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DIE RICHTIGE BAUFORM FÜR IHREN PC

Die für kleinere und schlankere Computer entwickelten WD Blue SSDs sind in den Modellvarianten 2,5 Zoll/7 mm und M.2 2280 verfügbar und für die meisten Laptops und Desktop-PCs geeignet. Das als Download verfügbare WD SSD-Dashboard bietet verschiedene Tools zur Überprüfung des SSD-Zustands.

  • Lesegeschwindigkeiten von bis zu 545 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 525 MB/s für höchste Leistung.
  • Branchenführende 1,75 Mio. Stunden Mean Time To Failures (MTTF) für dauerhafte Zuverlässigkeit.
  • Optimiert für Multitasking and ressourcenintensive Anwendungen.

Überragende Leistung

Durch Lesegeschwindigkeiten von bis zu 545 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 525 MB/s ermöglichen WD Blue SATA SSDs kürzere Systemstart- und Ladezeiten.

Überragende Zuverlässigkeit

Durch eine Dauerhaltbarkeit von bis zu 400 TBW und eine Mean Time To Failure (MTTF) von 1,75 Mio. Stunden wird sichergestellt, dass Ihre Daten auf einer WD Blue SSD langjährig gespeichert werden können.

Extrem multitaskingfähig

Durch ihre Optimierung für Multitasking können mit WD Blue SSDs ohne Probleme mehrere ressourcenintensive Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden.


Zertifizierung durch das WD F.I.T. LAB

Bei der durch das WD F.I.T. Lab™ für ihre Kompatibilität mit zahlreichen Desktop-Computern und Laptops zertifizierten WD Blue SSD können Sie sich sicher sein, dass die WD Blue SSD das Richtige für Sie ist.

WD 250GB Blue SSD bietet die für Gaming, HD-Medienwiedergabe, Software für kreative Profis und andere High-end-Computing-Anwendungen erforderliche Leistung. Tiered Caching mit SLC- (Single Level Cell) und TLC-Flash-Technologie (Triple Level Cell) ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 540 MB/s für sequenzielle Lesevorgänge und bis zu 500 MB/s für sequenzielle Schreibvorgänge. Das gewährleistet schnelle Systemstarts und Anwendungsreaktionen sowie hohe Übertragungsgeschwindigkeiten.

Solid State Drives haben keine beweglichen Teile und tragen durch ihre Bauweise dazu bei, dass die Daten auch bei Stößen oder Stürzen geschützt sind. Mit einer MTTF (Mean Time To Failure) von 1,75 Mio. Stunden und einem Endurance-Wert von bis zu 400 TBW (geschriebenen Terabyte) eignen sich WD Blue SSDs zur langjährigen Speicherung von Daten. Mehrere führende Technologien zur Fehlerkorrektur tragen zur Vermeidung von Datenverlusten und zur dauerhaften Zuverlässigkeit bei.

WD Blue SSDs sind für Multitasking optimiert und können mehrere ressourcenhungrige Anwendungen gleichzeitig ausführen. So ist es beispielsweise möglich, ein 4K-Video anzuschauen und E-Mails zu lesen, während im Hintergrund ein Virenscan läuft.

Jede WD Blue SSD wird umfassend auf Kompatibilität und Zuverlässigkeit getestet, damit sie den anspruchsvollen Standards von WD genügt. Eine Zertifizierung des WD Functional Integrity Testing Lab (FIT Lab™) belegt, dass jede WD Blue SSD mit einem breiten Spektrum an PCs und Laptops kompatibel ist.

Das als Download verfügbare WD SSD-Dashboard bietet verschiedene Tools zur Überprüfung des SSD-Zustands. Das kostenlose Dashboard ermöglicht die Anzeige von Modell, Firmwareversion, S.M.A.R.T-Attributen und des auf der WD Blue SSD noch verfügbaren Speicherplatzes.


18 Jahre Erfahrung - Mindfactory Aktiengesellschaft

Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier aufgeführten Daten wird keine Haftung übernommen.

Allgemein:

Kapazität: 250GB
Modellserie: Blue
Lesegeschwindigkeit bis zu: 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit bis zu: 500 MB/s
Cache: keine Angabe
Formfaktor: 2.5" (6.4cm)
Schnittstelle: SATA 6Gb/s
Controller: Marvell 88SS1074B1
Chiptyp: TLC Toggle
MTBF (Lebensdauer): 1.750.000 Stunden
IOPS (Random 4K schreiben): 79.000
5 Sterne: 250GB WD Blue 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (WDS250G1B0A)

(29%)

4 Sterne: 250GB WD Blue 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (WDS250G1B0A)

(71%)

3 Sterne

3 Sterne: 250GB WD Blue 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (WDS250G1B0A)

(0%)

2 Sterne

2 Sterne: 250GB WD Blue 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (WDS250G1B0A)

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1 Stern

1 Sterne: 250GB WD Blue 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (WDS250G1B0A)

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geschrieben am 31.01.2017 von Dirk
5 5

geschrieben am 31.01.2017 von Dirk  (Verifizierter Kauf)

Top als Spiele Platte ;)

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geschrieben am 29.12.2016 von Johannes
4 5

Hallo,
ich hatte das Glück für die Testers Keepers Aktion einer Western Digital Blue ausgewählt worden zu sein und teste im Folgenden das 250GB Modell.

Weil es Beschwerden gab, Tester erfüllten nicht die technischen Voraussetzungen zur Bewertung gebe ich hier zunächst Auskunft zu meinem System:
Windows 10 Pro, 64-Bit
MSI Z97 Gaming 5 Mainboard (6x SATA6Gb/s)
Intel Core i7-4770K (wird für den Test durchgängig mit 3,5Ghz betrieben)
Asus Strix GTX 970
Kingston HyperX Fury, 2x 8GB DDR3-1866 CL10
TP-Link N900 Wireless Dual Band PCIe Adapter (Internetverbindung während Tests deaktiviert)
beQuiet! Pure Power 630Watt L8 CM Modular 80+ Bronze
beQuiet! Dark Rock TF CPU Kühler
beQuiet! 140mm Silent Wings 3 (im Moment der einzige verbaute Gehäuselüfter)
Cooltek Jonsbo UMX2 Gehäuse

Bisher benutze ich diese Festplatten, gegen die sich die WD Blue beweisen muss:
1. Kingston HyperX Savage 240GB SSD
als Systemplatte und für Ladezeit-intensive Programme/ Spiele
2. Seagate Desktop SSHD ST2000DX001 mit 2TB 7.200U/min Magnet- und 8GB Flashspeicher
für alles Andere.

Info: Die Seagate SSHD gab vor zwei Wochen, nach nur knapp einem Jahr Benutzung den Geist auf und wurde direkt an Seagate zurückgeschickt. Acht Tage nach Einsendung kam das Ersatzprodukt. Die Festplatte wurde von Seagate nicht repariert, sondern durch ein gleiches Modell ausgetauscht; sie ist also neuwertig.

Versand
Das Paket von Mindfactory war ausgesprochen schnell da. Schon zwei Tage nach Bestätigung meiner Adressdaten kam das Paket per Hermes an. Für die kleine Verpackung der Western Digital Blue SSD (15,5 x 12 x 1,7cm) hätte aber auch ein Umschlagkarton gereicht, statt dem 27,5 x 18 x 13,5cm großen Karton. Aber selbstverständlich war dieser sicher und mit mehr als ausreichend vielen Luftpolstern ausgestattet.

Verpackung:
Die Vorderseite ist zweifarbig in blau und weiß gehalten. Schlicht, übersichtlich und ansprechend, was mir sehr gefällt.
Der Kunde sieht das Wesentliche auf den ersten Blick. Auf der Rückseite der Verpackung finden sich dann nochmal genauere Spezifikationen. Ein Teil der Beschreibung ist nicht lesbar, weil der Shop-Aufkleber von Mindfactory darüber klebt. (Siehe Bild) Das ist aber nicht schlimm und zugegebenermaßen ist sonst auch nicht mehr viel Platz dafür übrig.
Die SSD selbst befindet sich in einem Plastikschuber. Sie wird, wie bei Festplatten üblich, nochmal zusätzlich durch eine elektrostatisch-abgeschirmte Plastikverpackung geschützt.
Die Seagate SSHD zum Beispiel kam von Mindfactory nur in einer solchen Hülle; die Kingston SSD, von Hartschaum umhüllt, in einem ansprechend gestaltetem Karton.

Design, Haptik und Verarbeitung:
Der qualitativ gut gedruckte, spiegelnde Aufkleber auf der Oberseite der WD Blue verdeckt das Plastik weitestgehend. Das Blau darauf ist ein Stück kräftiger bzw. dunkler als das auf der Verpackung. Die Gestaltung finde ich gut und um Längen besser als die Aufdrucke und -kleber von z.B. der Crucial MX300 oder der Adata Premier SP550. Immerhin ist es nicht so viel Aufwand solche Drucke zu gestalten. Außerdem ist es schön zu sehen, wenn Hersteller sich darüber Gedanken machen, wie ihr Produkt aussieht.

Auf der Unterseite der Festplatte ist ein weiterer Aufkleber mit Angaben zum Modell, wie zum Beispiel Modell- und Seriennummer, Herstellungstag und den obligatorischen Siegeln.
Die Kingston HyperX besitzt ein Gehäuse aus Aluminium, rotem und schwarzen Stahl, welches sich deutlich wertiger anfühlt. Sie ist deutlich aggressiver gestaltet. Klar erkennbar auf Gamer ausgerichtet, die des öfteren PC-Gehäuse mit Sichtfenster besitzen. Dieser Zielgruppe mag die WD Blue zunächst nicht ins Auge stechen aber wer ein blau-weißes Farbschema in seinem Build verfolgt, für den dürfte sie rein optisch dennoch interessant sein.
Außerdem lässt sich über Geschmack bekanntlich nicht streiten.
Die Seagate zieht gegen beide Kontrahenten den Kürzeren. Der Aufdruck des ausgetauschten Artikels unterscheidet sich nur leicht von dem des Originals und rundherum sieht die SSHD etwas lustlos aus. Besonders schick wirkt sie dadurch nicht.

Auf der Unterseite der Western Digital SSD befinden sich die obligatorischen vier Befestigungsgewinde, an den Seiten nochmal jeweils zwei.
Die WD Blue befindet sich in einem angerautem, matt-schwarzen Plastikgehäuse, das sich leider nicht besonders wertig anfühlt, dafür aber sehr leicht ist (etwa 30g).
Punktuellem Druck (von ca. 1,5  2kg) gibt die WD Blue auf der Unterseite kaum bis gar nicht nach. Auf der Oberseite ist das an unterschiedlichen Stellen anders: Der Rand ringsherum gibt erst bei starkem Druck nach, die Mitte und der Bereich dahinter (gegenüberliegende Seite des SATA- und Stromanschlusses) fangen aber schon bei mäßigem Druck (ca. 1kg) an zu knarzen.
Das könnte für Anwender wichtig sein, die ihren Laptop damit ausstatten wollen und/ oder Wert auf ein robustes Festplattengehäuse legen.

Der SATA-Connector sitzt straff und merklich straffer als bei der Kingston, was mir direkt beim Einbau der HyperX schon negativ aufgefallen war. Gefühlt würde ich sagen, der Connector der WD Blue könnte stabiler sein, hier fehlt mir aber eindeutig der direkte Vergleich zu anderen Marken und Modellen.

Zubehör:
Da gibt es nicht viel zu sagen: Neben der Platte selbst befindet sich kein Zubehör im Lieferumfang.
Auf der Internetseite von Western Digital gibt es aber ein Programm namens WD SSD Dashboard als Download.
Hiermit lässt sich der Status der Festplatte umfassend überprüfen, sofern dies eine SSD von Western Digital ist. HDDs oder Festplatten von anderen Herstellern werden nicht unterstützt.
Extras wie etwa ein Secure Erase, eine Suche nach Firmware-Updates, ein Diagnose-Tool oder eine Speicheroptimierung lassen sich von hier aus ausführen. Die Benutzeroberfläche ist aufgeräumt und benutzerfreundlich gestaltet.
Bei der Kingston HyperX gab es einen Aufkleber mit HyperX-Logo, einen Aktivierungs-Key für Acronis True Image HD zum Klonen der Festplatte, einen Adapter von 7 auf 9,5mm, einen matt-schwarzen Festplattenrahmen aus Stahl für 3,5 Zoll Laufwerkschächte, zwei Sets Schrauben und eine Kurzanleitung. Die Seagate ST2000DX001 kam, wie bereits erwähnt, ohne Zubehör.
Wer für die WD Blue einen Einbaurahmen, wie er bei der Kingston SSD mitgeliefert wurde für sein Gehäuse benötigt: Mindfactory biete solche auch sehr günstig an. Zum Beispiel von Corsair, den CSSD-BRKT für eine, oder den CSSD-BRKT2 für zwei 2,5 Zoll SSDs übereinander in nur einem 3,5 Zoll-Schacht.

Garantie:
Die Gewährleistung für die WD Blue beträgt drei Jahre. Dasselbe gilt für die Kingston SSD und die Seagate SSHD. Letztere musste ich kürzlich in Anspruch nehmen. Sie wurde auch nach langwieriger Fehlersuche nicht mehr vom System erkannt.
Eine Langzeitbeurteilung für die Western Digital kann ich natürlich (noch) nicht beschreiben.
Die Laufzeiten der Garantie liegen im Durchschnitt. Drei Jahre eingeschränkte Garantie gibt es laut jeweiligen deutschen Herstellerseiten zum Beispiel auch für die 240GB SanDisk Ultra II, die 275GB Crucial MX300 und die 240GB Adata Premier SP550.
Wem das zu wenig ist, für den gibt es beispielsweise fünf Jahre eingeschränkte Garantie auf die 256GB Samsung 850 Evo. Auf die 850 Pro gibt es sogar zehn Jahre eingeschränkte Garantie.

Nun zum wichtigsten Teil, der Performance:
Nach der Formatierung auf NTFS stehen auf der WD Blue laut Windows 10 Datenträgerverwaltung (zu öffnen mit der Tastenkombination Win+X) 232,88GB zur Verfügung. Bei der 240GB-großen Kingston HyperX Savage sind es 223,57GB (wovon 450MB der Wiederherstellungspartition zugeordnet sind) und bei der 2TB Seagate Desktop SSHD mit 8GB Flashspeicher sind es 1863,01 GB.

Mithilfe von Acronis True Image HD wurde die Kingston HyperX sowohl auf die WD Blue, als auch auf die Seagate Festplatte geklont. Da diese Software boot-fähige Abbilder erzeugt, habe ich nur die Festplatte ans System angeschlossen, die ich benchmarken wollte. Alle anderen Festplatten waren währenddessen vom System getrennt. Die Tests wurden bei allen drei Modellen mit denselben BIOS-, System- und Programmeinstellungen (sowie denselben Strom- und SATA-Kabeln) durchgeführt. Auch die Internetverbindung war durchgehend deaktiviert.
Mit dem Programm MSI Command Center wurde der Prozessortakt von allen vier Kernen auf 3,5Ghz festgesetzt und die Stromverbrauchsrichtlinie auf angepasste Höchstleistung eingestellt. Alle Lüfter von Gehäuse und Prozessorkühler sind PWM-fähig und wurden mit 50% Maximalleistung betrieben, um auch hier mögliche Varianzen auszuschließen.

Dann wurden folgende drei Benchmark-Programme benutzt:

AS SSD  Alex Intelligent Software (Vers. 1.9.5986.35211),
ATTO Disk Benchmark (Vers. 3.05) und
CrystalDiskMark (Vers. 5.2.0).

Ich werde die typischen vier Werte ermitteln: Sequential Read / Write (Lesen / Schreiben von großen, zusammenhängenden Dateien) und Random Read / Write ( Lesen / Schreiben von vielen kleinen Dateien auf zufällige Orte der SSD).
Hier sind die Ergebnisse:
(AS SSD wurde nicht auf der Seagate ausgeführt, da laut Beschreibung konventionelle Magnet-Festplatten nicht von diesem Test unterstützt werden.)
Hier sind die Ergebnisse.

1. WD Blue aus AS SSD
Lesen Schreiben
Sequential Write: 485,11 MB/s 485,62 MB/s
4K: 30,17 MB/s 58,66 MB/s
4K-64Thrd: 377,64 MB/s 214,58 MB/s
Zugriffszeit: 0,081 ms 0,048 ms
Score: 456 322 Gesamtscore 1021

und aus CrystalDiskMark
Lesen Schreiben
Seq Q32T1: 550,7 MB/s 470,7 MB/s
4K Q32T1: 294,3 MB/s 275,6 MB/s
Seq: 530,3 MB/s 506,9 MB/s
4K: 32,34 MB/s 66,23 MB/s

2. Kingston HyperX Savage aus AS SSD
Lesen Schreiben
Sequential Write: 523,01 MB/s 496,48 MB/s
4K: 38,91 MB/s 65,19 MB/s
4K-64Thrd: 373,87 MB/s 259,70 MB/s
Zugriffszeit: 0,141 ms 0,053 ms
Score: 465 375 Gesamtscore 1090

und aus CrystalDiskMark
Lesen Schreiben
Seq Q32T1: 560,3 MB/s 540,5 MB/s
4K Q32T1: 334,0 MB/s 295,2 MB/s
Seq: 509,2 MB/s 516,5 MB/s
4K: 34,17 MB/s 112,7 MB/s

Seagate SSHD aus CrystalDiskMark
Lesen Schreiben
Seq Q32T1: 179,4 MB/s 213,6 MB/s
4K Q32T1: 1,6 MB/s 4,8 MB/s
Seq: 156,2 MB/s 216,4 MB/s
4K: 1,1 MB/s 4,8 MB/s

Ehrlich gesagt habe ich damit gerechnet, dass die Western Digital Blue schneller als die Kingston HyperX ist. Zu meiner Verwunderung war das aber nicht der Fall. Erst dachte ich, es könnte vielleicht am Acronis Systemabbild liegen und führte einige Benchmarks erneut durch, dieses Mal aber mit einer vollständig zurückgesetzten und formatierten WD Blue und dem Betriebssystem normal in Betrieb auf der HyperX Savage. Alle sonstigen Einstellungen blieben natürlich gleich.
Das änderte aber nicht allzu viel an den Transferraten, bis auf den Wert bei Sequential Write Q32T1 in CrystalDiskMark. Alle anderen Werte lagen nur leicht über den vorhergehenden Werten von der WD Blue mit Systemabbild. Aufgrund dessen gehe ich davon aus, dass das Systemabbild bzw. das Betriebssystem im Allgemeinen zu keinem wirklich spürbaren Unterschied bei der Festplattenleistung führt.
Auch diese Benchmarkergebnisse füge ich an.
aus AS SSD
Lesen Schreiben
Sequential Write: 484,84 MB/s 487,87 MB/s
4K: 30,21 MB/s 58,96 MB/s
4K-64Thrd: 377,24 MB/s 303,28 MB/s
Zugriffszeit: 0,062 ms 0,048 ms
Score: 456 411 Gesamtscore 1110

und aus CrystalDiskMark
Lesen Schreiben
Seq Q32T1: 560,5 MB/s 531,3 MB/s
4K Q32T1: 293,1 MB/s 273,8 MB/s
Seq: 535,5 MB/s 508,3 MB/s
4K: 32,26 MB/s 64,66 MB/s

Was wir aber auch sehen: die Western Digital Blue läuft ein ganzes Stück konstanter als die Kingston HyperX. Besonders gut ist das in ATTO zu sehen. Bei der Kingston SSD habe ich in ATTO bei Queue Depth 4 und Queue Depth 10 (Anzahl der gebündelten Anfragen zur gleichen Zeit) mehrere Leistungseinbrüche feststellen können. Ich dachte erst, einen Fehler im Test zu haben aber selbst nach mehrmaligem Wiederholen traten die Einbrüche immer an ähnlichen Stellen auf. Auch die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten schwanken stärker als bei der WD Blue.
Was die Hitzeentwicklung betrifft, war die WD Blue am besten. Sie erwärmte sich, wenn überhaupt, nur leicht. WD SSD Dashboard zeigte mir einen Temperaturunterschied von 6°C an.
Das war bei der Kingston ähnlich. Die Seagate liegt, was die Leistung angeht und wie zu erwarten war, außer Konkurrenz. Sowohl Performance als auch Wärmeentwicklung können nicht annähernd mit der der SSDs mithalten. Leider besitze ich kein Infrarot-Thermometer, aber gefühlt würde ich sagen, dass die Seagate Desktop SSHD sich gegen Ende der Benchmarks um 15  20°C erwärmt hat.
Den Leistungs-Boost durch den kleinen 8GB-großen Cache merkt man auch erst nach einiger Zeit, die die Festplatte braucht, um sich zu merken auf welche Dateien am häufigsten zugegriffen wird. Diese werden dann auf dem schnellen Flashspeicher abgelegt.


Mein Fazit:
schlecht ist die WD Blue PC SSD auf keinen Fall, aber ich hätte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Eine längere Garantielaufzeit zum Beispiel, eine Unterstützung für AES-Verschlüsselung (die die HyperX übrigens auch nicht beherrscht) oder ein etwas hochwertigeres Gehäuse wären wünschenswert gewesen. Interessant wäre es, den Stromverbrauch zu vergleichen. Hierfür besitze ich aber keinerlei Instrumente und muss diesen Wert außen vor lassen.

Ich würde tatsächlich warten, bis die WD Blue günstiger wird, weil andere SSDs die gleiche oder sehr ähnliche Leistung zu einem günstigeren Preis anbieten. (Dieser war zum Testzeitpunkt auf Mindfactory.de 82,94¤)
Ich denke aber auch, dass Leistungsunterschiede von wenigen MBs pro Sekunde im Alltag kaum einen Unterschied spüren lassen.
Alles in Allem bin ich aber durchaus zufrieden. Sie arbeitet wie man es von einer SSD erwartet. Wer nach einer längeren Garantielaufzeit oder einem besseren Preis pro Gigabyte Verhältnis sucht, wird bei einer anderen SSD vielleicht besser aufgehoben sein.

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geschrieben am 29.12.2016 von Stefan
4 5

WD Blue 250GB Testers Keepers Bericht:

Das Fazit vorne weg für alle, die ungeduldig sind und nicht bis zum Ende lesen wollen: Die WD 250GB SSD ist in der Tat eine sehr schnelle Festplatte mit schlichtem Design! Im Benchmarktest erreicht sie beim Lesen 503,46 MB pro Sekunde, beim Schreiben 484,91 MB die Sekunde. Im Vergleich zur normalen HDD ist das ein Quantensprung. Doch mit dem Ergebnis kann sie sich trotzdem nicht deutlich von der Konkurrenz abheben.

Geliefert wurde die SSD in einem mit Luftpolster versehenen Karton von Mindfactory. Das Paket war so leicht, dass ich erst einmal kontrollieren musste, ob sich darin überhaupt was befindet. Die SSD liegt in einer Papphülle, die genauso groß ist wie sie selbst. Treiber oder Support Material sucht man hier leider vergeblich. Auf der Verpackung fehlen auch jegliche Hinweise zu den Geschwindigkeiten, die die Platte erreichen kann. Lediglich die 250 GB Kapazität ist mit einem Aufkleber festgehalten wie auch die 3 Jahre Garantie. Auf der Internetseite von Western Digital gibt es extra für die SSD Festplatten eine Software zum Download. WD SSD Dashboard zeigt alle wichtigen Status-Informationen zur Festplatte an und hilft bei der Optimierung. Hier kann man mit dem Trim-Befehl die ungenutzten Speicherblöcke wieder freigeben. Auch eventuelle Firmware-Updates kann man über die Software durchführen. Leider gibt es keinen Hinweis auf der WD SSD Verpackung zu dieser Software, so dass viele sie wohl gar nicht nutzen werden, weil sie einfach nichts davon wissen. Das Design der WD Blue SSD 250GB selber ist sehr simple gehalten. Eigentlich schade, da der Aufkleber für Gehäuse mit Seitenfenster echt wenig her macht. Da ist die Konkurrenz in Sachen ausgefallenem Design schon viel weiter. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff. Im Großen und Ganzen macht sie einen soliden Eindruck von der Verarbeitungsqualität. Eine Oberschale aus Metall wär aber eben einfach attraktiver, denn so wirkt die SSD im Vergleich zu den alten HDD ein wenig billig.
Die ersten Schritte:
So, nachdem ich die 250 GB SSD hier liegen hatte, musste ich erst einmal gucken, wie ich mein Windows 10 umkopiert bekomme bzw. war das größere Problem, 900 GB Datenmaterial von Laufwerk C: so zu verteilen, dass ich das System auf die SSD schieben konnte. Das hat mich mal eben zwei Tage gekostet. Glücklicherweise habe ich jetzt auch endlich wieder ein aufgeräumtes System. Nun konnte ich die SSD in mein kleines NZXT s340 Gehäuse einbauen. Der Einbau verlief problemlos. Das Gehäuse hat zwei Halterungen für SSD, wo ich einfach nur die Halterung abnehmen musste und die SSD mit vier Schrauben festmachte. Strom und SATA-Kabel dran - Montage fertig. Schade finde ich, dass weder Befestigungsmaterial noch Kabel mitgeliefert werden. Aber beim Gehäuse bzw. Mainboard sind ja in der Regel genug Schrauben und Kabel dabei.
Das Übertragen von Windows 10 war eine Arbeit von wenigen Minuten. Das MiniTool Partition Wizard Free hat mir dabei geholfen, den Klonvorgang des Betriebssystems zu erledigen. Für alle, die Angst vor diesem Schritt haben: Traut euch, es ist kein Problem ;) Einfach im Menü Migrate OS to SSD/HD Wizard auswählen und sich durch die drei Untermenüs klicken (wobei ich keine Änderung vornehmen musste).
Der erste Neustart: Ich war richtig platt! Mein System war innerhalb von Sekunden gebootet. Das kenne ich von der HDD nur, wenn das System gerade ganz neu zusammengebaut wurde und noch nichts im Hintergrund gestartet wird.
Ich habe vor der Installation der SSD noch ein paar Benchmarks der alten und neuen Platten durchlaufen lassen, um nicht nur die Geschwindigkeiten der SSD mal zu zeigen, sondern um die Unterschiede zwischen alt und neu zu zeigen. Der Windows-Start geht jetzt auf jeden Fall schon locker fünfmal schneller als bisher.
Hier ein paar Messdaten:
HDD Seagate Barracuda 1TB 7200rpm
BootTime 215836
MainPathBootTime 152658
BootPostBootTime 63178

SSD WD Blue 250GB
BootTime 46509
MainPathBootTime 9909
BootPostBootTime 36600

Auch das AS SSD Benchmark zeigt ein deutlichen Geschwindigkeitszuwachs an.

WD Blue 250GB SSD
Sequenzielles LESEN : 503,46 MB/s
Sequenzielles SCHREIBEN: 484,91 MB/s
4k LESEN 39,43 MB/s
4k SCHREIBEN: 108,90 MB/s
4k 64 Threads LESEN: 377,41 MB/s
4k 64 Threads SCHREIBEN: 184,29 MB/s
Zugriffszeit LESEN: 0,067 ms
Zugriffszeit SCHREIBEN: 0,048 mS

Seagate Barracuda 1TB 7200rpm
Sequenzielles LESEN : 117,91 MB/s
Sequenzielles SCHREIBEN: 118,79 MB/s
4k LESEN 0,63 MB/s
4k SCHREIBEN: 1,01MB/s
4k 64 Threads LESEN: 0,86MB/s
4k 64 Threads SCHREIBEN: 0,64MB/s
Zugriffszeit LESEN: 14,841 ms
Zugriffszeit SCHREIBEN: 20,167mS

Die Western Digital 250GB SSD erreicht die vom Hersteller angegeben Lesegeschwindigkeiten von 545 MB/s in meinem Test nicht ganz. Aber ein durchschnittlicher Wert von 503 MB/s ist für SSDs ein guter Wert. Ob der Otto-Normal-Benutzer wirklich einen bemerkbaren Unterschied zu den Herstellerangaben oder den Festplatten anderer Hersteller feststellen wird, wage ich zu bezweifeln. Für den Umsteiger von alten Festplatten ist es auf jeden Fall ein enormer Geschwindigkeitszuwachs.
Die WD 250Gb SSD ist nicht preiswerter als die Konkurrenz von Samsung oder Crucial. Ich persönlich habe bis jetzt immer Samsung, Seagate oder halt WD Festplatten verbaut und würde auch immer wieder zu diesen drei Herstellern greifen. Für die Leistung, die die WD 250GB bietet, sind die 82,94 Euro schon gerechtfertigt. Man wird aber sehen, wie der Preis noch fällt, wenn die 1 TB SSD endlich längere Zeit auf dem Markt ist.
Zur Haltbarkeit kann ich in so kurzer Zeit natürlich noch nicht viel sagen. Da wird eher ein Langzeittest von mindestens sechs Monaten oder einem Jahr herhalten müssen. Aber ich kann versichern, dass die SSD in den zwei Wochen keinerlei Aussetzer hatte und wenn WD schon 3 Jahre Garantie gibt, dann wird sie auch mindestens diese Zeit problemlos halten.

Fazit:
Ich vergebe der WD 250GB SSD mal knappe 4 von 5 Sternen.
Ich selber hatte bis zu diesem Test noch keine SSD in meinem Rechner verbaut und kenne sie nur von der Arbeit. Dort haben wir alle HP Workstations mit SSD Festplatten versehen. Beim Zusammenstellen meines PCs habe ich damals auf den Preis geachtet und mich dann gegen eine SSD entschieden, weil ich als Cutter gerade für die Video- und Grafikbearbeitung sehr viel Speicher benötige. Die SSD waren zu dem Zeitpunkt gerade mal mit 128 GB auf dem Markt. Jetzt, wo ich eine SSD zur Verfügung habe, will ich eigentlich gar nicht mehr zurück zur HDD. So langsam werden die SSD ja auch endlich vom Speicherplatz größer.

Positiv :
Schnelle Geschwindigkeiten
3 Jahre Garantie
Völlig geräuschlos
Geringe zusätzliche Wärmeabgabe
Gute Verarbeitung

Negativ:
Material komplett aus Plastik
Design zu schlicht
Fehlende Support-/Software-Hinweise in oder auf der Verpackung

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geschrieben am 24.12.2016 von fanpost
5 5

geschrieben am 24.12.2016 von fanpost  (Verifizierter Kauf)

m.2 zu teuer dann den genommen funktioniertv + schnell gelifert !

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geschrieben am 21.12.2016 von Arnd
4 5

Zu meiner freudigen Überraschung wurde ich als Produkttester für die WD 250GB SSD 2,5 hier bei Mindfactory ausgewählt. Herzlichen Dank dafür, hier sind meine Testergebnisse:

Lieferung & Verpackung
In gewohnt schneller Lieferung von nur 3 Tagen zwischen Auswahl als Tester und Lieferung per Hermes Versand erreichte mich die SSD, gut von Mindfactory verpackt in einem gepolsterten Karton.
Die WD 250 SSD selbst kommt in einer kleinen, typisch WD blau-weißen Verpackung aus Karton (als Kennzeichen der Blue-Line von WD, den Festplatten für den Desktopbetrieb). Inhalt ist die 2,5 Zoll SSD ohne jede weitere Beigabe wie etwa einem Info-Leaflet, einer Anleitung oder Software. Auch liegt kein SATA Kabel bei. Die zum Produkt gehörende Software und weitere Informationen wie etwa die Garantiedauer usw. muss man sich von der WD Supportseite im Internet herunterladen. Dort findet man eine Software zum Klonen der alten Festplatte auf die neue WD SSD (Acronis True Image WD Edition Software) sowie ein Monitoring Tool, das WD SSD Dashboard.

Design, Verarbeitung
Die SSD selbst hat ein schlichtes Design, das Gehäuse besteht aus schwarzem, einfachem Kunststoff mit Aufklebern mit dem WB Blue Logo sowie Seriennummer usw. auf Vorder- und Rückseite. Die Verarbeitung ist in Ordnung, aber nichts Besonderes.

Leistung
Die WD 250 SSD hat eine Bruttokapazität von 250GB, aus der nach dem Formatieren ca. 232GB nutzbare Kapazität übrig bleiben. Die SSD unterstützt die SATA 6GB/s Schnittstelle, kommt aber auch mit der SATA 3GB/s Schnittstelle meines alten Laptops zurecht (siehe später). Mit den neuen, schnellen SSD mit PCIe Schnittstelle und bis zu 32GB/s Datenübertragungsgeschwindigkeit kann diese Platte natürlich nicht mithalten. Diese sind allerdings auch noch deutlich teurer und zumeist als M.2 Formfaktor ausgelegt.

Montage
Für den Test habe ich zwei Anwendungsszenarien untersucht:
Ursprüngliche Idee für die Verwendung der SSD war der Ersatz des mechanischen HDD in meinem alten Sony Laptop der Vaio-Reihe. Hierzu sollte die bisherige, mechanische Festplatte auf die neue WD SSD geklont und dann ersetzt werden:
Nach dem Download der Klone-SW von der WD Internetseite (Acronis True Image WD Edition Software) und dem Anschluss der WD SSD mittels eines externen USB-Gehäuses (Ice-Box USB 3 SATA Adapter) musste ich allerdings feststellen, dass die Klone-SW die neue WD SSD nicht als WD-Produkt erkennt und daher die Installation verweigert. Dies liegt zweifelsohne an dem USB-Adapter und ist mir zuvor schon bei Samsung passiert  also kein Fehler von WD. Trotzdem ist das ärgerlich und könnte umgangen werden, wenn WD die Software direkt beilegen und auf die Prüfung nach WD-Produkten verzichten würde. Letztlich musste ich zur DriveClone SW greifen, was dann aber anstandslos funktioniert.
Nach dem Tausch (Aus- und Einbau) von altem HDD und neuer WD SSD startet der Laptop schnell und ohne Probleme Win10, allerdings nicht mit dem Wow-Effekt früherer Umbauarbeiten an anderen Geräten. Wie sich herausstellt ist der Laptop schon sehr alt und nutzt noch eine SATA 3GB/s Schnittstelle. Der Zugewinn an gefühlter Geschwindigkeit liegt zwar bei 150-200% (Win10 Startdauer) und die gemessenen Geschwindigkeitswerte (siehe weiter unten) zeigen, dass die langsame Schnittstelle viel vom Potential der WD SSD verschenkt.
Etwas enttäuscht entschließe ich mich, die WD SSD in meinen neuen Gaming PC einzubauen und meine etwas unterdimensionierte Crucial 275MX300 SSD um diese zweite SSD zu ergänzen. Die Montage ist einfach, mein Corsair Obsidian 450D enthält zwei 2,5 Slots, sodass ich die WD SSD direkt neben meine Crucial SSD verbauen kann. Betrieben werden beide SSD (und meine 2TB HDD von Seagate) an SATA 6GB/s Schnittstellen meines ASUS Maximus VIII Hero Alpha Mainboards.

Schreib/Lesegeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit der WD SSD habe ich bei beiden Konfigurationen mit dem Tool CrystalDiskMark 5.1.2 gemessen und gegen die vorhandenen SSD und HDD verglichen:
Spezifiziert ist die Leistung der WD 250GB SSD laut Produktseite im Internet mit 525MB/s Read, 545 MB/s Write. Im verbauten Zustand an der SATA 6GB/s Schnittstelle messe ich: 552MB/s Read und 527MB/s Write (Seq Q32T1). Allerdings ist die WD SSD beim Test nahezu leer. In Tests von Fachzeitschriften erinnere ich mich gelesen zu haben, dass die Performance bei zunehmender Füllung der SSD mit Daten gerade bei WD SSD stark abnimmt. Dies kann ich allerdings nicht prüfen. WD liefert zudem ein Tool mit, dass TRIM (die Markierung ungenutzter oder ungültiger Datenblöcke) ermöglicht und so die Write-Performance verbessert  eine Art SSD Pflege.
Meine Crucial CT275MX300SSD1 messe ich im Vergleich mit 511 MB/s Read und 507 MB/s Write (Seq Q32T1) bei 75% Füllung mit Daten. Die 2TB Seagate ST2000DM001 HDD, eine sehr schnelle mechanische Festplatte erreicht mit 207 MB/s Read und 203 MB/s Write, deutlich geringere Werte im Vergleich zu den beiden SSD.
Gefühlt gibt es im Punkt Geschwindigkeit keinen wirklichen Unterschied zwischen meiner Crucial SSD und der getesteten WD SSD, natürlich gibt es merkliche Vorteile für Beide gegenüber der Seagate HDD.
Bei meinem alten Laptop mit der langsamen SATA 3GB/s Schnittstelle bringt die WD SSD 281 MB/s Read und 266 MB/s Write (Seq Q32T1), die schnelle mechanische HDD (7200U/s) nur 85 MB/s READ und 90 MB/s Write. Ein deutlicher Unterschied auf dem Papier, gefühlt aber nicht genug, um einen Umbau mit der neuen SSD zu rechtfertigen  hier muss wohl doch ein neuer Laptop her&

Preis/Leistungsverhältnis
Die getestete WD SSD ist im Produktfeld nicht die günstigste SSD bei durchschnittlicher Performance (um 540 MB/s Read&Write). Sie liegt mit ca. 82 Euro etwa 10 Euro über den günstigsten Modellen aber insgesamt noch am unteren Ende der Preisspanne, die bis jenseits der 100Euro reicht.
Für die WD 250 SSD spricht die 3 Jahre beschränkte Garantie, das WD Markenimage und die ordentliche Software fürs Klonen (mit Problemen bei der Nutzung mit externen USB-Adaptern) und zum Monitoring (das WD SSD Dashboard).

Abschließende Gesamteinschätzung
Die getestete WD 250GB SSD ist insgesamt ein gutes Produkt sowohl für die Aufrüstung eines Laptops / PC mit HDD als auch für einen Neu-PC. Sie ist ausreichend schnell für die Startpartition für das Betriebssystem, wenn auch die Größe des 250GB Modells nach heutigem Stand knapp bemessen ist. Aber es gibt ja noch die größeren Brüder mit 500GB und 1TB Speicherplatz.

Meine Punktebewertung ist 4 von 5 Punkten. Ein gutes Produkt, das man ohne weiteres zum Kauf empfehlen kann. Es kann jedoch nicht mit herausstechenden Merkmalen glänzen, die für eine Topbewertung von 5 Punkten notwendig wären.
Herzlichen Dank nochmal an Mindfactory für die Möglichkeit einer Teilnahme an dem Produkttest.

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geschrieben am 17.12.2016 von addicT*
4 5

Ich erhielt die Western Digital WD Blue SSD mit 250 GB im Rahmen der Testers Keepers-Aktion von Mindfactory und Western Digital. Vielen Dank dafür!

Die SSD wird in meinem System (i5 4670k, 16 GB Ram, GTX 970) mit einer aktuell genutzten Samsung SSD 840 Evo verglichen, die seit rund 2,5 Jahren ihr Werk in meinem System verrichtet. Zwar ist die SSD von Samsung nur halb so groß in der Kapazität, grobe Rückschlüsse auf die Leistung lassen sich aber trotzdem ableiten.

Geliefert wird die WD Blue in einer für SSDs gewohnt spartanisch gehaltenen Verpackung, die die SSD aber dennoch bestens vor Transportschäden schützt. Eine Anleitung zur Installation oder Montage fehlt  hier vertraut WD darauf, dass sich der Nutzer mit der Materie auskennt oder auf How tos aus dem Internet zurückgreift. Angaben zur Leistung oder Garantiedauer sind auf dem Karton leider ebenfalls keine zu finden, obwohl hierfür mehr als genug Platz vorhanden wäre. Auch Hinweise zu einer nützlichen Software (bei Samsung z. B. Samsung Magician Software genannt) fehlen komplett.

Nach etwas Recherche findet man einige der Daten dann auf der offiziellen Produktseite des Herstellers. Dort werden die SSDs der Blue-Serie mit Lesegeschwindigkeiten von bis zu 545 MB/s sowie Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 525 MB/s beworben. Ob diese Werte gehalten werden können, zeigt sich später in den Benchmarks.

Außerdem wird eine 3-jährige beschränkte Garantie geboten, die sich nach einem MTTF-Wert (Mean Time To Failure) von 1,75 Mio. Stunden bzw. einem TBW-Wert (TBW = Tera Byte Written) richtet. Das bedeutet, dass die von mir getestete WD Blue mit 250 GB Kapazität einen TBW-Wert von 100 TB garantiert bekommt. Die Garantie erlischt in diesem Szenario also dann, wenn die SSD entweder die 3-jährige Garantielaufzeit ODER aber den TBW-Wert überschritten hat  je nachdem, was früher eintritt. Um diesen Wert zu erreichen, müsste man allerdings während der 3-jährigen Garantie jeden Tag gigantische 93,5 GB auf die SSD schreiben. Ein Wert, den wohl nur die Allerwenigsten erreichen werden. Die zu erwartende Lebensdauer ist also theoretisch als hervorragend zu beurteilen (sofern dies denn zu Beginn der Nutzung überhaupt möglich ist).

Beim Auspacken fällt sofort auf, dass WD beim Gehäuse der SSD zu 100% auf Kunststoff setzt - andere Hersteller nutzen hier Metall, z. B. in Form von Aluminium. Dieser Faktor mag die Kosten zwar im Vergleich etwas geringer halten, jedoch wirkt die Materialwahl eher etwas billig. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend in den nächsten Jahren durchsetzen wird. Ansonsten findet man bei der WD Blue nichts Ungewöhnliches: SATA-Power-Connector, SATA-Data-Connector, 2x4 Löcher zur Montage, Typenaufkleber mit Informationen zum Produkt und Seriennummer sowie Herstellerlogo.

Auch bei der Montage gibt es soweit nichts Besonderes zu beachten. Da SSDs keine beweglichen Teile besitzen, kann man sie auch, ohne Schrauben zu verwenden, einfach ins Gehäuse legen oder mit doppelseitigem Klebeband bzw. Klettband irgendwo ins Gehäuse kleben. Ansonsten nutzt man eins der beiden Lochquartetts und schraubt die SSD z. B. an einem 3,5-Zoll-zu-2,5-Zoll-Adapter und montiert diesen dann im Gehäuse. Sobald Strom- und Datenkabel angeschlossen sind, geht es dann richtig los.

Getestet habe ich die WD Blue auf Basis von Windows 10 (64 Bit) mit den Tools AS SSD sowie HD Tach (Kompatibilitätsmodus) jeweils im Ruhezustand  es laufen also keine sonstigen Programme (mit Ausnahme der Benchmarks selbst und Excel zur Datenerfassung) mit. Die Tests wurden dabei jeweils drei Mal durchgeführt und anschließend der Durchschnittswert ermittelt und festgehalten.

Die Ergebnisse fallen dabei erstaunlicherweise oft unterdurchschnittlich (bzw. im Vergleich zur Samsung 840 Evo schlechter) aus. Insbesondere die Tests mit AS SSD gefielen der WD Blue überhaupt nicht. Um ein möglichst konstantes Messergebnis zu erhalten, führte ich die Benchmarks möglichst kurz hintereinander durch, getreu dem Motto Test starten, währenddessen schon die Ergebnisse notieren, direkt den nächsten Test starten.

Während sich die Samsung 840 Evo wacker hielt und immer konstant über 450 MB/s leistete, brach die WD Blue bei den Schreibgeschwindigkeiten teils auf unter 350 MB/s ein. Kommt es hier zu thermischen Drosselungen (evtl. in Verbindung mit dem Kunststoffgehäuse), liegt es an einer noch nicht ausgereiften Firmware, oder habe ich ein Montagsmodell erwischt? Anbei ein paar Ergebnisse  ich beginne (zum Vergleich) mit der alten Samsung SSD.

HD Tach 8 MB  SAMSUNG 840 EVO
Burst Speed: 463,13 MB/s
Durchschn. READ: 411 MB/s
Zugriffszeit: 0,1 MS
CPU Last: 1%

HD Tach 32 MB -- SAMSUNG 840 EVO
Burst Speed: 478,5 MB/s
Durchschn. READ: 407,9 MB/S
Zugriffszeit: 0,1 MS
CPU Last: 1%

Weiter geht es mit der WD Blue 250.

HD Tach 8 MB  WD BLUE 250
Burst Speed: 503,2 MB/s (besser)
Durchschn. READ: 409,06 (minimal schlechter, evtl. Messtoleranz)
Zugriffszeit: 0,1 MS (identisch)
CPU-Last: 9,3% (deutlich schlechter)

HD Tach 32 MB -- WD BLUE 250
Burst Speed: 504,5 MB/s (besser)
Durchschn. READ: 406,86 MB/s (minimal schlechter, evtl. Messtoleranz)
Zugriffszeit: 0,05 MS (minimal besser, evtl. Messtoleranz)
CPU-Last: 8,3% (deutlich schlechter)

Es zeigt sich in HD Tach, dass die WD Blue 250 zwar beim Burst Speed und der Zugriffszeit besser abschneidet als die Samsung 840 Evo, die Leseperformance ist hingegen allenfalls als gleichwertig einzuschätzen, während die CPU-Auslastung gleich um das acht- bis neunfache schlechter ist. Systeme mit eher leistungsschwächeren Prozessoren können also theoretisch ein paar Probleme bekommen.

AS SSD 1 GB -- SAMSUNG 840 EVO
Sequenzielles LESEN -- SCHREIBEN: 477,74 MB/s -- 486,71 MB/s
4k LESEN -- SCHREIBEN: 31,33 MB/s -- 68,56 MB/s
4k 64 Threads LESEN -- SCHREIBEN: 237,78 MB/s -- 34,51 MB/s
Zugriffszeit LESEN -- SCHREIBEN: 0,135 MS  0,097 MS

AS SSD 1 GB -- WD BLUE 250
Sequenzielles LESEN -- SCHREIBEN: 462,86 MB/s -- 421,45 MB/s (beide Male schlechter)
4k LESEN -- SCHREIBEN: 23,96 MB/s -- 89,67 MB/s (schlechter -- besser)
4k 64 Threads LESEN -- SCHREIBEN: 308,49 MB/s -- 292,90 MB/s (besser -- deutlich besser)
Zugriffszeit LESEN -- SCHREIBEN: 0,042 MS -- 0,06 MS (beide Male besser)

Wie man sieht, erreicht die WD Blue auch in diesem Test bei weitem nicht die vom Hersteller angepriesenen Geschwindigkeiten von bis zu 545 bzw. 525 MB/s  im Schnitt liegt man rund 100 MB/s unterhalb dieser Werte. Besonders auffallend ist jedoch, dass die sequenziellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten konstant unter denen der Samsung 840 Evo liegen, und das, obwohl die diese bereits 2,5 Jahre alt ist. Von durch Messtoleranzen bedingten Abweichungen kann hier also keine Rede sein.

Bei den Werten zum 4k Schreiben, 4k 64 Threads Lesen und Schreiben sowie den Zugriffszeiten trumpft die WD Blue dann auf und schlägt die Samsung teilweise um das 9-Fache. Es scheint, als möge die WD Blue generell keine sequenziellen Schreibvorgänge, bzw. dass ihre Stärken in den nicht-sequenziellen, kurzen Lese und Schreibvorgängen liegen.

Kommen wir zum Fazit. Im direkten Vergleich erscheint die WD Blue die teilweise sehr deutlich schlechtere Wahl zu sein, da die Zahlen hier eine deutliche Sprache sprechen und man angepriesene Werte deutlich verfehlt. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass die Unterschiede in den Messergebnissen für den Endnutzer wohl (wenn überhaupt) nur äußerst schwer spürbar sein werden und stark vom Nutzerverhalten abhängen. Man muss hier also zwischen messbar und spürbar unterscheiden. Auf der anderen Seite sollte eine neue SSD einer mehrere Jahre alten SSD zumindest das Wasser reichen und gleichstarke Werte liefern können. Setzt man dies voraus, enttäuscht die WD Blue 250 tatsächlich.

Die Stärken der WB Blue 250 scheinen bei den nicht sequenziellen Lese- und Schreibraten sowie den zufälligen Zugriffen zu liegen. Die Zugriffszeiten sind durchweg sehr gut und die 4k 64 Thread-Werte sind gar 9 Mal besser als bei der Samsung 840 Evo. Leider eignen sich 4k Blöcke nur für die wenigsten Workloads, die sich einem Endnutzer in den heimischen Wänden ergeben; Server profitieren hiervon allerdings deutlich.

Man macht mit einer SSD der WB Blue Serie sicherlich nichts falsch, und wenn man bedenkt, dass die Leistung mit Firmwareupdates in der Zukunft noch weiter optimiert werden könnte (so war es damals auch bei Samsungs 840 Evo-Serie der Fall), dann erwirbt man eine grundsolide und empfehlenswerte SSD.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Positive zu bewertende Punkte:
- Solide (wenn auch nicht bemerkenswerte) Performance
- Consumer-SSD übliche 3 Jahre Garantie
- Sehr gute Zugriffszeiten
- 4k-Block und 4k 64 Thread-Block-Werte

Negativ zu bewertende Punkte:
- Lese- und Schreibgeschwindigkeiten brechen bei Dauerbelastung teilweise auf unter 350 MB/s ein
- Angepriesene Lesegeschwindigkeiten von bis zu 545 MB/s werden durchgehend verfehlt
- Angepriesene Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 525 MB/s werden durchgehend verfehlt

Neutral zu bewertende Punkte:
- Materialwahl des SSD-Gehäuses (wirkt im direkten Vergleich billig)
- Keine Garantie- oder Leistungsangaben auf der Packung
- Keine Installationshilfe im Lieferumfang (für Anfänger evtl. problematisch)
- Keine Softwareutility im Lieferumfang

Ich danke Western Digital und Mindfactory vielmals für die tolle Aktion und die Bereitstellung des Testexemplars!

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geschrieben am 16.12.2016 von HKatenkamp
4 5

Testbericht WD Blue SSD 250 GB 2,5 Zoll

Durch Zufall wurde ich auf eine Sonderaktion der Fa. WD  vermittelt über die Firma mindfactory / mein Lieferant für PC-Teile in WHV - aufmerksam. Im Rahmen einer limitierten Verlosung wurden SSDs in der Größe von 250 / 500 / 1000 GB angeboten, der Gewinner dieser Aktion ist lediglich in der Pflicht, einen Testbericht zu diesem Produkt zu schreiben. Als PC Hobbyist seit vielen Jahren schreibe ich diese Zeilen objektiv nach meinen Erfahrungen mit dem Produkt.

Hintergrund zur Anschaffung einer weiteren SSD  bislang setze ich die SSDs nur für die Windows-/ Programmpartition ein  ich wollte schon immer eine SSD als Datenplatte testen. Insbesondere be-
geistere ich mich seit ein paar Jahren für das Authoren von BDRs. Soweit ich zu Testzwecken von meinen Zusammenstellungen mit Menü Images erstelle, dauert das Übertragen dieser Datenmengen von HDD zu HDD immer rd. 4 min. Da ich häufiger Kleinigkeiten ändere und dann wieder als Image zum Testen abspeichere, immer wieder Zeitverlust zum erneuten Holen einer Tasse Kaffee  das musste schneller gehen.

Geliefert wurde die WD Blue von mindfactory in bekannter Schnelligkeit  Erhalt der Ware immer innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Super schnell  vielen Dank. Gut verpackt in einem stabilen Karton  vollgestopft mit Luftpolsterungen. Da wackelt nichts und wird auch beim Versand nichts beschädigt. Gut wie immer. Die SSD selbst befindet sich in einer dünnen Pappschachtel  innen drin eine Plastik- halterung mit der SSD. Nicht mehr und nicht weniger. Insoweit ist die zusätzliche Verpackung der Fa. mindfactory mehr als zweckdienlich.

Vom Design unterscheiden sich die SSDs ja nur unwesentlich. Die optische Gestaltung per Aufkleber der Fa. WD kommt wertig herüber. Dezent blau / weiß ohne große Gimmicks. Hinsichtlich der Verarbeitung macht die SSD auf mich einen guten Eindruck. Hier lässt sich unter normaler Kraftan- strengung nichts verbiegen. Das Plastikgehäuse ist sauber verarbeitet; keine Grate oder schiefe Über- gänge.

Von WD selbst werden keine Beigaben mitgeliefert  sh. hierzu Samsung mit Softwarebeigaben wie
Magician bzw. Migrationsassistant. Von WD werden per Support Downloads angeboten. Habe ich mir heute erst einmal testweise gezogen  ein sogenanntes Dashboard für Pflegen der Firmware, Secure-Erase Funktion, Smart Diagnose für Laufwerkdetails und Systeminfos. Naja, wer es braucht. Was ich hier für den Computerlaien bemängele, ein Hinweis zum Angebot konnte ich beim Produkt mangels
Beipackzettel oder auf der Verpackung nirgends entdecken.

Interessanter ist vermutlich das weitere Softwareangebot im Support  ein Acronis True Image Clone in WD Version. Das sollte zum Umzug der Systempartition von HDD auf SSD ermöglichen. Habe ich nicht getestet, da mein Testzweck hier ausschließlich der Einsatz als Datenplatte war.

Nun schreiten wir mal zur Montage der SSD. Wer die SSD wie eine herkömmliche HDD einbauen möchte, sollte einen entsprechenden Einbaurahmen separat bestellen. Zusätzlich ist natürlich noch ein SATA Kabel notwendig  liegt alles wie gesagt dem Produkt nicht bei. Platte wird vollkommen bulk geliefert. Aber ich mache es mir hier einfacher. Da ich nicht mit meinen Desktop-PCs durch das Haus laufe, lege ich die paar Gramm SSD auch gerne einfach im PC Gehäuse auf nicht wärmende Bauteile. Gerne z.B. auf DVD / BDR Laufwerke  könnte allerdings Vibrationen übertragen. Bessere Möglichkeit z.B. in meinem gedämmten PC-Gehäuse direkt auf dem Boden auf der Schaumstoff- dämmung. Da klappert und wackelt nichts. SATA Kabel und Stromanschluss hinein und schon geht es los. Einbau insoweit kinderleicht und von jeder Person zu bewerkstelligen, die schon einmal einen PC aufgeschraubt hat.

Wie erwartet und immer  SSD unvorbereitet ohne Einrichtung einer Partition / unformatiert. Mangels Softwarebeigabe musste hier mein Acronis Disk Director herhalten. Mit diesem Programm ist die Einrichtung der SSD aber mit wenigen Klicks erledigt. Selbsterklärend  auch für Halblaien.

Generell zur Leistung bewirbt WD die SSD mit 100 TBW (Terrabyte written). Wenn ich jetzt richtig im Kopf gerechnet habe, sollte ich die SSD 4000 mal mit der Datenmenge einer BDR überschreiben können. Das sollte ich während der Garantiezeit von 3 Jahren wohl nicht erreichen können. Die 3 Jahre Garantie wird von Samsung für die EVO auch herausgegeben. Die Pro Version von Samsung hat 5 Jahre Garantie  spielt preislich allerdings in einer anderen Liga.

Zur Lese-/Schreibgeschwindigkeit  mit Bordmitteln konnte ich nur die Schreibgeschwindigkeit ablesen. Und hier  war ich gänzlich enttäuscht. Erworben habe ich die SSD mit bereits erwähnten Hintergedanken. Beworben wird die Schreibleistung mit 500 mb/sec. Um hier einen Wert zu erhal-
ten, habe ich von der Systempartition (SSD der Fa. Samsung) ein BDR Image von rd. 23 GB auf die
neue WD Blue SSD kopiert. Ich kam lediglich auf eine Schreibleistung von rd. 150 mb/sec gem. Win- dows Explorer. Dauer des Kopiervorganges ca. 2.30 min. Ja, deutlich schneller als von HDD zu HDD  aber leider nicht in der erwarteten Geschwindigkeit. Dies mag allerdings an meinem betagten System liegen. ASUS Board P5QD Turbo mit Intel Core 2 Quad 9650. Der Turbo sprang nicht ganz so an  ver- mutlich aufgrund der veralteten SATA Controller auf dem Board. Zwar wie gesagt alles deutlich schneller, aber nicht wie erwartet. In der Konstellation wohl nicht der große Wurf, aber dies gilt
nur für meinen vorhandenen Aufbau. Gem. Testberichte im Internet wird die Schreib-/Lesegeschwin- digkeit wie bei allen SSDs erreicht. Hier gibt es zwischen den einzelnen Herstellern nur marginale Unterschiede  kaum merklich für den Anwender.

Vom Preis-Leistungsverhältnis bewegt sich die WD auf dem Niveau der Samsung EVO. Allerdings sind die Beigaben der Samsung für den PC-Laien nicht uninteressant. Zumal wird die Samsung noch von der Software Magician begleitet, die gem. Werbung den Einsatz der SSD auf verschiedene Merkmale
trimmt (Leistung bzw. konservativ auf Sicherheit etc.). Inwieweit hier ein großer Mehrwert durch die
Software Magician entsteht, vermag ich allerdings nicht abschließend zu beurteilen. Wer mehr möchte  z.B. die längere Garantie -, muss allerdings auch mehr ausgeben. Pro-Version Samsung.
Insgesamt bewegt sich die WD Blue insoweit im Umfeld der Marktteilnehmer  allerdings mit leich- tem Vorteil für Samsung hinsichtlich der beiliegenden Beigaben.

Zur Haltbarkeit kann ich naturgem. noch nichts sagen  beworben werden die SSDs mit MTBF. Hier liegen die Einsteiger SSDs wohl gleichauf. Nur die Samsung Pro hat gem. Hersteller eine deutlich höhere Haltbarkeit  aber wie gesagt, kostet auch deutlich mehr.

Insgesamt endete mein Test als Datenträger mit Ernüchterung. Dies sollte aber kein Hinderungs- grund für Interessenten sein. Ich schiebe diese Erfahrung auf mein System. Ich werde die SSD wohl nunmehr als Startplatte für ein weiteres etwas betagtes System einsetzen. Und hier wird mir das Startverhalten des Systems mit Sicherheit wie der Einbau eines Porschemotors vorkommen. Insoweit alles gut.

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