Sie sind technikbegeistert, interessieren sich für aktuelle Produkte und sagen gerne Ihre Meinung?

Dann bewerben Sie sich ab sofort bis zum 17.04.2017 für die Bewertung eines von neun Gehäusen inkl. zwei Bundles von Raijintek über das Anmeldeformular. Erzählen Sie kurz, warum Sie sich als Produkttester eignen und das Produkt testen möchten. Zeitnah werden wir aus allen Bewerbern zehn Teilnehmer aussuchen und die Tester kontaktieren. Sollten Sie unter den Auserwählten sein, wird Ihnen das Produkt zugesendet und sollte von Ihnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Erhalt des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 500 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgende Artikel testen:

Raijintek PAEAN mit Sichtfenster Test Bench ohne Netzteil schwarz

Art.Nr.: 8748337

    Wer nach Individualität und Einzigartigkeit strebt, findet im PAEAN seinen Wohlgefallen.

    Das PAEAN ist bestens geeignet für Fans von DIY-Wasserkühlungen. Das Doppelkammer Open Frame / Bench Table ATX Gehäuse besteht aus einem hochwertigen Aluminiumgerüst und gehärteten Glasseitenwänden. Dank des großräumigen Innenlayouts bietet sich Ihnen hier ein offenes Konzept, bei dem Sie selber entscheiden können, wie Sie dieses gestalten. Ob liegend oder stehend, das Gehäuse verfügt Platz für 400 mm VGA-Karten und unterstützt dabei SLI CROSS FIRE. Dank des modernen Designs stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Kühlung Ihres Gehäuses bei.


    Bitte nur für das PAEAN bewerben, wenn Sie bereits im Besitz einer DIY-Wasserkühlung sind oder eine solche für den Test erwerben möchten.

€ 160,09*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

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Raijintek Asterion Classic mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

Art.Nr.: 8748335

    Dieses durchdachte Gehäuse offenbart Ihnen viele praktische Features und sensationelle Belüftungsmöglichkeiten. Die ASTERION Serie kann bis zu sieben Lüftern beherbergen und unterstützt Radiatoren bis zu 360 mm. Das gebürstete Aluminium verleiht dem Gehäuse einen besonders edlen Auftritt. Die Front überzeugt durch nahtlose Schlichtheit – lediglich das Logo sowie der Power-Button befinden sich mittig an der Ober- und Unterkante der Gehäusefront.


    Das Gehäuse können Sie zum Testen in silber oder schwarz erhalten.

€ 148,85*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

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Raijintek Styx mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil rot

Art.Nr.: 8637871

    Das kleine STYX von Raijintek beweist, dass Größe nicht alles ist. Das kleine Gehäuse glänzt mit einem besonders einfachen Design und wirkt dabei besonders glamourös. Neben Grafikkarten von einer Länge bis zu 280 mm finden auch CPU-Kühler bis zu 180 mm Höhe Platz im Gehäuse. Mit einem kleinen Sichtfenster an der Gehäuseseite können diese bestens zur Schau gestellt werden.


    Das Gehäuse ist in sieben verschiedenen Farben erhältlich: Schwarz, Silber, Weiß, Gold, Grün, Blau, Rot. Wählen Sie im Formular einfach das Styx-Gehäuse aus und nennen Sie bitte in Ihrer Bewerbung die gewünschte Farbe des Gehäuses, sodass wir Ihnen Ihr Wunschprodukt zusenden können!

€ 87,18*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

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Raijintek EreBoss Core Edition Tower Kühler

Art.Nr.: 8603992

    Die in Deutschland entwickelte EREBOSS CORE EDITION zeigt sich in einem schwarz beschichtetem Design und bringt Ihnen hohe Performance bei optimaler Kühlung. Diese kann dank der vernickelten Basis in Kombination mit sechs 6 mm Heatpipes ermöglicht werden. So entstehen perfekte Wärmeableitung und ideale Kühleffizienz.


    Mit einer Dimension von 140x110.5x160 mm passt der Kühler optimal in das STYX Gehäuse. Testen Sie diesen Kühler als Bundle mit einem STYX Gehäuse mit Sichtfenster Ihrer Wahl!

€ 39,84*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

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AKTION BEENDET!

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Thomas

    Zum Artikel: Raijintek PAEAN mit Sichtfenster Test Bench ohne Netzteil schwarz

    veröffentlicht am: 08.05.2017


    "Bevor ich zum eigentlichen Testbericht komme, möchte ich erklären, wie es zu diesem Projekt kam.
    Ich selber bin schon älter und habe vor vielen Jahren mit meinen Kindern begonnen, an Computern rumzubasteln.
    Angefangen mit einfachen Reparaturen über Case Modding bis zum Versuch den Ultimativ schnellen PC zu bauen .
    Unsere Kinder sind nun schon Erwachsen, aber wir haben Pflegekinder aufgenommen.
    So sind wir eine bunte Mischung aus allen Jahrgängen, mit vollkommen unterschiedlichem Vorwissen und auch das wird sich in der Rezession zeigen mit vollkommen unterschiedlichen Prioritäten!
    Ein Bench-Gehäuse erschien mir die optimale Plattform, allen die Grundlagen, den Aufbau und die Funktionsweise eines Computers zu erklären.
    Dies nur zur Erläuterung!

    Der Beginn  Die Lieferung

    Zuerst muss ich die Verpackung des gelieferten Produktes loben, diese war mehr als gut! Der original Karton war in einem Karton verpackt, mit Stopfmaterial versehen, dass Erschütterungen ihm nichts ausmachen.
    Selten so ein ordentliches und sicheres Paket erhalten, weiter so!


    Das Design

    Das Gehäuse fanden wir alle anfangs sehr gelungen!
    Das Design ist, wie ich finde, sehr gut gelungen. Es sieht sehr edel aus, bietet aber auch schlichte Elemente eines normalen Gehäuses.
    Die Glaswände sind getönt, was dem Gehäuse den Look eines alltagstauglichen Gehäuses vermittelt. Gleichzeitig bilden die Wände aber das Hauptelement, somit sieht es in unseren Augen etwas aus wie ein modernes Gebäude.

    Die Qualität

    Die Verarbeitungen von den beiden Glaswänden sowie der Metallhalterungen ist spitze. An diesen gab es nichts auszusetzen. Nicht ein Kratzer oder Makel war zu sehen. Dank der sehr überlegten Verpackung!
    Das Aluminium des Gehäuses, also die Halterung für das Mainboard, sowie alle anderen Teile sind in schwarz gehalten (eloxiertes Aluminium). Sie wurden beschichtet und sind somit sehr robust gegen kleine Stöße. Das ist für alle ein Vorteil, die das Gehäuse auf dem Tisch platzieren wollen, wo man ja des öfteren mal gegen stößt.
    Außerdem hat das Gehäuse ein sehr schönes Finish!

    Die Montage

    Die Montage ist für jeden, der schon mal ein Regal eines schwedischen Möbelhauses aufgebaut hat, ein Kinderspiel. Es scheinen erst viele Teile zu sein, am Ende stellt sich allerdings heraus, dass es viele Ersatz- und Zubehörteile sind, das gibt einen dicken Plus Punkt, denn so kann man wenigstens viele Teile hinzufügen ohne groß Schrauben und Halterungen suchen oder gar nachkaufen zu müssen. Von Schrauben bis Blenden ist alles im Lieferumfang enthalten!
    Zu den Features, welches das Gehäuse bietet, kann ich nur sagen das man den Startknopf (die Einheit) variabel platzieren und montieren kann. Dies bietet viele Möglichkeiten zum Hinstellen und ist rund um gelungen. Ebenfalls kann man das Gehäuse auf jede beliebige Seite stellen, um eine Ansicht zu erhalten, wie man sie sich wünscht. Ich persönlich finde es am schönsten, wenn man rein schauen kann, aber auch vorne das Mainboard betrachten kann.

    Leider fehlt allerdings ein Platz für ein Laufwerk, was ich persönlich nicht schlimm finde, da es sich ja um ein Bench-Gehäuse handelt und heute fast alles per Download funktioniert.

    Hier allerdings Proteste der Mitschrauber! Zum einem kamen einige aus Familien, die sich kein Internet leisten konnten und zum anderem wohnen wir selber tief, tief in der Eifel!
    Bei uns ist nur DSL 2000 möglich, kein Highspeed, kein Hybrid, kein LTE nichts dergleichen - Ein Download kann so schon mal Tage dauern![/I]

    Technische Features

    Es bietet 4 x USB 3.0 Ports, was ein großer Vorteil ist. Außerdem ist Platz für 3 x 2.5 und 3 x 3.5 SSDs und HDDs. Damit sollte es niemandem an Speicher mangeln.
    Selbst ein Mainboard in ATX Größe findet in dem Gehäuse spielend Platz. Für recht kompakte Außenmaße bemerkenswert, denn das Mainboard scheint auf der großen Metallplatte winzig.
    Des weiteren können bis zu 8 PCI Slots belegt werden.
    Durch das praktische Kabelmanagement kann man die Kabel unsichtbar verbauen, was zuerst etwas paradox erscheint, da man schließlich ein Gehäuse mit Glaswänden vor sich hat. Aber durch geschicktes Verlegen und ordentliches Verteilen der einzelnen Komponenten sieht es super aus. Voraussetzung wäre hierfür natürlich ein Netzteil mit Kabelmanagement.
    Wenn man in das Gehäuse noch ein paar LEDs bzw. LED-Röhren einsetzt, sieht es bestimmt wahnsinnig gut aus.

    Kühlung und Geräuschpegel

    Die Kühlung und der Geräuschpegel des Gehäuses ist faszinierend. Hitze verschwindet dank den großen Öffnungen sofort und dadurch drehen die Lüfter langsamer, diese hört man gar nicht!
    Luftzirkulation ist also hervorragend, nicht zuletzt, da es im Grunde zwei Hitzezonen gibt. Das Netzteil und die Festplatte sind auf der Rückseite und das Mainboard mit Grafikkarte vorne. Das ist wärmetechnisch ein großer Vorteil.
    Ebenfalls bietet das Gehäuse einen guten Platz für die Wasserkühlung. Man kann sie zentral in der Mitte platzieren und zusätzlich noch drei weitere Lüfter einbauen. Somit ist die Kühlung gesichert. Ich denke nicht, dass man dort Probleme bekommen wird. Meine Grafikkarte (Gigabyte 290X), die bislang sehr warm wurde, hat in diesem Gehäuse keine Probleme, allerdings mit reiner Luftkühlung.

    Um die Wasserkühlung einzubauen, ist gerade die verwendete Gigabyte 290X zu lang und zu breit!
    Die Schläuche der Wasserkühlung hätte ich so zwischen Grafikkarte und Glasgehäuse quetschen müssen. Ich verzichtete darauf, da wie beschrieben für die Grafikkarte, die bisher die größten Probleme bereitete, die Luftkühlung dank der optimalen Trennung der Komponenten optimal funktionierte!

    Anders sieht es bei der Prozessorkühlung aus!
    Ob hier eine reine Luftkühlung ausgereicht hätte, wissen wir nicht, da wir hier unsere eigene modifizierte Flüssigkeitskühlung einbauen konnten.
    Auch hier gab es ausreichend Platz für die Platzierung des Kühlkörpers. Da wir diesen aber lieber etwas weiter von den anderen Komponenten entfernt haben wollten, mussten wir die Schläuche verlängern.
    Wir verwenden hier eine Prozessorkühlung aus handelsüblichen Komponenten, die modifiziert wurde.
    Das Kühlmittel wurde ersetzt und die Schläuche gegen Druckresistentere ausgetauscht. Anschließend wieder ummantelt.
    Die Pumpe die für die Zirkulation im System nötig ist, wurde gegen eine getauscht, die mit der höheren Viskosität klar kommt.
    Zusätzlich kommt eine angebrachte Lüftersteuereung zum Einsatz, da es sich gezeigt hat, das durch die Modifizierung keine so hohe Drehzahl des Lüfters nötig ist.

    Ich wurde gebeten, über unsere modifizierte Flüssigkeitskühlung zu berichten.
    Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich beruflich mich mit solchen Dingen auskenne, dass ein Ingenieur für Kühlanlagen im Braugewerbe uns die Leitungen anfertigt und testet und ein Chemiker uns die Kühlflüssigkeit einfüllt.
    Unsachgemäße Versuche des Nachbaus können Schaden an der Hardware, aber schlimmer noch auch an Eurer Gesundheit zur Folge haben!
    Wenn ich einem unserer Kinder einen Computer übergebe, baue ich diese immer auf eine herkömmliche Flüssigkeitskühlung aus dem Handel um!
    Es sind reine Testgeräte, um bei einem neuem PC Probleme aufgrund von Hitzentwicklung auszuschließen!

    Preis / Leistung

    Preis Leistung ist in diesem Fall in der oberen Klasse, ein Premium High End Case mit hervorragenden Eigenschaften zum fairen Preis!
    Solltet ihr also ein gutes Gehäuse suchen kann ich dieses hier nur Empfehlen, ich habe noch kein besseres gesehen oder mein Eigentum nennen können.

    Alles in allem ein Stylisches Gehäuse das sich gut in jedem Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder auch im eigenen Zimmer auf dem Schreibtisch macht!
    Wobei man nie vergessen sollte, es handelt sich um ein Bench-Gehäuse, nicht für den Alltagsgebrauch gebaut, sondern um schnell, komplikationslos neue Komponenten Kombinationen auszuprobieren um diese dann in ein alltagstaugliches Gehäuse einzubauen!
    Rechtlich sind Bench ,- und Show Gehäuse nicht für den Alltag.
    Allerdings gebe ich zu, durch die Glasscheiben und die Optik führt es schon zur Versuchung es auf dem Schreibtisch zu präsentieren.
    Ihr werdet die neidischen Blicke eurer Besucher sehen, ein Must Have für jeden Computer Fan!

    Fazit

    Zum Abschluss noch das Fazit unseres Familienprojektes!
    Es hat extrem Spaß gemacht, die Kinder als auch ich haben viel gelernt.
    Größere Kinder waren entsetzt, das so ein edles Gehäuse nicht als Kunstobjekt auf einem Managerschreibtisch stehen wird!
    Die Kosten, auch der Hardware waren Summen, die sie traurig gemacht haben.
    Aber sie haben gelernt, über Computer, über Planung, Aufgabenverteilung und auch das Schreiben vernünftiger Berichte!
    Unsere kleinste Mitwirkende (5 Jahre), die unbedingt dabei sein wollte, kann jetzt Kindern
    die Komponenten und Funktion eines PC`s grob erklären."

  • Testbericht von Felix

    Zum Artikel: Raijintek Asterion Classic mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

    veröffentlicht am: 03.05.2017


    "Wer ein neues Gehäuse für seinen PC sucht, der sieht sich mit einer Flut an Angeboten konfrontiert, wo es nur schwer ist den Überblick zu gewinnen. Aktuell finden sich hier im Shop über 500 Midi-Gehäuse mit ATX Formfaktor, für jeden Geschmack etwas dabei.
    Meine Ansprüche an das Gehäuse waren recht spezifisch: cleanes design, Sichtfenster und Aluminium sollten es sein. Besonders stark vertreten in diesem Segment sind IN WIN und Lian Li, doch die Preise hier gehen ganz schnell über 200 Euro.
    Umso interessanter wurde der Hersteller Raijintek für mich, von dem ich zuvor noch nichts gehört hatte, doch er erfüllte meine Kriterien und bot dazu noch einen günstigen Preis. Die Entscheidung war gefallen:

    Geliefert wurde ein großer Karton, unverkennbar mit welchem Inhalt - Abbildungen und Namen ließen sich von jeder Himmelsrichtung aus erkennen. Im Inneren befand sich dann das Gehäuse, verpackt in Folie, Vorder- und Rückseite zudem mit PE-Schaumstoff geschützt. Ein eher günstiges Material, weißt aber eine höhere Festigkeit als beispielsweise PU-Schaumstoff auf und eignet sich daher auch besser für den Transport. Transportschäden suchte ich daher auch vergebens, nicht mal einen Kratzer habe ich finden können.

    Das Design hatte mich für mich einen besonderen Stellenwert, denn in erster Linie soll mein PC ja auch gut aussehen. Im Vergleich zu meinem vorherigen Tower (490x200x530), einem Midi-Tower aus dem Hause Dell, ebenfalls mit Aluminiumpaneelen, wirkt der Asterion (515x230x460) gewaltig. Aber was mir anfangs nicht aufgefallen war, es handelt sich hier ja auch um ein E-ATX Modell, zudem noch für Wasserkühlung optimiert, da ist die Größe nicht verwunderlich.
    Die Seiten sind aus Echtglas gefertigt (tempered glass) und dunkel getönt, das Außengehäuse aus Aluminium mit einer ordentlichen Wandstärke. An den Seiten ist das Gehäuse sowohl oben als auch unten abgerundet, wodurch ein sehr symmetrisches Design entsteht. Auch an der Vorderseite findet sich eine solche Symmetrie, Power-Button und Herstellerlogo weisen die gleiche Größe auf und befinden sich gespiegelt von der Mitte des Gehäuses jeweils oben und unten. Platz für ein optisches Laufwerk blieb leider nicht.
    Etwas überrascht hat mich die Tatsache, dass die beiden Seitenfenster gleichermaßen getönt sind. An der Rückseite des Gehäuses macht es durchaus Sinn, man will ja nicht die verlegten Kabel sehen, doch an der Vorderseite hätte ich ein weniger getöntes Glas erwartet. Nachdem ich dann meine Hardware in das Gehäuse verbaut hatte und den PC in Betrieb nahm, zeigte die dunkle Tönung einen interessanten Vorteil: Leuchtet im Inneren keine LED, so wirkt das Gehäuse undurchsichtig. Doch schalte ich den PC an und die drei, von Werk aus verbauten Lüfter mit LEDs fangen an zu leuchten, entsteht ein WOW-Effekt, denn plötzlich erkennt man das innere. Durch die starke Tönung bleibt es jedoch eher Schemenhaft, aber wer beim Build viel auf LEDs setzen will, der wird diesen Effekt und die Optik lieben!

    Die Montage ist bemerkenswert einfach, vormontiert sind bereits Gewinde für das ATX-Board und drei Lüfter mit LED-Ring. Das Glas von den Seiten wird durch 4 Schrauben gehalten, welche zum Schutz mit Gummi versehen sind, sodass keinerlei Schäden am Glas entstehen können. Das lösen geht einfach von Hand, doch hört hier auch schon die werkzeuglose Montage auf. Für mich kein wirklicher Kritikpunkt, denn ich habe bei der Montage ohnehin einen Schraubenzieher zur Hand, da kommt es mir auf eine Schraube mehr oder weniger nicht an. Weshalb auf der Website von werkzeugloser Montage von 3,5 HDD und Netzteil gesprochen wird, erschließt sich mir jedoch nicht. Der Innenraum ist recht geräumig, sodass alles seinen Platz findet. Ich bin kein Fan von Wasserkühlung, weshalb ich rein auf Luft setze. Aufgrund der Breite es Gehäuses finden hier auch stattliche CPU-Kühler bis zu 180 mm ihren Platz. Auch Grafikkarten mit einer Länge von 340 mm sind kein Problem. 360 mm Radiatoren lassen sich vorne und oben im Gehäuse platzieren, wobei in meinem Build 120 mm Lüfter diesen Platz einnehmen. Ein echter Kritikpunkt ist der HDD Käfig, wo angeblich 2x 3,5 HDDs ihren Platz finden sollen. Ich habe es nicht hinbekommen 2 Stück zu verbauen, weshalb ich einen Schlitten entfernen musste. Hier werde ich mein Glück noch mit kürzeren Schrauben versuchen, denn da die Festplatten durch Gummipuffer gelagert werden habe ich etwas Spiel.
    Es gilt beim Einbau zu beachten, dass man zuerst die Halterung für das Netzteil entfernt bevor man die Kabel verlegt. Das Netzteil wird nämlich von außen in das Gehäuse geschoben und dann mittels eines Rahmen fixiert. Wer schwere Netzteile nutzt muss sich ebenfalls keine Gedanken machen, denn neben dem Rahmen liegt es noch auf kleinen Säulen auf, sodass es gestützt wird und zusätzlich noch Abstand zum Boden hat, was für eine bessere Kühlung sorgt.

    Das Verlegen der Kabel gestaltet sich einfach. So bietet das Gehäuse ausreichend Platz hinter dem Mainboard-Tray und erlaubt zudem das Durchführen über dem Mainboard. Viele werden wohl das Problem kennen, dass sie das Stromkabel der CPU quer über das Board legen müssen, weil sich nur auf der rechten Seite die Durchführungen befinden. Hier hat man die freie Wahl ob man die Kabel von unten, oben oder rechts an das Board führen möchte.

    Was die Kühlung betrifft habe ich als Referenzsystem das Gehäuse meiner Freundin (ein klassisches Uralt-Gehäuse, wie es wohl jeder zuhause stehen hat/hatte) zur Seite gezogen, da sich hier der Ausbau leichter gestaltet hatte als in meinem alten DELL Case.
    Getestet wurde die Temperatur von CPU (FX6300) und GPU (HD7800) unter Volllast über eine Dauer von 30 Minuten.
    Während die Temperatur der CPU in beiden Gehäusen den gleichen Wert aufwies, blieb die Grafikkarte unter gleichen Bedingungen im neuen Gehäuse satte 5° kühler.
    Vermutlich wäre hier auch noch eine bessere Kühlung möglich, denn durch die Front kommt leider keine Luft in das Gehäuse. Entfernt man die Glaspaneele von den Seiten, so sieht man zwar Luftschlitze, welche eine ordentliche Zufuhr gewährleisten würden, doch werden diese von dem Glas verdeckt. Meine Vermutung ist, dass hier das gleiche Skelett von einem anderen Modell verwendet wurde, wo diese Schlitze Sinn machen. So bleibt den Frontlüftern nicht viel mehr übrig als die Luft aus dem Boden und der Decke zu ziehen. Schade.

    Auch die Staubfilter wirken auf mich nicht sonderlich überzeugend. In der Decke befindet sich zwei leicht versetzte Lochgitter, welche den Staub abhalten sollen. Positiv ist, dass sich dieser Staubfilter ohne Werkzeug entfernen lässt. Im Boden wurde ein deutlich feineres Sieb verbaut, wo ich mir durchaus vorstellen kann, dass es auch Wirkung zeigt. Leider muss man für die Demontage nicht nur zum Schraubenzieher greifen, sondern gleich das ganze Gehäuse auf die Seite legen um die Filter zu erreichen.

    Was die Geräuschkulisse betrifft, so lässt sich zu dem Referenzgehäuse ein deutliche Verbesserung erhören. Bewegliche Teile wie HDDs und auch die vom Werk verbauten Lüfter sind auf Gummi gelagert, sodass sich die Vibrationen nicht auf das Gehäuse übertragen können. Leider ist keine Steuerung für die Lüfter verbaut und es handelt sich auch um keine 4-Poligen PWM Modelle, sodass sich die Steuerung deutlich schwieriger gestaltet. So schön ich die Optik der Lüfter auch finde, hier überlege ich auf PWM-Modelle umzusteigen, denn im IDLE müssen die Lüfter nicht auf voller Leistung drehen, selbst wenn sie nicht allzu laut sind.

    Der Preis von ca. 150 Euro für ein E-ATX fähiges Gehäuse mit tempered glass und Aluminiumpaneelen sucht seines Gleichen. Neben dem zeitlosen Design überzeugen auch die kleinen Details, wie die Gummipuffer zur Entkopplung, Netzteilabdeckung, Kabelführung, hochwertige Materialien und eine vorbildliche Verarbeitung ohne scharfe Kanten. Mit an Board sind zudem gleich 3 Lüfter, welche durch ihre LEDs optisch gut in das Gehäuse passen. Kritik erntet das Gehäuse für die Luftversorgung in der Front. Hier hätte man eventuell das Glas etwas weiter hinten platzieren können und einen schmalen Streifen mit Luftschlitzen verbauen können. Auch der Staubfilter in der Decke ist wenig funktional, hier hätte man einen deutlich feineren Filter verbauen können. Wer Lüfter in der Decke platziert und diese nach außen Pusten lässt könnte so eventuell den Einfall etwas dämmen.

    Zusammenfassend spreche ich jedoch eine klare Kaufempfehlung für alle aus, die ein schickes und schlichtes Gehäuse aus hochwertigen Materialien suchen und dafür nicht weit über 150 Euro ausgeben möchten."

  • Testbericht von Julian

    Zum Artikel: Raijintek Asterion Classic mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil silber

    veröffentlicht am: 05.05.2017


    "Ich durfte im Zuge von Mindfactory und Raijintek bei dem Testers-Keepers 2017, das Raijintek Asterion Classic testen, ein geräumiges Midi-Tower Gehäuse welches von E-ATX bis Mini-ITX so einiges beherbergen kann.

    Was sofort ins Auge fällt, ist das unglaublich ästhetische Design, welches sowohl Zeitlos als auch Hochwertig ist. Verbaut sind nicht nur zwei Seitenteile aus sogenanntem tempered safety Glass, sondern auch eine Menge gebürstetes Aluminium. Die Front besticht durch einen besonders cleanen Look, da das Asterion komplett auf Vorrichtungen für 5,25 Laufwerke verzichtet. Die Front ist komplett plan in brushed-Aluminium gehalten. Bis auf den Power-Knopf oben in der Front, befindet sich dort nur noch das Raijintek-Logo.

    Im Deckel des Gehäuses befinden sich vier USB 3.0 Ports, sowie zwei 3,5mm Klinkenanschlüsse. Zudem befindet sich dort ein Belüftungsgitter aus Metall und versetzt montierten Kunststoff, dieses kann man von der Innenseite zum Reinigen ganz einfach herausnehmen.

    Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich außer vier Gummifüßen noch zwei Staubfilter, welche fast die komplette Unterseite abdecken. Diese sind leider fest verschraubt, wodurch das Reinigen der Filter doch recht umständlich ist. Bei anderen Herstellern ist dies besser durchdacht (Druckverschlüsse oder Schiebesysteme zum schnellen entnehmen für unkomplizierte und schnelle Reinigung).

    Die Rückseite ist komplett in Schwarz gehalten, genau wie das übrige Grundgerüst, sowie der Gesamte Innenraum. Generell macht die Verarbeitung auf mich einen sehr guten Eindruck, es sind keine scharfkantigen Ecken zu finden, es ist soweit alles ordentlich entgratet.

    Beide Seitenwände, aus echtem Glas, sind stark getönt und mit je vier Rändelschrauben fixiert, die auf Gummi gelagert sind, so kann man die Bohrungen nicht beschädigen beim festschrauben. Hier ist mir positiv aufgefallen, dass man alle vier Schrauben herausdrehen kann und das Glas trotzdem noch in seiner Position bleibt, bis man es letztendlich sicher in den Händen hält. Die starke Tönung des Glases ist Geschmackssache, zu dem spiegelt die Oberfläche ziemlich stark. Wer also seine Hardware zur Show stellen möchte, muss auf jeden Fall zusätzliche Beleuchtung in dem Tower anbringen. Die drei mitgelieferten und bereits verbauten 120mm Lüfter haben einen beleuchteten LED-Ring in der Farbe Weiß.

    Für die Montage wird ein Schraubendreher benötigt. Im Gehäuse befindet sich ein Tütchen mit allen benötigten Schrauben zur kompletten Montage, eine Anleitung liegt ebenso bei. Generell ist die Montage selbsterklärend und geht locker von der Hand. Durch das Wegfallen der 5,25 Laufwerksschächten hat man sehr viel Platz zur bequemen Montage. Der Platz, den man für das Kabelmanagement hat ist angenehm groß. Eine Montage von einem anderen Lüfter-Sockel am Mainboard kann ebenfalls erledigt werden ohne das Mainboard extra ausbauen zu müssen. CPU-Kühler haben Platz bis zu einer Höhe von 180mm, Grafikkarten können bis zu einer Länge von 340mm verbaut werden (bis 400mm ohne Front-Lüfter).

    In der Gehäuse Front finden entweder drei 120mm Lüfter oder zwei 140mm Lüfter Platz, genau wie in dem Gehäusedeckel. An der Rückseite findet ein 120mm Lüfter oder ein 140mm Lüfter Platz.

    Vormontiert sind die bereits erwähnten drei 120mm LED-Lüfter. Zwei davon in der Gehäuse-Front, welche entweder per 3-Pin ans Mainboard oder per Molex am Netzteil angeschlossen werden können. Ein weiterer 120mm Lüfter befindet sich an der Rückseite, dieser lässt sich nur per 3-Pin am Mainboard anschließen.

    Zudem bietet das Gehäuse grandiose Eigenschaften für Wasserkühlungen! Sogar Custom-Wasserkühlungen finden in dem Midi-Tower ihren Platz. Im Deckel sowie in der Front können Radiatoren in 240 / 280 oder bis 360mm Größe verbaut werden. Sollte das nicht genug sein, sind in der Rückseite nochmals vier Öffnungen zum Anschließen einer extern gelagerten Wasserkühlung.

    Wie Mittlerweile üblich, teilt sich auch hier der Innenraum in zwei Kammern auf, welche durch die sog. PSU-Shroud getrennt werden. In die PSU-Shroud wird das Netzteil geschraubt, welches nach Montage eines Rahmens einfach von hinten an seinen Platz im Gehäuse geschoben wird. Das Netzteil wird auf Gummifüßen montiert um Vibrationen zu dämpfen. Unter dem Netzteil befindet sich direkt einer der beiden erwähnten Staubfilter der Unterseite. Das Zwei-Kammersystem trennt so die Abwärme, die durch das Netzteil entsteht thermisch von den restlichen Hardwarekomponenten.

    Ein wie ich finde sehr gelungenes Augenmerk ist, dass auf der PSU-Shroud Platz für zwei Festplatten ist, entweder zwei 2,5 oder eine 2,5 und eine 3,5 Festplatte können dort durch mitgelieferte Gummifüße fest montiert werden, durch Schlitze in dem Mainboard-Tray unterhalb des Mainboards können die Platten direkt angeschlossen werden.
    Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite des Mainboard-Trays weiterer Platz für zwei 2,5 Festplatten, welche ebenfalls mit den mitgelieferten Gummifüßen montiert werden können. Ganz ohne Festplattenkäfig ist das Asterion Classic dann doch nicht ausgekommen, denn hinter dem Netzteil befindet sich nochmal weiterer Platz für zwei 2,5 oder zwei 3,5 Festplatten diese werden auf Schlitten montiert und können so ganz einfach entnommen werden.
    Jede Festplatte die Montiert ist, ist auch durch ihre Befestigung entkoppelt!
    Hierbei empfiehlt es sich die 3,5 HDDs auf den Schlitten für den Laufwerkskäfig zu montieren, da die dortige Entkopplung noch etwas Qualitativer scheint, somit Ideal für die klobigen HDDs.

    Auf der gesamten Rückseite des Mainboard-Trays befinden sich Halterungen für Kabelbinder.

    In dem Gehäuse ist sehr viel verschraubt, so kann man zum Beispiel auch den Festplattenkäfig, die PSU-Shroud und vieles mehr entfernen, wenn man möchte.

    Es ist Platz für acht Erweiterungskarten, bzw. gibt es acht Slot blenden.


    Ich habe das Gehäuse nun rund 12 Tage im Einsatz und bin sehr zufrieden. Dennoch gibt es den ein oder anderen Punkt wo es etwas auszusetzen gibt bzw. wo man meiner Meinung nach nachbessern könnte:

    - Die Lüfter in der Front, ziehen ihre Gesamte Luft durch den Boden des Gehäuses und entwickeln so recht wenig Luftzirkulation, es sind zwar augenscheinlich Luftschlitze in der Seite vorhanden, diese werden allerdings durch die Glasscheiben verdeckt. Das Gehäuse ist fast Baugleich mit dem des größeren Bruders Asterion Plus, bei dem können die Frontlüfter durch die Schlitze Luft in das Gehäuse ziehen.

    - Eigentlich wollte ich es nicht als Minuspunkt aufführen, weil es mich persönlich nicht stört, aber man hat eben keine Möglichkeit ein 5,25 CD/DVD Laufwerk zu verbauen wodurch das Gehäuse schon für den ein oder anderen rausfallen dürfte, dennoch bekommt man auch ein externes Laufwerk schon recht günstig.

    - Die Staubfilter im Boden des Gehäuses sind fest verschraubt, was das reinigen ziemlich umständlich macht.

    - Die Lüfter sind sehr gut hörbar, es ist definitiv ein etwas lauteres Gehäuse, allein schon durch das große Gitter im Deckel hört man die verbauten Lüfter gut heraus. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man auch die verbauten Lüfter in der Front an einen regelbaren Anschluss des Mainboards anschließen.

    - Die blauen USB 3.0 Ports stören mich ein wenig in dem sonst so einwandfreien ästhetischen Bild.

    Leider habe ich derzeit kein annehmbares Referenz Gehäuse mit welchem ich die Kühlung gerecht vergleichen könnte. Der Vollständigkeit halber führe ich hier dennoch mein System auf und die Temperaturen nach Belastungs-Tests und im Idle-Zustand.

    Verbautes System:
    AMD Fx-6300@4,4Ghz + Alpenföhn Brocken Eco
    KFA2 GTX 1060 6Gb EX OC auf 2088Mhz GPU Clock und 8580 Memory Clock
    Keine zusätzlichen Lüfter im Gehäuse verbaut.

    Im Idle-Zustand: 24 Grad CPU und 40 Grad GPU.
    Nach einer Stunde unter Vollast wird das System nicht wärmer als 49 Grad CPU und 59 Grad GPU.

    So nun zu meinem Fazit:

    Für den derzeitigen Preis von rund 150¤ bekommt man sehr viel geboten. Man kann wesentlich mehr Geld investieren um auch nur etwas Vergleichbares zu bekommen. Hier stimmt die Qualität, das Zeitlose Design und die Freiheiten welche man bei dem verbau verschiedenster Komponenten hat.
    Mein Geschmack trifft der Classic-Stil sehr, dass gebürstete Aluminium in Verbindung mit dem dunklen Glas, einfach ein Hingucker.

    (tl;dr  Angemessener Preis, tolle Qualität und super Modularität)

    Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Mindfactory und auch bei Raijintek dafür, dass ich dieses wunderbare Gehäuse testen durfte."

  • Testbericht von Dominik

    Zum Artikel: Raijintek Styx mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil rot

    veröffentlicht am: 05.05.2017


    "Ich hatte das Glück beim TestersKeepers-Gewinnspiel ausgewählt zu werden und dieses Gehäuse mit dem Kühler "Raijintek EreBoss Core Edition" zu testen.

    Lieferung:
    Angekommen sind beide Teile gewohnt schnell. Beide Teile waren sicher und fest mit Styropor, Luftpolsterfolie und Auffühlmaterial verpackt. Bei beiden Teilen waren die benötigten Schrauben zum Befestigen dabei. Beim Kühler zusätzlich noch eine Wärmepaste und beim Gehäuse alle für den Einbau der Komponenten benötigten Schrauben.

    Auspacken:
    Ausgepackt war beides relativ schnell. Das Gehäuse erschien mir relativ leicht, was aber der Verarbeitung keinen Abbruch tat. Es steht Dank der Gummifüße sehr stabil und rutschfest auf glatten Flächen. Man braucht somit keine Angst zu haben durch einen leichten Stoß, das Gehäuse vom Tisch zu stoßen.
    Ein einziger kleiner Mängel bei der Verarbeitung ist leider dass am Rande des Sichtfenster die Scheibe etwas gesprungen ist (Siehe Bilder im Blogbeitrag). Vermutlich hatte ich hier nur Pech.

    Montage:
    Die Montage geht relativ einfach von der Hand, jedoch muss ich hier gestehen dass ich etwas Vorkenntnisse beim Schrauben hatte. Anfänger sollten sich die beigelegte Montageanleitung zuvor gründlich durchlesen, da es sonst passieren könnte dass Teile ausgebaut werden müssen um die Kabel richtig zu setzen. Bis alle Komponenten eingebaut waren verging ca. 1Std 30 min.
    Was ich an diesem Gehäuse super finde sind die Einbaurahmen der Festplatten. Diese sind direkt am Gerüst des Gehäuses angepasst und nehmen keinen Platz im Hauptteil des Gehäuses weg (Mit Hauptteil ist der große Bereich gemeint in dem Mainboard und Komponenten verbaut werden). Ein Toller Zusatz ist auch noch dass, wenn benötigt, noch zusätzliche Lüfter an der Oberseite des Gehäuses verbaut werden können, da hier und an der Unterseite noch Belüftungsgitter vorhanden sind. Bei der Montage muss aufgepasst werden dass die Grafikkarte nicht zu Groß ist, hier wird nur eine maximale Länge von 280mm unterstützt wird.

    Hinweis: Aufpassen dass nicht die falschen Schrauben zum Zusammenschrauben des Gehäuses verwendet werden, da sonst der Lack leicht verkratzt.

    Betrieb:
    Wenn alles verschraubt ist steht das Gehäuse wie eine eins auf dem Schreibtisch. Durch das Rot springt einen dieses Gehäuse natürlich sehr ins Auge und das Sichtfenster macht auch deutlich was her. Hier werden bei mir voraussichtlich noch LED's im Innenraum eingebaut um noch das gewisse etwas zu haben.
    Das Gehäuse hat zwar keinen Schallschutz verbaut für mich persönlich ist es jedoch nicht zu laut sondern relativ leise.

    Fazit:
    Für einen kleinen Gaming-Pc ist dieses Gehäuse super geeignet und für dieses Preise würde ich es mir auch nochmal kaufen, falls das derzeitige kaputt gehen würde. Wegen der einfachen Montage der Komponenten und der schönen Optik bekommt das Gehäuse von mir 4 von 5 Sternen.
    Eine Empfehlung meinerseits wäre noch beim Kauf des Gehäuses, falls noch nicht vorhanden, ein Modulares Netzteil zu kaufen, da dies den Kabelsalat deutlich verringert."

  • Testbericht von Maulwurf007

    Zum Artikel: Raijintek Styx mit Sichtfenster Micro-ATX ohne Netzteil weiss

    veröffentlicht am: 02.05.2017


    "Teil des Raijintek Testers Keepers Review. Bilder sind im Forum.
    Gehäuse Raijintek Styx
    Was mir daran gefällt:
    + mATX-Mainboards sind möglich (d.h. 4 RAM-Plätzen, Erweiterungsmöglichkeiten&)
    + 3 mögliche 120mm Gehäuselüfter (Bei Verwendung mit Ereboss ist Lüfter an Unterseite nicht
    nutzbar) sorgen für Kühlmöglichkeiten von Komponenten mit hohen Abwärmen. Durch eine gute
    Durchlüftung kann man die Lüfter stärker drosseln und das System leiser gestalten. Anderseits kann
    man Hardware auch stärker übertakten, ohne dass die Lebensdauer der Komponenten durch
    Hitzestau übermäßig verringert wird (grobe Faustregel 10°C Temperaturerhöhung beschleunigt die
    Alterung um den Faktor 2). Mit dem Ereboss kann man den Lüfter auf der Unterseite nicht
    bestücken, ebenso die 3,5-Zoll-HDD-Halterung am Boden. Meiner Meinung aber verschmerzbar
    +Grafikkartenlängen bis 28cm sind möglich à deutlich mehr Modelle möglich, auch solche mit
    größeren Kühlern und daher leiserer Kühlung (es könnten z.B. extra VGA-Kühler wie der Raijintek
    Morpheus II eingesetzt werden um ein leistungsstarkes Silentsystem aufzusetzen)
    +5 Steckkartenplätze bieten Erweiterungspotenzial (für mich persönlich nicht interessant, aber in
    jedem Fall positiv)
    +geringe Größe für ein mATX-Gehäuse mit 210 x 335 x 360 mm (B x H x T)

    Was mir nicht gefällt
    -die Bohrungen der unteren Lüfterhalterung haben Metallspäne (Kurzschlussgefahr). Beseitigung mit
    Holzspatel möglich, wenn mans bemerkt kein Thema.
    -der Anschalttaster war defekt. Ärgerlich, denn das merkt man nicht gleich. Ersatzteile bekommt man auf die Schnelle schwer (Raijintek ist in Taiwan. Kein Vorwurf an Mindfactory, dort hatte ich noch gar nicht nachgefragt). Durch waschen in demineralisiertem Wasser und Rücktrocknung bei 5min 700mbar 50°C geht der Taster wieder. Mehr Temperatur tut nicht gut, die Kontakte sind mit Schmelzklebstoff befestigt, der teigig wird. Gilt auch für intakte Gehäuse. Die Bauteilreinigung bei Raijintek ist scheinbar unzureichend. Nicht jeder hat die Möglichkeit den Schalter in Funktionszustand zu versetzen.
    -der untere 3,5 Zoll-HDD-Platz und der untere Lüfterplatz lassen sich mit dem Ereboss nicht nutzen

    Design und Verarbeitung
    Das Design überrascht äußerst positiv! Die silberne Version wirkt edel, die Oberflächen sind gleichmäßig und zeigt Riefungen. Gefällt mir. Die Oberfläche sieht aus wie gebürstetes Aluminium, ist nach Herstellerangaben aber eloxiert. Das macht die Obefläche beständiger gegen Kratzer. Die Innenrahmen sind schwarz lackiert und machen einen robusten Eindruck. Ein dezenter Schacht für ein Slim-DVD-Laufwerk ist hinter dem Netzteil, das finde ich besonders clever. Das Konstrukt ist stabil und solide.
    Die USB-Anschlüsse an der Stirnseite und die Audiobuchsen sind sehr geschickt, z.B. für Einsatz als Medien-PC geeignet. Die Kanten sind sauber verarbeitet, man schneidet sich nicht an Graten. Einzige Ausnahme sind die unteren Lüfteröffnungen, diese sind in meinem Exemplar nicht sauber verarbeitet.


    Auslegung und Montage:
    Die Montage ist sehr anspruchsvoll, zumindest mit dem Ereboss. Der Einbau will genau geplant sein, der Zugang zur vielen Mainboardsteckern ist nach Kühlereinbau nicht mehr zugänglich. Durch die Konstruktion der Erebosshalterung (tiefgezogene Rundeindrücke wie geclincht, die genau in die Bohrungen des Sockels passen müssen) muss der Kühlkörper exakt ausgerichtet sein. Das ist eine ganz schöne Bastelei im Styx, jedoch macht man das nur einmal.
    Eine Schwäche ist die Auslegung der 2,5-Zoll-HDD-Aufnahmen, denn wenn man eine SSD (z.B. Samsung evo 850) mit modularem Netzteil verwendet, dann kann man den Stromstecker nicht einstecken wenn der Stecker nicht ganz am Ende ist. Der Abstand zum Blech ist zu gering. Man braucht Distanzstücke, um die HDD einstecken zu können.
    Gut gefällt mir die obere Lüfterhalterung mit dem ausklickbaren Gitter. Sehr gut gemacht, nur wie die Lüfter mit den beiliegenden Schrauben verschraubt werden sollen ist mir unklar. Mit längeren M4-Schrauben gehts.
    Ich kann nur jedem raten die Montageanleitung auf der Raijintek-Homepage vorab durchzusehen. Hilft enorm.
    In Foren findet man Hinweise, dass eine Lüfterinversion (Einzug am unteren CPU-Kühler, Ausblasen oben) zu maßgeblicher Verbesserung der Kühlleistung führt. Würde Sinn machen, da warme Luft bekanntlich aufsteigt und so die thermisch bedingte Fluktuation genutzt wird.
    Die Teile des Gehäuses passen sauber zusammen und die Kanten sind gut gemacht. Das Finish der Kanten wirkt edel. Da diese aluminiumfarben sind, ist die Wirkung bei den gefärbten Eloxalveredelungen vermutlich noch stärker. Dazu kann ich aber nichts sagen. Mir persönlich sind die gefärbten Eloxalschichten zu brilliant (wahrnehmbar als Neonfarbe).


    Temperaturen:
    Der vorverbaute Lüfter ist sehr leise, surrt aber ein klein wenig. Es werden 2 Stück Bequiet Pure Wings 2 120mm am Gehäusedeckel installiert, der CPU-Kühler ist der Ereboss. GPU ist eine Gigabyte passiv gekühlte älteren Baujahres (grob 75W TDP)
    i7 7700K, Auslastung mit Prime 95, Temperaturmessung mit MSI Afterburner: 60°C, sowohl im geschlossenen als auch offenen Gehäuse
    i7 7700K, Idle: 30°C bei 19°C Raumtemperatur
    Die Temperaturen sind bei Silent-Lüfterkurve des MB identisch wie mit Normal.

    Fazit: Ein schönes Gehäuse, aber eine Montage die nicht einfach ist. Offenbar habe ich mit dem Einschalter Pech gehabt, aber definitiv hat Raijintek einige Baustellen mit der Fertigungsqualität offen (Schalter, Späne in den Bohrungen). Der durchschnittliche Kunde hätte das Gehäuse wohl zurückgeschickt. Die unsaubere Verarbeitung der unteren Löcher lässt sich leicht mit einem Holzspatel beheben. Den Kauf kann ich daher dennoch empfehlen. Die Optik gefällt mir sehr gut, das Gehäuse ist für ein mATX angenehm klein."

    Teilnahmebedingungen:
  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 10.04.2017 bis einschließlich 17.04.2017 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 500 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produkt bereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/ die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Produkttesterbewerbung kann kein Schriftverkehr geführt werden.
  • Die Seite www.mindfactory.de beinhaltet Links zu Webseiten, die vom Veranstalter nicht kontrolliert werden. Diese Links dienen lediglich der vereinfachten Nutzung. Der Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Inhalt, Datenschutz, gute Sitten und Sicherheit der verlinkten Seiten.
  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
  • Um an der Testers Keepers Aktion teilnehmen zu können, müssen die Bewerber die Volljährigkeit erreicht haben.
  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory 04/2017

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