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Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Erhalt des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 500 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen:

10x GA-Z270X-Gaming K5

Art.Nr.: 8752973

  • Unterstützt DDR4 XMP
  • Lichtgestaltung mit mehreren Zonen
  • Drei unterschiedliche Lichtzonen sind mit hellsten RGB-LEDs ausgestattet
  • Austauschbares Overlay für Akzent-LED
  • RBG-Fusion Software: Zugriff auf voreingestellte LED-Lichtkonfigurationen mit Farbauswahl
  • Smart Fan 5: für die optimale Kontrolle
  • Pin-Anschlüsse für Hybrid-Lüfter vorhanden
  • Sound Blaster X-Fi MB5 + ALC 1220 120 dB SNR HD-Audio mit intelligenter Kopfhörerverstärkung
  • Killer™ E2500 Gaming-Netzwerk
  • Turbo B Clock

€ 129,00*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

zum Artikel

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Bas

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 03.04.2017


    "Vorwort

    Erstmal möchte ich mich bei Mindfactory für die Möglichkeit bedanken, das Mainboard AORUS Z270X-Gamining K5 von Gigabyte im Rahmen einer Testers Keepers Aktion zu testen.
    Eine kleine Vorstellung von mir selbst. Ich bin Architektur Student im höheren Semester und gleichzeitig Leidenschaftlicher Gamer. Da ich den Rechner auch professionell zum Rendern benutze und auch meine HTC Vive in diesem Rahmen nutze benötige ich daher sehr viel Performance von meinem System. Ich schraube schon seit meinem 16. Lebensjahr meine eigenen Rechner zusammen, weshalb ich über die letzten 10 Jahre doch schon einiges an Erfahrung sammeln konnte. Das Review werde ich mit dem Background auf verschiedene Art testen.

    Der Versand und Verpackung

    Der Versand lief wie für Mindfactory üblich problemlos. Nach der Benachrichtigung dauerte es lediglich 3 Tage bis das Mainboard sicher verpackt bei mir ankam. Die Verpackung des Mainboard ist ebenfalls gelungen. Eine schwarze, leicht glänzende Verpackung mit rauer Haptik und dem Aorus Logo mit den üblichen Beschriftungen der Funktionen und Highlights des Boards. Auf der Rückseite findet man kurze Angaben und Bilder zu den Funktionen für Belichtung, Audio, Kühlung, Anschlussmöglichkeiten und andere Besonderheiten. (Siehe Bild) Im inneren findet man zunächst das eigentliche Produkt, sicher verpackt in antistatischen Folie. Darunter ein wenig Zubehör:
    - 4 SATA Kabel
    - CD mit Treibern
    - Blende für den Einbau
    - Stecker G
    - Kurzanleitung zur Installation

    Aufmachung und Design

    Im Gaming Bereich gerade im Punkto Zubehör und Hardware tue ich mich mir immer etwas schwer, da vieles durch ihre Aufmachung nach Aufmerksamkeit schreit. Zur Schau getragen wird das gerne durch knall Bunte LED Streifen, die mittlerweile auf fast allen Produkten zu finden sind. Mein Schreibtisch ist simpel und clean eingerichtet, so soll auch mein PC sein. Daher sprechen mich LEDs generell nicht sehr an. Allerdings ist das auch Geschmackssache und eine Variation von Beleuchtungseffekten bietet das Mainboard mehr als genug. Für fleißige Modder sicherlich ein Pluspunkt. Das matte schwarze Finish des Metalls mit seinen geometrischen Formen spricht mich jedoch ziemlich an. Es macht einen sehr edlen und gut verarbeiteten Eindruck, es ist auf jedenfall ein sehr hochwertiges Produkt.

    Features

    Hier zähle ich nun erstmal ein paar Fakten auf, die man eigentlich auch gut von der Produktherstellerseite ablesen kann. Allerdings sind die von mir genannten besonders wichtig. Wie üblich bietet Gigabyte eine gute Liste von interessanten Features für ihre Produkte an. Angefangen mit dem Killer E2500 Lan Controller von Killer von Rivet Networks, dem Audio Chipsatz Sound Blaster X-Fi MB5, dem M.2 SSD Anschluss oder mit dem Stahlrahmen verstärkten PCIe x16 Steckplätzen für große Grafikkarten. Durch den neuen Z270 Chipsatz lässt sich jeder Intel Prozessoren mit der K Kennzeichnung übertakten.

    Montage

    Das Mainboard ließ sich problemlos in mein Gehäuse platzieren. Auch alle Teile glitten wunderbar an ihren Platz und machten einen Soliden Eindruck auf dem Board. Ich hatte selbst bei meinem sehr großen CPU Lüfter keine Sorgen, dass ich dem Board zu viel aufbürden würde. Auch der Arbeitsspeicher mit HeatSync hatte genug Platz. Im Vergleich zu meinem alten Board hatte ich keinerlei Probleme meine ganzen Lüfter anzuschließen. Alles war gut erreichbar und ich konnte ohne viel Fuddelarbeit das Setup zusammenschrauben. Die Anleitung war sehr hilfreich was den Anschluss der kleinen mini-Anschlüsse betraf und man konnte im Grunde nichts falsch machen. Ich war sehr zufrieden mit dem Erlebnis.

    BIOS

    Das Bios wirkt aufgeräumt und gutverständlich. Ich habe schnell alle benötigten Funktionen gefunden. Ich konnte es mir dann doch nicht nehmen lassen ein wenig an den LED Einstellungen zu spielen und ich muss zugeben, dass die Effekte doch relativ Schick sind. Im geschlossenen Gehäuse wird sie allerdings niemand sehen können.

    Benutzung

    Im Punkto Professionalität hält das Board was es verspricht. Mein System läuft sehr Rund und überhitzt selbst in Stresssituationen nicht. Die einfache Übertaktung mit EasyTune machte es sehr leicht, die CPU zu übertakten. Ich konnte einfach mehrere Varianten ausprobieren, ohne System Überlastungen zu Riskieren. Zum Rendern und Spielen konnte ich wirklich das Maximum aus meinem System holen. Die Anschlüsse an der Rückseite des Gehäuses sind mehr als genug und auch mit 2 USB 3.1 Anschlüssen und einem TypC Anschluss zukunftsbeständig.

    Preis und Fazit

    Der Preis liegt wie zu erwarten im oberen Viertel der Verfügbaren Mainboards. Allerdings finde ich den Preis in Betracht der zahlreichen Funktionen als angemessen. Die Punkte einfache Handhabung, Overclocking und starke Leistung haben mich in Sachen Performance überzeugen können. Auch Modder werden mit dieses Board ihren Spaß haben. Die vielen Funktionen zur LED Beleuchtung findet bestimmt einige Fans.

    Generell bin ich sehr begeistert von dem Mainboard und würde eine klare Empfehlung aussprechen."

  • Testbericht von MeisterOek

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 29.03.2017


    "Hallo Hardwarebegeisterte,

    Erstmal vielen Dank an Mindfactory für die Bereitstellung eines Testexemplars. Heute werde ich das Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 für den Intel Sockel Z270 testen.

    Mein Testsystem:

    Mainboard: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5
    CPU: Intel i7 6700k @ 4.0 GHz
    CPU-Kühler: Thermalright Macho HR-02
    RAM: 16GB G.SKILL Ripjaws V Series 2x8GB@3200 MHz
    Grafikkarte: Palit Gamerock GTX1080
    Soundkarte: Asus Xonar D1
    Gehäuse: BitFenix RAIDER
    Netzteil: Bequiet! Straight Power E9 480Watt
    SSD: Samsung 850 EVO 512GB als Systemlaufwerk

    Als Vergleichsmainboard dient das Gigabyte Z77X-UD3H mit einem I5 3570K@4GHz aus meinem alten System und als direkter Konkurrenten das Asus Z170 Pro Gaming, welches ich von einem Freund ausgeliehen habe.

    Äußeres / Design / Verarbeitung:

    Schon am Karton lässt sich die Wertigkeit des Produktes erahnen. Der schlichte Karton bietet durch seine Struktur eine angenehme Haptik und ist leichtgängig zu öffnen. Der Inhalt des Kartons ist auf das Nötigste beschränkt, beinhaltet jedoch alles Notwendige. Darunter neben dem Mainboard eine Gebrauchsanweisung inkl. Installations-CD, ein Quick Start Guide, 4 SATA-Kabel, eine Anschlussblende, ein G-Connector und ein Aufkleber. Eine SLI-Bridge fehlt leider.

    Das Mainboard an sich ist in edlem Schwarz gehalten und wirkt nicht nur relativ robust, sondern ist es auch. Die Optik mit den Abdeckungen (Shields) gibt dem Mainboard einen industriellen, aggressiven und dynamischen Look.

    Das Highlight bei diesem Mainboard sind die RGB-Lichteffekte. Mithilfe des RGB-Fusion-Programms lassen sich etwaige Farbkombinationen realisieren. Es sind 7 unterschiedliche Effekte möglich, darunter ein pulsierender Effekt, ein soundsensitiver Modus, statisches Leuchten, ein Blitzeffekt, wechselnde Farben und zu guter Letzt ein intelligenter Modus, in dem die Temperatur mit verschiedenen Farben angezeigt wird, etwa Grün zu Rot. Alle Modi sind in 16,8 Millionen unterschiedlichen Farben wiedergebbar. Mithilfe von RGB-Fusion lassen sich auch zertifizierte Produkte, wie zum Beispiel Speichermodule oder LED-Strips in die Effekte einbinden.
    Hierfür gibt es am Mainboard mehrere verteilte LEDs und Akzentstreifen. Vor allem die Speicher-Beleuchtung hat mir gefallen.
    Ein Highlight in meinen Augen ist die App. So kann man vom Sofa aus das Licht pulsierend zur Musik einstellen oder gar ausstellen, wenn man den PC als Mediencenter nutzt und das Zimmer dunkel sein soll. Die App dient übrigens auch der Temperaturüberwachung oder Lüftersteuerung.
    Einen Makel sehe ich in den zu hellen LEDs, diese können blenden. Es bietet sich hier an, ein Gehäuse mit Tempered-Glass zu verwenden.

    Montage:

    Die Montage in das Gehäuse verlief anfangs relativ einfach, da der Formfaktor keine Sondermaße aufwies und die Abdeckungen(Shields) nicht störten, sogar halfen, da man hier das Mainboard greifen konnte ohne direkt die Platine an kritischen Stellen anfassen zu müssen. Ein Problem zeigte sich nur bei der Anschlussblende, welche nicht fest in das Gehäuse einrasten wollte. Die Bohrungen für den CPU-Lüfter und die Gehäusebefestigung hingegen waren allesamt korrekt positioniert.
    Der G-Connector war wirklich praktisch und erleichterte einem das einstecken der Frontpanel-Stecker sehr. Diesen habe ich bei anderen Mainboards noch nicht gesehen.


    Inbetriebnahme:

    Die Inbetriebnahme erfolgte ohne Probleme. Die SSD-Systemfestplatte wurde direkt erkannt und das System bootete auch direkt ins Betriebssystem, in meinem Fall Windows 10. Die Installation der Treiber wurde sogleich gestartet und verursachte keine Probleme. Das UEFI-BIOS ist übersichtlich und hübsch, dabei jedoch funktional. Das Asus-Board ist in diesem Falle jedoch intuitiver und für Laien auf jeden Fall leichter verständlich und automatisierter.
    Die Automatisierung im Falle des Aorus wählte die CPU-Kernspannung jedoch etwas zu hoch. Was bei der Übertaktung hilfreich ist, saugt bei Standarttakt unnötig Strom und lässt den Prozessor wärmer werden als er müsste. Hier sollte man manuell nachjustieren und die Kernspannung auf die jeweilige vom Hersteller genannte Spannung senken, sofern man kein Overclocking betreibt. Overclocker an sich tun sich ohnehin besser die perfekten Einstellungen manuell auszuloten.

    Die Sound Blaster X-Fi MB5 Software ist intuitiv zu bedienen und bietet ausreichend Einstellmöglichkeiten für den Ton. So sind unterschiedliche Profile für ein 5.1 System oder Kopfhörer möglich und zu empfehlen.

    Die RGB-Fusion-App wurde bereits im Punkt Äußeres / Design / Verarbeitung erwähnt.

    Mit dem Programm EasyTune lassen sich diverse Übertaktungseinstellungen direkt aus Windows vornehmen. Jedoch sollte man entweder EasyTune unter Windows nutzen und das BIOS unangetastet lassen oder nur das BIOS zum Übertakten nutzen, da sich die Programme ansonsten gegenseitig überschreiben und grundsätzlich behindern. Ich persönlich tendiere zum BIOS. Dieses ist ja ebenso ansehnlich und durch das DUAL-BIOS ist man ohnehin auf der sicheren Seite. Auf meinem alten Gigabyte Z77X habe ich es mit dem Übertakten übertrieben und mein BIOS zerschossen. Da es auch ein DUAL-BIOS-Mainboard war, konnte ich einfach auf das funktionierende BIOS wechseln und das Board retten, ein sehr empfehlenswertes Feature für alle User, die das letzte aus ihrem Board herausholen möchten.

    Leistung:

    Die grundsätzliche Performance des Gesamtsystems ist im Gegensatz zu dem Asus Z170 Pro Gaming kaum höher. Mehrere Benchmarks unterschieden sich im einstelligen Prozentbereich, hier war einmal das eine, das andere Mal das andere Mainboard an der Spitze. Hier könnten Messungenauigkeiten die Ursache sein. Ein direkter Vergleich mit meinem alten System ist kaum möglich, da nicht nur DDR3 gegen schnellen DDR4-Speicher getauscht wurde, sondern auch ein älterer I5 gegen einen neuen I7 getauscht wurde. Der Leistungssprung war in jedem Bereich spürbar und Benchmarks zeigten 30-100% höhere Werte. Der Sprung von der dritten auf die 6. oder 7. Intel-Generation macht auf jeden Fall Sinn. Zudem lassen sich auf dem Board noch 2 M2-SSDs nutzen, die die Festplattenperformance im Gegensatz zu einfachen SSDs noch einmal steigern können.
    Positiv anzumerken sei jedoch, dass sich die CPU und der verwendete Speicher ebenso leicht und problemlos übertakten lassen wie beim Asus-Board und die Temperaturen auch nicht stiegen. Das Aorus unterstützt von Haus aus eine Übertaktung des Speichers auf über 3866Hz, das Asus Board lediglich 3400Hz. Mit dem richtigen Speicher kann man hier also auf jeden Fall punkten.

    Ein Unterschied ließ sich zudem bei der Onboard-Soundkarte feststellen. Gigabyte setzt hier auf Japanische Qualitäts-Kondensatoren und diese machen sich bemerkbar. Der Klang ist rauschärmer und runder. Das ist dem hohen Signal-Rausch-Verhältnis von 120dB geschuldet. Die Klangqualität machte meine dedizierte Soundkarte (Asus Xonar D1) obsolet. Der Ausbau senkt den Strombedarf und ist dem Luftstrom förderlich. Ein großer Pluspunkt zugunsten Aorus. Eine Besonderheit stellt zudem die Möglichkeit dar, den OP-AMP auszutauschen und seinem Geschmack anzupassen. Ein Alleinstellungsmerkmal. Hier werden auch Audiophile Personen bedient.

    Doch hier soll nicht nur die reine Leistung betrachtet werden. Der Chipsatz Z270 bietet Vorteile gegenüber seinem Vorgänger Z170. Die neuen Kaby-Lake Prozessoren werden ohne BIOS-Update sofort erkannt, es gibt mehr PCIe-Lanes, welche für eine zweite M2-SSD genutzt werden können und zu guter Letzt wird der neue Intel Optane-Speicher unterstützt. Was Dieser bringen wird, wird man jedoch erst in der Zukunft sehen.

    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Auf den ersten Blick mögen etwa 180¤ viel sein, doch relativiert sich der Preis bei den Möglichkeiten und Alleinstellungsmerkmalen dieses Boards. Die Robustheit und hohe Qualität aller Komponenten lässt auf eine lange Lebensspanne schließen, zudem bietet das Mainboard klanglich sehr viel, sodass eine zusätzliche Soundkarte gespart werden kann. Wenn dann auch noch das Design gefällt und die Möglichkeiten der Lichtsteuerung genutzt werden ist der Preis gerechtfertigt. User mit geschlossenem System oder denen Optik nicht wichtig ist, werden sicher auch mit günstigeren Produkten glücklich.

    Fazit:

    Das Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 ist ein grundsolides, durchdachtes Mainboard ohne größere Nachteile. Ein riesen Lob verdient die Onboard-Soundkarte, die meine alte dedizierte Soundkarte ablösen konnte und das Design. Dieses ist Geschmackssache, gefällt mir persönlich jedoch sehr, vor allem die Möglichkeit die Lichteffekte mit dem Handy vom Sofa aus zu steuern. Ein DUAL-BIOS möchte ich durch meine Erfahrung nicht mehr missen und gibt ein klares Plus. Wehrmutstropfen sind die zu hellen LEDs und die erhöhte CPU-Kernspannung im automatischen Modus, was manuelles Eingreifen nötig macht. Die reine Leistung ist auf einer Höhe mit der Konkurrenz. Von mir eine klare Kaufempfehlung."

  • Testbericht von Dennis

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 29.03.2017


    "Hallo allerseits!

    Vorwort:

    Ich war einer der Auserwählten der Testers-Keepers-Aktion um das Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Mindfactory sowie bei Gigabyte für die Gelegenheit bedanken, dieses tolle Produkt testen und behalten zu dürfen.
    Das Mainboard kommt mir sehr gelegen, da ich vor kurzem von einem i5-6600k auf einen i7-7700k umgestiegen bin und immer das Gefühl hatte, dass mein alter 170er Mainboard nicht wirklich gut mit dem Chip harmoniert.
    Während des Tests war für mich deswegen auch besonders der Vergleich zu meinem alten Mainboard (Asus Z170 Pro Gaming) recht interessant.
    Ich persönlich bin leidenschaftlicher Gamer und könnte mir auch eine Zukunft als Content-Creator vorstellen, aber auch der technische Aspekt an Computern reizt mich sehr, weshalb ich mich schon lange mit dem Thema OC beschäftige.
    Das Board ist perfekt für meine Ansprüche geeignet, ich würde es definitiv in die Enthusiast-Gaming-Sparte einordnen.

    System:

    Mainboard: Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5
    CPU: Intel i7-7700k
    Cooling: Scythe Mugen 4
    Grafikkarte: Palit GeForce GTX 1080 GameRock
    RAM: G.Skill RipJaws 2x8GB DDR-4 3000
    Speicher: Samsung 850 Evo SSD
    Audio: Asus Xonar DGX
    Gehäuse: Nanoxia Deep Silence 3
    Monitor:Acer XB270HU 1440p 144hz
    Betriebssystem: Windows 10 Pro 64 bit

    Verpackung, Design, Zubehör sowie erster Eindruck:

    Erstmal ein Lob an Mindfactory, das Paket war mit reichlich Luftkissen gefüllt, dem Produkt konnte also nichts passieren.

    Die Verpackung macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Aorus-typische Falke lässt direkt vermuten, dass es sich hier um ein leistungsfähiges Stück Hardware handelt.
    Ansonsten ist das Design eher schlicht und unaufgeregt gehalten.
    Auf der Rückseite findet sich eine gut strukturierte Übersicht der Features, die das Board mit sich bringt.


    Das Zubehör fällt nicht gerade üppig aus, aber das nötigste und essentielle ist vorhanden:
    - I/O Blende
    - 4 SATA Kabel
    - One-G Connector
    - Quick Start Guide
    - Handbuch inkl. Installations CD
    - Aufkleber

    Vielleicht der einzige Kritikpunkt: Keine SLI-Bridge

    Das Board überzeugt beim ersten anschauen sowie anfassen direkt mit hervorragender Qualität, vor allem für den Preis. Besonders die verstärkten PCIe-Slots haben mir sehr gefallen, sicherlich sinnvoll für große und schwere Grafikkarten, wie beispielsweise die GeForce 1080 GTX.
    Generell kann man sagen, dass das Board schon recht "Fancy" ist. Gigabyte spart nicht am am Design und stattet das Gaming K5 mit reichlich schwarz gefärbten Kühlelementen aus, das kantige Design gibt dem Board einen "sportlichen" Touch.
    Mein altes Board hat - trotz des sogar niedrigeren Preises damals - optisch leider kaum was zu bieten, dementsprechend hinterlässt das Gaming K5 direkt einen guten Eindruck, da Optik sowie Haptik stimmen.
    Ein absolutes Highlight für mich: Die RGB-Beleuchtung (siehe Video). Über das gesamte Board sind LEDs verteilt, die sich im übrigen komfortabel im UEFI verändern und steuern lassen.


    Montage:

    Die Montage verlief unspektakulär, man hat durchweg ein sicheres Gefühl beim montieren der Komponenten aufgrund der spürbaren Robustheit des Mainboards.
    Für geübte Hände war auch der Einbau des Boards im Gehäuse kinderleicht. Abstandshalter an den für das Mainboard vorgesehenen Stellen befestigen, Board drauflegen, festschrauben.
    Das Handbuch ist gut strukturiert, es wird einem einfach und logisch erklärt, welcher Stecker wo eingesteckt werden muss.

    Inbetriebnahme, UEFI, Performance:

    An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich bewusst darauf verzichte, die einzelnen Anschlüsse aufzuzählen. Diese sowie weitere Details diverser Features können leicht auf der Website nachgelesen werden.
    Nachdem alle Komponenten verbaut sind und mit der PSU verbunden wurden, starten wir den Rechner. Der Bootvorgang klappte beim ersten mal direkt ohne Probleme. Falls die Frage aufkommen sollte: Nein, ich habe das OS nicht neu aufgesetzt, dieser Schritt wird mit WX obsolet, vor allem wenn man den Sockel nicht wechselt.
    Durch betätigen der ENTF-Taste gelangen wir ins UEFI. Nun haben wir zwei Modi, mit denen wir hantieren können. Den EZ-Modus, sowie den Classic Modus. Während für den Classic Modus ein gewisses Grundwissen von Nöten wäre, da man wirklich sehr viele Einstellungen nach belieben ändern kann, ist der EZ-Modus für jedermann leicht zu verstehen und ermöglicht es auch Laien, mit wenigen Klicks die Performance ihres Systems zu steigern.
    Der Classic Modus bietet selbst OC-Profis jede menge Spielraum, mir ist vor allem aufgefallen, dass einem beim Gaming K5 deutlich mehr Optionen zur Verfügung stehen als beim Asus Z170 Pro Gaming.
    Auf meinem alten Board wurde mein i7-7700k recht heiß, beim Spielen war der Prozessor trotz gutem TIM schnell auf 80°. Natürlich ist mir bewusst, dass das Gigabyte Board in Sachen Temperatur nun keine Wunder vollbringen wird, allerdings konnte ich ohne OC die VCore auf 1.18 setzen, was im Endeffekt dazu beigetragen hat, die Temperatur zu senken. Auf meinem alten Board war 1.255 das Maximum der Gefühle.
    Sobald mein Delid-Tool ankommt sollten die Temperaturen nochmal um weitere 20° im Schnitt fallen, danach sollten auch 5GHz pro Core kein Problem mehr sein. Werde den Post dann gerne mit den Resultaten updaten.
    Anbei noch ein Screenshot der Temperaturen nach 1h Realbench Stresstest, eine deutliche Verbesserung gegenüber meinem alten Board dank der niedrigeren Spannung.


    Wie vorhin schon erwähnt wurden auf dem Board sehr viele LEDs verbaut. Diese lassen sich leicht im UEFI via RGB Fusion verstellen. Eine schön anzusehende Spielerei, besonders wenn man ein Gehäuse mit Sichtfenster besitzt.
    Die LEDs lassen sich nach belieben verstellen, es stehen neben einfarbiger Dauerbeleuchtung auch verschiedene andere Modi zur Verfügung.

    Zwar bei jedem besseren Mainboard Standard, aber verdient trotzdem eine Erwähnung: Smart Fan 5. Koppelt die Geschwindigkeit der Im Gehäuse befindlichen Lüfter an Sensoren auf dem Mainboard und erhöht bzw. verringert deren Geschwindigkeit.
    Funktioniert in der Praxis einwandfrei.
    Erwähnenswert wäre auch noch, dass man Vordefinierte OC-Profile auswählen kann. Die funktionieren auch in der Tat besser als ich es gedacht hätte, aber geübte Overclocker sollten trotzdem lieber zum manuellen Übertakten greifen, da die Spannung bei den Profilen doch recht hoch angesetzt ist.

    Anfangs war ich bezüglich der Leistungsfähigkeit des Boards noch etwas skeptisch, da im vergleich zu meinem alten Board (10) im Gaming K5 nur 4+3 CPU-Phasen verbaut sind. In der Regel gilt, desto mehr, desto besser für's übertakten, da sich so die erhöhte Spannung auf mehrere Wandler ausdehnen kann und dadurch das Board nicht zu heiß wird. Ich konnte aber keinen Nachteil gegenüber meinem alten Board feststellen, wie eben schon erwähnt brauch das Gigabyte sogar weniger Saft für die gleiche Leistung, was in niedrigeren Temperaturen resultiert.
    Wenn ich in Zukunft für Freunde und Bekannte PC's baue, werde ich definitiv zum Gaming K5 greifen, sofern der Besitzer übertakten möchte. Das Board hat mich absolut überzeugt.

    PS.: nach erster Inbetriebnahme die Website des Herstellers besuchen und die neuste Version vom BIOS runterladen und flashen. Im Falle des Gaming K5 ist die VCore beim i7-7700k mit Standard-BIOS auf 1,3v getaktet, viel zu hoch. Wird durch Updaten auf Version F4 behoben.

    Pro & Contra, Fazit:

    PRO:
    - Optik sowie Haptik
    - Build-Quality
    - Smart Fan 5
    - Vielfalt an OC-Optionen
    - Leicht zu bedienen, auch für Laien
    - Preis/Leistungsverhältnis
    - RGB-Lighting

    CON:
    - Zu wenig Zubehör (Stichwort SLI)

    Ich kann das Board mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Ich bin super Happy und möchte an dieser Stelle nochmal Mindfactory sowie Gigabyte danken.
    Das Produkt hat mich voll und ganz überzeugt, ich werde in Zukunft öfter ein Auge auf Hardware von Gigabyte werfen, die GTX 1080 Ti Aorus Extreme Edition soll es wohl ganz schön in sich haben :)
    Ein absoluter No-Brainer, wenn die Qualität auf dem selben Niveau wie bei dem Mainboard ist."

  • Testbericht von Andreas

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 26.03.2017


    "Hallo zusammen,

    Zunächst ein paar einleitende Worte zum Mainboard Hersteller Gigabyte, dem wir dieses Board aus der AORUS Gaming Serie zu verdanken haben.

    Gigabyte ist ein taiwanesischer Hersteller von Computerhardware (vorallem Motherboards und Grafikkarten). Das Unternehmen wurde 1986 als kleines
    Marktforschungs- und Entwicklungsteam gegründet und hat sich zum führenden Spezialisten für Grafikkarten und Mainboards entwickelt. Um die
    Produktpalette noch zu erweitern wurde das Angebot noch um Notebooks, Desktop-PCs, Netzwerkprodukte, Ausstattungen von Rechenzentren, Smartphones
    und auch Home-Entertainment- Produkte ergänzt.


    Zunächst einige Infos zur Testumgebung:

    Gigabyte Aorus GA-Z270X-Gaming K5 mit BIOS F4
    Intel Core i5-7600K @4.4Ghz OC
    Seasonic Platinum Series 1050W ATX 2.3
    SilentiumPC Fortis 3 HE1425 Malik Customs Edition CPU Kühler
    G.Skill Trident Z RGB DIMM Kit 32GB, DDR4-3000, CL15-16-16-35
    KFA² GeForce GTX 970 Hall Of Fame, 4GB GDDR5
    Apacer AST280 M.2 SSD mit 240GB
    Banchetto 101 Benchtable
    OS: Windows 10 Enterprise



    Kommen wir nun zum eigentlichen Testobjekt, dem Gigabyte Aorus GA-Z270X- Gaming K5 Mainboard.

    Einige Worte zum Design des Boards:

    Das Mainboard kommt mit einem schwarzen PCB daher und die Kühler der Spannungswandler und so gut wie alle weiteren Bauteile sind ebenfalls in schlichtem schwarz gehalten. Lediglich der AORUS Schriftzug ist in silber ausgeführt, was optisch sehr ansprechend wirkt. Die Anschlüsse sind übersichtlich und logisch platziert und allesamt gut beschriftet, sodaß man sich direkt zurecht findet.
    Das Board ist im ATX Formfaktor ausgeführt, sodaß es in die meisten gängigen PC Gehäuse hinein passt.
    Die Verpackung steht dem Design des Mainboards in nichts nach: In dezentem schwarz mit oranger Schrift kommt sie sehr ansprechend daher. Das Gaming K5 Mainboard kommt wie üblich in Antistatikfolie verpackt daher. Unter dem Board befindet sich das übliche Zubehör wie z.B. ein SATA Kabel und die I/O Blende sowie das Benutzerhandbuch und eine Treiber CD

    Die technischen Daten im Überblick:


    Unterstützt 7th/ 6th Generation Intel® Core" Processors
    Dual Channel Non-ECC Unbuffered DDR4, 4 DIMMs
    Fast USB 3.1 Gen 2 mit USB Type-C" und Type-A
    3-Way Graphics Unterstützung mit Dual Armor und Ultra Durable Design
    Triple NVMe PCIe SSDs in RAID 0 Support
    NVMe PCIe Gen3 x4 U.2 Connector
    Dual Ultra-Fast M.2 with PCIe Gen3 x4 & SATA Interface
    Intel® Optane Memory Ready
    Sound Blaster X-Fi MB5 + ALC 1220 120dB SNR HD Audio
    Killer" E2500 Gaming Network
    USB DAC-UP 2 with Adjustable Voltage
    RGB FUSION LED Light Show Design
    Tauschbare Overlay für Accent LED
    Smart Fan 5 bietet mehrere Temperatur Sensoren und Hybrid Lüfter Anschlüsse
    Intel Thunderbolt 3 AIC Unterstützung
    GIGABYTE UEFI DualBIOS
    APP Center inkl. EasyTune und Cloud Station Utilities



    Verarbeitung:

    Die gute Verarbeitung des Produkts fällt direkt beim Auspacken des Produkts auf und gibt keinen Grund zur Kritik. Alles macht einen qualitativ guten und sauberen Eindruck


    Montage:

    Auch hier gibt es keinerlei Schwierigkeiten, über die üblichen Montagelöcher konnte ich das Board problemlos sowohl in einem Midi PC Gehäuse, als auch auf einem Banchetto 101 Benchtable montieren.


    Leistung:

    Zunächst habe ich Windows 10 installiert und einige Benchmark Programme, sowie die Treiber und Tools, die sich auf der mitgelieferten CD befanden. Danach habe ich das aktuelle BIOS F4 mittels enthaltenem Programm aufgespielt und mich dem UEFI (vormals BIOS) gewidmet, wo man sehr viele Einstellungen vornehmen kann. Das Mainboard richtet sich in erster Linie an ambitionierte Gamer und User, die ihre Hardware gern übertakten möchten. Demzufolge bieten sich dem User eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Viele dieser Settings lassen sich bequemerweise auch direkt unter Windows vornehmen. Bei den Dienstprogrammen, welche sich auf der mitgelieferten CD befanden, ist selbstredend auch ein Programm dabei, welche die Konfiguration der RGB LED Beleuchtung in vielfacher Weise erlaubt. Aus 16.8 Millionen Farbvarianten lassen sich die Lieblingsfarbtöne einstellen und dies sogar separat für verschiedene Bereiche des Mainboards. Das sieht wirklich klasse aus und erlaubt somit eine individuelle Anpassung an die vorhandene Hardware und den indivuduellen Geschmack jeden Users. Natürlich ist es möglich die Beleuchtung gänzlich zu deaktieren, wenn man kein Fan der Beleuchtung ist.
    Der eingesetzte G.Skill RAM (32GB, 4 Module) wurde übrigens einwandfrei erkannt und konnte mit dem XMP Profil problemlos wie vom Hersteller vorgesehen auf 3000Mhz betrieben werden.
    Des weiteren ist es möglich die CPU und auch den RAM mittels mitgelieferter Programme auf einfache Weise zu übertakten. Aber auch Experten kommen hier auf ihre Kosten, denn unter den erweiterten Einstellungen lassen sich alle Feinheiten bis ins kleinste Detail einstellen. Es werden mehr als 15 Tools auf der CD mitgeliefert, auf jedes im einzelnen einzugehen würde hier den Rahmen sprengen, daher beschränke ich mich darauf einige der Features zu erläutern und verweise für alle Details auf die Homepage des Herstellers.


    Das Board ist im schlichten schwarzen Design gehalten und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und auch die Verarbeitung ist top.
    Ein Highlight des Boards ist u.a. die LED-Beleuchtung (RGB), welche man über den Treiber individuell steuern kann, dazu später mehr.
    Das Aorus GA-Z270X verfügt über 4 Steckplätze für DDR4 RAM bis maximal 64 GB. über 3 PCIe slots, 2 ANschlüsse für interne SSD- Karten sowie 3 Sata Express
    bzw. 6 SATA Anschlüsse.



    Nachdem das Board nun auf dem Benchtable verschraubt ist, ein Luftkühler und CPU montiert, die M.2 SSD an ihrem Platz, sowie das Netzteil
    eingebaut und alle erforderlichen Kabel verbunden sind, die Grafikkarte installiert wurde, konnte der Spaß losgehen.
    Über die mitgelieferte DVD werden die Treiber und die Einstellungssoftware für das Board installiert.

    Über die Software kann man verschiedene Einstellungen vornehmen u.a.:
    LED Beleuchtung (Farbe, Fading, Blinken etc.)
    Es können auch viele BIOS Settings direkt unter Windows eingestellt werden. Eine genaue Anleitung zum Bios ist im Lieferumfang enthalten.



    Fazit:


    Das Gigabyte Aorus GA-Z270X- Gaming K5 Mainboard macht einen soliden Eindruck und entspricht den Erwartungen, die man an ein Board der Marke Gigabyte stellen kann.
    Die LED Beleuchtung ist ein nettes Gimmick, was über die Software auch ausschaltbar ist, falls es jemanden stört. Die Beleuchtung ist aber
    im großen und Ganzen sehr diskret und kann je nach Geschmack in der Farbe und Helligkeit variiert werden. Im Betrieb hat sich dieses Mainboard als stabil erwiesen.

    Das Mainboard kostet derzeit ca. 175 EUR was angemessen ist."

  • Testbericht von Stefan

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 26.03.2017


    "Ich habe das Gigabyte AORUS z270 Gaming K5 mit Vorfreude erwartet. Zuletzt hatte ich auf das ASRock Z270 Pro 4 gesetzt, welches mit ca. 120,- ¤ deutlich günstiger ist als die Variante von Gigabyte. Das AORUS K5 ist auf den Mittelklasse-Markt ausgerichtet und für etwas weniger als 180,- Euro zu haben.


    Setup:
    Getestet wird in einem Mittelklasse-Gaming-PC mit der folgenden Hardware:
    Intel i5 7600K @4,80 Ghz
    16GB (2x8) Crucial Ballistix Sport 2.400)
    XFX Radeon RX 480 GTR 8GB Black Edition


    Verpackung:
    Der Karton macht optisch einen guten Eindruck. Das Markenzeichen  der Adler  dominiert die Oberseite der Verpackung. Er ist später noch auf Elementen des Boards, sowie auf dem Boot-Screen wiederzufinden.

    Mitgeliefert werden neben dem Mainboard noch die üblichen (4) SATA-Kabel, Treiber-CD, ein netter AORUS-Aufkleber und ein Quick-Guide zur Inbetriebnahme. Die Anleitung ist knapp gehalten, aber dafür übersichtlich und orientiert sich an dem Aufbau des BIOS. So ist eine kurze Erläuterung für die einzelnen Menüpunkte schnell gefunden.

    Besonders hervorzuheben sind noch der mitgelieferte Quick-Connector und die Anschlussblende.


    Design/Optik:
    Der erste Eindruck des K5 ist natürlich geprägt von der hervorragenden Optik. Auch die Verarbeitung sieht hochwertig aus. Die K5-Variante ist überwiegend in schwarz gehalten und enthält nur sehr wenige, kleine weiße Elemente.

    Die Anschlussblende sieht auf den Abbildungen recht dunkel und hochwertig aus. In Wirklichkeit reflektiert das Material jedoch stark und passt optisch nicht so gut zum restlichen Erscheinungsbild. Ich hätte mir ein tiefes Schwarz gewünscht.


    Verarbeitung:
    An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Bohrungen für die Abstandshalte und die Backplate passen haargenau, Kondensatoren sind gerade aufgesetzt. Die PCIe-Anschlüsse sind verstärkt und sollen dadurch stabiler sein. Ich hatte jedoch noch nie Probleme mit "normalen" PCIe-Slots.


    Montage
    Das Board bekommt sein neues zu Hause in einem Fractal Design R5. Im Gehäuse sind die Positionen für die Abstandshalter je Formfaktor angegeben, was viel Zeit sparen kann. Das ASRock Pro stand ein wenig über und für die äußersten Schrauben gab es keine Bohrung. Das Gigabyte hingegen passt auf Anhieb wie angegossen und kann komplett fixiert werden.
    Die Anschluss-Blende entspricht dem üblichen Standard und ist schnell eingesetzt.

    Die Anschlüsse für die Strom und SATA sind gut erreichbar, sodass die Kabel gut unsichtbar verlegt werden können. Die Wasserkühlung ist schnell montiert. Ein Tower-Kühler wie z.B. der Thermalright Macho hätte ebenfalls genug Platz  auch ohne die Heatspreader vom RAM entfernen zu müssen.

    Der Quick-Connector vereinfacht den Anschluss des Gehäuse-Frontpanels enorm. Langes Suchen von kleinen Bezeichnungen auf dem Board und mühsames Rumgefrickel mit kleinen Pins ist somit hinfällig.

    Genug Anschlüsse für PWM-Lüfter sind vorhanden.


    Inbetriebnahme
    Der erst Start läuft problemlos. Alle Komponenten werden im UEFI/BIOS erkannt und funktionieren problemlos. Einziger Wermutstropfen ist das Onboard-LAN. Für den Killer" 2500 Chip hat Windows 10 keine Standard-Treiber und somit nach dem Start keine Internetverbindung.

    Die Installation der Treiber musste somit von CD erfolgen. Wer kein optisches Laufwerk mehr besitzt, gerät in eine Zwickmühle. Die Installation der Software von der Treiber-CD war sehr langwierig. Auch nachdem die Setup-Dateien auf die Festplatte kopiert und von dort aus gestartet wurden, dauerte die Installation überdurchschnittlich lange.

    Das BIOS/UEFI bietet die Standard-Features in einem mittelmäßig übersichtlichen Layout. Die nützlichsten Features sind die Smart-Fan-5 Lüfter-Steuerung, sowie das RGB-Setup zur Einstellung der benutzerdefinierten Mainboard-Beleuchtung. Mit Smart-Fan 5 können alle Lüfter separat ausgewählt und konfiguriert werden. Das RGB-Fusion-Setup im UEFI bietet deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten als die Desktop-Version. Für das erste Setup jedoch ausreichend.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    In Mittelklasse-Systemen spart man gerne am Mainboard  weshalb das Gaming K5 mit knapp unter 180,- Euro etwas teuer ausfällt. Die Auswirkungen des Mainboards auf die Gesamtperformance ist aber eher gering und daher fallen Kriterien wie Stabilität, Usability und Optik mehr ins Gewicht. Das Board funktioniert seit der ersten Minute einwandfrei. Alle Features wie XMP, die OC-Profile etc. laufen reibungslos und stabil. Dazu sieht es einfach sehr gut aus. Im Puncto Usabilty kann noch ein wenig nachgeholfen werden. Das BIOS hätte übersichtlicher gestaltet werden können - hier und da werden Tooltips vermisst oder sind zu unpräzise.


    Fazit:
    Wer Wert auf gutes Aussehen bei einem Mittelklasse-System legt, darf gerne zugreifen. Für Gehäuse ohne Window bspw. kann man zu einem günstigeren Konkurrenzmodell greifen.


    Pro:
    + Optik/Verarbeitung
    + Intelligenge Lüfter-Steuerung
    + OC-Profile
    + Einfacher Einbau

    Contra:
    - Preis"

  • Testbericht von Stefan

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 26.03.2017


    "Ich habe das Gigabyte AORUS z270 Gaming K5 mit Vorfreude erwartet. Zuletzt hatte ich auf das ASRock Z270 Pro 4 gesetzt, welches mit ca. 120,- ¤ deutlich günstiger ist als die Variante von Gigabyte. Das AORUS K5 ist auf den Mittelklasse-Markt ausgerichtet und für etwas weniger als 180,- Euro zu haben.


    Setup:
    Getestet wird in einem Mittelklasse-Gaming-PC mit der folgenden Hardware:
    Intel i5 7600K @4,80 Ghz
    16GB (2x8) Crucial Ballistix Sport 2.400)
    XFX Radeon RX 480 GTR 8GB Black Edition


    Verpackung:
    Der Karton macht optisch einen guten Eindruck. Das Markenzeichen  der Adler  dominiert die Oberseite der Verpackung. Er ist später noch auf Elementen des Boards, sowie auf dem Boot-Screen wiederzufinden.

    Mitgeliefert werden neben dem Mainboard noch die üblichen (4) SATA-Kabel, Treiber-CD, ein netter AORUS-Aufkleber und ein Quick-Guide zur Inbetriebnahme. Die Anleitung ist knapp gehalten, aber dafür übersichtlich und orientiert sich an dem Aufbau des BIOS. So ist eine kurze Erläuterung für die einzelnen Menüpunkte schnell gefunden.

    Besonders hervorzuheben sind noch der mitgelieferte Quick-Connector und die Anschlussblende.


    Design/Optik:
    Der erste Eindruck des K5 ist natürlich geprägt von der hervorragenden Optik. Auch die Verarbeitung sieht hochwertig aus. Die K5-Variante ist überwiegend in schwarz gehalten und enthält nur sehr wenige, kleine weiße Elemente.

    Die Anschlussblende sieht auf den Abbildungen recht dunkel und hochwertig aus. In Wirklichkeit reflektiert das Material jedoch stark und passt optisch nicht so gut zum restlichen Erscheinungsbild. Ich hätte mir ein tiefes Schwarz gewünscht.


    Verarbeitung:
    An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Bohrungen für die Abstandshalte und die Backplate passen haargenau, Kondensatoren sind gerade aufgesetzt. Die PCIe-Anschlüsse sind verstärkt und sollen dadurch stabiler sein. Ich hatte jedoch noch nie Probleme mit "normalen" PCIe-Slots.


    Montage
    Das Board bekommt sein neues zu Hause in einem Fractal Design R5. Im Gehäuse sind die Positionen für die Abstandshalter je Formfaktor angegeben, was viel Zeit sparen kann. Das ASRock Pro stand ein wenig über und für die äußersten Schrauben gab es keine Bohrung. Das Gigabyte hingegen passt auf Anhieb wie angegossen und kann komplett fixiert werden.
    Die Anschluss-Blende entspricht dem üblichen Standard und ist schnell eingesetzt.

    Die Anschlüsse für die Strom und SATA sind gut erreichbar, sodass die Kabel gut unsichtbar verlegt werden können. Die Wasserkühlung ist schnell montiert. Ein Tower-Kühler wie z.B. der Thermalright Macho hätte ebenfalls genug Platz  auch ohne die Heatspreader vom RAM entfernen zu müssen.

    Der Quick-Connector vereinfacht den Anschluss des Gehäuse-Frontpanels enorm. Langes Suchen von kleinen Bezeichnungen auf dem Board und mühsames Rumgefrickel mit kleinen Pins ist somit hinfällig.

    Genug Anschlüsse für PWM-Lüfter sind vorhanden.


    Inbetriebnahme
    Der erst Start läuft problemlos. Alle Komponenten werden im UEFI/BIOS erkannt und funktionieren problemlos. Einziger Wermutstropfen ist das Onboard-LAN. Für den Killer" 2500 Chip hat Windows 10 keine Standard-Treiber und somit nach dem Start keine Internetverbindung.

    Die Installation der Treiber musste somit von CD erfolgen. Wer kein optisches Laufwerk mehr besitzt, gerät in eine Zwickmühle. Die Installation der Software von der Treiber-CD war sehr langwierig. Auch nachdem die Setup-Dateien auf die Festplatte kopiert und von dort aus gestartet wurden, dauerte die Installation überdurchschnittlich lange.

    Das BIOS/UEFI bietet die Standard-Features in einem mittelmäßig übersichtlichen Layout. Die nützlichsten Features sind die Smart-Fan-5 Lüfter-Steuerung, sowie das RGB-Setup zur Einstellung der benutzerdefinierten Mainboard-Beleuchtung. Mit Smart-Fan 5 können alle Lüfter separat ausgewählt und konfiguriert werden. Das RGB-Fusion-Setup im UEFI bietet deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten als die Desktop-Version. Für das erste Setup jedoch ausreichend.


    Preis-/Leistungsverhältnis
    In Mittelklasse-Systemen spart man gerne am Mainboard  weshalb das Gaming K5 mit knapp unter 180,- Euro etwas teuer ausfällt. Die Auswirkungen des Mainboards auf die Gesamtperformance ist aber eher gering und daher fallen Kriterien wie Stabilität, Usability und Optik mehr ins Gewicht. Das Board funktioniert seit der ersten Minute einwandfrei. Alle Features wie XMP, die OC-Profile etc. laufen reibungslos und stabil. Dazu sieht es einfach sehr gut aus. Im Puncto Usabilty kann noch ein wenig nachgeholfen werden. Das BIOS hätte übersichtlicher gestaltet werden können - hier und da werden Tooltips vermisst oder sind zu unpräzise.


    Fazit:
    Wer Wert auf gutes Aussehen bei einem Mittelklasse-System legt, darf gerne zugreifen. Für Gehäuse ohne Window bspw. kann man zu einem günstigeren Konkurrenzmodell greifen.


    Pro:
    + Optik/Verarbeitung
    + Intelligenge Lüfter-Steuerung
    + OC-Profile
    + Einfacher Einbau

    Contra:
    - Preislich an der Obergrenze"

  • Testbericht von Dominic

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 25.03.2017


    "Erst einmal möchte ich mich bei Mindfactory für die Chance bedanken, dieses Board zu testen!
    Nun zum Review:
    Da ich mir denke, dass die allgemeinen technischen Angaben des Boards klar sein sollten, gehe ich im Folgenden auf die verschiedenen Punkte Versand und Verpackung, Aufmachung des Produktkartons, Design und Verarbeitung, Einbau, Tägliche Nutzung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis und Haltbarkeit ein, bevor ich schließlich mein Fazit ziehe.

    1. Versand & Verpackung:
    Nachdem ich Mindfactory meine neuen Adressdaten gegeben hatte und diese umgehend auch in das System überführt wurden, habe ich noch am gleichen Tag eine Versandbestätigung erhalten! Top! Das Paket kam auch direkt am nächsten Tag und sehr zu meiner Freude, war das Motherboard gut verpackt in einem Karton, der auch eine angemessene Größe hat. Warum betone ich das? Oft genug wird beim Onlineversand einfach der erstbeste Karton genommen, der dann viel zu groß oder im schlimmeren Fall zu klein ist und die Ware somit nicht schützt. Doch genug zum Teil Versand & Verpackung auf zum nächsten Punkt.

    2. Aufmachung des Produktkartons:
    Der Karton des Motherboards ist wie für Gamingprodukte üblich komplett auf Aufmerksamkeit getrimmt. Irgendwie muss man sich im Regal schließlich von der Konkurrenz abheben und so wird hier eine Fülle an Schlagwörtern auf den Karton gedruckt. Ausführlich werden auf der Rückseite in der unteren linken Ecke die genauen Spezifikationen des Motherboards aufgelistet. Öffnet man den Karton stößt man auf die Standardverpackung, die man von anderen Motherboards kennt. Das Board selbst liegt in einer antistatischen Folie und lässt sich einfach aus dem Karton nehmen und aus der Folie entfernen.

    3. Design und Verarbeitung:
    Das Board wirkt nicht nur beim ersten Kontakt hochwertig. Als ich es aus der Folie entnommen hatte, habe ich es mir einmal genauer angeschaut. Die Plastikabdeckung der hinteren Ports, auf die ich im Punkt Montage noch einmal kurz eingehe, wertet das Board erheblich auf, da man so später, wenn es im Case eingebaut ist, nicht direkt auf das bekannte hässliche Viereck von Ports schaut. Die LED-Streifen die über das Board laufen, erkennt man bereits wenn es nicht eingebaut ist und sehen durch das Layout auch so bereits gut aus. Von der Verarbeitung her ist das Board dem Preis angemessen verarbeitet. Die Bohrungen für die Schrauben sind sauber durchgeführt, die Kanten sind schön gearbeitet und was mir sehr positiv aufgefallen ist, sind die Clamps, die bspw später die Grafikkarte halten werden. Diese waren bei früheren Boards von bspw Asrock (dem Extreme 4) so instabil gebaut, dass diese mir direkt beim Einbauen kaputtgegangen sind. Hier kann dies nicht so einfach passieren, da die Verarbeitung wirklich hochwertig ist. Insgesamt macht das Board also einen guten Eindruck.

    4. Montage:
    Als ich das Board für den Produkttest gewonnen habe, habe ich mich wie ein Kind an Weihnachten gefreut. Denn mit dem Gewinn ging auch die Möglichkeit einher, meinen PC ganz auseinander zu nehmen und neu von Grund auf zusammenzubauen. Meine Lieblingsbeschäftigung! Das Board ließ sich einfach mit den richtigen Schrauben aus der Verpackung nehmen und einbauen. Das Plastikgehäuse, das über die Ports ragt, war mit Folie abgeklebt. Die Folie abzuziehen war gar nicht mal einfach, da diese wirklich gut klebte. Für das neue Motherboard habe ich mir extra das Sharkoon DG 7000 in blau gekauft. Die Blende um die Ports musste man hier gut durch den Gehäuserücken drücken, aber sobald dies geschehen war, konnte das Board ganz einfach an Ort und Stelle gerückt werden. Ebenfalls positiv überrascht war ich vom Layout des Boards. Beispielsweise war es bei meinem alten Board ein richtiges Problem den Anschluss der CPU-Fan an meinem Thermaltake True Spirit 140 (17cm hoch und wirklich breit) vorbei zu legen und in den Anschluss auf dem Motherboard zu stecken. Dies war hier nicht der Fall. Platz war genügend vorhanden. Zudem ist der Abstand auf der anderen Seite zwischen CPU Kühler und Ram-Riegeln groß genug, sodass auch Ram-Riegel mit Heatsync ohne weiteres neben einem größeren CPU-Kühler stehen können. Die beiliegende Anleitung hat dann noch einmal die ganzen mini-Anschlüsse für Reset, Power-LED usw sehr groß dargestellt, sodass man hier wirklich nichts falsch machen kann. Fazit zum Einbau: ein Traum.

    5. Tägliche Nutzung:
    Alle Funktionen des Boards wurden direkt nach dem Einbau richtig erkannt. Das Bios-Menü ist übersichtlich gestaltet, sodass ich nach nur ein paar Sekunden auch die Einstellung gefunden hatte um die LED-Farben des Boards zu wechseln. Die Einstellung des Bios sind wirklich umfangreich, gleichzeitig ist das Menü jedoch intuitiv und übersichtlich gestaltet. Cool sind die Lichteffekte wie bspw. Intelligent, dass die Farbe der LEDs basierend auf der Systemtemperatur verändert (wird es rot, würde ich mal über eine alternative Form der Kühlung nachdenken&. ). Ebenfalls gefällt mir die Einstellung, dass das Licht pulsiert, auch wenn es mich beim Zocken eher ablenkt. Daher habe ich einfach die durchgängige Beleuchtung aktiviert. Bezüglich Performance bzw. dem Chiptiming, lässt sich hier heutzutage in meinen Augen kaum noch ein großer Unterschied zwischen Herstellern feststellen, sodass es mir eher auf die Zusatzfeatures wie den Soundchip oder den verbauten LAN Chip sowie die Anzahl an Ports ankommt. Soundtechnisch muss ich sagen, dass mir der Realtek ALC1220 Codec sehr gut gefällt und im Zusammenspiel mit meinen Lautsprechern einen super klaren Sound erzeugt. In wie fern da der Burr Brown Amp etwas mit zu tun hat kann ich jedoch nicht beurteilen. Bezüglich des LAN-Chips wird hier auf der Schachtel mit einem Killer E2500 LAN Chip geworben. Ob er tatsächlich schneller und eher fürs Gaming ausgelegt ist konnte ich in meinen Tests nicht feststellen. So oder so kommen bei mir die 50mb down und 12mb up durch. Was die Anzahl und Art der Back Panel Connectors angeht, muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Wie immer ist ein PS/2 Port sowie ein Display- und HDMI Port dabei. Schön zu sehen, dass auch an einen USB Type-C Port gedacht wurde. Zudem haben wir 3 USB 3.1 Gen 1 und einen USB 3.1 Gen 2 Type A Port mit drin. 5 Audio Jacks für Surround-Systeme, einen optischen Anschluss und einen RJ-45 Anschluss. Mein Bedarf ist gedeckt.
    6. Preis-Leistungs-Verhältnis: Schaut man nun auf die bereits besprochenen Punkte zurück und hält sich den normalen Retailpreis vor Augen (ich gebe hier bewusst keinen Preis an, da er sich mit der Zeit garantiert verändern wird), so liefert Gigabyte wirklich viel bang for the buck. Es fängt mit einer hochwertigen Verpackung an. Geht über die solide Verarbeitung des Boards und des super Designs, über das in meinen Augen perfekt gestaltete Bios-Menü zu den gesamten Zusatzfeatures. Erwähnenswert sind hier erneut die Backpanel Connectors, die sehr zeitgemäß ausfallen. Demnach finde ich, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis top ausfällt und man getrost zu diesem Board greifen kann.

    7. Haltbarkeit und Vergleich:
    Da ich das Board mittlerweile erst seit ca. einer Woche benutze kann ich zu diesem Punkt noch nicht viel sagen. Hier muss man sich dann wohl auf den Namen der Firma Gigabyte verlassen, die bisher eigentlich immer haltbare Produkte geliefert haben und es sich meiner Meinung nach bei einem Board dieser Preisklasse gar nicht leisten dürfen, ein Board auf den Markt zu bringen, dass nach wenig Benutzung bereits in die Knie geht. Bisher habe ich in meinen PCs, wie bereits erwähnt stets ASRock Boards eingebaut, war aber vor allem mit dem letzten Board, dem Z77 Extreme 4 überhaupt nicht zufrieden. Nach kurzer Zeit hatte ich hier einen Wackler im Audiojack, sodass ich ständig Mitteilung samt nervigem Windowsgeräusch bekommen habe, dass ich ein Produkt in den Audiojack gestöpselt bzw. wieder herausgezogen hätte. Das war so nervig, dass ich mir das Board erneut bestellt habe. Hier ging dann beim Einbau, da ich nicht vorsichtig war, direkt die Clamp für die Grafikkarte kaputt, sodass die Grafikkarte dann ein kleinen Teil der Sicherheit im Case verloren hat. Zudem waren die Anschlüsse nicht so gut gestaltet wie beim Z270. Der Einbau des ASRock Z77 war entsprechend ein Horror.

    8. Fazit:
    Das Board kam gut verpackt an und ließ sich super einbauen. Die Möglichkeit die Beleuchtung auf das jeweilige System anzupassen und mit interessanten Animationen zu versehen finde ich eine gute Addition, die das System aufwertet und zudem im Glanz auf dem Schreibtisch erscheinen lässt. Mit den Anschlüssen, dem Sound und LAN-Chip bin ich zufrieden und das Bios-Menü trifft den Nagel auf den Kopf. Umfangreich aber dennoch einfach, übersichtlich und intuitiv in der Bedienung. Als langjähriger ASRock-Kunde hat mich Gigabyte nun für sich gewinnen können. Das Board ist das Highlight meines PCs und ich bin super glücklich damit."

  • Testbericht von Daniel (NOoOkie)

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 24.03.2017


    "Hi und servus zusammen,

    Heute bekommt Ihr einmal meine Erfahrung mit dem Gigabyte z270x gaming K5 in einem Testbericht überliefert.


    Als erstes möchte Ich euch darauf aufmerksam machen, dass die Leistung eines jenen Produkts dieser Sparte immer im gesamten großen Paket gesehen werden sollte. Deshalb anbei ein Überblick zu meinem gesamten Testsetup beginnend mit dem Kern des Geschehens der Hardware.


    Mein Setup:

    Mainboard: Gigabyte z270x gaming K5
    CPU: Intel I7 7700K Kaby Lake
    CPU Kühler: NZXT Kraken X62
    Arbeitsspeicher: 16GB DDR4 G. Skill Trident Z RGB 2400 MHz
    Grafikkarte: Asus GTX 1080 Strix Advanced Gaming A8G
    SSD: Crucial MX 300 525GB
    Gehäuselüfter: NZXT AER +HUE plus Modul
    Gehäuse: NZXT S340 elite


    Peripherie:

    Monitor: Asus PG278QR 165hz, wqhd sowie Nvidia g-sync
    Tastatur: Corsair K70 RGB Rapidfire
    Maus: Roccat Kone EMP
    Sound: Logitech 7.1 surround System


    Zu meiner Person:

    Als ehemaliger ESL Pro series Player in diversen namhaften Teams, mit langjähriger Erfahrung im Bereich competitive Gaming und der damit verbundenen obersten Priorität, das letzte Quantum Leistung aus der Hardware heraus zu kitzel, werde Ich euch einen Überblick zum genannten Produkt verschaffen.


    Verpackung und Design:

    Das Mainboard kommt ordentlich und hochwertig verpackt in der OVP daher, und beginnt hier schon beim ersten Ansehen und Anfassen mit dem Vermitteln einer Kampfansage an diverse andere Hersteller. Denn wie heißt es doch so schön?: "Das Auge isst mit" diesen Grundsatz hat Gigabyte hier wohl ganz groß geschrieben. Und eine Verpackung gezaubert, die euch genau das suggerieren soll. Nämlich ein hochwertiges und sauber verarbeitetes Produkt erworben zu haben.


    Verarbeitung:

    Nimmt man das Board aus der Verpackung heraus, bestätigt sich genau dieser erste Eindruck eines sehr sauber und hochwertig verarbeiteten Produktes. Das PCB (Platine) ist sehr aufgeräumt und übersichtlich wie auch durchdacht aufgebaut. Man erkennt sofort die hohen Produktionsstandards von Gigabyte und kann es kaum erwarten, das "Teil" in sein Case einzubauen. Dies gestaltet sich nicht sonderlich anspruchsvoll, da die passiven Kühlkörper sowie Mosfets und Kondensatoren bedacht im Vergleich zu anderen Herstellern viel Spielraum für Euer Werkzeug lassen, um das Mainboard ohne Schaden anzurichten zu verschrauben.

    Nachdem alles verbaut sowie verkabelt ist, folgt nach Vorfreude auf die erste Inbetriebnahme des Systems, der wohl spannendste Moment. Der heiß erwartete Moment "Der Startknopf wird gedrückt".


    Leistung und Benutzerfreundlichkeit:

    Man findet sich unmittelbar nach Systemstart im wohl sortierten und übersichtlichen Bootmenü wieder, was keine Zweifel offen lässt. Per ENTFERNEN Taste gelangt man im Handumdrehen in das Hauseigene UEFI BIOS. Welches in der Standardansicht gut sortiert und verständlich erscheint. Und wir hier keine große Umstellung von AMI BIOS sowie Phoenix BIOS Systemen feststellen können. Was wiederum heißt, man muss sich keine Sorgen machen, dass man sich bei Umstellung auf Gigabyte im Biosirrgarten nicht mehr zurecht findet.

    Das einfach zu handhabende BIOS bietet alles, was das Herz begehrt! Ob nun als Leihe, der einfach gesagt, nur will, dass die "Kiste" läuft, bis hin zum Overclocker, der das letzte bisschen Leistung aus seinen Komponenten herausholen möchte. Wo wir auch schon bei einem meiner Meinung nach sehr wichtigen Punkt angelangt sind. Das BIOS bietet wirklich jedem entsprechende umfangreiche Funktionen an. Ob Anfänger oder Profi; hier finden sich für Jedermann vereinfachte Optionen wie voreingestellte Profile zum automatischen Übertakten von RAM und CPU, sowie last but not least jede erdenkliche erweiterte Einstellung zum extreme Overclocking. Welche das Board auch prompt und meinen Erwartungen gemäß meisterte. Aufgrund der vorbildlichen Auswahl an Materialien und Verarbeitung der Kühlkörper hielten sich hier auch die Temperaturen der hitzeanfälligen Bauteile wie North/Soutbridge absolut im Rahmen.


    Software:

    Nach erfolgreicher Installation aller benötigter Treiber sowie dem Betriebssystem was sich ebenfalls als anfängerkompatibel erwies, hat man mit den hauseigenen Programmen kinderleicht die Möglichkeit, etwa ein Biosupdate sowie die RGB Funktionen als auch diverse andere Einstellungen über den laufenden Betrieb direkt in den APP Einstellungen neu zu konfigurieren. Was erwartungsgemäß unverzüglich und beim ersten Anlauf geklappt hat.

    Eine Funktion davon, die mir besonders gut gefallen hat, ist das spielend einfache Einstellen der Lüfter (Smart Fan Einstellungen): Hier kann man im laufenden Betrieb die Lüfter-kurven aller verbauten Lüfter einfach gestaltet selbst einstellen und vordefinieren.


    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Die Leistung und Qualität des Mainboards, die hier erbracht werden, sind bei diesem Preis Leistungsverhältnis als sehr gut darzustellen. Man bekommt eine solide Grundbasis, auf der sich das System hervorragend aufbauen lässt und keine Wünsche offen lässt. In meinem Fall wurde jedwede Hardware sofort und fehlerlos erkannt. Das System läuft stabil sowie tadellos. Wer Wert auf eine RGB Beleuchtung legt, dem bleiben hier keine Wünsche unerfüllt !

    Als letztes möchte Ich aber darauf hinweise,n dass diese von mir gesammelte Erfahrung je nach verbauter Hardware sowie Treibvierversionen natürlich anders ausfallen kann. Und deshalb immer auf kompatible Bausteine geachtet werden muss."

  • Testbericht von Michael

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 23.03.2017


    "Hey liebe Leute,
    Ich darf euch hiermit einen Testbericht zum GIGABYTE Z270X GAMING K5 Mainboard abgeben!
    Vorab ein Riesen Dank an Mindfactory, Sie stellen mir das Mainboard zum ausführlichen Test zur Verfügung!


    Zu meiner Person:


    Oft sitze ich am PC und spiele recht viel, also bin ich ein Gamer durch und durch ausser die Freundin die geht meist vor! ;-)
    Wenn es heißt, ein Kumpel oder ein Familienmitglied braucht einen neuen PC oder hat Probleme mit seinem bestehenden, komme ich ins Spiel.
    Allein dieses Jahr habe ich schon 2 PC's zusammen gebaut, einen low budget Rechner mit einer GTX 1050 Ti aber auch einen Mittelklasse highend PC mit einem i7 6700K.
    Etwas Erfahrungen mit Übertaktung habe ich bei meinem alten Rechner mit i7 2600K gesammelt.


    Zunächst zu meinem Setup:


    Intel Core i7 7700K
    Antec H2o 920 Wasserkühlung
    Zotac 980 Ti AMP! Extreme
    GIGABYTE Z270X Gaming K5
    16 GB DDR4 G.Skill 3000 Trident Z RGB
    Soundblaster Z
    Samsung 250 SSD Evo
    Corsair RM 1000i
    AZZA Onyx 260x Gehäuse

    Peripherie:
    Asus 27" 120HZ Full HD Monitor (mit Nvidia 3D)
    Logitech G910 Orion Spark Tastatur
    Logitech G502 Maus
    Razor Vespula Mauspad
    Tritton Pro+ 5.1 Headset
    Logitech 5.1 Soundsystem


    Allgemeines und Einbau:


    Ich darf die hervorragende Verarbeitung von dem Mainboard GIGABYTE Z270X GAMING K5 betonen es macht Spaß es sich an zu schauen!
    Ich habe bereits vor kurzem einem Kumpel ein GIGABYTE GA Z170 Gaming K3 verbaut und war einfach erstaunt wie super das Design und die Verarbeitung des Mainboards aussah. Auch die Haptik der Kühler und die Lackierung ist einfach ein Traum!
    Genial finde ich auch die Rückseite für die Anschlüsse, viele Hersteller geben einfach eine 0815 Rückplatte mit, nicht aber GIGABYTE nein die Rückplatte ist sehr schick bedruckt und es macht tierischen Spass das ganze einzubauen!
    Bei diesem Mainboard ist die Rückplatte in Hochglanz gehalten und mit einem etwas dickeren Schaumgummi auf der Innenseite als Puffer oder Schutz versehen.

    Zum Einbau selbst kann ich nichts negatives äussern, alles ist da wo andere es auch haben, die Stecker für Strom etc. Rasten gut ein und gehen leichtgängig hinein. Während man alles anschliesst sieht man wo einige LED's sitzen und man will das Teil endlich einschalten!!!

    Sehr gut sind die menge der Anschlüsse selbst und ich sehe zum ersten mal 2x M.2 und 2x interne USB 3.0 Anschlüsse aber das sollte bei einem Oberklasse Mainboard Standard sein denke ich.

    Sobald man endlich alles eingebaut hat freut man sich wie ein kleines Kind das ganze anzuschalten...


    BIOS / Übertaktung:


    Wie ich es schon kenne, das UEFI von Gigabyte ist sehr sortiert und einfach zu handhaben aufgebaut. Im erweiterten Modus lassen sich selbstverständlich jegliche Einstellungen vornehmen, um die CPU und den RAM zu übertakten. Ein nettes Feature ist auch, dass das Mainboard eine Art automatische Übertaktung besitzt, so kann man seinem Rechner schonmal einen einfachen und gut funktionierenden Buff (verbesserung) verpassen.

    Für meinen i7 7700K gibt es zB. Schon voreingestellte Takt Erhöhungen von 4600, 4800 und 5000. Hab meinen mal auf 4800 gestellt und es läuft hervorragend!
    Für meine G.Skill Trident Z RGB 3000 ist auch ganz easy ein Profil hinterlegt um diese vom Standard Takt (2133) auf seine 3000 MHz hoch zu takten, also für einen leihen sogar machbar!


    Software:


    Beim betrachten des verbauten Maindoards innerhalb meines Gehäuses ist es einfach nur herrlich dem ganzen zuzuschauen!
    Ein sehr nettes Feature ist das recht intuitiv zu bedienende Programm von GIGABYTE, dort kann man dann während der Rechner läuft einfach alle LED's individuell einstellen.
    Gigabyte liefert hier jegliche notwendige App um seinen Rechner zu übertakten, überwachen und einzustellen. Das alles ist auch recht übersichtlich wie es gestaltet ist.

    Das System startet hervorragend schnell (Mann kann auch das Bios dank Einstellung im "fast mode" noch schneller booten lassen), das Bios braucht nicht sehr lang um zum Windows weiter zu gehen, des weiteren denke ich macht meine SSD das ganze dank des neuen Mainboards einen ticken schneller aber nur gefühlt.
    Dank des neuen DDR 4 kann man nochmal durch schnellere Verarbeitungen profitieren, die Programme starten schneller, das Spiel lädt schneller und alles läuft so schön "flüssig" keine grossartige warterei mehr es macht einfach spass damit zu arbeiten!
    Beispielsweise Division ist beim ersten Ladevorgang rund doppelt so schnell als vorher!

    Auch erwähnenswert ist, dass ich einen Antec 920 H2O Kühler habe, dort benötigte ich vorher eine Software die immer im Hintergrund laufen musste.
    Mit dem Mainboard kann man eine Kalibrierung machen, er erkennt dann alles und dann kann mann die Lüfter über die Gigabyte Software steuern, welche echt schön aufgebaut ist!



    Benchmarks:

    Habe kurze Benchmarks erstellt

    3D Mark Advanced Edition
    Time Spy Direct X 12 6056 Punkte
    Der PC ist nun laut 3D Mark auf einem 4K Gaming PC Niveau!

    Cinebench Multicore R15 905 Punkte


    Fazit:


    Da ich das GIGABYTE GA Z170 Gaming K3 bei meinem Kumpel bereits testen durfte habe ich einen kleinen Vergleich. Auch ein ASRock Fatal1ty Z170 Gaming K4 verbaute ich vor kurzem, welches ähnlich wie das GIGABYTE GA Z170 Gaming K3 ist und auch in der selben Preisklasse spielt.

    Ich denke für normale Gamer die jetzt nicht extrem ihren Rechner übertakten wollen und die nicht unbedingt das Farbenspiel benötigen, reicht ein K3 zB. vollkommen aus... ich kann zumindest keinen signifikanten Unterschied bemerken da mir leider zu sehr die Erfahrung fehlt.

    Aber wer ein hervorragendes Produkt mit einem Wunderschönen Design und tolle Intuitive Bedienung will, der soll unbedingt zu diesem Produkt greifen, denn so ein Geiles Design ist das Geld schon wert und mit meinen G.Skill Trident Z RGB ist das Farbenspiel noch besser!

    Der Mehrwert an sich ist aber meiner Meinung Nach nicht wirklich gerecht, wenn ich bedenke das dass K3 etwa 50-60¤ weniger kostet würde ich das Geld eher in eine bessere Grafikkarte investieren. Ich persönlich finde das man etwas auf die Performance des Mainboards verzichten kann, dafür dann lieber für 60¤ mehr eine 1070 OC anstatt eine Standardisierte 1070 kaufen sollte oder ähnliches (Das ganze aus Sicht eines Gamers).

    Trotzdem bedanke ich mich für das testen dieses Produktes und hoffe das ich euch weiterhelfen konnte!

    Viel Spaß beim zusammenbauen eurer neuen Komponenten!!!
    Euer Wooomaster ;-)"

  • Testbericht von Christoph

    Zum Artikel: GA-Z270X-Gaming K5

    veröffentlicht am: 21.03.2017


    "Äußerlichkeiten

    Verpackung
    Die Verpackung ist ein schlichter Karton, auf den auf der Oberseite das Logo der AORUS-Serie, die Bezeichnung des Boards und die wichtigsten technischen Details gedruckt wurden.
    Auf der Rückseite befinden sich Abbildungen und kurze Erläuterungen der Features, sowie eine Tabelle mit Spezifikationen.
    Im Inneren befindet sich das Mainboard und darunter das Zubehör.

    Erster Eindruck
    Beim Auspacken des Boards und des Zubehörs fällt einem gleich auf, dass alles sehr aufgeräumt wirkt. Man könnte fast sagen, es wirkt etwas leer. Insgesamt enthält der Karton 10 Teile. Zwei Plastiktüten mit Kabeln, drei Papierheftchen, eine CD, einen Aufkleber, ein Tütchen mit einem Plastikteil (Auflösung folgt), eine Blende und das Mainboard. Dies sind alle benötigten Teile, aber auch nicht mehr (den AORUS-Aufkleber mal Außen vor).

    Mainboard-Design
    Beim Auspacken des Mainboards verbreitet sich Vorfreude. Aus der Tüte entspringt ein Blickfang, in Schwarztönen gefärbt.
    Das Mainboard ist sehr schön gestaltet. Es dominieren mattes Schwarz auf der Platine und metallene Logos, Namenszüge und Abdeckungen der Steckplätze. Was mir allerdings am besten gefällt, sind die Schwarzchrom-Teile, wie die Verstärker, Ethernet und Turbo B-Clock Chips, sowie der CPU-Halter.
    Zusätzlich hierzu gibt es am rechten Rand noch eine Kunststoffleiste mit Muster, die zwar interessant aussieht, doch die Funktion dieser Leiste erschließt sich erst, wenn man die Beleuchtung einschaltet.
    Das Beleuchtungskonzept ist sehr ausgewogen. Es gibt dezente punktuelle, aber auch markante Beleuchtung, deren Highlight das leuchtende Muster am rechten oberen Rand ist.


    Innere Werte

    Technisches Design
    Das Z270X-Gaming K5 gefällt mir aus technischer Sicht recht gut.
    Alle Bauteile sind sauber angebracht und es sind keine Ausreißer in der Bestückung erkennbar.
    Die Ausstattung und Platzierung der Bauteile ist gut gelungen, bis auf eine Ausnahme. Leider wurden die Bauteile, wahrscheinlich aufgrund des IO-Schildes und des Passivkühlers, zu nah an den Sockel gesetzt. Hierdurch passt z.B. ein großer Wasserkühler incl. Pumpe (Corsair H100i V2) nicht mehr auf den Sockel, weshalb ich mir für diesen Test noch einen Luftkühler kaufen musste.
    Die Metallmäntel der Steckplätze unterstützen hier die Stabilität des Boards beim Ein- und Ausbau der Komponenten und bieten einen optischen Mehrwert. Die zwei enthaltenen USB2-Header finde ich zu wenig, doch dies scheint bei fast allen aktuellen Modellen so zu sein. Die Beleuchtung ist über das UEFI oder die RGB Fusion App einstellbar. Leider hat die Einstellung RGB 255 255 255, also Weiß, einen sehr starken Blauanteil, was diese Einstellung für mich unbrauchbar macht.

    Leistung
    Die Leistung eines Mainboards zu beziffern ist nicht unbedingt leicht. Ein Benchmark allein sagt nicht so viel aus. Da ich von einem Z170 auf ein Z270 Board umgestiegen bin, kann ich zumindest sagen, dass hierdurch keinerlei Leistungseinbrüche zu verzeichnen sind. Meine Benchmarks zeigen minimale Verbesserungen, die ich allerdings aufgrund von möglichen Messtoleranzen nicht weiter beachte.


    Inbetriebnahme

    Einbau
    Der Einbau ging schnell und einfach. Alle Befestigungspunkte sind gut erreichbar. Das Board machte einen stabilen Eindruck und es bog sich nicht wesentlich durch. Meine Grafikkarte ist fast so lang wie das Mainboard breit ist. Dadurch lassen sich die SATA-Anschlüsse noch einigermaßen nutzen. Bei längeren Grafikkarten kann man die SATA-Kabel nur nach Ausbau der Grafikkarte bequem anschließen.

    UEFI
    Im UEFI angelangt habe ich verschiedene Einstellungen vornehmen wollen. Die Menüführung habe ich als akzeptabel empfunden. Dies kann allerdings auch daran liegen, dass ich bereits ähnliche UEFI-Systeme im Einsatz hatte. Was ich allerdings sagen muss ist, dass ich noch kein UEFI oder BIOS erlebt habe, welches ich als intuitiv bedienbar bezeichnen würde.

    Treiber und Programme
    Nachdem ich alle Treiber und die enthaltenen Utilities installiert habe, habe ich diese kurz getestet. Von den installierten Utilities werden wahrscheinlich die wenigsten regelmäßig genutzt, weshalb ich hier nur auf zwei kurz eingehen werde.

    System Information Viewer (SIV) dient der Steuerung der Lüfter. Hier kann man vordefinierte Profile nutzen. Unter der Rubrik Smart Fan Advanced konnte ich früher selbst die Geschwindigkeit der Lüfter einstellen. Diese Rubrik bleibt allerdings bei mir leer, es wird nichts angezeigt.
    RGB Fusion stellt die Steuerung der Beleuchtung zur Verfügung. Hier können verschiedene Farben und Modi eingestellt werden.


    Besonderheiten
    Besonders möchte ich hier zwei Dinge erwähnen. Zum einen das eingangs erwähnte Plastikteil, welches ein Adapter für das Front Panel ist. Hier können alle Anschlüsse mühelos und einfach eingesteckt werden, um anschließend den ganzen Adapter als ein Stecker auf den Header zu stecken. Sowas hätte ich vor einigen Jahren schon erfinden sollen.
    Zum anderen die I/O-Blende. Über die typischen silbernen Blenden ärgere ich mich schon lange. Alles muss heutzutage einem bestimmten Design entsprechen, doch die Blenden sind immer langweilig silbern. Dies ist hier nicht der Fall, denn die Blende ist passend zu den genannten Chips auf dem Board in Schwarzchrom


    Fazit
    Das Gigabyte Z270X-Gaming K5 gefällt mir, bis auf die Probleme mit meiner Hardware und den Blaustich bei weißer Lichteinstellung, gut. Wenn ich ein ATX-Board für einen Kaby Lake Prozessor brauche und diesen ggf. übertakten möchte, kann ich dieses Board bedingt empfehlen. Ein Umstieg von Z170 zu Z270 würde ich nicht empfehlen, da mir dafür die Anhaltspunkte für ein Leistungsplus fehlen."

    Teilnahmebedingungen:
  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 06.03.2017 bis einschließlich 12.03.2017 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 500 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produkt bereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/ die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Produkttesterbewerbung kann kein Schriftverkehr geführt werden.
  • Die Seite www.mindfactory.de beinhaltet Links zu Webseiten, die vom Veranstalter nicht kontrolliert werden. Diese Links dienen lediglich der vereinfachten Nutzung. Der Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Inhalt, Datenschutz, gute Sitten und Sicherheit der verlinkten Seiten.
  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
  • Änderungen sind vorbehalten
  • Mindfactory 03/2017

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