Sie sind technikbegeistert, interessieren sich für aktuelle Produkte und sagen gerne Ihre Meinung?

Dann bewerben Sie sich ab sofort bis zum 12.11.2017 für die Bewertung einer der zehn True Spirit 90 Direct Kühler von Thermalright über das Anmeldeformular. Erzählen Sie kurz, warum Sie sich als Produkttester eignen und das Produkt testen möchten. Zeitnah werden wir aus allen Bewerbern zehn Tester auswählen und kontaktieren. Sollten Sie unter den Auserwählten sein, werden Ihnen die Produkte zugesendet und sollten von Ihnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Erhalt des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 1000 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen

10x True Spirit 90 Direct

Art. Nr.: 8817996

    Der True Spirit 90 Direct ist eine weitere Ergänzung der bewährten HDT Kühlern von Thermalright und bietet optimales Kühlpotential für Mini-Tower und HTPC-Gehäuse.

    Ebenso wie seine großen Brüder setzt der True Spirit 90 Direct auf das bekannte Heatpipe Direct Touch Prinzip. Drei 6 mm, konvex geformte Heatpipes sorgen für eine effiziente Ableitung der Prozessorwärme.

    Der kleine Kühler punktet aber nicht nur mit einem hervorragendem Preis- /Leistungsverhältnis, sondern vor allem mit seinen kompakten Maßen. Er bringt gerade mal ein Gewicht von knapp 390 Gramm auf die Waage. Mit den aus Kupfer vernickelten Direct Touch Heatpipes und den schwarz eloxierten Top-Fin sorgt er nicht nur für eine optimale Kühlung, sondern auch für einen besonders schicken Auftritt!

zum Artikel

AKTION BEENDET!

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Bastian

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 09.12.2017


    "Da ich einer der glücklichen Gewinner der Thermalright Produkttester Aktion bin, darf ich den Thermalright True Spirit 90 Direct testen und eine ausführliche Review schreiben. Zuerst einmal vielen Dank an Mindfactory, dass sie immer wieder Produkttester Aktionen machen und uns, den Testern, das Produkt für die Mühe schenken.
    Nun will ich etwas über den Versand sagen. An sich sind die bestellten Produkte recht schnell vor der Haustür da, auch dieses Mal war der Versand fast perfekt. Der Paketdienst hatte einen Tag Verspätung, aber über so kleinen Macken kann man leicht hinwegsehen. Der Kühler wurde natürlich sehr gut geschützt geliefert und die Verpackung ist sehr kompakt.
    Nun komme ich zum Inhalt der Verpackung:
    8x Lüfterentkoppler 1x kleines Päckchen mit Wärmeleitpaste
    1x kleines Päckchen mit Wärmeleitpasta 4x Lüfterklammern
    4x AMD Unterlegscheiben 4x Intel Unterlegscheiben
    3x kleine Schrauben mit Unterlegscheiben 5x kleine Schrauben ohne Unterlegscheiben
    5x größere Schrauben ohne Unterlegscheiben 1x schwarze Backplate
    1x Montagerahmen 1x Backplateeinsatz
    4x Rändelschrauben 1x Leitschutzfolie
    1x Lüfter Und natürlich der Kühlkörper

    Im Großen und Ganzen ist die gesamte Verpackung des Kühlers sehr wertig.
    Es sind bei den kleinen und größeren Schrauben ohne Unterlegscheiben jeweils eine Ersatzschraube, was ich persönlich sehr gut finde. Leider musste ich mir beim Zusammenbauen des Kühlers von einer dieser Schrauben zu Gebrauch machen. Auch bei den Lüfterklammern sind zwei zusätzliche Klammern für den Notfall dabei. Falls man wirklich noch einen zweiten Lüfter drauf montieren will, sind noch vier Lüfterentkoppler dabei.

    Alle Teile machen einen wertigen Eindruck, der Lüfter und der Kühlkörper an sich sehen sehr klasse aus. Der Lüfter ist sehr schlicht gehalten, aber da ich ein Fan des schlichten Designs bin, gefällt mir der Lüfter umso mehr.

    Der nächste Schritt nachdem Auspacken ist natürlich das Zusammenbauen.
    An sich ist das Zusammenbauen mit der Einleitung wirklich einfach, sogar für jemanden, der noch nie einen Lüfter selbst auf einen CPU montierte. Doch bei zwei Schritten musste ich etwas grübeln.
    Beim ersten Schritt konnte man nicht genau erkennen, wo man die Lüfterentkoppler anbringen muss, da würde ich persönlich den Schritt etwas ausführlicher beschreiben oder ein besseres Beispielbild benutzen, aber nach ein paar Minuten hatte ich den Dreh raus. Der nächste Schritt, wo ich kurz Probleme hatte, war als ich den Montagerahmen befestigte. Es stand nicht genau da, ob ich den Rahmen senkrecht zum Motherboard oder waagrecht einbauen sollte. Zuerst hatte ich ihn senkrecht drinnen, aber da hätte der Lüfter nach unten und nicht zur Seite geblasen. Ansonsten verlief der Aufbau sehr gut und ohne Konsequenzen. Es gab sogar keine Platzprobleme mit dem Ram Stick. Ich benutze eine HyperX Savage als Arbeitsspeicher. Dieser ist durch den Kühlkörper etwas höher. Da ich zum ersten Mal einen CPU-Kühler wechselte, brauchte ich etwas länger, um genau zu sein, 35 bis 40 min. Jemand, der schon einmal einen Kühler montierte, würde sicherlich nicht länger als 25 Minuten brauchen. Ich muss noch dazu sagen, dass ich nicht die mitgelieferte Wärmeleitpaste benutzte, sondern eine E2 IC Essential von Cooler Master.

    Als ich den Computer startete, war ich echt überrascht, wie leise der Kühler ist. Zuvor hatte ich einen Intel Stock Kühler drinnen. Man spürt auch beim Gehäuseausgang, dass mehr Luft durch das ganze System transportiert wird. Im Idle lag die CPU Temperatur um die 37 bis 40 Grad und durch den True Spirit liegt die Temperatur bei ca. 29 bis 34 Grad. Schon im Idle sieht man gut, dass der Kühler was kann!
    Bevor es zu den Temperaturen in den einzelnen Spielen geht, möchte ich noch kurz meine Specs sagen.
    Ich benutze:
    eine Geforce GTX 1060 (6Gb) von Gainward einen Intel Core I5 3450 (wird bald durch einen Ryzen 1600 ersetzt. Es kommt noch zu einem Update der Rezession!)
    ein Sharkoon VG5-W Gehäuse ein be quiet! System Power 7 mit 450 Watt
    8GB DDR3 HyperX Savage und 3 TB HDD Speicher von Seagate (einmal 1 TB und einmal 2 TB)

    Die Lüfter vom Gehäuse und der Lüfter vom CPU-Kühler drehen bei mittlerer Geschwindigkeit und sind leise (zirka 60cm Abstand vom Pc).
    Die Lautstärke ist ungefähr so laut wie leises Flüstern. Ich würde sagen, das sind um den Daumen gerechnet 27 Dezibel plus minus 2 bis 3 Dezibel.
    Spiele (Alle Spiele laufen bei ca. 60fps und die Auflösung ist 1080p):
    Arma 3: Temperatur: 44 bis 50 Grad (Stockkühler:54 bis 57 Grad)
    Counter Strike: Global Offensive: Temperatur 38 bis 42 Grad (Stockkühler: 45 bis 47 Grad)
    Grand Theft Auto V: Temperatur: 46 bis 49Grad (außerhalb der Stadt) (Stockkühler: 48-52Grad)
    48 bis 53 Grad (in Los Santos) (Stockkühler: 55 bis 60 Grad)
    PlayerUnknowns Battleground: Temperatur: 51 bis 56 Grad (Stockkühler: 59 bis 63 Grad)
    Project Cars: Temperatur: 48 bis 52 Grad (Stockkühler: 53 bis 56 Grad)
    Rocket League: Temperatur: 41 bis 46 Grad (Stockkühler: 48 bis 53 Grad)
    Warframe: Temperatur: 43 bis 47 Grad (Stockkühler: 49 bis 53 Grad)
    Rainbow Six: Siege: Temperatur: 45 bis 48 Grad (Stockkühler: 50 bis 55 Grad)
    Far Cry 4: Temperatur: 47 bis 50 Grad (Stockkühler: 54 bis 58 Grad)

    Wie man an den Beispielen sieht, ist der CPU bei relativ neuen Spielen mit dem True Spirit schon ein
    Stückchen kühler als bei meinem alter Stockkühler. Die Lautstärke ist wirklich angenehm leise in den
    Spielen, zwar hört man den Kühler etwas lauter, aber wenn man Kopfhörer auf hat oder die Lautsprecher
    auf normaler Zimmerlautstärke hat, muss man wirklich auf die Geräusche vom Lüfter konzentrieren,
    damit man diese hört.

    Mein Fazit zum Thermalright True Spirit 90 Direct:
    Design: 9 von 10 Sternen: Das Design ist sehr schlicht, macht aber was aus.

    Verarbeitung: 10 von 10 Sternen. Der Kühler und das mitgelieferte Zubehör macht einen sehr wertigen
    Eindruck und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch sehr gut meiner Meinung nach.

    Kompatibilität: 10 von 10 Sternen. Der Kühler ist für so ziemliche jedes Motherboard gebaut und es
    passt perfekt auf meines.

    Installation: 7.5 von 10 Sternen. Da zwei Schritte im Handbuch nicht ganz eindeutig beschrieben wurde.

    Der Thermalright True Spirit 90 Direct ist ein wirklich guter Kühler, der Leistung bringt und dabei auch noch leise ist. Meiner Meinung nach kann es zwar nicht so gut mit den teureren Kühlermodellen à la be quiet! oder Alpenföhn mithalten, aber im 20 bis 30¤ Preissegment hat es die Konkurrenz schwer gegen diesen kleinen aber feinen Boliden. Für den Preis von ca. 24 Euro macht der True Spirit wirklich was her und um den Preis würde ich ihn mir kaufen."

  • Testbericht von Sammy

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 09.12.2017


    "Mir wurde der "Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler" durch Mindfactory zum Testen des Produktes zur Verfügung gestellt. Dies ändert jedoch nichts daran, dass ich meine Meinung hier in diesem Review objektiv ausdrücken werde.

    Für dieses Review habe ich mit folgenden Systemen getestet:

    Mainboard: Joshua H-61 Asus Strix B-350-F
    CPU: Intel Core i5 2320 4x 3.00 Ghz Ryzen 5 6x1600x 3.60 Ghz
    Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 750 ti 2Gb Gddr5 OC
    RAM: 8 Gb ddr3 1333 Mhz (2x4) 16 Gb 3200 Mhz ddr4 (2x8)
    Gehäuse: be quiet! Silent Base 800
    Betriebssystem: Windows 10 Home 64 bit
    CPU Kühler ( Vergleich ): Boxed Intel Core i5 2320 Corsair H115i 280

    Nun wie man hier schon sieht, kam es bei mir beim Testen zu einem System Upgrade, wodurch mir leider die ganzen Daten vom ersten System verloren gingen und ich nun keine Zahlen nennen kann. Jedoch werde ich trotzdem ein möglichst genaues Review verfassen.

    Zuerst mal zum Design und damit auch direkt zum ersten Pluspunkt, denn der Kühler ist sehr kompakt und dies im positiven Sinne. Trotz des im Vergleich kleinen Rotor am Kühler ist der Kühler vergleichsweise leise und besitzt auch eine für den Officebereich komplett ausreichende Kühlleistung. Außerdem ist der Aufbau des Produktes so aufgebaut, dass man das sowohl ziemlich gut auf einem mATX montieren kann, ohne dass man irgendeine Hardware dabei zu nahe kommt oder berührt. Das Design im allgemeinen mit dem mattschwarzen Rotor und Hochglanz-Heatpipes in Verbindung sieht auch sehr gut aus.

    Bei der Verarbeitung und der Montierung gibt es schon mal eine Sache, die einen wahrscheinlich direkt heraus sticht, denn bei der Installation kommen zumindest bei Spezialfällen wie der Einbau, ohne das Mainboard rauszuholen und auf einem mATX ziemliche Probleme auf.

    Zum einen, dass sie einem raten, das Mainboard auf die Backplate zu setzen, um den Kühler zu installieren, was ziemlich schade ist, denn das könnte jemanden ziemlich schwer setzen, wenn derjenige sich nicht mit Computern auskennt und nur den Kühler wechseln möchte. Unter anderem haben die meisten Computergehäuse heutzutage ein Loch, wo man direkt an den "Rücken" des Mainboards rankommt und somit den Kühler auch etwas weniger umständlich wechseln könne.

    Nun noch das Problem, dass der Kühler weder darauf hinweist noch irgendetwas über die Kompatibilität von Mainboard Typs und Größen schreibt, denn für mich als jemand, der sich mit Computern auskennt, ist es selbstverständlich, dass die meisten CPU-Kühler, die es einzeln zu kaufen gibt, keine mAtx etc. Unterstützung haben und meist nur eine ATX Standard unterstüzung, da alle anderen Mainboards viele Ungleichheiten haben. Jedoch bin ich Fan davon, dass Leute, die sowas eben nicht wissen und keine Profis in Technikbereich sind, auch unterstützt werden und sowas mitgeteilt bekommen, damit sie es auch nur mit Hilfe der Anleitung eingebaut bekommen, aber auch die Kompatibilität so genau wie möglich beschrieben bekommen.

    Trotz allem hat es auf meine hier beschriebenen Mainboards gepasst, auch auf dem mATX. Jedoch waren bei 2 anderen mATX Mainboards Pins sehr stark beschädigt worden, sodass ich diesen dort nicht einbauen konnte. Nichtsdestotrotz hat der Einbau in das Joshua H-61 mit dem i5 1155 Sockel mit nur wenigen Problemen geklappt und der Einbau in das Asus B-350-f mit Ryzen 5 Am4 ging ebenfalls problemlos.

    Nun zu den für alle wahrscheinlich wichtigsten Punkt, nämlich die Lautstärke und Temperaturwerte.

    Also im Idle Modus ist die Temperatur in meinem Gehäuse (mit offener Backplate, um die Dämmung möglichst zu lösen) sehr angenehm und im Vergleich zu der H115i Wasserkühlung auch etwas leiser, da die Pumpe doch schon eine gewisse Lautstärke hat. Im Vergleich zum Boxed Kühler liegt dazwischen nicht so viel Unterschied. In dB ausgedrückt wären das wohl um die 2-5 dB runter. Unter Volllast hört man den Unterschied zwischen Boxed und dem True Spirit 90 schon ziemlich deutlich. Im dB-Vergleich wieder um die 7-12 dB weniger als der Standard Kühler. Hier punktet jedoch die Wasserkühlung, die dort im Schnitt 14-19 dB leiser ist.

    Bei der Temperatur bin ich ziemlich begeistert, da diese so gut wie gar nicht schwankt und auch unter Volllast den Ryzen 5 bei fast 80 im OC Zustand. Dies habe ich dann vorerst abgebrochen bei dem i5. unter Volllast kam der CPU jedoch nur auf 67°C, was sehr gut ist und was sich für den Office- und leichten Multimedia-Gebrauch gut sehen lässt, jedoch sollte man als starker Multimedia Nutzer oder Gamer doch lieber etwas anderes aussuchen. Dies ist jedoch zu erwarten, wenn man den Preis beachtet.

    Der Lieferumfang des Kühlers enthielt alles , was man für die verschiedenen Sockel braucht und es gab zu jeder Schraube ein Ersatz. Außerdem waren in dem Paket noch ein Tütchen mit Wärmeleitpaste, diese Menge war auch ziemlich großzügig. Dazu das Heatpipe System mit einem 90 mm Rotor und 2 Sets von den Klammern zum Befestigen des Rotors bzw. der Rotoren, wenn man noch um einen Zweiten erweitern möchte.

    Alles in allem gebe ich diesem Produkt 4 von 5 Sternen.
    Das Produkt konnte in allem überzeugen, was für einen Verbraucher mit normalen Computer Wissen wichtig ist. Die Kühlleistung ist ausreichend und auch die Lautstärke ist angenehm und nicht unerwartet laut oder störend.

    Im Vergleich zu anderen Produkten ist dieses vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut und nur zu empfehlen, wenn ihr keine Hardcore Gamer, "Technikfreaks" oder Grafiker seid. Man muss zu diesem Produkt leider sagen, dass es nicht von anderen Produkten heraussticht und man wahrscheinlich nicht direkt auf dieses Produkt aufmerksam wird. Verglichen jedoch mit Standard Boxed Kühlern ist dieses Produkt definitiv das Geld wert und ich glaube, es würde so gut wie niemanden schmerzen, diesen Kühler zu kaufen, da er zum eine einfach sehr günstig ist und für dieses Geld eine sehr gute Leistung erbringt und auch sehr gut verarbeitet ist.

    Durch den "Multikopplung" mit den verschiedenen Sockeln deckt dieser Kühler auch eine ziemlich große Arbeitsfläche und ein Großteil der Wünsche der Verbraucher ab.
    Der Grund, warum ich diesem Produkt keine 5 Sterne gegeben habe, liegt an den wenigen Informationen, die dieses Produkt abgibt und damit seine Kunden manchmal ziemlich im Dunklen hängen lässt. Auch auf der Website gab es kaum mehr Infos.

    Dies könnte bei vielen Kunden zum Problem werden und unnötige Arbeit kosten, die den Verbrauchern vermieden bleiben sollte.
    Trotz der Montageprobleme in mein mATX System und der fehlenden Information ist dieses Produkt auf jeden Fall weiterzuempfehlen."

  • Testbericht von Tobias

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 06.12.2017


    "Hinweis: Der Thermalright True Spirit 90 Direct CPU Kühler wurde mir von Mindfactory zum Test zur Verfügung gestellt.

    Getestet wurde der Thermalright True Spirit 90 Direct Towerkühlkörper von mir mit einer Intel Core i5 4590 4x 3.30GHz So.1150 CPU (TDP 84W). Als Mainboard kam ein sehr kompaktes aber vielseitiges Gigabyte GA-Q87N Intel Q87 So.1150 Dual Channel DDR3 Mini-ITX Board zum Einsatz. Ursprünglich war ein Noctua NH-L9x65 Topblow Kühler verbaut, der auch perfekt passt und mir als persönliche Referenz zum Thermalright True Spirit 90 Direct Kühler dient. DIe Grafikkarte ist eine 4GB ZOTAC GeForce GTX 970 Aktiv PCIe 3.0 x16 Blower Grafikkarte.

    Als Gehäuse kommt ein Cougar QBX Kaze Mini-ITX Small Form Factor Gaming Gehäuse zum Einsatz, in dem ausreichend Platz für die meisten Gaming Grafikkarten, bis zu 7 Stück 120er Lüfter oder eine 120/240er AIO Wasserkühlung vorhanden ist. Bei diesem Test war jedoch nur ein 120er Lüfter oben und der ab Werk verbaute 92er Lüfter hinten verbaut, da durch die Höhe des Towerkühlköpers der seitliche Lüfter entfallen musste. Der Festplattenkäfig passte aber noch ins Gehäuse.

    Ursprünglich sollte der Thermalright True Spirit 90 Direct in meinem etwas in die Jahre gekommenen Desktop HTPC den Test absolvieren, dessen AMD A10 6800K APU (TDP 100W) aktuell ein AMD Boxed-Kühler kühlt. Leider stellte sich hier schnell heraus, dass der Thermalright Towerkühlkörper für das HTPC Desktop Gehäuse um einige Zentimeter zu hoch ist.

    Das Design des Thermalright True Spirit 90 Direct wirkt für einen Kühlkörper dieser Preisklasse wirklich sehr ansprechend. Die schwarze Top-Fin und die vernickelten Heatpipes sehen ganz ordentlich aus, auch wenn Nickel aus technischer Sicht nicht das optimale Material für die Beschichtung von Heatpipes ist, die direkt die Wärme von der CPU aufnehmen sollen.

    Thermalright bewirbt den True Spirit 90 Direct konkret für kompakte Gehäuse, also konnte er im Cougar QBX Mini-ITX Gaming Tower zeigen, inwieweit das ernst gemeint ist. Das Gehäuse ist als ITX Gaming Gehäuse für ein ITX System noch recht geräumig und laut Hersteller für Kühlkörper bis zu einer Höhe von 105 mm geeignet. Trotzdem konnte ich den Thermalright True Spirit 90 Direct mit seinen 122 mm nach Entfernung des seitlichen Lüfters noch unterbringen, der Festplattenrahmen passte geraden noch so ins Gehäuse.

    Die reinen Maße des Kühlkörper sind B 104 x L 67 x H 122 mm, hinzu kommen jedoch in der Breite ca. 5 mm auf jeder Seite für die Montageklammern des Lüfters, welche zum echten Problem werden können. Der Kühlkörper wiegt 350g und wird mit einer stabilen Backplate, Isolierplatte und Montageplatte geliefert. Die Montage auf der CPU erfolgt mit normalen Schrauben ohne Federn, es sollte also immer mit Fingerspitzengefühl gearbeitet werden. Zur Montage wird eine Kreuzschlitz Schraubendreher benötigt, der sich nicht im Lieferumfang befindet.

    Beim mitgelieferten CPU Lüfter handelt es sich um ein schwarzes 92-mm-PWM-Modell von Thermalright mit 800-2000 U/min und 21-27 dB(A), der im Normalbetrieb kaum hörbar ist und auch unter Last im vernünftigen Rahmen bleibt, mit einem hochwertigeren 92mm Lüfter könnte hier aber noch eine weitere Geräuschoptimierung vorgenommen werden. Der Lüfter wird über einen 4Pin-PWM-Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Optional kann am Thermalright True Spirit 90 Direct noch ein weiterer 92mm-Lüfter angebracht werden, für dessen Montage zwei zusätzliche Montageklammern und vier Anti-Vibrations-Gummis beiliegen (insgesamt 4 Klammern und 8 Anti-Vibrations-Gummis). Der Lüfter wird durch die vier Anti-Vibrations-Gummis entkoppelt am Kühler befestigt.

    Unterstützt werden die Intel Sockel LGA 775, 1156, 1366, 1155, 1150 und 1151. Ein AMD-Montagekit liegt ebenfalls bei und so kann der Thermalright True Spirit 90 auch auf den Sockeln AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2 und FM2+ verwendet werden.
    Neben dem Montagematerial finden sich noch ein Beutelchen Thermalright Chill Factor Wärmeleitpaste (2g) und eine bebilderte Anleitung in Englisch und Deutsch, sowie eine zusätzliche Anleitung für AM4 Sockel im Lieferumfang.

    Der Einbau gestaltet sich unnötig umständlich und fummelig, was bei diesem Preissegment jedoch noch vertretbar ist. Vier einzelne Schrauben müssen mit Backplate und Isolierscheiben durchs Board und von oben gegen geschraubt werden - das ginge auch wesentlich eleganter, funktioniert aber gut und ist am Ende eine stabile Basis für den Kühlkörper.

    Das Heatpipe Direct Touch Prinzip des Kühlkörpers ohne Fußplatte, bei dem die drei Heatpipes direkt auf der CPU aufliegen sollen, finde ich nicht konsequent umgesetzt. Es sind zwischen den drei Heatpipes deutliche Vertiefungen durch die Rundung der Rohre, so dass der Kühlkörper nur mit drei Streifen auf der CPU aufliegt, anstatt flächig. Die Kühlleistung ist trotzdem erstaunlich gut.

    Der Abstand zwischen Speicherriegeln und Kühlkörper beträgt auf dem Mini-ITX Board gerade 2 mm, der Abstand zur Grafikkarte war noch geringer und nach Montage des Lüfter standen die Montagebügel sogar auf der Platine der Grafikkarte an - auf zwei Dioden.
    Ich würde das so - ausser zu eigenen Testzwecken - in keinem Gerät verbauen.
    Auf einem größeren Board oder nur mit Onboard-Grafik würde es warscheinlich problemlos funktionieren.Trotz alledem, es funktioniert, allerdings musste ich den 120er Lüfter im seitlichen Festplattenrahmen opfern - die 25mm brauchte der Kühlkörper noch nach oben.

    Der Thermalright True Spirit 90 Kühler tut genau was er soll, nämlich kühlen, und das im Ergebnis sehr gut. Ich werde es mir hier sparen genaue Temperaturwerte nennen, da diese stark von den Umgebungsverhältnissen und dem Gehäuse abhängen und damit immer relativ sind. Der Kühler transportiert bei 84W TDP die Wärmeenergie ausgezeichnet ab. Die CPU Temperatur bewegt sich im Leerlauf auf Windows Desktop um/unter 29°C und steigt auch unter Vollast über Stunden nie in kritische Bereiche. Der Hersteller gibt max. 120W TDP an und liefert auch auf Nachfrage auch Montagematerial für die Sockel LGA2011 und 2011-3, gibt jedoch gleichzeitig an, dass der Kühler für diese Systeme nicht leistungsfähig genug ist.

    Abgesehen von den Problemen beim Einbau in meinem MiniITX System, die ihn für dieses System leider weitgehend disqualifizieren, halte ich den Thermalright True Spirit 90 Kühler vom Preis/Leistungsverhältnis her für eine vernünftige Wahl wenn man Ersatz für den Boxed Kühler des CPU Herstellers sucht und bei guter Kühlleistung und moderater Geräuschentwicklung nicht mehr als 25 ¤ ausgeben möchte. Für ITX Boards ist er jedoch nur sehr bedingt geeignet, da die Abstände (zu) knapp gehalten sind und die Montageklammern des Lüfters noch zusätzlichen Platz zur Seite benötigen, der im Vorfeld nur schlecht eingeschätzt werden kann."

  • Testbericht von Heinrich

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 06.12.2017


    "Der Thermalright True Spirit 90 Direct Kühler kommt mit einem sehr eleganten Design mit komplettvernickelten Kupfer, schwarzer Oberabdeckung und einem schwarzweißen 90mm Lüfter daher. Ein 4-Pin Kabel mit schwarzen Gewebeschlauch unterstützt das elegante Aussehen.

    Insgesamt sind in dem Lieferumfang noch eine Wärmeleitpaste von Chill Factor und zwei Klammern für einen erweiterbaren Lüfter an der gegenüberliegenden Seite des Kühlkörpers vorhanden.

    Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck, scharfkantige Ecken oder weiches Blech sind hier Fehlanzeige. Mehr noch erkennt man keine Produktionsmacken oder ähnliche negative Auffälligkeiten wie bei anderen Lüftern dieses Bereiches. Die Messlatte dieses Kühlers befindet sich auf ähnlicher Höhe zu Noctua oder Be Quiet Kühlern, was Qualität und Aussehen angeht.

    Durch die mitgelieferten Sockeladapter ist die Kompatibilität zu allen gängigen Mainboard Arten gegeben. Der Kühlkörper lässt sich mit zwei bis drei Schrauben, je nach Sockeltyp, auf den CPU schrauben und ist somit bspw. Für die Erneuerung der Wärmeleitpaste nach einer bestimmten Laufzeit mit wenigen Handgriffen abzunehmen.

    Testsystem:
    Corsair Carbide 200 R mit Sichtfenster und zwei 120mm Fractal Design Lüfter
    AMD FX 8350 CPU
    8 GB 1600 Mhz Corsair Arbeitsspeicher
    AM3+ Asrock 970 Extreme 4 Mainboard
    EVGA 960 GTX mit 2 GB
    250 GB Samsung EVO SSD
    1 TB WD Green HDD
    560 W Silent Storm Netzteil

    Auf den ersten Blick dachte ich, dass die Konterplatte des Kühlers für mein AM3+ Board zu klein ist, doch bei genauer Betrachtung konnte ich erkennen, dass an den äußerlichen Seiten neben den Löchern für die Intel-Sockel kleinere Einsparungen waren, die genau für diesen Gebrauch vorgesehen sind. Für Do-It-Yourself Neulinge mit gleichen Sockel könnte ich mir gut vorstellen, dass Sie an dieser Stelle etwas länger brauchen, da in der Installationsanleitung der Hinweis auf diese Einsparungen fehlt.

    Im Idle-Betrieb erreichte der Lüfter einen solide Core-Temperatur von -30+°. Bei mehreren geöffneten Anwendung (sieben an der Anzahl) stieg die Temperatur bis etwa -68+° an. Im Vergleich bei drei parallel geöffneten Anwendungen sank die Temperatur auf solide -50+° runter. Mein Corsair Carbide 200 R Gehäuse mit zwei 120mm Fractal Design Lüfter könnten die Temperaturen beeinflusst haben. Es ist wahrscheinlich das ein Mesh Gehäusetyp einen besseren Airflow aufweist und die Temperaturen umso mehr senken kann, da das Carbide 200 R durch sein Design nur bedingt Luft an der Frontseite einziehen kann.

    Aufgrund des PWM-Anschlusses würde ich im UEFI eine Zieltemperatur von etwa 70° (je nach CPU unterschiedlich) angeben und die Drehzahl der Lüfter auf Stufe 1 bis 3 stellen. Das hat vor allem den Sinn die Lautstärke möglichst gering zu halten, da der kleine Lüfter im maximalen Betrieb nicht ganz
    unauffällig wird und etwas leiser als ein Staubsauger ist. Alternativ wäre hier eine Lüftersteuerung
    auch möglich und von mir eine der beiden Varianten sehr zu empfehlen.

    Die Installation war mit den mitgelieferten Anleitungen schlicht gehalten und nahm etwa eine
    Gesamtzeit von 15 Minuten in Anspruch. Wie bereits im oberen Punkt erwähnt fehlte jedoch der
    Hinweis auf die Einsparungen der Löcher für den AM3+ Sockel, womit in meinen Fall auch eine
    schnellere Installation möglich gewesen wären.
    Bei der Größe des Lüfters muss man sich keine Sorgen machen, dass möglicherweise Ram-Riegel
    oder passive Kühler im Weg stehen, da die Ausrichtung gut durchdacht ist und das Ausmaß des
    Kühlkörpers nicht übertrieben im Vergleich zu anderen CPU Lüftern wirkt. Mehr noch ist der Ein- und
    Ausbau von PC Komponenten aufgrund der Größe sehr angenehm. Ich habe oft genug erlebt, dass
    man bei manchen CPU Kühlern aufgrund ihrer Größe, diese komplett abschrauben muss um bspw.
    den Arbeitsspeicher zu wechseln oder wenn man ein bestimmtes Kabel an das Mainboard stecken
    will.
    Die vertikale Ausrichtung des CPU Kühlers finde ich persönlich sehr ansprechend und auch positiv um
    die Wärme aus dem Gehäuse zu bekommen, wenn ein zweiter Lüfter am Hintergehäuse gleich die
    warme Luft nach Außen bläst, ist dem nichts entgegenzustellen. Im Vergleich bei der Kühlung von
    Spawas oder Ram bei Top-Flow Lüftern kann ich aus Erfahrung bei 90mm nur bedingt bestätigen, wie
    manche sagen.

    Insgesamt würde ich den Thermalright True Spirit 90 Direct für den Gebrauch in der
    Multimediaanwendung oder auch im Office Bereich sehen. Für Overclocker oder Gamer ist die
    Kühlleistung nicht ausreichend, weshalb es bei Volllast zum CPU throttling kommen kann und man in
    diesen Bereichen einen Einbruch der Framerate erfährt. Auch sind Wahl des Gehäusetyps als auch
    der Lüfter, wie die Anzahl der verbauten Komponenten ausschlaggebend für die entsprechende
    Kühlleistung. Sprich weniger verbaute Komponente gleich weniger Hitzeentwicklung.
    Vergleichsweise habe ich die Kühlleistung meines AMD Boxed-CPU Lüfters FX 8350 (Top-Flow,
    Kupferkontakt und Pipes) entgegengestellt und konnte folgende Resultate herausdifferenzieren. Die
    Kühlung lag im Idle bei -41+° und erzielte unter Volllast einen Bereich von -72+°, was vor allem im
    Idle eine Differenz von ca. 10° ergibt. Der Lüfter wurde schnell ausgelastet und im Vergleich war die
    Lautstärke doppelt so hoch wie beim Thermalright. An dieser Stelle würde ich ganz klar den True
    Spirit empfehlen. Zuzüglich ist das throttling beim AMD Boxed Kühler in dieser Konfiguration
    vorprogrammiert, da es einfach bei Volllast zu heiß wird und dieser wirklich nur für das notwendigste
    ausgelegt wurde. Beim True Spirit hingegen wirkte die Temperatur konstant und ich konnte keine
    Performance einbüße erkennen, wobei es beim Vergleichslüfter zu kleineren Rucklern und längeren
    Ladezeiten kam.

    Zur Haltbarkeit des Kühlers kann ich nur sagen, dass das einzige was man in Zukunft austauschen
    muss, die Wärmeleitpaste sein wird oder irgendwann der 90mm Lüfter, wenn er den Geist aufgibt.

    Der Kühlkörper ist im normalen gebrauch unzerstörbar.
    Für Silent-Freaks gibt es sicherlich bessere Alternativen, optional könnte man jedoch auch den
    mitgelieferten 90mm Lüfter austauschen, was sich aber auf den Preis schlagen würde und ich an
    dieser Stelle lieber gleich die Unkosten in einen teureren CPU Kühler stecken würde. Beispielweise in
    den großen Bruder des True Spirits mit 120mm oder gleich 140mm Lüftern. Jedoch wäre die Größe
    des Kühlkörpers plus Lüfter wieder nicht mehr so dezent, wie bei diesem Modell. Trotzdem ist der
    Thermalrigt True Spirit 90 Direct die bessere Wahl beim einfachen Gebrauch und ich würde ihn
    deswegen weiterempfehlen.

    Ich habe den Thermalright True Spirit 90 Direct CPU Kühler im Zuge der Testers Keepers Aktion
    erhalten und versichere hiermit meine neutrale Meinung über das Produkt."

  • Testbericht von Tim

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 05.12.2017


    "Testbericht zum Thermalright True Spirit 90 Direct

    Zu meiner Freude wurde ich von Thermalright und Mindfactory als Produkttester des neuen True Spirit 90 Direct Prozessorkühlers ausgewählt. Da ich mich viel mit dem Bauen von Computern beschäftige, kommt auch zwangsläufig das Thema Kühlung auf, gerade bei übertakteten Prozessoren ein sehr wichtiges Thema. Von meinem momentanen Prozessorkühler (be quiet! Pure Rock) bin ich, was Qualität und Kühlleistung angeht, viel gewohnt und deshalb auch sehr kritisch. Im folgenden Testbericht werde ich genau auf den Kühler, seine positiven und vielleicht auch negativen Eigenschaften eingehen.

    Verpackung und Design:

    Allein die Verpackung kann manchmal schon viel über das Produkt aussagen, in diesem Fall ist sie relativ schlicht und durchdacht gestaltet, alles innerhalb und außerhalb der Verpackung hat seinen genauen Platz, an dem es gut aufgehoben ist.

    Das Design des Kühlers ist ebenfalls eher schlicht gehalten, dabei wird hauptsächlich auf die Farben Schwarz und Silber gesetzt, was dem Kühler wirklich super steht und ihn echt wertig aussehen lässt. Da nur die oberste der Finnen in Schwarz lackiert wurde, bekommt man den Eindruck eines schwarzen Kühlers ohne dabei an Kühlleistung zu verlieren. Alle restlichen Finnen sind unbehandelt, nur so kann eine sichere Wärmeübertragung gewährleistet werden.

    Material und Verarbeitung:

    Die Materialwahl des Kühlers ist Standard, die drei Heatpipes sind aus vernickeltem Metall (wahrscheinlich Kupfer), die Kühlerfinnen aus Aluminium, der Lüfter größtenteils aus Plastik und die Kontaktfläche zu Prozessor besteht aus Aluminium, dessen Oberfläche mit einem matt-grauen Finish daher kommt. Die Verarbeitung einzelner Teile und des gesamten Kühlers ist sehr gut, mir ist kein Teil untergekommen, das scharfe Kanten hatte oder eventuell nicht ganz sauber gepasst hat, hier gibt es nichts zu bemängeln. Die saubere Verarbeitung wirkt sich auch sehr positiv auf die Haptik aus, und ist deutlich mehr als man für diesen schmalen Preis (etwa 24 EUR momentan) erwarten kann.

    Montage:

    Die Montage gestaltet sich wirklich recht einfach, hat man sowas schon einmal gemacht, wird man sich sofort zurecht finden. Für Anfänger oder weniger Begabte liegt eine sehr gute Montageanleitung in mehreren Sprachen bei, die auf jeden Fall hilft. Man braucht einzig einen mittelgroßen Kreuzschraubenzieher für die Montage. Die allgemein eher etwas kleinere Größe des Kühlers vereinfacht die Montage erheblich, mit der Montage meines be quiet! Pure Rock Kühlers hatte ich im selben Gehäuse deutlich mehr Probleme. Der Prozessorkühler würde daher auch in die meisten normalen mini Itx Gehäuse problemlos passen. Die Backplate des Kühlers wird zusätzlich noch mit einem Kontaktschutz aus Plastik ausgeliefert, dies empfiehlt sich, da sie den Kontakt mit Lötstellen des Mainboards verhindert. Bei vergleichbaren Kühlern habe ich sowas bis jetzt noch nicht gesehen, obwohl ich dies als sehr sinnvoll erachte und es zudem auch für den Hersteller fast nichts kostet. Auch positiv zu erwähnen ist die Beigabe von einem zweiten Paar Lüfterklammern, diese ermöglichen bei Bedarf einen zweiten Lüfter auf dem Kühler zu installieren, auch wenn ich auf der Mindfactory Website keinen passenden Lüfter von Thermalright finden konnte. Ein zweiter Lüfter bringt jedoch auch nicht einen so großen Unterschied, dass es sich meiner Meinung nach lohnen würde. Des Weiteren liegen auch Vibrationsdämpfer für die Lüfter bei, acht Stück an der Anzahl, diese werden am Kühler befestigt und verhindern so Vibrationsgeräusche recht effektiv.

    Kühlleistung und Lautstärke:

    Getestet wurde der Pure Spirit 90 Direct auf meinem Intel Core i5 6600k, der auf 4,1 Ghz übertaktet wurde und somit eine Verlustleistung von 95 Watt aufweist. Der Kühler soll laut Hersteller Thermalright maximal 120 Watt kühlen können, somit bringe ich ihn schon relativ nahe an sein Limit. Getestet wurde er in einem Corsair Carbide 330r Gehäuse, ausgestattet mit drei Lüfter (2x 140er, 1x 120er) und einer guten Schalldämmung. Alle Lüfter liefen beim Test mit etwa 500 Umdrehungen pro Minute, dadurch ist ein guter Silent Betrieb gewährleistet.

    Zusammen mit dem be quiet! Pure Rock habe ich den Thermalright True Spirit 90 Direct unter Cinebench R15 getestet, bei diesem Benchmark werden alle Prozessorkerne voll ausgelastet. Getestet wurde jeweils mit voller Lüfterdrehzahl, um die maximale Kühlleistung zu ermitteln. Bei beiden Kühlern wurde die Arctic MX-2 Wärmeleitpaste zum Testen verwendet, diese ist von erster Qualität und fördert die Vergleichbarkeit zwischen beiden Kühlern.

    be quiet! Pure Rock max. 55 Grad bei 1500 Umdrehungen pro Minute (*)
    Thermalright True Spirit 90 Direct max. 53 Grad bei 2000 Umdrehungen pro Minute (*)
    Im Idle betragen die Temperaturen des True Spirit 90 Direct zwischen 36 und 38 Grad, bei etwa 850 Umdrehungen pro Minute. (*)
    (*)Die Temperaturen wurden unter einem eher schwachen Luftstrom im Gehäuse gemessen, können also tendenziell eher noch weiter nach unten abfallen.

    Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass dieser kleine Unterschied von 2 Grad an der Drehzahl liegt, die ist jedoch fast zu vernachlässigen, da zu aller erst der eigentliche Kühler die Grenze des Möglichen festlegt. Obwohl der Pure Rock deutlich mehr Kühlfläche bietet, ist er schlechter bei der Kühlung. Grund dafür sehe ich in der Kontaktfläche, beim Pure Rock sind die Heatpipes oberrhalb der Kontaktfläche, beim True Spirit 90 Direct sind diese halb in die Kontaktfläche eingearbeitet und haben so einen deutlich besseren Kontakt zur CPU. Bei der Lautstärke schenken sich beide Kühler so gut wie nichts, unter Last ist der Thermalright Ture Spirit 90 Direct hörbar und bis max. 1000 Umdrehungen auf jeden Fall silenttauglich. Regelt man den Lüfter manuell auf etwa 50%, ist dies, so finde ich, der beste Kompromiss auf Kühlleistung und Lautstärke (kühl und leise).

    Fazit:

    Auf den ersten Blick hatte ich, ehrlich gesagt, nicht sehrviel erwartet, bei der Kühlung war ich mir zu Anfang sicher, er könne dem Pure Rock nicht das Wasser reichen, allein schon wegen der Größe. Überraschenderweise wurde ich eines Besseren belehrt, werde in Zukunft vermutlich noch den ein oder anderen Kühler von Thermalright kaufen und somit bleibt der Thermalright True Spirit 90 Direct nun auch in meinem Hauptrechner eingebaut. Abgesehen von der fehlenden Wärmeleitpaste bei meinem Produkt kann ich den Kühler vollstens empfehlen, das Gesamtpaket aus Preis (aktuell etwa 24EUR) und der gebotenen Leistung macht dieses Produkt sehr empfehlenswert. Auch wegen dem AM4 Support out of the box sollte dieser Kühler sehr interessant für die aktuellen Ryzen Prozessoren sein, vorausgesetzt, die TDP hält sich innerhalb der Spezifikationen."

  • Testbericht von Hannah

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 03.12.2017


    "Testbericht True Spirit 90 Direct

    Design
    Der True Spirit 90 Direct ist mit einer gerade einmal 120 mm Höhe sehr gut für die meisten Midi Tower Gehäuse geeignet. Und durch sein schmales und kompaktes Design sehr platzsparend. Der PWM Lüfter wirkt sehr schlicht und ist deshalb nichts Besonderes. Zudem gibt es kein effektives Design oder eine Beleuchtung. Dies ist aber typisch für Thermalright. Die Oberseite des Kühlkörpers ist schwarz lackiert und fällt so nach dem Einbau fast nicht mehr auf, dies gefällt mir sehr gut und ist positiv hervorzuheben. Allerdings würde es mir noch besser gefallen, wenn alles schwarz lackiert wäre.

    Verarbeitung
    Der True Spirit 90 Direct ist sehr leicht und überzeugt durch seine hervorragende Verarbeitung. Besonders die aus Vollaluminium Kontaktplatte sieht sehr hochwertig aus und gibt dem Kühler eine gewisse Wertigkeit. Die Direct Touch Heatpipes aus Kupfer sind vernickelt und ergeben in Verbindung mit der schwarz eloxierten Top-Fin eine besonders edle Optik. Das Kabel jedoch ist von einem feinmaschigen Netz umgeben, welches zusätzlichen Schutz bietet und optisch mehr hermacht. Es ist ausreichend lang, um auch in größeren Mainboards zum gewünschten Steckplatz zu finden und wirkt sehr solide.

    Kompatibilität
    Der Kühler wurde in meinen PC eingebaut, der die folgenden Komponenten aufweist:
    CPU: Intel i7 4790k @ 4.7GHz
    Mainboard: MSI Gaming M5
    RAM: 2x 8GB Crucial Ballistix SportDDR3-1600
    Grafikkarte: MSI GTX 970
    SSD/HDD: Samsung 850 EVO
    Seagate Desktop HDD ST1000DM003
    Windows: 7.0 Home 64 Bit
    Dies hat alles ohne Probleme funktioniert und der Kühler hat seine volle Leistung erfüllen können. Auch der Einbau ging sehr leicht und schnell für mich.

    Temperatur/ Geräuschentwicklung
    Im Vergleich zu meinem Gehäuselüfter ist der Kühler nicht zu hören. Bei ausgeschalteten Gehäuselüfter ist der Lüfter gar nicht zu vernehmen.
    Ich habe den Lüfter auch in verschiedenen Spielen ausprobiert, um die Temperaturentwicklung zu beobachten. Es ist zwar eine Temperatur Differenz zu spüren, aber diese war nur minimal. Der Prozessor geriet zu keinem Zeitpunkt in einen für ihn schädlichen Zustand, sodass auch keine Leistungsminderung festzustellen war. Der Einsatz im Silent Betrieb stellte ebenfalls kein Problem dar und lieferte konstant gute Kühlleistung. Wem eine einseitige Belüftung zu wenig ist, der kann nach Bedarf die Kühlleistung durch das Anbringen eines zweiten Lüfters gesteigert werden. Wegen des optimierten Abstands der Aluminiumfinnen und der guten Kühlfläche kann der True Spirit 90 Direct bereits bei niedriger Lüfterdrehzahl und Geräuschentwicklung eine wirklich gute Leistung aufweisen. Der Lüfter deckt den Kühlkörper fast vollständig ab, wodurch eine höchst effiziente Wärmeableitung ermöglicht wird. Nach der zweiwöchigen Testphase im täglichem Betrieb, kann ich nur sagen, dass der Kühler mich völlig überzeugt hat. Die Kühlleistung mit einem Kühler ist für mich vollkommen ausreichend, mit zwei Lüftern sogar überragend.

    Installation/Features
    Vor der Inbetriebnahme muss der Lüfter noch auf den Kühlkörper montiert werden. Dies geht aber dank der mitgelieferten beiden Haltebügel sehr schnell und einfach. Außerdem ist ein separates Accesory Pack enthalten, welches Zubehörteile für die unterschiedlichsten Sockeltypen enthält. Außerdem noch Schrauben zur Montage und Wärmeleitpaste enthält. Der True Spirit 90 Direct sollte sich auf den handelsüblichsten Sockeltypen montieren lassen.
    Eine verständliche, bebilderte Anleitung - jeweils für Intel und AMD  gehören mit zum Lieferumfang. Diese ist sogar in mehreren Sprachen vorhanden. Durch die sehr genau geschriebene Anleitung stellte die Montage für mich keine große Schwierigkeit dar und war einfach durchzuführen. Hierbei ist aber ein grundlegendes Verständnis von Computerhardware sehr nützlich. Für Laien ist eine Stunde Arbeit realistisch einzuplanen. Ich würde die Montage aber als einfach einordnen.
    Der True Spirit 90 Direct behindert weder die Ramblöcke noch die Kühlkörper der Spannungswandler des Boards. So kann sich der RAM oder die CPU nicht selbst herunterfahren, um sich vor Überhitzung zu schützen. Dies kann sich dann durch geminderter Leistung ausdrücken. Deswegen ist die richtige Kühlergröße sehr wichtig und muss unbedingt in Relation zum Board stehen. So kann man sicher sein, dass man die maximale Leistung hat. Dies war bei meiner Zusammenstellung und Komposition der Fall und der Lüfter hat sehr gute Leistung gebracht.
    Vor dem Einbau kann relativ viel vorbereitet werden. Je nach Board wird vorab das Mounting-Kit in nur wenigen Schritten zusammengebaut. Ist die Backplate mittels der Rändelschrauben auf dem Mainboard befestigt, kann auch schon zur Wärmeleitpaste gegriffen werden. Anschließend wird der Montagerahmen auf den Rändelschrauben befestigt. Nun kann bereits der Kühlkörper befestigt werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Befestigungsschrauben für den Kühler nicht allzu festgezogen werden. Schraubt man nämlich beide komplett rein, wird unter Umständen das Mainboard verbogen bzw. zieht es die CPU aus dem Sockel. Gefühl ist hier alles!
    Die Befestigung des Lüfters kann sowohl vorab als auch auf dem bereits montierten Kühler erfolgen. Hier sollte bei einseitiger Lüftermontage dennoch vorausschauend der Lüfter auf der unzugänglicheren Seite angebracht werden, da für die Entkoppler Platz und Geschick gefordert sind. Ebenso ist das Aufspannen des Lüfters nichts für enge Räume, da die Klammern ordentlich spannen.
    Nach dem Einbau des Lüfters würde der PC innerhalb kürzester Zeit wieder hochgefahren und alles neu gestartet. Der solide verarbeitete Kühler hat mich dann auch sogleich überrascht. Denn er diente die ersten 10min als Passivkühler. Die 43 Aluminiumlamellen wurden von den 6 mm Heatpipes mit der Abwärme meines Intel Core Intel i7 4790k gespeist und leisteten dabei wirklich sehr gute Arbeit!

    Haltbarkeit & Vergleich
    Zu diesem Punkt kann ich leider keine Informationen geben, da dies mein erster Lüfter ist und ich bis jetzt nur meinen Gehäuselüfter hatte."

  • Testbericht von L.Kad

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 02.12.2017


    "Bewertung des Thermalright True Spirit 90 Direct

    Den CPU Kühler True Spirit 90 Direct erhielt ich bei der Aktion von Testers Keepers von Mindfactory. Im Folgenden werde ich den getesteten Kühler gegliedert kritisch
    bewerten und vergleichen. Dabei werden folgende Punkte angesprochen:

    - Ankunft
    - Lieferumfang und erster Eindruck
    - Einbau und Kompatibilität
    - Design
    - Betriebnahme und Geräuschentwicklung
    - Temperatur und Vergleich
    - Fazit

    Ankunft

    Nach dem Erhalt des Produktes stach die Größe der Verpackung sofort ins Auge. Diese ist nämlich im Vergleich zu den anderen CPU-Kühlern relativ klein, was daran liegt, dass der Lüfter (wie der Name schon sagt) einen Durchmesser Ø = 90mm hat. Somit ist der Kühler zwar auch in größeren ATX-Gehäusen einsetzbar, aber erst in ITX- beziehungsweise mATX-Gehäusen effizienter nutzbar.

    Lieferumfang und erster Eindruck

    Beim Öffnen der Verpackung machte der Inhalt einen sauberen und hochwertigen Eindruck, da jegliche Teile übersichtlich und solide eingepackt waren. Vorsorglich hat Thermalright außerdem immer eine Schraube mehr als nötig verpackt, falls es zu Verlust oder sonstiges kommt. Im Vergleich zum Intel-Stock-Kühler ist dieser (mit Lüfter) etwas dünner, dafür aber entsprechend höher. Wie erwartet, schien mir der Kühler somit etwas klein, was mir Bedenken bei etwas größeren ATX-Gehäusen gab.

    Dabei enthalten war folgendes:
    - 1x TS-90 Direct Kühlkörper
    - 1x Montagerahmen
    - 1x Multi Plattform Backplate
    - 4x Rändelschrauben
    - 3x M3L7 Schrauben
    - 5x M3L10 Schrauben
    - 5x M3l& Schrauben
    - 4x Intel Unterlegschreibe (klein)
    - 4x AMD Unterlegscheibe (groß)
    - 1x Backplateeinsatz
    - 4x Lüfterklammer
    - 1x Wärmeleitpaste (Chill Factor)
    - 1x CPU-Lüfter (TY-9225B)
    - 1x Schraubendreher
    - 8x Lüfterentkoppler (Anti-Rutsch-Befestigung für den Lüfter)

    Einbau und Kompatibilität

    Der Einbau war, meiner Meinung nach, relativ einfach. Dies lag vor Allem an der sehr übersichtlichen Anleitung und Beschriftung, mit der man selbst ohne viel Vorwissen den Einbau in maximal 30 Minuten einfach vollbringen konnte (obwohl die Anleitung ein paar Rechtsschreibfehler wie Mulit statt Multi (S.9) besaß. Die Halterungen und die Qualität machten außerdem einen sehr stabilen Eindruck. Vorteilhaft erwies sich hierbei die kompakte Form, da man selbst bei RAM-Riegeln mit hohem Profil genug Platz haben würde. Da sowohl AMD als auch Intel, also somit die geläufigsten Sockel (775, 1366, 1156, 1155, 1150, 1151, AM2, AM2+, AM3, AM3+, AM4, FM1, FM2, FM2+) unterstützt werden, ist der Kühler mit den allermeisten PCs kompatibel.

    Insgesamt ergaben sich jedoch einige kleinere Schwierigkeiten:

    - Die Wärmeleitpaste kam leider in einer billigen Plastikverpackung, was beim Auftragen das Herausdrücken erschwerte, da man der Paste nachhelfen musste, nicht am Plastik festzukleben und gleichzeitig eine wässrige Flüssigkeit rauskam, die dazu führte, dass die Paste auf der CPU verrutschte. An dieser Stelle würde ich empfehlen, eine einfache Einmalspritze zu verwenden und grundsätzlich billige Plastiktuben zu vermeiden.

    - Man muss sehr darauf achten, die Schrauben für den Montagerahmen nicht zu stark reinzuschrauben, obwohl es den Eindruck macht, dass es nicht ausreicht.
    Ansonsten geht man das Risiko ein, Schäden auf dem Motherboard zu bekommen.

    - Man muss in der Anleitung aufpassen, da nach der Abbildung die Montageplatte so eingebaut werden sollte, dass der Kühler die Luft nach oben oder unten bläst. Empfehlenswert und üblich ist jedoch eine Ausrichtung, bei der die Luft nach hinten aus dem PC geblasen wird, um eine bessere Luftströmung zu erreichen.

    - Da der Lüfter ohne Lüfterentkoppler verrutschen würde, muss man diese in die vorgesehenen Ritzen reinfummeln. Anstelle dessen hätte man einen etwas breiteren Lüfter oder, engere Lüfterklammern verwenden können.

    Design

    Das Design wirkt insgesamt sehr neutral und hochwertig, da nicht nur die Kontaktplatte, sondern auch die Heatpipes in Silber gehalten sind. Auch in PCs, die sehr stark auf Design ausgelegt sind, macht sich dieser Kühler zum fragwürdigen Kandidaten, da die Topplate, der Lüfter und das dazugehörige gesleevte Kabel in Schwarz gehalten sind, und die Farbkomposition schick und neutral wirkt. Obwohl 2017 der Trend darin besteht, Produkte mit RGB-LEDs etc. auszustatten, hielt sich Thermalright an ein schlichtes und gutes Design, um dem Trend entgegenzuwirken. Meiner Meinung nach sollte sich Thermalright trotz der stimmigen Farbkomposition dennoch eine Scheibe von be quiet! abschneiden, denn wenn Thermalright sich dazu entscheidet, die Topplate Schwarz zu färben, wäre es umso schicker, dass auch der Kühlkörper schwarz gefärbt wird.

    Betriebnahme und Geräuschentwicklung

    Nachdem nun alles installiert worden war, fiel mir beim Start des PCs eine starke Verminderung der Lautstärke im Gegensatz zum Intel-Stock-Kühler auf. Es gab trotz absoluter Stille im Raum keine wahrnehmbare Lautstärke des Kühlers, und erst beim Rendern bei Adobe After Effects oder bei Volllast in Spielen wie Rise of the Tomb Raider und Rocket League wurde der Kühler bemerkbar lauter. Dies ließ sich jedoch an den Einstellungen im BIOS beheben, sobald man die maximale Lüfterdrehzahl von 2000U/min auf 1700 U/min herabsetzte.

    Temperatur und Vergleich

    Mein verwendeter Prozessor ist der i3-6100 (kein OC) auf dem Gigabyte H110M-DS2 Mainboard in einem mAtx-Gehäuse von Fractal Design. Die verwendete Grafikkarte ist eine GTX 1060 3GB OC von KFA2, und die Gehäuselüfter sind 2x Fractal Design Dynamic XP GP12 (1 vorne, 1 hinten). Im Folgenden liste ich die verschiedenen Temperaturen des True Spirit 90 Direct und des Intel-Stock-Kühlers (mit Arctic Silver Wärmeleitpaste) bei niedrigerer Raumtemperatur auf.

    Intel-Stock-Kühler
    - Idle: 31°C - 33°C
    - Rocket League: 56°C - 57°C
    - Rise of the Tomb Raider: 62°C-65°C

    True Spirit 90 Direct
    - Idle: 26 - 29°C
    - Rocket League: 42°C - 44°C
    - Rise of the Tomb Raider: 47°C - 49°C

    Wie man hier an den Ergebnissen sieht, liegt der True Spirit 90 Direct deutlich vor dem Intel-Stock-Kühler. Interessant dabei ist, dass je anspruchsvoller ein Programm ist, der Temperaturabstand deutlich größer ist als beim True Spirit 90 Direct Kühler, was ich persönlich sehr überraschend finde.

    Fazit

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kühler sehr stark und effizient arbeitet für einen Preis von ca. 24¤. Aufgrund der Größe ist also empfehlenswert, den Kühler nur in einen ITX- oder mATX- Gehäuse zu verbauen, damit dieser effizienter arbeiten kann. Außerdem wäre es wünschenswert, dass Thermalright anstelle der billigen Plastik Verpackung eine Eimalspritze zur Aufbewahrung der Wärmeleitpaste verwendet. Der Kühler ist dennoch eine gute Alternative zum Intel Stock Kühler und aufgrund des schicken Designs und dem unschlagbaren Preis ein sehr wettbewerbsfähiges Produkt auf dem CPU Kühler Markt."

  • Testbericht von RM

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 02.12.2017


    "Heute möchte ich euch den "Thermalright True Spirit 90 Direct" vorstellen, den ich im Rahmen eines Testers Keepers von Mindfactory erhalten habe.
    An dieser Stelle vielen Dank an Mindfactory für das Testmuster!

    Verpackung und Spezifikationen

    Der Thermalright True Spirit 90 Direct kommt in einem in schwarz-rot gehaltenen, durchaus schick wirkenden, Karton.
    Seitlich auf dem Karton sind die Basis-Spezifikationen notiert.

    Der Vollständigkeit halber gebe ich hier noch einmal die auf der deutschen Thermalright Seite gelisteten Spezifikationen an:
    Länge: 104 mm (m. Lüfter)
    Breite: 77 mm (m. Lüfter)
    Höhe: 122 mm (m. Lüfter)
    Gewicht: 330 g (m. Lüfter)
    Abmessungen Lüfter: 92 x 92 x 25 mm
    Material: Hybrid
    Drehzahl: 800 - 2.000 U/min
    Förderleistung: 26,8 - 66,9 m³/h
    Geräuschentwicklung: 21 - 27 dB(A)
    Anschluss Lüfter: 4 Pin PWM
    Heatpipe: 3 x 6 mm
    Max. Kühlleistung: 120 Watt

    Kompatible Sockel:
    AMD AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4/FM1/FM2/FM2+
    Intel LGA 775/1156/1366/1155/1150/1151

    Zubehör, Verarbeitung und Design

    Außer dem Kühler nebst 92mm Lüfter enthält die Verpackung einen kleinen Karton mit Befestigungsmaterial, sowie die Installationsanleitung und eine extra Anleitung für die Installation auf AM4 Boards.

    Es ist eine Portion Chill Factor Wärmeleitpaste von Thermalright beigelegt.

    Das Kühler-Montagematerial besteht aus Backplate, Leitschutzfolie, Montagerahmen, Backplateeinsatz, Spacer für Intel CPUs, Abstandhalter (Rändelschrauben), Plastikunterlegscheiben (AMD/Intel) und Schrauben. Von den Schrauben liegt je eine zusätzliche bei, falls mal eine verloren gehen sollte.

    Für die Lüfterbefestigung werden 4 Halteklammern, sowie 8 Gummiröhrchen mitgeliefert.
    Pro Lüfter werden 2 Klammern und 4 Gummiröhrchen benötigt, der Installation eines optionalen zweiten Lüfters steht also nichts im Wege.

    Die Tütchen für das Befestigungsmaterial sind leider nur für den Einmalgebrauch, hier würde ich mir wieder verschließbare wünschen, damit nicht benötigte Teile nicht verloren gehen.
    Der Kühler macht einen sauber verarbeiteten Eindruck und sieht sehr edel aus. Auch beim Montagematerial gibt es nichts zu beanstanden.

    Installation

    Die Installation erfolgt für alle Sockel quasi identisch, es werden lediglich andere Bohrungen für die Verschraubung gewählt. Der Backplateeinsatz wird nur bei manchen Sockeln benötigt.

    Die Installation gestaltet sich recht einfach und ist gut alleine machbar.

    Zunächst wird die Backplate mit der Leitschutzfolie, Schrauben und den jeweiligen Plastikunterlegscheiben vorbereitet. Ich hatte hier wegen der Einzelteile erst ein ziemliches Gefrickel beim Verschrauben der Backplate erwartet, durch die Plastikunterlegscheiben werden die Schrauben aber in Position gehalten und die Backplate-Konstruktion kann einfach mit einer Hand ans Board gehalten und mit der anderen Hand mit den Rändelschrauben fixiert werden.

    Im liegenden Gehäuse braucht der Montagerahmen danach nur aufgelegt und verschraubt werden.

    Vor dem Einsetzen des Kühlers sollten noch die 4 Gummiröhrchen in die entsprechenden Aussparungen am Kühler gedrückt werden. Die Entkopplung des Lüfters über die Röhrchen finde ich recht clever, vor allem da diese nicht geklebt werden, sondern sich selbst halten. Bei vielen Produkten findet man an dieser Stelle an den Kühler oder Lüfter geklebte Gummiplättchen, die dann gerne mal flöten gehen.

    Die Auflagefläche des Kühlers ist nicht komplett plan geschliffen, beim Dosieren der Wärmeleitpaste sollte bedacht werden, dass ein gewisser Teil in den Rillen zwischen den Heatpipes verschwindet.

    Der Kühler wird nun einfach aufgesetzt und mit 2 Schrauben fixiert. Anschließend wird noch der Lüfter mit 2 Halterklammern befestigt.

    Praxistest

    Zum Testen habe ich folgendes Basissystem verwendet:
    Betriebssystem: Windows 10 Pro
    Gehäuse: Nanoxia Coolforce 1
    Netzteil: Straight Power E9 580W
    Grafikkarte: KFA2 GeForce GTX 1070 Hall of Fame
    Mainboard: Gigabyte Z170X-Ultra Gaming
    RAM: G-Skill 8GB Trident Z @ 2133MHz
    CPUs: Celeron G3900 (2 x 2,8 GHz, OC 4,5GHz)
    Core i7-6700K (4 x 4,2 GHz, OC 4,5GHz)

    Umgebungstemperatur: ca. 21°C
    Software:
    Prime95 v27.9
    HWInfo 5.60-3280
    3DMark 2.4.3819.0 , Firestrike 1.1

    Ich habe mich für den Test dazu entschieden, die Gehäuselüfter auf mittlere Stufe (7V) einzustellen.
    Das Gehäuse besitzt 2x 140mm Lüfter vorne und 1x 120mm hinten. Die Deckelklappe oben am Gehäuse war während des Tests geschlossen. Um ordentlich Temperatur und Last zu erzeugen wurde der SmallFFT Lasttest in Prime95 gestartet. Dazu wurde der Firestrike Benchmark im Dauertest (Loop) gestartet.

    Nach ca. 60 Minuten wurden die Temperaturen abgelesen.
    Zuerst wollte ich den Celeron G3900 zum Testen und Vergleichen nutzen. Es stellte sich aber schnell heraus, der True Spirit 90 Direct ist damit einfach mal überhaupt nicht gefordert.
    Celeren G3900@ Stock : ~30°C
    Celeren G3900@ 4,5GHz : ~50°C

    Ich habe mich dann dazu entschlossen, weitere Test und Vergleiche mit anderen Lüftern mit dem i7-6700K zu machen.
    Folgende Lüfter wurden zum Vergleich hinzugezogen und unter gleichen Bedingungen getestet:
    -Thermalright True Spirit 90 Direct
    -EKL Alpenföhn Ben Nevis
    -Artic Freezer i32
    -EKL Alpenföhn Ben Nevis Advanced Black RGB

    Die Lüfterdrehzahl wurde manuell so angepasst, dass 40db Lautstärke nicht überschritten werden.

    Fangen wir mit einem kleinen Vergleich der Bauhöhe an.
    Der "Ben Nevis" ist mit 120mm am niedrigsten gebaut, es folgen der "True Spirit 90" mit 122mm und dem "Freezer i32" mit 123mm. Der "Ben Nevis Advanced" ist mit 130mm deutlich größer als die anderen Kandidaten.

    Beim Gewichtsvergleich fällt zunächst auf, dass der True Spirit 90 mit 330g knapp die Hälfte der Masse als die 3 Vergleichskandidaten auf die Waage bringt, die 630g, 614g, bzw. 670g wiegen.

    Kommen wir zum eigentlich interessanten Teil, der Kühlleistung unter Last.
    Bei 4,2GHz und smallFFT ist der "True Spirit 90" mit 63° erstaunlicherweise nur 1° schlechter als der deutlich massivere und größere "Ben Nevis Advanced". Gegen den "Freezer i32" mit 55° sehen aber beide alt aus.
    Mit 75,5° ist der "Ben Nevis" deutlich abgeschlagen.
    4,2GHz mit smallFFT und Firestrike treiben die Temperaturen weiter in die Höhe. Mit der Grafikkarte als zusätzliche Wärmequelle kommt der "True Spirit 90" nicht ganz so gut klar, der Temperaturanstieg ist bei ihm am höchsten.
    Nichtsdesotrotz wurde die CPU noch etwas weiter gepusht.
    4,5GHz bei Prime95 im smallFFT machen alle Kandidaten noch mit, wobei der "Ben Nevis" mit 100° nicht mehr im grünen Bereich läuft. Ansonsten ist das Bild ähnlich wie bei 4,2GHz , der "True Spirit 90" muss sich knapp dem "Ben Nevis Advanced" geschlagen geben, der "Freezer i32" liegt vorn.
    4,5GHz mit smallFFT und Firestrike sind für den "Ben Nevis" erwartungsgemäß nicht machbar, die Temperaturen schießen in kurzer Zeit über die 100° und der Test wird daher abgebrochen.



    Fazit

    Als der "Thermalright True Spirit 90 Direct" bei mir ankam, dachte ich "och, der ist ja niedlich. Für 'nen Office Rechner wird der schon passen."
    Das tut er natürlich auch, aber von der tatsächlichen Kühlleistung unter härteren Bedingungen war ich dann doch sehr positiv überrascht.
    Jemand, der seine CPU nicht dauernd voll auslastet, kann den Kleinen auch gut auf einen 6700k schnallen und diesen sogar noch moderat übertakten.

    Zumal im Test auch kein Gehäuse mit allzu gutem Airflow genutzt wurde.
    Die Verarbeitung ist insgesamt sehr sauber, scharfe Kanten oder ähnliches sind hier Fehlanzeige.

    Die Montage macht sich auch recht gut. Es gibt sicher Befestigungsvarianten mit weniger Einzelteilen, die noch etwas einfacher sind, aber für den Preis kann man nicht meckern.
    Für detaillierte Lautstärketeste fehlte leider die Zeit, subjektiv ist der "True Spirit 90 Direct" aber angenehm leise, sofern man nicht gerade auf 100% Lüfterdrehzahl geht.
    Der Lüfter scheint durch die "Gummirohrlagerung" zumindest gut entkoppelt zu sein.
    Von mir eine klare Empfehlung für den "kleinen"!"

  • Testbericht von Denis Gia.

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 01.12.2017


    "Test des Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    Ich habe den True Spirit 90 Direct im Zuge der Thermalright Testers Keepers Aktion erhalten und versuche nun in einer Produktanalyse diesen Kühler objektiv und ausgiebig zu bewerten.

    Ich werde meine Produktanalyse in folgende Punkte aufteilen:
    1. Lieferumfang und Montage
    2. Testsystem
    3. Test des Kühlers
    4. Test des Kühlers mit übertakteten Prozessor
    5. Fazit


    1. Lieferumfang und Montage

    Zum Lieferumfang

    Der Kühler kam in einer gut gepolsterten Verpackung. Der Kühlkörper war extra gesichert, wie es sich gehört, es waren keinerlei Kratzer oder Verunstaltungen zu vernehmen. Er macht einen soliden und hochwertigen Eindruck. Da ich auch schon Erfahrungen mit Thermalright gemacht habe, habe ich auch nichts anderes erwartet.
    In der Verpackung enthalten waren:
    1x Kühlkörper
    1x TY-9225B Lüfter
    1x Montagerahmen für AMD-Sockel
    1x Montagerahmen für Intel-Sockel
    4x Klammern zur Befestigung der Lüfters an den Kühlkörper
    1x Backplateeinsatz
    8x Lüfterentkoppler
    4x Rändelschrauben
    5x M3L6 Schrauben
    5x M3L10 Schrauben
    3x M3L7 Schrauben
    4x Unterlegscheibe für AMD-Sockel
    4x Unterlegscheibe für Intel-Sockel
    1x Chill Factor Kühlpaste
    1x Kurzmontageanleitug für die Ryzenserie
    1x Montageanleitung

    Zur Montage

    Durch die sehr präzise Anleitung war die Montage keine große Herausforderung, wobei ein grundlegendes Verständnis von Computerhardware nicht von Nachteil ist. Nichtsdestotrotz ist eine Stunde Arbeit realistisch für durchschnittlich bewanderte Leihen einzuplanen. Ich würde die Montage als einfach einordnen. Der Lüfter ist mit einer Höhe von knapp 120 mm ist er geeignet für die meisten Midi Tower Gehäuse.

    Der Lüfter ist durch sein schmales und kompaktes Design sehr platzsparend. Der Thermalright True Spirit 90 Direct behindert weder die Ramblöcke noch die Kühlkörper der Spannungswandler des Boards. Was bei vielen großen CPU-Kühlern ein Problem sein kann, da die Spannungswandler durch Verdeckung durch den CPU-Kühler sich schnell erhitzen kann es dazu kommen, dass der RAM oder die CPU sich selbst heruntertakten um Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, was sich in geminderter Leistung ausdrücken kann. Deswegen ist die richtige Kühlergröße sehr wichtig und muss in einer Relation zum Board stehen, was in meiner Komposition der Fall ist.

    2. Testsystem

    Ich habe meinen recht neuen Heimcomputer als Testsystem genutzt. Zu den Eckpunkte dieses PCs:

    Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 AMD B350 So.AM4
    2x 8GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16
    AMD Ryzen 5 1600 6x 3.20GHz So.AM4 BOX
    GIGABYTE GeForce® GTX 1060 6G Aorus
    630 Watt be quiet! Pure Power
    Cooltek Skall Midi Tower Gehäuse mit Airflow

    Das Relevanteste am Testsystem dürfte zum einen der Prozessor sein und zum anderen das Case. Der Prozessor da diese Komponente sich am Besten eignet um einen relevanten Vergleich zu anderen Kühler zu ziehen und das Gehäuse da dieses durch die im Gehäuse verbauten Lüfter den Kühler, durch Airflow, unterstützt, da der Kühler ein Kühler in Towerbauweise ist. Das Bedeutet er ist, wie auf den Bildern zu sehen waagerecht auf den CPU aufzubauen.

    3. Test des Kühlers

    Zur Kühlleistung

    Ich habe den Kühler in verschiedenen Spielen getestet im Folgenden ist der Airflow eingeschaltet. Der Prozessor taktet auf den vom Werk eingestellten 3400 mHz. In der Tabelle werden das Programm die durchschnittliche Auslastung und die maximal erreichte Temperatur innerhalb des Programms angegeben, um einen Vergleich zu ermöglichen.

    Leerlauf ~4 % 27 °C
    Assassins Creed Unity ~90 % 55 °C
    Arma 3 ~85 % 53 °C
    Civilization VI ~65 % 50 °C
    Grand Theft Auto V ~85 % 53 °C
    div. Officeprogramme ~5 % 30 °C
    PUBG ~55 % 50 °C
    Streaming ~30 % 40 °C

    Zur Lautstärke

    Im Vergleich zu meinen Gehäuselüfter ist der Kühler nicht zu hören. Bei ausgeschalteten Gehäuselüfter ist der Lüfter gar nicht zu vernehmen. Also ein sehr leiser Lüfter. Da ich kein silentbuild Computer habe kann ich keine Aussage über diesen Kühler in solchen Bauarten treffen.

    Vergleich zum Boxed Kühler

    Bevor ich den Thermalright True Spirit 90 Direct bekam, hatte ich den Boxedkühler verbaut. Ich habe einen deutlichen Temperatur- und Lautstärkeunterschied vernehmen können. Der Boxedkühler ist zu dem auch ein sehr klotziger Kühler. Was hauptsächlich an den verschiedenen Bauweisen liegt. Der Thermalright True Spirit 90 Direct ist ein Kühler welcher über dir 3x 6mm heatpipes kühlt. Der Boxedkühler funktioniert als Block welcher über einen Topblowfan gekühlt wird, was auch nicht ganz mit meinem Airflowgehäuse zusammen spielt.

    4. Test des Kühlers mit übertakteten Prozessor

    Diesen Test möchte ich nur kurz anschneiden, da ich in diesem Gebiet eher unerfahren bin. Dennoch empfinde ich es als wichtig diesen Punkt mit in den Test aufzunehmen, da es sich bei dem Testprozessor um einen Prozessor der Ryzenserie handelt, welche durch ihre einfache Übertaktbarkeit ihre Popularität beziehen.

    Zum Test,

    ich habe den Prozessor im übertakten Modus nur in zwei spielen getestet. Zum einen Grand Theft Auto V und zum Anderen in Playerunknown Battleground. In beiden Spielen sank wie erwartet die Prozessorauslastung spürbar und die Temperatur stieg auch an. So zum Beispiel, war der Prozessor jetzt getaktet auf 3,8 GHz in Grand Theft Auto auf knapp ~70°C und PUBG mit dem selben Prozessortakt auf ~73°C.

    Unterm Strich ist trotz Übertaktung zwar ein große Temperatur Differenz zu spüren. Aber der Prozessor geriet zu keinem Zeitpunkt in einen für ihn schädlichen Zustand. Was für den Prozessor spricht.

    5. Fazit

    Ich möchte bevor ich meinen Test abschließe, noch anmerken das ich durch die Testers Keepers Aktion nur eine begrenzte Zeit für meinen Test hatte und er mir deswegen an manchen Stellen für den professionellen Sektor ungeeignet scheint.

    Dennoch möchte ich nun zusammenfassend sagen, dass der Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler ein Kühler mit einer soliden Kühlleistung ist. Welcher für den midbudget Sektor im Gaming Bereich als sehr gut einzuordnen ist. Die Montage war relativ einfach und detailliert beschrieben. Der Lieferumfang war dahingehend gut, dass es jeweils eine Schraube mehr vorhanden war als notwendig, um ggf. Materialfehlern vorzubeugen. Die Lautstärke in einem Bereich die ich als kaum hörbar bezeichnen würde, aber wie gesagt bei silentbuilds würde ich zu einer wasserbasierten Kühlung raten.

    In Spielen sowie in office Anwendungen kann der Kühler die CPU stets auf einer angenehmen Temperatur konstant halten.

    Alles in allem bin ich positiv überrascht von dem Kühler und würde ihn für luftbasierte Kühlsysteme oder Kühlsystem mit dualer Kühlung weiterempfehlen. Thermalright hat mit dem Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler einen erschwinglichen Kühler herausgebracht bei denen sich die CPU warm anziehen muss.

    Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe ich habe euch mit meiner Rezension weiterbringen können."

  • Testbericht von Randy

    Zum Artikel: Thermalright True Spirit 90 Direct Tower Kühler

    veröffentlicht am: 01.12.2017


    "Zu Beginn möchte ich Mindfactory für die Chance danken, dieses Produkt zu testen!



    Vorab das Fazit: Thermalright hat einen guten Job gemacht!

    Der kleine kompakte Tower Kühler überzeugt durch seine gute und solide Verarbeitung sowie durch seine erstaunliche Kühlleistung. Der Einsatz im Silent Betrieb stellt kein Problem dar (sowohl mit einem Lüfter, als auch mit Zweien) und liefert konstant gute Kühlleistung (im Idle stets unter 30/28 °C, beim Spielen nicht über 40/36 °C).
    Bei Bedarf kann die Kühlleistung simpel durch das Anbringen eines zweiten Lüfters gesteigert werden (Klammern + Entkoppler für einen weiteren Lüfter liegen bei).
    Eine verständliche und bebilderte Anleitung - jeweils für Intel und AMD - liegen bei und führen schnell zum gewünschten Kühleffekt.
    Der kleine Tower Kühler ist sicherlich auch empfehlenswert für ITX-Builds, die auf eine WaKü verzichten wollen.

    Zunächst das Unboxing:

    Der kleine schwarze und recht wertig wirkende Karton gibt beim Öffnen als erstes den Blick auf eine Anleitung frei. Der gut verpackte Kühlkörper, sowie ein 92 x 92 x 25 mm PWM-Lüfter, Klammern und Entkoppler, eine Multi Plattform Backplate + Leitschutzfolie, ein Montagerahmen (AMD & Intel), Wärmeleitpaste und Schrauben/Befestigungsmaterial sind gut verpackt und geordnet in Schaumstoff gebettet.

    Ein schneller Blick auf...

    &die Anleitung: Sie ist dreisprachig formuliert und ausreichend gut bebildert  hier sollten keine Missverständnisse entstehen. Als Sprachen werden Englisch, Deutsch und Chinesisch angeboten. Auf den letzten Seiten sind  wieder mehrsprachig  nochmal sämtliche Maße und Spezifikationen aufgeführt. Für diejenigen, die sich unsicher sind, ob der Kühler in ihr Gehäuse passt oder nicht, könnte die detaillierte Spezifikationsbeschreibung des TS 90 Direct eine große Entscheidungshilfe sein (sollte hoffentlich bald auf der Thermalright Seite erscheinen).

    Die Verarbeitung des sehr leichten Kühlkörpers ist hervorragend. Besonders die aus Vollaluminium gefertigte Kontaktplatte, durch welche die 3 Heatpipes geführt werden, verdient ein Lob. Sie verleiht dem Kühler eine gewisse Wertigkeit. Die Oberseite des Kühlkörpers ist schwarz lackiert und fällt so nach dem horizontalen Einbau weniger auf  noch schöner wäre jedoch die Wahl zwischen einer normalen und einer komplett schwarzen Lackierung gewesen (vlt. kommt das ja noch?!)
    Der PWM Lüfter ist designtechnisch nichts Besonderes, wirkt er doch Thermalright typisch sehr schlicht. Hier ist kein effektiver Rotoren Design oder eine Beleuchtung zu erwarten. Das Kabel jedoch ist von einem feinmaschigen Netz umgeben, welches zusätzlichen Schutz bietet und optisch mehr hermacht. Es ist ausreichend lang, um auch in größeren Mainboards zum gewünschten Steckplatz zu finden und wirkt solide.

    Die Vorbereitung:

    Vor dem Einbau kann relativ viel vorbereitet werden. Je nach Board wird vorab das Mounting-Kit nach Anleitung und Bildern in wenigen Schritten zusammengebaut. Ist die Backplate mittels der Rändelschrauben auf dem Mainboard befestigt, kann auch schon zur Wärmeleitpaste gegriffen werden (die btw sehr üppig bemessen ist). Für diejenigen, die Nachrüsten bzw. Aufrüsten wollen, sollte auch das Anbringen der Backplate auf einem bereits im Gehäuse verbauten Mainboard kein Problem sein  vorausgesetzt, das Gehäuse kann diesen funktionellen Aspekt erfüllen. Anschließend wird der Montagerahmen auf den Rändelschrauben befestigt. Nun kann bereits der Kühlkörper befestigt werden.

    ACHTUNG: Sobald die Befestigungsschrauben für den Kühler packen, sollte mit Gefühl angezogen werden! Schraubt man beide komplett rein, wird unter Umständen das Mainboard verbogen bzw. zieht es die CPU aus dem Sockel. Hier gilt, weniger ist mehr! -
    Zumal dieser Kühler leicht genug ist, dass er lediglich von den Schrauben fixiert werden muss.

    Die Befestigung des Lüfters kann sowohl vorab als auch auf dem bereits montierten Kühler erfolgen  einfacher ist es jedoch vorher. Hier sollte bei einseitiger Lüftermontage dennoch vorausschauend der Lüfter auf der unzugänglicheren Seite angebracht werden, da für die Entkoppler Fingerspitzengefühl, Platz und Geschick gefordert sind  sie sind simple Schläuche aus Gummi, die in die in den Lamellen vorgesehenen Mulden gepresst werden müssen. Ebenso ist das Aufspannen des Lüfters nichts für enge Räume, da die Klammern ordentlich spannen.

    TIPP: Bringt einfach direkt sämtliche Entkoppler vorab an  sie fallen kaum auf und erleichtern vor allem das Nachrüsten eines zweiten Lüfters. Wer von vornherein auf die Kühlkraft von zwei Lüftern setzen will, sollte den Tower außerhalb des Gehäuses bespannen, um nicht zu verzweifeln.

    Nach erfolgtem Einbau ist positiv zu erwähnen, dass der Verbund aus Kühlkörper und Lüfter nicht den Ein- und Ausbau der RAM-Riegel behindert, sondern freien Blick auf alle 4 Slots gewährt. Die Maße des voll bestückten Towers sind quadratische 104 x 104 mm zentral über der CPU (etwas mehr als ein Bierdeckel).

    Endlich kommt...

    ...der Betrieb:

    Innerhalb einer entspannten Viertelstunde wurde der PC wieder zum Leben erweckt - dank der gut verständlichen Anleitung eine kurze Einbauzeit.
    Doch der solide verarbeitete Kühler sollte mich sogleich überraschen, denn: Er diente die ersten 10min als Passivkühler. Die 43 Aluminiumlamellen wurden von den 6 mm Heatpipes mit der Abwärme meines Intel Core i5 4460 gespeist und leisteten dabei sehr gute Arbeit!

    Nachdem dann der Groschen fiel (Thermalright & lautlose Lüfter?!), wurde der PWM Stecker verbunden und die nächste Überraschung folgte  nach kurzem Hochtouren (der Passivbetrieb hat wohl doch für einen leichten Temperaturanstieg gesorgt) blieb der Lüfter weiterhin zu meiner vollkommenen Zufriedenheit dann doch wiedererwartend lautlos. Erst unter simulierter Volllast war ein hörbares Summen zu vernehmen. Über das Bios festgelegte Lüftergeschwindigkeiten versprachen bis zu einer RPM von 1000 U/min ein leises Kühlergebnis.

    Jetzt nach etwa zwei Wochen täglichem Betrieb muss ich zugeben, dass Thermalright wohl mit diesem Kühler in seiner Klasse ganz oben mitspielt. Die Kühlleistung mit einem Kühler ist vollkommen ausreichend, mit zwei Lüftern sogar überragend für die Größe  wem eine einseitige Belüftung also zu wenig ist, der kann einfach einen zweiten Lüfter befestigen. Verglichen mit meinem vorherig verbauten Alpenföhn Brocken der ersten Generation, steht dieser viel kleinere Konkurrent dem großen Kühlerkracher aus gutem Hause in wenig nach. Natürlich stellt der Alpenföhn eindeutig die bessere Kühlung  vor allem, wenn die CPU mehr Watt hat. Das jemandem der Unterschied in alltäglichem Betrieb auffällt, mag ich dennoch bezweifeln.

    Zum Übertakten kann ich leider nichts sagen - würde aber tendenziell behaupten, dass mit beispielsweise 2x be quiet! PWM auch dies möglich sein sollte. Ebenso muss ich zugeben, dass mein Gehäuse und die verbaute Belüftung keinen Wärmestau zulassen und der CPU Kühler jederzeit genügend Frischluft zum Atmen hat. In kompakten Gehäusen mit weniger idealem Luftflow wird wohl eine höhere Temperatur als die bei mir maximal erreichten 36 °C erreicht werden.


    Alles in allem eine Empfehlung meinerseits  vor allem bei der Preis-Leistung.

    //Lian Li PC-U6, i5-4460, GTX 1060 Strix, 8GB RAM, 450W be quiet! Netzteil, Enermax belüftetes Gehäuse"

    Teilnahmebedingungen:
  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 30.10.2017 bis einschließlich 12.11.2017 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 1.000 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produkt bereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/ die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Produkttesterbewerbung kann kein Schriftverkehr geführt werden.
  • Die Seite www.mindfactory.de beinhaltet Links zu Webseiten, die vom Veranstalter nicht kontrolliert werden. Diese Links dienen lediglich der vereinfachten Nutzung. Der Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Inhalt, Datenschutz, gute Sitten und Sicherheit der verlinkten Seiten.
  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
  • Um an der Testers Keepers Aktion teilnehmen zu können, müssen die Bewerber die Volljährigkeit erreicht haben.
  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory 10/2017

Top Marken und Kategorien für Sie zur Auswahl

AMD - Professioneller Ausrichter von AMD CPUs Athlon Phenom Sempron Asrock - Der Profi für Motherboard im Gamer Sektor Asus - Top Hersteller von Mainboards für HighEnd Computer Republic of Gamers - Asus - Top Hersteller von Mainboards für HighEnd Computer Gigabyte - Upgrade your Life MSI - insist on the best SAPPHIRE - Grafikkarten gemacht für PC-Enthusiasten

Hardware online kaufen bei mindfactory.de


Erleben Sie auf Mindfactory AG ein pures Shoppingerlebnis, denn bei uns können Sie aus einer riesigen Produktpalette von 100.000 Artikeln die für Sie am besten geeigneten Produkte auswählen! Ob Sie einzelne Komponenten aus dem Segment Hardware oder Software suchen, um ein eigenes Komplettsystem zusammen zu stellen, oder fertige PCs & Notebooks suchen, die Mindfactory AG bietet für jeden Anspruch das passende Gegenstück! Erhöhen Sie Ihre Lebensqualität mit Produkten aus unserer Kategorie Entertainment, in der für jeden LifeStyle die passenden LCD-TVs, BluRay-Player, Soundanlagen und viele anderen Produkte der Unterhaltungselektronik zu finden sind. Sie möchten immer mit Ihrem Umfeld in Kontakt bleiben und jederzeit erreichbar sein? Dann schauen Sie in unserem Bereich Kommunikation vorbei - ob Smartphones mit sozialen Netzwerkanbindungen direkt in der Hosentasche oder einfache Handys, für jeden ist das passende Gerät dabei. Auch für die ideale Freizeitgestaltung und die Ausstattung Ihres Zuhauses ist gesorgt: Bewährte Artikel und die neuesten Produkte auf dem Markt erwarten Sie in Haushalt. Begleiten Sie uns auf Facebook und Google+.