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David - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ Special Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Das wird wahrscheinlich wohl etwas Länger...
Also diese Karte kommt in einer Guten Verpackung und ist GUT geschützt.
Wenn man die Karte Auspackt hat man einen ordentlichen Oschi in der Hand. Die Karte ist schwer und sehr hochwertig.
Es tut etwas knarzen ABER es ist VÖLLIG NORMAL und vollkommen ungefährlich.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Teil aber was ich als Verbesserungsvorschlag habe ist aus der Seite des Verkäufers (Mindfactory) darauf hinzuweisen das man unter Umständen eine Grafikkartenhalterung mit kaufen sollte. Und an den Hersteller selber vielleicht eine in den Lieferumfang dazu legen.
Prinzipiell braucht man KEINE Grafikkartenhalterung da die Karte so stabil ist das sie NICHT durch-hängt aber es wäre durchaus ratsam das mit dazu zu kaufen einfach um den PCI-e Slot zu entlasten damit er nicht unter extremen Umständen beschädigt wird.
Soweit zur Qualität und Verbesserungsvorschläge
Kommen wir zu den Erwartungen..
Nun als ich mir diese Karte bestellt habe war ich sehr froh und skeptisch zu gleich da ich davor noch nie eine AMD Karte hatte.
Als sie Angekommen ist war ich sehr begeistert über das Aussehen und auch von dem Kühlkonzept war ich sehr beeindruckt.
Jedoch hatte ich auch deswegen angenommen das diese Karte ein Hitzkopf sein wird.
Nun eingebaut Treiber installiert und mal ein Benchmark gestartet. Dann erst einmal ein Herzinfarkt bekommen als ich die junction temperature als GPU Temperatur gehalten habe von 90 Grad.

Nach etwas Googlen dann die Entwarnung die Temperaturen werden wirklich erreicht aber von AMD selber bis 110 Grad als "innerhalb der normalen Toleranz" Klassifiziert und auch nicht die Ganze Karte ist so heiß sondern nur die Hotspots nach weiterer "Forschung" habe ich gelernt dies ist der Architektur verschuldet da diese aggressiv hoch taktet um bessere Leistung zu erzielen.
Als ich danach den richtigen GPU Temperatur wert ausgewählt hatte war die Karte nur noch max 70 Grad warm und nur ein Leichtes Rauschen war zu hören und mein PC steht ca. 60cm von mir weg.
Soviel zu den Temperaturen. Ich kann nur raten mal selber sich schlau zu machen....
Von der Leistung ist diese Karte so das non plus ultra.
Sprich sie erreicht bei mir Chip Taktraten von bis zu 2,2Ghz (2200mhz) was sehr beeindruckend ist
vom Memoryclock schafft sie leider "nur" 1950"mhz
und kann spiele wie Witcher3 , Fallout4 und einige weitere Triple-A Titel in FHD mit ca 90-144 FPS wiedergeben
und ist dann logischerweise in Wqhd auch sehr sehr gut.
Abschließend kann ich nur sagen greift zu damit könnt ich nichts Falsch machen wenn ich auf raytracing verzichten könnt das können leider nur exklusiv die Nvidia Karten aber sonst Informiert euch etwas über diese Karte und wenn ihr keine bedenken mehr habt gönnt sie euch werdet ihr nicht bereuen oder (Stand ende 2020) ihr wartet auf den release der rx6000er Reihe die soll ja noch mehr Dampf haben

Felix - Bewertung des Corsair Crystal 280X RGB mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich habe das Corsair Crystal 280X RGB nun seit etwas 1 Monat auf meinem Schreibtisch stehen und bin sehr zufrieden.

meine KAUFKRITERIEN waren:
* relativ geringe Größe (vor allem Höhe und Tiefe)
* deshalb µATX oder ITX-Mainboard-Formfaktor
* dennoch ATX-Netzteil (weil praktischer)
* "freigeräumter" guter Airflow / Mind. 1 Lüfter oben
* 240mm Frontradiator möglich
(*) günstiger Preis (eigtl. über meinem Budget. Danke fürs Schnäppshop-Angebot!)
* mind. 2 mitgelieferte Lüfter

POSITIV:
+ weitestgehend gute Qualität
> Stabiles sauber verarbeitetes Stahlblech, hochwertig matt lackiert
> sauber verarbeitete, stabile, hochwertig wirkende Plastikelemente (Front, Oberseite)
> sehr sauber verarbeite Glasscheiben aus gehärtetem Glas wirken sehr edel
++ Einfache Montage, vieles ohne Schraubendreher möglich
++ Viel Platz durch 2-Kammer-Design
+ geringe Bauhöhe
++ ausgezeichnetes Kabelmanagment/Kabeldurchführungen
++ "freigeräumter" Airflow
+ Netzteil hat eigenen Airflow
+ steht stabil auf dem Schreibtisch
+ Platz für mind. 2x3,5" HDDs und mind. 3x2,5" SSDs/HDDs
++ Platz für viele Kabel und weitere "versteckte" Komponenten (wenn man improvisiert sicher noch 2 große Festplatten, Wasserkühlung oder ähnliches)
> zusätzlicher Lüfter in Kammer möglich
+ schlichtes Logo vorne
+ LL120 Lüfter sehen chic aus
Ausstattung:
++ rund rum magnetische Staubfilter
+ alle Schrauben zur Montage mitgeliefert (Lüfter, Mainboard, Festplatten)
+ 2 unterschiedliche Außenschrauben 8x Thumbscrews oder 8x flache Inbusschrauben
+ Lichtsteuerung Lightning Node (benötigt internen USB-Anchluss)
+ entfernbare Festplattenkäfige, Festplatten sehr einfach installierbar, alles ohne Schraubendreher

NEUTRAL:
* größere Breite durch Kammersystem
* Lüfterlautstärke ist ok
* 2x USB 3, Mic, Kopfhörer
* RGB Lüfter nur mit Lightning Node und Icue-Software ansteuerbar
* vorne passt wahrscheinlich kein 280mm Radiator (oben schon denke ich), wenn vorne ein Radiator ist ergeben sich Einschränkungen bei den Lüftern daneben. Unten bei den Schläuchen passt kein Lüfter hin, oben nur ein 120mm Lüfter

NACHTEILE
-- Hinten kein Lüfter vorgesehen (man könnte Löcher für 2x80mm bohren)
-- Schrauben und Gewinde der Glasscheiben könnten kaputt gehen, wenn man unvorsichtig ist (bei meiner B-Ware waren 2 Schrauben und 1 Gewinde defekt)
- Preis (wenn man Aurasync, RGB Fusion etc hat, kann man vllt die nicht RGB Variante und dazu günstige Lüfter kaufen)

FAZIT: Durch meinen Schnäppchenkauf habe ich ein ausgezeichnetes Angebot gemacht und bin insgesamt äußerst zufrieden! (Ansonsten könnte es etwas ruhiger etwas günstiger sein)
9/10

TK - Bewertung der be quiet! Pure Loop 360mm (BW008):

Kühlt momentan einen Ryzen 5 3600 @4Ghz. Habe diese AIO gekauft um für die neue Generation gerüstet zu sein, aber auch um von dem LED-Kram der H115i Pro weg zu kommen. Leider ist die PureLoop eine leichte bis mittelschwere Enttäuschung, zumindest für mich. Die Kühlleistung entspricht nicht dem, was ich von einer 360'er erwarte. Die H115i Pro hat in etwa die selben Werte geliefert, bei ungefähr gleicher oder besserer Geräuschkulisse. Die Beleuchtung des Kühlers ist ausserdem wesentlich zu hell, der Schriftzug ist überhaupt nicht zu erkennen. Die Befestigungsmethode mit den zwei Schrauben sieht auf den ersten Blick vernünftig und narrensicher aus, allerdings nur auf den ersten Blick. Bei der ersten Montage liess sich eine Schraube nicht komplett reindrehen, was nicht sofort aufgefallen ist. Nach extrem schlechten Temperaturwerten habe ich den Kühler noch einmal neu aufgesetzt und dieses mal ging die Schraube weiter rein. Ob der Kühler wirklich richtig sitzt, kann man nicht hundertprozentig feststellen. Man kann ihn nicht hin und her bewegen, um den Anpressdruck zu kontrollieren, da die Befestigungskonstruktion das nicht erlaubt.

Positives:
Schlichtes Design
Kein RGB
Pumpe sehr leise (Ich höre sie zumindest nicht)
Nachfüllkit mit dabei
Kein Kabelwirrwarr wie z.B. bei Corsair

Negatives:
Meiner Meinung nach nur mittelmäßige Kühlleistung
Beleuchtung zu hell
Befestigungsmethode etwas fragwürdig

Ich möchte hier keine Empfehlung für oder gegen einen Kauf aussprechen, da ich selbst etwas zwiegespalten bin, was diese AIO angeht. Aber die PureLoop360 tut was sie soll, sie kühlt.

Paulo - Bewertung des EKL Ben Nevis Advanced Black RGB Tower Kühler:

Für mein ASUS Tuf Gaming B550-plus WiFi mit einem Ryzen 5 3600 brauchte ich einen guten CPU Kühler damit der Lüfter die meiste Zeit mit einer geringen Drehzahl arbeiten kann. Der Kühler sollte trotzdem noch kleine Maße haben, nicht mit den RAM Riegeln kollidieren und noch dazu gut aussehen.

Ein sehr wichtiger Punkt sollte die Montage an einer originalen AMD Befestigung sein.

Nach dem lesen verschiedener Tests habe ich mich für den EKL Ben Nevis entschieden. Aber ich habe mich beim ersten Mal in der Bestellung geirrt und die normale Version bestellt. Da ich ein RGB System bauen wollte habe ich natürlich den Ben Nevis Advanced Black RGB Edition nachbestellt.

Die werkzeuglose Montage ist sehr einfach und nutzt dafür die originalen AMD Befestigungsnasen.

ACHTUNG: Nicht vergessen die Plastikfolie abzuziehen!!!

Nach dem auftragen der Wärmeleitpaste wird der Kühler an einer Nase eingehängt und dann mit einiger Kraft auf die CPU gedrückt bis die Öse an der zweiten Nase eingehängt werden kann. Der Kühler sitzt bombenfest ohne das man die originalen Backplate und Befestigungsnasen von AMD demontieren muss.

Der Lüfter ist auf der Kühlerseite 120mm und auf der Einlassseite 130mm. Das heißt man kann ihn bei Bedarf durch einen 120mm Lüfter ersetzen. Er hat einen 4-Pin Stecker für die Lüftersteuerung und eine 4-Pin RGB Stecker. Die RGB Beleuchtung funktioniert mit ASUS AURA und Armoury Crate.

Dieser Kühler hält den Ryzen 5 3600 kühl und sieht auch noch gut aus.

Die Lieferzeiten. Vorrätigkeit und Preise auf Mindfactory sind wie immer vorbildlich.

Sehr empfehlenswert.

Kai Leenders - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Plus, ATX, So.AM4, (7C56-003R):

Habe lange Zeit ein recht teurer Asus-Board mit nem i5 4560 besessen. Das lief stabil, gab keinen Laut von sich, hatte eine schöne Lüftersteuerung und war auch sonst sein Geld wert.

Das B550 von MSI war um einiges günstiger als mein Asus-Board damals. Ich war erst skeptisch, ob ich nicht doch lieber mehr Geld investieren sollte. Ich habe auch länger recherchiert, welches Board eine vernünftige Lüftersteuerung hat, die auch die Lüfter tatsächlich anhalten kann. Insgesamt gab es aber sehr viele Empfehlungen vor das Board, so dass ich zugeschlagen habe.

Die Bedingungsanleitung war gedruckt und auf deutsch (beides benötige ich nicht, aber es ist nett). Die Markierungen für die einzelnen Anschlüsse waren ausführlich und einzeln aufgeführt. Es gibt beim Einbau keine engen Winkel oder Ecken, an denen man nur schwierig weiterkommt. Die SATA-Anschlüsse sind allerdings im rechten Winkel zum Board angebracht, so dass hier keine gewinkelten Kabel mehr dran passen - war aber kein Problem. Ansonsten gibt es hier nichts zu vermerken, der Einbau gestaltete sich als absolut unkompliziert.

Beim ersten Booten hat die es über eine Minute gedauert, bevor der Bildschirm die UEFI-Meldungen anzeigte. Das war aber nur einmalig und vermutlich dem größeren Selbsttest geschuldet. Ich hatte noch eine Windows 10 Installation auf der Platte, die mit dem alten Board aufgespielt wurde (2015 installiert). Der erste Start dauerte etwas länger, danach war Windows komplett einsatzbereit und problemlos nutzbar. Seit vier Wochen keinerlei Einschränkungen oder Fehler. Was unbedingt gemacht werden muss ist die Installation der AMD-Chipsatztreiber, da hier offenbar nur eine ältere Variante automatisch installiert wird. Ansonsten sind aber die Energiesparzustände nicht korrekt umzusetzen.

Das UEFI ist etwas hässlich gestaltet und auch nicht ganz so übersichtlich wie das ASUS-UEFI. Es hat allerdings eine integrierte Suchfunktion, mit der man schnell jeden benötigten Punkt findet. Ansonsten verrennt man sich schnell in den unzähligen Menüpunkten der erweiterten Ansicht. Der RAM hat erst dann mit 3200 MHz gearbeitet, als ich die XAMP-Profile oben angeklickt habe - war nicht unbedingt intuitiv. Dafür ist die Lüftersteuerung ein wahrer Genuss. Man kann detailliert zwischen 0 und 100% arbeiten und feine Abstufungen einbauen. Auch der Bezugspunkt der Temperaturmessung ist wählbar. Da mir die Lüfter bei Messung der Core-Temperatur etwas zu unruhig hoch und runterfuhren (ich habe gelernt, dass der Ryzen innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen 40 und 75 Grad schwanken kann), habe ich einfach die CPU-Sockeltemperatur als Bezugspunkt genommen. Die steigt langsamer an und sorgt für einen ruhigeren Lauf. Man kann auch eine Hysteresezeit einstellen, die aber maximal 7 Sekunden sein kann, was mir doch zu wenig war.

Viele andere Einstellungen habe ich nicht angepackt. Sie scheinen auf guten, stabilen Werten zu liegen. Das sehr umfangreiche OC-Menü habe ich ebenfalls nicht weiter beachtet, da ich da momentan kein Interesse dran habe.

Die Bootzeit aus dem Off ist vergleichbar mit meinem alten ASUS-Board. Aus dem S3-Zustand wacht es sofort auf, ohne das irgendwas einen Moment länger zum initialisieren benötigt.

Spulenfiepen oder ähnliche nervige Geräusche habe ich nicht vernommen. Lüfter gibt es eh keine.

Für den Preis ist das Board auf jeden Fall super. Es nervt nicht, hat keine Fehler, läuft im Standard bereits mit guten Parametern (mit Ausnahme des RAM-Taktes). Kleinere "Luxusbeigaben", z.B. ein Adapter, auf dem man die unzähligen einzelnen Stecker für das Gehäuse anbringen kann, bevor man auf dem Board rumfummeln muss, gibt es zwar nicht, aber das ist wohl verschmerzbar und jammern auf hohem Niveau.

tl;dr:
Stabil, leise und mit sehr guter Lüftersteuerung - für Spieler und Office super geeignet

Tim - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI, ATX, So.AM4 (7C91-008R):

Ich bin sehr zufrieden mit dem Mainboard. Für einen Preis von unter 160¤ erhält man hier, meiner Meinung nach, eine ganze Menge geboten.

Verpackung:
Das Mainboard kommt in einem stabilen Karton. In diesem befinden sich neben dem Mainboard selber und dem üblichen Papierkram auch noch das Zubehör, welches man zum Bau seines PC-Systems benötigt, wie 2 SATA-Kabel, Schrauben für die M.2 Slots oder ein aRGB Verlängerungskabel.

Verarbeitung/Design:
Das Mainboard macht einen soliden Eindruck und durch sein überwiegend schwarzes Design wirkt es dazu auch noch sehr edel. Alles fühlt sich stabil an, nichts wackelt oder wirkt billig. Für diesen Eindruck sorgen auch die großen Kühlkörper der Spannungswandler und der des Chipsatz. Das Mainboard hat außerdem eine eingebaute RGB-Beleuchtung, welche sich aber auch am Mainboard selber über einen Schalter deaktivieren lässt. Somit ist es nicht nötig die Beleuchtung über Software zu deaktivieren.

Features:
Das MSI B550 Gaming Edge Wifi ist mit Features nur so gespickt, was sich für den Preis aber auch so gehört. Dennoch möchte ich auf ein Paar eingehen. Ein wichtiger Kaufgrund für mich war das eingebaute Wifi, welches über den Intel AX200 Chip gelöst wird. Somit wird also der neueste Wifi 6 Standard von dem Bord unterstützt in der 2,4Ghz und der 5Ghz Frequenz. Außerdem ermöglicht der Intel Chip Bluetooth 5.1, was ebenso sehr praktisch ist, sollte man z.B. ein paar Bluetoothkopfhörer mit seinem PC verbinden wollen. Ich hatte bis jetzt keine Verbindungsprobleme, sondern eher eine stabilere Verbindung im Vergleich zu meiner alten Wifi-Karte. Für den kabelgebundenen Netzwerkbetrieb steht hingegen ein 2,5 GBit Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Der Soundchip des Boards ist sehr gut geeignet für all die Leute, die keine kabellosen Kopfhörer mit dem PC verbinden wollen. Es wird 5.1 Surround-Sound über die Klinkenanschlüsse im I/O Bereich unterstützt und auch ein optischer Ausgang. Die fest installierte I/O-Blende ist ein Premiumfeature, welches zur Wertigkeit des Mainboards zuträgt. Mit der I/O-Abdeckung fest verbunden sind die sehr großen Kühler der Spannungswandler des Mainboards. Diese sollten auch für die größten AMD-CPUs geeignet sein und einen störfreien Betrieb ermöglichen. Aber auch im Overclocking bieten die Spannungswandler die nötige Stabilität. Mit passender RYZEN 3000er CPU steht auf dem Mainboard PCI-E 4.0 im oberen M.2 Slot, sowie dem oberen PCI-E x16 Slot zur Verfügung. Diese neue Technologie sorgt vor allem bei Speicher Lösungen für erhöhte Lese- und Schreibraten. Und zu guter Letzt sind die vielen Onboard-Anschlüsse zu nennen, wie z.B. 7 PWM Lüfter Anschlüsse, 2 12V RGB und 2 5V aRGB Anschlüsse oder der Anschluss für USB 3.2 Gen 2 Type-C.

Fazit:
Ich kann das MSI B550 Gaming Edge Wifi jedem empfehlen, der ein hochwertiges Mainboard mit vielen Anschlüssen und Features sucht, aber die Feature des größeren X570 Chipsatz nicht benötigt. Das Mainboard hat für mich alles was ich benötige und sogar noch ein bisschen mehr, wodurch es für viele Leute das perfekte Mainboard werden könnte. Die Qualität ist sehr hoch und beim Zusammanbau des Systems gab es keinerlei Probleme. Das System läuft stabil auf dem Board und sieht dazu auch noch gut aus.
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Nikolai Jasnogorodskij - Bewertung des Scythe Kaze Flex 120x120x27mm 2000 U/min 38 dB(A) grau:

Eins vorab: Ich bin wirklich begeistert von der 300-1200rpm-Variante, die im Lieferumfang des Mugen 5 Rev. B enthalten ist. Bei ihr ist das Verhältnis von Luftfördervolumen zu dB exzellent, - sogar im Vergleich zu Noctuas 120mm-Lüftern.
Unter dem Strich kommt es bei Lüftern genau darauf an und meiner Meinung nach ist Scythe damit preis-leistungstechnisch ein großer Wurf gelungen. Ich hätte mir gleich weitere 4 Stück besorgt, wenn da nicht das aktuelle Problem mit der Verfügbarkeit wäre &

Nun aber zu diesem Produkt:
Die 2.000 U/min-Version besitzt nach außen hin alle Eigenschaften, welche die Kaze-Flex-Serie auszeichnen: Unauffälliges Design in Scythe-typischem Grau-schwarz, Vibrationsdämpfer, gesleevtes Anschlusskabel und ein Sealed Precision FDB-Lager.

Die gemessenen Temperaturwerte sind mehr als zufriedenstellend:
Bei einer Zimmertemperatur von 23 °C bringt der Lüfter meinen Ryzen 3600 auf 37 °C Idle-Betriebstemperatur. Wird im BIOS Maximaldrehzahl eingestellt, so ist noch das ein oder andere Grad drin. Demnach ist das von Scythe angegebene Luftfördervolumen von ca. 150 m³/Std. durchaus realistisch.

Und genau hierin liegt auch das Problem: Der Sprung von ich kann das Gras wachsen hören zu Staubsaugermodus geschieht für meinen Geschmack viel zu schnell. Ich musste ewig im BIOS herumwerkeln, um die Lüfterkurve so einzustellen, dass der kleine Blasebalg nicht unnötig überdreht. Ab 1400rpm+ wird es nämlich ziemlich unangenehm.

Überhaupt verstehe ich nicht, wieso dieser Lüfter eigentlich existiert. Er liefert quasi dieselbe Kühlleistung wie die 300-1200rpm-Version und übertönt im Betrieb jeden vorbeifahrenden Krankenwagen.
Und genau aus diesem Grund fällt es mir schwer diesem Lüfter die volle Punktzahl zu geben. Die oben erwähnte Version des Kaze Flex kann dahingegen uneingeschränkt empfohlen werden. Wen hohe Lautstärke nicht kümmert, weil er mit einem geschlossenen Headset vor dem Monitor sitzt, kann hier denke ich bedenkenlos zugreifen.

Jens - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI, ATX, So.AM4 (7C91-008R):

Nach längerer Investitionspause habe ich mit dem release der B550 Mainboards nun von Intel auf AMD gewechselt.

Das Mainboard von MSI hier, habe ich zusammen mit einem Ryzen 5 3600 und 2x8GB Crucial Arbeitsspeicher verbaut. Als Festplatte habe ich eine Samsung 970 EVO 1TB genommen.

Zusammenbau/Einbau ist wie bei jedem anderen Mainboard, abgesehen von 2 Sachen, die mir aufgefallen sind.
Der M2 Kühler vom ersten Anschluss biegt ganz leicht die SSD etwas durch den Druck, welcher beim Anschrauben erzeugt wird. Dies ist aber so minimal, dass man dies ignorieren könnte bzw. man kann diese natürlich auch ohne Kühler verbauen.
Zusätzlich was ich etwas schade finde, die i/o Panel Anschlüsse (SW, Reset, HDD LED, etc) sind nicht auf dem Mainboard beschriftet nur im Handbuch. Dies stellt aber kein Problem dar, nur etwas schade das hier darauf verzichtet wurde.
Arbeitsspeicher ist auf dem Mainboard beschriftet für 2/4 Slot Belegung, bzw. welcher Slots als erstes genutzt werden sollten.

Ansonsten macht das Mainboard einen soliden, guten Eindruck. Kühlkörper sind ausreichend dimensioniert, alle Anschlüsse sind frustfrei zugänglich. Extra WAKU Pumpen Anschluss. 5 verschiedene Anschlüsse für Lüfter (CPU+4).

Nach dem Zusammenbau und Start des Computers musste ich noch einmal das XMP Profil aktivieren für den Arbeitsspeicher, hier wurde nicht sofort der korrekte Wert erkannt.
Für viele Anfänger, ist noch eine nette Funktion dazu eingebaut. Man kann schnell und einfach die Profile Wechsel für den Arbeitsspeicher (Pre-Build Configs). Um so schnell verschiedene Konfiguration durchtesten zu können (3200er, 3600er, &.), es sind dabei sehr viele Profile vorhanden.

Was allerdings etwas nachteilig im UEFI ist, ich finde es etwas unübersichtlich und andere Hersteller haben hier ein einfacheres Layout was das Navigieren deutlich beschleunigt.
Und was ich auch noch als Nachteil zu werten habe ist die Position der WLAN/Bluetooth Antennen. Diese sind mitten im Anschluss Panel und hätten ruhig leicht versetzt sein können.

Alles in allem kann ich aber eine klare Kaufempfehlung aussprechen, bei den aktuellen Preisen für B550 Mainboards bekommt man hier eine menge für das Geld geboten ohne das 99% der Käufer irgendwelche Abstriche machen müssten.

SkyNet - Bewertung des Fractal Design Define 7 XL Solid Black:

Der Define 7 XL Tower macht auf den ersten Blick einen ganz guten Eindruck, alles was auf den ersten Blick zu sehen ist wirkt wirklich gut. Es gibt aber auch einige Punkte, die ich nicht gelungen finde bzw. die es zu bemängeln gibt.
Den Tower habe ich auf das Storage Layout umgebaut, es gibt ja noch den einen oder anderen, der HDDs verbaut und auch ein optisches Laufwerk. Der Umbau selbst geht recht schnell von statten, man muss auch nicht die Lüfter ausbauen, wie es im Fractal Video zu sehen ist. Zum Thema WaKü kann ich nichts beitragen, jedoch CPU-Luftkühler dürften von der Gehäusebreite überhaut kein Problem darstellen.
Pro:
-Platzangebot (endlich wieder eine XL Variante in der Define Serie)
-Wertige Knöpfe ordentliches Zubehör
-Sehr elegante Optik und auch wertige Haptik der Außenseite
-gute Dämmung der Seitenwände
-zweite luftdurchlässige Deckel-Blende bereits mit im Lieferumfang
-Preislich im vernünftigen Bereich

Kontra:
-viele der Schrauben im Case sind beschädigt, sprich, die Kreuzschlitzschrauben sind teilweise rund wie man umgangssprachlich dazu sagen würde. Ich vermute, dass dies eben bei der Vormontage bzw. beim Zusammenbau am Herstellungsort passiert ist. Da das Case wie auch die Schrauben schwarz sind, fällt die Beschädigung natürlich sofort auf.

-Die Schrauben sind derart angezogen, dass es schon fast nervig ist an dem Gehäuse zu schrauben. Gerade die HDD Käfige sind vom Gehäuse Unterboden in den Netzteil Schacht geschraubt, dort war es mir nicht möglich alle Schrauben beschädigungsfrei zu entfernen. Die wie oben genannten runden Schrauben machten die Sachen nicht einfacher.

-Keine 4 Pin PWM Lüfter vorinstalliert (3x 140mm 3 Pin)

-Anschlusspanel für die Gehäuselüfter hat ein zu kurzes Anschlusskabel, was je nach Mainboard Layout eine ordentliche Kabelführung erschwert bzw. unmöglich macht.

-Neues Layout der Lüftungsgitter was die neue Fractal Design - Corporate Identity widerspiegeln soll gefällt mir persönlich nicht. Die alten Sechskant-Muster waren viel schöner und gleichmäßiger.

-Seitenwände und auch Gehäuse-Oberseite sind alle samt schraubenlos zu entfernen, alles ist mit Kunststoffpins und wird nur ein-geclipst. Nach dem Einbau der Hardware muss ich sagen, dass es eher ein Nachteil darstellt. Wenn der Tower mit seinen 16.5Kg zzgl. Hardware voll bestückt ist und man versucht ihn z.B. unter dem Schreibtisch zu verrücken fallen die Wände ab oder man hat den Deckel in der Hand. Ebenso wenn die Kabel nicht schön auf der Rückseite verlegt sind, so dass die Kabel leicht auf die Seitenwand des Gehäuses drücken springt die Gehäusewand wieder aus den Clips. Hier fehlt ganz klar ein Sicherungsmechanismus, der die Teile verriegelt. Oder einfach Schrauben&was war daran so schlecht?

-Auch der Einbau eines Blu-Ray Laufwerkes mit dem im Zubehör beiliegendem Schacht ist nicht ganz optimal gelöst.

Fazit:
Das Define 7XL ist monolithisch und elegant, alles ist dezent und wirkt äußerlich stimmig. Das Innenleben ist leider nicht mehr auf dem hohen Level an Qualität, die man von den Vorgängern kennt. Ich würde ihm 7 von 10 Punkten geben.

Die Bewertung stellt meine subjektive Meinung dar, sie basiert auf den Erkenntnissen die ich an meinem eigenen gekauften Case feststellen konnte.

Jannik S. - Bewertung der 4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1 Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Produktbewertung: 4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1 Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail)

Vorwort:

Die GTX 970 von Gigabyte sollte nach vielen Jahren, die ich mit einer GTX 660ti verbracht habe, im Jahre 2015 meine erste Gaming-Grafikkarte sein,
dementsprechend groß war der unmittelbare Performance-Unterschied zum vorherigen Modell. Bis zum heutigen Tage (09.2020) also gute 5+ Jahre, hat sie sich
als ein absolutes Monster im 1080p auf mittleren bis hohen Settings in den meisten aktuellen Spielen bewiesen und darf sich nun bald zur Ruhe setzen.

Eine Sache die man auf jeden Fall beachten sollte, ist die Länge von rund 312mm, welche ich beim Kauf der GPU glatt unterschätzt habe.
Hier also auf jeden Fall darauf achten, dass im Falle eines Midi-Towers (in meinem Fall ein Zalman Z11) genug platz vorhanden ist. Bei mir ist es ziemlich eng
geworden und ich denke, dass Midi-Tower user ein ziemliches Problem beim einbauen bekommen werden. Dann doch lieber einen ATX, denn da passt selbst diese gewaltige
GPU rein.

" Performance:

Wie vorher beschrieben, die Performance in heutigen Spielen lässt für einen 1080p mid-high settings Spieler aus jeglichen Genres fast nichts zu wünschen übrig
und auch ohne OC ist ein erreichen von 60 FPS meist möglich. Allerdings sollte man von einer nun bald 6 Jahre alten Karte keine Wunderwerke mehr erwarten.
Der Zeitgeist der Spiele hat sich eben gewendet und kommende Spiele werden für Spieler die sich mehr als mittlere/angepasste Grafikeinstellungen bei 1080p/ggf sogar 720p
und schwankende 40-50 FPS wünschen einfach nicht mehr so genießbar sein, wie es zu Witcher III Zeiten noch waren. Aber das ist auch völlig in Ordung so.

Als Referenz: Ein Assassin's Creed Origins aus dem Jahre 2018 lässt sich mit (fast Konstanten) 60 FPS mit zwischenzeitlichen Einbrüchen (in großen Metropolen)
bis hin zu 30-40 Bildern pro Sekunde spielen, während sich ein Red Dead Redemption 2 (2019) fast immer zwischen 20-40 FPS aufhält und ein
Detroit Become Human (2020) auf allen anderen als der geringsten Qualitätsstufe mit nicht mehr als 25 FPS (durchschnittlich) Spielen lässt.

Zur Kühlung kann ich nur wenige Worte verlieren, da die 3 großen Fans dafür sorgen, dass die Karte selbst unter Volllast nciht heißer als 70c wird.
Der Geräuschpegel ist zudem noch recht angenehm. Könnte jedoch auch daran liegen, dass ich zumeist ein Headset trage und mein Tower generell etwas lauter ist.

Zu bemängeln ist jedoch, dass die angegebenen 4GB GDDR5 VRAM, lediglich zu 3,5GB werden. Dies hängt von unterschiedlichen technischen Faktoren ab, deren Erklärung
ich nicht vorbringen kann. Dies wurde im Vornherein von NVIDIA meines Wissens nach nicht mitgeteilt, welches mich jedoch auch nicht davon abhielt, die Karte zu kaufen.
Es ist meiner Meinung nach nur wichtig, darüber informiert zu sein, bevor man eine Kaufentscheidung trifft!

" Aussehen:

Das Gigabyte 3-Fan design ist definitiv Geschmackssache und die dunkle Optik ist eher take it or leave it. Mein Fall ist der Look der GPU auf jeden Fall nicht,
was mich aber nicht davon abgehalten hat diese zu kaufen, da die Grafikkarte ja auch primär IN dem Gehäuse ist, welches wiederum in den meisten Fällen UNTER dem Tisch
steht. Ein schöner, aufleuchtender Windforce RGB-Schriftzug an der Seite bringt während des Betriebs ein angenehmes Ambiente in das Gehäuse und bis auf die Optik ist
an der Verarbeitung und Qualität jeglicher Rahmen, Kanten, etc nichts zu bemängeln.

" Preis/Leistung:

Zu einem Neupreis von damals 329€ absolut ein starkes Stück Hardware, welches sich damals und auch heutzutage noch durchaus, wenn
auch mit einigen Schwierigkeiten durchsetzen kann. Heutzutage ist der Preis von 329€ natürlich absolut nicht zu empfehlen for eine 6 Jahre alte Karte,
aber eine günstige, Second-Hand Variante kann sich auch im Jahre 2020 noch lohnen, wenn man auf Ultra Settings, RTX, DLSS und 144Hz verzichten kann.


+++ Generelle Vorteile: +++

+ Schöne, cleane Verpackung, sorgfältig verpackte Kabel, Treiber-CD's und ausgepolstertes Inneres
+ Langlebigkeit von bis zu 5+ Jahren ohne große Komplikationen
+ Gute Performance bei bis zu 1080p
+ Erhöter aber für die Leistung gerechtfertigter Stromverbrauch von 150W
+ Sowohl 1x HDMI 2.0 als auch 2x DVI und ganze 3x DisplayPort Anschlüsse
+ Ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis zum damaligen Standard
+ Qualitativ hochwertige Verarbeitung
+ Auf dem Gebrauchtmarkt bereits für einen Spottpreis von ca 100€ zu bekommen

--- Generelle Nachteile: ---

- Lang und klobig bei zu kleinen, bzw verwinkelten Gehäusen
- Nicht mehr zeitgemäß in 2020
- Auf dem Papier angegebene 4GB, die letztendlich aber nicht komplett nutzbar sind

Peter944 - Bewertung der 1000GB HP EX900 M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC (5XM46AA#ABB):

Solide SSD, sticht leider nicht aus der Masse heraus. Ich hatte diese SSD gekauft, weil sie zum Kaufzeitpunkt die günstigste 1TB NVME war (Juni 2020) .

Verpackung: Die SSD kam, so wie jede andere M.2 SSD mit nicht wirklich viel in der Verpackung. Lobenswert ist, dass hier eine Schraube und ein Wärmeleitpad beiliegt. Bei anderen wesentlich teureren SSDs findet man meist nur den Papierkrams dabei.

Installation: Die SSD lässt sich einfach wie jede andere installieren und Festschrauben. Im BIOS dann noch kurz checken, dass der M.2 Slot auf NVME eingestellt ist und los gehts. Windows lässt sich einfach installieren wie auf jeder anderen SSD.

Leistung: Die SSD hat Laut Geizhals 2115MB/s lese- und 1815MB/s schreib-Geschwindigkeit. Ich selbst habe die SSD nun getestet, nachdem sie mehrere Monate im Einsatz war. Die SSD ist zu 45% gefüllt und Windows 10 läuft darauf. Verbaut ist die SSD auf einem Gigabyte B450 I Aorus Pro WIFI mit einem R5 1600AE und einer RX 5700XT. Getestet habe ich AS SSD 1GB und 10GB und Crystal Disk Mark 128MiB, 1GiB, 8Gib und 64GiB jeweils 5 Durchgänge. Die Werte sind auf den Mittelwert gerundet, wenn sie nicht weiter als 20MB/s auseinander liegen. Sonst werden die Werte extra aufgeführt.

In AS SSD habe ich folgende Ergebnisse: Seq 1900MB/s read und 1530MB/s write. 4K 45MB/s und 135MB/s. 4K-64 Thrd 840 read und 950 write bei 1GiB und 600 write bei 10 GiB. Zugriffszeit sind 0,07 read und 0,08 write.
In Crystal Disk Mark habe ich folgende Ergebnisse. SEQ1M Q8T1. ~2100MB/s read, 1690MB/s write. SEQ1M Q1T1 1755MB/s read, 1700MB/s write. RND4k Q32T1 330MB/s read und 270MB/s write. RND4K Q1T1 60MB/s read und 145MB/s write.

Auffällig ist, dass bei AS SSD Benchmark auch nach mehreren Durchgängen bei 10GB immer eine wesentlich schlechtere Schreib Leistung erzielt wird, das liegt dann wahrscheinlich am vollen SLC Cache. Da die Schreibrate dann aber immer noch bei 600MB/s ist, wird der Vorteil von TLC Speicherzellen deutlich, die diese SSD dann gegenüber anderen QLC Modellen hat.
Insgesamt sind die Werte in einem absolut moderaten Rahmen, gerade die lesewerte kommen verblüffend nah an die Herstellerangaben ran, was gut ist. Da Windows parallel ja auf die SSD zugreift, kann man so ja nicht die ganze Leistung testen.

Bemerkt werden sollte auch, dass bei Intel LGA 115x und 1200 nur 20 PCIe Lanes vorhanden sind weshalb der Chipsatz sich die PCIe Lanes mit der SSD teilen muss. Da die Lanes nicht voll ausgelastet werden durch die SSD, sollte das kein Problem sein, es könnte aber dennoch zu minimalst geringeren Testwerten führen. Bemerkbar sollte das aber nicht sein

Alles in allem ist die SSD solide, für meinen Kaufpreis kann ich mich nicht beschweren, momentan bekommt man aber bei der Konkurrenz gelegentlich ein besseres Modell für weniger Geld.

Fabian - Bewertung des be quiet! Dark Base 700 gedämmt mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich habe mir diesen Tower im Angebot im Juli 2020 gekauft. Nach zwei Monaten und dem ein oder anderen Tausch der Hardware wage ich mich an eine Bewertung, da mir einiges aufgefallen ist - positiv wie negativ.

Verarbeitungsqualität
Das Gehäuse ist stabil, wirkt wertig und edel. Mir sind keine dünnen Bleche aufgefallen, die im Zweifelsfall bei mehrfacher Benutztung nachgeben würden. Als Beispiel kann ich hier die Schublade für die Kühler im Deckel anführen. Diese ist mit zwei Schrauben fest, die sich wiederholt vernünftig festziehen lassen. Die Schrauben sind dabei nicht von der weichen Sorte, sodass der Kopf auch mehrfach verwendet werden kann und man keine Schrauben nachkaufen muss. Top.
Überraschend schwer ist das Tempered Glas auf der Sicht-Seite. Auch hier: Wertigkeit.
Und so könnte ich weiter machen von Oberfläche, Staubfilter, Rückseite, Halterungen, Mainboardtray etc. Und zwei Negativpunkte fallen dann tatsächlich ins Auge.

Die Schrauben vom Seitenteil hinter dem Mainboardtray wirken so, als würden sie das Gewinde im Nu kaputt machen. Das wirkt wirklich billig. HIer hätte beQuiet besser Rändelschrauben verwendet wie auch auf der Glasseite.
Das zweite Ist der Platz zwischen Mainboardtray (ja, ich mag das Wort :-) ) und der Lüfterschublade. Das P8 Kabel fürs Mainboard (in meinem Fall ein ASUS Board) kann man nicht durch die Lücke schieben und bequem einstöpseln. Eine kleine Aussparung hätte gereicht. So muss man die komplette Schublade lösen, zur Seite ziehen um das Kabel anschließen zu können.
Aber in Summe klagen auf hohem Niveau.

Geräuschentwicklung
Ich habe zusätzlich zu den zwei vorhandenen Silent Wings 3 noch zwei baugleiche Lüfter eingebaut; also in Summe 4. Und trotz der hohen Temperaturen, die der August bereit hielt und intensiver Beanspruchung der Komponenten höre ich die Lüfter nicht. Null. Außer ich übersteuere das PWM Signal über den Schieberegler. Dann sind sie vernehmbar, aber immernoch dezent. Die Dämmung ist hier richtig gut gelungen.

Sonstiges
Das Dark Base 700 ist mein erstes Gehäuse mit "cleanem" Innenraum; und ich habe viele Gehäuse zusammengebaut. Daher war es schon ein Novum für mich, das jetzt anders vorzunehmen. Unterm Strich muss ich sagen: Es ist sehr einfach und gut gelöst. Meine beiden SSDs finden auf der Rückseite des MBs platz. Hier ist eine Metallplatte zum aushaken, sodass man die SSDs ganz bequem in ausgebautem Zustand montieren kann. Und eine dritte hätte nach demselben Prinzip Platz. Für die Kabel ist ausreichend Platz vorhanden, nichts wird gequetscht, das Netzteil kann man von der Seite rein schieben, etc.etc.etc.

Unterm Strich ein wahrlich nicht billiges Gehäuse, aber es ist seinen Preis meiner Meinung nach absolut wert. Selbstverständlich geht es bei gleichem Platz immer günstiger. Aber ich habe mir die Frage gestellt: Wie oft wechsele ich das eigene Gehäuse? Und mein letztes habe ich 10 Jahre im Einsatz gehabt. Daher finde ich es angemessen und für die Dauer eine lohnenswerte Anschaffung.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
Weiterlesen »August

Nordlichtlein - Bewertung des MSI MPG B550 Gaming Carbon WIFI, ATX, So.AM4, (7C91-002R):

Ursprünglich wollte ich das MSI MPG B550 Gaming Carbon Wifi nicht erwerben und hatte ein anderes Mainboard in der engeren Auswahl. Durch Kompatibilitätsprobleme mit dem Gehäuse kam es allerdings dazu, dass ich zu diesem Mainboard gegriffen habe.

+++ Mein Setup +++

Prozessor: AMD Ryzen 3900x
Kühler: Arctic Liquid Freezer II 280
Wärmeleitpaste: Thermal Grizzly Kyronaut
Grafikkarte: MSI GeForce RTX2060 SUPER GAMING X 8GB
Arbeitsspeicher: 32GB (2x 16GB) DDR4-3200 G.Skill Ripjaws V
Netzteil: 750 Watt Corsair CX Series CX750
Mainboard: MSI MPG B550 Gaming Carbon Wifi
Festplatte 1: 250 GB Samsung 970 Evo Plus M.2
Festplatte 2: 1000 GB Samsung 970 Evo Plus M.2
Gehäuse: beQuiet! Pure Base 500DX
Kühler: 3x 140mm beQuiet! Silent Wing 2, 2x 140mm Artic Freezer (als Teil der AiO)

Der Computer wurde in einzelnen Komponenten bestellt und vom MindFactory Montage- und Funktionstestservice zusammengebaut. Es wurden keine eigenen Optimierungen vorgenommen.

Zum Messen der Temperaturen und anderer Daten habe ich HWMonitor und das AMD Ryzen Master Tool verwendet.

+++ Das Mainboard +++

Das Mainboard macht insgesamt einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Die Beleuchtung ist einerseits natürlich ein kleiner Hingucker, andererseits wurde sie aber eher schlicht gehalten, was mir insgesamt sehr gut gefällt. Die Farben und etwaige Beleuchtungseffekte lassen sich über die Software "MSI Dragon Center" steuern.

Neben einer schönen Beleuchtung überzeugt das Mainboard zudem aber auch aus technischer Sicht.

Neben Wifi verfügt das Mainboard über Bluetooth 5.1 (dazu später mehr), was für mich, die den Computer beruflich nutzt, durchaus nützlich sein kann.

Darüber hinaus gibt es einen USB-C-Anschluss an der Hinterseite sowie die Möglichkeit, einen USB-C-Anschluss des Gehäuses zu nutzen, was zumindest in meinem Fall durchaus sinnvoll war, da das beQuiet Pure Base 500DX über einen solchen verfügt.

Insgesamt bietet das Mainboard über die mitgebrachten SATA III Anschlüsse Platz für insgesamt sechs klassische Festplatten und es verfügt über zwei M.2 Steckplätze, die mit einem Aluminium-Element gekühlt werden sollen.

Der Chipsatz selbst kommt ebenfalls mit einer passiven Kühlung einher und verzichtet, anders als bei x570 Chipsätzen, auf eine zusätzliche Luftkühlung, was für mich der ausschlaggebende Grund für ein b550 Mainboard gewesen ist, da mein Computer möglichst leise sein soll.

+++ Temperaturen +++

Meine Testumgebung ist zugegeben ein Extrem. Durch die derzeit noch anhaltende Hitzewelle und einem Bürozimmer innerhalb einer Dachgeschosswohnung liegt die gemessene Raumtemperatur während meiner Tests bei 31°C. Dieser Umstand sollte unbedingt berücksichtigt werden, ehe man sich die Temperaturen der einzelnen Komponenten näher durchliest!

- Windows Idle
Prozessor: 42 °C
Festplatte 1: 41 °C
Festplatte 2: 30 °C
Grafikkarte: 46°C

- Windows Normalbetrieb (Chrome mit 32 offenen Tabs inkl. laufendes YouTube-Video, Discord, Steam, HWMonitor, AMD Ryzen Master Tool, Taskmanager)
Prozessor: 47 °C
Festplatte 1: 51 °C
Festplatte 2: 39 °C
Grafikkarte: 54 °C

- Windows Ausgelastet (Cinebench R20)
Prozessor: 72 °C
Festplatte 1: 51 °C
Festplatte 2: 40 °C
Grafikkarte: 54 °C

+++ Benchmark +++

Ryzen 3900x, Energiesparplan "AMD Balanced" und Cinebench R20
- Multi-Core: 6697 Pts.

Ryzen 3900x, Energiesparplan "AMD High Performance" und Cinebench R20
- Multi-Core: 6645 Pts.

Auffallend war, dass der Prozessor bei beiden Test nicht mehr als 4,02 GHz erreicht hat. Ob dies mit dem Mainboard zusammenhängt, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

In Prime95 hat der Prozessor immerhin 4,14 GHz geschafft, ist damit aber immer noch weit von seinen maximal möglichen 4,50 GHz entfernt.

Interessant hingegen ist, dass der Prozessor bei anderen Anwendungen, z.B. in Spielen, 4,2 GHz und mehr erreicht.

+++ FPS in Spielen +++

World War Z Kampagne - Ultra - 164 FPS
World War Z Hordemodus - Ultra - 152 FPS

Anno 1800 - Ultra - 87 FPS

Fortnite - Ultra - 52 FPS
Fortnite - Low - 524 FPS
Fortnite - Pro Settings - 392 FPS

Among Trees - Ultra - 72 FPS

DayZ - Ultra ("Extrem") - 132 FPS

+++ Fazit +++

Für meine Bedürfnisse reicht das Mainboard vollkommen aus. Dennoch möchte ich fairerweise einen Stern abziehen, weil der Bluetooth-Anschluss, über den ich mich wirklich gefreut habe, defekt war. Leider wurde dieser im Rahmen des Montage- und Funktionstestservice nicht mitgetestet und zum Zurücksenden des Computers fehlt mir leider die Zeit, da ich das Gerät - wie gesagt - zum Arbeiten brauche.

Insgesamt würde ich das MSI MPG B550 Gaming Carbon Wifi aber durchaus weiterempfehlen!

Kant - Bewertung des Lian Li O11Dynamic XL (ROG Certified) Midi-Tower mit Sichtfenster ohne Netzteil schwarz:

Endlich einen kleinen Traum erfüllt. Das Lian Li O11 Dynamic XL ist wirklich für Enthusiasten aka. Liebhaber. Es wirkt sehr schlicht und doch birgt es sehr viele ausgeklügelte Funktionen.

Zu meinen Specs:
Mainboard: MSI X470 Gaming Pro Carbon
CPU: AMD Ryzen 7 3800X
GPU: Sapphire Nitro RX 5700XT Special Edition (zusätzlich von meiner Seite aus +53Mhz OC)
CPU Kühler: Kraken X72
RGB Glimmbim: Lian Li 8Pin Stimmer Plus und viele RGB Lüfter.

Vorwort:
Also fangen wir mal an. Ich war schon länger auf der Suche nach einem Gehäuse das schlicht aber auch ein kleiner Hingucker ist. Mein altes Gehäuse war ein Inter-Tech M-908 mit Sichtfenster ein guter Hingucker mit der Infinity Front. Allerdings wuchs meine Hardware und meine Ansprüche, sodass mein altes Gehäuse schnell an seine Grenzen kam u.a. mit der Kühlung.
Da der Radiator bei meinem alten Gehäuse nicht oben hin passte, musste der Radiator an die Front montiert werden. Allerdings hatte dies zur Folge, dass der Airflow darunter leidete und mein GPU sehr schnell heiß wurde.
Folglich musste ein neues Gehäuse her, das meiner AIO und meiner Grafikkarte zum einen gut Kühlung bietet und zum anderen mein System zur Geltung bringt. Dadurch stieße ich zuerst auf den kleineren Bruder Lian Li O11 Dynamic und schließlich auf den großen Bruder der XL Variante.

Pro:
+ Gehäuse fühlt sich dem Preis entsprechend wertig an. Die Verkleidung ist aus Aluminium. Die Front und das Sichtfenster sind aus Glas.
+ Lieferumfang: Es wird ein Grafikkartenhalter von Lian Li (GB-001) mitgeliefert und sehr viele Schrauben.
+ Einfaches Klicksystem. Man muss für das obere Panel hinten zwei Schrauben lösen und kann es anschließend mit einer Entriegelung abnehmen. Der Rest wird mit einem Hochziehen entfernt. Es sind kleine (nicht aus Plastik) Noppen die eingehängt werden.
+ Im Frontpanel ist eine kleine Ledleiste verbaut die sehr clean ist (man sieht die LEDs nicht). Farbwechsel einfach mit "C" für Color oder "M" für Modus möglich.
+ Vorne findet sich zusätzlich zwei USB 3.0 einmal oben und einmal unten an der Front, ein USB Type-C und Kopfhörer sowie Mikrofon Anschluss.
+ Vier Hotswap-Einschübe von kleinen 2,5SSD bis 3,5 HDD passt alles rein inklusive passgenaue Bohrungen für die Befestigung.
+ Überall wo Potenzial für Gehäuselüfter sind befindet sich ein Staubfilter, also Oben, Unten, zwei an der Seite. Nur hinten befindet sich keins.

+Großer Plus Punkt und Kaufgrund für mich+
Ist die enorme Möglichkeit an Kühlleistung. Man kann 3x Lüfter unten, oben oder an die Seite befestigen zusätzlich ein 120mm Lüfter hinten oder wenn man ein reines Wasserkühlung-Setup baut unten und oben 360mm Radiatoren und Seitlich der Ausgleichsbehälter oder auch ein Radiator, dann baut an der Front eine Distroplate hin, vorgefertigt oder selbst entworfen. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten.

Contra:
- An sich ist das Kabelmanagement und Aufbau der Rückseite sehr gut gelungen. Allerdings wird es dann doch sehr eng, wenn man sehr viele Datenträger (in meinem Fall 2 HDD, 5 SSD) besitzt. Zudem kommen noch eine Lüftungssteuereinheit von Corsair der auch Platz braucht, da war der Zwischenraum von den Hotswap Kästen sehr dankbar. Es passt zwar alles rein und es wird wunderschön mit einer Abdeckung nochmals verdeckt (wo man zusätzlich noch SSD verbauen kann), wird aber eine sehr fummelige Arbeit, wenn man noch etwas hinzufügen will oder entfernen will.
- (Eigener Geschmack). Der Seitliche Teil, in meinem Fall für den Radiator, wird durch Platten abgedeckt, die für SSD Karten vorgefertigt sind, daher nimmt man sich das Potenzial noch mehr Festplatten zu verbauen. Ein weiterer optischer Nachteil ist, dass mein 360er Radiator so groß ist, dass das Endstück weder oben noch unten hinpasst und somit eine unschöne Lücke entsteht.

Bemerkung von meiner Seite:
+/- Sollte man ein Radiator an der Seite verbauen sollte man darauf achten entweder einen flachen Radiator zu nehmen oder den Radiator nach hinten zu verlegen und die Lüfter im Innenraum zu verbauen. Da die Biegung vom 12Pin Stecker doch etwas größer ist und es sein kann das der Radiator dann im Weg ist.
+/- Achtet darauf das euer Mainboard zwei USB3.0 Anschlüsse hat und wenn ihr es braucht zusätzlich ein USB Type-C Stecker, da ihr sonst eins der USB Slots oder den USB C nicht benutzen könnt.
+/- Der mitgelieferte Grafikkartenhalter passt nicht auf jedes Mainboard in meinem Fall ist eine Abdeckung vom Mainboard selbst im Weg.
Einbau:
Der Einbau war wunderschön, man hatte Platz zum Anschließen 8Pin CPU und 12Pin Motherboard war noch nie so einfach, ich habe keine Fingerkrämpfe bekommen, bin an jede Schraube rangekommen. Nur das Kabelmanagement sollte von vornherein wohl überlegt sein.

Fazit:
Ich bin bisher sehr zufrieden. Das Case ist wunderschön anzuschauen. Aktuell zocke ich Horizon Zero Dawn auf dem PC (Ja es funktioniert bei mir) auf WQHD auf Ultra Einstellungen. Unter Last ist die GPU bei 55-65°C und die CPU bei 40°C. Die Lüfter sind dabei etwas zuhören allerdings fällt es nicht auf, wenn man mit Kopfhören zockt.

Ich kann jedem Enthusiasten das Case empfehlen, es ist wirklich Built for Enthusiasts. Zudem hat es ein sehr großes Potenzial und viele Möglichkeiten sich zu Individualisieren. Von Schlichtem RGB bis Wasserkühlung ist jeder bedient. Jeden Cent wert.

Ich hoffe ich konnte mit meiner Erfahrung und Erläuterungen all denen, die sich noch unschlüssig sind oder auch vorhaben, sich ein Showcase oder Case mit potenzieller guter Kühlleistung aufzubauen, bei der Entscheidung helfen.

Vielen Dank an Lian Li und Der8auer für so ein großartiges Case und ein Dankeschön an Mindfactory für die schnelle Lieferung, den tollen Support und auch die Kulanz bei Problemen. Danke.

Jim - Bewertung des 24" (60,96cm) Samsung Gaming C24RG54FQU schwarz 1920x1080 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 1.4:

Ich durfte diesen Monitor Leider nur kurzzeitig testen da er keine vesa Halterung hatte musste er zurück

Zunächst liste ich kurz einige positive und negative Punkte auf, dann folgt noch ein Text zum Gerät.
Die verwendeten Testkomponenten waren folgende: Windows 10 Version 1903, Intel Xeon E3-1245 V2, NVidia GeForce GTX 1070, 12GB RAM sowie zum Vergleich meine älteren Monitore Samsung Syncmaster 2443BW und AOC e2470Swhe.


Positiv:
- Die Montage war sehr einfach und selbsterklärend. Man steck zunächst die Haltestange auf den Standfuß und schraubt die große Schraube an der Unterseite des Fußes fest. Als nächstes steckt man den eigentlichen Monitor auf die Haltestange, fertig. Dieser Teil ist nur gesteckt, aber keine Sorge: es hält trotzdem recht gut und man kann den Monitor auch gut tragen, ohne dass der Fuß abfällt.
- Das Gerät macht einen guten optischen Eindruck. Es hat ein ansprechendes Design und sieht hochwertig aus.
- Das Gerät steht stabil, der Fuß verschafft einen guten Stand ohne Risiko zu kippen. Der Bildschirm lässt sich vor und zurück neigen (2° vor und bis zu 20° zurück), was im Normalfall mehr als ausreichend ist. Ich kann bei voller Neigung auch im Stehen gut auf den Bildschirm herunterblicken, der auf dem Schreibtisch steht, bei ca. 1 Meter Abstand vor dem Bild. Ein Umzug ist auch kein Problem, da man den Monitor gut halten kann und bei Bedarf eine Demontage und das Wiederaufbauen sehr schnell geht.
- Sehr gutes und helles Bild. Alles sieht so aus wie es soll oder besser. Die Farben kommen gut raus und besonders bewegte Bilder sehen hier deutlich besser aus als auf meinem älteren Monitor.


Neutral:
- Der Bildschirm ist leicht gekrümmt. Der Sinn dahinter ist, dass sich alle Bildpunkte möglichst gleich weit weg vom Auge befinden, um Verzerrungen zu verhindern und außerdem soll damit der Blickwinkel besser ausgefüllt sein. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das viel besser gefällt als ein gerader Bildschirm, aber es ist auf jeden Fall nicht schlechter. Aus diesem Grund bewerte ich das momentan noch als neutral.
- Das Gerät hat Effizienzklasse B. Prinzipiell kann man daran arbeiten hier zumindest ein A raus zu holen, vor allem bei LED Technik, aber bei 47kWh pro Jahr (bei 32 Watt und 4 Stunden Nutzung am Tag) sind das um die 15¤ im Jahr. Ich behaupte mal, der Rechner, der das Bild erzeugt verbraucht da etwas mehr, daher stört es mich nicht weiter und ich sehe das neutral.
- Zur Bedienung des Monitors ist auf der Rückseite ein größerer Knopf, den man nach oben, unten, links und rechts bewegen und natürlich hineindrücken kann. Dadurch spart man sich die ganzen Knöpfe und macht alles über diesen einen. Ich persönlich habe nichts gegen einzelne Knöpfe an der Vorder- oder Unterseite, daher empfinde ich auch das als neutral.
- Den Bildschirm auszuschalten braucht drei Tastendrucke statt einem, wie bei Monitoren mit einzelnen Knöpfen. Dafür schaltet er nach einer Weile Inaktivität automatisch ab. Ohne anliegendes Signal, wie nach Herunterfahren des PCs, wird der Bildschirm schwarz und nur eine kleine Status-LED blinkt vor sich hin, bis er schließlich ganz abschaltet. Bei dauerhaftem Signal möchte er sich nach etwa vier Stunden auch Abschalten, für den Fall, dass man eingeschlafen ist etc. Er warnt aber eine Minute im Voraus, sodass man es abbrechen kann. Diese Option lässt sich im Menü auch deaktivieren.


Negativ:
- Für die Stromzufuhr wird ein extra Netzteil benötigt. Leider kann hier nicht der normale C14 Gerätestecker verwendet werden wie bei den meisten anderen Geräten (Monitor, PC, Drucker...). Ist an sich nicht schlimm, aber ein Standard C14 Kabel kann man z.B. leichter ersetzen, weil man davon meistens sowieso mehr als genug hat.
- In Windows wird leider nicht erkannt, wenn man den Monitor ausschaltet. Er wird auch ausgeschaltet noch angezeigt. Bei meinem alten Monitor wurde automatisch erkannt, wenn ich ihn abschalte, sodass die Anzeigeeinstellungen geändert wurden. Dadurch konnte ich ganz einfach zwischen Monitor und Fernseher wechseln, was jetzt eben ein paar extra Klicks erfordert.



Wieder zurück zum Anfang. Im Lieferumfang befinden sich: Der Standfuß, die Haltestange, der Bildschirm selbst, das Netzteil für die Stromzufuhr, ein HDMI Kabel, eine Bedienungsanleitung, Garantiehinweise etc., eine CD mit der Anleitung und für die Installation des Treibers und einer Software namens Easy Setting Box für die Einrichtung. Mir persönlich reichen die Einstellungen von Windows, daher verwende ich die Software nicht. Die Treiber sind auch nicht unbedingt notwendig, der Monitor funktioniert auch mit Plug and Play, aber aktuelle und richtige Treiber sind nie verkehrt. Die Anleitung ist für den Betrieb an sich nicht nötig, höchstens für die Einstellungsmöglichkeiten im Menü, wenn man nicht alles durchprobieren möchte oder eine Funktion nicht genau verstanden hat. Als Anschlüsse hat der Monitor auf der Rückseite 2xHDMI 2,0 (In der Produktbeschreibung steht Version 1.4, allerdings sagt der Monitor selbst in seinem Menü, dass es sich um HDMI 2.0 handelt), 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörer-Ausgang sowie den Anschluss für das Netzteil. Die Bildschirmdiagonale misst 24, was 59cm entspricht. Das Bildformat ist 16:9 bei Full HD und 144 Hertz.
Die Inbetriebnahme geht sehr schnell vonstatten: man muss nur Fuß und Bildschirm zusammenstecken, die Schraube anziehen, die Kabel einstecken und schon ist man fertig. Der Monitor ist mit den Plug and Play Treibern von Windows benutzbar. Falls es damit Probleme geben sollte bleiben immer noch die Treiber auf der beigelegten CD. Ich habe für den Anschluss zum PC mit jeweils verschiedenen Kabeln beide HDMI Schnittstellen die DisplayPort Schnittstelle des Monitors getestet, bisher konnte ich keine Unterschiede feststellen.
Im Menü des Bildschirms lassen sich noch einige Einstellungen vornehmen wie ein Abschalt-timer, die automatische Quellenerkennung, die Bildwiederholrate, die Helligkeit von schwarzen Stellen oder ein virtuelles Fadenkreuz, das über ein Spiel gelegt wird, um das Zielen zu erleichtern. Es gibt noch einige weitere Einstellmöglichkeiten, die ausführlich im Handbuch nachgelesen werden können, sie sind allerdings ohnehin ziemlich selbsterklärend.
Wie schon gesagt macht der Monitor ein gutes Bild. Dort sieht alles besser aus von einfachen Texten über Bilder bis hin zu Spielen. Durch die Helligkeit und den Kontrast kommen die Farben sehr gut raus. Die Bildwiederholrate von 144 statt üblichen 60Hz sorgt dafür, dass auch sehr schnelle Bewegungen noch scharf und flüssig (ohne Sprünge) dargestellt werden können. Das sieht man hauptsächlich bei schnellen Spielen wie Rennspielen oder Shootern. Ich habe verschiedene Spiele auf dem Monitor gespielt und allesamt sahen besser aus als auf meinem alten Monitor. Beispielsweise visuelle Effekte mit kleinen, sich schnell bewegenden Partikeln oder Rauchschwaden etc. kommen gut raus.


Fazit: Wenn man über die genannten Kleinigkeiten wie das extra Netzteil hinwegsieht, bekommt man hier einen guten Monitor, der allen Anforderungen gerecht wird. Wer also einen 144Hz Monitor sucht und dafür keine 400¤ ausgeben will, kann hier getrost zugreifen.

Alexei - Bewertung des 31,5" (80,01cm) Samsung C32F391 Curved Weiß 1920x1080 1xDisplayPort / 1xHDMI:

Da mich dieser- Monitor im Büro überzeugt hat, habe ich mir diesen auch für den privaten Gebrauch zugelegt. In der Bewertung werde ich auf folgende Punkte eingehen: Design und Verarbeitung, Wiedergabequalität und Langzeittest.


- Design und Verarbeitung

Der curved Monitor ist schlicht und elegant Weiß gehalten. Das Stativ ist fest und hält den Monitor gut fest. Dabei ist eine Justierung der Höhe und Neigung leider nicht möglich. Das Problem ist jedoch einfach mit einer 75x75 Monitorhalterung zu umgehen, welche ich auch sehr weiterempfehle.
Auf der Rückseite ist ein Steuerjoystick für die internen Einstellungen eingebaut. Dieser funktioniert präzise und komfortabel. In den Einstellungen hat man die Möglichkeit die typischen Bildschirmeinstellungen anzupassen, wie Farben, Schärfe etc. Die Besonderheit bei dem Monitor sind die Zusatzfunktionen Samsung Magic Upscale, der Gaming  und Eye  Saver Modus. Samsung Magic Upscale passt im 1. Modus leicht die Farben an, sodass diese natürlicher erscheinen sollen. Der meiner Meinung nach besser erkennbare Unterschied ist mit Mode 2 zu erreichen, wo das Bild weiter verbessert wird. Dieser Modus ist nicht mit Anderen kombinierbar. Meiner Meinung nach ist der Modus für meinen persönlichen Nutzungsbereich überflüssig, weswegen ich diesen auch ausgeschaltet lasse.
Der Eye  Saver Modus ist gerade für späte Arbeiten sehr angenehm, da das Blaulicht gefiltert wird, dadurch ermüden die Augen weniger und ich habe dadurch auch weniger Einschlafprobleme.
In der Freizeit spiele ich auch gerne am Computer. Der Gaming  Modus soll dabei praktisch sein, jedoch finde ich die erhöhten Kontraste und leicht grelleren Farben störend, weswegen dieser Modus auch ausgeschaltet bleibt.
Die Verarbeitung des Monitors ist ausgezeichnet. Der Steuerjoystick auf der Rückseite wirkt auch gut verarbeitet. Vieles kann ich zu dem Stativ nicht sagen, da ich eine separate 75x75 Monitorhalterung nutze und somit auf das Stativ verzichte. Jedoch macht das Stativ einen guten Eindruck, mein Sohn, der einen ähnlichen Monitor samt Stativ nutzt, hat nur positives dazu berichtet.


- Wiedergabequalität und Langzeittest

Dank dem VA-Panel des Monitors ist die Farbwiedergabe beispielhaft. Dagegen ist die Wiedergabequalität meines alten Monitors mit TN  Panel deutlich grauer und fast schon lebloser. Der Einsatz im Büro mit diesem Monitor ist sehr einfach, da die Anzeige wirklich gelungen ist. Wie im vorherigen Stichpunkt beschrieben, ist der Eye  Saver Modus für spätere Arbeiten auch sehr zweckmäßig. Selbst bei sehr langen Arbeitszeiten von teilweise über 12 Stunden, sind meine Augen zwar müde, jedoch nicht vollkommen ausgelaugt wie mit meinem alten Monitor.
Zwar könnte man meinen, dass eine PPI (Pixel pro Zoll bzw. Inch) von 69,93 nicht ausreichend sein könnte für eine saubere Darstellung von Schriften und Bildern, jedoch kann ich diese Sorge mit diesem Monitor nicht teilen. Denn alle Wörter, Texte und Grafiken werden stets umfassend, verlustfrei und sauber angezeigt.
Zur Wiedergabe von Multimedia, also Spiele, Filme, Serien etc. eignet sich der Monitor ebenfalls außerordentlich. Das Spielen an diesem Monitor macht viel Spaß wegen der Größe des Monitors. Dank der 31.5 Zoll des Monitors ist das Erkennen von vielem sehr einfach. Dabei ist kein Ghosting, Tearing oder dergleichen bemerkbar.
Bei Filmen und Serien kann man sich ebenfalls wegen der Größe des Monitors bequem zurücklehnen und das Bild genießen.


- Zusammenfassung:

Der Samsung C32F391 ist ein sehr gelungener Multimedia Monitor, welcher sich ausgezeichnet zum Arbeiten und privaten Gebrauch, wie zum Spielen und Serienschauen eignet. Die Wiedergabe ist durchgehend überragend. Die Zusatzfunktion Eye  Saver Mode ist gerade für auch lange Büroarbeiten überaus praktisch. Das einzig negative ist die mangelnde Höhen- und Neigungsjustierung, dieses Problem ist aber mit einer entsprechenden Monitorhalterung umgangen. Insgesamt empfehle ich diesen Monitor vollkommen und bedenkenlos weiter.

sven - Bewertung der 250GB Samsung 970 Evo Plus M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC (MZ-V7S250BW):

bin sehr zu frieden und ist perfekt am rennen

Jizzer87 - Bewertung des AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Mein Bericht ist vor Allem für die Audioproduzenten und Musiker von Relevanz.

Eckdaten:
- Pure Base 600 Case
- Ryzen 3600 unter dem Scythe Mugen 5 Rev.B, dazwischen Thermal Grizzly Kryonaut
- 2x Crucial Ballistix 3000MHz CL15 Dual-Rank
- Gigabyte GTX 1050 TI
- Tascam US Audio-Interface


Ich komme von einem intelbasierten System (G4560). Anwendungsbereich ist digitale Musikproduktion (DAW) mit Cubase Pro 10.5, ohne unnötige Ressourcenfresser außer dem Zugang zum Internet und Antivirenprogramm. Mein System besteht aus mehreren SSD's (je eins für OS, Projekte, Sampler, Daten). Meine Arbeiten gehen vom voll arrangierten Symphonieorchester über Metal bis hin zu Elektropop. Dementsprechend besitze ich viele arbeitsspeicher- und leistungshungrige Plugin-Sampler wie Philharmonik, Amplitube und weitere.
Ich habe unter dem G4560 trotz gutem Binning und leistungsbasiertem Setup mit zunehmender Erfahrung in der Musikproduktion gelitten. Spätestens beim Komponieren mit einem schön cremigen Symphonieorchester war Schluss mit der Cremigkeit. So las ich mich bei Kaffee durch die ganzen Bewertungen hier und dort durch, schaute viele Youtube-Tests und studierte entsprechende Dawbenches ein. Es kristallisierten sich am Ende der Ryzen 3600 und 3700 heraus, gerade auch im Hinblick auf das Geld.

So wurde es der Ryzen 3600 mit dem MSI Tomahawk B450. Ich dachte mir, dass der Sprung vom Zweikerner so oder so befriedigend genug sein muss. Nach wochenlangem Testen hatte ich bald den Eindruck, dass mit diesem Chip ein Glücksgriff geschah. Oder es ist einfach das verbesserte Binning von dem man in diesem Jahr hört und liest.

Testbericht:
Leistungstestdauer pro Test betrug 3 Stunden. Vorab: Die CPU hat nie 76°Celsius erlebt. Durchschnittlich bei 65°C. Der Ram wurde auf 3733MHz CL17 übertaktet.
Lief stabil bei 4,45 GHz mit fester Spannung auf 1,2V auf OCCT, Cinebench R15 und R20. Auf Prime95 stabil erst ab 1,275V. Cinebench R20 Multicore bei 4092 Punkten. In CPU-Z war der I9 9900K beim Singlecore bezwungen und beim Multicore in Reichweite. Der Hauptgedanke: Soviel Power für 160 Euro? Sollte ich in Zukunft mal aufrüsten, werde ich sicher mal die Taktfrequenz auf 4,6GHz oder darüber hauen und lostesten.

Tägliche Anwendung:
Die CPU läuft seitdem stabil bei 4,1GHz unter einer festen Spannung von 1,075V. Im Idle bei 31°C (im Hochsommer etwas höher) und ansonsten selten über 50°C. Ryzen Master ist wegen daw-spezifischen Stabilitätsgründen nicht installiert. Die Einstellungen sind auf Leistung getrimmt und der Ram ist auf 3600MHz CL16-18-18-38 heruntergesetzt. Beim Ram könnte unter Umständen noch was gehen. Aber da lasse ich ohne tiefergehendes Wissen die Finger von.

Wo der G4560 nur mit äußerster Mühe bei größtem Buffersize von 2048samples 30 Spuren so gerade noch verarbeiten konnte, ist das neue System bereit für ein saftiges Orchester mit 60 Spuren+ flüssig mit engem Buffersize von 64samples. Je nach Buffersize und Ressourcenhunger der Plugins mehr oder weniger.
Durch den Systemwechsel haben sich die Latenzen des Interfaces nicht verbessert oder verschlechtert. Einziger Kritikpunkt, der aber aufgrund der hervorragenden Verarbeitungsqualität und vor Allem Leistung nicht so sehr ins Gewicht fällt, ist der im Vergleich zum Intel prozentuale Limit der CPU-Auslastung, ab wann die DAW instabil wird. Aber das ist bekannt. Bei Intel kann man auf 95% CPU-Auslastung noch ohne größere Probleme arbeiten. Auf dem Ryzen hingegen wirds instabil bei mir ab etwa 85%-90% (irgendwo dazwischen fängt es an).
Um allerdings auf die 85% Auslastung zu kommen, bedarf es wirklich sowas wie z.B. ein komplettes Orchester, wo jedem Instrument einzeln eine Spur je Artikulation zugeordnet sein soll, mit komplexen Routings und Bussen. Notfalls kann man ja den Buffer höher setzen und Tracks bouncen oder einfrieren, um Luft zu schaffen.

Der Rechner wurde speziell für die Daw privilegiert, allerdings wird hin und wieder mal Assassins Creed Odyssey gespielt. Temperaturen nie über 50°C. Die Grafikkarte wurde nicht gewechselt.

Kurz: Mit dem G4560 25fps => Mit dem Ryzen 3600 49fps. => Okay !

Abschließende Worte:
Durch den Wechsel auf einen 6-Kerner habe ich für mich entdeckt, dass der 3900x, 3950x oder deren Nachfolger für meinen Anspruch wohl genau das Richtige wären. Aber wir reden hier wirklich von gehobenen Ansprüchen, die für den Ottonormalverbraucher im Bezug auf den Kosten-Nutzen-Faktor nicht von Relevanz sind, so erscheint mir. Nach oben geht es halt immer. Im Hinblick auf die Leistung, den Preis und das Leid, bevor ich dieses Schmuckstück mein Eigen nennen konnte, möchte ich aber gerne auf dem Boden bleiben und wunschlos zufrieden sein. Eine Weiterempfehlung nach den beschriebenen Erfahrungen ist obligatorisch.
Weiterlesen »Juli

Steve Köhler - Bewertung des MSI MPG Z490 GAMING CARBON WIFI ATX S1200 retail:

Ich habe mich wieder einmal für ein Mainboard von MSI entschieden und wurde nicht enttäuscht!!!
Habe es in Verbindung mit einem i5 10600k gekauft und bin sehr zufrieden.

Verpackung braucht man nicht viel zu sagen passt einfacht.
Es werden zwei SATA-Kabel mitgeliefert. Eins von den Kabeln ist gewinkelt. Zusätzlich befinden sich zwei RGB-Erweiterungskabel und ein Y RGB-Kabel. Eine WIFI-Antenne ist ebenfalls enthalten. Ebenfalls liegen drei M.2 Schrauben bei.
Für die schnelle Installation befindet sich eine Kurzanleitung und für die ausführliche Installation ein Handbuch bei. In der Kurzanleitung wird den LGA 1200 Sockel nicht erwähnt. Da dieser aber mit dem LGA 115X aufbautechnisch identisch ist, kann diese Anleitung verwendet werden. Der Link hinter dem Video führt zur allgemeinen Intel-CPU-Installation. Für jede Komponente gibt es ein Video. Reicht einem die Kurzanleitung nicht aus, kann auf das Handbuch zurückgegriffen werden. Im Handbuch befindet sich ebenfalls eine Kurzanleitung. Zusätzlich liegt eine Treiber-DVD bei.
Wie von MSI gewohnt das bios super easy und unkompliziert, Dragon Center sowieso nice.

Für den Einbau vom Mainboard muss der obere M.2 Shield Frozer abmontiert werden, damit die neunte Mainboardschraube montiert werden kann. Der Einbau der CPU ist einfach. Ebenso lassen sich die verwendeten RAM-Riegel schnell verbauen. Beim CPU-Kühler lassen sich auch Kühler vom Sockel LGA 155x verbauen, da die Montagepunkte gleich sind. Die Grafikkarte lässt sich schnell montieren. Beim Netzteil muss man aufpassen, dass zusätzlich ein 2x4-poliges Kabel benötigt wird. Die Gehäuselüfter mit RGB lassen sich durch die vielen (Acht [sechs System, ein CPU + Pumpe]) Anschlüsse auf kurzem Weg verbauen. Die Festplatten sind durch die sechs SATA-Anschlüsse schnell verbunden. Will man M.2 SSDs verwenden muss man bedenken dass es nur zwei Anschlüsse gibt. Der obere M.2 Slot verbraucht einen SATA (SATA-2) Slot. Der untere verbraucht zwei Slots (SATA-5+6).

Positiv
- Viele Lüfteranschlüsse
- Kabelgebundene WLAN-Antenne
- M.2 Kühlkörper
- Design
- MSI Dragon Center
Neutral
- JUSB3 (USB 3.2 Gen 1 5Gbps Connector) Position
- RGB-Beleuchtung


Von mir gibt es eine Kaufempfehlung.

Nico - Bewertung der Alphacool Eisblock Aurora Backplate GPX-A AMD Radeon RX 5700/5700XT Sapphire Nitro+:

Ich habe dieses Produkt gekauft, weil ich nicht zufrieden mit dem Kühler meiner Sapphire 5700XT Nitro+ war. Also musste ein Wasserbloch her.

Entscheidungsgrund für den Block war der Test bei Igors Lab, denn dieser bietet zu einem fairer Preis sehr gute Leistungen.

Verpackung :
Der Block kommt sicher verpackt in einer stabilen Kartonagen. Im Inneren ist alles sicher verstaut, dass es zu keinen rum rutschen von Teilen kommt, die evtl das Acryl zerkratzen könnten.

Inhalt:
Im Inneren befindet sich der GPU Block und das Monatge Material mit einer Anleitung.
Diese ist gut beschrieben und ausreichend bebildert, damit jeder mit der Montage gut zu recht kommt.
Achtung! Es ist keine Backplate enthalten. Diese ist separat zu erstehen.
Es ist auch eine Tube Wärmeleitpaste enthalten, welche ich jedoch nicht benutzt habe, sondern die Thermal Grizzly Kryonaut.

Verarbeitung:
Die Kühlerplatte besteht aus vernickelt Kupfer und ist frei von jeglichen Kratzern oder Abdrücken und sehr sauber verarbeitet. Das Acrylgehäuse ist sehr klar und auch hier frei von Kratzer oder Überständen. Das Kabel der LED ist schwarz gesleevt und ausreichend lanng um die beiden Ports der RGB Steuerung zu erreichen. Achtung es handelt sich um eine 5V aRGB Beleuchtung. Der LED Stripe läuft über die komplette Länge der Karte und leuchtet den Block sehr gut aus.

Montage:
Wer handwerklich geschickt ist und schon mal die Wärmeleitpaste seiner Grafikkarte erneuert hat, wird bei der Montage keine Probleme haben. Bitte hier definitiv sich komplett an die Anleitung halten damit es keine Probleme gibt. Auch sind die Montagelöcher leicht Größer, damit man den Kühler noch korrekt ausrichten kann. Dies wird gemacht damit produktionstechnische Toleranzen ausgeglichen werden können.

Leistung:

Eingebunden ist der Block in eine Costum Wakü die aus GPU Block, 3Radiatoren und einer DDC310 Pumpe bestehen in einem Fractal Design Define R6.
In 3DMark wird die Karte maximal 45 Grad warm, in aufwendigen Spielen wie A Plagues Tale, dass die Karte richtig fördert, erreicht diese maximal 58 Gard nach 2 Stunden. Wichtig vorallem ist ja noch die Speichertemparatur. Egal in welchen Zenario, der Speicher wird nie wärmer als 64Grad, was auch nochmal Spielraum zum übertakten bringt.

Alles in allem bin ich super zufrieden mit dem Produkt.
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Danke an Alphacool für diese gute Produkt zu einem faireren Preis.

Erik - Bewertung des Inter-Tech S-3901 IMPULSE mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Einfach Geiles Gehäuse
Pros:
-Echtglasscheibe, sieht Mega aus und fühlt sich mega an
-Die ARGB Streifen im Gehäuse sind dezent und sehen wirklich gut aus
-Magnetischer Staubfilter fürs Netzteil
-Lüfterhalterungen für 120 und 140mm Lüfter überall
-Radiatorhalterungen an der Oberseite für Wasserkühlungen (in meinem Fall die H45 AIO von Corsair)
-Viel Platz im Gehäuse, große Luftkühler würden reinpassen von der Höhe, auch lange Grafikkarten sind absolut kein Problem
-Besonders gut: Kabelmanagment-Schlitze unter UND ÜBER dem Mainboard, der CPU Stromanschluss ging noch nie besser zu installieren
-Kabelbinderhalterungen auf der Rückseite überall verteilt
-Schlichtes aber doch elegantes Design
-Genug Schrauben, Abstandshalter und sogar ein kleines Abstandshaltermontage-Tool liegen bei

Contras:
-Netzteilverdeck lässt sich nicht abnehmen, macht den Netzteileinbau etwas schwieriger
-Lüftersteuerung mit festen 0/50/100% genauso wie RGB Steuerung über nen Button (in Kombination mit dem Controller) sind einfach nicht mehr zeitgemäß
-RGB Controller hat Y ARGB Kabel, der VDG Stecker hat aber nur den D pin angeschlossen
-Der Mitgelieferte RGB Lüfter hat einen Custom Anschluss der weder an jegliche standart RGB Header passt noch auf nen 3/4Pin Stecker für Lüfter, nur über den Controller ist der zu steuern, aber wiegesagt, der Controller gefällt mir allgemein garnicht weil einfach zu sehr der Zwang besteht nur Intertech Lüfter zu nehmen die den Anschluss haben (ist aber ein allgemeines RGB-Zubehör-Hersteller Problem)

Wer also vorhat das Gehäuse mit RGB Produkten anderer Hersteller zu nutzen (egal ob mit JST, VDG oder 3 Pin ARGB Stecker) sollte vorher schauen welches Teil welchen Anschluss hat und entsprechende Splitter oder Adapter bestellen

R. - Bewertung des ASRock X570 Taichi AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Sehr schönes und hochwertiges Mainboard, ASRock hat mich damit völlig überzeugt als treuer MSI Nutzer nach 13 Jahren.

Ich hab mir mit dem Taichi eine Workstation für Videoprojekte, entsprechend werkelt ein Ryzen 3900X mit 32GB RAM. Der PC ist in der Konfiguration richtig schnell und bewältigt seine Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit, meine Renderzeiten mit Vegas Pro fallen deutlich kürzer aus als mit meinem I9 9900K (ebenfalls 32GB und mit einer RTX2080).

Im Vorfeld bei meiner Planung habe ich mehrere Mainboards in meiner Auswahl gehabt, beim Taichi liegt aber der ausschlaggebende Vorteil beim Phasendesign und der Speicheranbindung. Mit in der Auswahl war allerdings auch dass B550 Taichi, bei den aufgerufenen Preisen von 330¤ war allerdings recht schnell klar dass ich dann auch zum X570 greifen kann. Der Lüfter stört ohnehin nicht, die Grafikkarte ist schlichtweg eher hörbar.

Beim RAM war ich dagegen etwas unsicher und musste erstmal etwas länger recherchieren bis ich G.Skill Bezeichnungen aufgeschlüsselt habe, einen Aufpreis für RGB wollte ich mir hier schlichtweg sparen weil der PC am Ende auch noch seriös wirken sollte und bunte Kirmesbeleuchtung auch nicht passen in einem schwarz/weißen Build. Letztlich fiel meine Wahl auf Trident Z Speicher in schwarz/weißer Optik die einwandfrei laufen und auch bei ASRock in der Kompatibilitätsliste auftauchen in einer anderen Farbbezeichnung: F4-3600C17D-32GTZKW
Per XMP Profil werden die Speicher auch komplett stabil mit 3600MHz erkannt und laufen ohne Probleme, alles andere wäre für meine Zwecke auch vollkommen inakzeptabel.

Das System im Kern:
- Ryzen 3900X
- 32GB G.Skill Trident Z (F4-3600C17D-32GTZKW)
- 500GB Kingston A2000 NVME
- 12GB Quadro M6000
- 650W Seasonic Focus PX-650

Was hier von einigen bemängelt wird in Bezug auf die RGB Beleuchtung kann nicht ganz nachvollziehen, Polychrom funktioniert einwandfrei. Die Beleuchtung stellt man zudem auch nur einmalig ein.

JoSh - Bewertung der Sony WH-1000XM3 Bluetooth Noise Cancelling Kopfhörer, schwarz:

PRO:

- Der Kopfhörer machte auf mich auf Bildern einen relativ großen Eindruck, ganz im Gegenteil, er ist vergleichsweise kompakt und dazu sehr leicht.

- Die Ohrpolster sahen beim aus der Verpackung Nehmen sehr klein aus, allerding passen diese hervorragend, auch für mich als Brillenträger.

- Auch nach einigen Stunden wird das Tragen für mich nicht unangenehm, allerdings wird es durch die eigene Körperwärme erlativ warm auf Dauer und man muss nach fünf Stunden mal "lüften". Im Vergleich zum Logitech G930 oder G933 sitzt der Sony sehr viel besser und schlackert kein bisschen, wenn man den Kopf schnell dreht oder sogar schüttelt. To be fair: die beiden Logitechs sind allerdings deutlich schwerer.

- Der Sound ist, für mein Empfinden, gut bis sehr gut, allerdings leicht mit vergleichsweise viel Bass. Es gibt zumindest in der Android-App einen EQ, allerdings muss man dann die Verbindungseinstellungen in der App auf verbindungs-optimiert stellen, d.h. es geht etwas Klangqualität verloren - behauptet die App. Ich bin mit dem Standard-Sound, also EQ auf null, einverstanden und habe die Soundqualität daher auf hoch - mir gefällt der Bass

- Die Haptik des Kopfhörers ist gut. Die Ohrmuscheln sind mit dieser gummi-matt Oberfläche, wie auch immer sie heißt, überzogen, das fühlt sich gut an. Der Kopfbügel ist rundum, auch oben, gepolstert und mit weichem (Kunst-) Leder versehen, was auch für die Ohrpolster gilt. Es macht schon Spaß ihn anzufassen.

- Die Funktion, die flache Hand auf die rechte Ohrmuschel zu legen, um damit, ganz egal was man eingestellt hat und in welchem Modus man gerade ist, die Lautstärke drastisch zu reduzieren und Umgebungsreräusche von den Mirkofonen verstärken, ist großartig!

- Das ANC hat drei Stufen per Button, nämlich *OFF*, *ANC - with Ambient Noise* und *ANC ON*. In der mittleren Einstellung kann man über die App festlegen, wie stark man das Noice-Cancelling gerne hätte. Es ist in 20 Stufen einstellbar und optional kann man Stimmen (Voices) verstärken. Stellt man den Regler auf Anschlag, dann ist das Gefühl wie ANC ON, in allen anderen Stufen sind die Mikrofone an den Ohrmuscheln aktiv und reichen die Geräusche weiter. In der niedrigsten Einstellung gleicht es dem Auflegen der Hand auf die rechte Ohrmuschel.

- Die Akkulaufzeit habe ich noch nicht weiter getestet, für einen Nachmittag herumspielen + abends 3-4 Stunden Fernsehen mit vollem ANC reicht sicher. Die App ist der Meinung, der Akku läge danach bei 90% Wenn dem so sein sollte, bin ich damit vollkommen einverstanden.

- Nützlich ist, dass der Kopfhörer mit z.B. einem PC verbunden sein kann aber gleichzeitig sich die Android-App verbinden kann, um entweder Einstellungen vorzunehmen oder die Akkulaufzeit einzusehen oder was auch immer. Ob die "Sonderfeatures" der Umgebungserkennung dann auch funktionieren kann ich nicht sagen, allerdings ist mir diese Funktionalität auch alles andere als wichtig.

- Funktionalität unter Windows 10 Educational (Stand: July 2020) gegeben.

- Funktionalität unter (Arch) Linux (Stand: July 2020) gegeben.

- Das in Stoff gemantelte Hardcase ist nett und, wie der Kopfhörer selbst, platzsparend angelegt. Ich persönlich vertraue aber dem Klappmechanismus des Kopfhörers nicht so sehr (Angst vor Kabelbrüchen im Gerät) und werde es vermutlich nicht so sehr nutzen, zumal der Kopfhörer auch mehr für zu Hause und das Büro gedacht ist und eher die Deutsche Bahn hinter meinem Garten und einen Kinderspielplatz nebenan filtern soll und nicht so sehr den Straßenverkehr mit mir als Teilnehmer.


NEUTRAL:

- Die Android-App von Sony ist so la-la ... unbedingt brauchen tue ich sie nicht, lediglich um den Akku-Stand einzusehen oder mir verschiedene Profile für "Sitzen", "Laufen", "Bahn-Fahren" und was auch immer zusammen zu klicken, ist sie ganz nett.

- Es gibt eine eigene und separate Media-Player App von Sony. Die App bietet eine Art Hub für alle installierten Musik-Player usw. - ob man das braucht, ob ich das brauche, werde ich noch sehen. Falls die App die bisher installierten Apps nicht erkennen sollte, kann man manuell Apps der Liste hinzufügen - sogar unsinnige Apps, wie z.B. "Amazon Kindle" oder den "Google Authenticator", sogar meinen FTP-Client - warum auch immer. Insgesamt finde ich das aber positiv!

- Ich kann keine Aussage zur Haltbarkeit des Produktes machen.


CONTRA:

- Das 360° Audio funktioniert leider nur über eine Hand voll Apps, z.B. Deezer, aber z.B. nicht Spotify. Das ist für mich sehr schade, weil die dabei liegende Demo ziemlich gut klingt und eine deutliche Verbesserung wäre. (Mein Samsung Galaxy S7 bringt selber in den Audio-Optionen eine Art "Surround-Sound" mit, das ist zwar besser als normal Stereo, aber kommt an das 360° nicht heran.)

- Das Mikrofon für Sprache, also zum Telefonieren usw., ist leider Grütze. Am Windows-PC über TeamSpeak3 und VoiceMeeter Banana getestet. Der Ton bröckelt leicht und ist manchmal ganz weg. Es klinge, als hätte ich dauerhaft eine Störquelle ganz in der Nähe. Die Sprachqualität über das Android-Smartphone habe ich noch nicht getestet.


Versand und das leidige Thema DHL:

- Das Paket, DHL typisch, sah leider wieder einmal aus wie aus dem Ar*** gezogen und der Kopfhörer wurde wohl schon einmal ausgepackt, was ich an dem merkwürdig angebrachten Klebestreifen und den Kabeln mit dem nicht mehr und nur noch daneben liegendem mit diesen typisch mit Plastik umzogenen Kabel-Binder-Draht zu erkannen glaube. Ich war trotz allem zu neugierig habe ich ihn also trotzdem ausgepackt und getestet. Ich habe keine Schäden oder weiteren Gebrauchsspuren gefunden, daher habe ich ihn behalten.

- Versandzeit war okay - in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (1 Uhr) bestellt, am Dienstag-Mittag geliefert (keine Feiertage).


Mit ein paar der Begebenheiten bin ich also nicht so sehr einverstanden, mit dem Produkt dafür umso mehr, daher fünf Sterne.


An den Menschen von Mindfactory, der den Wust hier gegenlesen musste: Danke für die Geduld ;-)

Nikolai Jasnogorodskij - Bewertung des Gigabyte B550 AORUS PRO AM4:

9 Âœ Jahre ist es her als ich das letzte Mal einen Computer zusammengebaut habe. Mein alter i7 2600, der zwar eine akzeptable Spieleleistung brachte, aber beim Rendern und anderen Multicore-Anwedungen ins Schleudern gerät, sollte endlich ausgetauscht werden.
Also nutzte ich jetzt, wo sich der CPU-Markt im Umschwung befindet die Gelegenheit, um auf die "Ryzen-Welle" aufzuspringen und ein B550 Mainboard zu kaufen.
Im Vorfeld habe ich den Kauf von B450 oder x570-Boards ausgeschlossen, da Erstere mit Ryzen 3000 (und voraussichtlich auch mit 4000) sehr heiß laufen, und Letztere deutlich teurer sind und einen nervigen Chipsatzlüfter besitzen, der besonders anfällig für Spontanausfälle ist. Nicht zu vergessen: Mainboards mit einem B550 Chipsatz kommen mit 20 PCIe 4.0 Lanes (16x Grafinkkarte + 4x NVME). Und obwohl es im Moment kaum Hardware-Lösungen gibt, die PCIe 4.0 unterstützen: Sie werden bald kommen. Der Kauf einer B550-Platine ist also ein Zukunftsversprechen an den Käufer.

Mein Ziel war es ein upgradefähiges Mittelklasse-System für die tägliche Anwendung von Office-Programmen, Musik- und Videoproduktion und gelegentliches Gaming zusammenzustellen, das auch AMDs kommende Zen-3-Prozessoren unterstützen soll. Und so hochgelobt die Qualität der B550-Mainboards ist, mehr als 180 € wollte ich dafür nicht hinblättern. In dieser Preisklasse gab es für mich eigentlich keine bessere Wahl als Gigabytes B550 Aorus Pro.

Lieferumfang:
- 2 SATA-Kabel
- 2 Kabelbinder (gerne mehr davon, Gigabyte!)
- Aorus-Sticker und aufklebbares Aorus-Wappen
- (Antiquierte) Treiber-CD. Ich werde nicht müde es zu wiederholen: Liebe Mainboard-Hersteller, steigt doch bitte auf USB-Flash um. Wir Endverbraucher sind es leid, CDs zu stapeln. CD-Laufwerke werden immer seltener verwendet und so schicker, kleiner Aorus-USB-Stick am Schlüsselbund fände weit mehr Verwendung.
- Ein sog. G-Connector fürs Kabelmanagement am Front-Panel
- Das gewohnt gute Manual

System:
CPU: AMD Ryzen 5 3600
Kühler: Scythe Mugen 5 (Rev B)
RAM: 16 GB G.Skill RipJaws V (3.200 MHz)
GPU: 4 GB Gigabyte Aorus RX 580

Gleich nach dem Auspacken sticht die hervorragende Verarbeitungsqualität in die Augen: 6-Layer PCB, angewinkelte SATA-Ports, lamellierter VRM-Kühlkörper, verstärkter PCIe-16-Slot, mattschwarzes Finish mit orange- und graufarbenen Akzenten.

Nach dem Einbau der restlichen Komponenten und erfolgreichem POST-Screen, ging es erst einmal ins BIOS.
Das XMP-Profil wurde sofort erkannt und problemlos geladen. Für manuelles Overclocking gibt es zahlreiche Möglichkeiten Spannung und Takt der CPU und RAM von Hand einzustellen. Allerdings lasse ich die Finger davon, da ich derzeit nicht plane Systemkomponenten zu übertakten.

Die Lüftersteuerung ist sehr übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Jeder Lüfter kann einzeln angesteuert werden und eine individuelle Drehzahlkurve definiert werden. Je nach Gehäuse kann auf diese Weise nahezu neutraler Luftdruck erreicht werden, - vorausgesetzt man bringt die dafür notwendige Geduld (und eine Menge an Räucherstäbchen) mit.
In meinem provisorischen Gehäuse mit suboptimalem Luftstrom wird die CPU laut Temperatursensor im idle gerade einmal 38 °C warm. Die Temperaturen im restlichem System (Grafikkarte ausgenommen) bewegen sich zwischen 33-36 °C.

Positives:
- Sehr leistungsfähige Spannungswandler (Intercell 12+2) mit zwei ordentlichen Heatsinks, die via Heatpipe miteinander verbunden sind
- Prall gefülltes Backpanel mit 11 USB-Typ-A-Ports (+1 USB-C) und einem
- BIOS Flashback Button
- Sage und schreibe 8(!) Lüfteranschlüsse
- Hervorragender Onboard-Sound (Realtek ALC1220 Codec)
- Sehr dezente RGB-Beleuchtung auf- und unterhalb der I/O-Shroud
- m.M.n. sehr übersichtliches BIOS mit ausgeklügelter Lüftersteuerung

Negatives:
- Kein Frontpanel USB-C-Anschluss (allerdings kein Problem, wenn man ohnehin ein Gehäuse ohne standardmäßigen USB-C-Port besitzt)
- Kein Postcode (was ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt, wenn man nicht overclockt)

Fazit:
Kühl, stylish, viele Anschlüsse, gutes BIOS und keine überflüssigen Features. Ich könnte nicht zufriedener sein mit diesem Board. Wer im nächsten Jahr mit Ryzen 4000 plant, der macht mit diesem Board definitiv nichts falsch.

Großes Dankeschön an Mindfactory für die gewohnt schnelle und problemlose Lieferung!
Weiterlesen »Juni

Cornelius - Bewertung der 8GB MSI Radeon RX 5500 XT MECH 8G OC DDR6 retail:

TL:DR
- Schnell genug für FHD mit hohen/sehr hohen Einstellungen
- Durch Backplate wertiger Gesamteindruck
- Leiser Betrieb
- Ziemlich breit; in schmalen/flachen Gehäusen wird evtl. ein gewinkelter Stromstecker nötig
- Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Die Mech kommt in einem relativ großen Karton sicher in Schaumstoff gehüllt ins Haus. In der Box befindet sich neben der Karte lediglich ein Umschlag mit Aufklebern (Mech!) und einem Kärtchen mit der Bitte die Karte bei MSI zu registrieren.

Die Karte verfügt über eine schwarze Backplate mit MSI Schriftzug, was ihr einen wertigen Eindruck gibt. Insgesamt ist die Karte eher schlicht gehalten: Schwarz mit weißer Schrift und weißem Logo.

Der Kühler ist großzügig dimensioniert und ragt am Ende etwas (ca. 5mm) über die Karte hinaus.

Die MSI Mech RX 5500XT ersetzt die bisherige RX560. Erwartungsgemäß bringt sie einen deutlichen Leistungssprung mit sich.

Auf die genauen FPS Werte möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da diese ohnehin sehr am Restsystem hängen und wer sich dafür interessiert bestimmt auf den einschlägigen Seiten schon Tests gesehen hat. Grundsätzlich liegt die Karte mit einem Ryzen 3 1200 bei ca. 60 in FHD, je nach Spiel und Einstellungen. In MSI Afterburner lässt sich ein leichtes CPU Limit erkennen  bei 85-90% GPU Auslastung liegen oft 100% CPU Auslastung an. Mit einem Einstiegsprozessor(Ryzen 3/Core i3) der aktuellen Generation sollte die Karte also optimal harmonieren.

Aufgrund der Breite von fast 13 cm sollte man darauf achten, dass im Gehäuse genug Platz ist, um den Stecker noch entsprechend befestigen zu können ohne das Kabel zu knicken. Ca. 15 cm ab MB sollten ausreichen, ansonsten sollte ein gewinkelter Stecker verwendet werden.

Laut Datenblatt wird ein Netzteil mit 450W empfohlen, in Verbindung mit dem Ryzen 3 läuft die Karte jedoch auch mit einem 350W Netzteil (BeQuiet) stabil, wichtig ist der 8-PIN-PCIe Stromstecker.

In meinen Augen für Full HD die perfekte Grafikkarte insbesondere bei einem Preis von derzeit 200¤. Daher 5 von 5 Sternen für Einsteiger Gaming PCs und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung.

PC Konfiguration:
AsRock AB350m Pro4
Ryzen 3 1200 stock (mit PureRock Slim Kühler)
MSI Mech RX 5500 XT 8 GB
16 GB RAM

Spiele:
FarCry 5
Rise of the Tomb Raider
GTA V
Fortnite
MechWarrior 5
MechWarrior Online
Star Wars Battelfront II

XiLi91 - Bewertung des ASRock B450 Steel Legend AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Vorab mein System: AMD Ryzen 7 2700X mit seinem Boxed Kühler; AMD Rx5700; Asrock B450 Steel Legend; Patriot Viper VPN100 SSD; G.Skill Ripjaws V 16GB Dual Kit; Im Be Quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster; Seasonic Focus PX550(80+Platinum).

Dieses Mainboard kann ich leider nur bedingt empfehlen. Vielleicht habe ich ein "Montagsprodukt" erwischt, vielleicht liegt es aber auch am Produkt generell.
Vorgeschichte:
Ich habe zuerst Windows installiert und alle Programme heruntergeladen, die ich brauche, insbesondere zwei Spiele: Minecraft(nicht relevant), Satisfactory(ziemlich rechenintensiv). Danach habe ich das erste Spiel gestartet, ziemlich performant erstmal. Dann habe ich irgendwann im Bios nachgeschaut und zum Beispiel den Ram Speed angepasst, und mir fiel auf, dass das MB den RAM auf 2133 MHz eingestellt hat, vor allem blöd, wenn man "nirgendwo rumbasteln" will, weil das drosselt dann doch das System aus.
Probleme/Nachteile:
-RGB LEDs beim Chipsatz-Kühler werden ggf. von der Grafikkarte verdeckt, schlechte Software dafür(Ich wünsche mir iCUE Support ;-D )
-(ausführliche Schilderung) Ich wollte den Prozessor auf 4 Ghz übertakten, dachte mir 4,3 wären zu viel für den Boxed Kühler und habe die Spannung von 1.2125 auf 1.2500 eingestellt. Leider habe ich nicht danach einen Cinebench durchlaufen lassen, um zu schauen, ob das System stabil läuft, und siehe da, in Satisfactory wird der Bildschirm schwarz und die Lüfter drehen auf Bios Standard.
Ich dachte zuerst, die Spannung wäre zu niedrig eingestellt, aber nach einer Umstellung auf 1.26 Volt und einem anschließenden Cinebench R20 passiert das selbe wie im Spiel.
Dann habe ich die Spannung wieder zurückgesetzt und bei 4 GHz ist der PC nicht abgestürzt, aber man sollte die Spannungen nicht zu niedrig halten bei so hohem Takt, sonst läuft die CPU instabil.
Ich habe ein paar Reviews gesehen und es wurde behauptet, das MB könnte maximal 105 Watt zur Verfügung stellen. Schon blöd, wenn die CPU 105W TDP hat! Man kann also stabil nur auf der Standart- Spannung laufen lassen, sonst sagen die NUR vier + 6 Phasen Tschüss.
Dieses Mainboard hat eine schlechte Spannungsversorgung. Nix für Leute, die auf 4 oder mehr GHz wollen mit einer 105-Watt-CPU.

Vorteile:
-Gutes Design, auch I/O Blende
-RGB scheint gut durch
-Viele und gute Anschlüsse, zwei M.2 Slots, gute Soundanschlüsse auch Optisch ist dabei
-Gut gestaltetes Handbuch und Software Guide(Kritik: Thema Installation ist nur im Englischen Teil vorhanden)

Fazit:
Rundum ein gutes MB für den B450-Chipsatz, für RGB-Fans auch, aber beschissene Software. Die Spannungsversorgung ist EIGENTLICH ausreichend für AMD, weil die keine CPU mit über 105 W TDP haben, aber nur bedingt. Achtet unbedingt darauf, dass die CPU, die auf das Brett muss, unter 90 Watt TDP hat, am besten 65 Watt, wenn ihr aus dem Prozessor noch etwas rausholen wollt. Die realen 4 Phasen sind einfach zu wenig. Sonst gute Lüftersteuerung und gutes BIOS, der RAM-Speed lässt sich gut anpassen. Trotzdem nur 3 Sterne wegen der Spannungsversorgung. Danke fürs Durchlesen!

Thorsten - Bewertung des 27" (68,58cm) Gigabyte AORUS FI27Q schwarz 2560x1440 1x DisplayPort 1.2 / 2xHDMI 2.0:

Design:
Form follows function sagt man. Allerdings kommt man bei einem Bildschirm in die Bredouille ... soll er Gutes anzeigen oder gut aussehen.
Ich persönlich finde diesen Bildschirm einen guten Kompromiss aus beiden Welten.
Schlanker Rahmen und zierliche aber stabile "Füße". Fraglich ist nur, warum die RGB-Beleuchtung auf der Rückseite angebracht - man sieht sie kaum (auch in einem dunklem Raum)... vielleicht bringe ich einen Spiegel an der Wand an??? ;)

Bedienung:
Ich muss mich an diesen "Knubbel"-Joystick gewöhnen. Wichtiger ist im Grunde aber eine intuitive Bedienung. Das hat dieser Bildschirm.
Die wichtigsten Punkte findet man und stellt es sich ein und wenn man es nicht versteht, dann probiert man einfach ...
Alternativ geht das auch über eine Gigabyte Software - allerdings nur für einen Bildschirm. Ich hab drei von dieser Sorte und
es darf jedes Mal nur einer per USB-Kabel angeschlossen sein... Nun gut - kaum vorstellbar für einen Hersteller, dass jmd. gleich mehr als eines meiner Produkte kauft.
ALLE Kabel sollten vor Inbetriebnahme gesteckt werden - ansonsten ist es etwas "fummelig" - ich wüsste aber auch nicht, wie man das besser lösen könnte.

Verarbeitungsqualität:
Ich empfinde die Verarbeitung als ziemlich hochwertig - der Standfuss ist aus Metall und sorgt für einen sicheren Stand, der Bildschirm wackelt nicht wirklich, wenn man mal gefrustet auf den Tisch haut ;).

Verbesserungsvorschläge:
Die Software zur Bildschirmkonfiguration sollte mehr als einen Bildschirm in einer Sitzung ansteuern können und die RGB-Beleuchtung irgendwie so anbringen, dass man sie sehen und genießen kann.
Mehr Ideen habe ich gerade nicht, was besser sein könnte.

Erwartungsansprüche erfüllt
Ja - fast ganz. Die Bedienung ist etwas blöde, aber idR. macht man das nur einmal.

Weiterempfehlungsrate:
Das Teil ist ziemlich teuer - es gibt andere Bildschirme für weniger Geld, die ähnliche Leistungswerte haben. Ich würde ihn trotzdem wiederkaufen, da er mir gefällt und ich "einen" Hersteller
für meinen Computer wollte (Mainboard, M.2, Grafikkarte, Bildschirm , ...) und auch beim Zocken, Surfen, Programmieren, Filme anschauen usw. bin ich absolut zufrieden.

Timpetu - Bewertung des Inter-Tech 2U-2404S:

vorab sei gesagt, dass dieses kompakte gehäuse aufgrund seiner etwas speziellen anwendergruppe für 100 ¤ grundsätzlich die erwartungen erfüllt. findet mal ein rackgehäuse mit der geringen tiefe und vier laufwerk-slots zum akzeptablen preis. drei sterne, weil es potential nach oben gibt. folgende punkte sind mir aber aufgefallen.

die verarbeitungsqualität ist nicht vergleichbar etwa mit servern namhafter hersteller. das metall ist weicher und etwas scharfkantiger. der kunststoff der caddies ist etwas weniger wertig, scheint aber zu genügen. grundsätzlich ist das gehäuse aber stabil im rack und es ist auch kein plastikteil abgebrochen.

die passgenauigkeit könnte besser sein. mein atx-netzteil, welches ich wegen der kabellänge auf dem kopf einbauen musste, drückt etwas gegen den boden, weshalb sich dieser wölbt. darüber war ich schon enttäuscht. die bohrungen könnten also genauer sein. und auch die einschübe für die laufwerke sind ein µ zu eng. wegen der drei hochleistungslüfter über dem mainboard-interface für die peripherie ist die öffnung für letzteres schmaler. daher passen die meist mitgelieferten standardabdeckungen nicht. von der eingebauten cpu bis zur gehäusedecke sind übrigens knapp 8 cm platz. falls trotz der hochleistungslüfter ein cpu-lüfter montiert werden soll, dann seitlich. die größe des kühlers sollte 95x95x69mm nicht überschreiten vor allem in der höhe und in richtung backplain ist das absolute oberkante (hier bei lga1150 µatx).

es wäre besser gewesen das mainbord und das netzteil seitenvertauscht einzuplanen, wegen der kabellängen - vor allem für den atx-stecker. bei mir gibt es zudem zusätzliche steuer-und-strom-kabel zwischen netzteil und mainboard, was das problem verschärft. itx-mainboards lassen sich problemlos einbauen, da diese gerade von oben eingebaut werden können. µatx-mainboards sind vorgesehen, aber problematisch. bei mir sitzt der passive kühler direkt am abgewinkelten stromstecker für die laufwerke und ein teil des µatx-mainboards muss unter die laufwerke. es muss also geneigt eingesetzt werden, was mit dem kühler kaum möglich ist. empfohlen sei daher standard-hardware und möglichst keine speziellere oem-hardware, itx-format und netzteil mit langen kabeln. nehmt lieber einen adapter vom sas-stecker der laufwerke auf sata-stecker des mainbaords in kauf, oder eben einen hostbusadapter im pci-slot. leider bedeutet dies auch nur wake-on-lan statt remotemanagement - meines wissens.

beim mainboard sollte auf das thema der lüftersteuerung eingegangen werden. auf 100% sind die lüfter laut und brauchen ordentlich strom. das ist sinnvoll bei hoher wärmelast, muss aber runtergeregelt werden, wenn die volle leistung nicht nötig ist. die lüfter haben jeweils eigene 3pin-stecker und können daher einzeln angesteuert werden. auch wenn sie nebeneinander liegen kann das sinn machen, etwa wenn der passive cpu-kühler direkt vor einem bestimmten lüfter sitzt.

für eine neue revision würde ich mir den mainboard-einbau von hinten und optionale zweite laufwerksreihe (upgrade 8 drives) wünschen. es wäre trotzdem noch raum für frontpanel, kabel und interne hdd.

saegezauberer - Bewertung des MSI MEG X570 UNIFY (Retail):

Ich habe lange nach einem vernünfigen Mainboard für den Ryzen 3700 gesucht. Habe viele Rezensionen gelesen Videos geschaut. RGB-Bling-Bling war und ist mir nicht so wichtig. Wichtig war mir ein Board, das keine Mucken macht, ausreichend UBS-Ports hat und wenn möglich auch WiFi.
Irgendwann bin ich dann über das MSI MEG x570 UNIFY gestolpert. Anfangs hat mich der Preis etwas abgeschreckt. Allerdings waren Tests und Bewertungen so gut, dass ich mich für das gute Stück entschieden habe. Vor allem aus diesen Gründen:
- Stabile Stromversorgung
- Leiser x570-Chipsatzlüfter
- Ausreichende Anzahl USB-Ports
- Guter Soundchip
- Wifi

Das war vor dem Kauf. Nach dem Kauf gibt es kaum etwas hinzuzufügen und nichts zu kritisieren.
Das Board war einfach in Betrieb zu nehmen und auch der Speicher (32GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit) lief ruck-zuck auf seinen 3200 MHz und auch die SSD (1000GB Samsung 970 Evo M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe) lies sich problemlos einrichten.

Das MSI-Bios ist etwas gewöhnungsbedürftig, lässt aber keine Wünsche in Bezug auf Anpassungen bzw. Einstellungen offen.

Der Chipsatzlüfter dreht nur beim Systemstart kurz hoch, danach rührt er sich nicht mehr. WiFi ist super stabil und zuverlässig. Hatte bisher einen FRITZ!Repeater 3000 per LAN an meinen Rechner. Dessen (hohe) Datenraten über das 5GHz-Wlan erreicht das MEG X570 UNIFY ebenfalls.

Dass das Board "nur" 4 SATA-Ports hat stört mich nicht. Ich verstehe allerdings nicht, warum bei einem 300 EUR-Board an solch einer Stelle gespart wird.

Bluetooth habe ich mal kurz getestet aber bisher nicht wirklich genutzt.

Fazit: Wer ein stabiles, zuverlässiges und unkompliziertes Board sucht kann hier getrost zugreifen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

Rasmus - Bewertung des Gigabyte Z490 Gaming X ATX So.1200:

Ich habe das Motherboard nun seit Release im Einsatz mit einem i5 10600k.
Noch bin ich auf der Suche nach dem OC Sweetspot, momentan läuft die CPU auf 6x 4.9 GHz @ ca. 1.320V.
Rest: 2x 8GB 3200 CL16, Ring/Uncore/Cache auf stock 4.3 GHz.

An sich bin ich super zufrieden, die Verarbeitung ist top, Anschlüsse alle gut erreichbar. VRMs sind gut.
Ein hochwertiges aber günstiges Motherboard.
BIOS hat alle Funktionen gut erreichbar und relativ übersichtlich sortiert. Es mangelt aber an Erklärungen, dazu später mehr.

Positiv:
- Verarbeitung
- Position und Anzahl der Anschlüsse
- 8x USB Typ A hinten
- Aussehen
- BIOS hat alle Funktionen die ich brauche für normales 24/7 OC
- Profile und "Favoriten" sind sehr angenehm im BIOS!
- Fancontrol (Speedfan Ersatz) läuft (erkennt alle Sensoren und arbeitet sauber)
- Hardware Monitoring Tools erkennen alle Sensoren (hwinfo64, openhardwaremonitor)
- TDP limit zum Temperatur begrenzen funktioniert (Gaming kein Problem aber beim Rendern schmilzt er sonst)

Negativ:
- auf 3440x1440 sind sämtliche BIOS Tooltips unten abgeschnitten und man kann nicht scrollen
- das BIOS ist teilweise verwirrend. Im Handbuch steht quasi nichts und im BIOS selbst, wenn man die Beschreibungen denn lesen kann, steht leider auch nichts, was einen weiterbringt...
Vcore z.B. auf Adaptiv und dann gibt's "Auto", "Normal" oder eine feste Zahl. Dazu ein "Offset".
Um die Spannung außer im Turbo Boost normal zu lassen, sollte man Adaptiv wählen (die Info gab's nur irgendwo von der8auer im Internet, sonst findet man sehr wenig).
Muss man nun eine Zahl einstellen, oder "Normal" und ein "offset"? Man weiß es nicht...
Ausprobieren und per hwinfo64 die vcore beobachten und sich aufschreiben hilft. (Bin ich noch dabei...)

Weitere Dinge:
Die Default Spannungen sind etwas hoch, was man im Netz ja recht schnell findet. Die Intel Defaults stehen aber daneben, die kann man einfach eintragen.
Wenn man eine fixe vcore benutzt (nicht adaptiv, sondern fixed mode), werden die custom TDP Limits ausgeschaltet. Das mag aber bei allen z490 Boards so sein.


Fazit:
Ein sehr gutes Board für diesen Preis. Hat alles was man braucht und ein grundlegendes OC ist schnell erreicht. Möchte man etwas tiefer gehen und Dinge genauer einstellen, findet man leider sehr wenig Infos darüber, was was jetzt eigentlich genau bedeutet. Das dürfte in Zukunft mit Guides von Profis besser werden.
Bei anderen Boards mag das aber ganz genauso sein, von daher gibt's von mir 5 Sterne, allein wegen der Hardware+Preis Kombination. Mit einem BIOS Update wird ja vielleicht noch einmal nachgebessert.
Weiterlesen »Mai

Robin - Bewertung des AMD Ryzen 7 3700X 8x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Ja... Der Ryzen 7 3700X ist so eine Sache für sich. Er ist wie ein Haustier, er fühlt sich nur wirklich wohl, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Sicherlich kann man ihn auch einfach einbauen, benutzen und glücklich sein. Aber, hier wieder der Haustiervergleich, dann macht er auch keine Kunststücke...

- Temperaturverhalten ist recht flippig, das liegt daran, dass immer der Max-Wert des aktivsten Kerns ausgegeben wird (man denke an Single-Core-Boosts), das verlangt Nachtuning an der Lüfterkurve
- wie schon von anderen geschrieben: Undervolting ist eine Option, verhältnismäßig enorme Energieeinsparung bei quasi 0 Performanceverlust
- den Boxed-Kühler hebe ich mir für meinen RGB-Turbopropflugzeug-Selbstbau auf
- ein ordentlich verbauter be quiet! Shadow Rock Slim mit einem guten Airflow-Gehäuse ist m. E. völlig ausreichend (Idle 37 °, Gaming ~58°, Volllast mit synthetischer Benchmark 73°)
- ich habe die Lüfterkurven im BIOS etwas höher gesetzt und träger gemacht
- aktuelle AMD Energieschemata verwenden, diese ggf. i. V. mit ParkControl anpassen
- Cool 'n Quiet im BIOS nicht vergessen (oder sich zumindest bewusst dafür/dagegen entscheiden)
- Vorsicht in Verbindung mit MSI Boards und der Dragon Center Software (ich habe sie nicht installiert): Die dortigen Profile stechen alles aus und sorgen je nach Einstellung für ein wahnwitziges Energie-/Baseclock-/Boost- und Idleverhalten.

Ich muss sagen, dass ich ziemlich pingelig mit Lautstärke, Energieeffizienz und Leistung bin. Out of the Box ist der Ryzen schon echt gut, aber ohne jede Veränderung wäre die Kombi nichts für mich. Der Lüfter ist für eine boxed Version echt top, nicht falsch verstehen, aber er ist und bleibt ein boxed Lüfter mit BligBling.

Wenn man sich mit seinem neuen "Haustier" beschäftigt, bekommt man einen enorm leistungsstarken und zugleich verblüffend sparsamen Prozessor. Der ist mit ein wenig Aufmerksamkeit in Richtung Lüfterwahl, Lüfterkurven, Leistungsschema und ggf. Undervolting ein nahezu lautloser aber kraftvoller Begleiter. Alles in allem hatte ich noch nie eine CPU, mit der ich im Endeffekt so sehr zufrieden war, wie mit dieser.

Falls sich jemand die Frage stellt: Der Unterschied zum 3800X entlockt mir ein müdes Schulterzucken. Warum? Wir sind hier in Leistungsregionen unterwegs, die auch mit Blick in die Zukunft diese CPU nicht als Bottleneck im Gaming-PC dastehen lassen.

Johannes - Bewertung des 12.5" (31,75cm) Faytech LAPSCREEN FT125MLSC schwarz 1920x1080 1xHDMI / 1xUSB-C:

Seit etwas mehr als einem Monat ist dieser 12.5"-Bildschirm von Faytech mein kleiner täglicher Begleiter im Home-Office. Ich brauchte einen Zweitbildschirm für Videokonferenzen, aber auf dem Schreibtisch war kein Platz für einen weiteren 24"-Bildschirm.
Da kam mir dieses Panel gerade recht: Es ist günstig, wahnsinnig flach und sehr kompakt, sodass man es fast überall auf dem Tisch verstauen kann - oder auch einfach mal irgendwohin mitnehmen kann.

Zunächst zum Karton-Inhalt: Sehr spartanisch. Der Mindfactory-Support konnte mir vorab nicht versichern, welches Zubehör beiliegt, sodass ich auf Verdacht ein USB-3.0-Kabel (Typ A auf Typ C) für Strom und ein gewinkeltes HDMI-Kabel (nicht nötig sofern man eine Grafikkarte mit USB-3.0-Ausgang hat) mitbestellt. Das hat sich als klug herausgestellt, denn es liegt nur ein USB-3.0-Kabel Typ C auf Typ C bei, womit ich nichts hätte anfangen können. Eine Betriebsanleitung sucht man im Karton vergebens.

Das Display erfüllt meine Erwartungen (Haupt-Kaufgrund: flach und günstig) und ich kann es täglich einsetzen, und wenn man wie ich keine Wunder in Sachen Helligkeit oder Farbtreue von dem kleinen Gerät erwartet, ist es wirklich sein Geld wert.

Trotzdem möchte ich auf folgende Mankos hinweisen, da sie möglicherweise für andere Käufer durchaus ein Grund sein können, das Display nicht zu kaufen:
- Kein Energiesparmodus: Schaltet Windows (oder Linux) den Bildschirm zum Energiesparen aus, wird dauerhaft angezeigt, dass kein Signal gefunden werden konnte. Andere Bildschirme deaktivieren sich nach wenigen Sekunden hingegen selbst, sodass die Hintergrundbeleuchtung nicht dauerhaft nutzlos Strom zieht. Ich sollte dazu noch mal erwähnen, dass das Videosignal bei mir per HDMI, die Stromversorgung per USB 3.0 kommt. Möglicherweise besteht das Problem bei einer einzigen USB-3.0-Verbindung nicht, allerdings fehlt mir dazu die nötige Grafikhardware, um das zu testen.
- Keinerlei Konfigurationsmenü. So kann man z.B. Helligkeit und Kontrast nicht regeln. Außerdem kann man nicht konfigurieren, ob nicht-native Auflösungen mit schwarzen Balken angezeigt werden sollen. Wer hält es bitteschön für sinnvoll, eine 4:3-Auflösung standardmäßig auf 16:9 zu zerren? Leider ist das immer noch häufig der Standard bei vielen Bildschirmen, aber bei anderen Bildschirmen kann man das wenigstens umkonfigurieren. Hier geht das leider nicht, sodass z.B. mein BIOS verzerrt dargestellt wird.
- Es gibt eine seitliche USB-3.0-Buchse (gut), aber HDMI ist unten angebracht (nicht gut). Ich verwende ein HDMI-Kabel mit Winkelstecker (zwingend notwendig, wenn man das Display senkrecht aufstellen möchte), aber der Stecker überschreitet trozdem die Höhe des Bezels und somit wippt das Display auf dem Stecker hin und her. Hier werde ich Abhilfe mit einem selbstgebauten Display-Halter aus Holz schaffen.
- Es gibt keinen Ständer für das Display (siehe vorheriger Kritikpunkt), was vom Macher (laut Interview) so gedacht ist. Ich lehne das Display einfach gegen meine Lautsprecher.
- Ab und zu kommt es bei mir zu Bildstörungen, wobei diese möglicherweise auch am HDMI-Kabel liegen könnten. Für meinen Einsatzzweck sind sie aber zu verschmerzen.
- Das Display gibt sich als 21"-Panel aus, wodurch z.B. Windows standardmäßig einen zu kleinen Skalierungsfaktor (100%) wählt. Das lässt sich aber manuell beheben.

Noch ein Hinweis für HDMI-Nutzer: Bei gewinkelten Kabeln unbedingt darauf achten, in welche Richtung der Winkel geht. ;) Die "flache" / breite Seite des Steckers zeigt nach hinten, siehe Detailfotos vom Display.

Fazit: Für meinen Einsatzzweck ist das Panel okay, wobei es schön wäre, wenn die Kritikpunkte bei zukünftigen Versionen behoben werden könnten.

Carsten - Bewertung des be quiet! Silent Base 801, schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz/orange:

Nahezu Lautlos mit meinem R5 3600 auch auf 100% Last (Mugen 5 PCGH CPU Kühler).
Die 2070 SUper kann man beim spielen wahrnehmen, stört mich aber nicht.
Wenn man die Lüfter der 2070 Super auf 100% stellt, ist es recht laut, aber das kommt im normalen Betrieb bei mir nie vor.

Wichtige Info: Die integrierte Lüftersteuerung basiert auf PWM, die angeschlossenen Lüfter sind aber normale DC-Lüfter.
Zum Erweitern müssen also DC-Lüfter bestellt werden, keine PWM-Lüfter (außer diese werden direkt auf das Mainboard gesteckt).
Die Lüftersteuerung muss dann auf einen PWM-Stecker angeschlossen werden. Standardmäßig sind die meisten Lüfterstecker auf dem Mainboard als DC konfiguriert, dies kann man aber meistens im BIOS ändern (siehe Handbuch).
Ansonsten laufen alle angeschlossenen Lüfter auf 100% wenn der Schalter auf AUTO steht und können nicht geregelt werden. (es kann aber dabei nicht kaputt gehen!)

Ursprünglich wollte ich das Pure Base 500 Gehäuse haben, das aber leider zum Kaufzeitpunkt nicht lieferbar war.
Trotz des deutlich höheren Preises wurde ich nicht enttäuscht.
Das SilentBase 601 hat für mich keinen Sinn ergeben, da es ca. 15 Euro weniger kostet, hier aber ein ca. 10 Euro teurer Lüfter zusätzlich drin ist, daher habe ich direkt zum 801 gegriffen!

Klare Kaufempfehlung für die, die es gerne leise am Schreibtisch haben!

Yannick - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX schallgedämmt ohne Netzteil mit Sichtfenster, schwarz:

Für einen zweiten PC habe ich mich für das Pure Base DX entschieden, weil ich aktuell ein Dark Base 700 nutze und damit sehr zufrieden bin.
Bei dem Pure Base 500DX ist ein Qualitätsunterschied zum Dark Base erkennbar, allerdings bei dem Preis eine gute Qualität mit Features von BeQuiet.

* Genereller Hinweis:
- Adapter von USB 3.0 zu 3.1 Adapter mitbestellten, wenn auf dem Mainboard kein 3.1 Steckplatz vorhanden ist.
- AIO in der Front mit einer GeForce 2070 Super passt gerade noch in das Gehäuse, wenn die Lüfter in der Front angebracht werden.
** Nicht alle AIOs 240-Radiator passen in den Deckel vom Gehäuse: RAM kollidiert mit dem Radiator

Eine Pro / Contra Auflistung für alle Interessierten.

Pro:
+ Verarbeitung & Optionen (Ösen für Kabel-Management ausreichend.
+ Ausstattung (3 x Staubfilter : Unten, Front, Oben die per Magnet gehalten werden)
+ HDD-Käfig kann verschoben werden.
+ Gute AIR-Flow Optionen

Contra:
- Glasfenster schließt nicht sauber mit dem Gehäuse ab.
- Frontblende muss mit viel Kraft ausgehebelt werden, damit man an den Staubfilter in der Front kommt.
- Kontakt zwischen Front und LED-Kontakt der Front muss mit etwas Kraft angedruckt werden, nachdem die Front abgenommen wurde, sonst funktionieren die LEDs nicht.

Matthias - Bewertung des VGA 8GB Gigabyte GeForce RTX 2080 SUPER Windforce OC 8G, GDDR6, HDMI, 3x DP (GV-N208SWF3OC-8GD):

Die Leistung ist natürlich sehr gut. Alle Spiele mit hohen FPS in WQHD und meistens max. Details.
Da gibts weiter nichts zu sagen.

Die Lautstärke ist für die Leistung annehmbar. Man hört die Lüfter bei Last natürlich, sind aber, wie ich finde, nicht ganz so hochfrequent. Im Idle schalten sich die Lüfter komplett aus. Die Temperaturen gehen unter last nicht über 72°C.

Das Einzige, was mich an der Karte stört, aber das betrifft alle 2080 super, ist der Speicher von 8GB.
Für die Leistung der Karte, ist das einfach zu wenig und ich habe Spiele, bei denen der Speicher einfach überläuft.
Das betrifft vor allem Open World Games. Man muss dann einfach Schatten- oder Texturdetails regeln. Und das ist schade, für so eine teure Karte. Ich finde, 11GB, wie bei der Ti, wären hier Pflicht gewesen.

Durch den geringen Speicher von 8GB ist die Karte absolut nicht zukunftssicher.
Eigentlich hätte die Karte deswegen 3 Punkte verdient, aber dafür kann Gigabyte ja nichts, deswegen die fünf Punkte.

Michael - Bewertung des be quiet! Pure Base 500DX schallgedämmt ohne Netzteil mit Sichtfenster, schwarz:

Erwartungen in allen Punkten erfüllt.
Ich kannte be quiet! bislang nur als Netzteil-Hersteller und habe aufgrund des guten Rufs mein neues Gehäuse nach mir bekannten Namen ausgesucht. Ich habe dieses Vorgehen in keinster Weise bereut. Die Verarbeitungsqualität lässt nichts zu wünschen übrig, die Zugänglichkeit im Innenbereich ist angesichts der Größe gut und die Aufteilung ist in meinen Augen vorbildlich. Auf Seitenfenster und RGB lege ich keinen gesteigerten Wert, die Luftzirkulation war mir wichtiger. Hier habe ich für meine Zwecke auf jeden Fall einen guten Griff getan und kann jedem empfehlen, sich dieses Gehäuse näher anzusehen.

Ein, zwei USB-Anschlüsse an der Front könnten zwar mehr vorhanden sein, aber so wirklich dringend sind sie tatsächlich nicht. Wenn man allerdings aufgrund fehlender 5 1/4"- Einschübe ein externes Bluray- Laufwerk mit 2 USB Typ-A- Anschlüssen verwenden will bzw. muss wird es hier nur mit Verlängerungen der USB-Anschlüsse des Mainboards an der Rückseite etwas. Dafür ist an der Front bereits ein USB 3.1 Gen 2 Typ C vorhanden, auch wenn bezahlbare Mainboards mit entsprechendem Front- Konnektor hierfür noch selten sind (ist nicht der typische USB-3 19-Pin-Verbinder sondern ein kleinerer mit offensichtlich 20 Pins).

Ich für meinen Teil bin rundum zufrieden mit meiner Wahl. Zuvor hatte ich ca. 12 Jahre ein Cooler Master N400 und habe definitiv eine Aufwertung hinter mir, auch wenn das alte Gehäuse für meine Zwecke ebenfalls OK war.
Weiterlesen »April

Peter944 - Bewertung des 750 Watt Corsair RMX750 White 2018 ATX Modular 80+Gold:

Solides Netzteil für farblich außergewöhnliche Ansprüche, Preis etwas erhöht.
Gekauft hab ich das Netzteil vor einigen Monaten, ich hatte vor meinen PC aufzurüsten und dabei viel meine Wahl auf ein weißes Gehäuse mit Seitenfenster. Da ich dazu noch ein paar andere Teile in weiß Bestellte, sollte auch das Netzteil weiß sein und besonders weiße Kabel haben, ohne 40¤ für neue gesleevte Kabel auszugeben. Das hier war das einzige passende, für halbwegs wenig Geld. Ich hätte lieber eine 500 Watt Version genommen, allerdings war das die kleinste Version.
Verpackung und Erster Eindruck:
Das Netzteil kommt gut Verpackt an und hat selber in dem Karton noch mal Schaumstoff als Schutz. Beim Netzteil bei liegen alle Kabel in einer Kunststofftasche mit Klettverschluss, die Kabel sind schön zusammengebunden. Außerdem gibt es noch eine Anleitung und einen dicken Corsair Aufkleber, den man sich ans Gehäuse klatschen kann, wenn man will. Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, so wie erwartet für 115¤ Kaufpreis. Verglichen zu meinem vorherigen ATX Netzteil ist das hier ziemlich lang, das könnte in kleineren Gehäusen sicherlich ein Problem werden. Auch die Kabel haben eine dicke, gummiartige Ummantelung. Die SATA und PATA Kabel sind parallel Nebeneinander und nicht gesleevet. Das sieht schick aus, die PCIe, CPU und 24 Pin Stecker sind aber gebündelt und mit weißem Sleeve überzogen; das sieht nicht so toll aus, ist aber okay.
Einbau und Inbetriebnahme:
Wie oben erwähnt, ist das Netzteil ungewöhnlich lang. Daher musste ich vor demZusammenbau alle benötigten Kabel einstecken, da ich sonst mit der Hand nicht mehr da unten rein kam, der HDD Käfig war im Weg. Super natürlich, wenn man dann merkt, dass das SATA Kabel minimal zu kurz ist, um SSD und HDD Anzustecken und man ein zweites braucht. Nach mehreren Minuten friemeln war das zweite Kabel dann drinnen, aber leicht war es nicht. Das verkabeln war aber sonst wie üblich, die Kabel waren etwas dick, mein altes 40¤ Netzteil hatte recht flexible Kabel, hier nicht so der Fall, was das Verkabeln erschwerte. Sonst gab es keine wirklichen unterschiede, bis ich meine HDD verkabeln wollte. Der HDD Schlitten ist ca. 1-2cm länger, als die Festplatte selbst, das Kabel ist aber nicht dafür ausgelegt, da bei dem SATA Stecker die Kabel nicht hinten, sondern seitlich reingehen. Um das dann einzustecken musste ich das dicke Kabel erstmal ordentlich vorknicken und dann mit Kraft in die HDD schieben, das war bei der SSD auch so ähnlich. Besonders toll ist das nicht, da das Kabel und der Anschluss jetzt unter stärkeren mechanischen Spannungen liegen. Als dann aber alles verkabelt war, konnte ich den PC einschalten. Er ging sofort an und lief Problemlos.
Betrieb:
Der Betrieb läuft jetzt seit 9 Monaten Einwandfrei. Gehört hab ich das Netzteil noch nie, was aber auffällt ist, dass doch schon ein starker Luftstrom aus dem Netzteil rauskommt. Dass das Lautlos geschieht, wird am 135mm Lüfter liegen, der auch mit niedrigeren Drehzahlen viel Luft bewegen kann. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, das unter last: (ich habe nur eine 150 Watt GPU und 85 Watt CPU) schon die Luft. Merkbar warm wird, obwohl aufgrund meiner Hardware das Teil kaum ausgelastet werden sollte. Angemerkt werden sollte, dass das Netzteil unten verbaut ist und Frischluft ansaugt, keine warme Gehäuseluft.

Daher kommt dann auch mein Kritikpunkt: Die Effizienz. Für 115¤ finde ich 80+ Gold einfach zu wenig. Klar, es sind 750 Watt und die Technik ist sicherlich auch sehr gut, nur hätte ich dann doch gerne eine Platinum Zertifizierung gehabt.
Wenn man sich mal so umguckt, dann gibt es brauchbare 500 Watt Gold Netzteile ab 50¤. Die zusätzlichen 65¤ jetzt mit Technik und zusätzlichen 250 Watt zu begründen halte ich dann doch für etwas teuer.
Mangels Auswahl gab es für mich aber keine Alternative

Fazit: Gut verarbeitetes Netzteil, die SATA Stecker sind allerdings schlecht designed. Die Optik ist gut und der Betrieb unhörbar leise.
Allerdings ist der Preis zu hoch bzw. die Effizienz zu gering. Außerdem missfällt mir, dass das hier das Netzteil mit am wenigsten Watt in der Produktreihe ist, und das obwohl 500 Watt sehr viel verbreiteter ist. Allerdings ist Hardware ganz in weiß dann leider doch ein Nischen Produkt. Obwohl meiner Ansicht nach ein weißer PC mindestens genau so schick sein kann, wie ein schwarzer.

JZ - Bewertung des 27" (68,58cm) LG Electronics UltraGear 27GL850-B schwarz 2560x1440 1xDisplayPort 1.4 / 2xHDMI 2.0:

Ich möchte diese Review nicht zu kompliziert gestallten, sondern schnell auf den Punkt kommen.

Ist dieser Monitor ein guter Gaming Monitor?

Diese Frage habe ich mir jetzt endlich beantworten können. Dafür muss man lediglich die Spiele betrachten, die man spielen will.
Ihr seit mit Herz und Seele jahrelanger FPS-Spieler und benötigt deswegen beim spielen vor allem eins: Eine niedrige Reaktionszeit. Dann wird dieser Monitor euch enttäuschen. Ihr spielt andere Spiele, die genau das nicht so sehr beanspruchen, dann seit ihr hier richtig.

Aber warum ist das so?

LG wirbt hier mit einem IPS-Monitor der 1ms Reaktionszeit hat. Viele haben sich gefragt, wie LG das umsetzen wird. Naja, die 1ms Reaktionszeit ist definitiv möglich, aber dafür muss man etwas in Kauf nehmen. Um diese 1ms Reaktionszeit zu erreichen, wird die Funktion des Overdrives benutzt. Was das genau ist kann man sich schnell Internet nachlesen. Diese Funktion erreicht eine besser Reaktionszeit, aber erzeugt gleichzeitig den Effekt des Ghostings. D.h. beim Spielen erkennt man eine Art Duplizierung des dargestellten Bildes, die eine Verschwommenheit aufweist. Erkennbar war dies bei diesem Monitor nur bei schnellen Bewegungen.

Ist es möglich Ghosting dennoch zu verhindern?

Ja, aber unter einem Kompromiss. Die Reaktionszeit nimmt ab und das ist bei FPS-Titeln deutlich erkennbar. Der LG 27Gl850-B besitzt mehrere Einstellungsmöglichkeiten im Bereich Reaktionszeit. Dabei ist es möglich zwischen "Aus", "Normal", "Fast" und "Faster" auszuwählen. Die Optionen "Aus" und "Normal" stellen keine erkennbaren Ghosting-Bilder dar, besitzen aber eben eine höhere Reaktionszeit. Möglichkeit "Fast" ist eine gute Zwischenposition für ein relatives geringes Ghosting und geringe Reaktionszeit. Die letzte Methode "Faster" ist für jeglichen FPS-Titel unangebracht, da hier das Ghosting zu stark erkennbar ist.

Was ist mir noch aufgefallen?

Wie es schon länger bekannt ist, treibt die IPS-Glow und Backlight Bleeding-Lotterie sein Unwesen. Ich für meinen Teil konnte nur ein leichtes IPS-Glow in den beiden unteren ecken erkennen. Durch zusätzliches Beleuchten, Justieren und Einstellen des Monitors kann dies aber verringert werden.

Wie steht es mit den restlichen Kriterien und Versprechungen des Monitors (kurz Auflistung):

- 2K-Auflösung: wird gestochen scharf dargestellt (mitgeliefertes DP-kabel notwendig)
- 144Hz: ist deutlich erkennbar und funktioniert perfekt
- HDR: kann zwar dargestellt werden, ist aber bei einer Helligkeit von 280cd/m² nicht benutzbar
- G-/Amd-/Free-Sync: verbaut ist keine G-Sync Technologie, obwohl ein G-Sync Sticker vorne aufgeklebt ist. Aufgrund von Free-Sync aber dennoch alles nutzbar
- Anschlüsse: für mich haben die Anschlüsse vollkommen ausgereicht und waren gut zugänglich
- Verarbeitung/Design: die Verarbeitung besaß keine Mankos. Das Design ist für ein Gaming-Monitor doch recht schlicht und besitzt beispielsweise keine RGB-Beleuchtung

Fazit

LG benutzt die 1ms Reaktionszeit leider nur zur Rechtfertigung eines scheinbar "außergewöhnlichen" Produktes seiner Art. Welche Nachteile (Ghosting) man Einbußen muss, wird nicht erwähnt. HDR wir ebenfalls beworben, kann aber nicht brauchbar benutzt werden. Diese beiden Kritikpunkte veranlassen mich zwei Sterne abzuziehen. Für solch ein Preis leider nicht komplett nachvollziehbar. IPS-Glow und Backlight Bleeding betrifft generell fast alle IPS-Monitore und wird für meine Bewertung nicht stark beachtet. Alle anderen Kriterien werden erfüllt.
FPS-Spieler müssen leider etwas länger warten bis IPS-Panels/Monitore eine 1 ms Reaktionszeit ohne Kompromisse darstellen können. Für alle andere Suchenden ist hier der angebrachte Monitor, wenn man oben genannte Punkte einberechnet und ein ausreichendes Budget besitzt.

Heinrich - Bewertung des NZXT H210 Mini-ITX Glasfenster CA-H210B-B1 schwarz:

Ich wollte ein ITX Gehäuse, das nicht allzu klein ist, damit ich in der Wahl meiner Komponenten nicht so eingeschränkt bin. Einschränkungen bzgl. der Größe hat man hier so gut wie keine. Nur allzu große Kühltower oder extrem große Grafikkarten passen nicht. Ich hatte hier allerdings das Problem, dass mein CPU Kühler, ein beQuiet Dark Rock 4 (nicht pro) nicht gemeinsam mit dem Gehäuselüfter, der die Luft nach oben abführt, passt. Von der Höhe passt der Kühler (hier sind noch etwas Luft zur Glasscheibe, er ist jedoch zu breit, um gleichzeitig noch den besagten Lüfter installieren zu können. Für mich war das kein Problem, ich habe vorne zwei Lüfter und den einen vorinstallierten, der die Luft nach hinten abführt.

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Alle haptischen Teile sind aus Metall und fühlen sich wertig und gut verarbeitet an. Das Seitenfenster ist aus Glas, das Gewicht vermittelt eine hohe Wertigkeit. Auch die Schrauben, die mit dabei oder vorinstalliert sind, sind alle schwarz eloxiert und lassen sich auch mit den Fingern eindrehen. Allerdings, und das ist der Punkt, der mich von der 5 Sterne Bewertung abgehalten hat, sind die vorinstallierten Schrauben allesamt brutal fest angezogen. Insbesondere die Schrauben für die SFX Netzteilhalterung waren mit einem normalen Schraubendreher kaum heraus zu drehen. Ich habe den Schraubendreher verwendet, der zu dem beQuiet Lüfter mitgeliefert wurde, der war danach hinüber. Auch ist durch das Rausdrehen eine der Schrauben kaputt gegangen, da ich zum Herausdrehen so viel Gewalt aufwenden musste. Warum man hier so dermaßen fest anzieht, ist mir unklar. Deutlich weniger fest wäre immer noch fest genug. Ich habe mir durch diesen Gewaltakt eine Schraube untauglich gemacht und die Halterung für SFX Netzteile verkratzt. In meinem Fall kein Beinbruch, ich verwende ein ATX Netzteil, aber das hätte trotzdem nicht sein müssen.

Von der Aufteilung gefällt mir das Gehäuse gut. Kabel lassen sich gut verstecken und es gibt einige Kabelführungen für ordentliches Kabelmanagement. An Festplatten bietet das Gehäuse keine Möglichkeit für 3.5 Teile. Ich habe eine PCI-Express SSD auf dem Mainboard und zwei SATA SSDs an der rückwertigen Seitenwand, also praktisch hinter dem Mainboard angebracht. Mehr als zwei sind allerdings nicht möglich, es sei denn, man legt die Platten in den verdeckten Schacht, das für das Netzteil vorgesehen ist. Hier ist nämlich trotz ATX Netzteil immer noch ordentlich Platz.

Die mitgelieferten Lüfter sind mir ein wenig zu laut, aber ich bin da auch etwas sensibel. Ich habe beQuiet Silent Wings verbaut. Durch die klassische Bauweise ist hier auch genug Luft in Bewegung, so dass ich sehr gute Temperaturen im Gehäuse habe. An der Vorderseite wäre theoretisch auch Platz für einen 280mm Radiator, allerdings sinkt dann die mögliche Länge für die Grafikkarte. Meine Gigabyte RTX 2070 Super hat hier zu den Lüftern aber noch gut 6-7cm Platz. Ich könnte sie also sogar gleichzeitig mit Radiator einsetzen.

Insgesamt bin ich mit dem Gehäuse sehr zufrieden. Die Größe stimmt, auch wenn es eher zu den größeren ITX Gehäusen gehört.

+ ordentliche Materialen und Verarbeitung
+ 2 mitgelieferte Lüfter
+ super Kabelmanagement möglich
+ USB C Frontanschluss
+ ATX Netzteil mit ausreichend Platz möglich
---
- Schrauben sind unglaublich fest angedreht
- normal großer Kühltower nicht gleichzeitig mit oberen Lüfter betreibbar

Fazit: Mit den zwei Ausnahmen ein super Gehäuse!

Uwe - Bewertung des 8GB XFX Radeon RX 5700 XT THICC III Ultra ,GDDR6,3xDP,HDMI 3Fan retail:

Hallo zusammen,
für alle die wenig lesen wollen, hier ein kurzes Vorab-Fazit:
Die XFX Radeon RX 5700 XT Thicc III Ultra (im weiterem nur noch liebevoll XFX genannt) ist eine sehr Freiheitsliebende (viel Platz im Gehäuse) und Lufthungrige (min. 3 gute Gehäuselüfter) Karte im Format eines Cadillacs und auch mit der Leistung eines solchen.
Wer diese Punkte beachtet, wird sicher seine Freude mit der XFX beim Gaming und im Arbeitsalltag haben.
Nun zum Review der XFX.
Um hier einen Vergleich zu haben, fange ich mit meinem bisherigen System an. Wie soll ich auch sonst die Neue bewerten. In meinem PC steckt z.Zt. noch die Gigabyte Radeon RX 580 Gaming 8GB in Verbindung mit einem I5 6600K (auf 4,4 GHz getaktet), 16 GB DDR4-2134 auf einem ASUS Z170-A im Silent Base 800 (be quiet!) und einem PURE Power 11 - 600 W (80Plus Gold) Netzteil.
Nach dem Einbau der RX580 hatte ich mit massiven Startproblemen zu kämpfen. Teilweise braucht das System (WIN 10 Prof. 64 Bit) 4min zum Starten und fiel auch teilweise während Gaming und Büroarbeit einfach aus. Ich habe mich nach einer Lösung förmlich totgesucht, nichts gefunden und aus lauter Verzweiflung die Karten von PCIe 3.0/2.0x16 1 Steckplatz auf den PCIe 2.0/2.0x16 1 Steckplatz verbannt und siehe da alles lief perfekt und das System startet seit dem stabil in ca. 14sek. Mal sehen was mich mit der Neuen erwartet. Da ich eh geplant habe das ganze System grundlegend um zu bauen, bin ich da recht entspannt. Auch was die möglichen Treiberprobleme betrifft die aktuell AMD zugeschrieben werden.
Hier die Ergebnisse, mit denen das aktuelle System aufwarten kann:
Im 3DMARK Time Spy komme ich damit auf gigantische 4354 Punkte. In der Einzelwertung sind das 4.365 Grafikpunkte und 4299 CPU-Punkte (https://www.3dmark.com/3dm/45213459)
Mit dem 3DMARK Fire-Strike komme ich auf 11.794 (ungültige&) Punkte ( https://www.3dmark.com/3dm/45213840).
Da ich in den letzten Tagen auch meinen Monitor ein wenig Upgegradet habe (IIyama RED EAGEL 144Hz) können wir nun zu dem kommen, was die Gamer interessieren wird.
Die FPS (bei mittleren Details und mit dem MSI-Afterburner ausgelesen) im Spiel:
" World War Z: durchschnittlich 92 FPS (VULKAN)
" DIABLO III: durchschnittlich 96 FPS
" BORDERLANDS 2: durchschnittlich 152 FPS
" CoD Modern Warfare: durchschnittlich 98 FPS
Und nun endlich auch zur neuen XFX!
Hoffentlich wird das kein Aprilscherz, denn genau heute ist das langersehnte Päckchen mit der Neuen angekommen. Auf den ersten Blick ist die Verpackung nicht viel größer, als die meiner alten RX 580. Aber viel einfacher gehalten, fast schon etwas billig wirkend  brauner Pappkarton im bunten Einschub mit Treiber CD und das wars auch schon.
Dieses Bild wandelt sich beim Auspacken dramatisch. Die XFX wirkt einfach riesig und erinnert wirklich an einen Cadillac de Ville aus den 1959er (googelt einfach mal, dann werdet Ihr das auch feststellen).
Da es das klassische Unboxing der Karte zu Hauf auf YouTube gibt, verzichte ich darauf und mache mich jetzt mal an den Einbau.
Auch wenn Ihr das sicher schon tausendmal gehört habt. Die XFX ist wirklich riesig. In mein Gehäuse hat Sie nur gepasst, nachdem ich auch noch den letzten Festplattenkäfig ausgebaut habe. Wenn die XFX im Rechner sitzt ist wahrlich kein Platz mehr auf dem Mainboard und sie hängt auch ein wenig durch. Da werde ich mir noch etwas überlegen.
Mehr als 10min habe ich bis hierher allerdings nicht gebraucht. Also auch für ungeübte PC-Bastler in angemessener Zeit gut zu schaffen. Für die Testphase lasse ich das Gehäuse offen. Strom an und alles Startet in gewohnt kurzer Zeit. In den nächsten 10min schreibe ich an diesem Bericht und höre nur wohltuende Stille. Die Lüfter drehen hier nicht und alles ist wirklich silent. Das wird sich im Gamingbetrieb allerdings etwas ändern.
Da bis jetzt alles gut gelaufen ist, wage ich mich nun an den spannenden Teil.
Bis auf die XFX habe ich im System aktuell nicht zur bisherigen Ein- und Zusammenstellung geändert auch keine Treiber (RADEON 20.3.1) oder Einstellungen in den Spielen. Für alle Tests habe ich die Karte im BIOS des Auslieferungszustandes belassen.
Erstes Unverständnis und Enttäuschung. Bei World War Z (WWZ) bekomme im integrierten Test unter DirektX11 auf 59FPS bei einer CPU-Auslastung von 51% und starken Ruckeln. Unter VULKAN sieht es mit 93 FPS und 64% CPU-Auslastung zwar etwas besser aus aber Ruckeln tut es immer noch. Also erstmal Kaffee machen und grübeln. Ich beschließe jetzt mit den synthetischen Tests weiter zu machen.
Im 3DMARK Time Spy komme ich damit auf Gigantische 8059 Punkte. In der Einzelwertung sind das 9615 Grafikpunkte und 4204 CPU-Punkte ( https://www.3dmark.com/3dm/45318874)
Der 3DMARK Fire-Strike komme ich auf 18788 Punkte (https://www.3dmark.com/3dm/45319189)
Der MSI Kombustor Stresstest lässt die GPU Temperatur auf 94 C schnellen. Dabei bleiben die Lüfter aber bei 60% Fan Speed und sind bei offenem Gehäuse nur als leises säuseln wahrzunehmen. Das ist aber sicher eine subjektive Wahrnehmung. Da nach 10min Test keine Artefakte angezeigt werden, beende ich das hier, bin vom Ergebnis völlig überrascht und versuche mich nochmals an WWZ.
Ich glaub, die Karte muss sich erst einmal Warmlaufen. Mit den gleichen Einstellungen vom ersten Test komme ich nun auf 120 FPS bei 78% CPU-Auslastung und das ohne Ruckeln. Also ab ins Spiel und vorher noch alles auf Ultra-Settings gestellt & Bin begeistern! super flüssige 102 FPS. 20min spielen, alles läuft wie am Schnürchen.
Auf zu DIABLO III, alle Settings auf die höchste Stufe. Jetzt bekomme ich hier mehr als 150 FPS. Leider stellt mein Monitor nur 144 HZ dar  Luxusproblem. Für Diablo braucht man nicht unbedingt mehr als 80-90 FPS und alles sieht trotzdem schön aus und gut spielbar. Ich verbringe ca. 30min im ersten Akt und alles läuft stabil.
03.04.2020 und ich habe mir ResidentEvil 3 (war als Zugabe zur Karte dabei) installiert, alles auf den höchsten Einstellungen und damit 60min gezockt. Leise Karte (Gehäuse immer noch offen), keine Abstürze und alles stabil.
Mit mittleren Einstellungen und durchschnittlich 140 FPS gehts jetzt 45min in COD weiter. Von allen Spielen vermutlich das, das die meisten Anforderungen an meine Hardware und damit an die Karte stellt. HWINFO64 gibt mir hier eine durchschnittliche Temp. der GPU von 69,6°C und max. 78°C bei einem durchschnittlichen GPU-Clock von 1751 MHz und einem max. Clock von 2109 MHz an.
Außer einem leisen säuseln ist von der Karte aus dem PC-Gehäuse nichts zu hören. Trotz der Leistung also Stille im Raum. Auf zu den Ultraeinstellungen und noch einmal 40min spielen. Karte ist weiterhin nahezu unhörbar.
In völliger Übermotivation habe ich jetzt noch auf Intels I5 9600KF mit einem Gigabyte Z390 Gaming X aufgerüstet.
Das hat jetzt ebenfalls an den Ergebnissen der synthetischen Tests etwas geändert.
Im 3DMARK FIRE STRIKE komme ich nun auf 20983 Punkte (https://www.3dmark.com/3dm/45821356) und im TIME SPY auf 8823 Punkte https://www.3dmark.com/3dm/45820938)... Komisch.
Also alles super, Gehäuse wieder schließen und endlich in Ruhe ein paar Runden zocken.
Denkste!
Die XFX verwandelt sich in einen kleinen Tornado und die Temp. vom GPU Hot Spot schießt auf satte 104C (Leistungsaufnahme bleibt bei max. 210W). Glücklicherweise bekomme ich nun aber auf mehr als 180 FPS in COD. Komme mir aber wie auf einem Flugfeld vor.
Wieder einen Kaffee zur Beruhigung und überlegen.
Lärmschutzklappe vor den Frontlüftern öffnen und ein wenig die Einlässe an den Gehäuseseiten. Der Tornado ist weg, die Temp. bleibt bei 98C im Maximum und im Durchschnitt bei 65,5C. Einen Tag mit diesen Einstellungen arbeiten und Zocken  bin voll auf Zufrieden! Ich werde zwar noch einen Gehäuselüfter in der Seite verbauen aber auch ohne diese Aufrüstung komme ich zu folgend, abschließenden Fazit:
Die XFX ist eine Karte (in Verbindung mit meinem I5 9600KF) die alle meine Spiele auf Full-HD mit wenigstens 144 FPS darstellen kann. Abstürze oder Treiberprobleme konnte ich bis heute (22.04.2020  bei tgl. mehr als 10h Nutzung im privaten und dienstlichen Gebrauch) keine! feststellen, auch wenn viele Nutzer genau über solche Probleme klagen.
Vielleicht hilft Euch ein Blick auf euer Netzteil und diesen Beitrag von igorsLAB hier https://www.youtube.com/watch?v=bhhVJOKeklc weiter.
Beim zocken ist das System zwar nicht mehr Silent aber auch ohne Kopfhörer angenehm leise. Der PC (GTX 1070TI mit einem Ryzen 7 1700X) von meinem Sohn ist gefühlt 50% lauter und zu seinem Ärgernis auch langsamer.
Im Windowsalltag ist mein System mit XFX wieder Silent.
Für mich und meine Anwendungen ist die XFX für ca. 400 Euro eine klare Kaufempfehlung.
Ich würde gern mal eine RTX 2070 oder 2070 Super im Vergleich dazu ausprobieren & Vielleicht muss ich ja das System meines Sohnes nun auch aufrüsten, dann kann ich dazu ja auch etwas berichten.

Igor - Bewertung des AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Eine CPU welche für diesen Preis eine unglaubliche Leistung erbringt. Sie lässt aufgrund dessen momentan die Intel CPU's in der gleichen und den herumliegenden Preisklassen gänzlich im Schatten stehen.
Anzumerken ist vielleicht dass der Prozessor natürlich nichts für aufwendige Videobearbeitung, Grafikdesign oder 3D Animationen ist. Ist bei diesem Preis aber auch von keinem anderen Prozessor für unter 200€ zu erwarten. Primär läuft er vor allem für Gaming am besten, die meisten aktuellen Spiele brauchen nun mal einfach nicht mehr Leistung als diese CPU liefert und selbst eine 5700 XT (wie ich sie selber hab) oder auch eine 1070ti laufen mit dem Prozessor ohne jeglichen Bottleneck.
Wer jedoch 144Hz Gaming (Also FPS von +/- 144 und einem Bildschirm mit 144Hz) anstrebt könnte UNTER UMSTÄNDEN leichte Bottlenecks bekommen. Allerdings eher in Open World spielen bei den die CPU auch ordentlich was zu tun hat, im Regelfall kommt es aber nicht mal bei so welchen Spielen vor.
Zur Not lässt sich die CPU auch Dank AMD Ryzen Master Software problemlos übertakte womit man von 3,6 GHz auf bis zu 4,2 GHz kommt. Hier allerdings nur mit Sinn und Verstand übertakten und auch nur schrittweise immer ein kleines Bisschen mehr und auch nur so viel wie man wirklich noch irgendein Unterschied feststellen kann, denn ein Problem gibt es noch was vor allem im Zusammenhang mit Übertakten auftritt.

Nachteile:
- Hitzeentwicklung: Irgendwo muss man ja bei einem so guten Preis etwas einsparen und dass wurde hier vermutlich bei den Temperaturen gemacht. Es ist wichtig diesen Prozessor richtig einzustellen per AMD Ryzen Master oder direkt im BIOS was noch besser ist. Undervolten ist hier mehr als nur klug und bringt die gleiche (bei vielen und auch mir sogar etwas mehr) Leistung bei DEUTLICH geringeren Temperaturen, auch dort bekommt man die optimalen Einstellungen nur durch etwas rumprobieren.

Wenn man vor hat den Prozessor über 3,6 MHz laufen zu lassen dann sollte man sich auf jeden Fall einen vernünftigen CPU Kühler zulegen. Meine Empfehlung: für 25-30€ bekommt man Ordentliche welche allerdings nur für Taktraten bis max. 4,0 MHz die CPU auch dauerhaft auf unter 80°C halten können (bei voller Auslastung sind Temperaturen von 65-70°C optimal und alles bis 77°C noch in Ordnung. Wer ihn auf 4,0 - 4,2 MHz laufen lassen will der sollte dann wirklich 45€ und mehr dafür ausgeben da diese erst eine wirklich gute Kühlung bringen. Die in der 30€ Preisklasse sind lediglich ausreichend, wirken aber im Vergleich zum Boxed-Kühler (der von AMD bereits mitgelieferte) sehr leistungsstark. Diese sind trotzdem im Regelfall nur bis 4,0 MHz zu gebrauchen bei allem darüber Kühlen die in etwa so gut wie der Boxed-Kühler ohne Undervolting im Werktakt (3,6 MHz). Also der Boxed Kühler ist ziemlicher Schrott aber wie gesagt in diesem Preis zu Leistungs Verhältnis noch ganz ok. Wenn die CPU Undervolted ist und auf Werktakt läuft dann aber in Ordnung was die Temperaturen angeht.

Fazit: Preis-Leistung unschlagbar, fürs Zocken die Ideale CPU bei PC's bis 1000€ und sogar darüber (lieber von dem dadurch eingesparten Geld eine bessere GPU oder einen besseren CPU-Lüfter kaufen, das wird deutlich mehr Leistung in Spielen ermöglichen als ein teurerer Prozessor), der AM4 Sockel ist mit sehr vielen Mainboards kompatibel vor allem diese mit einer ebenfalls ausgezeichneten Preis-Leistung (B450 Pro 4, B450m Pro 4, B450m Pro VDH-Max usw.), ist durch die großzügigen Übertaktungs-Möglichkeiten auch zukunftssicher.

ABER

man muss sich ausgiebig mit den Einstellungsmöglichkeiten befassen und sich auch etwas auskennen um von den Vorteilen profitieren zu können und das Übertakten funktioniert nur stabil mit einem neuen Kühler, allerdings immer noch deutlich preiswerter als eine teurere CPU.

Für jeden eine absolute Kaufempfehlung der vor allem alle aktuellen Spiele und alltäglichen Anwendungen (Office, Browsen etc.) makellos und schnell betreiben will und über genug Zeit verfügt die CPU auf sein System optimal anzupassen und einzustellen damit sie auch ihre maximale Leistung für genau euer Setup entfalten kann, für Anfänger kann das auch mal ein paar Tage in Anspruch nehmen bis man das Optimum (Höchste Leistung bei minimaler Temperatur) erreicht hat aber es lohnt sich auf jeden Fall.

HaJoe - Bewertung des MSI PRESTIGE X570 CREATION AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 EATX Retail:

Das Mainboard wurde inklusive der restlichen Hardware sehr schnell und gut verpackt geliefert. Die Qualität und Verarbeitung des Mainboards möchte ich als erstklassig bezeichnen.

Der Chipsatzkühlkörper ist sehr massiv und per Heatpipe mit den VRM-Kühlkörpern verbunden. Somit kann bei geringer VRM-Belastung auch Chipsatz-Wärme über die VRM-Kühlkörper abgeführt werden. Clever! Nachdem im BIOS der Chipsatzlüfter auf [Silence Mode] eingestellt wurde, ist der Lüfter bei mir gar nicht mehr angesprungen und folglich absolut unhörbar. Vorher war er schon etwas laut, aber das ist mit dem Silence Mode hinfällig. Nichts, was ich bisher unternommen habe, hat die Chipsatztemperatur maßgeblich steigen lassen. Wer also Bedenken bezüglich der Lautstärke des Chipsatzlüfters hat, den kann ich beruhigen: Das ist bei diesem Mainboard kein Thema.

Das Mainboard besitzt neben dem CPU-Lüfter- und Wasserpumpenanschluss 7 weitere Lüfteranschlüsse, die im BIOS oder per Software individuell gesteuert werden können. Auch die Anschlüsse des I/O Shields können sich sehen lassen. Insgesamt sind da 14 USB-Buchsen zu finden. Neben den WLAN-Antennenbuchsen sind da auch zwei LAN-Buchsen. Alles getestet, alles funktioniert. Dass der ATX-Stromanschluss nach seitlich heraus geht, wurde vereinzelt zwar kritisiert, für mein Case ist das aber optimal, da das Kabel direkt im Kabeldurchlass verschwinden kann und keinen Bogen machen muss.

Die Einstellung des Arbeitsspeichers (Corsair Vengeance LPX 3200 4 x 8GB Set) per XMP schlug mit der bei Lieferung installierten BIOS-Version fehl. Via "Memory Try It !" ging das aber. Geliefert wurde das Board mit Version 160. Das Upgrade auf die Version 170 (Stand: 11.04.2020) verlief problemlos, dauerte aber einige spannende Minuten. Nach dem Update funktionierte die Einstellung des Arbeitsspeichers auch mit XMP. Also zuerst BIOS aktualisieren (oder wem das Risiko zu hoch ist, BIOS-Aktualisierung mit bestellen), dann XMP aktivieren. Ich hätte mir bei einem Mainboard dieser Preisklasse Dual-BIOS und/oder BIOS-Flashback gewünscht. Beides ist hier nicht vorhanden.

Die M.2-Erweiterungskarte funktioniert nur am PCI E2- oder PCI E5-Slot. Das steht auch so im Handbuch. Wenn sie im PCI E7-Slot steckt, wird nur eine der beiden SSDs erkannt. Selbst im passenden Slot (in meinem Fall PCI E5) muss im BIOS PCI E5 Lanes Configuration von [Auto] auf [x4 + x4] umgestellt werden, andernfalls wird auch nur eine der beiden M.2-SSDs der Erweiterungskarte erkannt. Das konnte ich leider im Handbuch nicht finden. Ich hätte mir da einen kleinen zusätzlichen Quick Installation Guide nur für die Erweiterungskarte gewünscht, der diese Information enthält, oder wenigstens eine entsprechende Info im Handbuch.

Bei der Einstellung der Bootreihenfolge können zwei gleiche M.2-Laufwerke in den beiden M.2-Slots nicht einfach unterschieden werden. Im BIOS wird weder der Slot noch eine andere Unterscheidungsmöglichkeit angezeigt (BIOS-Version: 170). Beide Laufwerke haben exakt die gleiche Bezeichnung. Die einzige Unterscheidungsmöglichkeit ist die Reihenfolge der Auflistung. Drive0 (wohin sich Windows gerne standardmäßig installieren möchte) wird als oberstes angezeigt, unterhalb davon steht dann drive1 u.s.w. Wenn also zwei gleiche M.2-SSDs verbaut sind und in der Liste zweimal z.B. CT500P1SSD8 (Crucial P1 500 GB) steht, dann ist das Obere drive0. Um welchen Slot es sich dabei handelt (M2 1oder M2 2), weiß ich immer noch nicht. Vermutlich M2 1. Das Gleiche gilt übrigens auch für die M.2-Erweiterungskarte. Zum Glück habe ich da zwei andere SSDs verbaut, dann weiß ich wenigstens, dass das die beiden der Erweiterungskarte sind, aber schon wieder nicht den Steckplatz: Bei einem Board dieser Preisklasse inakzeptabel. Bei den SATA-Anschlüssen ist das übrigens nicht so. Hier wird im Eintrag schön der SATA-Anschluss genannt. So sollte das auch bei allen M.2-SSDs sein. Diesbezüglich ist also dringend eine Nachbesserung im BIOS erforderlich.

Unter Linux wurde alles erkannt und alles läuft. Die Treiberinstallation unter Windows 10 funktionierte auch prima und alle Geräte sind funktionsbereit. Bei der Installation des Creator Centers gab es sowohl mit der Installations-DVD als auch mit der Downloadversion Probleme. Ich bekam zuerst trotz vieler Versuche und Recherche das Programm nicht zum Laufen: Bloß ein leeres Fenster wurde angezeigt, in dem nichts zu machen war. Die Installation und die Einrichtung beim Erststart wurde aber scheinbar fehlerfrei durchlaufen. Lösung: Es genügt nicht, bei der Installation als Administrator angemeldet zu sein und die Meldung nach dem Setup-Start zu bestätigen. Ich musste die Installation explizit per Rechtsklick Als Administrator ausführen. Zur Sicherheit habe ich auch den Erststart via Als Administrator ausführen durchgeführt. Seither läuft das Programm wie geschmiert. Eine entsprechende Information konnte ich weder im Handbuch noch bei MSI finden. Hier wäre also auch eine Ergänzung im Handbuch, ein Booklet zur Installations-DVD, ein Aufdruck oder wenigstens ein README erforderlich.

Zusammengefasst ist das Board sehr gut und sehr leise und die Hardware funktioniert prima. Es lässt keine Wünsche offen. Einige wichtige Informationen werden leider nicht von MSI geliefert oder sind fast unmöglich zu finden.

Pro:
- Nach BIOS-Einstellung auf [Silence Mode] unhörbarer Chipsatzlüfter
- Sehr viele Lüfteranschlüsse, die individuell gesteuert werden können
- Sehr viele USB-Buchsen im I/O Shield
- Integriertes WLAN, Gigabit LAN und 10 Gigabit LAN
- Arbeitsspeicher nach BIOS-Update problemlos mit XMP einzustellen
- Sehr gute Kühllösung für Chipsatz, VRM und M.2-SSDs
- Sehr gute, fast überdimensionierte VRMs
- CPU-Profile, Lüfter und RGB unter Windows per Software steuerbar

Kontra:
- M.2-Laufwerke im BIOS: Zwei gleiche M.2-SSDs nur indirekt zu unterscheiden
- Fehlende (oder unmöglich zu findende) Informationen bei MSI oder im Handbuch
- Kein Dual-BIOS oder BIOS-Flashback

Sorry für so viel Text. Ich hoffe aber, damit zukünftigen Käufern Zeit, Stress und Arbeit zu ersparen. Das Mainboard hat für die Ausstattung und Verarbeitung ganz klar 5 dicke Sterne verdient, denn dies ist wirklich ein außergewöhnlich gutes und sehr hochwertiges Teil mit außerordentlich guter Kühllösung und jeder Menge Features. Die unter "Kontra" gelisteten Punkte und die damit verbundene vermeidbare Arbeit sind ein Wermutstropfen. Hierfür muss ich insbesondere unter Einbeziehung der Preislage einen Stern abziehen. Dennoch kann ich dieses Mainboard guten Gewissens empfehlen.
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Paul - Bewertung des 49" (124,46cm) Samsung QLED Gaming Monitor C49RG94SSU schwarz 5120x1440 2xDisplayport 1.4 / 1x HDMI 2.0:

Zunächst einmal muss ich sagen, dass das ein geiler Bildschirm ist. Riesig groß (hatte vorher einen WQHD 27") und dazu ein gefühlt klasse Bild. Natürlich gibt es bei den ein oder anderen Eigenschaften Bildschirme, die bessere Werte aufweisen, aber 49" mit doppeltem WQHD, 120Hz(!) und HDR1000 ist schon ne dicke Hausnummer.

Mögliche Kritikpunkte zu ein paar Eigenschaften des Bildschirms:

- Der nutzbare Bildwiederholungsbereich für FreeSync liegt zwischen 48Hz und 120Hz. Es ist etwas schade, dass die untere Grenze bei hohen 48Hz liegt, aber mit passenden Grafikeinstellungen lassen sich in den meisten Spielen schnell höhere FPS erzeugen (System: i7 9700K u. RTX 2080)
- Außerdem kann das FreeSync halbwegs neuerdings auch mit Nvidia GPU's genutzt werden, was ich mit der RTX 2080 auch bestätigen kann.
- Das Local Dimming besteht nur aus zwölf vertikal verteilten Zonen. Dies ist aber kaum schlimm, da die Dimming Zonen aktiviert werden, sobald ein einziger Pixel hierin angesprochen wird. Das wird i.d.R. immer der Fall sein.
- Ab und zu knistert der Bildschirm etwas. Ich habe gelesen, dass das aufgrund der Hitze passiert. Dies stört aber kaum.
- Man muss sich leider entscheiden, ob man 120Hz bei 8Bit Farbtiefe oder 100Hz bei 10bit Farbtiefe haben will. Als Typ, der aber viel daddelt fällt die Wahl schnell auf 120Hz/8bit.



Zum 32:9 Format und Spielen:

Ich habe ein paar Spiele ausprobiert und kann sagen, dass alle getesten Spiele das Format in irgendeinerweise füllen. Im Folgenden etwas detaillierter:

Läuft nativ:
- The Devision 2
- CoD MW - Warzone (Nach jedem Neustart muss die Skalierung angepasst werden)
- Doom (2016)
- Insurgency Sandstorm (Randloser Modus)
- Frostpunk
- Borderlands (allerdings ist das Menü teilweise etwas abgeschnitten)

Läuft mit Anpassungen außerhalb der Spieleoptionen und/oder zusätzlicher Software:
- Superliminal
- What Remains of Edith Finch (Workarrounds für einzelne Versionen vorhanden (u.a. GoG))

Eigentlich ist es wünschenswert, dass Spiele, die nicht für die Auflösung gemacht wurden, das Bild einfach strecken, sodass keine Pixel und damit Informationen flöten gehen.
Es kommt gelegentlich aber bei den Spielen vor, dass das Bild oben und unten abgeschnitten wird, um die Streckung auf 32:9 durchzuführen.
Teilweise ist das HUD bei Spielen etwas unübersichtlich, da Elemente teilweise ganz links oder ganz rechts angeordnet werden und das bei dem Bildschirm ein ganz schönes hin und her mit dem Kopf bedeutet.
Aber das hört sich vllt schlimmer an, als es ist. Man gewöhnt sich schnell daran. Außerdem werden vermutlich immer mehr Spiele das Format unterstützen, sodass diese Einschränken bald obsolet wird (bei The Division 2 bspw. schon super umgesetzt).
Im Groben und Ganzen habe ich jedoch größere Hürden für das 32:9 DWQHD Spieleerlebnis erwartet; die meisten getesteten Spiele ließen sich ohne weiteres in der Auflösung spielen, wie oben aufgelistet.



Software zur übersichtlichen Gestaltung des Bildschirms:

Voran kann ich sagen, dass die Samsung eigene Software "Easy Setting Box" für die Fenster und deren Größe/Ausrichtung etc. nicht sehr gut ist.
Es sind ungewollte Leerstellen zwischen den Fenstern. Eine Internetrecherche ergab, dass das Problem schon lange besteht, jedoch noch keine Lösung dafür vorhanden ist. Außerdem ist die Bedienung unschön gestaltet.
Andere, nicht unbedingt Samsung eigene Programme erleichtern die Bewältigung des 49" Bildschirms besser.



Alles in allem ist der Bildschirm aber ausgesprochen gut, wie eingangs schon gesagt. Ich kann ihn sehr empfehlen!

Alexander M. - Bewertung des MSI Clutch GM50 Gaming Mouse USB schwarz (kabelgebunden):

Bevor ich die Maus hatte, benutzte ich die Logitech MX Master für Office Arbeiten und zum Spielen. In meiner Freizeit spiele am liebsten Spiele wie PUBG, Apex Legends, Doom (2016) und Doom Eternal. Nach circa vier Monaten Nutzung gebe ich meine Meinung zur MSi Clutch GM50 Spielemaus ab und wie sie sich im Vergleich zur Logitech MX Master (1. Version) verhält. Der Hauptgrund, warum ich von der Logitech MX Master gewechselt bin, ist die geringe Polling Rate von 125Hz. Diese wurde in einigen Spieletitel besonders deutlich und recht störend. Falls es eine Rolle spielt, ich bin Rechtshänder, habe relativ große Hände, halte meine Maus in der Regel mit den Fingerspitzen (Fingertip  Grip) und bewege diese aus dem Ellbogen oder Schulter.


Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht und einfach zu öffnen. Diese beinhaltet die Maus, das Benutzerhandbuch und die Garantiebestimmung.


Design und Verarbeitung

Die Form der MSi Clutch GM50 erinnert an die Razer Deathadder, jedoch kann ich nicht sagen, ob die beiden Modelle sich ähneln. Im Vergleich zur Logitech MX Master ist die GM50 ungefähr gleich lang, etwas schmaler und kleiner in der Höhe.
Die Maus hat insgesamt sechs Tasten, also neben den drei Üblichen, links zwei Seitentasten und unter dem Mausrad eine Taste. Des Weiteren verspricht MSi eine hohe Langlebigkeit durch die verbauten OMRON Tasten. Die Seitentasten sind mit dem Daumen bequem zu erreichen. Hinzu sind an der Maus RGB Lichter verbaut, und zwar an den Seiten des Mausrads, unter dem MSi Logo auf dem Mausrücken und am Mausende hinten (vergleiche Bilder). Fragwürdig ist jedoch die Entscheidung die RGB Lichter am Mausrad asymmetrisch anzubringen; auf der rechten Seite des Mausrads ist nämlich die beleuchtbare Fläche größer als auf der linken Seite. Dabei ist die Helligkeit in Ordnung und die Lichter stechen auch nicht unangenehm in die Augen. Die Oberflächentextur der Maus ist hervorragend. Obwohl ich manchmal schwitzige Hände habe, hinterlasse ich keine Abdrücke auf der Maus. An den Seiten sind kleine Flächentexturen angebracht, diese erhöhen deutlich den Halt an der Maus. Im Gegensatz zur Logitech MX Master, hat sich bis jetzt die Seitentextur nicht abgenutzt und sieht nahezu aus wie neu. Zwar besteht die GM50 aus Plastik, dabei wirkt die Verarbeitung hochwertig und beständig. Das Plastik zeigt sich auch im Gewicht der Maus, denn die MSi Clutch GM50 wiegt nur ca. 87g und ist im Vergleich zur Logitech MX Master ein Fliegengewicht, an das ich mich erst mal gewöhnen musste. Mehr dazu aber später unter Nutzung und Umgewöhnung.
Das Kabel der Maus besitzt keine Stoffummantelung und ist nicht abnehmbar. Dabei beträgt die Gesamtlänge zwei Meter, der USB  Anschluss ist vergoldet.


Nutzung und Umgewöhnung

Für Office Arbeiten eignet sich diese Maus gut, mir persönlich reichen die drei zusätzlichen Tasten an der Maus. Für professionelle Anwender wird das wahrscheinlich nicht ausreichen, weswegen ich da wirklich zur Logitech MX Master raten würde.
Die MSi Clutch GM50 ist aber nicht primär für Office Aufgaben ausgelegt ist, sondern eben für Spiele. Als Spielemaus fungiert diese außerordentlich. Ich musste mich aber an diese Maus gewöhnen. In den ersten Tagen schmerzte meine Hand, besonders ab dem Ringfinger, die schmalere Form im Vergleich zur MX Master war dabei mein größtes Problem. Bei dieser Gewöhnungszeit wurde ich zunehmend schlechter in allen genannten FPS  Titeln. Aus Frust dachte ich darüber nach, für die Maus eine Rückerstattung zu beantragen, habe die Idee aber kurz darauf verworfen. Nach einigen weiteren Tagen behutsamen Umgangs gewöhnte sich meine Hand schließlich an die Maus und die Schmerzen verschwanden. Es brauchte weitere Tage um mich wieder in Spiele einzufinden, da ich meiner Meinung nach immer noch ziemlich schlecht war. Später verbesserte sich nicht nur der Umgang mit der GM50, sondern auch mein Können in Spielen, als vorher mit der heimischen MX Master. Meiner Auffassung nach, liegt es auch sehr am Sensor und an der besseren Polling Rate von 1000Hz der GM50. Diese fühlt sich nämlich auffallend präziser an, als die Logitech Maus. Das sogenannte Flicken und tracken (Verfolgen von Charaktermodellen) ist mit der GM50 weitaus einfacher und Spielwaffenrückstöße zu kontrollieren wurde steigend simpler. Dank des geringen Gewichts dieser Maus ist meine Hand viel ausdauernder als mit der MX Master geworden.
Zusammenfassend brauchte ich nahezu eine Woche Umgewöhnungszeit für die MSi Clutch GM50, jedoch hat es sich ausgezahlt und ich wurde schlussendlich besser als mit der Logitech MX Master. Auch wenn meine Umgewöhnung ungefähr eine Woche dauerte, heißt es nicht, dass es bei euch genauso sein wird.


Langzeittest

Während der Gewöhnungszeit konnte ich nicht länger als 90 Minuten am Stück mit der Maus spielen, bevor meine Hand sich beklagte. Danach konnte ich in meiner Freizeit problemlos mehrere Stunden am Stück die Maus nutzen, ohne sonderlich viel zu ermüden. Das geringere Gewicht der Maus tut gut und die Hand ist beim Gebrauch viel entspannter.


Software

Mit der optionalen MSi Gaming Center Software lässt sich die RGB Beleuchtung, der Sensor einstellen und die Zusatztasten nach Belieben konfigurieren und mit Makros versehen. Unter den Sensoreinstellungen lässt sich die Lift  Off Distance zwischen zwei und drei Millimeter wählen, die DPI von 100 bis 7200 regeln, Angle Snapping ein- und ausschalten, sowie die Polling Rate zwischen 125, 250, 500 und 1000Hz selektieren. Des Weiteren lassen sich verschiedene Profile erstellen, welche man per Mausdruck wechseln kann. Weiterhin lässt sich die RGB Beleuchtung der Maus mit anderen Peripheriegeräten, welche Mystic Light besitzen, aneinander anpassen. Die Software ist sehr übersichtlich und dadurch bequem zu bedienen.


Preis-/ Leistungsverhältnis

TL;DR
Positiv:
+ Recht niedriges Gewicht von 87g
+ Präziser Sensor
+ Gute Haptik und Handhabung
+ Hochwertige Verarbeitung
+ Hervorragend nach Gewöhnung
+ Fairer Preis mit ca. 50¤

Neutral:

o Lange Umgewöhnungszeit von einer Woche

Negativ:

- RGB Licht am Mausrad nur auf der rechten Seite des Mausrads, wirkt unfertig

Für mich überwiegen die positiven Argumente die Neutralen und Negativen, weswegen ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann.

Bleiben Sie bitte zu diesen Zeiten alle gesund!

Cerberus - Bewertung des Gigabyte X570 Aorus Ultra AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR ATX Retail:

Ich habe mich für das Gigabyte X570 Aorus Ultra AMD entschieden und bin sehr zufrieden mit dem Mainboard, es gab beim Einbau-Anschließen keine Probleme, wer sich damit nicht richtig auskennt kann jederzeit ins mit gelieferte Handbuch schauen diese ist aber nur in Englisch!
Ich empfehle euch beim kauf darauf zu achten das ihr das neueste BIOS Update habt oder ihr machts beim PC bauen einfach selber (Ersparte euch eventuell Ärger mit der Kompatibilität).
Für alle RGB Fans ist das Board nichts die Beleuchtung ist sehr dezent und fällt kaum auf, mein AMD Box Kühler überstrahlt alles!
Wer nicht unbedingt PCIe 4.0 möchte sollte auch von allen x570 Mainboards die Hände weg lassen diese sind alle durch die Bank weg viel zu teuer, es gibt ältere Mainboards (x470oder x370) mit besserer Ausstattung für viel weniger Geld!
Wer ein ruhiges x570 Mainboard ohne Chipsatz Lüfter möchte der muss tief in die Tasche greifen das einzige x570 Mainboard was mir da bekannt ist ist das aorus Xtreme und das ist richtig teuer!

Gigabyte X570 Aorus Ultra

Positiv:
- Sehr gute und Hochwertige Verarbeitung
-Das WLAN nimmt keinen M.2 Steckplatz weg
-Gut ausgestattet mit vielen Anschlüsse auf dem Board
-Schrauben, 4x SATA Kabel, 1x Antenne, 2 Zusätzliche Wärmefühler und vieles mehr lagen im Karton mit dabei

Negativ:
-So ziemlich alle x570 Boards sind für mich überteuert
-Der Chipsatz Lüfter kann noch nicht gesteuert werde
-Bedienungsanleitung nur auf Englisch

Fazit:
Wer wie ich unbedingt PCIe 4.0 will und das Geld über hat kann bei dem Gigabyte X570 aorus ultra ruhig zugreifen. Wenn ihr nicht unbedingt WLAN wollt kann ich euch auch das günstigere Gigabyte X570 Aorus PRO empfehlen, zwischen den beiden Boards gibt es nur minimal Unterschiede aber der größte ist der Preis.

Hellmuth - Bewertung des 2000GB Toshiba Canvio Basics HDTB420EK3AA 2.5" (6.4cm) USB 3.0 schwarz:

Lieferung: Wie von Mindfactory gewohnt war die Lieferung nach Versand innerhalb von einem Tag bei mir eingetroffen. Die Verpackung war ebenfalls ordentlich und sicher.

Produkt: Da ich schon seit längerem übere eine Externe-HDD nachdachte, habe ich mich aufgrund des gutem Preis/Kapazität-- Verhältnisses für die 2TB Toshiba Canvio Basics entschieden.
Die Verpackung enthält neben der HDD ein USB Micro Typ-B 3.0 (was ich zugegebenermaßen erst einmal googlen musste). Diese Art von USB habe ich tatsächlich noch nie zuvor gesehen und scheint recht selten zu sein. Auf Mindfactory habe ich bisher nur ein Angebot für ein Kabel dieser USB-Art, was mir ein wenig Sorgen bezüglich des Austausches des Kabel macht (solllte dieses irgendwann kaputt gehen). Allerdings ist dies für mich kein Grund um von der HDD abzuraten, da man sicherlich schnell fündig wird, wenn es wirklich so weit kommen sollte.

Die Verarbeitung der Festplatte ist in meinen Augen einwandfrei. Schickes, mattes Schwarz, sehr klein und handlich und fühlt sich zudem sehr hochwertig an, wenn man sie in der Hand hält. Ich gehe stark davon aus, dass hier Plastik verwendet wird, allerdings handelt es sich hier definitiv nicht um billiges, leicht bewegliches Plastik, sondern um einen wirklich soliden und leicht rauen Stoff, welches nicht nur gut aussieht, sondern sich auch sehr gut und hochwertig anfühlt.
Was die Geschindigkeit angeht darf man hier natürich nicht auf Wunder hoffen. In meinen Tests erreiche ich relativ konstante 100 - 150Mb/s. Natürlich kommts hier auch sehr auf die Größe und Menge der Dateien an, welche auf die Platte geschrieben werden.
Für eine Externe Festplatte ist diese Geschwindigkeit in meinen Augen vollkommen ausreichend und bei diesem Preis bereits deutlich schneller als ich erwartet hatte.

Fazit: Problemlose, schnelle Lieferung. Gute Verpackung. Sehr gutes Preis zu Kapazität Verhältniss und eine sehr gute Verarbeitung. Lediglich der verwendete USB Typ (Micro USB-B 3.0) hätte gerne ein anderer sein dürfen (nicht wegen der Leistung, sondern aufgrund der recht geringen Verfügbarkeit).
Insgesamt sind meine Erwartungen definitiv erfüllt und ich kann die 2TB Toshiba Canvio Basics auf jeden Fall mit gutem Gewissen weiterempfehlen. 5/5 Sterne!

Sebastian - Bewertung des Corsair iCUE H100i RGB PRO XT 240mm Radiator:

Vorab, ich habe mir diesen CPU-Kühler im Rahmen eines komplett neuen PCs gekauft, der folgende Spezifikationen hat:
- i7 9700k (auf 4,7 MHz getaktet)
- Gigabyte Z390 Aorus Pro Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail
- 16GB (2x 8192MB) Corsair Vengeance RGB PRO schwarz CMW16GX4M2C3200C16 DDR4-3200
- 11GB Gainward GeForce RTX 2080 Ti Phoenix GS Aktiv
- 700 Watt be quiet! Pure Power 11 CM Modular 80+ Gold
- Sharkoon TG6 RGB mit Sichtfenster schwarz

Den 240mm Radiator habe ich vorne im Gehäuse an zwei der drei vorhandenen Lüfter angebaut, die beiden Lüfter aus dem Paket nutze ich dafür, die warme Luft nach oben aus dem Gehäuse abzuleiten.

Die Verarbeitung des Produktes ist super, die Schläuche der WaKü sind lang genug um den Radiator überall im Gehäuse zu verlegen. Insgesamt hat alles einen sehr wertigen Eindruck.

Bisher habe ich folgende Spiele angezockt (jeweils auf 4k Auflösung und Ultra-Settings / mind. 2-3 Stunden am Stück um auch genug Last zu haben):
- Assassins Creed Odyssey
- Tom Clancys Ghost Recon Breakpoint
- WATCH DOGS 2
- Red Dead Redemption 2

Was soll ich sagen, die CPU liegt bei einem maximum von ca. 62 Grad, was ein super Wert ist dafür, dass alleine die Graka eine Wärme von ca. 73 Grad erreicht (die Werte habe ich mir InGame anzeigen lassen durch MSI Afterburner und parallel dazu über Core Temp). Dabei sind die Lüfter zwar zu hören, ich selbst empfinde es aber nicht als störend (wobei dies immer nur eine subjektive Meinung sein kann).

Ich bereue bisher den Kauf dieser CPU-Kühlung definitiv nicht und kann sie nur weiterempfehlen.

Matthias - Bewertung des AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Der Ryzen 5 3600 ist wohl aktuell die CPU mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis aller Prozessoren am Markt, wenn es um das Thema PC-Gaming geht. Er taktet mit 3,6 Ghz auf allen sechs CPU-Kernen und bietet dazu Hyperthreading an, also zusätzliche 6 "virtuelle" Rechenkerne.

Bei anständiger Kühlung läuft die CPU in Spielen konstant mit dem maximalen Turbotakt von 4,2 Ghz und ist somit oftmals gleichauf mit deutlich teureren Modellen, die aufgrund einer höheren Anzahl von Rechenkernen und einer damit entsprechend höheren CPU-Temperatur einen solch hohen Turbotakt nicht halten können.

Der mitgelieferte Box-Kühler von AMD ist allerdings nur bedingt zu empfehlen. Die Lautstärke geht in Ordnung, jedoch ist der kleine Kühler bei Volllast mit der CPU völlig überfordert und sollte nur eingesetzt werden, wenn die Finanzen den Kauf eines deutlich besseren Luftkühlers absolut nicht zulassen.

Mit einem Kaufpreis von knapp 170 Euro findet man derzeit keine leistungsstärkere CPU, ganz gleich ob man nun einen Prozessor für Gaming oder auch das Arbeiten am PC und gelegentlichen Videoschnitt sucht. Letzteres beherrscht auch der kleine Sechskerner, wenngleich er dabei etwas mehr Zeit braucht, als die großen Brüder.

Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt und besonders in Spielen sogar übertroffen - jedem, der einen neuen Gaming-Rechner bauen möchte, würde ich den Ryzen 5 3600 empfehlen. Das gesparte Geld gegenüber den großen Brüdern würde ich lieber in eine potentere Grafikkarte stecken!

Gleichzeitig auch ein Geheimtipp für den Umstieg der älteren, ersten Ryzen Generation, da die Ryzen 3000 - Serie per Bios-Update oftmals auch noch auf einem X370-Board läuft. Allerdings sollte man hier vorab das Bios aktualisieren udn schauen, ob die AGESA 1.0.0.4 unterstützt wird.

Alles in allem ist der Ryzen 5 3600 derzeit der "Biggest Bang for the Buck" auf dem CPU-Markt!
Weiterlesen »Februar

Thomas - Bewertung des Inter-Tech Case ATX F-762 Silencer Midi:

PC-Gehäuse Inter-Tech Case ATX F-762 Silencer Midi

Ins Auge sticht sofort die kurze Tiefe dieses Gehäuses. Sie ist praktisch, wenn ein PC z.B. in Möbeln untergebracht werden muss. Die Platzersparnis wird bei diesem Modell mit dem kompletten Verzicht in der Front auf Laufwerke oder nachträgliche Bedienpanels/-Anzeigen erkauft. Man sollte beim Bestellen beachten, dass keinerlei Lüfter im Lieferumfang sind, was ich aber nicht als Nachteil sehe - so bleibt mir die freie Wahl meiner Lieblingslüfter.
Angenehm ist die Anzahl der USB-Kabel vom Mainboard zum Frontpanel: 2 Stecker für USB3, einer für USB2 sowie eine Leitung für den Cardreader, den man an der rechten Kante findet (SD und µSD) und der von Windows 10 (v1909) hier sofort erkannt wurde.
Gut: Power- und Reset-Taster sitzen zwar gefährlich nah nebeneinander, aber haben unterschiedliche Größe, so dass man sie nicht verwechseln kann. Leider ragt der Reset-Knopf leicht aus dem Gehäuse.

Bilder können trügen. Die Fotos auf der Seite des Herstellers tun dies auch, denn die Front sieht nur so aus wie gebürstetes Alu, es ist aber Kunststoff.

Kleiner Makel, die Aussparung im Blech unter dem Mainboard im Bereich des Cooler-Halters: Man sieht nur die oberen Schrauben gut. Ein welchsel des Coolers bzw. dessen Halters ist bei eingebautem Mainboard zwar möglich, aber man kann beim Montieren nicht die beiden unteren Gewinde sehen, muss also nach Gefühl arbeiten. Das Gewinde der Schaube oben-links ist gerade noch zu erkennen.

Das Metall ist ordentlich verarbeitet, jedoch ist das Blech relativ dünn. Da ist es gut, dass die Seitendeckel gedämmt sind, sonst würde es womöglich zu störenden Vibrationen kommen.
Die Folge des dünnen Blechs ist fatal: Die Gewinde für die Mainboardträger finden z.T. keinen richtigen Halt und drehen im Blech schon mal durch. Das rächt sich genau dann, wenn man hier ein Mainboard wieder ausbauen will, denn dann kommt der Halter unter dem Board gleich mit raus. Genau das ist mir passiert - ausgerechnet bei der Schraube nahe vom ATX-Blech (Gruß von Murphy), so dass es unmöglich wurde, das Mainboard wieder heraus zu bekommen. An dieser Stelle kommt man nicht an die untere Schraube dran. Game over. Ab jetzt kann es sehr lange dauern, bis man das Mainboard ohne Schaden irgendwie heraus bekommt, wenn überhaupt.

Zusammengefaßt:
+ Günstig (knapp unter 40 Euro)
+ In der Tiefe schön kurz
+ Leise wegen der Dämmung
+ Front-Anschlüsse und -Taster in Ordnung
- Front nicht nutzbar für DVD-Laufwerk oder Bedienpanels wie z.B. für Lüfter, Audiopanels, o.ä.
- Dünnes Bleich ist ein Risiko für Probleme bei den Gewinden

Fazit:
Insgesamt betrachtet merkt man an einigen Stellen den Preisunterschied zu den Modellen, die ab 80 Euro aufwärts kosten.
Für einen PC im Bereich Büro oder günstiger Gamer, an dem also nicht ständig herum gebastelt wird, finde ich dieses Gehäuse durchaus in Ordnung.
Es scheint auch Platz für einfache, kleine WaKü-Lösungen vorhanden zu sein, jedoch ist dies nicht mein Gebiet. Vielleicht kann jemand anderer hierzu etwas sagen.

Wolf - Bewertung des Alpenföhn EKL Brocken 3 Black Edition CPU-Kühler - 2x140mm:

Also...

et isn Kühler.


Ja gut, aua nich haun, ich schreib ja schon ne richtige Bewertung!


Was soll man gross sagen?
Der Brocken 3, ist der Nachfolger des 'berühmten' Brocken 2 und wurde in jeder Hinsicht deutlich verbessert.

Der Kühlkörper, macht seinem Namen alle Ehre, er ist ein 'Brocken'.
Ist dafür aber auch sehr gut verbaut, mit grossen Abständen zwischen den Lamellen, so das der neue und ebenfalls deutlich überarbeitete Wingboost Lüfter,
da ordentlich Luft durchschaufeln kann, ohne dabei auf das Drehzahl und Krach-Niveau einer Jet-Turbine zu kommen.

Mit anderen Worten, dieser Brocken ist grossflächig, leistungsstark und verdammt leise, selbst unter Vollast, ist der kaum zu hören und sieht, besonders hier in der BE/WE, noch verdammt gut aus.

Zudem macht sein Aufbau es leicht, noch die Spannungswandler mitzukühlen, da ein Teil des Lüfters übersteht und so Luft über den Sockel direkt in deren Richtung geleitet wird.
Und wo wir beim Aufbau sind, macht seine "Schräglage" aka die abgewinkelten Heatpipes es verdammt leicht,
so ziemlich jeden RAM problemlos zu verbauen, da er selbst mit angebautem Lüfter, den ersten Slot fast immer freilässt. (Brett-abhängig)
Auch ist er zwar recht gross, lässt aber in der Regel zur Grafikkarte wenigstens noch ein paar Millimeter Platz und passt auch, mit seinen nur 165mm Höhe, in die meisten Gehäuse.

Das einzige Problem mit der BE/WE sind aktuelle Boards, welche eine Plastikabdeckung am IO-Panel haben,
welche auch teilweise die Spannungswandler überdeckt, da der 2te Lüfter mit hoher Warscheinlichkeit, mit diesen kollidieren wird (sowie bei meinem Aorus X570Pro).

Hier kann man versuchen, diesen entweder etwas höher zu verbauen, soweit das die Klammern und das Gehäuse hergeben oder man muss ihn weglassen und verbaut den dann eben als Gehäuselüfter oder so. ;)

Alles in allem, ist der normale Alufarbene Brocken 3 ein verdammt guter, wenn nicht gar der beste Allroundkühler unter 50€!
Und die Black/White Editionen setzen da, in Sachen Stil und Ausstattung, nochmal einen drauf und bringen dieses kleine Monster arg in die Nähe von z.Bsp. einem Dark Rock 4 Pro oder ähnlichem.

Auch in Sachen Leistung muss sich der Brocken 3 BE nicht vor solchen verstecken, denn unter Prime 95 (max heat test) und dazu laufendem Unigine Valley (max settings), kam er, selbst nach einer Stunde, nicht über 71°C !
Wohlbemerkt unter Vollast bei einem Ryzen 7 3700X auf allen 8Kernen / 16 Threads die dann alle noch mit 4GHz liefen und meiner GTX1080 die auch noch ordentlich rackerte und Hitze erzeugte und das immernoch verdammt leise.

Auch der Einbau gestaltet sich recht einfach (die Anleitung ist dabei recht übersichtlich und leicht verständlich):
Backplate demontieren
EKL Backplate vorbereiten und einsetzen (je nach Board und CPU Hersteller versteht sich)
Abstandshalter aufsetzen und die Haltebügel verschrauben
Kühler drauf und mittels des mitgelieferten langen Drehers ebenfalls mit den Haltebügeln verschrauben.
Fertig!
Dauert vielleicht 15Minuten, wenn man sich Zeit lässt und alles vernüftig macht, inklusive Lüftermontage.

Macht man am besten ausserhalb des Gehäuses, vor dem Mainbaordeinbau, ginge mit etwas mehr Aufwand aber auch so, vorausgesetzt man hat den Platz zum arbeiten und ggf. nen 2tes Paar Hände.
Das man vorher den Prozessor einsetzt und Wärmeleitpaste drauftut, muss ich ja eigentlich nicht erwähnen...oder?^^

Alles in allem sehr simpel und leicht verständlich und gut handhabbar.


Also:
Wer einen verdammt guten, stylischen Allroundkühler will, der greift zum Brocken 3 und wer da noch ne Schippe drauflegen möchten, nimmt eben die stylische BE oder WE. :)
Für das Geld gibts praktisch nichts besseres.!

Maximilian - Bewertung des Zalman T7 Midi-Tower mit Sichtfenster, schwarz:

Für den Preis gibt es vermutlich nichts besseres. Ich bin sehr zufrieden.

Konfiguration:
MSI X470 Gaming Plus Max
Ryzen 5 3600
Asus Strix RX480 OC (29.8 x 13.4 x4 cm)
500 Watt be quiet! Pure Power 11 CM
16GB (2x8GB) Patriot Viper4 Blackout
Arctic Freezer 34 eSports Duo


Außen:
Sieht wertig aus, platzsparend, Front Panel gut verarbeitet (Taster lassen sich gut betätigen, klemmen nicht.
Seitenteile lassen sich beide abmontieren, front ebenfalls. Der Rest der Teile ist leider genietet.
Filter sind oben (magnetisch) so wie unten (verankert) angebracht. Das untere Sieb ist jedoch recht klein und daneben sind Löcher die groß genug wären um etwas Staub durchzulassen.

Innen:
Durchdacht, Kabelmanagement ist vorhanden. 2,5 Zoll Festplatten werden an der Seite befestigt. 3,5 Zoll Festplatten Befestigung ebenfalls möglich (Im Gehäuse für das Netzteil). Gehäuse für das Netzteil lässt sich allem Anschein nach nicht abmontieren, somit musste ich das Netzteil etwas reinquetschen. Die Slotblenden sind alle massiv (kein Mesh) und können nur rausgebrochen werden.
2 Lüfter vorhanden:
- ZM-K110 2 Pin (Keine Drehzahlsteuerung. Dieser wurde direkt ausgetauscht.)
- ZM-K111 3 Pin Lüfter

Für die Montage des Mainboards sind Schraubendreher mit geringer Höhe von Vorteil, da die Schrauben relativ nah an der Wand montiert sind und lange Schraubendreher nicht senkrecht angesetzt werden können, da der Überstand des Gehäuses am Rand stört.
Ebenfalls ist es ratsam manche Bauteile und Kabel vor dem Festschrauben des Mainboards anzuschließen. Man sollte sich das vorher in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, wo welcher Anschluss sitzen wird. Sollte man einen Tower Kühler verwenden, kann der Anschluss der Kabel je nach Mainboard sehr anstrengend werden.

Kritik:
- Filter könnten besser sein, Slotblenden könnten besser sein, Lüfter könnten besser sein (zumindest 2x 3Pin Lüfter).
Jedoch könnte ich für keinen dieser Punkte einen Stern abziehen, da das bei dem Preis sehr unfair wäre.

Meine Empfehlung:
Leise 3 Pin Gehäuse-Lüfter, Slotblenden und Rändelschrauben direkt mitbestellen.

Ansonsten ein sehr schönes, kleines und luftiges Gehäuse. Das beste, das ich für den Preis je gesehen habe. Ich würde es mir erneut kaufen und es weiterempfehlen.

Roman - Bewertung des Noctua NH-U12S chromax.black CPU-Kühler - 120mm:

Erfüllt seinen Zweck, Kühlt sehr gut und stabil meinen i5-9600k (übertaktet auf 5,1 ghz)

Kann ich weiter empfehlen.

Passt auch auf den Gigabyte z390 Gaming SLI

Die RAM Slots werden auch nicht verdeckt, so das man alle 4 Slots nutzen kann.

Kevin - Bewertung des MSI MEG X570 UNIFY (Retail):

- Vorwort:
Nein, ich bin kein Produkttester oder ähnliches. Ich gebe hier lediglich gerne meine Meinung/Erfahrung ab.
Vielen Dank an Mindfactory für diesen super schnellen Versand!
Vorheriges Setup: Intel Core i7-7700K auf einem ASUS Z170 Pro Gaming Mainboard.

- Design:
Einfach gesagt - schlicht !
Ich muss sagen, endlich ein Mainboard ohne überall von LED's, Lichtstreifen oder wirren Effekten erschlagen zu werden.
Ein sauber gebautes Board mit schwarz-matter Hauptplatine, umgeben von Heatsink-Schilden für die M2-Slots und dem unauffälligen PCH-Lüfter.
Auch wenn das schwarze Design das Board überschattet, sind Anschlüsse darauf ohne jegliche Probleme zu lesen/erkennen.

- Verarbeitungsqualität:
Das MSI MEG X570 Unify erstrahlt in sehr sauberem und durchdachtem schwarzen Design. Der Käufer dieses Mainboards erhält eine Hauptplatine mit sehr gut Platzierten Anschlüssen, um ohne jegliche Probleme Komponenten aller Art dort zu verbauen/an zu schließen.
Zum Schutz des Mainboards findet der Käufer nach dem auspacken einige Folien vor, wie beispielsweise auf den so genannten M2 Lighting Gen 4-Slots, sowie darunter. Vor Nutzung der Slots, wird empfohlen eine Folie ab zu ziehen, damit der Heatsink auf der M2 liegen kann. Des weiteren eine Schutzfolie auf dem on Board-Lüfter aufgrund von Vermeidung von Transportschäden.
Auch hier muss ich wieder sagen, "gut mit gedacht!".
Eine Sache möchte ich noch sehr positiv hervorheben, die Kühlkörper der M2-Steckplätze! Kein billiger Plastik, sondern ein "schwerer" Aluminium Block, macht einen sehr hochwertigen Eindruck und der darunter platzierte Klebestreifen dient zur Kühlung und direktem Kontakt mit der M2-Platine. Toll!

Montage:
Die Montage erwies sich, sofern man bereits einige Boards eingebaut hat als selbsterklärend.
Nach Entfernung einiger Schutzfolien, wie bereits oben beschrieben, war das Mainboard auch schon bereit ins Gehäuse geschraubt zu werden.
Dadurch dass ich einen Ryzen 9 3900X auf diesem Board betreibe, musste ich keinerlei Änderungen rund um den CPU-Block vornehmen, da dort bereits die Halterungen für eine Kühlung auf AM4 Basis mit Schnellverschluss verschraubt waren.
Das Einbringen weiterer Komponenten verläuft problemlos, nicht zuletzt dank der übersichtlichen und leicht verständlichen Bedienungsanleitung dieses Mainboards. Dort hat MSI genau den richtigen Weg eingeschlagen! Kurz und verständlich.
Betrieben wird dieses Mainboard von mir in einem Thermaltake View 71 TG Snow, mit einer Thermaltake Water 3.0 ARGB Sync All-in-One Wasserkühlung. Zusätzlich, zu den bereits vorinstallierten 2x 140mm Lüftern im Gehäuse habe ich dieses noch um 3x 120mm Thermaltake Pure Plus 12 RGB Lüfter erweitert. Wie Sie sehen, haben Interessenten ordentlich Möglichkeiten Lüfter/RGB-Stripes zu installieren.

Technik:
Ich möchte hier keinesfalls die Produktbeschreibung per Copy+Paste hinterlassen, dennoch einige Features bzw. die Leistung des Boards aus meiner Sicht beschreiben.
Nach Anschluss aller Komponenten und Konfiguration, beispielsweise von A-XMP, dem aktivieren von Profilen für den Arbeitsspeicher, welcher in meinem Fall 32GB DDR4-3200 betrifft (wohlbemerkt sind hier bis zu 4600Mhz möglich) und dem sehr gut verständlichen "Hardware Monitor", der zur Regelung der Lüfter auf "PWM" oder "DC" Basis dient, war das Board bereits einsatzbereit.
Der von mir verbaute Ryzen 9 3900X läuft excellent und sehr gut gekühlt auf diesem Mainboard.
Der on Board Lüfter ist absolut nicht zu hören, es sei denn er läuft auf voller RPM.
Ich konnte 3 Steckplätze mit M2 SSD's bestücken, was mir deutlich mehr Platz innerhalb des Gehäuses beschert, durch entfernen der guten alten HDD's.
Und natürlich sind auch MSI's typische div. Overclocking-Funktionen verbaut, wie beispielsweise dem 'Game Boost', welcher die Taktrate des CPU dauerhaft um ~350 MHz anhebt.

Erwartungen:
Ich muss ehrlich sagen, dass meine Erwartungen "fast" voll und ganz erfüllt worden sind.
Die Leistung dieses Boards und die Möglichkeiten zum Einbau von Komponenten sind mehr als ausreichend.
Eine einzige Sache die mir etwas aufgestoßen ist, dieses Board besitzt "nur" 4 SATA-Anschlüsse.
Für mich persönlich kein all zu großes Problem, da ich ausschließlich M2 SSD's auf dem Board nutze.
Für Interessenten, die allerdings ordentlich Speicher in Form von HDD's mit Anschluss von SATA benötigen, könnte dies zu einem Problem werden, je nachdem wie viele Platten dort zum Einsatz kommen sollen. Hier sollte also vor Kauf drauf geachtet werden.

Fazit:
Als Fazit gibt es nicht sonderlich mehr zu sagen, als in den oben aufgeführten Punkten bereits erwähnt, ich bin begeistert!

Thomas - Bewertung des Fractal Design Meshify C White mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Funktional exzellent designtes Gehäuse, mit einer ansprechend minimalistischen Optik, für einen ebenso soliden Preis mit Blick ins Innere, die einzigen Makel meiner Meinung nach sind die von Haus aus niedrige Anzahl an 3.5 Zoll Trägern (2 an der Zahl), die relative Platzarmheit nach Einbau eines ATX MB (2-3 Zentimeter mehr hätten auch nicht geschadet, aber wenigstens ist es dadurch gut kompakt) und die nach oben geöffneten Front Ports (wie auf dem Bild schon sichtbar). Über 8 Lüfter installierbar, 2 (hinten und vorne) im Lieferumfang( (1x 120mm hinten, ansonsten um ca. 2-5 cm variabel verschiebbare 120 oder 140cm Lüfter, 2x oben, 3-4x vorne, 2x unten) mit vorinstallierten Staubfiltern; besonders gefallen hat mir der von vorne herausnehmbare unten. Auch die Kabelführung ist wirklich Top mit vorinstallierten Klettkabelbindern, qualitativen Durchgaben und extra Löchern zum arritieren der Kabel. Wer über die wirklich kleinen Makel hinwegsehen kann hat mit ca. 70¤ nichts falsch gemacht, sondern ein wirklich gut durchdachtes Produkt gekauft. Weiterempfehlungsrate: 98%

PS: Wer ein AM4 Mainboard einbauen will, sollte den CPU Lüfter vor dem Einbau ins Gehäuse anbringen, die CPU Sockel Backplate bei vielen Mainboards fällt sonst ggf. raus
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Leif - Bewertung des Inter-Tech GM-X02 Midi Tower ohne Netzteil schwarz/rot:

Normalerweise bin ich der Typ Mensch der seinen alten Tower stets "recycelt" aber nach all den Jahren konnte ich das freudlose äußere meiner Medion-Krücke einfach nicht mehr ertragen. Allzu teuer sollte es aber auch nicht sein, schließlich ist mir als Pragmatiker der Blick auf die Innereien des PCs schnurz und Tower die wie ein modernes Kunstwerk anmuten turnen mich auch ab. Hier habe ich letztlich alles gefunden was ich brauche.

Zum einen ist der Tower ziemlich leicht, was praktisch ist wenn man sich keinen Bruch heben möchte sollte man das schöne Stück mal von A nach B bewegen wollen. Ich weiß schon, Gewicht wird oft mit Wertigkeit gleichgesetzt, aber niemand hat etwas von Millimeter dicken Stahlblech. Der Tower ist stabil genug als dass ich ihn als Trittleiter missbrauchen kann, ist das nicht genug?

Die Ausstattung ist ähnlich üppig wie der Innenraum. Bis zu drei herkömmliche 3,5 Zoll HDDs finden ihren Platz, genau so wie zwei kleine 2,5 Zoll SSDs. Dazu noch ein Platz für bis zu zwei 5,25 Zoll CD/DVD/BluRay Laufwerke. Wer kein Optisches Laufwerk braucht kann hier gerne auch einen Bay für Festplatten verbauen. Dann noch dazu der externe 3,5 Zoll slot für Cardreader oder Diskettenlaufwerke. Mehr braucht man als normaler Mensch nun wirklich selten.

Dank mitgelieferter Rändelschrauben lassen sich die stabilen Seitenteile ohne Werkzeug abbauen. 3,5 Zoll und 5,25 Zoll Laufwerke sind auch per Steckelemente tauschbar. Für 2,5 Zoll Laufwerke braucht man aber trotzdem noch den Schraubenzieher. Das Netzteil findet seinen Platz am Boden des Towers was Vorteile für die Lüftung des PCs haben kann. Der Lufteinlass am Boden ist mit einem Filter versehen was das Netzteil schont. Ein großer beleuchteter Lüfter ist hinter einem Filter vorne im Tower verbaut und dazu gibt es Möglichkeiten für zusätzlich einen Lüfter hinten, zwei gefilterte Lüfter oben und zwei Lüfter am Seitenteil. Bei so vielen Lufteinlässen und Auslässen bekommt man selbst den Airflow von richtig heißen High-End Systemen gezügelt.

Haptisch ist der PC sehr schön, das fängt bei den Schaltern an, dem stabilen matten Kunststoff der Front, dem schwarz lackierten Metall ohne scharfe Kanten und letztlich den abgerundeten Gittern. Front Audio mit zwei USB 3 und zwei USB 2 Ports sind wieder üppig. Die Anschlüsse sind schön stramm und nicht versenkt. Versenkte Anschlüsse haben mir bei anderen Towern oft Probleme mit den Audio Klinkensteckern bereitet. Außerdem sind sie nach vorne gerichtet, das heißt, sie verdrecken nicht so schnell durch herabrieselnden Staub.

Die Möglichkeit für sinnvolles Kabelmanagement mit den gut gesetzten Durchbrüchen in der Zwischenwand runden den Eindruck ab. Der Tower ist so wie er hier steht finde ich auch ordentlich was fürs Auge. Schwarz rot kommt in der Regel immer gut an bei den Kids, das tröstet selbst über mangelnde Seitenfenster hinweg.

Ganz ehrlich, die Wenigsten brauchen mehr Platz, mehr Steckplätze, mehr "Irgendwas". Wer einen teureren Tower kauft, macht das in der Regel wegen der Optik. Pragmatiker die sich das kleine Extra an Looks und Komfort gönnen wollen sind finde ich bei diesem Tower und in diesem Preissegment am besten aufgehoben.

lux - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 5700 XT Nitro+ Special Edition Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Zunächst muss ich mich bei Mindfactory bedanken, die die Karte in 24h geliefert hat. Toll!

Die Karte selbst ist gewaltig - im positiven Sinne, aber der Reihe nach.

Verpackung:
Funktionaler Karton, natürlich mit Umkarton geliefert, und innen ausreichend sicher gepolstert. Neben einer Kurzanleitung findet sich nur die Karte selbst in der Verpackung. Keine CD (Treiber) und keinerlei Beigaben oder Spielegutscheine o.ä. seitens Sapphire. Der ein oder andere wird das sicher angesichts des Preises bemängeln. Für mich ist es ok, Treiber und die TRIXX Software hatte ich mir vorher schon aus dem Netz geladen.

Installation:
Karte ist über 30cm lang, bedeckt 2,5 Slots und ist recht schwer. Ansonsten gut zu verbauen und die Strombuchsen (2x8 Pin) sind seitlich angebracht. Ich möchte das auch so :-). Die Installation unter Win10 habe ich offline mit den zuvor geladenem Treiber und TRIXX vorgenommen. Das geht rasch und unauffällig. LED-Beleuchtung lässt sich gut einstellen und ggf. mit dem Board verbinden. Ein Kabel dazu liegt der Karte aber nicht bei. MIr persönlich ist es egal. Versorgung kommt in meinem Fall von einem beQuiet Straight mit 650Watt.

Betrieb:
Im Desktop-Betrieb Stille, wunderbar - Lüfter sind aus. Je nach Leistung fahren die an aber selbst in Spielen bleiben sie in einem angenehmen Rahmen. Wahrnehmbar aus meinem gut gedämmten aber reichlich belüfteten Gehäuse Corsair 350D (mod.) aber nicht zu aufdringlich - angesichts der Leistung bin ich eher überrascht und hatte mehr Lautstärke erwartet. Ich finde das Geräuschverhalten ausgewogen und für mich sehr gut!

Die Leistung ist sehr gut. FPS in FarCry5 bzw. NewDawn bei HD und 1440p leicht höher als bei meiner zuvor betriebenen MSI GTX1080 Gaming X im "Game Modus". (Für mich war es aber eher ein ideeller Wechsel und nicht wegen der Leistung; da müsste man von der 1080 auf die 2080 Super wechseln.)

AMD scheint die Probleme mit dem Treiber im Griff zu haben. Aktuell hatte ich auf dem Asrock B450M Pro4 / 2700X keine Abstürze oder andere Probleme. Allerdings habe ich auch nur einige wenige Tests gemacht und kann noch nicht mit wochenlangen Erfahrungen dienen. Zumindest scheint die Sache seit Dezember 2019 bei AMD nun "im Griff" bzw. "in Bearbeitung" zu sein.

Mein erstes Fazit ist daher auch sehr positiv: Hervorragend verarbeitete Karte mit extrem hohen Taktraten ab Werk; sehr gutes Kühl- und Lüfterkonzept - Leistung und Geräusch überzeugen; Temperaturen "in Game" ca. 65-70 Grad; unter 100% Last mit synth. Tests bis 94 Grad - allerdings bei herunter geregelten Gehäuselüftern - hier muss ich selbst noch Anpassungen vornehmen.

Alles in allem eine empfehlenswerte Karte, die sicher die Speerspitze der 5700XT Custom-Modelle darstellt. P/L unschlagbar im Vergleich zur 2070/2070 Super bei annähernd gleicher Leistung. Ich bin sehr zufrieden!

Kleine Einschränkungen: Kein Hinweis auf Garantiezeit und/oder Registrierung - das macht z.B. EVGA besser und keinerlei Beigaben.

Alles in allem aber dennoch 5 Sterne und mein Dank an Mindfactory für die Blitzlieferung!

Robert - Bewertung der Alphacool Eissturm Hurricane Copper 45 2x120mm - Komplettset:

Vorab: Klare Kaufempfehlung! (73,5 Grad auf 49,8 Grad)

Die WaKü kommt in einem relativ großen Paket zu euch nach Hause, alle Komponenten sind einzeln verpackt.
Es ist ja eigentlich eine DIY Kühlung die "zusammengestellt" wurde.

Warum wollte ich eine WaKü:
Mal ehrlich: Kühlung bekomme ich auch mit Lüft hin. Eventuell sogar besser. Definitiv aber günstiger. Mir ging es in erster Linie um die Lautheit.
Obwohl ich ein Gehäuse mit Sichtfester habe und auch das MB leutet usw. ging es mir nicht um Ästhetik sondern Funktionalität.
Die Hauptaufgabe meines Rechners besteht im encoding von Videos. Stundenlang 8 Kerne mit 100% Auslastung. Da wollte ich etwas Leises, das genauso gut und im idealfall besser kühlt als der AMD Stock Kühler.

Warum keine AIO?
Wenn was kaputtgeht, kannste alles in die Tonne kloppen und meist werden Alu Radiatoren also Materialmix in den AIO verwendet.
Auch ein wechseln der Kühlflüssigkeit ist nicht möglich. Dazu kommt, kein Mensch kann sagen wie die Plörre nach paar Jahren aussieht, da Schläuche undurchsichtig.

Komponenten:
XPX Kühler:
Sieht schick aus, ohne viel Schnickschnack. Kein BlingBling RGB oder so ein Quatsch, sondern einzig und allein auf Kühlung ausgelegt. Schriftzug lässt sich aber beleuchten.
Durch die Anschlüsse auf die Strinseite müsst ihr keine Bedenken haben ob Platz um den Prozessor ist. (kein anstossen am RAM, Spannungswandler usw.) Passt garantiert.

Radiator:
45mm ist schon ein Wort. Schaut euch die Zeichung auf der Herstellerseite an, ob er passt. Er macht was er soll und die Lüfter sind schön leise. (SilentWing 2)
Ich habe mir Shrouds gespart, da nach fixieren der Lüfter auf dem Radiator schon ein Abstand von 5-6 mm ist und so der "tote Bereich" an der Lüfternabe eliminiert ist.

AGB (Ausgleichsbehälter):
Ist der Eisbecher 150. Ganz schön groß. Hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Mehr Wasser im System (bei mir knapp 750ml) dadurch länger "kühl" aber ein Platz zu finden ist nicht so einfach in einem Midi Tower
Viele werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich habe ihn hinten außerhalb am Gehäuse angebracht und die Schläuche durch einen Slot wieder rein geführt, passt perfekt. Ja, ich hätte ihn bestimmt irgendwie innen verbauen können, aber keine Chance "schön" an die Anschlüsse zu kommen oder Wasser nachzufüllen usw.
Durch die mitgelieferten zahlreichen Bleche habe ich ihn hinten direkt an den Auslasslüfter vom Gehäuse schrauben können.
Was als Notlösung aussieht hat viele Vorteile: Ich komme bequem an den Becher um Wasser aufzufüllen, kann die Wärme mit einem Handgriff kontrollieren, AGB wird durch Lüfter sogar gekühlt (ja im Gehäuse ist es kälter als das Wasser), kann Wasserwechsel machen ohne die Gefahr Wasser + Elektrik -> Wanne drunter fertig.

Pumpe:
Von der hört man nix. Also die Lüfter im Gehäuse sind jedenfalls lauter.

Auf den mitgelieferten Schnellverschluss habe ich verzichtet; Unnötig und zu meiner Verwunderung Qualitativ nicht so gut wie der Rest. Gefühlt Plastik?

Jetzt worauf es ankommt:
Verbaut habe ich den Radiator in der Front -> Lüfter drücken kalte Luft von außen durch den Radiator ins Innere.
Warum nicht wie viele behaupten in die Decke verbauen und Luft durch Radiator nach außen drücken?
Meine Meinung: Im Gehäuse ist durch Spannungswandler Gaka usw. meist angenehme 35-40 Grad. Wie soll ich mit dieser Luft mein CPU Kühlen? Im Gegenteil - ich heize mein Wasser schon mal auf 35 Grad auf. Super.
Und wen stört die warme Luft im Gehäuseinneren? Maximal die Grafikkarte. Und die Luft durch den Radiator ins Gehäuse kommt ist nicht wärmer als 50 Grad (in meinem Fall) Das Juckt die Gaka mal überhaupt nicht. Meist hat die einen perfekten Kühlkreislauf.
Wer mit seiner WaKü unzufrieden ist, soll die mal in Front einbauen mit Luft nach innen drücken.

Habe einen Ryzen 1700 kein Overclocking, nix aufregendes.

Mit stock AMD Wraith Lüfter:
Idle: 35 - 40
Voll-Last über Stunden Spitze: 73,5 Grad beim encodieren in x265 (Was vollkommen ok wäre, nur den Lüfter stört mich)

Mit der WaKü:
Idle: 24 - 29 Grad (Wäre nicht so, wenn ich die warme Luft vom inneren durch den Radiator drücken würde)
Voll-Last über Stunden Spitze: 49,8 Grad

WTF?! Über 20 Grad kühler und nix ist zu hören. Hätte ich nicht erwartet.

Aber bei allem Positiven gibt es auch negatives zu berichten. Naja, nicht wirklich negativ aber unschön:
- Erstes was auffällt, wenn man die WaKü mit dem Trichter befüllen will: Deckel vom AGB muss ab. Trichter passt nicht durch die Öffnungen im Deckel.
- AGB macht deutlich Plätschergeräusche wenn man den "Wasserfalleffekt" nutzt. Also einfach Wasserstand über das Steigrohr und nix plätschert.

Fazit: Klare Kaufempfehlung! Komponenten sauber und Qualitativ super gearbeitet. Teile können bei defekt einzeln getauscht werden. Kein Metallmix -> Alles aus Kupfer.
Für diesen Preis bekommt ihr eine DIY WaKü die Locker 100 mehr wert ist und perfekt ihren Dienst verrichtet, Wartungsfreundlich ist und ohne Probleme erweiterbar.
Würde wieder kaufen und empfehle diese weiter!

Lennart - Bewertung des MSI B450 Gaming Plus MAX AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Weil mein altes z87 1150 Sockel Board den Geist aufgegeben hat und gebrauchte Boards unverschämt teuer sind habe ich mich entschieden einen auf einem Ryzen 5 3600 basierendes Übergangssytem umzusteigen.

Da ich keine Lust auf ein aktiv gekühltes x570 Board hatte, habe ich mich für dieses MSI Gaming Plus Max entschieden. MSIs Max Serie ist out of the Box mit der 3000 Ryzen Prozessoren kompatibel. Trotzdem empfehle ich das neuste BIOS Update von der MSI Homepage zu installieren.

Der Karton kommt im recht auffälligem Design daher, dennoch merkt man das der B450 kein Highend Chipsatz ist. Der geöffnete Karton ist pragmatisch, unaufgeregt. Das Board liegt in antistatischer Folie darunter weiße Kartonage, ohne viel drum herum. Mir ists egal, dafür, dass es sowieso in die Tonne wandert.
Unter dem Board findet man das Zubehör:
- CD mit Treibern (ich habe die neusten Treiber von MSI bezogen)
- I/O Blende
- Quick Installationsguide
- Benutzerhandbuch in diversen Sprachen
- M2 SSD Befestigungsschraube
- 2x SATA Kabel, eines angewinkelt
- MSI Aufkleber

Die Installation der CPU und anderen Hardware Komponenten ging unkompliziert und schnell. Alle Anschlüsse auf dem Mainboard sind gut beschriftet und ausreichend vorhanden.
Vor der ersten Inbetriebnahme habe ich noch das neuste BIOS installiert, der Vorgang wurde schnell über das angenehm übersichtliche UEFI BIOS durchgeführt.
Hier sollte man auch A-XPM Funktion aktivieren, denn ansonsten wird der Ram nicht mit dem optimalen Speichertakt angesteuert.
Nach Aktivierung liefen meine 2x 8 GB auf stabilen 3200 MHz Standardtakt.
Die Platine ist schwarz-rot bedruckt und sieht für meinen Geschmack stilvoll, schlicht aus. Ein rot leuchtender Schriftzug, unter dem metallisch verstärktem PCIe Slot unten rechts, setzt ein dezentes Highlight. Die Kühler machen einen soliden Eindruck, ich denke hier sollte es keine Probleme geben.

Einen halben Minuspunkt gibt es für die fehlende clear CMOS Taste bzw. fehlender BIOS reset Taste. Wer hier zurücksetzen möchte, muss es mit dem nicht mitgelieferten Jumper tun. Ist machbar, aber nicht jedermanns Sache.

Einen weiteren halben Minuspunkt gibt es für die vergleichsweise langen Bootzeiten. Das kenne ich von meinem alten ASRock z87 Mainboard von 2013 schneller... aber wie oben schon geschrieben, der B450 Chipsatz ist kein Highend, irgendwo müssen ja abstriche gemacht werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass das MSI B450 Gaming Plus Max, ein solides Board ist um einen neuen Ryzen zu betreiben. Wer nicht Enthusiasten-Ansprüche hat, sollte damit ein Preis/Leistungstechnisches Spitzen-Mainboard erhalten. Wer ein paar mehr Euro ausgeben möchte, kann dies mit dem Tomahawk Max mit etwas besserer Ausstattung wie USB-C tun.

Oliver - Bewertung der VGA 11GB MSI GeForce RTX 2080 Ti VENTUS GP (Retail):

Die Karte stellt einfach alles in den Schatten ! Ich wurde sogar von der Leistung mehr als überrascht. Die FPS-Raten sind bei mir mit 1440p so ziemlich immer im dreistelligen Bereich und das immer mit den höchsten Grafikeinstellungen. Genau die richtige Karte um einen 1440p@144hz Monitor voll auszunutzen.
Die Verarbeitung ist für mich sehr gut und wie von MSI auch gewohnt ! Die Kühlung der Karte ist für nur 2 Lüfter ziemlich gut -> Ich liege maximal auf 75°C in sehr aufwendigen Titeln, welche die Karte sehr fordern wie als Beispiel : Metro Exodus mit Extremen Einstellungen und Raytracing.

Kleine Bemerkung am Rande: Die Karte ist sogar so stark, dass meine CPU i/ 7700k die Karte sogar ausbremst, aber nur bei CPU lastigen Spielen wie die Far Cry oder Assassins Creed Reihe von Ubisoft. Deshalb muss ich auch hier Upgraden, denn der Bottleneck ist schon sehr groß und für mich nervig.

Vorteile:
- Extreme Power für WQHD und auch 4k Auflösung mit Ultra Settings. -> Hauptsächlich im 3-stelligen FPS Bereich bei 1440p.
- Mehr als genug Videospeicher (VRAM)
- Allgemein wird man lange damit Spaß haben und muss sich in nächster Zeit keine neue Karte kaufen müssen ;)

Nachteile:
- Extreme Power hat ihren Preis... der Preis ist eigentlich zu übertrieben aber was will man machen ...
- Nicht wirklich Nachteil aber die Karte ist sehr groß (& Dick) und könnte somit bei dem ein oder anderen nicht reinpassen.
- Man benötigt für diese Leistung am besten eine gleichwertige CPU und Ram damit es zu keinem Bottleneck kommt
Das ist Ansichtssache, aber für Gamer für die alles perfekt laufen muss ist die Karte nichts wenn der Rest-Pc eher in der
Mittelklasse mitspielt.

Fazit: Wer also wirklich mehr als genug Geld und auch sonst sehr gute Komponenten in seinem PC hat ist die RTX 2080 Ti die schnellste Karte die man für bezahlbares Geld erwerben kann. Zudem ist sie meiner Meinung nach perfekt für 1440p@1440hz Gaming da man in vollen Grafikeinstellungen so ziemlich immer an die 144 Fps Marke rankommt wenn nicht sogar viel mehr ... Trotzdem ist die Karte nur was für die Enthusiasten Gamer die keine Kompromisse machen wollen. Wer nur Gelegenheitsspieler ist und/oder mit hohen Grafiksettings auskommt, ist hier definitiv falsch und gibt sonst unnötig viel Geld aus. Wer nur E-Sports Spiele spielt, sollte sich auch lieber überlegen ob man lieber eine günstigere Karte kauft da diese Spiele wirklich sehr unaufwendig sind. Auch ungeeignet ist die Karte meiner Meinung nach für FullHD (1080p). Sie wird bei dieser Auflösung fast gar nicht ausgenutzt, was verschwendete Leistung wäre.

Insgesamt bin ich persönlich sehr Zufrieden und bereue den Kauf absolut nicht ! 5 Sterne <3 !!!

opticus - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz/orange:

Das Dark Base Pro 900 Rev. 2 kommt in einem riesigen Karton. Das Gehäuse ist gut verpackt und sieht sehr wertig aus.
Ich habe das Gehäuse gekauft, weil ich ein be queit! Fan bin. Allein wegen der drei verbauten Gehäuselüfter (Silent Wings 3). Ich habe vorher ein Darkbase 800 benutzt und da haben mich die verbauten Pure Wings so gestört, dass ich die Lüfter die meiste Zeit still stehen lies. Natürlich habe ich mich eingehend vorher informiert und das Gehäuse trotzdem gekauft. Die Befürchtung, dass Schrauben sich nicht lösen lassen würden wurde nicht bestätigt. Mit dem richtigen Bit für den richtigen Schraubenkopf und etwas Druck haben sich alle Schrauben sauber gelöst. Zur sinnvollen Montage sollte wirklich auch der Deckel und die Gehäusefront abgebaut werden. Beim Montieren des 5,25 Zoll Laufwerkes ist mir eine kleine Schraube heruntergefallen - die wird wohl auf ewig im PC liegen. Mein größter Kritikpunkt bleibt aber das Kabelmanagement. Für einen BigTower ist wirklich wenig Luft um die Kabel sauber und sinnvoll zu verlegen.

Pro:
- schönes Design
- die Gehäuselüfter verdienen 5 Sterne - extrem leise
- wenn man sich Mühe gibt, ist ein sehr schön aufgeräumter Innenraum möglich

Negativ:
- schlechte Erläuterung im Handbuch; sowohl Gehäuse, wie auch Steuerungsplatine
- meines Erachtens nach wenig Platz für Kabelmanagement, wenn man im Innenraum keine Kabel sehen möchte wird es auf
der Rückseite extrem eng
- die Bauteile sind manchmal nicht so formschlüssig, wie ich mir das als Perfektionist wünsche, gleiches gilt für Spaltmaße
- wenig zusätzliche Schrauben

Fazit:
Würde ich das Gehäuse weiterempfehlen? - Ja, aber nur für Leute, die schon einige PCs zusammengebaut haben.
Würde ich mir das Gehäuse noch einmal kaufen? - Ja, im Moment ist das der beste Kompromiss.

2019

Weiterlesen »Dezember

Chris - Bewertung des MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Motherboard wird standardmäßig in einem festen Karton geliefert. Das Motherboard selbst ist in einer Antistatikhülle verpackt. Der Karton enthält u.a. diverse Verbindungskabel, eine Treiber-CD und eine Bedienungsanleitung. Die Bedienungsanleitung ist in englischer Sprache geschrieben. Auf der Internetseite des Herstellers gibt es auch eine mehrsprachige Bedienungsanleitung (EUROPE: Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch). Es gibt nur 2x SATA-Verbindungskabel, davon 1 abgewinkeltes Kabel. Wenn man also weitere SATA-Komponenten anschließen will, benötigt man weitere SATA-Kabel.

Folgendes ist zu beachten!
Für das Motherboard benötige man ein Netzteil mit 3x Stromanschlüssen (1x24-poliger Stromanschluss, 1x8-poliger Stromanschluss und 1x4-poliger Stromanschluss). Natürlich muss das Netzteil noch weitere Stromanschlüsse für die anderen eingebauten Komponenten, wie Festplatten, Brenner/Player, Grafikkarten u.a.m. zur Verfügung stellen.

Motherboard:
Der Formfaktor des Motherboards ist ATX. Auf dem Motherboard ist ein UEFI AMI BIOS integriert. Die Treiber für das Motherboard sind für Betriebssystem Windows 10 / 64-Bit ausgelegt. Es können 5x4-polige Systemlüfter, 1x4-polige CPU-Lüfter angeschlossen werden. Für eine CPU-Wasserkühlung ist 1x4-poliger Anschluss für die Wasserpumpe vorhanden. Weitere Details siehe oben und in der Motherboard-Beschreibung!

CPU:
Es können nur CPUs mit dem CoreName CoffeeLake eingesetzt werden. Des weiteren müssen die CPUs den Chipsatz Intel Z390 unterstützen.

RAM:
Max. können 64GB DDR4-Ram eingebaut werden. Die Bestückung kann durch 1, 2 oder 4  Speicherriegel erfolgen.

Speicher (SSD):
Auf dem Motherboard sind 2x M.2-Steckplätze für SSD-Speicher (Type: SATA M2, PCI-E M2) vorhanden.

Grafikkarten:
Wenn in der CPU eine GPU (Grafik) integriert ist, benötigt man keine zusätzliche Grafikkarte.
Man kann natürlich auch bis zu 3 Grafikkarten einbauen. Auf dem Motherboard sind 6x PCIe-Steckplätze vorhanden: 3x1 (PCH Lanes) für diverse Erweiterungskarten sowie 1x16 (CPU Lanes), 1x8 (CPU Lanes) und 1x4 (CPU Lanes) für die Grafikkarten.
Für diese ist folgende Bestückung möglich:
" 1xPCIe 3.0x16 (CPU Lanes)
" 2xPCIe 3.0x8 (CPU Lanes)
" 2xPCIe 3.0x8 (CPU Lanes) + 1xPCIe 3.0x4 (CPU Lanes)

Des weiteren wäre der Einbau von 2xSLI-Grafikkarten möglich, welche durch eine SLI-Brücke verbunden werden und im NVIDIA Control Panel konfiguriert werden können.

Auf den Seiten des Herstellers gibt es zu diesem Motherboard viele zusätzliche Informationen. U.a. Listen über die einsetzbaren verschiedenen CPUs, Ram-Module, Grafikkarten und Speicher,
sowie die aktuellen Treiber. Des weiteren einige Programme und Tools für das Motherboard.

Um das Schätzchen auf Herz und Nieren zu Testen muss ich noch ein paar tage auf meine Core i9-9900K warten :(
Im moment läuft die Mutti mit
-Core i5-9400f 6x 4,1 gHz
-Be Quiet Dark Rock 4 pro Double Tower
-8GB Gainward RTX 2070 Super Phonix GS 2046mHz
-2x 16GB G Skill Trident Z RGB Ram
-1x Samusng EVO plus M2 1TB
-1x Samsung EVO plus M2 500gb
-1x Toshiba HDD 1 TB P300 High Performance
-FSP Fortron/Source Hyper 700W Netzteil
in einem ABKONCORE Tengri 650 mit 12x Abkoncore Spider RGB Lüfter

Mirkan - Bewertung des MSI MPG X570 GAMING EDGE WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Vorab: Dies war mein 1. PC Zusammenbau und ich hatte keine Probleme beim Zusammen bauen oder im BIOS.

Mein System:
Ryzen 7 3700x - msi x570 Gaming Edge wifi - 16 GB Ram Corsair vengeance rgb pro - Samsung 970 M2 NVMe - MSI Trio Gaming RTX 2070 Super- be quiet! silent base 601 mit Sichtfenster

CPU & RAM
Das Board kam von Haus aus mit der 1.2 Version. Selbst mit dieser Version wurde sowohl der Prozessor als auch der ram tadellos erkannt! Die RAM Sticks liefen am Anfang auf 2666 MHz, konnte man jedoch schnell auf 3200 MHz stellen.
Alles in allem, gab es keine Probleme, obwohl das mein 1. PC Zusammenbau war.

Lautstärke
Es wurde viel darüber geschrieben. Ich habe den Lüfter noch nicht gehört oder wahrgenommen. Selbst unter last regelt die Software den vernünftig. Und für mich ist Lautstärke ein wichtiges Kriterium siehe Gehäuse.

Ausstattung
Alles was man braucht ist dabei, sogar im Karton. Ich fand usb Typ C zwar wichtig jedoch kann man mit einem USB Hub abhilfe schaffen. Es mangelt auf jeden Fall nicht an USB 3.2 anschlüssen. Wer mag hat noch Anschluss Möglichkeiten für Front Panel (meines Wissens usb 3.0 und nicht 3.2, aber reicht auch). Selbst 2x M2 sind vorhanden, davon einer mit dem PCI E 4.0. der ist sogar passiv gekühlt, die M2 verschwindet unter dem passiv kühler (easy Montage). Meine Samsung M2 lief auf Anhieb mit der vollen Leistung und das Kühlpad ist ideal.
Kurz: was das Board nicht hat, wird von den meisten auch nicht vermisst und kann einfach nachgerüstet werden.

Optik
Das Board sieht nicht nur sehr edel und aufgeräumt, sondern extrem hochwertig aus. Wer die Hardware mit Seitenfenstern präsentieren will, hat hier gute Karten. Die RGB Beleuchtung ist einfach regelbar per Software und mit Hilfe von Mystic lights kann man diverse RGB Bauteile synchronisieren.

Performance und sonstiges
Ich kann nix negatives sagen, alles läuft super stabil. Selbst das Bios Update auf 1.4 lief super leicht trotz kleiner Schwierigkeiten (Stromausfall) siehe Pro-Liste. Die Software ist durchdacht und umfangreich. Das BIOS update per USB stick und dem Update Knopf lief reibungslos und schnell.

Pro und contra
+ Ausstattung mit allem was man braucht, auch an Zubehör im Karton. Sogar wifi und Bluetooth!
+ Lautstärke des Lüfters (bei mir nicht hörbar)
+ Stabilität und Kompatibilität
+ Preis
+ BIOS update per Knopfdruck ( Als ich das Bios geupdatet habe, gab es einen Stromausfall und alles war hin. Jedoch konnte ich das Board mit der genannten Funktion wiederherstellen + updaten in ca. 10 min. Da hat mir MSI viel zeit gespart DANKE!)


- Eigentlich finde ich persönlich, dass es keine Nachteile gibt. Man könnte aber die fehlenden USB Typ C Anschlüsse ansprechen. Jedoch kann man sich Abhilfe schaffen wie oben genannt.

Das Fazit
Absolute Kaufempfehlung, weil das Mainboard nicht nur ein unschlagbares Preis Leistungsverhältnis hat, sondern auch die Ausstattung. Ich hatte auch andere Boards im Auge, aber dieses Board schien mir perfekt. Das Mainboard würde ich jedes mal wieder neu kaufen, da es alles tut was es verspricht und der Chipsatzlüfter ist gar nicht zuhören. Dies war mein 1. Mainboard, welches ich selbst eingebaut habe und trotzdem lief alles ohne Probleme.

Julian - Bewertung des Phanteks Enthoo Evolv X mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil anthrazit:

Das Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck und ist gut verarbeitet auch, wenn bei dem herausnehmbaren Montagerahmen für Lüfter und Radiatoren im Deckel die Schrauben nicht perfekt in die Löcher passen und deshalb schräg sitzen. Das ist aber nur etwas störend beim einsetzen. Die Kabelführung im Gehäuse ist einfach wunderbar! selbst wenn man sich wie ich am Anfang nicht so viel Mühe gibt, da ich das System noch einmal komplett umbauen muss ist es nicht zu sehen wegen der tollen Kabelblenden auf der Rückseiite die dazu noch beide jeweils Platz für 3 SSDs bieten was mit den 3 Plätzen hinterm Mainboard insgesamt 9 2,5" SSD Plätze macht. Leider liegen dem Produkt keine SSD Schlitten zur Montage bei was bei dem Preis etwas Schade ist vorallem, da 4 3,5" Cages beiliegen die ich aber in meinem System nicht verbaut habe, da ich nur auf SSD Speicher setze. Das alles ist meckern auf hohem Niveau weshalb ich auch bei meiner Bewertung 5 Sterne gebe, da der Einbau eines Systems total angenehm ist! Man hat keine schwierigkeiten an alle ranzukommen es ist genug Platz für große GraKas oder eine WaKü (wenn man beides verbauen will muss man einbisschen auf die Radiator dicke Umfang des AGB und die länge der GraKa achten aber auch das ist kein Problem mehr wenn man die GraKa vertikal verbaut! Zwar liegt kein Riserkabel bei aber das finde ich auch nicht schlimm, da so die Kosten für das Gehäuse geringer gehalten werden können und nicht jeder seine GraKa vertikal verbauen möchte. Bei dem vertikalen Einbau ist auf die Temperaturen zu achten bei einer Wassergekühlten GraKa wie bei mir ist das kein Problem aber bei Luftkühlung musss man daruaf achten, dass die GraKa nicht zu heiß wird. Ansonsten noch ein paar optische und praktische Highlights die Front mit der Blende für die Front IO sieht super aus das abnehmen ist kinderleicht und auch die Kontakte für die RGB Beleuchtung halten mehrfaches abnehmen ohne irgendwelche Verschleißspuren aus. Dahinter kommt der Staubfilter der Front zum vorschein auch dieser lässt sich einfach abnehmen und reinigen. an beiden Seiten haben wir Glastüren, welche sich nur öffnen lassen wenn zuerst pro Tür 2 Schrauben in der Front entfernt wurden, für den Transport eine super Idee ansonsten kann man diese aber auch einfach weglassen. Die Türen schließen wunderbar ab und haben durch das Gummi, welches außer an den Scharnieren einmal komplett um die Tür geht auch gute Schall dämmende Eigenschaften. Natürlich sind diese nicht mit einem gedämmten Gehäuse ohne Fenster zu vergleichen aber doch deutlich besser als bei einem gehäuse wo die Türen einfach nur an 4 Stellen verschraubt werden. Auch im Boden gibt es unter dem Netzteil einen kurzen Staubfilter, welcher auch gut zu reinigen ist. Leider ist im Deckel kein Staubfilter verbaut sondern nur sn den beiden Lufteinlässen gröbere Metallgitter. Trotzdem kann ich mich nicht beschweren und bereue den Kauf kein bisschen es ist ein super Gehäuse der Airflow ist zufriedenstellend das Bauen darin ein Traum!

Micha - Bewertung des Gigabyte X570 Aorus Master AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Gigabyte X570 Aorus Master - Der neue perfekte Unterbau für den Ryzen 9 3950X!

CHIPSATZLÜFTER:

Lange Zeit konnte ich micht wegen des Chipsatzlüfters nicht entscheiden, ob ich das lüfterlose Gigabyte X570 Aorus Xtreme oder das lüfterbetriebenen X570 Aorus Master kaufen soll. Wie ich seit knapp 2 Wochen feststellen muss, waren die Bedenken bezüglich des Chipsatzlüfter völlig unbegründet. Der Lüfter ist nur kurz beim Start des Rechners zu hören, danach schaltet er sich komplett ab und war bisher auch noch kein einziges Mal aktiv. Hier also mal eben fast 400¤ im Vergleich zum Xtreme gespart :)

Meine Ausstattung:
Phanteks P600s Gehäuse mit 5 Phanteks 140mm Lüftern (3 vorn, 2 oben, 1 hinten) , Gigabyte RTX 2080 Gaming OC, Samsung 512GB 970 Pro NVME, 64 GB Corsair Vengeance LPX DDR4 3200Mhz CL16 RAM, Ryzen 9 3950X, Noctua D15 chromax.black, 1x 8TB Western Digital RED Pro und 1x 4TB Western Digital RED Pro.

Also ist Chipsatzlüfter ist hier definitiv kein Thema

BIOS:

Das verwendete BIOS ist hier die Version F11. Das BIOS ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich gestaltet und sollte selbst Overclocker zufrieden stellen - für mich nicht relevant. Habe lediglich die CPU undervolted und den Verbrauch auf 125 Watt minimiert ohne dabei Leistung (undervolting sei Dank) zu verlieren. Die CPU läuft dadurch im Multicore sogar nochmals ein paar Mhz schneller :)

Bootzeit vom Einschalten des Rechner bis zum Login Screen (Windows 10 1909 + Samsung 512GB 970 Pro NVME) liegt bei ca. 25 Sekunden

VRMs UND KÜHLUNG:

Mit dem Xtreme zusammen meines Erachtens mit die Besten verbauten VRMs auf dem Markt! 14 vollwertige Phasen von Infineon - keine Doppler! Die Spannungsversorgung ist also selbst für HARDCORE Übertakter geeignet. Bei mir langweilen sich die VRMs selbst mit dem 16 Kerner :) Aufgrund der sehr feinen Kühlfinnen und der dadurch stark vergrößerten Kühlfläche (bessere Kühlleistung als die meisten anderen X570 Boards auf dem Markt) werden die Spannungswandler nicht wärmer als 50 Grad :) Bewegen sich meist sogar etwas darunter. Zum genauen Vergleich, ich habe ein Phanteks P600s Gehäuse mit 5 integrierten 140mm Phanteks Lüftern (Drehzahl bei 850-950 rpm - in diesem Bereich noch sehr leise) - Gehäuse ist komplett geschlossen (obere und vordere Dämmplatten sind angebracht)

BACKPLATE:

Sehr positiv ist bei diesem Board auch noch die Backplate aus Metall anzumerken, was dem Board weitere Stabilität und auch etwas mehr Kühlfläche beschert.

FAZIT:

POSTIV - Hier kann man bedenklos zugreifen. Beste VRMs auf dem Markt, Chipsatzlüfter ist meiner Meinung nach kein Thema, großartige Verarbeitung (Backplate, Technik...)

NEUTRAL - 370-380¤ sind ein stolzer Preis. Allerdings für die Ausstattung und großartige Verarbeitung angemessen.

NEGATIV - Ist mir bisher nichts aufgefallen :)

Frank / Sigma40 - Bewertung der MSI MPG X570 GAMING PLUS AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Tolles Mainboard. Super Verarbeitung. Ich habe mir diese Board gekauft, da MSI mich immer überzeugt hatte.
Auch hier haben sie es wieder geschafft.
Würde ich sofort wieder kaufen.
Das Board läuft mit einen AMD RYZEN 7-3700X und 32 GB RAM 4-3600 super stabil.
Der zusätzliche FROZR-Lüfter ist nicht hörbar, aber hat eine tolle Wirkung.
Was mich störte, war, das die Seriennummer auf den Stromanschluß geklebt ist. Wenn man das
Produkt nach der Montage noch registrieren will, kann man erst mal wieder demontieren.
Das fand ich nervig. Also am besten vor der Montage alle Nummern und Barcodes sauber und ordentlich abfotografieren, dann klappt es auch mit der Registrierung.
Des weiteren fehlten die klitzekleinen Schrauben für die M2-Laufwerke. Hatte zum Glück aber noch welche rumliegen. Wahrscheinlich ein Einzelfall. Denn die sollten dabei sein.
Apropos M2-Laufwerke. Hier muß man aufpassen welche man kauft.
Man hat zwei M2-Anschlüsse, wobei der erste nur mit PCIE 3.0 und 4.0 läuft und der zweite nur mit PCIE 3.0 und SATA.
Das steht auch so im Handbuch.Achtet darauf, das spart Frust.
Im ersten habe ein SAMSUNG 970 EVO Plus 500 GB und im zweiten ein SAMSUNG 860 EVO 500 GB. Läuft super.
Für das erste M2-Laufwerk liegt noch ein Kühlkörper bei. Klasse.
Allerdings, wenn man ein BEQUIET PURE BASE 600 Gehäuse hat, muß man einen Abstandshalter ohne Gewinde gegen einen mit Gewinde tauschen. Sonst kann man den Kühlkörper auf der rechten Seite nicht festschrauben.
Also auch hier, vor der Montage prüfen, denn ich weiß nicht ob das bei anderen Gehäusen auch so ist.
Mystic Light gibt es auch hier wieder. Genau das richtige für LED-Fans.
Auch der Sound wurde wieder verbessert. Battlefield 5 hört sich noch besser an.
Die Anzahl der Anschlüsse ist auch mehr als ausreichend.
Was soll ich sagen. Ganz klare Kaufempfehlung.
Für die nächsten Jahre ist man erst mal gerüstet. Klasse MSI.

Nicolai - Bewertung des AMD Ryzen 7 3800X 8x 3.90GHz So.AM4 BOX:

Ich hab mir den Ryzen 7 3800X für mein neues Gaming System gekauft, zusammen mit einem X570 Mainboard. Prozessor rein, Boxed Kühler drauf, Läuft.

Zum Prozessor:
Der 3800X läuft einwandfrei, Max. Boost Takt liegt (bei meinem Exemplar) sogar etwas höher als vom Hersteller angegeben (4,542GHz statt 4,5GHz wie angegeben) und bleibt dabei mit dem mitgeliefertem Kühler sogar relativ Kühl. Im Idle schwankt er auf Grund des freien Multiplikators so zwischen 40 und 50 Grad, in Spielen oder auch in Physics Benchmarks komm ich in Spitzen selten über 70 Grad.
Durch den freien Multiplikator ist die CPU ziemlich wild am hin und her Boosten, selbst im Idle, mit ein paar kleinen Handgriffen im Bios lässt sich das aber richten.

Zum Kühler:
In meinem Fall bleibt die CPU wie gesagt recht kühl, jedenfalls kühler als ich vermutet hatte, jedoch ist der mitgelieferte kühler schon ziemlich laut und durch das Taktverhalten der CPU fährt der Lüfter ständig hoch und runter. Auch wenn er mit seiner RGB Beleuchtung ganz nett anzuschauen ist werde ich mich wohl mal nach ner leiseren Wasserkühlung umschauen.

Fazit:
Am Prozessor selber gibt es absolut nichts auszusetzen, er tut was er soll und in meinem Fall sogar mehr, ich würde allerdings empfehlen einen anderen Kühler dazu zu kaufen.
Da ich hier den Prozessor bewerten möchte und ich schon im voraus mit den kleinen Defiziten des Kühlers gerechnet habe, von mir trotzdem 5 Sterne
Weiterlesen »November

Dominik Jeffrey - Bewertung der 8GB Palit GeForce RTX 2080 SUPER GameRock PCI-E DDR6:

Zuerst hatte ich mir die RTX 2080 Aorus Xtreme bestellt.
Diese war bedauerlicherweise sehr laut, heiß und hatte einen defekt.
Kurz darauf habe ich mir die RTX 2070Super GamingX Trio bestellt. Das diese leider nach 1 Monat immernoch nicht verfügbar war, musste ich mich umentscheiden und habe dieses Kärtchen im Mindstar für 699€ ergattert.

Die Karte kommt in einem schlichten Karton ohne viel Zubehör.
Hier mein erster Kritikpunkt: eine Grafikkartenstütze wäre für den Preis angebracht gewesen. Dolle durchhängen tut sie nicht im PCI slot, für eine rugigeres Gewissen wäre es aber wünschenswert.

Das Desing der Karte ist schlicht gehalten, der "GameRock" Schriftzug auf der Backplate sieht aber gut aus und gibt der Karte Ihren eigenen Charme.
Für RGB Freunde oder Leute die eine Eigene Home Light Show am Schreibtisch suchen vllt nicht das richtige, für Leute die aber trotzdem auch ohne RGB einen Hingucker im Glasgehäuse suchen die richtige wahl.
Die RGB Beleuchtung auf der Lüfterseite sieht gut aus, ist aber nur wirklich sichtbar sofern die Karte vertikal eingebaut wird. (Dies ist bei mir nicht der Fall, noch nicht)

Die Verarbeitung ist gut, die Backplate fühlt sich sehr wertig an. Der Restliche Körper der Karte besteht aus Kunststoff der sich aber in meinen Augen ebenso wertig anfühlt.
Hier würde ich mir aber vllt in der Preisklasse etwas hochwertigere Materialien wünschen, dies ist aber Meckern auf hohem Niveau.

Einziger wirklicher Kritikpunkt währe hier tatsächlich nur die etwas "maue" RGB Beleuchtung die bei der Limitierten White Edition dieser Karte deutlich besser ist, da dort der "GameRock" Schriftzug auf der Backplate RGB beleuchtet ist.
Dies hätte ich mir hier auch gewünscht, da dies die Karte deutlich aufgewertet hätte. (Gerade als Fan von beleuchteten Backplates)

Leistung:

Genutzt wird die Karte mit einem 1080p Monitor und einem 1440p 144hz Monitor.

Alle gängigen Esport Titel wie unter anderem CS:GO , LoL, Overwatch und co werden flüssig mit 144fps auf den Monitor gezaubert.
Fornite ist hier natürlich anspruchsvoller und würd auf Maximalen settings je nach Situation mit ca 100fps im Schnitt angezeigt. Dies variert sehr je nach Situation. Es werden teilweise 120fps gehalten, teilweise aber auch nur 80fps.
Stellt man die Schatten hier aus, lässt den Rest auf Maximum erhält man konstant 144fps.

Borderlands 3 läuft mit ca 70-90fps, im Schnitt würde ich sagen um die 80fps (getestet wurde zum Release)

Die Leistung lässt sich wirklich sehen.



Overlocking Potenzial:

Zu beginn wollte die Karte hier nicht viel zulassen, weswegen ich die erste Zeit die Karte mit Standard Settings genutzt habe.
Mit dem Treiber 436.48 habe ich mir nochmal flüchtig ans Overlocking gesetzt und laufe Fortnite stabil mit diesen Settings:
Power-/TempLimit MAX
CoreClock +95mhz
MemoryClock +450mhz

Maximale Temps belaufen sich auf um die 75 Grad.

Fornite wurde hier gewählt da es sehr empfindlich auf OC reagiert, natürlich könnte noch mehr Overlocking Potenzial drin sein (insbesonder beim OC freundlichen RAM), meine Werte sind nur ein Grober Test und Einblick.

Lautstärke:

Die Karte wird im Standard Bios betrieben und ist im Desktop Betrieb kaum bis garnicht wahrnehmbar und hält eine Temperatur von 38Grad im Dachgeschoss im November.
Unter Last ist die Karte ohne Headset wahrnehmbar aber in keinste Weise störend. Hier hat mich die 2080 von Aorus deutlich enttäuscht wogegen die GameRock ein wahrer leisetreter ist.
Mit Headset auf den Ohren ist die karte kaum wahrnehmbar.
Natürlich varrieren bei der Lautstärke eine Grafikkarte die Meinungen und ich kann nur von mir Persönlich sprechen. Mein Gehäuse ist teilsgeschlossen da zwischen den Glasscheiben ein ca 1cm großer/kleiner Spalt herrscht.

Würde ich die Karte empfehlen?

Da dies meine erste Karte von Palit ist bin ich durchaus positiv überrascht und mag sie nicht mehr hergeben. Die Leistung ist definitv "Super" und mehr Leistung bekommt man aktuell nur mit dem Blick auf die 2080TI.
Die Leistung, Lautstärke und auch der Preis von 699€ sind TOP. Auch für 40€ mehr würde ich zu dieser Karte greifen.

Einzige Negativ Punkte sind in meinem Augen die etwas Maue RGB Beleuchtung und das nicht vorhanden zubehör im Falle eine Grafikkarten Stütze.

Ansonsten Hut ab, ich bin positiv überrascht und kann die Karte empfehlen wer genug Leistung für unter 800€ im 1440p und 4K entry Berreich sucht.

Anzumerken ist: Die karte wurde in Verbindung mit einem Freesync Monitor von MSI getestet. Freesync läuft hier semi gut da Freesync Flickering vorhanden ist. Bei Montioren die von NVIDIA als Freesync Kompatibel gekennzeichnet wurden sollte dieses ohne Probleme funktionieren.

Ich hoffe dem einen oder anderem hat diese Review geholfen. MFG

Marcus - Bewertung des Inter-Tech IPC SC-4004 ITX Tower ohne Netzteil schwarz:

Gutes Gehäuse für NAS oder Heim-Server.

Die Gehäusedimensionen sind so knapp bemessen wie möglich und gerade noch ausreichend. Wäre das Gehäuse nur 1-2cm länger wäre schon viel gewonnen und die SATA-Kabel zwischen Backplane und Gehäuse-Lüfter würden nicht ganz so extrem abknicken. Gewinkelte SATA-Kabel sind leider keine Option, da dann die beiden Stromkabel zur Backplane im Weg sind.

Die anklebbaren Standfüße sind aus sehr hartem Plastik. Weichere Füße die Vibrationen absorbieren wären sicherlich besser. Der unterste Festplattenschlitten lässt sich nur hineinschieben wenn man den Schlitten darüber leicht anhebt. Und auch bei meinem Gehäuse ist der USB-Anschluss an der Vorderseite minimal schief. In Anbetracht des niedrigen Preises gegenüber anderen Server-Gehäusen empfinde ich die Verarbeitungsqualität aber insgesamt als gut.

Der vormontierte per Molex-Stecker angeschlossene Lüfter kann nicht in der Drehzahl reguliert werden. Zur Lautstärke kann ich nichts sagen, da ich einen per PWM regelbaren Lüfter verbaut habe. Die Kühlleistung ist absolut zufriedenstellend. Mit einem auf statischen Druck optimierten Lüfter wird genügend Luft durch die Festplattenschlitten gezogen, um sie im optimalen Temperaturfenster von 30-35 Grad zu halten. Vorausgesetzt man stellt die Drehzahl entsprechend ein (in meinem Fall ~1200 RPM bei 21 Grad Raumtemperatur).
Für langsam drehende Silent-Lüfter ist dieses Gehäuse nicht gedacht. Wer geräuschempfindlich ist und in Erwägung zieht das Gehäuse ins Wohn- oder Arbeitszimmer zu stellen sollte sich ohnehin bewusst sein, dass in die Jahre gekommene Festplatten ohnehin zum Surren, Brummen oder Klacken neigen.

Trotz einzelner Kritikpunkte bin ich mit dem Kauf vollkommen zufrieden.

Marco - Bewertung der AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Ich habe mir diese CPU in Kombination mit dem MSI Mortar Max, einem BeQuiet Slim Kühler und 2x16 GB Ram (G.Skill Ripjaws V) gekauft. Vorher hatte ich einen Intel xeon e3-1231v3 Prozessor, welcher bei BF5 bei High Settings ins CPU Limit lief. Daher kam es ständig zu Rucklern.
Jetzt mit der neuen Kombi: Der Ryzen 5 läuft im Idle bei ca. 33°C (20° Raumtemperatur) und unter Last geht die Temperatur nicht über 67°C hinaus (getestet mit Prime95). Beim normalem Zocken in BF5 erreiche in Kombination mit einer GTX 1070 EX stabile 85 fps in Ultra Settings (!!!) und das bei sagenhaften 57°C. Die CPU Last liegt dabei bei etwa 55% Auslastung.

Anfangs war ich etwas skeptisch, da der Grund-Takt des Ryzen ja quasi dem Boost-Takt des Xeon entspricht. Aber der Leistungszuwachs (natürlich auch durch die 2 zusätzlichen Kerne) ist schon sehr beachtlich!
Der angegebene Boost-Takt wird übrigens auch vollständig erreicht.

Für mich hat sich der Wechsel des MoBo und der CPU definitiv gelohnt!

Christian - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 590 Nitro+ Special Edition Aktiv PCIe 3.0 x16 (Lite Retail):

Ich habe die Sapphire Radeon RX 590 Nitro + in der Special Edition seit mittlerweile gut 3 Monaten verbaut. Das System läuft mit einem Ryzen 5 2600 auf 3,8Ghz und 16 GiB DDR4 RAM auf 3000 Mhz.
Angeschlossen sind 2 Geräte, ein Full HD (1080p) Monitor und Fernseher!

Gaming:
Aktuelle Games wie Battlefild 5, CoD MW (2019) oder Ghost Recon Breakpoint laufen in Full HD (1080p) und Ultra Settings auf 60+ FPS, nur ganz selten gibt es mal einen drop auf "nur" 45 bis 50 FPS!
Titel wie Assassin's Creed Odyssey laufen mit ca 40 bis 50 FPS auf 1080p und Ultra settings - aber Assassin's Creed ist auch dafür bekannt das die Performance mit "der grünen Konkurrenz" deutlich besser ist, daher finde ich das Ergebnis sehr gut =)

Die 8 GiB Grafikspeicher braucht eine GraKa in der heutigen Zeit definitiv! Viele aktuelle Spiele belegen bei 1080p und Ultra settings 6 GiB +!!! Spätestens aber wenn man z.B. via Steam ein HD Texture Packet für einige Spiele dazu lädt braucht man sogar 8 GiB und mehr (Shadow of War in Kombination mit einem High Texture Packet bräuchte z.B. ca 8,3 GB Grafikspeicher bei 1080p und Ultra Settings)

Wenn ich nebenher über den Fernseher einen Film in 1080p laufen lassen sinken die FPS in den jeweiligen Spielen um lediglich ca. 5 FPS und ist somit für mich nicht der Rede wert!


Wärmeentwicklung und Lautstärke:
Im IDLE ist die Graka nicht zu hören! Durch die Lüftersteuerung inkl. der Abschaltung der Lüfter liegt die Temperatur der Graka immer zwischen 45 und 50° Celsius (die Lüfter schalten sich bei ca 45° ab und springen bei ca 50° wieder an  dabei braucht die GraKa ca. 30 Sekunden um die Karte wieder auf 45° zu bringen und es dauert ca. eine Minute bis die 50° erreicht werden und die Lüfter wieder anspringen)

Beim zocken wird die Grafikkarte nicht wärmer als 75° und die Lüfter liefen bei mir nie schneller als mit ~80% Lüftergeschwindigkeit. Jedoch ist die Karte hierbei dann doch sehr gut zu hören.

Design:
Mir persönlich gefällt die Optik der Sapphire Nitro + sehr gut. Die GraKa besitzt eine Backplate welche nicht nur zur Optik beiträgt sondern auch zur Kühlung, dieses gefällt mir richtig gut.
Ansonsten muss man leider sagen das jedem das blaue Design zusagen muss bzw. bei einem Gehäuse mit Seitenfenster und ein paar RGB Komponenten kann das Blau einem schnell das Farbschema zerstören.

Fazit:
Ich kann diese Grafikkarte jedem empfehlen der auch aktuelle Spiele bei 1080p (Full HD) mit Ultra Settings zocken möchte. Dieses gelingt in 95% der Fälle auch mit stabilen 60+ FBS!!!

Ingo - Bewertung der Fractal Design Define R6 USB-C gedämmt mit TG Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Eines der wenigen Gehäuse die noch Platz bieten für ein optisches Laufwerk (ODD) und nebenbei sieht es noch richtig gut aus, aber das ist natürlich subjektiv.
Das Gehäuse kann umgebaut werden, die Blende an der Vorderseite wird dabei zur Rückwand verlegt. Die Möglichkeit ist super, andererseits kann man das Gehäuse nur umbauen wenn man kein ODD (und nicht mehr als 2 HDDs) verbaut hat.
Ist die Blende im Vordergrund verbaut bietet das Gehäuse Platz für etwa 10 HHDs (kleine Übertreibung, es sind glaube ich nur 8...), was mMn totaler Overkill ist.
Mit der Blende im Vordergrund verliert man die Möglichkeit 360/280er Radiatoren in der Front zu installieren und der Innenraum wirkt optisch etwas arg eingeengt.
In meinem Fall hätte ich nur 2 HDDs, die im offenen Layout hinter der beweglichen Blende angebracht werden können, nur der DVD Brenner steht im weg. Vielleicht verbanne ich den doch noch aus dem Gehäuse, aber irgendwie möchte ich nicht auf die Möglichkeit verzichten Daten zu brennen oder mal ne Disk einzulegen...
Kabelmanagement bin ich der falsche Ansprechspartner, ich habe zwar alle Kabel hinter dem Mobo versteckt aber ob das jetzt gut oder schlecht gelöst ist...? Es kommt eine Seitenwand darüber und man sieht es nie wieder, deswegen ist mir das echt egal wie es da hinten aussieht. Platz war jedenfalls genug, auch die alte SATA SSD findet hinter dem Mobo (max 2 Stück, auf dem Netzwerkschacht ist Platz für weitere 2,5" SSDs) einen Platz.
Mit dabei ist ein Verteiler/Hub für Lüfteranschlüsse, was die Verkabelung erleichtert und die 3 Pin Lüfter werden, vorrausgesetzt es ist ein PWM Lüfter auf dem ersten 4 Pin Steckplatz angeschlossen, auch geregelt.

Aber jetzt mal zu meinen negativen Erfahrungen:
Ein Gewinde der Abstandshalter fürs Mainboard war komplett schräg, der Abstandshalter stand etwa im 60-70° Winkel zur Rückwand. Zuerst dachte ich es liegt am Abstandshalter, aber nach dem Tausch stand der Neue genau so schräg, also mit der Zange gerade gebogen...
Bei einem zweiten Abstandshalter war das Gewinde im Innern nicht richtig geschnitten, natürlich war es der Letzte der angezogen werden sollte und ich musste alle Schrauben lösen um den defekten zu tauschen. Da von den Montagematerialien etwas mehr als minimal notwendig beiliegt musste ich nicht in meinem alten PC Raubbau betreiben, immerhin.
Alle Rädelschrauben sind recht stark angezogen, ohne Schraubendreher bekommt man nichts auf, einige Gewinde waren schon fast ausgerissen von den zu stark angezogenen Rädelschrauben.
Die eingebauten Lüfter gehören leider nicht zu den leisesten ihrer Art, einer gibt sogar hin und wieder Lagergeräusche von sich und eiert außerdem recht ansehnlich.

Das sind eigentlich alles Kleinigkeiten, aber für ~140€ erwarte ich eigentlich eine bessere Qualitätskontrolle. Vor allem weil das eigentlich extrem einfach sein sollte beim einschrauben von den Abstandshaltern und Rädelschrauben etwas mehr Sorgfalt walten zu lassen.
Ich neige zu 4 Sternen, aber vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen?
Aber andererseits gibt es was Kompatibilität und Flexibiltät angeht glaube ich nichts besseres auf dem Markt. Allein die maximalen 8 HDDs, Platz für 185 mm hohe Towerkühler, Platz für ein optisches Laufwerk, die Möglichkeit die Seite der Scharniere der Frontblende zu wechseln, im offenen Layout Wasserkühlungsoptionen fast ohne Grenzen und und und...

Ich gebe dem Gehäuse mal 4,5 Sterne und runde auf 5 auf, aber es ist definitiv noch etwas Raum für Verbesserungen da. Fractal Design sollte sich dem Problem mit den Schrauben bzw. Gewinden annehmen, wurde nämlich auch schon bei diversen YT Reviews die ich angesehen habe erwähnt.

Christian - Bewertung des be quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster schwarz:

Also ich habe dieses Case(mit seiten Fenster) jetzt 1 1/2 Monate.Ich habe es gegen das alte Pure Base 600 (mit seiten Fenster)getauscht,alle Komponenten raus und ins Pure Base 500 rein.Allgemein kann man sagen es ist "deutlich" kleiner,was ich aber nicht als störend empfand,das 500er wurde gut ausgefüllt und es sah alles sehr schick aus.Ein schönes neues Detail ist,das man eine Netzteilabdeckung hat und 2 Verschiedene Top-Cover (Airflow/Silent).Wie ich finde hat BQ da gut nachgebessert,weil ich oft gelesen habe das dies beim 600er ein Negativ Faktor war und mich das auch ein wenig gestört hatte, aber auch nur wenn man ein Sichtfenster hatte.Beim Kabel anschließen des Mainboard(ATX)sollte man sich ein wenig Zeit nehmen,geht alles aber mit geduld.Es wird bei den unteren Sata Anschlüssen etwas eng,aber noch machbar.Man kann die Sata SSD-Platten entweder hinten oder vorne sichtbar ohne störende Kabel montieren,jenachdem wie es einem gefällt.Es ist genug Platz hinten für Sleeved Kabel die Hinten versteckt/verlegt werden sollen,ich habe 50cm Sleeves und ein Non Modular Netzeil.Also wer ein Modulares hat,hat mehr als genug Platz für Sleeved Kabel.Ein Negativ Punkt wäre,das ein Radiator der Oben verbaut werden soll evtl nicht passt wenn man Ram-Kits mit großen/hohen Headspreadern hat.Und ein Tipp wer sein Radiator(bzw ein Luft Kühlung hat) vorne verbaut sollte das extra Mesh in der Front rausnehmen,als Staubfilter wie beschrieben ist das eh nicht geeignet,aber die Lüfter können ohne das extra Mesh wesentlich besser Luft ziehen.Und wie oben gesagt nach 1 1/2 Monaten habe ich fast bzw. kein Staub im Case.

System:
Mainboard: MSI B450 Tomahawk
Grafikarte: Gainward Gtx 1080 Phoenix
Chip: Ryzen 7 2700 (Übertaktet)
Ram: 32GB G-Skill Ripjaws 3200 Mhz
1x SSD 250 Evo
1x SSD 500 Evo
Wasserkühlung in der Front (Push): Fractal Desgin Celsius S24 mit 2 Noctua NF-F12 Lüftern PWM
Gehäuse Lüfter die rausziehen: 3x Silent Wings 3 140mm PWM
Netzteil: Pure Power 10 500W

Ich habe das Airflow-Cover drauf.Im Idle hab ich 30 Grad, je nach Spiel komm ich auf 49-54 Grad.Prime95 Test lieg ich bei Max 69 Grad Spitze.Mit Furmark komm ich auf 69 Grad GPU Temp.Ich hab den Rechner aufdem Tisch neben mir stehen und mit mein Einstellungen(PWM) und dem Setup ist er unter Last (Gaming) hörbar aber nicht wirklich störend und ansich nicht laut.Wer mit Headset/Kopfhören spielt wird nichts mitbekommen.

Fazit:

Ein günstiges Case,das Silent und Airflow kombiniert.Wer ein günstiges Case sucht,was die beiden eigenschaften vereint ist mit dem Pure Base 500 aufjedenfall gut dabei.(Ich persönlich bin mehr als zufrieden mit dem PB 500) und mit den 2x 140er Pure Wings 2 Lüftern ist es auch nicht schlecht bestückt was für Einsteiger die sich noch nicht mit dem Thema Airflow beschäftigt haben.
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Ignacio - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX Vega 56 Pulse Aktiv PCIe 3.0 x16 1xHDMI 2.0 / 3xDisplayPort (Full Retail):

Ich bin jetzt seit einem Monat mit dieser Grafikkarte. Früher hatte ich eine GTX 970 und der Unterschied ist riesig. Sie müssen wissen, wie Sie konfigurieren und informieren, wie Sie dies tun, um das Beste daraus zu machen und natürlich Ihren Verbrauch zu senken. Ich empfehle auch, dass Sie das Adrenalin 18.12.3 nicht installieren, da es Stabilitätsprobleme gibt, die dazu führen, dass der PC plötzlich mit einem blauen oder schwarzen Bildschirm heruntergefahren wird. Sobald Sie es in Wattman eingerichtet und das Profil gespeichert haben, vergnügen Sie sich als Kind mit einem neuen Spielzeug, das alles in Ultra bei 1080p-1440p mit mehr als 60 fps spielt. Wenn Ihr Monitor nicht höher als 60 Hz ist, empfehle ich die vertikale Synchronisation, da dies den Verbrauch senkt und die Grafik nicht überarbeitet. Bei hunter world habe ich es aktiviert und es verbraucht 135W bei 1650-1680Mhz / 900MhzHBM2 und 60FPS.

Die Kühlung ist in Ordnung. Ja, es ist laut, wenn es 2200 U / min erreicht, aber es hält die Grafik immer unter 60 ° C. Die Platine ist mini und wird Ihnen vom ersten Moment an klar, wenn Sie sie in der Hand haben. Sie ist jedoch eine hochwertige Platine mit einer Rückplatte, die eine aggressivere und farbenfrohere Note verleiht. Es gibt keine LEDs an den Lüftern, aber diese sind austauschbar und auf der Saphir-Seite sind sie mit blauen, roten oder weißen LEDs ausgestattet. Sie sollen leiser und effektiver sein. Ich habe es nicht ausprobiert, aber möglicherweise in Zukunft.

Die Größe ist groß, sie belegt 2,5 Steckplätze, aber in der Breite ist sie nicht so groß. Seien Sie also vorsichtig beim Kauf, da es sich nicht um eine Grafik handelt, die leicht auf alle Türme passt. Messen Sie den verfügbaren Platz in Ihrem Inneren, falls Ihr Turm Erweiterungsschächte hat. In meinem Fall hatte ich kein einziges Problem, ich habe einen Cooler Master H500, also habe ich diese Probleme nicht.

Wenn Sie Ubuntu installieren und einem der Tutorials zur Installation von ROCm folgen, können Sie die GPU für vertiefendes Lernen verwenden. Es ist verrückt, wie schnell es im Vergleich zu einer CPU gehen kann.

Die Vor- und Nachteile, die ich nach einem Monat der Verwendung festgestellt habe, sind wie folgt.

Vorteile: sehr gute Leistung und sehr gute Verarbeitungsqualität, es wird nicht heiß. Die 8 Gb VRAM sind aufgefallen und vor allem HBM2. Es funktioniert hervorragend für Spiele und Deep Learning.

Nachteile: Der Vorrat hat niedrigere Frequenzen als die Referenzfrequenzen, sowohl im Kern als auch in den Speichern und bei zu hohen Spannungen. Es macht ein bisschen Lärm.

Ich kann Ihren Kauf nur zu dem Preis empfehlen, zu dem ich ihn gekauft habe. Darüber hinaus ist es eine sehr gute Option, sich vor Augen zu halten, wenn Sie einen PC einbinden und nach einer GPU suchen, die für die aktuellen Preise eine gute Leistung erbringt. Außerdem ist der vorläufige Geschenkpass für Xbox und Devil May Cry 5 enthalten.

Matthias - Bewertung des MSI MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Dieses Mainboard hat mein altes Mainboard mit AM3+ Sockel ersetzt.
Zusammen mit einer neuen Ryzen 5 CPU und DDR4 RAM.

Die Packung macht schon äußerlich viel her und gefiel mir. In der Packung befinden sich neben Motherboard und Anleitung, noch die WiFi-Antenne, Schrauben, Aufkleber und Etiketten für SATA-Kabel, 2 SATA Kabel, diverse RGB Verlängerungskabel und eine Treiber DVD.

Die Installation läuft wie für andere Mainboards auch. Die I/O Blende ist bereits vorinstalliert, also kann man das Mainboard direkt auf die Abstandsschrauben setzen und festschrauben. Falls man eine Wasserkühlung auf diesem Mainboard installieren will, brauch man sich keine Sorgen machen, denn die Backplate lässt sich einfach austauschen und somit sollten keine großen Probleme dabei auftreten. Alles nach Anleitung anschließen und schon ist alles Einsatzbereit.
Vielleicht wichtige zur Verfügung stehende Anschlusmöglichkeiten auf dem Mainboard
-1 PCIe 4.0 x16 (Nur mit Ryzen der 3. Generation ansonsten PCIe 3.0)
-1 PCIe 4.0 (3.0) x4
-2 PCIe 3.0 x1
-4 DDR4 Speicherplätze
-4 Anschlüsse für Gehäuse Lüfter
-1 RGB LED Anschluss
-2 Adressierbare RGB LED Anschlüsse
-1 Corsair LED Anschluss
***Ein kleine Einschub zum RGB: An den Corsair Anschluss lässt sich ein Corsair Lüfter Hub anschließen und dann mit der Mystic Light Funktion in der MSI Software Dragon Center steuern.***
Auf der Rückseite gibt es als I/O
2x USB 2.0
2x USB 3.2 Gen1
3x USB 3.2 Gen2
1x USB-C 3.2 Gen2
Wi-Fi Antennenschlüsse
1x HDMI für den onboard Chip
1x Lan Port
Audioanschlüsse für die onboard Soundkarte

Das BIOS von MSI überschüttet einen mit Informationen zuerst und ist auch etwas unübersichtlich, aber mit etwas Zeit findet man alles was man braucht.
Hier lässt sich auch wie auch später über die MSI Software die CPU/RAM übertakten und optimieren.
Im Windows lassen sich dann mit Dragon Center noch Lüfter und RGB Profile erstellen um das System weiter zu optimieren.
So kann man mit Mystic Light alle RGB Lüfter und die LEDs auf dem Mainboard ansprechen.
Ein großer Kaufgrund für mich war die onboard Netzwerkkarte und die mitgelieferte Antenne. Mit meiner vorherigen Netzwerkkarte und Antennen konnte ich nicht eine so stabile und starke Verbindung durch 2 Wände hindurch erreichen wie jetzt. Dementsprechend wurden meine Erwartungen sogar übertroffen.

Das X570 Gaming Pro Carbon WIFI hat alles was ich benötigt habe und erfüllt alle Aufgaben einwandfrei. Somit 5 Sterne von mir.

eddi - Bewertung des 1200 Watt Corsair HX1200 Modular 80+ Platinum:

Im Web des Herstellers wird ein Preis von 224,90 € aufgerufen. Da gab es hier ein weitaus besseres Angebot, dass ich nicht ausschlagen konnte. Mit sinnvollem Puffer braucht mein System ein Netzteil ab 800 Watt. Dagegen ist der Griff zu dem Gerät hier quasi Phase 4 ("...Überdimensional ist genau die richtige Größe..." ;-) Aber was soll man machen? Man wird dahin geradezu gedrängt:
Effizienzstufe Titanium ist absurd teuer für meine Bedürfnisse. Aber Platinum wollte ich schon haben. Was ich nicht wusste, dass Netzteile bei Mindfactory mit 850 Watt in dieser Effizienzstufe zum Teil eine Unwucht zwischen Preis und Leistung haben können. Denn als ich nach 94% Effizienz und darüber suchte, war das HX1200 bei den günstigsten Angebot ganz weit vorne. Beim damaligen Angebot war es das zweitgünstigste. Kolink als Marke sagt mir nichts. So habe ich zu diesem Netzteil gegriffen. Ich bin damit soweit auch zufrieden:

Kurz nach dem Einschalten stellt der Lüfter des Geräts die Arbeit wieder ein. Fortan herrscht absolute Stille. Aber auch während des Betriebes ist der Lüfter schwerlich hörbar. Ich habe es mit meiner PC-Konfiguration nicht geschafft, auch nur ein einziges Mal (selbst beim Übertakten) das Netzteil soweit zu belasten, dass der Lüfter während des Betriebes wieder angesprungen wäre.

Was in anderen Bewertungen schon angeklungen ist, möchte ich hier etwas auswalzen. Denn die Angabe, dass jemanden die Kabel nicht gefallen, sagte mir vor dem Kauf nichts. Nach dem Kauf kann ich das aber verstehen. Alle Kabel sind uniform schwarz - die größeren in einem Textil eingehüllt - und allesamt sehr steif. Die als Type4 beschrifteten Kabel für PCIE haben vom 8-Pin-Stecker ausgehend eine weitere Anschlussmöglichkeit von 6+2-Pin-Steckern, die an einem 10-cm-langem Kabel abstehen wie ein unschöner Trieb in einer wohlgeplanten Hecke. Das Einstecken in eine Karte ist sehr fummlig, wenn man auch die Zusatzpins benötigt; nur wie oft wechselt man eine PCI-Karte?

Aber wie man die Enden der Kabel verwechseln kann, wie es in einem anderem post deutlich wird - also nicht erkennt, welches Ende ins Netzteil und welches an die Komponente gehört - ist mir unbegreiflich.

Das beigefügte Handbuch ist soweit verständlich. Das darin enthaltene, nicht lineare Diagramm versucht mich darüber aufzuklären, dass 94 % Wirkungsgrad nur um etwas 600 Watt erreicht werden. Aha! Für meine Bedürfnisse habe ich also alles richtig gemacht.

Wer das Gerät hier angeboten bekommt, wo er mit einem auf seine Bedürfnisse eher zugeschnittenem Netzteil finanziell sich wenig verbessern würde, sollte beim HX1200 zugreifen. Wer ein Schmuckstück voll von RGB hat/haben will, dem werden die wild abstehenden Zusatzstecker an den PCIE-Kabeln in die Ästhetik störend ragen. Ein individueller Kabelzuschnitt bei einem Dienstleister sollte dann zusätzlich in den Preis eingedacht werden.

Gruß aus Ludwigsfelde!

Dan - Bewertung des MSI MPG X570 GAMING PLUS AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe das Mainboard Ende Letzter Woche von Mindfactory erhalten.
Bisher kann ich natürlich noch keine Ausführliche Review geben, da es ja noch relativ frisch für mich ist.

Was ich überhaupt zusammenbaue:

AMD Ryzen 5 3600 6x 3.60GHz So.AM4 BOX
MSI MPG X570 GAMING PLUS AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail
650 Watt Seasonic FOCUS Plus Modular 80+ Platinum
960GB Corsair Force Series MP510 M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 1.3 3D-NAND TLC
32GB Crucial Ballistix Sport LT V2 Dual Rank grau DDR4-3000 DIMM CL15 Dual Kit
Scythe Mugen 5 PCGH Edition Tower Kühler
Arctic P12 PWM PST 120x120x25mm 200-1800 U/min schwarz
Bestehende Hardware:
- Fractal Design Define XL USB3.0 Black Pearl
- 2TB WD Black
- 180GB Intel 520

Was mir bisher gefällt:
- Attraktive Preis/Leistungs-Kombination
- Kein LED geblinke (sieht man in meinem BigTower eh nicht)
- Gute Platzierung des Chipset Lüfter (der im Gesamtsystem bei mir meist sehr leise bleibt)

Was mir auffällt (ohne Wertung, da aktuell nicht relevant)
- nur 1 M.2 Slot hat PCIe 4.0
- wenige 3.1 Gen 2 USB Schnittstellen (2x USB-A wäre nett gewesen)

Was mir nicht gefällt:
- Die Position der Sys Fan Anschlüsse - da wäre einer oben oder mittig des Mainboardes für Lüfter an der Oberseite viel sinniger, als 4 nebeneinander ganz unten.


So zum Mainboard selbst, dank der doch gut beschriebenen Anleitung ging der Zusammenbau relativ zügig voran.

Probleme hierbei gab es bei mir speziell nur, da ich einen Lüfter auf der Oberseite meines Fractal Design Define XL (v1) habe und dessen Kabel nicht lang genug für die Chassis Fan Anschlüsse war.
Behelfslösung war den Lüfter an den Pumpenanschluss zu Stecken und von PWM auf DC im UEFI umzuschalten
Der Rest war auch schnell zusammengesetzt.

Das UEFI (BIOS) ist übersichtlich gehalten, das XMP Profil wurde wie erwartet angewendet.
OC Möglichkeiten sind vorhanden, diese werde ich aber jetzt anfangs nicht nutzen wollen.


Die MSI Software finde ich nicht ganz so gelungen.
Sie zeigt mir zwar die Hardware Werte an, allerdings wird sehr penetrant auf einen Account bei MSI aufmerksam gemacht - welchen nicht jeder haben will.
Das man die Lüfterkurve einstellen kann finde ich hingegen sehr Praktisch.

Ich habe keine großen Makel gefunden die für mich relevant wären.

Der Rest zum Mainboard (Aussehen, Verpackung, Inhalt, etc.) ist ja in den anderen Reviews zu finden, ich denke ich muss das nicht widerholen.

Preislich ist es zwar wie oft erwähnt nicht billig, allerdings Preis/Leistungsmäßig top da gibts wohl nichts passenderes aktuell auf dem Markt.

Bisher bin ich sehr zufrieden, falls sich was ändert lasse ich es hier wissen.

Jan - Bewertung der 8GB XFX Radeon RX 5700 XT Thicc II Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Die XFX THICC 2 ist eine ordentliches Custom Modell zum Preis des Referenzmodels! Die THICC 2 gibt es auch als ULTRA Version, diese jedoch absolut baugleich ist. Nur das BIOS der ULTRA hat eine etwas höhere TDP für 40 Euro!

Die Performance der THICC2 ist mit den anderen Top Modelen der 5700XT absolut gleichwertig. Für die müssen jedoch 60 - 100 Euro mehr investiert werden. Das PCB der THICC2 ist genauso ordentlich bestückt und der Kühler ebenfalls ordentlich dimensioniert. Hier wird jedenfalls nicht an der Qualität gespart. Verzichtet wird eigentlich nur auf eine aufwendige RGB Spielerei und eine Edel-Bling-Bling-Verpackung.

Das minimalistische Design mit den verchromten Streifen gefällt mir recht gut. Auch macht die Karte beim auspacken einen richtig guten Eintruck. Was für ein Ziegelstein! Auch die Verarbeitung ist absolut sauber.

Wichtig: Die XFX THICC 2 war eine der ersten Custom Karten auf Basis des 5700XT. Kurz nach Lanch der THICC 2 hatte AMD im Treiber die Lüftersteuerung geändert. Da das BIOS der XFX Karte noch auf die alte Lüftersteuerung optimiert war gab es einige Probleme wie hier berichtet und auch auf diversen anderen Plattformen negative Beurteilungen. XFX hat hier sofort reagiert und stellt aktuell für alle NAVI Modele neue BIOSe zzgl. FLASH Programm zur Verfügung. Gleichzeitig spendiert XFX der THICC 2 ein höheres TDP von 195 Watt (180 Watt alt) und höhere Taktraten (Base 1670/ Game 1815/Boost 1925). Seit dem neuen BIOS und aktuellem AMD 19.10.1 Treiber habe ich absolut keine Probleme.

Mit der Leistung bin ich mehr als zufrieden und betreibe die Karte jetzt seit einer Woche sogar im aktuellen Silent Bios, da ich die volle Leistung aktuell einfach nicht benötige. Ich spiele z.B. Battlefield 5 auf 1080p/144Hz mit Freesync in Framelimit auf 140Hz um im in der Freesync Range zu bleiben. Nur 50-60% Auslastung / Takt pendelt von 980-1400 Mhz/ 55 Grad GPU/60 Grad RAM. Die Lüfter drehen von 750-1200 UPM. Die Karte ist leise und kühl. Erst wenn ich die Frameratenbegrenzung rausnehme steigt die Rate auf 180-200 FPS (mehr kann die Engine nicht und mein Prozessor R7 1700 @ 3,8 Ghz kommt an die Leistungsgrenze). Auch hier bleibt die Karte mit 65 Grad GPU und 70 Grad RAM bei 1300-1400 UPM noch absolut im Rahmen kühl und leiste. Auch die GPU-Hotspot Temperatur pendelt bei guten 65-75 Grad und die Taktraten gehen bis auf 1925 Mhz hinauf. Im Silent-Bios !
Im Standard Bios liegen noch etwas höhere Taktraten und eine Lüfterdrehzahl bis maximal 1600 UPM an. Hier gibt es kaum noch einen Unterschied zu ULTRA Variante mit 210 Watt TDP (auser an der Steckdose).

Wenn die nachfolgende Checkliste befolgt wird:
- aktuelle BIOSe von XFX aufspielen (am Besten beide: Schalter rechts = Standart BIOS TDP195W 1600RPM 1980MHZ u. Schalter links = Silent BIOS TDP195W 1350RPM 1925MHZ)
- saubere Deinstallation des/der alten Treiber und Neuinstallation ab AMD 19.10.1
- ordentliches belüftetes Gehäuse
- ordentliches Markennetzteil ab 550Watt
kann ich die THICC 2 absolut empfehlen.
Die gesparten 60-100 Euro zu anderen 5700XT Customs kann man lieber für 32GB statt 16GB Ram oder das ordenliche Netzteil nutzen.

Das kann jeder selbst entscheiden.
Viel Spass mit der Karte falls ihr euch für diese entscheidet.

Alexander - Bewertung des MSI B450 Gaming Pro Carbon AC AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Braucht man ein Gaming Pro Carbon? Nicht zwangsweise. Es hat ein paar Spielerein wie RGB, Bluetooth und Wifi, die man für einen reinen Gamingbuild eigentlich nicht braucht. Nachdem ich aber nun in einer Wohnung bin in der es in Reichweite: keinen Netzwerkanschluss gibt und ich auch gern mein handy oder kabellose tastatur nutzen würde, haben sich wifi und bluetooth als besonders praktisch herausgestellt. Auch die übrige ausstattung und verarbeitung des boards überzeugen vollkommen: anschraubbare antennenn für wifi und bluetooth, schrauben und ein paar extra kabel, genug anschlüsse für lüfter, rgb-streifen und weiteres. Ein guter Audiochip rundet das Paket ab.

Das BIOS hinsichtlich Lüftersteuerung fand ich ein wenig bedürftig, auch das RGB könnte ein wenig heller sein, aber davon abgesehen ein prima Board.

Folgendes gilt es jedoch zu beachten: Dies ist kein Problem des Boards sondern vielleicht eher von Kunden die sich nicht vorher informieren, aber je nachdem auf was für eine CPU-Kühllösung man setzt, kann es zu Problemen des Einbaus eines Lüfters kommen: Die VRM-Abdeckungen sind etwa so hoch, dass ich meinen Ben Nevis Advanced - der zugegebenermaßen eine sehr blöde Befestigungsmechanik mit dieser komischen Klammer für AMD-Sockel hat - nur mit viel Gewalt endlich fest draufbekommen konnte. WIe der je wieder runter soll... Mal schauen. Das tangiert mich jetzt im Moment eher weniger, Leute die aber wechseln wollen oder neu bauen sollten solche Dinge im Hinterkopf behalten. Noch größere Luftkühler (bequiet dark, ALP brocken oder scythe muygen 5 etwa) könnten unter Umständen auch mit den RAM-Riegeln in Bedrängnis können. Das vorher austesten oder sich über die Maße informieren!
Weiterlesen »September

Marc - Bewertung des MSI B450 Gaming Pro Carbon AC AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Habe mir das Mainboard in Kombination mit einem Ryzen 5 3600, Crucial Ballistix Sport LT 3000 2x16GB & Thermalright Macho Rev. B. gekauft.
Zunächst musste ich ein Bios Update durchführen, damit die CPU überhaupt vom Mainboard erkannt wird. Eine alte Ryzen CPU besitze ich leider nicht, da ich von einem Intel Xeon 1231v3 gewechselt bin.
Hier kommen wir schon zu einem Vorteil dieses Mainboards gegenüber vielen anderen, es besitzt die Möglichkeit per USB (Bios Flashback) ein Bios Update durchzuführen.
Dies ist kinderleicht und wird sehr gut auf der MSI Webseite erklärt.
Innerhalb von ein paar Minuten war das neue Bios geflasht und meine CPU wurde erkannt.
Dieses Feature habe ich mittlerweile auch schon häufiger nutzen müssen, da ich leider aus irgendwelchen Gründen Kaltstart Probleme hatte, welche nur durch erneutes Flashen des Bios behoben werden konnten. Mittlerweile habe ich zumindest bei mir eine Lösung gefunden, indem ich das Netzteil nicht mehr vom Strom trenne (vorher eine Verteilersteckdose mit Schalter benutzt). Außerdem musste ich dieses Feature nutzen beim Übertakten meines Arbeitsspeichers. Habe ich doch mal eine Konfiguration ausprobiert, mit welcher das System nicht booten wollte, habe ich das Bios neu geflasht um die Einstellung zurück zu setzen (war für mich angenehmer als den PC auf zu schrauben und ein CMOS-Reset durchzuführen).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass dieses Mainboard sein Geld wirklich wert ist.
Mein Ram läuft mittlerweile bei 3600 14-17-14-32.
Wenn ich mal ein wenig Zeit habe, werde ich aber versuchen die Timings weiter zu optimieren.

Vorteile:
- gutes Preis-/Leistungsverhältnis
- sieht sehr hochwertig aus
- sehr gute Ausstattung (Wlan, Bluetooth, RGB, etc.)
- Bios Flashback
- gutes OC Potenzial
- gute Kühleigenschaften

Nachteile:
- Kaltstartprobleme nach Stromtrennung
- nerviges Zurücksetzen der Bios-Einstellungen bei fehlgeschlagenem OC

Hoffe meine genannten Nachteile werden noch mit einem Bios-Update behoben, denn dann wäre ich rundum zufrieden mit diesem Mainboard.

Heiko - Bewertung des be quiet! Dark Rock Pro 4 Tower Kühler:

Habe den Dark Rock 4 Pro seit ca. einer Woche im Betrieb. Momentan kühlt er einen i7-9700k @ 3,6ghz ohne overclock. Im Spielbetrieb bei CS:GO mit allen Einstellungen auf höchster Stufe bleibt die CPU bei knapp unter 50°. Bei leichtem Desktopbetrieb (Spotify, Browser, etc. ) sind es kaum über 30°. Da muss man ganz klar sagen: Daumen hoch be quiet!
Bedenkt man, dass Intel-CPUs ganz locker Temperaturen weit jenseits dieser Werte aushalten können, ist der be quiet! Dark Rock 4 Pro eine Freude für jedes Gamerherz.

Für overclocks jenseits der 4ghz bleibt hier in Hinsicht auf Temperatur noch genug Spielraum, um mehr Leistung aus der CPU rauszukitzeln. Für jeden, der gerne ohne Wasserkühlung eine CPU im High-End-Bereich betreiben will, kann man hier nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen. Denkt daran, die Maße eures builds und im speziellen die des Casings zu berücksichtigen, der Dark Rock 4 Pro ist nämlich eins Mordskerl und daher sehr platzhungrig! ;-)

Zum Einbau kann ich leider nichts sagen, da ich den Lüfter direkt von Mindfactory habe montieren lassen. Da auch nochmal ein dickes Lob an die Technikabteilung. Kabelmanagement sowie Transportverpackung sind und waren vernünftig und gewissenhaft umgesetzt, da gibts also ebenfalls nichts auszusetzen. Nach einer Woche Betrieb fazitiere ich: Alles in Ordnung, gewohnt gute Qualität von be quiet!

Marc - Bewertung des MSI B450 Gaming Pro Carbon AC AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Habe mir das Mainboard in Kombination mit einem Ryzen 5 3600, Crucial Ballistix Sport LT 3000 2x16GB & Thermalright Macho Rev. B. gekauft.
Zunächst musste ich ein Bios Update durchführen, damit die CPU überhaupt vom Mainboard erkannt wird. Eine alte Ryzen CPU besitze ich leider nicht, da ich von einem Intel Xeon 1231v3 gewechselt bin.
Hier kommen wir schon zu einem Vorteil dieses Mainboards gegenüber vielen anderen, es besitzt die Möglichkeit per USB (Bios Flashback) ein Bios Update durchzuführen.
Dies ist kinderleicht und wird sehr gut auf der MSI Webseite erklärt.
Innerhalb von ein paar Minuten war das neue Bios geflasht und meine CPU wurde erkannt.
Dieses Feature habe ich mittlerweile auch schon häufiger nutzen müssen, da ich leider aus irgendwelchen Gründen Kaltstart Probleme hatte, welche nur durch erneutes Flashen des Bios behoben werden konnten. Mittlerweile habe ich zumindest bei mir eine Lösung gefunden, indem ich das Netzteil nicht mehr vom Strom trenne (vorher eine Verteilersteckdose mit Schalter benutzt). Außerdem musste ich dieses Feature nutzen beim Übertakten meines Arbeitsspeichers. Habe ich doch mal eine Konfiguration ausprobiert, mit welcher das System nicht booten wollte, habe ich das Bios neu geflasht um die Einstellung zurück zu setzen (war für mich angenehmer als den PC auf zu schrauben und ein CMOS-Reset durchzuführen).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass dieses Mainboard sein Geld wirklich wert ist.
Mein Ram läuft mittlerweile bei 3600 14-17-14-32.
Wenn ich mal ein wenig Zeit habe, werde ich aber versuchen die Timings weiter zu optimieren.

Vorteile:
- gutes Preis-/Leistungsverhältnis
- sieht sehr hochwertig aus
- sehr gute Ausstattung (Wlan, Bluetooth, RGB, etc.)
- Bios Flashback
- gutes OC Potenzial
- gute Kühleigenschaften

Nachteile:
- Kaltstartprobleme nach Stromtrennung
- nerviges Zurücksetzen der Bios-Einstellungen bei fehlgeschlagenem OC

Hoffe meine genannten Nachteile werden noch mit einem Bios-Update behoben, denn dann wäre ich rundum zufrieden mit diesem Mainboard.

eddi - Bewertung der AMD Ryzen 7 3800X 8x 3.90GHz So.AM4 BOX:

Eigentlich wollte ich einen 3900x in mein neues Schmuckstück einbauen. Hätte ich aber den bestellt, wäre er vielleicht immer noch nicht bei mir eingetroffen. So kam das Paket von Mindfactory mit dem georderten 3800x letzte Woche an. Erst schaute er aus einem keinen Fenster der Verpackung wie ein armes Würstchen. Dann lagt er auf meiner Hand  erstaunlich kein, sehr schwer, hübsch - mein erster Prozessor von AMD. Ich war in Sorge, denn die äußere Schachtel war beschädigt, als wäre eine Zinke eines Gabelstaplers daran vorbeigeschrapt. Aber der Prozessor funktioniert.

À propos Würstchen: Wo ist eigentlich der Senf (Wärmeleitpaste)? Mehrfach habe ich alles durchsucht, ob eine kleine Tüte, Spritze, ein Tiegelchen oder irgendwas anbei ist. Nischt. Ich war verärgert. Wollwissend dass die AIO auch bei der Mindfactory AG bestellt war, wollte ich es dann ohne Paste ausprobieren, holte ungeschickt den Klopper von einem Kühler aus dessen Plastikschale und fasste auf der Kontaktfläche in etwas schmieriges. AMD hat an alles gedacht und die Kontaktfläche hat einen anständig satten Film aus Wärmeleitpaste drauf. So positiv wird man heutzutage selten überrascht. Und auch die Montage ist simpel.

Trotz Standradkühler erhöht sich der Takt unter Last von immerhin drei Kernen parallel bis 4,475 GHz auf der MSI-x570-ACE-Platine (mit cinebench r20 und hwinfo64 gemessen). Aber als Spieler habe ich meine eigenen Erfahrungen: Ein Replay einer beliebigen Partie SC2 auf achtfache Geschwindigkeit abspielen verlangt dem Prozessor so viel ab, dass die Bildrate einbricht. Der RTSS (Rivatuner) bestätigt viele Male das Ergebnis von 4,475 GHZ. Selten werden 4,500 GHz angezeigt. Sporadisch springt der Takt eines Kernes sogar auf 4,525 GHZ. Angesichts des derzeitigen Diskurses über die oberen Taktraten der Ryzen-3000-Serie bin ich mit meinem Exemplar und seiner Leistung sehr zufrieden. Ohnehin wurde gerade heute zu den anscheinend nicht ganz erreichten Taktraten ein neues BIOS-Update angekündigt.

Auch die Diskussion über den Sinn (oder Unsinn) eines 3800x neben dem 3700x führe ich von einem anderen Standpunkt aus. Schließlich habe ich mich für diesen Prozessor entschieden und sehe mich keinesfalls nach dem ersten Ausprobieren ent- oder gar getäuscht. Gegenüber dem 3700x ist der 3800x die messbar leistungsstärkere CPU, das Potenzial zum Übertakten ist größer und der in diesem shop zwischenzeitlich aufgerufenen Preis entsprach dem Preisleistungsverhältnis zueinander wie der von RTX 2080 zu RTX 2080ti. So habe ich mich bewusst für den 3800x nicht nur gegenüber dem 3700x entschieden sondern damit auch gegen den 9900(f)k von Intel.
- Wer bei Spielen im CPU-Limit hängt, sitzt vor einem zu keinem Bildschirm und jagt einem Luxusproblem nach. Das Hirn fügt 24 Bilder die Sekunde zu einem flüssigem Geschehen zusammen. Ja - es gibt Spiel, die den Prozessor beanspruchen und von seiner Leistung abhängen. Aber mit einem Achtkerner, der die beste single core performance auf dem Markt hat, sehe ich mich gegenüber dem Adäquat aus dem Hause Intel nicht schlechter gestellt, habe aber 120 ¤ gespart. Beim damaligen Angebot von Mindfactory zwischen 3700x und 3800x waren es gerade mal 30 ¤.
- Wer obendrein mit seinem PC mehr als Spielen macht, ist nach allem, was ich bisher im Netz dazu las, mit einem 9900k angeschmiert. Das Geld, was man beim Prozessor gegenüber dem Intel-Produkt spart, kann man in eine höherwertige Hauptplatine stecken und hat vielleicht dann auch keine Probleme mit nicht erreichtem Takt.

Kurz: Klare Kaufempfehlung (auch bei dem wieder gestiegenem Preis).

Gruß aus Ludwigsfelde!

Andre - Bewertung des MSI MPG X570 GAMING EDGE WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Spezifikationen und Preis sind ja nun bekannt - da muss jeder selbst wissen, wie er das Paket bewertet. Meiner Meinung nach haben wir hier ein solides Einsteigerpaket für einen modernen Gaming-PC - inkl. USB-C, WLAN und ausreichend Anschlüssen. Das enstspricht alles dem bekannten MSI-Standart, der den meisten bekannt ist.

Bei Installation und Inbetriebnahme stellen sich mir allerdings die Nackenhaare auf.. ich kann natürlich nicht sagen ob es an Mainboard oder der neuen Ryzen CPU liegt, aber ich hatte noch nie eine dermaßen nervige Anhäufung von Blue-Screens bei neuer Hardware. Verhindern lässt sich das nur, wenn man im VORFELD ein Boot-Medium mit dem aktuellen Windows 1903 erstellt und diese Version direkt installiert - ältere Versionen scheinen mit dem Chipsatz nicht kompatibel zu sein. Das nachträgliche Update wird nicht funktionieren und erzeugt eine Menge Frust!

Der Eindruck aus dem UEFI ist natürlich zu bemerkten. Die Übersicht und Funktionalität ändert sich bei MSI seit Jahren nicht - was zumindest ein bekanntes Bediengefühl aufkommen lässt. Die Oberfläche "laggt" aber wirklich so dermaßen, dass man sie eigentlich nur mit Pfeiltasten bedienen kann. Ein Update kann heir ggf. Abhilfe schaffen, darauf verzichte ich aber zu Gunsten des nun (endlich) laufenden Systems. Wieso packt MSI denn bei einem so aktuellen Gerät keine modernere UEFI Version mit drauf?

Boot-Geschwindigkeit ist (deutlich) langsamer und wird merklich durch Hochfahren des Mainboards beeinflusst, aber auf jeden Fall noch im akzeptablen Bereich.

Komischerweise erkennt das Board auch meinen RAM nicht automatisch - 3200mhz sind nur durch OC zu erreichen. Finde ich merkwürdig... Eventuell kann mir hier jemand helfen.

Der Chipsatzlüfter startet (bei mir) bisher nur im Boot-Vorgang und gibt dann einmal Vollgas - selbst beim langfristigen Betrieb unter Last bleibt der ansonsten aus.

Das Fazit.. Für 200 Euro bekommt man sicher bei älteren Chipsätzen mehr für sein Geld, ich bin auch besseres gewohnt. Wem es aber vor allem auf den 570X und die Drahtlos-Verbindungen ankommt, der bekommt ein solides Bord mit allen Steckplätzen für die Zukunft.

Victor - Bewertung der 16GB MSI Radeon VII Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Echte AMD Performance und Allround Profi-Grafikkarte.

1.)PCI-Express 4.0 mit überragender Transferrate.
Für Spieler weniger Interessant, da momentan noch keine wesentlichen Performance Verbesserung bei GAMES erreichbar. Auch in 4K-Auflösung! Für Profi Nutzer im Grafikbereich und Video-Editing allerdings schon brauchbar. Allerdings nutzen nur die neuen X570er Mainboards diese Technik! Diese Karte arbeitet bei mir in einem nicht mehr ganz aktuellem aber immer noch sehr gutem X370-Mainboard. Die 16 GB RAM mit dem High Bandwith Memory HBM-Speicher sind aber die Krone, bei dieser Karte.
Wenn man noch das Management aktiviert, bekommt man je nach Spiel und Auflösung bis zu 16% mehr Leistung.

2.) Alte Architektur von AMD
Ja ich weiß das diese Karte immer noch die alte Graphics Core Next, GCN-Architektur nutzt, welche 2011 ihren Einstand hatte!
Da die Vega 20 aber im 7-Nanometer Verfahren hergestellt wird, ist Sie dennoch genauso Leistungshungrig wie eine Vega 10, sprich Vega 64.
Sie liefert aber gute 20-30% mehr an Performance!

3.)Referenz-Design und Kühlung von AMD!
Dachte zuerst ich müsste mir eine Wasser-Kühlung besorgen. Aber hier auch nicht nötig!
Weil die Lösung im Wattman steckt!
Einfach das automatische "undervolting" aktivieren. Sie lüft dann statt mit über 1 Volt nur noch mit 795mV bis knapp 1.05 Volt.

4.)Temperaturen im 4K-Bereich:
Das alte Metro Last Light, sieht sehr gut aus in 4K. Noch besser ist die Temperatur-Entwicklung bei Belastung der Graka! Nach gut einer Stunde knappe 60-65 Grad und leisen Lüftern. Etwas wärmer wird Sie mit dem aktuellem Spiel "A Plague Tale Innocence" mit den fiesen Ratten im Mittelalter! 75-85 Grad

5.) Frames im 4K-Bereich!
Die Frames laufen abwechselnd von 45-60 im aktuellem Spiel, (fiese Ratten) mit aktiviertem "Chill" im Treiber und 40-60 Frames Target.

Fazit:
Eine absolute Profi-Karte zum Schnäppchen Preis von 670-.€
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Lefty - Bewertung des Cooler Master Cosmos C700M mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Also mal drei Sachen vorweg:
Erstens, super Lieferung von Mindfactory, fix geliefert und vor allem kein sinnloser umweltbelastender
Verpackungsirrsin, hab schon erlebt das grössere Pakete die nicht in Versandkartons passen sinnlos mit gefühlt 20 Km Folie umwickelt wurden oder pauschal mit nem haufen Plastikspannbänder "verstärkt" wurden.
Also schon mal TOP Mindfactory! Daumen hoch!

Der zweite Punkt, betrifft den Zusteller, Leute solltet ihr nicht im Erdgeschoss wohnen oder keinen Fahrstuhl haben, dann tut eurem Zusteller nen gefallen und helft dem Menschen :-D
Das Ding ist wirklich riesig und vor allem SCHWER, ich hatte es echt unterschätzt bei der Bestellung und sah dann meinen armen Zusteller in der sommerlichen Hitze kurz vorm Kollaps als der Gute das Ding die Treppen hochstemmte :-D

Der Dritte Punkt, hier kommt ein langer langer Text, gegen Ende gibts aber ein TL;DR und ne Zusammenfassung ;-)

So aber nun zum Gehäuse.
Erster optischer Eindruck war nach dem Auspacken einfach nur WOW, übrigens packt das "Dingelchen" wirklich zu zweit aus falls ihr nicht vorhabt den Karton zu zerschnippeln oder ihr zu Kreuzschmerzen neigt :-D
Selten so ein geräumiges Gehäuse erlebt, und um der Sache etwas vorzugreiffen, das Teil ist echt ein Transformer, das einzige was wohl nicht geht wär das Gehäuse auf diagonalen Mainboardeinbau umzubauen... Wobei, findige Geister...

Nun zu den Details. Und fangen wir mal Extern an.
Das Gehäuse ist wirklich futuristisch wirkt aber weder protzig noch aufdringlich, Understandment würd ich dazu sagen, vor allem weil Cooler Master bewusst ihr Logo OHNE den Schriftzug als Power Knopf gestaltet hat!
Die Haptik errinert mich irgendwie an einen Sportwagen denn an ein PC Gehäuse :-)
Nichts knarzt, nichts "hängt schief" und die Spalten der Gehäuseteile sind nur da wo sie zu erwarten und notwending sind, dabei aber auch gleichmässig, schmal und eben bleiben. Was man ja bei dem Preis erwarten dürfte ;-)
Die Kufen sind nicht nur ein Hingucker, sondern tatsächlich sogar als Transportgriffe ausgelegt, andernfalls wär der Transport oder das Umstellen des Gehäuses eher was für "Kraftmeier ausm Fitnesstudio".
Übrigens irgendwie sind die Kufen Handschmeichler :-)

Dann gehts mal an die Front:
Als erstes fallen einen die 5 front USB-Buchsen auf (4x USB 3.0 Typ A und 1x 3.1 Typ C), das ist schonmal zukunftssicher und TOP, aber liebe Cooler Masters, Platz für einen zweiten 3.1 Typ C samt Kabel wär wirklich vorhanden, da habt ihr die Kür zwar knapp geschafft aber trotzdem m.M.n. Super!
Weiter an der Front haben mich die beiden Wippschalter für die Lüftersteuerung und und das "Blinken-Mini-Lights-Dings" echt positiv überrascht, ich befürchtete schon gruslige Plasteschalter von den Fotos im Netz her, was aber keineswegs der Fall war, ja die beiden Wippschalterchen sind zwar aus Kunststoff aber hochwertig, mit guter Haptik und Bedienung und passen irgendwie wie Ar*** auf Brille ins Gesamtbild also man empfidet die weder als deplatziert noch als "billig" oder so.

Dann eines der optischen Highligts wie ich finde, der Power Knopf, der ist wirklich ein Understandment, es hat die Form des Cooler Master logos, aber statt dem Cooler Master Schriftzug zieht sich das gebürstete Gehäusealu über den Schalter und wirkt somit äusserst edel.
Nur der Reset Taster ist m.E. etwas zu klein geraten, aber immerhin erfühlbar, ein Millimeterchen mehr an Reset Taster hätte zumindest ich, der nun wahrlich keine "Wurstfinger" hat, als besser empfunden, aber immerhin kann man den blind ertasten und hoffentlich drücken wenn man nicht grad Handschuhe in 5XL benötigt.
Also Leute nicht falsch verstehen, die Funktion ist gegeben und das ist wirklich kein "Totschalgargument" und somit
ist der Punkt eher "jammern" auf hohem Niveau über einen Punkt den man nicht wirklich jedem recht machen könnte. Trotzdem erwähnnswert.

Weiter gehts mit der Front nach unten. Optisch find ich das Auftreten der Front mehr als nur Gelungen, nur ein kleines Manko, liebe Cooler Masters die Zweihandbedienung ist etwas umständlich zumal es auch nicht viel "Grifffläche" gibt, finde das zwar nicht gravierend da man heutzutage immer seltner mit Blu-Rays, DVD's, CD's, Bändern und Wechselmedien hantiert, also dem Zeug für das man den 5,25er Schacht in der Front benutzen würde,
aber eine etwas griffigere Vertiefung für die Finger im oberen Bereich vom Meshgitter wär wirklich das tüpfelchen auf dem i zumal man meist seitlich zum Rechner greifft und sich wirklich etwas "Angrifssfläche" wünschen würde um die Front zu öffnen, eine Griffmulde wie im Vorgänger Cosmos 700P ist zum Glück aber keine Option mehr :-)
Dann gehts mal weiter mit dem Oberteil, hübsches gebürstetes Alu mit "Gitterwürfelausschnitten" welche mit nem schwarzen Meshgitter hinterlegt sind, sieht genial aus und sorgt gleichzeitig für eine gute Durchlüftung, also ein gutes Beispiel das dieses "form follows function" nicht immer das einzige Credo sein kann :-) Aber irgendwie Schade da wohl die Meisten, wie auch ich selbst, den Rechner unter den Tisch stellen werden und das Top dadurch
etwas "unsichtbarer" wird.

Gucken wir weiter nach hinten, im Auslieferungszustand befindet sich dort, hinter der magnetisch anklippbaren Zierblende, das ATX Rückteil wie man es normalerweise erwartet, ich erwähne das weil man dieses Gehäuse wie Eingangs schon erwähnt wirklich wie einen Transformer umbauen kann
(CM so als Anregung, wie wärs mit einer limitierte "Bumblebee Transformers Gedenkedition in Knallgelb"? Wär vielleicht ne lustige thematische Sonder-/Werbeaktion ^^).
Damit gehts schon weiter an die Seitenteile, im Auslieferungszustand befindet sich bei Sicht auf die Front auf der Linken Seite die getönte Tempered Glass Seitentür.
Entgegen meiner Befürchtung das diese zu stark Getönt wäre, während das Innenleben komplett in Schwarz gehalten ist, erwiess sich als Trugschluss, man sieht trotzdem noch gut hinein, zwar nicht um Mitternacht zu Neumond und bei ausgeschaltetem Licht, wobei man da eh kaum was sehen würde ;-) aber man kann durch die
Scheibe deutlich hineinsehen.
Weiter zur rechten Gehäusetür, also quasi die rückwärtige Abdeckung, die aus einem dunkelgrauen Blech gefertigt wurde, was ich persönlich gut finde, da man sich auf der Rückseite nicht allzusehr in Details des Kabelmanagements verlieren muss, für Leute die es Mögen, man kann hier bei Mindfactory (Art. Nr. 8892968), als auch bei Cooler Master, eine Glassseitentür für ca. 65 Euro nachordern und man erhält nen symmetrischen Look und ca. 4 Kilo mehr auf die Gehäusewaage ^^.
Ich jedenfalls halte mich aus Gründen der Rückwärtigenkabelmanagementoptik lieber an die undurchsichtige Blechtür, und kann dort etwas "schludern" beim Kabelverlegen ;-)
Leider hat Cooler Master nur eine recht dünnwandige Blechbeplankung gewählt, weswegen die Türe im geöffnetem Zustand ein bischen die Fahne im Wind spielt, zu dem Gehäusepreis und der sonstigen Detailverliebtheit von Cooler Master hätte der Hersteller zumindest eine kleine stabilisierende Verstrebung einkleben können,
andererseits öffnet man die Hintertür an PC's extrem selten und im geschlossenem Zustand ist die Tür wirklich stabil eingespannt so das es dann steif und wertig wirkt und somit nicht wirklich weiter ins Gewicht fällt, oder eben im Fall dieses Gehäuses nicht weiter Gewicht aufträgt ^^, wenn das am wenigsten beachtete Teil eines Gehäuses, nach dem Boden und der Rückwand, im offenem Zustand ein bischen "schwammiger" wirkt.
Womit wir schon beim Boden wären, nun ja, dort befindet sich neben den als Füsse eingesetzten zweiten Kufenpaar die Unterbodenbeleuchtung und ein herausnehmbarer Mesheinschub der die Luft rein und den Staub draussen lässt, dieser Mesheinschub nimmt fast die gesammte Bodenpartie ein was der Belüftung zu Gute kommt.
Womit wir das "Exterieur" fast schon hinter uns haben.
Ein kleiner "Modding-Tipp" fürs Exterieur, geht in nen Baumarkt und besorgt euch diese kleinen 5 Euro Möbelrollerchen falls ihr das Gehäuse untern Tisch stellen
wollt, das erleichtert das ein- und ausschieben immens. Dadurch das die Kufen auf grosszügig dimensionierten Gummipuffern stehen hält das auch gut auf den Rollerchen und
schont dabei den Rücken und den/das Teppich/Parket ;-) Evtl. Fällt das auch Cooler Master auf und Sie bieten dann irgendwann einmal evtl. optisch Passende Rollen zum anklippsen an :-)
Übrigens das komplette Äussere ist absolut Werkzeugfrei zu bedienen, alles ist Magnetisch oder per Haltenasen oder per Aufhängung am Gehäuse befestigt und man kann wirklich alles extern greifbares einfach "rausrupfen" :-) Sehr angenehm muss ich sagen.

Ab ins Innenleben.
Also vorweg, im Gegensatz zum werkzeuglosen Exterieur braucht man für das innenleben einen Schraubendreher, und man braucht den Schraubendreher wirklich oft. Sehr oft :-D
Aber das ist der totalen Umbaubarkeit des Innenlebens geschuldet und wohl kaum anders vernünftig lösbar, also absolut kein negativer Punkt zumal Cooler Master das Gehäuse auch genau damit Bewirbt. Wobei noch anzumerken wäre, falls man seine Hardware "klassisch" einbauen möchte das Gehäuse im Auslieferungszustand bereits genau so daher kommt und man sich das meiste an Schrauberei direkt ersparen kann.
Wenn man nun in den Bereich reinguckt wo Mainboard und Co. ihr äusserst geräumiges Zuhause finden dann sieht man erst mal relativ wenig da alles äusserst aufgeräumt ist.
Man sieht den Mainboardträger, man sieht eine Abdeckung hinter und unter welcher das Netzteil sein Zuhause hat und man sieht im vorderen Bereich einen vertikalen Aufbau
auf welchem Plattenträger montiert sind, zweimal vertikal für je eine 2,5 Zoll Festplatte oder 2,5 Zoll SATA SSD, dazu noch zwei Horizontale 3,5 Zoll Festplattenhalter
(ein dritter und vierter 3,5er Halter ist unter der Netzteilabdeckung versteckt und ein fünfter Halter ist im Zubehörkarton falls man mehr benötigt. Und falls man, wieso auch immer, noch mehr Platten braucht kann man noch bei Cooler Master noch für kleines Geld welche nachordern, aber Hand aufs Herz, wer schon mehr als 5 Platten braucht sollte sich hier mal nach NAS-Kistchen umgucken ;-))
Positiv alle Plattenhalter sind mit Gummidämpfern ausgestattet. Des weiteren sieht man noch einen weiteren 2,5 Zoll Halter horizontal auf der Netzteilabdeckung montiert dort findet man auch den Grafikkartenständer falls man seine Grafikkarte repräsentativ im Gehäuse ausstellen möchte (Ein mit 40cm ausreichend langes PCIe Riser Kabel
liegt dem Gehäuse bei! Sollte man seine GraKa nicht "ausstellen" wollen kann man den Halter einfach rausschrauben). Unter der Netzteilabdeckung findet man noch den separaten Netzteileträger, das macht wirklich sinn denn man kann das gehäuse invertiert aufbauen, also auf Links umgekrempelt, und damit kann man dann das Netzteil sicher an die richtige Position bringen zumal die Rückwand mehrteilig aufgebaut ist.
Hier erkennt man zudem noch die 3 vormontierten 140er Frontlüfter und den vierten 140er Rücklüfter. Oben kann man noch den Träger für 3 weitere 120/140er Lüfter oder für nen Radiator (bis zu 420 mm) sehen. Übrigens diesen Träger kann man auch in den Boden bereich unters Netzteil Montieren oder ebenfalls bei Cooler Master nachordern falls man Bedarf für so viele Lüfter oder Radiatoren hat :-D
Dann bleibt noch die Rückseite des Gehäuse innenraums. Sobald man die Blechtür öffnet grinst einen eine Abdeckung an welche die Rückseite der Plattenhalter und "Überraschung!" die Kabelführungen des Kabelmanagements abdeckt, sowie ein 2,5 Zoll Platten/SSD Halter und die Halterung der kombinierten Lüfter und LED Steuerung hinter welcher man noch eine 2,5 Zoll Platte oder SSD Parken kann (Vollbestückt wirds wohl zusehends schwierig Netzteile und Mainboards mit ausreichend SATA Ports zu finden ^^)
Nimmt man die Kabelmanagementabdeckung ab grüssen einen 3 Kabelkämme mit Klettverschluss welche dazu dienen die diversen Kabel der Front, der Beleuchtung und der Belüftung sowie der Laufwerke aufzunehmen und zu führen. Positiv alle 3 Kabelkämme sind relativ frei am vertikalen Aufbau der auf der Vorderseite die Plattenträger trägt montierbar, "relativ" weil sie sich die Montagelöcher mit den Plattenträgern teilen was aber im Fall des Kabelmanagements nicht weiter schlimm ist da man ohne Umstände eins höher oder eins tiefer montieren kann :-)
Alles im Innenraum ist wertig, stabil montiert, in schwarz gehalten und flexibel designed worden.
Einzige zwei Mankos im Innenraum sind, und jetzt jammere ich wieder auf hohem Niveau, die Schwarz lackierten Mainboardabstandhalter und rückseitigen Montageschrauben auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Montage der 3,5 Zoll Halter.
Aber der Reihe nach, es sieht zwar edel aus wenn in einem schwarzen Innenraum auch die Mainboardabstandhalter schwarz sind, nur tut man sich leider damit schwer das Mainboard einzufädeln, da man durch die Montagelöcher des Mainboards nur "Schwarzsehen" tut ;-)
Selbiges auf der anderen Gehäuseseite, schwarze schrauben zum Montieren der Plattenhalter, der Kabelkämme, der Netzteilabdeckung etc. sehen zwar edel aus, aber die Schrauben befinden sich wirklich an Orten die man selbst mit Glastür nicht sehen würde, leider sieht man die schwarzen Schrauben auf schwarzem Blech hinter schwarzen Kabeln kaum wenn man was montieren will, was Anfangs zu nem ziemlichen "rumgestochere" führt bis man mal weiss wo die schrauben sind :-D
Liebe Cooler Masters, falls ihr das hier zufällig mitlesen solltet, die Teile sieht man nicht mehr wenn das Board drin ist oder die Abdeckungen und Türen dran sind ;-)
Lasst die Teile bitte beim nächsten Cosmos Model unlackiert ;-D eure Kunden würdens danken zumal die Klettbänder an den Kabelklemmen eh schon mit unlackierten Schrauben befestigt sind ;-)
Bei den Plattenträgern zum anderen muss man auf die Einbaureihenfolge achten da die 3,5 Zoll Träger in ihren Einbauplatz "einrotiert" werden, also immer erst etwaige 2,5er Träger
oberhalb demontieren und die 3,5er Träger von unten nach oben Montieren. Ggf. sollte Cooler Master im Handbuch darauf aufmerksam machen :-D das erspaart das entfernen von 3 Trägern wenn man am Ende eine Platte einbauen will :-D
Spitzfindige Geister würden jetzt zwar sagen "Dann lass doch etwas Platz zwischen den haltern" nun einerseits kann das ja jeder :-D und andererseits durch die Träger verstellt man die Sicht auf den Kabelbaum was in meinem Fall gewollt ist, lässt man platz fällt wohl einer der 2,5er Träger weg und damit hätte man dann wieder volle Sicht auf
meine Kabelzöpfe... ;-)

Nun zur Montage, ich hab für meinen Teil die Entscheidung getroffen das Gehäuse um 90° gedreht im "Kamineffekt" zu montieren. Nicht so sehr weils der Kühlung zuträglich ist, oder sein soll, sondern mehr weil es für mich sinniger ist die Anschlüsse des Mainboards dort zu haben wo man leicht hinkommt und das wär in nem Tower der am Boden und unter nem Tisch steht einfacher im Top als an der Rückseite.
Über die Kühlung scheiden sich die Geister, aber ich meine letztens mal Irgendwo gelesen zu haben das die CPU im "Kamin" ein oder zwei Grad kühler ist während die GraKa's 2 bis 3 Grad wärmer werden, also seh ich für meinen Teil da weder Vor- noch Nachteile in der Kühlung, wobei ich eh die Tendenz hab Lüfter nachzurüsten...
Der Umbau war trotz der Schrauberei wirklich easy, sofern man davor das wirklich gute Handbuch, wenig Text, viele Bilder, aber äusserst verständlich, konsultiert hat.
Ohne Kabelmanagement und ohne die falsche Montagereihenfolge der Plattenträger war ich in etwa 1 Stunde durch, ohne Akkuschrauber sondern nur mit reiner Muskelkraft und stoischer Ausdauer ^^.

Einzige Punkte die mich etwas gestört haben waren:
Die etwas knapper bemessenen Kabel des Frontpanels, die USB Kabel hätten 3-5 cm länger sein können damit die beim "gedrehten" Mainboardträger etwas leichter verlegbar wären zumal die USB 3er Kabel mittlerweile doch etwas steiffer sind und durch die Rotatiom um 90° die Anschlüsse doch wo anders hinwandern.
Für den "Kamineffektaufbau" hab ich zudem an der alternativen Rückseitenblende und am Mainboard auf höhe des I/O Panels eine Lüftermontagemöglichkeit vermisst, an der Rückseite konnt ich mit beilagscheiben etwas Improvisieren das ich auch gut mit einem magnetischen Staubschutz kaschieren konnte aber am Top kann man nur einen Lüfterträger von Coolermaster ordern, der kostet keine 6 Euro, aber dann kann man quasi nur 120/140er Lüfter montieren und würde sich den Zugriff auf die Anschlüsse "verbauen". Wobei eigentlich nach der I/O Blendenhalternung noch Platz für nen 80er oder evtl. sogar für einen 120er Lüfter wär, nur hat man da keine Montagemöglichkeit berücksichtigt.
Wobei im Top fällt das in dem Fall nicht so ins Gewicht wie die fehlende werkseitige Montagemöglichkeit eines Lüfters in der alternativen Rückseitenblende um dort etwas Luft einblasen zu können. Zumal heutzutage Chipsätze von Mainboards wieder eine aktive Kühlung verlangen und dort ein netter langsamdrehender leiser Blower diese 40er Chipsatzquirle vielleicht leise halten könnte :-D
Im oberen Bereich gibt es einen Bügel, von der Form erinnert das Teil an eine Domstrebe aus dem Autobereich, der wohl als doppelter Abstandhalter gedacht ist um einerseits das Mainboardtray nicht zu hoch, oder im Fall der invertierten Mainboardmontage nicht zu tief, zu montieren und andererseits wohl mit dem vertikalen Festplatten- und
Kabelbaumträger dem Mainboard nicht zu sehr auf die Pelle zu rücken.
Leider hat dieses Teil in der Kaminefekt Montage den Effekt den unteren Bereich der I/O Blende des Mainboards abzudecken. Was naturgemäss dazu führt das etliche Anschlüsse
kaum bis garnicht zu verwenden sind. Leider geht auch das ansonsten echt vorbildhafte Handbuch nicht auf dieses Teil ein und ob das überhaupt nötig ist. Man kann es auch nicht um 180 grad in der Längsachse rotiert montieren da dann die Türen blockieren. So dass ich das vorerst weg gelassen hab und plane durch eine selbst gebastelte nicht gebogene eloxierte Aluersatzlösung zu ersetzen.

Und zu aller letzt, geht man auf Kamineffektmontage fällt noch auf das das obere Cover relativ stramm eingeklipst ist was den Zugriff auf die Anschlüsse des Boards erschwert zumal man das obere Cover nur von hinten lösen kann. Hier könnte Cooler Master mal ein alternatives Cover anbieten das evtl. zweigeteilt ist und sich leichter öffnen lässt. Nun durch die üppige Ausstattung des Frontpanels an USB Ports wird sich ein Zugriff auf die Anschlüsse des Mainboards zwar arg in Grenzen halten aber ich finde das wär wirklich das letzte Quäntchen um das Gehäuse als Perfekt zu bezeichnen.

TL;DR Ein äusserst gelungenes und geräumiges Gehäuse. Flexibel im Aufbau. Top Optik. Super umfangreicher Lieferumfang. Aber leichte Schwächen in der B-Note.

Vorzüge:
- Sehr gut und äusserst wertig verarbeitet (uuuuuuund die Kufen sind Handschmeichler)
- Optik ist ein Understandment und besteht aus klaren Linien ohne schnickschnack und
firlefanz sondern pures Design, und man kann den Power Knopf feiern! (Meine Meinung und über Geschmack, naja
kann man streiten ^^)
- Geräumig ohne nach aussen hin ein Platzfresser zu sein. Gibt zwar geräumigere Gehäuse, meistens Showcases, aber
die wachsen alle in allen möglichen Dimensionen... Da hat Cooler Master diesen "kubistischen" Gehäusen viel
vorraus :-)
- Feine durchdache Details (Bspw. Separater GraKa Halter inkl. Riser Kabel, möglichkeiten Festplatten "verdeckt" unter
der Netzteilblende einzubauen, Äusseres komplett Werkzeugfrei etc.)
- Üppig ausgestattetes Frontpanel (4x USB 3.0 Typ A und 1x 3.1 Gen2 Typ C)
- Hat noch 5,25 Zoll Einbaumöglichkeiten
- Gute Extras (Bspw. 5x 3,5 Zoll Plattenträger, 3x 2,5 Zoll Plattenhalter, GraKa Halter und Riser Kabel,
Unterbodenbeleuchtung, ausreichend Montagemöglichkeit für Kühlung, 4x 140er Lüfter vormontiert etc.)
- Stabil und Schwer (Schwer kann auch ein Vorteil sein ;-))
- Extrem Flexibel im Aufbau (Aufbau mit Netzteil Unten, Invertiert mit Netzteil oben, Kamineffekt Aufbau mit
Mainboard Anschlüssen Oben, mit etwas Geschick vmtl. sogar diagonaler Mainboard Einbau möglich).
- Sehr gut durchdachtes Kabelmanagement
- Aussenbereich des Gehäuses komplett werkzeugfrei bedienbar. Man kan alles einfach "rausrupfen" oder wieder
"dranklemmen" und trotzdem wackelt nichts :-)
- Dadurch das das Gehäuse wirklich komplett zerlegbar ist, bietet Cooler Master auch so ziemlich jedes
Gehäusebauteil zum nachkaufen an, was dafür spricht das man durchaus ein paar Jährchen seinen Spass am
Gehäuse haben wird :-)
- Einer der umfassendsten Lieferumfänge die ich je erlebt hab! Es gibt nur wenig Accessoires die nicht im Lieferumfang
dabei sind aber separat erstehen muss, und dies ist nicht als "Abzocke" gedacht sondern schlicht eher selten genutzte
Features (Bspw. zweite Glastür oder ein dritter 3er Lüfterhalter)
- Ein sehr gutes Handbuch, ginge auch als funktionales Bilderbuch durch (Das ist wirklich positiv gemeint!)

Neutrales:
- Reset Taster könnte einen oder zwei Millimeter grösser ausfallen.
- Front lässt sich nur mit zwei Händen öffnen und könnte hierzu etwas "griffiger" ausfallen
- Es müssen nicht alle Schrauben Schwarz sein, manche wären in "sichtbar" an unsichtbaren Stellen besser.
(Mainboardabstandhalter, rückseitige Schrauben unter der Kabelmanagementabdeckung...)
- Rechte Seitentür aus etwas zu weichem/dünnen Blech, fällt nur im geöffneten Zustand auf,
geschlossen wirkt es steif und fest.
- 3,5 Zoll Plattenhalter können sich bei Montage/Demontage ins gehege kommen, man sollte auf die
Montagereihenfolge achten um mehrmaliges "umschrauben" zu vermeiden.
- USB Kabel sind etwas knapp bemessen, 3 bis 5 cm Längere USB Headerkabel wären etwas leichter zu verlegen zumal
diese relativ unflexibel sind.
- Gewicht, voll bestückt gehts stramm richtung 30 Kilo! Immer schön auf den Rücken achten Leute ;-)
- Eine gesonderte Lüftermontage im bereich der Slotblenden / der I/O Blende vom Mainboard, aber wirklich vermissen
tut man das nicht. Dies gilt aber nur wenn man das Gehäuse auf Kamineffekt baut! Sonst in standard Orientierung
und invertierter Orientierung ist auf der Rückblende Platz für einen Lüfter der auch bereits Vormontiert ist.

Negatives
- An der alternativen Rückseitenblende für den Kamineffektaufbau fehlt eine Lüftermontagemöglichkeit.
Man kann das mit Beilagscheiben lösen und sich einen Lüfter montieren und mit einem Magnetischenstaubgitter in
passender Grösse kann man das sogar kaschieren aber Werkseitig wär es ein runderes Gesamtbild.
- Es gibt einen "Bügel" oder sowas wie eine "Domstrebe" welche bei der um 90° Gedrehten Kamineffektmontage den
Bereich der Mainboard I/O Blende teilweise abdeckt.
Leider ist das Teil nicht versetzbar und das Handbuch schweigt sich über den Sinn und Bedarf dieses Teiles aus.
Man kann das aber durch einen ähnlich breiten "Blechstreifen" DIY-Mässig austauschen so das das nicht mehr über
die Blenden hinausragt.
- Top Cover lässt sich nur von hinten zum abnehmen öffnen. Bei der 90° Gedrehten Montage erschwert das doch
merklich den Zugriff auf die Mainboardanschlüsse.
Hoffentlich bietet Cooler Master in Zukunft eine alternative Blende mit irgend einer Art Klappenmechanismus an :-)

Nicht zuzuordnen
- Der Preis, ja es gibt teurere, sogar deutlich teurere, Gehäuse, aber ich persönlich finde den Preis etwas hart an der
Grenze, dafür bekommt man aber deutlich was für sein Geld und ein Gehäuse in das man wohl noch seine nächsten
3 Rechner reinschrauben wird da schon allein die Optik zeitlos wirkt, das dürfte den strammen Preis dann auch leicht
Wett machen. Und ich wage mal zu behaupten das niemand der ein Gehäuse ab ca 150 Euro kauft dort eine Mini-ITX
Atom Möhre für 100 euro reinschraubt ;-)
Und bei etwas teurer Hardware darfs dann ab und an ja auch mal ein etwas gehobeneres Gehäuse sein, wenns noch
ins persönliche Budget passt ;-) (Ok ich red mir den Preis schön, darf ich aber! ;D)

Gesamtfazit
Wenn man sich am Preis nicht all zu sehr stört und das Gehäuse länger nutzen möchte dann sollte man zuschlagen,
so viel Flexibilität im Paket mit einem tollen Design und durchdachten Features und vollumfänglichem Lieferumfang findet man nicht oft :-)
Die wenigen Schwächen des Gehäuses sind verschmerzbar bzw. vernachlässigbar oder treten nur in bestimmten Aufbauten auf so das diese kein Gegenargument zum Kauf darstellen sollten, vor allem wenn man die Aufbauszenarios für sich nicht in Anspruch nehmen möchte.
Dazu bekommt man ja auch noch ein Gehäuse mit integriertem Handschmeichler, ja ja ich weiss ich fahr total auf diese Kufen ab :-D

Insgesamt würd ich sagen verdient das gehäuse 4,75 Sternchen :-)

Thomas - Bewertung des ASRock X570 Phantom Gaming X AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Seit 2008 bin ich von ASRock Mainboards begeistert und war stets zufrieden, aber dieser Chipsatzlüfter ist eine Qual.
Das erste Board musste ich zurückschicken da der Lüfter bei jeder Drehzahl (500-4600) immer ein nerviges Rattern von sich gab, an Mindfactory zurückgeschickt und wurde sofort ausgetauscht gegen Neuware. Mindfactory einfach TOP !!!

Pro:
Die Verarbeitung ist sehr gut nichts sieht billig aus bis auf den kleinen 40mm Chipsatzlüfter ;)
Auch die Ausstattung findet man in dieser Preisklasse selten 3x M2 Gen4, 6x SATA Anschlüsse wie auch die massive Alubackplate auf der Rückseite und auch die M2 Abdeckung ist aus einer massiven Aluplatte gefertigt.
Die Kühlkörper der Spannungswandler sind so Positioniert das sie zum größten Teil direkt abgedeckt werden und so eine größere Wärme abführen können. Temperaturen liegen zwischen 40° und 70 ° Grad, der Kühlkörper wird gerade mal Handwarm mit 38° - 40° Grad
M2 Temperaturen liegen dank der Aluplatte bei 40° - 59° Grad die Aluplatte hat maximal 42° Grad
Auch das BIOS Update auf 1.80 verlief Problemlos hat sofort die Dateien auf dem Windows 10 Installations Stick erkannt. Das BIOS ist wie gewohnt bei ASRock recht schlicht aufgebaut und lässt keine Option vermissen. Mein Speicher wurde auch per XMP 2.0 Profil richtig erkannt. Die Onboard Lüfter und Anschlüsse lassen sich individuell einstellen und auch als Wasserpumpen Anschluss umstellen. Abstandshalter und Schrauben für die M2 Modul Montage sind auch vorhanden.

Contra:
Was ich aber nicht kapiere ist, Wieso liegt der Chipsatz Lüfter so dass dieser dann komplett von der Grafikkarte verdeckt wird ?? Was natürlich die Temperaturen wieder nach oben treibt. Einzig MSI und Gigabyte haben den Lüfter etwas unterhalb platziert .
Der Chipsatz Lüfter ist in jeder Standardeinstellung deutlich zu höheren auch im Silent Modus. Der Lüfter dreht im Schnitt mit 3500-4300 U/Min ab 2800 U/Min ist der Lüfter hörbar.
Also Lüfterkurve individuell anpassen.
Mit einer Crucial P1 M.2 NVMe Gen3 hatte der Chipsatz um die 58°-61° Grad mit einer zweiten Crucial P1 M.2 NVMe Gen3 ging dann die Temperatur auf 65°-68° Grad mit der dritten Crucial P1 M.2 NVMe Gen3 liegt die Temperatur nun bei 68°-78° Grad also knappe 20° Grad unter Critical-Temp.

ASRock Software
Hände weg von der Software das Mainboard Tool Phantom Gaming Tuning drosselt sogar die Leistung im Preformance Modus.
Cinebench R15 mit Software 3033 Punkte und ohne 3168 Punkte
Nachdem ich die Treiber meiner Corsair Commander Pro installiert habe lässt sich die RGB Software vom ASRock nicht mehr starten, das Programm hängt sich auf und wer dann einen reboot macht bleibt das System dann beim ASRock Logo stehen. Erst nach Ein und Ausschalten startet das System wieder Ordnungsgemäß. Also RGB und Lüfterkurve im BIOS einstellen.

Fazit:
Ich geben dem Board eine Chance da, ich bis auf dem Chipsatzlüfter begeistert von dem Board bin und jeder Hersteller noch mit Kinderkrankheiten kämpft. Werde zwar den Chipsatzkühler noch mit einigen Wärmeleitpads zur Aluplatte ausstatten um mehr Temperatur passiv abzuführen, da vom Werk nur ein ca. 1x1 cm Pad am Hotspot verklebt ist. Eine Custom Wasserkühlung steht schon bereit und die Grafikkarte wird auch noch vertikal verbaut somit ist der Chipsatzlüfter wieder frei. Mal sehen wie es wird.

BIOS: 1.80
Gehäuse: Bequiet Dark Base Pro 900 Rev.2
CPU: AMD Ryzen R9 3900x
Ram: G.Skill F4 3200 CL14 4x 8 GB
Grafik: MSI RTX 2080 Duke 8GB OC

Florian - Bewertung der 8GB PowerColor Radeon RX 5700 XT Aktiv PCIe 4.0 x16 (Retail):

Leistung ist wie zu erwarten und in den vielen Tests der online Magazine nach zu lesen.
Ich für meinen Fall habe von einer RX590 auf diese Karte gewechselt und habe mehr oder weniger bei meinen Spielen doppelte Leistung bei gleichem oder weniger Verbrauch.
Verarbeitung empfinde ich gut, auch optisch sieht sie sehr schick aus.

Zur Lautstärken nicht so schlimm wie gedacht, auf Grund der diversen online Tests und berichten bzgl des Blowers kann ich zumindest aus meiner Sicht Entwarnung geben.
Sie wird sicherlich keiner der Leisetreter sein, aber mit ein wenig UV oder halt auch ohne mit genug Frischluft im Gehäuse aber nicht viel Schlimmer als die RX590 Nitro+
Es ist ein anderes Geräusch, etwas störender vllt wobei ich sie neben mir auf dem Schreibtisch 50cm vom Kopf weg im offenen Gehäuse stehen habe und ich das jetzt noch nicht wirklich als störend empfinde und wenn das Gehäuse zu wäre, wärs noch besser.
Ich hab die Referenzkarte gekauft weil ich sie unter Wasser setzen will und es auch aktuell nur für die Referenzkarte einen Monoblock gab.

Ansonsten bin ich zufrieden mit der Karte und für die ~390¤ für die ich sie erstanden habe bekomme ich auch nichts von NV mit der gleichen Leistung. RT ist noch kein Argument für mich, keins meiner Spiele unterstützt es und ich habe auch keins im Auge das es tut. Zumal ich zeitnah auf einen UHD Monitor umsteige es keine Karte am Markt gibt die in UHD dort mit RT on Akzeptable Bildraten liefern würde.

Ich würde sie wieder kaufen und kann diese oder für Leute ohne WaKü Ambitionen ein Custom Design ala Red Devil nur ans Herz legen ;)

Markus - Bewertung des Jonsbo UMX4 Plus mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil silber:

Wow. Ein wirklich krasses Gehäuse; die Anmutung ist den alten Mac Pro Gehäusen ("Käsereibe") nicht unähnlich: Mit der massiven, umlaufenden, gebürsteten Aluminiumfront macht das UMX4+ einen sehr eleganten Eindruck.
Für ein Gehäuse, in welches ein EATX Mainboard passt, ist es wirklich kompakt; das Netzteil sitzt vorne oben und wird mit einem internen Kabel mit der Rückseite verbunden, so dass dort ein normaler Stromanschluss gegeben ist. Da aktuell praktisch keine Fronteinschübe (DVD-Laufwerk etc.) verwendet werden, ist der Platz optimal genutzt. Bonuspunkte gibt es für Wasserkühlungen, da das Netzteil so nicht Gefahr läuft, dass Wasser hineinläuft. Ein Wermutstropfen ist, dass der Ausschalter des Netzteils nicht mehr erreichbar ist und Jonsbo an der Gehäuserückseite keinen eigenen Schalter eingebaut hat. Der Airflow des Netzteils ist übrigens von vorne nach oben.
Im Case geht es sehr geräumig zu (EATX!). Der Airflow läuft von unten nach oben: Sowohl im Deckel als auch im Fuß ist Platz für 2x 140mm Lüfter oder 2x 120mm Radiatoren. Bei 140 mm Lüftern muss ich zu 105 mm Lochabstand raten (bspw. Noctua 14x15), da die 125 mm Lochabstände ein paar Milimeter zuweit auseinandergeraten sind.
In der Mitte lassen sich prinzipiell noch 3x 120 mm Lüfter anbringen oder theoretisch auch ein 360er Radiator; ich schätze mal, dass das wenig mehr bringt als die Bottom-Top Kombi, der 360 Radiator ist definitiv den Bottom-Top Geräten (Lüfter oder/und Radiator), so dass ich eher zu einer 2x 240er Lösung rate.
Die Lüftung erfolgt am Boden durch eine Aussparung über dem Fuß (mit Staubfilter), hinten ist der gewohnte 120 mm Ausschnitt. Zusätzlich läuft ein gut 2 cm starker Mesh an der Seite des Gehäuses der ganz passabel funktioniert. Man kann also oben gefahrlos Dinge drauflegen, flächig an eine Wand stellen verdeckt natürlich gleich mal 50% des Mesh.
Für Freunde der CPU-Tower-Kühler: Es ist genug Platz für einen Dark-Rock-Pro-4, ohne dass dieser die Scheibe berührt. PCIe-Karten sollten bis ca. 33 cm Platz haben.
Vorne unten lassen sich noch 2x 3,5" in schicke rote Einschübe verpacken, huckepack hinter dem Mainboard ist noch Platz für 2x 2,5".
Das Case hat noch 2x RGB Streifen im Standfuß, ganz nach dem Motto "LED unterm Bett, LED unterm Schrank, LED unterm Sofa -- leider geil". Das Jonsbo-Logo hat auch einen 3-poligen Anschluss für RGB, das gefällt mir aber nicht so. Hier ist definitiv Platz für Modding um sein eigenes hinterleuchtetes Logo anzubringen (die LED-Lampe hinter dem Glas ist ca. 11cm x 3cm). Da die Glas-Seiten sehr dunkel sind, wirkt Leucht-Kram im Gehäuse imho auch nicht so infantil. Eigentlich ist eine Glasscheibe auf der Rückseite auch nicht so gut, da es dort meist nur den Kabelsalat zu sehen gibt, aber wie gesagt: Die Scheiben sind sehr stark getönt.
Insgesamt hätte ich mir in dieser Preisklasse noch etwas weniger Toleranzen am Blech gewünscht, aber das elegante Äußere in Verbindung mit der hervorragenden Raumnutzung kriegen dann doch volle Punktzahl von mir.

Dieter - Bewertung des AMD Ryzen 5 1600 6x 3.20GHz So.AM4 BOX:

Der Ryzen 5 1600 läuft bei mir auf dem Mainboard ASRock B450M Pro4-F, welches ich mit 32GB (2x 16384MB) Corsair Vengeance LPX DDR4-2666 ausgestattet habe.
Mein altes System bestand aus einem Gigabyte-Board, 16 GB DDR3-RAM und einer A10 7700K-APU.
Die Grafikkarte, eine RX580 mit 8 GB, sowie alle weiteren Bestandteile sind geblieben.

Ich "spiele" Eisenbahn.exe Professional und baue 3D-Modelle für diese Software. Durch einen Vorher-Nachher-Test konnte ich eine deutliche Steigerung der Framerates um ca. 33 % feststellen. Auch die Lade- und Bearbeitungszeiten sind um den gleichen Faktor gesunken (z.B. 14 statt über 20 Minuten). Am effektivsten ist die Leistungssteigerung beim Speichern: Nur noch 35 % der bisher benötigten Zeit muss ich warten, bis eine komplexe Anlage gespeichert ist, also eine Leistungssteigerung von 65 % (z.B. von 37 auf 13 Sekunden)!

Vor allem, wenn ich bedenke, dass diese Komponenten zum jetzigen Zeitpunkt quasi schon "veraltet" sind, muss ich sagen, dass die Investition in Höhe von nur gut 300 € für alle drei Komponenten äußerst effektiv war. Wer also für einen recht geringen Betrag eine ordentliche Leistung haben möchte, darf hier ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis erwarten.

Jim - Bewertung der 1000GB Toshiba DT01ACA Serie DT01ACA100 32MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s:

Mein betagtes DNS-323 von DLink benoetigte unbedingt mehr Festplattenkapazitaet. Nach einigen Recherchen und Vergleichen bin ich bei der Platte von Toshiba gelandet.

Zuerst habe ich noch auf die WD Red geschaut, aber diese sind mir ehrlich gesagt zu teuer. Da mein NAS die Daten spiegelt, habe ich dann das "Risiko" in Kauf genommen und eben die Toshiba Platten geholt. 2 x 1TB Samsung Platten gegen diese 2 x 2TB Platten getauscht, formatiert und loskopiert. Die Leistung ist ok, ueber das Netzwerk schiebe ich mit knapp 18-28MB/s die Daten auf das NAS, je nachdem was ich dort gerade kopiere und mit Jumbo Frames aktiviert.

Das Gehaeuse des NAS wird durch die neuen Platten kaum waermer als vorher, jedenfalls gefuehlt nicht. Zudem gibt es einen schoenen Nebeneffekt: diese Toshibaplatten fahren wirklich nach 15 Minuten runter wie ich es eingestellt habe, bei den alten Samsungs ist das nicht passiert.
Meine Samsung Platten hatten immer mal wieder Geraeusche gemacht um den Kopf zu arretieren, bis jetzt kann ich sowas bei den Toshibas nicht wahrnehmen, und mein NAS steht hier im Keller auf dem Schreibtisch neben dem PC.

Beim Netzwerkzugriff um etwas zu streamen kam es noch zu keinen Problemen, keine verzoegerten Streams oder Abbrueche.
Zur Langzeithaltbarkeit kann ich noch keine Aussage machen, aber werde das nachholen, sollte sich da was tun.

Ich bin durchaus sehr zufrieden mit diesen Platten, sowohl von der Leistung als auch vom Preis. Volle 5 Sterne und meine Empfehlung.
Weiterlesen »Juli

Transistor - Bewertung der 8GB MSI Radeon RX Vega 56 AIR BOOST 8G OC Aktiv PCIe 3.0 x16 1xHDMI / 3xDisplayPort (Retail):

Ich besitze diese Karte schon seit 4 Monaten, nun möchte ich euch meine Erfahrungen und Empfehlungen mitteilen.

1. Kühldesign

Die GPU hat einen Direct-Exhaust-/Blowerkühler, der den Vorteil hat, dass er die heiße Luft des Gehäuses direkt nachdraußen befördert, was zu einem kühlem Gehäuse führt und es auch ermöglicht die Karte in einem Gehäuse mit schlechtem Airflow zu betreiben. Dadurch wird die Luft im Gehäuse nicht so wie bei normalen GPUs aufgeheizt. Die Slotblende bietet sehr wenig Luftwiederstand im Gegensatz zu anderen Referenzdesignkarten, dadurch wird die Kühlleistung gesteigert. Die Karte besitzt außerdem ein Vaporchamber, welches die Hitze auf den Aluminiumkühler großflächig verteilt. Als Lüfter wird ein Gleitlager-Radiallüfter von Delta, welcher maximal 5000 RPM kann, verwendet. Mit der Standardeinstellung können jedoch nur maximal 2400 RPM erreicht werden. Die Karte ist zwar auf den Standardeinstellungen laut, aber mit anpassung der Lüfterkurve konnte ich sie auf 1800 RPM zähmen, damit ist sie zwar nicht leise, aber auch wenn der PC neben einem steht, ist die Lautstärke ok. Der Lüfter wird Standardmäßig auf ca. 75 RPM gedrosselt, was meiner Meinung nach sogar besser als ein Zero-Fan Mode ist, da die GPU und andere Bauteile damit Lautlos im Idle Kühl bleiben. Bei einem Kühlerwechsel gibt es ein muss man die Siegel auf den Schrauben der Karte durchtrennen, die Garantie bleibt jedoch laut MSi Support erhalten.

2. Optik und Haptik

Optisch und haptisch macht die Karte dank einem Aluminiumzierelement, einer Backplate mit MSi Drachen und schlichtem schwarzen Design mit roten Zierstreifen einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Karte bietet außerdem ein rot beleuchtetes MSi Logo und einen GPU-Tach, eine Leistungsanzeige bestehend aus 9 LEDs, welche sich rot und blau beleuchten lässt.

3. Manuelle Anpassungen

Mit dem im AMD Adrenalin Treiber integriertem Wattman kann man den Takt und die Spannung des GPU Cores und des Speichers einfach anpassen. Dies lohnt sich, da die Karte viel Optimierungspotential bietet.
AMDs GCN Architektur ist sehr Speicherlimitiert, deshalb habe ich als erstes den Speichertakt angepasst, da das sehr einfach mehr Leistung bringt. Ich konnte den HBM2 Speichertakt (Bei mir leider Hynix VRAM, die Karte gibt`s aber auch mit Samsung) auf 940 MHz erhöhen (481 GB/s Speicherbandbreite). Die Asicpower (Nur GPU Chip) habe ich auf 165W belassen, damit wird die GPU bei 1800 RPM maximial 78*C heiß (In Fractal Design Define R6 mit Ryzen 5 1600@3,7 GHz) und kann mit Undervolting (P7 1622 MHz @1040mv) 1450-1500 MHz halten, teilweise erreiche ich auch 1550 MHz. Im Sommer betreibe ich sie jetzt bei -42% PT mit Undervolting und angepasster Lüfterkurve, womit sie insgesamt ungefähr 120W (ca. 96W Asicpower) verbraucht ( und der Lüfter bei leisen 1200-1500 RPM mit 75*C läuft. Damit ist sie ähnlich schnell und effizient wie eine GTX 1660. Der Vorteil der Vega56 ist, das sie sehr universell Einstellbar ist. Man kann sie bei GTX1660 (ähnlicher Preis) Niveau und Effizienz betreiben, man kann sie jedoch bei schlechterer Effizienz auch auf RTX2060+ Niveau betreiben.

4. Netzteilanforderungen

Die Karte ist mit Undervolting relativ effizient, jedoch sollte man die Karte mit einem mindestens 500W Markennetzteil betreiben, bei einem Netzteilneukauf sollte man lieber ein mindestens 600W starkes Markennetzteil nehmen, da Vega leider wenige ms lange Spikes (Hohe Leistungsaufnahme) hat, welche über 400W sein können, evtl. sogar über bis über 600W, moderne Markennetzteile können das jedoch. Mein 550W Seasonic Focus Plus Platinum läuft mit der Karte und einem auf 3,7 GHz übertaktetem Ryzen 5 1600 problemlos. Bei Stresstests zieht mein Sytem maximal 375W aus der Steckdose. Die GPU besitzt ein Dual-Bios, Bios 1 hat 165W ASIC-Power (Powerlimit nur für den GPU-Die), Bios 2 150W ASIC-Power, weitere Unterschiede konnte ich zwischen den Bios nicht feststellen.

5. Treiber

Der Radeon Adrenalin Driver bietet sehr viele nützliche Funktionen, wie z. B. Auto-OC/Auto UV, man kann dank HBCC auch RAM noch als VRAM nutzen, VirtualSuperResulution (Bild kann in doppelter Bildschirmauflösung gerendert werden, Umfangreiche Einstellungen für Spiele, ein Aufnahme- und Streamingtool, den Wattman mit dem sich alle 7 GPU Takt P-States, VRAM Takt und Lüfterkurve einstellen lassen (damit ist ein sehr gutes OC möglich).

6. Fazit

Ich besitze die Karte nun seit über 4 Monaten und bin sehr glücklich mit ihr. Meiner Meinung hat die Karte das beste Preis-/Leistungsverhältnis der Oberklassegrafikkarten. Sie bietet dank Treiberoptimierungen (Vega hat seit dem Release schon durchschnittlich 6% laut Computerbase nur durch Treiberupdates in Spielen an Mehrleistung bekommen) fast die Leistung einer RTX 2060 für 100¤ weniger, dazu sie besitzt auch noch einen größeren und schnelleren Speicher. Die Karte ist wie oben schon erwähnt universell Einstellbar, womit sie zum Allrounder wird. Die Karte hat genug Leistung um mit FHD 144 FPS/ WQHD 60 FPS die meisten Spiele auf hohen bis Ultra Details ozu spielen, wenn man sich mit mittleren bis hohen Einstellungen zufriedengibt kann man sogar 4k 60 FPS spielen. Ich kann die Karte weiterempfehlen, Silent-Freaks sollten aber evtl. noch einen Raijintek Morpheus II montieren. Aktuell würde ich jedoch 20¤ mehr für die Sapphire Pulse RX Vega 56 ausgeben, da diese bei Standardeinstellungen deutlich leiser ist und einen deutlich besseren Kühler bietet.

Bernd - Bewertung des 24" (60,96cm) AOC I2490VXQ/BT grau 1920x1080 1xHDMI / 1xVGA / 1xDisplayPor:

Da meine beiden alten ACER Monitore (8-9 Jahre) zeitgleich in der letzten Woche einfach mal so im laufenden Betrieb ausgingen und nur nach mehrfachem Ein- und Ausschalten wieder ein paar Minuten mitspielten, habe ich mich Donnerstag auf die Suche nach neuen Monitoren begeben, und wurde wieder einmal bei der MINDFACTORY (bei mir um die Ecke:-)) fündig.
Zwei AOC I2490VXQ/BT grau 1920x1080 1xHDMI / 1xVGA / wurden letztendlich Freitagmittag bestellt. Nicht mal 15 Minuten später hatte ich die Bestellbestätigung und weitere 15 Minuten bereits die Nachricht, dass die Bestellung abgeholt werden kann. Ich behaupt das ist WELTREKORDVERDÄCHTIG!!!
Da mein Auto erst Samstag verfügbar war, musste ich mich noch etwas gedulden. Aber es hat sich gelohnt. Die Monitore waren fix abgeholt und zuhause aufgebaut und angeschlossen. Stromkabel, DP-Kabel und VGA-Kabel lagen bei. Die Verbindungskabel für Sound und eine CD mit Tools/Treibern rundete die Beilagen ab. Die CD wird allerdings nicht wirklich benötigt und die Soundqualität der eingebauten Lautsprecher bleibt noch deutlich hinter denen meines alten Laptops zurück, weshalb ich den Sound (über DP) gleich deaktiviert habe.
Aber nun zu dem, was einen Monitor wirklich ausmacht: die Technik.
Wenn man mal von verschiedenen kleinen "Ungenauigkeiten" bei den Angaben (24" bei MIndfactory, 23,8" beim Hersteller, auch der Displayport ist nicht in jeder Beschreibung vorhanden...) gestaltet sich sowohl der Zusammenbau des Monitorfußes, bzw des Monitors als Ganzes, sehr einfach. Der Fuß wird "werbetechnisch" als "silbern gebürsteter Alulook" beworben, ist aber schon beim ersten Anfassen eindeutig als aus Plastik (ABS) zu erkennen. Allerdings ist das für mich kein Bewertungskriterium. Der einzelne Monitor steht stabil, und da ich wie geschrieben, zwei dieser Monitore direkt nebeneinander stehen habe, bietet sich durch die dünnen Seitenstege (ca 1mm) ein kaum wahrnehmbarer Übergang vom rechten zum linken Monitor.
Rechts unten auf der Rückseite befindet sich ein kleines Bedienfeld, dass den Monitor sowohl ein- und ausschaltet, als auch das OnScreen-Menü aufruft.
Hier fiel mir auf, dass in der Standardeinstellung das Bild zwar sehr kontrastreich, farbig und leuchtstark wirkt, aber insgesamt ehr als etwas dunkel bezeichnet werden kann. Aber im OnScreen-Menü findet man viele Einstellungen, unter anderem den Gamma-Wert, Contrast und Brightness, sowie verschiedene weitere Einstellungsmöglichkeiten zur persönlichen Optimierung des optischen Eindruckes.
Die Anfangs bereits erwähnten kleinen Lautsprecher (2x2Watt) kann man weder über das OnScreen-Menü, noch über andere Tasten am Monitor ein- / ausschalten bzw laut oder leise stellen. Hierzu muss zB die Systemsteuerung von Windows genutzt werden.
Soweit mein erster Eindruck.

Fazit:
1. MINDFACTORY hat extrem schnell geliefert, bzw zur Abholung bereitgestellt. 6 (!!!) von 5 möglichen Sternen ...:-))
2. Ja, es gibt bessere, größere und vor allem teurere Monitore. Aber bis jetzt habe ich nicht wirklich einen Hinderungsgrund gefunden, hier nicht mindestens vier Sterne zu verleihen, was aber nach meinem Eindruck nur am Sound liegt.
3. Ich werde den Monitor weiter ausgiebig testen und auch den Sound versuchen zu optimieren. Vielleicht kann ich ja in ein paar Tagen das fünfte Sternchen nachtragen.
4. Bei dem Preis-/Leistungsverhältnis ergibt sich für mich eine klare Verkaufsempfehlung.

Michael - Bewertung der MSI B450 TOMAHAWK AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR ATX Retail:

Wichtigste Information gleich vorweg - ja, es funktioniert mit dem Ryzen 3700X.
Nächste wichtige Information - Das BIOS muss auf den neuesten Stand gebracht werden.

Dank der BIOS Flashback Funktion ist hier aber keine Ryzen 2xxx oder 1xxx CPU notwendig, sondern kann allein durch Versorgung mit Strom und eines FAT32 formatierten USB Sticks leicht auf den aktuellsten Stand gepatched werden. Detailierte Infos hierzu gibt es direkt im Handbuch oder auf der MSI Homepage.

Ich habe mir dieses Board zusammen mit einem neuen Netzteil (BeQuiet Dark Power Pro 11 650) und den G.Skill Ripjaws 32 GB 3200 CL18 DDR4 RAM geholt.

Hierzu muss ich Mindfactory mal extra loben. Bestellung um kurz vor 15 Uhr aufgegeben, um 12 Uhr hatte ich das Paket in den Händen. Gut, ich habe Express bestellt, aber innerhalb einer Stunde war das Paket unterwegs. Respekt !

Meinen letzten PC habe ich vor vielen Jahren gebaut. Dieser mit einem I5 2500k bestückte PC hatte (eigentlich immer noch) ein Asus Board. Ich kann hier gleich sagen - das MSI steht von der Verarbeitungsqualität in nichts nach. Tolle schwarzmatte Platine, edle Optik und der Preis - unter 100 Euro. Hat für mich alles was ich brauche.

Ich hab ein ziemlich "schmutziges" Upgrade gemacht, das bestehende Windows 10 einfach weiter betrieben. Bis jetzt kein Problem, alle Treiber wurden von Win 10 erkannt und ersetzt. Keine Fehler (bis jetzt), alles funktioniert wie gewohnt.

Für die Optik sind noch ein paar LEDs angebracht, wers braucht. Sind ok, mehr nicht.

Performance oder Belastungstests habe ich zwar noch nicht gemacht, aber wie das bis jetzt aussieht, liefert das MSI hier eine tadellose Leistung ab.
Insgesamt 8 USB Ports auf der Rückseite reichen wohl aus, die Verkabelung gelingt wunderbar.
Klitzekleiner Wermutstropfen aber - die SATA Anschlüsse 3-6 liegen direkt am Rand auf Höhe der Grafikkarte. Bei langen Karten kommt man hier im eingebauten Zustand nicht wirklich gut ran.

Top Empfehlung für alle, die kein X570 mit Chipsatzlüfter haben wollen und die Preisdifferenz gehörig auf die Nerven geht. Auf PCI 4.0 muss man aber verzichten. Genauso wie auf einen zweiten M.2 Slot. Aber wer das braucht, holt sich eh was anderes.

Lucas - Bewertung des MSI MEG X570 ACE AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Endlich ein "Enthusiast Motherboard" für AMD.
Hervorragend für das Overclocking geeignet.

Design:

Über Design lässt sich bekanntlich streiten. Für mich ist ein besonders gelungenes Erscheinungsbild. Mit dem Schwarz-Grau-Gold Design drängt sich das X570 ACE nicht auf. Für mich besonders toll, dieses Motherboard hat keine übertriebene RGB Beleuchtung - eigentlich so gut wie gar keine.

Chipsatz-Kühler:

Vor der Bestellung habe ich mir viele Gedanken zum Thema "Chipsatz-Kühler" gemacht. Leider kommt man bei den X-570 Motherboards kaum um einen herum. Das Mainboard ist nun seit ein paar Tagen im Einsatz und bis jetzt habe ich den Kühler nicht/kaum gehört. Der semi-passive Modus funktioniert einwandfrei. Bei geringer Belastung (Webbrowsing etc.) steht der Kühler still. Bei normaler Belastung dreht er unhörbar (800-900 RPM). Beim Gaming ist er mir noch nicht als störend aufgefallen, hörbar ist er ohne Headset aber schon.

Overclocking:

Das X570 ACE ist mit 12 + 2 (VCOR + SOC) und dem IR35201 Volt. Controller bestens für Overclocking ausgestattet. Mein Ryzen 7 3700X bietet jedoch nicht all zu viel Übertacktungspotential. Die Clear-CMOS Taste auf der Rückseite ist gut erreichbar und kann sehr nützlich sein.

Anschlüsse und Ausstattung:

Anschlüsse sind ausreichend vorhanden und an sich auch intelligent auf dem Board verteilt (genaue Anzahl kann in den Spezifikationen nachgelesen werden)
Der zweite 8-Pin CPU Stromanschluss ist in meinen Augen doch etwas übertrieben, da einer (384W) eindeutig ausreicht. Da diese parallel geschaltet sind kann man jedoch ohne Bedenken einen Anschluss frei lassen.
Das OC-Drehrad hätte man auch weglassen können, aber stört nicht weiter.

Fynn Wortmann - Bewertung des 27" (68,58cm) LG Electronics 27UK600-W weiß/silber 3840x2160 1xDisplayPort / 2xHDMI:

Minimales Backlight Bleeding und keine defekten Pixel.
4K mit 27 Zoll ist einfach sehr angenehm, wo man meiner Meinung nach auch keine Kantenglättung mehr braucht (höchstens FXAA).
Da ich keine HDR Spiele (soweit ich weiß :D), hab ich HDR noch nicht testen können, auch wenn dieser Monitor keine echtes HDR liefert, wie so viele andere Monitore, da man 1000 Nits braucht und dieser hat halt "nur" 300 Nits.

Allerdings besitze ich ein AppleTV4K, ihn mit HDMI angeschlossen (HDMI Kabel von LG und einmal ein Belkin 48Gbits HDMI Kabel) und dadurch HDR testen können.
Man sieht auf jeden Fall ein merkbaren Unterschied und es ist auch nicht overcoloured, WENN, aber auch mit einem großen wenn, das Material Nativ HDR unterstützt.
Denn man hat ein Profil im LG OSD, das nennt sich "HDR Effekt", der das Bild sehr scharf, aber meiner Meinung nach sehr overcoloured. Um es kurz zu sagen, es sieht nicht schön aus.
Da HDCP 2.2 Unterstützt ist, gab es keinerlei Probleme, um 4K Inhalte abzuspielen.
Außer auf WIndows, da ist das ja immer so eine Sache... Ich sag nur Netflix und Edge Browser, wenn man 4K sehen möchte, ansonsten alles HD, also 720p oder bestenfalls 1080p...
Blickwinkel ist durch IPS sehr gut gegenüber meines 2K165hz Monitor, der ein TN Panel beinhaltet + der Schwarzwert..... Das sind Welten zwischen dem Dell 2K und dem LG.
Da ich mittlerweile selten Zocke und wenn dann doch, nur noch Singleplayer Games wie Shadow of Tomb Raider oder "langsame" Spiele wie World of Tanks spiele, ist dieser Monitor für sowas perfekt geeignet.

Einziges Manko ist halt der Standfuß bzw., dass man den Monitor nicht in der Höhe verstellen kann, was bei mir allerdings kein Problem war, weil der Monitor auf meine Höhe eigentlich gut ausgerichtet war, aber ich eine Vesa Halterung habe für ihn und der Fuß dadurch überflüssig ist.

Man sollte jedoch beachten, dass ein Monitor Kauf wie Glückspiel ist.
Ich hab ein guten bekommen und habe aber in ein paar Rezessionen gelesen, das starkes Backlight Bleeding über die ganze Fläche oder sogar streifen auftraten.
Das muss man sich natürlich immer Bewusst sein.

metin Kostak - Bewertung des MSI MEG Z390 ACE Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail:

Das MSI MEG Z390 ACE ist ein ATX-Board der absoluten Spitzenklasse. Es kommt aus der MEG Reihe ("MSI Enthusiast Gaming") und wird im Lineup von MSI mit Intels Top-Chipsatz Z390 für Prozessoren der 8. Und 9. Generation im LGA 1151 Sockel nur noch vom MSI MPG Godlike getoppt. Die reinen technischen Daten kann man sich ja auf den Produktseiten anschauen, daher komme ich zunächst zum mitgelieferten Zubehör. Neben dem üblichen Papierkram (Handbuch und Quick Installation Guide) sind eine Treiber-DVD, Labels zur Beschriftung von Kabeln, 4 SATA-Kabel, je 1 LED Y-, JCorsair- und JRainbow-Anschlusskabel, eine SLI-Bridge, 3 M.2 Schrauben, der obligatorische MSI-Aufkleber und ein WLAN-Antennenset enthalten.

Das I/O Shield ist für eine bessere Abschirmung und eine leichtere Montage vorinstalliert und bietet den passenden Rahmen für die Anschlüsse, die ich euch jetzt auch nicht einzeln runterbeten will, da ausreichend dokumentiert alles bekannte in mehr als ausreichender Zahl vorhanden.
Die technischen Finessen des MEG Z390 ACE in der Kurzübersicht: dedizierte Clear CMOS- und BIOS Flashback-Tasten um von außen das BIOS zurückzusetzen oder flashen zu können, vergoldete Audiostecker für den Audio Boost HD und mit Nahimic 3 und Voice Boost unterstützten Audiochip von Realtek mit 7.1-Kanal-HD-Audio und das Killer E2500 Gigabit LAN.

Das was dann nach dem Einbau des Boards meist nur noch beim Öffnen des Gehauses zu Gesicht bekommt wirkt durchweg durchdacht. Alle Anschlüsse sind gruppiert und auch im eingebauten Zustand noch gut zu erreichen. Die DDR4-Slots (bis zu 4.500 MHz overclocked) und die 3 PCIe-16x-Slots für die GPUs (2 NVidia-Karten im SLI bzw. 3 AMD ATI-Karten im Crossfire) sind mit dem Steel Armor genannten Schutz verstärkt, der diese Slots bei Einbau und Transport mit eingesteckter Grafikkarte vor Schäden und im Betrieb vor elektromagnetischen Interferenzen schützen soll. Das Board bietet Platz für 3 M.2-SSDs und einen davon kann man zudem noch mit den Shield FROZR genannten Heat Spreader versehen, um die SSD effektiver kühlen zu können. Überhaupt hat MSI das Board mit soliden, will nicht sagen massiven Kühlern versehen um für alle Chipsätze die beste Kühlung zu liefern. Aber auch für das Auge darf es was sein, daher ist auch das MSI eigene RGB-LED-System Mystic Light mit dabei und man kann das Board in 16,8 Millionen Farben und 17 Effekten erstrahlen lassen. Auch sind auf dem Board kleine LEDs verteilt, die einem bei der Fehlersuche und korrekter Installation helfen. Entweder über einfaches Leuchten oder über die Debug Code LED, die in Hex-Zeichen einen Fehlercode ausgeben kann. Ändert man häufiger etwas an seinem System oder will man das MEG Z390 ACE als Test Bench nutzen: kein Problem. Auch hier hat MSI mitgedacht und direkt auf dem Board eine Power- und eine Reset-Taste verbaut. Doch damit nicht genug, denn auch an die Overclocker ist gedacht: möchte man sein System übertakten, so kann man dies softwarebasiert über das BIOS tun, oder aber hardwarebasiert über den auf dem Board angebrachten GAME BOOST Drehschalter. In 11 Stufen kann man z.B. ein i7-8700K auf bis zu 5,0-5,4 GHz übertakten, was wunderbar funktioniert.
Die Performance im Betrieb ist großartig und ist  wie es bei einem solchen Board wie dem MEG Z390 ACE sein sollte  unaufgeregt unauffällig.

Das LAN (und das WLAN) ist stabil, der Sound hervorragend und alle benötigten Anschlüsse sind mehr als ausreichend vorhanden. Meine NVMe-SSD von Intel rennt auch mit hervorragender Geschwindigkeit. Neben dem USB-C Anschluss auf der Rückseite gibt es auch die Möglichkeit je 2 Front-USB 3.1 Gen2 in Typ C und A anzuschließen, ebenso wie 2x USB 2.0. Auch wenn normale USB-Peripherie noch nicht so sehr auf USB-C setzt, so gehört diesem Anschluss in meinen Augen die Zukunft.

Mein Fazit: Das MSI MEG Z390 ACE ist ein überragendes Board, welches nicht nur alle gängigen Anschlüsse aufweist, sondern auch technisch auf dem höchsten Stand ist, den MSI zu bieten hat. Der Sound ist ebenso wie die Performance überragend. Klar, man muss eine Stange Geld auf den Tresen legen, aber wer keine Kompromisse bei seinem Mainboard, dem Rückgrat eines jeden Rechners, eingehen will, der ist hier fündig geworden.
Weiterlesen »Juni

Martin - Bewertung des Gigabyte B360M D3H Intel B360 So.1151 Dual Channel DDR4 mATX Retail:

Mit diesem Mainboard bleibt man flexibel. Für iGPU-Nutzer stehen DisplayPort (für UHD unverzichtbar), HDMI, DVI und auch noch VGA zur Verfügung. Der PCI-Slot hat mir jedenfalls den Neukauf einer teuren TV-Karte erspart. Onboard-LAN von intel hat auch nicht jedes Board.

Mein Board (bestellt Mitte Mai 2019) wurde schon mit BIOS F11 ausgeliefert, sodass die Inbetriebnahme mit einem i5 9400F (9. Generation) entgegen der Warnung in der Artikelbeschreibung überhaupt kein Problem war.

Leider kann man unter Windows 7 die USB-Ports nicht nutzen (keine Treiber von intel), also eine extra USB 3.0-Karte kaufen, wenn man das wie ich vor hat. Ansonsten läuft es tiptop mit Windows 7, welches mit einem Patch von Microsoft und dem aktuellen Treiber von Samsung problemlos von einer in den M.2-Slot eingebauten NVMe 970 EVO Plus bootet. Letztere schafft auf diesem Board Transferraten von 3614 MB/s Lesen / 3274 MB/s Schreiben (Crystal Diskmark) - ich bin begeistert :)

Das BIOS könnte etwas besser strukturiert sein, bietet aber immerhin Lüftersteuerung. Negativ: zu einem Mainboard sollte auch ein kleines Tool mitgeliefert werden, das Spannungen, Temperaturen usw. anzeigt. Die Lösung von Gigabyte hierfür finde ich zu aufgebläht und wenig alltagstauglich.

Insgesamt ein super B360-Mainboard!

Matthias - Bewertung des MSI B450 Gaming Pro Carbon AC AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Klasse Board, welches ich mit einem Ryzen 2400G betreibe.
Ich war auf dieses Board angewiesen, da ich Wlan onboard brauchte und kein winziges iTX Board haben wollte. Wenn ich auch das gabze RGB geflimmerre nicht benötige und eigentlich ein MicroATX haben wollte, blieb mir nichts anderes übrig.
Ich habe es dennoch nicht bereut. Auch als Neuling im Zusammenbau von PCs hat alles sofort funktioniert (deutsche Anleitung lässt sich als PDF herunterladen, da das gedruckte, beiliegende nur in englisch war). Als Speicherausstattung habe ich zwei 8GB-GSkill Flare X-3200 CL16 Riegel verbaut, die auch mit dieser Geschwindigkeit bestens funktionieren, auch wenn diese bei MSI nicht auf der Liste der unterstützten Speichermodule standen.
Mit einer 512 GB Samsung 970 Evo startet Windows 10 Pro in 15 Sekunden.

Als Netzteil habe ich übrigens ein Corsair RM 650X verbaut, um auch bei Aufrüstung mit einer zusätzlichen Grafikkarte auf der sicheren Seite zu sein. In einem ATX-Billiggehäuse hört man nur sehr leise den Boxed-CPU-Kühler, der ja nicht als besonders leise gilt. Den Netzteil Ventilator habe ich noch nie gehört (springt auch erst bei einer Last von 260 Watt an).

Ich würde dieses Board jederzeit wieder kaufen, auch wenn der Formfaktor nicht der von mir bevorzugte ist.

Benno - Bewertung der 8GB MSI Radeon RX Vega 56 AIR BOOST 8G OC Aktiv PCIe 3.0 x16 1xHDMI / 3xDisplayPort (Retail):

Build (das wichtigste):
AMD Ryzen 5 2600X, 6x 3.60GHz
MSI - B450 Gaming Plus ATX AM4 Motherboard
Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3000
be quiet! PURE POWER 11 500W
MSI Radeon RX Vega 56 Air Boost 8G OC

Grafikkarte wurde zusammen mit den restlichen Komponenten gekauft und zusammengebaut. Nachdem ich anfänglich recht viele PC-Abstürze miterleben durfte habe ich das Problem irgendwann auf die Grafikkarte eingrenzen können. Also zurückgeschickt und eine neue erhalten (hat ca. eine Woche vom Einsenden bis zur neuen Grafikkarte gedauert).

Gut, also erste Karte defekt, aber jetzt läuft alles. Nun der Interessante Teil:
Gesamt Benchmark: https://www.userbenchmark.com/UserRun/14935799

Mit der Karte kann man moderne Titel allgemein flüssig Spielen.
Apex Legends auf Max Einstellungen @60 FPS & WQHD
The Division 2 auf Max Einstellungen @40 FPS & WQHD
Dark Sould III auf Max Einstellungen @60 FPS & WQHD

Bei allen Titel läuft die Karte auf ~65-70°C und der Stromverbrauch liegt bei 200-250W.

Auf Ultra hat die Grafikkarte einige Probleme mit komplexen bzw. sehr fordernden Spielen (siehe Division 2).
Vergleicht man die Karte mit der Nvidia Konkurrenz spielt sie ca. auf dem gleichen Level wie eine RTX 2060, ist dabei günstiger.
(https://gpu.userbenchmark.com/Compare/Nvidia-RTX-2060-6GB-vs-AMD-RX-Vega-56/4034vs3938)

Was die Lautstärke der Karte angeht: Den Lüfter nehme ich beim Spielen meistens nicht wahr. Es kann allerdings recht laut werden, da die Karte von nur einem Lüfter gekühlt wird. Aus irgendeinem Grund läuft die Karte bei Planetside 2 (ich weiß, altes Spiel) auf 100%, wobei der Lüfter dann auch etwas eskaliert und auch mit aufgesetzten Kopfhörern (Logitech G443) gut wahrnehmbar ist. Bei (so gut wie) allen anderen Titeln ist der Lüfter mit aufgesetzten Kopfhörern nicht wahrnehmbar.

Fazit: Sehr zufrieden mit der Karte, gerade wenn man bedenkt, dass man sie für unter 250¤ erhält. Zum Zocken auf WQHD reicht es locker, auch wenn man bei manchen Spielen Die Grafikeinstellungen für 60FPS opfern muss. Wer nach einer Karte für 4K oder 144Hz Gaming sucht ist hier wahrscheinlich falsch.
Alles in Allem sehr zufrieden (auch, wenn die erste Defekt war (wurde ja kostenlos ausgetauscht)) :)

TK - Bewertung des ASRock DeskMini A300 AMD Ryzen HDMI//DP/D-Sub USB3.1 retail:

Super Mini-PC. Sehr leichte Montage aller Bauteile. Ryzen 3 2200G mit Noctua NH-L9a-AM4. Im BIOS auf 35W TDP eingestellt. :) Eine 2,5" SSD und eine 2,5" HDD als Datengrab. Montage der HDD mit Gummi-Entkopplungsringen brauchte etwas Zeit, verursachte aber auch keine zusätzlichen grauen Haare. Es wäre noch Platz für zwei M.2 2280-SSDs. Wow!
Einziger Wehmutstropfen: Der direkt bei ARCTIC bestellte Alpine AM4 LP (42,2mm hoch) ist mit 99mm Breite ein paar Millimeter zu breit. Aber das Gehäuse ist ja auch wirklich winzig.
Insgesamt ein super Mini-PC. :)

Florian - Bewertung des Intel Core i9 9900K 8x 3.60GHz So.1151 WOF:

Ich habe den i9 9900k nun rund 6 Monaten im Betrieb, sodass ein Résumé gut möglich ist.
Einen großen Unterschied in Spielen habe ich zu meinem ehmaligen I7 6700K nicht. Natürlich gibts teils deutlich mehr FPS als vorher aber ob sich ein Umstieg von einem 6700K mag ich trotzdem bezweifeIn. Da ich diesen Prozessor aber auch zum Rendern meiner Videos nutze, hat sich diesbezüglich ein Umstieg meinerseits sehr gelohnt. Es geht deutlich schneller von statten.
Probleme mit den Temperaturen wie einige bereits geschrieben haben, kann ich nicht bestätigen. meiner läuft auf 4 GHz mit 1,07V und erreiche beim zocken rund 57 Grad. Gekühlt wird der Prozessor mit einer AIO NZXT Kraken X42 (1x 140mm) Wasserkühlung. Damit bin ich sehr zufrieden, da ich aufgrund meines Gehäuses schon einen verschlechterten Airflow besitze (IN WIN 805)

Würde den Prozessor immer wieder kaufen und kann diesen nur weiterempfehlen!

Bjoern - Bewertung der 6GB Gainward GeForce GTX 1660 Ti Pegasus Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Zuerst kaufte ich mir die Sapphire Vega 56 aber hab zu spät gemerkt dass mein Monitor am HDMI Port keine 120Hz annimmt, sondern nur 75. Diese ging zurück und ich musste deshalb eine mit DVI Dual Link suchen. Die Suche führte mich zu dieser Karte.

Super Grafikkarte! Nimmt wirklich kaum Platz und ist gerade mal so groß wie meine Hand. Braucht nur einen 8 Pin Anschluss und ist dementsprechend auch sehr Stromsparend. Zudem ist sie sogar unter beinahe Volllast kaum hörbar ( entweder ist es die Karte oder es wird durch meinen Ventilator übertönt. Danke Sommer. ) Ein recht bemerkenswerter Sprung von meiner RX 480 Red Dragon, welche sehr laut und extrem warm wurde ( ist gerade im Sommer sehr unpraktisch ) und auch ein gutes Stück langsamer ist.

Danke Mindfactory für den schnellen Versand :)
Weiterlesen »Mai

Sven - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Das Be Quiet Dark Base Pro rev. 2 ist ein schickes und elegantes Big Tower Gehäuse.
Dieses Case bietet genung platz für alles.
Von einfachen Luftkühlungssystem bis hin zu Custom Wasserkühlungen es ist genug Platz vorhanden.
Das große Sichtfenster bietet einen schönen Blick auf seine Hardware.
Probleme mit dem Kabelmanagment (wenn man es natürlich gescheit und ordentlich verkabelt) ist auch kein Problem. Es ist genug Platz auf der Rückseite und unter der Netzteilabdeckung.
Die zwei mitgelieferten LED Strips halten sehr gut. Einmal angebracht nur noch schwer zu entfernen.
Ein großes Pro wie ich finde ist die vielseitigkeit des Gehäuses.
Fast alles Teile können vollständig entfernt werden um Platz zu schaffen, oder natürlich auch dementsprechend hinzugefügt werden.
Ein weiteres schönes feature finde ich die möglichkeit eine SSD in die Netzteilabdeckung zu montieren (vorallem da es ja auch mitlerweile LED SSD's gibt :D). Als kleiner eyecatcher wunderbar.
Ja der ein odere andere mag sich fragen 200 € für ein faches Case ist ganz schön viel aber es sind gut investierte 200 €.
Das Case überzeugt mich mit optik, features und vorallem der verarbeitung.
Hardware die vibrationen erzeugt wie zb. festplatten etc. sind vom Gehäuse entkoppelt so das nahezu keine Vibrationen auf das Gehäuse übertragen werden.
Die Lüfter sind im silentmodus kaum zu hören und und und.

Das einzigst negative ist wie ich finde, dass die Option für eine vertikale Grafikartenmontage fehlt.
Ja möglichkeiten bestehen das nachzurüsten aber sieht nicht so schön aus wie als wäre es ab Werk vorhanden.
Vorallem weil dieses im kleineren Dark base 700 möglich ist.

Der Versandt erfolgte wie von Mindfactory gewöhnt sehr schnell.
Da DHL selber ungewöhlich lange brauchte fragte ich den Kundenservice von Mindfactory ob es einen Grund dazu gäbe und die Antwort kam innerhalb von 2 Stunden.
Also auch mit dem Kundensupport bin ich sehr zufrieden so soll es sein

Alex - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Ein ganz schöner Klopper aber sehr schön anzusehen.
Das Gehäuse ist höher als ichs erwartet hätte (aber selbst Schuld, Abmaße stehen ja hier) dadurch hat man drinnen aber wirklich bequem für alles Platz. Man könnte theoretisch ich glaube 12 SATA SSDs verbauen und wenn man das nicht möchte (ich nutze nur eine M.2 SSD) sind genug Abdeckungen dabei, dass man alle (entnehmbaren) HDD und Laufwerk-Schächte "schließen" kann.
Der Einbau des Netzteils gestaltete sich bei mir etwas schwierig, da auf der Rückseite 3 Blenden abzunehmen sind. Von den 8 Schrauben waren 2 aber so fest angezogen, dass ich die nicht auf bekommen habe. Hab mir die Köpfe rund gedreht und musste denn mit dem Dremel ran (Schlitz rein geschnitten). Be Quiet schickt aber ohne Murren sofort Ersatz für die beiden Schrauben und wollte die Seriennummer haben, damit die Qualitätskontrolle sich das mal in den Dokumenten ansehen kann. Sehr schön.

Der modulare Aufbau ist zwar im Prinzip sehr schön aber man hat nirgendwo eine Anleitung, wie was und in welcher Reihenfolge zu demontieren ist. Um den (vormontierten) Laufwerks-Schacht zu entfernen muss zum Beispiel die vordere Außenblende ab, dafür müssen die obere und untere Blende ab (und der untere Luftfilter raus) und dafür wiederrum müssen beide Seitenteile ab. Für die untere Abdeckung muss auch eigentlich das PSU Cover raus, damit man an die Schraube ran kommt.
Es ist zwar eine Anleitung dabei, in der alle Teile einzeln aufgezählt sind aber die benötigte Montage/Demontage-Reihenfolge muss man sich selbst erarbeiten.
Die 3 vorinstallierten Lüfter sind der Hammer. Genauso wie die USB 3.0 und 3.1 Anschlüsse vorne, die QI Ladestation, das sehr schöne Seitenfenster und insgesamt das Finish des Gehäuses. Es ist etwas tricky, das Seitenfenster sauber montiert zu bekommen (man hinterlässt eigentlich immer Fingerabdrücke, die man dann noch wegwischen muss) aber das ist bei Glasfenstern nunmal so. RGB Streifen funktionieren gut mit ASUS Aura Sync.

Aber man sollte etwas Zeit mitbringen. Mindfactory hat wegen Außenlager 1 Tag länger für den Versand gebraucht, dann hatte DHL in Bremen einen Tag keine Lust, das Paket mitzunehmen und der DHL Fahrer in Berlin hatte dann auch 1 Tag keine Lust. Passiert auffallend häufig bei Großen und Schweren Paketen. Das Gehäuse wiegt leer 14 Kilo. Ich habe am Samstag bestellt, am Dienstag kamen die meisten Komponenten. Am nächsten Samstag dann endlich das Gehäuse.

Sasha - Bewertung der 8GB ASRock Radeon RX 590 Phantom Gaming X OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Und ich nannte sie liebevoll meine kleine Flugzeugturbine!

Als ich neulich mal wieder bei Mindfactory herumgestöbert habe, blickte mir diese Schönheit förmlich ins Auge und schrie sehr laut: "Nimm mich".
Nach kurzem checken des Kontostandes und vertreiben von Gollum, der diesen Schatz für sich beanspruchen wollte, drückte ich liebevoll auf den "Jetzt Bestellen" Button.

Nachdem der Gott Hermes mir persönlich das Paket nur mit einem verzögerten Tag geliefert hat, befreite ich die GPU von ihrer papierischen Hülle und baute sie ein.

Voll Verzückung über die neue GPU fing ich an diverse Spiele auszuprobieren, die vorher NEIN! Zu meiner alten GPU (Radeon HD 7870) gesagt haben und bin positiv von dieser Leistung überrascht (Ungefähre FPS-Angaben unten).

Die Leistung war so überragend, dass die GPU schon abheben wollte...
Zumindest vom Geräuschpegel, der einer Turbine gleicht.
Dies sollte sich aber ändern.
Nachdem ich die Lüfterkurve bei der beigelegten Software geändert und den Gott des Windes angebetet habe, war die Lautstärke zumindest bei nicht zu anspruchsvollen Spielen leise und voll in Ordnung.

Mein PC (nicht übertaktet):
CPU: AMD FX-8350
RAM: G.Skill 4 x 2 GB DDR3-1333
MB: MSI SLI 970A Krait Edition
PSU: Corsair VS550 (550W)

Ungefähre Spieleleistung* (in FPS):
Assassin´s Creed Origin (max Einstellungen | Ersten 15min Gameplay | Full HD) - 66 FPS
Total War: Warhammer: (Hohen Einstellungen | Kampagne | Full HD) - 30 FPS
World War Z (Hohe Einstellungen | Full HD) - 80 bis 90 FPS
ARK (Hohe Einstellungen | Full HD) - flüssig (FPS Anzeige ist blockiert)
Hunt: Showdown (max Einstellungen | Full HD) - 50 bis 60 FPS
Resident Evil 7 (max Einstellungen | Full HD) - 55 bis 60 FPS
Sea of Thieves (max Einstellungen | Full HD) - 55 bis 85 FPS
The Elder Scrolls Online (max Einstellungen | Full HD) - 30 FPS

*In den meisten Fällen wurde V-Sync deaktiviert

Pro und Contras:

Pro:
+ P/L
+ OC Software
+ Design

Contra:
- Lautstärke

Ich hoffe, meine kleine Review, konnte euch eure Kaufentscheidung erleichtern.

Frank - Bewertung der 8GB XFX Radeon RX 580 GTS Black Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Die Karte war günstig zu haben und daher von mir gekauft. Ziel war damit Video Editing zu betreiben, weil meine alte Karte von DaVinci Resolve schlicht geröstet wurde und das am Ende Abstürze provoziert hat. Die dedizierten externen GPUs für dieses Programm sind 580er, daher dachte ich mir, das wird passen.

Bisher tut es das, das Gerät hat allerdings ein zwei Nachteile.

1. Lautstärke. Die Karte wird wirklich sehr laut unter Volllast, wenn man die Lüfterprofile nicht unter Kontrolle kriegt. Dazu kommt Spulenfiepen, was man unter Volllast gar nicht unter Kontrolle kriegt. Hier bin ich etwas genervt von, aber da es eh nur beim Rendern vorkommt und ich selten zocke, es im Normalbetrieb nicht vorkommt, ist es irgendwo in Ordnung.

2. Treiberproblematik. Das ist zwar eher eine Software Seite, aber die Treiber für diese Karte sind absolut entscheidend und haben wahnwitzige Probleme verursacht. Als Erstes habe ich den Zusatz "Chill" nicht installiert. Mit dem Resultat, dass die Treiber die Lüfter gar nicht wirklich nach oben geschraubt haben und die Leistung der Karte absolut nicht gedrosselt wurde. Der Effekt waren Verluste des Bildes aufgrund von Überhitzung nach ca. 10 Minuten Einsatz. Kein Wunder, da die Karte über 90° ging. Individuelle Lastprofile wurden vollständig ignoriert. Die Treiber neu zu installieren, MIT Chill hat die Leistung der Karte gedrosselt und sie lief, leise. Das lag daran, dass sie nun ZU stark gedrosselt wurde und meine Framerates in einem Testspiel (dayZ) um 20 gesunken waren. Da alles noch spielbar war, habe ich es so gelassen, die paar Minuten Editing Time waren mir egal. Aber DaVinci Resolve war es nicht egal. Mit der Fusion Software für 3D compositing hat sich der Treiber dann so angelegt, das fehlerhafte Frames ausgegeben wurden und das Programm nahezu unbenutzbar war. Die neue 16er Beta samt der neusten Treiber haben dieses Problem nun gelöst. Dafür wird die Karte wieder laut. Bildfehler hatte ich keine mehr.


Für mich ein ganz annehmbares Produkt, das allerdings wirklich seine Schwächen hat. Wäre es eine teurere Karte gewesen, wären diese Fehler schlicht gravierender gewesen und hätten eine 2-3* Bewertung erfordert. Aufgrund des günstigen Preises und der schlussendlichen Lösung der Probleme denke ich aber, die Karte erfüllt alles, was ich wollte. Bis auf das verdammte Spulenfiepen, was auch trotz neuster Treiber, Benutzung mit Undervolting, der Chill Treiber, nicht weggehen will.

Michael - Bewertung des Enermax StarryFort SF30 Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich freue mich sehr als Erster eine ausführliche Bewertung zum Starryfort SF30 von Enermax geben zu dürfen!

Die aktuelle Auwahl an PC Gehäusen setzt vornehmlich auf möglichst viele Leuchtpunkte und -effekte, eben das typischen "Bling-Bling", das zugegebenermaßen Geschmackssache ist. So jedoch nicht beim StarryFort von Enermax. Das Gehäuse setzt auf dezente und gezielte RGB-Beleuchtung durch die vorinstallierten Lüfter (4 an der Zahl) sowie einen LED-Streifen oberhalb der Abdeckung für das Netzteil.
Für mein Auge wirkt es wie Balsam wenn die blanken LEDs hinter dem milchigen Plastik verschwinden und so ein viel eindrucksvolleres Lichtspiel erzeugen. Die Beleuchtung kann über den Reset-Knopf auf der Oberseite zwischen diversen Modi umgeschalten werden. Hier ist alles von durchlaufenden bis monotonen Farben dabei.
Die Lüfter und der LED-Streifen werden auf der Rückseite über eine Zusatzplatine verbunden (hier ist bereits alles nötige eingesteckt gewesen) und kann über ein Kabel mit dem Mainboard zur Synchronisierung von Asus AURA Sync etc. verbunden werden. Dabei ist zu Beachten, dass ein 3-Pin RGB-Header (+5V/?DATA/?GND, WS2812B) verwendet wird. Die meisten erschwinglichen Mainboards wie z.B. das Asus ROG Strix B450-F Gaming besitzt nur 4-Pin RGB-Header mit 12V und ist somit NICHT(!) kompatibel.

Das Gehäuse verfügt über ein Front- und Seitenteil aus gehärtetem Glas, was es hochwertig wirken lässt. Außerdem wird für das Netzteil eine separate Kammer eingebaut und lässt dieses aus dem Sichtfeld verschwinden.
Staubfilter sind oben (magnetisch), sowie unten am Netzteil verbaut. An der Frontseite, wo sie besonders nützlich wären, fehlen sie leider.
Auf der Oberseite sind zeitgemäß zwei USB 3.0 sowie Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse installiert.
Die vier vorinstallierten Lüfter (Enermax SquA RGB, 120mm) sind besonders hervorzuheben. Sie kosten als Einzelstück 20€ bis 25€, d.h. der Wert der beigefügten Lüfter übertrifft bereits den Preis für das Gehäuse! Die Lüfter sind dank ihrer hohen Wertigkeit absolut silent tauglich (300-1500rpm und hydrodynamisches Gleitlager).

Beim Kabelmanagement merkt man, wo Enermax bei diesem Gehäuse sparen musste. Die Aussparungen um das Mainboard sind nicht gummiert und je nach Mainboard schlecht platziert, um alle internen Kabel sinnvoll verstecken zu können. Die abgedeckte Kammer für das Netzteil bietet allerdings genug Platz um alle übrigen Kabel dort unterbringen zu können. Die Gehäuseschrauben sind schon bei der Lieferung auseinandergefallen, die Slotblenden an der Rückseite für die Grafikkarte müssen rausgebrochen werden und sind damit nicht wiederverwendbar.


Zusammenfassung:

Pro:
+ sehr preiswert
+ vier sehr gute Lüfter installiert (teurer als das Gehäuse)
+ dezente Beleuchtung und edle Optik
+ Netzteil hat eigene Kammer und Staubfilter
+ Front- und Seitenteil aus echtem Glas

Contra:
- nur neuer 3-Pin RGB-Header für Sync verwendbar
- Kabelmanagement nicht optimal
- Gehäuseschrauben sehr billig
- fehlender Front-Staubfilter

Zusammenfassend kann ich eine Kaufempfehlung für das StarryFort SF30 aussprechen. Die Mankos fallen hauptsächlich beim Zusammenbau des PCs auf und spätestens wenn man das Gehäuse entstauben muss. Am Ende des Tages steht allerdings ein mMn sehr schickes Gehäuse auf oder unter dem Tisch, welches bei mir definitiv für einen "wow!"-Effekt gesorgt hat.

Das neue Gehäuse aus dem Hause Enermax spricht mit seinem Preis (ca. 75€) vorallem Käufer an, die keine Unsummen in das Gehäuse ihres PCs stecken, aber nicht auf ein Sichtfenster mit LED-Beleuchtung verzichten möchten. Eben so wie Ich.

- Bewertung des :

Weiterlesen »April

Tim (PC-Anfänger) - Bewertung des AMD Ryzen 5 2400G 4x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Ich habe zwar die Hälfte der Pins verbogen, aber das Ding läuft super. :)
Habe den hier für den PC meinen Vaters geholt da sein alter schon mit einem Kilo Staub abgeraucht ist.

Ist definitiv keine Komponente für einen Hochleistungsrechner, aber für mittelmäßige Anwendugen ist es zu gebrauchen.
Für Foto- und Videobearbeitung hat mein Vater bisher keine Probleme gefunden (ist ja immerhin besser als der alte).
Bei Videospielen hingegen ist dieser CPU und die Grafikeinheit eher auf weniger anspruchsvolle Spiele ausgelegt. Eine Grenze auf die ich gestoßen bin war DeusEx: Mankind Divided. Das Spiel hat schon einige schwere Ruckler gezeigt ( 15-35Fps ). Dark Souls 3 und ähnliche Spiele haben jedoch gut funktioniert.

Der Lüfter ist auch super (für das wofür er hier gebraucht wird) und ist kaum zu hören.

Ist definitiv eine Kaufempfehlung wenn man nicht gerade darauf aus ist Cyberpunkt in zwei Jahren zu spielen oder einen vollen CGI Film zu rendern.

PS.: Keine Sorge die Pins sitzen wieder. :)

Robby - Bewertung des Inter-Tech MW-01 Mini-ITX ohne Netzteil schwarz:

Alles in allem ein sehr gutes aber nicht perfektes Gehäuse für ITX Mainboards.
Ich selbst betreibe in dem Case einen AMD Ryzen 2400G auf Standardtakt mit einem Asus ROG Strix B450-I Gaming Mainboard, und dem Noctua NH-L9a-AM4 Low Profile Kühler.
Platzmäßig ist es mit einer M2 SSD und einer 2.5" HDD alles sehr gut einbaubar.

ABER: Der für mich größte Knackpunkt war die Halteschiene für die 2.5" SSD, die quasi selbst den Low Profile Kühler "erstickt" und die CPU so in unter 5 Min auf knapp 75°C im Leerlauf hochjagt.
Daher habe ich die SSD ohne die Befestigung neben dem Kühler mit zwei Kabelbindern fixiert.
Damit ist das Hitzeproblem allerdings nicht behoben, da der Deckel keinerlei Luftlöcher hat.
Mit Deckel nach 10 Min Leerlauf war die CPU dauerhaft auf über 65°C
Ohne Deckel problemlos dauerhaft auf 40 bis 45°C je nach Auslastung.

Da das Gehäuse allerdings so günstig ist und bereits mit einer sehr guten integrierten Stromverteilung (nur ohne Netzteil) kommt und dabei schön kompakt bleibt, habe ich mich dazu entschieden, im Kühlerbereich, in den Deckel 30 x 1 cm Löcher im 1 cm Abstand zu bohren. Seitdem läuft die CPU im normalgebrauch mit Internetsurfen, Mails schreiben usw bei 40 - 45°C und beim abspielen von 4K 60FPS Videos auf meinem 4K TV bei ca 60°C und das bei Silent Settings im BIOS.

Alles in allem bin ich also sehr zufrieden. Wären bereits Kühllöcher im Deckel gewesen, hätte ich dem Case 5 Sterne gegeben, so, da man doch selbst Nachbessern muss, was natürlich auch nicht ganz perfekt aussieht, nur 4 Sterne.

Jürgen - Bewertung der 16GB PowerColor Radeon VII Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

So hab nun 14 Tage meine VII getestet. Standardwerte waren 1800Mhz GPU / 1000Mhz Speicher und 117mv.
Oc habe ich nicht da die Leistung ausreicht für meine zwecke.
UV habe ich auf 113mv absenken können.
Ich spielte Rice of the Tomb Raider und The Division 1, die dafür bekannt sind sehr anfällig auf uv und oc zu sein. Beide laufen wie geschmiert in WQHD mit Freesycn ( ausser mit Enhanced Sync da wird es laut und warm. Gpu wird nicht wärmer las 60° und die CPU 50°.
Die Lüfter kurve muss leicht nach unten gestellt werden. Beide Spiele auf Sehr Hoch gestellt.

Meine Meinung: Die 2080 war da noch bis 200¤ teurer und ich brauche kein RTX sowie DLSS da die Leistung in den Keller sinkt, die jetzige Grafik der Spiele reichen mir aus.
Für 639¤ musste ich zuschlagen und meine 390x oc in Rente schicken.

Sie ist nur einpaar cm grösser als die 390X, aber viel schwerer.
Sie ist einfach im Spiel leise bis nicht zuhören in meinen Case BQ 900.
Und natürlich die 16 Ram, da brauche ich in den nächsten 5 Jahren keine Neue, auch dank Freesycn.

Für Sparfüchse mit AMD Chill spielen Einstellung 40-60 und 60fps.
Alle Spiele laufen mit 60Hz und 60fps, hab schon mit 144hz gespielt bringt mir kein Vorteil, ausser bei CSGO.
Die Chips sollen sehr hoch fertig sein da sie von MI60 und MI50 abstammen.

Marc - Bewertung des be quiet! Pure Base 600 gedämmt Midi Tower ohne Netzteil silber:

Das gute alte Chieftec-Gehäuse ist in die Jahre gekommen und ich hatte Bock auf was Neues.
Gedämmt sollte der neue Midi-Tower sein, etwas Kabelmanagement und eien Lüftersteuerung mit dabei haben, da war der be quiet! Pure Base 600 Midi Tower für mich die beste Wahl.
Gestern bestellt, heute geliefert .. top!
Das Gehäuse biete keine (negativen) Überraschungen. Die Lüfter sind bereits vormontiert und vorverkabelt. Die Standfüße sind gedämpft, genauso wie die Festplattenhalterungen (die einzelnen Käfige sind demontierbar).
Einzig die Slotbleche für Grafikkarte und Co. sind geschraubt und nicht wie bei meinem alten Gehäuse mit einem Schnellverschluß fixiert. Das ist ein wenig Schade, aber da man ja für gewöhnlich nicht täglich an der Grafikkarte rumfingert ist das kein Grund für Abzüge. Ebenso bietet das Pure Base 600 keine gummierten Führungen an den Kabelführungen, das gibt die Preisklasse nicht her. Aber auch hier ist alles im be quiet! gut gearbeitet und die Kanten schön gerundet.

Preis-Leistung erstklassig - Für mich eine klare Kaufempfehlung.

Paul - Bewertung des 27" (68,58cm) Samsung Curved C27F390FHU LED schwarz 1920x1080 1xHDMI / 1xVGA:

Der Monitor ist einfach nur Spitze. Die Größe ist am Anfang eventuell etwas gewöhnungsbedürftig aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Fangen wir bei der Verpackung an: In der Verpackung ist enthalten einerseits der Bildschirm an sich dazu das entsprechende Stromkabel mit Stecker und einem HDMI-Kabel. Alles ist gut und sicher verpackt sodass nichts beschädigt werden kann. Aufbau: Der Aufbau ist auch recht simpel man steckt einfach den Halter auf den Fuß und das ganze dann an den Monitor und fertig ist er zusammengebaut.
Was mich an dem Monitor noch beeindruckt hat ist wie viele Auswahlmöglichkeiten es im Menü gibt man kann nahezu alles einstellen sogar einen Spielemodus bei dem der Kontrast, die Schärfe und die Reaktionszeit angehoben werden. Außerdem gibt es noch einen Kinomodus, einen Augenschonmodus usw. . Ich bin mit dem Produkt echt zufrieden und kann das nur weiterempfehlen.
Auch die Lieferung war top Dienstag Abend bestellt und Donnerstag Mittag da einfach nur top und ein großes Lob an Mindfactory und den Paketlieferanten!

RaptorTP - Bewertung der Cooler Master MasterKeys MK850 CHERRY MX RGB Red USB Deutsch schwarz (kabelgebunden):

Hab die Tastatur jetzt knappe 5 Wochen bei mir und will sie nicht mehr missen.

Alles fühlt sich sehr wertig an - das Cover aus Aluminium mit Stegen zwischen den Tasten sorgt für hohe Stabilität und auch die beiden Drehregler sind aus Alu.

Ja, die Software hat noch Verbesserungspotential - doch sind in diesen 5 Wochen bereits 2 Updates eingetroffen. Soll heißen dass ich zuversichtlich bin das die SW sowie ein Firmware-Update Features die man vermisst, noch ergänzen werden.
Ich halte mit CoolerMaster direkten Kontakt und habe z.B. eine Verbesserung der Indikation für z.B. Caps Lock Taste. Diese ist bisher nur beleuchtet wenn Caps Lock aktiv ist: also fast nie.
Die Idee ist: diese Funktion zu invertieren damit alle Tasten leuchten (sowie auch die Taste "Rollen")

Mir ist aufgefallen das die Tastatur optimal genutzt werden kann, wenn sie aufgestellt ist. Flach liegend sind die Multimedia Tasten von den F-Tasten bedeckt. Auch die Handballenauflage zieht sich durch den Magnet etwas nach oben und "federt" dadurch beim Auflegen der Hand. Die Handballenauflage ist angenehm gepolstert und Schmutzunempfindlich.

Das Aimpad funktioniert richtig gut - braucht aber seine Zeit die Finger so "intuitiv" zu bewegen. Da muss man sich wirklich Zeit für nehmen.

Die Cherry Tasten sind über jefrn Zweifel erhaben. Man muss hier aber definitiv die RED Switches als gegeben ansehen. Durch das Aimpad sind lineare Switches ein muss. Auch cool - es gibt einen Modus in dem die Tasten einfach extrem früh auslösen um die Reaktionszeit zu verkürzen. Das Aimpad hat keine "Totzone" und reagiert sofort.

Der Preis der Tastatur ist hoch - doch wenn die SW sich weiterentwickelt hat man bereits jetzt eine eierlegende Wollmilchsau.
Ich hab was unter die Handballenauflage gebabbt dsmit sie nicht mehr federt (nur wenn sie flach liegt der Fall) ist für mich ein kleines Übel mit dem ich leben kann.
Weiterlesen »März

Gabriel - Bewertung des Fractal Design Meshify C Mini mit Sichtfenster Mini Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich habe diese Gehäuse jetzt seit einem Monat in Betrieb und muss sagen, dass es meine Erwartungen übertroffen hat. Mein System konnte ich ohne irgendwelche Probleme einbauen. Der Platz für Kabelmanagement auf der Rückseite ist mehr als ausreichend. Die beiden mitgelieferten Lüfter sind zwar hörbar, meiner Meinung nach allerdings in keinem Fall störend, besonders wenn man Kopfhörer trägt. Das Gehäuse steht auf meinem Schreibtisch, ist somit also relativ nah an meinen Ohren und trotzdem ist das nicht zu laut. Durch die dunkel getönte Scheibe und die Mesh-Front sieht das ganze auch sehr schön aus. Meiner Meinung nach sogar schöner als es auf den Bildern aussieht. Zur Optik tragen auch die gut durchdachten gummierten Kabeldurchführungen bei. Was ich mir allerdings noch wünschen würde, wenn unten in der ebenfalls hübschen Netzteilabdeckung die Kabelöffnungen etwas größer wären, das das USB 3.0 Kabel dort nicht durchpasst und man dieses somit durch die Seitenöffnung rechts vom Mainboard führen muss, was ich nicht sonderlich schön finde. Zwei weitere kleine Kritikpunkte, die aber zu vernachlässigen sind wären, dass das Netzteil nicht entkoppelt gelagert ist, was allerdings durch ein hochwertiges Netzteil nicht weiter bemerkbar ist (in meine Fall ein Be quiet! Pure Power 11) und dass das Frontpanel in dem abnehmbaren Frontbereich verbaut ist. Somit besteht die Gefahr, dass wenn man die Front zu stark abzieht, die Kabel ausversehen zu trennen. Was allerdings auch sehr positiv zu bemerken ist, sind die Staubfilter, die reichlich vorhanden sind. Hinter Der Meshfront verbirgt sich ein großer Staubfilter, der die gesamte Front bedeckt, am Boden ist ein langer Staubfilter, der sich über die gesamte Gehäuselänge erstreckt und nach vorne herausziehbar ist und oben ist ein einfacher magnetischer Staubfilter, den man einfach abnehmen kann. Trotzdem sollte man alle paar Monate sein System entstauben, da die Staubfilter nicht alles filtern können.
Zusammenfassung:
Pro:
- Sehr gute Verarbeitungsqualität (alles passgenau aufeinander abgestimmt)
- Lüfter nicht zu laut
- Gutes Kabelmanagement
- Schöne Optik durch dunkel getöntes Glas und Meshfront
- Gummierte und gut platzierte Kabeldurchführungen
- Schöne und lange Netzteilabdeckung
- Viele und große Staubfilter
Contra:
- Silent Fans sollten Lüfter austauschen (bei dem Preis auch zu erwarten)
- Netzteil nicht entkoppelt
- Kabelöffnungen in der Netzteilabdeckung etwas klein
- Frontpanel in abnehmbarer Front verbaut.
Meiner Meinung nach hat Fractal Design hier also sogut wie alles richtig gemacht für ein Gehäuse in dieser Preisklasse und in diesem Preisbereich kann man fast nichts vergleichbares finden meiner Meinung nach. Hoffentlich hilft dieses ausführliche Review dem ein oder anderen bei der Kaufentscheidung. :)

bluebyte - Bewertung des The Feser Company Silent Arrow Noise Absorber blau Entkoppler für Festplatten (213):

Habe die "Silent Arrows" aus Neugierde bestellt und verbaut und habe schon beim Einbau gemerkt das diese Dinger totaler Quatsch sind. Erstmal hat der Grundaufbau nichts mit Entkoppelung zu tun (die arrrows sind aus Metall und werden mit Metallschrauben am Gehäuse festgemacht) und zweitens wäre ich sehr überrascht wenn dadurch mehr Wärme abgeführt wird. Ich habe das mit Programm "Speedfan" überprüft. Die Zwei Platten die in den Arrows verbaut worden sind liegen mit glatt 8°C über den Platten die ganz normal verbaut wurden.

Zur Funktion: Das ganze Konstrukt muss in einen 5" Laufwerksschacht verbaut werden, soweit o.k. Allerdings konnte ich sie in keinem von meinen 3 Standard-Midi-Gehäusen gut befestigen, da auf der linken Seite keine passenden Bohrungen im Gehäuse zu finden wahren.

Fazit: Viel zu teuer, halten nicht was Sie versprechen und nehmen unnötig Platz weg.

Nixon - Bewertung der 6GB KFA2 GeForce GTX 1660 Ti (1-Click OC) Aktiv PCIe 3.0 x16 (Bulk):

Ich konnte die Karte glücklicherweise für 229¤ im Midnight-Shopping ergattern und das noch ohne Versandkosten. Super Angebot.
Ich hatte vorher eine Radeon RX 580... die hohe Energieaufnahme und die damit verbundene Wärmeentwicklung sowie erhöhte Lautstärke, haben mich nie wirklich glücklich gemacht.
Ich hatte immer das Gefühl einen Heizkörper unter meinem Schreibtisch zu haben.
Dann kam das Angebot von Mindfactory und ich schlug zu.
Was für ein Unterschied!
Die Nvidia Karte ist unter Volllast leise und im Vergleich zur RX 580 wirklich kühl und das Beste, ich habe bei vielen Spielen jetzt 30 - 40 FPS mehr bei niedriger Leistungsaufnahme, einfach super.

Der einzige Wermutstropfen ist der 6GB Arbeitsspeicher.
Da ich jedoch nur in Full HD zocke, stört mich das (noch) nicht.
Für unter 250¤ und HD Zocker eine absolute Kaufempfehlung.

Dave - Bewertung der 8GB Asus GeForce RTX 2080 Dual OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich habe viel recherchiert, bevor ich mir diese Karte gekauft habe. Mir war es wichtig einen Mix aus Leistung und Qualität zu bekommen, aber auch, dass die Karte nicht allzu laut ist.
Das alles vereint die Dual OC!

Darüber hinaus kommt sie mit praktischer Tuning- und Monitoring-Software, um immer alles im Blick zu haben bzw. bei Bedarf mehr Power nachzulegen.

Ich bin wirklich begeistert, was diese Karte kann und wie viel besser meine Games jetzt aussehen und sich anfühlen. Keine Ruckler, Zucker oder sonstige Mucken. Einfach purer Spielspaß und dabei die beste Technik von Nvidia.

Im Übrigen war das meine erste Bestellung bei Mindfactory und ich bin wirklich sehr zufrieden, wie reibungslos und einwandfrei der Kauf und Versand funktioniert haben.

rob - Bewertung der 8GB XFX Radeon RX 580 GTS Core Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich würde jedem raten sich lieber etwas Vernünftiges zu kaufen.

Ich stelle mir die Frage: Was ist nur los mit XFX und AMD?
Beim Zocken von Witcher 3 hatte ich plötzlich komplette Systemabstürze nachdem ich ein Treiberupdate gemacht habe. Erst der neueste optionale Treiber 19.3.3 von AMD hat das Problem gefixt. Außerdem schlage ich vor lieber nur die reinen Grafik- und Audiotreiber zu installieren, da ich Probleme mit den Radeon Settings hatte.

Dies kann aber auch gewesen sein, weil XFX einen Bug im VBios hat, der bekannt zu sein scheint, aber nie gefixt wurde. Nur falls Ihr euch wundert warum ihr beim Booten lustige bunte Farben seht sobald ihr SecureBoot aktiviert (bzw. CSM deaktiviert).

Wie andere bereits erwähnten ist die Kühllösung ein Witz.
Vielleicht hat XFX bei den Lüftern ein paar Cents gespart und musste sie dann künstlich drosseln, damit es nicht ohrenbetäubend wird. Jedenfalls kühlt die Karte am Limit. OC - lieber nicht! Mal im Vergleich: Eine Sapphire RX 580 mit 1366 MHz hat im Bios eine Max. Temp von 84°C, die XFX 90°C.
Die GPU Clock der XFX kann leider nicht bei 1366 MHz gehalten werden, da das Standard Power Limit bei 145 W gesetzt ist, was leider zu niedrig ist.

Fazit: Nie wieder XFX und evtl. nächstes Mal Nvidia. Ansonsten bietet die RX580 ein gutes P/L Verhältnis für FullHD - deswegen 2 Sterne

Yannic - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX Vega 64 Nitro+ Aktiv PCIe 3.0 x16 (Full Retail):

Pros:
Super Karte, läuft sehr leise und kühl. Vega 64 Karten sind ja gekannt dafür sehr heiß zu werden aber selbst unter last wird die Karte bei mir nicht wärmer als 60°C (und das nur bei Benchmarks und Belastungstests). Dabei werden die Lüfter zwar hörbar aber keineswegs laut oder störend (ich habe oft mein Seitenteil des Gehäuses ab daher ist es bei mir wahrscheinlich auch nochmal ein bisschen lauter.) Auch vom aussehen her kann die Karte mich überzeugen.

Cons:
Die Karte Verfügt zwar über eine schöne RGB beleuchtung, diese wird aber leider von einer eigenen Software gesteurt und kann soweit ich weiß nicht mit RGB Fusion, Asus Aura oder MSI Mysic light gesynct werden. Die Karte sieht trotzdem schön aus aber das ist schade. Außerdem ist die Software sehr spärlich ausgerichtet.

Genauere Einstellungen kann man im Global Wattman machen. Das kann ich auch nur jedem empfehlen: Bitte undervoltet Vega 64. Es ist nicht schwer. Auf youtube gibt es endlose tutorials und beim undervolten kann man nichts kapput machen - im gegenteil man verlängert die Lebensdauer der Karte sogar noch. Durch undervolten spart man strom, der diese Karte im normalfall verschlingt und die Karte läuft Kühler und damit auch leiser. Vorallem aber kann die Karte höher takten und man bekommt mehr leistung.
Wenn man das nicht manuell machen möchte kann man das ganze mit einem einzigen Knopfdruck machen, es gibt also keine ausrede.

Grundsätzlich kann ich die Karte auf jeden Fall empfehlen, jedoch gibt es von mir einen Stern Abzug für die Beleuchtung, da man diese nicht mit RGB Fusion (die Software, die ich nutze) syncronisieren kann (jedenfalls konnte ich dazu auch online nichts finden und wurde nur auf die Hauseigene Software verwiesen).
Weiterlesen »Februar

Tobias - Bewertung der 8GB Asus Radeon RX Vega 64 ROG Strix OC Aktiv PCIe 3.0 x16 1xDVI / 2xDisplayPort / 2xHDMI 2.0 (Retail):

System:
Windows 10 Pro
Mainboard: MSI Z97 Gaming 3 Sockel 1150
CPU: i5-4690k @ 4,5 Ghz @ 1,233V
Arbeitsspeicher: 16 GB G.Skill DDR3 @ 2666 mhz
PSU: Dark Power Pro 650 Watt 80+ Platinium
2x SSD, 1x HDD
2x BE QUIET! Silent Wings 3 140mm PWM Lüfter
1x BE QUIET! Silent Wings 3 120mm PWM Lüfter
Gehäuse: Corsair Spec-03

Hallo zusammen,
nun muss ich auch mal meine Rezension los werden nach langer Berg und Tal fahrt mit dieser Karte.
Habe dieser Karte am 27.12.18 bestellt und Mittwoch den 02.01.19 erhalten. Anschließend verbaut und vorerst zufrieden gewesen. Mit der Zeit kamen aber Probleme auf.
Die Karte lief zunehmend unrund in Spielen wie Rocket League, Far Cry New Dawn, Far Cry Primal und Far Cry 5, um mal ein paar beispiele zu nennen.

Falls es jemanden interessiert was die Benchmarks sagen:
Far Cry 5 auf Ultra und 3840x1080p - ca. Max. 95, Min. 67 FPS
Far Cry New Dawn auf Ultra und 3840x1080p - ca. Max. 104 Min. 57 FPS
Far Cry Primal auf Ultra und 3840x1080p - ca. Max. 95 - Min. 69 FPS

Ich dachte dieses Problem lag am an mir. Habe mich viel mit Wattman beschäftigt, tipps und tricks im internet nach geschaut und versucht danach vorzugehen um die Karte in den Griff zu bekommen, was Temperatur, Taktung und Geräuschkulisse der Lüfter angeht. Jedoch ohne richtigen Erfolg. Also Entschloss ich mich die Vega 64 zu reklamieren. am 13.02.19 kam die Austauschkarte an, habe sie verbaut und gehofft, dass die 1. karte ein einzelfall für mich sei. Leider war dem nicht so. Bei der Karte muss ich ebenfalls unrunden Lauf feststellen. Unter anderem war Spulenfiepen deutlich warzunehmen. Schade...

Die Karte hat mich, egal ob es bei FIFA 19, Far Cry oder sonst irgendwelchem Spiel war, immer zurück in IDLE geschmissen, ohne jegliche Fehlermeldung. Da macht man sich natürlich auch gedanken, ob etwas mit dem Netzteil oder dem Übertakteten Prozessor nicht stimmt. Dem war aber nicht so. auch wenn ich den Prozessor @Stock hatte kam das selbe ergebnis.

Ich kam von einer MSI GTX 970 mit 4, eigentlich ja nur 3,5 Gb Vram. Die hat nmie probleme gemacht. Daher war ich skeptisch gegenüber der Vega 64. Mein System ist mit der Vega auch öfter eingefroren. Da half nur immer wieder ein Neustart. Für mich ein No Go

Für Das Geld, zu dem Zeitpunkt der bestellung vom 27.12.18 nämlich 449¤, habe ich etwas mehr erwartet von ASUS.
Habe nun eine Sapphire Vega 64 am 15.02.19 bestellt die heute, den 16.02.19 ankam. Mit der bin ich bisher zufrieden. Die wird auch nicht so laut und heiß wie die ASUS Karte. Definitv 30¤ mehr zahlen und die Sapphire kaufen, meiner Meinung nach. Sobald ich wesentlich mehr Spielstunden mit der Sapphire gemacht habe, werde ich unter dieser eine Bewertung schreiben. Bis dahin, Toy Toy Toy.

Zudem möchte ich an Mindfactory ein Lob aussprechen, wie schnell das mit dem Versand immer geklappt hat bisher. Auch der Service ist klasse. Auch wenn man am Telefon gerne mal ca. 15 - 20 minuten warten muss. Dafür würde ich 5 Sterne geben.

Jason - Bewertung der 6GB MSI GeForce RTX 2060 Gaming Z Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Habe mir die Karte gekauft um meine 970 MSI Gaming in den Ruhestand zu versetzen und mich auf ein 1440p Erlebnis vorzubereiten. Ich Bin bis jetzt sehr zufrieden mit der Karte.

Der Kühler ist wie von MSI gewohnt absoluter Top-standard und die Karte läuft im idle-mode (also normales Websurfing etc.) auf knapp 40° ohne jeglichen Lüfteraktivitäten. Auch unter Last punktet die Karte sehr. Ich habe Temperaturen von maximal 67° verzeichnen können während 3D-Mark Benchmarks wie TimeSpy und FireStrike.

Die Grafikkarte ist von der Performance her auch ein absolutes Wunderstück, wobei es eine Sache gibt die mich etwas verwirrt. Durch neue NVIDIA Technologien boostet die Karte automatisch noch höher als wie der genannte Boost-Clock auf 1965MHz anstatt wie die in der Beschreibung geschriebenen 1830MHz.
Ich will mich da auch gar nicht beschweren, weil mehr Leistung immer gut ist!

Der Grund warum ich aber nur 4 Sterne vergebe hat zwei Gründe:

1. Dadurch das es diesen automatischen boost gibt, der irgendwie höher ist als er sollte, kann ich die Karte leider kaum am "Core-clock" manuell übertakten. Ich habe es nur geschafft +25MHz rauszuholen (war dann laut Afterburner auf 2015MHz während der Benchmarks) was ich etwas schade finde, da ich eigentlich gerne selber overclocke und mir das damit etwas genommen wurde. Es war mir jedoch möglich den "Memory-Clock" um 1.000MHz zu erhöhen auf unfassbare 8000MHz insgesamt. Performance hat sich dann auch in den Benchmarks spüren lassen mit einer knapp 4% verbesserung in FPS.

2. Die Treiber sind momentan leider fast unbrauchbar. Im neuen BR-Game "Apex Legends" hat man hier dauerhaft Abstürze die mit den neusten Treiber zusammenhängen (Siehe Reddit Diskussionen). Zusätzlich scheint es Probleme bei Multi-Monitorsystemen zu geben, wo ein gewisses "flickering" bzw. "microstuttering" wahrgenommen werden kann. Auch ich bin leider davon betroffen und das nimmt mir leider etwas den Spaß an der Karte.

TLDR;
Die Karte ist für das was sie ist wieder mal ein Prachtexemplar von MSI. Sehr gute Performance, Cooling und Optik. Der Punkt wo die Karte leider ihre Probleme hat liegen nicht in der Hand von MSI sondern eher NVIDIA und den Spieleentwicklern.
Wer eine Karte sucht um aktuelle Titel in höchsten Einstellungen auf 1080p +100FPS zu spielen macht hiermit kein Fehlgriff, denn dies ist für die Karte absolut kein Problem. Auch für 1440p sollte die Karte ausreichend sein für 60 FPS, höchsten Einstellungen, bei den meisten Games.

Philipp - Bewertung der 8000GB Seagate IronWolf Pro NAS ST8000NE0004 256MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s:

Ich habe die Seagate IronWolf Pro mit 8 TB jetzt seit gut einer Woche in Benutzung und ich bin mehr als nur zufrieden. Aber kommen wir zur Festplatte selbst: Ich habe sie in mein Videobearbeitungs-System integriert. Mit 8000 GB bietet sie massig Platz für 4K Aufnahmen und lässt sich auch in den Bearbeitungsprozess selbst gut integrieren. Dazu aber später mehr. Der Einbau selbst sowie der Anschluss waren sehr einfach, Standard halt. Nach dem ersten Hochfahren wurde die Platte auch sofort erkannt, musste aber erst in der Datenträgerverwaltung einmal initialisiert werden. Also einfach mit 3 Klicks von NTFS auf GPT ändern und schon stehen die vollen 8TB am Stück zur Verfügung. Zur Lautstärke: ja man hört die Platte zwischendurch mal, aber ich finde sie nicht lauter als zum Beispiel meine alte WD mit 2TB oder die ganz alte Toshiba, es ist halt keine SSD. Wer konzentriert arbeitet oder mit Headset spielt, den wird die Platte sicherlich nicht stören. Der Stromverbrauch ist allerdings etwas höher als z.B bei einer vergleichbaren WD Red pro, sowohl im Idle als bei Lese/Schreibprozessen. Wir reden hier aber über nur 2 Watt Unterschied. In Relation zu dem, was eine Grafikkarte aufnimmt ist das also lächerlich wenig.

Was ich wirklich großartig an der IronWolf Pro finde, ist zum einen der enthaltene zwei Jahre Daten Rescue Service und zum anderen das Health Management wenn man die Platte in NAS verbaut. Die verbauten Sensoren registrieren dann zum Beispiel Vibrationen und geben automatisch Meldung, wenn Probleme registriert werden. Allein das dürfte bei der Kaufentscheidung überzeugen. Auch 5 Jahre Herstellergarantier sind bei weitem kein Standard, umso erfreulicher das Seagate dies anbietet.

Ein weiterer, aber für mich untergeordneter Punkt, ist die Optik oder das Design. Mir persönlich gefällt die IronWolf Pro optisch sehr gut. Da sie bei mir in einem geschlossenen System verbaut ist, war es das dann aber auch.

Beim Preisvergleich möchte ich bei dem Vergleich zwischen der WD Red Pro und der IronWolf Pro bleiben. Die WD Red ist aktuell (Februar 2019) am Markt für ca. 310¤ erhältlich. Die IronWolf ist aktuell gute 20  30 ¤ günstiger. Da wir aber von einer in meinen Augen langfristigen Investition sprechen kann das nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Für mich überzeugt die HDD von Seagate auch durch den bereits erwähnten Service. Dazu kann ich bei Western Digital nichts finden, aber bitte korrigiert mich, sollte ich mich irren.

Zum Thema Heliumfüllung, die es bei den größeren Modellen gibt, möchte ich mir als nicht Physiker offen gesagt keine Meinung erlauben. Das Thema wird in den Communitys, in Betracht auf Leistungseinfluss und Lebensdauer der Heliumfüllung, zu genüge diskutiert. Dahingehend bin ich mit der Temperatur der Platte auch sehr zufrieden. Selbst unter Leistung geht sie nicht deutlich über 50 Grad.

Zusammengefasst möchte ich sagen, dass ich mit der Seagate IronWolf Pro mehr als glücklich bin. Bei mir läuft Sie als Datengrab. Ich habe die Platte in den Videobearbeitungsprozess so eingebunden, dass auf sie nur geschrieben wird. Die einzelnen Projektdaten habe ich solange auf einer SSD liegen.

Bei einem Leistungstest bin ich in meinem System auf folgende Werte gekommen:
Sequentielle Daten lesen: 185,78 MB/s
Sequentielle Daten schreiben: 223,56 MB/s
Randomisierte Daten lesen: 3,00 MB/S
Randomisierte Daten schreiben: 50,95 MB/S

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich die IronWolf Pro 8TB im Rahmen einer Testers Keepers Aktion erhalten habe. Dafür nochmals Danke an Mindfactory. Ich habe aber versucht die Bewertung so neutral wie möglich zu verfassen und hoffe, dass sie dem ein oder anderen weiterhilft.

Georg - Bewertung des Chieftec Scorpion II RGB mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Design:
Die Optik ist wirklich sehr ansprechend. Das abgedunkelte Glas lässt genügend Licht durch, um alles erkennen zu können. Mehr wie eine dunkle Sonnenbrille. So entsteht ein Effekt, der gleichzeitig "Geheimnisvoll" dunkle Ecken ausblendet, als auch Kern-Bereiche im hellen LED Licht schön herausstellt. Manchmal fast wie ein live- Bokeh-Effekt.
Die A-RGB Steuerung ist ausgereift und funktioniert relativ zuverlässig. Problematisch: "ausgereift" nur bis zum Punkt der Synchronisation mit den RGB Funktionen der diversen Mainboards. Die ist aktuell nicht möglich. Achtung: Chieftec hat im Support angegeben, dass genau dieses Gehäuse ab Mitte/Ende März mit einem neueren Controller Board ausgeliefert wird, dass dann an einen ARGB Header des Mainboards gehängt werden kann! Für potentielle Käufer: das neue Case wird an einem Logo für "Gigabyte RGB Fusion" bzw. "Asus Aura Sync" etc. zu erkennen sein. Ich würde warten, bis das aktualisierte Case erscheint. Ansonsten sagt Chieftec, kann der Controller in diesem Case einfach ausgetauscht werden: der neue Controller trägt die Bezeichnung "Multifunktionshub DF-908" und wird über einen kleinen Shop in Nordrhein Westfalen vertrieben. Name und Anschrift über den Chieftec Support sicher erhältlich, oder Mindfactory nimmt den auch mit ins Portfolio.

Die Handhabbarkeit/Ergonomie&
&ist, durch die Midi-Größe, eingeschränkt. Was ich persönlich sehr ärgerlich finde, ist der komplette Verzicht auf nach außen geführte 5.25 und 3.5 Schächte. Strategisch verständlich, da immer mehr Menschen auf optische Laufwerke verzichten.
Ich hätte mir hier gewünscht, einen optionalen Trägerkäfig von Chieftec bekommen zu können. Platz ist ausreichend da, wenn einer der drei vorderen Lüfter entfernt wird. Das Glas hätte mit Scharnieren zu einer Klappe gemacht werden können. So wäre es in der Macht des Anwenders gewesen, zu entscheiden, ob mit oder ohne vordere Laufwerke. So musste ich nun auf meine Hot-Swap Bay verzichten, die ich bisher sehr gerne für eine transportable Festplatte genutzt habe. Die "Hot-Swap" Festplatte "hängt" jetzt aufrecht an einer Schraube an der Innenseite der Rückwand. Auch sind 2 Einschübe für 3.5 Zoll Festplatten nicht wirklich eine Option für Menschen, die gerne mit vielen Platten arbeiten.
Ein Wort zum Mainboard-Einbau: der rückwärtige ARGB Lüfter geht bis direkt an den Backplate Slot runter. Wenn ihr ein Board mit massivem Kühlblock über dem Anschlussbereich habt (VRM-Kühler z.B.), wie das Gigabyte Z390 Aorus Master, welches ich eingebaut habe, wird es verdammt knapp und kaum zu schaffen, ohne die Rückseite über die Schraubensockel zu schieben. Das knirscht und wenn das Mainboard hinten keinen Schutz hat, reißt es euch sicherlich das Board kaputt. Tipp: Lüfter rausnehmen, Kabel noch nicht ins innere führen, so dass der Platz noch ganz frei ist. Dann ein Board kaufen mit Metallrücken, so wie das Aorus Master.

Verarbeitung:
Da ich direkt von einem 15 Jahre alten Chieftec aus der Mesh-Serie umsteige, habe ich einen direkten Vergleich. Deutlich ist bei dem neuen Scorpion II, dass das rücksichtslose Materialsparen auch bei Chieftec angekommen ist: die Bleche sind halb so dick, das Gewicht ist nur halb so hoch. Immerhin sind alle Bleche schwarz lackiert, wirken relativ kratzfest. Auch die Schrauben sind schwarz lackiert, hier platzt der Lack aber schnell beim Eindrehen mit Akkuschrauber ab. Das Glas an der Seite und vorne ist mit 3 Millimetern auch nicht unbedingt sehr kräftig. Leicht ist ja auch ein Vorteil, aber gerade beim Glas hätte ich aus Sicherheitsgründen mindestens 4, eher 5 Millimeter bevorzugt.
Alle Kanten wirken sehr gut entgratet auf mich. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es viele Stellen gibt, wo man abrutschen und sich schneiden kann. Das finde ich eine sehr wesentliche Verbesserung gegenüber dem 15 Jahre älteren Modell, wo auch schon viel entgratet war, aber trotzdem einige Stellen wirklich haarsträubend scharf geblieben sind. Da ich mir bereits einmal den Finger bis zum Knochen an einem alten Fujitsu-Siemens Gehäuse aufgeschnitten habe, kann ich nur darauf bestehen, diesen Punkt als wichtig zu nehmen.
Der Powerknopf wirkt auf mich eher weniger langlebig. Der macht einen "windigen" Eindruck.
Der Festplattenträger ist aus Plastik, ebenfalls zerbrechlich wirkend. Gegenüber dem alten System mit ein-Klick-Schienen ist dies ein qualitativer Rückschritt, aber ein Gewichtsvorteil.

Kommentar zu den Lüftern:
Die vier ARGB Lüfter sind nett, aber strategisch gesehen ein Fehler - da es keine Möglichkeit gibt. selbst Farbverläufe und Muster zu designen, nur 29 Vorlagen über die Fernbedienung abrufbar sind, hätte man auch normale RGB Lüfter nehmen können. Die vordefinierten Muster sind bis auf die einfarbigen Vorlagen ziemlich bunt und beißen sich größtenteils farblich, so dass man sich fragen könnte, wer sich DAS denn ausgedacht hat. So endet man garantiert mit statischen Farben, um dem Augenkrebs zu entgehen. Hier kann ich nur noch mal wiederholen: wartet auf das aktualisierte Case mit dem synchronisierbaren Controller.
Die Lüfter sind beeindruckend leise, selbst unter Volllast noch erträglich (wenn Musik oder ein Film läuft, klingen die Lüfter nicht durch).

Ganz Fazitös zusammengeworfen:
Alles in Allem zusammen genommen würde ich das Case kein zweites Mal kaufen. Es sieht wirklich top aus, aber es hat einfach zu viele aus meiner Sicht schwer lösbare Probleme und wirkt leider auch eher billig im Vergleich mit den früheren Panzer Qualitäten von Chieftec. Ob man bei anderen Herstellern da mehr Glück hat, kann ich aktuell nicht beurteilen, würde es aber drauf ankommen lassen beim nächsten Kauf. Absolut positiv ist eine akzeptable Qualität, gute Optik bei verhältnismäßig niedrigem Preis. Ich habe im Shop gesehen, dass andere Gehäuse mit ähnlichem Konzept deutlich teurer sein können - da bekommt ihr hier mehr für weniger.

Michael - Bewertung des Inter-Tech W-III RGB mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Eines schon einmal vorne weg, ich würde dieses Gehäuse wieder kaufen.
Optik, Material und Verarbeitung ist Top.

Schönes Designe was nicht so aufdringlich wirkt, aber trotzdem stylisch ist.
Guter aufbau für Netzteile mit Kabelmanagement.
Die RGB Lüfter sind schön anzusehen, aber beim Header hätte ich mir einen gewünscht der direkt auf das Mainboard gesteckt werden kann.

ACHTUNG die 3 RGB Lüfter in der Front erfüllen keine kühlende Funktion solange man nicht mit ein paar Handgriffen nachhilft.
So schön sie auch sind, haben sie aber keine Möglichkeit kalte Luft von außen anzusaugen.
Da die Scheibe vorne mit transparenten Klebestreifen Luftdicht aufgeklebt ist.
Es bestehen mehrere Möglichkeiten die enorme Wärmeentwicklung im Gehäuse zu beheben wobei nicht jeder sofort die Finanziellen mittel dafür hat.

Vorschlag 1:

Die erste wäre einfach eine quasi Kombination aus CPU/Gehäusedurchlüftung.
Indem man den 240er Enermax CPU Wasserkühler über dem Mainboard in das Gehäuse schraubt wo der Platz ja schon vorbereitet ist und durch die beiden RGB Lüfter von außen kalte Luft einsaugt. Dabei ist es egal ob der Kühlkörper über oder unter den Lüftern ist, da die Luft ja so oder so durchgehen muss. Und parallel dazu wird im inneren des Gehäuses and die Rückwand an die dafür vorgesehene Stelle ein weiterer Lüfter eingebaut der dann die warme Luft ausbläst. Diesen würde ich aber soweit es möglich ist etwas schneller drehen lassen damit mehr kühlere Luft nachströhmen kann und der Airflow dadurch verbessert wird.

Vorschlag 2: DIESEN VORSCHLAG HABE ICH BEI MEINEM GAHÄUSE UMGESETZT!!!

In diesem Vorschlag muss die Glasscheibe in der Front abgenommen werden.
Ein paar kleine Hilfsmittel wären auch vom Vorteil. (eine Hand voll Wäscheklammern und ein kleines Modelbaucuttermesser)
Als erstes geht ihr mit dem Cuttermesser zwischen Glasscheibe und Gehäuse und schneidet in das transparente Klebeband. ACHTUNG. Macht dabei aber keine Sägebewegung sondern fahrt immer wieder neu von oben rein und zieht die Klinger immer zu euch raus und schneidet dabei immer weiter nach unten. Aus dem einfach Grund weil dann teile vom Klebeband mit herausgezogen werden und so nicht wieder festkleben können. Wenn ihr ein etwa 10cm langes Stück geschafft habt klemmt ihr an der Ecke an der ihr angefangen habt eine Wäscheklammer rein damit die Scheibe sich nicht wieder anlehnt. Das macht ihr an allen drei zugänglichen Kanten. Sind alle 3 abgelöst könnt ihr die Scheibe wie eine Schranktür aufklappen. Dabei braucht ihr nicht viel Kraft, da sich dann die letzte nicht zugängliche Seite dank der Hebelwirkung recht gut lösen lässt.
Ist die Scheibe ab könnt ihr die Klebereste mit den Fingern abpoppeln.
Weiter geht es mit doppelseitigen Klebepunkten (8 Stück) mit einem 2cm Durchmesser und 4 Gummidichtringen aus dem Automobiel Ersatzteilbereich. Davon braucht ihr auch 4 in der selben Dimension. eine dicke von mindestens 3mm wäre ratsam. Je dicker die Ringe sind desto größer ist später der Spalt durch die die Lüfter später die kalte Luft ansaugen können. Sie sollten aber auch nicht zu dick sein da die Scheibe zu weit über die Alublend ragt.
Jetzt klebt ihr 4 Klebepunkte in die Ecken der Fläche auf der die Scheibe war. Aus Optischen Gründen habe ich immer 5mm Platz zum Rand gelassen. Auf die klebepunkte kommen dann die Dichtringe und auf die dann wieder die letzte Klebepunkte. Wenn ihr euch nicht sicher seit ob die Punkte halten kann man auch mit Heißleim nachhelfen. Sind alle Punkte drauf Könnt ihr die Glasscheibe wieder aufsetzen. Macht sie aber vorher wieder sauber sonst habt ihr unschöne Fettfinger auf der Innenseite.
Mit dieser Lösung haben die 3 Frontlüfter auch wieder eine Kühlende Funktion.
So ermöglicht man sich einen 3 Lüfter großen CPU Wasserkühler verbauen zu können der dann auch kühlen kann. Sehr stark verbesserter Airflow ist dadurch auf jeden Fall garantiert selbst wenn man keinen Wasserkühler dahinter verbauen möchte.

Trotz der besagten thermischen Probleme würde ich dieses Gehäuse wieder kaufen.

Etroxamin - Bewertung des be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz:

Vorweg sollte erwähnt sein das ich sehr zufrieden mit dem Gehäuse bin, warum ich dennoch nur 4 Sterne vergeben möchte werde ich natürlich ausführlich erklären.

Pro:

- Schlichtes, aber dennoch überzeugendes Design
- Sehr viel Platz zum arbeiten bzw. installieren der einzelnen Komponenten
- 3x vorinstallierte Silent Wings 3 Lüfter die wirklich beinahe unhörbar sind.
- 2x USB 3.0, 1 x USB 3.1
- sehr standsicher dank der 4 rutschfest-beschichteten Standfüße
- Netzteil und (2x) HDD Abdeckung
- Cable-Management

Kontra:

- Um ein optisches Laufwerk komplett zu verschrauben muss viel auseinander gebaut werden.
- Das Gehäuse auseinander zu bekommen benötigt (zu) viel Kraft
- Die Netzteil-Halterung ist eine Zumutung
- Einige Schrauben werden durch sehr schmale Schächte verschraubt und fallen schnell runter
- Manche Öffnungen für Kabel sind sehr eng, teilweise zu eng
- SEHR helle Anzeige LEDs, der Power-Schalter sieht zudem nicht gut aus

Das Design:

Ob das Design überzeugt oder nicht ist sicher Geschmackssache, das schlichte, schwarze Aussehen mit Sichtfenster und Netzteil-Abdeckung und sehr aufgeräumte Innenleben ist für meinen Geschmack aber sehr überzeugend. Einzig der Beleuchtete Power-Schalter sieht nicht sonderlich gut aus, das liegt aber eher an der grellen LED Beleuchtung.

Der Einbau:

Das wirklich sehr große (und schwere) Gehäuse bietet jede menge Platz, was es stark erleichtert die jeweiligen Komponenten einzubauen. die 3 vorinstallierten Silent Wings 3 Lüfter sind ganz einfach mit einem Stecker am Mainboard angeschlossen und die restlichen Kabel sollten auch für Anfänger schnell richtig platziert sein, sofern man ein kurzen Blick in das Handbuch des jeweiligen Mainboards wirft.
Das Cable-Management funktionierte bis auf sehr wenige kleine Stellen ausgezeichnet, ich hatte auch kein Problem die Gehäusewand wieder auf der Rückseite (bzw der Kabelseite) anzubringen, dabei waren einige recht dicke Kabel sehr nah beieinander, einige Nutzer berichteten von Problemen, aber wer sich bei der Anordnung der Kabel etwas Mühe gibt sollte hier absolut keine Probleme bekommen.
Dennoch gab es einige Stellen beim Einbau die mir nicht sonderlich gut gefallen haben. Der Einbau eines optischen Laufwerks ist nicht zu 100% Möglich sofern man nicht das Gehäuse auseinander nimmt, das wiederum ist ebenfalls sehr kompliziert, teilweise muss Zuviel Kraft aufgewendet werden um dies zu Bewerkstelligen. Für Profi-Bastler sicher weniger relevant, aber für normale PC-Nutzer denen ein eher unkomplizierter Einbau vorschwebt kann es schon zu Problemen führen. So auch beim entfernen diverser Schrauben, diese sind oft durch hohle stellen geführt, Schraubt man diese ab kann es sehr schnell passieren das diese in lange, enge Schächte fallen, hat man z.B. gerade nur einen normalen Schraubenziehen ohne magnetischen Eigenschaften. Diese Schrauben dann wieder heraus zubekommen kann schon etwas nerven Kosten. Bei dem Preis hätte be quiet! meiner Meinung nach noch ein magnetischen Schraubenziehen dazu packen, denn einer reicht aus um alles fertig zu stellen.
Hat man einen solchen bereits, schadet es sicher trotzdem nicht wenn man noch ein zweiten oder dritten hat.
Was Bei diesem Gehäuse aber wirklich negativ auffällt ist die Netzteilhalterung, ein derart schlecht konzipiertes Halterungssystem hätte ich nicht von einem Hersteller der vor allem auch für hochwertige Netzteile bekannt ist, erwartet. Die Netzteilhalterung ist mit 4 Schrauben befestigt, 2 davon können nicht abgeschraubt werden, denn diese dienen zwar zum Halt, aber noch viel mehr als eine Art Schienensystem, die Netzteilhalterung wird durch 4 größere Öffnungen auf die 4 Schrauben gesetzt und dann zurückgeschoben damit die Schrauben sitzen. Solange das Netzteil noch nicht in der Halterung steckt funktioniert das auch ganz gut, kann man doch gut sehen wie man es aufzusetzen hat, doch sobald man das Netzteil eingesetzt hat (in meinem Fall ein Dark Power Pro 11 650W, welches ziemlich schwer ist) muss man nun auf gut glück das Netzteil auf das Schrauben/Schienen System anbringen und das nervt unglaublich. dazu kommt noch das Strom-Kabel im Gehäuse welches ans Netzteil angeschlossen wird, das ist sehr starr und hat etwas zu wenig Platz. Man könnte das Netzteil zwar auch ca. 1-2 cm weiter in das Gehäuse hinein bauen, wie das bei nicht herausschraubbaren Schrauben möglich ist könnte ich mir dann auch nicht erklären.
Bleibt nur noch die Möglichkeit die Abdeckung von Außen abzuschrauben, und natürlich kommen hier dann die schönen engen Schächte zur Geltung, mir sind gleich 3 Schrauben ins Gehäuse gefallen, allerdings nacheinander, denn das abschrauben ist genauso gefährlich wie das anschrauben, so das ich 3 mal das Netzteil ein und ausbauen dürfte. Ein ziemlich leidiger Prozess, klingt sicher schlimmer als es ist, wer ein magnetischen Schraubenziehen zur Hand hat und etwas Geduld beim aufsetzen des Netzteils mitbringt wird das sicher nicht so empfinden, man sollte aber dran denken, und gerade beim anbringen des Netzteils könnte das ganze wesentlich Nutzerfreundlicher gestaltet sein.
Das gilt auch für die Netzteilabdeckung, solange noch nichts verbaut ist, kein Problem.
hat man aber erstmal alles angeschlossen, kann es schon komplizierter werden alle (4) Schrauben wieder an richtiger Stelle zu platzieren, denn 2 Schrauben müssen dann durch bzw an sämtlichen Kabeln verschraubt werden, da wünscht man sich man hätte zumindest noch eine weitere Hand um die Kabel etwas beiseite zu drücken, die Abdeckung ist auch recht sperrig, es hätte sicher auch noch schlimmer sein können, aber ganz einfach wars dann, gerade beim Anschrauben nicht.
Zum Schluss muss ich noch erwähnen das ich an einigen Stellen leichte Probleme hatte einige Anschlüsse durch kleine Öffnungen zu bekommen, allerdings war das nicht wirklich nötig und entspricht eher meiner persönlichen Vorstellungen von optimalen Einbau, bzw. Cable-Management, zudem nur an sehr wenigen Stellen.
Würde ich jetzt ein weiteres Dark Base Pro 900 rev.2 PC-System zusammenbauen müssen, würde ich mir als erstes ein magnetischen Schraubenziehen besorgen, bis auf paar Kleinigkeiten und natürlich der wirklich nicht sehr tolle Netzteilhalterung dürfteein 2. Anlauf wesentlich einfacher sein.

Die Lautstärke:

Dank der wirklich nahezu unhörbaren Lüfter kann man fast nichts vom PC hören, anders mag es mit einer lauten Grafikarte beim zocken diverser Spiele sein, aber gerade für Desktop Anwendungen bietet das Gehäuse eine enorme ruhige Atmosphäre zum arbeiten, browsen, Musik hören oder Filme und Serien schauen, Eine Grafikkarte die im Desktopbereich ohne Lüfter arbeitet ist daher sehr zu empfehlen.

Fazit:

Das ist natürlich nur mein persönlicher Erfahrungsbericht zum Dark Base Pro 900 rev.2, es gab halt ein paar Stellen die wegen unzureichendem Werkzeug unnötig komplizierter wurden, zudem ist es fast 15 Jahre her das ich einen PC zusammengebaut habe. Wem der Preis nicht zu hoch ist, wird jedenfalls viel Freude mit diesem Gehäuse haben und auch für ungeübte PC-Bastler oder Neueinsteiger dürfte es keine große Probleme darstellen. Gerade der große Innenraum dürfte für solche Personen sehr von Vorteil sein, Den einen Stern Abzug bekommt das Gehäuse von mir wegen der Netzteilhalterung, wer einen magnetischen Schraubziehen hat dürfte sonst bis auf wenige Kleinigkeiten auch nichts bemängeln können, allerdings hätte man bei dem Preis wirklich noch einen Schraubziehen mit draufpacken können, wäre mir jedenfalls lieber gewesen als die von mir nicht verwendeten LED-Streifen, die ich für relativ unnötig halte (ist aber natürlich Geschmackssache).
Weiterlesen »Januar

Sebastian - Bewertung der Alphacool Eisbär 120 Komplett-Wasserkühlung:

Insgesamt bekommt man hier eine ordentliche All in One Wasserkühlung.
Sie passt ab Werk auf die üblichen und gängigen Sockel, vor allem auch auf AM4, denn Alphacool legt ab Werk das passende Montagematerial bei und muss nicht erst extra bestellt werden. Man braucht bei AM4 lediglich originale Backplate des Mainboards und dann kann es losgehen.
Die Pumpe ist entsprechend einfach zu verbauen. Retentionmodule runter, AM4 Platte an die Pumpe geklippt, WLP drauf (liegt bei) und dann wird die Pumpe aufgeschraubt. Die Pumpe macht einen wertigen Eindruck, hat ein schönes Sichtfenster und wird im Betrieb mit einer blauen LED dezent ausgeleuchtet.

Die Schläuche sind ebenfalls wertig und lang genug, um den Radiator in einem normalen Case an der Rückseite, Deckel oder Front zu verbauen (BeQuiet Pure Base 600). Big Tower bekommen hier aber evtl. Probleme. Die Schläuche sind mit Knickschutzfedern versehen, was sie zwar steifer macht, aber nicht so starr, dass man sie nicht mehr richtig verlegen könnte.
Die Schnellkupplung jedoch ist von der Optik nicht so der Renner. Die wirkt am Schlauchsystem doch recht klobig.

Der Radiator gestaltete sich dann beim Einbau doch als etwas fummeliger, als ursprünglich gedacht. Der Radiator ist von außen schwarz gebürstet und sehr wertig verarbeitet. In Push/Pull verbaut werden die Schrauben Am Case angesetzt, durch den Pull-Lüfter gesteckt und anschließend mit dem Radiator verschraubt. Hört sich nun einfach an, aber praktisch fummelt man blind einige Minuten herum, bis die Schrauben im Radiator greifen. Die Lüfter werden über ein Y-Kabel an den CPU-FAN Header geklemmt, die Pumpe an den PUMP-Header und das wars. Als Lüfter werden hier zwei 120mm be Quiet Pure Wings 2 ab Werk geliefert. Da ich generell nichts an Be Quiet Lüftern auszusetzen habe, ist das eine gute Werksbestückung.

Nach dem ersten Starten lief die Pumpe natürlich auf vollen 12Volt und die Lüfter drehten ordentlich auf. Also im Bios (MSI X370 gaming pro) entsprechend die Pumpe gedrosselt, wozu sie ab Werk auch freigegeben ist und ein Lüfterprofil erstellt. Und siehe da: Lüfter laufruhig und nahezu unhörbar und die Pumpe macht sich erst dann mit einem zarten Summen bemerkbar, wenn ich mein Ohr ans Case drücke :-) Ein Blick bei Idle auf die Temps: Gerade mal was um die 27-30°C. Gekühlt wird hier ein Ryzen 5 1600@3,8GHZ mit leicht erhöhter Spannung.

Beim Gaming halten sich dann bei konsequentem Silent-Profil die Temperaturen stabil bei 50-60°C. Dabei drehen die Lüfter nicht weiter als 600-700 rpm auf und die Pumpe dreht bei etwa 2000 rpm so ihre Runden. Insgesamt unter normaler Gamingbelastung nicht hörbar und temperaturmäßig voll vertretbar. Beim Stressen mit Prime 95 muss sie dann aber doch arbeiten und kommt dann doch in den hörbaren Bereich. Hier treten aber die Lüfter hervor und bis auf ein Luftrauschen der Lüfterblätter ist dabei nichts zu hören und ist selbst hier noch akzeptabel. Aber da zeigen sich auch die Grenzen des 120'er Radiators. Hier ist dann Schluss. Mit Hitzköpfen mag die Kühlung noch sehr wohl klarkommen, aber dann würde ich definitiv keine Grafikkarte mehr in den Kreislauf einbinden. Da ist man dann doch mit den 240'er Radiatoren und aufwärts auf der besseren Seite. Als reine CPU-WaKü ist die Alphacool 120 aber gut geeignet und gerade für Einsteiger in den Bereich Wasserkühlung ein No-Brainer; denn man macht im Grunde nichts falsch. Zusätzlich sind alle Komponenten austauschbar und wer später mal eine Grafikkarte mit in den Kreislauf nimmt, holt sich eben noch nen größeren Radiator dazu, denn das ist hier der große Vorteil: Alles lässt sich austauschen.

Daniel - Bewertung der 8GB Gainward GeForce RTX 2080 Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Kurzgefasst: Diese Gainward ist eine ganz schlichte Version einer leistungsstarken RTX 2080.
Pro: Leistungsfähigkeit, Maße, Preis
Contra: Lautstärke, keine Backplate, LED-Funktionen


Sie wird nur mit dem Nötigsten geliefert: allgemeine gefasstes Handbuch, Installations-CD in einem passgenauem, schlichtem Karton.
Die RTX-GPUs haben generell 3 Displayports und nur 1 HDMI Anschluss, werden aber ohne Adapter geliefert (zB DP auf HDMI).

Die Gainward 2080 hat keine Backplate und ein schmales 2 Slots-Design. Zum Vergleich belegen die Karten fast aller anderen Hersteller 2,5-3 Slots.

Die 2 LEDs am mittleren Lüfter leuchten schwach in grün und können nicht verändert bzw gesteuert werden. Es stellt sich die Frage, warum die überhaupt verbaut wurden.

Dafür hatte ich kein Spulenfiepen, nichtmal im Loading Screen mit 1000-2200 FPS.

Zu den Lüftern: alle 3 drehen sich permanent mit mindestens 30% (990 UPM) und sind bis 45% (1500 UPM) unhörbar. Ab 60% (2000) UPM nimmt man sie wahr, aber da läuft sie schon unter hoher Last und sollte vom Spielsound übertönt werden. Ab 70% (2300 UPM) empfinde ich die Lautstärke als störend, aber diesen Wert habe ich nur mit manueller Einstellung erreicht. Auf maximalen 100% mit 3300 UPM hat man eine kleine Turbine neben sich, die schon enorm viel Lärm macht.

Die Kühlleistung ist recht gut. Im Idle 27-29°. Mit 100% Auslastung nach 30 Minuten (3D Mark Bench) kam die Karte nicht über 66°C bei 65% Lüfterdrehzahl - also noch in ertragbarer Lautstärke.
Ich empfehle, die Lüfterkurve anzupassen.
Es wirkt, als ob Gainward die Karte so konzipiert hat, dass sie auf maximal 65%+65° laufen soll und man nicht will, dass sie unter 60°C kommt und gleichzeitig leise Lüfter hat.

1515 Mhz Standardtakt, 1710 Mhz Boost und 1815-1890 Mhz in D3D Anwendungen.
Weil die RTX 20xx von jedem Hersteller einen zuverlässigen OC-Scan angeboten bekommen, sogar von nvidia selbst, schafft diese Gainward nochmal +144 Mhz drauf.
Da takten nur die Premiummodelle (Asus, MSI) höher.

Man bekommt mit der Gainward 2080 Aktiv eine preisgünstige, aber dennoch leistungstarke Version der 2080er Reihe. Wer es laut mag, kann auch eine gute Kühlleistung erziehlen.
Wer leise Kühlleistung bei hohen, stabilen Taktraten will, sollte sich die Asus Rog Strix holen.

Joe - Bewertung der Corsair Hydro H115i PRO RGB 280mm:

Tolle Kühlung, tolles Design, einfaches Handling!

Nachdem ich in meinem letzten PC eine selbstgebaute Wasserkühlung installiert hatte, habe ich weder den Aufwand, noch den Preis, im Zeitalter der AiO-WaKüs eingesehen. Der Aufpreis von 240 zu 280mm war vernachlässigbar, die Kühlleistung (wenngleich nicht in Watt angegeben) nicht. Da auch keine vergleichbaren Luftkühler (e.g. Dark Rock Pro o.Ä.) in mein Case passen, habe ich mich für die Corsair H115i entschieden (deshalb, aber auch weil viele anderen üble Nachrede was defekte Pumpen angeht, haben, und weil mein Build komplett auf Corsair/MSi baut und da beQuiet o.Ä. doof wäre).

Lautstärke:
Die AiO hat eine excellente integrierte Lüftersteuerung, man hört sie (so man denn nicht audiphil ist oder sonstige Probleme hat) kein bisschen aus dem System heraus.

Handhabung:
Es ging. Über die Montage lässt sich gegebenfalls streiten, ist aber deutlich angenehmer als sich mit Federn etc. bei einem richtigen Block rumzuschlagen, Radiatoren zu befüllen, etc., einfach reinschrauben und ab geht's (nachdem man die pre-applied WLP ersetzt hat)! Einziger Streitpunkt ist die Stromversorgung via SATA-Stromanschluss - das Kabel kann man nämlich nicht sleeven, das macht sich nicht so schön.

Leistung:
Perfekt. Mehr kann man dazu nicht sagen. Bei den verdammt leisen Temps ist die CPU (i5 9600K@Stock) unter Last (leichte Last, bisschen Gaming, manchmal sogar 2 Tabs in Chrome, wenn ich mir extra RAM beim Nachbarn leihe) nicht wärmer als 50 Grad (tendenziell kühler).

Design:
Man kann nicht meckern. Außer, man mag kein RGB, dann ist man allerdings selbst schuld, sich RGB zu bestellen. Die Kabel kann man weitgehend (außer SATA-Power, s.o.) sleeven, die Schläuche sind schon by default in Stoff eingewickelt. Im allgemeinen nichts Weltbewegendes, aber definitiv nicht hässlich (ist nunmal eine Kühlung, was will man erwarten?).

Verarbeitung:
Wieder Top. Lamellen sind allesamt gerade, Lackierung ist einwandfrei, Pumpe macht keine dubiosen Geräusche, Kupferplatte ist glatt wie Eis und Schläuche machen einen soliden Eindruck (gute Mischung aus Flex und Stabilität).

Fazit:
Ausgezeichnete AiO-WaKü, die man einfach, schnell und schmerzlos in sein System einbauen kann. Über die Preis-Leistung kann man sprechen, da gibt's aber immer was schlimmeres (z.B. WaKü-Selbstbau), spätestens die reine Leistung überzeugt aber!

Moritz - Bewertung der 6GB Gainward GeForce RTX 2060 Phoenix GS Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Die Grafikkarte kommt in einer soliden Verpackung, wo allerdings nur eine Treiber CD und ein Quick- Installation Guide beigelegt sind, etwas wenig aber bei dem Preis auch völlig in Ordnung.

Installation:
Ging alles ohne größere Probleme, hat am Anfang etwas gesponnen mit der Treiber Installation, aber das hat sich nach einem Neustart erledigt. Ansonsten lies sie sich gut einbauen und läuft ohne Probleme.

Design:
Das Design wirkt durch das Plastik nicht wirklich hochwertig, aber es sind keinerlei Qualitätsmängel feststellbar. Der weiße LED Streifen oben auf der Grafikkarte rundet das ganze gut ab, ideal wäre aber auch der "GeForce RTX" Schriftzug beleuchtet gewesen.

Kühlung:
Die Grafikkarte läuft auf stabilen 31 Grad im idle, unter Last (AC Origins, Witcher 3) wird sie so 64 Grad warm, was völlig okay ist. Dabei ist sie nicht hörbar, bin da aber auch nicht so sensibel und der CPU Lüfter ist es bei mir durchaus. Eine Backplate fehlt, wäre schöner mit, aber das ist eher meine persönliche Präferenz.

Leistung:
AC Origins und Witcher liefen auf maximalen Einstellungen bei mir problemlos flüssig, allerdings waren es in AC schon mal auch "nur" 30 FPS. Prinzipiell gibt's da aber auch genug Benchmarks im Internet, kann sie zum zocken empfehlen. Da ich keine Videobearbeitung o.ä. mache kann ich dazu wenig sagen.
Die 6GB VRAM haben mir auch gut gereicht, wurden nicht gefüllt, habe aber auch in Full HD gespielt und kein 4k o.ä.

Fazit:
Das Design könnte für meinen Geschmack etwas besser sein, aber das ist reine Geschmackssache. Für den Preis (372€) finde ich die Grafikkarte super und auch die Leistung stellt mich voll und ganz zufrieden. Kann diese Karte weiter empfehlen.

- Bewertung des :


Sonntagsgamer - Bewertung der Gigabyte GA-AX370-Gaming 3 AMD X370 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Kaufgründe:
für 75€ sehr gutes P/L-Verhältnis
-> gute Ausstattung
-> guter Soundchip, den man in dieser Preisklasse sonst nicht findet

Ich hatte einen AMD Ryzen 5 1500X nach einem Upgrade in der Ecke liegen und der war zu jung :-), um in Rente zu gehen. Meine Tochter jammerte rum wegen zu wenig FPS (Intel Core i3 3.Generation, nur IGP), also schnell mit ihr gemeinsam ein neues Spielzeug aufgebaut.

erster Eindruck:
Das Board macht mechnisch einen sehr wertigen Eindruck (stabile Slots mit vernünftiger Verriegelung, PCB, interne Schnittstellen). Das Design ist klasse (Kühler, Abdeckung, teils indireckte RGB Beleuchtung, ordentlich bedruckte Slotblende) und macht in einem Fenstergehäuse durchaus was her. Das ist aber immer geschmacksache und kein technisches Feature.

Installation:
Die Installation verlief absolut unkompliziert. Komponenten installieren, BIOS Update durchführen (F23 AGESA 1.0.0.4, F25 ist eben erst raus -> noch nicht probiert), Chipsatztreiber installieren und alles läuft so wie man sich das wünscht. Den RAM stellt man im BIOS vom Standwert 2133MHz auf das vorkonfigurierte XMP Profil 1 ein -> 3000MHz, fertig.

BIOS und OC:
Gigabyte typisch ist das BIOS leicht verständlich aber mager. OC Konfiguration im BIOS ist gesperrt und geht nur im app center (scheint Gigabyte typisch zu sein) oder mit dem Ryzen master tool. In der app getätigte Einstellungen werden (außer einem "Werks-OC", das man vergessen kann) nicht ins BIOS übernommen, d.h. man muss das erstellte OC Profil nach jedem Neustart manuell laden.
Ich habe die 1500X auf 4GHz all core übertaktet und das System läuft mit Prime95 stabil.
Testweise habe ich eine 2600X verbaut -> funktioniert, aber die neuen Features XFR2 und PBO scheinen nicht unterstützt zu werden.

Fazit:
Für 75€ gibt es 5 Sterne. Für die erste Ryzen Generation und die non X CPUs der zweiten Generation ohne große OC Ambitionen ist das Board eine sehr gute Wahl. Wer deutlich mehr will (OC, bessere VRMs, die neuen Features wie XFR2, PBO, PB2, StoreMI), sollte zu einem X470 Board greifen, zahlt aber dann auch das doppelte und mehr.


Konfiguration:
Gehäuse Chieftec Stallion
Netzteil Enermax Liberty 550W
Mainboard erst Gigabyte GA-AX370-Gaming 3
Ryzen 5 1500X
G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000
AMD RX580 4GB
ADATA Gammix S11 480GB NVMe
Win10 Pro

2018

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Dieter - Bewertung des Corsair Graphite 780T mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil weiss:

Also. Ich habe das Gehäuse vor geraumer Zeit bestellt und benutze den Rechner nun seit bald einer Woche. Erst mal der langweiligere Kram:

Die Bauanleitung beinhaltet eine große übersichtliche Grafik des Gehäuses & - zumindest meiner Meinung nach  gut zu verstehende Anweisungen zur Benutzung der einzelnen Schrauben. Hier ist auch alles im Lieferumfang dabei, was man für den Zusammenbau braucht (so sollte es ja aber auch sein). Weitere besondere Extras zur Zierde oder so sind aber nicht mit dabei.

Zum Äußeren/der Verarbeitung: Die Verarbeitung ist an sich wertig und zumindest bei meinem Produkt makelfreie. Außen ist das Gehäuse größtenteils mit Plastik verkleidet, darunter ist es aber aus Stahl für die Stabilität der Grundstruktur. Trotzdem finde ich, dass sie da auch mit einer vollkommenen Stahlverkleidung hätten gehen können/sollen. Das wäre für diese Preisklasse doch irgendwie passender gewesen und an den Seitenpanelen sieht man ja auch, dass es geht. Und ein stählernes glänzendes Weiß wäre irgendwie noch mal geiler gewesen als das Plastikweiß. Ich kann damit aber auch leben. Wem Ästhetik aber sehr wichtig ist, der sollte vielleicht noch mal genau bedenken, ob er eine überwiegende Plastikverkleidung mag.
Apropos Seitenpanele: Die sind komplett aus Stahl. Das linke Panel hat eine große Plexiglasscheibe für die Einsicht in das Innere, wenn man das denn will. Mir persönlich ist es egal aber es gibt ja viele PC Enthusiasten die das Innere mit allerlei RGB ausschmücken und Kabelsleeves verwenden usw. Wer darauf steht dürfte mit dem großen Fenster glücklich sein. Die Seitenpanele kann man mit den Griffen oben so leicht entfernen, wie man eine Autotür öffnen kann. Das ist zugegeben schon sehr angenehm weil das Panel trotzdem hält aber sehr schnell und einfach entfernt werden kann. Bei anderen Gehäusen muss man da erst mal hinten 2 Schrauben entfernen und das Panel dann entfernen. Auch die Schrauben fallen somit weg. Weiterhin sind vorne und oben sehr leicht zu entfernende Staubfilter verbaut die man durch einmal drauf drücken lösen und dann entfernen kann. Der Wiedereinbau ist ebenso einfach.

Belüftung: Drei 140mm Lüfter sind bereits eingebaut, die beiden vorne haben LED Beleuchtung in weiß, was schön neutral ist. Ich hab mal gefühlt und bei voller Drehleistung produzieren diese einen guten Luftstrom mit ausreichend Druck um das Gehäuse vernünftig zu belüften. Oben können zwei 140mm oder drei 120mm Lüfter eingebaut werden (entsprechend kann auch ein 280mm oder ein 360mm Radiator für eine Wasserkühlung eingebaut werden). Unten kann man glaube ich noch zwei 120mm Lüfter einbauen, wobei man aber glaube ich auf die HDD Kästen verzichten muss, aber es gibt ja auch Halterungen für 2,5 SATA SSDs. Außerdem ist die ins Gehäuse eingebaute Lüftersteuerung die maximal 5 Lüfter steuern kann ziemlich cool. Erspart einen eine extra Lüftersteuerung oder ermöglicht es, noch mehr Lüfter zu steuern.

Griffigkeit: Das Gehäuse hat an sich keinen Tragegriff (wie man unschwer erkennen kann), aber die vorne und hinten überstehenden Spitzen funktionieren ebenso gut als Tragegriffe. Schlechte Griffigkeit dürfte also auch kein Problem sein.

Größe: Hauptsächlich interessiert man sich hier bestimmt für den Platz den das Gehäuse bietet und da muss man beim 780T sagen: Es ist massiv und bietet problemlos Platz auch für die größten Grafikkarten, CPU Kühler und Mainboards. Manche Grafikkarten überschreiten ja sogar 32cm (die MSI RTX 2080 Ti Gaming X Trio zum Beispiel), aber auch die finden easy Platz, denn es passen Karten mit einer Länge von bis zu 35cm hinein. Theoretisch kann man sich also eine WIRKLICH lange Karte einbauen UND es können noch ein paar dicke Kabel daneben verlaufen ohne das man Platznot kriegt. Ist übrigens auch klasse wenn man größere Hände/Finger hat Ebenso passen die größten Motherboards im EATX und XL-ATX Format hinein und auch echt großer CPU Kühler wie mein EKL Alpenföhn Brocken 2 den ich verbaut habe finden da problemlos Platz. Der Brocken 2 z.B. ist 155mm hoch. In das 780T passen Kühler mit bis zu 200mm. Von daher weiß ich gar nicht ob es IRGENDEINEN Kühler gibt, der das erreicht. Wie gesagt: Das Gehäuse bietet massig Platz auch für sehr große High End Komponenten. Was auch positiv auffällt

Preis: Ja, das Gehäuse ist mit so 175¤ durchaus nicht billig, aber wenn man sich andere Produkte dieser Größenkategorie anguckt sieht man, dass der Preis gar nicht so krass ist. Und außerdem: Es bietet dafür wie gesagt auch massig Platz und bei Platz im PC Gehäuse halte ich es wie mit dem Hubraum beim Auto: Mehr kann man nur durch NOCH MEHR ersetzen.

Wer sich also einen luftgekühlten High-End PC zusammenstellen will dürfte hiermit bestens beraten sein.

Tobias - Bewertung des AMD Ryzen 7 2700X 8x 3.70GHz So.AM4 BOX:

Hatte vorher ein Intel System von 2015 (i7 4790K, 16gb ddr3, asrock z97 pro 4) und es hätte locker noch gereicht für meine Bedürfnisse aber ich ich wollte einfach was neues. Hatte vorher nie ein AMD System das kommt noch hinzu. Als die neuen Teile ankamen (2700x , 16gb 3200 DDR4 CL16 G.Skill, Asus Rog Strix X470 F Gaming) und ich sie einbaute, wollte ich natürlich das Maximum an Leistung rausholen und da kommt man ohne sich zu informieren nicht weiter. Hatte dank dem Dram calculator for ryzen bis zu 20 FPS mehr in games rausholen können. Auch das Streamen mit 720p und noch hoher fps ingame ist locker möglich. Was mich beeindruckte war nicht nur der günstige Preis sondern auch der mitgelieferte Wraith Prism Kühler. Damit schafft mein 2700x locker 4.2 ghz. Natürlich wird er laut auf Volllast aber da ich sowieso mit Kopfhörer spiele ist das nicht so schlimm. Im Bios dank Lüfterkurve so eingestellt, das er im normalen Desktop Bereich kaum hörbar ist. Ich nutze hierzu noch den energiesparmodus im normalen Betrieb und im Gaming das für Amd ryzen ausbalancierte. Leider nirgends erwähnt gibt es das coolermaster Programm, wofür man den Wraith Prism Lüfter mit sehr schönen RGB farben und Effekten über das mitgelieferte USB kabel ansteuern kann. Könnte zwar auch über das Asus board ansteuern, aber da kann man nicht das volle potential der Farben und Effekte des Lüfters rausholen. Danke auch an Mindfactory für den schnellen und gut verpackten Versandt. Bin gehypt auf nächstes Jahr

Marco - Bewertung des LG G7 ThinQ 64GB, Platinum grau:

So nachdem ich am Dienstag mein zweites neues LG G7 erhalten habe, aufgrund das das erste Gerät Lichthöfe im Display hatte.

Möchte ich ein wenig meinen zweiten Eindruck loswerden.

- Verarbeitung/Design

Das LG G7 ist genaus so hervoragend wie sein Vorgänger verarbeitet und nichts zu bemängeln.

Vom Design her unterscheiden die zwei sich doch deutlicher. Das LG G6 war zu seiner Zeit eher ungewöhnlich beim Design, es ist eher kantiger und klobriger was auch positiv war im Vergleich zu anderen Modellen.
Dagegen sieht das LG G7 im ersten moment wie die ganzen anderen Topmodelle/Flaggschiffe, aber ich denke im Detail ist es dann doch noch was anderes.
Im Vergleich zum Vorgänger ist es wesentlich filigraner und noch angenehmer in der Hand. Zum Teil durch die schmalen Displayränder, dem 19,5 Dipslay Formant und zu guter Zeit dem 2.5D Glas.

- Display

Unteranderem hats sich das Display Format im Vergleich zum Vorgänger von 18:9 zu 19,5 geändert.

Grundlegende Vorteile sind zb das viel mehr Inhalt durch das längere Format zu sehen ist, angefangen bei Browser, WhatsApp und ähnlichen Apps.

Nachteile gibt es meiner Meinung bis jetzt sehr wenige bis so gut wie gar keine, bis auf das z.B. Musik Videos nicht immer optimal geeignet sind für das Format.

Die Displaytechnik ist zum Vorgänger gleich geblieben sprich beide nutzen ein IPS Panel. "Ein Unterschied ist das MLCD+ Display, dass heisst ausser den RGB Pixeln (also Rot, Grün, Blau) hat es noch einen 4. Pixel und der ist Weiss. Normal setzt sich das Weiss eines IPS aus den 3 Grundfarben zusammen. Hier sind extra weisse Pixel vorhanden."

Dadurch kommt meiner Meinung das weiss noch besser und natürlicher rüber.
Kleiner Nachteil dabei ist, dass das Schwarz nicht mehr so perfekt für ein IPS Panel ist wie noch beim Vorgänger.
Meistens zu betrachten bei den Rändern beim betrachen von Fotos oder anschauen bei Videos.
Oder auch ganz leicht bei der deaktivierten Notch zusehen.

- Hardware

Zumindestens hat LG nicht den gleichen Fehler gemacht wie beim Vorgänger und diesmal denn aktuellen Top CPU-Prozessor verbaut.

Beim Arbeitsspeicher und internen Speicher wäre es vielleicht noch schöner gewesen dafür 6 GB und 128 GB zu verbauen, wenn es schon ein Flaggschiff Modell ist.
Da mittlerweile bei vielen Mittelklasse Modellen teilweise auch schon 4GB RAM und 64GB Speicher ganz und gebe werde, sollte man doch bei einem Faggschiff bzw High-End Modell doch was mehr erwarten bzw abgrenzen.

Ich muss aber auch zugeben das mir auch noch die 4GB RAM und die 64GB Speicher noch gut aussreichen, zumindestens meine Musik Sammlung habe ich nun nicht mehr auf der Speicherkarte gelagert sondern auf dem internen Speicher und nur noch Musik Videos auf der microSD Karte abgelegt.

Als besonderes Highlight im Vergleich zur Konkurrenz und zum europäischen Version des LG G6, wurde jetzt auch ein 32bit Hi-Fi Quad-DAC verbaut.
Da ich auch sehr viel Unterwegs über den vorhandenen 3,5 Klinkenanschluss Musik höre, hatte ich mich darauf sehr gefreut.
Leider wird dies nicht von meinem vorhandenen Kopfhörer Modell (Teufel Move Pro) unterschützt.
Trotzdem bin sehr zufrieden mit der Qualität über den Kopfhörer Ausgang auch ohne den Hi-Fi DAC Modus.
Als zweites besonderes Highlight im Vergleich zur Konkurrenz und zum Vorgänger, wurde ein sogenannten Boombox Lautsprecher verbaut.
Dieser hört sich in Verbindung mit einem Resonanzkörper nochmal deutlich besser an als ohne schon, zudem ist dieser zum Vorgänger nochmal um einiges lauter wie ich finde.

Ansonsten gibt es nichts weiter groß zusagen zu der restlichen Hardware.

- Software

Ich mag die LG UX sprich eigene LG Oberfläche sehr vom Design und allem anderen.
Man hat auch sehr viele kleine Einstellmöglichkeiten angefangen von der Notch, Bedienungsleiste, Auflösung bis hin zur Farbdarstellung des Display etc.

Ich hoffe es wird bei dem Android 9 Pie Update nicht so extrem viel geändert vom Design her und soweit wie möglich alles beibehalten.

Ich kannte nur 6 Jahre davor die Samsung Touchwiz/Grace/Samsung Experience UX Oberfläche und die letztere fand ich nur noch grotten hässlich.

Ich konnte noch vor paar Woche kurz selber die Huawei/Honor EMUI Oberfläche testen und die gefällt mir fast genau so gut wie die von LG.

- Akku

Obwohl zumindestens auf dem Papier ein kleiner Akku verbaut ist im Vergleich zum Vorgänger oder auch zur Konkurrenz bzw den anderen Flaggschiffen.
Ist dieser überraschenderweise nicht gerade weniger ausdauender als im Vergleich zum LG G6, sondern eher das starke Gegenteil.
Ich habe das LG G7 gerade mal seit 3-4 Tagen in Gebrauch und habe es erstmal nur zum einrichten benutzt ohne eingesetzter SIM Karte.
Trotzdem war ich nach 1-2 vollständigen Laden positiv überrascht, beim ersten mal hatte ich schon über 5 Std Display On Zeit erreicht Beim zweiten mal auch über 4 Std.

Anscheinend ist die Software und teilweise die Hardware sprich gerade der Snapdragon 845 in 10nm sehr sparsam und sehr gut opimiert wurden mit dem kleinen Akku.


- vorläufiges Fazit

Ich hoffe das die wenn man am Anfang keine Lichthöfe Probleme beim Display hat, eventuell nicht erst später noch welche auftreten können. Da ich zum Glück beim ersten Austausch Gerät keine mehr gehabt habe.

Ansonsten bin ich im großen und ganzen sehr positiv überrascht im Vergleich zum Vorgänger und wahrscheinlich war ich im Vorfeld teilweise negativ voreingenommen bei gewissen Dingen war.

Das einzige was LG definitiv im Griff bekommen muss bzw sollte ist ihre Update Problematik. Da noch ein September-Sicherheits Patch nur vorhanden ist. Und noch keine einzige Aussage zum Android 9 Pie Update seitens LG verkündet wurde, heisst nichts gutes in meinen Augen.









Nachtrag zum Fazit nach 4 Wochen Nutzung

Mittlerweile habe ich sehr gut an das Gerät gewöhnt und möchte es auch nicht mehr weg geben.

Dies habe ich gerade anfang der Woche nochmal stark gemerkt. Nachdem ich für ca 4-5 Tage nochmal den Vorgänger mein altes LG G6 nutzen mussste als Ersatz, aufgrund des Bootloops Fehlers.

Die Größe vom Gerät und die des Displays gefällt mir sehr gut. Dazu noch das 2.5D Glas was ich noch vom Samsung Galaxy S7 kannte, gefällt mir gerade auf der vorder Seite wieder mittlerweile sehr gut.

Auch die Notch gefällt mir richtig gut.

Was mir jetzt auch nochmal durch die Tage mit dem LG G6 aufgefallen ist, dass ich mittlerweile doch ein deutlichen Qualitäts Unterschied höre mit den Hi-Fi DAC vom LG G7 ThinQ.
Diesen möchte ich auch nicht mehr vermissen. Gerade weil ich gernerell unterwegs zb. auf den Weg zur Arbeit und nach Hause sehr viel über den 3,5 Klinke Kopfhörer Anschluss sehr viel Musik höre.

Was mir beim Thema Audio auch richtig gut gefällt ist die extreme laute Laustärke überdie Boombox Lautsprecher.

Auch die Gesprächsqualität beim telefonieren finde ich sehr gut bzw hervorragend.

Das einzige woran LG natürlich definitiv noch dran arbeiten sollte, sind Updates egal ob nur Sicherheitsupdates oder Major-Updates.

Ich weiss jetzt nicht ob es ohnehin unabhängig von dem Bootloop Problem geplant war ein Sicherheitsupdates von November auszurollen oder nur durch gezwungenermaßen den Fix für das Bootloop Problem gleich mit das Sicherheitupdate mit beigefügt haben.

Das einzige was ich mir noch gewünscht hätte wären 128 GB internen UFS Speicher und mindestens ein 3.500mAh Akku. Auch wenn ich als nicht Heavy User, problemlos über den Tag komme teilweise sogar manchmal zwei ganze Tage schaffe.

Für den akutellen Preis weit unter 500€ und den günstigsten Preise für um die 430-450€ ist es definitv ein Preis-/Leistungs Gerät wenn nicht sogar der Sieger davon.

Max - Bewertung des ASRock Z390 Taichi Ultimate Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail:

Ich habe mir ein neues System zusammengestellt und habe lange überlegt welches Mainboard ich kaufen sollte.
Nach folgenden Kriterien bin ich vorgegangen:

- Kompatibilität zum i9 9900k (Sockel 1151)
- Preis
- Leichtes Overclocking
- Ausstattung
- Größe
- Design

Ich habe zuerst Freunde und Kollegen nach ihren Meinungen gefragt und es gab eigentlich nur 2 Antworten auf die Frage:

- Nimm ein Mainboard der Asus Maximus Reihe (IX, X, ...)
- Nimm das ASrock Taichi

Ich habe also beide Boards verglichen und habe mich für das Z390 Taichi Ultimate entschieden.
Es hat vielleicht etwas weniger LED's an Bord im Vergleich zur Maximus Reihe, jedoch wurde ich von der Übersicht des Mainboard's und der Software überzeugt.
Nun habe ich das Board bekommen und es auch sofort eingebaut und ich kann euch sagen:
ES IST HAMMER!
Ich gehe mit euch nochmal kurz meine Kriterien durch um es zu bewerten:

- Kompatibilität zum i9 9900k ist gegeben
- Der Preis ist im Vergleich zur Maximus-Reihe ziemlich gleich und nur etwas teurer als andere Mainboards (habe mich ja für das Ultimate entschieden)
- Das Overclocking ist bei dieser Software wirklich ein Leichtes und wird auch sehr gut in verschiedenen Videos erklärt. 4200+ wird auch die nächsten Jahre nicht von mir erreicht werden können ;)
- Ausstattung hat das Board ohne Grenzen. Wenn ihr einen bestimmten Wunsch habt, könnt ihr diesen auf dem Board finden. USB 3.1? kein Problem, 3xM.2 Slots? kein Problem.
Mir fällt nichts ein, was mir fehlen könnte
- Die Größe ist natürlich kein Problem, da es ein 1Core Board ist und somit in jeden normalen Midi Tower passt
- Das Design ist wie schon gesagt sehr ansprechend und die Aufteilung auf dem Board einfach prädestiniert für einen schönen Rechner mit AiO Wa-Kü und mindestens einer Glasfront

Mein Fazit:
Wer nach einem einfach zu verstehenden Mainboard mit super Anleitung, einem schicken Design, einer super Software, einer Übertaktungsrate von bis zu 4200hz+ des Arbeitsspeichers und einer unglaublich großen Vielfalt an Anschlüssen sucht, ist hier genau richtig.
Der Preis ist vielleicht etwas hoch, aber meiner Meinung nach lohnt es sich, da man die nächsten Jahre kein neues Board kaufen muss.

Bei Fragen bitte melden :)

Mathias - Bewertung des MSI Z370-A PRO Intel Z370 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich nutze das MSI Z370 A-Pro mit einer i7 8700K und ich glaube, dass dies eines der besten Übertakterboards im unteren Preissegment ist. Die Übertaktung war anfänglich aber etwas schwierig, denn aus welchen Gründen auch immer wurden meiner CPU nur max. 118W zubilligt. Das ist zu wenig und die CPU taktete ständig runter. Ich konnte nicht einmal 4,7Ghz stabil halten. Das ließ sich aber lösen, wobei ich nicht weiß, welche meiner Maßnahmen dabei hilfreicher war:
1. Biosupdate. Auch dumm von mir, sowas nicht gleich als erstes zu machen.
2. Unter den etwas locker verschraubten Heatsinks der Spannungswandlern befinden sich etwa 1mm starke Wärmeleitpads. Die waren bei mir etwas klein geraten und sie bedeckten die Spannungswandler nicht vollends. Sie waren etwas zu schmal und gleichzeitig etwas zu lang. Es waren alle Spannungswandler bedeckt aber die eine Reihe nur halb. Ich habe also den Überstand in der Länge abgeschnitten und so umverteilt, dass die mangelnde Breite ausgeglichen wurde. Anschließend habe ich die Heatsink etwas fester verschraubt. Nicht so stark, dass sich das Brett verbiegt aber doch so fest, dass die Wärmeleitpads platt gedrückt wurden und dafür etwas in die Breite gingen. Dünnere, breitere Wärmeleitpads mit mehr Kontaktfläche. Was kann schiefgehen?
Nun sind bei mir 5,0Ghz locker möglich, wenngleich sich die CPU 140W dafür genehmigte. Zudem ist dafür eine sehr gute Kühlung erforderlich und man muss in der Siliziumlotterie einen OC-toleranten Chip erwischt haben.
Sofern man auf ein paar Features verzichten kann und beispielsweise mit wenigen USB-Ports auskommt, ist dieses Board für die relativ teure Platform Z370 definitiv eine Empfehlung. Eigentlich wäre die Sache mit den schmalen Wärmeleitpads einen Punkt Abzug wert gewesen aber vielleicht war es auch nur das fehlende Biosupdate. Im Zweifel für den Angeklagten.

Alexander - Bewertung des 27" (68,58cm) Asus ROG Swift PG27VQ schwarz 2560x1440 1xDisplayPort / 1xHDMI:

Der Monitor glänzt sowohl durch Design als auch durch Funktion.

Das Panel bietet satte Farben und gute Schwarzwerte. Ich habe weder BLB noch andere Fehler im Panel festgestellt und bin mehr als zufrieden mit der Leistung die der Monitor bringt.
Wenn er im System auf hohe Bildwiederholraten eingestellt und das G-Sync richtig kalibriert ist, bietet der Monitor ein Spieleerlebnis wie kein zweiter.
Kein Ruckeln, kein Tearing, alles läuft super flüssig und absolut scharf!

Das Design des Monitors weis genauso zu überzeugen, vom Curved-Display welches die Betrachtung deutlich verbessert, bis zu formschönen Standfuß und der wirklich genialen RGB-Beleuchtung, ist der Monitor ein wahrer Blickfang.
Durch die Kabelführung und den USB-Hub ist der Schreibtisch gleich viel aufgeräumter und das ganze Setting sieht so gut aus, dass allein das wieder mehr Lust aufs Zocken macht.

Eine absolute Kaufempfehlung!
Weiterlesen »November

Thomas [H453] - Bewertung der 8GB Palit GeForce RTX 2070 JetStream Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Die Jetream ist gegen meine alte Zotac 970 amp omega core edition ganz schön groß.
Ich selber spiele in WQHD 150hz und dafür reicht die Jetstream locker aus.

Zum wichtigen:
Der verbaute Nvidia Chip ist laut Device ID (1F02) und somit KEIN A-Chip.
Laut Palit ist die TDP 185W was auch stimmt aber die Karte kann laut Gpu-Z bis zu 210 W (OC) ziehen.
Nun habe ich den Nvidia OC Scanner über die Grafikkarte laufen lassen ( ca 16 min dauert dies)
der OC Scanner versucht die Grafikkarte immer unter 70°C zu halten und passt die Lüfterkruve somit an.

MSI OC Scanner:
Scan succeeded, average overclock is 202 Mhz
Core clock + 225Mhz // VDDC 1.0810 V

EVGA Precision X1 OC Scanner:
Core Clock + 218 Mhz

Im Spiel z.B BF1 und Shadow of the TombRaider geht der GPU-Core Clock auf 1995-2080 Mhz (Gpu-Z /MSI Afterburn).
Der GDDR6 Speicher kann ich leider nur um 991 Mhz übertakten. bei 1000 Mhz hängen sich die Spiele auf.

Die Lautstärke der Lüfter:

An der Rückseite, der Graka ist ein Schalter zwischen Bios 1 und 2. (1 OC / 2 Standard Lüfter 0dB)
funktioniert bei meiner nicht 0dB .(Vielleicht kann mir da einer Helfen)
Man kann über die Lüftersteuerung von EVGA Precision X1 die Lüfter einzeln ansteuern , aber nicht ausschalten.
Also laufen die Lüfter immer im Dauerbetrieb bei 19%.
1. 19% (570 RPM) und habe 33°C Idle nicht Hörbar (handy dB messer und ohne Nebengeräusche = 28dB)
2. 40% (1080 RPM) nicht Hörbar
3. 50% (1400 RPM) leicht Hörbar
4. 55% (1500 RPM) Hörbar (aber nicht Störend)
5. je höher die Drehzahl deso lauter werden sie. ab 1700 PRM ist sie laut

Standart Lüfterkruve
nicht übertaktet = im Spiel 63°C ca.42% 1160 RPM
übertaktet = im Spiel zwischen 67°C-69°C ca.46% 1250 -1280 RPM
lauter wird sie nicht.

Negativ:

Palit Software ist fürn A.....
die LED Steuerung ging mit der Plait Software einmal. MSI Afterburn Beta installiert,
keine LED Steuerung mehr (Button weg).
nutze nun EVGA LED Sync die wenigstens ein bischen geht.
Farben gibt es nur statische: Gelb/ Rot/ Blau / Grün , keine weichen übergänge und sowas

Lüfter 0dB auf V2Bios geht nicht ( stellt mich wo zu ..... an)
und das es leider nur ein non-A Chip ist bei einen aktuellen Preis von 579¤ - 648¤


ich selber habe die Jetistream bei Mindfactory für 529¤ (Mindstar) bekommen.

Ich würde sie mit einer MSI RTX 2070 Armor 8G vergleichen.

ich hoffe ich konnte euch etwas helfen.

Marcel - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX Vega 64 Nitro+ Aktiv PCIe 3.0 x16 (Full Retail):

Also ich muss sagen Diese Karte ist die Jakobs Krönung der Grafikkarten! Ist die beste die ich je hatte. Hatte davor eine amd Asus 390 x. War eine tolle Karte. Doch die vega 64 ist der Hammer!. Alle die sagen diese Karte wird warm... Absoluter Blödsinn. Ich habe Fallout 76 auf ultra gespielt gut nur auf HD sprich 1900x1080. Doch wurde sie in den Stunden nie wärmer als 40 Grad! Das muss man sich mal rein ziehen den die Lüfter starten gerade mal erst bei 50 Grad! Im ide also Desktop Mode hat sie gerade mal ne Temperatur von 20 Grad. Also mega kühl Man hört absolut gar nichts von ihr! Die Leistung läuft aus 1630 Takt ohne das ich was gemacht habe. Würde da nix mehr Leistung boosten die langweilt sich ja jetzt schon. Optik und Design .. Mega geil Wollte erst mir die Asus strix vega 63 zulegen gut das ich es nicht getan habe da die Asus nicht so ein gutes kühl system aufweist wie die Saphire! Fazit Nicht nur von mir sondern auch von PC Hardware beste vega 64 auf den Markt!

Ein Sache aber giefel mir nicht ...ich habe immer noch nicht raus gefunden wie ich die rgb beleuchtung ändere. Die Saphire Software die man aus den Netz bekommt funktioniert in sagen rgb irgendwie nicht finde rgb Nitro glow nicht .. Ach ja Zubehör war sehr rar... Keine CD was dabei das wäre min Standart .. Na gut das es das Internet gibt... Es lebe das Internet grins

Mein System :
Asus tuf z390 (WI-FI)
Intel 7 8700k (5ghz)
Wasserkühlung corsair h115i
16gb G. Skill tridenz Rgb
500gb saß 970evo Samsung

Denis - Bewertung des Corsair Carbide SPEC-06 mit TG Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Ich habe nach sehr langer Zeit mal wieder einen PC zusammengestellt und mich für dieses Gehäuse entschieden. Ich werde die einzelnen Punkte mal genauer ausführen.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Corsair Midi Spec-06 ist sehr hochwertig. Kein dünnes Blech, nichts wackelt oder klappert. Die verbauten Lüfter sind ebenfalls stabil und für mein Empfinden auch nicht zu laut. Klares Plus für die Verarbeitung.

Kabelmanagement:
Ich habe das Gehäuse unter anderem wegen der Netzteilabdeckung gewählt. Ich bin ein Fan von einem ordentlichen Inneren und verstecke die Kabel alle so gut es geht. Unter der Abdeckung findet sich genug Platz für das Netzteil sowie alle Kabel die man "verstecken" möchte. Ich nutze ein vollmodulares Netzteil und habe daher auch nur die Kabel angeschlossen die wirklich genutzt werden. Dadurch habe ich noch Platz und es wirklich auf der Rückseite nicht zu vollgestopft. Dickes Plus auch hier für das Kabelmanagement.

Anschlüsse und Knöpfe:
An der Vorderseite/Oben befinden sich die Frontpanel Anschlüsse. 2x USB, zwei Audioanschlüsse, so wie Power und Reset Knöpfe. Auch hier setzt sich die gute Verarbeitung fort. Lediglich der Resetknopf ist meiner Meinung nach etwas klein geraten, so dass ich mit dem Fingernagel vom kleinen Finger reindrücken müsste. Alles in allem aber auch hier ein Plus.

Optik:
Optik ist immer Geschmackssache, ganz klar. Jedoch bin ich auch hier sehr zufrieden. Das Gehäuse besticht durch seine klaren Linien, das Weiß ist ein "echtes" Weiß und die Highlights in Schwarz werten das ganze auf.



Fazit:
Klare Kaufempfehlung meinerseits. Ich würde es definitiv so nochmal kaufen!

Boioioing - Bewertung des Fractal Design Define R6 Blackout USB3.0:

Sehr edles Gehäuse ganz in schwarz und mit einer weißen Power-LED.

Im Gegensatz zu den Nanoxia Deep Silence 3 und 4 ist hier die Tür aus Metall, außerdem kommt man leicht an die Frontlüfter zwecks Säuberung ran. Allerdings fand ich die Schließmechanik der Tür bei Nanoxia besser gelöst, hier braucht es erheblich weniger Kraft, um die Tür nach dem Öffnen wieder einzurasten (anscheinend Magnetverschluss). Während die beiden DS 3 und 4 zudem einen Slot haben, der das optische Laufwerk passgenau ins Gehäuse bringt, muss man beim R6 abwägen, wie tief das Laufwerk versenkt werden soll. Dann vier Schrauben anbringen, um es in der gewählten Position zu fixieren.

Eine richtige Lüftersteuerung gibt es nicht. Bei den Nanoxias konnte man die Gehäuselüfter per Molex ans Netzteil anschließen und dann dreistufig regeln, beim Fractal schließt man CPU-Kühler und Gehäuselüfter an den rückseitigen Hub an. Den Hub wiederum schließt man an den 4-PIN CPU-Kühler-Anschluss auf dem Mainboard an. So werden alle Lüfter durch einen PWM-Impuls gesteuert, auch wenn sie nur 3 Pins haben (wie eben die Fractal Gehäuselüfter).

Was ich relativ unnötig finde, ist die interne Abdeckung fürs Netzteil. Die war beim Kabelmanagement ziemlich im Weg, besonders bei den Gehäusekabeln für Power LED, USB, etc.

Zudem sollte man sich vorher mit dem Öffnen der Gehäusetüren vertraut machen, denn seitlich abziehen ist nicht. Die Türen sind im Gehäuse mit einem Kugelpin verkeilt, heißt man darf nicht seitlich abziehen, sondern als wenn man eine Tür öffnet, um den Pin zu lösen. Wenn man weiß wies geht, ist das eine ziemlich coole Mechanik.

Die Abdeckung des Tops mit den Schlitzen hat mir zuerst Sorgen wegen des Eindringens von Staub verursacht, mittlerweile mache ich mir darüber aber keine Sorgen mehr. Grund dafür ist der Überdruck, der durch mehr eindringende als abgeführte Luft verursacht wird. Der pustet den Staub ohne Probleme raus. Zudem ist mein Zimmer nicht SO staubig. Sein Getränk sollte man trotzdem nicht auf den Tower stellen, Wasser hat keine Probleme mit den Schlitzen.

Kühlung ist insgesamt erste Sahne, störende Laufwerke und Kabel sind nirgendwo im Weg, HDDs und SSDs lassen sich sogar vertikal einbauen, wie anhand der reichlich bebilderten Anleitung gezeigt wird. Im Gegensatz zu den Nanoxias DS3 und DS4 sind die Lüfter auch "auf einem Level", während die Nanoxias die Frontlüfter weiter unten haben, was nicht ganz optimal für den Luftstrom ist. Lautstärke ist meines Empfindens nach völlig ok, minimal lauter als mein NDS4 mit Lüftersteuerung auf Minimum.

Bin insgesamt äußerst zufrieden damit, die erwähnten Schwächen werden durch die genannten Stärken spielend wieder wett gemacht. Insgesamt das beste Gehäuse, das mir bisher untergekommen ist.

Lars - Bewertung der Alphacool Eisbaer LT 240 CPU Komplett-Wasserkühlung:

Ich habe mir als absoluter AIO-Wasserkühlungsneuling diese Alphacool Kühlung zum Preis von 87,90 € bestellt.

Ich besitze einen "kleinen Hitzkopf" a la i7 7700k den ich lange Zeit mit einem EKL Alpenföhn Brocken 2 gekühlt habe. Wenn man ein wenig OC betreibt, läuft das auch noch mit dem Kühler - man darf jedoch keine Wunder erwarten.

Da ich einfach mal Lust verspürte etwas auszuprobieren bestellte ich mir diese AIO zusammen mit 2 Silent Wings 3 Lüftern für alle Fälle. Man liest ja, dass die mitgelieferten Lüfter mitunter nicht in allen Bereichen optimal sind. Ich kann leider keine persönlichen Erfahrungen zur Lautstärke beitragen, da ich direkt die SilentWings 3 montiert habe.
Diese lasse ich mit bis zu 35 % Drehzahl laufen und höre nichts.

Mein Mainboard (MSI Z170-A Pro) besitzt keine Pumpensteuerung und so musste ich die Pumpe direkt ans Netzteil anschließen. Hier empfiehlt es sich ein Adapter zu kaufen der von 12V auf 7V herunter regelt.
Somit ist die Pumpe aus meinem geschlossenen Gehäuse nicht mehr zu hören. Auch Vibrationen habe ich nicht vernommen.

Für die beiden Lüfter am Radiator lag ein Kabel bei - somit blockieren beide Lüfter nur einen Gehäuselüfteranschluss auf dem Mainboard. Der Einbau ging soweit leicht von der Hand. Ich habe mich zwar ein wenig blöd angestellt beim Befestigen der mitgelieferten Backplate und dann auch der Pumpe auf der CPU aber im zweiten Anlauf saß dann alles korrekt.

Alles in allem bin ich zufrieden mit der AIO. Die Temperaturen des i7 bewegen sich im Standardtakt und leichtem Undervolting auf 1.10 V bei 26-30° Grad im Idle.

Unter Prime liegt man so bei ca 60-65° Grad, bei Spielen lediglich zwischen 45 und 60 Grad - je nachdem wie anspruchsvoll.

Ich bereue den Kauf nicht und bin auch nach 14 Tagen Gebrauch immer noch zufrieden. Man hätte es zwar ehrlich gesagt nicht gebraucht da ein guter Luftkühler es nach wie vor auch schafft, aber es hat Spaß gemacht sich an etwas Neuem zu versuchen.

Andreas - Bewertung der 8GB MSI GeForce RTX 2080 GAMING X TRIO Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich muss sagen die Grafikkarte hat ordentlich power was jetzt nich grad ein wunder ist.
ich hab die Grafikkarte in folgendes system verbaut:
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AMD Ryzen 2600
MSI B450 Gaming Pro Carbon AC
16 GB DDR4 Corsair 3000MHz
Corsair TX650M 650 Watt
Gehäuse ist noch das Antec GX 500 kommt aber bald ein neues
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Also jetzt zur Grafikkarte Leistung ist mega geil die Belüftung der Karte ist echt top hab sie jetzt bei paar spielen getestet wie z.B. Rainbow Six Siege/ Balck Ops 4/Assassins Creed Odyssey/CS GO und Battlefield 5 (Raytracing macht sich echt bemerkbar sowohl optisch als auch in den FPS Zahlen sie werden fast halbiert was aber immer nochüber 60 FPS liegt) alle dieser Spiele laufen butterweich ohne zu ruckeln dabei erreicht die MSI Karte nie über 60 Grad, meistens liegt sie bei ca. 50 Grad.Die Lüfter der karte ziehen gut die Wärme weg und das angenehm leise.Die Zusatz-Programme von MSI egal ob es der MSI Afterburner oder MSI Mystic Light ist läuft alles unglaublich problemlos ohne Crashes oder Abstürze.Die integrierte LED Beleuchtung der Grafikkarte lässt sie in 5 Helligkeitsstufen und verschiedenen Farben, Geschwindigkeiten und Modi zum erstrahlen bringen.Die mitgelieferte Stütze der Grafikkarte ist dank des doch relativ hohen Gewichtes der Grafikkarte echt praktisch um PCIe Anschlüsse des Mainboards nicht so zu belasten.
Also mein Fazit :
Die MSI GAMING X TRIO ist ein Gaming Monster mit guter Leistung, unglaublich guter Kühlleistung, Modernem Design stylischer Beleuchtung die unglaublich flexibel und individuell eingestellt werden kann in meinen fall MSI Mystic Light.
Ich persönlich bin mit der GAMING X TRIO sehr zufrieden auch wenn sie einen stolzen Preis hat.
Weiterlesen »Oktober

Wolfgang - Bewertung des 27" (68,58cm) Dell S2716DG schwarz 2560x1440 1xDisplayPort / 1xHDMI:

Tja, wo fange ich an...?

Es ist ein Monitor!


OK Ok! Scherz beiseite. ;)

Design:
Einer der Hauptgründe für meinen Kauf dieses Modells.
Schlicht, aber dennoch modern und mit einem gewissen Stil in schwarz und silber/grau und kein aggressives "Gaming-Design".
Dazu schlanke Ränder und eine einzige LED am Power Knopf in Weiss, die sichtbar, aber nicht aufdringlich oder gar blendend ist.
Und im Standfuss zudem ein Loch zum Kabel durchführen.

Ergonomie:
Kurz: praktisch alles was man sich wünschen kann!
Schwenken um bis zu 90° bzw 45° in jede Richtung von der Mitte aus.
Neigen nach oben und unten.
Pivot a.b.a. Hochformat.
Und natürlich um insgesamt ca 13cm Höhenverstellbar.
Dazu für Wandmontage-freunde 100x100 Vesa kompatibel.

Panel:
"Nur" TN, aber was für eines!
Von Haus aus für ein modernes TN-Panel ein erfreulich gutes und scharfes Bild, das kaum noch Nachjustierungsbedarf erfordert.
Farben sind für TN erstaunlich gut, Konstrast und Schwarzwert ebenfalls, wenn auch immernoch von IPS und vor allem VA immernoch auf den 3ten Platz verwiesen.

Tip:
Für etwas sattere Farben und noch etwas bessere Farb und Schwarzwerte, habe ich den Monitor in der Werkseinstellung belassen und in der Nvidia Steuerung den Gamma-Wert auf 85% reduziert und die Farbbrillianz (Sättigung) auf 60% erhöht (mehr macht Haut orange) dazu den Farbraum auf 'Voll' (0-255) gesetzt.
Damit rückt er in der Bildqualität zumindest den IPS Panels noch ein wenig dichter auf die Pelle, ohne dabei zu dunkel oder zu übersättigt zu werden.

Technik:
Das moderne TN-Panel ist mit seinen 144Hz sehr schnell, verdammt gut und sauber und gleichmässig ausgeleuchtet und leidet zudem nicht unter der IPS Panel-Lotterie mit Backlight-Bleeding oder IPS Glow und ist damit für Spieler, Video Schauer und Bildschirmarbeiter, die vor allem mit Zahlen, Tabellen und einfachen Grafiken arbeiten, ideal!

Dazu ist es mit ner Pixeldichte von ca. 109PPI in Sachen Schärfe, jedem 24" FHD Monitor mit ca. 92PPI deutlich überlegen, ohne dabei jedoch Schriften oder Benutzer-Schnittstellen drastisch zu verkleinern, so wie das bei UHD im gleichen Format der Fall wäre.
Hier besteht nur ein geringer Unterschied zu FHD, was bedeutet das jeder der FHD gut lesen und bedienen kann, auch hier keine Probleme haben und auf Skalierung angewiesen sein sollte.

Die 144Hz machen sind sehr gut schon auf dem Desktop, beim Mauszeiger oder dem Verschieben von Fenstern bemerkbar, was einfach deutlich flüssiger von statten geht und in Spielen...

Wenn man eine recht starke GPU hat (GTX 1080 Aourus in meinem Fall), die sowohl die 3.7MegaPixel oder fast 80% mehr Auflösung als FHD gut befeuern kann, als auch noch Reserven für FPS Raten über 60 bietet, wird man das nichtmehr missen wollen!
Auch wenn nicht jedes Spiel die 144Hz auch mit 144FPS füllen können wird, ist dank dem verbauten G-Sync, dennoch alles schön fluffig und ohne Bild-Zerreißen unterwegs und das von nur 30FPS bis nach oben.

Dazu gibts halt noch, nen USB 3.0 Uplink vom PC zum Monitor, der bis zu 4 Anschlüsse am Monitor versorgt, Audio Anschluss für Kopfhörer und befeuert wirds entweder mit HDMI und für volle 144HZ und so per Displayport. (Kabel ist dabei!)
DVI oder gar VGA sucht man hier am Monitor und an den modernen Grafikkarten inzwischen jedoch vergeblich und lässt sich nur per Adapter realisieren, für wen das auch immer noch ein Kriterium sein sollte, da die meisten Karten, die solche Anschlüsse noch bereitstellen, ohnehin diesen Monitor nicht ansatzweise auslasten können.

Für diese Klasse fängt man am besten bei einer GTX980TI oder GTX 1070 an, Standard wäre die Klasse um die 1080 (bzw die kommende 2070, die etwa gleich schnell sein dürfte), alles darunter hat einfach nicht die notwendige Leistung
(für mindestens stabile 60FPS und hohe/ultra Details, geschweige denn iwas in der Nähe von 100+ ausser vielleicht in CS:GO oder so)
und ist meist auch noch mit nur 4GB VRAM unterwegs, was hier, je nach Spiel, bereits eindeutig zu wenig ist.

Extra:
Es wird fast nirgends erwähnt, aber dieser Monitor ist auch mit diversen 3D Techniken, speziell denen von Nvidia kompatibel, wer sowas sucht, ist hier also auch gut bedient.


Fazit:
Mein alter FHD Monitor...ist, im Vergleich, nichtmal die Erwähnung wert und wer vor allem spielt und gelegentlich mal Videos guggt oder viel mit Dokumenten , Tabellen und einfachen Grafiken arbeitet, der kann hier abolut nichts falsch machen!

Video und Grafik/Foto-Bearbeiter die noch genauere Farben und Pechschwarze Farbwerte und wesentlich höhere Kontraste benötigen, greifen jedoch besser zu einem der IPS oder VA Panel bestückten und entsprechend teureren Geräte.

Zudem kam das Panel ohne extra Pixelprüfung, völlig ohne Pixelfehler bei mir an, das ist einfach Klasse!

Ich bin jedenfalls mehr als zufrieden.
Technik und Auflösung sind derzeit im Spielebereich der absolute goldene Mittelpunkt.

Volle Empfehlung!

Adrian - Bewertung des Asus ROG Maximus XI Hero Intel Z390 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Design
Das Board ist ansprechend gestaltet und wirkt insbesondere mit den konfigurierbaren farblichen Akzenten auf dem Board im passenden Gehäuse absolut schick. Lediglich das Maximus XI Formular kann das noch toppen  hier wird noch mehr vom Board versteckt und das wirkt etwas schicker  dafür kostet das Board aber auch ne ganze Ecke mehr. Besonders gut gefällt mir am Design auch die edle Optik der I/O Blende.

Verarbeitung
Wie nicht anders zu erwarten, wirkt das Board hochwertig verarbeitet  einer der Hauptgründe, warum ich mich zum wiederholten Mal für ein Asus-Board entschieden habe.

Benutzerfreundlichkeit der Software & Treiber
Die mitgelieferte Software wirkt grundsätzlich aufgeräumt und sollte auch für ungeübte Nutzer schnell zu verstehen sein. Für mich persönlich sehe ich in dieser aber keinen echten Mehrwert, daher habe ich diese wieder deinstalliert. Die Treiber sind wie immer unproblematisch zu installieren, da ich die aktuellsten Versionen aber eh eher selten vom Mainboardhersteller beziehe (sondern direkt von Intel, Realtek und Co.), spielt das für mich eine untergeordnete Rolle.

BIOS
Das UEFI-BIOS ist durchaus brauchbar, allerdings finde ich die ein oder andere Option eher versteckt. Da bin ich aber vermutlich noch zu sehr an die klassischen BIOS-Versionen gewöhnt. Die informatorischen Anzeigefunktionen (wie z.B. Frequenzen und Volt-Zahlen) finde ich ziemlich praktisch. Insgesamt gefällt mir das UEFI-Bios, wenn man damit aber nur selten zu tun hatte ist es durchaus gewöhnungsbedürftig. Ich bin erstmal froh, dass ich nur wenig Zeit dort verbringen muss :)

Features und Leistung
Grundsätzlich bin ich mit den Features des Maximus XI Hero zufrieden. Es werden eine ausreichende Menge an Ports zur Verfügung gestellt und auch ein zukunftssicherer USB-C Port ist an Board. Enttäuschend ist allerdings, dass noch 2x USB 2.0 verbaut wird. Selbst mein altes Gigabyte-Board hat ausschließlich USB 3 verbaut und dann auch noch mehr Ports.
Klar hätte ich das Formula holen können, da finde ich das Preis-/Leistungsverhältnis aber nicht mehr akzeptabel.
Letztlich habe ich das Board vor allem auch wegen seiner Performance gekauft und hoffe von dem Board noch lange was zu haben.

Handhabung
Das Board lässt sich wie jedes andere problemfrei einbauen und nutzen. Ich kann hier keine Besonderheiten bei der Handhabung feststellen. Die Handhabung von Soft-/Hardware und BIOS sind bereits in den anderen Abschnitten erläutert.

Preis-/ Leistungsverhältnis
Alles in allem ist das Preis-/Leistungsverhältnis in meinen Augen gut bis mittelmäßig. Ich habe ein Board gesucht, das sich in einem Preisbereich bis ca. 300E bewegt und qualitativ sowie performancemäßig auch in Zukunft noch eine Weile mithalten kann.

Fazit
Das Board bietet einige interessante Features, die sich nicht zuletzt auch im UEFI-BIOS und den Übertaktungsmöglichkeiten verstecken. Insgesamt ist es ein super Board, qualitativ hochwertig bei top Performance mit ein paar Abstrichen, zu einem ordentlichen Preis. Letzteres muss man als Early-Adopter aber einfach in Kauf nehmen.

Sven - Bewertung des 1000GB WD Green WD10EZRX 64MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s:

Toll als Zweitplatte !! Bitte nicht als Hauptplatte benutzen Da der Stromsparmodus manchmal ausbremst beim zocken !! Merkt man deutlich !! Aber als Datenträger für video und etc einfach super schnell und vor allem leise !!

Henrik - Bewertung des EKL Ben Nevis Advanced Black RGB Tower Kühler:

Der EKL Alpenföhn Ben Nevis Advanced in der Ausführung Black mit RGB-LEDs schafft den Spagat zwischen platzsparend, kostengünstig, schön und leistungsfähig.

Als größerer Bruder des EKL Alpenföhn Ben Nevis sowie als technisch leicht modifizierte Variante des Ben Nevis Advanced (mit schwarz getönten Lamellen sowie einem in verschiedenen Farben beleuchtbaren Lüfter) wird der CPU-Kühler bei mir auf einem Intel Core i7-8700K eingesetzt.

Vor diesem Lüfter war ein EKL Alpenföhn Ben Nevis sowie ein Matterhorn Rev. C white vom gleichen Hersteller im Einsatz. Ersterer überzeugte weniger von seiner Leistung als von seiner Kompaktheit (da die Kühlung der des Matterhorn unterlag), zweiterer umgekehrt (da dieser weitaus größer als der Ben Nevis war und auch Komponenten auf dem Mainboard blockierte).

Mit 4 Wärmerohren/Heatpipes (vgl. Ben Nevis mit 3 Heatpipes) mit jeweils 6mm Durchmesser wird die Wärme gut an die Lamellen geleitet und verteilt.
Der 130mm große Lüfter zieht genügend Luft an, um diese Wärmerohre schnell abzukühlen. Die RGB-Beleuchtung lässt sich, je nach Installation, per Programm (in meinem Fall ASUS AI Suite 3) oder mit der mitgelieferten Bedienung steuern. Standardmäßig dreht sich der Lüfter zwischen 500 bis 1500 Umdrehungen pro Minute; man kann jedoch mit dem zum Mainboard passenden Programm diese Geschwindigkeit einstellen.

Die Installation gleicht der des Ben Nevis, weshalb ich die Backplate des normalen Ben Nevis kleben lassen konnte. Hier aufpassen, falls man den Lüfter wechseln möchte: die Backplate geht meist nur mit sehr viel Kraft ab, wenn man den Lüfter in der vorherigen Benutzung gut festgeschraubt hat!

Mitgeliefert werden die Klammern für verschiedene Sockel, so für die Intel-Sockel 2011 (2066, 2011-V3, 2011) und 115X (1150, 1151, 1155, 1156) sowie für verschiedene AMD-Sockel (AM2+, AM3+, AM4, FM1).

Wärmeleitpaste befindet sich in einer Tüte verpackt im Lieferumfang  hier würde ich empfehlen, lieber Wärmeleitpaste aus der Tube zu nehmen, bevor man mehr an den Fingern als zwischen CPU und Kühler hat.

Bis auf das Festkleben der Backplate, dem Auftragen der Wärmeleitpaste und dem Festschrauben des Kühlers gibt es nichts weiteres, was man zur Installation auf dem Sockel 1151 tun muss  kein Zusammenbauen der Backplate, Anbringen des Lüfters an die Lamellen oder Ähnliches.

Mit im Karton steckt die Anleitung, welche die Installation auf die verschiedenen Sockel mit Bildern sowie Bildunterschriften auf Englisch und Deutsch beschreibt.

Das Lüfterkabel mit dem jeweiligen Anschluss verbunden funktioniert der Lüfter an sich, jedoch ohne RGB-Beleuchtung. Das mitgelieferte RGB Split-Kabel mit 4 Anschlüssen kann direkt am Mainboard an den 12V-Pin oder, mit zwischengeschalteter RGB-Steuerung, am Netzteil angeschlossen werden; mit einem der 4 genannten Anschlüsse wird dann die Schaltung der RGB-Beleuchtung des Lüfters verbunden, und es besteht Platz für weitere Lüfter mit einer entsprechenden Beleuchtung.

Alles in allem bin ich nun endlich der Meinung, den richtigen Lüfter für meine CPU und deren Benutzung gefunden zu haben!

Sascha - Bewertung des Gigabyte X470 Aorus Gaming 7 WIFI AMD X470 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Optisch hervorragend, Hardware Technisch hochwertig, Software/UEFI durchwachsen

Optik:
Dieses Mainboard sieht wirklich Klasse aus.
In Punkto Beleuchtung beim Mainboard ist Gigabyte in meinen Augen aktuell ganz klar die Speerspitze, weshalb ich das Gaming 7, bei vermutlich relativ ähnlicher Leistung, auch dem entsprechendem Pendant von ASUS vorgezogen habe.
Auch macht das Gaming 7 mit seinem matten Finish einen einen hochwertigen Eindruck


Technik/ Übertaktungseingeschaften (CPU/RAM):
Der Hauptgrund für den Kauf eines Mainboards in dieser Preisklasse, war bei mir ganz klar die potentiellen Übertaktungseigenschaften von CPU und DDR4 RAM, und die potentielle Fähigkeit der Spannungsversorgung, auch zukünftige Zen2 CPUs versorgen zu können, ohne an der (Entschuldigung) Kotzgrenze zu laufen oder gar den Takt zu drosseln, aufgrund zu hoher thermischer Belastung.

Diese Disziplin hat das Board, bis jetzt, auch klar bestanden.
Unter Volllast, im utopischen Szenario mit Prime 95, bei einem CPU Takt von 4,2 Ghz und im max ca. 1,4 Volt VCORE steigt die Temperatur der Spannungswandler nicht über 75°C.
Das ist in diesem Szenario wirklich nicht schlecht.
Die CPU war ein 2700x.

Zur Übertaktbarkeit von RAM in Verbindung mit diesem Board kann ich im Grunde nur bedingt etwas sagen, da hier auch ganz klar der Speichercontroller in der CPU eine Rolle spielt.
Das XMP Profil von meinem 3200er G.Skill Trident Z RGB CL14 hat es jedenfalls unterstützt.
Der sehr flotte RAM läuft so ohne Probleme.

Ansonsten bin ich positiv erfreut über die vielen Anschlüsse für Lüfter und die Wasserpumpe.
Insgesamt habe ich 10 140er Lüfter und eine Pumpe angeschlossen, und alles funktioniert problemlos.
Auch hat mir der Knopf für CLEAR CMOS an der hinteren I/O Blende schon viel Gefrickel innerhalb des Rechners erspart.
Die mit Metall verstärkten PCIe Slots gefallen mir ebenfalls sehr gut.


Software/UEFI:
In dieser Rubrik gibt es leider die meisten Negativpunkte.
Die Beleuchtung lässt sich im UEFI problemlos einstellen, unter Windows Windows scheint Gigabytes eigene Software nicht zu funktionieren.
Merkwürdig, dass sich aber die RAM Beleuchtung über ein entsprechendes Tool von G.Skill steuern lässt. Hätte das Gigabyte Tool funktioniert, hätte ich mir das G.Skill Tool gar nicht downloaden müssen.

Desweiteren sind die Einstellungen im UEFI super schlecht kommuniziert.
Im UEFI sehe ich die Einstellung der Vcore und darunter einen ausgegrauten Eintrag für den Offset (Dynamic Vcore), der sich nicht anwählen lässt. Ein Dropdown Menü gibt es bei der Vcore nicht. Den Wert Auto sehe ich, weiss also die erste Option. Werte kann man logischerweise auch eingeben, aber das schaltet die Möglichkeit manuell einen Offset einzustellen auch nicht frei.
Nach 2 Stunden erfolgloser Internetrecherche bin ich dann auf einen Foreneintrag gestoßen, in dem jemand von der Option normal bei seinem Gigabyte Board gesprochen hat.
Ein wenig verzweifelt bin ich dann wieder ins UEFI gegangen und habe mal den Buchstaben N für Normal eingegeben, und sieh da, der Offset ist nun manuell einstellbar.

Ansonsten ist das Gigabyte UEFI an sich ganz gut sortiert. Man findet die meisten Einträge dort, wo man sie vermuten würde.

Ein weiterer Negativpunkt ist, dass die Spannungswerte, die man im UEFI einstellt scheinbar standardmäßig um einen gewissen Wert erhöht werden.
Stelle ich zum Beispiel 1,35 Volt für meinen RAM ein, denkt das Gigabyte Board sich scheinbar einfach nehmen wir mal 1,39 Volt für den RAM.
Muss man zwar eigentlich sowieso, aber bei diesem Mainboard sollte man unbedingt alle Spannunen auch nochmal unter Windows überprüfen!


Fazit:
Aufgrund der sehr guten Optik, sowie der für mich guten Qualität der verbauten Komponenten und der technisch letzen Endes problemlosen Übertaktbarkeit von CPU und RAM werde ich bei diesem Mainboard bleiben.
Wenn man einmal weiss, wie das UEFI zu bedienen ist, kann man damit leben.
Ich belasse es bei einem Stern abzug.

Alexsnder - Bewertung des 22" (55,88cm) iiyama ProLite E2282HV-B1 schwarz 1920x1080 1xVGA:

Da ich mir endlich einen neuen Monitor für wenig Geld gesucht habe bin ich auf Mindstar gegangen. Ich hatte unglaubliches Glück, dass dieser FullHD Monitor auf ca 60 Euro runtergesetzt wurde. Für diesen Preis bekommt man mit Glück einen gebrauchten FullHD Monitor.

Positiv:
- Alle Kabel, also DVI und Kaltgerätkabel dabei.
- Sehr Sehr einfach aufzubauen. Man muss nur den Standfuß, der aus zwei Teilen besteht, zusammenstecken und dann an den Monitor stecken. Der Aufbau hat etwas mehr als EINE Minute gebraucht.
- Sieht hochwertig aus!
- Mein Pc hat den Monitor sofort erkennen können und ich konnte sofort loslegen.

Negativ:
- Der Monitor ist sehr schwer aus der Verpackung zu holen, dabei kann ewas beschädigt werden. Wenn andere Hersteller das richtig hinbekommen, kann iiyama das auch.
- Entweder ist VGA so billig hergestellt worden oder es liegt am Monitoreingang, also das VGA Kabel ist beim Reinstecken rausgefallen.
- Die Monitor Einstellungen sind einfach zu bedienen, aber es gibt keinen eigenen Punkt um die Helligkeit einzustellen soweit ich gesehene habe.
- Nicht höhenverstellbar, das ist für große Menschen vielleicht etwas nervig, ich habe zum Glück einen extra "Monitorerhöher" am Tisch.


All in all würde ich diesen Monitor wieder kaufen. Er ist perfekt um Filme zu schauen und zum Zocken in FullHD!
Weiterlesen »September

Marc-Brian - Bewertung der 1000GB Seagate FireCuda ST1000LX015 128MB 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s:

Klein und schnell.
Lesen extrem gut ,schreiben so schnell wie eine normale HDD
Spiele werden schnell geladen um einfach mal ein bsp. zu nennen GTA 5 unter einer HDD zirka 2-3 Minuten nun mit der SSHD hier keine Minute würde sagen 30-45 Sekunden. Sie braucht etwas Zeit um sich alles anzulernen ,aber nach dem 3 oder 4 mal läuft sie Rund.

wie halt gesagt schreiben welches zum installieren genutzt wird dauert alles genau so lange wie bei einer HDD ,aber ich hab sie mit 1 TB für 40¤ bekommen besser geht es nicht. Preis/Leistung würde ich eine 10 von 10 geben

Hufen und Hörner - Bewertung der 8GB MSI GeForce GTX 1080 GAMING Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Diese Karte ist vom Hersteller wohl für jene Kunden vorgesehen, die sich vorab gründlich über das Produkt informieren (bzw. die teurere X-Variante für jene, die dies nicht tun). Dann erfährt man nämlich, dass diese Karte mit der derzeit über 100,00 EUR teureren Variante mit einem "X" im Namen bis auf die etwas niedrigere Taktung völlig identisch ist. Ohne eine Änderung der Spannung konnte ich die Karte problemlos auf einen höheren Takt übertakten, als die X-Variante sie von Haus aus mitbringt.

Wenn man natürlich besonders viel Pech hat, kann man zwar eine Karte erwischen, die sich nicht wesentlich höher übertakten lässt - der Grad der Übertaktbarkeit ist von Chip zu Chip unterschiedlich. Jedoch erstens habe ich dieses Risiko bei derartigem Preisunterschied gerne in Kauf genommen, zweitens sollten sich eigentlich auch "schlecht" weiter übertaktbare Karten zumindest auf die Taktung der X-Variante bringen lassen.

Ich hatte erst eine 570, dann eine 770 und nun also eine 1080 - alle von MSI. Die Karten sind leise, die Kühler sind super, alles top.

Mr1996steffen - Bewertung des ASRock J5005-ITX SoC So.BGA Dual Channel DDR4 Mini-ITX Retail:

Intels neuer Gemini-Lake ist ein sehr gelungenes Produkt. Im Vergleich zu einem alten BayTrail wie dem Celeron J1900, ist der Pentium J5005 etwa doppelt so flott unterwegs, ganz zu schweigen von der vielfach höheren Grafikleistung. Windows hat mit dem alten BayTrail, auf einer SSD installiert, nur wenig Spaß gemacht. Jetzt mit dem Gemini-Lake und der selben SSD ist beim Surfen im Internet kein Unterschied ggü. einem leistungsstarken, aktuellen Desktop-PC auszumachen. Hut ab!
Davon abgesehen gibt es auch Dinge die einem seltsam erscheinen können, aber da kann Asrock nur bedingt was für, wie die Sache mit dem USB Sharing: interne USB 3.0 und USB 2.0 Header lassen sich nicht gleichzeitig nutzen. Hier wäre ein USBHub ratsam gewesen.
Entgegen Intels Spezifikationen kommt der Gemini-Lake sehr wohl auch mit 16GB RAM klar, was ich bestätigen kann.

Alexsnder - Bewertung des 8GB Patriot Viper 4 rot DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit:

Nach verlgleichen von sämtlichen RAM habe ich mich für den entschieden 8GB Patriot Viper 4 rot DDR4-3000 , da er in Tests gute Ergbenisse erzielt und ich auch mit meinen vorherigen (DDR3) zufrieden war und keine Probleme hatte.
Der Kauf war wie erwartet kein Fehler. Sofort eingebaut und wurde direkt mit dem richtigen Takt erkannt (oftmals werden Speicherriegel nicht richtig erkannt und man muss sie manuell implementieren). Von der Leistung und Geschwindigkeit bin ich auch sehr zufrieden (2x4 GB, 3000 MHz), aber da nehmen sich die meisten RAM nicht sonderlich viel Endergebnis. Habe ihn testhalber übertaktet, auch dies funktioniert ohne Probleme oder Einbußen.
Er macht sich auch optisch gut im PC und sieht wertig aus, zudem gibt es ihn in verschiedenen Farben, passend zum PC-Design. Durch das rot schwarze( ja der Ram ist schwarz und nicht grün wie auf den Bildern zusehen ist, was aber viel besser aussieht und daher positiv ist) ist der RAM ein echter Hingucker!

kabelwerker - Bewertung des Ubiquiti UniFiSwitch 8 Desktop Gigabit Managed Switch, 8x RJ-45, PoE/PoE PD (US-8):

Habe mir das US-8 für ein gut ausgestattetes kleines Heimnetz zugelegt und es ersetzt bei mir ein 8-Port ZyXel Smart-Managed Switch. Es bietet in dem Sinne die selben Kernfunktionen des ZyXel Switches, die ich als Heimanwender benötige (LACP, VLANs, Monitoring), dies aber mit einer wesentlich übersichtlicheren Bedienbarkeit über den UniFi-Controller. Mit den zusätzlichen zwei anderen Kernkomponenten (Access Point, Router) dann umso mehr.

Verglichen mit anderen marktüblichen 8-Port-Netzwerkgeräten wird das US-8 schon merklich wärmer, kommt aber in einem massiven Metallgehäuse und hat allein schon durch sein höheres Gewicht eine hohe Materialanmutung. Der Boden wird dabei punktuell wesentlich wärmer als der Deckel. Laut Ubiquiti sind die Geräte aber dafür ausgelegt und dimensioniert worden. Eventuell ist dies der 48V PoE-Technik geschuldet. Ich persönlich finde es jetzt nicht allzu schlimm, jedoch macht man sich da schon seine Gedanken hinsichtlich größerer Verlustleistungen.

Der CloudKey funktioniert am Port 8 des US-8 per PoE-Passthrough problemlos.

Marc - Bewertung der Arctic MX-2 Waermeleitpaste 4g:

Habe mir die Wärmeleitpaste gekauft, da ich des öfteren mal Computer-Systeme zusammenbaue und daher etwas Wärmeleitpaste benötigte. Die Füllung der Tube sollte, meiner Einschätzung nach, für mindestens fünf Nutzungen ausreichen. Im Lieferumfang befindet sich kein Spachtel zum verstreichen der Wärmeleitpaste auf dem Heatspreader des Prozessors wie bei anderen Herstellern, allerdings würde ich ohnehin von dieser Technik abraten. Stattdessen würde ich empfehlen einen etwa Erbsen großen Klecks mittig auf dem Heatspreader des Prozessors aufzubringen und sich diesen durch den Anpressdruck des Kühlers verteilen zu lassen. Das bringt meiner Erfahrung nach den besten Kühleffekt. Zu dem würde ich diese Wärmeleitpaste nur für CPU's mit einer TDP bis 65 Watt empfehlen und bei Prozzesoren mit einer TDP von 90 Watt oder mehr die Arctic MX-4 empfehlen.
Weiterlesen »August

Alex - Bewertung des Gigabyte Z370 AORUS Gaming 5 Intel Z370 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe das Gigabyte Aorus Gaming 5 jetzt seit über 6 Monaten und kann nun meine Erfahrungen hier kundtun.

Folgende Hardware wurde verwendet:
i7 8700K
16 GB Corsair Vengeance 3000Mhz
beQuiet! Dark Rock 3
AMD R9 290
Corsair RMx 650
Crusial MX 300 500GB
Windows 10 Pro

Aussehen:

Natürlich ist Aussehen sehr subjektiv. Ich liebe die Ästhetik des Boardes und habe es auch deswegen unteranderem ausgewählt. Die hohe Menge an RGB mag manch einen abschrecken. In meinem Fall ist es perfekt für meinen monochromatischen Build wodurch ich die Farbe immer wieder ändern kann. Das metallische Aussehen passt ebenfalls perfekt zum Schwarz meines Systems. Durch die verschiedenen RGB-Zonen ist hier eine Menge möglich. Durch die RAM-Beleuchtung habe ich außerdem über 30 ¤ für RGB-RAM gespart, da die schwarzen Sticks einfach angestrahlt werden. Dasselbe gilt für die ältere Grafikkarte.

Performance:

*** Disclaimer: Mein i7 scheint ein guter Griff in der Sillicon Lottery gewesen zu sein***

Das Board funktioniert sehr gut für Overclocking. Die CPU läuft bei 1.285V auf 4,9 Ghz auf allen Kernen. Gigabyte Boards sind dafür bekannt etwas mehr Vcore als angegeben durch die CPU zu senden. Dabei werden die Kerne trotz relativ schwachem Kühler nicht über 75 °C warm in Games. Die VRMs werden während Gamingbetriebs nicht über 80 °C warm und sind damit auch voll ok.

XMP funktionierte bei meinem RAM nicht. Allerdings ist das XMP-System generell etwas im Verruf. Gibt man alle Werte manuell ein, funktioniert der RAM perfekt. Beim beheben dieses Problems half die Q-LED, was ich ebenfalls für ein extrem sinnvolles Feature halte.

Alle anderen Komponenten funktionieren problemlos.

Software:

Das BIOS ist relativ übersichtlich und funktionsfähig. Ich fand mich auch als relativer Anfänger sehr schnell zurecht.
Das einzige Problem das ich mit Gigabyte habe ist die Software-Sammlung die mit dem Board kommt. Ist das APP-Center installiert beginnt es Overclocks und andere Einstellungen im BIOS zurückzusetzen. Allerdings kann das BIOS nur über die Suite unaufwendig geupdatet werden. Dasselbe gilt für die RGB-Beleuchtung. Das BIOS update ich nun immer über die Installierung via USB-Stick. Ein schönes Feature, aber ich würde lieber über die Software updaten. Auch nach APP-Center Updates hat sich nichts geändert.

Zusammenfassung:

Alles in allem ist das Gaming 5 ein sehr gutes Board, dass sich gut und zuverlässig verhält. Alle Probleme die ich mit ihm habe liegen auf der Software-Seite, die HOFFENTLICH noch gefixt werden können. Sollte dies passieren, verdient das Board 5 Sterne.

Dennis - Bewertung der 8GB ZOTAC GeForce GTX 1070 Mini Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Bin sehr angetan von der Karte!!!

Sie wirkt ziemlich Hochwertige im Gegensatz zu meiner alten Gigabyte...
Bei FarCry 5 alles auf Ultra WQHD im Schnitt 65 Fps, bei ca. 30 grad im Moment in meiner Dachgeschoss Wohnung wird sie 75 Grad warm und Taktet sich auf 1870 rum hoch.

Mein Rechner Ryzen 5 1600 16Gb ram ist kein Stylo Rechner.
Mir ist es auch egal ob ich nun 65 Fps oder 74 Fps habe weil ich sie evtl 200mhz übertakten könnte,
auch mit 65 Fps ruckelt nix deswegen lasse ich sie wie sie ist.
Ich Höre sie aus mein System nicht heraus.
Im Windows stehen die Lüfter und wird 40-42 Grad rum warm(30grad Dachgeschoss)
gute Gehäuse Lüftung voraus gesetzt.

Wer jetzt einfach nur ne Karte haben will ohne Klim Blim die ne ganz gute Leistung hat die Leise ist ,damit meine ich jetzt nich Silent rechner.
Und wer jetzt auch nicht bis zum erbrechen die Karte übertakten will.

Dann könnt ihr die ohne Bedenken Kaufen ich mag die Karte.
Aso so wirklichen MINI ist sie dann aber nu auch nicht weil zu den normalen Dual Lüfter Karten,gerademal 2-3 cm fehlen für leute die es klein haben müssen.

Marc - Bewertung des 28" (71,12cm) Asus PB287Q schwarz 3840x2160 2xHDMI 1.4a / DisplayPort:

Mein Anliegen war einen Ersatz für meinen Samsung 4k Monitor zu finden, der kurz nach der Garantiezeit seine Funktionsfähigkeit eingestellt hatte.

Einsatzgebiet sollte CAD und 3D sein, da ich zuvor mit meinem Samsungs 4k Monitor die Erfahrung gemacht hatte das diese nicht wirklich für Spiele oder Fotobearbeitung zu gebrauchen ist.

ASUS hat mich mit diesem Monitor mehr als überrascht, ein solche Bildwiedergabe als auch Farbtreue im Preisbereich unter 1800 € hätte ich nicht erwartet. Man liest ja viel, ich habe hier auch noch einen Eizo für die eigentliche Bildbearbeitung stehen (ca. 1800 €), aber dieser kann eigentlich nur im Randbereich einen Hauch an Ausleuchtgleichmässigkeit mehr liefern; was nur bei absolut schwarzem Bild in einem abgedunkeltem Zimmer zu sehen ist.

Die Pluspunkte:

1.) Was besonders positiv auffällt ist die direkte Farbmodus-Auswahl am Monitor.

2.) Bei 1ms GtG bin ich neugierig geworden ob dieser Monitor auch beim Spielen eine gute Figur machten würde. Spielt man z.B. Doom 4 im "Game Mode" wird man förmlich von der Farbgewalt überwältigt.

3.) Kein Spulenfiepen, dies schätzt ich besonders denn der vorherige Samsung hat ständig gefiepst.

4.) Längeres arbeiten ohne Kopfschmerzen möglich. Ich hatte zuvor immer nach einer Stunde leichte Kopfschmerzen am alten 4k Monitor, nach 2 Stunden wurde es meist so schlimm das ein weiterarbeiten unmöglich wurde. Dies ist mit diesem Monitor nicht der Fall, ob das an der "Low Blue Light"-Technik liegt oder weil kein Spulenfiepen vorhanden ist kann ich nicht eindeutig zuordnen.

5.) Die Verarbeitung ist wirklich sehr gut.

6.) Sehr umfangreiches Zubehör.

7.) Die Pivot-Funktion ist zwar extrem bei einer solch hohen Auflösung aber für Vielleser oder Coder sicherlich nützlich.

8.) Bei vielen günstigen Monitoren ist meist der Standfuß oder die Laufschiene im Standfuß schlecht, bei diesem nicht. Der Gegendruck der Laufschiene sowie der Schwenkbereich als auch die Drehfunktion sind sehr gut verarbeitet.

Negativ:
Gibt es angesichts des günstigen Preises und der Leistung hierzu nicht zu sagen.

Mein Fazit:
Leistung und Qualität ist Luxus, der sich meist in hohen Preisen ausdrückt, aber hier nicht. ASUS bietet hier Leistung und Qualität im Übermaß zum Schnäppchenpreis. Man darf also die Frage nach der Notwendigkeit von einem 4k Monitor von ASUS mit "Ja" beantworten!

Christopher - Bewertung des Asus Prime B450-Plus AMD B450 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Hallo zusammen,
ich suchte nach einem Mainboard für meinen Ryzen 5 2600x Prozessor und habe mir dieses aufgrund des B450 Chipsatzes gekauft. Dieser bietet einige coole Funktionen wie z.B. StoreMi wodurch man seine hdd's durch ssd's verschnellern kann. Im Alltag habe ich das ein bisschen gemerkt, es bringt nur nicht viel beim Bootvorgang, da das Programm erst in Wondows geladen werden muss.
Den Anschluss für AURA Sync finde ich auch sehr praktisch, da man so die LED Streifen im Gehäuse direkt am PC einstellen kann. (passend zu meiner RX580 ROG)
Vom Optischen finde ich das Mainboard sehr gut, da es relativ schlicht gehalten wurde. Es ist nicht so protzig wie die Mainboards von der Gaming Serie mit dem Riesen Kühlkörper an den Außenpanels. Die Verarbeitung scheint auch gut zu sein es waren keinerlei Macken oder Schäden zu erkennen. Ich bestitze von be quiet! das Pure Base 600 gehäuse mit großem "Seitenglas" wodurch man das Mainboard gut sehen kann und mit den RGB Lichteffekten echt ziemlich geil aussieht. Das Mainboard hat "nur" 4 SATA anschlüsse was für mich völlig ausreicht.
Ich habe von Mindfactory ein BIOS update durschführen lassen, damit es mit meinem Prozessor und dem RAM besser funktioniert.
Mein 3200 Arbeitsspeichersoll natürlich auf voller Taktung laufen.
Das Mainboard soll außerdem verschiedene Temperatur Sensoren besitzen was die Lütfersteuerung effizienter machen soll. Im Gegensatz zu meinem Alten PC ist der neue PC um Welten vorraus. Das BIOS und die restliche Software ist sehr einfach zu bedienen und überschaubar.
Das Mainboard besitzt außerdem 3 x usb 3.0 und 2 usb 3.1 Anschlüsse. Zwischen beiden ist bei mir kein Unterschied festzustellen, da der Bottleneck klar an der Externen Festplatte liegt. Was bringen einen 10Gb/s wenn die Festplatte nur mit 100 lesen kann. Aber da kann man ja später noch aufrüsten. Leider gibt es nur 1 M.2 Slot für Steck-SSd's. hätte gerne 2 gehabt. Der Einbau war nicht mehr oder weniger kompliziert als bei anderen Boards. Laut Verpackung hat es noch 5 verschiedene Sicherheits "Chips" drin, welche vor Überspannung in unterschiedlichen bereichen wie z.B. LAN, DRAM, VRM schützen sollen. Kann ich bisher noch nichts zu sagen, da alles stabil läuft. Bald versuche ich mich mal am übertakten was mit der Software nicht all zu schwer zu sein scheint.
Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich gut, für ca 100€ ein solides stylisches Board zu bekommen mit diversen gimmiks und "Spielereien.

Fazit:
Im großen und ganzen bin ich froh dieses Mainboard gekauft zu haben, es fast all meine Anforderungen erfüllt (Leistung, Optik, Anschlüsse..) . Ein weiterer M.2 Slot wäre mir aber lieb gewesen. Wie oben erwähnt finde ich das Preis- Leistungsverhältnis auch in Ordnung. In diesem Preissegment, diesem Sockel (AM4) und dem 450er Chipsatz gibt es auch nichts was für mich infrage gekommen wäre, da mir die anderen Gaming Mainboards vom Design nicht gefallen. Sollte das aber für dich nicht der Fall sein kann man auch auf die 10 - 30€ teueren Modelle zurück greifen. Das System läuft stabil, sieht gut aus und liefert Leistung. Ich bereue den Kauf nicht und hoffe, dass es mir eine lange zeit gute Dienste erweist.
LG

Timo S. - Bewertung des 32" (81,28cm) Asus ROG Strix XG32VQ schwarz/grau 2560x1440 1xDisplayPort / 1x MiniDP / 1xHDMI:

Ich hatte schon länger den Wunsch meinen vorherigen Monitor (LG FLATRON E2541) zu ersetzen, um meinen restlichen PC Komponenten gerecht zu werden. Nach längerem Umschauen konnten dann zwei mögliche Kandidaten festgestellt werden: der Samsung C32HG70 und der ASUS ROG Strix XQ32VQ. Beides laut Datenblatt hervorragende Geräte mit ähnlichen Spezifikationen. Der Samsung konnte laut Datenblatt an einigen Stellen sogar fast überzeugen.

Doch warum ist es am Ende der Asus ROG Strix XG32VQ geworden?

Die Antwort ist ganz einfach. Der Asus Monitor verfügte zum einen über einen wesentlich besseren Standfuß. Dieser ist nicht so spärlich und breit wie bei dem Samsung. Zum anderen hatte sich herausgestellt, dass der Samsung Monitor als Backlight das so genannte PWM-Verfahren nutzt. Hier werden die LEDs in einer hohen Frequenz an- und wieder ausgeschaltet, um eine Veränderung der Helligkeit zu ermöglichen. Diese Art und Weise hat durchaus Vorteile aber für mich einen größeren Nachteil: Es besteht die Gefahr Kopfschmerzen und schmerzende Augen zu bekommen sollte man dies nicht so gut abkönnen. Da ich das Risiko bei einem solch stolzem Preis und für mich selbst nicht eingehen wollte, entschied ich mich für den XG32VQ.

Zum Wesentlichen:

Der ASUS ROG Strix XG32VQ wurde bei Mindfactory per Abholung bestellt und anschließend rasch abgeholt. Zu Hause wurde das gute Stück dann ausgepackt. Sämtliches Zubehör war vorhanden und der Monitor ordentlich eingepackt. Von außen also alles TOP. Aufgestellt kam dann die große Überraschung: WAS FÜR EIN PRÜGEL. Im Vergleich zu meinem 24 Zoll FULL HD Monitor ein wirkliches Schiff, wenn man ihn" so nennen darf.

Nachdem ich nun den Monitor per Displayport angeschlossen hatte, ging es zunächst auf Fehlersuche: Pixelfehler und sonstige Fehler wollten gefunden werden. Und entgegen meiner Befürchtungen konnte ich nichts dergleichen feststellen. Alles makellos. Asus scheint wohl eine gute Qualitätssicherung zu haben.

Und dann ging es los: Ich warf das erste Spiel an. Das aktuelle Trendspiel Fortnite sollte es sein. Und es war überwältigend. Tolle Farben und ein flüssiges Spielerlebnis, so wie ich es von meinem vorherigen Modell noch nicht kannte. Die 144hz (nicht mal voll ausgeschöpft) und der große Farbspielraum machten sich bemerkbar :)

Nach einer kleinen Testrunde Fortnite startete ich voller Vorfreude das nächste Game: CS:GO. Und auch CS:GO lief bei Ausschöpfung des vollen Hz Potenziales über den Bildschirm. Allerdings kam es hier zu meiner Enttäuschung zu einem leichten flackern. Zunächst hatte ich das mitgelieferte Displayportkabel im Verdacht. Ein Test mit einem anderen Kabel brachte sogar eine Besserung. Es war aber immer noch nicht so, dass ich es annährend als angenehm für die Augen bezeichnen würde.

Nach weiterem Suchen der Fehlerquelle, stieß ich dann tatsächlich in der Betriebsanleitung des Monitors auf den folgenden Hinweis: ,,Folgendes stellt keinen Fehler oder Problem dar: Bei erstmaligem Gebrauch kann der Bildschirm flackern. Schalten Sie das Gerät am Stromschalter aus und wieder ein, damit das Flackern verschwindet."

Ich war etwas verwundert. So etwas hatte ich noch nie gehört. Ich ließ den Monitor dann aber einige Male aus- und angehen und verband den Monitor anschließend wieder mit dem mitgelieferten Displayportkabel. Und tatsächlich war sämtliches flackern bei hohen Hz Zahlen wie vom Erdboden verschwunden. CS:GO lief bei zweiten Test butterweich und ohne jegliche Probleme. Das muss man ja auch erstmal wissen :)

Zu guter Letzt habe ich mir noch die einzelnen Menüpunkte angeschaut und dort festgestellt: Es gibt viele Einstellungsmöglichkeiten, welche ich wohl nach und nach Testen muss. Gut fand ich auf den ersten Blick hierbei die Möglichkeit, die RGB-Beleuchtung auf Wunsch komplett zu deaktivieren sowie die Möglichkeit zwischen verschiedenen Profilen ganz einfach wählen zu können.

Fazit:

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich den Kauf nicht bereue und mich auf viele Runden verschiedenster Games freuen werde. Ich danke Mindfactory für die problemlose Bestellabwicklung und Asus für einen bis jetzt einwandfreien Monitor :)

Zerox - Bewertung des NZXT H500 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Review NZXT H500
Um es vorweg zu nehmen, werde ich das Review in einzelne Kapitel unterteilen. Für jedes Kapitel gibt es eine individuelle Bewertung, der durchschnitt dieser Bewertungen ergeben die Gesamtbewertung.

1. Versand, Verpackung und Lieferumfang

Bei der Lieferung und der Verpackung bekommt das Gehäuse 3 Sterne.
Die schlechte Bewertung fällt hier hauptsächlich auf das Versäumnis von Mindfactory zurück. Ich habe das Gehäuse am Freitag Abend mit dem normalen Versand bestellt, jedoch wurde das Paket erst Dienstags Los geschickt, obwohl mit einer Lieferzeit von 2  3 Tagen geworben wird. Schlussendlich ist das Paket am Donnerstag bei mir eingetroffen.
Hier gleicht es sich dann wieder aus, das Case ist gut verpackt, und die Glasscheibe durch Schutzfolien auf beiden Seiten ausreichend geschützt.
Die restlichen Kleinteile kommen in einer Kleinen Box die im Festplattentray hängt. Hier könnte man sich jedoch mehr erwarten& erst recht für den Preis. Abgezählte Schrauben, keine Verlängerungen, nicht ein mal ein Mainboard Piepser.
Die zwei mitgelieferten Lüfter tuhen ihren Job& nicht mehr und nicht weniger. Hier währen wenigstens die Lüfter aus der M22 Wasserkühlung wünschenswert.

2. Aufbau und Kabelmanagement

Beim Aufbau erhält das Gehäuse mal wieder nur 4 von 5 Punkten. Auch wenn eine Netzeilabdeckung schön aussieht geht es unter ihr sehr eng zu, erst recht wenn man kein Modulares Netzteil hat. Der Festplattenkäfig ist immer im weg. Mit dem teilmodularen BeQuiet Pure Power 10 hatte ich aber bei weiten weniger Probleme wie manch andere Hardware Youtuber.
Etwas nervig ist der USB 3 Anschluss. Nachdem dieser nicht gebogen ist, und die Buchse dazu an meinem Gigabyte aours gaming 5 direkt an dem Kabelloch für den 24Pol ATX Stecker ist knickt dieser sehr schnell ab, die folge: Einer meiner USB 3 Ports funktioniert nicht richtig.
Hingegen lassen sich die Sata, Lüfter und Frontpannel Kabel sehr gut abführen, und verschwinden fast komplett.
Etwas kompliziert wird es mit einer 120mm AIO Wasserkühlung. Darauf werde ich aber noch im Punkt Airflow kommen.
Der 4+4 Pin CPU Stecker ist bei mir Oben Links in der Ecke und verschwindet fast komplett, was man jetzt wieder gut oder schlecht finden kann. Fakt ist, ich wurde mir wenigstens noch einen Zentimeter mehr Platz wünschen.
Sonst ist der Aufbau wie bei jedem Case auch, nur sollte man die Kabel vor dem Mainbord durchziehen, da das sonst recht eng werden kann.

3. Optik/ Desing

Hie kommen wir zum Hauptpunkt bei einem Gehäuse.
Um ehrlich zu sein, das Case sieht einfach nur Hammer aus.
Kleinigkeiten die eigentlich als Sparmaßnahmen dienen sollen sind zu einem design Element geworden. Der untere teil der Vorderseite passt einfach Perfekt zu dem Sehr schlichtem Rechteckigen Design. Der schwarze Käfig mit dem Weisen Streifen bringt alles nochmal auf das nächste Level.
Jedoch gibt es auch wieder Kritikpunkte. So sind zum Beispiel weder LED Lüfter noch noch LED Stripes dabei. Das ist standart bei deutlich Günstigeren Gehäusen.
Aber wie sagt man so schön& ein Bild sagt mehr als Tausend Worte.

[Bild]

Sonst gibt es hier nichts zum Meckern, daher die vollen 5 Punkte!


4. Airflow

Jetzt kommen wir zum meines Erachtens wichtigsten teil eines Gehäuses.
Der Airflow.
Hier ergeben sich 3,5 von 5 Punkten.
Auch wenn das Konzept in der Theorie gut funktionieren mag, hat es mich nicht überzeugt.
Solange alles so ist wie NZXT es möchte, Radiator hinten, ein Lüfter oben und zwei von, ist alles super.
Hat man nun eine 120MM Wasserkühlung welche vorne Verbaut werden soll, wird das alles ein bisschen kritisch. Um nämlich einen Guten airflow hinzubekommen muss man dabei die Zwei Gehäuselüfter umdrehen, damit sie die luft raus ziehen. Umgedrehte lüfter sehen kaka aus, und da es in diesem Gehäuse leider nicht die möglichkeit gibt den Lüfter der AIO hinter der Frontabdeckung zu verstauen, muss man hier improvisieren.
Ein weiteres Problem welches ich bemerkte war, dass wenn man die 120MM AIO vorn einbaut, unten oder oben ein großes Loch entsteht wodurch der komplette Airflow wieder kaputt ist. Hier wäre eine Abdeckung oder Weitere befestiguns löcher wünschenswert um einen zweiten Lüfter unter der AIO zu installieren.
Das netzteil musste ich auch einmal drehen, damit es die Luft ansaugen kann.

Staubfilter sind schön und gut, sie sollten aber auch einfach zu reinigen sein.

5. Der Preis

Last but not least ist natürlich der Preis.
Lässt man jetzt die probleme mit dem Airflow und des USB 3 Kabels außer acht, denke ich dass die aktuell 75 Euro angemessen sind. Aber hier muss wieder jeder entscheiden, wie viel er ausgeben möchte.
Natürlich ist das nichts für ein Bundget Build wo jeder Cent zählt, aber wenn man ca. 1000 Euro für einem PC übrig hat, kann man das Gehäuse schon in Erwägung ziehen.
Jedoch wie oben gesagt, könnte wenigstens ein LED Stripe mit dabei sein. Die kosten jetzt ja auch nicht Viel.
Daher hier 4,5 von 5 Punkten.

Fazit:

Pros:
+ Gutes Case mit einer Verdammt guten Optik
+ Viel Platz für Grafiktarten
+ Viel platz für Kühler
+ Rückklappe mit Scharnieren
+ 2 Staubfilter
+Gutes Kabelmanagement
Contras:
- Gerader USB 3 Anschluss
- Sehr günstige Lüfter
- Mäßiger Airflow
- Kein Rom Laufwerk Einbauschacht

Gesammtpunktzahl: 20 Von 25 Punkten d.h. Genau 4 Sterne!
Weiterlesen »Juli

Jakob - Bewertung des Enermax Saberay mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Also, nach einer Woche war es endlich da.
Erstmal solide Zustellungszeit, soo... bei den teilen, die extra dabei sind ist nicht wirklich viel zu sagen ein paar schrauben ein kleines Handbuch, simple gehalten.

Das Case an sich von innen ist schön groß und sehr angenehm beim Anfassen und durch den PSU Shroud kann man schön faul sein beim Kabelmanagement.
Was an dem Case auch wirklich toll ist einfach, dass es durch seine schiere Größe leicht Schall dämpfend wirkt + die Füße aufdehnen es steht sorgen für eine gute Lüftung bei staubiger Umgebung was ich persönlich sehr positiv finde, da genau durch diese stelzen weniger Staub in das Gehäuse kommen kann!

Die Verarbeitungsqualität ist 1A und nicht wirklich zu bemängeln, für den preis von 150 ¤ einfach nur top!

Oh und bei Nacht schaut es einfach nur grandios aus :)

- Bewertung des :


Ricardo - Bewertung des Phanteks Eclipse P350X mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz/weiss:

Das Design gefällt mir besonders (auf Mindfactory gibts zwar kein Bild, aber ich habe über Geizhals gesucht, da gibt es eins).

Die LED streifen vorne und der an der Seite unter dem Glas sehen echt cool aus und man kann mit dem "Frontpanel" (in Anführungszeichen weil es auf der Oberseite ist) Modi und Farben umschalten. Dabei gibt es 10 einzelne Farben mit je 4 Modi und einen Regenbogen Modus mit 7 Farbkombinationen.

Man kann den RGB Controller auch mit dem Motherboard verbinden, was bei mir aber nicht funktioniert, da der Stecker 4 Pins breit ist aber
1. nur 3 davon benutzt und
2. das Loch für den dritten Pin zu ist.
Mein Motherboard hat einen RGB header mit 4 Pins, ergo kann ich das nur anschließen, wenn ich einen Adapter kaufe, einen neuen Stecker an das Kabel anschließe oder einen Pin von meinem Motherboard entferne (nicht empfohlen!). Es gibt auch noch einen extra RGB Anschluss für andere RGB Produkte. Erinnert an einen Anschluss für PWM Lüfter. (Motherboard: MSI B350 PC Mate)

Und damit komm ich auch schon zum nächsten Thema: Lüfter. Es ist nur ein Lüfter verbaut gewesen (vorne). Ein 120mm Lüfter von Phanteks selbst. Ich habe mir erstmal neue 140mm Lüfter gekauft, die man auch vorne anbringen können soll. Ich habe mir beim ausmessen schon gedacht, dass das eng wird, aber die WingBoost 3 PWM von Alpfenföhn waren einfach zu breit um sie vorne richtig einzubauen. Ich habe sie letztendlich mit nur zwei Schrauben angebracht und gewinkelt eingebaut.
Wegen den Lüftern auf der oberen Seite musste ich wieder messen, denn der Platz zwischen einem 20mm hohen Lüfter und den Kühlkörpern meines Motherboards ist praktisch non-existent. Es ist verdammt knapp, aber es passt. Ich habe 120mm Lüfter bestellt (Scythe Glide Stream), sind aber noch nicht da.
Den Lüfter von Phanteks habe ich an die hintere Seite gepackt.

Da wir schon hinten sind: Die Slotblenden sind abwechselnd schwarz und weiß. Ich weiss nicht, ob das bei dem schwarzen Modell auch so ist, da ich die Version habe, die ein weißes inneres hat. Außerdem haben die Slotblenden Luftschlitze (je ca 5mm breit).

Zum Kabelmanagement: hinter dem Motherboard-Tray ist genügend Platz für alle möglichen Kabel und 3 SSDs (sofern man sich noch einen weiteren Schlitten kauft, ansonsten 2). Unten sitzt dann die PSU, dessen Kabel auch genug Platz bekommen. Die Kabel für das Motherboard finden ihren Weg durch die Löcher an der Seite und nach unten hin. Da das Case auch E-ATX Boards halten können soll wundert es mich nicht, dass die Kabel zur Seite einen etwas längeren Weg habe (3cm), um den zusätzlichen Platz zu überwinden.

Mein Case ist weiß von innen und ich finde es sieht edel aus zusammen mit dem schwarzen Motherboard. Es hebt irgendwie die Komponenten hervor.

Ich finde außerdem gut, dass die PSU einen Staubfilter auf der unteren Seite hat, den man einfach von hinten rausziehen und säubern kann. Dazu gibts noch einen Staubfilter mit Magneten für die obere Seite.

Jetzt etwas zur Vorderseite: man kann die komplette Front abnehmen (trotz RGB Streifen!) und muss sich keine Sorgen um irgendwelche Kabel machen, denn Phanteks hat anstatt Kabel einfach drei Kontaktpins an der unteren Seite eingebaut.

Man kommt nach dem abnehmen der Vorderseite an die HDD Halterungen, welche sich unten befinden. Es ist ein ganz cleveres System, mit dem man die HDDs in Schlitten einsetzen kann und einfach herausziehen kann. Was mich hier stört ist, dass die Anschlüsse auf der Vorderseite sind. Es ist also nicht einfach Plug-And-Play.

Das Glas an der Seite gewährt einen guten Einblick ins innere des Gehäuses. Das Glas ist auch nicht getönt, so wie es überall steht, sondern nur am Rand mit schwarzer Farbe beschichtet (ca. 2cm); das ist gar nicht mal schlecht, weil es zum Beispiel die Lüfter auf der Vorderseite etwas verdeckt bzw. den Rand auf der hinteren/oberen Seite. Der RGB Streifen befindet sich hinter dem Glas und ganz unten über dem Netzteil-Bereich. Dafür wurde extra eine kleine Lücke in der schwarzen Beschichtung gelassen.

Alles in allem finde ich dass es ein gutes Case ist, was mein System gut unterbringen kann. Ich empfehle es allen, die über kleinen Makel hinweg sehen können und ein schickes Gehäuse mit gutem Design, etwas RGB und einer Glasscheiben wollen.

Tobias - Bewertung des MSI Z370M GAMING PRO AC Intel Z370 Dual Channel DDR4 mATX Retail:

MSI Z370M Gaming Pro AC  kleines Format, große Leistung


Beim MSI Z370M Gaming Pro AC handelt es sich um ein micro-ATX Mainboard für Intels Coffee Lake CPUs, Sockel 1151. Das Board ist für 150-155¤ erhältlich.Wieder Name schon verrät ist das Mainboard Teil der Gaming Pro Reihe von MSI, das Design ist dementsprechend eher schlicht (schwarz) gehalten. Der Name verrät auch, dass das Mainboard eine integrierte Wi-Fi-Karte hat, dazu gibt es noch Bluetooth und einen Intel Gigabit Ethernet-Port. Die I/O-Abdeckung sowie der Chipsatz-Kühler sind mit dem MSI Branding versehen. Bei der Beleuchtung hat MSI leider nicht auf ihr MSI Mystic Lights gesetzt, sondern schlichte, rote Lichter in alle vier Ecken gesetzt.
Ein nettes Feature ist der vorhandene USB 3.1 Gen.2 Anschluss, dieser könnte vor allem in der Zukunft nützlich werden und gehört definitiv nicht zur Standardausstattung eines 155¤-Boards (Das Z370 N7 von NZXT soll 250¤ kosten und hat diesen Anschluss nicht). Ein USB 3.0-Anschluss wurde waagrecht platziert für erleichtertes Kabel-Management.

1. Exakte Spezifikationen:

4x SATA 6Gb/s
2x m.2-Anschlüsse (1x bis 22110 + 1x bis 2280)
Audio: Realtek ALC1220 Codec (5x 3,5mm-Stecker + 1x Toslink)
2x PCIe 3.0 x16 (Crossfire und SLI wird unterstützt)
2x PCIe 3.0 x1
4x DDR4-Steckplätze (bis DDR4-4000; max.: 64GB)
Intern: 2x USB 3.0; 2x USB 2.0; 1x USB 3.1 Gen.2
Rückseite: DisplayPort, HDMI, Gigabit LAN, 4x USB 3.1, 2x USB 3.1 Gen.2 (Typ-A und Typ-C), PS/2-Anschlüsse: 2 (Maus+Tastatur)
Lüfter: 1x 4-pin CPU; 1x 4-pin Wasserpumpe; 3x 4-pin Gehäuse
1x RGB-Anschluss
8-pin 12V-EPS + 24-pin ATX
Chipsatz: Z370


MSI Z370M Gaming Pro AC

2. Leistung:
Getestet haben wir das MSI Z370M Gaming Pro Ac mit einem geköpften i7 8700k, der auf 5GHz übertaktet wurde und mit einer Corsair H100i v2 gekühlt wurde. Außerdem befand sich eine GTX 1070 von EVGA im Testsystem. Das Netzteil ist ein Corsair RM650i 80+ Gold.

2.1 AIDA 64
Nach 90 Minuten im Stresstest von AIDA64 erreichte die geköpfte CPU eine Temperatur von maximal 69°C, die Spannungswandler, über denen im Gehäusedeckel ein Corsair ML120 Lüfter montiert war, erreichten 76°C. Ohne den auf 400 RPM geregelten Lüfter erreichten die Spannungswandler 90°C, ein Lüfter ist also zu empfehlen, allerdings nicht zwingend notwendig. Auch wurden während des Tests maximal 113 Watt von der CPU verbraucht.

2.2 Übertakten
Bevor der geköpfte i7 8700k in das Board kam wurde ein i3 8350k auf dem Mainboard getestet, der ebenfalls die 5GHz schaffte auf 1.35 Volt. Der i7 schafft es sogar mit nur 1.33 Volt auf stabilen 5GHz, die 5.1GHz waren ebenfalls stabil, wegen der zusätzlichen Hitze sind wir allerdings bei 5GHz geblieben. Die Kernspannung von 1.34 Volt wurde von dem Mainboard gehalten, es gab lediglich Abweichungen von 0.02 Volt vom gesetzten Wert.
Von Werk hatte das Bios einige nervige Fehler, ein Update ist also zwingend notwendig bevor man richtig loslegen kann.

3. Lieferinhalt
Mit dem MSI Z370M Gaming Pro AC Mainboard wird die normale CD mit allen Treibern und Programmen mitgeliefert. Außerdem zwei SATA-Datenkabel, eine SLI-Brücke (keine High-Bandwith-Brücke!), ein Handbuch und Aufkleber zum markieren der Kabel.


Boxinhalt des MSI Z370M Gaming Pro AC

4. Fazit
Für 150¤ ist das MSI Z370M Gaming Pro AC ein hervorragendes Mainboard. Schön wären mehr SATA-3-Anschlüsse gewesen, sowie eine komplette RGB-Beleuchtung statt roter Lichter. Das Bios muss aktualisiert werden, bevor das Mainboard vernünftig genutzt werden kann, was eventuell auf die vorgezogene Veröffentlichung von Coffee Lake zurückzuführen ist. Verglichen mit anderen micro-ATX Boards wie dem Asus ROG Strix Z370-G bietet das MSI-Board mehr Optionen für einen geringeren Preis an, die Wi-Fi-Version des ROG Strix Mainboard gibt es nämlich erst ab 170¤. Wer also eher auf einen kleineren Formfaktor setzen möchte, findet hier eine gute

HelmutHardcore - Bewertung des Corsair Carbide 275R mit TG Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Nachdem ich nun alles umgebaut und mein Nanoxia Deep Silence Case in den Ruhestand geschickt habe, kann ich ein erstes Resumé ziehen.

Angefangen mit der OPTIK:
Wer es minimalistisch, dezent und aufgeräumt bzw. clean mag, macht mit dem Design dieses wirklich sehr schönen Gehäuses alles richtig. Es verzichtet auf jeglichen optischen Schnickschnack, macht dabei aber wirklich was her. Das Frontpanel besticht durch seine gebürstete, metallische Optik, auch wenn es sich hierbei um Kunststoff handelt. Schön sind auch die 3 weißen LEDs in der unteren Aussparung. Den nötigen Akzent setzt lediglich ein kleines Corsair Logo im unteren Bereich.
Das getöhnte Glas-Panel an der Seite bringt das Innenleben des PCs so richtig gut zur Geltung. Dadurch bietet es sich geradezu an, diverse beleuchtete Komponenten zu verbauen. Ob RGB-Stripe,RGB-Lüfter oder ein leuchtendes CPU-Bracket einer AIO. Für schlichte, stylishe Builds ist dieses Case absolut geeigent. Nicht zuletzt auch dank des Netzteil-Schachtes, welcher sich erfreulicherweise bis vorne durch erstreckt. Auch in Sachen Kabelmanagement ein riesen Pluspunkt. Die Oberseite ist mashed, um hier wahlweise 120mm oder 140mm Lüfter bzw. Radiatoren zu verbauen. Hier liegt allerdings noch ein schöner, magnetischer Staubfilter auf.

Weiter zu dem eigentlich wichtigsten Punkt...die VERARBEITUNG:
An dieser gibt es wirklich nicht allzu viel asuzusetzen, erst Recht im Anbetracht des sehr günstigen Preises. Lediglich die Front enttäuschte mich etwas, da ich nicht mit Kunststoff gerechnet hatte. Dieser ist jedoch nicht "billig", was mich darüber hinwegsehen lässt. Im Inneren ist alles Corsairtypisch gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Keine dünnen Bleche, keine scharfen Kanten und insgesamt wirkt alles bis auf eine Ausnahme gut durchdacht und umgesetzt. Bei der Ausnahme handelt es sich um die Art der Befestigung des gläsernen Seitenteils. Dieses wird nämlich mit 4 Imbus-Schrauben verschraubt, was sich etwas umständlich gestaltet, da man die Scheibe per Hand fixieren und so lange festhalten muss, bis min. 2 Schrauben fest sind. Aber wie oft muss man schon das Panel entfernen?
Einen festen Stand bekommt das Carbide 275R durch 4 hübsch anzuschauende Metallfüße in Edelstahloptik und rutschfester Gummierung.
Alles in Allem also sehr wertig und robust.

Kommen wir nun zur AUSSTATTUNG:

Diese ist wie ich finde auf einem Level, mit dem sich nur wenige Gehäuse dieser Preisklasse messen können. In der Front finden genügend Lüfter oder ein Radiator bis 280mm Platz, Oben genau das Selbe. Sowohl vorn und oben als auch unten im "Luftloch" für das Netzteil sind Staubfilter verbaut. Für große Grafikkarten ist ebenfalls mehr als genug Platz (diese kann man auch vertikal verbauen.) Das Case bietet Platz für 2x 3,5" HDDs und bis zu 4x 2,5" SSDs. Es sind außerdem alle nötigen Anschlüsse vorhanden (2x USB 3.0, Audioausgang sowie Mikrofon-Eingang.)
Zum Thema Kabelmanagement gibt es nicht viel zu sagen. Passt! Genug Platz und Kabelführungsmöglichkeiten um das cleane Äußere auch im Inneren weiterzuführen. Dazu legt Corsair auch ein paar Kabelbinder, sowie alle nötigen Schrauben usw. bei.
Zu den 2 bereits verbauten Lüftern kann ich leider nix sagen, da diese sofort durch beleuchtete FANS der AF Serie von Corsair ersetzt wurden.

Airflow und Geräuschkulisse sind bei 3x 120mm Lüftern,2x 140mm Radiator-Lüftern und Pumpe des H115i PRO und einer eigentlich recht lauten Grafikkarte absolut annehmbar. Trotz fehlender Dämmung keine unangenehme Lautstärke zu vernehmen und wirklich gute Hardware-Temperaturen.


FAZIT:
Wer viel Wert auf edle, schlichte Optik, eine gute, wenn auch nicht überragende Verarbeitung bzw. Ausstattung und ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis legt, oder gar ein stylishes Black and White Build aufbauen möchte, macht mit dem Kauf des Carbide 275R ganz sicher keinen Fehler. Für diesen Preis das beste Gehäuse, das ich je mein Eigen nennen durfte!

Rico - Bewertung des Gigabyte X470 Aorus Ultra Gaming AMD X470 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Zuerst einmal habe ich mir das Mainboard bestellt, da ich mit der Ram Kompabilität, meines Alten MB komplett unzufrieden war.
Da Ich einen Ryzen der zweiten Generation besitze, dachte ich , ich steige auch auf die neuste Mainboard Generation um.

Testsystem : Ryzen 2700x mit Dark Rock 3 Kühlung
Gskill Trident Z RGB 3000Mhz CL16
Geforce GTX 1080ti Asus Strix
Bequiet Pure Power 10 500Watt

Verpackung/Lieferumfang
Der Lieferumfang war relativ spartanisch gehalten, es gab das Mainboard die SATA Kabel, die Blende für die Anschlüsse, Montagematerialien, sowie ein Adapter um die Gehäusekabel schöner in den Mainboard Anschluss zu führen. Bedienungsanleitung auf Deutsch sowie Treiber CD waren auch enthalten.

Inbetriebnahme
Der Einbau bzw. das Anschließen ging sehr schnell von statten, es ist sowohl am Mainboard als auch in der Bedienungsanleitung alles deutlich gekennzeichnet und sollte auch für Anfänger einfach zu machen sein.
Nachdem Einschalten flott das XMP Profil aktiviert, und siehe da direkt erkannt und läuft ohne zu murren.

Meine Wahl viel auf den X470 Chipsatz, aufgrund der Hoffnung einer gesteigerten Leistung durch bessere Unterstützung des Precision Boosts.
Also mal schnell geguckt was Cinebench im Multicore so sagt, leider waren meine Erwartungen wohl zu groß da sich die Perofmance zum X370 Chipsatz nicht verändert hat.

BIOS
Das BIOS ist relativ simpel aufgebaut (musste von mir aber noch flott manuell auf die neuste Version geupdatet werden), so lange man es im Anfängermodus betreibt, die Lüfter sind alle auch dank der vielen Mainboardseitigen Anschlüsse individuell regelbar.
Sobald man den Prozessor und den RAM allerdings übertakten möchte muss man sich durch mehrere Menüpunkte Kämpfen die leider nicht alle im selben Reiter zu finden sind, das geht bei anderen Herstellern deutlich besser.
Auch nachdem übertakten, habe ich festgestellt das es kein Unterschied macht ob B350 X370 oder X470 Mainboard.
CPU ließ ich bei allen Mainboard auf 4,2Ghz bei 1,38V takten.
Die Spannungswandler erreichen dabei wie ich finde 60 Grad im Mittel, was ich für ein Mainboard in der Preisklasse hervorragend finde.

Sonstiges
Zum Aussehen kann ich nicht viel sagen, da Geschmäcker bekanntlich unterschiedlich sind, mir gefällt es allemale.
Auch die Software zur Steuerung der RGB Beleuchtung, ist übersichtlich gestaltet und lässt sich schnell nach jedem erdenklichen Wunsch einstellen.
Leider musste ich die Software wieder deinstallieren, da das Spiel "Hunt-Showdown" diese als Cheatsoftware erkannt haben will.

Fazit

Ist das Mainboard gut ? Aufjedenfall, es erfüllt seinen Zweck auch wenn das Bios ein wenig unübersichtlich gestaltet ist.
Lohnt es sich ein X470 Chipsatz zu kaufen ? Leider Nein, es bringt einfach keinen Mehrwert von der Performance her, das könnte sich allerdings zur neuen Ryzen Generation ändern.

Also wer unbedingt ein X470 Chipsatz haben möchte in einem Schicken Design für relativ wenig Geld, der ist mit diesem Board sehr gut beraten.
Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte kann sich auch ein B350 Chipsatz oder X370 Chipsatz zulegen, welche wohl für den Ottonormalverbaucher mehr als ausreichend sind.
Weiterlesen »Juni

Johannes - Bewertung des Lian Li PC-7FNW Window Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ein sehr gutes Gehäuse, dass ich jetzt schon einige Jahre benutze.
Das Design ist abgesehen vom Seitenfestern zurückhalten und gefällig, die Lackierung ist nicht kratzempfindlich, in mehr als fünf Jahren der Benutzung habe ich noch nicht einen Kratzer verursacht, und dass selbst bei Reisen zu LAN Parties.
Bei selbigen fällt das niedrige Gewicht und die kleinere Größe gut auf, ich habe es schon für einen Transport per Bahn in einem Rollkoffer untergebracht.

Das Gehäuse ist durchdacht aufgebaut, und auch wenn es nicht alle Features der teureren LIanLi gehäuse hat ist es im Alltagsgebrauch sehr angenehm.
Zum Reinigen und teile Austauschen lassen sich sowohl die Seiten wie auch das Dach abnehmen, damit man guten Zugriff auf die Teile im Inneren hat.

Es gibt keine scharfen kannten, und dank der Thumbscrews ist der Ein- und Ausbau von Erweiterungskarten, wie Grafik- oder Soundkarten kinderleicht. Sobald man die Thumbscrews einmal mit einem Schraubenzieher gelockert hat.
Bei Auslieferung waren sie zu stark angezogen, aber das Problem gab es hinterher nie wieder, danach ist das Abschrauben per Hand problemlos möglich.

Die Schnellwechselhalterungen für die Festplatten und zwei Optische Laufwerke sind sehr angenehm zu gebrauchen, speziell wenn man mal eine weitere Festplatte zum auslesen einbaut.

Der Festplattenrahmen ist sehr gut konstruiert, mit genug abstand zwischen den Festplatten, dass man auch alle vier Festplattenplätze ausnutzen kann und dennoch genug Luft zur Kühlung hindurchfließt.

Ebenso ist die allgeine Auslegung des Gehäuses gut, man kann eigentlich alle Kabel hinter der Platine führen, wo sie den Luftstrom nicht beeinträchtigen, durchbrüche zur Kabelführung gibt es genug.
Genügend Ösen und ähnliches zum durchziehen von Kabelbindern gibt es auch.

Das Netzteil ist unten im Gehäuse auf zwei mit Gummidämpfern entkopplelten Schienen gelagert, was den ein und Ausbau erleichtert.
Ebenso können die Festplatten in den Schnellwechselhalterungen und alle Lüfter mittels Gummipuffern entkoppelt werden.

Wie alle LianLis ist das Gehäuse gut erweiterbar, zb. durch neue Dache mit Lüfterplätzen und Funktionen.

Einer von zwei kleineren Minuspunkte ist, dass der Ein- und Ausbau des Frontlüfters etwas aufwendig ist, da dazu der Festplattenkäfig demontiert werden muss.
Abgesehen davon können alle anderen Lüfter, selbst wenn man eine Dachplatte mit einem oder zwei Lüfter verwendet, ohne Probleme wechselbar.

Und Zugegeben, ich habe die Lüfter damals gewechselt, und sie gegen leisere ausgetauscht.

Der andere Minuspunkt ist dass LianLi eigene Schrauben und Abstandshalter benutzt, und man bei Verlust diese beim LIanLi support nachbestellen muss, was aber relativ einfach möglich ist.

Ebenso gibt es auf der Rückseite zwei Durchbrüche durch die Leitungen einer Wasserkühlung geleitet werden können, auch wenn ich sie nie für diesen Zweck benutzt habe.

Das Gehäuse ist jetzt die Heimat für die dritte Hardwaregeneration und ich habe den Kauf nie bereut, das Gehäuse war seinen Preis mehr als wert.

Final würde ich sagen 4,5 von 5 Sternen, weil es sehr gut ist, vor allem für den Preis, aber ein bisschen Luft nach oben ist noch. ;)

Karsten - Bewertung des Gigabyte B360 Aorus Gaming 3 WIFI Intel B360 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe mir folgende Komponenten zugelegt, weil mein anderen Teile doch etwas in die Jahre gekommen sind:

Gigabyte B360 AORUS GAMING 3 WIFI S1151v2 DDR4/ATX

Intel Core i5 8500 6x 3,00GHHz So. 1151 BOX
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Lieferung: einach nur Top, nicht mal 48 Stunden gedauert und sehr gut verpackt um einen sicheren Transport gewährleisten. Top !!
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Bord:
Das Gigabyte B360 Aorus ausgepackt und sah schon sehr gut aus. Die Anschlüse sich alle gut erreichbar so, dass die Hardware ohne Probleme einbauen lies. Die gesammte Hardware wurde gleich erkannt. CPU und Arbeitsspeicher liefen anstandslos mit den richtigen Taktraten, so dass keine Einstellungen notwendig gewesen sind.

Bios ist etwas schlicht gehalten. Es gab leichte Probleme bei der Installation, da einige Funktionen sehr ungewohnt waren und man doch etwas suchen musste, aber dass gibt es bei jeden neuen BIOS und wenn man sich ran getastet hat und sich genauer angeschaut hat, findet man sich schnell zurecht. Das Bios wurde mit der Version F3 ausgeliefert und ein Bios - Update war daher nicht notwendig.
Die Einstellmöglichkeiten im Bios sind sehr umfangreich und man sollte sich schon damit mal ausseinander setzten, da es Einstellungen gibt die das Bord noch flotter machen von den Bootzeiten. Dieses sollte aber nur von erfahrenden Nutzern gemacht werden!!

Onboard - Grafik ( Intel UHD Graphics 630 ) habe ich nicht getest, da ich diese nicht benötigt habe. Nutzer die sie nicht brauchen, sollten sie auch im BIOS deaktivieren!

Das W - Lan Modul ist schnell eingabaut sieht schick aus und der Fuss ist magnetisch, so dass er auch am Metall gut haftet, ansonsten ist der Stand auch gut.

Die LED Beleuchtung ist auch interessant und über die Zusatzsoftware auch gut steuerbar.

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Treiber :
Die Treiber sind wie gewohnt im Lieferumfang, aber es sollten vor der Inbetriebnahme aktuelle Treiber aus dem Internet laden, damit man gleich die aktuellsten hat und nicht noch lange suchen muss. Nach der Treiberinstallaion hat alles gut geklappt und das System läuft stabil und es gibt kleinerlei Fehlermeldungen von Windows. Top !!!

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Zusatzsoftware von Gigabyte:
Die Zusatzsoftware, bietet einge Einstellmöglichkeiten. LED Beleuchtung, Bios - Upate und andere Spielereien, aber für mich war es einfach nur uninteresssant und nach em Testen habe ich es wieder deinstalliert.

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Fazit: Das Bord ist einfach nur TOP für den Preis. Sehr gutes Preis - Leistungsverhältniss und das Sahnestück ist das W - Lan Modul, dass man auch auf jeden anderen Bord ( falls der Steckplatz vorhanden ist ) verbauen kann.
Wer seine CPU übertakten will sollte aber zu einem anderen Bord greifen, da der Chipsatz ( meines Wissens ) nicht zulässt.

Ansonsten kann man das Bord beruhigt empfehlen und deswegen auch eine gerechtfertigt gute 5 Sterne Bewertung.

Sebastian - Bewertung der Sharkoon Skiller Mech SGK2 Kailh Red USB Deutsch schwarz (kabelgebunden):

Eine sehr schwere Tastatur die auf ihrem Platz bleibt, schönes Design, nicht viel Schnickschnack.

Das schreiben auf der Tastatur macht Spaß, die Tastatur hat dieses typische Klickgeräusch von mechanischen Tastaturen, die ein wirklich in einen Rausch schreiben lässt, jedoch finde ich, dass das los lassen an paar Tasten es zu einen kleinen Schillern kommt.
Vom ganzen empfinde ich die Tastatur beim schreiben eher als laut, also wer aufnimmt, live streamt oder sich in einem TS/ Discord befindet kann es doch zu störenden Klickgeräuschen kommen.

Die Tastatur ist eher schlicht gehalten was ich persönlich auch in Ordnung finde, da ich keine riesen Farbe-Paradies auf meiner Tastatur brauche, vom Aussehen her finde ich die Tastatur gut.

Die Tastatur ist mit einer weißen Beleuchtung ausgestattet, die man von de Helligkeit regulieren kann, man kann auch ein paar Effekte wie z.B das "atmen" der Beleuchtung aktivieren.

Die Tastatur hat keinen Nummernblock, was für mich persönlich positiv war, da ich mehr Platz für mein Mauspad habe.

Mit den Makrotasten an der linken Seite kann ich absoult nichts anfangen, da man keine Software hat um die Tasten zu belegen, man soll sie konfigurieren, in dem man auf der "Record"-Taste die oben links an der Tastatur ist seine Makros selber aufnimmt, ich habe es zwar probiert, finde es jedoch sehr schlecht gemacht, kein verlass auf diesen Tasten,
außerdem finde ich die Makrotasten auch eher störend, da ich am Anfang sie immer mit der "Strg" oder "Shift"-Taste verwechselt habe, man gewöhnt sich aber relativ schnell daran.

Mein Fazit:
Ist sein Geld wirklich wert, hat jedoch seine Tücken, an die man sich gewöhnen muss, im großen und ganzen aber eine solide Tastatur, für wenig Geld, die was hergibt.

Nicolas - Bewertung des 34" (86,36cm) Asus Curved PG348Q ROG kupfer/titan 3440x1440 1xDisplayPort / 1xHDMI 1.4:

Erst mal ein Lob an Mindfactory für den schnellen Versand und den guten Service.
Ich habe mein Artikel am 3.6. bestellt und am 6.6. kam das Packet, mit leichten Dellen, an.

Zum Monitor: (4,5 / 5)
Der Monitor ist 34 Zoll Groß und dementsprechend mit der von Asus eingebauten Technik 12 kg schwer, dennoch war der Aufbau recht einfach, da man das Panel einfach am Ständer einrasten kann. Jedoch muss man bei den Verdeckungen der Kabel darauf achten, keines der empfindlichen Plastikplatten zu zerbrechen.

Zur Grafik 4/5:
Der Monitor hält was er verspricht. Mit meiner GTX 1070ti komm ich selbst bei den meisten Spielen mit der höchsten Einstellung auf flüssige 100 FPS dank des GSYNC und der Möglichkeit den Monitor auf 100 Hz zu takten. Durch Flicker-Free sieht das alles noch viel flüssiger aus.

Die Landschaften und Bilder sehen dank des IPS-Panels lebhaft und farbenfroh aus und ich möchte nicht mehr auf IPS verzichten.

Der einzige Nachteil ist das vom IPS bekannte Blacklight Bleeding, was sich vorallem in den Ecken bemerkbar macht, allerdings ist es richtig schwer ein IPS Panel ohne Bleeding zu bekommen (Panel-Lotterie). Dazu empfehle ich, bei starken BlB sofort zu reklamieren.

Pixelfehler hatte ich noch keine große Entdeckung gemacht, bis auf einen, der ist aber bei so einem großen Monitor leicht übersehbar und kaum auffällig.

Preis/ Leistung: (4/5)
Wenn man diesen Artikel kauft muss man wissen, das ASUS hier wirklich alle versprechen gehalten hat, allerdings für einen stolzen Preis. Man sollte sich hier wirklich sicher sein, ob man auf ein IPS Panel mit hoher Leistung setzen will, aber für jeden Gamer mit viel Geld ist es das absolut Wert und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

Felix - Bewertung der 11GB ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme Core Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Kurz zur Lieferung:

Bestellt am 12.06. Abends kurz vor 21 Uhr mit UPS Express - und Service Level Gold.
Angekommen gut verpackt 14.06. Morgens 10 Uhr. Kann mich nicht beschweren.

Dies ist mein erstes "Top-Modell" nachdem ich fast 9 Jahre mit einer GTX460 und seit letztem Jahr mit einer 1060 unterwegs war.
Nutzung ist fast ausschließlich für moderne FPS Spiele, gelegentlich mal zum Filme schneiden.

Zu allererst einmal etwas zur Größe, da haben ja schon einige etwas zu gesagt - aber auch danach hab ich die Größe dieses Kolosses unterschätzt! Meine ausgebaute 1060 wirkte wie ein Zwerg dagegen! Zuerst dachte ich das Ding passt niemals rein in meinen 10 Jahre alten Miditower - aber mit etwas Geschick, Kabel und Festplatten umlegen passte es dann doch noch. Glück gehabt.

Inbetriebnahme war problemlos, nach 1-2 Minuten hat Windows10 die Graka von selbst eingerichtet und alles lief soweit. Zuvor hatte ich MSI Afterburner als Software laufen, wollte auch erstmal damit weitermachen - bekam aber ein bestimmtes Problem welches ich schonmal irgendwo gelesen habe nicht in den Griff: Sobald die GPU Temp 45°C überschreitet, fährt der Lüfter einmal kurz mit lautem Geheule auf 100% hoch und wieder runter. Wenn die Temperatur um diesen Wert herum schwankt passiert das leider entsprechend oft. Nachdem ich jedoch die neue Firestorm Software von Zotac installiert und den Afterburner deinstalliert hatte, behob sich das Problem seltsamerweise von selbst. Die Graka ist mit ihren 3 Lüftern im Betrieb durchaus zu hören, wobei ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher war ob das nicht mein CPU Lüfter war der da zwischendurch mal rumort hat. Schlussendlich hatte ich jedoch nie das Ziel ein Silent-System zu bauen, daher ist das Kapitel für mich geschlossen.
Die Kühlleistung ist genial, unter Last ist die Graka nie wärmer als 70°C geworden - und das obwohl wirklich wenig Platz in meinem Gehäuse ist.

Zur Leistung - erstmal meine Systemdaten:
Ryzen 1600X auf Standardtakt, 32GB RAM auf 2933MHz, SSD, 2560x1440 144Hz G-Sync Monitor.

Zur Zeit spiele ich vor allem Escape von Tarkov (ein schlecht optimiertes Spiel, deshalb wahrscheinlich nicht die beste Referenz).
Meine Bildraten sind im Gegensatz zu meiner 1060 6GB (übertaktet) im selben System je nach Map auf zwischen 20 und 70 FPS MEHR gestiegen. Endlich echtes 144Hz Gaming in 2560x1440!

Bin gespannt wie die Graka sich bei neueren Titeln wie BF5 oder Mavericks schlagen wird, vermutlich wird hier aber die CPU der Flaschenhals sein.

Fazit:
- Leistung und Kühlleistung Top, daher Kaufempfehlung
- aber Achtung: vorher ausmessen ob sie passt / und die Firestorm Software installieren!
- Zum Problem mit der VR Kühlung kann ich nichts sagen, da ich kein VR spiele

Thomas - Bewertung des Corsair Carbide 270R Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Dieses Gehäuse von Corsair bekommt von mir 3/5 Sternen in der Gesamtwertung. Dabei unterteile ich ich mehreren Kriterien.

Design:

Das Design ist sehr minimalistisch gehalten und hat durch seine dezente schwarze Ausstrahlung die Möglichkeit sich in jedem Umfeld zu integrieren. Dieses Gehäuse ist gerade für PC Nutzer geeignet, welche ein unauffälliges System suchen, das keine störenden Lichter besitzen soll und gerade von vorne überzeugt das Gehäuse durch Reinheit und das ohne einbußen in der Aerodynamik innerhalb des Gehäuses. Was der gerade erwähnten Zielgruppe stören kann ist die deutlich zu große Gitterstruktur im Deckel für die da vorgesehenen überdimensionierten Lüfter. Damit bekommt das Design 4/5 Sterne.

Verarbeitung:

Bei der Verarbeitung merkt man das dies ein Gehäuse in der mittleren Preisklasse ist. Eine gute Verarbeitung welchen den Eindruck vermittelt dass das Gehäuse noch ein Paar Jahr ohne Schäden bei normalen Gebrauch überstehen kann.
Auch überzeugt die Aluminium Verarbeitung des Gehäuses und die stabilen Standfüße, welche auch bei höhere Belastung sehr stabil wirken. Die Gummierung der Standfüße könnte allerdings qualitativer ausfallen um mehr Dämpfung von Krafstößen, aber auch Vibration von Hardware aufnehmen zu können. Auch besitzt das Gehäuse keine weiteren Besonderheiten, woran man zum einen merkt dass das Gehäuse auf Minimalismus ausgerichtet ist, aber auch das dies ganz klar in der Mittelklasse eingeordnet werden kann. Damit bekommt das Gehäuse im Bereich Verarbeitung 4/5 Sterne.

Dämmung/Lautstärke:

Was definitiv eine großer Kritikpunkt an diesen Gehäuse ist, ist das Gitter am Deckel. Da das Gitter für die Lüfter mehr als die Hälfte des Deckels einnimmt ist unmöglich mithilfe von Dämmmatten eine bermerkbare Geräuschreduzierung zu erreichen. Damit ist das Gehäuse nicht dämmbar, da auch die Frontblende nicht dämmbar ist, da sonst keine Luftzufuhr bzw. Abfuhr stattfinden könnte. Durch die Dämmung würde damit der komplette Wärmetransport zerstört. Auch ist durch das viel zu große Gitter am Deckel nur dann ein leises System möglich wenn alle Lüfter im System sehr leise sind, womit das Gehäuse definitiv nicht punkten kann. Im Bereich der Dämmung gibt es damit 1/5 Sterne.

Staubentwicklung:

Hierbei gibt es nicht viel zu sagen. Nach gerade mal zwei Wochen war das Innenleben des PC`s der verdreckteste Ort im gesamten Raum. Man kann sich denken wie das entstehen konnte. 1/5 Sterne.

Preis:

Für diesen Preis lässt sich durchaus bessere Gehäuse finden, welche bessere Dämmbarkeit bietet und auch geschlossener gebaut sind. Wer aber unbedingt minimalistisch bauen will und kein lautes System besitzt dem ist mit Staubfiltern gut geholfen und dann ist das Gehäuse auch empfehlenswert, da die Verarbeitung positiv ausfällt.
Weiterlesen »Mai

Markus - Bewertung der BitFenix Prodigy M Wuerfel ohne Netzteil orange:

Ich habe mir den Prodigy M als Grundlage für einen Gaming-PC ausgesucht. Verbaut habe ich hierin ein mATX-Board, ein be quiet! Straight Power 11 550W Netzteil, eine be quiet! Silent Loop 120 mm Wasserkühlung mit zwei Lüftern und eine 260mm lange RX580 Nitro von Sapphire. Um es vorweg zu nehmen, es passt alles rein. De Bilder auf der Homepage sind hier sehr hilfreich.

Zu der Anordnung der Komponenten:
1. Das Netzteil wird vorne verbaut und bläst die warme Luft nach unten weg. Hierbei hat man die Wahl, ob es sich die Luft von vorne oder von innen zieht. Diese Frage stellt sich insbesondere, wenn man eine länge Grafikkarte einbauen möchte, da die Leitungen im Weg sein könnten. Die RX580 ragt dabei schon ca. 1 cm über das Netzteil. Hier könnte ein nicht-modulares Netzteil evtl. besser sein, da die Leitungen nur an einer Stelle rauskommen.

2. Die Wasserkühlung. Man hat die Möglichkeit diese hinten, unten oder oben einzubauen.
Oben soll Platz für einen 240 mm slim Radiator sein. Eine zweite Grafikkarte ist damit nicht mehr möglich, ist in diesem Gehäuse jedoch sowieso nicht sinnvoll. Ich habe sie hinten verbaut mit Luftzufuhr von unten. Platz für einen Towerkühler ist dank der Breite des Gehäuses auch.

3. Das Board ist quasi Kopfüber, was dazu führt, das sich die GraKa die Luft vom Deckel holt. Das Problem dabei: Die Abwärme geht auch in den oberen Bereich. Meine Lösung: Der Deckel bietet Platz für zwei 120 mm Lüfter. Der vordere Platz sorgt mit einem nach oben blasenden Lüfter und einer zusätzlichen Luftführung (aus Pappe selbstgebaut) für den Abtransport der Wärme, wärend der hintere Platz für die Zuluft bleibt.

Zum Gehäuse selbst. ich habe die Version in orange. Es gibt Farbunterschiede zwischen dem Plastik und den Metallteilen. Die fallen unterm Tisch allerdings nicht auf. Das obere und untere Plastik ist identisch und relativ weich. Stupst man das Gehäuse an, so wackelt es ein wenig. Das Plastik ist dabei aber so stabil, dass man das Gehäuse daran tragen kann. Auch die Seitenteile sind identisch, bis auf die Bedienelemente. Ich habe die Bedienelemente auf die linke Seite verbaut, da die Leitungen somit nicht im Weg sind. Es sind unten auch Gewindelöcher vorgesehen, um Füße zu montieren. Dazu lässt sich die Unterseite demontieren. Allerdings habe ich auf der Homepage keine als Zubehör gefunden. Ein Laufwerksschacht für DVD und co ist auch vorhanden. Dieser ist aber auf Grund der engen Platzverhältnisse nicht nutzbar. Festplatten/SSD´s finden Platz entweder am Boden, oder an einem abnehmbaren Seitenblech bzw. in der Seitentür. Im Lieferumfang sind neben Schrauben und Kabelbindern ein 120mm und ein 140mm Lüfter (dieser auch beleuchtet) und eine magnetische Bodenplatte, um die Luftführung zu beeinflussen.
Alles in Allem ein interessantes Modell, qualitativ recht gut aber in seinen Möglichkeiten auf Grund der Abmessungen begrenzt.

Bady - Bewertung der SATZ Google Chromecast Audio Black:

Umständlich , Kompliziert, einfach Schlecht !

Wir haben uns den Chromecast geholt um Inhalte aus dem Internet auf die alte aber gute Stereoanlage zu Streamen, wir wollten die Möglichkeit jedes eingehende Audiosignal aus dem Netz, sei es Youtube, online Radio, eben alles sonst über den Handylautsprecher ausgegeben wird über die Anlage laufen zu lassen.

Seitens Mindfactory wurde mir dafür der Chromecast Audio empfohlen.

Was erwartete uns ?

Eine Niederländische Verpackung von der man nur die hälfte der Anleitung gebrochen versteht , aber halb so wild man ist ja fachlich begabt, also auf die Internetseite gegangen und die deutsche Anleitung raus gesucht.

Aha , man muss nach dem anschließen an die Anlage (was der einfachste Teil war) also die google home app installieren , ok gemacht, erstes großes unverständnis, die google home App will zur Benutzung mit dem Chromecast einen Google Account haben .... Also erstmal 20 Minuten den Account erstellt. (auf einem Ipad)

Nach dem Account wurde der Chromecast gefunden, super, die Spannung steigt, wir freuen uns schon gleich Youtube über die Anlage zu hören.

Fertig eingerichtet, nun noch das kleine Tutorial beenden und schon kann es los gehen.

Das erste was man dann in der Google Homeapp erblickt sind ... Empfohlene Apps für Chromecast.
In der gigantischen anzahl: 3 Stück
Spotify , Google Play , und radio irgendwas ...

Uns egal wir wollen ja eh nur Schwarzwaldradio und Youtube hören , also youtube aufgemacht und ein Youtube Video abgespielt, und den üblichen Streamen Button gesucht welchen man ja schon kennt wenn man Inhalte vom Handy, Tablet auf den Fernseher Streamt.

Aber er war nicht da ... also nächstes Video .. Wieder kein Button ... Tablet neugestartet .. Immer noch kein Button.

Anleitung konsultiert, welche mit dem Satz endet: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Chromecast erfolgreich eingerichtet, Sie können nun Audio Streamen !

Zur Hölle mit der Anleitung, wie soll das gehen WTF ?

Browser auf, Online Radio, auch hier keine Funktion zum Streamen... Keine Funktion zum Streamen.

Anderes Gerät probiert ... Auch kein Button.

Irgendeine Internetseite nach 20 minuten googeln gab dann schlussendlich den Hinweis das nur ausgewählte Apps & Webseiten mit dem Chromecast zusammenarbeiten (Welche die 3 Offiziellen waren die ich oben erwähnt hatte)

Angeblich soll man noch mit einer Inoffiziellen App namens AllCast irgendwas machen können, aber nach kurzer überprüfung der App im Appstore war auch diese nicht in der Lage Youtube inhalte oder beliebiges Online Radio abzuspielen, von den schlechten Bewertungen ganz zu schweigen.

Sowas nutzloses, kompliziertes und dreistes habe ich selten erlebt, eine App installieren welche NICHTS kann außer deine Daten abzugreifen, und dir zu sagen: Installier andere Apps, ich bin hier fertig, ach und nochwas, youtube kannst du vergessen, wenn du Musik hören willst bezahl mal schön für Spotify !

Bozhidar - Bewertung der 8GB MSI GeForce GTX 1070 Ti Gaming 8G Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Amazing card!

BOX:

Dont expect flashy box . The card is comming in the same packaging as its smaller brother 1050ti.

Whats in the box:

Inside you will a stickers from MSI , installation guide, CD with drivers, and more paper works. There is no extra power extension cable in so make sure your PSU have the right pins!

Looks:

Okay the card is looking really really good. I was really surprised also from its size. I have used other 1070Ti before . But they was smaller. This card is also pretty heavy ! The colors are great ! We all know this is one of the best looking cards on the market. It have Black PCB cover which is hiding the Black PCB. On the Cover you will find only the MSI Dragon in very dark gray color , which makes the card to look really cool!

Installation:
Installation was very easy , despite the heavy and long card i didnt get any slag on the end of the GPU .

Performance:

Well as expected from card of this class . The card is performing really good. In Idle The card kept 35c and the fans was not spinning at all. Of course this means the card is also very silent . At load at stock settings the card went to 67c and the fans was running on very low spead . It kept cool and silent.

Overclocking :

The card i have turns out as really good overclocker. I am using MSI Afterburner, i managed to clock the card as follow:

Core clock +300
Memory Clock +500

The rest of the settings as power limit and temp limit i left on stock. During the clock i ran again Unaqine heaven Benchmark and i saw improvement in the FPS between 15-20 FPS .
The card temps went to 68c with the clock in load but they kept 35 in Idle .

Do keep in mind ! The overclocking may not be the same for each card. It depends on the RAM used and the silicon of the GPU dye!

Lets talk about Size!

If you are using smaller for case, this card may not fit in ! I am using Fractal Design Define C , I have 240mm Rad on the front and when i placed the card in the case, the distance between the card and the Rad is just 1.5 cm. So you will have to check if the card will fit or not. If you have front mounted Rad , you may have to relocate it, or even get bigger case .

Ports !

The connectivity on the card is really multi display friendly ! It is equipped with

DisplayPort x 3 (Version 1.4)
HDMI 2.0b
DL-DVI-D.

This gives you more then enough ports to play with .

I have to say also ! The card did not have any kind of coil wine , which is really important to keep the system silent.

In overall i can say this product worth the money . If you want to have one i strongly recommend it .

WeedyGonzales - Bewertung der Corsair K70 LUX RGB LED CHERRY MX RGB Red USB Deutsch schwarz (kabelgebunden):

Im Rahmen einer Rabatt-Aktion habe ich mir diese Tastatur gegönnt, da ich mit der CM Storm Quickfire Ultimate (die ich in meiner Bewertung hier als Vergleich nehme) dann doch nicht so ganz zufrieden war. Da die MX Brown Switches der Quickfire Ultimate etwas zu laut waren und sich nicht so entspannt tippen ließen; die LEDs unter der Leertaste zu tief waren und oftmals blendeten, habe ich mich dann aufgrund der Rabatt-Aktion gegen die Quickfire entschieden. (Es gibt auch Dämpfungsringe die das Tippgeräusch dämpfen, aber der Tastenrückschlag ist trotzdem zu schnell bei diesen Switches)

Versand/Mindfactory:
Einwandfrei und sicher verpackt, sodass auch der Holzkopf vom bösen Nachbarn der Tastatur nix anhaben kann. Das Paket war schon fast riesig für die Tastatur, die in ihrer eigenen Verpackung schon fast verloren im Paket aussah. Salami - Turnhallen-Prinzip :D
Bezahlt hab ich am 10.5. und am 26.5. kam die Tastatur dann endlich an, nachdem sie scheinbar ausverkauft war...naja, war jetzt nicht so das Gelbe vom Ei, hat mich im Endeffekt aber auch nicht wirklich gestört, da ich in der Zeit viel unterwegs war. Fazit: Alles gut!

Design:
Ja...Prinzipiell ja eine Frage des Geschmacks.
Bei der Tastatur sind die Tasten "auf" der Tastatur, weil die MX Red Switches aus der gebürsteten Alu-Grundplatte etwas hervorschauen. Das hat den Vorteil, dass man die Tasten auch unkompliziert und schnell abnehmen kann um die Tastatur zu reinigen, was sehr gut funktioniert, da die Switches abschließend zur Alu-Platte sind und somit nahezu kein Staub in die Tastatur gelangen kann (ok, außer bei der Leertaste, da ist ein etwas breiterer Spalt).
An der Oberseite ist das Alu nach oben gewölbt, worauf sich der unbeleuchtete aber trotzdem schicke Corsair-Schriftzug und die Helligkeitstaste, Win-Lock Taste und die Lautstärkeverstellung befindet.
Die Reihe der F-Tasten ist etwas abgesenkt im Gegensatz zur davor liegenden Zahlenreihe. Das hat den Effekt, dass die Tastatur nicht so hoch baut und sozusagen einen smarten Eindruck wecken will.
Die RGB Beleuchtung lässt einiges an Farbspielereien zu (siehe Corsair Utility Engine). Brauch ich nicht wirklich. Aber als reine Weiße Tastatur gabs die K70 leider nicht.
Ansonsten gibt es noch eine Handballenauflage dazu, die angenehm auffällt.
Die K70 macht (mit oder ohne Beleuchtung) einen schlichten aber trotzdem auffälligen und schicken Eindruck. Alu machts möglich.


Bedienung:
Ja...wie bedient man eine Tastatur?
Man kann die K70 oben und unten in der Höhe verstellen. Unten brauch ich nicht, da mein Tisch keine 45° Neigung hat und meine Handgelenke noch intakt und gerade sind, aber vielleicht gibts ja irgendwo auf dieser Welt Menschen, Tische und Handgelenke, die darauf angewiesen sind.
Spaß beiseite. Die MX Red Switches sind für mich um eingies angenehmer als die MX Brown. Der Anschlagpunkt ist etwas sanfter, die Tippgeräusche sind leiser, die Tasten sind "langsamer in der Rückwärtsbewegung" (fühlt sich zumindest so an), verglichen mit der Quickfire ist das ungefähr so, als würde man bei einem hochwertigen Bike die Zugstufen des Fahrwerks von schnell auf mittel stellen.
Ich kann entspannter zocken, durch weniger Tastendruck, leisere Tippgeräusche und griffigere Tasten. Bei der Quickfire bin ich manchmal mit den Fingern verrutscht, weil die Tasten zu glatt waren. Im Vergleich dazu hat die K70 etwas angeraute Tasten (vor allem die Leertaste). Man kann sogar noch einige Tasten gegen gummierte Tasten tauschen. Das alles lässt es entspannter schreiben, da auch bei schnellem Tippen und leichten, ungewolltem Antippen die Tasten nicht gleich reagieren. Dennoch reicht ein gewöhnlich leichterer Tastendruck aus. Schwer zu erklären....
Die Tastatur macht im Prinzip alles besser als die Quickfire.

Haltbarkeit:
Da werde ich wohl erst in frühestens einem Jahr was dazu sagen können, oder spätestens wenn ich in geistiger Abwesenheit das erste Getränk drüberschütte und dann die Pampe aus Getränk, Chips, Gummibärchen, Schokolade, Frauenunterwäsche und was man sonst noch so in Tastaturen findet, aus der K70 kehre.

Beleuchtung:
RGB ist Mode und Trend. Ich wollte das mal ausprobieren, da es beim AMD Wraith Kühler ganz witzig aussah, obwohl das Weiß immer ernüchternd ist, da sich jeder Hersteller auf RGB ausruht statt RGBW zu nehmen. So auch hier bei dieser Tastatur.
Über die Utility Engine kann man so ziemlich jeden Krempel einstellen. Ob nun einzelne Tasten, einzelne Bereiche, Reihe für Reihe, Form für Form...das könnte jetzt noch ewig weitergehen. Aber mal ehrlich: Beim Zocken braucht man vielleicht nur 2-3 feste Farben um wichtige Tasten hervorzuheben und beim Schreiben ist eine Farbe am sinnvollsten. Effekte sind nur zu Show-Zwecken und für Prahlerei sinnvoll.
Beruflich hab ich als Veranstaltungstechniker mit einigen LED Scheinwerfern zu tun, ob nun hochwertig oder nicht. Für das Geld muss ich aber sagen, hätte man auch noch ne komplett weiße LED mit integrieren können. Dieser Mix aus RGB um Weiß zu erhalten ist grausam. Da wünsche ich mir die rein weißen LEDs der Quickfire zurück. Und mit der Software bekommt man auch kein annehmbares Weiß hin. Das selbe sehe ich tagtäglich bei RGB LED-Scheinwerfern. Die können einfach kein schönes kaltes Weiß. Das ist nur mit ordentlichen weißen LEDs möglich. Diese fehlen hier leider. Schade.

Fazit:
Mal ganz abgesehen von der Quickfire Ultimate ist diese Tastatur wirklich gelungen. Man kann super schreiben, zocken und wat auch immer.
Die Beleuchtungseffekte sind Spielerei, ein Hingucker, schick, im Endeffekt für mich zwar nicht wirklich immer brauchbar, but nice to have.
Trotz fehlender weißer LEDs (ja ich weiß, dass die Tastatur eine RGB und keine RGBW Tastatur ist), bekommt die Tastatur 5 Sterne, Stars, Furunkel, BlinkeBlinkeDinger oder wie auch immer der Leser das für sich interpretiert.

Pro:
+ MX RED Switches
+ angenehm zu bedienen
+ Handballenauflage
+ Design
+ Beleuchtungseffekte

Contra:
--- kein RGBW!

PS: Hätte ich sehnsüchtig drauf gewartet, würde Mindfactory nen dicken Minuspunkt für den späten Versand bekommen. Da habt ihr jetzt aber Schwein gehabt ;)
Weiterlesen »April

Lev Arris - Bewertung der AMD Ryzen 3 2200G 4x 3.50GHz So.AM4 BOX:

Moin. Ich hatte für einen guten Freund einen Budget-PC zusammen stellen wollen, u. bin dabei auf diesen Ryzen 3 2200G mit integrierter Grafikeinheit gestoßen.
Für den Preis von nur ca. 91 € bekommt man hier eine Grafikeinheit inklusive, vergleichbar in etwa mit einer AMD HD 6950 aus 2011. Die hatte nämlich 2 GB RAM. Und für diesen Ryzen 3 2200G kann man im BIOS (Asus Prime B350 Plus) 2 GB RAM der Grafikeinheit zuweisen.
Einen Leistungsvergleich habe ich nicht angestellt. Ich kann mir vorstellen, das die alte Grafikkarte hier doch noch die Nase vorn hätte.

Wer nicht die aktuellsten u. anspruchvollsten Titel spielt, wird hiermit erst mal auskommen, bis die Grafikkarten wieder günstiger werden. Falls Ihr wirklich viel spielen wollt, evtl. lieber ansonsten den nächst größeren Ryzen nehmen.

Ich hatte nur mal FlatOut Ultimate Carnage mit dem Ryzen 3 2200G probiert. Und das lief mit hohen Einstellungen in Full HD sehr gut. Das Spiel ist allerdings von 2008.
Von daher würde ich empfehlen am Netzteil nicht zu sparen, in Erwartungshaltung später eine richtige Grafikkarte nachzurüsten.
Und nicht am RAM sparen. 2 x 4 GB RAM sollten es schon sein, da ja die Grafikeinheit bis zu 2 GB RAM in Anspruch nehmen kann. Das ist mit einem festen Wert einstellbar (Empfehlung für Gamer). Standard-Einstellung im BIOS ist aber "Auto"

Also den PC, den ich für meinen Freund konfiguriert hatte, kostete bei MF ohne Windows knapp 420 €. Das geht sicherlich günstiger. Aber mir war ein gutes BeQuiet Netzteil mit Leistungsreservern (500 Watt) für später (Grafikkarte) sehr wichtig. Dazu ein Asus Mainboard, DDR 4 RAM 2400er 2x4 GB u. eine schnelle SSD. (plus Gehäuse, Zusatzlüfter, DVD Laufwerk)

Lacerta - Bewertung der Corsair Hydro Series H150i Pro RGB Komplett-Wasserkühlung:

Geiles Teil! Nachdem mir nach 3 Jahren die H100i wieder kaputt ging bestellte ich mir diese. Von der Kühlleistung ist sie zwar nur minimal besser, der Fokus bei den neuen Pumpen liegt aber auch woanders.

Die Pumpe ist leiser. Die Kühlung selbst ebenfalls, da man mehr Lüfter bei weniger RPM betreiben kann. Wer es wissen will kauft sich noch 3 Corsair ML120 dazu, wahlweise auch mit RGB. Ein stark übertakteter Ryzen oder 8700K bei 400 RPM ist kein Problem. Wer es kühler mag geht auf 600 RPM, was immer noch nahezu totenstill ist. Darüber hinaus hat Corsair den Radiator umgestaltet. Er ist dünner und einfacher zu handeln.

Toll: Es liegen bereits ML-Lüfter dabei. Die alten Kühlungen mussten noch mit den lauten SP-Lüftern auskommen, die ML haben ein Magnetlager und lassen sich bei niedriger RPM betreiben. Dann sind sie praktisch lautlos. Der einzige Nachteil, sie haben kein RGB, was bei einer RGB-Pumpe seltsam ist, das "RGB" bezieht sich nur auf den Sockel.

Der Kühler wird in Corsairs Link bzw. iCUE (Beta) eingebunden. Für mich einer der ausschlaggebenden Gründe wieso ich Corsair präferiere. Die Software ist erstklassig, wer auch eine Tastatur oder andere Geräte von Corsair hat kann diese an einem zentralen Ort verwalten. Nutzt man RGB-Lüfter, lässt sich so das ganze System synchronisieren. Leider geht das bislang nur für Corsair-Produkte, ich persönlich hoffe sehr dass bald auch Marken wie EVGA oder Gskill eingebunden werden. Immerhin gibt es RGB nun auch schon länger.

Weitere Nachteile sind vor allem die vielen Kabel rund um den Sockel. Das hätte man vielleicht anders lösen können. Darüber hinaus ist sie sehr teuer, insbesondere wenn man noch RGB oder mehr Lüfter will. Ich würde diese Pumpe Enthusiasten empfehlen, die wirklich das Maximum aus ihrem System herausholen wollen. Ebenso kann sie sich lohnen, wenn man sein System absolut leise haben möchte, auch unter Last. Hier gilt: Masse ist Klasse, je mehr Lüfter bei niedriger Drehzahl desto besser. Leise, kühl und günstig sind leider nicht vereinbar.

Sebastian - Bewertung der Asus TUF B360-Pro Gaming [WI-FI] Intel B360 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Design:
Ansprechendes Design wie man es von TUF-Boards kennt. Die LEDs sind dezent platziert. Das IO-Shield bietet alle relevanten Anschlüsse. Es gibt vier Fan-Header, die an den richtigen Stellen auf dem Mainboard liegen, um sie gut erreichen zu können. Die Farben des Boards sind wie von TUF bekannt meist in Schwarz mit orangenen und weißen Akzenten versehen. Das an der rechten Seite zurecht geschnittene PCB des Mainboards und die gleichzeitige Illuminierung dieser lässt das Mainboard etwas aus den anderen herausstechen.

Verarbeitung:
Gewohnt gute Verarbeitung der einzelnen Komponenten auf dem Board. Der Kühlkörper sollte alle Prozessoren der Coffee-Lake-Familie ausreichen, da man werksseitig nicht übertakten kann. Das Cover des IO-Shields ist gut auf dem Board integriert.

Benutzerfreundlichkeit:
Alle Schnittstellen (PCI-Express, Ram-Slots, USB 2.0-Header, USB 3.0-Header, SATA-Ports) sind gut auf dem Mainboard verteilt, sodass diese gut erreichbar sind.

Software / Treiber:
Die Software von ASUS (sofern man sie denn braucht) sind übersichtlich und bieten viele Einstellmöglichkeiten.

BIOS:
Das BIOS gehört mit zu den übersichtlichsten die es derzeit auf dem Markt gibt. Dadurch, dass man nicht übertakten kann, braucht man das BIOS aber nicht allzu oft, weshalb viele Nutzer wahrscheinlich gar nicht so viel dort einstellen müssen. Wenn dies aber nötig sein sollte, sollte jeder Anwender sich sehr schnell zurecht finden können.

Features / Leistung:
Die Leistung mit meinem I5 8400 entspricht vergleichbaren Boards dieser Preisklasse (oder sogar teureren Boards). Die Spannungswandler bleiben unter Last (AIDA 64) bei unter 60 Grad. Das Board bietet einen M.2 Slot (PCI Express 4x) der für eine NVME-SSD genutzt werden kann und einen weiteren M.2 Slot (PCI Express 2x) der für eine SATA-SSD genutzt werden sollte (da bei einer NVME nicht die volle Geschwindigkeit anlegen würde). Die WLAN-Verbindung war durchweg in Ordnung, es sollte aber vor allem beim Spielen die LAN-Verbindung genutzt werden. Der integrierte Soundchip (ALC887) bietet 8 Kanäle und DTS-Support, hier sei aber gesagt, dass sich eine Soundkarte im Bereich 60-70 Euro deutlich besser anhört.

Handhabung:
Wie im Kapitel Design, Benutzerfreundlichkeit und BIOS beschrieben ist die Handhabung aufgrund gutem BIOS und guter Wahl der Header auf dem Board sehr gut. Es bietet genug Platz und Anschlussmöglichkeiten, sodass jeder damit zufrieden sein sollte.

Preis- / Leistungsverhältnis:
Das Board kostet im Vergleich zu Varianten (TUF, STRIX oder Vergleichbare Boards) ohne WI-FI ca. 20 Euro mehr. Da man für den selben Aufschlag schon Z370-Boards bekommt (und damit dann übertakten könnte), ist der Preis etwas zu hoch gegriffen. Für das Board spricht die gute Ausstattung (abgesehen vom Overclocking bietet es fast alles wie vergleichbare Z370-Boards) und die bereits erwähnte WI-FI-Nutzung. Die Spannungswandlerkühlung ist ebenfalls sehr gut.

Fazit:
Für mich war es wichtig integriertes WI-FI zu haben, welches dieses Board bietet. Für meinen Prozessor (i5 8400) lohnt ein Z370-Board nicht. Das Board bietet eine gute Spannungswandlerkühlung, die eventuell nicht jeder braucht, der einen nicht überaktbaren Prozessor verwendet, da ich das Board aber in einem kleinen Gehäuse ohne viel Airflow unterbringe wollte ich da auf Nummer sicher gehen. Die Anschlüsse sollten für fast jeden ausreichen: Man bekommt genug USB-Anschlüsse (6 + Typ C USB 3.1) und kann zwei M.2-SSDs (eine NVME und eine SATA-M.2-SSD) nutzen. Crossfire wird auch unterstützt, sollte aber aufgrund der bekannten Multi-GPU-Probleme und der Tatsache, dass der zweite PCI-Express-Anschluss nur mit 4 Lanes angebunden ist unterlassen werden.

Peter - Bewertung der AMD Ryzen 5 2400G 4x 3.60GHz So.AM4 BOX:

Hab die CPU genommen weil sie eine Grafikeinheit mitbringt, diese für Office laut Tests ausreichend sein soll und für mehr ist der Rechner auch nicht gedacht.
Habe mich erst erschrocken, als ich nach dem zusammenbau im Bios war - da lief die CPU schon mit 42 Grad und ich befürchtete das schlimmste wenn er mal richtig Last bekommt. War aber unbegründet weil er im Bios mit 3,6 Ghz taktet und im Windows Betrieb im Idle runtertaktet auf 1600 Ghz! Habe ihn dann als Win 10 installiert war aus Spass mal mit Prime95 gestresst, dabei taktete er mit 3750 auf allen Kernen und kam nicht über 65 Grad. Ist mein erster Ryzen, aber ich glaube Amd hat dieses mal viel richtig gemacht! In meinem System mit dem ich zocke arbeitet ein Xeon E3 1230 v3 und laut CPU-Z ist der R5 2400G sogar etwas schneller, jedenfalls wenn man dem Test glauben kann - aber es ist schon verwunderlich, denn er kostet weniger als die Hälfte vom Xeon.
Er läuft auf einem Asus Prime B350 mit 16 GB Ram G.Skill Aegis DDR4-3000 der stabil mit 2933 Mhz läuft, dazu noch der normale Box Lüfter der wirklich reicht. Habe 16 Gb Ram genommen, weil die Grafikeinheit ja auch Speicher braucht und ihr 2 GB zugewiesen. Ich denke ich habe alles richtig gemacht und für kleines Geld einen schnellen Office-Rechner gekauft/gebaut. Klare Kaufempfehlung von mir!

Max - Bewertung der Asus ROG Strix X470-F Gaming AMD X470 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Hochwertiges Mainboard, das mit der Verarbeitung und dem Asus BIOS überzeugt.

RGB Beleuchtung lässt sich mit Asus Aura Sync einstellen.
Der Stock Ryzen RBG Kühler kann auch verbunden werden und somit hat man eine einheitlich Farbe im Gehäuse.

Der Onboard Sound hört sich sehr gut an mit meinen Sennheiser PC 360 und lässt sich einfach per Software konfigurieren.
Somit kann zum Beispiel der Bass für Musik deutlich verbessert werden.

Die IO Blende ist jetzt auch am Mainboard fest angebracht.

Die Spannungsversorgung ist auch sehr hochwertig und lässt auch Spielraum für Overclocking mit Overvolting.

Der Ryzen 2700 hat sich leicht übertakten lassen und läuft super mit diesem Mainboard.

Martin - Bewertung der 16GB Crucial Ballistix Sport LT grau DDR4-2400 DIMM CL16 Dual Kit:

Benutze den RAM in Kombination mit einem AMD R5-1500X und als Mainboard benutzte ich ein ASRock A320M-DGS.

Da ich ein möglichst Preiswertes System bauen wollte war mir die Optik relativ egal. Wichtig war mir nur die Beste Preis Leistung. Klar wenn ich mir einen Ram mit 2660 MHz gekauft hätte, hätte ich eventuell 5% mehr Leistung aber da der Arbeitsspeicher im Moment eh viel zu teuer ist musste ich irgendwo halt Abstiche machen.
Der Ram Funktioniert tadellos in meinem PC, es war nicht notwendig die Spannung rauf zu setzten um den 2400 Tackt zu erreichen.
Früher nutzte ich Hauptsächlich Teuren Speicher also GEIL, Corsair, und so weiter aber ehrlichgesagt der Aufpreis für den Markennamen lohnt ich nicht. Die Rigel werden teilweise eh beim Selben Hersteller gefertigt.
Weiterlesen »März

Tobias - Bewertung der Supermicro X11SSM-F Intel C236 So.1151 Dual Channel DDR4 mATX Retail:

Ein tolles Board!

Allerdings lassen sich die fünf Lüfter nicht ordentlich steuern bspw. durch eine Lüfterkurve.

Die Lüfter sind in zwei Zonen eingeteilt FANA ist der CPU Lüfter Anschluss und FAN1-FAN4 sind für die Perepherie zu kühlen. Allerdings wird FAN1-FAN4 auch auf FULL gestellt wenn der CPU FANA auf eine zu niedrige Drehzahl fällt.
Langsame Lüfter werden nur im "FULL SPEED" Modus ordentlich laufen, sond gehen die, die ganze Zeit An und Aus! Schade ich hätte mir von einem Serverboard mehr erwartet. Was die Kühlung angeht, schließlich ist es kein Highend Serverboard mit zwei oder mehr CPU Sockeln.

Bei den Lüftern muss ich leider sagen habe ich auf eine externe Lüftersteuerung zurück gegriffen, da die Festplatten echt nur mit 300-400 RPM Lüftern gekühlt werden müssen, sonst werden die im Basement einfach viel zu kalt! Wenn die Lüfter auf 1600 RPM laufen haben die Festplatten gerade mal 18-20°C im idl und 23°C unter Volllast. Mit den 300-400 RPM sind die wenigsten 30-35°C warm im idl und Volllast.

CPU Lüfter ist miti 800 RPM auch nicht zu hören obwohl der auch gut 500 RPM drehen darf, aber irgendwie bekommt, dass Board es einfach nicht gebacken!

Der Arbeitsspeicher mit 64 GByte und vielen PCIexpress Ports sind Ideal für ein großes NAS und leistungsfähiges NAS!

Das Board ist in einem HTPC Gehäuse untergekommen und die Festplatten sind per SAS Expander extern angebunden.

Die Fernwartung ist auch Spitze, endlich kann ich auch bei Abstürzen sehen was schief gelaufen ist und muss nicht immer gleich in den Keller.

Aufjedenfall für kleine Server eine eindeutige Kaufempfehlung!!!

Dieter - Bewertung der Samsung Galaxy Note 8 N950F 64 GB schwarz:

Also: die Lieferung erfolgte sehr schnell innerhalb von kaum 2 Tagen.

Verarbeitung/Aussehen:
Das Gerät selbst ist sehr hochwertig verarbeitet an und sieht sehr Edel aus, die leicht gebogenen Seitenränder geben ihm dazu einen sehr modernen bzw. futuristischen Look. Ob man es aber mag ist Geschmackssache. Mir gefällt es sehr. Es wirkt sehr Robust, ich empfehle aber dennoch jedem eine Schutzhülle die möglichst bei einem Sturz auch das Display schützt, denn das Gerät ist mit 189g (gemessen auf der Lebensmittelwaage) kein Leichtgewicht. Diese höhere Masse kann doch für einen Bruch im Glas auf Front oder Rückseite sorgen, denn Erfahrungsberichte zeigen immer wieder: Manche Geräte überleben dutzende Stürze aus 1,5m oder höhere, andere haben nach einem Sturz aus 30cm kaputtes Glas.

Mit 8,6 Millimetern (ja hier steht 9mm, es sind nicht ganz 9mm) ist das Gerät nicht zu dick. Im Gegenteil, es hat für mich eine angenehme griffige Dicke die einen ordentlichen Griff zulässt, was unter anderem auch den 4 abgerundeten Kanten liegt die schmeichelnd in der Hand liegen. Unangenehm stechen tun sie auf keinen Fall.

Das Glas auf der Rückseite fasst sich angenehm an, verschmiert aber zugegebenermaßen SOFORT, sobald man es anfasst. Aber die meisten packen es ja eh in eine Hülle.

Display:
Mit der wichtigste Aspekt bei diesem Gerät: Das Display. Dieses ist mMn das beste auf dem Markt. Auch zahlreiche Tests kommen zu diesem Fazit. Die Ränder an den Seiten sind praktisch nicht vorhanden und oben und unten sind sie sehr dünn, aber nicht ZU dünn. Dadurch und durch das Seitenverhältnis von 18,5:9 kommt man in den Genuss eines sehr großen und immersiven Displays. Wenn man will kann man die Helligkeit dazu ENORM hochschrauben. Das Ablesen wird auch im direkten und sehr hellen Tageslicht kein Problem sein. Die dezent abgerundeten Ecken fallen nicht negativ ins Bild, auch hier finde ICH sogar, dass es sehr gut aussieht- Natürlich unterstützen nicht alle Inhalte das 18,5:9 Format. Gerade bei Videos, die ja praktisch alle im 16:9 Format gehalten sind, hat man an den Seiten natürlich etwas Rand wegen des ungenutzten Displays, jedoch hat das Note 8 hierfür (wie auch S8/S8+/S9/S9+) ein Softwarefeature, welches eine Anpassung gewissermaßen erzwingt. Das funktioniert sehr gut, das Bild ist aber etwas herangezoomt. Bei Videos fällt das durchaus auf, bei den meisten Apps - gerade Spielen - jedoch eher kaum bis gar nicht. Wer sich daran stört, der lässt es einfach weg. Win-Win. Natürlich zieht dieses große Display auch ein großes, aber meiner Meinung nach kein unangenehm großes Gerät nach sich. Dennoch sollte man es auf jeden Fall mal vor Ort in der Hand gehalten und ausprobiert haben.
Dennoch gilt auch hier wieder die Warnung die bei AMOLED generell gilt: lange Standbilder sollten vermieden werden um ein mögliches "Einbrennen" eines Bildes in die organischen Bildpunkte zu verhindern.

Leistung:
Die Leistung ist auf absolutem Top Niveau, knapp über 202.000 Punkte im Antutu Benchmark sprechen für sich. Auch wenn morgen die gut 25% schnelleren S9 Modelle herauskommen gehört das Note 8 auf keinen Fall zum alten Eisen. Prozessor und Grafikeinheit lassen das Gerät in jeder Lebenssituation butterweich laufen. Auch in maximaler Auflösung Auflösung von 2960x1440 (was in der Gesamtzahl mehr als doppelt so viele Bildpunkte sind wie bei FullHD) laufen alle aktuell Verfügbaren Spiele flüssig bei bester Grafik. Apps starten dank des schnellen UFS Speichers sehr schnell, im "Leistungsmodus" kann die Leistung kurzzeitig auch noch weiter gesteigert werden. Auch in 2 Jahren wird dieses Gerät sicherlich seinen Dienst noch gut Verrichten.

Speicher: In Deutschland ist das Note 8 leider nur mit 64Gb internem Speicher erhältlich. Zugegeben etwas schade, gäbe es doch auch noch eine Variante mit 128 oder sogar 256Gb. Hier gebe ich zu das ich die 64Gb etwas zu gering finde. 128Gb hätten es für ein 2017er High-End Flaggschiff mit einer UVP von 999€ schon sein können, aber sei's drum. 64Gb reichen für mich zumindest aus. Bei wem es anders ist, kann eine MicroSD Karte Abhilfe schaffen. Diese gehen heute bis 400Gb und Tests haben gezeigt das auch das das Note 8 auch diese nutzen kann, auch wenn MicroSD Karten offiziell "nur" bis 256Gb gehen.
Beim RAM kann sich das Note 8 deutlich vom Firmeninternen Hauptkonkurrenten Galaxy S8+ abheben. Es bietet statt 4Gb 6Gb RAM. Diesen Unterschied merkt man beim Multitasking. Wo andere Geräte Apps schon neu laden hält das Note 8 sie noch startbereit im Arbeitsspeicher.

Kamera: Die Kamera gehört zweifelsohne mit zu den besten Smartphonekameras die es aktuell auf dem Markt gibt, bei all der Werbung die durch die Hersteller betrieben wird darf man aber nicht vergessen: Es ist und bleibt eine Smartphonekamera. Man muss aber sagen: Die Bildqualität ist inzwischen hervorragend und macht normale Digitalkameras obsolet. Beide Kameras auf der Rückseite haben 12MP und eine optische Bildstabilisierung. Fotos verwackeln somit nicht und auch Videos bleiben schön ruhig. Mit einer f1.7 Blende schießt man auch im Dunkeln gute Bilder, die f2.4 Telelinse ermöglicht Verlustfreien 2-fach optischen Zoom und den "Live Fokus", also die vorher und nachher Einstellbare Unschärfe. Hier merkt man jedoch das Software im Spiel ist. Sauber wie bei einer richtigen Profikamera ist die Hintergrundunschärfe nicht. Gerade bei Haaren wird gerne mal der Rand mit verwaschen, wer da aber nicht gerade nah ran zoomt um danach zu suchen, dem wird das wohl auch nicht auffallen und den Effekt die Fotografierte Person hervorzuheben verrichtet es auf jeden Fall.
Videos können mit der Hauptkamera mit UltraHD Auflösung (3840x2160p) mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, die Kamera auf der Front (Displayseite) schafft beim Video maximal WQHD. Fotos werden hier mit maximal 8MP geschossen.

Akku/Laden: Der Akku fällt mit 3300mAh nicht klein, aber auch nicht gerade groß aus. Sicherlich wollte Samsung auf keinen Fall ein erneutes Debakel wie beim Note 7 haben. Diese Befürchtung kann man jedoch getrost bei Seite legen. Samsung hat seine Akkutests überarbeitet und kann jetzt wohl sagen das die verbauten Akkus mit die sichersten überhaupt sind. Auf YouTube gibt es zahlreiche Tests dazu. Selbst wenn die Akkus verbogen, durchstochen und angesägt werden (aber bitte: AUF KEINEN FALL NACHMACHEN) blähen sie sich zwar auf und stinken fürchterlich, brennen tun sie aber nicht. Die etwas verhaltene Akkukapazität kann jedoch durch die Adaptive Schnelladefunktion wieder wett gemacht werden. Ich habe das Gerät auf 3% Akku heruntergebracht. Keine 90 Minuten später (eher 80) war der Akku bei 95%. Wohl noch 5 Minuten länger und ich hätte 100% gehabt. Wer will kann sich für unterwegs noch das Akkupack holen. Dieses bietet ebenfalls Schnelladen, womit man auch einen komplett leeren Note 8 Akku in rund 90 Minuten wieder randvoll kriegt. Wer jedoch den ganzen Tag mit maximaler Displayhelligkeit und maximaler Last für den Prozessor aktiv ist, der wird auf jeden Fall erneut laden müssen.

S-Pen/Bixby:
Der S-Pen definiert das Note. Wie nützlich er ist muss man selber herausfinden. Sicherlich ist er insofern nützlich das man damit auf dem ausgeschalteten Display Notizen machen kann. Der Einkaufzettel kann also ganz bequem vom Smartphone abgelesen werden, ohne das man dieses überhaupt einschalten muss.
Bixby ist - um es mal kurz und schmerzlos zu machen - bisher ein ziemlicher Reinfall. Bisher funktioniert der Sprachassistent nur auf Englisch und selbst da auch nur sehr mäßig. "Bixby Vision", also die Produkterkennung funktioniert soweit ich weiß nur bei Produkten von Herstellern mit denen Samsung irgendwie eine Partnerschaft hat. Einfach mal auf irgendein Produkt halten das man gerade sieht bringt einem nix, bzw. jede eigene Internetrecherche bringt da wohl mehr. Das Samsung diesem Assistenten dennoch sofort einen physischen Knopf spendiert hat ist da eher semi-optimal um es mal diplomatisch auszudrücken. Wenigstens kann man Bixby getrost ignorieren. Wer weiß, vielleicht wird ja in Zukunft doch noch was draus. Aktuell ist das aber nichts.

Anmerkung: Das Gerät kommt von Haus aus mit FullHD+ Auflösung. Die maximale Displayauflösung muss man manuell einstellen. Um ehrlich zu sein ist das bei einem so kleinen Bildschirm aber nicht wirklich nötig. Wer also Akku sparen will kann getrost auf FHD+ umstellen bzw. dabei bleiben.

Damian - Bewertung der Edifier C6XD 5.1 System 80W RMS schwarz:

Die Qualität der Materialien ist für den Preis sehr gut, nur der Verstärker aus dünnem/leichtem
Kunststoff passt nicht so recht zu dem Stil der Boxen.

Der Ton ist, soweit ich das beurteilen kann, nicht verfälscht und hinterlässt einen guten Eindruck.

Ein Manko (Abhängig von der Nutzungsart des Systems) ist eine eingebaute Abschaltautomatik
für den Verstärker.
Diese wird immer dann aktiv wenn das Quellsignal sehr leise ist oder ganz
ausbleibt. Es soll einen Brummton verhindern, wie mir vom Hersteller mitgeteilt wurde.

Hört sich erstmal gut an aber in der Praxis können Nachteile in Form eines Knack-Geräuschs
der Boxen beim Übergang vom Ton - Stille - Ton entstehen, weil die Automatik auch nur
bei bruchteilen von einer Sekunde reagiert.

Da ich aber nicht permanent gewisse Aktion-Filme westlicher Drehstudios schaue, in denen
immer und überall jedes Teil in einer Nuklearexplosion einem um die Ohren fliegt, sondern
überwiegend auch Titel mit ruhigem oder stillem Hintergrund, gab es für mich den Wermutstropfen vom öfteren bis häufigen Knacken.
Beispielsweise die Zehntelsekunden-Pausen zwischen dem Wortwechsel von Personen, mehrere Male hintereinander folgend.
Ein weiteres Beispiel sind klassische Musiktitel bei denen kurze Pausen zwischen den
Streichern auftreten. Die Atmosphäre ist so leider für mich empfindlich gestört.
Ist das Knacken einmal identifizert, ist es kaum zu überhören. Besonders für jene, die das
System an einen PC anschlieszen, muss gesagt werden, dass nach jedem Beenden eines Tons und am Anfang eines solchen immer mit einem Knacken zu rechnen sein wird.
Soundeinstellungen (Quelle oder Verstärker) bringen keine Verbesserung.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ich sasz mehr als 2 Meter von den Frontboxen entfernt.
Dieses Knacken ist übrigens ebenfalls über eventuell angeschlossene Kopfhörer im selben
Umfang wahrzunehmen.

MfG,
D.

Timo - Bewertung der 27" (68,58cm) Asus ROG Swift PG279Q schwarz 2560x1440 DisplayPort / HDMI:

Mein alter Monitor gab den Geist auf und so ging die Recherche los was denn so der Trend sei.
Ich zocke meist am PC, bin aber auch ab und zu mit Photoshop beschäftigt oder zeichne was am Rechner.

So bin ich auf den ASUS PG279Q gestoßen.
Die Kriterien für meinen neuen Monitor waren:
- IPS Panel (da TN für Bildbearbeitung e.t.c kaum geeignet ist)
- 1440p Auflösung (für Gamer der beste Kompromiss derzeit)
- G-Sync (Pflicht für NVIDIA Grafikkartenbesitzer)
- mindestens 144Hz
- 27 Zoll (nicht allzugroß)

Einziger Konkurrent in genau diesem Rahmen war der ACER Predator XB271HU. Da dieser aber nicht mit dem Angebot des ASUS von Mindfactory (700€) mithalten konnte und auch die allgemeinen Rezessionen im Netz minimal besser für den ASUS ausfallen, entschied ich mich für diesen Monitor.

Haptik/Optik:
Sehr gelungenes Design mit matt schwarzem Kunststoff der nicht billig wirkt. Die Beleuchtung des Standfußes macht echt Eindruck und passt zufällig zu meiner Rechner- /Headsetbeleuchtung. Der Rahmen ist sehr schmal und dezent.
Das bedienen über den Joistick auf der Rahmenrückseite funktioniert fantastisch und die Bedienung erfolgt intuitiv/blind. Sobald man den Finger dran hat, funktioniert das navigieren durch das Menu super.
Das drehen des Monitors (von Querbild zu Hochkant) ist mit den Kabeln durch den Standfuß geführt möglich (also die Säule die den Monitor hält, hat eine im Design schön gelöste Führung), aber man hat dennoch das Gefühl, dass dadurch eine große Spannung auf Kabel und Anschlüsse lastet. Also einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht was das angeht.

Verarbeitung:
Wie zuvor angedeutet wirkt das Gehäuse sehr wertig und sieht top aus. Auch die Anschlüsse hinten sind Sinnvoll angeordnet und eigentlich gut zugänglich durch das drehen des Bildschirms... oder "swiften" sollte man sagen(?) Wie dem auch sei.
Das Panel macht echt schöne Bilder und lässt die Spiele so geschmeidig wirken, dass es frech wirkt, auf die Schwächen des IPS Panels hinzuweisen.
ABER es ist nunmal immernoch so, dass die besagte IPS-Lotterie existiert.
Was ich damit meine: Backlightbleeding (BLB), also "Lichtschatten" an den Rändern die permanent vorhanden sind, jedoch nur bei schwarzem Bildschirm wirklich auffallen. Mein Monitor hat oben rechts ein solches Phänomen, circa 3cm lang und ja es fällt direkt auf in dunklen Szenen. Ob es stört ist die Sache wie man selbst darauf achtet.
Unten links ist auch ein winziger Abschnitt betroffen aber wirklich sehr schwach.
Wenn ich mir Bilder von anderen Käufern ansehe, die wirklich große betroffene Bereiche haben, dann bin ich noch ganz gut weggekommen.
Problem ist, dass fast jedes Exemplar mit IPS Panel darunter zu leiden scheint (Herstellerübergreifend), wenn man dazu im Netz recherchiert.

Performance:
Vorweg - mein schwächstes Glied im PC ist mittlerweile die Grafikkarte (NVIDIA GeForce GTX980), deshalb ist bei leistungssüchtigen Spielen fast schluss.
Ich zocke immernoch Battlefield4 und hab vorher auf 1080p gespielt. Lief flüssig mit dem alten Monitor und dachte "das war's, besser kann BF4 auf 1080p nicht aussehen"
Weit gefehlt! Mit dem PG279Q sieht das aus wie ein anderes Spiel und mit G-Sync ist das Bild extrem "schöner" und flüssiger geworden! Als ich dann doch auf 1440p geswitcht habe, habe ich endgültig gedacht es handelt sich um ein anderes Spiel. Also für Egosgooter fantastische Leistung.
Der Bildschirm ist ausreichend Hell und Kontraste und Farben tun den Rest.
Das neue Final Fantasy XV "Windows Edition" kann ich leider nur in 1080p spielen, da es massiv an der Leistung nuckelt. Aber selbst das runterschrauben der Auflösung kompensiert der ASUS irgendwie super. Klar merkt man einen Unterschied, aber nicht so sehr wie ich es befürchtet habe.

Mit Bildbearbeitung habe ich mich nicht auseinandergesetzt. Dahingehend wird die Rezession bei Zeiten ggf. angepasst.

Lieferumfang e.t.c ist ja nachzulesen ich finde es unsinnig darüber irgendwas auszudenken um die Bewertung künstlich in die Länge zu ziehen.

Fazit zum Monitor:
Mit zu dem Zeitpunkt 700€ bei Mindfactory (aber mindestens 770€ in anderen Online Shops) ein nicht gerade billiger 27 Zoll Monitor mit 2K-Auflösung - aber sehr gute Leistungen in allen Bereichen.
Einziger Sternabzug, da es traurig ist für ein IPS-Monitor so viel mehr Geld zu nehmen (mindestens 100, eher 150€ Differenz) als für den "gleichen" Monitor mit TN Panel (PG278QR) - obwohl IPS Panele immernoch mit BLB ausgeliefert werden das willkürlich ausgeprägt ist.

Als Dankeschön für Leute die bis zum Ende lesen ein Tipp: Ab 00:00 Uhr zahlt ihr bei Mindfactory keine Versandkosten. Wusste ich selber nicht und hab die bezahlt, schade dass hier nicht darauf hingewiesen wurde aber ein guter Zug von Mindfactory. Nächstes Mal weiß ich bescheid ;)

TheKritiker - Bewertung der Gigabyte Z370 AORUS Gaming 5 Intel Z370 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Das Gigabyte Z370 AORUS Gaming 5 Intel Z370 Mainboard verspricht viel, aber hält es auch seine Versprechen ?

Bei diesem Review habe ich das Wesentliche berücksichtigt, man kann sicher noch mehr ins Detail gehen und ein ausführlicheres Review schreiben, das wird jedoch für die meisten Käufer nicht relevant sein.

Das Mainboard wurde unter Windows 10 64Bit getestet.

Design:

Optisch ist das Mainboard Top und lässt Jedem das Herz vor Freude höher schlagen der auf Modding und LED´s steht. Das Design ist wohl an den Ägyptischen Gott Horus angelehnt und wurde in die Abdeckung der Rückseitigen Anschlüsse und dem Chipsatz Kühlkörper eingearbeitet. Die LED Beleuchtung lässt sich über das BIOS oder die Software individuell mit verschiedenen Effekten und Farben anpassen. Die Anschlüsse an der Rückseite sind teilweise vergoldet und werden durch eine verchromte Blende umrahmt.


Bedienung, Software, BIOS etc. :

Der großteil der Software und Treiber sind für das Gaming 5 und 7 identisch.
Die meisten Einstellungen lassen sich über das BIOS vor nehmen. Für Nutzer die gerne ein aufgeräumtes System und nicht 1xxx Tools installiert haben möchten, die auch noch im Autostart hängen, ist das sehr gut.

Aber um einige Funktionen effektiv nutzen zu können benötigt man das Gigabyte App Center. Leider hat Gigabyte diesem nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, da das App Center bei vielen Gigabyte Produkten genutzt wird. Das App Center aktualisiert sich nicht automatisch auf die neueste Version und auch sonst macht es keine gute Figur:

Deinstalliert man eine der Komponenten erkennt das App Center das nicht.
Es werden nicht die neusten Updates erkannt.
Das App Center wirkt veraltet und nicht Zeitgemäß.
Die Installation von der mitgelieferten CD ist etwas unübersichtlich, so fehlt z.B.: eine erklärung zu den Funktionen der Gigabyte App Center Komponenten. Auch das Menü/Grafiken der CD wirken wie aus dem Jahr 2004.
Das App Center installiert standardgemäß verschiedene Basics wie eine Schnitstellenunterstützung zum BIOS und trägt sich in den Autostart ein.

Die Bedienbarkeit und Übersicht des App Centers ist meiner Meinung nach katastrophal und muss dringend verbessert werden, ich habe aus diesem Grund nicht viel Zeit in den Test des App Centers investiert.

Die Bedienbarkeit und Übersicht des BIOS ist ordentlich, es gibt bessere und schlechtere.
Da das BIOS weiter aktualisiert wird und neue Funktionen dazu kommen bzw. einige entfernt wurden gehe ich nicht weiter darauf ein. Eventuell folgt ein Update des Reviews.


Haltbarkeit und Aktualität:

Zur Haltbarkeit selber kann ich nichts sagen. Aber Aktualität für die Zukunft ist wichtig, Sicherheitspatches, Firmware und Microcode Updates etc. spielen eine wichtige Rolle.

Und dort ist die gesamte AORUS Serie von Gigabyte ein absolutes NO GO ! Die Hardware ist größtenteils veraltet, die meisten Komponenten stammen von 2014/2015.
Die Treiber auf der Gigabyte Website sind nicht aktuell, das App Center schafft es weder die bereits vorhandenen Treiber zu aktualisieren noch neue z.B auf der Webseiten der Komponenten Hersteller zu suchen.

Und auch die Sicherheit in Verbindung mit ASMedia und Meltdown, Spectra Skandalen ist durch die veralteten Komponenten nicht gewährleistet.


Pro/Kontra, gravierende Mängel und Herausragende Eigenschaften:

+ großflächige und anpassbare LED Beleuchtung
+ gute Grundausstattung (WLan, Bluetooth, Anschlüsse)
+ hilfreiche Lüftersteuerung
+ CPU Sockel Höhe nach Standard (wichtig für ordentlichen Sitz der CPU Kühler)
+ INTEL LAN Chip stammt aus der Professionellen Serie und bietet gute Leistung

+/- BIOS nicht direkt über das Internet aktualisierbar
+/- Gigabyte entfernt nützliche Funktionen mit neuen BIOS Updates, fügt aber auch nützliche Funktionen hin zu.

- veraltete Hardware & Treiber von 2014/2015 (USB, WLan, Chipsatz usw.)
- geteilte Lanes für SATA Port 1, PCIe und M2P 32G
- Performance Abhängigkeit von Intel RST & ME Treiber/Software
- Nur 1x 16 Lanes Anbindung für Grafikkarte
- kein eigenständiger Creative Soundchip verarbeitet, verbaut ist nur eine Unterstützung für Sound BlasterX 720°
- viele Fehler und schlechte Bedienung/Übersicht in der Gigabyte Software


Der Sound:

Für viele ist Sound heut zu Tage eine essenzielle Sache, um Musik und Filme genießen zu können oder Gegner in Spielen präzise orten zu können und Epische Explosionen und Sounds zu erleben. Mittlerweile konnten die OnBoard Soundchips ihr Image etwas aufpolieren, mit dem beim Gaming 5 verbauten Realtek® ALC1220 Soundchip ist man gut ausgestattet, doch mit einer extra Soundkarte kann dieser noch immer nicht mit halten.

Mit dem Sound ist es wie mit dem Geschmack, jeder hat einen Anderen. Daher ist es schwierig hier zu etwas zu schreiben. Die Ortung von Gegner in Spielen ist gut möglich, die Dynamik und Klarheit bei Musik ist ebenfalls gut. Da ich kein Soundsystem besitze kann ich nicht viel mehr dazu sagen.

Creative ist dabei ?! Woah cool, muss ich haben ?!
Leider wird man dort enttäuscht, es scheint kein eigenständiger Creative Sound Chip verbaut worden zu sein, Gigabyte bzw. Realtek & Creative haben hier nur zusammen gearbeitet und das Mainboard bietet eine Creative Sound BlasterX 720° Unterstützung.

Leider gibt es dort einen Bug; Sound Blaster Connect muss nach einem BIOS Update neu installiert werden sonst erkennt es die Soundkarte nicht mehr.

Fazit:

Die aktuelle Z370 Serien der Hersteller sind allesamt nur Augenwischerei und nur dazu da alte Lagerbestände auf zu brauchen und den Gamern möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Lasst euch nicht über den Tisch ziehen, wenn Ihr momentan nicht unbedingt einen neuen PC braucht wartet bis Mitte/Ende 2018 und investiert euer Geld in Zukunftssichere und vor allem aktuelle Hardware.

Battouzsai - Bewertung der Asus ROG Strix B250I Gaming Intel B250 So.1151 Dual Channel DDR Mini-ITX Retail:

Ich habe dieses Mainboard für mein offenes Thermaltake P1 Case geholt, wo es zu jeder Zeit zu sehen ist und bin im Großen und Ganzen zufrieden. Hier die Details:

Design:
In diesem Bereich ist Asus zumindest im Mini-ITX Segment ohne Konkurrenz. Die Verarbeitung, die metallischen Elemente und die Beleuchtung ziehen die Blicke meiner Besucher ausnahmslos an sich. Als besonderen Pluspunkt möchte ich den I/O Shield erwähnen, den viele Hersteller weiterhin weglassen. Noch schöner wäre es, wenn der I/O Shield tatsächlich über die volle Länge der Anschluss-Buchsen gehen würde, so wie das bei ATX Boards der Fall ist, doch die hier angebrachte Variante ist besser als gar nix (siehe alle anderen Hersteller im ITX-Segment).

Ein besonders wichtiger Design-Punkt bei einem Mainboard ist die Anbringung der Anschlüsse. Hier hat Asus absolut Top-Arbeit geleistet denn so eine gute Lage der Anschlüsse habe ich bei Mini-ITX Boards weder bei MSI noch bei ASROCK gesehen. Beispiel: Bisher sah ich immer, dass der USB 3.0 Anschluss direkt vor den RAM-Slots angebracht ist. Das stört extrem wenn man einen Top-Blower-Kühler anbringen will (was in einem Mini-ITX Gehäuse zu 90% der Fall ist), wodurch man das USB 3.0 Kabel dann immer unter den Kühler und neben den großen 24-Pin Connector reinquetschen darf. Daher großes Lob an Asus, dass der Anschluss weiter versetzt ist.

Qualität:
Das Board fühlt sich robust und hochwertig verarbeitet an. Auch nach Anbringung meines Bequite Topblowers bei vollem Anzug sieht man auf der Rückseite keine Wölbung, was oftmals bei anderen Herstellern der Fall war.

Bedienung (Bios und Software):
Das Bios sieht gut aus und ist ordentlich aufgeräumt. Jedoch bekommt Asus genau hier einen Sternabzug von mir. Denn in bestimmten Menüpunkten wie z.B. im RGB-Control wo man bestimmen kann, ob die RGBs auch im Standby leuchten (was standardmäßig der Fall ist) hängt sich die Oberfläche auf, sodass nur noch ein Hard-Reset möglich ist. Erst durch einiges rumprobieren konnte ich letztendlich die RGB-Beleuchtung im Standby ausschalten.

Die mitgelieferte Software auf der CD ist ok, sobald sie installiert ist. Das wird jedoch zu einem Problem, wenn man kein CD/DVD Laufwerk hat, denn im Gegensatz zu Anbieter wie MSI, Asrock oder Gigabyte, ist die Asus Suite gar nicht so leicht zu finden auf deren Website und selbst nach dem Finden oftmals nur mit Fehlermeldungen zu installieren, die bei der Installation per CD nicht auftraten. Daher in diesem Punkt einen Stern Abzug.

Erstmal installiert, ist die Software dann aber recht übersichtlich, sehr umfangreich und zuverlässig in der Funktion und relativ einfach zu bedienen.

Preis/Leistung:
Mein erhält ein gutes und qualität hochwertiges, schön designtes Board. Der höhere Preis erschließt sich für mich durch das Design und die Beleuchtung. Wer das Board in seinem PC ohnehin nicht sehen wird, dem empfehle ich günstigere Varianten von MSI oder Asrock, wo außerdem ein stabileres Bios-Uefi, sowie bessere Software beiliegt.

Fazit: Ein tolles Board für Design-Fanatiker wie mich. Ich nutze es im offenen Thermaltake P1 in Kombination mit einem Intel Pentium G4560 und 8GB Ram @2400er Taktung, ohne Probleme.
Weiterlesen »Februar

Sven - Bewertung der NOT 15.6" (39,62cm) Lenovo V110 4415U 2.3G 2X4GB:

Ich habe ein günstiges Office-Notebook gesucht - unter 400,-€ - das trotzdem nicht an zu wenig RAM oder zu schwacher CPU krankt.
Die Hardwarezusamenstellung des V110-15IKB, wie es offiziell bezeichnet ist, finde ich sehr gelungen.
8GB RAM ist genug für Office-Anwendungen und deutlich mehr, als das, womit viele günstige Note- und Netbooks ausgestattet sind.
Der Pentium Gold 4415U neuester Generation liegt nur knapp unter einem i3 und deutlich über den oft verbauten Celeron oder gar Atom-CPUs. Er ist der beste Kompromiss, um ordentich arbeiten zu können, aber trotzdem ein paar Euros zu sparen.
Videos würde ich damit nicht rendern, die Bedienung von Windows10 läuft jedoch flott genug.
Die 256GB SSD beschleunigt das Betriebssystem ordentlich. Windows starten und im Internet browsen geht ordentich flott. Man muss nur wissen, ob man mit 256GB Plattenplatz auskommt.
Für mich ist es der beste Kompromiss. (Ich persönlich würde allerdings lieber eine zweite grosse Datenplatte anstelle des optischen Laufwerks haben wollen. Manche Hersteller bieten hierfür Austauschsets an).
Das Display hat eine native Full-HD - Auflösung, was selbst innerhalb der V110-Familie nicht selbstverständlich ist.
Der mögliche Betrachtungswinkel ist allerdings nur mittelmäßig; der Winkel des Displays muss ordentlich eingestellt werden, um keine negativen Effekte hervorzurufen.
Die Helligkeit geht so.

Zum Rest der Ausstattung:
Das Notebook ist angenehm leicht, aber nicht unbedingt klein. Ein Rucksack muss eine ordentliche Größe haben, um es verstauen zu können. Dafür ist das Netzteil recht klein und leicht, was auf einen niedrigen Energiebedarf hinzeigt.
Auch ist es dank der SSD leise - den Lüfter habe ich noch nicht herausfordern können.
Nur 2 USB-Anschlüsse sind etwas wenig.
Die Tastatur besitzt einen Ziffernblock. Sie ist haptisch ganz gut, wenn auch nicht eine besten Notebooktastaturen. Leider ist nicht beleuchtet.
Das Touchpad ist ebenso oberes Mittelmaß. Es dürfte einen Tick größer sein. Es unterstützt Mehrfingergesten.
Der verbaute Chipsatz unterstützt nicht Intel's Rapid Storage Technologie. Dennoch liegt die von mir gebenchmarkte Laufwerksperformance des V110-15IKB im oberen Mittelfeld.

Zur Akkulaufzeit kann ich noch nichts sagen.
Die in vielen Tests angegebene gemessene Laufzeit geben mir nur einen ungefähren Eindruck. Die Messerbegnisse beziehen sich auf einen nagelneuen Akku. Die Kapazität nimmt jedoch auch bei Li-Ionen Akkus stetig ab. Mich würde interessieren, wie es nach 2 Jahren aussieht - was natürlich auch abhängig davon ist, wie und wie oft man ein portables Gerät benutzt und wie es zwischendurch gelagert wird.
Die äußere Kunststoffhülle ist matt und leicht angerauht. Trotzdem hinterlässt das Hautfett deutlich Fingerabdrücke.
Der Ton ist der deutlichste Schwachpunkt des Notebooks.
Hier hat Lenovo komplett alles falsch gemacht, was geht.
Die Leistung des Verstärkers ist unzureichend und der Mono-Lautsprecher strahlt unter dem Notebook nach unten. Um einen gesprochenen Text verstehen zu können, muss man das Gerät vorne anheben.
Der Klang ist das schlechteste, was ich je von einem Notebook gehört habe.
Bässe und untere Mitten gibt es nicht; ich schätze, unter 500Hz wird überhaupt nicht übertragen.
Es klingt fast so, als wie man bei einer 3-Wege Box Bass- und Mitteltöner abschneidet und nur noch den Hochtöner laufen lässt. Bluetooth-Speaker oder Kopfhörer sind empfohlen.
Insgesamt mit der zu geringen Leistung, dem schildbürgermäßigen Einbauwinkel und dem katatrophalen Klang ist es im Vergleich ein Hochgenuß, Musik aus einem beliebigen Smartphone-Lautsprecher anzuhören. Mangelhaft.


Hier die Einzelwertungen in Schulnoten:
- Haptik, Größe, Design, Gewicht: gut
- Leistung unter Windows 10: gut
- Ausstattung: gut
- Ausstattung Anschlüsse: befriedigend
- Tastatur: befriedigend
- Display: Auflösung: gut; Qualität: befriedigend
- Ton: Magelhaft
- Akkulaufzeit: Nicht gemessen

- Preis/Leistung: Sehr gut

Fazit:
Insgesamt gebe ich 4 von 5 Sternen, da das V110-15IPK mit einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis punktet.

Die Leistung unter Windows 10 ist dank eines zwar günstigen, aber dennoch ausreichend starken Kaby-Lake Prozessor der letzten Generation für Office-Anwendungen ausreichend. 8GB RAM und eine 256GB SSD lassen ein angenehmes Arbeiten zu.
Die übrige Ausstattung liegt qualitativ im Mittelfeld, Anschlüsse gibt es etwas zu wenig.
Die Audio-Wiedergabe grenzt leider an Köperverletzung; dies ist auch der größte Schwachpunkt des V110-IPK.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut.

Wer ein günstiges 15"-Notebook sucht und ein paar Ausstattungs- und Qualitätsabstriche bei den Komponenten machen kann, ist mit dem Lenovo V110-IPK sehr gut bedient. Man kann mit ihm wirklich flott unter Windows 10 arbeiten und hat ein Display mit 1920x1080.
Lediglich der Ton ist so schlimm, dass man Kopfhörer oder einen Bluetooth Lautsprecher noch einplanen sollte.
Das Notebook wird ohne Betriebssystem geliefert.
Hier muss man jedoch nicht die +100,- € für eine Windows-10 Lizenz einrechnen.
Man bekommt günstige OEM-Lizenzen auf online - Auktionsplattformen für ein paar Euro.

Vorteil dieser Auslieferungsvariante ist auch, dass auf dem Rechner dann keine nervige Bloatware oder zu Werbezwecken installierte Demos installiert sind, wie es leider bei ASUS, HP und Co. der Fall ist.

Also: Kaufen - und das am besten nach Mitternacht, wo es kein Porto kostet!

Mario - Bewertung der 27" (68,58cm) Asus ROG Swift PG278QR schwarz 2560x1440 1xDisplayPort / 1xHDMI:

Ich habe mir diesen Monitor nach Durchforsten vieler Rewievs zu einigen Monitoren, trotz einiger schlechter Bewertungen gekauft. Meine Kriterien waren:
-GSYNC
-2K
-144hz (+)

Diese Vorraussetzungen erfüllen nur 3 Monitore (Acer XB271HUA//Dell S2716DG und der Asus). Der Dell soll anscheinend ein größeres Problem mit Color Banding haben, der Acer entsprach leider optisch nicht meinen Vorstellungen,daher blieb nur der Asus übrig. Zu allen 3 Monitoren kann ich auch die Reviews von Lim's Cave auf YT empfehlen, sehr detailliert.

Der Monitor kam mit Expresslieferung - gegen 16 Uhr bestellt, Lieferung am nächsten Tag um 18 Uhr! Angeschlossen, direkt geblendet von der Helligkeit des Monitors. Diese ist von Werk aus leider sehr hell eingestellt, eigenes Konfigurieren der BIldeinstellung ist unbedingt erforderlich!

Optik/ Äußeres:
Sehr wertige und qualitative Verarbeitung. Der Fuß des Monitors wirkt in Echt deutlich größer als auf den Bildern, nach hinten sehr ausladend! Von der Monitorrückseite bis zum Fußende sind es ~12cm - darauf ist zu achten, falls auf dem Tisch wenig Platz ist. Monitor steht bombenfest, Höhenverstellung sowie seitliche Verstellung haben einen schönen Widerstand.

Display/Coating: Ich komme von einem Full HD 28" 60Hz. 60Hz Monitore waren mein stetiger Begleiter, seit meinem ersten eigenen PC vor 13 Jahren. Zu 144hz soll in dem Zusammenhang gesagt werden: Warum nicht eher? Der Unterschied ist wirklich unglaublich stark sichtbar. Habe den direkten Vergleich gemacht, 60hz wirken als würde es ruckeln.

Auf das sehr matte Coating ( sichtbare Displayoberfläche) ist in einigen Foren aufmerksam gemacht worden. Vorher hatte ich Glare Coating, daher war ich gespannt, wie schlimm es denn wirklich sein würde. Bei weißem Hintergrund (also fast alle Websites) ist im Vergleich zum Glare Coating schon zu erkennen, was einige Leute daran stört. Den besten Vergleich der mir eingefallen ist: Handydisplay mit oder ohne Schutzfolie. Ich dachte am Anfang auch, dass mich die matte Oberfläche stören würde. aber nach ein paar Tagen habe ich gar nicht mehr darauf geachtet. Hier muss jeder für sich selber entscheiden, ob es ihn stört, oder nicht.

Performance//Erfahrungen bisher:

Habe den Monitor jetzt seit gut einer Woche in Benutzung.In dieser Zeit ist mir nichts negatives aufgefallen. Alle FPS Shooter (BF1, PUBG, Wolfenstein etc), die ich vorher gerne mit dem 60Hz gespielt habe, haben eine ganz neue Qualität bekommen. Es fühlt sich alles unglaublich direkt an, keine Schlieren, kein Tearing. GSYNC habe ich in Verbindung mit PUBG sehr stark bemekert, da das Spiel ja bis dato leider immer noch Performance technisch sehr schlecht ist.
Bei meinem Monitor habe ich auch keine schlechte Ausleuchtung o.ä. bemerkt.

Die Bedienung des Monitors mithilfe des Joysticks ist eine sinnvolle Verbesserung! Es macht wirklich Spaß, damit durch die Menüs zu manövrieren.

Fazit:
Der Monitor kostet eine Stange Geld, das ist klar. Ich habe auch sehr lange überlegt, ob es nicht doch noch ein Full HD sein soll, oder doch direkt 4K. Ich bin froh, dass ich mich für die Mitte entschieden habe. Da 4K teilweise auch von High End GPUs schwierig zu bewältigen ist und HZ Zahlen noch nicht so hoch gehen. Der Unterschied von FHD zu WQHD ist aber deutlich sichtbar, alles wirkt klarer, schärfer. GSYNC - wenn es benötigt wird, ebenfalls der Hammer.

Ich würde den Monitor ohne Einwände weiterempfehlen.

Pasqual - Bewertung der 4000GB WD Red Plus WD40EFRX 64MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/:

Läuft super bei Dauerbetrieb. Die Platte kommt im MBR Format und muss dadurch vorher ins GPT Format gebracht werden bevor man unter Windows die kompletten 4TB nutzen kann. Ich nutze die Festplatte zum rendern von Videos, was zur Folge hat, dass ich extrem große Videodateien habe. Diese können problemlos gelesen und weiter verarbeitet werden.
Die Analyse der Speicherstellen zeigt, dass alle intakt sind und funktionieren.
Da die Platte durch das rendern im Dauerbetrieb läuft zeigt sich auch recht schnell, dass die Platte keine Probleme damit hat, wenn sie dauerhaft schreiben und lesen muss.
Ich verwende die Platte leider nicht in einem Server, was heißt, dass ich keine Angabe dazu machen kann, wenn mehrere Nutzer darauf zugreifen. Auch das Partitionieren funktioniert wunderbar. Ich nutze die Platte mit Linux und mit Windows.
Die Platte hat eine Lesegeschwindigkeit von 145 MB pro Sekunde, und eine Schreibgeschwindigkeit von 156 MB pro Sekunde. Durchgeführt wurde der Test mit der Windows Powershell und den Kommandos winsat disk -seq -read -drive c und winsat disk -seq -write -drive c.
Ich habe in meinem UEFI HotPlug aktiviert und auch hier habe ich die Platte mehrere male heraus und wieder eingesteckt während des Betriebs. Das hat die Platte problemlos weg gesteckt und sogar während des Schreibvorgangs, der währenddessen einfach pausiert hat, traten keine Fehler auf.
Da ich die Platte erst seit einem Monat nutze, kann ich noch keine Angaben zu der Haltbarkeit machen.

Sebastian - Bewertung der WAT Enermax Pumpe NEOChanger 300ml:

Das Teil ist schon ein Kracher!

Ich hatte kurz Angst als ich den Karton sah, ob ich nicht aus Versehen eine AIO bestellt habe.
Der Karton war schon Verhältnismäßig groß und erinnerte mich sehr Stark an die Corsair Hydro Verpackungen...

Ausgepackt war das dann vorbei und ich hatte echt Funkeln in den Augen.
Die Verarbeitung ist weltklasse.. Es gibt Verarbeitungen, da fällt einem nichts negatives auf, und dann hat man den Neocharger. Hut ab Enermax, da habe ich schon andere Sachen gesehen...

Die Pumpe rennt, lässt sich über die Fernbedienung Flexibel einstellen bis knapp 5000 U/min und hat dazu ein kleines Display am Sockel.

Die Beleuchtung lässt sich über die Fernbedienung regulieren oder wird von AuraSync gesteuert, bei mir letzteres.

Nachteil, sie ist Hörbar, und der Empfänger für die Steuerung ist etwas versteckt.
Bei mir zeigt das Display durch den Einbau bedingt nach vorn zur Front, was den Empfänger auf die Seite des Mainboardtray verlagert.
Sind Dinge die mich nicht stören, aber wer weiß für wen das hier signifikant ist.

Ich habe den Neocharger in einem LianLi Alpha 550W eingebaut und habe da keinerlei Probleme.
Im Gehäse befindet sich schon ein Mountingbracket, das nur darauf wartet eine SSD oder einen AGB zu beherbergen. der Pumpenausgang liegt dadurch hinter der Vertikal platzierten Grafikkarte und ist damit relativ gut versteckt bzw passt damit rein optisch alles zusammen.

Der Charger ist im System für den Durchfluss von einem 360er Radiator, einer GTX 1080 und einem EKWB Monoblock verantwortlich.
Was soll ich sagen, das kann er gut! Er hat von mir direkt einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen^^

Arne - Bewertung der 6GB Asus GeForce GTX 1060 Dual OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich hatte das Glück diese Grafikkarte noch für knapp 300 ¤ hier zu bekommen.

Skeptisch war ich weil ich einen alten Phenom 1100T Auf einem AM2+ Sockel verwende. 8 GB Arbeitspeicher FSB 1066. Gegenüber meiner alten Geforce MSI 570 GTX ist es aber trotzdem ein enormer Leistungsschub.
Mit der alten Grafikkarte hatte ich bei 3DMARK Firestrike gute 3990 Punkte. Nun sind es knapp 9100. Klar mit einer besseren CPU wäre mehr drin gewesen. Trotzdem bin ich überrascht, dass es doch so viel ist.

Bei Witcher 3 habe ich zwischen 40  50 FPS. Es sind die höchsten Einstellungen gewählt bei einer Auflösung von 1980x1020. (Nvidia Hairworks Einstellungen aber deaktiviert). Trotz der etwas geringen Frame Rate, finde ich persönlich, ist es gut spielbar. Die Grafikkarte ist hier aber komplett ausgelastet. Die CPU dagegen nur zwischen 70 bis 85%

Bei GTA V sieht die Sache schon anders aus:
Hier habe die Auflösung 1980x1080 und nehme DirectX 10.1 das hat sich für mich am als beste Kombination erwiesen.
Damit man hier aber wenigstens vernünftig spielen kann müssen es schon ca 44 FPS sein. Hier muss man aber schon einige Einstellungen runterschrauben(Hoch statt sehr hoch). Erweiterte Darstellungsdistanz und Bevölkerungsdichte sollten hier schon ca. um die Hälfte herabgesetzt werden! Die Grafikkarte wird aber, wenn man alles auf sehr hoch bzw. Ultra ,stellt überhaupt nicht voll ausgelastet ist, wie im Gegensatz zu Wichter 3. Ich denke dies hat mit meiner alten CPU zu tun wobei Auslastung von dieser zwischen 77  89 Prozent.
Der einzige Kritikpunkt ist der Lüfter. So lange die Grafikkarte in den Spielen nur 62 Grad warm wird hört man ihn nicht. Jedoch ab ca. 70 Grad ist dieser ziemlich laut. Ich habe deswegen von meinem Tower die Tür entfernen müssen, damit die Karte nicht zu laut wird!

Kurz um, wer nicht genügend Geld für einen neuen Rechner hat. Kann zu einer GTX 1060 zugreifen. Würde aber mich an eurer Stelle nach einer mit leiserem Lüfter umsehen und warten bis die Preise wieder gesunken sind!

Für Käufer die wie ich eine ältere CPU nutzen, sollte aber lieber eine jüngere besitzen als meine. (7 Jahre! ) Dann habt ihr mehr Spaß mit der Grafikkarte.

Trishy - Bewertung der 750 Watt EVGA SuperNOVA P2 Modula 80+ Platinum:

Das EVGA Supernova 750 P2 ist ein von EVGA verkauftes Netzteil, welches mit einer 80+ Platinum, 750 Watt Dauerleistung und ein paar tollen Dreingaben überzeugen möchte. Das Netzteil wurde übrigens nicht von EVGA selber sondern von einer Firma hergestellt, die sich nur auf Netzteile konzentriert namens Superflower.

Beim Auspacken des Netzteils fällt einem direkt die gute Verpackung des Netzteils auf. Es kommt gut verwahrt in einem weichen Stoffbeutel auf. Die komplett abnehmbaren Kabel des Netzteils warten in einer weiteren Stofftasche. Diese lässt sich auch perfekt für das verstauen der nicht genutzten Kabel weiter-benutzen.

Ich selber habe das Netzteil gekauft, da meine neue Grafikkarte 3x8Pin braucht. Als perfekte Überleitung nun also zu den technischen Daten des Netzteils.

Lüfter: 140mm, semi-passiv " PFC: aktiv " Anschlüsse (vollmodular): 1x 24-Pin, 2x 4/8-Pin ATX12V, 4x 6/8-Pin PCIe, 2x 6-Pin PCIe, 10x SATA, 4x IDE, 1x Floppy " +3.3V: 20A " +5V: 20A " +12V: 62.4A " -12V: 0.5A " +5Vsb: 2.5A " durchschnittliche Effizienz (115V): 92%, 80 PLUS Platinum zertifiziert " Formfaktor: ATX PS/2 " Abmessungen (BxHxT): 150x85x165mm "

Bei dem Netzteil fällt auf, dass die 12V Schiene schön groß ist und alle anderen auch nicht unterdimensioniert. Allerdings bietet das Netzteil nur eine einzelne 12V Schiene. Das ist nichts verheerendes aber sollte nicht unerwähnt bleiben,

Fazit: Das Netzteil bietet für seinen Preis sehr viele Anschlüsse, gutes Zubehör und ein noch akzeptables P/L Verhältnis. Die 4 Sterne bilden sich durch den meiner Meinung nach 5€-10€ zu hohen Preis und die einzelne 12V Schiene. Sollte man die Features von dem Netzteil brauchen kann man also durchaus zu dem Netzteil greifen.
Weiterlesen »Januar

Florian - Bewertung der LC-Power Gaming 991B Lighthouse Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Auf der Suche nach einem neuen Gehäuse bin ich auf dieses Produkt von LC-Power gestoßen. Meine Anforderungen waren ziemlich einfach: "Einfach, aber schick, bitte!" Ebenfalls sollte der Innenraum zu sehen sein, weshalb mindestens ein Sichtfenster vorhanden sein sollte.
Genau dies schien das Gaming 991B Lighthouse von LC-Power zu bieten. Rechteckig, verglaste Front und Seiten und zudem war der Preis ebenfalls mit knapp 100€ nicht sehr hoch. Lange Rede kurzer Sinn - das Teil wurde bestellt.

Nachdem die Lieferung nun angekommen ist, habe ich mir die Verarbeitung des Gehäuses angeschaut und bin insgesamt auf ein sehr gutes Ergebnis gekommen, welches ich im Folgenden weiter ausführen werde.
Die Kanten des Metallrahmens besitzen keine Macken oder scharfen Kanten. Zudem ist das Gehäuse hochwertig lackiert. Auch die Lackierung weist keine Unregelmäßigkeiten auf. Die Gewinde für die Mainboard-Abstandsschrauben sind vermutlich nach dem Lackieren freigeschnitten, denn die Schrauben ließen sich sehr einfach mit der Hand einschrauben.

Kabelmanagement:
Das Gehäuse besitzt genügend Freiraum zum Verlegen der Verbindungsleitungen der Hardware. Die Leitungsdurchführungen zum Innenraum sind durch Kabelschutz isoliert und bieten daher Schutz vor Schürfungen der Leitungsmantel. Das Gehäuse bietet auch eine spezielle Konstruktion zum "Verstecken" des Netzteils. Die Konstruktion verdeckt dabei Netzteil und die Einsätze für zwei Speichermedien und bietet optimalen Platz zum Verlegen der Leitungen. Alles im einem auch hier ein sehr gut.

Lüfter:
Wenn man das Gehäuse aus der Verpackung entfernt, wird man feststellen, dass bereits alle vier 120mm LED-Lüfter vorinstalliert sind. Drei Lüfter sitzen im Frontpanel und bieten einen einmaligen Look mithilfe von LED-Elementen und getöntem Glas. Hinten im Gehäuse ist der vierte Lüfter verbaut, der die Abwärme aus dem Gehäuse leitet. Die Lüfter sind mit Molex-Steckverbindern miteinander verbunden, weshalb für den Stromanschluss lediglich eine Molex-Steckverbindung hergestellt werden muss. Insgesamt können drei Lüfter nachinstalliert werden (einen über die Speichermedien, zwei über dem Mainboard).
Die Lüfter sind in ihrer Drehzahl ohne zusätzliche Steuerung nicht veränderbar, was bedeutet, dass diese immer mit ihrer Drehzahl laufen. Dies kann für Nutzer unangenehm werden, die auf ein leises System bestehen, denn die Lüfter sind schon deutlich zu hören. Da diese jedoch bei Bedarf durch leisere Modelle ausgetauscht werden können, fließt dieser Punkt nicht mit in meiner Bewertung ein.
Staubfilter sind kaum bis gar nicht vorhanden. Lediglich bietet der Ansaugpunkt im Front-Panel eine Art Schutz vor Staub, in dem sich die Ansaugschlitze seitlich am Gehäuse befinden.
Die Lüfter sind optisch sehr ansprechend und bereiten jedem Freude, der nicht auf das leiseste System, dafür aber auf ein schickes setzt. Für mich auch hier ein "gut" bis "sehr gut".

Sichtscheiben aus Glas:
Das Gehäuse wird speziell durch seine Glasoptik geprägt. Die Seiten des Gehäuses sind komplett aus schwarz getöntem Glas und auch die Front besitzt ein großes Glaselement, durch welches die drei beleuchteten Font-Lüfter zu sehen sind. Die Gläser sind super verarbeitet und weisen keine Macken auf; weder durch Herstellung noch durch Transport. Dass auch die Seite, auf der die Leitungen verlegt werden, mit einem Sichtglas bestückt ist, mag den einen oder anderen in Skepsis versetzen, jedoch sind die Leitungen durch da getönte Glas kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Die Glasseiten werden mithilfe von Schrauben und Elementen aus Gummi befestigt.
Auch hier wieder alles sehr gut.

Fazit:
Ich habe den Kauf des LC-Power 991B Lighthouse nicht bereut. Der Rechner hat seinen festen Platz bei mir im Wohnzimmer gefunden und unterstützt dabei den modern gehaltenen Look dieses Raumes. Durch Kombination von getöntem Glas und LED-Lüfter sieht das Teil plump gesprochen "einfach nur geil" aus. Die Beleuchtung ist weder störend noch aufdringlich und durch Umschalten der Beleuchtungsfarben anpass- oder gar ausstellbar.
Lediglich fehlende Staubfilter oder die Lautstärke der Lüfter sind als Kritikpunkte festzustellen, für mich aber nicht relevant.
Ich empfehle dieses Produkt weiter.

Baron von Sack - Bewertung der Fractal Design Define R6 gedämmt mit TG Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Ich kann mich zu jenen glücklichen Menschen zählen, die den gedämmten Define R6 von Fractal kurz nach Markteinführung geliefert bekommen haben und damit auch sehr zufrieden sind.

Kurz: der Kauf lohnt sich und das Gehäuse bietet viel Potential für Case Modder oder einfach nur für solche, die ganz genau ein einziges Gehäuse kaufen möchten, um für den Rest des Lebens das nie wieder tun zu müssen. Äußerlich ist es sehr schlicht und wirkt elegant. Innen gibt es massig Platz für alle Komponenten. Von meiner Seite aus gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Langatmige Version:

Nehmt euch Zeit mit. Ich habe einen halben Samstag investiert, um das R6 entsprechend zu würdigen, und es hat sich gelohnt. Es ist kein hässliches Husch-Husch-Gehäuse im Transformer-Stil. Das Teil ist mit seinem echten Glasfenster (inklusive Mikrofaserputztuch!) eher ein voluminöses Kunstwerk, was man auf seinem Schreibtisch ausstellt und voller Stolz anblickt, wenn man am Rechner sitzt. Mit roten LEDs innen (z. B. auf dem Motherboard, RAM, Grafikkarte) könnte es auch prima einen Kamin im behaglichen Wohnzimmer ersetzen.

Das R6 ist kein Leichtgewicht und ist verhältnismäßig schwer, und wiegt glaube ich ca. 12 kg leer. Die Verarbeitung ist sehr solide und der Plastikanteil ist erfreulich gering. Es ist kein werkzeugloses Gehäuse, was soviel heißt, dass man definitiv einen guten Schraubenzieher mitbringen sollte. Muss man sowieso, denn ich empfehle allen das R6 erstmal komplett auseinander zu bauen, um überhaupt einen Überblick über die vielen Möglichkeiten zu bekommen, die Fractal dem Käufer hier bietet. Die sind halbwegs grenzenlos, und das sind keine leeren Versprechungen.

Drei 140mm Lüfter (Modell X2 GP-14, ebenfalls von Fractal) kommen vorinstalliert, aber das Case bietet noch weiteren Platz für zusätzliche Lüfter und Radiatoren unterschiedlicher Größe. Es ist nicht sonderlich "silent" - was wohl für die meisten voreingebauten Lüfter dieser Welt gilt - aber aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung. Wenn nebenbei Musik läuft oder das Headset auf dem Kopf sitzt hört man das Gelüfte sowieso nicht mehr. Ansonsten muss man sich halt selber leisere Gehäuselüfter einbauen.

Das R6 bietet ein gutes Kabelmanagement. Das Netzteil verschwindet unten hinter einer Blende, alle Kabel kann man hinter dem Motherboard verlegen. Die Festplatten werden allesamt auf separaten Einschüben (mit mitgelieferten Gummiringen) aufgeschraubt, die in den Festplattenkäfig eingehängt sind. Sechs 3,5"-Einschübe und zwei 2,5"-Einschübe liefert Fractal mit aus, was also eine Maximalanzahl von acht Festplatten (2x SSD, 6x HDD/SSD) ergibt - M.2 Schnittstellen und PCIe-SSDs mal nicht mit eingerechnet. Da geht also was, wenn man viel Speicherplatz benötigt. Umso schwerer tun sich dann natürlich die beiden Frontlüfter, die Frischluft ins Innere pusten, aber das sollte klar sein. Ich habe vier Einschübe ausgebaut und die restlichen beiden im Leerzustand nach ganz unten gesetzt. Die beiden SSDs hängen an der Rückwand vom Motherboard, können aber auch sichtbar auf dem Netzteilkäfig angebracht werden. Den Festplattenkäfig kann man aber auch, inklusive Frontblende, nach hinten versetzen und maximal zwei HDD-Einschübe auf der Rückseite festschrauben, wie bei den SSDs. Je nach Vorliebe. Dann passt allerdings kein DVD-Laufwerk mehr rein.

Die Staubfilter (Unterseite, Front und Deckel) lassen sich schnell und einfach rausziehen bzw. entnehmen und fix abduschen oder absaugen. Die Tür vorne kann man links- oder rechtsbündig anbauen. Die ist übrigens auch gedämmt und schließt meiner Meinung nach ganz gut. Oben ist mittig der Startknopf mit blauer LED angebracht. Links Audio, rechts je zwei Anschlüsse für USB 2.0 und 3.0. Die Kabel für das ganze Stück hat Fractal fein säuberlich auf der Gehäuserückseite verlegt, da kann man nicht meckern.

Das Handbuch ist im Jahr 2018 natürlich nicht die belletristische Höchstform an Literatur. Die wichtigsten Schritte werden auf einer oder zwei Seiten dargestellt und alles ist leicht zu verstehen und verständlich. Fractal teilt dabei in drei Bereiche auf: was man tun muss, was man tun kann, und was man noch so alles tun könnte. Dabei zeigt sich, wie vielseitig einsetzbar das R6 eigentlich ist und vor allen Dingen: das Gehäuse ist zukunftssicher. Überlange Grafikkarten sind kein Problem, genauso wenig wie eine Vielzahl bzw. Mix aus Lüftern und Radiatoren, von ITX bis EATX ist auch alles drin. Was wie in welcher Kombination geht und was nicht ist gut zu wissen, wenn man in ein paar Jahren aufrüsten möchte.

Neben dem Installationsguide wird auch noch eine Rundumsorglos-Packung an Schrauben unterschiedlichster Art, bereits erwähntes Putztuch für das Glasfenster, Kabelbinder, etc. mitgeliefert. Ich wäre aber auch nicht überrascht gewesen, wenn ich noch einen qualitativ hochwertigen Schraubenzieher mit Fractal-Logo gefunden hätte.

Fazit: ein grundsolides Gehäuse, das sein Geld auf jedem Fall wert ist. Meiner Meinung nach macht man mit dem R6 nichts falsch und dafür alles richtig. Ich kann hier spielend 5 von 5 Sternen vergeben und würde es jederzeit wieder kaufen.

Moritz - Bewertung der NZXT Kraken X52 V2 Komplett-Wasserkühlung:

Da meine alte AIO-Wasserkühlung von Corsair relativ schnell den Geist aufgegeben hat und ich aus diesem Grund kein Ersatzgerät haben wollte, entschied ich mich für die etwas teurere V2 der NZXT Kraken X52. Eins kann ich bereits vorab sagen. Falls auch hier die Pumpe irgendwann nicht mehr funktioniert, werde ich diese, oder die größere X62 Version auf jeden Fall wieder bestellen.
Ich fasse im Folgenden noch ein paar Dinge zusammen, die für den ein oder anderen vielleicht interessant sind.

Lieferumfang:
Die X52 V2 kommt wie eigentlich jede AIO-Wasserkühlung mit dem Gerät an sich, also dem Radiator mit angeschlossener Pumpe, sowie 2 Lüftern, welche ausnahmsweise nicht nach billigen Chinaprodukten aussehen und Montagekits für sowohl Intel, als auch AMD Systeme. Je nach Einbauart bleiben hier auch noch Ersatzteile übrig. Beiliegend ist neben den wichtigen Kabelbäumen natürlich auch noch eine Anleitung und weiterer Papierkram.

Lüfter:
Ich gehe zwar jetzt nicht auf technische Details wie z.B. Spannung und Umdrehungen ein, aber mir persönlich gefallen die Lüfter viel besser als die von meiner Corsair-Kühlung. Die Lüfter sind sehr gut verarbeitet und sehen nicht aus, als würden sie bei Berührung brechen. Desweiteren war es das erste Mal, dass ich bei Lüftern einer AIO-Kühlung "verdichtete" Lüfterkabel gesehen habe, welche ich nach belieben verlegen konnte, da sie ziehmlich lang sind. Die Lautstärke ist immer bei jedem etwas anders, aber ich kann berichten, dass ich die Lüfter in meinem Big-Tower ohne Dämmung kaum hören kann und ich selbst dann nicht weiß, ob es nicht die Gehäuselüfter sind, die ich höre. Selbst unter starker Last wird es nicht unerträglich laut, wie andere Leute berichten.

Radiator und Pumpe:
Der Radiator ist minimal kompakter als der von der Corsair-Kühlung, aber selbstverständlich lassen sich die 120mm Lüfter einwandfrei daran montieren. Auf beiden Seiten befindet sich eine Einprägung des Logos, aber da bei meiner Einbauvariante der Radiator nicht zu sehen ist, kann ich zur Optik im Gehäuse nicht viel sagen, wobei ich denke, dass der Optikfaktor hier definitiv auf der Pumpe liegt. Diese ist nämlich wesentlich eleganter als die Corsair-Variante. Auf der Kupferplatte ist zu Beginn bereits eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen, welche ich allerdings ausgetauscht habe. Mir persönlich kommt es so vor, als sei auch die Pumpe etwas kompakter als die von Corsair. Das liegt daran, dass die Pumpe ihre runde Form nach oben hin noch etwas beibehält. Dort befindet sich auf der Oberseite eine spiegelnde Oberfläche mit NZXT-Logo. Wird die Pumpe angeschalten, wird der äußere Ring der Oberfläche beleuchtet und es sieht von vorne so aus, als würde diese Beleuchtung endlos weiterlaufen. Wer viel Wert auf Optik legt sollte definitiv zu dieser Kühlung greifen, da sich die Beleuchtung mittels Software individuell anpassen lässt.

Einbau:
Insofern man sich an die beiliegende Anleitung hält, ist der Einbau kinderleicht. Ich habe in meinem Big-Tower an sich wenig Platz, da ich die Hälfte des verfügbaren Platzes anderweitig nutze, aber selbst so hat alles seinen Platz gefunden. Wenn man solch eine Kühlung kauft, muss man eben wissen, dass die Schläuche von der Pumpe zum Radiator relativ fix sind und sich lediglich an der Pumpe um ein paar Grad verstellen lassen. Der einzige Makel den ich finden konnte war eine Steckverbindung an der Pumpe, die relativ unstabil wirkt und man nicht genau weiß ob der Stecker jetzt drin ist oder nicht, was aber daran liegt, dass sich diese an der Rundung befindet, aber an sich eckig ist.

Software:
Auch hier berichte ich nicht über jede einzelne Funktion der Software, sondern bewerte nur kurz die Oberfläche und spezielle Features. Das Design der sog. CAM-Software ist sehr benutzerfreundlich und individuell gestaltbar. Alle wichtigen Informationen sind auf einen Blick verfügbar und man muss durch die einfache Tab-Gestaltung nicht sehr lange nach bestimmten Sachen suchen. Neben wichtigen Systeminformationen bietet die Software auch Optionen wie z.B. die oben angesprochene Anpassung der LEDs an der Pumpe, oder einem In-Game Overlay mit interessanten Infos. Natürlich lassen sich Benachrichtigungen, Lüftereinstellungen etc. alle Anpassen.

Ich bin mir sicher, dass ich viel vergessen habe, was man hätte dazuschreiben können und dass ich vieles auch hätte weglassen können, aber zum Abschluss möchte ich einfach sehr stumpf sagen, dass die X52 V2 wirklich eine sehr gute AIO-Wasserkühlung ist. Ihre Kühlleistung, also das wichtigste an diesem Gerät ist mehr als ausreichend und das Ganze geschieht unfassbar leise ( zumindest bei mir ). Optisch macht sie ebenfalls einiges her und selbst wenn die Pumpe den Geist aufgeben sollte, was bei AIO-Kühlungen sehr häufig passiert und nicht wirklich vom Hersteller abhängig ist, ist ein Umtausch über Mindfactory immer problemlos und schnell möglich.

Marco - Bewertung der Fractal Design Node 304 Wuerfel ohne Netzteil weiss:

Jetzt möchte ich endlich mal dieses absolut geniale und gut durchdachte Gehäuse bewerten
und hier meine Erfahrung wieder geben.
Ich habe immer versucht einen schönen kleinen und leistungsstarken PC zu bauen.
Und habe mir dazu dutzende Gehäuse Videos angeschaut.
Aber oft mangelte es an einem guten Belüftungssystem (zu wenig Frischluft für die CPU oder das Netzteil sitzt direkt unter der Grafikarte und behindert da die Luftzufuhr) oder man bekam nur kleinere Grafikkarten rein.
Dennoch testete ich dann einfach welche selber indem ich sie kaufte.

Angefangen mit einem Shuttle XPC Cube, über das Raijintek Metis bis zuletzt zum Thermaltake Core V1.
Die ersten beiden hatten bei mir absolut Wärmeprobleme, durch zu wenig Frischluftzufuhr.
Lediglich das Thermaltake Core V1 war lufttechnisch sehr gut durchdacht, durch einen großen 200er Lüfter vorn und zwei 80er hinten.
Das Hauptproblem war da die Grafikkartenlänge und Breite.
Es ging problemlos einen Gigabyte 770 oder 970 mit 280mm Länge rein aber länger als das
und breiter als zwei Slots ging leider nicht.
Und optisch ist es schick aber es sollte noch etwas edler sein als das.

Also kaufte ich im Oktober 2017 das Fractal Design Node 304 in weiss und habe bis jetzt viele verschiedene Hardware drin getestet.
Und ich muss einfach sagen, vom Design, der Funktionalität und der Kühlleistung ist dies einer der besten Mini ITX Gehäuse die ich gesehen oder getestet habe.

Pro: * Schick (Geschmackssache)
* Gute Kühlung und Luftdurchfluss durch 2x80er vorn und 1x140er hinten
* Gehäuselüfter sind schon komplett dabei
* alle Eingänge mit schnell abnehmbaren Staubfiltern versehen
* Platz für einige Festplatten (HDD und SSD)
* es passen von der Länge auch große Grafikkarten
* Platz für größere CPU Lüfter (höhere Towerlüfter bis knapp 18 cm)
* auch ein 140er Radiator würde bei mir gerade so passen (kommt auf die
Höhe der Mainboardausgänge hinten an)

Kontra: * Kabel verlegen teilweise etwas fummelig
* Kabel für IO Panel liegen links, obwohl rechts Platz wäre
* zwischen Netzteil und Gehäuse verschenkter Platz (siehe viele Youtube Videos)

Bis auf die 3 Dinge habe ich nix zu "bemängeln" und es ist für mich ein absolut empfehlenswerter Kauf.

Aktuell habe ich folgendes verbaut:

* MSI H110i Mini ITX Board mit Intel i3 7100
* Be Quiet Pure Power 400 Watt ATX Netzteil
* MSI Gaming 1070ti
* 2 HDD mit je 2 und 4 TB

und das passt alles wunderbar rein.
Durch die Form der Luftöffnung für die Grafikkarte sind 2 Lüfter Grafikkartendesigns
optimal geeignet und die MSI passen perfekt wegen der Größe der Lüfter.
Auch Gigabyte passt ohne Probleme rein.
Es passen generell Grafikkarten mit den Maßen 30 cm Länge und etwa 4,8 cm Dicke.

Und jetzt kommt was, was ich nicht erwartet habe , daher meine uneingeschränkte Empfehlung:

Die Asus Strix 1080ti OC (kam heute von Mindfactory) passt auch auf den Millimeter genau in das Fractal Node 304 Gehäuse - Wahnsinn !
Da muss man allerdings etwas basteln aber lediglich am Staubfilter, des Lufteinlasses.
Denn der hat kleine Klemmclips, die den Filter der von außen drauf kommt, von Innen am Gehäuse fixieren.
Diese drücken leider auf die Lüfter der 1080 ti.
Daher müssen diese entweder entfernt werden und dann der Staubfilter angeklebt werden bspw. mit Silikon, so kann man das auch ohne Probleme mal wieder entfernen.
Oder ihr klebt Magneten an den Filter.
Entweder dickere, damit gewinnt man die paar Millimeter Platz ohne entfernen der Clips.
Oder Clips ab und dann ganz dünne Magneten, damit der Filter wieder am Gehäuse "kleben" bleibt, da ja die kleinen Halteclips nun fehlen.

Man könnte den Staubfilter auch weglassen oder rumdrehen :)
Aber dann ist die absolut geniale Staubfilterung, die am gesamten Gehäuse (Vordere Lüfter, Netzteil und Grafikkarte) besteht um einen wichtigen Teil reduziert bzw. sieht es komisch aus wenn der Filter verkehrt herum dran ist - aber gehen würde beides erstmal.

Auf jeden Fall weiß ich nun das die Asus Strix 1080ti rein passt und nun werde ich noch auf das Asus Board Z 370i mit i7 8700k und 32 GB Ram aufstocken und habe dann endlich einen Gaming Rechner, klein ist, gut gekühlt wird und dennoch genug Leistung (für mich) hat.

Ich hoffe ich konnte mit meiner Erfahrung und Erläuterung all denen, die auch vorhaben, sich ein schickes kleines (Highend) Gaming- System aufzubauen, bei der Entscheidung helfen.

Vielen Dank an Fractal Design für das Gehäuse und Mindactory für die immer schnelle Lieferung, den tollen Support und auch die Kulanz bei Problemen. Danke.

Kleines Helferlein - Bewertung der Sharkoon M25-V Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Erst einmal ein Lob an MF, superschneller und sauberer Versand.

Ich werde alles nach besten Wissen und Gewissen so detailliert wie möglich schildern. Warum? Es gibt Menschen unter uns, die gerne alles genau wissen möchten, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. Und die Kaufentscheidung wird eben von Bewertungen anderer entscheidend beeinflusst. Je detailreicher ein Beitrag ist, desto leichter fällt die Entscheidung. Ich bin auch solch ein Mensch und freue mich immer, wenn andere ausführlich berichten und dadurch versuchen zu begeistern. Ich weiß, mein Beitrag wird etwas länger ausfallen, aber es lohnt sich die Zeilen zu lesen. Los gehts:

Verpackung:
das Case kommt in seiner originalen schwarz-weiß-Verpackung daher, es gibt keine gesonderte Umverpackung. Der Karton macht einen soliden Eindruck. Beim Öffnen zeigt sich das in einem extra Folienbeutel eingewickelte Case, welches zwischen zwei Styroporelemten sicher verklemmt ist. Maße Außenkarton hxbxt 52x26x51cm. Auf der Verpackung sind alle relevanten Daten vorgegeben. Verfügbare Sprachen: Deutsch, Polski, Magyar, Chinesisch, Japanisch, English, Francais, Nederlands, Italiano, Espanol, Portugues.

Am besten dreht man die Verpackung mit der geöffneten Seite vorsichtig auf die entsprechende Abstellfläche (Tischplatte, Boden, whatever...) und zieht den Karton sachte nach oben weg. Dann Styroporschutz entfernen und Folie abziehen.

Das Case - mein erster Eindruck:
Es offenbart sich ein dunkelanthrazit, fast schwarzes lackiertes Metall-Computercase. Sofort fallen mir die vorderen zwei, an den Ecken durchgehend integrierten Lüftungsgittern auf. Es suggeriert mir ein Gehäuse, in dem ein intelligentes Air-Flow-Design dahinter stecken könnte. An der Stirnseite vorne sind die externen Anschlüsse und Taster angebracht. Finde ich persönlich sehr gut, da mein Computer auf dem Boden stehen muss und ich einfach an die Bedienelemente dran kommen will.

Wir haben somit ein ATX-Gehäuse vor uns, das folgende Abmessungen aufweist: bxhxt 21,0x46,5x45,0 cm.

Kompatibilität:
Mainboard: ATX, Mini-iTX, Micro-ATX
Max. Länge Grafikkarte: 40,0 cm
Max. Höhe CPU-Kühler: 16,7 cm
Max. Länge Netzteil: 20,5cm
Max. Dicke Radiator inkl. Lüfter Front: 5,0cm, max. Höhe: 28 cm
(Daten von Umverpackung abgeschrieben)

Case-Front:
Ganz links am Minischaltpult befindet sich eine winzige Aussparung für den Reset-Taster. Diesen erreicht man i.d.R. mit einem dünnen, spitzen Gegenstand, z.B. eine aufgeklappte Büroklammer. Es soll denk ich ein versehentliches Bedienen verhindern (bei meinem aktuellen Case sind die Reset u. Powertaster direkt nebeneinander, und wie oft hab ich mich schon geärgert, den falschen Knopf gedrückt zu haben - uff). Dann folgen 2 Audio-3,5mm-Klinkenanschlüsse, Micro + Audio out (z.B. für Kopfhörer), natürlich beide farblich in rot und grün gekennzeichnet. Mittig sind 2x USB 3,0 Anschlüsse eingelassen, der Abstand zueinander beträgt rund 1 cm. Sollte eigentlich genug Platz für ggf. überdimensionierte USB-Devices bieten. Weiter rechts folgt eine kleine runde HD-LED sowie den wichtigsten Knopf überhaupt, der rechteckige Powerknopf mit integrierter Beleuchtung. Der Druckpunkt der Taste ist für meinen Geschmack sehr gut definiert. Die Gehäuse-Ecken vorne bestehen wie schon beschrieben aus durchgängigen, soliden, schwarzlackierten Metallgittern ohne Fehler oder Abfärbungen. Weiter ersichtlich: 2 Blenden für die 5,25"Einschübe (DVD, Brenner, Fan-Controlpanel, whatever).

Dann wird es geschmeidig: von unten kann man mit 2 oder 3 Fingern unter den Deckel fahren und die Frontpartie komplett aushebeln. Der Clou: die Anschlüsse sind vollkommen davon befreit -> es hängt keine einzige Strippe herum. Die Abdeckung ist somit solo abnehmbar, klasse. Dahinter verbergen sich die nackten Anschlüsse, Zugriff auf die 5,25 Schächte sowie Blick auf den darunterliegenden Lüftungskäfig mit einem gleichgroßen abnehmbaren Staubschutzfilter. Dort ist übrigens der erste von zwei inkludierten 120mm Lüftern innenseitig vormontiert. An der Front kann man wahlweise 2x 120mm, 2x140mm Lüfter oder sogar einen WaKü-Radiator anbringen. Das Design ist durchdacht: die Lüfter lassen sich mittels Langlöchern variabel in der Höhe verstellen. So kann man entscheiden, ob z.B. der untere Lüfter die Festplatten im Besteckkasten(*) (*dazu später mehr) mitkühlen möchte. Vorsicht ist geboten bei der Wiederanbringung des Frontteils, die Anschlüsse oben müssen genau in die Aussparung der Blende geschoben werden. Mit ein wenig Gefühl ist das Teil auch wieder drauf. Nichts wackelt, nichts knarzt, nichts rumpelt. Alles sitzt perfekt.

Case-Top:
Hier wirds interessant. Ich habe mich bereits vorher auf YouTube über das Case schlau gemacht und konnte es kaum erwarten, diesen magnetischen Filterstreifen zu begutachten. Das Material ist eine sauber ausgestanzte und biegsame Kunststoffmatte mit trigonometrisch angeordnetem Lochdesign. Die Löcher haben einen Durchmesser von schätzungsweise 0,5-0,8 mm und sollten das Eindringen grober Schmutzpartikel gut abfangen. Die Oberfläche der Matte ist außerordentlich angenehm anzufassen. Ein Lappen oder ein Schwamm kann hier ganz locker drüber gezogen werden, ohne dass man sich verhakt. Die Unterseite ist ein wenig grober, aber das ist ok. Am Rand der Unterseite sind durchgängig Magnetstripes angebracht, die die Matte an Position halten sollen. Wirklich gelungen, mit leichtem Druck kann man die Matte schieben bis sie in die dafür vorgesehene Aussparung passt. Der Übergang von Gehäuse auf die Matte ist perfekt, keine Unebenheiten sind zu fühlen. Super. Die Magnetstreifen sind perfekt ausgeschnitten und angebracht, an den Ecken hat der Erfinder schöne Rundungen mit sauberen Übergängen gestaltet. Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Die Matte ist übrigens so weich, dass man Sie gut 1x zusammenrollen kann. Aber das ist nicht der Sinn der Sache. Maße der Matte: ca. 38,2x15,8cm. Und spätestens jetzt ist jedem klar: Lüftertechnisch geht da echt was ;) !!! Das Case-Top bietet oben Platz für 3x 120mm oder. 2x 140mm Lüfter.


Case-Back:
Die logische Aussparung dafür verräts: Bei diesem Gehäuse muss das Netzteil im unteren Bereich montiert werden. Darüber befinden sich 7 Schlitze für z.B. Grafik-Units oder sonstige Slot-lastigen Karten. Im oberen Schlitz sitzt bereits eine mit Schraube befestigte Slot-Blende, alle anderen sind vorgestanzt und müssen bei Bedarf heraus geknickt werden. Der Gag: über die gesamte Breite der Kartenschlitze ist ein Winkeleisen so montiert, welches man nach Lösen von 2 Rändelschrauben seitwärts schieben kann und somit an die Schrauben der Slots freilegt. Fummelschutz? Zusätzliche Verstärkung? Ich weiß es nicht, aber es ist da und ich find es einfach mal praktisch. Oberhalb befindet sich die übliche Aussparung für das Board sowie ein Lüftungs-Gitter mit dem zweiten vormontierten 120mm Lüfter der Marke Sharkoon. Die Lüfter kann man übrigens wahlweise mit 3-Pin-Stecker direkt an das Mainboard oder per Molex-4-Pin-Stecker an die Dauerstromversorgung anschließen. Da ich über genügend Lüfteranschlüsse auf meinem Board verfüge, hab ich es mir nicht nehmen lassen diese auch dort anzuschließen.


Case-Bottom (unten):
Unter dem Gehäuse gehts eher pragmatisch zur Sache. 4 runde Plastikfüße stützen das Gehäuse sicher auf dem Boden bzw. dort, wo es stehen soll. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn die Füße gummiert gewesen wären, aber da beißt die Maus jetzt auch keinen Faden ab. Gumminoppen kann sich jeder nachträglich drauf pappen. Interessanter wird es im hinteren Bereich des Bodens. Dort ist eine weitere, etwas kleinere, Matte sicher eingehakt und dient als Staubschutz für das Netzteil. Die Bodenfreiheit ist mit angenehmen 15mm gegeben.


Case-Seiten:
Beide Seitenteile sind von hinten mit Rändelschrauben befestigt. Diese hat man flott heraus gedreht und kann die Wände bequem mit einem leichten Ruck nach hinten entnehmen. Jede Seite hat oben und unten jeweils 3 Fixierhaken für einen sicheren Halt im Case. Hinten ist das Blech entsprechend geformt um das Seitenteil sicher greifen zu können. Beide Seitenblenden sind Baugleich und lassen sich von links auf rechts und umgekehrt montieren.


Case-Inneres:
Nach dem Abnehmen des linken Seitenteils offenbart sich die wahre Pracht: ein sauber und strukturiert durchdachtes Innenleben mit einem seeeeehr langen hochkantig angeordneten Schlitz neben dem Mainboardplatz um relevante Kabel durchzuführen. Für die Montage etwaiger Prozessorlüfter wurde ein üppiger Ausschnitt in der Backplate vollzogen, hier wird niemand Probleme haben, überdimensionierte Lüfter unterzubringen. Rund um die Mainboard-Area sind weitere Öffnungen um bequem Kabel aus der Sicht verschwinden zu lassen. (Tipp von mir: die 8-polige Mainboard-Stromzufuhr hab ich durch die oberste linkste (?!) Öffnung nach hinten weggeführt. Top!). Der Langschlitz ist clever, birgt allerdings ein winziges Manko: für meinen Geschmack etwas scharfkantig. Um Beschädigungen am Kabel zu vermeiden, hab ich einfach 2 Gummi-Keder über die Kanten gezogen. Jetzt ist es perfekt. Die 5,25-Schächte sind mit Schnellverschlüssen versehen. Soll heißen, Gerät hineinschieben, einrasten lassen, fertig. Keine Schrauben nötig. Find ich super.

Im unteren Bereich befindet sich der vorhin von mir benannte Besteckasten. Außen ist das Sharkoon-Logo sauber in eine abgesetzte Mulde geprägt. Im Kasten selber findet sich der Platz für das jeweilige ATX-Stromaggregat sowie 2 Slots mit passenden Schnellmontageschlitten wahlweise für 3,5 Festplatten, 2,5 SSD oder sonstiges an Speichermedien. Ich meine in einem Produktvideo auch gesehen zu haben, wie ein Lüfter dort Platz gefunden hat. Dazwischen gibt es genügend Raum um alle möglichen Kabel zu verstauen. Etliche und sinnvoll positionierte Ösen im Blech vereinfachen das Anbringen von Kabelbindern um abstehende Kabelstränge zu bändigen. Auf dieser Seite ist auch das Kabelmanagement der Frontanschlüsse vorverstaut. Die Kabel sind lang genug um einige Kurven in dem Case zu meistern. Das USB 3.0-Kabel ist dick ummantelt und endet in einer hervorragend verarbeiteten Steckerunit. Ebenfalls im Lieferumfang: 2 extra SSD-Schnellmontagebleche, die man entweder auf der Rückseite (2 Plätze) hochkant unterhalb der 5,25Schächte oder auf der Platinenseite nebeneinander auf dem Besteckkasten (2 Plätze) montieren kann. Der Besteckkasten kann von vorne, je nachdem wie der Lüfter in der Höhe montiert ist, mit Frischluft versorgt werden. Weiterhin sind mehrere Lüftungsschlitze für eine bessere Luftzirkulation im Besteckkasten eingelassen.


Zubehör / Lieferumfang:
Hier hat der Hersteller nicht gegeizt. Zum umfangreichen Zubehör gehört:
- 4 Rändelschrauben für die Seitenteile (vormontiert)
- 1 Päckchen mit ausreichend Befestigungs- und Ersatzschrauben fürs Mainboard
- 1 PC-Speaker im Miniformat
- 4 Zusatzrändelschrauben (allerdings aus Metall, kein Kunststoff)
- 6 Flachkopfschrauben, gleiches Gewinde wie Rändelschrauben
- 10 kleine Unterlagsscheiben aus gepresstem Stoff
- 1 Kreppband 10cm zum Befestigen von z.B. Kabelsträngen
- 1 Kunststoffadapter um Metallschrauben mit Mutternkopf zu drehen
- 1 Slotblech
- 1 Blende für 3,5 Floppylaufwerke oder dergleichen
- 1 Falt-manual für die wichtigsten Dinge (z.B. Einbau von Laufwerken usw)


Hier noch meine Komponenten, die Zuflucht in diesem Gehäuse finden sollen:

- MSI Z270-A PRO Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX
- Intel Core i5 7500 4x 3,4 GHz
- be quiet! Pure Tower Rock Kühler mit 120mm Silent Wings Lüfter
- 8 GB hyperX Fury schwarz DDR4-2400 CL15 Dual-Kit
- 250 GB Samsung 960 EVO M.2
- Techsolo 730 Watt ATX-Netzteil SuperSilent
- LG DVD-RW Sata
- LG DVD readonly Sata


Fazit:
Das Sharkoon M25-V Gehäuse hat mich wirklich überrascht. Für unter 50€ bekommt man ein qualitativ hochwertig verarbeitetes und dezent gehaltenes Case, dass vor allem die Herzen von Air-Flow-Spezialisten höher schlagen lassen wird. Die Qualität der Verarbeitung ist für meinen Geschmack hervorragend und kann locker mit teuren Gehäusen jenseits der 50 oder gar 100€-Marke mithalten. Das Zubehör ist üppig und bietet somit viele Optionen für den Ausbau. Die Breite des M25-V ist clever durchdacht, um Kabelmanagements so präzise wie nur möglich aus den Augen zu verstauen. Die Lüfter sind unschlagbar leise, hätte ich nicht für möglich gehalten. Somit besteht absolutes Potential für den Aufbau eines Silent-Case. Abgerundet wird das Ganze mit insgesamt 3 Staubschutzfiltern. Respekt!

Von mir gibt es eine ABSOLUT KLARE KAUFEMPFEHLUNG und somit wohlverdiente 5 STERNE !!!

Übrigens: für Case-Modder gibt es dieses Gehäuse auch mit Seitenfenster ;)

Pascal - Bewertung der 55" (140cm) LG Electronics 55B7D Ultra HD OLED Analog / DVB-C / DVB-S2 / DVB-T2:

Ein Traum. Ich habe den LG B7D in der Cyber Week zu einem Super Preis bekommen.
Der Sendersuchlauf ging bei mir trotz vollständigem Scan schneller als gewohnt und es sind alle Sender vorhanden.
Im Internet habe ich öfter gelesen das einer der Nachteile von OLED-TVs sein soll das sie nicht hell genug wären oder gar Dunkel sein sollen, was mir etwas Sorgen bereitete.
Das kann ich absolut nicht bestätigen.
Nach dem Einschalten des TVs und einrichten war der TV auf OLED-Licht 60 von 100 voreingestellt, es war teilweise so hell das der TV mit meiner Deckenbeleuchtung konkurrierte und ich diese fast schon hätte abschalten können, zudem war es auch teilweise unangenehm auf Dauer, besonders wenn auf eine dunkle Bildszene eine Helle folgte, nach kurzer Dauer wird sowas schnell für meine Augen anstrengend.
Ich habe den LG B7D nun auf OLED-Licht 26 eingestellt (Bildmodus Experte dunkler Raum + Kontrast 100) und nun für mich die perfekte Einstellung gefunden.
Selbst immer noch Strahlt der Fernseher einem bei Hellen Bildinhalten an.
Die jetzige Einstellung entspricht ungefähr der meines Vorherigen Samsung LED-TVs
(Samsung 55JU6850 Hintergrundbeleuchtung auf 8).
Ich Vermute das viele der Leute die das Behaupten noch nie selbst einen OLED-TV der aktuellen Generation hatten und/oder sich möglicherweise ihren LED-TV gut reden.
Ich kann mir nicht vorstellen das selbst an einem Hellen Tag jemand die hohen Helligkeitsreserven der Heutigen Samsung LED-TVs wirklich braucht.
In der Wohnung sehen meiner Meinung nach reale Personen ja auch nicht aus wie z. B. Dr Manhattan aus dem Film Watchmen.
Ich kann aber verstehen das manchen das überzogen Poppige gefällt, brauchen tut man es denke ich aber nicht.
Falls jemanden nur das Helligkeits-Thema vom Kauf abhält dem kann ich nur sagen für mich absolut kein Problem.

Zur Bildqualität selbst kann ich nur sagen einfach Traumhaft, ultimativer Kontrast, helle Lampen in Filmen und Dunkelheit wirken wie echt, total homogen ausgeleuchtet, keinerlei Blur bei Bewegungen, keinerlei mich störender Artefakte, bei mir auch noch keine streifen in sehr dunklen Szenen gesehen und selbst wenn das vorhanden sein soll glaube ich nicht das ich deswegen den OLED-TV jemals hergeben würde, denn die Artefakte von LED-TVs fallen mir in der Regel bei praktisch jedem Inhalt permanent auf (Clouding, DSE, dunklere Ecken, inhomogene Ausleuchtung).
Bei jedem Hersteller gibt es Serien Streuung, falls der eigene TV eine Katastrophe sein soll, einfach tauschen, diese Probleme gibt es auch bei Samsung und den anderen Herstellern.
Den 100,00% Perfekten TV gibt es nicht aber meiner Meinung ist dieser TV und die übergeordneten LGs mit OLED-Technik der Perfektion so nah dran wie man es im Moment bezahlbar bekommen kann.

Noch ein Tipp: Den TV nutze ich auch als Monitor zum Spielen an einem selbstgebauten High-End PC.
Wer Image Retention oder Einbrennen vermeiden möchte, muss nur:
*Mehrere, am besten mind. 5 verschiedene Hintergrundbilder einstellen die sich z. B. alle 30 min oder schneller abwechseln.
*Bei Windows das allgemeine Design Dunkel Einstellen oder dunkle Farben wie dunkles Blau tut es auch, aber besser kein Gelb nehmen und Taskleiste automatisch ausblenden lassen.
*Bei den Internet-Browsern das Design auf Dunkel/Schwarz oder ähnlich einstellen.
*Bildschirmschoner auf 4 min einstellen.
Keine Sorge der TV ist wesentlich robuster als ich es gedacht hätte, habe auch nach etwas längeren normalen Standbildern kein Nachleuten oder Image Retention erlebt, nur einmal bei einem Sehr kontrastreichen gelblastigen Hintergrundbild was aber auch wieder schnell nach mehreren Sekunden 100%ig weg war.
Nutze den TV schon seid c.a 2 Monaten an dem PC und habe kein Einbrennen
(Auf Testbildern Nichtmal ein hauch erkennbar).
Dazu möchte ich aber auch darauf hinweisen, je höher man OLED-Licht einstellt je schneller auch Image Retention und auch möglicherweise Einbrennen.

Positiv:
*Sehr hochwertige Verarbeitung (Standfuß/Hälfte der Rückseite+Rahmen aus Metall, dickere Rückseite aus Plastik).
*Edles, Zeitloses Design
*TV steht sehr stabil auf dem Standfuß.
*Erstklassige Fernbedienung mit Mausartiger Steuerung und großer Reichweite, selbst durch Wände.
*Schnelle intuitive Bedienung und Einrichtung, besonders schneller Sendersuchlauf.
*Erstaunlich guter Klang für einen Flachbildfernseher.
Zum Bild:
*Extrem gute Blickwinkel, Schwarz bleibt immer Perfekt und Farben ändern sich nur Minimal.
*Extremer Kontrast, perfektes Schwarz, nicht grau.
*Heller als Gedacht.
*Sehr natürliche Farben.
*Keine typischen Artefakte von LED-TVs: Kein Clouding, DSE oder dunklere Ecken.
*Kein Flimmern und dadurch angenehmer für die Augen.

Falls es überhaupt Negativpunkte gibt:
Negativ:
*Sehr selten Image Retention.
*Einbrennen möglich z. B. N-TV 24/7 und gleichzeitig hoher OLED-Licht Einstellung.

Fazit:
Seit ich den LG B7D in einem anderen Laden live sah und die Bildqualität bestaunte, wusste
ich der wirds werden, dieser TV wird mich lange zufrieden machen.
Mein Bauchgefühl war absolut richtig.
Ich bin absolut zufrieden, es ist ein Genuss mit diesem TV Filme zu Schauen und zu Spielen, selbst normale Fernsehprogramme zu schauen macht großen Spaß.
So glücklich war ich mit einem Fernseher noch nie, ich habe das Gefühl das LG diesen TV auch ernsthaft so gebaut hat das dieser ein auch langfristig zufrieden stellen will und nicht nur zum Kauf bewegen soll.

Die Bildeinstellungen habe ich von rtings unter >LG B7 / B7A OLED>Settings> nur von General settings Übernommen und nur OLED-Licht meinen Bedürfnissen angepasst.

2017

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Stefan - Bewertung der Intel Core i3 8350K 4x 4.00GHz So.1151 WOF:

Gute CPU mit kleineren Abstrichen

Ich habe mich für diesen Prozessor entschieden, weil ich einen Intel i Core Prozessor der 8. Generation in den Rechner meiner Frau verbauen wollte. Zudem hat mich der offene Multiplikator und der Preis gelockt. Für meinen Test habe ich 2 Wochen lang sowohl Spiele ausgeführt als auch Benchmarks, Browser und Büroarbeiten an dem PC durchgeführt und währenddessen die Sensor-Werte mit HHWiNFO64 (v.560-3280) ausgelesen.

Takt
Da dem i3 der Turbo fehlt, taktet er im Normalfall um die 4000 MHz. Durch den offenen Multiplikator und aktivierten MSI Game Boost hat sich das Board automatisch dazu entschieden den Multiplikator von 40 auf 41 zu setzen, was zusätzliche 100 MHz Takt auf den 4 physischen Kernen gebracht hat. EIST und SST habe ich abgeschalten, da ich auch einen direkten Vergleich zum i5 8400 haben wollte. Die 100 zusätzlichen MHz entsprechen 2,5% mehr Takt. Im Test verlangt der Prozessor bereits bei diesem Takt 1,135 V und kommt damit auf die voreingestellte Leistungsgrenze. Ohne zusätzliche OC-Einstellungen scheint die automatische Taktung nicht mehr rauszukitzeln. Da meine Frau aber ohnehin nur WoW spielt reicht das allemal aus.

Temperatur
Da bei dem i3 kein Boxed-Kühler mitgeliefert wird, mussten wir kurzerhand den Arctic Freezer 33 aufsetzen. Dieser schafft es die CPU bei voller Last auf maximal 61°C bei der o. g. Taktung zu halten. Im Idle pendelt sich die Temperatur bei 30°C ein.

Package Power
In meinem Test hat die CPU maximal 52,565 Watt bei voller Beanspruchung gezogen. Im Energiesparmodus kann man bis 11,678 Watt rauskitzeln, dann ist aber Schluss. Damit zieht er im Idle doppelt so viel wie der i5 8400 bei vergleichbar aktivierten Features.

Speichertakt
Dank XMP läuft der DDR4-Speicher zusammen mit dem i3 gerade auf 3000 MHz. Es kann sich also durchaus lohnen einen etwas "besseren" Speicher zu kaufen.

Fazit:
Die Preis-Leistung des Prozessors stimmt leider nicht ganz. Er ist nur geringfügig günstiger als der i5 8400, bietet dafür aber wesentlich weniger. Meine Frau spielt auf dem Rechner eigentlich nur World of Warcraft und dafür ist der Prozessor ganz gut geeignet. Ich muss dem Prozessor leider einen Stern abziehen weil er für die relativ hohe Leistungsaufnahme im Vergleich zum Nutzen leider nicht die beste Wahl ist. Ich rate lieber zum i5 8400, denn da bekommt man mehr für sein Geld und spart auf Dauer sogar noch durch den geringeren Strombedarf.

Bewertung:
+ offener Multiplikator für OC-Fans
+ relativ flotter 4-Kerner
o kein Boxed-Lüfter enthalten (Ich empfehle ohnehin einen etwas größeren Lüfter wegen der relativ hohen TDP von 130 W)
- knapp 23% weniger Leistung als der i5 8400 bei höherer Leistungsaufnahme
- kein Turbo
- kleiner Stromfresser

Marcel - Bewertung der Corsair Carbide Quiet 600Q gedaemmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Das Carbide 600Q hat mein Bitfenix Shinobi Window abgelöst, welches nun wirklich in die Jahre gekommen ist und in mehreren Belangen nicht mehr meinen Ansprüchen genügte.

Ich war tatsächlich recht lange auf ein Gehäuse, das eben diesen Ansprüchen gerecht wird, welche wären:

- gedämmt
- ohne Fenster
- schlicht/edel
- wertige Verarbeitung
- durchdachtes Kühlsystem
- gutes Kabelmanagement
- kompletter Verzicht auf (sichtbares) Mesh, trotzdem mit der Möglichkeit auf Deckenlüfter
- min. Lüftergröße 140mm
- Netzteilabdeckung
- integrierte Lüftersteuerung

Also wirklich nicht so einfach hier was passendes zu finden.
Beim Dark Base 900 fehlt die NT-Abdeckung, das Dark Base 700 gibt's nur mit Fenster und beim Define R5 ist man unter Einsatz eines Deckenlüfters gezwungen die Dämmplatten wegzunehmen und somit Schmutz und Lärm Tür und Tor zu öffnen (vom Bruch mit der Ästhetik mal abgesehen). Auf ein überfälliges R6 wollte ich allerdings jetzt auch nicht mehr warten.

Einzig das Silverstone Kublai KL07 hat fast alles geboten, was mein Herz begehrt hat. Leider wirkt es viel zu sehr wie ein Plastikklotz und nicht sonderlich edel.
Letztendlich habe ich dann diesen Big-Tower entdeckt.
Auf dieses invertierte Design war ich nicht wirklich vorbereitet. Angeblich soll es ja die Kühlleistung verbessern, was thermodynamisch mal wirklich keinen Sinn macht, aber gut, laut Tests (z.B. GamerNexus) schneidet die Kühlung aber doch recht gut ab.

Also bestellt, angekommen, ausgepackt und erstmal ein Wow von mir gegeben. Nicht wegen der Größe, sondern wegen der Verarbeitung und der Liebe zum Detail. Es ergibt wirklich viel Sinn in diesem Case, was man beim Einbauen einfach merkt und die Verarbeitung ist meinem alten Shinobi um Meilen voraus! Also eine gute Grundlage für die nächsten Jahre, dessen bin ich mir sehr sicher.

Für meine Pro-Liste für dieses Gehäuse braucht ihr euch eigentlich bloß meine obige Anforderungsliste ansehen, die wird nämlich voll erfüllt!

Zwei Mankos musste ich allerdings trotzdem feststellen. Zum einen hätte die Dämmung ruhig etwas massiver ausfallen dürfen. Platz wäre dafür auf jeden Fall vorhanden und hätte der Effektivität gut getan.
Und hier kommen wir zum Hauptknackpunkt. Die Lautstärke. Oder anders: die vorinstallierten Lüfter.
Die Kühlleistung würde ich als annehmbar bezeichnen, die Lautstärke ist allerdings wirklich unschön. Selbst auf niedrigster Drehzahl einfach zu laut. Auf mehrfache Weise.
Man hört zwar auch den Luftstrom sehr deutlich, aber wesentlich nerviger ist so eine leichte wellenartige Geräuschkulisse, die darüber hinaus noch von einem sehr hochtönigen Schleifen begleitet werden.
Wirklich sehr unruhige Lüfter, die ich beizeiten voraussichtlich gegen BeQuiet SW3 oder Noctua Redux P14s austauschen werde.
Schade, weil das den Gesamtpreis natürlich wieder in die Höhe treibt.


Abschließend gefällt mir der Tower als Gesamtkonzept zu gut, als dass ich es wieder zurückgeben würde.
Ich hoffe ich kann mit dieser Rezension dem ein oder anderen Suchenden ein wenig auf seiner Suche weiterhelfen.


PS: ich hatte noch nie ein so aufgeräumtes Case ;-)

Andy von Gillette - Bewertung der Samsung Galaxy Note 8 N950F 64 GB schwarz:

Das Note 8 kam nach nur 2 Tagen an und war auch Originalverschweißt. In der Box befanden sich ausser dem Note noch USB C Ladekabel und Ladeteil sowie ein Adapter für USB C auf USB und USB C auf Micro USB damit dann KFZ Ladegeräte weiterverwendet werden können. Auch AKG In Ear liegen bei, welche ich nicht probiert habe. Note einschalten und über Google Konto alle Daten von meinem Moto G4 Plus waren da. Es ist Android 7.1.1 drauf. Das Note ist Traumhaft verarbeitet mit einem hervorragenden Display. Kein Plasikbomber mehr wie mein Galaxy Note 2, was jedoch den Nachteil hat, das das Note 8 nicht nur schwerer ist sondern vor allem weniger reparabel. Beim Note 2 konnte ich Akku und das Gesamte Gehäuse tauschen. Also hier wie bei iPhone und Co. Wenigsten der SD Slot zur Speichererweiterung ist geblieben. Das Note 8 ist sehr schnell und mit 6 GB RAM super ausgestattet. Die Kamera macht hervorragende Bilder selbst wenn es nicht mehr so hell draussen ist. Stift nutze ich mit OneNote und auch hier erste Klasse. Telefonieren, super Sprachqualität , WLAN sehr stabil und fix, Blutooth Geräte verbinden super schnell. Viele Vorteile bei diesem Taschencomputer. Entsperren mit Face oder IRIS ID oder Fingerprint oder PIN oder Zeichen. Der Fingerprint funktioniert und ist aber hinten bei der Kamera schlecht postiert. Smartlock funktionert auch Klasse. Alles was drauf ist lüuft einfach....MS Office , Brother , Samsung Apps wie Notes oder auch Visitenkarten Scannen , Zugriff auf Synology über die Apps u.s.w. Amazon Music und Kindl einfach Klasse, der Schatten ist das Akku, bei extrem Benutzten muss zwei mal am Tag geladen werden. 3300 mA ist für de Taschen PC zu dünn.Lautsprecher reicht fett ohne ein Highlight zu sein. Stift wieder erste Klasse und auch der noch vorhandene Audiausgang für Kopfhöhrer. Das Note habe ich für unter 800¤ bekommen hier bei Mindfactory. Ist definitiv ein Highend Smartphone , da und dort mal eine bischen stärken oder schwächer als die Konkurrenz im 1000¤ Bereich. Der wirkliche Nachteil ist die unterirdische Updatepolitik, hier ist Apple um Längen dem Android Smartphones überlegen. Bekomme für meine iPhone 6 noch immer Updates währemd mein G4 Plus bereits am Ende angekommen ist nach nur einem Jahr!!! Ist damit auch der Pluspunkt des Google Pixel 2 XL im Vergleich...hier gibt es Drei Jahre Updates Garantiert. Also warum habe ich das nicht gekauft? Der fehlende Pen und der Extreme Preisverfall bei bestimmten Android Phones wie eben die von Google.
Im Android Bereich das Top Smartphone ist das Note 8. Kauftipp mit Einschränkungen.
Wer auf die Windowsplattform Beruflich nicht angewiesen ist und auch MS Office nur im Homebereich nutzt ist wirklich bei Apple besser aufgehoben. Besserer Service bei Mängel sowie die Updatepolitik welche dem Android weit überlegen ist.

+ 6.3'' Groß
+ Traumhaftes Display
+ Doppel Kamera und Front Kamera Bildqualität
+ Verarbeitung
+ Speicher Erweiterbar
+ 4K Video
+ 6GB RAm 64 GB Speicher
+ Sehr schnell bei allen Anwendungen
+ Viel Zubehör dabei
+ Haptik
+ Plattform Android Funktioniert super mit Windows Plattform
+ Kopfhörer Klinkenbuchse vorhanden
+ Wiederverkaufswert

o Akku / Laufzeit
o Position Fingerprint

- Update Politik Samsung /Android
- Empfindlich gegen Sturz ,Cover ist Pflicht
- Akku Festverbaut

Patrick - Bewertung der 6GB MSI GeForce GTX 1060 Gaming 6G Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

*Kaufgrund*
Ich hatte bereits eine GTX 1060, jedoch von Gainward. Zunächst war ich einigermaßen zufrieden damit, dachte mir "was erwartest du in der Preisklasse...". Dann fiel mir aber vermehrt auf, dass die Karte unter Last ziemlich laut, heiß (80+ ohne Übertaktung) und instabil wurde. Zu der Lautstärke der Lüfter kam noch ein unangenehmes Spuelenfiepen. Außerdem wurde die Karte unter dem minimalen(!!!) Zug des PCIe Stromkabels gekrümmt. Kurz gesagt, sie war mir ein kleiner Dorn im Auge, weil ich doch viel Geld dafür bezahlt habe. Nach ausgiebiger Information, Einsehen von Benchmarks und Unterhaltungen mit Freunden, entschied ich mich für die MSI GTX 1060 Gaming 6G.

*Verpackung*
Wie erwartet war die Verpackung makellos. Die Karte war sicher verpackt und mit Salzpäckchen vor Feuchtigkeit geschützt. Die Slots am Interface waren mit Plugs und die Lüfter durch Aufkleber geschützt.

*Design und Einbau*
Die Grafikkarte sieht futuristisch und cool aus. Das rot/schwarze Design eignet sich super für rote PC Systeme oder Akzente in anderen. Der Einbau war sehr leicht.
Deitalliert:Die Karte ist relativ groß, ebenso die Lüfter. Die Backplate ist edel und reserviert, was mir persönlich besonders gefällt. Zudem gibt sie der Platine Stabilität und stützt sie, da sie direkt mit der Metallblende an der Rückseite verbunden ist. Im Kontrast dazu steht die Seite mit einem Beleuchteten MSI Logo, welches sich über die MSI Apps ansteuern lässt. Seitlich offen liegende Heatpipes in Kombination mit der kantigen Unterseite erinnern mich an eine richtige Maschine. Sie verleihen der Karte eine rustikale, aber trotzdem kraftvolle Optik. Die Unterseite leuchtet punktweise leicht rot - tolle Akzente!
Der Einbau war unproblematisch.

*Betrieb*
Die Karte läuft im Idle, also zum Beispiel im Homescreen, Browser oder so, völlig lautlos. Unter Last springen die zwei 90 mm Lüfter an, sind aber super leise und werden schon von meinem CPU Kühler (Alpenföhn Selle) übertönt. Die Temperaturen sind super, ich habe die Karte selbst in Furmark noch nicht über 70 °C bringen können. Spulenfiepen hat sie auch keins, Jackpot!
Die mitgelieferten MSI Apps bieten zahlreiche Möglichkeiten die Leistung der Karte sehr leicht großzügig auszunutzen. So kann man zum Beispiel in einen Gamingmodus schalten, der dem Spiel höchste Priorität zuweist, oder in den OC-Modus, der die Karte automatisch übertatet.
Die FPS sind sehr stabil und bewegen sich bei 1080p und Ultra Grafikeinstellungen oftmals noch um 100er Marke. VR konnte ich leider nicht testen.

*Fazit*
Die MSI Geforce GTX 1060 Gaming 6G ist eine super Mittelklasse Grafikkarte, die sowohl für den Leihen als auch den Fortgeschrittenen Benutzer anspricht. Wer keine offene Seite am PC hat, und dazu verdammt seine eingebaute Schönheit nicht zu Gesicht zu bekommen, profitiert stets von der stabilen Leistung und leichten Bedienung der MSI Apps.
In meine Augen ein super Preis-Leistungs-Gerät, was auch die nächsten 5 Jahre noch gut mitspielt/mitspielen lässt. Tolle Arbeit!

Elias - Bewertung der AMD Ryzen 3 1200 4x 3.10GHz So.AM4 BOX:

Moin,

nach langem Überlegen zwischen dem Ryzen 5 1400 und dem Ryzen 3 1200, ist es der Ryzen 3 1200 geworden. Aus meiner Sicht einer der besten Prozessoren, wenn man auf der Suche nach einem günstigen Gaming System ist, so wie ich es war. Man hat, im Gegensatz zu Intels Prozessoren, 4 echte Kerne und diese sogar mit offenem Multiplikator (d.h. zum Übertakten geeignet).

Kommen wir zum Prozessor an sich. Man bekommt einen Würfel geschickt mit AMD Siegel. Auf der einen Seite sieht man den Prozessor. Öffnet man die Packung, hat man zum einen den Prozessor, den Sticker und den Boxed-Kühler. Zu dem komme ich später noch einmal. Beim Einbauen sollte man darauf achten nicht auf die Pins zu fassen, da man so riskiert die Pins zu verbiegen..

Zum Prozessor:

Der Prozessor lässt sich prima übertakten, er läuft bei mir auf konstanten 3,9 Ghz, somit kitzelt man in Games noch ein paar FPS mehr heraus. Zum Übertakten braucht man aber mindestens ein B350 Chipsatz. Er hat auch eine annehme Geschwindigkeit, wenn man wie ich, eine I3 Duo gewohnt ist, aus einem Laptop.

(ACHTUNG!! Beim Mainboard bitte darauf achten, dass das BIOS aktuell ist. Bei meinem MSI B350M Gaming Pro, war es z.B. der Fall, dass ich das Board erst bei MSI einschicken musste, damit die ein BIOS-Update machen. Dies ist nur nötig, wenn man selbst keinen älteren Ryzen da hat, weil man ohne CPU bei dem Board nicht ins BIOS kommt. Bitte drauf achten.)

Zum Kühler:

Mitgeliefert werden die neuen AMD Boxed-Kühler. Dieser hat einen 4 Poligen Stecker und ist PWM gesteuert. Auf dem Kühlkörper an sich ist schon Wärmeleitpaste aufgetragen, man braucht also keine extra dazu bestellen, auch wenn man sich daran keinen Zahn ausbeißt.

Zur Lautstärke:

Was direkt auffällt ist die Vibration die dieser Lüfter abgibt. Nach einer Weile vernehme ich auch ein knacken im Lüfter.. störend aber lässt sich mit leben. Also regel ich den Lüfter auf 1300 U/Min. So bleibt er leise, wobei leise immer eine Sache des Betrachters bleibt, und er kühlt den Prozessor im Idol mit 47°C. Beim zocken unter Volllast werden es nicht mehr als 75°C, was für mich durchaus akzeptabel ist, auch wenn es dann schon mal lauter wird.


Fazit:

Zusammenfassend hat mich der Prozessor überzeugt. Für den Preis hat man zum zocken einen definitiv guten Prozessor. In meinem System arbeitet er mit einer GTX 1050TI super zusammen und die meisten aktuellen Spiele lassen sich so in FHD mit meist höchsten Einstellungen super spielen. Wer also nicht mehr vor hat ist mit diesem Prozessor super bedient.
Wenn man allerdings eher Videos schneidet, oder viele Dinge macht wo man von mehr Kernen profitiert, würde ich eher zum Ryzen 5 1400 tendieren. Mit ihm hat man beim Spielen noch Reserven und auch zum z.B. Videos schneiden ist er für seinen Preis durchaus geeignet und überzeugend.

Ich hoffe ich konnte Ihnen, Ihre Entscheidung leichter machen.

Elias

Johannes - Bewertung der 2GB MSI GeForce GTX 1050 AERO ITX 2G OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Eine wirklich sehr gute Budget Grafikkarte

Vorab:
Die GTX 1050 läuft bei mir in einem Budget-orientierten PC:

Mainboard: MSI B150M LGA1151
CPU: Intel Celeron G3900 OC 2.8GHz (evtl. bau ich für den Verkauf einen i5 7400 ein)
RAM: 8/16 GB DDR4 Crucial 2133MHz
Gehäuse: Corsair Carbide-01
HDD: 250 GB WD Scorpio
VGA: MSI GTX 1050 Aero ITX 2 GB

Wie immer soll dieses Review niemanden angreifen und für Rechtschreibfehler wird nicht gehaftet.


Zum Design:

Das Carbondesign der Karte sieht sehr gut aus, auch wenn mir persönlich die RGBs fehlen :D aber das beiseite.
Der ZeroFrozr ist wie immer bei MSI sehr gut verarbeitet und läuft einwandfrei und hält die Karte bei kühlen 30° im Idle und bei 50-55° bei Load.
Der Luftausgang an der Rückseite der Karte ist in Form des MSI Logos gehalten und lässt so genügend der Warmluft aus der Karte heraus.
Die Karte ist mit ihrem einzelnen Lüfter sehr klein gehalten und auch der ITX-Maßstab sollte so in jedes "normale" Gehäuse passen (bei Low-Profile Gehäusen verweise ich auf die Low-Profile Variante der GTX 1050 von MSI: MSI GeForce GTX 1050 2GT LP und auf die Variante von Zotac: ZOTAC GeForce GTX 1050 Low Profile)


Die Leistung der Karte:

Leider habe ich durch den Celeron einen heftigen Bottleneck und die Karte kommt so niemals auf gute Auslastungszahlen. Ich gehe davon aus, dass sobald man einen besseren Prozessor einbaut, die FPS maximal sind und der Bottleneck verschwunden ist.
Als Benchmark hab ich ein paar Stunden Fallout New Vegas auf Mittleren Grafiksettingsgespielt.
Die FPS waren immer bei 60 (außer beim Laden oder Betreten neuer "Biome").
Der Celeron bottleneckt leider zu stark und hat immer 100% Auslastung, während die GTX 1050 bei 10% oder weniger rumkriecht.
Aber gepaart mit einem 4/8-Kerner sollte die 1050 ihre volle Power zeigen können.


Die Specs:

Mit 2Gb an GDDR5 Speicher ist die GTX 1050 zwar nicht so gut ausgestattet, dafür reichen aber ihr Core-, Boost- und Memorytakt mehr als aus.
Die Grafikkarte kommt ohne Treiber-CD, deswegen ist es dringend nötig entweder auf der offiziellen Nvidia-Seite den Treiber zu downloaden oder sich direkt die Nvidia-GeForce-Experience Desktop-App runterzuladen.


Mein Fazit:

Also für eine 130€ Karte, die Optisch und Leistungstechnisch über dem Durschnitt liegt, kann man nur sagen, dass ich bei der Prozessorwahl leider ins Klo gegriffen habe.
Aber wie schon gesagt für einen Budget-orientierten PC mit einem i5 6er-Generation oder 7er-Generation läuft sogut wie jedes Spiel auf mittleren bis hohen Settings.

Für den schmalen Geldbeutel eine klare Kaufempfehlung
Weiterlesen »Oktober

Sebastian E. - Bewertung der NET Asus PCE-N15 2T2R PCIe 300MBit:

UNBOXING:
Die WLAN-Karte wurde in einem Pappkarton geliefert, welcher durch die mitgelieferte Treiber-CD deutlich größer ausfällt als die eigentliche Karte (Maße der Verpackung: 186 mm Länge x 135 mm Breite x 36 mm Höhe). Neben der WLAN-Karte selbst, die durch eine Schaumstoffeinlage vor Beschädigung während des Transports geschützt wird, befinden sich die angesprochene Treiber-CD, Quick Start Guide, die beiden Antennenstücke und eine Low Profile PCI Blende mit in dem Karton. Eine Standard-PCI Blende ist bereits an der Karte montiert, sodass ein Wechsel der PCI Blende in den meisten Fällen nicht von Nöten ist.

EINBAU:
Zum Einbau wird ein gängiger Schraubendreher benötigt, mit dem ihr zuvor die entsprechende PCI-Slot Abdeckung für einen PCIe x1 Slot (Größere PCIe Slots wie PCIe x4 o.ä. werden laut Herstellerangaben auf der Verpackung von der WLAN-Karte nicht unterstützt) an eurem Gehäuse entfernt. Die Karte in den PCIe Slot einstecken und die Blende an dem Gehäuse mit der Schraube der vorher montierte PCI-Slot-Abdeckung wieder fixieren. Als nächsten Schritt die beiden Antennenstücke auf die dafür vorgesehenen Montierungen mit der Hand aufschrauben und somit den Einbau abschließen. Die Montage verlief ohne Probleme und ist sehr leicht durchzuführen.

INBETRIEBNAHME:
Ich habe die WLAN-Karte zusammen mit anderen PC-Komponenten bestellt und alles vor dem ersten Start des PCs eingebaut. Nach Anpassung der Boot-Sequenz habe ich Windows 10 über einen USB-Stick installiert. Windows 10 bietet direkt bei der Installation an, die Internetverbindung einzurichten, bevor man zum ersten Mal auf dem gewohnten Desktop landet. Die WLAN-Karte wurde während der Installation des Betriebssystems sofort erkannt ohne Einlegen einer Treiber-CD. Nach Abschluss der Installation hatte ich bereits eine bestehende WLAN-Verbindung zu meinem Router.

BENUTZUNG:
Die WLAN-Karte ist nun seit 9 Tagen täglich in Betrieb ohne Probleme. Die Verbindung bleibt konstant und ist zu keinem Zeitpunkt abgebrochen. Es besteht eine durchschnittliche Verbindungsqualität von ca. 80-85% bei einem Router der 6m entfernt und durch zwei Innenwände getrennt steht. Schwankungen bei der Datenrate sind bisher auf den ISP (Internet Service Provider) zurückzuführen der an meinem Wohnort eine Leitung von 25 bis zu 50 MBit/s anbietet.
Die Internetverbindung durch die WLAN-Karte wird automatisch und ohne eigenes zutun immer bei Start des PCs hergestellt, auch bei Start aus dem Energiesparmodus.

WEITERE INFORMATIONEN:
Treiber-CD:
Die mitgelieferte Treiber-CD bietet neben dem Treiber auch noch ein Konfigurationstool für die WLAN-Karte, welches rein optional ist und auch über das Internet bezogen werden kann, falls man wie ich kein CD/DVD-Laufwerk im PC eingebaut hat. Ein digitales Handbuch ist ebenfalls enthalten, welches etwas mehr Informationen enthält als der mitgelieferte auf Papier ausgedruckte Quick-Start-Guide. Dieses Handbuch kann ebenfalls über das Internet bezogen werden. Jedoch reicht der Quick-Start-Guide, welcher keine Anleitung für den Einbau, sondern nur für die Inbetriebnahme bietet, vollkommen aus. In meinem Fall konnte ich gar komplett darauf verzichten, da die Installation ohne Probleme und ohne zusätzliche Konfiguration oder Software wie im Abschnitt "Inbetriebnahme" zu lesen ist, erfolgte.

Antennenstücke:
Die Antennenstücke sind nach der Montage frei drehbar um 360° auf der Y-Achse (wie im Produktbild zu sehen) und 90° in der Z-Achse (vom Gehäuse weg nach hinten). Falls man die Antennen gegen den Uhrzeiger drehen will, schraubt sich die Antenne ab und zu, bedingt durch das Rechtsgewinde, ab. Normalerweise sollte sich nur das Plastikteil der Antenne drehen, jedoch lässt sich die Verschraubung der Antenne an der Karte nicht zu so einem Grad festschrauben, dass sie sich nicht selbst abschraubt. Aber zugegebenermaßen drehen wahrscheinlich die meisten nur 1x an den Antennen und danach nie wieder, sodass dieser Punkt bei der Bewertung vernachlässigbar ist.

Linux-Support:
Auf der Verpackung der WLAN-Karte wird nicht zu übersehen der Linux-Support der Karte angepriesen, den ich jedoch durch fehlendes Linux-System nicht testen konnte und somit nicht bewerten kann.

Garantie:
Die Karte bietet eine 3-Jährige Garantiezeit (Aufdruck "3 Year Warranty" auf der Verpackung). Gegebenenfalls muss für die verlängerte Garantielaufzeit das Produkt bei ASUS registriert werden. Ein Informationsblatt zum Thema Garantie liegt in mehreren Sprachen bei.

FAZIT:
Die Karte ist ohne Manko zu empfehlen. Der Lieferumfang enthält alle benötigten Teile zum Einbau und Inbetriebnahme der WLAN-Karte. Die Standard-PCI-Blende lässt sich mit einem Schraubendreher durch eine mitgelieferte Low Profile-PCI-Blende austauschen. Eine mitgelieferte Treiber-CD enthält Handbuch, Konfigurationstool und Treiber für die Inbetriebnahme und spätere Benutzung der WLAN-Karte. Auch ohne die Treiber-CD lassen sich Tools, Handbuch und Treiber über das Internet beziehen. Das Verbindungsqualität bleibt wie die Übertragungsrate konstant und es wurden keine Verbindungsabbrüche festgestellt.

Die Asus PCE-N15 2T2R PCIe 300MBit erhält hiermit meine Kaufempfehlung.

Thorhall - Bewertung der 24" (60,96cm) BenQ BL2411PT schwarz 1920x1200 VGA / DVI / DisplayPort:

Hallo,

Bewertung für den Monitor BENQ BL2411PT, WUXGA 1920x1200, IPS, DP, DVI, VGA,
matt, matter Rahmen, drehbar, Pivot, Höhenverstellung, Kabel DVI+VGA, Treiber-CD,
Anwesenheitssensor, Eingangssignalerkennung,
habe die Pixelprüfung und den Gold-Level-Service dazu genommen.
Auflösung ca. 92dpi.

Einsatz: Schreibarbeiten, Programmieren, in Zukunft auch mal spielen.

Nach ewig langer Recherche-Arbeit habe ich mich für diese Auflösung und diesen Monitor entschieden.

Der Bildschirm ist nach Augenscheinbeurteilung fehlerfrei.
IPS-Glow, Backlightbleeding, schwarz ist schwarz auch im Dunkeln:-),
weiß ist wirklich weiß - besonders im Vergleich zum vorherigen Monitor, alles kein Thema.
Die rechte untere Ecke leuchtet etwas -aber wirklich nur minimal- heller.
Dies ist aber so fein verteilt, dass es wenn dann nur beim Hochfahren des Systems,
wenn ich unmittelbar auf die dunkle Fläche des Monitors, schaue auffällt.
Im Normalbetrieb merkt man überhaut nichts.

Ansonsten erfreue ich mich am Bild, den Farben, der matten Oberfläche und dem matten Rahmen.
Das Aussehen gefällt mir auch sehr gut. Wunderbar zurückhaltend und aufgeräumt.

Qualitätsurteil: Monitor Sehr gut. Kabel: Gut.

Der Anwesenheitssensor wird von mir benutzt und funktioniert einwandfrei.
Sobald der Sensor ein Echo hat, wie z.B. von einer Tasse bleibt der Bildschirm an.
Eine feine Sache.
Wenn man wirklich weiter entfernt sitzt und der Sensor kein Echo ermittelt, dann
muss man ihn beim Film sehen halt auschalten.

Alles in allem, der Monitor erfüllt alle meine Erwartungen. Eine sehr gute Basis-Anschaffung
für ein Computersystem. Auch nach vier Wochen noch.

Auflösung und Schriftdarstellung:

Die Auflösung ist wunderbar, die Schriftdarstellung, Schärfe und Lesbarkeit ist sehr gut,
die Helligkeit in einem weiten Bereich verstellbar, die Farben und die matte
Oberfläche ein Traum. Ich habe bisher nur die Helligkeit und Schärfe nachgeregelt.

Mir war besonders die Schriftdarstellung wichtig. Ich bin Brillenträger und arbeite am
PC ohne Brille. Ich kann die kleinste Schrift auf Webseiten - das Kleingedruckte in 4-6 pkt,
sowie alle normalen Schriftgrößen einwandfrei, ohne Augenanstrengung lesen. Auch kleinere
Systemschriften in Pull-Down-Menüs sind absolut scharf und lesbar.
Es fällt wirklich positiv auf. Ich brauche in keiner Anwendung zu skalieren, wie das bei höheren Auflösungen wahrscheinlich der Fall wäre. 92dpi und das Format 1920x1200, 16:10 sind ein wirklich guter augenschonender Kompromiss.
Die Größe von 24 Zoll ist auch gut, genau richtig. Ich könnte den Monitor noch weiter weg stellen
-Abstand jetzt ca. 50-60cm-, dann wäre alles immer noch wie geschrieben.

Natürlich könnten höhere Auflösungen feiner sein, aber viele Benutzer skalieren dann trotzdem,
weil die Darstellungen häufig viel zu klein sind und weil es auf Dauer nicht praxisgerecht ist.
Bei Webseiten sieht man wieviele Elemente und Schriften in unterschiedlicher Größe in der Praxis verwendet werden. Bei diesem Monitor kann man wirklich alles einwandfrei auf den ersten Blick erkennen.
Ich rate jedem der in Zweifel mit der Auflösung ist und keine höhere Auflösung zwingend braucht, zu dieser dpi-Auflösung und bei 24 Zoll zum WUXGA-Format. Meine Augen sind wesentlich entspannter als beim vorherigen Monitor, mit dem ich aber lange Jahre zufrieden war, weil er irgendwie eine mir ausreichende Darstellungsgröße von ca. 96 dpi hatte, aber mit den Jahren einfach zu klein wurde und auch technisch gealtert ist.

Ich finde auch die räumlich zu erfassende Größe des Gesamtbildschirms sehr überzeugend.
Falls eine höhere WQHD-Auflösung mit 2560x1440 gewünscht wird, wäre bei gleicher
dpi-Zahl ein 32-Zoll Gerät nötig. Mir fehlt der Platz bisher aber nicht.

In Betriebnahme:

Angeschlossen war der Bildschirm zunächst an der Onboard-Grafik, mit VGA-, DP-Schnittstelle, über das mitgelieferte VGA-Kabel.
Diese hat von Anfang an ein sehr gutes, ruhiges und scharfes (Schrift-)Bild geliefert.
Dabei war die Grafikqualität auf maximal gestellt.

Eine kleine Hürde mußte beim Anschluss an eine Nvidia GT740 Grafikkarte mit VGA, DVI, HDMI überwunden werden.

Die Schrift ist auffallend unschärfer, der Systemzeichensatz wird eine Spur kleiner, gedrängter wiedergegeben. Die Schrift scheint sich aufzulösen, auszufransen, wirkt pixelig. Die Buchstaben scheinen miteinander zu verschmelzen. Schrift und Bild flirren etwas.
Die volle, satte, ruhige Darstellung der Onboard-Grafik fehlt.


Abhilfe:

VGA:

Grafik-Treiber aktualisiert.

Das unruhige Flirren der Darstellung konnte mit der Umstellung auf das Farbprofil der Grafikkarte beseitigt werden.

Hierzu: Nvidia-Systemsteuerung: Die Grafikkarte übernimmt die Darstellung der Farben.
Bisher keine Anpassung von Helligkeit, Kontrast, Gamma-Wert (Sättigung).

Nvidia Systemsteuerung zeigt 60Hz.

Windows 10: Nachtlicht aktiviert. Volle Auflösung.

Am Monitor:

Bei VGA-Anschluss kann mit der Automatik nachjustiert werden.
Die Pixel-Clock blieb bei original eingestellten 50.
Picture-Mode: sRGB.

Das mitgelieferte VGA-Kabel wurde probeweise gegen das alte getauscht.
Beide Kabel liefern aber die gleiche Darstellungsqualität.

Eine Rest-Unschärfe konnte durch das Nachjustieren des Schärferegler Monitor behoben werden. Von 10 auf 8.
Und -irgendwie wichtig- danach wieder mit der Monitor-Automatik nachjustiert.

Helligkeit: 75

Neustart von Windows.

Ergebnis:
Damit könnte ich leben. Sehr gut.
Auch Unschärfe auf Webseiten ist jetzt besser bis weg.

DVI:

Gleiche Einstellmaßnahmen wie beim Anschluss an Grafikkarte-VGA.
Schärfe auf 9. Automatik gibts jetzt nicht mehr. Alles kommt Digital von der Grafikkarte.
Ergebnis: Noch besser.
Das Bild ist noch etwas ruhiger, und Schrift schärfer. Sogar die Schrift Webbrowser und im Editor ist noch schärfer.
Der kleine Schritt am Schärferegler macht noch den Unterschied.

Ergebnis: Voll zufrieden. Beschwerdefrei. 100% Lösung.

Nochmal mit VGA verglichen, zeigt sich dass VGA einen Tick unschärfer als DVI ist.

DP:
Mit Adapterkabel von HDMI auf DP. Noch nicht ausprobiert.
Aber sicherlich (sehr) gut.


Auch ich hatte zu Beginn etwas Angst vor einer Bildschirmlotterie, aber alles was ich bisher bei Mindfactory gekauft habe,
war top ok, also habe ich mich darauf verlassen, und alles war Bestens.

Insgesamt ein Wow-Erlebnis. Ich bin absolut zufrieden mit dem Monitor und auch sonst.
Mein bester Monitor bisher. Auch nach 4 Wochen Nutzung noch.

Danke an BENQ und das Mindfactory-Team.

Viele Grüße!


P.S. Wegen der Schärfe und Schriftdarstellung:

Ich sitze seit vielen Jahren, viele Stunden vor dem Computer beruflich und privat.
Deshalb ist die Qualität der Darstellung für etwas mehr oder weniger Belastung der Augen
schon wichtig. Ich habe mit dem privaten Monitorwechsel viel zu lange gewartet.

Die Problematik der Unschärfe ist: Das normale Sehen verschlechtert sich dabei,
wohingegen Schärfe das scharf Sehen fördert.
Selbst eine minimale Unschärfe der Schriftdarstellung wird sehr schnell als störend bemerkt,
weil sich das Auge bei jedem Blickwechsel fokusieren muss, auf das Zentrum der Betrachtung.
Das äußert sich in einem "schwimmen" im Auge, blinseln, 2xHinsehen, Anstrengung
zum Sehen. Man geht automatisch näher ran. Das Auge geht zu, statt auf.

Abwechselnd nah und in die Ferne schauen fördert das Sehen auch, z.B. bei einem Aufenthalt im Freien. Der übrigens täglich 1 bis 2 Std. stattfinden sollte.
Zu kleine Darstellungen (wie ganz kleine Schriften, Bildchen) fördern dagegen die Kurzsichtigkeit im Auge.

Beobachten Sie: Wenn der Monitor gut passt und die Darstellung gut ist, dann sehen Sie mit geöffneten Augen auf den Bildschirm und ihr Auge muss sich nicht ständig anpassen.

Tagsüber sollte die Helligkeit auf einen persönlich zur Umgebungshelligkeit und der Augenwahrnehmung passenden Wert nachgeregelt werden.

"Kauf Dir einen neuen Monitor statt eine neuen Brille;
Wenn Du dann immer noch nichts siehst, dann wirds tatsächlich Zeit für eine Neue ;-)."

P.P.S

Da ich bisher kein Gamer bin, kann ich nicht sagen, inwieweit die 1920x1200
in Spielen unterstützt wird. Aber ich mache mir da keine Sorgen.

Vielen Dank für's Lesen.

Vrathyas - Bewertung der Zalman ZM-GM4 Knossos USB schwarz (kabelgebunden):

Die Zalman Knossos ist buchstäblich eine Gaming-Mouse mit Ecken und Kanten für den eher kompromissbereiten Gamer.

PRO:

Technisch ist die Maus ein einwandfreies Stück Technik welches selbst höchsten Ansprüchen an Verarbeitung, Qualität und Features genügt. In Punkto Dpi, Abtastung und Reaktion spielt die Knossos klar in der Oberliga mit und dank der Möglichkeiten der Software können nicht nur diverse Einstellungen bei der Dpi präzise eingestellt, sondern auch in Stufen und Profilen gut definiert und gespeichert werden.
Ein Feature dass ich von meiner Speedlink Prime kenne, schätze und nicht mehr missen möchte.
Die Tasten sind über die Software programmierbar, was mittlerweile und vorallem in dem Preissegment Standard sein sollte und daher nicht besonders in die Wertung einfließt.

Optisch setzt sich die Knossos stark von ihren Kollegen ab und versucht scheinbar den Spagat aus der futuristischen Optik wie sie für MadCatz- Produkte üblich sind und einem Hauch Steampunk. Alles in allem geht das optische Konzept voll auf...die Knossos sieht grandios aus!

Das Fach für die Gewichtszulagen ist optisch großartig integriert. Statt es zu verstecken macht man es auf geniale Art und Weise zum optischen Blickfang und zum bestimmenden Element der steampunkigen Anleihen.

Das vielleicht dominanteste Feature ist die stufenlose Größenverstellbarkeit in Länge und Breite. Das ganze wird durch einen schicken Schraubbolzen realisiert der gut erreichbar unter dem Handballen-Segment eingeschraubt ist und von dort entnommen an allen Seiten der Maus zur Justierung eingesetzt werden kann.
Die einzelnen Segmente lassen sich großzügig verstellen und sollten eigentlich die meisten Handgrößen bedienen.

Die Knossos bietet neben den Haupttasten zwei gut erreichbare Daumentasten und einen Button der "ziehend" mit dem Daumen bedient wird. Die Wahl der Mechanik ist gut da ein Druckbutton an dieser Stelle Fehlbedienungen nahezu garantieren würde. Der Button ist dabei straff genug um nicht versehentlich ausgelöst zu werden.
Weiterhin wird eine Auto-Taste geboten die sich farblich absetzt.
Der Dpi Schalter findet sich direkt hinter dem Mausrad und ist gut erreichbar. Eine schick präsentierte Diode zeigt die aktive Dpi-Stufe an.

Das Mausrad ist gut greifbar und gibt ein kräftiges Feedback. Die Oberfläche gibt genug Widerstand um nicht abzurutschen. Wieviele Zeilen das Rad bewegt kann individuell eingestellt werden.

Auf meinem No-Name, billig Aluminium Mousepad flitzt die Knossos komplett ohne Glidepads oder Silikonspray wie von selbst und mit geringer Geräuschentwicklung. Lautstärke ist freilich immer Ansichtssache.

Das Mauskabel ist schick und wertig mit Stoffmantel isoliert und kommt mit einem farblich passenden Klett-Kabelbinder.

Im Lieferumfang enthalten findet sich neben der Software auch eine Metalldose mit Schaumstoffeinsatz in welchem man die Gewichtszulagen perfekt verstauen kann.


Contras:

Neben all ihrer Anmut ist die Knossos leider ein ergonomischer Reinfall. Die zeitlich ausgedehnte Verwendung kann je nach Intensität teilweise kraftraubend sein, da die Hand zumindest bei mir einfach keine Ruhe findet und nie wirklich bequem liegt. Ring- und Kleiner Finger müssen entweder in der Luft gehalten werden oder schleifen über den Untergrund. Lediglich der Ringfinger kann auf der Kante der rechten Wange etwas Platz finden wenn diese ausgefahren wird. Die Haupttasten haben zu wenig Neigung und liegen in einem sehr flachen Winkel. Das Problem wird spürbar sobald man das Handballen-Segment ausfährt welches nicht gerade nach hinten sondern nach schräg oben ausfährt.

Die Auto-Taste ist die vielleicht größte Sünde an der Maus und dürfte für die meisten Anwender praktisch nicht nutzbar sein. Sie liegt nicht nur viel zu weit hinten...Sie wird auch nicht etwa gedrückt, sondern eher von einem festen Punkt weg "gekippt"...und der Druckpunkt liegt nicht etwa vorn, sondern hinten. Dadurch ist die Taste weder mit dem Daumen noch mit dem Zeigefinger schnell erreichbar. Ich hab sie deaktiviert und finde es Schade dass ich sie nicht nutzen kann,währe sie doch gerade fürs Gaming so interessant gewesen. An der Stelle hatte meine Speedlink Prime gleich 2 Tasten die besser zu erreichen waren.

Die Haupttasten haben eine gewöhnungsbedürftige Haptik die man vll als steif beschreiben könnte. Ist aber kein großes Problem und mit ein wenig Gewöhnung kein Thema mehr.

Der Schraubbolzen wird mit zunehmend ausgefahrenem Handballen-Segment schwerer erreichbar.

Die sog. Blades sehen ziemlich cool aus, entbehren aber jedem Zweck und in der Anordnung auch jeder Logik. Es macht den Eindruck Zalman wolle den Anwender absichtlich ärgern indem er die Blades immer dort ausspart wo der Anwender zb Daumen oder kleinen Finger hätte ablegen können.

Die Knossos ist eine Maus, die besser für den Anwendertyp "flache Hand" geeignet ist. Der Typ "gekrümmte Hand" wird hier einen Komfort gegen 0 finden. Die Maus lässt sich nur schlecht heben und umsetzen und die Gefahr ist groß dass sie einem aus der Hand rutscht und auf die Unterlage knallt. Besonders wenn man vom Zocken gern auch mal ein bisschen feuchte Finger hat. Der Ringfinger findet einfach kaum halt...


Fazit:

Ich bin aufgrund der Defizite in der Ergonomie bisher skeptisch ob ich das gute Stück dauerhaft nutzen werde. Die Technik stimmt durchweg und das Teil punktet mega mit seiner Präzision und direkten Reaktion. Freilich empfindet jeder die Ergonomie anders...je nach Hand und Greif-Stil. Vielleicht gewöhn ich mich noch an die Form und ich muss das Teil nur richtig einstellen. Durch die Speedlink Prime und ihre großartige Ergonomie bin ich dahingehend einfach zu ge- und verwöhnt und denke auch irgendwie, bei einer Maus muss es einfach direkt passen...und das tut es hier leider (noch) nicht so recht. Vorallem die Todsünde mit der Autotaste, den Blades und der fehlenden Lösung für Ring- und Kleinen Finger kann einem zunächst bitter aufstoßen. Wer sich damit durchweg arrangiert hat hier aber ein tolles Stück Gaming-Technik das jeden Cent wert ist.

Wer seinen Schwerpunkt auf Ergonomie setzt wäre hier mit einer Speedlink Prime, Kudos, Decus, einer Roccat Kone o.a. vielleicht besser dran. Die Speedlink bieten dazu einen ähnlich großen Umfang an Funktionen, sind deutlich günstiger, dafür aber qualitativ nicht annähernd auf der Höhe der Knossos, verschleißen schneller und sehen nicht so verdammt gut aus.

Johannes - Bewertung der MSI Z270 TOMAHAWK Arctic Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail:

Ich habe das Z270 jetzt schon längerer Zeit und wollte jetzt mal mein Review dazu verfassen.

Vorab:
Verbaut ist das sehr gut aussehende MSI Mainboard in einem weißen NZXT S340 Elite Gehäuse.
Bei dem Kauf meines PCs hab ich vorallem darauf geachtet, dass sich die Farben der Komponenten auf Weiß, Schwarz und Silber beschränken, da ich einen cleanen Black and White-Build haben wollte.
Ich habe dadurch auch versucht, die RGBs meiner Lüfter, WaKü und Grafikkarte hervorzuheben (Der Build schaut dadurch nicht nur edel und schlicht aus, sondern er gibt ein loungeartiges Gefühl wieder)

Dieses Review spiegelt meine persönliche Meinung wieder und soll niemanden angreifen.
Ich entschuldige mich vorab für eventuell auftretende Rechtschreibfehler.


Der Look:
Die normale Variante des Boards, das Z270 TOMAHAWK, hat den iF DESIGN Preis 2017 gewonnen.
Das Board an sich ist in schlichtem Weiß/Silber-Tarnmuster-Stil gehalten.
Die silbernen Elemente passen perfekt zu meiner MSI Quick Silver Edition GTX 1070.
Alle RAM und PCIe Slots sind mit silbernem Metall verstärkt (somit wird das absinken der Grafikkarte/n verhindert)
Der Chipsatz-Kühler ist silbern und es laufen 2 kühl Blau/Weiße LED/RGB- Streifen auf ihm.
Das Board an sich hat schlichte weiße RGBs an der Rückseite verbaut.
Das Board erlaubt CrossFire von maximal 3x Grafikkarten.


Zur Bedienung:
Das Board ist im ATX-Faktor gebaut und passt in ATX-Towers perfekt rein (bei kleineren Gehäusen muss man eventuell auf ein mATX ausweichen)
Die Bedienung und Bedinungsanleitung ist, wie gewohnt bei MSI, sehr einfach gehalten.
Das BIOS ist das sehr gute EasyClick BIOS 5 von MSI, das heißt, mit ein paar Clicks hat man z.B. die CPU übertaktet oder die RAM im XMP-Profil laufen.
Beim Übertakten hat man die Möglichkeit zwischen dem MSI-OC Button oder manueller Übertaktung (ich habe meinen i7 6700K manuell auf 4.4GHz übertaktet)
Das Board unterstützt neueste XMP 2.0 Technik und somit kann jeder DDR4-RAM genutzt werden. Die XMP-Profile können auch manuell über- oder untertaktet werden (Ich musste meine 16Gb TridentZ RGB von 3200MHz auf 3100MHz runtertakten wegen Windowsproblemen)
Das Mainboard unterstützt bis zu maximal 4x 16GB also 64GB insgesamt.
Die RAM können sowohl im Dual- als auch im Singlechannel laufen.
Bei der Auswahl der Wasserkühlung muss man eventuell auf die RAM oder die Pumpe (bei AIO-WaKü) achten, da diese sonst Probleme beim Einbau machen können.
Auf dem Board kann jeder Kühler eingebaut werden, der den Sockel LGA 1151, oder ähnliche, unterstützt.


Steckplätze und andere Slots:
SATA-Steckplätze sind 6 vorhanden, zusätzlich gibt es noch 1x SATA M.2 SSD Steckplatz und einen PCIe M.2 SSD Steckplatz.
Fan- und Pumpen-Headers gibt es mehr als genug auf dem Board (4x Fan-Header und 1x Pumpen-Header)
Auf dem Board gibt es 2x USB 3.0 Steckplätze (intern).
Und jetzt das einzige, nicht so wichtige, Makel was ich vorfinden konnte.
Das Board besitzt nur maximal 2x interne USB-2.0 Steckplätze für z.B. Front-USB Ports oder andere interne Geräte. Bei mir muss ich auf jeden Front Port des Gehäuses verzichten, da ich sonst entweder meine Pumpe oder meinen NZXT Hue+-RGB Controller nicht laufen lassen kann. (dass sind zwar nur First World Problems aber man könnte schon nen 3ten Header erwarten, sonst müsste ich mir ja einen neuen internen USB-Hub kaufen)
Das Board hat 6x PCIe Steckplätze, davon sind drei PCIe 3.0 16x und die restlichen
drei 1x - Slots ( Das Board unterstützt AMD CrossFire, leider kein NVIDIA-SLI [zumindest laut MSI])
Das Board hat 5x USB 3.0 Plätze und 2x USB 2.0 Plätze auf der Rückseite.
Auf der Rückseite lässt sich auch einer der neue USB 3.0 C-Typ Ports finden.
Sonst sind alle wichtigen Anschlüsse vorhanden.


Zur "Haltbarkeit":
Das Z270 Arctic läuft unter der Kategorie "Arsenal Gaming".
Das heißt, das Mainboard ist robust gebaut und ist für den langen Gebrauch vorgesehen.
Durch die zertifizierten "Militairy-grade components" zu deutsch langhaltende Komponenten mit Militärqualität, erhält das Mainboard noch die Krone auf in Sachen Haltbarkeit. (Man sollte aber dennoch das Mainboard nicht als Schneidunterlage hernehmen)
Das Board hält Übertaktungen gut aus.
Mein CPU läuft bei 4.4GHz und 1.2300V und das Board ist noch nicht frittiert.


Fazit:
Für mich war das Mainboard von Anfang an mein Favorit, da ich auf in einem Schwarz-Weißen Build vorallem ein weißes Mainboard brauchte und mir das MSI Z270 Arctic als Budget Mainboard mit Overclockingfunktion als perfekt vorkahm.
In Zukunft ist man mit diesem Mainboard perfekt gewappnet und kann auch seine ersten Erfahrungen in Sachen Übertaktung und dergleichen machen.

Es ist eine klare Kaufempfehlung und ich empfehle es gerne jedem, der ein Budget Mainboard sucht und nicht auf wichtige Funktionen verzichten möchte (NVIDIA-SLI nicht berücksichtigt)

Jan - Bewertung der Asus ROG STRIX Z370-F Gaming Intel Z370 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Hallo Freunde hier meine Bewertung zu meinem neuem Mainboard dem Asus ROG STRIX Z370-F. Viel Spaß!

1. Versand und Lieferung
Nach versendeter Bestellung hatte ich das neue Mainboard nach rund 48 Std. in meinen Händen. Aufgrund der guten Umverpackung war keine Beeinträchtigung zu erkennen deswegen hier eine 4 von 5.

2. Design
Das Asus ROG STRIX kommt nicht überdesignt daher und ist mit seinem Kantigen Design wirklich sehr gelungen. Die Anlehnung an ein Katana finde eine interessante Designidee. Das Design mindert aber mitnichten die Funktionalität. Alles ist an seinem gewohnten Platz und aufgeräumt. Mit eingeschalteter Beleuchtung lässt sich das Mainboard Problemlos in das gewünschte Moding Konzept, was die Farbwiedergabe angeht, anbinden und spiegelt den Designgedanken wieder. Auch hier 4 von 5.

3. Verarbeitung
Die Verarbeitung ist sehr gelungen und das Board weist eine gute Steifigkeit auf was jene freuen wird die große und schwere Kühler (in meinem Fall ein nicht ganz so kleiner Noctua) auf Ihren Prozessor setzen um die Kühlung selbst bei enthusiastischem Übertakten zu gewährleisten. Die Slots welche für die Grafikkarten bestimmt sind, sind massiv und machen einen sicheren Eindruck. Besucher von LAN Partys werden hier Ihre Freude haben. Das Board punktet hier richtig und bekommt eine 5 von 5 von mir.

4. Features/ Leistung
Mit dem INTEL I-8700K läuft das Mainboard wie eine gute geölte Maschine. Der neue Z370 Sockel erweist sich im Benchmark als Leistungsstark und vollkommen Verzögerungsfrei bei selbst langwierigen Bildbearbeitungen und komplexen Anwendungen. Atemberaubende Übertaktungen kann ich noch nicht vermelden... möchte den Chipsatz erst etwas im Normalzustand testen damit ich die Leistungssteigerung besser beurteilen kann.

Was die integrierte M2 Kühlung angeht bringt die im Schnitt eine Temperaturreduktion von bis zu 10  20 Grad was ganz ordentlich ist und sich sicherlich positiv auf die Lebensdauer von unserer SSD auswirkt, den die werden oftmals überraschend heiß was nur die wenigsten Benutzer wissen. Bei der Geschwindigkeit komme ich auf irrwitzige Übertragungsraten von 30 GB/Sek. Lol&

Die Moding RGB Beleuchtung ist stilvoll und die Farben sind klar. Verschiedene Voreinstellungen sind hierbei wählbar. Da ich nicht Mode ist dies für mich eher zweitrangig aber trotzdem gelungen. Ganz anders schaut die Sache bei der sogenannten Q LEDS von Gamers Guardian aus von denen ich begeistert bin. Es erleichtert einem die Sache schon sehr wenn man alle Komponenten angeschlossen hat und einem so etwas Simples wie ein Birnchen sagt ob man gefailt hat oder das System rund läuft. Klasse.

Audiotechnisch kommt das Board leider nicht soooo Leistungsstark rüber wie ich mir das erhofft habe. Ich habe die optischen Ausgänge mit meiner HIFI- Soundanlage verbunden und das erste was war, es hat mir mein eingestelltes Raumkonzept vollkommen zerschossen& nachdem es die Lautsprecher nicht richtig erkannt hatte. Kommt vor ist aber ärgerlich.

Bei meinen bisherigen Nutzungen sind mir keine gravierenden negativen Punkte aufgefallen deshalb 4 von 5 hier.

5. Handhabung
Was mir gut gefällt ist hier der Verschlusshebel des Prozessorchipsatzes, made my day. Die Verschraubung funktioniert einwandfrei und die Anbindung von Grafikkarten und RAMM Bausteinen ist intelligent gelöst und findet bei mir keinen Anstoß oder Missfallen. Von mir 5 von 5.

6. Sofware/ Treiber/ Bios
Die Software ist benutzerfreundlich und zielführend, es gibt wenige Wirrungen und das Ganze ist schlüssig. Ich denke hier ist auch an Einsteiger gedacht worden, dass fällt sehr positiv auf. Fan Expert informiert und herrscht über sämtliche Kühlsysteme. Der "Extreme Quiet Modus" ist echt Extrem Quiet :). Das BIOS fährt hierbei mit einer schönen Benutzeroberfläche und einer guten Grundeinstellung auf. Sehr informativ und detailreich, gefällt. Man sollte allerdings relativ zeitnah ein BIOS Update fahren, weil eine veraltete BIOS Version vorinstalliert ist. Was mir einen wirklich nur minimal kleinen Dämpfer versetzt hat sind die Treiber welche bei mir bei der Erstinstallation manche Geräte nicht erkannt haben bzw. nicht unterstützt haben. Beim der zweiten Installation von extern hat dann alles reibungslos funktioniert, war also kein Aufhänger. Deswegen 4 von 5.

7. Preis/ Leistung
Ich finde den Preis der Leistung angemessen und bin mit meinem Kauf zufrieden. Aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit von INTEL Prozessoren kann der Preis vll sogar noch sinken. Da die Nachfrage evtl. etwas abflaut und die neuen RYZEN/ Treadripper Marktanteile in dieser Sparte zurückgewinnen könnten& Man wird sehen. Eine solide und verdiente 4 von 5.

8. Fazit
Ein gelungenes Board welches für den Gamingkontend konzipiert wurde und in diesem man, für die nächsten Jahre, mit Sicherheit eine menge Spaß haben wird. Von mir - Kaufempfehlung!

UselessWolf - Bewertung der Asus ROG MAXIMUS X HERO Intel Z370 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Ich habe mich wegen der Stromversorgung für das Board entschieden. Wenn Ihr das Board nicht übertakten wollt, dann könnt ihr euch echt günstigere Boards ansehen. Die Verarbeitung des Boards ist sehr schön und auch relativ hochwertig, auch wenn man zu den Vorgängern sagen muss, dass an diesen mehr Metall verarbeitet worden ist, was der Kühlung sehr zu Gute kommt. Die jetzige Verarbeitung ist sehr plastikhaltig, was allerdings zu verschmerzen ist.

Das Design ist top und das RGB ist vorhanden. Zu der Beleuchtung muss man sagen, dass diese sehr schmeichelhaft fürs Auge ist, und somit nicht beißt.

Das BIOS ist ein Alptraum für Menschen, die vorher Boards von MSI benutzt haben. Dort waren alle Settings direkt erreichbar und sinnvoll verschachtelt. Beim ASUS ist alles aufgeräumt und gut zu erreichen und nach einer Umgewöhnung findet man mit Leichtigkeit alle Punkte, die man sucht und braucht. Zur Handhabung kann ich leider nichts sagen, da es ein ATX Board ist und sich wie ein jedes andere ATX Board verhält. Das heißt für mich: Die ATX Bohrungen mit den Schrauben zu bestücken, das Board muss eingesetzt werden, Die CPU muss eingesetzt werden, der RAM muss ebenfalls eingesetzt werden, die M2 SSD muss eingesetzt und verschraubt werden, und nicht zu vergessen muss die Schutzfolie im Vorfeld vom Wärmeleitpad entfernt werden.

Dieses Board ist auf keinen Fall für Menschen geeignet, die nur Auto Settings haben wollen. Die voreingestellten Settings sind nicht individuell auf das Gerät zugeschnitten. Das kann man aus dem Grunde so sagen, weil ASUS von Grund auf übertaktete Standard Settings hat, was dazu führt, dass auf dem CPU zu viel Volt veranschlagt werden, um die 4,7 GHZ zum Beispiel auf allen Kernen zu erreichen.
Bei meinem PC ist es passiert, dass ein all Core Turbo standardmäßig aktiviert war, was dazu führte, dass meine CPU enorm viel Spannung bekommen hat. Dieses konnte allerdings meine Wasserkühlung kompensieren. Es wurden im BIOS keine Konfigurationen vorgenommen, die dem Board kommuniziert haben, dass eine Wasserkühlung vorhanden ist. Glücklicherweise konnte meine Wasserkühlung diese Spannungen kompensieren.
Zu der Software und den Treibern kann ich leider auch nichts sagen, da ich persönlich nur den Sound Treiber benutze und den restlichen Quatsch nicht brauche. Des Weiteren sind dort einige Sachen dabei, bei denen man in diversen Spielen auch gesperrt bzw. gebannt werden kann.

Mein persönliches Fazit lautet, dass wenn jemand ein Board, mit einer relativ guten Stromversorgung sucht, an dem Hero fast nicht vorbeikommt. Das BIOS ist für ASUS Neulinge echt gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich etwas in die Materie eingearbeitet hat, dann möchte man wahrscheinlich auf viele Dinge nicht mehr verzichten. Zum Preis muss ich sagen, dass dieser von ASUS etwas zu hoch angesetzt ist. Aber man kann es ein wenig verschmerzen, da mit neuer Technik gearbeitet wird.

P. S. Wenn sich jemand wundert, warum der PC irre lang zum booten braucht, schaut bitte bei euch nach, ob der SLOW Mode aktiv ist. Bei meinem Board war der Schalter aktiviert, der auf on zeigte.
Da ich mich nun mit dem Board angefreundet habe, kann ich dazu nur sagen: Klare Empfehlung meinerseits! Wenn man sich mit den einstellungen Beschäftigen möchte.
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Abbas - Bewertung der 8GB XFX Radeon RX Vega 56 Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich denke jeder der vor hat sich die Karte zu kaufen, ist sich im Klaren, was man vom Referenzdesign AMDs erwarten kann. Ich muss aber sagen, dass das Teil echt schick aussieht. Entgegen der Meinung von Reviewern besteht der Korpus nicht aus Metall, sondern aus einem wärmeemitierendem Polymer. In der Packung befinden sich neben dem üblichen Papierkram noch zwei 2x6Pin zu 8Pin Adapter. Der Einbau war problemlos, wobei ich anmerken würde, dass die Blende am unteren Ende leicht angewinkelt war, wahrscheinlich um einen höheren Anpressdruck zu erzeugen. Die Karte ist gemessen von der Blende bis zum anderen Ende 273mm Lang.

Betrieb:
(Treiber 17.8.2) Standardmäßig ist das Powerbios mit erhöhtem Powerlimit aktiv. Im Idle ist die Karte unnauffällig leise. Bei Last ertönt sofort das Geräusch des aufdrehenden Lüfters. Anscheinend gehen hier prophylaktische Maßnahmen vor, der Lüfter wird nicht nur durch die Temperatur geregelt, sondern auch durch den Stromverbrauch. Die Lastzustände kann man nun nicht nur per Software überwachen, sondern auch über das auf der hinteren Rückseite angebrachte GPU-Tach. Dieses leuchtet in Rot oder Blau und wenn man es nicht braucht auch gar nicht. Bei dreistelligen FPS Werten ist leichtes Spulenfiepen wahrzunehmen, das höre ich aber auch erst bei kompletter Stille und abgenommenen Kopfhöhrern, ansonsten ist das nicht auffällig.
Das (für ein Refdesign) agressiv gewählte Temptarget von 75°C bemerkt man sofort, sobald man ein halbwegs forderndes Spiel startet. Hier schlägt die Temperatursensibilität des HBM2 Speichers voll durch. Dabei dreht der Lüfter immer weiter hoch bis 2400 U/min, was schon laut, aber in meinen Ohren nicht wirklich nervig ist. Klar kann es leiser sein, aber dann würde man sich nicht extra diese Karte kaufen (siehe erster Satz). Was ich komisch finde ist, dass der Speicher immer einige Grad heißer ist, als die GPU, obwohl letztere deutlich mehr Strom verbraucht. Abschalttemperatur für den HBM2 ist übrigens 95°C.

Leistung:
Jeder weis denke ich, dass sich die Vega 56 spieletechnisch in Gefilden der GTX 1070 befindet, je nach Spiel mal deutlich stärker (Dirt4, BF1), mal deutlich langsamer [GTAV, Destiny 2). Was die Optimierungsfähigkeit angeht, ist Vega wohl das verstrickteste, was mir je unter die Finger gekommen ist. Bei Takterhöhung auf 1600 MHz und gleichzeitiger Spannungsabsenkung um stolze 170 mv sitzt man immer innerhalb des Powerlimits und die GPU hält ihren Takt, dabei sinkt die Temperatur und noch deutlicher die Lautstärke. Anzumerken sei hier, das der Afterburner keine Änderung der Spannung zulässt und damit sinnlos erscheint, daher nutze ich Wattman. Takt ist aber nicht immer Takt. Trotz manueller Eingabe von 1600 MHz (es werden automatisch 1602 angelegt) taktet die Karte immer zwischen 1550 und 1575 MHz herum, obwohl keine Limits aktiv sind. Eine Spannungserhöhung brachte auch nichts. Was Power Estimation Engine und Arbitrator da anstellen, weis wohl nur der gute Raja selbst.
Beim HBM2 funktioniert nur die Takteingabe, hier sind 900 MHz problemlos möglich. Spannungen werden falsch ausgelesen und sind sowieso durch das Bios auf 1,25V hart-gelocked. Mit Vega 64 Bios sind's dann aber auch schnell 1150 MHz geworden : ^)
Von den tollen Features merke ich bisher leider noch nichts, aber es kann ja nur besser werden. Mal sehen was die Zukunft noch an Leistung bringt.

Fazit:
-Schönes, schlichtes Design
-mäßige Temperaturen/hohe Lautstärke (fließt nicht in meine Bewertung ein, siehe erster Satz)
-anständige Spieleleistung
-sehr großer Optimierungsraum
-FineWine"

Diese Grafikkarte bestätigt erneut, dass AMD die Marke für Leute ist, die wissen wie man mit Reglern umzugehen hat. Ich bin zufrieden und werde ggf. einen stärkeren Kühler draufschnallen.

Sven - Bewertung der 8GB XFX Radeon RX Vega 64 Black Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Wie viele Andere auch, habe ich geduldig auf Vega gewartet, denn ich hoffte auf eine Grafikkarte, die meine MSI R9 390X beerbt, möglichst aus dem roten Hause.
Obwohl ich bekennender AMD-Liebhaber bin, muss ich zugeben, dass ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Vega sehr unsicher war, was die Wahl der Karte angeht. Verschiedene Test, Benchmarks und Foren haben Zweifel wachsen lassen. So habe ich ebenfalls eine Karte vom grünen Konkurrenten in Form der 1080 in Erwägung gezogen.

Mein System:
AMD FX-9590
MSI 990FXA-Gaming
16GB-DDR3 @2133Mhz
XFX Radeon Vega 64 (davor MSI-R9 390X 8G)
1000GB WD-Black
Be-quiet! Dark Rock Pro 3
750 Watt Be-Quiet Powerzone
Anidees AI7W

Warum nun doch die Vega?
Das Mindstar Angebot hat mir (zum Glück), trotz anfänglicher Unsicherheit, den nötigen Tritt gegeben mir doch die Vega zu bestellen. Außerdem nenne ich gerne reine AMD-Systeme mein Eigen. Der Reiz einen ansprechenden Gaming-PC zu bauen und zu nutzen, der mit Hardware abseits der großen Zwei auskommt, hat mich zusätzlich angetrieben.
Da ich 1080er Leistung angepeilt hatte und durch die MSI-Karte schon ein starkes Netzteil vorhanden ist, waren diese beiden Kriterien nicht ausschlaggebend für die Entscheidung.

Haptik und Äußeres der Vega:
Die Karte fühlt sich makellos und hochwertig verarbeitet an, nichts wackelt oder knarzt. Sogar besser als meine MSI. Sehr schön!

Die Vega im PC:
Die Karte sitzt fest auf dem Board, nichts verbiegt. Meine MSI dagegen war etwas schief.
Ja, Radiallüfter sind Lauter als ihre Axial-Brüder. Für mich jedoch nicht störend und die Lautsärke hält sich für mich auch unter Volllast absolut im vertretbaren Rahmen. Solange der Geräuschpegel nicht in die Sphären der Ur-Xbox-360 vordringt, kann ich damit leben. Der Vorteil der DHE-Kühlung macht sich hier bezahlt. Mein Prozessor ist unter Volllast beim Spielen rund 3-4°C kühler als vorher.
Der Lüfter knurrt nicht, läuft rund und erzeugt, von der strömenden Luft abgesehen, praktisch keine Geräusche. Im Idle ist die Karte aus dem Gehäuse nicht rauszuhören.
Die Karte wurde direkt erkannt. Einbauen -> Treiber herunterladen -> Neustart -> Fertig. Bisher die einfachste Installation einer Karte. Super!

Die Vega beim Spielen:
Nun zum wichtigen Teil und dem Grund, warum ich sie überhaupt gekauft habe. Ich muss sagen, zu meiner MSI-Karte ist das hier ein schöner Schritt nach vorne. Flüssiges spielen in 1440p bei höchsten Einstellungen sind absolut möglich (jedenfalls in den Spielen, die ich spiele).
Die meiste Zeit liegen die FPS über 50-60, oft deutlich drüber. Einbrüche habe ich bisher nur äußerst selten feststellen können, hier kann jedoch meine CPU der limitierende Faktor sein. Alles läuft fast immer flüssig und geschmeidig. Danke Freesync! Sehr schön!

Getestet habe ich folgende Spiele (alle mit höchsten Einstellungen auf 1080p und 1440p):
-Tomb Raider 2013
-Rise of the Tomb Raider
-Ashes of the Singularity: Escalation
-Black Desert Online
-Blade and Soul
-Aion (weniger Graka-intensiv)
-Creativerse (weniger Graka-intensiv)
-Cities Skylines
-Fallout 4
-Skyrim
-Anno 2250
-Trainz: A New Era

Leistungstechnisch bin ich total begeistert. Genau das, was ich erhofft habe und vollkommen ausreichend für das, was ich mache. Genial!

Fazit zur Vega:
Man erhält eine solide Grafikkarte mit super Leistung. Zwar eine späte, aber absolut ebenbürtige Alternative zur 1080. Für mehr Leistung rate ich aber zur 1080 Ti.

Aktuell (Ende August '017) für knapp 650€ nicht sehr preiswert, aber zum Mindstar-Preis von 500€ ein tolles Teil. Die Leistungsaufnahme mag abschrecken, aber wenn das Netzteil schon vorhanden ist, kann man getrost zugreifen. Außerdem läuft die Karte ja nicht ständig auf 100%.

Ich bereue den Kauf nicht und habe sämtliche Bedenken über Bord werfen können.
Ja, die Karte hat ihre Makel und Kanten. Dennoch macht sie für mich genau das sympathisch und irgendwie jetzt schon kultig, denn das Gesamtpaket hat mich letztendlich doch völlig überzeugt.
Eine echte rote Lady eben! ;)

Roland - Bewertung der Fujitsu Scansnap IX500:

+ Sehr schnell
+ Zuverlässiger Einzug aller erdenklichen Papierformate -und -stärken
+ Gute Basissoftware erlaubt schnellen Workflow beim Einscannen größerer Stapel
+ Gute Doppeleinzugserkennung
+ Gute Scanqualität
- nur bei Benutzung der Trägerfolie mit A3-Stitching: gelegentlich leichter Winkelversatz beim Einzug
0 Software nicht Bestandteil dieser Bewertung
0 Vorsicht vor Heftklammern (dies ist kein Produktfehler, sondern ein Benutzerproblem)

Ich habe den Scanner nun seit zwei Wochen in Benutzung, und scanne pro Abend ein bis drei alte Ordner ein. Zeitaufwand pro Ordner: ca. 20 Minuten bis eine Stunde, je nachdem, wieviel Handarbeit durch das Sortieren, Entfernen von Heftklammern und Ähnliches anfällt. Im Vergleich zu meinem Canon-Multifunktionsdrucker, der auch Duplex-Scan bietet (aber nur mit einer Scanzeile), ist der Scansnap um Welten schneller. Während sich der Canon reproduzierbar im Duplexbetrieb an gefalteten Blättern verschluckt und auch sonst alle zwanzig Seiten Papierstau meldet, fräst sich der Scansnap unbeirrbar durch riesige Papierstapel. Inzwischen hat er 14 Ordner eingelesen und anderthalb Regalbretter freigeräumt.

Gemischte Papierstärken irritieren den Scanner nicht; auch halbe Seiten und kleine Schnipsel verarbeitet der Einzug, testweise habe ich auch schon kleinere Stapel Einkaufsbelege problemlos eingelesen. Mit einem längeren Tastdruck liest er auch lange Papierbahnen ein. Auf diese Weise gibt es nur sehr wenig Material, für das man noch einen Flachbettscanner benötigt. Das automatische Stitching von gefalteten A3-Vorlagen mit der Trägerfolie funktioniert auch gut und ist definitiv eine Zeitersparnis. Für besonders präzise Ergebnisse benötigt man in der Regel aber mehrere Anläufe, da im Sandwich aus zwei Plastikfolien die gefaltete Vorlage minimal verrutschen kann.

Die Software-Beigaben (wie z.B. die Quittungsverwaltung) habe ich bisher nicht genutzt, sondern nur JPEG direkt in Ordner gescannt.

Vielleicht alle 500 Blätter, also einmal pro Ordner, hatte ich einen Fehleinzug, der *nicht* auf eine übersehene Heftklammer zurückzuführen war. Aber auch in diesen Fällen gab es immer eine Ursache im Einzugsstapel, z.B. wenn ein Jahrzehnte alter Verstärkungsring an der Lochung mit der nächsten Seite verklebte. Ansonsten sind natürlich Heftklammern die natürlichen Feinde des Einzugsscanners. Inzwischen "scanne" ich alle Dokumentenstapel sehr sorgfältig auf versteckte Klammern.

Fehlerhafte Doppeleinzüge hatte ich bisher noch keine (abgesehen von besagten Heftklammern). Die Doppeleinzugserkennung hat ihre Fähigkeiten aber mit der zuverlässigen Entdeckung aufgeklebter Papierausschnitte und größerer Post-Its bewiesen. Der Scan lässt sich dann einfach fortsetzen oder ohne Post-It wiederholen.

Fazit: nach derzeitigem Stand würde ich meinen Kauf jederzeit erneut tätigen. Diese Meinung stützt sich wie gesagt im Wesentlichen auf die tolle Hardware und die (im positiven Sinne) unauffällige Basissoftware. Die Software-Dreingaben muss ich mir erst noch anschauen und werde dann ggf. hier ergänzen.

David - Bewertung der Fractal Design Venturi HP-12 PWM 120x120x25mm 400-1800 U/min 10-31.7 dB(A) schwarz/grau:

Technische Details: 

Abmessungen: 120x 120 x 25mm
Farbe: Schwarz/Schwarz
Anschluss: 4-PIN
Lager: FDB (Fluid Dynamic Bearing)
Anlaufspannung: 6V
MTBF: 150000 Stunden
Gewicht: 179 g

Full Speed
Drehzahl: 1800 RPM
Geräuchpegel: 31,7 db(A)
Max. Airflow: 61,4 CFM / 104,3 m3/h
Statischer Druck: 2,3 mm H²O

Low Speed
Drehzahl: 400 RPM
Geräuchpegel: <10 db(A)
Max. Airflow: 15,4 CFM / 26,2 m3/h
Statischer Druck: 0,45 mm H²O

Lieferumfang: 
Dynamic Venturi HP-12 PWM
Schraubenset
PWM Y-Adapter


Design und Verarbeitung: 

Der Venturi HP-12 PWM von Fractal Design wird in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist und auf der Vorderseite mit einem großen Produktbild bedruckt wurde. Zudem wurden hier auch noch die Modellbezeichnung sowie eine kurze Auflistung der wichtigsten Details aufgedruckt, welche mit einem blauen Rahmen abgesetzt sind.  Auf der Rückseite sind noch drei Bilder vorhanden, sowie die einschlägigen technischen Details.
Die Verpackungsvorderseite kann aufgeklappt werden. Hinter der aufklappbaren Verpackungsvorderseite befindet sich auf ein Sichtfenster, durch welches man einen ersten Blick auf den Lüfter werfen kann. Auf der Innenseite des aufklappbaren Deckels wurden zudem auch noch Infos zu dem verbauten Lager und den Besonderheiten an den Lüfterblättern aufgedruckt. 

Das Design des Lüfters ist typisch Fractal Disegn: Schlicht und einfach gehalten. Die Farbgebeung ist in einem schwarz / Anthrazit gehalten, welches nicht glatt sondern ein wenig aufgeraut ist. An den Seiten des Lüfters wurde auf zwei Seiten das Logo von Fractal Design eingedruckt. Das 4-Pin-Anschlußkabel ist 50 cm lang und besitzt ein schwarzes Sleeving.

Die Montageecken des Lüfters sind entkoppelt durch weiche Gummiecken. Hierbei handelt es sich nicht um Plastik mit einer Gummibeschichtung, sondern um wirkliche Gummiecken. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ob die Lüfter auch wirklich mithilfe dieser Gummiecken richtig fixiert werden können. Diese Skepsis legte sich aber schnell, da diese sehr solide ausgeführt sind und auch die Schrauben während der Montage sehr gut greifen.
Insgesamt wirkt der Lüfter sehr hochwertig verarbeitet und hinterlässt von der Haptik einen sehr guten Eindruck. Insbesondere das schwarze Kabelsleeving finde ich sehr angenehm. Im Gegensatz zu vielen anderen Lüftern ist dieses sehr hochwertig ausgeführt und man braucht beim Verlegen keine Angst haben, dass man das Kabel knickt oder beschädigt.

Lautstärke

Zwei Venturi hp-12 Lüfter haben auf meinen 240 mm Radiator Platz gefunden und drücken ordentlich Luft durch die Finnen des Radiators. Lagergeräusche habe ich nicht wahrnehmen können. Weder ein Schleifen, noch ein Klackern. Vermutlich spielt hier die in Öl gelagerte Welle ihren Vorteil aus. Weder bei horizontaler, noch bei vertikaler Montage habe ich irgendwelche Geräusche wahrnehmen können. Der Elektroantrieb selbst ist ebenso vollkommen geräuschlos.
Ab 900 RPM vernehme ich ein leises Luftrauschen, welches kaum wahrnehmbar ist, bei voller Leistung (1800 RPM) ist natürlich ein deutliches Luftrauschen hörbar. Der Lüfter kann via PWM so gesteuert werden, dass man seine bevorzugte Geräuschkulisse wählen kann: von unhörbar, über sehr leise, bis hin zu deutlich wahrnehmbar. Hier macht sich der weite Regelbereich der Lüfter von 400 RPM bis 1800 RPM eindeutig bezahlt.

Fazit

Bei dem Fractal Design Venturi HP-12 handelt es sich um einen sehr Leistungsstarken Lüfter, welcher durch seine gute Performance bestens geeignet ist, als CPU-Kühler zu fungieren, oder auf einem Radiator eingesetzt zu werden. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass der Lüfterramen bündig mit mit dem Radiator abschließt und so die Luft gezielt durch die Finnen des Radiators gedrückt werden kann. Die Verarbeitung ist hochwertig, insbesondere weiß die Haptik und das Sleeving des Kabels zu gefallen. Auch kann der Venturi durch seine Gummiecken punkten, welche den Zweck der Entkopplung absolut erfüllen. Ich konnte keine Vibrationen, welche sich auf den Radiator oder das Gehäuse übertragen feststellen.
Die Kühlleistung meiner AIO konnte ich durch den Tausch der mitgelieferten Lüfter (welche durchaus annehmbar waren) nochmals steigern.
Unter Vollast ist der Venturi HP-12 kein Leisetreter, welches sich in einem deutlich hörbaren Luftrauschen niederschlägt. Mit einer angepassten Lüfterkurve und dank seines weiten Regelungsbereiches läßt er sich aber auch absolut unhörbar betreiben.
Aus meiner Sicht zählt dieser Lüfter zu den derzeit besten am Markt erhältlichen Radiatorlüftern. Hier kann der bedenkenlos zugreifen, welcher ein schlichtes Design bevorzugt.

cturbo - Bewertung der Phanteks Eclipse P400 Tempered Glass Edition mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz/rot:

Lieferumfang:
Das Gehäuse kommt gut eingepackt und geschützt mit einer kleinen Accesory Box einher, in der neben den Schrauben für Netzteil, MoBo und Lüfter auch der LED Strip und Kabelbinder für das Kabelmanagement enthalten sind. Sehr gut!
Nur der LED Strip kann leider nicht an diverse RGB Header am MoBo angeschlossen werden, da Phanteks 2 Kabel für die Farbkanäle getauscht hat - ärgerlich, aber mit einem Lötkolben behebbar, wer möchte.
Die zwei vorinstallierten Lüfter sind OK. Nichts vergleichbares mit denen von be quiet! (als Beispiel), aber auf keinen Fall zu laut oder störend im Betrieb, könnten aber dennoch besser sein.

Verarbeitung:
Alle Teile des Gehäuses wirken sehr hochwertig verarbeitet, mir sind nirgendwo scharfe Kanten an den Blechteilen aufgefallen oder Mängel in der Lackierung. Lediglich die Thumbscrews waren mir ein wenig zu fest angezogen, aber besser als zu locker.
Ansonsten sind alle Funktionen des Gehäuses gut zu bedienen, die Front lässt sich leicht abnehmen, die Staubfilter ebenso (bis auf den in der Front unten). Bei mir klemmt das Stahlblech-Sidepanel manchmal etwas, ist aber ertragbar. Der Powerbutton hat gutes Feedback, hat aber ein wenig Spiel in seiner Fassung.

Einbau:
Die vorinstallierten Standoffs für das MoBo sind sehr praktisch beim Einbau. Ebenso erfreuen mich die Abedeckungen für die Erweiterungsslots, die sehr einfach (de)montiert werden können dank der Thumbscrews. Die Lüftermontage ist einfach und alle Löcher sind gut erreichbar.
Der Netzteileinbau muss von der Seite erfolgen, ein Einschub von hinten mit einer zu verschraubenden Platte (wie z.B. bei dem NZXT S340 zu sehen) wäre angenehmer, ist aber letztenendes nicht wirklich schlimm.
Die Kabeldurchführungen sind exakt an den richtigen Stellen, was Kabelmanagement erheblich erleichtert und super aussehen lässt. Wer seine VGA-Stromversorgung für Graka etc. durch die unteren Löcher in den Innenraum legen will, muss dies allerdings unbedingt vor dem Einbau des MoBos machen, sonst ist es da einfach zu eng für die Stecker. Das ist ein wenig doof, wenn man es im Nachhinein bemerkt.
Ansonten ist für die Kabelverlegung an der Hinterseite sehr viel Platz und die Klettverschlüsse sind sehr hilfreich dabei, alles super soweit. Bei Bedarf kann der Laufwerksschacht auch abmontiert werden um mehr Raum für Kabel oder einen Radiator zu schaffen.
Negativ aufgefallen sind mir die Kabel in der vorderen oberen Ecke für die Front IO und die RGB Steuerung. Diese sind schlecht verlegt und fallen farblich unpassen auf. Diese musste ich neu verlegen und die Stecker schwarz anmalen, was am Ende zwar gut aussieht, aber ein ziemliches Gefummel ist.
Alles in allem macht der Einbau trotzdem sehr viel Spaß und geht leicht von der Hand.

Benutzung:
Optisch gibt es bei dem Gehäuse nichts zu meckern, es sieht einfach gut aus, wem das Design gefällt, gerade mit dem TG-Fenster. Die Beleuchtung tut ihr Übriges, die 10 einstellbaren Farben reichen aus.
Durch die vielen Möglichkeiten, Lüfter zu montieren und das relativ große Volumen sollten auch die Temperaturen kein Problem sein.
Ich persönlich finde den Aufpreis gegenüber der schallgedämmten Version nicht unbedingt gerechtfertigt, für mich würde sie keinen großen Nutzen bringen. Die Schalldämmung bringt nun einmal auch eine Wärmedämmung mit sich, und kann ohnehin keine lauten Lüfter auf Null kompensieren. Auch die beim P400S integrierte Lüftersteuerung ist m.E. unnötig, da aktuelle MoBos diese auch für DC-Lüfter unterstützen und so eine viel direktere Regelung erfolgen kann.

Fazit:
Letztendlich kann ich das P400 jedem empfehlen, der ein gut aussehendes Gehäuse in verschiedenen Farbvarianten sucht und auf kleinere RGB Spielereien nicht verzichten will. Der große Raum bietet viel Platz für mehrere Laufwerke, Wasserkühlung etc. und der Einbau macht einfach Spaß.
Das P400S muss nicht unbedingt sein, das Geld kann man sich sparen.
Wegen der unbedeutenden "Mängel" gibt es einen kleinen Stern Abzug, aber 4,5 Sterne würde ich trotzdem gerne geben. ;)

Pakobbix - Bewertung der be quiet! Silent Base 800 gedämmt mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Das Gehäuse sieht sehr edel aus, und hat eine griffige Oberfläche, die mir persönlich, gut gefällt.

Für das einbauen von Hardware lässt sich das komplette case mit nur 4 Schrauben (am Boden zur Befestigung, Front und deckel sind nur geklemmt) auseinander nehmen und spart somit viel Zeit sowie Frustration.

Einziges Manko: Zu wenig platz für eine AIO Wasserkühlung. Da ich noch 4 HDD's nutze, und daher die HDD-Käfige brauchte, musste ich die H100i v2 unter den Deckel schrauben. Dies war aber schwieriger als gedacht. Wenn man im direkten Pull verfahren die Luft hinausblasen möchte, ist der Hintere Lüfter leider im Weg gewesen. Es blieb mir trotz der doch recht kleinen version (im vgl. mit der 110 & 115i) nichts weiter übrig, als die Lüfter zwischen Gehäuse und Radiator zu befestigen. (Deckel -> Kühler -> Chassis Deckel -> Radiator)

Für das Kabelmanagment ist hinter dem Mainboardtray genug platz und es lässt sich recht schön arrangieren. Leider sind es sehr wenige kabelösen und somit musste ich ein wenig Kreativ werden und die SSD-Halterungen zweckentfremden.

Nun zur Dämmung: Ich höre nichts... Ohne Power LED wüsste ich nichtmal das der Rechner an ist. Selbst die immer als sehr laut bezeichnenden Corsair Lüfter der H100i höre ich kaum (klar unter vollast sind sie zu vernehmen, halten sich aber im Rahmen)
Anm.: Ich lasse die AIO Wasserkühlung sowie den hinteren Lüfter per MB im "Standardmode" laufen. Die beiden Frontlüfter sind am Netzteil angeschlossen und werden dort geregelt.

Bei der Version mit dem Sichtfenster ist leider eben diese nicht gedämmt. Das nutzt der Grafikkartenkühler schamlos aus, und ich empfinde keinen Unterschied zur lautstärke gegenüber meinem alten, sehr offnen gehäuse. Aber das ist schon meckern auf hohem Niveau.

FAZIT: Das Silent Base 800 ist sehr Empfehlenswert. Es ist Hochwertig verarbeitet und bietet eine schöne Optik.

Verbaut in dem Gehäuse wurde:

AsRock X370 Fatal1ty Professional Gaming
Ryzen R7 1700x | Corsair H100i v2
G.Skill Trident Z 3200Mhz CL14 64GB
Samsung 960 PRO 512GB M.2
Gigabyte Aorus GTX 1080 Ti
Soundblaster Z
be quit! Dark Power Pro 11 650W
4 HDD's (500GB,1TB, 2TB & 4 TB)
3 Vorinstallierte Lüfter (Pure wings 2 1x 120mm und 2x 140mm)
1 zusätzlicher Lüfter 120mm Shadow wing High Speed (Am Boden)
Weiterlesen »August

Hohmann - Bewertung der Lenovo Professional 4X30H56809 deutsch USB schwarz:

Lieferung/ Abwicklung:
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Das Set wurde schnell und unbebschädigt geliefert.


Unboxing:
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Beide Komponenten (Maus sowie Tastatur) waren gut verpackt und ließen sich auch leicht auspacken. Der entstehende Müll entspricht dem "gewohnten" Umfang.
Die Optik ist - wie auf den Produktbildern zu sehen - schlicht aber dennoch stilvoll und fügt sich sehr gut in das Bild eines aufgeräumten Schreibtisches ein.


Die Inbetriebnahme:
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Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob die Batterien bereits installiert, jedoch durch ein Trennpapier von den Kontakten unterbrochen waren, oder ob diese eingeschweisst mitgeliefert wurden und dann durch mich eingesetzt werden mussten. Jedenfalls konnte beides schnell in Betriebgenommen werden:

Die Maus:
Der USB-Empfänger befindet sich unter dem Deckel der Maus, welcher sich aufgrund seines magnetischen Verschlusses, leicht nach oben abheben lässt. Hier gelangt man auch schnell an die Batterien. Zudem befindet sich unterhalb der Maus auch der Ein-Aus-Schalter, wodurch sich - gerade bei längerem nicht benutzen - sicherlich ein wenig mehr Energie sparen lässt. EIne kleine LED unterhalb des Scroll-Rads zeigt beim EInschalte der Maus den Status der Batterien an; bisher jedoch "nur" grün.

Die Tastatur:
Die Tastatur hat ebenfalls einen Ein-Aus-Schalter welcher sich auf der Rückseite befindet, direkt neben dem Batteriefach. Zudem befinden sich auf der Rückseite auch zwei Aufstellbeinchen, sodass die Tastatur hier in zwei Neigungsstufen verwendet werden kann. Hinweis: klassische, kabelgebundene Lenovotastaturen können sogar in drei verschiedenen Neigungswinkeln verwendet werden.

Beide Geräte:
Beide Geräte verfügen zusätzlich noch über einen manuellen Synchronisierungs-Button, welchen ich aber bisher nicht verwenden musste. Lt. Datenblatt kann damit die Verbindung zwischen Nano-USB-Empfänger und dem jeweiligen Eingabegerät neu verbunden werden.


Benutzung:
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Nach dem Einstecken des USB-Empfängers wurde dieser sofort von Windows (Windows 10, Build 1607) erkannt, sodass beides unmittelbar eingesetzt werden konnte.

Nach nun 1,5 Monaten des täglichen Tests (Ø ~ 2h täglich; privat, nicht beruflich) kann ich folgendes wiedergeben:

Tastatur:
Die Tastatur ist vom Verhalten her sehr ähnlich zu den in den jüngsten von Lenovo-verbauten Notebook-Tastaturen (u.A. mein Kaufargument). Mit den dort verbauten Tastaturen komme ich sehr gut zurecht, da hier der Druckpunkt sehr angenehm ist und das Design gefällt. Lt. Datenblatt ist die Tastatur auch bis zu einem gewissen Rahmen Wasser-Resistent. Wie bei den Notebooks verfügt die Tastatr also intern über Kanäle, die etwaige Flüssigkeiten zur Rückseite des Keyboards abführen. (Unfreiwillig) getestet habe ich dies jedoch noch nicht.
Eine kleine Status-LED zeigt beim Einschalten der Tastatur kurz (3-4 Sekunden) den Zustand der Bettarie an (bisher immer grün). Wie das bei sich leerenden Batterien äußert, konnte ich bisher noch nicht sagen.
Ich selbst bin (trotz meiner beruflichen IT-Tätigkeit) kein 10-Finger-Tipper, sodass ich bei längerem Tippen die untere linke Kante der Tastatur am Fingergrundgelenk des kleines Fingers als etwas unangenehm empfinde; könnte man aber sicherlich mit einer Handballenauflage lösen.

Maus:
Die Maus liegt ebenfalls gut in der Hand. und auch hier sind die Druckpunkte der Tasten sehr angenehm. Das Scroll-Rad ist leichtgängig und beinhaltet den gewohnten Rast-wiederstand beim bewegen, jedoch (zum Glück) auf eine angenehm leise Art und Weise.


Fazit:
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Alles in allem meiner Meinung nach ein gutes und hochwertiges Set, an dem ich aktuell nahezu nichts auszusetzen habe (außer die o.g. Thematik mit der unteren linken Kante an der Tastatur). Über Preise lässt sich bekanntlich immer streiten, finde hier aber ich aber mit ~55€ akzeptabel; Gute Qualität kostet nunmal, ansonsten hätte ich zu einem günstigen (NoName) Produkt zurück greifen können.

Daher 5 von 5 Punkte (4,5 leider nicht machbar...)

Leo - Bewertung der AMD Ryzen 5 1600 6x 3.20GHz So.AM4 BOX:

Bisher ein großartiger Prozessor. Man bekommt für 200€ einen Sechskerner mit Hyperthreading der mit 3,2GHz und im Turbomodus mit 3,7 GHz läuft, das bedeutet, effektiv bekommt man einen Zwölfkerner bei dem Sechs Kerne mit 3,2 (3,7) GHz Takten und sechs Kerne mit 1,9 (2,2) GHz.

Der Boxed Kühler ist einigermaßen Leise für einen Topblower und tut seine Pflicht.
Ohne Overclock geht mein System im Turbomodus (3,7GHz) auf 63°C, was noch locker 20° unter der vertretbaren Volllasttemperatur liegt. Daher würde ich den Boxed Kühler nicht benutzen wenn man Plant den 1600 zu übertakten. Übertaktbar sind die meistenm Ryzen Prozessoren auf 4 - 4,5 GHz wobei 4,0 - 4,2 als Sweetspot bei Temperatur, Stromverbrauch und Stabilität gelten ohne die VCore zu strapazieren.

Die Gamingperformance ist sehr gut, viele Benchmarks zeigen ja dass ein Intel deutlich besser Performt, das mag sein, jedoch hat die CPU nur bei sehr hohen FPS Raten und High End Hardware einen "sichtbaren" - mindestens aber einen messbaren Einfluss auf die generellen FPS und der ist im Bereich von 5 FPS bei 120+ Bildern pro Sekunde, mit weniger FPS sinkend auf 1-2 FPS unterschied bei ca. 70 FPS.

Mir brachte der Umstieg von einem fast 10 Jahre alten AMD Phenom, auf dieses Prachtstück in den meisten Games weniger einen direkten FPS-Boost, sondern vielmehr einen Stabilitätsboost.

AAA-Titel wie Watch Dogs 2 oder Battlefield 1 laufen nahezu ohne FPS-Drops und mit geringen FPS-Gewinnen (Bis zu 5 FPS), Indie Games und Strategiespiele wie z.B. Stellaris oder Kerbal Space Program laufen dagegen im späteren Spielverlauf deutlich besser, da sie in der Regel schlechter Hardwareoptimiert sind als die AAA Titel von Ubisoft oder EA, die so einen Nagelneuen Prozessor nicht einmal bei 25% auslasten.
Einzig Fallout 4 hatte einen Signifikanten Boost in den FPS von damals 30 glatt auf heute 45+, bei der gleichen Grafikkarte.

Ich bin froh Ryzen abgewartet zu haben, sonst hätte ich wohl zum 40€ teureren i5 7600k gegriffen.

Thomas - Bewertung der 8000GB WD Red WD80EFZX 128MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s:

Die Festplatte, wurde wie erwartet superschnell geliefert.
Das ist jetzt meine 6te WD Red 8 TB, die ich in meinem Raid5 laufen lasse.
Angefangen habe ich vor 1 Jahr mit 3 WD Red im Raid5 und diese Platten laufen 1A ohne mucken und ohne Probleme. Da mein Server 24h jeden Tag läuft, habe ich mich damals für NAS Festplatten entschieden. Die WB Red haben einfach den besten Eindruck gemacht. Deswegen habe ich jetzt wieder zu einer weiteren Red gegriffen. Never change a running/winning system. Und solange mir keine WB Red abraucht, werde ich auch weiterhin zu den Reds greifen. Außerdem gibt WD eine Garantie von 3 Jahren.

Was mir besonders wichtig war, ist die Geräuschentwicklung. Ich hatte vorher 2x 8TB NAS Platten von HGST im Raid 1 laufen, die dermaßen laut waren, dass ich meinen Server in die Vorratskammer stellen musste. Mit den Reds steht der Server nun wieder neben dem Fernseher und erledigt leise seinen Job. Ich bin deswegen richtig froh, dass die Reds nur mit 5.400 U/min laufen. Der Geräuschunterschied zu 7.200 U/min ist einfach sehr deutlich hörbar.

Die Schreib und Lese Geschwindigkeit ist auch super. Ich habe die Platte einzeln getestet, da die Schreibleistung und Leseleistung im Raid5 natürlich sonst verfälscht wird. Im Single Betrieb kommt die Platte auf ca. 180MB/s lesen und 130MB/s schreiben im Schnitt. Absolut ausreichend für meine Fälle. Selbst im Raid5 habe ich hier nur gute Werte von über 100MB/s.

Die Temperaturwerte lassen sich auch sehen. Wie gesagt, ich habe jetzt 6x 8TB WD Red in meinem Gehäuse untereinander laufen. Die 3x 140mm Lüfter an der Front kühlen die WD Reds auf angenehme 30 bis 33 Grad Celsius. Selbst im Sommer und unter Volllast war keine Red über 38 Grad Celsius. Die HGST Platten erreichten bei mir schon Temperaturen bis 45 Grad. Liegt vermutlich auch an der höheren Geschwindigkeit der HGST Platte.

Ansonsten unterstützt die Festplatte noch SMART und kommt mit einer NASWare 3.0 Firmware. Die SMART Werte der Reds lasse ich mir mit CrystalDiskInfo auslesen und mich per Email benachrichtigen, sobald die Werte einen kritischen Bereich erreichen. So kann ich rechtzeitig reagieren, falls ein Plattenausfall droht.


Die Vibrationsentwicklung der WD Red ist völlig in Ordnung. Ich verwende an den Reds gummigelagerte Schrauben um die Vibrationen abzufangen. Nur wenn man die vor dem Server steht und alle 6 Platten aktiv sind, sind kleine Vibrationen zu spüren.
Eine Verschlüsselung verwende ich aktuell nicht mit den WB Reds. Ich habe aber demnächst vor, mich mal in Bitlocker einzulesen und gegebenenfalls dann die Platten verschlüsseln, wenn der Aufwand nicht zu groß ist.

Ansonsten war die Installation absolut einfach. Eingebaut, angeschlossen und dem Raid hinzugefügt, anschließend noch den Rebuild gestartet und fertig.
Habe jetzt netto ca. 36,5GB im Raid5 laufen und bin absolut zufrieden.

Das einzige wo ich Verbesserungsbedarf sehe, ist der Preis. HGST 8 TB NAS Festplatten sind bei Angeboten zu 220¤ bis 230¤ zu haben. Für die 8 TB Variante der WB Red muss man ca. mit 50¤ mehr rechnen. Aber solange die Platten ausfallsicher und mit sehr guter Performance ihren Job machen, bin ich gerne bereit ein bisschen mehr zu zahlen. Qualität sollte man immer unterstützen.
PS: Ein Raid ersetzt kein Backup ;)

- Bewertung :


Felix - Bewertung der Sharkoon M25-W mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Schlichtes, günstiges Midi Gehäuse mit vielen Stärken und wenigen Schwächen!

Ich habe mich für das M25-W primär entschieden, weil mir das schlichte, weiße Design und das große Sichtfenster zusagte. In dem Zusammenhang gefiel mir auch sehr der Netzteiltunnel, welcher eine wesentlich aufgeräumtere Optik bot. Letztendlich ist all das aber Geschmackssache.
Um niemanden zu langweilen, fasse ich die Pros und Cons zu Anfang zusammen. Interessierte können gerne danach weiterlesen.

Pros:
- umfangreiche Adaptierbarkeit (Laufwerkskäfig im Tunnel demontierbar, 5,25" Slots einzeln demontierbar)
- 4 verschiedene Positionen für 2,5" Laufwerke
- (sehr) großes Sichtfenster
- 3 vormontierte Lüfter (keine PWM)
- Staubfilter vorne, oben und an Netzteilöffnung
- Kabeldurchführungen ausreichend groß und gut integriert

Cons:
- Rändelschrauben zum Öffnen der Seitenteile müssen vollständig abgeschraubt werden zum Öffnen
- Powerknopf bleibt hängen und fühlt sich nicht wertig an
- PCIe-Blenden müssen herausgebrochen werden
- viele Verschraubmöglichkeiten für SSDs führen zu vielen unschönen Öffnungen (bei weißem Gehäuse), z.B. auf Tunnel und an Rückseite. Abkleben mit weißem Isotape könnte helfen.


1. Ausstattung und Funktionsumfang
Ich habe in meinem Gehäuse neben dem notwendigen Gedöhns folgende Komponenten installiert: 3x 2,5 Zoll SSD, 1x 5,25" Laufwerk, 3x 120mm Lüfter (enthalten), 2x 140mm Lüfter
Platz dafür ist mehr als genug! Ihr solltet euch definitiv vorher Gedanken machen, wie und wo ihr die Komponenten (v.a. die SSDs) am besten/liebsten positioniert, denn Möglichkeiten gibt es so einige (s. Handbuch). Ich habe 2 SSDs im oberen 5,25" Slot und eine an der Rückseite des Gehäuses, so ergeben sich gute Kabelwege für SATA und Energieversorgung und ich hatte die Möglichkeit den Laufwerkskäfig im Netzteiltunnel auszubauen (was dem Kabelmanagement und der Kühlung zu Gute kommt).
Der Laufwerkskäfig, sowie die beiden 5,25" Slots sind demontierbar. Letzere sogar einzeln, so dass ihr viele Möglichkeiten habt eure Komponenten unterzubringen. Die Netzteilöffnung, die Frontöffnung und das "Dach" sind jeweils mit abnehmbaren Staubfiltern ausgestattet, was mWn in der Preisklasse nicht zu häufig vorkommt. Ob der obere Filter tatsächlich so viel bringt, wage ich zu bezweifeln. Es handelt sich nur um ein Lochraster, da kann das ein oder andere Staubkorn schon durchdringen.
Die mitgelieferten Lüfter sind okay, aber selbstverständlich keine Topmodelle. Sie sind nicht silent, bewegen aber für meine Bedürfnisse genug Luft. Sie benötigen ca. 3,5V zum Anlaufen und bei der Spannung hört man sie auch noch nicht wirklich.


2. Qualität
Ich habe zwar wenig Vergleichserfahrungen in dem Preisrahmen, aber die Verarbeitungsqualität des M25 sagt mir sehr zu. Mir sind bisher keine störenden (verletzenden) Blechkanten aufgefallen, die Kanten sind teilweise sogar umgefalzt und damit schön rund und ungefährlich. Die Spaltmaße zwischen Frontblende und Gehäuse, sowie zw. Blende und eingebauten 5,25" Laufwerk sind angenehm schmal und auch recht konstant. Hier kann und wird es aber auf Grund von Fertigungstoleranzen zw. verschiedenen M25-W sicher Unterschiede geben.

3. Handhabung
Der Zusammenbau ist recht unproblematisch, vorausgesetzt man hat sich vorher Gedanken gemacht, welche Komponente wo montiert werden soll. Platz hat man auf jeden Fall genug, was es für mich auch ermöglichte die Kabel erst im fertigen Zustand zu stecken und nicht wenn das MBD noch draußen ist (soll wohl ein Anfängerfehler sein, aber hat bei mir ja trotzdem geklappt :D)
Die Seitenteile sind mit je 2 Rändelschrauben befestigt, man kann sie also werkzeuglos öffnen. Allerdings sind in den hinteren Laschen der Seitenteile Löcher und keine Nuten, man muss also die Schraube vollständig rausdrehen um das Seitenteil abnehmen zu können. Eine Nut, bei der die Schraube nur etwas gelöst werden muss und man das Blech dann einfach zur Seite hätte abnehmen können, hätte ich schöner gefunden. Aber das ist ja mit Saitenschneider oder Blechschere noch manuell nachrüstbar, also kein großes Manko.
Ein allerdings sehr großes Manko ist leider Gottes ausgerechnet der am häufigsten betätigte Knopf: Der Power-Knopf. Beim Drücken fühlt es sich an, als würde dort eine Rückstellfeder fehlen, der Knopf bleibt oft in seiner Führung hängen. Diese scheint viel zu groß zu sein so dass der Knopf beim Drücken darin verkippt. Um das zu umgehen, muss man den Knopf beim Drücken etwas "nach oben ziehen". Funktioniert soweit, ist aber nervig und deckt sich nicht mit dem restlichen Qualitätseindruck. Bleibt der Knopf doch mal hängen, muss man jedes mal die Frontblende lösen um ihn wieder zu befreien. Ich denke dafür sind die Schnappverbindungen nicht ausgelegt, da wird sich früher oder später eine verabschieden.
Kabelmanagement ist auch sehr unproblematisch. Es gibt auf allen wichtigen Seiten ausreichend große Durchführungen, so dass sogar der große 24pol ATX-Stecker noch mit eingebautem MBD seinen Weg fand. Auf der Rückseite sind ein paar Laschen für Klett oder Kabelbinder vorgesehen, hier kann man gut überflüssige Kabellänge verstauen. Der Rest der ungenutzten Kabel versteckt sich gut im Netzteiltunnel.

4. Fazit:
Optische Dinge, wie Sichtfenster, LED-Lüfter, Farbe, etc. lass ich unkommentiert, dafür gibt es Bilder und den eigenen Geschmack. Die Qualität ist nahezu gänzlich sehr gut, allerdings ist der Power-Knopf ziemlich misslungen, weshalb es hier Punktabzug gibt. Das Problem sollte man mit ein bisschen Einfallsreichtum lösen können, bspw. ein paar Kulifedern drunterkleben, oder ein gebogenes Blech, oder einen größeren Knopf 3D-drucken (lassen)....
Die Anpassbarkeit gefällt mir sehr, man hat große Freiheiten seine Laufwerke (2,5", 3,5", 5,25") da zu montieren, wo man es will. Die vormontierten Lüfter reichen sicher völlig aus, aber der Platz für weitere Lüfter ist auf jeden Fall noch da. Was Radiatoren angeht, kann ich leider keine Erfahrungen wiedergeben, würde dem Gehäuse rein optisch aber auch genügend Platz zusprechen.
Unterm Strich ein schlichtes, umfangreiches Gehäuse, bei dem Sharkoon sich darauf konzentriert hat, was wirklich wichtig ist, vor lauter Bäumen im Wald aber DEN Knopf etwas schlampig ausgeführt hat. Liebe Sharkooner, hier müsst ihr nacharbeiten!
Nichts desto trotz ein enorm gutes Produkt für den noch überschaubaren Preis. Wer in diesem Preisbereich sucht, wird mit dem Sharkoon M25-W sicher zufrieden sein.

Benjamin Jobst - Bewertung der MSI B350M BAZOOKA AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 mATX Retail:

Absolut perfektes Board für Office, Preis/Leistung gesehen.
(Verbrauch in W, M.2 Speed, Boot-Zeit, Ram-Speed etc. weiter unten im langen Text)

Bietet auf der Rückseite alles für's Büro; 8x USB Ports und für künftige APU auch Ausgänge wie HDMI.
Einfaches HD-Audio, GB-LAN und sogar noch ne Multi-PS2 Buchse für alte Tastaturen/Mäuse ;)

Unnötig aber doch ganz hübsch:
Das Board leuchtet von hinten weiß (leicht jedenfalls)

Habe es kombiniert mit dem Ryzen 5 1400 boxed (wraith stealth) und
16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit.
Mit dazu gab's die 250GB Samsung 960 Evo M.2 2280 NVMe PCIe 3.0 x4,
welche ziemlich Fullspeed laut Herstellerangaben macht (Circa 3000/1500 MB/s)
und eine Sapphire RX550 Pulse 2GB.

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Auf die Schnelle (für Office ausreichend) bekomme ich den Ryzen sinnvoll auf 3,6GHz (1,25V).
Am besten hat sich hierbei herausgestellt, alle Settings auf Auto zu lassen
und nur den Boost/XFR zu deaktivieren.
Mit Manuellen Werten (welche man ab 3,7GHz zwingend benötigt!) kann es sein,
dass die Spannung nicht heruntergesetzt wird und/oder der Idle-Verbrauch unverhältnismäßig ansteigt.
3,7GHz habe ich ebenfalls stabil hinbekommen, bei 3,8GHz wurde es schon sehr knapp,
da hätte ich noch bissel optimieren müssen, wäre aber sicher drin gewesen.

Schaut man sich die Kühlkörper als auch die VRM an, würde ich ehrlich gesagt auch davon abraten
dauerhaft über die 3,6Ghz zu gehen bei diesem Board. Dennoch nett, dass einfaches OC funktioniert.
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Den Ram habe ich schon mit Stock-Bios (März/April) auf 2933 MHz laufen lassen können,
musste dies aber manuell einstellen.
Mit aktuellem Bios (AGESA 1.0.0.6) funktionieren auch alle Automatischen Settings, XMP Profil,
"Memory Try It!" usw. Somit der perfekte, günstige Plug'n Play Arbeitsspeicher für dieses Board ;-)

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"" Wichtig -> Boot-Zeit: Aktuelles Bios und Samsung 960 Evo M.2
20 Sekunden bis Login (gemessen parallel zum Einschalten am Gehäuse)
Login bis Desktop: 2-3 Sekunden

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Verbrauch vom gesamten Systems mit BQ Pure Power 10 500W:
Idle: 36-37W
Durchschnitt (Office/Browsen): 42-55W
Youtube 60fps FHD/UHD: 60W/79W
Gaming: 88-110W
Vollgas-Torture: 179,9W (Furmax Xtreme Burn-In + prime95)

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Temperaturen mit boxen-Kühler bei 3,6GHz OC:
" 1.) 1,5Ghz @ 1,152V / 38,1°C @ 816 RPM - (MoBo 42°C)
" 2.) 1,5Ghz @ 0,544V / 33,8°C @ 772 RPM - (MoBo 40°C)
" 3.) 3,6GHz @ 1,248V / 73,5°C @ 2581 RPM - (MoBo 55°C)
" 4.) 1,8GHz @ 1,239V / 40,1°C @ 897 RPM - (MoBo 44,3°C) *

" 1.) Idle: Taskmanager, HWinfo, Opera, Energieoptionen, Prime95 (idle), diverse Office-Background-Apps (Drucker etc.)
" 2.) Idle: alle Apps bis auf HWinfo zu. 5 Minuten
" 3.) Prime95 max Heat 5-6 Minuten (ab 3 Min keine weitere Erhöhung)
" 4.) 10 Min Surfen im Internet, + Youtube + paar Apps *Durchschnittswerte

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Fazit:
Genau das richtige Board für Office, gerade wegen den 8x USB Ports + HDMI auf der Rückblende.
Ob und wie lange das Board hält (habe eigentlich schlechte Erfahrungen mit MSI), wird die zeit
zeigen müssen.
Officerechner werden eigentlich recht gut beansprucht bei mir, da fast, bzw. oft 24/7 Betrieb.

Für einfaches OC auch super, ich sage mal sinnvoll bis zum Boost-Takt der R5 Non-X-Modelle (3,6-3,7GhZ).

Das nächste mal würde ich aber zum Pure Power 10 mit 300W, maximal 350W greifen,
denn hier ist die Effizienz im Idle-Bereich vermutlich eine Ecke höher.
Weiterlesen »Juli

Blacky - Bewertung der Intel Core i7 7700K 4x 4.20GHz So.1151 WOF:

Betrieben wird der i7-7700k auf einem Asus Z270E ohne Undervolting oder Overclocking. Als Kühler wird ein Thermalright True Spirit 140 Power mit einer Cooler Master Mastergel - Wärmeleitpaste eingesetzt.

Wichtig ist, dass man sich vor dem Kauf der CPU über den Prozessor informieren sollte. Viele Hobbybastler oder Tuner beschweren sich oftmals über die ungewohnte Temperaturentwicklung. Oftmals wird die Wärmeleitpaste unter dem Heatspreader als Übeltäter dargestellt, während auch der neue Befehlscode AVX eine erhebliche Auswirkung auf die Temperaturentwicklung der CPU hat. Scheinbar findet über AVX eine intensivere Lastverteilung und Auslastung statt, was der CPU wohl auch zu den Taktfrequenzen und dem Übertaktungspotential verhilft. Oftmals sind dadurch Temperaturspitzen zu lesen, die entweder nur einen plötzlichen Ausschlag von + 20°C betragen, oder einen direkten Temperaturanstieg von 30-35°C auf instand 80°C bis zu 90°C bei Dauerbelastung.

Bei aller Liebe; solche Stresstests sind schon eine tolle Sache, doch sollte man auch bedenken dass eine CPU NIEMALS ( außer bei Rendering oder ähnlichen Aufgaben ) wirklich dauerhaft auf allen vier Kernen zu 100% ausgelastet wird. Dass dadurch Spitzenwerte erreicht werden sollte selbstverständlich sein.

So auch bei mir:
Idle: 30 - 35°C
prime95+ : Instand Ausschlag auf 80°C , wächst sehr langsam auf 85 - 90°C an.
Sobald die Last vom Prozessor genommen wird fällt die Temperatur instand auf 40°C und sinkt im weiteren Kühlverlauf auf die gewohnten 35°C - je nach Zimmertemperatur ist auch 32-33°C möglich.

In meinem Gehäuse kommen 4x 140mm Lüfter zum Einsatz ( 2x Saugend vorn, 2x Blasend hinten ) - gemessen wurde mit Temperaturfühlern fürs Fenster, die eine Messtoleranz von -/+ 1°C aufweisen.

Gemessen vor dem Gehäuse: 25°C
Gemessen hinter dem Gehäuse: 35°C (nach Volllast)
Gemessen hinter dem Gehäuse: 29°C (im Idle)

Demnach wird die Wärme effektiv und schnell aus dem Gehäuse gesogen, dass am Ende immernoch warme Luft aus dem Gehäuse kommt, lässt sich ganz einfach damit erklären, dass der Kühlkörper dafür da ist warme Luft abzutransportieren und nicht einzufrieden. Sonst könnte man einen PC ja als Kühlschrank verwenden, was wohl auch eine nette Idee wäre.

Viele Nutzer beschweren sich auch über das Statement von Intel, als dieses Hitzeproblem in den Communityforen zuhauf diskutiert und bejammert wurde. Am Ende hat Intel jedoch recht. Der Prozessor ist für einen bestimmten Temperaturbereich ausgelegt, den er nicht überschreitet. Auch sind in den Spezifikationen auf der Intelseite die Spannungswerte zu lesen, mit denen der Prozessor betrieben werden sollte. Wer hier die Werte nicht abgleicht und ggf beim Mainboard eingreift ( bei mir nicht erforderlich, die Werte wurden korrekt ermittelt.) ist da leider selber schuld.

Noch etwas, das man nicht vergessen sollte: Die K-Prozessoren von Intel wurden schon über Jahre hinweg immer als "die Übertaktungsprozessoren schlichthin" bezeichnet. Mag sein dass die Prozessoren viel Potential dafür haben, jedoch sollte man auch nicht vergessen dass der i7-7700K ein bereits übertakteter i7-7700 ist ( offener Multipikator , demnach keine Obergrenze ). Damit lassen sich aus meiner Sicht die Temperaturprobleme , die immernoch im Rahmen liegen, durchaus entschuldigen.

Mein Fazit dahingehend:
Geschwindigkeit: TOP
Einbau / Schwierigkeit: Je nach Mainboard unterschiedlich , einfach bzw SEHR GUT.
Temperaturentwicklung: Zuerst erschreckend, Am Ende jedoch logisch. GUT
Preis: Weils aktuell der schnellste i7 - der Kabylake-Familie ist: Durchschnittlich bis GUT.
Verpackung / Handbuch / Anleitung: Minimal, dafür gut gegen Stöße und Erschütterungen geschützt. Handbuch eher dürftig, aber man hält sich ohnehin eher an die des Mainboards. Durchschnittlich.

Aus dem Bauchgefühl heraus ergibt sich hierdurch eine Bewertung von 4 von 5 Sternen.

Endwort:
Solang die CPU im Turbomodus ( 4x 4.5 Ghz ) auf 100% läuft ohne sich drosseln zu müssen und dabei die Temperatur nicht in den Kritischen Bereich gerät ( wodurch der Takt automatisch gesenkt wird ) , ist die Kühlleistung vom Gehäuse, den Lüftern und dem Kühlkörper abhängig. Solang keine Drosselung eintrifft und die Kühlung offensichtlich greift ( vom Wechsel von Volllast -> Idle sofortiger Temperatursturz auf knappe 40°C ) sehe ich hier keine Bedenken.

Juan Pedro - Bewertung der be quiet! Dark Base Pro 900 gedämmt mit Sichtfenster Big Tower ohne Netzteil schwarz/orange:

Ich bin von meinen alten MS-Tech XCrow1 nun nach 5 Jahren auf das bequiet! Dark Base 900 Pro Orange gewechselt und bin mit dem wechsel auch mehr als zufrieden.

Lieferung/Lieferumfang
Die Lieferung erfolgte rechtschnell und das Gehäuse war mehr als ausreichend vor transportschäden gesichert.
Neben dem Montagematerial und dem mehrsprachigen Handbuch und sehr vielen guten illustrationen liegt noch einiges an Zubehör bei. Anstelle von einfachen Kabelbindern spendiert man den Käufer sechs praktische und wiederverwendbare Klettverschlüsse. Dazu kommen eine Blende für die Montage von Wasserpumpen, eine Blende für die Montage eines dritten Frontlüfters, eine Ersatz-Gummiummantelung für das Kabelmanagement und zwei mehrfarbige LED-Streifen (Nur bei der Pro Variante vorhanden).
Was ich persönlich Schade fand, war die (für mich) geringe Anzahl an Schrauben zu befestigung von Festplatten.

Aussehen/Montage
Das Gehäuse macht von aussen einen sehr hochwertigen Eindruck. Selbst bei genauer Betrachtung habe ich keine Verarbeitungsmangel erkennen können oder unsauber verarbeitete Kanten bzw. Ecken.
Das Sichtfenster (Temperglas) macht auch einen sehr soliden und robusten eindruck. Auch so schön diese Seitenfester auch ist, es halt leider einen klaren Nachteil. Da man sehr schnell Staub und Abdruck dort erkennen kann und dies den gesamt Eindruck schnell drücken, sollte man das Seitenfenster bzw. das gesamte Gehäuse regelmäßig entstauben bzw. Nasswischen.

Die Montage war auch relativ einfach durchführbar. Dank des sehr gut beschrieben Handbuchs, war jeder Schritt sehr einfach und schnell umsetzbar.
Die Montage des Netzteils (PSU) stellte sich bei mir leider etwas schweriger an als es sollte, da leider zwei Schrauben sich nicht lösen wollten. Aber mit genugen Druck könnte man die Schrauben doch noch dazu bringen sich zulösen, dabei wurden diese leider in mitleidenschaft genommen.
Die Montage der Hardware war mehr als Kinderleicht und auch das Kabelmangement war sehr gut durchführbar. Der Platz auf der Rückseite des Gehäuse wurde ich persönlich als Ok bezeichen, da es schon sehr eng durch die Kabel wurde und man beim verschliessen der Rückplatte mit gut Druck die Platte wieder befestigen musste. Da hätten ein paar Millimeter den gesamt ein Druck wohl nicht geschadet.
Die im Lieferumfang erhältlichen LED´s sind sehr gut und einfach im Gehäuse zu platzieren und finde diese von dem Licht auch sehr gelungen und nicht störend.

Lautstärke/Temperaturen
Was die Lautstärke der Lüfter angeht. Sie sind leise und zwar sehr leise.

Die einzigen Komponenten die ich raushöre sind mein CPU Kühler bzw. Grafikkarte unterlast.
Die Temperaturen sind für ein Silent Gehäuse was gedämmt ist wohl kommend Ok und stellen für meine altere Hardware kein Problem da. Selbst jetzt nach den so warmen Tagen gab es keine Probleme mit meinen System.

Fazit
Das beQuiet! Dark Base 900 Pro ist ein sehr gut durchdachtes Silent Gehäuse, was einen hohen Maß an Optik und Effizienz (Lautstärke) darstellt.
Durch seine höhe modularität und die möglichkeit sehr viele und große Radiatoren dort zu installieren, ist es auch sehr gut für eine Wasserkühlung geeignet.

Auch wenn es ein paar kleine Mangel hat, ist es allgemein für mich ein sehr gutes Gehäuse was eine klare Kaufempfehlung bekommt (wenn man bereits ist so viel Geld für ein Gehäuse zu bezahlen)

Dietmar - Bewertung der 24" (60,96cm) NEC MultiSync EA244UHD schwarz 3840x2160 2xDisplayPort 1.2 / 2xDVI / 2xHDMI:

NEC MultiSync EA244UHD

Die Auflösung, eine der höchsten weltweit, ist der absolute Hammer. Auch aus nächster Nähe sieht man keine Pixel mehr. Mit einer Lupe betrachtet, sieht es aus wie das Bild eines gut auflösenden Monitors. 3840 x 2160 ist eine neue Dimension, einfach faszinierend (wenn man die passende Brille hat, um das überhaupt mit zu bekommen).
Endlich werden die Punktgroessen von Röhrenmonitoren wieder erreicht und über/untertroffen.

Der NEC MultiSync EA244UHD war zusammen mit seinem 27-Zoll Zwillingsmodell in meine engere Wahl für einen Luxusmonitor gekommen. Ich liebe es, keine Klötzchen sehen zu müssen und Schriften auch klein zoomen zu können. Richtig was mit Graphik mache ich kaum.

Der EA244UHD wird von Mindfactory für gut die Hälfte des Listenpreises angeboten, kein schlechter Kurs.
Es kommen ausreichend Kabel mit, aber nicht das HDMI-Kabel, das mir am wichtigsten ist. DP ist dabei, kennt mein MoBo aber nicht. Wer genau hinsieht, findet die zutreffende Kabel-Angabe bei NEC auch (das schaffen die Mitbewerber selten). die Betriebsanleitung ist ein Witz, die CD-Version gibt es gleich gar nicht mehr (was laut Packliste sogar korrekt ist).
Das ist etwas doof, weil Handbücher und Anleitungen schlecht auffindbar sind im Gewirre der NEC-Websites. Aber Duckduckgo schafft es 'ran :-)

Ausgestattet mit diversen Einstellmöglichkeiten ist es ganz klar ein besseres Modell von Monitor. Vielleicht kein Eizo (der beim Preis Zahlen vorne anbaut) aber alles ist solide, zweckmäßig und ergonomisch. Steht gut, weit verstellbar, auch hochkant nutzbar. Null Schnickschnack, nix für Angeben, kein Designerfarting: Konservative Arbeitsmaschine. Die Tasten sind leider Sensordinger, aber gut gemacht und funktionieren einwandfrei. Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen.
Es gibt ihn auch in Weiß, garantiert ein Hingucker, soll vor weißen Wänden ergonomischer sein. Geschmackssache, was weniger das Auge stört.
Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung, immer ein Ärgernis bei günstigen LED-Monitoren und Laptops, ist wirklich gut. Ganz auf CCFL-Niveau ist hier nichts zu kritisieren.
Was die Farbtreue angeht, kann ich nichts kritisieren und wenig beurteilen.
Und die Qualität des Bildes? Subjektiv perfekt. Keinen Fehler gefunden, wundervoll zu sehen, faszinierend in der Darstellung, grandios in der Wirkung (wenn man einen Sinn für sowas hat).

Für Mozilla sollte man sich übrigens nach fxdpi umsehen, XFCE4 und Gnome (und Arch vorweg) haben unter den Stichworten HiDPI und high resolution Hilfestellungen. Icons und Schrift kann man damit dezent hoch skalieren, auch im Terminal. Ob das nötig ist? Ein Grinsen ist die Antwort ....

Richtig Klasse ist der proximity Sensor: Man kann den Monitor einfach An- und Abschalten lassen, je nachdem, ob jemand davor sitzt oder nicht. Das ist gut gegen unerwünschte Blicke und ersetzt kurze Fristen beim sog. Bildschirmschoner. Allerdings: Matte, schwarze T-Shirts kann er gar nicht sehen, dann spinnt der Sensor und meint, man wäre ganz, ganz weit weg. Na ja.

Wer einfach einen guten Monitor sucht, der kommt billiger weg.
Aber extrem aufgelöstes UHD ohne erkennbare Pixel - da kann ich dieses Modell voll und ganz empfehlen. Macht Spaß, funktioniert wie erhofft und bildet ab wie erträumt.

Achim - Bewertung der Sharkoon M25-W mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Sehr schönes Gehäuse!
Das Gehäuse ist für diese Preisklasse (Stand: 19.07.2017 mit ca. 54 €) sehr hochwertig verarbeitet.
Bis auf die sehr leicht zu entfernende Frontblende handelt es sich um ein Metallgehäuse.
Für ein schönes (nahezu unsichtbares) Kabelmanagement gibt es mehr als ausreichend Platz hinter der geschlossenen Seitenwand und zudem viele sinnige Öffnungen.

Einzig der Weg zum in diesem Falle verbauten ASRock AB350 Pro4 AMD B350 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail - Motherbaoard von der installierten Soundkarte zum nächstmöglichen Anschluss war knapp.
Liegt aber eher am MB denn am Gehäuse.

Lüfter:
Die verbauten Lüfter sind sicherlich nicht unhörbar aber für meinen Geschmack immer noch sehr leise. Über das ASROCK habe ich die Lüfter zusätzlich in den Silent-Modus geschickt. Im normalen Officebetrieb drehen die Lüfter dann mit ca. 600 rpm und nahezu unhörbar. Insgesamt versorgen die drei vorinstallierten Lüfter den Rechner mit ausreichend Frischluft.
Office-Betrieb:
Ryzen 1600 mit Wraith-Kühler < 40°
GraKa: 4GB Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti Windforce OC 4G Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail) < 30°
Spiele-Betrieb:
Ryzen: <55° / GraKa: <50°

Optik:
Wer ein weißes Gehäuse möchte und eine dezente blaue Beleuchtung ohne weiteren Aufwand haben möchte, liegt hier genau richtig.
Wie erwähnt, ist das Gehäuse sehr wertig und sehr gut verarbeitet.
Die abwechselnde Farbkombination aus weiß mit schwarzen Akzenten ist sehr stimmig.
in diesem Falle steht der Rechner für meine Frau im Wohnzimmer und braucht sich in der Kombination mit den Möbeln nicht zu verstecken.
Sehr praktisch sind die magnetischen Staubfilter unter der Frontblende, auf der Oberseite und und auf der Unterseite (Netzteil).

Einbauhinweise:
Der Tunnel, in dem auch das Netzteil untergebracht wird, ist nicht öffenbar.
Im Gegensatz zu einem der Vorschreiber empfehle ich ein modulares Netzteil - macht das Leben einfach einfacher...

Im vorderen Bereich des Tunnels sind zwei Festplattenkäfige untergebracht.
Sehr leichte Installation, einklicksen, mit vier Schrauben sichern, reinschieben - fertig.
Daneben, hinter dem zur Installation abnehmbarem Metall-Seitenteil ist weiterhin Platz für zwei SSD-Laufwerke. Aus der Sicht des Kabelmanagements empfehle ich den unteren Platz zu wählen, da der obere Platz evtl. (wie im meinem Fall) mit der Stromversorgung des MB kollidiert.

Im Gehäuse wurde ein DVD-Laufwerk und der Sharkoon-Media Reader 3 3.5" Multi Slot Kartenleser verbaut. Einbau völlig problemlos, da oben ist massig Platz.
Schön, Sharkoon liefert mit dem Gehäuse eine weiße 5,25" Slotblende mit, die für meinen Geschmack besser als die schwarze Einbaublende des Readers aussieht.

Das wirklich einzig Negative ist, dass die Slotblenden auf der Rückseite nur zum herausbrechen sind. Somit gilt es, sich eine Minute vorher Gedanken zu machen, wo denn die GraKa und ggf. andere Geräte-Anschlüsse (TV/Sound/usw) herauskommen.

In Summe ein wirklich schönes, stimmiges und qualitativ hochwertiges Gehäuse.
Für jemanden wie mich, der nur alle paar Jahre einen Rechner zusammenbaut, ist das Gehäuse ideal, da mehr als ausreichend Platz im Innern vorhanden ist und Dank wirklich guter Kabeldurchführungsmöglichkeiten ein sehr aufgeräumter und schöner Rechner durchs Sichtfenster bläulich schimmert.

Glasklare Kaufempfehlung!

Rene S. - Bewertung der Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit Deutsch DSP/SB:

Das Betriebssystem habe ich nun seit Anfang März bei mir in Benutzung und bin vollauf zufrieden!

Ich habe mich bewusst für die PRO Version entschieden, da man im Gegensatz zu Home Version mehr Kontrolle hat. Dies alles zu erklären würde jetzt den Rahmen sprengen.

Ich Persönlich habe nicht die mitgelieferte DVD genutzt sondern mir bereits im Vorfeld einen Bootbaren USB Stick erstellt über das ich Windows 10 dann installiert habe. Zu dem Zeitpunkt auf eine geliehene 850 Evo M.2, dass Betriebssystem war so nach circa 25min komplett installiert und schon mal grob eingerichtet.

Zu Ende April hin kam dann meine 960 Evo NvME PCIe m.2 SSD ich habe das System einfach via Samsung Tool in die Wege geleitet und nach 20min oder weniger + Neustart konnte ich wie gewohnt weiter machen ohne erneute Aktivierung!

Also auch einen Kompletten Umzug auf eine andere SSD hat das System ohne Fehler überstanden.

Das Creators Update was ja bei vielen zu Destabilisierung geführt hatte, hatte keine größeren Auswirkungen, (War halt nen Clean Fresh Install) außer das man einige "Anti Schnüffel"-Einstellungen erneut tätigen musste bzw. dann nur noch auf Umwegen. Aber so ist das nun mal bei Major-Updates!

Cortana nutze ich nur Marginal und sie ist in der Power und den Zugriffsrechten auch sehr beschnitten.

Kleine Pro/Contra Liste (Stand auch nach Creators Update)

+ Mehr Platz & Kontrolle in der Kachel-Ebene des Startmenüs
+ Intuitiver Umgang mit dem Betriebssystem (kam von Windows 7 Ultimate)
+ Wieder ein richtiges Startmenü + Kacheln (nicht so wie bei Windows 8)
+ Eingewöhnung ging schnell von der Hand
+ Funktionierender Virenscanner (Defender) + Brain.exe völlig ausreichend! ;)
+ App´s sind endlich vernünftig und stabil Nutzbar
+ Verbesserter Task-Manager (im Vergleich zu Windows 7)
+ Noch mehr Datenschutzeinstellungsmöglichkeiten nach Creators Update
+ DirectX 12 Unterstützung

- Es lassen sich nicht alle "Schnüffel"-Fallen Stopfen wenn man auf gewisse Funktionen nicht verzichten möchte (Aber da schnüffelt ein Smartphone mehr)
- Leider kein direkter zugriff zu Detaillierten Systemsteuerung mehr (Neuer weg über Ausführen: Control eintippen)
- Teil umständliche Startmenüverwaltung (ist aber verkraftbar)


Fazit:
Windows 10 bringt neben dem Support für DirectX 12 Grafikkarten einige interesannte und lang ersehnte Neuerungen mit sich, kann auch im Großteil überzeugen.

Einige schwächen hat es bei der Verwaltung der Persönlichen Daten bzw. der Telemetrie die im Hintergrund an MS gesendet wird, diese wird zwar unter anderem dafür genutzt das System stabiler zu machen (Nachforschung bei Treiber-Abstürzen z.B.) aber ein fahler Beigeschmack bleibt trotzdem da System-Daten wie was ist verbaut, wann wird was gewechselt etc. mit übertragen werden.

Ich finde man sollte sich da aber in Zeiten der Multimedialen Vernetzung mit allem und jedem aber weniger darüber beschweren ... denn sein wir mal ehrlich jeder der ein Smartphone hat egal welches System gibt noch viel mehr Daten preis unter anderem Bewegungsprofile etc. selbst bei ausgeschaltetem GPS Tracking läuft dann halt über die Sendemasten Registratur! ;) Oder Posten bei Twitter/Facebook Fotos, Aufenthaltsorte etc. klar macht nicht jeder aber ihr wisst was ich meine!

Ich Spreche damit eine klare Kaufempfehlung für neue Systeme bzw. Hardware Upgrade willigen aus, denn der Support für Win7 wird enden und man kommt irgendwann sowieso nicht dran Vorbei! Ich habe den Umstieg keinesfalls bereut!

Mert - Bewertung der Corsair STRAFE RGB CHERRY MX Brown USB Deutsch schwarz (kabelgebunden):

Ich besitze die Corsair STRAFE RGB jetzt schon seit einem Monat und ich muss sagen ich habe bis jetzt keine schlechten Erfahrungen mit der Tastatur gemacht. Ich hatte sie schon länger im Auge. Die neueren Modelle von Corsair finde ich zwar auch schön aber die STRAFE hat meinen Bedürfnissen besser gepasst die wären: Kein extra Makro Keys, schönes und schlichtes Design, und kein Roll-Rad oben rechts welche die anderen Modelle von Corsair haben (es ist zu beachten das dies nur meine Kriterien und Wünsche für eine Tastatur waren gewesen).

Kommen wir nun zur Tastatur:

Verpackung:
Die Verpackung ist Ordentlich und im Inneren ist alles schön ordentlich sortiert. Es liegen neben der Tastatur die Handauflage drin die man ganz einfach an die Tastatur anbringen kann. Dazu noch die Grauen W, A, S, D, und Q, W, E, R, D, F Kits mit einer Rauen Muster Oberflächen die man an die Tastatur anbringen kann wenn man jetzt z. B. MMO`s oder FPS spiele bevorzugt und diese Tasten speziell hervordringen lassen will. Natürlich ist auch ein Abziehilfe um die Tasten sehr einfach ab zu bekommen.

Tastatur an sich:
Ich finde die Tastatur sehr schön und die Mechanischen Tasten echt Klasse. Bei mir hab ich die Cherry MX Brown und ich finde die nach etwas Recherche am besten für mich aber das muss jeder für sich wissen. Und wenn man nicht gerade wie verrückt auf die Tasten kloppt ist sie sogar recht angenehm.

Ich bin ja ein bisschen penibel wenn es um Staub geht aber bei der Tastatur hält sich das echt in grenzen. Ich komme sehr gut damit klar, aber als tipp würde ich mir einen Swiffer ähnlichen Staubwedel hohlen so wie ich denn damit ist das staub Problem in paar Sekunden weg.

RGB:
Die RGB lichter lassen sich über ein Knopf oben Rechts auf AUS und drei unterschiedlichen leucht stufen einstellen und ich muss sagen selbst Tagsüber sind die RGB lichter sehr hell. Von den Farb- und Mustereinstellung her bin ich absolut zufrieden. In der Software von Corsair selbst hat man sehr sehr viele Möglichkeiten seine Tastatur so leuchten oder nicht leuchten zu lassen wie man will. Es sind einem echt keine grenzen Gesetzt. Ich persönlich habe locker 2-3 stunden mit den Ganzen Möglichkeiten und Funktionen gespielt.

Software:
Neben den zahlreichen Einstellung für die RGB lichter ist die CUE (Corsair Utility Engine) eine echt meiner Meinung nach ausgereifte Software. Man kann natürlich seine RGB Einstellung mit anderen CUE kompatiblen Geräten koppeln aber das konnte ich leider noch nicht probieren aber dazu gibt es zahlreiche Reviews im Internet.

Neben dem ganzen RGB licht Einstellungen gibt es noch viele andere Sachen die man machen kann als Beispiel was mich jetzt sehr erstaunt hat kann man jede, wirklich jede Taste außer die 2 Funktionstasten oben rechts, als Makro benutzen. Das finde ich persönlich echt geil und könnte mir das ohne gar nicht mehr ohne vorstellen. Die Makros können zu Medientasten wie Vor- oder Zurück Eingestellt werden, oder das eine Bestimmte Taste oder Tastenverbindung ein von ihnen Gewähles Programm öffnet und vieles vieles mehr.

Kleine Negative Sachen:
Das Verbindungskabel ist sehr Dick Durchmesser: 7mm. Das ist aber nur so weil der extra USB Port an der Tastatur sein Eigenen Kabel hat und die beide durch ein Kabel aus der Tastatur raus kommen jedoch am ende wieder in zwei USB Kabel getrennt werden was jetzt für mich kein Problem war. Auch das mit der Dicke ist jetzt nicht das schlimmste auf der Welt aber mann kann auch nicht alles haben.

Also:

Ich finde die Tastatur echt Klasse und würde sie mir wieder Kaufen. Auch wenn das kleine Problem mir jetzt nichts ausmacht kann es ja bei anderen Leuten so schön ankommen. Aber ganz ehrlich bei dem was die Tastatur mir bietet und wie schön sie aussieht und bei der geilen Software könnte das Kabel noch dicker sein und es wäre mir egal.

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen weiter helfen bei eurer Entscheidung. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Die Tastatur wurde mir nicht gestellt und ich werde auch nicht bezahlt diese Bewertung zu schreiben ich tue das nur aus einem Einzigen Grund und zwar mag ich diese astatur sehr sehr gerne und hoffe ihr könnt euch auch daran erfreuen.
P.S.: Das ist meine Erste so genaue Bewertung deswegen bin ich jetzt kein Professioneller Bewertungsschreiber also habt ein wenig Nachsicht.

Danke !
Weiterlesen »Juni

Markus - Bewertung der MSI Z270 TOMAHAWK Arctic Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail:

Das MSI Z270 Tomahawk Arctic, ist zum einen ein optisch sehr schönes und vor allem mit dem Weißen und grauen PCB seltenes Mainboard. Dieses Board is in der Mittelklasse angesiedelt bietet aber alle Features des neuen Z 270 Chipsatzes.
Es unterstützt Skylake sowie Kabylake Prozessoren und eigentlich nahezu jeden Ram.
Es bietet überdurchschnittlich viele PWM Lüfteranschlüsse welche sich auch zwischen Spannungs und PWM Ansteuerung umschalten lassen. Im Bios(UEFI) welches sehr üppig und übersichtlich gestaltet ist lässt sich jeder einzelne Lüfter mit einer eigenen Lüfterkurve versehen. Das ist großartig und nicht selbstverständlich.
Das Board besitzt eine sehr gut Spannungsversorgung welcher dank Ihrer 10 Phasen auch bestens zum stärkeren Übertakten geeignet ist. zum anderen lassen sich die Prozessoren deutlich stärker undervolten, als bei anderen Boards. Die VRM Kühlung ist lobenswert und sehr gut. unter Vollast habe ich auf dem PCB Temperaturen von maximal 48 Grad gemessen. Das ist ein sehr guter Wert im Anbetracht dessen, dass eine Custom Wasserkühlung verbaut ist und die MosFetkühler keinen Luftstrom eines CPU Kühlers abbekommen, sonder lediglich ein kleiner Luftzug im Gehäuse herrscht.
Das Board hält sich ebenso mit Lanesharing zurück. Es können etliche Laufwerke installiert werden. lediglich bei zwei angeschlossenen M.2 SSD´s fallen zwei der 6 SATA Ports weg.
Positiv anzumerken ist ein zur Seite gerichteter USB 3.1 Slot.Das vereinfacht das Kabelmanagement und das einstecken der Frontanschlüsse.
Der Soundchip ist zwar mit dem ALC 892 kein Wunder der Moderne, aber durch hilfreiche Zusatzcontroller lässt sich ein sehr guter Onboard Sound realisieren.

Das Board verfügt über Debug LED´s welche bei schneller Fehlersuche sehr hilfreich sein können.

Ebenso schafft es diese Board, Ramriegel selbst auf die richtigen Timings zu konfigurieren und erkennt dank des memory try it! Modus die Speicherchips als solche selbst und kann damit den Ram gemäß Güte selbständig übertakten, sofern die Chips dies zulassen.

Kurzum ein sehr gutes Board, technisch und optisch absolut zu empfehlen.

Es bietet vollen Support für Skylake und natürlich Kabylake. Es ist auf die aktuellen Nvidia Pascal Gpu´s optimiert und kann diese somit besser auslasten.

Kaufempfehlung?

Ganz klar JA! Preis Leistung ist Top und man bekommt ein hübsches Stück Hardware sogar mit dezenter LED Beleuchtung und zahlreichen Features.

Marcus - Bewertung der Inter-Tech IT-503 Desktop ohne Netzteil schwarz:

Ich wollte ein Gehäuse haben für einen kleinen "Gaming" Computer für mein Schlafzimmer.

Mein System:
MSI B250M MORTAR
Pentium G4560
500GB WD Blue M.2
16GB Crucial Ballistix Sport LT
MSI GTX 1050Ti 4GB
Noctua NH-L9i
Seasonic SS-350TGM

Zum Äußeren:
Die Front ist aus Plastik und man sieht Fingerabdrücke.
Auch haben die Front und der Rest unterschiedliche Lackierungen. Von weiten sieht man dies aber kaum. Hängt auch vom Lichteinfall ab.
Der Einschalter fühlt sich etwas billig an, und sollte nicht allzu doll gedrückt werden.
Die beiden LEDs sind nicht so grell, und blenden somit nicht.
Ich habe den Gehäuse waagerecht, und die Gummifüße dämpfen gut die Schwingungen.

Zum Inneren:
Für ein Gehäuse dieser Preisklasse üblich gibt es keine scharfen Kanten, nur gelegentlich spitze Ecken, wo das Metall gebogen wurde.
Einen Staubfilter für den 80mm Lüfter gibt es nicht, auch bekommt der nur Luft durch die Seite an der Front.
Das Netzeil saugt die warme Luft an und pustet sie nach draußen. Ein extra 80mm Lüfter für die Front ist ratsam.
Es passt ein breites mATX Board rein, wie das MSI B250M MORTAR.
Ein zu hoher RAM darf auch nicht verbaut werden, die Standard Größe, wie beim Crucial Ballistix Sport passt aber ohne Probleme.
Grafikkarten sollte maximal 190mm sein, da die MSI GTX 1050Ti 182mm lang ist, und noch ein knapper Centimeter Platz ist.
Schade ist, dass der Innenraum nicht lackiert ist.

Zum Einbau der Komponenten:
Positiv ist, dass die Abstandhalter schon vormontiert sind und ein Teil als Positionshalter wirkt. Man kann also das Mainboard einbauten ohne Angst zu haben, das es bis zum Verschrauben verrutscht.
Wirklich negativ ist, das die TFX Netzteile nicht "modular" sein sollten. Der 5 1/4" Schacht klemmt die Kabel, beim Zuklappen, unschön ein. Das sah teilweise wirklich gefährlich aus.
Das schränkt natürlich die Wahl der Netzteile deutlich ein, und begrenzt einen auf (aktuell) 300 Watt.
Die Steckkarten können leider nicht verschraubt werden. Auch ist zu bearten, das eine Störkante am ersten Slot ist. Dadurch war das Anschließen des HDMI Kabels an die Grafikkarte etwas fummelig. Wer die Muße hat, sollte die definitiv entfernen, wenn sie auch stören sollte.
Montage von ODD und HDD war recht einfach und problemlos. Die beiden Schlitten sind aber in meinen Augen überflüssig, das Geld hätte man wo anders besser verwenden können.
Zu beachten ist, das man ODD und HDD mit gewinkelten SATA Kabeln anschließen sollte. Die Festplatte, weil man sonst die Konstruktion nicht zugeklappt bekommt. Und die ODD, weil hier das SATA Kabel an das Netzteil stößt. Leider liegen beim Mainbaord immer nur ein gewinkeltes SATA Kabel, muss man noch zusätzlich eins kaufen.
Da das Gehäuse nicht besonders breit ist, und es keine extra Öffnung für die Belüftung der CPU gibt, habe ich den flachen Noctua NH-L9i verbaut. Gerade Lüfter die von oben Luft ansaugen sollte nicht zu hochbauend sein.
Auch habe ich noch einen 80mm Frontlüfter installiert.
Alle Kabel haben genug Platz unter dem Käfig, wenn man ihm zuklappt.

Zum Gesamtsystem:
Ich weiß, das gehört hier nicht hin, aber ein großen Teil der Lautstärke des PCs macht auch das Gehäuse aus.
Ich habe alle Komponenten mit Kühlung gekauft, also Mainboard mit VRM Kühlkörpern, oder einen Kühler für die M.2 SSD. Beim Spielen von anspruchsvollen Spielen, wird der PC schon recht laut. Das liegt zum einen an der Grafikkarte und am Netzteil.
Und da ist auch das Problem, wenn man mehr Leistung haben will, braucht man ein leistungsfähiges (am besten non-modulares) Netzteil, und 50Watt können da schon eine Menge ausmachen. Vor allem wenn man nicht nur einen Pentium verbauen will.

Fazit:
Ein schönes Gehäuse für HTPCs mit 5 1/4" Laufwerksschacht.
Preis/Leistung passt auf jeden Fall.
Wer einen kleinen "Gaming" PC haben will, sollte vielleicht zu einem anderen Gehäuse greifen.

Vojtech - Bewertung der 27" (68,58cm) Asus ROG Swift PG278QR schwarz 2560x1440 1xDisplayPort / 1xHDMI:

Ich möchte die schlechten Stimmen im Internet etwas zerstreuen. Mir war von Anfang an bekannt, dass dieser ROG Bildschirm so seine Probleme mit der gelieferten Qualität haben könnte.
Die RMA Quoten-Angabe bei Mindfactory spricht auch für einige Unregelmäßigkeiten.

Mein vorheriger Bildschirm war ein Asus MG248Q Freesync 1080p Monitor mit 144Hz.
Dieser tendierte dazu eher kühlere Farben zu produzieren, wenn auch sehr satt und konnten sich sehr gut mit VA oder IPS messen. Das Bild war eher etwas bläulich, heißt eine Internet Website die weiß ist, hatte eben einen blauen Stich. Neben meinem "alten" wirkt der ROG Swift 278QR eher wärmer, mit einem leicht rotem Stich der durch eine sehr ungünstig gewählte Gammakurve sofort auffällt, selbst wenn ich nur diesen anschaue und nicht vergleiche. Die Bilder waren am Anfang überstrahlt und wirkten unnatürlich.

Ich hatte einige Settings bezüglich Gamma und Kontrast sowie Helligkeit im Nvidia Control Panel vornehmen müssen, ehe ich zufrieden war. Das Bild ist nun sehr kontrastreich.
Bei den Farben half ich mit Digitaler Farbanpassung etwas, jedoch waren einige Stunden vergangen bis ich mich an den gewohnten Standard meines "guten alten" genähert hab.

Grundsätzlich bin ich jetzt zufrieden, jedoch wünschte ich mir hier etwas mehr brauchbare Werksprofile die sich auch nutzen lassen. Die hier vorprogrammierten taugen nur bedingt, das war bei dem MG248Q besser...es fühlte sich zuerst wie ein Downgrade an...

Zusammen mit meiner GTX 1080 Ti habe ich nun endlich eine Bildqualität und Schärfe die ich nicht mehr missen möchte. Vor allem die Darstellung in Spielen von Bäumen und Blättern sticht sofort ins Auge, diese sind sehr filigran.

G-Sync überraschte mich völlig, das Bild ist so ruhig und glatt, jederzeit. Nun fast. Es gibt dann ein paar Titel die recht aktuell sind wie Dishonored 2 die damit Partout nicht arbeiten möchten, schnell merkt man dann Bildrisse bei Bewegung der Maus etc. Die Stimmen im Internet sind der Meinung, dass dies an der Engine liegt... sowieso wird es zwecks Leistung insgesamt zerrissen das Spiel. Titel die ich sonst testete waren : The Witcher 3, Dragon Age Inquisition, Forza Horizon 3, DOOM, GTA 5, Mafia, Dawn Of War III, Battlefield 1.... funktionierte die Technik jedoch problemlos, sobald ich "Fullscreen" Modus einschaltete. "Borderless Fullscreen" deaktiviert dann G-Sync.

Der Aufstieg von 144 Hz auf 165 Hz merke ich kaum, für mich persönlich ist es bei Counterstrike GO nicht wahrnehmbar (300 FPS Lock )

Die Ausleuchtung ist nahezu perfekt, leichtes bleed in der unteren rechten Ecke, kaum wahrnehmbar.

Übrigens, die Pixelüberprüfung von Mindfactory hat sich gelohnt, ich habe 0 !!! Pixelfehler !

Bis auf die schlampigen Werkseinstellungen ist es mein Traumbildschirm.

GreeZ

Janik - Bewertung der 8000GB Seagate IronWolf ST8000VN0022 256MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s:

Als der Speicherplatz für "Fotos und Urlaubsvideos" langsam knapp wurde und generell die Überlegung über ein physikalisches Backup abseits der Online-Clouds im Raum stand entschied ich mich aufzustocken. Da ich seit Jahren eigentlich ein überzeugter Käufer von WD bin, da ich persönlich bereits einen unzufriedenstellenden Fall mit einer Seagate Platte hatte, aber auch im Freundeskreis bereits stellenweise unschöne Geschichten gehört habe, war es für etwas unangenehm dem alltäglichen Trott, einfach zu WD zu greifen, zu trotzen und Seagate eine neue Chance zu geben. Umso tragischer, dass es mit der HDD genauso viele Probleme gab, wie sie gleichermaßen aber mit Performance überzeugen konnte, was mich zu dieser Bewertung getrieben hat.
Warum es gerade die Festplatte sein sollte ist recht schnell erklärt. Sparen möchte jeder, weshalb die "WD Red" zum Kaufzeitpunkt vergleichsweise teu(r)er war, von der "Red Pro" ganz zu schweigen. Die "Purple" weist aufgrund des Einsatzgebietes softwarebasierte Änderungen auf, die einen Einsatz als Backup nicht ausschließen, mir aber missfielen und die "Gold" befindet sich in einem Preisbereich über den ich wohl kein Wort verlieren brauche. Auch Seagate hat noch einige teuere Platten, nur die "Ironwolf" und die "Archive" sind preistechnisch attraktiv. Da die "Archive" allerdings aus technischer Sicht Platz "erquetscht" und so den unverhältnismäßig günstigen Preis erwirkt, war mir die Sache nicht geheuer.
Lange Rede, kurzer Sinn - die "Ironwolf" wurde es und kaum, wie von Mindfactory gewöhnt, äußerst zügig und "bombensicher" verpackt an. Ich kann es nie oft genug sagen, aber wenn Hardware, dann hier bestellen. Kein Vergleich zu den Verpackungszuständen bei Amazon, wo man um die Funktionalität seiner Bestellung bangen muss.

1. Zum Produkt:
Die Ironwolf kommt mit 8TB daher und einem großzügigen Cache von 256MB, was beim Kopieren von kleineren Dateien angenehm sein kann. Sie verspricht im Dauerbetrieb, bspw. im NAS, schnelle Schreib- und Leseraten, ein Konkurrent für die "WD Red" mag man meinen.
Somit möchte ich mich auch auf diese Kriterien beziehen, auch wenn ich sie eigentlich für einen anderen Zweck kaufte.

1.1 Die Geschwindigkeit:
Schnell. Verdammt schnell! Ausgepackt, angeschlossen, Smart-Werte gechecked und mit h2wtest angefangen vollzuschreiben. Bei den ersten Terabytes hatte ich konstante Geschwindigkeiten zwischen 235MB/s und 240MB/s die erst nach knapp 4 Terabyte geschriebenen Daten langsam absackte und zum Schluss bei 215MB/s den niedrigsten Wert erreichte, als die Platte voll war. Für mich sind das erstaunlich gute Werte (die allerdings ihre Kehrseite haben).

1.2 NAS-Tauglichkeit:
Für einen NAS sind einige Dinge mehr zu beachten, als simple Geschwindigkeit. So spielen Temperatur und Vibrationen eine wichtige Rolle. Angefangen damit, dass die Festplatte seltsame (für Seagate typische?) Schraublöcher hat und ich zunächst an meinem Festplattenkäfig neue Löcher bohren durfte, um sie für den Gebraucht ordentlich zu entkoppeln. Und Gott bewahre, entkoppeln muss man diese Platte wirklich !!
Dass sie mit 7200U/min wohl etwas lauter und "aktiver" werden könnte, war mir klar, allerdings ist die "Ironwolf" mit keiner anderen Platte, die ich besitze, zu vergleichen.
Sie ist hörbar, sie erzeugt immense Vibrationen und sie ist ein wahnsinniger Hitzkopf!

1.2.1 Lautstärke
Beim Abrufen von Daten, wenn sie sich zuvor in den Idle verabschiedet hat, dauert einen kurzen Moment und ist hörbar. Zwar nicht durch ein gedämmtes System wie bei mir, aber ein kleiner, auf dem Tisch stehender NAS würde zukünftig nervige Geräusche von sich geben, wenn nicht dauerhaft Zugriffe stattfinden sollten.

1.2.2 Vibrationen
Ohne gummierte, entkoppelnde Noppen würde ich sie nicht in einen Käfig schieben, dafür schwingt sie zu extrem. Und hier möchte noch etwas genauer werden, denn zu diesem Zeitpunkt war ich bereits kurz davor, die Platte einzuschicken: Sie produziert laut CrystalDiskInfo Fehler der Kategorie "BF - Beschleunigungssensor-Fehlerrate" - und davon nicht wenige!
Zunächst irritiert von der Kategorie, die ich von WD-Platten noch nicht kannte, begann ich mit der Suche, inwiefern das kritisch sein könnte. Zufriedenstellende Erklärungen fand ich allerdings kaum, allerdings sind es im Groben von der Festplatte registrierte und als beachtliche eingestufte Vibrationen. Ließe man eine HDD im Betrieb vom Tisch fallen, würde man wohl sicherlich einen solchen Fehler erzeugen. Bei dieser Festplatte gestaltete sich das allerdings als schwierig, da sie gut entkoppelt eingebaut wurde und angesichts der Verpackung seitens Mindfactory mit Sicherheit auch keinen Transportschaden erlitten hat. Nichtsdestotrotz produzierte sie im Verlauf des "Vollschreibens" durch h2wtest fast 500 solcher Fehler. Besorgniserregt suchte ich weiter, wie gefährlich diese Fehler einzustufen sind und ob es ähnliche Erfahrungen mit dieser Festplattenreihe gab. In verschieden Foren, auf Boards und auch auf Reddit wurde man dann fündig und niemand wusste so recht, wie gefährlich sie sind. Der Fehler wird in seagateeigenen Foren bei der Sensoreinheit vermutet, die wahrscheinlich zu empfindlich eingestellt ist, allerdings schweigt man aus offizieller Sicht.
Ab diesem Zeitpunkt wird es allerdings noch interessanter. Da h2testw die geschriebenen Daten anschließend noch überprüft, machte ich mich auf noch mehr Fehler gefasst.. Doch diese blieben aus. Beim Prüfen der gesamten 8TB entstanden keine weiteren Fehler, nicht ein einziger! Nach dem Löschen der Daten und Wiederbeschreibung der Platte fing die Anzahl der Fehler wieder an zu steigen, beim Lesen der Daten jedoch nicht. Inwiefern das nun nachvollziehbar sein soll oder aber als gefährlich einzustufen ist, kann und möchte ich nicht beantworten, aber erwähnt haben wollte ich es auf jeden Fall. Sie vibriert stark, muss aus meiner Sicht zwingend entkoppelt werden und produziert laut CDI Fehler. Diese scheinen zwar laut CDI nicht kritisch zu sein, aber äußerst vertrauenserweckend sind sie auch nicht, zumal dies wohl kein Einzelfall ist, wenn man sich Bewertungen anderer Portale anschaut.

1.2.3 Hitzeentwicklung
Das wäre dann die letzte Unterkategorie der NAS-Tauglichkeit und meine erste Festplatte, an der ich mir fast die Häne verbrannt habe. Schon in mitten des Schreibvorgangs mit h2testw merkte ich, neben den Sensorfehlern, dass die Temperatur der Platte dauerhaft anstieg und auch nicht aufhören wollte, als sie schon die 45°C überschritten hatte. Das ist für eine HDD zwar schon sehr warm, allerdings nicht kritisch (CDI meckert erst ab 50°C). Allerdings ungewöhnlich, da der Festplattenkäfig durch Frontlüfter im Gehäuse gekühlt wurde und noch keine Platte, auch nicht im Dauerschreibbetrieb, je über 35°C klettern wollte. Die Ironwolf näherte sich jedoch erschreckenderweise schnell und unnachgiebig den 50°C, weshalb ich die Drehzahl aufs Maximum drehte. Das bremste dann den weiteren Anstieg und pendelte die Platte um die 45°C ein. Als ich sie jedoch aus dem Gehäuse baute, hätte ich mir beinahe die Pfoten verbrannt. Die Platte war sehr heiß und wollte auch nicht wirklich abkühlen. Bis sie wieder Normaltemperatur erreicht hatte, dauerte es fast eine Stunde. Dass sie bei einer HDD dieser Kapazitätsordnung viel Hitze entsteht und anstaut, ist klar, allerdings ist dieser Bollide ein wahrer Hitzkopf der sondergleichen, der von mir im jetzigen Zustand besonders viel Zugluft genießt und wohl auch muss. Im Lesebetrieb wird sie auch warm, allerdings nicht viel wärmer als der Durchschnitt, doch will man mal schnell 8TB schreiben sollte man UNBEDINGT auf eine gute Kühlung der HDD achten und das ist noch untertrieben.

Zusammenfassend zur NAS-Tauglichkeit:
Ich würde, kurzgesagt, diese NAS-Platte NICHT in einem NAS verbauen! Sie vibriert erschreckend stark, produziert ominöse Fehler und erhitzt sich extremst!
Wenn der Besitzer nicht ein sehr gut gelüfteten NAS besitzt und die Festplatte gut entkoppeln kann kann ich nur raten, eine andere NAS-Platte zu kaufen! Sie ist in meinen Augen nicht dazu geeigent zusammen mit anderen Platten auf engem Raum zu arbeiten, da sie viel zu heiß wird, damit die anderen Platten sicherlich miterhitzt und durch ihre Vibrationen für einen engen Betrieb mit anderen Platten schädlich sein kann!

Das ist nun sehr harsche Kritik, keine Frage, umso seltsamer, da ich vier Sterne vergeben habe, was allerdings daran liegt, dass ich sie außerhalb des NAS verwende und es ungerecht wäre, sie so schlecht zu bewerten, obwohl sie für mich einen mehr als guten Dienst verrichtet.
Denn ist die "Ironwolf" gut gekühlt und entkoppelt betrieben, im besten Falle in einem gedämmten Gehäuse, macht sie keine Probleme. Sie ist in meinem System nicht hörbar, produziert, da nun vollgeschrieben, keine Fehler mehr und bietet unglaubliche Leseraten. Sie macht genau das, was eine Datenfestplatte tun soll, ohne Einschränkungen.
Aus dieser Sicht hätte ich auch 5 Sterne vergeben können, aber da wären die CDI-Fehler und die Vermarktung als NAS-Platte, der ich in keinster Weise zustimmen kann.

TL;DR:
In einem NAS nahezu NICHT zu empfehlen. Wird viel zu heiß, vibriert heftig und liefert schwer einzuordnende Smart-Fehler. Wird sie allerdings kühl, gut entkoppelt und als "Datengrab" betrieben, liefert sie erstaunliche, konstante Geschwindigkeiten, die keinerlei Wünsche offen lassen.

Steffen Lze - Bewertung der Intel Core i5 7600K 4x 3.80GHz So.1151 WOF:

Sonntag, 25.06.2017, 1331

moinsen!

nachdem ich ja schon mehrere bewertungen zum 7600k abgegeben hab möcht ich heut mal was zur gaming perfo und zur richtigen Graka für den i5 sagen. hab die letzten tage damit zugebracht meinen 7600k mit ner gtx 1070(von nem zockerkumpel ausgeliehen) zu beschäftigen und muss sagen bin mehr und mehr begeistert vom i5.

hier mal paar werte mit meiner eigenen Evga gtx 960 ssc 4gb

7600k oc auf 4.4GHz/1.15vc und ram auf 2400MHz mit cl 15-35-2T, verbrauch ist somit der gleiche wie wenn alles im bios bei 4.0GHz/1.136vc/2133MHz cl14-35-2T und quasie auf auto settings steht

BF4 auf preset mittel: max fps 190, avg 130-150 fps, preset hoch: avg um die 80-140, ultra: avg zw 65 bis 120, das ganze gemessen auf metro im keller
BF1 auf preset hoch: max fps 120, avg zw 70 u 90, für ultra reicht mein 4gb vram nicht aus
GTA5 einstellung vom spiel festgelegt also alles auf sehr hoch und mit FXAA: max fps 130, avg um die 80-100 fps, benchmark auch um die 80-130 fps
xplane11 auf hoch mit 2xssaa und zusätzlich im nVidia treiber fxaa aktiviert: am boden um die 60-70 fps und in der luft auf 40k ft um die 90-100 fps
euro & american truck simulator preset sehr hoch + scale auf 200% und zusätzlich im nVidia treiber fxaa aktiviert : 130 fps max, 70-90 fps avg
Dirt4 preset hoch und 2xaa, 8xaf und zusätzlich im nVidia treiber fxaa aktiviert: 100 fps max, 70-90 fps avg

games wie gta, xplane und sämtliche driving/racing games spiele ich mit vsync auf 60 fps, shooter spiele ich ohne vsync und mit der gtx 1070 kann man dann direkt alles auf sehr hoch drehn und mit 4xaa, teilweise alte sachen wie need 4 speed shift auf 8xaa fahren und hat meist bei allen games nochmal 50+ fps mehr im schnitt.

egal, ob nun mit meiner gtx 960 oder der gtx 1070, alles läuft auf 4GHz/1.07vc stock oder oc auf bis zu 5GHz/1.35vc(ab 4.8GHz/1.26vc sollte es aber schon ne AIO WaKü mit 240er radiator sein!) komplett lagfrei ohne jegliche probs!

im grunde ist es so

der i3 passt am besten zur 60er reihe bzw gtx 1060er oder meiner gtx 960
der i5 passt am besten zur 70er reihe bzw gtx 1070 oder 970er und
der i7 passt am besten zur gtx 1080(7700 non k) bzw 1080ti(7700k)

btw: der Pentium g4560 tuts für die 60er karten aber genausogut. allerdings viel günstiger!

BF1 ist, was die Cpu leistung angeht, mit das beste beispiel für aktuelle games denn dort ist schon nen spürbarer unterschied zw i5 und i7 allerdings nur mit einer gtx 1080 oder gar 1080ti. mit ner gtx 1070 gehn die min fps von knapp von 90 auf 110 hoch wenn man vom i5 zum i7 wechselt, avg fps bleiben nahezu gleich. ist also wurst wenn ihr mich fragt.

die gtx 1070 würde also perfekt zum i5 7600k passen da aber meine nur ne leigabe ist und immo die lage auf dem graka markt wirklich katastrophal ist, was die verfügbarkeit und preise angeht, werd ich wohl die 1070 übersprigen und zum gegebenen zeitpunkt entwerder auf ne sparsame gtx 2060 oder gar ne gtx 2070 wechseln. mein 7600k ist auf jeden fall, selbst ohne oc, schnell genug für beide karten!

bin was stromverbrauch (~33w idle) und perfo angeht wirklich sehr zu frieden. egal ob nun zocken, photoshop oder handbrake, ob nun auf 4GHz stock oder auf 5GHz oc, der i5 is ne wucht in allen lebenslagen! da mein rechner nahezu 24/7 läuft und auch per WinTV bzw Haupauge TV usb stick zum TV kucken benutzt wird ist mir der verbrauch im leerlauf sehr wichtig und da punktet der i5 neben seiner super gaming leistung mit am meisten. hatte/habe einfach keine lust noch nen jahr zu warten bis Ryzen 5 komplett fehlerfrei funzt und der i7 7700k wird mir einfach zu heiss, verbraucht zu viel saft und ist mir auch zu teuer. der 7700 non k ist, was zocken angeht, nahezu gleich schnell(mit bis zu gtx 1070!) aber dafür erheblich teurer und darum ist für mich der 7600k für meine zwecke die beste wahl.

wichtig noch zu sagen das wenn man wie ich nen z170 brett benutzen will, vorher nen bios update gemacht werden muss oder eben bei der bestellung hier auf MF nen bios update für 7,90¤ durchführen lassen und dann gibts auch keine probs. also ich hab jedenfalls keine. alles läuft absolut stabil und sau schnell. W10 bootet in unter 16 sekunden. vom knopf drücken bis zum desktop. wenn ich meinen hdds und den brenner abklemme und nur mit ssd boote gehts in unter 13 sek. im W10 öffnet und startet alles extrem schnell und läuft schön leise, kühl und sparsam. bin absolut begeistert und das wollt ich auch nur mal loswerden. schlussendlich muss jeder selber für sich entscheiden wo seine prioritäten liegen. meine sind mit dem i5 7600k dank Mindfactory bestmöglich bedient! :)

P/L beim 7600k ist momentan mit 226¤ wirklich einfach nur bombe.

mein sys: i5 7600k, Asus z170 Pro Gaming, 16GB HyperX 2133 cl14, Evga Gtx 960 ssc 4GB, 120GB 840 Evo, 2TB WD Green, 640GB WD Blue, SyncMaster S27D390, etc

sysProfile ID: 188159

Lze OFF

Alper - Bewertung der 11GB Asus GeForce GTX 1080 Ti ROG Poseidon Hybrid PCIe 3.0 x16 (Retail):

Top Grafikkarte

Premium Verpackung als wenn man einen Pokal zugesandt bekommt :D Hat mich gewundert.
4K ist kein problem für diese Grafikkarte auf Ultra settings. Habe diverse tests durchgeführt mit aktuellen Spielen wie GTA5, Resident Evil 7, Osiris: New Dawn, Star Citizen, Ghost Recon Wildlands, DOOM, Overwatch und stets 60FPS, wenn man noch den Vsync abschaltet 80FPS im Durchschnitt. Die Karte ist relativ Kühl denk ich, da ich in einer Dachgeschoss wohne und im Sommer nachts sogar 30°C Teperaturen herrschen erreichte sie bei mir auf vollast gute 85°C aber ich denke das wäre besser in einer normalen Zimmer Temperatur. Mit Custom Loop Wasserkühlung habe ich sie leider noch nicht getestet, kommt aber auch noch. Laut Original Verpackung ist sie mit WaKü 30°C kühler. In idle oder Desktop modus chillt sie bei 35-45°C im Durchschnitt. Das Software GPU Tweak von Asus ist auch der hammer. Die Karte Taktete bei mir Automatisch auf 1938MHz hoch. Mit WaKü könnte ich evtl. mehr raus holen.

Ich bin top zufrieden mit der GPU soweit.

Das PC in der ich sie getestet habe war wie folgt bestückt:

CPU: Intel Core i7 7700K @OC 4,9GHz (LEPA Compact WaKü)
MoBo: ASUS ROG Maximus IX Formula (mit ROG Front Base)
RAM: 4x G.Skill TridentZ DDR4-3200 8GB ~32GB
M.2: Samsung 960 Evo 250GB
HDD: 3x WD Green 4TB
PSU: Enermax Revolution85+ 950W
GPU: ASUS ROG Poseidon GTX 1080 Ti
Monitor 1: ASUS PB279Q 27" 4K
Monitor 2: AOC 24" 1080p
Case: Thermaltake Level 10 GT
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Enes Wilhelm - Bewertung der 650 Watt be quiet! Dark Power Pro 11 Modular 80+ Platinum:

Versand:
Lief alles einwandfrei nach zwei Tagen hatte ich das Gerät bei mir und dabei war es auch noch gepolstert verpackt. Danke dafür.

Zur Verpackung und dem Inhalt :
Als erstes sieht die Verpackung sehr edel aus und ist in zwei Abschnitte eingeteilt.
Einmal der Teil mit dem Netzteil an sich, welches mit Schaumstoff zusätzlich geschützt wird.
Der andere Teil besteht aus einer schwarzen Box mit einem silbern glänzenden Aufdruck der den Namen des Gerätes nochmal aufzeigt. Diese Box beinhaltet alle nötigen Kabel, da Teilmodular ( Nur 24-Pin Anschluss ist fest,aber auch auf den Bildern erkennbar) Außerdem befinden sich dort genügend Kabelbinder und auch der Overclocking-Key. Die Kabel sind alle mit einem Klettband zusammengeschnürt (außer das Stromkabel welches an die Strombuchse kommt, hier wurde lediglich ein normaler Kabelbinder verwendet). Schon allein die Box in der die Kabel verstaut sind gibt einem das Gefühl, dass es sich hierbei um eine High-End Komponente handelt.

Das Netzteil-Design:
Als erstes war ich echt erstaunt davon wie massiv sich das Netzteil in der Hand angefühlt hat. Also auch das Material,welches verwendet wurde, sagt aus,dass es sich nicht um ein X-Beliebiges Netzteil handelt, sondern um Eins von be quiet! von denen man gute Qualität gewohnt ist. Das Netzteil ist komplett in einem schwarz-grauen Stil gehalten. Lediglich der Kühlergrill ist leicht einzudrücken aber einmal eingebaut fummelt man dort eh nicht mehr rum. (Dennoch aufpassen beim Einbau nicht zu feste dagegen drücken).

Kabel und Kabelmanagement:
Bei dem Netzteil befinden sich die typischen Kabel, Besonderheiten sind der Overclocking-Key(Welcher bei mir jedoch noch keine Verwendung fand und warum auch immer ein rot-weiß-blaues Kabel besitzt) und die Lüfterkabel, welche schwarz-weiße Kabel besitzen.
Die Kabel haben zusätzlich nochmal eine Faserummantelung (keine richtige Textilumantelung wie beim Sleeven,sondern lediglich eine Hülle um die Kabel), bei dieser sollte man jedoch aufpassen,denn diese könnte sich an scharfen Kanten verhaken und reißen. Also beim Kabelmanagment vorsichtig sein. Die Kabel sind dank der Fasermantelung relativ steif, also besonderst beim 24-Pin Stecker merkt man das, wenn man das Kabel etwas knicken muss. Aber mit etwas Vorsicht klappt alles gut und die Kabel sitzen fest an den einzelnen Komponenten und sehen am Ende richtig gut aus. Die Fasermantelung schützt die Kabel auch angemessen. Alles in allem fand ich trotz der etwas steifen Kabel (kann auch subjektives Empfinden sein) die Qualität und das Kabelmanagement sehr gut.

Lautstärke:
Also ich höre das Gerät im Idle überhaupt nicht auch kein Zischen oder sonst was bei gerade mal 5 cm Abstand. Unter Last ist es aus 5 cm Entfernung nur sehr gering zu hören, im Gehäuse dann überhaupt nicht mehr. Also der Name ist Programm.

Schutz:
Das Netzteil besitzt folgenden Schutz :
OCP(Überstromschutz)
UVP (Unterspannungsschutz)
OVP (Überspannungsschutz)
SCP (Kurzschlusssicherung)
OTP (Temperatursicherung)
OPP (Überlastschutz)

Tritt einer dieser Fälle ein schaltet sich das System sofort aus oder startet sich neu!

Fazit:

Ich bin sehr zufrieden mit der Qualität des Produktes, es sieht Edel aus ,dass Kabelmanagement ist super, die Verpackung lässt kaum zu wünschen übrig, und die Zuverlässigkeit ist auch sehr gut, hält mein Multi-GPU System (2x GTX 1070+ Ryzen 1800X) trotz Overclock am laufen. (Kommt natürlich auf die Watt Anzahl an, bei Multi-GPU Systemen würde ich eher zu 650W aufwärts raten, ansonsten reicht die 550W Variante mehr als aus) Also ich bereue keinen Cent den ich bezahlt hab, vom WoW-Effekt beim Auspacken bis zur Leistung im PC. Also gebt lieber mal mehr Geld aus für ein Netzteil und dann habt ihr eine gute und sichere Basis für euer System.
Für diese Bewertung wurde ich nicht gesponsert oder sonst etwas. Ich entschuldige mich dafür, falls ich so klinge als würde ich euch dieses Produkt andrehen wollen, aber ich selbst bin zufrieden. Also hoffe ich euch geholfen zu haben mit dieser Bewertung und wünsche euch viel Spaß noch beim PC-Bau.

Dennis - Bewertung der 11GB KFA2 GeForce GTX 1080 Ti EXOC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Bulk):

Na dann mache ich mal den Anfang.

Der Chip:
Ich habe angefangen Rise of Tomb Raider im 3D Modus (max settings) in 720p (wegen HDMI Flaschenhals) mit 2 GTX 780TI im SLI zu spielen und kam nicht weiter. Die Bildrate brach schließlich auf 24fps ab. Nun habe ich die 1080TI installiert, die Treiber aktualisiert und den Spielstand geladen. Nach vielen YouTube Videos und Benchmarks war ich mir sicher mit der Karte die 200fps Marke zu sprengen, In 720p sollte das kein Problem sein dachte ich. Aber nö. An der gleichen Stelle liegen nun grade mal 48-52fps an. Das hat mich doch etwas "erstaunt".
Für 3D Zocker also der Vermerk, dass es mit einer einzelnen Karte eng werden kann - sogar bei den momentan aktuellen Spielen schon.
Seit der Pascal Architektur kann man jedoch das BIOS nicht mehr ändern, um zwei Karten für ein flüssiges SLI zu synchronisieren. Ich werde es dennoch versuchen.

Die Karte:
Ich hab die KFA2 taktisch gewählt. Bis die EVGA icx irgendwann mal in ausreichender Stückzahl verfügbar ist, wollte ich übergansweise eine günstige Karte mit Custom Kühler für einen guten Widerverkaufswert.
Nachdem ich sie jetzt eine Weile getestet habe muss ich zugeben von der Wertigkeit positiv überrascht zu sein. Mit dem Spiel Transpoert Fever auf Kartengröße riesig und dichtem Wald lassen sich durch den enormen Zoom und Kameraschwenks starke Last- und Frequenzwechsel erzeugen. Wenn eine Karte nur geringfügige Neigungen hat zu fiepen, zeigt es sich bei dieser quälenden Tortur. Doch die KFA2 macht keinen Mucks. Wow. Ich höre zwar das Arbeiten der Bauteile, doch das ist normal.
Well done KFA2. Das wissen viele gängigere Modelle schlechter zu machen. Pluspunkt.
Das Powertarget lässt mit 120% den Chip auf 1898Mhz bei 63°C stabil laufen.
Der Ramtakt läuft mit +580Mhz soweit stabil.
(Verlinkung entfernt)

Der Kühler:
Da fällt es mir schwer objektiv zu bleiben. Als angehöriger der WaKü Fraktion ist jeder Lüfter den ich überhaupt hören kann eine Zumutung. Im Vergleich zu den Grafikkartenkühlern die ich schon kenne habe ich mir das allerschlimmste ausgemalt.
Doch es geht. Man kann sie zwar hören, doch mit einer sinnvollen Lüfterkurve halten sie bei 75-80% Drehzahl die GPU auf 60-63°C. Meine Gehäusewand ist offen und ich habe bisher keine Optimierung durch Wärmeleitpaste vorgenommen.
Im Ilde lasse ich die Lüfter auf 20% laufen, dann sind sie unhörbar, halten die GPU bei 26°C und ich habe das gute Gefühl das die Karte nicht heimlich abrauchen könnte.
Insgesamt sind die Lüfter bis 65% durchaus nicht so unangenehm wie ich befürchtete. Dieses hochfrequete Geräusch wovon sich die Nägel aufrollen machen sie garnicht. Ist eher eine art "luftiges Rauschen". Beschreib mal Geräusche^^
Für seine Kompakte Bauweise ein respektables Ergebnis. Auch hier- Pluspunkt.
Auf der webseite von KFA2 kann man ein Tool herunterladen um die LEDs zu konfigurieren. Ich habe es nicht ausprobiert, nur der Hinweis das es das gibt.

Tja. Ich war entschlossen das die Karte rausfliegt sobald die EVGAs verfügbar sind.
Doch Galax- oder KFA2 wie im EU Raum genannt, hat hier ein schweres Argument abgeliefert dem alten Favoriten untreu zu werden. Dennoch ist die Verlockung groß auf den Hersteller mit dem Ruf des over-engineering zu wechseln. Oder?! Nein, ich werde sie behalten, die shunts brücken und einen kryografix drauf bauen. Sie soll jetzt zeigen was sie kann. Dann kommt wohl eine 2. dabei. Dann sollten die 60fps doch wohl drin sein bei 720p...
Ja ich weiß, die 1080TI ist für 4K geeignet und so weiter.
Auf einer Leinwand in 3D spielen ist ein Erlebnis. 4K kann höchstens schick :)

Wer noch warten kann- für 2018 ist die Großproduktion für HBM Speicher angesetzt.
Wer aber jetzt Grafikpower braucht, bekommt mit der Galax hier gute Qualität für vergleichsweise günstiges Geld. Ein unscheinbarer Zufriedenheitskandidat.

Der S. aus B. - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 580 Nitro+ Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Habe die Karte letzte Woche erstanden um meine in die Tage gekommene Gigabyte Windforce 7970 Ghz zu ersetzen.

Größe und Optik:
Man mag es leicht anhand der Bebilderung unterschätzen, aber diese Grafikkarte ist groß. Zumindest im Vergleich zu meiner alten Windforce. Die beiden Lüfter allein haben jeweils einen Durchmesser von 95 Milimetern. Diese Größe verschafft der Karte aber auch eine erstaunliche Kühlleistung, wobei sie absolut Leise bleibt.

Die Karte macht einen guten Eindruck was die Verarbeitung angeht. Die Backplate ist ansprechend gestaltet und die LED für den SAPPHIRE Schriftzug kann über die TRIXX Software (nicht auf der Installations-CD enthalten) frei angepasst werden.

Lautstärke:
Unter 50° C fangen die Lüfter gar nicht erst an zu arbeiten. Bis dahin kühlt die Karte passiv. Selbst danach drehen die Lüfter meist nur im Bereich um 20 % ihrer Leistung und bleiben dadurch unhörbar. Dabei halten sie die CPU Temperatur um ca. 80° C. Dies habe ich sowohl mit Rise of the TombRaider als auch Mass Effect Andromeda getested. Ich habe den Furmark Test ausgraben müssen um eine Anwendung zu finden bei der die Lüfter mit über 30 % Leistung drehen. Wirklich ins Schwitzen kam sie dabei nie. Somit kann sie auch ohne Probleme jederzeit ihren Boost Takt halten.

Leistung:
Bei aller Begeisterung für die Karte, es bleibt eine Mid-Range Grafikkarte. Als solche ist sie sicherlich am oberen Ende der Nahrungskette anzuordnen, aber mit Karten wie der GTX1070 oder 1080 kann sie sich nicht wirklich messen. Nichts desto trotz, reicht ihre Leistung allemal um alle derzeit gängigen Titel in all ihrer Pracht geniesen zu können, sofern man nicht grade in 4K Auflösung spielt. 1080p oder 1440p stellen sie aber vor keine besonders großen Herausvorderungen.

Ich habe noch nicht probiert die Karte zu übertakten. Die Kühlung hat da aber noch viel Spielraum nach oben, so dass es an dieser wohl nicht scheitern wird. Die TRIXX Software bietet für die Übertaktung alles was man benötigt, aber jeder kann da gerne sein bevorzugtes Werkzeug für verwenden.

Ausstattung:
Die Ausstattung der Karte ist recht spartanisch. Neben der eigentlichen Karte liegen im Karton lediglich noch die Treiber-CD (wirklich nur der Treiber) sowie ein paar Beipackzettel wie z.B. die Garantiebedingungen. Ich musste leider erst Google bemühen um an die TRIXX Software heranzukommen, denn auch auf der Sapphire Seite war diese nicht ohne weiteres zu finden.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Karte und kann sie bedenkenlos weiterempfehlen.

Steven - Bewertung der 4GB PowerColor Radeon RX 470 Red Dragon Single Fan Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich konnte die Karte für 149¤ als ein Mindstar Angebot ergattern können und habe sie mal auf die Probe gestellt.

Benchmarks:
Ich habe die Karte mal in einigen Spielen gebencht und auch Vergleiche zu einer 480 Red Devil gezogen. Grafiken dazu sind im Mindfactory Forum zu sehen.
Die Ergebnisse haben mich doch etwas verwundert. Die 3 Spiele scheinen aber eines deutlich zu machen: Der Leistungsunterschied zweier Karten hängt auch sehr stark vom Spiel ab.
In Witcher sehen wir auf 1440p eine schon fast unspielbare Performance der 470. Die 480 holt hier 33% mehr durchschnittliche FPS raus und schafft mir nur geringen Abwertungen der Grafik wohl auch die 60 FPS Hürde  für die 470 wären hier wohl stärkere Anpassungen nötig.
Auf 1080p sehen wir schon eine deutlich bessere Performance  hier sei auch noch angemerkt, dass die 470, gerade mit 4gb, eher eine Karte ist, die auf 1080p ausgelegt ist. Und das zeigt sich hier auch. Durchschnittlich 57 FPS sorgen für ein angenehmes Spielgefühl.
Bioshock Infinite ist kein wirklich neuer Titel mehr. Jedoch wollte ich auch ein etwas betagteres Spiel mit aufnehmen, da sich sicherlich nicht jeder eine neue Karte nur wegen aktueller Tripple A Titel kauft. Daher ist auch nicht verwunderlich, dass die 470 hier auch in 1440p gut über den 60 FPS liegt. In 1080p sind sogar etwas über 100 FPS drin.
Nun zu GTA 5. Ja, hier bin ich mir noch etwas unschlüssig. Die 470 liefert hier auch in 1440p flüssige 60 FPS und ist nahezu gleichauf mit der 480. Der Abstand wird in 1080p noch kleiner. Meine Vermutung lag hier bei einem CPU Bottleneck. Komischerweise war die Auslastung und Temperatur der CPU nie am Limit.
Über alle Spiele gesehen hat die 470 tatsächlich eine deutlich bessere Performance abgeliefert als gedacht.

Kritikpunkt:
Und obwohl die Performance deutlich besser ist als ich dachte, konnte mich die Karte nicht ganz überzeugen. Was in diesen Test leider untergeht ist, dass die 470 auf Stock Settings lief und es ihr nie möglich war, ihren Boost Takt zu halten  obwohl die Temperatur nie 70° überschritt und die Lüfter sich etwas gelangweilt haben. Das Powertarget lässt sich mit dem Standard Bios nur um 5% anheben und auch eine Erhöhung der Spannung um 100mv konnte der Karte nicht helfen. Eventuell ließe sich hier mit einem Bios, welches ein Power Target von 50% zulässt, noch einiges mehr aus der Karte holen. Dies wollte ich jedoch nicht in das Review mit aufnehmen, da Powercolor für die 470 anscheinend kein passendes Bios bietet.

Fazit:
Die 470 hängt der 480 doch nicht so weit hinterher wie ich dachte, für viele Spieler (gerade die, die in 1080p Spielen und das weiterhin wollen) ist die 470 sicher eine günstigere Alternative. Jedoch würde ich dieses Partner Design keinem Empfehlen, da es wohl Probleme mit der Kühlung gibt, die GPU-Z nicht auswirft. Dass es nicht möglich ist den Boost Takt zu halten finde ich für eine Karte mit Stock Settings einfach nicht mehr akzeptabel.
Bei der Red Devil 480 war es mit Stock Settings nie ein Problem und mit dem von Powercolor bereitgestellten Bios ist es kein Problem die Karte um 50mv zu Undervolten und gleichzeitig den Boost Takt von 1330 auf 1350 und den Memory Clock von 2000 auf 2100 anzuheben.

jurisch-it.de - Bewertung der Fractal Design Node 304 Wuerfel ohne Netzteil schwarz:

Das Gehäuse war der Gewinner aus einer größeren Auswahl mit diversen Ansprüchen. Es soll als kompaktes und erschwingliches NAS mit ausreichend Speicherplatz dienen.

Kriterien:
- Platz für min. 6x3,5" HDD
- Festplatten entkoppelt
- Platz für SSDs
- Netzteil im Standardformfaktor
- große Lüfter, dadurch leiser

positives:
- strukturiert
- bietet erstaunlich viel Platz
- Netzteil nicht rückseitig angeordnet, dadurch größerer Lüfter
- einfache Staubfilter

negatives:
- Kabelmanagement nicht so ausgereift
- Befestigungslöcher an Festplattenhaltern nicht für jede Festplatte geeignet
- Verarbeitung kann/sollte besser sein

Das Platzangebot trotz der kompakten äußeren Abmessungen ist großzügig. Gamer bekommen sehr lange Grafikkarten in das Gehäuse (wenn man einen Festplattenhalter raus lässt). Als NAS finde ich das Gehäuse ideal und erfüllt meine Kriterien.
Der Luftstrom geht von vorne gleichmäßig über die Festplattenkäfige über bsp. einen Towerkühler für CPU nach hinten hinaus.
Das Netzteil saugt normalerweise unten an. Ich habe es anders herum montiert und dafür eine Schraube weniger verwendet. So passt der interne Kaltgeräteanschluss ohne quetschen und ich habe weniger einen Staubsauger für den Regalboden. Hierzu muss der Halter allerdings demontiert werden, da die Schrauben nicht anders erreichbar sind. Der Halter ist nicht der stabilste, sodass das Netzteil nicht bombenfest gehalten wird - eher vertikal wackelig auf dem Gehäuseboden aufliegt.
6x3,5" Festplatten passen locker rein. Mit etwas Geschick auch noch ein paar 2,5" SSDs, wie hier jemand geschrieben hat. Die Montagelöcher für die 3,5" HDDs passen jedoch nicht zu jeder HDD. Es gibt Festplatten, die auf der Unterseite nicht alle 6 Schraublöcher besitzen. Beispielsweise ein 5TB Toshiba. Sie ließe sich nur mit drei Schrauben befestigen. Meine haben damit kein Problem und drei Schrauben würden auch noch halten.
Es gibt zwei Slotblenden. Für die meisten die Möglichkeit eine entsprechende Grafikkarte zu verbauen. Ich sehe darin noch weitere Gründe und Möglichkeiten. Das Gehäuse unterstützt neben Mini-ITX auch Mini-DTX. Dort sind oft zwei PCI-e Slots verfügbar, vorausgesetzt man findet ein mDTX Mainboard. Bei Mini-ITX kann man sich aber auch aus Risern etwas basteln. Entweder missbraucht man die PCI-e Lanes eines M.2 um auf PCI-e x4 zu kommen oder man versucht aus einem X16 zwei X8 zu machen.
Für die Kabelführung sind Haltepunkte vorhanden. Wie diese angeordnet sind, ist eine andere Sache. An den Festplatten hätte ich mir ein Kabelmanagement gewünscht. Aber anders betrachtet: Woher soll der Hersteller wissen, was jemand da rein baut. Irgendjemanden wäre das wieder mit einem CPU-Kühler im weg. Trotzdem wären an der ein oder anderen Stelle sicher noch Haltepunkte angebracht.

Im Ganzen ist es ein tolles, schlichtes Gehäuse. Zudem ist der Preis angebracht.

Was ist bei mir im NAS?
- ATX Netzteil (umgebaut, Kabel auf Länge)
- ASUS P10S-I
- Intel i3-6100
- 2x 16GB DDR4-2133 ECC UDIMM
- Raid Controller 2x SAS
- Mellanox 2x 10G SFP+
- 6x HDD Seagate 6TB
- 2x SSD Curcial 1TB


Der Punktabzug ist der Verarbeitung geschuldet. Beispielsweise passen die Schrauben nicht sauber. Man muss sie erstmal in das Blech "würgen", weil die Gewinde nicht gerade vorgeschnitten sind.

Metalveteran - Bewertung der 39.5" (100,33cm) iiyama ProLite X4071UHSU-B1 schwarz 3840x2160 1xDisplayPort / 2xHDMI / 1xHDMI (MHL) / 1xVGA:

War meine erste Bestellung bei Mindfactory, und wie sagt man? "Hallo, ich bin der Neue, und ich komm jetzt öfters!" -> flotte Lieferung trotz Pixelprüfung, und ebenso flotter Austausch inkl. erneuter Pixelprüfung weil mein Gerät leider defekt war.

Zum Monitor: Einfach nur GEIL! In den 90ern hatte ich schonmal einen Iiyama Vision Master Monitor, und er war der beste Monitor den ich je hatte - bist jetzt! Ganz offensichtlich kann man mit Iiyama-Monitoren nicht viel falsch machen.

Zum Rand hin wird das Bild zwar etwas dunkler, aber das fällt wirklich nur bei einem einfarbigen, hellen Hintergrund auf. Testbilder zeigen ebenfalls Unregelmäßigkeiten bei der Ausleuchtung, im Alltagsbetrieb fällt das alles aber überhaupt nicht auf. Davon abgesehen ist die Bildqualität top!

Spiele in 4K sind ein Genuß, benötigen dafür aber natürlich eine potente Grafikkarte. In 1080p ist das Bild leider etwas unscharf (besonders sichtbar an Text, z.B. im Menü), da hilft auch die "X-Res Technologie" nicht sonderlich viel (mir zumindest nicht, aber Ansprüche sind ja verschieden). In 1440p ist das Bild allerdings genauso gut wie in 2160p, so dass man durchaus eine Ausweich-Auflösung hat falls die Grafikkarte mit dem Lieblingsspiel in 4K überfordert sein sollte - oder falls das Spiel kein skalierbares UI hat, denn für den Standard-Sitzabstand am Schreibtisch ist der Monitor etwas zu groß ;)

Die Fernbedienung ist etwas fummelig und eher für kleine Hände gedacht, zudem muss man damit ganz genau zielen, reicht aber aus um schnell zwischen mehreren Inputquellen zu wechseln - was übrigens eine tolle Funktion ist! "Leider" kann man nur 2 Geräte in 4K@60Hz ansteuern, HDMI2+3 können nur 4K@30Hz, und warum so ein Gerät noch einen VGA-Anschluss hat erschliesst sich mir auch nicht ganz, aber sei's drum. Aktuell habe ich 2 PC's mit 4K angeschlossen und eine PS3 an einem der anderen HDMI-Anschlüsse und zappe je nach Laune rum. Auch einen HD-Sat-Receiver hatte ich testweise angeschlossen - läuft. Der Monitor ist also auf jeden Fall auch eine Option für die PS4Pro und/oder später die Scorpio. Auch als Fernseher macht er eine gute Figur.

"Picture in Picture" und "Picture by Picture" hat das Gerät auch, nutze ich aber nicht.

Der integrierte USB3-Hub ist praktisch, der Klang der Lautsprecher zweckmäßig. Eine Aufhängung für Kopfhörer ist ebenfalls vorhanden.

Leider lässt sich das Gerät nicht in der Höhe verstellen, und ich finde, gerade bei der Größe wären 3-5cm schon nicht verkehrt. Ich habe einen ziemlich tiefen Schreibtisch und sitze ~70cm entfernt und finde ihn doch etwas zu niedrig. Er lässt sich zwar leicht nach hinten neigen, aber jedes mal wieder vom Sofa aufstehen weil man vergessen hat ihn auszurichten ist auf Dauer sicherlich auch nicht so toll ;)

Der größte Kritikpunkt ist aber die Zeit, die das Gerät vom aufwachen aus dem Stand By braucht! Wenn der Monitor "warmgelaufen" ist brauch er 10 Sekunden, um wieder ein Bild zu zeigen (+2 Sekunden für Iiyama-Logo falls aktiviert). Ich weiss nicht, wie das im Vergleich zu anderen Geräten ist.
Ist das Gerät aber "kalt", hat selbst ein alter Windows 7-PC mit HDD statt SSD schneller gebootet bis das der Bildschirm was anzeigt. Also locker 20-40 Sekunden (gefühlt eher 40), da habe ich aber keine Messergebnisse zur Hand.

Einen halben Stern Abzug gibt's für die fehlende Möglichkeit zur Höhenverstellung (was aber vermutlich auch am Gewicht liegt). Für den nervigen Stand By-"Guten Morgen, ohne Kaffee mach ich garnichts"-Modus möcht ich am liebsten sogar 2 Sterne abziehen, aber weil zocken in 4K auf 40" einfach eine Wonne ist bleibt's bei 4 Sternen.

Ach ja, zu den Kabeln: In eigentlich allen Tests wird angemerkt, das die mitgelieferten Kabel nicht in der Lage seien, 4K@60Hz darzustellen sondern auf 4K@30Hz limitiert sind. Das DP-Kabel habe ich nicht ausprobiert, bei dem HDMI-Kabel tritt das Problem bei mir allerdings nicht auf.

Genauso wird oft kritisiert, das die Füße starr seien, auch das ist bei meinem Gerät nicht der Fall. Auch wenn der Neigungswinkel eher gering ausfällt.

TL;DR: Ein geiler Monitor, der einen in der ersten Stunde ob seiner Größe erschlägt und den man ab der 2. Stunde nicht mehr missen will!

Wegen der hohen Versandkosten (bei Geräten dieser Größe völlig normal) steigt der Endpreis natürlich entsprechend an, so dass eine Pixelprüfung durchaus zu empfehlen ist, denn dieses Gerät möchte man wirklich nur einmal schleppen! ;)
Weiterlesen »April

Robert - Bewertung der 400 Watt be quiet! Straight Power 10 Non-Modular 80+ Gold:

Nachdem mein altes System in die Jahre gekommen ist, habe ich mir hier bei Mindfactory ein neues System zusammengestellt. Im Fokus stand dabei Qualität und silent. Neben HDD´s sind Lüfter die verbleibenden Geräuscherzeuger. Somit wurden die HDD´s gegen SSD´s getauscht und die Gehäuselüfter gegen BeQuiet! Silent Wings 3 (welche ich ebenfalls wärmstens empfehlen kann)

Wem Qualität und ein sehr leises System wichtig sind, kommt nach meiner Recherche beim Netzteil an BeQuiet! nicht vorbei. Es gibt sicherlich noch viele weitere gute Netzteile anderer Hersteller, doch speziell beim Thema leise kristallisiert sich immer wieder BeQuiet! als Favorit hervor.

Ich werde hier nicht das Datenblatt rezitieren, aber ich kann bestätigen, dass dieses NT seinem Ruf und den Prophezeiungen des Herstellers gerecht wird. Bis 70% Auslastung, welche ich nie erreiche, erzeugt der Lüfter des NT unglaubliche 10,4db. In meinen Ohren arbeitet das NT sozusagen lautlos und erfüllt, neben den Qualitätsansprüchen die ein solches 80+ Gold NT mitbringt, absolut meine Wünsche.

Das NT kommt in einer ordentlichen und aufgeräumten Verpackung und es ist alles dabei was man benötigt. Wer ein modulares (sprich ein NT bei dem sich nur benötigte Kabel verbauen lassen) haben möchte, muss zum 500W CM greifen.

Fazit: Wer sorgenfrei ein nahezu lautloses NT benötigt, ist hier an der richtigen Adresse. Das NT ist bei mir seit ca. 3 Wochen verbaut und arbeitet unauffällig und tadellos. Ich kann beim besten Willen keinen Grund finden, nur 4 Sterne zu vergeben. Daher von mir eine absolute Kaufempfehlung.

Patrick Graf - Bewertung der 8GB KFA2 GeForce GTX 1080 EX OC Edition Aktiv PCIe 3.0 x16 (Bulk):

Zur Lieferung:

Die Lieferung erfolgte erst nach 4 Werkstagen, trotz Gold-Versand. Mindfactory hat das Päcken am gleichen Tag abgegeben, Hermes hat es verdaddelt. Mindfactory also wie immer schnell!
Waren zwar sehr freundlich beim Hermes Logistik-Zentrum, aber werde trotzdem nicht mehr über Hermes liefern lassen.

Zur Verpackung:

Viele beschwerten sich hier in den Bewertungen, dass die Grafikkarte nicht ausreichend für den Transport geschützt gewesen sei. Kann ich von meiner Lieferung nicht behaupten. Die GTX war im Originalen Karton passgenau durch Schaumstoff geschützt und wurde zusätzlich nochmal in einen Umkarton gepackt. Sehr stabil und gut geschützt angekommen.

Erster Test:

Groß mit Zahlen möchte ich jetzt nicht um mich werfen, da es hier schon genug gibt, die das Ding auf Herz und Nieren getestet haben.
Nächsten Monat wird auf Ryzen umgerüstet, momentan muss ich leider noch mit dem FX8120 auskommen. Hab mir den Bottleneck viel schlimmer vorgestellt und war ziemlich überrascht, was das Ding für eine Gewalt hat!

Gespielt wird eigentlich ausschließlich in 4K. Bevor ich die 8GB VRam vollbekomme, bremst meine CPU.

Aber dennoch, Watch Dogs 2, Crysis 3, GTA V und die ganzen AAA Titel, laufen bis auf eine kleine Einschränkung beim MSAA (was bei 4K auch unnötig und extrem ist) bei mindestens 40 bis auch mal, wie bei GTA V auf 60+ Frames...
Damals wie heute: Lieber konstante Frames mit mind. 30 oder mind. 60 und Vsync an, als diese Framejagd mit 90+ FPS... Wenn ein Spiel die 60 FPS durchgehend hält, spielt Vsync auch mit und man hat ein traumhaft ruhiges Bild. Und selbst wenn die 1080 auch mal nur konstant 40 - 50 FPS hat, dann Vsync auf halb (30fps) und das Bild ist schöner/flüssiger als ein Bild mit wackeligen 50 - 60 FPS OHNE Vsync!
Aber möchte da nur für mich sprechen :D

Von Spulenfiepen keine Rede... Liegt vielleicht daran, dass die Leute die Spulenfiepen haben, im Desktopbetrieb 300+ FPS haben und das vll mal drosseln sollten.

Fazit:

Hab die Maße gelesen, mir wurde gesagt, dass die 1080er Reihe groß sei, aber wenn man das Ding mal in der Hand hält, kann man es nicht glauben wie brutal groß und schwer das Ding ist!
Kann Sie leider noch nicht zu 100% ausfahren da CPU Bottleneck. Aber selbst mit einem AMD FX läuft in Ultra HD alles auf Anschlag! CPU lastige Einstellungen etwas herunterfahren und eine Augenweide genießen!

Klare Kaufempfehlung!! Für den Preis unschlagbare Power!! Die Kühlung ist Leistungsstark, Effizient und Leise! Und selbst die LEDs machen Optisch was her :D

Ach und zum Thema Gratis Spiel. Bei anderen Anbietern kursiert die Behauptung, dass man über KFA² kein Spiel bekäme. Hab meine Rechnungsnummer eingeschickt und von Mindfactory ein paar Stunden später den Spiele Code bekommen. Uplay angeschmissen und Spiel runtergeladen. Alles einwandfrei und einfach!

Tim - Bewertung der Fractal Design Define R5 gedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz:

Verbaut sind: i7 7700k - Noctua NH-D15 - ASUS Z270 TUF Mark I - Corsair Vengeance LPX - Revolution X't II 550W


Cons:

Billiges Frontpanel - Die Lüftersteuerung vorne verursacht bei mir ständige Neustarts, wenn ich den Regler benutze. Über dieses Problem berichten sehr viele. Es scheint durch Spannungsunterschiede im Netzteil aufzutauchen, unabhängig der Qualität, was bei meinem sicherlich außer Frage stehen sollte. Lösungen gibt's keine, außer alle Lüfter direkt am MB anzuschließen - grundsätzlich ja kein Ding.
Mikrofonanschluss fand ich absoluten Mist.

Die USB 2.0 und 3.0-Anschlüsse sind schlecht verarbeitet. Ich musste bei mehreren Geräten rohe Gewalt anwenden, um sie wieder rauszukriegen - zum Glück sind die Anschlüsse selbst noch intakt.


Pros:

Das Innenleben ist hingehen ein wahres Paradies. Platz ohne Ende. Besonders beim Kabelmanagement hatte ich viel Spaß. Großartiges Konzept mit viel Freiheiten und der Möglichkeit, weitere Kabelbinder mit Klett zu verwenden (wie standardmäßig schon im Gehäuse verwendet).

Die Modulation der Festplattenkäfige gefiel mir auch. Sehr leichtes Entfernen und Verändern der einzelnen Module, als auch kinderleichtes Wechseln zwischen den Schächten, oder dem Bau der Festplatten in Richtung Rückwand - alles kein Problem.

Die mitgelieferten Gumminoppen für HDDs wirken nur bedingt unter den Schrauben. Da aber insgesamt unglaublich viele Schrauben und Noppen mitgeliefert werden, habe ich einfach zusätzlich Gummis zwischen HDD und weisser Festplattenhalterung gequetscht, um die Vibration weiter zu dämpfen - und habe immernoch gefühlt 200 Ringe übrig. Hier wurde nicht gegeizt.

Grafikkarten bis zu 30cm haben auch ohne nur die Festplattenkäfige anzurühren mühelos Platz, was mir besonders wichtig war.


Anmerkungen: Die Plastiktür ist ziemlich dick und wirkt ziemlich stabil und daher auch nicht wirklich billig. Ansonsten ist das Gehäuse absolut kein Hingucker, aber hinsichtlich Airflow auf jeden Fall zu empfehlen.
Dank der Staubfilter im Boden kann man auch problemlos das Netzteil nach unten richten.

Die Seitenteile können gewöhnungsbedürftig sein, und ich verstehe auch den Einwand vieler, die diese als "verzogen" beschreiben. Tatsächlich wird weniger geschoben, und mehr reingeklemmt. Dadurch kann es schon mal dazu kommen, dass sie beim ersten Mal nicht richtig sitzen.

Ich empfand das schraubenlose Design auf der "offenen" Seite zwar nicht unbedingt als Innovation, störend ist es aber auch nicht.

Pi1996 - Bewertung der Fractal Design Node 202 Mini-ITX ohne Netzteil schwarz:

Das Node 202 ist sehr gut verarbeitet.
Platzangebot:
Es bietet sehr viel Platz trotz der recht kleinen Außenmaße, selbst eine GTX 980ti von msi in der Gaming 6G Version passt mit ein bisschen Feingefühl in das Gehäuse. Durch das sehr breite PCB der Grafikkarte ist es wegen einer Nase im Gheäuse ein wenig kompliziert, aber wenn man die Grafikkarte schräg "einschiebt", dann passt das wunderbar.
Bei CPU-Kühlern ist es leider relativ beschränkt von den Abmessungen, aber es gibt genügend kleine Kühler, die trotzdem performant sind. Selbst ein kleiner Alpenföhn Silvretta reicht bei mir, um einen i7 6700K so zu kühlen, dass er nicht runtertaktet (das er sehr warm wird ist irgendwie klar, dafür ist der Kühler wirklich nicht groß genug).

Kühlung:
Die Grafikkarte wird leider relativ warm im Gehäuse, trotz der Lüftungsschlitze unterhalb der Lüfter der Grafikkarte. Das Problem ist hier, dass der Abstand zu groß zwischen den Lüftern und den Gittern ist (Die Grafikkarte saugt wieder ihre eigene warme Luft an). Daher habe ich einen bequiet Silent Wings 2 120mm Lüfter nachgerüstet. Danach ging es deutlich besser.
Theoretisch gibt es zwei 120mm-Lüfterplätze nebeneinander, leider ist aber durch das sehr starre USB 3 Kabel sowie die PCIe-Stromkabel kaum eine Montage eines zweiten Lüfters möglich. Aber einer genügt für die meisten Grafikkarte aus, meine Ansprüche sind hier sehr hoch, auch wegen einer 250W-TDP-Grafikkarte.
Die CPU-Kühlung ist dahingegen wirklich gut gelungen. Da sowieso nur Topblower-Kühler passen, ziehen diese direkt kalte Luft durch das oberhalb liegende Lüftergitter an. Durch die großen seitlichen Luftauslässe kann die warme Luft auch direkt entweichen (hätte ich mir bei der Grafikkarte auch gewünscht, da die dort sehr klein sind).
Ein großer Nachteil des Gehäuses ist die Montage der SSD. Diese liegen direkt neben der Grafikkarte und bekommen daher die volle Wärme ab. Teilweise wurden SSD-Temperaturen von über 60°C gesehen. Das ist schon sehr viel, wo SSD (in meinem Fall eine 850 EVO und eine 850 Pro von Samsung) nur bis 70° spezifiziert sind. Aber auch hier muss gesagt werden, dass eine 250W-Grafikkarte verbaut wurde, die die warme Luft auch noch im Gehäuse verteilt.

Sonstiges:
Die Netzteilhalterung ist wirklich gut gelungen, die Kabel haben zwischen Netzteil und SSD ausreichend Platz (verwendet wurde ein Corsair SF600 mit den störrischen Standardkabeln).
Der Standfuß ist sehr sinnvoll, da die Komponenten dadurch gut an kühle Luft kommen. Zudem sieht es schon schick aus.

Der einzige Grund, warum ich das Node 202 nicht länger in Benutzung hatte, ist, dass das DanCase A4 SFX einfach noch kleiner ist und ich daher umgestiegen bin. Aber das Node 202 warte schon auf seine nächste Verwendung.

Fazit:
Alles in allem ein wirklich gut verarbeitetes Gehäuse, dass besonders durch die Qualität und kleine Rafinessen auffällt und damit auch seinen relativ hohen Preis durchaus wert ist.

Carsten - Bewertung der Asus Prime Z270-A Intel Z270 So.1151 Dual Channel DDR ATX Retail:

Wegen Anschaffung eines neuen i5-7600k musste wegen einem für mich neuen Sockels auch ein neues Mainboard her. Der Preis von 160¤ war verkraftbar und ASUS ist für mich ein Hersteller, der in vielen Dingen weiß was er tut.
Als das Mainboard ankam, war ich ersteinmal von der Optik begeistert. Ich mag dieses dezente Weiß der Bauteile auf dem sonst schwarzen Mainboard. Außerdem war es mir wichtig, das das neue Mainboard größere Arbeitsspeicher verwalten kann. In diesem Fall bis zu DDR4 3866 MHz. Auch die neueren USB 3.1 Anschlüsse sind ein nettes Feature.
Das Mainboard hat alle Bauteile von mir gut erkannt. Die einzige Schwierigkeit war das übertakten. Nach Recherche und durchlesen des Handbuches wusste ich, das ich erstens einen Jumper zum übertakten der CPU umsetzen und zweitens das XMP Profil, welches das manuelle einstellen des Arbeitsspeichers erlaubt, direkt auf dem Mainboard einschalten musste. Danach war der Rest kein Problem mehr und alle Komponenten liefen quasi wie geschmiert.
Durch das neue BIOS, wie es auf allen neueren Z270 Boards üblich sein sollte, konnte ich den neuen i5 ohne Probleme benutzen. Andernfalls hätte ich ein BIOS Flash durchführen müssen.
Ein weiteres nettes Feature ist die leichte, indirekte Hintergrundbeleuchtung. Diese kann entweder manuell angepasst oder mit anderer ASUS Hardware synchronisiert werden.
Alles in allem ein Top Board!

Andreas - Bewertung der AMD Ryzen 7 1700 8x 3.00GHz So.AM4 BOX:

Kurzes Review zum Ryzen 7 1700, den ich zwei Tage nach der Bestellung, danke für die schnelle Lieferung, erhalten habe.

Konfiguration des Testsystems:
Ryzen 7 1700 (Stock Cooler),Thermal Grizzly Kryonaut Waermeleitpaste, Asus Prime X370-Pro (Bios 515), Corsair Vengeance LPX 16GB DDR4-3200, CL16-18-18-36 (CMK16GX4M2B3200C16), 275GB Crucial MX300 M.2, be quiet! Silent Base 600 (Lüftersteuerung auf Mittel) und meine alte GTX 770 sowie zwei schon vorhandene 250 GB SSD´s von Samsung

Ich habe bewusst auf einen anderen Kühler verzichtet, da die Wraith Spire in mehreren Tests gelobt wurde. Alte WLP runter und die Kryonaut WLP rauf.

Nach dem kompletten Zusammenbau erstmal das Mainboard auf die neuste Bios Version (515) upgedated, damit der Speicher stabil mit mind. 2933 MHz getaktet werden kann.

Gerätetreiber Installation nicht vergessen und Ryzen Master Tool sowie HWMonitor, CPU-Z und Cinebench installieren um Temperaturen, OC Stabilität usw. zu überwachen.

Nun zur Ryzen CPU:
Mit Standardeinstellungen (kein OC) ist Ruhe angesagt. Im Idle Betrieb ist das gesamte System kühl, leise, was zu erwarten war.
Was ich ebenfalls erwartet habe, ist das unter Last (Prime95, Cinebench) der Wraith Spire Kühler immer noch völlig ausreichend ist. Die CPU Temperatur von unter 55 Grad ist hier völlig OK.

Was nicht zu erwarten war, ist das der Ryzen 1700 mit einer Core Spannung von 1,20 V problemlos mit dem Wraith Spire bei 3,7 GHz betrieben werden kann und das unter Volllast bei Temperaturen von ca. 70-75 Grad nach ca. 30 Min. Diese Temperatur erreicht man beim Zocken definitiv nicht, da dort nicht alle 16 Threads auf 100% laufen!

Mein Fazit: Wer die CPU moderat übertakten möchte braucht keinen anderen Kühler, das Geld kann man sich sparen und in eine bessere Grafikkarte investieren, so wie ich das machen werde :-). Der Wraith Spire als Top Blower kühlt auch das Mainboard (Elkos etc.) mit und sieht, mit seiner LED Beleuchtung, dazu noch cool aus.Übertakten kann mit dem Ryzen Master Tool auch problemlos von "non Nerds" durchgeführt werden. Dafür gibt es eine schöne Anleitung! Wobei das Asus Bios natürlich noch deutlich mehr Einstellungen zum Übertakten für den geschätzten Nerd bietet. :-)

Die CPU selber hat für mich zur Zeit das beste Preis/Leistungsverhältnis. Mit einer Wasserkühlung oder einem Luftkühler vom Schlage des Thermalright Macho sind sicherlich nochmal 200-300 MHz drin. Viel mehr geht auch mit den Ryzen 1700x und 1800x nicht.

Die schlechtere Spieleleistung im Vergleich zum I7 7700K ist eher in synthetischen Benchmarks zu messen und wird nach den kommenden Spieleoptimierungen auch kein Thema mehr sein.

Danke AMD, danke Mindfactory!
Weiterlesen »März

Christian - Bewertung der AeroCool QS-180 Mini Tower ohne Netzteil schwarz:

Gekauft wurde das Gehäuse weil es günstig war, aber auch weil es sehr klein ist. Ideal, wenn der rechner auch transportiert wird, und Beschädigungen somit nicht ins Gewicht fallen. Trotzdem passen alle Standartkomponenten in das Gehäuse hinein. Ideal für einen Low Budget PC.

Verbaut wurden:
-Intel G4560
-be quiet! Pure Power 10 350W
-DVD Laufwerk
-3,5" HDD
-ASRock H110m-DGS
-RAM Crucial 4GB
-Nvidia Grafikkarte

Die Kabel vom Netzteil sollten durch die kleine Öffnung unter dem rechten Gehäusedeckel verstaut werden. Dann sieht alles auch sehr aufgeräumt aus. Vorne lässt sich ein 140mm Lüfter verbauen, hinten und im linkem Seitendeckel jeweils ein 80mm Lüfter. Den Serien-Gehäuselüfter habe ich durch einen be quiet! Shadow Wings ausgetauscht. Achtet auf einen 4-Pin Lüfter Anschluss, damit ihr sie vom Mainboard aus steuern könnt.
Ein kleiner Nachteil ist die schlechte Belüftung bei der Verwendung einer leistungsfähigen Grafikkarte. Die Abwärme lässt sich schlecht aus dem Gehäuse leiten. AUßerdem lässt sie den CPU Kühler schneller hochdrehen und es wird sehr Laut im Gehäuse. Hier muss man durch etwas Bastelarbeit den Luftstrom noch verbessern.

Mein Fazit:
+Preis/Leistung
+Gewicht/Abmaße/Optik (ca. 20 Liter)
+Laufwerkschacht vorhanden
+Standartkomponenten
+"Nur das Nötigste" im Gehäuse
+Kabelmanagement

-Nur eine HDD sinnvoll einbaufähig.
-HDD lässt sich nicht entkoppelt einbauen
-Standfüße sind aus Plastik und übertragen Schwingungen
-Grafikkarte lässt sich schlecht belüften
-Luftstrom serienmäßig schlecht

Insgesamt bin ich jedoch zufrieden für den Preis und würde das Gehäuse jederzeit wieder kaufen. Natürlich kann man kein Premiumprodukt erwarten für den Preis, aber ein ehrliches Arbeitstier, an dem man viel Freude haben wird.
Das Gehäuse wird von mir noch Umgebaut, damit der Luftstrom effektiver wird und die Grafikkarte ordentlich gekühlt wird. Konsolen schaffen dies schließlich auch und sind nur halb so groß wie dieses Gehäuse.

db - Bewertung der 8GB Sapphire Radeon RX 480 Nitro 8G D5 OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Super preiswerte Grafikkarte für FHD (vermutlich auch für 1440p) mit ordentlich Tuningpotential!

Obwohl an der einen oder anderen Stelle die Sapphire Karten als sehr laut bewertet wurden, laufen die Lüfter bei mir i.d.R. mit kaum höhrbaren 700rpm.
Reviews findet man leider fast nur für die verwandte Nitro+, welche noch etwas höher getaktet ist (vor allem der Speicher 2000MHz statt 1750MHz bei diesem Modell) und kugelgelagerte Lüfter sowie weitere Gimmicks wie farbige LEDs haben soll.

Mein Modell lässt sich allerdings prima undervolten (1060mV für den Boost-Takt von 1305MHz), auch der Speicher lässt sich ohne Probleme auf 2000MHz hochtakten und gleichzeitig dessen Spannung von 1000mV auf 810mV reduzieren.
Zusammen mit einer leichten Anhebung des Powerlimits hält die Karte auch in Extrembenchmarks wie dem Furmark konstant den Boost-Takt von 1305GHz ohne das Temperaturziel von 74°C zu überschreiten oder dabei zu laut zu werden - auf maximal 1400-1500rpm drehten dabei die Lüfter bei längeren Furmark-Durchläufen, bei anderen synthetishen Benchmarks die 3DMark eher weniger.
Das ist dann sicher schon deutlich hörbar, doch kein Vergleich zu meiner vorherigen HD7870-XT Turbine (Boost-Version mit Tahiti-LE).
Auch ist beim Furmark ein vmtl. spulenbedingtes undefinierbares Surren zu hören (nicht so hochfrequent, wie ich es mir unter "Spulenfiepen" vorgestellt hätte). Beim realen Zocken konnte ich das jedoch nicht feststellen.

Bei mit limitiert in der Praxis eher die CPU (i3@3,5GHz) z.B. bei MMORPGs oder eben der Monitor (60Hz) bei Shootern, so dass die Karte dabei mit gemütlichen 700rpm schnurrt kaum mehr als 60°C erreicht.
Doom würde bei mir ohne VSync und allen Details auf Ultra 130-140 fps liefern, mit VSync @60Hz scheint sie eher unterbeschäftigt zu sein. ;-)
Bestimmt steht demnächst dann mal ein 1440p Freesync Monitor auf dem Wunschzettel, sobald in ein besseres Preis-/Leistungsniveau rutschen.

Wahrscheinlich würde auch ein moderates Overclocking noch drin sein, wenn man die Spannung wieder auf das ursprüngliche Niveau anhebt. Aber mir gefällts so besser: Leiser und effizienter bei gleicher bzw. aufgrund des angepassten Speichertakts & Powerlimits sogar höherer konstanter Leistung.
Keine Ahnung, warum Sapphire die Karte von Werk mit unnötig hoher Spannung versieht, so dass sie damit in Extremsituationen unnötig zu viel Leistung verbrät und sich daher dann drosselt.
Ein wenig Tuning mit dem von AMD im Treiber gelieferten WattMan hat bei mir jedenfalls dieses kleine Manko korrigiert und auf "Nitro+"-Niveau gehoben.
Hier meine Werte (jeweils GPU-Clock in MHz / VCore in mV):
610/800 930/800 1095/868 1165/937 1210/937 1255/987 1305/1060
...wobei eigentlich nur der letzte Wert für Powerstate 7 1305MHz@1060mV relevant ist, da die Karte mit erhöhtem Powerlimit (+50% bei mir) nicht drosselt, und der Speicher läuft wie gesagt 2000MHz@810mV.

Klare Kaufempfehlung!

cls - Bewertung der 25" (63,50cm) Dell UltraSharp U2515H schwarz 2560x1440 1xDP / 1x MiniDP / 2xHDMI:

Der Monitor wird hauptsächlich zur Bildbearbeitung genutzt, nebenbei aber auch gerne mal zum zocken. Farbwiedergabe, Helligkeit und Kontrast sind spitze, die Auflösung ist wunderbar. Alles schön scharf und viel Platz. In Sachen Bildbearbeitung gibts absolut nichts zu meckern! Da kann man nichts falsch machen. Farben und Weißwert wie erwähnt tadellos. Blickwinkel ist für meine Verhältnisse auch sehr gut! Natürlich ist hier kein FreeSync o.Ä., 120Hz oder was auch immer dabei, für Hardcore-Gamer also vielleicht nicht die beste Lösung aber wie ich finde, auch bei bspw. BF1 total klasse, das ist absolut ausreichend. -> Bild: 4.5-5/5

Ausstattung mit USB3 Hub, DP, mDP, HDMI und Audioausgang sehr umfangreich. Ein mDP Kabel liegt dabei, ebenso wie das USB-Kabel zur Verbindung des Hubs. Stromkabel, die üblichen Zettel sowie Kalibirungsnachweis (oder wie das heisst) liegen selbstverständlich auch bei. Ich vermiss nichts. Der ein oder andere wird eventuell hier die Lautsprecher vermissen, die haben ja aber eh meist nicht die top Qualität. Die Menuführung ist, naja nicht überragend aber ich hab auch schon deutlich schlechteres gesehen. Farbprofile, Helligkeit etc, die üblichen Einstellungen halt und nichts besonderes dazu -> Ausstattung: 4.5/5

In der Verarbeitung ist der Monitor, wie eigentlich von Dell gewohnt, 1a! Der Bildschirm lässt sich in alle Richtungen drehen, neigen, in der Höhe verstellen und sogar Pivot ist möglich. Die Kombination aus Silber und Schwarz sieht wertig aus und der Rahmen ist auch relativ dünn. Schnörkelloses und schlichtes, elegantes Design. Der An/Aus Schalter ist mit Touch - da muss man eventuell ein wenig üben, dass es auf Anhieb klappt. -> Optik/Haptik: 5/5

Zu guter letzt natürlich der Preis. Im Vergleich ist der Monitor zu Konkurrenzprodukten natürlich Dell-typisch recht hoch. Dafür bekommt man aber ein einwandfreies Top-Produkt. Mindfactory bietet hier aber einen wirklich fairen Deal an, also sehr zu empfehlen. Preis: 3.5/5

Im großen und ganzen ein Top Produkt und volle Punktzahl für den U2515H!

Andi - Bewertung der 8GB MSI GeForce GTX 1080 GAMING X 8G Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Meine Eindrücke über die Karte von MSI:

Verpackung:
Die Karte ist gut verpackt und reichlich gepolstert bei mir angekommen. Der Karton der Karte an sich, war nicht versiegelt. Die Karte lag in einer recht dicken, durchsichtigen Folie, die wiederum ein Siegel aufwies, das jedoch leicht auf und zu geklebt werden kann, ohne dabei Spuren des öffnens zu hinterlassen. Als Inhalt gab es noch eine CD und ein paar Aufkleber für´s Gehäuse, die so dermaßen schlicht daher kamen, dass man sie getrost weg lassen konnte...

Die Grafikkarten Außenansicht:
Gute und wertige Verarbeitung die sich sehen lassen kann. Die gesamte Kühleinheit sieht super aus! Alle Kontakte und öffnungen waren mit Plastikabdeckungen gesichert um eventuelle Schäden zu vermeiden. Die Backplate sieht ebenfalls sehr wertig aus und das gesamt Paket scheint zu stimmen. Kleines Manko für mich perönlich war, dass der Rand der Platine, seltsamer weise, an mancher Stelle, eingedellt zu sein scheinen und oder verkratzt waren. Ich war echt erstaunt darüber ... nicht dass es jetzt schlimm für die Funktion wäre, aber trotzdem ... bei dem Preis.

Daten und Fakten in meinem System mit der MSI NVIDIA 1080 GX:

Datenblatt: GPU Takt: 1708MHz Fakt:1683MHz
GPU Boost Takt: 1847MHz Fakt:1949MHz
GPU OC Modus: ?MHz Fakt: ?MHz
GPU Temp Vollast: ?C Fakt: 62C


Laut Datenblatt taktet die Graka in einem Game von selbst auf 1847MHz und bleibt ungefähr genau dort, aber in Wirklichkeit leistet sie viel mehr als das Datenblatt verspricht! Der Grundtakt ist hierbei zu ignorieren weil, sobald man vom Hauptmenü in ein Spiel wechselt und mitten im Geschehen ist, taktet die Grake sich augenblicklich selbst, ohne irgendein zutun von mir, auf unglaubliche 1949MHz und bleibt konstant bei genau diesem Takt ohne zu taumeln!!!!
Die Temparatur pendelt sich bei 62 Grad ein und bleibt bei diesen, + - 2 Grad.

Lautstärke:
Habe sie einfach nicht über 64Grad bekommen und kann nicht viel mehr dazu sagen außer dass sie in diesem Bereicht, praktisch unhörbar ist, ich musste mich schon anstrengen um sie neben dem Netzteil - Lüfter und der Wakü, zu hören.

Alles in Allem:
Der Preis stimmt, die Qualität im Großen und Ganzen passt auch und die Leistung ist wirklich erstens brachial und zweitens macht das gute Stück mehr als es mir versprochen wurden. Was will man mehr?!

Ich kann sie echt jedem Gamer ans Herz legen. MfG Andi

Matt - Bewertung der Asus Prime X370-Pro AMD X370 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail:

Dieses Mainboard hat alles was ein gutes Mainboard heute braucht. Die Montage ist ASUS gewohnt einfach und alles ist dort wo man es erwartet.
Ein Mal m.2, jede Menge SATA und USB Anschlüsse. Das Mainboard kann auch von der m.2 SSD booten (habe ich mit Samsug EVO 960 getestet) was ein paar gar nicht so alte Mainboards letztes Jahr bei mir noch nicht geschafft haben.

Im großen und Ganzen schließe ich mich meinen Vorrednern an, habe aber noch ein paar Ergänzungen.


Mit Kubuntu Linux 17.04 Beta 1 (Kernel 4.10.... wahrscheinlich mit Ubuntu/Debian Anpassungen) hat das Board ohne große Anstrengungen komplett funktioniert. Auch der Sound (habe S/PDIF aber nicht die analogen Ausgänge getestet) und die AMDGPU-PRO Grafikkartentreiber ließen sich problemlos installieren. Über den Nvidia Treiber kann ich nichts sagen.

Als ersten Schritt, noch vor der Installation der Betriebssysteme, habe ich das BIOS auf den neuesten Stand (0504) gebracht. Das musste per USB Stick passieren weil das Update über Internet nicht funktioniert hat.

Das BIOS als solches ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist alles da, aber manches macht noch nicht den 100% fertigen Eindruck.
Insbesondere das Overclocking Menü Ai Tweaker ist sehr unübersichtlich. @Tweaker: Diese Funktionen sind im Advanced Modus als AiTweaker zu sehen. Ob sie im EZ Modus auch zu sehen sind weiß adhoc ich nicht.
Es gibt zwei vorgefertigte Overclock Einstellungen TPU I und II. I ist für Luftkühlung und II für Wasserkühlung. Die halten aber im Moment genau einen Lauf. Beim Neustart schaltet das Board auf Standardeinstellungen zurück.
Ansonsten kann man vieles einstellen. Nur wie, ist nicht sehr offensichtlich. Insbesondere in den Eingabefeldern die Cursortasten ausprobieren.

Mit dem Overclocking werde ich noch eine oder zwei BIOS Versionen warten. Meine bisherigen minimalen Erfahrungen damit:
- In den Feldern die Cursortasten ausprobieren ob sich etwas tut
- Das Board kann die RAM XMP-Einstellungen auslesen, wollte aber mit den Einstellungen für mein RAM nachher nicht booten (hoffentlich helfen da kommende BIOS Versionen).
- Wenn Overclocking nicht geht ein paar mal versuchen zu rebooten, resetten usw. Dann merkt das Board häufig dass das Overclocking nicht geklappt hat und startet mit Standardwerten. So muss man das CMOS RAM nicht resetten.
- In einer OC-Einstellung kam das Board gerade bis zur Ersten Meldung und ist dann abgestürzt. Hier half nur CMOS Resetten.

Kleinigkeiten:
- Nicht alle Jumper sind auf dem Board beschriftet. Bzw. die Beschriftung ist in der Gegend, aber nicht direkt am Jumper, Muss man im Handbuch nachschauen
- Mir sind die RAM-Fassungen mit Rasten auf beiden Seiten lieber. Wenn man den ATX Pwer Stecker einsteckt kann sich das RAM auf der offenen Seite lösen
- Die RAM Slots sind nicht beschriftet und man muss schauen welches die bevorzugten Slots A2, B2 sind. Das ist nur in einer Abbildung im Handbuch zu sehen. Rein intuitiv würde man die falschen zwei Slots verwenden.
- Die Lüfter übers BIOS kalibrieren. Dann läuft alles richtig leise

Constantin - Bewertung der 8GB MSI Radeon RX 480 Gaming X Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Vorweg ich würde diese Karte wieder kaufen und kann sie jedem in dieser Preis- und Leistungsklasse empfehlen, der auch auf die Lautstärke wert legt.

Nun ist diese Grafikkarte bei mir seit einem Monat in Betrieb und ich möchte hier meine Erfahrungen teilen. Im Standardbetrieb, sprich Internet, Anwendungen, kleinere 2D-Spiele und dergleichen ist die MSI RX 480 absolut still und die Temperaturen bewegen sich im Rahmen um die 40 bis knapp 60 Grad je nach Verwendung. Bei 3D-Spielen wie Witcher 3 zeigt sich aber, was wirklich in diesem Monster steckt. Alles läuft flüssig und auch die Lautstärke ist Top, die Ventis der Karte beginnen bei Standard Einstellungen erst ab 60 Grad zu arbeiten. Was aber auffällt, befindet man sich in der Nähe des PCs hat man das wohlig-warme Gefühl neben einem Heizlüfter zu sitzen. Ich achte bei meinem PC neben der Lautstärke auch auf die Kühlung und habe deshalb mit dem MSI eigenen Tool Afterburner die Karte so eingestellt, dass die Ventis schon bei 40 Grad anspringen. Das lässt sich schnell und komfortabel machen und die Karte bleibt trotzdem angenehm ruhig. Die Temperaturen bleiben so durchweg unter 60 Grad, was den Heizlüftereffekt stark reduziert. Soweit mir bekannt kann man auch die Leuchteffekte der Karte verändern, dies war aber für mich uninteressant. Alles in Allem ein super Teil.
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Jan - Bewertung der 600 Watt Cougar VTX 600 Non-Modular 80+ Bronze:

Das Netzteil läuft in einem nicht mehr ganz neuen System mit i5 2400 und einer HD 7950 Boost.
Nach 4 Wochen Benutzung und Prime+Furmark tests war ich positiv überrascht.
Das Netzteil ist wirklich SEHR leise, was aber mit erhöhten Temperaturen im PSU inneren erkämpft wird, da es "nur" Bronze zertifiziert ist. Da die VTX Reihe bei 400 Watt los geht wurde allgemein auf einen Übertemperaturschutz verzichtet.
Es wurden teilweise sogar 105C Teapo Kondensatoren verbaut, was in Anbetracht des Preises von 55¤ erstaunlich ist. Cougar gibt standardmäßige 3 Jahre Garantie auf die VTX Serie, wie viele andere herrsteller. (Corsair auf seine Vengeance sogar 5)
Die Kabel sind für normale Midi Tower lang genug.

Fazit:
Preis-Leistungssieger! Die günstigen Corsair VS und CS sowie die veraltete Be Quiet 7 Serie stellt das Netzteil in den Schatten.
Cougar VTX, Corsair Vengeance oder Be Quiet Power 8 wird die Frage bei vielen sein, die das hier lesen und Cougar bietet hier eine 5 -10 euro günstigerer und leise Alternative ohne wirkliche Mängel, die sich nicht verstecken muss. Günstiger und Leiser: Das was viele Gamer wollen!
(P.S. Die Specs und das Lüfterverhalten ist beim VTX 500 mindestens genauso gut aber wahrscheinlich bei geringeren Temperaturen.)

Frank T - Bewertung der 35" (88,90cm) AOC AGON AG352QCX schwarz 2560x1080 1xDisplayPort / 1xDVI / 1xHDMI / 1xHDMI (MHL) / 1xVGA:

Den AOC AGON AG352QCX nutze ich mittlerweile seit über 6 Wochen insbesondere für Spiele in Verbindung mit einer MSI Radeon RX480 Gaming X 8G (Polaris 10 XT) Grafikkarte. Diese Rezension schreibe ich auf der Basis meiner eigenen Erfahrungen mit diesem Monitor im realen Leben.

Ausgestattet ist der Monitor mit einer 35 Bilddiagonale im 21:9 Format, MVA-Panel sowie AdaptiveSync / FreeSync Unterstützung. Der Monitor wirkt nach dem ersten Auspacken extrem mächtig und imposant. Mit seiner 35 Bilddiagonale ist er eine echte Erscheinung und ein Hingucker. Dabei wird einem auch schnell klar, dass ein gebogenes Display / Curved Display bei dieser Größe richtig Sinn macht, um einen optimalen Blickwinkel zum Monitor zu haben.

Die Verarbeitungsqualität des Monitors und des Standfußes sind hochwertig und geben sich keine Blöße. Der Standfuß ist komplett aus Metall gefertigt und steht auf drei Beinen, wodurch er eine gute Stabilität bekommt. Dabei lässt sich der Standfuß bequem ohne großen Kraftaufwand sowohl in der Höhe und in der Neigung verstellen, als auch nach links und rechts drehen. Eine Pivot Funktion (drehen des Monitors um 90 Grad) ist nicht enthalten, was bei dieser Bilddiagonale auch keinen Sinn machen würde.

Der Monitor selber hat ein Kunststoff Gehäuse, welches ebenfalls einen guten Eindruck hinterlässt und sauber verarbeitet ist. Es knarzt nichts und das Panel ist spannungsfrei im Gehäuse eingebaut. Im unteren Bereich des Gehäuses sowie auf der Rückseite sind LED Leuchten integriert, die für einen besonderen optischen Effekt sorgen sollen. Diese LED Leuchten lassen sich sowohl in der Helligkeit als auch in der Farbe einstellen (rot/grün/blau/aus). Richtig intensiv sieht man diese LED Beleuchtung aber nur, wenn es im Raum relativ dunkel ist und die LEDs auf volle Helligkeit eingestellt sind. Bei normalem Tageslicht oder bei heller Raumbeleuchtung sieht man die LED Beleuchtung kaum bis gar nicht.

Die Anschlussmöglichkeiten sind umfangreich und flexibel, so dass man zwischen Display Port 1.2, HDMI 2.0, DVI sowie einem analogen D-Sub Anschluss wählen kann (warum auch immer). Um die volle Auflösung von 2560 x 1080 Bildpunkten in Verbindung mit AdaptiveSync / FreeSync nutzen zu können, muss der Monitor über Display Port oder HDMI angeschlossen werden. Zusätzlich stehen 2x USB 3.0 (davon 1x mit Schnellladefunktion), Audio In, Headset, Microphone In sowie Microphone Out Anschlüsse zur Verfügung. In Verbindung mit meiner RX480 Grafikkarte kann ich problemlos die volle Bildschirmauflösung mit 200 Hz zusammen mit FreeSync nutzen.

Seitlich hat der Monitor als kleinen Gimmick einen ausklappbaren Halter für einen Kopfhörer, den ich mittlerweile gerne und regelmäßig nutze.

Wenn man alle Kabel entsprechend verbunden hat, kann der Monitor über einen kleinen Joystick auf der Unterseite des Monitors eingeschaltet und auch bedient werden. Es gibt nur dieses eine Bedienelement, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war. Wenn man auf den Joystick drückt, bestätigt man eine Eingabe und durch bewegen in die vier verschiedenen Richtungen lassen sich die Menüs aufrufen und Unterpunkte auswählen. Nach einigen Minuten hat man den Dreh raus.

Viel komfortabler empfinde ich persönlich aber die Steuerung des Monitors über die mitgelieferte i-Menu Software von AOC. Darüber lassen sich alle Funktionen sehr bequem und einfach konfigurieren. Über das mitgelieferte rote Quick Switch Keypad erhält man Zugriff auf die zusätzlichen Game Settings des Monitors. Hier lassen sich tiefgehende Einstellungen für Spiele vornehmen und auch als Voreinstellung abspeichern. Dazu gehören Shadow Control, FPS Mode, Low Blue Light, sowie Low Input Lag. Alle diese Optionen gleichzeitig zu aktivieren führt nicht automatisch zu einem tollen Bild. Hier muss man etwas experimentieren, um je nach Spiel und eigenem Geschmack ein für sich optimales Bild zu erhalten.

Der Monitor wurde bei mir unter Windows 10 automatisch richtig erkannt. Die Bildwiederholfrequenz ist auf 59Hz voreingestellt, so dass man diese selber auf Werte bis zu 200Hz umstellen sollte, was problemlos funktioniert.

Er verfügt über ein Display mit MVA Panel. Pixelfehler sind keine vorhanden, nicht einer (mehrfach getestet mit DPT  Dead Pixel Tester). Die Ausleuchtung des Panels und auch den Schwarzwert empfinde ich beides als gut. Es gibt nur ein minimales Backlight Bleeding, was man bei schwarz geschaltetem Bildschirm nur sehr leicht an den Rändern sieht. Bei vielen IPS Panels ist das deutlich stärker ausgeprägt. Im normalen Spielbetrieb sieht man davon nichts und man hat ein schönes und gleichmäßiges Bild. Wie bereits geschrieben ist auch der Schwarzwert sehr gut, d.h. sichtbar besser als bei dem bereits guten TN Panel, welches ich vorher hatte. Ob es die gleichen Schwarzwerte erreicht wie ein gutes IPS Panel kann ich nur schwer beurteilen.

In Verbindung mit meiner RX 480 Grafikkarte und den eingestellten 200Hz sind die Bildübergänge dank AdaptiveSync / FreeSync butterweich ohne sichtbares Tearing und ohne Schlierenbildung. Rein subjektiv betrachtet bemerke ich bisher keinen sichtbaren Unterschied zwischen 200Hz und 144Hz.

Insgesamt gesehen ist das Bild mit 35 Diagonale im 21:9 Format für Spiele ein richtig tolles Erlebnis. Ich hatte vorher einen Monitor (auch AOC AGON) mit 27 Diagonale im 16:9 Format und der Unterschied ist schon stark sichtbar. Entsprechend macht dieser Monitor bei Spielen jede Menge Spaß und dafür wurde er auch konzipiert. Andere Software Applikationen sehen durch das 21:9 Format zunächst sehr in die Breite gezogen und gewöhnungsbedürftig aus. Für mich selber funktioniert es gut, wenn ich ein Programm nicht bildschirmfüllend öffne, d.h. das Fenster maximiere, sondern das Fenster in der Breite etwas kleiner mache. Dadurch kann ich bequem zwei bzw. mehrere Programme gleichzeitig im Fenster öffnen und diese nebeneinander positionieren. Dann ist auch der optische Eindruck wieder in Ordnung.

Für die Audio Wiedergabe hat der Monitor zwei eingebaute Lautsprecher mit einer Leistung von jeweils 5 Watt. Die Lautstärke und Klangqualität sind für Standard Audio Inhalte vollkommen in Ordnung und ausreichend. Für Spiele fehlt es aber trotzdem an Bass, weswegen ich einen guten Kopfhörer bzw. Headset empfehle.

Zusammenfassend betrachtet gefällt mir der Monitor für Spiele sehr gut und er ist ein echtes Erlebnis. Qualität und Leistung sind stimmig. Große nennenswerte Schwächen habe ich bisher noch keine festgestellt. Vor dem Kauf sollte einem nur bewusst sein, dass eine Bilddiagonale von 35 sehr mächtig ist und viel Platz auf dem Tisch einnimmt. Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass dieses 21:9 Format zwar toll für Spiele ist, aber nicht ganz so optimal für Anwender Software. Wer viel mit Anwender Software arbeitet, ist eventuell beim AOC AGON mit 27 Diagonale im 16:9 Format besser aufgehoben.

Onkel Schorse - Bewertung der 3GB Gigabyte GeForce GTX 1060 Mini ITX Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Ich bin von einer GTX 960 2GB umgestiegen. Hauptgrund war, dass mein Triplemonitor Setup (5040x1200p) für F1 2016 auf niedrigsten Einstellungen nur noch 55 FPS schaffte. Hatte erst die RX 470 gekauft da sie günstiger ist als die 1060. ABER: In Verbindung mit einem I3, also einen Zweikerner kommen die AMD Karten Leider nicht in Fahrt. Hatte mit der RX 470 keinen Performance Zuwachs.

Aber die 1060 is TOP. In F1 2016 ca. 63% Leistungszuwachs. Habe nun 90 FPS im Schnitt auf niedrigsten Einstellungen. Bei 5040x1200 Pixeln wohlgemerkt. Also noch Luft um die Details nach oben zu drehen. Meine anderen Rennsims laufen auch aber die Liefen auch schon mit der 960 :)

Zur Karte: Im Desktop Betrieb schaltet der Lüfter ab. Dabei werden dann Max. 53 Grad erreicht in meinem kleinen nicht gekühlten Gehäuse. Etwas größer als eine XBox One. Unter Last bin ich so bei 73 Grad. Alles im grünen Bereich. Lautstärke für mich auch vollkommen ok. Zocke aber eh mit Headset.

Übertaktung: Habe mit Gigabyte Karten nur gute Erfahrungen gemacht. Sie bieten immer noch etwas Luft nach oben. Habe 150 und 400 MHz auf Core bzw Speicher gepackt. Läuft einwandfrei. Sind meine Standardwerte für meine letzten Karten. Es geht vielleicht mehr aber ist halt der Sweetspot für mich und 11% Leistungszuwachs sind in Ordnung.

Bzgl. des 3GB Videospeichers der Karte. Tja das muss jeder Selber wissen ob er den Textur Regler auf Ultra stehen haben muss (Rise of the Tomb Raider) oder High auch reicht. Wer keine virtuellen Schwanzvergleiche braucht und da drüber steht wird mit den 3 GB glücklich.

Mir reichen die dicke für meine Rennsims. F1 2016 war mit 3020 MB und Texturen auf Anschlag das Höchste. Kein AA aber 5040x1200p.

Wichtig bei der Karte sind die Anschlüsse. Ich brauchte 4 Stück. Und diese Karte bietet sogar noch 2 DVI Ausgänge was für meine alten Monitore perfekt ist. Somit musste ich mir keine Displayportadapter besorgen welche auch Geld kosten. Also es gibt auch Karten die bei 203 ¤ anfangen jedoch nur 3 Anschlüsse bieten oder 3 mal Displayport und 1 HDMI. Ich habe 209¤ bezahlt und mir die Adapter gespart. Unterm Strich also günstiger.

Fazit: Top Karte und für mich der Preisleistungskracher. Ich Spreche hier vor allem Budgetgamer an. Leute die nur Ultra in 144Hz zocken können und wollen kaufen 1080. Wer aber für 400-500¤ sich einen Gaming PC bauen will der die PS4 Pro versäbelt und bereit ist auch auf High Einstellungen zu zocken der kauft GTX 1060 am besten mit 3 GB da günstiger :)

Zukunftssicherheit gibts eh nicht und die Karte wird doch eh getauscht wenn die Rohleistung nicht mehr reicht.

Karte hat übrigens 6 Pin Stromanschluß und läuft auch mit meinem 300 Watt Be Quiet Netzteil problemlos.

Mein System:

I3 4150 @ 3.5 GHz
16 GB RAM
Windows 10
GTX 1060 3GB
300 Watt SFX Be Quiet Netzteil
Micro ATX Gehäuse -
SilverStone SST-RVZ02B

Michael - Bewertung der 6GB KFA2 GeForce GTX 1060 EX OC Aktiv PCIe 3.0 x16 (Bulk):

Ich war zuerst skeptisch, da KFA2 als Hersteller relativ selten von Magazinen (ausserhalb Deutschlands) getestet wird und ich keine wirklich guten Tests zu der EX OC-Karte gefunden habe.
Aus Neugier hab ich es dann einfach mal riskiert, bestellt und wurde nicht enttäuscht.
Die Performance bewegt sich ganz klar auf GTX 1060 Niveau, übertrifft sie aber in manchen Bereichen sogar (worauf ich später zurückkommen werde).

Was mich an der Karte wirklich fasziniert, ist das extrem effiziente Kühldesign.
Man merkt, dass fast der gesamte Aufpreis gegenüber dem OC-Modell in die Optimierung des Kühlers geflossen ist.

Mal ein Paar Beispiele dazu:
Die Zimmertemperatur beträgt bei mir gerade 20°C und während ich dies hier schreibe, läuft ein Rendertest der die GPU auf 100% Auslastung hält.

Wenn ich die Lüftergeschwindigkeit auf 100% festklebe, ist die Karte zwar deutlich hörbar und lauter als meine Gehäusebelüftung (die läuft mit ca. 15 dB), übersteigt allerdings zu keinem Zeitpunkt eine Temperatur von 53°C unter Vollast.

Reguliere ich die Lüfter permanent auf 50% runter, ist die Karte nicht lauter als meine Gehäusebelüftung, somit überhaupt nicht einzeln wahrnehmbar und die Temperatur pendelt sich bei 60°C ein.

Da mir die Lautstärke beim Spielen durch mein Headset relativ egal ist, hab ich mal angefangen zu sehen wie weit man diese Karte mittels Übertaktung ausreizen kann und hier kommen wir zum Punkt an dem die EX OC von KFA2 wirklich anfängt zu glänzen und das Niveau einer GTX 1060 übersteigt.

GPU-Takt um 200Mhz erhöht, Speichertakt um 300Mhz auf 2300Mhz erhöht, die Karte zeigt sich unbeeindruckt. :D
Mit dem Kühler läuft sie netmal großartig heißer (56°C/63°C bei den gleichen beiden Tests wie oben beschrieben). Sind locker noch mehr drin, allerdings ist mir bewusst, dass Temperaturtest im Winter gefährlich werden können wenns allgemein wieder wärmer wird. ;)

Der einzige Punkt dieser Karte, mit dem ich nicht einverstanden bin, ist das Ende der Plastikabdeckung vom Kühler. Was genau ich meine ist auf Bild 5von6 (Rückansicht der Karte) gut sichtbar und zwar, dass die Plastikabdeckung weit über den Kühler und die Karte hinausragt.
Da hättte KFA2 locker einen Zentimeter Kartenlänge sparen können, da es nur optischen Zwecken zu dienen scheint.

FAZIT DER KARTE:

Für normale Benutzer eine sehr leise Version der GTX 1060 bis unhörbar bei normaler Gehäuselüftung wenn man den Kartenlüfter einstellt.

Für Übertakter eine wahre Goldgrube aufgrund des leistungsstarken Kühlers.

Stephan - Bewertung der 8GB PowerColor Radeon RX 480 Red Devil Aktiv PCIe 3.0 x16 (Retail):

Eine starke und vor allem, LEISE ,1080p(FULL HD) bzw. 1440p-Karte zu einem fairen Preis.

Die Karte ist sehr schlank und nicht übermäßig lang, passt also problemlos in mein Fractal Node 202 mini-ITX Gehäuse.

Der Kühler ist erschreckend leise und hat auch in Reviews gute Noten bekommen, allerdings sind die Temperaturen jetzt nicht so der Brüller, auch nicht in einem Big Tower mit mehreren Gehäuselüftern.
An warmen Sommertagen erreicht die GPU schon mal Temperaturen knapp jenseits der 80°C, was allerdings völlig okay ist und der Grafikkarte nicht schadet.
Man kann die Lüfterdrehzahl per Radeon Settings hochregeln.
Allerdings wird die Red Devil dann erwartungsgemäß deutlich lauter aber nicht mehr wirklich kühler. Der Kühler selbst scheint nicht viel Spiel nach oben zu haben, was aber völlig okay ist für Jeden, der eine ruhige Karte bevorzugt und keine Übertaktungszahlen jenseits der 1400Mhz 24/7 erwartet.

Damit kommen wir zum Thema Übertakten: Die VRMs auf der Karte sind von mäßiger Qualität und erlauben kein wirklich begsisternden Taktraten (1450+MHz).
Zudem ist, wie bereits angesprochen, die Kühlung augenscheinlich auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegt und nicht auf Extrem-Übertakten.

Was nicht heißt dass der karte bei jeglichem Übertaktungsversuch zwangsläufig die Puste ausgeht.
Ich hatte meine bereits auf 1420Mhz laufen mit einer leichten Erhöhung der Spannung und natürlich nach Aufspielen des "Unlocked Bios".
Macht aber meiner Meinung aus oben genannten Gründen keinen Sinn, zumal die Benchmarkwerte sich jenseits der 1380Mhz jetzt nichtmehr drastisch verbessern, die VRM Temperaturen jedoch in Bereiche fahren (85+°C) die ich nicht mehr mittragen möchte.

Meine Karte läuft nun bei Standardspannung auf 1385Mhz GPU, bzw. 2100Mhz VRAM, +20% Power Limit und ist 24/7 stabil und alle Temperaturwerte sind im grünen Bereich, die Karte bleibt weiterhin leise.

Kein von mir gebenchmarktes Spiel fährt weniger als 70FPS bei maximalen Details auf 1080p, bzw weniger als 50FPS bei sehr hohen Details auf 1440p.
Die 8 Gigabyte VRAM sorgen dazu noch für ordentlich Luft nach oben für Texture-Packs und andere Speicher fressende Gimmicks.

TL;DR: Klare Kaufempfehlung für Leute die sich jetzt nicht für maximale Taktraten interessieren und mehr eine über alles erhabene FullHD/bzw starke 1440p-Karte wünschen die vor allen eines ist: Leise.

Punktabzug für die relativ schlecht gemachte und unübersichtliche Supportseite von PowerColor und die verbauten, vergleichsweise schlechten VRMs.

Timm - Bewertung der IN WIN 303 White mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil weiss:

Als ich dieses Gehäuse zum ersten Mal sah, war ich sofort von dem außergewöhnlichen Design gefesselt. Ich habe mich dann näher mit dem 303 befasst und festgestellt, dass es auch konzeptionell sehr gut durchdacht ist und unglaubliche Möglichkeiten für die Präsentation des eigenen PCs gibt. Dieses Gehäuse werde ich eine lange Zeit nutzen und es wird mehrere Generationen Hardware miterleben, da es mir so viele kreative Möglichkeiten eröffnet. Was ich damit meine möchte ich im Folgenden näher darlegen.

Design:
Dieses Gehäuse möchte man einfach zeigen und nicht unter dem Schreibtisch verstauben lassen. Es ist schlicht und elegant in seiner Form, gleichzeitig extravagant. Keine unnötigen Schnörkel oder Plastikpanele, dafür eine riesige Glasfront. Das Aussehen war für mich daher auch der Hauptgrund das Gehäuse zu kaufen. Allerdings hat mich der Rest ebenfalls überzeugt.

Verarbeitung:
Sie ist herausragend. Natürlich hat man auch gewisse Erwartungen an ein Gehäuse für 100¤ und diese werden hier meiner Meinung nach voll erfüllt. Das Material ist ein ungewöhnlich dickes Stahlblech, das sich unter normalem Druck nicht verwinden lässt. Das Sichtfenster ist aus 3mm dickem, getöntem Glas. Das ganze manifestiert sich dann auch in einem entsprechenden Gewicht. Alle Kanten sind sauber verarbeitet und die Lackierung ist fehlerfrei.

Konzept:
Beim 303 wurde von IN WIN das Gehäusekonzept grundlegend überdacht und heraus kam etwas, das ich so noch nicht kannte. Die Belüftung baut auf dem Kaminprinzip auf. Es lassen sich 3 Lüfter unten anbringen, um Luft anzusaugen und ebenfalls 3 oben, um die Luft aus dem Gehäuse heraus zu transportieren. Unten ist ein Lüftungsgitter angebracht um das Eindringen von Staub zu verhindern. Bei den Outletlüftern muss man beachten, dass nur 2 Lüfter hinter den wabenartigen Gittern angebracht werden können, da dort auch das Netzteil sitzt. Man kann die Lüfter aber auch vor das Gitter montieren und hat somit die Möglichkeit 3 Lüfter anzubringen.
Für SSDs bzw. 2,5 Zoll Festplatten sind 2 Mounts im sichtbaren Teil vorhanden und für 3,5 Zoll Festplatten gibt es 2 Plätze auf der Rückseite. Allerdings wird dort dann der Platz für Kabelmanagement sehr gering. In Zukunft werde ich die 3,5 Zoll Festplatten mit 2,5 Zöllern ersetzen und damit das Platzproblem beseitigen. Im Hinblick der aktuellen Entwicklungen scheint es auch nicht mehr so wichtig, Platz für große Festplatten bereit zu stellen. Außerdem habe ich ein paar Unterlagscheiben unter die Festplatten montiert damit die Anschlusskabel besser passen. Es werden alle benötigten Schrauben und ein paar Kabelbinder mitgeliefert und es gibt ausreichend Öffnungen um Kabel zu führen und somit gut zu verstecken.
Etwas knapp ist der Platz für ein ATX-Board im unteren Teil bemessen, sodass man unbedingt alle Frontanschlusskabel anschließen sollte bevor man die unteren Gehäuselüfter verbaut. Dann ist es allerdings kein Problem. Und das Gute daran ist, dass die Kabel dann nicht mehr sichtbar sind.
Bezüglich des Prozessorlüfters kann ich bestätigen, dass 160mm Höhe kein Problem sind. Mein Shadow Rock 2 passt ohne Probleme.
Ein Gehäuse mit Glaspanel will man wahrscheinlich auch beleuchten, was sich sehr elegant durch jeweils einen LED-Streifen oben und unten lösen lässt. Diese sind von außen nicht direkt sichtbar und leuchten das Gehäuse sehr gleichmäßig aus. Leider ist keine Beleuchtung im Lieferumfang enthalten.

Fazit:
Das IN WIN 303 hat mich überzeugt. Ich hatte noch nie ein Gehäuse, das einen rundum so guten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Angefangen bei der äußeren Erscheinung, über die Verarbeitung, bis zum Innenaufbau bekommt man ein tolles Gesamtpaket. Es gibt ein paar kleine Kritikpunkte die ich oben beschrieben habe, wie z.B. die knappe Abmessung für ein ATX-Board und den Platz für 3,5 Zoll Festplatten, sowie die Festplattenmounts, die nicht perfekt sind. Das sind dann aber auch schon alle Negativpunkte die ich bisher finden konnte und nichts davon ist so gravierend, dass ich von diesem Gehäuse abraten könnte. Wer seinen sorgfältig zusammengestellten und selbstgebauten PC gerne prominent präsentieren möchte, findet momentan wahrscheinlich kein besseres Gehäuse (in diesem Preissegment) für diese Aufgabe.

P.S. bei Google findet man zahlreiche Beispiele, was sich mit diesem Gehäuse realisieren lässt.

Edit 1: Inzwischen habe ich meine 3,5 Zoll Festplatte durch eine SSD ersetzt und damit das Platzproblem beseitigt.

Edit 2: Rechtschreibfehler beseitigt.
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Benjamin - Bewertung der be quiet! Silent Wings 3 PWM High-Speed 140x140x25mm 1600 U/min 28.1 dB(A) schwarz:

Der be quiet! Silent Wings 3, hier vorgestellt in der Modellvariante be quiet! Silent Wings 3 PWM HIGH-SPEED [BL071], ist der Nachfolger der beliebten, gleichnamigen Produktserie auf Basis von einem Fluid Dynamic Bearing und erstmals in der Konzeption mittels eines 6-poligen Kommutatormotors, wodurch er gegenwärtig eine kleine Innovation unter dem zahlreich verfügbaren Sortiment an Lüftern stellt, welche obligatorisch mit einem 4-poligen Elektromotor ausgestattet sind.

Womit wir zur Devise des Herstellers gelangen - be quiet!: Dieser verspricht die Verbesserung in der Tribologie seines Elektromotors am Übergang zum Rotor, welcher seine Kraft mit verringerten Reibungswiderstand über eine Ölschicht an den Aktuator weitergibt, sodass eine geringere Lautheit und eine längere Betriebsdauer gewährleistet sein soll.


Der Luftdurchfluss des be quiet! Silent Wings 3 ist gegenüber seinem Vorgängermodell vergrößert worden, sodass theoretisch für mehr Dissipation zu garantieren ist. An dem Design der Blätter-Konstruktion ist im Gegengleich zum Vorserienmodell nicht viel geändert worden, wenngleich die Blätter eine größere Fläche bei gleichem Neigungswinkel suggerieren, weil die Wölbung stärker verstrebt worden ist, was eine verringerte Relaxation und Diffusität vermuten lässt, sodass der Luftstrom noch gezielter gebündet wird, ohne dass der Fundus zum Airflow verloren geht, was auf einer Kühlfläche wie einen CPU-Kühler für mehr statischen Druck sorgt und somit ist ebenso an dem Einsatz auf Radiatoren von Wasserkühlkörpern gedacht worden. Diese Auffälligkeit zeigt sich bereits bei den ersten Modellen in 135 mm des be quiet! Dark Rock Pro 3 und be quiet! Dark Rock TF, jedoch hat be quiet! diese Kühlfläche ein wenig erweitert.


Revolution anstatt Evolution?
Das Design der neuen, wenngleich nicht neuartigen, Konstruktion wirkt anmutiger und reifer. Das Prädikat "Revolution" ist womöglich zu viel des Guten, denn in der Praxis ausgehend bescheinigen die Rezensionen vieler Probanden, um ihnen einen würdigenden Titel zu verleihen, dass die neuartige Konzeption des Elektromotors nicht ganz das hält, was der Hersteller be quiet! in seinem kaufmännischen Jargon offeriert.

Diesen Eindruck bestätige ich seitens eigener Erfahrung mit der zuvor genannten Modellvarianten in 135 Millimetern des be quiet! Dark Rock Pro 3 und des be quiet! Dark Rock TF. Es kann merklich als störend empfunden werden, wenn der Lüfter seine Motorik herausklingen lässt.
Das Pro des be quiet! Silent Wings 3: Diese Feststellung vermittelt wir ebenso der be quiet! Shadow Wings. Es ist keine Eigenschaft im separierten Sinne von einer Lüfter-Serie, oder diejenige einer Fehlkonstruktion, sondern es ist der Betriebsart bedingt, wie meine Beobachtung ergeben hat.

Ungleich ob Silent Wings 3 oder Shadow Wings, das Muster ist identisch, bei dem Silent Wings 3 auffälliger hervorzuheben. Per Pulsweitenmodulation agieren die Lüfter besonders laufruhig, sogar im hohen Drehzahlbereich, der jedoch ein wenig eingeschränkt ist. Wird stattdessen auf Gleichstrom umgeschaltet so dringt ein kontinuierlich ansteigendes Brummen seitens dem Kommutatormotor zum Gehör. Positiv hervorzuheben ist, dass der Direct-Current die Leistungsfähigkeit der Lüfter minimal kräftiger ausfällt, zum Ungunsten der Geräuschkulisse, jedoch verschiebt sich der Schwellenwert für die Anlaufspannung nach oben, was dafür spricht, dass die ohne mit sehr wenig Leistungsaufnahme agierenden Lüfter aus ihrer hohen Wirkleistung keinen Profit erringen können, womöglich weil die Induktion unzureichend ist.


Mein Eindruck ist - Kaufempfehlung jederzeit, jedoch marktführend sind diese Lüfter nicht, insbesondere scheitern sie seit eh und je an ihrem zu schwachen Luftdurchsatz, der oberhalb von 1.000 UpM abfällt, womöglich bedingt durch ihre auf Impedanz getrimmte Induktivität. Umso besser ist es, dass das hier vorgestellte Modell mit 1600 UpM aufwartet, obgleich das in seiner Arithmetik theoretisch zu errechnende Volumen des Pendants in 120 mm mit 2.200 UpM das angemessenere Adäquat stellt, in Aufrechnung von Preis nach Leistung.

Peter - Bewertung der ASRock Fatal1ty 990FX Killer AMD 990FX So.AM3+ Dual Channel DDR3 ATX Retail:

Rezension Mainboard ASRock Fatal1ty 990FX Killer


1.) Vorwort
1.1)Testobjekt
1.2)Funktionen
2.) Kundenprofil
3.) Vorgehensweise
4.) Mein Testsystem
5.) Verpackung und Inhalt (Punkte 10/10)
6.) Design und Verarbeitung (Punkte 10/10)
7.) Montage und Inbetriebnahme (Punkte10/10)
8.) Leistung (Punkte 10/10)
8.1) Leistungsvergleich ASRock Fatal1ty 990FX Killer/3.1
8.2) Leistungsvergleich MSI 970A GAMING PRO CARBON
9.) Preisleistungsverhalten (Punkte 10/10)
10.) Fazit und Ausblick (5/5)
11.) Mein Wertungssystem
11.1) Wertung ASRock Fatal1ty 990FX Killer
11.2) Wertung ASRock Fatal1ty 990FX Killer/3.1
11.3) Wertung MSI 970A GAMING PRO CARBON


1) Vorwort
Ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen und darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Produkt nicht um eine Tester Keepers Aktion handelt. Ich interessiere mich für die Tester Keepers Aktionen und beobachte diese auch im Allgemeinen.
Ich habe mich für ein Asrock Produkt entschieden, weil ich der Meinung bin, dass Asrock eine gute Marke ist, und auch qualitativ, ein gutes Board hergestellt hat.
Bei diesem Board handelt es sich, bei einem Preis von 130,- ¤ bereits um ein Performance Board. Der große Bruder ASRock Fatal1ty 990FX Killer/3.1, der in etwa 30,- ¤ teurer ist, ist ebenfalls ein gutes Produkt.
Als allererstes werden das Testobjekt und die Features vorgestellt, und dann gehen wir langsam aber sicher zum Test über.


1.1) Testobjekt

1. Gaming Armor
» CPU Power - Hi-Density Power Connector
» VGA Card - 15¼ Gold Finger, SLI/CrossFireX" Power Connector
» Internet - Qualcomm Atheros Killer" LAN
» Audio - Purity Sound"
2. Supports Socket AM3+ / AM3 processors
3. Supports 8-Core CPUs
4. Premium Gold Capacitor Design, Digi Power, 8 + 2 Power Phase Design
5. Supports Dual Channel DDR3 2450(OC)
6. 3 PCIe 2.0 x16, 2 PCIe 2.0 x1
7. Supports AMD 3-Way CrossFireX", NVIDIA® Quad SLI
8. 7.1 CH HD Audio with Content Protection (Realtek ALC1150 Audio Codec), Supports DTS Connect
9. Qualcomm Atheros Killer" E2200 Series Gigabit LAN
10. Supports A-Style, F-Stream, X-Boost, XFast RAM, Easy Driver Installer, APP Shop
11. 5 SATA3, 1 M.2 (NGFF) Socket, 1 eSATA3
12. 7 USB 3.0 (2 Front, 4 Rear, 1 Vertical Type A), 10 USB 2.0 (4 Front, 5 Rear, 1 Fatal1ty Mouse Port)
13. Free Bundle : XSplit 3 Months Premium License
14. A-Style : ASRock Cloud, Purity Sound"

1.2) Features

Killer Network Manager
M2 Socket
Asrock cloud
Wake on WAN
Purity Sound
Gaming Armor
High densitiy glass fabric PCB
Xsplit Broadcaster
Key Master
DDR3-Übertaktungspotenzial-2450 MHz
Fatal1ty Maus-Port
F-Stream
ASRock APP Shop
Orbweb ME
App Charger
Google Chrome
XFast LAN
Hochwertige Gold-Kondensatoren
Design mit 8+2 Phasen
Digi Power
dts connect
Easy Driver Installer
Technischer Service für UEFI
Fast Boot
ASRock OMG (Online-Management-Guard)
Restart to UEFI
XFast RAM
AMD 990FX-Chipsatz


2)Kundenprofil
Ich denke, dass dieses Mainboard von Kunden gekauft wird, die keine Kompromisse bezüglich der Qualität eingehen. Der Kunde setzt sich ein Preislimit von circa 130,- ¤ und erwartet für sein Geld Qualität vom feinsten. Dies betrifft sowohl die Technik,als auch die Optik. Gerade deswegen weil Design und Leistung irgendwann sein Limit finden, setzt er seine Karten auch auf Overclocking, Verpackungsinhalt und ein gutes Preisleistungsverhalten. Ich denke für die Preisklasse um die 130,- ¤, kann man nicht das allerhöchste Niveau und auch nicht das Maß aller Dinge erwarten. Es sollte jedoch so gut wie fast, dieses Niveau erreicht werden.


3) Vorgehensweise
Ich möchte gerne so vorgehen, als ob dieses Produkt mir aus der Testers Keepers Aktion bereitgestellt wurde. Deswegen habe ich mir, obwohl ich mir auch mehr Zeit hätte nehmen können, auch nur zwei Wochen Zeit genommen. Außerdem werde ich jede einzelne Disziplin, die ich in der Anleitung bereits betitelt habe,auch mit Punkten vergeben und am Ende werde ich auch zu einem Ergebnis kommen. Das Endergebnis soll meine persönliche Meinung in Punkten widerspiegeln und auch eine gewisse Vergleichbarkeit zu anderen Produkten gewährleisten.
Meiner Meinung nach muss jedes Produkt frei von Vorurteilen, und möglichst neutral beurteilt werden. Nur so kann man gewährleisten, dem Leser auch eine gewisse Nachvollziehbarkeit zu schaffen, indem er sich in dem Produkt auch wiederfindet oder eben auch nicht.
Was leider nicht möglich war, was jedoch meiner Meinung nach auch wichtig ist, ist ein Dauertest beziehungsweise die Haltbarkeit des Produktes zu testen. Im Vordergrund standen: Verpackung und Inhalt, Design und Verarbeitung, Montage und Inbetriebnahme, Leistung, Preisleistungsverhalten und Fazit und Ausblick.Was letztlich bedeutet, dass es maximal 55 Punkte zu ergattern gibt. Wir werden zusätzlich einen Leistungsvergleich und ein Endergebnis zu den Produkten ASRock Fatal1ty 990FX Killer/3.1 und MSI 970A GAMING PRO CARBON einführen. Ich werde im folgenden auch halbe Punkte vergeben. Dies stellt die Vergleichbarkeit der Produkte besser dar. Ich werde in Zukunft ebenfalls auch zusätzliche Punkte vergeben, dies bedeutet die maximale Wertung ist 10,5 Punkte.


4)Mein Testsystem
CPU: AMD FX Series FX-9590 8x 4.70GHz
CPU-Kühler: Scythe Mugen 4 Tower Kühler
RAM: 16GB G.Skill Ares DDR3-2133
Grafik: MSI GeForce GTX 1060 Gaming X
Mainboard: ASRock Fatal1ty 990FX Killer
Gehäuse: Corsair Carbide Series 200R Midi Tower
SSD: 240GB Crucial BX200 2.5
HDD: 1000GB WD Blue WD10EZEX
Netzteil: 850 Watt Corsair CX Series CX850M
DVD: LG Electronics GH24NSD1 DVD-Writer
Sound: Creative Sound Blaster Z bulk PCIe


Dies ist mein Gaming-PC und er wird auch als Office Lösung und auch als Arbeits- PC benutzt.


5) Verpackung und Inhalt (8,5/10)
Wie man es von Asrock kennt ist das Mainboard ordentlich verpackt und lässt kaum Wünsche offen. Man kann im übrigen, wie es auch andere Hersteller es anbieten, auf der Rückseite des Pappkarton einen Überblick durch ein Bilder sehen, was der Asrock alles zu bieten hat. In einer separaten Box sind die zusätzlichen Inhalte ebenfalls aufbewahrt.(8,5/10)


1. Quick installation guide book
2. Driver CD
3. 4*Sata cable
4. Software setup guide
5. I/O Shield
6. xsplit game caster
7. SLI-bridge
8. screw for m² ssd


6) Design und Verarbeitung (8/10)
Das Mainboard kommt in einem schwarz und rotem Look daher. Die Platine ist in matt schwarz gehalten, was schon ziemlich gut aussieht. Zudem sind im oberen Teil ein ziemlich schicker Kühler der in schwarz gehalten ist und mit einer weißen Killer Schriftzug versehen ist. Im unteren Bereich befindet sich ein weiterer Kühler mit dem Asrock Fatality Emblem, ebenfalls mit weißen Schriftzug, was ebenfalls sehr schick aussieht. Eine Beleuchtung des Markenemblems, was ich mir persönlich gewünscht hätte, ist leider nicht vorhanden. Deswegen muss ich auch leider einen Punkt abziehen.Wir befinden uns zwar im Performance Bereich, und dafür das dies kein hochpreisiges Produkt ist, enttäuscht die Optik auf keinen Fall. Das I/O shield kommt mit einem silbernen Look daher, die zusätzlich als Abschirmung gegenüber der Komponenten dient. Auch die restlichen Komponenten, wie zum Beispiel Spannung-Transistoren und auch Sound -Transistoren , wirken sehr hochwertig. Die PCI-e Steckplätze wirken sehr robust und können sich auch mit ihrer roten Farbe sehen lassen. Obwohl diese aus Kunststoff sind machen sie trotzdem eine tadellose Figur, da ich nicht feststellen konnte das sie aus irgendeinem Grund nicht fest und stabil meine Karte stemmen könnten. Der Start Button für das Overclocking sieht auch sehr wertig aus. Ich kann ehrlich gesagt nicht feststellen, dass dieses Board bis auf Farben Features irgendetwas nicht anbieten würde. Kurz gesagt das Mainboard ist Top ! Und für jeden Gamer kann ich nur sagen,dass das Board schlechthin ist, für bis zu 130,- ¤ Budget. (8/10)


7) Montage und Inbetriebnahme (8/10)
Zur Montage sind einig