Mit deinem Mindfactory Konto anmelden
AnmeldenWillkommen bei Mindfactory.de
Jetzt registrieren oder als Gast bestellen
Wichtige Fragen & Antworten
Ein Gaming-PC ohne Grafikkarte ist undenkbar. Sie ist für die Steuerung der Grafikausgabe zuständig. Bei Ausführung eines Programms wandelt eine Grafikkarte die Prozessor-Daten so um, dass diese auf einem Monitor oder Projektor (Beamer) als Bild wiedergegeben werden können. Bilder können dabei über einen oder mehrere Ausgänge zur Verfügung gestellt werden.
Die Hauptkomponenten einer Grafikkarte sind der Grafik-Prozessor (der GPU = Graphic Processing Unit), ein Videospeicher (oder auch Video-RAM) sowie ein Digital-Analog-Wandler für den VGA-Anschluss. Der technische Fortschritt ist mittlerweile so weit, dass eine aktuelle GPU den Prozessor entlasten und die Rechenleistung von PC oder Notebook verbessern kann.
Die Anfänge der Grafikkarte sind auf den Mikrocomputer Apple II zurückzuführen. Auf dessen Hauptplatine konnte erstmalig die integrierte Grafikfähigkeit durch zusätzliche Steckkarten optimiert werden. Der heimische PC wurde 1977 auf den Markt eingeführt.
Der erste PC aus dem Hause IBM wurde 1981 mit einer Karte vorgestellt, die eine einfarbige Darstellung von Text ermöglichte - der MDA (= Monochrome Display Adapter).
Hercules wagte als erster Grafikkartenhersteller den Versuch, die alten Monochrome-Grafikkarten der damaligen PCs zu verbessern. Der Anbieter präsentierte die Hercules Graphics Card (HGC), die neben einem Textmodus auch einen Grafikmodus von 720 x 348 Pixeln besaß. Der Modus war jedoch weiterhin auf zwei Farben beschränkt. Der HGC-Standard verdrängte den MDA-Standard.
In der Geschichte der Grafikkarten folgten nun VGA (= Video Graphics Adapter) sowie MCGA (= Multicolor Graphics Adapter). Mit diesen Karten konnten von insgesamt 262.144 Farben 256 gleichzeitig dargestellt werden. Der VGA-Modus gilt bis heute noch als "Notfall-Modus" bei allen PCs.
Die Abkürzung OC steht für "overclocking", zu Deutsch: übertakten. Overclocking bezeichnet das Erhöhen des Prozessorbetriebes durch einen softwareseitigen Eingriff auf die Hardware. Es wird also eine Taktfrequenz eingestellt, die weit über den Herstellerangaben liegt und folglich mehr Hitze produziert. Ein Prozessor-Chip kann theoretisch mit verschiedenen Taktraten betrieben werden. Der Anbieter des Prozessors spricht jedoch eine Empfehlung aus, mit welcher Frequenz der Chip problemlos arbeitet. Diese wird daraufhin softwaremäßig umgesetzt.
Oftmals arbeitet das Betriebssystem durch eine höhere Taktrate schneller, aber ein spürbarer Effekt ist von diversen Faktoren abhängig. Dazu zählen beispielsweise der Arbeitsspeicher und die Qualität des internen Speichers.
Retail stammt aus dem Englischen und steht für den Einzelhandel, der Produkte verkauft, die er von einem Hersteller beziehungsweise Großhändler bezieht und an die Endverbraucher vertreibt. Im PC-Bereich werden die Produkte als Retail bezeichnet, die für den Verkauf an den Endkunden bestimmt sind. Sie kennzeichnen sich durch einen festen Karton mit einer schönen Umverpackung. Zudem sind Treiber-CDs, Handbuch, Kabel und weiteres Zubehör enthalten. Einer Grafikkarte liegen im Retail-Lieferumfang zusätzliche Software oder Spiele bei. Aufgrund des Verpackungsaufwandes und verschiedenen Beigaben sind Retail-Ausführungen immer teurer als Bulk-Versionen. (Es geht nur um das Produkt selbst - ohne Extras.)
Die Temperatur-Obergrenze einer Grafikkarte ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Je nach Ausführung und Baujahr schwankt dieser Wert jedoch um mehrere Grad. Aus diesem Grund lassen sich Temperaturen für Grafikkarten nicht verallgemeinern.
Viele der aktuellen NVIDIA®-Grafikkarten halten einer maximalen Temperatur von 91 bis 98°C stand. AMD hält sich bei Temperaturwerten zwar etwas bedeckt, aber die Schmerzgrenze bewegt sich wohl auch hier im 90er-Bereich. Das soll jedoch nicht heißen, dass Ihre Grafikkarte bei 100°C in Flammen steht, aber je öfter extreme Temperaturen erreicht werden, desto kürzer ist die Lebensdauer der Grafikkarte. Idealerweise erhitzt sich eine Karte beim Spielen nur bis zu 85°C.
Folgende Faktoren sollten Sie u. a. bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen:
Heutige Grafikkarten verfügen über verschiedene externe Signalausgänge beziehungsweise Anschlüsse für den Monitor. Die Qualität der dargestellten Bilder wird dabei von der Signalqualität beeinflusst. Es wird zwischen dem VGA-, DVI-, HDMI- sowie DisplayPort-Anschluss unterschieden.
Anfangs fungierte der analoge VGA-Anschluss (= Video Graphics Array) als Standard für Bildschirm-Anschlüsse. Er war einer der ersten Anschlüsse für Grafikkarten und hat sich als Übertragungsquelle von Bildsignalen lange Zeit bewährt. Mittlerweile gibt es jedoch Buchsen, die eine höhere und bessere Signalqualität liefern. Digitaler Nachfolger wird der DVI-Anschluss (= Digital Visual Interface), der Bilder viel schärfer darstellen kann. Seit 2007 gibt es Grafikkarten mit einem HDMI-Ausgang. Der aktuellste Verbindungsstandard ist der DisplayPort-Anschluss, der in Zukunft den VGA- und DVI-Anschluss ablösen soll.
DisplayPort ist ein universeller Verbindungsstandard, der von der VESA (Video Electronics Standards Association) genormt wurde. Die digitale Schnittstelle dient der Übertragung von Video- sowie Audiosignalen. Während HDMI vorrangig bei TV- und Multimediageräten wie Beamern, Spielekonsolen und DVD-Playern zum Einsatz kommt, wird DisplayPort in der Informationstechnologie benutzt. Dazu zählen unter anderem PCs, Notebooks, Tablets und Monitore. Die digitale Schnittstelle soll über bessere High-Performance-Eigenschaften als andere verfügen. DisplayPort löst die älteren Standards DVI und VGA ab und eröffnet neue Möglichkeiten in den Bereichen PC-Technologie, Digitaldisplays sowie Unterhaltungselektronik.
LP steht für "Low Profile" und bezeichnet in der Computertechnik einen Formfaktor für PCI- beziehungsweise PCIe-Steckkarten. Karten mit dieser Größe kommen lediglich in Gehäusen mit begrenztem Platz zum Einsatz. Es gibt Gehäuse in Low-Profile-Ausfertigung, in denen Erweiterungskarten vertikal verbaut werden müssen. Daher dürfen sie nur eine geringe Bauhöhe aufweisen. In einigen Mini-PC-Gehäusen können beispielsweise nur Low-Profile-Steckkarten verbaut werden.
Von Grafikkarte zu Grafikkarte gibt es Unterschiede hinsichtlich des Stromanschlusses sowie der Schnittstelle. Karten mit einer hohen Leistungsfähigkeit benötigen demzufolge mehr Strom als leistungsschwächere Modelle.
DVI-I: Mit dem integrierten DVI-I-Anschluss (Digital Video Interface) ist eine Übertragung von analogen sowie digitalen Signalen möglich. Mithilfe eines DVI-I-Anschlusses auf einem VGA-Adapter können sogar Monitore, die lediglich über eine VGA-Schnittstelle verfügen und ein analoges Signal benötigen, genutzt werden. Die analoge Signalübertragung ist deshalb möglich, weil der DVI-I-Anschluss mehr Pins als ein DVI-D-Anschluss besitzt.
DVI-D: Über den DVI-D-Steckkontakt werden ausschließlich digitale Signale übertragen. Es gibt zwei Varianten von DVI-D: Single-Link-DVI und Dual-Link-DVI. Dabei verfügt der Dual-Link-Anschluss über doppelt so viele Datenleitungen wie Single-Link, weshalb er eine größere Bandbreite abdecken kann. Ein weiterer Unterschied: DVI-D-Anschlüsse sind aufwärtskompatibel und lassen sich durch einen Adapter in HDMI umwandeln.
Vorab: Zu viel Speicherkapazität gibt es nicht. Schließlich nutzen Entwickler von Spielen Speicherplatz, um Spiele mit hochauflösenden, detaillierten Texturen auszustatten.
Bei Grafikkarten im Bereich der Mittelklasse sollten 3D-Beschleuniger mindestens über 6 GB VRAM verfügen. Bei manchen Spielen wird es jedoch selbst mit diesem Speicher eng. Falls Sie günstigere Grafikkarten favorisieren, sparen Sie auch dort nicht an Speicherkapazität. Von 2 GB sollten Sie die Finger lassen und die doppelte Menge an Speicherplatz wählen. Natürlich können Sie damit auch gewöhnliche Spiele zocken, aber die Lebensdauer der Speicherkarte wird stark verkürzt.
Leistungsintensive Anwendungen verlangen oftmals nach einer zusätzlichen Kühlung der Grafikkarte, um einer Überhitzung und irreparablen Schäden vorzubeugen. Es wird zwischen aktiven und passiven Kühlungsmodellen unterschieden. Während die aktive Kühlung Lüfter und Wasserkühlungen umfasst, handelt es sich bei einer passiven Kühlung um optimierte Kühlkörper, die die Abwärme abtransportieren sollen. Diese sind zwar ineffektiver, aber im Gegensatz zu Lüftern auch leiser. Für leistungsstarke Karten bieten sich aktive Methoden an, schwächere Grafikkarten können auch passiv gekühlt werden.
Nicht jede Grafikkarte passt gleichzeitig zu jedem Mainboard und darüber hinaus müssen bezüglich der Auswahl einer Grafikkarte einige weitere wichtige Punkte beachtet werden. Checken Sie folgende Punkte, bevor Sie sich eine neue Grafikkarte zulegen:
Da nicht jede Grafikkarte mit jedem Mainboard kompatibel ist, sind vor allem die Anschlüsse, der vorhandene Platz und die Energieversorgung entscheidend. Eine physische Steckerverbindung ist maßgeblich für die Kompatibilität zwischen Grafikkarte und Mainboard. Aktuelle Grafikkarten benötigen den Bus-Standard PCI-Express, kurz PCIe. Der Steckplatz ist in den Kapazitäten x1, x2, x4, x8 sowie x16 vorhanden.
Grafikkarten mit PCIe 3.0 funktionieren auch auf Mainboards mit PCIe 2.0 oder 2.1. Der einzige Nachteil: Es ergeben sich Leistungseinbußen. AGP- oder PCI-Steckplätze sind allerdings mit PCIe-Grafikkarten nicht kompatibel. Mit welchen Anschlüssen Ihr Mainboard ausgestattet ist, finden Sie mithilfe der Bedienungsanleitung heraus.
Wenn es um die Wahl der Grafikkarte geht, gilt grundsätzlich: Je stärker die Grafikkarte ist, desto leistungsfähiger sollte auch der Prozessor sein. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass die Leistung der Grafikkarte begrenzt wird. Andersherum ergibt es jedoch auch keinen Sinn: Eine Kombination aus starker CPU sowie schwacher GPU würde dafür sorgen, dass der Prozessor in Spielen niemals richtig ausgereizt wird.
Nachfolgend finden Sie ein paar Beispielkombinationen:
| CPU | GPU | Bottleneck-Percentage | Einstufung |
|---|---|---|---|
| Ryzen™ 7 1800X | GTX™ 1080 Ti | 1 % | sehr gut abgestimmt |
| Intel® Core™ i5 8400 | GTX™ 1080 Ti | 9 % | gut abgestimmt |
| Intel® Core™ i7 8700 | GTX™ 1080 Ti | 1 % | sehr gut abgestimmt |
| Intel® Core™ i3 8100 | GTX™ 1080 Ti | 18 % | CPU überdimensioniert |
Sie können ganz einfach testen, ob die CPU Ihre Grafikkarte ausbremst. Dafür benötigen Sie ein Tool, das sowohl die Auslastung des Prozessors als auch die der GPU ausliest. Geeignete Programme sind beispielsweise MSI-Afterburner oder auch NZXT CAM. Liegt die Auslastung der CPU bei 100 Prozent, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese die Grafikkarte ausbremst.
Achten Sie beim Netzteil-Kauf darauf, dass dessen Verbrauch zwischen 20 und 80 Prozent Auslastung der Gesamtkapazität liegt. In diesem Bereich ist die Effizienz am höchsten. Für einen Office-PC ohne eigener Grafikkarte reicht ein Netzteil mit maximal 200 bis 300 Watt aus. Multimedia-PCs mit dedizierter Karte verlangen nach einem Netzteil mit etwa 300 Watt. Vor allem von Gaming-PCs wird jede Menge Leistung gefordert. Werden mehrere Grafikkarten gleichzeitig benutzt, kann das System schnell die 1000-Watt-Marke erreichen.
Beispiele für den Stromverbrauch einzelner Komponenten:
| Komponente | Stromverbrauch |
|---|---|
| Mainboard | ca. 25 W |
| SSD | ca. 2 W |
| Netzteil | ca. 20 W |
| Grafikkarte (GTX™ 1080) | ca. 200 W |
Eine größere Anzahl an Monitoren bietet sich beispielsweise dann an, wenn Sie viel am PC arbeiten oder zocken möchten. Um zwei, drei oder noch mehr Monitore an eine Grafikkarte anzuschließen, müssen dementsprechend viele Anschlüsse zur Verfügung stehen. Zu den größten Grafikkarten-Herstellern zählen NVIDIA® und AMD Radeon™. Die neuesten Modelle aus dem Hause NIVIDIA® und AMD unterstützen drei bis sechs Monitore über verschiedene Anschlüsse. Dann fehlen nur noch entsprechende Monitore und Kabel.
Grundsätzlich gilt: Beachten Sie die Anzahl der Grafikkarten-Anschlüsse sowie deren Kompatibilität mit den vorhandenen Monitoren.
Wenn Sie Ihren PC hauptsächlich für die Bildbearbeitung verwenden, ergibt eine eigene und moderne Grafikkarte der Einsteiger- oder Mittelklasse Sinn. Es ist jedoch ein Irrtum, dass diese besonders schnell oder teuer sein muss, um mit hervorragenden Ergebnissen zu glänzen. Da die GPU anstatt der CPU für bestimmte Operationen innerhalb der Software verantwortlich ist, beschleunigt sich der Rechenvorgang enorm. Das liegt an der unterschiedlichen Architektur von GPU und CPU. So ist es möglich, dass eine GPU bei parallelen Rechenoperationen bis zu 100 Mal schneller ist als jede verfügbare CPU.
Da eine Onboard-Grafikkarte zu leistungsschwach für eine schnelle Videobearbeitung in HD oder 4K ist, benötigen Sie unbedingt ein eigenständiges Modell. Die Grafikkarte stellt für die Videobearbeitung einen sehr wichtigen Bestandteil der Hardware dar. Sie ist nicht nur für die Arbeitsgeschwindigkeit beim Schnitt verantwortlich, sondern auch für einen reibungslosen Workflow. Wenn Sie also hauptsächlich Videos editieren möchten, was längere Render-Prozesse mit sich bringt, empfehlen wir eine GeForce™-GTX™-Grafikkarte aus dem Hause NVIDIA®. Ein 8 GB großer Arbeitsspeicher bietet sich ebenfalls an, um problemlos in anspruchsvollen Editing-Programmen arbeiten zu können. Deren Performance ist am Ende von der Grafikkarte abhängig.
Das hängt ganz davon ab, in welcher Auflösung und Detailstufe Sie spielen. Generell gilt: Je höher beides ist, desto schneller muss auch die Grafikkarte sein. Günstigere Grafikkarten eignen sich vor allem für Full-HD-Monitore mit einer Auflösung von 1920 x 1080 sowie das Spielen in hohen bis maximalen Details. Karten zwischen 300 und 500 Euro sind in der Lage, Spiele in WQHD (2560 x 1440 Pixeln) flüssig darzustellen. In Full HD können meist dreistellige FPS-Werte erreichen. Falls ein 4K-Monitor (3840 x 2160) zur Verfügung steht, sollten Sie zu einer Grafikkarte ab mindestens 500 Euro greifen.
Je höher die Auflösung, desto höher sind auch die Anforderungen an Ihre Hardware. Um 4K-Inhalte flüssig darzustellen und in faszinierende Gaming-Welten abtauchen zu können, benötigen Sie bei aktuellen Games eine äußerst leistungsfähige Grafikkarte aus dem High-End-Bereich.
Um in WQHD-Auflösung flüssig zocken zu können, benötigen Sie eine leistungsfähige Grafikkarte für mindestens 300 Euro. Generell gilt allerdings: Je höher Ihre Ansprüche an die Grafikqualität, desto höher sind auch die Anschaffungskosten.
Grafikkarten, die Raytracing hardwareseitig unterstützen, sind bisher nur bei NVIDIA® und der RTX™-Serie zu finden.
Raytracing-fähige GPUs:
Ältere Grafikkarten von NVIDIA® mit der Turing-Architektur sind zwar in der Theorie Raytracing-fähig, doch aufgrund fehlender Tensor- und Raytracing-Kerne sowie zu kleiner Videospeicher kann ein Echtzeit-Raytracing nicht umgesetzt werden.
VR (Virtual Reality) stellt hohe Anforderungen an eine Grafikkarte. Diese Karten eignen sich für das VR-Erlebnis:
Nachfolgend ein paar Beispiele:
Die Top-4-Modelle:
| Grafikkarte | Erscheinungsjahr |
|---|---|
| NVIDIA® GeForce™ GTX™ 1070 (8 GB) | 2016 |
| NVIDIA® GeForce™ GTX™ 980 Ti (6 GB) | 2015 |
| AMD Radeon™ R9 Nano (4 GB) | 2015 |
| AMD Radeon™ R9 Fury X (4 GB) | 2015 |
Um Fortnite weiterhin spielen zu können, muss Ihre Grafikkarte mit DirectX® 11 kompatibel sein.
Die Grafikkarte ist und bleibt die wichtigste Hardware-Komponente - vor allem in einem Gaming-PC. Wenn Sie AAA-Titel zocken möchten, kommen Sie um den Kauf einer leistungsstarken Karte nicht umhin, da Onboard-Grafikkarten viel zu langsam sind. Die Modelle der Hersteller AMD und NVIDIA® sind unter den Namen Radeon™ sowie GeForce™ bekannt. Auf die Frage, welche Grafikkarte die Beste sei, gibt es keine allgemein gültige Antwort. Schließlich hängt dies auch von Ihren Ansprüche sowie der geplanten Anwendung ab. In unserem Grafikkarten-Ranking finden Sie heraus, welches Modell am besten zu Ihnen passt.
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Sowohl AMD als auch NVIDIA® gehören zu den erfolgreichsten Herstellern von Grafikkarten weltweit. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für einen der beiden Anbieter eher eine Frage des Geschmacks. Allerdings lässt sich durchweg feststellen, dass AMD das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Wer jedoch partout keine Seite wählen kann, sollte einen Blick auf unser Grafikkarten-Ranking werfen und die Hersteller nach ihren gebotenen Leistungen beurteilen.
Über den Geräte-Manager
Über DxDiag
Wenn Sie Ihre Grafikkarte austauschen und dazu noch einen Herstellerwechsel in Betracht ziehen, müssen Sie ein paar Schritte beachten. Gehen Sie wie folgt vor:
Einer Anwendung zuweisen:
Im BIOS aktivieren:
Ihr Betriebssystem greift nicht auf die Grafikkarte zu? Dann müssen Sie Ihren PC neustarten und das Bios öffnen. Je nach Hersteller ist es [F2], [F5] oder [F12].
Ihre Grafikkarte können Sie zwar auch über Windows aktualisieren, doch stellen die jeweiligen Hersteller extra Anwendungen für Updates zu Verfügung, mit denen Sie spielend leicht ein solches vornehmen. Im Falle von AMD ist das die Adrenalin Edition und bei NVIDIA® GeForce® Experience.
Wer dennoch händisch das neueste Update heraussuchen möchte, wendet sich an die jeweiligen Support-Seiten der Hersteller:
Es kursieren Gerüchte, dass eine vertikal verbaute Grafikkarte langsamer laufen würde als eine horizontale. Da sie näher am Seitenfenster montiert ist, können die Lüfter angeblich weniger Luft ziehen, um die Grafikkarte ausreichend zu kühlen. Erreicht die Karte eine bestimmte Temperatur, die je nach Hersteller unterschiedlich ist, drosselt sie sich allerdings von selbst. Tests haben gezeigt, dass die Temperaturentwicklung sowohl bei horizontal als auch vertikal eingesetzten Grafikkarten keine erwähnenswerten Ausschläge ergaben. Auch Leistungseinbußen konnten bei der vertikalen Variante nicht festgestellt werden. Die Kühlung ist jedoch maßgeblich für eine konstante Leistung. Wenn Sie für genügend Luftzirkulation im Tower sorgen, steht einer vertikal montierten Grafikkarte nichts im Weg.
Im Geräte-Manager wird Ihnen der Fehler Code 43 angezeigt. Das könnte bedeuten, dass ein angeschlossenes Gerät Probleme verursacht hat und deshalb von Windows gestoppt wurde. Da die Fehlermeldung recht allgemein ist, gibt es keine eindeutige Ursache. Es gibt verschiedene Wege, um den Fehler zu beheben:
Code 10 bedeutet im Windows-Gerätemanager, dass das Gerät oder die Hardware nicht erkannt wird und nicht darauf zugegriffen werden kann. In der Regel folgt die Information, dass das Gerät nicht startet. So gehen Sie vor:
Wenn Ihre Grafikkarte zu heiß wird, kann das verschiedene Ursachen haben. Ob Probleme mit den Lüftern, Staub, Schmutz oder eine nicht korrekte Bauteil-Verbindung - so lösen Sie das Problem:
Es gibt verschiedene Fehlerquellen. Dies sind einige davon:
Staub, der sich im Lamellenraster des Grafikkartenkühlers absetzt, beeinträchtigt dessen Leistung. Bauen Sie deshalb die Grafikkarte aus und pusten Sie kräftig hindurch. Ein Druckluftgebläse eignet sich in diesem Fall bestens. So wird Dreck jeglicher Art entfernt. Passen Sie jedoch auf, dass die Grafikkarte dabei keinen Schaden nimmt.
Wer nervige Dauergeräusche loswerden möchte, kann außerdem die Drehzahl des Lüfters oder den Takt des Grafikkartenchips verändern. An dieser Stelle bietet sich das Tool MSI Afterburner an.