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500GB WD BLACK SN850 M.2 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC (WDS500G1XHE)

Artikelnummer 9000190

EAN 0718037875897    SKU WDS500G1XHE

500GB WD BLACK SN850 M.2 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC (WDS500G1XHE)

WD https://image320.macovi.de/images/product_images/320/1393195_0__9000190.jpg
Hersteller des Jahres 2022 SSD WD
Der Schutz für Ihre Geräte - Umfangreich und überall geschützt mit dem Geräteschutz.


über 60 verkauft
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Artikelbeschreibung

Seit dem 26.01.2021 im Sortiment

Erweitern Sie Ihre PlayStation™ 5* Speicher mit der kompatiblen WD_BLACK™ SN850 NVMe™ SSD mit Kühlkörper.
Durch den M.2-Erweiterungssteckplatz erhalten Sie bis zu 2 TB Kapazität und PCIe® Gen4-Technologie der nächsten Generation.

*PS5-System-Softwareversion 21.02-04.00.00 oder höher erforderlich.


***Informationen zum Santander Ratenkredit**:

Barauszahlung entspricht jeweils dem Nettodarlehensbetrag. Der effektive Jahreszins von 7,90% entspricht einem festen Sollzins von 7,63% p.a. Letzte Rate kann abweichen. Bonität vorausgesetzt. Ein Angebot der Santander Consumer Bank AG, Santander Platz 1, 41061 Mönchengladbach. Die Angaben stellen zugleich das 2/3 Beispiel gemäß § 6a Abs. 4 PAngV dar.

Aktionen und wichtige Informationen

Hersteller des Jahres 2022 SSD WD

Hersteller des Jahres 2022 SSD WD

Technische Daten

Allgemein:
Kapazität: 500GB
Modellserie: BLACK SN850
Lesegeschwindigkeit bis zu: 7000 MB/s
Schreibgeschwindigkeit bis zu: 4100 MB/s
Cache: keine Angabe
Formfaktor: M.2
Schnittstelle: PCIe 4.0 x4
Controller: WD Black G2
Chiptyp: 3D-NAND TLC
MTBF (Lebensdauer): keine Angabe
IOPS (Random 4K schreiben): keine Angabe
Besonderheiten: Kühlkörper

Hinweis: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

 

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5 5
     am 06.07.2022
Produkttester
Testbericht Western Digital SN850
In diesem Review spreche ich über meine Erfahrungen mit der NVMe PCI Express 4.0-SSD SN850 der Marke Western Digital. Vorab sollte der geneigte Leser jedoch wissen, dass ich diese SSD im Rahmen des Programms Testers-Keepers von Mindfactory gestellt bekam.
Im Zentrum des Testes stand für mich die Frage, wie stark sich sowohl die synthetische als auch die reale Performance verschiedener SSDs in einem modernen PCI Express 4.0-System unterscheiden. Als Testsystem diente mein Gaming-PC, ausgestattet mit einem AMD Ryzen 3700X, 32 (4x 8GB) RAM G.Skill Trident Z DDR4-3600 CL16 und einer Gigabyte RTX 3070 LHR. Als Mainboard kommt ein ASUS ROG Strix X570-F Gaming zum Einsatz. Das Board hat einen nativen PCI Express 4.0 M.2-Steckplatz (direkt über die CPU angebunden), der andere kann zwar auch x4, jedoch nur mit 3.0-Geschwindigkeit. Daher wurde ein Teil der Tests mit einer ASUS M.2 Expansion Card (PCIe x4 auf M.2 NVMe) vorgenommen. Diese wurde dann in den zweiten x16-Slot gesteckt und die GPU temporär auf x8 ausgebremst.
Zum Test angetreten sind 4 SSD:
- Samsung 860 Evo 1 TB (SATA 3 / 3GB/s)
- Samsung 960 Pro 512 GB (M.2 NVMe / PCIe x4 3.0)
- Gigabyte Aorus NVMe 4.0 SSD 500 GB (M.2 NVme / PCIe x4 4.0)
- Western Digital SN850 500 GB (M.2 NVMe / PCIe x4 4.0)
Jede dieser SSDs gehört zu den jeweils schnellsten verfügbaren Modellen ihrer Generation bzw. Technik. Die Samsung SSDs der 800-Evo-Serie stellen seit Jahren die beliebteste Wahl bei SATA-SSDs dar. Die Zuverlässigkeit ist, meiner Erfahrung nach, absolut super. Meine älteres SSD, eine SAMSUNG 830 EVO 120 GB, ist bis heute klaglos im Einsatz. Natürlich reißt die Performance einer SATA-SSD heute keinen mehr vom Hocker (sofern dieser nicht vorher HDD-only-Nutzer war). Überhaupt sind SATA-SSDs bei Powerusers heutzutage eher zum Festplatten-Ersatz als Gamedrive verkommen, eine Aufgabe welche die 860 Evo mit 1TB gut ausfüllt. Aber braucht man wirklich mehr Speed?
Die nächste SSD in der Testreihe war bei Release in der Tat das schnellste auf dem Markt. Die Samsung 960 Pro war bis zum Erscheinen Ihren Nachfolgers 970 Pro die schnellste SSD der Welt. In meinem System war sie bis vor kurzem das Bootlaufwerk. Sie gehört heute noch zu den schnellsten PCIe 3.0-Laufwerken. Auch diese Serie hat mich bisher nicht enttäuscht. In einem anderen System läuft noch eine Samsung 950 Pro mit 256 GB. Aber was gibt man für NVMe tatsächlich auf? Die SSD hat ja auch nur 512 GB. Doppelte Geschwindigkeit und halbe Kapazität zum doppelten Preis?
Das dritte Laufwerk an der Startlinie will hier noch mehr können. Die Gigabyte Aorus NVMe Gen4 SSD hat nicht nur den längsten Namen im Vergleich, sondern auch ein theoretisch doppelt so schnelles Interface im Vergleich zur 960 Pro. Ansonsten ist sie relativ ähnlich mit vergleichbarer Kapazität von 500 GB. Diese SSD wurde kürzlich zum Bootlaufwerk befördert, als ich das System von Windows 10 auf 11 upgegradet habe. Kann sie dank PCIe 4.0 der Samsung die metaphorischen Rücklichter zeigen?
Der letzte Teilnehmer ist der Grund für diesen Testbericht. Die Western Digital SN850, welcher Gigabyte einen angenehm kurzen Namen voraushat. Auch hierbei handelt es sich um eine 500GB fassende M.2 NVMe-SSD mit 4.0-Interface. Ist der Vergleich besonders zur Aorus da nicht sinnlos?
Definitiv nicht, da die Gigabyte bereits Mitte 2019 zusammen mit den ersten 4.0-Boards das Licht der Welt erblickte, die SN850 mit einem Release Mitte 2021 ganze 2 Jahre später. Was hat sich in dieser Zeit bei den PCIe 4.0-SSDs getan? Lohnt es sich immer das neueste auf dem Markt zu kaufen oder würde es auch der Vorgänger bzw. das langsamere 3.0-Modell oder gar die SATA-Platte tun? Dies soll hier primär untersucht werden, wie oben schon angerissen.
Zu den Langzeitqualitäten der SSDs von Gigabyte im generellen kann ich leider nichts sagen, das vorliegende Laufwerk machte mir aber noch keinen Kummer. SSDs von Western Digital/San Disk habe ich ein paar im Einsatz, alle laufen ohne Probleme.

Zunächst aber erst einmal, wie in einem guten Youtube-Video, zum Unboxing.
Hier gewinnt ganz klar die Gigabyte SSD. Sie kommt, wie die Western Digital, mit einem dicken Kühler auf der Vorderseite und einer Backplate. Der Kühler der WD ist aber aus Alu und sieht nach mehr nach Design denn Funktion aus. Bei der Aorus ist dickes Kupfer vorne und hinten verbaut, die SSD hat ein substanzielles Gewicht und wirkt sehr wertig. Sie kommt in einem schicken Jewelcase und ruht in weichem Schaumstoff. Die ersten 4.0-Laufwerke mussten aufgrund des saftigen Aufpreises noch mehr Show liefern um sich zu verkaufen. Zudem waren Controller und Chips "damals" noch deutlich hitzköpfiger. Die anderen Laufwerke können da ganz klar nicht mithalten. Die 960 Pro hat nicht einmal einen Kühlkörper, ebenso wenig wie das SATA-Laufwerk und allen kommen in schlichten Kartons mit Plastik-Inlays. Stylepunkte gehen also ganz klar an die Aorus.
Allerdings tun alle Verpackungen ihren Job und der dicke Kupfer-Kühlkörper wurde von mir damals nach ersten Tests direkt abgeschraubt und in die schicke Box gepackt. Die SSD lebt seitdem unter dem Heatshield meines ASUS-Mainboards. Den Temps hat es nicht geschadet. Fairerweise muss man sagen, dass der deutlich leichtere Kühler der WD auch seinen Job getan hat. Auch bei langen Kopiertests wurde der SSD nie zu warm. Allerdings saß sie auf der M.2-Expension-Card auch direkt im Airflow eines der Frontlüfter. Daher würde ich diesen Ergebnissen nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Generell sterben SSDs in PCs sehr selten den Hitzetod. Der Kühler ist wahrscheinlich primär für die Playstation 5 gedacht und macht hier sicher Sinn. Als PCMR-Member habe ich mein Geld aber lieber in RTX als in PS5 investiert und kann hier kein Urteil sprechen.
Daher bleibe ich auch lieber bei meinen Kompetenzen und fahre mit der Software-Erfahrung fort. Damit ist die SSD-Toolbox der jeweiligen Hersteller gemeint. Dieses Kapitel kann kurz und knapp abgehandelt werden. Man findet Informationen zur Performance, dem Health-Zustand, kann die Firmware updaten und das Laufwerk verschlüsseln. Alle Tools tun ihren Job und funktionieren zufriedenstellend.
Nun kommen wir endlich zur Performance, dem Grund warum die meisten Menschen dieses Review lesen werden.
Zunächst sehen wir uns die synthetischen Tests an.
Genutzt wurden Crystal Disk Mark und ATTO. Hier nur ein paar ausgewählte Werte im Vergleich:
Crystal Disk Mark (SEQ1M, Q1T1)
860 EVO: 547,17 MB/s read; 487,21 MB/s write
960 PRO: 2115,11 MB/s read; 1781,77 MB/s write
Aorus Gen 4: 4938,82 MB/s read; 2518,54 MB/s write
SN850: 7012,44 MB/s read; 4165,21 MB/s write
ATTO 64 MB:
860 EVO: 0,522 GB/s read; 0,468 GB/s write
960 PRO: 2,55 GB/s read; 1,61 GB/s write
Aorus Gen 4: 4,39 GB/s read; 2,36 GB/s write
SN850: 6,47 GB/s read; 3,88 GB/s write
In den synthetischen Tests sieht man also tatsächlich eine signifikante Steigerung der Performance zwischen den Generationen. Beim Sprung von SATA auf PCIe ist dies auf Basis des deutlich schnelleren Interfaces sicher logisch. Die höhere Bandbreite von Gen 4 vs Gen 3 kann man sich auch noch erklären. Dass die SN850 gegenüber der Aorus aber nochmals zulegt trotzdem gleich schneller Anbindung. Es gibt sie also immer noch, die Leistungssteigerungen innerhalb einer Generation. Allerdings werden die Sprünge immer kleiner. Demnach würde es sich also lohnen immer das neueste und schnellste Laufwerk zu kaufen? Bevor man dies entscheidet, sollte man sich meine Anmerkungen zu den Ergebnissen der Tests im Alltag ansehen.
In den "Real-world"-Tests wurde das ganze etwas schwieriger. Auch hier schlug die SN850 alle 3 Rivalen. Sowohl beim Kopierer vieler kleiner als auch einer großen Datei war sie schneller. Als Test wurden ein UHD-Film mit 40 GB und die Spieledateien von Battlefield 2024 (ca. 66 GB) genommen. Während man bei der großen Datei eine klare Skalierung der schnelleren Laufwerke sehen konnte, herrschte bei den Gamefiles schon fast Gleichstand. Und wenn sich jetzt überlegt, dass man solche Laufwerke in der Regel nicht für Storage, sondern für das OS oder als Gamedrive verwendet, ist dieser Vorteil eigentlich hinfällig.
Abschließend habe ich noch geschaut, ob Ladezeiten in Spielen von einem schnelleren Laufwerk profitieren. BF 2042 lebt standardmäßig auf der 860 EVO. Bis zum Startbildschirm vergingen hier im Schnitt 49 Sekunden. Die NVMe-Platten konnten dies unterbieten, aber der Vorteil war wirklich zu vernachlässigen. Die SN850 schaffte hier gerade einmal 35 Sekunden.
Die Mühe noch Windows auf der SN850 zu installieren habe ich mir dann gespart. Bereits in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass es nach dem Wechsel von HDD auf SSD nur noch kleine Leistungssteigerungen beim Wechsel auf immer schnellere Laufwerke gibt. Sofern man eine SSD als Bootlaufwerk hat hilft es in der Regel mehr den Autostart regelmäßig zu "entmüllen" als auf immer schnellere Laufwerke zu setzen.

Fazit:
Sind NVMe-SSDs im Allgemeinen und Gen 4.0-Laufwerke im Besonderen also sinnlos?
Stand 2019, als die Aorus erschien war der Aufpreis für PCIe 4.0-Laufwerke noch sehr gepfeffert, hier gab es außerhalb von Enthusiasten auch kaum Käufer für diese Laufwerke.
Eine SN850 mit dem schicken Kühlkörper, welche eigentlich nur für die PS5 nötig und sinnvoll ist (jedes Gen 4-Mainboard hat eingebaute Kühler) kostet aktuell bei Mindfactory 95 ¤, ohne Kühler werden 86 ¤ aufgerufen. Die Gen 3-Schwester SN550 liegt bei knapp über 60 ¤. Dabei muss man aber beachten, dass bei den Gen 4-Laufwerken hochwertigerer NAND-Flash, bessere Controller und mehr DRAM verwendet werden. Zudem sind die Garantiezeiten oftmals deutlich länger, man erwirbt also insgesamt ein hochwertigeres Produkt.
Und das ich mit der SN850 in meinen Tests keine signifikanten Leistungssteigerungen hatte, bedeutet nicht, dass dies eine universal gültige Aussage ist. So soll Direct Storage signifikant von schnelleren Laufwerken profitieren und bei Videobearbeitung ist man in der Regel ebenfalls auch auf schnellstmöglichen Speicher für seine Swapfiles angewiesen. Mein Editing-System (Threadripper 2990WX, 64 GB DDR4-3200, ASUS Zenith Extreme, RTX 3080) zeigt in diesem Bereich erste Bottlenecks mit den verbauten Samsung 970 Pro-Laufwerken. Aber diese Plattform unterstützt eben nur Gen 3.
Abschließend kann man also sagen, dass die SN850 eine gute Investition ist, wenn man ein hochwertiges Laufwerk mit sehr guter Performance und Zukunftssicherheit sucht oder regelmäßig Videos schneidet. Nur wird es einem keinen Performance-Boost in Games verleihen, jedenfalls bis Direct Storage im Mainstream angekommen ist. Hier könnte man generell das Marketing von WD und anderen (bpsw. Gigabyte) kritisieren, dass extra schnelle SSDs ähnlich wie Grafikkarten oder Mäuse als unverzichtbare Werkzeuge für Gamer vertrieben werden.
Dennoch kann ich jedem Bastler im mittleren bis oberen Preisbereich die SN850 ans Herz legen. Für den geringen Aufpreis bekommt man eindeutig mehr geboten.
    
  
5 5
     am 29.06.2022
Produkttester
Ich habe die SSD durch das Testers Keepers Programm erhalten. Da ich mir ohnehin einen neuen PC zusammengestellt habe, kam diese Gelegenheit sehr günstig. Ich beziehe mich im Folgenden auf die 500GB-Variante der WD BLACK SN850 M.2, auf welche ich verschiedene Betriebssysteme installiert habe und Benchmark-Tests habe laufen lassen. Zum Abschluss habe ich meine bestehende Windows-Installation von einer SATA SSD auf die neue M.2 von Western Digital geklont und konnte einen immensen Geschwindigkeitsschub feststellen. Dazu aber später mehr.

Verpackung:
Die M.2 SSD kommt in einer sehr stabilen Verpackung, wie man sie auch im Ladenregal findet. Eine klassische Pappe-Hülle versteckt die in Hartplastik verpackte SSD. Hochwertiger kann die Verpackung einer M.2 SSD wohl nicht sein. Zudem kann die Plastikverpackung sehr einfach ohne Hilfsmittel entfernt werden.

Verarbeitungsqualität:
Was soll man sagen? Die SSD macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Sie wackelt oder biegt sich nicht. Der Kühlkörper verleiht hier eine zusätzliche Stabilität und durch das zusätzliche Gewicht liegt sie auch schön in der Hand.

Design:
Die Oberseite der M.2 SSD ist vom Kühlkörper bedeckt, dessen Design elegant, aber simpel gehalten ist. Die Rückseite ist von einem Sticker bedeckt. Aber das sieht man ja auf diversen Bildern der Produktseite.

Einbau:
Dadurch, dass die SSD mit einem vormontierten Kühlkörper geliefert wird und damit dessen Montage entfällt, ist der Einbau kinderleicht. Ansonsten unterscheidet er sich nicht von anderen M.2 SSDs. Karte in den Slot stecken, Schraube rein, fertig. Die Abmaße der SSD und insbesondere des Kühlkörpers ermöglichen zudem die Montage an einem M.2-Slot unterhalb der Grafikkarte oder anderen PCI Karten, die über den M.2-Slot ragen.

Mein Testsystem:
Meine neue M.2 habe ich auf meinem frisch zusammengestellten PC mit folgender Hardware getestet. Leider habe ich keine PS5, sonst hätte ich sie auch dort getestet.
CPU: AMD Ryzen 7 5800X 8x 3.80GHz
RAM: 2x 16GB DDR4-3200
Mainboard: ASRock X570 Phantom Gaming 4

Tests:
Ich habe die neue SSD direkt nach Ankunft unter die Lupe genommen. So habe ich z.B. Daten von einer anderen SSD rüber kopiert und anschließend wieder zurück kopiert. Dabei fiel auf, dass die andere M.2 SSD aufgrund des fehlenden Kühlkörpers bereits in unter einer Minute die kritische Temperatur von 75°C erreichte, während die neue M.2 SSD von Western Digital diese Temperatur aufgrund des Kühlkörpers erst nach 5 Minuten erreichte und daraufhin die Aktivität nur geringfügig reduzieren musste und mit etwa 98% weiterlief, während die Temperatur sich bei besagten 75°C einpendelte. Meine alte SSD ist auf eine Aktivität von 30-50% eingebrochen, um diese Temperatur zu halten.

AS SSD Benchmark Test:
Im "AS SSD Benchmark" konnte ich bei der leeren SSD Datenraten von 5400 MB/s (lesend) und 4000 MB/s (schreibend) messen. Damit kommt der schreibende Zugriff fast auf den angegebenen Höchstwert, während die schnellen Leseraten hinter dem angegebenen Höchstwert zurückbleiben. Während des Benchmarks war die SSD jedoch nur zu 90% ausgelastet und ich konnte mit einem weiteren Benchmark erkennen, dass diese Zahlen schlichtweg falsch sind. Als ich die Daten aus dem AS SSD Benchmark kommunizierte, wurde ich auf dieses Benchmark-Tool aufmerksam. Und jetzt ist auch klar, woran es lag. Der Benchmark ist wohl nicht für solche Geschwindigkeiten ausgelegt, was die M.2 von Western Digital direkt in einem ganz anderen Licht dastehen lässt. Die SSD ist so schnell, dass selbst manche Benchmarks nicht mitkommen.

CrystalDiskMark Test:
Im empfohlenen CrystalDiskMark sind die Testergebnisse mit 6550 MB/s (lesend) und 4200 MB/s (schreibend) plausibel. In diesem Benchmark übertrifft die SSD sogar die angegebene maximale Schreibgeschwindigkeit von 4100 MB/s und kommt näher an die Angabe von 7100 MB/s für lesenden Zugriff heran. Da ich diese Daten insgesamt für aussagekräftiger halte, hier noch die komplette Übersicht über den Test:
------------------------------------------------------------------------------
CrystalDiskMark 8.0.4 x64 (C) 2007-2021 hiyohiyo
Crystal Dew World: https://crystalmark.info/
------------------------------------------------------------------------------
* MB/s = 1,000,000 bytes/s [SATA/600 = 600,000,000 bytes/s]
* KB = 1000 bytes, KiB = 1024 bytes

[Read]
SEQ 1MiB (Q= 8, T= 1): 6548.461 MB/s [ 6245.1 IOPS]
SEQ 128KiB (Q= 32, T= 1): 6532.921 MB/s [ 49842.2 IOPS]
RND 4KiB (Q= 32, T=16): 3306.611 MB/s [ 807278.1 IOPS]
RND 4KiB (Q= 1, T= 1): 72.295 MB/s [ 17650.1 IOPS]

[Write]
SEQ 1MiB (Q= 8, T= 1): 4206.825 MB/s [ 4011.9 IOPS]
SEQ 128KiB (Q= 32, T= 1): 4173.671 MB/s [ 31842.6 IOPS]
RND 4KiB (Q= 32, T=16): 2658.389 MB/s [ 649020.8 IOPS]
RND 4KiB (Q= 1, T= 1): 167.401 MB/s [ 40869.4 IOPS]

Profile: Default
Test: 1 GiB (x5) [C: 68% (316/465GiB)]
Mode: [Admin]
Time: Measure 5 sec / Interval 5 sec
Date: 2022/06/29 17:41:34
OS: Windows 10 Professional [10.0 Build 19043] (x64)

Mit Festplattenverschlüsselung:
Im ansonsten fehlerhaften AS SSD Benchmark konnte ich ein Phänomen beobachten, welches ich hier nicht verschweigen möchte, auch wenn es wenig mit der hier vorgestellten SSD zu tun hat. Aber, worum geht es?
Die gemessenen Geschwindigkeiten ändern sich, sobald die SSD mit Bitlocker verschlüsselt ist. Lesender Zugriff ist unverändert, während schreibende Zugriffe auf 2400 MB/s fallen. Das wird jedoch von System zu System schwanken und hat nichts mit der SSD zu tun, sondern damit, wie schnell Daten auf der CPU verschlüsselt werden. Traditionell dauert die Verschlüsselung länger, während die Entschlüsselung keine Performance-Einbüßen erzeugt. Dies spielt jedoch in der Praxis keine Rolle, da Spiele und Programme heutzutage stets aus dem Internet geladen oder per USB-Stick auf die SSD geschrieben werden und durch dieses zusätzliche Bottleneck die theoretische Einschränkung durch die Verschlüsselung nie zum Tragen kommt. Da ich mich allerdings erschrocken habe, dass die Verschlüsselung so großen Einfluss auf die Schreibgeschwindigkeit hat, halte ich es an dieser Stelle für wichtig, darauf hinzuweisen. Wer viele Daten schnell von einer M.2 auf eine andere schieben möchte, sollte die Festplattenverschlüsselung ausschalten.
Da der AS SSD Benchmark schon einmal versagt hatte und das Phänomen im CrystalDiskMark nicht auftritt, war ich misstrauisch und habe diese Daten in der Praxis getestet. Dort konnte ich die Limitierung auf etwa 2400 MB/s messen. Meine Vermutung ist, dass der AS SSD Benchmark die Daten tatsächlich verschlüsselt, während der CrystalDiskMark die Daten unverschlüsselt auf die SSD schreibt, um das Ergebnis dadurch nicht zu verfälschen.

Spiele
In Spielen macht sich die M.2 SSD von Western Digital besonders in den Ladebildschirmen bemerkbar. Im direkten Vergleich zu einer PCIe 3.0 M.2 SSD sind die Ladezeiten etwa 3x so schnell und in Mehrspielerpartien bin ich mit der neuen SSD stets der erste im Spiel. Im Vergleich zu einer SATA-SSD ist der Unterschied riesig. Hier sind die Ladezeiten sogar 10x schneller. Der Kühlkörper ist für diesen Zweck jedoch nicht nötig, da die SSD selten länger als 15 Sekunden unter Volllast steht und somit auch ohne Kühlkörper keine hohen Temperaturen erreicht werden.

Betriebssystem:
Ich benutze die neue M.2 SSD nun abschließend für mein Betriebssystem.
Durch den enorm schnellen lesenden Zugriff startet eine frische Installation von Ubuntu 22.04 in unter einer Sekunde und ein ebenfalls frisch installiertes Windows braucht etwa 2 Sekunden bis zum Anmeldebildschirm.
Letzten Endes wollte ich jedoch beide Systeme nicht neu aufsetzen, weshalb ich mich dazu entschied, die alte Festplatte samt Partitionstabelle zu klonen. Dies hat einwandfrei funktioniert und ohne weiteres Eingreifen bootete der PC anschließend direkt von der neuen M.2 statt von der alten SATA SSD. Die Beschleunigung ist auch hier deutlich zu sehen. Während der Bootvorgang nach der Passworteingabe zum Entsperren der Festplattenverschlüsselung vorher etwa 2 Minuten dauerte, sind es jetzt nur noch 10 Sekunden. Und auch die Zeit bis zur Passworteingabe zur Festplattenentschlüsselung ist drastisch gesunken.
Einen Nachteil hat das allerdings: Da ich sonst nach dem Anschalten des PC erst einmal ins Bad oder in die Küche gegangen bin, habe ich dort weniger Zeit.

Fazit:
Mit der 500GB WD BLACK SN850 M.2 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC (WDS500G1XHE) bin ich sehr zufrieden. Die Zugriffszeiten sowie die Geschwindigkeit, in der Spiele oder Windows laden ist beeindruckend. Der Kühlkörper sorgt selbst unter Volllast für stabile Performance. Wer jedoch nicht viele Daten kopiert, sondern eine SSD für Spiele und das Betriebssystem sucht, sollte ein Blick auf die Variante ohne Kühlkörper werfen. Da der Preisunterschied jedoch nur minimal ist, kann man mit dieser M.2 SSD nichts falsch machen.
Ebenso ist der Preisunterschied zwischen 500 GB und 1TB nicht groß. Wer es also etwas größer mag, der kann zur 1TB WD BLACK SN850 NVMe M.2 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC (WDS100T1X0E) greifen. Diesen gibt es ebenfalls mit und ohne Kühlkörper.
Ich habe mich inzwischen für die kombinierte Lösung entschieden. Die 500GB reichen als Systempartition mit Dual-Boot mehr als aus und für Spiele verwende ich eine weitere 1TB M.2 SSD.
Letztendlich lässt sich mit der hohen Geschwindigkeit Zeit sparen. Deshalb eine klare Kaufempfehlung für diese M.2 SSD von Western Digital. Wer noch keine M.2 SSD besitzt, sollte dieses Geschwindigkeits-Monster ausprobieren, welches selbst Benchmarks in die Knie zwingt.
    
  
5 5
     am 26.06.2022
Produkttester
Der Fairness halber sei zunächst gesagt, dass ich die WD Black SN850 500 GB im Rahmen eines Produkttest genauer unter die Lupe nehmen durfte. Auf die folgende Bewertung hat dies jedoch keinerlei Einfluss genommen. Als Gamer weiß ich, dass eine objektive Bewertung unerlässlich ist.

Dabei teste ich die M2.SSD in einer Playstation 5 (Digital).

Zunächst möchte ich zum Thema Versand / Verpackung kommen.
Wie von Mindfactory gewohnt, dauerte der Versand lediglich ein paar Tage. Genau waren es drei Tage nachdem ich die Zusage als Produkttester erhalten hatte. Schneller geht es definitiv nicht, wobei natürlich das Nadelöhr eher bei der Post zu suchen wäre, als bei der Firma Mindfactory.

Die Verpackung würde ich als schick und zeitgemäß beschreiben.
Die M2.SSD kommt in einer schwarzen Verpackung. Haptisch macht die Verpackung richtig was her. Das aufgedruckte Bild der M2.SSD ist glatt gehalten. Genauso vereinzelte "kleine Punkte" auf der Verpackung. Hervorzuheben ist außerdem, dass auf der Rückseite der Verpackung ein kleiner Teil offen ist. Durch diese Öffnung kann man einen kleinen Ausschnitt der M2.SSD sehen, auf diesen das Typenschild angebracht ist. Der Hintergrund liegt ganz klar auf der Hand: Ich kann mit einem Blick erkennen, ist das die M2.SSD die drin sein soll? Die M2.SSD ist in mehreren Ausführungen erhältlich. Neben der hier getesteten 500 GB Version sind bis zu 2 TB möglich. Ich möchte zwar meinen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist aber wer möchte bei einer gekauften 2 TB M2.SSD nur eine 500 GB Version erhalten.
Was heutzutage leider stand der Zeit ist: Wer auf der Verpackung nach einer deutschen Beschreibung sucht, der wird leider nicht fündig. Zumindest im "Beipackzettel" findet sich die deutsche Sprache.

Nach dem Aufmachen war ich zunächst schockiert. So klein sind die Dinger geworden? Ich erinnere mich noch gut an meine erste HDD. Dagegen ist die M2.SSD ein echter Zwerg! Wie sagt man immer so schön: Nicht auf die Größe kommt es an, sondern auf die Geschwindigkeit ;)
Doch dazu später mehr.
Optisch macht die M2.SSD auch was her. Nebst den weißen Aufdruck "WD Black" macht natürlich der massive Kühlkörper mächtig Eindruck! Nach meiner Ansicht passt hier alles genau zusammen. Der Kühlkörper ist matt gehalten. Weiter enthält die SN850 auch eine RGB-Beleuchtung, die mit entsprechender Software anpassbar ist.
Die kleine Spielerei finde ich persönlich nicht für notwendig, doch was dabei ist, ist dabei. Geschmäcker sind verschieden.

Wie bereits erwähnt habe ich die M2.SSD in einer Playstation 5 getestet.
Es sei zunächst gesagt, dass keine bebilderte Einbauanleitung beiliegt. Doch jeder, der sich zumindest ein paar Minuten mit dem Thema auseinander setzt, weiß wohin. Sollte man sich hierbei dennoch unsicher sein: Es gibt dutzende Videos auf YouTube. Im Zweifel hilft der Fachmann.
Den genauen Einbau der M2.SSD möchte ich in dieser Rezession nicht anführen.
Kurz um: Wenn man einen Schraubenzieher zur Hand hat, dauert der Einbau in die Playstation 5 nur wenige Minuten.

Nach dem Start der Konsole wird die M2.SSD zunächst vor der Erstnutzung formatiert. Danach stehen bei der 500 GB Version ca. 499 GB (laut Anzeige) zur Verfügung.
Ein selbstständig durchgeführter Speedtest der Playstation 5 gab an, dass eine Lesegeschwindigkeit von ca. 6300 mBit/s zur Verfügung steht.
Ich möchte hier erwähnen, dass die RGB-Beleuchtung aufgrund der Lage des Speicherslots nicht mehr zu sehen ist. Wie sich das in einem PC verhält, kann ich an dieser Stelle nicht angeben.


Ja und wie spielt es sich mit der M2.SSD?
Zugegeben, man ist mit der internen Konsolen SSD schon sehr verwöhnt. Wenn ich da mal an die älteren Konsolen zurück denke&
Ich habe zum Testen zwei Top-Spiele verwendet. Die Rede ist von Gran Turismo 7 und Grand Theft Auto 5 (Playstation 5 Version).
Beide Games starteten, wie bereits gewohnt, schnell. Ich konnte beim Starten keine Veränderung (weder positiv noch negativ) der Geschwindigkeit feststellen.
Doch wie verhält sich speziell die WD Black SN850 mit massiven Kühlkörper bei längerer gaming session?
Ich kann alle "Überholspur Gamer" beruhigen. Auch nach über 4,5 Stunden Spielzeit am Stück bei sommerlichen Temperaturen ist kein Einbruch der Leistung wahrnehmbar. Die SN850 ist hier also stabil und liefert konstant ihre anfänglich hohe Leistung über Stunden ab.
Die Leistung und die Stabilität hat mich definitiv überzeugt und wäre ganz klar ein Kaufargument.

Sollte man sich für eine M2.SSD, z.B. die hier getestete SN850 entscheiden, empfehle ich jedoch den Einsatz eines Kühlkörpers. Die SN850 wäre durchaus auch ohne erhältlich. Bei einem hochwertigen PC mit einer sehr guten Luftzirkulation, kann man ein paar Euro sparen. Eine andere Alternative wäre natürlich der Verbau eines eigenen Kühlkörpers.
Wenn ich das Produkt nicht so erhalten hätte, hätte ich trotzdem genau die genommen. Grad im Bereich der hitzigen Konsole ist dir die M2.SSD dankbar, wenn sie gekühlt wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen, wenn in die Playstation 5 eine M2.SSD ohne Kühlkörper eingebaut wird, gehen die Geschwindigkeiten nach kurzer Zeit in den Keller. Somit meine Empfehlung: Der optisch hübsche und massive Kühlkörper ist ein "must have".

Western Digital bietet außerdem Software (das sogenannte "WD Dashboard") unter anderem für die SN850 an. Mit dieser kann man zum Beispiel die Farbe der RGB-Beleuchtung ändern. Neben der Überwachung der M2.SSD kann man außerdem noch nach Firmware Updates suchen und diese direkt durchführen.
Natürlich ist es nicht möglich die Software auf der Playstation 5 zu installieren. Sollte man den Einbau der M2.SSD in einen PC vornehmen, sollte man sich die Installation der Software überlegen.

Was außerdem äußerst positiv auffällt sind die 5 Jahre Garantie. Wenn ein Hersteller so ein Versprechen gibt, dann zeigt dies von einer gewissen Qualität. Da könnte ich so manch anderer Hersteller ruhig etwas abschauen.

Wenn ich nun meinen Test der WD Black SN850 500 GB resümiere, dann bleibt mir vor allem die Qualität und Quantität im Gedächtnis hängen.
Mit der SN850 hat Western Digital eine verdammt schnelle M2.SSD auf die Füße gestellt, die auch für die Playstation 5 kompatibel ist.
Neben der hübschen Aufmachung überzeugt sie außerdem mit einem massiven Kühlkörper. Dieser sorgt sogar nach langen zocken für angenehme Temperaturen der M2.SSD, sodass es zu keinerlei merkbaren Geschwindigkeitseinbrüche während des Spielens kam.

Thema Preis / Leistung:
Natürlich es gibt immer einen der es günstiger kann und macht. Aber für sein Geld bekommt man hier einen fairen Artikel, der mit Sicherheit lange Freude bereitet.
Die hier getestete M2.SSD gefällt mir sehr gut.
Zumindest für die Playstation 5 gebe ich eine klare Kaufempfehlung!
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 25.06.2022
Produkttester
Im Zuge der Testers Keepers 2022 Aktion habe ich das Glück gehabt die WD BLACK SN850 mit Heatsink ausgiebig testen zu können. Im folgenden werde ich auf Design und Verarbeitung, Einrichtung und Einbau, Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, Preis- Leistungsverhältnis und einen kurzen Vergleich eingehen.
Die WD BLACK SN850 kommt in einer stylischen und kompakten Verpackung, der Inhalt reduziert sich auf ein Minimum, sodass neben dem Speicherriegel der Technische Support und Garantie Guide, sowie eine Anleitung mit Hinweisen zum Ein- und Ausbau der SDD beiliegt. Als ich die NVMe SSD aus ihrer Verpackung geholt habe war ich erstaunt wie klein die Festplatte in Wirklichkeit doch ist, durch die Angegebenen Leistungen hätte ich sie mir etwas größer vorgestellt. Optisch spricht mich das Design von WD BLACK sehr an, es ist eigentlich schlicht gehalten in reinem schwarz mit weißer Aufschrift, aber irgendwie erinnert es mich an Militär oder Raumschiff Technologie. Sobald der Riegel in der Hand liegt fällt doch auf das er Dicker ist als er wirkt, dies beruhigte mich eher, da ich davon ausgehe, dass er so eine gute Kühlleistung bietet. Der Heatsink der die SSD ummantelt fühlt sich sehr gut verarbeitet an, durch die vielen Erhöhungen auf der Ober- und Unterseite inkl. den (sehr gut aussehenden) Lufteinlässen in der Form von Dreiecken, hatte ich die Befürchtung auf scharfe Kanten zu stoßen. Doch ich sollte eines Besseren belehrt werden, nichts fühlt sich scharf oder gratig an. In der Beschreibung wird explizit darauf hingewiesen den vorinstallierten Heatsink nicht zu entfernen, ich habe für meine Zwecke auch keinen Sinn darin gesehen. Auf der vermeintlichen Oberseite der SSD zeigt sich der kleine Bereich für die RGB Beleuchtung, dieser fällt meiner Meinung nach etwas zu klein aus. Wenn man RGB möchte dann vielleicht etwas Größer oder als WD BLACK Schriftzug dadurch würde es, meiner Meinung nach noch schöner ins Gesamtbild passen. Zu den Möglichkeiten der Farbvariation komme ich später noch einmal. Also die Verarbeitung ist Top. Kommen wir zum Einbau, ich habe die Festplatte für umfangreichere Test in meiner PS5 und in meinen Rechner verbaut. Sie soll aber ihre Arbeit aber Hauptsächlich in der PS5 verrichten, darum habe ich sie dort ausführlicher getestet. Der Einbau auf dem Motherboard funktionierte einfach und ohne irgendwelche Probleme. Je nach Bauart des Motherboards und auch der Farbkombination fällt sie mehr oder weniger auf. Bei mir zeigte sich ein Black in Black nur der Weiße WD BLACK Schriftzug war nicht zu übersehen. Sie schmiegte sich optisch perfekt in das Gesamtbild ein, beim Start des Systems leuchtete die RGB Beleuchtung in dezentem Orange. Natürlich ist RGB Geschmackssache ich persönlich hatte es noch mal deutlich schöner Gefunden wenn der Schriftzug in RGB oder auch einfach nur in Weiß leuchten könnte. Der Einbau in die PS5 erwies sich auch als super einfach. Sobald man den Kampf gegen die Außenabdeckung gewonnen hat, muss man nur ein kleines Blech mit einer Schraube öffnen und dort ist dann der Platz für die SSD. Die WD Black passt von der Breite her Perfekt in die Aussparung, von der Länge her hätte sie noch doppelt so groß sein können. Man setzt die SSD etwas schräg an und schon rastet sie mit einem hörbaren klick ein, die am Ende befindliche Aussparung für die Befestigung ist genau platziert. Nun muss man sie nur noch festschrauben und (leider) das nicht hübsche blech der PS5 wieder davor schrauben, dies wird von Sony empfohlen. Am Ende macht dies auch wenig unterschied, da der Deckel der PS5 sowieso nicht transparent ist. Die RGB leuchtet in der PS5 auch Orange leider wird man dies dort niemals sehen können. Nach erfolgreichem Einbau kommt nun der Test der SSD. Sobald die PS5 gestartet wird erkennt sie automatisch einen verbauten M.2-SSD Speicher und man wird aufgefordert diesen zu Formatieren oder ihn stattdessen zu ignorieren. Die Formatierung dauert nur wenige Sekunden und die WD BLACK SN850 ist in eurer PS5 einsatzbereit, bei mir wurde sie mit einer Lesegeschwindigkeit von 6404. 811 MB/s angegeben. Ich habe zum Test einige Spiele von der Internen SSD auf die nun Neu verbaute SN850 verschoben. Ein Spiel mit der Größe von ca. 75GB brauchte knappe 54 Sekunden um das Komplette spiel zu kopieren. Auch ein weiterer Durchgang mit 3 Spielen und einer gesamten Größe von 159GB verlief Problemlos, hierfür brauchte die SSD ca. 144 Sekunden. Ich muss sagen ich war sehr beeindruckt von der Geschwindigkeit, die SN850 stand der Custom SSD von Sony in nichts nach. Natürlich habe die letzten Tage meine Spiele von der SN850 gestartet und versucht diese unter Hoch- und Dauerbelastung zu setzen. Mir viel zu keinem Moment auf, dass sie langsamer arbeitet als die fest verbaute Custom SSD. Die Spiele laden rasant schnell, lade Bildschirme sind nicht mehr vorhanden. Zu keiner Zeit wurden Ruckler oder FPS Einbrüche sichtbar, zu abstürzen ist es bis heute auch nicht gekommen. Leider ist mein Infrarotthermometer aktuell kaputt, sodass ich nicht die genauen Temperaturen nehmen konnte. Die SN850 wird unter Dauer Betrieb schon sehr warm (heiß) jedoch konnte man sie schon noch mit bloßen Händen berühren. In meiner PS5 ist sie nun nicht sichtbar aber sie ist aktuell unverzichtbar, sie hat mich aus der Welt des Speichermangels befreit und bleibt hoffentlich ein langer Begleiter auf den unendlichen Spielereisen. Um noch mal zum PC zurück zu kommen über das WD BLACK Dashboard kann man sich zahlreiche Informationen zur SN850 holen, dort könnt ihr den Speicherplatz oder die aktuellen Temperaturen einsehen. Es gibt eine Life Remaining Anzeige und einen An- und Ausschaltbaren Game Mode. Eigentlich könnt ihr darüber alles einsehen und einstellen was ihr euch vorstellen könnt. Ich war mit dem Dashboard sehr zufrieden.
Die Geschwindigkeiten waren auf dem PC auch sehr stark so hat sie in verschiedenen Tests und Benchmarks sehr gut abgeschlossen. In der Regel lag die Lesegeschwindigkeit bei 6924 MB/s und die Schreibegeschwindigkeit bei 5300 MB/s auch auf dem PC konnte ich keine Einbrüche oder Abstürze feststellen. Aktuell sind die Preise für NVMe SSDs ja tatsächlich am Sinken, und auch die WD BLACK SN850 ist deutlich erschwinglicher geworden. Ich kann zu dem aktuellen Preis nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, gerade für PS5 Nutzer ist sie mit dem vorinstallierten Heatsink und der damit verbundenen sichergestellten Kühlung einfach nur der Hammer. Sollten mir die 500GB zusätzlicher Speicher irgendwann mal zu wenig werden, dann würde ich die SN850 zusätzlich in den PC verbauen und mir einfach wieder die WD BLACK nur mit mehr Speicher in die PS5 verbauen J

Einen kleinen Vergleich zur Custom NVMe von Sony konnte ich nur aus dem Gefühl darstellen.
Einen direkten Vergleich mit der WD BLACK P50 Game Drive konnte ich an der PS5 durchführen, da ich diese als externe SSD für meine PS4 Games habe. Mit der P50 war ich auch sehr zufrieden, jedoch schlägt die SN850 sie im direkten Vergleich schon sehr deutlich.
Ich bin super happy mit WD BLACK und werde in Zukunft weiterhin treuer Kunde bleiben.
Noch mal danke an WD und an Mindfactory für diese tolle Aktion ich hatte wirklich viel Spaß beim Testen und werde mich noch lange über diesen Gewinn freuen.
Lieben Gruß
Patrick
    
  
5 5
     am 06.07.2022
Produkttester
Testbericht Western Digital SN850
In diesem Review spreche ich über meine Erfahrungen mit der NVMe PCI Express 4.0-SSD SN850 der Marke Western Digital. Vorab sollte der geneigte Leser jedoch wissen, dass ich diese SSD im Rahmen des Programms Testers-Keepers von Mindfactory gestellt bekam.
Im Zentrum des Testes stand für mich die Frage, wie stark sich sowohl die synthetische als auch die reale Performance verschiedener SSDs in einem modernen PCI Express 4.0-System unterscheiden. Als Testsystem diente mein Gaming-PC, ausgestattet mit einem AMD Ryzen 3700X, 32 (4x 8GB) RAM G.Skill Trident Z DDR4-3600 CL16 und einer Gigabyte RTX 3070 LHR. Als Mainboard kommt ein ASUS ROG Strix X570-F Gaming zum Einsatz. Das Board hat einen nativen PCI Express 4.0 M.2-Steckplatz (direkt über die CPU angebunden), der andere kann zwar auch x4, jedoch nur mit 3.0-Geschwindigkeit. Daher wurde ein Teil der Tests mit einer ASUS M.2 Expansion Card (PCIe x4 auf M.2 NVMe) vorgenommen. Diese wurde dann in den zweiten x16-Slot gesteckt und die GPU temporär auf x8 ausgebremst.
Zum Test angetreten sind 4 SSD:
- Samsung 860 Evo 1 TB (SATA 3 / 3GB/s)
- Samsung 960 Pro 512 GB (M.2 NVMe / PCIe x4 3.0)
- Gigabyte Aorus NVMe 4.0 SSD 500 GB (M.2 NVme / PCIe x4 4.0)
- Western Digital SN850 500 GB (M.2 NVMe / PCIe x4 4.0)
Jede dieser SSDs gehört zu den jeweils schnellsten verfügbaren Modellen ihrer Generation bzw. Technik. Die Samsung SSDs der 800-Evo-Serie stellen seit Jahren die beliebteste Wahl bei SATA-SSDs dar. Die Zuverlässigkeit ist, meiner Erfahrung nach, absolut super. Meine älteres SSD, eine SAMSUNG 830 EVO 120 GB, ist bis heute klaglos im Einsatz. Natürlich reißt die Performance einer SATA-SSD heute keinen mehr vom Hocker (sofern dieser nicht vorher HDD-only-Nutzer war). Überhaupt sind SATA-SSDs bei Powerusers heutzutage eher zum Festplatten-Ersatz als Gamedrive verkommen, eine Aufgabe welche die 860 Evo mit 1TB gut ausfüllt. Aber braucht man wirklich mehr Speed?
Die nächste SSD in der Testreihe war bei Release in der Tat das schnellste auf dem Markt. Die Samsung 960 Pro war bis zum Erscheinen Ihren Nachfolgers 970 Pro die schnellste SSD der Welt. In meinem System war sie bis vor kurzem das Bootlaufwerk. Sie gehört heute noch zu den schnellsten PCIe 3.0-Laufwerken. Auch diese Serie hat mich bisher nicht enttäuscht. In einem anderen System läuft noch eine Samsung 950 Pro mit 256 GB. Aber was gibt man für NVMe tatsächlich auf? Die SSD hat ja auch nur 512 GB. Doppelte Geschwindigkeit und halbe Kapazität zum doppelten Preis?
Das dritte Laufwerk an der Startlinie will hier noch mehr können. Die Gigabyte Aorus NVMe Gen4 SSD hat nicht nur den längsten Namen im Vergleich, sondern auch ein theoretisch doppelt so schnelles Interface im Vergleich zur 960 Pro. Ansonsten ist sie relativ ähnlich mit vergleichbarer Kapazität von 500 GB. Diese SSD wurde kürzlich zum Bootlaufwerk befördert, als ich das System von Windows 10 auf 11 upgegradet habe. Kann sie dank PCIe 4.0 der Samsung die metaphorischen Rücklichter zeigen?
Der letzte Teilnehmer ist der Grund für diesen Testbericht. Die Western Digital SN850, welcher Gigabyte einen angenehm kurzen Namen voraushat. Auch hierbei handelt es sich um eine 500GB fassende M.2 NVMe-SSD mit 4.0-Interface. Ist der Vergleich besonders zur Aorus da nicht sinnlos?
Definitiv nicht, da die Gigabyte bereits Mitte 2019 zusammen mit den ersten 4.0-Boards das Licht der Welt erblickte, die SN850 mit einem Release Mitte 2021 ganze 2 Jahre später. Was hat sich in dieser Zeit bei den PCIe 4.0-SSDs getan? Lohnt es sich immer das neueste auf dem Markt zu kaufen oder würde es auch der Vorgänger bzw. das langsamere 3.0-Modell oder gar die SATA-Platte tun? Dies soll hier primär untersucht werden, wie oben schon angerissen.
Zu den Langzeitqualitäten der SSDs von Gigabyte im generellen kann ich leider nichts sagen, das vorliegende Laufwerk machte mir aber noch keinen Kummer. SSDs von Western Digital/San Disk habe ich ein paar im Einsatz, alle laufen ohne Probleme.

Zunächst aber erst einmal, wie in einem guten Youtube-Video, zum Unboxing.
Hier gewinnt ganz klar die Gigabyte SSD. Sie kommt, wie die Western Digital, mit einem dicken Kühler auf der Vorderseite und einer Backplate. Der Kühler der WD ist aber aus Alu und sieht nach mehr nach Design denn Funktion aus. Bei der Aorus ist dickes Kupfer vorne und hinten verbaut, die SSD hat ein substanzielles Gewicht und wirkt sehr wertig. Sie kommt in einem schicken Jewelcase und ruht in weichem Schaumstoff. Die ersten 4.0-Laufwerke mussten aufgrund des saftigen Aufpreises noch mehr Show liefern um sich zu verkaufen. Zudem waren Controller und Chips "damals" noch deutlich hitzköpfiger. Die anderen Laufwerke können da ganz klar nicht mithalten. Die 960 Pro hat nicht einmal einen Kühlkörper, ebenso wenig wie das SATA-Laufwerk und allen kommen in schlichten Kartons mit Plastik-Inlays. Stylepunkte gehen also ganz klar an die Aorus.
Allerdings tun alle Verpackungen ihren Job und der dicke Kupfer-Kühlkörper wurde von mir damals nach ersten Tests direkt abgeschraubt und in die schicke Box gepackt. Die SSD lebt seitdem unter dem Heatshield meines ASUS-Mainboards. Den Temps hat es nicht geschadet. Fairerweise muss man sagen, dass der deutlich leichtere Kühler der WD auch seinen Job getan hat. Auch bei langen Kopiertests wurde der SSD nie zu warm. Allerdings saß sie auf der M.2-Expension-Card auch direkt im Airflow eines der Frontlüfter. Daher würde ich diesen Ergebnissen nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Generell sterben SSDs in PCs sehr selten den Hitzetod. Der Kühler ist wahrscheinlich primär für die Playstation 5 gedacht und macht hier sicher Sinn. Als PCMR-Member habe ich mein Geld aber lieber in RTX als in PS5 investiert und kann hier kein Urteil sprechen.
Daher bleibe ich auch lieber bei meinen Kompetenzen und fahre mit der Software-Erfahrung fort. Damit ist die SSD-Toolbox der jeweiligen Hersteller gemeint. Dieses Kapitel kann kurz und knapp abgehandelt werden. Man findet Informationen zur Performance, dem Health-Zustand, kann die Firmware updaten und das Laufwerk verschlüsseln. Alle Tools tun ihren Job und funktionieren zufriedenstellend.
Nun kommen wir endlich zur Performance, dem Grund warum die meisten Menschen dieses Review lesen werden.
Zunächst sehen wir uns die synthetischen Tests an.
Genutzt wurden Crystal Disk Mark und ATTO. Hier nur ein paar ausgewählte Werte im Vergleich:
Crystal Disk Mark (SEQ1M, Q1T1)
860 EVO: 547,17 MB/s read; 487,21 MB/s write
960 PRO: 2115,11 MB/s read; 1781,77 MB/s write
Aorus Gen 4: 4938,82 MB/s read; 2518,54 MB/s write
SN850: 7012,44 MB/s read; 4165,21 MB/s write
ATTO 64 MB:
860 EVO: 0,522 GB/s read; 0,468 GB/s write
960 PRO: 2,55 GB/s read; 1,61 GB/s write
Aorus Gen 4: 4,39 GB/s read; 2,36 GB/s write
SN850: 6,47 GB/s read; 3,88 GB/s write
In den synthetischen Tests sieht man also tatsächlich eine signifikante Steigerung der Performance zwischen den Generationen. Beim Sprung von SATA auf PCIe ist dies auf Basis des deutlich schnelleren Interfaces sicher logisch. Die höhere Bandbreite von Gen 4 vs Gen 3 kann man sich auch noch erklären. Dass die SN850 gegenüber der Aorus aber nochmals zulegt trotzdem gleich schneller Anbindung. Es gibt sie also immer noch, die Leistungssteigerungen innerhalb einer Generation. Allerdings werden die Sprünge immer kleiner. Demnach würde es sich also lohnen immer das neueste und schnellste Laufwerk zu kaufen? Bevor man dies entscheidet, sollte man sich meine Anmerkungen zu den Ergebnissen der Tests im Alltag ansehen.
In den "Real-world"-Tests wurde das ganze etwas schwieriger. Auch hier schlug die SN850 alle 3 Rivalen. Sowohl beim Kopierer vieler kleiner als auch einer großen Datei war sie schneller. Als Test wurden ein UHD-Film mit 40 GB und die Spieledateien von Battlefield 2024 (ca. 66 GB) genommen. Während man bei der großen Datei eine klare Skalierung der schnelleren Laufwerke sehen konnte, herrschte bei den Gamefiles schon fast Gleichstand. Und wenn sich jetzt überlegt, dass man solche Laufwerke in der Regel nicht für Storage, sondern für das OS oder als Gamedrive verwendet, ist dieser Vorteil eigentlich hinfällig.
Abschließend habe ich noch geschaut, ob Ladezeiten in Spielen von einem schnelleren Laufwerk profitieren. BF 2042 lebt standardmäßig auf der 860 EVO. Bis zum Startbildschirm vergingen hier im Schnitt 49 Sekunden. Die NVMe-Platten konnten dies unterbieten, aber der Vorteil war wirklich zu vernachlässigen. Die SN850 schaffte hier gerade einmal 35 Sekunden.
Die Mühe noch Windows auf der SN850 zu installieren habe ich mir dann gespart. Bereits in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass es nach dem Wechsel von HDD auf SSD nur noch kleine Leistungssteigerungen beim Wechsel auf immer schnellere Laufwerke gibt. Sofern man eine SSD als Bootlaufwerk hat hilft es in der Regel mehr den Autostart regelmäßig zu "entmüllen" als auf immer schnellere Laufwerke zu setzen.

Fazit:
Sind NVMe-SSDs im Allgemeinen und Gen 4.0-Laufwerke im Besonderen also sinnlos?
Stand 2019, als die Aorus erschien war der Aufpreis für PCIe 4.0-Laufwerke noch sehr gepfeffert, hier gab es außerhalb von Enthusiasten auch kaum Käufer für diese Laufwerke.
Eine SN850 mit dem schicken Kühlkörper, welche eigentlich nur für die PS5 nötig und sinnvoll ist (jedes Gen 4-Mainboard hat eingebaute Kühler) kostet aktuell bei Mindfactory 95 ¤, ohne Kühler werden 86 ¤ aufgerufen. Die Gen 3-Schwester SN550 liegt bei knapp über 60 ¤. Dabei muss man aber beachten, dass bei den Gen 4-Laufwerken hochwertigerer NAND-Flash, bessere Controller und mehr DRAM verwendet werden. Zudem sind die Garantiezeiten oftmals deutlich länger, man erwirbt also insgesamt ein hochwertigeres Produkt.
Und das ich mit der SN850 in meinen Tests keine signifikanten Leistungssteigerungen hatte, bedeutet nicht, dass dies eine universal gültige Aussage ist. So soll Direct Storage signifikant von schnelleren Laufwerken profitieren und bei Videobearbeitung ist man in der Regel ebenfalls auch auf schnellstmöglichen Speicher für seine Swapfiles angewiesen. Mein Editing-System (Threadripper 2990WX, 64 GB DDR4-3200, ASUS Zenith Extreme, RTX 3080) zeigt in diesem Bereich erste Bottlenecks mit den verbauten Samsung 970 Pro-Laufwerken. Aber diese Plattform unterstützt eben nur Gen 3.
Abschließend kann man also sagen, dass die SN850 eine gute Investition ist, wenn man ein hochwertiges Laufwerk mit sehr guter Performance und Zukunftssicherheit sucht oder regelmäßig Videos schneidet. Nur wird es einem keinen Performance-Boost in Games verleihen, jedenfalls bis Direct Storage im Mainstream angekommen ist. Hier könnte man generell das Marketing von WD und anderen (bpsw. Gigabyte) kritisieren, dass extra schnelle SSDs ähnlich wie Grafikkarten oder Mäuse als unverzichtbare Werkzeuge für Gamer vertrieben werden.
Dennoch kann ich jedem Bastler im mittleren bis oberen Preisbereich die SN850 ans Herz legen. Für den geringen Aufpreis bekommt man eindeutig mehr geboten.
    
  
5 5
     am 29.06.2022
Produkttester
Ich habe die SSD durch das Testers Keepers Programm erhalten. Da ich mir ohnehin einen neuen PC zusammengestellt habe, kam diese Gelegenheit sehr günstig. Ich beziehe mich im Folgenden auf die 500GB-Variante der WD BLACK SN850 M.2, auf welche ich verschiedene Betriebssysteme installiert habe und Benchmark-Tests habe laufen lassen. Zum Abschluss habe ich meine bestehende Windows-Installation von einer SATA SSD auf die neue M.2 von Western Digital geklont und konnte einen immensen Geschwindigkeitsschub feststellen. Dazu aber später mehr.

Verpackung:
Die M.2 SSD kommt in einer sehr stabilen Verpackung, wie man sie auch im Ladenregal findet. Eine klassische Pappe-Hülle versteckt die in Hartplastik verpackte SSD. Hochwertiger kann die Verpackung einer M.2 SSD wohl nicht sein. Zudem kann die Plastikverpackung sehr einfach ohne Hilfsmittel entfernt werden.

Verarbeitungsqualität:
Was soll man sagen? Die SSD macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Sie wackelt oder biegt sich nicht. Der Kühlkörper verleiht hier eine zusätzliche Stabilität und durch das zusätzliche Gewicht liegt sie auch schön in der Hand.

Design:
Die Oberseite der M.2 SSD ist vom Kühlkörper bedeckt, dessen Design elegant, aber simpel gehalten ist. Die Rückseite ist von einem Sticker bedeckt. Aber das sieht man ja auf diversen Bildern der Produktseite.

Einbau:
Dadurch, dass die SSD mit einem vormontierten Kühlkörper geliefert wird und damit dessen Montage entfällt, ist der Einbau kinderleicht. Ansonsten unterscheidet er sich nicht von anderen M.2 SSDs. Karte in den Slot stecken, Schraube rein, fertig. Die Abmaße der SSD und insbesondere des Kühlkörpers ermöglichen zudem die Montage an einem M.2-Slot unterhalb der Grafikkarte oder anderen PCI Karten, die über den M.2-Slot ragen.

Mein Testsystem:
Meine neue M.2 habe ich auf meinem frisch zusammengestellten PC mit folgender Hardware getestet. Leider habe ich keine PS5, sonst hätte ich sie auch dort getestet.
CPU: AMD Ryzen 7 5800X 8x 3.80GHz
RAM: 2x 16GB DDR4-3200
Mainboard: ASRock X570 Phantom Gaming 4

Tests:
Ich habe die neue SSD direkt nach Ankunft unter die Lupe genommen. So habe ich z.B. Daten von einer anderen SSD rüber kopiert und anschließend wieder zurück kopiert. Dabei fiel auf, dass die andere M.2 SSD aufgrund des fehlenden Kühlkörpers bereits in unter einer Minute die kritische Temperatur von 75°C erreichte, während die neue M.2 SSD von Western Digital diese Temperatur aufgrund des Kühlkörpers erst nach 5 Minuten erreichte und daraufhin die Aktivität nur geringfügig reduzieren musste und mit etwa 98% weiterlief, während die Temperatur sich bei besagten 75°C einpendelte. Meine alte SSD ist auf eine Aktivität von 30-50% eingebrochen, um diese Temperatur zu halten.

AS SSD Benchmark Test:
Im "AS SSD Benchmark" konnte ich bei der leeren SSD Datenraten von 5400 MB/s (lesend) und 4000 MB/s (schreibend) messen. Damit kommt der schreibende Zugriff fast auf den angegebenen Höchstwert, während die schnellen Leseraten hinter dem angegebenen Höchstwert zurückbleiben. Während des Benchmarks war die SSD jedoch nur zu 90% ausgelastet und ich konnte mit einem weiteren Benchmark erkennen, dass diese Zahlen schlichtweg falsch sind. Als ich die Daten aus dem AS SSD Benchmark kommunizierte, wurde ich auf dieses Benchmark-Tool aufmerksam. Und jetzt ist auch klar, woran es lag. Der Benchmark ist wohl nicht für solche Geschwindigkeiten ausgelegt, was die M.2 von Western Digital direkt in einem ganz anderen Licht dastehen lässt. Die SSD ist so schnell, dass selbst manche Benchmarks nicht mitkommen.

CrystalDiskMark Test:
Im empfohlenen CrystalDiskMark sind die Testergebnisse mit 6550 MB/s (lesend) und 4200 MB/s (schreibend) plausibel. In diesem Benchmark übertrifft die SSD sogar die angegebene maximale Schreibgeschwindigkeit von 4100 MB/s und kommt näher an die Angabe von 7100 MB/s für lesenden Zugriff heran. Da ich diese Daten insgesamt für aussagekräftiger halte, hier noch die komplette Übersicht über den Test:
------------------------------------------------------------------------------
CrystalDiskMark 8.0.4 x64 (C) 2007-2021 hiyohiyo
Crystal Dew World: https://crystalmark.info/
------------------------------------------------------------------------------
* MB/s = 1,000,000 bytes/s [SATA/600 = 600,000,000 bytes/s]
* KB = 1000 bytes, KiB = 1024 bytes

[Read]
SEQ 1MiB (Q= 8, T= 1): 6548.461 MB/s [ 6245.1 IOPS]
SEQ 128KiB (Q= 32, T= 1): 6532.921 MB/s [ 49842.2 IOPS]
RND 4KiB (Q= 32, T=16): 3306.611 MB/s [ 807278.1 IOPS]
RND 4KiB (Q= 1, T= 1): 72.295 MB/s [ 17650.1 IOPS]

[Write]
SEQ 1MiB (Q= 8, T= 1): 4206.825 MB/s [ 4011.9 IOPS]
SEQ 128KiB (Q= 32, T= 1): 4173.671 MB/s [ 31842.6 IOPS]
RND 4KiB (Q= 32, T=16): 2658.389 MB/s [ 649020.8 IOPS]
RND 4KiB (Q= 1, T= 1): 167.401 MB/s [ 40869.4 IOPS]

Profile: Default
Test: 1 GiB (x5) [C: 68% (316/465GiB)]
Mode: [Admin]
Time: Measure 5 sec / Interval 5 sec
Date: 2022/06/29 17:41:34
OS: Windows 10 Professional [10.0 Build 19043] (x64)

Mit Festplattenverschlüsselung:
Im ansonsten fehlerhaften AS SSD Benchmark konnte ich ein Phänomen beobachten, welches ich hier nicht verschweigen möchte, auch wenn es wenig mit der hier vorgestellten SSD zu tun hat. Aber, worum geht es?
Die gemessenen Geschwindigkeiten ändern sich, sobald die SSD mit Bitlocker verschlüsselt ist. Lesender Zugriff ist unverändert, während schreibende Zugriffe auf 2400 MB/s fallen. Das wird jedoch von System zu System schwanken und hat nichts mit der SSD zu tun, sondern damit, wie schnell Daten auf der CPU verschlüsselt werden. Traditionell dauert die Verschlüsselung länger, während die Entschlüsselung keine Performance-Einbüßen erzeugt. Dies spielt jedoch in der Praxis keine Rolle, da Spiele und Programme heutzutage stets aus dem Internet geladen oder per USB-Stick auf die SSD geschrieben werden und durch dieses zusätzliche Bottleneck die theoretische Einschränkung durch die Verschlüsselung nie zum Tragen kommt. Da ich mich allerdings erschrocken habe, dass die Verschlüsselung so großen Einfluss auf die Schreibgeschwindigkeit hat, halte ich es an dieser Stelle für wichtig, darauf hinzuweisen. Wer viele Daten schnell von einer M.2 auf eine andere schieben möchte, sollte die Festplattenverschlüsselung ausschalten.
Da der AS SSD Benchmark schon einmal versagt hatte und das Phänomen im CrystalDiskMark nicht auftritt, war ich misstrauisch und habe diese Daten in der Praxis getestet. Dort konnte ich die Limitierung auf etwa 2400 MB/s messen. Meine Vermutung ist, dass der AS SSD Benchmark die Daten tatsächlich verschlüsselt, während der CrystalDiskMark die Daten unverschlüsselt auf die SSD schreibt, um das Ergebnis dadurch nicht zu verfälschen.

Spiele
In Spielen macht sich die M.2 SSD von Western Digital besonders in den Ladebildschirmen bemerkbar. Im direkten Vergleich zu einer PCIe 3.0 M.2 SSD sind die Ladezeiten etwa 3x so schnell und in Mehrspielerpartien bin ich mit der neuen SSD stets der erste im Spiel. Im Vergleich zu einer SATA-SSD ist der Unterschied riesig. Hier sind die Ladezeiten sogar 10x schneller. Der Kühlkörper ist für diesen Zweck jedoch nicht nötig, da die SSD selten länger als 15 Sekunden unter Volllast steht und somit auch ohne Kühlkörper keine hohen Temperaturen erreicht werden.

Betriebssystem:
Ich benutze die neue M.2 SSD nun abschließend für mein Betriebssystem.
Durch den enorm schnellen lesenden Zugriff startet eine frische Installation von Ubuntu 22.04 in unter einer Sekunde und ein ebenfalls frisch installiertes Windows braucht etwa 2 Sekunden bis zum Anmeldebildschirm.
Letzten Endes wollte ich jedoch beide Systeme nicht neu aufsetzen, weshalb ich mich dazu entschied, die alte Festplatte samt Partitionstabelle zu klonen. Dies hat einwandfrei funktioniert und ohne weiteres Eingreifen bootete der PC anschließend direkt von der neuen M.2 statt von der alten SATA SSD. Die Beschleunigung ist auch hier deutlich zu sehen. Während der Bootvorgang nach der Passworteingabe zum Entsperren der Festplattenverschlüsselung vorher etwa 2 Minuten dauerte, sind es jetzt nur noch 10 Sekunden. Und auch die Zeit bis zur Passworteingabe zur Festplattenentschlüsselung ist drastisch gesunken.
Einen Nachteil hat das allerdings: Da ich sonst nach dem Anschalten des PC erst einmal ins Bad oder in die Küche gegangen bin, habe ich dort weniger Zeit.

Fazit:
Mit der 500GB WD BLACK SN850 M.2 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC (WDS500G1XHE) bin ich sehr zufrieden. Die Zugriffszeiten sowie die Geschwindigkeit, in der Spiele oder Windows laden ist beeindruckend. Der Kühlkörper sorgt selbst unter Volllast für stabile Performance. Wer jedoch nicht viele Daten kopiert, sondern eine SSD für Spiele und das Betriebssystem sucht, sollte ein Blick auf die Variante ohne Kühlkörper werfen. Da der Preisunterschied jedoch nur minimal ist, kann man mit dieser M.2 SSD nichts falsch machen.
Ebenso ist der Preisunterschied zwischen 500 GB und 1TB nicht groß. Wer es also etwas größer mag, der kann zur 1TB WD BLACK SN850 NVMe M.2 PCIe 4.0 x4 3D-NAND TLC (WDS100T1X0E) greifen. Diesen gibt es ebenfalls mit und ohne Kühlkörper.
Ich habe mich inzwischen für die kombinierte Lösung entschieden. Die 500GB reichen als Systempartition mit Dual-Boot mehr als aus und für Spiele verwende ich eine weitere 1TB M.2 SSD.
Letztendlich lässt sich mit der hohen Geschwindigkeit Zeit sparen. Deshalb eine klare Kaufempfehlung für diese M.2 SSD von Western Digital. Wer noch keine M.2 SSD besitzt, sollte dieses Geschwindigkeits-Monster ausprobieren, welches selbst Benchmarks in die Knie zwingt.
    
  
5 5
     am 26.06.2022
Produkttester
Der Fairness halber sei zunächst gesagt, dass ich die WD Black SN850 500 GB im Rahmen eines Produkttest genauer unter die Lupe nehmen durfte. Auf die folgende Bewertung hat dies jedoch keinerlei Einfluss genommen. Als Gamer weiß ich, dass eine objektive Bewertung unerlässlich ist.

Dabei teste ich die M2.SSD in einer Playstation 5 (Digital).

Zunächst möchte ich zum Thema Versand / Verpackung kommen.
Wie von Mindfactory gewohnt, dauerte der Versand lediglich ein paar Tage. Genau waren es drei Tage nachdem ich die Zusage als Produkttester erhalten hatte. Schneller geht es definitiv nicht, wobei natürlich das Nadelöhr eher bei der Post zu suchen wäre, als bei der Firma Mindfactory.

Die Verpackung würde ich als schick und zeitgemäß beschreiben.
Die M2.SSD kommt in einer schwarzen Verpackung. Haptisch macht die Verpackung richtig was her. Das aufgedruckte Bild der M2.SSD ist glatt gehalten. Genauso vereinzelte "kleine Punkte" auf der Verpackung. Hervorzuheben ist außerdem, dass auf der Rückseite der Verpackung ein kleiner Teil offen ist. Durch diese Öffnung kann man einen kleinen Ausschnitt der M2.SSD sehen, auf diesen das Typenschild angebracht ist. Der Hintergrund liegt ganz klar auf der Hand: Ich kann mit einem Blick erkennen, ist das die M2.SSD die drin sein soll? Die M2.SSD ist in mehreren Ausführungen erhältlich. Neben der hier getesteten 500 GB Version sind bis zu 2 TB möglich. Ich möchte zwar meinen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist aber wer möchte bei einer gekauften 2 TB M2.SSD nur eine 500 GB Version erhalten.
Was heutzutage leider stand der Zeit ist: Wer auf der Verpackung nach einer deutschen Beschreibung sucht, der wird leider nicht fündig. Zumindest im "Beipackzettel" findet sich die deutsche Sprache.

Nach dem Aufmachen war ich zunächst schockiert. So klein sind die Dinger geworden? Ich erinnere mich noch gut an meine erste HDD. Dagegen ist die M2.SSD ein echter Zwerg! Wie sagt man immer so schön: Nicht auf die Größe kommt es an, sondern auf die Geschwindigkeit ;)
Doch dazu später mehr.
Optisch macht die M2.SSD auch was her. Nebst den weißen Aufdruck "WD Black" macht natürlich der massive Kühlkörper mächtig Eindruck! Nach meiner Ansicht passt hier alles genau zusammen. Der Kühlkörper ist matt gehalten. Weiter enthält die SN850 auch eine RGB-Beleuchtung, die mit entsprechender Software anpassbar ist.
Die kleine Spielerei finde ich persönlich nicht für notwendig, doch was dabei ist, ist dabei. Geschmäcker sind verschieden.

Wie bereits erwähnt habe ich die M2.SSD in einer Playstation 5 getestet.
Es sei zunächst gesagt, dass keine bebilderte Einbauanleitung beiliegt. Doch jeder, der sich zumindest ein paar Minuten mit dem Thema auseinander setzt, weiß wohin. Sollte man sich hierbei dennoch unsicher sein: Es gibt dutzende Videos auf YouTube. Im Zweifel hilft der Fachmann.
Den genauen Einbau der M2.SSD möchte ich in dieser Rezession nicht anführen.
Kurz um: Wenn man einen Schraubenzieher zur Hand hat, dauert der Einbau in die Playstation 5 nur wenige Minuten.

Nach dem Start der Konsole wird die M2.SSD zunächst vor der Erstnutzung formatiert. Danach stehen bei der 500 GB Version ca. 499 GB (laut Anzeige) zur Verfügung.
Ein selbstständig durchgeführter Speedtest der Playstation 5 gab an, dass eine Lesegeschwindigkeit von ca. 6300 mBit/s zur Verfügung steht.
Ich möchte hier erwähnen, dass die RGB-Beleuchtung aufgrund der Lage des Speicherslots nicht mehr zu sehen ist. Wie sich das in einem PC verhält, kann ich an dieser Stelle nicht angeben.


Ja und wie spielt es sich mit der M2.SSD?
Zugegeben, man ist mit der internen Konsolen SSD schon sehr verwöhnt. Wenn ich da mal an die älteren Konsolen zurück denke&
Ich habe zum Testen zwei Top-Spiele verwendet. Die Rede ist von Gran Turismo 7 und Grand Theft Auto 5 (Playstation 5 Version).
Beide Games starteten, wie bereits gewohnt, schnell. Ich konnte beim Starten keine Veränderung (weder positiv noch negativ) der Geschwindigkeit feststellen.
Doch wie verhält sich speziell die WD Black SN850 mit massiven Kühlkörper bei längerer gaming session?
Ich kann alle "Überholspur Gamer" beruhigen. Auch nach über 4,5 Stunden Spielzeit am Stück bei sommerlichen Temperaturen ist kein Einbruch der Leistung wahrnehmbar. Die SN850 ist hier also stabil und liefert konstant ihre anfänglich hohe Leistung über Stunden ab.
Die Leistung und die Stabilität hat mich definitiv überzeugt und wäre ganz klar ein Kaufargument.

Sollte man sich für eine M2.SSD, z.B. die hier getestete SN850 entscheiden, empfehle ich jedoch den Einsatz eines Kühlkörpers. Die SN850 wäre durchaus auch ohne erhältlich. Bei einem hochwertigen PC mit einer sehr guten Luftzirkulation, kann man ein paar Euro sparen. Eine andere Alternative wäre natürlich der Verbau eines eigenen Kühlkörpers.
Wenn ich das Produkt nicht so erhalten hätte, hätte ich trotzdem genau die genommen. Grad im Bereich der hitzigen Konsole ist dir die M2.SSD dankbar, wenn sie gekühlt wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen, wenn in die Playstation 5 eine M2.SSD ohne Kühlkörper eingebaut wird, gehen die Geschwindigkeiten nach kurzer Zeit in den Keller. Somit meine Empfehlung: Der optisch hübsche und massive Kühlkörper ist ein "must have".

Western Digital bietet außerdem Software (das sogenannte "WD Dashboard") unter anderem für die SN850 an. Mit dieser kann man zum Beispiel die Farbe der RGB-Beleuchtung ändern. Neben der Überwachung der M2.SSD kann man außerdem noch nach Firmware Updates suchen und diese direkt durchführen.
Natürlich ist es nicht möglich die Software auf der Playstation 5 zu installieren. Sollte man den Einbau der M2.SSD in einen PC vornehmen, sollte man sich die Installation der Software überlegen.

Was außerdem äußerst positiv auffällt sind die 5 Jahre Garantie. Wenn ein Hersteller so ein Versprechen gibt, dann zeigt dies von einer gewissen Qualität. Da könnte ich so manch anderer Hersteller ruhig etwas abschauen.

Wenn ich nun meinen Test der WD Black SN850 500 GB resümiere, dann bleibt mir vor allem die Qualität und Quantität im Gedächtnis hängen.
Mit der SN850 hat Western Digital eine verdammt schnelle M2.SSD auf die Füße gestellt, die auch für die Playstation 5 kompatibel ist.
Neben der hübschen Aufmachung überzeugt sie außerdem mit einem massiven Kühlkörper. Dieser sorgt sogar nach langen zocken für angenehme Temperaturen der M2.SSD, sodass es zu keinerlei merkbaren Geschwindigkeitseinbrüche während des Spielens kam.

Thema Preis / Leistung:
Natürlich es gibt immer einen der es günstiger kann und macht. Aber für sein Geld bekommt man hier einen fairen Artikel, der mit Sicherheit lange Freude bereitet.
Die hier getestete M2.SSD gefällt mir sehr gut.
Zumindest für die Playstation 5 gebe ich eine klare Kaufempfehlung!
1 von 1 fanden diese Bewertung hilfreich.    
  
5 5
     am 25.06.2022
Produkttester
Im Zuge der Testers Keepers 2022 Aktion habe ich das Glück gehabt die WD BLACK SN850 mit Heatsink ausgiebig testen zu können. Im folgenden werde ich auf Design und Verarbeitung, Einrichtung und Einbau, Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, Preis- Leistungsverhältnis und einen kurzen Vergleich eingehen.
Die WD BLACK SN850 kommt in einer stylischen und kompakten Verpackung, der Inhalt reduziert sich auf ein Minimum, sodass neben dem Speicherriegel der Technische Support und Garantie Guide, sowie eine Anleitung mit Hinweisen zum Ein- und Ausbau der SDD beiliegt. Als ich die NVMe SSD aus ihrer Verpackung geholt habe war ich erstaunt wie klein die Festplatte in Wirklichkeit doch ist, durch die Angegebenen Leistungen hätte ich sie mir etwas größer vorgestellt. Optisch spricht mich das Design von WD BLACK sehr an, es ist eigentlich schlicht gehalten in reinem schwarz mit weißer Aufschrift, aber irgendwie erinnert es mich an Militär oder Raumschiff Technologie. Sobald der Riegel in der Hand liegt fällt doch auf das er Dicker ist als er wirkt, dies beruhigte mich eher, da ich davon ausgehe, dass er so eine gute Kühlleistung bietet. Der Heatsink der die SSD ummantelt fühlt sich sehr gut verarbeitet an, durch die vielen Erhöhungen auf der Ober- und Unterseite inkl. den (sehr gut aussehenden) Lufteinlässen in der Form von Dreiecken, hatte ich die Befürchtung auf scharfe Kanten zu stoßen. Doch ich sollte eines Besseren belehrt werden, nichts fühlt sich scharf oder gratig an. In der Beschreibung wird explizit darauf hingewiesen den vorinstallierten Heatsink nicht zu entfernen, ich habe für meine Zwecke auch keinen Sinn darin gesehen. Auf der vermeintlichen Oberseite der SSD zeigt sich der kleine Bereich für die RGB Beleuchtung, dieser fällt meiner Meinung nach etwas zu klein aus. Wenn man RGB möchte dann vielleicht etwas Größer oder als WD BLACK Schriftzug dadurch würde es, meiner Meinung nach noch schöner ins Gesamtbild passen. Zu den Möglichkeiten der Farbvariation komme ich später noch einmal. Also die Verarbeitung ist Top. Kommen wir zum Einbau, ich habe die Festplatte für umfangreichere Test in meiner PS5 und in meinen Rechner verbaut. Sie soll aber ihre Arbeit aber Hauptsächlich in der PS5 verrichten, darum habe ich sie dort ausführlicher getestet. Der Einbau auf dem Motherboard funktionierte einfach und ohne irgendwelche Probleme. Je nach Bauart des Motherboards und auch der Farbkombination fällt sie mehr oder weniger auf. Bei mir zeigte sich ein Black in Black nur der Weiße WD BLACK Schriftzug war nicht zu übersehen. Sie schmiegte sich optisch perfekt in das Gesamtbild ein, beim Start des Systems leuchtete die RGB Beleuchtung in dezentem Orange. Natürlich ist RGB Geschmackssache ich persönlich hatte es noch mal deutlich schöner Gefunden wenn der Schriftzug in RGB oder auch einfach nur in Weiß leuchten könnte. Der Einbau in die PS5 erwies sich auch als super einfach. Sobald man den Kampf gegen die Außenabdeckung gewonnen hat, muss man nur ein kleines Blech mit einer Schraube öffnen und dort ist dann der Platz für die SSD. Die WD Black passt von der Breite her Perfekt in die Aussparung, von der Länge her hätte sie noch doppelt so groß sein können. Man setzt die SSD etwas schräg an und schon rastet sie mit einem hörbaren klick ein, die am Ende befindliche Aussparung für die Befestigung ist genau platziert. Nun muss man sie nur noch festschrauben und (leider) das nicht hübsche blech der PS5 wieder davor schrauben, dies wird von Sony empfohlen. Am Ende macht dies auch wenig unterschied, da der Deckel der PS5 sowieso nicht transparent ist. Die RGB leuchtet in der PS5 auch Orange leider wird man dies dort niemals sehen können. Nach erfolgreichem Einbau kommt nun der Test der SSD. Sobald die PS5 gestartet wird erkennt sie automatisch einen verbauten M.2-SSD Speicher und man wird aufgefordert diesen zu Formatieren oder ihn stattdessen zu ignorieren. Die Formatierung dauert nur wenige Sekunden und die WD BLACK SN850 ist in eurer PS5 einsatzbereit, bei mir wurde sie mit einer Lesegeschwindigkeit von 6404. 811 MB/s angegeben. Ich habe zum Test einige Spiele von der Internen SSD auf die nun Neu verbaute SN850 verschoben. Ein Spiel mit der Größe von ca. 75GB brauchte knappe 54 Sekunden um das Komplette spiel zu kopieren. Auch ein weiterer Durchgang mit 3 Spielen und einer gesamten Größe von 159GB verlief Problemlos, hierfür brauchte die SSD ca. 144 Sekunden. Ich muss sagen ich war sehr beeindruckt von der Geschwindigkeit, die SN850 stand der Custom SSD von Sony in nichts nach. Natürlich habe die letzten Tage meine Spiele von der SN850 gestartet und versucht diese unter Hoch- und Dauerbelastung zu setzen. Mir viel zu keinem Moment auf, dass sie langsamer arbeitet als die fest verbaute Custom SSD. Die Spiele laden rasant schnell, lade Bildschirme sind nicht mehr vorhanden. Zu keiner Zeit wurden Ruckler oder FPS Einbrüche sichtbar, zu abstürzen ist es bis heute auch nicht gekommen. Leider ist mein Infrarotthermometer aktuell kaputt, sodass ich nicht die genauen Temperaturen nehmen konnte. Die SN850 wird unter Dauer Betrieb schon sehr warm (heiß) jedoch konnte man sie schon noch mit bloßen Händen berühren. In meiner PS5 ist sie nun nicht sichtbar aber sie ist aktuell unverzichtbar, sie hat mich aus der Welt des Speichermangels befreit und bleibt hoffentlich ein langer Begleiter auf den unendlichen Spielereisen. Um noch mal zum PC zurück zu kommen über das WD BLACK Dashboard kann man sich zahlreiche Informationen zur SN850 holen, dort könnt ihr den Speicherplatz oder die aktuellen Temperaturen einsehen. Es gibt eine Life Remaining Anzeige und einen An- und Ausschaltbaren Game Mode. Eigentlich könnt ihr darüber alles einsehen und einstellen was ihr euch vorstellen könnt. Ich war mit dem Dashboard sehr zufrieden.
Die Geschwindigkeiten waren auf dem PC auch sehr stark so hat sie in verschiedenen Tests und Benchmarks sehr gut abgeschlossen. In der Regel lag die Lesegeschwindigkeit bei 6924 MB/s und die Schreibegeschwindigkeit bei 5300 MB/s auch auf dem PC konnte ich keine Einbrüche oder Abstürze feststellen. Aktuell sind die Preise für NVMe SSDs ja tatsächlich am Sinken, und auch die WD BLACK SN850 ist deutlich erschwinglicher geworden. Ich kann zu dem aktuellen Preis nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen, gerade für PS5 Nutzer ist sie mit dem vorinstallierten Heatsink und der damit verbundenen sichergestellten Kühlung einfach nur der Hammer. Sollten mir die 500GB zusätzlicher Speicher irgendwann mal zu wenig werden, dann würde ich die SN850 zusätzlich in den PC verbauen und mir einfach wieder die WD BLACK nur mit mehr Speicher in die PS5 verbauen J

Einen kleinen Vergleich zur Custom NVMe von Sony konnte ich nur aus dem Gefühl darstellen.
Einen direkten Vergleich mit der WD BLACK P50 Game Drive konnte ich an der PS5 durchführen, da ich diese als externe SSD für meine PS4 Games habe. Mit der P50 war ich auch sehr zufrieden, jedoch schlägt die SN850 sie im direkten Vergleich schon sehr deutlich.
Ich bin super happy mit WD BLACK und werde in Zukunft weiterhin treuer Kunde bleiben.
Noch mal danke an WD und an Mindfactory für diese tolle Aktion ich hatte wirklich viel Spaß beim Testen und werde mich noch lange über diesen Gewinn freuen.
Lieben Gruß
Patrick
    
  
5 5
     am 15.09.2021
Verifizierter Kauf
Einfach grandios :) Volle Begeisterung
    
  

Das sagt die Presse

Testsieger

07.12.2021

"Testsieger"

Computer Bild - 07.12.2021

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WD - Innovationen der Technologie

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