lautstärke der Lüfter selbst unter Volllast sind hörbar aber nicht störend.

Die Karte sollte mit einem guten 850+W Netzteil gefüttert werden. Mein 850W TermalTake hat es nicht gepackt!
Wurde dann aber ersetzt seit dem läuft es.

Nun leider zum negativen.
Das Spulenfiepen! Es ist eher ein Knattern wie bei einer Diskette.
Ich habe die Karte darauf hin reklamiert, diese wurde von Mindfactory auch Problemlos getauscht.
Die neue Karte hatte ebenfalls dieses Problem.
Zum Glück etwas weniger laut und häufig wie bei der vorherigen Karte daher habe ich diese behalten.
Da sobald der Lüfter anspringt man dieses nicht mehr hört.

Sonst eine Top Preis- Leistungskarte.

Spiele in uWQHD alles läuft auf Ultra ohne Probleme!

Singed_Main - Bewertung des be quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Das Case ist sehr sauber verarbeitet und besteht aus hochwertigen Materialien, was einen sehr robusten Eindruck vermittelt. Die schnelle Lieferung hat mich auch sehr beeindruckt, da ich mein neues System schnell zusammenbauen konnte.

Neben der hervorragenden Verarbeitung und dem schnellen Versand, sieht das be quiet! PC-Case auch sehr schick aus. Es ist minimalistisch, aber trotzdem modern und passt gut in jedes Setup. Die schwarze Farbe und das schlichte Design passen zu jedem Schreibtisch und lassen das Case sehr edel aussehen.

In Bezug auf das be quiet! PC-Case kann ich sagen, dass es eine exzellente Wahl für diejenigen ist, die ein hochwertiges, gut verarbeitetes und ästhetisch ansprechendes Gehäuse suchen. Aufgrund meiner Erfahrung mit diesem Produkt kann ich es wärmstens empfehlen.

Timo - Bewertung der 12GB Palit Geforce RTX 4070 Dual Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Ich bin 100%ig zufrieden!

Hab von einer Palit Gamerock GTX 1080 auf diese 4070 hier upgegraded und kann eigentlich soweit nichts Negatives sagen.

Ich persönlich zocke nur in 1080p 144fps und dafür ist diese Karte ziemlich sicher kompletter Overkill, aber mir gingen die Performance-Probleme in Warzone mit meiner GTX 1080 dann doch zu sehr auf die Nerven.

Kann das Game jetzt mit maximalen Grafikeinstellungen mit konstanten 120-200fps zocken und die Lüfter laufen dabei nur auf 40% und die Karte erreicht dabei maximal 68°C.

Spulenfiepen habe ich Gott sei Dank bisher auch keins feststellen können, das wäre für mich nämlich ein No-Go gewesen!

Insgesamt also wirklich eine gute Karte und ein sehr deutlich spürbares Upgrade zur GTX 1080 von vorher!
Weiterlesen »März

Sanddorn - Bewertung des Fantec QB-35U31 USB 3.1 schwarz:

Die HDD-Bay QB-35U31 ist zugegebenermaßen für diesen Preis kein High-End-Gerät. Wer das erwartet, sollte sein Kaufverhalten hinterfragen. Allerdings tut sie genau das, was sie soll. Nach 4 Jahren Betrieb kann ich absolut nichts Negatives darüber berichten, außer dass der Standardlüfter ziemlich laut ist. Dieser lässt sich aber durch bspw. einen gleitgelagerten Noiseblocker-Lüfter in gleicher Bauhöhe problemlos ersetzen, wenn man das hintere Gitter abschraubt und den alten Lüfter absteckt. Damit sind dann bei voller Bestückung eher die HDDs die lauteste Geräuschquelle, selbst bei Volllast des Lüfters.
Der Stromanschluss könnte am Gehäuserückteil oder anderswo sitzen, wo er nicht die Baubreite des Gehäuses erhöht, aber diese sieht man bereits hinreichend in den Fotos.
Ich habe Verbindungsprobleme mit dem USB-C-Kabel am PC gehabt, habe allerdings die Fehlerquelle ausmachen können. Meine Erfahrung: Finger weg vom Billigschrott. Wer kein ordentlich geschirmtes USB-C-Kabel mit entsprechend großem Aderquerschnitt besitzt, sollte sich eins zulegen und etwas mehr Geld dafür in die Hand nehmen. Dann funktioniert die Festplattenverbindung problemlos. Dasselbe gilt übrigens für verschiedenste PCs. Ich habe keine Probleme mit dem verwendeten Controller am RasPi, Cubieboard und diversen ATX- und Mini-PCs gehabt. Manche HDD-Controller, gerade von Billiggehäusen, werden manchmal einfach nicht erkannt. Öfter bei Windows, selten bei Linux. Doch das QB-35US3-6G lief bisher an jedem Grät tadellos.
Ich habe bereits 2 Gehäuse dieser Art und werde mir zukünftig auch noch ein drittes zulegen.
Mein Fazit: Volle Empfehlung, wenn man über leichte Designschwächen und das Lüfterrauschen hinwegsehen kann.

Volker - Bewertung des Sharkoon TG5 Pro RGB mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Das Gehäuse war sehr gut verpackt, steckte sogar in einem extra Stoffbeutel und war in kürzester Zeit ohne irgendwelche Schäden hier. Obwohl ich jetzt hart an den sechzig kratze musste ich ja unbedingt so ein Blink-Blink Gehäuse haben....( bitte spart euch die Kommentare ). Egal, los geht es.
Habe das Teil erstmal zerlegt und mir alles genau angeschaut. Ganz ehrlich, ich war doch sehr positiv überrascht von der Verarbeitungsqualität. Sogar im Zubehörkarton, der ganz nebenbei perfekt in einem der beiden HDD Einschübe steckte, war alles nötige drin. Mehr noch, es waren mehr schrauben drin als benötigt....sonst fehlten immer welche, so wie bei dem Schwedischen Möbelhersteller. Sorry, aber ist doch wahr.
Dann habe ich die vielen Kabel entdeckt, meine Lust das Teil zusammen zu bauen war schlagartig komplett verschwunden...
Was brauchst du blöder alter Sack auch so ein Blink-Blink Teil ???
Nach einem Päckchen Zigaretten und gefühlten zehn Kaffee fühlte ich mich dann stark genug für das "Projekt".
Los geht's.
Blende für Board passt, sehr schön. Board passt auch, super. Das Riesenteil von CPU-Kühler habe ich natürlich drauf gelassen, bin ja faul. Außerdem kann man so das Board leichter einbauen usw. RAM habe ich auch drauf gelassen. Netzteil rein, passt. Die Halterungen für die SSD's habe ich auf die Rückseite montiert. Ach ja, die SSD's müssen ja auch da rein. Halterungen wieder ab, ist ja nur eine Schraube und SSD's eingebaut. Die vorgebohrten Löcher der Halterungen passten sogar, ganz was Neues....
Das hat ja schonmal alles super geklappt. Dadurch positiv gestimmt begebe ich mich nun voller Tatendrang an die Verkabelung.
Mit dem 8pin Stecker, der schon die ganze Zeit nervt, fange ich doch gleich mal an. Der kommt da oben links aufs Board, aha. Super, wie soll ich denn da dran kommen ? Sch.... Riesenteil von Kühler stört da aber gewaltig. Nach 15min und Krämpfen in den Fingern kommt die lange Spitzzange zum Einsatz. Klappt auch nicht, zwei Finger bluten schon wegen dem scharfkantigem Kühler.
Pause, brauche Pflaster, es tropft. 10min später habe ich es geschafft, was für eine Zangengeburt....und es tropft schon wieder. Nächstes Pflaster. Egal, älter-härter-besser... weiter geht es.
So viele Kabel, ständig verdreht, verknotet und im weg. Boah, das nervt. Kann denn keiner mal einen PC ohne Kabel erfinden?
Ist doch mal ein Verbesserungsvorschlag, oder nicht?
Habe noch einen: macht das Gehäuse 2cm breiter für einfachere Verkabelung.
Zwei Stunden später habe ich es geschafft, alles blinkt und leuchtet....ich bekomme gerade Weihnachtliche Gefühle, ist das schön.!.!
Alle Lüfter laufen relativ leise und leuchten und ich kann alles ein/verstellen. Ist das G.....ich bin echt begeistert und soooo stolz auf mich.
Also die Verarbeitungsqualität von dem Gehäuse hat mich ehrlich begeistert. Alles hat gepasst, alle Schrauben waren gängig, keine scharfen Kanten, schön sauber lackiert, schöne geschliffene saubere Kanten der Scheiben, alle Lüfter funktionieren und laufen recht leise. DAS habe ich in der Preisklasse wirklich nicht erwartet. Wirklich ein sehr wertiges Gehäuse mit toller Optik, die sich dank RGB auf so ziemlich jeden Wunsch einstellen lässt.
Auch wenn die Verkabelung für mich persönlich schmerzhaft und stressig war, lag das nicht am Gehäuse sondern an mir.
Meine Erwartungen wurden weit übertroffen und ich kann es nur Weiterempfehlen.
Danke auch an Mindf..., wie gewohnt Top !!!

Paul - Bewertung des ASRock B550M Pro4 AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 mATX Retail:

Das ASRock B550M PRO4 AMD MATX So.AM4 ist ein leistungsstarkes Mainboard, das speziell für den Einsatz mit AMD Ryzen Prozessoren entwickelt wurde. Es verfügt über eine Vielzahl von Funktionen und Technologien, die das System stabil und leistungsstark machen.

Das Mainboard verfügt über eine MATX-Formfaktor und ist somit perfekt für den Einsatz in kleinen und mittelgroßen Gehäusen geeignet. Es bietet Unterstützung für DDR4-RAM mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4733 MHz und bietet eine maximale Speicherkapazität von 128 GB. Das Mainboard verfügt über eine PCIe 4.0-Schnittstelle, die eine schnelle Datenübertragung und eine schnelle Verbindung zu den neuesten Grafikkarten ermöglicht.

Das ASRock B550M PRO4 AMD MATX So.AM4 verfügt auch über eine Vielzahl von Anschlüssen, darunter USB 3.2 Gen 2 Typ-A- und Typ-C-Anschlüsse, HDMI- und DisplayPort-Schnittstellen sowie Gigabit-Ethernet. Es unterstützt auch die neueste Wi-Fi 6-Technologie, die eine schnelle und stabile kabellose Verbindung bietet.

Das Mainboard verfügt über eine umfangreiche Kühlung, einschließlich einer PWM-Lüftersteuerung und einer vollständig abgedeckten MOSFET-Kühlung, um das System auch unter hoher Belastung kühl zu halten. Es verfügt auch über eine Vielzahl von Overclocking-Funktionen, einschließlich eines benutzerfreundlichen BIOS und einer automatischen Übertaktungsfunktion.

Alles in allem ist das ASRock B550M PRO4 AMD MATX So.AM4 ein hervorragendes Mainboard für AMD Ryzen-Prozessoren. Es bietet eine Fülle von Funktionen und Technologien, die das System stabil und leistungsstark machen. Es ist auch sehr benutzerfreundlich und bietet eine Vielzahl von Anschlüssen und Erweiterungsmöglichkeiten. Ich würde dieses Mainboard auf jeden Fall empfehlen, insbesondere für Anwender, die ein System mit hoher Leistung und Stabilität benötigen.

Adrian - Bewertung des 140mm NZXT Aer RGB 2 Twin-Pack inkl. Lüftersteuerung weiß:

Ich habe mehrere NZXT Aer RGB 2 Lüfter bei Mindfactory bestellt. Die beigelegten Kabel sind leider alle ohne Ummantelung. Die Verarbeitungsqualität ist soweit trotzdem in Ordnung. Auch wenn meine vorherigen Be Quiet Silent Wings 3 Lüfter doch spürbar besser verarbeitet sind. Dennoch entschied ich mich für die NZXT Aer RGB 2 aufgrund von RGB und der Möglichkeit alle Lüfter durch Daisy Chain miteinander zu verbinden.
Der Umfang lässt nichts zu wünschen übrig und man hat sogar die Möglichkeit LED Streifen einzubauen, da auch ein passendes Kabel dafür beigelegt wurde. Einfach Top!
Der Einbau gestaltete sich als etwas fummelig, da es sehr viele Kabel beinhaltet und leider ohne Bedienungsanleitung ankommt. Ein wenig Vorwissen ist daher unerlässlich. Über NZXT CAM lassen sich alle Lüfter nach eigenem Geschmack anpassen und drehen sich kaum hörbar im Gehäuse, obwohl ich mit einer Wasserkühlung insgesamt 7x NZXT Lüfter verbaut habe.
Das Aussehen der Lüfter verdient die volle Punktzahl, vor allem in einem farblich passenden Gehäuse.

Es stellte sich heraus, dass ein Lüfter des 140mm NZXT Aer RGB 2 Twin-Pack eine Lagerbeschädigung hatte (lautes Rattern). Das natürlich passieren kann. Woraufhin ich diesen reklamierte und den betroffenen Lüfter kostenfrei an Mindfactory retournierte.
Innerhalb weniger Tage erhielt ich nicht nur einen neuen Lüfter, sondern ein komplett neues NZXT Twin Pack mit beiliegender Lüftersteuerung. Da können sich andere Unternehmen eine große Scheibe davon abschneiden.

Ich vergebe normalerweise nie volle 5 Sterne, da ein perfektes Produkt aus meiner Sicht nicht existiert. Aber aufgrund schlechter Erfahrung mit anderen Unternehmen was Reklamation angeht, muss ich hier aufgrund meiner großen Zufriedenheit mit Mindfactory und den NZXT Aer RGB 2 Lüftern eine Ausnahme machen und die volle Punktzahl vergeben.


NZXT Aer RGB 2 Lüfter zusammengefasst:

Verarbeitungsqualität: 4/5 Sterne
Umfang: 5/5 Sterne
Einbau: 3/5 Sterne
Steuerung: 4/5 Sterne
Aussehen: 5/5 Sterne

Insgesamt: 4/5 Sterne (5/5 aufgrund von Mindfactory Support)

Ich kann die NZXT Aer RGB 2 Lüfter bedenkenlos empfehlen. Von der Ästhetik, Umfang bis hin zur Verarbeitung bekommt man ein gutes Produkt geboten. Individuell nach eigenem Geschmack mit vielen Farbkombinationen anpassbar und mit vorgefertigten oder eigen einstellbaren Lüfterkurven über NZXT CAM. Nur das Anschließen gestaltet sich ein wenig fummelig und die Kabel der Lüfter haben keine Ummantelung. Zur Langzeitfunktion kann ich leider noch nichts schreiben, da ich diese Lüfter erst seit ein paar Wochen verbaut habe.

Thomas H. - Bewertung der AMD Ryzen 5 5600X 6x 3.70GHz So.AM4 BOX:

Ich habe die Ryzen 5 5600X CPU gekauft um meinen alten I7-6700K in die wohlverdiente Rente zu schicken. Ich bin mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Die CPU bietet eine hervorragende Performance, sowohl in Single- als auch in Multi-Threaded-Anwendungen. Ein guter Nachfolger für meine alte CPU die zudem energieeffizienter ist mit einer TDP von 65 Watt. Auf der AM4 Plattform konnte ich meinen DDR4 Arbeitsspeicher problemlos übernehmen, was sehr angenehm war.

Ich habe sie als boxed Variante bestellt und in der ersten Zeit den mitgelieferten Lüfter getestet. Dieser ist hörbar und kann bei Belastung ordentlich Lärm produzieren. Trotzdem ist das Preis Leistungsverhältnis für die boxed Variante unschlagbar und der Kühler ausreichend.

Ich habe den Kühler jedoch ausgetauscht, da es eine Montagemöglichkeit von meinem alten Kühlkörper gab. Der ist natürlich leiser und besser.

Ich denke der Prozessor wird noch einige Jahre bei mir durchalten. Als nächstes steht der Kauf einer geeigneten Grafikkarte an. Wenn man sich nicht für die Enthusiasten/High-End Modelle entscheidet sollte der Prozessor hier auch eine gute Figur machen und nicht limitierend wirken.

Was mir aufgefallen ist, ist das die CPU-Temperatur doch sehr schnell bei Belastung ansteigen kann. Bei mir auf ca. 82 Grad C°. Ebenso schnell fällt die Temperatur dann aber auch wieder. Das kannte ich so noch nicht. Dieses Verhalten scheint jedoch für den Fertigungsprozess typisch zu sein und kein Grund zur Sorge. Dieser Prozessor kann locker bis zu 95 Grad C° aushalten.

PRO
" Leichte Montage auf der AM4 Plattform
" Gute Performance
" Energieeffizient

CONTRA
" Temperatur reagiert sehr direkt auf Belastung und steigt bzw. fällt sprunghaft.

Yunus - Bewertung des be quiet! Pure Base 500 Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Moin,
Ich bin sehr zufrieden mit dem Be quiet! Pure Base 500 Gehäuse. Es bietet einen hervorragenden Airflow und hält meine Komponenten kühl, auch bei anspruchsvollen Anwendungen wie beim Zocken. Der Airflow ist sehr gut durchdacht und die Lüfter sind leise, was für ein angenehmes Nutzererlebnis sorgt.

Ein weiterer Vorteil des Pure Base 500 ist, dass es viele kleine Schnickschnacks für die Montage von Festplatten und anderen Komponenten bietet. Das Kabelmanagement ist ebenfalls super und sorgt für eine saubere und aufgeräumte Verkabelung. Die Dämmung des Gehäuses ist ebenfalls sehr gut, was für einen leisen Betrieb sorgt.

Das Design des Pure Base 500 ist sehr schlicht. Es passt gut in jede Umgebung und ist nicht zu auffällig. Das Gehäuse bietet auch genügend Platz für Erweiterungen, so dass ich in Zukunft problemlos zusätzliche Komponenten hinzufügen kann.

Ein möglicher Nachteil des Be quiet! Pure Base 500 ist, dass es etwas teurer ist als einige andere Gehäuse auf dem Markt.

Insgesamt bin ich mit dem Be quiet! Pure Base 500 sehr zufrieden und kann es jedem empfehlen, der ein hochwertiges Gehäuse mit gutem Airflow, ausgezeichnetem Kabelmanagement und guter Dämmung sucht. Es ist eine großartige Wahl für jeden PC-Build, insbesondere für Gamer oder andere anspruchsvolle Benutzer.
Weiterlesen »Februar

Rene - Bewertung des be quiet! Silent Base 802 mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Brauchte ein neues Gehäuse, weil es mit meiner Hardware im alten doch einen gewissen Wärmestau unter Volllast gab.
Mir ist gute Belüftung sehr wichtig. Möglichst leise soll es auch sein.
Dieses Gehäuse erfüllt alle meine Erwartungen. Es ist sehr aufgeräumt im Inneren, da die meisten Kabel hinter der doppelten Rückwand verschwinden. Die großen Lüfter sorgen für Frischluft und meine All-in-One Wasserkühlung für die CPU pustet die Abwärme direkt nach oben aus dem Gehäuse.
Die integrierte Lüftersteuerung gefällt mir sehr gut. Habe sie meist auf Stufe 1. Da ist das Gehäuse nahezu lautlos. Wenn ich den Rechner mal stark fordere, stell ich sie auf 2. Das muss nicht sein, beruhigt aber mein Gewissen :-)
Die Verarbeitungsqualität ist vorbildlich. Ich kann Werkzeuglos das Gehäuse öffnen. Staubfilter sind installiert und lassen sich auch einfach ohne Werkzeug entnehmen und reinigen. Mal schauen, was sich so nach einem Jahr angesammelt hat.
Von mir aus klare Empfehlung.
Obwohl ich bei Mindfactory bei Gehäusen nach "Midi Tower" gefiltert hatte, wurde mir dieses Gehäuse angezeigt. Es handelt sich um einen Big Tower. Die Größe ist aber noch im Rahmen. Aber bitte vorher das Platzangebot überprüfen.
Im Gehäuse selbst ist viel Platz für Hardware. Insbesondere lange Grafikkarten. Da gibt es auch in Zukunft keine Platzprobleme.

Volkmar - Bewertung des ASRock B550M Pro4 AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 mATX Retail:

Ich habe im Laufe der Jahre sicher über 20 PCs zusammengestellt, zusammengebaut und konfiguriert, verfüge also über einige Erfahrung auf diesem Gebiet.

Mainboards von Asrock habe ich immer gern verwendet. Sie sind zuverlässig, einigermaßen preiswert und tun, was sie sollen. Das Billigimage, das Asrock teilweise immer noch anhaftet, ist in meinen Augen nicht berechtigt.

Vorweg: Das Motherboard tut, was es soll. Wenn man es dazu bringen kann, zu tun, was es soll, was in meinem Fall nicht ganz einfach war.

Erster Kritikpunkt:

Das Board wird in der Produktbeschreibung (hier bei Mindfactory, aber auch bei Asrock selbst) beworben mit: "...sechs SATA3, zwei M2, zwei USB 3.2 Gen2, acht USB 3.2 Gen1,..."

Das trifft zu, diese Schnittstellen sind vorhanden. Leider findet sich lediglich an einer sehr versteckten Stelle im Handbuch (englische Fassung) der Hinweis, dass bei Nutzung einer NVME-Disk im M.2-Port drei der sechs SATA-Schnittstellen vom Bios kommentarlos deaktiviert werden.

Wer also mehr als drei Geräte hat, die über SATA angebunden werden müssen, muss sich bei Nutzung einer NVMW im M.2-Port von einem oder mehrere SATA-Geraten verabschieden oder alternativ auf die Nutzung von NVWM im M.2 verzichten und z.B. auf eine SATA-SSD umsteigen.

Zweiter Kritikpunkt:

Das Board wird beworben als "Windows11 ready". Das mag so sein.

Aufgrund einer völlig verunglückten Konfiguration oder Konzeption des Bios ist es aber Besitzern älterer Grafikkarten, die aber noch zu Windows11 kompatibel sind, nicht möglich, den erforderliche "SecureBoot" zu aktivieren. Die Aktivierung von SecureBoot im Bios setzt nämlich voraus, dass CSM im Bios zuvor deaktiviert wird. Das verweigert das Bios aber mit der Begründung, dass dann das grafische System des Bios nicht mehr funktioniere.

Anders gesagt: Um das Bios einstellen zu können, dass Windows11 genutzt werden kann (ohne die Klimmzüge, die man ggf. machen kann, wenn man die volle Kompatibiität nicht erreichen kann oder will), muss man entweder eine neue Grafikkarte kaufen oder auf Windows11 verzichten.

Dritter Kritikpunkt:

Ich habe möglicherweise ein sog. "Montagsboard" erwischt. Es war nur unter großen Verrenkungen möglich, dass Board zu veranlassen, die eingebaute PCIE-Grafikkarte zu erkennen (das gilt für beide PCIE-Slots). Weder über Displayport noch HDMI noch über DVI gelangte ein Signal zum Monitor. Es sah ganz so aus, als seien die PCIE-Slots nicht vorhanden bzw. nicht aktiviert.

Daraufhin habe ich mir die neuere Grafikkarte meines Sohnes ausgeliehen und eingebaut mit dem gleichen negativen Resultat. Erst als ich zufällig auf die Idee kam, die noch nicht fest verschraubte Grafikkarte im PCIE-Slot zu bewegen, gab es ein Bild, und zwar dann in beiden PCIE-Slots.

Meine eigene Grafikkarte gab nach dieser Aktion ebenfalls ein Bild aus.

Ich pflege nachts immer die Steckerleiste die Stromversorgung zum PC zu unterbrechen. Als ich den Rechner heute morgen wieder eingeschaltet habe, gab es zunächst wieder kein Bild, dann mehrfaches Flackern und inzwischen läuft alles stabil.

Mal sehen, ob sich das morgen wiederholt, wenn ich den Rechner nicht über Nacht vom Stromnetz trenne.

Fazit: Ein im Grunde gutes Board mit ein paar Macken.

Sebastian - Bewertung des 1000 Watt be quiet! Dark Power 13 Modular 80+ Titanium:

Habe beim Mindstar zugeschlagen und mein Dark Power Pro 11 650W (hier in 4.2017 gekauft) gegen dieses Dark Pro 13 1000W getauscht.
Ich habe eigentlich zu lange gewartet, war mit meinem alten eigentlich zufrieden, aber die Hardware wurde als hungriger und manche Lastspitzen führten ab und zu zum Neustart. (I7 10700K, 6900XT, 4xRam, 7x Lüfter, eine Pumpe und vier SSD´s)
Jetzt nach dem Wechsel bin ich froh es gemacht zu haben, kein Spulenfiepen mehr bei der 6900XT und noch bessere Performance.
Bei BFV hatte es immer am Anfang der Level kurz geruckelt, dann ging es immer, dies ist verschwunden. PUBG war das Spulenfiepen am deutlichsten, selbst wenn ich jetzt die Grafik ganz runterstelle und sehr hohe FPS habe, hört man nichts mehr.
Habe jetzt auch ein paar Watt Reserve.
Was ich zuletzt über den Lüfter der 12er-Reihe gelesen habe, kann ich hier nicht bestätigen, alles wie beim alten ruhig.
Klar ist das Dark Power etwas teurer, aber im Vergleich was geboten wird und sonst so im PC an Geld steckt, doch voll in Ordnung.
Habe mich für ATX 3.0 entschieden, nicht nur wegen des neuen 12Pin Stecker, sondern wegen dem, was sich alles an den inneren Daten geändert hat (Lastspitzen, Langlebiger, Effizienz).
Und die 10 Jahre Garantie, mein altes DPP11 hat mich einige Jahre begleitet, ich gehe hier davon aus, dass es wieder so sein wird.
Also von mir eine klare Empfehlung.

Bastian - Bewertung der 12GB ASRock Radeon RX 6700 XT Challenger D OC Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Äußeres:
Die Asrock RX6700XT eine eine der kompakteren und schlichteren Ableger der Navi22 Grafikkarten. Sie kommt komplett ohne RGB aus, was aber sogar positiv ist, da man sich nicht mit einer mangelhaften RGB-Software auseinander setzen muss. Ja die Heatpipes sind aus nicht vernickeltem Kupfer, sie fallen aber optisch nicht negativ aus. Die Karte macht im Gehäuse sogar einen chicen Eindruck.

Leistung:
Ich habe für mich 4 wichtige Spiele ausgesucht, die ich mit der neuen Karte in UWQHD (3440x1440) spiele. Vorweg: Die Karte ist in der Praxis für die Auflösung geeignet. Alle Spiele waren spielbar auf maximalen oder fast maximalen Details.
Restliches System: R7 5700X (allcore 4,5Ghz) mit AiO, 32 Gb 3600 MHz GSkill Neo, Smart Access Memory aktiviert.

Witcher 3: FSR Q, Raytracing Performance Umgebung, Maximale Details: ~35 fps
Ark Survival Evolved: Epische Details: 30-35 fps (Im Wald mit vielen Schatten)
Company of Heroes 2: Maximale Details: 164 fps
Anno 1800: Maximale Details: 40-50fps
3D Mark Timespy: ca. 13000 Punkte

Lautstärke und Temperatur:
Im Vorfeld hatte ich etwas Bedenken, wegen des kompakten Kühlers. Zuvor hatte ich eine MSI RX580 Amor im Einsatz, welche einen Tornado im Gehäuse glich. Ich kann aber Entwarnung geben, der Kühler ist Performance technisch vollkommen ok. Jetzt kommt das aber: Man muss selber Hand anlegen! Von Haus aus hat die Karte eine aggressive Lüftersteuerung, sodass die Karte laut aber kühl ist.
Ich habe im Treiber manuell die Lüfterdrehzahl auf 50% begrenzt und nun ist die beim Spielen mit Kopfhörern nicht zu hören. Ohne Kopfhörer ist sie hörbar, aber nicht störend. Silent ist sie aber nicht! Außerdem weist meine Karte Spulenfieben auf, welches sich aber im Rahmen hält und nur bei hohen Framerate (In Menus und Spielen wie CS:GO) auffällt. Beim Windows tritt kein Fieben auf.

Die Temperaturen bewegen sich je nach Anwendung im Bereich von 72-82°C und einer Hotspottemperatur von etwa 92-99°C.
AMD gibt die Karte bis 110°C Hotspot frei, von daher ist alles ok. Die 99°C traten auf nur bei Witcher 3. Die Karte musste also richtig ackern. Bei ARK lief der Chip mit 73°C und einem Hotspot von 93°C. Mit der Werkslüftersteuerung sind die Temperaturen natürlich deutlich niedriger. Das Gehäuse ist kein Airflow Gehäuse (Fractal Define C), in einem Meshgehäuse müsste noch mehr drin sein.

OC/UV:
Meine Karte ließ sich recht gut undervolten. Sie läuft stabil mit 1130 mV (Standard: 1200mV) und durchgängigen 2600-2625 MHz Coreclock. Der Speicher ließ sich ohne Probleme auf stabile 2138 MHz einstellen. Dafür musste der Regler auf dafür auf 2150 MHz eingestellt werden. Weiter lässt sich der Takt im Treiber nicht erhöhen. Das Powertarget kann auf +15% eingestellt werden. Die Karte benötigt nun je nach Anwendung 170-210 W. Ich denke, dass die Karte noch mehr Spielraum hat, erachte es aber nicht als nötig noch weiter zu gehen.

Würde ich die Karte Empfelen: Ja, wenn man etwas Hand anlegen möchte. Wenn man nicht Lautstärkeempfindlich ist geht es auch so. Treiberabstürze hatte ich bis jetzt nocht keine, alles läuft super stabil.

Tobias - Bewertung der 16GB Gigabyte GeForce RTX 4080 Gaming OC Aktiv PCIe 4.0 x16 1xHDMI / 3xDisplayPort (Retail):

Moin Moin,

Mein Setup:
Windows 11 PRO
AMD Ryzen 7 3800X
32GB G.Skill Arbeitsspeicher mit 3200mhz
Samsung 970 EVO PCIe 3.0 1TB

Ich habe mir die Grafikkarte gekauft um meine MSI 2070 Super zu ersetzen, anfangs hatte ich etwas Sorge ob meine CPU nicht zum Bottleneck wird. Diese Sorge ist aber unbegründet. Die RTX 4080 von Gigabyte hat meine FPS deutlich verbessert.

Ohne Frame Generation!!!
Cyberpunk 2077 - WQHD ULTRA mit RT und DLSS auf Quality: 80 FPS (RTX 2070 Super: 43)
The Witcher 3 Next Gen - WQHD Ultra mit RT und DLSS auf Quality: 80 FPS (RTX 2070 Super: 25)
A Plague Tale: Requiem - WQHD Ultra mit RT und DLSS auf Quality: 110 FPS (RTX 2070 Super: 60-65 FPS)

Mit Frame Generation!!!
Cyberpunk 2077 - WQHD ULTRA mit RT und DLSS auf Quality: 295 FPS
The Witcher 3 Next Gen - WQHD Ultra mit RT und DLSS auf Quality: 200+ FPS
A Plague Tale: Requiem - WQHD Ultra mit RT und DLSS auf Quality: 200+ FPS

Also Frame Generation ist erst ab dieser Serie überhaupt möglich und schafft einen beachtlichen Sprung in der FPS.
Butterweiches Gameplay, ABER mit einem Input-Lag und stellenweise noch Problemen in der Darstellung von Gameplay und Menü (Inventar usw.).

Deshalb waren mir die FPS ohne Frame Generation am wichtigsten und die können sich sehen lassen.
DLSS 3.0 ist noch mal ein Stück besser als DLSS 2.0 und schafft ohne Frame Generation tolle FPS bei Ultra Settings und bietet ein großartiges Bild.
Wenn Frame Generation die letzten Fehler ausbügelt, dann ist Tür und Tor geöffnet für 4k Gaming mit mehr als 100 FPS.

Die RTX 4080 ist teuer keine Frage, aber eine Anschaffung die auch in Jahren noch genug Leistung bietet.

Matthias - Bewertung des NOT 15.6" (39,62cm) Fujitsu LIFEBOOK A3510 i3-1005G1 FHD 8GB 256GB SSD W10EDU:

Das Fujitsu A3510 ist sehr gut verarbeitet und überzeugt durch eine solide Haptik, berücksichtigt man den Preis von weit unter 280¤. Über eine Wartungsklappe löst man eine Schraube und findet Zugang zur Wlan-M.2, einer Samsung M.2 Nvme und den beiden RAM Steckplätzen.

Eine RAM Erweiterung von 8GB auf 16GB ist daher zeitgemäß und zukunftsorientiert, insbesondere, da RAM Module zurzeit sehr günstig sind. Ein 3200er Modul läuft entsprechend den JEDEC Spezifikationen und dem verbauten IC Lake Prozessor mit 3200MHz out of the box, ohne dass im Bios Änderungen der Konfiguration nötig sind. Verbaut ist ab Werk eine Intel Wireless AC 9560 mit hohen Wlan-Transferraten bei Verfügbarkeit entsprechender Access Points/ Wlan Router. Auch die Verbindung zu einer Microsoft Bluetooth Maus ist rock stable und keine negativen Auswirkungen auf die Wlan Verbindungsqualität. Bios updates werden sehr benutzerfreundliche mit Windows Updates eingespielt. Das A3510 verfügt ergänzend noch über einen GbLan Port. Ich habe bewusst die Variante ohne DVD gewählt, es ist aber auch eine Variante mit DVD verfügbar, daher sollte man bei der Bestellung darauf achten, soweit man DVD noch benötigt.

Das Notebook hat keine Geräuschkulisse, da der Lüfter nur unter hoher Last kurzfristig wahrnehmbar ist, aber im Alltag kaum oder nie anspringt. Der Akku ermöglicht Laufzeiten zwischen 5 und 8 Stunden, abhängig von der Nutzung.

Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt, ein solides, leichtes und robustes Office Notebook für den täglichen Gebrauch. In dieser Hardwarekonfiguration für alle Aufgaben im Alltag gerüstet.

Das A3510 kann man uneingeschränkt weiterempfehlen.
Weiterlesen »Januar

Dr. Shizzle - Bewertung der 12GB MSI GeForce RTX 4070 Ti GAMING X TRIO Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Leistungsstarke und effiziente GPU. Genutzte Auflösung ist WQHD, deswegen hat die 4080 mit um die 20% mehr Leistung und 50% mehr VRAM für 400-500¤ Aufpreis bei möglichem CPU-Limit für mich keinen Sinn gemacht.
Power-Limit auf 70% gesetzt und die Karte läuft mit 200W (!), während die Leistung nur um die 5% sinkt. Top Karte.
Nach einigen Tagen intensiver Nutzung lag die GPU-Temperatur bei maximal 68, die Hotspot-Temperatur bei maximal 79 Grad. Dabei ohne Silent-Bios unter 80-100% Auslastung angenehm leise. Spulenfiepen nicht vorhanden. (Silent Base 802 Gehäuse mit ausgetauschten Abdeckungen) Verarbeitung wirkt hochwertig und robust. Top Custom-Design.
Komme von einer 750 Ti, die mir 8 Jahre lang treu geblieben ist (Ja, richtig gelesen). Letztes Jahr neue System-Hardware geholt und jetzt die Karte gewechselt. Für Leute, die sich alle 3-5 Jahre eine neue GPU holen, kann die UVP natürlich zu hoch sein, versteht man. Deswegen konnte ich aber über die hohe UVP hinwegsehen.
Die 12Gb VRAM sind für WQHD zur Zeit und in naher Zukunft auf jeden Fall ausreichend. Speicheranbindung mit 192Bit für WQHD ebenfalls.
Die GPU-Halterung macht in meinen Augen keinen Sinn. der Kontakt zur Karte wird mit unbrauchbaren Schaumstoffteilen hergestellt, um Vibrationen auszugleichen. Das Ganze wirkt nicht wirklich stabil und lastreduzierend. Die Karte läuft auf einem MSI B550 Gaming Carbon Board mit verstärktem PCIe-Slot. Zusammen mit den 3 Slot-Schrauben sorgt der für ausreichend Stabilität und die Karte hängt nicht durch. Aus diesem Grund auf die Halterung verzichtet.
Mindfactory wie immer mit einer super Lieferzeit. Nachts bestellt und nach einem Werktag angekommen. Schmiert ihr die DHL-Lieferanten? Bei anderen Händlern läuft das nicht so rund ;).
Starke GPU 5/5

Frank - Bewertung des MSI MPG B760I EDGE WIFI DDR4 Mini-ITX Intel So.1700 retail:

4,5 von 5 Sternen :D

Habe mir das MSI als Ersatz für ein Biostar 660GTN gekauft. Das Biostar war ein Gebrauchtkauf mit abgebrochenem PCIE-Halter und hielt leider nur 2 Monate. Erst wurde die GPU nicht mehr erkannt, dann fielen die USB Ports aus, am Ende kein Mucks mehr, tot.

Das MSI B760I DDR4 nutze ich im NR200-Gehäuse von Coolermaster mit Intel i3 12100 gekühlt vom Noctua CS14s und einer RX580.
Hier bleibt mir die Option in Zukunft ein 13700er oder eine Raptor Lake Refresh-CPU zu verbauen.
Im Vergleich zum Gigabyte B760 ITX Board ist das MSI derzeit günstiger.

Am besten gefiel mir das mein Win10 direkt nach dem Austausch ohne Probleme bootete. Die passenden Treiber wurden automatisch runtergeladen und installiert. (Ein Feature von MSI was man im BIOS deaktivieren kann)

Der Audio- und PWR-Header sind links über dem PCIE Port angebracht, was beim Biostar besser gelöst war. Die SATA Ports konnte ich beim Biostar auch besser erreichen.

Das MSI ist aber besser verarbeitet. Die Abdeckung der IO-Blende ist beim MSI komplett aus Aluminium und somit ein Kühlkörper und nicht aus Plastik. Auch wird die Backplate einer GPU nicht von dieser Abdeckung blockiert. Die Backplate musste ich für das Biostar abmontieren.

Verbesserungswünsche: BCLK-Overclocking-Feature wäre nice, externe WLAN-Antenne mit Kabel, MSI-USB-Stick ^^
Meine Ansprüche sind erfüllt.
Daher 4,5 von 5 Sternen.

Meine Meinung: Bestes ITX Sockel 1700er Board mit DDR4 für non K CPUs derzeit.
Ich würde dieses Mainboard weiterempfehlen.

Marcel - Bewertung der 16GB ZOTAC GeForce RTX 4080 Trinity OC Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

**Silent Queen**

Vorwort:
Nachdem ich bereits 4080er Grafikkarten anderer Hersteller begutachten konnte, die etwas "TUFfer" sein sollten, jedoch massives Spulenfiepen/Coil Whine aufwiesen, habe ich mich über Google/Forenauswertungen beim Luxx zu dem Thema informiert und für eine ZOTAC entschieden.

Bewertung ZOTAC 4080 Trinity OC

+ kein Spulenfiepen - selbst bei bis zu 480 FPS in AC Valhalla, Division2 oder Witcher 3 Menü
(diese Menü's/Benchmarks gelten als Coil Whine Hotspots zum testen)
+ mit Silent Bios o. manuellen Lüftereinstellung absolut nicht zu hören.
+ in Kombination mit 80% Power Target dazu noch, sehr effizient, sparsam und weiterhin sehr kühl
und kostet nur 2,5-5% Leistung in 1440p (Das sollte spätestens im Sommer sich auszahlen wenn die Graka kühler ist)
+ brutale Leistung
+ schönes Design
+ Wertige Verarbeitung
+ 3+2 Jahre = 5 Jahre Garantie bei Registrierung (andere Hersteller geben 1-3 total Jahre i.d.R.)

o Standfuß unauffällig, leicht klobig. Hätte etwas dezenter sein können.
o 3 Slot Design

- "nur" 3xDP+1xHDMI

Fazit:
5 Jahre kombinierte Garantie + kein Spulenfiepen in sämtlichen Lastszenarien macht die Karte für mich einfach fast perfekt.
Der Preis ist stolz, jedoch im unteren Drittel der aktuellen Marktlage, dafür kriegt man im Vergleich zu anderen Herstellern aber mehr und ein reiferes Produkt für sein Geld.
Leider bietet nur ASUS 3xDP+2xHDMI, auf die ich eigentlich angewiesen war, werde mich aber dann mit HDMI Switch/Splitter
behelfen, da zwischen meiner ZOTAC und den TUF's einfach Welten liegen, was die Qualität und Verarbeitung der Komponenten
angeht.

schneller Versand seitens MF/TOP Service wie immer

Ciro M. - Bewertung des Gigabyte B650 AORUS ELITE AX:

Ein gutes Mainboard der B-Reihe mit vielen USB Anschlüssen und 3 M2. Anschlüsse (1x PCIe 5x und 2x PCIe 4x)
Zu beachten ist laut Schema, dass von den 2 4x Anschlüsse einer vom CPU und einer vom Chipset verwaltet wird.
Bei 2 M2 SSD's sollte man diese daher in den Slots stecken die von der CPU verwaltet werden.

Das MB bietet nur ein PCIe 4 GPU Anschluss und wer hier bereits PCIe 5 haben will muss auf die B650E Reihe ausweichen.
Zu beachten ist jedoch dass die PCIe 5 Lane dann vom GPU und M2 SSD geteilt wird!

Diese Version (AX) bietet zusätzlich noch ein WLAN Anschluss an (WLAN Antenne inklusive in der Verpackung)
Treiber müssen hier von der Gigabyte Seite heruntergeladen werden, da Windows diese nicht erkennt!

Zudem bietet Gigabye als Zubehör noch den "G-Connector" der die Case Anschlüsse in einem Stecker vereint sodass man nicht die Pins auf dem MB einzeln ansteckt. Dies macht MB Austausch praktisch (solange die Pins etc. bei neuen MB's gleich bleiben)

Tipps:
- Beim Einbau sollten die beiden 12V Anschluss oben links die Kabel vorher angeschlossen werden, da der Schild der die Anschlüsse und VRM absichert eine gewisse Höhe hat was nach dem Einsetzen des MB im Case "schwierig" macht diese nachhinein zu stecken.
- Sollte die Q-Flash Plus Funktion verwendet werden, muss die BIOS Datei in "gigabyte.bin" umbennannt werden und in einem FAT32 Stick im Root liegen mit den anderen Dateien. Diese dann im USB Slot mit der Beschriftung "BIOS" reinstecken und Taste neben WLAN Anschlüssen betätigen.
- Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen dass wenn es passieren soll dass beim Booten die Kontrollleuchte auf "DRAM" mehr als 2-3 Minuten steht, dann hier ein Problem vorliegt. Der Fehler lag bei mir nach zahlreichen Tests nicht am Arbeitsspeicher selbst sondern am BIOS. Ein Downgrade auf die letzte Version über Q-Flash Plus brachte bei mir Abhilfe und System läuft stabil seitdem!

Diego - Bewertung der 24GB Sapphire Radeon RX 7900 XTX Nitro+ Vapor-X Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Karte macht einen sehr wertigen Eindruck und sieht sehr schick aus.
Was die Leistung angeht ist die Karte einfach nur brachial, 200 fps in Warzone 2 auf maximalen Einstellungen bei 3440x1440p, top!

Stromverbrauch maximal bei 464w mit power limit +15%. Kühlung ist selbst bei diesem Verbrauch noch brutal. Mit angepasster Lüfterkurve geht die Karte selten über 2200rpm, ein Bereich bei der man anfängt sie langsam zu hören. Dabei bleibt der Chip selbst bei angenehmen 58°c, der Hotspot erreicht auch mal 80°c, pendelt sich meistens aber bei 76-78°c ein. Wer die Karte absolut leise haben möchte und dafür ein paar Grad mehr in Kauf nehmen will, kann das auch machen.

Karte lies sich problemlos auf 3200mhz core und 2800mhz speicher übertakten. Core taktet in den meisten Spielen dann auf etwa 2800-3050mhz. Der Speicher bleibt bombenfest bei 2800mhz. Ein Voltage-offset von 50mv vertrug meine Karte, also von 1150mv stock zu 1100mv. Damit liefen alle Spiele noch problemlos und stabil. Bei 1095mv fing das ein oder andere Spiel dann leider auch an zu crashen.

Idle-Verbrauch ist bei mir im Gegensatz zu dem was manch andere sagen etwas niedriger bei 34w. Benutzt wird die letzte offizielle Version des Adrenalin-Treibers (23.1.1).

Die Trixx-Software ist ein nettes Extra, meiner Meinung nach aber nur nötig wenn man die RGBs der Karte ändern möchte, ansonsten ist nichts wirklich dabei was der Treiber von AMD nicht könnte.

RayTracing-Performance ist etwa auf RTX 3090 Ti-Niveau, was meiner Meinung nach in Ordnung ist, da AMD NVidia gegenüber eine Generation hinterher ist. Alle RayTracing-Titel liefen bisher problemlos mit teils weit über 60fps. Ausnahme wäre Cyberpunk, hier war dann FSR Quality nötig um 50-75fps zu erreichen.

Spulenfiepen bei meiner Karte leider vorhanden, wirklich hörbar aber erst weit hinter der 250fps Marke, darunter nicht wahrnehmbar.

Insgesamt eine top Karte. Wer etwas mehr Wert auf die Rasterization-Leistung legt hat hier eine stärkere Karte als die RTX 4080 mit 8GB mehr Speicher. Wer viel Wert auf RayTracing legt sollte dann vielleicht doch eher zur 4080 greifen. Aber selbst diese Karte schafft in den meisten Titeln problemlose 60fps mit RayTracing, und wenn nicht kann man immer noch FSR Quality anschalten.
Meiner Meinung nach die beste Custom-Karte der 7900XTX, sieht sehr schick aus und bietet noch einiges was Overclocking angeht an. Kann dieses Prachtstück nur empfehlen!

Lucas - Bewertung des NZXT H7 Flow mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Sehr schönes minimalistisches und funktionales case, das (fast) keine Wünsche offen lässt. Verarbeitungsqualität ist super und das pulverbeschichte Alu macht einen sehr wertigen Eindruck. Trotz moderater Größendimensionen passt eigentlich alles ins Gehäuse, was man sich wünschen könnte und der Kasten nimmt auf dem Schreibtisch auch nicht übermäßig viel Platz ein. Die Möglichkeit 2 360mm Radiatoren (vorne, oben) montieren zu können ist ein großes Plus. Das Kabelmanagement ist sehr gut durchdacht und es lässt sich alles geordnet verstauen. Außerdem sind durch das praktische Stecksystem aller äußeren Teile Montage, Umbau und Reinigung (Staubfilter sind inklusive) sehr einfach umzusetzen.
Einziges Manko ist der HDD Käfig, welcher nicht isoliert ist bzw. keine Gummihalterungen bietet. HDDs sind im Betrieb also wahrnehmbar, aber nicht störend. Da aber nicht mehr jeder HDDs benutzt und ich meine letzte auch bald mit einer größeren SSD ersetzen werde, kann ich darüber hinweg sehen.

Ich kann das Case jedem empfehlen, der nach klassischem Towerdesign, minimalistischer Optik, gutem Kabelmanagement und guter Praktikabilität sucht.

2022

Weiterlesen »Dezember

DJDee - Bewertung der 24GB XFX Radeon RX 7900 XTX Speedster MERC 310 Black Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Meiner Meinung nach eine sehr gute Karte zum fairen Preis (in der heutigen Zeit).
Das Gehäusedesign ist Geschmackssache wobei ich sie jetzt nicht als "Hässlich" empfinde, ist halt ne GraKa ohne viel "Bling Bling"!
Sie sitzt in einem PC-Gehäuse und soll ihre Arbeit machen, und das tut sie wirklich gut. Verarbeitung finde ich Top und die geriffelte Backplate zur besseren Wärmeabfuhr eine gute Idee. Ebenso der mitgeliferte Z-Bügel, der an die GraKa und das PC-Gehäuse (Anschlußseite/hinten) geschraubt wird um den PCI-E Anschluß des Bords zu entlasten ist absolut genial. Mehr Zubehör gibts auch nicht (Kabel, Schraubendreher, Aufkleber, Utility/Treiber CD), leider etwas mau.
Ja, die Karte hat 3x 8Pin Anschlüße, was im Grunde nicht falsch ist, da jetzt die gleiche Leistung über mehr Stecker aufgenommen werden kann. Die Lautstärke der Lüfter im IDEL ist einfach nicht wahrnembar, bei stehn die lüfter die meiste Zeit und wenn an drehen sie auf 15% Leistung, Temperatur Im IDEL 37°/ Hot Spot 42°, Leistungsaufnahme im Schnitt 25 Watt (gemessen mit GPU-Z).
Diese Karte hat meine alte GTX 1080 (nicht defekt) ersetzt und ist, man darf natürlich das alter der 1080 nicht vergessen, ein absolutes Monster! Hier ein kleiner Vergleich:
1080 3D-Mark Time Spy: 8084 Punkte , 7900xtx Time Spy: 21769 Punkte
1080 3D-Mark Fire Strike: 13481 Punkte , 7900xtx Fire Strike: 36632 Punkte
Temperatur 1080 3D-Mark: ca. 71° , 7900xtx: ca. 60°, da dreht der Lüfter etwas auf wir aber nicht extrem störend.
Mein CPU: AMD Ryzen7 7300X non OC und 32 GB Ram DDR4 3200.
Im Schnitt säuft die 7900xtx etwa 200 Watt mehr an Strom als die 1080 aber irgendwo muss die Leistung ja herkommen.
Das einzige was ich jetzt etwas negativ sehe ist die max. Stromaufnahme von (mit GPU-Z gemessen) 385 Watt, die etwas über der angegebenen liegt.
Im grossen und ganzen wurden Meine Erwartungen erfüllt und ich würde diese Graka weiterempfehlen.
Und sein wir uns doch mal ehrlich, wer sich so eine Grafikkarte kauft, schaut nicht auf den Stromverbrauch, außerdem läuft sie nicht ständig auf Anschlag!

Stefan - Bewertung der 20GB XFX Radeon RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

+ Verarbeitung top.
+ Im normalen Betrieb bei einfachen Spielen nicht hörbar (habe eine Wasserkühlung und ein Fractal Pop Air XL, da hört man eigentlich nur das Standard Lüftergeräusch). Bei Warzone dreht sie auf, allerdings unter Kopfhörern kaum wahrnehmbar.
+ Die Karte hat einen Standard und OC Switch.
+ hab noch kein Spiel gefunden, wo es auf maximalen Einstellungen hakt oder ruckelt (Spiele aber "nur" QHD)
+ die Z-Halterung stabilisiert die Karte super.
+ Ganz ab von der Karte: Musste mich in den AMD Treiber reinfuchsen (war vorher nVidia Jünger), aber bin positiv überrascht davon

+- bei einer "Black" Version rechnet man mit einer komplett schwarzen Karte. Das ist hier NICHT der Fall! Die Backplate ist silbern, was mich anfangs enorm gestört hat... bis ich den Rechner angeworfen habe. Die Karte schimmert durch die silberne Backplate in den eingestellten RGB Farben, was echt gut aussieht. Allerdings weiß ich nicht, ob das gewollt war oder nur ein zufälliger Effekt ist.

- ein bisserl wenig RGB
- zieht auf dem Desktop mit ø 100Watt ziemlich viel Leistung, wie ich finde
- mit 1049€ im Mindstarangebot teurer als in anderen Ländern zu Verkaufsstart, aber ich wollte unbedingt ein Upgrade und wollte nicht noch ein Jahr warten.

Fazit: mit Ausnahme der Idle-Leistungsaufnahme eine grundsolide Grafikkarte, die mich eine fehlende MSI Customkarte der RX 7900XT vergessen lässt. Klare Kaufempfehlung, wenngleich sie etwas günstiger sein könnte.

André - Bewertung des MSI Z690 Pro So.1700 DDR4 ATX Retail:

Das MSI Mainboard Pro Z690-P entspricht vollkommen meinen Erwartungen.
Es war mir beim Kauf wichtig das, dass Mainboard DDR4 unterstützt, da ich den Arbeitsspeicher meines letztens Builds weiter verwende.

Durch den Z690 Chipsatz werden viel moderne Features unterstützt. Meiner Meinung nach ist der Z690 Chip momentan ein guter Kompromiss zwischen Performance und Kaufpreis. Wenn in der Zukunft Grafikkarte mit PCIe 5.0 verfügbar werden, ist man mit dem Board darauf vorbereitet.

Desweiteren ist das Mainboard auch optisch ansprechend und kommt in einem Gehäuse mit Sichtfenster gut zur Geltung.

Robin - Bewertung der 20GB PowerColor Radeon RX 7900 XT Red Devil Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Die Karte ist sehr Leise hat für ne XT, mit 2x 8PCI-e Anschlüssen auch immernoch reserven zum übertakten , Spulenfiepen hat sie mein Glück ich höre sowas akustisch kaum noch , aber das ich es höre sagt mir das es sehr ausgeprägt ist ! in den Reviews liesst man allerdings das nahezu alle XT/XTX davon betroffen sind und diese Karte hat bereits schon größere Spulen verbaut als zum bsp das referenz Design

Die Verarbeitung ist einfach Top bei Powercolor , und diese Karte gehört rein was den materialaufwand beträgt zu den Top3 XT karten der Customs, der Kühler ist genau richtig Dimmensioniert selbst mit OC kühlt er das immer noch Gut weg !

Optisch für mich die Schönste Karte aktuell auf dem Markt und da ich schon seit der 5700Xt rein nur Powercolor Kaufe war es schnell klar das ich mir auch dieses Modell zulege :) und ich wurde bisher nie Enttäuscht auch dieses mal wird diese Karte in meinem Rechner Bleiben !

Pro ; Sehr guter Kühler , Optik und Verarbeitung , Gutes OC Potenzial ,

Contra : Spulenfiepen warnehmbar , kein 3X 8Pin PCI-E Stromanschluss, OC Bios könnte höher Takten

Nils - Bewertung des AMD Ryzen 5 5600G 6x 3.90GHz So.AM4 BOX:

Grandiose Geschwindigkeit und bleibt wirklich kühl! Ich einen Ryzen 5 2600 mit der CPU ersetzt. Schon ein einzelner Kern bietet 15% mehr Leistung. Im 24 vs 32 Thread Benchmark leistet die 5600G satte 63% mehr MIPS.
Die entstehende Abwärme der CPU lässt sich relativ leicht kühlen. Nutzt man ein Powersafe Profil und zwingt die CPU zu niedrigen Taktraten, sinkt die Leistung pro Kern auf etwa 50%. Dafür könnte man die CPU quasi passiv kühlen. Sie erreicht mit meinem Budget Kühler keine 30°C.
Wer einen potenten Rechner ohne dedizierte Grafikkarte bauen möchte, trifft mit dieser CPU definitiv die richtige Wahl! Grafisch mittelmäßig anspruchsvolle Spiele wie Fortnite schafft die iGPU mühelos!

Erik - Bewertung der 12GB XFX Radeon RX 6700 XT Speedster SWFT 309 Core Gaming Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Mein Black Friday kauf, Montag schon da - erstklassig Mindfactory!

Die Karte kommt in einer relativ großen Verpackung, gut geschützt in einer Art Schaumstoffauspolsterung, mit absolut keinem Zubehör - das braucht sie auch nicht.
Die Schutzfolien auf dem Lüfter und der Rückseite gingen, wohl wegen der Kühle der Karte vom Kaltwetter-Transport, recht schwer ab.
Durch die Länge der Karte, diese ist 30,4cm lang, mußte ich den HD-Käfig meines Gehäuses entfernen, dafür ist sie recht flach und nimmt keine extra Slots weg.
Die beiden 8-Pin Stromanschlüsse sind gut zugänglich und zeigen auf die Gehäuseseitenwand, da braucht es ein Minimum an Abstand.
Der Einbau war problemlos auspacken, einstecken, geht!
Allerdings hab ich trotzdem den Treiber deinstalliert/neu installiert, obwohl ich von einer RX480 komme, Windows war wohl ein wenig zickig.
Die Karte hat ein Dual Bios, eines davon ist ein Silent-Bios, wo die Lüfter im Idle nicht laufen und erst mit steigender Temperatur anspringen und bei mir konnte ich bis jetzt RPM bis ca. 1200 Touren beobachten.
Das andere Bios nenn ich mal Standard-Bios und dort drehen die Lüfter per se mit 1350 Touren, was in leisen Umgebungen deutlich hörbar ist.
Mein PC steht allerdings unter dem Tisch, dadurch würde das Geräusch nochmal gedämpft, anders als wenn es in Ohrhöhe auf dem Tisch stände.
Beim Spielen sollten beide Modi praktisch unhörbar sein.
Die Karte liefert ca. 3x die FPS meiner RX480 8GB und ich habe die Wahl bei gleichen Settings einen Haufen weniger Energie zu verbrauchen, im Vergleich zur RX480, oder weit höhere Settings zu fahren.
In EZbench hatte ich 24960 Punkte, CPU ist ein Ryzen 5600 und ich nutze das Silent-Bios setting.
Die GPU-Hotspottemperatur stiegt dabei auf 90°C und ich hab anstiege auf 95°C in einigen fordernden Spielen beobachtet.
Die GPU taktete um 2500Mhz und der VRAM mit 1990Mhz.
In Second Life mußte ich in einigen Regionen die "Atmosphärischen Shader" (nutze den Firestorm-Viewer) ausschalten, das es sonst zu abstürzen kam, ich vermute das Problem aber bei Second Life, sonst konnte ich keine Probleme feststellen.

Ich bin sehr zufrieden!
Weiterlesen »November

Robert - Bewertung des Lian Li O11 Air Mini, Midi-Tower, Tempered Glass, schwarz, ohne Netzteil, mit Sichtfenster:

Ein sehr schönes, kleines ATX-Gehäuse. Ja, es passen ein ATX-Motherboard und ein ATX-Netzteil gemeinsam rein, da sie in 2 unterschiedlichen Kammern nebeneinander untergebracht sind.

Zum Netzteil: Man sollte allerdings beim Netzteil auf ein mamximal 160mm langes Netzteil verwenden (bis 200mm offiziell möglich) und selbst dann möglichst ein Vollmodulares, ich habe noch ein halbmodulares (fest verbautes 20/24-Pin Kabel) 180mm langes Netzteil (750 W BQ Dark Power Pro 10).
Das war ein hartes Stück Arbeit es da reinzubringen, da die Kabel des Gehäuses im vorhandenen Kabelmanagement immer wieder im Weg waren. Auch gibt man spätestens bei längen über 18cm den mit "Der Bauer" beschrifteten 2x 2,5" SATA-SSD-Halter auf, bei mir ging es gerade so, aber der untere SSD-Halter kann nicht mehr verwendet werden.
Ein Vollmodulares Netzteil ist bei diesem Gehäuse fast Pflicht, insbesondere wenn es länger als 18cm ist. Bei den offiziell angegebenen 20cm braucht man vermutlich sogar von Drittherstellern erhältliche gewinkelte Kabel, da sonst zwar das Netzteil, aber nicht die dazugehörigen Kabel mit reinpassen dürften.
Die Empfehlung ist also eher ein 160mm vollmodulares Netzteil, will man sich Ärger sparen.
Etwas schade ist, dass man das Netzteil von Innen ins Gehäuse einbauen muss, es gibt keinen abnehmbaren Einbaurahmen fürs das Netzteil. Auch eine Adapterblende auf SFX ist nicht vorhanden, diese sind aber wohl bei den meisten SFX-Netzteilen selbst mit dabei.

Zum Motherboard:
Ein ATX-Motherboard passt rein. Aber je nach Aufbau des Motherboards bekommt man dann oben keine 140mm-Lüfter rein, bei manchem Boards vielleicht nicht mal 120mm. Bei mir (MSI X370 Gaming Pro) würde ein 140mm-Lüfter, aber direkt über den vorderen Lüftern, reinpassen, 120mm-Lüfter gingen aber. Für einen Radiator inklusive Lüftern seh ich da aber schwarz.
Mit einem mATX oder kleiner spart man sich die Probleme, da man das Gehäuse auf 5-Slot umbauen kann und so oben enorm Platz (also 2 Slots Höhe) gewinnt.

Appropos Lüfter:
Sollte man im Boden Lüfter verbauen wollen, sollte man dringend vorher (zumindest bei ATX-Motherboard oder im 5-Slot-Modus) die unt eren Anschlüsse belegen, da man sonst quasi nicht hinkommt. Und selbst dann kann es zumindest mit USB 3.0-Anschlüssen Probleme geben, da da Kabel Bauartbedingt einen sehr hohen Anschlussstecker hat und recht steif ist. Ich musste eine gut 1cm breite Lücke zwischen den 140mm-Lüftern im Boden lassen.
Hinten hat 1x 120mm-Lüfter Platz, wie er auch bereits verbaut ist, vorne, seitlich im Gehäuse (wenn man die auch als Festplattenhalterung nutzbare Trennwand aufgibt) und im Boden 2x 120 oder 140mm-Lüfter, oben 3x 120mm oder 2x 140mm-Lüfter (mit großer Lücke, bei 7-Slot ggf Bauhöhe der Aufbauten auf dem Motherboard beachten).

Da ich noch old school mit Luftkühlung arbeite kann ich nur offzielle Daten über Radiatoren teilen:
Vroen, oben und unten sollen jeweils 1 240mm oder 1 280mm Radiator reinpassen. Gleichzeitig dürfte das aber wohl nicht gehen, irgendwo muss ja noch die Pumpe und das Reservoir hin, unten 280mm dürfte wohl nur beim M-iTX im 7-Slot funktionieren, oben funktioniert bei 7-Slot nur ein 240mm Radiator, bei hohen RAMs wohl auch nur mit dem optionalen offset brackets (Versatzrahmen).

Frontpanel / Frontanschlüsse:

Frontschlüsse sind hier eher, Top-Anschlüsse, da oben angebracht.
Es gibt 2 USB A 3.0-Anschlüsse, 1 USB C 3.1-Anschluss, einen Kombinierten Kopfhörer-/Mikrofonanschluss und den Powerbutton mit 2-Farben LED (Blaues Licht statisch für POWER ON, Lila für Festplattenaktivität).
Der Audiocombo-Anschluss funktioniert gut, besser als bei meinem alten Gehäuse (FD Define R4) die getrennten Anschlüsse (zumindest macht die Soundausgabe mehr "wumms"). Habe aber auch den Vorteil ein Headset zu besitzen, welches mit abtrennbaren Kabeln und einem Kabelsatz für getrennten Ein/Ausgang und einen Kabelsatz mit kombinierten Ein/Ausgang ausgestattet ist (Beyerdynamic MMX 300).

Verarbeitung:

Gewohnt gute Verarbeitung von Lian Li, keine scharfen Kanten. Bei der Kabelschachtabdeckung/SSB-Halterung an der rechten Seitenwand gibt es jedoch zu bemängeln, dass diese unten zusätzlich mit einer kleinen "normalen" Kreuzschlitzschraube befestigt ist (die man nicht unbedingt sofort wahrnimmt) und damit einen Punkt zur versehentlich Beschädigung bietet (während sie oben mit einer Thumbscrew befestigt ist). Ich hab die Schraube nach dem Einbau gleich draussen gelassen, da die Abdeckung zusätzlich unten in 2 Nuten eingesteckt wird und sie mit der oberen "Daumenschraube" gut hält.

Verbesserungsvorschläge:
Need to have:
1. Ein abnehmbarer Einbaurahmen fürs Netzteil
2. geringfüge höhere Füße
3. zusätzliche Umbaumöglichkeit auf 3-Slot
4. Kleine Schraube am "Der Bauer"-SSD-Rahmen entfernen, ggf. ersetzen durch Magnet, eigentlich unnötig durch die unteren Nuten
Nice to have:
5. 2 getrennte Audiojacks statt Combojack
6. Anbieten der Front und Topabdeckung zum Nachbestellen (oder Gehäuse gleich im Mix), da mir das ganze in Schwarz/Weiß noch besser gefallen würde
7. Umbaumöglichkeit des Festplattenrahmens auf hotswap als Option zum Nachbestellen

Fazit:
Man muss sich bewusst sein, dass Gehäuse unterstützt zwar ATX-Motherboards, am besten funktioniert es aber trotzdem mit mATX und M-iTX, zumindest macht der EInbau dann weniger Ärger.
Es ist aber kein Problem, wenn man, so wie ich, ein älteres ATX-System umziehen will und erst später aufrüsten möchte. Anders als "echte" SFX-Systeme, bei denen man fast alles sofort neu kaufen muss, falls man nicht bereits ein SFX-System besitzt.

Es ist auf jeden Fall schön anzuschauen und ist beinahe SFX aber mit weniger Nachteilen als "traditionelle" SFX-Gehäuse.
Der Airflow ist für ein solch kleines Gehäuse auch sehr gut, natürlich nicht vergleichbar mit z.B. Llancool III oder einem FD Torrent (insbesondere bei der GPU), aber die Größe ist ja ebenfalls nicht vergleichbar, da das O11 Air Mini einfach unvergleichlich viel auf unvergleichlich wenig Raum unterbringt. Und es sagt mir auch vom Design heer deutlich mehr zu als die zuvor genannten.

Der Punkt der es für mich letztlich (neben dem Preis) vor das O11 Dynamic Evo gesetzt hat war schlicht die Größe, gäbe es ein O11D Mini Evo mit optionalem Mesh vorne und oben oder gar ein O11A Mini Evo, es wäre für mich ein NoBrainer gewesen, auch bei einem höherem Preis.

Hendrik - Bewertung des Gigabyte Z790 Aero G So.1700 Dual Channel DDR5 ATX Retail:

Ich habe mir dieses Board für mein neues Build im komplett weißen Design geholt.
Auf dem Board läuft ein i9 13900K.
Vorweg die wichtigsten Punkte:

Pro:
- Super Ausstattung (PCIe 5.0, 5x M2, Anschlüsse, WiFi 6E, USB C Anschlüsse)
- tolles BIOS
- sehr gutes Kühldesign
- super Optik für White Builds

Contra:
- hoher Preis
- nur ein interner USB 3.2 Header (Probleme je nach Gehäuse mit Front IO Anschlüssen)
- kein Powerlimit ab Werk
- keine vorinstallierten Treiber

Die Verarbeitungsqualität ist super! Das AERO kommt schlicht, edel und sehr hochwertig daher.
Die Spannungswandler und auch der M2 SSD Kühlblock erinnern an die Tragflächen von einem Flugzeug mit den abgerundeten Aluminium Teilen.
In einem White Build wirkt das schon sehr geil muss ich sagen.

Drei kleine Kritikpunkte möchte ich anmerken:

1. Das Board hat nur einen internen USB 3.2 Header (mein Gehäuse, ein Corsair 5000T RGB White) benötigt zwei Header für die USB Front IO Anschlüsse. Daher kann ich derzeit zwei der USB Steckplätze des Gehäuses nicht nutzen. Bei dem Preis des Mainboards und vor dem Hintergrund dass es sich um ein Creator Board handelt, hätte ich mir hier zwei interne USB3.2 Header gewünscht.

2. Das Board hat ab Werk kein Powerlimit für den i9 13900K gesetzt, so dass ich mich gewundert hab dass meine Temperaturen ohne Übertaktung im Cinebench konstant bei 100° C waren - trotz 360er AIO. Dank HWMonitor und dem Intel Tool hab ich aber schnell gemerkt, dass sich der i9 satte 320W genehmigt unter Last. Das Ganze kann aber natürlich im BIOS einfach angepasst werden. Ich habe dort die maximale TDP auf 250Watt festgelegt und danach nie wieder mehr als 85°C unter Volllast gesehen.

3. Bei der Einrichtung von Windows 11 ist bei mir das Problem aufgetreten, dass keine Treiber für LAN und WLAN vorinstalliert wurden und sich Windows 11 ohne Internetverbindung nicht einrichten lässt. Das Problem konnte ich mit einem USB Stick mit den Treibern (dieser ist nicht enthalten und ich habe einen separaten PC für den Download der Treiber benötigt) lösen. Hierzu muss man sich allerdings ein bisschen mit Command Prompt (CMD / Eingabeaufforderung) und der manuellen Treiberinstallation auskennen.
Ich würde hier empfehlen nicht direkt bei der Windows - Installation die Lizenz einzugeben oder alternativ Windows 10 zu installieren und später auf Windows 11 upzudaten.


Das Board würde ich auf jeden Fall im High End Bereich sehen und genau so wirkt es auch.
Vor allem das Kühldesign der Stromversorgung der CPU und der M2 SSDs ist wirklich top!

Auch ohne RGB ist das Board ein absoluter Hingucker, vor allem in einem white build!
Der M2 Kühler für den PCIe 5.0 Slot ist riesig. Hier wird auf keinen Fall ein separater Kühler (wie von High End M2s bekannt) benötigt. Es ist allerdings anzumerken, dass sich dieser Slot PCIe Lanes mit der GPU teilt, was eine High End GPU (z.B. RTX 4090) limitieren könnte. Deshalb nutze ich den Slot nicht und derzeit gibt es sowieso noch keine PCIe 5.0 M2 SSDs.

Das Mainboard hat meine Erwartungen erfüllt und ich würde es bei entsprechend hohem Budget auf jeden Fall weiterempfehlen!

Carsten - Bewertung des Gigabyte X670E Aorus Master AMD X670E So.AM5 Dual Channel DDR EATX Retail:

Ich habe mir dieses Mainboard zusammen mit einem Ryzen 9 7900x und 32GB G.Skill Trident Z5 NEO EXPO RGB CL30 gekauft um meinen Ryzen 7 2700X abzulösen.

Das Mainboard hat eine gute Verarbeitung und bring durch die Kühlkörper und das 8-Layer PCB auch ein gutes Gewicht auf die Waage. Es gibt Kühlkörper für den Chipsatz, die M.2 SSDs und die Spannungswandler. Bei mir waren alle Temperaturen auch unter Volllast in einem guten Bereich.
Insgesammt ist die Ausstattung des Mainboards sehr gut und mit dem gerade neuen AM5 Socket, DDR5 Support und PCIe 5.0 für einen PCIex16 Slot und zwei M.2 x4 SSDs eine Investion für die Zukunft.
Ich verwende als RAM 32GB (2x 16GB) G.Skill Trident Z5 NEO EXPO RGB schwarz DDR5-6000 DIMM CL30-38-38-96 Dual Kit. Nach dem ich das BIOS auf die neuste Version gebracht habe, funktionieren diese gut auf dem Mainboard. Durch ein paar BIOS Einstellungen ließen sich die Timings sogar noch verbessern. Die RGB LEDs der RAM Riegel lassen sich mit der Gigabyte Software RGB FUSION steuern und mit den RGB LEDs des Mainboards synchronisieren.
Der Ryzen 7900X funktioniert wie erwartet. Im BIOS gibt es zahlreiche Einstellungen um auch noch das letzte bisschen Leistung aus dem Prozessor zu holen, allerdings muss man sich dann überlegen wie man diesen gekühlt bekommt.
Für die integrierte Grafik des Prozessors besitzt das Mainboard drei Ausgänge (DisplayPort, HDMI, USB-C). Das hat bei mir auch gut mit zwei Monitoren funktioniert, ohne dass eine weitere Grafikkarte installiert war.
Das Mainboard bietet zudem Platz für insgesammt vier M.2 SSDs. (Falls das jemand von Mindfactory liest: Auf der Webseite sind bei den Technischen Daten nur drei M.2 Anschlüsse angegeben. Es sind aber vier.) Ich habe bis jetzt zwei M.2 SSDs installiert. Eine mit PCIe 3.0 und eine mit PCIe 4.0. Die Datenraten sind gut. Für alle M.2 Slots gibt es Kühlkörper. Das Wechseln der SSDs ist dadurch leider etwas aufwendig, da erst die Grafikkarte entfernt und dann der Kühlkörper abgeschraubt werden muss. Der Vorteil ist allerdings, dass die SSDs zwischen Wärmeleitpads und den Kühlkörpern gut gekühlt werden. Zudem lassen sich die SSDs durch einen Mechanimus einfach im Slot befestigen. Es können so aber nur SSDs ohne eigenen Kühlkörper auf dem Mainboard verwendet werden.
Zu der verbauten Soundkarte kann ich keine Aussagen machen, da ich eine PCIe Soundkarte benutze.
Gerne würde ich auch schon Aussagen zu PCIe 5.0 machen, aber es gibt noch nicht wirklich die passende Hardware dazu. PCIe 5.0 M.2 SSDs wären sehr interessant.

Insgesammt bin ich sehr zufrieden mit dem Mainboard und meine Erwartungen wurden erfüllt. Es bietet viele Features, die sich auch durch zukünftige Hardware noch ausreizen lassen.

PS: Ich empfehle allen Käufern ein BIOS Update zu machen. Da der AM5 Sockel noch neu ist, gibt es regelmäßige Updates zur Verbesserung der Kompatibilität und Stabilität. Es lonht sich. Das geht auch einfach über Q-Flash Plus befor man den PC ganz zusammen baut.

Jesai - Bewertung des 27" (68,58cm) MSI MPG Artymis 273CQRDE schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2a / 1xUSB-C mit DisplayPort 1.2 / 2x HDMI 2.0b:

Hallo,

ich habe den MSI MPG Artymis 273CQRDE im MindStar für unter 300€ gekauft, dies vorab zur Einordnung mit welcher Preisklasse ich es vergleiche. Des weiteren habe ich Privat sonst eher günstigere Monitore erworben. Auf der Arbeit habe ich in letzter Zeit diverse Monitore mit 24" oder 27" von Fujitsu oder Dell verwendet. Als 2. Monitor habe ich einen 4k Asus Monitor, der inzwischen zum normal Preis in etwa da liegt, was ich nun für diesen MSI Monitor bezahlt habe. Dies erwähne ich da ich diesen unten noch teilweise zum Vergleich heranziehe.
Die Technischen Daten sprechen für sich, daher gehe ich nicht wirklich darauf ein und erwähne Sie nicht unter den Positiven Eigenschaften, Spec Lesen kann man auch Außerhalb von Bewertungen.

Verpackung, Lieferumfang:

Der Monitor kam erwartungsgemäß gut gepolstert ordentlich verpackt an. Der Lieferumfang ist wirklich ausgiebig. Alle nötigen Kabel sind dabei, das habe ich auch schon anders erlebt, oft ist nur ein Anschlusskabel (DP/HDMI oder USB-C) dabei. Auch die beiliegende Kabelführung ist ganz Praktisch.


Aufbau, Montage:

Die Montage des Standfußes war selbsterklärend und ging einfach. Der Standfuß ist Massiv und bietet Sehr viele Möglichkeiten die mir leider nicht Selbstverständlich sind. Zu beachten ist das der Standfuß relativ tief ist, so das der Monitor bei 60cm Schreibtischen sehr weit nach vorne kommt. Die Kabelführung ist auch gut gelöst. Der Seitliche Kopfhörerhalter ist ein nettes gimmig welches ich für mein Office Headset nutze.


Design:

Das Randlose Design finde ich sehr gut und allgemein kann man sagen das, obwohl es sich um einen Gamingmonitor handelt, es nicht Aufdringlich ist.


Erster Eindruck:

Nach dem Anschließen und ersten Starten, dachte ich das die Farben "komisch" wirken. Dies lies sich jedoch schnell in den Einstellungen mit vorhandenen Presets lösen. Mir viel auch auf das, für den ersten Eindruck, die Ausleuchtung sehr gleichmäßig war. An das Curved Gefühl musste ich mich allerdings etwas gewöhnen.


Gaming:

Nun dieser Monitor sollte als 2. Display dienen und dabei auch für mich als Hobbygamer (FPS/RTS) als Gaming Monitor verwendbar sein.
Als Gaming Monitor war ich recht schnell (nachdem ich mich an das Curved gewöhnt hatte) überzeugt. Die 165Hz im Vergleich zu meinen vorher genutzten 75hz merkt man schon. Das Bild war ebenfalls wesentlich besser was Kontrast und Farben angeht als das was ich zuvor gewöhnt war. Hier habe ich allerdings auch keine guten Vergleiche, da ich wie oben beschrieben noch keinen Monitor aus dieser Preisklasse (seit meinem Letzten Röhrenmonitor) Privat genutzt habe, der Hauptsächlich auf Gaming ausgelegt ist. Die eingebauten Optionen für die Helligkeitssteuerung, Adaptiv Sync und auch die vorgegebenen Presets finde ich sehr gut.
Meinen 2. Monitor schalte ich inzwischen des Öfteren während des Gamings aus da dieser mir zu hell von der Seite leuchten was störend wirkt. Was nicht bedeutet der MSI zu dunkel wäre oder nicht genauso Hell leuchten kann, doch es wird dank der "Auto Brightness Control" auf ein sehr angenehmes Niveau geregelt.

Office/Surfen:

Des weiteren sollte der Bildschirm als 2. Gerät für das Home-Office dienen, daher war mich auch mindestens eine WQHD Auflösung wichtig. Je nach Preset kann Schrift verschwommen wirken, doch genau dafür sind Presets ja da, damit man diese, je nach Bedürfnis, einstellen kann. Dann ist es meiner Meinung nach ein Hervorragender Arbeitsgehilfe. Das Bild ist gut und es lässt sich darauf angenehm lesen. Auch mit Dunklen Programmeinstellungen (Ich nutze fast überall den "Dark Mode") läst sich gut Arbeiten. Auch wenn mir mit den den defaults der Kontrast etwas zu hoch ist. Inzwischen nutze ich diesen Monitor trotz der niedrigeren Auflösung lieber für viele Aufgaben als meinen oben beschriebenen 4k Monitor.


Allgemeine Stärken:

Durch die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten, konnte ich für jedes meiner Anwendungsszenarien ein gutes und angenehmes Bild erzeugen lassen.
Dieses wird durch Sinnvolle Funktionen ergänzt. Die "Auto Brightness Control" ist bei mir dauernd an. Der Blaulichtfilter oft.
Die Anschlussmöglichkeiten sind hervorragend. Für ein VA Display finde ich die Blickwinkelstabilität sehr gut.
Der Lieferumfang ist Hervorragend. Die Kontrastwerte sind super und im direkten Vergleich auch direkt zu sehen.
Der Farbraum ist sehr gut und auch die Einstellmöglichkeiten der Farbprofile sind in manchen Szenarien hilfreich. Ich werde diese, auch wenn dies kein Kaufkriterium war, immer mal wieder nutzen. Da ich kein Professioneller Anwender bin, kann ich es nicht testen, aber nach dem was ich gelesen habe (und nach meinem subjektiven Eindruck) ist die sRGB Farbraumabdeckung gut.
Die Möglichkeit des KVM Switches finde ich gut, da ich allerdings schon einen USB3.0 Switch hatte, nutze ich diese nicht.


Allgemeine Schwächen:

Für meine Anwendungszwecke sehr wenig. Je nach Spiel gibt es ein Ghosting, welches für mich aber noch nicht störend war. Dies liegt vielleicht daran das mein anderer Monitor sogar etwas mehr Ghosting hatte. Mir viel es nur auf wenn ich wirklich genau darauf geachtet habe, dies macht man jedoch normalerweise nicht während des Spielens.
Der Platzbedarf des Standfußes wäre ein weiterer Kritikpunkt, gerade bei kleinen Schreibtischen.
Das bei diesem Preis nur USB 2.0 Verbaut ist, ist meiner Meinung nach ein weiterer kleiner Kritikpunkt.
Die Länge des Anschlusskabels des Netzteils fahnde ich zu kurz und musste mir was überlegen, damit dieses nicht frei schwebend in der Luft hängt.


Fazit:

Für mich hat sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt. Es ist ein guter Gaming Monitor mit Intelligenten zusätzlichen Features. Der auch für andere Anwendungszwecke gut geeignet ist. Ich werde nach diesem Monitor auch in Zukunft auf gute Farbraumabdeckung und Kontraste achten, da der unterschied im direkten Vergleich doch Deutlich ist. An das Curved Design muss man sich etwas gewöhnen, inzwischen finde ich es jedoch angenehm.
Danke dafür das ich in Zukunft mehr Geld für Monitore Ausgeben muss, MSI.

Markus - Bewertung der 2TB Mega Fastro MS200 M.2 PCIe 3.0 x4 3D-NAND TLC (MS200-2TB):

Habe 2 x 2 TB dieser SSD bestellt als Gaming und Videopuffer Laufwerk.
Um perfekt mit meiner bereits verbauten Samsung PM9A1 zu arbeiten habe ich die beiden MS200 in ein RAID 0 Verbund geschaltet auf einem MSI Z690 Tomahawk DDR4 Mainboard mit dem Intel Rapid Storage Controller. Im synthetischen Benchmark erreicht die MS 200 die angegebenen Werte im normalen nicht RAID Betrieb. Im RAID 0 verdoppeln sich die Werte fast. Da es hier in den Bewertungen einen Referenzwert mit CrystalDiskMark 1GiB gibt poste ich mein Ergebnis im RAID 0 Verbund zum Vergleich. Ich konnte somit die Leistung dieser SSD fast verdoppeln und auf das Niveau einer der neuesten und schnellsten M.2 SSD´s anheben. Gekauft für 2 x 129¤ im Mindstar und mit insgesamt 258¤ sind nun 4TB mit 6400MB/s lesen und 4950MB/s schreiben eine klare Kaufempfehlung und eine günstige Möglichkeit viel Performance und einen riesen Speicher zum günstigen preis zu bekommen.
Die Temperaturen bewegen sich alle im grünen Bereich. gekühlt werden die beiden SSD´s mit den Kühlerplättchen des Mainboard. und liegen im IDLE bei 43°C und unter Last im Mittel bei 62°C. Kein Thermal Throtteling und verglichen mit meiner teureren Samsung PM9A1, sind die MS200 deutlich Kühler.

[Read]
SEQ 1MiB (Q= 8, T= 1): 6444.616 MB/s [ 6146.1 IOPS]
SEQ 128KiB (Q= 32, T= 1): 6225.583 MB/s [ 47497.4 IOPS]
RND 4KiB (Q= 32, T=16): 2161.126 MB/s [ 527618.7 IOPS]
RND 4KiB (Q= 1, T= 1): 61.445 MB/s [ 15001.2 IOPS]

[Write]
SEQ 1MiB (Q= 8, T= 1): 4967.748 MB/s [ 4737.6 IOPS]
SEQ 128KiB (Q= 32, T= 1): 4924.460 MB/s [ 37570.6 IOPS]
RND 4KiB (Q= 32, T=16): 1729.056 MB/s [ 422132.8 IOPS]
RND 4KiB (Q= 1, T= 1): 483.287 MB/s [ 117990.0 IOPS]

Profile: Default
Test: 1 GiB (x3) [E: 3% (117/3815GiB)]
Mode: [Admin]
Time: Measure 5 sec / Interval 5 sec
Date: 2022/11/30 17:16:15
OS: Windows 10 Professional [10.0 Build 19045] (x64)

Preis Top. Leistung Top. Temperatur Top. Kann ich bedenkenlos weiter empfehlen und nochmal eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Matze55 - Bewertung des be quiet! Silent Base 802 mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Sehr schöner stabiler Tower.
Es ist genügend Platz für alles was ein guter PC benötigt. Die eingebauten 140mm Lüfter (2 Front 1 Back) laufen ruhig und leise.
Nach oben ist genug Luft um eine 360 AIO Wasserkühlung zu montieren, auch wenn der Hersteller bis 480mm AIO angibt, gehe ich davon aus das durch die heute großen Kühlrippen auf den Mainboards das eher nicht passt.

Grafikarten passen sicher in allen Größen und Farben rein :) bei meiner RX6900xt ist noch reichlich Platz nach "hinten".
(Wie das mein den RTX 4080 4090 Monstern ausschaut weiß ich allerdings nicht :))

An Zubehör (Schrauben) ist etwas dabei, allerdings nicht wirklich viel. Ich erwähne das nur weil ich das gleiche Modell vor 2 oder 3 Jahren schon einmal gekauft habe und da viel an Schrauben und Kabeln dabei war. Aber bei der Alten Version gab es nicht die Möglichkeit den "Deckel" zu tauschen (geschlossen oder Lüftersieb).

Die Rückseite macht das verlegen der Kabel relativ leicht und die Festplatten lassen sich auch gut einsetzen und befestigen (hierfür sind keine Schrauben dabei).
Das Seitenteil der Rückseite ist gedämmt was es am Ende wirklich schwierig macht, ihn zu schließen wenn man reichlich Kabel und Verbinder verlegt hat.
Ich würde bei diesem Tower empfehlen ein Netzteil mit flachen Kabeln zu nehmen und nicht mit den dicken runden.

Mein Fazit:
Super Tower und klare Kaufempfehlung.
1 Stern könnte man abziehen, wegen des Mageren Zubehörs aber ich bin nicht gierig und Schrauben hab ich paar da :)
Weiterlesen »Oktober

Hirnbeere - Bewertung der 8GB MSI GeForce RTX 3070 GAMING Z TRIO LHR DDR6 (Retail):

Nachdem mein erster Versuch, von der Turing- in die Ampere-Generation zu wechseln, eine grobe Enttäuschung war, habe ich mit der MSI RTX 3070 GAMING Z TRIO nun wohl doch noch eine Grafikkarte gefunden, mit der ich bis jetzt sehr zufrieden bin.

Bevor es ins Detail geht, kommt hier mein Fazit vorab (Nach zwei Wochen aktiver Nutzung, ich habe also noch keine Langzeiterfahrung mit diesem Produkt): Die Verarbeitung ist einwandfrei, optisch ist die Karte gefällig aber nicht zu aufdringlich. Die Performance passt, und vor allem ist diese Grafikkarte geräuschmäßig selbst unter Last noch angenehm unauffällig. Und mein Exemplar zeigt keinerlei Störgeräusche wie Spulenfiepen oder ähnliches (halleluja!). Dadurch, dass die Lüfter auf niedrige Drehzahlen und damit auf einen sehr leisen Betrieb programmiert sind, könnte es allerdings - je nach Airflow im Gehäuse und der weiteren Hardware im System - in ungünstigen Fällen zu Hitzeproblemen kommen. Zumindest aber das Übertakten der Karte fällt damit wohl flach. Davon aber abgesehen kann ich diese Grafikkarte auf jeden Fall empfehlen!

** VERARBEITUNG: Die Karte macht einen stabilen Eindruck, und auch haptisch fühlt sie sich wertig an. Vor allem die schwarze, stabile Aluminium-Backplate gefällt mir sehr gut. Auf Höhe des überstehenden Kühlkörpers sind eine Handvoll Lüftungsschlitze in die Backplate eingelassen, was ich sehr begrüße. Es hätten aber gerne mehr davon sein können, so wirkt das eher nur wie ein Designelement.
Trotz des hohen Gewichts dieses Riesen-Oschis, hält sich das "Sagging" (das Absacken der Platine durch das schwere Kühlergewicht) bei dieser Karte in Grenzen. Wobei mein Mainboard einen verstärkten PCIe-Slot hat, was bei heutigen Mainboards aber meist schon Standard ist. Dank des mitgelieferten Support-Brackets kann man die Karte auf Wunsch quasi auch komplett verwindungssteif befestigen.

** DESIGN/OPTIK: Ist natürlich immer auch Geschmackssache. Mir persönlich gefällt die Aufmachung der Grafikkarte mit dem "Stealth"-Design der Außenhülle ganz gut. Insgesamt schön anzuschauen, und vor allem, ohne einem übertriebene RGB-Beleuchtung aufzuzwingen. Grundsätzlich bevorzuge ich eine dezente Beleuchtung bei Grafikkarten. Das ist hier gegeben. Ein LCD-Display oder RGB-beleuchtete Lüfterblätter sucht man hier vergebens.

** LEISTUNG: Kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt einer Grafikkarte. Die Performance der MSI RTX 3070 GAMING Z TRIO ist solide, und natürlich ihrer Klasse angemessen. Die Karte läuft bisher auch stabil und fehlerfrei. Übertakten werde ich sie allerdings nicht. Mache ich zwar grundsätzlich nicht, aber ich würde bei dieser Karte auch generell davon abraten (dazu komme ich noch im Punkt Betriebsgeräusche).
Ich hatte zuvor eine RTX 2060 SUPER OC, die leistungstechnisch schon eine 2070 war. Im Nachhinein bin ich auch froh darüber, für das Upgrade eine 3070 statt 3060 Ti genommen zu haben.
Mit großer Leistung kommt große Hitze. Selbst bei Mittelklassekarten wie einer RTX 3070 macht sich das schon bemerkbar. In meinem Fall erreicht die Karte im geschlossenen Miditower mit CPU-Luftkühlung bis zu 78°C (GPU Hotspot Sensor). Das stellt temperaturmäßig allerdings noch kein Problem dar. Fairerweise muss man aber erwähnen, dass die Grafikkarte in meinem Fall in einem luftigen Gehäuse mit viel Mesh und großen Lüftern steckt, das auf guten Airflow ausgerichtet ist. Die Karte könnte sich selbst eigentlich noch besser kühlen, wenn der Hersteller die Lüfterkurve nicht so sehr auf Silent ausgelegt hätte (siehe dazu Abschnitt Betriebsgeräusche).
Für Interessierte habe ich hier noch ein paar Benchmarkergebnisse unter FullHD (i7-8700K, 32GB DDR4 RAM, Windows 10), zwischen alter (2060 SUPER OC) und dieser Grafikkarte - natürlich mit demselben PC getestet und exakt den gleichen Grafiksettings. Ich beschränke mich hier auf relative Angaben, also Verbesserungen in Prozent. Bei 3DMark ergeben sich je nach Test (Time Spy, Port Royal, usw.) zwischen +34 bis +54% höhere Punktergebnisse, beim MSI Kombustor Benchmark +45% mehr FPS, Videorendering (MOV, h265) in Davinci Resolve -23% kürzere Renderzeit, COD MW 2 Open Beta +33% mehr FPS (avg).

** BETRIEBS-/STÖRGERÄUSCHE: Das ist bei Grafikkarten ja leider mittlerweile auch ein leidiges Thema. Mein erster Versuch mit einer RTX 3070 eines anderen Herstellers scheiterte genau daran: Eine aufdringliche bzw. "nervöse" Lüfterkurve, ein leichtes Rattern jedesmal wenn die Lüfter anlaufen, und das Schlimmste: ein nerviges Spulenfiepen unter Last. All das konnte ich bei dem mir gelieferten Exemplar der MSI RTX 3070 GAMING Z TRIO bis jetzt zum Glück nicht feststellen.
Im Idle bzw. wenn die Grafikkarte nicht allzusehr gefordert wird, sind die Lüfter komplett ausgeschaltet und die Karte damit unhörbar. Aber selbst unter Volllast in synthetischen Stresstests, sowie auch bei längeren Gaming-Sessions empfinde ich die Karte als überraschend leise - oder besser gesagt, erschreckend leise. Wie ich jetzt im Nachhinein erfahren habe, hat MSI hier ganz bewusst eine sehr sachte Lüfterkurve ins BIOS der Karte programmiert. Vorteil: Sie bleibt wie gesagt auch unter großem Stress noch vergleichsweise ruhig. Vor allem aber selbst bei mittlerer Belastung kaum wahrnehmbar (zumindest wenn noch Gehäuse-/CPU-Lüfter im Spiel sind). Nachteil: Die Karte erhitzt sich entsprechend stärker als sie eigentlich müsste. Mit MSI Afterburner kann man sich wahrscheinlich die Lüfterkurve der Karte selbst anpassen. Dazu muss das Programm dann aber auch ständig im Hintergrund laufen. Eine andere Möglichkeit könnte ein BIOS-Wechsel sein. Es gibt wohl ein spezielles BIOS von MSI, das eine aggressivere Lüfterkurve verwendet. Das Flashen des Grafikkarten-BIOS ist anscheinend aber fehleranfällig und geschieht auf eigene Gefahr, und man verliert unabhängig davon die Garantie/Gewährleistung. Das machen andere Hersteller deutlich besser. Meine alte RTX 2060 SUPER OC z.B. hatte einen kleinen Hardware-Switch direkt am Kartengehäuse, mit dem man einfach zwischen Silent- und Performance-Profil hin und her schalten konnte - ganz ohne Risiko und ohne Garantieverlust.
Das ist der Grund, weshalb ich davon abraten würde, die MSI RTX 3070 GAMING Z TRIO zu übertakten. Die Lüfter könnten deutlich besser kühlen, und so auch etwas Overclocking ermöglichen, wären dann aber natürlich entsprechend lauter. Die Entscheidung wird leider nicht dem Kunden überlassen, daher gibt es hier von mir einen kleinen Punktabzug in der Bewertung. Das ist für mich aber auch so ziemlich der einzige nennenswerte Kritikpunkt an dieser Grafikkarte. Was den Rest angeht, kann ich die Karte wie gesagt empfehlen, und ich würde sie auch wieder kaufen.

Henrik - Bewertung des Alpenföhn EKL Brocken ECO Advanced - 120mm:

Für einen AMD FX8300, der möglichst kühl in einem Office- und klein wenig Gaming-PC laufen soll, habe ich mir diesen Kühler für den schmalen Taler angeschafft.

Wie der Berg ist der Brocken ECO Advanced in der Mittelklasse einzuschätzen. Der Brocken mag nicht der höchste Berg in den Mittelgebirgen sein, aber hier fehlen wiederum einige Kühler von Alpenföhn... Feldberg, Großer Arber, Fichtelberg... Aber der Brocken sticht hervor. ;-)

Als Singletower ist der Brocken ECO Advanced der kleinere Bruder des Alpenföhn Brocken 3, kann aber nach meiner Erfahrung mit diesem gut mithalten. Der Größenunterschied ist immens, allerdings ist der Brocken ECO Advanced für seine recht kompakte Größe ein Kraftpaket.
Laut LibreHardwareMonitor erreicht der FX8300 unter Volllast nicht mehr als 50°C, eine Spitzenleistung. Vielleicht ist der Brocken ECO Advanced auch Overkill für den FX8300, dennoch gibt es hier 10 von 10 Punkte von mir.

Da der Brocken ECO Advanced in einem gedämmten Gehäuse seinen Sinn findet, ist er nicht sehr zu hören. Lediglich ein leises Rauschen ist vernehmbar, je nach dem wie der Prozessor belastet wird. Bei höherer Belastung ist der Brocken ECO Advanced allerdings der einzige Teil des Builds, der zu hören ist. Also ein Für und Wider. Als halbwegs laienhafte Einschätzung möchte ich 8 von 10 Punkte vergeben.

Der FX8300 ist für mich der erste AMD-Prozessor, AM3+ damit der erste Sockel dieser Art für mich. Dank der Anleitung war der Ein- und Aufbau einfach und nachvollziehbar gestaltet. Bebildert und in mehreren Sprachen wird für die jeweiligen Sockel erklärt, wie der Kühler und dessen Teile aufgebaut und befestigt werden. Mit ein wenig Sinn und Verstand kann man problemlos diesen Kühler also einbauen. Und die Vielfalt an unterstützten Sockeln... ein Traum!
Allgemein wird eine eigene Befestigung genutzt, und nicht die vorhandenen Spangen des Standardkühlers. Die von Alpenföhn eingesetzte Befestigung des Kühlers wirkt subjektiv sicherer für etwaige Transporte.
Allerdings fehlt für den Aufbau ein längerer Schraubenzieher, um den Kühler wirklich problemlos zu befestigen. Glücklicherweise hatte ich einen solchen noch vorliegen.
9 von 10 Punkte dafür - was anderes will ich von Alpenföhn auch nicht erwarten, aber der Schraubenzieher wäre sehr, sehr nützlich!

Das Design des Kühlers inklusive des Lüfters sieht... verdammt edel aus! Hätte das Gehäuse ein Sichtfenster wäre der Brocken ECO Advanced ein Blickfang, trotz fehlender RGB-Beleuchtung. Die Vorstellung von Design ist allerdings sehr subjektiv, dementsprechend bewerte ich das nicht.
Wärmeleitpaste wird in einer kleinen Tube mitgeliefert. Wer sie benötigt, der kann sie frei benutzen, da sie nicht am Kühler vorab aufgetragen ist.

Zählen wir alle vergebenen Punkte zusammen, kommen wir auf 9 von 10 Punkten im Durchschnitt. Da auf Mindfactory maximal 5 Sterne vergeben werden können, wären dies 4,5 Punkte. Ich runde für den Kühler sehr gerne auf. Die Lautstärke ist ein sehr individueller Einflussfaktor, den ich hier nicht so sehr in das Gewicht fallen lasse.

5 von 5 Sternen, ich kann den Kühler ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.

Jörn - Bewertung des MSI MAG CH 110 Gaming Stuhl, schwarz/rot:

Sehr netter Stuhl! Da mein billiger Bürostuhl im Home Office sehr schnell seinen Geist aufgegeben hat (Dämpfer nach nicht mal einem Jahr defekt, Lehnen nur aus Plastik und schnell gebrochen und notdürftig repariert...), musste etwas neues her.

Da ich den MAG CH110 im Angebot ergattern konnte, ist das Preis-/Leistunsverhältnis wirklich sehr gut. Außerhalb eines Sales wäre der Preis mit etwa 300-350€ vielleicht etwas zu hoch. Denn ein kleines Problem bei stabileren Typen hat der Stuhl. Das Konzept der Sitzflächen"polsterung" ist eigentlich ganz gut... Das Polster selber ist relativ dünn, aaaber darunter sind über den größten Teil der Sitzfläche Gummizüge angeordnet. Das heißt, dass in den allermeisten Bereichen der Popo weich lagert. Wenn man aber das etwas große Lendenkissen nicht nutzt und ganz nach hinten rutscht, dann ist es dort etwas härter. Weiß man das, kann man versuchen das zu vermeiden durch andere Sitzposition.

Damit kommen wir aber zum nächsten Plus: Die Rückenlehne! Die Kontur macht für mich, ich habe sogar eigentlich ein Hohlkreuz, das Lendenkissen völlig überflüssig. Wenn ich mich hinten anschmiege, passt die Lehne fast exakt zu meiner Wirbelsäule, ich sitze wirklich echt aufrecht. Das kann nicht mal der Stuhl im Büro, der vermutlich etwa das Doppelte gekostet hat...

Nutzt man das Nackenkissen in der Höhe, wie auf den Produktbildern, ist es für mich (1,83m, im Verhältnis langer Oberkörper, Verhältnis später noch wichtig!) deutlich zu tief. Tipp: einfach über das "Horn" oben ziehen. Dann sitzt es quasi perfekt für Leute über 1,8m und ähnlichen Parametern.

Die Sitzhöhe ist etwas hoch tatsächlich. Damit ich meine Füße überhaupt noch plan aufsetzten kann auf dem Boden, muss ich den Stuhl quasi in der tiefsten Position betreiben, dann ist es allerdings auch vorbei mit Federung... Auch wenn ich 1,83m bin, so sind meine Beine relativ kurz für die Größe. Kleinere Personen dürften das Problem also generell haben. Abhilfe: die kleinste Höheneinstellung, in der der Dämpfer noch arbeitet... Dann setzten zumindest die Fußspitzen noch auf.

Die Verstellung der Sitzfläche und Rückenlehne ist spitze! Man findet immer iregendwie die richtige Position für Office, Daddeln, Film/Twitch/YT schauen. Einziges Manko halt, dass der Stuhl relativ hoch ist.

Die Armlehen: ja, da weiß ich jetzt echt nicht, was ich konkret sagen soll. Sie machen ihren Job und das in quasi jeder Einstellung. Höhe, Querverschiebung, Längsverschiebung und sogar Verdrehung kann eingestellt werden. Das ist alles wirklich top, auch wenn das nackte Plastik anstatt Kunstlederüberzug oder so den Eindruck etwas trübt. Aaaaber selbst für breitere Menschen sind die Armlehnen vielleicht schon etwas zu weit auseinander. Ich bin echt ein stabiler Typ, meine Schultern nicht gerade schmal, aber dennoch sind mir die Lehnen quer etwas zu weit außen, auch in der innersten Einstellung. Mit der Rotation kann man das auf die jeweilige Situation aber anpassen. Bei kleineren/schmaleren personen sollten allerding die Arme eher einfach herunterhängern oder man muss die Arme schon sehr weit abspreizen, um sie auf den Armlehnen abzulegen. Etwas zurückgelehnt mit Controller beim Daddeln ok, aber im Office Mode oder bei Nutzung Maus/Tastatur ist das schon etwas weird...

Mit Hinblick auf die sonst recht gute Qualität, gebe ich dennoch 4 Sterne. Einen muss ich aber wirklich für den härten Bereich des Sitzpolsters abziehen in Kombination mit der Höhe und den etwas weiten Armlehnen.

Bruno - Bewertung des Alphacool Eisblock XPX Aurora Edge - Full Brass Chrome Digital RGB:

Der Eisblock XPX Aurora Edge macht was er soll und kühlt nach Umstieg von TRX40 auf AM5 den 7950X im Idle
auf 37~38 °C. Das ist gut. Letztendlich zählt ja die Kühlleistung und die ist prima.

Alle meine Angaben hier beziehen sich lediglich auf meine gemachten Erfahrungen mit dem Kühler bei der Montage auf ein Sockel AM5 Mainboard.
Bedenklich oder anders ausgedrückt verbesserungswürdig ist meiner Meinung nach das Montagesystem, weil der Hersteller wenn auch verständlich aus Kompatibilitätsgründen zum einen bei dem Klammersystem auf Langlöcher setzt und zum anderen komme ich gleich noch - die Art der Verschraubung.
Ich finde da zwei sich zum Teil überlagernde Bohrungen besser weil die Position der Schrauben eindeutiger definiert wird, was auch die Montage insbesondere bei schlechter Sicht vereinfacht und das Risiko bei der Montage das Mainboard zu beschädigen wesentlich verringert. Die Wahrscheinlichkeit mit dem Gewinde der Schraube das Innengewinde der Back Plate zu verfehlen ist tatsächlich gegeben. Ganz blöde wenn die Schraube in Verbindung mit dem Kühler und den 3 anderen Schrauben trotz einem verfehlten Innengewinde die Feder komprimiert und man denkt man hat Zug auf dem Gewinde ...
bei mir ist die Geschichte glimpflich verlaufen - sozusagen mit einem Lackschaden am Mainboard.

Bei dem vorher verwendeten Kühlblock von XSPC für TRX40 werden alle vier Schrauben zuerst mit der Back Plate verschraubt und erst dann wird der Kühlblock montiert - für mich eindeutig intelligenter gelöst (ganz besonders wenn man das Mainboard oder den PC nicht auf den Tisch legen kann).

Weitere Punkte bei der Verschraubung:
- laut den beiliegenden Zeichnungen zu der Montage auf Intel und AMD Sockel sollten dem Kit mindestes vier M4 Muttern beiliegen, jedoch waren diese in meiner Packung nicht vorhanden (weder in dem Tütchen zu den Intel Sockel noch in dem Tütchen zu den AMD Sockel) - das hat mich etwas verunsichert und ich habe erst mal ein paar M4 Muttern bei mir im Schrank finden müssen
- die Verwendung von den M4 Muttern wie in der Anleitung dargestellt bringt allerdings nicht nur Vorteile sondern bei der Montage auch etliche Nachteile mit sich (theoretisch könnte man diese gerade unter Ausnutzung der Schwerkraft auch einfach weglassen - was bei mir jedoch nicht geht... DIY-WAKÜ/Größe des Gehäuses)

diese 4 Muttern sind bei der erwähnten Art der "XSPS Verschraubung" erst gar nicht notwendig - ganz klar die bessere weil intelligentere Lösung

Der Kühlleistung tut dieses natürlich keinen Abbruch.
Die beiliegende Wärmeleitpaste ist nicht ganz so mein Fall weil arg zäh - der beiliegende Spachtel jedoch richtig gut
habe dann die MX-4 von ARTIC verwendet.

Hier noch ein Tipp:
Hatte zwischenzeitlich mal den Dark Rock Pro 4 montiert ... danach war noch genug Wärmeleitpaste auf der CPU -
diese wieder zu einer zusammenhängenden Schicht geglättet - den Eisblock XPX Aurora Edge wieder montiert - perfekt!

André - Bewertung des Alphacool Eissturm Hurricane Copper 45 3x140mm - Komplettset:

System AMD Ryzen 3 3700XT PBO aktiv, 6700XT Einstellungen max. out was AMD zulässt.

Werde auf die einzelnen Bestandteile eingehen:

Radiator NexXxoS XT45 Full Copper 420 mm
Der Radiator hat eine extrem gute Verarbeitung, hat 1/4" in allen nötigen Ausrichtungen kühlt mein System auf unterster Stufe bei Pumpe und Lüfter weiter unter alle Werte, die ich bisher kannte, gerade auch in Benchmarkumgebung.

CPU Kühler: XPX
Ich finde den Kühler, auch mit seiner dezenten Beleuchtung, extrem toll. Er macht was er soll und das extrem gut. Meine CPU idle(t) bei 26°C und damit circa bei einem Delta von 6°C über Raumtemperatur. Cinebench23 hielt meine AIO Kraken Z53 meine CPU bei 72 °C, mit dem neuen Kühler und System bei max 62°C, ehr 59°C. In Spielen wie Forza 5, Shadow of the tombraider und WOW bin ich in den 40ern unterwegs. Möchte mir noch das rote Kit zum umrüsten des Kühlers kaufen, weil das cool in mein Theme passen würde.

Ausgleichsbehälter: Eisbecher
Bei dem muss ich eine große Überraschung kund tun. Ich hatte gelesen, dass beim Eisbecher im Deckel nur ein 1/4" Anschluss zur Verfügung steht. Wenn man den Rücklauf dort anschließt, nimmt einem das natürlich dann die Möglichkeit des Befüllen von dort. Als das System ankam, durfte ich überrascht feststellen, dass der Hersteller den Deckel verändert hat und nun 4 Anschlüsse vorhanden sind. Dieses war auch auf den Bildern nicht ersichtlich. Das Akryl ist kristallklar, die Pumpe wird toll aufgenommen, es sind Montagesets für Stand- und aufgehängte Montage dabei. Auch absolut hochwertig verarbeitet.

Pumpe: VPP755
Sie pumpt ;-) Nein mal im ernst. Lässt sich schön über PWM steuern, ist bis 3200 U/min in meinem System nicht wahrnehmbar. Allerdings läuft sie bei mir auf 2000 U/min, da der Durchsatz für mein System so auch locker ausreicht. Erwartungen erfüllt.

Lüfter: Eiswind Pure Edition
Naja, es sind umgelablete BeQuit Pure Wings 2 (BeQuit steht hinten auch noch drauf) Bei mir laufen sie auf 500 U/min und sind unhörbar. Ab 800-1000 U/min nimmt man sie dann aber doch war, zumindest auch, weil das System jetzt sehr leise ist. Nichts Besonderes, aber solide.

Anschlüsse und Schnellverschluss:
In dem Set werden in meinen Augen mehr Fittings als notwendig. 8 Gerade und 2 mal 90°. Top Qualität, nicht ein Tropfen wurde irgendwo von sich gegeben. Top Qualität.

Fazit:

Mein letztes Wassergekühltes System war ein Athlon 2600 vor 20 Jahren oder so. Habe schon lange AIO-Systeme, aber dieses ist mein erstes Custom-Loop-System. Habe mich am Markt umgesehen und habe mich für dieses System entschieden, weil es nach Recherche eine gute Preis-Leistung hat. Ich wurde nicht enttäuscht, sondern ehr sogar sehr positiv überrascht. Alles ist top verarbeitet, wenn man sich vor schlau macht, ist der Einbau kein Hexenwerk und die Leistung steht außerhalb jeder Frage. Habe zwar nur ein gehobenes Mittelklassesystem, aber dieses kühlt das System ohne sich auch nur ein bisschen anzusträngen. Pumpe musste einmal durch's RMA.

Dominik - Bewertung des AMD Ryzen 7 5800X3D 8x 3.40GHz So.AM4 WOF:

Da mein zwei Jahre alter Ryzen9 3900XT nicht der beste in Sachen Gaming war und er gefühlt meine 2080ti nur ausbremste entschloss ich mich ein neues System zu bauen. Obwohl Ryzen 7xxx raus kam fiel meine Entscheidung auf den Ryzen 7 5800x3D, der angeblich besten Gaming CPU.

Vorweg, danke an Mindfactory der Versand der Ware erfolgte zügig obwohl die Lüfter aus dem Aussenlager kamen.

Betrieben wird der Prozessor auf einem B550 Board, der Chipsatz ist fürs Gaming vollkommen ausreichend.

Nach dem Einbau wurde der CPU langsam auf Temperatur gebracht (was gar nicht schwer ist, aber dazu später mehr). dann lief der erste Benchmark, im Time Spy hatte er viel weniger Punkte als mein Ryzen 9 was aber zu vermuten war da er 4 Kerne weniger hat. In Fire Strike Extrem erreichte er nur minimal mehr Punkte als mein alter. Dadurch stieg etwas Skepsis in mir auf ob es eine kluge Entscheidung war diesen zu nehmen und nicht seinen Bruder den 5800X mit mehr Taktrate.

Nahdem ich die ersten Spiele installiert habe war meine Verwunderung recht groß.
Durchweg bei allen Spielen, angefangen vom LS22 bin hin zu Cyberpunk2077 erreichte die CPU extrem gute Werte. Mit dieser CPU kann ich nun meine Grafikkarte voll ausreizen und so macht nun auch der Microsoft Flight Simulator Spaß.

Positiv zum hervorheben wäre der extrem niedrige Stromverbrauch, dieser spielt und der heutigen Situation eine wesentliche Rolle!

Leider gibt es bei viel Licht auch viel Schatten.
Wieder hat die CPU das Problem das er deutlich wärmer wird als seine Mitkonkurrenten auf dem Markt. Trotz des niedrigeren Stromverbrauchs erreicht er nahezu die selbe Temperatur wie der 5800x was angeblich am 3D V-Cache liegen soll.
Jeder der sich für diese CPU entscheidet würde ich nahelegen auf eine ordentliche CPU Kühlung zu setzen und da auf keinen Fall zu sparen!
Ich setze auf eine 360er AIO und halte dadurch den Prozessor bei 82-84Grad im Cinebench R23.

Oftmals wurde erwähnt das es deutlich sei das dieser CPU eine geringere Taktrate hat als der Prozessor ohne 3D Cache. Bisher habe ich diesen Unterschied nur im Benchmark gesehen, im normalen Betrieb fällt dies nicht auf!

Alles in allem eine absolute Kaufempfehlung! Ich würde wieder einen Prozessor mit 3D Cache einem normalen vorziehen!
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Frank Wilhelm - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das MPG Gaming Edge Wifi ist ein gut Ausgestattetes und verarbeitetes Board von MSI, es ist schon das dritte Board dieses Herstellers dass ich mein Eigen nenne, wie auch schon bei den anderen Boards ist es von sehr guter Qualität und sieht Edel aus, alles ist in Schwarz gehalten und mit dezentem RGB verfeinert.

An Anschlüssen mangelt es auch nicht, so sind zum Beispiel 6 System Fan PWM Anschlüsse vorhanden und einige RGB Konnektoren, darunter ARGB und andere arten von RGB Anschlüssen, auch einen Pumpen Anschluss für Waküs ist vorhanden.
USB Anschlüsse gibt es genügend, wenn man die Front Anschlüsse mitzählt, die zwei M.2 Steckplätze sind in PCI.E 4 und 3 Gehalten wobei der PCI.E 4 Anschluss über einen Kühler verfügt, der obere PCI.E x16 ist ebenfalls 4 während der untere "nur" 3 ist.

WIFI und Bluetooth funktionieren ebenfalls sehr gut, auch ohne Installation von Treibern, Windows 10 erkennt sie sofort und erledigt alles nötige, wer möchte kann trotzdem die neuesten Treiber von der MSI Seite laden und installieren, nötig ist es aber nicht wirklich.

Das Bios ist, wie von MSI gewöhnt, sehr vielseitig und bietet in der Erweiterten Ansicht etliche OC Funktionen und tiefgreifende Einstellungen wie etwa die Steuerung der Lüfter, bei den OC Einstellungen sollten nicht so erfahrene Nutzer aber vorsichtig sein da sie sonst mehr Schaden als Nutzen davon tragen.

Was die Software angeht ist das Board aber weit entfernt davon gut zu sein, vor allem die Soundsoftware von Realtek ist eigentlich nicht existent, man muss sie im Microsoft Store als WUA "Kaufen", bei einem Board von 170 Euro ein Unding und eigentlich einen Stern Abzug Wert, da das Board aber ansonsten alles richtig macht lasse ich das mit dem Abzug, allerdings ist es eine Überlegung Wert sich eine Soundkarte zu Kaufen, da diese wohl auch den weitaus besseren Klang hat als die Raltek Lösung und auch nicht mehr die Welt kostet.

Es wird zwar empfohlen ein Bios Update zu machen, bei mir war es allerdings nicht Nötig da es sich um die neueste Revision handelte die ebenfalls anstatt Bluetooth 5.1 schon Version 5.2 beinhaltet und voll zu Zen 3 5000er Kompatibel ist, auch zum B2 Stepping der Ryzen 5600x und anderen CPU ist. Da es aber ein etwas neueres Bios gab als das vorhandene habe ich es über den Flash Bios Button mit einem USB Stick upgedatet und dies ging Kinderleicht, ohne CPU und Speicher, dies kann auch von normal Nutzern gemacht werden, man sollte aber zur Sicherheit ein U-Tube Video zur Sache schauen, es gibt etliche davon, auch von MSI.

Von der Software mal abgesehen ist das Board sehr zu Empfehlen, der Preis ist vielleicht etwas zu Hoch aber nicht extrem überteuert.

Andreas - Bewertung des Intel Core i9 12900K 16 (8+8) 3.20GHz So.1700 WOF:

Ich habe diesen Prozessor gekauft, obwohl die Ryzen 7000er Serie und Raptor Lake bereits in den Startlöchern stehen und bereue meinen Kauf dennoch nicht. Warum? Weil es aktuell keine Spiele gibt und so bald auch nicht geben wird, die dieses Monster auch nur annähernd an seine Leistungsgrenze bringen. Klar hätte es ein billigerer Prozessor auch getan. Schließlich bringt dich theoretisch auch ein Trabbi von A nach B. Oder ein Eselkarren. Aber ein Ferrari eben auch :-) Und schau dir nur mal die Verpackung an! Der 12900K kommt in einer riesigen geilen Goldmünze daher, für die Super Mario unzählige Burgen abklappern, Schildkröten einstampfen und Prinzessinnen links liegen lassen würde. Mehr Bling Bling geht nicht! Wie dem auch sei, hier ist nicht nur alles Schein, sondern auch Sein! Sowohl beim Arbeiten, als auch beim Gamen merkt man einfach die unglaubliche Power, die hier unter der Haube steckt und ich bin absolut begeistert. Auch wenn die Ryzens und Raptoren dieser Welt bald Einzug halten, an dem Prozessor hier wird man dennoch lange seine Freude haben. Ihr kriegt hier definitiv in jeder Hinsicht was für euer Geld! Die brachiale Power dieses Prozessors wird sich auch noch nach Jahren sehen lassen können.

Aber wie es so schön heißt: "With great power comes great temperature" oder so ähnlich, denn so heiß, wie dieser Prozessor manchmal wird, könnte man glatt annehmen, dass Intel ihn unweigerlich irgendwo tief in den Vulkanen Mordors geschmiedet haben muss. Das erklärt zumindest, warum der Prozessor jedes Mal gefühlt die Zornesglut der Hölle entfesselt, sobald man ihn mit einem halbwegs anspruchsvollen Game aus seinem Drachenschlummer weckt. Mit einem Lüfter braucht ihr hier echt nicht ankommen, denn diese infernale Bestie lässt sich bestenfalls noch mit einer AiO Weihwasserkühlung einigermaßen bändigen. Manchmal kann diese auch ziemlich laut werden und dann werdet ihr euch unweigerlich an meinen Vergleich mit einem Ferrari zurückerinnern. Oder an einen brüllenden Drachen. Voll rot, voll geil, aber manchmal halt auch voll laut. Undervolted diesen kleinen Hitzkopf einfach ein bisschen und als Gegenleistung dafür wird er nicht nur leichter zu kühlen (und somit auch eure WaKü leiser) werden, sondern er wird euch auch nicht mehr mit der Stromrechnung zu ruinieren versuchen.

Tut ihm aber den Gefallen und pflanzt dieses Monster bitte nicht auf einem Billig-Mainboard. Spendiert ihm ein Z(690)uhause und RAM, das seines Ranges würdig ist, dann werdet ihr auch lange eure Freue daran haben. Wenn ihr ihn auf ein Mainboard pflanzt, das weniger kostet, als Gollum's gesamte Garderobe und ihm zur Schmach auch noch einen albernen Propellerhut als Luftkühler aufsetzt (ernsthaft, nicht einmal ein Hurricane kann diesem Balrog die feurige Mähne wegföhnen, wenn er mal in Fahrt gekommen ist), ja dann braucht ihr euch echt nicht wundern, wenn tatsächlich alles in einem Vulkan endet!

Dickes Plus: Beim Gamen kann man wunderbar spielend einfach die Bude heizen! Bei den heutigen Gaspreisen ist das vielleicht eine gar nicht mal so blöde Idee, oder? Und wenn die Ehefrau, Freundin oder (bei den Preisen dieses Teils eher unwahrscheinlich) Mami meckern sollte, weil man zu viel zockt, antwortet einfach mit "Ich zocke nicht, ich bewahre uns vor dem Erfrierungstod!" Das Traurige daran ist, dass du wahrscheinlich sogar auch noch Recht hast! Dickes Plus Teil 2: Theoretisch könnte man auch auf dem Ding ein Ei, oder ein kleines Steak braten. Oder stellt einen kleinen Dönerspieß in's Gehäuse, lasst ihn um den Prozessor herum rotieren und toastet euer Brot mit der Abwärme der WaKü. Ich bin echt versucht, das mal zu testen und auf YouTube hochzuladen. Im "Silent-Mode" geht der nämlich unter Volllast gerne mal auf 85° und höher, also durchaus realistisch mit dem Döner-PC. Silent Mode reicht zum Surfen aus, aber beim Gamen sollte man dann doch seine Gehäuselüfter etc. aufdrehen lassen. Wie gesagt, der 12900K ist halt ein kleiner Drache und manchmal drehen wie Lüfter vor Schreck schon mal auf, wenn er für wenige Sekunden auch bei banalen Tätigkeiten kleine Hitzewallungen bekommt. Damit muss man halt rechnen. Wer also Totenstille von seinem PC erwartet, für den ist dieser Prozessor (und die Power die er mit sich bringt) nix.

Ich mag meinen 12900K trotzdem. Die Leistung ist einfach unglaublich und der Unterschied zur kommenden Gerenation ist auch nicht sonderlich groß, so dass man nicht upgraden muss. Wie gesagt, kein Game bringt ihn auch nur ansatzweise in's Schwitzen und wenn ihr keinen Bock habt zu warten und euch dann mit Scalper-Preisen und Verfügbarkeiten herumzuärgern, dann könnt ihr hier ruhig jetzt schon zuschlagen. Dieser Prozessor ist heute schon in Punkto Gaming absoluter Overkill und wird auch noch Overkill sein, wenn die Ryzens und Raptoren und deren Nachfolger sich auf den Markt wagen werden. Ob ihr den 12900K oder nen Ryzen 7000wasauchimmer kauft ist egal. Den 12900K könnt ihr heute gleich kaufen. Er läuft im Gegensatz zu Ryzen 7000 auch mit günstigem DDR4 RAM (holt euch aber Samsung B-Die!) auf vergleichsweise günstigeren Boards. N Fehlkauf ist der also sicher nicht. Der Preis hier bei Mindfactory war absolut fair und ich bin mir sicher, dass mir dieser heiße Feger hier nicht nur über viele Jahre hinweg gute Dienste erweisen, sondern auch meine Familie sicher durch den Winter bringen wird. Ich bin jedenfalls happy und hoffe, dass ihr mit eurem 12900K genauso glücklich werdet, wie ich es mit ihm bin.

Max - Bewertung des AeroCool Hive ARGB mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Wer ein schickes und kompaktes Budget-Case sucht, wird hier definitiv nicht enttäuscht.

Für ca. 50¤ bietet das Hive ARGB von AeroCool meiner Meinung nach das beste Gesamtpaket in dieser Preisklasse.
Ich würde es sogar als beste Preis-Leistungs-Option für einen Budget Build mit ARGB empfehlen.
Das Case ist etwas kleiner als der gewöhnliche Midi Tower aber auch nicht zu klein. Ein großer Pluspunkt sind für mich die 3 vorinstallierten ARGB-Lüfter (ein 120mm und zwei 160mm), die erstaunlicherweise einen sehr ruhigen und trotzdem guten Airflow erzeugen. Die Farben sind per Mainboard, oder schnell per Reset-Knopf an der Gehäusefront einstellbar. Die Mesh-Front sieht zwar nicht atemberaubend, aber auch keinesfalls schlecht aus. Gerade durch die ARGB-Lüfter punktet das Hive optisch im Vergleich zu Modellen der Konkurrenz.
Durch das dünnere Blech und gewöhnliche Plastik ist das Hive auch eher ein Leichtgewicht und somit angenehm zu bewegen.
Mit komplett eingebautem System ist der PC immer noch sehr leicht und gut zu transportieren (ideal für z.B. Lan-Party).

Damit kommen wir aber auch zu den kleineren Schwachstellen:
Das Blech ist leicht biegsam und wirkt etwas instabil im Vergleich zu solideren Cases (z.B. Pure Base 500DX - 100¤). Aber das ist bei der Hälfte des Preises keine Überraschung und auch kein Deal Braker. Leider müssen auch hier (wie so oft bei Budget-Cases) die Blenden für die GraKa-Slots auf der Rückseite herausgebrochen werden. Das Seitenteil aus Glas macht einen guten Eindruck, jedoch sind die Gummipolster an den Verschraubpunkten nur mit einem Tropfen Billigkleber fixiert und bei mir alle 4 nach dem dritten mal Öffnen abgefallen. Die könnte man mit stärkerem Kleber wieder am Case festkleben, aber ich habe sie einfach weggelassen - funktioniert auch ohne.

Für ein Fazit kann ich mich nur wiederholen und hier absolut eine Empfehlung für ein Preis-Leistungs-Case im 50¤-Bereich aussprechen.
Stilvoll, kompakt und einfach ein gutes Gesamtpaket zum günstigen Preis.

Martin - Bewertung des be quiet! Silent Base 802 mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil weiss:

Ehrliche Bewertung

1. Lieferung
Wie von Mindfactory gewohnt innerhalb von 2 Werktage - gut verpackt und ohne Beschädigungen.

2. Erster Eindruck
Beim Ansehen der Komponenten fiel mir auf das im Vergleich zum 800er die Verarbeitungsqualität nochmal zugenommen hat. Aus anderen Bewertungen geht hervor das manchmal die verschiedenen Seiten einen anderen Weiston haben - dies ist ei mir nicht der Fall. Alles war sicher Verpackt und lag dort wo es hingehört.

3. Aufbau
Ich ziehe häufiger einen Vergleich zum 800er - da dies mein erstes Gehäuse war. Der Zusammenbau ging noch einmal deutlich leichter von der Hand - eine gute Ergänzung zum Zusammenbau - oder auch lösen von Teilen - stellen die Videos von beQuiet dar. Alles lässt sich diesmal ohne Angst, etwas kaputt zu machen, lösen. (beim 800er hatte ich immer Beim entfernen der Oberplatte die Angst in 2 Teile zu zerbrechen.) Die Frontseite machte bei mir etwas Ärger beim installieren der Light Wings - hat aber mit etwas Zeit dann noch geklappt.

Im Vergleich zum 800er ist diesmal das Glasfenster sehr hochwertig verarbeitet und fängt den Blick ins Gehäuse wunderbar ein. Definitiv eine deutliche Verbesserung

4. Betrieb
Wer auf Flüsterleisen Betrieb hofft sollte die Gedämmte Frontplatte benutzen. Die Dämmten haben mit ca. 1cm ein Ausmaß, was das 800er weit Übertrifft. Leider setze ich auf RGB an der Front - was nur mit dem nicht gedämmten Front Panel möglich ist. Bei Höchstlast sind die Geräusche der Lüfter zwar deutlich hörbar - jedoch tangieren sie einen beim Benutzen von Kopfhörern nicht. Wie gesagt - wer Optik als Priorität Nr.1 hat - muss Abstriche bei der Geräuschkulisse machen. Wer es leise mag - hat aber auch eine Möglichkeit.

5. Fazit
Erwartungen voll erfüllt. Habe nichts auszusetzen und wurde von keinen Mängeln überrascht. Absolute Kaufempfehlung.

Wolf Wilkopter - Bewertung der 12GB Gigabyte GeForce RTX 3080 AORUS MASTER LHR GDDR6X 3xHDMI 3xDP (Retail):

Also et is ne Grafikkarte...


Aua, nich haun!
Ich schreib ja schon was vernünftiges...menno...!


Also ich hab das Teil jetzt nen guten Monat im Einsatz.
Natürlich hier auf Mindfactory gekauft, die Lieferung erfolgte wie üblich schnell und gut verpackt, keine Schäden, nix zu meckern. :)

Wenn man den Karton anhebt, wird einem schon klar, das man hier Qualität erhält, denn man bezahlt hier quasi auch nach Gewicht. ;)

Der Grafikkarten Karton is sehr schön aufgemacht und mit dem Magnetverschluss echt nen Gimmick, das man so gerne öfter hätte.
Im Karton befindet sich dann neben der GraKa, nur noch etwas Papier und ein Aorus Aufkleber und jede Menge Schaumstoff, das der Ziegelstein auch ja keinen Schaden nimmt, das langt auch völlig.

Dann kommt der Grosse Moment, wenn man den Ziegel aus dem Schaumi hebt und die Antistatik Tüte aufreisst...WAS FÜR EIN GEILES TEIL!
Ich mein das Design spricht für sich, aber es in den Händen zu halten und statt auf Fotos, mit den eigenen Augen zu sehen und zu fühlen, ist nochmal ne Klasse für sich...und dann erst noch das Folien abziehn, vorn, hinten, am Display...so oddly satisfying...

Der Einbau erfolgte nach dem Gesabber natürlich prompt und mit aktuellen Treibern und aktuller RGB Fusion, wird auch alles prompt erkannt.

Das Ding leuchtet an allen Ecken und Enden, wirkt aber dennoch nicht übertrieben und blendet einem nicht die Netzhaut weg, das Display ist scharf genug und hat schon von Haus aus diverse Modi und Farbgebungsoptionen verfügbar, klasse.
Einzig das Aufspielen von neuen Bildern, Gifs etc, dauert seine Zeit, das müsste schneller gehen, funktioniert aber trotzdem so ganz OK.

Die 3 8Pin Stromstecker sind natürlich erstmal ein Schocker, wenn man bisher nur 2 brauchte, aber damit hatte ich gerechnet und schon lange vorgesorgt, denn es wartete bereits ein BeQuiet! Straight Power 11 850Watt Platinum Netzteil darauf, dieses, im standard OC-Modus, bis zu 420Watt saugende Monster, mit Steckdosensaft zu füttern, was ihm auch problem, klaglos und leise gelingt, was auch die Indikatorlämpchen an den Steckern bestätigen.

Hier werkelt dazu (noch, R7 5800X3D warts nur ab, bald bist auch du dran) ein Ryzen 7 3700X auf einem X570Aorus Pro mit 32GB G.Skill Trident Z NEO bei DDR4 3600CL16 und das System befeuert einen Dell S2721DGFA mit 2560x1440Pixeln bei 165Hz.

Damit schaffte meine alte, nun mit diesem Brocken ersetzte, und ebenfalls nicht gerade kleine oder sparsame (bis 280Watt in Extremfällen) GTX 1080 Aorus Rev.2 in Cyberpunk 2077 auf dem Preset "High" gerade einmal 36FPS im Schnitt im Benchmark und war damit praktisch völlig überfordert, auch wenn sie in anderen Titel noch (teils deutlich) besser dabei war.

Diese RTX 3080 Aorus Master 12GB, schafft auf dem Preset "Ultra" ohne DLSS und RT, bereits knapp 100FPS, also knapp das 3fache bei einer Stufe höher.!
Wenn man nun noch alles auf Ultra oder gar "Psycho" stellt (RT Effekte und Beleuchtung), dazu noch RT aktiviert und DLSS auf "Qualität" setzt, dann sieht Cyberpunk nicht nur total genial aus, es läuft trotz dieser Hardware fressenden Techniken, immernoch mit fast 70FPS im Benchmark und auch im Game und dank der schnellen 12GB VRAM läuft dieser auch nicht über, obwohl RT und DLSS sich da gerne was abknapsen und die 10GB der alten Modelle dann oft nichtmehr reichen.

Es erübrigt sich wohl anzumerken, das dieses Monster bei anderen Titeln, wie meinen zugemoddeten Witcher 3, mit Hairworks und co, gerne hin und wieder mal die 165Hz Tachonadel raushaut und mein extrem gemoddetes Skyrim AE mit Azurite Weathers, Water for ENB, Lucid Rain, True Storms und Pi-Cho ENB, ebenfalls mühelos stemmt und nur selten mal unter die 60FPS Marke fällt, was vor allem auch den Massen an Crittern, NPCs und "Nature of the Wild Lands" zu verdanken ist, nicht zu vergessen CBPC und AVS befeuertes "Faster HDT-SMP" schliesslich muss das jigglen und die Klamotten im Wind flattern Baby!^^

Ich bin inzwischen sogar dazu übergegangen, Framelimiter zu verwenden oder einfach das "Silent" Bios zu nutzen.
Das spart nämlich einiges an Saft und macht die Karte leiser und kühler und mal ehrlich, ob Witcher 3 mit perma 60 oder 90 FPS oder bis zu165FPS läuft, macht in so einem Titel keinen Unterschied. ;)

Apropos kühl und leise:
Die Karte steckt in einem Cooler Master H500M mit 2x200mm in der (Mesh)Front und je 1 140er MAsterfan 140R ARGB im Heck und im Deckel.
Damit erreicht die KArte unter Vollast und ohne jedwede Bremse, mit maximal gemessenen 420Watt (400 darf sie laut OC BIOS) im OC Bios maximal 80°C (bei fast 30°C Raumtemp im Sommer..) und selbst der VRAM und der Hotspot werden höchstens 5°C wärmer, allerdings drehen dann die Lüfter auch bei 80%, was dank ihrer Grösse jedoch immernoch verhältnismäßig leise ist, immerhin sind das keine 80 oder 90mm Quirle.

MMn. ist diese Karte perfekt für WQHD und 144, 165Hz+ geeignet, dürfte aber auch in UHD (ja das heisst UHD und nicht "4K") eine recht anständige Figur machen, für FHD ist sie ehrlich etwas überdimensioniert, aber wer auch da das letzte rausquetschen will, macht auch hier nicht wirklich was falsch.

Ich bereue den Kauf ganz sicher nicht und wer das Geld hat und sich den Strom leisten kann/will, der macht mit diesem Monster nichts falsch und ich kann es nur empfehlen, besonders wenn man schon die Turing Generation übersprungen und auf halbwegs vernünftige Preise gewartet hat, denn Leistung gibts hier satt (aka bis zum dreifachen einer 1080) und die Preise sind inzwischen auch vertretbar, vor allem für so ein Premium Custom Modell.

Auch ist mit dieser Revision der Karte, das frühere Problem mit schwankendem Strom und heissen VRAM gegessen, da hat Gigabyte nochmal nachgearbeitet und den Strom eben auch auf 3 statt 2 Stecker verteilt, so werden auch Stromspitzen und Schwankungen gut abgefangen und die KArte ist bisher nicht einmal wegen solcher Sachen abgeschmiert. Sauber.

Anmerken möchte ich zudem, das die Qualität der Spannungswandler sehr gut ist, so das sie, in Verbindung mit meinem Oberklasse Netzteil, das ziemlich sauberen & glatten Strom liefert ( Spare nie am Netzteil, erst Recht nicht bei so einer fetten Grafikkarte und halte dich möglichst an die Empfehlung von mindestens 850Watt! ), keinerlei Spulenfiepen haben, jedenfalls kann ich keines feststellen und es gibt, auch unter Vollast, keinerlei Störgeräusche in meiner Creative SoundBlaster AE-7, die anderhalb Slots darunter sitzt und meinen DT 770Pro 250Ohm Kopfhörer befeuert, wo soetwas sofort auffallen würde. :)


Alles in allem, is das Teil zwar weder günstig noch ein Stromsparbrötchen, aber wer das weiss und wen das nicht juckt, dem kann ich das Teil nur wärmstens empfehlen, denn hier gibts Leistung satt, mit guten Temps und auch nicht sonderlich laut und dazu auch noch was fürs Auge! :)

o7
Wolf

Sebastian - Bewertung des Jonsplus BO 100 Mini-ITX Gehäuse, Tempered Glass, silber, ohne Netzteil, mit Sichtfenster:

Schickes Mini-ITX Gehäuse für Individualisten. Das Gehäuse ist optisch mal was anderes als die üblichen Verdächtigen mit Seitenfenster, da es das Fenster nach vorne hat. Auch der gut angebrachte Kunstledergriff und die gebürstete Alu-Oberfläche machen was her.
Das Gehäuse kam gut verpackt und ohne Kratzer bei mir an. Die Verpackung war sehr hochwertig, die beiliegenden Schrauben waren in einer Schachtel aus Kunststoff mit Sortiereinsatz verpackt, so dass man ohne großen Aufwand gleich die richtigen Schrauben zur Hand hatte. Für das Kabelmanagement lagen etwas liedschäftige Kabelbinder bei, hier wären stabilere Teile besser gewesen. Die Schrauben waren an sonsten reichlich vorhanden und von guter Qualität.
Zum Einbau der Hardware in das Gehäuse lässt sich der gesamte hintere Teil komplett aus der Alu-Schale herausziehen. Dies geht sehr gut und leichtgängig. In den Montagerahmen lässt sich dann das Mainboard, das Netzteil und das restliche Innenleben gut einbauen.
Leider ist der Platz im Gehäuse etwas begrenzt, so dass gerade zusammen mit einer Grafikkarte das Kabelmanagement schwer fällt. Hier ist ein Netzteil mit kurzen Kabeln von Vorteil. Leider sind auch Punkte, an denen die oben erwähnten Kabelbinder festgemacht werden können Mangelware. Vielleicht sind die Kabelbinder daher eher von dürftiger Qualität?
Wenn dann aber alles eingebaut ist und alle Kabel aus dem Sichtbereich entfert sind, schaut der fertige Rechner echt gut aus. Durch die Position des Mainboards liegt der RGB-Ram und der RGB-Lüfter des Luftkühlers direkt hinter der Sichtscheibe und kommt gut zur Geltung. Durch die gut bemessenen Luftöffnungen und einen Gehäuselüfter liegen die Systemtemperaturen zumindest bei meinem System (Ryzen 5 5600 ohne Grafikkarte) auch unter Last in einem vertretbaren Rahmen.

Insgesamt bin ich von dem Gehäuse begeistert und würde es jederzeit wieder kaufen.
Weiterlesen »August

Angelo - Bewertung der 12GB MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO LHR GDDR6X (Retail):

Mitte Juli 2022 hier für rund 890 Euro bekommen und bin absolut begeistert.

- LEISTUNG -
Dazu braucht man nix sagen, eine 3080 mit 12GB ist stark genug, um so ziemlich die meisten aktuellen Titel auch in 4k UHD mit 60fps flüssig zum Laufen zu kriegen. So manches Magazin hatte es damals gesagt und so kam es mir auch vor, bei Auflösungen weniger als WQHD langweilt sich die Karte fast zu Tode. Wer dennoch was zur Leistung wissen möchte, dem empfehle ich, Berichte und Tests namhafter Magazine hierzu sich anzusehen oder Videos auf Youtube gucken, so verschiedenste Nutzer eine 3080 mit verschiedensten CPUs getestet haben.

- KÜHLUNG -
Da sich die Leistung an sich nichts nimmt bei den meisten Herstellern, liegt mein Fokus auch immer ein Stück weit auf dem Kühldesign und wie gut es funktioniert. Und hier wurde ich in meinen Recherchen auch durchgehend bestätigt, dass der Kühler der Gaming Z Trio insgesamt durchgehend besser abschneide, als z.B. von Zotac, Palit, Gainward oder Inno3D.
Ob dem so ist, kann ich schlecht einschätzen, diese Modelle habe ich nicht getestet (890 Euro sind halt nicht wenig!!), aber ich kann insoweit bestätigen, dass der Kühler hält, was er optisch schon verspricht. Die Karte ist halt ein schwerer Brecher, nicht grundlos liegt auch ne Stütze dem Umfang bei. Was Zahlen angeht, bei 80Grad bis jetzt maximal gemessen unter Gaming Last bei den jetzigen Sommertemperaturen und 26 Grad Raumtemp ist durchaus bemerkenswert.

Fairerweise muss ich aber auch gestehen, dass mein System in einem O11 Dynamic XL von Lian Li steckt, eine 360er AiO von Corsair verbaut ist und maximale Bestückung von 10x Corsair ML120 Lüfter drinnestecken, die das alles mit maximal 1100rpm versorgen.

- Mein System (Specs) -
MSI X570 Carbon WiFI // Ryzen 7 3700x // 32GB Corsair Vengeance RGB Pro 3600Mhz // Samsung 970 EVO Plus 2TB M.2 SSD // Corsair RM850x 850Watt Netzteil // Windows 10 Pro


- Fazit -
Auch wenn Stand Anfang August in absehbarer Zeit schon die nächste Generation erwartet wird, ist der Kauf trotzdem sein Geld wert gewesen. Wer noch immer eine neue Karte sucht und primär in 4k UHD zocken will, macht hiermit grundsätzlich nichts falsch. Preislich würde ich auf keinen Fall unter 900 Euro mehr gehen bei den 10GB Versionen, für eine 12GB Fassung wie hier sollte sich der Aufpreis im Rahmen halten oder wie bei dieser Karte sogar komplett wegfallen. Solltet ihr niedrigere Auflösungen als 4k zum Zocken anvisieren, würde ich eher hingegen zu AMD tendieren, solange ihr nicht auf Nvidia-exklusive Features aus bzw. angewiesen seid.

Marc-Vincent - Bewertung des AMD Ryzen 7 5700X 8x 3.40GHz So.AM4 WOF:

An sich bin ich sehr zufrieden mit dem R7 5700x.

Da ich ich vorher einen (auf 3,8 Ghz) übertakteten) Ryzen 5 1600 hatte, erhoffte ich mir ein wenig mehr Leistung in der Spiele-Performance auf 1080p.
Dem ist allerdings nicht so; in der Hinsicht sind die Unterschiede marginal. Man merkt aber an jeder, das der R7 5700x wesentlich mehr Reverven als ein R5 1600 hat.
Gerade bei Multitasking oder beim Rendern von 3D Modellen und Videos ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Z.B. Nutze ich häufig den Windows Energiesparmodus, bei dem ich die Leistung des Prozessors auf 66% (ca 1,7Ghz] limitiert habe.
Die meisten Spiele merken davon allerdings nix und laufen nach wie vor auf stabilen 60 Fps - bei gerade mal 51° Grad, was für eine sehr angenehme Geräuschkulisse im PC sorgt.

Weniger angenehm ist allerdings die Hitze- und Geräuschentwicklung, sobald man den Ryzen 7 5700x gewähren lässt.
Zu meiner Überraschung entpuppt sich dieser doch als ziemlicher Hitzkopf, was ich bei einer TDP von 65 nicht erwartet habe.
Der CPU-Takt ist sehr unruhig und springt bei der kleinsten Aktion kurzzeitig auf 4,6 Ghz, obwohl es eigentlich nicht nötig ist.

Mein guter alter Hyper 212 Luftkühler reagierte darauf ziemlich empfindlich und quittierte jede meiner Aktionen mit einem kurzen Aufheulen, was auf dauer ziemlich nervig wurde.
Eine Neujustierung der Lüftersteuerung ist daher unumgänglich, wenn einem die Nerven lieb sind.
Richtig eingestellt war das aber auch kein Thema mehr.

Aber an dieser Steller auch Entwarnung an alle, die diese CPU mit einem Luftkühler betreiben wollen.
Eine Wasserkühlung ist definiv nicht nötig. Eine guter Turmlüfter tut es auch.
Zumindest meine Hyper 212 schafft es problemlos, den Prozessor selbst unter Vollast auf durchschnittlich 71°C zu halten.
Bei mittlerer Belastung pendelt sich die Temperatur bei 61°C ein, Im normalen Desktopbetrieg sind es im schnitt 39°-41°C.

Erst ein einstündiger Stresstest bei aktivierter PBO mittels Prime95 & gleichzeitig Furmark schaffte es, die Temperatur auf über 92° C zu treiben. Im alltag dürfte das kaum zu erreichen sein.

Fazit:
Ein toller Allround-Prozessor für alle, die hin und wieder mehr als nur 6 Kerne brauchen und der auch sonst die Lebensqualität spürbar verbessert, wenn man von der ersten ZEN Generation kommt.
Einziger Wehrmutstropfen ist die doch recht hohe Hitzeentwicklung bei geringer Belastung.
Mit wenigen Handgriffen lässt sich das aber auch das leicht beseitigen, wenn man mit geringfügigen Leistungseinbußen leben kann.

White - Bewertung der 16GB Sapphire Radeon RX 6950 XT PURE GAMING OC NITRO+ GDDR6 Retail:

Eine unglaubliche Grafikkarte für unvernünftige Menschen, die genug Platz im Gehäuse haben und es richtig leise haben wollen.

1,6 Kilo muss man aus dem schnörkellosen Karton ohne viel Zubehör wuchten. Antistatische Hülle entfernen, 3,5 PCI Slots freiräumen und die Karten einstecken. Anschließend mit drei Schrauben festziehen - sehr gut, dass hier drei Befestigungen vorgesehen sind und auch noch ein GPU Halter im Paket liegt.

3 PCI Stecker benötigt die GPU, wovon 2x 8 und 1x6 Stecker benötigt werden. 3x 8 PIN wäre irgendwie sinnvoll gewesen, da zwei PINs verloren in der Gegend herumhängen.

Anschließend den Rechner starten, die neuesten AMD Treiber installieren und dann kann es auch schon losgehen.

Im Default BIOS (aka Silent BIOS oder BIOS 1) ist die Karten flüsterleise. Also so richtig, richtig leise. Kein Fiepen, kein Zirpen, kein Lüfterrauschen, nix. Und das während ich Witcher 3 in 4K Auflösung mit vollen Details und mit HairWorks laufen lassen habe. Das ganze mit aktiviertem VSync zieht ungefähr 150 bis 180 Watt aus der Steckdose.

Red Dead Redemption 2 in 4K mit allen Reglern nach weit rechts oder Ultra: Die Karte kommt leicht ins Schwitzen, ist dabei aber weiterhin flüsterleise, während sie rund 300 Watt aus der Dose saugt.

Mit der Trixx Software lassen sich alle Eigenschaften auslesen, die Lüfter testen (übrigens austauschbar, falls einer kaputt gehen sollte) oder die Beleuchtung anpassen. Ich habe sie ausgeschaltet - in einem abgeschlossenen Case brauche ich keinen Regenbogen und spart ein paar Watt (als wenn das bei der Leistung notwendig wäre...).

Im Idle Modus genehmigt sich die Karte rund 7 Watt bei still stehenden Lüftern.

Aus dem Entscheidungsdreieck kann man sich zwei von drei Dingen aussuchen: Leise, Schnell, Preiswert. Die ersten beiden Punkte werden hervorragend erfüllt und die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei. Nix wackelt oder knartzt und die Karte ist enorm stabil gebaut.

Volle Punktzahl von fünf Sternen.

Fabrice - Bewertung der 12GB Gigabyte GeForce RTX 3060 Vision OC (LHR) Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Hallo liebe Leser und Leserinnen,
vorweg, die Karte ist uneingeschränkt zu empfehlen und für die Lesefaulen unter uns, ist hier eine kleine Zusammenfassung der Bewertung (wer es genau wissen will kann den unteren Teil der Bewertung lesen).
- Die Leistung ist für 1080p sehr gut und jedes gängige Spiel sollte mit maximalen Einstellungen spielbar sein. Auch 1440p sind machbar und in seltenen Fällen sind auch 2160p möglich. Mit dieser Menge an Grafikspeicher in dieser Leistungsklasse muss man sich keine Sorgen machen.
- Die Karte bleibt stets kühl und leise (auch in einem gedämmten Gehäuse mit mäßigem Airflow).
- Das Design sowie die Verarbeitung sind tadellos und lassen keine Wünsche offen. Die RGB-Beleuchtung ist dezent und sieht nicht aus wie ein Rummelplatz bei Nacht.

Aber der Reihe nach:
Nach etlichem Hin und Her habe ich mich letztlich für diese Karte entschieden, da diese in den wenigen Tests, die es über diese Karte gibt, sehr gut Abschnitt.

Und was soll ich sagen, die Tests lagen goldrichtig. Die Karte ist trotz meines gedämmten Gehäuses - das wirklich kaum Airflow hat - kühl und leise und nur mit viel bösem Willen über 70C zu bringen. Dabei sei nochmal die Lautstärke besonders hervorzuheben, da sie in jeder Lebenslage leise bleibt. Die Karte ist auch nicht übermäßig groß und sollte in normal bemessene Gehäuse passen.
Zunächst hatte ich bei der Leistung der Karte aber Bauchschmerzen, da ich über diese Karte in einschlägigen Foren wirklich üble Dinge gelesen hatte. Doch dabei hatte ich vergessen, dass in Foren oftmals doch sehr penible Leute unterwegs sind und ließ von meinen Zweifeln allmählich ab. Und siehe da, die RTX 3060 lässt meine GTX 980 Ti eiskalt im Regen stehen und überflügelt sie je nach Spiel um bis zu 70% (mit DLSS aktiviert gar noch mehr). Dabei verbraucht sie weit weniger Strom bei weit weniger Lautstärke, ehrlich gesagt staunte ich nicht schlecht wie effizient sich die Karte betreiben lässt, wenn man die Ansprüche an die Optik des Spiels zurückschraubt. Geneigte Käufer und Käuferinnen lasst euch nicht verunsichern, da je nach Spiel auch problemlos Ausflüge bis hin zur einer Auflösung von 1440p (WQHD) oder 2160p (UHD) möglich sind und das bei maximalen Einstellungen, je nach Spiel versteht sich. 1080p (Full-HD) bei maximalen Einstellungen verspeist die Karte gefühlt im Halbschlaf. Klar, der Grafikspeicher von satten 12GB erscheint zunächst für diese Leistungsklasse überdimensioniert, doch Doom Eternal mit aktiviertem Ray-Tracing in WQHD und höchsten Einstellungen ließ mich nicht schlecht staunen als die Grafikspeichernutzung über 8Gb kletterte. Tatsächlich könnte hier sogar eine 3060 Ti respektive 3070 (Ti) Probleme bekommen.
Hinzu kommen für Videoenthusiasten noch leckere AV1-Unterstüzung (Wiedergabe), HDMI 2.1, grandioses HDR und ein toller Encoder.

Vom Design, von dem ich zugegeben nicht wirklich viel habe, da mir ein Sichtfenster am Gehäuse fehlt, brauche ich zwar nicht zu sprechen, tue es aber trotzdem. Das Design ist wirklich schön anzusehen vor allem die Farbe und Materialauswahl weiß sehr zu gefallen. Verarbeitet ist die Karte tadellos und lässt keine Wünsche offen. Die RGB-Beleuchtung, die ich spaßeshalber mal mit offenem Gehäuse betrachtete, machte einen dezenten und stilvollen Eindruck.

Den Preis bewerte ich an dieser Stelle nicht, da sich dieser gefühlt sekündlich ändern kann.

Es bleibt also nichts weiter zu sagen außer, dass ich den Kauf dieser Karte zu keiner Sekunde bereue und sie jedem Interessenten nur ans Herz legen kann!

Liebe Grüße

dos256 - Bewertung des 37.5" (95,25cm) LG Electronics UltraGear 38GN950-B schwarz 3840x1600 1xDisplayPort 1.4 / 2xHDMI 2.0:

Dieser Monitor ist errm "cracked", wie man so schön neudeutsch im Gamer-Jargon zu sagen beliebt:
Ich war zuerst nur leicht begeistert. Vorher hatte ich einen Gigabyte M32U Zoll /4k/144hz Bildschirm mit WLED Backlight und sehr schlechtem HDR, ansonsten aber ordentlichen Werten. Primär zocke ich Black Desert Online und da mir die Bildwiederholrate und Immersion auf ULTRA Settings im Spiel beide noch etwas Luft nach oben hatten, habe ich mich für dieses Gerät entschieden. Denn dieser Monitor hat effektiv weniger zu animierende Pixel als eine native 4k Auflösung und das merkt man deutlich.
Gewollter Zusatzfaktor war der erhöhte FOV. Man hat quasi das Beste aller Welten: Vertikal mehr Sicht (gut für z. B. League of Legends) und Horizontal ebenso (gut für mehr Übersicht im PvP), dank 24:10 aspect ratio.

Nach nur wenig Tweaken hatte ich das Gerät dann aber auf 4-2-2 /10bit Image Modus gestellt mit HDR an. Auch, wenn die neusten Samsung Panels (wie im Alienware) mit den leider verqueren Subpixeln da deutlich mehr können, war das Erlebnis hier doch schon ziemlich ordentlich. Ich habe mich zunehmend "reingesehen" in das Bild und es kommt wirklich fett im Spiel, dazu mit hohen Wiederholraten, field of view, angenehm diskreter Schirmkrümmung ein echter Genuß.
Wie in Tests geschrieben fällt auch mir etwas negativ auf, dass die HDR-Schwarzflächen hier nicht kräftig genug rüberkommen. Das subjektive Gaming-Erlebnis insgesamt ist aber dennoch auch dank sehr niedriger Reaktions- und Latenzzeiten sehr angnehm.
Das blaue Backlight geht ein bisschen an die Augen, die Krümmung hat mir weniger ausgemacht. Ich benutze zur Abhilfe f.lux, das sich neuerdings bei Gaming Apps automatisch abschaltet, ebenso bei Apps wie Photoshop, JPEGView. Läuft gut so.

A propos Bildquali: Das Preset Gamer 1 geht von Werk ab schon ziemlich klar. DIe Overdrive Funktion "Faster" (Schneller) leider nicht, das Bild ghostet sich zu Tode. Aber auch auf dem Defaultwert "Fast" geht das Ding Rubbel die Katz flüssig ab.
Die Anschlüsse liegen zum Glück auf der linken Bildschirmseite, wo auch mein Rechner steht, denn das mitgelieferte Display-Port Kabel (angeblich hatten eingie User Probleme mit Fremdherstellerkabeln bei diesem Monitor) ist mit ca. 1,3m sehr knapp bemessen. USB Hub und Audio funktionieren klaglos, das System erkennt den Monitor als Soundkarte.
Die LED Funtion sieht ziemlich cool aus, ist mir aber egal.

Trotz der erwähnten Schwächen ist mein subjektiver Wowfaktor mitlerweile klar bei 5 Sternen und also gebe ich diese auch.
Zuspielende Hardware: Ryzen 5800x3d, Radeon 6900 XT Toxic Watercooled OC. Ich benutze natürlich AMD FSR.

Sandra - Bewertung des 38.5" (97,79cm) LC-Power Curved LC-M39-QHD-165-C weiss 2560x1440 2xDisplayport 1.4 / 2xHDMI 2.0:

Verarbeitung gut, Standfestigkeit etc. kann man sich auch auf YouTube anschauen.
Die über 75Hz+ werden hier nur mit einem starken overdrive Trick erreicht und führen zu ghosting und Schlieren.

Für 3D Videospiele, musste ich mir erst in den Nvidia Anzeigeeinstellungen ein 75Hz Profil erstellen, da nur die nativ 60, 120, 144, 165Hz angezeigt, vorgegeben und somit nur diese zur Auswahl stehen, die 60Hz sind zu langsam in Verbindung mit V-Syn und die höheren Hz wieder mit dem typischen overdrive Effekten belegt, sprich: ghosting, schlieren, daher die 75Hz Grenze.

Das Erstellen eines eigenen Hz Profils ist einfach in den Nvidia Anzeigeeinstellungen zu erstellen, da wo die Auflösungen zur Auswahl stehen, einfach weiter unten auf "Anpassen" klicken, und da 75Hz oben links eingeben, auf Testen klicken, fertig. Nun stehen dir auch die 75hz nativ zur Auswahl.

Denn V-Syn ist Pflicht bei diesem Monitor, G oder Free Syn, kann man hier vergessen, bringt nichts, führte bei mir sogar zu micro lags.

Und am besten man begrenze die FPS in den Nvidia Einstellungen auf max 75 FPS und die min auf 30 FPS, dann hat man Ruhe und NFS Heat z.B. brutzelt ein auch nicht die CPU, GPU weg, sollte man mal eben schnell auf den Desktop switchen.

Denn sonst gehen die FPS bei NFS Heat durch die Decke und erhitzen CPU, GPU unnötig, da V-Syn bei NFS Heat einfach abgeschaltet wird, sollte man zum Desktop switchen, bug, keine Ahnung, ist mir vorher mit einem schwächeren System auch nie aufgefallen.

Hatte in allen Spielen ab jetzt immer V-Syn und die FPS Begrenzung an, um das starke ghosting, Schlieren zu umgehen einzudämmen. Ein flüssiges Bild ist mir wichtiger als hohe FPS, bei dessen ghosting und zerreißen des Bildes ich Kopfschmerzen bekommen würde.

Wenn die FPS, Hz höher als 75Hz gestellt wurden, ohne V-Syn, hatte es mir immer das Bild zerrissen und zu starken ghosting, schlieren geführt.

Und ich rate davon ab, mit 60Hz V-Syn zu Spielen, das führt definitiv zu einem merklich, fühlbaren Verlangsamung im Spiel, die ich sehr irritierend, störend empfand. Bei Videos hingegen wirkt sich das eher positiv auf ein noch flüssigeres, ghosting freies schauen.
Mit 75Hz hat man aber hier ein sehr guter Kompromiss, ohne ständig die Hz umstellen zu müssen.

Deine Hardware sollte ab hier aber auch in der Lage sein, mit der nativen Auflösung, die 75 FPS zu halten.

Schafft dein PC ohne FPS Drops die 75 FPS mühelos, wird ab jetzt alles sehr flüssig angezeigt, mit minimalen schlieren, ghosting und ohne "zerreißen" des Bildes und macht richtig Spaß damit zu zocken.

Für Office ist dieser nicht geeignet, auf der einen ist mir dieser zu hell auf der anderen zu dunkel, dann kommt noch eine merkliche Unschärfe hinzu, die zwar in Spielen, Filmen nicht auffällt, aber um so mehr im Officebereich.
Meine Augen hatten bei Textverarbeitung ständig mit den Kontrastverhältnissen zu kämpfen und Zeilen wirken unscharf.
Schaltet man ein Graufilter hinzu, wie hier im Browser möglich, durch ein Dark Mode Plugin, kein Problem.

Für Games, Filme schauen zu gebrauchen, weiterempfehlen würde ich diesen aber nicht für diesen Preis.

Die Pixeldichte ist okay, mache ich mit meinem Handy ab 80 cm Abstand ein Foto ist das Foto klar wie ein Fenster, gehe ich weiter ran sehe ich schon ein paar Pixel im Foto, aber bei weiten nichts im Vergleich zu einem 1920x1080p. Mit bloßen Aug sieht man die Pixel aber erst, wenn man vielleicht noch 20cm davor steht, also sehr klein. Handy Cams sind da empfindlicher, daher hatte ich den Vergleich gewählt.

Was die Pixeldichte anbelangt, ist dieser meiner Meinung nach sehr gut. Vahalla, NFS Heat, Marvels Avengers, die Spiele, die ich jetzt angespielt hatte, mit diesem Monitor, laden zu mehr ein und es lässt sich wirklich sehr gut mit diesem zocken und schaut auch alles sehr gut, in der nativen Auflösung, aus.

Man sollte aber die Hz, FPS Bedingungen beachten, die ich beschrieben, sonst hat man weniger Freude mit diesem Gerät.

Würde sagen der Rest ist subjektiv und muss jeder für sich entscheiden, manchen juckt das, ghosten, zerreisen nicht, mich schon.

Auch kannst du dich von dem Gedanken verabschieden, unter der nativen Auflösung spielen zu wollen, z.B. mit 1080p dass macht dieser natürlich mit, schaut aber dann alles verwaschen und pixelig aus und macht so definitiv keinen Spaß.

Sollte deine Grafikkarte die native Auflösung nicht problemlos schaffen, dann sind 2K+ Monitore sowieso tabu, denn damit wirst du so kein Spaß haben.
Weiterlesen »Juli

Robert - Bewertung des MSI Tomahawk WIFI Intel Z690 So. 1700 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Nachdem ich wieder einmal einen neuen PC zusammengestellt habe, war mir recht schnell klar, dass es dieses Mainboard wird.
Der Preis und die Ausstattung waren für mich dann am Ende das Entscheidende.

Mein neues System hat vollgende Komponenten:

i5 12600k
MSI Tomahawk WIFI Intel Z690
GSkill 32GB 3200 Kit
MSI RTX 3060TI
BeQuiet! Straight Power 850 Watt
BeQuiet! Silent Base 802
Noctua NH-D15s
Samsung 980 Pro 1TB

Da ich mich im Netz über den neuen Sockel informiert habe, und dort oft von verbogenen Sockel und CPUs die Rede ist, habe ich mir schon viele Gedanken gemacht. Unter anderen wird geraten, dass man die Backplate vor dem einsetzen der CPU anbringen soll. Funktionierte bei mir jedenfalls nicht, da der Sockel dann nicht mehr aufgegangen wäre.
Also habe ich wie schon immer, ganz normal die CPU eingesetzt. Nach kurzer optischer Kontrolle, war für mich keine Krümmung zu erkennen, nach anbringen der Backplate und des Kühlers, hat sich das auch nicht geändert. Bedeudet für mich, dass der Sockel dieses Mainboard den Kräften standhält.
Der Einbau der restlichen Hardware war sehr einfach. Mir gefällt auch die Schraubenlose Halterung für die M2 SSD. Einfach den Haken umlegen, und die SSD ist fixiert, erspart Zeit und Nerven.
Da der Prozessor von jeder BIOS Version erkannt werden sollte, habe ich ich erstmal entschieden den Flash Button diesmal nicht zu nutzen. Nach den Einschalten haben die Lüfter angefangen zu drehen, aber die LED blieb bei CPU rot, und nichts ging weiter, da bekam ich schon mehr als nur leichte Panik. ALso dann eben doch die neueste Version (1.40) installieren lassen, was auch nach ca. 5 Minuten erledigt war. Jetzt hat die CPU den Check bestanden, nun stand es bei DRAM. Da ich dachte, dass ich vielleicht zuviel Kraft beim befestigen des Kühlers angewendet habe, nochmals den Kühler neu installiert, aber gleiches Ergebniss. zudem habe ich auch auf eine frühere BIOS Version gewechselt, da laut Foren einige Probleme mit Ram verursachen können. Letzten Endes hat sich aber herausgestellt, dass ein Ram Riegel defekt ist, und daher der PC nicht startet. Der andere funktioniert so zwar nur im Single Modus, aber zum testen reichte der aus.
ALs ich dann endlich das BIOS sah, war die Welt wieder in Ordnung. :)
XMP konnte ich problemlos einstellen. Windows 11 war auch schnell installiert. Da ich auch kein DVD Laufwerk mehr habe, begrüße ich den mitgelieferten USB Stick. Langzeittests konnte ich keine durchführen, da der Speicher im Moment retouniert wurde, und ich auf neuen warten muss, aber ein paar Cinebench und Prime95 Runs liefen ohne Probleme ab. Dank der vorhandnenen massiven Kühlern, die das Board wirklich ganz schön schwer machen, waren die Temperaturen erfreulich niedrig. Selbst die Samsung Pro 980 hat in Benchmarks keine 60 Grad erreicht, und das ist eine die wirklich heiß werden kann, von daher absolut zufrieden.
Ich warte jetzt nur noch auf den Austausch Ram, und hoffe, dass es nach den Einbau weiter so gut verläuft.

Jürgen - Bewertung des Chieftec Mesh CW-01B Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

1. Verarbeitungsqualität:
Das ist mein erstes Gehäuse von Chieftech und soll dem Aufbau eines unraid-Servers dienen. Das Gehäuse macht einen schlichten aber eleganten Eindruck. Die Verarbeitung finde ich gut und entspricht dem Preisgefüge.
Die Laufwerksschächte sind stabil und das Gehäuse hat insgesamt 7 Schächte für 3,5" HDDs/2,5"HDDs bzw. SSDs. Zusätzlich einen externen 3,5"-Schacht und 3 x 5,25"-Schächte (für DVD-/Bluray) oder alternativ mit Einsätzen für weitere HDDs. Im besten Fall könnte man also 11 x 3,5" HDDs einbauen.
Dem Gehäuse liegt keine Beschreibung bei. Es nahte bei mir ein erster Griff zum Telefonhörer, da die Abstandshalter für das Mainboard nicht auffindbar waren. Ich wollte das ATX-Board installieren und es kam auch mal mir die Erleuchtung, dass die Hervorhebungen im Gehäuse als Abstandshalter dienen sollten. Also das Mainboard wird direkt aufgeschraubt und das ist nicht schlecht!
Hinter den Laufwerksschächten ist ein ausreichender Abstand, damit die ganze Verkabelung der Laufwerke auch sauber durchgeführt werden kann. Mit den Erfahrungen von Fractal Design (Define 7), be quiet! (Silent Base 801) und Corsair (5000 X) sehe ich bei Chieftech wirklich gute Ansätze.
Das Netzteil wird offen im Case eingebaut, die Kabelführung für das Mainboard (24 Pin, bei mir zusätzlich 2 x 8 Pin) ist auch elegant gelöst. Der Platz hinter der Mainboard-Halterung ist nicht eminent groß, da ist es bei be quiet! schon besser, bei Fractal Design anhand der Kabelführung noch besser.
Ansprechend finde ich, dass das Frontteil beim Abnehmen Metallsplinte aufweist, wo bei den meisten Cases dieser Bauart nur Kunststoffsplinte vorhanden sind.
Bei den 5,25"-Schächten habe ich eine Schraube gelöst, den Einsatz rausgenommen und das Bluray-LW einfach eingeschoben und mit der vorhandenen Schraub schlussendlich fixiert. Eigentlich für den etwas geübten PC-Bauer (nein, nicht der 8auer) innerhalb von wenigen Minuten machbar.
Wo ich einen Knackpunkt sehe: ich habe eine Arctic 280er-WaKü für das Case mitbestellt. Allerdings ist die mit 65mm Bauhöhe einfach nicht einbaubar! Es ist, im Gegensatz von z. B. Fractal Design, wo ich die 420er-WaKü reinpressen musste, eigentlich genug Platz für eine WaKü über dem Mainboard mit den 55 mm. Aber die Arctic passt definitiv nicht rein. Also bitte vorher genau prüfen, welche WaKü rein soll! Ich würde nicht mehr als eine 240er-WaKü empfehlen.
Als Lüfter habe ich von Arctic 3 x 120 mm bestellt. Zwei für vorne unter der Haube und einen als Auslasslüfter. Wenn das Netztteil nicht länger als 170mm ist, kann auf dem Boden noch ein 120 mm Lüfter eingebaut werden. Bei SFX-Netzteilen geht auch ein 140 Lüfter auf dem Boden. So kann der Airflow noch mehr verbessert werden. Einen Luftkühler habe ich nicht eingeplant.
Sonst ist das Gehäuse eigentlich für den Zweck als Server aufgrund der wahnsinnig guten Ausstattungsmöglichkeit wirklich sehr gut geeignet und für 95 Euro ein fairer Preis.
2. Verbesserungsvorschläge:
Wenn das Top werkzeuglos abnehmbar wäre, wäre dieses Gehäuse fast perfekt. Weiter sollte eine Bedienungsanleitung dabei sein. Zusätzlich wäre es von Vorteil, wenn die maximalen Maße einer WakÜ (240er oder 280er) angegeben werden würden. Es ist mehr als unsinnig, wenn man sich ein Case kauft und eine "passende" WaKü um dann festzustellen, dass die gar nicht passt.
3. Hinsichtlich der Laufwerksanzahl, Verarbeitungs- und Ausstattungsqualität bin ich wirklich zufrieden! Wie oben geschrieben hatte ich schon einige Hersteller auf dem Tisch (u. a. auch MSI).
4. Weiterempfehlungsrate:
Da würde ich aufgrund der oben genannten Punkte unter Verbesserungsvorschläge mit 4 von 5 Punkten ansetzen. Es ist immer die Frage, was man mit dem Case machen will. Aber für einen durchschnittlichen Prozessor mit um die 150 Watt TDP reicht die 240er WaKü mit ihren 160 Watt bei einem Leistungsgrad von 80% immer noch aus. Und das sind bis auf die stromhungrigen HighEnd-Modelle (z. B. I9-12900K) fast alle Comsumer-Prozessoren.

Thomas - Bewertung der Intel NUC BNUC11ATKPE0002 Pentium N6005:

Ich habe schon diverse Vorgänger als Mini-ITX Platinen im Einsatz gehabt, einen J1900, N3700 und gleich vier J5005, die bei jeder Generation wahre Leistungssprünge gemacht haben. Mit um die €100 für die ganze Platine mit SoC paßten die quasi ins Spielzeugbudget und mußten vor dem inneren Rechnungshof nicht verargumentiert werden.

Mit den J5005 wurde aus dem Spiel schon Ernst, weil ich damit einen oVirt (lizenzfreie Variante von RedHat Enterprise Virtualization, quasi ein vSphere Klon) Hyperconvergent Infrastructure Cluster aufgebaut habe, der 24x7 zu 100% passiv und stromsparend läuft: Die Mini-ITX Platinen kamen alle ohne Lüfter aus.

Die J5005 liefern schon ganz ordentliche Leistung, trotzdem hatte ich mich darauf gefreut, mit dem 10nm Prozeß, "wie bei einem Prozeßschrumpf üblich", eben 30% Mehrleistung ohne höhere Stromaufnahme zu bekommen.

Aber wo schon bei den Vorgängern die Verfügbarkeit schon immer länger der Ankündigung hinterherhing, so passierte bei Jasper Lake einfach gar nichts: Für Mini-ITX Platinen gab es nicht einmal Ankündigungen und alle NUC-ähnlichen Varianten schienen bestenfalls auf dem Papier zu existieren.

Aber im Mai tauchten hier tatsächlich mal ein paar Stück auf und ich habe sogleich zugeschlagen, nur um zu sehen, daß sie seither wieder vergriffen sind, möglicherweise auf Dauer, denn es ist zu vermuten, daß die Produktion tatsächlich bereits ausgelaufen ist und nur noch Restbestände abverkauft werden, die der große OEM-Kunde hinter dem Design nicht abgenommen hat.

Wie komme ich zu dieser Meinung?

Meine früheren NUCs, Generation 8, 9 und 11 jeweils mit i7-***U 15 Watt TDP Core CPUs waren offensichtlich Produkte für Konsumenten: Schickes Hochglanzdesign, bis hin zu einer Pralinenschale als Verpackung, sollten ganz offensichtlich Endkunden "Wertigkeit" vermitteln.

Dieser NUC kommt in Industriepappe und verzichtet auf jede Hochglanzoberfläche, aber keinesfalls auf Stabilität und einen massiven Grundrahmen, der auch als Kühlkörper fungiert. Tatsächlich wirkt er noch solider und haltbarer als die "Luxus-NUCs" und für 10-Jahre Industrieeinsatz z.B. hinter einem großen 4k Info-Schirm gemacht. Zur Not schlägt man damit auch mal den Nagel ein, an dem man ihn hinterher aufhängt. Außerdem verfügt er auf der Vorderseite über einen mit einem Gummipfropfen abgedeckte Pfostenleiste für ein Kontrollpanel, wie es eben nur für ein OEM-Produkt denkbar erscheint: Kein anderer NUC weist etwas vergleichbares auf.

Weil ich gerade keine passenden DIMMs zur Hand hatte, versuchte ich es einfach mal mit 2x 32GB DDR4-3200 vom Tiger Lake NUC: läuft, nicht gänzlich unerwartet, denn seit dem J1900 haben alle Atoms weit mehr DRAM vertragen, als Intel gern öffentlich zugegeben hätten. Die DDR3 Typen von ASRock konnten alle 16GB und der J5005 läuft hervorragend mit 32GB DDR4-2400.

64GB RAM und 4 TB NVMe SSD nur eine Budgetfrage, kein technisches Problem. Beim Maximalausbau scheinen die €250 theoretischer Aufpreis zum Tiger Lake NUC--bei weitaus höherer Leistung--kein sinnvolles Hindernis mehr. Aber 16GB RAM und 500GB SSD reichen sicher noch eine Weile für einen Windows Desktop.

433Mbit/s WLAN sind heute eine Zumutung, aber glücklicherweise steckt der fabrikneue Müll in einem separaten M.2 Sockel. Ich habe mir mal ein paar AX200 Kärtchen für €20/Stück auf Vorrat gekauft, weil leider auch durchaus höherwertige Notebooks oft mit solchem Müll daherkommen und ich entsprechend schon vor dem 1. Einschalten tausche. Mit so einer AX200 Karte bekommt man 1Gbit/s über WLAN hin, was dort ok ist, aber für Ethernet eigentlich auch nur noch als Zumutung bezeichnet werden kann. Der etwas schnellere 2.5Gbit/s RealTek Chip kostet sicher keinen Euro Aufpreis mehr, als USB3 Adapter immerhin wieder €25. Ein Glück, daß ich davon noch ein paar in der Schublade habe, denn zu so einem Mini-Server gehört eigentlich ein 10Gbase-T Anschluß, der freilich selbst in der Green-Ethernet Variante 3-4 Watt schlucken würde.

Der NVMe Anschluß für die SSD hat nur zwei PCIe 3.0 Lanes, kann also 1GByte/s kaum übertreffen. Diese erreicht er immerhin ohne Probleme und zieht damit in etwa mit den 10Gbit/s USB 3.2 Anschlüssen auf der Rückseite gleich, wo man z.B. mit einem Kingston Data Traveller Max ähnliche Werte erreichen kann. Da würde eben 10Gbit Ethernet schon fast ideal zu passen, mehr scheint wiederum gänzlich unnötig, weil der Prozessor auch aus den schnellsten DDR4 SO-DIMMs im Zweikanalmodus maximal 25GByte/s schaffen kann und zwischendurch ja noch ein wenig rechnen soll. Der Tiger-Lake holt aus dem gleichen Speicher 40GByte/s, fast das Doppelte, verbraucht aber gern auch entsprechend mehr Watt.

Wie bei praktisch überall, setzt sich Intel beim Versuch die Leistungskrone zu erringen, über die selbst mal etablierten Grenzen der Leistungsaufnahme hinweg. Statt der üblichen 10 Watt, schluckt Jasper Lake TAU Sekunden lang erst mal 25 Watt PL2, um dann schließlich auf 15 Watt PL1 abzusinken. Alle früheren Desktop-Atoms haben die 10 Watt nie überschritten und kamen so eben auch mit einem rein passiven Kühlkörper zurecht, der immerhin in die Faust paßte.

Mehr als 20 Watt habe ich mit HWinfo intern tatsächlich nie gemessen, die iGPU bleibt immer unter 5 Watt, die CPU-Kerne gehen bei Prime 95 in der gemeinsten Variante auf 18 Watt. Das mitgelieferte Netzteil zieht selbst maximal 65 Watt, kleinere scheinen in der Massenfertigung nicht mehr vorzukommen und so reicht es noch für eine Vollbesetzung aller Anschlüsse. Das erforderte wohl auch im Mini-ITX Format eine aktive Kühlung, im weit kleineren NUC brauchen auch 10 Watt Abwärme einen Kühler. Dieser ist im Gegensatz zu einem Tiger Lake NUC11, der mit 64 Watt PL2 aufwartet, immerhin kein Heuler, sondern selbst in der Kombination von Prime95 (max heat) und Furmark akustisch sehr diskret.

Wer von einem Ryzen 9 5950X mit RTX 3090 auf diesen NUC umsteigt, bemerkt sicher auch im Browser oder in Office gewisse Unterschiede auf einem 4k Desktop. Der Umstieg von einem Sandy Bridge i7-2600 oder jedem pre-Zen AMD ist entweder unmerklich (außer bei der Stromrechnung) oder eher noch ein Zugewinn an Schwupdizität. Der J1900 war bei 1920x1080 noch eine echte Zumutung bei der interaktiven Arbeit, entsprach in etwa einem Raspberry PI4. So ein Jasper Lake NUC ist selbst bei 4k und 60Hz ein gänzlich akzeptables 2D Arbeitstier! Wer mehr braucht, nutze bitte ein ganz dickes Stück Cloud (oder Steam Remote Play) und lasse auf Jasper rendern.

Der 3D Globe View in Google Maps auf einem vom Chrome abgeleiteten Browser ist die effizienteste 3D Graphik-Softwarepipeline, die ich kenne. Auf meinem 43 4k Schirm funktioniert das mit dem NUC durchaus kompetent und ruckelarm im Vollbildmodus und läßt visuell wie bei der Aktualisierungsrate den neuesten Microsoft Flugsimulator mit einer RTX 2080ti auf einem Ryzen 9 5950X richtig böse schlecht aussehen: Wenns zu langsam ist, ist deshalb nachweislich die Software schuld. Und mit Steams Remote Play läuft auch Microsofts Schandtat auf dem NUC.

Die J5005 laufen bei mir seit Jahren 24x7 mit insgesamt 128GB RAM und 4 TB SSD Storage ohne jeden Ausfall oder bemerkten Bitkipper in einem 3+1 oVirt Cluster. Mit ECC wäre das ein kleineres Wunder. Aber der Jasper Lake NUC liefert alles mit, um ähnlich stabil und unproblematisch über viele Jahre zu laufen.

Windows 10/11/2019/2022 laufen völlig unproblematisch, AlmaLinux 8+9, aktuelle Ubuntu, Debian, Mandriva, Fedora Varianten ebenso. Gelegentlich muß man per Boot-Option darauf hinweisen, daß es sich bei der iGPU tatsächlich um ein Gerät handelt, mit welchem der i915 Treiber souverän umgehen kann. Aber danach ist auch dort der Betrieb so flott wie unproblematisch. Für diesen Preis gibt es nichts Besseres und was man bekommt, ist sowohl als Desktop wie als Server fast ausgewachsen und grundsolide. Eine Leistungsklasse höher würde ich bei vergleichbaren Stabilitätsanforderungen aktuell nur Zen 3 empfehlen, ich halte das für die pragmatische und nicht ideologische Wahl.

Michael - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Unglaublich gutes Case.
Vorteile:
- Exzellenter Airflow (wobei ich die Lüfter anders platziert habe: zwei vorne, einer hinten, oben eine 240mm AIO).
-Unkomplizierter Einbau dank durchdachtem Design und geräumigem Inneren.
-Super RGB Beleuchtung: Die Frontstrips sehen sehr satt aus und die innere Beleuchtung spiegelt sich am Aluminium-Radiator meiner AIO, was einen super edlen Look ergibt. Synchronisierung mit den anderen Komponenten via MSI MysticLight dank den ARGB Anschlüssen kein Problem.
-Großzügige Ausstattung mit Staubfiltern, die man meiner Meinung nach bei einem Airflow-Case dringend braucht, wenn man nicht ständig putzen will
-Verarbeitungsqualität super, bis auf einen Motherboard-Standoff, der nur halb fertig und daher unbrauchbar war. Ansonsten sehr wertig und robust.
-Beleuchtung des Frontpanels ist nicht über Kabel sondern einen Kontakt zwischen Panel und Case angeschlossen, was beim Reinigen des vorderen Staubfilters angenehm ist.
-Front-I/O ist oberhalb des Frontpanels angebracht, sodass es keine Probleme beim Abnehmen macht.

Verbesserungsvorschläge:
-Die Befestigung des Frontpanels könnte besser gelöst werden. Es wird durch die klassichen Plastik-"Haken" gehalten, die man nur mit relativ viel Gewalt rausreißen kann und dabei immer Gefahr läuft, dass irgendetwas abbricht.
-An den vorderen Staubfilter kommt man nur durch Abmontieren des Frontpanels ran, was etwas unglücklich ist, da man bei den meisten Builds eben diesen Filter am häufigsten reinigen muss. Würde das Panel leichter abzunehmen sein, wäre das aber kein Problem.

Der gute Airflow geht natürlich auf kosten der Geräuschisolierung. Wo nur Luft ist, kann man schlecht Schall isolieren, dafür kann aber der Hersteller nichts, da muss jeder selber wissen, worauf er mehr Wert legt.

Fazit: Das beste Case, das ich je hatte und bis auf die genannten Kleinigkeiten nahezu perfekt. Auch bei der Lüfter-Ausstattung hat sich be quiet! nicht lumpen lassen. Würde ich jedem empfehlen, der Wert auf guten Airflow aber auch auf Optik und Staubschutz legt.

M.G. - Bewertung der 12GB Gigabyte GeForce RTX 3060 Eagle (Rev. 2.0) (LHR) Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Da meine ältere Radeon RX580 (Sapphire Nitro OC) nicht mehr wirklich für meinen Aufgabenbereich ausreichend war (Video Rendering und Streaming), bin ich auf der suche nach einer RTX Grafikkarte bei dieser hier fündig geworden. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung lag die Karte bei ca. 420¤, was in meinen Augen okayisch ist.

OPTIK: Rein von der Optik hat mir die Karte am besten zugesagt, ein simples 2 Lüfter Design mit wenig RGB Extras, Gigabyte und GeForce RTX Logo sind nicht beleuchtet. Auch die Blauen Akzente mit dem Eagle Schriftzug finde ich sehr ansprechend. Das einzige was mich ein wenig stört sind die sichtbaren Kupfer Heatpipes, hier hätte ich Heatpipes in der Farbe Silber bevorzugt.
Obwohl die Karte bzw. das Custom Design aus Kunststoff ist fühlt es sich keines Wegs billig an. Es ist keine extrem Hochwertige Karte, darum kann ich darüber hinweg sehen.

LEISTUNG: Ja was soll ich sagen? Die Karte bringt die Leistung die ich erwartet habe und die auch dem preis gerechtfertigt wird. Im Hobby Videoschnitt macht der NVidia encoder genau das was er soll, er arbeitet vernünftig. Unter Volllast war die Karte jetzt bei mir max. 78°C Warm und sie war hörbar, was aber an dem 2 fach Lüfter Design liegt. Stören tut mich das jetzt nicht wirklich weil ich zu 90% der Zeit eh Kopfhörer auf habe und ich dann sowieso keine bis wenig Außengeräusche wahrnehme.
In Spielen punktet die Karte halt durch die verfügbare DLSS Technik. Alle Aktuellen Titel laufen sehr flüssig bei 1080P und High bis Max. Settings. Mit RTX sinkt die FPS anzahl zwar und auch die Auslastung der Karte geht in die höhe, aber die Spiele laufen trotzdem flüssig.
Alle gängigen eSports titel laufen bei mir Problemlos bei 240+ FPS (mit eSports Settings logischerweise).

Für Full HD ist diese Karte mehr als ausreichend. Bin sehr zufrieden mit meinem Kauf und kann jedem, der nur auf FHD zockt oder arbeitet, diese Karte empfehlen.

Lieferung und Service von Mindfactory wie immer Top. in der Nacht von Sonntag auf Montag bestellt, Dienstag Nachmittag war die Karte bei mir.

Michael - Bewertung der 16GB ASRock Radeon RX 6800 XT Taichi DDR6 retail:

Ich bin nun seit dem 13.07.2022 stolzer Besitzer der RX 6800 XT Taichi mit 16 GB Speicher. Die Grafikkarte wurde sehr sorgfältig und transportsicher verpackt. Da ich lange überlegt habe, ob ich mich zwischen einer RTX 3080 wegen Raytracing zu entscheiden oder der AMD Radeon RX6800XT, habe ich für die AMD AsRock Taichi entschieden und wurde nicht enttäuscht. Zu einem ist der Preis von 739,00 ¤ die ich bezahlt habe zu dem Zeitpunkt, aktrativer als bei einer RTX 3080. Beim Auspacken der Grafikkarte fällt einem sofort die Verarbeitungsqualität auf. Die Grafikkarte ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Monster. Im postivien Sinn. Sie nimmt gleich zweieinhalb Slots im PC weg! Sie wiegt auch einiges und sollte von einer Grafikkartenstütze gehalten werden, da sonst die Grafikkarte nicht gerade im PC, eben aufgrund des Gewichts stehen bleibt. Zudem entlastet ihr euren Grakaslot. Das Design gefällt mir sehr gut. Ein sehr schöner RGB Streifen verziert die Mitte der Grafikkarte, genau wie auf der Grafikkarte leuchtet das Taichi Logo in unterschiedlichen Farben. Sehr schön anzusehen und ein echter Hingucker!

Zur Performance kann ich sagen, dass es auf jeden Fall besser wäre, die Karte mit dem MSI Afterburner underzuvolten. Sie läuft auf dem Standardtakt von 2412 Mhz, was dazu führt, dass die Karte voll ausgelastet ist und dadurch eine enorme Abwärme produziert. Die Karte wird extrem heiß, das war mir aber vorher auch klar. Ich setze nun den Standardtakt auf 2125 und merke einen deutlichen Rückgang in der Abwärme, ohne deutliche FPS Verluste. Im Gegenteil von nun mehr als 285 Watt Stromverbrauch unter 99% Volllast, verringerte ich den Stromverbrauch auf stabile 200 Watt und habe nichtmal FPS Verluste zu beklagen. Dadurch wird die Karte effizient gekühlt und schont eure PC Komponte. Die Grafikkarte wird im Hochsommer natürlich etwas wärmer als bei angenehmen Temperaturen. Bei mir wird sie aktuell nicht wärmer als 75 Grad. Ihr solltet euch sicher gehen, dass ihr ein guten Airflow im Gehäuse habt. Am besten eins mit einer Meshfront, damit genug Airflow entsteht.

Nachdem ich die Karte mit diversen Tests auf dem Prüfstand gestellt habe, bin ich sehr zufrieden mit der Karte. Spulenfiepen tritt bei der Karte nur minimal auf, wenn auch erst ab 200 FPS. Wenn, dann nehme ich es als Kopfhörerspieler nicht wahr. Im 3D Mark Test komme ich auf knapp 19400 Punkte, was ein massiver Wert ist im Vergleich zu meiner RTX 1070 GTX. Das ist ein enormer Leistungssprung. Konnte ich einige Titel, zum Beispiel neuere Titel nur noch in Full HD zocken, so kann ich alle Titel problemlos auf WQHD mit 165 Hz spielen. Auch 4K stellt für die Grafikkarte kein Problem dar: GTA 5 V 90-110 FPS in 4K im Online Modus,
Doom Eternal ohne Raytracing 120 FPS in 4K. Battlefield 5 165 FPS in WQHD vollen Details. F1 2022 4 problemlos mit Raytracing bei 70 FPS. Allen im allen super Karte!

Positiv zusammengefasst:
Zukunftssicher (da 16 GB VRAM)
Sehr effiziente Karte (nach undervolting, besser Stromverbrauch)
Kein massives Spulenfiepen (erst ab hohen FPS)
Sehr stylische RGB Streifen die zur Optik ins Auge fällt (Mehr RGB = Mehr FPS ;) *zwinker*)
Sehr gute Verarbeitung, wiegt ordentlich, hat gute Performance ohne Raytracing
Spiele laufen auf maximalen Einstellungen, was für ein neues Feeling sorgt.

Negativ:
Auf Standardtakt sehr hohe Abwärme (die sich auch auf die PC Komponenten legt)
Raytracingperformance macht sich bemerkbar, mit leichten Rucklern, war mir aber klar

Wenn ihr eine zukunftssichere Grafikkarte sucht, mit der ihr auf allen Details spielen könnte, die zugleich effizient an Stromverbrauch und Performance ist, dann seid ihr hier richtig. Wenn ihr Titel mit Raytracing spielen wollt, RT auf jeden Fall aktiviert haben wollt, dann macht sich das Problem bemerkbar, dass die nicht so performt wie eine RTX 3080. Ohne Raytracing liegt sie genau auf der Stufe zwischen einer RTX 3080 12 GB.

Danke an Mindfactory für den blitzschnellen Versand
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Chris K. - Bewertung des Gigabyte GC-WBAX200 WLAN & Bluetooth 5.0 (PCIe x1):

Um meinen Rechner mit bluetooth zu versehen und meinen über 10(!) Jahre alten W-Lan Stick in Rente zu schicken habe ich mich für diese PCIe Lösung von Gigabyte entschieden.

Ein "nacktes" M2-Kärtchen schied für mich aus, da ich meinen einzigen Anschluss (Gigabyte B450 Gaming X) für eine SSD verwenden möchte. Wie auf dem Produktbild ersichtlich habe ich im Endeffekt doch ein M2-Kärtchen erhalten. Allerdings mit schickem Adapter und Antenne. Ich nehme an, dass das Kärtchen bei Bedarf auch ausgebaut werden kann. Das habe ich natürlich nicht auprobiert.
Einen USB-Stick wollte ich ebenfalls nicht. Ich hatte zumindest keinen gefunden, der mir gefiel.

Einbau:
Die Verarbeitung der Steckkarte / des Adapters gefällt und die Installation ist mit wenigen Handgriffen vollbracht. Es empfiehlt sich im Vorfeld zu prüfen, wo ein freier PCIe Slot ist, ob dieser gut erreichbar ist und wie es mit einer freien USB-Buchse auf dem Mainboard steht: auch erreichbar und nicht zu weit vom PCIe-Slot entfernt?

Installation:
Plug & play unter Ubuntu 18.04 LTS.
Windows 10: Kabel anschließen, Treiber automatisch installieren lassen, Kabel abnehmen. Vielleicht nicht die Eleganteste Lösung, jedoch sehr effektiv.

Verbindungsaufbau:
Mein W-Lan ist deutlich stabiler als zuvor. Bisher keine Verbindungsabbrüche.
Bluetooth funktioniert. DS4 (endlich) ohne Kabel nutzbar.
Des öfteren wurde das kurze Antennenkabel moniert. 70 cm. Auch für meinen Geschmack etwas zu kurz. Reicht allerdings um die im Winkel verstellbare Antenne mit Ihrem Magnetfuß oben auf dem Gehäuse zu platzieren. Keine Abzüge von Sternen an dieser Stelle.

Fazit:
Läuft reibungslos.

Ben - Bewertung der Lancom R&S Unified Firewall UF-60:

Die Verarbeitung der Hardware erscheint äußerlich hochwertig und lässt meines Erachtens nichts zu wünschen übrig.
Es liegt ein externes Netzteil bei sowie ein LAN-Kabel (Cat. 6 , wenn ich mich recht erinnere).
Die Beschreibung und Systemsprache ist auf Deutsch, wahlweise auch Englisch.
Die Funktionen sind teilweise offline als PDF, teilweise online gut dokumentiert, wobei der Hersteller strikt davon ausgeht, dass die Kundschaft Windows verwendet. Die Anleitungen sind entsprechend auf Windows zugeschnitten.
Abgesehen davon ist eine Hardware Firewall (HFW) natürlich allgemein sinnvoll, auch bei Linux-Systemen. Wer Dienste in das Internet stellt, sollte diese m.E. auch gut absichern, umso mehr es sich um sensible Dienste handelt.

Eine HFW hat natürlich ihren Preis. Zur Hardware kommen ggf. noch Lizenzkosten.
Gerade die Lizenzkosten können ggf. die der Hardware zum Teil deutlich übersteigen.
In diesem Fall funktioniert die Hardware grundsätzlich auch ohne teure Lizenz, dies aber eingeschränkt. Funktionen wie Anti-Virus, IDS und der Content Filter funktionieren mit aktivierter Lizenz. Einen Monat steht jedoch der volle Funktionsumfanges zur Verfügung, der abzulaufen beginnt, sobald man sich dafür registriert hat. Wem die Grundlegenden Funktionen reichen, der benötigt die Lizenz daher nicht zwingend.
Mit dem Lizenzmodell zur jeweiligen Hardware sollte man sich bei Interesse auseinander setzen und es lohnt sich auch hier, Preise zu vergleichen. Eine 5-Jahres Lizenz waren bei meinen Recherchen die für mich günstigste Wahl. Die unterschiedlichen Hardware-Modelle, unterscheiden sich zum Bsp. in der Leistung bzw. dem möglichen Datendurchsatz.

Die Firewall hat insgesamt 4 Gigabit Ethernet Ports, was für eine eine externe Verbindung nach außen und 3 interne Firewall-Zonen ausreicht. Ein WLAN-Accesspoint lässt sich bei Bedarf natürlich anschließen, aber das Gerät selbst bietet sinnvoller Weise kein WLAN. Ein Fritz-Repeater, der LAN zu WLAN beherrscht, also eine Ethernet-Schnittstelle hat, kann dafür schon ausreichen.

Der Stromverbrauch liegt bei mir bei um die 7-10 Watt, was natürlich je nach Nutzung und verbundenen Ports schwanken kann.

Die Weboberfläche finde ich persönlich gelungen und intuitiv. Auch komplizierte Umgebungen lassen sich einfach abbilden und reglementieren. Auch wenn vieles Schritt für Schritt erklärt wird (das deutsche Handbuch als PDF hat ca. 183 Seiten) so ist ein bisschen Ahnung von Firewall-Regeln und den dahinter stehende Sicherheitskonzepten nicht verkehrt. In die Tiefe gehen die Erklärungen natürlich nicht.

Funktionell bietet sie aber alles, was das Firewall-Herz begehrt. VPN, vLAN, Conten-(Werbe)-Filter, transparenter/intransparenter SSL-terminierenden HTTPS-Proxy (bringt ein Zertifikatsmanagement mit und kann damit z.Bsp. auch nach Malware im Mailverkehr scannen und nach SPAM filtern), Reverse Proxy, Whitelisten, Blacklisten, Benutzermanagement, LDAP-Anbindung, SSO, Traffic-Shaping, Zeitsteuerung, Ausnahme-Codes, um doch auf gesperrten Content zugreifen zu können und und und.

Was mir nicht so gefällt, das ist die Logauswertung. Zum einem kann es passieren, dass nach Upgrades der Software sämtliche Logs und Statistiken verschwinden. Zum anderen wünschte ich mir eine höhere Auflösung in der Logauswertung. Die einzelnen Grafiken sind zwar schön, aber noch schöner wäre es, wenn man einzelne Elemente zum Bsp. anklicken und tiefer nachverfolgen könnte, wenn man zum Bsp. Bei den blockierten Inhalten nicht nur die Art, Zeit und Anzahl auslesen könnte, sondern auch Name des Inhalts und Quell- und Ziel-IPs. Bei den blockierten Verbindungen sieht man zum Bsp. zwar wie viele eingehende und ausgehende Verbindungen blockiert wurden, aber nicht, was konkret. Was nützt es mir zu wissen, dass am 3. Juni über 8000 Verbindungen blockiert wurden, davon x eingehend und y ausgehend? Wenn man sich das an dieser Stelle durch einfaches "hineinklicken" granulärer anschauen könnte, wäre das schön. Deswegen einen Punkt Abzug.

Ansonsten wurden meine Erwartungen vollauf erfüllt.
Positiv ist m.M.n dass es sich um einen deutschen Hersteller handelt, der auch damit wirbt, dass seine Firewalls garantiert Backdorfrei seien.

Fazit:
Für den technisch völlig unbedarften Laien würde ich generell keine HFW empfehlen, denn die Thematik erfordert schon etwas Einarbeitungsaufwand. Eventuell als Entscheidungshilfe, sollte man zu einer HFW greifen, wenn einem die Einstellungen des Routers definitiv nicht mehr ausreichen, man einen höheren Schutzbedarf hat und irgendwie ein berufliches oder privates Interesse daran mitbringt. Ansonsten halte ich es für ein durchaus vertrauenswürdiges und gelungenes Produkt.
Meiner Ansicht nach gerechtfertigte 4/5 Punkte und damit weiter zu empfehlen.

Brian - Bewertung des NZXT N7 B550 Mattschwarz AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

NZXT N7 B550 Review

Nachdem NZXT anfangs einen eher mauen Start im Mainboard-Sektor hatte, haben sie auf ihre Nutzer gehört und einige, drastische Veränderungen vorgenommen, die dem Endprodukt definitiv zugunsten kommen.

In diesem Review werde ich allerdings nicht ein altes mit dem aktuellen Mainboard vergleichen, sondern mich ausschließlich auf dieses beziehen.

Ich gliedere mein Review in folgende Punkte:
1. Verpackung und Unboxing Experience
2. Design
3. Erster Eindruck
4. BIOS
5. NZXT CAM
6. Testergebnisse
7. Funktionalität
8. Zusammenfassung

1. Verpackung und Unboxing Experience
Als das Paket am Folgetag der Bestellung bereits da war und ich das Paket öffnete, staunte ich nicht schlecht: NZXT typisch sahen meine Augen eine der simpelsten und zugleich schönsten Verpackungen, die förmlich danach schreien, auf ein Regal zum Ausstellen gelegt zu werden. Allerdings dachte ich anfangs, mir wurde das falsche Mainboard geliefert, da auch das Mattschwarze in einer Verpackung mit einem weißen Mainboard kommt. In der Umverpackung befindet sich ein neutraler Papp-Karton ohne Aufdruck. In diesem lacht einen das Mainboard direkt an. Zum Verschließen wurde kein einziger Streifen Klebeband verwendet. Daumen hoch! Dem Mainboard beiliegend sind zwei Paar SATA-Kabel, die W-LAN Antennen und der übliche Papierkram. Insgesamt eine ziemlich angenehme und gute Erfahrung.

2.Design
NZXT-Typisch ist das Design sehr minimalistisch. Davon bin ich ein großer Fan. Zwei m.2-SSD-Slots befinden sich unter magnetischen Abdeckungen. Das Mainboard passt übrigens perfekt zum NZXT-Gehäuse.

3.Erster Eindruck
In erster Linie ist mir wichtig, dass auf Anhieb alles funktioniert. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Des Weiteren gefällt mir der Bootscreen mit dem NZXT-Logo sehr gut. Ein Bild bekomme ich gefühlt eine Sekunde eher, als bei meinem vorherigen Mainboard eines anderen Herstellers. Alles funktioniert wie es soll. Super!

4.BIOS
Das BIOS ist - wie der Rest - einfach gestrickt, sodass auch der Ottonormalverbraucher alles findet, ohne lange danach zu suchen. Alle Stellschrauben sind an bekannten Orten. Einziger Kritikpunkt: Die einzige BIOS-Sprache ist derzeit Englisch. Die Möglichkeit, auf Deutsch als Sprache umzustellen wäre wünschenswert. Mich stört das zwar eher weniger, dennoch ist es erwähnenswert.

5. NZXT CAM
NZXT CAM ist die NZXT-Eigene Software, mit der sich alle RGB-Schnittstellen ansteuern lassen, man die CPU übertakten kann und einem zuverlässige Systeminformationen liefert. Das Programm funktioniert mit Windows 10 wie erwartet und läuft stabil. RGB-Beleuchtungen lassen sich ohne sehbare Verzögerung einstellen (z.B. bei der NZXT Wasserkühlung)

6. Testergebnisse
Nach dem anpassen der Arbeitsspeicherlatenzzeiten und der Übertaktung meines Prozessors durfte ich feststellen, dass ich einen kleinen (,aber in der Realität kaum spürbaren) Leistungsanstieg bekommen habe. Alles läuft zuverlässig und stabil. Benchmarks bestätigen dies.

7. Funktionalität
Insgesamt bekommt man mit diesem Mainboard mehr Anschlüsse, als der Normalverbraucher ausreizen kann. Man hat außerdem eine USB-C Schnittstelle und jede Menge USB 2.0-Slots auf dem Mainboard selbst. Insgesamt ein gutes Gesamtpaket, dass keine Wünsche offen lässt.

8. Zusammenfassung
Zusammengefasst kann man also sagen, dass man mit dem NXZT N7 B550 im Grunde nichts falsch machen kann. Abgesehen von der fehlenden Sprach-Einstellung im BIOS habe ich nichts zu meckern und bin sehr zufrieden, mit dem, was ich letzendlich bekommen habe: Das bestaussehenste, verlässlichste und funktionalste Mainboard, dass ich je hatte!

Henrik - Bewertung des Gigabyte Z690 GAMING X So.1700 DDR4 ATX Retail:

Nach gut 4 Jahren mit meinem Aorus Z270x Gaming 7 hatte ich mich entschieden das es Zeit für ein Upgrade ist.
Ich habe mir im Zuge dessen einen i5 12600k und den Nachfolger meines alten Boards gekauft.

Gigabyte hat mit diesem Mainboard genau meinen Geschmack getroffen.
Neben den schönen, schwarz und grauen PCB sind die LEDs in der oberen rechten Ecke ein schönes Akzent,
welches zur Ästhetik des Board beitragen.

Die Verarbeitung ist ohne Frage hochwertig.
Man kann das Mainboard dabei in einem Wort beschreiben: Massiv.
Von den großen Kühlkörpern auf den Spannungswandlern, auf den M.2 Slots und auf den Chipsatz,
über den 2 Kupfer Lagen in PCB bis hin zu den sauber verarbeiteten Lötstellen zeigt sich hier
wie Qualität aus dem Haus Gigabyte aussieht.
Einzig eine Backplatte würde hier noch Verbesserung bringen, dessen Fehlen für den Preis aber vollkommen verständlich ist.

Mit bis zu 10 Ports besitzt das Mainboard eine Menge Möglichkeiten zur Erweiterung des Systemspeichers.
Es besitzt 4 PCI-E Gen 4 M.2 - 110 SSD Slot und 6 S-ATA Ports.
Wichtig ist hier jedoch das nur der unterste M.2 Slot Bandweite mit den S-ATA Slots teilt,
wodurch nur in Diesem M.2 S-ATA SSDs unterstützt werden.
Wird in dem untersten Slot eine M.2 S-ATA SSD gesteckt, werden dabei 2 der 6 S-ATA Port belegt.

Das Mainboard besitzt ein q-Flash Knopf sowie einen physischen Reset Knopf, um auch außerhalb eines Gehäuses das System neu starten kann.
Sowie den Q-LEDs zur Schnelldiagnose von Systemfehlern.
Da dies aber Standard bei viel Mainboards ist gehe ich hier nicht ins Detail.

Das Handbuch ist detailliert und einfach zu verstehen.

Was mir jedoch von meinem altem Mainboard fehlt sind:
- ein physischer Start Button, wenn man schon einen Knopf für Reset einbaut, warum dann nicht auch zum Starten des System außerhalb des Gehäuses .
- eine Post-Code-LED, während die q-LEDs einen Fehler eingrenzen, zeigt ein Fehler-Code das genaue Problem im Postprozess an.


Mit der neusten BIOS Version konnte ich meinen i5 12600k auf 5.1 GHz auf den P-Cores und 4.0 GHz auf den E-Cores overclocken.
Dabei werden die Spannungswandler in AIDA64 nicht wärmer als 82°C.

Alles im Allem bin ich sehr zu Frieden mit meinem Einkauf.
100% Weiterempfehlung für alle die, die ein overclockable 12th Gen Intel CPU besitzen.

Alexander - Bewertung des Lian Li Upright GPU Bracket für O11DEW - weiss:

Die Verarbeitung von diesem GPU Bracket ist bei mir einwandfrei. Die Möglichkeit die Grafikkarte senkrecht herunter hängen zu lassen war für mich mit ein Kaufgrund für das Lian Li O11 Dynamic EVO gewesen. Leider muss man bei Lian Li jegliche andere vertikale/senkrechte Montagehalterungen zusätzlich erwerben. Hier hätte ich mir von Lian Li gewünscht, das man diese Halterungen ohne Riser Kabel gratis mit zum Gehäuse dazu gibt wo dann schlußendlich der Kunde sich das alles erst mal zusammenstellen kann um dann zu überlegen was er schlußendlich umsetzen möchte und dann die entsprechenden Riser Kabel nachträglich bestellt.

Soweit finde ich die Idee dieser alternativen Montagemöglichkeit aber echt gelungen. Man hat so einen freien ungestörten Blick auf das Mainboard und fast genau neben dem Mainboard hängt dann die Grafikkarte senkrecht herunter nur leider hat man das Konzept im Bezug auf Ableitung der Abwärme bei bestimmten Grafikkartenherstellern nicht wirklich zu Ende gedacht.

Zum Beispiel in Verbindung mit Luftgekühlten Grafikkarten, wie z.B. Nvidia RTX 3000er (nur mal exemplarisch) ist das Lüfterdesign so konzipiert, das die Abwärme von der Grafikkarte auch hinten direkt an den Slotblenden heraus geleitet wird und nicht nur seitlich vorbei oder durch durchgeleitet wird (in der horizontalen Montage z.B. von unten nach oben durch | vertikale und senkrechte Montage von vorne nach hinten durch).
Dies hat zur Folge das die Abwärme nicht wie es sein soll durch die Slotblenden aus dem Gehäuse transportiert werden sondern untermittelbar gegen den Gehäusedeckel geblasen wird. Dadurch staut sich unter dem Gehäusedeckel schlußendlich die ganze Abwärme von der Grafikkarte und heizt so das Gehäuse weiter auf.

Also Lösung würde ich hier Lian Li vorschlagen, das man den Bereich an den Slotblenden auch im Gehäusedeckel öffnet und zwischen GPU Bracket und Gehäusedeckel einen Trichter aus Plastik, Metall, what ever konzipiert, der die Abwärme gleich senkrecht hoch aus dem Gehäusedeckel heraus leiten kann. Kostenpunkt für diese Änderung bei der Herstellung neue Gehäuse/Upright GPU Kits für so Hersteller wie Lian Li denke ich mal unter 1¤ pro Gehäuse/Halterung ;-)
Aber das Ergebnis dieser Optimierung wäre unbezahlbar. Diese Änderung wird man großartig im Gehäuse nicht sehen wenn diese ebenfalls weiß oder schwarz - wie das Kit selber - wären und nach oben hinaus würden diese Öffnungen durch das Meshgitter auf dem Gehäusedeckel verdeckt.

Zum Glück habe ich mein Bracket erst mal ohne Riser Card bestellt da ich vermutlich in der geplanten Art und Weise meinen Aufbau nicht durchführen kann. Vielleicht fällt mir ja noch eine andere Option ein, was ich damit anstellen könnte.

Da es sich hier nur bei Luft gekühlte Grafikkarten mit diesem einem speziellen Lüfterdesign handelt, möchte ich dieses GPU Bracket auf keinen Fall schlecht machen weil es bei mir nicht funktionieren wird. Aus dem Grund ziehe ich hier für diese Einschränkung einen Stern ab.

Kay Niklas - Bewertung des Alphacool Eissturm Hurricane Copper 45 3x120mm - Komplettset:

Hallo zusammen!
Ich habe diese Wasserkühlung nun seit mehr als einem Monat im Einsatz und möchte kurz meine Erfahrungen zusammentragen:

Entschieden habe ich mich für diese Wasserkühlung, da bei meiner vorherigen AiO-Wasserkühlung Probleme mit Ablagerungen im System aufgetreten sind und diese somit unbenutzbar wurde.

Verpackung & Versand:
In der gelieferten Verpackung befinden sich viele kleinere Kartons, in denen die Teile wie die Pumpe, Anschlüsse, Ausgleichbehälter etc. einzeln verpackt sind. Dabei befand sich sowohl das äußere des Kartons als auch die Einzelteile in einem tadellosen Zustand. Hervorzuheben ist dabei der schnelle und zuverlässige Versand von Mindfactory. Das Paket traf vor dem erwarteten Lieferdatum ein.

Lieferumfang:
Siehe Beschreibung des Produkts. Was ich jedoch hinzufügen kann: Es ist von allem mehr als ausreichend vorhanden. Ich habe beispielsweise 3 zusätzliche Lüfter angebracht, was mit den Unmengen an beiliegenden Schrauben überhaupt gar kein Problem war. Die Kühlflüssigkeit war ebenfalls mehr als genug um das ganze System unter Wasser zu legen. Die Anzahl der Anschlüsse reicht aus, um gegebenenfalls später eine Grafikkarte mit ins System zu nehmen. Ebenso ist der Schlauch lang genug, dass auch Fehler beim Einbau verziehen werden.

Verarbeitungsqualität:
Die Einzelteile von Alphacool machen einen wirklich hochwertigen Eindruck. So sind bspw. die Anschlüsse allesamt aus festem Metall. Dabei setzt dieses Set auf einen sehr schlichten Stil und verzichtet auf eine RGB Beleuchtung. Lediglich der CPU Kühler hat eine dezente Beleuchtung, die ich jedoch nicht angeschlossen habe. Die Lüfter weisen eine sehr gute Qualität auf, sowohl beim Thema Laufruhe als auch Luftdurchsatz. Der Ausgleichbehälter besteht aus Acrylglas, und befindet sich über der Pumpe. Im Internet findet man teils unterschiedliche Erfahrungen mit der Pumpe (VPP755), jedoch habe ich noch nicht eine negative Erfahrung machen können. Bisher war sie zu 100% zuverlässig. Anfangs ungewohnt war nur die Tatsache dass sie beim Starten des Systems ein Mal kurz auf höherer Stufe anläuft, bevor sie auf "Betriebsgeschwindigkeit" läuft.

Einbau:
Da dies meine erste "Custom-Wasserkühlung" war, erwies sich der Einbau als relativ aufwändig. Die vorhandenen Anleitungen waren dabei sehr hilfreich. Da der Radiator mit mehr als 360 mm Länge und 45(!) mm Dicke wirklich riesig ist, sollte das unbedingt vor der Anschaffung berücksichtigt werden. In meinem Fractal Meshify 2 findet zwar alles Platz, jedoch wird es im Gehäuse wirklich eng. Den Radiator habe ich vorher mit destilliertem Wasser gereinigt, wie es in der Anleitung steht.
Ansonsten war der Einbau sehr interessant. Das Verlegen der Softtubes hat dabei die meiste Zeit in Anspruch genommen. Ich kann dabei nur empfehlen eine Schüssel mit heißem Wasser parat zu haben, um die Schläuche etwas weicher zu machen und diese an die Fittings anzuschließen. Die einzig negative Erfahrung, die ich beim Einbau erlebt habe, war auf meine eigene Unachtsamkeit zurückzuführen. So habe ich vergessen einen der blauen kleinen Stopfen, die sich im Radiator befinden, zu entfernen. Beim Einfüllen und Anlaufen der Pumpe konnte das Kühlmittel somit nicht in den Kreislauf gepumpt werden. Durch einen kleinen Aus- und Einbau ließ sich dies allerdings schnell beheben.
Hervorragend ist dabei der enthaltene Stecker um die Pumpe in Betrieb zu nehmen, ohne dass CPU, Grafikkarte etc. anlaufen. So kann man das System auf Dichtheit überprüfen, ohne vorher alles ausbauen zu müssen.

Leistung:
Die Wasserkühlung steckt in meinem Gaming-PC, der auch nur für diesen Zweck genutzt wird. Der zu kühlende Prozessor ist dabei ein Ryzen 7 5800x. Zu einem späteren Zeitpunkt wird ebenfalls die Grafikkarte noch unter Wasser gesetzt. Mit den Temperaturen bin ich dabei mehr als zufrieden. Der PC steht im Dachgeschoss, wodurch gerade zur Zeit natürlich sehr hohe Umgebungstemperaturen herrschen, die ich in Klammern angebe. Bei normalen Umgebungstemperaturen von um die 20° sehen die Werte wie folgt aus:
Im Idle: 33°C (38°C)
Durchschnitt beim Gaming mit 144fps: 49°C (56°C)
Maximaltemperaturen grundsätzlich: 65°C (70°C)

Dabei ist zu erwähnen dass neben 3x140mm Intake-Lüftern, eine Push/Pull Kombination mit jeweils 3x120mm Lüftern zum Einsatz kommt.

Bewertung:
Ich kann diesem Produkt aufgrund der oben genannten Punkte definitiv nicht weniger als 5 Sterne geben. Preis/Leistung ist für mich dabei exzellent. Vor allem die Kühlleistung und die Möglichkeit, mit dem gelieferten Umfang später noch eine Grafikkarte einbauen zu können zeichnen dieses Produkt für mich aus. Natürlich sind rund 320 Euro eine Menge Geld. Dafür bekommt man jedoch mehr alles (und noch mehr) was man für den Einbau einer Custom-Wasserkühlung benötigt. Selbst wenn man die Teile einzeln kauft und bspw. einen kleineren Radiator wählt, kommt man nicht viel günstiger davon.

Kleiner Zusatz: Zum Befüllen des Ausgleichbehälters habe ich eine Spritzflasche benutzt, die ich hier im Shop gekauft habe. Diese erleichtert das Befüllen enorm.

Ich kann dieses Produkt für alle, die sich eine Wasserkühlung selbst zusammenbauen wollen, nur wärmstens empfehlen.
Weiterlesen »Mai

David - Bewertung der 24GB Palit GeForce RTX 3090 GameRock Aktiv PCIe 4.0 x16):

Die Karte ist einwandfrei verarbeitet. Beigelegt ist ein Plexiglasbügel der dabei hilft die Karte zu stabilisieren. Da die Karte durch ihre extremen Ausmaße nicht nur durch den PCI-Express Bus gehalten werden sollte kann dieser Bügel die Karte ausreichend stabilisieren. In meinem Fall habe ich die Karte bzw. das Mainboard kopfüber eingebaut sodass die Beleuchtung sichtbar ist. Für diesen Fall wäre die Möglichkeit sehr schön, wenn auch die Schriftzüge gedreht werden könnten. Soweit ich es beurteilen kann ist der Bügel nur für die konventionelle Montage der Karte ausgelegt. Ich habe ihn dennoch einsetzen können in dem ich den Bügel oberhalb der Karte montiert habe und mit einer Drahtverbindung die Karte an den Bügel stabilisiert habe. Dies ist meiner Meinung nach jedoch nur ein kleiner Makel. In Zukunft wäre es schön wenn auch für die inverse Montage der Karte Material beigelegt werden könnte.
In dem Paket liegt auch ein RGB Kabel dabei. Dieses konnte ich problemlos mit meinem Mainboard verbinden. Es handelte sich offenbar um einen etablierten Standard. Von Palit wird auch eine Utility angeboten. Diese ist ganz nett jedoch habe ich letztenendes Afterburner verwendet um meine Karte zu überwachen und gegebenenfalls zu beschleunigen.
Die Leistung der Karte ist selbst nach einem Jahr unglaublich und gehört meiner Meinung nach zu den besten was man erwarten kannich nutze die Karte insbesondere für Blender dort kann sie ihr volles Potenzial entfalten. Auch für virtuelle Realität bietet die Karte meiner Meinung nach ausreichend Power. Hierbei kann man besonders vom Oversamplin profitieren. Ich hätte zunächst nicht gedacht dass hierdurch noch mal ein deutlicher Qualitätsboost in der virtuellen Realität erreicht werden kann. Außerdem wird die Karte natürlich für professionelle Anwendungen genutzt jedoch sollte hier angemerkt werden dass zum Teil immer noch nicht die Anpassung für die neue 3000er Generation verfügbar sind. In so einem Fall wären dann die jeweiligen Anwendung gar nicht oder nur eingeschränkt nutzbar.

Durch die enorme Leistungsaufnahme der Karte erwärmt sich auch der Raum in dem die Workstations steht bei exzessiver Nutzung deutlich. Trotzdem konnte ich bisher keine kritischen Temperaturentwicklung auf dem Chipsatz feststellen. Die Karte bleibt bei maximal 85°C.

Zum Spiel muss man auch erwähnen dass viele der aktuellen Titel das Potenzial der Karte bei weitem nicht aus Lasten.
Meine Erwartungsansprüche wurden vollends erfüllt und ich bin weiterhin sehr zufrieden mit der Karte.
Die Karte ist sicherlich nur etwas für absolute Enthusiasten, die häufig mit anspruchsvollen Grafikleistungen konfrontiert sind. Dazu gehören Deeplearning Anwendungen, Rendering und virtuelle Realität.

Thomas - Bewertung des AMD Ryzen 9 5900X 12x 3.70GHz So.AM4 WOF:

Dieser Prozessor ist große Klasse!
Ich hatte zuvor den Ryzen 5 3600. Ein prima Prozessor, sehr stromsparend.

Aber: Das Bessere ist des Guten Feind! Und als der Preis für den 5900x so gefallen war, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen.

Der Einbau war problemlos. Ich habe natürlich zuvor die notwendige BIOS-Aktualisierung für mein Board (MSI B550 A-Pro) durchgeführt.

Erst eine Schrecksekunde - weil nach dem Start lange nichts passierte. Anscheinend braucht das BIOS erst mal einige Zeit um die neue CPU zu "beschnüffeln".

Dann aber hob die Rakete ab! Ohne Tricksereien beim Cinebench R23 einen Multicore Score von 22355.
Also 2,4 mal so viel wie mit dem 3600er!
Single Core ist er immerhin noch 30% schneller.

Single Core boostet meiner bis 4950 MHz, Multicore bis 4500 MHz. Ich war baff.

Allerdings, der ultraleise Kühler Scythe Ninja5 reichte leider nicht mehr ganz für Prime95 small FFTs - 90,3°C, da wird die CPU dann gedrosselt. Also musste ein Dark Rock Pro 4 her. (Der ist im Leerlauf hörbar, aber noch erträglich und selbst bei Vollast noch OK) Der Rock hält die Temp bei Vollast (Prime95 ist extrem und wird sonst in der Praxis nie erreicht) auf 82-84°C.

Im Leerlauf hat sich der Stromverbrauch ab Netz nicht dramatisch erhöht - von 33W auf 40W (wobei 12W der Grafikkarte geschuldet sind). Bei Vollast geht es aber von 140W (R3660) auf 280W hoch - sind halt doppelt so viele Kerne.
Aber dafür schafft der in der selben Zeit auch das 2,4fache. Also weniger Energie pro Rechenleistung.
Der 5900er skaliert energetisch gut.

Alles in allem bin ich hochzufrieden. Und ich konnte Board und RAM einfach behalten.

Jonas - Bewertung des 27" (68,58cm) MSI Optix MAG274QRFDE-QD schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 1xUSB-C / 2x HDMI 2.0b:

Ich habe mir den Monitor als Ersatz für meinen defekten Bildschirm gekauft ( ebenfalls von MSI )
Trotz der Pixelprüfung habe ich in 3 Werktagen erhalten, also schonmal ein plus für den Service von Mindfactory.

Zu dem Monitor, da ich vorher auch 1440p 144hz hatte wollte ich dabei bleiben.
Nur bin ich nun von Curved auf Flat umgestiegen und meiner Meinung nach Wirkt das Bild nun größer.

Den Monitor ausgepackt, angeschlossen und sofort funktionierte alles.
Ich habe direkt das USB Kabel für den integrierten Hub angeschlossen und wurde direkt gefragt ob ich das Gäking OSD installieren möchte.

Zum Monitor an sich :

Pros :

Der Standfuß ist sehr stabil und der Monitor wackelt kaum beim Zocken.
165hz liefen ohne Probleme.
Bei Spielen die langsamer laufen hilft G-Sync wunderbar.
Die vorgegeben Farbmodi sind nett, wobei jeder hier seine eigenen Einstellungen finden sollte.
Das Aussehen ist eher schlicht aber mit einem "Gaming" Aspekt. was meiner Meinung nach sehr gut aussieht.
Die RGB Beleuchtung lässt sich z.b. mit dem MSI Center in das Setup integrieren.
Win 11 Auto HDR funktionier wunderbar und vor allem bei alten spielen ohne eigenes HDR macht es schon was aus.
Macrotaste an der linken Unterseite
Steuerknaupf macht das Navigieren im Menü einfach, auch wenn man den nicht sieht
Anschluss über HDMI / DP / USB C ( HDMI kann hier nur 144hz )
USB Hub mit 2 plätzen
Kann Horizontal/Vertikal gedreht werden und nach vorne/hinten gekippt werden und ist auch in der höhe verstellbar.
HDMI + DP im Lieferumfang

Cons :
Preislich etwas teurer als ähnliche Modelle.
Ich kann meine Samsung Ladepad nicht anschließen obwohl der USB-C Port 15W liefert. ( Kann aber bei anderen auch funktionieren )
Das Gaming OSD ist zwar nett um Farben etc. einzustellen, überschreibt aber teils Windows Einstellungen
Nur HDMI 2.0


Fazit :

Toller Monitor, vorallem für "E-sport"-Titel oder Shooter / Rennspiele etc.
Für alles andere wo es auf "schöne" Grafik ankommt, müsste man sich mit den Farben beschäftigen.
Die Reaktionszeit ist sehr schnell und mir persönlich fällt nichts an dem Bild auf, was mich stören würden.

Abgesehen von dem Preis ist der Monitor zumindest für mich mehr als Ausreichend und macht beim Zocken super Spaß =)

Helge - Bewertung des MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI So.1700 Dual Channel DDR5 ATX Retail:

Ich bin dabei mir einen neuen PC mit einem i9-12900K zusammenzustellen und hatte im Vorfeld lange überlegt, welches Mainboard ich dafür nehmen sollte. Ich hatte dann relativ schnell meine Auswahl auf das MSI PRO Z690-A DDR5 und das MSI MAG Z690 TOMAHAWK WIFI DDR5 beschränkt und mich dann anhand einiger Youtube Videos über beide Boards ausgiebig informiert. Letzten Endes fiel meine Wahl dann auf das MSI MAG Z690 TOMAHAWK WIFI DDR5, da es vom Preis-Leistungs-Verhältnis dem MSI PRO Z690-A DDR5 doch einiges voraus hat.

Es hat umfangreiche Anschlussmöglichkeiten, ist sehr hochwertig verarbeitet und hat - was für mich sogar für den Kauf mit ausschlaggebend war - für jeden M.2-Steckplatz einen Kühlkörper. Grundsätzlich finde ich die passiven Kühllösungen auf diesem Board wirklich hervorragend. Dass das Board dann hier über den Mindfactory-Shop über die DAMN!-Deals auch noch im Angebot war, machte die Sache natürlich noch attraktiver.

Ich denke, das MSI MAG Z690 TOMAHAWK WIFI DDR5 ist für jeden interessant, der sich einen neuen PC mit einer Alder Lake CPU zusammenstellen will, dabei aber gut auf RGB auf dem Mainboard, jedoch nicht auf eine sehr gute Ausstattung und Verarbeitung verzichten kann. Und das alles zu einem wirklich fairen Preis, auch außerhalb von Angebotsverkäufen.

Das Einzige was ich an diesem Board bemängeln würde, ist, dass es nur zwei seitliche SATA Steckplätze hat und dafür vier am unteren Ende. Ein oder zwei mehr an der Seite wären mir hier lieber gewesen. Aber das ist dann schon meckern auf hohem Niveau.

Ein Hinweis noch für Extrem-Overclocker: Hierfür eignet sich das MSI MAG Z690 TOMAHAWK WIFI DDR5 eher nicht, dazu müsste man dann wohl doch noch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Fazit: Ein rundum sehr gutes Mainboard für einen sehr fairen Preis.

Sebastian - Bewertung des MSI MPG Edge WIFI Intel Z690 So. 1700 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Mainboard von MSI kommt mit einem guten Gewicht daher. Die vorinstalliert I/O Blende erspart das sonst mühsame Einsetzen im Gehäuse. Das sehr hohe Gewicht liegt offensichlich an den vielen Kühlkörpern auf dem Board, welche eine optimale Kühlung auch der M2 und weitere Komponenten sicherstellen. Beim Einsetzen im Gehäuse muss es aber schon gut platziert und festgehalten werden :) Je nach Gehäuse ist es ratsam vorher die Lüfter zu demontieren.

Die RGB Beleuchtung ist ein schöner Hingucker. Sofern jedoch einen Lüfter hinten installiert ist, sieht man von dem Drachen leider nicht mehr alles was ein wenig schade ist. Das Design in Summe macht schon etwas her!

Die Anschlüsse sind clever angeordnet, so dass es keinerlei Probleme beim verkabeln gibt. Neben zahlreichen Anschlüssen für Lüfter, ist auch eine separater Anschluss für eine AIO Kühlung vorgesehen um die Pumpe zu steuern. Die Komponenten sind alle samt per Mystic Light ganz einfach miteinander abzustimmen.

Ich war sonst immer bei ASUS und habe nun zu MSI gewechselt und nichts bereut. Handling und Einrichtung ist sehr einfach. Auch der RAM wurde sofort erkannt und das XMP Profil geladen. Schön ist auch, dass der Slot für die Grafikkarte nochmal verstärkt ist (PCI-E Steel Armor) und gegen Verbiegeschäden durch schwere Grafikkarten hilft.

Kaufentscheidend war für mich ebenso das vorhandene WiFi, das Design und die Kühlung.

Wer ein schönes, gut ausgestattetes Board und netten Features, RGB, ausreichend Kühlung und ausgeklügeltes Anschluss- und Stromversorgungssystem sucht ist mit diesem Board bestens beraten. Für Gamer zu empfehlen!

AK - Bewertung des be quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Super schnelle Lieferung, vielen Dank für den reibungslosen Ablauf!

Nun zum Gehäuse:

Verarbeitungsqualität: Ich war bereits beim Auspacken wirklich erstaunt über die Qualität des Gehäuses: Keine scharfen Kanten, jeder Winkel ist sauber lackiert und alles wirkt super stabil, sogar die Seitenwände sind kaum zu verbiegen beim normalen Gebrauch.
Besonders positiv finde ich, dass die Abstandshalter für das Motherboard im Gehäuse vorinstalliert sind, denn meinem neuen Motherboard lagen gar keine bei. Solche Kleinigkeiten sind es, die das Pure Base 500 so überzeugend machen. Weitere coole Details: Das Netzteil wird nicht am Gehäuse direkt verschraubt, sondern wird an einen Rahmen (mit Polsterung) geschraubt, der es erlaubt, das Netzteil mit wenigen Handgriffen rauszuziehen. Die Grafikkarte - in meinem Fall eine GTX 960 von EVGA - sitzt sehr stabil, da die Rückseite des Gehäuses eine Art Schiebemechanismus mit Feststellschrauben besitzt, der es erlaubt, die Karte bombenfest zu montieren. Dass das Gehäuse gedämmt ist, zwei Be Quiet!-Lüfter vorinstalliert sind und sich die Staubfilter leicht reinigen lassen, sind weitere Pluspunkte.

Verbesserungsvorschläge: Die Magnetstreifen an den beiden oberen und austauschbaren Abdeckungen (eine luftige und eine geschlossenere Variante) lösten sich bei mir ab und zu ab. Das ist natürlich nicht weiter tragisch, da man sie einfach wieder drandrückt und sie halten, im Notfall tut es auch etwas Kleber.

Erwartungsansprüche: Deutlich übertroffen! Ich hätte nicht gedacht, dass man für so wenig Geld, ein derart ausgestattetes Gehäuse bekommt. Das Seitenpanel ist aus echtem Glas, alles wirkt schick und sehr edel. Auch das Kabelmanagement ist kinderleicht, sogar bei Gehäusen ohne modulares Netzteil ist genügend Platz, um alle Kabel zu verstecken und um einen super sauberen Look zu erzielen,sogar als Anfänger wird man es spielend hinbekommen mit diesem Gehäuse. :D

Weiterempfehlungsrate: 100%, 5 Sterne.
Weiterlesen »April

Enthusiast - Bewertung des be quiet! Silent Base 802 mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Zunächst kurz und knapp zu Mindfactory: Problemlose und schnelle Abwicklung, sowie Lieferung.
Hier handelt es sich um mein zweites Gehäuse aus dem Hause BeQuiet!.
Da ich bereits entsprechende Qualität gewöhnt war, hatte ich auch entsprechende Erwartungen an dieses Gehäuse.
Besonders wichtig sind mir hier der Airflow, Platz und zu guter Letzt natürlich die Optik.
In meinem Fall habe ich dieses Gehäuse auf Performance ausgelegt, weshalb ich die luftdurchlässige Front und Top Cover benutzt habe, um den Airflow zu optimieren. Die Individualisierungsmöglichkeit ist definitiv vorweg schon ein Pluspunkt.

Montage:
Die Anleitung ist ausreichend informativ gehalten, könnte jedoch meiner Meinung etwas ausführlicher sein Bilder sind schön und gut, aber ein wenig Text darf es auch sein.
Besonders gefällt mir hier die Möglichkeit die Panels an den Seiten per Knopfdruck zu entfernen. Eine Innovation mit der BeQuiet! sicherlich richtig lag.
Der modulare Aufbau sagt mir sehr zu.
Für den Mainboard-Einbau ist bereits der Standard ATX vorinstalliert, damit ist der Mainboard-Einbau schnell von statten gegangen.
Ein Tipp: Mit einem kleinen Schraubendreher hat man bei dem Einbau diverser Komponenten teilweise Probleme. Ein sehr langer (magnetisierter) Schraubendreher ist hier sehr hilfreich.
Dinge, die mir nicht so sehr gefallen haben:
Die Füße des Gehäuses müssen noch angebracht werden. Dafür muss man schon etwas mit Kraft drücken, ich hatte Sorge das Gehäuse zu beschädigen. Am Ende hat glücklicherweise alles ohne Probleme funktioniert.
Man kommt schwierig an die Steckplätze des Netzteils heran, sobald man dieses eingebaut hat. Abhilfe schaffen kann hierbei, wenn man das Netzteil erst nach der Belegung aller Steckplätze einbaut. Das PSU-Cover lässt sich zwar entfernen zur Not, war mir aber zu aufwendig.

Ausstattung/Funktion(alität):
Die Verarbeitung ist sehr solide, es sind keine Grate oder ähnliches erkennbar.
Auch gefällt mir hier die magnetische Abdeckung des Top Covers. Natürlich besteht das Gehäuse zum Teil aus Plastik, aber es wurde auch sehr viel Metall verwendet. Die Seitenpanels sind beispielsweise aus Metall, das Frontpanel (Performance) ist aus Plastik.
Das Gehäuse hat definitiv alles was ein PC so braucht. Platz ist in diesem Big Tower auf jeden Fall mehr als genug vorhanden.
Die Anschlüsse an der Front sind für mich völlig ausreichend. Dauerrenner stecke ich sowieso direkt am Mainboard an. USB 3.0 ist mittlerweile Standard und BeQuiet! ist mit diesem gegangen. Die Lüftersteuerung direkt an der Front vorzunehmen hat auch etwas für sich.
In meinem Fall habe ich die drei vorinstallierten Lüfter noch um zwei weitere ergänzt. Die integrierte Lüftersteuerung wäre für mich zwar nicht unbedingt nötig gewesen, schaden kann sie aber sicher auch nicht.
Schade finde ich hier, dass in dem SILENT(!) Base 802 nur Pure Wings, statt Silent Wings installiert sind. Finde ich ein wenig widersprüchlich, aber damit kann man sich sicher abfinden, daher hierfür auch kein Sternabzug :D
Der 360mm-Radiator (+ Lüfter) der MSI CoreLiquid S360 hat ohne Probleme an den praktischen Schlitten am Top Cover befestigt werden können.
Das Kabelmanagement ist in diesem Gehäuse ziemlich einfach zu bewerkstelligen. BeQuiet! stellt auch einiges an Zubehör noch zur Verfügung und hat ein vernünftiges Konzept hierfür verwendet. So wie man es eben von BeQuiet! gewöhnt ist.
Die leicht entnehmbaren Staubfilter finde ich super, das erleichtert die Reinigung ungemein.
Die Optik gefällt mir sehr gut. Persönlich habe ich mich für das schwarze Gehäuse entschieden; weiß hätte mir nicht besonders zugesagt. Das Glasfenster war für mich ein absolutes Muss, da ich meine schöne (und größtenteils RGB-beleuchtete) Hardware natürlich nicht verstecken wollte. Das Glas ist nicht zu dunkel; ich kann mich jederzeit an dem Anblick erfreuen :D
Fazit:
Ein sehr hochwertiges Gehäuse, das ich jederzeit wieder kaufen würde. Qualität, wie man sie von BeQuiet! gewohnt ist, bzw. übertroffen wurde. Das Gehäuse bietet viel Platz für alles Mögliche, aber wenig für Kritik.
Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen mit dieser Bewertung helfen :D

Dave - Bewertung der 16GB PowerColor Radeon RX 6900 XT Red Devil Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Meine letzte AMD Grafikkarte war eine HD 5770 nun war es dann auch mal Zeit Team Green (GTX 1080) zu verlassen und zu Team Red zu wechseln. Um es vorweg zu nehmen die 6900 XT hat Leistung macht Laune hat aber auch ihre Tücken. Da ich vor kurzer Zeit noch eine Custom Wasserkühlung gebaut habe kann ich auch gut zu Luft und Wasserkühlung vergleiche ziehen.

Verpackung:
Es gibt nicht viel zu sagen Karton in Karton mit Polsterung das nichts umher fliegt. Alles sicher und ohne jegliche Schramme angekommen. Die Karte an sich ist Super ausgepolstert also selbst wenn die Verpackung gelitten HÄTTE dann würde die Karte sehr wahrscheinlich vollkommen intakt sein.

Design:
War mir im zu aller Erst egal da ich ein sehr kleines Gehäuse habe und eher darauf geachtet habe das ich eine nicht zu lange Karte bekomme. Jedoch als sie dann ankam hat es mich schon überzeugt in meinen Augen recht schlicht mit ein wenig RGB why not. Sehr cool aber für den ein oder anderen lästig... der Port an welchem das Bildschirmkabel angesteckt ist, leuchtet Rot auf. Ich finde das Feature Klasse aber es ist sehr auffällig und das mag vielleicht nicht jeder.

Verarbeitung:
Alles an dieser Grafikkarte ist massiv und super verarbeitet. Wenn man die Karte in die Hand nimmt fühlt es sich nicht so an als würde man etwas "zerdrücken". Als ich später den Kühler abnahm sah die Verteilung der Wärmeleitpaste super aus, nicht zu viel oder zu wenig, Anpressdruck auf den Punkt gebracht und die Wärmeleitpads waren auf Super.

Einsatz unter Luft:
Die Lüfter sind im Spielbetrieb nicht zu laut aber auch nicht unhörbar, eine so genannte gute Mischung. Temperaturmäßig bin ich
so um die 72 Grad gelandet unter synthetischer Last um Spielbetrieb je nach Spiel auch einiges darunter. Beispiel Forza Horizon 4 volle 100 FPS (Monitor macht nicht mehr daher da gedrosselt) und man hört die Gute zwar kann aber beruhigt noch daneben Telefonieren ohne das der andere denkt ein Jet startet.
Während des Einsatzes unter Luft dachte ich zuerst die Lüfter würden kaputt sein und Geräusche machen da sporadisch etwas wahrnehmen konnte, es war aber Spulenfiepen. Glücklicherweise unter Luft nicht so sehr wahrnehmbar.

Einsatz unter Wasser:
Nach kurzer Zeit wollte ich Ruhe in das ganze Gehäuse bringen der CPU Kühler war zu klein somit da kein OC möglich und 80 Grad war mir da auch zu viel. Daher habe ich alles Custom Wassergekühlt, zum Einsatz kam für die 6900 XT ein Alphacool "Eisblock Aurora Acryl GPX-A Radeon RX 6800(XT)/6900XT Red Devil mit Backplate". Der EInbau ist ein Traum sehr einfach und schnell, nur das ablösen vom PCB ist etwas naja mit Vorsicht zu genießen.
Nach Einbau und erstem Test kam dann das Spulenfiepen ... und es ist... sehr sehr wahrnehmbar. Wenn im Spielmenü die FPS nicht gedrosselt werden und mal schnell weit über die 100 gehen dann nervt es gewaltig. Also Radeon Software Chill FPS drosseln und am besten gleich im Spiel drosseln dann ist es wirklich auszuhalten.
Temperaturmäßig naja 44 Grad Synthetisch Hotspot 96 Grad hätte ich mir gern weniger gewünscht aber ist halt so. OC ist VRAM 2100MHz Taktrate 2550MHz und Spannung 1090mV. Rechnerischer Stromverbrauch 280W laut ausgelesenem Wert. Ist noch Platz nach oben aber ich wollte A weniger Aufnahme und B wofür soviel OC wenn ich die Leistung einfach nicht brauche.

Alles in allem ein tolles Gerät wer aber ein sehr großes Problem mit Spulenfiepen hat dem bleibt nur FPS Drosseln, Undervolting, FreeSync oder Kopfhörer (mit denen konnte ich das Fiepen unter Luft gar nicht hören Logitech G933 übrigends).
In jedem Fall kann ich die Karte jedem weiter empfehlen Leistung ist da und nicht nur unter Wasser ist OC möglich.

Dominik - Bewertung der 16GB XFX Radeon RX 6800 XT Speedster SWFT 319 Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Top Karte, habe sie vor knapp 4 Wochen im mindstar für 899¤ ergattert. stattlicher Preis, aber was will man machen wenn die eigene GTX960 den Geist aufgegeben hat und bereits ein Ryzen 7 5800X im Rechner darauf wartet von der Leine gelassen zu werden?

Die Karte ist extrem lang und hat dementsprechend gut Gewicht weshalb die beigelegten Haltebügel absolute Pflicht sind (tolle Sache im übrigen!)
Habe die Karte in einem be-quiet! -Silentbase 600. Außer unter Volllast in Cyberpunk habe ich sie bisher kaum wahrgenommen. aber Dank Kopfhörern juckt das nicht einmal dann. Die Temperaturen sind bei mir weitestgehend im Rahmen je nach Belastung steigen diese auch mal gen 85°, was für mich vollkommen okay ist. Im Idle-/Desktopmodus hört man die Karte dank abgeschalteter Lüfter gar nicht mehr. Ein surren oder Spuelenfiepen konnte ich bisher noch nicht wahrnehmen (was auch daran liegt das ich meine FPS in allen Spielen auf maximal 300 cappe um sie nicht komplett hochtouren zu lassen)

Sieht man also vom saftigen Preis ab ist die Karte definitiv empfehlenswert. Wäre ich nicht zufällig an den Deal rangelaufen wäre es wohl eine RX 6700XT geworden für 599¤.

Logan - Bewertung des 34" (86,36cm) LG Electronics UltraGear 34GP950G-B schwarz 3440x1440 1xDisplayPort 1.4 / 1x HDMI 2.0:

Bevor ich den Monitor bewerte erst einmal einen Dank an das Versandteam von Mindfactory. Der Monitor wurde sehr schnell und in einwandfreien Zustand verschickt.

Der LG Monitor erfüllt (eigentlich) voll meine Erwartungen. Die technischen Eckdaten sind gut bis sehr gut. Die Verarbeitung und die Spaltmasse sind bei meinem Gerät gut bis sehr gut, aber nie störend oder auffällig. Natürlich hat man einen gewissen Gloweffekt in den Ecken bei einem IPS Panel, was aber hier in Ordnung geht, was aber noch etwas besser gehen würde. Pixelfehler konnte ich bis jetzt keine ausmachen. Farbverläufe sind fast perfekt, Steuerungsmenu ist sehr gut.
Verglichen mit meinen Viewsonic XG2703-GS ist der Gloweffekt nicht so ausgeprägt, wobei auch beim Viewsonic das nicht wirklich störend oder auffällig war in Games.
Viele bemängeln ja einen schlechteren Schwarzwert durch diese IPS typischen Nachteile. Da kann man dem LG zugute halten das er mit der Lokalen Dimmfunktion dafür sorgen kann das bei Filmen/Serien die schwarzen Balken, die durch das vorgegebene Bildverhältniss von meist 16:9, gut entgegen gearbeitet werden kann. So das man auch in einem abgedunkelten Raum akzeptable Ergebnisse erzielt. Sollte man auf perfekten Schwarzwerten ohne Glow absolut nicht verzichten können darf man kein IPS Panel nehmen sondern müßte dann schon zu OLED greifen. OLED bringt aber auch wieder andere Probleme mit (wie z.B. Gefahr des Einbrennens vor allem bei Verwendung am PC als Monitor)
Gerade in Flugsimulationen ist das vergrößerte Sichtfeld von Vorteil. Früher mußte ich bei Einsatz von TrackIR meine Augen unangenehm verdrehen wenn ich z.b. nach hinten schauen wollte. Das hat sich erledigt :D
Ob einen der aufgerufen Preis von ca. 1000,-€ das ganze wert ist muß der einzelne selber entscheiden.

Kleiner Tip zum Schluß: Ich las in einigen Foren das bei LG Monitoren die (runde) Hintergrund LED Beleuchtung stört und sich nicht abschalten lässt. Dies ist ein Irrtum, die Beleuchtung kann komplett abgeschaltet werden und geht nur beim einschalten kurz an. Dazu muß man nur das LED Rad neben dem Menustick länger gedrückt halten, dies wird auch abgespeichert so das, wenn es aus ist, es auch aus bleibt. In meiner Anleitung ist hier ein Übersetzungsfehler. Hier wurde bei der Erklärung auf S.7 unter Punkt B. statt abschalten, "einschalten" geschrieben.

Sascha aka Solarisgameworld - Bewertung der 6GB Palit GeForce GTX 1660 Ti StormX Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Karte kam wie gewohnt gut verpackt.

Sie wurde sofort erkannt und war mit dem vorhandenen GForce Experience sofort einsatzbereit.

Ich nutze die Karte für meinen Aufnahme PC meines Youtube Kanals (Lets Plays)
Ich habe mich gefreut, da diese Karte sehr leistungsstark ist.
Ich nutze die Karte für Game Aufnahmen (1080p 60fps) ohne Probleme
Selbst bei guter Auflösung und vielen Details bleibt die Karte locker bei 55° ohne den Lüfter über 60% zu schrauben.

Vorteile:
- schnelle und einfache Installation
- leichte Einrichtung dank PnP
- SEHR leiser Lüfter, selbst bei 70-75% Drehzahl. (getestet mit MSI Afterburner)
- geringer Stromverbrauch (im Leistungsmodus nur 75W gemessen!!!!
- Gute Kühlung, kein starkes Aufwärmen des Gehäuses
- Mehrere Monitore problemlos anschliessbar

Nachteile:
- bisher keine gefunden

Fazit:
Für Gamer sehr gute Karte zum günstigen Preis.

Wer nicht 120Fps braucht bei 4k (nicht getestet), kommt mit dieser Karte super aus.

Bernhard - Bewertung der Alphacool Eisbaer Pro Aurora 420 All-in-One:

Verarbeitung/Materialien:
- 1-2 Finnen am Radiator waren leicht gebogen, aber nicht besonders stark.
- Die Schläuche sind sehr steif, für enge Radien also eher ungeeignet. Bei mir kein Problem.
Fühlt sich insgesamt wertig an. Alle Anschlüsse sitzen fest, und abgesehen von den 2 Finnen waren keine Macken zu entdecken.

Einbau:
- Die mitgelieferte Wärmeleitpaste performt zwar grundsätzlich gut, ist aber mMn extrem zähflüssig, z.B. im Vergleich zur Grizzly Kryonaut. Ich habe mich beim verstreichen so schwer getan wie noch nie... hat aber geklappt.
- Anleitung: "Keine Werkzeuge zum Anziehen benutzen, nur per Hand" -> kann ggf. etwas falsch verstanden werden. Man muss das schon ordentlich anziehen, halt mit den Fingern. Anpressdruck braucht man auf jeden Fall.
- Wie oben erwähnt: Die Schläuche sind ziemlich straff, also nichts für enge Radien. In mein Silent Base 802 passt es gut rein.

Leistung:
Ich habe vorher meinen R9 5900X mit einem Be Quiet Dark Rock 4 Pro gekühlt. Mit ein paar Tweaks im Bios hatte ich ~68°c @ 143W nach 10 Minuten Cinebench R23 Multi. Schon deutlich hörbar (Be Quiet Silent Base 802, 3x 140 rein, 2x 140 raus).
Mit dem Eisbaer Pro 420mm im Front-Mount habe ich mit ähnlichem Geräuschlevel (Pumpe 100%, Fans 40%) maximal 61°c im gleichen Test, mit gleicher Raumtemperatur. Im Idle unter Windows etwa 3-4°c kühler. Im Cinebench mit den Lüftern auf ~30% dann 63°c, aber dafür wesentlich leiser als mit der Luftkühlung.

Ist das den Mehrpreis wert? Das muss jeder für sich wissen. In Sachen Preis/Leistung ist Luftkühlung nicht zu schlagen - aber wenn es um die niedrigstmögliche Temperatur bei akzeptabler Lautstärke geht, oder gleiche Temperaturen bei niedrigerer Lautstärke, dann ist die Eisbaer Aurora Pro 420 durchaus mit im Rennen.
Einen Vergleich zur Non-Pro Version kann ich leider nicht anbieten. Ich habe diese Variante gewählt, da die größere Auflagefläche wohl auch bei den asymmetrischen Zen 5 CPUs hilft. Passt auch problemlos auf mein MSI MEG Unify X570. Außerdem sieht der Kühlkörper/Pumpenblock einfach besser aus, da die Kabel nicht oben raus schauen, sondern nach unten.

Für die gute Verarbeitungsqualität und ausgezeichnete Kühlleistung gebe ich 5 Sterne. Wenn möglich würde ich allerdings 4.5 geben, da ich 2 Jahre Garantie für ein Produkt dieser Art ungenügend finde. Gerade da Alphacool hier eine Vollkupfer-AiO verkauft die mit Oxidierung/Verstopfung über Zeit wesentlich weniger bis keine Probleme machen sollte (vgl. andere AiOs), verstehe ich diese kurze Garantiezeit nicht.

Verbesserungsvorschläge für Alphacool:
- Beide Schläuche mit Schnellverschluss ausstatten. Dann könnte man viel einfacher mit Erweiterungssets die effektive Schlauchlänge verlängern wenn notwendig.
- 1-2 ml mehr Wärmeleitpaste
- In die Anleitung schreiben, in welchem Spannungsbereich man die Pumpe betreiben kann/sollte. Immer 100%? Geht auch 70%? Da fände ich ein paar Tipps angenehm.
- Evaluieren, ob man die Garantie (vllt gezielt für Pro?) nicht 1-2 Jahre länger anbieten könnte.
Weiterlesen »März

David - Bewertung der 16GB Powercolor Radeon RX 6900 XTU Red Devil Ultimate DDR6 (Retail):

Hallo,

im Folgenden eine kurze Zusammenfassung meiner Erfahrungen. Ich habe die Karte jetzt einige Tage ausführlich testen können. Absolut heftige Leistung, mit etwas Tuning über die AMD-Software habe ich mehrmals um die 22800 Punkte im Timespy-Benchmark erreicht ! Damit lässt die Karte eine RTX 3090 hinter sich, was definitiv beeindruckend ist. Insbesondere angesichts des Preises ! Ich habe die Karte als Mindstar für 1299¤ gekauft und bereue die Entscheidung nicht. Zweifelsohne handelt es sich bei diesem und dem Custom-Design von XFX um die besten RX-6000 Layouts.

Ergänzend noch ein paar Daten: Die Karte taktet bei mir unter Volllast konstant über 2500Mhz. Das Powerlimit habe ich mittels Software voll geöffnet (350 Watt), die Spannung habe ich auf 1.15V (maximal möglich sind 1.2V) gesetzt. Der Ram meiner Karte verträgt maximal +150mhz.

Die Temperaturen liegen im Timespy-Benchmark bei maximal 73 Grad, bei Gaming-Anwendungen meist niedriger, was absolut okay ist. Der Hotspot liegt im Timespy Benchmark um die 96 Grad. Die Karte ist 32cm lang und braucht ein entsprechend geräumiges Gehäuse. In mein kleines Be Quiet Pure Base 500 DX passt sie zwar ohne Probleme rein, ideal wäre aber ein größeres Case mit mehr Volumen, denn die Karte gibt erwartungsgemäß viel Wärme ab und heizt die anderen Komponenten auf.

Meine Karte zeigt Spulenfiepen, was mich persönlich aber nicht weiter stört. Mit geschlossenen Kopfhörern sind lediglich die Lüfter leicht wahrzunehmen. Diese können über die AMD Software aber präzise angepasst werden. Daneben habe ich festgestellt, dass die Lautstärke des Spulenfiepens stark von den FPS abhängt. Bei Titeln wie CS-GO (die Karte liefert hier im Schnitt etwa 370 FPS in 4K) sind die Spulen deutlich hörbar (ohne Kopfhörer), im Timespy-Benchmark dagegen kaum.

Fazit: Heftige Karte mit sehr gutem Layout und noch heftigerer Leistung. Wer eine RX 6900XT sucht sollte sich dieses, und das Design von XFX definitiv anschauen. Meine Karte schlägt eine RTX 3090 mit deutlichem Abstand und ist dabei vergleichsweise Sparsam. Klare Kaufempfehlung !

Benjamin - Bewertung des 31.5" (80,01cm) Samsung Odyssey G7 LC32G75TQSRX/EN schwarz 2560x1440 1x HDMI 2.0 / 2xDisplayport 1.4:

Vorwort:
Mensch erst dachte ich mir wie mein Vorredner schon und war immer hin- und hergerissen kaufe ich mir diesen Monitor für den Preis ja oder nein. Da vorher keine Bewertung hier gestanden hatte, musste ich echt schmunzeln, dass ich mit der Entscheidungsfindung nicht alleine gewesen bin und das im selben Zeitraum, mit dem Kauf dem Anschein nach. Ich kam jetzt erst dazu hier mal eine Bewertung zu geben für Leute, die mit der Entscheidung auch gewartet haben. YouTube und Co, die Bewertungen angeschaut usw. mich durch alle Odyssey Reihen durchgeschaltet und mich nachher selbst in eine Odyssee gesehen. Welchen soll ich mir jetzt kaufen.

Ausstattung:

Zur allgemeinen Ausstattung kann ich nur sagen, dass alles dabei war und auch gut verarbeitet ist oder es jedenfalls so aussieht. Bei mir lag noch ein VESA Modul bei bzw. ein Metallrahmen der nirgendwo gelistet ist. LED Beleuchtung Seitlich Vorne und hinten. Steuerbar über das Menü ob An oder Aus. Für Radeon Grafikkartenbesitzer mit dem F-Sync hatte ich erst Probleme. Neue Treiber ein muss, dann bei Windwos aktivieren und auch im Software Programm unter Anzeige. Da mit der HDR Port und HDMI Ports der Monitor aus meiner Sicht Schwierigkeiten hatte. Doch der Aufwand hat sich zum Ende gelohnt.

Ja der Aufbau:

Ja, also ich bin ja ein Fan von Bildern. In 15 Schritten entweder zum Sieg oder der puren Verzweiflung, Nein Spaß. Als, die Sache mit dem Kabelbaum gekommen ist habe ich aussortiert und war kurzzeitig doch der Verzweiflung nahe. Die Klemme für die Führung der Kabel flog oft vom Standfuß, da die Kabel nicht in deren kleinen Hakenhalterung verankert werden wollten. Fazit, die Klemme und die Verdeckung sind ab, weil in meinem Konstruktionsbau die Kabel sonst auf Spannung wären. So sind Sie sorgfältig im Standfuß verdeckt, erfüllen ihren Zweck und sind nicht unter Spannung verbaut. Nachdem ich es nochmal umgebaut hatte ging es auch mit der Verdeckung.

Bild und Steuerung vom Monitor.

Alles geht über einen kleinen Joystick unter dem Logo. Geht alles super zu steuern und auch an Informationen sehr übersichtlich. Manko hier die Ausschaltung nur in den Standbymodus und nicht komplett Abschaltung. Steckdose oder Verteilersteckleiste ist empfehlenswert. Der Monitor selbst vom Bild her Top. Ich kann super dran arbeiten. Filme und auch Spiele zocken.

Mein Fazit:
Trotz Aufbau und Metallrahmen wo ich keine Zuordnung fand ist der Monitor für 555¤ echt super, der mir jetzt schon super Dienste erfüllt und hoffe, dass ich nachdem Samsung Syncmaster Full HD mir einen guten Monitor gegönnt habe noch lange was davon habe. Ich bin auf jeden Fall begeistert.

Ich gebe eine Kauf Empfehlung, weil für mich alleine durch das Bild sich eine andere Welt geöffnet hat. Das war der Aufwand alles Wert.

Moritz - Bewertung des MSI Z690-A Pro So.1700 DDR4 ATX Retail:

Einleitung:
Ich habe mich für ein vergleichsweise günstiges Board entschieden, weil ich mir keinen i5 12400 kaufen wollte, für den man mit teureren Boards ein BCLK OC betreiben kann welches seine Leistung enorm erhöhen kann. Und außerdem habe ich zuletzt kaum oder nur moderates Overclocking betrieben und mir gedacht dafür ist ein gutes günstiges Board in Kombination mit dem i5 12600k genauso gut wie jedes andere teure. Dies hat sich auch komplett bestätigt. Da die 12. Intel Generation derart überraschen konnte was Effizienz und Performance angeht habe ich meinen 10850k mit NZXT Z490 N7 MB nun also schon wieder in Rente geschickt und auf den Z690 Chipsatz aufgerüstet. Optisch kommt das Board in unauffälliger Weise daher, weiß aber durchaus mit seinem Layout und Design zu gefallen. Es ist aufgeräumt und übersichtlich und ist in elegantem schwarz gehalten. Das Design der Heatsinks, auch das des M.2 Slots gefällt mir besonders. Zuerst war ich noch unsicher ob die Verarbeitungsqualität so ganz stimmig sein würde, hier hat mich MSI jedoch für die Preisklasse am meisten überrascht und kann nur sagen dass diese durch die Bank hoch ist. Da die UVP trotzdem auch nicht ganz niedrig ist, wäre ich vollends glücklich mit einem etwas besseren Audiocodec gewesen. Vielleicht hätte man im Gegensatz zu der WIFI Version eine mit besserem Audio ausstatten können oder eine dritte Version auf ähnlichem Preisniveau wie dem WIFI rausbringen können.
Meine Erwartungen wurden in jedem Fall übertroffen. Aus dem einfachen Grund da MSI in punkto Ausstattung und OC Möglichkeit mir mehr bietet als ich für den Preis erwartet hätte. Ich habe meinen 12600k moderat übertaktet und das Board macht in dem Rahmen alles richtig und mit und das auch noch richtig gut mit niedrigen Temperaturen. Vom DDR4 abgesehen ist das Board außerdem respektabel zukunftstauglich.
Meine Weiterempfehlungsrate ist eine 9/10, solange man auf das wesentliche eines Mainboards bedacht ist.

Setup:
MSI PRO Z690-A DDR4
i5 12600k
32GB 3200MHz CL16
RTX 3080FE
1TB 970 EVO SSD
3TB Toshiba HDD

Ausstattung:
Fünf Systemlüfter Anschlüsse befinden sich in der Ecke in der die DDR 4 Speicherslots und der 24-Pin Motherboard Konnektor liegen. Insgesamt gibt es inklusive dem für den CPU-Lüfter acht Stück - gut für alle die keinen Fan Controller im Gehäuse haben. Dazwischen hat es noch einen LED-Licht-Anschluss verschlagen.
Sehr gut gefällt mir der M.2 Slot dessen Abdeckung/Heatsink mit Thermal Tape auf der Unterseite sich gut in das optische Gesamtbild einfügt. Endlich gibt es auch keine M.2 Schrauben mehr sondern eine Art Clipper, die dabei liegen und mit denen sich die SSD's sehr einfach installieren lassen. Daneben befindet sich der Aluminiumverstärkte PCI-E Hauptgrafikkartenslot.

Ansonsten gibt es mehr als genügend weitere Anschlüsse, wie USB 3.1, weitere Lüfteranschlüsse und Jumper als auch für RGB-Lightning, diese dann einmal in 5V und 12V. Das man wirklich die aktuellste Mainboard Generation vor sich hat merkt man daran, dass es insgesamt vier!!! M.2 Steckplätze gibt, wovon drei mit PCI-E 4.0 angebunden sind. Diese könnte man also wie Grabträger der guten alten HDD ansehen, obwohl das auch nicht ganz stimmt wenn man bedenkt dass es immerhin auch sechs SATA-Anschlüsse gibt.

Alles in allem ist die Ausstattung mehr als zufriedenstellend. Auch das I/O-Shield mit 2.5GB Lan, einem 20GB breiten USB-C 3.2 Gen2x2 und einem USB 3.2 Gen2 mit 10GB Anschluss und sonstigem wie noch einem PS2 Konnektor konnte mich überzeugen. Einzig das Audio hätte ähnlich üppig als Feature ausfallen dürfen, so ist es einfach okay.

Einbau:
Der Einbau verlief komplett reibungslos. Mir ist nichts negatives aufgefallen und die neuen Clipper zum befestigen der M.2 haben mich sehr positiv überrascht. Das UEFI ist wie ich es bereits von MSI gewohnt bin sehr übersichtlich und aufgeräumt, ich konnte mich sofort zurechtfinden und die verschiedenen Parameter und Einstelloptionen sind gut erkennbar und nicht kryptisch benannt.

Tipps:
Da ich keinen DVD Player eingebaut habe, habe ich die Treiber die sich auf der DVD befinden über die MSI Seite auf einen USB Stick gepackt. Das ist deshalb in dem Fall wichtig, weil sich auch der Treiber für den Ethernet Anschluss dabei befindet, sodass man ins Internet gelangen kann.
Wenn man eine bestehende Windows Installation mit aufs neue MB und CPU nehmen möchte, kann man das googlen und vor dem Hardwaretausch Windows dafür präparieren. So lief alles sauber bei mir weiter.

Technische Seite:
Technisch wird das Board mit einem aggressiven 14 CPU Phasen VRM design, sowie 60A/720W beschrieben, wozu 2x8 Pin Power Anschlüsse zählen. Das ist eine ordentliche Hausnummer und steht viel teureren Boards nur wenig nach. Die Metallheatsinks über den Spannungswandlern haben ordentlich Fläche und sind vollständig aus Metall. Auch hier wurde sinnvollerweise relativ wenig gespart. Da ich eher nur noch weniger OC betreibe greife ich auf meine Erfahrung mit anderen Boards und deren Temperaturen ohne OC und mit OC bei den dadurch belasteten Teilen zurück. Ich kann nur sagen, dass Board hat absolut unauffällige Werte und ist genauso gut für Overclocking geeignet wie ein doppelt so teures Mainboard.

Fazit:
Das MSI Z690-A Pro DDR4 Mainboard ist ein grundsolides Budget Board mit eigentlich nur einem Wehrmutstropfen, nämlich dem Realtek ALC897/ALC892 Audiocodec. Ich würde jedoch bei dem was man hier sparen kann lieber zu einer eigenen Audiolösung greifen und daher das Board uneingeschränkt empfehlen. Gerade wenn man die OC Möglichkeiten, den 2x8 CPU-Power und die vielen Anschlüsse bedenkt macht man nichts falsch wenn man sich für dieses Board entscheidet.

jonny - Bewertung der 4GB Gigabyte Radeon RX 6500 XT Gaming OC GDDR6 HDMI DP retail:

Da die Umstände manchmal entscheidet sein können und damit sich jeder anhand dieser Bewertung ein eigenes Bild machen kann sind hier die weiteren Daten des Systems.
Folgendes System wurde verwendet:
CPU: I3 12100f 4x 3.3GHz/4,3GHz
GPU: Gigabyte Radeon RX 6500 XT Gaming OC
RAM: 16GB Patriot Viper 4 Blackout DDR4-3600 DIMM CL18
SSD: 512 GB ADATA XPG SX8200 Pro
MB: MSI MAG Z690 tomahawk wifi ddr4
PSU: Corsair CX650F white RGB
Wakü: Corsair H100I RGB ProXT
CASE: Corsair iCUE 4000X RGB (White)

Verpackung:
Fangen wir bei der Verpackung und dem Versand an. Die Lieferung erfolgte wie immer schnell (innerhalb 2 Tagen) möglicherweise ist dies auch von meinem Wohnort abhängig. Die Grafikkarte ist in einem großem Karton wie immer gut verpackt und unbeschädigt angekommen.
Gekauft wurde die Grafikkarte im Mindstar für 209,00€ am 23.03.22.
Wäre diese nicht im Mindstar gewesen hätte ich vermutlich von dem Kauf von dem einer anderen Version oder zum dem Preis von 279,00€ abgesehen.
Bei dem öffnen des Pakets fiel zunächst die leichte Beschädigung an der OVP auf, diese hatte einige Knicke und einige "Abschürfungen" ähnlich wie bei bedruckten Verpackungen mit unbeschichtetem Papier welches über eine Sandbehaftete Oberfläche gezogen wurde.

Erster Eindruck:
Das ausschlaggebende Argument für diese Version der Grafikkarte waren die drei Lüfter, die Backplate und die augenscheinlich hohe Verarbeitungsqualität (laut der Bilder).
Da lag leider aber auch beim öffnen der Verpackung die Enttäuschung. Bei einem Originalpreis von mindestens 279,00€ habe ich schön eine Backplate aus Metall erwartet, diese entpuppte sich jedoch als dünne Schicht aus Plastik. Was die Haptik der Karte eher Minderwertig wirken lässt.
Die Aufkleber auf den Fans sind schlecht angebracht und stehen leicht über, ebenfalls aus minderwertiger Folie.

Einbau:
Wow also an dieser Stelle bin ich wirklich zunächst etwas Sprachlos gewesen. Dies hat auch mehr oder weniger dafür gesorgt, dass ich nach über 5 Jahren das erste mal einen Kommentar verfasse bzw. ein Produkt bewerte.
Durch Jahrelange Erfahrung mit dem Zusammenbau gab es bei mir nie Probleme bei verschiedenen Grafikkarte außer bei dieser.
Zunächst wollte ich diese im aufrechten Zustand des PCs wie bisher auch immer einfach einstecken und festschrauben.
Leider war dem nicht so. Der simple Einbau der Grafikkarte hat mich fast eine halbe Stunde gekostet!!! Der PC musste hierfür zunächst hingelegt werden, so dass das Mainboard in Richtung Decke zeigt.
Dann muss mit höchster Vorsicht und ganz ganz viel Finger Gefühl die Grafikkarte GANZ genau in den PCIE Steckplatz eingeführt werden. Hierbei entsteht ein Geräusch welches sich anhört als würde sich das Metall im Steckplatz verbiegen.
Die "Zungen" der Metall-schienen am Gehäuse müssen währenddessen ebenfalls mit höchster Präzision angeführt werden.
Sollte dies tatsächlich geschafft sein stellt sich einem das nächste Hindernis bei der Verschraubung entgegen hier scheinen die Löcher nicht richtig positioniert zu ein.
Die größte Schwierigkeit besteht jedoch weiterhin darin die Karte in den PCIE Slot zu bekommen.

Zu der Leistung:
Diese war verblüffend gut, so gut, dass ich tatsächlich nicht damit gerechnet hätte.
Im Vergleich folgende 3D Mark Time Spy Grafik Ergebnisse von mir: GTX 1060- 3938 Punkte / R9 290- 3735 Punkte / R9 290x- 4274Punkte / GTX 1070- 5960 Punkte und nun die Überraschung die RX 6500XT mit sage und schreibe 5068 Punkten.
Die RTX 2070 Super erzielte mit 10 084 Punkten knapp das doppelte, ist jedoch Preislich eine ganz andere Liga.
Hier kann sich nun jeder sein eigenes Urteil bilden, jedoch ist das für mein Empfinden eine extrem gute Leistung für diesen Preis.
Betrachtet man die Ursprüngliche uvp der GTX 1070 mit 499€ welche nun Leistungstechnisch mit der RX 6500XT fast auf Augenhöhe liegt ist der Preis für die Karte mehr als in Ordnung.

Fazit:
Für den Preis von 209,00€ eine klare Kaufempfehlung, für etwas mehr nun ja, dass muss jeder selber wissen.
Auch wenn die Medien die Grafikkarte immer schlecht reden übertraf die Karte alle meine Vorstellungen und kann sich gerne sehen lassen. Sobald die Karte im Gehäuse verbaut ist, macht diese auch einen hochwertigen Eindruck.
Es wird auf sämtliche RGB Beleuchtung verzichtet. Diese benötigt die Karte optisch aber auch gar nicht um Eindruck zu machen.
Die Übertaktung wir bei bedarf vollkommen selbstständig vom Treiber übernommen.

Flammodo - Bewertung des MSI MAG Mortar Intel B660 So. 1700 Dual Channel DDR mATX Retail:

Hier mein kurzer Testbericht zum MSI MAG B660M Mortar DDR4.

Ich habe dieses Board gekauft mit der Intention auf die neue Alder Lake Platform umzusteigen und dabei möglichst im Preisbereich von 500 Euro (mit CPU) zu bleiben. Allgemein finde ich die Intel Motherboards zu teuer, ich habe das Board als Aktion für 129,- erworben und finde diesen Preis deutlich fairer als die 190 Euro Normalpreis.
Ich habe mich für den B660 Chipsatz entschieden da ich nicht übertakten will und auch die anderen Features von Z690 nicht nutzen würde. Dieses Board ist meiner Meinung nach aufgrund der guten Spannungswandler auch für leistungsstärkere CPUs geeignet. Ich verwende es mit einem I7 und das funktioniert sehr gut.
Die Verarbeitung des Boards ist äußerst hochwertig, mir gefällt vor allem, dass an dem Board quasi alles aus hochwertigem Aluminium ist (statt Kunststoff). Für alle wichtigen Bereich sind ausreichen Kühlkörper vorhanden (vor allem Spannungswandler!).
Die Qualität ist also sehr gut und auch die Benutzerfreundlichkeit beim Einbau ist positiv anzumerken.
Optisch gefällt mir dieses Board, im Vergleich zu vielen Anderen in der Preisklasse, auch sehr gut. Das mattschwarze finish der Platine sowie das gebürstete Design der Kühlkörper finde ich äußerst schick.
Das Mainboard hat an der Rückseite ausreichend USB Ports, leider haben viele andere in der Preisklasse deutlich weniger. Alle wichtigen Anschlüsse sind vorhanden: USB-C, Ethernet 2.5G, HDMI/DisplayPort, 6x SATA, RGB Header. Eine Sache muss ich in dem Bereich allerdings bemängeln. Es gibt nur 2 Anschlüsse für Gehäuse Lüfter. Ich würde mindesten 3 Anschlüsse erwarten, da man sonst meist einen Adapter verwenden muss. Fast alle Gehäuse haben 3 oder 4 Gehäuselüfter.
Es gibt 2 M.2 SSD Slots. Einer davon ist direkt per PCIE an die CPU angebunden (nur PCIE SSDs möglich), der zweite ist über den Chipsatz angebunden und kann per SATA oder PCIE verwendet werden. Beide Slots haben Kühlkörper für die SSDs, was bei Verwendung einer schnelleren PCIE SSD schnell nötig wird. Wo wir gerade beim Speicher sind: Das Board hat 6 SATA Ports. Das ist relativ selten bei B660, da der Chipsatz eigentlich nur 4 unterstützt. Hier wurde allerdings noch ein zusätzlicher Controller verwendet der 2 weitere Ports bereitstellt. Anzumerken ist noch, dass einer der 4 Chipsatz Ports wegfällt wenn man im zweiten m.2 Slot eine SATA SSD betreibt (SATA8).
Nun noch ein paar kleinere Dinge: Die integrierte Soundkarte erscheint mir hochwertig, es gibt sogar einen optischen Ausgang (S/PDIF). Das Board hat Debug LEDs (bei der Preisklasse nicht üblich). Die CPU hat 2 Power Anschlüsse, somit steht also der Verwendung einer Leistungshungrigeren CPU nichts im Weg.
Ich halte es für sinnvoll dieses Board mit folgenden CPUs zu verwenden:
Intel Core I5 12400, Intel Core I5 12400f, Intel Core I5 12600, Intel Core I5 12600k, Intel Core I7 12700, Intel Core I7 12700f
Den 12600k kann man dann natürlich nicht übertakten, er hat aber auch ohne das deutlich mehr Leistung als der 12600. Daher erscheint mir das sinnvoller. Für den I7 12700k würde ich auf jeden Fall eher zum Z690 Chipsatz greifen um die Stabilität der CPU zu gewährleisten. Der 12700k (und auch 12700kf) ist von Werk aus deutlich mehr in seine Limits gepusht als der 12700 und erreich damit Leistungsspitzenwerte von um die 200W. Der Stromverbrauch ist auch im Normalbetrieb höher als beim 12700. Dazu kommt, dass man den 12700k natürlich auch nicht übertakten kann, diese Option ist also eher rausgeschmissenes Geld.
Nun noch etwas zu Software und Bios. Im Bios ist alles wichtige vorhanden, es ist recht benutzerfreundlich und bietet viele Optionen. MSI hat eine eigene Desktop Software namens MSI Center. Hier hat man auch noch mal viele Optionen (RGB, Leistung etc). Auch das ist benutzerfreundlich und bietet noch ein paar nette Features die das Arbeiten in Windows erleichtern können.

Zusammenfassung:
Positiv:
- Verarbeitung/Haltbarkeit
- Leistungsdaten
- Design/Optik
- Anschlussmöglichkeiten
- Software und Bios
- Benutzerfreundlichkeit

Negativ:
- zu wenig Fan Header
- zu teuer

Kim-Yannick - Bewertung des MSI Z690-A Pro So.1700 DDR4 ATX Retail:

Ein sehr gutes Mainboard für den Preis. Ich verwende es zusammen mit einem i5 12500 und 64GB DDR4-3600 für einen NAS/Homeserver-Build. Daher war es wichtig, dass das Board viele Erweiterungsmöglichkeiten und genug SATA-Ports bietet.

Durch die 4 M.2-Ports sollte das Nachrüsten verschiedener Erweiterungen und Speichermodule kein Problem sein. Auch klassische PCIe-Slots gibt es mehrere, die z.B. zum Einbau alter Server-Netzwerkkarten nützlich sind. Es sind 3 Full Size 16x Slots verbaut, wovon allerdings nur einer mit 16x (dafür aber auch gleich PCIe 5.0) angebunden ist. Die anderen beiden sind als x4 und x1 angebunden. Zusätzlich ist auch noch ein kleiner x1-Slot verfügbar. Ein besseres Angebot an Erweiterungsmöglichkeiten gibt es für diesen Preis aber auch einfach nicht - und sollte man auch nicht erwarten, da mein Einsatzzweck eher unkonventionell ist.

Ebenfalls praktisch ist der 2.5Gb-LAN-Port, der von einem Intel-Chipset betrieben wird, das heißt man bekommt gute Stabilität und Treiber-Unterstützung im Vergleich zu den billigeren Realtek-Chipsets, die man sonst oft auf Mainboards findet. Ein schneller Type C Port mit 20GBit/s ist am Rear IO zu finden, für den ich allerdings (noch) keine Verwendung habe. Bildschirme lassen sich über HDMI und (Full Size) DisplayPort anschließen, wenn man die interne Grafik nutzt.

Das Board verfügt dank Z690-Chipset über 6 SATA-3-Ports und kann ebenfalls die M.2-Slots mit SATA versorgen - etwas, das bei den Chipsets unter Z690 nicht möglich ist, da diese nur 4 SATA-"Lanes" zur Verfügung stellen. Daher war auch ohne einen übertaktbaren Prozessor ein Z690-Board die beste Wahl für meine Bedürfnisse.

Das Mainboard ist gut verarbeitet und hat ein schlichtes dunkles Design, was mir persönlich viel besser gefällt als diese billig wirkenden Streifen oder undurchdacht eingebauten RGB-LEDs, die andere Boards zum Teil haben. Das Layout der Anschlüsse ist gut. Selbst in meinem billigen alten Midi-Towergehäuse ohne Kabelmanagement lässt sich alles problemlos verbinden.
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Lukas - Bewertung des MSI MEG X570S ACE MAX - Motherboard - ATX - Socket AM4 - AMD X570:

Als Grundlage für meinen neuen Build habe ich mich für dieses gute Stück entschieden und konnte damit jetzt eine Zeit lang Erfahrungen sammeln.

Pro:
- Ästhetisch meiner Meinung nach das derzeit beste AMD-Mainboard von MSI. Die Schwarz- und Grautöne sind in Kombination mit den Gelben Akzenten und dem RGB ein echter Blickfang. (Eine Schande, dass moderne GraKas so viel davon verdecken)
- Kommt mit einer sehr umfangreichen Anleitung und Datenblatt, einfaches Werkzeug für die Montage, 16 GB USB-Stick (ideal zum OS aufspielen) und Allerlei Kabeln. Alles ordentlich in einer Hochwertigen Schachtel verpackt
- Fehlercode und Debug LEDs haben mir bei der - nicht ganz reibungslos laufenden - Inbetriebnahme meines Rechners viele Kopfschmerzen gespart und mich recht schnell zu den Fehlerquellen geführt. Des weiteren zeigen die Fehlercode LEDs im Betrieb die CPU-Temperatur an. Praktisch.
- Bietet Platz für 4x M2 SSD, welche durch Wärmeleitpads und die Heatspreader gut gekühlt werden.
- Reset und Starttaster auf dem Mainboard selbst und auf dem Back-panel sind praktisch

Contra
- Zum Zubehör des Mainboards gehört ein PCIe gerät auf dem man zusätzliche M2 SSDs verbauen könnte. Ich habe keine Verwendung dafür und wünschte es gäbe eine günstigere Kaufoption von MSI ohne das Teil
- Hoher Preis

Fazit: (4,5/5)
Kurzum ist das MSI MEG X570s ACE MAX ein absolutes fantastisches Mainboard das so gut wie alle Ansprüche erfüllt, die man an ein Hochwertiges Mainboard so hat.
Das kommt allerdings mit einem Entsprechenden Preis und ist vermutlich wie die Produktserie (MSI Enthusiast Gaming) das schon andeutet hauptsächlich für die Enthusiasten und Connoisseure interessant.

Harry - Bewertung des MSI MPG B550I Gaming Edge Max WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 Mini-ITX Retail:

Für mein Gehäuse "LC-Power LC-1370BII" mit 90 W-Netzteil benötigte ich ein neues Innenleben. Wegen der Position der Anschlüsse vom optischen LW habe ich genau dieses Board gewählt, da sich die Buchsen für SATA und USB an einer problemlosen Stelle befinden.

Die Verarbeitungsqualität ist völlig ok, beiliegendes Zubehör war für meine Bedürfnisse absolut ausreichend.

PC-Konfig:

Ryzen 3 4300 GE (35 W, Rev. RN-A1) mit Noctua NH-L9a-AM4 Topblow CPU-Kühler per Thermal Grizzly Kryonaut WLP
2x 8 GB CORSAIR VENGANCE LPX v4.32 (CMK16GX4M2B3200C16)
1x 500 GB SAMSUNG 980 PRO PCIe 4.0 NVMe M.2 (MZ-V8P500) als Boot-Laufwerk, mit Bios-Update auf 5B2QGXA7
1x 1 TB SanDisk Ultra 3D NAND SSD (SDSSDH31024G)
1x Toshiba-Samsung SN-506BB/BEBE Blu-ray Disc Writer SATA

Montage:

Der Einbau ins LC-1370BII verlief (fast) problemlos. Das MSI-Handbuch ist umfassend und alles ist gut beschrieben.

Auf dem Board ist ein zusätzlicher Power-Anschluss "CPU PWR1" mit 8 Pins; vom Netzteil verfügbar war jedoch nur noch ein 4-poliges Kabel -> habe ich mit einem 4-auf-8 Adapterkabel gelöst, System läuft einwandfrei.

Lediglich die Noctua-Kühlermontage ergab ein Problem, denn Board-rückseitig kollidieren im Bereich der CPU einige SMD-Bauteile mit der Noctua-Backplatefläche; es musste also die zum Board gelieferte MSI-Backplate verwendet werden.

Problem: Die MSI-Backplate hat Gewinde und auch der Kühler - in beide eine Schraube drehen, um Board+Kühler miteinander zu befestigen, klappt nicht wirklich. Noctua schlägt vor, Abstandshülsen für deren Backplate zu nehmen. Aber damit wird die Auflagefläche der Noctua-Backplate nur noch auf die Hülsen begrenzt; ich wollte aber, dass sie bestimmungsgemäß komplett auf der Mainboard-Unterseite aufliegt.

Lösung: Man nehme vier M3x12 Flachkopfschrauben und drehe das Gewinde ab Kopf auf 7,0 mm Länge ab (2 Muttern kontern, in Bohrmaschine einspannen, mit Nadelfeile "abschmirgeln"). So bleiben 5 mm Gewinde am Schraubenende. Dann mit Unterlegscheibe (0,7 mm dick) von unten durch das MSI-Backplate-Gewinde eindrehen; wenn durch, schlackern sie und das Ganze kann von unten durchs Mainboard am CPU-Kühler befestigt werden - klappte 1A!

Stabilität:

Das Board (Rev. 1.04 / BIOS seit 02/2022 = 7C92v18) läuft seit 07/2021 mehrere Stunden/Woche. Im BIOS ist das "XMP1"-Profil aktiviert, gelegentlich auch mal der CPU-Booster mit Defaulteinstellungen. Im Idle läuft die CPU laut "Core Temp" mit 37 °C.

Es gab bislang keinen einzigen Freeze oder BSOD (Win10), PC läuft absolut flott, stabil und bei meiner normalen Nutzung sogar lautlos (Lüftersteuerung im BIOS entspr. eingestellt); auch der Chipsatz-Kühler ist kaum hörbar.

Mit dem Realtek 8125B 2.5 G LAN-Controller gab's bislang auch noch kein einziges Problem; sehe viele YouTube-Videos und transferiere gelegentlich SW im GByte-Umfang - kein Thema. Onlinespiele mache ich nicht.

Stresstest:

Prime95 (v30.7B9, default-Einstellungen), Stresstest mit aktivierter BIOS-Einstellung "CPU-Boost" + "XMP1", Torture-Test mit 4 Worker, 100 % CPU-Last (Windows-Taskmanager):

Der "Lucas-Lehmer iteration of M..... using FMA3 FFT length 4K" brachte die Kerne bei 3,92 GHz auf max. 94 °C und bis zu 58 W CPU-Leistungsaufnahme. Der Noctua lief mit 100 %, wurde hörbar, aber nicht laut (Rauschen). Den Chipsatzkühler konnte man nicht heraushören.

Nach 12 Minuten wurde Test durch mich beendet, Rechner lief unverändert stabil. Ergebnismeldung jedes Workers: "Torture Test completed 10 tests in 12 minutes - 0 errors, 0 warnings"

Fazit: Würde das MSI MPG GAMING EDGE MAX WIFI wieder kaufen!

Rai - Bewertung des be quiet! Dark Base 900 gedämmt Big Tower ohne Netzteil schwarz/orange:

Bequiet Dark Base, warum nicht das Bequiet Dark Base Pro? Die weiterreichenden Features des Pro brauche ich nicht, ich lege keinen Wert auf Sichtfenster, LED Stripes, das Induktive Ladepad auf der Oberseite brauche ich ebenfalls nicht, die verbesserte Lüftersteuerung für 5 statt 3 Lüfter und dem "Durchschleifen" des PWM Signals des Boards brauche ich ebenfalls nicht. USB-Anschlüsse der neuesten Generationen lassen sich auch kostengünstiger nachrüsten, z.B. Slotblende. Das alles machte den Aufpreis zum Pro zu teuer, schon rund 170 Euro sind eine Ansage für ein Gehäuse.
Die Verpackung ist riesig, das Gehäuse darin gut und Transportsicher verpackt, einige Dellen und Beschädigungen an der Verpackungspappe waren vorhanden, aber sie drangen nicht bis an das Gehäuse vor. Selbiges ist mit Styroporformteilen im Karton befestigt und zusätzlich durch einen Stoffsack geschützt.
Der erste Eindruck aussen, man ist der Karton schwer, das Gehäuse, bei mir mit orangen Kontrasten, wirkt sehr wertig. Gebürstete Oberflächen wechseln sich mit lackierten Seitenteilen ab, wohltuender Kontrast sind die orangen Streifen aussen. Eine schallgedämmte Fronttür, die im Anschlag wechselbar ist, rundet das Äussere vorne ab. Hinter der Fronttür sind dann 2 5.25 Laufwerkschächte und ein herausnehmbarer Staubfilter für die vorne verbauten 2x Silent Wings 3 140mm Lüfter. Am unteren Ende der Tür ist ein herausziebarer Staubfilter, der über den ganzen Boden geht. Beide Filter sind leicht zu erreichen und damit auch gut zu säubern. An den abgerundeten Ecken der Front sind Meshgitter eingebaut, welche den Luftstrom zu den beiden Silent Wings bei geschlossener Tür sicherstellen. Die Blenden der 5,25 Einbauschächte sind mit einem Griff werkzeuglos zu entfernen. Optische Laufwerke werden von beiden Seiten eingeschraubt. Über den Laufwerksschächten ist ein Schieberegler, der die Lüfter steuert. Hinten sind Slotbleche eingebaut, weiter geht es mit Meshgitter im Bereich des Netzteils, welche eine besondere Aufgabe hat. Das Netzteil lässt sich auf verschiedene Positionen einbauen. Damit die Position der hinteren Blende immer mit dem Gehäuseende abschliesst, sind diese Mesheinsätze herausnehmbar. Dadurch kann man die Höhe des Mainbordeinbaus im Gehäuse variieren. Um diese Variablität zu erreichen, bediente sich bequiet! eines Tricks, die Blende hinten ist wie die Rückseite eines Netzteils ausgeführt, inklusive Buchse für das Netzkabel und An/Ausschalter. die Verbindung zum eigentlichen Netzteil übernimmt ein ca. 20 cm langes Zwischenkabel, welches im Netzteil eingesteckt wird. Über der Netzteilposition und den Slotblenden dominiert ein weiterer Silent Wings 3 140mm Lüfter die Rückseite. Daneben liegt die Aussparung des I/O Panels. Die Seitenteile sind mit Corkscrewschrauben, die beim Aufschrauben auch nicht gleich aus den Schraubenlöchern des Deckels fallen. Sinnvoll. Die Seitenteile bieten beide die Möglichkeit weitere Lüfter einzubauen, 2x120 mm passen hier auf jede Seite rein. Damit der Luftstrom geährleistet wird, können die Seitenteile etwas erhaben eingebaut werden. Oben und unter den Seitenteilen sind weitere Mesheinsätze zur Luftzirkulation installiert. Die Seitenteile sind innen, bis auf die Einbaupostion der zusätzlichen Lüfter, schallgedämmt.
Unten sind 4 stabile und, bei Bedarf auch demontierbare, Standfüsse mit Gummierung befestigt, die das Gehäuse sicher stehen lassen. Das obere, abgwinkelte Ende der Vorerseite wird durch den Startknopt, Reset und HDD-LED, Audio-Out und Micro-In sowie 4 USB Anschlüssen, je 2 USB 3 und 2 USB 2 belegt. Der Powerknopf leuchtet in Betrieb orange und nimmt die orangen Akzente des Gehäuse weiter auf. Auch die HDD-LED leuchtet orange, für meinen Geschmack etwas hell. Wer das nicht mag, klemmt sie einfach nicht mit an. Der Resetknopf ist eben in das Gehäuse eingelassen und wird so nicht bei jeder Aktion ungewollt gedrückt aber er lässt sich mit dem Finger bedienen.

Innen: Der schwarze Innentaum fällt auf, wieder sind orange Akzente an den Kabeldurchführungen des Kabelmangements vorhanden. Es herrscht Platz, viel Platz, bis zu E-ATX Boards sind möglich. Das Mainboardtray ist herausnehmbar, als Benchtable zu gebrauchen, das macht einen Einbau der Hardware leicht, ist eigentlich aber gar nicht nötig, da derPlatz im Gehäuse auch so ausreicht. Mein grosser Luftkühler wirkt geradezu verloren im Gehäuse. 7 3,5 Zoll HDD-Käfige, die alle einzeln demontierbar sind, sind wahrlich genug, Schraubbare Slotblenden bilden die andere Seite des Mainboardtrays. Dieser kann auch invertiert werden, also herausgenommen, gedreht und so eingebaut werden, das RAM, Grafikkarte, Mainboard und CPU von der rechten Seite des Gehäuse aus zugänglich sind, Dabei gilt es dann aber zu beachten, das Mainboard steht dann "Kopf". Aber das ist nur eine Möglichkeit, der Variablität. Auf der Rückseite des Mainboardtrays ist eine Möglichkeit vorhanden, eine 2.5 Zoll HDD/SSD zu befestigen. Ausserdem ist hier genug Platz, um Kabelstränge vom Netzteil zu den Komponenten zu legen, die Seitentür schliesst dann trotzdem ohne großartig Druck auszuüben. Die Kabel des Frontpanels sind ebenfalls in schwarz gehalten, eindeutig beschriftet, so das beim Anschließen keine Fragen aufkommen. Das leidige Thema der Kabel des Power, Reset und HDD-LED Anschlusses bleibt aber. Hier könnte man sich langsam mal auf einen Standardstecker einigen. Die Gummidurchführungen des Kabelmanagementes sind ausreichend bemessen, bleiben auch beim Durchführen der Kabel an ihrem Platz, es sind sogar noch einige als Ersatz im Lieferumfang vorhanden. Die HDD-Käfige lassen sich per Schrauben einzeln entnehmen und mit 7 3.5 Zoll HDDs oder 14 2,5 Zoll HDDs/SSDs bestücken. diese hängen entkoppelt in den Kafigen. Je nach Bedarf lassen sich alle Käfige entfernen und mit, zusätzlich erhältlichen, Covern ersetzen, was den aufgeräumten Innenraum weiter verbessert. Oder, mit mitgelieferter Blende, als Einbauort einer Wasserpumpe genutzt werden.
Die Möglichkeit, zusätzliche Lüfer oder Radiatoren zu verbauen sind einfach gigantisch, bis zu 3 Lüfter mit maximal 140mm in der Front, 3x140mm im Deckel, 2x140mm Lüfter im Boden. In dem Seiteteil lassen sich 2x120mm Lüfter verbauen. Die 120 mm Lüfter passen übrigens auch in Front, Boden oder Deckel. In der Front opfert man für einen 3. Lüfter allerdings die beiden 5,25 Zoll Laufwerksschächte. In den Deckel passen dann 4 120mm Lüfter statt3 140mm Lüfter.
Radiatoren lassen sich hier verbauen, wie im Bugatti Veyron Kühler, bis zu 420er im Deckel und vorne, im Boden bis zu 280er an der Rückwand passt noch ein 140er anstelle des Silent Wings gleicher Grösse. Hier kann man mit dem, in der Höhe, verstellbaren Mainboardtray die jeweiligen Platzverhältnisse an seine Anforderungen der eigenen Radiatorkonfiguration anpassen.
Die Einbauhöhe des CPU-Kühlers ist mit 185mm sehr großzügig bemessen. Mein Macho HR02 Rev B hat genug Platz. Das sollte auch für die meisten anderen Luftkühler reichen.
Im zusammengebauten Zustand konnte ich den Powerknopf drücken, und alles lief, hat man selten. bequiet! versucht hier den Zielkonflikt zwischen Stille und Temperaturentwicklung zu lösen, was eindeutig zu Kosten der Temperaturen geht, das Gahäuse ist leise, bei auf geringer Stufe eingeregelten Lüftern, die Temperaturen der RTX 2070 liegen bei "normalen" 70 Grad im Spiel, die M.2 SSDs ereichen auch mit etwa 55 Grad, passiv durch Kühlkörper gekühlt und 40 Grad durch einen aktiven Kühler gekühlt, akzeptable Werte, die CPU erreicht etwa 60 Grad beim Rendern. Diese Temperaturen lassen sich durch Aufdrehen der Lüfter noch etwas drosseln, bleiben aber auch auf geringster Stufe im erfreulichen Rahmen. Hier kann man natürlich noch mehr langsam drehende Lüfter verbauen, die den Airflow im Gehäuse noch verbessern.

Abschliessendes Fazit. Das ist kein Gehäuse, das ist ein Multifunktionstool und ein Schweizer Taschenmesser zusammen. Hier kann man wirklich alles an seine Anforderungen anpassen, hochwertige Materialien, umfangreiches, mitgeliefertes Zubehör, noch mehr zum zusätzlichen Erwerb, kurz, für Enthusiasten. Kein Gehäuse für Einsteiger. Die Modularität wird allerdings durch eine Vielzahl an demontierbaren Komponenten erkauft, was den Umbau umständlich macht. Auch sind einige Schrauben vom Werk aus zu fest angezogen, man sollte unbedingt einen passenden Schraubendreher verwenden, um die Schraubenköpfe nicht zu überdrehen. Im schwarzen Innenraum sehen überdrehte, silber glänzende Schraubenköpfe eben unschön aus. Auch die HDD-LED könnte ein wenig weniger hell sein. Das kann man zur Not durch Abklemmen oder Nachdunkeln der LED-Abdeckung lösen. Einge Gewinde scheinine mir etwas empfindlich zu sein, speziell beim Festschrauben der PCI-Slotblenden musste ich sehr vorsichtig sein. Ebenso sollte man mit äusserster Vorsicht zu Werke gehen, wenn es um die gut aussehenden, dausch aber empfindlichen Oberflächen geht. Das versteht sich wohl von selbst.
Alles in allem hat mich das Gehäuse voll überzeugt, hier werde ich noch eine Weile Spaß haben, um zusätzliche Lüfter oder Radiatoren zu verbauen, sämtliche technischen Möglichkeiten zu probieren. Das ist definitiv kein Einsteigergehäuse. Woanders kauft man sich die Hardware nach de Gehäusespezifikationen, hier passt alles. SSDs oder HDDs in Mengen die im ganzen Haushalt nicht vorhanden sind, E-ATX, große Luftkühler, Radiatoren alles passt rein. Abgesehen vom Prei, eine klare Empfehlung für Leute, die Platz unterm Schreibtisch haben.

StephanPDM - Bewertung der 12GB Palit GeForce RTX 3080 Ti GameRock Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Die 12GB Palit GeForce RTX 3080 Ti GameRock ist meine vierte Palit- und zweite RTX-Karte der GameRock-Serie. Alle GameRock-Karten liefen von Anfang an tadellos und tun es im täglichen Gaming- und Arbeitseinsatz bis heute. Seit meiner ersten GameRock-Karte, kaufe ich ausschließlich Palit-Grafikkarten (auch gern die OC-Varianten), weil ich von der Qualität und Langlebigkeit absolut überzeugt bin.

GeForce RTX 3080 Ti GameRock
PRO:

- sehr gute Verarbeitung - das ist schon ein richtiger Metallblock, dem
man zutraut, die Power der 3080 Ti auch wegkühlen zu können
- gute Kühlwerte (max 75 °C) in einem Geräusch gedämmten Gehäuse unter
mehreren Stunden Volllast
- moderate Lautstärke unter Volllast im Gamingbetrieb (man hört diese
3080 Ti natürlich - die enorme Leistungsaufnahme muss in Form von
Wärme aber natürlich abgeführt werden) aber es ist ein natürliches,
kräftiges Luftgeräusch - kein Spulenfiepen, nichts unnatürliches oder so
- sehr gute Leistung - hohe und stabile FPS in den neuesten Games am Markt
und 1440p (oft max oder high Raytracing mit und ohne DLSS)
- wirklich ansprechendes Design (ich habe auch die RTX 3070 im gleichen
Design) - es ist schade, dass die Eiskristall-Optik auf den meisten Bildern
nicht gut darzustellen ist - in Wirklichkeit sieht das nämlich zusammen
mit dem Metall und der Beleuchtung wirklich toll und überhaupt nicht
billig aus - die Meinung teilt auch mein Sohn, der eine Glasscheibe in seinem
Gehäuse hat.
- Geringere Länge und Breite als manch andere 3080 Ti Modelle
- ohne Witz - die GameRock-Serie kann man in vielen Gehäusen super
anbinden. Die Karten sind so schwer, dass man sie ja oft abstützen möchte -
und die GameRocks sind am Ende so offen, dass man sie mit einem Band
oder Kabelbinder am Gehäuse anbinden und so abstützen kann (wenn es
nicht auf die Optik ankommt... weil 1800 EUR Karte und Kabelbinder
und so)

CON:

- Die Lüfter laufen (bei mir) auch im Desktop-Betrieb immer. Bei den
3070er Modellen war das nicht so. Sie sind nicht hörbar, aber muss
doch eigentlich nicht sein, wenn keine Last drauf ist.
- Die mitgelieferte GPU-Stütze ist irgendwie nicht vertrauenserweckend -
ich habe sie nicht verwendet

Die Karte läuft bei mir im folgenden System:

Intel Core i9 9900K ohne OC
be quiet! Dark Rock Pro 4 Tower Kühler
MSI MAG Z390 Tomahawk So. 1151
32 GB Corsair Vengeance DDR4-3200
1TB Samsung 980 Pro M.2 PCIe 4. 3D-NAND etc.
850 Watt be quiet! Straight Power 11 Gold
Fractal Design Define R6 USB-C - PC-Gehäuse mit 2 Front-Lüftern,
1 Lüfter hinten und einer oben

---- FAZIT ----
Klare Kaufempfehlung - wenn man das Geld aktuell dafür ausgeben möchte,
dafür aber mit entsprechendem Setup das Maximum aus
Videoschnitt und Gaming herausholen möchte und nicht die große Menge
VRAM einer 3090 benötigt.

Meik G. - Bewertung des MSI MPG Sekira 100R mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich bin nun auch Stolzer besitzer des MSI MPG Sekira 100R und was soll ich Sagen, selten so ein schönes und praktisches PC Case gesehen.

Optik:
Schlicht und gleichzeitig auch Stylisch MSI hat bei dem Sekira 100R diese beiden Stilrichtungen miteinander verbunden.
Eigentlich wollte ich kein RGB an meinen PC, eigentlich sollte mein PC unter dem Tisch stehen, doch dann habe ich dieses Case gefunden und mein Plan hat sich geändert.
Dieses Case trifft wirklich zu 100% meinen Geschmack, denn das Gebürstete Metall und die leicht getöhnte Glaseinheit an der Seite sowie an der Front in kombination mit den RGB beleuchteten Logo passen einfach Super zueinander.

Also Optik 10/10


Größe/Platzangebot:
Das Case ist insgesamt doch schon recht klein für einen Tower, doch es ist so Konzipiert, dass man bei den einzelnen Bauteilen ausreichend Platz hat, in meinem Case haben eine 34cm Lange Grafikkarte und RGB Ram in Verbindung mit einer AIO (Deckelinstallation) platz gefunden.
Alles passt, bei der Grafik Karte ist sogar noch viel Luft für größere karten ( ca 5cm dürften da noch sein).
Auch wenn zwischen Radiatorlüfter und Ram nur noch wenige mm liegen war die Installation doch reibungslos und dabei bin ich absoluter PC Bau Neuling ( Tatsächlich ist das, dass erste mal das ich einen PC in kompletter selbstregie von Grundauf aufgebaut habe und dass nach 20+ Jahren als leidenschaftlicher Spieler)
Einzig auf der Rückseite wirds dank RGB, AIO und 3,5" Festplatte doch schon sehr eng,hier hätte ich mit insgesamt vielleicht den ein oder anderen cm mehr freiraum gewünscht ( das kann aber auch an meinem fehlenden Talent für Kabelmanagment liegen)

Größe/Platzangebot 9,5/10

Airflow:
Das Case kommt mit 4! ich wiederhole !! VIER !! vorinstallierten 120mm ARGB lüftern welche bisher zumindest ( Kalte Wintertage) ihr werk absolut Flüsterleise verrichten, da die front geschlossen ist, finden die Lüfter Ihre Frischluft über großzügig gelöcherten Mesh Panels and den seiten der Fronteinheit. ausserdem ist zwischen der Front und den lüftern selbst ausreichend Platz so das diese selbst an heissen Tagen ordentlich arbeiten können sollten.
An der Decke ist erneut platz für lüfter oder wie in meiner Installation einen Radiator, meiner mist 240mm doch habe ich gelesen das selbst 280 mm hier platz finden sollen (allerdings muss man bei 280mm Radiatoren doch schon sehr auf die Größenmäßigen kompatibilität zum RAM achten.?
Mir persönlich fehlt zwar ein vergleichsprodukt, doch insgesamt kann ich eindeutig sagen, dass die Airflow in keinster form negativ beeinflusst zu sein scheint.
Das Airflowkonzept geht trotz geschlossener Front komplett auf, alle Lufteinflussstellen sind zudem durch Staubfilter geschützt.

Airflow: 8,5/10

Fazit
Dieses Case ist herausragend in der Optik sowie im Lieferumfang ( hab ich eigentlich schon den 6Wege ARGB Controller erwähnt?).
- USB-C an der Front
- RGB Controller
- 4 Lüfter vorinstalliert

Alles in allem ein Super Case zum Super Preis.
9,5/10

ich empfehle es jedem!

Berna - Bewertung der Intel Core i5 11400F 6x 2.60GHz So.1200 BOX:

- Verarbeitungsqualität= Gut
- Verbesserungsvorschläge= Freier Multi
- Erwartungsansprüche erfüllt= Ja
- Weiterempfehlungsrate= 9 von 10

Leistungstechnisch muss sich dieser Prozessor nicht verstecken, unterschiede sind 1 bis 10 FPS mit anderen Aktuellen Prozessoren wie zb der 5600 X von AMD.

Da mir der AMD Prozessor nicht aktuell genug war und viel zu teuer ist , wurde es dieser hübscher hier.

Betreibe ihn mit meiner RX 6700 XT und kann alles auf MAX ,21:9 Ultrawide spielen.

Aufpassen ! Mann kann den nicht Übertakten ! was aber geht ist die TDP anheben, Mainboard dafür vorausgesetzt.
Mit der Standard TDP von 65 Watt taktet er bis auf 4200 - 4300 Mhz und wieder runter.

Wenn Mann die TDP allerdings auf 150 Watt anhebt, dann kann Mann ihn mit 4400 Mhz laufen lassen.
Ob es was bringt muss jeder selbst endscheiden.

Eigentlich wollte ich auf dem Sockel 1700 aufsteigen, nur schaut euch mal die DDR5 preise an der Wahnsinn.

Jetzt warte ich erstmal bis sich die DDR 5 preise einpendelt wo Mann sie auch bezahlen kann , oder ich warte erst auf AMD.
Dieses Jahr soll der neue AM 5 Sockel kommen mit PCE 5.0 und DDR5 Speicher support.

Dann sollten auch die Speicherpreise wieder sich normalisiert haben.

Wer aber wie ich erst einmal warten möchte und nicht viel ausgeben will ,dem kann ich den i5 11400 F guten Gewissens
nur weiterempfehlen .

Ich hoffe konnte einigen bei ihrer Kauf Entscheidung behilflich sein.
Weiterlesen »Januar

Eric - Bewertung des Gigabyte Z690 AORUS Ultra So.1700 DDR5 ATX Retail:

Für mein neues System (i9 12900k, 32GB DDR5 6000 CL36) war ich auf der Suche nach einem Mainboard, was einerseits ordentliche Features bietet und andererseits nicht in Preisregionen von 700-1000€ liegt. Innerhalb dieser Suche habe ich mich für das Gigabyte Z690 AORUS ULTRA entschieden und bin bis jetzt (ca. 1 Woche getestet) damit sehr zufrieden. Die meiner Meinung nach wichtigsten Vor- und Nachteile:
PRO:
++ ausgewogene Features (ausreichend USB 3.x-Anschlüsse, integriertes WIFI 6, Bluetooth, 2,5G Ethernet, genügend PWM-Lüfter/Pumpen-Anschlüsse, 2x ARGB-Anschlüsse, etc.)
++ massive und gut funktionierende CPU-Stromversorgung sowie VRM-Kühllösung! Das Mainboard bietet mit den 16+2+1 Phasen mit 105A Power Stages massives Overclocking-Potential sowie eine stabile Spannungsversorgung - auch unter Last. Insbesondere die VRM-Kühlkörper konnten im Test überzeugen: In Kombination mit der Arctic Liquid Freezer II 420 AIO, welche auf der Pumpe einen VRM-Lüfter besitzt, wurden die VRMs maximal 51-53°C "warm" - was ein sehr guter Wert ist! (i9 12900k unter Last im Cinebench sowie in Intel XTU mit einer Leistungsaufnahme von 215-230 Watt bei ca. bis zu 1,29V VCore-Spannung).
++ insgesamt 4 M2-Slots (davon 1x PCIE 4.0 mit einem massiven einzelnen Kühlkörper [Samsung 980 PRO im Benchmark maximal 50-53°C] sowie 3x PCIE 3.0-Anbindung unter einem gemeinsamen flachen Kühlkörper)
++ Das Mainboard wirkt sehr wertig verarbeitet und robust. Es besitzt selbst nur sehr wenig ARGB (lediglich ein Teil des VRM-Kühlkörpers ist beleuchtet) und wirkt optisch eher "schlicht" und technisch. Dies gefällt mir persönlich sehr gut, wobei dies natürlich reine Geschmackssache ist.
++ Nach einem BIOS-Update mittels Q-Flash-Plus wurde alles sofort erkannt. Auch das XMP 3.0 Profil für den RAM (6000Mhz, CL36) konnte problemlos geladen werden.

CONTRA
- Leider liegt dem Board keine ARGB-Kabelverlängerung (3-Pin) bei, lediglich eine 4-PIN Variante.
- Noch kein Druckknopf am Rand des Mainboards um die PCIE-Verrieglung der Grafikkarte bequem lösen zu können - dies wäre ein wünschenswertes Feature für die nächste Generation.

Fazit:
Wer auf die Z690-Plattform in Verbindung mit DDR5 umsteigen möchte und bereit ist die Preise für diese aktuell noch recht teure Plattform zu bezahlen, dem kann ich das Gigabyte Z690 AORUS ULTRA uneingeschränkt empfehlen. Innerhalb des Angebots an Z690 DDR5 Boards bietet dieses Mainboard m.M.n. ein gutes P/L Verhältnis mit vielen Features einem durchdachten Kühlkonzept und einer sehr ausreichend dimensionierten Spannungsversorgung. - Ich würde das Mainboard wieder kaufen! 5 Sterne.

Daniel - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 6600 XT Nitro+ OC Gaming DDR6 Retail:

Auch wenn die Preise für Grafikkarten derzeit jenseits von gut und Böse sind, und keiner genau weiß ob und wann es besser wird, führte ich ein GPU Upgrade durch.

Da ich bisher immer mit Karten der Konkurrenz unterwegs war, habe ich nun nach langem Überlegen die RX 6600 XT Nitro gewählt. Der Grund ist unter anderem das derzeit bessere Preis Leistungsverhältnis von den AMD Karten gegenüber eines anderen Herstellers.

Nun zur Karte selbst. Die Verarbeitung ist sehr gut, optisch sehr ansprechend und der LED beleuchtete Sapphire Schriftzug ein kleines Highlight.
Meine Erwartungen waren eine Grafikkarte die bei 1080p Gaming eine solide Leistung erzielt. Und das schafft die RX 6600 XT Nitro ohne Probleme. Alle meine Games laufen auf 1080p und Ultra Einstellungen extrem flüssig und ohne Probleme. Selbst bei 1440p macht die Karte bei vielen Spielen noch eine gute Figur, auch wenn sie bei 1080p heimisch ist. Dazu ist sie, im Vergleich zu manch älteren Modellen von AMD sehr gut gekühlt und pendelt sich bei ca 60-65°C ein.

Die AMD Software ist für AMD Neulinge evtl gewöhnungsbedürftig, aber auch da findet man schnell rein.
Die Grafikkarte ist sehr genügsam, was den Stromverbrauch betrifft und hat trotzdem eine Leistung, die bei anderen mithalten kann.
Einzig wer extrem viel Wert auf DLSS und Raytracing legt, sollte zu woanders zugreifen, aber auch da macht es erst bei den stärkeren Karten wirklich Sinn.

Was meine Erwartungen an eine Full HD Grafikkarte betrifft, hat mich die RX 6600 XT absolut überzeugt. Die Treiber laufen stabil, die Software ist umfangreich und bietet viele Möglichkeiten.
Das Preis Leistungsverhältnis und die Performance pro Watt sprechen momentan eindeutig für AMD. AMD ist mittlerweile ein Hersteller geworden, der sich weder bei CPU's noch GPU's verstecken muß und kann problemlos bei der Konkurrenz mithalten. Das frühere Image kann man getrost ignorieren und AMD eine ernsthafte Chance geben.
Und da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Für Gamer oder Nutzer, deren Wert DLSS und Raytracing zweitrangig ist und eine 1080p GPU suchen die für derzeit alle aktuellen Games gerüstet ist, denen kann ich die RX 6600 XT Nitro+ OC Gaming GDDR6 oder auch ein anderes Custom Modell Wärmstens empfehlen. Da macht man gerade zu den aktuellen Preisen, die ja durch die Decke schießen dennoch ein akzeptables Geschäft im Vergleich zur Konkurrenz.

Ilona - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Ich habe das letzte Jahr über genug Zeit um das 500 und das 500DX zu testen. Nach diesem Jahr habe ich mich nun doch auf den Komplettumstieg von 500 zu 500DX entschieden.

Was kann ich dazu sagen? An sich ist das 500DX vom inneren Aufbau identisch mit dem 500.
Allerdings macht das Frontpanel mit Mesh doch einiges in der Belüftung und somit die Kühlung aus.

Das Frontpanel ist mit Kunststoff-Nupsis zum einstecken am Gehäuse befestigt. Durch eher stärkeres ziehen, kann man das Panel so vom Gehäuse entfernen. Beim Befestigen sollte man auf die Aussparungen am Gehäuserahmen achten, sonst kann man die Nupsis bestimmt beschädigen. Die RGB-Beleuchtung im Front-Panel ist durch Kontakte am Gehäuse mit Strom verbunden. So, dass man hier kein Kabelwirrwar hat.

Ansonsten hat das Gehäuse ein Glaspanel und einen magnetischen Staubfilter als Deckel.
Das Glas-Panel hat einen Rand (in Gehäusefarbe) und ist mit 4 Rändelschrauben am Gehäuse befestigt.

Das Panel auf der Rückseite hat wie auch bisher alle Gehäuse, die ich von be quiet! gesehen habe, zwei Schrauben, die direkt am Panel installiert sind und man ganz leicht mit den Fingern drehen kann.
Im Boden des Gehäuses ist ein eingeschobener Staubfilter.

Das Gehäuse hat eine PSU-Abdeckung mit Aussparung vorne für eventuelle Radiatoren-Anbringung. Durch den HDD-Käfig, der unter der PSU-Abdeckung zu finden ist, kann die Aussparung für den Radiator oder den Lüfter vergrößert werden, da man den HDD-Käfig an zwei Positionen im Gehäuse (unter der PSU-Abdeckung) installieren kann. Entweder näher am Frontpanel oder näher am Netzteil.

Um die Grafikkarte installieren zu können muss erst eine Abdeckung mit 2 Schrauben an den PCI-Slots entfernt werden. Lassen sich ganz leicht mit den Fingern heraus- und wieder hineindrehen.

Das Netzteil hat einen Installationsrahmen. Dieser wird am Netzteil verschraubt und dann später am Gehäuse befestigt. Auch hier sind die Schrauben für die Installation des Rahmens am Gehäuse ganz einfach händisch zu bedienen.

Beim Gehäuse sind genug Schrauben für die Motherboard, die SSD und HDD sowie die Netzteil Installation dabei.

Im Gehäuse sind 3 Pure Wings 140mm vorinstalliert.
Dadurch, dass an diesem Gehäuse überall Mesh ist, ist der Airflow bombastisch und der Staub hält sich überraschender Weise auch in Grenzen.

Das einzige Manko, was ich mit dem 500 und dem 500DX habe ist der Platz für die Kabel. Da die Standard-Kabel eines Straight Power 11 doch recht dick sind und die RGB-, Lüfter- und Sata-Kabel usw. Nun einmal auch Platz benötigen, wird es da hinten richtig eng; Vor allem, wenn man wirklich alle Festplatten verbauen wollen würde.

armondil - Bewertung des Icy Box Tischgestell elektr. höhenverstel. ohne Platte schwa.:

Da ich im Netz quasi keine Informationen von Kunden/Usern zu diesem Tischgestell gefunden habe, werde ich das einfach mal übernehmen, um der Nachwelt ein wenig Information zu hinterlassen:

0. Vorabbemerkungen:
Es handelt sich hierbei wirklich nur um ein Tischgestell, dass sollte jedem klar sein; ein bisschen handwerkliches Geschick und Augenmaß samt Maßband ist sinnvoll, damit der Tisch am Ende nicht schief wird. Es wird im Handbuch dringend darauf hingewiesen, diesen Tisch nicht alleine aufzubauen; das ist prinzipiell möglich, aber dauert echt lange und bei 30kg ergibt das auch Sinn.

1. Verarbeitungsqualität:
Die Verarbeitung des Produkts ist sehr solide und massiv, fester Stahl wurde hierbei verbaut, was mit knapp 30 kg zu Gewichte schlägt. Insgesamt macht das Tischgestell einen sehr guten Eindruck, in meinem Fall wurde sehr sauber verarbeitet/gebohrt, vorab verdrehte Schrauben/Gewinde waren nicht zu fest angezogen für das Lösen zwecks Aufbau. Die Motorengeräusche sind wahrnehmbar, stören aber auf keinen Fall (bei wenigen Sekunden Höhenregulation sollte das auch nicht der Fall sein), der Tisch wackelt nicht sondern ist Stabil; voll ausgefahren sollte man allerdings auf planem Boden sein (oder die Schraubfußabsätze sehr genau einstellen), da es einzig hier zu minimalen Schwankungen kommen kann; trotzdem ist Arbeiten im Stehen sehr angenehm!
Das beigelegte Material ist soweit in Ordnung; einzig die Steuereinheit/Display wirkt etwas zu leicht in der Hand, da hätte eine aus Aluminium etc. auch einen netteren Eindruck gemacht; angebaut fällt das allerdings kaum noch auf.
Die nicht beigefügte Tischplatte hat keinen direkten Kontakt mit dem Gestell sondern wird auf 8 bzw. 10 Plastikringe gelegt, die wiederum gepuffert sind durch Gumminoppen; durch diese Noppen werden die Schrauben in die Platte gedreht und befestigen so die Platte und das Gestellt; die Gummierung kann leichte Schwingungen der Platte abfangen, was intensiveres Tippen oder aufgestellten Subwoofern/basslastigen Lautsprechern entgegen kommt.
Sehr gut finde ich die Umsetzung mit zwei Motoren; es wird keine Pleulstange verlegt, sondern jedes Bein, das vom Netzteil aus gesteurt wird, hat direkt unter der Tischplatte den Motor.

2. Erwartungsansprüche
In meinen Augen ist hierbei alles erfüllt; der Tisch ist millimetergenau einstellbar, das Bedienfällt klar lesbar, es verdunkelt nach einiger Zeit, leuchtet schnell auf wenn man wieder draufdrückt und ist logisch bedienbar; wenn eine gewisse Zeit keine Interaktion erfolgt ist, sperrt das Display gegen unbewusste Berührungen und ist nur durch langes drücken auf die "M Taste" entsperrbar; die 3 Profile sind sehr angenehm, allerdings nur für eine Persion sinnvoll nutzbar (außer zwei Personen teilen sich eine Sitzhöhe und haben individuelle Stehhöhen).
Kleiner Bonus: man kann einen Timer einstellen, der einen regelmäßig daran Erinnern soll (laut Handbuch) aufzustehen; dabei leuchtet das Display und es gibt 5 aufeinanderfolgen Töne. An sich eine nette, wenn auch vllt. nicht unbedingt notwendige, optionale technische Spielerei.
In Bezug auf die Stabilität wurden alle Erwartungen erfüllt.
Man sollte jedoch auch überlegen, für welche Tischplattenlänge man dieses Gestell nutzt; bei Breiten bis zu 180cm sollte es kein Problem geben, darüber hinaus sollte aber überlegt werden; die zweigeteilte Mittelschiene, auf die die Platte geschraubt wird, wird mit zwei Stangen gehalten, die durch Anpressdruck von Gewindeschrauben (keine Gewindelöcher alle X cm) an Ort und Stelle gehalten werden und in die Hälften geschoben werden; je weiter man also die Tischbeine von einander entfernt, desto weniger stecken die Stangen in den Mittelschienenhälften, sodass es hier etwas Spielraum geben könnte ...

3. Verbesserungsvorschläge
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es: die Anleitung; sie ist gut bebildert und verständlich geschrieben, einzig die Reihenfolge im Produktaufbau sollte überdacht werden. Der hierbei beigelegte Kabelkanal wird in das Gestell eingehängt, sodass eine Nachträgliche / Entnahme für weiter Kabel nicht möglich ist, das wäre nett gewesen zu Erwähnen. Man kann Kabel durchschieben, ist aber ein bisschen umständlich. Zudem hätten die Schritte geändert werden sollen; die Abstands-/Isolationsnoppen hätten ruhig zu beginn angebracht werden können, der Tisch müsste dann auch nicht wie in der Anleitung gezeigt, 4 mal rotiert werden, es hätte einmal gereicht.
Zusätzlich wird nicht offensichtlich, dass die Noppen in der Tischmitte auch mit Schrauben versehen werden müssen; in der Anleitung ist von 2x 4 Schrauben und nicht 2x4 + 2 Schrauben die Rede ... da ich aber die Tischplatte noch austauschen werde, kann ich das nachholen.

4. Weiterempfehlung
All denjenigen, die auf der Suche nach einem Tischgestell sind (weil Sie z.B. eine Echtholzplatte als Tischplatte haben wollen, oder nichts an der aktuellen Platte auszusetzen ist) ist dieses Gestell wärmstens zu Empfehlen (gerade wegen Dualmotor Konstruktion).
Der Aufpreis allerdings von 50€ für das Kabelmanagement (es gibt auch eine Version ohne) ist aber etwas fraglich, zumal es schwierig ist, dieses auszutauschen. Allerdings hat man hierfür auch mehr Stabilität, da die Mittelstrebe doppelt geführt ist und nicht "einfach" wie in der günstigeren Version; das macht es schon fast wieder wett.
Abgesehen von dieser Tatsache und der überarbeitbaren Beschreibung/Handbuch, ist dieser Tisch sehr zu empfehlen, da mit 60cm - 120cm Höheneinstellung ein guter Umfang zum Steh-Sitz arbeiten gegeben ist, die Verarbeitung sehr gut und die Stabilität gegeben ist.

Daniel - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Nachteile:
- vorinstallierter Lüfter in der Front (140mm) ist etwas höher als mittig installiert, wodurch man darüber keinen 120mm Lüfter installieren kann, ohne vorher den vorinstallierten Lüfter abzuschrauben und etwas tiefer zu montieren.
--> Ich wollte hier aus meinem vorherigen System 2 120mm SilentWings pure zusätzlich zum vorinstallieren 140mm PureWings 2 einbauen - darunter passt ein 120mm Lüfter ohne Probleme und hat sogar noch etwas Luft nach unten, sodass auch ein 140mm an dieser Stelle problemlos installierbar wäre (mit etwas Einbaugeschick lassen sich hier auch beide 120mm Lüfter zusätzlich einbauen entgegen der Herstellerspezifikation von bis zu 2x 140mm oder 3x120mm Lüfter)
- Frontcover hakt etwas beim abnehmen, sodass man das Gefühl hat dabei Plastikhalterungen abzubrechen (tun sie nicht!)
- Um das kabellose Design vollends ausreizen zu können braucht man ein Mainboard mit gewinkelten Anschlüssen an der rechten Seite (24-Pin-ATX-Stecker, USB 3.0 Header, etc.) oder entsprechend 90° gewinkelte Kabel.
- leider nicht komplett silent. Die Gehäuselüfter sind im idle, wenn auch leise, zu hören aber nicht störend.

Vorteile:
- durchdachtes, kabelloses Design: Überall, wo man Kabelverläufe hat (oder haben könnte) sind kleine Durchlässe im Gehäuse eingebracht, um das jeweilige Kabel unsichtbar durch das Sichtfenster nach hinten ins Gehäuse verlegen zu können. Des weiteren ist eine Netzteilblende im Gehäuse integriert, wodurch die Stromkabel alle unsichtbar verlegt werden können (kann natürlich auch unerwünscht sein, wenn man sein Netzteil aufgrund von z.B. RGB gerne sehen möchte).
- genügend & durchdachte Montagemöglichkeiten für Festplatten: man kann versteckt hinter dem Mainboard 2 SSDs anbringen, sowie im Sichtbereich neben dem Mainboard nochmal 2 SSDs, die über eine be quiet! Plakette die hierfür zu verlegenden Kabel effizient versteckt und somit das kabellose Design fortführt. Darüber hinaus kann man im Bereich der Netzteilblende im HDD-Käfig (versetzbar, um in der Front einen bis zu 360mm großen Radiator einbauen zu können) noch 2 bis zu 3,5" große Festplatten nicht sichtbar einbauen. Der HDD-Käfig lässt sich auch komplett entnehmen.
- Airflow: die Mesh-Front in Kombination mit den 3 vorinstallierten 140mm PureWings 2 Lüftern bieten bereits ohne weiteres zutun einen sehr guten Airflow, bei gleichzeitiger geringer Lautstärke
- Staubfilter: Im Gehäuse sind 3 Staubfilter integriert (Front, Bottom, Top). Alle (Nachteil Frontcover beachten) lassen sich sehr einfach entfernen und daher auch gut reinigen.
- CPU-Kühlung: Das Gehäuse lässt dem Besitzer fast freie Wahl bei der CPU-Kühlung, da selbst sehr große Luftkühler (bei mir der Noctua NH-D15 mit 165mm Einbauhöhe), sowie AIOs mit bis zu 360mm (Front) montiert werden können.
- RGB sync button im Front I/O: Hält man den RGB sync button in dem Front I/O Panel einige Sekunden werden alle (A)RGB eingebauten (A)RGB Komponenten im System synchronisiert und leuchten damit in der gleichen Farbe/im gleichen Modus ohne dafür eine spezielle Software installieren zu müssen

Verbesserungsvorschlag:
- Beilegen einer Blende zum schließen des Lochs das entsteht, wenn man den HDD-Käfig entfernt.
- Blende für die Kabel des Front I/O Panels, damit diese auch unsichtbar bleiben, wenn man von einem tiefen Blickpunkt aus in das Sichtfenster schaut.
- Eine RGB-Version mit vorinstallierten LightWings Lüftern statt den PureWings 2.
- manuelle Lüftersteuerung im Front I/O Panel mit ZeroFan Modus, um bei geringer Last einen noch leiseren Betrieb zu ermöglichen.

Fazit:
Für <100€ ist das Pure Base 500DX Gehäuse kaum schlagbar. Das schlichte Design mag nicht jedem gefallen (gerade RGB-Liebhaber werden hier vermutlich weniger angesprochen), aber dafür lässt das Gehäuse sonst kaum Raum für Wünsche offen. Das Kabel- sowie Thermalmanagement ist durchdacht und die generelle Qualität des Gehäuses ist gut. Soll der PC auf dem Schreibtisch stehen, muss man aber beachten, dass bei kompletter Stille im Zimmer die Lüfter leise zu hören sind und der PC damit nicht komplett still ist - was aber zu vernachlässigen ist, wenn man sowieso mit Headset zockt oder sobald die Lautsprecher Ton ausgeben.

Sven R - Bewertung der NZXT Kraken Z73 RGB All-in-On:

Ich kann die Kraken Z73 All-in-one Wasserkühlung uneingeschränkt empfehlen.
Merkmale dazu erkläre ich nun im Detail.
Mein System besteht aus einem Intel i9 9900k der geköpft wurde und nicht übertaktet ist. Zuvor wurde er mit einem Alpenföhn Brocken 3 Luftkühler gekühlt. Der i9 9900k ist von Haus aus ein etwas arg warmer Prozessor im Vergleich zu vielen anderen CPU's. Vor dem Einbau der Wasserkühlung habe ich zum Vergleich 30 Minuten lang Cinebench R23 laufen lassen. Dabei ergab sich eine maximale Temperatur von 80°C. Das ist so schon ganz schön warm wenn man bedenkt war für ein riesen Teil der Brocken 3 ist. Nach dem Einbau der Wasserkühlung reduzierte sich beim gleichen Test die Temperatur um 20°C. Dies ist ein beachtlicher Fortschritt und spricht beim i9 9900k absolut dafür. wenn ich Prime95 laufen ließ wurde der Prozessor nochmal wesentlich stärker beansprucht. Eine Leistungsaufnahme von 200 bis 210 Watt konnte dabei festgestellt werden. Mit der Luftkühlung knackte der geköpfte i9 9900k "leider" die 100°C Marke. mit der Kraken Z73 war die maximale Temperatur bei selber Leistunsgaufnahme bei 80°C.

Der Einbau ließ sich gut umsetzen und die Kabel sind lang genug um sie auch ordentlich verlegen zu können. Bei den Lüftern hat man die Wahl ob man sie direkt am Mainboard oder mit einem mitgelieferten 3-fach Y-Kabel am Systemkabel der Pumpeneinheit anschließt. Beim Anschluss an die Pumpeneinheit kann man die Lüfter über das Herstellerprogramm steuern. Ich selbst habe die Lüfter an die noch freien Anschlüsse am Mainboard angeschlossen.
für die RGB Beleuchtung werden die Lüfter zuerst mit kurzen Kabelstücken anhand der internen Steckerbuchen an den Lüftern miteinander verbunden und mit einem einzigen Kabel, welches von einem der Lüfter weg geht mit dem Systemkabel der Pumpe verbunden. Das ist so eine echt gute Idee da man so nur ein Kabel für die RGB Beleuchtung hat statt drei Kabel für drei Lüfter. Die Lüfter sind am Rand beleuchtet.
Die Pumpeneinheit lässt sich je nach Bedarf auf der Adapterplatte verdrehen und somit kann die Ausrichtung je nach System individuell angepasst werden. Die Anzeige des Display lässt sich später im Steuerprogramm um jeweils 90° drehen wodurch man man dann je nach Einbaulage der Pumpe die Display Ausrichtung korrigieren kann. Ebenso wie auch die Beleuchtung der Lüfter

Pro:
-Enorme Kühlleistung
-Viel Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten
-Einfacher und sauberer Einbau
-Sehr leider Betrieb, auch unter Last. Die Pumpe ist so gut wie kaum hörbar. Eher hört man die Lüfter wobei diese auch sehr leise sind (abhängig von der Einstellung
-Über das Programm sind sehr viele Möglichkeiten zur Individualisierung und Einstellung möglich. Viele Temperaturen und andere Systemwerte können angezeigt werden.
-Gute Verarbeitung, kein billiger Eindruck und die ganze Aio macht eine wertigen Eindruck.
-die deutsche Anleitung zum runterladen ist gut verständlich und der Einbau anhand dieser gelingt auf jeden Fall.

Kontra:
-Die Schlauchanschlüsse sind, bis auf die Winkelanschlüsse an der Pumpe, starr und nicht flexibel. Dies kann je nach Ausrichtung zu dem Problem führen das sich die Schläuche ungünstig in sich verdrehen können.
-Die Schläuche sind möglicherweise für viele Midi Gehäuse für eine Radiatormontage in der Front mit den Anschlüssen nach unten zeigend, zu kurz. so ist es bei mir der Fall.
-Die zu sehenden Farben auf dem LCD Display der Pumpe sind bei seitlichem Betrachtungswinkel verändert und nicht den Einstellungen entsprechend.
-Der Stecker für die RGB Beleuchtung ist Herstellerspezifisch und kann nur mit dem mitgelieferten Anschluss verbunden werden.

Alles in allem überwiegen für mich die positiven Aspekte gegenüber den negativen. Ich kann diese Aio Wasserkühlung uneingeschränkt empfehlen. Die Enorme Kühlleistung kann einen stark beanspruchten Prozessor zuverlässig kühlen ohne dabei laut zu werden.

2021

Weiterlesen »Dezember

Markus - Bewertung des MSI MPG Z590 Gaming Force So.1200 ATX (7D06-003R) Retail:

Im Zuge meiner alljährlichen Aufrüstung auf das aktuelle Vorjahresmodell stieß ich durch Zufall auf das MSI MPG Z590 Gaming Force im Blitzangebot bei Mindfactory. Da mich mein ASUS Z490 über das Jahr hin mehrfach enttäuscht hat, habe ich mich wieder einmal für die Marke MSI entschieden. Ich hatte bereits öfter MSI Boards in der Vergangenheit, jedoch haben diese mich mit dem "verrückten" Dragoncenter immer wieder enttäuscht. Nach etwas Rechercher fand ich heraus, dass es das nicht mehr gibt, was meine Entscheidung abschließend bestärkte.

1. "Packungsinhalt" - Die Lieferung war wie immer super schnell und unkompliziert. Das Produkt kommt mit normaler Ausstattung: Kabel, Adapter, Schreiben, Anleitung, Aufklebern usw.

2. "Handbuch" - Das Handbuch ist leicht verständlich und übersichtlich. Die häufig genutzten Dinge wie z.B. der Anschluss an das Gehäuse oder die Übersichtskarte für alle Lüfter und ARGB, bzw. RGB Anschlusse findet man direkt am Anfang. So spart man sich das nervige Blätter und Suchen nach der richtigen Seite.

3. "Testbedingungen" - Ich habe zuerst meine alten Komponenten verwendet um einen für mich ungefähren Vergleich mit meinem ASUS Board herzustellen. Verbaut waren unter anderem ein i9-10850K mit AiO Wasserkühlung, 32GB DDR 4 G.Skill Trident-Z Ram mit 4000 Mhz, 2x NVME SSDs und ein paar lustige RGB-Streifen ect.

4. "Inbetriebnahme" - Die Inbetriebnahme gestaltete sich recht einfach. Das BIOS/UEFI ist gewohnt übersichtlich und bietet alle meist genutzten Einstellungen auf der Startseite. Lüfter/Pumpen-Kurven und RAM-Profile lassen sich leicht einstellen und verwalten. Auch verschiedene Möglichkeiten zurÜbertaktung oder dem einfachen BIOS-Update sind vorhanden.

5. "Im Betrieb" - Ich habe das System einigen Stresstests unterzogen und bin besonders von den Kühlleistungen der dicken Passivkühler überrascht. Diese unterscheiden sich definitiv erkennbar von meinem alten ASUS Z490 Maximus XII Hero. Alle Funktionen laufen, wenn einmal eingestellt, fehlerfrei und bieten eine sehr gute Stabilität. Die neue Software, welche das alte Dragon-Center abgelöst hat ist anfangs etwas unübersichtlich (im Bezug auf die einzelnen Reiter und deren Namen), dass liegt aber wahrscheinlich an der Übersetzung. Auf hier lassen sich Leistung, Lüfter und Beleuchtung leicht einstellen und verwalten. Das Center startet beim PC Start, klaut aber keinerlei performace. Es beeinträchtigt auch nicht das Hochfahren, da es sofort nach der Anmeldung aufploppt.

6. "Verarbeitung" - Es handelt sich bei diesem Mainboard um eine wirklich stabile und robuste Platine. Die passive Kühlung ist sehr massiv und groß. Man muss bei manchen Gehäusen, welche angegeben haben das man einen 280mm Radiator im Deckel verbauen kann, echt aufpassen. Bei mir reicht es grade für einen 240mm Radiator. Mehr würde direkt an der Kühlung kratzen. Die Grafikkarten-Slots und hinteren Anschlüsse sind verstärkt und sehr Robust. Grade bei schweren Grafikkarten fühlt man sich hier sicher. Auch wenn ich dennoch immer auf einen GPU-Halter zurückgreife. Ansonsten sind alle Einzelteile schön detailliert und sauber verarbeitet.

Fazit: Für einen Preis von 222€ + 45€ Cashback (Aktion) habe ich hier wirklich ein sehr tolles und stabiles Board bekommen. Dauerbelastungen von 100% Leistungsausbeute (beim zocken über mehrere Stunden) meistert das Board ohne Probleme. Die Farbe und das Design sind natürlich "speziell", aber waren für mich eher Nebensache. Obwohl mir der riesen Drachen überhaupt nicht gefällt, macht sich dieser bei eingeschalteter Beleuchtung doch ganz gut. (Es wirkt einfach überlagert mit dem fetten Drachen).


PRO:

- Hohe Verarbeitungsqualität
- Sehr gute Kühlleistung der Spannungsversorgung
- Gut verständliche Anleitung
- Übersichtliche und schnelle Software
- Sehr gute Ausstattung

KONTRA:

- Riesen Drachenlogo was alles andere überlagert
- Gewöhnungsbedürftiger Farbmix aus Lila, Gold, schwarz usw.

Wenn ihr Schreibfehler findet dürft ihr sie behalten :-)...

Mario - Bewertung des Sharkoon Elite Shark CA300T mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil weiss:

Zwischen absoluter Begeisterung und kleinen Mängeln ist dieses Case einzuordnen.

---- Optik ----
Achtung: Die Bewertung der Optik ist meinerseits rein subjektiv und hat keinen direkten Einfluss auf die Bewertung!
Die Optik wirkt genau so wie auf dem Produktbild abgebildet und mit RGB Lüftern in der Front für mich einfach ein sehr schöner Anblick. Das gehärtete Glas hat eine leichte Tönung und bringt RGB Innenbeleuchtung nochmals etwas besser zur Geltung. Das Glas auf der rechten Seite ist im unteren Bereich Lackiert und verdeckt so den Anschlussraum für das Kabelmanagement.

----- Das Gehäuse ----
Positives:
Die Verarbeitung ist für mein Dafürhalten sehr gut, keine scharfen Kannten, alle Schrauben lassen sich Problemlos eindrehen und die Lackierung ist Mängelfrei.
Sowohl in der Front als auch in oberen Bereich befindet sich großzügig dimensionierte Lüftungsflächen, die ohne Probleme Platz für 360er Radiatoren bieten. In meinem Fall zwei ST30. Auch im unteren Bereich ist eine große Lüftungsfläche verbaut mit Staubfänger für das Netzteil. Der Staubfänger ist auch einfach zu demontieren und reinigen. Die Frontlüfter passen direkt hinter die Frontblende und bringen so ihren optischen Einfluss zur Geltung. Das Case kommt mit einem aufklappbaren Schacht für das Kabelmanagement, in welchem auch die aRGB Steuerung sitzt. Auch im unteren Bereich findet sich ausreichend Platz für das Kabelmanagement, wenn auch hier viel Zeit dafür aufgewendet werden muss um es halbwegs sauber zu halten.
Vorbildlich ist auch die mitgelieferte Stütze für die Grafikkarten, um ein Durchhängen zu verhindern. Baut man eine Wasserkühlung ein, verliert man dieses Benefit jedoch, da an dieser Stolle der Ausgleichsbehälter seinen Platz findet.
Darüber hinaus bietet das Case ausreichend Platz für HDD und SSD. Den Einschubkäfig im unteren Bereich kann man, sofern nicht benötigt, ohne Hindernis ausbauen und gewinnt Platz für das Kabelmanagement.
An der linken Seite der Font sind Powerknopf, Resetknopf, zwei USB Typ A, sowie ein Typ C und Klinkenanschlüsse bereitgestellt. Alles wird von aRGB umrahmt.

Negatives:
Das Netzteil muss von Innen eingebaut werden, ein Einschub ist nicht angedacht, was ich schade finde, wohl aber auch dem Netzteilstandard geschuldet ist. Der Raum für das Netzteil ist etwas klein, es ist durchaus eine Friemelarbeit das Netzteil mitsamt angeschlossener Kabel einzubauen. Nachträglich kommt man an die Stecker nicht mehr ran, bitte auf korrekten Sitz achten und darauf, die Kabel nicht abzuknicken.
Auch die Klappe für den Schacht des Kabelmanagements hätte für mein Dafürhalten in der Tiefe etwas größer ausfallen dürfen. Platz genug zum Glas wäre da, 5mm würden viel bewirken. In diesem Schacht sitzt auch die Steuerung für die aRGB Beleuchtung. Leider nimmt diese viel Platz ein, was etwas hinderlich ist.
Die schwarze Zierblende im Innenbereich des Cases, die ebenfalls Teile des Kabelmanagements verdecken soll, drückt ein wenig stark auf den 24-Pin Strang, der das Mainboard speist. Auch hier wären 5mm mehr viel Wert gewesen.
Die Blende für den vertikalen Slot der Grafikkarte ist etwas hakelig ein- und auszubauen. Die Öffnungen für die Schrauben sind auch etwas klein geraten, diese Lösung wirkt ein wenig improvisiert.
Mein größtes Ärgernis ist jedoch:
Sharkoon bietet ein eigenes Riserkabel an, welches zwar perfekt in das Gehäuse passt, jedoch nicht standardmäßig beigelegt wird und vor allem recht billig gefertigt ist. Hier müssen nochmal rund 40¤ drauf gepackt werden. Zwei andere Riserkabel, die ich noch hier hatte, konnte ich - out of the Box ohne Bastelarbeit - nicht einbauen weil entweder die Schraublöcher nicht passten, oder dann der Abstand zum Slot zu groß war. Und das ist für mich doch recht ärgerlich gewesen. Davon erfährt man auch erst in der beigelegten Broschüre mit den Montagehinweisen. Hier würde ich Mindfactory auch bitten die Produktbeschreibung entsprechend zu gestalten.

---- Eignung für eine Custom Wasserkühlung ----
Der Hauptgrund warum ich mich für dieses Case entschieden habe war, die vorhandene Hardware, zuvor in einem Azza Onyx 260 verbaut, unter Wasser zu setzen um die alte Hardware weiter zu fordern, aber auch den Geräuschpegel deutlich zu reduzieren.
Mit diesem Case habe ich für diesen Anwendungszweck auch genau das richtige gefunden. Für meine DDC-1T Plus musste ich zwar eine Adapterplatte anfertigen um diese mit dem Entkopplungsset montieren zu können, bin mit dem Ergebnis aber auch mehr als zufrieden. Dank der beiden 360er Radiatoren ergibt sich auch ein ausreichender Luftstrom, der einen siebten Lüfter im hinteren Bereich des Cases überflüssig werden lässt.

---- Wartungsfreundlichkeit ----
Nimmt man die weiße Blende im oberen Bereich ab, so kommt man an das Staubfanggitter im oberen Bereich und kann zugleich die Scheiben aushängen und kommt von beiden Seiten in das Case. Es ist ausreichend Platz vorhanden um darin halbwegs vernünftig zu arbeiten - das ist eben der Größe geschuldet und hängt auch mit der Einrichtung zusammen. Bisher habe ich keine Probleme gehabt.
Das Staubfanggitter im Bodenbereich kann einfach zur Seite ausgezogen, gereinigt und zurück geschoben werden. Die Front lässt sich mit minimalem Mehraufwand entfernen, alles im Rahmen, hier sammelt sich - Lüftungstechnisch zumindest bei mir - aber auch der meiste Staub an.

---- Fazit ----
Ich kann dieses Case, vor allem optisch, jedem empfehlen, der ein großes Gehäuse sucht, welches vielfache Möglichkeiten für den Einbau von Komponenten bietet, einen aber Preislich nicht aus den Wolken fallen lässt. Die Verarbeitung ist super, an ein, zwei Stellen aber etwas schlecht durchdacht bzw. für mich unvorteilhaft gewesen. Die Optik begeistert mich und es ist einfach zu reinigen. Das größte Ärgernis ist das Riserkabel. Wer seine Grafikkarte vertikal einbauen möchte, muss entweder zusätzlich Geld für wenig Qualität investieren, oder basteln. Beides für mich in diesem Preissegment nicht nachvollziehbar.

Alexandru C. - Bewertung des 27" (68,58cm) MSI Optix MAG274QRFDE-QD schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 1xUSB-C / 2x HDMI 2.0b:

DE (EN below):

Ich bin mit diesem Monitor schon vor der Kalibrierung sehr zufrieden, denn nach einigen Tests sind die Reaktionszeiten ausgezeichnet und die Adaptive Sync funktioniert hervorragend. Die integrierte Black Frame Insertion-Technologie funktioniert erstaunlich gut, um in Hochgeschwindigkeitsspielen, bei denen viel Zielverfolgung mit akzeptablen Geisterbildern erforderlich ist, Dinge sehr klar zu sehen.

Auch vor der Kalibrierung mit einem Spider-Gerät haben Besitzer dieses Monitors die Möglichkeit, die OSD-Firmware des Monitors auf v.016 zu aktualisieren. Alle Dateien und Anleitungen dazu finden Sie auf der Website von MSI. Sie können dann auf die Modi sRGB und Adobe RGB unter der Kategorie Professional im OSD-Menü des Bildschirms zugreifen.

Es bietet auch eine App zum Steuern der Monitoreinstellungen und Erstellen von Profilen, mit der Sie die Einstellungen für jede Software nach Ihren Wünschen anpassen können, sei es für Videospiele oder die Bearbeitung von Grafiken mit hoher Farbpräzision oder für größtmögliche Kompatibilität mit Gerätebildschirmen. Es ist also nicht nur großartig, wenn Sie ein Gamer sind, sondern auch für professionelle Grafikdesigner.

Der Monitor ist sehr robust gebaut und alle Winkel sind einstellbar. Schön ist das dezente RGB auf der Rückseite. Die "Knopf"-Steuerung ist die intuitivste, die ich bisher verwendet habe.

Einzige Sache - aufpassen beim Einstecken des DP-Kabels. Der kleine Knopf zum Lösen der winzigen "Zähne" wird zwischen Kabelkopf und Monitor versteckt *facepalm*. Die Verwendung einer Karte zum Drücken des DP-Kabelfreigabeknopfs funktioniert mit etwas Geduld.

EN:

I'm extremely happy with this monitor even before calibrating it because after some tests, the response times are excellent and the Adaptive Sync works great. The integrated Black Frame Insertion tech works amazingly well for being able to see things very clearly in high speed games where a lot of target tracking is necessary with acceptable levels of ghosting.

Also, even before calibrating it with a Spider device, owners of this monitor are presented the option to update the monitor OSD firmware to v.016 - make sure to use the DP cable and set Windows power profiles to never sleep or turn off the monitor. You can find all the files and instructions for this on MSI's website. You will then be able to access sRGB and Adobe RGB modes under the Professional category in the screen's OSD menu.

It also offers an app to control the monitor settings and create profiles, which is great for adjusting settings as one wishes for each software be it video games or editing graphics with high color precision or for widest compatibility with device screens. So it's great not only if you're a gamer but also for professional graphic desingers.

The monitor has a very strong build and all angles are adjustable. The discreet RGB on the back is nice. The "knob" control is the most intuitive I've used until now.

Only thing - watch out when plugging in the DP cable. The small button to release the tiny "teeth" will be hidden between the cable head and the monitor *facepalm*. Using a card to press the DP cable release button works with a bit of patience.

Paul - Bewertung der 32GB G.Skill Aegis DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit:

Habe mir diesen Ram wegen 2 guten Gründen ausgesucht.
1. 32GB die mit 3200Mhz Takten
2. 104¤ für 32Gb und dem Takt ist sehr günstig.

Ram sind am 8.12.2021(Nachts ca. 23Uhr) bestellt worden und nach waren am 11.12.2021 in einem Pappeumschlag angekommen, obwohl die eigentlich erst 13-14 ankommen sollten.
Hatte davor auch schon G.Skill Ram Riegel allerdings die TridentZ RGBmit 16GB 3200Mhz die damals eigentlich wegen der RGB total überteuert waren so wie jetzigen neuen Modelle der Trident Reihe. RGB wollte ich sowieso nicht mehr, ist meiner Meinung nach langsam öde geworden, bei mir waren die LED/RGB meistens beim zocken sowieso ausgeschaltet.
Der RAM hat 2 Profile die im Bios einfach Aktiviert werden können, wenn dies nicht gemacht wird Taktet der Ram nur mit 2133Mhz CL 13 -15 -15 -33 oder so ähnlich.
XMP 1 Profil hat 2933Mhz CL 16-18-18-38
XMP 2 Profil hat 3200Mhz CL16-18-18-38

Zur Verarbeitung selbst kann ich nicht viel sagen ist gerade mal das zweite Ram-Pärchen was ich Bestelle und Selber einbaue, für mich sehen die Neu und Stabil aus. Was bei der Reihe allerdings fehlt ist der Alukörper zum Kühlen denn statt Alukühlkörper wurde hier nur eine Folie aufgeklebt - naja solange das funktioniert ist alles gut :)

Erwartet hatte ich nur das die angegebenen werte wie die vom XMP 1 und 2 Profil ohne Probleme erreicht werde.
So war es auch - Alte Ram ausgebaut, Neue Ram eingebaut Pc eingeschaltet und schon kam (zumindest bei mir) dass Neue Ram erkannt wurden und ich durfte gleich in das Bios gehen, in dem ich dann gleich mal das XMP Profil 2 (3200Mhz CL 16-18-18-38) Aktiviert hatte. Danach das Übliche Abspeichern und Neustarten. Siehe da es hat auf anhieb ohne Probleme funktioniert.

Vorteile
Billiger Ram , am Kauftag 104¤
Viel Ram 32GB
Schneller Ram 3200Mhz (XMP 2)

Nachteile
Kein Alukühlkörper sonder nur eine Folie(bisher aber keine Probleme)
Keine RGB (falls es einer unbedingt möchte, ich brauche es nicht deshalb fällt es auch nicht mit in die Bewertung) :)

Übirgens laufen die Rams bei mir in folgedem System.

CPU ...Ryzen 7 1700 @3.6 Ghz
MB ...MSI X370 Gaming Pro Carbon
GPU ...RX Vega 64 Sapphire Nitro+
PSU ... BeQuiet 850W Bronze 80+
RAM ...G.Skill 32GB @3200Mhz CL16-18-18-38

Wer Viel ( 32 GB) ,einen Schnellen ( 3200mhz ) und Billigen ( 104¤~115¤ ) Ram sucht und auf die Ganzen LED/RGB Beleuchtungen Verzichten kann oder es garnicht möchte. Der kann diesen Ram mit einem Ruhigen gewissen Kaufen.
Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Marc - Bewertung des MSI MAG B550 Tomahawk AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe lange überlegt, was ich mir für ein Board für die AMD 5000er Serie zulege, B550 oder doch X570?

Board Overall:
Ich habe mich am Ende für MAG B550 Tomahawk entschieden. Zum einen wäre da das Problem mit der Verteilung der Lüfter Anschlüsse auf den Boards. Beim Tomahawk sind die Anschlüsse nicht nur logisch, sondern auch gut verteilt und davon ganze 6 Stück. Ein weiterer Punkt sind die Kondensatoren, die für die Spannungsversorgung ins Besondere im Bereich der CPU zuständig sind. MSI hat sich hier eines sehr effizienten Tricks bedient, indem leistungsstarke Kondensatoren verbaut wurden, die je an 2 Spannungsregelkreisen anliegen, wodurch untere anderem weniger Kondensatoren verbaut werden müssen und gleichzeitig weniger Abwärme entsteht. Die Kühlung der Kondensatoren erfolgt über 2 Vollaluminium Kühler ohne Heatpipe welche aus o.g. auch nicht nötig ist.

Es gibt hier allerdings eine Sache zu beachten! Solltet ihr dieses Board kaufen, kontrolliert, ob die Schrauben der Kühler auch fest genug sind, damit kein Spiel vorhanden ist. Durch die Wärmeleitpads können sich diese nach der Endmontage wieder etwas lockern, was man aber auch von anderen Herstellern kennt und daher kein Argument wäre, dieses Mainboard nicht zu kaufen. Zieht also die kleinen Schrauben der Kühler und auch der M2 Slots gut handfest etwas nach.

Außerdem ist dieses Board "ab Werk mit den AMD 5000er CPU's kompatibel und es ist kein BIOS Update für die Verwendung unter Windows 10" notwendig. Ein Update für Windows 11 stellt MSI schon auf der Produktseite bereit und funktioniert ohne Probleme. Zudem muss ich sagen, dass Board & Chipset Software/Treiber zuletzt zeitnah mit Updates versorgt wurden, was an der Stelle klar für den Hersteller spricht und weshalb ich das MAG B550 Tomahawk hier allein deshalb bedenkenlos empfehlen kann!

Thema - Sound Chip:
Viele werden beim Blick auf das Board denken "oh nein, da ist ja nur der 1200er drauf". Ihr solltet aber wissen, dass der 1200er tatsächlich der neuere Chip gegenüber des 1220 ist. Der einzig wesentliche unterschied für uns ist das der 1200er am Fontpanel32© liefert und der 1220 "Theoretisch bis zu 600© können sollte" was am Ende aber leider nicht der Fall ist. Der 1220er liefert am FP ebenfalls nur unter 5V (ca. 4,35) womit 600© überhaupt nicht sinnvoll betrieben werden können. Außerdem bieten verbauten Speaker der Gamingheadsets mit 3,5mm Klinke idR. Maximal 32© oder weniger. Alle anderen, die wie ich z.B. einen höher Ohmingen Studio Kopfhörer verwenden nutzen ohne hin eine Soundkarte, weshalb der 1200er Chip kein Grund ist dieses Board nicht zu kaufen. Klang technisch sind beide Chips nahezu identisch und ohne hochwertige Kopfhörer werdet ihr hier keinen nennenswerten Unterschied wahrnehmen, aber wie schon erwähnt würden Nutzer eines Studiokopfhörers ohnehin zu einer Soundkarte tendieren, womit für Sie den On-Board Chip ohnehin irrelevant ist.

IO/Anschlüsse:
Ein weiterer Grund für mich dieses Board zu kaufen war der 2. LAN-Anschluss mit 2,5G, dieser ist meiner Meinung nach für Poweruser und Streamer interessant und das, dass Board deshalb kein Bluetooth/W-LAN hat, ist dann nun mal so, denn USB-Bluetooth+W-LAN Dongle gibt's bereits für sehr wenig Geld zu kaufen insofern man das überhaupt braucht. USB-Anschlüsse sind hinten + FP ausreichend vorhanden und mit 6 SATA Anschlüssen sollte auch jeder klarkommen.

Isa - Bewertung der MSI MAG CoreLiquid 360R 360mm:

Der Grund für den Kauf der CORELIQUID 360R war der, dass mein 3600 mit dem boxed Kühler stock immer mal Temperaturen an die 100 Grad hatte nach nur kurzen Gaming Sessions. Mir war sofort klar, dass ein neuer Kühler her muss und zwecks Design habe ich mich für die
AiO von MSI in der 360mm Variante entschieden.


Design:
Das Design ist echt der Hammer! Das komplette Teil sieht extrem gut aus. Allein der drehbare Kopf den Kühlers leuchtet schön stark. Man kann auch durch ARGB schöne Farbspiele darstellen. Der Drache, oder besser gesagt Lucky passt perfekt zu meinem MSI Build. Und durch den erwähnten drehbaren Kopf des Kühlers kann man Lucky so ausrichten, dass er gerade steht. Das ist auch in meinem Sharkoon REV200 mit gedrehtem Mainboard Design möglich! Die Lüfter sehen ebenfalls schön aus.


Pro:
- lange Schläuche
- helle Beleuchtung von Kühlkopf und Lüfter
- hochwertige Qualität
- Pumpe im Radiator verbaut


Contra:
- Pumpe unter Volllast durchaus hörbar (moderates surren)
- mitgelieferte Lüfter am lautesten im PC


Verarbeitungsqualität:
Der Radiator ist aus Aluminium, genau wie die Lüfter. Das Design der Lüfter ist sehr gut gelungen durch den Aluminium Look. Der Kopf des Kühlers ist zwar aus Kunststoff, wirkt aber keineswegs billig, weder beim anfassen noch beim angucken. Die 400mm Schläuche sind lang genug und passen zu 99% in jedes "normale" Gehäuse. Die Schläuche sehen zudem durch den gesleevten Look echt gut aus.


Benutzerfreundlichkeit:
Es wird alles mitgeliefert was man benötigt. Unter anderem WLP, ein kleines PWM Kabel zur Geräuschreduktion der mitgelieferten Lüfter, das echt hilfreich ist, Halterungen für alle gängigen Sockel und natürlich Schrauben. Allein der Einbau gestaltet sich vor allem für Leute schwierig, die das erste Mal eine All-in-One Wasserkühlung einbauen. Nach zwei/drei dummen Fehlern war ich nach einer guten Stunde durch mit dem Einbau.


Preis-Leistungs-Verhältnis:
Um ehrlich zu sein wollte ich mir anfangs eine Enermax Liqmax ARGB 360 anschaffen, jedoch habe ich mich für die Coreliquid entschieden, da sie doch besser zu meinem System passt und zum Kaufzeitpunkt im Angebot war. Auf Anfrage beim Support von MSI kann man die Pumpe drosseln und man ist nicht an die 100% Leistung gebunden, die nicht sehr angenehm sind.


Die Kühlung ist echt extrem gut! Die AiO hält meinen R5 3600 mit OC @ 4,2 GHz immer unter 55 Grad. Allein bei prime 95 gibt es einen Peak von max. 62 Grad.
Im Vergleich zum boxed Kühler der Ryzen Modelle habe ich eine um 40-45 Grad kühlere Temperatur.


Ich empfehle die Coreliquid 360R definiv weiter! Für Leute mit einem R5 oder I5 reichen auch die 240mm Variante durchaus.
Weiterlesen »November

Christian - Bewertung des AMD Ryzen 5 5600G 6x 3.90GHz So.AM4 BOX:

Einfach nur WOW!

Die PC Nutzung variiert ja von Person zu Person. Ich bastele gerne daran rum und versuche aus dem geringsten das meiste herauszuholen. Viel Office, Poweruser beim Surfen mit Minimum 20 Tabs zum Vergleichen der Daten, daneben eigentlich immer irgendwas am laufen, Discord, Twitch oder sonst irgendwas.
Spiele gerne auch mit Details, doch reicht es mir auch das Wesentliche zu erkennen. Geringere Auflösungen stören mich also nicht wirklich, wenn ich ein stabiles Erlebnis habe. Hinzu bin ich nicht der Typ der unbedingt Richtung Realismus im Spiel geht, brauche also kein 8k um Blutgerinnsel beim Headshot zu erkennen.

Genau hier kommt der 5600G ins Spiel.

Derzeitiges Setup:
Gehäuse: Lian Li Lancool 215 Mesh (Stock Fan 2x200 Push- 120 Pull)
Mainboard: MSI B450 Tomahawk Max - Bios 3.B0
Arbeitsspeicher: 32GB Crucial Ballistix schwarz DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit @4400 cl22 (loose timings)
CPU: 5600G non OC - IGPU 1900mhz @2400mhz
Kühler: be quiet! Pure Rock 2 Black
SSD: 1000GB Kingston SA2000M8/1000G M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 3D-NAND TLC (SA2000M8/1000G)
hdd: 2x Seagate FireCuda Compute SSHD 2TB, SATA 6Gb/s (ST2000LX001) 2,5"

Performance:
XMP an, out of the Box einfach nur super. Ich merke hier keinen Unterschied zum 3900X mit ner GTX 1070, nur an der Steckdose.
Für mich so also schon der ideale Daily PC für Standardkram und bissel Schnacken mit kleinen Spielen.

Jetzt gerade mit wieder ca. 20 Tabs offen nuckelt die iGpu gerade 8W und das bei nem OC von 1900 auf 2400.
Im Schnitt kann man hier so im Officebetrieb mit um die 20-30W für GPU und CPU rechnen, womit das System in Betrieb weniger verbraucht als mein Intel I3-3470 (2 Kerne / 4 Treads / 54W TDP) im Idle. Der Idle hier liegt um die 15W.

Memory + GPU OC:
3DMark Firestrike
Score 4956 - GPU 5483 - Physics 23062 - Combined 1711

Temperaturen habe ich hier in dem Build im schlimmsten Fall bei der CPU 55°C erreicht und 42°C bei der GPU

Höchster Verbrauch bei der GPU waren ca. 50W.

Da diese APU eher mit alten Grafikkarten konkurrieren sollte und bei mir über einen HDMI Switch aneinem 32" 720P/1080i TV zum Spielen betrieben wird, hier die unterschiede vom Stock zu OC unter 3DMark 11 Perfomance Test in 720P.

Stock: GPU 1900Mhz - Ram 1800Mhz
3DMark Score 6524 - Graphics Score 5962 - Physics Score 15759 - Combined Score 5567

OC: GPU 2400Mhz - Ram 2200Mhz
3DMark Score (+31.0%) 8544- Graphics Score (+35.0%) 8046- Physics Score (+8.1%) 17030 - Combined Score (+19.7%) 6662

Im Ergebnis macht das je nach Testgebiet 6-8 FPS aus und bietet im Bereich der Graphic Tests eine Steigerung von 21-51%

Eines sollte man nie vergessen, dies ist und bleibt keine dedizierte GPU. Sollte man dennoch einen Vergleich wagen, würde ich dies eher mit älteren Modellen tun, nur um die markanten Unterschiede hervorzuheben. Sie konkurriert mit einer GTX 660 die immerhin schon einen Einführungspreis von 220€ hatte. Ja, diese wird in einigen Bereichen noch immer schneller sein, jedoch ist diese auch dediziert, mit ner höheren Speicheranbindung und geringfügig mehr Platz auf der Platine. Unterschiede... nur 2gb VRam... mit 32GB RAM im System kann man hier bis zu 16GB Videospeicher bereitstellen (auch wenn das nicht wirklich Sinn macht) Der Stromverbrauch von 140W gegen hier Max 50W, damit is sie sogar sparsamer als das äquivalente Nachfolgemodell die GTX 750 TI. Ebenso soll die Treiberunterstützung für die 600er und bald auch 700er Serie eingestellt werden. Mit dieser APU hat man also nicht nur weniger Verbrauch, mehr VRAM, sondern auch noch Zugriff auf alle neuen Features DX12, Vulkan, Radeon Boost (DLSS) und eine Architektur, die in neuen Spielen unterstützt wird und nicht nur schwarze Balken und Abstürze liefert.

Aber ... der LV3 Cache... , genau der ist 4x so groß wie bei dem 3400g oder 2400g. Im übrigen hat sich vom 3600 zum 5600X der L3 Cache auch nicht vergrößert. Ich komme selbst von nem 3900X mit 64MB L3 und sitze jetzt auch nicht kopfschüttelnd vor dem Rechner.

Wer schon etwas länger mit PC's zu tun hat, wird diese CPU hier sehr zu schätzen wissen. Die Gtx660 hab ich damals noch in nem Core 2 Duo E8400 betrieben, sie bis um Release der GTX1070 auch noch in einem 4670K behalten.

Hier folgen Spieletests alle mit dem Ziel an die 60 FPS zu kommen und diese nahezu durchgehend zu halten.

1080P Ultra:
Dorf Romantik, Monster Sanctuary, Summer in Mara, Moving Out, Moonlighter, Into the Breach, Aegis Defenders, Tangledeep, .Hack//GU, Pinball FX2 und 3, Battlestar Galactica Deadlck, Cat Quest , Rakuen, Resident Evil 7, Maize, Owlboy, Meadow, Manuel Samuel, Metronomicon, Bioshock Remastered, Final Station, Deadlight Directors Cut, Hard Reset Redux, Shadwen, Cornerstone: The Song of Tyrim, The Flame in the Flood, Dirt 3, Hand of Fate, Wasteland 2, Trails in the Sky, FarSky, Banished, Resident Evil 4, Banner Saga, Payday 2, Xcom Enemy Unknown, Alien vs Predator, Burnout Paradise Ultimate, Brütal Legend, Darkness II, Skyrim

1080p Hoch:
Killing Floor 2, How to Survive 2, Grid Autosport, Bound By Flame, Agarest: Generations of War, Lost Planet 3, Batman: Arkham Asylum GOTY, GTA VII

1080p Mittel:
Aven Colony, Project Carsm Firewatch, American Truck Simulator, Defunct, Madmax, Submerged, Warframe, Euro Truck Simulator 2, Tomb Raider

1080P Niedrig:
Darksiders Genesis, Elex, Aragami

720P Ultra:
The Long Dark, The Hunter: Call of the Wild, Xcom 2, Gemini: Heros Reborn

720P Hoch:
Windbound, Observer, Skyrim: Special Edtion, Homefront: Revolution

720p Mittel:
Valheim, Bee Simulator, Beyond Blue, The Forest, Subnautica, Hellblade: Senua's Sacrifice, Lords of the Fallen

Es gibt mehr als genug Spiele die auf dieser APU mehr als zufriedenstellend laufen und ich habe noch lange nicht alles getestet was ich testen wollte.



Was nun die "möglichen" Nachteile angeht, weniger Lanes und kein PCie 4.0... Brauch ich das?... öhm... nicht wirklich... die 3.0 NVME ist schon Overkill für Office und Daily...
Hauptproblem bei der APU ist leider die Wahl des Mainboards, die Grafikausgänge um genau zu sein. Nicht gerade viele bieten hier mehr als 2 und wenn, sind diese bei B450 z.B. veraltet bis nahezu obsolet. Mein Tomahawk MAX bietet hier nur HDMI und DVI, schickes Multimonitor Setup kann man also knicken, wenn man nicht noch nen DVI MST holen will, dann aber extrem die Auflösung runterschrauben muss und wieder unnötige Mehrkosten hat; alternativ halt nen USB 3 Dock. Wer jetzt auf den Trichter kommt... Mensch bau doch ne GPU ein, der hat das Konzept der APU nicht verstanden.

Aber auch dies erfolgte bereits mit ner Gt 710 und... ja, beides geht im Parallelbetrieb, lustig im OBS und selbst Streamen geht ohne Probleme, aber ein unglaublicher Aufwand das einzurichten... besonders in Windows 11. Sofern die eingebaute dedizierte GPU nicht leistungsstärker ist als die IGPU, dürft ihr händisch für "jedes" Spiel und Programm die Auswahl der Grafikkarte in den APPS von Auto auf Energiesparend stellen, da Windows nicht davon ausgeht, das jemand ne schlechtere dedizierte GPU einbaut als bereits im System vorhanden ist. Auto/Hochleistung ist bislang immer die dedizierte GPU und Energiesparend die APU.

Wer kein OC machen will, klein bauen will und 3 brauchbare Ports will Gigabyte A520i AC. A520 unterstützt kein "offizielles" OC und sperrt einige Option aus, da fällt leider meist auch die IGPU drunter. Memory geht, man kann also zumindest da pushen. CPU selbst... über Umwege, wer es braucht, der sollte aber nicht beim 5600g schauen. Da laufen fast alle Spiele im Sparmodus bei 2200MHZ Takt genauso wie bei Ausbalanciert oder Hochleistung.

Komplett Budget-Build wäre ein gutes B450 unter 100€, gut für OC, aber geringe Auflösung (1080p - 4k @30).

Sweetspot is das A520 - Hohe Auflösung, bis zu 3 Monitore frei Haus oder mehr z.B. mit DP MST und 2x Hdmi. Dafür nur Teil-OC und teilweise beschnittene USB Ports. (5ghz statt 10ghz von der CPU). Wer wirklich nur Altes oder Kleinigkeiten spielt brauch nicht mehr. Der Rest läuft wie gewohnt.

Teurer, aber Allrounder das B550. Teilweise wieder zu wenig Bildanschlüsse , dafür 10gb Anbindungen, USB C, höher auflösende Ports, OC komplett offen und später optional PCIE4.0, da der 5600G dies nicht unterstützt.

Wer mit X570 liebäugelt sollte sich ne andere CPU suchen. 5600G macht keinen Sinn, da die zentralen Vorteile durch die CPU beschnitten werden. Dann lieber ne ordentliche CPU und ne alte gebrauchte GPU wenn's daran liegt. Solltet ihr die IGPU als optionale Render/ Bufferkarte verwenden wollen, geht das zum einen auf einem günstigeren Board und sollte zum anderen in Verbindung mit nem X570 eher über so etwas wie eine Quaddro erfolgen.

Unter dem Strich kann ich mich also über die CPU nicht wirklich beklagen. Im Gegenteil, sie bietet mir deutlich mehr als erwartet habe. Preislich... schwer zu sagen, sehr wenig Verbrauch viel Leistung, traumhafte IGPU... Strom zieht der hier teilweise weniger als der 2200G und das mit deutlich mehr Endleistung... 79€ gegen 265€... günstiger geht immer, aber eigentlich finde ich den 5600G doch recht fair eingeordnet. Gegenüber dem 5700g würde ich hier sofort noch einmal zuschlagen, da zumindest für meine Zwecke der Aufpreis nicht das bietet was er bringen sollte. Rendern, Virtualisierung und Co mach ich am 3900X und die 2 Cores mehr im IGPU gewinnen kaum nen Blumentopf.

In der Summe ein super Packet. Wer mit realistischen Erwartungen hier ran geht, wird definitiv nicht enttäuscht werden.

Marcel - Bewertung des Corsair 5000D Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Nachdem mich mein Chieftex Bigtower nun über 10 Jahre begleitet und einige Systeme gesehen und etliche Umbaumaßnahmen über sich ergehen lassen hat, wurde es dann doch mal Zeit für ein neues Gehäuse. Schlicht und doch gut belüftet sollte es sei. Ebenso groß und kein BlingBling ala Aabgerundete Kanten, etliche Gitter, Plastikeinsätze etc. haben (Das ist n Computer und keine Kirmes) der erste Gedanke war das FD Define 7 XL welches aber letztendlich nicht angeschafft wurde aufgrund steigender Preise (Irgendwo muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen). Also Reviews und Tests durchstöbert und nach Abwägung von Features-Preis-Design auf das 5000D in weiß mit geschlossener Front/Deckel gestoßen.
Im Endeffekt alles richtig gemacht.

+Optik (aber die ist ja Geschmackssache)
+Verarbeitung (le** mich am A****, ich hab nicht eine Stelle gefunden, welche irgendwie schlecht beschichtet, mies entgratet oder sinnfrei konstruiert wäre!)
+RapidRouting Kabelführungssystem ist da wo es hingehört und im Lieferumfang sind genügend Velcro-Stripes für 3 Systeme
+Lüftermontage Front/Side ist eine wahre Freude durchs herausnehmbare Bracket
+Entgegen der meisten Darstellungen passen auch bei montierten Abdeckblech 3 120er Lüfter ins Seitenteil und bieten bei niedriger Drehzahl einen steten Luftstrom übers Mainboard
+Sämtliche Luftansaugungen sind mit sehr leicht entnehmbaren Staubfiltern ausgerüstet
+Für jeden Lüfterplatz eigene Schrauben mit größeren Köpfen (Standart-Schrauben halten nicht richtig da zu klein)
+Für sämtliche Umrüstungen (Radiator vorne/oben/seitlich PushPull, größere PSU etc. ist das benötigte Material bereits dabei (Könnten sich manche Hersteller mal ein bis vier Scheiben von abschneiden)
+Noch einiges mehr

Die Negativpunkte möchte ich bitte als Verbesserungsvorschläge betrachtet wissen

-PushPull oben nur mittels dem Luftdurchlässigen Deckel (hier würden 15-20mm mehr Höhe über dem Mainboard wahre Wunder wirken)
-Bei verbauten Radiator im Deckel ist es extrem eng im oberen Bereich was das spätere Aufstecken des/der 12V CPU-Stecker echt zu ner kleinen Herausforderung werden lässt
-Die obere Lüfteraufnahme ist leider kein Bracket zum herausnehmen
-Mit etwas mehr Mühe wäre es bestimmt möglich gewesen zumindest im Front und Heckbereich drei anstelle von nur zwei 140mm-Lüftern zu montieren

Alles in allem würd ichs weiterempfehlen und ggf. noch einmal kaufen.

Johannes - Bewertung des MSI MAG B550 Tomahawk AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Nach langer Zeit habe ich mir nun einen eigenen Rechner zusammengestellt und zusammengebaut. Vorweg habe ich mich sehr viel an Kundenrezensionen und Produkttests orientiert und mich informiert. Für diejenigen die sich noch nicht entscheiden können kann ich folgendes sagen: Ich hatte eine sehr genaue Vorstellung, was ich will, und meine Erwartungen wurden übertroffen.

Die Verarbeitungsqualität dieses Mainboards ist fantastisch! Es ist opitsch ein richtiger hingucker, mit viel Liebe zum Detail. Es sind mir keine äußerliche, oberflächliche Mängel an diesem Board aufgefallen. Nach langer Begutachtung kann ich sagen: Der Name MSI steht zweifelsfrei für Qualität.

Die Anschlüsse für Datenträger/Laufwerke, Lüfter, RGB-Header, I/O, etc. sind sehr gut verarbeitet und in ausreichender Menge vorhanden. Hier muss man sich keine Sorgen machen.
Alles super stabil und fest mit dem Mainboard verbunden.
Auch möchte ich den verstärkten PCIe Slot hervorheben, der es auch ermöglicht extrem schwere Grafikkarten zu befestigen, ohne dass man sich Sorgen machen muss.

Die beiliegende Bedienungsanleitung erfüllt alle Ansprüche und enthält alle Informationen die man benötigt.
Der Einbau war schnell und unkompliziert. Die Rückwärtige I/O Blende passte auf anhieb perfekt im Gehäuse.

Die Spannungswandler werden durch massive Aluminiumkühler passiv gekühlt, hier kann MSI sich gut von anderen Herstellern hervorheben. Die erwähnten VRMs bleiben selbst unter hoher Last kühl, und können einen leistungshungrigen Prozessor versorgen, sogar mit Luft zum Übertakten.

Das gleichte gilt auch für den Chipsatz und die M2.SSDs.

Das Preis/Leistungverhältnis ist überragend für die Qualität die man hier geboten krigt, auch mangelt es dem Mainboard nicht an wichtigen Features. Ich kann dieses Mainboard nur weiterempfehlen.

Hands down, ich gebe dem MSI B550 Tomahawk 5 Sterne, die sind absolut verdient - ich bin begeistert!
Ich hoffe ihr fandet diese Kundenbewertung hilfreich.

Steffen - Bewertung des Fractal Design Meshify C-TG Light Tint mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ein preiswertes, hochwertiges Gehäuse, mit dem ich größtenteils sehr zufrieden bin.

Zur Optik
Ich habe das Case vor gut zwei Jahren hier gekauft. "Damals" gab es nicht sonderlich viele Gehäuse mit Mesh Front, deswegen fiel die Wahl schnell auf das Meshify C. Hab dann die Scheibe mit der leichten Tönung genommen, hätte mir aber echt eine ohne Tönung gewünscht. Ist immer noch n bisschen dunkel. Ist halt Geschmackssache, es gibt noch eine stark getönte Scheibe, wer die bevorzugt.
Zum allgemeinen Aussehen kann sich ja jeder selber ein Bild von der Produktseite machen, aber das Gehäuse macht definitiv einen hochwertigen Eindruck, alles ist stimmig, der Staubfilter vorne hat eine schöne Optik und die Scheibe ist sehr "clean" befestig. Allerdings gibts da beim montieren schnell Fingerabdrücke.

Zur Funktionalität
In dem Case ist es einfach ein System zu bauen, auch wenns ein wenig kompakter ist. Es ist zwar relativ kurz, aber recht breit, deswegen hat man mit großen CPU Kühlern kein Problem. Mein Dark Rock Pro 4 passt gut rein. Man muss nur mit der Länge der Grafikkarte etwas aufpassen, mit vorne montierten Lüftern passen die größten Grakas nicht mehr rein. Das stört mich mit Abstand am meisten an dem Case, mit Lüftern liegt die Grenze bei 315mm. Noch übler wirds, wenn man vorne zusätzlich einen Radiator einbaut, dann gehts runter auf 280-290mm. Zwei Zentimeter mehr hätten da nicht geschadet aber das ist halt ein Kompromiss, den man machen muss. Sonst greift man halt zu einem längeren Case. Baut man oben einen Radiator ein, muss man mit der RAM-Kompatibilität aufpassen.
Kabelmanagement ist kein Thema, es gibt genug Platz für alles. Klettverschlüsse sind auf der Rückseite auch befestigt, um das führen von Kabeln zu erleichtern. Ein teilmodulares Netzteil würde ich trotzdem empfehlen. Wenn man allerdings den Festplattenkäfig rausnimmt, sollte das eigentlich auch egal sein, dann hat man genug Platz für überflüssigen Kabelsalat.
3,5" Platten kann man dann immer noch anderweitig befestigen.
Ich hätte mir vorne noch einen USB-C Anschluss gewünscht.

Zur Kühlung
Ich bin voll zufrieden. Ich habe die zwei vorinstallierten 120mm 3 Pin Lüfter rausgeworfen. Vorne habe ich zwei 140mm und hinten einen 120mm Lüfter eingebaut. Oben könnte man auch noch zusätzliche Lüfter einbauen. Vorne können auch drei 120mm Lüfter und ein 360mm Radiator befestigt werden, wenn man eine kleine Abdeckung entfernt.
Airflow gib es wirklich genug, ich denke damit sollte man selbst High End Komponenten gut kühlen können. Bei dem zu der Zeit beliebten Trend vom geschlossenen Frontpanel war das Gehäuse fast schon etwas besonderes in der Klasse.
Bei sehr dicken Grafikkarten von 4 Slots sollte man allerdings beachten, dass dann zwischen der Karte und der Netzteilabdeckung nicht mehr extrem viel Platz ist. Inwiefern das dann die Kühlung beeinträchtigt kann ich aber auch nicht sagen.

Zur Wartung
Das Case sauber zu machen ist so lala. Wenn man die Scheibe abschraubt, hat man da eigentlich immer Fingerabdrücke drauf. Die vorderen und unteren Staubfilter sind beide recht umständlich auszubauen. Der vordere Filter ist dazu noch schwierig sauber zu machen. Hinter dem Mesh ist Stoff befestigt, in dem sich mehr Staub festsetzt als eigentlich irgendwie möglich sein sollte. Ist natürlich super, dass der Staub nicht ins Gehäuse kommt, mit Staub im Case habe ich kaum Probleme. Um den Stofffilter sauber zu machen braucht man aber eigentlich schon einen Kompressor und ein bisschen Geduld.

Fazit
Ich würde das Gehäuse weiterempfehlen, auch ein paar Jahre nach Launch kann man damit nichts falsch machen, wenn man die Grafikkartenkompatibilität verkraften kann. Man bekommt ein hochwertiges Case mit schickem Design und gutem Airflow , in dem man trotz der Größe einfach bauen kann.

Marcel - Bewertung des MSI Tomahawk WIFI Intel Z690 So. 1700 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ein langjähriger Käufer der Mainboards von Mitbewerber mit den 4 blauen Buchstaben kauft zum ersten Mal MSI - und ist sehr positiv überrascht.

Was führt zu dieser Positiven Überraschung?
1. Die Verarbeitungsqualität ist 1A und das Mainboard ist sehr stabil.
2. Das BIOS ist viel übersichtlicher aufgebaut & Organisiert. Man findet sich sehr schnell und ohne Tutorial zurecht. Dazu wird von jeder Sache ein kleiner Infotext auf der rechten Seite eingeblendet, damit man auch weiß welche Auswirkungen diese Einstellung bewirkt.
3. Statt einer Treiber CD wird ein USB-Stick mit allen wichtigen Sachen mitgeliefert. In der heutigen Zeit ein Segen.
4. Ein mMn sehr ansprechendes und schlichtes Design.
5. Das Mainboard ist was manuelles RAM OC angeht sehr stabil.
6. Das MSI Center fühlt sich nicht wie Bloatware an und verkeilt sich nicht tief im System. Man Installiert das Grundgerüst und kann bei Bedarf Sachen wie MSI Mystic Light (und andere) nachinstallieren und auch wieder löschen. Des Weiteren kann man darüber die System-Info einsehen, fehlende Treiber herunterladen und Treiber aktualisieren, CPU-Auslastung, Temperatur einsehen & noch viel mehr machen.
7. Sehr gute I/O Ausstattung.
8. Sehr gute VRM's (70A).
9. Sehr guter Onboard Sound.
10. Vier M.2 Plätze, wovon drei PCIe 4.0 (M.2 1, 2 & 4) und einer PCIe 3.0 (M.2 3) Unterstützen.
11. P/L stimmt mMn absolut für das gebotene.
& mehr :).

Was mir nicht gut gefällt bzw. was ich als Verbesserungsvorschlag für den Hersteller (MSI) dalassen möchte:
1. Ich hätte mir eine Debug-LED gewünscht.
2. Ich hätte mir ein CMOS-Clear Button am I/O Panel gewünscht.
3. MSI Center ist zwar sehr sehr gut, aber in meinem Fall funktioniert bei der Nachinstallation von MSI Mystic Light dieses nicht obwohl ich MSI Mystic Light kompatible Geräte habe (RAM & AIO WaKü). Mit diesem Problem bin ich auch nicht allein, daher laufen diese beiden Komponenten momentan auf Regenbogen.
4. Das BIOS scheint noch einen seltenen Bug aufzuweisen, der beim "F10" drücken (Save Settings & Reset) die Oberfläche zum Save & Resetten nicht anzeigt, der Hintergrund aber verdunkelt ist (so wie es normal ist wenn die oben genannte Oberfläche angezeigt wird) und man im Hintergrund aber nichts mehr klicken kann. Aktuell fixe ich das mit auf Power Button klicken und wieder ins BIOS und von vorne Probieren. Ist wie gesagt aber sehr selten, und ich weiß auch nicht mit welcher BIOS-Einstellungen verändern Reihenfolge ich diese hervorrufen konnte.
& mehr gibt es nicht :).

Schlusswort:
Ich bin von MSI und diesem Mainboard sehr überrascht - so sehr überrascht & glücklich das ich in Zukunft nur noch MSI Mainboards kaufen werde. Das Mainboard befeuert meinen 12700K ohne Probleme und wird von diesem kaum ausgelastet. Auf den Kauf zurückblickend (inklusive der nach dem Kauf herausgefundenen o.g. Sachen), bereue ich diesen nicht. Die Entscheidung dieses Mainboard genommen zu haben war definitiv die Richtige.

Thyrann82 - Bewertung des Gigabyte Z690 AORUS Elite So.1700 DDR4 ATX Retail:

Vorweg ein paar Worte, wofür dieses Board gedacht ist: Nein, auch wenn es sich hier um ein Z-Chip handelt, war mein Ziel nie ein Overclocking. Die heutigen Intel-CPU's sind in Ihrer K-Variante schon Leistungsstark genug für meine Zwecke. Daher lege ich mehr Wert auf ein stabiles System, weswegen ich auch ohne OC-Laienversuche dennoch gerne auf ein Mainboard mit Z-Chip zurückgreife, da hier einfach mehr fürs Geld geboten wird. Mir war definitiv wichtig, dass das Board DDR4 und mindestens 3x M2-Slots verfügt. Hier haben wir sogar 4x M2-Slots, welche allesamt von einem recht massiven Heatsink abgedeckt und entsprechend kühl gehalten werden.

Zum Einsatz kommen in diesem Board ein i7-12700k, eine entsprechende Silent Loop AiO WaKü, 4x 8GB G.Skill 3200MHz (CL15) Arbeitsspeicher, eine 2TB-HDD (Seagate Barracuda) und 1x Corsair MP600 (1TB) für das OS und 2x Samsung 980 Pro (je 1TB) für Games.

Einsatzzweck ist das Streamen, weswegen ich ebenso Wert auf die iGPU für das Streamen lege und der Tatsache, dass das Board 1x HDMI als auch 1xDP Ausgang besitzt. Für jegliche Spielanwendung kommt dann eine GTX 2080 zum Einsatz.

An Ausstattung werden mir 4x Schräubchen für die M2-SSDs geboten, 2x Sata-Kabel, eines davon mit gewinkeltem Steckel und ein G-Connector,

Dass das Board im Soundbereich "nur" einen Mic-In und Line-Out (mini Klinke) und einen SPDIF-Out bietet, mag für den ein oder anderen möglicherweise "zu wenig" sein, dessen Sollte man sich im Vorfeld definitiv bewusst sein. Wer allerdings, wie ich, auf eine PCIe-Soundkarte setzt, für den dürften die geringen Sound Ein-/Ausgänge nicht weiter stören. Diese werden auch bei mir nicht zum Einsatz kommen, da ich für den Sound eine Marian Seraph XLR 8+ verbauen werde.

Zum Board: beim anheben der OVP merkt man schon das deutliche Gewicht dieses Boards. Wer ein 50-150€ Mainboard bisher sein eigen nennt, wird allein vom Gewicht schon einen deutlichen Unterschied bemerken. Die verbauten Komponenten, sofern sichtbar, sind allesamt sehr hochwertig und, ein kleines Nice to Have, welches so keinen weiteren Mehrwert bietet allerdings meinen inneren Monk doch sehr befriedigt ist, dass die Kondensatoren, Chips, eben jeglicher Bauteile eines Mainboard nicht willkürlch gesetztz sind sondern selbst auf die Ausrichtung von diesen geachtet wurde und es somit ein sehr schönes, klares und sauberes Bild gibt.

Desweiteren bietet die Backplate 4x USB2.0 Typ-A, 2x USB 3.2 Gen2 Typ-A (10GB/s - wovon einer fürs Bios vorgesehen ist), 3x USB 3.2 Gen1 Typ-A (5GB/s) und noch ein weiterer USB 3.2 Gen2x2 Typ-C (20GB/s). Die bereits erwähnten Soundanschlüsse Mic-In, Line-Out als auch SPDIF-Out und last but not least ein 2,5GbE Lan von Realtek.

An internen Anschlussmöglichkeiten fehlt es soweit an nichts, 3x PCIe x16, 6x Sata, als auch 4x M2-Anschlüsse in Hülle und Fülle.

Bei den M2 Anschlüssen ist evtl zu vermerken, dass 3 davon als PCIe 4.0 fungieren und ein Anschluss als PCIe/Sata, wodurch bei dessen Nutzung zwei der 6 Sata3 Anschlüsse wegfallen. Hier sollte im Vornherein definitiv per Handbuch überprüft werden welche Slots ihr bedenkenlos in welcher Konstellation nutzen könnt bzw. auf welche Sata-Anschlüsse ihr verzichten müsst, wenn ihr alle vier M2-Slots nutzen solltet.

Kommen wir zu zwei Nachteilen, welche mir aufgefallen sind:

1. Die Backplate ist im inneren an den Seiten und am Schriftzug mit einer Schutzfolie versehen - an für sich eine tolle Sache, nur wurde bei einer der drei Schutzfolien so viel Elan mit reingebracht, dass diese zwischen zwei Bauteilen ziemlich fies eingeklemmt war und ich diese mehr als Vorsichtig mit einer dünnen Schere herausfriemeln musste, damit das Plaste bei Erwärmung nicht noch Schäden verursacht. Ich denke das war in meinem Fall einfach "pech" und sollte nicht so sein, nichts desto trotz wollte ich es nicht unerwähnt lassen.

2. Es gibt für mögliche Bootfehler keine LED-Nummernanzeige, sondern nur 4 kleine LED-Leuchten für VGA, CPU, RAM und BOOT, welche aufleuchten wenn es bei einen dieser Vorgänge Probleme beim Start- / Bootvorgang geben sollte. Im Prinzip ausreichend, allerdings empfinde ich dahingehend die LED-Nummerntafel doch um einiges besser, da diese per zweistelligem Code ganz gezielt angibt, wo genau gerade der Fehler besteht.

Dies sind zwar keine maßgeblichen Fehler oder Dinge, wo man von einem Kauf abraten sollte, mitnichten! Mir sind diese beiden Punkte nicht einmal ein Sterneabzug Wert, aber wie schon erwähnt, ich persönlich empfande dies als Erwähnenswert.

Mein persönliches Fazit: für 244€ bekomme ich hier deutlich mehr geboten, als von meinem alten ~380€ teuren Mainboard (Z390er Klasse), besonders für meine Zwecke ein absoluter Mehrwert an Möglichkeiten. Wer also ähnliche Vorraussetzungen wie ich hat, wird mit diesem Mainboard wohl vollumfänglich zufrieden sein. Für das Geld hätte ich mir wie oben bereits erwähnt zwar noch eine LED-Fehleranzeige als Zahlen gewünscht und nicht nur diese 4 Lämpchen, aber nunja, da gibt es wahrlich schlimmeres, da das, was das Board einem bietet, wirklich hervorragend ist.
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M4arius - Bewertung des MSI MAG B560 Torpedo So.1200 ATX Retail:

Zunächst zum Einsatzzweck. Das Mainboard soll einem 10400F möglichst lange und stabil den Standardbetrieb ermöglichen. Ziel ist eine reibungslose Nutzung über 5-6 Jahre. Aus Erfahrung ist ein Mainboard bei Problemen schnell als Fehlerquelle identifiziert. Die Qualität des Mainboards ist nach meiner Erfahrung der Flaschenhals. Bewusst gehe ich nicht auf die Standards des Chipsatzes oder vergleichbarere Produkte, sondern lediglich auf die Hauptunterschiede ein.

Das MSI B560 Torpedo bringt eine weitreichende Ausstattung mit. Mich persönlich interessieren Spielereien wie RGB Header eher weniger. Sondern eher ordentliche Spannungsreglermodule und MOSFETs. Das Torpedo hat 8 reale und 14 virtuelle Phasen. Die MOSFETs können dabei 55 Ampere ab. Das ist nur bei wenigen B560 zu finden und auf Z590 Niveau. Auch die Kühlkörper sind tendenziell eher als groß zu bemessen. Das Board ermöglicht auch BCLK OC, das ich ohne Bedenken verwenden würde. Auch die allgemeine Verarbeitungsqualität lässt keine Wünsche offen. Gegenüber der Konkurrenz im Preissegment um die 150¤ zum Kaufzeitpunkt, ist zudem der zweite Ethernet-Port hervorzuheben. Das UEFI ist gewohnt auf hohem Niveau und komfortabel zu bedienen. Was mich allerdings stört ist der Einsatz von Realtek. Beim Audio führt da kein Weg mehr dran vorbei, aber beim LAN-Modul hätte ich mir das Intel-Paar vom Z590 Torpedo gewünscht. Was mich nicht gestört hat war die vorinstallierte Blende. Wer das schon öfters gemacht hat und weiß die der Anpressdruck vor dem Setzen der ersten Schraube zu wählen ist, wird keine Probleme bekommen. Ansonsten läuft das System seit 2 Monaten ohne Probleme und ist zuvor durch alle üblichen Belastungstests gelaufen.

Fazit: Wer Wert auf einen stabilen Betrieb mit ordentlichen Leistungsreserven legt, sollte zugreifen. Am Ende zahlt ihr je nach Promotion effektiv 135¤ (abzgl. Cashback). Da ist MSI im P/L-Segment seit Jahren nahezu konkurrenzlos.

Martin - Bewertung der be quiet! Silent Loop 2 280mm All-in-On:

Einleitung:

Diese Aio habe ich mir angeschafft, um den Dark Rock Pro 4 in meinem Silent Base 601 zu ersetzen.
Warum von Luft zu Wasser? Weil im Sient Base 601 die Abwärme der GPU auf Dauer Einfluss auf die Kühlleistung des DRP4 genommen hat.

Eigene Einschätzung zur Silent loop 2 280/Montage

Das Produkt wird in einer gut durchdachten und sauber geordneten Verpackung geliefert. Alle Schrauben und Halter sind in beschrifteten Tüten verpackt.
Die Montage auf dem AM4 Sockel konnte ich ohne Probleme innerhalb des Gehäuses durchführen. Der Radiator wurde von mir in der Front platziert, da im Deckel kein Platz für einen 280mm Radiator vorhanden war. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass die Schläuche der AIO zwar lang genug sind, jedoch so unflexibel, dass man sie auf keinen Fall mit den Anschlüssen nach untern platzieren kann, ohne dabei die Grafikkarte unter Druck zu setzen. (Kontakt der Schläuche auf die Backplate der Karte)
Die AIO wurde also mit den Anschlüssen nach oben platziert, wichtig ist dabei, dass die Pumpe unterhalb der Anschlüsse des Radiators liegt. Ich konnte im Betrieb bisher keinerlei Gluckern oder sonstige Wassergeräusche wahr nehmen.
Für die Montage des Radiators liegen jeweils lange und kurze Schrauben bei, wobei die langen Schrauben ausreichen um die Gehäusehalterung als Sandwich zwischen Lüfter und Radiator zu packen.
Die mitgelieferten Lüfter, in diesem Fall zwei 140mm Silent Wings 3 1600RPM, besitzen an den Ecken runde Gummipuffer, welche man bei der Montage nicht zu stark anziehen sollte. Für den Anschluss der Lüfter liegt ein ausreichend langes 4Pin PWM y-Kabel bei.
Die Montage der Pumpe erfolgt mittels zweier, durch Federn gestützter Schrauben und ist somit recht einfach. Als Anschlüsse bietet sie einen 3Pin RGB Anschluss, mit einem Anschluss für den mitgelieferten Controller, falls man keinen RGB Anschluss am Mainboard besitzt. Außer dem ein 2Pin Kabel, für den eigentlichen Pumpenbetrieb. In meinem Fall empfand ich alle Kabel als mehr als ausreichen abgelängt.

Fazit zur (Kühl)Leistung/Lautstärke:

In Ruhestellung, also Office etc. (400Rpm und 9v), kann man die Pumpe minimal aus dem Gehäuse heraus hören.
Dazu muss es jedoch absolut still sein. Sobald sie Pumpe über 9,5V hinaus regelt, nimmt sie einen schrillen Pfeifton an, der sich bis zu 10,5V durch steigert. Danach vernimmt man ein eher brummendes Geräusch und auf maximaler Leistung (12v) wird es deutlich hörbar.
Meine Erfahrung hate aber gezeigt, dass ein Betrieb über 9V keine gravierende Mehrleistung mit sich bringt. Wer seine Pumpe gut einstellt, erhält eine leise und leistungsstarke AIO.

Abschließend noch der Vergleich der Kühlleistung zum Dark Rock Pro 4, im Großen und Ganzen hat der Umbau -13 °C gebracht.
Dafür habe ich nun jedoch das leichte Pumpengeräusch im Idl, was sich im Spielbetrieb wiederum erübrigt, da die GPU dann überwiegend den Ton angibt.

Durch den Radiator stömpt übringens genug Luft, als dass man ihn auch ohne Bedenken in der Front platzieren kann.


Kaufempfehlung?

Ich würde sagen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, auch wenn wie gesagt nun das minimale Pumpengeräusch in mein Gehäuse eingezogen ist.
Außer dem Kann man das System nachfüllen und eine Flasche mit Flüssigekeit liegt bereits bei.

Ich werde die Silent Loop Systeme auch in Zukunft verbauen und weiterempfehlen.

Leon - Bewertung der 16GB XFX Radeon RX 6900 XT MERC319 GAMING BLACK Limited Edition (Retail):

Habe die GPU nun seit über 2 Wochen und sie ist brachial in der Performance. Die Lautstärke ist genau das Gegenteil, sie schnurrt wie ein Kätzchen zudem wird seit August die Karte mit einem Metall Bracket geliefert welcher absolut nötig ist!

Ich habe sie im betrieb mit einem X570 MB, einem 5800x und 16gb CL 16. In manchen spielen kann mir selbst die ach so tolle 3090 nicht mal das Wasser reichen, nicht mal mit DLSS on. Ich hoffe dennoch Fidelity FX wird mit der Zeit in den meisten AAA Games vorhanden sein.

Jetzt zur Qualität: wer sich für genau diese GPU entscheidet weiß eigentlich, dass sie zusammen mit der Red Devil Ultimate und der Asus AiO variante die BESTE Version der 6900XT repräsentiert. Die Spannungswandler/die Anzahl derer sind absolut genial, die Eingangsfilterung ist top und das Kühlerdesign ist das beste von besten. Wenn man die Karte rausholt aus dem Karton ist man erstmal geschockt wie riesig und schwer sie doch ist. Dementsprechend ein klares Qualitätsmerkmal, bezüglich dem Gewicht war es nur Logisch von XFX einen Stahl Arm hinzu zu legen.

Lautstärke/Temperatur: wie schon erwähnt, schnurrt sie wie ein Kätzchen, selbst unter last. Bei 100% Lüfterdrehung hört man sie natürlich auch mit einem Headset auf den Ohren, aber sie kommt bei mir fast nie an das Limit (Ich spiele auf 1440p und 144hz).
Bei den Temps kann ich auch nicht meckern, auf idle chillt sie bei 50 Grad und geht nicht höher als 80 unter Last, taktet dabei aber auch nicht runter. Ich habe ein Corsair 4000x und das ist nicht grade für seine gute Airflow bekannt, trotzdem hab ich da keine Probleme.

Der einzig negative Punkt den ich habe, ist aber nicht auf Seiten XFX. Es ist diese bescheuerte Radeon Software die immer am mucken ist. Würde AMD nur doch mal ne Stange Geld da reininvestieren, wäre es so schön. Nach viel Troubleshooting hab ich sie dann doch Perfekt zum laufen gebracht. Da kann sich AMD nicht nur ne scheibe abschneiden, sondern die ganze Wurst mitnehmen von Nvidia.

Im großen und ganzen bin ich aber überaus zufrieden mit der GPU, auch wenn ich sie für den stolzen preis einen Kleinwagens gekauft habe (1400E) und selbst nicht gerade der Großverdiener bin, bereue ich keine Sekunde. Ab dieser Generation hat AMD den gesamten Markt umgeworfen und sich an die Spitze geschlagen, Ich bin kein Brand Fanboy aber Competition ist immer gut für uns Consumer, sonst hat man auf ewig 14nm++++++++++++++ wie man gesehen hat (lol).

Moritz - Bewertung des 27" (68,58cm) Gigabyte M27Q schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 2.0:

Pro: Einer der besten (Gaming-) Bildschirme auf dem Markt
Contra: Mangelnde Verarbeitungsqualität

Hallo zusammen,
vor ein paar Tagen bestellte ich diesen Bildschirm als upgrade zu meinem schon etwas in die Jahre gekommenen Main Screen.
Von der technischen Seite her ist er absolut top, die 170Hz zeigt er zuverlässig an, ohne dabei ungewollte Nebeneffekte hervorzurufen. Vor allem die unschlagbare Reaktionszeit (nicht die Marketingangaben, sondern der echte input-lag), die bei diesem Model so hervorsticht, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "Game Changer". Ich glaube sogar, laut Messungen die mit Abstand schnellste unter allen verglichenen Bildschirmen. Die Bildqualität (Farbdarstellung, Bildschärfe, Helligkeit/Kontrast, Möglichkeiten zu Bildanpassung) sind unglaublich gut. Als Fotograph würde ich sagen, da fehlt nicht viel zum Referenz-Monitor.
Was mir weiterhin positiv aufgefallen ist, ist dass er nicht sehr warm wird im Betrieb und der stabile Standfuß, der wirklich kaum Erschütterungen des Tisches auf den Bildschirm überträgt. Die Auswahl an Ports ist vollkommen ok, ich persönlich nutze ihn jetzt nicht als USB-Hub, aber wers' braucht, der findet hier alles Nötige. Auch die zusätzlichen Gaming features (Crosshair, ...) sind ganz nett. AWP no-scopes in CS werdet ihr damit nie mehr missen :)

Nun zu einem Contra Punkt:
Das erste Gerät, welches ich erhielt, hatte starkes Backlight-Bleeding in der unteren linken Ecke und weniger stark in der rechten unteren Ecke. Natürlich ärgerlich, aber ich würde deswegen jetzt nicht direkt das Modell verteufeln. Neuen bestellt, ausgepackt, kein Backlight-Bleeding. Top. "Aber was ist das?" Pixelfehler. Insgesamt 3 Stück. Zwei brannten sich innerhalb von Sekunden "aus" (-> sind jetzt wieder weg) nach dem Anzeigen eines ganz weißen Bildes auf voller Helligkeit (sowas kann vorkommen und ist dann nicht weiter schlimm), jedoch einer war scheinbar ein echter toter Pixel. Rechter unterer Quadrant, relativ zentral.

Hier muss man immer überlegen, wie man damit jetzt umgeht. Dazu mal ein paar Gedanken, die euch helfen könnten: Da der Pixel selbst auf weißem Text, wie hier grade, schon kaum zu sehen ist und eher wie ein größeres Staubkorn auf dem Bildschirm auffällt, kann er da schon als Nebensächlich erachtet werden. In Spielen/Videos mit dauerhaft Action auf dem Bildschirm (egal ob Shooter, RTS oder YouTube) fällt das erst recht nicht mehr auf.
Warum schicke ich ihn also nicht zurück, obwohl er offensichtlich Fehlerhaft ist? Das Risiko, ein Austauschmodell zu erhalten, dass dann erneut Backlight-Bleeding aufweist, ist zu hoch und letzteres wäre für mich immens viel schlimmer, als ein Staubkorn auf der Mattscheibe.

Dass bringt mich zu dem Resumé:
Toller Bildschirm, aber an der Qualität muss dringend gearbeitet werden. Vielleicht hatte ich zwei mal Pech, wer weiß, aber so geht das natürlich nicht. Dazu sei gesagt, dass kein anderer Hersteller frei von solchen Makeln ist und wenn ihr jetzt alle zu ACER oder MSI (ROG) rennt, kann und wird das vermutlich auch passieren.

Trotz des Fehlers habe ich ihn direkt an einen Kumpel weiterempfohlen, welcher dann auch einen Bestellt hat. Hier ist allerdings die Lieferung noch nicht eingetroffen. Mal sehen, ob ich eine Info zum Zustand nachreichen kann.
LG

Kurzes Shoutout zum Schluss:
Der Versand von Mindfactory war wie gewohnt blitzschnell. Das Paket war sozusagen schon da, da hatte ich noch gar nicht auf "Bestellen" gedrückt.

Alexander M. - Bewertung des Elgato Stream Deck Mini USB schwarz (kabelgebunden):

Ich habe das Stream Deck Mini seit fast zwei Wochen nahezu täglich im Gebrauch, sowohl als Streamhilfe, für Multimedia oder auch für Office Arbeiten. Äußerst kurz gehalten finde ich das Stream Deck hervorragend in nahezu jeder Hinsicht.
Um ausführlicher über das Elgato Stream Deck Mini zu berichten, gehe ich separat auf das Design, die Verarbeitung, die Features und die Software ein. Zum Schluss gibt es noch ein Fazit, wo ich auf das Preis Leistungsverhältnis eingehe.


1) Design
Das Stream Deck ist recht minimalistisch gehalten. Auf der Vorderseite sind die sechs Tasten und eine Aufschrift, auf der Oberseite ist das Elgato Logo abgebildet und das wars. Persönlich war ich über die Gesamtgröße des Stream Decks überrascht, denn es ist recht klein und damit meine ich wirklich klein. Die Maße sind 8,4 x 6 x 5,8 cm. Dementsprechend wirken auch die sechs Knöpfe. Das an der Rückseite angebrachte Kabel ist 1,5m lang, welches meiner Meinung noch ruhig 50cm hätte länger sein können. Abhilfe hat ein 1m langes USB Verlängerungskabel geschafft.
Weiterhin unterscheidet sich dieses Stream Deck von anderen, größeren Elgato Stream Decks darin, dass man die Neigung des Stream Deck Minis, aufgrund des Gehäusedesigns, nicht justieren kann. Jedoch ist das nicht tragisch, da die Tasten auch so bequem und einfach erreichbar sind.
Meines Wissens nach sind alle Stream Decks funktional gleich.


2) Verarbeitung
Die Verarbeitung erscheint bereits beim ersten Halten langlebig und solide. Bei Druck auf das Gehäuse gibt das Plastik nicht nach und es quietscht auch nichts. Die LCD Knöpfe haben einen sehr angenehmen und weichen Tastenanschlag. Deren Auflösung ist erstaunlich hoch und Farben werden gut repräsentiert, wodurch die Abbildungen und Texte sehr gut dargestellt werden.
Das dünne Anschlusskabel ist nicht stoffummantelt und knickt ständig in sich. Hier hätte ich mir ein etwas dickeres (und eben längeres) Kabel gewünscht.


3) Features und Software
Nun zur eigentlichen Frage, wofür das Stream Deck Mini zu gebrauchen ist und ob es sich nur für Streamer bzw. Content Creator lohnt.
Vorweg, das Stream Deck ist definitiv nicht nur für Content Creator zu gebrauchen, sondern für alle Nutzer, die in Programmen auf Shortcuts zugreifen müssen. Also können beispielsweise Photoshop , Sony Vegas , IDE Nutzer und weiß ich nicht wer Gebrauch vom Stream Deck machen. Jedoch ist es bei Anschluss eher für Content Creator ausgelegt, da das Stream Deck auf allerlei Streamingprogrammen wie Streamlabs OBS oder OBS Studio optimiert ist. Es gibt direkt Funktionen, mit welchen das Stream Deck durch Software belegt werden kann, wie beispielsweise das Wechseln von Szenen, dem Stummschalten vom Mikrofon etc. Nichtsdestotrotz gibt es die Möglichkeit über Plugins die Kompatibilität zu allerlei Programmen herzustellen, wodurch man beispielsweise in Photoshop zwischen Tools per Tastendruck wechseln kann. Alternativ kann man auch Hotkeys aufnehmen und abspielen, falls man keine Plugins installieren möchte.
Die Software ist zur Konfiguration des Stream Decks unerlässlich. Damit lässt sich alles Mögliche einstellen. Ich werde nicht darauf eingehen, was man alles einstellen kann, da es den Rahmen dieser Bewertung sprengen würde; dafür eignet sich eher ein Einrichtungsvideo auf YouTube.
Die Benutzeroberfläche der Software ist erstklassig. Alles ist trivial zu finden, die Belegung der Tasten erfolgt per DragAndDrop. Hierbei lässt Elgato keine Wünsche übrig, andere Treiberdesigner könnten sich eine Scheibe davon abschneiden.
Weiterhin ist die Sorge über ständige Umkonfigurationen beim oftmaligen Wechseln zwischen den Programmen, da man scheinbar nur sechs Tasten zur Verfügung hat, vollkommen unbegründet. Denn es lassen sich beliebig viele Ordner, Unterordner und Seiten erstellen, sodass man quasi für jedes Programm eine dedizierte Seite oder Ordner anlegen kann. Um zwischen den Ordnern und Seiten zu wechseln, werden Tasten zur Navigation reserviert. Dadurch hat man nicht nur sechs belegbare Tasten, sondern so viele wie man braucht. Das finde ich einfach brillant.
Anzumerken ist, dass in der Software bereits eine große Auswahl an Symbolen zur Verfügung steht. Jedoch kann man auch GIFs und Bilder hochladen und nutzen. Auf der Elgato Webseite gibt es einen sogenannten Keycreator, wo man eigene Icons nach belieben erstellen kann. Einen Anfänger Leitfaden gibt es ebenfalls direkt auf der Seite.


4) Preis Leistungsverhältnis
Das Elgato Stream Deck Mini habe ich für ca. 80¤ erworben. Persönlich finde ich den Preis etwas happig, aber das Gerät ist so vielseitig nutzbar, dass ich den Preis als gerechtfertigt ansehe. Ich selber bin überrascht, dass mir so ein kleines Gerät so viel Arbeit erspart und wüsste auch nicht wie ich ohne das Stream Deck klarkommen sollte. Für mich ist das Elgato Stream Deck Mini definitiv eine Bereicherung und würde es jedem, der viele Shortcuts nutzt, ans Herz legen.
Wem sechs Knöpfe dann aber zu wenig sein sollten, kann auf größere Modelle zurückgreifen, welche aber dementsprechend teurer sind.

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und wünsche Euch einen schönen Tag noch! :)

Patrik - Bewertung des be quiet! Dark Rock Pro 4 Tower Kühler:

Schon irre wie groß das Teil ist. Leider passte er nicht ins Gehäuse. Da wäre ein Hinweis schöner gewesen. Der Lüfter braucht alleine schon 17cm. Also wer glaubt man kann ein neues Board mit dem Lüfter in ein normales ATX Gehäuse packen welches schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, sollte hier besser vorher mal messen.
Nach dem Tausch des Gehäuses muss ich aber echt sagen. Der Kühlt die CPU extrem leise. Der Ryzen 9 5900 braucht hier keine Angst haben zu überhitzen. Das Teil ist mega. Sehr leise und alles top. Jedoch sollte man betreffend der Größe darauf achten das er je nach Mainboard so groß ist, dass die LEDs vom RAM verdeckt werden, bzw. die Lüfter auch anders zu montieren sind. Da ich keine Beleuchtung für einen PC brauche war es mir egal.
Mir war wichtig das das Teil sich nicht anhört wie ein Jet der gerade startet. Das ist hier tatsächlich der Fall, auch unter Last und trotz Fußbodenheizung sprich erhöhter Umgebungstemperatur läuft der Lüfter leise!
Würde das Teil jederzeit wieder kaufen.
Weiterlesen »September

h1meyer - Bewertung des Fractal Design Meshify 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil grau:

Nach langem Überlegen und abwägen ob ich mir das be quiet! Silent Base 802 oder das Meshify 2 kaufe kam das Angebot hier auf MF und ich habe zugeschlagen, da ich sowieso lieber ein graues Gehäuse haben wollte und und das be quiet! nur in schwarz und weiß verfügbar ist.

Vorab kann ich sagen dass meine Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Beim Auspacken habe ich bereits die Qualität gespürt die Fractal Design mittlerweile an den Tag legt. Ich kenne da auch andere Zeiten wo es anders war. Aber ich war positiv überrascht. Neben dem Gehäuse findet man im Paket einen großen Karton in dem die ausführliche Beschreibung sowie alle Schrauben und Festplattenrahmen zu finden sind. Wichtig ist auch dass das Gehäuse sehr sicher verpackt ist, wegen dem Glas Seitenteil.

Ich habe in dem Gehäuse folgende Komponenten eingebaut:

ASUS Rog Strix X470 F-Gaming (dies stammt noch aus meiner vorherigen Konfig und ist zu schade zum abgeben)
AMD Ryzen 9 5900X
be quiet! Silent Loop 2 280mm
ASUS Rog Strix RTX 3080 O10G
32GB Corsair LPX 3600 Mhz
be quiet! Dark Power Pro 11 850W
Samsung 970 Pro 500 GB
Samsung 870 Pro 1 TB
CableMod Pro extensions

Der Einbau der Komponenten war ein Kinderspiel. Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, die Spaltmaße sind klasse und es sind keine Kratzer oder andere Auffälligkeiten zu sehen. Das Gehäuse ist von Anfang bis Ende durchdacht. Es ist genügend Platz zum arbeiten und es ist ausreichend Platz für das Kabelmanagement, selbst mit meinen CableMod Extensions.

Die recht große Grafikkarte hat mehr als Genug Platz im Gehäuse und bekommt durch das offene Layout des Gehäuses sehr viel frische Luft, da ich den AIO Radiator der Silent Loop 2 oben ins Gehäuse gebaut habe. Mit diesem Gehäuse und der Mesh Front ist dies der beste Einbauort für den Radiator, das sagen die Temperaturen. Ich hatte vorher einen Scythe Mugen Max auf dem Prozessor, der beim gleichzeitigen Streamen und Spielen den Hitzkopf 5900X auf rund 85-87° halten konnte, aber bei immerhin 5,15 Ghz. Mit der Silent Loop 2 280 und dem Radiator in der Gehäusfront lagen die Temps bei 78° und nachdem ich den Radiator in den Deckel gebaut habe, liege ich bei gerade mal 71,5°. Die GPU liegt bei 69,5°. Die Temperaturen sind in dem Gehäuse einfach der Wahnsinn. Ausserdem sieht das Gehäuse gerade in grau wahnsinnig schick aus.

Ich Liste nochmal kurz auf:
pro:
- Verarbeitungsqualität
- Aussehen
- Temperaturen
- Platzangebot
- alle Mesh öffnungen sind mit Staubfiltern versehen die einfach zu entnehmen und zu reinigen sind
- schraubenloses Design

contra:
- die mitgelieferten Lüfter sind gut, aber können mit dem Rest des Gehäuses nicht mithalten.

Ich würde das Gehäuse bedingungslos weiterempfehlen und es bekommt 5 Sterne von mir. Für die Lüfter ziehe ich keinen Stern ab, aber ich werde sie durch Silent Wings 3 von be quiet! ersetzen die dann auch gleich mit PWM daherkommen

Maximilian - Bewertung der MSI MPG CoreLiquid K240 All-in-One:

Vorgeschichte:

Ich habe nach einer Wasserkühlung für meinen Ryzen 7 3800x gesucht, da mir der wraith prism kühler nicht genügte.
Auf meiner Suche bin ich auf diese Wasserkühlung gestoßen, allerdings war mir die UVP zu teuer. Als erstes ist mir bei der Wasserkühlung das großartige Design ins Auge gefallen. Außerdem habe ich schon ein Gehäuse und ein Mainboard von MSI und bin damit sehr zufrieden.
Nach einigen tagen war sie dann bei mindfactory auf 150¤ reduziert und ich habe zugeschlagen.

Test:

Mein System besteht aus folgenden Komponenten:
Mainboard: MPG B550 GAMING EDGE WIFI
Grafikkarte: 1050ti
Prozessor: Ryzen 7 3800x
RAM: Corsair Vengeance rgb pro 16gb 3600Mhz
Netzteil: Be quiet Pure Power 11 500w
Gehäuse: MSI MPG Sekira 100R

Bei dem Spiel Valorant habe ich mit der K240 durchschnittlich 54-55 grad Celsius im GI bzw. Gaming Modus erhalten.
Im Silent und im Balanced Modus sind es dann 56 -57 grad Celsius.
Das ist eine deutliche Verbesserung hingegen dem Wraith prism.
Dieser Lüfter konnte auch mal 60 -65 grad Celsius bei Valorant erreichen.

Auffälligkeiten und Verbesserungsvorschläge:

Während des Tests ist mir aufgefallen, dass der 60mm Lüfter, der in dem Pumpengehäuse liegt sehr laut werden kann.
Ich muss auch teilweise runterregeln, da die Lautstärke sehr störend war. positiv ist die Lautstärke der anderen Komponenten der Wasserkühlung. Diese waren für mich tatsächlich kaum hörbar. Das Display ist wirklich schön, aber das Gehäuse um dieses herum ist sehr dick. Es ist Geschmackssache, ob einem das gefällt oder nicht. Ich persönlich finde das Design nicht schlecht.
Schlecht finde ich, dass man nur Bilder im BMP Format und voreingestellte Effekte wie zum Beispiel die Uhrzeit oder die Temperatur der CPU benutzen kann. Es wäre besser, wenn man auch JPEG Bilder und GIFs benutzen könnte (wie bei der NZXT Kraken Z53).
Außerdem finde ich gut, dass der GI- Modus gut funktioniert. Ich bin immer relativ kritisch, was KI- gesteuerte Lüftersteuerung angeht. Die RGB- Lüfter sehen großartig aus, aber leider gibt es kaum coole Effekte im MSI Center. aus diesem Grund habe ich die Lüfter ans Gehäuse angeschlossen. Die Software zur Steuerung des Displays und der Lüfter ist gut.

Hier sind noch mal die Vor- und Nachteile aufgelistet:

Vorteile:
- gute Kühlleistung
- meist wenig Lautstärke (außer der 60mm Lüfter)
-Design Geschmackssache
- gutes Display
- gute Software zur Steuerung
- GI- Modus funktioniert gut
- schöne Lüfter

Nachteile:
- Lauter 60mmLüfter
- Keine JPEG Bilder und GIFs verwendbar
- Mystic Light hat kaum schöne Effekte
- Design Geschmackssache
- Teure UVP

Fazit:

Alles in allem hat die K240 überzeugt, aber es hat meine Erwartungen nicht übertroffen. Ich hoffe, dass es in Zukunft noch mehr Software Updates kommen, um ein paar meiner Kritikpunkte entfernt werden

Alex - Bewertung des MSI MAG B560M Bazooka So.1200 mATX Retail:

Habe mich nach einer langen Recherche bei meinem neuen Intel-Rechner für das MSI MAG B560M BAZOOKA Mainboard entschieden. Nach nun gut 3 Wochen Benutzung kann ich das Mainboard mit einem ruhigen Gewissen weiterempfehlen und hier bewerten:

Was hat mich bei dem Mainboard überzeugt?

- Kein BIOS Update notwendig. In der Tat hatte ich früher oft Mainboards gekauft, die ein Update des BIOS erforderlich machten. Bei diesem Mainboard war kein Update notwendig, obwohl die verbaute CPU gerade erst wenige Monate auf dem Markt ist. TOP.
- MSI liefert bei dem Mainboard von Werk aus einen Kühlkörper für M.2 Speicher mit. Ob das zwingend erforderlich ist, kann ich nicht sagen, aber da mein M.2 Speicher bisher immer wieder über 50 °C kletterte, war für mich die Kühlung nicht unwichtig. Der mitgelieferte Kühlkörper ist sehr stabil und massiv. Es ist kein leichtes Blechteil. An der Unterseite des Kühlkörpers ist weicher wärmeleitender Gummi-Streifen angebracht, der sich auch leicht wieder lösen lässt, falls man mal die Festplatte austauschen möchte.
- Das Mainboard hat gleich x2 M.2 Slots. Gerade das war für mich von besonderer Bedeutung, denn so kann man den Speicher erweitern, ohne das Betriebssystem neu installieren zu müssen. Für den 2ten Slot liefert MSI bei dem Mainboard allerdings keinen Kühlkörper mit.
- Alle Lüfteranschlüsse auf dem Mainboard besitzen 4 Pins und können somit von der Drehzahl präzise gesteuert werden.
- Positiv ist auch zu erwähnen, dass das Mainboard auch 64 Gb/s M.2 Speichermodule unterstützt. Ich habe zwar nur den Gen 3 Speicher, allerdings ist es schön zu wissen, dass ein Upgrade jederzeit möglich wäre.

Folgendes ist mir negativ aufgefallen:
Kein Kühlkörper für die 2te M.2 Festplatte.
Kein DVI und/oder VGA Anschluss für ältere Monitore.

Verarbeitung, Design & Co:

- Das Mainboard hat ein klassisches Design, das durch die großen massiven Kühlkörper an den Kondensatoren unterstrichen wird. Mehr braucht man auch nicht. An der Verarbeitung ist nichts auszusetzen. Alles bestens.
- Positiv überrascht wurde ich von der schwarzen Blende. Solche Blenden sind in der Preisklasse recht selten anzutreffen. Außerdem liegen dem Mainboard neben dem schönen Drachen-Logo ein Sticker-Set, bestehend aus 10 Stickern bei. Die machen das Gamer-Herz richtig glücklich :)

Zusammenfassend kann man sagen: TOP-Mainboard in der mittleren Preisklasse. Meine Empfehlung!

Felix - Bewertung der Inter-Tech IM-1 Pocket mATX ohne Netzteil:

Das Inter-Tech IM-1 Pocket entspricht vom Design und Aufbau dem auf dem amerikanischen Markt erhältlichen Tecware Fusion. Der meines Wissens nach einzige Unterschied ist der, dass das IM-1 Pocket mit magnetischen Staubfiltern ausgestattet ist, was beim Tecware Fusion nicht der Fall ist.

Der Lieferumfang ist recht überschaubar. Neben dem Gehäuse wird eine kleine Aufbewahrungsbox mit essentiell wichtigen Schrauben und Montagematerial geliefert. Hier ist löblich anzumerken, dass Inter-Tech dem Gehäuse einen Speaker mit beilegt, was heutzutage teils eine echte Seltenheit ist.

Folgende Komponenten wurden verbaut:
AMD Ryzen 5 5600X
MSI B550M PRO-VDH WIFI
ASUS RX 6600 XT ROG STRIX
CORSAIR SF750 PLATINUM
16GB G.SKILL AEGIS 3200MHz CL16
THERMALRIGHT MACHO 120 REV.B
KINGSTON A2000 1TB M.2 SSD
2 x ARCTIC P12 PST 120MM (25MM)
2 x ARCTIC P12 PST SLIM 120MM (15MM)

Der Einbau der Komponenten verlief bis auf einige Kleinigkeiten recht reibungslos. Zunächst muss ich anmerken, dass zwar Schauben und Montagematerial mitgeliefert werden, jedoch die Abstandshalter nicht ausreichend sind für ein mATX-Mainboard. Für Käufer bzw. Interessenten, die zum Ersten mal ein System zusammenbauen, ist das Fehlen ausreichender Abstandshalter natürlich mehr als ungünstig. Da ich in der Vergangenheit bereits mehrere Systeme zusammengebaut hatte, hatte ich natürlich einen gewissen Vorrat an Schrauben und Montagematerial über, auf den ich zurückgreifen konnte.

Bei der oben genannten Kombination aus Gehäuse und dem genannten MSI-Mainboard gibt es allerdings eine kleine Komplikation. Wenn im Boden zwei Lüfter montiert werden, dann kann aufgrund der Anschlusspins für das Front IO nur auf der linken Seite ein Lüfter montiert werden. Andernfalls kollidiert der Rahmen des Lüfters, in diesem Fall ein ARCTIC P12 PST SLIM, mit den Anschlusspins des Mainboards.

Abhilfe konnte ich damit Schaffen, dass ich den ARCTIC P12 PST SLIM über das seitliche Bracket an der Seite als Intake montiert habe. Hier kam es aber gleich zu einer weiteren Komplikation mit dem verwendeten THERMALRIGHT MACHO 120 REV.B, denn dieser lässt sich zwar einwandfrei verbauen, nur das seitliche Bracket zur Lüftermontage lässt sich nicht montieren, da die obere Reihe der Heatpipes des Kühlers mit dem Bracket zusammenstoßen. Dies lässt allerdings leicht beheben, indem man an der Stelle das Bracket etwas nach außen biegt. Somit konnte ich den Lüfter, der eigentlich am Boden vorgesehen war, dennoch verbauen. Hierbei sei allerdings gesagt, dass bei einer Kombination aus mATX-Mainboard, einem SFX Netzteil und einem Tower-Kühler mit 150MM+ Höhe, am seitlichen Bracket nur ein 15MM tiefer Lüfter montiert werden kann, da ansonsten der Rahmen des Lüfters mit der Netzteilaufhängung kollidiert. Die beiden ARCTIC P12 PST 120MM (25MM) im Deckel ließen sich hingegen anstandslos montieren.

Was die Temperaturen angeht, konnte ich noch keine großen Tests durchführen. Lediglich ist anzumerken, dass sämtliche ARTIC P12 PST Lüfter mit rund 1200RPM drehen und ich die Fankurve der verbauten Grafikkarte angepasst habe. Hierbei komme ich auf eine Idle-Temp von rund 31°C bei der GPU und 34-35°C bei der CPU.

Aufgrund der feinmaschigen Staubfilter eignen sich Lüfter mit hohem statischem Druck als Outtake eher, als jene, die auf ein großes Fördervolumen hin optimiert sind.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Gehäuse durchaus zufrieden bin, denn der Zusammenbau gestaltete sich weitgehendst unproblematisch.

Marvin - Bewertung des ATEN Technology 4-port USB 3.0 Peripheral Sharing Device:

Hier kennt wohl jeder das Problem: Man hat einen Arbeitsplatz mit vielen USB Geräten, die man gerne an zwei oder noch mehr Hostgeräten nutzen möchte. Während man früher nur einen einzigen vielseitigen PC hatte, der die Peripherie ansteuern konnte, kommen heute noch Streaming-Boxen, Tablets, Handys oder Singleboard Computer dazu, die man gerne vollumfänglich besteuern möchte. So schalte ich mit meinem ATEM USB-Switch Maus, Tastatur, Mikrofon und ein DAC(USB-Soundkarte) zwischen meinem PC, einer NVidia Shield, einem Server und einem USB-C Kabel um, das ich bei Bedarf an mein Handy oder Tablet anschließen kann. Für diesen Verwendungszweck ist dieser Switch einfach optimal! Moderne, schnelle USB 3.0 Anschlüsse, extrem schnelles Umschalten über die mitgelieferte kabelgebundene 'Fernbedienung', optional aktive USB Anschlüsse, und ein schönes, wertiges Design machen diesen Premium Switch zu einem praktischen Werkzeug auf dem Schreibtisch, welches ich nicht mehr missen möchte! Das USB3 Interface bietet dabei auch genug Performance, um z.B. auch mehr wie die verbauten 4 Ports über einen weiteren Hub zu versorgen.

Der größte Nachteil ist der doch relativ hohe Preis, keine kabellose Fernbedienung, und keine Tasten am Switch, um direkt den x. Anschluss zu schalten. Der kabelgebundene Klick-Schalter tut jedoch auch seinen Zweck, und hat den Vorteil, dass dieser nicht wie eine Fernbedienung verlegt werden kann. Man sollte jedoch darauf aufpassen, da es schwierig sein könnte, eine defekte oder dennoch irgendwie verloren gegangene Fernbedienung zu ersetzen. Außerdem liegt der optionale Anschluss für eine aktive 5V Bespeisung leider vorne. Das die Position nicht mit dem des Kabels der Fernbedienung nicht getauscht wurde kann ich nicht verstehen, da man doch häufiger die Stromquellen von hinten an den Schreibtisch führt, und die Fernbedienung eher weiter vorne liegen hat. Wer möchte, kann den vorderen Power-In Anschluss aber natürlich mit 90grad Steckern elegant entweder über, oder um das Gehäuse verlegen.

Mein Fazit ist, dass es sich hier um ein sehr gutes, fast alternativloses Produkt auf dem Markt handelt. Am Ende muss aber jeder selbst entscheiden, ob man denn wirklich regelmäßig den Host seiner USB Geräte wechseln muss, und ob für diesen Zweck einem nicht vielleicht auch ein günstigerer USB2 KVM Switch genügen könnte.

Jen - Bewertung der MSI MAG CoreLiquid 240R All-in-One:

Kurz und knapp:
Für den Preis eine gute AIO.

+einfache Installation
+einfach einstellbar ohne Zusatzprogramm
+gute Lösung mit Male+Female Steckern für RGB
+gute Kühlleistung
+gutes Preis-Leisungs-Verhältnis

-Lüfter unter Umständen laut (bei hohen Drehzahlen)
-ungünstig gelegener Pumpenanschluss
-Kabel könnte länger, andere (RGB) kürzer sein

Ausführliche Bewertung:
Ich habe diese AIO im neuen Computer meines Mannes verbaut.
Komponenten:
Intel I7 11700k
Asus Z590 TUF Gaming Plus Wifi
32GB DDR4 Corsair Vengeance 3000
WD SN850 500GB
BeQuiet Straight Power 11 Gold 750Watt
BeQuiet Silent Base 802

Eigentlich wollte ich einen Dark Rock Pro 4 verbauen. Aber für gerade mal 10¤ mehr hab ich dann doch zur MSI MAG Coreliquid 240R gegriffen.

Der Einbau verlief eigentlich problemlos. Aber das Anschlusskabel für die Pumpe ärgert mich etwas. Da ich die Pumpe oben am Gehäusedeckel mit den Schläuchen auf der rechten Seite verbaut habe, kommt das Kabel nicht auf der Mainboardseite raus, sondern mir entgegen. Wäre wohl zu viel verlangt an dem Radiator nicht nur zwei Kabelführungen einzusägen, sondern vier?
Ich hätte das Kabel gerne eleganter verlegt, aber dafür ist es zu kurz.
Dafür hat man jede Menge RGB-Lüfterkabelage. Ich würde definitiv Gehäuse mit gutem Kabelmanagement empfehlen.

Gut, ist eh egal. Das Gehäuse ist eine Version ohne Fenster. Sieht eh keiner. Genau wie die hübsche Beleuchtung, die ausgeschaltet bleibt.
Aber mein innerer Monk findet das schrecklich. Und hätte das Gehäuse Glas, würde mich das sehr ärgern.
Wobei das auch am Mainboard liegt. Finde der AIO PUMP Anschluss sitzt da mittig auf dem Board absolut ungünstig für diese AIO mit der Pumpe im Radiator.

Die Lüfter und die Pumpe habe ich manuell über das ASUS Bios eingestellt, man benötigt kein Zusatzprogramm. Und man hört sie bisher nicht. Da gluckert nix, da fiept nix.

Da die RGB Stecker alle zusammen auf einem Anschluss am Mainboard stecken, kann man die Beleuchtung im Gegensatz zur NZXT X63 auch ohne zusätzliche Programme einstellen mit dem Programm vom Mainboard.

Die CPU läuft im Idle bei niedrigen Lüfterdrehzahlen mit kühlen 27 Grad.

Ich will nicht abstreiten, dass die Lautstärke bei höheren Drehzahlen ein Problem ist. Das ist auch nicht nur bei dieser AIO ein Thema. Aber was erwartet man für 85-90¤?
Für den Preis ist das eine sehr gute Kühlung. Und ein preiswerter Einstieg ins Thema Wasserkühlung.
Da kann man die Lüfter auch durch höherwertige ersetzen, falls nötig/gewünscht.
Weiterlesen »August

Qwertz88 - Bewertung des Cooltek Eins Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich bitte bei dieser Bewertung zu beachten, dass Sie sich natürlich auf das Preis / Leistungsverhältnis bezieht.
Wir reden hier schließlich von einem Gehäuse für 30¤ - 40¤ und nicht von einem der einschlägig bekannten Anbietern wie beQuiet, Fractal, etc. für 100¤ aufwärts.

Verarbeitungsqualität:
Absolut nichts zu beanstanden. Keine scharfen Kanten an denen man sich die Finger aufschneidet, oder schlecht verarbeitete Stellen sodass Löcher für Schrauben nicht übereinstimmen.
Ja das Gehäuse ist aus sehr dünnem Blech gefertigt, jedoch komplett auslackiert was einen sehr hochwertigen Eindruck vermittelt. Natürlich fühlt man Stellenweise das dünne Blech.

Verbesserungsvorschläge:
Einziges Manko wären vlt. verschraubbare PCIe - Blenden. Leider sind diese nur zum herausbrechen.

Erwartungsansprüche erfüllt:
Erwartungen wurden vollends erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.
Das Gehäuse sieht schick aus, ist für den Preis sehr gut verarbeitet, bietet möglichkeiten für Kabelmanagement auf der Rückseite und hat sogar im unteren Bereich eine Blende um die nicht benötigten Kabel vom Netzteil zu verstecken.
Die Kabel für die Frontanschlüsse sind ordentlich auf der Rückseite verlegt und im Lieferumfang sind noch zusätzliche Schrauben, Abstandshalter, Mainboardschrauben sowie Kabelbinder enthalten.

Zudem bietet dieses Gehäuse ausreichend Möglichkeiten um zusätzliche Lüfter anzubringen und diese sind auch nicht blockiert was eine gute Luftzirkulation ermöglicht. Auf der Oberseite wäre sogar platz für einen 240er Radiator.

Alles merkmale die ich bei Gehäusen in dieser Preisklasse schmerzlich vermisst habe. In dieser hinsicht steht dieses Gehäuse in keinster Weise den teureren Anbietern nach.

Weiterempfehlungsrate:
Wer ein Gehäuse in der Preisklasse unter 50¤ sucht, dem kann ich dieses hier ausnahmslos empfehlen.

Kris - Bewertung der 16GB XFX Radeon RX 6900 XT MERC319 GAMING BLACK Limited Edition (Retail):

Bin jetzt das erste mal komplett in Team Rot gelandet und bereue meine Entscheidung bis jetzt nicht. Hatte vorher eine 3080TI von Palit erstanden welche jedoch ein starkes Problem mit Hitzestauung (85°C die nicht richtig abgeführt wurden) hatte und gleich mein komplettes Zimmer gesaunt hatte.
Nun aber zum Produkt selber, die folgenden Daten berufen sich auf Zusammenarbeit mit einem Ryzen 5900X:

- In Stockeinstellungen erzielt die Karte unter Volllast beim Timespy Test von 3Dmark eine Grafikpunktzahl von 21500 (Vergleich die Palit 3080Ti hatte 18500) dafür gibt die XFX Black aber auch Vollgas bei ihren Lüftern, gemessen wurden 3600 Umdrehungen bei Übergangstemperatur (nähe Mittelpunkt GPU) von grob 83°C. Entspricht lautstärkentechnisch gefühlt ner Flugzeugturbine.
In meinen "Referenzspielen" Path of Exile und Hell let Loose (ja beide nicht für eine optimierte Grafik bekannt...) tut Sie einen guten Job und schafft bei POE auf Maximum 144hz/FPS WQHD und bei HLL im Durchschnitt 110FPS. Hat bei beiden Spielen aber ähnliche Kraftanstrengungen in Punkto Lautstärke und Hitze.
Im Vergleich zur 3080TI gefühlte 20-30 frames mehr bei gleichen Einstellungen in HLL.
Ich darf aber anmerken das die wenn auch lauten Lüfter einen sehr guten Job in Hinsicht Wärmeableitung machen, hat die Karte mal nen paar Sekunden Ruhe ist Sie schnell wieder auf 60-65°C ingame.

-Geht man jetzt tiefer in die Konfiguration des AMD Treibers/Programms eröffnen sich schon sehr vielfältige Optionen bezüglich Tunings/Undervoltings sowie der Lüftersteuerung die auch einen Laien wie mich in der Hinsicht nicht überfordert haben wobei man sich auf viele Treiber und Spiele Abstürze einstellen muss bis man für seine Karte die Richtigen Einstellungen findet.
Meine derzeitigen undervolt Einstellungen: GPU- Minfreq: 1300 / Maxfreq: 2500 / Span 1165, Lüftersteuerung auf gemütliche 50% bis ca 80°C. / Rest auf Automatisch
Nun läuft jedes Game friedlich auf 55 -70°C mit fast gleicher Leistung.

Ein letztes noch bevor ich euch aus meinem grossen Textblob verabschiede:
Der Karte wurde noch ein Stahl L-Stück beigelegt was unter die Karte verbaut wird um sagging zu verhindern, dies hat sie auch bitter nötig den ohne Vorrichtung biegt sich die Graka die ca. so gross ist wie mein Oberschenkel doch gefährlich nach unten.
die Gesamtbreite erhöht sich dadurch von 33,5 auf 36,5cm!! was das verbauen in ein Midi Gehäuse mit innenliegenden Lüftern oder Wasserkühlung vorne doch sehr abenteuerlich macht.

Insg nach Einarbeitung in die AMD Kreise 5 Sterne (Preis wird nicht berücksichtigt, das muss jeder mit sich selbst ausmachen)

Anja - Bewertung der 10GB MSI GeForce RTX 3080 SEA HAWK X wassergekühlt LHR GDDR6X (Retail):

Hallo lieber Leser,
eine leise neue Grafikkarte sollte her, ferner wollte ich schon immer mal eine All-In-One wassergekühlte Grafikkarte testen und verbauen. Hier ist die "MSI GeForce RTX 3080 SEA HAWK X wassergekühlt LHR DDR6 (Retail)" in meinen Fokus geraten.
Mindfactory bot mal wieder das beste Preis-/Leistungsverhältnis und einen TOP schnellen Versand!
Alte Grafikkarte "Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus XTREME 8G" raus - neue eingebaut. Der Einbau gestaltete sich in das "BeQuiet Dark Base 700" problemlos. Ein dritte helfende Hand beim festhalten kann hier nicht schaden. Auch mein "BQ Pro11 750W" reicht hier aus. Erste Tests mit FurMark, 3DMark usw. haben meine Erwartung an die GPU Temperatur übertroffen.
Selbst unter Volllast behält die "MSI GeForce RTX 3080 SEA HAWK X wassergekühlt" einen kühlen Kopf. Heißt unter 70°C und das ganze auch noch sehr leise und ich bin mega empfindlich, was die Lautstärke angeht. Dazu gleich noch eine Anmerkung: Nach dem ersten Test und Zocken nach etwa 6 Stunden kam es bei der Karte zu einem unangenehmen metallisch klingenden Geräusch. Ich dachte schon prima Ausbau - Rücksendung. Nach etwas Recherche dachte ich, dass hier eine kleine Blase in der Pumpe evtl. der Auslöser sein könnte. Daher habe ich meinen PC ein/zwei mal im ausgeschalteten Zustand geneigt. Und siehe da, das Geräusch war weg. Die Pumpe ist aktuell nur dann warnehmbar, wenn absolut keine Nebengeräusche da sind in einem Abstand von ca. 30cm. Dann auch nur mit einem gleichmäßigen Summen der Pumpe, was absolut in Ordnung ist! Daher habe ich die Karte auch behalten.
Wie sich das ganze in ein paar Monaten/Jahren entwickelt, werde ich sehen. Sollte sich hier etwas ändern, werde ich den Text anpassen und berichten.
"MSI GeForce RTX 3080 SEA HAWK X Wassergekühlt LHR DDR6 (Retail)" befeuert meinen 21:9 - 34GK950G bei einer 3440x1440 Bildschirmauflösung mehr als ausreichend und es werden die üblichen FPS einer RTX 3080 erreicht.
Anno 1800, Assassins's Creed: Valhalla, Metro: Exodus, ESO, Shadow of the Tomb Raider Durchschnitt 118FPS bei 3440x1440 Bildschirmauflösung G-Sync ON. Hatte noch mit dem gedanken einer RTX 3080TI gespielt, aber der hohe Aufpreis für die paar FPS sind es mir aktuell nicht wert.

Pro:
- Sehr gute Verarbeitung
- Sehr leise
- Lüfter schalten sich im Desktop Modus ab
- Grafikkarte bleibt unter 70°C (Volllast) in älteren Titeln/Games auch weit darunter!
- Volle UWQHD Empfehlung (und die vollen 4K wird so wohl auch gut schaffen)

Negativ:
- aktueller Preis

Verbaut in meinem PC-System:
BeQuiet Dark Base 700 | BQ Pro11 750W | Giga Aorus X470 Ultra Gaming | 32GB G.Skill RipJaws V schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit | AMD Ryzen 7 2700X 8x 3.70GHz | be quiet! Dark Rock PRO 4 | MSI GeForce RTX 3080 SEA HAWK X Wassergekühlt LHR DDR6 (Retail) | 250GB Samsung 970 Evo M.2 2280 NVMe |

Malte - Bewertung des MSI MPG Sekira 500X Midi Tower ohne Netzteil schwarz/anthrazit:

Auf der Suche nach einem neuen Gehäuse für meinen PC und als kleiner MSI Fan ;D bin ich auf diese Gehäuse gestoßen. Nach ein paar Recherchen, habe ich zwischen dem MSI MPG Gungnir 110R und diesem hier überlegt. Zum Schluss habe ich mich für dieses entschieden und bereue es nicht.
Zu erst, es ist ein wuchtiges Gehäuse und hat leer knapp ein Gewicht von 19 kg. Mit Komponenten komme ich bei mir auf 25,4 kg. Trotz den Maßen, die man ja einsehen kann, kam das Gehäuse an und ich dachte mir WOW :D. Somit hat man aber schön Platz im inneren zum "cleanen" Verkabeln. Genug Kabelführungen sind vorhanden. Die Radiatorenschiene ist echt top zum montieren und auch um den Radiator mal zu reinigen. Auf der Rückseite wiederum ist der Platz schon enger. Also hier muss man die Kabel relativ ordentlich verlegen, damit die Tür, die von Magneten gehalten wird nicht andauernd aufgedrückt wird. Es ist aber möglich! Genug Punkte für Kabelbinder sind auch vorhanden und man kann den einen Käfig, für die 3,5 Zoll Festplatten auch entfernen, (dann hat man für das Netzteil mehr Platz) und eine Blende vorsetzen. Noch einmal kurz zum Airflow vom Gehäuse. Bis jetzt keine Beschwerden, kühle Temperaturen alles gut. Die beiden oberen Lüfter habe ich um 180 Grad gedreht, wie MSI es beim Verbau von einem Radiator empfiehlt.

Mein Fazit: man bekommt ein sehr schönes und stabiles Gehäuse. Es besteht nicht aus billigen Materialien, Plastik sieht man auch nicht viel. Man sollte ein bisschen auf das Kabelmanagement achten, besonders im hinteren Teil. Ich versteh es allerdings nicht, warum man dort eine Glasfront einbaut und nicht eine schwarze. Für mich persönlich habe ich auf der Rückseite eine Folie verklebt, da ich die Kabel jetzt nicht so schön finde :D (aber das ist ja auch Geschmackssache). Ich denke es ist auf jeden Fall ein gelungenes Gehäuse, wo ich den Kauf nicht bereue!

Zum Schluss will ich noch erwähnen, das beim ersten Gehäuse was ich bekam der ARGB Header defekt war. Die ARGB Kabel dort angeschlossen und nichts hat geleuchtet, dann die Kabel aufm Mainboard angeschlossen und es hat funktioniert... Also Kontakt mit dem Support von Mindfactory aufgenommen und das Gehäuse zurück geschickt. Das ist Montag passiert und Freitag hatte ich ein neues Gehäuse zuhause stehen. Schneller gehts nicht.. Top! Danach alles angeschlossen und es hat ohne Probleme funktioniert.

Felix - Bewertung der MSI MAG CoreLiquid 360R 360mm:

Sehr gute AIO mit kleinem Kabelproblem
Ich habe mir die 360R während der MSI-Cashback Aktion besorgt, da ich mir ein neues System bauen wollte und zum ersten mal eine AIO einbauen wollte, da in meinem alten System auch nur MSI verbaut ist und ich nie Probleme hatte, habe ich mich daher wieder für MSI-Produkte entschieden.
Zur AIO selbst, sie ist hochwertig verarbeitet und im Vergleich zu anderen AIO ist die Pumpe nicht direkt über der Kühlplatte sondern im Radiator eingebaut. Die dazugehörigen Lüfter sind hochwertig, drehen sich gut ohne irrgendwelche Probleme und auch der Kühlkopf ist entsprechend hochwertig, alles in allem also gut.
Kommen wir zur Installation.
Die Installation der AIO auf dem Mainboard war sehr einfach, sowie die Installation der Lüfter, sowie des Radiators, wenn man AIOs kennt wird es keine Überaschungen geben. Sobald man jedoch die AIO eingebaut hat kommt das meiner Meinung nach einzige Problem auf und das sind die Kabel, die AIO hat wie natürlich alles heutzutage RGB und damit kommen auch entsprechend viele Kabel hinzu. An und für sich eigentlich kein Problem, wenn in diesem Fall die mitgelieferte Anleitung entsprechend gut wäre, was sie leider nicht ist, wenn man viele Systeme schon gebaut hat ist es einfach, da es mein erstes eigenes Build war, war die Anleitung sehr undurchsichtlich, glücklicherweise gibt es um die Kabel gut zu verbinden entsprechende Tutorials bei Youtube an die ich mich halten konnte, was ich auch nur jeden Empfehlen kann da die Anleitung da leider nicht weiterhilft. Hat man jedoch alle Kabel verbunden und entsprechendes Managment gemacht funktioniert alles super.
Der Kühlkopf ist drehbar somit kann man die AIO orientieren wie man will, sodass das MSI-Logo immer gerade ist. Dies war auch mein einziges Problem mit der AIO, was mehr mit der Anleitung zu tun hatte.
Nach der Installation
Alle Lüfter haben super funktioniert, auch das RGB funktioniert super (wenn man es den unbedingt braucht), die AIO hält egal was auf den PC gmacht wir meinen Prozessor(i7 10700k) sehr kühl, ich kann mich definitv nicht beschweren. Die Pumpe ist auch sehr leise, man hört kein gluckern, keine kratzen nichts. Was beachtet werden sollte ist, von Haus aus sind die Lüfter auf max RPM gestellt hierfür muss man erst MSI-Center runterladen um die Lüfter dann entsprechend zu konfigurieren.

PRO
-gute Verarbeitung
-leise
-gute Kühlung
-schöne Optik
-Thermalpaste ist im Set mit inbegriffen

CONS
-die Anleitung ist mäßig geschrieben
-benötigte Treiber sollten mit in der Anleitung stehen

Fazit
Ich bin mit der AIO mehr als zufrieden, sie läuft sehr leise und hält die entsprechenden Komponenten kühl und für den Preis macht man, wenn man sich mit dem Kabalsalat abfinden kann, absolut keinen Fehler

Norman - Bewertung des be quiet! Pure Base 600 gedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Endlich Platz.
Vor ca. 2 1/2 Jahren, kaufte ich mir hier bei Mindfactory das "BitFenix Neos" Gehäuse, dass zwar für normale Verhältnisse ausreicht, aber für ein "Non Modular Netzteil" wie meines (Thermaltake RGB500) kein Platz frei lässt, um die restlichen Strom und Sata-Anschlüsse zu versorgen. Was ich Jahre lang nie bedachte war, "es kommt auf die Breite an".

Das Pure Base 600 ist nicht nur 3cm breiter, es lässt einen auch hinter dem Mainboard (also hinter der rechten Seitenwand innen) etwa 2 cm Platz, um dort die restlichen Kabel wunderbar verstauen zu können. Schaut man nun "von links" direkt auf das Mainboard mit samt den anderen Komponenten, dann ist von einem Non-Modular Netzteil nichts mehr zu sehen.

Aber auch die Lüftersteuerung ist klasse, zumal sich schon 2 tolle Lüfter darin befinden und bereits angeschlossen sind. Somit, ist das Gehäuse zum Beispiel auch für "günstige Mainboards" optimal gerüstet, weil diese ja meist nur "einen" Lüfteranschluss besitzen. Man erspart sich dann gleichzeitig auch die "Y-Lüfterkabel", außer man möchte das ganze Gehäuse mit Lüftern versorgen, was ja mit dem Pure Base 600 durch die vielen Lüfterbefestigungen, ohnehin möglich ist. Mir reichen die beiden Innenlüfter aber vollkommen. Im Idle und surfen im Internet, oder Videos angucken, reicht sogar die Stufe 1 der Lüftersteuerung.

Schön ist auch, dass man Schächte die man nicht braucht, einfach wegmontieren kann, um mehr Luftzirkulation im Innenraum zu schaffen. Besonders gefällt mir, dass man hinten die einzelnen Slotabdeckungen "wegschrauben" kann und nicht wie bei anderen Gehäusen, "abknicken" muss. Ich hatte nämlich als ich die Grafikkarte einbauen wollte, aus Versehen "ein Stockwerk höher" den Slot weggeschraubt. Hätte ich das mit einem der oben benannten Gehäuse getan, so wäre dieser Slot nun offen geblieben.

Die vordere Anordnung der USB3/Audio Schnittstellen, nebst Power/Resett Button, ist in diesem Winkel einfach vorbildlich und sehr bequem zu nutzen. Kein Bücken bis zum Boden, oder "abtasten" um Stick oder Audiokabel einzustecken, dass ist schon ne feine Sache. Ich liebe das Gehäuse und würde es mir für meine zukünftigen Rechner, immer wieder kaufen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist (wohlbemerkt bei Mindfactory), einfach erstklassig.

Der Einbau der Komponenten, klappte wunderbar und es machte mir mit diesem Gehäuse sogar richtig Spaß. Alles passte Haar genau zusammen, jede Schraube saß wie eine "1". Ich kann das Pure Base 600 nur empfehlen...

Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings (der hier von Kunden auch schon erwähnt wurde). Auf der Homepage von "bequiet", wird das Pure Base 600 mit diesen "Gummipuffern" gezeigt, die ja für die Kabeldurchführung gedacht sind. Auf YouTube existieren auch "Unboxing Videos", bei denen diese Gummipuffer "mit" im Lieferumfang enthalten sind. Sind diese für den "deutschen Markt" nicht verfügbar ??
Weiterlesen »Juli

Daniel - Bewertung des 23,8" (60,47cm) MSI Optix G241 schwarz 1920x1080 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 1.4:

Die Verarbeitungsqualität ist durchaus als sehr gut zu beurteilen, trotz dessen dass er aus einem Full Plastic Body besteht.

Für ca. 200€ (zum Zeitpunkt des Kaufes) kann man mit diesem Monitor nichts falsch machen, vor allem die Bildqualität ist echt sehenswert. Von Werk aus ist dieser fast perfekt eingestellt. ich habe lediglich die Schärfe auf Stufe 2 angepasst und die Helligkeit auf 100% gestellt. Bestellt an einem Samstag, kam der Monitor recht schnell an eine Dienstag an!

Der MSI Optix G241 wird zwar als "E-Sports Gaming Monitor" vermarktet, dieser eignet sich jedoch nicht nur zum zocken wie ich finde, denn durch das sehr gute IPS Panel welche eine Farbraum Abdeckung SRGB: 127,1% Adobe-RGB: 109,4% und DCI-P3: 101,7% auch zum Serien schauen. Der Monitor hat in seinem OSD unter dem Punkt "Professional -> Pro Mode -> Cinema ein sehr gutes Profil dazu.

Beim Gaming ist dieser Monitor einfach Klasse, die 144Hz Bildwiederholfrequenz kommen diesem Monitor echt zugute. Mit AMD FreeSync Premium (Range von 48-144Hz Maximal) lassen sich Tearingeffekte vermeiden. Bei Ruckartigen Bewegungen in Shootern beispielsweise werden diese sehr "klar" dargestellt, was für mich der von einem 60Hz Monitor geupgradet hat sehr überrascht hat. Was noch anzumerken ist, dass dieser Monitor sich für Nutzer mit einer NVIDIA Grafikkarte auch nützlich ist, da dieser (wenn FreeSync im OSD aktiviert ist) G-Sync nutzen lässt, jedoch nur mit einem Displayport Kabel, welches NICHT im Lieferumfang enthalten ist.

Lediglich den Standfuß habe ich nicht getestet, da ich diesen Monitor an meiner Tischhalterung angebracht habe, denn dieser Monitor hat auf der Rückseite Löcher für eine Vesa 100x100 Halterung. In der Beschreibung steht zwar, dass dieser Drehbar, Hoehenverstellbar, Neigbar, Pivot ist, jedoch stimmt dies nicht ganz. Angebracht am Standfuß ist der Monitor nur Neigbar, andere Ergonomische Features wie Höhenverstellbarkeit, Drehbar etc. hat der Standfuß nicht (siehe Test Videos auf YouTube).

MSI hat mit diesem Monitor echt ein gutes Teil auf den Markt gebracht, dieser sich jedoch nicht nur zum Gaming eignet sondern auch zum Serien schauen, zur Bildbearbeitung kann ich leider nichts sagen, da ich diesen Monitor für diesen Zweck gar nicht verwende. Zu Verbessern wäre in meinen Augen nur, dass im Lieferumfang ein Displayport Kabel beiliegen sollte, stattdessen ist nur ein HDMI Kabel enthalten. Außerdem finde ich, dass das OSD von den Einstellungsmöglichkeiten her, sehr mager ist. Ich hätte mir gewünscht, dass ich bspw. die Sättigung oder Gamma von 1.8 auf 2.4 einstellen kann.
Dennoch kann ich diesen Monitor als "Einstieg" in den 144Hz Bereich und als "Gaming" Monitor bedenkenlos empfehlen!

Nick - Bewertung des 27" (68,58cm) AOC C27G2ZU/BK schwarz/rot 1920x1080 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 2.0:

Moin,

Ich habe mir vor kurzem diesen schönen Monitor zugelegt. Nach schnellem Versand ist mir bereits beim auspacken aufgefallen wie einfach der Monitor zu montieren ist, die Halterung wird angesetzt und runtergedrückt und der Fuß hat eine Schraube, die mit der Hand einfach reinzudrehen ist. Der Fuß ist sehr stabil, auch wenn er nur aus Plastik ist. Die Beinchen lassen den Monitor zudem edler aussehen als andere Modelle mit runden Füßen zum Beispiel. Der Monitor an sich wirkt auch sehr gut verarbeitet, vor allem die roten Details sind sehr schön und passend zur Erscheinung des Monitors.

Die Knöpfe zum an/ausschalten und zum ändern von z.B. der Helligkeit sind jedoch etwas undeutlich gekennzeichnet und die Beschriftung ist bei viel Licht kaum zu Sehen, ertasten lassen diese sich jedoch recht gut. am Anfang war ich ein wenig verwirrt wie man nun mit den Knöpfen die Einstellungen des Monitors ändert, nach einigen Minuten hat man den Dreh aber raus.

Bei mir steht der Monitor neben einem MSI G27CQ4, da ich mir nicht sicher war, wie hoch dieser am Ende sein würde, und ich wollte das die Displays auf gleicher Höhe sind, habe ich mich für die Version C27G2ZU/BK entschieden, da diese im Gegensatz zu dem Baugleichen Modell C27G2ZE/BK höhenverstellbar ist.

Nun zum "technischen"
Ich wollte unbedingt einen Monitor mit 240Hz haben, da das Bild einfach nochmal deutlich flüssiger ist als bei 165Hz oder weniger. Vor allem für den Preis von aktuell ca. 290€ war dieser Monitor natürlich eher günstig, jedoch ist mir dies beim zocken bis jetzt nicht aufgefallen, eher im Gegenteil bin ich positiv überrascht vor allem von den extremen Farben und der Helligkeit des Monitors. Auch hat dieses Produkt einige Game Modes um in verschiedenen Spielen bei Bedarf einige Farben noch extremer/schwächer darzustellen.

Natürlich sieht der Monitor, da er nur Full HD Auflösung hat, neben dem WQHD Monitor etwas pixelig aus, jedoch nicht zu extrem. Die geringere Auflösung spielt einem natürlich vor allem bei FPS Games wie Rainbow Six Siege extrem in die Karten, da die Fps hochschießen (bei mir von ca. 180 auf 240 FPS).

Zusammenfassung

Pros
+ 240Hz
+ einfache Montage
+ geniale Farben
+ Preis
+ "stylisches Design"
+ Höhenverstellbar
+ eingebaute Lautsprecher

Cons
- Bild sieht neben höher auflösenden Monitoren etwas pixelig aus (ist aber bei jedem anderen Full HD Monitor auch so)
- Knöpfe zum an/ausschalten und zum ändern von z.B. der Helligkeit nicht gut beschriftet

Verbesserungsvorschläge:
Knöpfe besser beschriften und Steuerung mit diesen vereinfachen.


Weiterempfehlung:
Ich empfehle dieses Produkt jedem Gamer der ein wirklich flüssiges Spielerlebnis sucht, falls ihr aber keine Lautsprecher/Höhenverstellbarkeit braucht, dann kauft das baugleiche Modell dann spart ihr noch etwas Geld :)

Ich hoffe euch hiermit etwas geholfen zu haben,
Grüße Nick

Maik - Bewertung der 12GB XFX Radeon RX 6700 XT MERC319 Black GAMING (Retail):

Erstmal vorweg, bevor ich mich an meiner Bewertung setze, möchte ich mich rechtherzlich bei Mindfactory für diese schnell versendete und sicher verpackte Ware bedanken. Dies war meine erste Bestellung bei Mindfactory und sicher nicht die letzte :).
fff
Ich werde hier ausschließlich die 12GB XFX RADEON RX 6700 XT MERC 318 Black Gaming bewerten.
Ich gehöre weder dem AMD Lager an, noch bin ich Nvidia-Fanboy. Ich kaufe das, was mir her vom Preis und von der Performance her am ehesten zusagt. Hierbei muss ich fairerweise gestehen, dass ich die Karte zu einem "guten" Mindstarpreis gekauft habe. Zu meinem Bestelldatum am 15.07.2021 kostete die Karte 729,- €. Ist zwar immer noch ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, das die UVP mit 479 $ angepriesen wird, jedoch, wenn man die Preise ein bisschen verfolgt hat, weiß man wie teuer die Karten vor einem oder zwei Monate noch waren. Da sprechen wir von 800,00 € bis 850,00 €.

Ich komme von einer MSI 1070 TwinFrozr, da ist das Upgrade schon enorm. Klar, die MSI 1070 Twin Frozr ist für FULL HD immer noch ausreichend. Aber hierbei merke ich schon, dass die 1070 langsam aber sicher ausdient. Vor allem in WQHD bemerkbar. Demnach fiel meine Überlegung hin, was möchte ich für eine Grafikkarte?
Ist mir Raytracing und DLSS wichtig? Kann ich auf Raytracing verzichten? Möchte ich lieber die gleiche Performance für 100 Euro günstiger haben, aber eben auf RT verzichten? Möchte ich lieber den 12GB VRAM haben oder lieber 8GB VRAM? Schließlich habe ich mich für die oben genannte AMD RADEON XFX RX 6700 XT entschieden. Zu einem, weil die RX 6700 XT die Lücke zwischen der RTX 3060 TI und der RTX 3070 schließt. Sie ist auf jeden Fall besser als eine 3060 und 3060 TI, muss sich aber der RTX 3070 geschlagen geben.

Beim Auspacken macht die Originalverpackung einen soliden und hochwertigen Eindruck. Auf der Frontseite stehen die Schriftzüge "XFX" - "MERC 319" "AMD RADEON RX6700XT" Die Karte wird damit angepriesen in 1440 P zu spielen, mit PCIE 4.0 ausgestattet zu sein. Auf der Rückseite sehen wir noch ein paar Informationen über die Vorteile von der RX 6700 XT Serie.
Beim Auspacken der OVP kommt zunächst eine schwarze Abdeckung zum Vorschein und einie Warranty Karte sowie ein Installations Handbuch. Die Karte selber ist in Folie verpackt.

Schon beim ersten Augenschein nehmen, ist die Karte ein richtiger Brocken. Sie ist knapp über 32 Zentimeter lang. Da ich genug Platz habe in meinem Gehäuse (Be Quiet 802) ist dies kein Problem. Die Karte wird mit 3 Lüftern betrieben, bietet 3 mal Display-Portanschlüsse und einen HDMI Anschluss. Einen Bios-Schalter für Performance oder Silence Modus sucht man hier vergebens. Die Karte fühlt sich sehr hochwertig an und kommt mit einem "Star-Wars-ähnlichen" Design daher. Gefällt mir doch ordentlich ganz gut. Die Installations ins Gehäuse auf ein B550 Board passte problemlos. Ein kleiner Pluspunkt ist die nette RGB Beleuchtung. Der XFX-Schriftzug sowie die "RADEON" "6700 XT" leuchten in weiß. Das XT in ROT. betrieben wird die Grafikkarte mit einem Windows 10 Betriebssystem, einem Ryzen 7 3700 X und 32 GB Ram.

Die Karte wurde sofort beim Starten des PC erkannt. Zuerst habe ich mehrmals einen 3-D Mark Test durchführen lassen. Die Karte erreicht 12800 Punkte, welcher einen enorm guten Wert dastehen lässt.
Dann habe ich am Wochenende Battlefield V angetestet. Die Performance ist überwiegend mehr als ausreichend. Die Grafikkarte wird nicht über 69 Grad warm und erzielt in 4K angenehme 60FPS. Kein Ruckeln, keine Probleme bei der Wärme und Spulenfiepen konnte ich auch nicht feststellen. Das lauteste waren meine Lüfter aus dem Gehäuse.

Fazit:
Wenn ihr auf Raytracing DLSS verzichten könnte und eine gute Spieleperformance bekommen möchtet, könnt ihr hier bei der Karte nichts falsch machen. Zudem bietet die Karte 12GB VRAM, welche auf Dauer doch zukunftssicherer seini sollte, als die 8 GB VRAM bei einer RTX 3070. Wer nur Spiele in WQHD spielen möchte oder ältere Spiele in 4K spielen möchte, dazu eine gut gekühlte Grafikkarte bekommen möchte, die darüberhinaus sehr ruhig ist, kann ich zu dieser oben genannten Grafikkarte raten.

Wer allerdings nicht auf Raytracing verzichten möchte oder DLSS nicht missen möchte, sollte lieber zu einer RTX 3070 greifen.

Daniel - Bewertung des 27" (68,58cm) LC-Power LC-M27-QHD-165 schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 1xDisplayPort 1.4 / 3xHDMI 2.0:

So bin ich also der Erste der diesen Monitor hier bewerten darf.

Habe ihn jetzt seit knapp 2 Wochen und bin sehr zufrieden. Bin von einem 26" Fujitsu FHD TN-Panel nach 10 Jahren auf diesen gewechselt. Kam im Originalkarton (man sieht also das es ein Monitor ist) gut verpackt und unbeschädigt. Der Aufbau ging innerhalb von 5 Minuten, den Fuß mittels Flügelschraube zusammenbauen und das Ganze dann hinten am Monitor einklicken. Am vertikalen Arm gibt es eine ausklappbare Halterung, vermutlich für Kopfhörer oder ähnliches. Die Höhenverstellung ist eine Supersache. An den unteren Ecken sind blaue LED-Leuchten, die recht hell aber abschaltbar sind. An der Rückseite sind ebenfalls blaue Leuchten, die aber nicht so hell sind. Nette Spielerei, aber nicht notwendig.

Mein Monitor hat keine Pixelfehler und die Farben sind der Hammer. Der Unterschied in der Bildqualität ist zu meinem alten Fujitsu schon bemerkenswert. Zusätzlich zum Gehäuserahmen zieht sich noch ein 6mm breiter schwarzer Rahmen um das eigentliche Bild und hat oben in der rechten Ecke einen kleinen freien Punkt. Der Wirkt wie ein Pixelfehler scheint aber irgendeine Funktion zu haben. Mich persönlich stört das nicht. Man sieht ein leichtes Backlightbleeding, wenn der Monitor kein Viedosignal erhält und in den Standby-Modus wechseln will, dann ist das Bild komplett schwarz und man sieht es. Im normalen Betrieb merkt man absolut nichts davon, von daher geht das völlig in Ordnung.

Das OSD-Menü ist übersichtlich und verständlich. Habe die Helligkeit auf 30% heruntergeregelt, war mir einfach viel zu Hell. Die Schärfe ist gut, hatte am Anfang jedoch Probleme mit den Augen, weil die Schrift sehr klein und fein war. Habe die Skalierung in Windows auf 125% gesetzt sowie in den Webrowsern die Schriftgröße leicht erhöht. Ich denke es könnte noch etwas besser sein, aber das ist meine Meinung.

165Hz kann ich derzeit nicht ausreizen, da meine RX480 bei dieser Auflösung nur noch kanpp 70Hz bringt (demnächst dann eine neue Karte). Aber für WorldofWarships reicht es völlig.

Mein Fazit:
Es hat sich gelohnt diesen Monitor zu kaufen. Ich bin sehr zufrieden und würde ihn aufjedenfall Weiterempfehlen. Hatte vorher lange recherchiert für einen neuen Monitor und was ich da manchmal über die Geräte von sehr bekannten Herstellern laß, machte mich teilweise sprachlos. Daher entschloß ich mich diesem frisch auf dem Markt befindlichen Monitor von LC-Power eine Chance zu geben, zumal mir die Marke vorher überhaupt nichts gesagt hat.

Ich habe es nicht bereut und hoffe noch lange an diesem Gerät freude zu haben, zumal 3 Jahre Herstellergarantie.
Klare Kaufempfehlung!

Claus - Bewertung des 24" (60,96cm) AOC C24G1 schwarz/rot 1920x1080 1xDisplayPort / 2xHDMI 1.4 / 1xVGA:

Nach mehreren Jahren, ich glaube ich habe den Monitor ca. 2017/18 gekauft, möchte ich ihn mal bewerten.

Vorab: es gibt eine klare Kaufempfehlung.

Die Auflösung war mir damals egal...jetzt im Vergleich zu einem 27" 4K Monitor scheint sie zwar lächerlich gering, aber fürs Zocken immer noch voll ausreichend, vor allem, da man so auch viel eher an das Potenzial des Monitors kommt, ohne eine 1000€ Grafikkarte zu besitzen.

Die 144 Hz sind eine super Sache und der Input Lag ist sehr gering, im Vergleich zu allen anderen Monitoren die ich sonst so benutzt habe.
Per Overdrive lässt sich die beworbene Reaktionszeit von 1ms erst nutzen. MmN lohnt sich die auch fürs Spielen. Das Ghosting ist selten sichtbar, dafür ist das Ganze Bild weniger verschwommen. Aber auch ganz ohne Overdrive ist die Erfahrung schon solide.

Also zum Zocken super, reagiert schnell, hohe Bildrate, Freesync und wohl auch Gsync Support (inoffiziell, nur über Displayport im Übrigen). Da kann man nicht meckern.

Ansonsten wird er nicht übermäßig hell, aber man benutzt Monitore ja selten bei Sonnenschein, daher ist auch das eigentlich kein Problem.

Dass er gebogen ist ist super, wenn man eine Armlänge weit weg sitzt, fällt das gar nicht auf, das Bild erscheint super grade, so wie es gewollt ist. Auch Reflektionen vermeidet er sehr gut, wenn man Lichter nicht sehr ungünstig positioniert hat.

Im Übrigen hat er eine 98% Farbraumabdeckung von sRGB und einen starken Kontrast, weswegen er sich sogar vor Bild-/Videobearbeitung nicht verstecken muss, sofern einem die Auflösung dafür ausreicht. Allerdings ist er aufgrund der VA Technik und der Kurve nicht geeignet, um mehrere Leute draufgucken zu lassen. Von der Mitte aber alles kein Problem, man hat auch schon noch Spiel zu den Seiten, es ist nur nat. nicht auf IPS Niveau.
Beim Filmgucken fällt dafür auf, dass die Ecken "Backlight Bleeding" aufweisen, welches schon etwas auffällig ist, bei Filmen im Format 21:9 oder generell dunklen Szenen. Das könnte besser sein, ist aber auch wieder nicht unbedingt, wofür man den Monitor kauft, daher ist es verkraftbar.

Auch im Alltag ist er super, die 144 Hz sorgen auch dafür, dass die Augen weniger angestrengt werden, zB beim Scrollen.

Für Produktivität alleine ist er natürlich nicht super, aber fürs Spielen und ein bisschen von Allem eben schon.

Der Monitorständer ist ziemlich gut. Durch das Krallendesign nimmt er theoretisch wenig Platz weg, aber bei meinem Tisch hat es mich manchmal gestört, da wäre eine Platte vielleicht doch besser gewesen. Dafür lässt er sich gut in der Höhe verstellen und neigen. Man kann den Monitor nicht im Hochformat benutzen, aber das ist bei einem Curved Gaming Monitor auch eher sinnlos.
Jetzt habe ich ihn an einer Monitor Tischhalterung dank VESA 100 Unterstützung, welche viel Platz spart. Da sind einfache für 30€ voll ausreichend, wenn man nicht stündlich die Monitorhöhe ändern will.
Die Kanten des Monitors sind schon schmal, das sieht einfach gut aus und somit eignet er sich auch für Multi-Monitor Setups.

Außerdem bietet der Monitor eine Menge Anschlussmöglichkeiten, auch über HDMI sind problemlos 144 Hz möglich. Dafür gibt es da kein G-Sync, bei FreeSync weiß ich es gar nicht mehr...mit Displayport geht man auf Nummer sicher, da wird auch ein Kabel mitgeliefert.
Aber auch ohne Free oder G-Sync hat der Monitor kaum Tearing, von daher ist es nicht so wichtig.

Von mir kriegt er eben eine Empfehlung für Gamer, die vielleicht nebenbei ein wenig Produktivität schätzen.

Schade ist, dass man kein externes Netzteil hat, da man dieses im Fall eines Defekts also nicht einfach austauschen könnte. Ist ja aber generell selten. Die Farben und Blickwinkel könnten zwar vielleicht noch krasser sein, aber IPS Panel mit diesen Bildraten sind dann wieder kontrastschwächer und/oder teurer.
Ein Manko ist definitiv aber die Bedienung. Leider wurde kein Joystick verbaut. Es kommt nicht selten vor, dass man sich verdrückt. Hat man aber den Dreh raus, klappt alles.
Im Übrigen gibt es viele Funktionen, wie Blaulichtunderdrückung oder voreingestelle Modi für versch. Spielarten oder ein Fadenkreuz...

Für einen Preis von unter 200€ definitiv noch zu empfehlen. Ansonsten würde ich zu einem größeren Sprung zu einem 1440p@144Hz Monitor raten, für ca 100€ mehr, wenn man mehr Auflösung und Größe haben will. IdR kriegt man dann auch HDR dazu, aber das ist in den unteren Preisklassen eh eher eine Spielerei.
Das was der Monitor macht, kann er auf jeden Fall gut.

Tobias - Bewertung der QPad MK-95 Pro USB Deutsch schwarz (kabelgebunden):

Sehr interessantes Konzept einer Zwei-in-Eins Tastatur dei mit Umschlag eines mechanischen Hebels zwischen linearen oder taktil, klickenden Schaltern wechseln kann. Da ich ein Klickfanatiker bin (ohne Klicketty Klack geht bei mir nichts, das Schreibgefühl ist meiner Meinung nach einfach unschlagbar) und andere gute Tastaturen die mir ins Auge fiehlen einfach nicht erhältlich waren kurzerhand für diese hier entschieden.

Zum Tastenverhalten und der Umschaltung kann ich nur sagen, solide Leistung. Der Hebel zum Umschalten ist pur mechanisch, also nichts was einfach mal nach Laune nicht funktionieren könnte soland die Tastatur nicht physisch beschädigt ist. Der lineare Tastenanschlag ist ... linear und solang man nicht auf die Tastatur einhämmert auch hörbar leiser. Hab ich vorher nie genutzt kann also nicht viel mehr sagen oder vergleichen. Der taktile, klickende Anschlag kommt den Cherry MX Blues meiner vorhergehenden Tastatur nah genug dass ich da keinen Unterschied spüre, nur das klicken ist ein bischen leiser, was aber kein Nachteil ist. Ist genügend Klicketty Klack für mich.
Einziger Kritikpunkt zum taktil, klickenden Modus ist dass der Schalteranschlagspunkt und die mechanische Auslösung des taktilem Klicks nicht genau übereinstimmt, sprich man die Schalter auslösen kann ohne dass es zum Klick kommt, aber das ist <mm Unterschied und in der Praxis nicht zu erkennen, ist mir aber halt beim testen der Unterschiede zwischen linear und taktil, klicken aufgefallen. Optimal ist das nicht, aber auch Meckern auf höchstem Niveau.
Bauqualität im allgemeinem ist Beantstandungslos. Dank der mechanischem Komponent des Umschaltens ist die Tastaur ein solider Klotz, fein umrahmt mit Aluminium. Da wackelt, biegt und klattert nichts. Kann auch gut glauben dass ich im Falle eines Diepstahls das Ding als Knüppel missbrauchen kann und danach immernoch alles sauber funktioniert und dank etwas hervorstehender Tastenkappen lässt sich da dann auch das Blut einfach rausputzen. Weiß allerdings nicht ob das ganze wasserdicht ist. Ich hätte mir bei diesem Preispunkt aber qualitativ hochwertigere Tastenkappen gewünscht, die gewählte ABS Verarbeitung für dieses Produkt ist bekanntermaßen schnell am Abnutzen und ich erwarte die Kappen auswechseln zu müssen lang bevor ich eine neue Tastatur brauche.
Mit beiliegend ist eine sehr angenehme Handgelenkauflage die magnetisch an die Tastatur rannschnallt. Brauchsts aber auch bei dem Oschi von 'ner Tastatur.

RGBeleuchtung ist vorhanden, sieht schick aus wenn man denn möchte, kann pro Taste individuell eingestellt werden und hat mehrere Beleuchtungsstärken zur Auswahl (welche aber nur universell eingestellt werden kann soweit ich das gesehen habe) und eine Handvoll vorprogramierter Profile. Software zum Einstellen der Beleuchtung ist ausreichend, aber das war es dann auch schon. Wer extra Schnickschnack zum synchronisieren diverser RGB Geräte möchten muss da etwas auf Umwegen gehen.

Preislich gesehen bei einer UVP des Herstellers von ~200 Euronen ein ordentlicher Happen, aber hier erworben für 150€ (plus Lieferzuschlag) ist der Preis wenn immernoch nicht exakt günstig aber für eine Zwei-in-Eins Tastatur vertragbar, insbesondere im Vergleich zu anderen Tastaturen in der 100+ Euro Reichweite. Nicht billig aber dafür kriegt man bei der Mk-95 auch was handfestes.

Saubere 4/5 Sternen, eher 4,5 von 5, mit kleinem Abzug für die Tastenkappen wo man in dieser Preisklasse dann doch die höherwertigeren PBT Kappen hätte nehmen können die halt Erfahrungsgemäß weitaus weniger abnutzen als die billigen ABS Kappen.

Kann grundsätzlich weiterempfehlen wenn jemand eine Tastatur um die ~150€ liebäugelt.
Weiterlesen »Juni

Andreas - Bewertung der be quiet! Silent Loop 2 240mm All-in-On:

Ich habe die Silent Loop 2 240mm jetzt seit ca. einen Monat in einem Pure Base 500DX auf einen Ryzen 7 5800X verbaut und bin sehr zufrieden.

Die Lüfter und Pumpe betreibe ich über die entsprechenden Mainboardanschlüsse. Ich habe diese mittels Gigabyte's "System Information Viewer" anhand des Be Quiet! Videos (siehe Youtube) eingestellt.

Die Pumpe ist kaum wahrnehmbar und läuft mit mindestens 2400 RPM im Idle und dreht erst bei höherer Last (Prime95) voll auf. Über Die Silent Wings 3 muss man glaub ich nichts mehr sagen, diese machen ihren Namen alle Ehre.

Je nach Umgebungstemperaturen, welche bei mir unterm Dach stark schwanken, Kühlt die CPU im Idle zwischen 37° und 40°. Beim Surfen und Büroarbeiten werden es ca. 45 - 47°. In Cinebech R23 (Multi Core) 82°, nur Prime 95 schafft es den Ryzen 7 5800X noch auf 90° hoch zu treiben. Beim Zocken Doom Eternal ca. 70° Grad ein.

Die Montage auf dem Mainboard ist denkbar einfach und sollte für die meisten kein Problem sein. Gleiches gilt für Lüfter und Radiator. Die Schläuche und Kabel sind ausreichend Lang, ein Y-PWM-Kabel für Lüfter sowie eine LED-Kabelfernbedienung, welche ich nicht angeschlossen habe da ich die Beleuchtung über das Mainboard betreibe (Gigabyte Fusion 2.0), sind im Lieferumfang enthalten.

Die Verarbeitung ist Top und alles bis auf die Front der Pumpe ist in matt schwarz gehalten, die Pumpenfront hat einen gebürsteten matten Alu Look. Alles wirkt sehr stimmig und Hochwertig.

Besonders gut finde ich die Tatsache dass man die Wasserkühlung am Radiator bei Bedarf auffüllen kann und somit die Lebensdauer erhöht, Ersatzkühlmittel ist im Lieferumfang enthalten. Dass sollte bei AIOs Standard sein!!!

Der Preis von 110 € ist absolut in Ordnung für die hier gebotene Qualität.

Lieferung erfolgte blitzschnell, danke Mindfactory.

Alexander - Bewertung der Logitech G815 Lightsync RGB Kaihua GL Linear USB Deutsch schwarz (kabelgebunden):

Ich habe die Tastatur einen Monat und bin zum größten Teil zufrieden. Mein ursprünglicher Plan war, meine sehr flache Cherry G230 Tastatur mit Rubber Dome Tasten durch eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung zu ersetzen.
Mir war diese Tastatur aufgefallen, da sie neben der Tastaturbeleuchtung (jeder einzelnen Taste) für eine mechanische Tastatur sehr flach ist.
Wichtiger Punkt bei dieser Tastatur ist noch dass die GL Linear Schalter benutzt werden, es gibt das gleiche Modell noch mit anderen Schaltern. Diese haben je nach Typ ein anderes Druckgefühl.

Erstmal zur Installation. Die Tastatur hat Kabel mit zwei USB Anschlüssen. Eines ist für die Tastatur selbst und eines für den extra USB Anschluss an der Rückseite der Tastatur. An den habe ich den Funkempfänger meiner Maus gehängt.
Wenn man die Tastatur in den PC eingesteckt, funktionieren bei mir erst mal alle normalen Funktionen der Tastatur (im BIOS/UEFI, unter Windows und unter Linux Mint (Ubuntu/Debian)) inkl. der Multimediatasten für Musik rechts oben an der Tastatur. Die Tastatur hat noch oben noch zwei Knöpfe, einmal um die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung einzustellen und um die Windows-Taste still zu legen. Daneben kann man sich noch drei Profile für die Hintergrundbeleuchtung erstellen und den drei Makrogruppen Tasten M1-M3 ablegen. Des weiteren gibt es noch vorgefertigte Profile wenn man die Helligkeitstaste + eine Zifferntaste drückt.

Da ich ein Dualboot System mit Linux Mint + Windows benutze und man infos zu Kompatibilitäten schlecht findet, hier noch etwas zu den Funktionen unter Linux Mint (sollte genauso unter allen Ubuntusystemen funktionieren):
Es gibt keine offiziellen Linux Treiber von Logitech, jedoch gibt es ratbag + piper. Für OpenRGB gibt es kein Profil.
Unter Linux Mint funktionieren die Helligkeitstaste und die eingespeicherten Profile alle, das passiert alles auf der Tastatur selbst. Wo es schwieriger wird ist diese neu zu konfigurieren und auch die Makrotasten zu programmieren. Standardmäßig haben die Makrotasten G1-G5 folgende Funktionen:
Profil M1: F1-F5, M2: 1-5, M3: 6-0
Mit Piper unter Linux Mint wird die Tastatur erstmal erkannt, jedoch wird die Tasten G1 und G2 als Maustasten erkannt und lassen sich nicht programmieren. Die Tasten G3-G5 und M1-M3 lassen sich dagegen mit Tastaturkombinationen programmieren. Wenn man M1-M3 umprogrammiert, lassen sich die Profile nicht mehr aufrufen, daher würde ich davon abraten. Die neuen Funktionen werden dabei im Speicher der Tastatur abgelegt und lassen sich auch an einem anderen Rechner benutzen. Piper selbst erstellt drei Profile, diese entsprechen den drei Profilen der Tasten M1-M3, für jedes kann man die Tasten G1-5 programmieren und die LEDs programmieren. Bei den LEDs stehen lassen sich eine konstante Farbe, ein hell-dunkel Wechsel und Durchlauf durch alle Farben einprogrammieren, jeweils für eines der Profile.
Die Makroaufnahmefunktion der Taste MR scheint nicht zu funktionieren.


Unter Windows wird für die gesamte Konfiguration G Hub benutzt, jedoch werden die Makrotasten bei mir leider nicht im Keyboard selbst gespeichert und so auch nicht an anderen Rechner benutzbar.
Unter Windows kommen auch die Fähigkeiten der Tastatur dynamisch die Beleuchtung einzelner Tasten zu ändern zum Zuge. So können z.B. Programme und Spiele einzelne Tasten farblich hervorheben. Unter Linux fehlt diese Möglichkeit komplett.

Zu der Haptik habe ich als Vergleich nur meine Cherry Tastatur. Bei den linearen Switches in dieser Version der G815 ist die Kraft die nötig ist, um einen Anschlag auszulösen kleiner als bei der Cherry Tastatur und es gibt auch keinen genau definierten Druckpunkt. Vom Gefühl ist es wie bei diesen Kugelschreibern, bei denen man von hinten drückt bis die Mine herauskommt, jedoch ohne die Rastung am Ende. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, macht beim Schreiben jedoch bei mir keine Probleme. Dadurch, dass keine Rastung/Klicken da ist, kann es passieren dass man eine Taste unbemerkt auslöst, wenn man die Hand auf der Tastatur liegen lässt.
Hier sollte man definitiv schauen welchen Schaltertyp man haben möchte. Ich wollte eine leise Tastatur haben und habe mich daher für die linear Switches entschieden.

+ gute Verarbeitung, sehr massiv und steif
+ leise (GL Linear Switch)
+ flach
- etwas unpräzise beim Druck der Tasten (GL Linear Switch)
- keine offizielle Linux Unterstützung, ein Teil der Funktionen durch ratbag/piper abgedeckt.

Ich habe zu der Tastatur noch die Logitech G305 als Maus gekauft.

Criz - Bewertung der EKL Alpenföhn Gletscherwasser 280 weiß All-in-One:

Wo fange ich am besten an!? Auf eine Corsair 150i RGB Pro XT und eine H150i Capellix die beide aufgrund des elektrischen Surrens der Pumpe für zu laut befunden wurden, folgte eine Galahad 240. Leider war auch diese hingegen der eingängigen Test's und Reviews (Magazine, Youtube, etc.) zu laut und von dem besagten Surren geplagt...Ein letzter Versuch galt der Alpenföhn Gletscherwasser da diese durchweg extrem gute Bewertungen erfahren hat und die Pumpe sprich die Geschwindigkeit im Unterschied zu den vorher genannten AIOs (ausgenommen der 150i RGb PRO XT) regelbar ist. Gesagt, getan, Bestellung ausgelöst. 2 Tage später ist die AIO mit den passenden Lian Li Uni Fan SL auch schon da. Erstmal das Messerchen gezückt und den Karton geöffnet. Der erste Eindruck ist schonmal sehr gut. Die Verpackung und alles notwendige ist extrem wertig und übersichtlich aufbereitet. Die Verarbeitung ist auf einem ähnlichen Level (teils sogar darüber) wie bei allen anderen namhaften Herstellern. Einzig der Pumpenkopf und der Radiator können natürlich nicht mit der Galahad und ihren gebürsteten Aluminium-Akzenten mithalten. Nun aber zum wichtigen Teil, der Kampf gegen das "Dogma"...Die Gletscherwasser wird ruckzuck ins Lian Li 011 Mini eingebaut und Abfahrt. Da ist er wieder...mein alter Feind und fast schon vertrauter Freund...dieses elendige und nervenbetäubende mich in meinen Träumen verfolgende Surren. Nur ruhig Blut Junge... noch hast du die größte Stärke der Gletscherwasser nicht ausgespielt. Meine Finger fliegen über die Tasten und ehe ich mich versehe, bin ich im Bios. Fest entschlossen steuere ich die Lüfterkontrolle an. Ich stelle den CPU-Lüfter von PWM auf DC, Schweißperlen zieren meine Stirn, die Luft ist wie elektrisiert, diesmal jedoch nicht vom elektrischen Surren der Pumpeneinheit. Ich fordere die Maschine auf einen Neustart durchzuführen... Die Maschine bootet, draußen vor dem Fenster erscheint ein gleißendes Licht, in der Ferne erklingen Glöckchen die sanft mein Trommelfell streicheln und für den flüchtigen Moment eines Augenzwinkerns meine ich das Paradies zu schmecken. Meine Sinne fangen sich wieder und mein Blick schwenkt zurück auf die Maschine...es ist still...endlich still....es ist so still, dass dieser Rechner auf einer Neugeborenenstation stehen könnte! Meine Brust wird warm und mein Bauch kribbelt, ich wische mir meine Freudentränen aus dem Gesicht und genieße die Stille...ich huldige dem Gletscherwassergott...Danke, Danke oh Danke...auf das deine Flüsse und Bäche nie versiegen werden!

Für alle die wert auf ein wirklich leises System respektive AIO legen ist die Alpenföhn ein Pflichtkauf!!!

Chris - Bewertung des Intel Core i5 10500 6x 3.10GHz So.1200 BOX:

## Vorwort
Hier gibt der Autor seine Meinung bzw. von ihm ermittelte bzw. recherchierte Werte wieder. Alle Angaben ohne Gewähr. Haftungsausschluss.
Zeitraum und Preise: Mai 2021: i5-10500 Boxed ca. 200 € auf mindfactory.de

## System
CPU: Intel i5-10500 mit Stock-Cooler und Intel UHD Graphics 630
Mainboard: B460-Chipsatz
OS: Linux Kernel 5.4.0
Arbeitsspeicher: 2 mal 4GB DDR4-2666

## Einbau
Entnahme der CPU Intel i5-10500 und Stock-Cooler aus der Verpackung war problemlos möglich. Voraplizierte Wärmeleitpaste war ohne Verunreinigung und präzise auf Cooler-Kontaktfläche aufgetragen. CPU, deren Kontaktflächen sowie die Kontaktfläche des Stock-Coolers optisch fehlerfrei. Korrekter Einbau in passenden Sockel mit Formcodierung und bebilderter Einbauanleitung unterstützt. CPU wurde von UEFI und Betriebssystem sofort erkannt, Stock-Cooler war sofort nach korrektem Einbau funktionsfähig.

## Messungen / Testergebnisse
# Clock Speed
Der i5-10500 erreichte im Single-Core-Turbo nur die angegebenen 4,5 GHz, wenn wirklich nur ganz wenige Anwendungen offen waren. Im Alltagsbetrieb wurden bei wenigen gleichzeitig laufenden Anwendungen schon häufiger 4,4 GHz erreicht.
Für das Blender (Version 2.82) bmw-Rendering (bmw27 cpu.blend) auf 12 Threads benötigte der i5-10500 ca. 239 Sekunden. Meist taktete er dabei auf den für den Multicore-Betrieb angegebenen 4,2-GHz, wurde dabei aber bis 95°C warm und taktete ab und zu kurzzeitg herunter. Die Frequenz von 4,2 GHz konnte wahrscheinlich durch ASRock BFB (Base Frequency Boost, auf Maximum von 125 Watt eingestellt) länger als Tau=28 Sekunden gehalten werden.
# Stock Cooler
Der Stock-Cooler war während des Blender-Rendering akustisch permanent wahrnehmbar, im Alltagsbetrieb war dieser ab und an ebenso wahrnehmbar.
Bei Alltagsbelastung erreichte die CPU bei geschlossenem Gehäuse (dieses ist mehr auf Geräuschdämmung als auf Luftzirkulation ausgelegt) und normaler Raumtemperatur etwa 65 °C.
# UHD630 iGPU
Die integrierte Graphikeinheit Intel UHD630 erreichte im verwendeten Furmark-Benchmark in 1080p-Auflösung knapp 700 Punkte bzw. 11 FPS. Testdauer 1 Minute.
# Geekbench v5
Single-Core-Score: ~1300, Multi-Core-Score: ~6000

## Bewertung der Ergebnisse
# Allgemein
Die Bewertung wurde vom benötigten Einsatzzweck abhängig gemacht. Im hier beschriebenen Fall war das die Verwendung in einem Office-, Multimedia- und IDE-PC für kleinere Programmierprojekte während gleichzeitig "im Hintergrund", also während des Arbeitens am PC, mehrere dutzend-Gigabyte große Files ausgewertet, (de-) komprimiert bzw. verarbeitet wurden. Für diese Aufgaben reichte die Rechenleistung der 6 Kerne auf 12 Threads gut aus und es war noch Kapazität für zusätzliche Rechenlast frei. Intensive Rechenlasten auf allen Threads lagen eher selten an.
# iGPU
Die iGPU war ausreichend für unter # Allgemein genannten Aufgaben sowie das ein oder andere Online-Browser-Game. In Blender konnten mit der iGPU UHD630 kleinere 3D-Aufgaben flüssig bearbeitet werden.
Auch unter Furmark-Last war die UHD630 stabil. Zu den gemessenen 700 Punkten bzw. 11 FPS in Furmark konnte wegen des Fehlens aussagekräftiger Vergleichswerte keine Bewertung getroffen werden.
# Geekbench
Die Geekbench-Ergebnisse mit ihren verschiedenen Rechenlasten dienten im Vergleich mit anderen Systemen der Kontrolle, wie performant die Komponenten des geschaffenen Systems zusammenarbeiteten.
Die ca. 1300-Single-Core-Scores waren nach Recherchen des Autors verglichen mit anderen Linux-Systemen und i5-10500 ein recht performantes Ergebnis. Demzufolge war ein ein hohes Multi-Core-Ergebnis erwartbar. Dieses lag mit ca. 6000 Scores allerdings eher im mittleren Bereich. Nach Wissen des Autors bezog Geekbench v5 zumindest bei manchen Rechenlasten den Arbeitsspeicher mit ein. Der relativ kleine Arbeitsspeicher-Ausbau von 2 mal 4 Gigabyte könnte also - im Verhältnis zu dem recht hohen Single-Core-Score zu dem mittleren Ergebnis im Multi-Core-Score beigetragen haben. Insofern steht der Geekbench Multi-Core-Score mit größerem Arbeitsspeicher-Ausbau noch aus ...
# Blender
Das Blender-Rendering offenbarte, dass der Multi-Core-Turbo von 4,2 GHz mit entsprechenden Mainboards auch unter starker Rechenlast deutlich länger als Tau gehalten werden kann. Ebenso offenbarte es die thermischen Grenzen des Stock-Coolers für den i5-10500, der die CPU beim Rendering vermutlich nicht ausreichend kühlen konnte um thermal throttling zu vermeiden. Unterstützt wurde diese Einschätzung dadurch, dass die CPU erst bei erreichen von ca. 90°C oder darüber Einbrüche in der Taktrate aufwies, unter dieser Temperatur aber durchgehend auf 4,2 GHz taktete.
# Stock Cooler
Die wahrgenommene Geräuschentwicklung des Stock-Coolers könnte im Alltagsbetrieb langfristig als störend empfunden und deshalb ein Grund für einen CPU-Kühler-Upgrade werden. Auch ist der Stock-Cooler wohl nicht für längerfristigen 4,2-GHz-Multi-Core Betrieb auf allen Threads des i5-10500 ausgelegt.
# Preis-Leistung
Mit der momentan im Allgemeinen eher geringen Verfügbarkeit von CPUs lassen sich wohl keine extrem günstigen Angebote realisieren. Diesen Umstand berücksichtigt schätzt der Autor den i5-10500 für etwa 200 € dennoch als ein preiswertes Angebot ein.

## Fazit zum Intel i5-10500
Verarbeitungsqualität: Wirkt sehr gut, Fehleinbau wird durch Formcodierung entgegengewirkt, CPU wird sofort durch UEFI erkannt
Verbesserungsvorschläge: eine bessere Version des Stock-Coolers beilegen um das volle Potential der CPU nutzen zu können, 4,5 GHz Single-Core-Turbo öfter anliegen lassen
Erwartungsansprüche erfüllt: In den meisten Belangen ja
Einerseits ist der i5-10500 (wie auch der i5-10600) nach Wissen des Autors nicht als F-Version erhältlich, man bezahlt die iGPU also immer mit. Andererseits ist das für Anwendungen in denen die Intel UHD630 Grafik ausreichend ist oder als Notfall-Grafik existieren soll kein Nachteil. Als 6-Core-Pendant ohne iGPU kämen z.B. der i5-10400F, der i5-10600KF sowie CPUs anderer Hersteller in Frage.
Abzug gibt es für den i5-10500 unter bestimmten Lasten akustisch deutlich wahrnehmbaren und thermisch wohl grenzwertig ausgelegten Stock-Cooler, aber auch für die selten anliegende Single-Core-Turbo Frequenz: 1 Stern. Es verbleiben 4 Sterne.
Der Autor kann derzeit unter den hier betrachteten Aspekten den Intel i5-10500 Boxed als recht flotte Mittelklasse CPU mit angemessenem Preis-Leistungsverhältnis empfehlen.

MfG
Der Autor

Pascal R. - Bewertung des MSI MAG B550 Tomahawk AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Entscheidend für den Kauf des MSI MAG B550 Tomahawk war für mich der zweite LAN Anschluss. Diesen findet man generell nur bei wenigen anderen Mainboards mit B550 Chipsatz, welche allerdings wesentlich teurer sind als das B550 Tomahawk. In dieser Preisklasse (129¤ zum Kaufzeitpunkt im Anfang Juni 2021) also ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

Der erste Eindruck von dem Mainboard war: Wow, ist das Teil schwer! Grund hierfür sind die massiven Kühlelemente für die Spannungsversorgung der CPU. Das integrierte I/O-Shield erleichtert den Einbau und fügt sich insbesondere bei dunklen Gehäusen optisch perfekt ein. Das Mainboard besitzt eine dezente RGB Beleuchtung unter dem Chipsatzkühler, welche sich via Dip-Schalter aber auch komplett deaktivieren lässt. Optik, Haptik und Verarbeitung des Mainboards sind allgemein tadellos.

Das Mainboard bietet alle modernen Anschlüsse die man so braucht in ausreichender Anzahl. Positiv hervorzuheben sind die vielen 4-Pin Lüfter-Anschlüsse (1x CPU + 6x System). Einziger Kritikpunkt ist die Anzahl der USB-Anschlüsse an der Rückseite (2x USB 2.0 Typ A / 2x USB 3.2 Gen1 Typ A / 1x USB 3.2 Gen2 Typ A / 1x USB 3.2 Gen2 Typ C). Hier wäre durchaus noch Platz gewesen für 2 weitere USB 2.0 Anschlüsse, zumal man auf den veralteten PS/2 Tastatur- und Maus-Anschluss auch gut und gerne hätte verzichten können.

Kompatibilitätsprobleme konnte ich bislang keine feststellen. Ein AMD Ryzen 5600X wurde sofort erkannt, ebenso wie eine Samsung 980 PRO PCIe 4.0 M2. SSD, 2x 8GB Crucial Ballistix DDR4-3600 und eine MSI GTX 1650 Gaming X 4G. Alles funktioniert und das System läuft absolut stabil (kein Overclocking).

Positiv:
+ dezente Optik
+ RGB-Beleuchtung abschaltbar
+ sehr gute Haptik und Verarbeitung
+ beide M.2 Slots mit Kühlelementen
+ Dual LAN (1x 2.5G, 1x 1G)
+ viele Lüfter-Anschlüsse, gut platziert
+ exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis

Verbesserungspotential:
o Anzahl der USB-Anschlüsse auf der Rückseite
o PCIe Steel Armor auch für den zweiten PCIe x16 Slot

Negativ:
-/-

Fazit:
Unterm Strich ein Top Mainboard mit überdurchschnittlich guter Ausstattung, welches sich nicht hinter teureren Modellen zu verstecken braucht. Für den Preis eine ganz klare Kaufempfehlung!

P. - Bewertung des MSI MAG B550 Tomahawk AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ursprünglich hatte ich letztes Jahr noch ein X570-Mainboard ins Auge gefasst, hauptsache PCIe 4.0 mitnehmen, wenn man schon Geld in die Hand nimmt für einen neuen Gaming-PC. Jetzt bin ich eigentlich ganz froh, dass nicht alles so geklappt hat, wie geplant.
Das B550 Tomahawk hat zwar nicht so viel weniger gekostet, als das ursprünglich geplante, aber günstiger war es trotzdem, und für mich wohl auch das praktischere Board.
Zwar ist nicht alles PCIe 4.0, man kann auch nicht alle verfügbaren Plätze bestücken, aber in meinem Fall ist das auch gar nicht nötig. Eine M.2 und die GPU, das sind gegenwärtig alle PCIe-Steckplätze, die ich belegt habe. Wenn dann noch eine zweite, größere SSD dazu kommt, dürfte vorerst alles an Ansprüchen abgedeckt sein.

Ich hab sicher schon über 1 Jahrzehnt nicht mehr wirklich in einem PC geschraubt. Kann mich bei der gegenwertigen Technik also voll und ganz Vollnoob schimpfen. Da kommt es mir sehr entgegen, wenn man mir Gefrickel abnimmt, wie beispielsweise durch eine bereit am Board befestigte I/O-Blende. Ebenso, wenn die Verarbeitung robust und solide ist, großzügig Lüfteranschlüsse verbaut und praktisch verteilt wurden, so dass ich mir nur wenig Gedanken machen muss, wie ich denn alle Lüfter angeschlossen bekomme, ohne deren Position verändern oder mit Kabelverlängerungen arbeiten zu müssen.
Was mir außerdem wichtig war und was dieses Mainboard erfüllt, ist eine gute Kühlung. Dabei fügen sich die Kühlkörper harmonisch ins Bild ein und sind nirgends im Weg. In Tests, die man online findet, schnitten Spannungswandler und Co auch noch gut ab, was will man mehr? Vielleicht einen UCB Type-C, aber auch der ist ja vorhanden (womit der Anschluss an meinem Gehäuse keine reine Deko bleibt)..
Damit ist die Ausstattung für meine Bedürfnisse besser, als beim teureren Board gewesen wäre.
Würde ich alle RAM-Slots belegen wollen, wären 3600 MHz das Maximum, aber erstens brauch ich so viel Speicher nicht und zweitens hatte ich mich eh für 3600 als Sweet Spot entschieden.

Ich kann auf RGB verzichten, aber sollte ich hier mal meine Einstellung ändern, würde mir auch da das Tomahawk entsprechend entgegen kommen.
UEFI ist übersichtlichlich, auch ohne viel Erfahrung.
3800x, WD SN850 und Ballistix DDR4 3600 wurden problemlos erkannt.

Beginner friendly, guter Preis, wenn man nicht zuviel Hardware zu verstauen hat meiner Noob-Meinung nach wirklich empfehlenswert.
Weiterlesen »Mai

Matthias - Bewertung des Intel Core i7 11700K 8x 3.60GHz So.1200 WOF:

Auch für mich war es nach fünf Jahren an der Zeit, meinen alten Intel i7-6700K (4-Core) jetzt mal durch etwas Neueres zu ersetzen, da dieser einfach schon in die Jahre gekommen ist, immerhin ist in fünf Jahren viel passiert und ein 4-Core ist (eigentlich) gar nicht mehr zeitgemäß. Nach langem Hin und Her habe ich mich dann doch gegen AMD und wieder für ein Intel i7 entschieden, auch wenn die Meinungen darüber wohl weit auseinandergehen.

+++ Warum der i7-11700K und nicht kein AMD Ryzen? +++

Nun ja - das Thema AMD/Intel ist gar nicht mehr so, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Früher war Intel immer premium und die AMD eben die günstigere Alternative, wenn auch oft mit mehr Performance. Heute hat sich dieses Blatt irgendwie gewendet, AMD hat den Markt komplett auf den Kopf gestellt und Intel war daraufhin gezwungen, die Preise auch mal angemessen zu senken. Heute könnte man sagen, AMD hätte die Nase vorne (Fertigungstechnik, Leistung, etc.) und Intel würde etwas hinterher rennen. Dies kann man nun sehen wie man möchte, ich für meinen Teil habe mich jedoch bewusst wieder für einen i7 entschieden. Sicherlich wäre, vergleichsweise zum i7-11700K, ein Ryzen 5800X/5900X ebenso angebracht, wenn nicht sogar in mancher Hinsicht sogar noch "besser" bzw. leistungsstärker. Aber das alles sind nur Zahlen von irgendwelchen Benchmarks und Spielen. Mir, als Endverbraucher, ist auch die Fertigungstechnik - ob 7nm oder 14nm - vollkommen egal, was juckt mich das? Einzig und alleine ein Vorteil sehe ich bei AMD: Die Leistungsaufnahme und somit den Stromverbrauch sowie die damit eher niedrige Hitzeentwicklung, wozu dann letztendlich eine geringeren Kühlung notwenig ist. Und ich persönlich - das kann nun jeder sehen, wie er möchte - habe die Erfahrung gemacht, dass die Kombination von CPU&GPU eben Intel+NVidia und/oder AMD+Radeon (heute ja auch AMD) eben am besten harmonieren. Hab das oft experimentiert und landete am Ende immer wieder bei einem Intel-System mit einer NVidia Grafikkarte, punkt.

Nun ja, dann kommt es eben auch noch darauf an, was ich denn mit meinem Computer überhaupt mache, der Anwendungsbereich ist ja bei jedem anders, somit auch die Anforderungen. Ich z.B. nutze meinen PC zu 90% zum arbeiten, verdiene also mein Geld damit. Mir ist dabei Zuverlässigkeit, Stabilität sowie Leistung im Gesamten am wichtigsten. Die restlichen 10% der Nutzung verbringe ich privat damit, unter anderem auch hin und wieder zum zocken. Alles in allem brauche ich also ein zuverlässiges Arbeitstier! Und in all den Jahren, seitdem ich Intel-CPU's nutze, wie zuletzt den 6700K, hatte ich noch nicht einmal Probleme damit. Vom ersten bis zum letzten Tag schnurrte mein System vor sich hin, ohne auch nur einen einzigen Absturz oder Konflikte irgendeiner Art.

Ob man dasselbe nun auch mit einem AMD System haben kann will ich nicht abstreiten, mit Sicherheit! Aber ich habe keine Zeit und Lust auf Experimente und vertraue daher auf die Erfahrung, welche ich bislang im positiven mit Intel und negative mit AMD gemacht habe. Preis/Leistung und der ganze Hype um die Details ist mir dabei doch wirklich egal. So kann ich mir wenigstens sicher sein, dass ich weiß, was ich für mein Geld bekomme. Aber das kann und soll ja auch jeder für sich selbst entscheiden.

+++ Warum jetzt genau der i7-11700K? +++

Der i7-11700K hat derzeit (05/2021) für mich das beste Preis/Leistungs-Verhältnis. Vermutlich hätte ich auch zur 10. Generation gegriffen, wenn ich nicht unbedingt (für die Zukunft) auch PCI 4.0 profitieren wollen würde, alleine das sorgt bereits für einen Meilensprung im Vergleich zu meinem alten 6700K. Daher habe ich mir auch nicht nur die neue CPU und das Mainboard, sondern auch direkt noch eine M.2 SSD mit PCI 4.0 Anbindung zugelegt. Und die neue Grafikkarte (derzeit noch eine RTX2070 Super) wird dann wohl auch irgendwann eine mit PCIe 4.0 sein, bin damit also vorerst zukunftssicher. Wer das nicht zwingend braucht oder möchte, kann auch zur 10. Generation greifen, viel Unterschied macht das nicht.

Ansonsten bietet mir der i7-11700K ganze 8 Kerne und 16 Threads, was für mich allemal ausreicht. Als Upgrade zu meinem 6700K mit 4 Kernen und 8 Threads ein deutlicher Zuwachs an Leistung, das merkt man sofort! Und genau das ist es doch, worauf es am Ende ankommt - dass man die Mehrleistung auch bemerkt, statt durch irgendwelche Benchmarks zu scrollen und sich Zahlen in den Kopf zu hämmern.

Besonders bei der Adobe Creative Cloud (Photoshop, InDesign, Lightroom etc.) und hinsichtlich Videoschnitt (Handbrake, Davinci Resolve, Adobe Premiere) habe ich eine deutliche Verbesserung gemerkt und genau das habe ich davon erwartet. Windows 10 x64 in Verbindung mit der Samsung SSD 980 Pro M.2 PCIe 4.0 rennt jedenfalls wie Sau !!! Dafür musste ich nicht mal meinen RAM (derzeit noch 32GB) upgraden. In Verbindung mit der NVidia RTX2070 Super habe ich nun wirklich ein tolles System, welches erst mal wieder keine Wünsche offen lässt. Es muss sich halt einfach lohnen! Wie bereits erwähnt, einziger Nachteil, den ICH persönlich hingegen AMD sehe, ist der etwas höhere Verbrauch. Vergisst die Zahlen von irgendwelchen Benchmarks und vertraut auf eure Erfahrung und auf den spürbaren Leistungszuwachs.

Wenn sich von euch auch jemand für den i7-11700K entscheidet, rate ich euch auf jedem Fall vom "boxed"-Lüfter ab. Also der Lüfter, der beim Kauf eventuell ggf. dabei ist, sofern ihr euch die Boxed-Version bestellt. Greift lieber zur Retail-Variante und kauft euch einen ordentlichen CPU-Kühler separat, eure Ohren und auch eure CPU wird es euch danken. Ich z.B. verwende den "Alpenföhn - Ben Nevis Advanced" und kann ihn wärmstens empfehlen. Der ist nicht nur super leise im Betrieb, er hat auch eine wirklich enorm gute Kühlleistung. Kein Vergleich zu den Mistdingern, die man bei der CPU mit dazu bekommt...

+++ Fazit +++

Also ich kann den i7-11700K absolut empfehlen! Für alle, die sich in dem Budget einen neuen PC zusammenstellen möchten - oder eben wie ich eine etwas in die Jahre gekommene CPU damit ablösen möchten. Ihr werdet diese Entscheidung definitiv nicht bereuen und habt mit dem i7-11700K sicherlich ein sehr stabiles, leistungsstarkes System für die nächsten Jahre der Zukunft. Er eignet sich super für allerlei Aufgaben und meistert bei mir alle Aufgaben tadellos und ohne Probleme.

Felix - Bewertung des be quiet! BGA05 Festplattenkäfig (BGA05):

Kurzversion:
- Ich bin sehr zufrieden, alles Organalteile, 2 Gummifarben, leichter Einbau, schnelle unproblematische Lieferung und gut verpackt.
Klare Kaufempfehlung von mir!

Ausführlich:
Ich besitze ein BE QUIET! DARK BASE PRO 900 rev. 2 PC-Gehäuse.
In diesem Laufen einige HDD, SSD und M2-SSD. Da der Speicher nun mal wieder zur Neige ging, mussten weitere HDD her.
Um diese wieder entkoppelt ein bauen zu können, fehlten mir die passenden Käfige, da ich bereits alle im Lieferumfang des Gehäuses enthaltenen verbaut hatte.
Nach langer Suche im Netz und vielen Shops, die die Käfige nicht mehr auf Lager hatten, fand ich Mindfactory. Der Preis sah fair aus und der Produktbestand war gegeben.
Daher bestellte ich bei Mindfactory 2 BeQuiet BGA05, Festplattenkäfige.

Als das Packet nach einigen Tagen bei mir ankam, war ich skeptisch. Es war durch den Transport arg lediert. Umso mehr freute ich mich als ich sah, dass alles gut gepolstert verpackt war. Die Käfige hatten keinen Kratzer abbekommen.

Der Lieferumfang:
Die Käfige hatten Schwarze und Orange Entkoplungsgummies dabei und passten daher zu meinem Schwarzen Gehäuse (Die normale Version hat einen Orangen oder silbernen Rand).
Auch Schrauben zum Einsetzen der Festplatten wahren ausreichend in 2 Versionen enthalten. 8 normale HDD Schrauben und 4 mit einem Fingerstück zum leichteren Einbau, welche bei mir nie passen :D (Irgendwas mach ich da falsch).

In einen Käfig kamen 2 schmale 2,5Zoll HDD und in den anderen eine 3,5 Zoll HDD. Dank der perfekten Maße war der Einbau der HDDs in die Käfige kein Problem. Die Schrauben waren stabil und das Gewinde überdrehte kein bisschen.

Nach wenigen Handgriffen passten die Käfige auch in das schon arg gefüllte Gehäuse und waren dank der 2 Fixierschrauben schnell bombenfest am Einsatzort platziert.

Es lohnt sich halt doch bei den Originalstellen des Herstellers zu bleiben.


Kurz gesagt:
Fairer Preis, Original Teile, alles Passt. Immer wieder gern!
Klage Kaufempfehlung

Fabian - Bewertung des NZXT N7 B550 White ATX AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe das Mainboard direkt zu Release gekauft und es anschließend rasch geliefert bekommen.
Ich habe es in meinem White Build in einem Corsair 5000X mit einem 5900X in Betrieb.

Verarbeitung:
- Das Mainboard ist sehr gut verarbeitet. Die VRM-Kühler sind aus Aluminium gefertigt und haben somit eine gute Kühlleistung. Die Vollverkleidung des Boards ist aus Kunststoff, aber hat trotzdem eine gute Qualität

Anschlüsse:
- Das Mainboard hat so ziemlich alle Anschlüsse die man sich wünschen kann. Mehr als genug Case Fan Anschlüsse sowie 3x USB 2.0. Es sind leider nur 1x aRGB und 1x RGB vorhanden. Hier können aber Y-Splitter zum Einsatz kommen oder die drei USB Header für RGB und/oder PWM Controller.

IO:
- Siehe MF Bilder. Super Ausstattung. Einzig Thunderbolt fehlt. War für mich aber nicht kaufentscheidend.

Bios:
- Da ASRock jetzt die MB's von NZXT fertigt, ist das BIOS auch endlich top! Super übersichtlich und nahezu alle Funktionen sind vorhanden!

Temperaturen:
- Bei meinem 5900X mit PBO aktiv, kommen die VRM's nicht über 55° - Top!

Negativ!:
Der einzig größere Nachteil an dem Board, sind die M.2 Abdeckungen. Diese sind aus Kunststoff und haben keinen Kontakt zu den M.2s und somit auch !keine! Kühlfunktion! NZXT meinte, dass diese Abdeckung entfernt werden sollen, sobald eine M.2 installiert ist. Das sieht meiner Meinung nach aber einfach affig aus.
Ich hatte es mir tatsächlich schlimmer vorgestellt als es eigentlich ist -->
Oberer Gen4 Slot: WD Black SN850 500GB -> Max. Temp: 60°
Unterer Gen3 Slot: WD Blue SN550 2TB -> Max. Temp: 50°
Im Alltags-/Gamingbetrieb!
Trotzdem werde ich mir eigene Abdeckungen aus Aluminium fertigen, mit Kühlpad-Kontakt um das ganze Safe zu machen. Ist aber wie gesagt nicht unbedingt nötig


Fazit:
Meine volle Kaufempfehlung! Preis/Leistung stimmt. Ein perfektes und echt schickes MB für Leute, die mit den M.2 Abdeckungen klar kommen!

Realtalk GunZen - Bewertung des NZXT H710i Midi Tower ohne Netzteil schwarz/weiss:

Ich habe mir nun nach beinahe 10 Jahren ein neues Gehäuse für einen neuen Build gekauft. Meine Wahl fiel dabei auf dieses außergewöhnliche Gehäuse von NZXT. Zunächst einmal meinen Dank an das Team von Mindfactory und der DHL: das Gehäuse wurde pünktlich, gut verpackt und heil von meiner geplagten Postzustellerin per Sackkarre angeliefert.

Der erste Eindruck: oh mein Gott, das ist ja riesig... was hab ich da nur bestellt?! Dann, nach dem Auspacken, stieg die Freude: vor mir steht ein sehr ausgereiftes und durchdachtes Gehäuse mit enorm viel Platz! Es handelt sich hierbei um ein Stahlblech- Gehäuse, sehr gut und stabil, dabei aber mit knapp 12 Kilogramm nicht sonderlich schwer. Ich habe noch keine scharfen Kanten oder Ecken entdeckt. Die Möglichkeit, fast alles an dem Case zu öffnen respektive zu demontieren, ohne dabei auch nur einen Schraubendreher in die Hand nehmen zu müssen, ist großartig! Insgesamt bietet das H710i Platz für fünf 2,5" HDDs/ SSDs und vier 3,5" HDDs gleichzeitig. Ebenso die Tatsache, die Grafikkarte (bis zu zwei Slots breit) vertikal verbauen zu können, habe ich gerne genutzt - dadurch kommt sie richtig klasse zur Geltung! Einziger Wermutstropfen: ein dafür entsprechendes PCIe- Riser- Kabel ist nicht im Lieferumfang vorhanden... das ist jedoch zu verschmerzen, wo doch ansonsten etliche Beutel mit Unmengen an Schrauben mitgeliefert werden. Es sind drei 120er NZXT Aer- Lüfter in der Front und hinten ein 140er NZXT Aer- Lüfter verbaut, welche ich jedoch durch entsprechende Pendants der Aer RGB 2- Serie ausgetauscht bzw. ergänzt habe. Das zur Steuerung benötigte Smart Device ist in der Version 2.0 bereits im Gehäuse verbaut! Durch Daisy Chaining ist das verkabeln entsprechender NZXT- Produkte wie (RGB-) Lüfter, LED- Stripes, AIO- Wasserkühlungen etc. ein Kinderspiel. Dabei ist das Kabelmanagement dank der ausgeklügelten Kabelkanäle auf der Rückseite des Board- Trays sehr behilflich.

Insgesamt bleibt zu sagen: ein Top-Produkt - sicherlich auch aufgrund des Preises nicht für Jedermann, aber es ist jeden einzelnen Cent wert! Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung!

Tatjana - Bewertung des Logitech Z200 2.0 System 10W RMS schwarz:

Ich benutze die Lautsprecher schon seit ca. 3 Jahren an einem Desktop, und manchmal an einem Laptop. Primär werden diese für Multimedia benutzt, also zum Hören von Musik, Filmen und Spielen.


Design

Optisch sind die Lautsprecher minimalistisch gehalten und sehen, meiner Meinung nach, nett aus.
Das Lautsprechergehäuse besteht vollständig aus Plastik. Dieses wirkt gut verarbeitet und weist keine Makel auf. Der Lautstärkeregler, der auch gleichzeitig der Ein- und Ausschalter ist, ist erstklassig. Der Regler lässt sich mühelos bewegen und gibt beim Ein- bzw. Ausschalten ein recht lautes, taktiles Feedback. Direkt über dem Lautstärkeregler ist eine grüne Betriebsanzeige-LED angebracht.
An der Unterseite befinden sich längliche, schmale gummiartige Streifen, damit die Lautsprecher solide auf der Oberfläche bleiben und nicht abrutschen. Das funktioniert seltsamerweise nur beim linken Lautsprecher und nicht beim Rechten, obwohl diese Streifen weder dreckig sind, noch ist die Oberfläche schmutzig, oder verstaubt. Der rechte Lautsprecher gleitet förmlich über jede Oberfläche, sei es Holz, Stein, oder Granit. Der linke Lautsprecher dagegen lässt sich deutlich schwerer verschieben. Dennoch fällt dieses Manko nicht sonderlich auf.


Bedienung

An der Vorderseite des rechten Lautsprechers ist zum einen ein Lautstärkeregler, als auch ein 3,5mm Audio Ein- und Ausgang angebracht. Der 3,5mm Eingang ist nicht sonderlich qualitativ. Schließt man darüber ein Handy an und lässt Musik spielen, so ist die Audioqualität deutlich dumpfer und leiser, als wenn man die Lautsprecher eines mittels dessen an der Rückseite fest angebrachten Kabels anschließen würde.
Der 3,5mm Audio Ausgang weist gar keine dergleichen Unzulänglichkeiten auf und erweist sich als überaus praktisch.
Schließlich ist an der Seite zusätzlich auch ein TONE Regler angebracht.


Audioqualität

Vorweg, die Lautsprecher werden an eine Onboard Soundkarte des Mainboards am Desktop und Laptop angeschlossen.
Die maximale Lautstärke der Lautsprecher ist unerwartet hoch. Dennoch hören sie sich auf hoher Lautstärke äußerst unausbalanciert an, die Tiefen und Höhen sind so gut wie gar nicht vorhanden und ein Rauschen ist zu hören. Mir zumindest geben hohe Lautstärken relativ schnell Kopfschmerzen, weswegen die Lautsprecher in der Regel auf geringer bis mittlerer Lautstärke betrieben werden.
Die Soundbühne ist recht voluminös. Der Bass ist eher flach und wird von den gut ausgeprägten Mitten und Höhen übertönt. Zum Musikhören sind die Lautsprecher gut geeignet, jedoch hören sich gerade durch den fehlenden Bass basslastige Musikstücke platt und langweilig an.
Podcasts, Filme und dergleichen hören sich dafür exzellent an, besonders Stimmen werden deutlich hervorgehoben.
Zum Spielen eignen sich die Lautsprecher nur bedingt. Durch den fehlenden Bass fehlt es beispielsweise Shootern an Umfang. Andere Spielegenre sind davon nicht sonderlich betroffen und der Sound hört sich prima an.


Fazit:

Alles in allem finde ich die Logitech Z200 hervorragend. Gerade die einfache Bedienung, klasse Audioqualität und das gelungene Design sprechen für die Lautsprecher. Das einzige Manko an den Lautsprechern ist nur der bescheidene Bass. Subjektiv würde ich die Lautsprecher für den attraktiven Preis von ca. 30¤ vollkommen weiterempfehlen.

Alexei - Bewertung der Logitech Z533 2.1 60W RMS schwarz:

Vor der eigentlichen Bewertung möchte ich einige Punkte anmerken: Die Lautsprecher sind seit Anfang Februar 2018 im nahezu täglichen Gebrauch. Weiterhin sind die Lautsprecher an einer Onboard Soundkarte (Realtek ALC887 codec) am Mainboard eines Desktop PCs angeschlossen.

Zuerst zum allgemeinen Design der Z533.
Die Gehäuse vom Subwoofer und der Satellitenlautsprecher sind aus hochwertigem Plastik. Die dicken Kabel sind nicht abnehmbar und wirken ebenfalls solide verbaut. Die Lautstärkeregelung erfolgt über ein kabelgebundenes Steuergerät, welches gleichzeitig auch der Ein- und Ausschalter samt Betriebsanzeige ist. Am Steuergerät lässt sich der Bass nach Belieben anpassen, als auch Kopfhörer oder andere Geräte wie Handys per AUX-Kabel anschließen. Der Umgang ist sehr komfortabel und intuitiv.
Leider komme ich direkt zu einem Argument gegen die Logitech Lautsprecher, denn ich hatte über die Jahre ziemlich viel Pech mit der Verarbeitung des Steuergeräts. Beispielsweise ist ein internes Kabel im bzw. welches an das Steuergerät führt, oder der Kopfhörer und AUX-Anschluss kaputt gegangen. Das letzte Mal hat sich die Ein- und Ausschaltfunktion verabschiedet und obwohl die Lautsprecher zu dem Zeitpunkt keinen Sound von sich geben konnten, leuchtete die Betriebsanzeige durchgehend.

Weiter zur Audioqualität. Kurz, der Sound hat mir keine Wünsche offengelassen.
Die weite und umfangreiche Soundbühne hat mich besonders überrascht. Der Bass ist angenehm und wahlweise sehr kräftig, dieser übertönt die Mitten und Höhen aber keinesfalls. Die Mitten sind brillant und die Höhen präzise. Schließt man die Lautsprecher an, ohne Equalizeranpassungen zu treffen, so ist der Sound eindrucksvoll. Dennoch befürworte ich es den Equalizer anzupassen, wodurch man noch mehr aus den Lautsprechern holen kann.
Mit den Logitech Z533 Lautsprechern lässt sich jedes Musikgenre genießen, sei es klassische Musik oder moderner basslastiger Trap. Weiterhin hören sich Stimmen in Filmen, Podcasts oder Videos großartig an.
In meiner freien Zeit spiele ich auch gerne am PC, genauer sind Rollen- und Strategiespiele meine liebsten Spielegenre. Hierfür eignen sich die Lautsprecher beispielhaft. Alle Geräusche, seien es Dialoge, Ambiente o.ä. sind klar und deutlich zu hören.
Die Lautstärke ist hervorragend. Auf geringer Lautstärke verschwinden die Höhen und Bässe nicht. Auf nahezu maximaler Lautstärke gehen die Höhen etwas unter und können sich teilweise blechend anhören, jedoch konnte ich kein Rauschen hören. Da ich aber die Lautsprecher normalerweise auf ca. 30-60% Lautstärke nutze, kommt das Problem mit schwachen Höhen nicht. Der Bass ist dagegen exzellent. Dreht man den Bass und die Lautstärke bereits auf ca. 50% Lautstärke, kann es den Tisch locker zum Vibrieren bringen, auf maximaler Lautstärke zum Wackeln.
Zusammenfassend empfinde ich den Preis von rund 100¤ als etwas zu teuer. Jedoch werden die Logitech Z533 Lautsprecher oftmals für ungefähr 80¤ verkauft. Diesen Preis empfinde ich eher zutreffend. Meiner Meinung nach überwiegen die positiven Aspekte die Kontraargumente trotz meiner Probleme mit dem Steuerelement, weswegen ich eine Kaufempfehlung aussprechend würde.


Für alle, die das Review kompakt haben möchten:
Positiv
+ Hochwertige Verarbeitung von Lautsprechern und Subwoofer
+ Komfortable Bedienung des Steuergeräts
+ Hervorragende Audioqualität für Multimedia
+ Kräftige Tiefen, angenehme Mitten und präzise Höhen
+ BASS
+ Basseinstellung am Steuergerät
+ Hohe Lautstärken können mit nahezu keinen Einschränkungen erreicht werden
+ Audioqualität kann mit angepasstem Equalizer sogar noch besser sein
+ Fairer Verkaufspreis von rund 80¤
Neutral
* Keine Höhenregulation am Steuerelement oder Lautsprechern
Negativ
- Miserable Verarbeitung des Steuerelements; geht das Steuerelement irgendwie kaputt, lassen sich die Lautsprecher nicht mehr bedienen
- Auf sehr hoher Lautstärke werden die Höhen zunehmend schlechter und hören sich ab einer Lautstärke von 90% blechend an
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Michael - Bewertung des Fractal Design Define 7 Clear Tempered Glass weiss, Midi Tower, mit Sichtfenster, ohne Netzteil, schallgedämmt (FD-C-DEF7A-06):

Ich bin sehr zufrieden mit dem Gehäuse. Umgestiegen bin ich von einem NZXT H440, das qualitativ definitiv nicht mit dem Define 7 mithalten kann.

Lieferumfang:
Das Gehäuse kommt mit allen notwendigen Montageschrauben, vier zusätzlichen Festplattenkäfigen, was ab Werk die Installation von insgesamt sechs 3,5" HDDs ermöglicht, sowie einem gechlossenen und einem Mesh-Deckenpanel. Darüber hinaus ist eine Blende zur Abdeckung des Netzteilabteils von der geschlossenen Seite vorhanden. Es sind drei 140 mm 3-Pin-Lüfter vorinstalliert.

Verarbeitung und Materialwahl:
Fractal hat nicht am Einsatz von Metall gespart, weshalb sich alles sehr stabil und hochwertig anfühlt. Das Stahlseitenteil ist massiv und biegt sich nicht durch, die Fronttür sitzt bombenfest und auch die Staubfilter vermitteln einen soliden Eindruck. Die Seitenpanels werden über einen Klickmechanismus mit der Basis verbunden und müssen nicht zusätzlich verschraubt werden, was dem Gehäuse einen sehr cleanen Look verleiht.
Ein kleiner Kritikpunkt bei meinem Exemplar ist die vordere Aufnahme für das Stahlseitenteil, welche sich beim Versuch das Seitenteil abzunehmen verbiegt. Das weiße Farbschema wurde konsequent durchgezogen, selbst die PCI-Slotblenden sind weiß lackiert. Einzig die Schrauben und Kabelkanäle sind schwarz. Die Front besteht aus gebürstetem, silbernem Aluminium, was gleichermaßen schlicht wie edel wirkt. Lackabschürfungen oder Kratzer sind keine vorhanden. Der Deckel (natürlich nur der geschlossene), die Front und das Stahlseitenpanel sind mit dicken, festen Dämmatten ausgestatte.

Installation der Komponenten:
Das Gehäuse bietet zwei unterschiedliche Layouts, das Storage-Layout und das Open-Layout. Aufgrund der hohen Kapazitäten moderner SSD und HDD hat Fractal sich beim Define 7 dazu entschieden standardmäßig das Open-Layout auszuliefern, welches vermutlich den meisten Anwendern genügen sollte. Ich selbst habe mich ebenfalls für dieses Layout entschieden. Da ich noch drei Alpenföhn Wingboost 3 Lüfter übrig hatte habe ich den geschlossenen Deckel durch den luftdurchlässigen ersetzt und die Lüfter darunter montiert. Beim Einbau des Mainboards musste ich feststellen, dass der Platz für dieses nun relativ knapp bemessen war. 2cm mehr Luft nach oben wären sehr hilfreich gewesen. Hiervon abgesehen hatte ich zu keinem Zeitpunkt Platzprobleme. Mein Noctua NH-D15 hat noch ca. 2 cm Luft bis zur Scheibe, Grafikkarten können im Open-Layout eine Länge von bis zu 49 cm aufweisen und Netzteile bis zu 25 cm.
Besonders gut gefällt mir, dass sehr viel Platz für das Kabelmanagement zur Verfügung steht. Hierdurch eignet sich das Gehäuse auch sehr gut für Anfänger. Beim H440 ist es im Vergleich sehr eng zugegangen.

Fazit:
Das Define 7 ist ein vielseitiges, Hochwertiges Gehäuse mit einem schlichten Design, das wohl den meisten Nutzern absolut ausreichen dürfte. Das Design ist Geschmackssache, mir persönlich gefällt es sehr gut. Wer auf der Suche nach einem Gehäuse mit perfektem Airflow ist sollte sich lieber nach einem Exemplar mit offener Front umschauen, jedoch lässt sich durch den Austausch des Deckels und die Installation zusätzlicher Lüfter auch der Airflow des Define 7 spürbar verbessern. Fans von Silent-Gehäusen könnten mit dem Define durchaus glücklich werden. Selbst in meiner Konfiguration dringen kaum Geräusche nach außen. Zugegeben, der Preis ist für ein Gehäuse vergleichsweise hoch. Jedoch ist es mit Abstand das beste Gehäuse, das ich bisher mein Eigen nennen durfte und wird durch die umfangreiche Ausstattung, die hohe Material- und Verarbeitungsqualität und das durchdachte Konzept diesem gerecht.

Andreas - Bewertung des MSI MPG Z490 GAMING EDGE WIFI ATX Intel S1200 retail:

Ein schönes und umfangreich bestücktes Mainboard, das auch die Bedürfnisse beim Übertakten erfüllen kann. Es hat insgesamt ganze 6+1(CPU)+1(AIO-Pumpe) Lüfteranschlüsse, 2 steuerbare aRGB und 2 normale RGB Anschlüsse. Auchein Extra-Anschluss für die USB-C Buchse, die in meiner Gehäusefront verbaut ist (bequiet 500 DX), ist vorhanden. Insgesamt sind auch 6 SATA-Anschlüsse (und 2 SATA Kabel) mit dabei, wobei einige davon nicht verwendet werden können, sofern eine oder eine zweite M.2 SSD verwendet wird. Das spielt aber keine große Rolle, da in meinem Gehäuse ein optische Laufwerk nicht eingebaut werden kann und ich keine HDD, sondern nur noch eine einzige SSD (+M.2 SSD) besitze - somit ist nur ein einziger SATA-Anschluss verwendet. Habe mich für das Edge WIFI entschieden, weil ich kein LAN-Kabel durch meine ganze Wohnung legen wollte und habe es auch nicht bereut, die WLAN Verbindung ist top und stabil.
Letztendlich konnte ich alles anschließen und alles steuern, was ich brauche und kann mich über das Mainboard nicht beklagen. Erste OC-Versuche habe ich auch schon durchgeführt und das ging auch problemlos.
Das Handbuch hätte etwas mehr Informationen beinhalten können für Leute wie mich, die vorher noch nie einen PC zusammengebaut haben, aber mit ein wenig Google und YouTube hat das Ganze dann doch gut geklappt.
Das MSI Dragon Center als zentrale Steuersoftware finde ich allerdings nicht besonders gut, es ist weder intuitiv, noch funktioniert die integrierte Mystic Light Software meiner Meinung nach nicht korrekt. Hier kann man z.B. auch die nicht steuerbaren RGB Anschlüsse steuern, was absolut sinnlos ist. Das ist aber ein Software-Problem und hat mit dem Produkt selbst nichts zu tun.
Super Mainboard, sieht schick aus, hat genügend Anschlüsse und eröffnet die OC-Welt - bei dem Preis kann man nicht meckern. Kann das Produkt herzlichst empfehlen.

c0nfix - Bewertung des 27" (68,58cm) EIZO FlexScan EV2795 schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 1xHDMI 1.4 / 2x USB 3.0:

Solide und energiesparender Docking-Monitor mit KVM

Zusammenfassung:
Das Gerät ist eine Docking-Station für ein USB-C Gerät. Ein erstaunlich langes (ca. 1,2m) Kabel liegt bei, ansonsten nur das Netzkabel.
An den Monitor habe ich Folgendes angeschlossen:
- LAN-Kabel
- zweiten Monitor (Eizo EV2455) mittels USB-C auf Displayport-Kabel (Artikel-Nr. 8880174)
- Lautsprecher am 3,5mm-AUX-Anschluss
- Maus & Tastatur an den USB Typ A-Buchsen
- Am USB B Upstream-Port meinen Tower-PC (Linux)
- Am Displayport-Anschluss meinen Tower-PC (Linux)
- Am USB-C Anschluss ein Fujitsu Lifebook U729 (Windows 10)

Wenn der Eingang auf USB-C gestellt ist, wird Maus und Tastatur an dem Notebook erkannt. Das Gerät wird dabei geladen und kann durch aktivierte Dasiy-Chain Funktion auf beiden Monitoren Bild darstellen. Die DaisyCahin-Option muss vorher im Menü manuell aktiviert werden. Auf Notebookseite musste nichts gemacht werden, also keine Treiber nötig. Auch am PC funktionierte ebenfalls alles mit Plug&Play. Sobald DisplayPort als Eingang gewählt wird, schwenken Maus & Tastatur automatisch auf den USB-B Upstream-Port des PCs. Damit ist die Funktion des KVM-Switchs erfüllt und funktioniert wunderbar.

Positiv:
- KVM und Dockingstation funktionieren intuitiv per Plug & Play ohne zusätzliche Geräte. Eifnach super!
- USB-C mit allen Features
- Schwarz ist wirklich Schwarz, keine Lichthöfe oder sichtbare Hintergrundbeleuchtung wie beim EV2455
- Daisy Chain (Anschluss eines weiteren Monitors) funktioniert sowohl über USB-C als auch über über DisplayPort direkt.
- Automatische Helligkeitsanpassung je nach Umgebungslicht funktioniert nach kurzer Trainingsphase sehr gut
- Aktuell Energiesparendster Monitor seiner Klasse
- Toller Standfuß
- Der Paper Mode ist nach kurzer Eingewöhnung sehr angenehm, wirkt aber u.U. stark einschläfernd ;)

Negativ
- Das Panel ist recht dunkel, insbesondere im Vergleich zum 2455, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung auch ausreichend.
- Das Panel hat in meinem Fall einen Grünstich
- Die DaisyChain-Funktion startet nicht immer. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Mal erkennt er den zweiten Monitor, das nächste Mal nicht. Vielleicht würde ein anderes Kabel helfen.

Unterm Strich
Toller Monitor mit allen Funktionen, die man sich heutzutage nur wünschen kann. Dennoch muss man natürlich abwägen, ob der hohe Preis angemessen ist.

Paul - Bewertung der Fractal Design Celsius+ S36 Prisma All-in-One:

Ich kann diese Wasserkühlung definitiv empfehlen. Ich habe sie mir für meinen R9 5900X gekauft, der davon erstklassig und sehr leise gekühlt wird. Sicherlich würde auch eine kleinere Version als die 360er ausreichen, es handelte sich eher um eine Designentscheidung.

Verarbeitung: Die beiliegenden Fans sowie die Wasserkühlung selber sind meines Erachtens nach sehr gut verarbeitet und machen einen robusten Eindruck.

Einbau: Die Pumpe nutzt für AMD das Standardmounting, was mit nur einer Schraube sehr einfach funktioniert. Hierbei verbiegt sich der Metallbügel etwas, was aber wohl so gedacht ist. Das Fanhub am Radiator sorgt dafür, dass für die WaKü an sich nur zwei Kabel (Strom über den Pumpenanschluss am MoBo, sowie ARGB für die Pumpe sowie Fans) innerhalb des Computers verlegt werden müssen, während die restliche Verkabelung schon außerhalb des Cases fertiggestellt werden kann. Hierbei bildet sich zwar ein ziemlicher Kabelsalat an der Rückseite, der aber mit einigen Kabelbindern im Zaum gehalten werden kann.

Funktion: Die WaKü hat zwei Modi: Auto und PWM, die über ein Drehen des Außenrings der Pumpe umgestellt werden können, wobei ich bisher ausschließlich den Automodus genutzt habe. Hierbei steuert die WaKü selber die Lüfter- und Pumpengeschwindigkeiten so, dass sie maximal leise unter annehmbaren Betriebstemperaturen für die CPU läuft. Die CPU bleibt dabei bei mir im Idlebetrieb bei ungefähr 57°C, während die WaKü so leise ist, dass man sie nur hört, wenn man mit dem Ohr an den PC herangeht. Unter Volllast meines Prozessors steigt die Temperatur dann auf ~80 Grad an, wobei die WaKü ein angenehmes Luftrauschen erzeugt, was ich allerdings definitiv noch als leise definieren würde.
Im PWM-Modus wird die Geschwindigkeit vom Mainboard gesteuert, was man dann über BIOS oder entsprechende Tools einstellen kann.

Als einzige Verbesserungswünsche hätte ich nur zwei Dinge anzumerken: 1. könnten die Lüfterkabel optimalerweise verschieden lang sein, um ihre jeweilige Entfernung zum Lüfterhub zu repräsentieren, 2. könnte der ARGB-Anschluss an der Pumpe mMn etwas besser an der Oberseite platziert werden, um das Kabel schneller aus dem Sichtfeld verschwinden zu lassen.
Wie man eventuell schon merkt, handelt es sich hier um Meckern auf höchstem Niveau.

Mein Resumé: Ich kann diese AIO wärmstens empfehlen! Sie sieht gut aus, ist super verarbeitet und benutzt kein proprietäres Licht- oder Steuerungssystem, wie einige andere populäre AIOs, sondern wird mit Standardsteckern angeschlossen. Die Lautstärke ist sehr angenehm und die Kühlleistung dabei sehr überzeugend.

Sam - Bewertung der Logitech G502 Hero USB schwarz (kabelgebunden):

Ich habe mir die Logitech G502 HERO zu Weihnachten 2018 gekauft, seitdem ist die Maus nahezu täglich für Stunden im Gebrauch. Zuvor nutzte ich jahrelang die Logitech G502 Proteus. Die neuere HERO Maus hat einen verbesserten Logitech HERO Sensor und mehr Speicher, sodass man mehr Profile auf der Maus abspeichern kann. Ansonsten ist alles gleich geblieben.
Die Maus wird hauptsächlich zum Spielen und Webbrowsen verwendet. Am liebsten spiele ich Spiele wie StarCraft, Age of Empires, Stellaris und Warframe. Weiterhin bin ich Rechtshänder, habe leicht überdurchschnittlich große Hände und halte meine Maus mit einem Palmgriff.

a) Design
Die Logitech G502 HERO hat insgesamt 11 Tasten, gummierte Seiten und natürlich RGB Beleuchtung. Die Tasten, als auch die Beleuchtung lassen sich mittels der Logitech G Hub Software individuell anpassen. Auf die Software komme ich später mehr zu sprechen. Die Tasten sind responsiv und sehr leise, bis auf die Scrollradentriegler-Taste. Die dezente RGB Beleuchtung ist sehr angenehm und springt einem beim Spielen nicht ins Auge.
Die Maus ist kabelgebunden, dieses ist stoffummantelt und mit einer Länge von ca. zwei Metern recht lang. Anzumerken ist, dass man die Maus auch in einer kabellosen Variante erwerben kann. In diesem Review werde ich mich aber nur auf die kabelgebundene Variante beziehen.

b) Verarbeitung
Die Verarbeitung ist schlichtweg hervorragend. Alle Tasten fühlen sich sehr langlebig und stabil an. Die mit Latex übersehenen Seiten sind selbst nach mehreren Jahren nicht abgelöst, zwar hat sich etwas Dreck in dem Muster verfangen, jedoch ist mit der richtigen Reinigung auch das gar kein Problem mehr.
Das stoffummantelte Kabel ist exzellent verarbeitet und verfängt sich nicht an anderen Gegenständen oder dem Mauspad.
Wie vorhin erwähnt gibt es einen Scrollradentriegler, sodass man zwischen taktilem und freien Scrollrad wechseln kann. Dieses Scrollrad ist einfach genial, die Oberflächentextur ist nicht zerfallen und fühlt sich heutzutage immer noch erstklassig an.

c) Praxis und Langzeittest
Zum Spielen ist die Logitech G502 HERO superb. Die Maus bietet einen exzellenten Komfort. Alle Tasten sind sehr einfach zu erreichen und kraftlos zu betätigen. Die benötigte Druckkraft für die Zusatztasten neben der linken Maustaste ist äußerst gering, es kann dadurch anfangs passieren, dass man aus Versehen diese auslöst. Dieser Haken besteht bei keinen anderen Tasten. Die Latexseiten sorgen für einen hohen Komfort und die Finger haben viel Platz zur Ablage.
Das hohe Eigengewicht, welches man mit mitgelieferten Zusatzgewichten erhöhen kann, sorgt für einen sicheren Halt. Dennoch ist es leicht die Maus, dank der unten angebrachten PTFE Füße, zu bewegen. Persönlich halte ich die Maus im Palmgriff, worauf die Maus meiner Meinung nach ausgelegt ist. Der Clawgriff ist auch möglich, doch für den Fingertipgriff finde ich die Maus zu schwer und groß. Vielleicht ist dieser Griff aber mit sehr großen Händen möglich.
Anzumerken ist, dass die Maus für eher größere Hände ausgelegt ist. Meine Freundin hat eher kleine Hände und findet die Maus mit keiner Griffart gemütlich.
Der hauseigene Logitech HERO Sensor ist exemplarisch. Dieser ist äußerst präzise und besitzt herausragende Glättung und Filterung. Ich nutze eine recht hohe DPI von 5600 zum Spielen und 8000 im Desktop, mit einer Pollingrate von 1000Hz. Jedoch kann man die Maus in der Software von 100 16000 DPI schalten. Da lässt Logitech keine Wünsche offen. Zur Beschleunigung kann ich nicht viel sagen, da ich diese ausgeschaltet lasse.
Selbst bei Langzeitsessions von teilweise 14 Stunden ermüdet die Hand nicht enorm, man braucht aber ab und an einige Minuten Ruhe. Anschließend ist der hohe Komfort wieder vollständig vorhanden.

d) Logitech G Hub
Zwar setzt die Logitech G502 HERO keine Treiber voraus, dennoch ist die Logitech G Hub Software sehr empfehlenswert. Die Installation ist problemlos und schnell gegangen, die Maus wurde instant erkannt.
Die Software ist sehr übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet. Begrüßt wird man mit einer Auswahl der zu konfigurierenden Logitech Peripherie, hat man nur die Maus angestöpselt, so wird nur ein Bild von der Maus angezeigt. Klickt man auf die Maus, so hat man links ein Menü aus drei Reitern. Diese bringen einen jeweils zur Beleuchtung, Tastenkonfigurierung und Mausgeschwindigkeit. Dort lässt sich die Maus nach Belieben frei konfigurieren und mit wahlweise mit Makros versehen. Weiterhin lassen sich bis zu fünf verschiedene Profile auf der Maus abspeichern und mittels Tastendruck untereinander wechseln. Der G-Shift Modus aktiviert während dem Halten einer vordefinierten Taste quasi einen Alternativmodus, zu vergleichen mit der Shift oder Strg Taste auf der Tastatur. Damit lassen sich noch mehr Funktionen auf bereits konfigurierte Tasten legen.
Insgesamt hatte ich über die Jahre noch nie Probleme mit der Software.

e) Fazit
Ich finde sogar die UVP von 90¤ für die Logitech G502 HERO sehr gerechtfertigt. Die Maus lässt sich aber recht oft online reduziert finden. Auf Mindfactory gibt es ab und zu die Maus sogar für unter 60¤, das ist ein Schnäppchen!
Man erhält für sein Geld eine brilliante Maus, welche alle Punkte mit Bravur besteht. Das Design ist sehr ansprechend, alle Tasten funktionieren einwandfrei und sind dabei sehr leise. Die Maus verfügt über ein tolles Scrollrad und einen sehr hohen Komfort durch die Latexseiten und leicht auszulösenden Maustasten. Das recht hohe Eigengewicht, welches mit Zusatzgewichten erhöhbar ist, empfinde ich persönlich als einen weiteren positiven Aspekt. Der HERO Sensor ist einfach in allen Punkten superb. Die Verarbeitung ist makellos selbst die zuvor benutzte Logitech G502 Proteus aus dem Jahr 2014 funktioniert weiterhin problemlos.
Was für einige ein negativer Aspekt sein könnte ist die allgemeine Größe der Maus, da diese eher für Leute mit durchschnittlichen oder größeren Hände ausgelegt ist. Für kleine Hände kann die Maus sehr unbequem und sperrig sein.
Für mich persönlich ist die Maus in allen Punkten perfekt, weswegen ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann.
Sollte meine Maus in der Zukunft den Geist aufgeben, werde ich mir diese Maus bedenkenlos wieder kaufen vielleicht auch in der kabellosen Variante.

Lennart - Bewertung der Corsair LL120 RGB 3er 120x120x25mm 1500 U/min 24.8 dB(A) schwarz:

Ich habe mir eine Custom-Loop-Wasserkühlung zusammengestellt und mich dabei für insgesamt 6 Corsair LL-Lüfter entschieden, da ich sehr gute Bewertungen zu diesem Produkt im Vornherein gelesen habe. Also habe ich einmal diesen 3er Pack bestellt, der neben den 3 Lüftern noch über Corsair Lightning Node sowie einen RGB Hub verfügt und dann zusätzlich noch 3 einzelne LL-Lüfter, um ein paar Euros zu sparen. Ob ich den guten Bewertungen zu diesem Produkt zustimmen kann, will ich im Folgenden klären.

Verarbeitung: Die Lüfter kommen in einer Corsair-gewohnten schönen Verpackung, die im gelb-schwarzen Farbstil gehalten ist und direkt einen wertigen Eindruck vermittelt. Wichtiger ist aber natürlich der Inhalt und auch der überzeugt auf den ersten Blick. Zu jedem Lüfter liegen noch 4 Schrauben zur Montage bei, ansonsten findet man wie bereits erwähnt einmal ein RGB Hub (6 Ports) und die Lightning Node Pro. Auch diese Produkte machen einen guten Eindruck, hier liegen beidseitig klebende Klebepads zur Befestigung im Gehäuse bei.

Einbau: Ich habe mir zusätzlich zu meinen 6 Lüftern noch das Corsair Commander Pro bestellt, dadurch fiel bei mir der Einsatz der Corsair Lightning Node Pro weg. Ich habe also jeweils 3 Lüfter auf einen 360 mm Radiator geschraubt und dann die Kabel angeschlossen; die 6 Corsair-spezifischen RGB-Stecker kamen alle in das beiliegende RGB Hub, welches dann in einen der 2 RGB Ports an der Commander Pro kamen und die 4 Pin-Lüfteranschlüsse kamen direkt in das Commander Pro, dafür ist leider keine eigene Steuereinheit hier im 3er Pack beigelegt. Beide Kontroll-Hubs sind außerdem über einen SATA-Anschluss an den Strom des Netzteils angebunden und die Commander Pro (identisch bei der Lightning Node Pro) wird dann zur Steuerung über den USB2.0-Stecker am Mainboard angeknüpft. Zur Erleichterung des Kabelmanagements liegt leider nichts bei in diesem Kit, wenigstens ein paar kleine schwarze Kabelbinder wären wünschenswert und hilfreich gewesen.

Performance: Über die Software iCue kann man wirklich hochkomfortabel alles zu den Lüftern einstellen; es sind verschiedene vordefinierte Lüfterprofile vorhanden, aber natürlich lassen sich auch ganz leicht eigene temperaturabhängige Kurven erstellen. Bei einer RPM ab ca. 1000 werden die Lüfter gut hörbar, aber wirklich störend ist es erst ab noch deutlich höheren Zahlen, die im eigentlichen Betrieb nicht auftreten sollten. Noch besser als die Kühlungsperformance ist aber - und dafür kauft man sich ja die Corsair Lüfter - die RGB-Performance und die sieht einfach nur genial aus. Auch hier liefert die Software iCue das bestmögliche was geht, ich kenne keine andere Software, mit der sich so leicht derart komplexe, schöne und vor allem zahlreich modifizierbare Lichteffekte verwirklichen lassen. Man kann auch verschiedene Effekte überlagern, wie z.B. ein Farbfading mit einem rotierenden Farbeffekt und die Möglichkeiten sind wirklich unendlich. Die Bedienung von iCue ist meiner Ansicht nach auch absolut intuitiv und stellt einen nicht vor irgendwelche Rätsel. Wenn ich also iCue mit der RGB-Software von Gigabyte, also RGB Fusion 2.0, vergleiche, dann ist es wirklich sehr fraglich, was für ein dürftiges Programm Gigabyte da liefert.

Fazit: Die hohen Anschaffungskosten haben mich erst zweifeln lassen und ich wollte anfangs auf günstigere Lüfter von Enermax setzen, aber jetzt wo die Lüfter bei mir laufen bin ich mehr als zufrieden. Wenn es nur um die Kühlleistung gehen soll wird man sicher bei anderen Herstellern zu günstigeren Preisen fündig, aber dann muss man meist auf RGB-Effekte verzichten und was das betrifft sind für mich die Corsair-Lüfter unübertroffen. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten, den Farben und der sehr guten Handhabbarkeit des Programms, an der Stelle habe ich ja schon negative Erfahrungen anderweitig sammeln können (s.o.). Wenn man wirklich das Maximum an Komfort rausholen möchte ist meiner Meinung nach zwingend die Corsair Commander Pro nötig, aber falls das Mainboard genügend 4 Pin-Stecker vorweist geht es auch anders. Daher von mir eine absolute Kaufempfehlung, falls die Optik im Vordergrund steht und man auch ein höheres Budget zur Verfügung hat - 5 Sterne!
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Johannes - Bewertung der EKL Alpenföhn Gletscherwasser 360 High Speed All-in-One:

Ich habe die Gletscherwasser 360 High-Speed AiO für meinen ersten Build gekauft und damit den Stealth-Cooler von AMD ersetzt.
Einen Ryzen 5 3600 kühlt diese AiO unbeeindruckt, der Stealth-Cooler war mir hier schon deutlich zu laut und lief selbst im Idle mit 1800 Umdrehungen bei 45 °C.
Die Lüfter auf dem Radiator laufen bei mir konstant mit 800 RPM und die Temperaturen sind im Idle und beim Arbeiten gut unter 40 °C, unter Last (Cyberpunk 2077) erreicht der Prozessor gerade mal 65 °C, obwohl die Lüfter immernoch mit nur 800 RPM laufen, das ist absolut top. Es läuft wirklich leise, auch die Pumpe kann ich unter Volllast (der Pumpe) mit Ohr an der Pumpe nicht hören. Auf Vollast und über 2000 RPM sind die Lüfter zwar verhältnismäßig laut, bloß in diesen Bereich wird man wohl kaum vorstoßen. Auch Prozessoren mit weit über 100 W TDP sollte diese Kühlung locker in Zaum halten.
Die ARGB Beleuchtung ist auch top, ich persönlich zähle die Lüfter zu den schönsten, die man kaufen kann. Auch die Pumpe ist schön beleuchtet und die Möglichkeit, die Aufschrift auszutauschen oder gar ganz schwarz abzudecken ist gelungen.

Mit den mitgelieferten Splittern ist auch das Anschließen auf dem Mainboard kein Problem. Die Steuerung per Fernbedienung erlaubt auch ein verwenden ohne 5V LED-Anschluss auf dem Mainboard. Die Schläuche sind schon etwas länger, einen 360er Radiator bekommt man allerdings eh nur in größere Gehäuse, von daher kein Problem. Die Winkelverstellung an der Pumpe funktioniert gut. Auch die Möglichkeit, frei zu wählen, auf welcher Seite die Schläuche sein sollen, gefällt mir gut und ist leider bei AiOs nicht selbstverständlich. Die mitgelieferte WLP reicht auch für mehrere Anwendungen, es ist auch ein Spatel zum Auftragen dabei.
Der Lieferumfang ist sehr umfangreich, die Verpackung hochwertig und die Anleitung gut verständlich. Die Verarbeitungsqualität von allen Teilen ist sehr gut und lässt bei mir keine Wünsche offen.
Zwei Dinge sind mir allerdings aufgefallen: die Anschlusskabel der Pumpe sind einzeln und nicht in einem Strang, optisch ist das bei der Kabelführung ein kleiner Nachteil. Das Überdruckventil am Radiator sitzt neben den Schläuchen und nicht dazwischen, weswegen ich die Radiatoraufnahme im NZXT H710 dort aussparen musste.

Preislich liegt diese AiO-Kühlung im Premiumbereich. Für Budget-Builds ist die Gletscherwasser nicht zu empfehlen. Wer allerdings hochwertige Verarbeitung, leisen Betrieb und RGB schätzt, macht hier nichts falsch. Meine persönlichen Erwartungen wurden deutlich übertroffen. In Anbetracht des Lieferumfangs und der Verpackung in Deutschland finde ich persönlich den Preis gerechtfertigt.
Die Kühlung würde ich mir wieder kaufen und empfehle sie weiter.

RoLin - Bewertung des ASRock J4125-ITX J4125 Gemini lake Refresch DDR4/4S3/G Mini-ITX:

Da meine aktuelle Smarthome IOBroker Installation kontinuierlich wuchs, war bald die Grenze eines Raspberry PI bezüglich Geschwindigkeit und vor allem RAM ausgereitzt. Also musste etwas neues her und ein Intel NUC stand auf Grund des Preises zzgl. RAM und SSD preislich ausser Frage. Also mal fix ein altes Mini-ITX Gehäuse aus der Grabbelkiste gekramt und das ASRock J4125-ITX eingebaut nebst 2 x 4GB G.Skill Ripjaws DDR4-2400 SO-DIMM (F4-2400C16S-4GRS) und einer kleinen Intenso 128 GB SSD (größer wäre für die Nutzung von IOBroker unsinnig und kleiner gab's keine und kleiner USB Stick ist im Betrieb und booten langsamer). Wer sich mit den ASRock J3X bis J5X Serie kurz eingelesen hat, bemerkt schnell, das diese Boards sehr wählerisch mit dem RAM sind, fakto: Wer falsches RAM frei nach "Schnauze" kauft, zahlt zu 100% drauf. Die beiden o.g. 4GB G.Skill Ripjaws reichen für meine Zwecke völlig aus, wobei auch 2 x 8GB G.Skill Ripjaws DDR4-2400 SO-DIMM ebenfalls funktionieren. Im Zeifelsfall Bei ASRock auf der Webseite einen Blick in die unterstützten RAM's werfen (Auswahl ist KLEIN, SEHR kKLEIN, daher der Begriff "Wählerisch", da im Regelfall ungepufferter RAM unterstützt wird. Bei wem beim ersten einschalten alles schwarz auf dem Monitor bleibt (wie bei mir geschehen, beim ersten Start sollte sich automatisch das BIOS erst einmal vorstellen), der kriegt erst einmal einen Schreck. Nach durchforsten der analaen tiefen des ASRock Forum's bekommt man dann nach zwei Stunden suchen den ersten brauchbaren Lösungsweg: CMOS Reset. Hieru einfach Netzteil vom Board trennen, paar mal Powerschalter drücken (damit sich die Elkos on Board vollständig entladen können), CMOS Batterie entfernen und zum Schluß einen Jumper (oder Kabelbrücke) auf die 2-polige Stiftleiste (Position 6 lt. Handbuch) setzen und wichtig: WARTEN! Der Regelfall von 5 Sekunden wird benannt, andere Beschrieben 5 Minuten, also je länger, je besser. Nach dem ich mit den Hunden gassi war, Brücke von der Stiftleiste entfernt, CMOS Batterie wieder installiert und Netzteil angeschlossen. Power-button gedrückt und siehe da, nach 2 Sekunden war das Bios auch schon da, alles (RAM & SSD) wurde richtig erkannt. Bootreihenfolge einstellen und Power after failure auf ON (damit der Rechner automatisch nach Stromausfall wieder bootet, bei 24/7 Betrieb ein muss). Den BIOS Upgrade-Serice muss man nicht in Anspruch nehmen, da bereits die aktuellste ersion (zumindest bei mir und auch anderen Usern) bereits schon drauf war. Sollte das nicht der Fall sein, Netzwerkkabel einstöpseln und übers BIOS automatisch ausführen lassen, einfacher geht es nicht mehr. Sofern man also de Geschichte mit dem "wählerischen" RAM im Auge behält bei den ASRock J4125, dann ist es ein sehr gutes Board, was sich sicherlich nicht nur als Multimedia/NAS/Smarthome einsetzen lässt. Für mich klare Kaufempfehlung, und ob nun die paar Prozent Rechenleistung eines teueren J5050-ITX nun kriegsentscheidend sind, muss ein jeder selbst entscheiden für seine Anwendungszwecke.

uli - Bewertung des Gigabyte B550 Aorus Pro V2 AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Hmm was mache ich jetzt hieraus?
Also eigentlich wollte ich 4 Sterne geben, aber insgesamt kommt das Board dann in der Wertung mMn. zu schlecht weg.
Ich hab nen Ryzen 3700X drauf geschnallt, ebenso 32GB Trident Z Cl17 und das Board lief mit dem ersten Einschalten, seit dem auch ohne Verbindungsabbrüche der USB-Ports oder des Lans. Dabei ist das Bios F1 vorinstalliert, also die älteste Version.
Bei den Ryzen 5000ern ist das Abstürzen wohl eher ein Chiplet-Problem das auch einige andere Board-Hersteller haben. Das sollte man also nicht umbedingt dem Board anlasten.

Zu meinen Eindrücken:
Ich habe das Board gekauft da es USB-C in der Front bietet (passend für das bequiet 500dx), in den Tests bei den VRMs sehr gut abschneidet und das Board ansich gut durchdacht ist. Wer B550 kauft bekommt nicht die Anschlussvielfalt wie X570, aber für den Normalo ist hier PCIe4 für eine m.2 gegeben ebenso wie für eine Grafikkarte. Wer halt 2 oder mehr m.2 mit pcie4 installieren will, muss eh zu X570 greifen, gibt es schlicht nicht bei B550. Dazu kommt der 1220 Soundchip und die Main-M.2 platziert über der Grafikkarte, so dass diese auch im Luftstrom gekühlt wird. Den Headspreader für die m.2 gibts von Gigabyte gratis on Top. Anschlüsse auf der Rückseite sind es auch reichlich und das Uefi hat alle nötigen Einstellungen.

Ein paar Haken gibt es aber dennoch, wieso ich ansich nur 4 Sterne geben würde:
Wer einen Lüfter im Gehäuse oben, oberhalb der CPU, platziert hat, wird keine Freude haben den Fan1 Anschluss anzuschließen.
Da ich insgesamt 5 Lüfter im Gehäuse habe brauchte ich also etwa 10min, bis ich mit Schnabelzange den Stecker drauf bekommen habe. Layout also nicht ganz perfekt.
Es gibt zwar QuickFlash, aber keinen Resetbutton für das Bios. Man muss mit dem Schraubenzieher die beiden Kontakte unten am Board (sind beschrieben) berühren, damit es sich resetet. Das kenne ich noch von vor 10 Jahren, finde ich aber nicht mehr ganz zeitgemäß. Funktioniert aber Zweckgemäß! Wenn mans weiß... letztlich sind es auch keine Dinge die man täglich benötigt. Man wurde halt verwöhnt in den letzten Jahren. Achja und das Biosupdate geht bei anderen Herstellern auch einfacher.
Dazu muss ich auch sagen, dass ich kein Markenfetischist bin. In den letzten Jahren hatte es kein Gigabyteboard in meine PCs und deren meiner Familie und Freunde, die alle ich zusammenstelle, geschafft. Ich wusste gar nicht, dass ich vom Uefi her nun verwöhnt würde von AsRock, ASUS und MSI. Das Uefi von Gigabyte ist nicht Gewöhnungsbedürftig sondern schlicht Unübersichtlich. Dennoch aber alles Vorhanden, man sucht nur länger und versteht nicht wie man auf die Idee kommen kann dies so anzuordnen.
In der Anwendungspraxis, wenn dann alles mal verbaut und im Uefi eingestellt ist, allerdings ein wirklich gutes, kühles, bisher stabiles Board, mit durchdachtem Design und von Kleinigkeiten abgesehen sehr gutem Layout. Positiv gefiel mir zum Beispeil noch das recht dicke PCB.
Eine Abdeckung für die Anschlüsse an der Rückseite brauch in 2021 auch kein Mensch mehr, schön das es hier auch direkt montiert ist. Evtl. ist das Board ein paar Euros zu teuer und steht somit einem größeren Erfolg im Weg da sich in der Preisklasse auch andere Hochkaräter hervortun, aber halt ohne USB-C für die Front! Das funktioniert indess auch ausgezeichnet.

Andre - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Nach langer Zeit als Mac User habe ich mir nun wieder einen PC gekauft und bekam dieses Gehäuse empfohlen. Die Verarbeitung ist top auch die Ausstattung lässt sich sehen. Zwei eingebaute Front-Lüfter sowie einer am Heck sorgen im Standard schon für ordentlich Luftzug. Dazu mächtig Platz für große aktuelle (Grafik)Karten und Lüfter. Separate Slots für diverse ODD/HDD/SSD Typen. Lediglich das Innengehäuse welches die unteren Platten und das Netzteil abdeckt ist etwas widerspenstig beim Ausbau, aber so häufig kommt das zum Glück nicht vor.
Nieten, Schrauben Abdeckungen, alles sehr solide verarbeitet und man kann fast alles ausbauen was man nicht braucht. Alle Gehäuseseiten (auch oben und Front) lassen sich leicht abnehmen, für den Boden braucht es etwas Handarbeit.
Das einzige Manko, wenn man etwas Pech hat oder ungeschickt ist beim herausschrauben der hinteren Blenden im Bereich des Netzteils, kann es sein, dass die Schraube in eine gewalzte Nische fällt. Dann heißt es geduldig mit einem magnetischen Schraubenzieher arbeiten oder alles komplett auseinander nehmen.
Die mitgelieferten LED-Leisten sind leuchtstark und mit jeweils drei Klebepunkten versehen. Meine Unerfahrenheit verleitet mich die LED-Leisten direkt anzubringe, was sich beim Ausbau des Innengehäuses als hinderlich erwies. Das wiederholte abziehen der LED-Leisten ist auf Dauer nicht gesund für die Kleber, also lieber ganz zm Schluss anbringen.
Alle Lüfter und LED-Leisten können auf einer eigens dafür im Gehäuse angebrachten Platine angeschlossen werden, diese wiederum kann dann ans Board angeschlossen werden, damit erspart man sich ungewollte, luftstromstörende Kabel im Innenbereich. Ich habe alles so anschließen können, ohne auch nur ein Kabel zwischen Front-Lüfter, Graka, CPU-Lüfter und Heck-Lüfter verlegen zu müssen.
Ich kann dieses Gehäuse definitiv weiterempfehlen!

Johannes - Bewertung des MSI B550-A Pro AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Verpackung und Lieferumfang:
Das Mainboard kommt in einer eher schlichten Schachtel, ist aber darin gut aufgehoben. Es liegen eine Treiber-CD, zwei SATA-Kabel (eines mit gewinkeltem Stecker) und eine Kurzanleitung bei. Ein ausführliches Handbuch muss man sich jedoch online auf der Seite von MSI besorgen. Schrauben zur Montage im Gehäuse sind ebenfalls nicht enthalten, nur eine einzelne Schraube für die NVMe.

Installation:
Am CPU-Steckplatz sind bereits Brücken für die Installation eines Kühlers mit Sideclamps vormontiert. Wenn man wie ich den Standardkühler eines Ryzen 3600 verwendet, muss man diese zunächst demontieren. Dazu reicht ein gewöhnlicher Kreuzschlitzschraubenzieher (Philips) aus. Der Rest lief nach Schema F. Mit genügend Erfahrung kann man die Installation auch ohne Handbuch durchführen, da auf dem Board alle Steckplätze markiert sind.
Zum Debuggen befinden sich auch vier kleine LEDs auf dem Board, die bei Fehlern einen Hinweis auf die entsprechende Fehlerquelle CPU, RAM, VGA oder Boot (in meinem Fall ein fehlerhafter RAM-Riegel) geben.
Der NVMe-Platz kommt mit einem Kühlkörper. Dieser ist mit zwei Schrauben gesichert, für die man einen PH00-Schraubenzieher benötigt. Diesen braucht man für die Montage der SSD aber ohnehin.

Verarbeitung:
Das Board macht einen soliden Eindruck. Über allen relevanten Bauteilen wie Spannungswandlern liegen, wie auf den Fotos zu sehen, Kühlkörper. Dadurch hat man auch gleich Punkte, um bei der Montage ordentlich anpacken zu können.
Die Blende für die Gehäuserückseite macht allerdings einen eher windigen Eindruck und verbiegt sehr leicht. Zudem hat sie mehrere Metalllaschen, von denen sich bei mir eine bei der Montage aufgebogen hat und in den USB-SS-Anschluss gerutscht ist. Konnte ich aber wieder aus dem Weg biegen, nachdem ich das Mainboard nochmal ausgebaut hatte. Bei hochpreisigeren Modellen bekommt man hier besseres, ist für die Funktion aber nicht wirklich von belang.

Funktion:
Der 3200-MHz-RAM wurde anstandslos erkannt (bis auf den fehlerhaften Riegel, aber da kann das Board ja nix dafür). Im Endeffekt funktionierte alles Out of the Box. BIOS-Update war auch eine Sache von Minuten. Onboard-Sound ist durchschnittlich, nicht grottig aber natürlich auch nix für ein professionelles Tonstudio.

Fazit:
Alles in allem ein vernünfitges Board zu einem vernünftigen Preis, mit dem man eigentlich wenig falsch machen kann und das alles bietet was man von einem Board erwartet. Wer ein normales Gamingsystem bauen will, ist hier gut aufgehoben (evtl. reicht dann aber auch ein Micro-ATX auch). Wer extremes Overclocking betreiben will, greift ohnehin zu was teurerem.

shnoopx - Bewertung der AMD Ryzen 7 5800X 8x 3.80GHz So.AM4 WOF:

Von mir bekommt die CPU 4 von 5 Sternen und ich erkläre auch warum.

Kurz: Die CPU macht, bis auf eine Sache, das was sie soll.

Ausführlich:
Die Ryzen 5000er Serie hat den so genannten "PBO 2" (Precision Boost Overdrive 2) erhalten. Das ist eine Technologie, welche die CPU automatisch höher taktet, begrenzt durch ein von AMD vorgegebenen Temperatur- und Power Limit. Die maximale Temperatur liegt dabei bei 90°C und die von AMD beworbene Leistungsaufnahme liegt bei 105 Watt

Da jeder Nutzer die CPU anders kühlt, taktet die CPU bei jedem etwas anders. Unabhängig davon, so lange die CPU unter Last steht und keine 90°C warm ist, bzw. die vorgegebene Leistungsaufnahme nicht erreicht wurde, taktet die sich CPU weiter hoch. Die CPU hört erst dann auf weiter zu takten, wenn sie entweder 90°C warm geworden ist, oder das so genannte "Peak Power Target (PPT)", also die maximal mögliche Leistungsaufnahme erreicht hat.

Dieses Verhalten ist von AMD so designed worden und völlig normal. Die CPU wird warm, weil AMD das für den 5800X so angegeben hat. Und je besser die Kühllösung ist, desto mehr Leistung kann die CPU aufnehmen und somit einen höheren Takt erreichen.

Nun der Knackpunkt, was die CPU nicht macht wie sie es machen sollte. AMD hat die CPU falsch eingestellt. Statt der angegebenen 105W Leistungsaufnahme, zieht die CPU bis zu 142 Watt. Und das, ohne dass man etwas an den Einstellungen der CPU ändert.

Beim 5600X, dem 5900X und dem 5950X hat sich AMD an die angegebene Leistungsaufnahme gehalten, deshalb haben die Chips auch nen geringeren max. Boost Takt und werden nicht so warm. Die sind also nicht so agressiv eingestellt und deshalb leichter zu kühlen.

Und genau dafür gibt es einen Stern Abzug für die Bewertung. Ich durfte Stunden lang die Einstellungen der CPU korrigieren, bis die Lüfter im Rechner net mehr so weit hoch drehten, dass es wieder erträglich wurde. Da mir das Thema vor dem Kauf bekannt war, gibt es nicht mehr Sterne Abzug, denn ich habe mich bewusst dazu entschieden diese CPU zu kaufen.

Das Problem der "Hitzeentwicklung" ist seit einem halben Jahr bekannt und es haben sich online mehrere Gruppen gebildet, welche versuchten den Grund zu finden und eine Lösung anzubieten. Der Grund wurde gefunden, die Spannungen der CPU sind zu hoch eingestellt und das "PPT", also die maximale Leistungsaufnehme, viel zu hoch.

Lösung: Man kann die Spannungen der CPU anpassen (undervolten), das PPT reduzieren und an der Taktkurve etwas optimieren, damit die CPU nicht mehr so warm wird. Vor allem im Leerlauf, sind die Spannungen zu hoch. Das liegt daran, dass die CPU für den hohen Boost von 1-2 Kernen, eine entsprechende Spannung anlegt, welche für hohe Idle Temperaturen sorgen kann. Unter Last wird die Spannung reduziert, weil die CPU nicht auf allen Kernen einen Boot Takt von 4,7GHz, sondern 4,3-4,4GHz erreicht. Das benötigt weniger Spannung und die Energie bündelt sich nicht auf einem kleinen Punkt, sondern über 8 Kerne verteilt.

Je nachdem wie man die CPU neu einstellt muss das nicht bedeuten, dass diese dadurch weniger Rechenleistung hat. Es kann sogar passieren, dass sie höher Taktet, weil aufgrund der niedrigeren Temperaturen mehr Spielraum für höhere Frequenzen vorhanden sein kann. Möchte man das jedoch nicht, weil man die CPU ja kühler haben möchte, dann verliert man leider ein paar Prozente in der Multi Core Performance.

Ein weiterer Grund, wieso die CPU so warm wird, liegt in der Bauart des "Pakets" ansich. Man hat die Platine und auf der sind bei den 5000er Ryzen bis zu 3 Chiplets verbaut. Ein Chiplet, das sich die I/O kümmert und bis zu zwei Chiplets, welche die CPU Kerne usw. enthalten.

Der 5800X hat nur ein Chiplet, welches CPU Kerne enthält. Und das liegt nicht im Zentrum der Platine, sondern in der unteren Hälfte, nach links versetzt. Aufer rechten Seite, in etwa mittig, sitzt das I/O Chiplet. Einfach mal Google fragen, die haben Bilder. Das "Problem" hier, der I/O Chip produziert nicht so viel Abwärme, sitzt aber relativ präsent, nahe des Zentrums vieler CPU Kühler, grade AiO Wasserkühlungen.

Das Chiplet, mit den CPU Kernen, ist das was wirklich viel Abwärme produziert. Und weil das nicht mittig sitzt, lässt es sich schlechter kühlen. Für Blocks von Wasserkühlungen gibt es ne Möglichkeit ein "Offset Bracket" zu nutzen, was es ermöglich den Wasserlock so zu platzieren, dass dieser direkt über dem CPU Chiplet sitzt. Das kann bis zu 7°C kühlere Temperaturen bedeuten. Mit Luftkühlern funktioniert das nur bedingt, da die meist so groß sind, dass man Probleme mit den ersten PCIe Slot bekommt.

Das zum Thema "wird warm".

Kaufgrund:
Ich ersetze einen 1700X, den ich zum Spielen und Streamen nutzte. Dabei encoded die CPU den Stream. Ich habe mich bewusst für den 5800X als Ersatz entschieden und das hat folgenden Grund.

Die Ryzen CPUs der 1000er, 2000er und 3000er Reihe nutzen Chiplets mit je 2x4 Kernen, welche über das so genannte "Infinity Fabric" miteinander kommunizieren. Dabei haben je 4 Kerne die Hälfte des L3 Chache. Das Problem hierbei ist, Windows schmeisst die Tasks über die gesamte CPU, im ständigem Wechsel der Kerne. Wenn nun in Cache der ersten 4 Kerne Infos für das Programm stecken, aber der aktive Kern in der zweiten Hälfte arbeitet, dann muss der Kern über das Infinity Fabric mit dem Cache kommunizieren. Und das verursacht Verzögerungen. Und die sind merkbar. Ähnliches passiert, wenn man Programme nutzt, die mehr als die Hälfte des L3 Cache nutzen. Dann müssen die aktiven Kerne die ganze Zeit auf beide "Teilstücke" des Cache zugreifen, was ebenfalls Verzögerungen verursacht.

Bei den 5000er CPUs hat sich das geändert. Jedes Chiplet besteht nun aus 1x8 Kernen und alle Kerne können zeitgleich auf den gesamten L3 Cache zugreifen. Somit sind die Latenzen extrem raduziert. Das führt bei mir dazu, dass ich beim Streamen von Pixelart Games keine Micro Ruckler mehr habe.

Wieso also kein 5600X, 5900X oder 5950X?
6 Kerne beim 5600X sind 2 zu wenig, für das was ich mache. Der 5900X und 5950X nutzen jeweis CPU 2 Chiplets mit je 6/8 Kernen. Aber die CPU Chiplets sind wieder üer Infinity Fabric miteinander verbunden. Wird der Task von einem Chiplet auf das andere Chiplet geworfen, dann muss man wieder übers Infinty Fabric auf den Cache des anderen Chiplets zugreifen. Man hat also wieder Verzögerungen und entsprechend ggf. wieder Micro Ruckler. Und da hatte ich keine Lust auf.


Erwähnenswert:
Kaufpreis (für mich): 399€ inclusive Steuern (28.03.2021)
Verglichen mit dem amerikanischen "MSRP" von 449$, zuzüglich Steuern, war das schon ein echt guter Preis.
Leider schwankt der Preis stark, je nachdem wie viele der CPUs verfügbar sind.

Die CPUs sind noch nicht so alt und AMD schraubt noch am Micro Code. Also ist es immer empfehlenswert, dass man das BIOS updated, bevor man die CPU mit einem Mainboard paart.

Ebenfall ist darauf zu achten, dass man, beim Kauf eines Mainboards, kompatiblen Arbeitsspeicher hat. Ansonsten kann es passieren, dass man vom Rechner sitzt und nicht weiss, wieso es nicht funktioniert, oder wieso der Speicher nicht die Taktraten erreicht, welche aufer Verpackung stehen.

Oben drauf: Die Nutzung von 4 RAM Sticks, die jeweise auf einer Seite mit RAM Modulen bestückt sind (Single Rank), oder 2 RAM Sticks, die auf beiden Seiten mit RAM Modulen bestückt sind (Dual Rank), kann zu einer Steigerung der Performance führen, die je nach Anwendungsbereich schon bemerkbar sein kann. In den Kompatibilitätslisten steht meist drin, wie der entsprechende Speicher bestückt ist. "Dual Rank" nicht mit "Dual Channel" verwechseln. Letzteres ist was ganz Anderes. ^^
Weiterlesen »Februar

Holger - Bewertung des Arctic Lüfter 140mm P14:

Kurz: Unter Volllast verhältnismäßig leise (meiner Meinung nach wegen dem Blattdesign + gewölbte Streben zur Motorlagerung), hoher Luftdurchsatz, auch bei geringeren Drehzahlen. Totale Laufruhe. Ich bin mit meiner Kaufentscheidung und was ich fürs Geld bekommen habe, wirklich sehr sehr happy.

Details für Interessierte:
(ich hab das gerade alles verbaut und angeschlossen und könnte den Moonwalk vor Freude machen, im Rechner tobt der Sturm, und ich höre wirklich NIX, absolut NIX. HDDs laufen bei 26°C).
Ich betreibe davon 4x (a 0.15A) im Seitenteil (per Flex Mod.) wie man es vielleicht noch vom NZXT Zero v.1&2 (BigTower) kennt. (Towerspezifisch natürlich auch anders Platzierbar). Dabei habe ich mit Absicht (aufgrund meiner Schaltung) auf die Version mit 1800/Umin Max zurück gegriffen, weil ich gleich 4 Verwendet habe, die dann aber trotzem silent sind. Schließlich braucht ein Silent System den Overkill an Dimension.

Pro Lüfteranschluss soll man bei 3 Pin nicht mehr wie 6 Watt am Mainboard abgreifen. Da ich aber 4x Verwenden und über das Mainboard (Molex entfällt, + Keine Lust Geld für eine seperate Lüftersteuerung auszugeben) steuern möchte, sieht die Situation so aus 4 x 0,15A=0,6A -> 12V * 0,6A = 7,2 Watt.

Meine Lösung:
2x Parallel [GruppeA] und nochmals 2x Parallel [GruppeB] geschalten (2x parallel halbiert den el. Wiederstand in einer Gruppe, - > Wattzahl verdoppelt sich ). [GruppeA] und [GruppeB] wiederrum sind in Reihe Geschalten, was Wiederstand der 2 Verbraucher: (Gruppe A und Gruppe B ) addiert, in dem Fall wieder verdoppelt.

Folgen:
1. Elektrisch gesehen verhalten sich die 4 Lüfter unter diesen Umständen wie einer. Somit problemlos über das Mainboard steuerbar.
2. Wegen der Reihenschaltung, laufen die Lüfter auf nur halber Drehzahl, dafür sind es aber 4x!
Das bedeutet unter Volllast: halbe Geräuschentwicklung!!! Doppelter Luftdurchsatz!!! (zumindest grob theoretisch, wegen Luftwiederstand im Tower.. (meiner ist auch recht Luftdurchlassfreudig)
3. Reduzier ich die Lüfter auf 66,5% (effektiv 33,2% an jeden Einzelnen) höre ich bereits im Sitzen am PC nichts, bei 50 % (effektiv 25%) höre ich selbst mit 20 cm Abstand (Nachts) absolut nichts, als der Betrieb ist arkustisch nicht feststellbar. Trotzden stömt überall wie wild kalte Luft aus dem Tower.

Das System ist jetzt absolut Silent bei Leistung, und das ohne Wasserkühlung, geringen finanziellen Einsatz und etwas Basteln. Selbst wenn ich Zocke (4k@Red Devil RX 5700XT) hat das Netzteil (ein Corsair Plat. 850) es nicht mal nötig den Netzteillüfter anzuschmeißen. Ebenso der Prozessorlüfter der unter 40Grad °C sich nicht zuckt, zuckt sich seither gar nicht mehr (außer ich transcodiere über die CPU Videos, weil das immer noch die besste Qualität bei Speicherbedarf bringt). Ich bin damit wirklich sehr zufrieden und kann es für Leute, die etwas bastelfreudig und mit wenig Mitteln, Viel erreichen wollen, empfehlen.

Johannes - Bewertung des AMD Ryzen 5 5600X 6x 3.70GHz So.AM4 BOX:

Habe den Artikel Mitte Dezember gekauft und noch vor Weihnachten in mein komplett neues Build mit eingebunden, dementsprechend hatte ich jetzt genügend Zeit um ihn ausgiebig zu testen.

Verpackung:
Keinerlei Beschädigungen - alles so wie es sein soll.

Einbau:
Der Einbau in ein ASUS ROG-Strix B550-F Gaming erfolgte problemlos und nach BIOS-Update war die Kompatibilität im vollen Maße gegeben. Als Kühler kommt bei mir ein einfacher beQuiet Pure Rock Slim zum Einsatz.

Temperatur:
Trotz des einfachen CPU-Kühlers (beQuiet Pure Rock Slim) wurde die CPU nicht wärmer als 78°C (in mehreren Szenarien getestet und durch verschiedene Programme gemessen).

Performance:
Die CPU reicht für meine Zwecke bisher vollkommen aus! Ich spiele hauptsächlich CS:GO, aber auch Cyberpunk und bisher war die Leistung des Prozessors nie das Bottleneck (Grafikkarte: MSI Gaming X Trio 3060Ti). Durch Streaming, Rendering oder ähnliche rechenintensive Tätigkeiten, welche viele Kerne erfordern, könnte dieser Prozessor bestimmt gut ausgelastet werden, aber durch das einfache Zocken in FullHD ist dies nicht so leicht möglich.

Preis:
Habe den Prozessor wie oben beschrieben Mitte Dezember gekauft, der damalige Preis lag bei 60¤ über der UVP. Dieser Preis ist für die gezeigte Performance in diversen Tests und Benchmarks geringfügig zu hoch, die UVP wäre ideal.

Vorteile:
- hohe Performance
- geringer Stromverbrauch

Nachteile:
- geringfügig zu hoher Preis

Fazit:
Trotz des meines Erachtens nach zu hohem Preis spreche ich eine Empfehlung für den Prozessor aus, da die aktuelle Situation auch die Preise der alten Prozessoren deutlich in die Höhe schießen lassen hat. Der Aufpreis der aktuellen Generation ist durch die deutlich bessere Performance gerechtfertigt und ich habe den Kauf in den letzten zwei Monaten nie bereut.

Tobias - Bewertung des MSI MPG Sekira 500X Midi Tower ohne Netzteil schwarz/anthrazit:

Moin Leser/-in,
dies wird ein kleiner User Bericht zum MSI MPG SEKIRA 500X Case.

Aufgrund dessen, das ich mir eine MSI GeForce RTX 3090 SUPRIM X 24G zugelegt habe und diese recht warm wird, musste mein altes MSI MAG Pylon leider weichen.

Was war mir wichtig und warum gerade das MSI Sekira 500X?

Wichtig war mir, dass meine AiO Wasserkühlung die MSI MAG CORELIQUID 360R gut ins Gehäuse passt und ich die Temperaturen der Grafikkarte senken kann.
Des Weiteren musste natürlich auch genug Platz für die MSI GeForce RTX 3090 Suprim 24G sein.

Ich muss zugeben, ich bin auch ein kleiner MSI Fan Boy und deswegen musste ich mir dieses Case zulegen :whistling:

Unboxing:

Der Paketbote übergab mir das Paket. Ein Auffällig bedruckter Karton diente zum Schutz während des Transports.
Sämtliche Ecken und Kanten des Gehäuses waren durch Pappverstärkungen und Schaumstoof gut geschützt.

Nach dem Öffnen des Pakets die erste Überraschung. Das Gehäuse war nicht in eine billige Folie gewickelt sondern in einer Tasche verpackt die unten einen Klettveschluss hatte.



Schält man das Case erstmal aus der Tasche, dann hat man ein Case welches sich hochwertig anfühlt in der Hand.
Beide Seiten sind aus Glas und lassen sich, dank Schanieren, sehr leicht öffnen und bieten so großzügigen Zugang zum Inneren.

Die Seitenteile lassen sich komplett aus den Scharnieren nehmen, sodass diese beim Einbau der Hardware nicht im Weg sind und auch nicht beschädigt werden.
Geschlossen halten werden die beiden Glassscheiben durch kräftige Magnete.

Nimmt man die Front ab, ein wenig Kraft ist notwendig um die Frontplatte aus den Verriegelung zu ziehen, dann kann man auch den Case Deckel abnehmen. In der Front sowie am Deckel sind Sichtfenster die den Blick auf die ARGB LED Lüfter frei geben.


Das Case kommt mit insgesamt 5 Lüftern (4 davon ARGB LED Lüfter) vormomtiert zum Kunden.
In der Front und im Deckel sitzen jeweils 2X 200mm Lüfter. Die beiden Lüfter im oberen Deckel lassen sich um 180 Grad drehen.




An der Gehäuse Rückseite ist ein 120mm ARGB LED Lüfter verbaut.



Folgende Lüfter Anordnungen wären möglich:

Front: Up to 3 x 120mm / 3 x 140mm / 2 x 200mm
Top: Up to 3 x 120mm / 2 x 140mm / 2 x 200mm
Rear: Up to 1 x 120mm / 1 x 140mm

Somit hat man reichlich Möglichkeiten, sich das Case bzw. die Kühlung nach seinen Wünschen anzupassen.

Hier mal eine Demonstration wie der Airflow in dem Gehäuse optimiert worden ist.
Sowohl auf den linken und rechten oberen Seiten als auch auf der linken und rechten Seite an der Front, sind Mesh Einlass-/Auslassöffnungen für einen guten Airflow.



(Quelle: https://msi.com)


Wie bereits erwähnt musste ich MSI MAG CORELIQUID 360R in dem neuen Case unterbringen. Hier macht MSI es dem Anwender leicht. Im oberen Bereich des Case ist ein Radiator Tray, also eine Aufnahme für einen Radiator, angebracht. Dieser Tray lässt sich mit 2 Schrauben lösen und aus dem Gehäuse nehmen. Nun kann man ganz easy den Radiator montieren und die Kabel, durch gummierte Kabeldurchführungen, nach hinten führen.




Auch bei der Verwendung von Radiatoren bietet das MSI MPG SEKIRA 500X viele Möglichkeiten. So können folgende Radiatoren verbaut werden:

Front: up to 280mm
Top: up to 360 mm
Rear: 120 mm


Kommen wir nun zum Inneren. Das Gehäuse das als Midi Tower angeboten wird, bietet im Inneren Platz für Mainboards der Spezifikationen E-ATX / ATX / mATX / Mini-ITX.
Ich habe mein MSI MEG Z490 UNIFY Mainboard in dem Gehäuse untergebracht.

Bis zu 4x 3,5" (auch 2,5") HDDs finden im unteren Bereich des Cases Platz und können auf Schlitten, zur leichten Entnahme, verbaut werden.
Einen weiteren Slot für eine 2,5" SSD oder HDD ist ebenfalls im unteren Bereich angebracht.
Auf den Fotos ist sehr schön zu sehen, dass alle Kabeldurchführungen gummiert sind und die Kabel somit nicht an scharfen Kanten scheuern können.





Die Rückseite des Gehäuses bietet einen grosszügigen Zugang zum CPU Sockel an der Mainboard Rückseite. So lassen sich Kühler und CPU tauschen, ohne das Mainboard ausbauen zu müssen. Hier finden wir auch 2 weiteres Slots für 2,5" SSDs oder HDDs. Diese beiden Slots lassen sich durch eine Schraube zu Montage der SSD/HDD entfernen.

Im linken oberen Bereich ist der ARGB Hub verbaut. Hier können bis zu 8 ARGB Lüfter drüber gesteuert und per Mystic Light im Dragon Center angesprochen werden.
Wer gerne Ordnung bei der Kabelage schafft, der wird hier mit Klettbändern und reichlich Aussparungen für Kabelbinder unterstützt.





Auf der Gehäuse Oberseite befinden sich neben den beiden bereits erwähnten Lüftern auch 4 x USB 3.2 Gen1 Type-A / 1 x USB 3.2 Gen2 Type-C / 1 x HD Audio / 1 x Mic Ports.
Um jedoch alle 4 USB 3.2 Gen1 Type-A Ports nutzen zu können, muss das Mainboard über 2 x USB 3.2 Gen1 Anschlüsse verfügen. Das Gehäuse hat 2 separate Leitungen und Stecker. Der Ein-/Ausschalter ist ebenfall im oberen Deckel angebracht.

Ein weiterer Taster im oberen Deckel kann auf 2 Arten und Weisen eingesetzt werden. Zum einen kann man diesen Taster als Taster für die LED Beleuchtung nutzen, Farben wechseln und die Beleuchtung ausschalten und zum anderen als Reset Taster mit dem Mainboard verbinden. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, da sich die Lüfter über das Dragon Center steuern lassen.



In diesem Case kann man, mittels Riser Card, eine Grafikkrate auch vertikal verbauen. Ich habe mich für die klassische Einbauposition entschieden.


Fazit:

Für knapp 230 Euro bekommt man ein geräumiges Case das mit leisen und guten ARGB Lüftern ausgestattet daher kommt. Das Design und die Haptik stimmen.Durch die Seitenteile aus Glas ist dieses Case in jedem Wohnzimmer/Gaming Room ein Hingucker.

Pro:

- reichlich Platz
- tolle Optik
- leise Lüfter vormontiert
- ausgeklügeltes AirFlow Design
- Seitenteile aus Glas
- ausreichend Slots für Laufweke
- ARGB Hub und Steuerung per Software
- gute Einbaumöglichkeiten für Radiatoren aller Art


Kontra:

- Seitenteil auf der Rückseite ebenfalls aus Glas und somit ungehinderte Sicht auf die Kabelage
- Lüfter, wenn Beleuchtung aktiv, wirken als würden diese Eiern. (die laufen Rund!)
- hohes Gewicht von knapp 20 Kilo
- Seitenteil auf der Mainboard Rückseite ebenfalls mit Magnet, springt schon mal durch Druck der Kabel im Inneren auf.

Marco - Bewertung der Azza Blizzard Cooler 360mm All-in-One:

Die Qualität ist sehr gut. In der Anleitung ist einfach beschrieben, wie die Wakü eingebaut werden muss.
Zu meinem System:
Ryzen 7 5800X ( davor 3700X)
Azza Blzzard 360 mm ( vorher Corsair Hydro Series H115i Platinum 280mm)
Gigybyte Aorus Elite X570
Corsair 64 GB 3200 MHz
Asus Rog 1080 ( wird getauscht gegen EVGA GeForce RTX 3080 XC3 Ultra Gaming, 10240 MB GDDR6X)
BeQuiet 801 Gehäuse
BeQuiet Netzteil 750 Watt

Mir ging es in erster Linie um die Kühlleistung, da der 5800X doch schon sehr warm wird. Gerade bei dem Spiel Cyberpunk 2077.
Ich konnte die Temperaturen deutlich senken. Von stabilen 89 Grad auf daerhafte 72 - 80 Grad, ohne irgendeine Veränderung der Werte. OC wurde garnicht durchgeführt, weder beim Prozessor, Lüftersteuerung oder Grafikkarte.
Idle 40 Grad (vorher 46 Grad).
Es ging mir beim Kauf ausschliesslich um die Kühlleistung für den doch hitzigen Prozessor 5800X.

Leider wurde am Kühlkopf eine Veränderung vorgenommen, die so nicht auf Mindfactory zu sehen war. Der Kopf ist eigentlich mit einer Spiegeltechnik, sodass ein Mirroreffekt entsteht. Jetzt ist der Kopf lediglich mit dem AZZA Logo und Schriftzug bedruckt.

Das Produkt hat meine Erwartungen komplett erfüllt. Schade, dass das Produkt bei Mindfactory rausgenommen wurde.
Auch die Lautstärke ist wie vorher. Also nicht lauter. Aber durch das BeQuiet Gehäuse ist der Rechner sowieso sehr leise.

Sicher hätte man das alte System so lassen können, aber wer mehr haben will, braucht eine vernüftige Kühlung. Das ist sehr gut gelungen für einen angemessenen Preis.

Mario - Bewertung der 16GB Gigabyte Radeon RX 6800 XT AORUS MASTER 2xHDMI / 1xDP / 1x USB-C (Retail):

Habe lange überlegt, ob ich die RTX 3080 oder die RX 6800 XT bestellen soll. Und ich bin mega glücklich über meine Entscheidung pro AMD. Zudem finde ich, dass dies das schönste Modell dieser Baureihe ist. Und hier warum:

Design
- Das Design der Karte ist für meinen Geschmack der Hammer. Die schönste die ich je hatte. Sie sieht mächtig und edel aus. Mit schöner LED Beleuchtung und sogar mit Display, welches man nach Bedarf anpassen kann. Bei mir wird die Temperatur und die Auslastung im Display angezeigt. Ich habe ein Case mit Sicht Fenster, und es sieht einfach mega aus.

Performance
- Die Kühlung ist extrem gut, selbst bei maximaler Auslastung wird die Karte gerade einmal 70° warm. Ich hab ja auch ein sehr gutes Case mit sehr gutem Airflow. Im Sommer kann das natürlich noch etwas steigen, aber durch mein gut gelüftetes Gehäuse wird das nur marginal ausfallen. Schätze 2 bis 3 Grad.
- Die Leistung war wie erhofft sehr gut. Ich erziele zum Beispiel bei einer Auflösung von 1440 P und Ultrasettings in Warzone zwischen 140-170fps. Im Durchschnitt 155 FPS . Und das in Verbindung mit einem Ryzen 7 3700X. Btw, ohne manuelles Übertakten. Ich denke es gibt noch Luft nach oben, aber das ist mMn aktuell nicht notwendig.
- Mit 16 GB Speicher ist die Karte zudem Zukunftssicher. Was auch ein Grund war mich gegen die 3080 und pro 6800xt zu entscheiden.
- Geräusche? Ich höre die Grafikkarte aus meinem ganzen System nicht heraus. Mein CPU Kühlerblock übertönt die Grafikkarte. Und das sogar, wenn die Grafikkarte bei voller Last arbeitet. Sicherlich ist dies auch dem enormen Kühlkörper und den drei großen Lüftern zu verdanken. Und im Normalbetrieb stehen die Lüfter komplett still. Ich denke aber das ist Standard für die meisten neueren Grafikkarten.

Sonstiges
- Ich finde die aktuelle Preisgestaltung aller Grafikkarten bedenklich. Die angegebenen Preise der Hersteller und die Preise die in den Shops angegeben werden, liegen extrem weit auseinander. Dennoch habe ich mich entschlossen, die Grafikkarte jetzt zu kaufen. Ich sehe nicht wie in nahe Zukunft die Preise gesenkt werden, zudem habe ich einen guten Preis für meine ältere Grafikkarte erziehen können. Dennoch wollte ich erwähnen dass ich die Preisgestaltung nicht gut finde.
- Man kann bei Gigabyte die Garantie auf vier Jahre verlängern, und das gratis. Das finde ich schon extrem wichtig und sinnvoll bei solch einem Hightech Produkt. Das macht ja auch nicht jeder Hersteller von daher auch ein Pluspunkt.
- Man sagt ja über AMD, dass die Software nicht immer so gut zur Hardware passt beziehungsweise die Software nicht so gut wie die von Nvidia ist. Ich muss zugeben, dass die Software von AMD Adrenalin etwas besser gestaltet werden könnte. Aber in den bisherigen Titeln die ich getestet habe gab es keinerlei Abbrüche oder Probleme. Von daher glaube ich, dass AMD auch hier einen Schritt nach vorne gemacht hat.

Fazit:
Die Karte ist wunderschön, hat enorm viel Leistung, ist leise und hat vier Jahre Garantie von Gigabyte. Das sind alles Gründe, diese Karte jederzeit weiter zu empfehlen.

Sossekrone23 - Bewertung des Antec Dark League Dark Fleet DF600 Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich war auf de Suche nach einem Gehäuse mit möglichst gutem Potential, was den Airflow angeht. Das Antec DF 600 gefällt mir optisch gut und bringt mit 5 inkludierten 120er Lüftern schon einmal ordentlich Wind mit.

3 x 120mm - Lüfter (RGB) sind in der Front verbaut, jeweils 1 Lüfter auf der Netzteilabdeckung und der Rückseite des Gehäuses. Im Gehäusedeckel besteht die Möglichkeit, 3 weitere 120mm - Lüfter / 2 x 140 mm - Lüfter oder maximal einen 360er Radiator unterzubrigen.

Die Lüfteröffnungen in Front und Deckel, sowie im Boden beim Netzteil sind mit magnetischen LÜftergittern abgedeckt.

Perfekt also für meine Bedürfnisse.

Das Seitenteil besteht aus Glas, die Frontabdeckung aus Kunststoff, auf der Oberseite sind neben Powerknopf und einem weiteren Taster die Audioanschlüsse und USB3 - Anschlüsse untergebracht.

Nach der wirklich schnellen Lieferung (SL Gold lohnt den Aufpreis) kam dann leider erst einmal eine kleine Ernüchterung. Die beiden non-RGB - Lüfter fehlten leider.

Also schnell eine Mail an den Kundenservice geschrieben, die auch sehr schnell beantwortet wurde (Samstags spät nachmittags gesendet, Antwort war Monatgs morgens da).

Statt der von mindfactory angebotenen Retoure habe ich mich allerdings dazu entschlossen, mich an den Herstellersupport zu wenden, der mir die fehlenden Lüfter auch völlig unbürokratisch zugeschickt hat. Eine Retoure war mir ehrlich gesagt zu aufwändig, zumal die beiden Lüfter jetzt nicht soo kriegsentscheidend für meinen Build waren und ich diese auch später einbauen kann.

Daher also ein großes Lob an den Antec-Support, so stelle ich mir das als Kunde vor.

Das Case ist mit einem RGB-Hub für die Lüfter ausgestattet, auf dem noch 3 Steckplätze frei sind. Die RGB-Platine wird per default mit dem kleinen Taster auf der Gehäuseoberseite gesteuert und bietet von Haus aus schon etliche Blinkeblink - Presets. Ich nutze sie allerdings nur als Verteiler und steuere die RGB-Funktion über mein Mainboard (MSI).

Ein Hinweis in der dem Gehäuse beiliegenden "Faltblatt", wie man den RGB-Hub auf die Steuerung über das Mobo einstellt wäre allerdings super gewesen. Auf der Antec-Webseite ist eine Bedienungsanleitung für die "RGB-Platine" erhältlich, aus der man dann erfährt, das man dazu den RGB-Taster für 2 Sekunden gedrückt halten muss.

Ansonsten war der Einbau der Hardware in das Case problemlos, alle benötigten Schrauben und auch ein Paar Klettbänder und Kabelbinder sind im Leiferumfang enthalten gewesen.

Das Case ist wertig verarbeitet - ich würde es wieder kaufen, denke ich.
Weiterlesen »Januar

Georg - Bewertung der AMD Ryzen 5 5600X 6x 3.70GHz So.AM4 BOX:

Ich verwende die CPU in Kombination mit einem X570, 16GB 3200CL14 RAM und einer GTX 1080. Die CPU wird mit einem Noctua NH-D15 luftgekühlt. Ich habe von einem R5 1600X & X370 aufgerüstet. Den Rest der Hardware (GPU, RAM, usw.) habe ich beibehalten. Ich nutze die CPU hauptsächlich zum Zocken, Office und spiele ausschließlich auf 1080p(144Hz).

Im Gaming liegt die Temperatur typischerweise bei 60 bis maximal 65°C bei einer Umgebungslufttemperatur von ca. 21°C +- 1°C und einer Leistungsaufnahme von 45-60W. In Stresstests wie z.B. Prime95 liegt die Temperatur nach 2h im Durchschnitt bei 63°C und maximalen Peaks von bis zu 75°C, welche aber nur kurz auftreten und im Sekundenbereich liegen. Die Leistungsaufnahme bei etwa 60-70W. Die CPU boostet (Stock!) problemlos auf allen Kernen/Threads auf 4,65GHz (+50 MHz ggü. der offiziellen Angabe).

Nach fast 2 Wochen Einsatz kann ich sagen, dass ich mit dieser CPU im Schnitt je nach Spiel 10-30 FPS mehr erhalte. Darüber hinaus ist der größte und für mich wichtigste Aspekt, dass die Frame Drops in allen Spielen deutlich(!) reduziert worden sind. Viele Spiele waren vorher auch flüssig spielbar, jedoch sprangen beim schnelleren Umsehen und dichten Szenerien oft die Frames hoch und runter was zu einem nicht so schönen "stotterigen" Ergebnis geführt hat. Ich denke das liegt auch an dem Boosttakt von 4,65GHz vs. des 3,7GHz der 1600X.

Mein Fazit:
Ich bin mit der CPU mehr als zufrieden. Ich hätte sogar nicht gedacht, dass ich solch eine deutliche Leistungsverbesserung erhalte. Bei Verwendung eines potenten Luftkühlers sind auch zufriedenstellende Temperaturen erreichbar.
Ich kann jedem, der eine "alte" CPU (wie z.B. R5 1600X) verwendet, wärmstens die 5600X empfehlen. Alles in allem eine super CPU fürs Gaming und alltägliche Anwendungen. Eine deutliche Verbesserung und flüssigeres Gameplay im Vergleich zur 1600X.
5/5!

Ragnador - Bewertung des 32GB G.Skill Trident Z Neo DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit:

Das Produkt "32GB G.Skill Trident Z Neo DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit" kommt im XMP-Profil mit schnellen Timings 16-16-16-16-36 daher. Verbaut waren bei mir die Samsung B-Dies, die oft für ihre guten Timings und Kompatibilität gelobt werden.

Die Verarbeitung ist wertig und stabil, bei manchen Modulen ist die LED Leiste manchmal etwas wackelig, welches jedoch ohne Nachteile ist. Im Standard Regenbogen Profil sind die Farben kräftig und durch das "Milch-Plastik" gut verwaschen.
Verbessert werden könnte die Mitte, da dort die mittlere LED am Plastik vorbei durch einen erhöhten Sichtwinkel sichtbar ist ( Von oben in das am Boden stehende Gehäuse blickend). Die Ansteuerung war auch mit dem MSI Dragon Tool ohne Probleme möglich und synchronisierte diese automatisch ohne zutun mit den Mainboard LEDs.

In Verbindung mit einem MSI B550 Tomahawk und einem Ryzen 5800x war das XMP Profil ohne zusätzliche Konfiguration direkt ohne Probleme nutzbar. Natürlich muss die CPU auch einen FCLK von 1800MHz mitmachen, welcher für ein 1:1:1 Verhältnis, bei einem RAM-Takt von 3600MHz, benötigt wird (sonst gibt es starke Leistungseinbußen, dies sollte bei der Ryzen 5000er Serie automatisch geschehen - Bios abhängig). Hierfür sollte auch immer das neuste Bios verwendet werden, da es vor allem zu Beginn Schwierigkeiten gab mit der 5000er Ryzen serie.

Dieses RAM-Kit besteht aus 2 Dualrank Sticks. Ryzen Prozessoren haben ein Leistungsplus durch 4 Ranks. Mit diesen kit ist es also nicht nötig 4 Sticks zu verbauen, wie bei manchen anderen Kits, um die volle Leistung auszuschöpfen. Da nur 2 Ramsticks benötigt werden sollte auch das Overclocking einfacher zu handhaben sein als bei 4x8GB Ram-Kits (falls daran Interesse besteht).
Aufgrund des 4 Rank Leistungsunterschieds sind 32GB derzeit der Sweet-Spot bei Ryzen der 3000er und 5000er Reihe, wenn man kein sehr günstiges (Low Budged) System aufbauen möchte.

Ich kann diesen Ram ohne Gewissensbisse weiterempfehlen, wenn die niedrigeren Timings benötigt werden. Wer keinen Bedarf an kurzen Reaktionszeiten hat kann sich auch die etwas günstigeren Kits der G.Skill Trident Z Neo Reihe angucken um etwas Geld zu sparen. Wer nicht auf Kosten achten muss, kann sich auch die neueren 3800MHz CL14 Kits ansehen (diese sind meiner Persönlichen Meinung aber nach nicht empfehlenswert, da sie "nur" 14-16-16-16-36 er Timing besitzen (zwar bei 3800MHz, jedoch sollte diese Geschwindigkeit auch mit günstigerer Sticks möglich sein) und somit in der Bezeichnung etwas "schummeln" um einen sehr hohen Preisaufschlag (derzeit doppelter Preis) zu Rechtfertigen.

Matthias - Bewertung der MSI MAG CoreLiquid 240R All-in-One:

MSI bietet mit der MAG CoreLiquid 240R eine schicke 240mm AiO-Wasserkühlung mit RGB Beleuchtung samt exzellentem Preis-/Leistungsverhältnis an.

Ich habe die MSI 240mm-AiO im Rahmen der Damn-Deals in der Weihnachtszeit zu einem Preis von 89 Euro erworben. Verbaut ist das gute Stück in folgender Systemkonfiguration:

CPU: AMD Ryzen 9 3900X
Kühlung: MSI MAG CoreLiquid 240R (Front)
Mainboard: MSI MAG B550M Mortar Wifi
RAM: G.Skill Trident Z RGB 2x 8GB DDR4-3600 CL16-16-16-36
SSDs: Samsung 970 Evo Plus 1 TB, Samsung 970 Evo 1TB, 2x SanDisk Ultra 3D 2TB, 1x Samsung 860 Evo 1TB
HDD: 1x Seagate 3TB, 1x Samsung 2TB
Grafikkarte: EVGA RTX 2080 XC2 Ultra
Netzteil: Enermax MaxTytan 1250W
Gehäuse: Fractal Design Define C Mini, 2x 120mm Fractal Design Lüfter (oben), 1x 120mm Noiseblocker ARGB hinten

1.Produkteigenschaften und Montage:

Die Wakü kommt gut und ordentlich verpackt beim Käufer an - so wie man es auch von anderen AiO-Herstellern kennt. Die Lüfter müssen - anders als z.B. bei Arctic - noch montiert werden. Die Frontmontage gestaltet sich dabei leicht fummelig, dies trifft aber auf alle AiOs am Markt zu.

Die Besonderheit der MSI AiO-Lösung ist die im Radiator verbaute Pumpeneinheit, was der besseren Geräuschdämmung dienen soll. Tatsächlich kann ich die Pumpe im Normalbetrieb kaum aus der Gehäuse heraushören, obwohl der Rechner direkt neben mir auf dem Schreibtisch steht.

Die Montage auf dem AM4-System gestaltet sich sehr leicht, wenn man das Prinzip verstanden hat. Die bebilderte, aber karge Anleitung hilft hierbei nur bedingt. Wichtig ist: Nachdem die passende Halterung am Kühlkörper angebracht ist, sollte man die Halteklammern mit den beiden Schrauben leicht befestigen. Danach lässt sich der Kühlkörper sehr leicht an der von AMD am Sockel bereits vormontierten Halterung einhängen und festschrauben. Nach NZXT bietet MSI hier auf dem AM4-System eines der leichtesten und besten Montagesysteme, durch die gefederten Schrauben kann man den Kühlkörper auch nicht zu fest anziehen.

Die Verkabelung ist recht leicht: RGB Kabel von Kühlkörper und Lüftern verbinden und am Mainboard/RGB-Controller anschließen. Den 3-Pin-Lüfteranschluss der Pumpe am Mainboard bei "AiO Pump" anschließen, die 4-Pin PWM-Anschlüsse der Lüfter mit dem mitgelieferten Y-Kabel verbinden und dieses wiederum an den "CPU Fan"-Anschluss des Mainboards anstecken - fertig ist die Laube!

Zu der Montage auf einem Intel-System kann ich leider keine Aussagen treffen.

2.Kühlleistung:

Die Kühlleistung ist bei dieser Preisklasse absolut in Ordnung und braucht sich nicht vor der Konkurrenz verstecken! Im Idle bleibt der Ryzen 9 3900X bei entspannten 45,4°C - gemessen über 10 Minuten mit HWiNFO.

Im Worst-Case Szenario mit Prime 95 12k In-Place FFTs nach Computerbase-Messmethode und einer Aufheizphase von 30 Minuten liegt die Tdie Temperatur im Durchschnitt bei 83,3°C bei einer deutlich geringeren Lautstärke, als z.B. mit der NZXT Kraken Z63. Auch die Kraken hält den R9 3900X im Worst-Case Szenario nicht unter 80°C, sodass MSI mit der kleineren AiO hier einen guten Wert abliefert!

Beim Spielen hält die MAG CoreLiquid 240R den Zwölfkerner dann mühelos unterhalb der 70°C Grenze - trotz des kleinen Gehäuses. MSI reiht sich hier also in die übliche Leistungsklasse der 240er AiOs ein und beweist, dass die MAG CoreLiquid 240R ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis bietet!

Eine Lüfterkurve für die Pumpe und die beidne 120mm Fans auf dem 240er Radiator lässt sich problemlos im Mainboard-Bios anlegen. Während die Lüftergeschwindigkeit per PWM geregelt werden kann, muss man die Pumpendrehzahl über die Spannungsversorgung (DC auswählen) steuern. So kann man den an sich schon guten Geräuschpegel noch einmal deutlich senken!

3.RGB-Beleuchtung:

Die RGB-Beleuchtung der MAG CoreLiquid 240R lässt sich problemlos über das MSI Dragon Center steuern, hierbei logischerweise über die Mainboard-Einstellung im Mystic-Light Untermenü.

Persönlich finde ich das MSI Drachen Logo auf dem Kühlkörper und die Beleuchtung sehr gelungen, die Farben sind kräftig und passend. Auch die Lüfter leuchten hervorragend - hier gibt es nichts auszusetzen. Die Konfiguration ist leicht und die Software funktioniert einwandfrei - so macht RGB Spaß!

4.Fazit und Empfehlung:
MSI liefert mit der MAG CoreLiquid 240R eine tolle 240mm AiO-Wasserkühlung mit einem hervorragenden P-/L-Verhältnis für RGB-Liebhaber und MSI-Fans ab - gerade wenn dann noch Cashback und Gutschein-Aktionen oder Angebotspreise laufen. Die aktuell aufgerufenen 115 Euro sind absolut fair, für 89 Euro im Angebot ist die AiO ein Top-Deal - und wenn dann noch Cashback und Game-Giveaways hinzukommen ein No-Brainer!

Die Kühlleistung reiht sich in den Kreis der üblichen 240er AiOs ein. MSI paart hervorragend Kühlleistung bei moderater Lautstärke mit toller Optik zu einem fairen Preis!

Von mir bekommt die MSI MAG CoreLiquid 240R daher volle fünf Sterne!

Kevin - Bewertung des Inter-Tech Fan Set Argus RS-06 3x 120mm LED(RGB), RF:

Mit dem Argus RGB-Fan Set RS06 hat Inter-Tech sein bestehendes RGB RS04 Lüfterset in einer neuen Version neu aufgelegt, in welcher sich zwar kein RGB-Strip mehr befindet, die im Set enthaltenen Lüfter dafür jedoch in einem nicht alltäglichen Weiß gehalten und mit einer hellen ARGB-Beleuchtung ausgestattet wurden. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit kann nicht nur die Beleuchtung der drei im Set enthaltenen Lüfter synchronisiert werden, sondern es können auch noch fünf weitere Lüfter sowie zwei kompatible RGB-Strips an die Steuereinheit angeschlossen werden. Die mitgelieferte Steuereinheit lässt sich zudem auch an kompatible Mainboards anschließen, wodurch man nicht nur die über 300 werksseitig möglichen Beleuchtungseffekte abrufen kann, sondern es auch möglich ist, eigene Effekte zu erstellen. Die Montage der einzelnen Komponenten geht in einem Stahlgehäuse recht einfach von der Hand. Nutzer eines Aluminiumgehäuses können die im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit jedoch nicht ohne die Zuhilfenahme eines optionalen Klebe- oder Klettbandes montieren. Auch wenn die im Set enthaltenen Lüfter nicht direkt für den Einsatz auf einem Kühler oder Radiator ausgelegt sind, so ist deren Leistung hoch genug, um im Bedarfsfall dennoch eine CPU mittlerer Leistungsklasse kühlen zu können. Durch den eingesetzten PWM-Anschluss können die Lüfter vor allem beim Einsatz als Gehäuselüfter sehr leise betrieben werden. Preislich liegt das neue Argus RGB-Fan Set RS06 aktuell bei knapp etwas über 20 ¤


PRO
-Weiße Farbgebung
-Helle RGB-Beleuchtung
-ARGB-Controller mit Mainboard kombinierbar
-Lautstärke
-Entkoppelter Lüfterrahmen
-Preis

CONTRA
-(Kühlleistung für die Kühlung starker CPUs zu gering)

Doris - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Plus AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Board wirkt beim Anfassen sehr stabil und der als Kühler verbaute Alpenföhn Brocken 3 - welcher durchaus etwas Gewicht hat - wird ganz locker getragen ohne dass man merklich Verwindung ausmachen könnte. Das Board allein wirkt im übrigen für sich allein schon durchaus schwer, wozu vermutlich auch die Kühler für Chipsatz, Spannungswandler usw. beitragen. Alles in allem hat man jedenfalls das Gefühl ein Teil mit ordentlicher Qualität vor sich zu haben.

Am IO-Panel finden sich reichlich USB-Anschlüsse. Davon vier USB-2, die zum anschließen von Maus, Tastatur, Drucker vollkommen ausreichend sind. Weiterhin zwei USB 3.1 Gen 1 Typ-A Buchsen, eine weitere Typ-A mit 3.1 Gen 2 sowie eine Typ-C ebenfalls mit 3.1 Gen 2 - damit lässt sich einiges an Peripherie anschließen, welche von schnelleren Datenübertragungen profitiert. Ethernet ist in 1GB-Ausführung was mir persönlich vollkommen reicht. Neben den üblichen Audio-Ausgängen ist dazu auch noch ein optischer Ausgang verbaut.

Auf dem Board selbst findet sich neben den normalen internen USB-Ports auch ein sogenannter Key-A Header für USB Typ-C Frontbuchsen - dies war mitunter für mich auch der Kaufgrund. Zwar nur als 3.1 Gen 1 ausgeführt aber soweit ich sehen konnte muss man für Gen 2 noch deutlich tiefer in die Tasche greifen. Gut sind auch die an verschiedenen Stellen angebrachten Anschlußmöglichkeiten für die Gehäuselüfter - das halt die Kabelwege kurz.

Ein kleines Gimmick sind die RGB-Beleuchtung im Bereich des Chipsatz - vermutlich auch ein Grund für die Bezeichnung "Gaming-Plus". Per Default ist hier ein Farbwechsel eingestellt, der jedoch recht unaufdringlich wirkt. Ich habe dennoch auf eine feste Dauerbeleuchtung in einem Bernstein-Farbton eingestellt. Etwas Kritik möchte ich an der dafür nötigen Dragon-Software anbringen: Der Download ist satte 500MB groß - das erscheint mir arg übertrieben für eine Software, die am Ende eigentlich nur ein FrontEnd darstellt um da und dort ein paar Werte verstellen zu können.

Nach der Installation der Komponenten kann man direkt loslegen. Der erste Boot erfolgte automatisch vom USB-Stick, sodass direkt Windows installiert werden konnte ohne erst im BIOS den Bootvorgang auf USB umbiegen zu müssen. Danach ging es automatisch von der SSD weiter. Alles sehr unkompliziert heutzutage. Abschließend hab ich nur noch das XMP für den RAM aktiviert, damit dieser auf 3200Mhz läuft. Ansonsten waren keine weiteren Einstellungen nötig und im Passmark-Benchmark (Long-Run um zu sehen ob die Leistung auch länger aufrechterhalten bleibt) erreicht der verbaute Ryzen 3600 satte 1000 Punkte mehr als der Durchschnittswert für diese CPU.

Alles in allem: Klare Kaufempfehlung!

Kleine Anmerkung:
Die Verpackung des Board war auf der Rückseite stark beschädigt. Da die Lieferung in einem Karton mit mehreren weiteren Komponenten erfolgte, welcher selbst keinerlei Beschädigung zeigte, muss ich davon ausgehen, dass der Karton des Boards schon in dem Zustand auf die Reise ging. Der Inhalt selbst war jedoch vollkommen unbeschädigt.

Henrik - Bewertung der AMD Ryzen 7 3700X 8x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Ich habe die Entscheidung nicht bereut auf mein B450 Gaming Pro Carbon AC diesen ZEN2 Prozessor zu stecken.Er löste meinem im Dezember 2018 gekauften Ryzen 5 2600 ab und da ich meinen Rechner primär zum Gamen benutze, war die Entscheidung goldrichtig.
Der Ryzen 7 5800x war mir schlicht und einfach zu teuer und da ich nicht vor habe, mir ein B550 Mainboard zu kaufen wird der ZEN2 wohl das letzte Update für meine AM4 Plattform gewesen sein.

Bei AM5 werden die Karten neu gemischt und ich bin gespannt was AMD da in absehbarer Zukunft liefert.

Der Unterschied in Spielen ist in meinen Augen schon gewaltig in Kombination mit einer Geforce RTX 2070 Super.Wer denkt der Ryzen 5 2600 ist ein starkes Stück Silizium (ist er in meinen Augen auch zweieinhalb Jahre nach Marktstart noch) der sollte, wenn er nicht vor hat sich ein neues Mutterbrett zu kaufen auf diesen Octalcore hier gehen.Das Preis Leistungsverhältnis ist absolut angemessen, wobei er für 50¤ weniger auch jetzt noch wegehen würde wie warme Semmeln.

Der größere Level 3 Cache macht sich ungemein performant bemerkbar, egal ob Streamen,Spielen, Rendern und endlich läuft auch mein Crucial Ballistix LT Sport 2x 16 GB 3200Mhz Kit absolut stabil mit Infinity Fabric 1800 auf 3600Mhz.

Mein Fazit: Auch eineinhalb Jahre nach Marktstart hat der ZEN2 noch lange nicht ausgedient.Er wird mir für die nächsten Jahre hoffentlich gute Dienste leisten.
Übertakten ist hier in meinen Augen absolut nicht notwendig, da der Precision Boost so gut abgestimmt ist und nach Einbau war die CPU durch das AGESA 1.0.0.6 MSI Bios mit Default Setting schon so gut konfiguriert das ich absolut keine Notwendigkeit sehe, hier irgendwas an der Taktschraube zu drehen.Durch meine Deepcool Castle White EX 240er All in One Wakü bleibt der Prozessor mit einem - Offset von 0,125V in einem absoluten grünen Temperaturbereich zwischen 35°C und 45°C im Dekstop Mode und beim Spielen bleibt er bei 40°C bis 45°C bei aktueller Zimmertemperatur von 22°C. Mal sehen wie sich das aktuelle Setting im Hochsommer verhalten wird.Ich möchte jedoch auch noch anmerken, das meine Hardware einen sehr offenen Aufbau genießen darf durch mein Thermaltake Core P3 Case.

Klar könnte ich auch alle Kerne auf 4,0 bis 4,2Ghz bei niederiger CPU Voltage ansetzen doch ehrlich gesagt wozu ? Die CPU stemmt bisher alles besser als mein bisheriger ZEN+
Durch das PPT von 88 Watt läuft das so absolut stimmig.Ich habe noch nie in den letzten 10 Jahren ein so gut von Werk aus abgestimmtes Setup erleben dürfen.

Ihr könnt bei dieser CPU in meinen Augen auch jetzt noch ohne große Bedenken zugreifen.Hier macht man trotz ZEN3 Nachfolger mit dem Vorgänger nichts falsch.

2020

Weiterlesen »Dezember

victore99 - Bewertung der QNAP Turbo Station TS-230, 1x Gb LAN:

Ich verwende die TurboStation mit zwei Toshiba X300 8TB HDDs und muss sagen.. WOW.

Die Einrichtung ging extrem leicht, ohne dass einem aber unnötige Einstellungen vorgeschrieben wurden. Vorgeschlagen wurde Raid1 zur Erhöhung der Zuverlässigkeit.
Die Station kann man einstellen, Snapshots der Daten zu erstellen. Damit sind auch ausversehen gelöschte Dateien wiederherstellbar, sofern in der Zwischenzeit ein Snapshot gemacht wurde
Die Rechteverwaltung ist ein Traum. Verschiedene Nutzer können verschiedene Accounts mit individuellen Rechten und eigenen Shares haben.
Im Store finden sich gefühlt tausende Apps für alles was man theoretisch mit dem NAS machen kann. Share, Sync, Externer Zugriff via VPN, einfach alles.
Im Leerlauf ist die Station faktisch unhörbar, unter leichter last hört man hier und da die HDDs und unter Volllast ist sie immernoch um einiges Leiser als die allermeisten Laptops oder PCs.
Am meisten beeindruckt hat mich aber die Speed. Effektiv bin ich beim Lesen von großen Dateien vom der Geschwindigkeit unseres gigabit-Heimnetzes limitiert, das Schreiben ist aufgrund des RAIDs etwas langsamer aber immernoch sehr zügig.
Negativaspekte gibt es drei kleinere. Einmal konnte ich keinen Staubfilter feststellen, aber ich kann den auch einfach übersehen haben. Desweiteren stört mich das Pastellblau zwar nicht, aber viele andere schon, und das Geblinke der Status-LEDs kann einem schon auf den Keks gehen.
Ich würde 6 Sterne geben, wenn ich könnte.

-anonym- - Bewertung der 8GB ASRock Radeon RX 5700 XT Challenger Pro 8G OC, RX5700XT CLP 8GO, GDDR6, HDMI, 3x DP (90-GA25ZZ-00UANF):

Verarbeitungsqualität:
- 5/5, nichts zu beanstanden

Treiber/Radeon Software:
- auf Standard (ohne Software-Features): 5/5 [20.9.1, recommended WHQL]
- auf jedem anderen Modus: 0/5 (blackscreens, reboots, Flackern)
Hinweis: Radeon Anti Lag, Boost, Chill, Enhanced Sync, Image Sharpening verusachen Abstürze
- diese Karte läuft wirklich nur stabil auf dem Standard Profil (ohne Software-Features)!
- sobald man eines dieser Features aktiviert, flackert das Bild und PC schmiert oft ab.

Kühlung im idle (Desktop):
- 50°C bis 55°C (passiv, 0db, 0% RPM Fan Modus)
- 34°C bis 36°C (33% RPM Fan Modus, entspricht etwa 1050 RPM)
- Hinweis: im passiven Modus gehen die Lüfter ab 61°C automatisch an

Kühlung unter Last (Spiele):
- 78°C (junction: 98°) mit Standard-Lüfterkurve (max 54% Drehzahl)
- 65°C (junction: 85°) mit angepasster Lüfterkurve (max 65% Drehzahl)

Lautstärke:
- kein Rattern, kein Vibrieren, nur das Geräusch der Luft (sehr gut!)

Lautstärke auf dem Desktop:
- Dank 0db Fan Modus perfekt (nicht zu hören)
- mit minimaler Drehzahl (33%, 1050 RPM) kaum wahrnehmbar (nur leise Luftgeräusche)

Lautstärke beim Zocken:
- bis 54% (Standard) Drehzahl ist es auch ohne Kopfhörer auszuhalten (nur Luftrauschen)
- eigene Lüfterkurve für bessere Kühlung bis 65% Drehzahl ideal für Kopfhörer (kaum hörbar)
- Ohne Kopfhörer hört man das Rauschen natürlich deutlich (aber halt nur Rauschen, kein Rattern)

Stromverbrauch laut Radeon Software:
- idle/Desktop: 11-16W (1 Monitor oder 2 Monitore mit selber Auflösung und Wiederholrate
- idle/Desktop: 33-40W (2 Monitore mit unterschiedlicher Auflösung oder Wiederholrate
- Hinweis: Memory Clock ist mit unterschiedlicher Auflösung oder Wiederholrate immer auf 1750MHz
- 0db, 0% RPM Modus ist mit unterschiedlicher Auflösung oder Wiederholrate NICHT möglich

Gaming 1440p (MSI B550-A Pro, Ryzen 7 3800XT, 32GB RAM 3600-CL16):
- 190-220W bei 95%-99% Last, stabile 60+ FPS (~55.4) auf Ultra (No Mans Sky)
- 160-180W bei ~90% Last, stabile 60+ FPS auf Ultra (The Forest)
- Frametimes bei 1080p stabil bei etwa 16ms
- Frametimes bei 1440p je nach Spiel zwischen 16 und 33 ms

insgesamt 4/5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung.
- Leistung ist wirklich sehr gut
- Lautstärke angenehm
- Treiber auf Standard ebenfalls stabil

1 Stern Abzug für die Probleme mit den Software-Features durch die Radeon Software.
Das hat zwar nichts mit dieser Karte zu tun, beeinflusst aber nunmal das Ergebnis.
Die Abstürze und Blackscreens, sowie das Flackern sind wirklich nervig.
Also Finger weg von den Radeon Software-Features und schon ist die Karte ihr Geld Wert.

- Bewertung vom 03.12.2020 (nach 3 Tagen intensivem Testen) [driver: 20.9.1]

Nico - Bewertung der MSI MAG CoreLiquid 240R All-in-One:

MSI liefert hier eine sehr gute AiO Wasserkühlung. Das Produkt sieht sehr schön aus, gerade mit der RGB-Beleuchtung, aber auch die Leistung bleibt nicht auf der Strecke. MSI positioniert die Pumpe sehr ungewöhnlich im Radiator, wo ich anfangs Angst hatte eine deutliche Pumpenlautstärke zu hören, da ich die AiO an der oberen Position meines Gehäuse montiert habe und die Pumpengeräusche somit direkt in den Raum schallen. Allerdings hat MSI gute Arbeit geleistet und eine wirklich leise Pumpe kreiert, die mir die Angst direkt nachdem 1. Ausprobieren genommen hat. Die Pumpe arbeitet sehr leise, man muss schon genau hinhören, dann vernimmt man eine hochfrequentes Rauschen, welches aber angenehmer als manch andere Geräusche sind.

Auch die Kühlleistung ist sehr gut. Die AiO muss einen Ryzen 7 3700X kühlen, welcher zuvor mit dem AMD Boxed Luftkühler ausgestattet war. Dieser schaffte es einst die CPU auf rund 35 Grad im Windows Idle und rund 70 Grad im Cinebench R20 Multi zu kühlen. Die AiO Wasserkühlung schafft es allerdings die Windows Idle Temperatur nochmals auf rund 27 Grad zu minimieren. Auch die Temperatur im Cinebench R20 Multi wurde auch ca. 61 Grad gesenkt. 8-9 Grad weniger ist dann in meinen Augen schon TOP! Zumal mit dieser Kühlung noch genug Reserven für OC bestehen.

Die RGB Steuerung funktioniert einwandfrei - In meinem Fall über ASUS Aura.
Die 3 RGB-Kabel (1x Wasserblock, 2x Lüfter) bieten ebenso eine Kopplung, damit man alle 3 Kabel nur über ein RGB-Kabel ans Mainboard/RGB-Controller stecken kann. Sehr praktisch!
Auch liegt im Lieferumfang ein Y-Stecker für die Lüfter bei, sodass man beide Lüfter ebenso an einen 4-Pin Lüfteranschluss auf dem Mainboard anschließen kann.

Die Montage ist/war bei AMD super einfach. Es werden einfach die vorhandenen Halter auf dem Mainboard genutzt, bei Intel wird es etwas komplexer, sah aber laut Anleitung auch nicht schwierig aus.

Insgesamt ein tolles Produkt, welches ich immer wieder kaufen würde!

Soner - Bewertung der MSI MAG CoreLiquid 240R All-in-One:

Die MSI MAG 240R Wasserkühlung ist meine zweite WaKü. Vorher hatte ich die Kraken M22 von NZXT. Vergleichen lassen sich die beiden nur bedingt, da die M22 einen 120 mm Radiator hat, hingegen die MSI 240R mit seinen 240 mm die doppelte Größe besitzt.

Trotz dessen werde ich Bezug auf die M22 nehmen, um für eventuelle Umsteiger hilfreich zu sein und damit überhaupt eine Referenz vorhanden ist.

Die MSI MAG 240 kommt sicher verpackt in einem größtenteils weißen Karton mit dem WaKü als Motiv abgebildet. Simpel, aber mehr benötigt es auch nicht wirklich.
Ausgepackt hat man folgende Teile vor sich:

Den Radiator, die dazugehörigen Lüfter, Wärmeleitpaste und diverse Adapter und schrauben für verschiedenste Sockel. Kurz vorweg: Ich benutze es an einem Intel LGA1200 Sockel und einer Intel i5-10400 (ja überdimensioniert, aber für späteren Umstieg und kühle Temperaturen super) und es funktioniert auch einwandfrei.

Der Einbau ist recht einfach, jedoch etwas zeitaufwändig wenn man es sauber verlegen möchte. Hinten am Mainboard werden die Befestigungsschrauben durchgeschoben, vorne am CPU-Sockel die Kunststoffzylinder zur Fixierung eingeführt, den Kühlkörper aufgesetzt und mit den gefederten Schrauben festgezogen, sodass der Kühlkörper fest auf der CPU sitzt. Wärmeleitpaste ist enthalten, jedoch hab ich die MX4 aufgetragen.

Anschließend habe ich das ganze noch schön verkabelt. Dabei hab ich die Radiatorlüfter mit dem mitgelieferten Adapterkabel parallel geschaltet. Hat den Vorteil, dass beide Lüfter gleichzeitig an den CPU FAN-Port angeschlossen werden kann. Auch den Anschluss für die LEDs habe ich zusammengeschaltet, dafür ist am Lüfter selbst ein weiteres Kabel befestigt, sodass man beide JRainbow (ARGB)-Anschlüsse verbinden kann. So wird nur ein JRainbow-Slot für die Lüfter belegt. Der CPU-Kühlkörper hat ebenfalls ein JRainbow-Anschluss, also insgesamt bei meiner Aufstellung 2 Slots belegt. Insgesamt habe ich ca. 1-2 Stunden für den Aufbau benötigt.

Beide Wasserkühlung haben gemeinsam, dass die Pumpe nicht wie üblich am CPU-Kühlkörper ist, sondern am Radiator selbst integriert ist. Vorteil ist wohl das die Pumpe nicht direkt an der Wärmequelle liegt und dadurch weniger belastet wird. Nachteil wäre natürlich, dass effektiv weniger Kühlrippen zur Kühlung vorhanden sind. MSI hat jedoch die Abwärme- und Kühlleitungen so verlegt, dass es wohl ein möglichst effizientes Kühlverhalten zu Tage bringt.

Bei der M22 von NZXT wird der Lüfter direkt an die USB-Pins am Mainboard angeschlossen. Leider steht dabei das USB-Kabel am CPU-Kühlkörper bei diesem weit hinaus und sieht etwas unschön aus, beim MSI ist dies nicht der fall, da die Kabel dünn und unauffällig sind. Die LEDs der Lüfter und des Kühlblocks lassen sich bequem über das Dragon Center im Menüpunkt Mystic Light anpassen. Hier steht eine ganze Palette ein Modi bereit. Die M22 sah natürlich mit der Spiegeloptik edler aus, hatte jedoch keine beleuchteten Lüfter. Die MSI Lüfter fühlen sich extrem wertig an und sind auch sehr leuchtstark. Letztlich ist es Geschmackssache, mir gefallen beide Systeme optisch sehr gut.

Nun zu meinen Testergebnissen, die ich mit Prime95 durchgeführt habe. Die CPU wurde bei Last ca. 5 Minuten lang auf 100% Auslastung gebracht. Bitte beachtet, dass ich hier keine Labortests durchführe, es sind einfache, amateurhafte Tests. Dies soll euch einen schnellen Blick auf eine grobe Einordnung der Kühlleistung geben.

Folgendes Ergebnis kam zustande:

M22:
Idle - 36°C
Last - 60°C

MAG 240R:
Idle - 29°C
Last - 50°C

Das sind bei Last nochmal gleich 10 Grad unterschied. Natürlich kann man die beiden aufgrund der Radiatorengröße nicht direkt vergleichen, jedoch ist es interessant zu sehen, wieviel Grad noch bei einem größeren Radiator rauszuholen ist. Dabei hab ich die Lüfter am MSI Radiator mit ca. 20-30 % Geschwindigkeit eingestellt. Sie werden also nie wirklich laut, gar hörbar. Das heißt aber auch, es ist viel Luft (/Wasser?) nach oben vorhanden, falls jemand seine CPU übertakten möchte.

Ich kann sagen, es ist erstaunlich welche Kühlleistungen man mit den Wasserkühlern heutzutage erreichen kann und kann es auch jedem empfehlen, der sein System kühl halten möchte und ohne Sorge vor einer schnellen Überhitzung seine CPU-hochtakten will.

Jens - Bewertung des be quiet! Silent Base 600 gedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Das Silent Base 600 ist ein aufgeräumtes Gehäuse mit leichten Schwächen, auf die ich im folgenden eingehen möchte.

Ich habe das Silent Base 600 als Basis für einen leistungsfähigen PC für Videoschnitt, Grafikdesign und in zweiter Linie für ein wenig Gaming ausgewählt. Meine Gründe dafür waren:
* unauffällige, "professionelle" Optik ohne RGB-Schnickschnack
* Platz für 3,5"-Laufwerke
* 3x 5,25"-Schächte für BD-Brenner, Kartenleser und Backup-Laufwerk (RDX)
* Dämmung (zur Geräuschentwicklung später mehr)
* ausreichend Platz für eine Hochleistungs-Luftkühlung

Verbaut habe ich folgende Komponenten:
* Gigabyte X570 Aorus Pro
* Ryzen 9 3900XT
* beQuiet! Dark Rock Pro 4
* 2x 16GB G.Skill Aegis DDR4-3200
* 750 Watt be quiet! Straight Power 11 Modular 80+ Gold
* 500 GB Samsung 970 Evo
* 1 TB Crucial MX500
* 2x 6 TB Seagate Ironwolf
* 4x Arctic P14 PWM Gehäuselüfter in Front und Deckel
* GeForce 1050 Ti (hatte ich noch, wird bei Verfügbarkeit durch eine RX 6800 XT ersetzt)

Aufbau und Montage der Komponenten:
+ wertige Verarbeitung. Alle Metallkanten sind entgratet oder gefalzt, die Kunststoffteile sind passgenau. Kein Knarzen oder Klappern.
+ ausreichend Platz hinter der Backplate um die Verkabelung versteckt und damit luftstromgünstig zu verlegen
+ schwingungsgedeämpfter Einbau für Festplatten
+ reichlich Platz für große Luftkühler wie den Dark Rock Pro 4
+ Durchdachte Halterungen für den Einbau von zwei 2,5"-SSDs hinter der Backplate

- Die Mainboard-Standoffs der sind aus der Backplate tiefgezogene Blechteile, weshalb die Verschraubung von ATX-Blende und VRM-Kühlkörper des Mainbaords mit einem der Standoffs der Backplate kollidieren. Man muss das Gehäuse mit dem Dremel bearbeiten, um das Mainboard montieren zu können.
- Die Befestigung der optischen Laufwerke mittels Plastik-Clips funktioniert nicht. Man muss die Laufwerke zwingend zusätzlich mit dem Gehäuse verschrauben.
- Man kann im Gehäuseboden an der dafür vorgesehenen Position keinen 140-mm-Lüfter verbauen, weil er mit den Anschlusskabeln des Netzteils kollidieren würde.
- Deckel und Front sind eingeclippt und man benötigt schlanke Finger und sanfte Gewalt, um sie abnehmen zu können, z.B. zur Montage weiterer Gehäuselüfter.

Betrieb:
+ Die Dämmung funktioniert. Ohne Last ist der PC auch mit laufenden Magnetplatten fast nicht zu hören.
+ Die Front-USB- und -Audioanschlüsse sind bei einem auf dem Boden stehenden PC optimal zu erreichen.

- Die Lüftungsschlitze im Gehäusedeckel sind unterdimensioniert. Die beiden von mir an der Gehäuseoberseite montierten 140-mm-Lüfter arbeiten so ab einer gewissen Drehzahl gegen einen Widerstand an. Durch die entstehenden Windgeräusche ist das Gehäuse lauter als es mit größeren Lüftungsöffnungen wäre.
- Aus demselben Grund halte ich das Gehäuse für den Einbau einer WaKü ungeeignet. Ein 240er Radiator würde hauptsächlich die eigene heiße Luft ansaugen, ein 280er gegen besagten Widerstand ankämpfen.
- Bei der Montage der optischen Laufwerke hat man sich jegliche Schwingungsdämpfung gespart, weshalb von "beQuiet!" beim Einlegen einer DVD keine Rede mehr sein kann.

Fazit:
Ich würde das Gehäuse noch Mal kaufen. Es ist zwar nicht perfekt, überzeugt aber in Punkto Verarbeitungsqualität und Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem ist es gar nicht mehr so einfach, kompakte Gehäuse mit 5,25"-Schächten zu finden.

Tobias - Bewertung des MSI MEG X570 Unify AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das MSI MEG X570 Unify ist ein ATX-Mainboard mit X570 Chipsatz von AMD und AM4 Sockel für AMD Ryzen Prozessoren. Es ist kompatibel mit der neusten AMD Ryzen 5000 Prozessorgeneration, erfordert hierfür jedoch vor dem ersten Betrieb ein BIOS-Update, das problemlos mittels USB-Stick über den BIOS-Flashport an der Rückseite des Mainboards durchgeführt werden kann, ohne dass eine Inbetriebnahme mit einem älteren Prozessor erforderlich wäre.

Da es sich um ein Produkt aus der MEG-Serie von MSI handelt, die als hochwertigste Produktreihe des Herstellers gilt und sich an PC-Enthusiasten richtet, liefert das Mainboard eine Reihe an Features, die bei günstigeren Boards meist nicht zu finden sind. Da das Produktdatenblatt bereits eine ausführliche Übersicht bietet, gehe ich im Rahmen dieser Bewertung in erster Linie auf die Besonderheiten ein:

Zunächst die Optik: Das Mainboard erscheint in einem sehr schlichten, komplett schwarzen Look ohne jegliche RGB-Beleuchtung. Das ist natürlich Geschmackssache, gefällt mir persönlich jedoch sehr gut, da RGB an Mainboards m.E. in der Regel billig wirkt und der Fokus so auf den übrigen Komponenten liegt.

Das Board liefert äußert hochwertige Spannungswandler, selbige sind u.a. auch auf noch teureren Boards von MSI wie dem MEG X570 ACE verbaut. Mit sechs Phasen und zwölf 60 Amp Powerstages sowie einem massiven VRM-Kühlblock bietet das Board mehr als genug Spielraum selbst zum Übertakten von 16-Kern-Prozessoren. Beim Betrieb meines Ryzen 9 5900X ist es ohne Overclocking quasi nicht möglich, die Temperatur der MOSFETs über 60°C zu bringen, was ein hervorragendes Ergebnis ist und sich wohltuend von einigen anderen MSI-Boards der X570-Serie abhebt. Selbst mit All-Core-OC bleiben die Temperaturen unterhalb von 70°C.

Die 4 DIMM-Slots bieten Platz für insgesamt 128 GB DDR4-RAM im Dual-Channel-Modus und liefern mit bis zu 5000 MHz im Single-Channel Betrieb mehr Spielraum als die meisten Anwender*innen jemals nutzen, geschweige denn brauchen werden, da Ryzen 5000 CPUs aktuell ohne größeren Aufwand nur bis 3800 bzw. teilweise 4000 MHz Dual-Channel stabil laufen. In meinem Fall laufen 2x16 GB G.Skill TridentZ NEO 3600 MHz CL16 sowohl im XMP-Profil als auch übertaktet auf 3800 MHz CL15 absolut stabil.

Da der X570 Chipsatz eine Leistungsaufnahme von 11 Watt hat, kommt das X570 Unify, wie die meisten anderen X570 Boards, mit einem integrierten Chipkühler, der mit aktuellem BIOS jedoch selbst im AIDA64-Stresstest nicht anspringt und somit auch nicht stört. Dennoch wäre es bei einem Mainboard in dieser Preisklasse schön, wenn MSI einen Weg gefunden hätte, auf den Lüfter zu verzichten, was bei anderen Herstellern offensichtlich möglich ist.

Das Board bietet drei M.2 SSD-Slots mit PCIe Gen4 Support und hebt sich dadurch von Boards der B550-Serie ab, die zwar an sich den neuen Chipsatz haben, aber in der Regel nur einen M.2 Slot mit PCIe 4.0 unterstützen, da dieser über die CPU versorgt werden kann. Die verbauten Kühlkörper halten die SSDs dabei schön kühl.

Die Rückseite des Mainboards überzeugt durch eine fest verbaute I/O-Blende mit einem Clear CMOS und Flash BIOS Button, Wifi 6 Anschluss, 2,5 Gbps LAN, 2x USB 2.0, 2x 5 Gbps USB 3.2, 4x 10 Gbps USB 3.2 (inkl. 1x Type-C) und dem 8-Kanal ALC 1220 Realtek Audio Codec. Also insgesamt eine sehr ordentliche Netzwerk- und USB-Konnektivität, die bei günstigeren Boards im Regelfall schmaler ausfällt.

Zudem bietet das X570 Unify einen 10 Gbps USB 3.2 und zwei 5 Gbps USB 3.2 Frontpanel-Anschlüsse, insgesamt 7 PWM-Header, von denen einer als Anschluss für eine Wasserpumpe, einer für die CPU-Lüftung und 5 für weitere Gehäuselüfter dienen. Da sich das Board in erster Linie an Nutzer*innen richtet, die ihre Hardware übertakten möchten, gibt es erfreulicherweise eine Q-LED-Postcode-Anzeige, die Fehlercodes anzeigt, welche im beiliegenden Handbuch erläutert sind sowie 4 EZDEBUG-LEDs.
Wer auf RGB-Beleuchtung im System nicht verzichten möchte, hat einen 12V RGB und zwei 5V ARGB Anschlüsse sowie außerdem einen Zusatzanschluss für die Anbindung von Corsair-RGB-Produkten zur Verfügung. Über letzteren lassen sich Corsair-Produkte auch mittels der Mainboard-Software steuern, was eine Synchronisation mit den übrigen Komponenten ermöglicht. Dieses Feature existiert meines Wissens nur bei hochwertigen MSI-Mainboards, die Notwendigkeit ist m.E. jedoch eher fraglich, da die iCUE-RGB-Software von Corsair deutlich potenter ist als die Alternativen der verschiedenen Mainboardhersteller.
Eine Schwachstelle des X570 Unify sind die lediglich vorhandenen 4 SATA-Anschlüsse. Die meisten anderen Boards in dieser Preisklasse bieten mindestens 6, teilweise sogar 8 SATA-Anschlüsse.

An Zubehör gibt es vier SATA-Kabel, ein 1zu2-RGB Y-Kabel sowie jeweils ein Corsair RGB LED und ein Rainbow (ARGB) LED Verlängerungskabel. Außerdem liegen ein Wifi/Bluetooth-Antennenset, drei M.2-Schrauben, eine Produktregistrierungskarte, eine Treiber-DVD, mehrere Aufkleber, ein ausführliches Handbuch sowie eine Kurzanleitung und eine Stofftasche für das Zubehör bei.
Fazit:
Das MSI MEG X570 Unify ist ein tolles Mainboard für aktuelle Ryzen 5000 Prozessoren und PCIe Gen4-Support für neuste M.2 SSDs und RTX3000 von NVIDIA bzw. RX 6000 Grafikkarten von AMD. Es ist optisch schlicht und überzeugt durch eine hervorragende CPU-Spannungsversorgung, viele nützliche und einige weniger nützliche Zusatzfeatures. Wer seine Komponenten übertakten will und ein hochwertiges Board für sein System mit ausreichender USB- und Netzwerk-Konnektivität sucht, ist hier sehr gut aufgehoben. Wer seine Komponenten mit Werkseinstellungen betreibt, wird sicherlich auch mit einem günstigeren Board glücklich. Sehr gute Alternativen sind beispielsweise das MSI MAG X570 Tomahawk für rund 80-100 ¤ weniger oder aber auch einige B550-Boards, sofern man nicht mehr als einen M.2 Slot mit PCIe 4.0 Support benötigt.

Meinerseits eine klare Kaufempfehlung für das MSI MEG X570 Unify.
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Mario - Bewertung der AMD Ryzen 9 3900X 12x 3.80GHz So.AM4 BOX:

Eine Weltmacht von CPU!
Vorteile:
- Extrem viel Leistung durch Boost-Takt und 12 Kerne
- Läuft bei ca. 20% auch in sehr CPU hungrigen Spielen
- schaltet bis zu 9 Kerne im Idle ab zum Energiesparen
- Precision Boost Overdrive gibt den extra Schub an Leistung
- Liefert auch die volle Leistung auf einem B550 Chipsatz, ein X570 ist nicht notwendig

Nicht direkt Nachteile, aber ein paar Anmerkungen:
- 105W TDP sind schon so einige Watt zu Kühlen
- Mit Precision Boost Overdrive steigt die Abwärme nochmal immens
- Boxed-Kühler schafft die Kühlung, ist aber sehr laut (aber wer benutzt den schon)
- Korrekte Taktraten, CPU-Spannungen und die CPU-Temperatur lassen sich bei mir und vielen anderen nur im Ryzen Master auslesen. Alle anderen Werte (z.B. vom Mainboard) weichen ein wenig ab
- Die CPU arbeitet nach dem Prinzip "Race to Idle"! Startet man also ein Programm, weckt die CPU alle Kerne und schaltet in den Boost Takt. Dadurch startet das Programm schnellstmöglich und die CPU kehrt zurück in den Idle Betrieb. Nicht wundern, dass dabei mal Temperatursprünge von 25-30°C möglich sind. Auf dieses Verhalten muss man dann nur die Lüfterkurve anpassen.

Fazit:
- Ein Leistungsmonster für alle Fälle, egal ob Gaming oder Videoschnitt
- Ich kühle das Monster mit einem Brocken 3, wodurch selbst unter Volllast die 80°C nicht erreicht werden.
- Mit PrecisionBoostOverdrive erreicht die CPU in Prime damit 92°C, allerdings ist Prime eine Utopische Auslastung, die kein Programm sonst schafft. Bin allerdings nie ins Thermal Throttling gekommen

Felix - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe mich für das Board entschieden, weil es quasi dieselbe Ausstattung wie das b550 Carbon hat, aber wesentlich weniger kostet.

Dazu habe ich wahrscheinlich alle Carbon und Edge Videos und Produkttests aus Youtube und Internet durchwühlt und habe dabei
auch vor der englischen Sprache nicht halt gemacht- es gab sogar warme asiatische Empfehlungen für das Carbon, doch verglichen mit dem Edge
fallen die Vorteile des Carbon weg, denn das Edge kann dem meiner Meinung und Recherche nach, in jeder weise konkurrieren.
Man muß hier fairer weise sagen, dass dieser asiatische Youtuber bis dato auch noch keinen Test zu dem Edge durchgeführt hat.

Außerdem benötige ich die paar mehr USB Steckplätze nicht, das Edge ist hier völlig ausreichend dimensioniert.
Aber es muß es ja noch Argumente für ein noch größeres Board geben, vlt auch die zwei Leucht Panele beim Carbon. :P
Insgesamt empfinde ich das Edge somit als weniger bling bling und fast hochwertiger als das Carbon.
Es hat 6 Sata Anschlüsse, was mir wichtig war und verfügt über eine ausgezeichnete Kühlleistung.
Ich konnte direkt problemlos ein Bios upgrade durchführen, auch sonst empfinde ich das Bios als gut bedienbar und habe direkt meine Lüfterkurven optimiert.
Höchste Priorität hatte bei meiner Entscheidung der WIFI Anschluss mit sogar Bluetooth 5.1, ich erhoffe mir noch etwas bessere Konnektivität als bei meinem vorigen Board mit BT 5.0.
Dann paire ich das MB wieder mit meinem PS4 Controller und ich bin ready to go.
Auch vor overclocking habe ich mit diesem Board keine bedenken, deswegen tront darauf auch ein RYzen 7 3800XT- den gab es mit so vielen Vergünstigungen dazu, dass ich
doof gewesen sein müsste, den kleineren und beliebteren 3700X zu holen. Wenn ich stromsparen wollte, schalte ich den Pc aus :P

Ich empfinde die geringere PCI4 Verbindungen im Vergleich zu den 570 Boards super, da wir somit den komischen Lüfter gegen weniger Lanes traden.
Auch wenn ich ursprünglich sogar das 570er Unify holen wollte, das im Gegensatz zu diesem Board fast das doppelte kostet, somit war ich dem Lüfter gegenüber aufgeschlossen- dass dieses Board nun aber keinen
benötigt, macht mich aber überhaupt nicht traurig. Und obwohl das Unify so gar nicht leuchtet, finde ich gerade in Betracht der restlichen Spezifikationen das Edge mehr als konkurrenzfähig.
Ich bin dem Thema PCI4 wesentlich aufgeschlossener und unterstelle den üblichen Meinungen und Tests im Internet, dass der Fokus auf die Vergangenheit liegt, sprich NOCH gibt es nicht viel Software oder Hardware, die das Feature wirklich unterstützen.
Aber ich gehe davon aus, dass Menschen wie ich, die ihren Pc gerne für viele Jahre so wie er ist behalten möchten, dieses Thema durchaus in naher Zukunft (nächsten eins bis zwei Jahre) interessant werden könnte.

Zusammen mit allen Bonusangeboten hier bei MF habe ich nun 60 € Cashback von MSI, einen 25 € Lieferando Gutschein, Farcry 6 und mit etwas Glück auf Kulanz von MSI auch noch AC Valhalla am Start.
Ich weiß nicht, warum ich meine Hardware jemals nicht bei Mindfactory erworben habe, die Aktionen sind einfach episch.

Um es mit den Worten von Blumentopf zu sagen...
"Ich bereue gar nichts, tut mir leid. Also tu ich was ich tun muß, und zwar Tag für Tag" - nämlich zocken und mich an meiner sexy Hardware erfreuen, wenn es mein Studium gerade mal zulässt. PROKRASTINATION!

J.S - Bewertung des MSI MAG B550 Tomahawk AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Verpackung / Packungsinhalt :
Die Verpackung ist Hübsch gestaltet und alle wichtigen Informationen sind in Englisch auf der Rückseite abgebildet.
Der Inhalt ist Minimalistisch gestaltet, Das Board, Anleitung in Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen sowie bebildert, der Treiber CD sowie 2 vernünftigen SATA-Kabeln und 3 Schräubchen für NVME Festplattenbefestigung sind enthalten.
An der Stelle hätte ich mir mindestens noch Befestigungsmaterial für das Motherboard im Gehäuse gewünscht und eventuell mehr Werbeaufkleber für Gamer, ähnlich wie bei Asus wo ausreichend Aufkleber für Kabel, Lüfter usw. bei liegen um das System auch in Einsehbaren Gehäusen hübsch zu gestalten.
Sowohl das Benutzerhandbuch als auch der Quick Installationsguide sind auch für Leihen leicht verständlich. Für Nutzer die bereits Erfahrung haben sind alle Informationen auch auf dem Mainboard aufgedruckt, so das die Anleitung nicht zwingend notwendig ist und der Einbau Problemlos von der Hand geht.

Einsatzumgebung :
Das MSI Mag B550 Tomahawk wird mit einem AMD Ryzen 5 3600, 2 x 8 GB G. Skill Trident Z 3200 DDR4 RAM, 2 Samsung Evo 970 500 GB NVME, Nvidia GTX 980, einem Tagan 650 Watt Modular Netzteil und einer Custom Wasserkühlung in einem Lian Li O11 Dynamic betrieben.
Als spätere Referenz diente mit der Selben Hardware mein bisheriges Asus Rog Strix B450 auf einem sauberen Windows 10 Pro x64.
Was mir sofort Positiv aufgefallen ist, sind die Kühlkörper für die beiden M.2 NVME Platten ebenso wie der USB-Typ C Anschluss auf dem Mainboard, ebenso wie für das Mystic Light die Möglichkeit sowohl 5 V 3 Pin als auch konventionelle 4 Pin an zu schließen. Ebenso Vorteilhaft sind die beiden Netzwerkanschlüsse mit bis zu 2,5 GBit was an der stelle leider USB Anschlüsse kostet.
Den PS2 Anschluss finde ich jedoch überflüssig, an der Stelle hätten die fehlenden USB 3.0 Anschlüsse schön Platz gehabt. Auch sehr Lobenswert ist die Möglichkeit 6 Gehäuselüfter + CPU + Wakü an zu schließen, auch die Aufteilung der Anschlüsse am Board ist sehr gut gelungen.

Installation :
Die Installation der Treiber ist einfach insofern man ein Laufwerk für die CD besitzt. Die Einrichtung unter dem MSI Dragon Center ist ebenfalls leicht, einfaches OC ist dort auch problemlos möglich. Die Funktionalität im Mystic Light viel dafür ernüchternd aus. Es gibt dort zwar vorgefertigte Ablaufschemen für Beleuchtungsdefekte allerdings lässt sich das nur sehr begrenzt Individuell einstellen. Etwas enttäuschend da die Möglichkeiten an der stelle trotz 5 Volt Anschlüsse begrenzt auf die der älteren 4 Pin Anschlüsse sind und keine Einzelansteuerung der LED's möglich ist.
Die Soundkarte macht was Sie soll und liefert einen guten klang ab der für die meisten mehr als ausreichend sein dürfte.
Das BIOS ist etwas unübersichtlich gestaltet, Grundlegende Einstellungen der CPU, RAM usw. findet man Augenscheinlich nur im Overclocking. Meine G. Skill Trident Z 3200 wurden auch nicht Ordnungsgemäß erkannt und laufen im default auf 2133. Das Umstellen manuell auf 3200 gelang nur im OC.
Im Laufendem betrieb lief das System stabil und schnell. Im direktem Vergleich des MSI MAG B550 Tomahawk gegen mein Asus ROG Strix B450 lieferte das MSI etwa 10-15% bessere Werte ab.
Das Mainboard ist in jedem Fall eine Kaufempfehlung im mittlerem Preissegment. Das Board ist durch seinen B550 Chipsatz Zukunftssicher und Unterstützt auch die kommenden AMD Zen 3 CPU's. Die Anschlüsse auf dem Board sind sehr gut Verteilt, Kühlkörper für die schnellen NVME M.2 Platten sind Standardmäßig dabei und die Verarbeitung ist sauber. Der Einbau und Anschluss geht leicht und selbsterklärend von der Hand.

Pro :
- AMD Ryzen 4xxx Zen 3 fähig
- Viele Lüfteranschlüsse
- große Kühlkörper für die Spannungswandler
- 12V und 5V RGB Anschlüsse
- durchdachte Anschlussverteilung
- leichter Einbau
- 2 NVME Steckplätze mit Kühlkörpern
- PCIe 4.0

Neutral :
- werden 2 NVME genutzt werden ggf. normale SATA Anschlüsse deaktiviert und die Geschwindigkeit des PCIe 3 wird gedrosselt, was allerdings kaum Einfluss auf die Geschwindigkeit insgesamt hat solange man mit einer Grafikkarte arbeitet
- Mystic Light könnte etwas mehr Möglichkeiten in den Einstellungen vertragen

Christof - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Inhalt
Beim Öffnen der Verpackung sieht man zuerst das in einer Antistatikfolie verpackte Mainboard. Es ist separat in einer Art Pappschale eingebettet, darunter befindet sich das beiliegende Zubehör.

Erster Eindruck
Das Mainboard macht einen sehr robusten und wertigen Eindruck. Die großen Aluminium-Kühlkörper bringen einiges an Gewicht mit. Farblich ist das Mainboard in mattschwarz mit wenigen Akzenten in silber gehalten. Der Look wirkt sehr clean, nicht zu überladen, das gefällt mir sehr gut!
Die Verarbeitung wirkt ebenfalls sehr gut, die Komponenten scheinen alle sauber montiert worden zu sein.
RGBs gibt es im Bereich unten-rechts wo sich der "EDGE" Schriftzug befindet.

Highlights
Ein Highlight des B550 GAMING EDGE WIFI ist, wie der Name schon sagt, die integrierte W-LAN Unterstützung. Unterstützt werden die Standards 802.11a, 802.11b, 802.11g, Wi-Fi 4 (802.11n), Wi-Fi 5 (802.11ac), Wi-Fi 6 (802.11ax). Für den Empfang sorgen zwei mitgelieferte W-LAN Antennen, die direkt an das Mainboard geschraubt werden.
Zusätzlich bietet das Board auch integrierten Bluetooth Empfang der Version 5.1. Somit könnt ihr ohne zusätzliche Stecker eure Bluetooth-Peripherie mit dem PC verbinden, egal ob Maus, Tastatur, Headset oder Gaming-Controller.
Mir persönlich ist beides besonders wichtig, da ich hin und wieder mit meinem PC verreise, und da ist die Verlegung eines LAN-Kabels manchmal sehr umständlich.
Anders als beim X570 Chipsatz für AMD Prozessoren kommt dieses Mainboard ohne Chipsatzlüfter aus. Ich persönlich lege da keinen Wert drauf, möchte es aber an dieser Stelle kurz erwähnt haben.

Bewertung
Technisch ist es dank W-LAN und Bluetooth kabellos verbunden, optisch passt es in quasi jedes Showcase, und auch für Fans von RGBs ist etwas dabei. Zudem bieten die großen Alu-Kühlkörper ideale thermische Eigenschaften. Hier hat MSI wirklich ganze Arbeit geleistet!
Großartig ist auch die Möglichkeit zwei M.2 SSDs zu verbinden, wobei leider nur ein SHIELD-FROZR (Alu-Kühlkörper) mitgeliefert ist. Für User wie mich, die planen zwei M.2 SSDs zu verwenden, wäre ein zusätzlicher FROZR sicherlich von Interesse.
Verbaut habe ich einen Ryzen 9 mit BeQuiet! Dark Rock 4 Pro, dieser sitzt bombenfest und wackelt kein wenig.

Fazit
Für das MSI B550 GAMING EDGE WIFI kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Das Bios ist übersichtlich, das Board stabil und optisch anprechend. Dank W-Lan und Bluetooth ist die Verbindung mit weiteren Geräten ein Kinderspiel.

Erik - Bewertung des be quiet! Silent Base 802 mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Vorweg: Das be quiet! Silent Base 802 ist ungelogen das bisher beste Gehäuse, das ich jemals hatte!

Hab es mir gekauft, da mein vorheriges be quiet! Dark Base 700 leider trotz insgesamt vier Gehäuselüftern (zwei vorne -> Luft rein, einer hinten und einer hinten oben -> Luft raus) einfach keinen ordentlichen Airflow bot, die Temperatur meiner MSI GeForce RTX 3080 Gaming X lag unter Volllast nach kurzer Zeit bei ca. 85°C, die CPU, zu dem Zeitpunkt noch ein Intel Core i7 9700K, bei ca. 80°C. GPU und CPU wohlgemerkt nicht übertaktet! Somit lagen die Temperaturen zwar noch mehr oder weniger im grünen Bereich, dennoch bereits ziemlich hoch und viel Luft nach oben war da nicht mehr. Also musste etwas neues her. Da sowieso ein neues Mainboard und eine neue CPU in den PC sollte, hätte der Zeitpunkt dafür nicht passender sein können. Ich ein großer be quiet! Fan und wurde von dieser Marke auch noch nie enttäuscht. Also fiel die Wahl auf das noch recht neue Silent Base 802: Ein modulares Gehäuse, das entweder gedämmt werden kann oder sich auf Airflow umbauen lässt. Dazu noch gut aussehend und viel Platz bietend. Außerdem bereits drei brauchbare Lüfter an den korrekten Stellen vormontiert. Und das alles für "nur" rund 160€. Leider war das Gehäuse trotz Service Level Gold erst zwei Tage später bei mir. Ärgerlich, da es die letzte Komponente war, auf die ich noch wartete. Daran war allerdings nicht Mindfactory schuld, sondern DHL. Immerhin kam es unbeschädigt an, das ist bei solchen Sachen ja auch nicht selbstverständlich.

Nun jedoch endlich zum Gehäuse selbst: Die Verarbeitung ist absolut makellos. Keine scharfen Kanten, keine Dellen, sauber lackiert. Es wackelt nichts und das Gehäuse ist ordentlich stabil. Sämtliche benötigten Schrauben liegen bei. Außerdem hat es eine Lüftersteuerung, mit einem Regler direkt vorne außen am Gehäuse. Vom Innenraum her ist das Gehäuse nahezu identisch zu meinem vorherigen Dark Base 700, da hat sich nicht viel geändert. Auf der Rückseite ist nun aber noch etwas mehr Platz für Kabelmanagement. Das Gehäuse bietet ordentlich Platz, wirklich jede momentan erhältliche Grafikkarte sollte da problemlos reinpassen. Alternativ kann man viele - also wirklich sehr viele - 3,5" Festplatten einbauen. Eine genaue Zahl habe ich leider nicht und ich kann auch gerade nicht nachschauen, jedoch kann ich sagen, dass kein normaler Nutzer jemals so viele Festplatten benötigen wird. Zur Lautstärke kann ich sagen, man hört absolut nichts. Ich verwende die Dämmplatten nicht, trotzdem sind Lüfter, Grafikkarte etc. nicht lauter, als mit meinem vorherigen vollständig gedämmten Dark Base 700. Der PC steht neben mir unter dem Tisch, aber auch wenn ich ganz nah mit dem Ohr dran gehe, höre ich nahezu nichts. Hier macht das Gehäuse seinem Namen ganze Ehre!
Die Temperaturen haben sich unter Volllast trotz gleicher Lüfteranzahl drastisch verringert: GPU -> 70°C-72°C, CPU (jetzt ein Ryzen 7 5800X) -> 65°C-68°C. Lüftersteuerung auf Stufe 2, mit Stufe 3 wäre da noch mehr möglich.

Natürlich gibt es aber bei jedem Produkt immer ein paar kleinere Kritikpunkte. So auch hier. Diese zähle ich nachfolgend auf. Ich ziehe jedoch keinen Stern dafür ab, denn 4 1/2 Sterne sind ja leider nicht möglich. Außerdem ist das mMn. bei dem Preis sowieso eher Meckern auf hohem Niveau.

Die Anleitung: be quiet! hält die Anleitungen ja immer recht knapp. Das fand ich bei meinem vorherigen Dark Base 700 schon ärgerlich, da einfach nicht darin geschrieben steht, wie man das Gehäuse auseinandernimmt bzw. die einzelnen Teile abmontiert. Auch auf der Website steht dazu nichts, nur nach langer Suche im Internet findet man dazu Bruchteile. Beim Silent Base 802 ist das nicht anders. Man könnte meinen, be quiet! hat sich einfach die Anleitung vom Dark Base 700 geschnappt, das Cover geändert und diese dann dem Silent Base 802 beigelegt. Ich wusste einfach nicht, wie ich die Seitendeckel abnehme. Es sind hierfür keine Schrauben vorhanden. Auf der Rückseite vom Gehäuse befindet sich jeweils für jede Seite ein kleiner Knopf, auf den man drücken muss, damit sich der jeweilige Deckel löst. Da das Gehäuse noch ziemlich neu ist, steht hierzu auch nichts im Internet geschrieben. Erst ein russisches Video, das ich nach intensiver Suche fand, machte mich darauf aufmerksam, dass man an der Rückseite irgendetwas drücken muss, um das Gehäuse zu öffnen. Man verlässt sich also darauf, der Kunde ist experimentierfreudig und findet das schon alles selbst heraus. Nur dass man dabei eventuell das Gehäuse beschädigen könnte, scheint man nicht zu bedenken.
Hier sollte be quiet! sich definitiv zukünftig etwas mehr Mühe geben. Bei einem solch teuren Gehäuse geht das absolut gar nicht.

Die beiliegenden Gehäuselüfter: Sind definitiv brauchbar. Sie sind auch sehr leise, vor allem durch die Lüftersteuerung, mit der sie standardmäßig verbunden sind. Es handelt sich hier jedoch lediglich um die Pure Wings 2 Lüfter, die günstigsten Modelle, die be quiet! im Angebot hat. Außerdem besitzen sie keinen PWM Anschluss. Das ist zwar unproblematisch, wenn man die Lüfter per Lüftersteuerung regelt, die sowieso auch nur 3 Pin Anschlüsse besitzt, will man sie jedoch aus irgendeinem ohne die Steuerung verwenden bzw. in einem anderen PC verbauen und schließt sie am Mainboard an, laufen sie immer mit der höchsten Drehzahl, wobei sie dann definitiv hörbar sind.
Bei dieser Preisklasse hätte ich mir gewünscht, dass man wenigstens die aktuellsten Silent Wings 3 beilegt, die sogar das etwas günstigere Dark Base 700 standardmäßig besitzt, vor allem aber da dieses Gehäuse wohlgemerkt zur Silent Base Reihe gehört. Da ich aber sowieso noch drei Silent Wings 3 Lüfter herumliegen hatte, hat mich das auch nicht weiter gestört.

Ersatzschrauben: Liegen leider keine bei. be quiet! legt nur so viele Schrauben bei, wie nötig. Falls eine verloren geht oder beschädigt wird, muss man diese (teilweise) teuer beim Hersteller bestellen. So war das auch bereits beim Dark Base 700. Zumindest beim Mainboard passen auch nur die originalen Schrauben in die Abstandshalter, da habe ich bereits mehrere unterschiedliche Schrauben ausprobiert.

Die Frontblende, der Deckel und der untere Staubfilter: Ich empfehle definitiv eine Montage vom unteren Staubfilter und der Frontblende, nachdem man den PC an seinem Platz abgestellt hat. Mir wäre der PC nämlich beim Transportieren fast aus der Hand gefallen, weil der untere Staubfilter so leicht wieder herausrutscht. Vorne kann man ihn auch nicht festhalten, weil die Frontblende sich ganz leicht löst, wird sie nach oben gedrückt. Und der Deckel hält zumindest bei mir leider nicht richtig, dieser soll eigentlich magnetisch sein, bei meinem Gehäuse ist davon aber kaum etwas zu spüren. Fast bei jeder noch so kleinen Berührung verschiebt er sich.

SO! Nun ist meine Bewertung viel länger geworden, als geplant. Ich hoffe jedoch, ich kann euch hiermit trotzdem die Kaufentscheidung etwas erleichtern. Ich zumindest kann das Gehäuse für einen Preis von 160€ absolut weiterempfehlen, trotz den genannten Kritikpunkten bietet es alles, was der normale Nutzer heutzutage benötigt, teilweise sogar mehr, als andere Hersteller für einen solchen Preis bieten.

Florian - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Carbon WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe mir das Mainboard für meinen neuen PC gekauft und bin voll und ganz zufrieden.
Vorab habe ich viel verglichen, welche Mainboards für den geplanten Prozessor (Ryzen 7 3800X) in Frage kommen.
Da ich auch ein paar RGB Komponenten verbauen wollte und mich auch hierüber vorab informiert hatte, sollte es ein Board von MSI werden, da Mystic Light ein ganz passables Programm für die Synchronisation der RGB-Komponenten sein soll. Zusätzlich bietet es einen RGB Header für Corsair Produkte, womit man die Komponenten mit dem Mainboard synchronisieren kann.
Außerdem hatte ich in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen mit MSI machen können.
Da die X570 Boards entweder für mein Budget etwas zu teuer (MEG-Serie) oder etwas schlechter (VRM's, USB-Schnittstellen) in der Ausstattung waren, habe ich mich für ein B550 Board entschieden.
Und das MPG B550 Gaming Carbon WIFI hatte da für mich das beste Preis/Leistungsverhältnis, da es alle Anschlüsse besitzt, die ich benötige.
Verbaut habe ich das Mainboard in einem beQuiet Pure 500 DX, welches einen USB-C Anschluss auf dem I/O-Board besitzt.
Auch hierfür bietet das Mainboard den passenden Anschluss.
Der Aufbau und das Anschließen der Komponenten lief einfach und schnell und der schicke Boxed Kühler vom Prozessor konnte einfach verbaut werden. Die PCIe Schnittstelle für die Grafikkarte ist aus Alu wodurch auch schwere Grafikkarten einen festen halt haben ohne den Anschluss zu beschädigen.
Das beiliegende Zubehör enthält alles Nötige und die Anleitung ist verständlich und gut mit Bildern beschrieben.

Pros:
- alle wichtigen und aktuellen Anschlüsse dabei (USB-C auf dem Board, 3-Pin 5V RGB Header, Corsair RGB Header)
- integriertes WLAN und Bluetooth mit super Empfangsleistung. Habe über WLAN die volle Datenrate zur Verfügung, trotz 2
Wänden dazwischen
- PCIe 4.0 Schnittstellen für Graka und M2 (NVME oder SATA) SSD
- super I/O Board mit HighSpeed USB 3.1 Anschluss und USB-C
- vernünftige VRM's
- verbaute Kühlkörper für M2 Karten
- schickes und wertiges Design
- übersichtliches und gut einstellbares BIOS
- Mystic Light bietet soweit gute Funktionen und gute Möglichkeiten zur Synchronisierung

Neutral:
- für Leute die absolut auf RGB stehen und viele Komponenten verbauen, könnten noch mehr Header verbaut sein.
Aber es sind 2x 3-Pin 5V, 1x 4-Pin 12V und 1x 5V Corsair verbaut, was zum einen auch bei anderen Herstellern standard ist und
auch für die meisten Zwecke ausreichend ist.
- die Effekte in Mystic Light könnten, im Vergleich zu dem führenden Hersteller in dem Bereich, noch verbessert und erweitert
werden

Cons:
keine


mein Fazit nach mehreren Wochen Nutzung:
insgesamt macht das Board einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Die einzigen Verbesserungsvorschläge beziehen sich auf's RGB, was nicht unbedingt ausschlaggebend sein sollte. Von der wichtigeren technischen Seite habe ich keinerlei Verbesserungsvorschläge.
Die integrierten RGB-Effekte geben was her, auch wenn die des PCH-Covers zum großen Teil von der Grafikkarte verdeckt wird. Für die Dicke der GraKa kann das Board aber natürlich nichts.
Es sind alle Anschlüsse verbaut, die man m.M.n. benötigt und die Anordnung ist auch sinnvoll gewählt.
Die Anbindung über PCIe 4.0 ist auch gegeben, auch wenn nur die Lanes des Prozessors durchgereicht werden.
Aber für die normale Nutzung (1 Grafikkarte und 1 NVME SSD) reichen diese vollkommen aus.
Ich konnte bislang keine Mängel oder Probleme feststellen und kann das Board jedem mit bestem Gewissen empfehlen.
Weiterlesen »Oktober

David - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ Special Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Das wird wahrscheinlich wohl etwas Länger...
Also diese Karte kommt in einer Guten Verpackung und ist GUT geschützt.
Wenn man die Karte Auspackt hat man einen ordentlichen Oschi in der Hand. Die Karte ist schwer und sehr hochwertig.
Es tut etwas knarzen ABER es ist VÖLLIG NORMAL und vollkommen ungefährlich.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Teil aber was ich als Verbesserungsvorschlag habe ist aus der Seite des Verkäufers (Mindfactory) darauf hinzuweisen das man unter Umständen eine Grafikkartenhalterung mit kaufen sollte. Und an den Hersteller selber vielleicht eine in den Lieferumfang dazu legen.
Prinzipiell braucht man KEINE Grafikkartenhalterung da die Karte so stabil ist das sie NICHT durch-hängt aber es wäre durchaus ratsam das mit dazu zu kaufen einfach um den PCI-e Slot zu entlasten damit er nicht unter extremen Umständen beschädigt wird.
Soweit zur Qualität und Verbesserungsvorschläge
Kommen wir zu den Erwartungen..
Nun als ich mir diese Karte bestellt habe war ich sehr froh und skeptisch zu gleich da ich davor noch nie eine AMD Karte hatte.
Als sie Angekommen ist war ich sehr begeistert über das Aussehen und auch von dem Kühlkonzept war ich sehr beeindruckt.
Jedoch hatte ich auch deswegen angenommen das diese Karte ein Hitzkopf sein wird.
Nun eingebaut Treiber installiert und mal ein Benchmark gestartet. Dann erst einmal ein Herzinfarkt bekommen als ich die junction temperature als GPU Temperatur gehalten habe von 90 Grad.

Nach etwas Googlen dann die Entwarnung die Temperaturen werden wirklich erreicht aber von AMD selber bis 110 Grad als "innerhalb der normalen Toleranz" Klassifiziert und auch nicht die Ganze Karte ist so heiß sondern nur die Hotspots nach weiterer "Forschung" habe ich gelernt dies ist der Architektur verschuldet da diese aggressiv hoch taktet um bessere Leistung zu erzielen.
Als ich danach den richtigen GPU Temperatur wert ausgewählt hatte war die Karte nur noch max 70 Grad warm und nur ein Leichtes Rauschen war zu hören und mein PC steht ca. 60cm von mir weg.
Soviel zu den Temperaturen. Ich kann nur raten mal selber sich schlau zu machen....
Von der Leistung ist diese Karte so das non plus ultra.
Sprich sie erreicht bei mir Chip Taktraten von bis zu 2,2Ghz (2200mhz) was sehr beeindruckend ist
vom Memoryclock schafft sie leider "nur" 1950"mhz
und kann spiele wie Witcher3 , Fallout4 und einige weitere Triple-A Titel in FHD mit ca 90-144 FPS wiedergeben
und ist dann logischerweise in Wqhd auch sehr sehr gut.
Abschließend kann ich nur sagen greift zu damit könnt ich nichts Falsch machen wenn ich auf raytracing verzichten könnt das können leider nur exklusiv die Nvidia Karten aber sonst Informiert euch etwas über diese Karte und wenn ihr keine bedenken mehr habt gönnt sie euch werdet ihr nicht bereuen oder (Stand ende 2020) ihr wartet auf den release der rx6000er Reihe die soll ja noch mehr Dampf haben

Felix - Bewertung des Corsair Crystal 280X RGB mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich habe das Corsair Crystal 280X RGB nun seit etwas 1 Monat auf meinem Schreibtisch stehen und bin sehr zufrieden.

meine KAUFKRITERIEN waren:
* relativ geringe Größe (vor allem Höhe und Tiefe)
* deshalb µATX oder ITX-Mainboard-Formfaktor
* dennoch ATX-Netzteil (weil praktischer)
* "freigeräumter" guter Airflow / Mind. 1 Lüfter oben
* 240mm Frontradiator möglich
(*) günstiger Preis (eigtl. über meinem Budget. Danke fürs Schnäppshop-Angebot!)
* mind. 2 mitgelieferte Lüfter

POSITIV:
+ weitestgehend gute Qualität
> Stabiles sauber verarbeitetes Stahlblech, hochwertig matt lackiert
> sauber verarbeitete, stabile, hochwertig wirkende Plastikelemente (Front, Oberseite)
> sehr sauber verarbeite Glasscheiben aus gehärtetem Glas wirken sehr edel
++ Einfache Montage, vieles ohne Schraubendreher möglich
++ Viel Platz durch 2-Kammer-Design
+ geringe Bauhöhe
++ ausgezeichnetes Kabelmanagment/Kabeldurchführungen
++ "freigeräumter" Airflow
+ Netzteil hat eigenen Airflow
+ steht stabil auf dem Schreibtisch
+ Platz für mind. 2x3,5" HDDs und mind. 3x2,5" SSDs/HDDs
++ Platz für viele Kabel und weitere "versteckte" Komponenten (wenn man improvisiert sicher noch 2 große Festplatten, Wasserkühlung oder ähnliches)
> zusätzlicher Lüfter in Kammer möglich
+ schlichtes Logo vorne
+ LL120 Lüfter sehen chic aus
Ausstattung:
++ rund rum magnetische Staubfilter
+ alle Schrauben zur Montage mitgeliefert (Lüfter, Mainboard, Festplatten)
+ 2 unterschiedliche Außenschrauben 8x Thumbscrews oder 8x flache Inbusschrauben
+ Lichtsteuerung Lightning Node (benötigt internen USB-Anchluss)
+ entfernbare Festplattenkäfige, Festplatten sehr einfach installierbar, alles ohne Schraubendreher

NEUTRAL:
* größere Breite durch Kammersystem
* Lüfterlautstärke ist ok
* 2x USB 3, Mic, Kopfhörer
* RGB Lüfter nur mit Lightning Node und Icue-Software ansteuerbar
* vorne passt wahrscheinlich kein 280mm Radiator (oben schon denke ich), wenn vorne ein Radiator ist ergeben sich Einschränkungen bei den Lüftern daneben. Unten bei den Schläuchen passt kein Lüfter hin, oben nur ein 120mm Lüfter

NACHTEILE
-- Hinten kein Lüfter vorgesehen (man könnte Löcher für 2x80mm bohren)
-- Schrauben und Gewinde der Glasscheiben könnten kaputt gehen, wenn man unvorsichtig ist (bei meiner B-Ware waren 2 Schrauben und 1 Gewinde defekt)
- Preis (wenn man Aurasync, RGB Fusion etc hat, kann man vllt die nicht RGB Variante und dazu günstige Lüfter kaufen)

FAZIT: Durch meinen Schnäppchenkauf habe ich ein ausgezeichnetes Angebot gemacht und bin insgesamt äußerst zufrieden! (Ansonsten könnte es etwas ruhiger etwas günstiger sein)
9/10

TK - Bewertung der be quiet! Pure Loop 360mm All-in-One:

Kühlt momentan einen Ryzen 5 3600 @4Ghz. Habe diese AIO gekauft um für die neue Generation gerüstet zu sein, aber auch um von dem LED-Kram der H115i Pro weg zu kommen. Leider ist die PureLoop eine leichte bis mittelschwere Enttäuschung, zumindest für mich. Die Kühlleistung entspricht nicht dem, was ich von einer 360'er erwarte. Die H115i Pro hat in etwa die selben Werte geliefert, bei ungefähr gleicher oder besserer Geräuschkulisse. Die Beleuchtung des Kühlers ist ausserdem wesentlich zu hell, der Schriftzug ist überhaupt nicht zu erkennen. Die Befestigungsmethode mit den zwei Schrauben sieht auf den ersten Blick vernünftig und narrensicher aus, allerdings nur auf den ersten Blick. Bei der ersten Montage liess sich eine Schraube nicht komplett reindrehen, was nicht sofort aufgefallen ist. Nach extrem schlechten Temperaturwerten habe ich den Kühler noch einmal neu aufgesetzt und dieses mal ging die Schraube weiter rein. Ob der Kühler wirklich richtig sitzt, kann man nicht hundertprozentig feststellen. Man kann ihn nicht hin und her bewegen, um den Anpressdruck zu kontrollieren, da die Befestigungskonstruktion das nicht erlaubt.

Positives:
Schlichtes Design
Kein RGB
Pumpe sehr leise (Ich höre sie zumindest nicht)
Nachfüllkit mit dabei
Kein Kabelwirrwarr wie z.B. bei Corsair

Negatives:
Meiner Meinung nach nur mittelmäßige Kühlleistung
Beleuchtung zu hell
Befestigungsmethode etwas fragwürdig

Ich möchte hier keine Empfehlung für oder gegen einen Kauf aussprechen, da ich selbst etwas zwiegespalten bin, was diese AIO angeht. Aber die PureLoop360 tut was sie soll, sie kühlt.

Paulo - Bewertung des EKL Ben Nevis Advanced Black RGB Tower Kühler:

Für mein ASUS Tuf Gaming B550-plus WiFi mit einem Ryzen 5 3600 brauchte ich einen guten CPU Kühler damit der Lüfter die meiste Zeit mit einer geringen Drehzahl arbeiten kann. Der Kühler sollte trotzdem noch kleine Maße haben, nicht mit den RAM Riegeln kollidieren und noch dazu gut aussehen.

Ein sehr wichtiger Punkt sollte die Montage an einer originalen AMD Befestigung sein.

Nach dem lesen verschiedener Tests habe ich mich für den EKL Ben Nevis entschieden. Aber ich habe mich beim ersten Mal in der Bestellung geirrt und die normale Version bestellt. Da ich ein RGB System bauen wollte habe ich natürlich den Ben Nevis Advanced Black RGB Edition nachbestellt.

Die werkzeuglose Montage ist sehr einfach und nutzt dafür die originalen AMD Befestigungsnasen.

ACHTUNG: Nicht vergessen die Plastikfolie abzuziehen!!!

Nach dem auftragen der Wärmeleitpaste wird der Kühler an einer Nase eingehängt und dann mit einiger Kraft auf die CPU gedrückt bis die Öse an der zweiten Nase eingehängt werden kann. Der Kühler sitzt bombenfest ohne das man die originalen Backplate und Befestigungsnasen von AMD demontieren muss.

Der Lüfter ist auf der Kühlerseite 120mm und auf der Einlassseite 130mm. Das heißt man kann ihn bei Bedarf durch einen 120mm Lüfter ersetzen. Er hat einen 4-Pin Stecker für die Lüftersteuerung und eine 4-Pin RGB Stecker. Die RGB Beleuchtung funktioniert mit ASUS AURA und Armoury Crate.

Dieser Kühler hält den Ryzen 5 3600 kühl und sieht auch noch gut aus.

Die Lieferzeiten. Vorrätigkeit und Preise auf Mindfactory sind wie immer vorbildlich.

Sehr empfehlenswert.

Kai Leenders - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Plus AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Habe lange Zeit ein recht teurer Asus-Board mit nem i5 4560 besessen. Das lief stabil, gab keinen Laut von sich, hatte eine schöne Lüftersteuerung und war auch sonst sein Geld wert.

Das B550 von MSI war um einiges günstiger als mein Asus-Board damals. Ich war erst skeptisch, ob ich nicht doch lieber mehr Geld investieren sollte. Ich habe auch länger recherchiert, welches Board eine vernünftige Lüftersteuerung hat, die auch die Lüfter tatsächlich anhalten kann. Insgesamt gab es aber sehr viele Empfehlungen vor das Board, so dass ich zugeschlagen habe.

Die Bedingungsanleitung war gedruckt und auf deutsch (beides benötige ich nicht, aber es ist nett). Die Markierungen für die einzelnen Anschlüsse waren ausführlich und einzeln aufgeführt. Es gibt beim Einbau keine engen Winkel oder Ecken, an denen man nur schwierig weiterkommt. Die SATA-Anschlüsse sind allerdings im rechten Winkel zum Board angebracht, so dass hier keine gewinkelten Kabel mehr dran passen - war aber kein Problem. Ansonsten gibt es hier nichts zu vermerken, der Einbau gestaltete sich als absolut unkompliziert.

Beim ersten Booten hat die es über eine Minute gedauert, bevor der Bildschirm die UEFI-Meldungen anzeigte. Das war aber nur einmalig und vermutlich dem größeren Selbsttest geschuldet. Ich hatte noch eine Windows 10 Installation auf der Platte, die mit dem alten Board aufgespielt wurde (2015 installiert). Der erste Start dauerte etwas länger, danach war Windows komplett einsatzbereit und problemlos nutzbar. Seit vier Wochen keinerlei Einschränkungen oder Fehler. Was unbedingt gemacht werden muss ist die Installation der AMD-Chipsatztreiber, da hier offenbar nur eine ältere Variante automatisch installiert wird. Ansonsten sind aber die Energiesparzustände nicht korrekt umzusetzen.

Das UEFI ist etwas hässlich gestaltet und auch nicht ganz so übersichtlich wie das ASUS-UEFI. Es hat allerdings eine integrierte Suchfunktion, mit der man schnell jeden benötigten Punkt findet. Ansonsten verrennt man sich schnell in den unzähligen Menüpunkten der erweiterten Ansicht. Der RAM hat erst dann mit 3200 MHz gearbeitet, als ich die XAMP-Profile oben angeklickt habe - war nicht unbedingt intuitiv. Dafür ist die Lüftersteuerung ein wahrer Genuss. Man kann detailliert zwischen 0 und 100% arbeiten und feine Abstufungen einbauen. Auch der Bezugspunkt der Temperaturmessung ist wählbar. Da mir die Lüfter bei Messung der Core-Temperatur etwas zu unruhig hoch und runterfuhren (ich habe gelernt, dass der Ryzen innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen 40 und 75 Grad schwanken kann), habe ich einfach die CPU-Sockeltemperatur als Bezugspunkt genommen. Die steigt langsamer an und sorgt für einen ruhigeren Lauf. Man kann auch eine Hysteresezeit einstellen, die aber maximal 7 Sekunden sein kann, was mir doch zu wenig war.

Viele andere Einstellungen habe ich nicht angepackt. Sie scheinen auf guten, stabilen Werten zu liegen. Das sehr umfangreiche OC-Menü habe ich ebenfalls nicht weiter beachtet, da ich da momentan kein Interesse dran habe.

Die Bootzeit aus dem Off ist vergleichbar mit meinem alten ASUS-Board. Aus dem S3-Zustand wacht es sofort auf, ohne das irgendwas einen Moment länger zum initialisieren benötigt.

Spulenfiepen oder ähnliche nervige Geräusche habe ich nicht vernommen. Lüfter gibt es eh keine.

Für den Preis ist das Board auf jeden Fall super. Es nervt nicht, hat keine Fehler, läuft im Standard bereits mit guten Parametern (mit Ausnahme des RAM-Taktes). Kleinere "Luxusbeigaben", z.B. ein Adapter, auf dem man die unzähligen einzelnen Stecker für das Gehäuse anbringen kann, bevor man auf dem Board rumfummeln muss, gibt es zwar nicht, aber das ist wohl verschmerzbar und jammern auf hohem Niveau.

tl;dr:
Stabil, leise und mit sehr guter Lüftersteuerung - für Spieler und Office super geeignet

Tim - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich bin sehr zufrieden mit dem Mainboard. Für einen Preis von unter 160¤ erhält man hier, meiner Meinung nach, eine ganze Menge geboten.

Verpackung:
Das Mainboard kommt in einem stabilen Karton. In diesem befinden sich neben dem Mainboard selber und dem üblichen Papierkram auch noch das Zubehör, welches man zum Bau seines PC-Systems benötigt, wie 2 SATA-Kabel, Schrauben für die M.2 Slots oder ein aRGB Verlängerungskabel.

Verarbeitung/Design:
Das Mainboard macht einen soliden Eindruck und durch sein überwiegend schwarzes Design wirkt es dazu auch noch sehr edel. Alles fühlt sich stabil an, nichts wackelt oder wirkt billig. Für diesen Eindruck sorgen auch die großen Kühlkörper der Spannungswandler und der des Chipsatz. Das Mainboard hat außerdem eine eingebaute RGB-Beleuchtung, welche sich aber auch am Mainboard selber über einen Schalter deaktivieren lässt. Somit ist es nicht nötig die Beleuchtung über Software zu deaktivieren.

Features:
Das MSI B550 Gaming Edge Wifi ist mit Features nur so gespickt, was sich für den Preis aber auch so gehört. Dennoch möchte ich auf ein Paar eingehen. Ein wichtiger Kaufgrund für mich war das eingebaute Wifi, welches über den Intel AX200 Chip gelöst wird. Somit wird also der neueste Wifi 6 Standard von dem Bord unterstützt in der 2,4Ghz und der 5Ghz Frequenz. Außerdem ermöglicht der Intel Chip Bluetooth 5.1, was ebenso sehr praktisch ist, sollte man z.B. ein paar Bluetoothkopfhörer mit seinem PC verbinden wollen. Ich hatte bis jetzt keine Verbindungsprobleme, sondern eher eine stabilere Verbindung im Vergleich zu meiner alten Wifi-Karte. Für den kabelgebundenen Netzwerkbetrieb steht hingegen ein 2,5 GBit Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Der Soundchip des Boards ist sehr gut geeignet für all die Leute, die keine kabellosen Kopfhörer mit dem PC verbinden wollen. Es wird 5.1 Surround-Sound über die Klinkenanschlüsse im I/O Bereich unterstützt und auch ein optischer Ausgang. Die fest installierte I/O-Blende ist ein Premiumfeature, welches zur Wertigkeit des Mainboards zuträgt. Mit der I/O-Abdeckung fest verbunden sind die sehr großen Kühler der Spannungswandler des Mainboards. Diese sollten auch für die größten AMD-CPUs geeignet sein und einen störfreien Betrieb ermöglichen. Aber auch im Overclocking bieten die Spannungswandler die nötige Stabilität. Mit passender RYZEN 3000er CPU steht auf dem Mainboard PCI-E 4.0 im oberen M.2 Slot, sowie dem oberen PCI-E x16 Slot zur Verfügung. Diese neue Technologie sorgt vor allem bei Speicher Lösungen für erhöhte Lese- und Schreibraten. Und zu guter Letzt sind die vielen Onboard-Anschlüsse zu nennen, wie z.B. 7 PWM Lüfter Anschlüsse, 2 12V RGB und 2 5V aRGB Anschlüsse oder der Anschluss für USB 3.2 Gen 2 Type-C.

Fazit:
Ich kann das MSI B550 Gaming Edge Wifi jedem empfehlen, der ein hochwertiges Mainboard mit vielen Anschlüssen und Features sucht, aber die Feature des größeren X570 Chipsatz nicht benötigt. Das Mainboard hat für mich alles was ich benötige und sogar noch ein bisschen mehr, wodurch es für viele Leute das perfekte Mainboard werden könnte. Die Qualität ist sehr hoch und beim Zusammanbau des Systems gab es keinerlei Probleme. Das System läuft stabil auf dem Board und sieht dazu auch noch gut aus.
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Nikolai Jasnogorodskij - Bewertung des Scythe Kaze Flex 120x120x27mm 2000 U/min 38 dB(A) grau:

Eins vorab: Ich bin wirklich begeistert von der 300-1200rpm-Variante, die im Lieferumfang des Mugen 5 Rev. B enthalten ist. Bei ihr ist das Verhältnis von Luftfördervolumen zu dB exzellent, - sogar im Vergleich zu Noctuas 120mm-Lüftern.
Unter dem Strich kommt es bei Lüftern genau darauf an und meiner Meinung nach ist Scythe damit preis-leistungstechnisch ein großer Wurf gelungen. Ich hätte mir gleich weitere 4 Stück besorgt, wenn da nicht das aktuelle Problem mit der Verfügbarkeit wäre &

Nun aber zu diesem Produkt:
Die 2.000 U/min-Version besitzt nach außen hin alle Eigenschaften, welche die Kaze-Flex-Serie auszeichnen: Unauffälliges Design in Scythe-typischem Grau-schwarz, Vibrationsdämpfer, gesleevtes Anschlusskabel und ein Sealed Precision FDB-Lager.

Die gemessenen Temperaturwerte sind mehr als zufriedenstellend:
Bei einer Zimmertemperatur von 23 °C bringt der Lüfter meinen Ryzen 3600 auf 37 °C Idle-Betriebstemperatur. Wird im BIOS Maximaldrehzahl eingestellt, so ist noch das ein oder andere Grad drin. Demnach ist das von Scythe angegebene Luftfördervolumen von ca. 150 m³/Std. durchaus realistisch.

Und genau hierin liegt auch das Problem: Der Sprung von ich kann das Gras wachsen hören zu Staubsaugermodus geschieht für meinen Geschmack viel zu schnell. Ich musste ewig im BIOS herumwerkeln, um die Lüfterkurve so einzustellen, dass der kleine Blasebalg nicht unnötig überdreht. Ab 1400rpm+ wird es nämlich ziemlich unangenehm.

Überhaupt verstehe ich nicht, wieso dieser Lüfter eigentlich existiert. Er liefert quasi dieselbe Kühlleistung wie die 300-1200rpm-Version und übertönt im Betrieb jeden vorbeifahrenden Krankenwagen.
Und genau aus diesem Grund fällt es mir schwer diesem Lüfter die volle Punktzahl zu geben. Die oben erwähnte Version des Kaze Flex kann dahingegen uneingeschränkt empfohlen werden. Wen hohe Lautstärke nicht kümmert, weil er mit einem geschlossenen Headset vor dem Monitor sitzt, kann hier denke ich bedenkenlos zugreifen.

Jens - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Nach längerer Investitionspause habe ich mit dem release der B550 Mainboards nun von Intel auf AMD gewechselt.

Das Mainboard von MSI hier, habe ich zusammen mit einem Ryzen 5 3600 und 2x8GB Crucial Arbeitsspeicher verbaut. Als Festplatte habe ich eine Samsung 970 EVO 1TB genommen.

Zusammenbau/Einbau ist wie bei jedem anderen Mainboard, abgesehen von 2 Sachen, die mir aufgefallen sind.
Der M2 Kühler vom ersten Anschluss biegt ganz leicht die SSD etwas durch den Druck, welcher beim Anschrauben erzeugt wird. Dies ist aber so minimal, dass man dies ignorieren könnte bzw. man kann diese natürlich auch ohne Kühler verbauen.
Zusätzlich was ich etwas schade finde, die i/o Panel Anschlüsse (SW, Reset, HDD LED, etc) sind nicht auf dem Mainboard beschriftet nur im Handbuch. Dies stellt aber kein Problem dar, nur etwas schade das hier darauf verzichtet wurde.
Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard beschriftet für 2/4 Slot Belegung, bzw. welcher Slots als erstes genutzt werden sollten.

Ansonsten macht das Mainboard einen soliden, guten Eindruck. Kühlkörper sind ausreichend dimensioniert, alle Anschlüsse sind frustfrei zugänglich. Extra WAKU Pumpen Anschluss. 5 verschiedene Anschlüsse für Lüfter (CPU+4).

Nach dem Zusammenbau und Start des Computers musste ich noch einmal das XMP Profil aktivieren für den Arbeitsspeicher, hier wurde nicht sofort der korrekte Wert erkannt.
Für viele Anfänger, ist noch eine nette Funktion dazu eingebaut. Man kann schnell und einfach die Profile Wechsel für den Arbeitsspeicher (Pre-Build Configs). Um so schnell verschiedene Konfiguration durchtesten zu können (3200er, 3600er, &.), es sind dabei sehr viele Profile vorhanden.

Was allerdings etwas nachteilig im UEFI ist, ich finde es etwas unübersichtlich und andere Hersteller haben hier ein einfacheres Layout was das Navigieren deutlich beschleunigt.
Und was ich auch noch als Nachteil zu werten habe ist die Position der WLAN/Bluetooth Antennen. Diese sind mitten im Anschluss Panel und hätten ruhig leicht versetzt sein können.

Alles in allem kann ich aber eine klare Kaufempfehlung aussprechen, bei den aktuellen Preisen für B550 Mainboards bekommt man hier eine menge für das Geld geboten ohne das 99% der Käufer irgendwelche Abstriche machen müssten.

SkyNet - Bewertung des Fractal Design Define 7 XL, ohne Sichtfenster, ohne Netzeil schwarz:

Der Define 7 XL Tower macht auf den ersten Blick einen ganz guten Eindruck, alles was auf den ersten Blick zu sehen ist wirkt wirklich gut. Es gibt aber auch einige Punkte, die ich nicht gelungen finde bzw. die es zu bemängeln gibt.
Den Tower habe ich auf das Storage Layout umgebaut, es gibt ja noch den einen oder anderen, der HDDs verbaut und auch ein optisches Laufwerk. Der Umbau selbst geht recht schnell von statten, man muss auch nicht die Lüfter ausbauen, wie es im Fractal Video zu sehen ist. Zum Thema WaKü kann ich nichts beitragen, jedoch CPU-Luftkühler dürften von der Gehäusebreite überhaut kein Problem darstellen.
Pro:
-Platzangebot (endlich wieder eine XL Variante in der Define Serie)
-Wertige Knöpfe ordentliches Zubehör
-Sehr elegante Optik und auch wertige Haptik der Außenseite
-gute Dämmung der Seitenwände
-zweite luftdurchlässige Deckel-Blende bereits mit im Lieferumfang
-Preislich im vernünftigen Bereich

Kontra:
-viele der Schrauben im Case sind beschädigt, sprich, die Kreuzschlitzschrauben sind teilweise rund wie man umgangssprachlich dazu sagen würde. Ich vermute, dass dies eben bei der Vormontage bzw. beim Zusammenbau am Herstellungsort passiert ist. Da das Case wie auch die Schrauben schwarz sind, fällt die Beschädigung natürlich sofort auf.

-Die Schrauben sind derart angezogen, dass es schon fast nervig ist an dem Gehäuse zu schrauben. Gerade die HDD Käfige sind vom Gehäuse Unterboden in den Netzteil Schacht geschraubt, dort war es mir nicht möglich alle Schrauben beschädigungsfrei zu entfernen. Die wie oben genannten runden Schrauben machten die Sachen nicht einfacher.

-Keine 4 Pin PWM Lüfter vorinstalliert (3x 140mm 3 Pin)

-Anschlusspanel für die Gehäuselüfter hat ein zu kurzes Anschlusskabel, was je nach Mainboard Layout eine ordentliche Kabelführung erschwert bzw. unmöglich macht.

-Neues Layout der Lüftungsgitter was die neue Fractal Design - Corporate Identity widerspiegeln soll gefällt mir persönlich nicht. Die alten Sechskant-Muster waren viel schöner und gleichmäßiger.

-Seitenwände und auch Gehäuse-Oberseite sind alle samt schraubenlos zu entfernen, alles ist mit Kunststoffpins und wird nur ein-geclipst. Nach dem Einbau der Hardware muss ich sagen, dass es eher ein Nachteil darstellt. Wenn der Tower mit seinen 16.5Kg zzgl. Hardware voll bestückt ist und man versucht ihn z.B. unter dem Schreibtisch zu verrücken fallen die Wände ab oder man hat den Deckel in der Hand. Ebenso wenn die Kabel nicht schön auf der Rückseite verlegt sind, so dass die Kabel leicht auf die Seitenwand des Gehäuses drücken springt die Gehäusewand wieder aus den Clips. Hier fehlt ganz klar ein Sicherungsmechanismus, der die Teile verriegelt. Oder einfach Schrauben&was war daran so schlecht?

-Auch der Einbau eines Blu-Ray Laufwerkes mit dem im Zubehör beiliegendem Schacht ist nicht ganz optimal gelöst.

Fazit:
Das Define 7XL ist monolithisch und elegant, alles ist dezent und wirkt äußerlich stimmig. Das Innenleben ist leider nicht mehr auf dem hohen Level an Qualität, die man von den Vorgängern kennt. Ich würde ihm 7 von 10 Punkten geben.

Die Bewertung stellt meine subjektive Meinung dar, sie basiert auf den Erkenntnissen die ich an meinem eigenen gekauften Case feststellen konnte.

Jannik S. - Bewertung der 4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1 Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Produktbewertung: 4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1 Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail)

Vorwort:

Die GTX 970 von Gigabyte sollte nach vielen Jahren, die ich mit einer GTX 660ti verbracht habe, im Jahre 2015 meine erste Gaming-Grafikkarte sein,
dementsprechend groß war der unmittelbare Performance-Unterschied zum vorherigen Modell. Bis zum heutigen Tage (09.2020) also gute 5+ Jahre, hat sie sich
als ein absolutes Monster im 1080p auf mittleren bis hohen Settings in den meisten aktuellen Spielen bewiesen und darf sich nun bald zur Ruhe setzen.

Eine Sache die man auf jeden Fall beachten sollte, ist die Länge von rund 312mm, welche ich beim Kauf der GPU glatt unterschätzt habe.
Hier also auf jeden Fall darauf achten, dass im Falle eines Midi-Towers (in meinem Fall ein Zalman Z11) genug platz vorhanden ist. Bei mir ist es ziemlich eng
geworden und ich denke, dass Midi-Tower user ein ziemliches Problem beim einbauen bekommen werden. Dann doch lieber einen ATX, denn da passt selbst diese gewaltige
GPU rein.

" Performance:

Wie vorher beschrieben, die Performance in heutigen Spielen lässt für einen 1080p mid-high settings Spieler aus jeglichen Genres fast nichts zu wünschen übrig
und auch ohne OC ist ein erreichen von 60 FPS meist möglich. Allerdings sollte man von einer nun bald 6 Jahre alten Karte keine Wunderwerke mehr erwarten.
Der Zeitgeist der Spiele hat sich eben gewendet und kommende Spiele werden für Spieler die sich mehr als mittlere/angepasste Grafikeinstellungen bei 1080p/ggf sogar 720p
und schwankende 40-50 FPS wünschen einfach nicht mehr so genießbar sein, wie es zu Witcher III Zeiten noch waren. Aber das ist auch völlig in Ordung so.

Als Referenz: Ein Assassin's Creed Origins aus dem Jahre 2018 lässt sich mit (fast Konstanten) 60 FPS mit zwischenzeitlichen Einbrüchen (in großen Metropolen)
bis hin zu 30-40 Bildern pro Sekunde spielen, während sich ein Red Dead Redemption 2 (2019) fast immer zwischen 20-40 FPS aufhält und ein
Detroit Become Human (2020) auf allen anderen als der geringsten Qualitätsstufe mit nicht mehr als 25 FPS (durchschnittlich) Spielen lässt.

Zur Kühlung kann ich nur wenige Worte verlieren, da die 3 großen Fans dafür sorgen, dass die Karte selbst unter Volllast nciht heißer als 70c wird.
Der Geräuschpegel ist zudem noch recht angenehm. Könnte jedoch auch daran liegen, dass ich zumeist ein Headset trage und mein Tower generell etwas lauter ist.

Zu bemängeln ist jedoch, dass die angegebenen 4GB GDDR5 VRAM, lediglich zu 3,5GB werden. Dies hängt von unterschiedlichen technischen Faktoren ab, deren Erklärung
ich nicht vorbringen kann. Dies wurde im Vornherein von NVIDIA meines Wissens nach nicht mitgeteilt, welches mich jedoch auch nicht davon abhielt, die Karte zu kaufen.
Es ist meiner Meinung nach nur wichtig, darüber informiert zu sein, bevor man eine Kaufentscheidung trifft!

" Aussehen:

Das Gigabyte 3-Fan design ist definitiv Geschmackssache und die dunkle Optik ist eher take it or leave it. Mein Fall ist der Look der GPU auf jeden Fall nicht,
was mich aber nicht davon abgehalten hat diese zu kaufen, da die Grafikkarte ja auch primär IN dem Gehäuse ist, welches wiederum in den meisten Fällen UNTER dem Tisch
steht. Ein schöner, aufleuchtender Windforce RGB-Schriftzug an der Seite bringt während des Betriebs ein angenehmes Ambiente in das Gehäuse und bis auf die Optik ist
an der Verarbeitung und Qualität jeglicher Rahmen, Kanten, etc nichts zu bemängeln.

" Preis/Leistung:

Zu einem Neupreis von damals 329€ absolut ein starkes Stück Hardware, welches sich damals und auch heutzutage noch durchaus, wenn
auch mit einigen Schwierigkeiten durchsetzen kann. Heutzutage ist der Preis von 329€ natürlich absolut nicht zu empfehlen for eine 6 Jahre alte Karte,
aber eine günstige, Second-Hand Variante kann sich auch im Jahre 2020 noch lohnen, wenn man auf Ultra Settings, RTX, DLSS und 144Hz verzichten kann.


+++ Generelle Vorteile: +++

+ Schöne, cleane Verpackung, sorgfältig verpackte Kabel, Treiber-CD's und ausgepolstertes Inneres
+ Langlebigkeit von bis zu 5+ Jahren ohne große Komplikationen
+ Gute Performance bei bis zu 1080p
+ Erhöter aber für die Leistung gerechtfertigter Stromverbrauch von 150W
+ Sowohl 1x HDMI 2.0 als auch 2x DVI und ganze 3x DisplayPort Anschlüsse
+ Ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis zum damaligen Standard
+ Qualitativ hochwertige Verarbeitung
+ Auf dem Gebrauchtmarkt bereits für einen Spottpreis von ca 100€ zu bekommen

--- Generelle Nachteile: ---

- Lang und klobig bei zu kleinen, bzw verwinkelten Gehäusen
- Nicht mehr zeitgemäß in 2020
- Auf dem Papier angegebene 4GB, die letztendlich aber nicht komplett nutzbar sind

Peter944 - Bewertung der 1TB HP EX900 M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC (5XM46AA#ABB):

Solide SSD, sticht leider nicht aus der Masse heraus. Ich hatte diese SSD gekauft, weil sie zum Kaufzeitpunkt die günstigste 1TB NVME war (Juni 2020) .

Verpackung: Die SSD kam, so wie jede andere M.2 SSD mit nicht wirklich viel in der Verpackung. Lobenswert ist, dass hier eine Schraube und ein Wärmeleitpad beiliegt. Bei anderen wesentlich teureren SSDs findet man meist nur den Papierkrams dabei.

Installation: Die SSD lässt sich einfach wie jede andere installieren und Festschrauben. Im BIOS dann noch kurz checken, dass der M.2 Slot auf NVME eingestellt ist und los gehts. Windows lässt sich einfach installieren wie auf jeder anderen SSD.

Leistung: Die SSD hat Laut Geizhals 2115MB/s lese- und 1815MB/s schreib-Geschwindigkeit. Ich selbst habe die SSD nun getestet, nachdem sie mehrere Monate im Einsatz war. Die SSD ist zu 45% gefüllt und Windows 10 läuft darauf. Verbaut ist die SSD auf einem Gigabyte B450 I Aorus Pro WIFI mit einem R5 1600AE und einer RX 5700XT. Getestet habe ich AS SSD 1GB und 10GB und Crystal Disk Mark 128MiB, 1GiB, 8Gib und 64GiB jeweils 5 Durchgänge. Die Werte sind auf den Mittelwert gerundet, wenn sie nicht weiter als 20MB/s auseinander liegen. Sonst werden die Werte extra aufgeführt.

In AS SSD habe ich folgende Ergebnisse: Seq 1900MB/s read und 1530MB/s write. 4K 45MB/s und 135MB/s. 4K-64 Thrd 840 read und 950 write bei 1GiB und 600 write bei 10 GiB. Zugriffszeit sind 0,07 read und 0,08 write.
In Crystal Disk Mark habe ich folgende Ergebnisse. SEQ1M Q8T1. ~2100MB/s read, 1690MB/s write. SEQ1M Q1T1 1755MB/s read, 1700MB/s write. RND4k Q32T1 330MB/s read und 270MB/s write. RND4K Q1T1 60MB/s read und 145MB/s write.

Auffällig ist, dass bei AS SSD Benchmark auch nach mehreren Durchgängen bei 10GB immer eine wesentlich schlechtere Schreib Leistung erzielt wird, das liegt dann wahrscheinlich am vollen SLC Cache. Da die Schreibrate dann aber immer noch bei 600MB/s ist, wird der Vorteil von TLC Speicherzellen deutlich, die diese SSD dann gegenüber anderen QLC Modellen hat.
Insgesamt sind die Werte in einem absolut moderaten Rahmen, gerade die lesewerte kommen verblüffend nah an die Herstellerangaben ran, was gut ist. Da Windows parallel ja auf die SSD zugreift, kann man so ja nicht die ganze Leistung testen.

Bemerkt werden sollte auch, dass bei Intel LGA 115x und 1200 nur 20 PCIe Lanes vorhanden sind weshalb der Chipsatz sich die PCIe Lanes mit der SSD teilen muss. Da die Lanes nicht voll ausgelastet werden durch die SSD, sollte das kein Problem sein, es könnte aber dennoch zu minimalst geringeren Testwerten führen. Bemerkbar sollte das aber nicht sein

Alles in allem ist die SSD solide, für meinen Kaufpreis kann ich mich nicht beschweren, momentan bekommt man aber bei der Konkurrenz gelegentlich ein besseres Modell für weniger Geld.

Fabian - Bewertung des be quiet! Dark Base 700 gedämmt mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich habe mir diesen Tower im Angebot im Juli 2020 gekauft. Nach zwei Monaten und dem ein oder anderen Tausch der Hardware wage ich mich an eine Bewertung, da mir einiges aufgefallen ist - positiv wie negativ.

Verarbeitungsqualität
Das Gehäuse ist stabil, wirkt wertig und edel. Mir sind keine dünnen Bleche aufgefallen, die im Zweifelsfall bei mehrfacher Benutztung nachgeben würden. Als Beispiel kann ich hier die Schublade für die Kühler im Deckel anführen. Diese ist mit zwei Schrauben fest, die sich wiederholt vernünftig festziehen lassen. Die Schrauben sind dabei nicht von der weichen Sorte, sodass der Kopf auch mehrfach verwendet werden kann und man keine Schrauben nachkaufen muss. Top.
Überraschend schwer ist das Tempered Glas auf der Sicht-Seite. Auch hier: Wertigkeit.
Und so könnte ich weiter machen von Oberfläche, Staubfilter, Rückseite, Halterungen, Mainboardtray etc. Und zwei Negativpunkte fallen dann tatsächlich ins Auge.

Die Schrauben vom Seitenteil hinter dem Mainboardtray wirken so, als würden sie das Gewinde im Nu kaputt machen. Das wirkt wirklich billig. HIer hätte beQuiet besser Rändelschrauben verwendet wie auch auf der Glasseite.
Das zweite Ist der Platz zwischen Mainboardtray (ja, ich mag das Wort :-) ) und der Lüfterschublade. Das P8 Kabel fürs Mainboard (in meinem Fall ein ASUS Board) kann man nicht durch die Lücke schieben und bequem einstöpseln. Eine kleine Aussparung hätte gereicht. So muss man die komplette Schublade lösen, zur Seite ziehen um das Kabel anschließen zu können.
Aber in Summe klagen auf hohem Niveau.

Geräuschentwicklung
Ich habe zusätzlich zu den zwei vorhandenen Silent Wings 3 noch zwei baugleiche Lüfter eingebaut; also in Summe 4. Und trotz der hohen Temperaturen, die der August bereit hielt und intensiver Beanspruchung der Komponenten höre ich die Lüfter nicht. Null. Außer ich übersteuere das PWM Signal über den Schieberegler. Dann sind sie vernehmbar, aber immernoch dezent. Die Dämmung ist hier richtig gut gelungen.

Sonstiges
Das Dark Base 700 ist mein erstes Gehäuse mit "cleanem" Innenraum; und ich habe viele Gehäuse zusammengebaut. Daher war es schon ein Novum für mich, das jetzt anders vorzunehmen. Unterm Strich muss ich sagen: Es ist sehr einfach und gut gelöst. Meine beiden SSDs finden auf der Rückseite des MBs platz. Hier ist eine Metallplatte zum aushaken, sodass man die SSDs ganz bequem in ausgebautem Zustand montieren kann. Und eine dritte hätte nach demselben Prinzip Platz. Für die Kabel ist ausreichend Platz vorhanden, nichts wird gequetscht, das Netzteil kann man von der Seite rein schieben, etc.etc.etc.

Unterm Strich ein wahrlich nicht billiges Gehäuse, aber es ist seinen Preis meiner Meinung nach absolut wert. Selbstverständlich geht es bei gleichem Platz immer günstiger. Aber ich habe mir die Frage gestellt: Wie oft wechsele ich das eigene Gehäuse? Und mein letztes habe ich 10 Jahre im Einsatz gehabt. Daher finde ich es angemessen und für die Dauer eine lohnenswerte Anschaffung.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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Nordlichtlein - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Carbon WIFI AMD B550 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ursprünglich wollte ich das MSI MPG B550 Gaming Carbon Wifi nicht erwerben und hatte ein anderes Mainboard in der engeren Auswahl. Durch Kompatibilitätsprobleme mit dem Gehäuse kam es allerdings dazu, dass ich zu diesem Mainboard gegriffen habe.

+++ Mein Setup +++

Prozessor: AMD Ryzen 3900x
Kühler: Arctic Liquid Freezer II 280
Wärmeleitpaste: Thermal Grizzly Kyronaut
Grafikkarte: MSI GeForce RTX2060 SUPER GAMING X 8GB
Arbeitsspeicher: 32GB (2x 16GB) DDR4-3200 G.Skill Ripjaws V
Netzteil: 750 Watt Corsair CX Series CX750
Mainboard: MSI MPG B550 Gaming Carbon Wifi
Festplatte 1: 250 GB Samsung 970 Evo Plus M.2
Festplatte 2: 1000 GB Samsung 970 Evo Plus M.2
Gehäuse: beQuiet! Pure Base 500DX
Kühler: 3x 140mm beQuiet! Silent Wing 2, 2x 140mm Artic Freezer (als Teil der AiO)

Der Computer wurde in einzelnen Komponenten bestellt und vom MindFactory Montage- und Funktionstestservice zusammengebaut. Es wurden keine eigenen Optimierungen vorgenommen.

Zum Messen der Temperaturen und anderer Daten habe ich HWMonitor und das AMD Ryzen Master Tool verwendet.

+++ Das Mainboard +++

Das Mainboard macht insgesamt einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Die Beleuchtung ist einerseits natürlich ein kleiner Hingucker, andererseits wurde sie aber eher schlicht gehalten, was mir insgesamt sehr gut gefällt. Die Farben und etwaige Beleuchtungseffekte lassen sich über die Software "MSI Dragon Center" steuern.

Neben einer schönen Beleuchtung überzeugt das Mainboard zudem aber auch aus technischer Sicht.

Neben Wifi verfügt das Mainboard über Bluetooth 5.1 (dazu später mehr), was für mich, die den Computer beruflich nutzt, durchaus nützlich sein kann.

Darüber hinaus gibt es einen USB-C-Anschluss an der Hinterseite sowie die Möglichkeit, einen USB-C-Anschluss des Gehäuses zu nutzen, was zumindest in meinem Fall durchaus sinnvoll war, da das beQuiet Pure Base 500DX über einen solchen verfügt.

Insgesamt bietet das Mainboard über die mitgebrachten SATA III Anschlüsse Platz für insgesamt sechs klassische Festplatten und es verfügt über zwei M.2 Steckplätze, die mit einem Aluminium-Element gekühlt werden sollen.

Der Chipsatz selbst kommt ebenfalls mit einer passiven Kühlung einher und verzichtet, anders als bei x570 Chipsätzen, auf eine zusätzliche Luftkühlung, was für mich der ausschlaggebende Grund für ein b550 Mainboard gewesen ist, da mein Computer möglichst leise sein soll.

+++ Temperaturen +++

Meine Testumgebung ist zugegeben ein Extrem. Durch die derzeit noch anhaltende Hitzewelle und einem Bürozimmer innerhalb einer Dachgeschosswohnung liegt die gemessene Raumtemperatur während meiner Tests bei 31°C. Dieser Umstand sollte unbedingt berücksichtigt werden, ehe man sich die Temperaturen der einzelnen Komponenten näher durchliest!

- Windows Idle
Prozessor: 42 °C
Festplatte 1: 41 °C
Festplatte 2: 30 °C
Grafikkarte: 46°C

- Windows Normalbetrieb (Chrome mit 32 offenen Tabs inkl. laufendes YouTube-Video, Discord, Steam, HWMonitor, AMD Ryzen Master Tool, Taskmanager)
Prozessor: 47 °C
Festplatte 1: 51 °C
Festplatte 2: 39 °C
Grafikkarte: 54 °C

- Windows Ausgelastet (Cinebench R20)
Prozessor: 72 °C
Festplatte 1: 51 °C
Festplatte 2: 40 °C
Grafikkarte: 54 °C

+++ Benchmark +++

Ryzen 3900x, Energiesparplan "AMD Balanced" und Cinebench R20
- Multi-Core: 6697 Pts.

Ryzen 3900x, Energiesparplan "AMD High Performance" und Cinebench R20
- Multi-Core: 6645 Pts.

Auffallend war, dass der Prozessor bei beiden Test nicht mehr als 4,02 GHz erreicht hat. Ob dies mit dem Mainboard zusammenhängt, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

In Prime95 hat der Prozessor immerhin 4,14 GHz geschafft, ist damit aber immer noch weit von seinen maximal möglichen 4,50 GHz entfernt.

Interessant hingegen ist, dass der Prozessor bei anderen Anwendungen, z.B. in Spielen, 4,2 GHz und mehr erreicht.

+++ FPS in Spielen +++

World War Z Kampagne - Ultra - 164 FPS
World War Z Hordemodus - Ultra - 152 FPS

Anno 1800 - Ultra - 87 FPS

Fortnite - Ultra - 52 FPS
Fortnite - Low - 524 FPS
Fortnite - Pro Settings - 392 FPS

Among Trees - Ultra - 72 FPS

DayZ - Ultra ("Extrem") - 132 FPS

+++ Fazit +++

Für meine Bedürfnisse reicht das Mainboard vollkommen aus. Dennoch möchte ich fairerweise einen Stern abziehen, weil der Bluetooth-Anschluss, über den ich mich wirklich gefreut habe, defekt war. Leider wurde dieser im Rahmen des Montage- und Funktionstestservice nicht mitgetestet und zum Zurücksenden des Computers fehlt mir leider die Zeit, da ich das Gerät - wie gesagt - zum Arbeiten brauche.

Insgesamt würde ich das MSI MPG B550 Gaming Carbon Wifi aber durchaus weiterempfehlen!

Kant - Bewertung des Lian Li O11Dynamic XL ROG Certified Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Endlich einen kleinen Traum erfüllt. Das Lian Li O11 Dynamic XL ist wirklich für Enthusiasten aka. Liebhaber. Es wirkt sehr schlicht und doch birgt es sehr viele ausgeklügelte Funktionen.

Zu meinen Specs:
Mainboard: MSI X470 Gaming Pro Carbon
CPU: AMD Ryzen 7 3800X
GPU: Sapphire Nitro RX 5700XT Special Edition (zusätzlich von meiner Seite aus +53Mhz OC)
CPU Kühler: Kraken X72
RGB Glimmbim: Lian Li 8Pin Stimmer Plus und viele RGB Lüfter.

Vorwort:
Also fangen wir mal an. Ich war schon länger auf der Suche nach einem Gehäuse das schlicht aber auch ein kleiner Hingucker ist. Mein altes Gehäuse war ein Inter-Tech M-908 mit Sichtfenster ein guter Hingucker mit der Infinity Front. Allerdings wuchs meine Hardware und meine Ansprüche, sodass mein altes Gehäuse schnell an seine Grenzen kam u.a. mit der Kühlung.
Da der Radiator bei meinem alten Gehäuse nicht oben hin passte, musste der Radiator an die Front montiert werden. Allerdings hatte dies zur Folge, dass der Airflow darunter leidete und mein GPU sehr schnell heiß wurde.
Folglich musste ein neues Gehäuse her, das meiner AIO und meiner Grafikkarte zum einen gut Kühlung bietet und zum anderen mein System zur Geltung bringt. Dadurch stieße ich zuerst auf den kleineren Bruder Lian Li O11 Dynamic und schließlich auf den großen Bruder der XL Variante.

Pro:
+ Gehäuse fühlt sich dem Preis entsprechend wertig an. Die Verkleidung ist aus Aluminium. Die Front und das Sichtfenster sind aus Glas.
+ Lieferumfang: Es wird ein Grafikkartenhalter von Lian Li (GB-001) mitgeliefert und sehr viele Schrauben.
+ Einfaches Klicksystem. Man muss für das obere Panel hinten zwei Schrauben lösen und kann es anschließend mit einer Entriegelung abnehmen. Der Rest wird mit einem Hochziehen entfernt. Es sind kleine (nicht aus Plastik) Noppen die eingehängt werden.
+ Im Frontpanel ist eine kleine Ledleiste verbaut die sehr clean ist (man sieht die LEDs nicht). Farbwechsel einfach mit "C" für Color oder "M" für Modus möglich.
+ Vorne findet sich zusätzlich zwei USB 3.0 einmal oben und einmal unten an der Front, ein USB Type-C und Kopfhörer sowie Mikrofon Anschluss.
+ Vier Hotswap-Einschübe von kleinen 2,5SSD bis 3,5 HDD passt alles rein inklusive passgenaue Bohrungen für die Befestigung.
+ Überall wo Potenzial für Gehäuselüfter sind befindet sich ein Staubfilter, also Oben, Unten, zwei an der Seite. Nur hinten befindet sich keins.

+Großer Plus Punkt und Kaufgrund für mich+
Ist die enorme Möglichkeit an Kühlleistung. Man kann 3x Lüfter unten, oben oder an die Seite befestigen zusätzlich ein 120mm Lüfter hinten oder wenn man ein reines Wasserkühlung-Setup baut unten und oben 360mm Radiatoren und Seitlich der Ausgleichsbehälter oder auch ein Radiator, dann baut an der Front eine Distroplate hin, vorgefertigt oder selbst entworfen. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten.

Contra:
- An sich ist das Kabelmanagement und Aufbau der Rückseite sehr gut gelungen. Allerdings wird es dann doch sehr eng, wenn man sehr viele Datenträger (in meinem Fall 2 HDD, 5 SSD) besitzt. Zudem kommen noch eine Lüftungssteuereinheit von Corsair der auch Platz braucht, da war der Zwischenraum von den Hotswap Kästen sehr dankbar. Es passt zwar alles rein und es wird wunderschön mit einer Abdeckung nochmals verdeckt (wo man zusätzlich noch SSD verbauen kann), wird aber eine sehr fummelige Arbeit, wenn man noch etwas hinzufügen will oder entfernen will.
- (Eigener Geschmack). Der Seitliche Teil, in meinem Fall für den Radiator, wird durch Platten abgedeckt, die für SSD Karten vorgefertigt sind, daher nimmt man sich das Potenzial noch mehr Festplatten zu verbauen. Ein weiterer optischer Nachteil ist, dass mein 360er Radiator so groß ist, dass das Endstück weder oben noch unten hinpasst und somit eine unschöne Lücke entsteht.

Bemerkung von meiner Seite:
+/- Sollte man ein Radiator an der Seite verbauen sollte man darauf achten entweder einen flachen Radiator zu nehmen oder den Radiator nach hinten zu verlegen und die Lüfter im Innenraum zu verbauen. Da die Biegung vom 12Pin Stecker doch etwas größer ist und es sein kann das der Radiator dann im Weg ist.
+/- Achtet darauf das euer Mainboard zwei USB3.0 Anschlüsse hat und wenn ihr es braucht zusätzlich ein USB Type-C Stecker, da ihr sonst eins der USB Slots oder den USB C nicht benutzen könnt.
+/- Der mitgelieferte Grafikkartenhalter passt nicht auf jedes Mainboard in meinem Fall ist eine Abdeckung vom Mainboard selbst im Weg.
Einbau:
Der Einbau war wunderschön, man hatte Platz zum Anschließen 8Pin CPU und 12Pin Motherboard war noch nie so einfach, ich habe keine Fingerkrämpfe bekommen, bin an jede Schraube rangekommen. Nur das Kabelmanagement sollte von vornherein wohl überlegt sein.

Fazit:
Ich bin bisher sehr zufrieden. Das Case ist wunderschön anzuschauen. Aktuell zocke ich Horizon Zero Dawn auf dem PC (Ja es funktioniert bei mir) auf WQHD auf Ultra Einstellungen. Unter Last ist die GPU bei 55-65°C und die CPU bei 40°C. Die Lüfter sind dabei etwas zuhören allerdings fällt es nicht auf, wenn man mit Kopfhören zockt.

Ich kann jedem Enthusiasten das Case empfehlen, es ist wirklich Built for Enthusiasts. Zudem hat es ein sehr großes Potenzial und viele Möglichkeiten sich zu Individualisieren. Von Schlichtem RGB bis Wasserkühlung ist jeder bedient. Jeden Cent wert.

Ich hoffe ich konnte mit meiner Erfahrung und Erläuterungen all denen, die sich noch unschlüssig sind oder auch vorhaben, sich ein Showcase oder Case mit potenzieller guter Kühlleistung aufzubauen, bei der Entscheidung helfen.

Vielen Dank an Lian Li und Der8auer für so ein großartiges Case und ein Dankeschön an Mindfactory für die schnelle Lieferung, den tollen Support und auch die Kulanz bei Problemen. Danke.

Jim - Bewertung des 24" (60,96cm) Samsung Gaming C24RG54FQU schwarz 1920x1080 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 1.4:

Ich durfte diesen Monitor Leider nur kurzzeitig testen da er keine vesa Halterung hatte musste er zurück

Zunächst liste ich kurz einige positive und negative Punkte auf, dann folgt noch ein Text zum Gerät.
Die verwendeten Testkomponenten waren folgende: Windows 10 Version 1903, Intel Xeon E3-1245 V2, NVidia GeForce GTX 1070, 12GB RAM sowie zum Vergleich meine älteren Monitore Samsung Syncmaster 2443BW und AOC e2470Swhe.


Positiv:
- Die Montage war sehr einfach und selbsterklärend. Man steck zunächst die Haltestange auf den Standfuß und schraubt die große Schraube an der Unterseite des Fußes fest. Als nächstes steckt man den eigentlichen Monitor auf die Haltestange, fertig. Dieser Teil ist nur gesteckt, aber keine Sorge: es hält trotzdem recht gut und man kann den Monitor auch gut tragen, ohne dass der Fuß abfällt.
- Das Gerät macht einen guten optischen Eindruck. Es hat ein ansprechendes Design und sieht hochwertig aus.
- Das Gerät steht stabil, der Fuß verschafft einen guten Stand ohne Risiko zu kippen. Der Bildschirm lässt sich vor und zurück neigen (2° vor und bis zu 20° zurück), was im Normalfall mehr als ausreichend ist. Ich kann bei voller Neigung auch im Stehen gut auf den Bildschirm herunterblicken, der auf dem Schreibtisch steht, bei ca. 1 Meter Abstand vor dem Bild. Ein Umzug ist auch kein Problem, da man den Monitor gut halten kann und bei Bedarf eine Demontage und das Wiederaufbauen sehr schnell geht.
- Sehr gutes und helles Bild. Alles sieht so aus wie es soll oder besser. Die Farben kommen gut raus und besonders bewegte Bilder sehen hier deutlich besser aus als auf meinem älteren Monitor.


Neutral:
- Der Bildschirm ist leicht gekrümmt. Der Sinn dahinter ist, dass sich alle Bildpunkte möglichst gleich weit weg vom Auge befinden, um Verzerrungen zu verhindern und außerdem soll damit der Blickwinkel besser ausgefüllt sein. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das viel besser gefällt als ein gerader Bildschirm, aber es ist auf jeden Fall nicht schlechter. Aus diesem Grund bewerte ich das momentan noch als neutral.
- Das Gerät hat Effizienzklasse B. Prinzipiell kann man daran arbeiten hier zumindest ein A raus zu holen, vor allem bei LED Technik, aber bei 47kWh pro Jahr (bei 32 Watt und 4 Stunden Nutzung am Tag) sind das um die 15¤ im Jahr. Ich behaupte mal, der Rechner, der das Bild erzeugt verbraucht da etwas mehr, daher stört es mich nicht weiter und ich sehe das neutral.
- Zur Bedienung des Monitors ist auf der Rückseite ein größerer Knopf, den man nach oben, unten, links und rechts bewegen und natürlich hineindrücken kann. Dadurch spart man sich die ganzen Knöpfe und macht alles über diesen einen. Ich persönlich habe nichts gegen einzelne Knöpfe an der Vorder- oder Unterseite, daher empfinde ich auch das als neutral.
- Den Bildschirm auszuschalten braucht drei Tastendrucke statt einem, wie bei Monitoren mit einzelnen Knöpfen. Dafür schaltet er nach einer Weile Inaktivität automatisch ab. Ohne anliegendes Signal, wie nach Herunterfahren des PCs, wird der Bildschirm schwarz und nur eine kleine Status-LED blinkt vor sich hin, bis er schließlich ganz abschaltet. Bei dauerhaftem Signal möchte er sich nach etwa vier Stunden auch Abschalten, für den Fall, dass man eingeschlafen ist etc. Er warnt aber eine Minute im Voraus, sodass man es abbrechen kann. Diese Option lässt sich im Menü auch deaktivieren.


Negativ:
- Für die Stromzufuhr wird ein extra Netzteil benötigt. Leider kann hier nicht der normale C14 Gerätestecker verwendet werden wie bei den meisten anderen Geräten (Monitor, PC, Drucker...). Ist an sich nicht schlimm, aber ein Standard C14 Kabel kann man z.B. leichter ersetzen, weil man davon meistens sowieso mehr als genug hat.
- In Windows wird leider nicht erkannt, wenn man den Monitor ausschaltet. Er wird auch ausgeschaltet noch angezeigt. Bei meinem alten Monitor wurde automatisch erkannt, wenn ich ihn abschalte, sodass die Anzeigeeinstellungen geändert wurden. Dadurch konnte ich ganz einfach zwischen Monitor und Fernseher wechseln, was jetzt eben ein paar extra Klicks erfordert.



Wieder zurück zum Anfang. Im Lieferumfang befinden sich: Der Standfuß, die Haltestange, der Bildschirm selbst, das Netzteil für die Stromzufuhr, ein HDMI Kabel, eine Bedienungsanleitung, Garantiehinweise etc., eine CD mit der Anleitung und für die Installation des Treibers und einer Software namens Easy Setting Box für die Einrichtung. Mir persönlich reichen die Einstellungen von Windows, daher verwende ich die Software nicht. Die Treiber sind auch nicht unbedingt notwendig, der Monitor funktioniert auch mit Plug and Play, aber aktuelle und richtige Treiber sind nie verkehrt. Die Anleitung ist für den Betrieb an sich nicht nötig, höchstens für die Einstellungsmöglichkeiten im Menü, wenn man nicht alles durchprobieren möchte oder eine Funktion nicht genau verstanden hat. Als Anschlüsse hat der Monitor auf der Rückseite 2xHDMI 2,0 (In der Produktbeschreibung steht Version 1.4, allerdings sagt der Monitor selbst in seinem Menü, dass es sich um HDMI 2.0 handelt), 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörer-Ausgang sowie den Anschluss für das Netzteil. Die Bildschirmdiagonale misst 24, was 59cm entspricht. Das Bildformat ist 16:9 bei Full HD und 144 Hertz.
Die Inbetriebnahme geht sehr schnell vonstatten: man muss nur Fuß und Bildschirm zusammenstecken, die Schraube anziehen, die Kabel einstecken und schon ist man fertig. Der Monitor ist mit den Plug and Play Treibern von Windows benutzbar. Falls es damit Probleme geben sollte bleiben immer noch die Treiber auf der beigelegten CD. Ich habe für den Anschluss zum PC mit jeweils verschiedenen Kabeln beide HDMI Schnittstellen die DisplayPort Schnittstelle des Monitors getestet, bisher konnte ich keine Unterschiede feststellen.
Im Menü des Bildschirms lassen sich noch einige Einstellungen vornehmen wie ein Abschalt-timer, die automatische Quellenerkennung, die Bildwiederholrate, die Helligkeit von schwarzen Stellen oder ein virtuelles Fadenkreuz, das über ein Spiel gelegt wird, um das Zielen zu erleichtern. Es gibt noch einige weitere Einstellmöglichkeiten, die ausführlich im Handbuch nachgelesen werden können, sie sind allerdings ohnehin ziemlich selbsterklärend.
Wie schon gesagt macht der Monitor ein gutes Bild. Dort sieht alles besser aus von einfachen Texten über Bilder bis hin zu Spielen. Durch die Helligkeit und den Kontrast kommen die Farben sehr gut raus. Die Bildwiederholrate von 144 statt üblichen 60Hz sorgt dafür, dass auch sehr schnelle Bewegungen noch scharf und flüssig (ohne Sprünge) dargestellt werden können. Das sieht man hauptsächlich bei schnellen Spielen wie Rennspielen oder Shootern. Ich habe verschiedene Spiele auf dem Monitor gespielt und allesamt sahen besser aus als auf meinem alten Monitor. Beispielsweise visuelle Effekte mit kleinen, sich schnell bewegenden Partikeln oder Rauchschwaden etc. kommen gut raus.


Fazit: Wenn man über die genannten Kleinigkeiten wie das extra Netzteil hinwegsieht, bekommt man hier einen guten Monitor, der allen Anforderungen gerecht wird. Wer also einen 144Hz Monitor sucht und dafür keine 400¤ ausgeben will, kann hier getrost zugreifen.

Alexei - Bewertung des LCD 31,5" (80,01cm) Samsung C32F391 Curved Weiß 1920x1080 1xDisplayPort / 1xHDMI:

Da mich dieser- Monitor im Büro überzeugt hat, habe ich mir diesen auch für den privaten Gebrauch zugelegt. In der Bewertung werde ich auf folgende Punkte eingehen: Design und Verarbeitung, Wiedergabequalität und Langzeittest.


- Design und Verarbeitung

Der curved Monitor ist schlicht und elegant Weiß gehalten. Das Stativ ist fest und hält den Monitor gut fest. Dabei ist eine Justierung der Höhe und Neigung leider nicht möglich. Das Problem ist jedoch einfach mit einer 75x75 Monitorhalterung zu umgehen, welche ich auch sehr weiterempfehle.
Auf der Rückseite ist ein Steuerjoystick für die internen Einstellungen eingebaut. Dieser funktioniert präzise und komfortabel. In den Einstellungen hat man die Möglichkeit die typischen Bildschirmeinstellungen anzupassen, wie Farben, Schärfe etc. Die Besonderheit bei dem Monitor sind die Zusatzfunktionen Samsung Magic Upscale, der Gaming und Eye Saver Modus. Samsung Magic Upscale passt im 1. Modus leicht die Farben an, sodass diese natürlicher erscheinen sollen. Der meiner Meinung nach besser erkennbare Unterschied ist mit Mode 2 zu erreichen, wo das Bild weiter verbessert wird. Dieser Modus ist nicht mit Anderen kombinierbar. Meiner Meinung nach ist der Modus für meinen persönlichen Nutzungsbereich überflüssig, weswegen ich diesen auch ausgeschaltet lasse.
Der Eye Saver Modus ist gerade für späte Arbeiten sehr angenehm, da das Blaulicht gefiltert wird, dadurch ermüden die Augen weniger und ich habe dadurch auch weniger Einschlafprobleme.
In der Freizeit spiele ich auch gerne am Computer. Der Gaming Modus soll dabei praktisch sein, jedoch finde ich die erhöhten Kontraste und leicht grelleren Farben störend, weswegen dieser Modus auch ausgeschaltet bleibt.
Die Verarbeitung des Monitors ist ausgezeichnet. Der Steuerjoystick auf der Rückseite wirkt auch gut verarbeitet. Vieles kann ich zu dem Stativ nicht sagen, da ich eine separate 75x75 Monitorhalterung nutze und somit auf das Stativ verzichte. Jedoch macht das Stativ einen guten Eindruck, mein Sohn, der einen ähnlichen Monitor samt Stativ nutzt, hat nur positives dazu berichtet.


- Wiedergabequalität und Langzeittest

Dank dem VA-Panel des Monitors ist die Farbwiedergabe beispielhaft. Dagegen ist die Wiedergabequalität meines alten Monitors mit TN Panel deutlich grauer und fast schon lebloser. Der Einsatz im Büro mit diesem Monitor ist sehr einfach, da die Anzeige wirklich gelungen ist. Wie im vorherigen Stichpunkt beschrieben, ist der Eye Saver Modus für spätere Arbeiten auch sehr zweckmäßig. Selbst bei sehr langen Arbeitszeiten von teilweise über 12 Stunden, sind meine Augen zwar müde, jedoch nicht vollkommen ausgelaugt wie mit meinem alten Monitor.
Zwar könnte man meinen, dass eine PPI (Pixel pro Zoll bzw. Inch) von 69,93 nicht ausreichend sein könnte für eine saubere Darstellung von Schriften und Bildern, jedoch kann ich diese Sorge mit diesem Monitor nicht teilen. Denn alle Wörter, Texte und Grafiken werden stets umfassend, verlustfrei und sauber angezeigt.
Zur Wiedergabe von Multimedia, also Spiele, Filme, Serien etc. eignet sich der Monitor ebenfalls außerordentlich. Das Spielen an diesem Monitor macht viel Spaß wegen der Größe des Monitors. Dank der 31.5 Zoll des Monitors ist das Erkennen von vielem sehr einfach. Dabei ist kein Ghosting, Tearing oder dergleichen bemerkbar.
Bei Filmen und Serien kann man sich ebenfalls wegen der Größe des Monitors bequem zurücklehnen und das Bild genießen.


- Zusammenfassung:

Der Samsung C32F391 ist ein sehr gelungener Multimedia Monitor, welcher sich ausgezeichnet zum Arbeiten und privaten Gebrauch, wie zum Spielen und Serienschauen eignet. Die Wiedergabe ist durchgehend überragend. Die Zusatzfunktion Eye Saver Mode ist gerade für auch lange Büroarbeiten überaus praktisch. Das einzig negative ist die mangelnde Höhen- und Neigungsjustierung, dieses Problem ist aber mit einer entsprechenden Monitorhalterung umgangen. Insgesamt empfehle ich diesen Monitor vollkommen und bedenkenlos weiter.

sven - Bewertung der 250GB Samsung 970 Evo Plus M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC (MZ-V7S250BW):

bin sehr zu frieden und ist perfekt am rennen

Jizzer87 - Bewertung des AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Mein Bericht ist vor Allem für die Audioproduzenten und Musiker von Relevanz.

Eckdaten:
- Pure Base 600 Case
- Ryzen 3600 unter dem Scythe Mugen 5 Rev.B, dazwischen Thermal Grizzly Kryonaut
- 2x Crucial Ballistix 3000MHz CL15 Dual-Rank
- Gigabyte GTX 1050 TI
- Tascam US Audio-Interface


Ich komme von einem intelbasierten System (G4560). Anwendungsbereich ist digitale Musikproduktion (DAW) mit Cubase Pro 10.5, ohne unnötige Ressourcenfresser außer dem Zugang zum Internet und Antivirenprogramm. Mein System besteht aus mehreren SSD's (je eins für OS, Projekte, Sampler, Daten). Meine Arbeiten gehen vom voll arrangierten Symphonieorchester über Metal bis hin zu Elektropop. Dementsprechend besitze ich viele arbeitsspeicher- und leistungshungrige Plugin-Sampler wie Philharmonik, Amplitube und weitere.
Ich habe unter dem G4560 trotz gutem Binning und leistungsbasiertem Setup mit zunehmender Erfahrung in der Musikproduktion gelitten. Spätestens beim Komponieren mit einem schön cremigen Symphonieorchester war Schluss mit der Cremigkeit. So las ich mich bei Kaffee durch die ganzen Bewertungen hier und dort durch, schaute viele Youtube-Tests und studierte entsprechende Dawbenches ein. Es kristallisierten sich am Ende der Ryzen 3600 und 3700 heraus, gerade auch im Hinblick auf das Geld.

So wurde es der Ryzen 3600 mit dem MSI Tomahawk B450. Ich dachte mir, dass der Sprung vom Zweikerner so oder so befriedigend genug sein muss. Nach wochenlangem Testen hatte ich bald den Eindruck, dass mit diesem Chip ein Glücksgriff geschah. Oder es ist einfach das verbesserte Binning von dem man in diesem Jahr hört und liest.

Testbericht:
Leistungstestdauer pro Test betrug 3 Stunden. Vorab: Die CPU hat nie 76°Celsius erlebt. Durchschnittlich bei 65°C. Der Ram wurde auf 3733MHz CL17 übertaktet.
Lief stabil bei 4,45 GHz mit fester Spannung auf 1,2V auf OCCT, Cinebench R15 und R20. Auf Prime95 stabil erst ab 1,275V. Cinebench R20 Multicore bei 4092 Punkten. In CPU-Z war der I9 9900K beim Singlecore bezwungen und beim Multicore in Reichweite. Der Hauptgedanke: Soviel Power für 160 Euro? Sollte ich in Zukunft mal aufrüsten, werde ich sicher mal die Taktfrequenz auf 4,6GHz oder darüber hauen und lostesten.

Tägliche Anwendung:
Die CPU läuft seitdem stabil bei 4,1GHz unter einer festen Spannung von 1,075V. Im Idle bei 31°C (im Hochsommer etwas höher) und ansonsten selten über 50°C. Ryzen Master ist wegen daw-spezifischen Stabilitätsgründen nicht installiert. Die Einstellungen sind auf Leistung getrimmt und der Ram ist auf 3600MHz CL16-18-18-38 heruntergesetzt. Beim Ram könnte unter Umständen noch was gehen. Aber da lasse ich ohne tiefergehendes Wissen die Finger von.

Wo der G4560 nur mit äußerster Mühe bei größtem Buffersize von 2048samples 30 Spuren so gerade noch verarbeiten konnte, ist das neue System bereit für ein saftiges Orchester mit 60 Spuren+ flüssig mit engem Buffersize von 64samples. Je nach Buffersize und Ressourcenhunger der Plugins mehr oder weniger.
Durch den Systemwechsel haben sich die Latenzen des Interfaces nicht verbessert oder verschlechtert. Einziger Kritikpunkt, der aber aufgrund der hervorragenden Verarbeitungsqualität und vor Allem Leistung nicht so sehr ins Gewicht fällt, ist der im Vergleich zum Intel prozentuale Limit der CPU-Auslastung, ab wann die DAW instabil wird. Aber das ist bekannt. Bei Intel kann man auf 95% CPU-Auslastung noch ohne größere Probleme arbeiten. Auf dem Ryzen hingegen wirds instabil bei mir ab etwa 85%-90% (irgendwo dazwischen fängt es an).
Um allerdings auf die 85% Auslastung zu kommen, bedarf es wirklich sowas wie z.B. ein komplettes Orchester, wo jedem Instrument einzeln eine Spur je Artikulation zugeordnet sein soll, mit komplexen Routings und Bussen. Notfalls kann man ja den Buffer höher setzen und Tracks bouncen oder einfrieren, um Luft zu schaffen.

Der Rechner wurde speziell für die Daw privilegiert, allerdings wird hin und wieder mal Assassins Creed Odyssey gespielt. Temperaturen nie über 50°C. Die Grafikkarte wurde nicht gewechselt.

Kurz: Mit dem G4560 25fps => Mit dem Ryzen 3600 49fps. => Okay !

Abschließende Worte:
Durch den Wechsel auf einen 6-Kerner habe ich für mich entdeckt, dass der 3900x, 3950x oder deren Nachfolger für meinen Anspruch wohl genau das Richtige wären. Aber wir reden hier wirklich von gehobenen Ansprüchen, die für den Ottonormalverbraucher im Bezug auf den Kosten-Nutzen-Faktor nicht von Relevanz sind, so erscheint mir. Nach oben geht es halt immer. Im Hinblick auf die Leistung, den Preis und das Leid, bevor ich dieses Schmuckstück mein Eigen nennen konnte, möchte ich aber gerne auf dem Boden bleiben und wunschlos zufrieden sein. Eine Weiterempfehlung nach den beschriebenen Erfahrungen ist obligatorisch.
Weiterlesen »Juli

Steve Köhler - Bewertung des MSI MPG Z490 Gaming Carbon WIFI , So.1200, ATX (7C73-001R):

Ich habe mich wieder einmal für ein Mainboard von MSI entschieden und wurde nicht enttäuscht!!!
Habe es in Verbindung mit einem i5 10600k gekauft und bin sehr zufrieden.

Verpackung braucht man nicht viel zu sagen passt einfacht.
Es werden zwei SATA-Kabel mitgeliefert. Eins von den Kabeln ist gewinkelt. Zusätzlich befinden sich zwei RGB-Erweiterungskabel und ein Y RGB-Kabel. Eine WIFI-Antenne ist ebenfalls enthalten. Ebenfalls liegen drei M.2 Schrauben bei.
Für die schnelle Installation befindet sich eine Kurzanleitung und für die ausführliche Installation ein Handbuch bei. In der Kurzanleitung wird den LGA 1200 Sockel nicht erwähnt. Da dieser aber mit dem LGA 115X aufbautechnisch identisch ist, kann diese Anleitung verwendet werden. Der Link hinter dem Video führt zur allgemeinen Intel-CPU-Installation. Für jede Komponente gibt es ein Video. Reicht einem die Kurzanleitung nicht aus, kann auf das Handbuch zurückgegriffen werden. Im Handbuch befindet sich ebenfalls eine Kurzanleitung. Zusätzlich liegt eine Treiber-DVD bei.
Wie von MSI gewohnt das bios super easy und unkompliziert, Dragon Center sowieso nice.

Für den Einbau vom Mainboard muss der obere M.2 Shield Frozer abmontiert werden, damit die neunte Mainboardschraube montiert werden kann. Der Einbau der CPU ist einfach. Ebenso lassen sich die verwendeten RAM-Riegel schnell verbauen. Beim CPU-Kühler lassen sich auch Kühler vom Sockel LGA 155x verbauen, da die Montagepunkte gleich sind. Die Grafikkarte lässt sich schnell montieren. Beim Netzteil muss man aufpassen, dass zusätzlich ein 2x4-poliges Kabel benötigt wird. Die Gehäuselüfter mit RGB lassen sich durch die vielen (Acht [sechs System, ein CPU + Pumpe]) Anschlüsse auf kurzem Weg verbauen. Die Festplatten sind durch die sechs SATA-Anschlüsse schnell verbunden. Will man M.2 SSDs verwenden muss man bedenken dass es nur zwei Anschlüsse gibt. Der obere M.2 Slot verbraucht einen SATA (SATA-2) Slot. Der untere verbraucht zwei Slots (SATA-5+6).

Positiv
- Viele Lüfteranschlüsse
- Kabelgebundene WLAN-Antenne
- M.2 Kühlkörper
- Design
- MSI Dragon Center
Neutral
- JUSB3 (USB 3.2 Gen 1 5Gbps Connector) Position
- RGB-Beleuchtung


Von mir gibt es eine Kaufempfehlung.

Nico - Bewertung der WAT Alphacool Eisblock Aurora Backplate GPX-A AMD Radeon RX 5700/5700XT Sapphire Nitro+:

Ich habe dieses Produkt gekauft, weil ich nicht zufrieden mit dem Kühler meiner Sapphire 5700XT Nitro+ war. Also musste ein Wasserbloch her.

Entscheidungsgrund für den Block war der Test bei Igors Lab, denn dieser bietet zu einem fairer Preis sehr gute Leistungen.

Verpackung :
Der Block kommt sicher verpackt in einer stabilen Kartonagen. Im Inneren ist alles sicher verstaut, dass es zu keinen rum rutschen von Teilen kommt, die evtl das Acryl zerkratzen könnten.

Inhalt:
Im Inneren befindet sich der GPU Block und das Monatge Material mit einer Anleitung.
Diese ist gut beschrieben und ausreichend bebildert, damit jeder mit der Montage gut zu recht kommt.
Achtung! Es ist keine Backplate enthalten. Diese ist separat zu erstehen.
Es ist auch eine Tube Wärmeleitpaste enthalten, welche ich jedoch nicht benutzt habe, sondern die Thermal Grizzly Kryonaut.

Verarbeitung:
Die Kühlerplatte besteht aus vernickelt Kupfer und ist frei von jeglichen Kratzern oder Abdrücken und sehr sauber verarbeitet. Das Acrylgehäuse ist sehr klar und auch hier frei von Kratzer oder Überständen. Das Kabel der LED ist schwarz gesleevt und ausreichend lanng um die beiden Ports der RGB Steuerung zu erreichen. Achtung es handelt sich um eine 5V aRGB Beleuchtung. Der LED Stripe läuft über die komplette Länge der Karte und leuchtet den Block sehr gut aus.

Montage:
Wer handwerklich geschickt ist und schon mal die Wärmeleitpaste seiner Grafikkarte erneuert hat, wird bei der Montage keine Probleme haben. Bitte hier definitiv sich komplett an die Anleitung halten damit es keine Probleme gibt. Auch sind die Montagelöcher leicht Größer, damit man den Kühler noch korrekt ausrichten kann. Dies wird gemacht damit produktionstechnische Toleranzen ausgeglichen werden können.

Leistung:

Eingebunden ist der Block in eine Costum Wakü die aus GPU Block, 3Radiatoren und einer DDC310 Pumpe bestehen in einem Fractal Design Define R6.
In 3DMark wird die Karte maximal 45 Grad warm, in aufwendigen Spielen wie A Plagues Tale, dass die Karte richtig fördert, erreicht diese maximal 58 Gard nach 2 Stunden. Wichtig vorallem ist ja noch die Speichertemparatur. Egal in welchen Zenario, der Speicher wird nie wärmer als 64Grad, was auch nochmal Spielraum zum übertakten bringt.

Alles in allem bin ich super zufrieden mit dem Produkt.
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Danke an Alphacool für diese gute Produkt zu einem faireren Preis.

Erik - Bewertung des Inter-Tech S-3901 IMPULSE mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Einfach Geiles Gehäuse
Pros:
-Echtglasscheibe, sieht Mega aus und fühlt sich mega an
-Die ARGB Streifen im Gehäuse sind dezent und sehen wirklich gut aus
-Magnetischer Staubfilter fürs Netzteil
-Lüfterhalterungen für 120 und 140mm Lüfter überall
-Radiatorhalterungen an der Oberseite für Wasserkühlungen (in meinem Fall die H45 AIO von Corsair)
-Viel Platz im Gehäuse, große Luftkühler würden reinpassen von der Höhe, auch lange Grafikkarten sind absolut kein Problem
-Besonders gut: Kabelmanagment-Schlitze unter UND ÜBER dem Mainboard, der CPU Stromanschluss ging noch nie besser zu installieren
-Kabelbinderhalterungen auf der Rückseite überall verteilt
-Schlichtes aber doch elegantes Design
-Genug Schrauben, Abstandshalter und sogar ein kleines Abstandshaltermontage-Tool liegen bei

Contras:
-Netzteilverdeck lässt sich nicht abnehmen, macht den Netzteileinbau etwas schwieriger
-Lüftersteuerung mit festen 0/50/100% genauso wie RGB Steuerung über nen Button (in Kombination mit dem Controller) sind einfach nicht mehr zeitgemäß
-RGB Controller hat Y ARGB Kabel, der VDG Stecker hat aber nur den D pin angeschlossen
-Der Mitgelieferte RGB Lüfter hat einen Custom Anschluss der weder an jegliche standart RGB Header passt noch auf nen 3/4Pin Stecker für Lüfter, nur über den Controller ist der zu steuern, aber wiegesagt, der Controller gefällt mir allgemein garnicht weil einfach zu sehr der Zwang besteht nur Intertech Lüfter zu nehmen die den Anschluss haben (ist aber ein allgemeines RGB-Zubehör-Hersteller Problem)

Wer also vorhat das Gehäuse mit RGB Produkten anderer Hersteller zu nutzen (egal ob mit JST, VDG oder 3 Pin ARGB Stecker) sollte vorher schauen welches Teil welchen Anschluss hat und entsprechende Splitter oder Adapter bestellen

R. - Bewertung des ASRock X570 Taichi AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Sehr schönes und hochwertiges Mainboard, ASRock hat mich damit völlig überzeugt als treuer MSI Nutzer nach 13 Jahren.

Ich hab mir mit dem Taichi eine Workstation für Videoprojekte, entsprechend werkelt ein Ryzen 3900X mit 32GB RAM. Der PC ist in der Konfiguration richtig schnell und bewältigt seine Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit, meine Renderzeiten mit Vegas Pro fallen deutlich kürzer aus als mit meinem I9 9900K (ebenfalls 32GB und mit einer RTX2080).

Im Vorfeld bei meiner Planung habe ich mehrere Mainboards in meiner Auswahl gehabt, beim Taichi liegt aber der ausschlaggebende Vorteil beim Phasendesign und der Speicheranbindung. Mit in der Auswahl war allerdings auch dass B550 Taichi, bei den aufgerufenen Preisen von 330¤ war allerdings recht schnell klar dass ich dann auch zum X570 greifen kann. Der Lüfter stört ohnehin nicht, die Grafikkarte ist schlichtweg eher hörbar.

Beim RAM war ich dagegen etwas unsicher und musste erstmal etwas länger recherchieren bis ich G.Skill Bezeichnungen aufgeschlüsselt habe, einen Aufpreis für RGB wollte ich mir hier schlichtweg sparen weil der PC am Ende auch noch seriös wirken sollte und bunte Kirmesbeleuchtung auch nicht passen in einem schwarz/weißen Build. Letztlich fiel meine Wahl auf Trident Z Speicher in schwarz/weißer Optik die einwandfrei laufen und auch bei ASRock in der Kompatibilitätsliste auftauchen in einer anderen Farbbezeichnung: F4-3600C17D-32GTZKW
Per XMP Profil werden die Speicher auch komplett stabil mit 3600MHz erkannt und laufen ohne Probleme, alles andere wäre für meine Zwecke auch vollkommen inakzeptabel.

Das System im Kern:
- Ryzen 3900X
- 32GB G.Skill Trident Z (F4-3600C17D-32GTZKW)
- 500GB Kingston A2000 NVME
- 12GB Quadro M6000
- 650W Seasonic Focus PX-650

Was hier von einigen bemängelt wird in Bezug auf die RGB Beleuchtung kann nicht ganz nachvollziehen, Polychrom funktioniert einwandfrei. Die Beleuchtung stellt man zudem auch nur einmalig ein.

JoSh - Bewertung der Sony WH-1000XM3 Bluetooth Noise Cancelling Kopfhörer, schwarz:

PRO:

- Der Kopfhörer machte auf mich auf Bildern einen relativ großen Eindruck, ganz im Gegenteil, er ist vergleichsweise kompakt und dazu sehr leicht.

- Die Ohrpolster sahen beim aus der Verpackung Nehmen sehr klein aus, allerding passen diese hervorragend, auch für mich als Brillenträger.

- Auch nach einigen Stunden wird das Tragen für mich nicht unangenehm, allerdings wird es durch die eigene Körperwärme erlativ warm auf Dauer und man muss nach fünf Stunden mal "lüften". Im Vergleich zum Logitech G930 oder G933 sitzt der Sony sehr viel besser und schlackert kein bisschen, wenn man den Kopf schnell dreht oder sogar schüttelt. To be fair: die beiden Logitechs sind allerdings deutlich schwerer.

- Der Sound ist, für mein Empfinden, gut bis sehr gut, allerdings leicht mit vergleichsweise viel Bass. Es gibt zumindest in der Android-App einen EQ, allerdings muss man dann die Verbindungseinstellungen in der App auf verbindungs-optimiert stellen, d.h. es geht etwas Klangqualität verloren - behauptet die App. Ich bin mit dem Standard-Sound, also EQ auf null, einverstanden und habe die Soundqualität daher auf hoch - mir gefällt der Bass

- Die Haptik des Kopfhörers ist gut. Die Ohrmuscheln sind mit dieser gummi-matt Oberfläche, wie auch immer sie heißt, überzogen, das fühlt sich gut an. Der Kopfbügel ist rundum, auch oben, gepolstert und mit weichem (Kunst-) Leder versehen, was auch für die Ohrpolster gilt. Es macht schon Spaß ihn anzufassen.

- Die Funktion, die flache Hand auf die rechte Ohrmuschel zu legen, um damit, ganz egal was man eingestellt hat und in welchem Modus man gerade ist, die Lautstärke drastisch zu reduzieren und Umgebungsreräusche von den Mirkofonen verstärken, ist großartig!

- Das ANC hat drei Stufen per Button, nämlich *OFF*, *ANC - with Ambient Noise* und *ANC ON*. In der mittleren Einstellung kann man über die App festlegen, wie stark man das Noice-Cancelling gerne hätte. Es ist in 20 Stufen einstellbar und optional kann man Stimmen (Voices) verstärken. Stellt man den Regler auf Anschlag, dann ist das Gefühl wie ANC ON, in allen anderen Stufen sind die Mikrofone an den Ohrmuscheln aktiv und reichen die Geräusche weiter. In der niedrigsten Einstellung gleicht es dem Auflegen der Hand auf die rechte Ohrmuschel.

- Die Akkulaufzeit habe ich noch nicht weiter getestet, für einen Nachmittag herumspielen + abends 3-4 Stunden Fernsehen mit vollem ANC reicht sicher. Die App ist der Meinung, der Akku läge danach bei 90% Wenn dem so sein sollte, bin ich damit vollkommen einverstanden.

- Nützlich ist, dass der Kopfhörer mit z.B. einem PC verbunden sein kann aber gleichzeitig sich die Android-App verbinden kann, um entweder Einstellungen vorzunehmen oder die Akkulaufzeit einzusehen oder was auch immer. Ob die "Sonderfeatures" der Umgebungserkennung dann auch funktionieren kann ich nicht sagen, allerdings ist mir diese Funktionalität auch alles andere als wichtig.

- Funktionalität unter Windows 10 Educational (Stand: July 2020) gegeben.

- Funktionalität unter (Arch) Linux (Stand: July 2020) gegeben.

- Das in Stoff gemantelte Hardcase ist nett und, wie der Kopfhörer selbst, platzsparend angelegt. Ich persönlich vertraue aber dem Klappmechanismus des Kopfhörers nicht so sehr (Angst vor Kabelbrüchen im Gerät) und werde es vermutlich nicht so sehr nutzen, zumal der Kopfhörer auch mehr für zu Hause und das Büro gedacht ist und eher die Deutsche Bahn hinter meinem Garten und einen Kinderspielplatz nebenan filtern soll und nicht so sehr den Straßenverkehr mit mir als Teilnehmer.


NEUTRAL:

- Die Android-App von Sony ist so la-la ... unbedingt brauchen tue ich sie nicht, lediglich um den Akku-Stand einzusehen oder mir verschiedene Profile für "Sitzen", "Laufen", "Bahn-Fahren" und was auch immer zusammen zu klicken, ist sie ganz nett.

- Es gibt eine eigene und separate Media-Player App von Sony. Die App bietet eine Art Hub für alle installierten Musik-Player usw. - ob man das braucht, ob ich das brauche, werde ich noch sehen. Falls die App die bisher installierten Apps nicht erkennen sollte, kann man manuell Apps der Liste hinzufügen - sogar unsinnige Apps, wie z.B. "Amazon Kindle" oder den "Google Authenticator", sogar meinen FTP-Client - warum auch immer. Insgesamt finde ich das aber positiv!

- Ich kann keine Aussage zur Haltbarkeit des Produktes machen.


CONTRA:

- Das 360° Audio funktioniert leider nur über eine Hand voll Apps, z.B. Deezer, aber z.B. nicht Spotify. Das ist für mich sehr schade, weil die dabei liegende Demo ziemlich gut klingt und eine deutliche Verbesserung wäre. (Mein Samsung Galaxy S7 bringt selber in den Audio-Optionen eine Art "Surround-Sound" mit, das ist zwar besser als normal Stereo, aber kommt an das 360° nicht heran.)

- Das Mikrofon für Sprache, also zum Telefonieren usw., ist leider Grütze. Am Windows-PC über TeamSpeak3 und VoiceMeeter Banana getestet. Der Ton bröckelt leicht und ist manchmal ganz weg. Es klinge, als hätte ich dauerhaft eine Störquelle ganz in der Nähe. Die Sprachqualität über das Android-Smartphone habe ich noch nicht getestet.


Versand und das leidige Thema DHL:

- Das Paket, DHL typisch, sah leider wieder einmal aus wie aus dem Ar*** gezogen und der Kopfhörer wurde wohl schon einmal ausgepackt, was ich an dem merkwürdig angebrachten Klebestreifen und den Kabeln mit dem nicht mehr und nur noch daneben liegendem mit diesen typisch mit Plastik umzogenen Kabel-Binder-Draht zu erkannen glaube. Ich war trotz allem zu neugierig habe ich ihn also trotzdem ausgepackt und getestet. Ich habe keine Schäden oder weiteren Gebrauchsspuren gefunden, daher habe ich ihn behalten.

- Versandzeit war okay - in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (1 Uhr) bestellt, am Dienstag-Mittag geliefert (keine Feiertage).


Mit ein paar der Begebenheiten bin ich also nicht so sehr einverstanden, mit dem Produkt dafür umso mehr, daher fünf Sterne.


An den Menschen von Mindfactory, der den Wust hier gegenlesen musste: Danke für die Geduld ;-)

Nikolai Jasnogorodskij - Bewertung des Gigabyte B550 AORUS PRO AM4:

9 Âœ Jahre ist es her als ich das letzte Mal einen Computer zusammengebaut habe. Mein alter i7 2600, der zwar eine akzeptable Spieleleistung brachte, aber beim Rendern und anderen Multicore-Anwedungen ins Schleudern gerät, sollte endlich ausgetauscht werden.
Also nutzte ich jetzt, wo sich der CPU-Markt im Umschwung befindet die Gelegenheit, um auf die "Ryzen-Welle" aufzuspringen und ein B550 Mainboard zu kaufen.
Im Vorfeld habe ich den Kauf von B450 oder x570-Boards ausgeschlossen, da Erstere mit Ryzen 3000 (und voraussichtlich auch mit 4000) sehr heiß laufen, und Letztere deutlich teurer sind und einen nervigen Chipsatzlüfter besitzen, der besonders anfällig für Spontanausfälle ist. Nicht zu vergessen: Mainboards mit einem B550 Chipsatz kommen mit 20 PCIe 4.0 Lanes (16x Grafinkkarte + 4x NVME). Und obwohl es im Moment kaum Hardware-Lösungen gibt, die PCIe 4.0 unterstützen: Sie werden bald kommen. Der Kauf einer B550-Platine ist also ein Zukunftsversprechen an den Käufer.

Mein Ziel war es ein upgradefähiges Mittelklasse-System für die tägliche Anwendung von Office-Programmen, Musik- und Videoproduktion und gelegentliches Gaming zusammenzustellen, das auch AMDs kommende Zen-3-Prozessoren unterstützen soll. Und so hochgelobt die Qualität der B550-Mainboards ist, mehr als 180 € wollte ich dafür nicht hinblättern. In dieser Preisklasse gab es für mich eigentlich keine bessere Wahl als Gigabytes B550 Aorus Pro.

Lieferumfang:
- 2 SATA-Kabel
- 2 Kabelbinder (gerne mehr davon, Gigabyte!)
- Aorus-Sticker und aufklebbares Aorus-Wappen
- (Antiquierte) Treiber-CD. Ich werde nicht müde es zu wiederholen: Liebe Mainboard-Hersteller, steigt doch bitte auf USB-Flash um. Wir Endverbraucher sind es leid, CDs zu stapeln. CD-Laufwerke werden immer seltener verwendet und so schicker, kleiner Aorus-USB-Stick am Schlüsselbund fände weit mehr Verwendung.
- Ein sog. G-Connector fürs Kabelmanagement am Front-Panel
- Das gewohnt gute Manual

System:
CPU: AMD Ryzen 5 3600
Kühler: Scythe Mugen 5 (Rev B)
RAM: 16 GB G.Skill RipJaws V (3.200 MHz)
GPU: 4 GB Gigabyte Aorus RX 580

Gleich nach dem Auspacken sticht die hervorragende Verarbeitungsqualität in die Augen: 6-Layer PCB, angewinkelte SATA-Ports, lamellierter VRM-Kühlkörper, verstärkter PCIe-16-Slot, mattschwarzes Finish mit orange- und graufarbenen Akzenten.

Nach dem Einbau der restlichen Komponenten und erfolgreichem POST-Screen, ging es erst einmal ins BIOS.
Das XMP-Profil wurde sofort erkannt und problemlos geladen. Für manuelles Overclocking gibt es zahlreiche Möglichkeiten Spannung und Takt der CPU und RAM von Hand einzustellen. Allerdings lasse ich die Finger davon, da ich derzeit nicht plane Systemkomponenten zu übertakten.

Die Lüftersteuerung ist sehr übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Jeder Lüfter kann einzeln angesteuert werden und eine individuelle Drehzahlkurve definiert werden. Je nach Gehäuse kann auf diese Weise nahezu neutraler Luftdruck erreicht werden, - vorausgesetzt man bringt die dafür notwendige Geduld (und eine Menge an Räucherstäbchen) mit.
In meinem provisorischen Gehäuse mit suboptimalem Luftstrom wird die CPU laut Temperatursensor im idle gerade einmal 38 °C warm. Die Temperaturen im restlichem System (Grafikkarte ausgenommen) bewegen sich zwischen 33-36 °C.

Positives:
- Sehr leistungsfähige Spannungswandler (Intercell 12+2) mit zwei ordentlichen Heatsinks, die via Heatpipe miteinander verbunden sind
- Prall gefülltes Backpanel mit 11 USB-Typ-A-Ports (+1 USB-C) und einem
- BIOS Flashback Button
- Sage und schreibe 8(!) Lüfteranschlüsse
- Hervorragender Onboard-Sound (Realtek ALC1220 Codec)
- Sehr dezente RGB-Beleuchtung auf- und unterhalb der I/O-Shroud
- m.M.n. sehr übersichtliches BIOS mit ausgeklügelter Lüftersteuerung

Negatives:
- Kein Frontpanel USB-C-Anschluss (allerdings kein Problem, wenn man ohnehin ein Gehäuse ohne standardmäßigen USB-C-Port besitzt)
- Kein Postcode (was ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt, wenn man nicht overclockt)

Fazit:
Kühl, stylish, viele Anschlüsse, gutes BIOS und keine überflüssigen Features. Ich könnte nicht zufriedener sein mit diesem Board. Wer im nächsten Jahr mit Ryzen 4000 plant, der macht mit diesem Board definitiv nichts falsch.

Großes Dankeschön an Mindfactory für die gewohnt schnelle und problemlose Lieferung!
Weiterlesen »Juni

Cornelius - Bewertung der 8GB MSI Radeon RX 5500 XT MECH 8G OC DDR6 retail:

TL:DR
- Schnell genug für FHD mit hohen/sehr hohen Einstellungen
- Durch Backplate wertiger Gesamteindruck
- Leiser Betrieb
- Ziemlich breit; in schmalen/flachen Gehäusen wird evtl. ein gewinkelter Stromstecker nötig
- Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Die Mech kommt in einem relativ großen Karton sicher in Schaumstoff gehüllt ins Haus. In der Box befindet sich neben der Karte lediglich ein Umschlag mit Aufklebern (Mech!) und einem Kärtchen mit der Bitte die Karte bei MSI zu registrieren.

Die Karte verfügt über eine schwarze Backplate mit MSI Schriftzug, was ihr einen wertigen Eindruck gibt. Insgesamt ist die Karte eher schlicht gehalten: Schwarz mit weißer Schrift und weißem Logo.

Der Kühler ist großzügig dimensioniert und ragt am Ende etwas (ca. 5mm) über die Karte hinaus.

Die MSI Mech RX 5500XT ersetzt die bisherige RX560. Erwartungsgemäß bringt sie einen deutlichen Leistungssprung mit sich.

Auf die genauen FPS Werte möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da diese ohnehin sehr am Restsystem hängen und wer sich dafür interessiert bestimmt auf den einschlägigen Seiten schon Tests gesehen hat. Grundsätzlich liegt die Karte mit einem Ryzen 3 1200 bei ca. 60 in FHD, je nach Spiel und Einstellungen. In MSI Afterburner lässt sich ein leichtes CPU Limit erkennen bei 85-90% GPU Auslastung liegen oft 100% CPU Auslastung an. Mit einem Einstiegsprozessor(Ryzen 3/Core i3) der aktuellen Generation sollte die Karte also optimal harmonieren.

Aufgrund der Breite von fast 13 cm sollte man darauf achten, dass im Gehäuse genug Platz ist, um den Stecker noch entsprechend befestigen zu können ohne das Kabel zu knicken. Ca. 15 cm ab MB sollten ausreichen, ansonsten sollte ein gewinkelter Stecker verwendet werden.

Laut Datenblatt wird ein Netzteil mit 450W empfohlen, in Verbindung mit dem Ryzen 3 läuft die Karte jedoch auch mit einem 350W Netzteil (BeQuiet) stabil, wichtig ist der 8-PIN-PCIe Stromstecker.

In meinen Augen für Full HD die perfekte Grafikkarte insbesondere bei einem Preis von derzeit 200¤. Daher 5 von 5 Sternen für Einsteiger Gaming PCs und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung.

PC Konfiguration:
AsRock AB350m Pro4
Ryzen 3 1200 stock (mit PureRock Slim Kühler)
MSI Mech RX 5500 XT 8 GB
16 GB RAM

Spiele:
FarCry 5
Rise of the Tomb Raider
GTA V
Fortnite
MechWarrior 5
MechWarrior Online
Star Wars Battelfront II

XiLi91 - Bewertung des ASRock B450 Steel Legend AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Vorab mein System: AMD Ryzen 7 2700X mit seinem Boxed Kühler; AMD Rx5700; Asrock B450 Steel Legend; Patriot Viper VPN100 SSD; G.Skill Ripjaws V 16GB Dual Kit; Im Be Quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster; Seasonic Focus PX550(80+Platinum).

Dieses Mainboard kann ich leider nur bedingt empfehlen. Vielleicht habe ich ein "Montagsprodukt" erwischt, vielleicht liegt es aber auch am Produkt generell.
Vorgeschichte:
Ich habe zuerst Windows installiert und alle Programme heruntergeladen, die ich brauche, insbesondere zwei Spiele: Minecraft(nicht relevant), Satisfactory(ziemlich rechenintensiv). Danach habe ich das erste Spiel gestartet, ziemlich performant erstmal. Dann habe ich irgendwann im Bios nachgeschaut und zum Beispiel den Ram Speed angepasst, und mir fiel auf, dass das MB den RAM auf 2133 MHz eingestellt hat, vor allem blöd, wenn man "nirgendwo rumbasteln" will, weil das drosselt dann doch das System aus.
Probleme/Nachteile:
-RGB LEDs beim Chipsatz-Kühler werden ggf. von der Grafikkarte verdeckt, schlechte Software dafür(Ich wünsche mir iCUE Support ;-D )
-(ausführliche Schilderung) Ich wollte den Prozessor auf 4 Ghz übertakten, dachte mir 4,3 wären zu viel für den Boxed Kühler und habe die Spannung von 1.2125 auf 1.2500 eingestellt. Leider habe ich nicht danach einen Cinebench durchlaufen lassen, um zu schauen, ob das System stabil läuft, und siehe da, in Satisfactory wird der Bildschirm schwarz und die Lüfter drehen auf Bios Standard.
Ich dachte zuerst, die Spannung wäre zu niedrig eingestellt, aber nach einer Umstellung auf 1.26 Volt und einem anschließenden Cinebench R20 passiert das selbe wie im Spiel.
Dann habe ich die Spannung wieder zurückgesetzt und bei 4 GHz ist der PC nicht abgestürzt, aber man sollte die Spannungen nicht zu niedrig halten bei so hohem Takt, sonst läuft die CPU instabil.
Ich habe ein paar Reviews gesehen und es wurde behauptet, das MB könnte maximal 105 Watt zur Verfügung stellen. Schon blöd, wenn die CPU 105W TDP hat! Man kann also stabil nur auf der Standart- Spannung laufen lassen, sonst sagen die NUR vier + 6 Phasen Tschüss.
Dieses Mainboard hat eine schlechte Spannungsversorgung. Nix für Leute, die auf 4 oder mehr GHz wollen mit einer 105-Watt-CPU.

Vorteile:
-Gutes Design, auch I/O Blende
-RGB scheint gut durch
-Viele und gute Anschlüsse, zwei M.2 Slots, gute Soundanschlüsse auch Optisch ist dabei
-Gut gestaltetes Handbuch und Software Guide(Kritik: Thema Installation ist nur im Englischen Teil vorhanden)

Fazit:
Rundum ein gutes MB für den B450-Chipsatz, für RGB-Fans auch, aber beschissene Software. Die Spannungsversorgung ist EIGENTLICH ausreichend für AMD, weil die keine CPU mit über 105 W TDP haben, aber nur bedingt. Achtet unbedingt darauf, dass die CPU, die auf das Brett muss, unter 90 Watt TDP hat, am besten 65 Watt, wenn ihr aus dem Prozessor noch etwas rausholen wollt. Die realen 4 Phasen sind einfach zu wenig. Sonst gute Lüftersteuerung und gutes BIOS, der RAM-Speed lässt sich gut anpassen. Trotzdem nur 3 Sterne wegen der Spannungsversorgung. Danke fürs Durchlesen!

Thorsten - Bewertung des 27" (68,58cm) Gigabyte AORUS FI27Q schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 2.0:

Design:
Form follows function sagt man. Allerdings kommt man bei einem Bildschirm in die Bredouille ... soll er Gutes anzeigen oder gut aussehen.
Ich persönlich finde diesen Bildschirm einen guten Kompromiss aus beiden Welten.
Schlanker Rahmen und zierliche aber stabile "Füße". Fraglich ist nur, warum die RGB-Beleuchtung auf der Rückseite angebracht - man sieht sie kaum (auch in einem dunklem Raum)... vielleicht bringe ich einen Spiegel an der Wand an??? ;)

Bedienung:
Ich muss mich an diesen "Knubbel"-Joystick gewöhnen. Wichtiger ist im Grunde aber eine intuitive Bedienung. Das hat dieser Bildschirm.
Die wichtigsten Punkte findet man und stellt es sich ein und wenn man es nicht versteht, dann probiert man einfach ...
Alternativ geht das auch über eine Gigabyte Software - allerdings nur für einen Bildschirm. Ich hab drei von dieser Sorte und
es darf jedes Mal nur einer per USB-Kabel angeschlossen sein... Nun gut - kaum vorstellbar für einen Hersteller, dass jmd. gleich mehr als eines meiner Produkte kauft.
ALLE Kabel sollten vor Inbetriebnahme gesteckt werden - ansonsten ist es etwas "fummelig" - ich wüsste aber auch nicht, wie man das besser lösen könnte.

Verarbeitungsqualität:
Ich empfinde die Verarbeitung als ziemlich hochwertig - der Standfuss ist aus Metall und sorgt für einen sicheren Stand, der Bildschirm wackelt nicht wirklich, wenn man mal gefrustet auf den Tisch haut ;).

Verbesserungsvorschläge:
Die Software zur Bildschirmkonfiguration sollte mehr als einen Bildschirm in einer Sitzung ansteuern können und die RGB-Beleuchtung irgendwie so anbringen, dass man sie sehen und genießen kann.
Mehr Ideen habe ich gerade nicht, was besser sein könnte.

Erwartungsansprüche erfüllt
Ja - fast ganz. Die Bedienung ist etwas blöde, aber idR. macht man das nur einmal.

Weiterempfehlungsrate:
Das Teil ist ziemlich teuer - es gibt andere Bildschirme für weniger Geld, die ähnliche Leistungswerte haben. Ich würde ihn trotzdem wiederkaufen, da er mir gefällt und ich "einen" Hersteller
für meinen Computer wollte (Mainboard, M.2, Grafikkarte, Bildschirm , ...) und auch beim Zocken, Surfen, Programmieren, Filme anschauen usw. bin ich absolut zufrieden.

Timpetu - Bewertung des Inter-Tech 2U-2404S:

vorab sei gesagt, dass dieses kompakte gehäuse aufgrund seiner etwas speziellen anwendergruppe für 100 ¤ grundsätzlich die erwartungen erfüllt. findet mal ein rackgehäuse mit der geringen tiefe und vier laufwerk-slots zum akzeptablen preis. drei sterne, weil es potential nach oben gibt. folgende punkte sind mir aber aufgefallen.

die verarbeitungsqualität ist nicht vergleichbar etwa mit servern namhafter hersteller. das metall ist weicher und etwas scharfkantiger. der kunststoff der caddies ist etwas weniger wertig, scheint aber zu genügen. grundsätzlich ist das gehäuse aber stabil im rack und es ist auch kein plastikteil abgebrochen.

die passgenauigkeit könnte besser sein. mein atx-netzteil, welches ich wegen der kabellänge auf dem kopf einbauen musste, drückt etwas gegen den boden, weshalb sich dieser wölbt. darüber war ich schon enttäuscht. die bohrungen könnten also genauer sein. und auch die einschübe für die laufwerke sind ein µ zu eng. wegen der drei hochleistungslüfter über dem mainboard-interface für die peripherie ist die öffnung für letzteres schmaler. daher passen die meist mitgelieferten standardabdeckungen nicht. von der eingebauten cpu bis zur gehäusedecke sind übrigens knapp 8 cm platz. falls trotz der hochleistungslüfter ein cpu-lüfter montiert werden soll, dann seitlich. die größe des kühlers sollte 95x95x69mm nicht überschreiten vor allem in der höhe und in richtung backplain ist das absolute oberkante (hier bei lga1150 µatx).

es wäre besser gewesen das mainbord und das netzteil seitenvertauscht einzuplanen, wegen der kabellängen - vor allem für den atx-stecker. bei mir gibt es zudem zusätzliche steuer-und-strom-kabel zwischen netzteil und mainboard, was das problem verschärft. itx-mainboards lassen sich problemlos einbauen, da diese gerade von oben eingebaut werden können. µatx-mainboards sind vorgesehen, aber problematisch. bei mir sitzt der passive kühler direkt am abgewinkelten stromstecker für die laufwerke und ein teil des µatx-mainboards muss unter die laufwerke. es muss also geneigt eingesetzt werden, was mit dem kühler kaum möglich ist. empfohlen sei daher standard-hardware und möglichst keine speziellere oem-hardware, itx-format und netzteil mit langen kabeln. nehmt lieber einen adapter vom sas-stecker der laufwerke auf sata-stecker des mainbaords in kauf, oder eben einen hostbusadapter im pci-slot. leider bedeutet dies auch nur wake-on-lan statt remotemanagement - meines wissens.

beim mainboard sollte auf das thema der lüftersteuerung eingegangen werden. auf 100% sind die lüfter laut und brauchen ordentlich strom. das ist sinnvoll bei hoher wärmelast, muss aber runtergeregelt werden, wenn die volle leistung nicht nötig ist. die lüfter haben jeweils eigene 3pin-stecker und können daher einzeln angesteuert werden. auch wenn sie nebeneinander liegen kann das sinn machen, etwa wenn der passive cpu-kühler direkt vor einem bestimmten lüfter sitzt.

für eine neue revision würde ich mir den mainboard-einbau von hinten und optionale zweite laufwerksreihe (upgrade 8 drives) wünschen. es wäre trotzdem noch raum für frontpanel, kabel und interne hdd.

saegezauberer - Bewertung des MSI MEG X570 Unify AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe lange nach einem vernünfigen Mainboard für den Ryzen 3700 gesucht. Habe viele Rezensionen gelesen Videos geschaut. RGB-Bling-Bling war und ist mir nicht so wichtig. Wichtig war mir ein Board, das keine Mucken macht, ausreichend UBS-Ports hat und wenn möglich auch WiFi.
Irgendwann bin ich dann über das MSI MEG x570 UNIFY gestolpert. Anfangs hat mich der Preis etwas abgeschreckt. Allerdings waren Tests und Bewertungen so gut, dass ich mich für das gute Stück entschieden habe. Vor allem aus diesen Gründen:
- Stabile Stromversorgung
- Leiser x570-Chipsatzlüfter
- Ausreichende Anzahl USB-Ports
- Guter Soundchip
- Wifi

Das war vor dem Kauf. Nach dem Kauf gibt es kaum etwas hinzuzufügen und nichts zu kritisieren.
Das Board war einfach in Betrieb zu nehmen und auch der Speicher (32GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit) lief ruck-zuck auf seinen 3200 MHz und auch die SSD (1000GB Samsung 970 Evo M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe) lies sich problemlos einrichten.

Das MSI-Bios ist etwas gewöhnungsbedürftig, lässt aber keine Wünsche in Bezug auf Anpassungen bzw. Einstellungen offen.

Der Chipsatzlüfter dreht nur beim Systemstart kurz hoch, danach rührt er sich nicht mehr. WiFi ist super stabil und zuverlässig. Hatte bisher einen FRITZ!Repeater 3000 per LAN an meinen Rechner. Dessen (hohe) Datenraten über das 5GHz-Wlan erreicht das MEG X570 UNIFY ebenfalls.

Dass das Board "nur" 4 SATA-Ports hat stört mich nicht. Ich verstehe allerdings nicht, warum bei einem 300 EUR-Board an solch einer Stelle gespart wird.

Bluetooth habe ich mal kurz getestet aber bisher nicht wirklich genutzt.

Fazit: Wer ein stabiles, zuverlässiges und unkompliziertes Board sucht kann hier getrost zugreifen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

Rasmus - Bewertung des Gigabyte Z490 Gaming X ATX So.1200:

Ich habe das Motherboard nun seit Release im Einsatz mit einem i5 10600k.
Noch bin ich auf der Suche nach dem OC Sweetspot, momentan läuft die CPU auf 6x 4.9 GHz @ ca. 1.320V.
Rest: 2x 8GB 3200 CL16, Ring/Uncore/Cache auf stock 4.3 GHz.

An sich bin ich super zufrieden, die Verarbeitung ist top, Anschlüsse alle gut erreichbar. VRMs sind gut.
Ein hochwertiges aber günstiges Motherboard.
BIOS hat alle Funktionen gut erreichbar und relativ übersichtlich sortiert. Es mangelt aber an Erklärungen, dazu später mehr.

Positiv:
- Verarbeitung
- Position und Anzahl der Anschlüsse
- 8x USB Typ A hinten
- Aussehen
- BIOS hat alle Funktionen die ich brauche für normales 24/7 OC
- Profile und "Favoriten" sind sehr angenehm im BIOS!
- Fancontrol (Speedfan Ersatz) läuft (erkennt alle Sensoren und arbeitet sauber)
- Hardware Monitoring Tools erkennen alle Sensoren (hwinfo64, openhardwaremonitor)
- TDP limit zum Temperatur begrenzen funktioniert (Gaming kein Problem aber beim Rendern schmilzt er sonst)

Negativ:
- auf 3440x1440 sind sämtliche BIOS Tooltips unten abgeschnitten und man kann nicht scrollen
- das BIOS ist teilweise verwirrend. Im Handbuch steht quasi nichts und im BIOS selbst, wenn man die Beschreibungen denn lesen kann, steht leider auch nichts, was einen weiterbringt...
Vcore z.B. auf Adaptiv und dann gibt's "Auto", "Normal" oder eine feste Zahl. Dazu ein "Offset".
Um die Spannung außer im Turbo Boost normal zu lassen, sollte man Adaptiv wählen (die Info gab's nur irgendwo von der8auer im Internet, sonst findet man sehr wenig).
Muss man nun eine Zahl einstellen, oder "Normal" und ein "offset"? Man weiß es nicht...
Ausprobieren und per hwinfo64 die vcore beobachten und sich aufschreiben hilft. (Bin ich noch dabei...)

Weitere Dinge:
Die Default Spannungen sind etwas hoch, was man im Netz ja recht schnell findet. Die Intel Defaults stehen aber daneben, die kann man einfach eintragen.
Wenn man eine fixe vcore benutzt (nicht adaptiv, sondern fixed mode), werden die custom TDP Limits ausgeschaltet. Das mag aber bei allen z490 Boards so sein.


Fazit:
Ein sehr gutes Board für diesen Preis. Hat alles was man braucht und ein grundlegendes OC ist schnell erreicht. Möchte man etwas tiefer gehen und Dinge genauer einstellen, findet man leider sehr wenig Infos darüber, was was jetzt eigentlich genau bedeutet. Das dürfte in Zukunft mit Guides von Profis besser werden.
Bei anderen Boards mag das aber ganz genauso sein, von daher gibt's von mir 5 Sterne, allein wegen der Hardware+Preis Kombination. Mit einem BIOS Update wird ja vielleicht noch einmal nachgebessert.
Weiterlesen »Mai

Robin - Bewertung des AMD Ryzen 7 3700X 8x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Ja... Der Ryzen 7 3700X ist so eine Sache für sich. Er ist wie ein Haustier, er fühlt sich nur wirklich wohl, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Sicherlich kann man ihn auch einfach einbauen, benutzen und glücklich sein. Aber, hier wieder der Haustiervergleich, dann macht er auch keine Kunststücke...

- Temperaturverhalten ist recht flippig, das liegt daran, dass immer der Max-Wert des aktivsten Kerns ausgegeben wird (man denke an Single-Core-Boosts), das verlangt Nachtuning an der Lüfterkurve
- wie schon von anderen geschrieben: Undervolting ist eine Option, verhältnismäßig enorme Energieeinsparung bei quasi 0 Performanceverlust
- den Boxed-Kühler hebe ich mir für meinen RGB-Turbopropflugzeug-Selbstbau auf
- ein ordentlich verbauter be quiet! Shadow Rock Slim mit einem guten Airflow-Gehäuse ist m. E. völlig ausreichend (Idle 37 °, Gaming ~58°, Volllast mit synthetischer Benchmark 73°)
- ich habe die Lüfterkurven im BIOS etwas höher gesetzt und träger gemacht
- aktuelle AMD Energieschemata verwenden, diese ggf. i. V. mit ParkControl anpassen
- Cool 'n Quiet im BIOS nicht vergessen (oder sich zumindest bewusst dafür/dagegen entscheiden)
- Vorsicht in Verbindung mit MSI Boards und der Dragon Center Software (ich habe sie nicht installiert): Die dortigen Profile stechen alles aus und sorgen je nach Einstellung für ein wahnwitziges Energie-/Baseclock-/Boost- und Idleverhalten.

Ich muss sagen, dass ich ziemlich pingelig mit Lautstärke, Energieeffizienz und Leistung bin. Out of the Box ist der Ryzen schon echt gut, aber ohne jede Veränderung wäre die Kombi nichts für mich. Der Lüfter ist für eine boxed Version echt top, nicht falsch verstehen, aber er ist und bleibt ein boxed Lüfter mit BligBling.

Wenn man sich mit seinem neuen "Haustier" beschäftigt, bekommt man einen enorm leistungsstarken und zugleich verblüffend sparsamen Prozessor. Der ist mit ein wenig Aufmerksamkeit in Richtung Lüfterwahl, Lüfterkurven, Leistungsschema und ggf. Undervolting ein nahezu lautloser aber kraftvoller Begleiter. Alles in allem hatte ich noch nie eine CPU, mit der ich im Endeffekt so sehr zufrieden war, wie mit dieser.

Falls sich jemand die Frage stellt: Der Unterschied zum 3800X entlockt mir ein müdes Schulterzucken. Warum? Wir sind hier in Leistungsregionen unterwegs, die auch mit Blick in die Zukunft diese CPU nicht als Bottleneck im Gaming-PC dastehen lassen.

Johannes - Bewertung des LCD 12.5" (31,75cm) Faytech LAPSCREEN FT125MLSC schwarz 1920x1080 1xHDMI / 1xUSB-C:

Seit etwas mehr als einem Monat ist dieser 12.5"-Bildschirm von Faytech mein kleiner täglicher Begleiter im Home-Office. Ich brauchte einen Zweitbildschirm für Videokonferenzen, aber auf dem Schreibtisch war kein Platz für einen weiteren 24"-Bildschirm.
Da kam mir dieses Panel gerade recht: Es ist günstig, wahnsinnig flach und sehr kompakt, sodass man es fast überall auf dem Tisch verstauen kann - oder auch einfach mal irgendwohin mitnehmen kann.

Zunächst zum Karton-Inhalt: Sehr spartanisch. Der Mindfactory-Support konnte mir vorab nicht versichern, welches Zubehör beiliegt, sodass ich auf Verdacht ein USB-3.0-Kabel (Typ A auf Typ C) für Strom und ein gewinkeltes HDMI-Kabel (nicht nötig sofern man eine Grafikkarte mit USB-3.0-Ausgang hat) mitbestellt. Das hat sich als klug herausgestellt, denn es liegt nur ein USB-3.0-Kabel Typ C auf Typ C bei, womit ich nichts hätte anfangen können. Eine Betriebsanleitung sucht man im Karton vergebens.

Das Display erfüllt meine Erwartungen (Haupt-Kaufgrund: flach und günstig) und ich kann es täglich einsetzen, und wenn man wie ich keine Wunder in Sachen Helligkeit oder Farbtreue von dem kleinen Gerät erwartet, ist es wirklich sein Geld wert.

Trotzdem möchte ich auf folgende Mankos hinweisen, da sie möglicherweise für andere Käufer durchaus ein Grund sein können, das Display nicht zu kaufen:
- Kein Energiesparmodus: Schaltet Windows (oder Linux) den Bildschirm zum Energiesparen aus, wird dauerhaft angezeigt, dass kein Signal gefunden werden konnte. Andere Bildschirme deaktivieren sich nach wenigen Sekunden hingegen selbst, sodass die Hintergrundbeleuchtung nicht dauerhaft nutzlos Strom zieht. Ich sollte dazu noch mal erwähnen, dass das Videosignal bei mir per HDMI, die Stromversorgung per USB 3.0 kommt. Möglicherweise besteht das Problem bei einer einzigen USB-3.0-Verbindung nicht, allerdings fehlt mir dazu die nötige Grafikhardware, um das zu testen.
- Keinerlei Konfigurationsmenü. So kann man z.B. Helligkeit und Kontrast nicht regeln. Außerdem kann man nicht konfigurieren, ob nicht-native Auflösungen mit schwarzen Balken angezeigt werden sollen. Wer hält es bitteschön für sinnvoll, eine 4:3-Auflösung standardmäßig auf 16:9 zu zerren? Leider ist das immer noch häufig der Standard bei vielen Bildschirmen, aber bei anderen Bildschirmen kann man das wenigstens umkonfigurieren. Hier geht das leider nicht, sodass z.B. mein BIOS verzerrt dargestellt wird.
- Es gibt eine seitliche USB-3.0-Buchse (gut), aber HDMI ist unten angebracht (nicht gut). Ich verwende ein HDMI-Kabel mit Winkelstecker (zwingend notwendig, wenn man das Display senkrecht aufstellen möchte), aber der Stecker überschreitet trozdem die Höhe des Bezels und somit wippt das Display auf dem Stecker hin und her. Hier werde ich Abhilfe mit einem selbstgebauten Display-Halter aus Holz schaffen.
- Es gibt keinen Ständer für das Display (siehe vorheriger Kritikpunkt), was vom Macher (laut Interview) so gedacht ist. Ich lehne das Display einfach gegen meine Lautsprecher.
- Ab und zu kommt es bei mir zu Bildstörungen, wobei diese möglicherweise auch am HDMI-Kabel liegen könnten. Für meinen Einsatzzweck sind sie aber zu verschmerzen.
- Das Display gibt sich als 21"-Panel aus, wodurch z.B. Windows standardmäßig einen zu kleinen Skalierungsfaktor (100%) wählt. Das lässt sich aber manuell beheben.

Noch ein Hinweis für HDMI-Nutzer: Bei gewinkelten Kabeln unbedingt darauf achten, in welche Richtung der Winkel geht. ;) Die "flache" / breite Seite des Steckers zeigt nach hinten, siehe Detailfotos vom Display.

Fazit: Für meinen Einsatzzweck ist das Panel okay, wobei es schön wäre, wenn die Kritikpunkte bei zukünftigen Versionen behoben werden könnten.

Carsten - Bewertung des be quiet! Silent Base 801, schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz/orange:

Nahezu Lautlos mit meinem R5 3600 auch auf 100% Last (Mugen 5 PCGH CPU Kühler).
Die 2070 SUper kann man beim spielen wahrnehmen, stört mich aber nicht.
Wenn man die Lüfter der 2070 Super auf 100% stellt, ist es recht laut, aber das kommt im normalen Betrieb bei mir nie vor.

Wichtige Info: Die integrierte Lüftersteuerung basiert auf PWM, die angeschlossenen Lüfter sind aber normale DC-Lüfter.
Zum Erweitern müssen also DC-Lüfter bestellt werden, keine PWM-Lüfter (außer diese werden direkt auf das Mainboard gesteckt).
Die Lüftersteuerung muss dann auf einen PWM-Stecker angeschlossen werden. Standardmäßig sind die meisten Lüfterstecker auf dem Mainboard als DC konfiguriert, dies kann man aber meistens im BIOS ändern (siehe Handbuch).
Ansonsten laufen alle angeschlossenen Lüfter auf 100% wenn der Schalter auf AUTO steht und können nicht geregelt werden. (es kann aber dabei nicht kaputt gehen!)

Ursprünglich wollte ich das Pure Base 500 Gehäuse haben, das aber leider zum Kaufzeitpunkt nicht lieferbar war.
Trotz des deutlich höheren Preises wurde ich nicht enttäuscht.
Das SilentBase 601 hat für mich keinen Sinn ergeben, da es ca. 15 Euro weniger kostet, hier aber ein ca. 10 Euro teurer Lüfter zusätzlich drin ist, daher habe ich direkt zum 801 gegriffen!

Klare Kaufempfehlung für die, die es gerne leise am Schreibtisch haben!

Yannick - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Für einen zweiten PC habe ich mich für das Pure Base DX entschieden, weil ich aktuell ein Dark Base 700 nutze und damit sehr zufrieden bin.
Bei dem Pure Base 500DX ist ein Qualitätsunterschied zum Dark Base erkennbar, allerdings bei dem Preis eine gute Qualität mit Features von BeQuiet.

* Genereller Hinweis:
- Adapter von USB 3.0 zu 3.1 Adapter mitbestellten, wenn auf dem Mainboard kein 3.1 Steckplatz vorhanden ist.
- AIO in der Front mit einer GeForce 2070 Super passt gerade noch in das Gehäuse, wenn die Lüfter in der Front angebracht werden.
** Nicht alle AIOs 240-Radiator passen in den Deckel vom Gehäuse: RAM kollidiert mit dem Radiator

Eine Pro / Contra Auflistung für alle Interessierten.

Pro:
+ Verarbeitung & Optionen (Ösen für Kabel-Management ausreichend.
+ Ausstattung (3 x Staubfilter : Unten, Front, Oben die per Magnet gehalten werden)
+ HDD-Käfig kann verschoben werden.
+ Gute AIR-Flow Optionen

Contra:
- Glasfenster schließt nicht sauber mit dem Gehäuse ab.
- Frontblende muss mit viel Kraft ausgehebelt werden, damit man an den Staubfilter in der Front kommt.
- Kontakt zwischen Front und LED-Kontakt der Front muss mit etwas Kraft angedruckt werden, nachdem die Front abgenommen wurde, sonst funktionieren die LEDs nicht.

Matthias - Bewertung des 8GB Gigabyte GeForce RTX 2080 SUPER Windforce OC 8G, GDDR6, HDMI, 3x DP (GV-N208SWF3OC-8GD):

Die Leistung ist natürlich sehr gut. Alle Spiele mit hohen FPS in WQHD und meistens max. Details.
Da gibts weiter nichts zu sagen.

Die Lautstärke ist für die Leistung annehmbar. Man hört die Lüfter bei Last natürlich, sind aber, wie ich finde, nicht ganz so hochfrequent. Im Idle schalten sich die Lüfter komplett aus. Die Temperaturen gehen unter last nicht über 72°C.

Das Einzige, was mich an der Karte stört, aber das betrifft alle 2080 super, ist der Speicher von 8GB.
Für die Leistung der Karte, ist das einfach zu wenig und ich habe Spiele, bei denen der Speicher einfach überläuft.
Das betrifft vor allem Open World Games. Man muss dann einfach Schatten- oder Texturdetails regeln. Und das ist schade, für so eine teure Karte. Ich finde, 11GB, wie bei der Ti, wären hier Pflicht gewesen.

Durch den geringen Speicher von 8GB ist die Karte absolut nicht zukunftssicher.
Eigentlich hätte die Karte deswegen 3 Punkte verdient, aber dafür kann Gigabyte ja nichts, deswegen die fünf Punkte.

Michael - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Erwartungen in allen Punkten erfüllt.
Ich kannte be quiet! bislang nur als Netzteil-Hersteller und habe aufgrund des guten Rufs mein neues Gehäuse nach mir bekannten Namen ausgesucht. Ich habe dieses Vorgehen in keinster Weise bereut. Die Verarbeitungsqualität lässt nichts zu wünschen übrig, die Zugänglichkeit im Innenbereich ist angesichts der Größe gut und die Aufteilung ist in meinen Augen vorbildlich. Auf Seitenfenster und RGB lege ich keinen gesteigerten Wert, die Luftzirkulation war mir wichtiger. Hier habe ich für meine Zwecke auf jeden Fall einen guten Griff getan und kann jedem empfehlen, sich dieses Gehäuse näher anzusehen.

Ein, zwei USB-Anschlüsse an der Front könnten zwar mehr vorhanden sein, aber so wirklich dringend sind sie tatsächlich nicht. Wenn man allerdings aufgrund fehlender 5 1/4"- Einschübe ein externes Bluray- Laufwerk mit 2 USB Typ-A- Anschlüssen verwenden will bzw. muss wird es hier nur mit Verlängerungen der USB-Anschlüsse des Mainboards an der Rückseite etwas. Dafür ist an der Front bereits ein USB 3.1 Gen 2 Typ C vorhanden, auch wenn bezahlbare Mainboards mit entsprechendem Front- Konnektor hierfür noch selten sind (ist nicht der typische USB-3 19-Pin-Verbinder sondern ein kleinerer mit offensichtlich 20 Pins).

Ich für meinen Teil bin rundum zufrieden mit meiner Wahl. Zuvor hatte ich ca. 12 Jahre ein Cooler Master N400 und habe definitiv eine Aufwertung hinter mir, auch wenn das alte Gehäuse für meine Zwecke ebenfalls OK war.
Weiterlesen »April

Peter944 - Bewertung des 750 Watt Corsair RMx White Series RM750x Modular 80+ Gold:

Solides Netzteil für farblich außergewöhnliche Ansprüche, Preis etwas erhöht.
Gekauft hab ich das Netzteil vor einigen Monaten, ich hatte vor meinen PC aufzurüsten und dabei viel meine Wahl auf ein weißes Gehäuse mit Seitenfenster. Da ich dazu noch ein paar andere Teile in weiß Bestellte, sollte auch das Netzteil weiß sein und besonders weiße Kabel haben, ohne 40¤ für neue gesleevte Kabel auszugeben. Das hier war das einzige passende, für halbwegs wenig Geld. Ich hätte lieber eine 500 Watt Version genommen, allerdings war das die kleinste Version.
Verpackung und Erster Eindruck:
Das Netzteil kommt gut Verpackt an und hat selber in dem Karton noch mal Schaumstoff als Schutz. Beim Netzteil bei liegen alle Kabel in einer Kunststofftasche mit Klettverschluss, die Kabel sind schön zusammengebunden. Außerdem gibt es noch eine Anleitung und einen dicken Corsair Aufkleber, den man sich ans Gehäuse klatschen kann, wenn man will. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, so wie erwartet für 115¤ Kaufpreis. Verglichen zu meinem vorherigen ATX Netzteil ist das hier ziemlich lang, das könnte in kleineren Gehäusen sicherlich ein Problem werden. Auch die Kabel haben eine dicke, gummiartige Ummantelung. Die SATA und PATA Kabel sind parallel Nebeneinander und nicht gesleevet. Das sieht schick aus, die PCIe, CPU und 24 Pin Stecker sind aber gebündelt und mit weißem Sleeve überzogen; das sieht nicht so toll aus, ist aber okay.
Einbau und Inbetriebnahme:
Wie oben erwähnt, ist das Netzteil ungewöhnlich lang. Daher musste ich vor demZusammenbau alle benötigten Kabel einstecken, da ich sonst mit der Hand nicht mehr da unten rein kam, der HDD Käfig war im Weg. Super natürlich, wenn man dann merkt, dass das SATA Kabel minimal zu kurz ist, um SSD und HDD Anzustecken und man ein zweites braucht. Nach mehreren Minuten friemeln war das zweite Kabel dann drinnen, aber leicht war es nicht. Das verkabeln war aber sonst wie üblich, die Kabel waren etwas dick, mein altes 40¤ Netzteil hatte recht flexible Kabel, hier nicht so der Fall, was das Verkabeln erschwerte. Sonst gab es keine wirklichen unterschiede, bis ich meine HDD verkabeln wollte. Der HDD Schlitten ist ca. 1-2cm länger, als die Festplatte selbst, das Kabel ist aber nicht dafür ausgelegt, da bei dem SATA Stecker die Kabel nicht hinten, sondern seitlich reingehen. Um das dann einzustecken musste ich das dicke Kabel erstmal ordentlich vorknicken und dann mit Kraft in die HDD schieben, das war bei der SSD auch so ähnlich. Besonders toll ist das nicht, da das Kabel und der Anschluss jetzt unter stärkeren mechanischen Spannungen liegen. Als dann aber alles verkabelt war, konnte ich den PC einschalten. Er ging sofort an und lief Problemlos.
Betrieb:
Der Betrieb läuft jetzt seit 9 Monaten Einwandfrei. Gehört hab ich das Netzteil noch nie, was aber auffällt ist, dass doch schon ein starker Luftstrom aus dem Netzteil rauskommt. Dass das Lautlos geschieht, wird am 135mm Lüfter liegen, der auch mit niedrigeren Drehzahlen viel Luft bewegen kann. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, das unter last: (ich habe nur eine 150 Watt GPU und 85 Watt CPU) schon die Luft. Merkbar warm wird, obwohl aufgrund meiner Hardware das Teil kaum ausgelastet werden sollte. Angemerkt werden sollte, dass das Netzteil unten verbaut ist und Frischluft ansaugt, keine warme Gehäuseluft.

Daher kommt dann auch mein Kritikpunkt: Die Effizienz. Für 115¤ finde ich 80+ Gold einfach zu wenig. Klar, es sind 750 Watt und die Technik ist sicherlich auch sehr gut, nur hätte ich dann doch gerne eine Platinum Zertifizierung gehabt.
Wenn man sich mal so umguckt, dann gibt es brauchbare 500 Watt Gold Netzteile ab 50¤. Die zusätzlichen 65¤ jetzt mit Technik und zusätzlichen 250 Watt zu begründen halte ich dann doch für etwas teuer.
Mangels Auswahl gab es für mich aber keine Alternative

Fazit: Gut verarbeitetes Netzteil, die SATA Stecker sind allerdings schlecht designed. Die Optik ist gut und der Betrieb unhörbar leise.
Allerdings ist der Preis zu hoch bzw. die Effizienz zu gering. Außerdem missfällt mir, dass das hier das Netzteil mit am wenigsten Watt in der Produktreihe ist, und das obwohl 500 Watt sehr viel verbreiteter ist. Allerdings ist Hardware ganz in weiß dann leider doch ein Nischen Produkt. Obwohl meiner Ansicht nach ein weißer PC mindestens genau so schick sein kann, wie ein schwarzer.

JZ - Bewertung des 27" (68,58cm) LG Electronics UltraGear 27GL850-B schwarz 2560x1440 1xDisplayPort 1.4 / 2xHDMI 2.0:

Ich möchte diese Review nicht zu kompliziert gestallten, sondern schnell auf den Punkt kommen.

Ist dieser Monitor ein guter Gaming Monitor?

Diese Frage habe ich mir jetzt endlich beantworten können. Dafür muss man lediglich die Spiele betrachten, die man spielen will.
Ihr seit mit Herz und Seele jahrelanger FPS-Spieler und benötigt deswegen beim spielen vor allem eins: Eine niedrige Reaktionszeit. Dann wird dieser Monitor euch enttäuschen. Ihr spielt andere Spiele, die genau das nicht so sehr beanspruchen, dann seit ihr hier richtig.

Aber warum ist das so?

LG wirbt hier mit einem IPS-Monitor der 1ms Reaktionszeit hat. Viele haben sich gefragt, wie LG das umsetzen wird. Naja, die 1ms Reaktionszeit ist definitiv möglich, aber dafür muss man etwas in Kauf nehmen. Um diese 1ms Reaktionszeit zu erreichen, wird die Funktion des Overdrives benutzt. Was das genau ist kann man sich schnell Internet nachlesen. Diese Funktion erreicht eine besser Reaktionszeit, aber erzeugt gleichzeitig den Effekt des Ghostings. D.h. beim Spielen erkennt man eine Art Duplizierung des dargestellten Bildes, die eine Verschwommenheit aufweist. Erkennbar war dies bei diesem Monitor nur bei schnellen Bewegungen.

Ist es möglich Ghosting dennoch zu verhindern?

Ja, aber unter einem Kompromiss. Die Reaktionszeit nimmt ab und das ist bei FPS-Titeln deutlich erkennbar. Der LG 27Gl850-B besitzt mehrere Einstellungsmöglichkeiten im Bereich Reaktionszeit. Dabei ist es möglich zwischen "Aus", "Normal", "Fast" und "Faster" auszuwählen. Die Optionen "Aus" und "Normal" stellen keine erkennbaren Ghosting-Bilder dar, besitzen aber eben eine höhere Reaktionszeit. Möglichkeit "Fast" ist eine gute Zwischenposition für ein relatives geringes Ghosting und geringe Reaktionszeit. Die letzte Methode "Faster" ist für jeglichen FPS-Titel unangebracht, da hier das Ghosting zu stark erkennbar ist.

Was ist mir noch aufgefallen?

Wie es schon länger bekannt ist, treibt die IPS-Glow und Backlight Bleeding-Lotterie sein Unwesen. Ich für meinen Teil konnte nur ein leichtes IPS-Glow in den beiden unteren ecken erkennen. Durch zusätzliches Beleuchten, Justieren und Einstellen des Monitors kann dies aber verringert werden.

Wie steht es mit den restlichen Kriterien und Versprechungen des Monitors (kurz Auflistung):

- 2K-Auflösung: wird gestochen scharf dargestellt (mitgeliefertes DP-kabel notwendig)
- 144Hz: ist deutlich erkennbar und funktioniert perfekt
- HDR: kann zwar dargestellt werden, ist aber bei einer Helligkeit von 280cd/m² nicht benutzbar
- G-/Amd-/Free-Sync: verbaut ist keine G-Sync Technologie, obwohl ein G-Sync Sticker vorne aufgeklebt ist. Aufgrund von Free-Sync aber dennoch alles nutzbar
- Anschlüsse: für mich haben die Anschlüsse vollkommen ausgereicht und waren gut zugänglich
- Verarbeitung/Design: die Verarbeitung besaß keine Mankos. Das Design ist für ein Gaming-Monitor doch recht schlicht und besitzt beispielsweise keine RGB-Beleuchtung

Fazit

LG benutzt die 1ms Reaktionszeit leider nur zur Rechtfertigung eines scheinbar "außergewöhnlichen" Produktes seiner Art. Welche Nachteile (Ghosting) man Einbußen muss, wird nicht erwähnt. HDR wir ebenfalls beworben, kann aber nicht brauchbar benutzt werden. Diese beiden Kritikpunkte veranlassen mich zwei Sterne abzuziehen. Für solch ein Preis leider nicht komplett nachvollziehbar. IPS-Glow und Backlight Bleeding betrifft generell fast alle IPS-Monitore und wird für meine Bewertung nicht stark beachtet. Alle anderen Kriterien werden erfüllt.
FPS-Spieler müssen leider etwas länger warten bis IPS-Panels/Monitore eine 1 ms Reaktionszeit ohne Kompromisse darstellen können. Für alle andere Suchenden ist hier der angebrachte Monitor, wenn man oben genannte Punkte einberechnet und ein ausreichendes Budget besitzt.

Heinrich - Bewertung des NZXT H210 Mini-ITX Glasfenster schwarz:

Ich wollte ein ITX Gehäuse, das nicht allzu klein ist, damit ich in der Wahl meiner Komponenten nicht so eingeschränkt bin. Einschränkungen bzgl. der Größe hat man hier so gut wie keine. Nur allzu große Kühltower oder extrem große Grafikkarten passen nicht. Ich hatte hier allerdings das Problem, dass mein CPU Kühler, ein beQuiet Dark Rock 4 (nicht pro) nicht gemeinsam mit dem Gehäuselüfter, der die Luft nach oben abführt, passt. Von der Höhe passt der Kühler (hier sind noch etwas Luft zur Glasscheibe, er ist jedoch zu breit, um gleichzeitig noch den besagten Lüfter installieren zu können. Für mich war das kein Problem, ich habe vorne zwei Lüfter und den einen vorinstallierten, der die Luft nach hinten abführt.

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Alle haptischen Teile sind aus Metall und fühlen sich wertig und gut verarbeitet an. Das Seitenfenster ist aus Glas, das Gewicht vermittelt eine hohe Wertigkeit. Auch die Schrauben, die mit dabei oder vorinstalliert sind, sind alle schwarz eloxiert und lassen sich auch mit den Fingern eindrehen. Allerdings, und das ist der Punkt, der mich von der 5 Sterne Bewertung abgehalten hat, sind die vorinstallierten Schrauben allesamt brutal fest angezogen. Insbesondere die Schrauben für die SFX Netzteilhalterung waren mit einem normalen Schraubendreher kaum heraus zu drehen. Ich habe den Schraubendreher verwendet, der zu dem beQuiet Lüfter mitgeliefert wurde, der war danach hinüber. Auch ist durch das Rausdrehen eine der Schrauben kaputt gegangen, da ich zum Herausdrehen so viel Gewalt aufwenden musste. Warum man hier so dermaßen fest anzieht, ist mir unklar. Deutlich weniger fest wäre immer noch fest genug. Ich habe mir durch diesen Gewaltakt eine Schraube untauglich gemacht und die Halterung für SFX Netzteile verkratzt. In meinem Fall kein Beinbruch, ich verwende ein ATX Netzteil, aber das hätte trotzdem nicht sein müssen.

Von der Aufteilung gefällt mir das Gehäuse gut. Kabel lassen sich gut verstecken und es gibt einige Kabelführungen für ordentliches Kabelmanagement. An Festplatten bietet das Gehäuse keine Möglichkeit für 3.5 Teile. Ich habe eine PCI-Express SSD auf dem Mainboard und zwei SATA SSDs an der rückwertigen Seitenwand, also praktisch hinter dem Mainboard angebracht. Mehr als zwei sind allerdings nicht möglich, es sei denn, man legt die Platten in den verdeckten Schacht, das für das Netzteil vorgesehen ist. Hier ist nämlich trotz ATX Netzteil immer noch ordentlich Platz.

Die mitgelieferten Lüfter sind mir ein wenig zu laut, aber ich bin da auch etwas sensibel. Ich habe beQuiet Silent Wings verbaut. Durch die klassische Bauweise ist hier auch genug Luft in Bewegung, so dass ich sehr gute Temperaturen im Gehäuse habe. An der Vorderseite wäre theoretisch auch Platz für einen 280mm Radiator, allerdings sinkt dann die mögliche Länge für die Grafikkarte. Meine Gigabyte RTX 2070 Super hat hier zu den Lüftern aber noch gut 6-7cm Platz. Ich könnte sie also sogar gleichzeitig mit Radiator einsetzen.

Insgesamt bin ich mit dem Gehäuse sehr zufrieden. Die Größe stimmt, auch wenn es eher zu den größeren ITX Gehäusen gehört.

+ ordentliche Materialen und Verarbeitung
+ 2 mitgelieferte Lüfter
+ super Kabelmanagement möglich
+ USB C Frontanschluss
+ ATX Netzteil mit ausreichend Platz möglich
---
- Schrauben sind unglaublich fest angedreht
- normal großer Kühltower nicht gleichzeitig mit oberen Lüfter betreibbar

Fazit: Mit den zwei Ausnahmen ein super Gehäuse!

Uwe - Bewertung des 8GB XFX Radeon RX 5700 XT THICC III Ultra ,GDDR6,3xDP,HDMI 3Fan retail:

Hallo zusammen,
für alle die wenig lesen wollen, hier ein kurzes Vorab-Fazit:
Die XFX Radeon RX 5700 XT Thicc III Ultra (im weiterem nur noch liebevoll XFX genannt) ist eine sehr Freiheitsliebende (viel Platz im Gehäuse) und Lufthungrige (min. 3 gute Gehäuselüfter) Karte im Format eines Cadillacs und auch mit der Leistung eines solchen.
Wer diese Punkte beachtet, wird sicher seine Freude mit der XFX beim Gaming und im Arbeitsalltag haben.
Nun zum Review der XFX.
Um hier einen Vergleich zu haben, fange ich mit meinem bisherigen System an. Wie soll ich auch sonst die Neue bewerten. In meinem PC steckt z.Zt. noch die Gigabyte Radeon RX 580 Gaming 8GB in Verbindung mit einem I5 6600K (auf 4,4 GHz getaktet), 16 GB DDR4-2134 auf einem ASUS Z170-A im Silent Base 800 (be quiet!) und einem PURE Power 11 - 600 W (80Plus Gold) Netzteil.
Nach dem Einbau der RX580 hatte ich mit massiven Startproblemen zu kämpfen. Teilweise braucht das System (WIN 10 Prof. 64 Bit) 4min zum Starten und fiel auch teilweise während Gaming und Büroarbeit einfach aus. Ich habe mich nach einer Lösung förmlich totgesucht, nichts gefunden und aus lauter Verzweiflung die Karten von PCIe 3.0/2.0x16 1 Steckplatz auf den PCIe 2.0/2.0x16 1 Steckplatz verbannt und siehe da alles lief perfekt und das System startet seit dem stabil in ca. 14sek. Mal sehen was mich mit der Neuen erwartet. Da ich eh geplant habe das ganze System grundlegend um zu bauen, bin ich da recht entspannt. Auch was die möglichen Treiberprobleme betrifft die aktuell AMD zugeschrieben werden.
Hier die Ergebnisse, mit denen das aktuelle System aufwarten kann:
Im 3DMARK Time Spy komme ich damit auf gigantische 4354 Punkte. In der Einzelwertung sind das 4.365 Grafikpunkte und 4299 CPU-Punkte (https://www.3dmark.com/3dm/45213459)
Mit dem 3DMARK Fire-Strike komme ich auf 11.794 (ungültige&) Punkte ( https://www.3dmark.com/3dm/45213840).
Da ich in den letzten Tagen auch meinen Monitor ein wenig Upgegradet habe (IIyama RED EAGEL 144Hz) können wir nun zu dem kommen, was die Gamer interessieren wird.
Die FPS (bei mittleren Details und mit dem MSI-Afterburner ausgelesen) im Spiel:
" World War Z: durchschnittlich 92 FPS (VULKAN)
" DIABLO III: durchschnittlich 96 FPS
" BORDERLANDS 2: durchschnittlich 152 FPS
" CoD Modern Warfare: durchschnittlich 98 FPS
Und nun endlich auch zur neuen XFX!
Hoffentlich wird das kein Aprilscherz, denn genau heute ist das langersehnte Päckchen mit der Neuen angekommen. Auf den ersten Blick ist die Verpackung nicht viel größer, als die meiner alten RX 580. Aber viel einfacher gehalten, fast schon etwas billig wirkend brauner Pappkarton im bunten Einschub mit Treiber CD und das wars auch schon.
Dieses Bild wandelt sich beim Auspacken dramatisch. Die XFX wirkt einfach riesig und erinnert wirklich an einen Cadillac de Ville aus den 1959er (googelt einfach mal, dann werdet Ihr das auch feststellen).
Da es das klassische Unboxing der Karte zu Hauf auf YouTube gibt, verzichte ich darauf und mache mich jetzt mal an den Einbau.
Auch wenn Ihr das sicher schon tausendmal gehört habt. Die XFX ist wirklich riesig. In mein Gehäuse hat Sie nur gepasst, nachdem ich auch noch den letzten Festplattenkäfig ausgebaut habe. Wenn die XFX im Rechner sitzt ist wahrlich kein Platz mehr auf dem Mainboard und sie hängt auch ein wenig durch. Da werde ich mir noch etwas überlegen.
Mehr als 10min habe ich bis hierher allerdings nicht gebraucht. Also auch für ungeübte PC-Bastler in angemessener Zeit gut zu schaffen. Für die Testphase lasse ich das Gehäuse offen. Strom an und alles Startet in gewohnt kurzer Zeit. In den nächsten 10min schreibe ich an diesem Bericht und höre nur wohltuende Stille. Die Lüfter drehen hier nicht und alles ist wirklich silent. Das wird sich im Gamingbetrieb allerdings etwas ändern.
Da bis jetzt alles gut gelaufen ist, wage ich mich nun an den spannenden Teil.
Bis auf die XFX habe ich im System aktuell nicht zur bisherigen Ein- und Zusammenstellung geändert auch keine Treiber (RADEON 20.3.1) oder Einstellungen in den Spielen. Für alle Tests habe ich die Karte im BIOS des Auslieferungszustandes belassen.
Erstes Unverständnis und Enttäuschung. Bei World War Z (WWZ) bekomme im integrierten Test unter DirektX11 auf 59FPS bei einer CPU-Auslastung von 51% und starken Ruckeln. Unter VULKAN sieht es mit 93 FPS und 64% CPU-Auslastung zwar etwas besser aus aber Ruckeln tut es immer noch. Also erstmal Kaffee machen und grübeln. Ich beschließe jetzt mit den synthetischen Tests weiter zu machen.
Im 3DMARK Time Spy komme ich damit auf Gigantische 8059 Punkte. In der Einzelwertung sind das 9615 Grafikpunkte und 4204 CPU-Punkte ( https://www.3dmark.com/3dm/45318874)
Der 3DMARK Fire-Strike komme ich auf 18788 Punkte (https://www.3dmark.com/3dm/45319189)
Der MSI Kombustor Stresstest lässt die GPU Temperatur auf 94 C schnellen. Dabei bleiben die Lüfter aber bei 60% Fan Speed und sind bei offenem Gehäuse nur als leises säuseln wahrzunehmen. Das ist aber sicher eine subjektive Wahrnehmung. Da nach 10min Test keine Artefakte angezeigt werden, beende ich das hier, bin vom Ergebnis völlig überrascht und versuche mich nochmals an WWZ.
Ich glaub, die Karte muss sich erst einmal Warmlaufen. Mit den gleichen Einstellungen vom ersten Test komme ich nun auf 120 FPS bei 78% CPU-Auslastung und das ohne Ruckeln. Also ab ins Spiel und vorher noch alles auf Ultra-Settings gestellt & Bin begeistern! super flüssige 102 FPS. 20min spielen, alles läuft wie am Schnürchen.
Auf zu DIABLO III, alle Settings auf die höchste Stufe. Jetzt bekomme ich hier mehr als 150 FPS. Leider stellt mein Monitor nur 144 HZ dar Luxusproblem. Für Diablo braucht man nicht unbedingt mehr als 80-90 FPS und alles sieht trotzdem schön aus und gut spielbar. Ich verbringe ca. 30min im ersten Akt und alles läuft stabil.
03.04.2020 und ich habe mir ResidentEvil 3 (war als Zugabe zur Karte dabei) installiert, alles auf den höchsten Einstellungen und damit 60min gezockt. Leise Karte (Gehäuse immer noch offen), keine Abstürze und alles stabil.
Mit mittleren Einstellungen und durchschnittlich 140 FPS gehts jetzt 45min in COD weiter. Von allen Spielen vermutlich das, das die meisten Anforderungen an meine Hardware und damit an die Karte stellt. HWINFO64 gibt mir hier eine durchschnittliche Temp. der GPU von 69,6°C und max. 78°C bei einem durchschnittlichen GPU-Clock von 1751 MHz und einem max. Clock von 2109 MHz an.
Außer einem leisen säuseln ist von der Karte aus dem PC-Gehäuse nichts zu hören. Trotz der Leistung also Stille im Raum. Auf zu den Ultraeinstellungen und noch einmal 40min spielen. Karte ist weiterhin nahezu unhörbar.
In völliger Übermotivation habe ich jetzt noch auf Intels I5 9600KF mit einem Gigabyte Z390 Gaming X aufgerüstet.
Das hat jetzt ebenfalls an den Ergebnissen der synthetischen Tests etwas geändert.
Im 3DMARK FIRE STRIKE komme ich nun auf 20983 Punkte (https://www.3dmark.com/3dm/45821356) und im TIME SPY auf 8823 Punkte https://www.3dmark.com/3dm/45820938)... Komisch.
Also alles super, Gehäuse wieder schließen und endlich in Ruhe ein paar Runden zocken.
Denkste!
Die XFX verwandelt sich in einen kleinen Tornado und die Temp. vom GPU Hot Spot schießt auf satte 104C (Leistungsaufnahme bleibt bei max. 210W). Glücklicherweise bekomme ich nun aber auf mehr als 180 FPS in COD. Komme mir aber wie auf einem Flugfeld vor.
Wieder einen Kaffee zur Beruhigung und überlegen.
Lärmschutzklappe vor den Frontlüftern öffnen und ein wenig die Einlässe an den Gehäuseseiten. Der Tornado ist weg, die Temp. bleibt bei 98C im Maximum und im Durchschnitt bei 65,5C. Einen Tag mit diesen Einstellungen arbeiten und Zocken bin voll auf Zufrieden! Ich werde zwar noch einen Gehäuselüfter in der Seite verbauen aber auch ohne diese Aufrüstung komme ich zu folgend, abschließenden Fazit:
Die XFX ist eine Karte (in Verbindung mit meinem I5 9600KF) die alle meine Spiele auf Full-HD mit wenigstens 144 FPS darstellen kann. Abstürze oder Treiberprobleme konnte ich bis heute (22.04.2020 bei tgl. mehr als 10h Nutzung im privaten und dienstlichen Gebrauch) keine! feststellen, auch wenn viele Nutzer genau über solche Probleme klagen.
Vielleicht hilft Euch ein Blick auf euer Netzteil und diesen Beitrag von igorsLAB hier https://www.youtube.com/watch?v=bhhVJOKeklc weiter.
Beim zocken ist das System zwar nicht mehr Silent aber auch ohne Kopfhörer angenehm leise. Der PC (GTX 1070TI mit einem Ryzen 7 1700X) von meinem Sohn ist gefühlt 50% lauter und zu seinem Ärgernis auch langsamer.
Im Windowsalltag ist mein System mit XFX wieder Silent.
Für mich und meine Anwendungen ist die XFX für ca. 400 Euro eine klare Kaufempfehlung.
Ich würde gern mal eine RTX 2070 oder 2070 Super im Vergleich dazu ausprobieren & Vielleicht muss ich ja das System meines Sohnes nun auch aufrüsten, dann kann ich dazu ja auch etwas berichten.

Igor - Bewertung des AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Eine CPU welche für diesen Preis eine unglaubliche Leistung erbringt. Sie lässt aufgrund dessen momentan die Intel CPU's in der gleichen und den herumliegenden Preisklassen gänzlich im Schatten stehen.
Anzumerken ist vielleicht dass der Prozessor natürlich nichts für aufwendige Videobearbeitung, Grafikdesign oder 3D Animationen ist. Ist bei diesem Preis aber auch von keinem anderen Prozessor für unter 200€ zu erwarten. Primär läuft er vor allem für Gaming am besten, die meisten aktuellen Spiele brauchen nun mal einfach nicht mehr Leistung als diese CPU liefert und selbst eine 5700 XT (wie ich sie selber hab) oder auch eine 1070ti laufen mit dem Prozessor ohne jeglichen Bottleneck.
Wer jedoch 144Hz Gaming (Also FPS von +/- 144 und einem Bildschirm mit 144Hz) anstrebt könnte UNTER UMSTÄNDEN leichte Bottlenecks bekommen. Allerdings eher in Open World spielen bei den die CPU auch ordentlich was zu tun hat, im Regelfall kommt es aber nicht mal bei so welchen Spielen vor.
Zur Not lässt sich die CPU auch Dank AMD Ryzen Master Software problemlos übertakte womit man von 3,6 GHz auf bis zu 4,2 GHz kommt. Hier allerdings nur mit Sinn und Verstand übertakten und auch nur schrittweise immer ein kleines Bisschen mehr und auch nur so viel wie man wirklich noch irgendein Unterschied feststellen kann, denn ein Problem gibt es noch was vor allem im Zusammenhang mit Übertakten auftritt.

Nachteile:
- Hitzeentwicklung: Irgendwo muss man ja bei einem so guten Preis etwas einsparen und dass wurde hier vermutlich bei den Temperaturen gemacht. Es ist wichtig diesen Prozessor richtig einzustellen per AMD Ryzen Master oder direkt im BIOS was noch besser ist. Undervolten ist hier mehr als nur klug und bringt die gleiche (bei vielen und auch mir sogar etwas mehr) Leistung bei DEUTLICH geringeren Temperaturen, auch dort bekommt man die optimalen Einstellungen nur durch etwas rumprobieren.

Wenn man vor hat den Prozessor über 3,6 MHz laufen zu lassen dann sollte man sich auf jeden Fall einen vernünftigen CPU Kühler zulegen. Meine Empfehlung: für 25-30€ bekommt man Ordentliche welche allerdings nur für Taktraten bis max. 4,0 MHz die CPU auch dauerhaft auf unter 80°C halten können (bei voller Auslastung sind Temperaturen von 65-70°C optimal und alles bis 77°C noch in Ordnung. Wer ihn auf 4,0 - 4,2 MHz laufen lassen will der sollte dann wirklich 45€ und mehr dafür ausgeben da diese erst eine wirklich gute Kühlung bringen. Die in der 30€ Preisklasse sind lediglich ausreichend, wirken aber im Vergleich zum Boxed-Kühler (der von AMD bereits mitgelieferte) sehr leistungsstark. Diese sind trotzdem im Regelfall nur bis 4,0 MHz zu gebrauchen bei allem darüber Kühlen die in etwa so gut wie der Boxed-Kühler ohne Undervolting im Werktakt (3,6 MHz). Also der Boxed Kühler ist ziemlicher Schrott aber wie gesagt in diesem Preis zu Leistungs Verhältnis noch ganz ok. Wenn die CPU Undervolted ist und auf Werktakt läuft dann aber in Ordnung was die Temperaturen angeht.

Fazit: Preis-Leistung unschlagbar, fürs Zocken die Ideale CPU bei PC's bis 1000€ und sogar darüber (lieber von dem dadurch eingesparten Geld eine bessere GPU oder einen besseren CPU-Lüfter kaufen, das wird deutlich mehr Leistung in Spielen ermöglichen als ein teurerer Prozessor), der AM4 Sockel ist mit sehr vielen Mainboards kompatibel vor allem diese mit einer ebenfalls ausgezeichneten Preis-Leistung (B450 Pro 4, B450m Pro 4, B450m Pro VDH-Max usw.), ist durch die großzügigen Übertaktungs-Möglichkeiten auch zukunftssicher.

ABER

man muss sich ausgiebig mit den Einstellungsmöglichkeiten befassen und sich auch etwas auskennen um von den Vorteilen profitieren zu können und das Übertakten funktioniert nur stabil mit einem neuen Kühler, allerdings immer noch deutlich preiswerter als eine teurere CPU.

Für jeden eine absolute Kaufempfehlung der vor allem alle aktuellen Spiele und alltäglichen Anwendungen (Office, Browsen etc.) makellos und schnell betreiben will und über genug Zeit verfügt die CPU auf sein System optimal anzupassen und einzustellen damit sie auch ihre maximale Leistung für genau euer Setup entfalten kann, für Anfänger kann das auch mal ein paar Tage in Anspruch nehmen bis man das Optimum (Höchste Leistung bei minimaler Temperatur) erreicht hat aber es lohnt sich auf jeden Fall.

HaJoe - Bewertung des MSI PRESTIGE X570 CREATION AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 EATX Retail:

Das Mainboard wurde inklusive der restlichen Hardware sehr schnell und gut verpackt geliefert. Die Qualität und Verarbeitung des Mainboards möchte ich als erstklassig bezeichnen.

Der Chipsatzkühlkörper ist sehr massiv und per Heatpipe mit den VRM-Kühlkörpern verbunden. Somit kann bei geringer VRM-Belastung auch Chipsatz-Wärme über die VRM-Kühlkörper abgeführt werden. Clever! Nachdem im BIOS der Chipsatzlüfter auf [Silence Mode] eingestellt wurde, ist der Lüfter bei mir gar nicht mehr angesprungen und folglich absolut unhörbar. Vorher war er schon etwas laut, aber das ist mit dem Silence Mode hinfällig. Nichts, was ich bisher unternommen habe, hat die Chipsatztemperatur maßgeblich steigen lassen. Wer also Bedenken bezüglich der Lautstärke des Chipsatzlüfters hat, den kann ich beruhigen: Das ist bei diesem Mainboard kein Thema.

Das Mainboard besitzt neben dem CPU-Lüfter- und Wasserpumpenanschluss 7 weitere Lüfteranschlüsse, die im BIOS oder per Software individuell gesteuert werden können. Auch die Anschlüsse des I/O Shields können sich sehen lassen. Insgesamt sind da 14 USB-Buchsen zu finden. Neben den WLAN-Antennenbuchsen sind da auch zwei LAN-Buchsen. Alles getestet, alles funktioniert. Dass der ATX-Stromanschluss nach seitlich heraus geht, wurde vereinzelt zwar kritisiert, für mein Case ist das aber optimal, da das Kabel direkt im Kabeldurchlass verschwinden kann und keinen Bogen machen muss.

Die Einstellung des Arbeitsspeichers (Corsair Vengeance LPX 3200 4 x 8GB Set) per XMP schlug mit der bei Lieferung installierten BIOS-Version fehl. Via "Memory Try It !" ging das aber. Geliefert wurde das Board mit Version 160. Das Upgrade auf die Version 170 (Stand: 11.04.2020) verlief problemlos, dauerte aber einige spannende Minuten. Nach dem Update funktionierte die Einstellung des Arbeitsspeichers auch mit XMP. Also zuerst BIOS aktualisieren (oder wem das Risiko zu hoch ist, BIOS-Aktualisierung mit bestellen), dann XMP aktivieren. Ich hätte mir bei einem Mainboard dieser Preisklasse Dual-BIOS und/oder BIOS-Flashback gewünscht. Beides ist hier nicht vorhanden.

Die M.2-Erweiterungskarte funktioniert nur am PCI E2- oder PCI E5-Slot. Das steht auch so im Handbuch. Wenn sie im PCI E7-Slot steckt, wird nur eine der beiden SSDs erkannt. Selbst im passenden Slot (in meinem Fall PCI E5) muss im BIOS PCI E5 Lanes Configuration von [Auto] auf [x4 + x4] umgestellt werden, andernfalls wird auch nur eine der beiden M.2-SSDs der Erweiterungskarte erkannt. Das konnte ich leider im Handbuch nicht finden. Ich hätte mir da einen kleinen zusätzlichen Quick Installation Guide nur für die Erweiterungskarte gewünscht, der diese Information enthält, oder wenigstens eine entsprechende Info im Handbuch.

Bei der Einstellung der Bootreihenfolge können zwei gleiche M.2-Laufwerke in den beiden M.2-Slots nicht einfach unterschieden werden. Im BIOS wird weder der Slot noch eine andere Unterscheidungsmöglichkeit angezeigt (BIOS-Version: 170). Beide Laufwerke haben exakt die gleiche Bezeichnung. Die einzige Unterscheidungsmöglichkeit ist die Reihenfolge der Auflistung. Drive0 (wohin sich Windows gerne standardmäßig installieren möchte) wird als oberstes angezeigt, unterhalb davon steht dann drive1 u.s.w. Wenn also zwei gleiche M.2-SSDs verbaut sind und in der Liste zweimal z.B. CT500P1SSD8 (Crucial P1 500 GB) steht, dann ist das Obere drive0. Um welchen Slot es sich dabei handelt (M2 1oder M2 2), weiß ich immer noch nicht. Vermutlich M2 1. Das Gleiche gilt übrigens auch für die M.2-Erweiterungskarte. Zum Glück habe ich da zwei andere SSDs verbaut, dann weiß ich wenigstens, dass das die beiden der Erweiterungskarte sind, aber schon wieder nicht den Steckplatz: Bei einem Board dieser Preisklasse inakzeptabel. Bei den SATA-Anschlüssen ist das übrigens nicht so. Hier wird im Eintrag schön der SATA-Anschluss genannt. So sollte das auch bei allen M.2-SSDs sein. Diesbezüglich ist also dringend eine Nachbesserung im BIOS erforderlich.

Unter Linux wurde alles erkannt und alles läuft. Die Treiberinstallation unter Windows 10 funktionierte auch prima und alle Geräte sind funktionsbereit. Bei der Installation des Creator Centers gab es sowohl mit der Installations-DVD als auch mit der Downloadversion Probleme. Ich bekam zuerst trotz vieler Versuche und Recherche das Programm nicht zum Laufen: Bloß ein leeres Fenster wurde angezeigt, in dem nichts zu machen war. Die Installation und die Einrichtung beim Erststart wurde aber scheinbar fehlerfrei durchlaufen. Lösung: Es genügt nicht, bei der Installation als Administrator angemeldet zu sein und die Meldung nach dem Setup-Start zu bestätigen. Ich musste die Installation explizit per Rechtsklick Als Administrator ausführen. Zur Sicherheit habe ich auch den Erststart via Als Administrator ausführen durchgeführt. Seither läuft das Programm wie geschmiert. Eine entsprechende Information konnte ich weder im Handbuch noch bei MSI finden. Hier wäre also auch eine Ergänzung im Handbuch, ein Booklet zur Installations-DVD, ein Aufdruck oder wenigstens ein README erforderlich.

Zusammengefasst ist das Board sehr gut und sehr leise und die Hardware funktioniert prima. Es lässt keine Wünsche offen. Einige wichtige Informationen werden leider nicht von MSI geliefert oder sind fast unmöglich zu finden.

Pro:
- Nach BIOS-Einstellung auf [Silence Mode] unhörbarer Chipsatzlüfter
- Sehr viele Lüfteranschlüsse, die individuell gesteuert werden können
- Sehr viele USB-Buchsen im I/O Shield
- Integriertes WLAN, Gigabit LAN und 10 Gigabit LAN
- Arbeitsspeicher nach BIOS-Update problemlos mit XMP einzustellen
- Sehr gute Kühllösung für Chipsatz, VRM und M.2-SSDs
- Sehr gute, fast überdimensionierte VRMs
- CPU-Profile, Lüfter und RGB unter Windows per Software steuerbar

Kontra:
- M.2-Laufwerke im BIOS: Zwei gleiche M.2-SSDs nur indirekt zu unterscheiden
- Fehlende (oder unmöglich zu findende) Informationen bei MSI oder im Handbuch
- Kein Dual-BIOS oder BIOS-Flashback

Sorry für so viel Text. Ich hoffe aber, damit zukünftigen Käufern Zeit, Stress und Arbeit zu ersparen. Das Mainboard hat für die Ausstattung und Verarbeitung ganz klar 5 dicke Sterne verdient, denn dies ist wirklich ein außergewöhnlich gutes und sehr hochwertiges Teil mit außerordentlich guter Kühllösung und jeder Menge Features. Die unter "Kontra" gelisteten Punkte und die damit verbundene vermeidbare Arbeit sind ein Wermutstropfen. Hierfür muss ich insbesondere unter Einbeziehung der Preislage einen Stern abziehen. Dennoch kann ich dieses Mainboard guten Gewissens empfehlen.
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Paul - Bewertung des 49" (124,46cm) Samsung QLED Gaming Monitor C49RG94SSU schwarz 5120x1440 2xDisplayport 1.4 / 1x HDMI 2.0:

Zunächst einmal muss ich sagen, dass das ein geiler Bildschirm ist. Riesig groß (hatte vorher einen WQHD 27") und dazu ein gefühlt klasse Bild. Natürlich gibt es bei den ein oder anderen Eigenschaften Bildschirme, die bessere Werte aufweisen, aber 49" mit doppeltem WQHD, 120Hz(!) und HDR1000 ist schon ne dicke Hausnummer.

Mögliche Kritikpunkte zu ein paar Eigenschaften des Bildschirms:

- Der nutzbare Bildwiederholungsbereich für FreeSync liegt zwischen 48Hz und 120Hz. Es ist etwas schade, dass die untere Grenze bei hohen 48Hz liegt, aber mit passenden Grafikeinstellungen lassen sich in den meisten Spielen schnell höhere FPS erzeugen (System: i7 9700K u. RTX 2080)
- Außerdem kann das FreeSync halbwegs neuerdings auch mit Nvidia GPU's genutzt werden, was ich mit der RTX 2080 auch bestätigen kann.
- Das Local Dimming besteht nur aus zwölf vertikal verteilten Zonen. Dies ist aber kaum schlimm, da die Dimming Zonen aktiviert werden, sobald ein einziger Pixel hierin angesprochen wird. Das wird i.d.R. immer der Fall sein.
- Ab und zu knistert der Bildschirm etwas. Ich habe gelesen, dass das aufgrund der Hitze passiert. Dies stört aber kaum.
- Man muss sich leider entscheiden, ob man 120Hz bei 8Bit Farbtiefe oder 100Hz bei 10bit Farbtiefe haben will. Als Typ, der aber viel daddelt fällt die Wahl schnell auf 120Hz/8bit.



Zum 32:9 Format und Spielen:

Ich habe ein paar Spiele ausprobiert und kann sagen, dass alle getesten Spiele das Format in irgendeinerweise füllen. Im Folgenden etwas detaillierter:

Läuft nativ:
- The Devision 2
- CoD MW - Warzone (Nach jedem Neustart muss die Skalierung angepasst werden)
- Doom (2016)
- Insurgency Sandstorm (Randloser Modus)
- Frostpunk
- Borderlands (allerdings ist das Menü teilweise etwas abgeschnitten)

Läuft mit Anpassungen außerhalb der Spieleoptionen und/oder zusätzlicher Software:
- Superliminal
- What Remains of Edith Finch (Workarrounds für einzelne Versionen vorhanden (u.a. GoG))

Eigentlich ist es wünschenswert, dass Spiele, die nicht für die Auflösung gemacht wurden, das Bild einfach strecken, sodass keine Pixel und damit Informationen flöten gehen.
Es kommt gelegentlich aber bei den Spielen vor, dass das Bild oben und unten abgeschnitten wird, um die Streckung auf 32:9 durchzuführen.
Teilweise ist das HUD bei Spielen etwas unübersichtlich, da Elemente teilweise ganz links oder ganz rechts angeordnet werden und das bei dem Bildschirm ein ganz schönes hin und her mit dem Kopf bedeutet.
Aber das hört sich vllt schlimmer an, als es ist. Man gewöhnt sich schnell daran. Außerdem werden vermutlich immer mehr Spiele das Format unterstützen, sodass diese Einschränken bald obsolet wird (bei The Division 2 bspw. schon super umgesetzt).
Im Groben und Ganzen habe ich jedoch größere Hürden für das 32:9 DWQHD Spieleerlebnis erwartet; die meisten getesteten Spiele ließen sich ohne weiteres in der Auflösung spielen, wie oben aufgelistet.



Software zur übersichtlichen Gestaltung des Bildschirms:

Voran kann ich sagen, dass die Samsung eigene Software "Easy Setting Box" für die Fenster und deren Größe/Ausrichtung etc. nicht sehr gut ist.
Es sind ungewollte Leerstellen zwischen den Fenstern. Eine Internetrecherche ergab, dass das Problem schon lange besteht, jedoch noch keine Lösung dafür vorhanden ist. Außerdem ist die Bedienung unschön gestaltet.
Andere, nicht unbedingt Samsung eigene Programme erleichtern die Bewältigung des 49" Bildschirms besser.



Alles in allem ist der Bildschirm aber ausgesprochen gut, wie eingangs schon gesagt. Ich kann ihn sehr empfehlen!

Alexander M. - Bewertung des MSI Clutch GM50 Gaming Mouse USB schwarz (kabelgebunden):

Bevor ich die Maus hatte, benutzte ich die Logitech MX Master für Office Arbeiten und zum Spielen. In meiner Freizeit spiele am liebsten Spiele wie PUBG, Apex Legends, Doom (2016) und Doom Eternal. Nach circa vier Monaten Nutzung gebe ich meine Meinung zur MSi Clutch GM50 Spielemaus ab und wie sie sich im Vergleich zur Logitech MX Master (1. Version) verhält. Der Hauptgrund, warum ich von der Logitech MX Master gewechselt bin, ist die geringe Polling Rate von 125Hz. Diese wurde in einigen Spieletitel besonders deutlich und recht störend. Falls es eine Rolle spielt, ich bin Rechtshänder, habe relativ große Hände, halte meine Maus in der Regel mit den Fingerspitzen (Fingertip Grip) und bewege diese aus dem Ellbogen oder Schulter.


Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht und einfach zu öffnen. Diese beinhaltet die Maus, das Benutzerhandbuch und die Garantiebestimmung.


Design und Verarbeitung

Die Form der MSi Clutch GM50 erinnert an die Razer Deathadder, jedoch kann ich nicht sagen, ob die beiden Modelle sich ähneln. Im Vergleich zur Logitech MX Master ist die GM50 ungefähr gleich lang, etwas schmaler und kleiner in der Höhe.
Die Maus hat insgesamt sechs Tasten, also neben den drei Üblichen, links zwei Seitentasten und unter dem Mausrad eine Taste. Des Weiteren verspricht MSi eine hohe Langlebigkeit durch die verbauten OMRON Tasten. Die Seitentasten sind mit dem Daumen bequem zu erreichen. Hinzu sind an der Maus RGB Lichter verbaut, und zwar an den Seiten des Mausrads, unter dem MSi Logo auf dem Mausrücken und am Mausende hinten (vergleiche Bilder). Fragwürdig ist jedoch die Entscheidung die RGB Lichter am Mausrad asymmetrisch anzubringen; auf der rechten Seite des Mausrads ist nämlich die beleuchtbare Fläche größer als auf der linken Seite. Dabei ist die Helligkeit in Ordnung und die Lichter stechen auch nicht unangenehm in die Augen. Die Oberflächentextur der Maus ist hervorragend. Obwohl ich manchmal schwitzige Hände habe, hinterlasse ich keine Abdrücke auf der Maus. An den Seiten sind kleine Flächentexturen angebracht, diese erhöhen deutlich den Halt an der Maus. Im Gegensatz zur Logitech MX Master, hat sich bis jetzt die Seitentextur nicht abgenutzt und sieht nahezu aus wie neu. Zwar besteht die GM50 aus Plastik, dabei wirkt die Verarbeitung hochwertig und beständig. Das Plastik zeigt sich auch im Gewicht der Maus, denn die MSi Clutch GM50 wiegt nur ca. 87g und ist im Vergleich zur Logitech MX Master ein Fliegengewicht, an das ich mich erst mal gewöhnen musste. Mehr dazu aber später unter Nutzung und Umgewöhnung.
Das Kabel der Maus besitzt keine Stoffummantelung und ist nicht abnehmbar. Dabei beträgt die Gesamtlänge zwei Meter, der USB Anschluss ist vergoldet.


Nutzung und Umgewöhnung

Für Office Arbeiten eignet sich diese Maus gut, mir persönlich reichen die drei zusätzlichen Tasten an der Maus. Für professionelle Anwender wird das wahrscheinlich nicht ausreichen, weswegen ich da wirklich zur Logitech MX Master raten würde.
Die MSi Clutch GM50 ist aber nicht primär für Office Aufgaben ausgelegt ist, sondern eben für Spiele. Als Spielemaus fungiert diese außerordentlich. Ich musste mich aber an diese Maus gewöhnen. In den ersten Tagen schmerzte meine Hand, besonders ab dem Ringfinger, die schmalere Form im Vergleich zur MX Master war dabei mein größtes Problem. Bei dieser Gewöhnungszeit wurde ich zunehmend schlechter in allen genannten FPS Titeln. Aus Frust dachte ich darüber nach, für die Maus eine Rückerstattung zu beantragen, habe die Idee aber kurz darauf verworfen. Nach einigen weiteren Tagen behutsamen Umgangs gewöhnte sich meine Hand schließlich an die Maus und die Schmerzen verschwanden. Es brauchte weitere Tage um mich wieder in Spiele einzufinden, da ich meiner Meinung nach immer noch ziemlich schlecht war. Später verbesserte sich nicht nur der Umgang mit der GM50, sondern auch mein Können in Spielen, als vorher mit der heimischen MX Master. Meiner Auffassung nach, liegt es auch sehr am Sensor und an der besseren Polling Rate von 1000Hz der GM50. Diese fühlt sich nämlich auffallend präziser an, als die Logitech Maus. Das sogenannte Flicken und tracken (Verfolgen von Charaktermodellen) ist mit der GM50 weitaus einfacher und Spielwaffenrückstöße zu kontrollieren wurde steigend simpler. Dank des geringen Gewichts dieser Maus ist meine Hand viel ausdauernder als mit der MX Master geworden.
Zusammenfassend brauchte ich nahezu eine Woche Umgewöhnungszeit für die MSi Clutch GM50, jedoch hat es sich ausgezahlt und ich wurde schlussendlich besser als mit der Logitech MX Master. Auch wenn meine Umgewöhnung ungefähr eine Woche dauerte, heißt es nicht, dass es bei euch genauso sein wird.


Langzeittest

Während der Gewöhnungszeit konnte ich nicht länger als 90 Minuten am Stück mit der Maus spielen, bevor meine Hand sich beklagte. Danach konnte ich in meiner Freizeit problemlos mehrere Stunden am Stück die Maus nutzen, ohne sonderlich viel zu ermüden. Das geringere Gewicht der Maus tut gut und die Hand ist beim Gebrauch viel entspannter.


Software

Mit der optionalen MSi Gaming Center Software lässt sich die RGB Beleuchtung, der Sensor einstellen und die Zusatztasten nach Belieben konfigurieren und mit Makros versehen. Unter den Sensoreinstellungen lässt sich die Lift Off Distance zwischen zwei und drei Millimeter wählen, die DPI von 100 bis 7200 regeln, Angle Snapping ein- und ausschalten, sowie die Polling Rate zwischen 125, 250, 500 und 1000Hz selektieren. Des Weiteren lassen sich verschiedene Profile erstellen, welche man per Mausdruck wechseln kann. Weiterhin lässt sich die RGB Beleuchtung der Maus mit anderen Peripheriegeräten, welche Mystic Light besitzen, aneinander anpassen. Die Software ist sehr übersichtlich und dadurch bequem zu bedienen.


Preis-/ Leistungsverhältnis

TL;DR
Positiv:
+ Recht niedriges Gewicht von 87g
+ Präziser Sensor
+ Gute Haptik und Handhabung
+ Hochwertige Verarbeitung
+ Hervorragend nach Gewöhnung
+ Fairer Preis mit ca. 50¤

Neutral:

o Lange Umgewöhnungszeit von einer Woche

Negativ:

- RGB Licht am Mausrad nur auf der rechten Seite des Mausrads, wirkt unfertig

Für mich überwiegen die positiven Argumente die Neutralen und Negativen, weswegen ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann.

Bleiben Sie bitte zu diesen Zeiten alle gesund!

Cerberus - Bewertung des Gigabyte X570 Aorus Ultra AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR ATX Retail:

Ich habe mich für das Gigabyte X570 Aorus Ultra AMD entschieden und bin sehr zufrieden mit dem Mainboard, es gab beim Einbau-Anschließen keine Probleme, wer sich damit nicht richtig auskennt kann jederzeit ins mit gelieferte Handbuch schauen diese ist aber nur in Englisch!
Ich empfehle euch beim kauf darauf zu achten das ihr das neueste BIOS Update habt oder ihr machts beim PC bauen einfach selber (Ersparte euch eventuell Ärger mit der Kompatibilität).
Für alle RGB Fans ist das Board nichts die Beleuchtung ist sehr dezent und fällt kaum auf, mein AMD Box Kühler überstrahlt alles!
Wer nicht unbedingt PCIe 4.0 möchte sollte auch von allen x570 Mainboards die Hände weg lassen diese sind alle durch die Bank weg viel zu teuer, es gibt ältere Mainboards (x470oder x370) mit besserer Ausstattung für viel weniger Geld!
Wer ein ruhiges x570 Mainboard ohne Chipsatz Lüfter möchte der muss tief in die Tasche greifen das einzige x570 Mainboard was mir da bekannt ist ist das aorus Xtreme und das ist richtig teuer!

Gigabyte X570 Aorus Ultra

Positiv:
- Sehr gute und Hochwertige Verarbeitung
-Das WLAN nimmt keinen M.2 Steckplatz weg
-Gut ausgestattet mit vielen Anschlüsse auf dem Board
-Schrauben, 4x SATA Kabel, 1x Antenne, 2 Zusätzliche Wärmefühler und vieles mehr lagen im Karton mit dabei

Negativ:
-So ziemlich alle x570 Boards sind für mich überteuert
-Der Chipsatz Lüfter kann noch nicht gesteuert werde
-Bedienungsanleitung nur auf Englisch

Fazit:
Wer wie ich unbedingt PCIe 4.0 will und das Geld über hat kann bei dem Gigabyte X570 aorus ultra ruhig zugreifen. Wenn ihr nicht unbedingt WLAN wollt kann ich euch auch das günstigere Gigabyte X570 Aorus PRO empfehlen, zwischen den beiden Boards gibt es nur minimal Unterschiede aber der größte ist der Preis.

Hellmuth - Bewertung des 2TB Toshiba Canvio Basics HDTB420EK3AA 2.5" (6.4cm) USB 3.0 schwarz:

Lieferung: Wie von Mindfactory gewohnt war die Lieferung nach Versand innerhalb von einem Tag bei mir eingetroffen. Die Verpackung war ebenfalls ordentlich und sicher.

Produkt: Da ich schon seit längerem übere eine Externe-HDD nachdachte, habe ich mich aufgrund des gutem Preis/Kapazität-- Verhältnisses für die 2TB Toshiba Canvio Basics entschieden.
Die Verpackung enthält neben der HDD ein USB Micro Typ-B 3.0 (was ich zugegebenermaßen erst einmal googlen musste). Diese Art von USB habe ich tatsächlich noch nie zuvor gesehen und scheint recht selten zu sein. Auf Mindfactory habe ich bisher nur ein Angebot für ein Kabel dieser USB-Art, was mir ein wenig Sorgen bezüglich des Austausches des Kabel macht (solllte dieses irgendwann kaputt gehen). Allerdings ist dies für mich kein Grund um von der HDD abzuraten, da man sicherlich schnell fündig wird, wenn es wirklich so weit kommen sollte.

Die Verarbeitung der Festplatte ist in meinen Augen einwandfrei. Schickes, mattes Schwarz, sehr klein und handlich und fühlt sich zudem sehr hochwertig an, wenn man sie in der Hand hält. Ich gehe stark davon aus, dass hier Plastik verwendet wird, allerdings handelt es sich hier definitiv nicht um billiges, leicht bewegliches Plastik, sondern um einen wirklich soliden und leicht rauen Stoff, welches nicht nur gut aussieht, sondern sich auch sehr gut und hochwertig anfühlt.
Was die Geschindigkeit angeht darf man hier natürich nicht auf Wunder hoffen. In meinen Tests erreiche ich relativ konstante 100 - 150Mb/s. Natürlich kommts hier auch sehr auf die Größe und Menge der Dateien an, welche auf die Platte geschrieben werden.
Für eine Externe Festplatte ist diese Geschwindigkeit in meinen Augen vollkommen ausreichend und bei diesem Preis bereits deutlich schneller als ich erwartet hatte.

Fazit: Problemlose, schnelle Lieferung. Gute Verpackung. Sehr gutes Preis zu Kapazität Verhältniss und eine sehr gute Verarbeitung. Lediglich der verwendete USB Typ (Micro USB-B 3.0) hätte gerne ein anderer sein dürfen (nicht wegen der Leistung, sondern aufgrund der recht geringen Verfügbarkeit).
Insgesamt sind meine Erwartungen definitiv erfüllt und ich kann die 2TB Toshiba Canvio Basics auf jeden Fall mit gutem Gewissen weiterempfehlen. 5/5 Sterne!

Sebastian - Bewertung des Corsair Hydro Series iCUE H100i RGB Pro XT All-in-One:

Vorab, ich habe mir diesen CPU-Kühler im Rahmen eines komplett neuen PCs gekauft, der folgende Spezifikationen hat:
- i7 9700k (auf 4,7 MHz getaktet)
- Gigabyte Z390 Aorus Pro Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail
- 16GB (2x 8192MB) Corsair Vengeance RGB PRO schwarz CMW16GX4M2C3200C16 DDR4-3200
- 11GB Gainward GeForce RTX 2080 Ti Phoenix GS Aktiv
- 700 Watt be quiet! Pure Power 11 CM Modular 80+ Gold
- Sharkoon TG6 RGB mit Sichtfenster schwarz

Den 240mm Radiator habe ich vorne im Gehäuse an zwei der drei vorhandenen Lüfter angebaut, die beiden Lüfter aus dem Paket nutze ich dafür, die warme Luft nach oben aus dem Gehäuse abzuleiten.

Die Verarbeitung des Produktes ist super, die Schläuche der WaKü sind lang genug um den Radiator überall im Gehäuse zu verlegen. Insgesamt hat alles einen sehr wertigen Eindruck.

Bisher habe ich folgende Spiele angezockt (jeweils auf 4k Auflösung und Ultra-Settings / mind. 2-3 Stunden am Stück um auch genug Last zu haben):
- Assassins Creed Odyssey
- Tom Clancys Ghost Recon Breakpoint
- WATCH DOGS 2
- Red Dead Redemption 2

Was soll ich sagen, die CPU liegt bei einem maximum von ca. 62 Grad, was ein super Wert ist dafür, dass alleine die Graka eine Wärme von ca. 73 Grad erreicht (die Werte habe ich mir InGame anzeigen lassen durch MSI Afterburner und parallel dazu über Core Temp). Dabei sind die Lüfter zwar zu hören, ich selbst empfinde es aber nicht als störend (wobei dies immer nur eine subjektive Meinung sein kann).

Ich bereue bisher den Kauf dieser CPU-Kühlung definitiv nicht und kann sie nur weiterempfehlen.

Matthias - Bewertung des AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Der Ryzen 5 3600 ist wohl aktuell die CPU mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis aller Prozessoren am Markt, wenn es um das Thema PC-Gaming geht. Er taktet mit 3,6 Ghz auf allen sechs CPU-Kernen und bietet dazu Hyperthreading an, also zusätzliche 6 "virtuelle" Rechenkerne.

Bei anständiger Kühlung läuft die CPU in Spielen konstant mit dem maximalen Turbotakt von 4,2 Ghz und ist somit oftmals gleichauf mit deutlich teureren Modellen, die aufgrund einer höheren Anzahl von Rechenkernen und einer damit entsprechend höheren CPU-Temperatur einen solch hohen Turbotakt nicht halten können.

Der mitgelieferte Box-Kühler von AMD ist allerdings nur bedingt zu empfehlen. Die Lautstärke geht in Ordnung, jedoch ist der kleine Kühler bei Volllast mit der CPU völlig überfordert und sollte nur eingesetzt werden, wenn die Finanzen den Kauf eines deutlich besseren Luftkühlers absolut nicht zulassen.

Mit einem Kaufpreis von knapp 170 Euro findet man derzeit keine leistungsstärkere CPU, ganz gleich ob man nun einen Prozessor für Gaming oder auch das Arbeiten am PC und gelegentlichen Videoschnitt sucht. Letzteres beherrscht auch der kleine Sechskerner, wenngleich er dabei etwas mehr Zeit braucht, als die großen Brüder.

Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt und besonders in Spielen sogar übertroffen - jedem, der einen neuen Gaming-Rechner bauen möchte, würde ich den Ryzen 5 3600 empfehlen. Das gesparte Geld gegenüber den großen Brüdern würde ich lieber in eine potentere Grafikkarte stecken!

Gleichzeitig auch ein Geheimtipp für den Umstieg der älteren, ersten Ryzen Generation, da die Ryzen 3000 - Serie per Bios-Update oftmals auch noch auf einem X370-Board läuft. Allerdings sollte man hier vorab das Bios aktualisieren udn schauen, ob die AGESA 1.0.0.4 unterstützt wird.

Alles in allem ist der Ryzen 5 3600 derzeit der "Biggest Bang for the Buck" auf dem CPU-Markt!
Weiterlesen »Februar

Thomas - Bewertung des Inter-Tech Case ATX F-762 Silencer Midi:

PC-Gehäuse Inter-Tech Case ATX F-762 Silencer Midi

Ins Auge sticht sofort die kurze Tiefe dieses Gehäuses. Sie ist praktisch, wenn ein PC z.B. in Möbeln untergebracht werden muss. Die Platzersparnis wird bei diesem Modell mit dem kompletten Verzicht in der Front auf Laufwerke oder nachträgliche Bedienpanels/-Anzeigen erkauft. Man sollte beim Bestellen beachten, dass keinerlei Lüfter im Lieferumfang sind, was ich aber nicht als Nachteil sehe - so bleibt mir die freie Wahl meiner Lieblingslüfter.
Angenehm ist die Anzahl der USB-Kabel vom Mainboard zum Frontpanel: 2 Stecker für USB3, einer für USB2 sowie eine Leitung für den Cardreader, den man an der rechten Kante findet (SD und µSD) und der von Windows 10 (v1909) hier sofort erkannt wurde.
Gut: Power- und Reset-Taster sitzen zwar gefährlich nah nebeneinander, aber haben unterschiedliche Größe, so dass man sie nicht verwechseln kann. Leider ragt der Reset-Knopf leicht aus dem Gehäuse.

Bilder können trügen. Die Fotos auf der Seite des Herstellers tun dies auch, denn die Front sieht nur so aus wie gebürstetes Alu, es ist aber Kunststoff.

Kleiner Makel, die Aussparung im Blech unter dem Mainboard im Bereich des Cooler-Halters: Man sieht nur die oberen Schrauben gut. Ein welchsel des Coolers bzw. dessen Halters ist bei eingebautem Mainboard zwar möglich, aber man kann beim Montieren nicht die beiden unteren Gewinde sehen, muss also nach Gefühl arbeiten. Das Gewinde der Schaube oben-links ist gerade noch zu erkennen.

Das Metall ist ordentlich verarbeitet, jedoch ist das Blech relativ dünn. Da ist es gut, dass die Seitendeckel gedämmt sind, sonst würde es womöglich zu störenden Vibrationen kommen.
Die Folge des dünnen Blechs ist fatal: Die Gewinde für die Mainboardträger finden z.T. keinen richtigen Halt und drehen im Blech schon mal durch. Das rächt sich genau dann, wenn man hier ein Mainboard wieder ausbauen will, denn dann kommt der Halter unter dem Board gleich mit raus. Genau das ist mir passiert - ausgerechnet bei der Schraube nahe vom ATX-Blech (Gruß von Murphy), so dass es unmöglich wurde, das Mainboard wieder heraus zu bekommen. An dieser Stelle kommt man nicht an die untere Schraube dran. Game over. Ab jetzt kann es sehr lange dauern, bis man das Mainboard ohne Schaden irgendwie heraus bekommt, wenn überhaupt.

Zusammengefaßt:
+ Günstig (knapp unter 40 Euro)
+ In der Tiefe schön kurz
+ Leise wegen der Dämmung
+ Front-Anschlüsse und -Taster in Ordnung
- Front nicht nutzbar für DVD-Laufwerk oder Bedienpanels wie z.B. für Lüfter, Audiopanels, o.ä.
- Dünnes Bleich ist ein Risiko für Probleme bei den Gewinden

Fazit:
Insgesamt betrachtet merkt man an einigen Stellen den Preisunterschied zu den Modellen, die ab 80 Euro aufwärts kosten.
Für einen PC im Bereich Büro oder günstiger Gamer, an dem also nicht ständig herum gebastelt wird, finde ich dieses Gehäuse durchaus in Ordnung.
Es scheint auch Platz für einfache, kleine WaKü-Lösungen vorhanden zu sein, jedoch ist dies nicht mein Gebiet. Vielleicht kann jemand anderer hierzu etwas sagen.

Wolf - Bewertung des Alpenföhn EKL Brocken 3 Black Edition CPU-Kühler - 2x140mm:

Also...

et isn Kühler.


Ja gut, aua nich haun, ich schreib ja schon ne richtige Bewertung!


Was soll man gross sagen?
Der Brocken 3, ist der Nachfolger des 'berühmten' Brocken 2 und wurde in jeder Hinsicht deutlich verbessert.

Der Kühlkörper, macht seinem Namen alle Ehre, er ist ein 'Brocken'.
Ist dafür aber auch sehr gut verbaut, mit grossen Abständen zwischen den Lamellen, so das der neue und ebenfalls deutlich überarbeitete Wingboost Lüfter,
da ordentlich Luft durchschaufeln kann, ohne dabei auf das Drehzahl und Krach-Niveau einer Jet-Turbine zu kommen.

Mit anderen Worten, dieser Brocken ist grossflächig, leistungsstark und verdammt leise, selbst unter Vollast, ist der kaum zu hören und sieht, besonders hier in der BE/WE, noch verdammt gut aus.

Zudem macht sein Aufbau es leicht, noch die Spannungswandler mitzukühlen, da ein Teil des Lüfters übersteht und so Luft über den Sockel direkt in deren Richtung geleitet wird.
Und wo wir beim Aufbau sind, macht seine "Schräglage" aka die abgewinkelten Heatpipes es verdammt leicht,
so ziemlich jeden RAM problemlos zu verbauen, da er selbst mit angebautem Lüfter, den ersten Slot fast immer freilässt. (Brett-abhängig)
Auch ist er zwar recht gross, lässt aber in der Regel zur Grafikkarte wenigstens noch ein paar Millimeter Platz und passt auch, mit seinen nur 165mm Höhe, in die meisten Gehäuse.

Das einzige Problem mit der BE/WE sind aktuelle Boards, welche eine Plastikabdeckung am IO-Panel haben,
welche auch teilweise die Spannungswandler überdeckt, da der 2te Lüfter mit hoher Warscheinlichkeit, mit diesen kollidieren wird (sowie bei meinem Aorus X570Pro).

Hier kann man versuchen, diesen entweder etwas höher zu verbauen, soweit das die Klammern und das Gehäuse hergeben oder man muss ihn weglassen und verbaut den dann eben als Gehäuselüfter oder so. ;)

Alles in allem, ist der normale Alufarbene Brocken 3 ein verdammt guter, wenn nicht gar der beste Allroundkühler unter 50€!
Und die Black/White Editionen setzen da, in Sachen Stil und Ausstattung, nochmal einen drauf und bringen dieses kleine Monster arg in die Nähe von z.Bsp. einem Dark Rock 4 Pro oder ähnlichem.

Auch in Sachen Leistung muss sich der Brocken 3 BE nicht vor solchen verstecken, denn unter Prime 95 (max heat test) und dazu laufendem Unigine Valley (max settings), kam er, selbst nach einer Stunde, nicht über 71°C !
Wohlbemerkt unter Vollast bei einem Ryzen 7 3700X auf allen 8Kernen / 16 Threads die dann alle noch mit 4GHz liefen und meiner GTX1080 die auch noch ordentlich rackerte und Hitze erzeugte und das immernoch verdammt leise.

Auch der Einbau gestaltet sich recht einfach (die Anleitung ist dabei recht übersichtlich und leicht verständlich):
Backplate demontieren
EKL Backplate vorbereiten und einsetzen (je nach Board und CPU Hersteller versteht sich)
Abstandshalter aufsetzen und die Haltebügel verschrauben
Kühler drauf und mittels des mitgelieferten langen Drehers ebenfalls mit den Haltebügeln verschrauben.
Fertig!
Dauert vielleicht 15Minuten, wenn man sich Zeit lässt und alles vernüftig macht, inklusive Lüftermontage.

Macht man am besten ausserhalb des Gehäuses, vor dem Mainbaordeinbau, ginge mit etwas mehr Aufwand aber auch so, vorausgesetzt man hat den Platz zum arbeiten und ggf. nen 2tes Paar Hände.
Das man vorher den Prozessor einsetzt und Wärmeleitpaste drauftut, muss ich ja eigentlich nicht erwähnen...oder?^^

Alles in allem sehr simpel und leicht verständlich und gut handhabbar.


Also:
Wer einen verdammt guten, stylischen Allroundkühler will, der greift zum Brocken 3 und wer da noch ne Schippe drauflegen möchten, nimmt eben die stylische BE oder WE. :)
Für das Geld gibts praktisch nichts besseres.!

Maximilian - Bewertung des Zalman T7 Midi-Tower mit Sichtfenster, schwarz:

Für den Preis gibt es vermutlich nichts besseres. Ich bin sehr zufrieden.

Konfiguration:
MSI X470 Gaming Plus Max
Ryzen 5 3600
Asus Strix RX480 OC (29.8 x 13.4 x4 cm)
500 Watt be quiet! Pure Power 11 CM
16GB (2x8GB) Patriot Viper4 Blackout
Arctic Freezer 34 eSports Duo


Außen:
Sieht wertig aus, platzsparend, Front Panel gut verarbeitet (Taster lassen sich gut betätigen, klemmen nicht.
Seitenteile lassen sich beide abmontieren, front ebenfalls. Der Rest der Teile ist leider genietet.
Filter sind oben (magnetisch) so wie unten (verankert) angebracht. Das untere Sieb ist jedoch recht klein und daneben sind Löcher die groß genug wären um etwas Staub durchzulassen.

Innen:
Durchdacht, Kabelmanagement ist vorhanden. 2,5 Zoll Festplatten werden an der Seite befestigt. 3,5 Zoll Festplatten Befestigung ebenfalls möglich (Im Gehäuse für das Netzteil). Gehäuse für das Netzteil lässt sich allem Anschein nach nicht abmontieren, somit musste ich das Netzteil etwas reinquetschen. Die Slotblenden sind alle massiv (kein Mesh) und können nur rausgebrochen werden.
2 Lüfter vorhanden:
- ZM-K110 2 Pin (Keine Drehzahlsteuerung. Dieser wurde direkt ausgetauscht.)
- ZM-K111 3 Pin Lüfter

Für die Montage des Mainboards sind Schraubendreher mit geringer Höhe von Vorteil, da die Schrauben relativ nah an der Wand montiert sind und lange Schraubendreher nicht senkrecht angesetzt werden können, da der Überstand des Gehäuses am Rand stört.
Ebenfalls ist es ratsam manche Bauteile und Kabel vor dem Festschrauben des Mainboards anzuschließen. Man sollte sich das vorher in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, wo welcher Anschluss sitzen wird. Sollte man einen Tower Kühler verwenden, kann der Anschluss der Kabel je nach Mainboard sehr anstrengend werden.

Kritik:
- Filter könnten besser sein, Slotblenden könnten besser sein, Lüfter könnten besser sein (zumindest 2x 3Pin Lüfter).
Jedoch könnte ich für keinen dieser Punkte einen Stern abziehen, da das bei dem Preis sehr unfair wäre.

Meine Empfehlung:
Leise 3 Pin Gehäuse-Lüfter, Slotblenden und Rändelschrauben direkt mitbestellen.

Ansonsten ein sehr schönes, kleines und luftiges Gehäuse. Das beste, das ich für den Preis je gesehen habe. Ich würde es mir erneut kaufen und es weiterempfehlen.

Roman - Bewertung des Noctua NH-U12S chromax.black CPU-Kühler - 120mm:

Erfüllt seinen Zweck, Kühlt sehr gut und stabil meinen i5-9600k (übertaktet auf 5,1 ghz)

Kann ich weiter empfehlen.

Passt auch auf den Gigabyte z390 Gaming SLI

Die RAM Slots werden auch nicht verdeckt, so das man alle 4 Slots nutzen kann.

Kevin - Bewertung des MSI MEG X570 Unify AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

- Vorwort:
Nein, ich bin kein Produkttester oder ähnliches. Ich gebe hier lediglich gerne meine Meinung/Erfahrung ab.
Vielen Dank an Mindfactory für diesen super schnellen Versand!
Vorheriges Setup: Intel Core i7-7700K auf einem ASUS Z170 Pro Gaming Mainboard.

- Design:
Einfach gesagt - schlicht !
Ich muss sagen, endlich ein Mainboard ohne überall von LED's, Lichtstreifen oder wirren Effekten erschlagen zu werden.
Ein sauber gebautes Board mit schwarz-matter Hauptplatine, umgeben von Heatsink-Schilden für die M2-Slots und dem unauffälligen PCH-Lüfter.
Auch wenn das schwarze Design das Board überschattet, sind Anschlüsse darauf ohne jegliche Probleme zu lesen/erkennen.

- Verarbeitungsqualität:
Das MSI MEG X570 Unify erstrahlt in sehr sauberem und durchdachtem schwarzen Design. Der Käufer dieses Mainboards erhält eine Hauptplatine mit sehr gut Platzierten Anschlüssen, um ohne jegliche Probleme Komponenten aller Art dort zu verbauen/an zu schließen.
Zum Schutz des Mainboards findet der Käufer nach dem auspacken einige Folien vor, wie beispielsweise auf den so genannten M2 Lighting Gen 4-Slots, sowie darunter. Vor Nutzung der Slots, wird empfohlen eine Folie ab zu ziehen, damit der Heatsink auf der M2 liegen kann. Des weiteren eine Schutzfolie auf dem on Board-Lüfter aufgrund von Vermeidung von Transportschäden.
Auch hier muss ich wieder sagen, "gut mit gedacht!".
Eine Sache möchte ich noch sehr positiv hervorheben, die Kühlkörper der M2-Steckplätze! Kein billiger Plastik, sondern ein "schwerer" Aluminium Block, macht einen sehr hochwertigen Eindruck und der darunter platzierte Klebestreifen dient zur Kühlung und direktem Kontakt mit der M2-Platine. Toll!

Montage:
Die Montage erwies sich, sofern man bereits einige Boards eingebaut hat als selbsterklärend.
Nach Entfernung einiger Schutzfolien, wie bereits oben beschrieben, war das Mainboard auch schon bereit ins Gehäuse geschraubt zu werden.
Dadurch dass ich einen Ryzen 9 3900X auf diesem Board betreibe, musste ich keinerlei Änderungen rund um den CPU-Block vornehmen, da dort bereits die Halterungen für eine Kühlung auf AM4 Basis mit Schnellverschluss verschraubt waren.
Das Einbringen weiterer Komponenten verläuft problemlos, nicht zuletzt dank der übersichtlichen und leicht verständlichen Bedienungsanleitung dieses Mainboards. Dort hat MSI genau den richtigen Weg eingeschlagen! Kurz und verständlich.
Betrieben wird dieses Mainboard von mir in einem Thermaltake View 71 TG Snow, mit einer Thermaltake Water 3.0 ARGB Sync All-in-One Wasserkühlung. Zusätzlich, zu den bereits vorinstallierten 2x 140mm Lüftern im Gehäuse habe ich dieses noch um 3x 120mm Thermaltake Pure Plus 12 RGB Lüfter erweitert. Wie Sie sehen, haben Interessenten ordentlich Möglichkeiten Lüfter/RGB-Stripes zu installieren.

Technik:
Ich möchte hier keinesfalls die Produktbeschreibung per Copy+Paste hinterlassen, dennoch einige Features bzw. die Leistung des Boards aus meiner Sicht beschreiben.
Nach Anschluss aller Komponenten und Konfiguration, beispielsweise von A-XMP, dem aktivieren von Profilen für den Arbeitsspeicher, welcher in meinem Fall 32GB DDR4-3200 betrifft (wohlbemerkt sind hier bis zu 4600Mhz möglich) und dem sehr gut verständlichen "Hardware Monitor", der zur Regelung der Lüfter auf "PWM" oder "DC" Basis dient, war das Board bereits einsatzbereit.
Der von mir verbaute Ryzen 9 3900X läuft excellent und sehr gut gekühlt auf diesem Mainboard.
Der on Board Lüfter ist absolut nicht zu hören, es sei denn er läuft auf voller RPM.
Ich konnte 3 Steckplätze mit M2 SSD's bestücken, was mir deutlich mehr Platz innerhalb des Gehäuses beschert, durch entfernen der guten alten HDD's.
Und natürlich sind auch MSI's typische div. Overclocking-Funktionen verbaut, wie beispielsweise dem 'Game Boost', welcher die Taktrate des CPU dauerhaft um ~350 MHz anhebt.

Erwartungen:
Ich muss ehrlich sagen, dass meine Erwartungen "fast" voll und ganz erfüllt worden sind.
Die Leistung dieses Boards und die Möglichkeiten zum Einbau von Komponenten sind mehr als ausreichend.
Eine einzige Sache die mir etwas aufgestoßen ist, dieses Board besitzt "nur" 4 SATA-Anschlüsse.
Für mich persönlich kein all zu großes Problem, da ich ausschließlich M2 SSD's auf dem Board nutze.
Für Interessenten, die allerdings ordentlich Speicher in Form von HDD's mit Anschluss von SATA benötigen, könnte dies zu einem Problem werden, je nachdem wie viele Platten dort zum Einsatz kommen sollen. Hier sollte also vor Kauf drauf geachtet werden.

Fazit:
Als Fazit gibt es nicht sonderlich mehr zu sagen, als in den oben aufgeführten Punkten bereits erwähnt, ich bin begeistert!

Thomas - Bewertung des Fractal Design Meshify C White mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Funktional exzellent designtes Gehäuse, mit einer ansprechend minimalistischen Optik, für einen ebenso soliden Preis mit Blick ins Innere, die einzigen Makel meiner Meinung nach sind die von Haus aus niedrige Anzahl an 3.5 Zoll Trägern (2 an der Zahl), die relative Platzarmheit nach Einbau eines ATX MB (2-3 Zentimeter mehr hätten auch nicht geschadet, aber wenigstens ist es dadurch gut kompakt) und die nach oben geöffneten Front Ports (wie auf dem Bild schon sichtbar). Über 8 Lüfter installierbar, 2 (hinten und vorne) im Lieferumfang( (1x 120mm hinten, ansonsten um ca. 2-5 cm variabel verschiebbare 120 oder 140cm Lüfter, 2x oben, 3-4x vorne, 2x unten) mit vorinstallierten Staubfiltern; besonders gefallen hat mir der von vorne herausnehmbare unten. Auch die Kabelführung ist wirklich Top mit vorinstallierten Klettkabelbindern, qualitativen Durchgaben und extra Löchern zum arritieren der Kabel. Wer über die wirklich kleinen Makel hinwegsehen kann hat mit ca. 70¤ nichts falsch gemacht, sondern ein wirklich gut durchdachtes Produkt gekauft. Weiterempfehlungsrate: 98%

PS: Wer ein AM4 Mainboard einbauen will, sollte den CPU Lüfter vor dem Einbau ins Gehäuse anbringen, die CPU Sockel Backplate bei vielen Mainboards fällt sonst ggf. raus
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Leif - Bewertung des Inter-Tech GM-X02 Midi Tower ohne Netzteil schwarz/rot:

Normalerweise bin ich der Typ Mensch der seinen alten Tower stets "recycelt" aber nach all den Jahren konnte ich das freudlose äußere meiner Medion-Krücke einfach nicht mehr ertragen. Allzu teuer sollte es aber auch nicht sein, schließlich ist mir als Pragmatiker der Blick auf die Innereien des PCs schnurz und Tower die wie ein modernes Kunstwerk anmuten turnen mich auch ab. Hier habe ich letztlich alles gefunden was ich brauche.

Zum einen ist der Tower ziemlich leicht, was praktisch ist wenn man sich keinen Bruch heben möchte sollte man das schöne Stück mal von A nach B bewegen wollen. Ich weiß schon, Gewicht wird oft mit Wertigkeit gleichgesetzt, aber niemand hat etwas von Millimeter dicken Stahlblech. Der Tower ist stabil genug als dass ich ihn als Trittleiter missbrauchen kann, ist das nicht genug?

Die Ausstattung ist ähnlich üppig wie der Innenraum. Bis zu drei herkömmliche 3,5 Zoll HDDs finden ihren Platz, genau so wie zwei kleine 2,5 Zoll SSDs. Dazu noch ein Platz für bis zu zwei 5,25 Zoll CD/DVD/BluRay Laufwerke. Wer kein Optisches Laufwerk braucht kann hier gerne auch einen Bay für Festplatten verbauen. Dann noch dazu der externe 3,5 Zoll slot für Cardreader oder Diskettenlaufwerke. Mehr braucht man als normaler Mensch nun wirklich selten.

Dank mitgelieferter Rändelschrauben lassen sich die stabilen Seitenteile ohne Werkzeug abbauen. 3,5 Zoll und 5,25 Zoll Laufwerke sind auch per Steckelemente tauschbar. Für 2,5 Zoll Laufwerke braucht man aber trotzdem noch den Schraubenzieher. Das Netzteil findet seinen Platz am Boden des Towers was Vorteile für die Lüftung des PCs haben kann. Der Lufteinlass am Boden ist mit einem Filter versehen was das Netzteil schont. Ein großer beleuchteter Lüfter ist hinter einem Filter vorne im Tower verbaut und dazu gibt es Möglichkeiten für zusätzlich einen Lüfter hinten, zwei gefilterte Lüfter oben und zwei Lüfter am Seitenteil. Bei so vielen Lufteinlässen und Auslässen bekommt man selbst den Airflow von richtig heißen High-End Systemen gezügelt.

Haptisch ist der PC sehr schön, das fängt bei den Schaltern an, dem stabilen matten Kunststoff der Front, dem schwarz lackierten Metall ohne scharfe Kanten und letztlich den abgerundeten Gittern. Front Audio mit zwei USB 3 und zwei USB 2 Ports sind wieder üppig. Die Anschlüsse sind schön stramm und nicht versenkt. Versenkte Anschlüsse haben mir bei anderen Towern oft Probleme mit den Audio Klinkensteckern bereitet. Außerdem sind sie nach vorne gerichtet, das heißt, sie verdrecken nicht so schnell durch herabrieselnden Staub.

Die Möglichkeit für sinnvolles Kabelmanagement mit den gut gesetzten Durchbrüchen in der Zwischenwand runden den Eindruck ab. Der Tower ist so wie er hier steht finde ich auch ordentlich was fürs Auge. Schwarz rot kommt in der Regel immer gut an bei den Kids, das tröstet selbst über mangelnde Seitenfenster hinweg.

Ganz ehrlich, die Wenigsten brauchen mehr Platz, mehr Steckplätze, mehr "Irgendwas". Wer einen teureren Tower kauft, macht das in der Regel wegen der Optik. Pragmatiker die sich das kleine Extra an Looks und Komfort gönnen wollen sind finde ich bei diesem Tower und in diesem Preissegment am besten aufgehoben.

lux - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ Special Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Zunächst muss ich mich bei Mindfactory bedanken, die die Karte in 24h geliefert hat. Toll!

Die Karte selbst ist gewaltig - im positiven Sinne, aber der Reihe nach.

Verpackung:
Funktionaler Karton, natürlich mit Umkarton geliefert, und innen ausreichend sicher gepolstert. Neben einer Kurzanleitung findet sich nur die Karte selbst in der Verpackung. Keine CD (Treiber) und keinerlei Beigaben oder Spielegutscheine o.ä. seitens Sapphire. Der ein oder andere wird das sicher angesichts des Preises bemängeln. Für mich ist es ok, Treiber und die TRIXX Software hatte ich mir vorher schon aus dem Netz geladen.

Installation:
Karte ist über 30cm lang, bedeckt 2,5 Slots und ist recht schwer. Ansonsten gut zu verbauen und die Strombuchsen (2x8 Pin) sind seitlich angebracht. Ich möchte das auch so :-). Die Installation unter Win10 habe ich offline mit den zuvor geladenem Treiber und TRIXX vorgenommen. Das geht rasch und unauffällig. LED-Beleuchtung lässt sich gut einstellen und ggf. mit dem Board verbinden. Ein Kabel dazu liegt der Karte aber nicht bei. MIr persönlich ist es egal. Versorgung kommt in meinem Fall von einem beQuiet Straight mit 650Watt.

Betrieb:
Im Desktop-Betrieb Stille, wunderbar - Lüfter sind aus. Je nach Leistung fahren die an aber selbst in Spielen bleiben sie in einem angenehmen Rahmen. Wahrnehmbar aus meinem gut gedämmten aber reichlich belüfteten Gehäuse Corsair 350D (mod.) aber nicht zu aufdringlich - angesichts der Leistung bin ich eher überrascht und hatte mehr Lautstärke erwartet. Ich finde das Geräuschverhalten ausgewogen und für mich sehr gut!

Die Leistung ist sehr gut. FPS in FarCry5 bzw. NewDawn bei HD und 1440p leicht höher als bei meiner zuvor betriebenen MSI GTX1080 Gaming X im "Game Modus". (Für mich war es aber eher ein ideeller Wechsel und nicht wegen der Leistung; da müsste man von der 1080 auf die 2080 Super wechseln.)

AMD scheint die Probleme mit dem Treiber im Griff zu haben. Aktuell hatte ich auf dem Asrock B450M Pro4 / 2700X keine Abstürze oder andere Probleme. Allerdings habe ich auch nur einige wenige Tests gemacht und kann noch nicht mit wochenlangen Erfahrungen dienen. Zumindest scheint die Sache seit Dezember 2019 bei AMD nun "im Griff" bzw. "in Bearbeitung" zu sein.

Mein erstes Fazit ist daher auch sehr positiv: Hervorragend verarbeitete Karte mit extrem hohen Taktraten ab Werk; sehr gutes Kühl- und Lüfterkonzept - Leistung und Geräusch überzeugen; Temperaturen "in Game" ca. 65-70 Grad; unter 100% Last mit synth. Tests bis 94 Grad - allerdings bei herunter geregelten Gehäuselüftern - hier muss ich selbst noch Anpassungen vornehmen.

Alles in allem eine empfehlenswerte Karte, die sicher die Speerspitze der 5700XT Custom-Modelle darstellt. P/L unschlagbar im Vergleich zur 2070/2070 Super bei annähernd gleicher Leistung. Ich bin sehr zufrieden!

Kleine Einschränkungen: Kein Hinweis auf Garantiezeit und/oder Registrierung - das macht z.B. EVGA besser und keinerlei Beigaben.

Alles in allem aber dennoch 5 Sterne und mein Dank an Mindfactory für die Blitzlieferung!

Robert - Bewertung der Alphacool Eissturm Hurricane Copper 45 2x120mm - Komplettset:

Vorab: Klare Kaufempfehlung! (73,5 Grad auf 49,8 Grad)

Die WaKü kommt in einem relativ großen Paket zu euch nach Hause, alle Komponenten sind einzeln verpackt.
Es ist ja eigentlich eine DIY Kühlung die "zusammengestellt" wurde.

Warum wollte ich eine WaKü:
Mal ehrlich: Kühlung bekomme ich auch mit Lüft hin. Eventuell sogar besser. Definitiv aber günstiger. Mir ging es in erster Linie um die Lautheit.
Obwohl ich ein Gehäuse mit Sichtfester habe und auch das MB leutet usw. ging es mir nicht um Ästhetik sondern Funktionalität.
Die Hauptaufgabe meines Rechners besteht im encoding von Videos. Stundenlang 8 Kerne mit 100% Auslastung. Da wollte ich etwas Leises, das genauso gut und im idealfall besser kühlt als der AMD Stock Kühler.

Warum keine AIO?
Wenn was kaputtgeht, kannste alles in die Tonne kloppen und meist werden Alu Radiatoren also Materialmix in den AIO verwendet.
Auch ein wechseln der Kühlflüssigkeit ist nicht möglich. Dazu kommt, kein Mensch kann sagen wie die Plörre nach paar Jahren aussieht, da Schläuche undurchsichtig.

Komponenten:
XPX Kühler:
Sieht schick aus, ohne viel Schnickschnack. Kein BlingBling RGB oder so ein Quatsch, sondern einzig und allein auf Kühlung ausgelegt. Schriftzug lässt sich aber beleuchten.
Durch die Anschlüsse auf die Strinseite müsst ihr keine Bedenken haben ob Platz um den Prozessor ist. (kein anstossen am RAM, Spannungswandler usw.) Passt garantiert.

Radiator:
45mm ist schon ein Wort. Schaut euch die Zeichung auf der Herstellerseite an, ob er passt. Er macht was er soll und die Lüfter sind schön leise. (SilentWing 2)
Ich habe mir Shrouds gespart, da nach fixieren der Lüfter auf dem Radiator schon ein Abstand von 5-6 mm ist und so der "tote Bereich" an der Lüfternabe eliminiert ist.

AGB (Ausgleichsbehälter):
Ist der Eisbecher 150. Ganz schön groß. Hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Mehr Wasser im System (bei mir knapp 750ml) dadurch länger "kühl" aber ein Platz zu finden ist nicht so einfach in einem Midi Tower
Viele werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich habe ihn hinten außerhalb am Gehäuse angebracht und die Schläuche durch einen Slot wieder rein geführt, passt perfekt. Ja, ich hätte ihn bestimmt irgendwie innen verbauen können, aber keine Chance "schön" an die Anschlüsse zu kommen oder Wasser nachzufüllen usw.
Durch die mitgelieferten zahlreichen Bleche habe ich ihn hinten direkt an den Auslasslüfter vom Gehäuse schrauben können.
Was als Notlösung aussieht hat viele Vorteile: Ich komme bequem an den Becher um Wasser aufzufüllen, kann die Wärme mit einem Handgriff kontrollieren, AGB wird durch Lüfter sogar gekühlt (ja im Gehäuse ist es kälter als das Wasser), kann Wasserwechsel machen ohne die Gefahr Wasser + Elektrik -> Wanne drunter fertig.

Pumpe:
Von der hört man nix. Also die Lüfter im Gehäuse sind jedenfalls lauter.

Auf den mitgelieferten Schnellverschluss habe ich verzichtet; Unnötig und zu meiner Verwunderung Qualitativ nicht so gut wie der Rest. Gefühlt Plastik?

Jetzt worauf es ankommt:
Verbaut habe ich den Radiator in der Front -> Lüfter drücken kalte Luft von außen durch den Radiator ins Innere.
Warum nicht wie viele behaupten in die Decke verbauen und Luft durch Radiator nach außen drücken?
Meine Meinung: Im Gehäuse ist durch Spannungswandler Gaka usw. meist angenehme 35-40 Grad. Wie soll ich mit dieser Luft mein CPU Kühlen? Im Gegenteil - ich heize mein Wasser schon mal auf 35 Grad auf. Super.
Und wen stört die warme Luft im Gehäuseinneren? Maximal die Grafikkarte. Und die Luft durch den Radiator ins Gehäuse kommt ist nicht wärmer als 50 Grad (in meinem Fall) Das Juckt die Gaka mal überhaupt nicht. Meist hat die einen perfekten Kühlkreislauf.
Wer mit seiner WaKü unzufrieden ist, soll die mal in Front einbauen mit Luft nach innen drücken.

Habe einen Ryzen 1700 kein Overclocking, nix aufregendes.

Mit stock AMD Wraith Lüfter:
Idle: 35 - 40
Voll-Last über Stunden Spitze: 73,5 Grad beim encodieren in x265 (Was vollkommen ok wäre, nur den Lüfter stört mich)

Mit der WaKü:
Idle: 24 - 29 Grad (Wäre nicht so, wenn ich die warme Luft vom inneren durch den Radiator drücken würde)
Voll-Last über Stunden Spitze: 49,8 Grad

WTF?! Über 20 Grad kühler und nix ist zu hören. Hätte ich nicht erwartet.

Aber bei allem Positiven gibt es auch negatives zu berichten. Naja, nicht wirklich negativ aber unschön:
- Erstes was auffällt, wenn man die WaKü mit dem Trichter befüllen will: Deckel vom AGB muss ab. Trichter passt nicht durch die Öffnungen im Deckel.
- AGB macht deutlich Plätschergeräusche wenn man den "Wasserfalleffekt" nutzt. Also einfach Wasserstand über das Steigrohr und nix plätschert.

Fazit: Klare Kaufempfehlung! Komponenten sauber und Qualitativ super gearbeitet. Teile können bei defekt einzeln getauscht werden. Kein Metallmix -> Alles aus Kupfer.
Für diesen Preis bekommt ihr eine DIY WaKü die Locker 100 mehr wert ist und perfekt ihren Dienst verrichtet, Wartungsfreundlich ist und ohne Probleme erweiterbar.
Würde wieder kaufen und empfehle diese weiter!

Lennart - Bewertung des MSI B450 Gaming Plus MAX So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Weil mein altes z87 1150 Sockel Board den Geist aufgegeben hat und gebrauchte Boards unverschämt teuer sind habe ich mich entschieden einen auf einem Ryzen 5 3600 basierendes Übergangssytem umzusteigen.

Da ich keine Lust auf ein aktiv gekühltes x570 Board hatte, habe ich mich für dieses MSI Gaming Plus Max entschieden. MSIs Max Serie ist out of the Box mit der 3000 Ryzen Prozessoren kompatibel. Trotzdem empfehle ich das neuste BIOS Update von der MSI Homepage zu installieren.

Der Karton kommt im recht auffälligem Design daher, dennoch merkt man das der B450 kein Highend Chipsatz ist. Der geöffnete Karton ist pragmatisch, unaufgeregt. Das Board liegt in antistatischer Folie darunter weiße Kartonage, ohne viel drum herum. Mir ists egal, dafür, dass es sowieso in die Tonne wandert.
Unter dem Board findet man das Zubehör:
- CD mit Treibern (ich habe die neusten Treiber von MSI bezogen)
- I/O Blende
- Quick Installationsguide
- Benutzerhandbuch in diversen Sprachen
- M2 SSD Befestigungsschraube
- 2x SATA Kabel, eines angewinkelt
- MSI Aufkleber

Die Installation der CPU und anderen Hardware Komponenten ging unkompliziert und schnell. Alle Anschlüsse auf dem Mainboard sind gut beschriftet und ausreichend vorhanden.
Vor der ersten Inbetriebnahme habe ich noch das neuste BIOS installiert, der Vorgang wurde schnell über das angenehm übersichtliche UEFI BIOS durchgeführt.
Hier sollte man auch A-XPM Funktion aktivieren, denn ansonsten wird der Ram nicht mit dem optimalen Speichertakt angesteuert.
Nach Aktivierung liefen meine 2x 8 GB auf stabilen 3200 MHz Standardtakt.
Die Platine ist schwarz-rot bedruckt und sieht für meinen Geschmack stilvoll, schlicht aus. Ein rot leuchtender Schriftzug, unter dem metallisch verstärktem PCIe Slot unten rechts, setzt ein dezentes Highlight. Die Kühler machen einen soliden Eindruck, ich denke hier sollte es keine Probleme geben.

Einen halben Minuspunkt gibt es für die fehlende clear CMOS Taste bzw. fehlender BIOS reset Taste. Wer hier zurücksetzen möchte, muss es mit dem nicht mitgelieferten Jumper tun. Ist machbar, aber nicht jedermanns Sache.

Einen weiteren halben Minuspunkt gibt es für die vergleichsweise langen Bootzeiten. Das kenne ich von meinem alten ASRock z87 Mainboard von 2013 schneller... aber wie oben schon geschrieben, der B450 Chipsatz ist kein Highend, irgendwo müssen ja abstriche gemacht werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass das MSI B450 Gaming Plus Max, ein solides Board ist um einen neuen Ryzen zu betreiben. Wer nicht Enthusiasten-Ansprüche hat, sollte damit ein Preis/Leistungstechnisches Spitzen-Mainboard erhalten. Wer ein paar mehr Euro ausgeben möchte, kann dies mit dem Tomahawk Max mit etwas besserer Ausstattung wie USB-C tun.

Oliver - Bewertung der VGA 11GB MSI GeForce RTX 2080 Ti VENTUS GP (Retail):

Die Karte stellt einfach alles in den Schatten ! Ich wurde sogar von der Leistung mehr als überrascht. Die FPS-Raten sind bei mir mit 1440p so ziemlich immer im dreistelligen Bereich und das immer mit den höchsten Grafikeinstellungen. Genau die richtige Karte um einen 1440p@144hz Monitor voll auszunutzen.
Die Verarbeitung ist für mich sehr gut und wie von MSI auch gewohnt ! Die Kühlung der Karte ist für nur 2 Lüfter ziemlich gut -> Ich liege maximal auf 75°C in sehr aufwendigen Titeln, welche die Karte sehr fordern wie als Beispiel : Metro Exodus mit Extremen Einstellungen und Raytracing.

Kleine Bemerkung am Rande: Die Karte ist sogar so stark, dass meine CPU i/ 7700k die Karte sogar ausbremst, aber nur bei CPU lastigen Spielen wie die Far Cry oder Assassins Creed Reihe von Ubisoft. Deshalb muss ich auch hier Upgraden, denn der Bottleneck ist schon sehr groß und für mich nervig.

Vorteile:
- Extreme Power für WQHD und auch 4k Auflösung mit Ultra Settings. -> Hauptsächlich im 3-stelligen FPS Bereich bei 1440p.
- Mehr als genug Videospeicher (VRAM)
- Allgemein wird man lange damit Spaß haben und muss sich in nächster Zeit keine neue Karte kaufen müssen ;)

Nachteile:
- Extreme Power hat ihren Preis... der Preis ist eigentlich zu übertrieben aber was will man machen ...
- Nicht wirklich Nachteil aber die Karte ist sehr groß (& Dick) und könnte somit bei dem ein oder anderen nicht reinpassen.
- Man benötigt für diese Leistung am besten eine gleichwertige CPU und Ram damit es zu keinem Bottleneck kommt
Das ist Ansichtssache, aber für Gamer für die alles perfekt laufen muss ist die Karte nichts wenn der Rest-Pc eher in der
Mittelklasse mitspielt.

Fazit: Wer also wirklich mehr als genug Geld und auch sonst sehr gute Komponenten in seinem PC hat ist die RTX 2080 Ti die schnellste Karte die man für bezahlbares Geld erwerben kann. Zudem ist sie meiner Meinung nach perfekt für 1440p@1440hz Gaming da man in vollen Grafikeinstellungen so ziemlich immer an die 144 Fps Marke rankommt wenn nicht sogar viel mehr ... Trotzdem ist die Karte nur was für die Enthusiasten Gamer die keine Kompromisse machen wollen. Wer nur Gelegenheitsspieler ist und/oder mit hohen Grafiksettings auskommt, ist hier definitiv falsch und gibt sonst unnötig viel Geld aus. Wer nur E-Sports Spiele spielt, sollte sich auch lieber überlegen ob man lieber eine günstigere Karte kauft da diese Spiele wirklich sehr unaufwendig sind. Auch ungeeignet ist die Karte meiner Meinung nach für FullHD (1080p). Sie wird bei dieser Auflösung fast gar nicht ausgenutzt, was verschwendete Leistung wäre.

Insgesamt bin ich persönlich sehr Zufrieden und bereue den Kauf absolut nicht ! 5 Sterne <3 !!!

opticus - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz/orange:

Das Dark Base Pro 900 Rev. 2 kommt in einem riesigen Karton. Das Gehäuse ist gut verpackt und sieht sehr wertig aus.
Ich habe das Gehäuse gekauft, weil ich ein be queit! Fan bin. Allein wegen der drei verbauten Gehäuselüfter (Silent Wings 3). Ich habe vorher ein Darkbase 800 benutzt und da haben mich die verbauten Pure Wings so gestört, dass ich die Lüfter die meiste Zeit still stehen lies. Natürlich habe ich mich eingehend vorher informiert und das Gehäuse trotzdem gekauft. Die Befürchtung, dass Schrauben sich nicht lösen lassen würden wurde nicht bestätigt. Mit dem richtigen Bit für den richtigen Schraubenkopf und etwas Druck haben sich alle Schrauben sauber gelöst. Zur sinnvollen Montage sollte wirklich auch der Deckel und die Gehäusefront abgebaut werden. Beim Montieren des 5,25 Zoll Laufwerkes ist mir eine kleine Schraube heruntergefallen - die wird wohl auf ewig im PC liegen. Mein größter Kritikpunkt bleibt aber das Kabelmanagement. Für einen BigTower ist wirklich wenig Luft um die Kabel sauber und sinnvoll zu verlegen.

Pro:
- schönes Design
- die Gehäuselüfter verdienen 5 Sterne - extrem leise
- wenn man sich Mühe gibt, ist ein sehr schön aufgeräumter Innenraum möglich

Negativ:
- schlechte Erläuterung im Handbuch; sowohl Gehäuse, wie auch Steuerungsplatine
- meines Erachtens nach wenig Platz für Kabelmanagement, wenn man im Innenraum keine Kabel sehen möchte wird es auf
der Rückseite extrem eng
- die Bauteile sind manchmal nicht so formschlüssig, wie ich mir das als Perfektionist wünsche, gleiches gilt für Spaltmaße
- wenig zusätzliche Schrauben

Fazit:
Würde ich das Gehäuse weiterempfehlen? - Ja, aber nur für Leute, die schon einige PCs zusammengebaut haben.
Würde ich mir das Gehäuse noch einmal kaufen? - Ja, im Moment ist das der beste Kompromiss.

2019

Weiterlesen »Dezember

Chris - Bewertung des MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Motherboard wird standardmäßig in einem festen Karton geliefert. Das Motherboard selbst ist in einer Antistatikhülle verpackt. Der Karton enthält u.a. diverse Verbindungskabel, eine Treiber-CD und eine Bedienungsanleitung. Die Bedienungsanleitung ist in englischer Sprache geschrieben. Auf der Internetseite des Herstellers gibt es auch eine mehrsprachige Bedienungsanleitung (EUROPE: Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch). Es gibt nur 2x SATA-Verbindungskabel, davon 1 abgewinkeltes Kabel. Wenn man also weitere SATA-Komponenten anschließen will, benötigt man weitere SATA-Kabel.

Folgendes ist zu beachten!
Für das Motherboard benötige man ein Netzteil mit 3x Stromanschlüssen (1x24-poliger Stromanschluss, 1x8-poliger Stromanschluss und 1x4-poliger Stromanschluss). Natürlich muss das Netzteil noch weitere Stromanschlüsse für die anderen eingebauten Komponenten, wie Festplatten, Brenner/Player, Grafikkarten u.a.m. zur Verfügung stellen.

Motherboard:
Der Formfaktor des Motherboards ist ATX. Auf dem Motherboard ist ein UEFI AMI BIOS integriert. Die Treiber für das Motherboard sind für Betriebssystem Windows 10 / 64-Bit ausgelegt. Es können 5x4-polige Systemlüfter, 1x4-polige CPU-Lüfter angeschlossen werden. Für eine CPU-Wasserkühlung ist 1x4-poliger Anschluss für die Wasserpumpe vorhanden. Weitere Details siehe oben und in der Motherboard-Beschreibung!

CPU:
Es können nur CPUs mit dem CoreName CoffeeLake eingesetzt werden. Des weiteren müssen die CPUs den Chipsatz Intel Z390 unterstützen.

RAM:
Max. können 64GB DDR4-Ram eingebaut werden. Die Bestückung kann durch 1, 2 oder 4 Speicherriegel erfolgen.

Speicher (SSD):
Auf dem Motherboard sind 2x M.2-Steckplätze für SSD-Speicher (Type: SATA M2, PCI-E M2) vorhanden.

Grafikkarten:
Wenn in der CPU eine GPU (Grafik) integriert ist, benötigt man keine zusätzliche Grafikkarte.
Man kann natürlich auch bis zu 3 Grafikkarten einbauen. Auf dem Motherboard sind 6x PCIe-Steckplätze vorhanden: 3x1 (PCH Lanes) für diverse Erweiterungskarten sowie 1x16 (CPU Lanes), 1x8 (CPU Lanes) und 1x4 (CPU Lanes) für die Grafikkarten.
Für diese ist folgende Bestückung möglich:
" 1xPCIe 3.0x16 (CPU Lanes)
" 2xPCIe 3.0x8 (CPU Lanes)
" 2xPCIe 3.0x8 (CPU Lanes) + 1xPCIe 3.0x4 (CPU Lanes)

Des weiteren wäre der Einbau von 2xSLI-Grafikkarten möglich, welche durch eine SLI-Brücke verbunden werden und im NVIDIA Control Panel konfiguriert werden können.

Auf den Seiten des Herstellers gibt es zu diesem Motherboard viele zusätzliche Informationen. U.a. Listen über die einsetzbaren verschiedenen CPUs, Ram-Module, Grafikkarten und Speicher,
sowie die aktuellen Treiber. Des weiteren einige Programme und Tools für das Motherboard.

Um das Schätzchen auf Herz und Nieren zu Testen muss ich noch ein paar tage auf meine Core i9-9900K warten :(
Im moment läuft die Mutti mit
-Core i5-9400f 6x 4,1 gHz
-Be Quiet Dark Rock 4 pro Double Tower
-8GB Gainward RTX 2070 Super Phonix GS 2046mHz
-2x 16GB G Skill Trident Z RGB Ram
-1x Samusng EVO plus M2 1TB
-1x Samsung EVO plus M2 500gb
-1x Toshiba HDD 1 TB P300 High Performance
-FSP Fortron/Source Hyper 700W Netzteil
in einem ABKONCORE Tengri 650 mit 12x Abkoncore Spider RGB Lüfter

Mirkan - Bewertung des MSI MPG X570 GAMING EDGE WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Vorab: Dies war mein 1. PC Zusammenbau und ich hatte keine Probleme beim Zusammen bauen oder im BIOS.

Mein System:
Ryzen 7 3700x - msi x570 Gaming Edge wifi - 16 GB Ram Corsair vengeance rgb pro - Samsung 970 M2 NVMe - MSI Trio Gaming RTX 2070 Super- be quiet! silent base 601 mit Sichtfenster

CPU & RAM
Das Board kam von Haus aus mit der 1.2 Version. Selbst mit dieser Version wurde sowohl der Prozessor als auch der ram tadellos erkannt! Die RAM Sticks liefen am Anfang auf 2666 MHz, konnte man jedoch schnell auf 3200 MHz stellen.
Alles in allem, gab es keine Probleme, obwohl das mein 1. PC Zusammenbau war.

Lautstärke
Es wurde viel darüber geschrieben. Ich habe den Lüfter noch nicht gehört oder wahrgenommen. Selbst unter last regelt die Software den vernünftig. Und für mich ist Lautstärke ein wichtiges Kriterium siehe Gehäuse.

Ausstattung
Alles was man braucht ist dabei, sogar im Karton. Ich fand usb Typ C zwar wichtig jedoch kann man mit einem USB Hub abhilfe schaffen. Es mangelt auf jeden Fall nicht an USB 3.2 anschlüssen. Wer mag hat noch Anschluss Möglichkeiten für Front Panel (meines Wissens usb 3.0 und nicht 3.2, aber reicht auch). Selbst 2x M2 sind vorhanden, davon einer mit dem PCI E 4.0. der ist sogar passiv gekühlt, die M2 verschwindet unter dem passiv kühler (easy Montage). Meine Samsung M2 lief auf Anhieb mit der vollen Leistung und das Kühlpad ist ideal.
Kurz: was das Board nicht hat, wird von den meisten auch nicht vermisst und kann einfach nachgerüstet werden.

Optik
Das Board sieht nicht nur sehr edel und aufgeräumt, sondern extrem hochwertig aus. Wer die Hardware mit Seitenfenstern präsentieren will, hat hier gute Karten. Die RGB Beleuchtung ist einfach regelbar per Software und mit Hilfe von Mystic lights kann man diverse RGB Bauteile synchronisieren.

Performance und sonstiges
Ich kann nix negatives sagen, alles läuft super stabil. Selbst das Bios Update auf 1.4 lief super leicht trotz kleiner Schwierigkeiten (Stromausfall) siehe Pro-Liste. Die Software ist durchdacht und umfangreich. Das BIOS update per USB stick und dem Update Knopf lief reibungslos und schnell.

Pro und contra
+ Ausstattung mit allem was man braucht, auch an Zubehör im Karton. Sogar wifi und Bluetooth!
+ Lautstärke des Lüfters (bei mir nicht hörbar)
+ Stabilität und Kompatibilität
+ Preis
+ BIOS update per Knopfdruck ( Als ich das Bios geupdatet habe, gab es einen Stromausfall und alles war hin. Jedoch konnte ich das Board mit der genannten Funktion wiederherstellen + updaten in ca. 10 min. Da hat mir MSI viel zeit gespart DANKE!)


- Eigentlich finde ich persönlich, dass es keine Nachteile gibt. Man könnte aber die fehlenden USB Typ C Anschlüsse ansprechen. Jedoch kann man sich Abhilfe schaffen wie oben genannt.

Das Fazit
Absolute Kaufempfehlung, weil das Mainboard nicht nur ein unschlagbares Preis Leistungsverhältnis hat, sondern auch die Ausstattung. Ich hatte auch andere Boards im Auge, aber dieses Board schien mir perfekt. Das Mainboard würde ich jedes mal wieder neu kaufen, da es alles tut was es verspricht und der Chipsatzlüfter ist gar nicht zuhören. Dies war mein 1. Mainboard, welches ich selbst eingebaut habe und trotzdem lief alles ohne Probleme.

Julian - Bewertung des Phanteks Enthoo Evolv X mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil anthrazit:

Das Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck und ist gut verarbeitet auch, wenn bei dem herausnehmbaren Montagerahmen für Lüfter und Radiatoren im Deckel die Schrauben nicht perfekt in die Löcher passen und deshalb schräg sitzen. Das ist aber nur etwas störend beim einsetzen. Die Kabelführung im Gehäuse ist einfach wunderbar! selbst wenn man sich wie ich am Anfang nicht so viel Mühe gibt, da ich das System noch einmal komplett umbauen muss ist es nicht zu sehen wegen der tollen Kabelblenden auf der Rückseiite die dazu noch beide jeweils Platz für 3 SSDs bieten was mit den 3 Plätzen hinterm Mainboard insgesamt 9 2,5" SSD Plätze macht. Leider liegen dem Produkt keine SSD Schlitten zur Montage bei was bei dem Preis etwas Schade ist vorallem, da 4 3,5" Cages beiliegen die ich aber in meinem System nicht verbaut habe, da ich nur auf SSD Speicher setze. Das alles ist meckern auf hohem Niveau weshalb ich auch bei meiner Bewertung 5 Sterne gebe, da der Einbau eines Systems total angenehm ist! Man hat keine schwierigkeiten an alle ranzukommen es ist genug Platz für große GraKas oder eine WaKü (wenn man beides verbauen will muss man einbisschen auf die Radiator dicke Umfang des AGB und die länge der GraKa achten aber auch das ist kein Problem mehr wenn man die GraKa vertikal verbaut! Zwar liegt kein Riserkabel bei aber das finde ich auch nicht schlimm, da so die Kosten für das Gehäuse geringer gehalten werden können und nicht jeder seine GraKa vertikal verbauen möchte. Bei dem vertikalen Einbau ist auf die Temperaturen zu achten bei einer Wassergekühlten GraKa wie bei mir ist das kein Problem aber bei Luftkühlung musss man daruaf achten, dass die GraKa nicht zu heiß wird. Ansonsten noch ein paar optische und praktische Highlights die Front mit der Blende für die Front IO sieht super aus das abnehmen ist kinderleicht und auch die Kontakte für die RGB Beleuchtung halten mehrfaches abnehmen ohne irgendwelche Verschleißspuren aus. Dahinter kommt der Staubfilter der Front zum vorschein auch dieser lässt sich einfach abnehmen und reinigen. an beiden Seiten haben wir Glastüren, welche sich nur öffnen lassen wenn zuerst pro Tür 2 Schrauben in der Front entfernt wurden, für den Transport eine super Idee ansonsten kann man diese aber auch einfach weglassen. Die Türen schließen wunderbar ab und haben durch das Gummi, welches außer an den Scharnieren einmal komplett um die Tür geht auch gute Schall dämmende Eigenschaften. Natürlich sind diese nicht mit einem gedämmten Gehäuse ohne Fenster zu vergleichen aber doch deutlich besser als bei einem gehäuse wo die Türen einfach nur an 4 Stellen verschraubt werden. Auch im Boden gibt es unter dem Netzteil einen kurzen Staubfilter, welcher auch gut zu reinigen ist. Leider ist im Deckel kein Staubfilter verbaut sondern nur sn den beiden Lufteinlässen gröbere Metallgitter. Trotzdem kann ich mich nicht beschweren und bereue den Kauf kein bisschen es ist ein super Gehäuse der Airflow ist zufriedenstellend das Bauen darin ein Traum!

Micha - Bewertung des Gigabyte X570 Aorus Master AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Gigabyte X570 Aorus Master - Der neue perfekte Unterbau für den Ryzen 9 3950X!

CHIPSATZLÜFTER:

Lange Zeit konnte ich micht wegen des Chipsatzlüfters nicht entscheiden, ob ich das lüfterlose Gigabyte X570 Aorus Xtreme oder das lüfterbetriebenen X570 Aorus Master kaufen soll. Wie ich seit knapp 2 Wochen feststellen muss, waren die Bedenken bezüglich des Chipsatzlüfter völlig unbegründet. Der Lüfter ist nur kurz beim Start des Rechners zu hören, danach schaltet er sich komplett ab und war bisher auch noch kein einziges Mal aktiv. Hier also mal eben fast 400¤ im Vergleich zum Xtreme gespart :)

Meine Ausstattung:
Phanteks P600s Gehäuse mit 5 Phanteks 140mm Lüftern (3 vorn, 2 oben, 1 hinten) , Gigabyte RTX 2080 Gaming OC, Samsung 512GB 970 Pro NVME, 64 GB Corsair Vengeance LPX DDR4 3200Mhz CL16 RAM, Ryzen 9 3950X, Noctua D15 chromax.black, 1x 8TB Western Digital RED Pro und 1x 4TB Western Digital RED Pro.

Also ist Chipsatzlüfter ist hier definitiv kein Thema

BIOS:

Das verwendete BIOS ist hier die Version F11. Das BIOS ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich gestaltet und sollte selbst Overclocker zufrieden stellen - für mich nicht relevant. Habe lediglich die CPU undervolted und den Verbrauch auf 125 Watt minimiert ohne dabei Leistung (undervolting sei Dank) zu verlieren. Die CPU läuft dadurch im Multicore sogar nochmals ein paar Mhz schneller :)

Bootzeit vom Einschalten des Rechner bis zum Login Screen (Windows 10 1909 + Samsung 512GB 970 Pro NVME) liegt bei ca. 25 Sekunden

VRMs UND KÜHLUNG:

Mit dem Xtreme zusammen meines Erachtens mit die Besten verbauten VRMs auf dem Markt! 14 vollwertige Phasen von Infineon - keine Doppler! Die Spannungsversorgung ist also selbst für HARDCORE Übertakter geeignet. Bei mir langweilen sich die VRMs selbst mit dem 16 Kerner :) Aufgrund der sehr feinen Kühlfinnen und der dadurch stark vergrößerten Kühlfläche (bessere Kühlleistung als die meisten anderen X570 Boards auf dem Markt) werden die Spannungswandler nicht wärmer als 50 Grad :) Bewegen sich meist sogar etwas darunter. Zum genauen Vergleich, ich habe ein Phanteks P600s Gehäuse mit 5 integrierten 140mm Phanteks Lüftern (Drehzahl bei 850-950 rpm - in diesem Bereich noch sehr leise) - Gehäuse ist komplett geschlossen (obere und vordere Dämmplatten sind angebracht)

BACKPLATE:

Sehr positiv ist bei diesem Board auch noch die Backplate aus Metall anzumerken, was dem Board weitere Stabilität und auch etwas mehr Kühlfläche beschert.

FAZIT:

POSTIV - Hier kann man bedenklos zugreifen. Beste VRMs auf dem Markt, Chipsatzlüfter ist meiner Meinung nach kein Thema, großartige Verarbeitung (Backplate, Technik...)

NEUTRAL - 370-380¤ sind ein stolzer Preis. Allerdings für die Ausstattung und großartige Verarbeitung angemessen.

NEGATIV - Ist mir bisher nichts aufgefallen :)

Frank / Sigma40 - Bewertung der MSI MPG X570 GAMING PLUS AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Tolles Mainboard. Super Verarbeitung. Ich habe mir diese Board gekauft, da MSI mich immer überzeugt hatte.
Auch hier haben sie es wieder geschafft.
Würde ich sofort wieder kaufen.
Das Board läuft mit einen AMD RYZEN 7-3700X und 32 GB RAM 4-3600 super stabil.
Der zusätzliche FROZR-Lüfter ist nicht hörbar, aber hat eine tolle Wirkung.
Was mich störte, war, das die Seriennummer auf den Stromanschluß geklebt ist. Wenn man das
Produkt nach der Montage noch registrieren will, kann man erst mal wieder demontieren.
Das fand ich nervig. Also am besten vor der Montage alle Nummern und Barcodes sauber und ordentlich abfotografieren, dann klappt es auch mit der Registrierung.
Des weiteren fehlten die klitzekleinen Schrauben für die M2-Laufwerke. Hatte zum Glück aber noch welche rumliegen. Wahrscheinlich ein Einzelfall. Denn die sollten dabei sein.
Apropos M2-Laufwerke. Hier muß man aufpassen welche man kauft.
Man hat zwei M2-Anschlüsse, wobei der erste nur mit PCIE 3.0 und 4.0 läuft und der zweite nur mit PCIE 3.0 und SATA.
Das steht auch so im Handbuch.Achtet darauf, das spart Frust.
Im ersten habe ein SAMSUNG 970 EVO Plus 500 GB und im zweiten ein SAMSUNG 860 EVO 500 GB. Läuft super.
Für das erste M2-Laufwerk liegt noch ein Kühlkörper bei. Klasse.
Allerdings, wenn man ein BEQUIET PURE BASE 600 Gehäuse hat, muß man einen Abstandshalter ohne Gewinde gegen einen mit Gewinde tauschen. Sonst kann man den Kühlkörper auf der rechten Seite nicht festschrauben.
Also auch hier, vor der Montage prüfen, denn ich weiß nicht ob das bei anderen Gehäusen auch so ist.
Mystic Light gibt es auch hier wieder. Genau das richtige für LED-Fans.
Auch der Sound wurde wieder verbessert. Battlefield 5 hört sich noch besser an.
Die Anzahl der Anschlüsse ist auch mehr als ausreichend.
Was soll ich sagen. Ganz klare Kaufempfehlung.
Für die nächsten Jahre ist man erst mal gerüstet. Klasse MSI.

Nicolai - Bewertung des AMD Ryzen 7 3800X 8x 3.90GHz So.AM4 BOX:

Ich hab mir den Ryzen 7 3800X für mein neues Gaming System gekauft, zusammen mit einem X570 Mainboard. Prozessor rein, Boxed Kühler drauf, Läuft.

Zum Prozessor:
Der 3800X läuft einwandfrei, Max. Boost Takt liegt (bei meinem Exemplar) sogar etwas höher als vom Hersteller angegeben (4,542GHz statt 4,5GHz wie angegeben) und bleibt dabei mit dem mitgeliefertem Kühler sogar relativ Kühl. Im Idle schwankt er auf Grund des freien Multiplikators so zwischen 40 und 50 Grad, in Spielen oder auch in Physics Benchmarks komm ich in Spitzen selten über 70 Grad.
Durch den freien Multiplikator ist die CPU ziemlich wild am hin und her Boosten, selbst im Idle, mit ein paar kleinen Handgriffen im Bios lässt sich das aber richten.

Zum Kühler:
In meinem Fall bleibt die CPU wie gesagt recht kühl, jedenfalls kühler als ich vermutet hatte, jedoch ist der mitgelieferte kühler schon ziemlich laut und durch das Taktverhalten der CPU fährt der Lüfter ständig hoch und runter. Auch wenn er mit seiner RGB Beleuchtung ganz nett anzuschauen ist werde ich mich wohl mal nach ner leiseren Wasserkühlung umschauen.

Fazit:
Am Prozessor selber gibt es absolut nichts auszusetzen, er tut was er soll und in meinem Fall sogar mehr, ich würde allerdings empfehlen einen anderen Kühler dazu zu kaufen.
Da ich hier den Prozessor bewerten möchte und ich schon im voraus mit den kleinen Defiziten des Kühlers gerechnet habe, von mir trotzdem 5 Sterne
Weiterlesen »November

Dominik Jeffrey - Bewertung der 8GB Palit GeForce RTX 2080 SUPER GameRock PCI-E DDR6:

Zuerst hatte ich mir die RTX 2080 Aorus Xtreme bestellt.
Diese war bedauerlicherweise sehr laut, heiß und hatte einen defekt.
Kurz darauf habe ich mir die RTX 2070Super GamingX Trio bestellt. Das diese leider nach 1 Monat immernoch nicht verfügbar war, musste ich mich umentscheiden und habe dieses Kärtchen im Mindstar für 699€ ergattert.

Die Karte kommt in einem schlichten Karton ohne viel Zubehör.
Hier mein erster Kritikpunkt: eine Grafikkartenstütze wäre für den Preis angebracht gewesen. Dolle durchhängen tut sie nicht im PCI slot, für eine rugigeres Gewissen wäre es aber wünschenswert.

Das Desing der Karte ist schlicht gehalten, der "GameRock" Schriftzug auf der Backplate sieht aber gut aus und gibt der Karte Ihren eigenen Charme.
Für RGB Freunde oder Leute die eine Eigene Home Light Show am Schreibtisch suchen vllt nicht das richtige, für Leute die aber trotzdem auch ohne RGB einen Hingucker im Glasgehäuse suchen die richtige wahl.
Die RGB Beleuchtung auf der Lüfterseite sieht gut aus, ist aber nur wirklich sichtbar sofern die Karte vertikal eingebaut wird. (Dies ist bei mir nicht der Fall, noch nicht)

Die Verarbeitung ist gut, die Backplate fühlt sich sehr wertig an. Der Restliche Körper der Karte besteht aus Kunststoff der sich aber in meinen Augen ebenso wertig anfühlt.
Hier würde ich mir aber vllt in der Preisklasse etwas hochwertigere Materialien wünschen, dies ist aber Meckern auf hohem Niveau.

Einziger wirklicher Kritikpunkt währe hier tatsächlich nur die etwas "maue" RGB Beleuchtung die bei der Limitierten White Edition dieser Karte deutlich besser ist, da dort der "GameRock" Schriftzug auf der Backplate RGB beleuchtet ist.
Dies hätte ich mir hier auch gewünscht, da dies die Karte deutlich aufgewertet hätte. (Gerade als Fan von beleuchteten Backplates)

Leistung:

Genutzt wird die Karte mit einem 1080p Monitor und einem 1440p 144hz Monitor.

Alle gängigen Esport Titel wie unter anderem CS:GO , LoL, Overwatch und co werden flüssig mit 144fps auf den Monitor gezaubert.
Fornite ist hier natürlich anspruchsvoller und würd auf Maximalen settings je nach Situation mit ca 100fps im Schnitt angezeigt. Dies variert sehr je nach Situation. Es werden teilweise 120fps gehalten, teilweise aber auch nur 80fps.
Stellt man die Schatten hier aus, lässt den Rest auf Maximum erhält man konstant 144fps.

Borderlands 3 läuft mit ca 70-90fps, im Schnitt würde ich sagen um die 80fps (getestet wurde zum Release)

Die Leistung lässt sich wirklich sehen.



Overlocking Potenzial:

Zu beginn wollte die Karte hier nicht viel zulassen, weswegen ich die erste Zeit die Karte mit Standard Settings genutzt habe.
Mit dem Treiber 436.48 habe ich mir nochmal flüchtig ans Overlocking gesetzt und laufe Fortnite stabil mit diesen Settings:
Power-/TempLimit MAX
CoreClock +95mhz
MemoryClock +450mhz

Maximale Temps belaufen sich auf um die 75 Grad.

Fornite wurde hier gewählt da es sehr empfindlich auf OC reagiert, natürlich könnte noch mehr Overlocking Potenzial drin sein (insbesonder beim OC freundlichen RAM), meine Werte sind nur ein Grober Test und Einblick.

Lautstärke:

Die Karte wird im Standard Bios betrieben und ist im Desktop Betrieb kaum bis garnicht wahrnehmbar und hält eine Temperatur von 38Grad im Dachgeschoss im November.
Unter Last ist die Karte ohne Headset wahrnehmbar aber in keinste Weise störend. Hier hat mich die 2080 von Aorus deutlich enttäuscht wogegen die GameRock ein wahrer leisetreter ist.
Mit Headset auf den Ohren ist die karte kaum wahrnehmbar.
Natürlich varrieren bei der Lautstärke eine Grafikkarte die Meinungen und ich kann nur von mir Persönlich sprechen. Mein Gehäuse ist teilsgeschlossen da zwischen den Glasscheiben ein ca 1cm großer/kleiner Spalt herrscht.

Würde ich die Karte empfehlen?

Da dies meine erste Karte von Palit ist bin ich durchaus positiv überrascht und mag sie nicht mehr hergeben. Die Leistung ist definitv "Super" und mehr Leistung bekommt man aktuell nur mit dem Blick auf die 2080TI.
Die Leistung, Lautstärke und auch der Preis von 699€ sind TOP. Auch für 40€ mehr würde ich zu dieser Karte greifen.

Einzige Negativ Punkte sind in meinem Augen die etwas Maue RGB Beleuchtung und das nicht vorhanden zubehör im Falle eine Grafikkarten Stütze.

Ansonsten Hut ab, ich bin positiv überrascht und kann die Karte empfehlen wer genug Leistung für unter 800€ im 1440p und 4K entry Berreich sucht.

Anzumerken ist: Die karte wurde in Verbindung mit einem Freesync Monitor von MSI getestet. Freesync läuft hier semi gut da Freesync Flickering vorhanden ist. Bei Montioren die von NVIDIA als Freesync Kompatibel gekennzeichnet wurden sollte dieses ohne Probleme funktionieren.

Ich hoffe dem einen oder anderem hat diese Review geholfen. MFG

Marcus - Bewertung des Inter-Tech IPC SC-4004 ITX Tower ohne Netzteil schwarz:

Gutes Gehäuse für NAS oder Heim-Server.

Die Gehäusedimensionen sind so knapp bemessen wie möglich und gerade noch ausreichend. Wäre das Gehäuse nur 1-2cm länger wäre schon viel gewonnen und die SATA-Kabel zwischen Backplane und Gehäuse-Lüfter würden nicht ganz so extrem abknicken. Gewinkelte SATA-Kabel sind leider keine Option, da dann die beiden Stromkabel zur Backplane im Weg sind.

Die anklebbaren Standfüße sind aus sehr hartem Plastik. Weichere Füße die Vibrationen absorbieren wären sicherlich besser. Der unterste Festplattenschlitten lässt sich nur hineinschieben wenn man den Schlitten darüber leicht anhebt. Und auch bei meinem Gehäuse ist der USB-Anschluss an der Vorderseite minimal schief. In Anbetracht des niedrigen Preises gegenüber anderen Server-Gehäusen empfinde ich die Verarbeitungsqualität aber insgesamt als gut.

Der vormontierte per Molex-Stecker angeschlossene Lüfter kann nicht in der Drehzahl reguliert werden. Zur Lautstärke kann ich nichts sagen, da ich einen per PWM regelbaren Lüfter verbaut habe. Die Kühlleistung ist absolut zufriedenstellend. Mit einem auf statischen Druck optimierten Lüfter wird genügend Luft durch die Festplattenschlitten gezogen, um sie im optimalen Temperaturfenster von 30-35 Grad zu halten. Vorausgesetzt man stellt die Drehzahl entsprechend ein (in meinem Fall ~1200 RPM bei 21 Grad Raumtemperatur).
Für langsam drehende Silent-Lüfter ist dieses Gehäuse nicht gedacht. Wer geräuschempfindlich ist und in Erwägung zieht das Gehäuse ins Wohn- oder Arbeitszimmer zu stellen sollte sich ohnehin bewusst sein, dass in die Jahre gekommene Festplatten ohnehin zum Surren, Brummen oder Klacken neigen.

Trotz einzelner Kritikpunkte bin ich mit dem Kauf vollkommen zufrieden.

Marco - Bewertung der AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Ich habe mir diese CPU in Kombination mit dem MSI Mortar Max, einem BeQuiet Slim Kühler und 2x16 GB Ram (G.Skill Ripjaws V) gekauft. Vorher hatte ich einen Intel xeon e3-1231v3 Prozessor, welcher bei BF5 bei High Settings ins CPU Limit lief. Daher kam es ständig zu Rucklern.
Jetzt mit der neuen Kombi: Der Ryzen 5 läuft im Idle bei ca. 33°C (20° Raumtemperatur) und unter Last geht die Temperatur nicht über 67°C hinaus (getestet mit Prime95). Beim normalem Zocken in BF5 erreiche in Kombination mit einer GTX 1070 EX stabile 85 fps in Ultra Settings (!!!) und das bei sagenhaften 57°C. Die CPU Last liegt dabei bei etwa 55% Auslastung.

Anfangs war ich etwas skeptisch, da der Grund-Takt des Ryzen ja quasi dem Boost-Takt des Xeon entspricht. Aber der Leistungszuwachs (natürlich auch durch die 2 zusätzlichen Kerne) ist schon sehr beachtlich!
Der angegebene Boost-Takt wird übrigens auch vollständig erreicht.

Für mich hat sich der Wechsel des MoBo und der CPU definitiv gelohnt!

Christian - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 590 Nitro+ Special Edition Aktiv PCIe 3.0 x16 (Lite Retail):

Ich habe die Sapphire Radeon RX 590 Nitro + in der Special Edition seit mittlerweile gut 3 Monaten verbaut. Das System läuft mit einem Ryzen 5 2600 auf 3,8Ghz und 16 GiB DDR4 RAM auf 3000 Mhz.
Angeschlossen sind 2 Geräte, ein Full HD (1080p) Monitor und Fernseher!

Gaming:
Aktuelle Games wie Battlefild 5, CoD MW (2019) oder Ghost Recon Breakpoint laufen in Full HD (1080p) und Ultra Settings auf 60+ FPS, nur ganz selten gibt es mal einen drop auf "nur" 45 bis 50 FPS!
Titel wie Assassin's Creed Odyssey laufen mit ca 40 bis 50 FPS auf 1080p und Ultra settings - aber Assassin's Creed ist auch dafür bekannt das die Performance mit "der grünen Konkurrenz" deutlich besser ist, daher finde ich das Ergebnis sehr gut =)

Die 8 GiB Grafikspeicher braucht eine GraKa in der heutigen Zeit definitiv! Viele aktuelle Spiele belegen bei 1080p und Ultra settings 6 GiB +!!! Spätestens aber wenn man z.B. via Steam ein HD Texture Packet für einige Spiele dazu lädt braucht man sogar 8 GiB und mehr (Shadow of War in Kombination mit einem High Texture Packet bräuchte z.B. ca 8,3 GB Grafikspeicher bei 1080p und Ultra Settings)

Wenn ich nebenher über den Fernseher einen Film in 1080p laufen lassen sinken die FPS in den jeweiligen Spielen um lediglich ca. 5 FPS und ist somit für mich nicht der Rede wert!


Wärmeentwicklung und Lautstärke:
Im IDLE ist die Graka nicht zu hören! Durch die Lüftersteuerung inkl. der Abschaltung der Lüfter liegt die Temperatur der Graka immer zwischen 45 und 50° Celsius (die Lüfter schalten sich bei ca 45° ab und springen bei ca 50° wieder an dabei braucht die GraKa ca. 30 Sekunden um die Karte wieder auf 45° zu bringen und es dauert ca. eine Minute bis die 50° erreicht werden und die Lüfter wieder anspringen)

Beim zocken wird die Grafikkarte nicht wärmer als 75° und die Lüfter liefen bei mir nie schneller als mit ~80% Lüftergeschwindigkeit. Jedoch ist die Karte hierbei dann doch sehr gut zu hören.

Design:
Mir persönlich gefällt die Optik der Sapphire Nitro + sehr gut. Die GraKa besitzt eine Backplate welche nicht nur zur Optik beiträgt sondern auch zur Kühlung, dieses gefällt mir richtig gut.
Ansonsten muss man leider sagen das jedem das blaue Design zusagen muss bzw. bei einem Gehäuse mit Seitenfenster und ein paar RGB Komponenten kann das Blau einem schnell das Farbschema zerstören.

Fazit:
Ich kann diese Grafikkarte jedem empfehlen der auch aktuelle Spiele bei 1080p (Full HD) mit Ultra Settings zocken möchte. Dieses gelingt in 95% der Fälle auch mit stabilen 60+ FBS!!!

Ingo - Bewertung der Fractal Design Define R6 USB-C gedämmt mit TG Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Eines der wenigen Gehäuse die noch Platz bieten für ein optisches Laufwerk (ODD) und nebenbei sieht es noch richtig gut aus, aber das ist natürlich subjektiv.
Das Gehäuse kann umgebaut werden, die Blende an der Vorderseite wird dabei zur Rückwand verlegt. Die Möglichkeit ist super, andererseits kann man das Gehäuse nur umbauen wenn man kein ODD (und nicht mehr als 2 HDDs) verbaut hat.
Ist die Blende im Vordergrund verbaut bietet das Gehäuse Platz für etwa 10 HHDs (kleine Übertreibung, es sind glaube ich nur 8...), was mMn totaler Overkill ist.
Mit der Blende im Vordergrund verliert man die Möglichkeit 360/280er Radiatoren in der Front zu installieren und der Innenraum wirkt optisch etwas arg eingeengt.
In meinem Fall hätte ich nur 2 HDDs, die im offenen Layout hinter der beweglichen Blende angebracht werden können, nur der DVD Brenner steht im weg. Vielleicht verbanne ich den doch noch aus dem Gehäuse, aber irgendwie möchte ich nicht auf die Möglichkeit verzichten Daten zu brennen oder mal ne Disk einzulegen...
Kabelmanagement bin ich der falsche Ansprechspartner, ich habe zwar alle Kabel hinter dem Mobo versteckt aber ob das jetzt gut oder schlecht gelöst ist...? Es kommt eine Seitenwand darüber und man sieht es nie wieder, deswegen ist mir das echt egal wie es da hinten aussieht. Platz war jedenfalls genug, auch die alte SATA SSD findet hinter dem Mobo (max 2 Stück, auf dem Netzwerkschacht ist Platz für weitere 2,5" SSDs) einen Platz.
Mit dabei ist ein Verteiler/Hub für Lüfteranschlüsse, was die Verkabelung erleichtert und die 3 Pin Lüfter werden, vorrausgesetzt es ist ein PWM Lüfter auf dem ersten 4 Pin Steckplatz angeschlossen, auch geregelt.

Aber jetzt mal zu meinen negativen Erfahrungen:
Ein Gewinde der Abstandshalter fürs Mainboard war komplett schräg, der Abstandshalter stand etwa im 60-70° Winkel zur Rückwand. Zuerst dachte ich es liegt am Abstandshalter, aber nach dem Tausch stand der Neue genau so schräg, also mit der Zange gerade gebogen...
Bei einem zweiten Abstandshalter war das Gewinde im Innern nicht richtig geschnitten, natürlich war es der Letzte der angezogen werden sollte und ich musste alle Schrauben lösen um den defekten zu tauschen. Da von den Montagematerialien etwas mehr als minimal notwendig beiliegt musste ich nicht in meinem alten PC Raubbau betreiben, immerhin.
Alle Rädelschrauben sind recht stark angezogen, ohne Schraubendreher bekommt man nichts auf, einige Gewinde waren schon fast ausgerissen von den zu stark angezogenen Rädelschrauben.
Die eingebauten Lüfter gehören leider nicht zu den leisesten ihrer Art, einer gibt sogar hin und wieder Lagergeräusche von sich und eiert außerdem recht ansehnlich.

Das sind eigentlich alles Kleinigkeiten, aber für ~140€ erwarte ich eigentlich eine bessere Qualitätskontrolle. Vor allem weil das eigentlich extrem einfach sein sollte beim einschrauben von den Abstandshaltern und Rädelschrauben etwas mehr Sorgfalt walten zu lassen.
Ich neige zu 4 Sternen, aber vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen?
Aber andererseits gibt es was Kompatibilität und Flexibiltät angeht glaube ich nichts besseres auf dem Markt. Allein die maximalen 8 HDDs, Platz für 185 mm hohe Towerkühler, Platz für ein optisches Laufwerk, die Möglichkeit die Seite der Scharniere der Frontblende zu wechseln, im offenen Layout Wasserkühlungsoptionen fast ohne Grenzen und und und...

Ich gebe dem Gehäuse mal 4,5 Sterne und runde auf 5 auf, aber es ist definitiv noch etwas Raum für Verbesserungen da. Fractal Design sollte sich dem Problem mit den Schrauben bzw. Gewinden annehmen, wurde nämlich auch schon bei diversen YT Reviews die ich angesehen habe erwähnt.

Christian - Bewertung des be quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Also ich habe dieses Case(mit seiten Fenster) jetzt 1 1/2 Monate.Ich habe es gegen das alte Pure Base 600 (mit seiten Fenster)getauscht,alle Komponenten raus und ins Pure Base 500 rein.Allgemein kann man sagen es ist "deutlich" kleiner,was ich aber nicht als störend empfand,das 500er wurde gut ausgefüllt und es sah alles sehr schick aus.Ein schönes neues Detail ist,das man eine Netzteilabdeckung hat und 2 Verschiedene Top-Cover (Airflow/Silent).Wie ich finde hat BQ da gut nachgebessert,weil ich oft gelesen habe das dies beim 600er ein Negativ Faktor war und mich das auch ein wenig gestört hatte, aber auch nur wenn man ein Sichtfenster hatte.Beim Kabel anschließen des Mainboard(ATX)sollte man sich ein wenig Zeit nehmen,geht alles aber mit geduld.Es wird bei den unteren Sata Anschlüssen etwas eng,aber noch machbar.Man kann die Sata SSD-Platten entweder hinten oder vorne sichtbar ohne störende Kabel montieren,jenachdem wie es einem gefällt.Es ist genug Platz hinten für Sleeved Kabel die Hinten versteckt/verlegt werden sollen,ich habe 50cm Sleeves und ein Non Modular Netzeil.Also wer ein Modulares hat,hat mehr als genug Platz für Sleeved Kabel.Ein Negativ Punkt wäre,das ein Radiator der Oben verbaut werden soll evtl nicht passt wenn man Ram-Kits mit großen/hohen Headspreadern hat.Und ein Tipp wer sein Radiator(bzw ein Luft Kühlung hat) vorne verbaut sollte das extra Mesh in der Front rausnehmen,als Staubfilter wie beschrieben ist das eh nicht geeignet,aber die Lüfter können ohne das extra Mesh wesentlich besser Luft ziehen.Und wie oben gesagt nach 1 1/2 Monaten habe ich fast bzw. kein Staub im Case.

System:
Mainboard: MSI B450 Tomahawk
Grafikarte: Gainward Gtx 1080 Phoenix
Chip: Ryzen 7 2700 (Übertaktet)
Ram: 32GB G-Skill Ripjaws 3200 Mhz
1x SSD 250 Evo
1x SSD 500 Evo
Wasserkühlung in der Front (Push): Fractal Desgin Celsius S24 mit 2 Noctua NF-F12 Lüftern PWM
Gehäuse Lüfter die rausziehen: 3x Silent Wings 3 140mm PWM
Netzteil: Pure Power 10 500W

Ich habe das Airflow-Cover drauf.Im Idle hab ich 30 Grad, je nach Spiel komm ich auf 49-54 Grad.Prime95 Test lieg ich bei Max 69 Grad Spitze.Mit Furmark komm ich auf 69 Grad GPU Temp.Ich hab den Rechner aufdem Tisch neben mir stehen und mit mein Einstellungen(PWM) und dem Setup ist er unter Last (Gaming) hörbar aber nicht wirklich störend und ansich nicht laut.Wer mit Headset/Kopfhören spielt wird nichts mitbekommen.

Fazit:

Ein günstiges Case,das Silent und Airflow kombiniert.Wer ein günstiges Case sucht,was die beiden eigenschaften vereint ist mit dem Pure Base 500 aufjedenfall gut dabei.(Ich persönlich bin mehr als zufrieden mit dem PB 500) und mit den 2x 140er Pure Wings 2 Lüftern ist es auch nicht schlecht bestückt was für Einsteiger die sich noch nicht mit dem Thema Airflow beschäftigt haben.
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Ignacio - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX Vega 56 Pulse Aktiv PCIe 3.0 x16 1xHDMI 2.0 / 3xDisplayPort (Full Retail):

Ich bin jetzt seit einem Monat mit dieser Grafikkarte. Früher hatte ich eine GTX 970 und der Unterschied ist riesig. Sie müssen wissen, wie Sie konfigurieren und informieren, wie Sie dies tun, um das Beste daraus zu machen und natürlich Ihren Verbrauch zu senken. Ich empfehle auch, dass Sie das Adrenalin 18.12.3 nicht installieren, da es Stabilitätsprobleme gibt, die dazu führen, dass der PC plötzlich mit einem blauen oder schwarzen Bildschirm heruntergefahren wird. Sobald Sie es in Wattman eingerichtet und das Profil gespeichert haben, vergnügen Sie sich als Kind mit einem neuen Spielzeug, das alles in Ultra bei 1080p-1440p mit mehr als 60 fps spielt. Wenn Ihr Monitor nicht höher als 60 Hz ist, empfehle ich die vertikale Synchronisation, da dies den Verbrauch senkt und die Grafik nicht überarbeitet. Bei hunter world habe ich es aktiviert und es verbraucht 135W bei 1650-1680Mhz / 900MhzHBM2 und 60FPS.

Die Kühlung ist in Ordnung. Ja, es ist laut, wenn es 2200 U / min erreicht, aber es hält die Grafik immer unter 60 ° C. Die Platine ist mini und wird Ihnen vom ersten Moment an klar, wenn Sie sie in der Hand haben. Sie ist jedoch eine hochwertige Platine mit einer Rückplatte, die eine aggressivere und farbenfrohere Note verleiht. Es gibt keine LEDs an den Lüftern, aber diese sind austauschbar und auf der Saphir-Seite sind sie mit blauen, roten oder weißen LEDs ausgestattet. Sie sollen leiser und effektiver sein. Ich habe es nicht ausprobiert, aber möglicherweise in Zukunft.

Die Größe ist groß, sie belegt 2,5 Steckplätze, aber in der Breite ist sie nicht so groß. Seien Sie also vorsichtig beim Kauf, da es sich nicht um eine Grafik handelt, die leicht auf alle Türme passt. Messen Sie den verfügbaren Platz in Ihrem Inneren, falls Ihr Turm Erweiterungsschächte hat. In meinem Fall hatte ich kein einziges Problem, ich habe einen Cooler Master H500, also habe ich diese Probleme nicht.

Wenn Sie Ubuntu installieren und einem der Tutorials zur Installation von ROCm folgen, können Sie die GPU für vertiefendes Lernen verwenden. Es ist verrückt, wie schnell es im Vergleich zu einer CPU gehen kann.

Die Vor- und Nachteile, die ich nach einem Monat der Verwendung festgestellt habe, sind wie folgt.

Vorteile: sehr gute Leistung und sehr gute Verarbeitungsqualität, es wird nicht heiß. Die 8 Gb VRAM sind aufgefallen und vor allem HBM2. Es funktioniert hervorragend für Spiele und Deep Learning.

Nachteile: Der Vorrat hat niedrigere Frequenzen als die Referenzfrequenzen, sowohl im Kern als auch in den Speichern und bei zu hohen Spannungen. Es macht ein bisschen Lärm.

Ich kann Ihren Kauf nur zu dem Preis empfehlen, zu dem ich ihn gekauft habe. Darüber hinaus ist es eine sehr gute Option, sich vor Augen zu halten, wenn Sie einen PC einbinden und nach einer GPU suchen, die für die aktuellen Preise eine gute Leistung erbringt. Außerdem ist der vorläufige Geschenkpass für Xbox und Devil May Cry 5 enthalten.

Matthias - Bewertung des MSI MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Dieses Mainboard hat mein altes Mainboard mit AM3+ Sockel ersetzt.
Zusammen mit einer neuen Ryzen 5 CPU und DDR4 RAM.

Die Packung macht schon äußerlich viel her und gefiel mir. In der Packung befinden sich neben Motherboard und Anleitung, noch die WiFi-Antenne, Schrauben, Aufkleber und Etiketten für SATA-Kabel, 2 SATA Kabel, diverse RGB Verlängerungskabel und eine Treiber DVD.

Die Installation läuft wie für andere Mainboards auch. Die I/O Blende ist bereits vorinstalliert, also kann man das Mainboard direkt auf die Abstandsschrauben