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Artikelbeschreibung

Seit dem 13.10.2017 im Sortiment

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Technische Daten

Allgemein:
Modellserie: RevoBron
Leistung: 700 Watt
Kühlung: 120mm Luefter
Spezifikation: ATX 2.4
Effizienz (bei 230V): 88%
80 Plus Zertifikat: 80+ Bronze
+3,3V: 22 Ampere
+5V: 18 Ampere
+5Vsb: 2.5 Ampere
+12V: 35 Ampere
+12V1: 35 Ampere
-12V: 0.3 Ampere
Anschlüsse: 1x ATX 20/24pol, 1x ATX12V 4+4pol, 4x PCI Express 6+2pol, 1x 3.5 Zoll, 4x 5.25 Zoll, 8x SATA
Kabelmanagement: Modular
Besonderheiten: active PFC, ErP Lot 6, Lüftersteuerung, Zero Fan-Mode

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

Kundenbewertungen

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5 5
     am 17.01.2018
Disclaimer
Zunächst einmal der Disclaimer: Ich habe dieses Produkt freundlicherweise von Mindfactory im Rahmen einer Produkttesteraktion in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Enermax kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dennoch wird diese Tatsache mein offenes und ehrliches Review in keinster Weise beeinflussen. Zusätzlich noch der Hinweis, dass ich kein ausgebildeter Elektro-Meister oder ähnliches bin und daher das Netzteil nicht in seine Einzelteile zerlegen und beurteilen kann. Vielmehr handelt es sich hier eine Produktrezension, eines Endverbrauchers mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der PC-Komponenten / PC-Eigenbau und hoffe, mit meiner Rezension dem ein oder anderen Mindfactory-Kunden bei seiner Kaufentscheidung behilflich sein zu können.

Ein paar Gedanken vorab
Bereits während der Anmeldung für diese Aktion habe ich mir einige Gedanken zu diesem Netzteil gemacht, welche ich an dieser Stelle gerne vorab mit Euch teilen möchte.

Den Hersteller Enermax kannte ich bereits aus diversen Marketingaktionen, weshalb es sich für mich hier auch um KEIN No-Name Produkt handelt. Da ich bisher noch keine Produkte von Enermax genutzt habe und auch aus dem Freundeskreis keine Erfahrungsberichte bezüglich des Herstellers vorliegen, bin ich bisher völlig unvoreingenommen.

Da man bei einem (teil-)modularen 700 Watt Netzteil, aus der niedrigeren Preisregion, relativ schnell mit dem Begriff "China-Böller" konfrontiert wird, war ich im ersten Moment ein wenig skeptisch. Nachdem ich jedoch ein wenig recherchiert und mir ein paar professionelle Hardware Reviews vorab durchgelesen habe, bin ich zuversichtlich ein sehr solides und Preis-Leistungs effizientes Netzteil testen zu dürfen. Zumal Enermax, meinen Informationen nach, die Netzteile selber baut und importiert, ohne irgendwelche "Billig-Fabrikanten" zu beauftragen.

Das Testsystem
Als Test-System kommt bei mir ein nicht übertaktetes Intel-Quadcore Setup auf einem ATX-Mainboard, bestückt mit vier Ram-Riegeln, einer HDD und zwei Nvidia GeForce GTX1070 @ 100% Powertarget in einem handelsüblichen ungedämmten Midi-Tower zum Einsatz. Der gesamte Wattbedarf des Systems liegt unter Volllast bei etwa 431 Watt, was einer Auslastung von circa 62% des Netzteils entspricht und somit Reserven für weitere Verbraucher lässt. Das Netzteil müsste unter Volllast, laut Testberichten, relativ nahe dem optimalen Wirkungsgrad von 89% kommen.

Unboxing und Ersteindruck
Das Netzteil selbst ist mit seinem Gewicht von 1,6kg vergleichsweise leicht und mit Dimensionen von 150x86x140mm (BxHxT) zudem relativ kompakt. Vom optischen her hinterlässt es einen hochwertigen Ersteindruck; das Gehäuse ist pulverbeschichtet, schwarzmatt lackiert und auf den Seiten befindet sich der weiße RevoBron-Schriftzug. Da es sich hier um ein teil- beziehungsweise semimodulares Netzteil handelt, befinden sich die Stromkabel für Mainboard und CPU festverbaut am Netzteil. Bemerkenswert ist hier der 24 Pin ATX-Stecker, anstatt dem gewohnten 20+4 Pin ATX-Stecker, wodurch eine Nutzung auf älteren 20 Pin Mainboards nur eingeschränkt möglich ist. Ausgestattet ist das Netzteil zudem mit einem schwarzen 120mm Lüfter und verfügt weiterhin über alle wünschenswerten Schutzschaltungen. Diese kann ich im Rahmen meines Produkttests logischerweise nicht austesten, da ich im Falle des Falles weder meine eigene Hardware und auch nicht das bereitgestellte Netzteil zerstören möchte. Vorhanden sind die folgenden Schutzschaltungen: Überspannungsschutz (OVP) + Unterspannungsschutz (UVP) + Kurzschlussschutz (SCP) + Überstromschutz (OCP) + Überlastschutz (OLP) + Überhitzungsschutz (OTP). Diese wurden nach meiner Recherche bereits erfolgreich getestet und erfüllen zuverlässig ihre Funktion. Ein sehr nettes Detail, woran sich gerne auch andere Hersteller ein Beispiel nehmen dürfen, sind die Staubschutzkappen auf den Anschlüssen am Netzteil, wodurch die nicht genutzten Anschlüsse vor Staub geschützt werden können. Der prallgefüllte Karton enthält zudem im Lieferumfang das handelsübliche Kaltgeräte-Kabel, vier Befestigungsschrauben, das Benutzerhandbuch, zwei lange und zwei kurze Klett-Kabelbinder, eine Kabeltasche und die Coolergenie Lüftersteuerung samt Befestigungsmaterial, auf die ich später noch näher eingehen werde. In der Kabeltasche befinden sich zwei PCIe 6+2 Kabel mit jeweils zwei Anschlüssen für bis zu vier Grafikkarten, zwei SATA-Stromkabel mit je vier SATA- Stromanschlüssen (insgesamt also acht), ein Molex-Stromkabel mit ebenfalls vier Molex-Stromanschlüssen und Molex auf Floppy Adapter. Es handelt sich hierbei um ungesleevte Flachbandkabel, welche komplett in dezentem schwarz gehalten sind. Die Verarbeitung von Netzteil und Zubehör ist in meinem Fall makellos.

Einbau und Test
Der Einbau gestaltete sich, aufgrund der kompakten Abmessungen, absolut unproblematisch. Aufgrund der mitlackierten Befestigungslöcher ließen sich die vier mitgelieferten Befestigungsschrauben nur schwer hineindrehen. Die Stecker sind sehr gut verarbeitet und lassen sich gut an Netzteil und Komponenten befestigen und geben ein spürbares Feedback, wenn sie einrasten. Das Design der schwarzen Flachbandkabel überzeugt insofern, dass die Kabel von Anfang bis Ende komplett schwarz sind und die Länge mehr als ausreichend ist. Dennoch würde ich gesleevte Kabelstränge gegenüber dem Flachband-Design präferieren.

Beim Einschalten meldet sich das Netzteil mit einem leisen Klacken beim Nutzer, was anderen Erfahrungsberichten zufolge normal und unbedenklich ist. Ansonsten ist das Netzteil im Idle-Betrieb nicht zu hören, kein fiepen und ein unhörbarer Lüfter. Einen ebenso positiven Eindruck hinterlässt das Netzteil in Sachen Temperaturen; im Idle bleibt das Netzteil gänzlich kalt und wird unter Last kaum wärmer. Gleiches gilt für den Lüfter des Netzteils, welcher unter Last nicht aus dem System herauszuhören ist. Die gemachten Erfahrungen beziehen sich hierbei auf einen Zeitraum von 24 Stunden im Dauerbetrieb unter Last und zusätzlichen 10 Stunden im Idle-Betrieb, bei einer Raumtemperatur von 18° Celsius.

Ein nützliches Feature für Gehäuse ohne Netzteil-Staubfilter ist die Dust-Free-Rotation (DFR). Der Netzteillüfter dreht sich beim starten 10 Sekunden entgegen der eigentlichen Drehrichtung, um so den Staub vom Lüfter zu lösen und anschließend aus dem Netzteil zu befördern.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Netzteils ist die "Coolergenie" genannte Lüftersteuerung. Hauptbestandteil ist das Bedienelement mit seinen sechs Anschlüssen; ein Anschluss dient der Verbindung zwischen Bedienelement und dem Netzteil, ein weiterer Anschluss ist zur Aufnahme des PWM Signals vom Mainboard konzipiert und die restlichen Anschlüsse sind für den CPU-Kühler und bis zu drei weiteren PWM-Gehäuselüfter vorgesehen. Im Betrieb lassen sich die Lüfter über den Taster unten links durch die drei Settings, Whisper / Silence / Off, durchschalten. Bei eingeschaltetem Coolergenie schalten die Gehäuselüfter nun erst ab einer Netzteil-Last von 40% bei Whisper oder 55% bei Silence hinzu, während bei Off die Lüfter über das reguläre PWM-Signal des Mainboards gesteuert werden. Zusätzlich liegen ausreichend Kabelverlängerungen für die Lüfter dabei um alle Lüfter anzuschließen, egal wo im Gehäuse sich dieser befindet. Zusätzlich beinhaltet Coolergenie eine Fan Delay Function, diese bewirkt ein nachlaufen der Lüfter für etwa 40-60 Sekunden und sorgt dafür, dass die Wärme nach dem Ausschalten weiter abtransportiert wird. Besonders praktisch ist Coolergenie bestimmt in ITX-Systemen, da ITX-Mainboards aufgrund des Platzmangels oft zu wenig Anschlussmöglichkeiten für eine ausreichende Luftkühlung bereitstellen.

Haltbarkeit
Da das Netzteil bisher keine besonderen Auffälligkeiten gezeigt hat, bin ich in Bezug auf die Haltbarkeit sehr zuversichtlich. Zukünftig wird das Netzteil weiterhin im Dauerbetrieb eingesetzt werden. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt Probleme auftreten werde ich dies hier ergänzen und kann dann auch meine ersten Erfahrung mit Euch teilen, da der Hersteller Enermax grundsätzlich eine dreijährige Garantie auf das Netzteil gewährt.

Mein Fazit
Alles in allem wird Enermax seinem Claim - Power. Innovation. Design. - vollends gerecht und liefert mit dem Enermax RevoBron ein überzeugendes Netzteil mit einzigartigen Features. Enermax hat seine Produktpalette mit der RevoBron Serie erfolgreich nach unten erweitert und bietet dem preisbewussten Gamer ein Leistungsstarkes Netzteil. Wem die Bronze-Zertifizierung nicht genügen sollte, dem bietet Enermax mit den Serien Revolution XT, Platimax und MaxTytan weitere Optionen mit höherer 80+ Zertifizierung. Mich hat das qualitativ hochwertige Netzteil mit seiner üppigen Ausstattung überzeugt und ist in dieser Preisregion hervorragend. Da ich zur Abwertung keinen Grund sehe, erhält das Netzteil meinerseits verdiente 5 von 5 Sternen, sowie meine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
    
  
5 5
     am 14.11.2017
Die Umverpackung des Netzteils(Karton) macht einen sehr
wertigen Eindruck. (Habe das Netzteil woanders erworben, aber
möchte gerne hier weiterhelfen, für unentschlossene)
Das entfernen der Folie und öffnen der Verpackung machte dann
auch hier den hochwertigen Eindruck nicht zunichte, sondern
offenbarte auch hier die sorgfältige und mit reichhaltigen
Zubehör bestückte Verpackung.

Verpackungsinhalt
- Ein Faltblatt-Handbuch in verschiedenen Sprachen
z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und weitere.
etwas negativ ist mir nur aufgefallen, das etwas Text
vergessen wurde und man ein wenig Französisch können sollte,
da hier der fehlende Text dabei steht. Ist aber nicht
wirklich relevant meiner Meinung nach.
- Eine Tüte mit einzelnen Steck-Kabeln
Im einzelnen 2 SATA Kabelstränge ca. 60 cm Lang wobei der
Abstand der einzelnen Kabelverbindung ca. bei 45/15/15/15 liegt.
Des weiteren 1 Molex-Steck-Kabel mit 4 Anschlüssen auch hier
eine ähnliche Länge.
- Weitere Kabel zum Stecken sind noch 2 PCI-E 6+2 Anschlüsse und
1 Floppy-Disk Adapterkabel (Molex auf FDD).
- Die Steck-Ports sind mit kleinen Gummi-Kappen abgedeckt und
lassen sich einfach entfernen am Netzteil.
- Weiteres Zubehör ist die ENERMAX Cooler-Genie, die als
Lüftersteuerung dabei liegt.(Als Befestigung liegen 2 Klebbare
Magnethalterungen oder 2 Klettbandhalterungen dabei)
Diese hat folgende Anschlüsse: Power-Anschluss von Netzteil zur
Cooler-Genie, MB-Anschluss PWM-Cooler 4 Polig, CPU-COOLER
4Polig(CPU zu CoGe).Hier lässt sich auf Whisper, Silent oder
Off- Modus stellen.
3 Steckplätze für Gehäuse-Lüfter (4Polig)
lassen auch hier, für das Coole Gehäuse, ihren Steckplatz.
- Eine kleine Blistertüte mit 4 Klettbändern zur Kabelbefestigung
im Tower, bzw. als Kabelbinder.
- Eine Polyester-Bag zur Aufbewahrung der übrigen Kabel.
- Das Netzteil mit dem 8Poligen CPU und 24 Poligen ATX-
Stromstecker.
- Gewicht des Netzteils ca. 2,5 kg. Optik und Haptik
wirken sehr wertig.
Ich bin jetzt nicht der PC-Nerd oder Technikfreak, aber für
einen Laien'/Amateur in diesem Segment, lies sich das Netzteil
ohne Komplikationen fachgerecht einbauen. Durch das Kabelmanagement, ist hier auch nicht zuviel Kabelsalat im Tower.
Mein Tower hat leider noch keine Öffnungen zur Kabelführung, wodurch die Kabel bei mir noch durch den Tower laufen, aber dank
der Kabel-Klett-Binder, ist dieses noch annehmbar.
Für meine Konfiguration benötigte ich nur einen SATA, einen Molex
und die festen ATX Stromkabel für den Anschluss.
Die ganzheitlich in schwarz gehalten Kabel lassen sich recht gut
unterscheiden und auch hier in die Korrekte Netzteil Buchse
einstecken.
Die Flachbandkabel lassen sich dennoch recht gut im Tower
"verbiegen", damit man dem Lüfterstrom nicht die Wirkung
gänzlich verbaut.

Ungefährer Bedarf an Leistung im derzeitigen System : 160 Watt (Mein System)

Lt. Netzteil-Rechner würde eine Config. mit AMD Ryzen 7 1800X, GTX 1060
1 DVD/1 Bluray 5 Gehäuselüftern sowie andere Spielereien noch genügend
Power lassen.
Somit bleiben einem genügend Leistungsreserven und Schutzfunktionen
mit einem soliden Netzteil, dass man auch für längere Zeit nicht
ganz auslasten kann(Ja, nicht bei den Hardcore-Gamern, aber zumindest
bei mir)
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