Tag Archives: Killerspiele

Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen…

Diese Petitionen werden vom Bundestag tatsächlich berücksichtigt. Und bei einer Mindestanzahl von 50.000 Zeichnern, ist es sogar möglich sein Rederecht vor dem deutschen Bundestag in Anspruch zu nehmen.

Ein Auszug aus der aktuellen Petition:

Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, …
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff “Killerspiele” aus der politischen Diskussion
zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen
zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und
Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich
gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der
Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in
diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.

Günther Beckstein zum Thema Alkoholverbot

Alkohol-Werbeverbot, einer Alkoholverkaufsbeschränkungen oder höheren Steuersätzen -eine Forderungen der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing- hält der bayrische Ministerpräsident Günther Beckstein für nicht sinnvoll. Beckstein forderte unlängst das Verbot von sogenannten Killerspielen. Als Gegenargument wurde immer wieder gerne der Alkohol mit angeführt, der nicht wenige Menschen jährlich in Deutschland aufgrund von Alkoholmißbrauch das Leben kostet. Die Redaktion der pcgames hat hier einmal in der Pressemeldung den Begriff Alkohol durch Computerspiel ausgetauscht. Zu finden ist die Meldung und ihre abgewandelte Form unter folgendem Link: pcgames Meldung

Boris Schneider-Johne: zum geforderten Killerspielverbot

Boris Schneider-Johne, Produktmanager bei Microsoft, reagierte in seinem privaten Blog auf das kürzlich wieder aus Bayern geforderte Verbot von sogenannten Killerspielen. Hier spricht er Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) und dessen Forderungen an. Bayern hat sich unlängst immer wieder für ein Verbot von Killerspielen ausgesprochen, was schließlich dieses Jahr in stark abgewandelter Form eine Änderung nach lang anhaltender Diskussion des aktuellen Jugendschutzgesetzes hervorbrachte. “Solange der Staat Bayern das größte Massenbesäufnis der Welt (Oktoberfest) veranstaltet, bei dem auch immer wieder Jugendliche gesundheitlich gefährdet werden, halten Sie gefälligst bei Computerspielen die Klappe.” so Schneider-Johne in seinem Blogeintrag.

Quelle: http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1385

Computergewalt stumpft nicht ab

So eine unlängst veröffentlichte Studie der Universität Bremen. In einem Versuch wurden Probanten Gewaltbilder aus Computerspielen und realen Gewaltbildern gezeigt. Die Abbildungen eines dabei angeschlossenen Magnetresonanztomografen zeigten dabei unterschiedliche Verhaltensmuster des Gehirns, was laut der Studie daraufhin Rückschlüsse zulassen soll, dass Spieler durchaus Computergewalt und reale Gewalt differenzieren können. Somit würde “keine Übertragung der Spiele in die Wirklichkeit” stattfinden.

Quelle: Focus