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Dann bewerben Sie sich ab sofort bis zum 30.12.2018 für die Bewertung eines von zehn MEG Z390 ACE Mainboards. Erzählen Sie kurz, warum Sie sich als Produkttester eignen und das Produkt testen möchten. Zeitnah werden wir aus allen Bewerbern 10 Tester auswählen und kontaktieren. Sollten Sie unter den Auserwählten sein, wird Ihnen das Produkt zugesendet und sollte von Ihnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Zustellung des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 1000 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen:

10x MSI MEG Z390 ACE

Gamer wollen doch alle nur das Eine: Extreme Leistung! Das MEG Z390 ACE von MSI liefert und lässt Zocker-Herzen höherschlagen. Um das Gaming-Vergnügen weiter zu steigern, ermöglicht das MEG Z390 ACE parallel LAN und WLAN zu nutzen. So zockt man online über LAN und kann die anderen Onlineanwendungen über das WLAN laufen lassen.

Jeder weiß, dass SSDs enorme Geschwindigkeiten erreichen können. Doch wird die Wärmeentwicklung zu hoch, so büßen sie an Geschwindigkeit ein. Die integrierte Kühllösung M.2 Shield FROZR hilft der SSD auf die Sprünge und sorgt für angenehme Kühle, mit dem Ziel einer super SSD Performance.

Auch klanglich ist das MEG Z390 ACE ganz weit vorne. Der High Definition ALC1220 Audioprozessor, gepaart mit dem ESS AUDIO DAC und die vergoldeten Audioanschlüsse, sorgen für eine studioreife Klangqualität. So wird die Lust am Zocken noch weiter gesteigert und das Spielerlebnis verbessert.

Art.Nr.: 72045

€ 259,85*

*inkl. 19% USt zzgl. Versandkosten

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Manuel

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 09.02.2019



    "MSI MEG Z390 ACE Review
    TL;DR
    MEG ausgesprochen MSI Enthusiast Gaming. Der Name ist Programm, das Mainboard ist perfekt geeignet für High End Gaming Hardware, die auch übertaktet werden soll. Es ist eine hervorragende Wahl um z.B. eine i9 9900k zu übertakten, unterstützt RAM bis max. 4500MHz (*DDR4 Boost 2@MSI) und Grafikkarten im Crossfire/SLI betrieb. Auch wenn es inzwischen neue Möglichkeiten zum übertakten gibt, per Software oder Game Boost Hardware Knob, die besten Ergebnisse erzielt man nach wie vor direkt übers BIOS/UEFI.
    Design
    Beim Design spielt natürlich der persönliche Geschmack eine große Rolle und aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass, der erste selbst zusammengebaute PC meistens einer Christbaumbeleuchtung gleicht und die folgenden PC s werden immer dunkler und leiser. In der Preiskategorie in der das Mainboard platziert ist, wird der größte Kundenkreis wahrscheinlich nicht erst den ersten PC zusammenbauen. Deshalb ist das schlichte und elegante, schwarz grau metallische Design, eine Goldrichtige Entscheidung. Ich persönlich finde es sehr sehr ansprechend und anfangs war ich noch etwas skeptisch, ob ich mich mit dem Mystic light anfreunden kann. Dazu kann ich jetzt sagen es passt einfach so gut dazu, dass ich begeistert bin. Es schaut sehr edel aus und kann komplett individuell konfiguriert werden, dabei ist auch so dezent das es überhaupt nicht stört, sondern einfach nur schön ist.
    Für die Käufer die ein bisschen mehr Beleuchtung wollen, ist mit zusätzlichen RGB Anschlüssen auch gut vorgesorgt.

    Verarbeitung
    Betreffend der Verarbeitung fällt gleich ins Auge das sehr sorgfältig und mit Bedacht gearbeitet wurde, weil alle Komponenten möglichst symmetrisch angeordnet und auch alle Kondensatoren gleich ausgerichtet sind. Das ist besonders für Leute die Wert auf Ordnung legen äußerst befriedigend. Die mit Steel Armor eingefassten PCIe & DIMM Slots passen super zum Design und runden das elegante Gesamtbild ab.
    Zusätzlich wurde auf winzige und doch wichtige Details geachtet, z.B. das bei der Beschriftung gleich erkenntlich ist, welche DIMM Slots zuerst belegt werden sollen, um nicht erst im Handbuch nachschauen zu müssen. Auch das vorinstallierte I/O Shield ist sehr praktisch und schaut top aus. Es macht auch Sinn auf der Rückseite das markentypische MSI schwarz-rot zu verwenden, weil es räumlich getrennt vom Board ist und nur beim Auspacken gleichzeitig mit dem inneren Design gesehen wird. (Im bezug auf unterschiedliche Farbschemas in meinem Unboxing Video)

    Ausstattung
    Die Ausstattung des Mainboards ist äußerst umfassend und sollte jegliche Wünsche erfüllen.
    Erwähnenswert ist, dass sich 2x M.2 Slots einen PCIe Bus mit 3x SATA 3 Anschlüssen teilen und man nur drei davon gleichzeitig betreiben kann. Die übrigen M.2 und 3 SATA haben natürlich eine direkte Anbindung. Also nur wenn alle Steckplätze werden sollen muss man sich Gedanken darum machen.
    Übertakten
    Zum übertakten wurde das Mainboard mit 12 Phasen VRM ausgestattet und es sind 2x 8-pin 12 V ATX Stromanschlüsse vorhanden. Damit sollten auch extrem übertaktungs Versuche mit einer Strom hungrigen CPU wie der i9 9900k kein Problem sein. Übrigens ist, wenn man nicht gerade mit Flüssigstickstoff ein Rekordversuch aufstellen will, in der Regel auch 1x 8-pin 12 V ATX Anschluss ausreichend und ich konnte keinen Unterschied feststellen ob man CPU PWR Slot 1 oder 2 nutzt.

    Das Übertakten selbst lässt sich inzwischen auf verschiedenen Wegen erreichen. Entweder über das Hardware Stellrad aka Game Boost auf dem Mainboard unten rechts, über die Software MSI Dragon Center oder wie schon seit jeher über das BIOS/UEFI. Während die ersten zwei Varianten sehr einfach zu bedienen sind, kann man sie leider für dauerhaftes Übertakten nicht empfehlen. Weil die CPU Spannung dabei sehr großzügig angehoben wird und dadurch mehr Abwärme produziert. Die Kunst des übertakten ist, die geringste nötige Spannung zu finden, die die CPU braucht um stabil zu laufen. Weil CPU s, obwohl sie vom gleichen Modell sind, nicht umbedingt gleich viel Spannung brauchen, geht kein Weg daran vorbei sich über das BIOS an die perfekte Einstellung ran zu Tasten.
    Mit dem MSI Feature das sich Loadline calibration LCC nennt, wird einem das Übertakten deutlich einfacher gemacht. Es beinhaltet die Erfahrungswerte aus 1000, von MSI getesteten CPU s. Dadurch kann es die Spannung des CPU so anzupassen, dass die übertaktete CPU auch bei erhöhter Last stabil läuft. Kurz gesagt LLC kümmert sich um s sogenannte vdroop .

    Weil Prime95 veraltete Linpack Binaries, sprich Befehls Bibliotheken, verwendet sollte man inzwischen das Programm Linpack Xtreme verwenden, das die aktuellen Binaries nutzt und dazu entwickelt wurde, um moderne Prozessoren zu Stresstesten. Damit wird erkennbar ob der CPU stabil läuft. (Wie auch von @Mike501/Niko im Forum beschrieben ;-)

    Die mitgelieferte Dragon Center Software ist recht praktisch um einfache Anpassungen zu machen ohne extra ins BIOS wechseln zu müssen wie z.b. für die Lüfter Steuerung. Aber für ausführlichere Anpassungen ist es empfehlenswerter ins BIOS zu nutzen, weil es alle vorhandenen Einstellmöglichkeiten bietet und auch Beschreibungen zu den Features sind nur im BIOS vorhanden.

    Über das MSI Click 5 BIOS kann ich nur schwärmen, noch nie habe ich ein so ausführliches, gut beschriebenes, teilweise mit Diagrammen erklärtes, UEFI genutzt. Der EZ Modus ist sehr einsteigerfreundlich und in dem Advanced Modus findet man dann wirklich alle Anpassungsmöglichkeiten. Dort erlebt man die jahrelange Hardware Erfahrung von MSI, von Enthusiasten für Enthusiasten . Nur das angesprochene und äußerst nützliche LLC Feature, hätte man meiner Meinung nach nicht in einem Untermenü verstecken sollen.

    Speicher
    Das SSD heat shield von MSI Frozr getauft schaut nicht nur schick aus, sondern funktioniert auch erstaunlich gut. Meine SSD ist dadurch um 15% kühler geblieben, 8 Grad weniger von maximal 53° auf 45° Celsius.

    Netzwerk
    Das Killer E2500 Gigabit gaming LAN funktioniert auf jeden Fall einwandfrei, die mitgelieferte Software ist nice to have, aber jetzt auch nichts besonderes. Von der Priorisierung merkt man solange das Netzwerk nicht ausgelastet ist nichts und wenn das Netzwerk voll ausgelastet ist, beispielsweise durch einen Download, dann hilft sie nicht viel und der ping ist dementsprechend hoch. Das könnte man verbessern indem man Bandbreite für spiele reserviert, aber dafür gibt es leider keine Einstellmöglichkeit. So kann man von einer zentralen Stelle alle up/Downloads limitierten anstatt es z.B. in dem Battlenet oder Steam Client, direkt zu machen. Was wie gesagt nice to have ist.

    Wireless
    Die Intel® Wireless-AC 9560 Antenne ist praktisch und erledigt ihren Job wird aber wohl in der Praxis meistens durch eine Kabelverbindung ersetzt, aber die integrierte Bluetooth Antenne ist immer nützlich um z.B. ein Xbox Controller zu verbinden.

    Audio
    Der Realtek ALC1220 HD Audio Chip hört sich sehr gut an. Die Zusammenarbeit mit Nahamic 3 bietet dazu eine Software die für s Gaming ausgelegt ist. Das Audio Erlebnis hängt natürlich von den Ausgabegeräten ab und kann von mir nur objektiv bewertet werden, aber ich war mehr als zufrieden damit.

    Test-Setup
    Zu meinem Test-Setup sollte man erwähnen, dass ich nur den CPU neu gekauft habe. Die anderen benötigten Bauteile wurden aus einem HP Fertig PC ausgeliehen, den ich von der Hochschule, für mein VR Projekt, zur Verfügung gestellt bekommen habe. Deswegen ist es ziemlich zusammengewürfelt und ich werde erst in der nächsten Zeit ein vernünftiges Komplettsystem draus bauen. Als Student hab ich leider nicht das nötige Kleingeld dafür, aber für Testzwecke ist es ausreichend.
    Mit dem Intel Boxed Kühler ist an übertakten nicht so denken. Zwar habe ich den Game Boost und die Software Einstellungen mit dem Dragon Center mal kurz ausprobiert, aber durch die großzügige Core Volt Anpassung ist die CPU Temperatur schnell über 90 Grad geklettert. Dafür habe ich undervolting ausprobiert, das nach dem selben Prinzip vorgeht. Mit dem unterschied das man keine Probleme mit der Temperatur bekommt. Ich konnte mit Standard clock das System stabil von 1.06 Volt auf 0.92 v optimieren.
    Das einzige was ich nicht testen konnte war der DDR4 RAM Boost 2 aber ich bin überzeugt davon, dass es einfach funktioniert. Jenseits der 3.2 Gigahertz Marke sind i.d.R. die RAM Übertaktungsergebnisse auch nur noch messbar, aber in der Praxis nicht spürbar.

    Mainboard: MSI MEG Z390 ACE
    CPU: Intel Core i5-9600k Intel Boxed Cooler
    RAM: 1x SK Hynix DIMM 16GB, DDR4-2400, CL17, Dual Rank (Warum PC s mit nur einem RAM Riegel verkauft werden dürfen versteh ich auch nicht ;)
    GPU: Nvidia GTX 1080,
    PSU: be quiet! Dark Power Pro 600W
    NVMe: Toshiba XG5 256GB

    Preis-Leistung und Fazit
    Aus dem MSI Sortiment ist nur noch das Godlike eine Stufe besser und teurer als das ACE. Der Kundenkreis der hier angesprochen wird, achtet auf jeden Fall deutlich mehr auf die Leistung, als auf den Preis. Dementsprechend ist die Qualität sehr hoch und Ausstattung äußerst umfangreich. Im Schnitt wird man wahrscheinlich nicht alle Features brauchen. Deswegen wird man auch günstigere Boards finden, die für den persönlichen Einsatzzweck genauso ausreichend sind, aber das wie wenn ich einen Porsche mit einem Hyundai vergleiche, fahren tun beide...
    Das Board war mit Abstand das beste und edelste was ich je genutzt habe und es hat sehr viel Spaß gemacht es zu testen, an der Stelle möchte ich mich noch mal bei Mindfactory und MSI für das Testexemplar bedanken."

  • Testbericht von Christian

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 09.02.2019



    "MSI MEG Z390 ACE

    Hier meine Rezension zu dem Mainboard, das mir freundlicherweise mit der Testers Keepers Aktion zur Verfügung gestellt wurde.

    Design/Layout/Features

    Die Verpackung des MEG Z390 ACE kommt mit dem Standard-Produktfoto daher und der hochwertige Karton ist mit gestanzten Elementen versehen.
    Das Board ist in schwarz/grau gehalten und Farbakzente werden nur durch den RGB-Spiegel am MOSFET-Bereich gesetzt. Dieser kann durch die Mystic Light Software mit externen Komponenten synchronisiert werden.
    Der RGB-Spiegel ist dezent und bringt einen schönen optischen Akenzt. Hier kann ein klassisch schlichtes System mit Farbakzenten gebaut werden.


    Die Anordnung der Komponenten wie dem Overclocking-Knopf und der Lüfter Anschlüsse sind sinnvoll und die Markierungen der Anschlüsse und Verbindungen sind durchdacht und klar. Es gibt hier extra Anschlüsse für CPU Lüfter und AIO-Kühlungseinheiten.


    Die PCIe Erweiterungsslots sind optimal angeordnet und SLI sowie Crossfire werden vom PCIe Layout unterstützt. Drei M.2 Ports befinden sich dazwischen, wobei einer davon mit einer Kühlung versehen ist. Bei Benutzung der M.2 Slots werden allerding einige der SATA6 Anschlüsse abgeschaltet.
    Es können vier Speichermodule mit bis zu 4133 Mhz im Dual Channel betrieben werden. Maximal 64GB. Diese können aber auch noch weiter übertaktet werden.
    Es ist ein Intel 9560 802.11ac MU-MIMO Wave2 Wlan Adapter verbaut der gleichzeitig Wi-Fi und Bluetooth 5.0 Unterstützung enthält.
    Eine große Verbesserung gegenüber dem Z370 Chipset stellt beim Z390 die Integration der nativen USB 3.1 Gen2 Verbindung dar und MSI hat die sehr gut eingebunden.
    Es gibt fünf USB 3.1 Gen2 Type-A Ports an der Hinterseite plus einen USB 3.1 Gen2 Type-C Port. Zwei USB 3.1 Gen2 Type-C Ports sind zusätzlich über Header auf dem Board erreichbar.
    Für den Stromfluss zur CPU sorgen zwei 8-pin 12 V ATX Anschlüsse, während ein Standard 24-pin 12 V ATX Anschluss alle anderen Komponenten auf dem Mainboard versorgt.

    Das Eingebaute I/O Shield ist viel ansprechender als die Einsätze bei günstigeren Produkten.
    Das rot-schwarze Farbschema sieht dazu noch stylisch aus.


    Hier sind folgende Anschlüsse vorhanden:

    " Clear CMOS Button
    " USB 2.0 Ports
    " Killer" E2500 Gigabit LAN
    " Wi-Fi /Bluetooth Antenna Connectors
    " HD Audio Connectors
    " BIOS FLASHBACK+ Button
    " USB 3.1 Gen2 Ports Type A+C
    " USB 3.1 Gen2 Ports
    " USB 3.1 Gen2 Ports
    " Optical S/PDIF-Out


    Der Lieferumfang beinhaltet:


    Motherboard MEG Z390 ACE

    Kabel:
    SATA 6Gb/s Kabel 4
    LED Y Kabel
    LED JCORSAIR Kabel
    LED JRAINBOW Kabel

    Zubehör:
    Antennenset
    SLI HB BRÜCKE M
    M.2 Schraube 3
    Gehäuse-Aufkleber
    SATA-Kabeletiketten
    VIP-Karte
    Treiber-DVD

    Dokumentation:
    Benutzerhandbuch
    Schnellinstallationsanleitung


    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen hochwertig. Details wie zusätzliche Lötpunkte und Metallverstärkungen an den DDR Speicherbausteinen und PCI-Slots sorgen zusammen mit verstärkten Montagelöchern für mechanische Langlebigkeit.

    Das PCB und die Bausteine sorgen mit guten Komponenten für Haltbarkeit und Schutz gegen elektrische Schwankungen und Feuchtigkeit.
    Haptik des Boards und das höhere Gewicht hinterlassen zusätzlich einen sicheren Eindruck.



    Montage

    Einbau der CPU, des Arbeitsspeichers, der Grafikkarte und der Soundkarte verlief reibungslos. Dank der übersichtlichen Beschriftung ging auch der Lüfteranschluss schnell von statten. Mit den Abstandshaltern liegt das Bord sicher in meinem Corsair Gehäuse.
    Für die volle Performance sollte die Grafikkarte im ersten/obersten PCIE-16-Slot eingebaut werden.
    Ansonsten wird jeder zurechtkommen, der schon einmal ein Mainboard mit Komponenten bestückt hat und dieses in ein Gehäuse eingebaut hat. Hier ist es aber dann nochmal komfortabler und übersichtlicher gestaltet.
    Die exzellente Bauweise und die Steifheit des Boards weiß man zu schätzen, wenn es an manchen Stellen im Gehäuse mal etwas eng wird und mit manueller Kraft nachgeholfen werden muss. Hier fühlt man sich auf der sicheren Seite.

    Leistung

    Das UEFI und die Übertaktungssoftware, das Dragon Center, haben ein sehr gelungenes Design und sind nach genauerer Ansicht auch leicht zu bedienen. In den einzelnen Profilen kann man schnell und verständlich die Tuning Optionen nutzen.
    Das Dragon Center vereint einige essentielle Funktionen. Es gibt zahlreiche Auswahlmöglichkeiten das System zu verbessern und zu personalisieren. In der Live Update Sektion können aktuelle Treiber und Software heruntergeladen werden.
    Mit dem Dragon Center kann der Prozessor übertaktet werden, ohne ins UEFI gehen zu müssen. CPU Multiplikator und Taktrate können hier verändert werden
    Für Nutzer ohne Erfahrung und Fortgeschrittene ist es ein Leichtes CPU und andere Komponenten sicher manuell und automatisch zu übertakten. Die Game Boost Einstellung ist hier besonders hervorzuheben, da mit einem Knopfdruck die FPS in Spielen deutlich verbessert werden können.
    Den Intel i5 8600K habe ich nur kurz mit Übertakt getestet. Hier habe ich nach Empfehlung 1.25v eingestellt. Die Temperaturen sind damit nie über 58 Grad angestiegen.
    Auch die Voreinstellungen und die Hardware-Überwachung sind hier als besonders sinnvoll hervorzuheben. Spannung, Temperatur, Lüftergeschwindigkeit und CPU Frequenz sind hier übersichtlich dargestellt.
    Die Lüftersteuerung mit der Total Fan Control ist im UEFI leicht zu Bedienen und funktioniert tadellos.
    Die Soundlösung des Boards mit dem Realtek ALC1220 Codec und separatem Kopfhörerverstärker lässt bei Musik und Spielen keine Wünsche offen und ist auf dem Board in einer eigenen Sektion elektronisch abgeschirmt. Lediglich anspruchsvollere Musikgenießer brauchen hier vielleicht immer noch eine separate Lösung. Ich nutze immer noch die bewährte Xonar STX Soundkarte von Asus mit meinen Sennheiser HD 650 Kopfhörern.


    Die Windows 10 Installation verlief fehlerfrei und mein System mit:
    GeForce GTX 1050 Ti
    DDR4 2666MHz
    i5-8600k
    Asus Xonar STX
    Läuft seit Einbau stabil und ohne Probleme. Mit der Wlan Antenne erreiche ich 7MB/s von verfügbaren 10.



    Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit

    Funktionsumfang, Bauweise, Layout, Software und Design sind zusammen ein rundes Gesamtpaket und der aktuelle Preis von rund 260 Euro ist noch durchaus vertretbar. Hier muss immer abgewogen werden, ob die gebotenen Features genutzt werden oder nicht. Die meisten Nutzer werden nie alle gebotenen Features nutzen. Gamer und PC-Nerds werden den erweiterten Funktionsumfang sicher zu schätzen wissen und Zukunftssicherheit ist auch gewährleistet.
    Preis-Leistung ist bei Boards von AsRock immer noch etwas besser und auch minderwertigere Bauteile halten auch sehr lange in Systemen durch.
    Features und Qualität der Komponenten sind exzellent und das UEFI und besonders die Overclocking Software sind sehr modern, übersichtlich und gut zu benutzen.
    Da schwarze Design ist ansprechend und lässt viele anderweitige Gestaltungsmöglichkeiten zu

    Manchen wird vielleicht ein PS/2 Anschluss für das Keyboard, ein schnellerer Netzwerkanschluss oder ein Onboard Video-Anschluss fehlen, aber ich glaube insgesamt ist dies zu verschmerzen.

    Interessierte Gamer mit Sinn für anspruchsvolle Features werden mit dem Mainboard nicht falsch machen, wenn der etwas höhere Preis verschmerzt werden kann.
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Board und es wird mir die nächsten Jahre noch gute Dienste leisten."

  • Testbericht von Kevin

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 26.01.2019



    "Hallo zusammen,

    zunächst einmal vielen Dank an Mindfactory für die schnelle Bereitstellung des Mainboards MSI MEG Z390 ACE. Zu Testzwecken war ich einer der glücklichen Gewinner der Testers-Keepers-Aktion die Ende Dezember statt gefunden hat.

    Im folgendem werde ich euch meine Erfahrungen bezüglich der aufgelisteten Punkte wie folgt präsentieren:

    Design
    Verarbeitung
    Montage
    Preis-/Leistungsverhältnis
    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Fazit

    Dann mal los! ;-)

    Design:

    Das MSI MEG Z390 ACE wirkt auf den ersten Eindruck recht schlicht. Andre Mainboard-Hersteller aus dem Gaming-Bereich setzen vermehrt farbige Akzente und endlos viele LEDs ein um ein ansprechendes Design zu erzeugen. MSI verzichtet auf die ganzen optischen Spielereien und überzeugte mich mit der Vielzahl an Kühlkörpern und Metallverstärkungen an den PCI Express Slots, sowie der Einlässe für die Speicherriegel. Nichts desto trotz wurde speziell für Gamer und Case-Modder nicht ganz auf ein frohes Farbenspiel verzichtet, sodass sich auf der Abdeckung der hinteren Ein- und Ausgänge eine spiegelnde Oberfläche befindet, die im eingeschaltetem Zustand das "Mystic-Light" von hier aus quasi über das ganze Gehäuse mit einstellbaren Lichteffekten bestrahlt, so kommen auch all jene mit Seitenfenster bei diesem Board auf ihre Kosten. Ansonsten ist das Board ziemlich dunkel gehalten. Sowohl die Platine als auch alle Plastikteile sind schwarz. Für die Typenbezeichnung und Anschlüsse wurde ein großer, dicker und weißer Schriftzug verwendet, was es mir sehr leicht gemacht hat Kabel des Gehäuses richtig zu platzieren. Die Kühlkörper und Metallverstärkungen glänzen. Auffallend ist die bereits angebrachte I/O-Blende, viele USB-Anschlüsse und vergoldete Klinkeanschlüsse.

    Verarbeitung:

    Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, das merkt man schon am Gewicht. Die Kühlkörper und Metallverstärkungen machen sich definitiv bemerkbar, geben mir aber ein gutes Gefühl für den späteren Anschluss meiner Grafikkarte. Alle verbauten Komponenten, egal ob Plastikteile oder Kondensatoren wirken sehr hochwertig. Die Lötstellen auf der Rückseite sehen super verarbeitet aus. Hier brauch man definitiv keine Angst haben, falls man beim Einbau etwas unachtsam vorgeht. (Bitte trotzdem vorsichtig sein! ;-) ) Das Mainboard ist in Anti-Statik-Folie eingepackt und mit Pappe von dem übrigen Inhalt/Zubehör getrennt. Auch der Karton wirkt recht edel und hochwertig.

    Montage:

    Die Montage in mein Gehäuse war super einfach. Klar das ist immer relativ viel Arbeit | besonders wenn man es ordentlich machen möchte. Fixiert werden kann das Mainboard mit neun Schrauben (die leider nicht im Lieferumfang enthalten waren) | macht nichts hab die von meinem alten Mainboard genommen. Ansonsten ist die Montage eher Gehäuse abhängig und hat nicht allzu viel mit dem Mainboard selbst zu tun. Ich für meinen Teil kam gut an alle Stecker und hatte genug Platz alle Komponenten richtig zu platzieren | besonders bei der CPU ein lästiges Thema, hier aber genug Platz drum herum | trotz Kühlkörper!
    Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle die vorinstallierte I/O-Blende, welche mich tatsächlich überrascht hat, da sie die Integration des Mainboards ins Gehäuse viel einfacher macht. Man hat dadurch einfach kein lästiges "rumgefummel" mehr mit dieser Blende und das Szenario des gar ganz Vergessens und dann doch nochmal alles von vorne anfangen kann ganz getrost vernachlässigt werden | ganz einfach, aber echt smart!
    Etwas spannender wird es dann doch beim Anschluss der SSD über den M.2-Slot bei einer Platte natürlich klar das hier die Wahl auf den Slot mit dem Kühler fällt. Hier musste ich mich etwas in die Anleitung einlesen, da abhängig von der Länge der SSD andere Befestigungsmechanismen angewendet werden müssen.

    Leistung:

    Das Mainboard bietet drei - jede davon mit einer Metallverstärkung - PCIe 3.0 x16 Slots, damit auch schwere Grafikkarten ohne schlechtes Gewissen eingesetzt werden können. Außerdem bietet es noch drei weitere PCIe 3.0 x1-Slots für weitere Karten an.
    Dabei fällt mir spontan nicht ein was es hier noch zu ergänzen gebe, da wir bereits mit einem mittle rweile zum Standard gewordenen integrierten HD ALC1220 Soundprozessor mit 7.1 Unterstützung, Bluetooth 5.0 (natürlich auch abwärtskompatibel) und eine richtig gute Wlan-Verbindung mit der mitgelieferten Wlan-Antenne mit Geschwindigkeit von bis zu 1.730 Mbit/s ausgestattet sind. Natürlich hat man auch die Möglichkeit den Gigabit-Ethernet-Anschluss zum herstellen einer Netzwerkverbindung zu nutzen. Hier habe ich sowohl bei der Wlan-Antenne, als auch beim Lan-Stecker fast die gleichen Werte beim Speedtest erhalten. Für den Arbeitsspeicher haben wir vier Slots zur Verfügung der insgesamt mit max. 64 GB belegt werden kann. Dabei wird bis zu den schnellen 4.500 Mhz DDR4-Riegeln fast alles unterstützt.
    Das Mainboard kann auch ohne Gehäuse benutzt werden, da es Knöpfe zum Ein- und Ausschalten auf dem Mainboard hat und einen Drehregel mit acht Einstellungsmöglichkeiten zum automatischen Übertakten. Ich persönlich bin kein großer Befürworter des Übertaktens, da ich der festen Meinung bin, dass meine Hardware auch ohne diesen "Boost" mit Spielen und Anwendungen zurecht kommen muss. Aber für alle die dieses Feature nutzen möchten bietet das Board neben des genannten Drehknopfs auch im BIOS selbst zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zum Übertakten und Hardware überwachen, sowohl für Einsteiger als auch Profis. Dabei ist MSI seinem üblichem BIOS-UI treu geblieben, was treuen Kunden den Einstieg vereinfacht und gleichzeitig keine Hürde für Neukunden darstellt. Dabei lässt das Board keine Wünsche offen, sodass man beispielsweise seine Lüfter anhand der Lüfterkurve regeln kann, dass gilt sowohl für die 4- als auch für die 3-pin- Lüfter.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Das Mainboard kostet im Moment ~ 265,00 ¤, dass ist zwar auf den ersten Eindruck relativ viel Geld, dafür erhält man allerdings auch ziemlich viele nützliche Features und Funktionen die dem Benutzer auch für die Zukunft mit einer guten Performance ausstatten. Neben diversen Übertaktungsmöglichkeiten bietet das Board Bluetooth 5 und WLAN Unterstützung vom feinsten. Es hat meiner Meinung nach im Vergleich zu anderen Mainboards viele USB-Anschlüsse.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten:

    Nach einer rund zweiwöchigen Testzeit lässt sich zu der Haltbarkeit noch keine auf Fakten gestützte Aussage tätigen, allerdings bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Produkt und denke das aufgrund der verwendeten Materialien und der augenscheinlich sehr guten Verarbeitung keinesfalls Abzüge in Sachen Haltbarkeit gemacht werden müssen.

    Im Vergleich zu ähnlichen Produkten finde ich das Board echt Klasse. Es ist mit ~ 265,00 ¤ zwar meiner Meinung nach an der oberen Grenze der Mittelklasse Modelle platziert, allerdings erhält man hierfür auch viele Features und Funktionen, die auch noch in den nächsten Jahren ohne Performance-Probleme eingesetzt werden können.

    Fazit:

    Aus meiner Sicht spricht abgesehen von dem Kaufpreis absolut nichts gegen einen Kauf. Ich würde mir das Mainboard (jetzt nachdem ich es getestet habe) jederzeit kaufen. Ich kann mir vorstellen das der Preis den ein oder anderen erschreckt, aber insgesamt betrachtet ist dieses Board jeden Cent Wert. Man erhält hier ein echt sehr gut ausgestattetes Produkt das sehr hochwertig verarbeitet wurde und vor allem in sich durchdacht ist. Keine Grafikkartenanschlüsse, weil Gamer sowieso min. eine gute externe GPU verwenden. Fixierte I/O Blende und jede Menge Kühler und Verstärkungen, sowie einfach Übertaktungsmöglichkeiten."

  • Testbericht von Dennis

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 26.01.2019



    "Servus ihr Lieben,

    als aller erstes will ich mich bei Mindfactory bedanken, das ich einer der Glücklichen sein darf. Ich habe mich sehr darüber gefreut das ich an der Aktion teilnehmen darf.

    Wie soll ich bloß anfangen? Das Z390 MEG Ace von MSI ist einfach der Hammer.

    Fangen wir mal mit dem Design des Board's an:

    Beim Herausholen des Mainboard's aus der Verpackung viel mir als erstes auf, unter anderem die Qualität, den Steel Armor der PCIe Slot's und den 4 DIMM Steckplätzen welche mit den Schwarzgrau getönten Kühlköper und dem aus PCB gefertigtem Mainboards harmonieren. Darunter befindet sich noch der Dragon der auf dem Kühlkörper unten rechts zu sehen ist gleich überhalb der M.2 Shield Frozr Kühlplatte.

    Sehr Extravagant schön finde ich auch das Infinity Light ( im abgeschalteten Zustand sieht es aus wie ein verdunkelter Spiegel ) welches in RGB Farben für tolle Beleuchtung sorgt. Auch cool ist das die USB Ports (hinten) und der LAN Eingang beleuchtet sind. Einen negativen Punkt finde ich das der Drache ( unten rechts ) leider nicht beleuchtet wird und im dunkeln nur noch schwach zu sehen ist.

    Auch schön sieht die W-Lan / Bluetooth Antenne aus, sie erinnert mich an mein Standfuß meines Acer Predator Blidschirms.

    Fazit: Das Design des Mainboards ist sehr gut gelungen und es macht mir immer eine Freude drauf zuschauen.

    Die Verarbeitung des Mainboards, finde ich, ist sehr edel und qualitativ. Was mir auch aufgefallen ist, sind die vielen gut aussehenden Spannungswandler, ich weiß es nicht genau aber ich nenne sie mal so, mit denen das Board versehen ist. Der Steel Armor findet an den 3 PCI Slots und den DDR Steckplätzen seinen sehr guten Platz. Auch mega gut finde ich, ist mir aufgefallen, das für die M.2 Slots verschiedene Kerben vorhanden sind, bedeutet es können dort nicht nur M.2 SSD module untergebracht werden mit dem Format 2280, sondern auch noch verschiedene andere wie z.B WLan Module etc. die ein anderes Format haben. Die Kühlrippen und die M2 Shield Frozr Kühlplatte sehen zusammen nicht nur gut aus sondern sind zudem auch gut verarbeitet, gemeint ist das sie nicht irgendwie umherwackeln.

    Kleines Insider Wissen. Ich benutze eine Samsung EVO 970 500GB sie hat einen Formfaktor von 2280 die Zahl bedeutet, 22 mm breit und 80 mm lang :).

    Die Montage bei mir ist wie immer gut gelaufen es gibt nichts was ich bemängeln könnte. Sehr praktisch ist die fest installierte I/O Abdeckung die für eine schnelle Installierung des Mainboards sorgt, nicht so wie bei anderen Mainboards bei denen diese seperat in der Verpackung liegt. Nicht zu vergessen, ich habe Abstandshalter für den Einbau des Board's benutzt. Ich will dies mal kurz ansprechen da ich bei einem anderen Review über das Z390 gelesen habe das mehrere Käufer ein Problem beim Einbau hatten. Durch die vier Schrauben auf der Rückseite des Mainboard's traten angeblich Probleme auf das Board an seine richtige Position zu bringen. Es kommt demnach darauf an welches Gehäuse man hat.
    Also letztendlich einbauen kann es jedermann weil auch Abstandshalter vorhanden sind.

    Fazit: Mainboard reinlegen, schauen das es gut sitzt und festschrauben, einfacher geht es ja wohl nicht. Alles ohne Probleme und wie gehabt, TOP.

    Leistung & Features

    Nach dem Einbau ging es ab ins BIOS.
    Super tolle MSI Oberfläche welche auch noch gut und einfach zu bedienen ist.
    Oben links kann man schnell seine jeweiligen Profile für seine Übertaktung übernehmen lassen. Der Hardware Monitor ist auch eine tolle sache und neu für mich, mit ihm können wir alles rund um Lüfter, Pumpen und CPU erfahren bezüglich der Temperaturen. Wenige Klicks entfernt habe ich meine SSD zum Booten ausgewählt und gespeichert.

    Direkt nach den installierten Treiber führte ich ein Benchmark aus ( Cinebench R15 ) und habe festgestellt das die Leistung auf jeden fall gestiegen ist.

    Mein System für den Test:
    Intel Core i5-8400
    GeForce 1060 GB OC
    16 GB Trident Z RGB DDR4-2400 DIMM CL15
    Z390 MSI ACE Mainboard :)
    => Vorher Z370 Aorus Ultra Gaming Mainboard.

    Übrigens hat der tolle DDR4 Boost mir eine Benachrichtigung gezeigt das meine DDR's nicht optimal sitzen wodurch sie nicht optimiert werden. Zu sehen waren die 4 Steckplätze geordnet und gekenntzeichnet durch A1 B1 A2 B2. Ich wurde quasi vom Mainboard aufgefordert, meine jeweils 2x 8GB DDR's in Slot B1 und B2 zu platzieren. Tolles Feauture.

    Durch die App , Killer E2500 die auf der Treiber CD vorhanden war, konnte ich leider kein verbessertes Ergebnis beim Spielen erkennen, vielleicht liegt es daran das ich eine 400.000 Glasfaser Leitung habe und mein Internet ohnehin schon für mich bestmögliche Latenzen hergibt.

    Schnell & einfach lässt sich das System boosten durch die Dragon Center App ( siehe Screenshot ) welche das System, Monitor und OC Mode optimiert. Nicht so toll finde ich das man keine Informationen über dem erfährt was tatsächlich beim boosten gereinigt, gelöscht, entfernt oder sonstiges wird.

    Im Groß und ganzen wird alles supergut kühl gehalten, nach einigen Stunden Spielzeit. Der Klang durch das eingebaute Audio HD Modul ( ALC1220 Audioprozessor ) und den vergoldeten Anschlüssen ist sehr klar und weist auf keine Störungen hin. Die Sprach-/Aufnahmequalität mit meinem Steel Series V2 ist wie zuvor sehr klar und deutlich zu verstehen, wobei das an dem jeweiligen Mikrofon abhängt.

    Gutes Ergebnis legte auch das Benutzen des Wlans ab. Bei einem Speedtest erreichte ich im Durchschnitt exakt die gleichen Werte wie über die Nutzung des LAN Adapters.
    Zu dem Preis-/Leistungsverhältnis kann ich nur sagen das man im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein kann. Für das was das Mainboard einem alles bietet ist der Preis sehr gerechtfertigt. Die Anschlussvielfalt ist überragend. Man muss sich keine Gedanken um zu wenige USB Anschlüsse machen, denn von diesen hat das Mainboard reichlich: 6x mal USB 3.1 Gen2 -Anschlüsse, davon einer mit Typ C-Steckverbindung und 4x mal USB 2.0 . Das Mainboard hat ein integriertes Bluetooth und W-lan Modul ( Bluetooth 5.0 und WIFI bis zu 1,73 Gb/s schnell ) wodurch man eine schnelle Datenübertragung erreichen kann. Auf dem Mainboard sind drei PCIe 3.0 Slot's verbaut, somit kann man ohne Probleme jegliche Grafikkarten anschließen und SLI, CrossFire (zwei Grafikkarten) betreiben.

    Nochmal kurze Zusammenfassung des Zubehörs:
    Eine Bedienungsanleitung, Treiber CD, 12V 4Pin Adapterkabel, 5V 3Pin Adapterkabel, MSI Werbung, WI-FI Antenne, 3x M.2 Schrauben, Kabelbeschriftungsaufkleber, die SLI-Brücke und ein Kabel für die Wasserpumpenkühler.

    FAZIT zu allem:

    Insgesamt kann ich sagen, dass das Z390 MSI ACE ein qua­li­ta­tiv hochwertiges Mainboard ist. Bei der Herstellung wurde an alles gedacht und nichts vergessen. Alles ist an seinem richtigen Platz. Die Leistung und die Features was das Mainboard hergibt übertrifft mein Z370 um weiten. Für alle Gamer und Fans da draußen kann ich es echt nur wei­ter­emp­feh­len.
    Nochmals vielen Dank an Mindfactory das ich es für euch Testen durfte. Ich hatte an allem Spaß und Freude bei der Sache.

    Liebe Grüße
    Dennis Geier"

  • Testbericht von Markus

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 26.01.2019



    "Zuerst vielen Dank an Mindfactory, die mir das MSI MEG Z390 ACE für einen Produkttest zur Verfügung gestellt haben. Der Gewinn hat mich sehr gefreut.

    Verpackung und Versand:
    Geliefert wurde das Paket wie von Mindfactory gewohnt gut verpackt. Der Versand mit DHL war sehr schnell und durch die Sendungsverfolgung stieg die Vorfreude.

    Die Produktverpackung von MSI ist Außen hochwertig mit zahlreichen Produktinfos und Features bedruckt. Innen sind Mainboard und Zubehör sorgfältig voneinander getrennt und einzeln verpackt, das Mainboard antistatisch.

    Inhalt:
    Neben dem Mainboard befinden sich in der Verpackung mehrere Sata 6 Kabel, diverse RGB und LED Kabel, eine SLI Bridge, eine WLAN Antenne, M.2 Schrauben, Aufkleber für Kabel und das Gehäuse, eine Treiber CD, ein Quick Installation Guide und das Handbuch.

    Features:
    Das Z390 ACE verfügt über (fast) alle wichtigen und modernen Anschlüsse. Darüber hinaus hat es einige Features, die besonders hervorzuheben sind:

    - 3 M.2 Slot, davon einer mit Heatspreader
    - Vorinstalliertes IO Shield
    - CMOS und Bios Reset auf dem IO Panel
    - Start und Reset Tasten auf dem Mainboard
    - Game Boost OC Knopf
    - RGB Infinity Spiegel
    - WLAN-Antenne
    - Debug LED und Temperatur Anzeige

    Auf einige der Features möchte ich jetzt schon nicht mehr verzichten. Die Start-, Reset- und CMOS- Buttons auf dem Mainboard, die Debug LED Anzeige, oder das vorinstallierte IO Shield sind super.

    Für Debugging Maßnahmen dienen die Boot LEDs, die die Funktion von Prozessor, RAM und Grafikkarte anzeigen. Dazu ist eine digitale Debug LED Anzeige verbaut, die den Bootvorgang und Fehlercodes anzeigt. Unter laufendem Betrieb zeigt sie die Prozessortemperatur an. Wer also ein Gehäuse mit Glasscheibe an der Seite hat, kann seine CPU Temps sogar am Mainboard direkt ablesen.

    Aber auch Kleinigkeiten, wie der horizontale USB 3 Anschluss für besseres Kabelmanagement, der M.2 Kühler unter der heißen Grafikkarte, die rundum gut positionierten Lüfter Anschlüsse etc. zeigen, wie durchdacht und gut ausgestattet das Mainboard ist.

    Montage und Einrichtung:
    Der Einbau war kinderleicht und das Mainboard funktionierte auf Anhieb. Mit dem vorinstallierten IO Shield geht es um einiges schneller. Alle Hardwarekomponenten wurden beim ersten Start sofort erkannt.

    Das MSI Bios ist übersichtlich und ich habe mich sehr schnell darin zurechtgefunden, obwohl ich seit Jahren das ASUS Bios gewohnt war. Vor dem ersten Boot konnte ich darin schnell das XMP Profil für meinen RAM laden. Über den Bios Flash Port gelang auch das Bios Update ohne Schwierigkeiten. Übertaktet habe ich im Bios nicht. Dies wollte ich dieses Mal dem Overclocking Game Boost Knopf überlassen.

    Ich betrachtete diesen Drehknopf zunächst skeptisch. Nach dem Ausprobieren war ich davon jedoch begeistert. Einmal auf die beliebige Stufe (0-11) gedreht, ist der Prozessor nach dem Neustart hochgetaktet. Er läuft stabil. Und das alles ohne Abstürze, Fehler und ohne großartiges Rumprobieren an diversen Einstellungen. Um die Übertaktung rückgängig zu machen, muss man den Knopf nur auf die Ausgangsposition zurückstellen und wieder neu starten. Noch einfacher kann man es wirklich nicht mehr machen.

    Meinen i7 8700k taktete ich so innerhalb weniger Sekunden mit nur einem Handgriff auf konservative 4,9 GHz mit Stufe 6. Auch alle anderen Stufen funktionierten problemlos. Es sind laut Handbuch auf Stufe 11 bis zu 5,4 GHz für diesen Prozessor möglich.

    Die Temperaturen waren dank meiner AiO mit 280mm Radiator nur um wenige Grad höher, als ohne Übertaktung. Einziger Nachteil ist natürlich, dass man dafür das Gehäuse öffnen muss. Die Übertaktung per Knopf geht dennoch schneller als jede manuelle Eingabe im Bios oder Software. Der Game Boost Knopf ist außerdem beleuchtet, damit man die einzelnen Stufen auch in einem dunklen Gehäuse erkennen kann.

    Design:
    Das Aussehen des Mainboards gefällt mir sehr gut. Ich stehe nicht auf zu bunte Farben, aggressive Gaming Designs, rote Drachen und übertriebene Weihnachtsbaumbeleuchtung. Dieses Mainboard ist elegant und dezent in dunklen matten Farben gehalten, mit kleineren Akzenten, nicht zu aufdringlich und dennoch sehr modern. Es wirkt insgesamt erwachsener, als andere MSI Boards vergangener Jahre. Das Drachenlogo ist nicht unbedingt mein Fall, wird aber ohnehin durch meine Grafikkarte überdeckt.

    Die RGB Beleuchtung unter dem Infinity Spiegel wirkt live besser als auf den Bildern. Hier finde ich jedoch, dass die Konkurrenz, welche zum Teil OLED Displays auf den Mainboards verbaut, doch etwas die Nase vorn hat. Ob einem die RGB Beleuchtung zusagt, ist natürlich jedermanns Geschmacksache und zur Not kann man sie auch ausschalten und den schönen Infinity Spiegel als solchen bewundern.

    Externe Anschlüsse:
    Der einzige Kritikpunkt, der mir überhaupt aufgefallen ist, ist der fehlende Grafikanschluss am IO Panel. Ohne Grafikkarte gibt es von diesem Mainboard keine Bildausgabe. Dies ist natürlich schade, wenn man einen teuren Prozessor der 8. Oder 9. Intel Generation verbaut hat, welcher über eine eigene Grafikeinheit verfügt. Problematisch wird es, wenn Fehler auftreten oder die Grafikkarte kaputt ist, wenn man seine Grafikkarte verkauft und noch keine neue geliefert wurde etc. Dann kann man seinen PC erst einmal nicht nutzen.

    Ansonsten ist das IO Panel jedoch sehr gut aufgebaut. Man findet USB Anschlüsse im Überfluss, unter Anderem einen USB C Port, einen BIOS Flash Port oder einen VR Port.
    Über die vergoldeten Audiokanäle und den hochwertigen Soundchip klingen Musik, Filme und Games sehr gut. Mit normalem Gehör und Standardeinstellungen bemerke ich persönlich keinen Unterschied zu meinen Soundkarten.

    Die BIOS und CMOS- Reset Buttons sind sehr hilfreich, da man diese ohne das Öffnen des Gehäuses und Umstecken von winzigen Jumpern, durchführen kann.


    Haltbarkeit und Herstellervergleich:
    Zur Qualität von MSI Mainboards muss man eigentlich nicht viel sagen, die ist wie immer hervorragend. Zu nennen wären dabei unter Anderem der doppelte ESD Schutz gegen elektrostatische Entladungen, oder auch die Steel Armor um PCIE und RAM Slots. Diese sieht nicht nur super aus, sie schützt auch Slots, Platine und Anschlüsse vor Verbiegen durch schwere Grafikkarten, oder durch zu starkes Eindrücken der Arbeitsspeicher-Riegel.
    Im Vergleich zu Asus Strix Boards gefällt mir die MSI Armor deutlich besser. Außerdem bekommt man bei Z370 und Z390 Boards von ASUS derzeit keine RAM Armor in der Preisklasse des MEG ACE. Dafür liefern ASUS und Gigabyte bei Mainboards der gleichen Preisklasse mehr M.2 Heatshields.

    Die RGB Software Mystic Light funktioniert bislang zuverlässiger als ASUS Aura, mit dem ich immer nur Probleme hatte. Das Bios ist ähnlich übersichtlich, wie das von ASUS. Das Design und die Farbe des MEG ACE gefällt mir diesmal deutlich besser, als die Konkurrenz. Dies ist jedoch Geschmackssache.

    Zusammenfassend muss ich sagen, das Mainboard ist auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und bietet ein ähnliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Unterschiede sind dann lediglich in der Verfügbarkeit von Armor, Heat Shields, M.2 Slots etc. oder dem Design auszumachen. Ob man dieses Mainboard kauft, liegt mehr an den eigenen Bedürfnissen und dem Geschmack. Das Mainboard selbst ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Ich rechne damit, dass mir das Mainboard auch noch die nächsten Jahre Freude bereitet. Zukunftssicher ist es durch die vorhandenen Anschlüsse und beworbene Qualität durchaus."

  • Testbericht von Ankit R

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 25.01.2019



    "Hallo und erstmal vielen herzlichen Dank an Mindfactory und vor allem an MSI, dass ich einer der Glücklichen sein dürfte das Motherboard "MSI MEG Z390 ACE" testen zu dürfen! Ich fühle mich sehr geehrt!

    Unboxing Video
    ********Link*************

    Lieferumfang
    4x SATA Kabel
    Wi-Fi Antennas with connectors
    SLI Bridge
    3 RGB LED Kabel
    3 Sämtliche Schrauben (für M.2 SSDs)
    MSI True Gaming Gehäuse Sticker
    MSI Gaming Promotional Karte
    SATA Etikettenaufkleber
    Quick Install Guide
    Benutzerhandbuch (EN)
    Treiber CD

    Design
    Das Gesamtdesign des MSI Z390 ACE ist um die Rückwandabdeckung herum zentriert. Ähnlich sieht es auch beim Chipsatz Heatsink und einem angrenzenden M.2 Heatsink aus. Das bemerkenswerteste Element der Ästhetik ist das Mystic Light Infinity RGB-Panel, das sich in der Nähe des IO-Panels befindet. Mit diesem RGB-Bedienfeld können Benutzer ihren Farbstatus durch RGB-LEDs mit der MSI Mystic Light RGB-Software anpassen. Auf der Platine bekommen wir ein komplett schwarzes Design, während die Kühlkörper und die Rückwandabdeckung ein metallisches Grau haben. Wir können benutzerdefiniertes RGB mit zwei 4-Pin-RGB-LED-Anschlüssen, einem einzelnen 3-Pin-RAINBOW-LED-Anschluss und für Benutzer mit kompatiblen Corsair-Produkten einen einzelnen 3-Pin-Corsair-LED-Header hinzufügen. Ich habe meine Gehäuselüfter und CPU-Kühlerlüfter an zwei 4-Pin-RGB-Header angeschlossen. Der MSI Z390 ACE verfügt über insgesamt sieben 4-Pin-Lüfterköpfe, die in drei verschiedene Bereiche unterteilt sind. eine für die CPU, eine für eine Wasserpumpe oder AIO und fünf für Gehäuselüfter.
    Die Speicherspezifikationen auf Papier sehen für die Gamer sehr hochwertig aus, da der MSI Z390 ACE native Unterstützung für bis zu DDR4-4500 bietet. Der MSI MEG Z390 ACE verfügt über insgesamt vier Speichersteckplätze und ermöglicht die Installation von insgesamt maximal 64 GB. An den Schlitzen hat MSI eine Beschichtung aus Stahlpanzer angebracht, und für jeden Schlitz ist auf beiden Seiten ein Installationsverschluss vorhanden.
    In der unteren rechten Ecke befindet sich eine Reihe von Tasten für Übertaktungsgeräte wie mich. Dieser besteht aus einem Netzschalter, einem Reset-Schalter und einem Game Boost OC-Regler, mit dem Sie zwischen den voreingestellten Übertaktungsprofilen von MSI wählen können. Es gibt insgesamt sieben Profile, auf die durch Drehen des Einstellrads zugegriffen werden kann. Durch Drücken der Taste wird dies aktiviert. Sie können dies jedoch auch im BIOS ändern, indem Sie auf die entsprechende visuelle Darstellung der Schaltfläche klicken.
    Eine der Hauptfunktionen des MSI Z390 ACE ist eine vormontierte hintere E / A-Abschirmung. Dies passt zu MSIs rotem und schwarzem Gaming-Thema, aber es hätte besser ausgesehen, wenn dieses mit dem grauen und schwarzen Design wie das gesamte Motherboard-Farbschema gestaltet würde.


    Features & Leistung
    Chipsatz: Intel Z390 (LGA1151)
    Arbeitsspeicher Slots: Four DDR4, Supporting 64 GB, Dual Channel, OC up to 4500
    Netzwerk: Killer E2500 Gigabit LAN, Intel 9560 WiFi
    Onboard-Audio: Realtek ALC1220
    PCIe Slots für Grafik: 3 x PCIe 3.0 x16
    PCIe Slots für Andere: 3 x PCIe 3.0 x1
    SATA slots: 6
    M.2 slots: 3
    USB 3.1: 4
    USB 3.0: 2
    USB 2.0: 4
    Stromanschlüsse: 1 x 24-pin Motherboard, 2 x 8pin CPU
    Lüfter Headers 1 x CPU (4-pin), 1 x CPU/pump (4-pin), 5 x System (4-pin),
    IO Panel 1 x USB 3.1 Gen2 Type-A
    1 x USB 3.1 Gen2 Type-C
    4 x USB 3.1 Gen1 Type-A
    4 x USB 2.0 Type-A
    1 x LAN (Killer)
    5 x 3.5mm Audio Jacks (Realtek)
    1 x S/PDIF Output (Realtek)
    1 x Clear CMOS Knopf
    1 x BIOS Flashback Knopf
    2 x WiFi Antenna Ports

    BIOS
    Ein wichtiges Element bei der Implementierung der UEFI-Firmware durch MSI ist, dass das BIOS gut aussieht und gut ausfällt. MSI verwendet derzeit die Click-BIOS-5-Firmware, die visuell an das übliche rote und schwarze Gaming-Thema angepasst wurde. Click BIOS 5 verfügt über zwei Modi: EZ-Modus und Erweitert. Standardmäßig wird das BIOS in den EZ-Modus zurückgesetzt, während die erweiterten Einstellungen und Funktionen des Z390 ACE durch Drücken von F7 aufgerufen werden können. Bei diesem BIOS dreht sich das Design um rote Highlights mit weißem Text vor schwarzem Hintergrund.

    Software
    MSI bietet mit seinen Motherboards über die Intel- und AMD-Varianten eines der umfassendsten Software-Pakete an. Das MSI Command Center, Live Update 6 und seine auf Dragon Gaming basierenden Anwendungen wurden in Dragon Center vereint. Andere bemerkenswerte und vorgestellte Software umfasst das Programm MSI Mystic Light 3 RGB und die Nahamic 3-Audiosoftware sowie eine benutzerdefinierte Variante von CPU-Z. Der MSI Mystic Light 3 wurde problemlos mit meiner MSI RTX 2080 Trio X-Grafikkarte, meinen Systemlüftern und CPU-Kühlerlüftern synchronisiert.

    Value for Money
    Obwohl das MSI Z390 ACE mit einem Preis von 250 Euro eines der teureren Z390-Mainboards ist, fehlt etwas das gewisse Etwas. Es gibt nur ein RGB-Display in der Nähe von IO-Shield, das im Vergleich zu anderen Motherboards nicht gut aussieht. Es hat nur 1 Heatsink für M.2-Laufwerke. Im Vergleich dazu ist der Asus Z390 E-gaming mit 2 Heatsinks ausgestattet.

    Overclocking
    Beim Overclocking benimmt sich das Motherboard sehr gut. Ich bin nie auf Einstellungen gestoßen, die POST-Fehler oder andere Probleme verursacht haben. Der MSI Z390 ACE verfügt in dieser Hinsicht über eine 12-phasige VCore-Leistungsabgabe. Diese Art der Installation ist absolut mehr als akzeptabel und es ist in der Lage, einen Prozessor an seine thermischen Grenzen zu bringen. Die MSI Click BIOS 5-Firmware ist sehr gut gestaltet und einfach zu bedienen.
    Das automatische Overclocking-Programm Game Boost von MSI ist sowohl in der Hardware (ein Knopf mit einem Drehknopf) als auch im BIOS mit einer virtuellen Darstellung des OC-Reglers enthalten. Es stehen insgesamt sieben verschiedene vordefinierte Übertaktungsprofile von 1 bis 11 zur Verfügung. Nachdem Sie die Einstellung 9 verwendet haben, ist mein System aufgrund eines Überhitzungsproblems nach einiger Zeit abgestürzt. :(

    Fazit
    Der MSI MEG Z390 ACE ist eine relativ erstklassige Option für Gamer und andere. Das Design ihrer Modelle aus den typischen roten und schwarzen Motiven ist neutraler geworden. Der Markt im Segment 250 bis 300 Euro hat einen sehr starken Wettbewerb und viele positive Ergebnisse im MSI MEG Z390 ACE. Der ACE konnte nicht der Champion sein, aber es ist nicht weit weg. Alles in allem ein Highlight in der aktuellen Z390-Reihe von MSI. Ich benutze den Prüfstand seit über 5 Tagen. Das Motherboard bietet eine einfache Übertaktung, ohne in den Spannungsaufbau gehen zu müssen. Es ist ein zukunftssicheres Motherboard, das neueste Intel-Prozessoren bietet, Unterstützung für High-End-RAM, 3 M.2-Laufwerke, WLAN und RGB-Panel. Der MSI MEG Z390 ACE bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, unabhängig von einem fehlenden Heatsinks für andere M.2-Laufwerke, einem zusätzlichen RGB-Panel und einer Reichweite für WLAN-Signale.

    Positiv anzumerken:
    + Der hohe Overlockingpotential und gute CPU-Spannungsversorgung.
    + Viele Anschlussmöglichkeiten.
    + Sehr schönes, dezentes Design.
    + RGB Beleuchtung.
    + Viele USBs und PCIe Steckplätze.
    + Etwas gehobene Ausstattung ggü. der Konkurrenz in der gleichen Preisklasse.

    Negativ anzumerken:
    - WiFi Reichweite
    - Nur 1 M.2 Heatsink

    Erneut möchte ich mich bei der Mindfactory AG für diese Chance bedanken."

  • Testbericht von Hans

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 25.01.2019



    "Mindfactory.de hat mir in Kooperation mit Micro-Star Intl Co., Ltd. freundlicherweise das Mainboard MSI MEG Z390 ACE zukommen lassen, welches ich in den vergangenen Tagen ausgiebig testen konnte. Hier möchte ich nun meine Ergebnisse präsentieren und meine Erfahrungen damit darstellen.

    Zu diesem Zweck ist meine Bewertung wie folgt gegliedert:
    a) Allgemeine Übersicht zu Design / Layout, Verarbeitung und Montage
    b) Wichtige technische Daten / Eigenschaften meines Testsystems
    c) Meine Benchmarks, erzielte Leistungswerte und Temperaturen / Kühlleistung
    d) Vergleich zu anderen Produkten inkl. Pro- und Contra-Liste und Preis-Leistungs-Bewertung

    Los Gehts!


    Allgemeine Übersicht zu Design / Layout, Verarbeitung und Montage

    Das MEG Z390 ACE ist das derzeit zweitteuerste Mainboard mit 1151-v2 Sockel von MSI, was natürlich schon gewisse Erwartungen weckt. Für aktuell rund 260¤ kommt es zunächst in einer schicken Packung daher. Auf dieser ist natürlich groß das Board an sich zu sehen und das MSI und ACE-Logo sind gold-glänzend perforiert. Wer sich das genauer anschauen möchte, dem empfehle ich mein Video vom Unboxing und Einbau:
    https://www.youtube.com/watch?v=KWns6E4AbmQ

    Aber zurück zum Layout.
    Der grundlegende Aufbau des Boards und seiner Anschlüsse bietet, bedingt durch den ATX-Formfaktor, kaum Überraschungen: Der CPU-Sockel befindet sich oben mittig. Links daneben und darüber sind die Spannungswandler; rechts daneben vier RAM-Slots, welche einen Dual-Channel-Betrieb ermöglichen.
    Die RAM-Slots sind mit sogenanntem "Steel Armor" verstärkt, welcher eine längere Haltbarkeit bei häufigem Wechsel | beispielsweise im Benchmarkbetrieb | verspricht. In meinem Fall hatte dieser Schutz bereits "Flugrost" angesetzt (siehe Video). Es ließ sich zwar alles schnell und einfach abwischen, etwas peinlich ist aber irgendwie schon.
    Direkt daneben befindet sich eine unglaublich praktische 7-Segment-Diagnostic-LED. Extrem hilfreich ist sie besonders dann, wenn man kein Bild (mehr) auf dem Monitor bekommt, weil man es beispielsweise beim Übertakten übertrieben hat. Spannender Weise fehlen allerdings ein paar Zahlenbereiche im sonst sehr umfangreichen und übersichtlichen Handbuch &

    Extrem Overcklocker werden aber vermutlich ohnehin lieber die Spannungen direkt messen wollen, wofür auf diesem Mainboard V-Checkpoints vorhanden sind.
    Das VRAM-Kühlerdesign und der darauf befindliche Endlosspiegel "Mystic Light Infinity" sind meiner Meinung nach gelungen und ansprechend. Neben dem beabsichtigten optischen Effekt ist aber auch die Staub-Anziehungskraft mystisch. Wer ein Gehäuse mit Glasfenster hat und Wert darauf legt, wird hier wohl im wahrsten Sinne des Wortes öfters mal Staubwischen müssen!
    In der unteren Hälfte des ACE sind in Summe drei M.2-Slots angebracht, wobei der unterste mit dem Shield FROZR ausgestattet ist. Neben dem stimmigen Design ist dessen Kühlleistung durchaus beachtlich (siehe Benchmarks).
    Dazu kommen diverse PCI Express 3.0 Slots, von denen die drei 16x ebenfalls mit "Steel Armor" versehen sind (diesmal ohne Rost). Slot 1 und 4 ermöglichen in Kombination einen 8x/8x SLI-Betrieb, für welchen zusätzlich die beiliegende HB-Bridge oder alternativ die 2WAY SLI HB Bridge M von MSI benötigt wird. Gerade im SLI-Betrieb bekommt der unterste M.2-Slot allerdings die ganze Hitze der zweiten Grafikkarte zu spüren, weshalb ich das Shield FROZR lieber auf dem obersten M.2-Slot gesehen hätte.

    Ganz unten befinden sich die Anschlüsse für Frontaudio, Front-USB, Power-Knopf usw., auf welche ich an der Stelle nicht weiter eingehe.
    Erwähnenswert ist dafür der rechte USB3.0-Header, welcher schön abgewinkelt ist, so dass das Kabel direkt zur Seite und nicht nach oben geführt wird. Ähnliches würde ich mir aus optischen Gründen auch für den 24-poligen Mainboardanschluss wünschen (hier mit dem Cooler Master ATX 24 Pin 90° Adapter).

    Der GAME BOOST knob gehört für meine Begriffe zurecht in die letzte Ecke des ACE. Mit diesem kann man theoretisch CPUs per Hardwareschalter übertakten. Leider werden hier nur CPUs der 8. Generation unterstützt (für welche es ja eigentlich den älteren Z370 Chipsatz gibt) und die erreichbaren Taktraten laut Handbuch sind eher mau. Da heute nahezu jedes Forum gute Tipps für alle möglichen CPUs gibt, lege ich an der Stelle lieber selber Hand im BIOS an. Das ist hier auch besonders sicher, weil dieses sich den letzten noch lauffähigen Zustand merkt und man so nicht wieder von vorne anfangen muss, falls mal etwas schief läuft. Und wenn gar nichts mehr geht, kann man per Knopf am I/O-Panel alles auf Auslieferungszustand zurücksetzen.

    Apropos I/O-Panel: Dieses finde ich ausnahmslos super! Ein vorinstalliertes Shield erleichtert den Einbaus, die Killer Netzwerkkarte ermöglicht die Priorisierung von Spielen und genügend USB-Anschlüsse über unterschiedliche Controller sind ebenfalls vorhanden. Letzteres ist für mich oft ein KO-Kriterium, wenn ich Maus, Tastatur, Headset, Oculus Rift, drei Sensoren und Lenkrad fürs VR Racing anschließen möchte. Hierfür brauche ich natürlich auch ordentlich Leistung, daher schauen wir uns jetzt mein Test-Setup an.


    Wichtige technische Daten / Eigenschaften meines Testsystems

    Für den Test stehen mir heute folgende Hardware-Komponenten zur Verfügung:

    Gehäuse: be quiet! Pure Base 600, schallgedämmt
    Mainboard: MSI MEG Z390 ACE
    CPU: Intel Core i7-9700k, Standard Boost: 4,9GHz Single Core, max OC: 5,2GHz all Core + 4,6GHz Cache
    RAM: 2x Corsair Vengeance LPX schwarz 8GB, Standard XMP: 3,0GHz 15-17-17-35, max OC: 3,3GHz 17-19-19-39
    GPU: 2x MSI 1070 TI Gaming, Standard Boost: 1,9GHz + 4GHz VRAM, max OC: 2,0GHz + 4,5GHz VRAM
    PSU: Corsair HX750i
    NVMe: Samsung PM961 512GB, vergleichbar mit 960 Evo
    SSD: Crucial MX500 500GB
    AiO: Corsair H100i Pro RGB

    Als Gehäuse nutze ich ein schallgedämmtes Pure Base 600 von be quiet!. Dieses bietet für meine Begriffe eine exzellenten Kombination aus AiO-Support, 5,25" Schächten (ja, ich nutze noch ein Blu-Ray-Laufwerk) und einer brauchbaren Geräuschdämmung in einem kleinen Formfaktor. Auch wenn JayTwoCents betont, dass RGB-Lighting die Zukunft sein wird, bevorzuge ich doch leise Tower über Christbaumbeleuchtung.

    In den Tower kommt zunächst ein HX750i-Netzteil von Corsair, welches für die finale Konfiguration mit maximaler Übertaktung aller Komponenten gerade so ausreichend ist. Ebenfalls von Corsair verbaue ich 2x 8GB 3000MHz DDR4 RAM Module mit 15er Timings (laufen maximal auf 3300MHz CL17) und eine H100i Pro RGB All-in-One-Wasserkühlung aus der Hydro Serie. Diese kühlt eine Intel Core i7-9700K CPU, welche mit maximal 5,2 GHz @ 1,184V non AVX prime stable auf allen acht Kernen betrieben wird. Damit ist das MEG Z390 ACE zwar theoretisch noch nicht voll ausgelastet, da ein i9-9900K bei 5,1GHz noch etwas mehr Leistung "verbrät". Anhand der VRAM-Temperaturen in meiner Konfiguration lässt sich aber die verbleibende Reserve gerade im Vergleich zum diesbezüglich von Hardware Unboxed gelobten Gigabyte Z390 Aorus Elite sehr gut abschätzen. Hinzu kommt, dass es laut Linus Tech Tips bei aktiviertem Hyperthreading des 9900K in Spielen zu Framedrops kommen kann, weshalb ich persönlich den 9700K bevorzuge.

    In Sachen Grafik kommen zwei MSI 1070 TI Gaming im SLI-Verbund zum Einsatz. Größere / bessere / teurere Karten habe ich gerade nicht zur Hand und SLI wollte ich ohnehin schon länger mal wieder ausprobieren | win-win-situation. Und für Benchmarks in 1080p und 1440p ist das mehr als genug Leistung für den durchschnittlichen Gamer ;)
    Zu guter Letzt sind zwei Festplatten verbaut, namentlich eine Crucial MX500 500GB SATA SSD mit Windows 10 Enterprise x64 Version 1809 und eine Samsung PM961 512GB M.2 SSD für die Benchmarks. Letztere ist eine OEM-Version der 960 Evo und hat daher auch vergleichbare Probleme in Sachen Temperatur des Speichercontrollers. Hier soll der M.2-Passivkühler das ACE Abhilfe schaffen | dazu aber später mehr.

    Softwareseitig verwende ich den Nvidia-Treiber 417.71, MSI Afterburner 4.5.0, HWiNFO64 v6.00, Core Temp 1.13, CPU-Z v1.87.0 x64, prime95 v26.6 (ohne AVX), Crystal Diskmark 6.0.2.

    Da es mir vorrangig um die Spieleleistung geht und ich eine möglichst hohe Vielfalt sowie Vergleichbarkeit der Ergebnisse erzielen wollte, habe ich nur Software verwendet, die
    1) ein eigenes Benchmark hat,
    2) auf unterschiedlichen Engines basiert,
    3) SLI unterstützt und
    4) mir zur Verfügung seht.

    Übrig geblieben ist dann folgendes:
    UNIGINE Superposition Benchmark - 4K optimized
    Rainbow Six Siege Benchmark - 1080p max, T-AA 2x
    F1 2018 - 1080p max (1 lap Australien, klar)
    3D Mark Time Spy (DX12) - Demo + Benchmark
    3D Mark Firestrike - Demo + Benchmark
    Tomb Raider - 1080p, max

    Diese sechs Benchmarks wurden unter acht verschiedenen Bedingungen durchgeführt:
    Testrun 1: alles Standard, eine GPU
    Testrun 2: CPU @ 5,2 GHz
    Testrun 3: CPU @ 5,2 GHz & RAM @ 3,3GHz
    Testrun 4: CPU @ 5,2 GHz & RAM @ 3,3GHz & GPU @ 2GHz
    Testrun 5: alles Standard, zwei GPU SLI
    Testrun 6: CPU @ 5,2 GHz & RAM @ 3,3GHz & SLI @ 2GHz, Standard SLI Bridge
    Testrun 7: CPU @ 5,2 GHz & RAM @ 3,3GHz & SLI @ 2GHz, MSI Brindge M
    Testrun 8: CPU @ 5,2 GHz & RAM @ 3,3GHz & SLI @ 2GHz, MSI Brindge M, 1440p

    Ergänzend dazu wurde meine NVMe-SSD einmal "as-is" betrieben, einmal mit dem MSI Shield FROZR und schließlich mit der EK-M.2 NVMe Heatsink. Last wurde mittels Crystal Diskmark generiert und die Temperaturen jeweils in HWiNFO64 abgelesen.
    Der Einbau in bzw. unter das FROZR ist dabei übrigens maximal fummelig.

    Die Audio-Chips sind auf allen halbwegs hochwertigen Mainboards gleich und meine Ohren eher genügsam, daher habe ich auf einen Sound-Test verzichtet.


    Meine Benchmarks, erzielte Leistungswerte und Temperaturen / Kühlleistung

    Für mich unerwartet war vor allem, dass sich die Werte trotz Übertaktung von CPU und RAM quasi nicht ändern, sondern erst mit "Optimierung der Grafikkarte Verbesserungen messbar wurden. Auf der anderen Seite bestätigt sich der meines Erachtens traurige Trend, dass SLI nach und nach stirbt. #RIPSLI (das hat jetzt nicht unbedingt etwas direkt mit diesem Mainboard zu tun sondern ist eher ein generelles Problem | es ist aber schade, dass das SLI-Logo immer noch drauf gedruckt wird und MSI dafür Geld an Nvidia zahlt, die Technik aber eigentlich obsolet ist.)

    Der maximale Stromverbrauch des Gesamtsystems lag mit diesen Benchmarks übrigens bei 565W. Würde man beide Grafikkarten und die CPU gleichzeitig voll auslasten, wäre das Netzteil rein rechnerisch am Ende.

    Die Temperatur der Spannungswandler stieg übrigens selbst unter prime95 non AVX maximal auf 87°C (laut HWiNFO64) und blieb damit sogar noch etwas niedriger, als die beim bereits zuvor angesprochenen Gigabyte Z390 Aorus Elite (90°C).

    Was die PM961 NVMe betrifft, betrugen die Temperaturen maximal
    "as-is": 59°C Chips, 102°C Controller
    mit MSI Shield FROZR: 39°C Chips, 66°C Controller
    mit EK-M.2 NVMe Heatsink: 43°C Chips, 56°C Controller

    Alles in allem also sehr gute Leistungen bzw. Werte!


    Vergleich zu anderen Produkten inkl. Pro- und Contra-Liste und Preis-Leistungs-Bewertung

    Was mir positiv aufgefallen ist:
    Festes IO-Shield
    WiFi inkl.
    In Summe 10 externe USB-Anschlüsse und Killer NIC
    nützliche Diagnostic LED
    V-Checkpoints vorhanden
    Geringe Spannung für gleichen Takt nötig (ACE: 1,18V, Elite: 1,34V)
    VR Loop max. 87°C (vs. Elite mit 90°C)
    M.2 Shield funktioniert!
    In Summe acht Laufwerke möglich (2x M.2 PCIe + 6x SATA)
    Sehr gutes und umfassendes Manual, dass alle BIOS-Optionen erklärt
    BIOS merkt sich "last known working" Zustand
    BIOS bietet Secure Erase von SSD Platten
    MSI fast BOOT verfügbar
    BIOS Board Explorer als nette Idee / Spielerei (gibt es aber auch bei ASRock / Gigabyte)
    Wake on LAN nativ Support mit Killer NIC
    Hilfreicher Info-Bereich mit aktuellen Spannung | aber eigentlich Standard
    Beim Verlassen das BIOS bekommt man eine Übersicht aller geänderten Einstellungen (das gibt es bei ASRock leider nicht)

    Was mir negativ aufgefallen ist:
    Bios-Update nur über USB oder Live Update möglich (beides funktioniert aber gut)
    GAME BOOST knob nur für Intel Core i Prozessoren der 8. Generation, obwohl Z390 Chipsatz &
    Gewinkelte Mainboard-Stromversorgung wäre nettes AddOn
    Fummelige M.2 Shield Montage
    M.2 Shield Position nachteilig bei SLI (warme Luft von 2. GPU)
    BIOS | nur CPU und System als Temperatur-Quelle zur Lüftersteuerung (das kann Gigabyte besser)
    Der erweiterte Modus im BIOS ist gewöhnungsbedürftig | es ist zwar sehr viel einstellbar, gerade zum Übertakten, durch die recht flache Struktur ist aber z. B. die LoadLineCalibration gut versteckt
    Memory Try It! funktioniert bei mir meist nicht (übertriebene Optionen)
    Infinity Mirror zieht Staub magisch an.

    Preis-Leistung:
    Wie oben (hoffentlich) ausführlich genug dargestellt, ist die Ausstattung des MSI MEG Z390 ACE umfangreich, das Layout überwiegend gut durchdacht, die Qualität vorbildlich und die Leistung Oberklasse | so allerdings auch der Preis. Für mich stellt sich hier die Frage, wer dieses Mainboard kaufen sollte.

    Leute, die ein mystisches Licht in ihrem PC haben wollen? Vielleicht.
    Übertakter, die viele Einstellung benötigen (oder haben wollen ;) ) und denen das Godlike zu teuer ist? Go for it!
    Der durchschnittliche, preisbewusste Gamer? Eher nicht (meine Meinung). Warum?

    Das Gigabyte Z390 Aorus Pro WIFI beispielweise ist fast 70¤ günstiger und bietet dabei ganz ähnliche Eigenschaften: gleich viele USB-Anschlüsse am I/O-Shield, ähnlich gute VRAMs und WLAN. Dazu kommt ein Dual Bios und 4 RGB-Zonen, mehr Lüfter-Anschlüsse inkl. präziserer Lüftersteuerung im BIOS sowie Intel CNVi-Support. Wer also auf die Diagnostic LED, den Clear CMOS Button und einen M.2 Slot verzichten kann, ist damit besser beraten.
    Auch ein ASRock Z390 Taichi ist auf Augenhöhe, verfügt dabei sogar über zwei Netzwerkkarten und mehr SATA-Anschlüsse, kostet aber immer noch 20¤ weniger.

    Mein Fazit lautet folglich:
    Das MSI MEG Z390 ACE ist ein sehr gutes Board mit mehr Potenzial, als ich jemals ausschöpfen könnte, das aber auch seinen Preis (und günstigere Konkurrenten) hat."

  • Testbericht von Niko

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 24.01.2019



    "Mit dem MEG Z390 ACE hat MSI ein Mainboard für den gehobenen Anspruch im Sortiment. MEG steht für "MSI Enthusiast Gaming", und diese höchste Serie besteht beim neuesten Intel-Chipsatz Z390 aus nur zwei Modellen, nämlich dem ACE und dem GODLIKE. Da das GODLIKE mit gut 500 Euro nochmal fast doppelt so viel kostet, ist das ACE die attraktivere Variante, zumal es sich mit seiner umfangreichen Ausstattung und den Features auch nicht zu verstecken braucht. Ganz im Gegenteil, es wird Einiges geboten.

    Schon beim Auspacken ist man über das Gewicht erstaunt. Hier wurde nicht an Material gespart, die Kühlkörper sind massiv und alle Komponenten machen einen hochwertigen Eindruck. Die VRM-Sektion (CPU-Spannungswandler) ist gut bestückt. Man sieht direkt, dass dieses Board entworfen wurde, um auch einen übertakteten Core i9-9900K souverän zu betreiben. Bei manchen Mainboards mit günstigerem Design darf man nämlich durchaus bezweifeln, ob diese mit den dann allein durch die CPU anfallenden 200, 250 Watt klarkommen würden.

    MSI hat beim ACE auf schrille rote Akzente verzichtet, der Look ist erwachsen: Wer sich seiner Kraft bewusst ist, muss nicht protzen. Die Besonderheit des "Mystic Light Infinity" - einer integrierten RGB-LED-Beleuchtung über dem linken VRM-Kühlkörper - sieht man erst, wenn der Rechner an ist.

    Metallverstärkungen um die PCI-Express-Slots sorgen dafür, dass man auch schwere Grafikkarten einsetzen kann, ohne die Slots mechanisch zu sehr zu belasten. Bei den DDR4-Slots soll die Metallumrandung hingegen für eine bessere Signalabschirmung sorgen, was bei einem hohem Speichertakt von übertaktet bis zu DDR4-4500 (!) auch einen Unterschied machen kann. Der dritte M.2-Slot wird von einem flachen, aber massiven Kühlkörper bedeckt. Überhaupt ist die Verarbeitung insgesamt auf sehr hohem Niveau. Alles ist sehr solide, nichts fühlt sich billig an.

    Dreifache M.2-Slots sind ein Merkmal eines High-End-Boards. An USB-Anschlüssen hat MSI alles aufgefahren, was die Technik hergibt. Hinten sind satte sechs USB-Ports der neuesten Generation 3.1 Gen2, davon 5x Typ A und 1x Typ C, sowie intern nochmal zwei Typ-C-Anschlüsse für das Frontpanel. Dazu hinten vier USB 2.0-Ports, mit einem davon kann auch ohne CPU das BIOS updaten. Intern dann nochmal je zweimal USB 2.0- und 3.0-Pfostenstecker. Die saubere Audiolösung basiert auf einem Realtek ALC1220 HD samt DAC und japanischen Kondensatoren.

    Details wie die unten rechts integrierten Schalter für Ein/Aus und Reset, der Overclocking-Drehknopf sowie die Messpunkte für die Spannungen deuten darauf hin, dass auch an diejenigen gedacht wurde, die das Board außerhalb eines Gehäuses betreiben, z.B. für Overclocking mit Flüssigstickstoff. Natürlich kann auch der normale Bastler davon profitieren.

    Kommen wir zum Praxiseinsatz. Das System umfasst bei mir einen Core i5-9600K, als Kühler kommt ein Noctua NH-U14S zum Einsatz, dazu 2x 8GB Kingston HyperX Fury DDR4-2666 RAM und eine Samsung 970 Pro M.2-SSD. Versorgt wird das Ganze durch ein Seasonic Prime Ultra Platinum 550W-Netzteil. Natürlich alles von Mindfactory ;) Als Grafikkarte muss vorerst eine GeForce 1050 Ti herhalten, die wird demnächst noch aufgerüstet.

    Erst CPU und Kühler rein, bei einem Luftkühler sollte man schon jetzt den Lüfter ans Board anschließen, damit man nicht im eingebauten Zustand umständlich herumfriemeln muss. Auch den Arbeitsspeicher habe ich direkt eingesetzt. Hierbei wird laut Handbuch der zweite und vierte Slot von links zuerst benutzt.

    Sofern man eine M.2-SSD einsetzt, sollte man ebenfalls das Handbuch studieren. Sinnigerweise setzt man sie in den dritten M.2-Slot, wo der "M.2 Shield Frozr"-Kühlkörper die Temperatur in Schach hält. Dabei gilt es zu beachten, dass man je nach M.2-SSD unterschiedlich vorgehen muss.

    Zuerst zur Länge der SSD: Die meisten Modelle dürften 2280er sein, so auch meine 970 Pro. Dann muss man erstmal die Schraube und die Mutter herausdrehen, die im linken Loch der Wärmeleitpads für 2260er SSDs vormontiert sind. Für die Mutter braucht man eine Spitzzange oder dergleichen.

    Der zweite Aspekt betrifft die Wärmeleitpads. Direkt unter dem Kühlkörper sitzt ein Pad, und auf dem Board nochmal zwei Pads übereinander (getrennt durch eine Schutzfolie). Erstmal zieht vom Pad des Kühlkörpers die Folie ab. Jetzt muss man schauen, ob die SSD einseitig oder beidseitig bestückt ist, ob also nur auf der Oberseite Chips sitzen oder auch untendrunter. Letzteres wird eher bei hohen Kapazitäten ab 1TB der Fall sein. Meine SSD ist einseitig bestückt, also das Handbuch konsultiert:

    Somit musste ich die Pads auf dem Board erst voneinander trennen, dann die Schutzfolien dazwischen entfernen und das obere auf das untere Pad kleben. Nun die SSD angewinkelt in den Slot schieben. Zuletzt den Kühlkörper einhaken, runterdrücken und festschrauben. Bei einer 2280er SSD schraubt man also nur den Kühlkörper fest und nicht die SSD selbst. Man hat nun zwei Pads von unten und eins von oben. Überbleiben sollten am Ende die drei Schutzfolien der Pads, sowie Schraube und Mutter vom 2260er-Schraubloch. Hat man eine beidseitig bestückte M.2-SSD, entfernt man das zweite Pad, was auf dem Board ist (so dass man von unten und von oben jeweils nur ein Pad hat).

    Das Board ins Gehäuse einzusetzen ist dank der vormontierten ATX-Blende ein Kinderspiel. Die Blende passt haargenau in die Aussparung des Gehäuses. Vorher sollte man noch schauen, dass man nur die neun Abstandshalter im Gehäuse hat, die auch mit den neun Schraublöchern des Boards korrespondieren. Auf der Board-Rückseite gibt es extra weiß markierte Punkte, wo keinesfalls ein Abstandshalter sein darf.

    Es fällt auf, dass keine Grafikausgänge an der ATX-Blende vorhanden sind. MSI hat realisiert, dass die Zielgruppe für dieses Board - also vornehmlich Enthusiasten, Gamer und Overclocker - sowieso eine oder sogar mehrere Grafikkarten einsetzen, und mutig die Grafikausgänge weggelassen. Dadurch konnte auch bei der Spannungsversorgung eine VRM-Phase für die integrierte CPU-Grafik entfallen, was nun direkt der eigentlichen CPU zu Gute kommt.

    MSI arbeitet auf dem ACE mit einem 13- bzw. 12-Phasen-VRM für die CPU (in 6+2-Konfiguration, d.h. durch rückseitige Chips gedoppelt). Das ist ein Garant für eine stabile Spannung sowie gleichmäßige Wärmeverteilung über mehr Komponenten, auch bei hohem Overclocking. Für den möglichst sparsamen Verbrauch bei geringen Lastzuständen sind günstigere Boards natürlich besser aufgestellt, auch wegen deren weniger Onboard-Features. Will man jedoch zum Beispiel einen 9900K bändigen, ist die MSI-Lösung genau das Richtige.

    Nun Stromanschlüsse, die ganzen Frontpanel-Kabel und sonstige Peripherie angeschlossen und es kann losgehen.

    Bei der CPU-Stromversorgung sind zwei 8-pin EPS12V-Anschlüsse vorgesehen, und im Handbuch ist nicht erläutert, ob man beide braucht. Aber Entwarnung, falls das Netzteil lediglich einen 8-pin EPS-Stecker mitbringt: Dieser kann bereits über 300 Watt liefern! Nur das eine gesteckte Kabel am "CPU PWR1"-Anschluss links ist Pflicht, der "CPU PWR2"-Anschluss ist optional und wohl nur für Overclocking-Rekordversuche oder das ruhige Gewissen relevant. Es gibt bei mir jedenfalls keinerlei Unterschied, ob ich nur den linken EPS12V-Stecker anschließe, oder per Molex-Adapterkabel auch den zweiten Anschluss mit Strom versorge. Auf dem Board laufen die Leiterbahnen am Ende eh zusammen.

    Nach dem ersten Einschalten habe ich (bei vorsichtshalber noch sehr konservativen Einstellungen, also Speicher auf DDR4-2133 etc.) direkt das BIOS- bzw. UEFI-Update auf das momentan aktuelle 7B12v12 durchgeführt. Man ist beim ersten Aufruf erst im "EZ Mode", wo alles recht simpel gehalten ist, dach drücken von F7 sieht man alle Optionen. Und nach der Auswahl von "M-Flash" startet das Board neu und man kann das aktuelle BIOS vom USB-Stick aufspielen. Dies dauert zwei, drei Minuten, dann geht man wieder ins BIOS und nimmt die Einstellungen vor.

    Jeder, der in den letzten Jahren mal ein MSI-Board hatte, kommt sofort zurecht. MSI haben ihr UEFI-Design einmal auf ein vernünftiges Niveau gebracht und seitdem daran festgehalten bzw. nur noch Details verfeinert. Das BIOS reagiert sehr flott, auch wenn man es mit der Maus bedient. Immer sehr nützlich ist die Anzeige der Änderungen vor dem Speichern.

    Dank der sieben auf dem Board verteilten und voll geregelten Lüfteranschlüsse bleiben keine Wünsche offen. Wasserpumpen werden unterstützt. Sowohl 4-pin- als auch 3-pin-Lüfter können vollumfänglich per Lüfterkurve geregelt werden, dabei kann man entweder die CPU- oder System-Temperatur als Referenz nehmen. Auch eine Hysterese (griechisch: Nachwirkung) lässt sich einstellen, also dass die Lüfter z.B. bei schnell sinkender CPU-Temperatur nicht ruckartig runterdrehen, sondern langsam die Drehzahl reduzieren (Schritte bis zu eine Sekunde lang). Die CPU-Temperatur kann sich sehr schnell ändern, aber das Gleiche muss dank Hysterese nicht für das Lüftergeräusch gelten.

    Die Gehäusebelüftung stellt man am Besten so ein, dass sie auf die CPU-Temperatur reagiert. Ab drei Gehäuselüftern kann man einen davon auch auf die Systemtemperatur reagieren lassen, bzw. wenn man vorne zwei und hinten einen Lüfter hat so wie ich, stellt man für den Hinteren die Kurve etwas steiler ein.

    Im BIOS sollte man folgende Dinge grundsätzlich aktivieren:
    Power Management Setup -> ErP Ready (für geringeren Verbrauch im ausgeschalteten Zustand)
    Windows OS Configuration -> Windows 10 WHQL Support

    Der Rest der Einstellungen ist meist schon sinnvoll gewählt.

    Windows 10 ist zügig installiert, man braucht während der Installation auch keine Treiber für die NVME-SSD, diese kann man später in Windows installieren. Bereithalten sollte man aber entweder die Treiber für das Killer-LAN oder das Intel-WLAN, damit man ins Internet kommt. Die Treiber auf der MSI-Seite sind aber nicht die ganz Aktuellen, auf der Killer-Webseite gibt es z.B. Neuere. Das Intel-WLAN arbeitet mit zwei Antennen (in einem Antennenstummel samt Stativ zusammengefasst), hinten an der Anschlussblende draufgeschraubt. Es ist kein Spar-WLAN, sondern das Intel Wireless AC-9560, eine performante Lösung, die direkt am Z390-Chipsatz angebunden ist und schnelles 2x2 802.11ac Wi-Fi sowie Bluetooth 5.0 bereitstellt. Der Praxistest mit einer aktuellen Fritz!Box zeigt sehr gute Werte, die nur durch die Box limitiert werden und nicht durch das Onboard-WLAN. Von der Geschwindigkeit fühlt es sich genauso an wie Gigabit-LAN.

    Als Spieler wird man natürlich trotzdem auf die Killer E2500 Gigabit-LAN-Schnittstelle zurückgreifen wollen, zumal die Killer-Software eine automatische Priorisierung von Spielen ermöglicht: Selbst wenn im Hintergrund ein Download läuft, gibt die Software dem Spiel genug Raum zum Atmen, damit der Ping niedrig bleibt. Die Killer-Lösung läuft bei mir sehr stabil und steht einem Intel-Netzwerkchip mittlerweile subjektiv in nichts mehr nach. Früher wurde ein Killer-Chip manchmal gar als Nachteil angesehen, aber mittlerweile läuft alles rund.

    Kommen wir zu einigen Leistungstests. Als Vergleichskandidat steht mein bisheriges System zur Verfügung, bestehend aus einem MSI Z170A Gaming Pro Carbon mit Core i5-6600K.

    Bei den Datenraten von Arbeitsspeicher und SSD ist alles wie erwartet. Die Geschwindigkeit des RAMs ist bei DDR4-2666 (die höchste offiziell unterstützte Taktrate) im Soll. Die Samsung 970 Pro reizt die vier PCIe-Lanes mit an die 3 GB/s gut aus. Ein RAID aus mehreren NVMe-SSDs wäre Perlen vor die Säue geworfen, denn auch die DMI-Verbindung zum Prozessor besteht aus vier Lanes, somit wäre dort ein Flaschenhals. Der SSD-Kühlkörper macht seine Sache übrigens gut und ist nicht nur ein Gimmick, die ausgelesene Temperatur ging nie weit über 40°C hinaus.

    Die CPU-Geschwindigkeit hat gegenüber den bei Intel jahrelang zum Einsatz kommenden Vierkernen natürlich ziemlich zugelegt. Einem Cinebench-Resultat des i5-6600K von 611 Punkten (CPU) stehen nunmehr 1092 Punkte mit dem i5-9600K gegenüber, der sechs Kerne und höhere Turbo-Takte mitbringt. Auch sonstige Tests wie der integrierte WinRAR-Benchmark bescheinigen ähnliche Zugewinne (6319 Punkte -> 10550 Punkte). Es hat sich gelohnt, dass AMD konkurrenzfähige CPUs am Markt hat, erst dadurch kam bei Intel Bewegung in die Sache. Und MSI liefert mit dem ACE sowohl für Sechs- als auch Achtkerner einen potenten Unterbau.

    Die Geschwindigkeit der Z390-Boards sollte bei identischer CPU immer auf vergleichbarem Niveau sein. Die Unterschiede ergeben sich eher aus der Ausstattung, den verwendeten Komponenten und der Stabilität.

    Ist das BIOS einmal richtig konfiguriert, gibt sich das System bei der Stabilität wie erwartet keine Blöße und agiert immer souverän. Selbst wenn man mit dem Stresstest-Tool "Linpack Xtreme" die CPU-Leistungsaufnahme auf die Spitze treibt, bleibt das MSI völlig unbeeindruckt. Ich konnte mit dem Infrarot-Thermometer an den Spannungswandler-Kühlkörpern gerade mal etwas über 40°C messen, was phänomenal niedrig ist (der MOS-Sensor zeigt natürlich mehr an, aber der sitzt ja auch unter dem Kühler). Wieder einmal wird klar, dass man für dieses Board einen i7-9700K oder -9900K plus eventuelles Overclocking im Hinterkopf hatte. Über meinen 9600K kann das MEG Z390 ACE nur müde Lächeln.

    LatencyMon bescheinigt Fähigkeit zur Audiobearbeitung ohne Dropouts.

    Zusammengefasst kann man sagen, das MSI MEG Z390 ACE agiert von den Features und der CPU-Spannungsversorgung auf dem High-End-Niveau, mit Konkurrenten wie dem ASRock Z390 Taichi, ASUS ROG Maximus XI Hero, oder Gigabyte Z390 Aorus Pro WIFI bzw. Z390 Aorus Ultra.

    Das Board ist dafür gerüstet, einen 9900K übertakten, und muss auch für AVX-Last nicht zwingend einen negativen Multiplikator-Offset verwenden. Laut Übertakter-Foren kann auch High-End DDR4-Speicher sehr gut ausgefahren werden. Dank der leistungsfähigen Kühllösung wird das Board eine dauerhaft hohe Belastung problemlos durchstehen.

    Der gehobene Preis ist angesichts der hochwertigen, umfangreichen Ausstattung und der Reserven für die CPU noch als angemessen zu betrachten. Gigabyte übt aber mit Kampfpreisen z.B. für das Z390 Aorus Pro WIFI ziemlichen Druck aus. Sollte der Preis des ACE noch etwas nachgeben, dann kann man es absolut vorbehaltlos empfehlen.

    In der MSI-Produktfamilie betrachtet, ist es eine sehr gute Wahl für den anspruchsvollen Nutzer. Denn das GODLIKE darüber wird Vielen zu teuer sein, und unterhalb des ACE fangen halt die Kompromisse an. Wer z.B. eine oder gar mehrere teure Grafikkarten einsetzt, will ja auch einen angemessenen Unterbau. Hat man ein Gehäuse mit Fenster, setzt das ACE zudem optisch tolle Akzente und kann alle erdenklichen RGB-LED-Komponenten steuern."

  • Testbericht von Josef

    Zum Artikel: MSI MEG Z390 ACE

    veröffentlicht am: 23.01.2019



    "Das MEG Z390 ACE von MSI komm in einem hochwertigen Karton mit einem gut gestalteten Layout. Die Features werden kurz und knapp aufgelistet und grob erklärt. Das Board ist in einer Anti-Statik Folie eingepackt und mit einer Lage Karton vom Zubehör abgetrennt. Das Zubehör umfasst folgende Dinge: Bedienungsanleitung, Treiber-CD, SATA-Kabel, MSI-Badge, RGB-Kabel, MSI-Werbung, Wifi-Antenne, Kabelbeschriftungsaufkleber, drei M.2 Schrauben, SLI-Bridge und einem Adapterkabel für einen Wasserpumpenkühler.

    Das Mainboard-Layout ist sehr intuitiv und intelligent gestaltet. Die Mainboard-Platte ist in einem matt-schwarzen Ton gehalten, den ich sehr ansprechend finde. Die matt-grauen Heatsinks finde ich ebenso sehr passend. Was mich bei diesen jedoch etwas stört, ist, dass diese kaum Kühlungsrippen/-rillen besitzen und somit etwas an Kühlleistung einbüßen werden.
    Die Schriftzüge sind alle gut lesbar und passen zum Rest des Layouts. Die Positionierung der Anschlüsse ist gut überdacht und diese sind alle leicht auszumachen.
    Auch ist genügend Platz um den CPU-Sockel, um größere Aftermarket-Kühler anbringen zu können. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, da mit großer Wahrscheinlichkeit viele der Nutzer dieses Mainboards den CPU übertakten werden. Somit ist die Installation eines kräftigeren Kühlers natürlich Voraussetzung.
    Die Chromblenden an den RAM- und GPU-Slots setzen einen hochwertigen Akzent.
    Das I/O shield ist hingegen im MSI-typischen Schwarz-rot gehalten. USB3 Gen 2 slots sind hier mit rot extra markiert. Die goldenen Wifi-Anschlüsse spiegeln die Hochwertigkeit des Mainboard wider.
    Zu guter Letzt sticht das RGB-Mystic-Light sehr hervor. Im Betrieb sieht dies ansprechend und nicht zu übertrieben aus.



    Verarbeitung


    Die Verarbeitung des MEG Z390 ACE von MSI ist natürlich für ein Mainboard dieser Preisklasse sehr hochwertig. Alle Anschlüsse machen einen soliden Eindruck und scheinen den ein oder anderen Fehler bei der Montage gut wegstecken zu können. Die Kühlkörper machen einen soliden Eindruck, was sich auch im Gewicht des Boards widerspiegelt. Es fühlt sich schwer und hochwertig an. Sobald man das Z390 ACE in der Hand hält, ist man sich bewusst, dass es sich hierbei um ein Exemplar der höheren Preisklasse handelt.
    Die Spannungswandler sind von bester Qualität, intelligent platziert und lassen, wie bereits oben erwähnt, genug Platz um den CPU.
    Der Overclock-Knopf macht mittlerweile einen robusten Eindruck, eine große Verbesserung zu den Vorgängerversionen.

    Bei der Verarbeitung des Mainboards gibt es nichts auszusetzen. Diese ist für diese Preisklasse exzellent und lässt keine Wünsche offen.



    Montage


    Die Montage des Mainboards ging sehr leicht von der Hand. Das bereits von Werk aus angebrachte I/O shield vereinfacht diese enorm. Somit werden ärgerliche Momente erspart, bei denen man realisiert, dass alle Arbeit umsonst war und die Montage von Vorne begonnen werden muss. Alle Anschlüsse sind leicht zu erreichen und selbst in kleineren Gehäusen kommt man nur selten etwas schwerer an die gewünschten Stellen.
    Einziger kleiner Minuspunkt, der sicherlich aber auch nur auf kleinere Gehäuse wie meines zutrifft: Das seitliche Anbringen der SATA-Anschlüsse erschwert das Anstecken der Festplatten etwas, da diese nur ein paar Zentimeter neben den Anschlüssen bereits beginnen. Dort musste ich persönlich etwas Aufwand betreiben, um diese anzuschließen. Nichtsdestotrotz ist dies nur ein kleiner Minuspunkt und bei größeren Gehäusen sogar ein Pluspunkt, da hier das Kabelmanagement erleichtert und der Luftstrom des Gehäuses nicht behindert wird.
    Beim Mystic-Light und dem großen Heatsink daneben wurde auf jeden Fall daran gedacht genug Platz für Aftermarket-Kühler zu lassen. Mein etwas älterer Thermaltake Hr-02 Macho Rev.A (BW) passte Millimetergenau. Man sollte jedoch trotzdem auf Nummer sicher gehen und vor Anschaffung des Mainboards oder eines neuen Kühlers auf die Maße achten. Ich bin mir aber sicher, dass MSI die gängigsten Kühler berücksichtigt hat und diese alle auf das Mainboard passen.
    Die ersten Seiten des Handbuchs, die einen schnellen Überblick über die Installation des Mainboards geben, sollten für erfahrene Bastler ausreichen, um alles anzuschließen. Tiefergehend informiert dieses im Detail über alle Anschlüsse und Features des Mainboards.



    Leistung


    Die Leistung des Mainboards ist für den Preis dementsprechend. Zuallererst zum Sound. Das MSI MEG Z390 ACE kommt mit einem HD ALC1220 7.1 Audio Prozessor. Die Anschlüsse sind allesamt vergoldet. Die Audioqualität ist solide und alle Frequenzen sind klar und ungestört. Die Qualität von Mikrofonaufnahmen hängt natürlich stark von der Hardware ab. Mit meinem Hyper-X Headset ist meine Stimme aber sehr klar und natürlich für meine Freunde zu verstehen.
    Nun zu den Treibern und hier, für mich einem großen Minuspunkt. Wenn man die aktuellsten Treiber von der MSI-Website herunterlädt, zum Zeitpunkt der Review waren dies die 6.0.1.8581 Treiber von Realtek, installieren diese sich ganz normal. Anschließend wird der Microsoft Store geöffnet und lädt die Realtek Audio Console herunter. Mit dieser lassen sich zwar bereits einige Eigenschaften einstellen, Einstellungen für Höhen, Tiefen, Bass, etc. fehlen jedoch komplett.
    Der Benutzer muss nun selbst darauf kommen, sich die Nahimic-App vom Microsoft Store herunterzuladen um wenigstens ein paar Einstellungen vornehmen zu können. Dies wird unter dem Download des Treibers bei MSI angegeben, ist jedoch schnell zu übersehen. Selbst wenn man die Nahimic-App installiert hat, kann man nur "Voices, Bass und Treble" einstellen. Ein Equalizer ist nicht vorhanden. Mit den drei Einstellungen lässt sich zwar der gewünschte Sound grob einstellen, einen Equalizer ersetzt dies jedoch nicht. Dies finde ich sehr schade und ich hoffe, dass dies in der Zukunft mit einem Treiber-Update nachgeholt wird.

    Der auf dem Killer E2500 basierte Ethernet-Anschluss bietet höchste Übertragungsgeschwindigkeiten und minimale Latenz. Mein Ping bei Speedtest.net reduzierte sich von 28ms auf 15ms, was fast 50% beträgt. Dies hat mich selbst sehr überrascht, anzumerken ist hier jedoch, dass der Ethernet-Anschluss meines Vorgänger-Mainboards nicht so hochwertig war wie der des Z390 ACE.

    Die Übertragungsraten der USB-Anschlüsse sind allesamt den Standards entsprechend und machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Festplatten können ihr volles Potential entfalten. Windows bootete sehr schnell, Anfragen und Schreibvorgänge der SSD liefen allesamt sehr schnell ab und ein Blick auf Benchmarks im Internet bestätigte meine ersten Vermutungen. Alle Benchmarks stellen das Z390 ACE, bezogen auf Übertragungsraten der angeschlossenen Festplatten, auf die höchsten Plätze, verglichen mit Mainboards aus derselben Preisklasse.

    Da ich selbst bisher mit dem Mainboard noch kein Overclocking betrieben habe, kann ich dazu nichts aus persönlicher Erfahrung berichten. Aus gängigen Foren und Youtube-Channels lässt sich jedoch eine eindeutige Meinung vernehmen. Das MSI MEG Z390 ACE ist hervorragend für das Overclocken des CPUs geeignet. Nicht umsonst kommt dies mit zwei 8-Pin CPU Stromanschlüssen.
    Das Overclocken mit dem Z390 ACE ist aufgrund des Knopfes an der rechten unteren Seite des Mainboard besonders leicht zu bewerkstelligen. Hier kann man auf einer Skala bis acht das Overclocken vollkommen dem Mainboard überlassen.
    Meine persönliche Meinung zu automatischen Features hierzu ist, dass hier meist etwas zu viel Spannung verwendet wird, was zu höheren Temperaturen und somit einer verkürzten Lebensdauer der CPU führt. Beim Overclocken habe ich gern selber die Kontrolle über Frequenz und Spannung der CPU, doch für diejenigen die es gerne etwas bequemer haben oder noch nicht über das Know-How einen CPU manuell zu übertakten verfügen, stellt der Overclocking-Knopf eine gute Lösung hierfür dar.



    Preis-/Leistungsverhältnis


    Das Preis-/Leistungsverhältnis des MSI MEG Z390 ACE hängt sehr stark vom Benutzer ab. Hat man vor mit diesem Mainboard stark zu übertakten und die Komponenten an seine Leistungsgrenze zu bringen, ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut. Für die Kosten bekommt man ein solides Mainboard, das alle Wünsche eines Overclocking-Benutzers bestens erfüllt.

    Ist man hingegen dem Overclocking abgewandt, wird das MEG Z390 ACE eine weniger gute Wahl. Hier wäre man mit Mainboard einer etwas geringeren Preisklasse ebenso gut bedient. Trotzdem ist das Mainboard hier auch noch eine gute Wahl, da die Qualität, die Features und die Leistung des Mainboards einfach überzeugen. Auch mit Blick auf die Zukunft wird das MEG Z390 ACE sehr lange mit allen gängigen Komponenten kompatibel sein und dem Nutzer Spaß an seinem PC bescheren.



    Fazit


    Zusammenfassend kann man sagen, dass MSI mit dem MEG Z390 ACE ein exzellentes Mainboard produziert hat. Alle Details, Features und Komponenten sind durchgehend von höchster Qualität und bekräftigen die gleiche Aussage: MSI ist sehr enthusiastisch und gewillt, dem heutigen Gamer das Beste vom Besten anzubieten und sich an der Spitze des Marktes zu positionieren. Dies spiegelt sich auch in dem MSI Enthusiast Gaming Z390 ACE Mainboard wider, das Gamer-Herzen höher schlagen lässt und mich persönlich bei jedem Starten des PCs mit einem guten Gefühl zurücklasst."


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  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 24.12.2018 bis zum 30.12.2018 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Nach Zustellung des Testproduktes hat der/die Tester/in 14 Tage Zeit, die in den Teilnahmebedingungen aufgeführten Kriterien zu erfüllen.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 1000 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit selbstgemachten Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail-Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Mit der Teilnahme erklären sich die Produkttester damit einverstanden, die Testers Keepers Aktion per Video zu begleiten und anschließend ein mind. 3 minütiges Unboxing-Video zu erstellen. Das Unboxing-Video soll das Testprodukt, die Verpackung sowie das beiliegende Zubehör vorstellen und bewerten. Dabei sollen z.B. Ausstattung, Optik, Haptik und Praxiserfahrung dokumentiert werden.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produktbereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
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  • Der Testbericht ist in deutscher Sprache zu verfassen und abzugeben. Ist ein Unboxing-Video Bestandteil der Bedingungen, muss die Audiospur in deutscher Sprache aufgenommen werden.
  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory AG 12/2018

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