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Die Modelle der CoolForce Serie wenden sich insbesondere an Fans von wassergekühlten Systemen und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Installation von Radiatoren und anderen Komponenten. Das Gehäuse bietet ein besonders edles Front-Design, das gleichermaßen schlicht gehalten und doch - dank vorinstallierter LEDs - ein echter Hingucker ist. Besonders hervorzuheben sind zudem die komplett in Schwarz gehaltenen Design-Ecken des Gehäuses, die den Power-Button einrahmen.

Das CoolForce 2 bietet viele praktische Features, wie das Nanoxia AirCover und die Nanoxia ModuWand. Als besonderes High-"light" sind hinter der Gehäusefront ab Werk gleich zwei Rigid LED Leisten vorinstalliert, die in typischem Nanoxia-Grün leuchten. Ein Window-Seitenteil erlaubt den ungehinderten Einblick auf die verbaute Hardware.

Insbesondere die ModuWand zählt zu den herausragenden Features des Gehäuses. Diese kann bei Bedarf entfernt werden, um längere Grafikkarten zu installieren oder aber mit Lüftern, Laufwerken oder Ausgleichsbehälter/Pumpe für ein Wasserkühlungssystem bestückt werden.

Die Front des Gehäuses ist eher schlicht gehalten, optisch auffällig sind die durch die Luftschlitze durchscheinenden LED-Leisten, sowie das grün beleuchtete Nanoxia-Logo. Zwei Schächte zur Installation von optischen Laufwerken stehen zur Verfügung. Die optischen Laufwerke werden selbstverständlich werkzeuglos montiert. An der Unterseite der Front findet sich der LED On/Off-Button, mit deren Hilfe man die Rigid LED Leisten jederzeit ganz bequem abschalten kann.

An der Oberseite befindet sich das I/O-Panel des Gehäuses. In der von vorne gesehen linken "Ecke" finden sich 2 x USB 3.0 und 1 x USB 2.0 Anschlüsse, in der rechten "Ecke" sind HD-Audio Anschlüsse zu finden, sowie die 3-Stufen Lüftersteuerung (5V, 7V, 12V). Der Power-Button ist zentral zwischen den beiden "Ecken" lokalisiert.

Ebenfalls im Gehäusedeckel findet sich das praktisches Nanoxia "Air Cover". Diese Abdeckung kann ganz bequem entfernt werden, wenn im Deckel Lüfter oder Radiatoren installiert werden sollen. Hierdurch wird gewährleistet, dass der schlichte Look des Gehäuses gewahrt wird, ohne auf sinnvolle Features und Belüftungsmöglichkeiten zu verzichten.

Die Seitenteile sind mit geräuschreduzierenden Dämmmaterialien versehen. Diese sind darauf ausgelegt, auftretende Störgeräusche zu minimieren. Die Festplatten und das Netzteil werden entkoppelt montiert. Das Gehäuse steht auf gummierten, entkoppelnden Füßen - dadurch werden Vibrationen komplett aufgefangen. Durch die Verwendung von Materialien höchster Güte wird zudem gewährleistet, dass das Gehäuse extrem stabil ist.

Drei 140 mm Lüfter aus der CoolForce Lüfter-Serie sind bereits vorinstalliert. Zwei Stück rotieren hinter der Gehäusefront, der dritte Ventilator findet sich an der Gehäuserückseite. Wenn das AirCover entfernt wird, lassen sich unter dem Deckel zusätzlich drei 120 oder 140 mm Lüfter verbauen. Weitere Lüfter können an der ModuWand und am Gehäuseboden montiert werden. Somit lassen sich maximal neun Lüfter im CoolForce 2 installieren. Die vorinstallierte 3-Stufen Lüftersteuerung ermöglicht das Regeln von bis zu drei Gehäuselüftern.

Das CoolForce 2 ist als Einsteiger-Gehäuse für Wasserkühlungsenthusiasten konzipiert. Hinter der Gehäusefront finden 240 mm Radiatoren oder Kompakt-Wasserkühlungen Platz, unter dem Gehäusedeckel können "ganz bequem" Systeme bis zu 360 mm installiert werden.

Der Gehäusedeckel verfügt über spezielle, seitliche Befestigungspunkte, die eine größtmögliche Kompatibilität, insbesondere auch bei Verwendung besonders dicker Radiatoren ermöglichen. Hierbei ist darauf zu achten, dass es ggf. nötig sein kann, Low-Profile RAM zu verbauen.

Für Fans von SSDs finden sich gleich vier dedizierte Montagepunkte im Gehäuse - drei an der frontseitig gesehen linken Seite, einer an der Rückseite des Mainboard-Trägers. Die ModuWand bietet zudem die Möglichkeit, zwei 2,5" oder 3,5" Laufwerke zu montieren - bei Bedarf sogar jeweils zwei Laufwerke (2 x 2.5", 2 x 3,5") pro Seite.
Ein vollmodularer HDD-Käfig für zwei 3,5" Festplatten findet sich zwischen der ModuWand und der Front. Dieser verfügt über Halteschienen, um mit den separat im Handel verfügbaren HDD-Käfigen die Festplattenkapazität des Gehäuses bei Bedarf nochmals deutlich zu erweitern. Im Lieferumfang enthalten sind spezielle SATA-Kombikabel um ein problemloses Verkabeln der Festplatten auf der ModuWand oder an den 2,5" Haltern zu ermöglichen. Diese sind ebenfalls separat im Handel erhältlich.
Im CoolForce 2 lassen sich jederzeit Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 300 mm installieren. Durch den Verzicht auf die ModuWand können sogar Karten mit 430 mm Einbaulänge untergebracht werden. An der Gehäuserückseite finden sich zusätzlich vier gummierte Schlauchführungen für externe Wasserkühllösungen. Neben High-End Grafikkarten lassen sich aktuelle CPU-Kühler bis zu 185 mm Einbauhöhe problemlos unterbringen. An der Gehäuserückseite finden sich gleich acht PCI-Erweiterungsslots - der Einbau eines Multi-GPU Systems ist somit ohne Schwierigkeiten möglich.


18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Modellname: CoolForce 2 mit Sichtfenster
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 5.25 Zoll (extern), 4x 3.5 Zoll (intern), 6x 2.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 3x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 140mm
Formfaktor: ATX, mATX, XL-ATX, MINI ITX
Erweiterungsslots: 8x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x MIC, 1x USB 2.0, 2x USB 3.0
Fenster: Ja
Dämmung: Nein
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 185mm, Grafikkarten bis max. 430mm, Netzteil unten
Länge: 525 mm
Breite: 220 mm
Höhe: 483 mm
5 Sterne: Nanoxia CoolForce 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

(80%)

4 Sterne: Nanoxia CoolForce 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

(13%)

3 Sterne: Nanoxia CoolForce 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

(7%)

2 Sterne

2 Sterne: Nanoxia CoolForce 2 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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geschrieben am 06.10.2016 von Jack
5 5

geschrieben am 06.10.2016 von Jack  (Verifizierter Kauf)

Schickes Gehäuse mit viel Platz für Komponenten und Platz zum aufrüsten. Selbst meine custom-Wakü mit 2 Radiatoren finden problemlos Platz in dem Miditower.

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geschrieben am 23.08.2016 von Markus
5 5

geschrieben am 23.08.2016 von Markus  (Verifizierter Kauf)

tolles gehäuse. viel platz. würde es wieder kaufen

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geschrieben am 22.08.2016 von Phillip
5 5

geschrieben am 22.08.2016 von Phillip  (Verifizierter Kauf)

Ein sehr gutes und kompaktes Gehäuse.
Es hat richtig Spaß gemacht, hier die eigene Hardware zu verbauen und das Ergebnis am Schluss zu bewundern. Nicht nur, dass es dank guter Modulation besonders gut aufgebaut, nein, es ist zudem sehr leise.

Ich kann dieses Gehäuse wärmstens empfehlen.

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geschrieben am 20.08.2016 von Danjel
5 5

geschrieben am 20.08.2016 von Danjel  (Verifizierter Kauf)

modern, top kabelmanagement, super leise lüfter, einfach anzuschließen. mehr geht nicht

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geschrieben am 01.08.2016 von Christian
5 5

Hier gekauft, aber mit anderem Konto.

Wahnsinns Tower, sehr viel Platz für jede viele Konfiguration und sehr schwer. Steht fest und wirkt an jeder Stelle hochwertig verarbeitet. Hatte noch das Seitenteil mit Fenster dazubestellt. WaKü "Alphacool Eisbaer 360" ließ sich problemlos oben einbauen inkl 3 Lüftern. Mein neues "Asus ROG Rampage V Edition 10" mit "i7 6800K" sowie "Corsair AXi Series AX860i" ließen sich auch einfac heinbauen. Die integrierte Lüftersteuerung funktioniert. Steuere damit eigentlich nur die 2 mitgelieferten und 2 zusätzliche Lüfer für die HDDs, der Rest wird von Asus geregelt.

Die Anleitung ist etwas dürftig und kann durchaus detailreicher und umfangreicher sein bei so einem Tower. Wenn man den untersten 5,25 Slot (von 4) verwendet, und der Knopf zum Öffnen rechts am Laufwerk ist, drückt die zuklappende Front-Magnettür diesen beim Selbigen. Es ist der Innenrahmen der Klappe selbst (nicht die Dämmung), die den Knopf drückt. Das Laufwerk fährt dann innen einmal aus (paar Millimeter) und schließt sich wieder. Die Tür bleibt dabei, dank Magnet, geschlossen.

Aber da man am Ende auch so zurecht kommt (4x 5,25 Schächte, brauche z.Zt. nur einen) ziehe ich dafür nichts ab. Der Tower ist einfach sehr gut durchdacht, bietet viele Möglichkeiten, liefert viel Zubehör mit und ist einfach sehr gut verarbeitet mit der Dämmung und allen Features.

Höre trotz WaKü und auch einen "Noctua NF-A14 industrialPPC-3000 PWM" (3000 U, im Towerbodens Luftzufuhr, keinerlei Lüftergeräusche. Sobald dieser aber bspw. maximal aufdreht, hört man ihn natürlich. Andere Silent Lüfter bei 1000-2000 U vielleicht eher nicht.

Bin sehr zufrieden mit dem Tower, kann ihn nach nun 3 Tagen zusammenbauen und testen nur weiterempfehlen!

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geschrieben am 23.07.2016 von Enes
5 5

geschrieben am 23.07.2016 von Enes  (Verifizierter Kauf)

Bin mit diesem Artikel sehr zufrieden,
kein Kabelsalat, mann kann alles schön verstecken.
Habe das Erstemal ein PC zusammen gebaut,
und alles läuft super, werde nur noch Sachen von Mindfactory bestellen.
Einfach nur empfehlenswert.

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geschrieben am 09.07.2016 von Dario
5 5

geschrieben am 09.07.2016 von Dario  (Verifizierter Kauf)

Schickes Gehäuse mit richtig genialen Kabelmanagment!
Die Moduwand war mein Hauptgrund diese Gehäuse zu kaufen, einfach sehr praktisch genauso wie die ssd Plätze!


Kann ich echt empfehlen!

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geschrieben am 22.05.2016 von Alexander
5 5

Sehr gutes Gehäuse klare kaufempfehlung !

Kabelmangament war nie einfacher ^^, ich bin zwar nicht so der Ordnungsfeti. aber mit dem Gehäuse ist es eig. schon ein muss die ganzen Löcher dafür zu benutzen :D:D:D

lg
Alex

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geschrieben am 17.05.2016 von Niklas
4 5

Hier auch meine Bewertung für das Nanoxia Cool Force 2! : Vielen Dank an Mindfactory für die coole Tester Keepers Aktion, bei welcher ich Glück hatte und so ein Gehäuse bekommen habe!
Ich hatte an einem Dienstag die Versandbestätigung bekommen, und am Mittwoch hat schon der Hermesbote an der Haustür geklingelt. Top Lieferung!
Dann ging es erstmal ans Auspacken, das Gehäuse liegt gut verstaut mit Styropor-Platten geschützt in einem weiß-schwarzen Karton, auf dem schon verlockend abgedruckt ist, was das Case alles bietet!
Mir kam ein schlichtes schwarzes Gehäuse, mit einem Window-Kit entgegen. Vorne befinden sich sogar grüne LEDs die soagar das Nanoxia-Logo beleuchten, die LEDs sind mit einem An/Aus schalter versehen sind.
Dann aber ein Schock im Window-Kit war ein 3cm langer tiefer Kratzer, dies ist aber für mich nicht weiter tragisch da der Rechner sowieso unter dem Schreibtisch steht.
Die Montage verlief einfach, die Schrauben haben eine gute Qualität und waren in einer großen Stückzahl enthalten. Zudem waren gut durchdachte, gesleevte SATA-Strom-Kombinations Kabel dabei, die ein sauberes Kabelmanagement erlaubten. Es ist Platz für 4 3,5 Zoll Festplatten und 6 2,5 Zoll Festplatten. Außerdem können noch ganz oldschool zwei Laufwerke in der Front montiert werden, dies ist aber durch die wirklich guten Schnellverschlüsse sehr einfach. Die Festplatten werden auf Festplattenschlitten geschraubt und in den Schacht im Gehäuse eingeschoben, dadurch wird das Festplattenrattern von herkömmlichen HDDs gut gedämpft. Positiv anzumerken ist auch die gute Dämmung des Gehäuses: so wurde die verbaute Hardware (i7 2700k , MSI GTX 560ti, Noctua NHD-14 und die relativ laute Western Digital Green 2TB HDD) nahezu unhörbar. Der große Noctua NHD-14 ist im Gehäuse problemlos einbaubar. Zudem kann man im Deckel einen bis zu 360mm großen Radiator installieren. Der Einbau eines Radiators wäre auch sehr einfach durch das abnehmbare Nanoxia Air Cover welches sich im Deckel des Gehäuses befindet. Auch positiv zu bemerken ist der mögliche Einbau zweier SSDs auf der Rückseite. Negativ zu bemerken ist jedoch das die zwei Usb 3.0 Anschlüsse an der Front keinen abwärtskompatiblen Stecker zu USB 2.0 mitbringen, dies sollte eigentlich in dieser Preisklasse geboten werden da sogar günstige 30¤ Gehäuse dies besitzten. Der Airflow des Gehäuses ist gut, der Prozessor der bei Normaltakt mit 3,5Ghz läuft und auf 4,0 Ghz übertaktet wurde hatte im alten Gehäuse (Sharkoon Rex 3 economy) ohne Lüfter an der Rückseite 75°C unter Last und im neunen Nanoxia mit in der Rückseite installiertem Lüfter unter Last 65°C. Das Preisleistungsverhältnis ist in Ordnung, hier könnte man höchstens das Window-Kit bemängeln, welches nur aus einem günstigen Plexiglas besteht für nur 20¤ mehr habe ich schon um einiges bessere Window-Kits gesehnen. Positiv ist dem Gehäuse allerdings anzusehen das es für den vergleichsweise geringen Preis von 85¤ schon ein eingebaute Dämmung hat. Welches meistens erst in Gehäusen ab 100¤ enthalten ist. Zudem ist das leichte verlegen der Kabel positiv anzumerken dies sollte in dieser Preisklasse aber auch Standart sein. Über die Haltbarkeit des Gehäuses kann ich bisher noch nichts sagen.
Als Fazit kann ich sagen, dass es ein nettes Gehäuse ist, welches aber teils nicht wirklich akzeptable Teile für die Preisklasse hat. Positiv ist dem Gehäuse die Lautstärke und gute Kühlung anzumerken, allerdings kann ich mir vorstellen das es mit seinem grünen LEDs nicht jedermanns Geschmack trifft.

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geschrieben am 17.05.2016 von Thilo
4 5

*TL;DR*
[Bilder gibts im Forum]
Das Nanoxia CoolForce 2 ist ein solides Gehäuse mit einigen wenigen Verarbeitungsschwächen. Bei Bedarf lässt sich im Innern durch Ausbau von Teilen viel Platz für Wasserkühlung oder einen Haufen Lüfter schaffen. Zudem kann man (vermutlich) die längste Grafikkarte der Welt in diesem Gehäuse unterbringen. Das Fenster zeigt die Hauptkomponenten, ist aber nicht groß genug um bunte Ausgleichsbehälter usw. zu präsentieren. Man kann was draus machen. Das Gehäuse ist voll auf Kühlung ausgelegt und trifft so auf jeden Fall meinen Geschmack. Ich rate davon ab, die vorinstallierten Lüfter über die vorinstallierte Lüftersteuerung zu betreiben, Details am Ende.

*Intro*
Das Nanoxia CoolForce 2 haben mir Mindfactory und Nanoxia dankenswerterweise zum Testen überlassen und so möchte ich euch an meinen Erfahrungen mit diesem Gehäuse teilhaben lassen. Ich gehe erst über den ersten Eindruck zum großen Plus, der Modularität, zu den Alltagserfahrungen und den allgemeinen Pros und Contras. Ich habe auch ein sehr unschönes Erlebnis mit dem Gehäuse gehabt, das ihr ganz am Ende meines Berichts findet.

*Unboxing und erster Eindruck*
Mindfactory liefert in einem ausreichend großen Karton. Der Produktkarton ist tatsächlich in alle Richtungen mit Luftpolstern umgeben. Innen setzt sich der gute Eindruck fort. Der Produktkarton ist aus sehr fester Pappe und in alle Richtungen mit Polsterung ausgefüllt. Einzige Kritik hier: die einklappenden Pappgriffe des Kartons können beim Herausziehen des Gehäuse die Styroporhülle blockieren. Wenn man das nicht direkt bemerkt, hat man schnell die Einzelteile der Verpackung in der Hand.
Einmal ausgepackt ist alles wie es sein soll: Folie schützt beidseitig das rechteckige Fenster und der Schraubenkarton ist sicher in einem der 3,5-Zoll-Einschübe verstaut. Ich rate dazu, die Folie bis nach dem Zusammenbau auf dem Fenster zu lassen. Wer, so wie ich, einen Moment nicht aufpasst und das Gehäuse ohne Teppich oder Handtuch auf die Seite legt, hat schnell unschöne Kratzer in der Scheibe. Das Gehäuse ist mit unter 10 kg trotz der schwer gedämmten Seitenwände noch leicht und bis zum Einbau von WaKü oder Tower-Kühler auch gut zu handhaben. Die Front sieht aus wie gebürstetes Metall, ist aber aus Plastik und ebenfalls empfindlich gegen Kratzer. Sieht aber gut aus.
Das Handbuch ist kurz gehalten, zeigt aber einige wichtige Details auf, die vielleicht nicht sofort offensichtlich sind. Gerade die Beschreibung von Ausbau der 3,5-Zoll- und 5,25-Zoll-Käfige und Benutzung der SSD-Montageblechen kann einem einige Minuten Rätselraten ersparen.
Soweit, so Engineered in Germany. Aber was ist das? Lackabplatzer an mehreren Ecken der Gehäusewände. Zugegeben klein, aber die Pulverbeschichtete Metallteile halten was aus, bis die Farbe abgeht. Das Spaltmaß zwischen Gehäuse und Seitenwänden ist dann auch etwas unbefriedigend. Mal erkennbar breit, mal muss ich eine Ecke an ihren Ort drücken. Mein altes Gehäuse, das zudem günstiger war als dieses, hatte trotz ähnlicher Bauweise diese Probleme nicht. Ist alles erst mal zusammengebaut, fällt das tatsächlich niemandem mehr auf, aber wer gerade 80,- ¤ für etwas Neues, Tolles, Schönes ausgegeben hat, könnte manches Mal die Nase rümpfen.
Letzter Punkt im Nanoxia-bashing sind die Thumbscrews, die Gehäuseschrauben die man laut Erfinder mit den Fingern drehen kann& können müsste. Tatsächlich ist das bei KEINER der zehn verbauten Schrauben der Fall. Auch die Gewinde für die Mainboardsockel sind per Hand kaum reinzudrehen. Ich nehme an, dass sich nach dem Lackieren niemand mehr die Mühe gemacht hat die Gewinde noch mal freizuschneiden. Ergebnis ist, dass man die Thumbscrews erst nach dem dritten oder vierten mal raus- und reinschrauben gerade so mit der Hand bedienen kann. Wer einmal den Rechner zusammenbaut und gut hat eh einen Schraubendreher in der Hand, aber wer auch mal zwischendurch an die Hardware will, wird sich jedes Mal ärgern. Tatsächlich jedes Mal.
Der Rest macht andererseits einen durch und durch guten Eindruck. Die Verarbeitung ist solide und Nanoxia hat an viele Details gedacht, die Menschen mit erhöhtem Kühlbedarf das Leben leichter machen.

*Modularität*
Was mir besonders an dem Gehäuse gefällt, ist seine Modularität. Man kann in erster Linie drei Dinge ausbauen: den 3,5-Zoll-Käfig, den 5,25-Zoll-Käfig und die Moduwand, eine Wand quer zur Gehäusefront für die Montage von Festplatten oder (noch) mehr Lüftern. Hat man sich dieser Teile entledigt, stellt sich das Nanoxia Coolforce 2, für Midi-Tower-Verhältnisse, als große Halle dar. Keine Bleche behindern den Luftstrom von vorn unten nach hinten oben. Und man könnte auf den 2,5-Zoll-Platten immer noch vier Festplatten unterbringen. Das war ein kleiner Wow-Moment. Wer, wie ich, alle Kühlbedürfnisse über fließende Luft befriedigt, kann den oberen Deckel abnehmen und 3 volle 140er Lüfter hierunter installieren, auch wenn der 5,25-Zoll-Käfig noch eingebaut ist. Das große Bodengitter mit Staubschublade setzt auch unten im Gehäuse keine Grenzen. Zusammen mit den verhältnismäßig hohen Standfüßen kann so z.B. ein von der Unterseite atmendes Netzteil plus ein 140er Lüfter ansaugen.
Alles in allem erlaubt das Coolforce 2 dem Benutzer so viel oder so wenig im Gehäuse zu verbauen, wie es beliebt, ohne große Einschnitte bei Laufwerken, SSD-Plätzen oder Geräuschdämmung zu machen. Top.

*Alltag mit dem CoolForce 2*
Nachdem ich alle meine Komponenten aus dem alten Gehäuse in das CoolForce 2 verpflanzt hatte, stand natürlich erst mal nicht Alltag sondern Volllasttesten an. Aber zunächst meine Specs:
" Board: Asus Maximus VIII Ranger
" CPU: Intel i7-6700K@4,5 GHz
" RAM: 16 GB G.Skill RipJaws V DDR4 3200 MHz
" GPU: Palit Jetstream Nvidia GTX970 @ 1920x1080
" HDD: Samsung 850 EVO 500 GB
" PSU: Arctic Cooling Fusion 550R, 1x80 mm
" CPU-Kühlung: Alpenföhn Brocken, 1x120 mm, 1x140 mm
" GPU-Kühler: Werkskühler Jetstream mit zwei Rotoren
" Gehäuselüfter: 3x 120 mm oben, 2x 140 mm front, 1x 140 mm hinten, 1x 140 mm unten
Das Overclocking habe ich dem zuständigen Asus-Tool überlassen. Soweit läuft der Rechner in beiden Gehäusen stabil.
Ich habe drei Vergleichstests mit Augenmerk auf die Temperatur der CPU durchgeführt und die Werte mit HWInfo aufgezeichnet. Im Ergebnis hat sich bei der Kühlleistung nichts verändert, was erst mal gut ist. Die Temperaturen sind bei Prime erwartbar hoch und kratzen an den 100°C. In einigen aktuellen Spielen bei Ultra-Einstellungen mitteln die Temperaturen um erträglichere 60°C mit Peaks von 75°C CPU und 74°C an der GPU. Reicht auf jeden Fall für den Moment. Dabei rühren die insgesamt 12 Lüfter im Gehäuse angemessen und fleißig. Ich überlasse das dB-Messen den Profi-Laboren und berichte über mein Empfinden: ich hatte den PC jetzt eine halbe Woche auf dem Schreibtisch stehen und eine halbe Woche darunter. In beiden Lagen ist das Betriebsgeräusch gerade im Idle merklich leiser, aber auch bei Leistung scheint die Luft geräuschärmer durch das Gehäuse zu fließen, als beim vergleichbar konstruierten Xigmatek Midgard. Und das ohne die obere Abdeckung und mit drei dort arbeitenden Lüftern. Warum? Egal! Im Idle, also bei allen Anwendungen außer Spielen und wenigen Ausnahmen, drehen nur die drei Nanoxia-Gehäuselüfter vorn und hinten sowie die zwei CPU-Lüfter. Ergebnis: Man muss sich schon gut konzentrieren, um die Lüfter wahrnehmen zu können. Unter Volllast sieht das ganze natürlich etwas anders aus. Trotzdem, irgendwie nehme ich mit dem Nanoxia weniger störende hohe Frequenzen vom Kühlbetrieb wahr. Kurzum: Das Nanoxia CollForce 2 richtet sich zwar in der Werbung an Wasserkühler, aber ich bin mit der Luftkühlleistung und der damit verbundenen Geräuschkulisse sehr zufrieden.
Optisch macht die glatte Front mit dem grün leuchtenden Kühlschlitz einiges her. Nur das Durchscheinen am Spalt zwischen Seitenwand und Gehäuse ist sichtlich ungewollt. Auch ist der bullige Rahmen unten für den Zugang zum Lichtschalte (!) unterbrochen. Hierdurch projizieren die grünen LEDs ein unscharfes Muster der Kühlschlitze auf den Boden, was offen gesagt einfach blöd aussieht. Wer dann auch, wie ich, irgendwie erwartet, dass die transparent-grünen Lüfter von selbst leuchten, wird enttäuscht. Davon geht die Welt aber gewiss nicht unter. Das große Fenster an der Maschinenraumseite des Gehäuses ist schlicht, rechteckig und funktional. Es größer zu machen ergäbe keinen Sinn, da weiter vorn ein nicht zu entfernendes Blech verbaut ist. Somit muss man schon um die Ecke schauen, um z.B. einen unter dem 5,25-Schacht verbauten Ausgleichbehälter zu sehen. Ich finds ok, aber für diesen speziellen Zweck könnte es ein Ausschlusskriterium sein. Ich genieße den freien Blick so wie er ist. Die Hauptkomponenten sind sichtbar und das reicht mir völlig.
Von der Benutzbarkeit her ist das Frontpanel auf der Oberseite gut durchdacht. Einmal USB 2.0 und zweimal USB 3.0 sind genau, was ich im Alltag benötige. Da verschmerze ich auch den fehlenden 3,5 Schacht, wo ich sonst den CardReader untergebracht hatte. Das Highlight hier sind die Audioanschlüsse. Ich hatte bisher noch kein Gehäuse, bei dem nicht zumindest minimale Störgeräusche zu hören waren, egal mit welcher Sound-Lösung. Aber hier? Nichts. Lautstärke bei Kopfhörern und in Windows auf Maximum. Stille. Also, bis man den Soundchips irgendwas zu tun gibt. Toll. Ich schreibe das unumwunden dem Gehäuse zu. Endlich nicht mehr unter den Schreibtisch kriechen, wenn man von Boxen auf Kopfhörer wechseln will. Nice.
Dass die Thumbscrews nicht mit der Hand drehbar sind ist nicht das Ende aller Tage, zeigt aber wo gespart wurde. Aber lieber dort, als beim Design oder der Stabilität würde ich sagen.

*Pros und Contras*
+ Keine Störgeräusche am Frontaudio; Da die Komponenten dieselben sind, rechen ich das dem Gehäuse zu. Endlich kein Rückseitengefummel mit Kopfhörern mehr.
+ HDD- und Laufwerks-Käfige entfernbar: 2x 3,5-Slots, jede Menge 2,5-Flächen
+ Ohne Käfig und Modu-Wand völlig freier Luftstrom von vorn nach hinten
+ Im Officebetrieb weniger Gehäuselüfter-Aktivität als im Vergleichsgehäuse
+ Stufen-Schalter für Gehäuselüfter gut erreichbar&
+ An/aus; USB gut erreichbar
+ Dämmung tatsächlich im Vorteil gegenüber ungedämmtem Sidepanel
+ Große und leise Lüfter (die leider nicht leuchten)
+ Große und hohe gummierte Gehäusefüße
+ Staubfilterschublade groß und gut zugänglich
+ Leichte Lüfterinstallation oben und unten; vorn einfaches entfernen des Frontpanel und Zugang zu Frontlüftern; Möglichkeit, statt HDD auf Moduwand Lüfter zu platzieren à Lüfter galore
-Thumbscrews lassen sich nicht mit dem Thumb screwen. Schraubendreherpflicht!
-Scheibe sehr kratzempfindlich
-Man muss darauf achten, ob man USB2 oder USB3 erwischt
-Kein 3,5 Panel vorn (Card-Reader)
-Spaltmaß, Verarbeitungsgenauigkeit à dadurch bei Lieferung kleine Lackschäden
-Alle Plastikoberflächen empfindlich
- & Stufenschalter nach einem Tag kaputt. Nach wenigen Betätigungen liefen die Gehäuselüfter nur noch in der mittleren Stufe
- Gehäusefüße nicht Plan auf dem Boden
*Fehlfunktion*
Wie in der Contra-Liste schon stand: nach einem Tag funktionierte nur noch die mittlere der drei Geschwindigkeitsstufen. Der Schalter zum Einstellen der Lüftergeschwindigkeit versagte so, dass bei den Stufen "hoch" und "niedrig" die Lüfter nicht mehr drehten. Da es sehr ungewöhnlich ist, dass ein elektronisches oder elektrisches Bauteil "halb" kaputt geht, habe ich die Platine notdürftig ausgebaut. Dabei fiel direkt auf, dass auf zwei Leiterbahnen der Schutzlack verschmort war. Dies ist ein typischer Hinweis auf zu großen Strom, ggf. einen Kurzschluss. Ein solcher Defekt kann im ungünstigsten Fall das System beschädigen bzw. sogar einen Kabelbrand verursachen. Nanoxia hat nach Rückfrage bisher noch nicht dazu Stellung bezogen.
Hier also meine Empfehlung: Die Gehäuselüfter sollten nicht über die von Nanoxia verbauten Anschlüsse betrieben werden. Den dafür vorgesehenen SATA-Stecker und die Molex-Anschlüsse einfach leer lassen. Die fragliche Platine wird man leider nicht los, da auf ihr auch der Reset-Schalter und die Front-Audio-Anschlüsse verbaut sind.

*Fazit*
Ich habe das Nanoxia CoolForce 2 als geräumig, leise und, bis auf winzige Details, gut verarbeitet erlebt. In einem noch recht kompakten Gehäuse bekommt man viele Möglichkeiten mit Luft- und Wasserkühlung zu experimentieren oder exotisch lange Grafikkarten zu verbauen. Optisch macht es einiges her, besonders wenn man selbst noch in ein paar Lichtquellen investiert. Wer Grün nicht mag, kann die LED-Leiste über einen Schalter deaktivieren. Glücklicherweise ist mir direkt die Lüfter-Steuerungsschaltung durchgebrannt, so dass ich euch vor deren Benutzung warnen und davon abraten kann. Das Gesamtpaket stimmt für den Preis. Wer genau so viel für ein Gehäuse eingeplant hat, sollte zuschlagen. Wer etwas mehr investieren kann keine Kompromisse besonders bei den kleinen Verarbeitungsschwächen und der Optik eingehen will, sollte noch etwas weiter recherchieren.
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