Aktion Beendet!

Produkttester gesucht Alphacool Eisbaer LT

Sie sind technikbegeistert, interessieren sich für aktuelle Produkte und sagen gerne Ihre Meinung?

Dann bewerben Sie sich ab sofort bis zum 03.02.2019 für die Bewertung einen von 24 ENERMAX ETS-T50 AXE Silent Edition CPU-Kühlern. Erzählen Sie kurz, warum Sie sich als Produkttester eignen und das Produkt testen möchten. Zeitnah werden wir aus allen Bewerbern 24 Tester auswählen und kontaktieren. Sollten Sie unter den Auserwählten sein, wird Ihnen das Produkt zugesendet und sollte von Ihnen auf Herz und Nieren getestet werden.

Zum Verfassen Ihrer Artikelbewertung haben Sie nach Zustellung des Produktes 14 Tage Zeit.

Bei der Produktbewertung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Ihre Review sollte mindestens 1000 von Ihnen selbst geschriebene Worte umfassen und auch auf gewisse Faktoren wie z.B. Luftdurchsatz und Kühlung eingehen. Der Testbericht ist anschließend im Shop beim Produkt sowie mit Produktbildern im Forum abzugeben. Nach dem Produkttest und dem Abgeben Ihrer erfolgten Bewertung können Sie das getestete Produkt als Dank für Ihre Bemühungen behalten.


Dieses Mal können Sie folgenden Artikel testen:

24x ENERMAX ETS-T50

Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

Mit der Kühlleistung von bis zu 230W TDP ist der ETS-T50 AXE Silent Edition ein wahrer Hochleistungs-CPU-Kühler. Ausgestattet mit führenden innovativen Technologien sowie einem asymmetrischen Design mit fünf 6 mm Heatpipes mit der Heat Pipe Direct Touch Technologie sorgt er für eine schnelle Wärmeübertragung und ermöglich den Einbau von hohen RAM-Modulen. Ein 14 cm ENERMAX Lüfter mit patentierter Twister-Lager™ Technologie zieren den Kühler.

Dank dem Pressure Differential Flow Design kann der Luftstrom bis zu 15% erhöht werden. Die Luft wird dabei durch konische Tunnel geleitet, um den Luftstrom zu beschleunigen. Der schnellere Transport der kalten Luft ermöglich eine schnellere Abfuhr der Wärme.

Die Nutzer können über den Air Guide den Luftstrom in die gewünschte Richtung lenken. Dadurch können Sie den perfekten Gehäuseluftstrom entsprechend der Anforderungen Ihres Systems erzeugen.

Art.Nr.: 8903392

€ 36,34*

*inkl. 19% UStzzgl. Versandkosten

zum Artikel

Hier können Sie die Testberichte lesen:

  • Testbericht von Jan

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 22.03.2019


    "Ich möchte mich vielmals bedanken bei dem Testers Keepers Programm mitwirken zu dürfen.
    Ich durfte den Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler testen und bewerten.

    Ich bin kein professioneller PC-Komponente Tester, habe in meinem Leben dennoch mehrere PCs zusammengebaut und einigen Stabilitäts-Tests unterzogen. Ich denke, dass ich der Lage bin diverse Komponente für den PC zu überprüfen und zu beurteilen, ob diese ihren Zweck gut erfüllen oder nicht.

    Ich habe durch das Testers Keepers Programm den zuvor benannten Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler kostenlos erhalten. Der kostenfreie Erhalt des Kühlers beeinflusst meine Bewertung in keinster Weise und ich bewerte den gesamten Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler neutral.

    Mein genutztes Testsystem:

    Asus 970 Pro Gaming Aura Mainboard
    AMD FX 8350 CPU
    AMD Sapphire RX 580 Nitro+
    2 x G.Skill Ripjaw X 8GB 1600 MHZ Kits
    Kingston A400 SSD 240GB
    Be Quiet! 500 Watt Pure Power 10
    Game Max Falcon Gehäuse
    2 x 12 cm Lüfter

    Der Kühler befand sich in einem optisch ansprechenden roten Karton. An den Seiten des Aufbewahrungskartons wurde die Spezifikation, der Inhalt des Kartons und eine kurze Einleitung ersichtlich.

    Der Kühler befand sich in einer guten Polsterung, wodurch Transportschäden in der Regel auszuschließen sind. Im Lieferumfang sind eine Bedienungsanleitung und dazugehöriges Montagezubehör erhalten. Eine Wärmeleitpaste befand sich ebenfalls im Lieferumfang und gehört zum Zubehör des Kühlers.

    Der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler ist in einer schwarzen Farbe gehalten und lässt sich durch seine neutrale Farbe gut mit den anderen Komponenten integrieren.

    Die Montage war weder herausfordernd noch schwierig und ist für den Käufer sehr leicht zu bewerkstelligen. Für ungeübte PC-Schrauber sind in der Bedienungsanleitung sämtliche Vorgänge ausführlich beschrieben, was die Montage erleichtert.

    In meinem Fall habe ich den Kühler auf einem AM3+ Sockel angebracht. Die Backplate wird mit vier Schrauben an der Mainboard Rückseite angebracht. Von der Vorderseite werden aus Plastik bestehende Abstandshalter auf die Schrauben gesteckt. Im Anschluss kommt die Montageplatte für den Kühler auf diese Schrauben drauf. Um alle Teile in ihrer Positon zu lassen gibt es kleine Plastikscheiben die mit etwas Druck auf den Schrauben befestigt werden.

    Im nächsten Schritt muss der Air Guide entfernt werden. Der Air Guide ist mit vier Plastiknasen am Kühler befestigt. Es befindet sich ein zusätzliches Schutzpapier am Kühlerboden. Dieses Schutzpapier am Kühlerboden muss zunächst entfernt werden, um die im Packungsinhalt mitgelieferte Wärmeleitpaste auftragen zu können. Leider war die Verpackungstube der Wärmeleitpaste so fest verschlossen, dass diese nur mithilfe einer Zange geöffnet werden konnte. Der Deckel ließ sich sonst nicht entfernen. Der Verschluss der Warmeleitpastentube sollte leichter zu öffnen sein, so dass man kein zusätzliches Werkzeug dafür benötigt.

    Der Kühlkörper wird mit zwei Schrauben an der Montageplatte befestigt und der Air Guide kann wieder aufgesteckt werden.

    Der Lüfter wird mit zwei größeren Halteklammern am Kühlkörper befestigt und der PWM Stecker auf das Mainboard gesteckt.

    Mir gefällt am Air Guide, dass man ihn in vier Richtungen montieren kann. Dadurch lässt sich die Luft individuell Steuern und man bekommt einen Luftstrom an der Stelle, an der dieser benötigt wird.

    Ich finde es sehr vorteilhaft, dass sich zwischen Lüfter und Arbeitsspeicher ein wenig Platz befindet. Somit ist es möglich auch einen Arbeitsspeicher mit einem in der Regel großen Kühlkörper zu benutzen und zu verbauen.

    Der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler war für mich im Idle und im geschlossenen Gehäuse nicht hörbar. Nur, wenn man mit dem Ohr sehr nah an das Gehäuse geht kann man ein leises Knattern und einen leichten Luftstrom vernehmen. Läuft der Kühler Lüfter auf 100% kann man ihn jedoch sehr deutlich wahrnehmen. Auf der Höchstleistung verschwindet das zuvor erwähnte Knattern. Eine Vibration fiel mir nicht auf.

    Da so gut wie jeder Lüfter auf in seiner Maximalleistung von 100% ziemlich laut sein kann, werte ich diesen Punkt nicht negativ, sondern neutral. Leider bin ich nicht im Besitz von einem Dezibel-Messgerät und kann aus diesem Grund keine genauen Daten über eine gemessene Lautstärke aufzeigen.

    Das Design des Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler bewerte ich als mittelmäßig und nicht herausstechend. Mir gefällt, dass er komplett schwarz gehalten ist. Die Verarbeitung des Kühlers erscheint sehr gut. Der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler wirkt weder minderwertig noch instabil.

    Der in meinen Augen wichtigste Teil eines Kühlers ist die Kühlleistung. Ich habe einige Daten gesammelt und wie folgt aufgelistet:

    FX-8350
    VCore - 1,39v
    Mhz - 4216
    RPM Idle - 510
    Temperatur Idle - 24-33c
    Cinebench 1. Durchlauf - 872 RPM | 57c
    Cinebecnh 2. Durchlauf - 898 RPM | 58c
    Prime 95 small FFTs - 1051 RPM | 58c

    VCore - 1,42v
    Mhz - 4424
    RPM Idle - 550
    Temperatur Idle - 28-36c
    Cinebench 1. Durchlauf - 1000 RPM | 64c
    Cinebecnh 2. Durchlauf - 1043 RPM | 65c
    Prime 95 small FFTs - 1064 RPM | 67c

    VCore - 1,46v
    Mhz - 4628
    RPM Idle - 576
    Temperatur Idle - 31-39c
    Cinebench 1. Durchlauf - 1059 RPM | 70c
    Cinebecnh 2. Durchlauf - 1059 RPM | 70c
    Prime 95 small FFTs - 1062 RPM | 72c


    Direkt nach dem ersten Durchlauf wurde der Cinebench Testlauf gestarten. Nach dem zweiten Durchlauf von Cinebench wurde der Prime Test durchgeführt und lief 5 Minuten.

    Mein FX könnte bis zu 4800 Mhz hochgetaktet werden. Dies ist aber eine Region, die der Kühler definitiv nicht gekühlt bekommt. Mein Eindruck war, dass der Kühler nicht für das Übertakten entwickelt wurde, eventuell wäre er nur für sehr moderates Übertakten brauchbar. Ich habe bewusst diesen FX Prozessor ausgewählt und keinen Ryzen, da der FX sehr viel Wärme abgeben kann und sich die Kühlleistung des Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler besser bewerten lässt.

    Der Kühler ist nicht schlecht und kann sich in dieser Preisklasse auf jeden Fall sehen lassen. Die Kühlleistung ist in Ordnung, aber nicht überragend und auch das Design des Kühlers ist ansprechend. Leider vermisse ich zwei weitere Halter für einen zusätzlichen Lüfter. Der Air Guide ist eine nette Idee und die Umsetzung ist gut, allerdings ist er in meinem Gehäuse nicht wirklich notwendig. In der Regel wird die Luft durch einen zusätzlichen Lüfter am hinterem Gehäuseteil nach außen befördert.

    Alles in allem ist der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition CPU Kühler sehr solide und für HomeOffice und leichtes Übertakten gut geeignet."

  • Testbericht von Marcel

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 13.03.2019


    "Produktbewertung ENERMAX ETST50 AXE Silent Edition
    In den vergangenen Wochen konnte ich den CPU Kühler "AXE ETS-T50A-FSS" von Enermax ausgiebig und gründlich testen. Anmerken möchte ich im Vorfeld, dass ich kein Experte bin, der tagtäglich PC-Bauteile testet und vergleicht. Da ich jedoch viele Jahre Erfahrung im Zusammen- und Umbau mit Computern habe, kann ich durchaus die einzelnen Aspekte des Lüfters objektiv beurteilen. Verwendet habe ich das 140mm "Silent Edition" Kühler Modell. Mein Vorab-Fazit: Ein toller, leistungsstarker Kühler, der mein Set-Up hervorragend ergänzt. Aber schauen wir uns den Kühler doch detaillierter an.

    Da ich beim Spielen und Arbeiten eine möglichst ruhige Atmosphäre haben will, war mir im Vorhinein wichtig, dass der Kühler möglichst unauffällig arbeitet. Nachdem ich den Lüfter eingebaut habe, war ich daher sehr gespannt auf das Ergebnis: Der Lüfter arbeitet sehr ruhig, selbst bei rechenintensiven Prozessen bleibt die Lautstärke in einem angenehmen Bereich. Herstellermäßig ist eine Höchstlautstärke von 22db angegeben | subjektiv bin ich jedoch sehr zufrieden. Lautstärketests, zum Beispiel über entsprechende Apps, habe ich nicht durchgeführt, aber dazu gab mir der Kühler auch keinen Grund!

    Ein weiterer Aspekt ist die Effizienz des Lüfters: Wie hoch ist der Luftdurchsatz und wie wirkungsvoll ist der Kühler? Enermax hat sich in dieser Hinsicht etwas sehr Interessantes einfallen lassen. Durch das sogenannte "Pressure Differential Flow Design" wurde der Luftdurchsatz um bis zu 15% erhöht. Hinter dieser zugegebenermaßen sehr komplizierten Bezeichnung verbirgt sich eine schlaue Bauweise, durch die die Luft innerhalb des Lüfters beschleunigt wird. Außerdem leitet der Lüfter die Luft sehr dicht an den Heatpipes vorbei, was den Kühleffekt des Lüfters noch einmal merklich erhöht. Diese Technologie nennt man auch "Vortel Generator Flow" und kommt aus einem Bereich, der mich auf den ersten Blick doch gewundert hat: Aus der Luftfahrtindustrie. Baulich umgesetzt wurde diese innovative Technologie, indem man kleine Spoiler an den Lamellen angebracht hat. Der Effekt: Viel mehr Luft strömt durch den Kühler, und das kommt seiner Leistung zu Gute. Als Poweruser lag es mir daher sehr am Herzen, dass der Kühler sehr effizient arbeitet | und das macht er auch zu meiner Zufriedenstellung! Die Kühlleistung reicht mit 500 bis 1000 RPM für meine Arbeiten vollkommen aus. Grundsätzlich gilt: Bei der Suche nach dem richtigen Kühler sollte jeder auf den verbauten CPU und die gewünschte Nutzung achten.

    Vibrationen sind mir innerhalb der Testphase nicht aufgefallen. Das könnte unter anderem an den Gummiaufklebern liegen, die auf dem Lüfter angebracht sind.

    Ein weiterer Aspekt, der dem einen oder anderen Nutzer möglicherweise am Herzen liegt, ist die Optik des Lüfters. Hier gilt zu sagen, dass der Lüfter insgesamt in Schwarz gehalten ist, was ihm eine elegante, edle Optik verleiht. Ästhetisch hält der Lüfter mit teureren Modellen durchaus mit. Der Lüfter ist durch sein dezentes Design sicherlich mit verschiedenen anderen Bauteilen kombinierbar und fällt nicht negativ ins Auge. Zu loben ist außerdem die solide Verpackung, die den Lüfter sicher an sein Ziel | also höchstwahrscheinlich Deinen Rechner | bringt. Auf der Verpackung sind alle wesentlichen Spezifikationen des Lüfters angegeben. In der Verpackung war der Lüfter mit dem mitgelieferten Zubehör ordentlich verpackt. Dadurch sind Schäden, die innerhalb des Versandwegs auftreten könnten, praktisch ausgeschlossen. Die Verarbeitungsqualität ist, soweit ich sie beurteilen kann, gut. Mängel konnte ich innerhalb des Zeitraums, in dem ich den Lüfter bereits verwende, nicht erkennen. Der haptische Eindruck war durchweg positiv, der Lüfter sieht daher nicht nur gut aus | er fühlt sich auch gut im Umgang und Einbau an.

    Schauen wir uns nun an, wie die meine Montageerfahrung war. Da ich bereits einige Computer zusammen- und umgebaut habe, habe ich mit der Zeit eine gewisse Intuition zum Einbau bestimmter Computerkompetenten entwickeln. Doch auch für Menschen, die im Umgang mit Computerhardware unerfahren sind, ist gesorgt: Die Anleitung erklärt alle nötigen Schritte einfach und verständlich. Zu aller erst habe ich die Halteplatte unter dem Mainboard angebracht. Mithilfe eines Rings habe ich die Platte anschließend an der Oberseite meines Mainboards angebracht. Auf diesem Ring habe ich später den Kühlturm installiert. Zuvor muss jedoch auf dem CPU sorgfältig und sparsam eine bestimmte Menge Wärmeleitpaste aufgetragen werden. Dann habe ich den Kühlturm auf dem Prozessor platziert und zusammengeschraubt. Als letztes habe ich den Lüfter am Kühlturm befestigt. Der Montageprozess ist meiner Meinung nach für jeden einfach machbar.

    Das Preisleistungsverhältnis des Prozessors ist gut. Dieser Aspekt hängt sicherlich auch damit zusammen, welche persönlichen Anforderungen man an den Prozessor hat. Für den Preis von rund 35 Euro sind die Kühlleistung sowie die geringe Lautstärke auf jeden Fall ordentlich. Nicht zu vergessen ist das ordentliche Design, das in meinem Fall perfekt zu den restlichen Komponenten passt. Daher empfehle ich den Kühler jedem, dem die technischen Daten ausreichen und auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis Wert legt.

    Herstellermäßig liegt der Fokus | neben der tollen Optik, der durchdachten Bauweise und den guten "technischen" Parametern auf einer sehr hohen Lebensleistung. Laut Hersteller beträgt durch die "Twister-Lager Technologie" für bis zu 160.000 Stunden MTBF.

    Einen Vergleich zu anderen Lüftern kann ich nur bedingt und auf Basis meiner subjektiven Erfahrungen anstellen. Im Gegensatz zu meinem vorigen Lüfter ist das vorliegende Modell von Enermax gerade bei hoher CPU-Belastung wesentlich ruhiger. Insbesondere fällt kein Brummen oder Ähnliches auf, das definitiv einen Minuspunkt bei meinem alten Lüfter darstellte. Wer den Lüfter detaillierter einem Vergleich unterziehen will, der findet im Internet | insbesondere im englischsprachigen Raum | sicherlich das eine oder andere interessante Review.

    Zusammenfassend empfehle ich den Lüfter sehr. Klar, ist der Preis von 35 Euro nicht herausragend hoch. Doch das sagt noch nichts über die definitiv überzeugende Leistung des Lüfters aus. Durch sein ansehnliches Design passt es gut zu meinen restlichen Bauteilen. Die Montage gestaltete sich insgesamt unkompliziert und schnell. Auch die Leistung des Lüfters entspricht voll meinen Erwartungen, nicht nur in Sachen Luftdurchlass und Effizienz, sondern auch in Puncto Lärmpegel und Vibration. Eine Leistungssteigerung durch den Lüfter konnte ich definitiv feststellen. Da ich jedoch kein Experte, sondern ein mehr oder weniger gewöhnlicher Heimanwender bin, überlasse ich die Analyse der Leistung anderen. Abschließend bin ich gespannt, wie lange der Lüfter ordnungsgemäß funktionieren wird, da ich in Vergangenheit negative Erfahrungen mit bestimmten Lüftern gesammelt habe. Ein Lüfter vom PC-Zubehörhersteller Enermax war jedoch nicht dabei."

  • Testbericht von Lukas

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 13.03.2019


    "Testbericht zum Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    Einleitung
    Die folgende Produktbewertung des Enermax CPU-Kühlers findet im Rahmen des Testers-Keepers-Programm von Mindfactory in der Kooperation mit Enermax statt. Zunächst möchte ich sowohl Mindafctory als auch Enermax für die Möglichkeit danken ein interessantes Produkt tsten zu dürfen

    Testsystem
    Als Testsystem habe ich einen Mainstream-PC verwendet, welcher zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat aber dennoch für einen solchen Test ausreichend ist.
    - Gehäuse: AeroCool V3X Advance Evil Blue Edition Midi Tower ohne Netzteil schwarz/blau
    - Prozessor: Intel Core i7 6700K zu 4,69 GHz übertaktet
    - RAM: 8Gb Crucial DDR4, 2133 MHz Singel Channel
    - Graphikkarte: Inno3D NVIDEA GeForce GTX 1070
    - Alter CPU-Kühler: Arctic Freezer i11
    - Mainboard: MSI Z170A Gaming M7
    Alle Restlichen Komponenten (SSD, HDD, etc.) werde ich jetzt nicht hier auflisten, da diese für den Test keine große Rolle spielen.

    Verpackung/Lieferumfang
    Zunächst erst einmal das äußere ei der Lieferung. Die Verpackung ist schlicht gehalten in Rot/schwarz und birgt alle auf den ersten Blick wichtigen Features, sowie die Alleinstellungsmerkmale des Produkts, etwa das abnehmbare Rotorblatt oder den gerichteten Airflow dank eines speziellen Aufsatzes. Im Lieferumfang selber ist noch das Montagezubehör für alle gängigen Mainstream Plattformen enthalten:
    CPU-Kühlkörper
    Lüfter
    Lüftungsgitter
    Enermax Wärmeleitpaste
    Bedienungsanleitung
    Alle nötigen Montageelemente für sämtliche aktuellen Intel und AMD Sockel
    Unboxing
    Die Lieferung brauchte zwar verhältnismäßig lang für Mindfactory, allerdings geschah diese im Rahmen einer Aktion, weshalb ich darüber hinwegsehen kann. In dem Karton befand sich dann der Kühler in seiner Originalverpackung von Enermax sehr gut gepolstert.

    Auf der Verpackung selber sind zunächst alle wesentlichen Merkmale des Kühlers bildlich und auch mit kleinen Texten an den Seiten beschrieben. Im inneren befinden sich dann drei "Kammern". In der größten und damit auch in der mittleren Kammer liegt der Kühlblock welcher mit einer kleinen Schutzabdeckung von Stößen geschützt wird. Darüber liegt der 140 mm Lüfter und die Bedienungsanleitung. An den Seiten befindet sich jeweils ein weiteres Fach in dem Sich sämtlicher Zubehör für die Montag finden lässt.

    Bedienungsanleitung
    In der Bedienungsanleitung ist die Montage der einzelnen Bestandteile auf die unterschiedlichen Plattformen sehr gut erklärt und in kleinen Bildern dargestellt. Des Weiteren sind auch noch alle Sicherheitshinweise sowie die allgemeinen Produkthinweise in allen gängigen Sprachen aufgeführt.

    Optik
    Meiner Meinung nach ist dieser Kühler rein optisch sehr gut gelungen. Die geschwärzten Lamellen des Kühlblockes passen so gut wie in jedes System und sehen auch in einem Gehäuse mit Sichtfenster sehr gut aus. Obwohl der Kühlblock mit Lüfter und Lüftungsgitter zu einem der größeren CPU-Kühler zählt, sieht man ihm die Größe nicht sofort an. Im Gehäuse sieht er dann aber doch sehr wuchtig aus.
    Der Kühlblock hat den Vorteil, dass die fünf Doppel-Heat Pipes nicht wie bei anderen Kühlern nur indirekt mit der CPU verbunden ist, sondern die Heat Pipes sind in den unteren Kühlblock integriert und haben somit einen direkten Kontakt zur Wärmeleitpaste.

    Montage
    Mit Hilfe der Anleitung ist es ein Einfaches den Kühler zu montieren. Die Montage war in meinem System recht einfach, da ich auf dem ATX Mainboard viel Platz zum arbeiten hatte. Allerdings war der Platz im Gehäuse selbst nicht so viel, sodass ich schon ein wenig fummeln musste. Von Vorteil ist dabei auf jeden Fall ein sehr langer Schraubendreher allerding lässt sich der Kühler auch mit einem etwas kürzeren befestigen.

    Auf einem ATX Mainboard ist auf jeden Fall genug Platz zwischen Kühler, Arbeitsspeicher und GPU, allerdings denke ich, dass das auf kleinen Mainboards kritisch werden könnte. Des Weiteren sollte man vorher schauen ob der Kühler auch in das Gehäuse passt, da dieser sehr hoch ist und somit nicht unbedingt in jedes Gehäuse passt. Ich habe selber die Erfahrung bei diesem Kühler gemacht, dass das Gehäuse zu niedrig ist.

    Die Wärmeleitpaste lässt sich sehr leicht verteilen (Ich mache immer eine dünne Schicht auf die CPU damit diese sehr gut verteilt ist; ich weiß es gibt unterschiedliche Philosophien). Es wäre aber dennoch von Vorteil, wenn Enermax der Wärmeleitpaste einen kleinen Spachtel beilegen würde um die Paste besser verteilen zu können (ob dieser dann benutzt wird bleibt ja dann jedem selbst überlassen).


    Besonderheit
    Der Kühler hat eine große Besonderheit: Er besitzt auf der Rückseite des Kühlblocks eine abnehmbares Lüftungsgitter welches in einer Halterung um 360° gedreht werden kann. Durch die schrägstehenden Lamellen in diesem Gitter lässt sich der Luftstrom sehr gut steuern, sodass die warme Luft nicht direkt in Gehäuseinnere geblasen wird, sondern man diesen damit direkt aus dem Gehäuse leiten oder zumindest in die Richtung eines anderen Lüfters, welcher dann die warme Luft aus dem Gehäuse bläst.

    Praxistest
    In meinem System ist normalerweise ein Arctic Freezer i11 verbaut, welcher unter hoher Belastung sehr laut werden kann und ich muss sagen, dass ich im Vergleich mit dem Kühler von Enermax echt begeistert bin. Auch wenn ich die Lüfterleistung auf 100% stelle, habe ich im Vergleich zu dem alten Kühler nur ein leichtes Rauschen neben mir gehört und in 2 Metern Entfernung war der Lüfter fast geräuschlos. Bei einem Belastungstest mit Prime95 habe ich mit dem alten Kühler schon nach fünf Minuten sehr hohe und kritische Werte erreicht, wobei ich mit dem Kühler auf 100% Literleistung auch 15 Minuten Stresstest immer noch keine kritischen Temperaturen erreichen konnte.

    Fazit
    Ich bin von dem Produkt von Enermax sehr angenehm überrascht und bin der Meinung, dass es sich um ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis handelt, da dieser Kühler mit nicht einmal 40¤ zu den günstigeren Modellen bei den CPU-Kühlern zählt. Auch optisch überzeugt mich dieser Kühler auf ganzer Linie und ich würde den Kühler auf jeden Fall wieder benutzen und auch weiterempfehlen. Es ist zwar nicht so clean im Gehäuse als wenn eine Wasserkühlung verbaut ist, aber für einen Luftkühler sieht er alle mal sehr gut aus.

    Was aber am wichtigsten ist, ist ja die Kühlleistung und die Lautstärke. Die Kühlleistung ist auf jeden Fall ausreichend, aber ich denke, wenn man jetzt einen Prozessor aus Intels Extrem-Reihe oder der AMD-Threadripper Reihe nehmen würde, denke ich das dieser Kühler schon an seine Grenzen kommen würde. Die Lautstärk ist auch vollkommen in Ordnung da die Vibrationen durch Gummiunterlagen komplett abgefedert werden und somit nicht auf das Gehäuse übertragen werden können. Auch ansonsten macht der Lüfter keine großen Geräusche und man kann diesen Kühler ruhig für einen Silent-PC benutzen."

  • Testbericht von Justin

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 11.03.2019


    "Ich habe diesen CPU-Kühler von Mindfactory als Testprodukt, der "Testers Keepers" Aktion erhalten. Dafür erstmal vielen Dank an Mindfactory für die Möglichkeit, diesen CPU-Kühler testen zu dürfen.

    Erstmal zur Lieferung: Diese dauerte zwar etwas länger (wurde ca. eine Woche nach Bestätigung erst losgeschickt), dies sehe ich aber nicht als großen Kritikpunkt, da es eine Aktion ist und man da auch etwas längere Bearbeitungszeit einplanen sollte.

    Lieferumfang:
    - CPU-Kühlkörper
    - Lüfter
    - Lüftungsgitter
    - alle nötigen Befestigungsmaterialien zur Montage für sämtliche Intel und AMD Sockel (passende Sockel siehe Produktbeschreibung auf Mindfactory)
    - Enermax Wärmeleitpaste
    - Bedienungsanleitung

    Mein Testsystem:
    -CPU: Ryzen 5 2600
    GPU: NVIDIA GTX 1070 ti von Asus Strix
    Ram: 16Gb GSkill Aesis
    Mainboard: Asus b450 M Pro TUF Gaming

    Unboxing:
    Der Kühler kam in einem ziemlich großen Karton, indem sich die Originalverpackung des Enermax befand. Alles war gut verpackt und auch die OVP des Kühlers sieht sehr ansprechend aus. Auf der Verpackung ist der Kühler und die genaue Bezeichnung abgebildet. Außerdem sind noch die wichtigsten Informationen und Besonderheiten beschrieben. öffnet man diese Verpackung sieht man schon wie groß der Kühler ist. Die Verpackung ist in 3 Teile geteilt, eine kleine Box mit allem Befestigungsmaterial, in der Mitte der Kühler und auf der anderen Seite die Bedienungsanleitung. Dies gefällt mir sehr gut da so alles viel ordentlicher erscheint als bei anderen Herstellern.

    Bedienungsanleitung:
    Die Anleitung beschreibt den Einbau für AMD und Intel Sockel. Es sind alle Montageschritte mit Bildern und einer kurzen Beschreibung dargestellt, sodass man nach kurzer Einlesezeit den Kühler theoretisch gut montieren kann. Die Bedienungsanleitung ist in sämtlichen Sprachen dargestellt und ist gut verständlich beschrieben.

    Optik:
    Ich finde den Kühler optisch sehr ansprechend, da auch der Kühlkörper in Schwarz gestaltet ist. Dies gefällt mir deutlich besser als die anderen, meist silberglänzenden Kühler und passt somit auch optisch in so gut wie jedes System. Des Weiteren sticht auch die sehr gute Verarbeitung ins Auge. Allerdings sollte man die Größe des Kühlers immer im Hinterkopf behalten und dann selbst entscheiden ob er in das vorhandene System passt.

    Montage:
    Die Montage gestaltet sich in der Praxis aber etwas kniffeliger, da es ein sehr großer Kühler ist (was natürlich sehr gut für die Kühlleistung ist). Man benötigt also einen sehr langen Schraubendreher, so dass man gut an die Befestigungsschrauben des Kühlers drankommt, dies ist aber auch alles auf garkeinen Fall kein Hexenwerk und lässt sich mit ein wenig Geschick gut durchführen.

    Ich habe den Kühler in 2 Systemen getestet, dabei eines mit einem micro ATX Mainboard. Auf diesem wird es natürlich etwas eng und Ich würde den Kühler aufgrund der Größe, bei einem MB mit diesem Formfaktor nicht unbedingt empfehlen. Im zweiten System mit ATX Mainboard war der Platz auf dem Board nicht das Problem, es lässt sich alles gut erreichen und es ist auch genügend Platz zur GPU und Ram. Allerdings sollte man im Voraus die Maße des Gehäuses überprüfen, denn durch die große Aufbauhöhe passt dieser Kühler sicher nicht in jedes Gehäuse.

    Besonderheit:
    Dieser Kühler verfügt über ein Lüftungsgitter auf der Rückseite, dieses lässt sich einfach abnehmen und um bis zu 360 Grad drehen. Der Sinn dieses Gitters ist das durch die schräggestellten Lamellen des Gitters, die Luft auf dem schnellsten Wege aus dem Gehäuse "gelenkt" werden kann. Dies ist meiner Meinung nach eine sehr gute Funktion da die warme Luft dann nicht ins Gehäuse geblasen wird, sondern auf direktem Wege hinaus befördert wird.

    Praxistest:

    In meinem Hauptsystem ist eine AIO Wasserkühlung verbaut und in einem zweiten System ein Alpenföhn Brocken ECO. Auf Grund dessen konnte ich die Kühlleistung und Lautstärke gut in einem Vergleich testen und muss sagen, dass ich schon echt begeistert bin von dem Enermax ETS-T50 AXE Silent Edition CPU Kühler. Die Kühlleistung ist sehr gut, dies lässt sich aber natürlich aufgrund der Größe schon erahnen. Natürlich kommt dieser Luftkühler nicht auf die Kühlleistung wie eine Wasserkühlung, muss sich aber auf keinen Fall verstecken, denn ich kam trotz sämtlichen Belastungstests mit einem I7 2600K und einem AMD Ryzen 5 2600 nicht einmal in einen kritischen Bereich. Die Kühlleistung überzeugt auf jeden Fall voll und ganz!

    Auch die Lautstärke ist sehr angenehm, dadurch das der 140mm Lüfter mit 500-1000 RPM dreht. Also wenn man keinen kompletten silent PC haben möchte, ist dieser Lüfter eine sehr gute Wahl.

    Insgesamt ist der "Enermax ETS-T50 AXE Silent Edition" ein sehr gelungener und optisch schöner CPU-Kühler, der in einem gut gestalteten Karton verpackt ist und im PC mit guter Kühlleistung und geringer Geräuschentwicklung überzeugt, allerdings durch die Größe erst seinen Platz in ausreichend großen Gehäusen finden muss. Außerdem ist das Lüftungsgitter auf der Rückseite ein Highlight was mich persönlich sehr von dem Produkt überzeugt. Mit dem Preis/ Leistungsverhältnis bin ich vollkommen zufrieden. Es wird sehr viel geboten für einen echt fairen Preis.

    Aufgrund der oben genannten Fakten vergebe Ich 5 von 5 Sternen, mit der Info, dass man gucken sollte, ob er ins Gehäuse passt."

  • Testbericht von Okan

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 07.03.2019


    "Zunächst erstmal Vielen Dank an Mindfactory, dass Ich für die Testers and Keepers Aktion ausgewählt wurde.
    Hier ist meine persönliche Bewertung:


    Mein Testsystem:
    CPU: AMD Ryzen 5 2600x
    CPU Kühler: Wraith Spire ( Standard Kühler von dem 2600x )
    GPU: Zotac RTX 2070 Mini
    RAM: G.Skill DDR4 3466Mhz 2 x 4Gb ( Im Betrieb bei 3333Mhz
    Mainboard: MSI Mortar B450m
    Gehäuse: Jonsbo UMX4
    Gehäuse Lüfter: 3 mal 120mm Lüfter (Zwei von unten einwärts und einer links oben auswärts)

    Die Bewertung ist eingeteilt in:
    - Design und Verarbeitung
    - Montage
    - Lautstärke
    - Vibration
    - Luftdurchsatz und Kühlung
    - Vergleichstest
    - Haltbarkeit
    - Preis/Leistung
    - Fazit


    Design und Verarbeitung:
    Das Design wirkt weder sehr schlicht noch sehr auffällig. Der CPU-Kühler ist bis auf die Klammern zur Befestigung des Lüfters am Kühlkörper und der Kontaktfläche zum CPU in einem matten Schwarz gehalten und wirkt sehr edel.
    Durch ein asymmetrisches Design wird für die RAM-Sticks auf der rechten Seite von der CPU Platz geschaffen. Was aber dazu führt, dass links von der CPU weniger Platz ist.
    Bei genauerem betrachten der Lamellen kann man erahnen, dass sich die Entwickler dieses CPU-Kühlers technisch etwas ausgedacht haben. Auch das Design der obersten Platte des Kühlkörpers zielt auf diesen Eindruck ab.
    Die 5 Heatpipes (6mm) bestehen aus Kupfer und die Kühlrippen aus Aluminium. Der Lüfter und der Air Guide bestehen aus Plastik.
    Bei der Suche nach optischen Makeln habe ich mit der Taschenlampe Drei kleine Stellen gefunden, an welchen der Lack fehlt. Dazu muss ich sagen, dass die Stellen wirklich sehr klein sind und auch hinter dem Lüfter verschwinden. Unter dem Aufkleber, welcher in der Mitte des Lüfters sitzt befinden sich ein paar kleine Luftbläschen. Sonst wirkt der Kühler im ganzen, sowohl optisch als auch haptisch sehr hochwertig. Ich denke auch, dass solche Makel auch bei anderen CPU-Kühlern in der selben Preisklasse auffindbar sind.
    Im Vergleich zu dem Wraith Spire wirkt er groß und mächtig.
    Leider fehlt bei dem CPU-Kühler eine RGB Beleuchtung.


    Montage:
    Die Anleitung erscheint sehr ersichtlich.
    Zuerst bringt man unter und über dem Mainboard die Befestigungsplatten für den Kühler an. Dann folgt das Auftragen einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste auf die CPU. Leider habe ich an dieser Stelle einen kleinen Spachtel vermisst, aber ich konnte mir mit einem Stück Plastik, welches ich aus einer alten Bankkarte ausgeschnitten habe aushelfen.
    Danach schraubt man zunächst nur den Kühlkörper ohne Lüfter und Air Guide an. Man kommt an die linke Schraube etwas schwieriger ran und braucht für beide Schrauben auf jeden Fall einen Langen Schraubenzieher. Zum Schluss steckt man den Lüfter und den Air Guide an den Kühlkörper ran und schließt den Lüfter am Mainboard an. So ungefähr ist die Anleitung auch aufgebaut.
    Die Montage lief sehr schnell ab und war einfach. Ich habe nur 15 Minuten für den CPU Kühlerwechsel benötigt.


    Lautstärke:
    Als ich meinen PC gestartet habe ist mir sofort aufgefallen, dass mein PC leiser wurde!
    Mit 13 bis 22 dB gehört dieser Kühler auch zu den leisesten auf dem Markt in seiner Größe.
    Hierzu auch noch eine kleine Information: Den Unterschied von Beispielsweise 22 und 26 dB kann man deutlich hören.

    Vibration:
    Beim Einbau sind mir Gummiaufkleber auf dem Lüfter/Air Guide aufgefallen. Diese sollen mögliche Vibrationen davon aufhalten weiter geleitet zu werden.
    Mir sind beim abtasten keine nervigen Vibrationen aufgefallen.


    Luftdurchsatz und Kühlung:
    Ich denke, dass der Hersteller sich mit der Luftstromangabe etwas geirrt hat und die Zahlen in cfm und m³/h verwechselt hat, da 94,21 m³/h 55,45 cfm ergeben und nicht umgekehrt. Also beträgt der maximale Luftdurchsatz 94,21 in m³/h.
    Der Luftdurchsatz von diesem CPU-Kühler ist ganz solide im Vergleich zu anderen CPU Kühlern.
    Wenn man den Aufbau des Kühlkörpers betrachtet merkt man, dass die Ingenieure von Enermax etwas echt feines hingezaubert haben. Durch Vortex Generatoren ( kleine Spoiler auf den Kühllamellen ) wird die Luft so dicht wie möglich an die Heatpipes getrieben, sodass die wärme effizienter abgetrieben werden kann. Durch den Air Guide kann man die warme abgetriebene Luft in Richtung der absaugenden Gehäuselüfter führen, damit sich das Gehäuseinnere weniger erwärmt. Die 5 Heatpipes sind aus Kupfer, was bekanntlich gut Wärme leitet. Die Heatpipes liegen direkt auf dem CPU an und sollen so auch die Hitze besser abnehmen.
    An sich kann der ETS-T50 Silent Edition gut kühlen, wer aber jedoch seine CPU übertakten will, sollte zu potenteren Modellen greifen.

    Vergleichstest:
    Ich habe einen simplen und realen Test für den Vergleich des Wraith Spire mit dem ETS T50 Silent Edition ausgeführt. 45 Minuten lang habe ich Battlefield 5 laufen lassen und habe dann über einige Sekunden die Temperatur beobachtet und einen Durchschnittswert berechnet.
    Gemessen wurde mit HWMonitor.
    Wraith Spire: 74° C
    Enermax ETS T50 Silent Edition: 61° C
    Differenz: 13° C
    Da ich ein relativ kleines Gehäuse besitze und die angezogene Luft erst durch die Grafikkarte erwärmt wird, würde ich sagen, dass das Ergebnis ganz gut ausgefallen ist für den CPU-Kühler von Enermax.


    Haltbarkeit:
    Der Hersteller gibt 160 000 h MTBF an. Was heißen soll, dass dieser Kühler bzw. Lüfter diese Anzahl an Stunden ohne Ausfälle beschreiten soll.
    Um ehrlich zu sein denke ich, dass der CPU-Kühler genügend Jahre seinen Dienst erbringen wird, sodass man sich um die Haltbarkeit keine Sorgen machen muss.


    Preis/Leistung:
    Leider kann man durch die falsche Luftdurchsatz Angabe bei Vergleichsseiten nicht auf diesen CPU-Kühler stoßen, wenn man seine Suche durch den Luftdurchsatz eingrenzt.
    Da ich sowieso auf der Suche nach einem neuen CPU-Kühler war habe ich oft Preise verglichen und bin auch auf den ETS-T50 Silent Edition gestoßen.
    Tatsächlich kam er in meine engere Auswahl und vergleichbare Produkte waren dann entweder teurer, schwächer oder sahen nicht so edel aus wie dieser hier.
    Leider fehlt bei dem ETS T50 Silent Edition eine RGB Beleuchtung, welche das Sahnehäubchen gewesen wäre. Bei aufgerundet 35¤ kann man aber davon gut absehen.


    Fazit:
    Für 35¤ bekommt man hier einen CPU-Kühler, welcher in jeder Disziplin ganz solide da steht.
    Technisch hat der CPU-Kühler ein paar nette Features dabei.
    Der Kühler sieht edel aus und da er schwarz ist kann er sich in nahezu jedes Gehäuse optisch eingliedern.
    Kühlleistung bringt er auch nicht zu wenig.
    Von mir auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.


    Zum Schluss möchte ich nochmal Mindfactory und Enermax danken, dass ich an dieser Aktion teilnehmen konnte und würde ähnliche Tests gerne wieder machen."

  • Testbericht von Marc

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 07.03.2019


    "Ich habe im Rahmen einer Tester / Keepers | Aktion die Möglichkeit bekommen, den CPU-Kühler Enermax ETS-T50 Silent Edition zu testen.
    Aufgabe des neuen Kühlers ist es, den Boxed-Kühler des AMD 2400G zu ersetzen und dabei leiser zu sein und zudem Reserven für Übertaktungen zu bieten. Wobei man dem Boxed-Kühler schon zugutehalten muss, dass dieser im geschlossenen Gehäuse nur unter Last und dann gedämpft wahrnehmbar ist.

    --Auspacken / Umfang:
    Der Kühler kommt in einer hochwertigen Verpackung, auf der alle wichtigen Daten aufgeführt sind. Die angegebenen 230W TDP sollen für den 2400G mit seinen 65W TDP wohl ausreichen.
    Die Verpackung ist durchdacht und robust. So ist der Kühler gut geschützt sowie unbeschadet angekommen.
    Der Diffusor an der Abluftseite ist vormontiert. Der Lüfter muss später mit beiliegenden Halteklammern angebracht werden. Neben Montagekits für AMD und Intel ist eine kleine Tube Wärmeleitpaste "Dow Coming TC-5121" dabei. Diese liegt in ausreichender Menge vor, so dass auch mindestens zwei weitere Montagen möglich sein sollten.
    Der Kühler wirkt hochwertig und edel. Dieser Eindruck entsteht durch den einheitlichen schwarzen Mattlack. Die Lamellen sind gleichmäßig angeordnet und nichts ist verbogen. Die Heatpipes sind an der Kontaktstelle blank und haben einen direkten Kontakt zur CPU.
    Bling-Bling in Form von (RGB-) Beleuchtung ist nicht vorhanden.

    --Einbau:
    Der Einbau gestaltet sich bei einem AM4-System recht einfach. Es gibt zwei leicht verbesserungswürdige Punkte in der Anleitung. Dazu kommen wir sofort.
    Erst muss die Halteplatte unter dem Mainboard montiert werden. In unserem Fall musste dafür die vorhandene Platte entfernt werden. Jetzt muss auf der Anleitung mit Adlerauge ermittelt werden wie herum die Platte am Mainboard montiert werden muss. Das ist je nach AMD/Intel verschieden und das Bild in der Anleitung fast zu klein, um die Lage der Platte zu erkennen. Die Platte unter dem Mainboard wird mit dem Ring für die Oberseite an dem Mainboard befestigt. An diesem Ring wird dann später der Kühlturm angeschraubt.
    Damit der Kühler mit den zwei Schrauben an dem Ring befestigt werden kann, muss der Diffusor demontiert werden. Nur so ist der Zugang zu beiden Schrauben möglich. Wer einen langen Kreuzschlitz besitzt, kann diesen Punkt überspringen, da eben für solche Werkzeuge ein entsprechender Platz zwischen Diffusor und Kühllamellen gelassen wurde.
    Nach dem sparsamen Auftragen der Wärmeleitpaste kann der Kühlturm auf die CPU aufgesetzt und verschraubt werden.
    Danach wird der Diffusor wieder an den Turm geklickt und der Lüfter mit Haltebügeln am Kühlturm befestigt. Hier ist der zweite Punkt, in der die Bebilderung etwas undeutlich ist. Für Geübte dürfte es kein Problem sein, Ungeübte müssen ggf. zur Lupe greifen.
    Nun kam bei uns ein kurzer Schreck. Der Kühler ist mit dem 140er Lüfter recht hoch. Und auf den ersten Blick schien es in dem Gehäuse eng zu werden. Im Verhältnis zum Boxed-Kühler ist der ETS-T50 deutlich größer. Im Gehäuse ist der Unterschied dann extrem. Wo vorher reichlich Luft war, ist jetzt fast Kontakt zur seitlichen Scheibe.
    Aber es passt, und durch den gleichmäßigen Mattlack sieht es gut aus.
    Auf dem Asus B350 Prime Plus bleibt rund 1 cm Abstand zu den Speicherriegeln. Zudem wäre in der Höhe auch rund 1 cm Platz zu dem Arbeitsspeicher. Wobei die eingesetzten Ballistix Sport auch nicht sehr hoch gebaut sind.

    --Betrieb:
    Die Lüfterkurven des Mainboards wurden nicht angepasst. Damit sind beide Kühler mit den gleichen Kurven gelaufen und wie man unten sehen wird, gäbe es für den Enermax Optimierungspotential in zwei Richtungen: Silent und Frosting
    Die Werte wurden mit CPUID HWMonitor ausgelesen und jeweils der MAX-Wert der Messzeit genommen. Vor jeder Messung wurde der Rechner 10 Minuten im Idle belassen. Nach 10 Minuten waren die Werte bereits einige Zeit rel. konstant. Wobei die Reaktionen mit dem Boxed-Kühler deutlich schneller waren. Zur Beginn der Messzeit wurden die Werte genullt und dann das jeweilige Tool gestartet. Nach 5 Minuten wurden die Max-Werte abgelesen. Auch hier hätte der Boxed-Kühler keine 5 Minuten benötigt. Bei dem großen Enermax Kühlturm sind die Temperaturänderungen deutlich gedämpfter.
    Für die CPU wurde der Wert aus dem CPUID -Block zum 2400G gewählt. Die CPU- Angabe aus dem Mainboard-Block lagen deutlich niedriger.
    Temperatur CPU[°C]
    Boxed:
    Idle : ..........46
    Prime 95 :..94
    Furmark : ..78
    Cinebench: 95
    ARK : ..........74

    Enermax ETS-T50:
    Idle : ..........40
    Prime 95 : ..85
    Furmark : ...62
    Cinebench: 78
    ARK : ..........68

    CPU-Fan RPM / Gehäuse-Fan RPM
    Boxed:
    Idle : ...........1433 / 1027
    Prime 95 : ..2636 / 1220
    Furmark : ...2657 / 1240
    Cinebench: 2311 / 1207
    ARK : ..........2647 / 1238

    Enermax ETS-T50:
    Idle : ...........538 / 907
    Prime 95 : ..774 / 1117
    Furmark : ...789 / 1134
    Cinebench: 745 / 1094
    ARK : ...........778 / 1117

    Die Zeiten bis zur Beruhigung der Temperaturen waren beim Enermax ETS-T50 deutlich länger. Wie man sieht, ist die CPU-Temperatur auch bei allen Szenarien deutlich niedriger. Dabei wurde die maximale Drehzahl des Lüfters nicht annähernd erreicht.
    Die höchsten Werte beim Cinebench sind während des CPU-Tests entstanden. In den weiteren GPU-lastigen Tests ging die Temperatur in beiden Fällen wieder runter. Dies hätte ich so bei einer APU nicht erwartet.
    Interessant ist die Temperatur der NVME-SSD. Diese liegt bei dem Mainboard direkt unterhalb des CPU-Sockels. Beim Prime95 ist die Temperatur mit dem Boxed-Kühler höher. Dieser hat die SSD wohl eher aufgewärmt. In den anderen Benchmark ist das Maximum beim ETS-T50 leicht höher. Wenn die SSD also mal belastet wird, geht die Temperatur kurz höher. Dies ist vor allem bei ARK zu sehen. Da die Temperatur sehr schnell wieder sinkt, ist in dem gut durchlüfteten Gehäuse die Kühlung durch den CPU-Lüfter anscheinend wenig relevant.
    Die Temperatur der am Gehäuseboden befestigten SATA-SSD bleiben bis auf 2°C konstant.

    --Fazit
    AMD hat bei dem Boxed-Kühler sehr effizient gearbeitet. Im Office-Betrieb nicht zu hören, beim Spielen hörbar, aber bei den Temperaturen alles im Rahmen und beim Stresstest im Grenzbereich. Wobei auch im Grenzbereich die Lärmbelästigung nicht extrem wird.
    Der ETS-T50 geht das Ganze souveräner und vor allem noch deutlich leiser an. Sprich, er ist nicht hörbar. Es werden also Möglichkeiten der Optimierung geboten, die vorher nicht bestanden. Man kann das System extrem leise gestalten. Man könnte die Lüfterkurven so ändern, dass die Temperaturen extrem niedrig bleiben und somit der Chip geschont wird. Oder man kann die Reserven fürs Overlocking nutzen. Da die APU mit ARK in HD an ihre Grenzen kommt und Übertaktungen der Grafikeinheit bei stärkerer Leistungsaufnahme (und damit auch Wärmeabgabe) in einigen Fällen mit ansprechenden Ergebnissen berichtet wurden, steht dieser Weg jetzt offen.
    In Summe ist der Kühler sehr gut verarbeitet. Kühlt gut sowie leise und ist meiner Meinung nach für den Preis ein sehr gutes Angebot. Die etwas klein bebilderte Einbauanleitung ist zu verschmerzen."

  • Testbericht von Sebastian

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 06.03.2019


    "Hallihallo, ich darf nun zum ersten Mal meine Eindrücke im Rahmen des großzügigen Testers Keepers-Programms mit euch teilen. Ich hoffe damit einige Fragen von Kaufinteressierten beantworten zu können. Viel Spaß beim Lesen!

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Review: Enermax ETS T50 Axe Silent Edition

    EINLEITUNG:
    Die folgende Produktbewertung geschieht im Rahmen des Testers Keepers-Programm. Der getestete CPU-Kühler wurde also von Mindfactory kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Die nachfolgende Review bleibt davon jedoch unbeeinflusst, und es werden reine subjektive Wahrnehmungen sowie eine objektive Bewertung anhand bestimmter Kriterien wiedergegeben.

    TESTSYSTEM:
    Gehäuse: InterTech M-908 mit Infinity Mirror
    Mainboard: MSI X470 GAMING PRO CARBON
    Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 2700X
    Arbeitsspeicher (RAM): 2x 8GB Corsair Vengeance RGB PRO DDR4 auf 3200Mhz
    GPU: MSI GTX 1080 Ti Armor mit verbautem Arctic Accelero Xtreme IV (installiert im untersten PCI-E-Slot)
    Alle restlichen Komponenten sind für den Test eines CPU-Kühlers mehr oder minder irrelevant. Kleiner Hinweis noch: Die Grafikkarte mit dem fetten Kühlkörper passte nach Installation des Enermax nicht mehr in den primären PCI-E-Slot mit x16-Anbindung, wurde daher in den sekundären PCI-E-x8-Slot gesteckt, was bei einer GTX 1080 Ti in Sachen Bandbreite aber nicht limitiert und somit nicht die Performance beeinflusst.
    Die Spezifikationen des Kühlers führe ich hier bewusst nicht an, da diese oben aus dem Datenblatt entnommen werden können.

    VERPACKUNG/LIEFERUMFANG:
    Das Offensichtliche zuerst. Die Verpackung ist schlicht gehalten in rot/schwarz und birgt alle auf den ersten Blick wichtigen Features, sowie die Alleinstellungsmerkmale des Produkt, etwa das abnehmbare Rotorblatt oder den gerichteten Airflow dank eines speziellen Aufsatzes. Optimalerweise hat man sogar die gesamten Spezifikationen mitsamt einer bemaßten Skizze mit drei Ansichten auf der Packung untergebracht. Im Lieferumfang sind eigentlich alle gewohnten Standardteile dabei, also Abstandhalter, Schrauben, Muttern, Backplate, und eine universelle Frontplate (nennt man das so?). Auch eine kleine Tube Wärmeleitpaste ist dabei, welche für den Integrated Heat Spreader des 2700X gerade so ausreichte. Wie hochwertig Wärmeleitpaste letztlich aber ist, lässt sich in einem Zeitraum von 14 Tagen nicht sicher bestimmen.

    MONTAGE/EINBAU:
    Bevor man einen neuen CPU-Kühler installieren kann, muss der alte natürlich erstmal runter. In meinem Fall war das der AMD Wraith Prism Stock Cooler des Ryzen 2700X. Diesen zu deinstallieren war dank minderwertiger Wärmeleitpaste und dem leicht fehlkonstruierten AM4-Sockel alles andere als einfach. Umso entspannter war jedoch die Installation des Enermax-Kühlers. In einer gefalteten Anleitung ist übersichtlich und schrittweise alles erklärt und bebildert. Auch die Komponenten aus dem Lieferumfang lassen kaum Fehler zu. Besonders nennenswert fand ich die gefederten Schrauben zur Befestigung des Kühlkörpers an dem Montagerahmen. Diese müssen nicht wie bei der Konkurrenz nach eigenem Ermessen festgedreht werden, sondern lassen sich nur bis zu einem gewissen Punkt einschrauben | den Rest erledigen dann die Federn. So ist ein einheitlicher Anpressdruck gegeben, aber weniger erfahrene Käufer laufen nicht in Gefahr, durch Überziehen der Schrauben das Board oder andere Teile zu beschädigen. Auch der Lüfter und der Air Guide lassen sich bequem anbringen. Am Luftausgang kann man sich für eine Richtung entscheiden | im Falle meines Gehäuses (siehe oben) wurde der Air Guide nach oben gerichtet -, und wird dann einfach an den Kühlkörper angeclipst. Beim Rotor zum Lufteinsaugen muss man wie bei anderen Produkten auch auf kleine Metallklemmen zurückgreifen. Zwar ist es zunächst etwas schwierig die richtige Orientierung der Klemmen zu bestimmen, dafür sitzen diese dann aber bei richtiger Ausführung wie angegossen. Wer sehr hohen RAM verbaut hat, kann auch ohne Probleme den Lüfter etwas weiter oben einklemmen ohne großartig Airflow zu verlieren. Das RAM-Problem wird jedoch aufgrund der cleveren Konstruktion sowieso weitestgehend dezimiert. Doch dazu mehr im Abschnitt "Design/Verarbeitung".

    DESIGN/VERARBEITUNG:
    Eines Vorweg, zu bemängeln habe ich hier gar nichts, das Design gefällt mir persönlich, fügt sich mit seinem mattschwarz super in mein Rig ein. Der Kühlkörper an sich ist von dem Kaliber, wie es sich für diese TDP-Klasse gehört, aber auch nicht zu wuchtig wie etwa ein Macho von Thermaltake. Gegen diesen wirkt der ETS T50 eher schlank und rank. Die fünf Heatpipes gehen beidseitig in den Lamellentrakt über, wobei beide Abteile vollständig schwarz lackiert sind. Auf der Kontaktseite kommen jedoch die blanken Kupferheatpipes zum Vorschein und liegen direkt auf der Paste/dem Heatspreader auf. Clevererweise "lehnt sich die Heatpipe-Lamellen-Konstellation etwas zur Seite, wodurch man nicht so schnell in die Bredouille kommt, was große RAM-Riegel angeht. Hätte ich mein Board voll mit Corsair RGB-RAM bestückt, hätte ich trotzdem noch ein wenig Spalt zwischen dem ersten Slot und dem Rotorgehäuse des Enermax. Bei meinem alten Alpenföhn lag der Lüfter quasi auf dem RIegel auf und hat sich dort abgestützt, das ist hier löblicherweise nicht der Fall. Ein weiterer wichtiger Punkt des Designs ist der Lüfter, der zur Reinigung ohne Mühe abnehmbar (!) ist, und dank Gumminoppen sogar entkoppelt an den Kühlkörper angeklemmt wird. Der patentierte Air Guide drückt die ausgehende Luft sogar wahlweise etwas nach unten oder nach oben, je nachdem wo im Case der Luftauslass platziert ist. Das ist nicht nur neuartig, sondern trägt auch wie vom Hersteller gewollt zu einem sauberen Airflow im Case bei.

    VIBRATIONEN/LAUTSTÄRKE:
    Vibrationen die sich in nervigen Schnarren oder Ähnlichem äußern konnte ich nicht feststellen. Bei aufgelegter Hand im Betrieb war der Kühlkörper auch überraschend bewegungsarm, was wohl dem entkoppelten Rotorgehäuse geschuldet ist, wie bereits im vorherigen Abschnitt erläutert. Mangels Sone-Messgerät kann ich bezüglich der Lautstärke aber natürlich nur die Eindrücke weitergeben, die mein Gehör zulässt. Im normalen Desktopbetrieb mit offenem Gehäuse ist der Enermax bei genauem Hinhören nur schwer von den übrigen Geräuschen zu unterscheiden. Dreht der Lüfter unter Volllast wie in Prime95 oder Cinebench auf, wird die Sache schon klarer. Von störend kann hier aber keine Rede sein. Selbst der hitzige Ryzen 2700X bleibt so schön kühl, ohne dass er von einem Turbinengebläse gekühlt werden muss. Dem Namenszusatz "Silent Edition" kommt Enermax mit diesem Produkt voll und ganz nach. Mit geschlossenem Gehäuse hört man bestenfalls nur noch ein leises Rauschen. Wenn etwas zu hören ist, dann ist es mitnichten der CPU-Kühler, sondern viel eher die Grafikkarte oder die Gehäuselüftung . Wer wie ich mit geschlossenen Kopfhörern am PC sitzt, sollte ohnehin nichts vom Lüfter hören, geschweige denn es liegt Sound an. Zum Vergleich: Die unglaublich minderwertigen Gehäuselüfter meines InterTech-Gehäuses habe ich bei mittlerem Spielsound, mit geschlossenen Kopfhörern und geschlossenem PC-Case noch deutlich wahrnehmen können. Der Enermax braucht sich hier jedoch keiner Schuld bewusst sein.

    LUFTDURCHSATZ/KÜHLUNG:
    Da ich eine Privatperson bin und kein professioneller Tester für PC-Komponenten, habe ich natürlich weder Messgeräte für den Luftdurchsatz, noch für Temperaturen im PC-Innenbereich. Ich teile daher meine persönlichen Erfahrungen mit dem Produkt. In Sachen Kühlung sieht aber alles bestens aus, was für einen gerade mal 35 Euro teuren Kühler schon beachtlich ist. Mit der Hand konnte man den Luftdurchsatz aber recht gut überprüfen. Der Air Guide sorgt beispielsweise tatsächlich dafür, dass die Luft gerichtet aus dem Gehäuse rausfließt, was ich in der Form noch nicht gesehen habe. Prinzipbedingt entsteht am Übergangspunkt zwischen Lüfter und Lamellen aber ein ordentlicher Schwall verwirbelte Luft. Ob das für die Kühlung des Innenraums nun gut oder schlecht ist, kann ich leider nicht beurteilen. Nun zu den Messwerten. Im BIOS wurde eine recht flache lineare Lüfterkurve von 30 bis 100% Drehkraft festgelegt, mit sehr hohen Stepup/-down-Times von 0,7s um eine gleichmäßigere Geräuschentwicklung zu gewährleisten. Im BIOS hielt der Enermax meine CPU bei fast schon Raumtemperatur (28°C). Der AMD Werkslüfter lag hier bei 40°C. Im Idle-Betrieb auf dem Desktop lag die Temperatur schon bei 41,8°C, der AMD lag hier fast bei 50 Grad (48°C). Nun zum Wichtigen: Der Volllasttest. Getestet wurde sowohl mit mehreren aufeinander folgenden Cinebench R15-Läufen, sowie dem neuen Cinebench R20 von Maxon. Hier blieb der Lüfter aber trotz acht belasteter Kerne erstaunlich ruhig und bei um die 70 Grad Celsius. Für die Dauerbelastung habe ich den Stresstest von CPU-Z herangezogen. Nach fast 15 Minuten pendelte sich die Temperatur hier bei einem Spitzenwert von 70,7°C ein und konnte den Echtzeit-Score durchgehend halten. Beim Werkskühler sank der Score mit der Zeit etwas ab, was man aber von Stock Coolern nicht anders gewohnt ist. Alles in allem also eine respektable Kühlleistung für den Preis. Kein Highend-Wert, aber dafür stets leise und mit Kühlpotenzial für manuelles Overclocking.

    PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS:
    Dieser Abschnitt wird von allen mit Abstand der kürzeste. Für 35 Euro bei Mindfactory bekommt man hier einen Kühler, der zwar nicht an Highend-Produkte von bequiet etc. herankommt, aber trotzdem mehr als leise genug arbeitet und selbst hitzköpfige Prozessoren von AMD vorbildlich im Zaum hält. Dazu ist das Produkt überraschend hochwertig und macht in seiner schlichten schwarzen Lackierung auch durchaus was her. Keinerlei Kritik in Sachen PLV!

    VERGLEICH MIT ANDEREN KÜHLERN:
    Hier kann ich bisher auf Vergleichswerte zu einem EKL Alpenföhn Brocken 2 (ähnliche Bauweise), einem EKL Silvretta Low-Profile-Kühler, sowie dem AMD Wraith Prism Stock Cooler zurückgreifen. In der Rangliste würde ich den Enermax auf dem zweiten Platz hinter dem Brocken von EKL einordnen, zumindest in Sachen Lautstärke. Denn in Sachen Design und Bauweise bringt der getestete Enermax einfach aktuellere Erkenntnisse aus diesem Marktsegment mit. Der Brocken 2 erschien etliche Jahre davor und somit etwas "altehrwüriger" unterwegs. Im Vergleich zu dem Werkskühler von AMD sowie dem Low Profile-Silvretta von EKL zeigt der Enermax klare Vorteile auf, sowohl in Bezug auf Lautstärke, als auch in der exzellenten Kühlleistung.

    FAZIT:
    Fassen wir einmal zusammen. Der Kühler hat den Anspruch "silent zu sein und kommt diesem auch voll nach. Zwar gibt es leisere Alternativen, diese kosten aber auch gerne mal etwas mehr oder nehmen mehr Platz ein. Die Kühlleistung ist ebenfalls hervorragend und ermöglicht selbst bei AMD Raum für moderates Übertakten, ohne dabei laut zu werden. Das design ist schlicht, kommt aber hochwertig und schnittig daher. Dank entkoppelter Montage kann der Lüfter auch ohne Vibrationen abzugeben sein Werk verrichten. Zur Reinigung kann der Rotor sogar einfach abgenommen werden, was ein großes Plus ist! Der Air Guide Aufsatz ist zudem eine gern gesehene Ergänzung. Auch Platzprobleme in Verbindung mit den RAM-Bänken sollte man in den meisten Fällen dank der schlauen Konstruktion wohl nicht befürchten müssen. Wer also auf der Suche nach einem günstigen, leisen und leistungsstarken Kühler mit schwarzen Design und ohne RGB-Schnickschnack sucht, braucht hier nicht lange nachzudenken. Auf einer Skala von 1 - 10 hätte sich der Enermax ETS T50 Axe Silent Edition wohl seine 9 wohl verdient.

    PRO:
    Schlichtes, einheitlich schwarzes Design mit netten Akzenten
    Recht schlank im Vergleich zu anderen Kühlern mit vergleichbarer Kühlleistung
    Sehr leise, aber auch sehr leistungsfähig

    CONTRA:
    Wärmeleitpaste ließ sich nur mit einer kleinen Zange öffnen"

  • Testbericht von Christian

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 06.03.2019


    "Moin Technikinteressierte | Moin Nerds ;)

    Im Rahmen der Produkttesteraktion 2019 bekam ich einen schönen CPU-Kühler der Marke ENERMAX in meine Finger. Seine Produktbezeichnung lautet: ETST50 AXE Silent Edition. Dadurch das ich meine Rechner seit über 15 Jahren selber zusammenbaue, war mir klar, dieses Review, bzw. dieser Kühler braucht eine kleine aber entscheidende Steroid Gabe, um so zu funktionieren wie er es eigentlich bauartbedingt können müsste.
    Mir war halt klar, dass ENERMAX bei einem Endpreis von ca. 35¤ irgendwo Abstriche machen musste!

    Doch bevor ich mit dem Review hier richtig loslege, möchte ich kurz anmerken in welchen Umfeld er bei mir werkelt. Da dies einen Unterschied in Messung und Kühlleistung mit sich bringen kann!!!
    Die Arbeitsumgebung ;)

    Das Gehäuse: Ein be quiet! Silent Base 801 mit Sichtfenster, schallgedämmter Midi -Tower ist passend für CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 185 mm. Die originalen Lüfter habe ich durch 7x Cooltek Silent Fan 140mm Blue mit 13,9db ersetzt. Wobei 6 dieser Lüfter nur im 7 Volt Betrieb laufen. Außerdem haben noch 2 140mm Lüfter eines kleinen europäischen Konkurrenzanbieters ihren Platz im Gehäuseboden gefunden. Sie dürften so bei ca. 10-12db liegen.
    Der Tower wurde von mir noch mit Dämmung nachbehandelt (fast eine große Platte gestückelt) und jeder Gehäuselüfter werkelt entweder hinter einem Gummi- oder Silikon- Entkoppler.

    Die CPU: AMD FX 8370e ohne Turbo. Die CPU arbeitet mit einer Offsetspannung und werkelt von 0,988V-1,022V bei 7x267Mhz Systemtakt (1869Mhz) bis 1,344V bei 17x267Mhz(4539Mhz) | auf allen 8Kernen. Sie erreicht dadurch im CinebenchR15
    einen Single Core von 107 und einen Multi Core von genau 720.
    Spannungswandler: Werden mit einer Offsetspannung von +0,16250V, bei einer Geschwindigkeit von 2403Mhz, im NB-+HT- Takt gequält.

    Arbeitsspeicher:16 GB HyperX 2400Mhz @2136Mhz mit einer Latenz von 11-13-13-30
    OS: Win10 1809 Enterprise mit allen Updates bis dato.
    Grafikkarte: RX 580 Nitro+ 8GB
    Festplatten: Eine 120GB SSD HyperX wird von 2x 1TB Enterprise HD mit 128MB Cache unterstützt und von 2 externen 1TB Festplatten via USB 3.0 ergänzt.

    Das Schlangenöl | oder das Steroid fürs Review hatte ich mir schon vor Erhalt des Kühlers bestellt und für den Test fest eingeplant. Es ist nicht ganz profane Wärmeleitpaste mit einer Wärmeleitfähigkeit von 12,5 W/mK.
    Beigelegt war übrigens Dow Corning TC-5121 mit einer Wärmeleitfähigkeit(oder vielleicht doch eher Dämmfähigkeit) von 2,5 W/mk, laut Fremdhersteller PDF. Enermax hat auf seinem Karton aber sehr fair auf das verwendete Produkt hingewiesen! Perfekt!!!

    Design & Verarbeitung:
    Doch eins nach dem Anderen. Erhalten hab ich den ENERMAX ETST50 AXE Silent Edition Kühler in einem ansprechenden Karton auf dem alle wesentlichen Produktangaben enthalten waren. Der CPU-Kühler samt Zubehör war sicher und übersichtlich verpackt, so das nichts aneinander reiben, bzw. sich Stoßschäden oder Kratzer zuziehen konnte. Beim Auspacken konnte ich auch den ersten Blick auf den Airguard | eine klasse Idee zum Lenken und zum Verdichten des Luftstroms erhaschen. Ehrlicherweise hatte ich so etwas vorher noch nicht gesehen. Auch viel mir gleich auf, dass bei diesem Kühler sehr wenig Luft an den Seiten entweichen kann, was zu einem schönen gerichteten Luftstrom zum hinteren Gehäuselüfter beiträgt. Von der Haptik war nichts scharfkantig oder mangelhaft verarbeitet. Im Gegenteil | selbst hinter dem Airguard waren gummierte Vierecke verklebt die wie die verklebten gummierten Unterlegscheiben am Lüfter Vibrationen schon im Keim ersticken sollten!!!
    Doch wo so viel Licht bei ca. 35¤ ist, da gibt auch ein wenig Schatten. Als erstes viel mir ein scheinbar unterschiedlicher Schwarzton oben auf dem Kühler auf, der sich aber unter zu Hilfenahme von Fensterreiniger und einem Mikrofasertuch restlos(!!!) beseitigen ließ.
    Als nächstes war bei dem CPU-Lüfter angepriesen worden, dass man die Lüfter Blätter samt Kappe vom Rest des Lüfters trennen könne. Ich bin ja eher Typ Grobmechaniker | aber mein Verstand hat mir nach einem größeren Kraftaufwand Einhalt geboten. Auf der anderen Seite wäre anzumerken, dass dadurch bei mir Lüftervibrationen mal so etwas von ausgeschlossen waren ;). Zur Einordnung möchte ich aber anmerken, dass man den Lüfter an der entscheidenden Stelle gut mit einem Druckluftspray säubern kann
    Schön wäre noch ein langer Kreuzschlitzschraubendreher gewesen da die eine Schraube zum Montieren des Kühlers sonst schwer zu erreichen ist. Und | na ja | Wärmeleitpaste halt& Doch das war mir von vornherein klar!
    Bevor ich dies vergesse! In vorletzten Nachteil sind übrigens noch zwei dicke Vorteile versteckt. Dadurch das der Kühler seine Fläche versetzt zu den Heatpipes führt gibt es mit Arbeitsspeicher, von der Einbauhöhe keinerlei Probleme. Und der Airguard ist näher am hinteren Gehäuselüfter was ein plus an Kühlleistung bedeutet, aber etwa auf Sockel 2011ér Systemen den darunter liegenden Arbeitsspeicher nicht behindert. Auf die sehr gut gelöste Montagelösung des Kühlers komme ich im nächsten Punkt der Montage zu sprechen.

    Montage:
    Zuerst sei kurz erwähnt, was wir hier eigentlich Montieren. Fünf doppelt geführte Heatpipes a 6mm mit einem Kampfgewicht von 864 Gramm inklusive Lüfter. Von der Konnektivität ist bei AMD seit Sockel AM2 alles dabei ausgenommen Serversockel und TR-4. Bei Team Blau sieht es ähnlich aus da geht von Sockel 775 über Sockel115x und von Sockel 2011 | Sockel 2066 alles! Mit einer gigantischen Kühlfähigkeit von bis zu 230 Watt.
    Kleiner Tipp für Interessierte: Erden | nein | Nylon Antistatik Handschuhe - ja ;-)
    Nachdem der Rechner stromfrei, die Staubfilter und Gehäuse Seitenteile abgebaut waren baute ich zunächst erst mal die Grafikkarte und die SSD | Halterung nebst SSD aus, damit ich den CPU | Kühler, ohne Mainboard Ausbau installieren konnte.
    Nachdem das Vormodell mit 6 Heatpipes, vernickelten Boden und ebenfalls 14cm Lüfter aus dem Weg war(meine Erwartungen an ENERMAX sind also hoch), fing ich an die CPU mit einer Mischung aus Entfetter und Alkohol zu reinigen. Danach baute ich den Kühler, strickt nach Anweisung auf. Die abgerundeten Schrauben fallen in einer Position bombenfest in die dafür vorgesehene Öffnung rein, ohne das sie sich später beim Befestigen mitdrehen könnten!!! Das war in sofern bemerkenswert, da für AM3+ und AM4 die Schraublöcher halboffen ineinander übergingen. Gehalten werden sie dann erst mal von vier Gummi Unterlegscheiben, die so bemessen sind, das die Schrauben schön in Position gehalten werden. Diese waren übrigens gerändelt, so dass man sie erst vorsichtig über das Gewinde drehen und dann über den glatten Hals der Schraube schieben konnte. Darüber kommen kommen auf der Vorderseite des Mainboards weitere vier weitere Kunststoff | Abstandshalter die ebenfalls eine kleine innere Fixierung besaßen. So bleiben sie schön mittig zum Schraubenkörper. Danach vorsichtig den oberen Teil der Kühler Halterung auflegen | um ihn dann mit vier gerändelten Muttern zu fixieren.
    Dabei sollte man darauf achten, dass die aufgezeichneten Kreise der Löcher am Mainboard unter den Kunststoff | Abstandshaltern verschwinden. Dann sitzt der Kühler hinterher auch mittig und gerade auf der CPU!!!
    Nun habe ich die CPU mit der anderen Wärmeleitpaste versehen und den Kühler ohne Lüfter und Airguard mit der Halterung verschraubt. Auf der Seite zum Arbeitsspeicher ein Kinderspiel | auf der anderen Seite ging es überraschenderweise dann doch leicht schräg mit einem normal langen Schlitzschraubenzieher. Bis auf dieses Gefrickel und dem Punkt, das man den Lüfter lieber vorher bei ungünstiger Lage des Stromanschlusses (abweichend zur Anleitung) einstecken sollte, hat auch hier ENERMAX sonst alles sehr gut gelöst! Man schraubt nämlich ein hohles Röhrchen links und rechts auf eine kleine Gewindestange, was für eine sehr gute Stabilität und Halt des CPU-Kühlers sorgt.
    Der Lüfter hat übrigens ein super schön langes Kabel, was es möglich macht, dass man den Rest davon super auf der Gehäuserückseite verschwinden lassen kann. Das spätere Reinigen wird damit zum Kinderspiel. Nach dem der Lüfter montiert ist, bleibt es nur noch den Airguard ein zu haken und das drehbare Gitter bestmöglich Richtung hinteren Gehäuselüfter auszurichten.

    Vibrationen:
    Nope&Never ;-)

    Luftdurchsatz:
    50m³/h | 94m³/h | bei 500 - 1000U/Min
    Da der Lüfter bei mir aber von 550U/Min | 1073U/Min gedreht hat(ausgelesen mit Aida64),
    kann man durchaus von einem Luftdurchsatz von 100m³/h ausgehen!

    Lautstärke:
    Dafür musste ich ein paar Apps auf einem Nokia 7 Plus probieren.
    Das Smartphone verfügt über 3 Mikrofone. Benutzte App Werte:
    Raum ohne Lärm von draußen 18db.
    Staubsauger volle Leistung / 2m Entfernung 87db.
    Stärkeres Tippen auf mechanischer Tastatur ergab Ausschläge von über
    60db.
    Bauch und Magengrummeln nach Essen von Sauerkraut bei Lautstärkemessung Rechner + 12db.

    Es funktioniert wohl ganz gut und verlässlich!
    Gemessen habe ich im offenen Gehäuse, direkt mit allen anderen Lüftern am voll laufenden CPU-Lüfter, 50db. Diesen Wert kann man aber sofort wieder vergessen, da im Gehäuse die Schallwellen reflektiert werden.
    Um einen REALISTISCHEN WERT bei offenen Gehäuse zu ermitteln habe ich das Smartphone, auf Höhe des CPU-Lüfters, im Abstand von 0,75cm im 90°Grad Winkel positioniert! Ergebnis: 28db mit allen anderen Gehäuselüfter, bei 1073U/Min(CPU-Kühler).

    Bei normal geschlossenen Gehäuse ergab sich gerade mal ein Wert von max. 24db, ohne HD Geräusche in 1m Entfernung, im absoluten Lastszenario, bei 1073U/Min(CPU-Kühler).

    Bei gleicher Messentfernung ergab die Idle Messung 20db-22db.

    Ergebnis: Selbst wenn der Lüfter mit Volldampf läuft, ist er vom restlichen Lüftersäuseln kaum raus zu hören.



    Kühlung:
    Fairerweise möchte ich hier nochmal anmerken, dass ich eine Wärmeleitpaste mit einem 5x besseren Wärmeleitwert wie der Hersteller des Kühlers verwendet habe.

    Ich mache es mal kurz und trocken&Im Idle kann es bei 1% Systemauslastung unter Raumtemperatur gehen. Dieses Review wird ja nochmal analog im Mindfactory Forum mit Bildern erscheinen. Gemessen bei 21°Celsius Raumtemperatur, 12°Celsius mit Bildbeweis. Klar, springt der Virenscanner kurz an oder ich schaue ein YouTube Video sind es in etwa Raumtemperatur(+-5°Celsius).

    Während des 2. 15 minütigen Lasttest (alle 8 Kerne auf 100%), via Aida64, stellte sich bei mittlerweile 26°Celsius Raumtemperatur (hatte dafür extra nochmal meinen großen Heizkörper aufgedreht) folgendes Ergebnis ein:
    Motherboard: 31°C
    CPU:51°C
    North Bridge:56°C

    Auch dazu wird ein Bild gepostet, da meine alte CPU bei 8x 4,5Ghz, bei 1,344V, sehr vorsichtig geschätzt, im Schnitt ca.115 Watt konsumieren dürfte.


    Kommen wir also zum Preis/Leistungsverhältnis:
    Bei der hier vorgelegten Verarbeitungsqualität und erreichbaren Kühlleistung, kann ich diese einfach nur als überragend bezeichnen. Dieser CPU-Kühler ist, wenn man sich die Mühe macht, den Kompromiss beim Preis von ca. 35¤ zu finden, einfach der absolute Preis Leistungshammer. Von mir nochmal ein ganz großes Lob an Mindfactory, dass Ihr euch genau diesen Kühler als Produkttest herausgesucht habt!!!! Klar war ich froh, mich als Tester bewerben zu können. Aber nur so war ich auf den Kühler aufmerksam geworden!
    Als sich dann 2 Tage nach dem Stichtag, zur Auswahl der Tester nichts rührte und der Kühler nicht verfügbar war, hatte ich Ihn mir nämlich bei einer anderen Firma, als angeblich lieferbar bestellt. Hätte da noch eine knappe Woche auf das Produkt warten müssen, weil er auch dort nicht lieferbar war. Sprich den CPU-Kühler wollte ich unbedingt!
    Mir war halbwegs klar, was dort für welchen Preis angeboten wird und wo die eigentliche Schwachstelle des Lüfters, für den Preis, liegen dürfte. Deshalb bin ich auch vorher bei gegangen und habe sehr genau nach einer Wärmeleitpaste mit eben solchen Werten gesucht.

    Wertigkeit & Haltbarkeit:
    Werde mit diesem Kühler auch auf AM4 noch viel Freude haben. Im Gegensatz zu meinen alten Kühler, kann ich diesen nämlich auf den neuen Sockel montieren. Bei der Verarbeitungsqualität und einer Lebensleistung von 160000 Std. für den Lüfter werde ich mit diesem Lüfter noch Jahre Freude haben. Was soll der denn etwa bei einem 3000ér Ryzen
    8-Kern Prozessor mit 16 Threads nicht kühlen? Das wird doch leichter als beim bestehenden System!

    Vergleich zu ähnlichen Produkten:

    Auch hier kann ich den Punkt kurz gestalten. Ein eher günstiger Anbieter aus Asien wollte etwas vernünftiges bauen und haute einen Lüfter für 59,90¤ raus. Einen alten Testbericht findet ihr unter: https://www.planet3dnow.de/vbulletin/threads/390493-Weltpremiere-CPU-Kuehler-Xilence-M612-Pro
    Beim Xilence-M612-Pro musste ich noch ein wenig an der unteren Mainboardhalterung feilen, damit er überhaupt sicher auf den AM3+ Sockel umziehen konnte. Von der Kühlleistung dieses Lüfters kann sich jeder überzeugen | auch bei 140Watt Last.
    Nun kommt Jahre später Enermax mit diesem Kühler& Hätte ich die Wahl würde ich zum Enermax greifen, da er zwar nur genauso gut mit einer Heatpipe weniger kühlt | jedoch bei gleicher Kühlleistung schöner aussieht, besser mit meinem jetzigen Gehäuse harmoniert und leiser als mein letzter CPU-Kühler arbeitet!


    Fazit:
    Hochwertige Wärmeleitpaste kaufen und nicht versuchen den Lüfter auseinander zu nehmen. Und ich kaufe mir definitiv nochmal einen Kreuzschlitzschraubendreher mit einem sehr langen Hals.
    Ansonsten kneife ich es mir nach diesem Monsterreview nochmal alle positiven Punkte raus zu kramen ;) Für mich, unter Erwägung des Preises | besser kann man sein Geld kaum anlegen!

    Schlussbemerkung: Nein, ich habe kein Flüssigmetall verwendet und nenne meine Bezugsquelle nur nicht, weil dieses Produkt definitiv nicht bei Mindfactory angeboten wird. So etwas würde ich unredlich finden und ich bitte diesbezüglich um Verständnis."

  • Testbericht von Peter

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 06.03.2019


    "Im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory zusammen mit Enermax durfte ich den Enermax AXE ETS-T50A-FSS in der Silent Edition ausgiebig testen.
    Dementsprechend erstmal ein Dankeschön an Mindfactory und Enermax, der Community eine Chance zu geben, ein neues Produkt zu testen und dann auch noch selber etwas davon zu haben.
    Der Enermax ETS-T50A ist neben dem schwarzen Kühlblock mit einem 140mm Lüfter und einem Gitter zur Adjustierung des Luftstroms ausgestattet. Die angegebene TDP beträgt 235 Watt. Des Weiteren "trotze" der T50A vor Innovationen, unter anderem beispielsweise dem bereits genannten Gitter oder dem Direktkontakt der Heat Pipes (Heat Pipe Direct Touch/HDT).
    Diese und weitere Innovationen, Erneuerungen und Charakteristiken sollen diesen CPU Kühler zu einem optimalen Produkt für Gaming orientierte Nutzer mit anspruchsvollen Bedürfnissen machen.

    Mein System, in welchem ich den Kühler eingebaut und ausgiebig getestet habe, besteht aus den folgenden Komponenten, als Betriebssystem nutze ich Windows 10 Home.
    AMD Ryzen 7 2700x
    MSI B450 GAMING PRO CARBON AC
    Corsair Vengeance 16 GB DDR4 3000mhz CL15
    ASUS GeForce STRIX 1060 STRIX OC

    [ 512GB Samsung 960 Evo M.2 NVME SSD
    Seagate 3TB HDD
    be quiet! Pure Power 10 500 Watt Non-Modular 80+ Silver
    Creative Sound BlasterX Ae-5 Hi-Res Gaming Soundkarte / DAC | RGB, PCIe (interne Soundkarte) ]

    zusätzliche Lüfter: 2x be quiet! Silent Wings 140mm (Front)
    1x be quiet! Silent Wings 120mm (Back)

    Alles verbaut im Fractal Design Meshify C (Midi Tower).


    Mein Review werde ich unterschiedliche Abschnitte unterteilen, die sich jeweils auf ein anderes Augenmerk des Kühlers fokussieren.

    1. Unboxing, Bestandteile
    2. Äußerliche/optische Eigenschaften des Kühlers
    3. Montage und benötigtes Werkzeug
    4. Prüfsystem und Vorstellung der Games & Benchmarks
    5. Benchmarks & Temperaturen
    6. Anmerkungen zu Lautstärke, Kühlung, Drehzahl
    7. Vergleich zum AMD Wraith Prism (Boxed Kühler)
    8. Fazit, Pro/Contra


    1. Unboxing und Bestandteile

    Der Enermax AXE ETS-T50A kommt in einer gut aussehenden, wertigen Box aus Pappe, gehalten in Schwarz und Rot. In dieser Box finden sich der Kühlblock mit bereits angebrachtem Luftzug-Gitter, dem Lüfter und einer kleinen Schachtel mit den Accessoires, bestehend aus einer Back Plate, mehreren Washern, Position Screws, Muttern (Nuts), Abstandshaltern (Stand-offs), Schrauben für den Intel Sockel LGA 2011/2066, zwei Mounting Plates für Intel Sockel, zwei Fan Clips, einer Mounting Plate für AMD Sockel und einer kleinen Tube Wärmeleitpaste. Des Weiteren ist noch eine übersichtliche, kurz gehaltene Anleitung beigelegt. Alles schön und sauber verpackt. Die Bodenplatte des Kühlkörpers ist abgeklebt, andere Kühler haben bereits Wärmeleitpaste aufgetragen - meiner Meinung nach besser gelöst von Enermax!
    Das Gitter zur Regulierung des Luftstroms ist bereits am Kühler befestigt, jedoch muss es zur Montage vorerst abgenommen und nach der Befestigung des Kühlers wieder festgemacht werden, da es sonst eine der beiden Schrauben verdecken würde. Es ist etwas umständlich, dass dieses Gitter bereits montiert ist, jedoch ist es so einfach ab zu machen, kein großes Problem.


    2) Äußerliche bzw. optische Eigenschaften und Merkmale des Kühlers

    Der Kühlkörper ist in Schwarz gehalten und sieht designtechnisch einfach sehr gut aus. Das matte schwarz würde in eigentlich fast jedes System passen. Details wie die ergonomische Pfeileinkerbung, oder das Färben der Copper Heat Pipes runden das Gesamtbild des Kühlers ab. Auch das Gitter sieht sehr gut aus, passt zum Kühler, und ist, wie bereits gesagt, ein sehr gutes Feature. Der Lüfter könnte besser aussehen, die Finnen des Kühlers sehen beispielweise bei den be quiet! Lüftern besser aus. Im Betrieb kommt dies aber sowieso nicht groß zu tragen.
    Auf dem Lüfter ist das Enermax Logo mit Schriftzug zu sehen, was leider unter Betrieb nicht gut aussieht, da es nicht symmetrisch ist und der Schriftzug somit etwas unregelmäßig drehend rüberkommt. Dies könnte auch auf die niedrige Drehzahl im Idle zurückführbar sein, be quiet! aber löst dies beispielweise durch einen Schriftzug, der beim Drehen des Lüfters kreisähnlich erscheint. Ein Kleiner, jedoch berechtigter Kritikpunkt. Könnte man etwas anders machen.
    Das Kabel des Kühlers ist nicht gesleeved, was ich schade finde, da dies bei meinem boxed Kühler von AMD der Fall war und es optisch nochmal besser aussieht. Die Handhabung und Verarbeitung ist auch nicht zu bemängeln, keine Makel. Die Heat Pipes sind asymmetrisch, jedoch hat das mit der RAM Kompatibilität auch seinen Grund.

    Insgesamt ist die Optik sehr ansprechend mit ein paar kleinen Makeln, die aber das Gesamtbild des Kühlers nicht groß beeinträchtigen. Abgesehen von diesen Kritikpunkten ist die Optik insbesondere in dieser Preisklasse für fast jeden PC geeignet.

    2. Montage und benötigtes Werkzeug

    Die Montage war einfach, bei mir musste ich erstmal die vorhandene Backplate lösen, um die Backplate für den T50A mit vier Schrauben, vier Washern und Abstandshaltern zu befestigen. Daraufhin kamen die Muttern zum Einsatz, wurden auf die Abstandshalter geschraubt/gedreht. Dann kam direkt der Kühlkörper zum Einsatz, das bereits montierte Gitter musste mit einem leichten Handgriff gelöst werden und man konnte schon mal Wärmeleitpaste auf den Heat Spreader auftragen, ich habe zuerst die beigelegte, dann, für den eigenen Gebrauch nach dem Test, Thermalgrizzly Kryonaut genommen. Vorerst musste die Folie von der Bodenplatte des Kühlers entfernt werden. Dann begann die eigentliche Installation; man musste einfach nur den Kühler mit den bereits montierten Schrauben auf die vorgesehen Fassungen setzen und festschrauben. Hier kommt aber ein Kritikpunkt auf. Ich persönlich besitze Wera Schraubendzieher und die und diese waren schwer zu benutzen, da sie zu kurz waren. Man braucht einen (sehr) langen Schraubenzieher, den, wie ich, nicht alle haben werden, um die Schraube ohne Komplikationen festzudrehen. Notfalls könnte Enermax auch einen dazulegen, dann wäre das kein Problem gewesen. Somit nutzt sich der Schraubenzieher und die Schraube unnötigerweise ab. Dieses Problem tritt nur auf einer Seite auf. Die Schraube, die näher an den (vom Sockel aus rechten) RAM Bänken liegt, lässt sich einfach, reindrehen. Nach dem Befestigen des Kühlkörpers montiert man einfach das Gitter und den Lüfter. Mit den Spangen, die der Befestigung des Lüfters dienen, hatte ich anfangs Probleme; nachdem ich es aber einmal richtig gemacht habe bzw. verstanden habe, ging es aber. Zum Ende hin kann man das Lüftergitter nach belieben ausrichten und das war's.
    Insgesamt einfach und unkompliziert, kleine Komplikationen wie das Problem mit dem langen Schraubenzieher stören etwas.

    3. Prüfsystem und Vorstellungen der Games & Benchmarks

    Ich teste in dem oben genannten System bei normaler Raumtemperatur. Das Gehäuse wird durch zwei 140mm Silent Wings 3 in der Front und einem 120mm SW3 hinten im Gehäuse belüftet. Die Lüfter sind im BIOS auf "Auto" eingestellt und laufen ungefähr etwas unter 1000 RP/M.

    Die Temperaturen teste ich mit dem Prime95, dem CPU-Z (Stress+Bench) und dem Cinebench R15 Benchmark. Dazu kommen noch ein paar Spiele, der Benchmark aus Far Cry New Dawn und das Rendern eines Videos mit Adobe Premiere Elements.

    Gemessen wurde alles mit dem Argus Monitor und dem AMD Ryzen Master.
    Temperaturen sind immer auf alle Kerne bezogen. Als Referenz zum Enermax T50 nehme ich den boxed Kühler von AMD und verschiedene Modi, einmal den Auto Mode und ein manueller OC sowie das Gehäuse im geschlossenen und offenen Zustand. Für den RAM ist das XMP Profile 2 eingestellt (2933mhz, CL15).


    4. Ergebnisse der Games & Benchmarks


    Alle Spiele wurden in 1920x1080p getestet. Die Benchmarks (und der Idle "Test") liefen mindestens 5 Minuten.

    1) AMD Wraith Prism (Boxed), Geschlossenes Case, Auto Mode (XFR2), ThermalGrizzly Kryonaut

    Idle: 36-38° @4,0ghz (~2269 RPM)
    Battlefield 5 (hohe Einstellungen): 68° (nach ~20Min.) @3,825 | 3,850ghz
    Overwatch (hoch-ultra): ~50° @~3,95ghz
    Far Cry New Dawn Benchmark: 59° @~3,875ghz
    Cinebench R15: 1564 Punkte, 70-74° @~3,850ghz
    CPU-Z Benchmark Multithread: 4678.1 Punkte, 67° @3,9ghz
    CPU-Z Stress Test Multithread: 4600 Punkte, 74° @3,8ghz
    Prime95 (Stufe 1/ Small FFTS): 79° @3,7ghz
    Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 65-67° @3,85 | 4,00ghz

    2) Enermax ETS-T50A-FSS, Geschlossenes Case, Auto Mode (XFR2), Enermax Dow Corning TC-5121 (mitgelieferte Wärmeleitpaste)

    Idle: 32° @4,0ghz
    Battlefield 5 (hohe Einstellungen): 52° @3,95ghz
    Overwatch (hoch-ultra): 45° @4,0ghz
    Far Cry New Dawn Benchmark: 51° @3,9ghz
    Cinebench R15: 1724 Punkte, 62° @3,750ghz
    CPU-Z Benchmark Multithread: 4786.7 Punkte, 60° @3,875ghz
    CPU-Z Stress Test Multithread: ~4745 Punkte, 66° @3,875ghz
    Prime95 (Stufe 1)/ Small FFTS): 69° @3,775ghz (~1000 RPM)
    Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 55-60° @3,925ghz

    3) Enermax ETS-T50A-FSS, Geschlossenes Case, Auto Mode (XFR2), ThermalGrizzly Kryonaut

    Idle: 33° @4,05 | 4,2ghz
    Battlefield 5 (hohe Einstellungen): ////
    Overwatch (hoch-ultra): 42-44° @4,0ghz
    Far Cry New Dawn Benchmark: 53° @3,95ghz
    Cinebench R15: 1699 Punkte, ~63° @3,825/3,850ghz
    CPU-Z Benchmark Multithread: 4749.1 Punkte, 65° @3,85ghz
    CPU-Z Stress Test Multithread: 4725 Punkte, 67° @3,825/3,850ghz
    Prime95 (Stufe 1): 71° @3,725/3,750ghz
    Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 60° @3,9ghz


    4) Enermax ETS-T50A-FSS, Offenes Case, Auto Mode (XFR2), ThermalGrizzly Kryonaut

    Idle: 31° @4,0ghz
    Battlefield 5 (hohe Einstellungen): 48° @3,95ghz
    Overwatch (hoch-ultra): 40-42° @4,0ghz
    Far Cry New Dawn Benchmark: 47° @3,9ghz
    Cinebench R15: 1724 Punkte, max. 62° @3,750ghz
    CPU-Z Benchmark Multithread: 4765.5 Punkte, max. 59° @3,875ghz
    CPU-Z Stress Test Multithread: 4765 Punkte, 63° @3,875ghz
    Prime95 (Stufe 1): 67,5° @3,775ghz
    Adobe Premiere Elements 30min. Vid Rendering: 51-60° @3,9ghz

    Die Temperaturen sind alle so gut wie möglich gemessen worden, können jedoch gut möglich um ein paar Grad abweichen.


    5. Der Kühler läuft im Idle sehr leise, man bemerkt ihn fast gar nicht. Unter 100% Last hört man ein leichtes brummen bzw. summen, aber noch immer im akzeptablen Raum. Ich habe noch eine etwas ältere 3TB HDD eingebaut, die beim Boot des Systems sogar am lautesten ist. Die Silent Wings 3 sind meines Erachtens nach noch leiser, kosten aber auch fast 20 Euro pro Stück, was preislich natürlich nicht vergleichbar ist. Zwei dieser kosten schon mehr als der CPU Kühler mit Lüfter, dafür macht der Lüfter einen sehr guten Eindruck.
    Für diese Preiskategorie ist die Lautstärke angenehm leise.

    Die Temperaturen sind auch sehr gut. Alles ist im guten Rahmen. Insbesondere im Vergleich zum Boxed Kühler schneidet der T50 sehr gut ab.

    Läuft Prime 95 liegt die Drehzahl bei ungefähr 1000 RP/M. Man hört den Lüfter dann zwar, aber ich empfinde dies als nicht sonderlich störend. Da läuft meine HDD lauter. Im Idle ist der Kühler so gut wie stumm, man hört ihn ganz leicht, aber für diese Preiskategorie ist das sehr stark.

    6. Vergleich zum AMD Boxed Kühler "Wraith Prism" des Ryzen 7 2700x

    Aufgrund des Designs und der RGB Beleuchtung hatte ich seit meines Kaufes meiner Ryzen CPU den Boxed Lüfter in Benutzung, da er noch ausreichte und einfach gut aussieht. Mit dem Enermax T50A, der design technisch den Wraith Prism überragt, obwohl er keine RGB Beleuchtung hat bzw. ich die Version ohne besitze, habe ich nun eine sehr gute Alternative.
    Der Wraith Prism lief relativ laut, was insbesondere im Idle sehr gestört hat. Dieses Problem habe ich dank des T50A nun nicht mehr. Zur Lautstärke kommt auch noch die verbesserte Kühlung hinzu, die sich beispielweise in Prime 95 um 10° (!) verbessert hat. Auch im Idle ist der Enermax Kühler um die 8° kühler. Der Airflow des Cases wurde zudem auch noch verbessert, da der Wraith Prism vertikal saß.

    Insgesamt ist der T50A ein sehr gelungenes Upgrade, das mir jetzt auch eine gute Basis für höhere Taktraten bietet. Des Weiteren ist kann ich den PC jetzt beinahe geräuschlos auch über Nacht laufen lassen.

    7. Fazit zum Enermax AXE ETS-T50A Silent Edition
    Insgesamt überzeugt mich der T50A beinahe komplett. Ich finde nur kleine Kritikpunkte, die jedoch nicht gravierend sind. In seiner Preiskategorie ist er meiner Meinung nach durchaus eine Empfehlung, jedoch müsste man ihn nochmal gegen den be quiet! Pure Rock antreten lassen, da dieser nicht unbedeutend ist, insbesondere in der niedrigen bis mittleren Preiskategorie der Luftkühler. Ich würde eigentlich 4.5 Punkte geben, aber da das nicht geht runde ich auf 5 Sterne. Die genannten Kritikpunkte sind alle lösbar, insbesondere durch Enermax.

    Danke nochmal an Mindfactory und Enermax!
    Sollten Fehler im Review auftreten, gerne melden."

  • Testbericht von oivi

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 05.03.2019


    "Review zum Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    Im Folgenden werde ich etwas über meine Erfahrungen und Tests mit dem Lüfter in den ersten 1-2 Wochen der Nutzung erläutern.

    Lieferumfang:

    Der CPU-Kühler kommt in einem Pappkarton zusammen mit einer Installationsanleitung und Montagezubehör. Das Montagezubehör besteht aus einer Spritze mit Wärmeleitpaste, sowie einer Backplate, andere Metallplatten, Schrauben, Muttern, Klammern und Abstandshaltern zur Befestigung des Kühlkörpers am Mainboard. Die Anleitung bietet Deutsch, Englisch und zehn anderen Sprachen. Sie ist etwas merkwürdig strukturiert, aber übermittelt die wesentlichen Informationen. So werden nach der Anleitung die Sockel Intel LGA775/115X/1366, Intel LGA2011/2066 und AMD AM4/AM3(+)/AM2(+)/FM1/FM2(+) unterstützt.

    Kühlkörper:

    Der CPU-Kühler ansich besteht aus weiteren drei, voneinander trennbare, Teilen. Als größter Bestandteil der Kühlkörper selbst. Dieser ist komplett im matten Schwarz gehalten und wirkt sehr wertig. Der Kühler ist zur Halterung etwas versetzt, damit es zu keinen Problemen mit zu hohem RAM kommt. Dies finde ich sehr praktisch, da man sich vor dem Kauf oft nicht sicher sein kann, ob der Kühler mit dem Arbeitsspeicher räumlich zusammen passt.
    Der Kühler hat fünf Kupferheatpipes welche direkt an der CPU anliegen und bis auf die Kontaktfläche, auch in mattem Schwarz lackiert sind.
    Die 54 Lamellen des Kühlers sind über die kurze Seite asymmetrisch geformt, wahrscheinlich mit dem Gedanken den Luftstrom besser auszunutzen. Die Lamellen sind, wie auch bei anderen Kühlern dieser Bauart, leicht zu verbiegen und der Abstand zwischen den Lamellen ist zwar nicht perfekt gleichmäßig, aber auch nicht schlechter als bei anderen Kühlern. Von Haus aus sind ein paar "Optimierungen" an der Lamellen vorgenommen worden. So ist jede von ihnen an den kurzen Seiten um 90 Grad gebogen, womit die Seiten des Kühlers zum großen Teil geschlossen sind und die Luft nicht zur Seite entweichen kann. Zusätzlich sind jeweils hinter den Heatpipes zwei kleine Stückchen der Lamellen hochgebogen. Diese sollen Luft an Stellen befördern, an die sonst angeblich zu wenig kalte Luft kommt. Auch wenn diese Verbesserung sicherlich alle gut gemeint und gedacht sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie einen wirklichen Unterschied in der Kühlleistung bringen.
    Der Kühlkörper wiegt inklusive Halterung 830g und zusammen mit dem Lüfter und Luftgitter 1043g.

    Luftstromgitter:

    Ein weiteres Teil des Kühlers ist ein Luftgitter aus Plastik, welches den ausgehenden Luftstrom in eine Richtung, die selbst eingestellt werden kann, lenken soll. Ich denke, dass dies ebenfalls nicht viel bringt, da ja die meiste Zeit eher niedrige Windgeschwindigkeiten durch den Lüfter erzeugt werden. Aber wenn man es hat, kann es natürlich auch nutzen und so den Wind etwas in Richtung einer Gehäuseöffnung lenken.

    Lüfter

    Der dritte Teil des Kühlers ist der aktive Lüfter selbst. Dieser hat eine Größe von etwa 130 mm und einen vierpoligen-PWM-Stromanschluss. Das Kabel hat eine Länge von knapp 50 cm. Da bei meinem Mainboard der Anschluss für den CPU-Lüfter sehr nah am Kühler gelegen ist, ist das Kabel eigentlich zu lang. Der Lüfter wird über zwei Metallklammern am Kühlkörper befestigt. Leider sind diese, als einziges Teil nicht schwarz, sondern metallig. Außerdem ist bei der Montage des Lüfters durch die Klammern etwas schwarzer Lack von den Lamellen abgekratzt. Da der Lüfter diese kleinen Stellen aber verdeckt, ist dies relativ egal.
    Auf den ersten Blick wirkt der Lüfter, besonders die Rotorblätter, eher mittelmäßig, besonders im Vergleich mit einem Lüfter von be quiet!. Angegeben sind für den Lüfter 500 bis 1000 Umdrehungen pro Minute.
    In meinem Test betrug die maximale Drehzahl des Lüfters sogar rund 1070 RPM, egal ob über PWM oder DC gesteuert.
    Und zumindest mit meinen Mainboard (MSI X370 Gaming Pro Carbon) beträgt die minimale Drehzahl per PWM 507 RPM und per DC 208 RPM.
    Auf maximaler Drehzahl ist der Lüfter klar zu hören, aber nicht stören laut. Auf niedrigeren Umdrehungszahlen ist der Lüfter sehr leise und wird deutlich von eingebauten Festplatten und auch anderen Umgebungsgeräuschen übertönt. Die leichte Dämmung an den Schraublöchern hält die Vibrationen gut vom Kühlkörper fern.
    Ich denke nach dem Kurztest kann man sagen, dass ich mich in meiner Ersteinschätzung vertan habe, denn der Lüfter macht seinen Job echt gut, auch wenn ich meine, bei ganz genauem hinhören, ein ganz leises rattern gehört zu haben.

    Benchmark:

    Außerhalb meines etwas gedämmten Gehäuse (be quiet! Silent Base 600), ist von dem Lüfter im Idle kaum etwas zuhören, sodass viele Umgebungsgeräusche lauter sind als der Lüfter selbst. Ich musste z.B. meine HDDs ausbauen, um überhaupt den Lüfter explizit wahrnehmen zu können.
    Ich habe mit einem Blender-Benchmark den Ryzen 5 2600 über etwa 20 Minuten auf Volllast laufen lassen. Während des Benchmark war der Lüfter leise, aber schon hörbar.

    Angaben zur Testumgebung:
    Prozessor: AMD Ryzen 5 2600
    Gehäuse: be quiet! Silent Base 600
    Drei Gehäuselüfter
    Blender CPU-Benchmark zur Auslastung (100% auf allen Kernen/Threads) der CPU unter Fedora 29
    Die Werte sind natürlich abhängig von der gewählten Lüfterkurve. Ich habe die Lüfterkurve zwischen den Benchmarks nicht geändert. Die Lüfter wurden beide über PWM gesteuert.

    Enermax AXE ETS-T50A-FSS
    0min: 35°C 507RPM | Idle
    1min: 57,5°C 540RPM
    5min: 66,5°C 615 RPM
    10min: 68°C 650 RPM
    15min: 69°C 680 RPM
    20min: 69°C 690 RPM

    be quiet! Shadow Rock Slim
    0min: 43°C 420RPM - Idle
    1min: 65°C 680RPM
    5min: 68°C 730 RPM
    10min: 67°C 740 RPM
    15min: 69°C 758 RPM
    20min: 67.5°C 735 RPM

    Montage für AM4:

    Für Montage wird nur ein langer, mittelgroßer Kreuzschraubendreher als zusätzliches Werkzeug benötigt.
    Der Kühler besitzt eine eigene Halterung, sodass bei einem neuen Mainboard als erstes die Standardhalterung abmontiert werden muss, was mit vier Kreuzschrauben schnell getan ist.

    Die eigene Halterung für AM4 besteht aus zwei Metallplatten, je eine für Vor- und Rückseite des Mainboards.
    Die beiden Seiten werden durch vier Schrauben mit Abstandshaltern und Schraubmuttern verbunden. Das praktische an dieser Konstruktion ist, dass man nur die kleine Halterung am Mainboard frühzeitig befestigen muss und der Kühlkörper später nur von oben auf die Halterung gesetzt wird und mit zwei Schrauben festgemacht. Dabei wird dann kein Zugriff auf die Rückseite des Mainboards mehr benötigt, denn die beiden Schrauben schrauben sich von oben auf die Halterung drauf. Um an die beiden finalen Schrauben dran zukommen, müssen der Lüfter und das Luftstromgitter abmontiert sein. Aber selbst dann ist eine der beiden Schrauben noch recht schwerer zu erreichen und erfordert einen langen Kreuzschraubendreher.
    Wenn der Kühlkörper fest sitzt, kann der Lüfter über zwei Metallklammern am Kühler befestigt werden. Dies ist etwas frickelig.
    Zudem kann auf der anderen Seite das Luftstromgitter befestigt werden.

    Wärmeleitpaste:

    Als Wärmeleitpaste liegt eine kleine Spritze bei, die mit Enermax Dow Corning® TC-5121 beschriftet ist. Die verwendeten Spritze sieht der Spritze der Thermal Grizzly Kryonaut Wärmeleitpaste sehr ähnlich. Es könnte also sein, dass es die gleiche Paste ist.


    Preis/Leistung:

    Ich halte den Preisbereich um die 30¤ für sehr vernünftig, für Kühler die eine Mittelklasse CPU mit bis zu 100 Watt TDP kühl halten sollen. Der Enermax AXE ETS-T50A-FSS (Wer hat sich diesen Namen ausgedacht??) ist vom Hersteller für bis 230 Watt TDP ausgelegt, sodass man eine Mittelklasse CPU sehr leise damit kühler kann.
    Ich selbst hatte mit zuvor den be quiet! Shadow Rock Slim gekauft, der ebenfalls in diesem Preisbereich liegt, aber durch die kompakteren Maße nur für 160 Watt TDP ausgelegt ist, was in der Praxis aber nur wenig ausmacht.

    Fazit:
    Der Enermax AXE ETS-T50A-FSS ist ein Lüfter, der in seinem Preissegment gut mit anderen Lüftern mithalten kann, aber auch nicht hervor sticht. Er ist gut verarbeitet und durch sein (fast) komplett schwarzes Design passt er wohl auch in die Computer derjenigen Leute, die ein möglichst stilvolles Aussehen erreichen wollen.


    Testers Keepers:
    Ich habe den CPU-Kühler im Rahmen des Testers Keepers Programm von Mindfactory kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ich denke, dass ich in meiner Neutralität dadurch nicht beeinträchtigt wurde."

  • Testbericht von Philip

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 05.03.2019


    "Wir dürfen heute für Mindfactory den ENERMAX ETS-T50 AXE Silent Edition im Rahmen des Testers Keepers Programm testen.

    Der Kühler kommt in einer für ihr Gewicht kleinen Verpackung, ist jedoch ausreichend gepolstert.
    Die Box enthält
    - den Kühlkörper
    - einen 140mm PWM Lüfter
    - den AirGuide-Aufsatz
    - mounting kits für Intel und AMD Prozessoren
    - Wärmeleitpaste, sowie diverse Kleinteile zur Montage

    Die Anleitung ist grundsätzlich ausreichend, jedoch nicht ganz intuitiv. Die Schritte sind fortlaufend nummeriert, jedoch müssen nicht alle hintereinander ausgeführt werden. Schritt 1.1 bis 1.3 befasst sich mit vorbereitenden Arbeiten für eine Montage auf Intel-basierten Mainstream-Systemen (Sockel 115x und ältere), während Schritt 2 die Vorbereitungen für die HEDT-Sockel Intel 2011 und 2066 beschreibt. Schritt 3 beschreibt alle verbleibenden AMD-Sockel. Für unser Testsystem mussten wir also die Schritte 1,4,5,6,7 befolgen. Der Hinweis, für welchen Sockel der aktuelle Schritt gültig ist, findet sich relativ klein in der rechten oberen Ecke der Anleitungen und ist leicht zu übersehen. Ansonsten ist die Anleitung in jedem Schritt mit Bildern und Textanweisungen präzise genug.

    Der Kühlkörper ist schwarzmatt beschichtet, was ihm insgesamt einen schlichten und hochwertigen Anblick verschafft. Die Wärme wird aus der vernickelten Bodenplatte, die sogar einen eigenen kleinen Kühlkörper besitzt, durch fünf Heatpipes zu jeder Seite transportiert. Die Heatpipes sind ebenfalls schwarzmatt lackiert, haben jedoch direkten Kontakt zum Heatspreader. An der Kontaktstelle sind sie nicht lackiert, was zweifelsfrei den Wärmetransport verbessert und bei der Montage kurz schick aussieht.

    Der Lüfter ist ein 140mm-PWM Lüfter mit einer maximalen Drehzahl von 1000 RPM. Auf den ersten Blick scheint diese Drehzahl im Vergleich zu anderen Lüftern gering zu sein, aber wie sich im späteren Test herausstellt, ist sie nicht der limitierende Faktor des Kühlers.

    Auf der gegenüberliegenden Seite des Kühlkörpers, also am Luftauslass, wird der sogenannte AirGuide befestigt. Er dient zur Führung des Luftstromes und kann gedreht werden, sodass die Luft optimal abgeführt wird.

    Der Kühler ist für AMD Mainstream, sowie Intel Mainstream und Highend-Desktop geeignet. Die Backplate ist universell und hat viele verschiedene Bohrungen für die Sockeltypen.

    MONTAGE

    Zunächst wird die Backplate vorbereitet. Die passenden Bohrungen konnten wir mit der Anleitung schnell finden, das mitgelieferte Zubehör ermöglicht eine einfache Montage ohne dritte Hand, die Schrauben werden mit Hilfe von Gummihülsen gut in der Führung gehalten. Das Auftragen der Wärmeleitpaste stellte uns vor eine kleine Herausforderung, da die Tube sehr fest verschlossen und von der Wärmeleitpaste verklebt war. Der Verschluss ist sehr klein und wir haben schon eine Weile gebraucht, um genug Kraft aufzubringen, das hätte man deutlich besser lösen können. Abhilfe schaffte letztendlich ein Küchentuch, da die Finger einfach zu rutschig waren. Kleine Flügel an dem Verschluss könnten an dieser Stelle sehr hilfreich sein. Deutlich problematischer ist allerdings das Anschrauben des Kühlkörpers. Die Schrauben befinden sich unten an der Basis und es wird auf einer Seite ein ungewöhnlich langer Kreuzschlitz-Schraubendreher benötigt, der nicht zum Lieferumfang gehört. Glücklicherweise hatten wir ein passendes Werkzeug aus dem Lieferumfang des NH-D15 zur Hand. Für alle, die nicht zufällig bereits solches Werkzeug von anderen Herstellern haben: Der Schraubendreher sollte eine Länge von mindestens 15 cm von Spitze bis Griff haben und an keiner Stelle einen Durchmesser von über einem Zentimeter aufweisen. Ohne ein derartiges Werkzeug kann die Montage unter Umständen nicht durchgeführt werden. Der Lüfter wird mit zwei Bügeln aus Draht am Kühlkörper befestigt, eine konventionelle Lösung, aber es haben andere Hersteller bereits deutlich einfachere und stabilere Befestigungen entwickelt.

    PERFORMANCE

    Der Hersteller verspricht eine Wärmeabfuhr von bis zu 250W. Das Testsystem besteht aus einem i7-2600K @ 4.3 GHz auf einem ASRock Z68 Pro3 Mainboard. Unter Last zieht das Package insgesamt 145W. Die Last wurde künstlich mit prime95 im small fft Test und zur Auslastung der integrierten GPU mit Furmark erzeugt. Die Sensoren wurden mit HWInfo64 ausgelesen und aufgenommen.
    Der Lüfter dreht deutlich höher als zu Beginn des Testes, ist aber auch nicht merklich lauter geworden. Hier waren die verbauten Gehäuselüfter des Corsair Carbide Series 200R unter Last immer noch lauter. Wie das nach einer gewissen Betriebszeit aussieht können wir jetzt natürlich noch nicht sagen, die meisten Lüfter entwickeln ihre wahre Lautstärke erst nach einigen Betriebsstunden. Ebenso sind keine spürbaren Vibrationen wahrnehmbar. Dies wird effektiv durch eine Gummientkopplung des Lüfters vom Kühlkörper verhindert.
    Nach weniger als fünf Minuten taktet die CPU bereits runter, da zwei Kerne die Maximaltemperatur 97 C erreicht haben. Wir sind etwas verwundert und messen mit einem Messfühler die Temperatur des Kühlkörpers. In der Nähe der CPU ist nach etwa zehn Minuten Volllast eine Temperatur von etwa 40°C messbar. Am oberen Ende des Kühlkörpers ist nach wie vor normale Umgebungstemperatur, es scheint also nicht am Lüfter oder den Kühlfinnen zu liegen. Auf der Suche nach dem Problem nehmen wir den Kühlkörper heraus und stellen anhand des Abdruckes der Wärmeleitpaste fest, dass der Heatspreader der CPU signifikant kleiner ist als die Bodenplatte des Kühlers. Mit der Kompatibilität zur Intel Extreme Plattform und dem damit einhergehenden 2011 bzw. 2066 Sockel ist das auch nicht verwunderlich, jedoch vermuten wir genau an dieser Stelle das Problem zu finden. Die CPU hat nur zu drei der fünf Heatpipes direkten Kontakt. Der Unterschied ist sogar noch spürbar. Die inneren drei Heatpipes sind noch merklich warm von dem vergangenen Test, wohingegen die anderen beiden fast schon kalt sind. Vermutlich ist die Auflagefläche an dieser Stelle entscheidend. Der Kühler scheint nicht für derartige Leistungen auf einer kleinen Fläche konzipiert zu sein, was zu Zeiten eines i9-9900K, der unter Last gut und gerne bis zu 200W zieht, eigentlich schade ist. Kurze Leistungsspitzen kann der Kühler gut abführen, jedoch schwächelt er bei längeren Belastungen. Wir konnten eine Last von 130W über eine längere Zeit aufrechterhalten, ohne dass es zu Thermal Throtteling kam, dies scheint auch die Grenze des Kühlers für kontinuierliche Belastungen auf Intel 115x Sockeln zu sein.
    Als kurzer Vergleich sei gesagt, dass der gleiche Test mit dem zuvor installierten Kühler, einem Thermalright Macho 120 Rev A. ähnliche Ergebnisse brachte. Dieser war jedoch bereits 4 Jahre installiert, hatte also ältere Wärmeleitpaste, war entsprechend schon etwas eingestaubt und hat nur einen 120mm Lüfter.

    ZUSAMMENFASSUNG

    Der ENERMAX ETS-T50 AXE Silent Edition ist ein Mittelklasse-Luftkühler für die meisten Intel und AMD Sockel. Er hat ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und wird im alltäglichen Gebrauch nicht an seine Grenzen geraten. Die Montage kann sich als herausfordernd, aber keineswegs unmöglich gestalten. Auch Einsteigern des PC-Buildings ist die Montage nach einer kurzen Durchsicht der Anleitung definitiv möglich, vorausgesetzt das passende Werkzeug ist zur Hand.
    Das schlichte Design gefällt uns persönlich sehr gut. Keine LEDs und keine unnötigen Ecken und Kanten. Der Kühler wirkt insgesamt wertig verarbeitet und stabil.
    Die meiste Zeit verwenden wir unsere Computer weit unterhalb des Leistungslimits. Selbst in modernen Computerspielen wird der Prozessor mit dem ENERMAX ETS-T50 AXE Silent Edition vollkommen ausreichend gekühlt. Bei extrem CPU-intensiven Aufgaben, wie zum Beispiel Video-Rendering, kann es unter Umständen passieren, dass der Kühler an seine Grenzen gerät. Bis zu einer Leistungsaufnahme von 130W im CPU-Package ist die Kühl-Leistung absolut ausreichend und der Lüfter ist beinahe nicht zu hören. Eine Last oberhalb dieser 130W ist außerhalb von Benchmarks und sonstigen Stresstests nur selten erreichbar."

  • Testbericht von Michael

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 03.03.2019


    "die folgende Bewertung erfolgte im Rahmen des Testers Keepers Programm für das Produkt ENERMAX ETS T50 AXE Silent Edition. Produkte von Enermax habe ich bisher noch nie benutzt und die Marke an sich war mir noch recht unbekannt.
    Die Bewertung des Kühlers werde ich anhand dieser Kriterien durchführen:
    - Design, Verarbeitung
    - Montage
    - Leistung (Kühlung, Lautstärke)
    - Vergleich zu anderen Kühlern
    - Preis- Leistungsverhältnis

    Design & Verarbeitung:
    Die Verpackung erscheint zunächst recht wuchtig und groß, wodurch ich anfangs kurzzeitig Angst hatte, ob der Kühler überhaupt in mein Gehäuse passen wurde. Öffnet man nun die Verpackung, blickt man sprichwörtlich ins Schwarze. Der komplette Kühlkörper, samt Lüfter wird in einem einheitlichem schwarz ausgeliefert. Nach meinem Geschmack wirkt das sehr edel, Fans von RGB würden bei diesem Modell wohl eher in die Röhre schauen. Schon beim ersten Anfassen wird auch die Qualität des Produkts deutlich. Die einzelnen Lamellen wirken sehr stabil, wodurch man keine Angst haben muss, sie beim Einbau versehentlich zu verbiegen. Ich besitze noch einen Thermaltake Macho Rev. B bei dem sich diese Lamellen sehr dünn und fast schon zerbrechlich anfühlen, daher ein großer Pluspunkt in Sachen Wertigkeit für das Enermax Produkt. Neben Kühlkörper und 140mm Lüfter ist noch ein sogenannter Air Guide mitgeliefert. Dieser wird auf der Rückseite des Lüfters befestigt, ist 360 Grad drehbar, wodurch der Luftstrom in eine beliebige Richtung gelenkt werden kann. Über die fünf Heatpipes soll möglich viel Hitze an den Kühlkörper geleitet werden. Besonders gespannt bin ich dabei auf die Verbindung zwischen Heatpipe und CPU. Normalerweise sind diese Heatpipes in eine Bodenplatte eingelassen, die auf der CPU aufliegt. Bei Enermax hat man bewusst auf diese Platte verzichtet, wodurch die geschliffenen Heatpipes direkt auf der CPU aufliegen. Sowas habe ich das erste Mal gesehen. Mit einer Höhe von 163mm sollte der Kühler, trotz anfänglicher Bedenken auch problemlos in die meisten Midi Tower passen.

    Montage:
    Die Bedienungsanleitung ist recht kurzgehalten, aber dank zusätzlicher Bildbeschreibung auch verständlich. Der Kühler ist sowohl für AMD als auch Intel Prozessoren geeignet. Letztendlich erfolgt die Montage wie auch bei jedem anderen Kühlkörper, über die Verschraubung mittels Backplate am Mainboard und anschließend die Befestigung des Kühlers. Eine geeignete Wärmeleitpaste wurde mitgeliefert, welche jedoch manuell aufgetragen werden muss und nicht als "Pad" bereits am Kühler aufgetragen ist. Vermutlich liegt das auch daran, dass keine Bodenplatte, sondern nur die Heatpipes den Kontakt zur CPU bilden. Aber für den geübten Anwender stellt das auch kein Problem dar. Dementsprechend verlief der Einbau ohne Probleme. Der Lüfter wird nachträglich über Metallclips am Kühlkörper befestigt, was in einem engen Gehäuse etwas nervenaufreiben sein könnte. In meinem Fall habe ich den beigelegten Air Guide nicht montiert, da direkt hinter dem Kühlkörper ein Gehäuselüfter befestigt war, der die Luft nach außen transportiert. Da große CPU Kühler oftmals Probleme für die RAM Speicherplätze belegen, sollte hier erwähnt werden, dass es bei mir keinerlei Probleme gab. Ob das bei anderen Mainboards anders ist, kann ich nicht beurteilen.

    Leistung:
    Um die Leistung vergleichen zu können ist es für die Leser natürlich relevant zu wissen, aus welchen Komponenten mein System besteht. Wichtig ist es zu erwähnen, dass das ganze System nicht übertaktet wurde:
    Mainboard: ASUS Prime B450M-A
    Gehäuse: Sharkoon S25-W
    CPU: AMD Ryzen 5 2600
    Grafikkarte: Sapphire Radeon R9 380

    Zuerst habe ich in den BIOS Einstellungen mit der Lüfterkurve gespielt, je nach Hersteller gibt es verschiedene Modi. Setzt man die Lüfterleistung auf 100% ist die Lautstärke auf jeden Fall wahrnehmbar, aber nicht wirklich störend. Realistisch betrachtet wird die 100% Leistung auch nie erreicht und gerade bei leistungsintensivem Gaming würde der Sound des Spiels jeglichen Geräuschpegel überdecken. In der normalen Nutzung beträgt die Leistung um die 50% wodurch der Kühler auch gar nicht bis kaum wahrnehmbar ist. Letztendlich war bei mir immer der Lüfter der GPU zu höhen / lauter als der CPU Lüfter.
    Um einen Überblick über die Kühlleistung und die Temperatur geben zu können, habe ich einen Vorher/Nachher Versuch anhand von Idle und Gaming, sowie dem Enermax Lüfter und Standard AMD Lüfter durchgeführt.
    Temperatur und Leistung im Idle mit dem Standard Lüfter:
    CPU 39 Grad
    RPM (Lüfterumdrehungen pro Minute) ~ 1200
    Grafikkarte 51 Grad

    Temperatur und Leistung im Idle mit Enermax Lüfter:
    CPU 32 Grad
    RPM (Lüfterumdrehungen pro Minute) ~ 550
    Grafikkarte 47 Grad

    Temperatur und Leistung beim Gaming (Madden NFL 19) mit dem Standard Lüfter:
    CPU 51 Grad (max. 69 Grad)
    RPM (Lüfterumdrehungen pro Minute) ~ 1500
    Grafikkarte 57 Grad (max. 71 Grad)

    Temperatur und Leistung beim Gaming (Madden NFL 19) mit dem Standard Lüfter:
    CPU 43 Grad (max. 60 Grad)
    RPM (Lüfterumdrehungen pro Minute) ~ 580 (max. 780)
    Grafikkarte 60 Grad

    Für einen Standardlüfter lässt sich die Leistung des AMD Kühlers auf jeden Fall sehen, aber an den Daten lässt sich deutlich erkennen, dass der Enermax Kühler eine deutliche Leistungssteigerung in Form der CPU Temperatur zwischen 15-20% mit sich bringt. Durch den 140mm Lüfter sinkt natürlich auch die RPM, was in einer niedrigeren Lautstäke resultiert, wobei wie eingangs angedeutet die Lautstärke nie ein Problem war, zumal die GPU sowieso lauter war. Ein netter Nebeneffekt des Enermax Produkts ist die niedrigere Temperatur der Grafikkarte im Idle, vermutlich dadurch, dass die heiße Luft nun besser aus dem Gehäuse geblasen wird.

    Preis- Leistungsverhältnis:
    Für einen Preis von momentan knapp 35¤ ist der Kühler im unteren Mittelfeld zu finden. Im Vergleich zum Standardlüfter ohne Übertaktung würde ich fast behaupten, dass es nicht unbedingt nötigt ist das Geld in einen neuen Lüfter zu investieren. Möchte man übertakten wird der Unterschied in der Leistung vermutlich deutlicher ausfallen und ist dann eine klare Kaufüberlegung. Die Abgrenzung zu anderen, teils auch bekannteren Marken, ist ohne direkte Vergleiche schwer zu tätigen, ich denke YouTube kann hier bestimmt helfen.
    Unabhängig davon ist das was Enermax für den genannten Preis auf jeden Fall top und es gibt meines Erachtens auch nichts zu bemängeln. Gerade in Sachen Haptik und Qualität war ich positiv überrascht. Für meine Nutzung ist der Enermax Kühler auf jeden Fall ausreichend und hat mich auch gleich zufriedengestellt.

    Fazit:
    Wer sich einen CPU Kühler zulegen, jedoch nicht allzu viel Geld investieren möchte, macht mit dem ENERMEX ETS T50 AXE keine Fehler. Mit seinem sehr hochwertigen Design sammelt er optisch viele Pluspunkte. Auch seine Montage ist dank der detaillierten Bedienungsanleitung nicht sonderlich schwer. Die Kühlerleistung ist auch während dem Gaming hervorragend und bleibt dabei immer noch leise. Im Gesamten ist der CPU Kühler sehr gut gelungen und verdient somit eine klare Kaufempfehlung."

  • Testbericht von Simon

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 03.03.2019


    "Review ENERMAX ETS-T50 AXE Silent Edition


    Ich habe den CPU-Kühler über die "Tester Keepers"-Aktion von Mindfactory zum testen erhalten. Dafür großen Dank an das Mindfactory-Team! Natürlich versuche ich trotzdem den Test so objektiv wie möglich zu halten. Vorweg noch dazu: Ich habe keine Ausbildung im technischen Bereich oder das nötige Equipment für etwaige Messungen (Lautstärke o.ä.), alle Test sind rein subjektiv und nach bestem Wissen und Gewissen, und mit einem gewissen technischen Allgemeinwissen durchgeführt. Ich versuche hier meine persönlichen Eindrücke nach ungefähr 1,5 Wochen Nutzung darzulegen. Leider habe ich auch keine von der Bauart vergleichbaren CPU-Kühler.

    Spezifikationen

    Bauart: Tower-Kühler
    TDP: 230 W
    Dimensionen (BxHxT): 144 mm x 163 mm x 110 mm
    Gewicht: 864g
    Sockel: Intel: LGA 775/115X/1366/2011/2011-3/2066
    Amd: AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4/FM1/FM2/FM2+
    Heatpipes: 5 x Ø6 mm (Kupfer)
    Lüfter: 140 mm @ 500 ~ 1000 RPM (±10%)
    Luftdurchsatz: 29.78 ~ 55.45 (CFM) / 50.59 ~ 94.21 (m³/h)
    Statischer Druck: 0.57 ~ 2.13 (mm-H2O)
    Lautstärke: 13 ~ 22 (dBA)
    Anschluss: 4-Pin Anschluss @ 12V

    Preis (bei Mindfactory): 34,84 ¤


    Testsystem

    Mainboard: Asus Z170I Pro Gaming (Mini ITX)
    CPU: Intel i7 6700k
    CPU-Lüfter (Vergleich): Noctua NH-L12 & Corsair H55 120mm AIO
    Arbeitsspeicher: Balistix 16 Gb DDR4 @ 3000 Mhz
    GPU: Asus GeForce GTX 1060 Dual OC (6Gb)
    Festplatte(n): Samsung 860 Evo 2.5 SATA SSD 512 Gb
    Seagate Barracuda 2.5 HDD 1000 Gb @ 7200 rpm
    Netzteil: Silverstone SFX 500W
    Gehäuse: Streamcom DA2 Mini ITX (dazu später mehr)
    Betriebssystem: Windows 10

    Verpackung

    Der Lüfter kommt wie meist üblich in 2 Kartons geliefert: eine äußere Hülle inklusive Polsterungsmaterial und der eigentlichen Verpackung, einem für einen Lüfter dieser Größe relativ kleinem Karton. Auf dem optisch angemessen gestalteten Karton (es ist kein Premium Produkt) finden sich direkt die meisten wichtigen Informationen (inklusive QR-Code) wie TDP, Dimensionen, kompatible Sockel, Lüfter-Größe und Umdrehungszahl und der Lautstärkebereich abgedruckt. Innerhalb des Kartons ist alles kompakt verpackt und mit einem Inlet aus Pappe sind die Einzelteile voneinander getrennt und beim Transport gut geschützt.

    Lieferumfang

    Neben dem Kühlkörper und dem Lüfter im mittleren Fach sind im Lieferumfang (in einem separaten Karton) noch
    - Backplates für die verschiedenen Sockel
    - alle notwendigen Schrauben/Muttern/Distanzstücke zur Montage
    - Wärmeleitpaste (Enermax Dow Corning TC-5121)
    - Haltespangen für den Lüfter
    - Einbau-Anleitung
    enthalten.


    Design

    Das Design des Lüfters ist komplett in Schwarz und klassisch schlicht gehalten, und dadurch sehr gefällig, da er sich optisch zurücknimmt und dadurch mit fast allen PC-Bauteilen farbschematisch kombinierbar ist.
    Natürlich könnte man den Lüfter gegen einen anderen 140mm-Lüfter mit RGB-Effekten tauschen soweit man das möchte. Einzig das Enermax-Logo ist in Silber auf dem Lüfter abgedruckt, dabei aber auch relativ klein und zurückhaltend. Auffällig und in meinen Augen das herausstechende Unterscheidungsmerkmal zu vergleichbaren Lüftern ist der "Auspuff" beziehungsweise "Air Guide" an der Rückseite des Kühlkörpers, ein drehbares Element, mit dem man den austretenden Luftstrom leicht lenken kann, um die warme Luft direkt eventuell verbauten Gehäuselüftern zu dirigieren. Die 5 Kupfer-Heatpipes haben einen direkten Kontakt zur CPU ohne dazwischenliegender Kontaktplatte. Im Kühlkörper sind sie ebenso wie die Kühllamellen komplett Schwarz. Insgesamt ist es ein elegant-schlichter Schwarzer Tower-Kühler mit einer (optisch) guten Verarbeitungsqualität.

    Montage

    Die Montage des Kühlers ist nicht deutlich aufwendiger als bei anderen Tower-Kühlern dieser Größe, aber dennoch mein eigentlich einziger richtiger Kritikpunkt. Die beigelegte Anleitung ist dabei gut verständlich und völlig ausreichend. Dabei allerdings nicht Intel und Amd verwechseln!
    Aufgrund des verwendeten Gehäuses war es notwendig, das Mainboard komplett aus dem Gehäuse zu nehmen und den Kühler außerhalb des Gehäuses zu montieren. Bei anderen Gehäusen sollte es möglich sein, den Kühler zu montieren, ohne das Mainboard auszubauen, falls eine entsprechende Aussparung hinterm Mainboard vorhanden ist. Ich würde trotzdem davon abraten und den Kühler außerhalb montieren.
    Als erstes muss die Backplate (in diesem Fall für Intel) montiert werden, dazu legen wir sie vorsichtig, da leider ohne Gummierung oder anderen Schutz ausgestattet, von hinten auf das Mainboard. Von der anderen Seite wird die Backplate dann mit den beiden Halterungen und 4 Schrauben fixiert (Abstandshalter nicht vergessen!).
    Anmerkung dazu: es gibt unterschiedliche Montageplatten für Intel und Amd, aber nur eine Backplate. Da hätte ich mir 2 verschiedene Backplates gewünscht, um mögliche Verwirrungen zu vermeiden. Das und der fehlende Schutz für das Mainboard unterscheidet diesen Kühler von manchen Premium-Modellen.
    Als nächstes muss man die Wärmeleitpaste auftragen (ich verwende allerdings nicht die beigelegte Paste, da ich insgesamt 3 Lüfter teste. Die verwendete Paste ist die Kryonaut von Thermal Grizzly. Dies sollte allerdings kaum einen Unterschied machen, das Temperatur-Delta dürfte maximal 2°C betragen) und dann den Kühlkörper (vorher die Plastik-Abdeckung der Heatpipes entfernen!) vorsichtig und ohne den Air Guide und den Lüfter positionieren und festschrauben. Dies gestaltete sich etwas fummelig, da man optimalerweise einen sehr langen Kreuzschlitz-Schraubenzieher braucht (Schaft über 160mm), den ich aber leider nicht hatte. Nachdem der Kühler ausgerichtet ist kann man ihn gut mit den beiden federgelagerten Schrauben festziehen. Dann den 4-Pin Stecker an den entsprechenden Header auf dem Mainboard anstecken.
    Danach bringt man dann den Air Guide und den 140mm Lüfter am Kühlkörper an. Der Air Guide wird einfach angeklippt, der Lüfter mit 2 metallenen und leider etwas billig wirkenden Metallspangen angebracht. Anschließend wird das Mainboard mit dem Lüfter wieder ins Gehäuse gesetzt.
    Dabei fällt auf, dass es trotz der Größe des Lüfters und dem kleinen Mainboard (Mini ITX) nirgendwo Probleme mit anderen Komponenten gibt, überall ist genügend Abstand vorhanden, auch die RAM-Riegel haben genug Platz und werden in der Höhe nicht eingeschränkt.
    Je nach Übung und Gehäuse sollte die Montage in 15 bis 30 Minuten zu schaffen sein, dabei ist sie in meinen Augen gut und einfach durchzuführen, obwohl es noch Verbesserungsspielraum gibt.

    Testsystematik

    Ich habe versucht den Test so breit wie möglich zu streuen, und vergleiche dabei verschiedene Anwendungen mit insgesamt 3 verschiedenen Kühlern. Dabei ist dieser Test rein subjektiv, ich habe weder die entsprechenden Messgeräte noch habe ich versucht Ergebnisse wiederholt zu reproduzieren. Ich habe den Kühlern aber immer ausreichend Zeit zum herunterkühlen gegeben, um eine Verfälschung der Ergebnisse zu vermeiden.
    Ich habe alle Kühler sowohl mit und ohne Übertaktung der CPU getestet. Dabei ist allerdings zu unterscheiden, dass ich die CPU unterschiedlich hoch übertakten konnte. Ohne Übertaktung kommt der i7 6700k auf 4,0 Ghz auf allen Kernen bzw 4,2 Ghz auf einem Kern im Turbo. Mit dem Noctua NH-L12 habe ich den i7 6700k mit 4,2 Ghz @ 1,15 V auf allen Kernen betrieben, unter der Corsair H55 (120 mm Aio) auf 4,3 Ghz @ 1,2 V und der Enermax ETS-T50 AXE Silent Edition hat die höchste Übertaktung mit 4,5 Ghz @ 1,25 V möglich gemacht. Die Übertaktung dabei ist allerdings nicht am absoluten Limit, sondern auf Stabilität ausgerichtet. Die Lüfterkurven sind bei allen auf Werkseinstellung gesetzt. Trotz der unterschiedlichen Übertaktungen finde ich die Ergebnisse aussagekräftig, da sie aufzeigen, welchen Spielraum die Kühler haben.
    Als Tests habe ich dann Idle/Office/Webbrosing, Prime 95, verschieden Spiele (AAA, Moba, FPS) und verschiedene Arbeitsprogramme (CAD, 3D Rendering) benutzt. Die folgenden Ergebnisse sind immer auf durchschnittliche Höchstwerte bezogen. Alle Tests waren dabei knapp 30 Minuten lang.
    Außerdem wurden alle Tests mit offenem Gehäuse durchgeführt, da mein Gehäuse nur Lüfter bis zu einer Bauhöhe von 145 mm (eher 140 mm) unterstützt, der Enermax würde nicht hereinpassen.

    Testergebnisse:

    Temperaturen (abgelesen aus CPU-Z):

    Kühler Idle/Office Prime 95 Spiele Arbeit

    Noctua NH-L12 38°C 78°C 70°C 50°C
    Noctua NH-L12 (OC) 40°C 84°C 76°C 53°C

    Corsair H55 31°C 67°C 61°C 46°C
    Corsair H55 (OC) 33°C 72°C 65°C 49°C

    Enermax ETS-T50 SE 34°C 65°C 58°C 43°C
    Enermax ETS-T50 SE (OC) 36°C 70°C 62°C 46°C

    Man kann also deutlich sehen, dass der Enermax Lüfter die Temperaturen sowohl ohne als auch mit (deutlich höherer) Übertaktung niedriger hält als meine anderen Kühler, die einzige Ausnahme ist der Idle-Betrieb bei der Corsair H55.

    Lautstärke

    Bei der Lautstärke ist noch anzumerken, dass ich für den Test die Gehäuselüfter (2x120mm) deaktiviert habe. Der Noctua NH-L12 hat zwei Lüfter (1x120 mm & 1x90mm @ 300-1600 rpm), die Corsair H55 wurde mit dem 120 mm Noctua Lüfter betrieben.
    Trotz des offenen Gehäuses ist der Enermax ETS-T50 SE kaum hörbar. Im Idle praktisch lautlos (geht in den Umgebungsgeräuschen unter, ich wohne an einer viel befahrenen Straße inklusive S-Bahn), hört man ihn unter Last nur leise Summen, aber dies ist keinesfalls unangenehm. Sobald man Kopfhörer auf hat ist er praktisch nicht wahrnehmbar.
    Sowohl der Noctua NH-L12 als auch die Corsair H55 sind im Idle ebenfalls kaum wahrzunehmen, die Lüfterdrehzahl liegt nochmals 200rpm unter dem von Enermax. Unter Last dagegen kann man aufgrund der höheren Drehzahl ein Rauschen vernehmen, und leider auch ein leichtes Spulenfiepen bei der Pumpe der Corsair H55. Mit Kopfhören ist dies aber ebenfalls zu vernachlässigen.

    Wahrnehmbare Vibrationen habe ich dabei bei keinem der Kühler/Lüfter feststellen können, alle verwendeten Lüfter sind gummigelagert.

    Fazit

    Der Enermax ETX-T50 AXE Silent Edition hat mich überzeugt. Er schlägt beide meiner Vergleichslüfter, teilweise deutlich, sowohl bei Temperatur als auch Lautstärke, und ist dabei ca. 20¤ günstiger in der Anschaffung. Das Preis-Leistungsverhältnis ist somit sehr gut, von mir eine klare Empfehlung. Allerdings werde ich wohl weiterhin die Corsair H55 verwenden, da ich doch gerne das Seitenteil meines Gehäuses wieder schließen möchte.

    Positiv:
    - Super Preis/Leistung (!)
    - Gute Leistung sowohl hinsichtlich Temperatur wie Lautstärke
    - Air Guide
    - Gut verständliche Anleitung, relativ einfache Montage
    - Extra Wärmeleitpaste (reicht für mehrere Anwendungen)
    - Gute Verarbeitungsqualität

    Negativ:
    - Backplate könnte besser sein
    - Es wird ein langer Schraubenzieher benötigt.

    9/10 Punkten beziehungsweise 4,5/5 Sternen, aufgrund des Preises vergebe ich hier 5 Sterne!"

  • Testbericht von Niklas

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 02.03.2019


    "TLDR: Ein extrem leiser Kühler mit guter Kühlleistung und einem schönen Design (schlicht und schwarz), einfach zu verbauen (Schraubendreher mit mindestens 13cm Stiellänge, besser 15+cm benötigt). Die mitgelieferte Wärmeleitpaste ist mit der NT-H1 von Noctua vergleichbar (meine Messungen)

    Einleitung

    Im Rahmen des Testers Keepers Programmes von Mindfactory wurde ich ausgewählt den Enermax T50 AXE Silent Edition CPU-Kühler zu testen.

    In diesem Test wird der Kühler einem be quiet! Pure Rock (mit einem be quiet! Shadow Wings Lüfter) gegenübergestellt, des Weiteren werde ich den Enermax ETS T50 AXE Silent Edition für den weiteren Verlauf dieser Review lediglich T50 nennen.

    Das Testsystem und die benutzte Software sehen wie folgt aus:
    Gehäuse: Coolermaster Centurion 5 II 140mm Lüfter vorne 120mm Lüfter hinten
    CPU: Ryzen 5 1600 3,8GHz 1,33V
    GPU: Gainward Phoenix GTX 1060 6GB
    RAM: 16 GB Corsair Vengeance LPX 3000
    Motherboard: Gigabyte GA-AB350-Gaming 3
    Software: HWInfo64 (Monitoring Software), AIDA64, Prime95 (29.4), Blender, Overwatch, Ace Combat 7


    Der Kühler

    Verpackung:
    Nettes Design und einfach zu öffnen. Neben dem Kühlkörper sind in der Box ein 140mm PWM Lüfter, die Befestigungshardware für alle gängigen Intel und AMD Sockel (ausgenommen TR4) sowie eine kleine Spritze Wärmeleitpaste die für ca. 1-3 Anwendungen reichen sollte. (Je nach CPU-Größe)

    Kühlerdesign und Verarbeitungsqualität:
    Der Lüfter ist schwarz und macht einen wertigen Eindruck, er ist mit Gummipads bestückt, um Vibrationen zu entkoppeln. Das Kabel des Lüfters ist flach und lang genug für alle Konfigurationen, für meinen Fall vielleicht sogar etwas zu lang, da es etwas schwieriger war das Kabel ansehnlich zu verlegen.

    Auch standardmäßig an der Rückseite des T50 angebracht ist ein sogenannter "Air Guide", ein an den Auflageflächen ebenfalls mit Gummipads entkoppelter Plastitclip (leicht entfernbar), der aus einer äußeren Fassung und einem drehbaren Ring aus gekippten Plastiklamellen, die den Luftstrom in die für das gewählte Belüftungskonzept passende Richtung zu leiten sollen.

    Die Lamellen sowie die Heatpipes sind mit einer matt schwarzen Beschichtung überzogen. Sie ist sehr gleichmäßig aufgetragen und sorgt für ein sehr stimmiges, unauffälliges Gesamtbild und einen wertigen Eindruck, lediglich die Enden der Heatpipes sehen etwas ungleichmäßig aus. Hier wären Kappen, wie sie beim be quiet! Pure Rock verbaut sind, noch einen Tick hübscher gewesen. Die Befestigungshardware ist ebenfalls schwarz lackiert, lediglich die Brackets für die Lüfterbefestigung sind nicht lackiert.

    Die Baseplate besteht aus 5 Heatpipes, die in einem Aluminiumblock eingelassen sind, die Heatpipes berühren direkt den CPU-Heatspreader ( direct touch ). Hier gibt es einige kleinere Unebenheiten, jedoch sind zwischen den Heatpipes keine tieferen Rillen vorhanden, wie es beim Thermalright Macho Direct der Fall ist.

    Anleitung und Montage:
    Die Anleitung ist mit gut verständlichen Bildern gestaltet, sodass die Installation auch für Anfänger ohne größere Probleme durchführbar ist. Jedoch fehlt in der Anleitung für AMD-Desktop-Sockel (AM4 etc.) das Entfernen der Haltelaschen sowie der Backplate vom Mainboard als erster Arbeitsschritt, man kann es zwar durch einen einfachen Vergleich zwischen Bild und Mainboard schnell herausfinden, dennoch ein kleiner Makel.
    Es gibt eine Backplate mit zwei verschiedenen Seiten, eine für Intel Sockel (ausgenommen LGA 2011/2066) und eine für AMD Sockel, was später übrig gebliebene Teile spart.

    Die Schrauben sind so geformt, dass sie nur in einer Ausrichtung ganz in die Löcher in der Backplate passen, sodass die Schrauben, nach dem sie mit den mitgelieferten Gummiringen befestigt wurden, nicht zur Seite verrutschen können.
    Steckt man nun die Schrauben durch das Mainboard muss man Abstandshalter über die Schrauben stecken und darauf eine Trägerplatte befestigen, dann kann man den Kühler (Sofern bereits Wärmeleitpaste aufgetragen wurde) an zwei fest verbauten federgespannten Schrauben befestigen. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste hat eine weich-cremige Konsistenz und lässt sich sehr leicht verarbeiten.

    Beim Befestigen kann man die Schrauben bis zum Anschlag rein drehen, da der Schraubweg kleiner ist als der Federweg der Federn, somit kann man hierbei auch kaum einen Fehler machen. Für das Festziehen der Schrauben benötigt man jedoch einen langen Kreuz-Schraubendreher (Stiellänge ab ca. 13cm, lieber 15cm), da der Kühlkörper durch das asymmetrische Design über eine Schraube ragt und man nur über eine kleine Einbuchtung in den Lamellen an die Schraube kommt.
    Tipp: Den Air Guide - erst nach dem Einbau des Mainboards und dem Anschließen der Kabel (Lüfterkabel und CPU-Power) anbringen, da dies sonst sehr schwierig werden kann.


    Testmethode

    Bedingungen:
    Die Lüfterkurve in den BIOS Einstellungen bleibt unverändert.
    Der T50 wird mit installiertem Air Guide - getestet.
    Für eine bessere Vergleichbarkeit wird der T50 einmal mit der mitgelieferten und einmal mit der Noctua NT-H1 Wärmeleitpaste getestet, da diese ebenfalls für den Pure Rock verwendet wird.

    Die Kühler werden Folgenden Tests unterzogen:
    Leerlauf
    AIDA64 (CPU, FPU, Cache)
    Prime95 (Small FFTs)
    Blender (RyzenGraphic 600 Samples 1600x1600px)
    Overwatch (Practice Range)
    Ace Combat 7 (Mission 7)

    Messmethode:
    Zwischen den Tests liegen mindestens 5 Minuten Abkühlzeit, um sowohl CPU- als auch Raumtemperatur abkühlen zu lassen. Die Stresstests (Aida64 und Prime95) laufen solange, bis sich die Temperatur auf ein stetiges Niveau eingependelt hat, welches erreicht ist, wenn dieselbe Temperatur für 2 Minuten konstant anliegt. Der Blender Test wird einmal durchgeführt. Der Overwatch Test findet auf der Practice Range statt hierbei werden sowohl CPU als auch GPU Temperatur gemessen.

    Die Temperaturwerte werden in K”T der Umgebungstemperatur angegeben, die Umgebungstemperatur wird nach jedem Test kontrolliert und das jeweilige Ergebnis daran angepasst.

    Testergebnisse

    Kühlleistung:
    Der T50 zeigt auch mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste in allen Tests eine gute Performance und sorgt unter Last durchweg für um 4-5°C niedrigere Temperaturen als der Pure Rock, was sich Prozentual in 9-15% (gerundet) besserer Kühlleistung widerspiegelt.

    Die Noctua NT-H1 Wärmeleitpaste lieferte in meinem Fall lediglich eine Temperaturdifferenz von maximal 1°C. Somit lässt sich sagen, dass die Pasten unter meinen Testbedingungen eine identische Leistung zeigen.

    Geräuschentwicklung:
    Der T50 wird seinem Beinamen Silent Edition - in vollem Umfang gerecht, er zeigt unter den oben beschriebenen Bedingungen eine sehr große Laufruhe, selbst unter Prime95 Last ist der Kühler lediglich mit einem dumpfen, für mich sehr angenehmen Luftrauschen zu hören und das auch nur wenn man gezielt darauf achtet. Im Leerlauf ist er praktisch unhörbar, da dort die meine Festplatten die lautesten Komponenten sind. Auch produziert der Lüfter, dank guter Entkopplung keine nervigen Vibrationsgeräusche, wie es z.B. mein Wraith Spire (Ryzen Stockkühler) macht.

    Im Vergleich mit dem Pure Rock ist der T50 sowohl im Leerlauf als auch unter Last um Einiges leiser im Betrieb. So ist der T50 kaum zu hören, wohingegen der Pure Rock zwar immer noch leise, jedoch auch ohne gezieltes Hinhören wahrnehmbar ist (lauteres etwas helleres Luftrauschen).

    Preis/Leistungs-Verhältnis:
    Der T50 ist zurzeit für ca. 35€ erhältlich und bietet bis auf ein paar Kleinigkeiten ein schönes Design, gute Kühlleistung und eine hohe Laufruhe. Somit bietet der T50 für seinen Preis ein wirklich attraktives Gesamtpaket.


    Fazit

    Der Enermax ETS T50 AXE Silent Edition ist ein Leistungsfähiger und besonders Leiser CPU-Kühler, der auch noch gut dabei aussieht. Auch der Einbau gestaltet sich unkompliziert, sofern man im Besitz eines Schraubendrehers mit mindestens 13-15cm Stiellänge ist. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste lässt sich gut verarbeiten und steht bei einer Midrange CPU (Ryzen 5 1600 @ 3,8GHz 1,33V) der NT-H1 von Noctua in nichts nach.

    Alles in Allem kann ich den Kühler für alle empfehlen, die sich einen leisen Kühler wünschen und einen gewissen Wert auf Ästhetik legen. Auch für (noch) ungeübte PC-Bastler/Bastlerinnen sehr empfehlenswert."

  • Testbericht von Timo

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 28.02.2019


    "Einleitung
    Ich darf heute dank der Testers-Keepers Aktion von Mindfactory, den Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition testen. Dies ist ein seit Januar 2019 verfügbarer Luftkühler mit einer TDP von 230W+ aus dem Hause Enermax, ausgestattet mit fünf Kupfer Heatpipes und einem einzelnen 140mm Lüfter. Letzterer ist mit "high pressure blades" versehen, welche also zu einem erhöhten Luftdruck und Airflow führen sollen. Diese können ebenfalls demontiert werden, was eine Reinigung erleichtert. Zudem ist der Lüfter von Werk aus mit Gummi-Scheiben ausgestattet, um so die Übertragung von Vibrationen auf den Kühlkörper und die damit einhergehende Geräuschentwicklung zu reduzieren.

    Der Lüfter wird mit einem einfachen 4-Pin an das Motherboard angeschlossen und dreht zwischen 500 und 1000 RPM. Des Weiteren wird ein Air Guide auf der Rückseite des Kühlkörpers montiert, ein interessanter Ansatz in meinen Augen, da hier auch ein zweiter Lüfter Platz gehabt hätte. Dieser Aufsatz kann um 360 Grad rotiert werden und soll die Luft typischerweise in Richtung Exhaust-Lüfter bringen, oder aber in eine vom Nutzer präferierte Richtung. Die bereits angesprochenen Heatpipes sind asymmetrisch angeordnet, sodass mehr Platz für RAM Module offenbleibt und so die Kompatibilität z.B. mit sehr hohen Sticks gesteigert wird. Weitergehend nutzt Enermax hier die sogenannte "Heat Pipe Direct Touch Technologie", bei der die fünf Heatpipes direkten Kontakt zur CPU haben, anstatt vorher in einer Bodenplatte zusammen zu laufen.

    Der Kühlkörper mit seinen Aluminium Finnen ist in schlichtem Schwarz gehalten, generell passt das Aussehen des Kühlers zu seinem Silent-Titel. Der Lüfter wirkt sehr stealthy, wertig und ist alles andere als klein. Er hat eine Gesamtgröße von 144.2 x 109.5 x 163mm (LxBxH) und wiegt stolze 864g. Im Bezug auf Kompatibilität wurde ebenfalls nicht geschludert, der Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition passt auf alle gängigen Sockel, dies sollte vor einem Kauf jedoch noch einmal kontrolliert werden.


    Umverpackung und Lieferumfang
    Auch die Umverpackung macht einen sehr wertigen Eindruck. Enermax setzt hier auf ein schlichtes Schwarz und Rot während in weiß alle wichtigen Informationen abgebildet sind.
    Ist die Box einmal geöffnet präsentiert sich auch schon das gute Stück. Der Lieferumfang ist dabei verhältnismäßig schlicht, er beinhaltet den Kühlkörper mit vormontiertem Air Guide, den bereits beschriebenen 140mm Lüfter, eine Backplate, eine Mounting Plate und Abstandshalter. Des Weiteren wird selbstverständlich eine Anleitung und eine ausreichende Menge Thermal Paste zugeliefert, diese werde ich in meinem Test jedoch nicht nutzen, Näheres dazu später.

    Einbau und Montage
    Mit Hilfe der Anleitung ließ sich der Lüfter innerhalb von ca. 15 Minuten montieren. Dabei ist jeder einzelne Schritt in mehreren Sprachen beschrieben und sinnvoll illustriert, besonders hat mir hier gefallen, dass die einzelnen benötigten Teile auf den ersten Seiten mit Buchstaben versehen wurden und diese Buchstaben dann wiederum in jedem einzelnen Schritt an den benötigten Bauteilen standen. Das schließt eine Verwechslung von z.B. einzelnen Schrauben aus.

    Zuerst wird die Backplate montiert und darauf kommt dann mit Abstandshaltern die Mounting Plate. Nachdem dann die Thermal Paste aufgetragen und die Plastikfolie von der Kontaktfläche des Kühlers abgenommen wurde (Vorsicht! Sehr wichtig!), sollte nun der Kühlkörper ohne Air Guide und ohne Lüfter auf die Mounting Plate gesetzt werden. Hier konnte ich gleich zwei Schwierigkeiten feststellen. Zum einen sind die Befestigungsschrauben keine richtigen Schrauben, diese sind hohl und man schraubt im Grunde genommen auf den männlichen Teil, welcher an der Mounting Plate befestigt ist. Es war etwas fummelig auf beiden Seiten die männlichen Teile so zu treffen, dass sich der Kühler befestigen ließ.

    Das zweite Problem ist, dass nicht jeder einen langen Schraubenzieher im Haus hat. Vor dem Kauf sollte also bedacht werden, dass für die Montage des Enermax Kühlers ein Schraubenzieher mit verhältnismäßig langem Hals benötigt wird. Der von mir genutzte Kreuzschlitz misst 16cm vom Ende des Griffes bis zur Spitze und war gut dafür geeignet.
    Hat man den Kühler einmal ausgerichtet, dann lassen sich die Schrauben sehr gut festziehen. Da diese Federgelagert sind lässt sich der optimale Druckpunkt gut treffen, da der Kühler von jetzt auf gleich einfach festsitzt. Danach muss nur noch der Air Guide angeklippt werden und der Lüfter wird mit den klassischen Klammern befestigt. Nach diesem Schritt zeigte sich mir, wie viel Platz noch zwischen Kühler und Ram vorhanden war, Enermax hat an dieser Stelle einen sehr guten Job gemacht!
    Alles in allem eine sehr angenehme Montage.

    Testsystem, Temperatur und Lautstärke
    Für meinen Test verbaue ich den Luftkühler von Enermax in folgendem System:

    CPU: AMD Ryzen 2700X
    RAM: 2x 8GB G.Skill Flare X DDR4-3200 CL14
    GPU: ASUS Dual Advanced RTX 2080 Ti
    MoBo: ASUS X470-F Gaming
    Gehäuse: bequiet! Silen Base 601
    Lüfter: 2x Silent Wings 3 Intake Vorne
    1x Pure Wing 2 Intake Vorne
    1x Silent Wing 3 Exhaust Hinten
    1x Pure Wing 2 Exhaust Oben Hinten

    Zu dem System muss ich vorab einige Worte sagen:
    Wer selbst einen 2700X besitzt, der weiß, dass dieser gerne mal Voltage Peaks von bis zu 1.5V anlegt. Um dem entgegen zu wirken, jedoch trotzdem möglichst viel Leistung aus dem System zu holen, fahre ich die CPU mit eingeschaltetem Precision Boost Overdrive und Performance Enhancer Level 2, bei einem Voltage offset von -0.1V. Demnach kann die CPU ordentlich warm werden, ich habe mich deshalb für einen bequiet! Dark Rock Pro 4 (im Test mit DRP 4 gekennzeichnet) als Kühllösung entschieden.
    Diesen werde ich in diesem Test auch als Referenzpunkt für einen Vergleich mit dem Enermax ETS-T50 nehmen, dabei muss man jedoch im Kopf behalten, dass der bequiet! Lüfter ca. 70¤ und damit das Doppelte kostet. Dennoch dachte ich mir, dass dieser Vergleich interessant sein kann, da mein gesamter PC eher auf einen Silent Betrieb ausgelegt ist und damit ein perfektes Test-Szenario für die Silent Edition des Enermax Kühlers bildet. Durch diesen Fokus auf einen möglichst leisen Betrieb ist jedoch auch der Airflow im Silent Base 601 eher mager, eine Herausforderung also für den zu testenden Kühler.

    Um möglichst standardisiert vorzugehen, werde ich MX-4 Thermal Paste von Arctic nutzen, damit diese Variable als konfundierender Faktor in den Temperaturmessungen ausgeschlossen werden kann.

    Temperaturen wurden mittels HWInfo64 bei einer Raumtemperatur von 20± 0.5°C als CPU (Tdie) ausgelesen, es sind also bereits die +10 Grad Offset von Seitens AMD abgezogen. Die dB Angaben sind semi-professionell durch eine Smartphone App in einem Abstand von ca. 5cm zum Sidepanel entstanden.

    Mein Testdurchlauf sah wie folgt aus:

    -10 Minuten Idle-Betrieb nach der Montage (ohne Sidepanel)
    oETS-T50: Durchschnittlich 33.9°C
    o DRP 4: Durchschnittlich 31.1°C

    -Weitere 10 Minuten Idle-Betrieb (mit Sidepanel)
    o ETS-T50: Durchschnittlich 35.3°C
    o DRP 4: Durchschnittlich 32.8°C

    -Drei gemittelte Cinebench R15 Durchläufe
    o ETS-T50: 1. 68.8 °C/ 2. 69.9°C/ 3. 71.0°C/ Mittel: 69.9°C
    o DRP 4: 1. 65.8°C/ 2. 67.8°C/ 3. 67.5°C/ Mittel: 67.03°C

    -15 Minuten Prime 95 mit Small FFTs
    o ETS-T50: Min.: 34.8°C/ Max.: 84.3°C/ Mittel: 82.1°C/ dB-Mittel: 19 dB
    o DRP 4: Min.: 36.1°C/ Max.: 74°C/ Mittel: 65.2°C/ dB-Mittel: 17 dB

    -Ein Durchlauf Heaven Benchmark (Extreme Preset, 1920x1080, Windowed Mode)
    o ETS-T50: Min.: 51.0°C/ Max.: 68.8°C/ Mittel: 58.0°C
    o DRP 4: Min.: 46.0°C/ Max.: 64.5°C/ Mittel: 54.3°C

    Im Idle Betrieb war der ETS-T50 leicht zu hören, jedoch nur als sanftes Hintergrundrauschen. Zwischendurch war ein tieffrequentes Summen zu hören. Sobald eine Last auf die CPU gegeben wird, in diesem Falle Cinebench und Prime95, wird der Lüfter merklich hörbar und dreht auf die vollen 1000RPM auf, jedoch mit einem gleichmäßigen Rauschen. Gemessen habe ich 19 dB neben dem geschlossenen Sidepanel, dies bewegt sich also innerhalb der Angaben von 13-22 dB durch Enermax. Das Geräusch hat mich persönlich nicht gestört und wird wahrscheinlich von Kopfhörer-Nutzern gar nicht erst wahrgenommen. Es waren keine eindeutigen Vibrationen hören oder am Gehäuse selbst zu spüren.

    Im Vergleich dazu war der Dark Rock Pro 4 im Idle noch einmal etwas leiser. Sobald jedoch die CPU ausgelastet wird, steigt der Lautstärkepegel stark an und übersteigt zumindest subjektiv den des Enermax Kühlers. Dies ist der Tatsche geschuldet, dass der DRP 4 mit zwei Lüftern ausgestattet ist, welche beide bis zu 1500 RPM erreichen können und dies unter Last auch tun. Dadurch können zwar geringere Temperaturen erreicht werden, steigert jedoch die Laustärke und macht den Enermax damit zu einem geeigneteren Kandidaten für eine Silent-Konfiguration, auf welcher häufig stark CPU-lastige Programme genutzt werden.

    Fazit
    Der Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition ist ein sehr gelungener CPU Kühler. Für seine ca. 35¤ leistet er gute Arbeit und ist dabei im Idle nahezu lautlos. Selbst leichtes manuelles, oder wie in meinem Fall automatisches Overclocking steckt er gut weg, auch wenn nicht allzu viel Spielraum nach oben hin weg ist. Natürlich wird die CPU unter voller Auslastung verhältnismäßig warm, jedoch sind solche Temperaturen während der Ausführung von Spielen nicht zu erwarten, geschweige denn während einem alltäglichen Gebrauch. Selbst unter Volllast und bei maximaler Lüfterdrehzahl bleibt der Enermax Kühler auf einem angenehmen Geräuschpegel und stellt damit eine gute Empfehlung für Mid-Range PCs oder Menschen ohne extrem hohe Overclocking-Ansprüche dar.
    Im Vergleich zum Dark Rock Pro 4 konnte ich, zu meiner Überraschung, nur wenig Unterschied feststellen. Das Delta war häufig weniger als 5°C, außer es wurden alle Kerne mit Prime 95 ausgelastet. Des Weiteren war der Enermax Kühler unter Last subjektiv leiser. Demnach ist er für den reinen Gaming Betrieb ausgezeichnet geeignet und abschließend lässt sich sagen, dass ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis gegeben ist.

    Pro:
    + abnehmbarer Lüfter-Blades für erleichterte Reinigung
    + gut strukturierte Anleitung
    + Air Guide auf der Rückseite für verbesserten Airflow
    + viel Platz für RAM
    + kaum hörbar im Idle
    + nicht störend unter Volllast und hält dabei einen angenehmen Ton
    + sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

    Cons:
    - unübliche Schraubenzieher-Größe bzw. Länge wird benötigt
    - etwas frimelige Ausrichtung des Kühlers auf der Montage Platte

    Ich danke Ihnen für das Lesen dieses Testes, ich hoffe ich konnte den Enermax Lüfter angemessen vorstellen. Ebenso möchte ich Mindfactory für das entgegen gebrachte Vertrauen danken und dass sie diesen Test möglich gemacht haben, es hat mir sehr viel Freude bereitet!"

  • Testbericht von Franz

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 26.02.2019


    "Testbericht Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition im Rahmen der Testers Keepers Aktion

    System
    CPU: Ryzen 5 1600 @1,35 V 3,9 Ghz
    CPU-Kühler: Enermax AXE ETS-T50A-FSS
    Mainboard: MSI B350 Gaming Pro Carbon
    GPU: GTX 1080 Founders Edition
    RAM: 4x 8 GB Corsair Vengeance @2933 Mhz
    Gehäuse: Cooltek TG-01 mit 4x 120 mm Lüftern
    M.2 mit Betriebssystem: Samsung 970 Pro 500 GB
    Betriebssystem: Windows 10 Pro

    Montage

    Ich habe selbst schon einige System zusammengebaut, die meistens sehr aufs Budget geachtet haben. Dem entsprechend kamen meist be quiet! Pure Rock Kühler zum Einsatz, welche kein besonders ansprechendes Design, noch eine effiziente Montage vorsehen.
    Die beiliegende Bedienungsanleitung ist sehr verständlich aufgebaut und lässt keine Fragen offen.
    Der Enermax AXE ETS-T50A-FSS setzt für die AMD Plattform auf eine Back Plate, die die Rückseite nicht nur gut durch zusätzlichen Abstand schützt, sondern auch sehr gute Stabilität gewährleistet. Die Montage ist allem in allem nicht sehr komplex und nach spätestens einer halben Stunde steht und hält das Ding wie eine Eins. Kein wackeln oder ähnliches.
    Ein nützliches Feature, was ich so noch nicht gesehen habe ist die Möglichkeit zu steuern in welche Richtung der Airflow sich hinter dem Kühler bewegt. Dabei lässt sich die Richtung stufenlos im 360° Winkel variieren. Dadurch wird ein geordneter Luftstrom durch das Gehäuse garantiert. Wenn man den Airflow Guide nicht benötig lässt er sich auch ohne Probleme entfernen.
    Zum Zusammenbau der Intel Plattform kann ich leider nichts sagen.

    Erwähnenswert ist, dass der Kühler eine Höhe von 163 mm aufweist und mein Gehäuse lediglich für CPU Kühler bis 160 mm optimiert ist. Dadurch steht mein Glas Panel am oberen Ende des Gehäuses professionell 1 mm ab. Wem meine Konfiguration also zusagt und sich eventuell etwas abgucken möchte, der sollte wahrscheinlich auf ein anderes Gehäuse zurückgreifen. Dies ist jedoch kein Fehler des Kühlers.

    Kühlleistung

    Der wahrscheinlich wichtigste Part in dem Review.

    Alle Test sind bei einer Raumtemperatur von circa 22°C getestet worden. In beiden Fällen drehten die Gehäuselüfter gleich schnell und vor den Tests war der PC 30 Minuten im Idle.

    Mein bisheriger Kühler war der be quiet! Pure Rock Slim, der bisher seinen Job ganz okay gemacht hat. Doch es gab noch, im wahrsten Sinne des Wortes, viel Luft nach oben. Der be quiet! erreichte bei damals noch 3.7 Ghz bei 1.34 V in Prime 95 86°C was wahrscheinlich auf Dauer nicht sehr vorteilhaft wäre. Der Airflow der durch die 4 120 mm Lüfter im Gehäuse hervorgerufen wird hatte und hat darauf einen nicht unwesentlichen Einfluss.

    Nun aber zum Upgrade. Zu einem Lüfter mit 14 cm Durchmesser und Heatpipes die direkt auf der CPU aufliegen. Die Erwartungen waren dementsprechend groß. Und siehe da, nach erfolgreicher Installation und ebenfalls sehr praktischem einstellen der Lüftungsrichtung sind die Temperaturen rapide runter gegangen.
    Im Idle bzw. bei Office arbeiten oder einfachem Browsen bleibt die CPU bei 32°C. Damit sind wir bei circa 10°C über der Raumtemperatur was meiner Meinung nach angemessen ist, zumal der Lüfter dabei mit lediglich 500 rpm dreht. Das Gegenteil, quasi der Extremfall, wäre Prime 95. Nach ca. 30 Minuten immer noch lediglich 65°C erreicht. Da ich gerne noch mehr Leistung mit dem neuen Kühler aus meiner CPU raus holen will habe ich nach weiterem Overclocking meines Ryzen 5 1600 ihn auf ganze 3.9 Ghz bei 1.35 Volt gebracht. Dabei hat sich Prime 95 nach einer halben Stunde bei 69°C eingependelt. Und mit diesem Wert kann man denke sehr gut leben.
    In Spielen bleibt die CPU ebenfalls cool. Spiele, die wenig Anforderungen an die CPU haben wie bspw. League of Legends oder Hearthstone lassen die Kühler komplett kalt, sodass dabei nicht mal an der 45°C Marke gekratzt wird. Spiele die den Prozessor sehr stark beanspruchen und dem entsprechen gut optimiert sind wie beispielsweise Battlefield 1 oder Apex Legends hat die CPU Temperatur im Peak bis zu 65°C betragen. Jedoch im Großteil der Zeit lag sie bei ca. 55°C. Während der ganzen Spielesession war der Lüfter nicht zu hören.
    In Premiere Pro ist ein ähnliches Bild wie in den anspruchsvollen Spielen zu verzeichnen. Bei Playback von Videomaterial fällt nicht sehr viel Last an was auf Temperaturen um 50°C schließen lässt und während des Exports von Videos werden alle Kerne sehr beansprucht wodurch Temperaturen bis 65°C entstehen.

    Höhere Taktungen sind bei diesen vergleichsweisen niedrigen Temperaturen natürlich denkbar, jedoch will ich meiner CPU nicht noch mehr Spannung zumuten. Der Vorteil bei den AMD CPUs ist ebenfalls, dass der Headspreader verlötet ist, was die Wärmeabgabe erleichtert. Bei nicht verlöteten Intel Prozessoren sind höhere Taktraten denkbar, die der Kühler jedoch ebenfalls gut verarbeiten kann.

    Lautstärke

    Zur Lautstärke kann ich leider keine professionellen Angaben in db machen, da mir benötigtes Equipment fehlt. Was man aber auf jeden Fall feststellt ist, dass er sehr leise ist. Wie erwähnt ist in meinem System eine GTX 1080 Founders Edition verbaut dessen Lüfter sich permanent mit 1000 rpm dreht. Dieses Geräusch ist von der Lautstärke deutlich über die Lautstärke der anderen Lüfter zu stellen. Laut einem Online Test erzeugt die Karte auf 1 Meter Distanz ca. 23 dba. Dem entsprechend liegt der CPU Kühler unter diesem Wert. Im Normalfall als auch unter Last ist er nicht zu hören.

    Verarbeitung und Design

    Mein System ist sehr dunkel mit ein paar roten Aktzenten gehalten. Der komplett schwarze Kühlblock passt demnach sehr gut in das Konzept. Der Lüfter ist ebenfalls komplett in Schwarz, was das ganze einheitlich macht. Lediglich die Klemmen zum befestigen des Lüfters sind nicht schwarz, was aber meines Erachtens optisch überhaupt kein Problem ist. Die Oberseite ist ebenfalls sehr schlicht und wirkt von außen durch das Glas sehr wertig. Generell ein Kühler mit dem man ruhig ein Glaspanel verwenden kann.



    Fazit

    Der für 35¤ zu habende Kühler hat bei mir auf ganzer Linie überzeugt. Er lässt sich gut montieren, weißt ein ansprechendes schlichtes Design auf. Kühlt sehr gut und dazu noch sehr leise. Alles in allem ein sehr gelungener preiswerter Kühler, den ich jedem der auf Overclocking Lust hat, empfehlen kann.
    Pro:
    ++ Preis
    + einfache Montage
    + gute Kühlleistung
    + gute Verarbeitung
    + Steuerung des Airflows

    Contra:
    - 163 mm Höhe nicht für Kompaktsysteme geeignet

    Vielen Dank nochmal an Mindfactory für die Testers Keepers Aktion"

  • Testbericht von Phillipp

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 25.02.2019


    "Prüfbericht ETS-T50 Axe Silent

    Der folgende Prüfbeitrag des CPU-Kühlers ETS-T50 Axe Silent von Enermax wurde durch das großzügige Testers-Keepers-Programm ermöglicht, das Mindfactory-Kunden die Möglichkeit bietet ausgewählte Produkte zu prüfen, den Prüfvorgang zu dokumentieren und letzten Endes damit belohnt werden, dass sie das Produkt behalten dürfen.
    Ziel dieses Prüfbeitrages ist, die Ergebnisse eines selbstgeführten Prüfverfahrens vorzustellen und diese subjektiv zu bewerten. Im Rahmen dessen ist der Beitrag wie folgt untergliedert:
    1. Beschreibung des Entpackvorgangs
    2. Beschreibung der optischen Eigenschaften
    3. Prüfsystem und Prüfmethode
    4. Montage
    5. Lautstärke und Kühlung
    6. Fazit
    Als erstes beginnt der Beitrag mit der Beschreibung des Entpackvorgangs. Dieser geht auf Faktoren wie Verpackung und Öffnen des Produktes ein. Anschließend daran folgt die optische Beschreibung des CPU-Kühlers hinsichtlich Aussehens und Verarbeitung. Danach wird das Prüfsystem und die Prüfmethode vorgestellt, denen der ETS-T50 Axe Silent unterzogen wurde. Die optische Beschreibung des CPU-Kühlers, sowie die Vorstellung des Prüfsystems unterstützen die Verbalisierung der Montage, um auf Aspekte wie Schwierigkeit der Montage und Genauigkeit der Anleitung einzugehen. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse hinsichtlich Lautstärke und Kühlung vorgestellt. In einem letzten Fazit werden die Ergebnisse in einem finalen, subjektiven Urteil ausgewertet.

    1. Beschreibung des Entpackvorgangs
    Die Verpackung des CPU-Kühlers wurde, bevor sie verschickt wurde, nochmals in einen verhältnismäßig größeren Karton mit Luftpolstern eingepackt, sodass eine sichere Ankunft garantiert wurde. Bereits beim Auspacken des ersten Kartons begrüßt einen das hauptsächlich in schwarz und rot gestaltete Paket in ansprechender Optik. Der Schein sollte weiterhin beim weiteren Auspacken bewahrt werden, da der CPU-Kühler kompakt in das Paket eingelegt wurde. Der Form des CPU-Kühlers angepasst wurde weitere Kartonstücke um das Produkt gelegt, um Wackeln und Schütteln beim Transport zu verhindern. Der Kühlkörper nahm bei dabei den größten Platz ein, während der Lüfter darüber platziert wurde. Eine Schaumplatte darüber füllte den verbliebenen Raum zu Transportzwecken. Montageteile wurden kompakt in einem kleinen Nebenfache in einer quadratischen Verpackung gehalten. Somit kann festgehalten werden, dass das "Unboxing" bereits einen guten Eindruck hinterließ.
    
    2. Beschreibung der optischen Eigenschaften
    Der ETS-T50 Axe Silent zeigt sich im kompletten Schwarz. Vom Kühlkörper bis zum Lüfter mit der Ausnahme von der Kontaktstelle zwischen CPU und den Hitzeleitungen ist der CPU-Kühler einfarbig vernickelt. Mit den Maßen 135,2 x 65 x 160 mm für den Kühlkörper und 140 x 140 x 25 mm für den Lüfter gleicht der ETS-T50 Axe Silent im Vergleich zu den herkömmlichen Intel-Kühlern in Sachen Größen einem großen Ziegelstein. Bereits vor der Montage und der Auswahl in das Prüfteam bestand die Sorge, dass der genannte CPU-Kühler nicht in das Testsystem passen würde, also wird hier ausdrücklich empfohlen, die Maße vor dem Kauf nochmals zu überprüfen. Die Verarbeitung des Kühlkörpers wirkt hochwertig und ist nach Angaben des Herstellers aus Aluminium, während Lüfter und der Luftausgangleiter aus Kunststoff bestehen. Von der Seitenansicht kann man erkennen, dass der Kühler asymmetrisch aufgebaut wurde. Die Hitzeleitungen schieben somit den Kühler von den Speichereinschüben, die sich üblicherweise rechts von der CPU befinden, nach links Richtung Gehäuseluftausgang. Lüfter und Luftausgangleiter werden an den zwei länglichen Seiten befestigt, wobei der Luftausgangsleiter um 360° gedreht werden kann, um die Luftzirkulation in die gewünschte Richtung zu lenken. Oberhalb des Kühlköpers enden die Hitzeleitungen in kleinen runden, stumpfen Erhebungen. Das Montagezubehör, dass vollständig mitgeliefert und ebenfalls schwarz ist, besteht entweder aus Kunststoff oder Metall. Hinzu kommt eine Spritze mit Thermalpaste und die Montageanleitung.

    3. Prüfsystem und Prüfmethode
    Der ETS-T50 Axe Silent wurde im folgenden System eingebaut und geprüft:
    " CPU: Intel Core i7-7700
    " Mainboard: MSI H110M PRO-VD
    " GPU: Gigabyte GTX 1050 Ti OC
    " RAM: 2x 4GB Crucial Technology CT4G4DFS8213.C8FHP
    " Systemlaufwerk: 128GB Intenso Top III 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s MLC (3812430)
    " Speicherlaufwerk: WD 1TB WD10EZRZ
    " CPU-Kühler: Enermax AXE ETS-T50A-FSS
    " Gehäuse: Zalman Z3 Plus mit 4x 120mm Lüfter
    " Betriebssystem: Windows 10 Home

    Um Ergebnisse in realistischen Situationen zu erzielen, wurde der CPU-Kühler in drei Bedingungen geprüft. Die erste begrenzte die Leistung des Lüfters auf 500 Umdrehungen pro Minute, die zweite setze die Umdrehungszahl auf den Maximalwert von 1000. Dabei wurde die CPU-Leistung auf 100% durch das Programm Prime95 gestellt und die daraus resultierende CPU-Temperatur mit dem Programm HWMonitor abgelesen. Die letzte Prüfbedingung war die Kühlleistung während des Spiels Final Fantasy XV. Auch hier wurde sowohl auf 500 und 1000 Umdrehungen geprüft und mit HWMonitor die CPU-Temperatur beobachtet. Die daraus entstehende Lautstärke in allen Prüfsituationen wurde mithilfe des Programms Decibel X auf dem Iphone 6 Plus 10 cm vom Gehäuse entfernt gemessen.

    4. Montage
    Vor dem Kauf des ETS-T50 Axe Silent sollten Käufer überprüfen, ob der jeweilige Sockel vom Mainboard unterstützt wird, da sonst eine Montage unmöglich wird. Dabei können Markenunterschiede wie Intel und AMD eine große Rolle spielen. Dieser Kühler unterstützt LGA 1150 (Buchse H3), LGA 1151 (Buchse H4), LGA 1155 (Socket H2), LGA 1156 (Socket H), LGA 1366 (Socket B), LGA 2011-v3 (Socket R), LGA 2066, Socket 755, Buchse AM2+, Socket AM3+, Buchse AM4, Socket FM1 und Socket FM2+. Neben dieser Vielzahl der unterstützen Sockel bereiten die genannten Markenunterschiede keine Probleme, da der Kühler sowohl für Intel als auch AMD kompatibel ist.
    Die Montage erfolgt nach Bedienungsanleitung größtenteils problemlos, jedoch auch aufgrund der Größe sehr aufwendig. Es kann bei der Befestigung der Montageplatte angemerkt werden, dass diese mithilfe der Schrauben, Mutterscheiben und Abstandsbolzen vor dem Einbau des Kühlkörpers hält. Im Vergleich dazu ist die Montierung des Akasa AK-CCE-7105EP CPU-Kühler mit Lüfter eindeutig schwieriger, da die Montageplatte unter dem Mainboard gehalten werden muss, während von oben in die Platte reingeschraubt wird. Mit den Intelmontageplatten wird schließlich ein stabiler Untersatz für den Kühler gebildet. Bei der Montage des Kühlers selbst stellt sich jedoch ein Problem ein. Es besteht Platzmangel, wenn man den Kühler auf das Mainboard innerhalb des Gehäuses baut. Daher wird empfohlen, entweder den Kühler auf das Mainboard außerhalb des Gehäuses zu montieren oder Speicher und Grafikkarte herauszubauen, um Platz zu schaffen. Trotz dessen ist die Befestigung des Kühlkörpers allein aufwendig, da man an die entsprechenden Schrauben mit einem langen Schraubenzieher gelangen muss. Hinzu kommt das Problem der Befestigung des Luftausgangsleiters und des Lüfters. Bei geringem Platz zwischen Gehäusewand und Kühlkörper kann der Luftausgangsleiters noch reingeschoben und befestigt werden. Beim Lüfter müssen die Lüfterschellen erst angebracht werden, bevor der Lüfter an den Kühlkörper geheftet wird. Dieser Schritt wird nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt, ist jedoch leicht zu erschließen. Sind Luftausgangsleiter und Lüfter montiert, schließt der Anschluss des Lüfters an das Mainboard die Montage ab, nachdem auch wieder Speichermodul und Grafikkarte eingebaut wurden. Überraschenderweise konnte das Testsystem auch geschlossen werden, da davon ausgegangen wurde, dass der Kühler zu groß sei. Diese Annahme rührt davon her, dass obwohl das Gehäuse Zalman Z3 Plus eine Breite von 192 mm hat und der Kühler eine Höhe von 163 mm besitzt, die 192 mm von außen gemessen wurden. Innerhalb des Gehäuses müssen die Erhebung des Mainboards vom Gehäuse sowie der Abstand von Mainboard und den Abstandsbolzen des CPU-Kühlers in Betracht gezogen werden. Letzten Endes passt der CPU Kühler Millimeter genau in das Testsystem.
    Enermax ermöglicht mit der Kühlergestaltung auch eine Unterstützung der Luftzirkulation, da direkt hinter der Laufausgangsleitung sich noch Platz für ein Gehäuselüfter befindet. Damit kann zusätzlich Wärme aus dem Gehäuse transportiert werden.
    
    5. Lautstärke und Kühlung
    Zur Annäherung an die Lautstärkeergebnisse wurde die Geräuschentwicklung mit der Interferenz von vier Gehäuselüfter, dem Speicherlaufwerk und ohne die Interferenz von genannten Komponenten gemessen. Dabei entstand mit Interferenz bei 500 Umdrehungen pro Minute eine Lautstärke von ca. 38-40 db. Ohne Interferenz lief der ETS-T50 Axe Silent bei 28-30 db Geräuschentwicklung. Bei 1000 Umdrehungen pro Minute entstand mit Interferenz eine Laustärke von 47-50 db, während ohne Interferenz der Wert auf 38-40 db sank. Die gleichen Werte konnten während des Spiels Final Fantasy XV verzeichnet werden.
    Hinsichtlich Temperatur konnte bei 500 Umdrehungen pro Minute ein Wert von 33-36°C im Ruhemodus beobachtet werde. Unter Ruhemodus wird hier ein Zustand verstanden, in dem keine Programme laufen. Im 20-minütigem Stresstest durch Prime95 bei einer CPU-Auslastung von 100% steigen die Temperaturen in den ersten 40 Sekunden von 35°C auf 70°C, stabilisieren sich danach auf 60°C. Ab der 12. Minute schwanken die Temperaturen zwischen 57°C und 70°C.
    In der Prüfsituation von 1000 Umdrehungen pro Minute entstehen im Ruhemodus 30-33°C. Im 20-minütigem Stresstest steigt die Temperatur von 30°C auf 52°C, schwankt jedoch bis zur 7. Minute zwischen 52°C und 66°C. Schließlich stabilisiert sich der Wert zwischen 58-62°C.
    Während des Spiels Final Fantasy XV lassen sich bei 500 Umdrehungen pro Minute schwankende Temperaturen zwischen 36°C und 60°C verzeichnen, die sich dann bei 60-61°C festlegen.
    Bei 1000 Umdrehungen pro Minute schwanken die Werte zwischen 38°C und 56°C, bis sie sich bei 54 57°C festsetzen.

    6. Fazit
    Enermax bietet mit dem ETS T50 Axe Silent eine leise Variante in der ETS T50 Reihe. Möchte man seine CPU-Kühlung von einem herkömmlichen Intel-Kühler verbessern, erzielt man eindeutige Werte, die zeigen, dass der ETS T50 Axe Silent besser und leiser kühlt. Jedoch wird dieser CPU-Kühler bei einem Preis von 34,84 € (mindfactory.de am 25.02.2019, 15.15 Uhr) von dem be quiet! Shadow Rock Slim Tower Kühler für 35,93 € (mindfactory.de am 25.02.2019, 15.19 Uhr) überschattet. Der letztere ist genauso leise wie der ETS T50 Axe Silent, kühlt jedoch bei denselben Prüfsituationen die CPU um 5°C runter.
    Daher kann keine Kaufempfehlung gegeben werden, da für einen Euro Unterschied ein besserer CPU-Kühler angeboten wird."

  • Testbericht von Marc

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 24.02.2019


    "Testbericht Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition im Rahmen der Testers Keepers Aktoin

    System
    Zunächst etwas zu meinem System. Ich verwende ein ASRock B150M Pro 4 mit einem Intel Core i5 6400, eine NVIDIA GeForce GTX 1070, zudem 16 GB Ram, verteilt auf alle vier Steckplätze. Verbaut ist das ganze in einem Nanoxia Deep Silence 3 mit Seitenfenster. Ich nutze den PC für Büroarbeiten, Bildbearbeitung und zum Spielen, auch VR.
    Als weitere Lüfter sind im Case vorne ein Nanoxia Lüfter und hinten ein be quiet!-Lüfter verbaut.
    Besonders bei den ersten beiden Tätigkeiten ist mir ein zumindest annehmbar leiser PC wichtig.
    Vor dem Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition war in dem PC ein Scythe Mugen 4 verbaut, der damit schon erheblich in die Jahre gekommen ist, dennoch soll dieser als Vergleichslüfter zum Enermax herhalten. Da beide in der gleichen Preisklasse sind, erwarte ich vom ETS-T50 den Mugen deutlich zu schlagen.

    Montage
    Ich habe bereits 15 Jahre Erfahrung im Zusammenbau von PCs, nicht nur für mich sondern auch für Familienmitglieder und Freunde. Wenn andere als die Boxed-Kühler verbaut werden, graut es mir davor noch am meisten. Daher war ich gespannt, wie die Montage des ETS-T50 verlaufen wird und ob es möglich sein wird, diesen zu montieren, ohne mein Mainboard auszubauen.
    Um die Antwort vorweg zu nehmen: es war möglich. Auch sonst erwies sich die Montage des Enermax Lüfters als ziemlich unkompliziert und als bisher einfachste, an die ich mich erinnern kann. Dies ist vor allem auf kleine Details zurückzuführen, so sind die Gummiunterlegscheiben so geschnitten, dass sie die Schrauben an der Backplate halten und die Abstandshalter auf der Mainboardseite haben kleine Widerhaken, die dafür sorgen, dass diese nicht ständig herunterfallen.
    Die Anleitung war für mich leicht verständlich und dürfte meiner Meinung nach auch für Laien verständlich sein. Lustig, aber kein wirkliches Problem ist allerdings, dass beispielsweise die Muttern (eng. Nuts) als "Nüsse" übersetzt werden.
    Nachdem die Backplate montiert ist und auf der Mainboardseite die Halterungen angebracht sind, wird der Lüfter montiert, hierbei müssen keine Metallprofile unter oder zwischen den Lüfter geschoben werden, sondern dieser einfach in Position gebracht und mit zwei Schrauben festgezogen werden. Hier machte sich das asymmetrische Design des Kühlkörpers bemerkbar, da ausreichend Abstand zum RAM war und die Schraube auf der Seite somit recht problemlos festgezogen werden konnte. Nachdem beide Schrauben montiert waren sitzt der Kühler sicher.
    Anschließend ist der Lüfter zu montieren, hierfür werden zwei Drahtspangen verwendet, die mir beim Mugen immer wieder einige Nerven gekostet haben. Dieses Problem scheint beim ETS-T50 aber behoben zu sein, die Spangen ließen sich leicht in die Kühlrippen schieben und dort mit wenig Kraftaufwand und Rütteln befestigen. Die einfache Montage und Demontage des Lüfters ist besonders dann wichtig, wenn die Zwischenräume der Lamellen vom Staub befreit werden müssen, was beim Mugen regelmäßig der Fall war.
    Insgesamt habe ich | auch Dank einiger sehr durchdachter Details | nur wenig mehr als 30 Minuten für die Montage gebraucht.

    Kühlleistung
    Kommen wir zur wesentlichen Aufgabe des Kühlers, kühlen.
    Hierfür habe ich zwei Tests jeweils mit dem Scythe Mugen 4 und dem Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition gemacht. Zuerst wurden mit dem Benchmark von 7-zip alle vier CPU-Kerne voll ausgelastet. Der zweite Test bestand aus einer Runde Battlefield V.
    Bei der Überwachung der Temperatursensoren fiel auf, dass ein Kern meiner CPU immer zwischen 3-5°C wärmer war, als die anderen Kerne. Das kann passieren, wenn man die Wärmeleitpaste nicht gleichmäßig aufträgt oder wenn sich Unebenheiten auf der Kontaktstelle vom Kühler zur CPU befinden.
    Beim 7-zip Benchmark erreichten die Kerne nach einer halben Stunde eine maximale Temperatur von 31°C, wenn sie vom Scythe Mugen 4 gekühlt werden. Beim ETS-T50 kam der wärmste Kern in der halben Stunde auf 35°C, dies war allerdings der beschriebene Ausreißer, die anderen Kerne wurden nicht wärmer als 30°C. Die CPU Package Temperatur kam beim Mugen auf nicht mehr als 32°C, beim ETS-T50 waren 35°C der Spitzenwert.
    Bei der Runde Battlefield V, etwa 45 Minuten, erreichten die CPU-Kerne eine Höchsttemperatur von 40°C und das CPU-Package 38°C, mit der Kühlung vom Mugen. Beim ETS-T50 wurde der Ausreißer bis zu 41°C warm, die anderen Kerne dagegen höchsten 36°C. Die CPU-Package-Temperatur war maximal 41°C.
    Bei beiden Lüftern war die Temperatur nach Beendigung der Belastung in weniger als einer Minute wieder im Bereich von vor der Belastung.
    Die Kühlleistung des ETS-T50 fällt damit minimal schlechter aus, was allerdings auf andere Faktoren, wie eine veränderte Umgebungstemperatur zurückzuführen sein kann. Bei beiden Kühlern blieben die Temperaturen jedenfalls sehr deutlich im grünen Bereich.

    Lautstärke
    In Ermangelung ausreichend präziser Messgeräte, kann ich diesen Punkt nur nach Gefühl beantworten, ich kann aber ohnehin wenig damit anfangen, wenn ich weiß, dass der eine Lüfter eine bestimmte Menge an dB leiser oder lauter ist.
    Wichtig ist mir, dass der Prozessorkühler bei Officearbeiten, also unter minimaler Last, leise ist. Angesichts des Alters des Scythe war es wenig überraschend, dass der Enermax hier deutlich das Rennen macht. Neben dem Altersunterschied dürfte mindestens die Lüftergröße, die mit 140mm ordentlich ist, und die damit möglichen geringen Drehzahlen im Bereich von 700-800 RPM ausschlaggebend sein. Während der Mugen auch ohne Belastung deutlich zu hören war, höre ich den Enermax nicht, sondern eher einen der Gehäuselüfter.
    Erwähnenswert ist jedoch, dass beim Enermaxlüfter ein leises rhythmisches Laufgeräusch zu hören ist, wenn man nah genug ran geht. Das Geräusch ist nicht unbedingt störend, nur hoffe ich, dass es die Lebensdauer des Lüfters nicht beeinträchtigt.
    Unter Last bleibt der Enermax ebenfalls leise, sodass er besonders vor der Lautstärke der Grafikkarte beim Spielen gar nicht zu hören ist. Beim Benchmark von 7-zip, der nur die CPU belastet, konnte ich keine Änderung der Lautstärke wahrnehmen.
    Wem es wirklich auf absolute Unhörbarkeit, auch unter Last, ankommt und auch die anderen Komponenten des PCs nach diesem Kriterium aussucht, sollte allerdings nochmal einen größeren Vergleich mit mehreren Lüftern und unter professionelleren Bedingungen zur Rate ziehen.

    Verarbeitung und Design
    Das Aussehen des Enermax ETS-T50 Axe Silent Edition gefällt mir. Er ist komplett in schwarz gehalten und passt damit zu meinen Komponenten, die ebenfalls überwiegend schwarz sind. Die Form der obersten | also sichtbaren | Lamelle ist allerdings für meinen Geschmack etwas zu martialisch.
    Die Verarbeitung erscheint sehr solide, ich konnte keine Grate oder Ungenauigkeiten finden, der Kühler und der Lüfter sitzen zudem fest, nichts wackelt oder klappert.
    Die heat pipes sind direct touch, das heißt auf dem Prozessor liegen direkt die heat pipes und dazwischen ein Alukern. Eine solche Oberfläche ist schwerer mit der nötigen Präzision plan herzustellen als nur ein Alukern in den die heat pipes eingelassen sind. Angesichts des Ausreißers bei den Temperaturen der CPU-Kerne ist die Frage, ob dies hier gelungen ist. Es ist aber auch denkbar, dass die Wärmeleitpaste ungleichmäßig verteilt ist. Da aber die Temperaturen von jedem Kern absolut unbedenklich sind, wäre auch eine solche Abweichung entschuldbar.

    Fazit
    Für 35¤ bekommt man hier einen soliden Lüfter. Wer keine gesteigerten Anforderungen bezüglich Unhörbarkeit oder Kühlleistung hat, kann hier meiner Meinung nach wenig falsch machen.
    Pro:
    ++ Preis
    + sehr einfache Montage
    + ausreichende Kühlleistung
    + gute Verarbeitung
    + Platz für RAM

    Contra:
    - Laufgeräusch des Lüfters
    - eventuelle Unebenheit der Basis"

  • Testbericht von Christopher

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 24.02.2019


    "Hallo,
    Ich hatte das Glück den Enermax ETS-T50 AXE in der Silent Edition bei der Aktion "Testers Keepers" zu gewinnen. Auf die Lieferung musste ich zwar eine Woche warten, jedoch kam das Produkt gut geschützt in einem großen Karton bei mir an. Im Anschluss folgt nun meine Bewertung des Produkts.
    Testprodukt war wie gesagt der neue Enermax ETS-T50 AXE in der Silent Edition. Im Vergleich zum normalen ETS-T50 (ohne Silent), besitzt diese Version einen größeren 140mm Lüfter, der wegen seiner Größe einen leiseren Betrieb ermöglichen soll. Enermax ist vor allem aufgrund seiner hochwertigen Kühlprodukte und Netzteile bekannt, wovon ich mich hier überzeugen lassen möchte. Der Kühler ist für alle Mainstream Desktop-Sockel geeignet, bis auf TR4 (Threadripper) und verspricht einer Leistungsaufnahme von mehr als 230W standzuhalten. Im ersten Teil dieses Reviews werden die technischen Details, sowie die äußeren Features bewertet. Danach wird sich mit den Haupteigenschaften des Kühlers beschäftigt. Dieser wird hierzu in meinem Testsystem ausführlich getestet. Zum Schluss kann daraus dann ein Fazit zum Kühler gezogen werden.

    1. Design, Verarbeitung, Montage
    Der Enermax Kühler kommt in einer hochwertigen, schwarzen Verpackung, wo alle ausschlaggebenden Features auf den Außenseiten angezeigt sind. Man nimmt den Kühler aus der Verpackung und spürt durch das Gewicht sofort die Mächtigkeit und Qualität dieses Produkts. Der Kühlkörper besteht aus Aluminium und die fünf 6mm Heatpipes, sowie die Kontaktfläche zur CPU sind aus Kupfer, wodurch er auch für den Betrieb mit Flüssigmetall genutzt werden kann. Die Heatpipes haben zudem direkten Kontakt zur CPU, was den Wärmetransfer verbessert. Der Kühler gefällt mir optisch sehr gut. Er hat zwar keine RGB-Beleuchtung, aber durch den schlichten, matt-schwarzen Look passt der Kühler in jeden Build und sieht dazu noch sehr hochwertig aus. Besonders der patentierte Fan Grill oder Air Guide sieht echt schick aus, ist flexibel einsetzbar und fördert natürlich auch den Airflow. Zusätzlich im Lieferumfang waren Befestigungsmaterial, Wärmeleitpaste und eine Benutzeranleitung.

    Der Einbau erfolgte in einem NZXT Noctis 450 auf einem ASUS ROG STRIX Z370-F (LGA 1151) mit einem i5-8600K. Da mein Gehäuse relativ groß ist, musste ich das Mainboard nicht extra ausbauen, bei kleineren Gehäusen kann dies jedoch der Fall sein, jedoch sollte ein 163mm hoher Kühler in so ziemlich jedes Case passen. Alles war durch die anfängerfreundliche Anleitung gut machbar, auch wenn die Befestigung der zweiten Schraube des Heatsinks, aufgrund von eingeschränktem Platz mit einem dickeren Schraubenzieher, etwas fummelig war. Sonst kam es zu keinerlei Kompatibilitätsprobleme. Auch RAM mit größeren Heatspreadern wie mein Trident Z RGB passen ohne Problem und die Grafikkarten-Slots werden durch die kompakten Dimensionen des Kühlers nicht beeinträchtigt. Der Lüfter ist über ein schwarz-ummanteltes 4-Pin-PWM-Kabel angeschlossen, wodurch die RPM geregelt werden kann.

    2. Test: Lautstärke, Temperaturen/Kühlleistung, Vibration
    Testsystem, bestehend aus:
    1. Intel i5 8600K (@ 4,5 GHz bei 1,25V) (LGA 1151)
    2. ASUS Z370- F Mainboard
    3. G.Skill Trident Z RGB 2x8 Kit @3200 MHz CL 16
    4. ASUS ROG Strix GTX 1070 Ti Advanced (Small OC)
    5. Bequiet! Straight Power 11 550W
    6. 1x Samsung 960 Evo NVMe SSD, 1x 2TB Toshiba HDD
    7. Windows 10 Pro
    8. Corsair H150i Pro RGB (Hauptkühlung)
    9. Gehäuse: NZXT Noctis 450 mit insg. 6 Lüftern (800-1000 RPM)
    10. Enermax ETS -TS50 AXE Silent FAN. (Testkühlung)
    Es ist also ein übertaktetes Gaming System, das den Kühler ordentlich fordern sollte.
    Das System ist im Idle sehr ruhig und der Lüfter läuft mit ca. 500 RPM. Bei Vollast und steigender Temperatur dreht er bis auf 1000 RPM auf. Der Kühler ist, wie die Silent Edition verspricht, im Idle und im Gamingbetrieb sehr leise. Wenn die CPU dann jedoch voll ausgelastet wird, kann man bei 1000 RPM den Kühler schon gut hören, wobei die Geräusche nicht nervig laut sind. Für einen Luftkühler in dem Preisbereich ist die Lautstärke völlig in Ordnung und der Name "Silent" ist meiner Meinung nach völlig gerechtfertigt. Selbst bei höher Lüfterdrehzahl konnte ich während meiner gesamten Testphase keine Vibrationen feststellen. Der Lüfter lief stets konstant und machte auch nach längerem Betrieb keine Probleme.

    Ich habe den Kühler hier für den i5-8600K getestet im OC auf 4,5 GHz bei 1.25V, da ich denke, dass der Kühler für den Prozessor im Stock ein wenig unterfordert wäre. Im Idle lagen die Temperaturen bei 37-41 °C. Für den Stresstest benutzte ich Cinebench R15 und Prime95, ausgelesen wurde alles mit HWMonitor. Der Prozessor kommt bei Cinebench auf 69 °C und bei Prime95 auf bis zu 78°C. Im Gaming bleibt er eher im Bereich von 62-65°C. Im Vergleich zu meiner Corsair H150i Pro RGB zwar ca. 8-10 °C wärmer, jedoch ein solides Ergebnis für eine Luftkühlung. Ein weiteres Testexemplar, womit ich den Kühler verglichen habe, ist der MA620P von Cooler Master: ein High-End Dual-Tower Kühler. Im Vergleich zu diesem Luftkühler ist der Unterschied insgesamt nicht so groß. Lediglich 4-5°C trennen die beiden, wobei die Temperaturunterschiede unter Volllast und im Idle nochmal stärker ausfallen (ca. 6-8°C). Das Ergebnis ist bei einer Luftkühlung natürlich auch immer abhängig vom Airflow im Gehäuse. Außerdem war der Prozessor übertaktet. Im Stock würden die Temperaturen daher noch einmal besser ausfallen. Bei stärkerem OC ab 5GHz mit höherer Spannung, würde der Kühler stark an seine Grenzen kommen, weshalb man dann zu einer stärkeren Kühllösung greifen sollte.

    3. Fazit

    Zusammengefasst ist der Enermax ETS-T50 AXE Silent Edition ein schicker und starker CPU-Kühler. Er eignet sich aufgrund seiner schwarzen Optik und Größe bei so gut wie jedem Build. Auch die Kompatibilität mit jeglichen RAM-Riegeln ist gewährleistet, was den Kühler zu einem echten Allrounder macht. Für einen Preis von rund 35 € erhält man hier einen CPU-Kühler, der alle derzeitigen Prozessoren gut kühlen kann und auch zum leichten Übertakten geeignet ist. Preis-leistungstechnisch ist der ETS-T50 AXE Silent Edition definitiv einen Blick wert, da er für überschaubares Geld alle wünschenswerten Features hat und zudem noch eine sehr gute Kühlleistung besitzt.
    Pro:
    - Unterstützung aller gängigen Desktop-Plattformen
    - Schwarzes Design mit direktem Kontakt der Heatpipes zur CPU
    - Hochwertiger PWM-Lüfter
    - Anpassbarer Air Guide für optimalen Luftdurchsatz
    - Einfache Installation, gut für Anfänger geeignet
    - Kompatibilität mit RAM-Modulen
    - 163mm Höhe, somit für viele Cases geeignet
    - Hohe Kühlungseffizienz bei Hexacore-Prozessoren wie meinem 8600K
    Contra:
    - Kühlleistung sinkt bei niedriger Lüfterdrehzahl drastisch"

  • Testbericht von Oliver

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 23.02.2019


    "Hallo,
    ich habe heute den Enermax ETS-T50A-FSS erhalten im Rahmen des Testers Keepers Programm. Ich kenne Enermax bisher als Marke nicht und habe auch noch nicht so viele Produkte von diesem Hersteller gesehen.

    In meinem Test beziehe ich mich auf folgende Punkte : Lieferung, Montagte, Design, Verarbeitung, Preis- Leistungsverhältnis, Kühlung, Luftdurchsatz, Vergleich zum vorherigen Boxed Kühler

    Lieferung und Verpackung:
    Die Lieferung erfolgte durch Mindfactory umgehend und gewohnt schnell. Negativ fiel auf das die Ware im Karton nicht von allen Seiten geschützt war (Karton stand im Umkarton auf dem Pappboden). Das könnte Beschädigungen verursachen, mein Karton kam aber heil an.

    Die Verpackung vom Lüfter sieht sehr wertig aus, das sollte man bei einem Preis von ca. 40,00¤ auch erwarten können.

    Design und Verarbeitung:
    Der Kühler fühlt sich hochwertig an, es gibt keine scharfen Ecken die auf eine unsaubere Produktion zurückzuführen sind, kein Grat oder Ähnliches sind festzustellen. Die schwarze matte Lackierung ist fehlerlos und sieht Klasse aus. Wer kein FAN von RGB ist kommt hier voll auf seinen Geschmack.

    Das Design ist modern, die Heatpipes sind gut zu erkennen, außerdem ist ein AirGuide montiert. Der Kunde kann entscheiden in welche Richtung der warme Luftstrom hingeleitet werden soll. Das ist sehr praktisch, je nachdem ob ich Gehäuselüfter oben oder hinten im Gehäuse habe, lässt sich der Luftstrom in diese Richtung lenken. Der Airguide lässt sich drehen und mühelos ohne Werkzeug demontieren, drehen und wieder befestigen.

    Die Verarbeitung unten am Kühler ist Top - es ist kein |Absatz - fühlbar von den Heatpipes zur umliegenden Metallplatte. Dieses System ohne Platte vor den HeatPipes nennt sich Heat-Pipe Direct Touch (HDT) und soll die Wärme direkter und besser übertragen. Der Kühler Tower misst eine Höhe von ca. 160 mm und dürft somit in die meisten Gehäuse reinpassen. Bei mir war es recht eng, zum Glück habe ich ein Seitenfenster welches einen Vorsprung hat. Eingebaut wurde der Kühler in ein Sharkoon TG3, Midi Tower.

    Der Lüfter ist mit 140 mm recht groß, dafür kann er langsamer laufen bei gleicher Kühlleistung wie ein kleinerer Lüfter. Ausgestattet ist der Enermax mit einem 4-Pin Kabel zum Anschluss an das Mainbord. Höhere Ram Riegel sind bei diesem Kühlerdesign kein Problem.

    Montage:
    Lobend zu erwähnen ist auch die Tatsache das eine passende Wärmeleitpaste mitgeliefert wird. Diese reicht problemlos aus und es ist nicht notwendig über die Dosierung nachzudenken. Das ist für mich als Anfänger ein klarer Pluspunkt. Einfach alles auf die CPU auftragen und verstreichen fertig.

    Die Anleitung zur Montage ist mit Bildern gestaltet für die unterschiedlichen Sockel Typen, Intel und AMD. Sie ist leicht verständlich der Tower lässt sich montieren auch ohne die Anleitung gelesen zu haben. Die benötigten Schrauben sind extra sortiert für Intel und AMD, was mir die Suche erleichtert hat und somit auch Fehler ausgeschlossen sind. Die Montage verlief einfach und zügig obwohl ich bisher nur meinen Boxed Kühler installiert haben. Auch Anfänger können den Kühler montieren ohne Angst haben zu müssen etwas kaputt zu machen. Lediglich eine Info wäre nett gewesen, wie stark ich die Schrauben zur Befestigung anziehen darf / muss. Backplate von unten ans Mainboard, in der Anleitung ist einfach beschrieben welche Öffnungen für die Schrauben passend zu dem jeweiligen Sockel Typ verwendet werden sollen. Spacer von der Oberseite rauf, Befestigungsplatte und Mutter, alles fest drehen und fertig ist der Grundaufbau. Nun den Kühler mittels zwei Schrauben die vorbereitete Befestigungsplatte schrauben und fertig. Vorher natürlich die Wärmeleitpaste auf die CPU auftragen. Alles in Allem unkompliziert , passgenau und einfach.

    Nun zum Testsystem welches aus folgender Hardware besteht:

    Mainboard: GIGABYTE A320M-S2H V2-CF
    CPU: AMD Ryzen 5 - 2600 (TDP 65W), 3,4 GHZ , Boost 3,9 GHZ
    Arbeitsspeicher: G Skill 16 GB DDR4 - 2400 MHZ
    Grafikkarte: Powercolor Radeon RX 580 mit 8GB
    Speicher: SSD Kingston 240 GB und 2 TB HDD Western Digital
    Gehäuse: Sharkoon TG3 mit 1 Lüfter vorne und 1 Lüften rückseitig
    Betriebssystem: Windows 10 Professional
    CPU Kühler: Enermax ETS-T50A-FSS und Boxed Kühler AND Wraith Stealth Cooler

    Soweit ich weiß für die 65 Watt TDP der CPU vollkommend ausreichend, dieser läuft mit den Standard Takt.

    Lautstärke und Vibration:
    Der AMD Boxed Kühler dreht im normalen Modus schon leise, der Enermax mit seinem 140 mm großem Lüfter ist noch einmal langsamer und deutlich leiser im Windows Leerlauf. Ich kann sagen, dass ich den Lüfter gar nicht mehr höre. Vibrationen entstehen nicht.

    Die Lautstärke des AMD Kühlers ist während des Prime 95 Test`s deutlich zu hören.
    Die Lautstärke des Enermax ist während des Prime 95 Test`s nicht zu hören.
    Der allgemeine Luftdurchsatz im Gehäuse ist auch besser geworden , da auch die Temperaturen vom Chip etc. niedriger sind als vorher. Gemessen habe ich das mit Hwinfo bei geschlossenem Gehäuse.

    Temperatur im Windows Leerlauf :
    Enermax AMD
    CPU: 31° C 39° C
    Chipset: 40° C 42° C
    GPU: 54° C 55° C

    Lüfterdrehzahl im Windows Leerlauf :
    Enermax AMD
    CPU: 585 RPM 1.052 RPM
    GPU: 0 RPM 0 RPM


    Temperatur nach 15min Prime 95 bei 100% CPU Auslastung :
    Enermax AMD
    CPU: 54° C 62° C
    Chipset: 46° C 48° C
    GPU: 55° C 58° C

    Lüfterdrehzahl nach 15min Prime95 bei 100% CPU Auslastung:
    Enermax AMD
    CPU: 810 RPM 2.368 RPM
    GPU: 0 RPM 0 RPM

    Ich habe nun noch 30 min Resident Evil 2 gespielt und die Lautstärke verfolgt, der Lüfter bleibt ruhig , lediglich meine HDD und die Kühler meiner Grafikkarte sind zu hören. Die Temperatur an der CPU ging während des Spielens nie über 60° C obwohl die Grafikkarte bei 75° Celsius gearbeitet hat. Das spricht für den Enermax Kühler, mein AMD Kühler hat die zusätzliche Hitze der Grafikkarte nicht so gut abtransportieren können. Da mir die Luftzirkulation allgemein in meinem Gehäuse nicht gefällt habe ich bei geöffneter Front sprich 2 Laufwerksblenden entfernt, somit mehr Lufteinlass den Prime 95 Test wiederholt.

    Das Ergebnis ist mehr als super, 47° C bei voller Last auf die CPU, dabei dreht der Lüfter mit 779 RPM. Nun war mein Interesse geweckt, mittels App habe ich den Lüfter auf feste 1.000 RPM gestellt. Siehe da die CPU Temperatur liegt bei 44° C. Eine weitere Absenkung war möglich, besser geht es wahrscheinlich nur noch mit. noch besserer Wärmeleitpaste. Aber ich bin beeindruckt wir reden hier immerhin von 100% CPU Auslastung im Prime95 Test.

    Fazit:
    - Tolles Design
    - Einfache Montage auch für Anfänger wie ich
    - Top Material Qualität
    - Sehr gute Kühlleistung
    - Halber Stern Abzug für Ausrichtung der Backplate"

  • Testbericht von Nils

    Zum Artikel: Enermax AXE ETS-T50A-FSS Kühler 140mm Silent Edition

    veröffentlicht am: 22.02.2019


    "Ich war Teil des Testers Keepers Programm und durfte den Kühler auf Herz und Nieren testen. Das habe ich getan. Lest hier meinen Bericht:

    Zu testen ist der neue Enermax ETS- T50 AXE in der Silent Edition. Silent Edition deshalb, da der Kühler in der Silent Edition mit einem 140 mm Lüfter ausgestattet ist, welcher einen sehr leisen Betrieb erlauben soll. Enermax ist dabei nicht nur bekannt aus der Netzteilfraktion, sondern auch im Kühlsegment zu Hause. Somit ist der ETS- T50 AXE der neuste Coup der Kühler aus dem Hause Enermax um einen möglichst leisen Betrieb zu ermöglichen und die Kühlleistung hoch zu halten. Enermax verspricht eine TDP von bis zu 230 W+ TDP und ist gleichermaßen für Intel als auch AMD Sockel ausgelegt. Welche Sockel genau angesprochen werden, ist bitte dem Produktdatenblatt zu entnehmen. Im Folgenden Verlauf wird der Kühler auf Herz und Nieren geprüft und ein abschließendes Fazit gegeben. Diese Punkte werden dabei als Testkriterien herangezogen.
    1. Verpackung, Haptik, Design und Aufbau
    2. Testsystem und Montage
    3. Temperaturen, Kühlleistung und Lautstärke
    4. Fazit
    1. Verpackung, Haptik, Design und Aufbau
    Schon bei der Verpackung wird klar, dass Enermax Wert auf eine dezente aber dennoch hochwertige Hülle legt. Somit ist die Verpackung keineswegs aufdringlich, sondern schlicht gehalten und es fühlt sich einfach gut an. Sobald die Hüllen fallen gelassen werden, offenbart sich dann aber eine Schönheit aus tiefschwarzem vernickeltem Metall. Der Kühlkörper macht einen sehr hochwertigen und vornehmen Eindruck. Damit legt Enermax vermutlich auch ein Augenmerk auf Nutzer, welche eine gewisse zeitlose und dennoch hervorragende Optik in ihrem Computer Case verbauen wollen. Mit von der Partie sind dann der 140 mm große Silent Lüfter mit einem 4 Pin Anschluss und ein sogenannter Air Guide. Dieser soll dem Nutzer einen gewissen Luftstrom bieten. Der Nutzer kann durch aufsetzen dieser Blende, den Luftstrom gezielter aus dem Case befördern. Der Air Guide ist dabei aus schwarzem Kunstsoff und wird von hinten mittels Halteclipsen auf den Kühler montiert. Der Silent Fan in seiner 140 mm Größe, wird dabei von vorn auf den Kühler, mittels Metallklammern geklemmt. Da alles in einem schönen und eleganten Schwarz gehalten ist, ergibt sich ein stimmiges und sehr schönes Bild. Aber nicht nur die Nutzer, welche viel Wert auf die Optik legen, nein auch die Haptik Fans kommen bei diesem Enermax Kühler auf Ihre Kosten. Eins sollte gesagt sein. Er fühlt sich extrem wertig und sehr gut verarbeitet an. Es macht Spaß ihn in den Händen zu halten und einfach nur anzusehen. Der Single-Tower Kühler ist von seiner Form asymmetrisch gehalten und fällt mit 16,3 cm Höhe so groß bzw. klein aus, dass er vermutlich in die meisten handelsüblichen Tower Gehäuse passt. Neben der Höhe ist er insgesamt 144,2 mm lang und 109,5 mm breit. Der Kühler verfügt über insgesamt fünf Heatpipes. Dabei besteht die Kontaktfläche vom Kühler auf die CPU aus Kupfer. Die insgesamt fünf Heatpipes des Kühlers haben direkten Kontakt auf die CPU und nutzen keine extra Bodenplatte. Diese sogenannte Heatpipe direct touch Methode soll eine bessere Wärmeübertragung zwischen CPU und Heatpipe gewährleisten und wird inzwischen von diversen Herstellern verwendet. Böse Zungen behaupten das so Kosten eingespart werden.

    Lieferumfang
    Neben der Montageanleitung, dem Montagezubehör und einer Wärmeleitpaste in Spritzenform, gibt es nichts weiter im Lieferumfang!
    2. Testsystem und Montage
    Das System welches in diesem Test herangezogen wurde, besteht aus einem
    1. Intel I7 8700 K (@ 3,7 GHz stock, nicht geköpft)
    2. ASUS Z370- F Mainboard (stock)
    3. GSkill RipJaws V 16 GB DDR 4
    4. ASUS RTX 2070 Strix OC (stock)
    5. 2 x Samsung EVO 860 SSD
    6. Betriebssystem WIN 10
    7. Raijintek Orcus 360 mm AIO (primär)
    8. Gehäuse: INWIN 303
    9. Enermax ETS -TS50 AXE Silent FAN. (sekundär)
    Dieses System bildet ein Gaming Setup und befindet sich derzeit im Werkszustand, also nicht übertaktet, um eine faire Review zu diesem Kühler geben zu können.
    Die Montage des Kühlers ist denkbar einfach gehalten. Jeder der schon einmal einen Kühler verbaut hat, wird hier schon fast Intuitiv den Kühler auf dem Mainboard befestigen können. Das Aufwendigste ist, die richtige Seite der Metallbackplate für seinen eigenen Sockel ausfindig zu machen. Die Backplate hat eine Seite für Intel und eine Seite für AMD. Jeweils mit dem dazugehörigen Herstellernamen versehen. Einmal auf die richtige Seite gedreht, die dazugehörigen Schrauben zur Hand genommen, auf die Bohrungen des Mainboards von hinten gelegt und schon ist die Hälfte der Arbeit getan. Im Anschluss den Kühler über die Montagebrücke festgeschraubt und der Kühler sitzt (Nicht vergessen eine Wärmeleitpaste entweder auf den Kühler oder die CPU vor der Montage aufzutragen). Die Schrauben der Montagebrücke sind gefedert und somit ist klar zu spüren wann der Kühler seinen festen Sitz erreicht hat. Wichtig zu wissen, auf dem Kühlerboden schaut auf einer der Beiden Schraubenseiten ein kleiner Metallsteg hervor. Dieser Steg muss ich Richtung der RAM Riegel montiert werden. Keine Angst, die beigelegte Anleitung ist sehr einfach gehalten, so dass auch nicht geübte Nutzer keine Scheu vor der Montage haben brauchen. Durch den Single-Tower Aufbau des Kühlers haben selbst höhere RAM Riegel immer noch ausreichend Platz und kommen sich auch mit dem montierten Lüfter nicht in den Weg. Apropos Lüfter. Nachdem nun der Kühlkörper erfolgreich befestigt wurde, so wird abschließend der 140 mm große Lüfter montiert (auf Seite der RAM Riegel) und nach Wunsch zusätzlich der Air Guide (links vom Kühler) um die erzeugte Luft gezielter aus dem Case zu befördern. Der Lüfter an sich wird mit zwei Metallklammern an den Kühler geklippt, der Air Guide hat dafür Kunststoffclips vorgesehen. Alles sehr einfach und schön durchdacht.

    3. Temperaturen, Kühlleistung und Lautstärke
    Um einen Überblick über die Kühlleistung, die Temperaturen aber auch über die auftretende Geräuschentwicklung geben zu können, wich die AIO Raijintek Orcus 360 mm aus dem System, dem neuen Kühler von Enermax. Nachdem der ETS | T50 AXE Silent eingebaut wurde, wurden zwei Szenarien der Lüftersteuerung gefahren. Zum einen die Silent Variante mit 500 RPM (Rounds per minute) und zum anderen der Lüfter auf maximal (1000 RPM). Beide Szenarien wurden hierbei im BIOS eingestellt um zu erkennen wie sich die Kühlleistung in beiden extrem Varianten schlägt. Das Mittel kann dadurch abgeleitet werden.

    In Spielen wie Assassins Creed Odyssee oder Ghost Recon Wildlands ergaben sich teilweise Temperaturen unter Last und bei maximaler Drehleistung von 92 Grad | 93 Grad Celsius auf mehreren Kernen, so dass von einem Test im Silent Mode Abstand genommen wurde.
    Die Lautstärke des Lüfters ist dabei im Silent Mode kaum wahrnehmbar. Es sei denn, der Nutzer hält das Ohr direkt an den Lüfter. Im Höchstleistungsmodus hingegen ist der Lüfter unter Volllast schon deutlich hörbarer, dennoch nicht aufdringlich und eher mit einem angenehmen Luftstrom zu vergleichen. Ähnlich wie die eLoop Noiseblocker auf mittlerer Umdrehung. Von daher können die vom Hersteller beschrieben Werte hinsichtlich der Geräuschentwicklung von 13 | 22 dBA folgerichtig sein. Einziges Manko im Bezug auf Geräuschempfindliche Personen, sind die nicht ganz gleichförmig bleibenden Nebengeräusche. Gerade im Silent Mode ist ein nicht ganz akkurater unrunder Lauf des Lüftermotors zu vernehmen. Nutzer mit vielen Lüftern im Gehäuse, werden dies aber vermutlich nicht wahrnehmen. Menschen welche jedoch einen absoluten Silent Rechner gewohnt sind, werden das leider nicht hinnehmen wollen. Dennoch sollte gesagt werden, dass das es hierbei auch stark auf das Gehäuse ankommen wird, indem sich der Kühler befindet. Schalldämmung, offenes Case etc. etc.

    4. Fazit
    Da in dem Testsystem sowohl eine AIO von Raijintek mit 360 mm, als auch einen Luftvariante von Enermax getestet werden konnten, fällt schnell auf, dass die AIO die Nase vorn hat. Das ist nicht auf die Geräuschentwicklung zu münzen, sondern viel mehr auf die Kühlleistung. Und diese ist das ausschlaggebende Kriterium. Der Kühler von Enermax ist top verarbeitet und macht einen sehr durchdachten und hochwertigen Eindruck. Er lässt sich sehr sehr einfach montieren und sieht einfach nur schön aus. Dennoch kann er einen Intel I7 8700K nur bedingt kühlen. Zugegebener maßen ist der Intel 8700 K für seine Wärmeentwicklung bekannt, was die Aufgabe für den Kühler erschwert. Für normale Office Anwendungen oder ein Betrieb abseits von CPU hungrigen Spielen mag der Enermax ETS- T50 Silent auch einen 8700 K in Schach halten, darüber hinaus wird es schnell kritisch. Folge, die CPU taktet herunter und bringt nicht die volle Leistung. Deshalb sollte der Kühler vorzugsweise auf einer CPU montiert werden, welche keine derartige Wärmeentwicklung in Spielen aufweist. Dennoch ist der Kühler sehr gelungen und spiegelt für die Leistung ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Positiv:
    - Die Optik, ein sehr schöner schwarzer Kühler
    - Sehr gut verarbeitet
    - Einfach zu montieren
    - Schlanke Bauart und dabei Platz auch für höhere RAM Riegel
    - Air Guide für gezieltere Wärmeabfuhr
    - Preis/ Leistung
    Negativ:
    - Bedingt für einen Intel 8700 K in Verbindung mit Spielen fähig
    - Lüfter/ Motorgeräusche bei niedriger Drehzahl (Silent Mode)"


Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich jetzt und Sie erhalten mit etwas Glück einen Artikel zum Testen. Nach dem Einreichen Ihrer Artikelbewertung dürfen Sie den Artikel als Dank für Ihre Bemühungen behalten!

Übrigens: Alle Kunden, die im Shop eine Artikelbewertung abgeben, haben monatlich die Chance auf einen Einkaufsgutschein von sagenhaften 50 €! Produkttester sind mit ihrer Bewertung davon ausgeschlossen. Weitere Infos zu den Einkaufsgutscheinen für Artikelbewertungen finden Sie hier: Einkaufsgutscheine für Artikelbewertungen

Checkliste

für Mindfactory Produkttester

  • Bewerbung ausgefüllt + abgeschickt
  • Als Produkttester von uns ausgewählt
  • Produkt ausgiebig getestet
  • Bewertung mit mindestens 1000 eigenen Wörtern geschrieben
  • Bewertung im Forum inkl. Bildern veröffentlicht
  • Bewertung im Shop veröffentlicht

= Produkt behalten


Aktion Beendet!

 

Bewerbungsformular:

 Herr   Frau
Geben Sie den Sicherheitscode ein

Wir versuchen selbstverständlich Ihren Produktwunsch nachzukommen, können das aber nicht garantieren.


    Teilnahmebedingungen:
  • Mitarbeiter/innen der Mindfactory AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Alle vom 25.01.2019 bis zum 03.02.2019 vollständig ausgefüllten Online-Bewerbungen nehmen an der Verlosung für die Produkttester teil. Die Teilnahme über die Einschaltung Dritter, z.B. Gewinnspielagenturen, ist ausgeschlossen.
  • Für die Richtigkeit der angegebenen Daten ist der bzw. die Teilnehmer/in verantwortlich.
  • Die Produkte werden auf der entsprechenden Bewertungsseite genannt und dort werden ebenfalls die Produkttester bekannt gegeben.
  • Sollten die ausgesuchten Produkttester sich binnen 72 Stunden nach der Benachrichtigung nicht melden, werden diese neu ausgelost.
  • Nach Zustellung des Testproduktes hat der/die Tester/in 14 Tage Zeit, die in den Teilnahmebedingungen aufgeführten Kriterien zu erfüllen.
  • Mit der Teilnahme an dem Produkttest erklären sich die Tester dazu bereit, einen Testbericht mit mind. 1.000 selbstgeschriebenen Worten in einer verständlichen Formulierung zu verfassen und diesen dann entsprechend im Shop beim Produkt sowie mit selbstgemachten Produktbildern im Forum zu veröffentlichen. Des Weiteren ist der Testbericht an die in der Produkttester-Anleitung bereitgestellte E-Mail-Adresse zu senden. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, weisen wir den Produkttester auf eine Nachbesserung hin. Sollte diese fehlschlagen, wird das Testprodukt dem Tester in Rechnung gestellt.
  • Der Veranstalter haftet weder für Versäumnisse der Produktbereitstellenden Unternehmen, noch für sonstige Ansprüche im Zusammenhang mit der Bereitstellung der zu bewertenden Artikel. Des Weiteren übernimmt der Veranstalter keine Haftung für etwaige technische Schwierigkeiten, die das Endresultat oder die Teilnahme an der Bewerbung oder Bewertung beeinflussen.
  • Mit der Absendung der vollständig und richtig ausgefüllten Online-Bewerbung akzeptiert der/die Teilnehmer/in diese Teilnahmebedingungen ohne Einschränkungen.
  • Die Bewerber werden durch eine Jury ermittelt. Die Verständigung der Bewerber erfolgt durch die Mindfactory AG. Die Bewerber werden per Mail informiert und zusätzlich auf der Webseite bekannt gegeben.
  • Die zu bewertenden Produkte sind nicht übertragbar. Barauszahlungen sind nicht möglich. Der Veranstalter übernimmt keine Gewährleistung und/ oder Haftung für Preise, die im Rahmen des Produkttestes vergeben werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Produkttesterbewerbung kann kein Schriftverkehr geführt werden.
  • Die Seite www.mindfactory.de beinhaltet Links zu Webseiten, die vom Veranstalter nicht kontrolliert werden. Diese Links dienen lediglich der vereinfachten Nutzung. Der Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Inhalt, Datenschutz, gute Sitten und Sicherheit der verlinkten Seiten.
  • Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Personen mit einer gültigen Postanschrift und einem dauerhaften Wohnsitz in Deutschland.
  • Die ausgelosten Produkttester nehmen nicht an der monatlichen Verlosung der Einkaufsgutscheine teil.
  • Um an der Testers Keepers Aktion teilnehmen zu können, müssen die Bewerber die Volljährigkeit erreicht haben.
  • Der Testbericht ist in deutscher Sprache zu verfassen und abzugeben. Ist ein Unboxing-Video Bestandteil der Bedingungen, muss die Audiospur in deutscher Sprache aufgenommen werden.
  • Änderungen sind vorbehalten.
  • Mindfactory AG 01/2019

Top Marken und Kategorien für Sie zur Auswahl

AMD - Professioneller Ausrichter von AMD CPUs Athlon Phenom Sempron Asrock - Der Profi für Motherboard im Gamer Sektor Gigabyte - Upgrade your Life MSI - insist on the best SAPPHIRE - Grafikkarten gemacht für PC-Enthusiasten