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Artikelbeschreibung

Seit dem 12.12.2016 im Sortiment

Ein CPU-Kühler, der nicht nur leistungsstark und besonders leise ist, sondern auch noch verdammt gut aussieht – der LEPA NEOllusion.

Der Trend geht zu Rechnern, die ihren Zweck nicht nur mehr in der eigentlichen Arbeit haben, sondern eben auch Individualität und Persönlichkeit ausstrahlen. Mit dem LEPA NEOllusion erhalten die Nutzer genau das: Die RGB LED-Beleuchtung an den Kühlrippen und dem Top-Cover können mit einer Infrarot-Fernbedienung kinderleicht gesteuert werden und so die persönlichen Vorlieben ausstrahlen.

Zur Auswahl stehen 16 verschiedene Farben und vier unterschiedliche Beleuchtungsmodi. Mit der Memory-Funktion werden diese Einstellungen gespeichert und beim nächsten Starten einfach wieder abgerufen.

Selbstverständlich leistet der NEOllusion aber auch hervorragende Kühldienste. Der 120mm Luftkühler verfügt über einen speziellen Fan-Speed-Reduction-Adapter, um einen besonders leisen Betrieb zu gewährleisten. Die Nutzer erhalten hier die Möglichkeit mittels des Adapters die Lüftergeschwindigkeit zu justieren.

Die schnelle Wärmeabführung wird durch den Heatpipe Direct Tour (HDT) garantiert. Für den Einsatz auf Kühlkörpern konzipiert, leistet der High-Air-Flow-Lüfter hervorragende Leistungen: Dank der stabilen Konstruktion sowie der speziellen Convex-Form der einzelnen Lüfterblätter erreicht der CPU-Kühler eine bewundernswerte und hohe Kühlleistung. Durch die eingebauten Flügel an den Heatpipes wird die kühlende Luft effektiv in alle Winkel des Kühlkörpers gelenkt.

Der Kühlkörper ist mit einer Super Nano Thermal Coneductive (SNTC) Beschichtung versehen, welche den Kühler effektiv vor Oxidation schützt und so die Lebenszeit des Kühlers erheblich verlängert.

Das universelle Montagesystem ermöglicht eine benutzerfreundliche Installation – Mit einem Klick kann der Lüfter am Kühlkörper dank der Lüfter-Clips montiert werden. Der NEOllusion unterstützt alle aktuellen Intel®- und AMD®-Sockel.

Mit dem NEOllusion ist jeder Rechner stilsicher gerüstet.

Um die Sockel AM4-Tauglichkeit zu realisieren, stellt Enermax Umrüstkits zur Verfügung. Diese werden direkt über die Enermax Homepage unter der Thematik AM4-Kit im Service-Bereich bereitgestellt.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: NEOllusion LPANL12
für folgende Sockel geeignet: 775, 2011, 2011-3, 1366, 1156, 1155, 1150, 1151, AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+
Bauart: Tower Kühler
Lüfter vorhanden: Ja
Lüfter dB(A): 17-33 dB(A)
Lüfter U/min: 600-1800 U/min
Luftfördermenge: 49.83-128.12 m³/h
Lüfteranschluss: 4-pin PWM
Länge: 126 mm
Breite: 40 mm
Höhe: 162 mm

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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4 5
     am 19.08.2017
LEPA NEOllusion Review

Liebe Community,

ich habe diesen CPU-Kühler von Mindfactory im Rahmen des Testers Keepers Programm zur Verfügung gestellt bekommen. In diesem Review werde ich einen Überblick über den CPU-Kühler und dessen Stärken und Schwächen geben. Genauer eingehen werde ich auf das Design, die RGB-Beleuchtung und die Montage.

-Design-
Verpackung:
Der LEPA NEOllusion kommt in einem kompakten schwarzen Karton. Auf zwei der Seiten sind Produktbilder aufgezeigt, auf einer weiteren die technischen Spezifikationen und auf den restlichen der Name des CPU-Kühlers. Ein weiterer kleiner Beutel mit den AM4-Brackets liegt bei.

Öffnet man diesen Karton, bekommt man ohne große Umschweife, nachdem man die Anleitung und ein kleines Schaumstoffpad zur Seite geschoben hat den 120mm Lüfter des CPU-Kühlers zu Gesicht. An der Seite befinden sich die Mounting-Brackets für die AMD- und Intel-Sockel.

An der gegenüberliegenden Seite ist eine kleine weiße Schachtel verstaut, in dieser befinden sich:
-Weiteres Material zur Kühlerbefestigung
-Adapter von Molex auf 4Pin
-Fan Speed Reduction Adapter (von 600-1800RPM auf 400-1000RPM)
-Die mit einer Gummihülle versehene Fernbedienung
-Wärmeleitpaste

Kühler an sich:
Der Kühler an sich ist wie auch der Karton schon größtenteils in schwarz gehalten, auch die Kupfer-Heatpipes sind schwarz lackiert. Die einzige farbliche Veränderung stellen die beleuchtbaren Streifen an den Seiten des Towers dar, im ausgeschalteten Zustand sind diese weiß. Der Lüfter wird an den Kühlkörper über eine Vorrichtung aus Plastik angeknipst.

Es handelt sich dabei um einen Single-Tower Kühler mit einem 120mm Lüfter. Während die Heatpipes aus Kupfer bestehen ist der Kühlkörper an sich aus Aluminium, er ist gut verarbeitet, ich konnte beispielsweise keine Lackabplatzer oder andere Mängel feststellen. Er ist ca. 162mm hoch, passt also leider ganz knapp in viele günstige Gehäuse nicht hinein, diese unterstützen meist nur eine Höhe von 160mm. In meinem Fall habe ich mit meinem Enermax Fulmo ST kein Problem an dieser Stelle.


Installation, Features und Kompatibilität
Die Installation war etwas komplizierter als erwartet, da eben sehr viele verschiedene Backplates, Schrauben und andere Kleinteile mitgeliefert wurden, auch war die Anleitung nicht immer ganz klar. Die Montage ist aber trotzdem innerhalb von 15min komplett abgeschlossen und kann auch ohne Hilfe einer anderen Person problemlos durchgeführt werden. Durch das asymmetrische Design können auch RAM-Riegel mit einem hohen Heatspreader verbaut werden, einen zweiten Lüfter kann jedoch nicht montiert werden. Zuallererst wird die richtige Backplate ausgewählt und mithilfe von vier Schrauben durch das Mainboard gesteckt. Im Anschluss wird diese auf der gegenüberliegenden Seite von vier Muttern festgehalten, diese wiederrum liegen auf den Befestigungsschienen auf an welchem der Kühler schlussendlich festgeschraubt wird. Im Anschluss wir der Tower ohne den Lüfter ausgerichtet und angeschraubt, anschließend muss nur noch der Lüfter angeknipst und die Beleuchtung sowie dieser angeschlossen werden. Der LEPA NEOllusion ist mit eigentlich allen aktuellen und auch älteren Sockeln kompatibel, angefangen bei Sockel 775 bis hin zu AM4 und 2011-3. Ich in meinem Fall habe ihn auf einen i5-3570k montiert, also einer Sockel 1155 CPU. Zu den Features zählt natürlich die anpassbare LED-Beleuchtung, die vier 6mm breiten Kupfer Heatpipes und die sehr gute RAM-Kompatibilität durch das asymmetrische Design.

-RGB-Beleuchtung-
Die RGB-Beleuchtung ist sehr hell und kräftig, sie leuchtet den Bereich um den CPU-Sockel sehr gut aus. Durch den Aufbau der Beleuchtungsvorrichtung bedingt aber eher ober und unterhalb des Sockels. Die Fernbedienung ist mit einer Gummihülle ausgestattet, welche ich aber aufgrund der Haptik entfernt habe. Die Farbe lässt sich über diese Fernbedienung durch die Acrylglaswand des Gehäuses anpassen, auch Effeke wie Breathing oder blinken sind einstellbar. Die vorhandenen Modi lassen sich sehr gut mit einer normalen RGB-LED-Leiste vergleichen. In einem normalen Gehäuse sieht man aber leider aufgrund des Aufbaus sehr wenig von den leuchtenden Stäben an der Seite, man sieht nur die LEPA-Aufschrift am Deckel, dies finde ich etwas schade.

Temperatur/Geräuschentwicklung
Ich habe meinen Enermax Fulmo ST mit fünf Enermax T.B. Appollish Lüftern auf 50% ihrer maximalen Geschwindigkeit ausgestattet, dies sorgt für einen guten Kompromiss von Airflow und Lautstärke.
Der LEPA NEOllusion verrichtet sein Werk unauffällig, im Idle Zustand der CPU ist er quasi nicht zu hören, bei Spielen wie beispielsweise GTA5 wird er nur leicht wahrnehmbar. Erst bei Extremfällen wie beispielsweise Prime95 wird er deutlich hörbar, ist aber nicht extrem störend laut. Mithilfe des mitgelieferten "Fan Speed Reduction Adapters" wird der Lüfter in jeder Lage sehr leise, leider lässt aber auch die Kühlleistung rapide nach.


Konstellation Temp Idle Temp Prime95 Temp GTA5
Dark Rock Pro 3 30°C 75°C 68°C
Enermax ETS-T50 AXE 33°C 89°C 74°C
LEPA NEOllusion 32°C 85°C 70°C

-Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten-
Zur Haltbarkeit kann ich dem Kühler zugutehalten, dass der Lüfter sehr einfach durch einen beliebigen anderen 120mm Lüfter ausgetauscht werden kann. Am ehesten kann ich den LEPA NEOllusion mit dem Enermax ETS-T50 AXE vergleichen, dieser nutzt einen Lüfter für die Beleuchtungseffekte und nicht den Tower an sich. Der Vorteil des LEPA NEOllusion liegt in der extrem flexiblen und anpassbaren Steuerung der Beleuchtung, der Nachteil derer wiederum dass man die Beleuchtung nur über die Fernbedienung und leider nicht über eine Software am Computer steuern kann.


-Fazit-
Der LEPA NEOllusion ist meiner Meinung nach für seinen Preis ein sehr guter CPU-Kühler den ich jedem empfehlen kann der seinem Computer einen gewissen Pepp mit einer anpassbaren Beleuchtung verpassen möchte, gerade zum Zeigen macht sich die Steuerung über die Fernbedienung sehr gut. Auch die Lautstärke und das Design ohne angeschaltete Beleuchtung ist nicht zu aufdringlich. Ein Nachteil dieses Kühlers ist leider der Einbau und die Position der Lichter in einem normalen Tower-Gehäuse. In einem Gehäuse mit liegendem Mainboard (Fractal Design Node 304) wäre dieser Effekt sicher ein ganz anderer.

Positiv
-Kühlleistung bei akzeptabler Lautstärke
-Einfachheit der Steuerung
-Beleuchtungsoptionen

Negativ
-Montage
-Position der Beleuchtung in einem normalen Tower-Gehäuse

Ich bedanke mich bei Mindfactory für dieses Produkt und ich hoffe, dieses Review hilft auch bei der Entscheidung, diesen Kühler zu kaufen oder nicht. Bei Fragen oder Anregungen einfach fragen.
    
  
5 5
     am 19.08.2017
Immer mehr Produkte setzen auf Beleuchtung, von einfachen Lüftern, bis zu High End Grafikkarten.
Nun setzt Lepa noch mal einen drauf und bringt den ersten RGB-Kühler auf den Markt.
Ob dieser in der Praxis auch überzeugen kann wird in einem Vergleich mit dem allseits bekannten Thermalright HR-02 Macho überprüft.

Spezifikationen:

Der NEOllusion beinhaltet den Kühlkörper (126x40x161,7 (LxBxH)), den Lepa LPHF 12P 4-pin Lüfter (120x120x25),
Mountingkits für Intel 775/115x/1366/2011 und AMD AM2(+)/Am3(+)/FM1/FM2(+). AM4 kann man kostenlos als Beistellung erhalten.
Zusätzlich dazu sind eine Tube Wärmeleitpaste, ein Molexadapter, ein Adapter zur Drehzahlbegrenzung sowie die Fernbedienung enthalten.
Der Lüfter unterstützt ohne Adapter Drehzahlen von 600-1800 U/min und 400-1000 U/min mit Adapter. Die Lautstärke liegt bei 14-33 dB(A).
Der Kühler wiegt mit Lüfter 645g und besitzt 4 Heatpipes, die direkt auf der CPU aufliegen.

Der Thermalright HR-02 Macho (152x162x129) unterstützt die selben Sockel und kommt ebenfalls mit dem Thermalright TY-147 4-pin PWM Lüfter.
Dieser unterstützt 300-1300 U/min und fällt mit 15-21 dB(A) leiser aus.
Der Kühler wiegt 880g und besitzt 6 Heatpipes mit einer Aluminiumkühlplatte.

Erster Eindruck:

Der Kühler kommt in einer schwarzen Verpackung, die sehr edel wirkt.
Auf der Oberseite sind übersichtlich alle kompatiblen Sockel gelistet und auf der Rückseite findet man sämtliche Spezifikationen.
Das erste was einem nach dem Auspacken auffällt ist der schöne Kontrast zwischen der schwarzen Kühlerbeschichtung und den weißen Leuchtkörpern.
Der Leuchtkörper selbst wirkt trotz des Plastiks hochwertig.
Bei der Beschichtung greift Lepa auf eine SNTC (Super Nano Thermal Coneductive)-Beschichtung zurück,
die durch Oxidationsschutz eine erhöhte Lebenszeit des Kühlers verspricht.

Der Konkurrent von Thermalright hingegen setzt auf starke Kühlleistung zu einem guten Preis, daher geht der Punkt Optik ein wenig unter beim Macho.
Dafür bietet dieser für einen geringeren Preis 6 statt 4 Heatpipes und besitzt mit seinen 150x162x129mm eine deutlich größere Kühlfläche als
der NEOllusion mit seinen 126X65x161,7mm.
Zwar besitzt das Modell von Lepa nur 4 Heatpipes, allerdings berühren diese die CPU direkt und sorgen dank der besseren Wärmeleitfähigkeit
von Kupfer für eine bessere Temperatur als bei Aluminiumkühlplatten.
Der Kühlkörper ist wie beim Macho aus Aluminium und Beide machen einen gut verarbeiteten Eindruck.
Beide Kühler besitzen Gummimatten am Kühlkörper bzw. am Lüfter um Vibrationsgeräusche zu minimieren.

Einbau:

Der Einbau erfolgt recht einfach und unkompliziert, sodass selbst Ungelernte ihn einbauen könnten.
Die Anleitung ist in 12 Sprachen formuliert und ist zum besseren Verständnis mit Bildern versehen.
Für 115x wird erst die Backplate angebracht, dann kommen auf der Oberseite die Abstandshalter.
Diese werden dann mit den entsprechenden Mounting Plates bestückt und festgezogen.
Dann trägt man mit seiner bevorzugten Methode Wärmeleitpaste auf und bringt anschließend mit der Pressure Mounting Plate den Kühler an.
Hier muss man allerdings aufpassen, den Kühler vorher korrekt und mittig über die CPU zu positionieren.

Ähnlich sieht es bei der Montage des HR-02 Macho aus, nur sollte man den Macho definitiv vor dem Einbau ins Gehäuse fertig montiert haben,
da es sonst wegen der Ausmaße des Kühlers eng werden könnte. Bei beiden Kühler würde ich empfehlen auf die Höhe Acht zu geben,
da beide gerade so noch in mein Bitfenix Shinobi Gehäuse gepasst haben.

Die Montage des Lüfters beim NEOllusion ist allerdings um Welten angenehmer,
der Lüfter rastet einfach auf dem Kühlkörper ein und lässt sich ebenso einfach zum Entstauben entnehmen.
Durch die kleinen Maße gibt es zudem auch keine Platzprobleme mit dem Arbeitsspeicher. Beim Macho muss man leider oft dann zu low profile RAM zurückgreifen,
oder falls es das Gehäuse zulässt, den Kühler so drehen, dass der lange Teil des Kühlkörpers zur Rückseite des Gehäuses zeigt.
Die Montage über die Klammern klappt manchmal nicht so ganz und die Lüfter rasten dann nicht richtig ein.
Nicht sehr praktisch, wenn man den Lüfter mal entstauben möchte.

Lautstärke und Temperatur:

Zum Setup:
i5 3570 | HD 7970 GHz Edition | Asrock H77 pro4 | Samsung 850 EVO | Antec HCG 620 | Bitfenix Shinobi 3x140mm und 1x120mm Lüfter

Getestet wurde die Temperatur nach 15 Minuten Internet surfen sowie nach 15 Minuten Battlefield 1.
Die Temperaturen wurden mit HWMonitor sowie MSI Afterburner bei Zimmertemperatur ausgelesen.
Als Wärmeleitpaste wurde die Arctic Silver 5 verwendet und anschließend mit einer Karte verstrichen.

Thermalright HR-02 Macho:
Nach 15 Minuten Surfen lag die minimale Temperatur bei 30°C und die maximale Temperatur bei 45°C.
Bei Battlefield 1 pendelt sich die Temperatur bei 60°C ein mit einem Höchstwert von 63°C.

Lepa NEOllusion:
Hier lag die minimale Temperatur bei ebenfalls 30°C und die Maximale fällt mit 48° drei Grad wärmer aus.
Überraschenderweise pendelt sich auch hier die Temperatur bei 60°C ein und der höchste gemessene Wert lag bei 61°C

Bei den restlichen Komponenten konnten keine nennenswerten Änderungen der Temperatur festgestellt werden.
Die Grafikkarte blieb bei beiden Tests auf 73°C in Battlefield.

Wirklich sehr überraschend ist, wie gut der NEOllusion für seine Größenordnung kühlt.
Ich hatte vermutet, dass das Ergebnis recht eindeutig für den Macho ausgehen würde.
Ich denke das gute Ergebnis kommt dadurch zustande, dass die Heatpipes direkt auf dem Heatspreader aufliegen,
somit kann der NEOllusion seinen Nachteil bei der Kühlfläche und Heatpipeanzahl wettmachen.
Kupfer weist schlichtweg und einfach eine bessere Wärmeleitfähigkeit auf als Aluminium.

Weniger überraschend ist die Lautstärke. Dank des größeren 140mm Lüfters muss der Macho für denselben Lüfterdurchsatz
mit einer geringeren Drehzahl arbeiten als der NEOllusion.
Allerdings ist der NEOllusion dank der besseren Lüfterbefestigung nicht anfällig für Vibrationsgeräusche,
womit der Macho hin und wieder mal zu kämpfen hat. Rein subjektiv sind beide Kühler im Einsatz recht leise,
so dass in meinem Fall die Geräuschkulisse der Grafikkarte in den Vordergrund tritt.

Beleuchtung:

Das eigentliche Feature des NEOllusion ist die RGB-Beleuchtung.
Im Gegensatz zu einem beleuchteten Lüfter hüllt der Kühler das ganze Gehäuse in die gewählte Farbe ein.
Daher ist der Lepa NEOllusion eine sehr interessante Wahl für Casemodder.
Das Farbspektakel kann man ganz gemütlich mit einer Fernbedienung steuern und dabei
zwischen Dauerleuchten, Blinken sowie einem ruhigen Übergang wählen.
Damit stehen einem eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung die Athmosphäre im Gehäuse zu verändern.
Dank der Memory Funktion wird die letzte Farbeinstellung gespeichert und beim nächsten Starten wiedergegeben.
Die Fernbedienung besitzt 4 kleine Magneten auf der Rückseite, so dass man diese am Gehäuse befestigen kann, wenn man sie nicht braucht.
Die Lichter leuchten an allen Stellen gleichmäßig, was für ein harmonisches Bild im Inneren sorgt.
Sehr schön ist zudem die Beleuchtung des Logos auf der Oberseite des Kühlers.

Fazit:

Spätestens hier wird einem klar, dass Lepa mit dem NEOllusion vor allem die Kunden anspricht, die viel Wert auf Optik legen.
Aber nicht nur auf die Optik wie der Test oben gezeigt hat. Der NEOllusion ist nicht nur zur Dekoration,
er kann es durchaus auch mit Kühlern der Größenordnung Macho aufnehmen und muss sicher daher auch trotz des Preises nicht hinter ihm verstecken,
denn Größe ist nicht alles.

Bezüglich der Lebenszeit lässt sich beim NEOllusion zu diesem Zeitpunkt noch kein Urteil fällen,
allerdings sollte die Beschichtung vor äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Oxidation schützen.

Schade ist allerdings, dass es wegen der speziellen Lüfterbefestigung keine Möglichkeit gibt, den Lüfter zu ersetzen.

Daher empfehle ich all den Leute, die gerne ihr Gehäuse modden diesen Kühler, er bietet ein viel gleichmäßigeres Bild als ein beleuchteter Lüfter alleine
und gleichzeitig bietet er eine Kühlleistung die en par ist mit dem HR-02 Macho bei viel geringeren Platzverbrauch.
    
  
5 5
     am 19.08.2017
Diese Rezension entstand aus der Aktion "Testers Keepers" von Mindfactory AG. Ich habe mich als Tester beworben und den CPU-Kühler LEPA NEOllusion von Mindfactory zum Testen erhalten.

Design:
Das Design gefällt mir richtig gut und sollte auch heutzutage zu den meisten anderen Komponenten optisch gut zusammenpassen, vor allem durch die Farbpalette der RGB-Beleuchtung.
Der Kühlkörper inklusive Ständer hat Abmessungen von ca. 125x45x165 mm (LxBxH) und ist eher Flach gehalten. Er besitzt 4 Kupfer Heat Pipes mit einem Durchmesser von ca. 6 mm und Aluminium Fins, alles in der schwarzen Farbe bis auf die dazu sehr kontrastierenden weißen LED-teilen aus Plastik. Darauf ist ein ebenso schwarzer 120 mm Lüfter befestigt, welcher ein gesondertes aerodynamisches Design besitzt, was auch einen sehr guten Eindruck macht. Somit wachsen die Maße vom dem Ganzen auf ca. 128x73x165 mm an und auf meiner Küchenwaage wiegt es ca. 662 g.
Es sieht also recht schick und modern aus, verbraucht dazu nicht allzu viel Platz, wobei es trotzdem zu achten ist ob der Kühler von der Höhe her ins Gehäuse reinpasst.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung von NEOIlusion ist meines Erachtens sehr gut. Der CPU-Kühler selbst wirkt schon beim Auspacken sehr wertig, was sich auch bei einer näheren Untersuchung nicht abstreiten lässt. Sowie Plastik- als auch Metallteile, inklusive des Zubehörs, weisen keine Mängel auf - alles ist einfach top verarbeitet. Der CPU-Kühler als Ganzes wirkt auch sehr robust – es wackelt und knarrt nichts.
Der Lüfter ist ebenso sehr sauber verarbeitet und scheint aus hochwertigem Plastik hergestellt zu sein. Die Fernbedienung für die LED-Steuerung besitzt eine nette Gummihülle mit vier Magnetischen Füßchen, somit bleibt diese bei mir auch ganz gut am PC-Gehäuse hängen und durch die dunkelgehaltene Farbwahl sieht sie auch ganz gut aus.

Kompatibilität:
Kompatibel ist der Kühler mit so gut wie allen gängigen Intel und AMD Sockeln:
- Intel LGA 775/1150/1151/1155/1156/1366/2011/2011-3
- AMD AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2/FM2+/ AM4 ready

Der AMD AM4 Sockel ist gesondert mittels eines AM4-Umrüstkits unterstützt, welcher bei mir beigelegt war, wozu auch einen entsprechenden Aufkleber mit „AMD Version - AM4 Bracket Inside“ auf der Verpackung gab. Falls der AM4-Umrüstkit fehlt, ist es anscheinend auch möglich diesen vom Hersteller kostenfrei zu erhalten.

Temperatur/Geräuschentwicklung:
So nun zu dem wichtigsten Punkt – Temperaturentwicklung. Vorab muss man klarmachen das NEOIlusion von LEPA in so Art zwei Modi verwendet werden kann.
Die erste Variante ist den Kühler ganz normal anzuschließen und so wird er mit 600 ~ 1800 RPM betrieben. Will man stattdessen auf 400 ~ 1000 RPM runtergehen, so soll der spezielle Adapter verwendet werden, welches auch mitgeliefert wird.
Ich habe es mit meinem AMD Ryzen 1600X getestet und auf 600 ~ 1800 RPM betrieben, dabei kamen folgende Daten zusammen:
Nahezu Leerlauf: 25-30 °C
Gaming: 40-50 °C
Voll-Last: bis zu 60 °C

Was die Geräuschentwicklung angeht, so ist der Lüfter im Leerlauf kaum wahrnehmbar, wird mit zunehmender Leistung etwas lauter, aber immer noch relativ leise - beim Spielen mit Headset konnte ich da keine Lüftergeräusche hören. Wenn man den Lüfter mit dem Adapter auf 400 ~ 1000 RPM runterschraubt, so wird es noch ein Tick leiser natürlich.

RGB-Beleuchtung:
Was LEPA NEOIlusion ganz besonders macht ist natürlich die RGB LED-Beleuchtung, welche mit einer Fernbedienung Kinderleicht gesteuert werden kann. Zur Auswahl stehen 16 verschiedene Farben und vier unterschiedliche Beleuchtungsmodi. Die Farben wirken ganz schön hell und farbintensiv.
Ich persönlich bin kein großer Fan von LED-Beleuchtung was PC betrifft, dieser Kühler hat aber allerdings alle meine Erwartungen übertroffen und auch teilweise meine Meinung geändert. Wie ich feststellen konnte, wirkt es für fast alle meine Besucher sehr verlockend, die sich früher nie für meinen Rechner interessiert hatten 😉

Installation/Montage:
Die Montage ist im Grunde leichtgemacht, vor allem wenn man schon Erfahrung mit CPU-Kühlern mit Back-Plate hat. Für Anfänger ist es allerdings auch kein großes Problem, man wird letztendlich ein wenig mehr Zeit mit der Anleitung verbringen und das ist alles.
Da es in meinem Fall mit einer Montage auf den AMD Sockel AM4 handelte, konnte ich die beigelegte Einleitung nicht gebrauchen. In der Plastiktüte mit dem AM4-Umrüstkit lag aber ein Zettelchen mit QR-Code: Eingescannt und schon ist man auf der Homepage des Herstellers und kann die entsprechende Anleitung als PDF-Datei ansehen/herunterladen. Die Anleitung an sich ist nicht besonders gut oder schlecht, allerdings in 12 Sprachen, was ein Pluspunkt ist.
Was ich noch bei der Montage richtig toll fand, sind die gefederten schrauben. So ist es für jeden absolut einfach die Schrauben stark genug anzuziehen ohne groß Angst haben zu müssen diese zu überziehen.

Pro / Contra:
Pro:
- Flaches, schickes modernes Design
- Sehr gute Materialverarbeitung
- RGB und Logo-Beleuchtung
- Umfangreicher Lieferumfang
- Einfache Handhabung durch leicht zu verbauende Komponenten
- Leiser Betrieb
- Gute Kühlleistung

Contra:
- Die Anleitung konnte besser gestaltet werden

Fazit:
Ich kann diesen CPU-Kühler jedem weiterempfehlen, vor allem wenn man auf RGB-Beleuchtung Wert legt 😉
    
  
4 5
     am 19.08.2017
Dieser Test und die daraus resultierende Bewertung sind Teil der Mindfactory AG Testers Keepers Aktion. Vielen Dank an Mindfactory für die Möglichkeit, den Kühler testen zu dürfen.

Ein Video zum Unboxing, Einbau, Geräusch und Kühlungseigenschaften Test findet ihr in den nächsten Tagen auf meinem Youtube Channel: savantfool.

1. Das Unboxing

Der Lepa Lüfter erreichte mich gut verpackt. Im Paket klapperte etwas. Dies war die AM4 Sockelbefestigung, welche als lose Beigabe im Paket lag.

Im Karton selbst befanden sich sicher verpackt der eigentliche Lüfter Kopf. Seine Maße machen ihn halb so dünn wie meinen Mugen 4 Kühler. Er wirkt leichter und extrem wertig. Die schwarze Beschichtung soll nicht nur dem Aussehen dienen, sondern laut Hersteller auch Schutz vor Oxidation. Somit soll der Kühler eine längere Lebenszeit haben.

Lepa liefert Mainboard Befestigungen für die gängigsten Sockel, was ein Absolutes Plus ist. Die Anleitung, die beiliegt, ist in mehreren Sprachen verfasst und bebildert. Weiterhin liegt hauseigene Wärmeleitpaste dem Paket bei sowie eine Fernbedienung, die sich mittels Magnete an das Metallgehäuse heften lässt.

Mir fiel außerdem sofort beim Auspacken auf, dass der Lüfter Fan angeklippt wird. Dies ist ein riesen Vorteil zu meinem Mugen 4 Lüfter, bei dem man mit Metall Stäbchen versucht, den Lüfter in den Lamellen selbst anzubringen.

2.Design

Das Design ist edel matt schwarz mit weißen Akzenten. Diese sind die LED selbst. Der Lepa Schriftzug auf dem Lüfter ist ebenfalls LED beleuchtet. Die SNTC Beschichtung fasst sich hochwertig an. Der Kühler ist einfach eine Augenweide. Er ist nicht extrem schwer, aber auch nicht zu leicht. Die Lamellen selbst bestehen aus Aluminium. Die Heatpipes aus Kupfer. Das Besondere ist, dass die Auflageplatte zum Chip nicht nur eine glatte Aluminium Fläche ist, sondern die Kupfer Heatpipes hier mit auf dem Chip aufliegen, um die Kühlung zu steigern.

3. Kompatibilität

Der NEOllusion kann auf folgende Sockel montiert werden:

Intel: LGA 775/1150/1511/1155/1156/1366/2011/2011-3

AMD: AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2/FM2+ sowie beigelegt: AM4

Achtung bei der Tower Höhe. Diese beträgt 161mm. Man sollte dringendst prüfen, ob das Case tief genug ist.

4.Temperatur/Geräuschentwicklung

Ich habe den Lüfter in 3 verschiedenen Arbeitssituationen, für welchen ich meinen PC täglich nutze, geprüft: Office, Spielen und Rendern von Videos.

Die Office Temperatur schwankte zwischen 30-36 Grad Celsius
Die Gaming Temperatur lag konstant zwischen 46-48 °C bei dem Spiel Battlefield 1 in höchster Qualität

Beim Rendern eines Videos in HD Auflösung stellte sich die Temperatur des Chips zwischen 60-63°C ein.

Mir fiel auf, dass der Kühler nie extrem an Umdrehung hochfahren musste, um die Temperatur zu halten.


Mein Mugen 4 kam in den Vergleichstests auf folgende Werte:

Office: 32-44°C
Gaming: 46-55°C
Rendern: 61-62°C

Zum Test des Mugen muss man anmerken: Er ist schon seit einem Jahr im System gewesen und die Wärmeleitpaste Arctic 4 noch nicht gewechselt.

Der kleinere und neuere Kühler schafft jetzt am Tag nach dem Einbau jedoch die besseren Temperaturen.
Er wird jedoch weiter kontrolliert und ich werde die Bewertung mit Nachbemerkungen ergänzen, wie er sich in den nächsten Monaten entwickelt.

Außer, wenn ich den Lüfter manuell auf höchste Stufe drehe, konnte ich ihn nicht wirklich bei geschlossenem Case wahrnehmen.

5. RGB Beleuchtung

Hier nun lag das einzige Manko am Lüfter. Man prüfe vor dem Kauf, ob man einen 3 Pin Mole Anschluss am Mainboard hat. Mein Mainboard UD3 von Gigabyte hat spärliche Anschlüsse in diesem Bereich. Ich konnte zwar durch Anstecken an CPU OPT 4 Molex mit 3 Pin zumindest den Schriftzug zum Erleuchten bringen. Jedoch leider nur in den Farben: grün/rot/orange.

Für die Belegung meines Mainboards kann der Lüfter aber nichts. Es sollte nur vom Hersteller besser darauf hingewiesen werden.

Ich nehme gerne Tipps entgegen, wie ich die Beleuchtung dennoch zum Funktionieren bekomme.

Generell bleibt zu sagen: Dieser Kühler ist nichts für Tower ohne Fenster. Er will gesehen werden und macht dabei eine gute Figur.

6. Installation/Features

Die Installation war für jemanden, der schon einmal einen Lüfter selbst verbaut hat, überhaupt kein Problem. Es ist extrem wichtig, das Handbuch vorher genau zu prüfen. Es ist zwar leicht verwirrend, da so viele Sockel unterstützt werden, wenn man sich einmal eingefuchst hat jedoch sehr verständlich.

Wer noch nie einen Lüfter Installiert hat, sollte sich zu dem unbedingt ein Video anschauen, wie man die Wärmeleitpaste richtig aufträgt.

Das Wichtigste für mich war, dass der Fan absolut einfach auf den Kühlkopf geklippt wird. Das ist eine super Lösung, die sich andere Hersteller gerne abschauen dürfen.
Ein weitere Vorteil dieses Lüfters zeigt sich beim Einbau. Der Lüfter ist so schlank, dass man ohne Problem auch High Profile RAM verbauen kann.
Mein Mugen vier erlaubt nur Lowprofile.
Der Neoillusion erlaubt einem hier also deutlich mehr Auswahl.

Zusammenfassung:

PRO

+ Viele Sockel werden unterstützt
+ Aufbau relativ leicht nach Studium des beigelegten Hefts
+ Wärmeleitpaste liegt bei
+ Dünner Kühlerkopf erlaubt auch hohe RAM Riegel
+ wertige Fertigung, die Edel wirkt
+ nicht wirklich hörbar

CONTRA

- 3 Pin Molex für LED Anschluss
- Lüfter ist relativ hoch und passt nicht in jedes Case
- Anleitung verschweigt, wie der LED Anschluss zu erfolgen hat
    
  
5 5
     am 19.08.2017
Design
Optisch sieht der Kühler mega stylisch aus, sogar im ausgeschaltetem Zustand! Durch die matt-schwarze Lackierung sieht alles sehr edel aus. Es wirkt auch alles wie aus einem Guss.
Sobald der Kühler komplett angeschlossen ist und zu leuchten beginnt, wertet er das Gehäuse natürlich nochmal so richtig auf. Es lassen sich bis zu 16 Farben einstellen, sowie unterschiedliche Farbwechsel-Effekte. Am besten gefällt mir das Sparkle, wodurch man dem PC richtig leben einhaucht. Die Geschwindigkeit des Pulsieren oder des Flackerns lassen sich auch frei einstellen. Es gibt jedoch auch zwei Auto-Tasten in denen durch alle Farben automatisch mit Flackern oder Pulsieren gewechselt wird.
Fazit: Optisch macht der Kühler mit den RGB-Leuchten richtig was her. Ein Blickfang für jede LAN-Party, bzw. das Arbeits/Spielezimmer.

Verarbeitung
Die Verarbeitung des Prozessor-Kühlers ist sehr gut, sehr hochwertig, keine labberigen Kühllamellen, der Lüfter sitzt bombenfest, kein Spiel oder sonst irgendwelche Spaltmaße. Die RGB-Beleuchtung ist direkt zwischen die Kühllamellen eingeklippt, wodurch sie ebenfalls fest sitzt. Ob man die RGB-Leiste jedoch schadenfrei entfernen kann bezweifle ich. Aber das will man in der Regel auch nicht, wenn man sich schon so einen Kühler anschafft. Ebenfalls positiv ist, dass das komplette Befestigungsmaterial aus Metall ist. An der Verarbeitung kann ich nichts negatives feststellen.
Fazit: Verarbeitung hervorragend!

Kompatibilität
Im Einbausatz sind Halter für alle aktuellen und auch älteren AMD & Intel Sockel enthalten. Man muss sich also keine Sorgen beim Umstieg auf ein anderes System machen. Sollte man auch mal nicht ausreichend Strom-PIN Stecker haben, wurde ebenfalls ein Molex-Adapter beigelegt. Hier könnte der Hersteller eventuell nochmal nachbessern und einen Adapter von SATA-Stromanschluss auf PIN-Stecker beilegen. Für Silence-Liebhaber wurde auch ein Drehzahl-Bremser beigelegt, der die Stromzufuhr des Lüfters drosselt für einen Betrieb auf 400-1000rpm. Sollte man das Modding weiter ausbauen wollen oder unzufrieden mit dem mitgeliefertem 120mm Lüfter, sein kann man auch einen anderen 120mm-Lüfter an die Halterung befestigen. Die Lüfter-Halterung könnte an sich auch komplett abgenommen werden, da sie an den Kühler geklippt ist.
Fazit: Hohe Flexibilität und Kompatibilität. Der Kühler ist nicht mit dem zuvor zusammengestellten System verheiratet, sondern durch die zahlreichen Adapter auch in jedes andere beliebige System einbaubar.

Temperatur / Geräuschentwicklung
Im Ersten Start habe ich meinen PC nur mit dem neuen Kühler/Lüfter gestartet. Hier war ich zunächst erstaunt wie leise schon der Lüfter ist (ich verwende im BIOS das Standard-Profil zur Kühlung). Da ich jedoch mein Prozessor übertaktet habe und der Lüfter im Standard-Profil schon sehr leise ist, habe ich auf den Drehzahl-Bremser verzichtet.
Zur Temperatur im Idle-Modus läuft die CPU bei ca. 35°C. In Cinebench CPU-Test läuft der Prozessor bei ca. 55°C, wobei der Lüfter nicht einmal lauter/schneller wird. Um den Lüfter heraushören zu können, musste ich alle meine Gehäuse-Lüfter abschalten und selbst da war der Lüfter wirklich sehr leise. Bei Prime95 Custom-Test lief die CPU (ohne meine Gehäuse-Lüfter) bei unter 65°C! (Man bedenke, ich habe meinen Prozessor um 1,0Ghz hochgetaktet)
Fazit: Ich bin überrascht, aber zugleich auch begeistert. Der Kühler hat eine Top-Kühlleistung ohne das man den Lüfter groß hört. Somit kann ich den Kühler auch bedenkenlos für OCen empfehlen.

RGB-Beleuchtung
Die Beleuchtung des Systems ist wirklich klasse. Das komplette Gehäuse wird mit der gewünschte Farbe ausgefüllt. Durch die unterschiedlichen Wechselmodis, sowie dem Flackern (Flash) und dem Pulsieren (Sparkle) verleiht man dem PC nun richtig Leben. Definitiv ein Hingucker. Hat man bereits andere Leucht-Effekte im Gehäuse, kann man diese auch durch das feststellen der Farbe und Intensität unterstreichen.

Installation / Features
Die Installation des Kühlkörpers funktionierte mehr als Einfach, auch für einen Laien definitiv machbar. Durch die detaillierte Anleitung mit Skizzen kann man eigentlich nichts falsch machen. Da die Befestigung fast ausschließlich aus Metall gefertigt ist hat man auch keine Angst irgendetwas kaputt zu machen. Natürlich gilt trotzdem die Faustregel: Nach Fest kommt ab!
Für den Einbau wird lediglich ein Kreuz-Schraubendrehen benötigt, sowie eine EC-Karte (o.Ä.) für das Verstreichen der Wärmeleitpaste. Die Kabel für den Lüfter-Anschluss und die RGB-Leuchten sind ausreichend lang um sie so überall im System anzuschließen.

Haltbarkeit & Vergleich mit anderen Produkten
Als direkten Vergleich hatte ich einen älteren Scythe Ninja-Kühler, den ich mittlerweile umgebaut hatte auf zwei Lüfter (CPU wurde etwas sehr heiß nach OCen). Da liegen natürlich mittlerweile ein paar Jahre Technik und Entwicklung zwischen, aber somit auch Welten im Endergebnis. Der neue Lepa-Kühler schlägt den Scythe um Längen. Viel bessere Kühlleistung, bei viel niedrigerer Lautstärke. Auch schon die Verarbeitung ist viel hochwertiger. Beim Ninja habe ich mich regelmäßig über die Lüfter-Klemme und die dünnen Lamellen geärgert. Bei dem NEOIlusion kein Stück!
Last but not least ist natürlich die RGB-Beleuchtung ein echter Hingucker und kein Vergleich zu einem herkömmlichen Kühler.

Fazit:
Der Kühler ist zwar etwas teurer, aber definitiv sein Geld Wert! Man merkt einfach das hier nicht am Material gespart wurde und bekommt ein hochwertigen und schicken Kühler. Von meiner Seite definitiv eine Kaufempfehlung!
    
  
5 5
     am 18.08.2017
Bewertung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler

Schauen wir uns den LEPA NEOllusion Tower-Kühler heute mal etwas genauer an.

Vorwort:

Dieser Test und die Bewertung resultieren aus der Aktion "Testers Keepers" von Mindfactory. Nach einer Bewerbung für diese Aktion und dieses Produkt, wurde ich von Mindfactory mit ausgewählt, den LEPA NEOllusion Tower-Kühler zu testen und zu bewerten. Im Mindfactory-Forum gibt es noch ein paar Bilder und ein kleines Video, in dem man die RGB Beleuchtung bestaunen kann.

Das Design und die Verarbeitung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler:

Schon nach dem Öffnen der Verpackung zeigt sich der Kühler in seiner ganzen Pracht. Der Kühler sieht sehr ansprechend aus. Zum Kühler gibt es natürlich auch jede Menge Zubehör. Die RGB-LED Beleuchtung fügt sich sehr gut in das schwarze Design des Kühlers ein. Hier kann man wirklich sagen, die Designer haben ihren Kopf wirklich angestrengt und einen richtig schicken und schmalen Kühler entworfen.

Die Verarbeitung und Kompatibilität des LEPA NEOllusion Tower-Kühler:

Beim Thema Verarbeitung und Kompatibilität nehme ich einen von mir kürzlich verwendeten ähnlichen Tower-Kühler zum Vergleich. Bei dem von mir kürzlich verwendeten Tower-Kühler handelte es sich um den Cooler Master T4 CPU-Kühler.
Den ersten Punkt den wir uns da anschauen, sind die verwendeten Materialen. Beim Cooler Master T4 wurde für die Kühlrippen ein sehr dünnes Blech verwendet, das sich auch, nach persönlichem Empfinden, minderwertiger anfühlt. Beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler hingegen wurde sehr viel, grob geschätzt etwa 2-3 mal, dickeres Material verwendet. Es wirkt bei weitem stabiler und besser als beim Cooler Master T4. Laut LEPA wurde beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler eine SNTC-Beschichtung (Super Nano Thermal Conductiv) verwendet, die den Kühler vor Oxidation schützen soll. Einzige Gemeinsamkeit des Cooler Master T4 und des LEPA NEOllusion Tower-Kühler besteht darin, dass die Heatpipes direkten Kontakt zur CPU haben und somit eine optimale Wärmeableitung gewährleistet wird. Die Bodenplatte des LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist, im Gegensatz zu anderen Kühlern mit Heatpipe Direct Touch aus Kupfer und nicht aus Aluminium. Die Rotor-Blätter des Cooler Master T4 wirken im direkten Vergleich zum LEPA NEOllusion Tower-Kühler ebenfalls zu dünn und irgendwie nicht richtig durchdacht. Die Rotor-Blätter des LEPA NEOllusion Tower-Kühler wirken nicht nur stabiler, sie sind es auch. Bei beiden Tower-Kühlern wird der mitgelieferte Lüfter mittels 4 Plastiknasen am Kühlkörper befestigt. Da beim Cooler Master T4 aber sehr dünnes Blech verwendet wurde, passiert es dort sehr schnell, dass man die die Kühlrippen sehr leicht verbiegt. Das kann beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler eigentlich nicht passieren, es sei denn, man hat zu viel überschüssige Kraft und wendet diese im falschen Moment zur falschen Zeit an. Der Lüfter kann bei beiden Modellen jederzeit sehr leicht getauscht werden, denn bei beiden Modellen sind die Lüfter mittels Schrauben an einem Rahmen befestigt, der dann wiederrum am Kühlkörper befestigt wird.

Im Punkto Kompatibilität zeigt der LEPA NEOllusion Tower-Kühler auch ganz klare Vorteile im Vergleich zum Cooler Master T4. Zwar sind beide Kühler sowohl für Intel als auch AMD-Sockel geeignet, der LEPA NEOllusion Tower-Kühler kommt sogar noch mit einem kostenlosen Befestigungs-Kit für AM4 Sockel, dennoch hat auch hier der Cooler Master T4 das Nachsehen. Warum? Trotz der Kompatibilität zu Intel und AMD Sockeln ist der Cooler Master doch eher für Intel ausgelegt. Bei AMD-Sockeln hat der Nutzer nur zwei Optionen. Entweder der Lüfter bläst die Luft nach oben oder halt nach unten. Idealerweise wäre es aber besser, die Luft nach hinten zu leiten, da nicht jeder ein Gehäuse hat, dass auch auf der Oberseite Lüfter hat. Da bestünde beim Cooler Master T4 noch Nachbesserungsbedarf. Beim Thema Kompatibilität zeigt der LEPA NEOllusion Tower-Kühler ganz klar, wer hier die Nase vorn hat. Auch dieser Kühler kommt mit Intel -und AMD Sockeln klar. Klarer Vorteil und Pluspunkt geht hier aber an die Befestigungsmöglichkeiten. Somit haben auch AMD Nutzer hier die Möglichkeit, den Kühler so anzubringen, dass die Luft nach hinten und dort von einem eventuell angebrachtem Gehäuse-FAN nach draußen geleitet wird.

Fazit zum Thema Verarbeitung und Kompatibilität: Beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler wurde wirklich überlegt, wie man mit dem Thema Abwärme für CPUs und Kompatibilität zu zahlreichen Sockeln eine optimale Lösung umsetzen kann. Das ganze Konzept der Verarbeitung beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler zeigt einfach, dass man sich bei LEPA wirklich Gedanken gemacht hat und nicht einfach nur einen Tower-Kühler auf den Markt bringen wollte. Die Verarbeitung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler wirkt sehr durchdacht und alles zusammen macht einen hochwertigen Eindruck. Der LEPA NEOllusion Tower-Kühler unterstützt folgende Sockel:

AMD: Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 sowie FM2 und FM2+ kompatibel. Wie schon erwähnt, wird auch AM4 unterstützt, ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung und das dafür nötige Befestigungsmaterial liegt dem LEPA NEOllusion Tower-Kühler bei. (Hier noch ein Hinweis als Nachtrag: Das benötigte Befestigungsmaterial für AM4 Sockel wird zwar kostenlos vom Hersteller zur
Verfügung gestellt, muss jedoch separat bestellt werden. Das Befestigungs-Kit wurde für den Test hier, aktuell von Mindfactory mit beigefügt, um den Nutzern eines AM4 Sockels den Aufwand des Nachbestellens entgegen zu wirken.)

Temperatur und Geräuschentwicklung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler :

Auch in dieser Kategorie vergleich ich wieder den Cooler Master T4 mit dem LEPA NEOllusion Tower-Kühler, allerdings nur explizit zum Thema Geräuschentwicklung, da der Cooler Master T4 bei mir nicht mal 4 Stunden im Einsatz war und ich zu diesem Zeitpunkt keine Vergleichswerte zum Thema Temperatur gespeichert habe. Der Lüfter des LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist nahezu unhörbar, was natürlich klare Pluspunkte bringt. Beim Cooler Master T4 war der Lüfter klar zu hören, was auf Dauer beim Arbeiten am PC ohne Kopfhörer schon störend wirken kann. Ob es beim Cooler Master T4 jetzt an dem sehr dünnen Kühlrippen lag, oder an den Rotor-Blättern des Lüfters kann ich hier jetzt nicht sagen. Aber auch leichte Vibrationsgeräusche waren beim Cooler Master T4 zu hören. Genau diese Lauf -und Vibrationsgeräusche des Lüfters waren der Hauptgrund dafür, den Cooler Master T4 wieder auszubauen. Beim LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist weder ein Lüfter- noch sonstige Vibrationsgeräusche zu hören. Somit haben auch Menschen mit sehr empfindlichen Ohren keine Probleme, bezüglich störender Nebengeräusche beim Arbeiten am PC. Laut LEPA liegt der Drehzahlbereich des PWM-Lüfters des LEPA NEOllusion Tower-Kühler zwischen 800 bis 1800 U/min. Mit Hilfe des mitgelieferten Reductionsadapters kann man die Lüfterdrehzahl auf 400 bis 1000 U/min reduzieren.
Zum Thema Temperatur. Meine Arbeiten am PC beschränken sich auf Sound, Multimedia und Bildbearbeitung. Gerade Letzteres kann sehr stark an die Performance gehen und demzufolge auch zum Temperaturanstieg führen. Aber selbst da leistet der LEPA NEOllusion Tower-Kühler ganze Arbeit. Nach ca. 2 Stunden aufwendigen Bildcomposings in Photoshop pendelte die CPU Temperatur sich bei ca. 45 bis 50°C ein. Im Leerlauf oder bei geringfügigeren Arbeiten liegt die Temperatur zwischen 28 bis 35°C. Und selbst während der 2 Stunden arbeiten mit Photoshop war der Lüfter nicht zu hören.

Installation des LEPA NEOllusion Tower-Kühler:

Alles was man zum Befestigen des eigens genutzten Sockels benötigt wird, wird mitgeliefert. Die Installation selber ist recht einfach. In meinem Fall bezieht sich die Installation auf einen AMD Sockel. Zunächst alten Lüfter und Befestigungsmaterial entfernen, dann das entsprechend meines Sockels benötigte neue Befestigungsmaterial vorbereiten, Backplatte anbringen, Abstandhalter anbringen, die 4 Elemente zum Befestigen an einem AM3 Sockel zusammenschrauben und mit den Schrauben der Backplatte zusammenschrauben. Somit steht schon das Gerüst zum Befestigen des LEPA NEOllusion Tower-Kühler. Nun heißt es nur noch, Wärmeleitpaste auf die CPU und schon kann der LEPA NEOllusion Tower-Kühler angebracht werden. Trotz der recht unübersichtlichen Anleitung sollten auch Anfänger das Ganze hinbekommen. Man muss halt nur genau lesen und darauf achten, welcher Schritt zu welchem Sockel gehört.

RGB Beleuchtung des LEPA NEOllusion Tower-Kühler:

Die RGB Beleuchtung setzt dem Ganzen die Krone auf. Mittels der mitgelieferten Infrarot Fernbedienung kann man die RGB Beleuchtung Ein/Aus schalten, dimmen und verschiedene Farbmodi einstellen. Insgesamt stehen 16 Farbmodi zur Verfügung, dazu 4 Zusatzmodi wie z.B. Flash, langsamer Farbwechsel oder gar, ich nenne es mal Discobeleuchtung. Am oberen Ende des LEPA NEOllusion Tower-Kühler ist das Firmenlogo angebracht, welches ebenfalls mittels RGB Beleuchtung zur Geltung kommt. Die Fernbedienung hat zum einen gummierte Füße und zum anderen sind die Füße auch magnetisiert, so dass man z.B. die Fernbedienung direkt am Gehäuse anbringen kann und somit auch ein ewiges suchen oder verlegen entfällt. Die RGB Beleuchtung ist sehr hell und dennoch nicht störend. Die RGB Beleuchtung macht den LEPA NEOllusion Tower-Kühler zu einem richtigen Highlight.

Pro und Contra des LEPA NEOllusion Tower-Kühler:

Pro:
- Sehr üppiger Lieferumfang
- Flüsterleiser Betrieb
- RGB Beleuchtung mit verschiedenen Farbmodi
- Firmenlogo-Beleuchtung
- Fernbedienung
- Gute bis sehr gute Materialverarbeitung
- Gute Kühlleistung
- Leichte Installation, selbst für Anfänger
- Mehrsprachige Anleitung

Contra:
- Recht unübersichtliche Anleitung (hier muss man wirklich sehr genau lesen und wirklich darauf achten, welcher Sockel da gerade beschrieben wird. Das war aber beim Cooler Master T4 auch so, scheint also immer mehr in Mode zu kommen.)

Gesamtfazit des LEPA NEOllusion Tower-Kühler:

Man könnte jetzt meinen "Der wurde bestimmt von LEPA gekauft um den Kühler positiv zu bewerten". Nein wurde ich nicht, dennoch gibt es für mich keinen negativen Punkt am LEPA NEOllusion Tower-Kühler selber. Es handelt sich hier um einen formschönen, eleganten und edel wirkenden CPU Tower Kühler, der mit RGB Beleuchtung ausgestattet ist und durch und durch eine gute Figur macht. Hochwertige Verarbeitung und Materialen machen diesen Kühler zum einem echten Hingucker. Auch sollte man bei allem den Preis nicht aus den Augen verlieren. Ich finde den Preis und das, was man dafür bekommt, absolut unschlagbar. Für mich ein klarer Preis/Leistungssieger. Ohne Bedenken kann ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Mindfactory bedanken, dass ich zu den ausgewählten Testern gehören durfte und dass mir Chance und das Vertrauen geboten wurde, diesen CPU Tower Kühler testen und bewerten zu dürfen. Es hat mir Spaß gemacht und freue mich schon auf weitere Testchancen.
    
  
     am 17.08.2017
Vorneweg, diese Rezension entstand aus der Aktion "Testen, bewerten, behalten" von Mindfactory. Ich habe mich als Tester beworben und oben angegebenen Kühler von Mindfactory zum Testen erhalten.

Kommen wir also zur Rezension. Diese sollte ausführlich genug sein um jedem die Entscheidung zum Kauf abzunehmen. Im Forum sind dazu noch Produktbilder zu sehen.


Verpackungsinhalt:

Als das Paket von Mindfactory bei mir ankam, fand ich im großen Umkarton 2 Produkte. Zum einen war dies eine kleine Plastiktüte in der sich das Kit für den AM4 Sockel befand. Dort waren Abstandshalter, Montagematerial und die Backplate enthalten. Zum anderen war dies die Verpackung des NEOllusion Tower Kühlers. Eine Verpackung wie diese von LEPA hatte ich vorher bei einem Kühler noch nicht erlebt, gefühlt wurde ich direkt nach dem Öffnen wie von einem weitaus teureren Kühler empfangen (und nicht mal dort, war die Verpackung so hochwertig und schick gemacht wie bei LEPA, wenn man z.B. mal die H100/H110 WaKü Serie von Corsair als Vergleich nimmt ist die Verpackung der H110 Serie fast schon altbacken).
Ebenfalls enthalten war natürlich der Kühler, der in der kleinen Box mittig in Verpackungsmaterial eingefasst war. In einem kleinen Zwischenraum zwischen Box und Verpackung des Kühlers befand sich eine Weiße flache Kiste in der die restlichen Befestigungsmaterialien enthalten waren.
Dort waren unter anderem die Halterungen für alle AMD Sockel bis AM3+ und die Halterungen für Intel 2011/2011-3 und LGA 775, 115x, 1366 enthalten.
Dazu im Lieferumfang befand sich ein Molex auf 4Pin Lüfteranschluss (in den man einen 4Pin Lüfter einstecken kann jedoch nur 2 Pins mit Strom versorgt werden) und ein sogenanntes „speed reduction adapter“ welcher den Lüfter auf 400-1000 Umdrehungen pro Minute drosselt, sofern er angeschlossen ist.
Ansonsten enthalten war die Gebrauchs- bzw. Montageanleitung, Wärmeleitpaste von LEPA und Isolationspads für Wahrscheinlich die Backplate, welche ich nicht gebraucht oder benutzt habe.


Design:

Das Design ist modern, die weißen Elemente im sonst komplett in Schwarz gehaltenen Kühler (inkl. Heat Pipes) geben einen guten Kontrast. Die RGB Beleuchtung profitiert von den weißen Plastikelementen enorm. Die Farben leuchten kräftig und sind schön anzusehen.
Der Kühler besitzt 4 Heat Pipes mit circa 6mm Durchmesser, mit den Maßen 162x44x126mm (LxBxH, ohne Lüfter) ist er nicht unbedingt der kleinste Kühler, aber trotzdem relativ leicht und flach.
Mit dem montierten beigelegten 120mm Lüfter Typ LEPA LPHF 12P wachsen die Maße somit auf 162x72x126mm an.
Ebenfalls für einige Leute wichtig ist die Freigängigkeit der RAM Slots. Leute mit großen Heat Spreadern auf den RAM Modulen sollten daran denken, dass sie ggf. 5-10% des Ansaugbereiches des Lüfters bei Vollbesetzung belegen/verdecken. Mit meinen GeiL Dragon DIMM Riegeln ohne Kühler habe ich damit jedoch keine Probleme, da der Lüfter genau dort aufhört wo die RAM Riegel anfangen. Eventuell würde es bei großen RAM Kühlern Sinn machen, den Lüfter eine Stufe nach oben zu clippen. Dann wäre über dem Kühler jedoch der Spalt der die Luft direkt durchlässt und ich fand ihn oben flach abschliessend definitiv besser.


Verarbeitung:

Bei der Verarbeitung kann ich absolut nicht meckern. Es wackelt und knarrt nichts. Selbst die Weißen Plastikkappen (die beim Auspacken einen eher komischen Eindruck machten, diesen aber nicht bestätigten) sitzen absolut fest und wackeln nicht. Ebenso beim beigelegten Lüfter den ich für diesen Test auch nutze, selbst dieser ist richtig gut verarbeitet. Der restliche Packungsinhalt bestehend aus unter anderem Intel und AMD Brackets für die Montage auf beiden Plattformen machen einen soliden Eindruck und sind aus Metall gefertigt. Die beigelegte Fernbedienung um die LED des Kühlers anzusteuern hat mich jedoch am wenigsten überrascht. Das Design ist bekannt, die Fernbedienung steuert bedingt auch meine LED Leiste hinterm Flurspiegel bis auf die On/Off Schaltung. Somit ist es eine Standard LED Funk/Infrarotfernbedienung. Jedoch ist das nicht weiter schlimm, schön finde ich zum Beispiel, dass die Fernbedienung eher dunkel gehalten, und eine Gummihülle besitzt die nicht leicht rutscht. Somit eine schöne Beigabe vom Hersteller.
Kompatibilität:
Kompatibel ist der Kühler mit so gut wie allen gängigen Intel und AMD Sockeln.
In meinem Testsample habe ich die AM4 Version erhalten, der eine extra AM4 Backplate inkl. Abstandshalter im Versandkarton beilag. Diese wurde von Mindfactory ggf. im Nachhinein beigelegt, finde ich persönlich jedoch gut.
Die AM4 Backplate kann ich in diesem Test jedoch nicht verbauen und muss mich mit meinem Z87 Board auf den Intel 1155 Sockel beschränken.
Kompatible Sockel sind Intel LGA 775, 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011 und 2011-3.
Auf AMD Seite sind die Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1 sowie FM2 und FM2+ kompatibel.
In meinem Fall nun inklusive dem Sockel AM4, der auf der Verpackung nicht angegeben ist.


Installation/Montage:

Die Montage ging leicht von der Hand. Die Abläufe Backplate montieren, die Backplate mit Abstandshaltern fixieren sowie darauf mit gefederten Schrauben die Befestigungsplatten montieren ist einfach, ist also ebenfalls durch die Federn an den Schrauben einfach für Anfänger geeignet, da damit ein zu festes Anziehen quasi unterbunden wird.
Der Kühler wird über eine Querplatte dann ganz einfach ebenfalls mit gefederten Rändelschrauben fixiert. Damit ist ebenfalls ein zu festes anziehen und Beschädigungen des Boards unterbunden. Merkt man einen stärker werdenden Gegendruck, ist sie fest genug.


RGB Beleuchtung:

Von der RGB Beleuchtung habe ich beim Kühler am meisten erwartet und meine Erwartungen wurden übertroffen. Die LEDs sind sehr hell, im Vergleich zu Corsair RGB Lüftern (auf 7V gedrosselt) und dem beleuchteten LED Logo meiner GTX 970. Die Farbmodi funktionieren alle relativ gut, und dass selbst durch das geschlossene Seitenteil mit Sichtfenster. Einzig einen Farbwechselmodus, der die Farben am Stück wechselt ohne zwischenzeitlich komplett dunkel zu werden hätte ich mir dazu gewünscht. Trotzdem alles in allem ist die Beleuchtung super.


Temperatur/Lautstärke:

Kommen wir nun also mit zum wichtigsten Teil des Tests, nämlich dem Temperatur und Lautstärketest.
Die Temperaturen verhalten sich bei mir im Idle zwischen 28 und 30°C, dies ist im Vergleich zu meinem alten Kühler von Arctic (Freezer Extreme oder sowas) rund 2-4°C kühler.
Unter Volllast mit Prime95 pendelt sich die Temperatur nach wenigen Minuten bei rund 58-60°C ein. Dabei bleibt der Kühler trotzdem relativ leise und es ist nur ein leichtes Rauschen zu vernehmen. Eventuell kommt dies jedoch bei mir von einem anderen Lüfter, daher gebe ich dem Kühler trotzdem diesen Punkt in Lautstärke dazu.
Ich habe in diesem Test nicht den beigelegten Adapter zum Drosseln der Lüftergeschwindigkeit genutzt. Damit würde der Kühler auf 400-1000rpm/min gedrosselt werden und wäre dementsprechend leiser. Mit einem Headset auf dem Kopf hört man den gesamten PC aber generell nicht mehr.


Pro/Contra

Pro:
- Einfache Handhabung durch leicht zu verbauende Komponenten
- Betriebsanleitung mehrsprachig
- RGB Beleuchtung bietet Individualität
- Flaches, schickes modernes Design
- Beleuchtetes LEPA Logo
- Guter und umfangreicher Verpackungsinhalt
- Leiser Betrieb
- Gute Kühlleistung

Contra:
- Betriebsanleitung leicht unübersichtlich durch 1 Anleitung für jede Montageweise (bedeutet sie ist leider durcheinander geschrieben, Punkt 1.3 und 1.4 beziehen sich auf LGA775, 1366, 115x Sockel und Punkt 2 auf LGA2011, 2011-3)
- Beleuchtungsmodi nicht einzeln einstellbar bzw. Farben nur aus vordefinierten auf der Fernbedienung auswählbar (wenn doch habe ich diese Option jedoch nicht gefunden)


Fazit:

Der LEPA NEOllusion Tower Kühler ist für mich als Tester ein wahres Geschenk. Im Vergleich zu meinem alten Kühler ist er leiser, bringt eine RGB Unterstützung mit und hat generell ein kompakteres, schöneres Design, welches in Schwarz Matt ziemlich edel aussieht. Die Montage ist für Anfänger und Personen geeignet, die das erste Mal ihren oder einen PC zusammenbauen und ist kinderleicht. Von mir gibt’s für das Design, die Lautstärkeentwicklung und auch für das eigentliche Preis- / Leistungsverhältnis eine klare Kaufempfehlung. Der Verpackungsinhalt und Aufmachung der Verpackung war in diesem Umfang ungewohnt umfangreich, aber das ist auch gut so.

Alles in allem bin ich froh einer von wenigen Testern dieses Kühlers gewesen sein zu dürfen, und möchte mich hiermit noch einmal bei Mindfactory für die Chance bedanken.



Das System auf dem der Kühler verbaut wurde bestand übrigens aus einem Xeon E3-1230 v3 auf einem Z87 Board (Ja ich weiß, falsches Board aber der Xeon sollte auch vor 2 Jahren schon getauscht werden).
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     am 25.12.2016
top cpu cooler macht was er soll
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