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EAN 0843591061995    SKU CA-9011172-EU

Artikelbeschreibung

Seit dem 05.12.2017 im Sortiment

Das Wort Klangerlebnis muss auf ein neues Level gehoben werden, denn das HS50 Stereo-Gaming-Headset in blau von CORSAIR überzeugt mit den bestmöglichen Eigenschaften eines Gaming Headsets. Auch nach stundenlangen Spiele-Sessions wird der Spaß am Spiel nicht getrübt, da das HS50 nicht unangenehm wird. Die hohen Komfortansprüche eines Gaming-Headsets sind gewaltig, doch das HS50 wird denen gerecht.

Die fein herausgearbeitete Ohrmuschel ist äußerst angenehm zu tragen und wurde mit Schaumstoff mit Memory-Funktion ausgestattet.

Die speziell angestimmten 50 mm Neodymium Lautsprechertreiber sorgen dafür, dass sich das HS50 keinesfalls verstecken muss, denn eine hervorragende Brillanz und ein breites Frequenzspektrum liefern einen glasklaren Klang. Ob Sie Ihren Sound lieber höhen- oder basslastig mögen liegt ganz bei Ihnen. Egal wie es gewünscht es, das HS50 bedient Sie mit einem hervorragenden Sound.

Strategisches Feintuning und taktische Nuancen können Sie mit Ihren Mitspielern, dank DISCORD- zertifizierten Mikrofon, ohne störende Hintergrundgeräusche absprechen. Die Sprachqualität ist durch und durch überzeugend und so kommen Sie gemeinsam mit Ihren Mitspielern ans Ziel.


Technische Daten

Allgemein:
Modell: HS50
Bauform: Kopfbügel
Bauweise: geschlossen
Anschlüsse: 1x 3.5 mm Klinke
Besonderheiten: 2x 3,5 mm Adapter im Lieferumfang, flexibler Mikrofonarm, Lautstärkeregler
Farbe: blau

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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4 Bewertungen

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3 5
     am 02.03.2018
Das Corsair HS50 blau wurde mir von Mindfactory und Corsair zum Testen zur Verfügung gestellt.
Meine Erfahrungen sind wie folgt:
Headset  Corsair HS50
1. Design (4/5)
Der erste Eindruck vom Design ist toll.
Das Testmodell ist komplett in schwarz gehalten, unterbrochen von blauen Farbakzenten, die edel wirken. Diese sind in Form von blauen Ziernähten am Kopfpolster und blauen Umrandungen an den Hörmuscheln zu finden. Gerade die Einlage an den Hörmuscheln wirkt sehr schön, da der Kunststoff angenehm schimmert und in manchen Situationen fast wie eine Beleuchtung wirkt  die hier aus Preisgründen natürlich nicht verbaut ist.
In dem blauen Rahmen eingefasst ist eine Meshoptik, auf der das Corsair-Logo mittig eingelassen ist. Anstatt hier auf Hochglanz zu setzen, wurde das Logo strukturiert und wirkt dadurch eher matt schimmernd.
Ebenso wertig wirken Kabel und Kopfbügel, letzterer ist sogar aus Metall gefertigt und schafft damit ein klein wenig Premiumlook. Die Ohrpolster wirken angemessen groß und sind ebenfalls aus Kunstleder gefertigt.
Der einzige Negativpunkt am Design ist leider das Mikrofon. Es ist abnehmbar  zum Glück  denn es wirkt ziemlich billig. Es hat am Anschluss zum Headset ein unnötig großes Kunststoffgehäuse und ein Popschutz liegt leider auch nicht bei. Was bleibt, ist ein eckiges Stück Kunststoff, welches die insgesamt sehr gut abgestimmte Optik des Headsets wieder in Richtung billig verschiebt.

Als Kopfhörer finde ich das HS50 vom Design her super und würde ihm fünf von Punkten geben. Mit Mikrofon jedoch verfehlt es leider den angestrebten Premiumlook und landet damit nur noch auf vier von fünf Punkten. Trotzdem bewegt es sich mit guten Materialen und gutem Design weit über seiner Preisklasse. Logitech-Headsets könnten sich hier gerne mal eine Scheibe abschneiden.

2. Verarbeitung (5/5)
Die Verarbeitung hält sich insgesamt ziemlich ähnlich zum Design. Selbst teurere Headsets, wie die schon angesprochenen Headsets von Logitech, sind hier nicht zwangsläufig besser.
Der Kopfbügel ist aus angenehm griffigem Kunststoff gefertigt, das Polster ist überall einwandfrei befestigt. Die Bügelverstellung ist, wie die Bügel selbst, aus Metall gefertigt und bietet eine solide Verstellung, mittels Raster. Hier wackelt nichts und es lässt sich prima einstellen. Lediglich die Rasterung beim Herausziehen der Hörer hätte noch etwas härter sein können  die Ohrmuscheln gleiten sehr, sehr leicht nach unten. Gerade beim Tragen in der Hand unterwegs rutschen die Hörer so von alleine.
Der Bügel selbst ist recht verwindungssteif, gibt bei stärkerem Verdrehen aber auch kaum nach, hier dürfte auch ein Stahlbügel innen verbaut sein. Um die Haltbarkeit mache ich mir hier gar keine Sorgen.
Die Ohrmuscheln sind ebenso top verarbeitet. Alle Spaltmaße sind gleichmäßig, bei höherem Druck knarzt hier rein gar nichts. Was auffällt und stört, sind die Gelenke der Ohrmuscheln. Diese sind recht schwergängig und passen sich somit nur beschränkt von alleine der Kopfform an, was sich anschließend im Komfort niederschlägt.
Die Stoffbespannung in den Ohrmuscheln ist straff und liegt ordentlich an.
Das Kabel ist aus Kunststoff gearbeitet und wirkt insgesamt sehr solide. Leider ist der Kunststoff etwas klebrig, dafür wirken gängige Schwachpunkte an Stecker und Headset gut geschützt. Der 4-pol-Stecker am Headset ist vergoldet, wie auch der Adapter auf 3-pol Mikrofon/Kopfhörer. Der interne Stecker vom Mikrofon hingegen nicht  was bei der gebotenen Qualität aber auch nicht weiter tragisch ist. Dazu später mehr.
Insgesamt muss sich das HS50 auch bei der Verarbeitung keinesfalls verstecken. Es liegt weit über seiner Preisklasse und schlägt gängige Hörer von Logitech, wie auch Creative um Längen. Bei beiden sind gerade die Übergänge vom Bügel zur Ohrmuschel Sollbruchstellen, da hier oft billiger Kunststoff verwendet wird, der nur allzu schnell bricht. Auch die Spaltmaße und Polsterverarbeitung habe ich in diesem Preisbereich bisher nur äußerst selten so hervorragend gesehen.
Vor einem Premiumheadset wie dem Beyerdynamic MMX300 muss sich das nur bei einzelnen Kleinigkeiten geschlagen geben. Hauptsächlich geht es hier um die Wahl der Kunststoffe. Die Ohrmuscheln des HS50 sind im Vergleich zum MMX300 aus billigerem Kunststoff gefertigt, das Mikrofon verliert in allen Gesichtspunkten, wie auch schon beim Design. Hier ist selbst das Mikrofon eines Logitech G35 besser verarbeitet, einzig die Metallummantelung des Mikrofonarms bietet einen Pluspunkt für Corsair.
Abschließend gibt es für die Verarbeitung volle fünf von fünf Punkten, so viel Metall habe ich in diesem Preisbereich noch nie gesehen.

3. Komfort & Langzeittest (4/5)
Der Tragekomfort ist& in Ordnung. Das Headset ist mit 318 Gramm circa 80 Gramm leichter als ein G35 und sogar 136 Gramm leichter als ein MMX300.
Damit liegt es in einem guten Bereich und ist leicht, ohne billig zu wirken. Für mich hätte es durchaus etwas schwerer sein können, wer jedoch leichte Headsets mag, wird hier sehr zufrieden sein.
Verglichen mit dem MMX300 liegt das Kopfpolster kaum an, man merkt es quasi kaum. Um in den Genuss des recht weichen Polsters zu kommen, muss man es schon sehr eng ziehen, was aber dann insgesamt sehr einengend ist. Es liegt also in normaler Einstellung luftig locker auf dem Kopf auf.
Wie vorhin schon erwähnt, sind die Gelenke an den Ohrmuscheln etwas schwergängig, wodurch man nicht automatisch den perfekten Sitz hat und noch manuell etwas nachdrücken muss. Etwas leichtgängigere Gelenke würden hier schon helfen den Sitz von alleine zu verbessern.
Hierbei spielen auch die Ohrpolster eine Rolle.
Corsair wirbt hier mit weichen Memory-Foam-Polstern. Mit ihrem Kunstlederbezug sind diese im ersten Moment angenehm kühl, aber für längere Spielsitzungen leider nicht optimal. Durch das Kunstleder wird es im Innenraum und unter den Polstern für meinen Geschmack etwas zu feucht, hier wäre Velours oder ein Wildlederimitat besser gewesen. Zugegeben  zum Design würde das nicht allzu gut passen.
Der beworbene Memoryschaum erwies sich leider als zu starr. Durch den geringen Anpressdruck des Headsets passen sich die Polster nicht der Kopfform an und dichten auch nicht wirklich ab. Durch die eh recht offene Klangcharakteristik hört so wirklich alles in seiner Umgebung.
Die Abschirmung ist vergleichbar mit einem Turtle Beach PX5  einem offenen Kopfhörer.
Mir sind Kopfhörer lieber, die sich komplett an Kopf anschmiegen  wer aber leichte und minimal spürbare Kopfhörer bevorzugt dürfte hier voll auf seine Kosten kommen.
Positiv ist das Kabel, durch das wenig starre und weiche Kabel. Gerade wenn man läuft hört dadurch kaum Schleifgeräusche vom Kabel an den Klamotten, was zum Beispiel auch beim teuren MMX300 noch ein größeres Problem ist.
Insgesamt lässt sich der Komfort für Liebhaber leichter Headsets als eine vier von fünf beschreiben, für mich persönlich wären es aber eher drei von fünf.
Bei langen Spielesitzungen fällt das geringe Gewicht aber durchaus sehr positiv auf, da man auch nach vielen Stunden nur sehr wenig vom Headset auf seinem Kopf merkt.

4. Bedienung (-/-)
Die Bedienung ist dem Funktionsumfang entsprechend simpel. Das Headset hat ein Lautstärkerad und einen Mikrofon-Stummschalter am linken Ohrhörer. Beide funktionieren einwandfrei und sind einfach zu erreichen. Positiv beim Stummschalter ist, dass keinerlei Popgeräusch oder ähnliches auftrat, das Lautstärkerad ist angenehm schwergängig und fühlt sich nicht billig an.
Positiv wie auch negativ kann man die 4-pol-Klinke am Headset sehen. Damit kann man das Headset auch ohne Adapter an den meisten Konsolen und mit einem Handy verwenden. Ein Adapter auf zwei 3-pol-Klinken liegt ebenfalls bei. Das ist für den Funktionsumfang des Headsets erst einmal gut, aber in Kombination mit dem ST100-Kopfhörer hat es dazu geführt, dass es an diesem eben nur einen Klinkenein-/ausgang gibt und somit keine herkömmlichen Headsets angeschlossen werden können. Dazu aber mehr in der Bewertung des ST100.

5. Audioqualität & Lautstärke (3/5)
Einer der Schwachpunkte des HS50 ist leider der Klang. Gefühlsmäßig sind hier die Ressourcen, die in die außerordentliche Verarbeitung und Materialien geflossen sind, gleichzeitig vom Klang abgezogen worden.
Was sofort auffiel, ist, dass das Headset deutlich rechtslastig ist. Das konnten mir auch andere Personen bestätigen. Der linke Hörer ist deutlich leiser als der rechte, gerade in basslastigen Szenarien.
Für mich ist das ein Zeichen von schlechter Abstimmung und/oder Qualitätskontrolle.
Das Headset ist bei einer Impedanz von 32k Ohm bei 1kHz ausreichend laut und übersteuert nicht allzu schnell, das ist positiv. Freunde lauten Tons kommen zumindest in diesem Aspekt auf ihre Kosten und müssen sich von der Endlautstärke auch nicht vor einem G35 oder einem MMX300 verstecken.
Was den Klang angeht aber leider schon. Die Höhen und Mitten sind unterdimensioniert, der Bass ist etwas stärker vorhanden, zum Glück nicht übertrieben. Die Bässe sind tatsächlich nicht zu verwaschen und überzogen, aber eben etwas stärker als bei neutraleren Hörern.
Leider fehlt dem Kopfhörer dabei aber insgesamt der Drive, dieser letzte Kick, der der Musik die Dynamik gibt.
Spielt man zum Beispiel Counter Strike, kann man durch dieses unausgewogene Klangbild tatsächlich ziemlich gut Schritte hören, sobald man aber Musik anmacht merkt man, dass Mitten und Höhen fehlen und der Bass unmotiviert klingt.
Preislich ließe sich der Klang bei Kopfhörern für zwanzig bis dreißig Euro einordnen. Jedoch muss man betonen, dass die Bässe für diesen Preisbereich angenehm deutlich sind und nicht so extrem dumpf und übersteuert, wie bei anderen günstigen Gaming-Headsets.
Für den Klang würde ich drei von fünf Punkten vergeben, die Links-Rechts-Schwäche verbietet hier auch eine höhere Wertung.

6. Sprachqualität (2/5)
Das Mikrofon will natürlich auch getestet sein. Getestet wurde es im Vergleich zum Logitech G35 und zum Beyerdynamic MMX300.
Was zuerst auffällt: Es ist leise. Da hilft auch die Discord-Zertifizierung nichts. Diese besagt nämlich nur, dass das Discord-Team mit dem Headset oder Kopfhörer Aufnahmen gemacht hat und bestätigt hat, dass die Aufnahmen keine allzu große Abweichung vom Eingangsmaterial haben.
Ob einem diese Zertifizierung viel wert sein will, sollte jeder für sich entscheiden, aber eine Software, die pauschal auf alle Mikrofone ein saftiges Auto-Gain schmeißt, ist für mich nun einmal so überhaupt kein Pluspunkt.
Jedoch könnte eben diese Zertifizierung auch die mangelnde Lautstärke des Mikrofons begründen. Discord verstärkt nun mal liebend gern jedwedes Eingangsmaterial automatisch  da wird ein leiseres Mikrofon wahrscheinlich nicht auffallen. Verwendet man das Headset aber nun mit Teamspeak oder Skype, hat man leider Probleme verstanden zu werden.
Gut, die Lautstärke lässt sich beheben  aber nur durch ein nachträgliches Gain, entweder in der Software oder am anderen Ende der Leitung. Auf hundert Prozent ist das Mikrofon einfach zu leise und klingt dabei wie ein Tischmikrofon für drei Euro. Denkt man sich den Headsetanschluss am Mikrofon weg, sieht es einem solchen auch noch erschreckend ähnlich.
Aber zurück zum Klang. Durch den nicht beigelegten Popschutz sind dementsprechend leider viele Popgeräusche und scharfe S-Laute in der Aufnahme.
Verglichen mit dem Logitech G35 kann eben dieses, ebenfalls ohne Popschutz, durch eine rundere und angenehmere Aufnahme überzeugen. Das G35 klingt zwar verglichen mit dem MMX300 ebenfalls etwas leise, aber eben doch noch ein gutes Stück lauter, als das HS50.
Nach dem ersten Eindruck hatte ich Mikrofon nicht allzu viel erwartet, Überraschungen gab es hier leider keine. Über ein wenig Einstellungsarbeit wird man verstanden, Hintergrundrauschen ist zum Glück kein Problem, auch statische Geräusche waren äußerst wenige zu vernehmen.
Wer rudimentäre Kommunikation benötigt und ab und zu mal Rush B kommandieren will, wird hiermit wohl einigermaßen glücklich  am Ende hört man sich ja zum Glück äußerst selten selbst und zum Videos produzieren besorgt sich der geneigte Produzent hoffentlich auch ein dediziertes Mikrofon.
Zwei von fünf Punkten für die Sprachqualität.
7. Preis-/Leistungsverhältnis (3/5) & Fazit (3,6/5)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Corsair in Sachen Verarbeitung und Materialwahl hier durchaus ein Statement gesetzt hat. Das Headset wartet durch eine durchweg einwandfreie Verarbeitung auf und hat an den richtigen und wichtigen Stellen Metall, anstatt Kunststoff  wie so viele andere Headset in diesem Preisbereich. Einzig das Mikrofon schlägt hier aus der Art und wirkt fehl am Platze, mitten in diesem gut abgestimmten Kopfhörer.
Der Klang ist leider schon etwas mehr dem Preis angemessen und teilweise sogar etwas zu schlecht, meiner Meinung nach. In vielen Anwendungen vermisst man die Dynamik, sowie die Mitten und Höhen. Positiv ist hier der Bass, welcher nicht zu schwammig, aber auch nicht zu motiviert aufspielt und in explosionslastigen Spielen eine beeindruckende Klangkulisse aufbauen kann.
Das der rechte Hörer stärker als der linke spielt finde ich äußerst schade und zeugt von Mängeln bei der Abstimmung.
In der Preis-/Leistung fällt ein Fazit schwer, da das HS50 in manchen Bereich sehr gut ist und in anderen wieder unterdurchschnittlich. Die gute Verarbeitung ist zwar ein großer Pluspunkt, kann aber die klanglichen Mängel nicht ganz ausgleichen. Für um die 80 Euro bekommt man schon ein HyperX Cloud II Gaming, welches bauähnlich zu den Beyerdynamic Headsets ist und einen dementsprechend besseren Klang bietet.
Ich würde das HS50 persönlich zu einem Preis von 50 Euro als ein gutes, bis sehr gutes Angebot sehen, da die Verarbeitung einwandfrei ist und die Optik eindeutig ihre Liebhaber finden wird. Der Ton ist für rudimentäre Onlinespiele mehr als ausreichend, bei Filmen und Musik geht man dabei aber Kompromisse ein.
Alles in allem ist das HS50 kein schlechtes Produkt und für den aktuellen Preis eine drei von fünf bei der Preis-/Leistung.
Als Durchschnitt ergibt sich aus den bisher vergebenen Punkten eine Endnote von 3,6.
    
  
4 5
     am 22.02.2018
Ich durfte das Corsair HS50 Gaming Headset in Blau im Rahmen des Testers Keepers Programms von Mindfactory und Corsair testen. An dieser Stelle möchte ich mich schon mal dafür herzlich bedanken, als Produkttester auserwählt worden zu sein.

Verpackung
Als das Headset geliefert wurde, war es zusammen mit der Verpackung in eine Plastikfolie eingepackt, um vor jeglichen Umwelteinflüssen geschützt zu sein. Daraus folgt natürlich, dass die Verpackung keinerlei Kratzer oder ähnliches aufzuweisen hatte. Die Verpackung selbst ist schlicht gestaltet, was ich persönlich sehr schön finde.

Verpackungsdesign
Als erstes erkennt man ein Foto des Headsets auf der Vorderseite der Verpackung. Ansonsten sind auf der Vorderseite nur noch Beschriftungen auf Englisch und Französisch und natürlich auch das Corsair Logo. Die Rückseite ist mit deutlich mehr Text bestückt, welcher auf 5 verschiedenen Sprachen, unter anderem auch Deutsch, grob alle Funktionen des Headsets erklärt. Im unteren Bereich befinden sich nochmal bestimmte Spezifikationen. Die linke & rechte Seite sind designtechnisch in Blau gehalten und sagen jetzt nicht so viel aus wie beispielsweise die Rückseite.
Am oberen Teil der Verpackung befindet sich eine Kunststoffhalterung, woran man sie, wenn man das möchte, aufhängen kann.

Unboxing
Geöffnet über die obere Seite, kann man das Headset samt anderem Inhalt einfach aus der Verpackung herausziehen. Das Headset selbst ist nochmal in einer stabilen Kunststoffhalterung verpackt, wodurch wirklich nichts rutschen kann. Zwischen Bügel und Ohrmuscheln befinden sich alle Kabel (Mikrofon & Klinke-Klinge-Kabel) nochmals mit einem Kunststoffteil vor Beschädigungen geschützt.
Allein von der Verpackung finde ich das Produkt wirklich sehr ansprechend gestaltet, was für mich schon mal ein Pluspunkt ist.

Design
Kommen wir zum Design. Im Großen und Ganzen ist das Headsets in Schwarz gehalten, hat allerdings am Bügel und an den Ohrmuscheln einige kleine blaue Akzente. Auch wenn es, wie von vielen Menschen heutzutage erwartet, keine RGB-Beleuchtung hat, finde ich es wirklich gut gestaltet.
An den Ohrmuscheln befindet sich ein blauer Rand und in der Mitte das Corsair Logo. An dem Bügel befinden sich blaue Nähte, welche in einem Raster angeordnet sind.

Verarbeitung
Hauptsächlich wird das HS50 aus Kunststoff gefertigt, allerdings hat es auch eine Befestigung des Bügels aus Metall. An Ohrmuscheln und Bügel befinden sich Polsterungen, die das Tragen über längere Zeit auf jeden Fall gemütlich machen. Der Bügel lässt sich leicht vergrößern, damit er an die jeweilige Kopfform gut angepasst werden kann. An der linken Ohrmuschel an der hinteren Seite befinden sich ein Mute-Knopf sowie ein Lautstärkeregler. Auf diese Dinge komme ich im nächsten Punkt zu sprechen.

Bedienung
Wie soeben erwähnt, befinden sich an der linken Ohrmuschel verschiedene Bedienelemente. Diese wirken keinesfalls billig oder so, als würden sie jedem Moment herausfallen. Nein, ganz im Gegenteil, sie wirken wirklich hochwertig. Des Weiteren finde ich die Platzierung um einiges besser gewählt als bei anderen Headsets, welche diese Bedienelemente oftmals am Kabel haben.
Das Kabel ist für meinen Geschmack viel zu kurz, da ich Kabel gern verstecke und die unter dem Tisch langführe. Bei dieser Kabellänge von (geschätzt) 2 Metern ist das bei mir leider nicht möglich und es liegt nun leider auf dem Tisch herum.

Audioqualität
Angesichts der Tatsache, dass es ein Stereo Headset ist, finde ich es wirklich ansprechend vom Sound. Wenn man es über das Corsair ST100 anschließt, erhält man in der Corsair Utility Engine viele Möglichkeiten, den Sound auf seinen eigenen Geschmack anzupassen. Auch wenn ich diesen zum Testen dazu erhalten habe, finde ich, ist das ein großer Minuspunkt, da man ohne ein weiteres Produkt von Corsair (welches den selben Preis hat, wie das Headset selbst) den Sound nur virtuell mit anderen Programmen, wie Razer Surround Pro, bearbeiten kann.

In der Corsair Utility Engine kann man, bis auf einen Equalizer, auch zwischen Stereo und 7.1 Surround wechseln. Ich persönlich weiß nicht, ob diese Funktion für das Headset gewollt ist, denn, wenn man es auf Surround umstellt, hört es sich wirklich wie 5¤ Kopfhörer an. An dieser Stelle kann ich allerdings keinen Minuspunkt geben, da es, wie angegeben, ein Stereo Headset ist.
In der Engine hat man insgesamt 5 vorgefertigte Equalizer. Ich persönlich verwende Pure Direct, da es sich für mich persönlich am besten anhört. Man kann sich natürlich auch eigene Equalizer erstellen und diese anwenden.

Sprachqualität
Die Sprachqualität habe ich über Audacity, TeamSpeak 3 und Skype getestet und muss sagen, dass sie mich wirklich überzeugt. Angesichts der Tatsache, dass dieses Headset in einem mittleren Preisbereich liegt, hört sich das Mikrofon wirklich gut an. Auch wenn man es natürlich nicht mit einem Groß- oder Kleinmembranmikrofon vergleichen kann. Das Mikrofon hört sich klar an und man versteht die redende Person wirklich gut.

Lautstärke
Zur Lautstärke selbst kann ich nicht wirklich viel sagen, außer, dass sie wirklich ausreichend ist. Ich persönlich habe den Regler immer auf ca. der Hälfte und es reicht wirklich völlig aus. Würde man den Regler über längere Zeit auf dem höchsten Punkt haben, könnten da durchaus Hörschäden entstehen, da das wirklich verdammt laut ist.

Langzeittest
Ich habe das Headset nun über fast 2 Wochen getestet, auch mehrere Stunden am Stück getragen und bin wirklich überzeugt vom Tragekomfort. Das Headset sitzt so fest, dass es nicht rutscht, aber auch wieder so leicht, dass es nicht schmerzt. Das können andere Headsethersteller definitiv nicht so gut, was wirklich ein sehr großer Pluspunkt für mich ist. Auch an die Bedienelemente an der Ohrmuschel habe ich mich über die Zeit wirklich gut gewöhnen können und finde es um einiges praktischer, als diese am Kabel zu haben.

Preis-/Leistungsverhältnis
Angesichts der Tatsache, dass dieses Headset nur rund 70¤ kostet und somit auf keinen Fall teuer ist, hat es wirklich ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Sowohl vom Sound der Kopfhörer und des Mikrofons, als auch von der Verarbeitung selbst.

Haltbarkeit & Vergleich zu anderen Produkten
Bisher habe ich das Razer Kraken Pro verwendet, welches nur aus Plastik hergestellt wurde und virtuellen Surround Sound hat. Dieses hat damals beim Kauf, genauso wie das HS50, 70¤ gekostet. Wenn ich mich für eines dieser beiden Headsets entscheiden müsste, würde ich auch jeden Fall zum HS50 greifen, da es in so vielen Punkten den deutlichen Vorteil bietet.
Zur Haltbarkeit kann man innerhalb von 2 Wochen nicht wirklich viel sagen, allerdings wirkt es bis zu diesem Zeitpunkt keinesfalls so, als würde es im nächsten Monat schon kaputt gehen.

Fazit
Wer für wenig Geld ein wirklich gutes Headset haben möchte, sollte auf jeden Fall zum HS50 greifen. Wer allerdings ein wirklicher Soundjunky ist & immer das Feinste vom Feinsten haben möchte, sollte natürlich für 7.1 Surround Sound mehr Geld ausgeben.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bedanken für das Auserwählen bei dieser Aktion.

Mit freundlichen Grüßen
Tobi
    
  
4 5
     am 21.02.2018
Produkt Testbewertung vom Corsair HS50 Gaming Headset (Blau)

Ich durfte durch die Produkttester Aktion von Mindfactory das Corsair HS50 Gaming Headset
in Blau testen und dies ist nun meine Produktbewertung:

Verpackung

Als erstes habe ich mir die Verpackung vom Headset angeschaut. Die Verpackung war in ein
einer durchsichtigen Tüte eingepackt, damit die Verpackung keine Kratzer vom Versand
abbekommt. Die Verpackung ist sehr schön gestaltet und ist nicht zu aufdringlich und voller
Farben, was ich sehr mag und dies leider nicht bei jedem Produkt immer der Fall ist.

Verpackungsdesign

Auf der Vorderseite ist in der Mitte ein Bild mit dem Headset und darunter die
Modellbezeichnung: HS50 Stereo Gaming Headset, damit man natürlich weiß, welches
Headset man gekauft hat. Ebenfalls ist auf der Vorderseite oben links ein Corsair Logo und
oben rechts die Geräte, mit denen man das Headset benutzen kann. Man kann das Headset mit
dem PC/PS4/XboxOne und Smartphone benutzen. Auf der linken und rechten Seite ist dann
nochmal ein Bild von dem Headset und ein paar Informationen wie die Kompatibilität mit
PC/PS4/XboxOne. Auf der Rückseite sind noch sehr viele Informationen, die aber sehr
kleingeschrieben sind. Auf der Unterseite sind dann wieder Informationen, dennoch aber in
verschiedenen Sprachen, was sehr gut ist, weil, wenn es zum Beispiel nur auf Englisch wäre,
könnten es manche nicht verstehen. Das Einzige, was ich an der Verpackung nicht gut finde,
sind die ganzen Informationen, denn ohne diese wäre die Verpackung viel schöner und
schlichter ausgefallen.

Unboxing

Es war für mich ein bisschen kompliziert, das Headset aus der Verpackung zu bekommen,
weil man zuerst nicht genau weiß, wo die Verpackung aufgeht, weil es nicht gekennzeichnet
war und das Headset fest verpackt war. Das Headset war in einer schwarzen Plastikschale fest
verpackt, damit es nicht beschädigt wird, dies fand ich zwar gut, doch es war nicht so leicht,
aus der Verpackung zu bekommen. Im Lieferumfang ist einmal das Headset selbst, ein
Mikrofon (3,5 mm klinke) und ein Adapterkabel, damit man das Headset auch am PC
anschließen kann. Ich finde es gut, dass ein Adapterkabel mit dabei liegt, denn es gibt zum
Beispiel Leute wie mich, die nicht nur an der PS4/XboxOne spielen möchten, sondern auch
am PC und somit muss man sich kein Kabel extra dazu kaufen.

Design

Jetzt zum Design. Das Design vom Headset ist sehr schön und schlicht. An den Ohrmuscheln
ist ein blauer Rand, welcher das Design vertieft, das Design wirkt edel und nicht nach einem
billigen Headset. Außerdem ist an den Ohrmuscheln ein Corsair Logo, welches darauf hin
deutet, dass das Headset kein No-Name Headset ist und sich nicht verstecken muss.

Verarbeitung

Auf dem Kopfbügel ist ein Corsair Sch
riftzug und blaue Nähte, die das Produkt hochwertig wirken lassen. Ich hätte mir dennoch
gewünscht, dass das Headset eine LED Beleuchtung hätte. Die Verarbeitung ist sehr gut und
es sind keine Mängel vorhanden. Durch die gute Verarbeitung fühlt sich das Headset
hochwertig, stabil und edel an. Das Kabel ist nicht zu lang, was für manche vielleicht nicht so
gut ist, doch, wenn man mit einem Controller spielt, dann ist das ein Vorteil, wenn das Kabel
einen beim Spielen nicht stört. Außerdem gibt es einen Klettverschluss, mit dem man das
Kabel zusammen falten kann.

Zielgruppe

Wer ein Headset sucht, welches sehr gut sitzt und einem nicht an den Ohren schmerzt, für den
ist dieses Headset eine gute Wahl. Das Headset sitz sehr fest, hat eine gute Polsterung und
trägt sich an den Ohren sehr angenehm, sodass ich mich sofort in dieses verliebt habe. Ich
hatte bis jetzt noch nie so ein Headset, welches so gut gepasst hat. Das Headset stört nicht an
den Ohren, weil es das komplette Ohr umschließt und nicht am Ohr drückt.

Funktionen

Man kann den Kopfbügel vom Headset verstellen, damit es auch jemanden mit einem etwas
größeren Kopf passt. Bei den Headsets, die ich bisher hatte, war die Bügelerweiterung nicht
so stabil und man hatte Angst, dass es durchbrechen könnte, doch bei dem Corsair HS50
Stereo Gaming Headset ist dies nicht so. Es wirkt stabil und fest.
Die Bedienung ist sehr einfach, denn an der linken Ohrmuschel gibt einen Lautstärke-Regler
und einen Knopf, um das Mikrofon auszuschalten. Ich finde es sehr vorteilhaft, dass der
Lautstärke-Regler und der Stummknopf am Headset sind und nicht am Kabel, weil sonst
müsste man immer das Kabel erst einmal absuchen.

Sprachqualität

Die Sprachqualität ist sehr gut und man kann mich laut und deutlich hören, was sehr gut ist.
Als ich das Mikrofon zum ersten Mal benutzt habe, war es durch die Playstation Einstellung
bisschen zu laut und meine Freunde konnten mich Atmen hören. Als ich das Mikrofon ein
bisschen leiser gestellt und es weiter weg von meinem Mund gebogen habe, was bei dem
Headset eine gute Funktion ist, war alles in Ordnung. Die Audioqualität ist sehr gut und laut
und es gibt keine komischen Geräusche, die einen stören könnten. Musikhören ist mit dem
Headset richtig schön und der Bass ist nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach.

Soundqualität

Ich finde es schade, dass es keinen Bassregler gibt, um den Bass einzustellen. Am PC kann
man es zwar mithilfe von dem Corsair ST100 RGB LED Headset Standfuß verstellen. Dazu
aber mehr in meiner Produktbeschreibung von dem Headset Stand. Außerdem habe ich mit
dem Headset das Spiel Call of Duty WWII und WWE 2K18 auf der Playstation 4 gespielt und
man konnte die Schritte von den Gegnern gut hören, was in Call of Duty sehr wichtig ist.

Langzeittest

Ich habe das Headset 3 Stunden ununterbrochen benutzt und das Einzige, was mich gestört
hatte, war dass das Headset mit der Zeit ein bisschen drückte und die Ohren sehr warm
wurden, was aber normal ist, wenn man ein Headset lange benutzt.

Preis-/Leistungsverhältnis

Ich finde, das Preis-/Leistungsverhältnis von 68 Euro ist sehr gut, weil ich schon mal ein
Venom Headset in derselben Preisklasse hatte. Dieses war zwar kabellos, doch dieses war
nicht so hochwertig verarbeitet und schwer und die Mikrofon-Qualität war sehr schlecht,
zudem hat sich Mikrofon zu leicht verbogen.

Vergleich

Ich habe das 30 Euro Coniux Headset von Speedlink mit dem Corsair HS50 Headset
verglichen und die Audioqualität war schon eher gleich, doch das HS50 Headset hat sich viel
besser auf den Ohren angefühlt und es ist hochwertiger verarbeitet. Es ist aber dennoch ein
bisschen schwerer, als das Coniux Headset von Speedlink von daher finde ich den Preis von
68 Euro angemessen.

Zusammenfassung

Jetzt noch einmal zusammengefasst. Das Corsair HS50 Stereo Gaming Headset hat eine sehr
gute Verarbeitung, ein schlichtes Design, einen mitgelieferten Adapter für den Pc, einen
Stummknopf und Lautstärke-Regler an der Ohrmuschel, solides Preis-/Leistungsverhältnis,
ordentliche Sprachqualität, gute Audioqualität, angenehmes Tragegefühl, und
außerordentliche Lautstärke, jedoch kein gesleevtes Kabel und keinen Bass-Regler.

Fazit

Man muss nicht viel Geld ausgeben, um ein gutes Headset zu bekommen, mit dem man
problemlos spielen, Musik hören und reden kann. Dieses Headset kann man nicht nur zum
Spielen am PC/PS4/XboxOne verwenden, sondern auch am Handy zum Beispiel für
unterwegs. Man macht mit dem Headset nichts falsch, wenn man sich dieses Headset kauft.
Ich hoffe, dass Ihnen mein Bericht weitergeholfen hat und ich bedanke mich bei der
Mindfactory AG und Corsair für die Bereitstellung des Corsair HS50 Stereo Gaming
Headsets
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
4 5
     am 20.02.2018
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Team von Mindfactory bedanken, das mir das HS50 im Zuge der Testers Keepers Aktion kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Lieferumfang
Im Karton des HS50 ist neben einem Garantie-Heftchen und Hinweisen zur der Entsorgung elektronischer Geräte nur noch ein Adapter von einem Headset Stecker (für Spielkonsolen oder für Handys) auf einen Stereo&Mikrofon Stecker (für einen PC) enthalten.

Design
Das Headset kommt relativ schlicht und funktional daher. Es ist in mattem schwarzen Plastik und Metall gehalten sowie schwarzem Kunstleder für den Tragebügel und die Ohrpolster. Lediglich die Naht am Tragebügel und ein kleiner Streifen außen auf den Ohrmuscheln hebt sich mit einem hellen Blauton farblich ab. Auf der Oberseite des Tragebügels befindet sich ein CORSAIR Schriftzug und auf den Ohrmuscheln das CORSAIR Logo. Ich finde das sehr gut, da ich kein Fan von unnötigen LED Beleuchtungen oder knallbunten Headsets bin.

Verarbeitung
Die Verarbeitung ist sehr solide und das Headset macht einen stabilen Eindruck. Es wackelt, klappert oder quietscht nichts. Es ist etwas schwerer, als ich das gewohnt bin, aber das rührt wohl vom Verzicht auf Plastik für den Tragebügel her. Positiv ist die Befestigung der Ohrmuscheln am Tragebügel mit Metall, genau die Stelle an der mein letzter Kopfhörer kaputtgegangen ist, weil sie nur aus Plastik war. Die Stecker für den Anschluss am PC respektive Konsole oder Handy sind vergoldet, einzig der Stecker für das abnehmbare Mikrofon ist es nicht. Falls man das Mikrofon abnehmen möchte und das Headset nur als Kopfhörer verwenden will, liegt ein kleiner Gummistöpsel bei, um das Loch zu verschließen. Das Kabel ist mit 1.8m für meinen Geschmack etwas knapp bemessen, sollte aber für die meisten Leute ausreichend sein. Es befindet sich ein Kabelbinder mit Klettverschluss am Kabel, was einen einfachen Transport ohne Kabelsalat ermöglicht.

Komfort
Die Kopfhörer sitzen sehr gut und fest. Der Druck auf den Kopf ist meinem ersten Eindruck nach etwas hoch, aber vielleicht auch nur eine Frage der Gewohnheit. Die drehbaren Ohrmuscheln lassen sich gut einstellen. Der Memory-Schaumstoff umschließt die Ohren vollständig, ohne anzuecken. Geräusche aus der Umgebung werden durch den guten Abschluss so gut wie vollständig eliminiert. Insgesamt ist es ein durchaus bequemes Headset. Wie der Tragekomfort sich über längere Stunden der Benutzung verhält, werde ich in einem längeren Test überprüfen.

Bedienung
Der Bügel des Mikrofons ist biegbar und lässt sich somit gut justieren, um etwaige Nebengeräusche wie Atmen zu minimieren. An der linken Ohrmuschel befindet sich ein Rad für die Lautstärkeregelung. An meinem Exemplar war das Rad etwas leichtgängig, dies sollte aber kein allzu großes Problem darstellen. Außerdem gibt es einen Knopf, um das Mikrofon stumm zu schalten. Der Knopf gibt ein gutes, taktiles und akustisches Feedback und versinkt bei ausgeschaltetem Mikrofon fast in das Headset, so dass man sicher sein kann, ob das Mikrofon wirklich aus oder an ist.

Audioqualität
Ich habe das Headset an meiner Creative Soundblaster X-Fi Titanium HD getestet, diese Karte hat einen außergewöhnlich guten Kopfhörerverstärker, um ungewollte Defizite an der Soundqualität durch ein schlechtes Audio Signal ausschließen zu können.
Das Headset liefert einen druckvollen Bass und klare Höhen, ohne zu klirren. Das Klangbild ist sehr offen für einen geschlossenen Kopfhörer, was eine gute Ortung von Geräuschen in Spielen wie Ego-Shootern ermöglicht. In den von mir angespielten Titel (World of Warcraf, Starcraft II, PUBG, Divinity: Original Sin 2, League of Legends, Counter Strike: Global Offensive) war der Ton gut und überzeugend. Selbst ohne Surround Emulation waren Gegner klar zu orten, Sprachdialoge waren angenehm verständlich, die Soundeffekte klangen gut und nicht überzogen. Auch in Filmen macht der Kopfhörer ein gutes Bild, satte Explosionen und deutliche Konversationen. In Voice-Chat Anwendungen waren die anderen Personen klar und verständlich zu hören, auch in der Hitze des Gefechts. Lediglich bei Musik konnte mich das Headset nicht ganz überzeugen. Der Übergang zwischen Bass und Höhen ist nicht klar genug abgegrenzt und es klingt insgesamt etwas schwammig. Bei voll auf gedrehtem Lautstärkeregler an der Ohrmuschel ist das Headset sehr laut, was aber vermutlich von der Kompatibilität zu Handys und Spielkonsolen herrührt, die in der Regel keine sonderlich guten Kopfhörerverstärker besitzen. Im Betrieb am PC würde ich die Lautstärke einfach etwas herunter regeln. Für ein Gaming-Headset ist die Soundqualität aber unter dem Strich mehr als gut.

Sprachqualität
Das verbaute Mikrofon ist ein unidirektionales Mikrofon, es zeichnet also Ton, der von vorne kommt, lauter auf als Ton aus anderen Richtungen. Sobald man die für sich richtige Position für das Mikrofon gefunden hat, dass man nicht mehr in das Mikrofon atmet, nimmt es nur genau das auf, was es soll nämlich die Stimme. Hintergrundgeräusche wie das Schreiben auf der Tastatur oder etwaigen anderen Lärm wurden bei mir nicht aufgenommen. In allen von mir getesteten Sprachchat Anwendungen (Discord, Teamspeak, Skype und Mumble) wurde ich klar und deutlich verstanden und es gab keine Beschwerden über Hintergrundgeräusche.
Die Lautstärke, ab der das Mikrofon anfängt aufzuzeichnen, war etwas niedrig, aber die meisten Anwendungen bieten ja die Möglichkeit, die Empfindlichkeit einzustellen. Zur Not muss man unter Windows die Mikrofonverstärkung aktivieren, wodurch allerdings die Sprachqualität etwas leiden könnte. Corsair zertifiziert das Headset explizit für die Nutzung mit Discord, wobei mir sich nicht ganz erschließt, warum nicht alle Headsets, die ja für die Verwendung in Sprachchats gebaut werden, mit einer Software wie Discord verwendet werden können. Aber ist wohl ein weiterer Aufkleber auf der Verpackung.

Langzeittest
Ich benutze das HS50 jetzt seit mehreren Tagen und bin positiv überrascht. Der erste Eindruck, dass das Headset etwas schwer sein könnte, hat sich nicht bestätigt, vermutlich ist die Balance relativ gut. Das Headset ist sehr angenehm zu tragen, auch über mehrere Stunden hinweg. Der Druck auf den Kopf war wohl wirklich nur eine Gewöhnungsfrage, auch meine Ohren wurden nicht sonderlich warm, was bei geschlossenen Kopfhörer ansonsten schon öfter mal vorkommen kann. Nach einiger Zeit nimmt man das Headset gar nicht mehr war und ich hatte nie das Bedürfnis, die Kopfhörer eine Weile absetzen zu wollen.
Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die richtige Position für das Mikrofon zu finden, bin ich eigentlich überzeugt von dem Headset. Ich hatte bis dato nur normale Kopfhörer verwendet in Kombination mit einem Standmikrofon auf dem Schreibtisch. Allerdings wurde dann des Öfteren das Schreiben auf der Tastatur mit aufgezeichnet und störte meine Gesprächspartner. Da bei meinen vorherigen Kopfhörern (Aurvana Live! von Creative Labs) der Haltebügel für die Ohrmuscheln abgebrochen ist, weil dieser nur aus Plastik war, bin ich von der Verarbeitung beim HS50 mehr als überzeugt.

Preis-/Leistungsverhältnis
Für den geforderten Preis bekommt man ein gut verarbeitetes Gaming Headset aus dem unteren bis mittlerem Preissegment. Die Verwendung von Metall an den Hauptbelastungspunkten sollte für eine lange Lebensdauer sorgen. Die Soundqualität ist gut in Spielen und Filmen und reicht für das gelegentliche Hören von Musik am PC vollkommen aus. Wer hauptsächlich Musik hört, sollte vielleicht den Kauf von richtigen Kopfhörern in einem ähnlichen Preisbereich in Betracht ziehen. Unterm Strich bekommt man genau das, wofür man bezahlt: Ein stabiles langlebiges Headset ohne unnötigen Schnick-Schnack mit einer überzeugenden Ton- und Sprachqualität.

Fazit
Alles in allem erhält man ein gutes Headset für einen fairen Preis.

Pro
+gute Verarbeitung
+hohe Haltbarkeit
+gute Sprachqualität
+gute Performance in Spielen
+gute Performance in Filmen
+fairer Preis

Con
-kurzes Kabel
-Mikrofon etwas leise
-mittlere Performance bei Musik
    
  

Video

KOMFORTABLES, ROBUSTES DESIGN

Mit dem HS50 Stereo Gaming Headset von CORSAIR erhalten Sie Komfort, Klangqualität und Haltbarkeit für stundenlanges Spielen.

ULTIMATIVER KOMFORT AND QUALITÄT

Weicher Memory-Schaumstoff und einstellbare Ohrmuscheln gewährleisten außergewöhnlichen Komfort. Robuste Metallstrukturkomponenten bescheinigen die legendäre CORSAIR-Produktqualität und sorgen für lange Haltbarkeit.

KRISTALLKLARER SOUND

Die speziell abgestimmten 50-mm-Neodymium-Lautsprechertreiber bringen mit breitem Klangumfang und Präzision eine außergewöhnliche Klangqualität. Das optimierte unidirektionale Mikrofon blendet für verbesserte Sprachqualität Umgebungsgeräusche aus und kann problemlos entfernt werden.

Discord Certified

DISCORD-ZERTIFIZIERT

Spielen Sie in der Gewissheit, dass Ihr Mikrofon und die Audiotreiber für kristallklare Kommunikation und herausragenden Sound getestet und bewertet wurden.

EINFACHE STEUERUNG

Über die direkt am Kopfhörer angebrachten Lautstärke- und Stummschaltsteuerungen lässt sich die Audiowiedergabe blitzschnell regulieren.

MULTI-PLATTFORM-KOMPATIBILITÄT

Verwendbar mit vielen Plattformen: PC, Xbox One*, PS4, Nintendo Switch und Mobilgeräte.

*Erfordert möglicherweise einen Adapter für Microsoft, der separat erhältlich ist.

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