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Das CoolForce von Nanoixia wendet sich haupsächlich an Fans von wassergekühlten Systemen. Es bietet eine ausgesprochen große Anzahl an Möglichkeiten zur Installation von Radiatoren und anderen Komponenten. Das schlichte Desing in der Front mit den LEDs macht es trotz der Schlichtheit zu einem elegantem Hingucker.


18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Modellname: CoolForce 1 schallgedämmt
Typ: Midi Tower
Netzteil: ohne Netzteil
Farbe: schwarz
Einschübe: 2x 2.5 Zoll (intern), 2x 5.25 Zoll (extern), 3x 2.5/3.5 Zoll (intern)
Installierte Lüfter: 1x 120mm, 2x 140mm
Erweiterbare Lüfter: 6x 140mm, 7x 120mm
Formfaktor: ATX, mATX, mITX
Erweiterungsslots: 7x
Frontanschlüsse: 1x Kopfhoerer, 1x LED-Switch, 1x MIC, 1x USB 3.1 Typ C, 2x USB 3.0, Lüftersteuerung
Fenster: Nein
Dämmung: Ja
Besonderheiten: CPU-Kühler bis max. 165mm, Grafikkarten bis max. 285mm, Kabelmanagement, LED-Beleuchtung, Lueftersteuerung, Staubfilter
Länge: 525 mm
Breite: 207 mm
Höhe: 495 mm
5 Sterne: Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

(67%)

4 Sterne: Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

(33%)

3 Sterne

3 Sterne: Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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2 Sterne

2 Sterne: Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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1 Stern

1 Sterne: Nanoxia CoolForce 1 schallgedämmt Midi Tower ohne Netzteil schwarz

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geschrieben am 29.12.2016 von Stilva
4 5

1) Zubehör
Zum Zubehör gehören neben der Bedienungsanleitung noch eine kleine Schachtel mit allerlei nützlichem Kleinkram und drei verschiedenen Kabeln. Leider wurde dazu, anders als gewohnt (zum Beispiel im Deep Silence Gehäuse), keine exakten Angaben in der Anleitung gemacht, was leider negativ aufzuführen ist. In meiner Verpackung waren folgende Produkte enthalten:

20x Schrauben zur 3,5 Festplattenmontage
12x Schrauben für 3,5 Montagerahmen
11x Mainboard Abstandshalter
11x Schrauben zur Mainboard Montage
5x Kabelbinder
4x Schrauben zur Netzteilmontage
4x Schrauben zur 2,5 Festplattenmontage
2x SATA 3.0 Kombi-Anschlusskabel (gerade)
1x EPS Verlängerungskabel
1x Anschraubhilfe für Mainboard Abstandshalter
1x Slotblende

2) Design / Verarbeitung
Das Gehäuse Allgemein wurde in einem schlichten schwarzen Ton gehalten.

Vorderseite
Die Vorderseite ist komplett aus Plastik im gebürstetem Aluminium Look geformt, sieht eher schlicht aus mit grüner Akzentbeleuchtung sowie grünem Nanoxia Schriftzug an der Oberseite. Die Kanten sind hervorgehoben außer einer kleinen Aussparung links unten.

Rückseite
Die Rückseite wurde ebenso schlicht gehalten wie der Rest des Gehäuses, sie besteht komplett aus Metall. Oben sorgt eine Öffnung mit Wabenmuster für Belüftung, es ist Platz für einen Gehäuselüfter an der rechten oberen Seite, eine Öffnung für die Mainboard Anschlüsse links oben und die Slotverblendungen gleich darunter. Diese wurden bereits festgeschraubt und können entsprechend abgeschraubt werden bei Nichtgebrauch, anders als bei günstigen Gehäusen, in denen man die Slotverblendungen heraus brechen muss und somit nicht wieder verwendet werden können.

Oberseite
Die Oberseite besteht teils aus Metall (Grundgerüst) und einer etwas billig verarbeiteten Abdeckung, die relativ umständlich zu öffnen ist. Grundsätzlich dazu sagen kann man, dass diese nur abzunehmen ist, sollte man an der Oberseite noch zusätzliche Gehäuselüfter anbringen wollen. Die Idee ist nicht zu verachten, doch haben das andere Hersteller deutlich besser und schöner gelöst, zudem wurde kein Staubfilter unter der Abdeckung angebracht. An der vorderen Seite sind alle nötigen Anschlüsse zu finden, das wäre einmal eine USB 3.1 Buchse, zwei USB 3.0 Buchsen und Anschlüsse für den Kopfhörer. Des Weiteren sind der Einschaltknopf sowie Steuerung für die Lüfter dort angebracht, alles sehr praktisch wenn der Computer unten steht. Zu den Buchsen muss man hier leider auch wieder sagen, dass sie relativ weit aus dem Gehäuse stehen und nicht plan damit abschließen.

Unterseite
Die Unterseite ist ebenfalls aus Metall. Daran befestigt wurden Standfüße aus Plastik mit einer ebenfalls sehr billig aussehenden Chrom Ummantelung. Bei meinem Modell waren bereits an zwei der vier Standfüße Schrammen an der Ummantelung, die man zwar nach Innen drehen konnte, was die unpassende Beschichtung allerdings nicht wettmachte. Wiederum positiv aufzuführen ist die Entkoppelung der Füße mit einer Schicht Schaumstoff. Unter der Öffnung für das Netzteil ist ein Staubfilter angebracht, der sich innerhalb der der Schienen leider ohne Widerstand hin und her schieben lässt. In der Mitte befindet sich eine weitere Wabenöffnung ohne Staubfilter die für einen weiteren Gehäuselüfter am Boden vorgesehen ist.

Seitenteile
Die Seitenteile wurden aus Metall gefertigt und haben an der Innenseite eine schalldämmende Schicht. Sie sind relativ schwer, fühlen sich allerdings sehr wertig an.

Innenleben
An den Öffnungen für das Kabelmanagement wurden Gummibeschichtungen angebracht, was in dieser Preisklasse Standard sein sollte. Leider befinden sich nur drei Metallschienen für 2.5 Zoll bis 3.5 Zoll Festplatten (inkl. Entkopplungsgummis), was einerseits relativ wenig erscheint, andererseits bei der heutigen Größe von HDDs absolut ausreichend ist. Dazu kommt eine SSD Montageplatte am Boden sowie eine an der Rückseite des Mainboard Trays, die beide ebenfalls aus Metall gefertigt wurden. Es gibt zwei 5.25 Zoll Schächte für Laufwerke inkl. Schieber für eine Schraubenlose Installation sowie drei bereits mit Schrauben vorinstallierte Gehäuselüfter in grüner und schwarzer Farbe an Vorder- und Rückseite. Die vorderen Gehäuselüfter wurden mit einem Staubfilter versehen. Sämtliche Schienen, Platten, Lüfter und dergleichen kann man problemlos entfernen oder wieder anbringen, je nachdem welches System man installieren möchte.

3) Montage
Mainboard (ATX)
Durch die zusätzliche Anschraubhilfe für die Abstandshalter ließen sich diese sehr einfach am Tray installieren. Leider wurde der jeweilige Formfaktor weder im Gehäuse selbst noch in der Bedienungsanleitung korrekt dargestellt, ein zusätzlicher Blick auf das zu installierende Mainboard war hier leider ein Muss, in meinem Falle musste ich zwei Abstandshalter neu justieren.

Optische Laufwerke
Durch die schraubenlosen Schieber an den beiden 5.25 Zoll Schächten ließ sich mein Laufwerk fast schon zu einfach installieren, letztendlich wackelte es mir aber einen Tick zu sehr, sodass ich die Schieber komplett entfernte und eine direkte Anbringung mit Schrauben vorzog. Für mein Kartenlesegerät benötigte ich einen separaten Adapter, den ich mir nachbestellen musste, da leider keiner im Gehäuse integriert war.

HDD/SSD
Die Easy Mount Adapter ließen sich ebenso einfach abnehmen und die HDDs damit verschrauben wie schon meine Laufwerke zuvor. Für die größere 3.5 Zoll HDD gab es bereits Entkopplungsgummis, für die kleineren 2.5 Zoll leider nicht, diese können allerdings mittig angebracht werden. Sobald die Mounts wieder in Ihren Schienen waren, ließen sich die benötigten Kabel ohne Probleme anstecken. Meine SSD brachte ich an der Montageplatte am Boden an. Insgesamt wirken die vier Festplatten bzw. SSD etwas verloren im Gehäuse aber davon sieht man später nichts mehr.

Gehäuselüfter
Es waren bereits drei Lüfter im Gehäuse installiert. Diese habe ich lediglich abgeschraubt und mit Entkoppler von neuem angebracht. Bei der Vorderseite war das etwas schwierig, da die Gummis zu weit weggestanden sind und so der Staubfilter nicht mehr Platz gefunden hätte aber ich habe sie einfach abgeschnitten. Leider sind diese in Schienen und keinen festen Löchern angebracht. Durch die Entkoppler sind sie nun etwas nach unten gerutscht, da der Halt nicht so exakt wie mit einer Schraube ist aber das sollte im Betrieb nicht weiter stören.

Netzteil
Für das Netzteil wurde sowohl an der Unterseite als auch an der Hinterseite bei den Schraublöchern Schaumstoff angebracht, um mögliche Schwingungen abfangen zu können. Die beiliegenden Schrauben konnte ich leider nicht für mein Netzteil gebrauchen, da sie zu kurz gewesen wären, hier habe ich die beim Netzteil beiliegenden genutzt.

Grafikkarte
Meine Asus GTX 1070 Grafikkarte passte perfekt und noch mit etwas Abstand in das Gehäuse, auch ohne auf einen HDD Mount verzichten zu müssen. Die Anbringung durch die einfach zu entfernenden Slotverblendungen gestaltete sich als sehr schnell und ohne weitere Umstände.

CPU / CPU Lüfter
Das Gehäuse ist bereits WaKü ready, allerdings benutze ich einen separaten Towerlüfter von bequiet zur Kühlung meiner CPU. Den Dark Rock Pro 3 habe ich bereits installiert, bevor ich das Mainboard eingesetzt hatte. Er ist ein wirklicher Brocken, passt allerdings ebenfalls perfekt in das Gehäuse und stößt bei Schließung beider Seitenteile nicht an.

4) Leistung
Die Kühlleistung der bereits vorinstallierten Lüfter ist überraschend gut, könnte allerdings etwas besser sein. Die fast undurchlässige Wand an der Vorderseite hatte mir etwas Sorgen bereitet aber das brach der Leistung keinen Zacken ab. Die Lüftersteuerung an der Vorderseite ist ein zusätzliches Plus, auch ist das Gehäuse an sich sehr leise durch das Dämmmaterial an der Seite, man hört kaum, dass der Computer in Betrieb ist.

5) Preis-/Leistungsverhältnis
Das Preis- / Leistungsverhältnis ist hier sehr gut. Man bekommt bei diesem Gehäuse relativ viele Extras für wenig Geld. Zum Testzeitpunkt beträgt der Preis nämlich für den CoolForce 1 rund 82,- EUR. Zu den Extras gehören hier der relativ neue USB 3.1 Anschluss, eine LED Beleuchtung, die bereits verbauten Gehäuselüfter, gute Möglichkeiten für das Kabelmanagement, den mitgelieferten SATA Kombi Kabeln und vieles mehr. Zeitgleich muss man aber auch über so Manches wie den fehlenden Staubfiltern, fehlende HDD Käfige und Dergleichen hinweg sehen, die man gegeben falls nachkaufen muss.

6) Haltbarkeit
Ich habe sämtliche Schrauben, Slots, Schienen und alles, was sich an- und abschrauben lässt mehrmals genutzt und getestet, ohne wirkliche Abnutzungsspuren feststellen zu können. Leider habe ich mit meinem Schraubenschlüssel so manchen Kratzer im Metall hinterlassen, die man allerdings kaum sah aber ich trotz dessen mit schwarzem Stift übermalt habe und sie somit fast unsichtbar geworden sind.

7) Fazit
Ich bin noch etwas Zwiegestalten würde mir das Gehäuse für meine Zwecke wohl nicht wieder kaufen sondern lieber etwas mehr Geld für ein ausgereifteres wie den Deep Silence stecken. An sich ist es wirklich nicht schlecht und ein kleiner Geheimtipp aber die fehlende Qualität an den Standfüßen, an der Abdeckung der Oberseite, die fehlenden Staubfilter, die fehlende Möglichkeit eine andere Frontbeleuchtung wählen zu können und weitere Kleinigkeiten lassen mich dann doch etwas zurück schrecken. Hier würde ich lieber auf den USB 3.1 Anschluss verzichten, dafür auf mehr Qualität bei anderen Komponenten des Gehäuses setzen.

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geschrieben am 22.12.2016 von Minaty
5 5

Nanoxia stellt neue Gehäuse vor. Eines davon teste ich für euch - das Coolforce 1.
Es handelt sich hierbei um eine "Testen und Behalten" Aktion seitens Mindfactory und Nanoxia. Danke hierfür vorweg! :)

Eigentlich bin ich eher der Video-Typ aber momentan fehlt mir das Equipment. Stattdessen gibts einfach (fast) 4k Bilder von der Olympus Stylus 1.

Dies ist mein erster "offizieller" Test. Ich habe generell sehr oft Dinge getestet - dies bezog sich allerdings fast immer für den eigenen Bekanntenkreis.
Deswegen verzeiht, dass dies nicht "perfekt" ist. Ich versuche dennoch als Perfektionist auf die kleinsten Dinge zu achten um möglichst alles fair zu bewerten. Natürlich sind diese Tests hauptsächlich gespickt mit der eigenen Meinung - ich versuche dennoch etwas mehr objektiv zu bleiben um nicht alles sofort in den Himmel zu loben oder zu verteufeln.

Sollte ich was vergessen haben oder etwas falsch formuliert - gerne berichten! Ich bessere natürlich nach.

Ich bewerte die einzelnen Themen mit "Schulnoten" und fasse sie als Endnote nachher zusammen.

So, nun aber an das Eigentliche - nämlich der Test.
Mindfactory und Nanoxia haben da ein paar Vorgaben an die ich mich selbstverständlich halte.
Diese wären unter anderem:
das Design - immer die Sicht des Betrachters
die Verarbeitung - welche natürlich teilweise auch mit der eigenen Meinung gewürzt ist
die Montage - es muss alles sitzen und sollte natürlich auch möglichst Anwenderfreundlich sein
die Leistung - in meinem Auge definitiv für den Gaming und Overclocking Bereich wichtig, da grade Kühlung und Lautstärke zu den meisten Kriterien gehört
das Preis-/Leistungsverhältnis - sehr Betrachterlastig aber ich bleibe höchst objektiv ;)
die Haltbarkeit - es sollte zumindestens nicht zerfallen wenn man es anfässt

Soweit so gut! Um etwas Übersicht zu schaffen, hier auch nochmal ein Inhaltsverzeichnis mit ein paar Eigenthemen meinerseits.

1.0 Die (Um)Verpackung
2.0 Das Design
2.1 Innendesign
2.2 Materialwahl
3.0 Die Verarbeitung
4.0 Die Montage
4.1 Zubehör
4.2 Spezifikationen
4.3 Platz und Extremfälle
4.4 Das Handbuch
5.0 Leistung
5.1 Lautstärke
6.0 Preis-/Leistungsverhältnis
7.0 Haltbarkeit
7.1 Empfindlichkeit des Materials


[B]1.0 Die Umverpackung[/B]

Das Gehäuse kam in einem Karton an, der ordentlich beschrieben ist. Er enthält quasi alle Informationen über das Gehäuse, sogar bildlich dargestellt. Nettes Gimmik aufjedenfall aber meiner Meinung nach nicht wirklich nötig, da die Verpackung leider keine Umverpackung besitzt und deshalb die Aufschrift extrem empfindlich ist.
Achja, das ist vielleicht für die Käufer wichtig, die vorhaben das Gehäuse als Geschenk zu kaufen. Es hat keine Umverpackung, sodass bei Lieferung deutlich zu erkennen ist, was sich darin befindet. Sollte also entweder an den Nachbarn gehen oder dann ankommen, wenn der zu Beschenkende nicht anwesend ist.

Es ging also direkt nach der Musterung der Verpackung weiter ans Öffnen. Also mit Taschenmesser ran an den Speck. Wie gewohnt oben und die Seiten einer Öffnung aufschneiden und aufklappen.

Zusehen war das Gehäuse mit seinen Schaumstoffschützern(wer den Fachbegriff weiß, bitte einfügen :D).

Rausnehmen tut es sich ganz leicht auf der Seite mit der Stütze des Fußes oder wenn jemand weiteres den Karton festhält auch nach oben. Selbst über Kopf wäre eine Option. Einfach kreativ sein.
Danach die Schaumstoffschützer entfernen und die Tüte abnehmen. In der gewohnten Tüte befand sich dann auch ein kleines Handbuch. Das bearbeite ich dann allerdings später unter 4.4.

Im großen und ganzen eine gewöhnliche Verpackung, gibt ordentlich Stabilität - hat kaum Kleinteile.
Eine 1 für die Umverpackung!

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[B]2.0 Das Design[/B]

Das Design ist wie immer eine ziemlich schwierige Sache. Objektiv gesehen, kann man es nicht wirklich bewerten da es immer der eigene Geschmack ist.
Ich persönlich bin für so ziemlich alle Designs offen. Würde aber dennoch sagen, dass jemand, der schlichte Gehäuse mag, das Nanoxia Coolforce 1 als ein schönes Gehäuse ansehen wird. Allerdings ist das Design ja nichts neues von Nanoxia - was ja auch nicht schlimm sein muss.

In den letzten Jahren kamen vermehrt eher schlichte Gehäuse an den Mann und sind auch sehr beliebt. Das Design selbst ist sehr stark an das Coolforce 2 gehalten. Nanoxia setzt auch dieses Mal wieder auf schlichtes Design mit Akzenten. Die vordere sehr fein gebürstete Aluwand sieht sehr edel aus und wirkt ansprechend. Sie ist ein sehr gelungener Akzent. Um damit nicht zu übertreiben hat Nanoxia den Rest nicht gebürstet. Eine ziemlich gute Idee, wie ich finde - denn nicht jeder steht auf das gebürstete Alu - vorallem nicht überall.

Damit das Gehäuse nicht einfach nur eckig aussieht, hat Nanoxias Designer sich dazu entschieden, die Front aufzuhübschen. Der Innere Teil der Front ist sozusagen eine "Aussparung". Beziehungsweise hat die Front eine Umrandung. Unten jedoch hört die Umrandung auf. Das sieht ein wenig verwirrend aus, da es mich an einen Treter von einem Mülleimer erinnert. Allerdings wollte Nanoxia ja keine einseitige Umrandung - das kann ich natürlich verstehen.

Am oberen Teil des Rahmens befindet sich das Nanoxia Logo mit einer LED Beleuchtung in grün. Diese finde ich persönlich nicht sonderlich gut, weil man das Logo kaum sieht wenn man selbst von oben herab sieht. Es wirkt dort sehr verloren. Außerdem lässt es sich nicht per Knopf abschalten.

Die Füße sind silbern gehalten - wirken nicht sonderlich wertig haben aber immerhin eine Vibrationsdämpfung. Sie lassen sich allerdings nicht verstellen. Für das Netzteil gibt es einen Staubfilter, der nicht wirklich hochwertig ist aber seinen Job verrichtet. Er wird lediglich reingeschoben - nicht geschraubt, nicht eingerastet, leider.

Der Deckel ist sehr leicht abnehmbar und wirklich durchaus durchdacht. Für ein Überdruck Belüftungssystem ist es durchaus sinnvoll, damit die Luft in eine Richtung statt überall hingepresst wird. Wenn allerdings oben Lüfter oder eine Wakü angebracht werden soll und der Deckel ab muss, damit die Abwärme abgegeben werden kann, sieht das nicht sonderlich hübsch aus. Es wäre zumindest ein zweiter Deckel mit Luftdurchlass zu erwarten gewesen. Weiteres zur Belüftung dann unter Abschnitt 5.0.


Im großen und ganzen kann sich das Gehäuse äußerlich wirklich sehen lassen. Es trifft meinen persönlichen Geschmack sehr.
Dem Design würde ich angesichts der Verwirrung oben und dem Logo allerdings eher eine 1,5 geben.

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[B]2.1 Das Design Innen[/B]

Die Seitenteile abzunehmen war eine Kunst. Es zählt nicht in das Design mit ein aber Anwenderfreundlich ist dies nicht. Jemand der Angst hat etwas zu zerstören, würde das Gehäuse gar nicht ohne weiteres aufkriegen. Es gibt deutlich bessere Methoden, eine Gehäusewand so zu schließen, dass sie nicht in Schwingungen gerät. Selbst das tut diese Wand trotz starker Befestigung.

Innen hat das Gehäuse einen fast normalen Aufbau. Es ist sehr variabel gehalten, was ich persönlich wirklich gut finde. Nicht jedes Gehäuse kann so unkompliziert umfunktioniert werden. Beim Raufschauen weiß man direkt, wie man was an- und abbaut. Für jemanden, der das nicht oft gemacht hat aufjedenfall sehr Anwenderfreundlich.

Sehr auffällig sind die Festplatten"käfige" die nicht wie gewöhnlich aufeinandergereiht wie Käfige oder mit Schienen versehen sind. Sie sind frei hängend zur Seitenwand gerichtet was mir erst ein sehr mulmiges Gefühl gegeben hat. Es wirkte nicht sonderlich überlegt. Wenn man aber die Vorrichtung auf der anderen Seite ansieht und die Festplatte erst einmal eingebaut hat, merkt man schnell dass es nur ein Vorurteil war. Es hängt nichts und wackelt nichts. Ich war ziemlich erstaunt und positiv überrascht.

Die grünen Akzente innen fallen direkt ins Auge und sehen sehr gut aus. Die Kombination grün und schwarz ansich ist schon ein Königstier.

Leider waren die 5 1/4 Schächte wie immer aus dem Schiebe-Klack Design entworfen welche gerne Fingerschmerzen und genervte Momente hinterlassen. Dann doch
lieber auf normale Art festschrauben.
Für das Kabelmanagement kommen die gewohnten Gummis in den Einsatz die verhindern sollen, dass das Kabel an das Metall kommt und Reibungen verursacht. Diese

waren leider weniger positiv. Sie wirken sehr schön und schlicht aber haben die Tendenz sehr schnell rauszurutschen bei Durchführungen. Das kostet natürlich viel Zeit und Nerven beim Management der Kabel. Außerdem haben sie sehr beengte Positionierungen, welche für das "schönverlegen" der Kabel verhindert. Bei

manchen Mainboards kann man also das 24er ATX Kabel nicht direkt dort rausführen, wo auch die Buchse dafür ist. Schade.
An den Seitenwänden befinden sich Dämmmatten. Sie machen einen sehr guten Eindruck und sind in der Preisklasse durchaus angebracht. Das sind so ziemlich die einzigen Stellen wo gedämmt wird - was nicht heißen muss, dass es schlecht ist.
Die Lüfter sind grün gehalten und haben gesleevte Kabel. Sie wirken sehr edel und lassen sich gut bewegen.

Meine Bewertungen fällt also für das innere Design schlechter aus. Es hat seine Stärken und Schwächen.
Hierfür gebe ich eine glatte 2.

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[B]2.2 Materialwahl[/B]

Kurz und schmerzlos gesagt - die Materialwahl ist wie fast immer Metall und Plastik. Das Plastik hält sich in Grenzen.

Für die Materialwahl würde ich daher eine 1 geben. Man kann ja nicht alles aus Stahl machen.


[B]3.0 Die Verarbeitung[/B]

Die Verarbeitung ist sehr gut. Hier und da sind ein paar scharfe Kanten aber sie sind eher selten und an den Stellen wo die Hand weniger rumfleucht.
Das Gehäuse ansich hat sehr stabile Wände und Seitenteile. Es wackelt nirgends. Das Plastik hat eine sehr gute Verarbeitung - keine Auffälligen Patzer oder
Überschüssigen Reste.

Die Nieten sind einwandfrei und Ränder ordentlich verarbeitet.
Farbplatzer und Nasen waren gar nicht zu erkennen. Eine ordentliche Materialstärke ist überall vorhanden welche das Gehäuse formstabil lässt.
Was mich aber sehr gestört hat ist, dass das Gehäuse kaum richtig abschließt. Wer die LEDs nutzt weiß wovon ich spreche. Auf den Bildern ist das gut zu erkennen.

Was mich auch stört ist, dass es bei der Front zur Befestigung der Kabel ein Klebestreifen gibt. Dass dieser nach einem Jahr nicht mehr so klebt wie am Anfang ist hoffentlich klar...

Der Verarbeitung gebe ich damit eine 1,6.

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[B]
4.0 Die Montage[/B]

Für mich ist die Montage mitunter das Wichtigste überhaupt. Nicht nur die Freiheit was man gerne montieren möchte sondern auch, wie man es montiert. Häufig
sind viele Möglichkeiten gegeben etwas zu montieren aber die Wege dorthin sehr anstrengend und Zeitraubend. Nanoxia hat es im Coolforce 1 deutlich
vereinfacht.

Die Festplatten lassen sich sehr einfach montieren. Man nimmt den Einzelkäfig einfach ab, schraubt in Ruhe seine Festplatte oder SSD hinein und hängt es
einfach fertig in das Gehäuse. Wirklich tolles Gefühl. Klar geht das mit den Schienen noch schneller - aber mal ehrlich, sind die Käfige mit den Schienen
auch innerhalb von 10 Sekunden abgebaut und variabel?

Bei den 5 1/4 zoll Schächten wiederrum finde ich es grausam. Der Mechanismus mit "schieben" ist ein wirklich schlechte Idee. Mein erster Versuch ging zwar
gut tat aber ordentlich weh. Der zweite war so schwer, dass ich eine Männerhand dran gelassen hab - nichtmal die hat das ausgehalten.

Die Lüftermontage ist ziemlich einfach. Die Front unten anpacken und abziehen. Dann den Staubfilter entrasten und entnehmen - schon kann man die Lüfter
tauschen oder was man gern hätte. Auch der Hecklüfter lässt sich simpel anbringen, wie gewohnt.
Obere Lüfter werden ähnlich wie bei der Front angebracht. Nur dass es keinen Staubfilter gibt.

Bei Mainboardmontage gibt es nichts zu bemängeln. Wie gewohnt mit der Nuss die Abstände einschrauben, Mainboard reinlegen und anschrauben. Für einen Kühler
mit großer Backplate versorgt die großzügige Aussparung reichlich.
Das Netzteil lässt sich auch wunderbar anbringen - nur mit etwas mehr Druck arbeiten, da das Netzteil entkoppelt wird durch Gummifüße.


Die Montage verlief bis auf die 5 1/4 zoll Schächte also wunderbar. Dafür gibt es eine 1,4.

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[B]4.1 Zubehör[/B]

Beim Zubehör musste ich etwas staunen. Es lagen 2 Sata Verlängerungen bei - von Netzteil und Mainboard zur SSD/Festplatte/Laufwerk - gesleeved.
Eigentlich ein wirklich nettes Zubehör, wenn das Kabel zu kurz gerät oder man aufgrund von Sleeve sich dazu entscheidet. Allerdings haben die Sleeves ihre

Grenzen. Sie enden mit einem Schrumpfschlauch vor dem Stecker, sodass die farbigen Kabel am Ende zu sehen sind. Wer sich für die Optik entscheidet, würde
diese Kabel vermutlich nicht nutzen wollen, da die bunten Kabel kein schöner Anblick sind.

Es lag auch eine EPS Verlängerung bei - auch in sleeve. Leider auch hier, dasselbe Spiel. Da hätte man sich die Sleeves sparen können - ich war wirklich
enttäuscht aber dennoch überrascht - denn solche Verlängerungen sieht man nicht überall.

An Schrauben gab es:
1x Nuss für Abstandhalter
11x Abstandhalter (die normalen)
11x Mainboardschrauben (die ohne "Hut")
4x Netzteilschrauben
4x 5 1/4 Schrauben
12x SSD Schrauben (um 3 SSDs anzubringen)
15x 3,5 zoll Schrauben (um theoretisch 5 HDDs anzubringen - hab ich was übersehen?)
5x Kabelbinder

Was mir persönlich fehlt ist ein Speaker - der muss nicht hochwertig sein aber bei Mainboards liegen die mittlerweile kaum noch bei.
Ausserdem fehlen mir definitiv Schrauben für weitere Lüfter - nicht jeder Lüfter hat automatisch beiligende Schrauben.

Dem Zubehör gebe ich also eine 2.

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[B]4.2 Spezifikationen[/B]

Das Gehäuse bietet wie jedes andere auch Platz für Hardware. Nur wie viel und für was ist immer die Frage.
Ich vergleiche deswegen mit dem Enthoo Pro M von Phanteks, da es quasi fast diesselbe Preisklasse ist.

Dimension:
207 × 495 × 525 mm (B × H × T) (Nanoxia)
235 × 480 × 500 mm (B × H × T) (Phanteks)

Damit bietet das Nanoxia mehr in Höhe und Tiefe.

Gewicht:
9,9Kg (Nanoxia)
7,4Kg (Phanteks)

Das Nanoxia Gehäuse ist deutlich schwerer, dafür aber stabiler und gedämmt.


Lüfter:
Im Nanoxia kann man bis zu 7 Lüfter mit mindestens 120mm Größe verbauen.
Das Phanteks kann nur bis zu 5 aufnehmen.

Festplatten, 5 1/4 zoll Schächte und SSDs:
2x 5 1/4, 3x 3,5 zoll und 2x 2,5 zoll
oder 3 weitere SSDs wenn man sie in die 3,5 zoll Schächte baut. (Nanoxia)

1x 5 1/4, maximal 2x 3,5zoll oder maximal 4x 2,5 zoll. (Phanteks)

Im Schnitt also deutlich mehr Platz im Nanoxia.


CPU Lüfter Größe:
maximal 165mm (Nanoxia)
maximal 194mm (Phanteks)

Das Phanteks bietet also deutlich mehr Platz für die Kühlung der CPU.

Grafikkartenlänge:
maximal 425mm oder mit Festplattenhalterung nur 285mm (Nanoxia)
maximal 420mm oder mit Festplattenkäfig nur 300mm (Phanteks)

Auch hier bietet das Phanteks mehr Platz - auch wenn nicht viel.


Man sieht also, dass das Nanoxia doch mehr zu bieten hat und Qualitativ auf einer höheren Ebene zu positionieren ist.

Daher eine 1,3 für die Spezifikationen der Preisklasse und Größe.


[B]4.3 Platz und Extremfälle[/B]

Der Platz für Extremfälle ist wichtig. Jemand der eine riesige Grafikkarte oder einen riesigen CPU Kühler hat oder möchte braucht auch das richtige Gehäuse.
Um das zu testen habe ich meine GTX 1070 Hall Of Fame einplatziert um zu testen ob ich das riesige Flaggschiff mitsamt seiner Halterung einbauen kann.

Die Grafikkarte ist 317mm lang und passt wunderbar in das Coolforce 1 hinein insofern man den mittleren HDD Käfig entfernt. Leider jedoch bringt diese Karte
gute 1,3 Kg auf die Waage und sollte nach Möglichkeit gestützt werden. Deswegen bietet die Karte eine Haltestange an. Sie kann seitlich oder am Ende der
Karte angebracht werden. Leider passte die Stange weder an die Seite, noch ans Ende.

Für diesen Extremfall ist das Gehäuse dann doch nicht geeignet.
An CPU Kühler passt aber grade so der NH-D15 von Noctua hinein, das Flaggschiff unter den CPU Kühlern. Hier lässt das Gehäuse einen nicht einfach so stehen.

Dafür gibt es eine 2.

[URL=http://www.bilder-upload.eu [URL=http://www.bilder-upload.eu


[B]4.4 Das Handbuch[/B]

Beim Gehäuse liegt ein kleines Handbuch bei, welches in Deutsch und Englisch verfasst wurde. Es beinhaltet ein Inhaltsverzeichnis, welches sehr gut aufgebaut
ist. Hauptbestandteil ist natürlich die Anleitung zur Montage, welche für Anfänger natürlich nützlich sein könnte.
Was mir sofort auffiel ist, dass das Zubehör in keinster! Weise erwähnt wird. Ich finde dass das ein Muss ist und definitiv die Schrauben grafisch
dargestellt werden müssen. Wie soll jemand wissen, welche Schraube wohin gehört wenn er sowas zuvor noch nie gesehen hat?

Was ich auch nicht sehr gut fand war, dass im Handbuch keinerlei Informationen zu den I/O Kabeln vorhanden war. Klar wird in vielen Handbüchern der
Mainboardhersteller sowas sehr gut beschrieben - aber doppelt schadet doch nicht - oder?

Manche Abbildungen wie z.B. auf Seite 10 fand ich höchst amüsant. Jemand der keine Ahnung hat, wird damit ordentlich verwirrt.
Ansonsten fand ich das Handbuch kurz gehalten aber dennoch Informativ.
Dafür gibt es eine 2,5 aufgrund der fehlenden Inhalte die ich als wichtig erachte, wenn jemand zum ersten Mal seinen PC zusammensetzt.

[URL=http://www.bilder-upload.eu


[B]5.0 Die Leistung[/B]

Der wohl wichtigste Aspekt eines Gehäuses ist wohl die Leistung.
Vorweg gab es schonmal einen Test des Coolforce 2 - welches ähnliche Ergebnisse abliefert wie das Coolforce 1.

Ich habe 2 Gehäuse mit identischem Aufbau verwendet um den Test möglichst fair abzuhandeln.

Die Testkandidaten waren:
Gigabyte UD3P Rev 1.0
FX 6100 @Stockkühler
4GB RAM
GTX 1070 HOF
Be quiet! SP9 480W
Samsung 830 250GB

getestet in dem Coolforce 1 und dem Phanteks Enthoo Pro M.
Da im Coolforce 2x 140mm Lüfter und ein 120mm verbaut sind habe ich etwas ältere Industrials von Lian Li verwendet, mit dem selben Aufbau unter den gleichen
Bedingungen und Umdrehungen.

Prime 27.9 Blend test (default) als Stresstest für CPU und den Furmark Furry vom MSI Kombustor.

Ausgelesen wurde mit MSI Afterburner und HWInfo.

Die Lüfter vorne drehten mit 1000rpm.
Der hintere mit 600rpm.
CPU Kühler beim Coolforce 1 mit 3400 Umdrehungen,
beim Phanteks mit 2600.

Anzumerken ist, dass sich die CPU bei 50 grad bereits runtergetaktet hat und die Grafikkarte beim Nanoxia Coolforce extrem gebremst wurde, was dazu führte
dass die Grafikkarte die meiste Zeit nur bis zu 30% ausgelastet werden konnte und dennoch eine hohe Temperatur fuhr.




Der erste Eindruck der Lüfter sagten mir, dass Nanoxia ein Überdruck-Konzept anpeilte. Leider befinden sich vorne so gut wie gar keine! Einzugslöcher, sodass
die beiden großen Lüfter vorne gar keine Frischluft einziehen können.
Als ich beide Lüfter testweise deaktivierte und den Test wiederholte, konnte ich Temperaturtechnisch absolut keine Änderung feststellen. Fakt ist, dass die
Luftzirkulation gar nicht vorhanden ist und durch den hinteren Lüfter nur Unterdruck herrscht.

Schade, da habe ich besseres erwartet.

Hier gibts es eine 4,5.


[B]5.1 Lautstärke[/B]

Das Coolforce 1 bestitzt an den Füßen Gumminoppen, die Schwingungen an den Boden abgeben können, sowie 2 Dämmmatten an den Seitenwänden und viele
Entkopplungsgummis. Leider geriet das Gehäuse so stark in Schwingungen bei dem Stockkühler, dass das alles nichts half.
Es war subjektiv gesehen ein sehr unangenehmes Geräusch und durch die hohen Umdrehungen der Lüfter wirklich sehr laut.
Im Vergleich zum Phanteks aber war das Nanoxia trotz höherer Temperaturen noch deutlich leiser.

Es gibt also durchaus Verbesserungsbedarf.

Hier gibt es von mir eine 2 aufgrund dessen dass ich absichtlich den Stockkühler verwendete.


[B]6.0 Preis-/Leistungsverhältnis[/B]

Wenn man bedenkt, dass man ein gedämmtest mit bereits 3 ausgelieferten Lüftern ausgestattetes Gehäuse und ordentlicher Stärke erhält kann man sagen dass der
Preis von 82,02¤ (stand 21.12.16) durchaus gerechtfertigt wäre.
Das Gehäuse bietet durchaus eine Menge Platz, ein sauberes Bild und Möglichkeiten aber auch Schattenseiten, die berücksichtigt werden müssen.

Normal berücksichtige ich immer die Garantie mit ein in den Preis - da ich dazu aber keinerlei Informationen finde und bei Gehäusen generell eine Garantie
fast schon überflüssig ist lasse ich das außen vor.

Der Konkurrent Fractal Define R5 ist natürlich nochmal eine Ecke besser und bietet auch die Möglichkeit ein Fenster zu haben aber das Nanoxia ist einfach
günstiger im Vergleich. Wer also die 17¤ sparen möchte, kann auch zum Nanoxia greifen.

Was ich allerdings sehr bemängel ist die Luftzirkulation. Selbst das VG4-W konnte die Hardware besser kühlen - wenn auch ein bisschen Lauter. Hauptproblem
wird wohl die Front sein, da ist aufjedenfall Verbesserungsbedarf nötig.
Ansonsten finde ich subjetiv gesehen den Preis völlig in Ordnung für das was es zu bieten hat.

Von daher gebe ich eine 1,5.


[B]7.0 Haltbarkeit[/B]

Von der Haltbarkeit kann man nicht all zu viel erwähnen aber ich habe um das genauer zu testen einige Male ältere Hardware ein- und wieder ausgebaut um zu
schauen wie der Verschleiß ist. Das ganze habe ich 10x wiederholt und konnte keinerlei Abnutzungen erkennen, die entstanden sind, weil das Gehäuse eine
schlechte Qualität aufweist.

Im Vergleich: Beim VG4-W sind mir einige Kleinteile abgebrochen nachdem ich zum 6. Mal montiert habe.

Um darauf weiter einzugehen habe ich das Gehäuse auch 2x rumgetragen und bin mit rumgefahren. Wer behutsam mit umgeht, wird keinerlei Probleme in Sachen
Haltbarkeit herrausfinden.
Ein Dauerlauf der Lüfter (4 Tage) und LEDs hat bisher keine Fehler ergeben was nur gutes heißen kann.

Daher gebe ich der Haltbarkeit eine 1.


[B]7.1 Empfindlichkeit des Materials[/B]

Das Material ist nicht großartig empfindlich - an einer Stelle die man nicht gut sehen kann habe ich mit einem Schraubenzieher ein paar mal "lang gekratzt".
Es war kaum etwas zu sehen.
Beim Plastik war es prinzipiell genauso. Jedoch haben die Füße eine sehr empfindliche Oberfläche, welches durchaus nach ein paar mal rumschieben im Teppich
Kratzer hinterlässt und sie nicht mehr so glänzen lässt wie am ersten Tag.

Dafür gibt es eine 1,5.




[B]Aus der Endnote bildet sich also eine 1,8. (Falls ich mich nicht verrechnet hab)[/B]


Nochmal ein kleines Pro- und Contra Fazit:

[B]Pro:[/B]
schlichte Optik
viel Platz
gute Verarbeitung
gute Haltbarkeit
gutes Zubehör
gedämmt
3 Lüfter vorinstalliert

[B]Contra:[/B]
schlechte Luftzirkulation
Handbuch unvollständig
schlechtes Schnellinstallationssystem der 5 1/4 Schächte
kein anderer Deckel


Ich hoffe also, ihr konntet mein Review gut verfolgen, verstehen und hoffe auch, dass es euch gefallen hat! Mir jedenfalls machte es sehr viel Spaß und ich bin auch offen für weitere Tests.
Hoffentlich nimmt sich Nanoxia das alles zu Herzen und macht aus dem Gehäuse noch was besseres - und wenn nicht heute - dann halt in der nächsten Revision!

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geschrieben am 19.12.2016 von Philipp
5 5

Vor wenigen Tagen habe ich von Mindfactory ein nagelneues Nanoxia Coolforce 1, im Zuge der Testers&Keepers Aktion, zugeschickt bekommen. Es erreichte mich ein recht großer Karton, auf dem eine Zeichnung mit Beschriftung aller Teile des Gehäuses zu sehen ist.

Die erste Schwierigkeit hatte ich bereits beim auspacken, denn es war fast unmöglich das Gehäuse alleine oben aus der Schachtel zu ziehen, aber ich hatte zum Glück eine helfende Hand. Der erste Eindruck ist sehr wertig. Das Design überzeugt durch klare Linien, gute Spaltmaße, Front in matt-gebürsteter Optik und silberne vibrationsdämpfende Füße. Sehr positiv ist die abnehmbare Abdeckung für die Lüfter oder die Wasserkühlung, die sich in der Gehäusedecke befestigen lassen. Diese ist sehr präzise und ohne erkennbare Spalten eingepasst. Die Anschlüsse und Bedienelemente in der Gehäusedecke sind dort schön und sehr praktisch angebracht.

Die gedämmten Seitenteile sind mit jeweils zwei Thumbscrews befestigt und lassen sich beim ersten mal nur schwer aufschieben, sitzen aber dafür sehr fest am Gehäuse. Auf den ersten Blick wirkt innen alles sehr geräumig und aufgeräumt. Auf der Rückseite ist bereits ein Strang aus Kabeln, für die Stromversorgung und den Anschluss des Frontpanels, verlegt und mit Klettverschlüssen fixiert. Im Gehäuse befindet sich auch die Schachtel mit ausreichend vielen Schrauben, zwei abgewinkelten Sata Kombikabeln und einem Verlängerungskabel für die CPU Stromversorgung. Die beiliegende Anleitung, in Deutsch und Englisch, ist nur teilweise hilfreich und relativ knapp gehalten. Bis auf die frei hängenden Festplatten-Körbe, ist das gesamte Gehäuse sehr stabil und solide verarbeitet, ohne scharfe Kanten und Grate, nur der Schalter zur Gehäuselüftersteuerung wirkt etwas wackelig.

Nun zum Einbau der Komponenten. Die Mainboard-Abstandshalter-Positionen in der Anleitung passen nicht wirklich mit den beschrifteten Positionen auf dem Mainboard, die wiederum nicht mit den Bohrungen an meinem Mainboard übereinstimmen, zusammen. Es war also etwas Try&Error bis man die richtigen Positionen gefunden hat. Die Festplatten lassen sich problemlos in die entkoppelnden Körbe mit den beiliegenden Spezialschraube einauen. Das Netzteil lässt sich durch die zahlreichen Kabeldurchlässe sauber und ohne Kabelsalat einbauen. Ein sehr kritisches Teil, nämlich der Brocken 2 in der PCGH-Version, der nicht in mein altes Gehäuse, das Cooltek Antiphon, gepasst hat, passt auf den Millimeter genau hinein und soll damit nicht das einzige Teil bleiben, das nur sehr knapp im Gehäuse Platz findet. Die GTX 1070 Super Jetstream von Palit ist 285mm lang und das ist genau genau angegebene Maximallänge der Grafikkarte (mit dem Festplattenkäfig verbaut). Mit etwas Drücken und Ziehen und wenn man den Festplattenkäfig erst danach wieder einsetzt, passt die Grafikkarte auf den Millimeter genau hinein. Die SSD findet bequem hinter dem Mainboard platz. Einzig negativ ist, dass das Kabel für das Front-Audio leider etwas kurz ist und nur ganz knapp am Mainboard eingesteckt werden kann und der in der Front verbaute USB-C Anschluss nur zum durchschleifen des Rückseitigen Mainboard Anschlusses gedacht ist.

Endlich fertig verkabelt und unter Strom erstrahlt das elegante Nanoxia Logo in grün und die beiden in der Front verarbeiteten grünen LED-Leisten lassen sich per Taste ein und ausschalten, einzig die HDD-LED passt mit ihrer roten farbe nicht ganz ins Bild.
Fazit:
Das Gehäuse gefällt mir bis auf einige kleine Macken sehr gut und sieht mit der Beleuchtung und der matt-gebürsteten Vorderseite richtig gut aus. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und präzise. Es bietet genau genug Platz für meine Hardware und versorgt das ganze System mit ausreichend Frischluft. Das Kabelmanagement überzeugt mit vielen Kabeldruchlässen und Ösen für Kabelbinder. Mit den herausnehmbaren Käfigen und den zahlreichen Lufteinlässen ist das Gehäuse sehr flexibel und für einen Ausbau mit bis zu zwei Radiatoren für eine Wasserkühlung bestens geeignet. Meines Erachtens erhält man für einen absolut angemessenen Preis ein grundsolides PC-Gehäuse für Gaming und anspruchsvolles Arbeiten.

Positiv:
Hohe Verarbeitungsqualität
ausreichend Platz
Wakü ready
schönes Kabelmanagement
regelbare Gehäuselüfter
Dämmung
Belüftung
Preis von nur 82¤ (Stand 19.12.16)

Negativ:
klemmende Seitenteile
wackeliger Schalter für die Lüftersteuerung
USB-C Stecker mit externem Anschluss
rote Festplatten LED
relativ schwer

Ich kann dieses Gehäuse auf alle Fälle wärmstens Empfehlen und finde den Preis sehr angemessen.

Dankeschön an das Mindfactory-Team für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk.

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