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MSI X470 Gaming Plus Max So.AM4 ATX Retail

Artikelnummer 73438

EAN 4719072667658    SKU 7B79-017R

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MSI X470 Gaming Plus Max So.AM4 ATX Retail

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Beobachter: 15

Artikelbeschreibung

Seit dem 20.08.2019 im Sortiment

***ACHTUNG:****
Für die Verwendung des Mainboards in Verbindung mit den AMD Ryzen™ 3000er Chipsatz kann ein BIOS-Update notwendig sein. Bitte prüfen Sie die Kompatibilität auf der Herstellerseite. Beim Kauf eines Mainboards bieten wir optional eine BIOS-Aktualisierung an und bringen die Plattform auf den neuesten Stand.


MSI X470 Gaming Plus Max. Prozessorhersteller: AMD, Prozessorsockel: Socket AM4, Kompatible Prozessoren: AMD Athlon, AMD Ryzen™ 3, 2nd Generation AMD Ryzen™ 3, 3rd Generation AMD Ryzen™ 3, AMD.... Unterstützte Arbeitsspeicher: DDR4-SDRAM, RAM-Speicher maximal: 128 GB, Arbeitsspeicher Typ: DIMM. Unterstützte Speicherlaufwerk-Schnittstellen: SATA III, RAID Level: 0, 1, 10. Parallele Verarbeitungstechnologie: Crossfire, Maximale Auflösung: 4096 x 2160 Pixel. Ethernet Schnittstellen Typ: Gigabit Ethernet, LAN-Controller: Realtek 8111H

Aktionen und wichtige Informationen

Hersteller des Jahres 2023 Mainboard

Weitere Infos

Technische Daten

Prozessor:
Kompatible Prozessoren: AMD Athlon, AMD Ryzen 3, 2nd Generation AMD Ryzen™ 3, AMD Ryzen 3 3rd Gen, AMD Ryzen 5, 2nd Generation AMD Ryzen™ 5, 3rd Generation AMD Ryzen 5, AMD Ryzen 7, 2nd Generation AMD Ryzen™ 7, 3rd Generation AMD Ryzen 7, 3rd Generation AMD Ryzen 9
Prozessorhersteller: AMD
Prozessorsockel: Socket AM4
Speicher:
RAM-Speicher maximal: 64 GB
Unterstützte Arbeitsspeichergeschwindigkeit: 1866,2133,2400,2667,2800,2933,3000,3066,3200,3466,3600,3733,3866,4000,4133 MHz
Unterstützte Arbeitsspeicher: DDR4-SDRAM
Arbeitsspeicher Typ: DIMM
Speicherkanäle: Dual-channel
Ohne ECC: Ja
Anzahl der Speichersteckplätze: 4
Gewicht und Abmessungen:
Breite: 305 mm
Tiefe: 244 mm
Netzwerk:
WLAN: Nein
Ethernet/LAN: Ja
Ethernet Schnittstellen Typ: Gigabit Ethernet
LAN-Controller: Realtek 8111H
Interne E/A-Anschlüsse:
Anzahl USB 2.0 Schnittstellen: 4
CPU Ventilatorstecker: Ja
ATX Stromstecker (24-pol.): Ja
Anzahl Molex Anschlüsse 4pin: 1
SATA III Anschlüsse: 6
EPS Stromstecker (8-pin): Ja
Parallel Verbinder: Ja
Serielle Port-Headers: 1
TPM-Anschluss: Ja
USB 3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1) Anschlüsse: 4
RGB-LED-Stiftleiste: Ja
E/A-Anschlüsse auf der Rückseite:
Anzahl DVI-D-Anschlüsse: 1
Anzahl HDMI-Anschlüsse: 1
Anzahl Ethernet-LAN-Anschlüsse (RJ-45): 1
Anzahl PS/2 Anschlüsse: 1
Anzahl USB 2.0 Anschlüsse: 2
USB 3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1) Anzahl der Anschlüsse vom Typ A: 4
USB 3.2 Gen 2 (3.1 Gen 2) Anzahl der Anschlüsse vom Typ A: 2
Speicher-Controller:
RAID Level: 0,1,10
Unterstützte Speicherlaufwerk-Schnittstellen: Serial ATA III
Erweiterungssteckplätze:
PCI-Express x16-Slots: 2
PCI-Express x1-Slots: 3
Anzahl der M.2 (M)-Steckplätze: 2
Grafik:
Maximale Auflösung: 4096 x 2160 Pixel
Parallele Verarbeitungstechnologie: Crossfire
DirectX-Version: 12.0
Merkmale:
Audio Kanäle: 7.1 Kanäle
Motherboard Chipsatz: AMD X470
Motherboardformfaktor: ATX
Unterstützt Windows-Betriebssysteme: Windows 10 x64
Motherboard Chipsatz Familie: AMD
Komponente für: PC
Warentarifnummer (HS): 84733020
Audio-Chip: Realtek ALC892 / Realtek ALC897

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Artikelbewertungen

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4 5
     am 16.03.2020
Produkttester
Halleluja, trifft es als Eingangsbemerkung ganz gut.

Konklusion: (Heute mal zu Beginn da den Rest eh fast keiner liest)
Ein ziemlich gutes | und gut durchdachtes | verfl**** schnelles Mainboard für @home oder fürs Office. Hier stimmt Preis/Leistung. Ein Board zum Einbauen, anschalten und sich drüber freuen. Wer nicht aus Egomanie das neuste Board braucht hat mit diesem Board eine gute Basis und wahrscheinlich treuen Begleiter für die nächsten Jahre.

Warum:
Im Rahmen der Testers Keepers Aktion habe ich das Mainboard erhalten und darf / soll meine Erfahrungen mit dem Mainboard mit euch teilen. (Und ich hoff hierbei dass auch die | wenn auch wenige | Kontras stehen bleiben dürfen)
Eine kurze Liste der Pro / Cons findet ihr ziemlich weit unten.
Als Randbemerkung sei vorab gesagt: Das Mainboard wird / ist im produktiven sprich geschäftlichen Bereich installiert / getestet. Das X470 Gaming PLUS MAX AM4 ist die Basis für einen Renderslave. Auf der Rennmaschine werden aus Autocad 3dsmax Renderaufträge per Netzwerkmanager übergeben und von der Maschine über die CPU gerendert. Die Maschine ist, zu mindestens erstmal, als 24/7-Gerät geplant. Wobei ich bisher generell mit den MSI-Boards im Bereich CAD- und Designanwendungen gute Erfahrungen gemacht habe. Egal ob Leistung im Alltag oder Lebensdauer.

Vorab noch gesagt:
Es geht hier um das >X470 Gaming PLUS "MAX"X470 Gaming PLUS<. Diesem Lapsus bin ich beim Reinlesen in das Projekt aufgelegen und selbst MSI hat das MAX auf ihrer Website hier und da im Text vergessen. Wer sich für die Unterschiede interessiert empfehle ich eine Suche bei der Suchmaschine des Vertrauens.
Ganz Wichtig: Augen auf beim Rämchenkauf! Bei manchen Händlern werden einige Taktraten ohne spezielle Hinweise angegeben, bei anderen alles ab 2666 als OC, auf MSI-Website wird dann auch noch nach CPU-Generationen und Standards unterschieden. (Ich fand es etwas unübersichtlich)
Ergo: Gut überlegen was man da miteinander kombinieren will. (Und im Zweifel können die Suchmaschine Deines Vertrauens oder aber der Händler Deines Herzens diesbezüglich die Fragen beantworten)

Hardwareausstattung: (Ohne Wertung über Sinnhaftigkeit, bzw. hatte ich es grade passend rumliegen)
Eingebaut ist das Board in ein bequiet! Pure Base 500, ausgestattet mit einem | zumindestens momentan noch überdimensionierten - 650W-Netzteil. Für die Computingpower sorgt der Ryzen 9 3900X mit 12x 3,8Ghz, ergo 24 Threads bei entsprechender Leistung. CPU-Kühler ist aktuell der der boxed mitgelieferte TOP-Cooler. Als Arbeitsspeicher kommt der 32GB Corsair Vengeance LPX schwarz DDR4-2133 DIMM CL13 als 2x 16GB-Kit zum Einsatz.
Das System liegt auf der WD Black SN750 M2 mit 500GB, als Datenplatte ist noch eine WD HDD mit 4TB eingebaut. Als Graka hab ich eine Nvidia Quadro K4000 eingesetzt.
Lieferumfang:
Joa, seit Jahren erprobt und seit Jahren nicht wirklich anders. Board mit Zubehör. Die beigelegte Übersicht des Mainboards lässt einen die entsprechenden Elemente schnell finden und sorgt, zu mindestens bei mir, für Freude (Da hab ich schon deutlich anderes erlebt). Die wichtigsten Unterlagen liegen in verständlichem Englisch bzw. in Deutsch vor. Ein Wermutstropfen hier war eine "Important Notice" welche mich unmissverständlich auf etwas hinwies. Wobei ich etwas gebraucht habe um den Sinn und Zweck | Markierung des Bereiches in denen im unterm Board keine Sechskantschrauben verbaut sein dürfen - zu kapieren. Auch dass die M.2-Schrauben einzeln verpackt in kleinen Tütchen sind und daher gerne in / zwischen die Unterlagen rutschen ist nicht das Gelbe vom Ei. Ein besonderes Schmankerl ist die Beigabe von je einem SATA-Kabel mit 1x Stecker Grade-zu-Grade und 1x Stecker Grade-zu-90°. Perfekt für den Einbau von einer Platte im Slot und ebenso perfekt zur Montage auf einer Innenwand des Gehäuses.
Design / Architektur:
Das Board hat perse einen guten Schnitt und ist ziemlich gut designt. Es verzichtet fast gänzlich auf Bling Bling und optisches Tuning. Die optisch auffälligen Elemente sind die gut durchdachten passiven Kühlkörper für z.B. den Chipsatz. Unter Vollauslastung wird ersichtlich dass MSI hier die Not der Kühlung zu einem technisch guten und optisch schönen Kühler umgemünzt hat. Die Anschlüsse sind zahlreich und mit zwei Ausnahmen sehr gut platziert und erreichbar. Die Stromversorgung CPU ist von Komponenten des Boards ist - rechterhand und unterhalb - etwas eingebaut und wird, je nach Gehäuse, oben auch mittelmäßig eingeengt.
Die sechs zu Seite schauenden SATA-Anschlüsse sind recht optimal aber vielleicht etwas zu genau auf moderne Gehäuse mit Kabelmanagement ausgerichtet.
Das dezente und optisch ansprechende Design mit schicken eckig-modernen Elementen machen es zu einem schönen Board für Gehäuse mit Sichtfenster.
So Allerlei: (Sonst wirds hier zuviel der Überschriften)
Das Bios ist wie das bekannte MSI-BIOS und doch irgendwie doch ein bisschen anders. Feinheiten, aber da steigt man schnell durch.
Man hat eine zweite Stromversorgungsmöglichkeit für die CPU speziell für Multicore-CPUs. Braucht man oder auch nicht. Ich hab total stabil und ohne Auffälligkeiten einen 12-Kernen ohne zweite Stromversorgung im Dauereinsatz.


Über Geld redet man nicht:
Aber soll hier mal klipp und klar was richtig gestellt werden. Das Board ist mehr oder minder ein Upgrade für das X470 Gaming PLUS mit der dazugehörigen Unterstützung für die Ryzen 3000 Prozessoren ab Werk. Allerdings ist sie durchaus und eigentlich absolut gelungen. (Ich muss echt mal erwähnen dass mit das "Auspacken. Einbauen. Geht." total fasziniert hat. Hatte da im letzten Jahr mit Mainboards anderer Vendor echt Themen für den Psychologen x x).
Die zwei f****** schnellen M.2-Ports sind eventuell einer zuviel, neben den sechs 6Gb SATA-Anschlüssen. Ein tolles Gimmick sind, neben den zwei USB2-Ports, die sechs USB3-Ports auf der Rückseite. Dies verdient meines Erachtens absolut das seitens MSI sich selbst (bzw. dem Board) vergebene Prädikat "VR-Ready", wenn nicht sogar "VR-Steady"! (Auch hier habe ich multiple Traumen)

Pro:
- Auspacken. Einbauen. Geht.
- Stabiles System bei maximaler Leistung (getestet via Heavyload und 24/7 Renderaufträgen)
- Effektives passives Wärmemanagement von sich erhitzenden Onboard-Komponenten
- Dezent gediegenes Design
- Saubere und durchdachte Verarbeitung und Ausstattung
- Gute Ausstattung und ausreichend differenziertes Zubehör
- Sechs USB3 + zwei USB2-Ports auf Rückseite (VR-Ready[Steady])
Kontra:
- Stromversorgungsstecker CPU mittelmäßig zugänglich
- Teilweise unübersichtliche Infos zum Produkt (Z.B. Taktrate RAM)
- Kein OC Genie (Eigenständiges Übertaktungshilfsmittel)
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4 5
     am 04.03.2020
Produkttester
TESTERS KEEPERS - MSI X470 Gaming Plus Max

Das Board wurde mir im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion freundlicherweise von der Mindfactory AG überlassen. Ich bedanke mich hiermit herzlich bei Mindfactory und MSI für diese tolle Gelegenheit, mich mal als "Hardware-Testerin" zu versuchen.


Unboxing / Inhalt :

MSI packt bei seinen Mainboards meiner Erfahrung nach immer eine Menge Zubehör mit dazu und das ist beim X470 Gaming Plus Max nicht anders.

Neben dem eigentlichen Mainboard war der Karton gut gefüllt mit:

" Quick Installation Guide (multilingual)
" Registrierungskarte
" Ausführliches Handbuch zum Mainboard
" Setup- und Treiber- DVD
" Klebelaschen für die Sata-Kabel
" True Gaming Infokarte
" MSI Dragon True Gaming Aufkleber
" 2 x SATA Kabel (1 x gewinkelte Stecker)
" 2 x M.2 Schrauben

Der erste Eindruck vom Board ist sehr überzeugend. Nicht nur optisch, sondern auch vom Layout her hat mir das X470 Gaming Plus Max gleich zugesagt. Es ist hochwertig und gut verarbeitet. Sehr hilfreich sind die verschiedenen DEBUG LEDs auf dem Mainboard. Für CPU, Speicher, Grafikkarte und Booten gibt es jeweils eine eigene Diagnose LED, die auf Probleme mit einer Komponente hinweist.

Die beigelegte CD wirkt ein wenig anachronistisch, für Systeme ohne optische Laufwerke lassen sich alle Tools und Treiber aber auch auf der MSI Homepage herunter laden.

Handbuch und QIG :

Das beiliegende Handbuch ist ausführlich und gut verständlich. Die deutsche Übersetzung ist okay und enthält keine unfreiwillig komischen Übersetzungsfehler. Beim Zusammenbau des Systems hat das Handbuch bei mir keine Fragen offen gelassen. Die Positionen d er einzelnen Anschlüsse des Mainboards werden mit Schautafeln gut erklärt. Die Pinbelegung der Anschlüsse ist korrekt und vollständig bebildert und erklärt. Hier dürfte selbst ein kompletter Anfänger wenig Probleme haben.

Der Zusammenbau :

Der Einbau von Prozessor, Speicher, CPU Kühler & M.2 SSD war auch für jemanden wie mich, die ich das nicht jeden Tag mache, kinderleicht. Die CPU flutschte fast von selbst in Position, der Kühler ließ sich ohne viel Hakelei an den Klammern festmachen. Die Halterungen vom RAM rasteten sauber ein, ohne dass ich großen Druck ausüben musste - das habe ich bei anderen Boards alles auch schon schwieriger erlebt.

Auch der Einbau ins Gehäuse und das Verkabeln ging erfreulich leicht von der Hand - gut, vermutlich hätte ich einige Kabel noch deutlich besser "verstecken" können. Aber ich wollte das System auch schnell ausprobieren! Etwas vermisst habe ich einen ARGB 5V Anschluss und den neuen USB 3.2 Typ A Front Panel Konnektor.

Erster Start:

Wie üblich bin ich beim ersten Start erst mal im BIOS gelandet. Das MSI Click BIOS gibts inzwischen in der Version 5 und es ist ein - wie ich finde - gut aufgeräumtes und einfach zu bedienendes UEFI BIOS. GameBoost und XMP Profil für den RAM lassen sich mit einem Klick einstellen. Für den unbedarften Anwender gibt es eine vereinfachte BIOS Oberfläche.

Wer dagegen selbst Hand anlegen will beim Übertakten oder der Lüftersteuerung bekommt im Advanced Mode die volle Freiheit. Mit den umfangreichen Einstellmöglichkeiten insbesondere beim Overclocking dürfte das Board Anfänger allerdings deutlich erschlagen.
Die Hilfefunktion des BIOS ist jedenfalls keine große solche.

Die verbauten Hardwarekomponenten wurden einwandfrei erkannt. Der Hardware Monitor gibt umfassend Auskunft über alle Parameter und Betriebmodi. Das X470 Gaming Plus Max ist Ryzen 3000 ready, es gab also auch keine Probleme mit dem Ryzen 5 3600.

Vorbildlich fand ich die Einstellungsmöglichkeiten bei der Lüftersteuerung. Ich mags eher leise im PC, daher stelle ich mir da immer sehr zurückhaltende Lüfterkurven ein. Die Benutzeroberfläche ist hier grafisch gut aufbereitet und intuitiv bedienbar. Für die Lüfter lassen sich gezielt Temperaturprofile einrichten, der Hardwaremonitor bietet eine detaillierte Übersicht über Temperaturen und Lüfterdrehzahlen im System. Die System Fans im BIOS waren bei mir standardmäßig auf den "DC Mode" eingestellt, bei vorhandenen Gehäuselüftern mit PWM sollte man dies manuell im BIOS umstellen.

Ein nettes Gimmick ist der "Board Explorer" im BIOS, der Position und Status der einzelnen Komponenten des Boards darstellt.

Unter Windows 10 lief dann die Installation sämtlicher Board-Treiber ohne Probleme durch. Die Hardware und die Mainboard-Komponenten wurden unter Windows 10 vollständig und korrekt erkannt.

MSI liefert für Windows das Command Center mit. Das Tool bietet einen sehr umfangreichen Hardwaremonitor, einen grafisch sehr hübschen Temperaturüberblick im System und die Möglichkeit, sämtliche Lüftereinstellungen auch in Windows vorzunehmen.

Praxistest:

Das System war bei allen Tests und Benchmarks bombenstabil | kein BSOD, keine Fehler, keine Abstürze. "Aus dem Stand heraus" - ohne Übertakten oder sonstiges Tuning - schneidet das System im 3D Benchmark Timespy gut im Mittelfeld ab. Da haben natürlich alle Komponenten Einfluss auf das Ergebnis, aber es zeigt zumindest, dass nichts im System bremst oder hakt - auch das Board selbst nicht.

Der OnBoard Sound hat mich als bekennende Audiophile nicht wirklich vom Hocker gerissen. Der RealTek Chip kann 7.1 Surround und ist an sich nicht schlecht. Aber es gab immer ein leises Grundgeräusch an Boxen und Headset und der Unterschied zu einer guten (externen) Soundkarte ist schon hörbar.

Fazit:

Für rund 110 EUR erhält man ein sehr solides Gaming Mainboard zum günstigen Preis. Die für Enthusiasten interessanten Overclocking Einstellungen im BIOS sind ziemlich umfangreich, aber auch Noobs wie ich können mit dem GameBoost schon ein wenig Schabernack treiben. Die sehr gute Verarbeitung und die hilfreichen Diagnose LEDs lassen beim Zusammenbau keinen Frust aufkommen. Auch von der Performance her leistet sich MSI beim X470 Gaming Plus Max keine Schwächen, lediglich der Soundchip überzeugt (mich) nicht.
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 25.02.2020
Produkttester
Liebe Leser/innen,
erstmal ein Dankeschön an das Team von Mindfactory welches mir das Mainboard im Zuge der Testerskeepers-Aktion zukommen lassen hat und mir damit die Möglichkeit gegeben hat das Mainboard zu testen.
Als erstes zu dem System mit dem ich das Board getestet habe:
Als CPU nutze ich den AMD Ryzen 5 3600X. Für diesen Test betrachte ich ihn erstmal auf Stock Werten und werde zum Schluss nochmal einen kleinen Einblick auf die Übertaktungsmöglichkeiten Eingehen. Als Arbeitsspeicher kommt ein Crucial Ballistix Sport Dual-Kit mit 32 GB, 3200 MHz und 16-18-18 Timings zum Einsatz. Meine Grafikkarte ist eine GTX 1080 ebenfalls von MSI in der Armor OC Version. Gekühlt werden CPU und GPU durch eine Wasserkühlung mit einem 360er und einem 240er Radiator. Zusätzlich ist noch ein Lüfter an der Hinteren Wand des Gehäuses verbaut, welcher für einen leichten Luftstrom über den VRM und dem IO-Panel sorgt. Verbaut ist das ganze in einem Fractal Design Define S. Der Strom wird von einem BeQuiet Pure Power 10 mit 500 Watt geliefert. Als Datenspeicher kommen eine Kingston KC1000, eine Intel SSD 660p und zwei Crucial BX500 mit einmal 1TB und einmal 500GB zum Einsatz. Vorher wurden die SSDs mit einem Ryzen 2600 und einem MSI B450 Tomahawk verwendet.
Design und Verarbeitung
Das Board ist im Vergleich zur normalen Version des X470 Gaming Plus eher schlicht gestaltet. Die roten Farbakzente wurden entfernt und das PCB ist in einem schlichten, schwarz/grauen Stil gehalten. Mir persönlich gefällt es wirklich gut und es ähnelt dem B450 Tomahawk vom Design her. Da ich eine Seitenscheibe in meinem Gehäuse verbaut habe, finde ich es gut, dass der Stil der Mainboards sich nicht unterscheidet. Dies ist jedoch eine Sache die wirklich im Auge des Betrachters liegt. Dahingegen ist die Verarbeitung durchaus etwas Objektives. Und die ist, wie ich es von MSI gewohnt bin, wirklich Spitze. Es ist eine stabile Platine mit sehr sauberen Lötstellen. Verarbeitungsmängel habe ich wirklich keine gefunden. Das kam dem Rechnerbau auch zu Gute, denn man hatte keine Angst, dass das Mainboard beim einstecken des 24-Pin ATX Steckers irgendwie durchbricht oder zu sehr gebogen wird. Alle Komponenten sind gut erreichbar und wie ich finde auch gut platziert, sodass es höchstens bei den PCI-e Slots mal zu Konflikten kommen kann.
Anschlüsse/Ausstattung
Das Board bietet umfangreiche Anschlussmöglichkeiten sowohl intern, als auch direkt am IO-Panel.
So befinden sich am IO-Panel:
" 1x PS/2 (Maus und Tastatur kombiniert)
" 2x USB 2.0
" 1x DVI-D
" 4x USB 3.2 Gen1
" 1x HDMI
" 1x 1 GB Lan
" 2x USB 3.2 Gen2
" 1x Optical S/PDIF
" 5x Audio Ports
Das einzige was an dieser Stelle fehlt ist ein USB-C Anschluss. Dafür hat man hier mehr normale USB- Anschlüsse bzw. die USB 3.2 Gen2. Dadurch ist schon eine sehr gute Versorgung an USB-Anschlüssen gegeben, die für jeden ausreichen sollten. Zu bedenken ist, dass die Videoausgänge (HDMI u. DVI-D) nur zur Verfügung stehen, wenn auf dem Mainboard eine APU benutzt wird. Aber auch mit den internen Anschlüssen muss sich das Board nicht verstecken. Hier eine kurze Auflistung der meiner Meinung nach wichtigsten:
" 1x 8+4 Pin CPU-Strom
" 6x SATA 6.0Gb/s (1 gekoppelt mit dem 2.M2 Anschluss)
" 1x M2 PCI-e 3.0 x4 (nur NVME)
" 1x M2 PCI-e 2.0 x4 (NVME u. SSD)
" 2x PCI-e 3.0 x16
" 1x 4-Pin Anschluss für Pumpen
" 2x USB 3.1 Gen1 (Unterstützen insgesamt 4x USB-Frontanschlüsse)
Hinzukommen noch einige weitere wie LED und mehrere Lüfteranschlüsse, sodass das Board über viele Erweiterungsmöglichkeiten verfügt. Da das Board für die Benutzung von AMD Ryzen 3000 CPUs ausgelegt ist stehen einige Anschlüsse jedoch nur in Kombination mit einem solchen Prozessor zur Verfügung. Ich finde die Ausstattung wirklich mehr als Ausreichend für ein Board dieser Preisklasse. Zudem bietet es auch noch weitere Features wie eine CMOS Taste zum direkten Zurücksetzen des Bios, sowie einige Softwarefeatures, wie MSI Mystic Light zum synchronisieren von LED-Geräten, die Audiolösung von Nahimic ist mit dem Board auch verfügbar und eine gute Lüftersteuerung. An dieser Stelle möchte ich dann noch auf das gut Dokumentierte Benutzerhandbuch aufmerksam machen. In diesem ist wirklich so gut wie alles und auch vor allem übersichtlich beschrieben. Dadurch kann man das Lanesharing gut nachvollziehen, was bei anderen Boards sich als sehr schwierig erweisen kann.
Bios
Das Bios ist wieder typisch MSI. Da hat ja jeder Hersteller sein eigenes Konzept und Layout. Auf diesem Board kommt aktuell das Click Bios 5 zum Einsatz. Ich finde es übersichtlich gestaltet und auch die Erklärungen einzelner Funktion sind hilfreich. Im Standard-Modus finde ich es wirklich sehr Nutzerfreundlich gestaltet und man findet sich auch als unerfahrener Nutzer gut zurecht. Geht man nun in den Advanced-Modus eröffnen sich nun alle Möglichkeiten sein System anzupassen. Für mich ist MSI das Bios in welches ich mich am schnellsten einarbeiten konnte und dessen Struktur ich direkt verstanden habe. Da hatte ich bei Herstellern wie Gigabyte oder ASUS ein wenig mehr Probleme, das ist jedoch wieder eine individuelle Geschichte. Alles in allem finde ich das Bios sehr angenehm zu bedienen. Es hat auch direkt alle meine angeschlossenen Geräte erkannt und ich konnte auch mit dem 3600X direkt starten, ohne dass ein Update nötig war.
Funktionalität/Leistung
Mit der Leistung des Mainboards bin ich noch nicht ganz zufrieden. Ich hatte am Anfang mit Bluescreens zu kämpfen. Da ich das System ja aber nicht neu installiert hatte, sondern mein altes Übernommen, konnte ich durch ein paar saubere Neuinstallationen es soweit bereinigen. Also noch nichts was man aufs Board schieben könnte, da das System nun doch einiges auf dem Buckel hat und wir wissen ja alle, dass sich Windows im Laufe der Zeit wirklich selbst zumüllt und eine Neuinstallation manchmal echt wunder bewirken kann. Da ich noch kein Bios-Update durchgeführt hatte und noch das Release-Bios installiert war, wunderten mich die etwas längeren Bootzeiten nicht. Diese wurden dann nach der Biosaktualisierung auch wirklich deutlich reduziert. Jetzt bootet mein System wie gewohnt sehr zügig. Leider konnte ich noch nicht alle Macken mit dem Bios-Update beheben. Ich habe nämlich Probleme mit dem XMP-Profil von meinem Arbeitsspeicher. Sobald ich dieses aktivierte traten wieder Bluescreens auf bzw. mein System fror ein. Sobald ich jedoch Takt, Timings und Spannung manuell eingestellt hatte lief wirklich alles Problemlos. Ich habe dann einige Tests mit Prime95 und MemTest gemacht und es war wirklich alles stabil. Hier besteht also noch Verbesserungsbedarf seitens MSI. Ansonsten bin ich von dem Board wirklich begeistert. Meine CPU erhielt zwar immer etwas viel Strom mit 1,4- 1,415 Volt aber nach einer kurzen Recherche scheint das ja normal für 3000er CPUs zu sein. Unter Last boostet das Board meinen 3600X auch wirklich bis auf die von AMD angegebenen 4,4 GHz. Also hier ein deutliches Plus, denn das war ja beim Release nicht wirklich die Regel. Einen weiteren Pluspunkt vergebe ich für die Spannungswandler/ deren Kühlung. Ich habe Prime95 mal eine Nacht lang laufen lassen in Kombination mit HWInfo um mal die Temperaturen zu testen. Die Spannungswandler wurden maximal 75 Grad warm und das obwohl ich ja durch meine Wasserkühlung so gut wie keinen Luftstrom über der Kühlung habe. Das System läuft dabei wirklich sehr leise und den 140er Lüfter an der Rückseite des Gehäuses habe ich mit 550 RPM drehen lassen, also bewegt dieser auch nicht zu viel Luft. Hier bin ich wirklich beeindruckt. Das war nämlich auch immer ein Thema für mich mit meinem B450. Hier wurden Die Spannungswandler auch gerne mal 85 Grad warm, wobei nur ein übertakteter 2600 mit 1,35 Volt genutzt wurde. Also bleiben die Spannungswandler deutlich kühler, trotz des höheren Stromflusses. Auch habe ich einen Vorher/Nachher Vergleich bezüglich der Geschwindigkeiten meiner Festplatten gemacht. Hierzu habe ich den ASSD Benchmark benutzt und war ziemlich überrascht, als ich gesehen habe, dass alle im Schnitt um die 10% schneller geworden sind (abgesehen von den Lesewerten der normalen SSD, da sie hier schon im Limit liefen). Also macht das Mainboard auch hier einen super Job und übertrifft meine Erwartungen.
Übertaktung
Zu den Übertaktungsmöglichkeiten kann ich leider aktuell relativ wenig beitragen, da mir dazu einfach aktuell die Zeit fehlte. Aber zwei-drei kleinere Sachen möchte ich dazu dennoch anmerken. Zum einen sehe ich wirklich auch viel Potenzial in den Spannungswandlern, da diese ja mit dem hohen Grundstrom doch sehr kühl geblieben sind (Nach HWInfo waren es Minimum 1,4V in dem Prime95 Test). Ich habe dann noch ein wenig mit dem RAM rumgespielt über die Memory Try-it Funktion von MSI und hier sogar dann 3600 MHz mit 18-18-20 Timings nach mehreren Stunden MemTest und Prime stabil zum laufen bekommen, also scheint das Board wirklich nur ein Problem mit dem XMP-Profil zu haben.

Fazit
Ich würde das Board auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist wie ich finde wirklich super ausgestattet und bietet viele Features vor allem für den Preisbereich. Im Preisvergleich ist es aktuell das Günstigste X470 Mainboard im ATX Formfaktor und bietet mir alles was ich möchte. Einzig und allein die Probleme mit dem Arbeitsspeicher finde ich sehr ärgerlich. Ich habe diesen auch auf anderen AM4 Boards mit XMP betrieben ohne diese Probleme. Ansonsten kann ich das Mainboard wirklich nur empfehlen.
    
  
4 5
     am 23.02.2020
Produkttester
Ich wurde im Rahmen der Tester Keepers Aktion zum MSI X470 Gaming Plus MAX ausgewählt um dieses Produkt zu testen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an MSI und das gesamte Mindfactory AG Team.

Dieses Review besteht aus folgenden Teilen:
- Kleines Video zum Unboxing Link: [URL="https://forum.mindfactory.de/t108490-testers-keepers-msi-x470-gaming-plus-max-am4.html"]https://forum.mindfactory.de/t108490-testers-keepers-msi-x470-gaming-plus-max-am4.html[/URL]
- Einen Überblick über die Features
- Den Einbau ins Gehäuse
- Software und Bios
- Leistung
- Fazit

Bei der Bewertung habe ich meine Erfahrung mit dem Mainboard sowie meine Meinung einfließen lassen.
Für die Tests wurden folgende Tools verwendet: Prime95, HWInfo, Aida64 CPU-Z, CINEBENCH R15/20

Im stabilen Karton liegt oben auf das schwarze Mainboard in einem antistatischen Kunststoffbeutel. Darunter befindet sich folgendes Zubehör:
- Quick Installation Guide mehrsprachig
- Handbuch mehrsprachig
- Schwarze Blende mit MSI Logo für die hinteren Ein/Ausgänge
- 2x m.2 Schraube
- 1x SATA Kabel 50cm Länge gerade/gerade
- 1x SATA Kabel 50cm Länge gerade/gewinkelt
- Eine Auswahl von Aufklebern für das Kabelmanagement
- Treiber CD Mainboard
- 1 MSI Case Aufkleber

Mainboard - Design, Verarbeitung und Anschlussmöglichkeiten:
Das MSI X470 Gaming Plus MAX ist vom Grund her schwarz, die Kühler auf den Spannungswandler und dem Chipsatz sind in schwarz mit weißem Schriftzug gehalten. Schön ist die schwarze rückseitige Anschlussblende mit MSI rotem Logo. Persönlich bevorzuge ich eine fest am Mainboard montierte Verkleidung mit integrierter Anschlussblende.
Wer es gerne bunt mag, der findet zwei sinnvoll positionierte Anschlussmöglichkeiten für 12V RGB 5050 auf dem Board, leider nicht adressierbar.
Für die Stromversorgung der CPU stehen in Summe 8 Phasen zur Verfügung. Zwei weitere für den RAM. Im Test konnte damit ein Ryzen 7 2700x auf 4,3GH stabil bei akzeptablen 66°C - 70°C an den Spannungswandlern betrieben werden. Eingesetzt wurde dabei der org. AMD Kühler, welcher als TOP-Blower auch die Spannungswandler kühlt.
Auffällig ist auch noch der verstärkte PCIe x16 Slots, welcher somit auch schweren Grafikkarten z.B. mit Wasserkühlung sicher in Position halten kann.
In dieser Preisklasse ist die Verarbeitung insgesamt sehr stimmig und sehr wertig.
Ein besonderes Feature ist, dass dieses Mainboard Ryzen 3000 ready ist und somit ab Werk bereits Ryzen Prozessoren der dritten Generation unterstützt. Das ist längst nicht bei allen X470 Mainboards der Fall.

Erweiterungs- und Anschlussmöglichkeiten auf dem Board
Erweiterungskarten Slots:
- 2x PCIe 3.0 x16-Steckplätze (PCIE 1, PCIE 4)
- 1x PCIe 2.0 x16-Steckplatz (PCIE 6, unterstützt den x4, der PCI E6 Steckplatz steht nicht zur Verfügung, wenn eine M.2 PCIe SSD im M2 2-Steckplatz installiert ist.)
- 3x PCIe 2.0 x1-Steckplätze
- 1x M.2 Slot für die Größen 2242/2260/2280/22110
- 1x M.2 Slot für die Größen 2242/2260/2280

Anschlüsse auf dem Mainboard:
1x 24-poliger ATX Stromanschluss , 1x 8-poliger ATX 12 V & y 1x 4-poliger ATX 12 V Stromanschluss, 6x SATA 6Gb/s Anschlüsse abgewinkelt, 2x USB 2.0, 2x USB 3.1 Gen1, 1x 4-poliger CPU-Lüfter, 1x 4-poliger PUMP-Lüfter, 4x 4-polige System-Lüfter, 1x Serieller, 1x Parallele, 2x 5050 RGB LED Streifen 12V, 1x TPM Anschluss, 1x Audioanschluss des Frontpanels, 2x System-Panel, 1x Gehäusekontaktschalter, 1x Clear CMOS Steckbrücke, 1x Clear CMOS Taste
Rückwertige Ein-/ und Ausgänge:
1x PS/2 Tastatur/ Maus-Combo, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x DVI-D, 1x HDM 1.4, 4x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x LAN (RJ45), 2x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 5x OFC Audiobuchsen, 1x Optischer S/PDIF-Ausgang
An der oberen Seite ein 8pol 12V ATX und ein zusätzlicher 4pol 12V ATX Anschluss zu finden. Zur besseren Spannungsstabilität empfehle ich beide Anschlüsse zu verwenden.
Die vorhandenen Videoausgänge sind nur in Verbindung mit den passenden CPUs mit der Kennzeichnung "G" am Ende z.B. AMD Ryzen 5 3400G nutzbar. In den aktuellen G-Typen der Ryzen der dritten Generation ist eine Radeon Vega 11 Grafikeinheit integriert.
Die Ausstattung des MSI X470 Gaming Plus MAX kann sich sehen lassen. Was mit fehlt ist jedoch ein interner Anschluss für USB Type-C um den in der Gehäusefront angebrachten Port anzuschließen.

Einbau in das Gehäuse:
Systemkomponenten:
- CPU: AMD Ryzen R7 2700x
- RAM: Crucial DIMM 8GB, DDR4-2666, CL19
- Grafikkarte: MSI Radeon R9 270x
- HDD/SSD: Crucial MX500 M.2, Toshiba 2TB HDD, WD green 2TB
- Case: be quiet! Dark Base 700 gedämmt mit Sichtfenster
- Lüfter: 2x bequiet! Silent Wings 3 140
- CPU Kühler: AMD boxed Kühler
- Netzteil: Enermax modul series 525W
- OS: Windows 10 Pro 1909

Der Einbau in das Gehäuse war absolut problemlos. Die Blende für die hinteren Ein.-Ausgänge passte sehr gut. Es musste kein Abstandshalter zwischen Mainboard und Halterung ergänzt bzw. versetzt werden. Die Toleranzen der Bohrungen sind sehr gut.
Im nächsten Schritt wurde die CPU im AM4 Sockel eingelegt und verriegelt. Vor der Montage des CPU-Kühler wurde eine erbsengroße Menge Wärmeleitpaste vom Typ Thermal Grizzly Kryonaut auf CPU und CPU-Kühler gleichmäßig verstrichen. Die von mir bevorzugten Flüssigmetall Wärmeleitpasten vertragen sich leider nicht mit dem blanken Kupfer des AMD-Boxed Kühlers. Die zwei RAM-Module waren ebenfalls schnell verbaut.
Nachdem das Mainboard Tray wieder im Gehäuse befestigt ist, wurden die SATA Anschlüsse, sowie die Frontanschlüsse für USB, Audio, Reset, Power ON, HD-LED und Power-LED angeschlossen. Alle Anschlüsse sind auf dem Mainboard gut zugänglich und lesbar beschriftet. Was mir an dieser Stelle fehlt ist eine Kunststoffaufnahme für die Pins von Reset, Power ON, HD-LED und Power-LED um nicht jeden PIN einzeln oder paarweise anschießen zu müssen.

Software und Bios:
UEFI
Nach dem Einschalten zuerst ins BIOS um die richtige Erkennung von CPU, Speicher und SSD zu prüfen. Ich war sehr positiv überrascht über die Gestaltung der Eingabemasken. Sehr übersichtlich, informativ und ansprechend. Es gibt einen einfachen "EZ" Modus und eine "Advanced mode" für sämtliche Einstellungen. Obwohl ich nicht an MSI BIOS gewöhnt bin finde ich mich schnell zurecht. Die CPU und der Speicher wurden in Frequenz und Spannung richtig erkannt. Auch das Bootlaufwerk musste nicht korrigiert werden. Die BIOS Version im Stock ist 7B79vH0 und ich habe auf 7B79vH4 upgedatet.
Belegung der F-Tasten im BIOS:
- F1: General Help
- F2: Add/ Remove a favorite item
- F3: Enter Favorites menu
- F4: Enter CPU Specifications menu
- F5: Enter Memory-Z menu
- F6: Load optimized defaults
- F7: Switch between Advanced mode and EZ mode
- F8: Load Overclocking Profile
- F9: Save Overclocking Profile
- F10: Save Change and Reset*
- F12: Take a screenshot and save it to USB flash drive (FAT/ FAT32 format only).
- Ctrl+F: Enter Search page

Treiber
Nach dem booten erkennt Windows sämtliche Komponenten, vorausgesetzt es besteht eine Verbindung zum Internet um die fehlenden Treiber nachladen zu können.
Von der übersichtlich gestalteten MSI-Homepage versorgte ich mich mit dem aktuellen BIOS und Treiber. Lediglich den Treiber zum Chipsatz X470 habe ich direkt von MSI geladen. Die Installation verlief ohne Fehlermeldungen.

Software
Zu Beginn empfiehlt es sich den APP-Manager zu installieren. Dieser installiert in Folge nachstehende Programme:
Command Center- Ist ein wichtiges Programm zum Einstellen von z.B. Lüfterkurven unter Windows.

CPU-Z MSI GAMING - CPU-Z is an utility that gathers information on some of the main devices of your system.

Live Update 6 LIVE UPDATE 6 is an application for the MSI® system to scan and download the latest drivers, BIOS and utilities.

MSI Gaming APP GAMING APP is an application designed to quickly control your system for improving gaming performance.

MSI Smart Tool MSI SMART TOOL is a convenient tool that can help you to create your Windows installation USB flash drive
with USB 3.0 drivers, and it can also create a software RAID.

Super Charger Super Charger provides i-Pad, i-Phone and iPod charging function.
X Boost The MSI X-BOOST allows you to select the system performance mode to meet your current system environment or support faster storage access speed for your external storage or memory cards

Extra zu installieren sind folgende Programme:
Mystic Light 3 Zur Steuerung der beiden RGB 5050 Anschlüsse. Es stehen 7 Farben und 7 Effekte zur Auswahl.

Nahimic 3 3D Audio control tool Hinweis: Programm wird über Microsoft Store bezogen. Der entsprechende Treiber sollte zuvor installiert werden.

Realtek Audio Control Audio control tool Hinweis: Programm wird über Microsoft Store bezogen. Der entsprechende Treiber sollte zuvor installiert werden.

Einige Tools sind wirklich sehr schön umgesetzt. Hierzu zählen z.B. das Command Center mit der schönen Übersicht der aktuellen Temperaturen. Vermissen oder noch nicht gefunden habe ich die Zuordnung der Temperatursensoren als Basis der Lüftersteuerung. Aktuell sind alle Lüfter der CPU-Temperatur zugeordnet.

Leistung:
Die Rohleistung des Gesamtsystems liegt auf Basiseinstellungen wie erwartet auf dem Niveau eines X470 Boards. Belastungstest mit Prime95 und Aida64 jeweils 1-2h zeigen keinerlei Probleme.
Nach Übertaktung der CPU mit der OC-Automatik des BIOS auf 4,15 GHz steigt die Leistung erwartungsgemäß an. Die Temperatur an den Spannungswandlern unter Last bis ca. 70°C blieben dabei im akzeptablen Bereich. Auch hier verliefen die Belastungstest mit Prime95 und Aida64 jeweils 1h ohne Probleme. Vergleichbare Temperaturen wurden beim manuellen übertakten auf 4,3Gh und alle Kerne mit 1,4V gemessen.
Ein weiteres Übertakten der CPU und des RAM bis an die Grenze wurde aktuell noch nicht durchgeführt. Der RAM-Controller soll DDR4-Arbeitsspeicher bis zu 4133(OC) MHz unterstützen.

Fazit:
Pro:
- Ryzen 3000 Unterstützung "out of the Box"
- PS2, seriell und parallel Anschluss
- Schnelle USB 3.2 Gen2
- Schwarz/dunkelgrau gefärbtes Mainboard
- Gut gestaltetes BIOS und Command Center
- sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Contra:
- Kein USB Type-C Anschluss
- Keine fix montierte Anschlussblende für die hinteren Ein-/Ausgänge
- Nur zwei SATA Kabel
- Keine adressierbaren RGB Header

Das MSI X470 Gaming Plus MAX ist für mich ein gelungenes AM4 Board das nicht nur gut aussieht und eine tolle Verarbeitungsqualität besitzt, sondern auch durch seine stabile Leistung und gutes OC Potential punkten kann. Solltet ihr im Budget Bereich ein Mainboard für euren neuen Gaming PC suchen, dann ist das MSI X470 Gaming Plus MAX eine gute Wahl.
    
  
4 5
     am 19.02.2020
Produkttester
Produkt Bewertung vom MSI X 470 Gaming Plus MAX aus der "Testers Keepers Aktion 2020 in Zusammenarbeit mit MSI
Das Mainboard wurde mir von der Mindfactory AG zur Verfügung gestellt und ich möchte mich an dieser stelle dafür Bedanke.
Die Bewertung des Mainboard´s wird sich in 3 Teile aufteilen.
1. Design, Verarbeitung, Ausstattung
2. Montage,
3. Overcloking, BIOS, Kühleigenschaften, Leistung, Preis/Leistung.
Es wird eine schriftliche Bewertung & eine 3 Teilige Videoreihe geben, die ich dann auf meinem YouTube Kanal Online stellen werde.

Design/ Verarbeitung/ Ausstattung :
Das MSI X470 Gaming Plus MAX ist in einem schlichtes Schwarz gehalten , mit leichten Weißen Akzenten. Die Kühlkörper an den Spannungswandlern sehen sehr hochwertig aus. Der Kühlkörper an der southbridge ist passend zu den Kühlkörper an den Spannungswandlern gestaltet. Alle 3 Kühlkörper sehen zwar Hochwertig aus und fühlen sich auch so an, doch optisch gehen diese bei dem vielen Schwarz leider unter. Man hätte die Kühlkörper Weis machen können mit schwarzen Streifen. Um das Ganze ein wenig mehr Abzuheben von dem vielen Schwarz. Damit würden dann die Weißen streifen in der Mitte auch mehr zur Geltung kommen. Den so wie sie jetzt sind gehen diese leider komplett unter wenn weitere Komponenten wie die Grafikkarte, Zusatzkarten oder Kabel u.s.w verbaut sind. Aber sonst ist es ein sehr Hochwertiges Mainboard.
Was mir auch noch fehlt ist eine Blende für die Anschlüsse ( USB, VGA, Sound ). Was bei einigen B450 Mainboard´s z.B. das Gigabyte B450 Aorus M, welches ich Aktuell in meinem Hauptsystem verbaut habe, und auch Günstiger sind als das X470 ( 76,71 € stand 17.02.2020 ), ist ein M.2 Kühlkörper. Klar es sind 2 X M.2 Slot´s auf dem X470 Mainboard aber da hätte man lieber auf den 2 X M.2 Slot verzichten können und dafür eine Kühlkörper verbauen können.
Anschlussmöglichkeiten für Lüfter & RGB ist ausreichend geboten. Es sind 4 X System Fan, 1 X CPU Fan & 1 X Pump Fan Anschlüsse vorhanden, was den einbau einer Wasserkühlung zu gute kommt. Meine Aktuelle Wasserkühlung werde ich auf das X470 Mainboard wieder verbauen.
Es sind 4 x DDR4-SDRAM Bänke vorhanden. In diese können maximal 4 RAM Bänke mit einem Tackt von 1866 - 4100 MHz eingesetzt werden. Maximal können 64 Gigabyte RAM-Speicher verbaut werden.
Für das Internet ist der Realtake 8111H Gigabit Ethernet Controller mit 10/100/1000 Mbps verbaut. W-lan ist bei dieser Ausführung nicht verbaut, was aber meiner Meinung nach nicht schlimm ist, den die meisten nutzen Lankabel.
Es können bis zu 6 SATA III genutzt werden, wenn man den zweiten M.2 Steckplatz nicht nutzt. Den durch den zweiten M.2 Steckplatz werden 2 x SATA Anschlüsse Deaktiviert, und somit wären dann nur noch 4 x SATA möglich. Es sind 2 x M.2 SSD´s möglich, 1 x mit bis zu 32 Gbps und 1 x 6 Gbps möglich.Was das Arbeiten mit Windows sehr schnell macht.
Bis zu 3 Grafikkarten könne verbaut werden, wobei 2 x mit PCI-Express x 16 angebunden sind, und der 3 mit PCI-Express X 8. Dazu hat das Mainboard noch 3 x PCI-Express 1 fach Anschlüsse, für Erweiterungskarten. Crossfire ( Dual Grafikkarten betrieb ) ist durch die 2 x PCI-Express X 16 Steckplätze ohne Verlust natürlich auch möglich. Es wird die Aktuelle Version DirectX 12.0 unterstützt.
Für den Sound sorgt der 8-Kanal 7.1 Sound mit Audio Boost ( Enjoy Crystal Sound ).
Anlussmöglichkeiten bietet das Mainboard 2 x UBS 3.2 Gen2 , 4 x USB 3.2 Gen1 & 2 x USB 2.0. Einen P2 für Tastatur oder Maus ist auch vorhanden, HDMI & DVI-D anschluss.
Das Mainboard ist natürlich für den Sockel AM4 mit dem X470 Chipsatz, also für die Ryzen CPU´s 1000, 2000, 3000 Serie & auch die APU´s ( mit integrierter Grafikeinheit ) geeignet.
In dem Lieferumfang haben wir das Mainboard, 2 x SATA kabel, 1 IO-Blende, 2 x M2 schrauben, 1 x Treiber DVD, Benutzerhandbuch, Kurzanleitung, 1 x SATA Kabel Labels & 1 x MSI True Gaming Sticker.
Montage :
Die Montage von dem Mainboard ist wie bei allen anderen Mainboard´s sehr einfach, bzw. da kommt es natürlich auf das Gehäuse drauf an. In meinem Fall geht es sehr einfach, da ich ja ein offenes Gehäuse das Thermaltake Core P3 habe. Das Gehäuse sollte natürlich den Formfaktor ATX unterstützen, sonst wird das Mainboard nicht in das Gehäuse passen.
Overclocking, BIOS, Kühleigenschaften, Leistung, Preis/Leistung :
Da das BIOS Menü vom dem X470 Mainboard sehr übersichtlich gestaltet ist, und man sich sehr schnell zurechtfindet, ist das Overclocking der CPU und dem RAM sehr gut möglich.
Natürlich ist für den RAM ein voreingestelltes XMP-Profil vorhanden, welches man einfach nur laden muss. Natürlich lassen sich die Lüfter die an dem Mainboard angeschlossen sind sehr gut über das Hardware Monitor im Bios steuern, und somit ist ein sehr leise System möglich.
Durch mein offenes Gehäuse ( Thermaltake Core P3 ) und meiner Wasserkühlung ( Custom Loop ) ist das Mainboard sehr Kühl, und das auch unter Vollast. Die CPU hat im Bios 24°C und das Mainboard 28°C.
Die Benutzeroberfläsche von dem X470 ist wie bei MSI gewohnt sehr übersichtlich gestaltet. Overclocking hat mit dem Ryzen 5 2600 sehr gut funktioniert und ich konnte die CPU stabil mit 4 GHz bei 1.350 V übertakten. Nach dem Übertakten hatte die CPU im Bios eine Temperatur von 30°C und das Mainboard 32°C. In Windows habe ich eine Temperatur von 28°C. Bei Programm Installation habe ich im schnitt 46°C.
Unter Cinebench R15 bei 4 GHz habe ich 63,5°C maximal erreicht. Es ergaben sich im Multicore 1362 Punkte. Im Singelcore hatte ich 48,9°C mit 167 Punkten.
In Spielen wie "The Division2, Ghost Recon Breakpoint oder The Witcher 3" kam ich mit der CPU nicht über 45°C.
Das Mainboard bekommt man aktuell bei Mindfactory für rund 100 € ( 98,50 € stand 17.02.2020 ) und ist für den Preis ein sehr hochwertiges Mainboard mit zahlreichen Möglichkeiten. Klar den ein oder anderen Punkt muss ich abziehen, aber im großen und ganzen ein sehr gutes Mainboard.
Wenn man viel zum anschießen hat und nur 1 Rechner hat ist es eine klare Kaufempfehlung. Egal ob als Einsteiger oder Kenner, Das Mainboard biete für jeden was. Es unterstützt alle Ryzen CPU´s & APU´s. Also wenn man über den ein oder anderen Schönheitsfehler hinweg sehen kann, und ein günstiges Mainboard mit vielen Anschlüssen sucht ist das MSI X470 Gaming Plus Max das Richtge.

Link zu dem Video ist hier zu finden : https://forum.mindfactory.de/t108490-testers-keepers-msi-x470-gaming-plus-max-am4.html
    
  
4 5
     am 24.02.2022
Bin ganz zufrieden mit dem Board, nur der Onboard-Sound ist nicht so gut - bietet kein Surround und auch Stereomix geht nicht, kann aber mit z.B Virtual Audio Cable umgangen werden.
    
  
4 5
     am 25.01.2021
Verifizierter Kauf
Die Verpackung der Sendung war sehr gut. Das Board im Umkarton sehr gut gepolstert.
Nun zum Board selbst:
- Gutes Board, leichter Einbau. Auch die CPU samt Wasserkühlung von Arctic lies sich gut vom alten Board Asus X370 auf das neue installieren.
- Das Bios ist etwas unübersichtlich, im Vergleich zum vorherigen ASUS. Leider ist auch kein Online Update fürs BIOS vorgesehen. --> Installation eines BIOS-Update nur über Datenträger möglich. Verbesserungspotential: Online Überprüfung und Download über Bios.

Nach der Installation: es tut was es soll. Es läuft jetzt seit ein paar Tagen ohne Probleme. Ich kann dieses Board weiterempfehlen.
    
  
4 5
     am 15.09.2020
Verifizierter Kauf
Ein solides Board mit einem guten Preis. Leider ist die Lüftersteuerung furchtbar und das I/O-Shield wirkt sehr billig, daher ziehe ich einen Stern ab.
    
  
4 5
     am 29.07.2020
Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Board als Basis für ein AM4 Ryzen 3000 System zugelegt und gehofft, dass die Preisklasse ausreicht, um einerseits einen Ryzen 7 3700X zu "verkraften", und andererseits 3600MHz DDR4 Speicher.
Nun, die CPU lief von Anfang ohne Probleme, was ich leider nicht so vom Ram behaupten kann. Dieser wird allerdings offiziell auch nicht unterstützt, weswegen ich hier wohl einfach selber Schuld bin. Mehr hierzu siehe unten.

Da ich ansonsten bisher nichts vermisse und man nun auch wirklich viele Möglichkeiten hat, sein System zu kontrollieren und anzupassen, will ich ansonsten nicht schlecht von dem Board reden. Es kostet ja schließlich auch nicht die Welt.

+++ SYSTEM +++

OS: Windows 10 Pro
CPU: AMD Ryzen 7 3700X
CPU Kühler: EKL Alpenföhn Brocken 3
RAM: 32GB G.Skill DDR4 PC 3600 CL18 KIT
GPU: Nvidia GTX 1660 TI
SSD: 500GB PNY XLR8 CS3030 M.2 2280

+++ CPU und CPU-Kühler +++

Keinerlei Probleme mit dem 3700X und dem Brocken 3. Auch das Ram-Kit wird nicht gequetscht.

+++ RAM-Stabilität +++

Ob dies nun eher mit dem Board oder eher mit dem Ram-Kit zu tun hat, das kann ich nicht beurteilen. Dennoch möchte ich hier darauf hinweisen, dass mein (zugegeben sehr günstiges) 32GB CL18 Kit von G.Skill einfach nicht stabil auf 3600MHz laufen will, obwohl es ja >angeblichangeblich< auch das MSI X470 Gaming Plux Max für Ram-Taktraten von bis zu 4133MHz (per A-XMP OC Modus) ausgelegt ist, in Verbindung mit Ryzen Gen3 (R5/R7/R9) laut Hersteller-Spezifikation.

Nun, wie dem auch sei. Stabil läuft dieses Kit auf diesem Board momentan jedenfalls nur mit einem 3200MHz Profil. Auch mit manuell angepassten Timings (Ryzen Dram Calculator) konnte ich es langfristig nicht auf 3600MHz stabil einstellen und habe vorerst kapituliert. Die Geschwindigkeitseinbußen mit dem 3200MHz Profil halten sich allerdings in Grenzen und sind daher eigentlich völlig akzeptabel.

+++ M.2 Kompatibilität +++

Die PNY XLR8 CS3030 mit 500GB Kapazität lief ohne Weiteres und dies auch in etwa mit den Raten, die sie laut Spezi haben sollte. Windows 10 ließ sich direkt und zügig installieren.

+++ Onboard-Audio +++

Das andere Manko (abgesehen vom RAM) für mich persönlich ist der Onboard-Sound, für den die per MSI verfügbaren halbwegs aktuellen ALC-Treiber scheinbar keinen Mehrwert gegenüber den Windows 10-Treibern bieten, im Gegenteil. Die grafische Benutzeroberfläche fehlt, wie auch diverse in älteren Realtek HD Audio-Treibern verfügbare Features/Verbesserungen. Schließlich habe ich von einer externen Seite drei Jahre alte ALC-Treiber installiert, die mir zumindest all die vermissten Features (Bass-Management, Equalizer) boten, jedoch noch immer kein grafisches Audiokontroll-Tool, was insgesamt wirklich sehr enttäuschend ist.
    
  
4 5
     am 15.07.2020
Verifizierter Kauf
Mein erstes Mainboard für mein aller ersten Build, es hat leider nur PCIE 3.0 hat aber keinerlei unterschied zu PCIE 4.0 Sollte man nicht hartes Video Rendering machen. Es ist ein Solides Motherboard für, so würde ich es nennen, Mittleres Gaming. Es wird allgemein etwas Warm, aber niemals heiß (niemals mehr als 55°C) und hat außerdem so viele USB Ports bis das einem schlecht wird. Ein Mängel jedoch war das IO-Shield. Dieses ist leider in dem USB Port reingerutscht und wäre es mir nicht aufgefallen wäre wahrscheinlich ein Kurzschluss passiert... Also aufpassen beim Einbau.
    
  
4 5
     am 10.07.2020
Verifizierter Kauf
Nicht viel zu sagen, am Ende ist es ein Mainboard. Verarbeitung ist gut und präzise, und alle Slots halten gut. Einige Pin-Bezeichnungen sind etwas undurchsichtig, hier hilft aber die gute Anleitung schnell weiter.
Klare Empfehlung für ein rundum gutes Produkt, man hätte allerdings durchaus auch USB-C Slots mitbringen können, die MSI im gleichen Segment bei anderen Chipsätzen auch anbietet.
    
  
4 5
     am 20.05.2020
Verifizierter Kauf
Grundsätzlich bin ich mit dem Mainboard zufrieden. Es ist gut verarbeitet, lässt sich einfach einbauen und hat technisch alles was ich brauche.

ABER - RGB betreffend eine einzige Enttäuschung:

Wer die Möglichkeiten rund um RGB und Mystic Light Sync ausschöpfen möchte, sollte ich allerdings erkundigen, wie seine jeweiligen Komponenten das vorsehen. Ich war sehr enttäuscht, die RGB-Steuerung des be quiet! Pure Base 500DX nicht nutzen zu können, weil das Gehäuse 3-poliges ARGB vorsieht, das Mainboard hingegen das 4-polige RGB. Auch der AMD-Kühler Wraith Prism auf dem Ryzen 7 lässt sich über RGB angeschlossen mit Mystic Light nicht ordentlich steuern. Man hat hier lediglich auf den Ventilator. Nicht auf das AMD-Logo, nicht auf den Ring. Anders ist es, wenn der Kühler über USB angeschlossen wird und über die Cooler Master-Software eingestellt wird. Das hätte ich von Mystic Light ebenso erwartet.

Das be quiet! Pure Base 500DX und der Wraith Prism-Kühler sind die einzigen beiden RGB-Komponenten, die ich habe und ich hatte große Vorfreude, das per Mystic Light Sync schön zu vereinheitlichen und nichts von beidem funktioniert am Ende wie erwartet. So wirkt Mystic Light - zumindest mit 4-Pol-RGB - bestenfalls halbgar. Der Hersteller könnte auf diese Sache, die mit Sicherheit viele Käufer interessiert weil sich RGB so großer Beliebtheit erfreut, gerne etwas genauer hinweisen.
1 von 2 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 16.04.2020
Verifizierter Kauf
Die möglich Belegung der M2-slots ist etwas sub-optimal bei diesem Board.
    
  
4 5
     am 26.03.2020
Verifizierter Kauf
Unterm Strich ein gutes Board, allerdings erwarte ich bei 100€+ Mainboards auch top Verarbeitung.
Leider hat es bei genauem Hinsehen neben positiven Features auch einige Mängel ;(

Im direkten Vergleich mit dem Gigabyte AORUS ist das Board gleichwertig, wobei das BIOS von MSI etwas stabiler läuft und auch OC-/Detail- freundlicher ist. Positiv zu erwähnen, nicht viele Mainboardtreiber für alle Komponenten einzeln (wie zB Gigabyte), sondern nur ein 14MB Treiber.. fertig. Sehr vorbildlich MSI !!
Der aktuellste Treiber (8Monate alt) war installiert. Damit laufen bereits alle Ryzen 3000 Prozessoren ;)
Außerdem läuft mein Corsair RAM (Dominator) in Verbindung mit 3600X nun endlich mit dem A-XMP Profil - sehr schön!

Nach MSI Grafikkarte nun also MSI Board. Allerdings ist Gigabyte bei den Lüfteranschlüssen + RGB minimal besser.
Trotzdem gewinnt das MSI Board knapp da man hier mit USB 3.1 Anschlüssen überschüttet wird ;D

EIN STERN ABZUG:
Leider ist kein USB-Port der Rückseite beleuchtet wie bei Gigabyte.. das nervt wirklich etwas, wenn man öfter mal im Dunkeln was einsteckt. In der Preisklasse ist Gigabyte klar vorn. Da sollte MSI den Mund bei der Werbung mal nicht so voll nehmen, denn gerade für GAMER als Zielgruppe ist wenigstens eine Minimal-LED auf der Rückseite sinnvoll.
Außerdem ist die Position der RAM DIMMs zu weit außen!! Dies führt dazu, daß ordentliche Frischluft-Gehäuse mit 240/280er Deckelbelüftung und 25mm dicken Standardlüftern bereits Probleme bekommen. Der Ram steht wirklich komplett am Lüfter an, die Arretierung ist nicht mehr zu betätigen, dh man muß sehr vorsichtig sein. Kein Scherz! Erst RAM einbauen, dann den Lüfter gefühlvoll einkeilen, auf Position verschieben und festschrauben. Das ist komplett undurchdachtes China-Design ;((
Für Erstbauer daher nur bedingt geeignet..


-> FAZIT:
Unterm Strich trotzdem ein guter Kauf, insbesondere wenn man leise Lüfter und solide Kühlung fokussiert^^
Persönlich bin ich etwas geschockt, daß obige Probleme bei einschlägigen Tests nicht aufgeführt werden.. wohl alle schon "Partner" geworden ;(
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 25.03.2020
Verifizierter Kauf
Ich habe mich für dieses Board aufgrund der MSI Cashback Aktion in Vebindung mit einem Ryzen 7 3700X entschieden. Das bietet für den Preis von knapp über 100¤ eine solide Auswahl an Anschlüssen und Ausstattung. Im Lieferumfang sind 2 SATA Kabel, die Blende, Treiber CD sowie Schrauben für die M2 Slots enthalten und das Handbuch war für mich als First Time Builder sehr verständlich ausgeführt. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck und sowohl Design als auch Organisation der Anschlüsse auf dem Board sind gut durchdacht. Die Audioqualität mit dem Board macht bisher einen sehr guten Eindruck. Leider bietet der zweite M2 Slot nur eine PCI-E 2.0 Anbindung.
    
  
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