Mit Thermalright perfekt gekühlte Tower Kühler, z.B. das Original Macho Rev. B oder den True Spirit 140 BW Rev. A!

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Der leistungsstarke CPU-Kühler bietet Ihnen die Möglichkeit, eine große Auswahl an Prozessoren passiv zu kühlen. Darüber hinaus ist eine aktive Kühlung von bis zu 300 Watt TDP möglich. Der Le Grand Macho basiert auf dem HR-22 und repräsentiert ein Upgrade des Machos. Seine Basis besteht aus purem Kupfer und ist mit einer Nickelplatte versehen. Diese ist über abgewinkelte Heatpipes vom Wärmeableitblech abgesetzt. Bei ausladenden Abmessungen von 140 mm x 125 mm und einer Höhe von 159 mm, erreicht der Kühler ein Gewicht von 900 g. Dank 35 0,4 mm Aluminium-Lamellen, die in einem Abstand von 3,1 mm angeordnet sind, verzichtet der Le Grand Macho auf einen Lüfter. Seine wenigen unteren Lamellen sind kürzer als der Rest. Dadurch entsteht zur Basis hin ein Freiraum von 46 mm anstelle von 36 mm und als Folge mehr Platz für größere Komponenten. Der Le Grand Macho wurde unter der Vorgabe konstruiert, einen aktiv gekühlten Boxed-Kühler vollständig zu ersetzen, solange das verwendete Case ausreichend Luftdurchfluss bietet. Die beeindruckende Leistung des Le Grand Macho wird optisch abgerundet durch ein edles silbernes Finish mit schwarz-eloxiertem Deckel. Im Lieferumfang befinden sich entsprechende Aufbauten, um mit einem langhalsigen Schraubendreher optional einen separaten Lüfter zu installieren.


18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Modell: Le Grand Macho
für folgende Sockel geeignet: 775, 2011, 2011-3, 1366, 1156, 1155, 1150, 1151, AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+
Bauart: Passiv
Lüfter vorhanden: Nein
Lüfter dB(A): keine Angabe
Lüfter U/min: keine Angabe
Luftfördermenge: keine Angabe
Lüfteranschluss: keine Angabe
Länge: 150 mm
Breite: 125 mm
Höhe: 159 mm
5 Sterne: Thermalright Le Grand Macho Passiv

(64%)

4 Sterne: Thermalright Le Grand Macho Passiv

(18%)

3 Sterne: Thermalright Le Grand Macho Passiv

(18%)

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2 Sterne: Thermalright Le Grand Macho Passiv

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geschrieben am 17.05.2016 von markus
5 5

geschrieben am 17.05.2016 von markus  (Verifizierter Kauf)

Großartiges Kühlsystem, das seinen Preis definitiv wert ist. Kühle damit einen i5 6500 rein passiv ohne Gehäuselüfter in einem p5 von thermaltake und es herrscht Stille. Temperaturen liegen nach stundenlangem Spielen bei maximal 60 Grad und lassen sich mit einem Gehäuselüfter um bis zu 10 Grad verringern, was aber bislang noch nicht nötig war. Montagematerial ist umfangreich und gut erklärt wird die Montage auch.

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geschrieben am 08.04.2016 von Obelixxl
5 5

"Der" Kühler schlechthin.
Vor Einbau auf 1151er Sockel daran denken, bei Termalright die Support Spacer (eine Gummi-Dichtung um den Prozessor unter der Klemme) zu bestellen.
Das Gehäuse sollte man vorher ausgemessen haben, ob der gewaltige Turm tatsächlich reinpasst. In meinen Corsair Obsidian 550D passt er hervorragend rein. Der absaugende Gehäuselüfter hinten deckt fast die gesamte Fläche des Le Grand Machos ab, in einem Abstand von ca. 1,5 cm. Es sollte also auch passive Kühlung möglich sein. Trotzdem habe ich mich für einen TY-147A von Termalright entschieden. Leider liefert Termalright nur mickrige Lüfterklemmen zum Einhaken an der Lüfterseite mit. Trotz des recht hohen Preises war wohl der so praktische Klemmbügel mit den langen Stiften für die Bohrungen im Tower nicht mehr drin. So wurde es etwas knifflig bei der Lüftermontage, die erst nach dem Einbau erfolgen kann (Zugang zur Befestigungsschraube unter dem Lüfter). Alles in allem ist die Montage aber auch allein gut zu bewerkstelligen (bis auf den Lüfter - da hilft es wenn man eine Frau mit kleinen Händen hat).

Die Kühlleistung ist grandios. Der Lüfter lauft mit ca. 300 rpm und selbst unter Last klettert die CPU-Temperatur (i7-6700 K) nur knapp über 50 Grad. Nahezu unhörbar ist der Le Grand Macho aber auch mit dem Lüfter bis ca. 600 rpm. Erst darüber wird er wahrnehmbar, aber nie wirklich laut.
.. ich vergaß zu erwähnen, dass der Lüfter auf dem Le Grand Macho diese Umdrehungen bei mir auch unter Last nicht erreicht. Er läuft selbst unter Last nur mit ca. 300 rpm. Die höheren Drehzahlen muss man schon mit der Lüftersteuerung provozieren. Also durchweg nicht wahrnehmbar.
Zur semi-passiven Kühlleistung kann ich leider nichts sagen, da ich direkt den Lüfter montiert habe.
Absolute Kaufempfehlung.

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geschrieben am 05.04.2016 von Alexander
5 5

Kühlt meinen übertackteten FX8350 sehr gut runter - betreibe den Kühler aber nicht passiv, sondern mit einem EKL WingBoost2

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geschrieben am 30.01.2016 von Johannes
4 5

Pro:

Kühlt meinen i7-4790k im Standardtakt mit "Core Damage" auf 63°. Das heißt schon was! Bei Spielen wie "Rainbow Six Siege" (was sehr Prozessorlastig ist) erreiche ich im durchschnitt Temperaturen von 45-55°. Habe einen 140mm Silent Wings 2 PWM Drauf und höre aus dem Fractal R4 PCGH-Edition so gut wie nichts heraus, also wirklich flüster-leise und gut Temperaturen!

Kontra:

Es bleiben ungefähr 3mm Platz zwischen dem LG Macho und Grafikkarte. Das hat zur Folge, dass sich GPU und CPU gegenseitig etwas aufheizen. Nach einbau wurde meine 980 ti G1 Gaming von Gigabyte ca. 3° wärmer!

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geschrieben am 22.12.2015 von Lorenz
5 5

Thermalrights Neuerscheinung Ende 2015 wurde zu Recht als neues Topmodell angekündigt; er beweist eindrucksvoll, dass auch mit passiver Kühlung exzellente Temperaturen beim Hochleistungssport und mit Lüfter sogar bei moderater Übertaktung möglich sind.
Die Krönungszeremonie beginnt schon beim Auspacken des Produktes: Der Kühler ist ohne Marketing-Schnick-Schnack in einer anmutenden, schlichten, hellgrünen Verpackung mit - ich betone, denn das scheint mir heute nicht mehr selbstverständlich - korrekter Angabe von Lüftermaßen und -spezifikationen verpackt. Beim Auspacken stößt direkt das großzügige Zubehör ins Auge: Hochwertige Wärmeleitpaste, ein für alle Schrauben passender Magnet-Schraubendreher, ein Paar Lüfterklammern für einen zusätzlichen Lüfter, isolierte Backplates für Intel und AMD und natürlich großzügige Mengen an Ersatzschrauben.
Doch bei der Montage bleibt man bei dem altbewährten, etwas abschreckenden Verfahren. Backplate mit 4 Schrauben anbringen, Abstandshalter und Bügel auf der Prozessorseite anschrauben und mittels 2 Schräubchen den Kühler obendrauf. Hier möchte ich den einzigen Kritikpunkt vorlegen: Die hintere Schraube (sitzt aufgrund der intelligenten Form des Kühlers ungefähr in der Mitte) lässt sich mit etwas Geschick problemlos dank einer Lücke im Kühlkörper anschrauben; jedoch ergibt sich bei der vorderen Schraube eine kleine Problematik: Sie schließt direkt mit dem Kühlerkörper ab, d.h. dass die Montage eines Lüfters nicht vor Festschrauben des Kühlers am Mainboard möglich ist, was ich persönlich praktischer finde, wenn man aufgrund von Arbeitsspeicher oder Grafikkarte nicht allzu tief im PC rumkramen kann.
Dennoch ist die generelle Verarbeitung und Form des Produktes intelligent durchdacht worden. Der Kühler ist leicht nach hinten Verschoben (aus Perspektive von Intel-Montage), das hat erstens den Vorteil, dass der hintere Gehäuselüfter näher am Kühlkörper ist, und zweitens, dass garantiert keine RAM-Slots blockiert werden, selbst mit zusätzlichem CPU-Lüfter!
Vom Aspekt der Leistung her, kann ich in jeglicher Hinsicht nur sagen: Top! Eine Verschlechterung ist auf keinen Fall festzustellen. Bei passivem Betrieb sind Idle-Werte nahe der Raumtemperatur ohne Probleme möglich; auch bei anspruchsvollen Spielen und Anwendungen genügt bei ausreichender Frischluftzufuhr der hintere Gehäuselüfter vollkommen, soweit das Gehäuse nicht allzu groß ist und man mit maximalen Temperaturen von ca. 65°C zufrieden ist. Bei Prime95 sieht das Ganze mit 75-85°C schon etwas kritischer aus.
In Kombination mit einem Noctua NF-F12 PWM Gehäuselüfter als CPU-Lüfter sieht die Sache schon wieder ganz anders aus! In Spielen wie Syndicate oder Watch Dogs komme ich selbst bei einer moderaten Übertaktung eines i5-4690k auf 4,3 GHz nie über die 60°C -Marke; auch mit prime95-FFT habe ich nie die 70°C erreichen können und das soll etwas heißen! Vor solchen Temperaturen müssen andere Kühler garantiert den Hut ziehen. Wer zuvor einen Scythe Mugen 4, einen kleinen Dark Rock oder sogar einen HR-02 Macho hatte, wird von diesem gut durchdachten, exzellent kühlenden und gut aussehenden (Passiv-)Kühler aus dem Hause Thermalright mehr als beeindruckt sein.
Auch in Hinsicht auf den Preis ist der Kühler unschlagbar. Mit ca. 55¤ erhält man ein Top-Produkt für einen Mittelklasse-Preis; hier sollten jedoch noch die Zusatzkosten für einen anständigen Lüfter hinzugerechnet werden, da dieser nicht beiliegt. Zur Haltbarkeit kann ich leider noch nichts sagen, dennoch macht der Kühler einen sehr guten und sauberen Eindruck.
Ich würde ihn sowohl als Passivkühler, um bei einem Wohnzimmer- oder Büro-PC Nummer "sicher" zu gehen, als auch bei High-End-Gaming-PCs jederzeit wieder verbauen, da er mit einem hochwertigen Lüfter jeden Prozessor bis ans Maximum der Luftkühler-Möglichkeiten übertakten kann und durch die Nähe zum hinteren Gehäuselüfter ebenso effizient ist wie ein überteuertes Produkt mit 2 Lüftern.

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geschrieben am 19.12.2015 von Eugen
3 5

Dieses Produkt habe ich im Rahmen der Thermalright Testers Keepers-Aktion bekommen. Ich habe mich darauf beworben, da ich bisher immer nur auf aktive Kühlung gesetzt habe. Glücklicherweise wurde ich zum Produkttester gewählt, sodass ich mir persönlich ein Bild davon machen konnte, ob ein Passiv-Kühler sich in der Praxis beweisen kann. Neben der Leistung ist die Geräusche-Entwicklung für mich das wichtigste Kriterium.
Da der Le Grand Macho in erster Linie ohne Lüfter getestet werden sollte, würde er ideal für mein Silent-System als Testobjekt dienen. Doch ich war skeptisch, ob er in der Lage ist die Hitze so abzuführen wie mein derzeitiger CPU-Kühler.
Zu meinem System

Gehäuse:
Aerocool DS 200

Fans:
1x 120 mm hinten
2x 140 mm vorne
2x 140 mm oben

CPU:
Intel i7-4790K

CPU-Kühler:
Phanteks PH-TC14PE
Le Grand Macho

Die Bewertung
Zubehör:
Wärmeleitpaste
zwei Lüfterklemmen
Gummipads für den Lüfter
Mounting Kit für Intel/AMD-Plattform
Anleitung
Schraubenzieher

Design:

Der Le Grand Macho macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Positiv ist mir in erster Linie die Antisymmetrie bzw. der Versatz aufgefallen. Denn damit werden mehrere Zwecke erfüllt. Zum einen wird der Abstand zur Gehäusewand verringert, sodass die Hitze einen kürzeren Weg hat und damit auch der Hitzestau reduziert wird, zum anderen haben auch hohe RAM-Module genügend Platz, auch wenn man einen Lüfter montieren sollte.
Bis auf den Deckel sind alle Kühlrippen aus Aluminium, der Deckel wurde noch zusätzlich schwarz-eloxiert. Durch die Kühlrippen verläuft eine durchgängige Aussparung, diese ist zwar für die Montage notwendig, sieht dennoch schick aus. Die Lackierung/Beschichtung der Basis und der Heatpipes macht einen guten Eindruck.


Verarbeitung:

Alle Kanten wurde sorgfältig bearbeitet, so dass es bei der Installation keine Probleme gab. Ein Lob dafür, denn ich hatte schon öfters Modelle, bei den man sich leicht die Finger schneiden konnte. Alle Kühlrippen sind sauber verarbeitet, sodass ein solider und robuster Gesamteindruck entsteht.


Montage:

Die Montage verlief ohne Probleme. Die beiliegende Anleitung stellt die Zwischenschritte in Explosionsansichten dar. Zur Verfügung stehen Anleitungen für etliche AMD-und Intel-Plattformen. Eine große Hilfe dabei war der beigelegte, magnetische Schraubenzieher, welcher die perfekte Länge für die Montage aufweist. Nach dem die Halterung auf dem Mainboard angebracht ist, muss der Kühlkörper mit zwei Schrauben an der Halterung befestigt werden. Ohne der Aussparung im Kühlkörper wäre dies nicht möglich gewesen. Alles in allem war die Montage, auch alleine, relativ einfach durchzuführen.

Leistung:

Hierbei hatte ich mehrere Testreihen/Fälle:
1. IDLE nach einem PC-Start
2. Prime95 für 20 min
3. CS:GO (GPU erhöht zwar die Temps, aber das ist nun mal die Praxissituation)
4. IDLE nach CS:GO (5 min Abkühlung)

Gemessen habe ich die Temperatur mit Speccy und CoreTemp für die CPU. Die Gehäusetemperatur habe ich am Gehäuse abgelesen, der Sensor dafür befindet sich ca. 6 cm rechts vom CPU-Kühler.

(erster Wert = Phanteks; zweiter Wert = Le Grand Macho)

Bei der Gehäusetemperatur gab es kaum nennenswerte Unterschiede:
1. 23°C-----23°C
2. 25°C-----24°C
3. 32°C-----34°C
4. 29°C-----30°C

Bei der CPU-Temperatur konnte ich jedoch starke Verschlechterung feststellen.
1. 27°C-----27°C
2. 63°C-----77°C
3. 58°C-----65°C
4. 37°C-----42°C

Durch die fehlende aktive Kühlung entstehen höhere Temperaturen. Beim Spielen erhöht sich Temperatur im Härtefall um 10°C, im Vergleich zu meinem Kühler. Um die Kühlung zu unterstützen habe ich die Gehäuselüfter auf 100% gestellt, damit hab ich gerade mal 1-2 °C gewinnen können.
Aufgrund der fehlenden Kühlung punktet natürlich der Macho bei der Lautstärke. Für Verbraucher, die Ihre Gehäuselüfter am Mainboard angeschlossen haben, anstatt an einer Lüftersteuerung, müssen sich darauf einstellen, dass die Gehäuselüfter aufgrund der Temperaturen auf 100 % hochdrehen und somit Lärm erzeugen.


Preis-/Leistungsverhältnis und Fazit:

Dieser Punkt ist schwer zu bewerten. Einerseits bekommt man für 57 ¤ einen solide-verarbeiteten Kühler, welche leicht zu montieren ist und genügend Platz für hohe RAM-Module bietet, andererseits schafft dieser nicht die Temperaturen niedrig zu halten.

Alles in allem bekommt man hierbei einen größeren Kühler, welcher wohl mit seiner Form am stärksten punkten kann. Diejenigen, die vorhaben hohe RAM-Module zu kaufen und wenig Platz für Lüfter nach oben haben, sollten sich dieses Modell näher anschauen.

PS: Leider hatte ich keinen Lüfter parat, um die volle Leistung des Le Grand Macho mit aktiver Kühlung zu testen.

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geschrieben am 19.12.2015 von Guido W.
4 5

Bewertung des Thermalright "Le Grand Macho" im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory und Thermalright.

Als Testsystem dient folgende Plattform:

Mainboard: ASUS P5Q Deluxe Sockel 775
CPU: Intel Core2Quad 9550s 65W TPD
Gehäuse: LianLi PC-60B plus MidiTower
Gehäuselüfter: 3x 120mm (Front+Side - Zuluft, Rear - Abluft)
Netzteil: BeQuiet! Straight Power BQT E7-CM-580W ( Auch der Lüfter des NT dient indirekt als Abluft )

Ram: 4x2GB OCZ Reaper PC2-8500 DDR2-1066C
GPU: Gigabyte GeForce GTX 660Ti 2GB Windforce
HDD: Western Digital WD 10EADS Caviar Green 1TB HDD
SSD: Extrememory XLR8 Plus 120GB

Design:

Wem die HR-Machokühler bekannt sind, wird schnell Ähnlichkeiten beim "Le Grand Macho" bemerken. Dieser ist aber eine Weiterentwicklung, welche für den semipassiven Betrieb
(lüfterloser CPU-Kühler) vorgesehen ist. Der markanteste Unterschied zu seinen Vorgängern, bzw. auch anderen Kühlern in seiner Leistungsklasse, ist seine enorme Größe.
Mein Vergleichskühler ist nur etwa halb so groß wie der "Le Grand Macho". Auch die 7x6mm Heatpipes fallen sofort ins Auge. Die vernickelte Oberfläche des Kühlers gefällt sofort
und wird mit einer matt-schwarzen Deckellamelle als gelungener Abschluss erkannt. An allen wichtigen Stellen an der Unterseite des Kühlers wurde die Lamellengröße an die Umgebung angepasst.
Dadurch soll eine Kollision mit umliegenden Bautteilen wie z.B. RAM-Bausteinen (auch höhere) und anderen Mainboardkühlern verhindert werden. Eine bessere Kompatibilität ist somit gewährleistet.
Ein weiterer gravierender Unterschied ist die Bohrung in der Mitte des Kühlers. Diese lässt ein direktes Erreichen der unteren Befestigungsschraube mit Hilfe des magnetischen und langen Schraubendrehers zu.
Wenn durch die breitere Seite der Lamellen geschaut wird, können extra angeordnete Strömungsbleche entdeckt werden. Dadurch soll eine direkt gelenkte Luftströmung erzielt werden.
Die Grundplatte besteht aus vernickelten Kupfer, welche eine polierte Oberfläche aufweist.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung ist wie immer grandios. Weder Lötüberschüsse noch scharfe Kanten oder ungleichmäßige Abstände zwischen den einzelnen Bauteilen mindern die Qualität des "Le Grand Macho".
Auch das Montagematerial ist sehr passgenau gearbeitet und Gewindebohrungen wurden fachgerecht entgratet.

Montage:

Die durchdachte Montageanleitung ist übersichtlich in Bild und Text gehalten. Sie ist in englischer, deutscher und chinesischer Sprache abgedruckt. Alle Montageschritte erklären sich von selbst und es kann
gut mit den einzelnen Explosionszeichnungen gearbeitet werden. Das Montageset beinhaltet alle nötigen Teile um sämtlichen Intel- bzw. AMD-Sockeln gerecht zu werden. Ist das Mainboard ausgebaut oder kommt man durch eine
vorhandene Montageöffnung an die Rückseite der Platine, ist die Montage für geübte Schrauber in ca. 15 Minuten abgeschlossen. User die technisch nicht so gut drauf sind, benötigen nach dem studieren des Handbuches
etwa die doppelte Zeit.
Alle Teile sind übersichtlich in Tüten verschweißt. Thermalright legt zwei Lüfterklammern für den aktiven Betrieb, selbstklebende Anti-Vibrationsplattengummis, eine Spritze Wärmeleitpaste (2g) Chill Factor 3 und einen
langen magnetischen Schraubendreher mit in den Karton.
Beim Sockel-775 habe ich festgestellt, dass der Kühler um 90° verdreht auf dem Maiboard steht. Dies würde bei einem aktivem Kühlbetrieb, bedingt durch die Strömungsbleche zwischen den Lamellen die Luft in eine falsche
Richtung leiten. In meinem Fall würde es bedeuten, dass der Lüfter die warme Luft der Grafikkartenrückseite ansaugt und nach oben Richtung Netzteil strömt. Da das Netzteil diese dann weiter nach draußen transportiert,
kommt zu mindest kein Hitzestau auf. Da der "Le Grand Macho" aber voraussichtlich eher in neueren Systemen verbaut wird, sitzt der Kühler wieder richtig und die Luft wird aus Richtung Arbeitsspeicher angesogen. Aus dieser
Richtung kommt in den meisten Fällen die kühlere, frische Zuluft des forderen Gehäuselüfters und kann dann durch den hinteren Gehäuselüfter wieder austreten.
Da in diesem Test aber ein semipassiver nicht aktiver Kühlerbetrieb vorausgesetzt ist, spielt dieses Problem keine Rolle. In diesem Fall kommt es nur auf ein gut durchlüftetes Gehäuse an!


Leistung:

In diesem Test ziehe ich meinen aktiven Prolimatech Megahalems CPU-Kühler bestückt mit einem 120mm BeQuiet Silent Wings Lüfter gegen den "Le Grand Macho" von Thermalright zum Vergleich.

Die Intel CPU wird jeweils unter normaler Taktung von 4x2,8Ghz (TPD 65Watt) und mit Übertaktung 4x3,8Ghz (TPD 100Watt) als Testbelastung gefahren. Die TPD wurde mit "Everest Ultimate Edition" ermittelt.

Im Normalbetrieb (Idle, Internet und Office) ist kein Unterschied auszumachen! Die Wärme wird wie im aktiven Betrieb komplett abgeleitet und der Kühler bleibt praktisch kalt. Die CPUcase liegt bei Raumtemperatur (18°C).
Die CPUcores liegen im Mittel bei 42°C. Ich gehe davon aus das dieser Wert nicht richtig angezeigt wird, da die einzelnen Kerne ohne Belastung wie folgt starre Temperaturen anzeigen. #1-44°C/ #2-36°C/ #3-43°C/ #4-46°C.
Bei Belastung steigen die Temperaturen gleichmäßig an.
Unter voller Auslastung mit dem Programm "IntelBurntest" stellte sich folgendes Ergebnis dar:

100% CPU-Auslastung (ca. 65Watt TPD) - Prolimatech Megahelms - AKTIV - (2,8GHz normale Taktung): durchschnittlich 49°C Kerntemperatur
100% CPU-Auslastung (ca. 100Watt TPD) - Thermalright Le Grand - PASSIV - (2,8Ghz normale Taktung): durchschnittlich 53°C Kerntemperatur

100% CPU-Auslastung (ca. 65Watt TPD) - Prolimatech Megahelms - AKTIV - (CPU auf 3,8Ghz übertaktet): durchschnittlich 66°C Kerntemperatur
100% CPU-Auslastung (ca. 100Watt TPD) - Thermalright Le Grand - PASSIV - (CPU auf 3,8Ghz übertaktet): durchschnittlich 77°C Kerntemperatur

Das Leistungs-Fazit interpretiere ich folgender Maßen: Wenn ein System mit normalem CPU Takt läuft, gibt es bei den Temperaturen keinen nennenswerten Unterschied zur aktiven Luftkühlung. Da mein BeQuiet SilentWings CPU-Lüfter
(ca. 800 U/min) nicht aus dem System zu hören ist, bringt auch der fehlende Lüfter beim "Le Grand Macho" keinen Vorteil. Dies kann sich im Vergleich mit kleineren und lauteren CPU-Kühlern als deutlich vorteilhafter erweisen.
Auch die Testmethode bei 100% CPU Auslastung tritt im Alltag nicht auf und sollte hier nur das Maximum darstellen. Selbst in aufwendigen Spielen ist die CPU im Schnitt nicht mehr als 60-70% ausgelastet.

Für übertaktete Systeme ist der "Le Grand Macho" zu mindest im semipassiven Betrieb nicht zu empfehlen. Im aktiven Betrieb könnte er durch seine größere Kühlfläche der Lamellen und der zusätzlichen Heatpipe seine Stärke
ausspielen und sich einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Kühlern verschaffen. Dies sollte aber nicht Bestandteil dieser Bewertung werden, liegt aber auf der Hand.
Ob die angesetzten 300Watt TPD im aktivem Betrieb realistisch sind mag ich zu bezweifeln, denn selbst bei simulierten 100Watt TPD meinerseits, stößt der "LE Grand Macho" im semipassiven Betrieb an seine Grenzen.

Preis / Leistungsverhältnis:

Mit ca. 60¤ Verkaufspreis ist der "Le Grand Macho" kein Schnäppchen. Da viele Hersteller sehr gute und auch kaum hörbare Kühler im Portfolio haben, ist dieser Preis anhand der geringen Leistungsunterschiede nicht
sehr vorteilhaft. Aus der semipassiven Sicht, also für absolute Silentfans ist es durchaus ein super Angebot und sehr zu empfehlen.

Haltbarkeit:

Da der Testzeitraum von 2 Wochen keine Haltbarkeitsstudie zulässt, kann ich nur ein paar wenige Worte dazu äußern. Der "Le Grand Macho" besitzt weder elektrisch und mechanisch sich bewegende Bauteile. Die Materialauswahl und
Verarbeitungsqualität sind hoch anzupreisen. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich bei normaler Benutzung kein Verschleiß oder Defekt einstellt.

Ich denke dieser kleine Test hat den neuen Thermalright "Le Grand Macho" detailreicher erscheinen lassen und hilft Ihnen bei der Wahl neuer Silenthardware.

Lieben Dank nochmal an Mindfactory und Thermalright. Gerne übernehme ich auch in Zukunft verschiedenste Hardwaretests auch anderer Hersteller.

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geschrieben am 17.12.2015 von Kirstin
5 5

Im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory und Thermalright habe ich das Glück gehabt, dieses Produkt testen zu dürfen. Diesen Bericht können Sie ebenfalls im Forum einsehen, wo ich auch Fragen beantworten kann.
Allgemeine Infos zum Produkt: Dies ist ein Passivkühler, der dazu dient, die CPU lautlos zu kühlen. Ein Lüfter kann bei Bedarf trotzdem montiert werden.

Infos zu meinem System:
Mainboard: Asus H170 Pro Gaming
CPU: Intel i5 6400
GPU: Gainward Geforce GTX460GS
RAM: 2x4GB HyperX Fury 1600Mhz DDR4
Gehäuse: Kolink Aviator
Lüfter: 2x 120mm Front Einlass, 1x 120mm hinten Auslass

Inhalt
1: Verpackung, Inhalt und Verarbeitung
2: Installation
3: Tests
4: Fazit

1. Verpackung und Inhalt

Der Kühler kommt in einem eher unauffälligen Pappkarton. Öffnet man diesen, findet man zunächst eine weitere kleinere Pappschachtel, in der sich alle Zubehörteile befinden, die man braucht, um den Kühler auf ziemlich jedem halbwegs modernen Sockel anzubringen. Alle Schrauben sind hochwertig, um das Mainboard zu schützen sind für jede Kontaktstelle Kunststoff- oder Gummimuttern/Flächen mitgeliefert. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste ist hochwertig und die Tube hat genug Inhalt für mehrere Installationen, falls man mal die CPU wechselt. Ganz toll: Ein langer, magnetischer Schraubenzieher ist auch dabei  den braucht man auch, um den Kühler montieren zu können. Dieser hat eine erstaunlich gute Qualität, hier gibt es nichts zu bemängeln. Die Heatpipes aus Kupfer sind ebenfalls lackiert, was die Optik noch einmal verbessert (das habe ich mir schon zuvor von anderen Herstellern gewünscht).

Unter diesem Karton findet man den eigentlichen Kühler, geschützt durch eine Folie und auf allen Seiten mit Schaumstoff. So kann wirklich nichts beschädigt werden. Die Kontaktfläche hat wie gewohnt eine Schutzfolie und ist sehr glatt. Die Größe des Kühlers hat mich zunächst überrascht: Ich habe keinen Zwerg erwartet, trotzdem dachte ich erst, dass der niemals in mein doch eher kleines Gehäuse passt. Er ist trotzdem ziemlich unauffällig gehalten: Er ist komplett silberfarben lackiert, die obere Abdeckplatte ist schwarz eloxiert (nicht lackiert!). Dadurch passt er farblich in ziemlich jedes System. Ich konnte keinerlei Mängel feststellen, keine Unebenheiten, Kratzer, nichts. Er wirkt sehr stabil und hochwertig. Das Gewicht hat mich zunächst verunsichert, man muss aber bedenken, dass das Gewicht mit 900g im Vergleich zu ähnlichen Kühlern total in Ordnung, sogar recht leicht ist.

2. Installation

Die mitgelieferte Einbauanleitung ist mehrsprachig. Es wurden wohl nicht die besten Übersetzer beauftragt (Explosionszeichnung), trotzdem ist alles verständlich geschrieben und bebildert, und das mehrmals für verschiedene Sockel. Ich hätte mir gewünscht, dass man auch angegeben hätte in welche Richtung man den Kühler montiert (2 verschiedene Richtungen sind möglich, wenn man den Kühler mit ausgebauten Mainboard installiert). War aber mit etwas denken kein großes Problem. Weniger gut hat mir gefallen, dass angegeben wurde, dass man die Wärmeleitpaste sowohl auf die CPU als auch den Kühler auftragen und zusätzlich noch mit einer Kreditkarte o.Ä. verteilen sollte. Das ist viel zu viel und kontraproduktiv. Viel besser ist ein Erbsengroßer Punkt oder eine kurze Linie allein auf der CPU, welche alleine durch das aufsetzen des Kühlers ausreichend verteilt wird. Ich habe mich für meine Variante entschieden.
Der gesamte Aufbau hat mich etwa eine Stunde gekostet  das liegt aber wohl eher an meinem Gehäuse, denn dieses ist trotz ATX sehr klein gehalten, so dass ich das Mainboard komplett ausbauen musste, um den Kühler zu installieren  einmal war nämlich das Cutout hinter dem Mainboard an der falschen Stelle, und meine Laufwerkeinschübe sind nicht entnehmbar. Kabelmanagement musste ich also ebenfalls komplett neu machen. Daher sollte man beim Kauf vorher ein Auge darauf werfen, ob das Gehäuse das Loch im Blech hinter der CPU passend hat um den Kühler mit montiertem Board zu wechseln, wenn man nicht in der Lage ist, seinen Computer komplett neu aufzubauen. Hätte das bei mir gepasst, hätte ich nur etwa 15 Minuten gebraucht.
Ich konnte trotz der Größe des Kühlers keine weiteren Platzprobleme feststellen. RAM und GPU haben mehr als genug Abstand zum Kühler. Lediglich eine der Mainboardschrauben musste ich demontiert lassen, was aber eher am Gehäuse liegt, denn auch mit dem Boxkühler war das schon knapp. Da kommt man mit dem Schraubenzieher einfach nicht mit dem richtigen Winkel dran. Der Macho sitzt aber grade, fest und sicher.

3. Tests

Zum messen der Temperaturen habe ich HWMonitor verwendet. Die Gehäuselüfter liefen hierbei auf angenehm leisen Temperaturen. Man sollte aber bedenken, dass das bedeutet, dass diese sehr schwach eingestellt waren, denn diese sind nicht besonders effizient. Der Kühler selbst wurde nur passiv getestet, also ohne montierten Lüfter.
Im Leerlauf ergaben sich Temperaturen zwischen 25°C und 27°C. Das ist nicht ganz so kühl wie bei den anderen Testern hier, jedoch lagen die Temperaturen komplett ohne Gehäuselüfter bei immer noch sehr kühlen 28°C. Man könnte also mit diesem Kühler auch ein komplett Lüfterloses System betreiben, oder mit einem effizienten Hecklüfter wirklich niedrige Temperaturen erreichen. Mit Firefox und foobar2k (Musikplayer) laufend, also leichter Last, konnte ich ohne Gehäuselüfter 33°C, mit Lüftern 30°C messen.
Bei Benchmarks durch 3DMark, also i.d.F. Volllast, erreichte die CPU eine Temperatur von 50°C ohne Gehäuseüftern, 46°C mit Gehäuselüftern.
Ich denke, dass meine GPU bei diesen Temperaturen auch ein Wörtchen mit zu reden hat, denn diese läuft im Idle bereits bei 57°C.
Ich habe zu Testzwecken den Computer ebenfalls einmal 48h am Stück laufen lassen. Dabei liefen Transmission und foobar2k. Ich habe den Kühler jetzt ziemlich genau 2 Wochen in Betrieb und keinerlei Probleme gehabt.

4. Fazit

Für momentan etwa 60¤ kriegt man hier eine Lösung angeboten, mit der man eine CPU lautlos und trotzdem sehr stark kühlen kann. Meiner Meinung nach ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Produkt unschlagbar, vorausgesetzt man hat genügend Platz vorzuweisen. Keine Temperaturprobleme mehr, kein Lärm. Verarbeitung und Lieferumfang suchen in dieser Preisklasse ihresgleichen. Ich würde also sagen, wer nach einem effizienten Passivkühler sucht, würde mit dem Grand Macho eine gute Wahl treffen.

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geschrieben am 17.12.2015 von Plumber
3 5

geschrieben am 17.12.2015 von Plumber  (Verifizierter Kauf)

Vielleicht waren meine Erwartungen etwas zu hoch, aber ich kann mich den Lobgesängen nach einem ersten Eindruck nicht anschließen im direkten Vergleich mit dem be quiet! Dark Rock 3.
Ich nutze den Kühler auf einem AMD FX8350 nicht übertaktet.
Montiert ist alles in einem Gehäuse FractalCore 3300 ausgestattet mit 3 Lüftern be quiet! 140mm Silent Wings 2 PWM 1000, 2x vorne und 1x hinten. Der Macho ist mit einem Fan Duct 140mm am hinteren Lüfter angeschlossen, der über den CPU Lüfteranschluß betrieben und Temperaturabhängig gesteuert wird.
Im Idle Betrieb ist die Temperatur mit 32-35° bei ~21° Raumtemperatur +- 2° identisch mit dem Dark Rock 3. Bei Vollast mit Prime 95 pendelt sich der Wert zwischen 55° und 58° ein, ebenfalls identisch zum Dark Rock. Stelle ich die Temperaturgesteuerten Gehäuselüfter auf max, so geht der Wert bei Vollast etwas 3-4° runter bei beiden Kühlern. Setze ich noch einen 120mm Lüfter vor den Macho, der auch entsprechend dreht und fördert, so kriege ich die Vollast Temperaturen ~7-9° runter Aber das kann nicht der Sinn dieses Kühlers sein, vor allem wenn man gerade diese ganzen Lüfter (geräusche) vermeiden will. Ich versuche mir gerade vorzustellen, was da für ein Lüfter drauf muss um damit angeblich 300W TDP abzuführen, der FX8350 hat 125W TDP.
Der für mich bisher einzige Vorteil ist die bessere Montagemöglichkeit hoher Speichermodule.
Zur Montage des Macho auf einem AM3+ Sockel, sehr fummelig, mit Fan Duct dabei kann es zur Geduldsprobe werden.
Erschwert wurde das Ganze durch eine bei mir nicht im Lieferumfang enthaltene Montageanleitung, ein Download steht auf der HP scheinbar auch nicht zur Verfügung. Also blieb nur eine Trockenübung außerhalb des PC mit Versuch und Irrtum, um das Prinzip zu verstehen. Bei Intel ist es halbweg logisch.
Ich probiere mal noch ein paar Tage aus, aber vermutlich montiere ich wieder den Dark Rock

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geschrieben am 10.12.2015 von Max Noel
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Bewertung des ,,Le Grand Macho im Rahmen der Testers Keepers
Vorwort: Diese Bewertung verfasse ich im Auftrag der ,,Testers Keepers Aktion von Mindfactory, diesmal in Zusammenarbeit mit Thermalright.
Ein großes Dankeschön für diese Gelegenheit an Mindfactory!
Dennoch werde ich den Le Grand Macho nachfolgend ohne Einflüsse für Mindfactory und die Community bewerten!

Vorab: Eine klare Kaufempfehlung! Für wen ? Das erfährt ihr in den nächsten Zeilen oder springt direkt nach unten zum Fazit.

Testumgebung und Anwendungen:
Mein Testsystem für den ,,Le Grand Macho ist ein modernes Skylake-Build:
CPU: i7  6700k (4,00GH / Turbo: 4,20GH)  Nachfolgend auch weitere Testläufe mit OC. Case: NZXT H440 v.2  Optional mit 3-6 Lüftern wurde getestet.
Mainboard: ASUS Maximus VIII HERO
Da das NZXT H440 mit überdurchschnittlich vielen Lüftern ausgestattet ist habe ich eine gängige Installation für die allgemeinen Test angewandt. 1x 140mm Front. / 1x 140mm Top. / 1x 140mm Back.

Gemessen wurden die Temperaturen mit HWMonitor und NZXT CAM.

Design: Der Le Grand Macho kommt in einer komplett silberfarbenen Lackierung mit einer schwarz-eloxierten Top-Plate welche unaufdringlich auch farblich in jedes System passt.
Die leichte Verschiebung des Kühlkörpers zum Sockel sorgt dafür, dass auch RAM-Module mit höheren Kühlrippen ohne Probleme eingesetzt werden können und auch die FAN- oder weitere Anschlüsse des Mainboard noch zugänglich bleiben!
Das trotz der massiven Größe! Auch aus technischer Sicht kommt der Le Grand Macho bei der Montage ohne Kunststoffhalterungen aus und wird mit metallenen Komponenten befestigt. Die Kühllösung wirkt somit auch sehr hochwertig!

Verarbeitung: Die Verarbeitung der Montagekomponenten würde ich als sehr gut bewerten!
Der Le Grand Macho sitzt trotz seines Gewichts von 900g fest und sicher auf meinem 1151 Sockel. (ASUS Maximus VIII Hero)
Die Kühlkörper und die Heatpipes bestehen natürlich auch hier aus Kupfer, wurden aber anständig lackiert.
Beim ersten In die Hand nehmen wirken auch die vielen kleinen Lamellen überraschend stabil!

Montage: (NZXT H440 v.2  ATX)
+Einfacher als bei vergleichbaren Kühlern der Preiskategorie
+Erstklassige Verarbeitung aller Komponente.
+Es liegt ein großer magnetischer erstklassiger Thermalright-Schraubendreher bei! ;)
Die Montage ist als geübter Technik-Enthusiast in 30 Minuten abgeschlossen.
Ein paar Videos im Internet helfen auch einem Anfänger schnell weiter!

Wichtig: Es liegen Unterlegscheiben bei welche die Sockelbohrungen ausfüllen sollen und zwischen Mainboard und Backplate angebracht werden. Diese werden zwar auf den Bildern der Montageanleitung gezeigt, ansonsten wird allerdings im Text nicht weiter darauf eingegangen.
Deshalb kann es vorkommen, dass diese Unterlegscheiben/Einsätze schnell vergessen werden können! Bitte als Leihe darauf achten diese einzusetzen!

Ich habe den großen Macho ohne Probleme alleine montieren können.
Die Schritte sind sehr einfach und minimalistisch gehalten. Der Kühler sitzt fest und es ist möglich diesen nachträglich durch das leichte lösen der Schrauben umzujustieren.
Es bleiben keine Wünsche offen.
(Für Anwender mit einem Micro-ATX verweise ich auf die Bewertung von Christian vom 07.12)

Die beigelegte Wärmeleitpaste ist auch eine gut bewertete Chill Faktor 3 welche mehr als ausreichend für den normalen Verbraucher ist!
Persönlich empfehle ich eine Lösung aus Flüssigmetal wie zum Beispiel von Coolaboratory. ;) Es liegen auch Lüfterklemmen bei um einen 120mm/140mm Lüfter nachträglich montieren zu können. (Inkl. Gummipads zur Isolierung und Dämpfung von Vibrationen.)
Man bekommt alles was man benötigen könnte und dazu noch diesen unglaublich tollen Schraubendreher! Dieser begeistert mich wirklich extrem! ;D

Leistung: Getestet wurde der Le Grand Macho auf einem Skylake i7 6700k @ 4,00GHz in einem NZXT H440 v2. (Um montiert auf 3 Lüfter.)
Der Macho soll dabei eine maximale Kühlleistung von 300 Watt TDP erbringen können.
i7 6700k @ 4,00 GHz  3 Gehäuselüfter  passiver Betrieb
IDLE: 21-24 Grad Celsius
LAST: 38-42 Grad Celsius

WoW!  Allein diese Werte wären für mich überzeugend genug gewesen!

Als Technikfreak testete ich ihn noch auf OC-Potenzial:
i7 6700k @ 4,60 GHz  3 Gehäuselüfter  passiver Betrieb
IDLE: 30-32 Grad Celsius
LAST: 46-55 Grad Celsius

Okay! Ab hier habe ich mich entschieden den ,,Le Grand Macho vollständig gegen meine Wasserkühlung zu tauschen! (Wobei ich bei OC noch weitere Gehäuselüfter bzw. einen Lüfter an den Macho montieren werde.) ICH BIN BEGEISTERT!!

Preis/Leistungsverhältnis: Derzeit (10.12) ist der Macho bei Mindfactory für 52,88 ein absolutes Muss!
Für ca. 60,00 Euro bekommt man hochwertigen Kühlblock, mit einer durchdachten Montage. Montagezubehör für einen Lüfter für den aktiven Betrieb sowie den unglaublichen Schraubendreher!
Für Anwender welche genau wissen was sie mit ihrem PC machen und/oder auf einen sehr leisen Betrieb Wert legen ist der ,,Le Grand Macho die optimale Wahl! Vergleichbare Kühler des Preissegments kommen oft ohne Montagekits für Kühler oder sind weniger gut verarbeitet!


Haltbarkeit: Hier werde ich mich ausführlich nochmal nach 1-2 Monaten im Mindfactory-Forum zu Wort melden! Auch mit Bildmaterial des jeweiligen Setups. Nach 2 Tagen testen sind mir keine Spuren aufgefallen welche auf einen Verlust der Haltbarkeit deuten.


Endgültiges Fazit:
Ich stand der passiven Kühlung gerade als Videoschnittanwender und Gamer sehr kritisch gegenüber kann aber absolut keine Defizite gegenüber meiner alten Wasserkühlung feststellen.

Das Wegfallen eines CPU-Lüfters senkt den Lärmpegel enorm und ist vermutlich mehr wert als ein paar Grad Unterschied. In meinem Setup bleibt der ,,Le Grand Macho nun bis auf Weiteres montiert.
Im NZXT 440H v2. mit 3 Frontlüftern, 1 Toplüfter, 1 Backlüfter sowie einem Lüfter am Macho montiert kühlt er besser als meine alte Wasserkühlung von Corsair und das ganze System läuft dabei schön leise bei einem CPU Takt von 4,6 GHz.

Für Fragen an mich findet er meine Bewertung auch im Mindfactory-Forum. (:

,,Anmerkung: Die Montage von großen CPU-Kühlern kann sich immer als etwas knifflig herausstellen, daher empfehle ich Anfängern sich zwei weitere Hände als Hilfe zu holen.

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