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GIGABYTE GA-AB350-Gaming 3 Testers Keepers - Hardware, Notebooks & Software bei Mindfactory.de

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Dann bewerben Sie sich ab sofort bis zum 02.04.2017 für die Bewertung eines von zehn GA-AB350-Gaming 3 Mainboards von GIGABYTE über das Anmeldeformular. Erzählen Sie kurz, warum Sie sich als Produkttester eignen und das Produkt testen möchten. Zeitnah werden wir aus allen Bewerbern zehn Teilnehmer aussuchen und die Tester kontaktieren. Sollten Sie unter den Auserwählten sein, wird Ihnen das Produkt zugesendet und sollte von Ihnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Erhalt des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 500 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Design und Leistung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen:

10x GA-AB350-Gaming 3

Art.Nr.: 69486

Stillen Sie Ihre Bedürfnisse mit dem GIGABYTE GA-AB350-Gaming 3. Ob mit moderner Technologie oder einer eigenen kleinen Lichtershow – das Board hat einiges zu bieten und erweckt die Lust nach mehr. Mit 16,8 Mio. RGB Farben verfügen die GIGABYTE Mainboards das beste entwickelte LED-System auf dem Markt und bieten Ihnen sieben verschiedene LED-Effekte. So können Sie Ihrem ganz persönlichen Stil Leben einhauchen. Mit Smart Fan 5 haben Sie volle Kontrolle: Stellen Sie sicher, dass Ihr PC mit voller Leistung arbeitet und im gleichen Zuge für eine optimale Kühlung sorgt. Mit fünf Lüfter- bzw. Wasserkühlungsanschlüsse und sechs Temperatur-Sensoren sind Sie bestens ausgestattet.

Entdecken Sie jedes Detail und jedes Feature – wir sind auf Ihre Meinung gespannt!

€ 108,70*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

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Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Benni

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 05.06.2017


    "Bei meiner Suche nach einem günstigen und guten Mainboard für meinen neuen AMD Ryzen 1700 bin ich auf die Testers Keepers Aktion aufmerksam geworden. Mit ca. 110¤ liegt das Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 auf demselben Preisniveau wie die B350 ATX-Mainboards der anderen Hersteller. Meiner Meinung nach liegt hier auch der preisliche Sweetspot für AM4 Mainboards, die X370 High-end Boards kosten gerne 200¤ und mehr.

    Design
    Das Design ist bei den nicht sichtbaren Computer Komponenten für mich persönlich eines der unwichtigsten Kriterien, dennoch möchte ich ein paar Punkte dazu schreiben, da viele von euch gerne PCs mit Sichtfenster bauen. Das schwarz gehaltene Mainboard mit roten und weißen Akzenten fügt sich sehr gut in meinen Rechner mit hauptsächlich schwarzen Bauteilen ein. Die verstärkten PCI-E Slots wirken hochwertig, das wichtigste dürfte für viele allerdings die Beleuchtung sein. Die konturierten Leuchtelemente sind sehr modern und in Standardkonfiguration passend zu den Mainboard-Farben rot leuchtend. Die zwei Fotos zeigen die Beleuchtung im Betrieb.

    Verarbeitung
    Die Verschraubungspunkte sind Maßhaltig und scheinen verstärkt, jedenfalls hält das Mainboard gut im Gehäuse. Die Stecker und Pins scheinen solide zu sein, jedenfalls sind z.B. die Lüfterpins beim mehrmaligen umstecken nicht verbogen.

    Montage
    Die CPU ließ sich leicht einsetzen, man muss natürlich auf die richtige Ausrichtung achten, das ist allerdings mit dem kleinen Pfeil markiert und in der Anleitung beschrieben und ist logischerweise bei allen AM4 Mainboards identisch. Der Ram ließ sich normal einbauen, die verstärkten PCI-E Slots haben sich nicht anders verhalten als die gewöhnlichen Plastik-Slots. Ich hätte mir mehr Lüfter-Anschlüsse gewünscht, allerdings scheinen bei allen Mainboards weniger Lüfter-Anschlüsse als vor ein paar Jahren verbaut zu sein.

    Features
    Als Features würde ich einerseits den Easy-Mode im Bios hervorheben, der die wesentlichen Informationen auf einer Seite übersichtlich darstellt und sich damit an Einsteiger richtet.
    Zum anderen kann man mit der guten Fan-Control die Lüfter individuell im Bios einstellen, es werden auch voreingestellte Standardkurven zur Auswahl gestellt. Man kann zwischen PWM und Spannungssteuerung für die Lüfter umschalten und es wird auch die Option für Pumpen für Wasserkühlungssysteme geboten.

    Leistung
    Die B350 Mainboards für AM4 bieten die Möglichkeit die CPU zu übertakten indem CPU-Frequenz und diverse Spannungen eingestellt werden können. Die Menüs sind übersichtlich und ausreichend für einfaches Overclocking. Da die Powerstates nicht einzeln eingestellt werden können empfiehlt es sich die CPU-Frequenz nicht auf einen runden Wert festzulegen, also z.B. 3375 MHz anstelle von 3400 MHz, da dann die CPU noch richtig runtertaktet im Idle. Der technische Hintergrund des Workarounds ist mir unbekannt und scheint bei mehreren Mainboards so zu sein. Der Idle-Stromverbrauch und die Abwärme sinken dadurch deutlich. Ich finde das allerdings sehr praktikabel, da sich die CPU weiterhin wie ab Werk verhält, nur mit anderem Takt und Spannung.
    Der Arbeitsspeicher bzw. Ram kann auch übertaktet werden bzw. per XMP-Profil betrieben werden. Die Kompatibilität zwischen RAM und Mainboard sollte vor dem Kauf kontrolliert werden, wird allerdings noch stetig aktualisiert und verbessert. Mein Crucial Ballistix Sport 2400er Ram funktioniert, viele weitere stehen auf der Liste. XMP und Overclocking habe ich mit dem RAM natürlich nicht probiert.
    Der Sound-Chip entspricht dem, der auf vielen der teureren X370-Mainboards verbaut ist. Das ist meines Wissens ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Konkurrenzprodukten.

    Preis-/Leistungsverhältnis
    Das Preisleistungsverhältnis ist wie ich in der Einleitung schon geschrieben habe sehr gut. Die Lüfterkontrolle und der gute Soundchip sind für mich persönlich starke Argumente für das Gigabyte AB-350 Gaming 3, die (per Programm einstellbare) Beleuchtung und die zwei verstärkten PCI-E Slots (z.B. für Crossfire) sind zwar für mich persönlich nicht sehr wichtig, aber je nach Prioritäten zum Kauf ausschlaggebende Argumente.

    Haltbarkeit & Vergleich zu anderen Produkten
    Da ich das Mainboard erst sehr kurz besitze, kann ich zu der Haltbarkeit nichts schreiben, außer dass die Lüfter-Pins mehrmaliges Umstecken problemlos überstanden haben. Ich denke andere B350 Mainboards sind ähnlich, haben jedoch einen einfacheren Sound-Chip und bieten ggf. auch nicht die im vorherigen Abschnitt genannten Vorteile.

    Fazit
    Mit dem Gigabyte AB-350 Gaming 3 kann man zu dem Preis nichts falsch machen, insbesondere wenn guter Klang, Lüfterkontrolle, Beleuchtung und/oder Crossfire zum günstigen Preis wichtig sind. High-end Mainboards bieten sicherlich noch ein paar Optionen mehr, die Preisdifferenz würde ich jedoch eher in andere Bauteile investieren."

  • Testbericht von Florian

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 09.05.2017


    "Einen wunderschönen Guten Tag,

    ich will euch hier mal an meinen Erfahrungen zum Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 Mainboard teilhaben lassen.
    Ich habe mir gedacht ich werde euch hier einmal einen kleinen Vergleich zwischen Mainboards aufzeigen.
    Gucken wir aber erstmal was wir für unser Geld bekommen zum Zeitpunkt des Tests kostet das MB 115¤.
    Dafür erhalten wir ein AM4 Board mit dem B350 Chipsatz.
    Das Board besitzt
    • 6x SATA 6Gb/s
    • 4x USB 3.1 Gen 1
    • 2x USB 3.1 Gen 2 (in Rot gekennzeichnet)
    • 1x USB 2.0 Port
    • 5x 4 PIN Anschlüsse
    • 1x M.2 Connector
    • 1x RGB LED Cable Header
    Design
    Designtechnisch ist das Board nach meinem Geschmack wunderbar, Klar ist es für jeden anders, ich fände es aber dennoch mal schön, wenn sich die Mainboard Hersteller endlich mal dazu entschließen mehrere Farben anzubieten als die Standard Kombinationen wie in diesem Fall Schwarz/Rot. Das Mainboard besitzt Rote PCI-E Slots die Verstärkt und eine Silberne Umrandung besitzen. Das Mainboard besitzt an der rechten Seite eine Plexiglas oder Plastik Leiste diese besitzt LED´s. Diese Leiste lässt sich mit dem Gigabyte eigenen Tool steuern und mit angeschlossenen RGB Stripes synchronisieren. Es gibt Funktionen wie Pulsieren, Dauerhaft leuchten, flackern und Musik, das bedeutet ihr wählt das Interface aus und dann wird zu der Musik die LED Beleuchtung flackern.
    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist recht wertig und ich habe nicht zu beanstanden, aber das wird sich ja erst zeigen, wenn ich das Board länger im Einsatz habe ob sich Mängel an der Verarbeitung auftun. Allerdings finde ich es schon einmal sehr gut, dass die PCI-E Slots verstärkt wurden.
    Montage
    Die Montage mit dem Board ist relativ simple, aber das ist es mit jedem anderen Board auch, die Anordnung der Anschlüsse ist sinnig, was mich allerdings sehr stört ist das die CMOS Batterie so verdeckt von der Grafikkarte ist das ich jedes Mal das ganze System zerlegen muss um ein BIOS Reset zu machen. Ebenfalls ein großer Störfaktor ist der Fehlende mounting Point oben rechts, somit muss man sehr aufpassen beim 24 PIN Connector um das Board nicht zu stark zu biegen. Der G-Connector erleichtert einem das Anschließen etwas, ist aber für mich nur eine Spielerei.
    Features
    Das Gigabyte bietet natürlich einige Features, es ist VR Ready fähig. Smart Fan 5 ist eine Hauseigene Software zur Lüfter Steuerung und Sensoren Auslesung, dort lassen sich eigene Lüfter Kurven einstellen und sogar feste Lüfter Drehzahlen einstellen. USB 3.1 GEN 2, dies ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbps. Doppelt verstärkte PCI-E Slots die sogenannten Double Locking Brackets. Gigabyte eigene Software, unteranderem, RGB Fusion zur Steuerung von LED´s und der rechts am Board befindlichen LED Leiste. CPU-Z in der Gigabyte Variante zum Auslesen von Systeminformationen. Easy-Tune zum automatisierten Übertakten. @Bios um Bios Einstellungen zu ändern ohne ins Bios zu müssen. Smart Backup für ein automatisiertes Backup, ich finde das Programm sehr praktisch so kann man Daten von einem Ort an den Anderen automatisiert kopieren lassen, dafür gibt es natürlich auch andere Software aber warum nicht die Hauseigene Software benutzen. Es gibt das Dual Bios dies ermöglicht bei fehlgeschlagenen BIOS Einstellungen die Wiederherstellung einer Standard Config umso den Reset zu ersparen. Auch mit in der Packung befindet sich der G-Connector, dieser ermöglicht den kinderleichten Anschluss des Front IO Panels an das Mainboard.
    Das Bios ist natürlich auch im Rot Schwarzen Look gehalten, teilweise ist es aber sehr verzwickt und nicht wirklich übersichtlich, die Standard Einstellungen lassen sich aber dennoch schnell tätigen und sind einfach getan. Das Bios bietet ebenfalls eine Profil Funktion die für mich einfach ein Muss ist, da nur so gut getestet werden kann mit verschiedenen Spannungen und Einstellungen. Was mir fehlt sind noch mehr Spannungseinstellungen, aber vielleicht bin ich da auch etwas verwöhnt von meinem Asus Formula Board, was mich alle Spannungen manuell einstellen lässt.
    Leistung
    Leistungstechnisch konnte ich bis vor kurzem schlecht was dazu sagen, da ich extreme Probleme mit meinem Ryzen Set UP hatte. Der Fehler war auf das Board zurückzuführen und musste eingesandt werden. Dies war aber nur ein Einzelfall, mit dem neuen Board sind nun keine Probleme mehr vorhanden.
    Nachdem ich nun, sehr schnell ein Austausch Board von Mindfactory erhalten habe und ich mich direkt an die Leistungs Test gesetzt habe konnte ich feststellen, das nach wie vor die RAM Ergebnisse einfach wunderbar sind, ohne große Einstellungen lassen sich 3200 Mhz bei Single Rank Ram einstellen. Bei Dual Rank sind nach wie vor 2933 Mhz möglich, dies sind super Ergebnisse die sich sehen lassen können. Die restliche Leistung lässt nun nicht zu wünschen übrig. Bei den Overclocking Ergebnissen ist leider der Prozessor der limitierende Faktor, somit lässt sich da nicht viel zu sagen.
    Diese Ergebnisse waren unter der BIOS Version F6 möglich, wie es sich auf andere Bios Versionen auswirkt habe ich nicht getestet, das in dem Bios F6 das Microcode Update enthalten ist was dringend nötig ist.
    Preis Leistung/ Vergleich
    Kommen wir nun zu dem vorhin angekündigten Vergleich von den Mainboards mit B350 Chipsatz. Beim B350 Chipsatz gibt es insgesamt 9 ATX Motherboards. Diese befinden sich in der Preisrange von 93¤-121¤. Das Gigabyte Mainboard ist somit das 2 teuerste Mainboard mit einem B350 Chipsatz und ATX Formfaktor. Um einmal einen genaueren Vergleich zu gestalten nehmen wir mal das Asus B350-Plus und das Gigabyte Gaming 3 im direkten Vergleich von den Anschlüssen her sind diese Boards fast identisch nur besitzt das Gigabyte Board mehr Klinken Anschlüsse und einen anderen Soundchip. Preislich liegen diese aber 22¤ auseinander, also wären das 19% Aufpreis, für die Gigabyte Features, das bedeutet das anschließen von LED Stripes, die Beleuchtete Rechte Seite vom Mainboard. Die Gigabyte eigene Software kann man zwar als Features für einen Vergleich hinzu ziehen allerdings biete Asus auch dafür alternativen, die das gleiche bieten.
    Fazit
    Zu dem Board zu sagen ist das es mir Design Technisch gut gefällt, es ist vernünftig verarbeitet und lässt sich für jeden Nutzer einfach einbauen. Es bietet viele Gigabyte eigene Features und Funktionen. Preislich ist es eine ganze Ecke teurere als vergleichbare Mainboard. Da ich aber nun auch schon mehrere Gigabyte Boards hatte und bei Freunden es sich auch zeigte kann ich keine Empfehlung aussprechen, dies sind Erfahrungswerte für den ein oder anderen treffen diese nicht zu."

  • Testbericht von SunTzu

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 26.04.2017


    "Hier ist mein Produkttest des Gigabyte AB350-Gaming 3 Mainboard im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory.

    Hinweis:
    Wer noch nie einen Computerzusammenbau gemacht hat, sollte sich entsprechende Hilfe (Experten, Buch, Videos etc.) hinzuziehen. Nach Möglichkeit sollte statische Aufladung und zu hoher mechanischer Druck vermieden werden.

    Lieferumfang:
    Neben dem Mainboard waren noch verschiedene Extras dabei:
    SATA-Kabel (je 2 gewinkelt und gerade) 6 GB/s, LED-Stromanschluss, G Connector, I/O Blende, englisches Handbuch, mehrsprachige Kurzanleitung, Treiber-CD, Sticker.
    Eingebaut wurde das Motherboard mit einem Ryzen5 1600, einem 80+ 450 W Netzteil, DDR4-3200 RAM, einer Geforce GTX 1060, je einer SSD und HDD Festplatte in einem Silent-Tower-Gehäuse mit 2 großen Lüftern.

    Verpackung/Design/Bauelemente:
    Die Verpackung gibt alle wichtigen Spezifikationen zu dem Board preis. Sie wirkt auch stabil und durch den abgesetzten doppelten Pappboden erden Board und die anderen Komponenten sauber getrennt.
    Das Board selbst hat mich im Design an N7 aus Mass Effect erinnert, also futuristisch, klare Linien und durch die zuschaltbare und steuerbare LED Effekte auch dynamisch. Sicherlich ein Hingucker auf LAN-Partys, Sichtfenster vorausgesetzt.
    Abgesehen vom optischen Design bietet das Board gut verteilte Anschlussmöglichkeiten für bis zu 5 (Wasser-) Kühler/Lüfter über hybriden 3 bzw. 4 Pin Anschluss, deren Leistung an mehreren Temperaturmessstellen überwacht wird. Bis zu 6 SATA Laufwerke können angesprochen werden, dazu kommt noch ein M.2 Anschluss für schnelle SSD. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die bis zu 13 USB-Anschlüsse, davon 4 USB 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2 Highspeed-Anschlüsse. Da VR einer der kommenden Spieletrends ist, könnten die sich als sehr nützlich erweisen, um Kabelsalat zu vermeiden. Am I/O Shield ist ein regelbarer USB Port speziell für DAC (Digital-Analog Konverter) ausführt. Damit lassen sich sehr hochwertig Audiosignale transportieren.
    Passend dazu ist mit dem ALC 1220 ein guter Audiochip verbaut worden, der bis zu 7.1 Kanäle ansteuern kann oder auch mittels Software eine Headset-Typ Erkennung durchführt und entsprechend das Signal anpasst.
    Für APU-Grafiklösungen sind an der Blende eine DVI-D und eine HDMI Buchse vorhanden.
    Im Übrigen machen die Kondensatoren einen hochwertigen Eindruck.

    Montage:
    Nach Verschraubung der Hauptplatine in das Gehäuse, geht der CPU Einbau recht flott. Beim Einbau eines Wraith Stealth Boxkühler müssen nur die Halterungen demontiert werden, um die Kühlerschrauben direkt mit der verstärkten Backplate zu verbinden. Der Kühler ist ausreichend freigestellt, um die Luft gleichmäßig abzuführen.
    Für die Grafikfans stehen zwei metallüberzogene und damit verstärkte PCIe Slots bereit, wobei einer 16x und der andere bis zu 4x ausgelegt ist. Der Aufnahme von sehr schweren, großen Grafikkarten steht nichts im Wege, buchstäblich, denn auch überlange Grafikkarten haben genug Abstand von der Platine.
    Die Montage der verschiedenen Kabel wird durch die fast überall leicht erkennbare Beschriftung auf der Platine erleichtert. Der G-Connector hilft bei der Montage der kleinsten Stecker und hält die Stecker schön zusammen, falls mal Umbauarbeiten am PC anstehen.
    Software-Features:
    Das Bios hat zwei sehr unterschiedliche Modi: Easy und Classic.
    Im Classic Modus kann sehr viel Feintuning (CPU-Clock-Timer, RAM-Speed, Lüfter-Setup, etc.) betrieben werden, was für Overclocker und Undervolter den interessanten Bereich darstellen sollte. Bis zu 8 Setup-Profile können gesichert werden. Es können auch externe Profile geladen werden.
    Der Easy-Modus ist das Ein-Bildschirm-Cockpit, wo die häufigsten Steuerungswünsche und Daten zusammengefasst sind.
    Über die beigefügte bzw. downloadbare Software können auch im Windows verschiedene Faktoren des Boards überwacht bzw. gesteuert werden.

    Leistung:
    Das Mainboard funktioniert ohne Probleme in den verschiedenen Anwendungen, durch die angesprochenen Anschlüsse im Audio und Grafikbereich sind genügend Entdeckungsmöglichkeiten vorhanden.
    Im Verbund mit einer guten Grafikkarte und eines Ryzen-Prozessors liefen mehrere getestete Spiele bei den höchsten Settings rund.
    Auch der gleichzeitige Datentransfer von mehreren externen Laufwerken zu und von den internen Laufwerken läuft sehr flott. In der Spitze wurden an meinen USB3.0 Laufwerken bis zu 180 MB/s gemessen (Dateien von 1-2GB Größe). An meinem Notebook mit USB 3.0 Anschluss messe ich ca. die Hälfte.
    Im Verbund mit einem geräuscharmen Setup habe ich im Office-Modus oder beim Streamen von Youtube-Videos eine sehr geringe Geräuschkulisse, wenn das Bios entsprechend eingestellt ist.

    Preis/Leistung:
    Dieses Produkt orientiert sich durch kleine Detaillösungen, LED-Features und vielen Einstellungsmöglichkeiten meiner Meinung eher für gehobene Gaming/Multimedia-Ansprüche, durch die Möglichkeit zusätzliche PCIe Karten neben der Haupt-Grafikkarte zu installieren. Durch das derzeitige Steam-Angebot im Shop ist die Karte auf einem ähnlichen Preisniveau wie andere Boards ähnlicher Ausstattung. Beim Gigabyte Board fehlt mir lediglich ein USB-C Anschluss.

    Haltbarkeit/Fazit:
    Die Haltbarkeit lässt sich aufgrund des kurzen Testzeitraumes kaum beurteilen, Mainboards sind generell bei angemessenen Umgang langlebig. Zudem ist die AM4 Plattform recht neu und wird aller Voraussicht nach auch für die nächste CPU-Generation, Stichwort Pinnacle Ridge, verwendet.
    Insgesamt gefällt mir das Mainboard sehr gut, ggf. zukünftige Anschlüsse lassen sich mit dem verbleibenden PCIe-Slots nachrüsten, der B350-Chipsatz bietet gute Möglichkeiten zum Tunen."

  • Testbericht von Byte

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 25.04.2017


    "Produktbewertung des AM4 Mainboards "Gigabyte AB350-GAMING 3

    Zunächst möchte ich mich bei der Mindfactory AG und Gigabyte DE bedanken, weil ich als einer der 10 glücklichen Gewinner der TESTERS KEEPERS Aktion ausgewählt worden bin und im Folgendem die Möglichkeit bekommen habe das Gigabyte AB350-GAMING 3 ausführlich zu testen und zu bewerten. Des Weiteren freue ich mich besonders über das "Comeback" von AMD und endlich wieder aktuelle AMD Boards und Aufmischung des Marktes vom ehemaligen, langen Monopol Intel. Ich hoffe mit der Bewertung helfe ich euch weiter und kann euch die Funktionen und Vorteile des Boards sowie des Sockels usw. näherbringen und euch zu einer durchdachten und ordentlichen Kaufentscheidung hinführen.

    Vorab mein verwendetes Testsystem:

    Ryzen 7 1700
    16 GB Corsair Vengeance LPX DDR4 3200 Mhz RAM Version 4.24 (Dual Rank)
    Gtx980ti KFA2 HOF
    Sandisk SSD Plus 240GB
    WD Blue 320Gb
    500W XFX XT500 80+
    Stock Wraith Spire
    Master Cooler Masterbox 5
    und das AB350-GAMING 3

    Lieferumfang und Versand:

    Wie zu erwarten kam das Mainboard noch am selben Tag an der die Benachrichtigung durch die Mindfactory AG,dass das Paket unterwegs sei, kam . In einem Standard Karton wurde das Mainboard in der Verpackung mit Luftpolstern von "Cell-o-Select" geliefert und befand sich fest und solide in dem Karton, die Verpackung hatte auch keine Beschädigungen. Nun zum eigentlichen Lieferumfang und der Verpackung:

    Geliefert wurde eine recht ansprechende Verpackung des Mainboards auf der auf der Vorderseite viele Funktionen dargestellt werden (RGB Fusion, Smart Fan 5, VR Ready, USB 3.1 Gen 2, NVMe PCI 22110 M.2):

    Benutzerhandbuch
    - Treiber CD (empfehlenswert von der Website zu installieren)
    - RGB-Kabel/Adapter
    - 4 mal S ATA-Kabel
    - G-Connector (der die Installation der Gehäusekabel wirklich erleichtert)
    - I/O Blende in Schwarz
    - Installationsanleitung mit Bildern versehen (mehrsprachig)
    - Sticker von Gigabyte (Gigabyte Gaming) zum Aufkleben
    - Das Mainboard in antistatischer Folie
    - Und eine eigenartige Anleitung in Französisch, bin mir aber nicht sicher, ob das bei mir ein Einzelfall gewesen war.

    Design:

    Das ansprechende Design wird vorallem durch das Schwarz-Rote Finish mit den einzelnen LED Elementen unterstrichen. Dabei befinden sich rund um den Sockel auch Design Elemente die an "eckige Wirbel" erinnern und auch mit dem restlichen RGB Beleuchtungen die ebenfalls dasselbe Muster besitzen harmonieren. Um die ohnehin schöne Beleuchtung noch zusätzlich zu verstärken sind gleich zwei LED Anschlüsse auf dem Mainboard vorhanden um benutzerdefinierte Custom LED Streifen zu Beleuchten oder eben wie in meinem Fall den Wraith Spire. Mit dem mitgelieferten WRGB Adapter kann man also sorglos noch andere LEDs einbauen und diese synchronisieren. Die beliebige Farbe kann man im Bios, mit der RGB-Fusion APP oder durch das Gigabyte App Center durch die RGB Applikation steuern. Hier sind nette Einstellungsmöglichkeiten gegeben in denen man zwischen Basic und Advanced unterscheidet. Bei Basic gibt es Funktionen wie Impuls (pulsieren), Musik (aufleuchten zu Musik Tönen), Farbzyklus (Rainbow), statisch, Blinken, zufällig, intelligent (bestimmte Temperaturen durch Farbe, CPU Auslastung, Zeitplan usw.).
    Im Advanced Funktionsbereich kann man noch bestimmte Bereiche verschieden Beleuchten und diese als Profile speichern. Sogar die Ramslots sind kreuzweise mit der identischen Farbe (Schwarz und Rot) versehen worden und passen zum restlichen Design des Mainboards wie zum Beispiel den Kühlblöcken oder den PCI-e Slots. Zusätzlich kann man sagen das sogut wie alles farblich angepasst wurde (außer das allgemein braune Board) und es mit dem Wirbel oder Racing Designelementen einen ordentlichen Eindruck macht.

    Verarbeitung:

    Von Gigabyte kann man erwarten das die Verarbeitung hochwertig ist und das ist Sie auch. Das Board an sich ist nicht matt, sondern standardmäßig leicht glossy Braun und es sind keine scharfen Kanten vorhanden. Die Kühlblocks sind alle gut verarbeitet worden und auch die PCI Slots und anderen Metallelemente sind alle qualitativ verarbeitet worden und zeigen das auch. In diesem Preisgebiet ein schönes Plus!

    Montage:

    Die Montage war allgemein sehr einfach,vorallem die CPU Montage mit dem normalen RGB Kühler der mit dem R7 1700 mitgeliefert wird und mit vier Schrauben nach abmontieren der Plastikabdeckungen reibungslos in das Schutzblech auf der Rückseite des Boards zu montieren war. Das verwendete Gehäuse hat an einer Stelle rechts vom Mainboard komischerweise keinen Platz für einen Abstandshalter. Aber auch ohne diese Schraube sitzt das Mainboard fest und sicher am Gehäuse und hält auch sehr schwere Grafikkarten wie die HOF Gtx980Ti ohne Probleme in dem verstärktem PCI-e Slot ohne schwächen aufzuweisen. Der G-Connector verhindert das lästige hin und her am unteren Rand des Mainboards und das würde ich mir bei vielen anderen Herstellern in der Preisklasse wünschen. Die Aussparungen des Gehäuses passen wie angegossen und verbessern das Kabelmanagement ungemein durch die Platzierung auf dem Mainboard und dem dünnen Design des Mainboards.

    Leistung:

    Hier möchte ich vorerst mit einer negativen Sache beginnen die aber grundsätzlich alle Mainboards der Ryzen Platform ähnlich aufweisen und zwar der jetzigen Kompatibilität des Arbeitsspeichers. Getestet wurden zwei Sticks mit jeweils 8Gb von Crucial die mit 2133MHz Grundtakt liefen. Mit diesen gab es keinerlei Probleme und diese funktionierten wie zu erwarten. Doch bei einem Arbeitsspeicher mit höherem Takt wie meinem Corsair LPX 3200MHz Dual Rank wird es schon etwas komplizierter, vorallem mit dem Takt. Nach einbauen des Arbeitsspeichers taktete er standardmäßig auf 2133 und ließ sich (Bios F6) nach herumprobieren nur im Bios mit der Leertaste stabil auf 2666MHz takten und umstellen. Dabei musste man alle Timings manuell einstellen, da die Automatische Initialisierung nicht funktionierte. Dies gelte aber für viele Arbeitsspeicher und vorallem dual Rank lässt sich nicht höher auf der Platform Takten (Ryzen profitiert stark von Dual Rank).
    Ansonsten kann man die Unterstützung für RAM von bis zu 3200MHz sehr begrüßen und hoffen das es durch baldige Updates besser laufen wird. Auch so schon ist die Arbeitsgeschwindigkeit des Achtkerners und des Arbeitsspeichers extrem rasant.
    Des weiteren unterstützt das Mainboard die neusten Standards wie M.2 und USB 3.1 Gen 2 und mehr wie zum Beispiel dem USB DAC-UP 2 mit dem man die Spannung regeln kann. Lediglich ein USB-C Anschluss hätte ich mir gut vorstellen können.
    Für Overclocker ist das Mainboard um dies zu betonen "beinahe Perfekt". Die kleinen LED leuchten zeigen auf was gerade stimmt und was nicht und auch beim fehlgeschlagenen übertakten durch das BIOS bootet das Mainboard nach dem fünften Anlauf immer. Das Dual Bios gibt zudem noch genügend Sicherheit falls mal doch etwas sehr schief gegangen ist oder man kein Backup gemacht hat.
    Auch die ganzen Applikationen im APP Center sind sehr hilfreich um wenn nötig zum Beispiel das BIOS Update direkt in der Windows Umgebung durchzuführen. Das einzige Programm das nicht ganz funktionierte war EasyTune das beim Anwählen von "Advanced CPU OC" immer gecrashed ist (24.04.2017).

    Das BIOS ist recht übersichtlich aber im Vergleich zum MSI Bios (1151) vermisse ich die konkretere Auflistung der ganzen Funktionen und fühle mich etwas ungeordnet.
    So wird, wenn man die Spannung des Arbeitsspeichers im manuellen Menü auf 1.35v stellt, diese im Menü davor immer noch 1.2v angezeigt. Des Weiteren komme ich aber ohne Probleme zurecht und gerade für Anfänger oder Einsteiger sind die vereinfachten Menüs sehr vorteilhaft.

    Sound:

    Da ich eine 5.1 Surroundsound Anlage von Logitech besitze konnte ich nicht widerstehen den Soundchip (ALC1220) auszutesten. Dieser kann auf jeden Fall mit dem satten Klang mit bis zu 32Bit 192000Hz (Studioqualität) überzeugen. Durch Toslink läuft die Anlage sehr ausgeglichen und gut verteilt ohne Störgeräusche. Auch mit den Klinkenanschlüssen kann man vorallem den Bass gut zum Vorschein bringen. Das Problem mit meinem MSI Board mit demselben Soundchip war die NAHIMIC Unterstützung und das verbindliche benutzen der Software. Ich hatte ständig Probleme mit dem Mikrofon und der Audioausgabe die manchmal leise und manchmal überdimensioniert laut zu sein schien. Hier kann ich ohne auch nur einen Finger an dem Mikrofon oder Audiolautstärken (Verstärkung) zu rühren problemlos kommunizieren und habe einen hervorragenden Klang an meinen Ohren die externe Soundkarten (2 restliche PCI-e Slots) überflüssig machen.

    Preis/Leistungsverhältnis und Fazit:

    Für einen Preis von unter 120Euro bekommt man ein rundum solides und vielversprechendes Mainboard, dass bis auf die Probleme mit dem Arbeitsspeicher und der Software alles einhält und mit den tollen Features und dem Zubehör wie beispielsweise sogar 4x S ATA Kabel durchaus überzeugt. Es gäbe hier und da noch ein paar extra Wünsche aber Preis/Leistungsmäßig bietet dieses Mainboard von Gigabyte eine Vielzahl an Technologien und zusätzlichen Elementen!

    Danke für das aufmerksame durchlesen!"

  • Testbericht von Steve

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 23.04.2017


    "Einordnung:
    Nach heutigem Stand (23.04.2017) gehört das Gigabyte AB350-Gaming 3 zu den günstigsten B350-Boards im ATX-Format mit einem Preis von 116¤. Zusätzlich bietet Gigabyte momentan 20¤ Steamguthaben beim Kauf des Boards an. Dadurch zieht es effektiv gleichauf mit dem Asus Prime B350-Plus für 95¤ und ist dadurch jetzt schon ein Preis Tipp.

    Erster Eindruck:
    Wir beginnen mit dem was man als erstes sieht, sobald man das Mainboard geliefert bekommt: Der Verpackung
    Der große, bunt leuchtende Schriftzug Gaming suggeriert schon: mit diesem Board lässt sich gut zocken. Und verdammt: Die Verpackung trifft optisch genau meinen Geschmack. Schwarz/Rot als Hauptfarben und die RGB Farben wecken direkt mein Interesse des Boards.
    Zudem (wie bei eigentlich allen Mainboards) werden auf der Vorderseite die Highlights präsentiert.
    RGB Fusion, Smart Fan 5, VR Ready, Ultra Durable, USB 3.1 Gen 2, NVMe PCIe 22110 M.2 und ein kleines AMD Socket AM4. Hier wird bereits vieles in den Raum geschmissen, was bei einigen eventuell zu Verwirrung führt. Jedoch sollte Allen, die sich bereits mit aktuellen PCs auseinandergesetzt haben, alles etwas sagen und zumindest eine grobe Ahnung von dem Umfang geben. Zum genauen Leistungsumfang muss man jedoch logischerweise die Rückseite betrachten.
    Hier werden die Spezifikationen schon recht ordentlich angegeben. Diese nehmen jedoch nur einen kleinen Teil ein. Der Rest ist weitestgehend mit Bildern und Überschriften gefüllt. Dies gliedert sich meiner Erfahrung nach in die übliche Darstellung ein. Mir persönlich erklärt es jedoch zu wenig die wirklichen Highlights des Boards. Dafür muss dann doch wieder die Herstellerseite aufgerufen werden.

    Ein Blick ins Innere:
    Nun öffnen wir aber mal die Verpackung und sehen uns an, was sich so darin befindet, da die meisten sich wahrscheinlich im Vorfeld die genauen Spezifikationen angesehen haben und die Verpackung unbeachtet lassen:
    Hier zunächst nichts weiter Besonderes: Das Mainboard wartet in einem antistatischen Beutel darauf verbaut zu werden.
    Unter dem Mainboard finden wir das ganze beiliegende Zubehör:

    - 1x Benutzerhandbuch (nur auf Englisch)
    - 1x Treiber CD
    - ? 1x Installationsanleitung auf Französisch
    - 1x Mehrsprachige, sehr einfach gehaltene Installationsanleitung (in 26 Sprache, 7 Schritte die in einem Satz erklärt wurden, dafür zu jedem ein Bild)
    - 4x SATA-Kabel
    - 1x RGB-Kabel
    - 1x G-Connector (ein sehr kleine, hilfreiche Stütze um alles am Board anzuschließen)
    - 1x Schwarze Blende für die Anschlüsse
    - 1x Gigabyte Gaming Aufkleber

    Das Gigabyte AB350-Gaming 3:
    Nun kommen wir aber zu dem wichtigsten Part:
    Das erste was mir zuerst bei dem Board aufgefallen ist: Es ist braun!
    Auf keinem der Produktbilder habe ich auch nur im Ansatz erkennen können, dass nahezu das komplette Board mit einem Braunton überzogen ist. (Auf meinen Produktbildern recht gut zu erkennen).
    Mir persönlich gefällt diese Farbgebung gar nicht. Alles auf dem Board wurde in der häufig verwendeten Schwarz/Rot Kombination eingefärbt. Natürlich sollte man bedenken: zum einen sind Geschmäcker sehr verschieden zum anderen fällt es eingebaut in ein Gehäuse nicht mehr so wirklich auf. Daher ist es wohl zu verkraften. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass das Braun nirgends erwähnt wird und wenig bis gar nicht auf den Produktbildern zu erkennen ist.
    Zu den Anschlüssen kann ich nur sagen: Super!
    4x USB 3.1 Gen 1 Ports und 2x USB 3.1 Gen 2 Type-A Ports sorgen mit den passenden Festplatten für einen sehr schnellen Datenaustausch und für die internen Daten ist natürlich auch ein M2 SSD Steckplatz vorhanden.
    Dazu kommen auf dem Board selber noch 4x DDR4 Slots, welche offiziell für bis 3200 MHz übertakteten Arbeitsspeicher geeignet sind, eine Realtek ALC 1220 Soundkarte und 6x SATA Anschlüsse für mehr als genug Festplatten.
    Zudem besitzt das Gaming 3 Board ein dual Bios und lässt sich somit auch nach einem fehlerhaften Bios-Update auch noch weiter betreiben und reparieren.

    Was zeichnet gerade das Gaming 3 Board aus?
    Gigabyte listet hier auf der Herstellerseite eine ellenlange List mit alle möglichen super tollen Features. Die Interessantesten möchte ich noch hervorheben:

    RGB-Fusion:
    Mittlerweile bieten sehr viele Hersteller diese oder eine ähnliche Technik an, da sich geradezu ein richtiger Hype um RGB-Beleuchtung gebildet hat. Das Gaming 3 bietet hier an der Seite einen Streifen der sich relativ frei programmieren lässt. Zudem ist es in der Lage RGB-RAM und RGB-Leisten anzusprechen und somit für eine rundum aufeinander abgestimmte Beleuchtung zu sorgen. Nicht jedermanns Sache. Für mich ein klares Highlight.
    Mit der Fusion Software lassen sich hier viele verschiedene Profile wählen sowie eigene Erstellen.

    Smart Fan 5:
    Das großartige ist nicht nur, dass alle 5 Lüfter Anschlüsse hybrid sind und somit sowohl für CPU und Gehäuse-Lüfter als auch AiO-Wasserkühlungen und Wasserkühlungspumpen geeignet sind, sondern, dass sich all diese einzeln ansprechen lassen und je nach Temperatur des Rechners gesteuert werden können. Sicherlich ist es eine ganz schöne Fleißarbeit jedem Lüfter eine eigene Lüfterkurve zu verpassen, aber für Perfektionisten einfach ein Traum.

    cFosSpeed:
    Wenig ist nervender als Online zu spielen und plötzlich ein ruckelndes Spiel zu haben, weil irgendein Programm wieder angefangen hat etwas herunterzuladen. cFos setzt das Spiel immer an die erste Stelle und verbessert damit das Spielerlebnis ungemein.

    GIGABYTE APP Center:
    Um nicht zu ausschweifend zu werden möchte ich das APP Center nur am Rande erwähnen und nicht auf jede einzelne APP eingehen. Ich weiß auch nicht wie ich es besser umschreiben soll als: Ich bin überwältigt.
    Wenig stört mich mehr als für jede Kleinigkeit ein eigenes Programm zu haben, welches dann wieder irgendwo untergeht und eventuell auch wieder nicht perfekt für die eigene Hardware ist. Das APP Center vereint hier einige tolle Programme. In diesem können wir sowohl auf das bereits erwähnte RGB Fusion oder Smart Fan zugreifen, als auch Systeminformationen, ein sehr simpel aufgebautes OC Tool, ein Bios Updater (gerade bei der jungen Ryzen Platform sehr wichtig) und ein Overlay, welches einem beim Spielen wichtige Systemwerte wie Temperaturen anzeigen kann.

    Fazit:
    Das Gigabyte AB350-Gaming 3 ist in meinen Augen ein rundum gelungenes Mainboard, welches einem eine große Menge an Funktionen bietet und trotzdem momentan zu einem der günstigsten Boards zählt. Somit kann ich jedem Raten, der vor hat sich ein neues Ryzen System zusammenzubauen, einen genauen Blick auf das Gaming 3 zu werfen  es ist wohl eines der preiswertesten Mainboards die momentan am Markt zu finden sind."

  • Testbericht von Erik

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 23.04.2017


    "Auch ich hatte das Glück bei der Testers Keepers Aktion eines der Boards zum Testen zu erhalten. Im Folgenden möchte ich meinen Eindruck des Boards schildern. Vorab: Ich bin sehr zufrieden!

    Design und Verpackung

    Das Mainboard kam bei mir zweckmäßig verpackt an. Zum Lieferumfang gehören neben dem Board noch 4 SATA-3 Kabel, der GIGABYTE G Connector, das 1 I/0 Shield, 1 RGB(W) LED Kabel, sowie die Treiber CD und ein User Manual. Vom Design bin ich schwer begeistert: als großer Fan von allem was blinkt und glitzert, sollte mein nächstes Mainboard MINDESTENS steuerbare LEDs haben. Das Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 setzt hier noch einen drauf: 3 steuerbare LED Einheiten geben dem Board einen zeitgemäßen Anstrich und immer was zu gucken. Dazu später mehr. Spoiler: Für die große Accent LED kann man sich sogar eigene Overlays per 3D Druck erstellen. Die nötigen Files werden hierfür von Gigabyte zum Download angeboten.

    Verarbeitung

    Wie von Gigabyte gewohnt und erwartet, ist die Verarbeitung erstklassig. Das ist bereits mein drittes Gigabyte Mainboard und ich war jedes mal zufrieden, was diesen Punkt angeht. Selbst in der Einsteiger-Preisklasse dieses Boards wurden keine Kompromisse gemacht. Mit den aktuellen Preisstürzen bei High-End Grafikkarten, bin ich besonders froh über die durch PCIe Shield verstärkten PCIe Anschlüsse.

    Montage

    Hier gibt es nichts zu bemängeln. Mit meinem bequiet! Dark Base Pro 900 war mehr als genug Platz vorhanden um das Board sicher zu verbauen. Durch die Glasblende des Gehäuses macht sich die LED Beleuchtung auf dem Board natürlich wunderbar bemerkbar. Dankbar bin ich für den G-Connector: mit diesem kann man die Anschlüsse des Frontpanel gebündelt auf das Board stecken. Das erspart Frustration und unnötige Fummelarbeit.

    Features.

    Für manche Spielerei, für mich trotzdem wichtig: das Board bietet sehr coole Features, was die Illumination des Rechners angeht. Allein die Tatsache, dass ich die Farben meines PCs per App steuern kann haut mich um. Und es funktioniert wunderbar: volle Kontrolle über alle mit dem Board verbundenen LEDs sowie die bereits auf dem Board vorhandenen Effekte. Hier gibt es Pulse, Equalizer, Static, Flash, Cycle und Intelligent. Letzteres Setting repräsentiert die Temperatur des Rechners. Ein nettes Feature. Besonders in einem gut gekühlten Gehäuse bekommt man so ein kleines indirektes Schulterklopfen von Seiten des Mainboards.
    Mit Hilfe der App habe ich die Farben auf mein bequiet Orange Gehäuse abgestimmt.

    Im Rahmen der Smart Fan5 Ausstattung verfügt das Board über 6 Temperatur-Sensoren, auf die entsprechend angeschlossene Lüfter reagieren können. Ein sehr nützliches Feature vor allem für Overclocking-Interessierte. Jeder einzelne Lüfter kann mit der Smart Fan 5 Software ein eigenes Profil mit Leistungskurve zugewiesen bekommen. Die Freiheiten, die einem hier aufgetan werden, sind für mich tatsächlich beeindruckend.

    Leistung

    Mit den neuen AMD Boards und Ryzen Prozessoren ist eine der Hauptschwierigkeiten seinen Ram ordentlich zum Laufen zu kriegen. Ich habe was das angeht gut vorgelegt und direkt zur 3200Mhz Variante von G.Skill gegriffen. Und zur Beruhigung kann ich sagen: sie werden erkannt und der Ram läuft mit voller Geschwindigkeit. Natürlich nach entsprechender Einstellung im Bios.
    Mit welchem ich ebenfalls sehr zufrieden bin. Die Zeiten von textbasiertem Bios im dos-Look sind zum Glück vorbei, aber das Angebot welches Gigabyte auffährt setzt meiner Meinung nach Maßstäbe in Sachen Vielseitigkeit. Folgende Optionen werden einem zur Konfiguration des Rechners geboten:

    Sehr gutes GUI Bios
    Gigabyte APP Center
    EasyTune
    Smart Quick Boost
    System Information Viewer
    @BIOS app
    3D OSD

    Ausserdem kommt das Board mit dem Dual Bios System. Im Ernstfall hat man ein Backup Bios Chip auf dem Board, der vor Virenattacken oder Userfehlern geschützt ist.

    Die Anschlüsse des Boards werden in der Produktbeschreibung detailliert dargelegt  das einzige, was ich mir hier gewünscht hätte, wäre ein USB-C Anschluss. Dass dieser fehlt ist aber durch den vorhandenen USB 3.1 Support verschmerzbar. Zur Not kann dies per Karte nachgerüstet werden.

    Preis-/Leistung

    Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht, bin ich bei der aktuellen Mainboard Generation generell erstaunt. Was einem hier im Bereich um 100¤ geboten wird finde ich sehr beeindruckend. Das Mainboards als Rückgrat des Rechners so üppig ausgestattet daher kommen und dann nur den Preis einer größeren Festplatte aufrufen finde ich ausgesprochen Nutzerfreundlich. Hier gibt es von mir einen klaren Daumen nach oben!"

  • Testbericht von HoeRncH3n

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 22.04.2017


    "Testbericht Gigabyte GA-AB350-Gaming 3

    Produktbeschreibung
    Name: Gigabyte AB350-Gaming 3
    Revision: 1.0
    BIOS: F5, 24.02.2017
    Testzeitraum: 12.04.2017 - 18.04.2017

    Zusätzliche Komponenten
    AMD Ryzen7 1700X
    Crucial Ballistix Sport LT DDR4-2666 2x16GB
    Scythe Mugen 5 + Sockel-Kit AM4
    AMD Radeon HD7850
    Kingston V700 SSD
    Sandisk Ultra II 240

    Bewertung

    Allgemeineindruck
    Das Mainboard Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 kommt in einem schicken Retail-Karton, der neben der Hauptplatine alle wichtigen Zubehörteile beherbergt. So zählen ein Handbuch in englischer Sprache mit Treiber-CD, eine mehrsprachige Einbauanleitung , vier SATA-Kabel [zwei gewinkelte, zwei gerade], eine Slot-Blende, der G-Connector, ein Kabel um die LED-Funktionalität des Boards auf einen externen LED-Streifen übertragen zu können und ein Gigabyte-Gehäuse-Sticker zum Lieferumfang.

    Design
    Das in schwarz-rot gehaltene Mainboard macht einen sehr schicken Eindruck und passt in seiner Anmutung zur angestrebten Klientel. Generell wirkt das Design sehr aufgeräumt, die Bauelemente sind logisch gruppiert und sorgen so für Ordnung. Die passiven Kühlelemente aus Aluminium sind gleichfalls in schwarz-rot gehalten und unterstützen durch ihre gebürstene Oberfläche den qualitativ hochwertigen Eindruck.
    Wie schon von vielen Gigabyte-Mainboards bekannt, besitzt auch dieses eingelassene LED-Elemente, die sich via BIOS, Windowsapplikation oder Smartphone-App in ihrer Funktion einstellen lassen. Waren bei einigen X99-Boards von Gigabyte diese Elemente noch als Adern ausgeführt, die sich stylisch über das Board verteilen, so hat der Hersteller diesmal eine andere Anordnung gewählt. Herausgekommen ist ein langer LED-Bereich am rechten Rand der Hauptplatine. Das in einem etwas beliebigen Muster gestaltete LED-Band ist optisch weder hervorhebenswert noch integriert es sich schlüssig in die ansonsten gelungene Gestaltung des Mainboards. Hinzu kommt, dass dieses LED-Element ungünstig positioniert ist und somit in vielen Gehäusen untergehen oder schlecht erkennbar sein könnte, da es von allerlei Kabeln und Laufwerken verdeckt wird. Eine Anordnung mittiger auf dem Mainboard wäre hier die bessere Wahl gewesen. Positiv hervorzuheben sind dafür, dass durchweg hochwertige Solid-State-Kondensatoren verwendet wurden und die PCI-Express-Slots mit einem ansprechenden Metall-Überzug versehen sind.

    Verarbeitung
    Die Verarbeitung des GA-AB350-Gaming 3 kann als gut bezeichnet werden. Die Lötstellen sind sauber gesetzt, es gibt weder scharfe Kanten noch Grate, die bei der Montage Verletzungsgefahr bergen. Alle Bauteile sind gerade und ohne Versatz verlötet. Viele Anschlüsse sind gerahmt, was das Anbringen der entsprechenden Stecker vereinfacht. Die beiden passiven Kühlkörper sind sauber und bündig aufgeklebt und die Beschriftung der Anschlüsse gibt keine Rätsel auf.

    Montage
    Der Einbau in ein Standard-Midi-Gehäuse ist einfach und schnell erledigt. Hilfreich ist dabei die gute Platzierung der Bauteile, die dadurch Platz für eine einfache Montage schaffen und nicht störend im Weg rumstehen. Die clevere Verteilung der Anschlüsse ermöglicht eine kurze Verkabelung und stört dadurch den Luftstrom im Gehäuse nicht unnötig. Sehr hilfreich ist zudem der G-Connector. Dadurch kann man alle Gehäuse-Kontakte bequem außerhalb des Gehäuses an den Connector anschließen und sie dann gebündelt über selbigen ganz einfach auf das Board stecken. Das bei vielen Mainboards übliche Gefrickel in den dunklen Tiefen des unteren Mainboard-Teils um die Power-Taste oder das HDD-Licht anzuschließen entfällt damit dankenswerterweise. Beim Einbau der Slotblende ist zudem ein Schaumstoffbelag zum Board hin aufgefallen. Sie erlaubt ein klapperfreies Einbauen des Mainboards und verhindert die Weiterleitung von Lüftervibrationen auf das Gehäuse. Das Anbringen der Strom- und Lüfteranschlüsse gelingt ebenso leicht wie der Einbau von Grafikkarte und Arbeitsspeicher.

    Features
    Das Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 besitzt neben den üblichen Anschlüssen bereits zwei USB 3.1-Anschlüsse auf der Rückseite sowie einen USB 3.0-Anschluss für die Gehäuse-Front. Eine weitere Besonderheit liegt in einem gesonderten USB-Anschluss, der über eine einstellbare Spannung verfügt. Außerdem ist ein  in diesem Preisbereich  recht selten zu findender G-Connector für die Anschlüsse an das Gehäuse enthalten, der die Montage vereinfacht. Ebenso hervorzuheben ist die DualBIOS-Funktion, die bei Gigabyte ja schon Tradition hat und dem BIOS-Update jeglichen Schrecken nimmt. Auch die LED-Funktionalität ist ein schickes Feature, das - bis auf die unglückliche Positionierung - das Mainboard optisch aufwertet und besonders den Gaming-affinen Nutzern genauso gefallen wird wie der Gigabyte-Gaming-Metallsticker, der jedes Gehäuse schmücken und Aufschluss über die enthaltene Hardware geben kann. Ein nettes Gimmick ist zudem die gepolsterte Slotblende. Auch die deutlichen Anschlussbeschriftungen auf dem Slotblech sind hilfreich und so nicht überall zu finden. In der unteren rechten Ecke sind außerdem vier Diagnose-LEDs aufgelötet, die Fehlercodes für CPU, RAM, GPU und BOOT ausgeben  sehr sinnvoll um schnell zu sehen, welche Baugruppe Fehler verursacht, besonders dann, wenn gerade kein PC-Speaker installiert ist, der zudem immer seltener in Gehäusen verbaut wird.

    Leistung
    Die Inbetriebnahme des Mainboards war nach dem Einbau und Anschluss aller nötigen Kabel problemlos möglich. Das BIOS ist recht gut aufgebaut. Auffällig ist allerdings die etwas inkonsistente Bedienung. Sämtliche Einstellungen werden über die Enter-Taste bedient, wobei die des CPU-Multiplikators und der Taktfrequenz des Speichers per Zahlentasten eingegeben werden müssen und die Enter-Taste hier keinen Effekt hat. Des weiteren wird optisch nicht zwischen Untermenüfunktionalität und echter Einstell-Option unterschieden. Die Änderung des CPU-Multiplikators funktioniert beim eingebauten Ryzen7 1700X im Anschluss hingegen fehlerfrei. Schade ist nur dass wie so oft eine vernünftige Erklärung bei einigen BIOS-Optionen fehlt. Der Blick ins Handbuch hilft zwar teilweise weiter, Erklärungen direkt im BIOS zu hinterlegen wäre aber sinnvoller, zumal es zu jeder Option ohnehin einen Hilfstext gibt, der jedoch oft über Option A enable/disable nicht hinausgeht. Im Handbuch fiel auf, dass nicht alle Optionen des BIOS aufgeführt sind. Da baut Gigabyte mit Q-Flash eine sehr komfortable Option ein, um das BIOS auf den aktuellen Stand zu bringen und versäumt es dann, zu erklären wie man sie benutzt. Dass z.B. ein USB-Stick im FAT32-Format formatiert sein muss, damit Q-Flash die darauf befindlichen BIOS-Dateien für ein Update lesen kann, steht nirgends geschrieben. Die Fehlermeldung No disk drive found hilft da nicht weiter. Das Aufspielen des aktuellsten BIOS F6 [07.04.2017] ist allerdings sehr sinnvoll, da es einige hilfreiche Optionen neu hinzufügt, die Temperatursensoren rund 20 Grad geringere Werte anzeigen und darüber hinaus der FMA3-Bug behoben wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitsspeicher ist allerdings nach wie vor nicht zufriedenstellend. Das Mainboard akzeptierte das X.M.-Profil [X.M.P.] des Arbeitsspeichers nicht und fror reproduzierbar beim Booten immer wieder ein. Die Auto-Funktionalität stellt den Speicher auf 2400 MHz statt der spezifizierten 2666 MHz. Nur damit ist ein stabiler Betrieb möglich. Hier sollte Gigabyte durch ein weiteres Update die Kompatibilität unbedingt verbessern, zumal der Speicher mit dem BIOS F5 selbst im X.M.P.-Betrieb stabil lief. Die nachfolgenden Benchmarks zeigten dann allerdings keine Geschwindigkeitseinbußen durch die langsamere Taktung.
    Die anschließende Installation der Treiber unter Windows 10 geht leicht von der Hand und ist in wenigen Augenblicken erledigt. Ärgerlich ist nur die seit Jahren vorherrschende Treiber-Politik von AMD. Die Mainboard-Treiber melden sich als Radeon-Treiber, wobei der Name Radeon für Grafikkarten steht, somit nicht logisch erscheint und es für diese separate Treiberpakete gibt, die ebenfalls diesen Namen tragen. Hier sollte AMD unbedingt sauberer zwischen Plattform- und Grafikkartentreiber trennen. Die Leistung unter Windows 10 hingegen ist sehr gut und befindet sich auf dem üblichen Niveau von B350-Platinen. In Verbindung mit dem Ryzen7 1700X ergeben sich besonders im High-Performance-Computing-Bereich damit absolute Traumwerte. Das System mit 32 GB Arbeitsspeicher bietet unheimlich viel Leistung und kann beim Rendern von 3D-Inhalten und Encodieren von Videos seine enorme Leistungsfähigkeit problemlos darstellen. Die Lüftersteuerung der Platine regelt dabei sehr sauber, akustisch unauffällig und hält den Prozessor im unkritischen Temperaturfenster.

    Vergleich zu anderen Produkten
    Die zum Vergleich herangezogenen Mainboards ASRock X99 Extreme4 und Gigabyte GA-X99M-Gaming 5 sowie GA-X99 UD3 sind in vielen Bereichen vergleichbar und bedienen ebenfalls preis- und qualitätsbewusste Nutzer. Allen dreien fehlen jedoch im Gegensatz zum AB350-Gaming 3 diverse Annehmlichkeiten. So gibt es zwar bei den beiden X99-Boards von Gigabyte ebenfalls in das Mainboard integrierte LED-Streifen, doch sind diese nicht so fein justierbar. Dem ASRock ist ein derartiges Features fremd. Außerdem fehlen sowohl USB 3.1 sowie der G-Connector, eine ähnlich gelungene Verteilung und Rahmung der Anschlüsse. Auch die Kühlkörper für Spannungswandler und Chipsatz sind beim AB350-Gaming 3 hochwertiger ausgeführt. Hinsichtlich der Leistung erfüllen hingegen alle Boards die an sie gestellten Anforderungen. Lediglich im Bereich des BIOS merkt man dem AB350-Gaming 3 seinen Fortschritt teilweise an. Die Optionen sind gut sortiert, manche Funktionsänderungen erzeugen sofort den erwarteten Effekt und benötigen nicht erst ein Reboot des Systems. Das ist sehr komfortabel. Auffällig ist hier nur, dass auch das X99-UD3 sehr sensibel auf die Speicherbestückung reagiert und bei ungeeigneten Modulen beim Booten ebenso einfriert wie auch das AB350-Gaming 3. In Sachen Lüftersteuerung kann die AMD-Platine dann aber wieder Vorteile für sich verbuchen und in Folge dessen auch die Lautstärke niedrig halten. Zusätzlich helfen Diagnose-LEDs bei der Fehlersuche, die die Vergleichsprodukte in dieser Form nicht bieten.

    Preis-/Leistungsverhältnis & Fazit
    Das Gigabyte GA-AB350-Gaming 3 bietet für seinen Preis von 115,78 ¤ [12.04.17, 14:52] eine ansprechende Leistung. Es ist ordentlich verarbeitet, sinnvoll aufgebaut, besitzt alle gängigen Anschlüsse, bietet einige Komfort-Features, die in dieser Preisklasse nicht überall zu finden sind, und besticht durch ein schickes, aber nicht zu aufdringliches Design. Die Leistung ist ebenfalls sehr gut.
    Das AB350-Gaming 3 kann somit nahezu uneingeschränkt empfohlen werden, vorausgesetzt Gigabyte bessert per BIOS-Update noch nach."

  • Testbericht von Marcel

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 22.04.2017


    "Hier folgt meine Produkt-Review über das Gigabyte AB350-Gaming 3 Motherboard. Dieses Motherboard wurde mir von Mindfactory im Rahmen ihrer ``Testers Keepers`` für eine Review bereitgestellt.

    Unboxing
    Beginnen wir also erst einmal beim Unboxing des Artikels. Das Motherboard kommt in einer sehr hochwertigen Verpackung, auf welcher schon groß die Features beworben werden. Im Lieferumfang sind enthalten: Das Motherboard, das I/O-Shield, eine Bedienungsanleitung, eine Treiber CD, 2 SATA-Kabel, einen Installation-Guide, ein sogenannter ``G-Connector`` der das Anschließen von Frontpanel-Kabeln erleichtern soll (fungiert als solide Steckvorrichtung) und schließlich noch eine Verlängerung um gegebenenfalls RGB-Beleuchtung an das Motherboard anzuschließen.

    Erster Eindruck
    Der erste Eindruck des Motherboards ist wirklich sehr positiv. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich sehr gut. Das Board wirkt sehr hochwertig und könnte auf jeden Fall als ein Board der ``High-End`` Linie von Gigabyte durchgehen. Für 115¤ bekommt man hier wirklich eine sehr hochwertige Verarbeitung. Die Metallcover der beiden obersten PCIe-Slots sind extrem gut verarbeiten und wackeln kein bisschen, auf dem Board waren keine Pins verbogen, keine scharfen Kanten an den Seiten die womöglich Kabel beschädigen könnten und auch klebte nirgends eine nervige Folie die man mit großer Mühe hätte entfernen müssen. Die Metallcover gefallen mir sehr gut und nun wünsche ich mir, dass mein MSI Z97 Gaming 5 auch solche Cover hätte.

    Design
    Als nächstes das Design. Gigabyte setzt hier auf eine sehr verbreitete ``schwarz-rot`` Optik mit weißen Akzenten durch den Gigabyte Schriftzug. Auch sind um den CPU Sockel herum Linien auf dem Board, die zu den Linien in der RGB-Leiste an der Seite passen. Hier habe ich aber auch schon meinen ersten Kritikpunkt an diesem Board. Warum integriert man eine RGB-Beleuchtung auf einem Motherboard, welches aber eine bestimmte Farbgebung bereits vorgegeben hat? Natürlich liegt das im Auge des Betrachters, jedoch finde ich persönlich, dass ein schwarz-rotes Motherboard mit blauer Beleuchtung (als Beispiel) nicht gut funktioniert. In meinen Augen passen nur die Farben Weiß und Rot als Beleuchtung zu diesem Motherboard. Wäre es nur schwarz könnte man es mit jeder Farbe kombinieren. Aber jeder hat ja seinen Geschmack.

    Montage
    Die Montage dieses Boards ist nichts besonderes. Man montiert es eben wie jedes andere ATX Motherboard auch, ABER es werden nur 7 der Schrauben benötigt. Bei meinem MSI Z97 Gaming 5 (auch im ATX Format) sind es 9 Schrauben die zur Montage benötigt werden, deswegen kann man sich die 2 übrigen Stand-Offs im Gehäuse eigentlich sparen. Der vorhin genannte ``G-Connector`` macht das Anschließen der Frontpanel-Kabel sehr einfach, da man zuerst den Connector auf das Motherboard steckt und dann durch ihn hindurch die Kabel dank der einfachen Beschriftung leicht anschließen kann.

    Anschlüsse
    Die Anschlüsse kann man ja einfach nachlesen aber was mich jedoch stört ist, dass das Board nur CrossFire unterstützt und kein SLI. Das SLI Feature hätte mich noch sehr gefreut. Wenn man jedoch 2 AMD Karten in Betrieb haben sollte, hat man zwischen den Slots genügend Abstand um eine ordentliche Kühlung gewährleisten zu können. Im PCIe X16 Slot kann man auch problemlos eine 3-Slot-Karte einbauen (in meinem Fall eine GTX 1080 Hall of Fame). Ein sehr großer Pluspunkt ist der M.2 Steckplatz. Dieser unterstützt die M.2 SSD Längen 42mm, 60mm, 80mm und 110mm. Platz für WLAN-Karten oder ähnliches ist auch genug vorhanden mit zwei PCIe X1 Steckplätzen.

    BIOS
    Das BIOS des Gigabyte AB-350 Gaming 3 ist sehr schön gestaltet und auch sehr übersichtlich. Mir gefällt die ``Smart-Fan`` besonders gut. Bei dieser Funktion lassen sich die Lüftergeschwindigkeiten im BIOS einstellen und man muss keine zusätzliche Software wie ``Speed-Fan`` verwenden. In diesem BIOS behält man stets die Übersicht. Wer natürlich das Hochfahren schneller machen möchte, muss die ``Boot Option Priorities`` auf seine Betriebsfestplatte mit Windows darauf ändern. Das erspart dem Motherboard das kurze Suchen nach der richtigen Festplatte.

    Leistung
    Auch gefällt mir die Leistung des Boards für diesen Preis gut. RAM Speed bis zu 3200 MHz und Kompatibilität mit den neusten M.2 Standards. Natürlich hängt die Overclocking Fähigkeit immer vom Prozessor ab, deswegen kann ich hierzu nichts sagen, da diese Werte wohl bei jedem etwas variieren werden.

    FAZIT
    Im Großen und Ganzen kann ich dieses Motherboard wirklich nur weiterempfehlen. Das Motherboard ist erstklassig verarbeitet und weißt keinerlei Mängel auf. Wer auf Ryzen wechseln möchte, sollte das nun mit diesem Motherboard machen. Für 115¤ kann man diese Qualität gepaart mit der Anzahl an Funktionen und Features nicht toppen und man wird wohl auch kein besseres Motherboard in dieser Preisklasse ergattern können."

  • Testbericht von Tekkla

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 13.04.2017


    "1. Einleitung

    Seit Ende der 1990er Jahre verbaue ich in meine PCs ausschließlich Boards von Gigabyte. Somit war ich auch hocherfreut, als man mich zu einem Produkttester für dieses Board machte. Das GA-AB350-Gaming 3 (und somit die Ryzen/AM4 Plattform) ist für mich dabei der Wiedereinstieg in die Welt von AMD, nachdem ich die letzten Jahre wegen der doch teils erheblichen Leistungsunterschiede auf Intel umgeschwenkt war. Ich bin froh wieder "daheim" zu sein, werde aber in dieser Bewertung nicht in blinde Lobhudelei verfallen.


    2. Design

    Die roten Sockel für Speicher und PCIe Karten geben dem sonst eher in elegantem Schwarz gehaltenen Board ein gewisses Extra. Doch den optisch richtigen Kick bekommt es durch den RGB LED Rahmen auf der Innenseite. In meinem nahezu komplett geschlossenen Silentgehäuse ist sowas natürlich nicht sinnvoll.


    3. Verarbeitung

    Das Board macht auf mich den üblichen, wertigen Eindruck, den ich von allen Boards aus dem Hause Gigabyte habe. Einzig der von mir letztendlich montierte be quiet! Shadow Rock 2 CPU Kühler scheint trotz seiner Backplatemontage zu schwer für das Board. Jedenfalls kann man durch bewegen des Kühlers das Board rund um den CPU verbiegen. Ich würde Gigabyte bei einer Rev 2.0 des Boards raten an dieser Stelle die Platine zu verstärken.


    4. Montage

    Dazu braucht man nicht viel sagen. Kabel ziehen, Schrauben rausdrehen, das alte ATX Board aus dem Gehäuse nehmen, das I/O Shield wechseln und das neue Board montiert. Die Halterungen waren komplett identisch. Lediglich die Anschlüsse für die SATA Laufwerke lagen anders, aber auch das war nur eine Sache von wenigen Minuten die Kabel sauber um zu verlegen. Die Montage der M.2 SSD erfolgte ebenso problemlos. Die Halteschraube kurz gelöst, SSD rein und wieder festgeschraubt. Alles sehr simpel.

    Kritik

    An dieser Stelle möchte ich aber etwas grundsätzliches am Layout dieser Boards allgemein kritisieren. Auf der Innenseite fehlt meiner Meinung nach eine Bohrung für eine Halterung am oberen Boardende. Wenn man die Stromversorgung anschließen will, dann muss man das Board von unten mit den Fingern stützen, um einen eventuellen Platinenbruch zu vermeiden. Das ist nun nichts Spezifisches zu diesem Board, ich finde es aber wichtig, dies einmal zu erwähnen.


    5. Features

    Anschlüsse

    In seinem Funktionsumfang ist das Board identisch zu meinem alten Z77 Board. Klar, im Laufe der Zeit hat sich die Technik weiterentwickelt und aus USB2.0 + 3.0 Anschlüssen wurden mittlerweile 3.0 und 3.1 Anschlüsse, aber im Kern hat sich nicht viel geändert. Auch intern entspricht das Board dem gängigen technischen Stand, den ich von den neueren, Intel basierten Boards kenne.

    Die Ausgänge für HDMI und DVI haben bei einem Ryzen CPU natürlich keine Funktion. Das ändert sich erst wenn AMD die ersten auf Ryzen basierten APUs auf den Mark bringt.

    Den Audiochip habe ich nicht wirklich getestet. Ja, er mach Ton und ja, er klingt besser als der ALC888 Chip des ausgetauschten Boardes. Doch gegen meine externe Asus Xonar U7 kommt der nicht gegen an. Ohne die Xonar gäbe es für mich ein weiteres Problem: Der Chip wird erst mit Linux Kernel 4.11 komplett unterstützt. Dumm nur, dass damit das Board generell nicht läuft. Siehe weiter unten.

    M.2 SSD und die SATA Ports

    Insgesamt kommt das Mainboard mit einem M.2 SSD Anschluss und 6 SATA 6G Ports daher. Und da muss man aufpassen! Nutzt man wie ich eine M.2 SSD mit PCIEx4 Anbindung, dann werden 2 der 6 SATA 6G Anschlüsse deaktiviert. Im UEFI/BIOS sieht man zwar noch die Anschlüsse, aber es werden keinerlei Geräte erkannt. In Falle dieses Boards sind das die zwei unter APU geführten SATA Ports.


    6. Leistung

    Bei einem so jungen Board für ein so junges System wie die AM4 Ryzen, fällt mir eine Beurteilung der Leistung schwer. Ich habe das Board in der BIOS Version F4 getestet. Dieses wirkt auf mich noch nicht ganz fertig. Zum einen fehlen noch Schalter, wie z.B. für die Abschaltung des onboard Soundchips, andererseits unterstützt es ohne Probleme den von mir verwendeten DDR4-2667 Speicher von HyperX im XMP1 Profil. Ein Update auf das jüngste F6 BIOS brachte mir zwar den Schalter für den Soundchip, dafür startet der Rechner aber nicht mehr mit eingestelltem XMP1 Profil. Das sind aber nur Kinderkrankheiten, die in der Fachpresse ja hinlänglich thematisiert werden. Ansonsten macht das Board was es soll, und die von mir gemachten Benchmarks decken sich mit zu meinem System vergleichbaren Werten im Netz.

    Läuft nicht mit Ubuntu

    Ein wesentlicher Kritikpunkt ist (Stand 13.04.2017) die Inkompatibilität zu mir wichtigen und aktuellen Linuxdistris. Ich arbeite unter einem Ubuntu 16.10, was mit dem neuen Board nicht starten will und einen IRQ Vector 07 Fehler auswirft. Selbst die kommende 17.04 LTS Version startet nicht. Erst ein Downgrade auf einen alten Kernel (4.4.0.72) schafft Abhilfe, aber so richtig befriedigend ist das nicht. An dieser Stelle sei auch Gigabyte zu kritisieren, die auf Nachfrage plump antworteten, dass nur Windows für sie relevant sei. Das mag gerechtfertigt sein, aber bisher hat jedes meiner Boards aus deren Hause out-of-the-box unter Debian/Ubuntu funktioniert.

    Träges UEFI

    Einen weiteren Punkt zur Kritik sehe ich persönlich an der doch etwas trägen Performance des UEFI. Das braucht länger mit seiner Initialisierung als der nachfolgende Windows 10 Bootvorgang. Sowas ist aber Jammern auf hohem Niveau.


    7. Preis-/Leistungsverhältnis

    Für ein Board dieser Preisklasse kann man nicht meckern. Und wenn die generellen Kinderkrankheiten der Plattform AM4 mit den kommenden BIOS Updates behoben werden, dann hat man ein schönes Board zu einem angemessenen Preis.


    8. Fazit

    Ich war gerade drauf und dran das Board zu bestellen, als ich die Chance bekam mich als Produkttester zu bewerben. Selbst wenn ich nicht angenommen worden wäre, so hätte ich es gekauft und den Kauf auch nicht bereut. Mir war, bis auf die Sache mit den SATA Ports und der M.2 PCIEx4 SSD, klar, dass ich mir da eine bleeding Edge Plattform zulegen und damit auch noch so manche Kinderkrankheit verbunden sein würde.

    Wenn man mich fragt, ob ich dieses Board weiterempfehlen würde, ich würde Jain sagen.

    Wer in der Lage ist sich um zukünftig unter Garantie kommende UEFI/BIOS Updates zu kümmern, diese einzuspielen und das System danach auf Stabilität zu testen, dem kann man "Ja. Kauf es." sagen. Wer allerdings nur zocken und mit all dem technischen Kram nix am Hut haben will, dem würde ich raten abzuwarten bis die Plattform die letzten Marotten durch Updates abgestellt bekommt. Das ist aber eher eine generelle Sache bei allen AM4 Boards."

  • Testbericht von Robert

    Zum Artikel: GA-AB350-Gaming 3

    veröffentlicht am: 12.04.2017


    "Ich bin einer der zehn auserkorenen glücklichen Gewinner der Mindfactory: GIGABYTE Testers Keepers Aktion und habe nun die Ehre der Community meine Meinung zum mir bereitgestellten GIGABYTE GA-AB350-Gaming 3 Mainboard in Form dieser Bewertung mitzuteilen.

    Lieferumfang:

    In meinem von Mindfactory sicher verfrachteten Mainboardkarton befanden sich das Mainboard selbst, 4 SATA-3 (6 Gb/s) Kabel, 1 GIGABYTE G Connector, 1 RGB(W) LED Verlängerungskabel, 1 I/0 Shield, eine multilinguale Quick Installation Guide, und ein User Manual, sprich ein Handbuch in Englisch, eine CD-ROM mit entsprechenden Treibern und ein GIGABYTE GAMING Sticker.

    Der Lieferumfang ist ordentlich, lediglich ein deutsches Handbuch wäre wahrscheinlich für viele Leute, die des Englischen nicht besonders mächtig sind schön gewesen. Für mich stellte dies jedoch kein Problem dar und so war ich nach dem Auspacken genauso gespannt das Mainboard endlich zu testen wie beim Bewerbevorgang für diese Aktion. Zur Driver-CD habe ich ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis, da eigentlich alle Treiber heutzutage von Windows automatisch geladen werden oder sich eine aktuellere Version im Internet vorfinden lässt und ich auf meine 60 Tage Norton Internet Security auch gerne verzichten kann.

    Design

    Das Mainboard kommt, wie der Name vermuten lässt, im aktuell sehr beliebten rot-schwarzen Racing-Design. Designtechnisch herausstechend ist wohl der länglich an der Seite befestigte LED Stripe und die zwei gegenüberliegenden LED Leuchtelemente. Alle drei sind farblich frei wählbar und lassen sich per Software (PC sowie per App) selbstverständlich mit anderen, selbstinstallierten LEDs (hierzu bietet das Mainboard reichlich Anschlussmöglichkeiten) abstimmen.

    Mit dem Design hat GIGABYTE meiner Meinung nach nichts falsch gemacht, wobei das natürlich immer einer Frage des persönlichen Geschmacks ist.

    Montage und Verarbeitung

    Bei der Montage hatte ich absolut keine Probleme, wobei das natürlich immer viel mehr vom Gehäuse als vom Mainboard selbst ausgeht. Insgesamt macht das Board einen äußerst soliden sowie stabilen Eindruck, worauf GIGABYTE mit seinem Ultra Durable Logo selbst beim Bootvorgang noch einmal hinweist. Die beiden PCIe Slots sind mit einer aus einem Stück gefertigten Metallpanzerung zusätzlich geschützt, was laut GIGABYTE diese Steckplätze doppelt so robust machen soll wie die der Konkurrenz. Ich hatte in der Vergangenheit bereits zwei Mal Probleme mit eben jenen Anschlüssen, da ich gerne einmal meine Grafikkarte wechsle und hoffe, dass das nicht nur ein Marketingtrick von GIGABYTE ist, der die nur Slots stabiler aussehen lässt.

    Ausstattung und Features

    Das Mainboard bietet fast alles, was man sich von einem guten Ryzen Mittelklasse Mainboard wünscht: das AMD B350 Chipset, 4 DDR4 RAM Slots (bis zu 3200 MHz), eine gute Onboardsoundkarte (ALC1220), einen 1 Gbit LAN Anschluss, 3 PCIe x16 Slots (1x X16, 1x X4 und einmal X1), 2 PCIe x1 Slots, einen M.2 Anschluss für SSDs der nächsten Generation und ausreichend USB Anschlüsse. Hier hätte ich mir jedoch lieber ein bis zwei USB Type C Anschlüsse (evtl. sogar mit Thunderbolt 3) gewünscht. Ein 2017 erscheinendes Mainboard sollte auch für die nächsten Jahre standardtechnisch gewappnet sein und USB Type C gehört nun einmal zweifelsfrei die Zukunft. Erweiterungsanschlüsse sind ausreichend gegeben. Ein schönes Gimmick ist der G Connector, der das Anschließen der einzelnen Gehäusepins an das Mainboard massiv erleichtert. Schade ist, dass das Mainboard keinen gesonderten Power-On Knopf für Bastler und Overclocker hat. Das UEFI BIOS liefert alle relevanten Einstellungsmöglichkeiten und mehr und ist zudem auch noch recht übersichtlich und intuitiv bedienbar.

    Fazit

    Wer ein gutes Mittelklasse Mainboard für sein zukünftiges Ryzen-System sucht, macht mit dem GIGABYTE GA-AB350-Gaming 3 sicherlich nichts verkehrt. Das Preisleistungsverhältnis ist, wenn man die Konkurrenz betrachtet, absolut gerechtfertigt. Für sein Geld bekommt man einige nette Spielereien, etwa die per App steuerbaren LED Zonen, aber vor allem ein grundsolides Mainboard, an welchem ich (und nun ihr evtl. auch) hoffentlich lange eine Freude finde(n)!"

    Teilnahmebedingungen:
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  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 500 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die, in der Produkttester-Anleitung, bereitgestellte E-Mail Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produkt bereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/ die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
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  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory 03/2017

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