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Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 500 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen:

7x A400 SSD 480 GB

Art.Nr.: 8786992

    Mit der A400 SSD von Kingston erleben Sie unglaubliche Geschwindigkeiten bei einer felsenfesten Zuverlässigkeit. Kein Warten mehr auf Ihren Rechner – Ihr System ist im Nu hochgefahren. Verbesserte Reaktionszeiten, schnelle Datenübertragung sowie rasantes Datenladen optimieren Ihre Zeit am Rechner, damit kein unnötiges Däumchendrehen mehr entsteht. Ein Controller der neusten Technologie sorgt für Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 500 MB/s und 450 MB/s. Dank hochwertiger Materialien ist die SSD 10-Mal schneller und wesentlich langlebiger als traditionelle Festplatten.

€ 147,85*

*inkl. 19% USt zzgl. Versandkosten

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AKTION BEENDET!

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Norbert

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 11.08.2017


    "Allgemeine Informationen:

    Die Kingston SSD A400 wurde mir im Rahmen der Testers Keepers Aktionen, welche von Mindfactory lobenswerterweise immer wieder mal durchgeführt werden, kostenlos zur Verfügung gestellt.
    Ganz besonderen Danke dafür an das Mindfactory Team, dass ich hier ausgewählt wurde und mitmachen durfte!

    Die Kingston A400 SSD wurde als zusätzliche SSD zu meinen beiden bestehenden SSDs in meinem nachfolgend beschrieben System verbaut als auch in meinem Notebook welches später noch erwähnt wird als Systemplatte getestet.

    System:
    Betriebsystemname Microsoft Windows 10 Pro / 1703 Version 10.0.15063 Build 15063
    Systemhersteller Eigenbau
    Systemtyp x64-basierter PC
    System-SKU SKU
    Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-3770K CPU @ 3.50GHz, 3501 MHz, 4 Core, 8 Threads
    BIOS-Version/-Datum American Megatrends Inc. 2104, 13.08.2013
    Hauptplatinenhersteller ASUSTeK COMPUTER INC.
    Hauptplatinenmodell Sabertooth Z77
    Grafik: Gainward (nvidia) GTX 570 Phantom
    Plattformrolle Desktop
    Startgerät DeviceHarddiskVolume1
    Gebietsschema Deutschland
    Physischer RAM 16,0 GB | 4x Kingston KHX1600C9D3/4GX | 4096 MB | DDR 3 / 1600
    Datenträger 0 Samsung SSD 850 EVO 250 GB
    Datenträger 1 Kingston SSD SA400 480 GB
    Datenträger 2 Corsair Force GT 240 GB
    Datenträger 3 Western Digital HDD WD 1002FAEX 1000 GB

    Alle Daten wurden auf diesem System ermittelt. Daten, welche nicht durch diverse Tools (CrytalDiskInfo | CrystalDiskMark | AS SSD Benchmark) ermittelt wurden unterliegen meiner subjektiven Wahrnehmung.

    Durch meine langjährige Zertifizierungsarbeit für Desktops / Liter-PCs / Notebooks (alles unterschiedliche Hersteller) mit diversen M.2 SSDs / SSDs und HDDs in einem größeren Unternehmen glaube ich davon ausgehen zu dürfen, dass meine Kompetenz ausreicht um eine Bewertung abzugeben, die Kaufinteressenten dieses Produktes bei der Auswahl unterstützen kann.

    Kriterien:

    1. Allgemeine Informationen
    2. Design
    3. Verarbeitung
    4. Lese-/Schreibgeschwindigkeit
    5. IOPS
    6. Datenverschlüsselung
    7. Kompatibilität
    8. Installation / Features / Software
    9. Preis-/Leistungsverhältnis
    10. Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten
    11. Fazit

    Verpackung und Design:

    Die Kingston A400 (SA400S37/480G wird in einer wertigen Verpackung in Umlauf gebracht, welche bereits in dieser einen Blick auf das Produkt zulässt
    Es ist keine billige Blisterverpackung, sondern eine stabile, durchsichtige Hartplastikhülle, die rückseitig durch einen nicht ganz so stabilen Karton verschlossen wird.
    Das Design ist etwas ungewöhnlich und irgendwie wirkt es dadurch auf mich sehr wertig. Das Gehäuse ist grau und scheint pulverbeschichtet zu sein. Es dürfte sich beim Gehäuse sogar um Aluminium handeln?! Das aufgebrachte Logo mit dem Kingston Schriftzug finde ich gelungen.
    Mal was anderes als die langweiligen Aufkleber welche man sonst auf den HDDs und SSDs der allseits bekannten Hersteller findet.
    Auf der Verpackung finden sich noch Hinweise auf die Garantiezeit, auf die Verwendung der SSD (*nicht für Serverumgebungen geeignet) in allen möglichen Sprachen.
    Weitere (technische) Daten, sowie Tipps und Tricks die Kingston A400 betreffend findet man direkt auf der Herstellerseite.

    Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle:
    Wer nicht über einen freien 2,5 Einbauplatz im vorhandenen Gehäuse verfügt, der sollte sich beim Kauf der SSD gleich einen entsprechenden Rahmen mitbestellen.

    Verarbeitung:

    Nach dem vorsichtigen Auspacken (ich hebe meine Verpackungen während der Garantiezeit auf), kommt die Stunde der Wahrheit hinsichtlich Verarbeitung.
    Was sich nun bestätigt ist die Tatsache, dass das Gehäuse tatsächlich aus pulverbeschichtetem Aluminium besteht. Ein positiver Umstand der selbst bei wesentlich teureren Konkurrenzprodukten (noch) nicht zu finden ist. Zumindest wüsste ich im Moment keinen Hersteller!
    Die Gewinde sind sauber geschnitten, so dass die Befestigungsschrauben (nicht im Lieferumfang) in aller Regel fast butterweich einzudrehen sind.
    Für mich ist das  vor allen Dingen in dieser Preisklasse  erstklassige Verarbeitung die ihresgleichen sucht und daher für einen dicken Pluspunkt sorgt.

    Lese- und Schreibgeschwindigkeit:

    Hier wurden diverse Tools herangezogen, welche unter den Allgemeinen Informationen schon erwähnt wurden. Die zu den jeweiligen Tests zugehörigen Screenshots sind im Mindfactory Forum ebenfalls veröffentlichten Test nachzusehen.

    Mit CrystalDiskMark (Ver. 5.5.2) ermittelte Werte:
    Sequentielles Lesen (Read) 500 MiB: 451,7 MB/s
    Sequentielles Schreiben (Write) 500 MiB: 450,3 MB/s

    Sequentielles Lesen (Read) 1 GiB: 495,8 MB/s
    Sequentielles Schreiben (Write) 1 GiB: 489,7 MB/s

    Sequentielles Lesen (Read) 4 GiB: 424,3 MB/s
    Sequentielles Schreiben (Write) 4 GiB: 454,4 MB/s

    Sequentielles Lesen (Read) 16 GiB: 406,6 MB/s
    Sequentielles Schreiben (Write) 16 GiB: 348,5 MB/s


    Mit AS SSD Bench ermittelte Werte für alle im System verbauten SSDs:

    Kingston A400: SEQ Read: 472,06 MB/s SEQ Write: 350,00 MB/s
    (480 GB) Zugriffszeit: 0,075 ms Zugriffszeit: 0,194 ms

    Samsung 850 EVO: SEQ Read: 3091,67 MB/s SEQ Write: 1567,14 MB/s
    (250 GB) Zugriffszeit: 0,125 ms Zugriffszeit: 0,082 ms

    Corsair Force GT: SEQ Read: 264,61 MB/s SEQ Write: 176,08 MB/s
    (240 GB) Zugriffszeit: 0,196 ms Zugriffszeit: 0,236 ms


    IOPS (ermittelt mit AS SSD Bench):

    Kingston A400: 16 MB Lesen (Read): 29,35 iops 16 MB Schreiben (Write): 26,98 iops 4 K Lesen (Read): 7066 iops 4 K Schreiben (Write): 12361 iops 512 B Lesen (Read): 13759 iops 512 B Schreiben (Write): 5212 iops

    Da die Input/Output Operations Per Second vorwiegend im Serverbereich bzw. DataStore eine Rolle spielen, werden sie hier angegeben, weil es erwünscht ist.
    Weitere Werte und dazugehörige Screenshots dann im Forum.


    Datenverschlüsselung:

    Hier wurde das in Windows 10 mitgelieferte BitLocker von Microsoft verwendet. BitLocker wurde nur für diese Platte aktiviert. Die Aktivierung ging bei leerer Platte schnell und problemlos vonstatten.
    Anschließend wurden knapp 93 GB unterschiedlichster Daten hinsichtlich Dateiendung (*.exe | *.ppt | *.docx | *.txt | *.xlxs | *.pdf | *.png | *.bmp | *.jpg | *.mp3) und Dateigröße auf die Kingston A400 kopiert.
    Dies diente gleichzeitig dazu, um die Zeit für den Kopiervorgang zu messen.

    Es wurden 92,7 GB (56.884 Dateien in 2.779 Ordner) innerhalb von 20:30 Minuten übertragen.
    Gegenüber meiner unverschlüsselten fast 4 Jahre alten Corsair Force GT ein sehr guter Wert.

    Sicherlich kann zum Verschlüsseln auch andere Software verwendet werden. Bekannt dürften TrueCrypt (wird seit 2014 nicht mehr weiterentwickelt / heise 12.06.2014), Steganos Safe.


    Kompatibilität:

    Diese wurde unter den Betriebssystemen (OS) Windows 7 / Windows 10 getestet. Kingston schreibt zwar nichts davon auf der Homepage, aber unter Linux (sämtliche Derivate) und Mac sollte die A400 ebenfalls, die entsprechenden Treiber vorausgesetzt, einsetzbar sein.
    Die SSD kann meiner Ansicht nach in jedes System (s.o.) eingebaut werden um z. B. Anwendungen die schnelle Zugriffszeiten (Musik-/Videoproduktionssoftware für den SemiPro-Bereich) benötigen zu beschleunigen oder Laptops / Desktops mit einer verbauten HDD zu einem Geschwindigkeitsschub zu verhelfen.
    In meinem 4 Jahre alten NB Toshiba Tecra R950 dauert nach dem Umstieg auf die Kingston SSD A400 die Startsequenz vom drücken des Powerbuttons bis zum arbeitsfähigen Windows 10 Pro noch knappe 15 Sekunden. Damit ich hier exakt das gleiche System wie mit der 500 GB WD-HDD zur Verfügung habe, wurde mit Acronis das System geklont.
    Das nenne ich mal einen flotten Start.
    Des Weiteren wurde die Kingston A 400 in meinem Hauptsystem, welches unter Allgemeines beschrieben ist ausgiebig getestet und kann auch hier ohne jegliche Einschränkung empfohlen werden.

    Wichtiger Hinweis (&da nicht jeder die FAQs bei Kingston lesen wird)!
    Kingston weist in den FAQs ausdrücklich darauf hin, dass ihre SSDs nicht unter SATA I (150 MB/s) getestet sind und dafür auch nicht vorgesehen sind.
    Kompatibilität wird daher nur für SATA II (300 MB/s) und SATA III (600 MB/s) zugesichert. Selbstverständlich sollte eine aktuelle SSD  wenn möglich  immer am SATA III betrieben werden.


    Installation (Inbetriebnahme), Features und Software:

    Je nachdem ob man die SSD als neue Systemplatte verwendet oder als zusätzlichen Speicher für ein vorhandenes System verwendet, die Inbetriebnahme ist relativ einfach.
    Zuerst die SSD in einen geeigneten 2,5 HDD-Slot einbauen bzw. in einen geeigneten Einbauadapter von 3,5 auf 2,5 einbauen (wer keinen hat, den gibts z. B. hier:
    ( https://www.mindfactory.de/product info.php/Kingston-2-5Zoll-auf-3-5Zoll-Einbaurahmen-fuer-SSDs--SNA-BR2-35- 894023.html ), dann mittels entsprechenden SATA-Datenkabeln und dem SATA-Stromanschlusskabel verbinden.
    Die Kingston A400 wurde übrigens vom BIOS meines Sabertooth Z77 problemlos erkannt!

    Wenn es eine Systemplatte wird, dann ist jetzt die Gelegenheit sich beim Start zu vergewissern, dass im BIOS der AHCI-Modus eingestellt ist. Wenn nicht bitte umstellen. Reboot.
    Nun kann nach dem Neustart das OS aufgespielt werden (diverse Datenträger wie DVD/USB-Stick).
    Die Installationsprozedur unterscheidet sich nun nicht mehr von anderen festverbauten Datenträgern (HDD/SSHD).
    Soll die Kingston SSD hingegen einfach als Speichererweiterung dienen, dann wie vorher beschrieben einbauen, anschließen und das vorhandene System starten. Die SSD wird im Explorer noch nicht angezeigt und muss deshalb in der Datenträgerverwaltung initialisiert, anschließend partitioniert und formatiert werden. Nun steht dem Einsatz nichts mehr im Wege.

    Der Kingston SSD Manager wird nicht mitgeliefert, sondern muss von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.
    Dies wäre der Link hierzu: https://www.kingston.com/de/support/technical/ssdmanager
    Die Software an sich ist nicht überragend, da gibt es definitiv Besseres von den anderen SSD Herstellern wie z. B. Samsung | Intel | SanDisk. Selbst das an sich schon bescheidene Corsair SSD-Tool ist hier um Längen besser. Da muss Kingston unbedingt nachbessern. Naja, zumindest die Möglichkeit die Firmware  sofern vorhanden  upzudaten bietet das Tool, sowie einen Reiter für S.M.A.R.T. / Security (aber nicht alle Funktionen nutzbar) / Events.
    Was mir noch fehlt sind Dinge wie z. B. Overprovisioning. Auch eine günstige Einsteiger-SSD würde davon sicherlich profitieren.


    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Wenn ich die einzelnen Bewertungen Revue passieren lasse, dann kann ich ruhigen Gewissens die SSD von Kingston als gelungenes Einstiegsprodukt bezeichnen. Im IT-Bereich würde man wohl Consumer Product dazu sagen.
    Wird der aktuelle Preis von Mindfactory (Stand 11.08.2017) herangezogen, dann ergibt sich aktuell für ein GB ein Preis von 0,31 Euro.
    Vergleichsprodukte wie z. B. Samsung (850 EVO / 500 GB / AES-256-Bit-Hardwareverschlüsselung / 5 Jahre eingeschränkte Garantie und 1.500.000 Std.) kommen aktuell bei Mindfactory auf einen Preis von 0,30 Euro je GB bzw. die SanDisk (Plus / 480 GB / 3 Jahre eingeschränkte Garantie) auf 0,29 Euro/GB.
    So gesehen ist die Kingston  insbesondere im Vergleich zu der SanDisk Plus  eine gute und solide verarbeitete SSD die einen wertigen Eindruck hinterläßt und bestimmt ihre Freunde finden wird.
    Gegen einen Mitbewerber wie Samsung wird sie sich aufgrund der besseren Hardware- u. Softwareausstattung nicht durchsetzen können  schon gar nicht, wenn die Preise derart eng beisammen liegen!


    Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten:

    Über die Haltbarkeit kann nach der kurzen Betriebsdauer/Testzeit natürlich keine verlässliche Aussage gemacht werden. Jedoch sprechen 3 Jahre Herstellergarantie und eine MTBF von angegebenen 1.500.00 Stunden eine deutliche Sprache. Das ist für mich schon mal vertrauenserweckender als wenn ein Hersteller nicht mal auf seiner HP (&wie etwa SanDisk) Angaben macht.
    Allerdings, muss ich darauf hinweisen, dass das aber nur theoretische Werte sind. Meine bereits in die Jahre gekommene Corsair Force GT hat mich innerhalb der Garantiezeit schon mal verlassen.
    Weitere Vergleiche habe ich bereits unter Preis/Leistung gemacht.

    Fazit:

    Wie von Kingston gewohnt ein gut verarbeitetes Produkt mit gefälligen Äußerem welches zudem durch seine Werte durchaus punkten kann.
    Kingston sollte aber im Bereich des SSD Managers noch seine Hausaufgaben machen.

    * Anmerkung *
    Da die diversen SSD Hersteller PCMark als Tool ihrer Wahl für Tests verwenden, werde ich dieses im Nachgang noch erwerben und dann die damit ermittelten Werte hier nochmals unten dranhängen. Man kann nie genug Testsoftware haben :-)

    Trotz kleiner Mängel, die ja bekanntlich auch sehr subjektiv sind, habe ich die volle Punktzahl vergeben!"

  • Testbericht von Ben

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 10.08.2017


    "Produktbewertung Testers Keepers
    Kingston A400 SSD (480GB)

    Diese Produktbewertung behandelt, die von der Mindfactory AG mir zur Verfügung gestellte, Kingston A400 SSD. Vorweg aber noch ein großes Dankeschön an das Team, dass ich an der Testers Keepers-Reihe teilnehmen durfte.
    Ich werde im folgenden auf die wichtigsten Punkte eingehen, um meine Eindrücke zu teilen sowie die Herstellerdaten mit meinen eigens angelegten Benchmarks zu vergleichen. Zudem werde ich die Kingston A400 SSD (480GB) einer WD Blue SSD (250GB) gegenüber stellen.

    Getestet wird die SSD mit folgendem System:
    - MSi B350 Gaming Plus
    - AMD Ryzen 5 1500X
    - G.Skill Trydent Z DDR4-2800 4GB (x2)
    - NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti
    - Windows 10 Home

    Inhalt:
    1. Unboxing
    2. Design und Verarbeitung
    3. Preis-/Leistungsverhältnis
    4. Lese-/Schreibgeschwindigkeit
    5. Datenverschlüsselung
    6. IOPS
    7. Kompatibilität
    8. Installation, Features, Software
    9. Fazit

    1. Unboxing
    Auf den ersten Blick fällt mir direkt die Verpackung der Kingston A400 etwas negativ auf. Ein verklebter Blister aus Pappe und durchsichtigem Plastik als Fenster. Dies macht einen nicht sehr robusten Eindruck, sodass man sich direkt fragt, ob die SSD denn die Reise unbeschadet überstanden hat. Für den Einzelhandel jedoch ist dies sicherlich ein eher positiver Aspekt, da der potentielle Käufer das hübsche Design mit dem matten Anthrazit-Lack und dem großen, schwarzen Kingston-Schriftzug plus Logo direkt erblicken und die Größe unverzüglich einschätzen kann. Wobei dies ja im Endeffekt hauptsächlich für Case Modder essentiell sein dürfte, da die technischen Daten eine andere Sprache sprechen, doch dazu später mehr. Ein weiterer positiver Aspekt der minimalistischen Verpackung ist der Ökologische. Für die Verpackung wird nur das nötigste (die SSD selbst) gekapselt und etwas bunte Eigenwerbung hinzugefügt. Minimalistisch ist jedoch auch die Informationsvergabe auf bzw. in der Verpackung, wobei lediglich über die Speichergröße, das Speicherformat, die Typenbezeichnung, grobe Datenübertragungsrate, Garantiezeitraum und mit einem schwammigen Vergleich mit einer HDD bezüglich Übertragungsgeschwindigkeiten informiert wird. Einbauanleitung oder sonstige Beilagen fehlen gänzlich. Für geübte PC-Benutzer sollte dies nicht notwenig sein, für jene die es nicht sind, könnte jedoch zusätzliche Hilfe nötig sein. Im Bereich Verpackung erweckte Western Digital einen, für mich persönlich, sichereren aber auch verschwenderischen Eindruck. Die WD Blue kam in einem farblosen Kunststoffrahmen mit Luftpolsterlamellen, verpackt in einem nur geringfügig größeren aber dennoch kleinen Karton daher. Schlussendlich könnte ich in dem direkten Vergleich keinen Favoriten ernennen, da die unterschiedlichen Aspekte jeden Nutzer auf andere Art und Weise ansprechen.

    2. Design und Verarbeitung
    Das matt lackierte Metallgehäuse der Kingston A400 macht einen wertigen und stabilen Eindruck, hebt sich optisch somit gegenüber der Konkurrenz ab und weiß damit auch zu gefallen. Der erhabene Schriftzug mit Firmenlogo in hochglanzschwarz gibt einen angenehmen farblichen Kontrast zum Gehäuse ab und dazu einen guten Vorgeschmack auf den Minimalismus der in diesem Produkt verfolgt wird. Dennoch mag die A400 den ein oder anderen leichten Kratzer verzeihen. Die Oberfläche der Kingston wurde testweise mit einem scharfen Gegenstand bearbeitet und hat dies problemlos überlebt, denn durch den leichten Metallic-Effekt ist dies kaum bis gar nicht zu erkennen. Das Verhalten des Gehäuses bzw. der Lackierung bei Sturz wollte ich nicht weiter testen, da ich der Pulverbeschichtung dann doch kein so großes Vertrauen entgegen bringe. Die Anschlüsse aber sitzen fest an ihrem Platz und geben keinen Grund zur Besorgnis. Alles in allem gibt es für mich an der Kingston A400 SSD keine negativen Aspekte bei der Verarbeitung zu entdecken. Zum Vergleich kann die WD Blue in diesem Bereich mit simplem, schwarzem Kunststoff nicht mithalten.

    3. Preis-/Leistungsverhältnis
    Mit derzeit knapp 150¤ (www.mindfactory.de) bzw. 0,31 ¤/GB liegt die Kingston A400 SSD mit 480GB Speicherkapazität im unteren Preissegment ihrer Kategorie. Sie bietet eine simple und solide Komponente ohne Schnörkel zu einem angemessenen Preis. Mein persönlicher Eindruck gibt dieser SSD ein gut im Bereich Preis/Leistung. Die vorliegende Vergleichs-SSD, die WD Blue mit 250GB Kapazität für knapp 90¤ bzw. 0,35 ¤/GB liegt in Puncto Preis und Leistung über dem Einsteigermodell und ließe sich somit besser mit einer UV400 vergleichen, welche eher den Erwartungen von fortgeschritteneren Nutzern mit höheren Ansprüchen entsprechen würde. Somit liegen auch hier beide Hersteller aus meiner Sicht ungefähr auf Augenhöhe, wenn lediglich strikt das Verhältnis zwischen Preis und Leistung betrachtet wird.

    4. Lese-/Schreibgeschwindigkeit

    Herstellerangaben:
    Kingston A400 480GB:
    500 MB/s Lesen und 450 MB/s Schreiben

    WD Blue 250GB:
    540 MB/s Lesen und 500 MB/s Schreiben

    AS SSD Benchmark:
    Kingston A400 480GB:
    474 MB/s Lesen und 442 MB/s Schreiben

    WD Blue 250GB:
    492 MB/s Lesen und 489 MB/s Schreiben

    Trotz der Einstufung als Einsteigermodell können sich die soliden Werte der A400 sehen lassen und können ebenso mit denen des Konkurrenzmodells der höheren Leistungsstufe mithalten. Die aufgenommene, tatsächliche Leistung zeigt, dass die Unterschiede kaum bis gar nicht spürbar sind und das Arbeiten mit CAD-Programmen wie auch Spielen gleichermaßen Spaß macht. Boot- und Ladezeiten verringern sich auf ein Minimum und bringen zu einer handelsüblichen HDD den bekannten Unterschied wie Tag und Nacht.

    5. Datenverschlüsselung
    Da es sich bei der A400 um das Einsteiger-/Heimanwendermodell handelt, bietet Kingston keine integrierte Datenverschlüsselung an. Erst mit der KC300, der Business Class unter den SSD-Speicherlösungen, bietet der Hersteller eine integrierte Verschlüsselung an. Western Digital bietet hierbei jedoch in seinen Green- und Blue-Serien (Einsteiger- und Enthusiastlösung) ebenso keine entsprechende Leistung

    6. IOPS
    Über die sogennaten Input/Output operations per Second verliert der Hersteller dieser SSD keine Angaben. Auf der eigenen Homepage hinterlässt Kingston zur A400 lediglich folgenden Vermerk:

    Diese SSD ist zur Verwendung unter Desktop- und Notebook-
    Workloads vorgesehen, nicht jedoch für Serverumgebungen.

    sowie:

    IOPS bezieht sich auf Server-Workloads und darf nicht mit der
    Lese-/Schreibgeschwindigkeit verwechselt werden.

    Somit möchte der Hersteller suggerieren, dass diese Angabe für den vorgesehenen Anwendungsbereich nicht notwendig ist, da für den größeren Leistungsumfang die kostenintensiveren Speicherlösungen vorgesehen sind. Verbaut wurde in den A400-Modellen ein 2Ch-Controller, welcher eine solide und kostengünstige Einsteiger-/Heimanwender-Lösung darstellt. Für eine professionelle und leistungsorientierte Anwendung bietet Kingston die UV400-Modelle an. Diese sind mit dem leistungsfähigeren Marvell 88SS1074-Controller (welcher ebenso in der WD Blue verbaut ist) ausgestattet, mit Hilfe dessen laut Herstellerangaben bis zu 90.000 IOPS und 35.000 IOPS möglich sein sollen. Die WD Blue Modelle scheinen laut Datenblatt jedoch potenter, da sie mit 97.000 und 79.000 IOPS (250GB) mehr Operationen verarbeiten können. Wobei dem 500GB Modell von Western Digital mit 100.000 und 80.000 IOPS noch bessere Werte zugeschrieben werden.

    7. Kompatibilität
    Kingston gibt hierbei SATA Rev. 3.0 mit einer Abwärtskompatibilität auf SATA Rev. 2.0 an. Bezüglich der Betriebssysteme werden keine Einschränkungen gegeben, lediglich die Unterstützung einer SATA II- oder SATA III-Schnittstelle wird benötigt.
    Hierbei hat die WD Blue SSD einen kleinen Vorteil, denn es wird ein SATA III-Anschluss mit einer größeren Abwärtskompatibilität zu SATA II- und SATA I-Schnittstellen angegeben, was jedoch fraglich sein mag, ob sich diese Kompatibilität als lohnend erweisen wird.
    Mit dem von mir genutzten System gab es aber aufgrund aktuellster Hard- und Software in selbigen Bereichen bei beiden SSDs keine erkennbaren Probleme. Ebenfalls der gängige 2.5 Formfaktor heutiger Solid-State-Drives und einer maximalen Höhe von 7mm tragen zum problemlosen Einbau in dafür vorgesehene Schächte bei.

    8. Installation, Features, Software
    Die Installation der A400 verlief nahezu reibungslos. Da wohl auf eine werksseitige Formatierung verzichtet wird, wurde der Flashspeicher zu Beginn nicht im Explorer angezeigt. Das bedeutete, dass er über den Windowseigenen Befehl Datenträgerverwaltung vorerst noch formatiert und zugewiesen werden muss. Stellte für mich kein Problem dar, könnte für Laien und Einsteiger zu Beginn jedoch zu einem werden, wenn das nötige Know-how fehlt, denn eine Beschreibung gibt es seitens Kingston nicht, wobei auch hier Western Digital keinen viel besseren Service anbietet.
    Besondere Features bietet die A400 in der ihr zugewiesenen Economy Class nun keine. Daher lässt sich nur schwer ein weiterer Vergleich zur WD Blue anstellen, da diese einer gehobeneren Klasse zugewiesen wird und somit bessere Features wie z.B. die Unterstützung von Serverumgebungen bietet.
    Seitens dem Softwareangebot hält sich Kingston aber auch hier wieder bedeckt und stellt lediglich online den Kingston SSD Manager zur Verfügung. Ein nettes und Hilfreiches Tool zur Überwachung von Fehlern, Temperatur, Speicherplatz/-kapazität und Haltbarkeit bzw. verbleibender Lebenszeit.
    WD bietet dagegen schon ein etwas umfangreicheres Repertoire an, was einen angenehmeren und kundenfreundlicheren Eindruck verschafft.

    9. Fazit
    Laut Datenblatt liegt die WD Blue selbstverständlich vor der Kingston A400, jedoch verhält sich natürlich der Einkaufspreis auch umgekehrt proportional, womit hier von mir kein klarer Favorit ausgesprochen werden kann. Beide SSDs möchten unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Wer eine langlebigere (1.750.000h MTBF (WD Blue) zu 1.000.000h MTBF (A400)) und leistungsfähigere Speicherlösung sucht und den ebenso höheren Preis nicht scheut, ist bei einer WD Blue besser aufgehoben. Alles in allem gibt es dennoch eine klare Kaufempfehlung von mir für die Kingston SSD. Solide und schnörkellose Technik für Jedermann zu einem fairen Preis."

  • Testbericht von Kemoauc

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 06.08.2017


    "Produkttest Kingston A400 SSD

    Ich bin einer der Glücklichen, die von Mindfactory für die Testers Keepers Aktion ausgewählt wurden, um eine Kingston A400 SSD (480 GB) zu testen und zu bewerten. Da es für mich die erste SSD überhaupt ist und ich ein eher betagtes System nutze, war ich natürlich sehr auf die Performance gespannt. Doch dazu jetzt mehr. Hier kommt der Test!

    Verpackung & Design

    Die SSD kommt in einer einfachen aber gefälligen Verpackung daher. Es ist eine einfache Verpackung aus Karton, mit einer Schale als Inlay aus stabilem PET Kunststoff. Die SSD ist somit eigentlich besser geschützt, als in einem einfachen Karton, oder womöglich einer kompletten Blisterverpackung. Wenn man den Karton aufzieht um die SSD zu befreien, fallen einem noch Garantieinformationen ins Auge. Die Garantiezeit beläuft sich auf 3 Jahre. Da es wohl derzeit keine Kit-Version dieser SSD gibt, reicht meines Erachtens nach, diese Verpackung voll und ganz.

    Ausgepackt präsentiert sich die SSD in einem einfachen und zeitlosen Design. Graues pulverbeschichtetes Aluminium, mit Schriftzug & Logo in schwarz. Das Design ist auf alle Fälle ansprechend und dürfte auch in jedem Showcase eine gute Figur machen, da hier die grellen bunten Aufkleber fehlen die manche Hersteller gerne nutzen. Somit erscheint die SSD in einem eher professionellen Design und weiß definitiv zu gefallen. Spaltmaße sind in Ordnung, wie man es erwarten würde. Nichts knarzt oder macht sonstige unliebsame Geräusche.
    Alles in allem weiß die Verpackung und das Design zu gefallen, aber ich hätte mir eine 5-jährige Garantiezeit gewünscht, wie es inzwischen bei vielen Herstellern üblich ist.

    Installation & Usability

    Da mein System zu den eher betagten gehört, war ich sehr gespannt wie sich alles entwickelt. Kernspecs sind:

    Prozessor: Intel i5-750
    Chipsatz: P55
    Controller: Marvell 91xx SATA-III Controller
    RAM: 2x 4 GB Corsair XMS 3 Module
    Grafikkarte: NVIDIA GTX 1050
    OS: Windows 10 Pro

    Wie man es generell von SATA-Devices kennt, war der Einbau schnell und problemlos vonstatten gegangen. Festschrauben, anschließen, glücklich sein. Hier sei noch erwähnt das die Kabel fest und auch ohne Clip sicher sitzen.

    Im BIOS musste der Controller-Typ von DIE auf AHCI umgestellt werden und es konnte losgehen. Erkannt wurde die SSD direkt, was mich aufgrund meines Systems überrascht hat. Also ist schon mal eine Kompatibilität zu älteren Systemen gegeben, was ein ganz dicker Pluspunkt ist.

    Die Installation von Windows 10 Pro war erwartungsgemäß sehr zügig. Auf meiner alten Platte dauerte es immer 2-3 Stunden, bis Win 10 installiert war. Mit der SSD war Windows nach nicht einmal 40 Minuten auf dem Desktop. Das Hoch- und Runterfahren gestaltet sich sehr schnell. Hochfahren dauert etwa 35 Sekunden, wovon aber etwa 20 Sekunden auf meinen Bootscreen zu veranschlagen sind. Heruntergefahren ist das System in knappen 10 Sekunden.

    Photoshop und andere Software, die sich üblicherweise Zeit lässt, startet jetzt zügig. Mit sowas lässt sich gerne arbeiten. Problematisch ist da eher, dass ich mir beim starten von Photoshop keinen Kaffee mehr machen kann. Es reicht höchstens um die Senseo einzuschalten, aber das kann ich natürlich der SSD nicht anlasten. Bei Games die öfters mal einen längeren Ladebildschirm haben, reduziert sich das ganze auf ein mehr als erträgliches Maß.

    Der TRIM-Befehl war von Grunde auf aktiviert, was mich bei Win 10 aber auch nicht wundert. Die SSD bietet kein Over-Provisioning an, was daher rührt das Kingston dieses Modell explizit für den Endkundenmarkt ansieht. Dieses Feature findet man erst bei den teureren Modellen von Kingston.

    Datendurchsatz

    Der Datendurchsatz der SSD wurde mit AS SSD Benchmark ermittelt. Hierbei sei noch erwähnt, das in meinem Fall die ermittelten Geschwindigkeiten erheblich unter den Herstellerangeben liegen. Dies ist leider dem Marvell 91xx Controller geschuldet, da die Anbindung wohl nicht gerade die beste ist. Nativ bietet der P55 Chipsatz leider nur SATA-II an, weshalb ich die SSD am Marvell betreibe. Nach Recherchen und dem Vergleichen von ähnlichen Modellen die an diesem Controller betrieben werden, liegt die SSD im zu erwartenden Leistungsmaß. Soviel sei schon mal vorab gesagt.

    Bei den Messungen in MB/s komme ich auf folgende Werte. Jeweils in Lesen / Schreiben mit 5 GB:

    Sequentiell: 310,99 / 216,20
    4K: 20,52 / 30,75
    4K-64Thrd: 90,78 / 171,91
    Zugriffszeit: 0,159 ms / 1,386 ms

    Bei den Messungen in IOPS ergeben sich folgende Werte. Hier auch jeweils in Lesen / Schreiben mit 5 GB:

    16 MB: 19,48 IOPS / 14,04 IOPS
    4K: 5297 IOPS / 7930 IOPS
    4K-64Thrd: 18943 IOPS / 21875 IOPS
    512B: 6368 IOPS / 794 IOPS

    Somit kommt die Platte auf Werte, die man an einem Marvell 91xx Controller erwarten würde, nach einem Vergleich mit ähnlichen Systemkonstellationen. Die SSD selbst ist über einen 2Ch Controller von Phison an das System angebunden, laut SSD-Z.

    Datenverschlüsselung & Software

    Eine Datenverschlüsselung bietet die SSD leider nicht. Diese ist, ebenso wie das fehlende Over-Provisioning, den Profi Modellen vorbehalten.
    An Software bietet Kingston den hauseigenen SSD Manager auf der Homepage zum Download an. Er ermöglicht den Abruf von Informationen, Einsehen des Status von S.M.A.R.T., sowie dem flashen neuer Firmware. Leider erkennt der SSD Manager nach dem Start meine SSD nicht, so dass ich zur Software nicht viel sagen kann, was die Bedienung angeht. Ob das Problem wegen meines Marvell 91xx Controller besteht, oder weil generell ein Programmupdate vonnöten ist, kann ich nicht beantworten. Die Oberfläche des SSD Managers wirkt zwar etwas altbacken, aber ist soweit übersichtlich gestaltet.

    Fazit

    Ich kann die SSD jedem Otto-Normal-User empfehlen, der keine hohen Ansprüche an Sicherheit oder dergleichen hat. Sie hält was sie verspricht und wird ihren Leistungen gerecht. Auch jeder der ein Fenster-Gehäuse besitzt oder gar ein Show-Case besitzt, sollte sich die SSD mal ansehen. Durch ihre zeitlose Eleganz im Design fügt sie sich unauffällig ins Gesamtbild. Das einzige was mir jetzt momentan sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass die Garantiezeit nur 3 Jahre beträgt. Da bietet manche Konkurrenz, zum gleichen Preis mehr. Apropos Preis: Der Preis beträgt momentan 149,63¤, womit wir auf einen Preis von 31 Cent pro MB kommen.
    Somit kann ich die SSD bedenkenlos empfehlen, weil das Preis-/Leistungsverhältnis mehr als stimmig ist."

  • Testbericht von Maximilian Zilch

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 05.08.2017


    "Die Kingston A400 SSD wurde mir freundlicherweise von Mindfactory als Teil ihrer Testers-Keepers-Aktion zugeschickt. Im Folgenden werde ich zunächst auf die Äußerlichkeiten und Beschaffenheit eingehen, danach auf die Kompatibilität, allgemeine Leistung und werde sie mit einer weiteren SSD vergleichen, welche in meinem System verbaut ist. Das Paket war sehr klein: auf der vorderen Seite eine Plastikhülle, auf der hinteren Pappe. Auf der Verpackung befinden sich der genaue Produktname sowie einige Warnhinweise auf der Rückseite.

    Das Gehäuse ist komplett aus Plastik und ist farblich in einem dunklen Grau gehalten, lediglich der Schriftzug von Kingston sowie die Schattenseiten des Logos sind schwarz hervorgehoben und reflektieren das Licht. Auf der oberen Seite mit dem Schriftzug befinden sich noch vier große Schrauben.
    Die Unterseite ist nur grau, am linken Ende befindet sich ein Sticker, welcher mit Kennzahlen und Wegwerfhinweisen versehen ist. Auf der rechten Seite liegen die Standart-Anschlüsse einer SSD. Üblicherweise gibt es noch vier Aussparungen für Schrauben, damit man die Festplatte am Festplattenhalter verschrauben kann.

    Um das Äußere zusammenzufassen: Die Verpackung ist leicht und gut zu öffnen. Das Aussehen der Festplatte halte ich für dezent, aber überzeugen kann sie dank der im Licht reflektierenden Elemente.

    Ein weiterer Punkt von dem ich begeistert war, ist die Kompatibilität und das einfache Einbauen. Man öffnet den PC, zieht eine Halterung für eine Festplatte heraus und legt die SSD mit den Kontakten nach hinten hinein. Nun befestigt man die SSD unten mit vier Schrauben an der Halterung, da sie nur 2,5 Zoll bemisst. Nun steckt man ein Kabel vom Netzteil aus in die SSD und in eines vom Mainboard aus. Diese wenigen Handgriffe schafft jeder, selbst Käufer mit wenig Erfahrung.
    Testweise habe ich die SSD auch in den PC eines Freundes eingebaut: sogar beim zweiten Einbau sitzen die Kontakte noch fest und der Einbau war ähnlich leicht.

    Während den drei Vorgängen des Einbauens, ein erstes Mal bei mir, ein zweites Mal bei einem Freund und ein drittes Mal wiederholt in meinem System, wies die SSD keine Kratzer auf, auch nicht auf den sonst empfindlichen
    reflektierenden Stellen. Übt man Druck auf eine Seite der Festplatte aus, biegt sie sich auch weniger als man von einer dünnen Plastikkarte erwarten würde.
    Gut zu wissen ist, dass der Bitlocker, welcher zum Verschlüsseln von Datenträgern benutzt wird und bei Windows schon vorinstalliert ist, einwandfrei auf der SSD von Kingston funktioniert.

    Kompatibel ist die SSD mit Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10, Mac OS und Linux.
    Die Festplatte von Kingston bietet keine zusätzlichen Features oder eine vorinstallierte Software. Nur die 'Installation', also das Partitionieren gestaltet sich wie bei jeder anderen SSD einfach und ist innerhalb weniger Minuten zu schaffen. Der Hersteller liefert keine zusätzlichen, vorinstallierten Features oder Programme mit.

    Nun aber zu den technischen Spezifikationen der Festplatte: sie liest mit 500 Megabyte pro Sekunde und schreibt mit 450 MB/s. Dies ermöglicht schnelles Arbeiten, sowie einen schnellen Systemstart, sofern man das Betriebssystem auf ihr installiert hat.

    Laut Anvils Storage Utilities eine Input-Rate von 1.401.79 und eine Output-Rate von 1.118.47.

    Verglichen mit HyperX Savage mit 240 GB startet das System ein paar Sekunden schneller, allerdings gefällt mir das dezente Äußere der Kingston SSD besser. Auch der Preis, welcher bei der HyperX Savage bei 140€ liegt, wird von der Kingston ausgestochen: sie ist schneller, bezogen auf mein System, weist eine doppelt so hohe Speicherkapazität auf und kostet nur 10 € mehr.

    Das Beste an der SSD ist jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis: für ca. 150 Euro bekommt man eine sehr große SSD mit 480 GB, welche eine unglaublich hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit aufweisen kann. Gemessen an der Konkurrenz ist die SSD von Kingston sehr vielen Modellen bis 150 € weit überlegen. Das einfache Einbauen und Installieren sowie die perfekte Verarbeitung macht die Kingston A400 zu einer sehr guten Wahl, sowohl für Experten welche günstige Angebote suchen, als auch für Neulinge welche sich vor dem Einbauen scheuen."

  • Testbericht von Philipp Gr

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 01.08.2017


    "1. Allgemein:
    Das Produkt wurde mir von Mindfactory in einer „Testers-Keepers“-Aktion zum Testen zur Verfügung gestellt. Die SSD wurde bei mir in einem Laptop (Dell Inspiron 7559) als Ersatz für die übliche SSHD Datenfestplatte getestet und das OS (Windows 10, 64-bit) lief unverändert auf der später als Vergleichsprodukt herangezogenen SSD weiter. Alle angegebenen Testergebnisse sind auf meinem System entstanden und können demnach zu anderen Tests abweichen.
    Besonders wichtig ist mir noch einmal festzuhalten, dass alle getroffenen Aussagen meiner subjektiven Wahrnehmung und eigenen Meinung entsprechen. Ich bin kein Profi oder habe nicht das nötige Equipment für eine „Stiftung Warentest“-artige Bewertung. Trotzdem hoffe ich, mit meiner nun ca. 5 Jährigen Erfahrung mit SSDs, dem normalen Endverbrauche eine Kaufentscheidung zu erleichtern.
    Produktdaten wie Formfaktor/Chip/Maße/etc. entnehmt ihr am besten den Herstellerangaben im „Datasheet“. (erhältlich auf der Hersteller-Website)

    2. Verpackung/Design/Verarbeitung:
    Die SSD kommt in der typischen Papp-Blister Verpackung und gewährt so bereits vor dem Öffnen einen Einblick auf das formschöne Design. Außer der SSD selbst beinhaltet die Verpackung kein weiteres Altpapier in Form von Garantie-Zetteln oder sonstigem Schnickschnack. (Umweltbewusst! Pluspunkt) Angaben zur 3-jährigen Garantie finden sich unter den auf der Verpackung angegeben Links. (Bilder im Mindfactory-Forum)
    Kingston entscheidet sich bei der A400 (untypisch für eine Einsteiger-SSD) für ein Aluminiumgehäuse in dunkelgrau gepulverten Optik. Mit dem in passendem glänzend-schwarz gehaltenem Logo ist sie auf jeden Fall ein Hingucker für offene PC Systeme oder als externes Laufwerk. (Besonders im Vergleich zu teureren Produkten, welche oft nur mit einem Aufkleber aufwarten.) Mit nicht einmal 40 Gramm ist sie leicht und dennoch robust.
    Nachteile des Alugehäuses zeigen sich schnell beim Einbau: Einmal mit dem Schraubenzieher nicht aufgepasst hat man schnell Kratzer. Zudem sollte man sichergehen, dass man nur genau passende Einbaurahmen verwendet, da sich selbst mit wenig Kraft Halterungsschrauben ein eignes Gewinde durch das Alu fräßen.
    Allgemein ist die Verarbeitung und das Design aber sehr wertig und kann sich für das gebotene Preissegment durchaus sehen lassen. (9/10)

    3. Lese- / Schreibgeschwindigkeiten:
    Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten für den sequentiellen Zugriff liegen mit 516,1 MB/s (Read) und 466 MB/s (Write) über den Herstellerangaben. (Getestet mit CrystalDiskMark; Alle Werte im Screenshot.(Zu finden im Mindfactory Forum)) Verglichen mit den Testsiegern von PCGH und pcwelt.de für SSD 2017 ist diese ein passabler Wert im P/L-Verhältnis, da durch den aktuellen SATA 3 Anschluss keine großen Unterschiede zu erwarten sind.
    Spielstände/Ladezeiten sind in allen getesteten Spielen oder beim Öffnen von Programmen definitiv schneller als mit einer SSHD oder (selbstredend) jeder HDD.
    Zugriffsgeschwindigkeiten im Bereich von 0,71 ms (Read) und 0,087 ms (Write) halte ich für vollkommend ausreichen. (Anvil’s Storage Utility Testergebnis, Screenshot)
    Einziges Ärgernis: Die Schreibgeschwindigkeit im Test mit dem AS SSD Benchmark variiert bei jedem Test in Größen von ca. 20-25 MB/s. (Im Random-Schreibprozess normal, bei sequenziellem Schreiben jedoch verwunderlich.)
    Eventuell wird dies mit kommenden Revisionen/Firmware von Kingston behoben. Daher volle 8/10.

    4. IOPS:
    Da von Kingston keine Angaben über IOSP gemacht wurden, kann ich hier nur auf andere Tests als Vergleich zu meinen Ergebnissen zurückgreifen. Mit „Anvil‘s Storage Utilities“ ergeben sich hier ziemlich gute Werte von 61881.7 (Read) und 66051.2 (Write), welche sogar den Durchschnitt anderer Tester übersteigt. IOPS gibt für SSDs die Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit an. (Eher wichtig für die Verwendung in Serverlösungen.)
    Im Vergleich zu anderen SSDs dieses Preissegments daher eine Wertung von 8,5/10. (Das Ergebnis übersteigt sogar das Testergebnis der UV400 von Kingston (nächst teureres Modell))

    5. Datenverschlüsselung:
    Zur Datenverschlüsselung macht der Hersteller auch keine Angaben, weshalb ich als „Normalverbraucher“-Tester davon ausgehe, es gibt keine. Auf der anderen Seite stellt dies aber für mich als Nutzer auch kein gravierendes Problem da. Möchte man Verschlüsselung, kann man auf Dritt-Software zurückgreifen. (Altbewährte Software-Lösungen wie „TrueCrypt“ sind allgemein bekannt.)
    Daher fließt dieses Kriterium nicht mit ins Endfazit.

    6. Kompatibilität:
    In Sachen Kompatibilität macht Kingston wie gewohnt keine Abschnitte. Alle gängigen OS (Win7-10, Linux/Ubuntu und Mac OS) werden laut Hersteller unterstützt. Zurecht heben sie auch den dünnen Formfaktor von 0,7 cm hervor, womit die SSD in jedem Laptop mit SATA Schnittstelle Anwendung finden kann. (SATA ist von I bis III untereinander Kompatibel, womit auch älterer Laptops hier profitieren können. Die Sinnhaftigkeit ist jedoch strittig, da man sich hiermit die Übertragung ganz schön ausbremst.)
    Keine Probleme = Kein Punktabzug: 10/10

    7. Installation/Software/Firmware:
    Die Installation war beinahe kinderleicht. Laptop-Rückseite geöffnet, SSHD raus, Rahmen auf die A400 geschraubt, wieder ins Gehäuse verschraubt und Laptop wieder zu. Hochgefahren, im Win10 Datenträgermanager als Laufwerk formatiert und schon fertig.
    Plug&Play => 10/10
    Als Software (Screenshot im Forum) findet sich auf der Hersteller-Seite das Tool „Kingston SSD Manager“ (ca. 100 MB nach Installation). Hier bieten sich wie in den meisten SSD Tools üblich ein Reiter für Firmware Updates, die bekannten SMART-Angaben, ein ATA-Security Reiter (ohne Einstellungsmöglichkeiten, aber mit „Secure Erase“-Funktion!) und ein Event-Log. Das Programm erkennt die A400 sofort. Besondere Einstellmöglichkeiten gibt es jedoch keine. Da haben Samsungs und SanDisks SSD Tools wohl die Nase vorn.
    So bleiben für die Software 6/10 Punkte.

    8. Preis-/Leistungsverhältnis:
    Zieht man alle zuvor beschriebenen Punkte heran ergibt sich für die „Kingston A400 480GB“ ein sehr gutes Gesamtbild in der gebotenen Preisklasse. Sie wird als Einsteiger-Modell verkauft (Zitat Kingston Website: „Affordable Performance“, Budget-Festplatte) und sollte auch als solche behandelt werden. Über die Langlebigkeit kann ich aufgrund der kurzen Testphase keine Aussage treffen, hierbei muss man sich wohl auf die üblichen Herstellerangaben verlassen. (1 Mio. Stunden MTBF) Während meiner Testzeit lief sie jedoch absolut fehlerfrei und ohne merkbare Verzögerungen, trotz intensiver Nutzung und Datenübertragung.
    Die bei HDDs übliche, aber bei SSDs obsolete Errechnung von €/Gb ergibt nach aktuellem Preis auf mindfactory.de: 144,8€/480Gb = 0,30€/Gb. Aussagekräftig ist dieser Wert nur im Bezug auf die Preisentwicklung für SSDs über die letzten Jahre hinweg. Vor ca. 3 Jahren lag dieser bei etwa 50-80 ct pro Gb.
    P/L-Verhältnis fällt wirklich gut aus: 9,5/10.

    9. Vergleich mit SanDisk (SD8SN8U-256G-1122):
    Vergleichen konnte ich die A400 mit der SanDisk X400, welche in meinem Laptop über M.2 2280 Sockel angeschlossen ist und als Systemfestplatte fungiert. (Hier errechnen sich 0,29€/Gb)
    Die Testergebnisse sind in den angehängten Screenshots direkt nebeneinandergestellt. Der Vergleich ist jedoch sehr mit Vorsicht zu betrachten, da die beiden SSDs hier auf unterschiedliche Weiße angeschlossen und genutzt sind, zudem im parallelen Betrieb.

    10. Fazit:
    Gesamtnote: 8,5/10

    a. Pros:
    Besonders positiv fällt das Design und das Aluminiumgehäuse auf. Auch die Übertragungsrate ist sehr gut. 3 Jahre Hersteller Garantie und weite Kompatibilität tun ihr übriges für ein gelungenes Endergebnis.
    b. Cons:
    Für verbesserungswürdig erachte ich die angebotenen Softwaremöglichkeiten, sowie oben angesprochene Sicherheitsaspekte.


    Alles in allem ein wie gewohnt solides Produkt von Kingston. Für Einsteiger, welche von einer HDD auf SSD wechseln wollen, aber auch als günstige zusätzliche Festplatte in einem Tower PC (z.B. für oft verwendete Programme und Games), eine sehr gute Alternative. Ich würde die A400 trotz der etwas mageren Software weiterempfehlen."

  • Testbericht von Stefan K.

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 01.08.2017


    "Die SSD kommt in einer Plastikverpackung wie man es eigentlich von Speicherkarten gewohnt ist.
    Dies ist allerdings nicht weiter schlimm, da eine SSD nicht so einfach Schäden erleidet.
    Bis auf die SSD befindet sich in der Verpackung nichts, weder ein Kabel noch Schrauben oder Adapter. Da die SSD wie eigentlich alle eine Größe von 2.5 Zoll hat wäre ein solcher Adapter gar nicht mal schlecht als Lieferumfang, denn dadurch würde man die SSD dort einbauen können wo man in einem Gehäuse normalerweise die Festplatte einbaut. Mein Gehäuse hat jedenfalls keinen vorgesehenen Platz für eine SSD, weswegen ich die SSD lose am Boden meines Gehäuses liegen habe.

    Die SSD an sich besitzt ein Kunststoff Gehäuse mit dem Logo auf der Vorderseite, hierzu muss man sagen, dass das Logo hoch gestanzt ist was Optisch schon nicht schlecht aussieht. Daher könnte man (vorausgesetzt das Innenleben des Computers ist Matt Schwarz/Anthrazit) diese SSD sehr gut ohne Blende, sichtbar in einem Computer mit Sichtfenster verbauen. Auf der Rückseite befindet sich nur ein Aufkleber mit den Spezifikationen. Insgesamt ist die SSD sehr gut verarbeitet.

    Laut Herstellerangabe beträgt die Lesegeschwindigkeit 500MBps und die Schreibgeschwindigkeit liegt bei 450MBps. Die SSD nutzt die TLC Speichertechnik und die Speicher-Art ist DDR3.

    Die Lebensdauer der SSD ist mit 1 Mio. Stunden (MTBF) was ca. 114 Jahre entspricht und 160TB (TBW) angegeben, was bei einer täglichen Datenschreibmenge von 20GB eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren entspricht. Somit ist die Lebenszeit im Standardbereich, wenn ich mich auf Tests von Magazinen und Konkurrenzprodukten beziehe.

    Welcher Controller genutzt wird, wird bei dieser SSD nicht angegeben, lediglich das es sich um ein 2ch Controller handelt kann man in Erfahrung bringen.

    Die Testergebnisse mit CrystalDiskMark (5 Tests / 32GiB) ergaben eine Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von:
    Seq Q32T1 : 272,4 MB/s Read, 247,2 MB/s Write
    4K Q32T1: 122,5 MB/s Read, 127,7 MB/s Write
    Seq: 267,2 MB/s Read, 196,7 MB/s Write
    4K: 20,54 MB/s Read, 58,00 MB/s Write

    SSD-Z gab mir zu den IOPS folgendes Ergebnis an:
    Read IOPS QD32: 38,180


    Hierzu muss man allerdings sagen, dass mein System die SSD nicht voll ausreizen kann, da das Mainboard sowie das genutzte Kabel nicht Optimal sind.

    Zum Vergleich erzielt meine SATA II Festplatte folgende Ergebnisse bei selben Testeinstellungen:
    Seq Q32T1: 30,04 MB/s Read, 29,47 MB/s Write
    4K Q32T1: 0,734 MB/s Read, 0,726 MB/s Write
    Seq: 30,62 MB/s Read, 21,81 MB/s Write
    4K: 0,444 MB/s Read, 0,375 MB/s Write

    Bei einem Freund (mit aktuellem State of the Art Computer) lieferte die SSD allerdings Lesegeschwindigkeiten im Test von 550 MB/s Read und 500 MB/s Write. Diese Werte sind somit höher als die vom Hersteller angegebenen Werte. Da aber nicht jeder ein High End System zuhause hat, sind die Werte wohl eher als optimal Wert zu betrachten.



    Fazit:

    Mit der Kingston A400 SSD erhält man eine SSD mit einer soliden Performance bei geringem Preis.
    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist nach meinem Test als sehr gut einzustufen.
    Es gibt natürlich schnellere SSD´s auf dem Markt, jedoch sind diese dann bei gleicher Speichergröße um einiges teurer. Zumal das Design schon etwas ausgefallener ist als von der Konkurrenz.

    Als Einsteigermodell ist diese SSD nahezu perfekt. Man bekommt viel Leistung für verhältnismäßig wenig Geld, wobei man allerdings dazu sagen muss, dass man auch wirklich nur die SSD erhält. Ich denke, dies ist auf den Preis zurückzuführen, denn mit einer ausgefallenen Verpackung und reichlichem Zubehör und einem hochwertigen Gehäuse würde man den Preis nicht halten können.

    Der Unterschied zu einer HDD ist enorm und deutlich spürbar. Beim Laden von Spielen/Programmen oder beim Booten von Windows.

    Mein System hatte in der Regel eine Startdauer (vom drücken des Power Buttons bis zur Anzeige des Desktops) von 1 Min 12 Sek und mit dieser SSD ist die Startdauer auf 15 Sekunden reduziert worden.
    Die Geschwindigkeitsunterschiede zeichnen sich auch weiterhin in den Ladezeiten von Programmen und Spielen ab. In Counter Strike Global Offensive sind meine Ladezeiten auf 26 Sekunden verringert worden und die Startzeit von Photoshop wurde auf 30 Sekunden verkürzt, vorher betrugen die Ladezeiten des Spiels 40-60 Sekunden und bei Photoshop knapp 2 Minuten. (ich nutze viele Plug-Ins weswegen eine höhere Ladezeit im Vergleich zum Standard Photoshop entsteht).
    Auch das Herunterfahren des Computers wird deutlich beschleunigt im Vergleich zu einer HDD. So dauert das Herunterfahren nur noch wenige Sekunden (im durchschnitt bei meinem System 6 Sekunden).

    Die SSD wird problemlos von meinem BIOS erkannt und machte auch bei der Installation von Windows keinerlei Probleme. Mein Mainboard ist ungefähr seit 5 Jahren in Benutzung und läuft noch immer mit der Werksfirmware, was für die Kompatibilität der SSD spricht. Des Weiteren kann die SSD laut Hersteller mit Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10 sowie Mac und Linux betrieben werden und sollte daher für jeden geeignet sein.

    Zu der Hardwarebasierten Datenverschlüsselung kann ich nichts sagen, da ich keinerlei Informationen dazu gefunden habe und mein Mainboard diese Funktion auch nicht unterstützt um nachzusehen ob eine Hardwarebasierte Datenverschlüsselung dennoch möglich wäre. Hinsichtlich des Preises ist allerdings davon auszugehen, dass die SSD diese Funktion nicht bietet."

  • Testbericht von Julien Z.

    Zum Artikel: 480GB Kingston A400 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC NAND (SA400S37/480G)

    veröffentlicht am: 28.07.2017


    "Produktbewertung Kingston A400 SSD 480GB


    Ich bin einer der glücklichen Tester der Mindfactory AG die für euch heute die „Kingston A400 SSD 480GB“ ausgiebig testen und bewerten darf.


    Vorab schon mal ein riesen Dank an die Bereitsteller dieser Aktion:
    - Mindfactory AG
    - Kingston Technology Europe Co LLP



    Um meine Tests euch vorab schonmal schmackhaft zu machen oder auch für die Leute die sich nur spezifische Produkttest anschauen wollen, um eventuell Ihre Fragen zu diesem Produkt zu beantworten, gibt es nun eine kleine Auflistung in welcher Reihenfolge ich die Tests durchführe.


    - Test I: Verpackung + Design (Unboxing)
    - Test II: Verarbeitung des SSD Laufwerkes
    - Test III: Kompatibilität zu Betriebssystemen
    - Test IV: Installation, Features sowie beiliegende Software
    - Test V: Lese-/Schreibgeschwindigkeiten
    - Test VI: Angaben zu den IOPS (Input Output per Second) Werten
    - Test VII: Überprüfung der Datenverschlüsselung


    Ebenso wird zu jedem einzelnen Benchmark Test, ein Vergleich zu einem Konkurrenten Produkt Samsung SSD 850 Evo 500GB durchgeführt. Um euch am Ende der Tests in der Ausführlichen Review, die Vor-/Nachteile der
    Kingston A400 SSD 480GB zu zeigen.


    Zum Schluss Bewerte ich auch noch das Preis/Leistungsverhältnis, zudem werde ich Bilder der einzelnen Tests, sowie dem Unboxing und der Installation der Hardware beifügen, wo Ihr selbst das Design und die Ergebnisse der Tests begutachten könnt.

    Als nächstes gebe ich einmal die Herstellerangaben an.
    Produktdaten:


    Kingston A400 SSD 480GB

    Hersteller: Kingston
    Modell: A400 Serie (SA400S37/480G)
    Kapazitäten: 120GB / 240GB / 480GB
    Typ: Solid State Drive „SSD“
    Formfaktor: 2,5“ Zoll (Intern)
    Abmessungen: Länge:100,0mm x Breite:69,9mm x Höhe:7,0mm
    Gewicht: 41 Gramm
    Schnittstelle: 1x SATA3 (6Gbit/s) „Abwärtskompatibel zu SATA2 (3Gbit/s)“
    Chip: TLC „TripleLevelCell “
    Lebensdauer: 1.000.000 Stunden MTBF (Mean time before failure)
    Datentransferrate: Lesen: 500 MB/s
    Schreiben: 450 MB/s
    IOPS: KEINE HERSTELLERANGABEN!!!
    Da nicht für Servertauglich eingestuft.

    Garantie: Hersteller: 3 Jahre Gewährleistung
    Preis: Durchschnittspreis rund 148.41 EURO
    Mindfactory AG 147,76 EURO


    Samsung 850EVO 500GB

    Hersteller: Samsung
    Modell: 850 Serie (MZ-75E500B/EU)
    Kapazitäten: 250GB, 500GB, 1TB, 2TB, 4TB
    (mSATA von 120GB bis 1TB)
    Typ: Solid State Drive „SSD“
    Formfaktor: 2,5” Zoll (Intern)
    Abmessungen: Länge:100,0mm x Breite:69,85mm x Höhe:6,8mm
    Gewicht: 45 Gramm
    Schnittstelle: 1x SATA3 (6Gbit/s) „Abwärtskompatibel zu SATA2 (3Gbit/s)“
    Chip: TLC „TripleLevelCell“
    Lebensdauer: 1.500.000 Stunden MTBF (Mean time before failure)
    Datentransferrate: Lesen: 540MB/s
    Schreiben: 520MB/s
    IOPS: Lesen: 98.000 Operation/s
    Schreiben: 88.000 Operation/s

    Garantie: Hersteller: 5 Jahre Gewährleistung
    Preis: Durchschnittspreis rund 149.91 EURO
    Mindfactory AG 149,90 EURO



    Wenn man nun anhand der Herstellerangaben ein Urteil fällen würde. Wäre dies wie folgt, in einer kleinen Pro / Contra Auflistung:

    Kingston A400:
    Pro: PREIS, Gewicht, Garantie
    Contra: Lese-/Schreibgeschwindigkeiten, Lebensdauer, Kapazitäten, Abmessungen


    Samsung 850EVO:
    Pro: Lese-/Schreibgeschwindigkeiten, Lebensdauer, Kapazitäten, IOPS Angaben, Abmessungen, Garantie
    Contra: Preis, Gewicht

    Aber da dieses Ergebnis nur anhand der Herstellerangaben ist und wir ja dieses Produkt vom Hersteller bereitgestellt bekommen.
    Um dies ausgiebig zu testen, können wir nicht nach den Angaben gehen. Diese sind für uns einfach nur eine Vorgabe welche Ergebnisse die Produkte in etwa erreichen sollten.

    Aber nun genug Getippt, denn Ihr seid ja nicht hier um euch eine Stundenlange Erzählung anzuhören, sondern um die Fakten zu den Produkten lesen zu können!

    Wir starten dann auch direkt mit dem ersten Test.


    TEST I: Verpackung + Design

    Zu der Verpackung ist die Entscheidung meinerseits schnell gefällt:

    Um es ganz kurz und einfach zu erklären, die Verpackung der Kingston A400 sprich mich persönlich nicht an, denn sie sieht aus wie eine Minderwertige, auf die Schnelle produzierte Verpackung um den Artikel schnell an den Kunden zu bekommen. Andersrum hat der Kunde die Möglichkeit sich den Artikel schon vorab anzuschauen, um sich dem Design nach entscheiden zu können. Was ich aber finde in der Heutigen Zeit völliger Schmarrn ist denn Online kann ich das Produkt leider vorher nicht wirklich begutachten.

    Zudem kommt noch da kein/e direkte/r Bedienungsanleitung/Garantienachweis beiliegt, dies befindet sich alles in mehreren Sprachen auch auf Deutsch auf die Verpackung aufgedruckt.

    Also es ist ein Pro und Contra Verhalten bei der Verpackung von Kingston.

    Die SSD Festplatte an sich, gefällt mir sehr gut es ist ein schlichtes aber dennoch schönes Design, Mit der Farbe hat Kingston einen Ton getroffen der in sämtliche Gehäuse und Mods passt.

    Ganz klar ein Pluspunkt für das Design, leider aber ein Minuspunkt für die Verpackung sowie den Inhalt.


    TEST II: Verarbeitung

    Die Kingston A400 SSD 480GB ist von der Verarbeitung her sehr gut, sowie robust. Das Gehäuse besteht aus pulverbeschichtetem Aluminium welches sehr stoßfest aber auch sehr stabil ist. Das einzige Negative an dieser Methode, find ich ist das man sehr schnell Macken in die Lackierung bekommt, wenn man nicht aufpasst.

    Zudem könnten die Gewindebohrungen für die Befestigung im Gehäuse etwas hochwertiger sein wie etwa bei der Samsung 850EVO, denn die Kingston A400 hat einfach nur in das Gehäuse gebohrte Löcher, wo ein Gewinde eingeschnitten wurde.
    Was bei der Samsung 850 EVO um einiges besser ist da dort Gewindehülsen mit eingesetzt wurde die man im schlimmsten Fall erneuern könnte, sollte das Gewinde mal durch falsch Montage beschädigt werden.

    Somit gibt es einen Pluspunkt für die Stabilität und Robustheit, sowie einen Minuspunkt für die Beschichtung und die Gewindebohrungen.



    TEST III: Kompatibilität

    Das Ergebnis zum Test III: Kompatibilität wurde aufgrund der Aussagen der Hersteller gefällt und ist bei der Kingston A400 mehr als zufriedenstellend:

    Kompatible Betriebssysteme

    - Windows 7
    - Windows 8/8.1
    - Windows 10
    - Mac OS
    - Linux

    Solange eine SATA Standartschnittstelle unterstützt wird!

    Dazu kommt, dass der Einbau seitens Kingston in ein Notebook/Laptop möglich ist, welches von der gesamten Höhe (7.0mm) der Festplatte auch kein Problem darstellt.

    Auch hier ganz klar ein dicker Pluspunkt für die Vielseitigkeit.


    TEST IV: Installation, Features, Software

    Zum Test IV: Installation, Features, Software kann man in allem nicht berauschend viel erzählen.
    Zur Installation: Die SSD Festplatte ist kinderleicht und in wenigen Minuten im Gehäuse montiert, welches somit schonmal einen Dicken Pluspunkt mit sich zieht.
    Zur Installation werden 2,5“ Laufwerkschächte (ansonsten eine Adapterschiene) benötigt oder wie bereits viele Hersteller auch meiner mit speziell für SSD Festplatten verbaute Halteplatten.

    Für die einfache Handhabung gibt es ebenfalls einen Pluspunkt,

    Seitens Kingston werden keine Software oder etwaige Features mitgeliefert oder bereitgestellt, welches meines Erachtens nach ein Positives und Negatives Feedback mit sich zieht.
    Positiv da es zu der einfachen Installation beiträgt!
    Negativ, dass man auf dem Desktop nicht nachprüfen kann wie viel man an Daten bereits übertragen hat(Lebensdauer)!

    Aber dies liegt im Auge des Nutzers ob er auf zusätzliche Software besteht oder nicht. Für mich ist dies beim Test jetzt nicht relevant.

    Aber alles in allem kann ich für diesen Bereich einen Pluspunkt vergeben da die Installation kinderleicht ist.


    TEST V: Lese-/Schreibgeschwindigkeiten
    Testprogramm: AS SSD Benchmark

    Die Kingston A400 hat den Test finde ich mit Gut abgeschlossen. Die Geschwindigkeiten sind vollkommen ausreichend. Die Zugriffszeit beim Lesen ist SEHR GUT, wobei die Zugriffszeit beim Schreiben da schon wieder relativ langsam ist im Vergleich zum Konkurrenz Produkt.

    Kingston A400 SSD 480GB:
    Schreiben: 400,00 MB/s || Zugriffszeit = 0,711ms

    Lesen: 451,41 MB/s || Zugriffszeit = 0,033ms


    Die Lese-/Schreibgeschwindigkeiten bei der Samsung 850EVO sind wie bei der Kingston A400 nicht so hoch wie der Hersteller angibt trotz SATA3 (6Gbit).
    Aber dem Ergebnis nach würde ich behaupten liegen sie alle Male noch im grünen Bereich was die Differenz zu den Herstellerangaben betrifft.

    Samsung 850EVO 500GB:
    Schreiben: 465,55 MB/s || Zugriffszeit = 0,098ms

    Lesen: 510,97 MB/s || Zugriffszeit = 0,099ms


    Meines Erachtens nach sind diese Werte noch voll kommen ausreichen, wenn man die Vergleichswerte einer Standard HDD nimmt. In meinem Fall die Western Digital 7200RPM 1TB:

    Western Digital 1TB
    Schreiben: 161,26 MByte/s || Zugriffszeit = 0,081ms
    Lesen: 176,64 MByte/s || Zugriffszeit = 0,096ms

    Alles in allem sind die Werte bei den Solid State Drive Festplatten im Vergleich zu einer herkömmlichen Hard Drive Disk, mehr als doppelt so hoch welches sich am Ende in der gesamten Geschwindigkeit wiederspiegelt.

    Zudem habe ich noch einen kleinen Test beigefügt der die Zeit angibt, wie lange sie braucht um eine 3 Gigabyte große Film Datei zu kopieren ebenso, einen Ordner mit 2 Gigabyte Musikdatein.

    Endzeiten für die Übertragung „3 GB Film“

    * Kingston A400 -> HDD 2,55 Sekunden
    * Kingston A400 -> Samsung 850EVO 0,95 Sekunden
    * Samsung 850EVO -> Kingston A400 1,18 Sekunden
    * HDD -> Kingston A400 1,35 Sekunden

    Endzeiten für die Übertragung „2 GB Ordner“

    * Kingston A400 -> HDD 1,20 Sekunden
    * Kingston A400 -> Samsung 850EVO 1,19 Sekunden
    * Samsung 850EVO -> Kingston A400 0,65 Sekunden
    * HDD -> Kingston A400 0,78 Sekunden

    Anhand dieser Zeiten kann man sich ungefähr vorstellen wie schnell diese Solid State Drive arbeitet.

    Somit gebe ich der Kingston A400 im Bereich Lese-/Schreibgeschwindigkeit einen ganz dicken Pluspunkt!



    TEST VI: IOPS (Input Output per Second) Werte***
    Testprogramm: Parkdale

    Nach ausführlicher Recherche auch durch Email Schriftverkehr mit Kingston direkt, habe ich erfahren, dass die Kingston A400 keine direkten IOPS (Input Output per Second) Angaben hat da diese nur für den Servergebrauch relevant sind. Und Kingston diese SSD nicht für den Server gebrauch empfiehlt! Dennoch habe ich einen IOPS Benchmark Test durchgeführt um zu schauen wie hoch die Ergebnisse sind und einen Vergleich zu der Samsung 850EVO herstellen zu können.

    Kingston A400 SSD 480GB

    Hersteller: 00.000 Operation/s Lesen 00.000 Operation/s Schreiben

    Test: 24.136,9 Operation/s Schreiben
    8.416,5 Operation/s Lesen


    Die Samsung 850EVO hat da schon wieder den großen Vorteil, sie wird von Samsung als Servertauglich eingestuft und man bekommt werksseitig auch Angaben zu den IOPS Werten.
    Leider sind die Werte nicht, wie erhofft hoch ausgefallen da diese Werte ausschließlich für den Server gebraucht sind und somit im Endeffekt irrelevant für den Otto Normalverbraucher.

    Samsung 850EVO 500GB

    Hersteller: 98.000 Operation/s Lesen
    88.000 Operation/s Schreiben

    Test: 30.965,1 Operation/s Schreiben
    7.734,8 Operation/s Lesen


    Für diesen Test gebe ich meinerseits keinen Pro oder Contra Punkt da dieser Test nicht durchführbar ist alleine schon da Herstellerangaben fehlen!




    ***
    Ich schätze mal das diese Werte unter normalen Voraussetzungen auch nicht erreicht werden können.
    Und da ich persönlich nicht die Professionellen Gegebenheiten habe um diesen Test ins kleinste Detail durchzuführen, schließe ich diesen Test erniedrigt ab. Mit dem Urteil unter Otto Normalverbraucher Bedingungen nicht 100 Prozent testbar!



    TEST VII: Datenverschlüsselung

    Zu dem Test VII: Datenverschlüsselung der Kingston A400 SSD 480GB gibt es leider nicht viel zu sagen, da nach Aussage des Herstellers keine spezielle Verschlüsselungstechnik angewendet wird.
    Aussage des Techniksupports:
    „Die Kingston A400 ist spezifisch geeignet für Otto Normalverbraucher für die Nutzung in Standard Desktop Rechnern und Laptops/Notebooks. Diese SSD verfügt über keinerlei spezifischen Verschlüsselungstechniken und kann eventuell nur mit dem Standard ATA HDD Password versehen werden oder über Softwareverschlüsselung Geschütz werden.“

    Somit ist diese SSD eine reine Otto Normalverbraucher SSD und nicht für hohe Sicherheitsanforderungen ausgelegt.

    Dies finde ich persönlich sehr schade das man in dem Bereich Sicherheit nicht viel Spielraum hat und gegebenenfalls auf zusätzliche Software zurückgreifen muss.

    Meinerseits vergebe ich für den Bereich Datenverschlüsselung einen großen Minuspunkt, denn von Kingston gibt es keine spezielle Datenverschlüsselung für dieses Produkt.


    Preis / Leistungsverhältnis:

    Alles in allem ist die Kingston A400 vom Preis/Leistungsverhältnis her eine echten Top Wahl für alle Otto Normalverbraucher, die nicht auf explizierte Sicherheitssysteme oder etwa Serversysteme bestehen. Sondern eine einfache und handliche Solid State Drive haben möchten.

    Mit dem Preis von rund 148,41 EURO (etwa 31 Cent pro Gigabyte) ist dies auch eine gute Alternative zu SSD Festplatten wie die Oberklasse Modelle von Samsung und Co.
    Aber besonders wichtig selbst Kunden die kaum erfahren auf PC Komponenten haben können diese Kinderleicht in ihrem System verbauen da Kingston nicht auf zusätzliche Software besteht.


    Für das Preis-/Leistungsverhältnis gebe ich ebenfalls einen Pluspunkt da sie eine super Alternative zu den Konkurrenten ist.

    Abschlussergebnis



    Als Abschluss rechnen wir einmal die Punkte kurz zusammen:

    TEST I: Pluspunkt/Minuspunkt
    TEST II: Pluspunkt/Minuspunkt
    TEST III: Pluspunkt
    TEST IV: Pluspunkt
    TEST V: Pluspunkt
    TEST VI: - - - - -
    TEST VII: Minuspunkt

    Preis/Leistung: Pluspunkt



    Pluspunkte: Minuspunkte:

    6 3


    Mein Ergebnis zu dieser Bewertung ist ganz klar die Kingston A400 SSD 480GB ist ein optimaler Datenspeicher für Otto Normalverbraucher die nicht auf extreme Sicherheitssysteme oder etwa Serversysteme bestehen.
    Dazu kommen noch das Design, die Leistung sowie der Preis der von Kingston angestrebt wird, in Höhe von ca. 148.41 EURO. Dies ist ein super Preis für die Leistung die man aus dem Hause Kingston bekommt.
    Natürlich hat jede beste Hardware ihre kleinen Fehler, so ist es auch bei dieser Solid State Drive der Fall, aber wer über diese hinweg sehen kann wird bei diesem Produkt nichts Falsch machen.





    *Hiermit bestätige ich, dass der gesamte Inhalt in dieser Bewertung meinerseits zu 100% richtigen Angaben, sowie 100% meinerseits durchgeführten Tests entstanden ist. Und keine Testergebnisse von anderen Produktbewertungen kopiert wurden."

    Teilnahmebedingungen:
  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 17.07.2017 bis einschließlich 23.07.2017 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 500 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produkt bereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/ die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
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  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
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  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory 07/2017

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