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EAN 0606449093568    SKU RN31400-100EUS

Artikelbeschreibung

Seit dem 27.03.2013 im Sortiment

Programme, virtuelle Bilder, Client-Dateien, Mails – die Datentypen, die zentral damit zu tun haben, ein erfolgreiches Geschäft zu führen, erscheinen endlos. Mit ReadyNAS haben Sie nun eine fortschrittliche und einfach zu bedienende Lösung für den zentralen, sicheren und kontrollierten Zugang zu Ihren digitalen Werten. ReadyNAS ist deshalb weit mehr als nur ein einheitlicher Speicherplatz (NAS und SAN) für Ihr Unternehmen. ReadyNAS gestattet es Ihnen, mehr zu tun als Sie jemals gedacht haben. Das erreicht man durch das Zusammenführen von Eigenschaften wie das Beste an Performance mit innovativen Techniken für Effektivität wie unbegrenzte Snapshots, Thin Provisioning oder Cloud-basierende Replikation.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: ReadyNAS 314 RN31400
Festplatten inkludiert: ohne Festplatten
Anzahl HDD Einschübe: 4x
Einschub Formfaktor: 2.5" oder 3.5"
Anschlüsse: 2x Gb LAN, 2x USB 3.0, 1x USB 2.0, 2x eSATA, 1x HDMI
Unterstützte RAID Level: 0, 1, 5, 10
CPU: DualCore Intel Atom 2.100 MHz
RAM: 2 GB
RAM erweiterbar: Nein
Lüfter: 1x 92mm
Farbe: schwarz
Länge: 223 mm
Breite: 134 mm
Höhe: 205 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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5 5
     am 18.07.2015
Leistungsfähiges NAS mit guter Weboberfläche (Modellübersicht ist in der Rezension erklärt)
- Vorwort -

Das Netgear ReadyNAS 31400-100 richtet sich mit seinen 4 Laufwerksschächten in Kombination mit einem 2.1 GHz Dual-Core Prozessor primär an kleinere Unternehmen und sekundär an (sehr) anspruchsvolle Privatanwender.

Da ich bereits das RN204-100 NAS von Netgear rezensiert habe, möchte ich in dieser Rezension einen Überblick über die Modellstruktur der Netgear NAS-Systeme geben, da diese auf den ersten Blick etwas verwirrend sein kann. Die NAS-Systeme der unterschiedlichen Baureihen von Netgear sind im Grundsatz sehr ähnlich und unterscheiden sich in der Anzahl der Laufwerksschächte, dem verwendeten Prozessor und der Ausstattung. Aus diesem Grund sind Teile des Reviews zum RN204 identisch, da das OS (ReadyNAS OS6), Formfaktor und Software identisch sind.

Mit dem ReadyNAS 31400-100 lässt sich schnell und einfach ein zentraler Speicherort für alle Daten einschließlich professioneller Backups und Zugriff von unterwegs realisieren. Dieses NAS wird ohne Festplatten ausgeliefert, diese müssen also noch zusätzlich beschafft werden.

- Modellübersicht  Welches Netgear NAS ist das richtige für mich? -

Netgear NAS-Systeme gibt es in über 45 Variationen. Diese Übersicht soll helfen, schnell das richtige Modell zu finden. Die Modelle unterscheiden sich in der verwendeten CPU, der Anzahl der Festplattenschächte sowie der maximalen Kapazität. Die Modelle sind grob in zwei Zielgruppen unterteilt. Den Privatanwendern sowie den Businessanwendern.

1. Privatwender: Die Privatanwender NAS-Systeme erkennt man an den Baureihen 100 und 200. Die NAS-Systeme unterscheiden sich wie folgt:

º Verwendete CPU: 1.2 GHZ oder 1.4 GHZ (Modellabhängig)
º Anzahl der Festplattenschächte: 2 oder 4
º Maximale Kapazität: 8  24TB
º Wahlweise mit Festplatten oder Diskless erhältlich

2. Business-Anwender: Die Business-NAS haben die potenteren Prozessoren und sind mit bis zu 6 Laufwerksschächten erhältlich. Die Baureihen sind: 300, 500, 700

º Verwendete CPU: 2.1 GHz Dual Core, i3-3220 3.3 GHz Dual Core oder Xeon Ivy Bridge E3-1265Lv2 2.5 GHz (3.5 GHz Turbo) Quad Core (Modellabhängig)
º Anzahl der Festplattenschächte: 2,4 oder 6
º Maximale Kapazität: 8  36 TB
º Wahlweise mit Festplatten oder Diskless erhältlich

- Erster Eindruck und Installation -

Mit 22,3cm x 13,4cm x 20,50cm, (TxBxH) ist das RN314 NAS als recht kompakt zu bezeichnen, macht aber mit seinen 4 Kilogramm Gewicht (ohne Platten) einen massiven Eindruck. Für den Transport gibt es einen massiven Tragebügel auf der Rückseite. Im Gegensatz zur 2-Bay Version der 3er Serie (Netgear RN312) hat man in der 4-Bay Version ein schönes blau/weisses LCD Display verbaut, welches wichtige Statusinformationen anzeigt. Zur weiteren Ausstattung gehören 3x USB Ports (2x USB 3.0, 1x USB 2.0), 2 Lan-Ports sowie zwei e-Sata Anschlüsse. Für die ausreichende Geschwindigkeit des Raid-Controllers sorgt ein Intel Atom Dualcore Prozessor mit 2.1 Ghz und 2 Gigabyte RAM, Die Anzahl der installierten Laufwerke wird über dezent grün leuchtende Ziffern (1,2,3,4) auf der Front angezeigt. Mittels des "Backup-Button" auf der Frontseite können Datensicherungen per Knopfdruck gestartet werden.

Für den Anschluss des NAS muss man kein Informatiker sein, auch Grundkenntnisse der PC und Netzwerktechnik sind vollkommen ausreichend. Ich habe das NAS erstmal mit 2x 1GB NAS Platten aus der WD Red Serie getestet. Der Einbau der Platten erfolgt vollkommen werkzeuglos. Hinter dem Deckel, welcher im Gegensatz zum Metallgehäuse leider nur aus Kunststoff ist (Ein Türchen aus Metall wäre schön gewesen) liegen die 4 Laufwerkschächte. Die Schächte werden einfach herausgezogen und nach bedruckter Anleitung eingelegt. Das Einlegen der Festplatten klappte easy und ohne große Fummelei.

Zu beachten ist, dass man die Festplatte vor dem Betrieb formatieren muss. Dies wird vom NAS nach einlegen der Platten selbstständig vorgenommen. Der Umstand mit dem Formatierungszwang ist kein Problem, wenn man eh neue Platten für das NAS angeschafft hat, ist aber ärgerlich, wenn man mit vorhandenen Platten umziehen will. Dann müssen die Daten aufwändig zwischengelagert werden.

Als nächstes sucht man sich einen Platz in der Nähe vom Router oder Netzwerkhub. Vor der endgültigen Einrichtung habe ich das NAS erstmal direkt neben meiner Fritzbox (7390) angeschlossen. Nachdem das NAS mit Strom versorgt war und das Netzwerkkabel mit dem Router verbunden war, muss man in einem beliebigen Browser im Netzwerk einfach readycloud.netgear.com/ aufrufen. Das NAS wurde ohne Umwege und weitere Konfigurationsschritte erkannt und ließ sich sofort einrichten. Zusammengefasst war die Installation schnell und einfach. Netgear setzt nicht bei jedem Anwender ein absolviertes Informatikstudium voraus und beschreibt die Anleitungsschritte in einfachen Worten, sodass man auch als "Normalanwender" keine Probleme bei der Installation hat.

- Netgear ReadyCLOUD - die Schaltzentrale -

Die Zentralfunktionen und Einstellungen werden über Netgear ReadyCLOUD gesteuert. Die Browserbasierte Konfigurationsseite besteht im wesentlich aus dem Daten und Administrationsbereich. Im Datenbereich sind alle eingebundenen NAS-Systeme mit der jeweiligen Ordnerstruktur aufgelistet. Über die Oberfläche können Ordner angelegt gelöscht und sortiert werden, so wie man es in einem normalen Explorer gewohnt ist.

Der Funktionsumfang ist so umfangreich, dass es nicht möglich ist diesen in einer Rezension umfangreich zu beschreiben, das dies schlichtweg ein Buch füllen würde. Was Netgear jedoch gut gelungen ist, ist die Bereitstellung von Funktionen für Profi und Privatanwender in einem Tool. So sind die am Standardfunktionen

º Laufwerksinformationen
º Systemstatus (Festplattentemperatur, Lüfterstatus, CPU-Status)
º Updatefunktionen
º Datensicherungsfunktionen
º Protokolle
º Festplatten Spin-Down / Einschaltpläne / Wake-on-Lan Funktion
º RAID-Einstellungen
º Benutzerkontensteuerung
º Virenschutz (Netgear Antivirus Plus)

unverschachtelt und schnell auffindbar. Über den Reiter Apps lassen sich zudem spezialisierte Anwendungen herunterladen, bei denen an dieser Stelle nur mal "ReadyNAS Surveillance" erwähnt werden soll, mit der man das NAS in Kombination mit einer unterstützen IP-Kamera (Über 2000 Modelle werden unterstützt) eine Videoauzeichnung von bis zu 64 IP-Kameras auf dem NAS realisieren kann.

Den integrierten Viren Schutz (Echtzeit-Virenscanner) finde ich sehr gut. Der Virenschutz wird einfach über die Weboberfläche aktiviert. Ich sichere die Hauptsysteme zwar auch mir Virenscannern ab, finde es aber gut dass die Daten vom NAS auch nochmal separat geprüft werden.

- Eine Frage des RAID -

Auf dem NAS ist standardmäßig das sogenannte "X-RAID" voreingestellt. X-Raid ist auf Datensicherung ausgelegt und macht aus einem 2-Festplatten-System automatisch ein RAID 1, das heißt Platte 1 wird auf Platte 2 gespiegelt. Werden im 4-Bay NAS mehr als 2 Platten eingelegt, wird ein effizentieres RAID 5 eingestellt. Beim RAID 5 ist die Gesamtkapazität aller Festplatten abzüglich der Kapazität der kleinsten Festplatte nutzbar. Beispiel für Datennutzbarkeit im X-RAID:

1 Festplatten mit 1 GB: 1GB stehen zur Verfügung (JBOD, keine Datensicherung)
2 Festplatten mit je 1GB: 1GB stehen zur Verfügung (RAID 1, Mirroring)
3 Festplatten mit je 1GB: 2GB stehen für Datenspeicherung zur Verfügung (RAID 5)
4 Festplatten mit je 1GB: 3 GB stehen für Datenspeicherung zur Verfügung (RAID 5)

Im X-RAID können neue Datenträger im laufenden Betrieb einfach ergänzt werden. Auch können die Festplatten gegen neue Festplatten mit höherer Kapazität getauscht werden, X-RAID bindet diese Festplatten dann automatisch mit in das System ein. Die Laufwerke können im laufenden Betrieb gewechselt werden (sog. "hot swappable") dann aber natürlich nur eines zur Zeit.

Für Profianwender besteht auch die Möglichkeit X-RAID zu deaktivieren und in den sogenannten "Flex-RAID" Modus zu wechseln. Dort können dann - in Abhängigkeit von der Anzahl der Festplatten - RAID 0,1,5,6,10 manuell eingestellt werden. Allerdings ist es laut Netgear dann notwendig bei einer Erweiterung des Systems die Daten komplett auf einem anderen System zu sichern und die Festplatten im Verbund neu zu formatieren. Für den normalen Anwender empfehle ich daher das einfach zu handhabende X-RAID.

- ReadyCLOUD - Mit der Handyapp Zugriff auf alle Daten sowie Sicherung der Bilder -

Für Android und IOS wird die App "ReadyCLOUD" kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese habe ich auf meinem Android Handy ausführlich getestet. Mittels Username/Passwort hat man Zugriff auf sein NAS und kann einfach durch die gegebene Orderstruktur blättern. Daten lassen sich herunterladen, im Gerät anzeigen (vorausgesetzt die entsprechende Anzeigesoftware ist vorhanden) oder einfach weiterleiten per Whatsapp, mail etc.

Stellt jemand die Daten ein, sind sie binnen Sekunden für alle Anwender verfügbar. Der Vorteil einer eigenen "Heim-Cloud" liegt meiner Meinung nach auf der Hand - Sensible Firmendaten oder Privatdaten können allen Anwendern blitzschnell zur Verfügung gestellt werden, ohne dass man die Daten dafür aus der Hand gibt und in externen Clouds speichern muss.

Es ist außerdem möglich, eine Fotosicherung der Handyfotos auf dem NAS in dieser App zu aktivieren. Die Fotos vom Handy werden dann auf dem NAS sicher gespeichert und im Rahmen der NAS Datensicherung auch gleich gesichert.

- Schlusswort und Hinweise -

Das Netgear RN314 NAS hat mich persönlich durch seine - abgesehen vom Kunststofftürchen - massiven Verarbeitung überzeugt. Die Basiseinrichtung des NAS gelingt auch normalen Anwendern schnell. Die ReadyCLOUD Weboberfläche wirkt ausgereift, ist schnell und aus meiner Sicht ein gelungenes Tool für die Konfiguration des NAS.

Das NAS arbeitet mit einem sehr leisen Lüfter, der bei gemäßigten Temperaturen mit nur 645 U/min (temperaturgesteuert) sogar vom leisen Festplattengeräusch übertönt wird. Es bietet bietet umfangreiche Energie und Management-Optionen und macht es so für Firmen- und Privatanwender interessant. Einzig der Formatierungszwang beim Umzug von Festplatten dürfte den Gesamteindruck etwas trüben und auf einige Abschreckend wirken.

Mit den umfangreichen Backupfunktionen, einschließlich der Unterstützung von "Time Machine" für Apple-Produkte habe ich ein gutes Gefühl, dass meine Daten gesichert sind.

Ich würde das RN314 NAS für alle empfehlen, die ein belastbares NAS mit häufigen Zugriffen von vielen Usern benötigen. Im privaten Bereich wird man das NAS kaum an seine Grenzen bringen können. Deshalb rate ich Privatanwendern eher zur 100er bzw. 200er Serie, welche preislich deutlich unter den Business Produkten liegt. Firmen, die sich für dieses NAS interessieren, sollten auch einen Blick auf die optional erhältlichen Supportpakete (1,3,5 Jahre) werfen.

Ich habe dieses NAS von Netgear im Rahmen einer Testaktion erhalten und wurde um Überprüfung des Systems gebeten sowie um Mitteilung meiner Erfahrung damit. Auf Inhalt der Rezension und Bewertung des Produktes hat Netgear keinerlei Einfluss genommen. Auf Basis meiner positiven Erfahrungen kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen. Abschließend hoffe ich, dass diese Rezension hilfreich für Sie war.
    
  

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